Schlagwortarchiv für: 31. Spieltag

Nachberichte ProA 31. Spieltag

10.04.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. Uni Baskets Münster 105:81

Die SBB Baskets gewinnen das Abstiegsduell gegen die Uni Baskets Münster mit 105:81 und verschaffen sich damit wichtige Vorteile im Kampf um den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die Gastgeber bestimmten die Partie von Beginn an und setzten sich bereits im ersten Viertel mit 25:17 ab. Bis zur Halbzeit bauten die SBB Baskets ihren Vorsprung weiter aus und gingen mit einer klaren 53:36-Führung in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Wolmirstedt das spielbestimmende Team. Mit konsequenter Offensive und stabiler Defensive erhöhten die Gastgeber den Vorsprung weiter und gingen mit 82:58 in den Schlussabschnitt. Im vierten Viertel verwalteten die SBB Baskets den deutlichen Vorsprung souverän und sicherten sich am Ende einen ungefährdeten 105:81-Erfolg.

Ausschlaggebend für den Sieg war vor allem die konstante Offensivleistung über die gesamte Spielzeit. Topscorer der Partie war De’Vondre Perry mit 22 Punkten. Zudem punkteten Travis Henson (17), Daivien Williamson (15) und Martin Bogdanov (13) zweistellig. Headcoach Achmadschah Zazai sagte: „Der Support von den Rängen war unglaublich. Jeder, der in der Halle war, hat uns unfassbar stark unterstützt. Dieser Sieg war sehr wichtig. Wir haben ein exzellentes Spiel gespielt, haben den Ball gut bewegt und waren über 40 Minuten fokussiert. Wir sind dem Klassenerhalt ein Stück näher gekommen, aber der Job ist noch nicht erledigt.“ 

 

11.04.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. BBC Bayreuth 93:70

Die BG Göttingen gewinnt am 31. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gegen den BBC Bayreuth mit 93:70. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase setzte sich Göttingen im ersten Viertel leicht ab (21:16). Im zweiten Abschnitt folgte die spielentscheidende Phase: Mit mehreren Läufen und hoher Trefferquote bauten die Gastgeber ihren Vorsprung deutlich aus und gingen mit einer klaren 48:26-Führung in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel zeigte Bayreuth eine Leistungssteigerung und gestaltete die Partie ausgeglichener. Das dritte Viertel ging an die Gäste, ohne den Rückstand entscheidend verkürzen zu können (71:52 vor dem Schlussabschnitt). Im vierten Viertel kam Bayreuth zwischenzeitlich etwas näher heran, konnte den Abstand jedoch nicht weiter reduzieren. Göttingen kontrollierte die Partie und setzte sich am Ende souverän mit 93:70 durch.

Topscorer der Partie war Zach Jackson mit 24 Punkten, gefolgt von Wesley Dreamer (14). Auf Seiten Bayreuths war Lenny Liedtke mit 17 Punkten erfolgreichster Werfer. Ebenfalls zweistellig punkteten Willem Brandwijk (11) sowie Rayshawn Mart, Leroy Ikejiaku und KeVaughn Allen (je 10). Headcoach Lukas Hofer sagte: „Eigentlich haben wir heute über weite Phasen guten Basketball gespielt. Vor allem in der ersten Halbzeit trafen wir aber leider unsere Würfe nicht, obwohl wir eigentlich genau für unsere Werfer Würfe kreierten. Generell müssen wir etwas stärker am Ring finishen, da kann man uns schon ankreiden, dass wir heute nicht physisch genug waren. Aber ja, so ist Basketball. In der zweiten Halbzeit reagierten wir trotz des kassierten starken Göttinger Runs im zweiten Viertel gut. Leider hatten wir über das ganze Spiel mit Foulproblemen zu kämpfen. Wir brachten uns dann sogar nochmal in die Position, das Spiel knapp gestalten zu können. Aber leider war unter dem Strich heute nicht unser Tag. Mund abwischen und weiter geht´s!“

 

11.04.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. GIESSEN 46ers 67:95

Die GIESSEN 46ers gewinnen bei den VfL SparkassenStars Bochum und bleiben damit weiter im Rennen um die Playoff-Plätze. Die Partie begann zunächst ausgeglichen, ehe sich Gießen im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit zunehmend Vorteile erarbeitete. Vor allem im zweiten Viertel setzten sich die Gäste entscheidend ab. Mit konsequentem Spiel unter dem Korb und einer verbesserten Wurfquote gelang es den 46ers, sich eine komfortable Führung zu erspielen. Nach dem Seitenwechsel blieb Gießen das spielbestimmende Team. Die Gäste kontrollierten das Tempo, nutzten ihre Vorteile im Rebounding konsequent aus und kamen immer wieder zu zweiten Chancen. Bochum fand dagegen offensiv nur phasenweise Lösungen und hatte insbesondere in der Verteidigung Probleme, den Druck der Gäste zu kontrollieren.

Im dritten Viertel bauten die 46ers ihren Vorsprung weiter aus. Mehrere erfolgreiche Abschlüsse sowie eine Serie von Distanztreffern sorgten für eine deutliche Führung, die auch im Schlussabschnitt Bestand hatte. Spätestens zu Beginn des vierten Viertels war die Partie bei einer klaren zweistelligen Führung weitgehend entschieden. Ausschlaggebend für den Erfolg war vor allem die Dominanz der Gäste unter den Brettern sowie die mannschaftliche Geschlossenheit. Mehrere Spieler übernahmen Verantwortung im Angriff, während Gießen defensiv stabil agierte und den Gegner zu schwierigen Würfen zwang. Trotz einer erhöhten Anzahl an Ballverlusten konnten die Gäste dies durch ihre Vorteile im Rebound und ihre Effizienz im Abschluss kompensieren.

Headcoach Branislav Ignjatovic sagte nach der Partie: „Unsere Fans sind einmalig. Dass sie uns in dieser Saison, in der nicht alles optimal verlaufen ist, so sensationell unterstützen, ist echt außergewöhnlich“. Mit dem Erfolg festigt Gießen seine Position im oberen Tabellenbereich und wahrt die Chance auf eine gute Ausgangsposition für die Playoffs. Bochum hingegen gerät im engen Rennen um die Top Acht weiter unter Druck.

 

11.04.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Tigers Tübingen 97:88

Die Artland Dragons gewinnen gegen die Tigers Tübingen mit 97:88 und feiern damit ihren sechsten Sieg in Serie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die Gastgeber erwischten einen starken Start und setzten sich im ersten Viertel früh ab (27:19). Auch im zweiten Abschnitt behaupteten die Dragons zunächst ihre Führung, ehe Tübingen den Rückstand bis zur Halbzeit auf 46:42 verkürzte. Nach dem Seitenwechsel bauten die Dragons den Vorsprung erneut aus. Mit hoher Effizienz im Angriff und kontrolliertem Spiel gingen sie mit einer 70:58-Führung in den Schlussabschnitt.

Im vierten Viertel kamen die Gäste nochmals näher heran und verkürzten zwischenzeitlich auf 86:82. In der entscheidenden Phase behielten die Dragons jedoch die Kontrolle und sicherten sich durch konsequente Abschlüsse sowie sichere Freiwürfe den 97:88-Erfolg. Vier Spieler der Gastgeber punkteten zweistellig. Topscorer der Partie war Amir Hinton mit 23 Punkten, zudem überzeugten Ben Burnham (20 Punkte, 16 Rebounds), Nate Petrone (18) und Timo Lanmüller (16). Für Tübingen waren Jordan Johnson (18) sowie Jared Sanders (22) die erfolgreichsten Werfer. Headcoach Hendrik Gruhn sagte:

„Tübingen hat heute ein sehr gutes Spiel gemacht und uns über weite Strecken vor große Herausforderungen gestellt. Wir hatten ein sehr starkes erstes Viertel und ein solides drittes Viertel. Im zweiten und im Schlussabschnitt gibt es sicherlich noch Dinge, die wir intern ansprechen müssen. Defensiv haben wir Tübingen phasenweise zu schwierigen Würfen gezwungen, hatten aber auch immer wieder kleinere Unkonzentriertheiten, an denen wir weiter arbeiten müssen. Insgesamt war es dennoch eine gute Leistung von uns und ich bin sehr froh über den Sieg. Die Jungs sind weiterhin hungrig und wir wollen uns in den verbleibenden drei Spielen eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playoffs erarbeiten.“ 

 

11.04.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. HAKRO Merlins Crailsheim 75:87

Die HAKRO Merlins Crailsheim gewinnen bei den Paderborn Baskets mit 87:75 und feiern damit ihren zehnten Auswärtssieg in Serie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die Partie begann ausgeglichen, wobei sich zunächst keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Nach mehreren Führungswechseln entwickelte sich ein enges Spiel, in dem beide Teams ihre offensiven Akzente setzten. Im zweiten Viertel erspielte sich Crailsheim mit einem Lauf eine erste etwas deutlichere Führung und ging mit 41:33 in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel verkürzte Paderborn zwischenzeitlich auf einen Punkt, doch die Gäste behaupteten die Führung und bauten diese im weiteren Verlauf wieder aus. Mit einer 66:57-Führung ging Crailsheim in den Schlussabschnitt.

Im vierten Viertel kamen die Gastgeber nochmals heran und glichen zwischenzeitlich aus. In der entscheidenden Phase setzte sich Crailsheim jedoch erneut ab. Mehrere erfolgreiche Distanzwürfe sorgten für die Vorentscheidung, sodass die Gäste das Spiel letztlich mit 87:75 für sich entschieden. Ausschlaggebend für den Erfolg war die bessere Wurfquote in den entscheidenden Phasen sowie die Fähigkeit, auf Läufe der Gastgeber zu reagieren. Topscorer der Partie waren Moe Stuckey und Marvin Ogunsipe mit jeweils 16 Punkten, wobei Ogunsipe zusätzlich 11 Rebounds sammelte. Ebenfalls zweistellig punkteten Anthony Gaines (15) und Xavier Johnson (11). Headcoach David McCray sagte:

„Das war ein schweres Spiel, aber wir haben das auch erwartet. Paderborn ist sehr heimstark, sie haben hier schon gegen Gießen und Göttingen gewonnen. Ich kann mich auch an viele Spiele erinnern, als ich noch Spieler war, daher wusste ich das es hier nicht leicht ist. Deshalb freut es mich, dass wir einen Weg gefunden haben zu gewinnen. Wir haben heute nicht geglänzt, aber Paderborn hat es uns auch nicht leicht gemacht zu gewinnen. Sie waren sehr gut eingestellt und haben das gut gemacht. Aber wir haben es geschafft zu gewinnen, deshalb bin ich sehr stolz auf meine Mannschaft.“

 

12.04.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Nürnberg Falcons BC 81:73

Die Eisbären Bremerhaven gewinnen am 31. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gegen die Nürnberg Falcons mit 81:73. Die Partie begann offensiv geprägt, wobei sich zunächst die Gäste Vorteile erspielten und früh in Führung gingen. Bremerhaven arbeitete sich jedoch zurück und hielt die Partie im ersten Viertel eng (20:18). Im zweiten Abschnitt übernahmen die Gastgeber zunehmend die Kontrolle. Mit verbesserter Defensive und einem Lauf drehten die Eisbären das Spiel und gingen mit einer 43:36-Führung in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel bauten die Gastgeber ihren Vorsprung zunächst auf eine zweistellige Führung aus, ehe Nürnberg zurückkam und zwischenzeitlich ausglich (48:48). Bremerhaven stabilisierte sich jedoch und ging mit einer knappen 61:57-Führung in das Schlussviertel.

Im vierten Viertel setzten sich die Eisbären erneut etwas ab, mussten jedoch eine weitere Aufholjagd der Gäste hinnehmen. In der entscheidenden Phase sorgte ein erfolgreicher Distanzwurf für die Vorentscheidung, sodass Bremerhaven den Vorsprung ins Ziel brachte und mit 81:73 gewann. Ausschlaggebend für den Sieg war vor allem die Leistungssteigerung im zweiten Viertel sowie die bessere Kontrolle in der Schlussphase.

Topscorer der Partie war Jake Biss mit 17 Punkten. Zudem überzeugte Jannis von Seckendorff mit 13 Punkten und 7 Rebounds. Headcoach Steven Esterkamp sagte: „In der Offensive haben wir zu oft schlechte Entscheidungen getroffen. Dadurch haben wir es uns selbst schwer gemacht zu scoren. Wir müssen solche Spiele deutlich besser zu Ende bringen.“ Mit dem Erfolg festigt Bremerhaven seine Position im oberen Tabellenbereich und sammelt wichtige Punkte im Rennen um die Playoff-Plätze.

 

12.04.2026 16:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 96:75

Phoenix Hagen gewinnt am 31. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim mit 96:75 und verteidigt damit die Tabellenführung. Die Gastgeber erwischten einen starken Start und setzten sich bereits im ersten Viertel deutlich ab (26:15). Auch im zweiten Abschnitt blieb Hagen spielbestimmend und baute die Führung bis zur Halbzeit auf 51:34 aus. Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Bild fort. Hagen hielt das Tempo hoch und erhöhte den Vorsprung weiter, sodass die Partie vor dem Schlussviertel beim Stand von 80:56 bereits vorentschieden war. Im vierten Viertel verwalteten die Gastgeber den Vorsprung souverän, während Kirchheim das Schlussviertel zwar für sich entscheiden konnte, den Rückstand jedoch nicht mehr verkürzte. Am Ende stand ein deutlicher 96:75-Erfolg.

