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Schlagwortarchiv für: 3. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 3. Spieltag

14. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

09.10.2026 20:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Itzehoe Eagles 91:99

Durchatmen bei den Itzehoe Eagles. Im dritten Saisonspiel haben sie den ersten Erfolg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga eingefahren. Bei den bisher ebenfalls sieglosen Junior Baskets TSG Westerstede gewannen sie mit 99:91 (22:16, 22:24, 26:27, 29:24). Beide Teams starteten fehlerhaft, gerade die Itzehoer brauchten einige Minuten, um ins Spiel zu finden. Starke Impulse und fünf Punkte kamen dann von Finley Schlecht, kurz vor dem Viertelende traf Kapitän Lucien Schmikale trotz Foulspiels von außen und auch den fälligen Freiwurf zur Sechs-Punkte-Führung. Auch im zweiten Abschnitt begannen die Gäste holprig und verpassten es so, den Vorsprung auszubauen. Bei einigen Leistungsträgern lief wenig zusammen, aber auf Schmikale war beim Auftritt in seiner Heimat weiter Verlass: Er versenkte seine nächsten drei Dreier und hielt so die Eagles in Führung. Kurz vor der Halbzeit wühlte sich Sven Cikara zum Korb durch und erzielte den 44:40-Pausenstand. Im dritten Viertel wogte die temporeiche Partie hin und her mit einigen Führungswechseln.

Die Gastgeber achteten verschärft auf Schmikales Distanzwürfe, dafür setzte Cikara immer wieder seine Mitspieler in Szene – so kam er schließlich auf rekordverdächtige 15 Assists. Finn Bohlen sorgte mit drei Freiwürfen dafür, dass die Itzehoer vor dem letzten Viertel mit 70:67 vorne lagen. Und die Geschichte des Spiels setzte sich fort. Gute Phasen der Niedersachsen konnten die Eagles stets kontern und sich wieder mit einigen Punkten absetzen. Probleme unter dem Korb drohten allerdings, als nacheinander Toni Nickel und Tobias Möller mit ihrem fünften Foul auf die Bank mussten, doch der Rest des Teams fing es auf. Als der starke Schlecht viereinhalb Minuten vor Schluss seinen zweiten Dreier zum 90:83 traf, war die entscheidende Lücke hergestellt. Die Gastgeber versuchten es mit noch mehr Druck, aber letztlich setzte sich die größere Erfahrung der Eagles durch. Erleichterung auch bei Coach Max Rockmann: Das Spiel sei nicht immer schön gewesen, aber sein Team habe bis zum Ende gekämpft und auf die Läufe der Westersteder immer die richtigen Antworten gehabt. „Es war eine absolute Mannschaftsleistung“, jeder habe seinen Teil zu dem Sieg beigetragen, hob Rockmann hervor. „Darauf können wir aufbauen.“ Zwei freie Tage sind der Lohn für das Team, „dann können wir uns in der nächsten Woche auf Iserlohn vorbereiten und hoffentlich
mit diesem Sieg in der Tasche die nächsten Schritte gehen und gemeinsam den ersten Heimsieg feiern“. Am Samstag, 17. Oktober, erwarten die Eagles die Iserlohn Kangaroos, bereits eine Woche später kommen die EN Baskets Schwelm an den Lehmwohld.

 

10.10.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Iserlohn Kangaroos 68:71

Nachbericht folgt in Kürze.

 

10.10.2026 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. EN BASKETS Schwelm 58:77

Nachbericht folgt in Kürze.

 

10.10.2026 19:15 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. SG Braunschweig 77:66

Nachbericht folgt in Kürze.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. BBA Hagen 85:87

Drei Viertel gewonnen, aber die 10-Punkte-Hypothek des defensivschwachen Auftaktviertels war zu hoch: 85:87 (39:46) haben die Uni Baskets Münster am Samstagabend einen Crunchtime-Krimi vor 1.900 Fans gegen starke BBA Hagen Kodiaks verloren. Das Team von Götz Rohdewald kassierte trotz individuell klasse Auftritten vom Topscorer des Abends Adam Touray (31 Punkte, Karrierebestwert) oder Cosmo Grühn (Double-Double) und einer 82:80-Führung 1:15 Minuten vor dem Ende die erste Saisonniederlage. 47 zugelassene Rebounds waren nach der dramatischen Schlussphase mindestens einer zu viel (Hagen 40). Trainer Götz Rohdewald musste seinen Kader neu justieren, da mit Small Forward Boe Nguidjol ein Eckpfeiler seiner Mannschaft verletzt ausfiel. Das Publikum sah volle Intensität und hohes Tempo von Beginn an – von beiden Kontrahenten. Nach einem recht ausgeglichenen Start (11:13, 4.). Adam Touray traf zwei Dreier und dunkte, ruckelte früh die Münsteraner Ballbewegung, ebenso zögerlich wurde verteidigt – 13:20. Hagen spielte gut, wie schon an den ersten beiden Spieltagen, traf an diesem Abend aber früh hochprozentig. Mit diesem Selbstbewusstsein warf Hagen auch seine Dreier, vier von acht im ersten Viertel (19:29).

Nach der Viertelpause ging es in hohem Tempo weiter. Münster traf weiter niederschwellig, Hagen kam zu oft spielerisch leicht durch die Defensive der Gastgeber. 50 zu 80 Prozent betrug die Quote im 2-Punkte-Bereich zur Pause. Die über die gesamte Partie schwache Freiwurfquote tat ihr Übriges (57 Prozent). Hagen setzte sich schnell zweistellig ab (23:38, 14.), war auch im Rebounding wacher. Die Uni Baskets attackierten dann bis zur Pause gut die Zone. Vor allem ein Steal von Robert Merz zu Fastbreak-Punkten von Oliver Pahnke ließ die Halle Berg Fidel kurz vor der Pause erstmals erbeben. Die Uni Baskets verkürzten auf 39:46 bis zur Halbzeit – Adam Touray hielt seine Mannschaft mit 22 Punkten bis hierhin im Spiel. Nur weitere 93 Sekunden später nach Wiederbeginn standen die Baskets-Fans erneut auf den Rängen. Der halbzeitübergreifende 12:0-Lauf sorgte für den ersehnten Führungswechsel (48:46). Die Umstellungen in der Defensive wirkten, die Uni Baskets machten es den Kodiaks nun in jedem Angriff schwer, versäumten aber den Ausbau der Führung, ließen einfache Abschlüsse liegen oder aber bekamen schwere Abschlüsse. Einen versenkte das Energie-Monster Touray gar akrobatisch (58:56, 28.). Standing Ovations! Der Gast verdiente sich nicht nur den knappen Rückstand, insbesondere Gregory Mckay hatte etwas dagegen, sondern holte gar die Führung bis zur letzten Viertelpause zurück (58:63). Die Uni Baskets kämpften phasenweise nun mehr mit sich selbst als mit dem Gegner. Vergebene Layups und Freiwürfe dokumentierten die Suche nach letzter Sicherheit oder Automatismen (62:70, 34.). Für die Übernahme war das defensive Rebounding einfach nicht gut genug, offensiv wurde das individuelle Spiel bisweilen zu sehr gezwungen und der zwischenzeitlich gut fallende Dreier ließ wieder auf sich warten. Und trotzdem: Über großen kämpferischen Einsatz waren die Münsteraner – Adam Touray hatte sein Herz bis zu Krämpfen auf dem Court gelassen – mehrfach in der Crunchtime auf einen Punkt dran, das letzte Mal war es beim 85:86 zwei Sekunden vor der Schlusssirene durch den weiten Dreier von Cosmo Grühn zu spät.

 

11.10.2026 16:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Seawolves Academy 76:77

Dem jüngsten Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord gelang der erste Auswärtssieg der Saison – und wie! Bei seinem Debüt für die Rostocker versenkte der US-Amerikaner Isayah Owens den Buzzer Beater Dreier in Bedrängnis zum 77:76-Sieg über die Hertener Löwen. In einem abwechslungsreichen Duell konnten sich beide Teams phasenweise zweistellig absetzen. Im Schlussviertel hatten zunächst die Rostocker leicht die Nase vorn, in der Schlussphase konnten die Hertener das Blatt wenden. Sechs Sekunden vor Schluss traf Löwen-Spieler Jaro Abrams nur einen seiner zwei Freiwürfe. Nach einer Auszeit fand Milo Murrays Pass den über das Feld sprintenden Owens, der über zwei Verteidiger den Ball warf – und mit Ertönen der Sirene im Korb unterbrachte. Es war der zweite Sieg in Folge, der Rostock in der Tabelle auf den vierten Rang bringt. Neben Owens (17 Pkt) punkteten auch Mika Freitag (15), Bruno Loll (15) und Milo Murray (16) zweistellig. „Es war ein sehr intensives Spiel. Wir sind sehr froh, diesen Sieg mit dem Buzzer Beater zu holen. Es ist auch sehr gut für unsere junge Mannschaft, solche Erfahrungen direkt am Anfang der Saison zu machen – das wird uns für den Rest der Saison sehr stärken. Herten war eine ganz schwierige Mannschaft zu spielen, sehr physisch, sehr erfahren. Wir haben es nicht geschafft, konstant die Intensität und das Tempo hochzuhalten. Ich bin stolz auf die Mannschaft in der zweiten Halbzeit in der Defensive. Was wir da gemacht haben, war deutlich besser. Auch wenn wir einfache Sachen dann immer wieder zugelassen haben: Daraus müssen wir lernen und wir werden mit viel Energie aus diesem Sieg gehen, um dann nächste Woche weiter gegen Wedel anzutreten“, berichtet Coach Domenik Reinboth.

 

11.10.2026 16:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. LOK BERNAU 73:86

Zehn Minuten lang sah es nach einem offenen Schlagabtausch aus, am Ende stand eine verdiente Niederlage: Die TSV Neustadt temps Shooters haben ihr Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB vor über 850 Zuschauern gegen Tabellenführer LOK BERNAU mit 73:86 (39:52) verloren. Die Vorzeichen waren schwierig, denn mit Matej Jelovcic fehlte der bisherige Topscorer wegen einer am Dienstag im Training erlittenen Verletzung, zudem waren auch beide etatmäßigen Center wegen Verletzung und Dienstreise nicht dabei. Davon war zunächst wenig zu spüren. Bernau erwischte zwar den besseren Start, doch die Shooters blieben dran, arbeiteten sich Korb für Korb heran und gingen mit einem knappen 24:25 in die erste Viertelpause. Dann kam der Bruch. Zu Beginn des zweiten Viertels hielten die Gastgeber noch mit, Mitte des Abschnitts aber riss der Faden: Rund drei Minuten lang wollte kein Ball mehr durch den Ring, während Bernau geduldig seine Würfe in Korbnähe herausspielte und Punkt um Punkt davonzog. Aus dem engen Spiel wurde bis zur Halbzeit ein 39:52-Rückstand.

Nach dem Seitenwechsel legte der Spitzenreiter zunächst nach und baute den Vorsprung Mitte des dritten Viertels auf rund 20 Punkte aus. Wer nun einen Einbruch erwartete, sah das Gegenteil. Angeführt von Simonas Paukste kämpften sich die Shooters zurück, gewannen das dritte Viertel noch mit 18:17 und gingen mit 57:69 in den Schlussabschnitt. Dort keimte Hoffnung auf, als der Rückstand zwischenzeitlich auf acht Punkte schmolz. Bernau blieb jedoch abgeklärt, traf seine Freiwürfe und brachte den Sieg sicher ins Ziel. Paukste war mit 22 Punkten und acht Rebounds der beste Shooter und so treffsicher wie noch nie in der ProB. Al-Fayed Alegbe-Issifou steuerte 14 Punkte bei, Terry Haarmann brachte von der Bank acht Zähler und viel Energie, Leonard Musahl holte sieben Rebounds. Was fehlte, war die Konsequenz im Abschluss: 15 vergebene Freiwürfe bei 33 Versuchen und nur 44 Prozent Trefferquote aus dem Zweierbereich sind gegen ein Team wie Bernau zu viel. Die Gäste trafen dort 65 Prozent. Den Takt gab auf der Gegenseite ausgerechnet ein alter Bekannter vor. Shawn Scott II, in der Saison 2024/25 selbst im Shooters-Trikot, kam auf 22 Punkte und acht Assists. Unterstützung bekam er vom erst 17-jährigen Fin Borczanowski (18 Punkte, neun Rebounds) und von Lukas Klein (15 Punkte, zehn Rebounds). Die zweite Halbzeit ging mit 34:34 unentschieden aus. Das zeigt, dass die Shooters auch ohne ihren Spielmacher mit dem Tabellenführer mithalten können, wenn sie Phasen wie im zweiten Viertel vermeiden. Die nächste Gelegenheit gibt es am Freitag, 16. Oktober, um 20 Uhr bei der SG Braunschweig. Das nächste Heimspiel steigt am Samstag, 24. Oktober, um 19 Uhr gegen BBA Hagen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_3_ProB_Nord.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-14 14:00:502026-10-14 14:00:50Nachberichte ProB Nord 3. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 3. Spieltag

14. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

10.10.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. BG Hessing Leitershofen 68:82

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA ein Ausrufezeichen gesetzt. Beim zum Kreis der Titelaspiranten zählenden Dragons Rhöndorf gewannen die Kangaroos mit 82:68. Der Sieg war das eine, noch beeindruckender aber war die Leistung des Teams insgesamt, mit denen man am Menzenberg in Bad Honnef vor den Toren Bonns aufwartete. Die Partie begann sehr ausgeglichen, die Führung wechselte praktisch mit jedem Angriff. Gegen Ende des ersten Viertels gewannen die Rheinländer aber etwas die Oberhand und entschieden den ersten Abschnitt mit 24:17 für sich. Die Dinge schienen ihren Lauf für den Favoriten zu nehmen. Allerdings legten die Kangaroos dann fulminante zweite zehn Minuten auf das Parkett. Basis war eine nun herausragende Defensive, welche den Gegner zunehmend vor Probleme stellte. Und wie so oft fallen hieraus resultierend auch die Angriffsbemühungen leichter. Fast jeder Ball fand fortan den Weg in die Reuse. Connor Anderson glich zunächst zum 24:24 wieder aus. Das 20-jährige BG-Eigengewächs absolvierte seine bis dahin beste Leistung in der ersten Mannschaft, stand 24 Minuten auf dem Feld, erzielte 11 Punkte und 5 Rebounds sowie 3 Assists. Kurz darauf traf Kapitän Joanic Bacoul per Dreier zur ersten Führung nach längerer Zeit (29:27). Da wusste noch keiner, dass man diese bis zum Spielende nicht mehr abgeben sollte. Die Gäste legten mit einem 18:3 Zwischenrun nach und zwangen beim 44:30 Rhöndorf zu seiner zweiten Auszeit. Die blieb weitestgehend ohne Wirkung, 14 Punkte Vorsprung betrug auch der Vorsprung zur Halbzeit.

Man durfte gespannt sein, ob die die jungen Stadtberger diese Leistung auch in der zweiten Halbzeit konservieren könnten. Und sie konnten es. Weiterhin agierte man äußert konzentriert und defensivstark. Dazu stellte man im Vergleich zu den ersten Partien auch eine weitere Verbesserung bei den Turnovers ein, nur 11-mal verlor man an diesem Abend den Ball, mehr als eine Halbierung zum ersten Auswärtsmatch in Fellbach vor zwei Wochen. Auch die Kaderidee, zwei erfahrene Akteure den vielen Youngstars an die Seite zu stellen, scheint sich zu bewähren. Agierte Kapitän Bacoul auch in seinem dritten Spiel für die Kangaroos überaus abgeklärt und souverän und erzielte mit 19 Wertungseinheiten erneut die beste Effizienz für die Seinen, lief nun auch Bobby Williams warm. Als die Dragons, Kooperationspartner von BBL-Team Telekom Baskets Bonn, auf 50:58 herankamen, streute Williams zwei Dreier ein und ließ zu Beginn des vierten Viertels noch einen weiteren zum 70:52 folgen, danach war die Messe gelesen. Die Leitershofer spielten die Partie souverän zu Ende gegen einen Gegner, der zwar weiterhin kämpferisch alles gab (55 Rebounds!), gegen die BG an diesem Abend aber keine Mittel gefunden hatte. Für die Dragons leuchtete somit am Ende die erste Saisonniederlage der Anzeigetafel. Für die Defensive der Kangaroos sprach natürlich auch, den Gegner bei 68 Punkten gehalten zu haben, zuvor stand das Team von Trainer Max Becker noch bei deren 98 Durchschnittspunkten in der Offensive. Auch bei den Dreiern legte die BG mit 34% Trefferquote deutlich zu. Die Stadtberge konnten sich zufrieden und gut gelaunt auf die 400 Kilometer lange Heimreise machen. Viel Zeit bleibt zur Regeneration allerdings nicht, bereits an diesem Mittwoch um 19.30 Uhr trifft man in eigener Halle auf die PORSCHE BBA Ludwigsburg. Das Spiel findet deshalb unter der Woche statt, weil die PRO B-Süd Staffel dieses Jahr mit 15 Teams spielt und aufgrund des engen Rahmenterminplans jede Mannschaft zwei solche Partien austragen muss.

 

10.10.2026 19:00 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. Dresden Titans 61:68

Die Dresden Titans gewinnen das dritte Spiel der Saison gegen die Ahorn Camp Baskets in Speyer mit 61:68 (15:20, 7:10, 17:20, 22:18) Die Dresden Titans behaupten sich in einer umkämpften Auswärtspartie bei den Ahorn Camp Baskets in Speyer und feiern den zweiten Saisonsieg in Folge. Trotz einer zwischenzeitlich schwindenden Führung und einer nervenaufreibenden Schlussphase, behalten die Elbriesen die Nerven und machen den nächsten Erfolg perfekt. Die Titans starten konzentriert in die Partie, doch ab der fünften Minute gerät der Dresdner Rhythmus ins Stocken. Speyer tut sich mit schwierigen Abschlüssen schwer, findet unter der Regie von Neuzugang Matija Kalan aber zunehmend in die Begegnung. Auf Dresdner Seite übernimmt Pavle Pisic Verantwortung. Mit drei erfolgreichen Abschlüssen in Serie dreht er den Lauf zugunsten der Elbriesen und sichert ihnen eine 15:20-Führung nach dem ersten Viertel. Fast vier Minuten dauert es, bis Lukas Roth von den Gastgebern die ersten Punkte der zweiten Spielperiode erzielt. Per Tip-In bringt er die Anzeigetafel wieder in Bewegung. Auf beiden Seiten steht die Defensive nun besonders im Fokus. Als schließlich auch vermeintlich einfache Würfe nicht ihr Ziel finden, greift Titans-Cheftrainer Valentino Lott mit einer Auszeit ein. Die Botschaft kommt an: Erneut ist es Pisic, der im Schlussspurt Verantwortung übernimmt und die Dresdner mit einer 22:30-Führung in die Kabine führt.

Nach dem Seitenwechsel erleben die Zuschauer einen überraschenden Auftakt. Mit zwei erfolgreichen Angriffen verkürzen die Ahorn Camp Baskets ihren Rückstand innerhalb kürzester Zeit auf nur noch vier Punkte. In einer Minute erzielen die Gastgeber beinahe so viele Zähler wie im gesamten zweiten Viertel. Doch Georg Kupke stemmt sich gegen den drohenden Umschwung. Er übernimmt die Spielkontrolle und setzt seine Mitspieler mit klugen Pässen in Szene. Ein 7:0-Lauf bringt die Titans wieder auf Kurs. In einer nun deutlich offensivfreudigeren Partie behaupten die Elbriesen ihren Vorsprung und gehen mit 39:50 in den Schlussabschnitt. Im letzten Viertel greifen beide Mannschaften zu einem bislang selten genutzten Mittel: dem Distanzwurf. Allen voran der Speyerer Joshua Krelein sorgt von der Bank für wichtige Impulse und versenkt innerhalb kurzer Zeit seinen zweiten Dreier. Sein bis dahin unauffälliger Mitspieler Austin Fadal zieht nach und verkürzt den Rückstand auf sieben Punkte. Jetzt ist Erfahrung gefragt. Sebastian Heck behält die Ruhe und hilft den Elbriesen dabei, den Vorsprung wieder auf 14 Zähler auszubauen. Doch die zuvor geleistete Arbeit droht innerhalb weniger Ballbesitze zu verpuffen. Mehrere Turnover bringen die Gastgeber zurück ins Spiel und lassen die Ahorn Camp Baskets nochmal Siegesluft wittern. Die Schlussphase wird zur nervlichen Belastungsprobe. Doch wie schon in der Vorwoche behält Wisdom Uboh an der Freiwurflinie die Ruhe. Mit seinen Treffern setzt er wenige Sekunden vor Ende den entscheidenden Schlusspunkt zum 61:68-Auswärtssieg. Die Titans bringen die Partie über die Ziellinie und nehmen den zweiten Saisonsieg mit nach Dresden. Titans-Headcoach Valentino Lott – „Wir haben von Anfang an gezeigt, dass wir Speyer im Halbfeld gut kontrollieren können. Durch einfache Fehler, die wir offensiv machen, lassen wir Speyer im Spiel. Grundsätzlich hatten wir Zugang an beiden Enden des Feldes. Mit einem rabenschwarzen Tag von der Dreierlinie, konnten wir unseren Vorsprung nicht ausbauen. Als Mannschaft haben wir trotzdem Lösungen gefunden, um offensiv zu punkten. Das hat sich daran gezeigt, dass jeder Spieler gepunktet hat und somit Impact auf das Spiel hatte.“

 

10.10.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. FC Bayern Basketball II 77:70

Im zweiten Spiel der noch jungen Saison ist dem TV Langen der erste Erfolg gelungen: Beim Heimspiel gegen den FC Bayern Basketball II konnte die Mannschaft von Coach Tobias Jahn eine deutlich stabilere Leistung abrufen als in der Vorwoche. Gemeinsam mit dem Langener Fans konnte die Mannschaft so beim Endergebnis von 77:70 den ersten Sieg feiern. Langen startete gut ins Spiel und war offensiv im ersten Viertel vor allem über Dunkings und Layups erfolgreich. Insbesondere der spätere Topscorer Noah Kamdem, der bereits sein zweites Double-Double einfuhr, war bereits früh ein Garant für Punkte. Auch die Bayern attackierten eher den Korb, als von außen zu werfen. Erst im zweiten Viertel ging Langen dann häufiger auf Drei-Punkte-Würfe. Während Henk Droste zu Beginn der dritten Spielminute noch einnetzte, leistete sich das Team in der Folge einige ärgerliche Turnover und war offensiv wenig erfolgreich. Die Münchner kamen hingegen in einen kleinen Run und konnten so auf ein 30:28 herankommen. Jahn nahm folgerichtig eine Auszeit. Die Gäste blieben jedoch bis zum Ende des Viertels ein wenig erfolgreicher, so ging es mit 36:37 in die Halbzeitpause.