Topscorer der Partie war Marcus Graves mit 14 Punkten und 12 Assists (Double-Double). Ebenfalls zweistellig punkteten Jeffrey Carroll (19), Devin Schmidt (14) und Tim Uhlemann (14). Für Kirchheim war Charles Harris mit 24 Punkten erfolgreichster Werfer. Headcoach Chris Harris sagte: „Hut ab vor Coach Perovic und dieser Kirchheimer Mannschaft. Wir wissen, wie viel Qualität und Herz sie haben, weswegen wir uns wirklich erst kurz vor Ende des Sieges sicher sein konnten. Ich muss unseren Jungs auch ein Lob aussprechen, das sie heute oft in eher ungewohnten Formationen auf dem Feld waren und wir gleichzeitig auch Marcus Graves nicht zu viele Minuten gehen lassen wollten.“

Kirchheims Headcoach Igor Perovic ergänzte: „Gratulation an Phoenix, das verdient gewonnen hat. Uns haben zwei Leistungsträger gefehlt, so dass andere Spieler mehr Verantwortung übernehmen mussten. Das war für unseren Rhythmus schwierig, hat uns in unserem Entwicklungsprozess aber sicher geholfen. Wir sind immer noch eine sehr junge Mannschaft, die viel lernen muss – so auch in einer Atmosphäre wie der Ischelandhalle konzentriert und geschlossen zu bleiben.“ Mit dem Sieg festigt Phoenix Hagen seine Spitzenposition, während Kirchheim weiterhin um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs kämpft.

 

12.04.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Bayer Giants Leverkusen 103:94

Die EPG Baskets Koblenz gewinnen am 31. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gegen die Bayer Giants Leverkusen mit 103:94. Die Partie begann ausgeglichen, ehe sich Koblenz im ersten Viertel absetzen konnte und mit 28:20 in Führung ging. Im zweiten Abschnitt bauten die Gastgeber den Vorsprung weiter aus und gingen mit einer klaren 55:40-Führung in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel hielt Koblenz den Abstand zunächst konstant und lag zwischenzeitlich deutlich vorne (72:53). Leverkusen startete jedoch eine starke Aufholjagd und verkürzte bis zum Ende des dritten Viertels auf 70:74. Im Schlussabschnitt gelang den Gästen zwischenzeitlich sogar die Führung. In einer engen Schlussphase übernahm Koblenz jedoch erneut die Kontrolle, nutzte seine Chancen konsequenter und setzte sich entscheidend ab. Am Ende stand ein 103:94-Erfolg für die Gastgeber.

Topscorer der Partie waren Lök Wur und John Williams Jr. mit jeweils 26 Punkten auf Seiten Leverkusens. Zudem erzielte Dennis Heinzmann ein Double-Double (20 Punkte, 10 Rebounds). Headcoach Michael Koch sagte: „Erst einmal möchte ich Koblenz zum sicher feststehenden Klassenerhalt in einer gut besetzten ProA gratulieren. Zu meiner Mannschaft bleibt gesagt, dass wir derzeit in einer sehr schwierigen Phase der Saison stecken. Wir stehen mitten im Abstiegskampf und das ist für alle Beteiligten nicht einfach. In der ersten Halbzeit haben die Jungs nicht das abgerufen, was sie im Stande sind zu leisten. Wie wir dann aber zurückgekommen sind, beweist, wie viel Charakter dieses Team hat. Die Mannschaft hat sich ins Spiel gearbeitet und am Ende große Chancen auf den Sieg gehabt. Jetzt heißt es weitermachen und sich gewissenhaft auf die so wichtige Partie gegen Wolmirstedt vorbereiten.“

 

12.04.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. PS Karlsruhe LIONS 67:69

Die PS Karlsruhe LIONS gewinnen am 31. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bei den RheinStars Köln mit 69:67 und ziehen damit auf einen Playoff-Platz vor. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen früh in Führung. Karlsruhe tat sich offensiv zunächst schwer und lag nach dem ersten Viertel mit 12:18 zurück. Im zweiten Abschnitt steigerten sich die Gäste und verkürzten den Rückstand Schritt für Schritt. Kurz vor der Halbzeit gelang der Ausgleich, ehe Köln mit einer knappen 34:32-Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie ausgeglichen. Köln behauptete zunächst die Führung und ging mit einem 54:49-Vorsprung in das Schlussviertel. Im vierten Viertel sah es lange nach einem Erfolg der RheinStars aus, die zwei Minuten vor Schluss noch mit 67:61 führten. Karlsruhe behielt jedoch die Nerven und drehte die Partie mit einem 8:0-Lauf in der Schlussphase. Köln vergab die letzte Möglichkeit, sodass die Gäste das Spiel mit 69:67 für sich entschieden. Topscorer der Partie war Wesley Oba mit 18 Punkten, gefolgt von Isaiah Hart (16). Mit dem Sieg rückt Karlsruhe auf Tabellenplatz acht vor und verbessert seine Ausgangsposition im Rennen um die Playoff-Plätze.

Vorberichte ProA 31. Spieltag

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10.04.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. Uni Baskets Münster 

Im Abstiegskampf der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA spitzt sich die Lage weiter zu und für die Uni Baskets Münster steht ein Schlüsselspiel an. Auswärts bei den SBB Baskets Wolmirstedt geht es um nicht weniger als die Chance, den ersten Nichtabstiegsplatz zu übernehmen und das Momentum im Saisonendspurt auf die eigene Seite zu ziehen. Wie groß die Bedeutung dieser Partie ist, bringt Headcoach Götz Rohdewald unmissverständlich auf den Punkt: „Das Spiel am Freitag ist vielleicht noch ein klein wenig wichtiger als die anderen Spiele. Es ist ein extrem wichtiges Spiel. Es ist ein direkter Konkurrent gegen den Abstieg.“ Gleichzeitig macht er klar, dass in der aktuellen Situation kein Raum für Fehler bleibt: „Jedes Spiel ist eins, das wir gewinnen müssen.“

Nach der Niederlage gegen Tübingen hat Münster vor allem an den eigenen Schwächen gearbeitet. Besonders beim Rebounding und beim Einsatz sieht Rohdewald Verbesserungsbedarf: „Wir haben das besprochen, dass wir nicht den Einsatz hatten, den wir brauchen, und dass sich das in den letzten Spielen nicht noch mal wiederholen darf. In keinem der Spiele!“ Trotz der schwierigen Ausgangslage reist das Team mit Selbstvertrauen nach Magdeburg. Der Hinspielsieg sowie zwei Erfolge aus den letzten drei Spielen geben Anlass zur Hoffnung. Rohdewald zeigt sich entsprechend optimistisch: „Warum sollen wir nicht mit Zuversicht dahin fahren? Wir haben sie im ersten Spiel geschlagen, haben aus den letzten drei Spielen zwei gewonnen. Wir haben sicherlich unsere Chancen.“

Allerdings wartet mit Wolmirstedt ein unangenehmer Gegner, der individuell stark besetzt ist. Besonders Daivien Williamson als Topscorer sowie die erfahrene Spielgestaltung von Martin Bogdanov machen die Gastgeber gefährlich. Auch darauf hat sich Münster intensiv vorbereitet, wie Rohdewald betont: „Williamson ist ein unberechenbarer Faktor. Er ist ein sehr guter Scorer, den wir versuchen müssen zu kontrollieren. Wenn Pruitt und Henson heißlaufen, können sie ein sehr großer Faktor im Spiel sein.“

 

11.04.2026 18:30 Uhr BG Göttingen vs. BBC Bayreuth 

Im Endspurt der Hauptrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA geht es für die BG Göttingen um eine optimale Ausgangsposition für die Playoffs. Noch vier Spiele stehen auf dem Programm, zwei davon bestreiten die Veilchen vor heimischem Publikum. Am Samstag empfangen die Südniedersachsen den BBC Bayreuth in der Sparkassen Arena und wollen nach dem klaren Sieg gegen Koblenz direkt nachlegen. Die Göttinger haben sich mit dem Erfolg zuletzt neues Selbstvertrauen geholt und wollen nun ihren dritten Tabellenplatz verteidigen, während auch die kleine Chance auf Rang zwei weiterhin besteht. Entscheidend dafür wird sein, die starke Leistung aus dem vergangenen Spiel zu bestätigen. Vor allem die Defensive sowie die Kontrolle der Rebounds waren gegen Koblenz der Schlüssel zum Erfolg. Dazu kam eine überzeugende Offensivleistung mit hohen Trefferquoten aus dem Feld und von der Freiwurflinie sowie guter Ballbewegung. Einzig die Ballverluste bleiben ein Punkt, an dem die Mannschaft weiter arbeiten muss.

Mit Bayreuth wartet allerdings ein unangenehmer Gegner, der sich mitten im Kampf um den letzten Playoff Platz befindet. Die Oberfranken reisen mit Rückenwind an, nachdem sie Bremerhaven besiegen konnten und damit ihre Chancen gewahrt haben. Besonders auffällig war dabei Rückkehrer Lenny Liedtke, der nach seiner Verletzungspause direkt mit 19 Punkten überzeugte. Auch KeVaughn Allen zeigte mit 18 Zählern seine Qualitäten. Insgesamt verfügt Bayreuth über mehrere Spieler, die regelmäßig zweistellig punkten, darunter Rayshawn Mart und Kyle Sturdivant, während Center Willem Brandwijk für Stabilität unter dem Korb sorgt. Bereits im Hinspiel setzte sich Göttingen mit 88:77 durch, allerdings standen den Bayreuthern damals einige wichtige Spieler nicht zur Verfügung. Entsprechend verändert präsentiert sich der Gegner nun, was die Aufgabe für die BG deutlich anspruchsvoller macht. Entscheidend wird sein, die gegnerischen Schlüsselspieler im Eins gegen Eins zu kontrollieren, die Rebounds zu dominieren und offensiv weiterhin konsequent die Zone zu attackieren.

 

11.04.2026 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. GIESSEN 46ers 

Vier Spieltage vor Ende der Hauptrunde bewegen sich die GIESSEN 46ers in einem echten Spannungsfeld zwischen Hoffnung und Druck. Die Ausgangslage ist klar: Von Aufstiegsträumen ist noch alles möglich, gleichzeitig ist selbst die Playoff-Teilnahme noch nicht gesichert. Umso größer ist die Bedeutung des kommenden Spiels bei den VfL SparkassenStars Bochum, das zwar kein Finale ist, aber richtungsweisenden Charakter besitzt. Ein Sieg würde den Abstand auf die Nicht-Playoff-Plätze komfortabler gestalten, eine Niederlage hingegen die Konkurrenz wieder näher heranrücken lassen. Entsprechend fokussiert blickt Gießens Headcoach Frenki Ignjatovic auf den Gegner und zollt ihm großen Respekt:

„Sie haben alles, was ein Playoff-Team braucht: Starke Importspieler und vor allem gute Deutsche, die eingespielt sind und schon lange das Bochumer Trikot tragen.“ Besonders die eingespielte deutsche Achse um Lars Kamp, Niklas Geske, Kilian Dietz und Jonas Grof macht Bochum gefährlich. Ignjatovic weiß um das Potenzial der Gastgeber und warnt: „Wenn Bochum heiß läuft, sind sie für jedes Team in der Liga gefährlich.“ Trotz zuletzt drei Niederlagen in Serie darf sich Gießen jedoch nicht in Sicherheit wiegen. Auch die 46ers selbst mussten zuletzt mehrere enge Spiele abgeben und haben gezeigt, wie schmal der Grat zwischen Sieg und Niederlage ist.

Gleichzeitig erschweren personelle Probleme die Vorbereitung, während auch Ignjatovic selbst nach einem Unfall mit gebrochenen Rippen nur eingeschränkt arbeiten kann. Dennoch bleibt der Coach optimistisch und sieht sein Team auf dem richtigen Weg: „Wir haben trotz der letzten drei unglücklichen Niederlagen gezeigt, dass wir mit jedem Team mithalten können.“

 

11.04.2026 19:30 Uhr Artland Dragons vs. Tigers Tübingen 

Mit Rückenwind gehen die Artland Dragons in die entscheidende Phase der Saison und wollen ihre starke Form auch im Heimspiel gegen die Tigers Tübingen bestätigen. Nach dem wichtigen Auswärtssieg in Kirchheim und dem Sprung auf Tabellenplatz fünf kehren die Quakenbrücker in die heimische Artland Arena zurück, wo am Samstag um 19:30 Uhr das nächste richtungsweisende Duell ansteht. Mit fünf Siegen in Serie und der bereits gesicherten Playoff Teilnahme gehen die Dragons mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Der Erfolg in Kirchheim war dabei ein echtes Ausrufezeichen, denn trotz der Disqualifikation von Amir Hinton im dritten Viertel zeigte das Team Moral, übernahm in der Schlussphase die Kontrolle und brachte den Sieg souverän ins Ziel. Ziel ist nun der sechste Erfolg in Serie, um Platz fünf zu festigen und gleichzeitig den Blick weiter nach oben zu richten.

Das Hinspiel in Tübingen war ein offensiv geprägtes Duell, das die Dragons mit 105:97 für sich entscheiden konnten. Damals überzeugte vor allem Hinton mit einer starken Leistung, während das Team insgesamt große Comeback Qualitäten zeigte und die Partie in der Schlussphase drehte. Die Tigers Tübingen befinden sich aktuell mit elf Siegen im Tabellenkeller und kämpfen weiterhin um den Klassenerhalt. Unter dem neuen Headcoach Eric Detlev hat sich die Formkurve jedoch stabilisiert. Drei Siege aus den letzten fünf Spielen, darunter ein wichtiger Erfolg in Münster, zeigen, dass die Schwaben deutlich gefährlicher geworden sind. Besonders auffällig ist dabei die veränderte Spielweise. Während das Team zu Saisonbeginn stark strukturiert agierte, ist das Spiel inzwischen deutlich freier und unberechenbarer geworden. Im Fokus steht vor allem Jordan Johnson, der mit 18,4 Punkten, 5,3 Assists und 4,9 Rebounds als klarer Schlüsselspieler fungiert. Unterstützt wird er von JaCobi Wood, Bernard Pelote sowie den Big Men Melkisedek Moreaux und Lukas Milner, die unter dem Korb für Präsenz sorgen. Trotz ordentlicher Ballbewegung und solider Assistwerte gehört Tübingen offensiv statistisch zu den schwächeren Teams der Liga, insbesondere die Dreierquote liegt im unteren Bereich.