In die zweite Hälfte startete Langen dann anders als noch in der Vorwoche deutlich gestärkter. So fielen in diesem Spielabschnitt die Dreier deutlich besser. Vermehrte Rebounds und eine harten Defense sorgten immer wieder dafür, dass Langen kleinere Läufe produzieren oder zweite Wurfchancen herausholen konnte. Mit 24:16 war es punktetechnisch das beste Langener Viertel des Abends. „Wir haben heute in jedem Fall die Physis an den Tag gelegt, die es braucht, um gegen den FC Bayern mitzuhalten, unsere Defense stand sehr gut“, attestiert auch Jahn. Das letzte Viertel war dann noch einmal ein intensiver Schlagabtausch: Die ursprünglich sieben Punkte Unterschied zu Beginn konnten die Bayern Mitte des Viertels auf ein 66:63 drücken und immer wieder auf drei Punkte herankommen. Als es bei zwei Minuten Restzeit dann 73:70 stand, hatten die Münchner zwei Mal die Gelegenheit, via Distanzwurf auszugleichen – ein weiterer Treffer war der Mannschaft jedoch nicht mehr vergönnt. Endgültig den Sack zu machten die Giraffen dann über den Wurf von Niklas Pons, der elf Sekunden vor Schluss zum 75:70 einnetzte. Noah Kamdem sorgte via Buzzer Beater zum letztlichen 77:70 und damit dem ersten Sieg im ersten Heimspiel. Es ist für die Mannschaft ein guter und wichtiger Erfolg in dieser frühen Phase der Saison: „Es hat heute Spaß gemacht, mit unserer Mannschaft zu kämpfen und zu Hause vor unseren Fans den Sieg einzufahren. Offensiv haben wir besser getroffen. Da sind wir noch immer nicht, wo wir sein wollen, aber wir sehen klar die Entwicklung“, betont Jahn. Dennoch liegt noch ein Stück Arbeit vor der Mannschaft: „Woran wir nach wie vor arbeiten müssen sind Fehler, die wir ohne Einfluss des Gegners machen und die uns entweder zu schlechteren Wurfpositionen oder sogar zu Ballverlusten bringen.“

 

11.10.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. BBC Coburg 88:76

Nach 40 Minuten bedingungslosem Kampf können die Oberhachinger einen ganz wichtigen Heimsieg gegen den BBC Coburg verbuchen. In einem  ausgeglichenen ersten Viertel, welches von beiden Teams eher defensiv geprägt wurde, war es auf Seiten der Tropics vor allem Max May der sehr gut ins Spiel fand. Immer wieder zog der Big Man mit viel Power zum Korb und konnte von den Oberfranken nicht gestoppt werden. Doch auch dieTruppe von Patrick Seidel, der sein Team wie immer hervorragend eingestellt hatte, konnte immer wieder über Ihre Topspieler Nico Wenzl und Savion Brown punkten. Nach dem ersten Viertel führten die Gäste mit 17:15. Im zweiten Spielabschnitt waren zunächst die Vestestädter am Drücker und bauten den Vorsprung auf 23:17 aus. Dann zeigte Neuzugang Andrej Mangold, warum man Ihn verpflichtet hat. Der Ex-Nationalspieler übernahm in dieser kniffligen Phase Verantwortung und streute zwei wichtige Dreier ein. Ein spektakuläre Dunk von May über Jakob Lang riss die Zuschauer von Ihren Plätzen und leutete einen 12:0 Lauf ein. Doch angeführt von Wenzl konterten die Gäste und ließen sich nach abschütteln. Zur Halbzeit zeigte die Anzeigetafel eine 42:37 Führung für die Gelbhemden.

Nach der Halbzeit zogen zunächst dunkle Wolken über den Deisen-Dome. Die Oberfranken hatten das Momentun auf Ihrer Seite und führten mit 53:46. Doch die Gleißental-Riesen zeigten nun Charakter und vor allem  Niklas Schüler war nun der Mann der Stunde. Neben dem starken Max May und Aminu Abibu, der ein super Allroundspiel ablieferte, war es nun der 181cm große Zauberzwerg der zeigte warum er so wichtig für die Tropics ist. Schüler nagelte nun einen Dreier nach dem anderen durch die Reuse und die Oberhachinger verwandelten den Rückstand bis Viertelende in eine knappe 61:58 Führung. Auch Neuzugang Aike Bensmann, der genau wie Mangold ein starkes Debüt feierte, zeigte warum er wertvoll werden könnte. Der Centerhüne blockte zuerst spektakulär einen Wurfversuch der Gäste und stopfte  kurz danach den Ball durch die Reuse. Im Schlussviertel war es neben dem treffsicheren Schüler vor allem die starke Teamverteidigung, die di Truppe um Kapitän Philipp Bode endgültig auf die Siegerstraße brachte. Freddy Müller nutzte nun gekonnte die freien Räume im Angriff und wurde mehrfach mustergültig von seinen Teamkollegen bedient. Als die Coburger versuchten mit einer Ganzfeldpresse zurück ins Spiel zu kommen, war neben Aminu und Bode vor allem Andrej Mangold sehr wichtig. Er brachte Ruhe ins Spiel und gab erneut wichtige Minuten. Mit dem spektakulären Sieg gegen den BBC geht es nun mit viel Rückenwind ins Münchener Derby. Am kommenden Mittwoch gastieren die Tropics beim FC Bayern im BMW Park. Spielbeginn ist 19:30 Uhr und der Eintritt ist frei. Mario Matic:“ Kompliment an meine Mannschaft für den großen Kampf, den wir heute abgeliefert haben. Niklas Schüler, der fünf Dreier traf in der zweiten Halbzeit, hat in der zweiten Halbzeit das Spiel gedreht. Mit einer starken Teamleistung haben wir uns die Führung dann erkämpft und nichts mehr anbrennen lassen. Nun gilt es im Derby nachzulegen. Hoffentlich finden wie in den letzten Jahren auch wieder viele Oberhachinger Fans den Weg in den BMW Park. Sowohl Aike als auch Andrej hatten heute wichtige Minuten und haben sich super ins Team eingefügt.

 

11.10.2026 16:00 Uhr // Culture City Weimar vs. Bayer Giants Leverkusen 66:68

Die BAYER GIANTS haben am 3. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB 2026/27 ihren ersten Auswärtssieg eingefahren. Der deutsche Rekordmeister setzte sich nach 40 umkämpften Minuten bei Culture City Weimar mit 66:68 durch. Am Ende gaben Kleinigkeiten den Ausschlag zugunsten der Farbenstädter. Besonders die Defensive erwies sich als entscheidender Faktor: „Wenn du den Gegner in eigener Halle bei lediglich 66 Punkten hältst, hast du in der Verteidigung einiges richtig gemacht. In diesem Bereich waren wir stabil“, bilanzierte Headcoach Michael „Mike“ Koch nach der Partie. Die Leverkusener, die krankheitsbedingt auf Agust Godi Kjartansson verzichten mussten, fanden zunächst nur schwer ins Spiel. Die jungen Hausherren nutzten den schwachen Start der Gäste und erspielten sich nach vier Minuten eine 10:2-Führung. Anschließend steigerten sich die GIANTS und kämpften sich zurück. Vor allem Dennis Heinzmann dominierte unter den Körben und verschaffte seinem Team wichtige Vorteile. Der Center war von der Weimarer Verteidigung kaum zu kontrollieren. Ein 14:2-Lauf brachte BAYER schließlich die Führung zum Ende des ersten Viertels: 12:16. Auch im zweiten Abschnitt gaben die „Riesen vom Rhein“ zunächst den Ton an. Mit konsequentem Spiel bauten sie ihren Vorsprung auf neun Punkte aus (12:21, 12. Spielminute). Culture City hielt jedoch dagegen und verhinderte, dass Leverkusen davonzog. Beide Teams fanden immer wieder Antworten auf die Aktionen des Gegners, sodass sich ein umkämpfter Schlagabtausch entwickelte. Nach einer intensiven ersten Halbzeit, in der sich beide Mannschaften auch einige Fehler leisteten, ging es beim Stand von 30:35 in die Kabinen.

Im dritten Viertel häuften sich die Fehlwürfe auf beiden Seiten. Selbst aus aussichtsreichen Positionen wollte der Ball nur selten durch den Korb fallen, die Trefferquoten sanken deutlich. Weimar hielt sich vor allem durch individuelle Aktionen im Spiel. Neuzugang Carlo Meyer und der Litauer Martynas Sabaliauskas, die beide auf jeweils 16 Punkte kamen, stellten die GIANTS-Defensive vor große Herausforderungen. Die Gastgeber verpassten die Wende nur knapp. Leverkusen erzielte im dritten Viertel lediglich zwölf Punkte, verteidigte aber einen hauchdünnen Vorsprung von 46:47. Headcoach Koch sah vor allem im Angriff Verbesserungsbedarf: „Im Angriff war das allgemein zu wenig. Wir haben viel zu selten die Ruhe bewahren können und ärgerliche Ballverluste produziert. Das müssen wir schnell abstellen.“ Im Schlussviertel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Lange lagen die GIANTS in Führung, ehe Sabaliauskas die Gastgeber in der 35. Spielminute mit einem Dreier zum 60:57 nach vorne brachte. Die Stimmung in der Halle erreichte ihren Höhepunkt. Leverkusen ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und blieb in Schlagdistanz. Der erst 19-jährige Jug Bogdan übernahm Verantwortung und überzeugte mit abgeklärten Aktionen. Wiederholt suchte der Guard entschlossen den Weg zum Korb und sammelte wichtige Punkte. 40 Sekunden vor Schluss war es erneut Bogdan, der mit seinem Treffer zum 66:68 die Weichen auf Auswärtssieg stellte. Weimar erhielt noch eine letzte Chance, doch der Halbfeld-Dreier von Mikai Clintman verfehlte sein Ziel. Damit sicherten sich die Rheinländer einen hart erkämpften Erfolg. Wie bereits im Spiel gegen Erfurt wurde Jug Bogdan zum „Player of the Game“ gekürt. Mit 13 Punkten, sieben Rebounds und fünf Assists bei einer Effektivität von 21 überzeugte der Youngster auf ganzer Linie. Bester Werfer der GIANTS war Branden Maughmer mit 15 Punkten. Dennis Heinzmann verbuchte mit 13 Punkten und elf Rebounds sein erstes Double-Double der Saison 2026/27. Auch Luca Michels punktete mit 13 Zählern zweistellig.

 

11.10.2026 17:00 Uhr // Basketball Löwen vs. Porsche BBA Ludwigsburg 76:74

Nachbericht folgt in Kürze.

 

11.10.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. SKYLINERS Juniors 95:90

Nach einem spannenden Spiel entscheiden die Fellbach Flashers auch das dritte Spiel in Folge für sich. Nach Overtime konnten die Frankfurt Skyliners Juniors mit 95:90 besiegt werden und somit die weiße Weste in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd gewahrt werden. Die Flashers machten direkt weiter, womit sie im letzten Spiel gegen Coburg aufgehört hatten. Die Intensität war sehr hoch, sowohl offensiv und defensiv. Das Ergebnis, 25:9 führten die Fellbacher bereits nach 10 Minuten und alle dachten es wird ein ruhiger Nachmittag. Auch im zweiten Abschnitt ging es zunächst ähnlich weiter. Die Flashers scorten, nun konnten die Gäste endlich ihr definitiv vorhandene Qualität zeigen. Vor allem das Trio Nikolić, Smazak und Pölking sorgte immer wieder für gute Aktionen. Trotzdem hatten die Gastgeber eine komfortable 15 Punkte Führung zur Halbzeit (45:30). Das Basketball ein Spiel der Runs ist hat dann das dritte Viertel wieder deutlich gezeigt. Die Skyliners konnten mit 14:21 das dritte Viertel für sich entscheiden und kämpften sich Stück für Stück in die Partie zurück. Die letzten Minuten waren danach völlig offen. 36 Sekunden vor Schluss führe die Flashers noch mit 78:71 und alle dachten, dass man noch mit einen blauen Auge davon gekommen ist. Bis der Auftritt von Lukas Smazak kam. Der junge Tscheche, der bereits einige BBL Minuten in Frankfurt sammeln konnte verkürzte mit einem Dreier auf 78:74. Nach eine, Turnover der Fellbacher netzte er den nächsten Dreier ein und plötzlich stand es 78:77 bei noch 7 zu spielenden Sekunden. Der wieder stark aufspielende Monte Brown wurde gefoult und verwandelte nervenstark beide Freiwürfe. Die verbleibenden 5 Sekunden nutzte jedoch wieder Smazak für seinen Auftritt aus. Nahezu mit der Schlusssirene traf er einen wilden Dreier aus dem Lauf heraus zum 90:90 Endstand nach 40 Minuten.

Das Momentum war nun völlig gekippt. Auch die ersten 5 Punkte der Verlängerung gingen an die Gäste und das Spiel drohte völlig zu kippen. Doch dann folgte der Run der Flashers. Besonders Daniel Zacek tat sich als Clutch Player hervor und verwandelte wichtige Würfe in den letzten Minuten. Die beiden Guards Jonathan Zeichberger und Monte Brown trafen ebenfalls richtige Entscheidungen und sorgen mit weiteren Clutch Momenten für den erneuten Turnaround. Letztendlich war der Widerstand der stark aufspielenden Gäste gebrochen und die Fellbacher feierten den dritten Sieg in Folge. Es war für die Moral ein enorm wichtiger Sieg da man nach anfänglicher Führung und keiner guten Phase in der der Gegner das Spiel nicht nur gedreht hatte sondern komplett unter Kontrolle hatte kühlen Kopf bewahrt hatte und Kampgeist, Moral und Siegeswillen eindrucksvoll demonstrieren konnte.  Nun heißt es für Head Coach Kris Boris und seinen Assistenten Cyril DaSilva schnell regenerieren und die richtigen Lehren ziehen. Denn bereits am Mittwoch findet das Spiel gegen die stark aufspielenden Reutlingen Ravens statt die bisher ebenfalls ungeschlagen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_3_ProB_Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-14 13:57:332026-10-14 14:02:31Nachberichte ProB Süd 3. Spieltag

Vorberichte ProB Nord 3. Spieltag

9. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

09.10.2026 20:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Itzehoe Eagles

Eine Auftaktniederlage bei Meisterschaftsfavorit Münster, ein verlorenes Heimspiel gegen Herten – die Itzehoe Eagles sind in der BARMER 2. Basketball Bundesliga nicht gut aus den Startlöchern gekommen. Beim nächsten Gegner sieht es nicht anders aus: Die Baskets Juniors TSG Westerstede hatten zuerst in eigener Halle keine Chance gegen Spitzenteam Bernau, es folgte eine Auswärtspleite in Iserlohn. Nun treffen die beiden sieglosen Teams aufeinander, und das bereits am Freitag, 9. Oktober: Die Eagles stellen sich um 20 Uhr bei den Niedersachsen vor. Diese seien ein komplett anderer Gegner als zuletzt die abgeklärten Hertener Löwen, sagt Eagles Coach Max Rockmann. „Sie sind jung und wild, wollen möglichst schnell spielen und sind außerdem stark abhängig von ihrem Dreier.“ Das Rezept für den ersten Saisonerfolg: „Ich erwarte von unserer Mannschaft, dass wir unsere Erfahrung und körperliche Überlegenheit ausspielen und dass wir den jungen Spielern von Westerstede das Spiel so schwer wie möglich machen.“ Die Partie ist kostenlos im Livestream zu sehen auf Sporteurope.tv im Kanal der Baskets Juniors TSG Westerstede.

 

10.10.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Iserlohn Kangaroos

Vorbericht folgt in Kürze.

 

10.10.2026 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. EN BASKETS Schwelm

Am kommenden Samstag steht für die EN Baskets Schwelm das zweite Auswärtsspiel der noch jungen ProB-Saison auf dem Programm. Das Team von Headcoach Falk Möller ist beim SC Rist Wedel gefordert. Tip-off in der Steinberghalle ist um 19:00 Uhr. Die Gastgeber sind mit einer knappen 70:75-Heimniederlage gegen die BSW Sixers in die Saison gestartet, zeigten am vergangenen Wochenende aber eine starke Reaktion. Bei BBA Hagen setzte sich die junge Wedeler Mannschaft in einer offensiv geprägten Partie mit 101:97 durch.

Auch personell hat sich beim SC Rist einiges verändert. Mit Stanley Witt steht seit dieser Saison ein neuer Headcoach an der Seitenlinie. Zum Kader gehören zahlreiche junge Spieler, ergänzt durch Neuzugänge wie Tyson Leitao und Jamil Muttilib. Bereits beim Saisonauftakt zeigte Wedel seine aggressive Spielweise und versuchte, durch intensive Verteidigung zu einfachen Punkten im Fastbreak zu kommen. Die EN Baskets wollen dagegen an die deutlich verbesserte Leistung aus dem Heimspiel gegen Münster anknüpfen. Ein Fragezeichen steht allerdings hinter Luka Zajic, der gegen Münster umknickte. Bei allen anderen Spielern sieht es nach einer guten Trainingswoche personell positiv aus. Möller erwartet eine anspruchsvolle Aufgabe: „Wedel ist eine junge, hungrige Mannschaft, die einem das Leben immer schwer macht. Dazu kommt eine Halle, in der man nicht gerne spielt. Personell müssen wir schauen, ob Luka Zajic wieder einsatzfähig ist, er war im vergangenen Spiel umgeknickt. Alle anderen haben gut trainiert. Es wird am Ende darauf ankommen, ob wir wieder alles investieren, was wir haben, um eine Chance zu haben, das Spiel zu gewinnen.“

 

10.10.2026 19:15 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. SG Braunschweig

Vorbericht folgt in Kürze.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. BBA Hagen

Das zweite Heimspiel, das Wintersemester startet: Nach zwei Siegen zum Saisonauftakt empfangen die Uni Baskets Münster am Samstag (19.30 Uhr) die BBA Hagen Kodiaks zum Hochschulbeginn. Wie gewohnt werden dann wieder mehr „Studis“ die Atmosphäre in der Halle Berg Fidel anheizen, zumal am 3. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ein attraktives Duell mit Tempobasketball beider Kontrahenten wartet. Nach dem 98:78 gegen Itzehoe zum Saisonauftakt mussten die Uni Baskets in Schwelm lange um den Sieg kämpfen. Beim 80:75-Erfolg kamen die Münsteraner erst über ihre spielstärkste Phase Mitte des Schlussviertels nach einem 13:3-Run zum 74:63 zur Entscheidung und sorgten damit für den zweiten Zweier der Saison. Der Weg der Entwicklung geht weiter, die Turnover der ersten Halbzeit in Schwelm waren ein Thema in der „ganz normalen Spielaufarbeitung“, wie Cheftrainer Götz Rohdewald am Donnerstagmorgen anmerkte. „Wir haben die Woche natürlich auch daran gearbeitet, Ballverluste zwar nicht gänzlich zu vermeiden, sondern eher daran, mehr aufzupassen, besser positioniert zu sein.“ Eine Stärke des Gegners vom Samstagabend, den Kodiaks, ist eben, über ihre Spielweise Ballverluste zu erzwingen. Götz Rohdewald kann vor dem nächsten Heimspiel wieder aus dem Vollen schöpfen. Der in Schwelm nicht zur Verfügung stehende „Lukas Freitag hat die Woche wieder trainiert und wird dabei sein. Bisher sind alle Spieler wieder fit und am Samstag im Kader. Stand heute ist erst mal alles positiv“, berichtete der Cheftrainer. Die BBA Hagen Kodiaks erwischten unter dem früheren BBL-Trainer Ingo Freyer einen von den Ergebnissen her unglücklichen Saisonstart, überzeugten aber mit starken Leistungen. Im Overtime-Drama fehlte dem Aufsteiger beim 97:101 gegen den SC Rist Wedel am vergangenen Samstag nicht viel zum ersten ProB-Sieg der jungen Klubgeschichte. 2021 gründeten der Verein Basketball Boele-Kabe und die BG Hagen die Basketball Akademie Hagen – kurz BBA. Zielsetzung ist nichts anderes, als die BBA zu einer Spitzenmarke im deutschen Basketball zu machen.

Freyer hat bei den Kodiaks einen Basketballstil implementiert, der für schnelles, aggressives, physisches Spiel mit schnellen und nach dem 2. Spieltag drittmeisten Abschlüssen der Liga steht. Parallelen in puncto Tempobasketball zu den Uni Baskets sind unverkennbar. Über diese Spielweise erarbeiteten sich die Hagener zum Saisonstart in Herten fast 20 Würfe mehr als der Gastgeber, zwangen ihn mit aggressiver Defense zu 21 Ballverlusten. Manko waren aber die zu geringen Wurfquoten – die 73:88-Niederlage die Konsequenz.

 

11.10.2026 16:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Seawolves Academy

Hertener Löwen treffen auf die Rostock Seawolves Academy: Nach dem gelungenen Saisonstart mit zwei Siegen aus zwei Spielen wollen die Hertener Löwen nachlegen: Am kommenden Sonntag ist die Seawolves Academy aus Rostock zu Gast in der Rosa-Parks-Sporthalle. Mit der Unterstützung der eigenen Fans möchte das Löwen-Rudel die weiße Weste wahren und den nächsten Heimsieg einfahren.

Die junge Mannschaft der Seawolves Academy reist mit einem ausgeglichenen Punktekonto von einem Sieg und einer Niederlage im Gepäck nach Herten. Am 1. Spieltag mussten sich die Mecklenburger nach hartem Kampf knapp den ART Giants Düsseldorf mit 86:80 (47:43) geschlagen geben. Am 2. Spieltag feierten die „Wölfe“ dann ihren ersten Saisonerfolg und setzten sich in einem spannenden Finish hauchdünn mit 95:93 gegen die TSV temps Shooters Neustadt durch. Besonders zwei Akteure drückten diesem Erfolg ihren Stempel auf und wussten auf ganzer Linie zu überzeugen: Topscorer Mika Freitag glänzte mit beachtlichen 22 Punkten. Ebenfalls eine sehr starke Partie zeigte Bruno Loll, der das Spiel mit einem beeindruckenden Double-Double aus 19 Punkten und 11 Rebounds beendete. Beide unterstrichen damit ihre wichtigen Schlüsselrollen im Rostocker Spiel. Dass die Karten so früh in der Saison noch keineswegs fertig gemischt sind, ist dem Löwen-Team bewusst. Die Gäste aus Rostock haben bewiesen, dass sie enorm viel Energie aufs Parkett bringen und bis zur letzten Sekunde um jeden Ball kämpfen können. Genau deshalb gehen die Hertener Löwen hoch fokussiert in die Trainingswoche und die Vorbereitung auf die Partie. Mit der Energie aus den ersten beiden Siegen und der gewohnt lautstarken Kulisse in der Löwenhöhle wollen die Hertener das Spiel von Beginn an intensiv gestalten und die zwei Punkte in Herten behalten.