Dragons Headcoach Hendrik Gruhn sieht dennoch eine anspruchsvolle Aufgabe: „Tübingen ist ein ganz anderes Team als noch im Hinspiel. Der Trainerwechsel hat ihr Spiel deutlich verändert. Zu Beginn der Saison waren sie sehr strukturiert mit vielen Systemen und festen Abläufen, mittlerweile agieren sie deutlich freier. Die Spieler treffen mehr eigene Entscheidungen, das Spiel ist offener und weniger vorhersehbar. Angeführt werden sie von Jordan Johnson. Seitdem er dazugestoßen ist, läuft ein Großteil der Offensive über ihn. Ihn gilt es bestmöglich zu kontrollieren. Wir müssen es schaffen, ihn selbst zu bremsen und ihn so zu stören, dass er seine Mitspieler nicht in Szene setzen kann. Das wird ein zentraler Bestandteil unseres Gameplans sein. Offensiv wollen wir da weitermachen, wo wir in Kirchheim aufgehört haben. Ich finde, dass wir dort ein sehr gutes Spiel gemacht haben, auch wenn die Wurfquoten, gerade in der ersten Halbzeit, nicht optimal waren. Die Art und Weise, wie wir unsere Vorteile ausgespielt und den Ball bewegt haben, hat mir sehr gut gefallen. Darauf wollen wir aufbauen und uns bestmöglich auf Tübingen einstellen.“

 

11.04.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. HAKRO Merlins Crailsheim 

Vier Spieltage vor Ende der Hauptrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA spitzt sich die Lage weiter zu und die HAKRO Merlins Crailsheim stehen vor der nächsten anspruchsvollen Aufgabe. Am Samstagabend gastieren die „Zauberer“ bei den Paderborn Baskets, die sich mitten im Abstiegskampf befinden und jeden Sieg dringend benötigen. Die Ausgangslage verspricht Spannung, denn beide Teams kommen mit Selbstvertrauen in die Partie. Crailsheim gewann zuletzt ein echtes Topspiel bei den Gießen 46ers in letzter Sekunde, während Paderborn im direkten Kellerduell gegen Wolmirstedt ebenfalls mit der Schlusssirene erfolgreich war. Schon das Hinspiel zwischen beiden Mannschaften war ein Krimi, den die Merlins knapp mit 76:73 für sich entscheiden konnten. Im Fokus bei den Gastgebern steht vor allem Jonathan Klussmann. Der dänische Point Guard zählt mit knapp 19 Punkten pro Spiel zu den besten Scorern der Liga und ist der zentrale Motor der Offensive. Unterstützung erhält er von Kevin Osawe, der nicht nur effizient punktet, sondern mit über sieben Rebounds pro Partie auch unter den Körben eine wichtige Rolle spielt und regelmäßig Double Doubles auflegt.

Auf Seiten der Crailsheimer überzeugte zuletzt Marvin Ogunsipe, der beim Sieg gegen Gießen mit 18 Punkten und zehn Rebounds glänzte und damit ebenfalls ein Double Double verbuchte. Generell präsentiert sich Crailsheim aktuell in starker Form und gehört zu den heißesten Teams der Liga, was sie auch auswärts immer wieder unter Beweis stellen konnten. Trotzdem warnt Headcoach David McCray vor dem Gegner: „Wir freuen uns auf das Auswärtsspiel in Paderborn. Sie sind ein sehr gefährlicher Gegner. Zuhause konnten sie schon Teams wie Gießen und Göttingen schlagen, auch gegen Hagen haben sie eine starke Leistung gezeigt. Deshalb wissen wir, dass sie gefährlich sind und auch gegen Top-Mannschaften aus der Liga gewinnen können. Für uns bedeutet das, dass wir uns auf unsere Stärken besinnen, aggressiv verteidigen und schnell nach vorne spielen müssen. Wir werden natürlich alles dafür geben, mit einem Sieg nachhause zu kommen.“

 

12.04.2026 15:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Nürnberg Falcons BC 

Nach der überraschenden Niederlage in Bayreuth wollen die Eisbären Bremerhaven vor heimischer Kulisse eine Reaktion zeigen. In der ÖVB Arena empfangen sie die Nürnberg Falcons und wollen wichtige Punkte im Kampf um das Heimrecht in den Playoffs sichern. Trotz der Pleite am vergangenen Spieltag stehen die Eisbären weiterhin auf Rang vier und haben damit eine gute Ausgangsposition. Dennoch ist klar, dass im engen Endspurt jeder Sieg zählt. Die Partie gegen Nürnberg bietet die Chance, direkt wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Das Hinspiel spricht dabei für Bremerhaven. Damals setzte sich das Team aus dem Norden mit 74:59 durch und überzeugte vor allem defensiv. Nürnberg fand kaum Lösungen im Angriff, während Elijah Miller mit einem Double Double sowie Jake Biss als Topscorer den Unterschied machten. Doch die Gäste reisen mit neuem Selbstvertrauen an.

Nach einer längeren Niederlagenserie haben die Falcons zuletzt zwei wichtige Siege eingefahren und sind wieder im Rennen um die Playoffs. Entsprechend motiviert wird das Team auftreten, zumal nur ein Sieg Rückstand auf Platz acht besteht. Bremerhavens Headcoach Steven Esterkamp unterstreicht die Bedeutung der Begegnung: „Das ist ein wichtiges Spiel gegen Nürnberg. Wir müssen Schritte nach vorne machen, was das Beenden von Spielen angeht und über die gesamten 40 Minuten diszipliniert spielen. Wir müssen auf unserem Level spielen, um uns auf die nächsten Schritte in Richtung Playoffs vorzubereiten.“ Für die Eisbären wird es darauf ankommen, an die defensive Stabilität aus dem Hinspiel anzuknüpfen und über die gesamte Spielzeit konzentriert zu agieren. Nürnberg hingegen wird versuchen, den positiven Trend fortzusetzen und weiter Druck auf die Playoff Plätze auszuüben.

 

12.04.2026 16:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 

Die Hauptrunde neigt sich dem Ende zu, doch für Phoenix Hagen bleibt die Spannung hoch. Vier Spiele stehen noch an, ehe im Mai die Playoffs beginnen, und trotz bereits gesichertem zweiten Tabellenplatz sowie der Qualifikation für die Meisterschaftsrunde ist von Entspannung keine Spur. Dafür sorgt allein das kommende Heimspiel gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim, die ebenfalls längst ihr Ticket für die Postseason gelöst haben. Die Erinnerungen an das Hinspiel dürften bei den Hagenern noch präsent sein. Damals setzte es eine deutliche 60:81 Niederlage, bei der vor allem die schwache Dreierquote den Ausschlag gab. Entsprechend dürfte die Motivation groß sein, sich vor heimischem Publikum zu revanchieren.

Kirchheim reist mit viel Selbstvertrauen an. Sieben Siege aus den letzten zehn Spielen haben die Knights stabil auf den Playoff Plätzen etabliert. Coach Igor Perovic hat sein Team zu einer konstanten Größe geformt, die vor allem durch Physis und Präsenz unter den Körben überzeugt. Auf Seiten von Phoenix liegt der Fokus auf der eigenen Stärke. Die Hagener stellen mit über 95 Punkten pro Spiel die beste Offensive der Liga und überzeugen durch ihr starkes Teamplay. Dennoch ist man sich der Schwierigkeit der Aufgabe bewusst. Headcoach Chris Harris betont:

„So sehr wir Heimspiele vor unseren großartigen Fans immer genießen, so sehr schätzen wir auch die damit verbundene Chance an unseren Prozessen zu arbeiten. Mit Kirchheim kommt eine Mannschaft ans Ischeland, die sich vor allem dank ihrer Stabilität auf den Playoff Plätzen festgesetzt hat. Die Knights bringen viel Physis mit, die sie in Brettnähe gut zu nutzen wissen. Hier sind wir darin gefordert, sowohl offensiv als auch defensiv Gegenmittel zu finden, ohne dabei zu sehr von unserer eigenen Philosophie abzurücken.“

 

12.04.2026 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Bayer Giants Leverkusen 

Vier Spieltage stehen noch aus und mitten im Abstiegskampf zählt jeder Sieg. Entsprechend klar formuliert Headcoach Michael Koch die Ausgangslage: „Wir wissen natürlich, um was es in den kommenden Wochen geht. Es stehen noch vier Spieltage auf dem Programm und viele Teams stehen mental unter Druck – wir eingeschlossen. Von daher müssen die Jungs im Endspurt alles in die Waagschale werfen, um das große Ziel, den Klassenerhalt, zu erreichen.“ Die nächste Aufgabe führt die Leverkusener zu den EPG Baskets Koblenz, die sich im Tabellenmittelfeld befinden und deutlich weniger Druck verspüren. Für die GIANTS wird es dennoch alles andere als einfach, denn Koblenz gehört offensiv zu den stärksten Teams der Liga, weist gleichzeitig aber die schwächste Verteidigung auf. Genau darin sieht Koch den Schlüssel zum Spiel: „Koblenz ist im Angriff extrem stark und spielt sehr schnellen Basketball. Sie versuchen, das Tempo zu diktieren und laufen eine große Anzahl an Fast-Breaks. Wir müssen dies unterbinden und ihnen unseren Stil aufdrücken. Bedeutet viel zum Korb gehen und falls dies nicht möglich ist, neue Auswege finden, um zu punkten. Diese Aufgabe wird nicht einfach sein, aber wir werden alles Nötige tun, um zu siegen!“

Angeführt werden die Gastgeber von Topscorer Calvin Wishart, der konstant zweistellig punktet und das Spiel lenkt. Unterstützung erhält er unter anderem von Tim Smith Jr. sowie Aleksa Kovacevic, die ebenfalls wichtige Rollen im Koblenzer Spiel einnehmen. Trotz der schwierigen Ausgangslage können sich die Leverkusener auf ihre Fans verlassen. Rund 80 Anhänger werden das Team auswärts unterstützen. Für Koch ist das keine Selbstverständlichkeit: „Wir haben es unseren Fans in 2025/26 nicht einfach gemacht. Wie toll sie uns unterstützen und mit welch einer Anzahl sie am Sonntag bei den Baskets am Start sind, hat größten Respekt verdient. Wir sind überglücklich, dass wir bei einem schweren Auswärtsspiel auf unseren Anhang zählen können.“

 

12.04.2026 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. PS Karlsruhe LIONS 

Am Sonntag empfangen die Kölner den Playoff Kandidaten aus Karlsruhe zum Heimspiel in der Motorworld. „Ich freu mich auf ein attraktives Spiel gegen einen Gegner auf Augenhöhe und direkten Nachbarn“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Unabhängig von der Tabellensituation hat Karlsruhe beim Sieg gegen Hagen gezeigt, wie schwer es für uns werden wird. Diese Erkenntnis – und für die eigenen Fans spielen zu können – sollte uns eine große Motivation sein.“ Die Karlsruher haben zuletzt zwei völlig unterschiedliche Gesichter gezeigt. Zunächst setzte es beim Tabellenletzten Uni Baskets Münster eine klare 64:89 Niederlage, nur wenige Tage später gelang dann mit dem 116:109 nach Verlängerung gegen Tabellenführer Phoenix Hagen ein echtes Ausrufezeichen. Besonders beeindruckend war dabei die Treffsicherheit von außen, denn die Mannschaft von Headcoach Demond Greene verwandelte starke 24 Dreipunktewürfe. Kilian Binapfel kam auf 23 Punkte, Isaiah Hart und David Cohn auf jeweils 22, David Ejah auf 21 Zähler. Dazu wartet mit Maurice Pluskota ein Center, der den RheinStars schon in den vergangenen ProA Jahren immer wieder Probleme bereitet hat.

Durch den Erfolg gegen Hagen konnten die Lions in der Tabelle mit den VfL SparkassenStars Bochum gleichziehen. Beide Teams stehen bei 14 Saisonsiegen und kämpfen damit weiter um die Playoff Plätze. Die RheinStars liegen mit 13 Erfolgen direkt dahinter und könnten mit einem Heimsieg nicht nur Revanche für die 74:89 Niederlage im Hinspiel nehmen, sondern auch nach Siegen mit Karlsruhe gleichziehen. „Karlsruhe hat eine gut besetzte und gut gecoachte Mannschaft, die das Potenzial für die Playoffs hat“, sagt RheinStars Headcoach Zoran Kukic. „Die Jungs haben in dieser Woche ordentlich trainiert und wir wollen ihnen natürlich zusammen mit unseren Fans das Leben so schwer wie möglich machen.“

Nachberichte ProA // 31. Spieltag

05.04.2025 18:30 Uhr // Science City Jena vs. VfL SparkassenStars Bochum 112:72

Science City Jena surft weiter auf der Erfolgswelle! Im Heimspiel gegen die VfL SparkassenStars Bochum gewann das Team von Björn Harmsen souverän mit 112:72.

Auf beiden Seiten fielen verletzt teilweise Leistungsträger aus (Jena: Carter, Bank, Lodders / Bochum: Alte, Dietz, Kamp, Vasiliu), es wurde aber schon früh deutlich, dass die Thüringer diese deutlich besser kompensieren konnten. Bereits das erste Viertel zeigte die klare Richtung des Spiels. Die Hausherren netzten direkt in den ersten drei Angriffen jeweils von Downtown, über das gesamte Viertel sollten es überragende 6/7 Dreier werden! So wuchs die Führung schon nach nicht einmal sieben Minuten auf 20 Punkte (28:8). Mit 38:10 ging es in das zweite Viertel, das dann zwar ausgeglichener verlief, allerdings sorgte das auch nur dafür, dass sich die Jenaer Führung weiter stabilisierte. 63:33 war der Pausenstand in Jena.

Auch die Pause schaffte es nicht Science City auszubremsen, die Jenaer gaben weiter Gas und setzten sich immer deutlicher ab. Auf Bochumer Seite hielt nur Keith Braxton etwas dagegen, acht seiner 21 Punkte erzielte er im dritten Abschnitt. Dennoch dominierte Jena und brachte den Vorsprung auf 40 Zähler (89:49 – Ende drittes Viertel). Dieser hatte auch am Ende beim klaren 112:72 Bestand. Schlüssel waren für Jena vor allem die Rebounds (47:26) sowie die starken Quoten aus dem Zweier- (68%) und Dreierbereich (41%). Damit setzen die Thüringer ihren Lauf fort (18 Siege in Folge), während Bochum auf die Rückkehr der verletzten Big Men hoffen muss, um in den verbleibenden Partien mehr Rebounds abzugreifen.

05.04.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. ART Giants Düsseldorf 91:77

Dritter Sieg in Serie für den BBC Bayreuth. Vor heimischer Kulisse schlug man den Abstiegskandidaten aus Düsseldorf am Ende souverän mit 91:77.

Schon früh konnte sich der BBC etwas absetzen, ein 16:3-Lauf zum Ende des ersten Viertels machte innerhalb von gut drei Minuten aus einem 13:11 ein 29:14. Mit diesem Spielstand ging es in die zweiten zehn Minuten, in denen die Gastgeber die Führung stabilisierten. Zwar arbeiteten die Gäste aus Düsseldorf nun besser beim Rebounding, doch es fehlte insgesamt an Durchschlagskraft um den Spielstand nennenswert zu verknappen. Den Halbzeitstand von 52:34 besorgte Nat Diallo, der sich auch persönlich am Ende mit 14 Punkten und sieben Rebounds über ein gutes Spiel freuen durfte.

Doch aus der Kabine kamen die ART Giants dann verbessert. Ein schneller 9:2-Lauf brachte die Gäste wieder etwas näher heran, Isaiah Hart drückte den Rückstand schließlich wieder in den einstelligen Bereich (57:50 – 25. Minute). Man verpasste es in der Folge aber noch dichter aufzuschließen und so war nun wieder der BBC am Drücker. Tehree Horn streute binnen kürzester Zeit zwei Dreier ein und so leuchteten zum Ende des Viertels wieder deutliche 14 Zähler Vorsprung auf den Anzeigetafeln (73:59). Im Schlussviertel dauerte es über zwei Minuten, ehe die Düsseldorfer scoren konnten, zu diesem Zeitpunkt war die Führung längst auf 20 Punkte angewachsen (79:59 – 33. Minute). Und es wurde sogar noch deutlicher: Demarcus Demonia flog per Alley Oop ein und brachte den Vorsprung beim 88:63 (35. Minute) auf seinen Höchststand. Er wurde zudem wieder einmal Bayreuther Top Scorer mit 21 Punkten. Zwar starteten die Giants nochmal einen 9:0-Lauf, letztendlich behielten aber die Gastgeber den Sieg in der Oberfrankenhalle.

05.04.2025 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Dresden Titans 88:62

Auch im sechsten Spiel in Serie bleibt Phoenix Hagen erfolgreich. Gegen die Dresden Titans gab es ein schlussendlich deutliches 88:62.

Die Gäste aus Dresden waren ersatzgeschwächt angereist, es fehlten Dreamer, Bertone und Kirchner im Aufgebot. Auch die Hagener mussten auf Giese und Omuvwie verzichten, erwischten aber den besseren Start. Kraushaar erzielte die ersten fünf Punkte und Mitte des ersten Viertels konnten sich die Gastgeber die erste etwas klarere Führung erspielen (19:12 – Nawrocki, 8. Minute). Mit 21:14 ging es in Viertel Nummer zwei, das dann stärker von den Titans gestaltet wurde. Die Würfe von jenseits der 6,75m fielen, Ragsdale streute gleich zwei davon ein, und so war die Partie mittlerweile wieder ausgeglichen. Den Schlusspunkt unter die erste Hälfte setzte Phoenix-Kapitän Nawrocki zum 39:36-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel schalteten die Hagener defensiv einen Gang höher. In der gesamten zweiten Hälfte ließen sie nur 26 Dresdner Punkte zu! Auch offensiv lief es nun sehr gut bei den Gastgebern: Ein 19:5-Lauf im dritten Viertel sorgte nun für klare Verhältnisse. Beim Stand von 66:48 nach drei gespielten Vierteln war die Begegnung schon mehr oder weniger entschieden. Daran änderte sich auch im Schlussabschnitt nichts mehr, mit 88:62 ging die Partie an Phoenix. Bester Spieler war dabei Neuzugang Krslovic, der neben 13 Punkten auch sechs Rebounds und zwei Blocks auf seinem Statistikbogen sammelte. Bei den Dresdnern war Lucien Schmikale am offensivstärksten, er kam auf 18 Punkte und neun Rebounds.

05.04.2025 19:30 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. RASTA Vechta II 129:105

Ein offensives Spektakel gab es am Samstagabend in Trier zu sehen. In der heimischen SWT-Arena schlugen die Gladiators RASTA Vechta II mit 129:105!

Nur zu Beginn konnten die Gäste aus Vechta mithalten. Mitte des ersten Viertels stand es noch relativ ausgeglichen (22:20 – 6. Minute), doch spätestens ab da kam die Offensive der Gladiators ins Rollen. 5/6 Dreier versenkte das Team von Jacques Schneider alleine im ersten Abschnitt, Adekunle machte den Vorsprung zweistellig (34:22 – 9. Minute). 39:24 war der Stand, mit dem es in die zweiten zehn Minuten ging. Trier konnte im Pick and Roll über Yakchali und Guillozet ein ums andere Mal gute Abschlüsse kreieren und setzte sich so weiter ab. Letztgenannter sorgte innerhalb von 90 Sekunden für einen persönlichen 9:0-Lauf! Bis zum Ende der ersten Hälfte stellten die Gladiatoren auf 71 Punkte, bei 74% Feldwurfquote. Auch die 52 Vechtaer Punkte waren zwar nicht schlecht, doch der Rückstand entsprechend groß.

Das dritte Viertel war dann das Beste von RASTA Vechta II. Einmal mehr war es der Däne Jonathan Klussmann, der für Vechtaer Punkte sorgte, schon in der 26. Minute erzielte er den 20. seiner insgesamt 27 Zähler an diesem Abend. So kamen die Gäste heran und stellten nochmal auf 85:93 (30. Minute). Doch ein Yakchali-Dreier brachte den Abstand wieder in den zweistelligen Bereich (96:85), was wie ein Endstand klang, war in Trier erst das Zwischenergebnis nach drei Vierteln. Weitere punktereiche zehn Minuten später leuchtete dann das 129:105 auf den Anzeigetafeln. Das Ergebnis sorgt dafür, dass die Gladiators nun nur noch einen Sieg brauchen, um den zweiten Tabellenplatz und damit das Playoffheimrecht bis ins Halbfinale zu sichern. Vechta II hingegen steht nun als sportlicher Absteiger fest.

05.04.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. HAKRO Merlins Crailsheim 74:85

Die HAKRO Merlins Crailsheim bleiben weiter auf Kurs Playoffheimrecht. Bei den PS Karlsruhe LIONS konnte man sich mit 74:85 durchsetzen.

In einer munteren Anfangsphase wechselte die Führung ständig. Beide Mannschaften drückten aufs Gaspedal und bewegten den Ball durch die eigenen Reihen. Die Hausherren machten dabei den etwas konzentrierten Eindruck und führten nach gut fünf gespielten Minuten mit 15:10. Zwischenzeitlich kamen die Merlins wieder auf einen Zähler heran, doch Abu Kigab beschloss das erste Viertel mit einem Dreier und stellte so auf 24:18. Doch das zweite Viertel gehörte den Gästen aus Hohenlohe. In nur rund drei Minuten schenkten sie den Gastgebern 16 Punkte ein und holten die erste zweistellige Führung (24:34 – 14. Minute). Karlsruhe fand allerdings die Antwort mit einem 9:0-Lauf, sodass es insgesamt noch recht ausgeglichen in die Kabinen ging (41:44).

Im dritten Abschnitt waren die LIONS zunächst wieder das offensivstärkere Team. Kigab legte ein ums andere Mal nach, er wurde am Ende Top Scorer der Partie mit 25 Zählern. Jostmann brachte das 66:57, das sollte allerdings die höchste Karlsruher Führung bleiben. Stattdessen fingen sich die Merlins nun und drehten im Schlussviertel das Spiel. Stuckey sorgte per Dreier für das 69:72, es war viertelübergreifend ein 15:3-Lauf der Zauberer. Karlsruhe merkte man nun deutlich das Fehlen zahlreicher Stammkräfte an, während die Crailsheimer ihre Dominanz ausspielten und den Sieg sicher ins Ziel brachten. Damit haben die Merlins nun die Teilnahme an den Playoffs sicher und stehen weiterhin auf dem vierten Tabellenplatz.

06.04.2025 15:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 105:84

Mit einem deutlichen Sieg haben die GIESSEN 46ers die Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA klargemacht. 105:84 hieß es gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim in der heimischen Osthalle.

Die erste Hälfte verlief allerdings noch recht ausgeglichen. Kein Team setzte sich nennenswert ab. Auf Kirchheimer Seite sorgten zum Start vor allem Dorn und Henry für Zählbares, während auf Gießener Seite der Ex-Kirchheimer Nico Brauner sein offensiv stärkstes Spiel in dieser Saison zeigte, sieben Zähler standen bei ihm nach den ersten zehn Minuten zu Buche. 23:22 stand es nun, doch im zweiten Viertel waren dann die Gießener zunächst dominanter. Zwei schnelle Warnholtz-Dreier besorgten den ersten zweistelligen Vorsprung (33:23 – 13. Minute). Das nahm Lucas Mayer persönlich und antwortete mit sechs Punkten in Folge. Ihm war es in dieser Phase aus Kirchheimer Sicht zu verdanken, dass man nur mit einem 45:42 in die Halbzeitpause ging.

Doch der dritte Abschnitt sorgte dann für die Vorentscheidung. Zu stark spielten die Gießener, erneut war es Brauner, der per Dreier einen 13:0-Lauf der Gastgeber vollendete (61:47 – 24. Minute). Auch Benzing traf nun seine Würfe und ehe man sich versah, waren die 46ers auf 79:61 zum Ende des dritten Viertels davongezogen. Und zu Beginn des Schlussabschnitts wurde es sogar noch deutlicher. Wieder streute Warnholtz innerhalb von gut einer halben Minute zwei Dreier ein, als Vujic rund vier Minuten vor Schluss die 100 Punkte vollmachte war das Spiel natürlich längst entschieden (100:72). Kirchheim stemmte sich zumindest noch etwas gegen diese Deutlichkeit, schlussendlich war das 105:84 der Endstand. Damit ist Gießen sicher in den Playoffs dabei, während Kirchheim wieder aus den Postseasonplätzen rausgerutscht ist.

06.04.2025 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Nürnberg Falcons BC 92:78

Die Eisbären Bremerhaven bleiben weiter mittendrin im Rennen um die besten Playoffplätze. Gegen die Nürnberg Falcons gab es einen 92:78-Heimsieg.

Die Gäste reisten ohne Julius Wolf an, waren aber direkt voll da und legten schon im ersten Viertel einen 8:0-Lauf hin (11:15 – 7. Minute). Doch für die Eisbären glich Peter Hemschemeier aus und Anzac Rissetto gelang sein erst zweiter Dreier der Saison (20:19 – 9. Minute). Mit 23:24 ging es in Viertel Nummer zwei, in dem dann Adrian Breitlauch heiß lief. Der Kapitän der Seestädter versenkte gleich vier Dreier in diesem Abschnitt, einen davon nach einem Steal im Fastbreak. Ihm gelang auch der letzte Korberfolg der ersten Hälfte, der den Pausenstand von 49:44 herstellte.

Im dritten Viertel blieben die Gastgeber weiter das etwas stärkere Team. Nach rund 28 Minuten machte Nils Schmitz den Vorsprung zweistellig (64:53). Die Nürnberger gaben sich allerdings nicht geschlagen und starteten im Schlussabschnitt die Aufholjagd. Es dauerte nur gut vier Minuten, schon hatte ein 11:1-Lauf aus dem 71:60 ein 72:71 gemacht. Bremerhaven gelang erst fünfeinhalb Minuten vor dem Ende der erste Feldkorb des vierten Viertels, doch dieser brach den offensiven Bann. Die Eisbären zeigten sich vor allem an der Freiwurflinie sicher und sicherten sich schlussendlich den wichtigen Sieg. Adrian Breitlauch wurde mit 21 Punkten Top Scorer, bester Nürnberger Punktesammler war Jack Pagenkopf mit 20 Zählern.

06.04.2025 17:00 Uhr // Artland Dragons vs. EPG Guardians Koblenz 91:82

Ein absolut entscheidendes Spiel im Abstiegskampf stand am Sonntagabend in Quakenbrück an. Die Artland Dragons behielten dabei gegen die EPG Guardians Koblenz mit 91:82 die Oberhand.