 

11.10.2026 16:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. LOK BERNAU

Am Sonntag, 11. Oktober, wartet um 16:00 Uhr der absolute Topfavorit der Saison auf die TSV Neustadt temps Shooters. Am 3. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord kommt mit LOK Bernau der Spitzenreiter in den Shooters Dome. Die Gäste von Headcoach Dan Oppland sind makellos gestartet: Auf den Auftaktsieg in Westerstede folgte ein 96:80 gegen die ART Giants Düsseldorf. Mit einer Korbdifferenz von +38 steht die LOK ganz oben. Wie tief der Kader besetzt ist, zeigte das Düsseldorf-Spiel: Sieben Bernauer punkteten zweistellig, angeführt von Jona Drücke (16 Punkte, 9 Rebounds, 5 Assists) und Lukas Klein (16 Punkte, 12 Rebounds). Dazu kamen ein klar gewonnenes Reboundduell (47:34) und 26 Assists. Mit Shawn Scott II steht außerdem ein alter Bekannter im Bernauer Trikot. Die Shooters gehen mit einer 1:1-Bilanz in die Partie. Dem 87:68 zum Auftakt gegen Schwelm folgte ein denkbar knappes 93:95 bei der Seawolves Academy in Rostock. Matej Jelovcic legte dort ein Triple-Double auf (28 Punkte, 12 Rebounds, 10 Assists). Von außen fielen allerdings nur 5 von 27 Dreiern.

Der Schlüssel könnte in der Defensive liegen. In Rostock erzwangen die Neustädter 21 Ballverluste und verbuchten 16 Steals. Bernau leistete sich gegen Düsseldorf trotz des klaren Sieges 25 Turnover. Wenn die Shooters hier Druck machen, am Brett dagegenhalten und ihre Würfe besser treffen, ist auch gegen den Favoriten etwas drin. Coach Allen Ray Smith zum Sonntagsspiel: „Für uns ist es gut, dass wir vor knapp einem Monat bereits im Testspiel gegen Bernau gespielt haben und wissen, was auf uns zurollt. Allerdings konnten wir auch einige Schwachstellen bei der LOK ausmachen und wollen diese im Ligaspiel attakieren. Meine Spieler wollen außerdem die Niederlage aus dem Testspiel wett machen, genauso wie die unnötige Niederlage in Rostock. Zu Hause vor unserem Publikum möchten wir wieder eine starke Partie abliefern und jeder freut sich auf das Spiel, in das wir als klarer Außenseiter gehen“. Eine Rechnung ist ohnehin offen: Beide Duelle der Vorsaison gingen an die LOK, 83:110 in Neustadt und 76:86 in Bernau. Anpfiff ist um 16:00 Uhr im Shooters Dome. Wer nicht in der Halle sein kann, schaut den kostenlosen Livestream bei sporteurope.tv.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_3_ProB_Nord-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-09 12:58:512026-10-14 11:21:15Vorberichte ProB Nord 3. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 3. Spieltag

9. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

10.10.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. BG Hessing Leitershofen

Die Rheinländer wurden bisher ihren Vorschusslorbeeren mehr als gerecht. Zwei klare Siege, nämlich ein 99:83 auswärts bei Bayern und München und zuvor ein 96:74 auf eigenem Terrain gegen die Basketball Löwen Erfurt stehen bisher auf dem Konto. Das bedeutet Platz zwei hinter dem Überraschungsaufsteiger Reutlingen Ravens. Die Scores zeugen von der offensiven Wucht des Kooperationspartners von BBL-Team Telekom Baskets Bonn. Demzufolge hat man mit Carlo Schmid (19), Kenan Reinhart (19), Malik Idbihi (17), Tom Viehöfer (17) oder Dusan Ilic (17) absolute Toptalente in seinen Reihen. Aber ein Jugendteam sind die Rhöndorfer keinesfalls, denn mit dem US-Amerikaner Sahmi Willoughby (25/11 Punkte bisher pro Spiel), dem Portugiesen Mychael Paulo (28/13,5 Punkte) und vor allem dem erstligaerfahrenen Justin Onyejiaka (22/19,5 Punkte) hat man auch erfahrene Akteure in seinen Reihen. Unter dem Korb sorgen der Ex-Oberhachinger Benjamin Sadikovic (23/208cm) und Daniel Mayr (31/218cm) für Ordnung und Lufthoheit. Mayr kehrte zuletzt aus einer langwierigen Verletzung zurück und ist trotz seiner imposanten Größe immer noch 4cm kleiner als sein Vater, Basketball Legende Rolf „Bibo“ Mayr, der erst 2022 als größter Mensch Deutschlands abgelöst wurde. Das Team des noch jungen 27-jährigen Trainers Max Becker peilt demzufolge auch an, dahin zurückzukehren, wo man lange Jahre gespielt hat, nämlich in die PRO A.

BG-Cheftrainer Emanuel Richter ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst. „Die Dragons gehören aktuell zu den stärksten Teams der Pro B. Sie sind hervorragend gecoacht und haben mit Dusan Ilic eines der spannendsten Talente der Liga. Sie sind klarer Favorit, aber wir wollen mutig auftreten, unsere Energie auf s Feld bringen und ihn einen echten Kampf bieten“, baut Richter darauf, dass sein Team erneut einen Entwicklungsschritt nach vorne machen wird. Da Bonn bereits am Freitag in der BBL spielt, werden alle Doppellizenzspieler am Samstag auf dem sogenannten „Menzenberg“ zur Verfügung stehen. Das erschwert die Aufgabe, hat für Richter aber auch einen weiteren positiven Aspekt: „Dadurch werde ich wohl den Sportdirektor der Telekom Baskets, Savo Milovic, treffen. Wir haben tatsächlich früher in einer Mannschaft zusammengespielt und kennen uns mittlerweile seit über 20 Jahren. Wir waren beide sehr gute Schützen und hatten dafür in der Defensive überschaubare Qualitäten, was wir unseren heutigen Teams sicher nicht durchgehen lassen würden. Ich freue mich auf das Wiedersehen“, lacht Richter. Kangaroos-Geschäftsführer Wayne Chico Pittman sieht den Druck nicht bei den Stadtbergern: „Der Sieg gegen Speyer gibt uns Sicherheit, wir können unbeschwert in den Westen der Republik reisen. Wenn wir die Turnovers von anfangs 25 über zuletzt 19 noch ein wenig herunterfahren können, kann es ein gutes Spiel werden“, so Pittman, der zuletzt ein Treffen zwischen den Spielern und den ehrenamtlichen Helfern des Vereines organisierte. „Das war eine großartige Sache für beide Seiten, unsere Akteure kamen sehr gut und sympathisch bei diesen wichtigen Mitgliedern des Vereins rüber“, so Pittman.

 

10.10.2026 19:00 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. Dresden Titans

Nach dem ersten Heimsieg der Saison steht für die Dresden Titans am Samstag die nächste Herausforderung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd auf dem Programm. Am 3. Spieltag gastieren die Elbriesen bei den Ahorn Camp Baskets in Speyer. Tip-Off in der Sporthalle Speyer-Nord ist um 19 Uhr.

Nach dem ersten Erfolg der neuen Spielzeit wollen die Titans auch auswärts nachlegen und treffen dabei auf die noch sieglosen Ahorn Camp Baskets Speyer. In der Sporthalle Speyer Nord, in der die Dresdner erst vor wenigen Monaten den Play-Off-Einzug perfekt machten, soll nun der nächste Schritt für einen gelungenen Saisonauftakt gemacht werden. Die Speyerer – Mit den Ahorn Camp Baskets wartet ein Gegner, der trotz des noch ausstehenden ersten Saisonerfolgs keineswegs unterschätzt werden darf. Die Speyerer verloren ihre ersten beiden Partien gegen die TSG Schöller SI Ravens Reutlingen und die BG Hessing Leitershofen. Zuletzt zeigte das Team von Headcoach Carl Mbassa beim 64:76 in Leitershofen eine deutliche Leistungssteigerung und hielt die Partie bis in die Schlussphase offen. Besonders im Blickpunkt steht Speyers neuer Point Guard Austin Fadal. Der US-Amerikaner erzielte in Leitershofen 23 Punkte und traf drei Dreier. Auch Kapitän DJ Woodmore, der 14 Zähler beisteuerte, gehört zu den Leistungsträgern der Gastgeber. Neben Woodmore gehören unter anderem David Aichele, Christoph Rupp, Dami Ade-Eri und Oskar Humpert zum Team. Neu hinzugekommen sind unter anderem Lukas Roth, Bessanty Saragba und Austin Fadal. Damit blieben Daryl Woodmore, David Aichele, Oluwadamilola Ade-Er, Oskar Humpert und Christoph Rupp blieben gleich fünf prägende Akteure der Saison 2025/26 der Domstadt treu. Doch ausgerechnet die beiden Letztgenannten sind aktuell vom Verletzungspech geplagt. Wichtiges Scoring fällt damit weg. Auch die vielversprechenden Neuzugänge Bessanty Saragba auf der Center-Position sowie die beiden Flügelspieler Austin Fadal und Lukas Roth konnten diese Lücke in den ersten beiden Spielen noch nicht schließen. So bringen es die Ahorn Camp Baskets bislang auf gerade einmal durchschnittlich 61 Punkte pro Partie. Offensiv ist von Carl Mbassas Truppe am Samstag also mehr gefragt, wenn die Speyerer einen Fehlstart in die neue Spielzeit vermeiden wollen.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. FC Bayern Basketball II

Nachdem es im Low-Scoring-Game der Vorwoche noch keine Punkte für den TV Langen gab, steht eine große Belastung bevor: Gleich drei Spiele absolviert das Team von Headcoach Tobias Jahn innerhalb von sieben Tagen. Dabei gibt es zunächst ein Heimspiel-Doppel: Am Samstag empfangen die Giraffen den FC Bayern Basketball II, bereits am Dienstag folgt dann im Sportpark Oberlinden das erste Aufeinandertreffen mit den Basketball Löwen aus Erfurt. Und schon am Freitag geht es weiter, dann jedoch auswärts gegen die Ahorn Camp Baskets Speyer. Der FC Bayern Basketball II ist mit einem Sieg und einer Niederlage in die Saison gestartet. Offensiv konnten sie sich dabei insbesondere auf ihren Guard Niko Jerkic verlassen, der gegen Dresden 18, gegen Rhöndorf 17 Punkte erzielte. Doch auch Caspar Vossenberg und Nick Cevizovic scorten in beiden Spielen zweistellig. „Die Bayern sind eine ganz ganz junge Truppe, verfügen jedoch mit William-Windi Miklic auch über einen sehr erfahrenen Power Forward. Gleichzeitig haben sie mit Emir Mutapcic den erfahrensten Coach der Liga und sind entsprechend gut eingestellt“, sagt Langens Trainer.

Trotz dreier kurz aufeinander folgender Spiele bleibt die Marschroute für die Giraffen indessen dieselbe: Das Team arbeitet im Training hart an den eigenen Fähigkeiten, Defizite aus der Partie der Vorwoche wurden ebenfalls aufgearbeitet. „Defensiv wollen wir definitiv an den Leistungen des Dresden-Spiels anknüpfen. Offensiv muss von uns allerdings viel viel mehr kommen. Es braucht mehr Druck und mehr Fokus auf Team-Basketball. Daran haben wir jetzt eine Woche gearbeitet. Und ich bin mir sicher, dass es uns sehr helfen wird, vor unseren Fans zu Hause zu spielen“, so Jahn weiter. Dass sowohl der Samstag als auch das Dienstag-Spiel in Langen stattfinden, sieht Jahn als Vorteil für seine Mannschaft: „Dass wir keine langen Fahrten haben verschafft uns eine bessere Regenerationsphase.“

 

11.10.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. BBC Coburg

Nach der unglücklichen Niederlage in Ludwigsburg wollen die Mannen um Kapitän Phillip Bode am kommenden Sonntag ( Spielbeginn 16 Uhr, Grundschule Deisenhofen) gegen den BBC Coburg wieder Punkte auf der Habenseite verbuchen. Neuzugang und TV-Star Andrej Mangold wird sein Debüt im Tropics Trikot feiern. Der ehemalige Nationalspieler soll für Entlastung auf den kleinen Positionen sorgen und vor allem seine geballte Erfahrung in die Waagschale werfen. Favorit in dem Spiel sind die Gäste aus Coburg um Ihren langjährigen Erfolgstrainer Patrick Seidel.  Der 33-jährige wurde bei mehreren höherklassigen Clubs als heißer Kandidat gehandelt, entschied sich jedoch für einen Verbleib in der Vestestadt. Der letztjährige Tabellenzweite der Südstaffel wird auch in dieser Saison bei diversen Fachzeitschriften und Internetportalen als eines der Topteams gehandelt.

Neben Aufbauspieler Nico Wenzl, der Seidels verlängerter Arm auf dem Spielfeld ist, muss man vor allem dem US-Boy Savion Brown auf den Füßen stehen. Der Shooting Guard ist ein ausgewiesener Distanzwurfspezialist und kommt von der North Greenville University. Neu im Kader der Oberfranken ist das deutsche Toptalent Abra Musa. Der Juniorennationalspieler wurde von Kooperationspartner Bamberg verpflichtet und soll auch regelmäßig beim BBC zum Einsatz kommen. Auf den großen Positionen haben die Gäste neben bewährten Kräften wie Tim Herzog, Leo Cosic oder Marc Deinlein sehr interessante Neuzugänge verpflichtet. Mit  Benjamin Koppke (Chemnitz) und Jakob Lang ( Jena ) konnte Seidel zwei talentierte Spieler aus Erstligaprogrammen nach Coburg locken. Mario Matic: „Coburg hat eine sehr starke Mannschaft und mit Patrick, der seit Jahren einen hervorragenden Job macht, einen Toptrainer. Der BBC ist auf allen Positionen stark aufgestellt und der Kader hat enorm viel Talent. Wir müssen über den Kampf ins Spiel kommen und müssen es schaffen das hohe Tempo der Oberfranken zu drosseln.“

 

11.10.2026 16:00 Uhr // Culture City Weimar vs. Bayer Giants Leverkusen

Tradition ist ein passendes Stichwort, um das Duell mit dem 14-fachen Deutschen Meister zu charakterisieren. Schließlich gehörten die GIANTS über knapp drei Dekaden zu Deutschlands erfolgreichsten und dominierendsten Clubs in der Beletage, sammelten in den 70er-, 80er- und 90er-Jahren nicht nur Meisterschaften, sondern ebenso zehn Pokalsiege. Passend zum ausufernden Briefkopf der Gäste übernahm mit Mike Koch 2024 ein weiterer Europameister von 1993 den Leverkusener Trainerstuhl von Hansi Gnad (Headcoach von 2018 bis 2024). Während in den Gassen der Altstadt die Zwiebelzöpfe verkauft werden, weht also genügend deutsche Basketball-Geschichte durch die Florian-Geyer-Straße. Zurück aus der Vergangenheit ins Hier und Jetzt befinden sich die GIANTS in der ProB auf der Jagd zurück in die ProA. „Fellbach statt Badalona“ und „Oberhaching statt Olympiakos“ lautet die Realität im Jahr 2026 – und die Tropics aus Oberhaching waren es auch, die Leverkusen zum Liga-Auftakt bezwingen konnten. Am 2. Spieltag bekamen dafür die Erfurter Basketball Löwen gleichermaßen Leverkusens Frust, Wucht und Qualität zu spüren und mussten mit einer 88:65-Niederlage den Heimweg in Richtung Landeshauptstadt antreten.

Angeführt wird das gut ausbalancierte Ensemble von Mike Koch in dieser Saison durch namhafte Akteure, die bereits über ProA-Erfahrung verfügen. Allen voran ist hier Branden Maughmer zu nennen, der im Sommer als Königstransfer verpflichtet wurde und dem Leverkusener Spiel von außen viel Dynamik verleiht. Doch auch unter den Körben wartet Schwerstarbeit: Der 2,16 Meter große Center-Hüne und GIANTS-Kapitän Dennis Heinzmann gilt als defensive Lebensversicherung der Leverkusener und bildet gemeinsam mit dem erfahrenen Point Guard Luca Kahl das Rückgrat des Koch-Teams. Mit einer breit besetzten Rotation, die sowohl über enorme Physis unter den Körben als auch über offensive Gefahr von der Dreierlinie verfügt, reisen die Gäste als klarer Favorit an die Ilm und werden Culture City in Sachen Intensität ganz sicher alles abverlangen.  Unterdessen kehrte das Team von Headcoach Farsin Hamzei am vergangenen Samstag mit einem stabilen Dämpfer vom Mitaufsteiger (und neuen Tabellenführer) aus Reutlingen zurück. In Baden-Württemberg mit 64:93 unter die Räder gekommen, hat Weimars Niederlage ungeachtet des deutlichen Resultats genug Potenzial, um Bäume und Träume an der Ilm nicht in den Himmel wachsen zu lassen. Mit einem 81:77-Heimsieg gegen die SKYLINERS Juniors in das neue sportliche Habitat der ProB gestartet, wird Culture City trotz des namhaften Kontrahenten auf eine Überraschung schielen. Der Weg dahin dürfte jedoch länger sein als die Rückfahrt aus Reutlingen.

 

11.10.2026 17:00 Uhr // Basketball Löwen vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Am Sonntag, den 11. Oktober 2026 öffnet die Riethsporthalle Erfurt ihre Tore für den ersten Heimspieltag der Saison 2026/2027. Ab 13 Uhr spielen die CATL Basketball Löwinnen in der Frauen-Regionalliga, bevor um 17 Uhr die Basketball Löwen ihr erstes Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB bestreiten – gegen die Porsche Basketball-Akademie Ludwigsburg. Der Spieltag wird präsentiert von den Stadtwerken Erfurt. Die Porsche Basketball-Akademie Ludwigsburg steht für eines der renommiertesten Nachwuchsprogramme im deutschen Basketball. Als Farmteam des Erstligisten MHP RIESEN Ludwigsburg dient die ProB-Mannschaft als Entwicklungsplattform für Talente, die langfristig den Sprung in die easyCredit BBL anstreben. Headcoach Jordi Saltó arbeitet mit einem breiten, variablen Kader, in dem viele junge Spieler auf mehreren Positionen eingesetzt werden können.

Nach einem schwierigen Saisonauftakt mit einer 66:87-Niederlage gegen Coburg holten sich die Ludwigsburger am zweiten Spieltag bereits das erste Erfolgserlebnis: Im Heimspiel gegen die TSV Oberhaching Tropics gaben sie zwischenzeitlich eine komfortable Führung aus der Hand, kämpften sich aber in der Schlussphase zurück und gewannen 78:75 – mit einem Dreier sieben Sekunden vor dem Ende. Die BBA reist also mit einem Sieg im Gepäck und wachsendem Selbstvertrauen nach Erfurt. Zugleich deutet der Saisonstart erneut auf eine sehr spannende Liga hin, schließlich besiegte Oberhaching am ersten Spieltag die Bayer Giants Leverkusen als hochgehandelten Liga-Favoriten. Einen besonderen Rahmen erhält das erste Heimspiel durch einen prominenten Gast: Erfurts Oberbürgermeister Andreas Horn wird die Mannschaften vor dem Tip-Off begrüßen und den Spielball symbolisch an die Schiedsrichter übergeben – ein schönes Zeichen der Verbundenheit zwischen der Stadt und ihrem Basketballverein. Dabei fällt den Fans sicherlich eine weitere Besonderheit auf: Die Schiedsrichter tragen an diesem Spieltag pinke Trikots. Der Hintergrund ist, dass die BARMER 2. Basketball Bundesliga gemeinsam mit ihrem Sponsor Junited Autoglas für die wichtige Prävention gegen Brustkrebs sensibilisieren will.

 

11.10.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. SKYLINERS Juniors

Der Gegner kommt mit einer offenen Rechnung mit sich selbst. Die SKYLINERS Juniors, das ProB-Team des Bundesligisten Skyliners Frankfurt, haben erst ein Spiel gespielt und es beim Aufsteiger Weimar mit 77:81 verloren – obwohl sie nach drei Vierteln nur einen Punkt zurücklagen. 34 Dreierversuche im ersten Spiel sprechen eine deutliche Sprache, das Team vom neuen Head Coach Troy Culley (zuletzt Co-Trainer in Tübingen) kann sehr gefährlich werden, wenn der Wurf fällt. Aufpassen müssen die Flashers dabei besonders auf Ivan Crnjac, der in Weimar fünf Dreier versenkte, und Dusan Nikolić, der alle sieben Zweier traf – beide 19 Punkte, beide genau wie Jung-Nationalspieler Jamie Edoka mit Doppellizenz auch im Bundesliga-Kader der Skyliners. Letztjähriger Leistungsträger, Lukas Smazak und der letzte Saison nachverpflichtete athletische Big Man Moses Pölking sind ebenfalls weiter mit dabei. Ein Importspieler fehlt noch im Kader der Skyliners. Dieser wird traditionell spät verpflichtet und nach Bedarf. Die Rechnung dabei ist einfach. Man vertraut auf den eigenen Talente-Pool der sicherlich vorhanden ist. Fraglich ist bei Farmteams jedoch immer, wie die Doppelbelastung funktionieren wird, speziell auch jetzt in Frankfurt da man sich entschlossen hat neben den BBL noch im EuroCup an den Start zu gehen. Am 07.10. gelang beim ersten Heimspiel Spiel gegen das litauische Team Šiauliai ein Sieg und die bereits genannten Crnjac und Edoka waren im Einsatz. Das Frankfurt überhaupt am EuroCup teilnehmen darf hängt mit dem Bau einer neuen modernen Multi-Funktions-Arena zusammen und der Aussicht eine wirtschaftliche starke Region auf die europäische Mappe im Basketball zu bringen.