Zu Beginn entwickelte sich ein offenes Spiel mit einigen Führungswechseln. Mehrere vermeidbare Turnover zeigten, dass beide Teams ob der Wichtigkeit dieses Spiel etwas nervös waren. David Böhm beendete das erste Viertel mit einem Buzzer Beater und sorgte so für das 20:20 nach zehn gespielten Minuten. Ähnlich verlief zunächst auch das zweite Viertel. Beide Teams scorten abwechselnd, doch dann gelang es den Hausherren, einen 12:0-Lauf einzustreuen. Koblenz blieb in dieser Phase fast fünf Minuten ohne eigene Zähler, erst Freiwürfe von Böhm erlösten das Team von Venelin Berov (35:39 – 17. Minute). Dennoch konnten die Dragons durch diesen Zwischenspurt ein 42:36 mit in die Kabine nehmen.

Direkt nach dem Seitenwechsel waren die Quakenbrücker offensiv am gefährlichsten. Dreier von Anthony, Thomas und zweimal Grüttner Bacoul fanden ihren Weg in den Korb und so setzten sich die Drachen zweistellig ab (66:53 – 29. Minute). Im Schlussviertel versuchten die Gäste nochmal dagegenzuhalten und brachten den Rückstand mehrfach in den einstelligen Bereich (75:67 – 34. Minute). Doch viel näher kam man nicht mehr heran, stattdessen stellte Green an der Freiwurflinie den Endstand on 91:82 her. Damit holen sich die Artland Dragons den wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt. Punktgleich liegen die Dragons und die Guardians nun auf Platz 17 und 16. Positiv für die Gäste allerdings: Sie haben den direkten Vergleich gewonnen und den Klassenverbleib somit noch in der eigenen Hand.

06.04.2025 18:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Tigers Tübingen 80:87

Den Abschluss des 31. Spieltags bildete das Verfolgerduell um den Playoffeinzug zwischen den Uni Baskets Münster und den Tigers Tübingen. Die Gäste setzten sich schlussendlich mit 80:87 durch.

Offensiv gestalteten sich die ersten Minuten auf beiden Seiten eher schleppend. Die Münsteraner brauchten sogar gut fünf Minuten, ehe sie durch Jonas Weitzel ihren zweiten Feldkorb erzielten (6:10). In der Folge lösten sich aber die offensiven Bremsen und es entwickelte sich ein abwechslungsreicher und offener Schlagabtausch. Beide Teams streuten mehrere Treffer von Downtown ein, das muntere erste Viertel endete mit 24:26. Nachdem Münster durch Touray zwischenzeitlich ausglich (30:30 – 12. Minute), waren in der Folge aber die Schwaben besser aufgelegt. Silas Oriane vollendete einen 11:3-Lauf der beim Stand von 33:41 die höchste Tübinger Führung der ersten Hälfte bedeutete. Mit 40:45 ging es in die Halbzeitpause.

Dieser Vorsprung hielt zunächst auch im dritten Abschnitt, doch die Uni Baskets kämpften sich heran und drehten die Partie durch einen 7:0-Lauf von Weitzel und Viefhues (56:55 – 28. Minute). Tübingen musste nun dagegenhalten und setzte durch Orianes Buzzer Beater zum Viertelende ein emotionales Highlight (65:64). Paradoxerweise waren aber eher die Westfalen beflügelt. Sie zogen durch einen Dreier von Cosmo Grühn auf neun Punkte davon (73:64 – 33. Minute) und waren in dieser Phase das deutlich bessere Team. Nun war allerdings die Zeit von Sam Idowu gekommen. Der Tübinger Big Man netzte in den letzten gut vier Minuten gleich drei Dreier ein und drehte das Spiel erneut zugunsten seiner Tigers (80:83 – 40. Minute). Münster schaffte es nicht mehr zu kontern, sodass Cooper an der Freiwurflinie den wichtigen Sieg perfekt machen konnte. Dadurch klettern die Tübinger nun wieder auf einen Playoffplatz. Die Uni Baskets haben dagegen zwei Siege Rückstand auf einen solchen und müssen daher in den noch ausstehenden Partien auf Schützenhilfe hoffen, wenn es noch etwas mit der Postseason werden soll.

Foto: Achim Kunetka

Vorberichte ProA // 31. Spieltag

05.04.2025 18:30 Uhr // Science City Jena vs. VfL SparkassenStars Bochum

In Jena wird der 31. Spieltag am Samstag um 18:30 Uhr eröffnet. Zu Gast sind die VfL SparkassenStars aus Bochum, eins von bisher nur zwei Teams, die Science City im Verlaufe dieser Saison bezwingen konnten.

Die Hauptrundenmeisterschaft haben die Gastgeber schon jetzt, vier Spiele vor Saisonende sicher. Damit ist also auch bereits klar, dass die Thüringer im Falle eines Weiterkommens in den Playoffs auch im Halbfinale Heimvorteil genießen dürfen. Grundstein für diese starke Platzierung ist vor allem die inzwischen 17 Spiele andauernde Siegesserie. Die letzte Niederlage gab es genau beim nun anstehenden Gegner. Im Dezember blieben in der Bochumer Rundsporthalle die SparkassenStars das siegreiche Team. Für Jena ist also noch eine Rechnung offen, was trotz der ungefährdeten Tabellenlage für Motivation sorgen dürfte.

Die SparkassenStars könnten einen weiteren Überraschungssieg gegen die Thüringer gut gebrauchen, denn im Playoffrennen geht es sehr eng zu. Aktuell ist es Platz sieben für die Bochumer, nur einen Sieg dahinter lauern Kirchheim und Tübingen. Aber auch nach oben klopft das Team von Felix Banobre an, denn auf Hagen und Bremerhaven fehlt ebenfalls nur ein Sieg. Gegen Jena braucht es nun eine starke Teamleistung sowie individuell gute Performances der Top Spieler. Das war im Hinspiel der entscheidende Faktor, wie auch Jena-Coach Björn Harmsen weiß: „Im Hinspiel haben wir, wie viele andere Mannschaften auch, Braxton nicht unter Kontrolle bekommen. In der Begegnung hat er gegen uns 27 Punkte erzielt und war in der Schlussphase der entscheidende Faktor.“

05.04.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. ART Giants Düsseldorf

Mit zuletzt jeweils zwei Siegen in Serie gehen der BBC Bayreuth und die ART Giants in das anstehende Duell in der Oberfrankenhalle.

Der BBC hat den Klassenerhalt schon sicher in der Tasche. Am vergangenen Wochenende gab es zudem den prestigeträchtigen Sieg im Frankenderby gegen die Nürnberg Falcons. Das Team von Florian Wedell hat also im Saisonendspurt keinen Druck mehr und möchte mit guten Leistungen die Spielzeit beenden. Zumal es zuletzt gerade vor heimischer Kulisse perfekt lief: Die letzten drei Heimspiele konnte der BBC allesamt für sich entscheiden, darunter Siege gegen die Playoffteams aus Gießen und Bremerhaven!

Die ART Giants stecken dagegen als 15. noch mitten im Abstiegskampf der ProA, haben aber aktuell acht Siege und damit zwei Siege Vorsprung auf die auf Platz 17 stehenden Artland Dragons. Damit ist die Lage durchaus aussichtsreich, zumal in den letzten beiden Partien überraschende Siege gegen Playoffkandidaten geholt wurden: Nach dem 75:85-Auswärtssieg bei den HAKRO Merlin Crailsheim gab es am vergangenen Samstag einen knappen 84:83-Heimsieg gegen die Tigers Tübingen. Nach einem 18-Punkte-Rückstand zur Pause bogen die ART Giants dabei das Spiel mit einer starken zweiten Halbzeit noch herum. Holt das Team nun in Bayreuth noch einen weiteren Sieg, dürften sich die Abstiegssorgen immer weiter erledigen.

05.04.2025 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Dresden Titans

Ebenfalls um 19:00 Uhr treffen am Samstagabend Phoenix Hagen und die Dresden Titans aufeinander.

Hagen ist nach Tabellenführer Jena aktuell das formstärkste Team der Liga, die letzten fünf Partien gewannen die Feuervögel. Dabei ging es allerdings zuletzt gegen Gegner aus dem Abstiegskampf, sodass nun mit Dresden nach längerer Zeit wieder ein richtiger Prüfstein wartet. Gerade im Hinblick auf das Hinspiel, das die Titans in heimischer Halle deutlich mit 92:75 gewinnen konnten. Damals reisten die Westfalen allerdings ersatzgeschwächt an, sowohl Kraushaar als auch Boner fehlten angeschlagen.

Nun gibt es gewissermaßen umgedrehte Vorzeichen, denn während bei Hagen alle Spieler einsatzbereit sind, wird Dresden ohne drei verletzte Spieler anreisen. Mit Pablo Bertone, Top Scorer Wes Dreamer und Daniel Kirchner fallen sehr wichtige Schützlinge von Fabian Strauß aus. Am vergangenen Wochenende wurden diese Ausfälle von Matthew Ragsdale und Koen Sapwell kompensiert, auf beide wird es also vor allem offensiv ankommen. Apropos Offensive: Auf dem Papier können sich die Fans in der Ischelandhalle auf ein schönes, offensiv geprägtes Spiel einstellen. Denn beide Teams nehmen mit 65,8 Würfen pro Spiel sehr viele Abschlüsse, die ligaweit zweitmeisten hinter Trier. Und gerade die Dresdner lassen den Ball gut laufen, 20 Assists pro Spiel sind Ligabestwert!

05.04.2025 19:30 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. RASTA Vechta II

Ein Duell der Gegensätze erwartet die Fans in der Trierer SWT-Arena. Die Gladiators empfangen Tabellenschlusslicht RASTA Vechta II.

Für die Gastgeber wäre ein Heimsieg gleichbedeutend mit der Sicherung des zweiten Platzes. Dieser würde den Trierern im Falle einer Halbfinalteilnahme in den Playoffs den Heimvorteil einbringen. Und das wiederum wäre wichtig in Hinblick auf den anvisierten Aufstieg in die BBL. Diesen Ambitionen hat man unter der Woche Nachdruck verliehen, indem die Vertragsverlängerung mit Center Marten Linßen im Falle eines Aufstiegs bekannt gegeben wurde. Doch zunächst steht eben das Duell mit Vechta II an und hier mahnt Coach Jacques Schneider: „Wir spielen gegen den Letztplatzierten, dementsprechend muss unser Fokus extrem hoch sein. Wir dürfen Vechta nicht unterschätzen, sie sind talentiert und können unangenehm werden.“ 

Die jungen Vechtaer warten seit mittlerweile knapp zwei Monaten auf ein Erfolgserlebnis. Erst am vergangenen Wochenende setzte es mit 86:113 eine empfindliche Niederlage gegen Phoenix Hagen. Ähnlich deutlich fiel übrigens auch das Hinspiel gegen Trier aus, damals hieß es im heimischen RASTA Dome 84:112. Es soll also nun in jedem Fall besser werden, das zumindest ist der Anspruch von Coach Hendrik Gruhn: „Dass Trier einen gewissen Spielwitz und Spaß am Spiel entwickelt und sich dann auch in einen Rausch spielen kann, gerade Zuhause, kann man nicht zu 100 Prozent kontrollieren. Trotzdem wollen wir ihre individuelle Qualität so gut wie möglich einschränken. […] Gelingt uns das, gerät ihre Offense schon etwas ins stocken. Was aber nicht heißt, dass ihre Offense dann gar nicht mehr läuft. Aber es ist ein Punkt, auf den wir wohl den Fokus legen müssen, dass wir die Guards unter soviel Druck wie nur möglich stellen müssen, um als Team gut verteidigen zu können.“

05.04.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Am Samstagabend um 19:30 Uhr empfangen die PS Karlsruhe LIONS die HAKRO Merlins aus Crailsheim.

Für die LIONS ist die Saison bereits im sicheren Fahrwasser, dank fünf Siegen aus den letzten sieben Partien ist der Klassenerhalt inzwischen gesichert, in Richtung Playoffs können die Karlsruher allerdings auch nicht mehr angreifen. Entsprechend braucht das Team also nun andere Anreize zum Motivieren und was bietet sich da mehr an, als ein Baden-Württemberg-Duell gegen einen Gegner, den man in seiner Clubgeschichte bislang noch nie bezwingen konnte?

Die Merlins sind mittendrin im Rennen um die besten Playoffplätze, von Platz zwei bis neun ist rechnerisch noch alles möglich. Klar ist, dass das Team von David McCray mindestens unter den Top Vier bleiben möchte, um sich das Heimrecht für die erste Runde der Playoffs zu sichern. Dazu ist ein Sieg Pflicht, denn dicht hinter den Zauberern warten Bremerhaven und Hagen auf mögliche Crailsheimer Patzer. Allerdings gehen die Merlins mit ordentlich Rückenwind in das Spiel, denn am letzten Spieltag konnte man den Mitkonkurrenten aus Bochum dominieren und auswärts mit 67:101 triumphieren.

06.04.2025 15:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Drei Spiele gegen Playoffkandidaten haben die GIESSEN 46ers noch vor sich. Das erste davon steht am Sonntag um 15:00 Uhr an, wenn die Bozic Estriche Knights Kirchheim zu Gast sind.

Die 46ers befinden sich aktuell in einer guten Phase. Nachdem man Anfang März noch unerwartet gegen schwächere Teams strauchelte, holte man nun in den letzten drei Partien (gegen die tabellarisch drei bestmöglichen Gegner) direkt zwei Siege. Beide Erfolge gelangen zuhause, wo die Gießener ohnehin seit Mitte Januar nicht mehr verloren haben. Nun geht es also gegen die Knights, mit denen das Team von Frenkie Ignjatovic ohnehin noch eine Rechnung offen hat: Das Hinspiel am ersten Spieltag gewann Kirchheim deutlich mit 92:73. Nun soll die Revanche her, allerdings plagen die Hessen Verletzungssorgen: Benzing, Figge, McClain und Kovacevic sind angeschlagen, ein Einsatz entscheidet sich vermutlich erst kurz vor dem Spieltag.