Die Flashers dagegen plagen zunächst noch andere Sorgen. Der neue Point Guard Silver Bieling war zwar bereits letzte Woche im Einsatz, muss aber noch in das Team integriert werden. Weiterhin fraglich ist der Einsatz von Big Man Best Otakho. Trotz der Schwierigkeiten hat sich das Team gut eingestellt und motiviert gezeigt. Vor allem die Energie und der Siegeswille beeindruckten die Fans in der heimischen Halle. Der ungewöhnliche Spieltag (drittes Heimspiel in Folge) ist in diesen Fall von Vorteil für das neue Team von Head Coach Kris Borisov und seinen Assistenten Cyril DaSilva.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_3_ProB_Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-09 12:34:482026-10-09 12:34:48Vorberichte ProB Süd 3. Spieltag

Nachberichte ProA 3. Spieltag

6. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

04.10.2026 15:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. VfL SparkassenStars Bochum 94:78

Nicht nur dem Cheftrainer, eigentlich allen in der Osthalle, ausgenommen den Besuchern aus dem Pott, war die Erleichterung anzumerken. Keine 43 Stunden nach der eher bescheidenen Vorstellung beim 61:73 als Gast der Baskets Wolmirstedt haben die GIESSEN 46ers den Bock umgestoßen und sich nach drei Spieltagen in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA erstmals in der Spitzengruppe angemeldet. Gegen einen VfL SparkassenStars Bochum, der mit zwei Erfolgen in die Saison gestartet war, der dem Altmeister lange das Leben schwer gemacht hatte, der von den Hausherren jedoch im dritten Viertel so herzerfrischend überrannt wurde, als würde Obelix zum Einsammeln der Helme der römischen Legionäre schreiten. Mit 32:8 gingen der vorletzte Abschnitt an die Mittelhessen, die zwischenzeitlich mit einem 16:0-Lauf die Weichen zum letztlich klaren 94:78 (40:44)-Erfolg stellen konnten. „Wir hatten es heute mit einem Spitzenteam zu tun. Da hätte für uns schon alles optimal laufen müssen. Gegen Gießen werden viele Teams noch Probleme bekommen“, wollte Gäste-Trainer Alvaro Paredes nach dem Match nicht lange um den heißen Brei herumreden. „Nach der Pause sind wir eingebrochen. Das haben die 46ers eiskalt ausgenutzt.“

In Person von Alex Williams, der trotz eines ausgekugelten kleinen Fingers an der linken Hand zwei Dreier einschweben ließ. In Person von Nigel Scantlebury, der mit sieben Punkten endlich Selbstvertrauen verriet. In Person von Daniel Norl, der beim 70:50-Zwischenstand einen 24:2-Run von jenseits der 6,75-Meter-Marke abschloss. In Person von Chris Carter, dem die Ärzte am Samstag noch 40 Milliliter Flüssigkeit aus dem Knie geholt hatten, der mit schmerzverzerrtem Gesicht vor der Bank hin und her humpelte, der aber immerhin fast 13 Minuten lang auf die strahlenden Beißerchen biss, „um das Team zu unterstützen“, wie der 34-Jährige später zu Protokoll gab. Und natürlich in Person von Robin Benzing, der seinen unschätzbaren Wert für die Mannschaft am Ende mit guten 13 Punkten, mit vier eingesammelten Abprallern, vor allem aber mit sieben Assists dokumentierte. Gerade Till Gloger profitierte des Öfteren vom Auge des Ex-Internationalen, aber auch Luis König Figge und Viktor Kovacevic waren zur Stelle, weil Benzing uneigennützig nur durchlud, aber nicht abdrückte. Als dann auch noch Till Gloger mehrere starke Szenen hatte und auf plus 20 stellte, gab „Frenki“ Ignjatovic auch erstmals in dieser Saison seinen beiden BBA-Youngstern Luca Nickel und Elias Genius Einsatzminuten. Dass Nickel nicht nur zwei Punkte in seinen gut dreieinhalb Minuten beisteuerte, sondern auch noch Viktor Kovacevic mit einem No-Look-Pass bediente, setzte dem am Ende doch noch gelungenen Nachmittag die Krone auf. Beim 45:44 (22.) durch einen Kracher von Alex Williams irgendwo aus dem Nirgendwo lag Gießen erstmals in Führung, die die 46ers nach dem 50:48 von Zach Cokks und dessen Solo über das komplette Feld auch nicht mehr hergeben sollten.

 

04.10.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Paderborn Baskets 84:81

Nach zwei Niederlagen, die jeweils erst in den letzten Sekunden entschiedenworden waren, durften die Eisbären diesmal selbst über das bessere Endejubeln. Headcoach Ferried Naciri musste dabei weiterhin auf Jordan Samare und Hendrik Warner verzichten. Seine Mannschaft startete dennoch mit vielEnergie und Konzentration in die Partie.Die ersten Punkte gehörten zwar Paderborn, doch Garai Zeeb antwortete umgehend von außen. Die Eisbären übernahmen früh die Kontrolle, Jeremiah Oden erhöhte per Dreier auf 16:9. Bremerhaven gab die Führung im gesamten ersten Abschnitt nicht mehr aus der Hand und legte starke 27 Punkte auf. Die Gäste blieben jedoch in Schlagdistanz und verkürzten durch einen Dreier von Christopher Schultz zum Viertelende auf 27:25. Auch im zweiten Viertel hielten die Eisbären das Tempo zunächst hoch. Carlos Carter traf von außen, Dominic Parolin legte per Dunk zum 32:27 nach. Zwei Dreier von Vincent Friederici innerhalb kurzer Zeit ließen den Vorsprung schließlich auf 38:27 anwachsen. Doch die 11-Punkte-Führung hatte nicht lange Bestand. Defensiv schlichen sich zunehmend Unachtsamkeiten ein, während offensiv einige einfache Möglichkeiten ungenutzt blieben. Paderborn arbeitete sich wieder heran, sodass zur Halbzeit nur noch eine 46:42 Führung auf der Anzeigetafel stand.

Nach knapp sechs Minuten im dritten Viertel glich Eyassu Worku für die Baskets an der Freiwurflinie zum 58:58 aus und sorgte mit dem zweiten Treffer für den Führungswechsel. Carlos Carter holte die Führung per Dreier umgehend zurück, doch die Partie war nun endgültig offen. Drei Sekunden vor Viertelende stellte Jon’il Fugett auf 67:67, anschließend traf Gerard Spinoso noch einen von zwei Freiwürfen. Mit einem knappen 67:68-Rückstand ging es in den Schlussabschnitt. Vincent Friederici eröffnete das vierte Viertel mit einem Dreier zum 70:68 und brachte die Eisbären damit direkt wieder nach vorne. Bremerhaven konnte sich anschließend noch einmal auf sieben Punkte absetzen. Doch wie schon über weite Strecken der Partie ließen sich die Baskets nicht abschütteln. Erneute Lücken in der Defensive ermöglichten den Gästen die nächste Aufholjagd. Beim 77:76 war Paderborn wieder bis auf einen Zähler herangekommen und das nächste Zitterfinale nahm seinen Lauf. 23 Sekunden vor Schluss kippte die Partie schließlich erneut: Ein erfolgreicher Dreier brachte die Gäste mit 80:81 in Führung. Ferried Naciri nahm die Auszeit. Danach ist Garai Zeeb am Ball. Die Sekunden liefen von der Uhr, Garai Zeeb behält den Ball, findet keinen freien Spieler und übernahm schließlich selbst Verantwortung. Fünf Sekunden vor Schluss nimmt der Kapitän den Wurf von der Dreierlinie und traf zum 83:81. Lautstarker und auch befreiender Jubel von den Rängen. Nach zwei Niederlagen, bei denen jeweils der letzte Wurf nicht fallen wollte, waren es diesmal die Eisbären, die in der entscheidenden Sekunde die Nerven behielten. Ein weiterer erfolgreicher Freiwurf besiegelte schließlich den 84:81-Heimsieg und die Erleichterung über die ersten Punkte der Saison.

 

04.10.2026 15:00 Uhr // BG Göttingen vs. SBB Börde Baskets 62:89

Die BG Göttingen wartet in dieser BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison noch auf ihren ersten Sieg. Die Mannschaft von BG-Headcoach Martins Gulbis verlor am Sonntagnachmittag gegen die SBB Börde Baskets 62:89 (27:48). Vor 1.813 Zuschauenden in der Sparkassen-Arena kamen die südniedersächsischen Gastgeber nach erneut schwachem Start nicht richtig ins Spiel. Die Göttinger spielten sich keine guten Würfe raus, vergaben aber auch freie Dreier. Die Gäste hatten einfaches Spiel, bauten ihren Vorsprung Stück für Stück aus und gewannen verdient. Bester BG-Werfer war Daniel Kirchner mit 15 Punkten. Für die Börde Baskets trafen Kyndahl Hill und Akim-Jamal Jonah am häufigsten (je 14 Zähler).  Beide Teams brauchten ein wenig Zeit, um ins Spiel zu finden. Die Gäste aus Sachsen-Anhalt fanden zuerst einen Rhythmus, während die Veilchen sich keine guten Würfe herausspielten. Die Baskets zogen Stück für Stück davon uns zwangen Gublis zu seiner ersten Auszeit (0:12/4.). Doch auch danach taten sich die Göttinger schwer. Die ersten BG-Punkte erzielte Radvilas Kneizys erst nach mehr als fünf Minuten an der Freiwurflinie zum 2:14 (6.). Danach fingen sich die Gastgeber ein wenig – Kirchner und Kneizys trafen je einen Dreier zum 10:18 (8.). Doch die Baskets bestraften Veilchen-Fehler gnadenlos und bauten ihren Vorsprung zum Viertelende wieder aus (13:25). Im zweiten Abschnitt lief es für die Gastgeber nicht viel besser. Zunächst hielten die Veilchen den Abstand: Zach Jackson traf zum 17:30, Robin Lodders zum 19:32 (15.). Aber von außen blieb die BG kalt und versenkte in der ersten Halbzeit nur zwei von 14 Dreier-Versuchen. Trotzdem blieb der Rückstand annähernd gleich. Nach Jacksons Punkten zum 23:27 zeigten die Göttinger eine erneute Schwächephase und mussten die Baskets bis zur Halbzeitpause auf 27:48 davonziehen lassen.

Nach dem Seitenwechsel hielt die BG dagegen. Mathis Mönninghoff traf einen Dreier zum 36:58, den Kenneth Cooper allerdings zum 36:61 konterte (24.). Im Anschluss zeigten die Veilchen eine gute Phase und verkürzten durch einen 6:0-Lauf auf 42:61 (27.). Lodders und Kirchner hielten den Abstand durch ihre Punkte zum 48:67 – Jonah stellte mit seinem Dunk zum 48:69 den Viertelendstand her. Im letzten Abschnitt versuchten die Göttinger noch einmal dagegenzuhalten, kamen aber nicht näher an die Gäste heran (54:75/34.). In der 36. Minute kassierten Mönninghoff und Nils Schmitz kurz hintereinander ihr jeweils fünfte Foul, sodass es nun für die BG immer schwerer wurde. Die Gulbis-Truppe gab nicht auf, viel wollte ihr aber an diesem Abend nicht gelingen. Nach einem Baskets-Schnellangriff wuchs der Rückstand auf 30 Zähler an – Tai Bibbs betrieb mit seinem Dreier zum 62:89-Endstand lediglich noch Ergebniskosmetik.

 

04.10.2026 16:00 Uhr // ETB Miners vs. RheinStars Köln 85:91

Am 3. Spieltag der ProA-Saison mussten sich die ETB Miners vor heimischem Publikum in der Sporthalle am Hallo nach einem intensiven Schlagabtausch den RheinStars Köln mit 86:91 (37:42) geschlagen geben. In einer physisch geführten Partie bewies das Team von Headcoach Lars Wendt viel Moral und kämpfte sich nach einem frühen Rückstand mehrfach zurück, verpasste am Ende jedoch belohnende Big Plays. Lars Wendt schickte für das NRW-Derby Quashawn Lane, Benjamin Uzoma, Isaiah Sanders, Niclas Sperber und JJ Mann als Starting Five aufs Parkett. Die Gäste aus Köln erwischten jedoch den besseren Start: Binnen der ersten viereinhalb Minuten erarbeiteten sich die RheinStars eine 15:10-Führung und erwiesen sich vor allem aus der Distanz als extrem treffsicher. Während Essen phasenweise etwas zu hektisch agierte, versenkten die Kölner im ersten Spielabschnitt stark 5 ihrer 6 Dreierversuche und sicherten sich so eine 15:25-Viertelführung. Die Miners steckten jedoch nicht auf. Zu Beginn des zweiten Viertels brachte Craig Moller Essen per Dreier wieder auf 21:25 heran. Die Defensive stand nun deutlich griffiger, und in der 16. Spielminute gelang der vielumjubelte 31:31-Ausgleich. Köln fand jedoch bis zur Pause Antworten und nahm eine 37:42-Führung mit in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel drehten die Hausherren auf. Bereits in der 21. Minute glich Essen erneut zum 42:42 aus. Die Miners fighteten nun um jeden Ball, um das Spiel eng zu halten, und belohnten sich in der 25. Minute mit der Führung zum 55:54. Als Essen kurz darauf auf 62:58 stellte, schien das Spiel zu kippen. Doch Köln – deutlich aggressiver und gefestigter auftretend als noch im Testspiel der Saisonvorbereitung – konterte umgehend und eroberte in der 28. Minute die Führung zurück (62:65). Im Schlussviertel blieb es ein zähes Ringen. JJ Mann verkürzte in der 32. Minute per Dreier auf 68:71, doch Köln verteidigte den Vorsprung konsequent und baute ihn viereinhalb Minuten vor dem Ende per Freiwurf auf 73:79 aus. Erneut war es JJ Mann, der per Dreier zum 76:79 verkürzte, doch die RheinStars antworteten postwendend ebenfalls aus der Distanz. In den letzten Minuten behielten die Gäste die Kontrolle und brachten den 86:91-Auswärtssieg über die Zeit.

 

04.10.2026 17:00 Uhr // Tigers Tübingen vs. Nürnberg Falcons 86:61

Die Tigers Tübingen haben den ersten Saisonsieg eingefahren. Vor 1.231 Zuschauern in der Paul Horn-Arena gelang der Mannschaft von Trainer Félix Bañobre ein 86:61 (41:34)-Erfolg gegen die Nürnberg Falcons. Dabei mussten die Unistädter erneut personell ersatzgeschwächt die Begegnung bestreiten (siehe Dschungelgeflüster). Energie, Energie und nochmals Energie – das war Schlüssel für den Erfolg gegen das Team von Trainer Tim Black, das die ersten zwei Partien siegreich gestalten konnte. Die Raubkatzen lagen dabei nie in Rückstand. Von Anfang bis Ende zeigten die Schwaben eine beeindruckende Energieleistung und zogen den Franken sprichwörtlich den Zahn. Topscorer des Spiels war Tim Smith mit 21 Zählern für den Sieger. Ebenfalls zweistellig punkteten die Teamkollegen Nico Santana Mojica (15 Zähler), Isaac Haney (elf Punkte) und Kristian Sjølund (zehn Zähler). Point Guard Aiden Warnholtz (acht Punkte, acht Assists) hatte das Spiel zu jeder Zeit fest im Griff, Creighton Morisch zeigte mit sieben Zählern und zwölf Rebounds erneut eine gute Leistung. Bei den Gästen war Xavier Bell mit 16 Zählern bester Punktesammler. Zwei Faktoren waren heute spielentscheidend: Die Tigers holten 14:3-Steals und erzwangen zudem 23 gegnerische Ballverluste. Diese Werte waren auf die Energie im Tübinger Spiel zurückzuführen. Die höchste Führung hatten die Tigers beispielsweise mit dem Endergebnis von 86:61 inne. Dem Tübinger Eigengewächs Aron Heberle gelangen in der 16. Minute per Korbleger zum 35:24 die ersten Punkten im deutschen Basketball-Unterhaus. Die Bañobre-Truppe steht mit aktuell 1:2-Siegen auf dem 13. Tabellenplatz, die Nürnberg Falcons nehmen mit 2:1-Erfolgen den fünften Tabellenplatz ein.

Der erste Saisonerfolg war aus Tübinger Sicht praktisch nie gefährdet. Die Schwaben waren dem Gegner in nahezu allen Belangen überlegen. Man hat gesehen, was mit einer hohen Einsatzbereitschaft alles möglich ist. Die Schwaben starteten wie gegen die MLP Academics Heidelberg vor einer Woche wie die Feuerwehr ins Spiel. Nur mit dem Unterschied, dass man den Vorsprung gegen die Franken über die Ziellinie bringen konnte. Bei 4:57 Minuten auf der Uhr im ersten Viertel führten die Tigers Tübingen bereits mit 13:2. Das war die Basis für den ersten Saisonsieg, welchen die Raubkatzen auch dank der guten Unterstützung der Fans einfahren konnten.

 

04.10.2026 17:00 Uhr // Kreisbau Kirchheim Knights vs. Medikamente per Klick Bayreuth 104:75

Der zurückliegende Doppelspieltag endete mit zwei wichtigen Erfolgen für die Mannschaft rund um Kapitän Tyrel Morgan. Zunächst siegten die Teckstädter am Freitagabend in Ulm. Es folgte das Heimspiel gegen Bayreuth am Sonntagnachmittag in der Kirchheimer Sporthalle Stadtmitte. Der zuletzt erkältungsbedingt ausgefallene Center Lukas Zerner kehrte zurück und Knights Coach Perovic konnte auf seinen vollständigen Kader zurückgreifen. Die bis dato sieglosen Bayreuther starteten ambitioniert in das Spiel und zeigten sich ebenbürtig. Den Zuschauern bot sich zunächst eine ausgeglichene Partie. Bayreuths Metcalf dominierte die Zone und stellte Kirchheims Akteure vor eine Herausforderung, doch mit zunehmender Spielzeit bekamen die Teckstädter das Spiel unter Kontrolle und zogen leicht davon. Nach den ersten zehn Minuten stand es 24:17. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt hatten acht der zehn Kirchheimer Spieler Punkte gesammelt. Im zweiten Viertel legten die Hausherren weiter zu und übernahmen mehr und mehr die Kontrolle. Morgan, Alston und Desmond Watson sorgten offensiv immer wieder für entscheidende Nadelstiche und die Defensive ging konzentriert zu Werke. Es hagelte einige Highlights und Dunkings für die begeisterten Zuschauer. Mit einer komfortablen 50:34 Führung ging es in die Kabinen.

Zum Start der zweiten Halbzeit präsentierten sich beide Mannschaften wieder auf Augenhöhe. Im Gefühl der sicheren Kontrolle ließen die Gastgeber ein wenig nach. Die kämpfenden Gäste nutzten das Momentum und starteten ihre stärkste Phase. Punkt für Punkt wurde der Rückstand verkürzt und bis auf neun Zähler Rückstand kamen die Bayreuther heran. Ins Schlussviertel ging es mit einem 71:60 Zwischenstand. Die zwischenzeitlich aufkommenden Bedenken wurden innerhalb der folgenden 90 Sekunden endgültig verabschiedet. Mit Start des 4. Viertels sorgten die Ritter für ein kurzes offensives Feuerwerk, das sich in einem 10:0 Lauf als letztlich entscheidend herausstellte. Beim 81:60 und noch etwa acht Minuten zu spielen, schien die Partie entschieden. Der Wille der Gäste war gebrochen und in den Schlussminuten verwalteten die Schwaben das Spielgeschehen und brachten die Punkte sicher nach Hause. Insgesamt 22 offensive Rebounds der Ritter, dazu deutlich weniger Ballverluste und die daraus resultierenden 23 Wurfversuche mehr, waren letztlich die entscheidenden Faktoren der Partie. „Bis auf die Phase im dritten Viertel haben wir sehr gut und konzentriert gespielt. Wir haben noch viele Aufgaben vor uns und müssen uns an einigen Stellen verbessern, aber natürlich freuen wir uns über den gelungenen Start in die Saison,“ so Perovic nach Spielende. Am kommenden Samstag reisen die Ritter zum schweren Auswärtsspiel nach Nürnberg. Die Franken starteten mit zwei Siegen in die neue Spielzeit, mussten sich am vergangenen Sonntag jedoch in Tübingen geschlagen geben und stehen mit einer Bilanz von 2:1 auf Tabellenplatz fünf.

 

04.10.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. MLP Academics Heidelberg 68:84

Am dritten Spieltag der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProA unterliegt die OrangeAcademy dem letztjährigen Bundesligisten MLP Academics Heidelberg mit 68:84. Der Wendepunkt: Früh in der Partie erarbeiteten sich die Gäste bereits eine komfortable zweistellige Führung, die sie über die gesamte Spielzeit verteidigen konnten. Dabei war das heiße Händchen der Heidelberger Distanzschützen ein entscheidender Faktor. Der Ball lief gut durch die Reihen der Academics und fand häufig den freien Werfer. Zudem bereitete die enorme Physis der Gäste unter den Körben den jungen Uuulmern sichtbar Probleme. Der Gamechanger: Mit Sicherheit die Moral, die die Hausherren bewiesen. Gegen den starken und körperlich überlegenen Gast gaben sich die jungen Schützlinge von Cheftrainer Mehdy Mary zu keiner Zeit auf und versuchten immer wieder, den Rückstand zu verkürzen. Ein kleiner Lauf nach dem Seitenwechsel brachte die OrangeAcademy sogar wieder auf einen einstelligen Rückstand heran, wurde von den Academics allerdings umgehend gekontert.

Uuulmer des Spiels: Der Franzose Lucas Fischer ließ heute mehrfach mit seiner enormen Athletik aufhorchen und erzielte insgesamt 13 Punkte sowie zwei Blocks und zwei Steals. CJ Anthony (16 Punkte) punktete ebenfalls zweistellig. Die Erkenntnisse: Gegen eine sehr starke Heidelberger Mannschaft war heute nichts zu holen. Vor allem die Physis der Gäste bereitete den jungen Uuulmern große Probleme. Nichtsdestotrotz steht die OrangeAcademy nach den ersten drei Spielen und trotz eines enorm schweren Auftaktprogramms mit zwei Punkten auf einem Nichtabstiegsplatz. „Wir haben heute gegen eine sehr starke Mannschaft aus Heidelberg gespielt, die uns auch verdient bezwungen hat. Auch wenn heute früh klar war, dass Heidelberg wahrscheinlich gewinnen wird, bin ich stolz darauf, dass meine Mannschaft sich nie aufgegeben hat und sogar nochmal in den einstelligen Bereich verkürzen konnte. Ich denke wir leisten gute Arbeit darin, unsere jungen Talente zu entwickeln. Heute haben wir erneut mit Lennard Zeuch und Marko Volf zwei sehr junge Spieler aufs Parkett gebracht, die gute Impulse bringen konnten. Ich wünsche mir, dass wir zu jeder Zeit kämpfen und mithalten können. Das wir nach diesem harten Auftaktprogramm kein Spiel deutlich hergegeben hatten und auf einem Nichtabstiegsplatz stehen freut mich umso mehr“, erklärt OrangeAcademy Chefrainer Mehdy Mary.

 

04.10.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Artland Dragons 92:80

Es war vielleicht kein schönes, doch war es ein anspruchsvolles und sehr intensives Spiel für die EPG Baskets vor heimischer Kulisse, vielleicht auch eine richtungsweisende Partie in der vierten Saison in der 2. Basketball Bundesliga ProA, für ein Team mit klaren Play-off Ambitionen. Nur zwei Tage vorher hatte man noch eine Niederlage in Nürnberg hinnehmen müssen, begründet durch eine schwache Verteidigung im ersten Viertel, in dem man von den Gastgebern überrannt wurde. Dies durfte in der Begegnung gegen Artland nicht noch einmal passieren. So lag der Fokus in dieser Begegnung klar auf der Verteidigung, über die man das Spiel dominieren und damit gewinnen wollte. Verzichten mussten die Baskets dabei auf Starter Tyren Williams, der sich gegen Nürnberg eine Verletzung am Fuß zugezogen hatte. Die Partie begann für beide Teams nervös, mit einigen Fehlern auf beiden Seiten, so dass sich in den ersten Minuten noch kein richtiger Rhythmus einstellen wollte. Schön waren zunächst nur die Trikots der EPG Baskets anzusehen, die im Zeichen von „Koblenz wird pink“, einer Aktion zur Sensibilisierung für das Thema Brustkrebs, ausnahmsweise ganz in pink gekleidet waren. Die Drachen kamen im ersten Viertel lediglich auf 12 Punkte, ein deutliches Zeichen dafür, dass die Koblenzer Spieler die Ansage ihres Coaches in Bezug auf die Verteidigung auf das Parkett bringen konnten. In der Offensive sammelten sie fleißig Punkte von der Freiwurflinie, vor allem in Person von Mason Kraus, der alle fünf erspielten Freiwürfe sicher verwandelte. Offensiv war es jedoch eindeutig der Abend von Jayden Williams, der schnell hintereinander zwei Dreipunktewürfe zum 18:8 für Koblenz abfeuerte, ebenfalls bei einer Quote von 100%. Am Ende sollte er auf 15 Punkte alleine von der Dreipunktelinie kommen. Im zweiten Viertel mussten die Gegner zunächst dem Rückstand von zehn Punkten hinterherlaufen. Der Star der Dragons, Jonathan Klussmann, verwandelte in diesem zweiten Viertel 16 Punkte und brachte sein Team damit fast im Alleingang wieder heran. Nach nur drei gespielten Minuten stand es plötzlich 26:24, die Dragons waren angekommen, das Spiel nun wieder völlig ausgeglichen. Doch hatten sie die Rechnung ohne die Baskets gemacht, die konzentriert blieben und nun ihrerseits aufdrehten. Auf einen weiten Dreipunktewurf von Mason Kraus folgte ein Stepback Wurf gegen den Verteidiger aus der Halbdistanz von Camaron Tongue. Bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit blieben die Artland Dragons auf Tuchfühlung. In Minute acht des zweiten Viertels gelang ihnen gar der Ausgleich zum 37:37, doch waren es wieder zwei schnelle erfolgreiche Dreier kurz vor der Halbzeit durch Jayden Williams, die die Baskets wieder auf eine acht Punkte Führung brachten, bei einem Halbzeitstand von 46:38.

Die Dragons erwischten einen guten Start in die zweite Hälfte, doch Koblenz hielt dagegen. Besonders auffällig war, dass die Baskets dank ihrer intensiven Verteidigung im gesamten dritten Viertel weitere Punkte von Topscorer Klussmann verhindern konnten, der zur Halbzeit bereits bei 20 Zählern stand. Artland konnte erst im letzten Viertel wieder von seinen Treffern profitieren. Nachdem man das zweite Viertel knapp verloren hatte, ging das dritte Viertel nun wieder an die Hausherren. Die knapp 1100 Zuschauer erlebten eine unterhaltsame Partie mit deutlich gesteigerten Wurfquoten bei einem Stand von 74:63 Ende des dritten Viertels. Das vierte Viertel begann hektisch. Trotz einiger Fehler konnte Koblenz jedoch den Abstand halten und erlaubte es den Gästen nicht, noch einmal näher heran zu kommen. Die Partie endete schließlich mit einem deutlichen Sieg für die EPG Baskets, mit 92:80. Topscorer der Begegnung waren Jaden Williams mit 26 Punkten für die EPG Baskets und Jonathan Klussmann mit 27 Zählern für die Gäste. Hendrik Gruhn, der gegnerische Trainer zeigte sich sichtlich frustriert, gerade von der Defensivleistung seiner Spieler: „Koblenz hat absolut verdient gewonnen, wir haben über 40 Minuten katastrophal verteidigt, bis auf drei Minuten im zweiten Viertel, als wir noch einmal kurz herankamen.“

 

04.10.2026 17:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. HAKRO Merlins Crailsheim 47:91

Im dritten Saisonspiel zeigen die HAKRO Merlins erneut ihr Können und holen sich den dritten Sieg. Nach einem anfänglichen Herantasten in den ersten fünf Minuten, geben die Zauberer Vollgas und zünden den Offensiv-Motor. Nach 40 Minuten steht ein deutlicher 91:47-Auswärtssieg auf den Anzeigetafeln. Mit einer starken Defense beider Seiten startet die Partie recht punktearm. Trotz sieben Rebounds bereits in den ersten vier Minuten des Spiels, können die Zauberer ihre Offensivchancen nicht nutzen. Pünktlich mit der Schlusssirene zum Ende des ersten Viertels versenkt Neuzugang Addae-Wusu den Ball erstmals im Korb und stellt zur Führung der Merlins. Die zweiten zehn Minuten gestalten die Gäste deutlich sehenswerter. Ein 12:0-Lauf baut die Führung aus, die Crailsheimer zeigen sich nun als klar bessere Mannschaft. Gerald dreht richtig auf und addiert sieben Zähler. Sein finaler Dreier kurz vor der Halbzeit bringt die mitgereisten Fans der Zauberer zum tosenden Applaus und verabschiedet die Mannschaften zu einem Pausenstand von 22:40.

Während die Lions stärker aus der Halbzeit kommen, zeigen sich die HAKRO Merlins unbeeindruckt. Voll in Fahrt gekommen, bauen die Zauberer ihre Führung weiter aus. Schon drei Akteure im Merlins-Dress steuerten zweitstellige Punkte zu, 9 Steals und 24 defensive Rebounds unterstrichen die geschlossene Teamleistung in der Verteidigung. Auch im finalen Viertel zeigen die Gäste ihr Können. Immer wieder netzen die Hohenloher ein, der Vorsprung mittlerweile bei 40 Zählern und findet damit noch nicht sein Ende. Unter tosenden Siegeshymnen feiern die Merlins-Fans ihre Mannschaft und bejubeln einen 47:91-Sieg. Florian Flabb (Headcoach HAKRO Merlins Crailsheim): “Respekt an unsere Mannschaft. Sie haben das sehr couragiert durchgespielt. Es ist nicht einfach, wenn alle Spieler, auf die man sich vorbereitet nicht da sind. Und natürlich auch großen Respekt an Karlsruhe, die von der ersten bis zur letzten Sekunde alles gegeben haben, gekämpft haben und alles versucht haben, im Spiel zu bleiben. Ich glaube, heute hat man dann auch gesehen, dass wir den tieferen Kader hatten. Vor allem an so einem Doppelspieltag ist das wichtig, dass wir da auch einfach weiterspielen können. Ich freue mich sehr, dass Dylan nach im Grunde genommen zwei halben Trainings heute schon so eingeschlagen hat. Das ist für uns natürlich noch einmal eine extreme Verstärkung. Von daher können sich die Fans und Zuschauer auf einen sehr spannenden Spieler freuen. Ich bin froh, alle sind gesund geblieben und jetzt geht es in die neue Woche gegen Gießen.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_3_ProA-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-06 13:38:032026-10-06 13:38:03Nachberichte ProA 3. Spieltag

Nachberichte ProA 3. Spieltag

13. Oktober 2025/in APP, ProA 25/26

10.10.2025 20:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Nürnberg Falcons BC 76:61

Der Saisonauftakt lief mit den beiden Niederlagen gegen die hochgehandelten Mannschaften aus Giessen und Crailsheim für die neuformierte und sehr junge Mannschaft aus Kirchheim von Head Coach Igor Perovic wie erwartet schwer. Der erste Gradmesser sollte das Heimspiel gegen die Nürnberg Falcons darstellen, die ihrerseits in Tübingen und gegen Paderborn mit zwei Siegen gut in die Saison gestartet waren.

Vom Tip-Off an ließen die Hausherren der Ritter keinerlei Zweifel daran, dass der Fokus auf einen Heimsieg lag. Mit viel Aufwand, besonders in der Defensive, zwangen die Kirchheimer ihren Gegner zu schwierigen Abschlüssen. Dies sorgte dafür, das Nürnberg in der ersten Halbzeit kaum offensiven Rhythmus fand. Ihrerseits sorgten die jungen Korbjäger mit schnellen und mutigen Angriffen für Furore. Die Kirchheimer gingen mit einer deutlichen 27:16 Führung aus dem ersten Viertel.

Auch im zweiten Abschnitt hielt das Kirchheimer Bollwerk. Nur zehn Punkte wanderten auf das Falcons Konto, während die Schwaben 15 Zähler erzielten und somit auf 42:26 davonzogen. Der Start in die zweite Halbzeit gehörte zunächst Kapitän Lucas Mayer. Sieben Punkte in Serie des Kirchheimers zwangen Gäste Coach Ralph Junge früh zur Auszeit. Doch auch in diesem Abschnitt gehörte das Kommando über das Spiel den Teckstädtern.

Besonders Gian Aydinoglu und Aeneas Jung setzten den Guards der Nürnberger zu. „Gian und Aeneas haben defensiv nahezu keinen Fehler gemacht. Sie waren eng dran, standen immer ideal, waren aufmerksam. Das hat mehrere geplante Plays der Nürnberger schon am Anfang ruiniert. Insgesamt haben wir als Team sehr gut verteidigt,“ verteilte Perovic ein Sonderlob.

Nach der 66:40 Führung nach den ersten drei Vierteln schien die Partie dann auch entschieden. Die Hausherren konzentrierten sich aufs Verteidigen. Offensiv wurden die Angriffe in die Länge gezogen und so kamen die Franken nochmals zu einigen guten Abschlüssen, der Ausgang des Spiels war jedoch nicht gefährdet.

 

11.10.2025 19:00 Uhr // VfL Sparkassenstars Bochum vs. RheinStars Köln 92:67

Rasant starteten die Bochumer in die Partie. Sie dominierten den Aufsteiger aus Köln in allen Belangen und zeigten große Spielfreude. Ein 16:0 Lauf der SparkassenStars im ersten Viertel führte zur 21:3-Führung. Am Ende des Viertels stand es 31:11 für die SparkassenStars. Das Banobre-Team forcierte dabei sechs Turnover bei den RheinStars und erzielte 17 Fast Break Punkte.

Wer dachte, die Partie sei schon gelaufen, wurde eines Besseren belehrt. Die beiden Teams tauschten die Rollen. Plötzlich waren die RheinStars wacher und treffsicherer. Robbten sich Punkt für Punkt heran. Zwischenzeitlich gelang ihnen eine 9:0 Lauf zum 34:43. Das Spiel war wieder völlig offen, denn das Team von Stephan Baeck zeigte viel Herz. Die SparkassenStars konnten eine knappe 45:41-Führung in die Halbzeitpause retten.

Es waren wohl sehr deutliche und wahrscheinlich auch laute Worte, die Headcoach Felix Banobre in der Pause fand, aber sie zeigten Wirkung bei seinem Team. Fokussiert und konzentriert starteten die SparkassenStars in das dritte Viertel. Getragen wurde das Spiel der Bochumer in dieser Phase vom Antonio Williams. Das Team aus dem Rheinland wehrte sich nach Kräften, musste sich aber der Physis der SparkassenStars ergeben. Vor dem letzten Viertel stand es 68:51 für die SparkassenStars.

Anders als im zweiten Viertel, verloren die SparkassenStars diesmal nicht den Faden nach einem starken Viertel. Es ging dominant weiter und die Spielfreude wuchs. Spätestens als der Ex-Bochumer Björn Rohwer mit fünf Fouls auf die Bank musste, brachen bei den RheinStars alle Dämme. Die SparkassenStar schraubten die Führung immer weiter hoch und gewannen mit 92:65.

Das Banobre-Team dominierte den Aufsteiger in allen Statistiken und gewann trotz eines verschlafenen zweiten Viertels am Ende deutlich und hochverdient. „Ich bin sehr glücklich über den Sieg, der härter erkämpft war, als das Ergebnis aussagt. Wir haben gut begonnen, dann aber zu viel zugelassen und die Partie unnötig spannend gemacht. Am Ende haben wir aber wieder konzentrierter und disziplinierter gespielt und verdient gewonnen“, so Headcoach Felix Banobre.

 

11.10.2025 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Uni Baskets Münster 85:65

Die Uni Baskets gerieten früh bei Phoenix Hagen unter Druck nach dem 2:12-Start nach wenig mehr als zwei Minuten, konterten indes zum 12:14 nach einem Dreipunktspiel von Nick McMullen bis Mitte des Auftaktviertels. Es war ein offener Schlagabtausch, mit der verpassten Chance zum Führungswechsel durch Julian Larrys Distanzwurf (16:14). 19:16 führte der Gastgeber nach Abschnitt eins.

Hagens Physis unter dem Korb zu matchen, war neben der individuellen Qualität der Gastgeber die große Münsteraner Herausforderung und gelang erstaunlich gut bis zum 24:24-Ausgleich von Nick McMullen.. Der nicht vorhandene Distanzwurf der Gäste (0 von 11 zur Pause) verhinderte die durchaus mögliche Führung. Ein echter Run (11:2) zum Abschluss der ersten 20 Minuten gelang dann den Hagenern zur 9-Punkte-Pausenführung (35:26).

Nach dem Seitenwechsel gelang es den Uni Baskets zunächst nicht, den Hagener Lauf zu stoppen. Der Rückstand wuchs nach dem viertelübergreifenden 2:17-Lauf auf 26:41 an. Paul Viefhues traf dann im 13. Münsteraner Anlauf jenseits der Linie erstmals, Andrew O’Brien traf den darauffolgenden Dreier ebenso zum 50:39. Dezimierte Gäste gerieten nun noch in Foulprobleme. Als ein weiterer Hagener Distanzwurf zum 44:66 fiel, war der Weg bereits wieder sehr weit.

Dann bekam die Partie einen bitteren Schockmoment, als sich Hagens Anzac Rissetto am Ende des dritten Viertels verletzte, lange auf dem Feld liegen blieb, stabilisiert werden und ins Krankenhaus gefahren werden musste. „Sowas will man nie sehen! Wir hoffen sehr, dass es nichts Schlimmeres ist und Anzac so schnell wie möglich wieder auf die Beine kommt!“, erklärte der Münsteraner Manager Helge Stuckenholz nach der Partie.

Beide Mannschaften hatten verständlicherweise Probleme, nach zwei langen Pausen wegen der Verletzung von Anzac Rissetto und dem Ausfall der Anzeigentafel wieder den Fokus auf das Spielgeschehen zu lenken. Dies gelang den Gästen etwas schneller, die nach ihrem dritten Dreier (von fünf) im Schlussviertel durch Thore Dilschmann noch einmal auf 10 Punkte aufschlossen. Der neue Tabellenführer aus Hagen schloss die kurz aufgehende Tür aber souverän.

 

11.10.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. SBB Baskets Wolmirstedt 85:77

Die Dragons erwischten einen Kaltstart. Zwar erzielte Burnham (12 Punkte, 9 Rebounds) die ersten Zähler der Dragons per Korbleger, doch Wolmirstedt bestimmte zunächst das Geschehen. Vor allem Alieu Ceesay (17 Punkte). Er brachte die Gäste früh mit 2:8 in Front. Die Dragons taten sich offensiv schwer, leisteten sich Ballverluste und fand in der Defense kaum Zugriff. Erst Elijah Ndi brachte etwas Ruhe ins Spiel, doch Wolmirstedt blieb konzentriert und führte zum Viertelende mit 13:25.

Im zweiten Abschnitt drehte Quakenbrück auf. Amir Hinton eröffnete mit einem energischen Drive, ehe Nate Petrone und Lanmüller trafen. Als Hinton und Lanmüller kurz darauf von außen erfolgreich waren, schrumpfte der Rückstand auf 23:27. Die Dragons ließen nicht locker: Burnham punktete unter dem Korb, Hinton traf sicher von der Linie, und ein tiefer Dreier von Ndi brachte die Arena zum Kochen. Die Dragons dominierten das Viertel klar und gingen mit einer 44:38-Führung in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offenes Spiel. Ceesay und Stewart trafen für die Gäste, Ndi antwortete mit einem Dreier zur 57:51-Führung. Wolmirstedt kam durch Fabian Kondo wieder heran, doch kurz vor Viertelende setzten die Dragons ein Ausrufezeichen: Dominik Dolic traf per Dreier mit Foul, verpasste zwar den Bonusfreiwurf, aber Robert Oehle sicherte den Offensivrebound, legte den Ball ebenfalls mit Foul rein. Mit 64:57 ging es ins Schlussviertel.

Burnham baute den Vorsprung per Korbleger auf zehn Punkte aus (67:57). In der Folge hielten die Quakenbrücker den Abstand, verteidigten stark und trafen vorne die wichtigen Würfe. Vier Minuten vor Schluss erhöhten Buzz Anthony (13 Punkte, 6 Assists) und Hinton jeweils per Korbleger auf 77:64. Zwar kam Wolmirstedt durch Stewart und Bonga noch einmal auf 77:70 heran. In den Schlussminuten blieben die Dragons allerdings ruhig und machten den 85:77-Erfolg von der Freiwurflinie perfekt.

Headcoach Hendrik Gruhn nach der Partie: „Ich bin überglücklich, das Spiel gewonnen zu haben. Die Stimmung war überragend und die Energie der Fans ist wirklich der Wahnsinn. Ich würde sagen, es war insgesamt ein verdienter Heimsieg, den das Team und ich genossen haben. Wir hoffen, dass wir im Laufe der Saison noch viele weitere von diesen Momenten bekommen. Das können wir jetzt genießen, aber ab morgen müssen wir unseren Fokus dann auf das nächste Spiel in Bayreuth legen.“

 

11.10.2025 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. Giessen 46ers 100:93

Cheftrainer „Frenki“ Ignjatovic saß in der Maspernhalle minutenlang wie versteinert auf der Bank. Die Mannschaft hatte sich rar gemacht. Zu brachial war die Enttäuschung. Zu bitter breitete sich die Erkenntnis aus, (noch) nicht zu den Top-Teams des Unterhauses zu gehören. Zu tief saß noch immer der Stachel, den Phoenix Hagen eine Woche zuvor ins Selbstbewusstsein des Auftakterfolges von Göppingen gerammt hatte.

Wogte die Partie im ersten Viertel noch hin und her und schienen die Gäste beim Dreier mit Brett von Robin Benzing zum 22:17 und beim Layup durch Till Gloger zum 25:17 noch in der Spur, so verloren sie anfangs des zweiten Abschnitts völlig den Faden. Paderborn punktete leicht, Gießen kam nur noch zu schweren Abschlüssen und machte sich das Leben durch Ballverluste schwer. Als die Ostwestfalen urplötzlich 37:30 führten, hatten sie einen 20:5-Run aufs Parkett gelegt.

Auch nach der Pause leisteten sich die Mittelhessen viel zu viele Unzulänglichkeiten, die ihre durch zwei Dreier von Simon Krajcovic und Aiden Warnholtz angedeutete Aufholjagd (51:49) schnell zu Nichte machten. Erst stand Simon Krajcovic im Aus. Dann verlegte Martin Junakovic einen leichten Zweier direkt am Brett. Als sich Kyle Castlinn und Luis König Figge bei einem Zuspiel nicht einig waren und Sekunde später Daniel Norl den Ball auch verdattelte, war es ums dritte Viertel aus Gießener Sicht geschehen. Die 74:66-Führung, mit der die Baskets in die letzten zehn Minuten gingen, schien die Männer von der Lahn zu lähmen.

„Frenki“ Ignjatovic wirkte ratlos ob der defensiven Vorstellung der Seinen, die nach dem frühen fünften Foul von Domagoj Vukovic, das dieser sich in nur 13 Minuten eingehandelt hatte, mit zehn Punkten (71:81) zurücklagen. Beim 88:77 waren es elf, beim 91:79 und 93:81 gar zwölf Zähler, die Paderborn mittlerweile zwischen sich und Gießen gelegt hatte. Kapitän Robin Benzing analysierte schonungslos, dass „wir keinen Rhythmus und keine Chemie in der Verteidigung hatten.“

„In Paderborn wirkte unser Auftreten wie ein Dauerkrampf. Wenn wir das nicht rasch abstellen, werden wir noch viele Probleme bekommen,“ so analysiert Benzing weiter. Am Ende sprach Hausherren-Übungsleiter Milos Stankovic vom „nächsten Schritt, den wir in unserer Entwicklung genommen haben.“ Ignjatovic, der neben ihm stand, hörte die Worte mit Graus. Denn für seine Jungs gab es nach dem Auftaktsieg bei den Kirchheim Knights nur Rückschritte.

 

11.10.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. BG Göttingen 84:97

Die Veilchen starteten mit viel Energie in die Partie und gingen schnell 11:0 in Front. Nach einer Auszeit von Lions- Headcoach Demond Greene fanden die Hausherren besser ins Spiel. Die Göttinger waren in der Defensive nicht mehr so aufmerksam, sodass die Karlsruher Selbstbewusstsein tankten und auf 15:12 verkürzten. Aber die südniedersächsischen Gäste fingen sich. Den Abschnitt schlossen die Göttinger mit einem Sears- Dreier zum 31:22 ab.

Im zweiten Abschnitt blieb die Dreier-Trefferquote der Veilchen hoch. Buckingham und Julius Böhmer trafen zum 38:26. Beide Teams zeigten starke Offensivaktionen, sodass sich die Göttinger zunächst nicht weiter absetzten. Auf einen Dreier von Adam Ramstedt antwortete Cohn ebenfalls von außen zum 43:33. Vor der Halbzeitpause waren die Göttinger wieder wacher und gingen mit einer 59:43-Führung in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel fehlte bei den Veilchen der Fokus, sodass Karlsruhe schnell auf 59:50 verkürzte. Eine Strauß-Auszeit sorgte dafür, dass es wieder etwas besser für sein Team lief – Böhmer baute den Vorsprung durch einen Dreier auf 70:57 aus. Doch die Löwen hatten ihren Rhythmus gefunden. Einen 0:9-Lauf schloss Oba zum 70:66 ab. Vor dem Schlussviertel verschafften sich die Gäste wieder etwas Luft: Drescher traf mit der Sirene zum 75:68.

Im letzten Abschnitt ließen Drescher und Sears den BG-Vorsprung wieder auf zehn Zähler anwachsen (80:70). Nach zwei Dreiern von Sears und Zach Jackson zum 88:72 nahm Greene die nächste Auszeit. Cohn stemmte sich bei den Löwen weiterhin mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage und zwang Strauß durch acht Punkte in Folge zu einer Auszeit (93:82). Diese wirkte – seine Mannschaft brachte den Vorsprung souverän über die Zeit.

Fabian Strauß (Headcoach BG Göttingen): „Wir haben offensiv viele Dinge richtig gemacht und vor allem in der ersten Hälfte auch defensiv mit der richtigen Idee und dem richtigen Fokus gespielt. Im dritten Viertel haben wir Fehler gemacht, an denen wir in der Woche eigentlich gearbeitet haben. Wir wissen, woran wir in der Verteidigung arbeiten müssen, darauf fokussieren wir uns. Das Ziel ist es, Woche für Woche ein Stückchen besser zu werden.“

 

12.10.2025 15:00 Uhr // Tigers Tübingen vs. Bayer Giants Leverkusen 68:80

Die Tigers fanden in der Offensive schnell ihren Rhythmus und konnten in den ersten zwei Minuten in jedem Angriff punkten. Auch bei den Rebounds war man zu Spielbeginn gleich hellwach. Nach einem Dreier von Silas Oriane führten die Tübinger in der dritten Minute mit 10:2. Die Ginats fanden nun aber ihren Rhythmus und gestalteten die Partie auf Augenhöhe. So ging es nur mit einer 25:17-Führung in die erste Viertelpause.

Lukas Milner sorgte für das erste Highlight im zweiten Abschnitt, als er einen Fehlwurf per Putback-Dunk zum 27:17 versenkte. Die Rheinländer antworteten ihrerseits mit fünf schnellen Punkten, Tigers-Coach Sonko nahm nach knapp 90 Sekunden seine erste Auszeit. Diese zeigte Wirkung, seine Mannschaft zog durch zwei Dreier wieder etwas davon (33:22, 14. Minute). Danach verlor das Spiel auf beiden Seiten das Niveau und plätscherte vor sich hin. So ging es mit einer 40:36-Führung für die Tigers Tübingen in die Kabinen.