Kirchheim setzt in der letzten Saisonphase nochmal zum Angriff auf die Playoffplätze an. Das erfolgreiche Duell gegen den Mit-Konkurrenten Münster (96:91) brachte die Teckstädter auf Rang acht. Und bei dem ausstehenden Restprogramm ist auch ein weiteres Klettern nicht ausgeschlossen, denn zum Abschluss der Saison geht es gegen drei tiefer platzierte Teams. Die 46ers sind also jetzt das letzte Schwergewicht, das den Knights gegenüber steht. Um hier erfolgreich zu sein ist ein weiteres Mal eine Top Leistung von Cam Henry gefragt. Der Forward entschied das Spiel gegen Münster und war auch im Hinspiel gegen Gießen mit 24 Punkten der überragende Mann.

06.04.2025 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Nürnberg Falcons BC

In der Stadthalle Bremerhaven treffen am Sonntagnachmittag die Eisbären auf die Nürnberg Falcons.

Für die Gastgeber zählt jeder Sieg, um die aktuell gute Ausgangslage zu stabilisieren. Auf Platz fünf finden sich die Seestädter zurzeit wieder, auch zu den davor postierten Crailsheimern besteht Tuchfühlung. Gleich drei der noch ausstehenden vier Partien sind Heimspiele, das könnte ein entscheidender Vorteil im Saisonendspurt sein. Das erste dieser Spiele steht also nun gegen Nürnberg an, gegen das man im Hinspiel schon souverän gewinnen konnte (73:84-Auswärtssieg). Damals waren Jordan Samare und Margis Collins die besten Scorer, die allerdings nun aufgrund von Verletzung (Samare) und Wechsel (Collins) nicht mehr zur Verfügung stehen.

Für die Nürnberger geht es dagegen in den letzten Saisonspielen nur noch darum, die Spielzeit positiv zu Ende zu bringen. Der Abstieg ist nicht mehr möglich, nennenswerte tabellarische Verbesserungen ebenso wenig. So kann das Team von Ralph Junge allerdings auch befreit aufspielen. Der Coach weiß, dass es ein kräftezehrendes Match gegen Bremerhaven wird: „Es wird ein weiterer Härtetest für uns gegen ein starkes Team, das die gesamte Saison über sehr konstant gespielt hat. Wir wollen trotz der langen Anreise ready sein und mit viel Intensität und Energie auftreten.“

06.04.2025 17:00 Uhr // Artland Dragons vs. EPG Guardians Koblenz

Ein absolutes Vier-Punkte-Spiel im Abstiegskampf steht an: Die Artland Dragons empfangen die EPG Guardians Koblenz.

Die gastgebenden Drachen stehen zwar aktuell auf dem 17. Platz, dennoch hat man den Klassenerhalt noch in der eigenen Hand. Es geht, dieses Spiel inbegriffen, noch gegen alle drei Abstiegskonkurrenten, die aktuelle Tabellensituation legt aber nahe, dass das nun Anstehende gegen Koblenz das wichtigste sein wird. Einen Sieg hinter den Guardians rangieren die Dragons aktuell noch, der direkte Vergleich liegt aktuell mit +15 bei den Koblenzern. Ein im Idealfall hoher Sieg muss also her, um die Abstiegsplätze zu verlassen. Die letzten sechs Partien verloren die Quakenbrücker allerdings.

Mit einer ebenso langen Niederlagenserie gehen die Gäste aus Koblenz in das Duell. Die ligaweit niedrigsten Wurfquoten sorgen dafür, dass man mit nur 75,6 erzielten Punkten pro Partie die wenigsten Zähler (gleichauf mit Nürnberg) in der gesamten ProA auflegt. Mut kann dennoch machen, dass das Team zuletzt gegen Playoffteams wie Bremerhaven, Hagen und Jena zumindest über einzelne Viertel gut mithalten konnte. Beim Blick auf das durchaus anspruchsvolle Restprogramm ist aber klar: Diesmal reicht mithalten nicht, ein Sieg muss her, um die Distanz zum ersten Abstiegsrang zu wahren.

06.04.2025 18:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Tigers Tübingen

Den Abschluss des Spieltags machen am Sonntagabend die Uni Baskets Münster und die Tigers Tübingen in der Halle Berg Fidel. Für beide Teams gilt: Verlieren verboten.

Es war eine bittere Niederlage, die die Uni Baskets am vergangenen Wochenende einstecken mussten. Mit 96:91 musste man sich den Knights aus Kirchheim geschlagen geben, die damit auf einen Sieg Abstand stellten und auf Platz acht rückten, ebenjenen Platz auf dem die Münsteraner so gerne landen würden. Nun steht direkt das nächste direkte Duell an, denn die Tigers Tübingen liegen ebenfalls einen Sieg vor den Baskets. Münster will also nun an das Hinspiel anknüpfen, dass man auswärts in Tübingen souverän gewinnen konnte. 67:85 zugunsten der Jungs von Götz Rohdewald hieß es am Ende in der Paul Horn-Arena.

Die Tigers kommen ebenfalls aus einer empfindlichen Niederlage, denn gegen Abstiegskandidat Düsseldorf verlor das Team nach hoher Führung am Ende knapp (84:83 für Düsseldorf). Dadurch rutschten die Raubkatzen aus den Playoffrängen heraus. Nun müssen also Siege her, am besten bereits jetzt gegen Münster. Die klare Hinspielniederlage dürfte längst verdaut sein, auch weil seitdem mehrere Nachverpflichtungen und der Trainerwechsel erfolgt sind. Ankommen wird es auf das Duell auf der Position des Point Guards, da beide Teams hier in Sigu Jawara (Münster, 15,2 Punkte, 5,0 Assists pro Spiel) und Kenny Cooper (Tübingen, 17,4 Punkte, 3,9 Assists pro Spiel) ihre wichtigsten Akteure haben.

Foto: Florian Wolf

Nachberichte ProA 31. Spieltag

07.04.2024 15:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Eisbären Bremerhaven

Die Bayreuther ließen den Ball laufen und konnten auch Aaron Carver unter dem Korb gut in Szene setzen, der schnell Punkte sammelte. Die nach der Rückkehr der meisten Verletzten wieder längere Rotation tat dem Spiel der Bayreuther sichtlich gut. Die Bremerhavener kamen im zweiten Abschnitt zunächst näher auf 22:27 heran. Shane Gatling baute mit einem Dreier die Bayreuther Führung wieder auf 40:31 aus. Das gute Rebounding der Bremerhavener verhinderte, dass sich Bayreuth deutlicher absetzen konnte. . Alexander Reischel brachte die Eisbären mit einem Drei-Punkte-Spiel weiter auf 48:50 heran und Aaron Cook sorgte mit einem weiteren Drei-Punkte-Spiel für das 51:50 und damit die allererste Eisbären-Führung des Spiels. Nach gut sieben Minuten baute Bremerhaven die Führung auf 58:53 aus. Die Gäste gaben jetzt sowohl offensiv als auch defensiv richtig Gas.

Letztlich ging es nach dem offensiven Feuerwerk der Gäste im dritten Viertel mit einer Bremerhavener 66:60-Führung in den Schlussabschnitt. Bayreuth schaffte es nicht mehr, seine Plays durchzuziehen und die Big-Man unter dem Korb in Position zu bringen. 

Bremerhaven baute die Führung weiter auf 71:60 aus. Mit einem Dreier zum 65:71 nach 34 Minuten versuchte Kapitän Philip Jalalpoor, nochmal ein Zeichen zur Aufholjagd zu setzen. Bremerhaven behielt jedoch trotz seiner nur vorhandenen Siebener-Rotation die Nerven, zeigte Willen und Einsatz und baute die Führung knapp fünf Minuten vor Schluss auf 79:68 aus.

Moritz Plescher (Spieler BBC Bayreuth): „In der ersten Halbzeit spielten wir gut. Ins dritte Viertel sind wir dann recht flach reingekommen, haben den Rhythmus verloren und einfach zu viele Fehler gemacht. Im Schlussviertel haben wir dann zwar Charakter gezeigt und gekämpft, aber es hat nicht mehr für den Sieg gereicht. Trotzdem müssen wir in den noch drei verbleibenden Saisonspielen alles geben und kämpfen.“ 


07.04.2024 15:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. Medipolis SC Jena

Wenig überraschend gingen beide Mannschaften vor allem in der Verteidigung mit hoher Intensität zu Werke. Selbst wenn einmal ein halbwegs freier Wurf aus der Distanz herausgearbeitet wurde, fand dieser nur selten sein Ziel. So ergab sich eine basketballarische Pattsituation, bei der Frankfurt kontinuierlich versuchte das Tempo hoch zu halten, um der kurzen Jenaer Rotation möglichst wenige Verschnaufpause zu geben (30:30, 20. Minute).

Auch in der zweiten Hälfte blieb die Gangart durchgehend physisch, was wenig dazu beitrug, dass sich ein ordentlicher Spielfluss einstellte. In einer dramatischen Schlussphase, in welcher Jena knapp die Nase vorn hatte, war es an Aiden Warnholtz, Booker Coplin und Lorenz Brenneke an der Freiwurflinie Nervenstärke zu beweisen – wobei Letzterer mit 0,7 Sekunden zu spielen die Verlängerung forcierte (63:63, 40. Minute).

In der Extraschicht erwiesen sich die Gäste als frischer, abgezockter und treffsicherer. Während bei Jena jeder der drei auf den Weg gebrachten Dreier sein Ziel fand, blieben die FRAPORT SKYLINERS aus der Distanz glücklos – und zogen schlussendlich den Kürzeren.


Denis Wucherer (HC FRAPORT SKYLINERS): „Jena hat es uns heute auf seine Weise sehr schwer gemacht. Doch erklärt das nur bedingt unsere schlechten Quoten – zu oft haben wir schlichtweg unsere freien Schüssen nicht getroffen. Von der Intensität her war dies definitiv ein Vorgeschmack auf die Playoffs. Das müssen wir als Motivation mit in die letzten drei Hauptrundenspiele nehmen, um uns möglichst den Heimvorteil zu erarbeiten.“

Björn Harmsen (HC Medipolis SC Jena): „Im auch für uns dritten Spiel binnen acht Tagen haben wir es geschafft, in der Verteidigung die Intensität hoch zu halten. In der Schlussphase ist es uns zudem gelungen Zugriff auf den Rebound zu bekommen, was sich letztlich als wichtiger Faktor für uns herausgestellt hat. Wir sind das ganze Jahr über kein Team gewesen, dass sich über Assists definiert – allerdings ist es uns in der Verlängerung gelungen, den Ball meist in die richtigen Hände zu legen.“


07.04.2024 16:00 Uhr Dresden Titans vs. ART Giants Düsseldorf

Mit einem flinken Zug zum Korb war es Koen Sapwell, der die ersten Punkte des Nachmittags erzielte.

. Dresdens Teichmann blieb von außen heiß, doch Finn Fleute erwiderte das Feuer und hielt den Rückstand seiner Mannschaft mit 30:27 gering. Mit einem 8:2-Lauf zum 38:31 verschafften sich die Dresdner etwas Luft. Eine starke Sequenz, in der Wendler scorte, einen defensiven Rebound holte und abermals traf, mussten die ART Giants mit einer Auszeit beenden. Dadurch gelang es dem Team von Trainer Atilla Yapicier noch auf 40:45 zu verkürzen.

Der Titans-Vorsprung wurde nach einem Treffer aus der Ferne von Düsseldorf direkt kleiner. Tanner Graham konterte aber ebenfalls mit einem erfolgreichen Wurf vom Perimeter. Trotzdem glich Daniel Norl kurz darauf für die Gastmannschaft zum 48:48 aus, aber diesmal hatte Zerner eine Antwort parat und erhöhte mit einem kräftigen Slamdunk. Dieser trat einen 9:0-Run der Hausherren los, durch den sie auf elf Punkte entflohen. Der Vorsprung verkürzte sich vor der Crunchtime noch um einen Zähler auf 66:56. 

Danach gab es einen ganz besonderen Moment in der Titans-Geschichte, als sich Daniel Kirchner mit seinem 1856. Punkt zum besten Korbjäger des Clubs warf. Kurz darauf war beim Stand von 86:70 Schluss. 

Headcoach Fabian Strauß – „Düsseldorf hat sich in den letzten Wochen extrem gesteigert. Wir wussten, dass sie mit viel Physis kommen werden, haben unser Spiel allerdings gut daran angepasst. Unsere Guards haben am Brett einen guten Job gemacht und die Rotationen, die Hände sowie die Physis hat in der zweiten Hälfte bei allen einfach gestimmt. 


07.04.2024 17:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. JobStairs GIESSEN 46ers

Von Beginn an entwickelte sich ein sehr physisches Spiel, in dem es vor allem unter den Körben sehr kämpferisch zur Sache ging. Beide Mannschaften suchten dennoch häufig den Pass auf den Big Man am Brett und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Mit fortlaufender Spielzeit machte sich jedoch die deutlich bessere Trefferquote der Trierer aus dem Drei-Punkte-Bereich bemerkbar und zur Mitte des zweiten Spielabschnitts erhöhte man die Führung auf 43:37. Weiterhin blieb die Partie sehr physisch und den Gießenern gelangen nun immer wieder Offensivrebounds nach Fehlwürfen, die zu einfachen zweiten Chancen führten. Die Gladiatoren ließen derweil den Ball gut durch die eigene Offensive rotieren und erspielten sich so immer wieder freie Dreipunktewürfe.