Zur Freude der fünf mitgereisten Fans aus dem Rheinland startete die Koch-Truppe besser in die zweite Halbzeit. Luca Kahl konnte in der 22. Minute mit einem Zweier zum 40:40 ausgleichen. Bei noch 7:43 Minuten auf der Uhr gelang Williams die erste Führung zum 42:40 für den deutschen Rekordmeister. Die Tigers wirkten nach dem Pausentee etwas energielos. In der 28. Minute war der Rückstand der Gastgeber erstmals zweistellig (44:54). Bis zum Viertelende verkürzten die Hausherren den Rückstand wieder auf 51:56.

Die Marschroute für den Start ins letzte Viertel war klar auf Tigers-Seite: Der Rückstand musste schnellstmöglich verkürzt werden. Jedoch klappte bei den Tigers nicht viel: Missverständnisse in der Offensive und die Nachlässigkeit in der Defensive ließen den Rückstand wieder auf 58:67 anwachsen. Alles, was Coach Sonko nun versuchte, blieb erfolglos. Die Gäste spielten das Spiel routiniert nach Hause. Am Ende stand ein 68:80 Auswärtserfolg der Giants auf dem Scoreboard.

Henrik Sonko, Trainer der Tigers Tübingen: „Glückwunsch an Trainer Mike Koch und sein Team. Sie waren heute besser als wir. Unsere Verteidigung war schlecht. Wir hatten große Probleme bei den Rebounds und im Spiel „Eins gegen Eins“. Dabei haben wir gut angefangen, im Anschluss jedoch total den Fokus verloren.“

 

12.10.2025 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. BBC Bayreuth 98:74

Zu erwarten war ein Spiel mit hohem Tempo. Nach einer guten Trainingswoche wollten die Eisbären gleich mit hoher Intensität in das erste Viertel starten. Angeführt von Elijah Jahi Miller legten die Eisbären direkt mit einer Serie von Drei-Punkt-Würfen das Grundstück für den Erfolg und führten früh zweistellig. Bayreuth tat sich offensiv schwer, während die Eisbären mit starker Trefferquote und klarer Rebound-Überlegenheit dominierten. Am Ende des ersten Viertels stand es schon 29:16.

Zu Beginn des zweiten Viertels kamen die Gäste kurzzeitig auf 29:20 heran, doch die Eisbären antworteten eiskalt mit zwei Dreiern von Carlos Deshawn Carter und Elijah Jahi Miller zum 35:20 und stellten den Abstand wieder hier. Die Eisbären kontrollierten das Spiel weiter klar, trafen sicher von außen und ließen die Bayreuther nur schwer ins Spiel kommen. Zur Halbzeit führten die Eisbären mit 53:34, dominierten bei den Rebounds und überzeugten mit einer starken Dreierquote von 63 Prozent.

Till Isemann startete das Spiel nach der Pause mit einem spektakulären Dunk und brachte die Eisbären dadurch mit 21 Punkten in Führung. Zwar konnte Bayreuth kurzzeitig etwas verkürzen, doch die Eisbären behielten immer die Kontrolle über das Spielgeschehen. Nach einem Dunk von Carlos Deshawn Carter stand es nach 25 Minuten 64:47. Aufkommende Hoffnung der Gäste noch einmal ins Spiel zurückzukommen, wurde durch zwei Dreier von Jemarl Baker, wieder erstickt. Zum Ende dritten Viertels stand es 75:56.

Till Isemann eröffnete auch das letzte Viertel, diesmal mit einem Alley-Op Dunk. Die Eisbären ließen nichts mehr anbrennen. Der Dreier fiel weiterhin. Dreieinhalb Minuten vor Schluss führten sie eindrucksvoll mit 93:67. Das Spiel war damit schon entschieden. Anton Meyer beendete das Spiel schlussendlich mit einem Korbleger zum 98:74.

Am Ende ein hochverdienter Sieg für die Eisbären. Auch zufrieden mit dem Auftritt seines Teams war Headcoach Steven Esterkamp: „Die Intensität und das Tempo des Spiels waren durchgehend hoch. Genau das wollen wir weiter ausbauen. Wir werden uns noch weitere Details unseres Spiels ansehen, an denen wir arbeiten müssen. Insgesamt war es eine sehr gute Leistung unserer Spieler.“

 

13.10.2025 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Zum Abschluss des dritten Spieltags waren die HAKRO Merlins Crailsheim in Koblenz zu Gast. Das Merlins-Prunkstück hieß auch diesmal wieder Defense – drei Koblenzer Turnovers und ein Airball war die heimische Ausbeute nach drei Minuten. Erst der langjährige Merlins-Akteur Aleksa Kovacevic brachte seine Farben auf das Scoreboard. In der Folge kühlten beide Offensivfraktionen etwas ab. Diese erste Auszeit der Gastgeber zeigte Wirkung – mit Anbruch der Schlussminute im ersten Viertel traf Wishart den ersten Koblenzer Dreier zum 13:17 Viertelpausenstand.

Der ehemalige Würzburger hat sich einiges vorgenommen und jagte zum Start des zweiten Abschnitts den nächsten Drei-Punkte-Wurf durch die Reuse. Jetzt ging es für die Moselstädter zu. In der Defense war es Nico Santana, der schmerzhaft das Offensivfoul annahm und somit den nächsten Crailsheimer Ballbesitz sicherte. Da Tyreese Blunt trotz Koblenzer Foul von der Drei-Punkte-Linie verwandelte, und im nächsten Spielzug mit einem sehenswerten Zuspiel Nico Santana fand, übernahmen Mitte des zweiten Viertels die Merlins wieder die Führung. Nach gespielten zwanzig Minuten in der EPG Arena stand es aus sicht der Gäste 46:37.

Die zweite Hälfte startete dann kurios: keine eineinhalb Minuten waren gespielt, bis Jannis Sonnefeld sein fünftes Foul sammelte und sich somit früh am Abend verabschiedete. Besser machten es seine Teamkollegen Smith und Niedermanner, die die Gäste nicht davonziehen lassen wollten und die Koblenzer im Spiel hielten (51:53). Für Crailsheim antwortete Nico Santana von der Dreierlinie. Weiter drückten die Gäste auf das Gaspedal mit dem Wunsch, sich einen vorentscheidenden Vorsprung herauszuspielen.

Doch nach jedem kurzen Lauf der Crailsheimer antworteten die Baskets. Ein zunächst als unsportlich gewertetes Foulspiel der Hausherren leitete dann die Crunchtime ein, dieses wurde nach Rücksprache der drei Unparteiischen als normales Foul gewertet und Langley verwandelte beide Freiwürfe. Nachdem Ogunsipe und Santana zwei Offensivrebounds sicherten legte Gaines den folgenden Korbleger in den Korb und setzte so den sprichwörtlichen Deckel auf die Partie.

Am Ende stand mit dem 84:73-Auswärtserfolg der dritte Crailsheimer Saisonsieg zu Buche – somit bleiben die HAKRO Merlins auch nach dem dritten Auftritt ohne Niederlage. David McCray (Headcoach HAKRO Merlins Crailsheim): „Es war heute harte Arbeit, aber das haben wir auch erwartet. Koblenz ist eine sehr gute Mannschaft. Sie haben einen guten Ballvortrag und in vielen Teilen erfahrene Spieler. Sie wissen, was sie machen, haben eine klare Struktur und sind insgesamt eine wirklich gute Mannschaft. Die Verteidigung von uns, das Zusammenspiel – das war Heute wirklich stark. Deshalb ist der Sieg für uns umso wichtiger.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/10/Nachberichte-3.-Spieltag-ProA-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-10-13 14:07:232025-10-14 08:30:21Nachberichte ProA 3. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 3. Spieltag

10. Oktober 2025/in APP, ProB Süd 25/26

5.10.2025 16:00 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. CATL Basketsball Löwen 94:89

In den ersten 24 Minuten sah es so aus, als würden sich die vor allem unter den Brettern stark besetzten Gäste den Auswärtssieg in Würzburg holen können. Angeführt vom starken Spielmacher Musa Abra lagen sie Mitte des dritten Viertels mit 45:60 in Führung. Dann erwachte der Kampfgeist in der jungen Würzburger Truppe, die nach einem 16:5-Lauf zu Beginn des Schlussabschnitts nur noch mit 61:65 hinten lag.

Eingeleitet wurde die Aufholjagd durch zwei Dreier von David Gerhard und zwei starke Aktionen von Marko Petric, die den Gastgebern das nötige Selbstvertrauen gaben, um weiter Punkt um Punkt aufzuholen und in der 39. Minute nach einem Offensivrebound durch David Gerhard zum ersten Mal in Führung zu gehen (77:75).

Kurz vor Schluss der regulären Spielzeit lagen die Akademiker mit 80:77 vorne, leisteten sich in den letzten knapp 30 Sekunden dann aber einen vergebenen Freiwurf und zwei Ballverluste, so dass Erfurt durch zwei Freiwürfe von Noah Kamdem noch die Overtime erzwingen konnte (81:81).

Ähnlich spannend blieb es in den fünf Extraminuten, in denen sich die Gastgeber aber auf Clemens Sokolov verlassen konnten: Der 18-Jährige traf drei Korbleger, Marko Petric machte am Ende mit zwei Freiwürfen zum Endstand den Deckel drauf auf den ersten Sieg der neuen Saison.

Headcoach Alex King:
„Ich bin sehr stolz auf meine Jungs, uns allen fällt ein Stein vom Herzen. Es war ein Sieg gegen eine Mannschaft, die vor allem unter den Körben sehr stark ist. Wir haben hart gearbeitet, und das Glücksgefühl eines Siegs ist dafür als Belohnung wichtig für unser junges Team. Wir haben nach zwei Niederlagen in die Saison gefunden, aber auch noch viel Arbeit vor uns.“

 

5.10.2025 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. SKYLINERS Juniors 98:80

Wie auch schon bei den Erfurter Löwen startete der BBC recht schwerfällig in die Partie hinein. 2:9 stand es spiegelbildlich zum Spiel vor zwei Tagen nach gut drei absolvierten Minuten. So fand Coburgs Kapitän Nico Wenzl anschließend ein ums andere Mal seine Big Men mit teils sehenswerten Anspielen am Korb oder nahm die Verantwortung selbst in seine Hand.

Allerdings blieben die Juniors dran und ließen sich keineswegs abschütteln. Folgerichtig ging es nahezu ausgeglichen zum Pausentee (45:43).Mit ordentlich Dampf und sichtlich motiviert kamen die Vestestädter aus der Kabine heraus. Ein eigener 9:2-Run sorgte für etwas Luft zwischen sich und den hessischen Gästen (54:45).

Wer nun aber gedacht hatte, dass die Coburger davonziehen würden, machte die Rechnung ohne Edoka, Smazak und dem dazustoßendem Julius Messer. Dieser legte zum Ende des dritten Viertels sieben Punkte in Folge auf und brachte die Frankfurter somit wieder in Schlagdistanz (65:61).

Im Schlussabschnitt angekommen zeigte der BBC jedoch seine wahre Stärke. Defensiv zwangen die Coburger die Juniors entweder zu schweren Würfen oder Turnovern, während offensiv der Ball wieder einmal munter durch die eigenen Reihen lief und stets den freien Mann fand. Dazu ließ man über viereinhalb Minuten keine Frankfurter Punkte zu und erzielte in derselben Zeit zehn eigene.

Für Fasoyiro, der sich ins System von Headcoach Patrick Seidel eingeführt hat, steht dieses Spiel sinnbildlich für den Charakter der Coburger Mannschaft in dieser Saison: „Über die ersten drei Viertel hinweg war es ein sehr enges Spiel, aber dann haben wir im letzten Viertel defensiv und auch offensiv nochmal einen Schritt nach vorne gemacht. Jetzt sind wir nach den ersten drei Spielen unbesiegt und wollen das auch noch nach dem nächsten Spiel sein!“

 

5.10.2025 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. OrangeAcademy 92:73

Die Gäste, deren junger Kader mit deutschen und europäischen Toptalenten besetzt ist, erwischten den besseren Start in die Partie und gingen mit 9:2 in Führung. Doch die Tropics wachten nun auf und punkteten über Bode und Muratovic. Die Donaustädter konnten dank Ihrer starken Athletik immer wieder nach zweiten Chancen punkten. Aber auch die Gelbhemden waren dank dem erneut starken Jonathan Zeisberger nun voll im Spiel.

Während Müller als Instantscorer erneut zeigte, dass er es versteht, vielseitig Punkte auf die Anzeigetafel zu zaubern, sorgte der erst 17-jährige David Galusic für die große Überraschung. Der Forward begeisterte mit einer herzerfrischenden Vorstellung und zeigte sein großes Talent. Während der erneut stark agierende Muratovic immer wieder von Zeisberger und Co. in Szene gesetzt wurde, kämpfte man in der Defense verbissen um jeden Ball. Mit 48:33 ging es in die Halbzeitpause.

Auch im dritten Viertel fanden die sonst so wurfstarken Schwaben nicht Ihren Rhythmus. Oberhaching profierte davon, dass bei den Orangen die Würfe nicht fielen, und machte die Zone immer mehr dicht. Im Angriff nahm nun Jonathan Zeisberger die Zügel in die Hand und glänzte neben großartigen Anspielen nun auch mit starkem Scoring. Spätestens Ende des dritten Viertels war die Partie entschieden

Mario Matic: „Glückwunsch an meine Mannschaft zu einer bärenstarken Vorstellung. Natürlich haben wir profitiert, dass die Ulmer heute eine unterirdische Dreierqoute hatten und konnten die Verteidigung entsprechend anpassen. Die Leistung des erst 17-jährigen Galusic in der ersten Halbzeit hat der Mannschaft einen zusätzlichen Ruck gegeben und das Momentum zu unseren Gunsten gedreht. Jetzt gilt es in Frankfurt nachzulegen.“

 

5.10.2025 16:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. Dresden Titans 86:74

Mit derselben Formation als am Freitag ging es keine 48 Stunden später für die BG gegen den PRO A-Absteiger aus Dresden. Auch die Sachsen waren mit ihrem besten Team angereist, bei dem vor allem die Importspieler Scott Stones und Duje Putnik Verantwortung übernahmen.

Von Beginn an entwickelte sich vor 790 Zuschauern eine sehr schnelle und gutklassige Partie. Beide Teams boten großartigen Offensivbasketball und suchten schnell den Abschluss. Oftmals mit dem besseren Ende für die Kangaroos, welche das erste Viertel 29:23 gewannen und zur Halbzeit 47:37 führten. Jannik Westermeir hatte bis dato bereits 15 Punkte erzielt.

Im dritten Viertel lief es nicht ganz rund bei der BG und die kampfstarken Titans, die auch einen lautstarken Anhang mit nach Stadtbergen gebracht hatten, witterten noch einmal Morgenluft. Der ein oder andere Turnover zu viel führte dazu, dass das Team von der Elbe vor dem letzten Viertel auf 63:67 verkürzte und kurz darauf den Rückstand sogar auf 2 Punkte Differenz stellte. Tim Alte mit fünf Punkten und Zion Richardson mit einem Dreier sorgten aber schnell wieder für klare Verhältnisse.

Bei Stones und Putnik ließen langsam die Kräfte nach, die beiden konnten ihre Wurfquote nicht mehr halten. Ganz anders die Stadtberger, vor allem ihr Bester an diesem Abend, Zion Richardson, gelangen mehrere weitere gute Aktionen und als Brendan Gregori per Dreier exakt zwei Minuten vor dem Ende zum 86:70 traf, war die Messe gelesen. Final hatte die höhere individuelle Klasse den Ausschlag für die BG gegeben gegen ein aber auch sehr gut spielendes Team von der Elbe.

BG-Headcoach Emanuel Richter: „Heute gegen Dresden war es aus meiner Sicht ein sehr gutes Spiel, lediglich im dritten Viertel hatten wir einige Konzentrationsschwächen. Wir wollten die beiden Importspieler der Titans aus dem Spiel nehmen und das ist uns im Laufe der Partie sehr gut gelungen, sie hatten am Ende zwar viele Punkte, aber eben auch viele Würfe“

 

5.10.2025 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. FC Bayern Baskteball II 74:86

Am Sonntag kam es zum dritten Saisonspiel und damit dem dritten Auftritt innerhalb einer Woche. Für einen Ligastart bei dem die Teams nicht alle eingespielt sind und sich vieles noch in der Findungsphase befindet, taktisch oder ggf. konditionell ist das eine mehr als ungünstige Konstellation.

Nichtsdestotrotz freuten sich die Fellbacher endlich dann auch vor heimisches Publikum auftreten zu dürfen und empfingen den FC Bayern München Basketball die sich am Freitag zuvor sehr souverän gegen die Dresden Titans durchsetzen konnten. Auch hier starteten die Fellbacher hervorragend in die Partie, zumindest die ersten 5 Minuten.

Dann kämpften sich die jungen Bayern immer besser in die Partie und übernahmen auch die Führung. Zur Halbzeit stand es noch 40:43 für die Bayern die dann im dritten Viertel noch einen Gang zulegten und die Fellbacher zu einfachen Ballverlusten zwangen und so einige einfache Punkte erzielen konnten und sich damit auch etwas absetzen konnten.

Dann erfolgte der Schockmoment des Abends, bei einer unglücklichen Aktion verletzte sich Mikey De Sousa schwer am Knie und musste unter großen Schmerzen das Feld verlassen. Eine abschließende Diagnose steht noch aus. Sichtlich geschockt brauchten die Flashers einige Minuten, um sich zu fangen, starten dann jedoch etliche Versuche das Spiel zu drehen.

Nach zwei, drei guten Aktionen, folgten wieder zwei einfache Fehler. So konnten sich die Bayer am Ende durchsetzen und feierten mit 74:86, ungefährdet, ihren zweiten Sieg an diesem Wochenende.

 

5.10.2025 18:00 Uhr // TV Langen vs. Porsche BBA Ludwigsburg 73:85

Der Doppelspieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga endet für die Porsche Basketball-Akademie versöhnlich. 48 Stunden nach der ernüchternden Heimniederlage gegen Oberhaching präsentieren sich die Ludwigsburger in Langen bedeutend besser, feiern einen 85:73-Sieg und stellen in der ProB auf 2:1-Bilanz.

Die Geschichte des Ludwigsburger Auswärtsspiels im hessischen Langen ist einfach und kompakt: In Folge der Heimpleite gegen die Tropics aus Oberhaching hatten sich die BBA’ler für das Match-Up beim Aufsteiger viel – und vor allem Konsequenz im eigenen Spiel – zum Ziel gesetzt. Über drei Viertel hinweg sollte dies auch gelingen.

Der erste (+10), der dritte (+10) und der vierte (+7) Abschnitt gingen klar an die Ludwigsburger. Prägend für das erste Langener ProB-Heimspiel seit zehn Jahren sollte derweil aber der zweite Spielabschnitt werden, den die „Giraffen“ 30:15 für sich entschieden und damit auch die Führung übernahmen (43:40).

Die schwäbischen Gäste zeigten sich davon aber unbeeindruckt. Angeführt von den drei Doppellizenzlern Simon Feneberg, Julis Baumer und Maxwell Dongmo Temoka kaschierten sie ihre Fehler im Ballvortrag (insgesamt 18 Ballverluste) und sorgten mit einer hohen Trefferquote und zahlreichen Rebounds im gewonnen Direktduell für entsprechende Spielkontrolle. Ebendiese wurde mit fortlaufender Dauer in der zweiten Halbzeit wieder mehr und letztlich auch ausschlaggebend.

Die Schützlinge von Khee Rhee setzten alle notwendigen Offensivakzente und ließen auf die knappe Führung (70:73) ab der 35. Minute die Entscheidung folgen. Punkt für Punkt setzten sie sich ab und machten aus +3 ein +12. Was kurzfristig gut für die eigenen Emotionen und mittelfristig potenziell wichtig für weitere Direkt- und Mehrfachvergleiche werden kann.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/10/Nachberichte-3.-Spieltag-ProB-Sued-Beitragsbild.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-10-10 17:06:222025-10-10 17:06:22Nachberichte ProB Süd 3. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 3. Spieltag

10. Oktober 2025/in APP, ProB Nord 25/26

5.10.2025 15:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Hertener Löwen 90:64

Löwen verlieren in Westerstede – kurze Schwächephase im 2.Viertel kostet frühzeitig die Chance auf den Sieg.  Schon in den ersten Minuten war spürbar, dass die Partie physisch und intensiv werden würde. Beide Teams brauchten einige Angriffsversuche, um in ihren Rhythmus zu kommen. Westerstede nutzte im weiteren Verlauf kleinere Unkonzentriertheiten der Löwen und sicherte sich nach dem ersten Viertel eine 18:14-Führung.

Im zweiten Abschnitt fanden die Löwen zunächst besser ins Spiel, das Momentum lag nun auf Seiten der Gäste. Doch dann folgte ein kurzer, aber sehr schmerzlicher Einbruch: Westerstede nutzte diese Phase eiskalt und startete einen 16:0-Lauf. Die Löwen zeigten sich verunsichert, ein deutliches Ungleichgewicht bei den Freiwürfen tat ihr Übriges, und so ging es mit einem 45:27-Rückstand in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel versuchte die Singh-Fünf, das Spiel wieder zu stabilisieren. Die Ansätze waren da, doch Westerstede blieb konsequent, spielte körperlich und traf in diesem Abschnitt alle zwölf Freiwürfe. Herten fand kein Mittel, um den Rhythmus der Gastgeber zu brechen – 69:48 nach drei Vierteln.

Im Schlussabschnitt war die Partie bereits entschieden. Zwar gaben die Löwen nicht auf und kämpften bis zum Ende, doch die Hypothek aus dem zweiten Viertel war zu groß. Am Ende stand eine deutliche 90:65-Niederlage, die sicher um ein paar Punkte zu hoch ausfiel – aber auch klar aufzeigte, woran das Team noch arbeiten muss.

Coach Robin Singh zog nach dem Spiel ein ehrliches Fazit: „Der Gegner war am heutigen Tag klar besser und hat das Spiel verdient gewonnen. Wir haben uns in einer entscheidenden Phase der Partie zu sehr verunsichern lassen und physisch nicht mehr ausreichend dagegengehalten. Nichtsdestotrotz gilt es, aus diesen Fehlern zu lernen. Aktuell zahlen wir extrem viel Lehrgeld und müssen uns noch an das nächsthöhere Level gewöhnen.“

 

5.10.2025 15:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Iserlohn Kangaroos 87:84

Beide Teams waren von Beginn an „On Fire“ und lieferten bis zur siebten Spielminute einen offenen Schlagabtausch (14:14). Die Hausherren leisteten sich teilweise haarsträubende Ballverluste und ermöglichten Iserlohn eine 10:0-Serie. Rhöndorf fing sich wieder und kam dank einem Buzzer-Dreier von Duje Dujmovic nach zehn Minuten wieder auf fünf Punkte heran (21:26).

Auch der Start in den zweiten Spielabschnitt verlief aus Rhöndorfer Sicht suboptimal. Binnen vier Minuten zogen die Gäste wieder zweistellig davon (37:27). Rhöndorf fand keine Lösungen Iserlohns Drives zum Korb zu stoppen. 32 Punkte im Paint bis zur Halbzeit sprachen eine deutliche Sprache, Die Dragons bissen sich zurück ins Spiel, knabberten Punkt für Punkt am Rückstand und gingen mit einem knappen 47:49 in die Pause.

Die Dragons ließen sich plötzlich von der robusten Spielweise der Gäste nicht mehr ins Bockshorn jagen. David Böhning (2 Pkt.) und Carlo Schmid (7 Pkt.) gingen voran, hielten körperlich voll dagegen und zogen ihre Kollegen mit. In der 29. Minute gingen die Gastgeber durch einen von Dreier Kenan Reinhart, der einmal mehr mit 24 Punkten stark auftrumpfte, 69:68 in Front. Ab diesem Zeitpunkt schwappte das Momentum mehr und mehr auf Rhöndorfs Seite.

Knapp zweieinhalb Minuten vor Schluss setzte man sich mit 82:77 ab. Die letzten zwei Minuten waren nichts für schwache Nerven. Iserlohn verkürzte noch einmal auf zwei Zähler (84:82). Die Entscheidung folgte 16 Sekunden vor Schluss: Kenan Reinhart wurde gefoult, Daniel Zacek beschwerte sich bei den Unparteiischen und kassierte ein Technisches Foul. Die fälligen drei Freiwürfe verwandelte Kenan sicher, womit die Messe gelesen war.

Max Becker (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Ich freue mich sehr, dass wir für die Dragon-Fans den zweiten Heimsieg der Saison sichern konnten. Auch wenn wir gegen einen physisch starken Gegner erst in der zweiten Halbzeit die richtigen Lösungen gefunden haben. Generell war es wieder die kämpferische Einstellung jedes Einzelnen die am Ende entscheidend für den Erfolg war.“

 

5.10.2025 16:00 Uhr // ETB Miners vs. EN BASKETS Schwelm 68:65

Die EN Baskets konnten den Schwung vom letzten Freitag leider nicht mitnehmen und lagen früh gegen starke Essener zurück. Fehler in der Verteidigung und Einzelaktionen in der Offensive prägten die erste Halbzeit, die die Gastgeber klar für sich entscheiden konnten.

In Halbzeit zwei kamen die Blau-Gelben aber besser in Fahrt und konnten den Abstand verkürzen, doch Essen wehrte sich und es ging mit einem 11-Punkte-Rückstand in das letzte Viertel. Angefeuert von vielen lautstarken Baskets-Fans kämpften sich die EN Baskets Punkt um Punkt heran. Kurz vor dem Ende waren es nach einem 10:0-Lauf nur fünf Punkte, 66:61.

Doch am Ende war die Hypothek aus der ersten Halbzeit zu groß. Der letzte Baskets-Dreier verfehlt sein Ziel und Essen gewinnt am Ende knapp mit 68:65.

Head-Coach Falk Möller: „Wir sind schlecht ins Spiel gekommen und mussten immer hinterherlaufen. Das kostet viel Kraft. Im letzten Viertel haben wir eine tolle Moral bewiesen, aber es hat dann nicht mehr gereicht.“

 

5.10.2025 16:30 Uhr // Seawolves Academy vs. SC Rist Wedel 60:80

Das Academy-Team der Rostocker gewann seine ersten beiden Saisonspiele. Davon gänzlich unbeeindruckt, brachten Lincoln Rosebush und Al-Fayed Alegbe die Wedeler mit zwei Korblegern mit 4:0 in Front. Rosebush erhöhte, ehe Chris Frazier mit einem verwandelten Dreier auch die Hausherren offensiv in der Partie anmeldete. Ihre Führung ließen sich die Elbstädter in der Folge aber zu keinem Zeitpunkt mehr nehmen – bereits beim 14:4 war sie erstmals zweistellig (7. Minute).

Zwischenzeitlich schien sich ein ähnlich hohes Ergebnis anzubahnen wie am 4. Februar 2024, als die Wedeler ihr erstes Gastspiel bei der Rostocker Zweitvertretung mit 100:72 gewonnen hatten. Dann aber leistete sich das junge Wedeler Team im letzten Viertel „eine dreiminütige Komplett-Auszeit“, wie Attarbashi es ausdrückte.

Aufgrund von Fehlwürfen, Ballverlusten und Fouls der Gäste konnten die Hausherren einen 14:0-Lauf hinlegen und von 43:72 auf 57:72 verkürzen. Während der letzten drei Zeigerumdrehungen hatten sich die Wedeler dann aber wieder gefangen und brachten einen letztlich ungefährdeten Sieg nachhause.

„Wir waren schon gegen die Itzehoe Eagles nicht so schlecht, sondern haben massive Fortschritte im Vergleich zum Auftakt gegen Rhöndorf gezeigt, uns aber leider nicht belohnt“, analysierte Attarbashi. Dass nun das Szenario, mit drei Niederlagen in die neue Serie zu starten, verhindert wurde, führte der Coach auch auf die interne Vorgehensweise zurück: „Wir sind positiv geblieben und haben die Sachen hervorgekehrt, die wir besser machen können.“

 

5.10.2025 17:00 Uhr // LOK Bernau vs. BSW Sixers 76:83

Von Beginn an war klar: Die Sixers wollten nach zwei Niederlagen unbedingt den ersten Saisonsieg. Sie starteten aggressiv, trafen früh und zwangen LOK zu schweren Würfen. 3 Minute bis zum Ende des Viertels stand es 5:15. Die Gäste verteidigten hart, erzwangen Ballverluste und setzten die ersten Akzente unter dem Korb. Mit energischer Defense und den ersten Treffern aus der Distanz kam Bewegung ins Spiel. Zum Ende des Viertels lag Bernau mit 12:16 zurück – das Spiel war offen.

Dann folgte die erste starke Phase der Hausherren. Mit viel Energie und Tempo kam LOK aus der Viertelpause. Anton Nufer traf gleich zu Beginn einen wichtigen Dreier zum 20:21 – die erste Führung des Abends. Beide Teams schenkten sich nichts. Die Partie wurde ruppiger, die Intensität nahm zu, Fouls häuften sich. Es war ein echter Kampf um jeden Meter Parkett. Zur Halbzeit führte Sandersdorf hauchdünn mit 37:36, aber Bernau war nun angekommen.

LOK Bernau wollte sich nicht so einfach geschlagen geben. Beide Teams verteidigten hart unter dem Korb. Es war pure Energie auf dem Feld. Nach zweieinhalb Minuten war es dann Guy Artman, der mit einem Dreier die Führung übernahm. Von da an gaben die Bernauer den Ton an. Die Defense stand, jeder Spieler half dem anderen, und die Sixers fanden kaum noch den Weg zum Korb. Mit viel Einsatz und cleverem Zusammenspiel brachte LOK das Viertel mit 59:54 zu Ende.

Im Schlussviertel war es dann das Spiel der Nerven. Die Sixers mobilisierten alles, verteidigten aggressiv, spielten körperlich – und Bernau antwortete. Die Sixers zeigten ihre ganze Erfahrung. In den letzten 60 Sekunden trafen sie nervenstark, während Bernau in der Offense zwei Chancen liegen ließ. Am Ende reichte es knapp nicht – die Gäste nahmen den Sieg mit nach Sandersdorf.

 

5.10.2025 17:00 Uhr // Itzehoe Eagles vs. RASTA Vechta II 96:86

„Im ersten Viertel hat das Team noch die Spielidee verfolgt, den Gegner in Korbnähe zu attackieren und leichte Abschlüsse herauszuspielen“, so Völkerink. Der Lohn war eine schnelle 11:2-Führung. Immer wieder setzten sich die Eagles leicht ab, konnten dann aber nicht nachlegen, was Vechta zu Kontern nutzte.  Das erste Viertel beendete Tobias Möller noch per Dunk. Im zweiten Abschnitt hakte es dann erheblich im Itzehoer Angriff, dennoch reichte es zur 41:37-Halbzeitführung.

Nach dem Wechsel glich Vechta kurz aus, dann erwischten die Gastgeber wieder eine gute Phase und zogen durch Trey McBrides Dreier aus der Ecke auf 61:52 davon. Doch auch Rasta hatte gute Momente aus der Distanz, besonders in den letzten Minuten bis zur Viertelpause. Plötzlich führte der Gast erstmals: 68:66.

Aber nicht lange, denn den Eagles gelang ein sehenswerter Start in die letzten zehn Minuten. Mit einem einen 9:0-Lauf waren die Gastgeber optimal gestartet. Doch erneut war die Kontrolle schnell wieder weg, Vechta glich aus. Die Eagles hätten sich nicht beschweren können, wenn der Gegner im Schlussviertel noch mehr getroffen und noch mehr Probleme verursacht hätte, sagte Völkerink: „Wir müssen aus diesem Spiel lernen.“

Den besagten Instinkt zeigten die Itzehoer erst in den Schlussminuten, verteidigten aufmerksam und machten vorn die Punkte. Sieben davon lieferte Bijlsma. So warfen die Gastgeber erstmals einen zweistelligen Vorsprung heraus, dieses Mal konnte Vechta nicht dagegenhalten.

„Mit zunehmender Spielzeit haben wir unseren Spielfluss und unsere Struktur verloren und ein wenig die Intensität herausgenommen – das darf in einem Heimspiel nicht passieren.“ Trotz der 96 Punkte sei die Chance vertan worden, im eigenen Offensivspiel einen Schritt nach vorn zu machen. Die junge Mannschaft aus Niedersachsen verdiene Respekt dafür, wie sie den Itzehoern mit einer starken Leistung ständig Kopfschmerzen bereitet habe, sagte der Eagles-Coach.

 

5.10.2025 17:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. TKS 49ers 91:60

Beide Teams fanden zu Beginn der Partie nicht so richtig in den „Flow“ und machten einige Turnover. Die ersten Punkte gingen auf das Konto von Matej Jelovcic. Bis zum 10:6 der Neustädter war es ein enges Spiel, doch dann gelang dem Team ein 19:0 Lauf. Das 1. Viertel endete wenig später mit 29:6 für die Gastgeber.

Im 2. Viertel agierten die temps Shooters Akteure vor allem defensiv konzentriert und mit Biss, so dass die Gäste weiterhin überhaupt nicht in das Spiel fanden. Im Angriff wurde der Ball laufen gelassen, die guten Schützen gefunden oder einfache Layups verwandelt. Der Halbzeitstand und damit bereits die Vorentscheidung in diesem Spiel lautete 50:13.

Die Zuschauer waren natürlich verzückt und freuten sich auf die 2. Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel agierten die TKS 49ers deutlich aggressiver und körperlicher, was zur Folge hatte, dass die temps Shooters nicht mehr ganz so leichtes Spiel hatten. Es entwicklete sich ein Spiel auf Augenhöhe, wenn man nur diesen zweiten Abschnitt nimmt. Insgesamt fielen in diesem viertel vier Dreier der Stahnsdorfer und die Gäste gewannen das Viertel mit 23:24.

Der letzte Abschnitt wurde von Seiten der Gastgeber nur noch verwaltet und das Spiel wirkte durch viele kleine Fouls auf beiden Seiten sehr zerfahren. In den letzten Minuten bekamen die Nachwuchskräfte bei beiden Teams noch Spielzeit. Am Ende gewannen die Neustädter mit 91:60 und schnappen sich mit dem 3. Sieg im 3. Spiel den zweiten Tabellenplatz.

„Die Woche ist geschafft und es ist wunderbar zu sehen, dass das Team die nächsten Schritte in der Entwicklung macht, und darauf bin ich sehr stolz. Diese Basis, die wir jetzt schon aufgebaut haben, wird uns auch in den nächsten nicht einfacher werdenden Wochen helfen. Für uns geht es nur darum, von Spiel zu Spiel zu denken und dort die bestmögliche Leistung zu bringen“, so temps Shooters Headcoacch Allen Ray Smith nach dem Spiel.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/10/Nachberichte-3.-Spieltag-ProB-Nord-Beitragsbild.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-10-10 17:06:172025-10-10 17:06:17Nachberichte ProB Nord 3. Spieltag

Vorberichte ProA 3. Spieltag

10. Oktober 2025/in APP, ProA 25/26

10.10.2025 20:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Nürnberg Falcons BC

Am kommenden Freitag findet für die Basketballer der Bozic Knights ihr erstes „echtes“ Heimspiel mit dem Duell gegen die Nürnberg Falcons statt. In der heimischen Kirchheimer Sporthalle Stadtmitte trifft die Mannschaft von Head Coach Igor Perovic auf eine erfolgreiche und sehr souverän gestartete Nürnberger Mannschaft.

Nach zwei Niederlagen gegen die hoch gehandelten Aufstiegskandidaten aus Giessen und Crailsheim, treffen die Kirchheimer Ritter am Freitag auf Nürnberg, die ihrerseits mit zwei Siegen in Tübingen und gegen Paderborn sehr stark in die neue Spielzeit gestartet sind.

„Nürnberg hat die vergangenen Jahre viel auf den Nachwuchs gesetzt und dadurch immer wieder Spiele verloren, aber jetzt sind diese Spieler soweit und sie profitieren massiv von der Weiterentwicklung ihrer Talente,“ erklärt Knights Sportchef Chris Schmidt. Mit Christian Feneberg, Tom Stoiber, Tim Köpple und Joscha Eckert leisten einige junge Akteure einen wesentlichen Beitrag zum derzeitigen Erfolg der Franken.

Angeführt vom erfahrenen Julius Wolf und verstärkt durch die richtigen Importspieler, hat Head Coach Ralph Junge ein Team geformt, das Überraschungspotenzial hat und früh in der Saison hoch gehandelt wird. Topscorer ist mit 20 Punkten Forward Brandton Chatfield, der zudem noch zehn Rebounds pro Partie abgreift. Mit Evan Taylor, Taylor Baskin und Vincent Friederici kommen weitere Scorer dazu, die der Mannschaft zum erfolgreichen Auftakt verholfen haben.

„Nürnberg ist ein starkes Team mit vielen Offensivoptionen, welches gut harmonisiert und bei der sehr viel zusammenpasst,“ beschreibt Knights Coach Igor Perovic den kommenden Gegnern. Im Schwabenland hoffen die Ritter auf die Heimstätte. „Es ist für uns natürlich etwas anderes in der SHSM zu spielen. Dort trainieren wir und sind es gewohnt zu spielen. Wir benötigen die Unterstützung. Wir freuen uns alle auf den Auftritt vor den heimischen Fans,“ so Schmidt.

 

11.10.2025 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. RheinStars Köln

Mit Optimismus und Entschlossenheit werden sich die RheinStars am Samstag auf den Weg ins Ruhrgebiet machen.  Dort stellt sich der Ligaaufsteiger am dritten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bei den VfL SparkassenStars in Bochum vor.  Tippoff ist um 19 Uhr in der Rundsporthalle „Bones Hands Arena“ am Stadionring.

„Wir haben im Training den Focus auf das Abstellen unserer Fehler gelegt, die wir in den ersten beiden Spielen gemacht haben“, sagt Manager und Headcoach der Kölner Stephan Baeck nach den ersten beiden Auftritten. „Wir wollen die gegen Bochum möglichst nicht wiederholen und das Spiel natürlich gewinnen.“ 

Sowohl nach dem ersten Eindruck als auch nach der folgenden Analyse des Montagsspiel in der Motorworld gegen die Artland Dragons blieb der Eindruck bei den verantwortlichen Coaches: Trotz der Ausfälle gerade auf den internationalen Positionen war mehr drin als nur Anerkennung für eine über lange Strecken sehr ordentliche Leistung.

Baeck: „Wir müssen lernen, solche Spiele konzentriert zu Ende zu bringen. In der entscheidenden Phase haben wir unsere Führung durch einige individuelle Fehler und Unkonzentriertheiten abgegeben – und die Dragons so wieder aufgebaut.“ Über eine knappe Führung im Schlussviertel hatten die Kölner ihren für kurze Zeit wankenden Gegner wieder zurück ins Spiel gelassen und so in den Schlussminuten einen 2:17-Lauf zum 72:84 kassiert.

 

11.10.2025 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Uni Baskets Münster

Am Samstagabend (19.30 Uhr) bestreiten sie zunächst das Auswärtsspiel beim massiv verstärkten Aufstiegsanwärter Phoenix Hagen. Die Münsteraner gehen zwar als Underdog in das erste Westfalenderby der neuen Saison, wollen aber mit einem mutigen Auftritt beim Favoriten versuchen, zu überraschen.

Die Münsteraner Mannschaft hatte Zeit, Abstand von der Hiobsbotschaft des langfristigen Ausfalls ihres Führungsspielers Adam Touray gewinnen zu können und ist noch näher zusammengerückt. An einer Nachverpflichtung arbeiten die Uni Baskets, deren junge Mannschaft am Samstagabend in der Ischelandhalle auf Erfahrung und Qualität trifft.

Viel besser hätte die junge Saison aus Sicht von Phoenix bislang nicht laufen können. Mit dem nach einem 51:65-Rückstand auch in der Höhe imponierenden 92:77-Erfolg beim Aufstiegskonkurrenten Gießen 46ers unterstrich das Team von Chris Harris am vergangenen Samstag seine Ambitionen, die da lauten: Aufstieg in die BBL. Mit sage und schreibe 38:12 – inklusive eines 21:0-Laufs im letzten Viertel – fertigte Hagen die 46ers ab der 29. Spielminute bis zur Schlusssirene ab

Die „Feuervögel“ möchten im Aufstiegsrennen nicht nur ein ernstes Wort mitsprechen, sondern betrachten sich „als Kandidaten für den Aufstieg“. Gebliebene Leistungsträger wie Dennis Nawrocki, Tim Uhlemann und Bjarne Kraushaar gehören ohnehin schon zum ProA-Spitzenpersonal. Immerhin zehn Neuzugänge sorgen für eine immense Kadertiefe, in der die Positionen doppelt und hochkarätig besetzt sind.

Chris Harris, Phoenix-Cheftrainer: „Auf dem Papier gehen wir als Favorit in dieses NRW-Derby. Wir dürfen uns davon blenden zu lassen. In dieser frühen Phase der Saison ist es ohnehin schwerer, sich auf einen Gegner vorzubereiten, da noch nicht so viel über Tendenzen, die Rollenverteilung und ihren generellen Stil bekannt ist. Zudem ist Münster für uns aufgrund der aktuellen Kadersituation nochmals weniger ausrechenbar – wir müssen entsprechend hochkonzentriert auftreten.“

 

11.10.2025 19:30 Uhr Artland Dragons vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Zum dritten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfangen die Artland Dragons am kommenden Samstag die SBB Baskets Wolmirstedt in der Artland Arena. Nach dem 72:84-Auswärtssieg bei den RheinStars Köln wollen die Quakenbrücker vor heimischem Publikum den nächsten Erfolg einfahren.

In Köln zeigte das Team von Headcoach Hendrik Gruhn nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit eine starke Reaktion: Besonders im Schlussviertel dominierten die Dragons das Geschehen, entschieden diesen Abschnitt mit 13:32 klar für sich und sicherten sich damit den ersten Saisonsieg.

Mit den SBB Baskets Wolmirstedt trifft nun der zweite Aufsteiger in Folge auf Quakenbrück. Die Sachsen-Anhalter gehen in ihre erste ProA-Saison der Vereinsgeschichte und haben mit der „Vision 2030“ ein ambitioniertes Projekt gestartet: Bis zum Ende des Jahrzehnts will der Klub in die BBL aufsteigen und sich strukturell auf höchstem Niveau etablieren. Seit diesem Sommer tragen die Baskets ihre Heimspiele in Magdeburg aus.

An der Seitenlinie steht mit Eiko Potthast ein Coach, der bereits den Aufstieg aus der ProB begleitet hat. Sein Team ist eine Mischung aus jungen, athletischen Spielern und körperlich starken Big Men. Nach der 76:69-Auftaktniederlage gegen Bremerhaven meldeten sich die Baskets am vergangenen Spieltag eindrucksvoll zurück: Beim 101:72-Heimsieg gegen die PS Karlsruhe LIONS präsentierte sich das Team in bestechender Form und steht nun mit einer ausgeglichenen Bilanz von 1:1 auf Tabellenplatz sieben.Headcoach

Hendrik Gruhn vor der Partie:  „Mit Wolmirstedt kommt ein richtig guter Aufsteiger zu uns. Den ersten beiden Spieltagen nach zu urteilen, sind sie kein klassischer Aufsteiger, der in der Liga um das Überleben kämpfen wird. Offensiv werden sie von ihren amerikanischen Spielern getragen, in der Defense spielen sie mit permanentem Druck und Physis über das gesamte Feld. Wir werden alles dafür tun, am Samstag den ersten Heimsieg einzufahren.“

 

11.10.2025 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Giessen 46ers

Als Gast der Paderborn Baskets wollen die GIESSEN 46ers die Abreibung gegen Phoenix Hagen endgültig vergessen lassen „Frenki“ Ignjatovic hatte ein, zwei miese Tage und Nächte. Die erste nach der 77:92 -Abreibung gegen Phoenix Hagen verbrachte er vollends im Wohnzimmer, auch die zweite war kurz. Erst am Montagabend, als er seine Jungs zur von Co -Trainer Nikola Stanic wie immer detailverliebt vorbereiteten Video – Analyse bat, legte sich seine schlechte Laune wieder.

Es waren zehn Minuten zum Vergessen: 12:38, neun Dreier der „Feuervögel “, nur drei (gegenüber zehn Hagener) Rebounds und ein Gäste -Regisseur Marcus Graves, der seine Ausbeute mal eben in nur siebeneinhalb Minuten von acht auf 25 Punkte schraubte. „Von einem solchen Auftritt träumt der wahrscheinlich in vielen Jahren noch “, war Ignjatovic nicht nur im VIP – Raum nach dem Match überrascht ob der Darbietung des US -Boys, der zuletzt mit Trier in die BBL aufgestiegen war.

Auch Kapitän Robin Benzing hält den Ball flach: „Wir stehen erst am Anfang einer sehr langen Saison. Da ist eine Niederlage noch kein Beinbruch, da hast du jede Chance, sie zu korrigieren. Natürlich ist es immer hart zu verlieren, es war aber erst der zweite Spieltag. “

Dass die Ostwestfalen, die den Saisonstart gegen den BBC Bayreuth (73:94) verpatzten, die sich am Sonntag bei der 62:69 -Niederlag e als Gast der Nürnberg Falcons aber bestens erholt und bereit für den Kampf um den Klassenerhalt zeigten, nicht zu unterschätzen sind, hat der Deutsch – Serbe natürlich auf dem Schirm. Wie US -Pointguard Branden Maughmer, der zuletzt in Frankreich dritter Liga für „Les Sables Vendée“ Basket eindrucksvolle Stats lieferte und der nun in Deutschland seinen nächsten Karriereschritt gehen möchte.