Nach dem Seitenwechsel verlagerte sich die Spielkontrolle mehr und mehr auf Trierer Seite. Mit einer nochmals intensiveren Defense und mehr Zugriff im Rebounding stellten die Gladiatoren die 46ers immer wieder vor große Probleme. Dazu blieb die Trefferquote der Gastgeber extrem hochprozentig und selbst gut verteidigte Würfe fanden ihr Ziel. So erhöhte sich die Führung der Moselstädter sukzessive auf 57:42 zur Mitte des dritten Viertels. Die Mittelhessen suchten derweil weiterhin viele Abschlüsse aus dem Eins-gegen-Eins, wo vor allem Point Guard Duane Wilson und Big Man Stefan Fundic für Gießener Punkte sorgen konnten. Die kurze Rotation der Gießener, die auf Robin Benzing und nach einer Verletzung im Spiel auch auf Luca Kahl verzichten mussten, stemmte sich zwar gegen die drohende Niederlage, konnte den weiterhin treffsicheren Schützen der Trierer nun immer weniger entgegensetzen. So stieg die Führung der Gladiatoren zwischenzeitlich auf über 20 Punkte an (87:66, 38. Spielminute), und letztlich schlägt man die Gießen 46ers im Spitzenspiel deutlich mit 89:71. Damit ist den RÖMERSTROM Gladiators die Tabellenführung nach der Hauptrunde – bei drei verbleibenden Spieltagen – nicht mehr zu nehmen.

Don Beck (Headcoach RÖMERSTROM Gladiators): „Wir hatten natürlich sehr großen Respekt vor dem Gießener Team. Für mich hat Gießen kaum eine Schwachstelle, sie sind groß, sie sind physisch und sehr tief besetzt. Es war einfach fantastisch vor dieser Kulisse in der Arena zu spielen. Das Team, die Trainer und ich glaube die ganze Stadt genießt Spiele wie dieses. Wir haben uns auf die Defense und das Rebounding fokussiert und hier einen guten Job gemacht. Nun geht es darum so viele Siege wie möglich aus den verbleibenden Spielen zu holen, bevor die Playoffs losgehen“.


07.04.2024 17:00 Uhr Artland Dragons vs. Nürnberg Falcons BC

Nürnberg bekam keinen Zugriff aufs Spiel, während die Drachen offensiv so gut wie alles trafen. So gingen die Drachen mit einem deutlichen 31:8 in die Viertelpause. Auch das zweite Viertel startete offensiv gut für die Drachen. Kapitän Jannes Hundt erzielte die ersten Punkte von der Freiwurflinie, doch auch Nürnberg arbeitete sich jetzt ins Spiel. Defensiv verloren die Drachen den Zugriff aufs Spiel und ließen in den ersten fünf Minuten des zweiten Viertels einen 14:0 Lauf der Falcons zu. So schmolz der Vorsprung schnell runter auf zehn Punkte, was Headcoach Patrick Flomo zu einer Auszeit zwang (38:28). Aus dieser Auszeit kehrten die Drachen ihrerseits mit einem 7:0 Lauf zurück und bauten ihre Führung wieder aus.

Die Dragons brauchten etwas, um in der zweiten Hälfte anzukommen. Während die Defensive zunächst wieder deutlich besser funktionierte als zu Beginn des zweiten Viertels, stockte nun der Offensivmotor. Etwas mehr als drei Minuten benötigten die Drachen, um ihre ersten Punkte in der zweiten Hälfte zu erzielen. Dank solider Defensive in dieser Phase konnte man so den Vorsprung verwalten und Nürnberg auf Abstand halten. Beide Mannschaften tauschten Punkte aus, ehe Nürnberg in den letzten drei Minuten des Viertels plötzlich damit anfing, jeden Dreier zu treffen.

Die Falcons streckten sich zwar noch einmal nach Kräften, aber die Dragons waren an diesem Abend einfach zu gut, um noch einmal etwas anbrennen zu lassen. So konnte Headcoach Patrick Flomo Point Guard Buzz Anthony und Center Jakob Forrester schon früh vom Feld nehmen und ihnen eine Verschnaufpause vor der englischen Woche gönnen. Ihre Kollegen auf dem Feld zauberten hingegen weiter und knackten zum erst zweiten Mal in dieser Saison die 100-Punkte-Marke. Am Ende gewann man das Spiel gegen die Nürnberg Falcons mit 101:80 und bringt sich damit in eine gute Ausgangsposition für die verbleibenden vier Saisonspiele.

Headcoach Patrick Flomo zum Spiel: „Ich bin sehr stolz auf meine Jungs. Wir sind defensiv und offensiv hervorragend in die Partie gestartet. Uns war bewusst, dass Nürnberg aufgrund ihrer Feuerpower Läufe starten werden, auf die wir reagieren müssen. Gerade Monteroso hat uns Probleme bereitet und Nürnberg offensiv getragen. Bei uns hat jeder eingesetzte Spieler wichtige Minuten geleistet, um dieses Spiel zu gewinnen. Dies ist ein wichtiges Zeichen, weil wir in den nächsten vier Spielen alle Kräfte brauchen werden, um unser Ziel zu erreichen. Ein Dank gilt auch unseren Fans, die uns erneut mit ihrer Energie nach vorne gebracht haben und hoffentlich auch in Vechta am Mittwoch das Zünglein an der Waage sein werden“.


07.04.2024 17:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. EPG Baskets Koblenz

Bericht folgt in Kürze.


07.04.2024 17:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Uni Baskets Münster

Die Hagener hatten bereits während der Woche in Koblenz die Playoff-Teilnahme gefeiert und wollten auch am Sonntagnachmittag von ihrer Favoritenrolle profitieren, um dem Heimrecht näher zu kommen. Das gelang den Südwestfalen früh und zu oft zu einfach. Die Uni Baskets stemmten sich mit ersten Stopps und verbesserter Defensive dagegen, waren dann auch offensiv präsenter im Spiel. Das zweite Viertel gehörte zunächst noch den Gästen, die nach drei Minuten über Cosmo Grühns zweiten Distanztreffer auf 23:21 aufschlossen, defensiv gut standen und Hagen auch früh in die Teamfouls brachten. Im weiteren Verlauf bis zur Halbzeitpause fielen die Uni Baskets aber in das Muster der Anfangsminuten zurück, ließen die Konzentration vermissen. Die defensive Intensität stimmte, Hagen hatte deutlich mehr Schwierigkeiten, das eigene Spiel zu finden. Bis auf acht Zähler (44:52) waren die Münsteraner heran, hatten das Momentum über ihr gewohntes Spiel auf ihrer Seite, ohne aber richtig heranzukommen.

Zu Beginn des letzten Viertels setzte Phoenix betont auf physisches Spiel, Münsters Spiel hatte zu wenig Bewegung. Der scheinbar aussichtslose 58:76-Rückstand schmolz nach drei Dreiern von Avi Toomer in Folge, einmal zum Vierpunktspiel, auf „nur“ noch 10 Punkte (68:78, 36.). Ein weiteres Heranrücken der Mannschaft von Götz Rohdewald blieb aus, weil Hagen auf jeden offensiven Akzent der Münsteraner Antworten hatte.


07.04.2024 17:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. RASTA Vechta II

Mit konzentrierter und aggressiver Defensivarbeit zogen die Hausherren die Kontrolle über das Spiel früh an sich und lagen nach den ersten zehn Minuten bereits mit 22:12 in Führung. Zwar kamen die Gäste mit zunehmender Spieldauer offensiv besser zur Geltung, doch der Spielverlauf blieb auch im zweiten Abschnitt in Kirchheimer Hand und so erhöhten die Bozic Knights ihren Vorsprung bis zur Pause auf 48:33.

Im dritten Abschnitt übernahm dann Point Guard Mike Flowers. Acht Punkte sammelte der US-Amerikaner und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur erneuten Erhöhung der Führung auf 72:54. Im Schlussabschnitt schalteten die Ritter einen Gang zurück. Etwas zu früh, wie sich im weiteren Spielverlauf herausstellen sollte. Punkt für Punkt kämpften sich die nie aufgebenden Rastaner zurück ins Spiel und waren knapp zwei Minuten bei noch fünf Punkten Abstand drauf und dran das Spiel zu drehen. Ein Dreier von Niedermanner beendete die Hoffnungen jäh und die Schwaben brachten den Sieg konzentriert über die Zeit. „Gratulation an die Jungs. Wir haben uns die Punkte heute verdient. Zu Beginn haben wir eine gute Leistung gezeigt. Im letzten Viertel hat uns dann die Energie gefehlt und wir haben zu viele Fehler gemacht. Das darf uns gegen Münster nicht passieren,“ so Perovic. In der Tabelle entbrennt nun ein spannender Fünfkampf um das Heimrecht in den Playoffs. Frankfurt (44), Giessen (44) und Hagen (44) stehen punktgleich auf den Plätzen zwei bis vier. Direkt dahinter mit je 42 Zählern Jena und Kirchheim.


07.04.2024 17:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn

Die Hausherren starteten solide und blieben zunächst in Führung, spielten gewohnt schnell nach vorn, trafen dort angekommen jedoch auf eine wehrhafte Defense der Baskets. Auch die freien Würfe Karlsruhes ließen häufig die letzte Präzision vermissen. Trotzdem stand es nach der ersten Hälfte des ersten Viertels 15:9. Dann aber stockte der LIONS-Motor und Paderborn schien zu spüren, dass man in diesem Duell keineswegs chancenlos war. Zweieinhalb Minuten vor der ersten Pause glich das Schlusslicht zum 17:17 aus, um wenig später erstmals selbst in Front zu gehen. LIONS-Headcoach Aleksandar Scepanovic nahm daraufhin sofort eine Auszeit, um den Zehn-Punkte-Run des Underdogs zu unterbrechen. Doch der blieb erst einmal am Drücker. Nun dauerte es etwas, bis wieder Tempo in das Duell kam. In der zwölften Minute holten sich die LIONS die Führung zurück, welche in der Folge mehrfach hin und her wechselte. Der enge Spielstand sorgte für Spannung in einem bis dahin nicht immer hochklassigen Schlagabtausch, in dem die Hausherren nun vergeblich auf der Suche nach dem roten Faden waren.

Etwas mehr als zwei Minuten vor der Halbzeitpause fiel der 43:43-Ausgleich per Dreier durch Lachlan „Lucky“ Dent, dem der Australier nur 45 Sekunden später einen weiteren Distanztreffer folgen ließ, bevor er nach Ablauf von weiteren 45 Sekunden erneut von der Dreierlinie aus einnetzte. Einschließlich des folgenden And-Ones und eines weiteren Freiwurfs wegen eines technischen Fouls der Gäste sorgte der 24-jährige Point Guard mit elf Punkten ohne Unterbrechung für die 51:43-Führung der Hausherren zur Spielmitte. . Den ersten Höhepunkt der zweiten Hälfte markierte Bakary Dibbas Alley Oop Dunk zum 59:48 nach feiner Vorarbeit von Garai Zeeb in der 23. Minute. Die Baskets zogen sich daraufhin unmittelbar in die Auszeit zurück. In der Folge schien sich der LIONS-Vorsprung bei etwa zehn Punkten einzupendeln, bevor ein schon lange endgültig heiß gelaufener Dent nach genau 25 Minuten per Dreier auf 67:53 erhöhte. Paderborn spielte weiterhin engagiert mit, hatte aber der Routine des Playoff-Kandidaten, der sich nun keine gröberen Fehler leistete, wenig entgegenzusetzen.

Vorberichte ProA 31. Spieltag

07.04.2024 15:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Eisbären Bremerhaven

Die Eisbären Bremerhaven holten zuletzt mit den beiden Siegen gegen Bochum und in Jena wichtige Punkte für den Endspurt. Die Eisbären von der Nordseeküste agieren als geschlossene, homogene Mannschaft. Nicholas Hornsby als interner Topscorer rangiert mit deutlichem Abstand hinter den führenden Spielern der Liga. Das Team von Head Coach Steven Key ist also schwer auszurechnen und Vorsicht ist auf Bayreuther Seite durchaus geboten. Shane Gatling stellt mit frischem Selbstvertrauen aber auch fest: „Wir sind noch in der Verlosung um Platz 8“ – und das soll auch nach dem vorletzten Heimspiel so bleiben.


07.04.2024 15:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. Medipolis SC Jena

Für Frankfurt geht es auf der Zielgeraden der regulären Saison primär darum, sich eine möglichst gute Ausgangslage für die Meisterschaftsrunde zu erarbeiten, gesund zu bleiben und einen ordentlichen Rhythmus zu entwickeln. Aus diesem Grund kommt der Begegnung mit Jena eine besondere Bedeutung bei. Während die FRAPORT SKYLINERS als Tabellenzweiter (Bilanz: 22-8) den Status Quo bewahren wollen, lauern die Wissenschaftsstädter von Rang sechs (20-10) aus auf eine Verbesserung im Tableau – lies: Den Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde.

Nach neun Siegen zum Saisonstart musste Frankfurt sich beim Hinspiel in Jena mit 75:86 geschlagen geben. Entsprechend haben die Schützlinge von Trainer Denis Wucherer noch eine Rechnung mit den Thüringern offen. Als Basis dafür soll die Verteidigung dienen, welch ligaweit gefürchtet ist – mit durchschnittlich 72,8 Zählern lassen die „Mainhattan Giganten“ weniger Gegenpunkte zu als jedes andere ProA-Team. Dieses defensive Bollwerk wird gegen Jena einem echten Stresstest unterzogen, immerhin hat Coach Björn Harmsen eine Offensivmaschinerie geschmiedet, die sich vor allem über ihre Effizienz definiert. Die Gäste kommen nicht über das Wurfvolumen, sondern vielmehr eine gute Wurfauswahl – was dazu führt, dass Jena in der ProA mit 36,3 Prozent die zweitbeste Dreierquote vorweist (Dresden: 36,6 Prozent / Frankfurt: 33,3 Prozent).