Da der aus Münster verpflichtete Nathan Scott die Baskets vergangene Woche überraschend verließ, haben sie weiter eine Import -Stelle zu besetzen, was die GIESSEN 46ers aber weder überraschen noch schrecken sollte. Schließlich soll die Zeit der miesen Laune des Cheftrainers endgültig der Vergangenheit angehören.

 

11.10.2025 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. BG Göttingen

Nachdem die PS Karlsruhe LIONS am vergangenen Wochenende erstmals auf ProB-Aufsteiger SBB Baskets Wolmirstedt getroffen sind, folgt am 11. Oktober die nächste Premiere: Am dritten Spieltag hat sich die BG Göttingen, die in der abgelaufenen Spielzeit aus der EasyCredit-Basketball Bundesliga abgestiegen ist, in der Fächerstadt angekündigt.

In Baden hofft man darauf, dass dieses erste Aufeinandertreffen einen anderen Verlauf nehmen wird, als es in der Vorwoche beim Liga-Neuling in Sachsen-Anhalt der Fall war. Dort hatte das Karlsrudel trotz einer engagierten Leistung nie richtig Zugriff auf die Partie gefunden und überdies große Probleme im Abschluss. So kam Wolmirstedt zu einem nicht unverdienten Sieg, der allerdings mit 101:72 überraschend hoch ausfiel.

Für die BG Göttingen hat die Spielzeit 2025/2025 indes ganz ähnlich begonnen wie für Karlsruhe, und zwar mit einem 98:80-Sieg bei den EPG Baskets Koblenz, gefolgt von einer 83:90-Niederlage gegen die Tigers Tübingen. Während die Niedersachsen allerdings in der Fremde erfolgreich waren und vor heimischem Publikum enttäuschten, war es bei den LIONS genau umgekehrt.

Die Saison ist noch jung und die ProA traditionell von einer hohen Leistungsdichte geprägt. Voraussichtlich wird es einige Zeit dauern, bis sich die Tabelle sortiert hat und möglicherweise bleibt es zwischen oberem und unterem Mittelfeld die ganze Saison über recht eng. Umso wichtiger ist es für die Teams, einen guten Start zu erwischen und durch Erfolge Selbstbewusstsein zu tanken. Denn einfache Gegner sind nicht zu erwarten.

 

12.10.2025 15:00 Uhr Tigers Tübingen vs. Bayer Giants Leverkusen

Zuletzt gegen den BBL-Absteiger BG Göttingen, jetzt gegen den ProA-Aufsteiger. Zum zweiten Heimspiel empfangen die Tigers Tübingen die BAYER GIANTS Leverkusen. Hochball ist am Sonntag, den 12. Oktober 2025, um 15 Uhr in der Paul Horn-Arena. Die Gäste kehrten im Sommer nach zuletzt zwei Jahren in der drittklassigen ProB wieder in die BARMER 2. Basketball Bundesliga zurück.

Dazu sind die Rheinländer mit 14 deutschen Meistertiteln immer noch deutscher Rekordmeister. Mit Trainer Michael Koch und Co-Trainer Hansi Gnad verfügen die Westdeutschen mit zwei Europameistern von 1993 über das prominenteste Trainerduo auf der Bank. Personell müssen die Raubkatzen weiter auf Connor Nelson und Joshua Schwaibold (beide Sprunggelenk) verzichten.

Die Bayer Giants Leverkusen sind mit zwei Niederlagen in die neue Spielzeit 2025/2026 gestartet. Zum Saisonauftakt mussten sich die Koch-Schützlinge bei den PS Karlsruhe LIONS mit 66:81 geschlagen geben, im ersten Heimspiel setzte es gegen die VfL SparkassenStars Bochum im Derby eine 72:92-Niederlage. Eine neue Liga, eine neue Herausforderung für das Team unter dem Bayer-Kreuz.

Neu bei den Gästen sind zwei Importspieler aus den USA. Point Guard John Williams Jr überzeugt bisher mit in beiden Spielen. Dazu kommt Power Forward Ricardo Lynch. Dritter Akteur aus den USA ist Routinier Donte Nicholas. Der 38-Jährige spielt bereits im zweiten Jahr in Leverkusen und ist mit den deutschen Dennis Heinzmann und Point Guard Sebastian Brach die wichtigsten Stütze.

Troy Culley-Co-Trainer der Tübinger blickt wie folgt auf die Partie gegen Leverkusen: „Sie kommen nach einem sehr erfolgreichen Jahr in der ProB als Meister in die ProA. Der Kern des Kaders wurde gehalten, dazu haben sie ein paar interessante, neue Spieler in ihren Reihen. Unser Gegner hat zwar die ersten zwei Partien verloren, davor dürfen wir uns aber nicht blenden lassen. Wir müssen uns auf uns primär konzentrieren, eine gute Defense spielen und dem Gegner unser Spiel aufzwingen.“

 

12.10.2025 15:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. BBC Bayreuth

Im nächsten Heimspiel der Eisbären Bremerhaven am Sonntag, den 12.10.2025 treffen sie auf einen starken Gegner aus Bayreuth. Nach den ersten beiden erfolgreichen Spielen wollen die Eisbären ihre Siegesserie auf drei Siege ausbauen. Tip-Off der Partie ist am Sonntag um 15:00 Uhr in der ÖVB-Arena in Bremen.

Die Gäste aus Bayreuth starteten mit gemischten Gefühlen in die Saison. Nach einem starken Auftakt gegen den Aufsteiger aus Paderborn (94:73), folgte eine gewisse Ernüchterung bei ihrem ersten Heimspiel gegen Koblenz, das sie mit 89:107 verloren. Trotz der Niederlage ist mit starken Bayreuthern zu rechnen.

Im Spiel gegen Koblenz war Rayshawn Mart auf Bayreuther Seite bester Scorer und glänzte mit 22 Punkten und 12 Assists. Artem Kovalov, der seit letzter Woche für Bayreuth spielberechtigt ist, überzeugte in seinem ersten Pflichtspiel mit einem Double-Double aus 16 Punkten und 11 Rebounds. Außerdem ist Bayreuth eines der gefährlichsten Teams der Liga der Dreipunktelinie. Bayreuth wird sich bemühen, aus den Fehlern des letzten Spiels zu lernen und stärker gegen die Eisbären zurückzukommen.

Headcoach Steven Esterkamp hat eine genaue Vorstellung davon, wie die Eisbären den Bayreuthern begegnen wollen: „Wir stehen vor einer anspruchsvollen Aufgabe gegen Bayreuth. Wir müssen mit hoher Intensität auftreten und den Fokus darauflegen, als Team einen weiteren Schritt in unserem Spielverständnis und in unserer Konstanz zu machen. Ich erwarte ein Spiel mit hohem Tempo und möchte sehen, dass unsere Mannschaft weiterhin Schritte in ihrer Entwicklung nach vorne macht.“

 

13.10.2025 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Am Montag, den 13. Oktober, empfangen die EPG Baskets Koblenz um 19:30 Uhr die HAKRO Merlins Crailsheim in der EPG-Arena. Mit den Merlins reist kein geringerer Gegner als der aktuelle Tabellenführer nach Koblenz, denn Crailsheim hat die ersten beiden Saisonspiele souverän gewonnen und sich damit früh in starker Form präsentiert.

Zum Auftakt feierten die Merlins einen deutlichen 110:84-Auswärtssieg in Bochum und legten anschließend im Derby gegen Kirchheim mit einem 88:72-Erfolg nach. Die Zahlen der Crailsheimer unterstreichen eindrucksvoll, warum sie derzeit an der Tabellenspitze stehen: Sie treffen 59 Prozent ihrer Zweier, 38,2 Prozent von der Dreierlinie und verwandeln fast 80 Prozent ihrer Freiwürfe. In nahezu allen Statistiken gehören sie zu den vier besten Teams der ProA.

Besonders gefährlich präsentiert sich Brock Gardner. Der US-Amerikaner steht im Durchschnitt knapp 23 Minuten auf dem Parkett und erzielt dabei 20,5 Punkte und 4,5 Rebounds. Gleichauf liegt Marvin Ogunsipe, der bisher 16 Punkte und 8 Rebounds pro Partie verbucht. Auch defensiv ist Crailsheim ein unangenehmer Gegner: In den ersten beiden Spielen zwang das Team seine Kontrahenten zu durchschnittlich 18 Ballverlusten und setzt damit viel Druck auf den Spielaufbau.

Die EPG Baskets gehen jedoch mit breiter Brust in das Duell. Nach der Niederlage zum Saisonauftakt meldeten sie sich mit einem eindrucksvollen 107:89-Auswärtssieg in Bayreuth zurück. Fünf Spieler punkteten dabei zweistellig: Decorian Jeffries erzielte 18 Punkte, Calvin Wishart 20, Tim Smith Jr. 25, Jonas Niedermanner 13 und Joe Hicks steuerte 16 Zähler bei. Besonders Wishart, der aus Würzburg nach Koblenz wechselte, führt das Team aktuell statistisch an.

Die Vergangenheit macht deutlich, wie anspruchsvoll die Aufgabe am Montag wird. In der diesjährigen Vorbereitung gab es bereits eine Niederlage gegen Crailsheim. Dennoch bietet das Heimspiel die Chance, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Die EPG Baskets wollen den ersten Sieg in der Vereinsgeschichte gegen die Profi-Mannschaft der Merlins einfahren – und das mit dem Rückenwind eines starken Auswärtssieges und der Unterstützung des heimischen Publikums.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/10/Vorberichte-3.-Spieltag-ProA-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-10-10 17:05:082025-10-10 17:05:08Vorberichte ProA 3. Spieltag

Nachberichte ProB Süd // 3. Spieltag

14. Oktober 2024/in APP, ProB Süd 24/25

11.10.2024 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. TEAM EHINGEN URSPRING 100:91

Dritter Sieg im dritten Saisonspiel für die BG Hessing Leitershofen in der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd.

Den zunächst ausgeglichenen Start (11:12, 5. Spielminute) verwandelte Leitershofen bis Ende des ersten Viertels in eine 28:16 Führung. In der 15. Spielminute leuchtete eine 40:24 Führung für die BG von der Anzeigetafel. Ehingen konnte dann allerdings bis zur Halbzeit wieder auf zehn Punkte Differenz verkürzen. Einen erheblichen Anteil an der Führung der Kangaroos hatten dabei die beiden Eigengewächse Benjamin Kuprat und Dominik Heinrich. Beide zeigten sich vollkommen abgeklärt und boten einen intensiven Kampf.

Nach dem Seitenwechsel kehrte dann Ferenc Gille, nach Verletzung zu Beginn des Spiels, aufs Spielfeld zurück. Dadurch erhöhte sich die Präsenz unter dem Korb wieder für die BG. Es lief weiter gut für die Augsburger Vorstädter, so führten sie zwischenzeitlich mit 73:53, dem höchsten Vorsprung des Abends. So richtig hatte man aber noch nicht das Gefühl, dass die Messe gelesen wäre. Einerseits wuchsen die Foulprobleme bei der BG Hessing Leitershofen weiter an. Und andererseits zeigte Ehingen nun auch, dass man selbst eine Klasse Mannschaft zusammengestellt hat, die auch höchsten taktischen Ansprüchen genügt. Und die tatsächlich keinesfalls bereit war, aufzugeben. Die württembergischen Schwaben nutzten nun das etwas statisch wirkende Spiel der bayerischen Schwaben aus, um Punkt für Punkt aufzuholen. Als der überragende Aufbauspieler Jorke Aav vierzig Sekunde vor dem Ende per Dreier auf 90:93 verkürzte, schien plötzlich wieder alles möglich. Doch die Kangaroos in Person von Dragos Diculescu und Jannik Westermeir zeigten Nerven und Klasse bei den Stop-the-Clock Freiwürfen und erhöhten wieder auf 97:91. Mit der Schlusssirene gelang Kapitän Westermeir dann sogar per Dreier, die magische 100-Punkte Grenze zu erreichen.


12.10.2024 14:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. OrangeAcademy 73:68

Im zweiten ProB-Heimspiel binnen Wochenfrist feiert die Porsche Basketball-Akademie gegen Ulm den ersten Heimsieg der noch jungen Saison.

Von Beginn an standen die Hausherren in der Verteidigung gut, eroberten zweifach das Spielgerät via 8-Sekunden-Zeitüberschreitung und agierten souverän. Doch der Eindruck währte nicht lange: Florian Flabb hatte an der Ulmer Seitenlinie die richtigen Anpassungen vorgenommen, taktisch umgestellt und Antworten definiert für die volle Spielzeit (18:17, 10. Spielminute). Während Einsatz und Leidenschaft am Samstag allumfassend und beidseitig stimmten, entwickelte sich in der Rundsporthalle ein intensives Duell, in dem Ludwigsburg lange Zeit die Oberhand behielt. Zweistellig zog die Mannschaft von Headcoach Khee Rhee davon (29:19, 14.), bevor die OrangeAcademy erneut zum Anzeigetafelkonter ansetzte. Erneut fanden die Donaustädter zurück ins Spiel (37:33, 20.), dass sie nach dem Seitenwechsel auch drehten.

Doch trotz mehr Treffern aus der 6,75-Meter-Distanz eroberte Ulm die Spielkontrolle. Viel eher prägten Physis und Fouls den dritten Abschnitt. Beide Mannschaften fanden im Angriff weitere, sehr verlässliche Offensivoptionen, wirklich Rhythmus aufnehmen konnte ob der zahlreichen Unterbrechungen keiner der Kontrahenten (54:53, 30.). Nachdem das Geschehen bereits 30 Minuten weitestgehend gleichwertig gewesen war, sollten sich der Schlussabschnitt ähnlich gestalten. Nachdem Kristian Sjölund und Simon Feneberg sich ein Drei-Punkt-Duell lieferten, gelangen Ludwigsburg die entscheidenden zwei, drei Stopps, die entscheidenden zwei, drei Cuts mehr. Diese bildeten die Basis für den siegbringenden Feneberg-Dreier 25 Sekunden vor dem Ende.


12.10.2024 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. SKYLINERS Juniors 84:85

Die Ahorn Camp Baskets warten weiter auf den ersten Saisonsieg. Die Speyerer unterlagen am dritten Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd mit 84:85 (42:36) in der heimischen Nordhalle den Frankfurt Skyliners II.

Speyer begann stark und setzte mit einem 9:0 Lauf direkt zu Spielbeginn ein Zeichen. Die Frankfurter fanden nach den ersten fünf Minuten besser in die Partie und konnten sich nach zwischenzeitlichem 14-Punkte-Rückstand bis zum Viertelende noch bis auf 28:21 herankämpfen. Das zweite Viertel verlief ausgeglichen. Beide Mannschaften hatten in der Phase Schwierigkeiten zu punkten, sodass es mit 42:36 für die Gastgeber in die Halbzeitpause ging. 

Die zweite Halbzeit begann wie die erste: Speyer kam wacher aus der Kabine und vergrößerte den Vorsprung erneut mit einem 8:0 Lauf auf 14 Zähler. Die Frankfurter schafften es aber mit einer verbesserte Defense, vor allem einem erhöhten Druck am ballführenden Spieler, erneut sich heranzukämpfen. Ein Dreier von Ivan Crnjac verkürzte den Rückstand am Viertelende aus Frankfurter Sicht wieder auf 6 Punkte (60:54). Im Schlussviertel blieb es bei dem spannenden Spiel. Besonders Topscorer Felix Hecker führte die Juniors immer wieder heran. Ein Dreier von Philipp Hadenfeldt brachte mit 1:15 Minuten verbleibender Spielzeit die erste Frankfurter Führung (81:80). Auf einen Sprungwurf von Dennis Diala antwortete Felix Hecker mit einem Sprungwurf seinerseits. Nach je einem weiteren Korb auf beiden Seiten hieß es vier Sekunden vor Schluss 85:84 für die Juniors. Die Gastgeber nahmen ihre letzte Auszeit und kamen durch Christoph Rupp zu einem offenen Dreier, der seinen Weg jedoch nicht ins Ziel fand. So gab es am Ende einen 85:84 Auswärtssieg für die Hessen.


13.10.2024 16:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. BBC Coburg 75:77

In einer packenden Begegnung im Münchner BMW Park feierte der BBC Coburg gegen den FC Bayern Basketball II den zweiten Sieg in der noch jungen Spielzeit.

Der BBC startete konzentriert in die Partie. Früh war vor allem bei einem Mann der offensive Rhythmus da: Zach Hinton. 14 der 17 Coburger Punkte im ersten Spielabschnitt erzielte der US-Amerikaner. Trotzdem konnte er im Alleingang nicht verhindern, dass sich die Bayern zum Start in Viertel Nummer zwei erstmals zweistellig absetzten. Die Vestestädter blieben allerdings in Schlagdistanz und kamen durch einen eigenen 12:0-Lauf zum Ende der ersten Halbzeit nicht nur wieder an die Münchner heran, sondern gingen auch dank Hinton mit einem 6-Punkte-Vorsprung in die Kabine.

In den zweiten 20 Minuten entwickelte sich das Spiel dann zu einer wahren Nervenschlacht. Kein Team konnte sich mal etwas Luft verschaffen. Viele Hustle-Plays, Turnover und Freiwürfe waren die Folge. Dennoch behielten die Coburger in der Crunchtime den kühleren Kopf. Nico Wenzl und besonders der überragende Nico Höllerl, der mit seinen 19 Punkten eine neue persönliche Karriere-Bestleistung aufstellte, trafen einige wichtige Freiwürfe, ehe Marlon Stephan eine Sekunde vor Schluss an der Linie den Auswärtserfolg klar machte.


13.10.2024 16:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 100:95

Die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie muss auch nach dem 4. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB weiter auf den ersten Sieg warten.

Starke 41 Punkte von Spielmacher Tyrese Williams und eine dominante Vorstellung von Hannes Steinbach (30 Punkte/19 Rebounds/6 Blocks/4 Assists) reichte nicht zum Auswärtssieg für Würzburg. Die deutlich bessere Dreierquote der Gastgeber, bei denen alle acht eingesetzten Spieler zweistellig punkteten, machte in einer engen Partie unter dem Strich den Unterschied aus. Zusammen erzielten Williams und Steinbach 71 der 95 Akademie-Punkte. Bei den Gastgebern trafen sieben der acht Spieler außerdem mindestens einmal von der Dreierlinie.

Nach ausgeglichenen ersten siebzehn Spielminuten (42:43) konnten die die CATL Basketball Löwen mit einem 11:0-Lauf bis zum Seitenwechsel zum ersten Mal zweistellig absetzen (53:43), in der 26. Spielminute lagen sie mit elf Zählern vorne (69:58). Eine erfolgreiche Aufholjagd der Akademiker, bei denen Tyrese Williams in dieser Phase viel Verantwortung übernahm, brachte zehn Spielminuten später den Führungswechsel. In der Schlussphase gelang es den Gästen aber zu selten, die Erfurter zu stoppen und die knappe Niederlage zu verhindern. Die Basketball Löwen drehten den Spielstand mit zwei weiteren Dreiern zum letzten Mal (90:87, 37. Minute) und brachten ihren ersten Saisonsieg danach über die Zeit. Mit neunzig Sekunden auf der Spieluhr hatten die Würzburger nach einem Dreier von Tyrese Williams zum 93:92 immer noch eine Chance auf den Sieg. 16 Sekunden vor dem Ende gelang Hannes Steinbach ein „And One“ zum Spielstand von 98:95, dann machten die Gastgeber von der Freiwurflinie den Sack endgültig zu.


13.10.2024 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Dragons Rhöndorf 108:115

Irres Offensivspektakel in Oberhaching. Nein, es gab keine doppelte bzw. dreifache Overtime wie es das Endergebnis vermuten lässt. In einem offensiv geprägten Basketballspiel machten die Rhöndorfer ein paar Punkte mehr und entführten die Punkte nach Bad Honnef.

Von Beginn an entwickelte sich eine für die Zuschauer sehr attraktive Basketballpartie, in der sich beide Mannschaften eher auf den Angriff fokussieren sollten. Während bei den Tropics am Anfang neben Omari Knox vor allem die gut aufgelegten Jörg Dippold und Janosch Kögler zu gefallen wussten, spuckten bei den Dragons US-Boy Timothy Smith und der Bonner Bundesligaprofi Janne Müller Feuer. Mit einer 33:29 Führung für die Gastgeber ging es ins zweite Viertel. Zwar konnten die Gelbhemden immer wieder punkten, aber die Gäste konnten in Person von Antonio Pilipovic und Kelvin Omojola so gut wie keinen Dreier verfehlen. Zur Halbzeit hatte das Team von Coach Stephan Dohrn eine sagenhafte 70% Dreierqoute (11/15) und ging mit 64:57 in Führung.

Zwar verteidigten die Mannen um Kapitän Peter Zeis nach der Pause deutlich konsequenter und bemühter, doch das Feuer der Drachen war nicht zu löschen. Pilipovic und Co. trafen weiter unfassbare Würfe und es brennte lichterloh in der Hälfte der Kyberg-Riesen. Doch angeführt vom überragenden Omari Knox (39 Punkte) kämpften sich die Tropen immer wieder mehrfach auf einen 5 Punkte Rückstand ran, konnten dann das Spiel aber nicht mehr kippen. Bezeichnend für das Spiel war der „Dagger“ von Timothy Smith. Beim Stand von 103:108 und 50 Sekunden vor Spielende traf der US-Profi mit Ablauf der Uhr einen schwierigen Dreier über die Hand und sorgte für die endgültige Entscheidung.


13.10.2024 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. RheinStars Köln 81:101

Beim ersten Aufeinandertreffen in der Vereinshistorie zwischen den Fellbach Flashers und den RheinStars Köln behielten die Kölner mit 101:81 (46:40) vor gut 400 Zuschauern in der Gäuäckersporthalle die Oberhand.

Köln führte von Beginn an und kontrollierte das Spiel. Allerdings kamen die RheinStars diesmal mehr über die Würfe von außen. Liegen die Kölner sonst bei einem Verhältnis von zwei Drittel 2-Punkt-Versuche zu einem Drittel 3-Punkt-Würfe, notierten die Statistiker 17 Dreier zu 15 Zweier bis zur Pause. Immerhin, die Kölner trafen achtmal (47 Prozent) von jenseits der Dreierlinie, “Geburtstagskind” Luca Michels gleich seine ersten drei Würfe. Jedoch ließen sich die Hausherren durch ihr besseres Rebounding (22:15 und keinen zugelassenen Offensivrebound) nicht abschütteln und verkürzten mit der Pausensirene auf 40:46.

Das alles änderte sich mit dem Seitenwechsel. In der Defense griffen die RheinStars jetzt noch konzentrierter zu und verursachten Ballverlust um Ballverlust bei den Fellbachern, liefen einen Fastbreak nach dem nächsten. Drei Minuten und einen 12:0-Lauf später zum 58:40 (23.) war die Frage nach dem Sieger des Spiels geklärt. Und weil die Kölner das Tempo hielten, ging das Viertel mit 31:13 an die Gäste. Am Ende stand ein Auswärtserfolg der Kölner mit 101:81.

Foto: SKYLINERS Juniors

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