Denis Wucherer (HC FRAPORT SKYLINERS): „Jena lebt vor allem von seiner offensiven Struktur, und innerhalb dieser von vielen erfahrenen Spielern. Wenn sie einmal in ihr Setplay kommen, wird es für jede Defense der Liga schwer. Entsprechend müssen wir in der Verteidigung über mehr als nur die Physis kommen, müssen sie überraschen und ihnen damit den Rhythmus nehmen – das ist unser Vehikel, um das Tempo des Spiels zu kontrollieren.“


07.04.2024 16:00 Uhr Dresden Titans vs. ART Giants Düsseldorf

Mit zwei Siegen gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf konnte Düsseldorf in den letzten zwei Wochen wieder auf einen klassensichernden Platz 15 klettern. Ein Sieg unter der Woche in Münster wäre ein echter Befreiungsschlag für die Mannschaft von Atilla Yapicier gewesen, doch nach einer ausgeglichenen erste Halbzeit verloren die Giants noch deutlich 85:68.

Für das verlorene Aufeinandertreffen im Dezember wollen sich die sächsischen Korbjäger nun revanchieren. Besonders beim Rebounding hatte die Mannschaft von Fabian Strauß damals Probleme und verlor deshalb mit 82:78. Genau deshalb kommt es sehr ungelegen, dass Center Till Isemann aufgrund einer Verletzung im Spiel gegen Paderborn nicht zur Verfügung steht. Doch der Titans Kader ist mit Georg Voigtmann, Lukas Zerner sowie Tanner Graham und Sebastian Heck auf den großen Positionen weiterhin breit aufgestellt, sodass der Verlust kompensiert werden kann. Wer von den Big Men am Sonntag die meisten Bälle vom Brett pflückt, wird sich zeigen. 

Titans Headcoach Fabian Strauß – „Wie auch im Spiel gegen Bayreuth wird das Hauptaugenmerk darauf liegen, physisch zu verteidigen, aggressiv zu sein und zu wissen, welchen Spielern wir welche Stärken wegnehmen müssen. Man kann also sagen, es geht darum, über 40 Minuten eine gute Teamdefensive zu spielen.“ 


07.04.2024 17:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. JobStairs GIESSEN 46ers

Der kleine Finger der linken Hand bereitet Robin Benzing weiter Probleme, er möchte nichts überstürzen. Ob der 167-fache Nationalspieler am Sonntag (17 Uhr) bei Tabellenführer RÖMERSTROM Gladiators Trier auflaufen wird, steht laut Ignjatovic noch in den Sternen. „Robin ganz allein wird das entscheiden.“

Egal ob mit oder ohne Benzing: Der Auftritt an der Mosel wird der härteste und herausforderndste der gesamten Saison, was den Cheftrainer allerdings reizt: „Ich freue mich auf diese Partie. Es wird für uns alle ein tolles Erlebnis werden, vor 5000 Besuchern aufzulaufen. Wegen solcher Partien sind wir Sportler geworden.“ Dass ein Tabellendritter beim Spitzenreiter als Außenseiter antritt, lässt der 57-Jährige nicht gelten: „Ich setzte mich nicht für einen Ausflug in einen Bus, sondern um zwei Punkte mitzubringen. Auch beim Primus, auch bei einem top-besetzten und ebenfalls top-trainierten Team. Trier ist verwundbar, das wollen wir aufzeigen.“

Branislav Ignjatovic denkt dabei besonders an den letzten Auftritt des Ex-Erstligisten am Mittwoch beim 96:92-Erfolg in Karlsruhe, als die Männer des nach einem 13-jährigen Aufenthalt in Japan an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrten Coaches Don Beck acht Minuten vor Schluss noch mit 67:82 und auch 122 Sekunden vor dem Ende noch mit 87:92 zurücklagen, im Badischen aber mit einem abschließenden 9:0-Lauf noch den Kopf aus der Schlinge zogen.

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft und weiß, dass sie auch in Trier alles geben wird. Unsere äußerst unglückliche und durch einige sehr fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen zustande gekommene 81:85-Hinspielniederlage haben sie jedenfalls nicht vergessen“, verspricht der Mann aus Belgrad allen Fans einen „großen Fight.“


07.04.2024 17:00 Uhr Artland Dragons vs. Nürnberg Falcons BC

Die schon totgeglaubten Drachen konnten vier der letzten zehn Spiele gewinnen, was im unteren Tabellendrittel sonst keinem Team gelang. Nach einen völlig verpatzten Saisonstart kämpfte sich die Mannschaft von Patrick Flomo Punkt für Punkt nach oben und liegt nun mit 16 Zählern und einem Spiel weniger auf Rang 16 des ProA-Tableaus. Für beide Mannschaften wird es ein Schlüsselspiel im Saisonendspurt. Coach Virgil Matthews, der nach der Partie am Mittwoch lange mit seinem Team im Mittelkreis zusammenstand, ordnet die englische Woche für sein Team so ein: „ Es ist simpel. Wir müssen physischer, besser spielen und das über längere Strecken hinweg. Uns muss klar sein, wie wichtig das Spiel am Sonntag ist. Bei den Fans möchte ich mich einerseits für den treuen Support in den letzten Wochen bedanken und mich andererseits entschuldigen, dass wir das jüngst nicht mit entsprechenden Ergebnissen zurückzahlen konnten. Wir werden Sonntag besser sein.“


07.04.2024 17:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. EPG Baskets Koblenz

Die SparkassenStars benötigen einen Sieg mit vier oder mehr Punkten um den direkten Vergleich zu holen und die Koblenzer zu überholen.

Nachdem Teil 1 des Doppelspieltags am Mittwoch für beide Teams erfolglos blieb, ist der Druck nicht kleiner geworden. Die EPG Baskets Koblenz verloren in Hagen mit 63:76 und mussten damit die sechste Niederlage in Folge einstecken. Ähnlich sieht es bei den SparkassenStars aus, die mit 73:88 in Bremerhaven verloren und nun fünf Spiele in Serie ohne Punkte blieben. Am Sonntag wird es aber einen Sieger geben. Der könnte einen großen Schritt in Sachen Klassenerhalt gehen.

„Wir wissen um das Gewicht dieses Spiels, dürfen uns davon aber nicht ablenken lassen und müssen uns nur auf unser Spiel fokussieren. Es wird ein sehr physisches Spiel, in dem wir unsere Fans noch mehr als sonst brauchen um uns zu pushen und um extra Energie von den Rängen zu erhalten“, so Headcoach Felix Banobre.


07.04.2024 17:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Uni Baskets Münster

Bericht folgt.


07.04.2024 17:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. RASTA Vechta II

Die Vechtaer gehen mit einem großen Vorteil in das Spiel, den sie mussten unter der Woche nicht antreten. Ihr Spiel wurde verschoben, daher hatten die Rastaner genügend Zeit, um sich ideal auf die Knights vorzubereiten.

Mit Siegen gegen Frankfurt, Hagen und Giessen sorgten die Youngster schon für große Überraschungen und strotzen vor Selbstbewusstsein. Der zu Saisonbeginn noch als Abstiegskandidat gehandelte Kader hat sich eindrucksvoll in der ProA etabliert. Im Team der Knights richtet sich der Blick auf den ausgekugelten Finger von Topscorer Mike Flowers. Bei einer Defensivaktion im Spiel gegen Giessen verletzte sich der US-Amerikaner am kleinen Finger und konnte fortan nicht mehr eingesetzt werden. Eine Untersuchung am Donnerstag sorgte für Entwarnung. Eine schwere Verletzung liegt nicht vor. Ob die kurze Zeit bis Sonntag jedoch ausreicht um fit zu werden ist noch unklar. Die Ritter hoffen auf den Heimvorteil. „Wir müssen hochkonzentriert und mit viel Energie spielen. Das Vechta ein Spiel weniger absolvieren musste ist ein klarer Nachteil, dennoch werden wir alles versuchen, um die Punkte zu behalten. Wir hoffen auf die lautstarke Unterstützung unserer Fans,“ sagte Head Coach Igor Perovic.


07.04.2024 17:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn

Paderborn belegt vier Spieltage vor Ende der Hauptrunde den 18. und letzten Platz auf dem Tableau, hat aber noch Chancen auf den Klassenerhalt. Dafür sind die Baskets allerdings unbedingt auf Punkte angewiesen. Für die LIONS geht es hingegen um nicht weniger als den Einzug in die Playoffs. Momentan hält das Karlsrudel den achten Rang, der als letzter zur Teilnahme an der Meisterschaftsrunde berechtigt. Gegenüber dem direkten Verfolger Dresden haben die Fächerstädter aber nur einen Sieg mehr auf dem Konto. Hinter den Sachsen in Lauerstellung befinden sich noch die Eisbären Bremerhaven und der BBC Bayreuth, die beide theoretisch auch noch an den LIONS vorbeiziehen könnten.

Karlsruhe und Paderborn sind alte Bekannte in der ProA. Duelle gab es schon viele. Die damit einhergehende Bilanz ist recht ausgeglichen. Auch im ersten Aufeinandertreffen der laufenden Saison wurde es eng. Das Hinspiel bei den Baskets am 21. Oktober 2023 endete 70:72. Der Vorteil für die LIONS am 7. April um 17:30 Uhr: Der Tabellenletzte ist auswärtsschwach. Erst zwei Erfolge konnte man sich in der Fremde sichern. Der letzte Karlsruher Heimsieg gegen Paderborn ist jedoch bereits eine Weile her und datiert vom 3. Februar 2021. Damals hieß es nach 40 Minuten 83:74.

Nachbericht Nachholspiel ProA 31. Spieltag

Foto: Norbert Schulz

Spieltag 31: 19.04.2023 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. Dresden Titans 98:69

Im Nachholspiel des 31. Spieltags in der BARMER 2. Basketball Bundesliga haben die Tigers  Tübingen gegen die Dresden Titans vor 1.902 Zuschauern in der gut gefüllten Paul Horn-Arena einen eindrucksvoller 98:69 (54:34)-Erfolg erzielt, der den zweiten Platz nach der Hauptrunde endgültig sichert. Die von Coach Danny Jansson zuletzt angesprochene mannschaftliche Geschlossenheit, die die Schwaben letztes Jahr ausgezeichnet hatte, war auch heute der Schlüssel zum Erfolg gegen den Tabellensechsten aus Sachsen.

Nachdem Georg Voigtmann sich einen defensiven und einen offensiven Rebound schnappte, eröffnete er die Partie mit zwei getroffenen Freiwürfen. Danach kamen aber die Gastgeber besser ins Spiel und kamen mit schnellen fünf Punkten kurz in Führung. Ein super Block von Tanner Graham verschaffte den Titans etwas Respekt und ein Kirchner-Dreier brachte wieder den Lead. Mit einem Slam-Dunk von Jabari Narcis ging es weiter. Nach einem sächsischen Turnover sowie drei Freiwürfen konnten sich jedoch die Tigers wieder in die bessere Position bringen (16:11). Ein turbulentes erstes Viertel endete mit sechs getroffenen Freiwürfen der Tübinger, welche Dresden einen 25:19 Rückstand bescherten.

Im zweiten Viertel wurde der Rückstand durch zwei schnelle Körbe von Lanmüller und Jönke direkt größer (29:19). Fabian Strauß griff zur ersten Auszeit, welche leider nicht den gewünschten Effekt brachte. Die Dresdner wirkten etwas unkonzentriert und verloren in 13 Minuten zehnmal den Ball. Nach vier korblosen Minuten war es Grant Teichmann, der den 12:0-Lauf der Hausherren per Dreier beendete. Bei „Elbflorenz“ war offensiv in diesem zweiten Abschnitt einfach der Wurm drin. Die Würfe wollten nicht durch den Ring (32% FG) und die Tigers punkteten im Fastbreak oft schnell. Nach 18 gespielten Minuten war der Punktestand mit 48:30 entsprechend deutlich. Trotz eines Buzzer Beaters von Teichmann vergrößerte sich der Rückstand bis zur Halbzeit noch um zwei Zähler (54:34).

Dresden kam exzellent aus der Kabine. Graham und David Kachelries machten fünf schnelle Punkte und starteten damit die Aufholjagd. Doch auch die Kontrahenten aus Baden-Württemberg zeigten wieder saubere Angriffe und stellten schnell wieder den alten 20 Punkte-Rückstand her (65:45). Bis auf die punktereichen Minuten 23 bis 25 passierte im dritten Abschnitt allerdings nicht viel. Doch dann kamen die Minuten von Daniel Kirchner und er holte in zwei Angriffen gleich sechs Zähler, inklusive „And One“. Danach hielten alle Dresdner Fans kurz den Atem an. Lucien Schmikale musste wegen einer Kopfplatzwunde, welche er sich beim Kampf um einen Rebound zugezogen hatte, kurz behandelt werden. Mit Turban um den Kopf ging er anschließend selbständig in die Kabine. Zur letzten Viertelpause führte Tübingen immer noch mit 72:53.

Dresden startete wie im zweiten Viertel mit vier schnellen Punkten. Die Tigers konterten jedoch direkt per Distanztreffer. Es gelang den Athleten in blau-weiß nicht, den fast schon magischen 20 Punkte-Rückstand zu verringern. Immer wenn Kirchner, Narcis und Co. punkteten, trafen die Gegenspieler auf der anderen Seite. Es gelang der Mannschaft aus der Universitätsstadt sogar den Vorsprung auszubauen (88:65). Dies wurde auch von den besseren Statistiken untermauert. Mit 14 Ballverlusten weniger als Dresden und einer um 12% besseren Fieldgoalquote konnten sie nochmals deutlich davonziehen. Ein kleines Highlight gab es auf Dresdner Seite aber noch. Linus Briesemeister sammelte im Alter von 19 Jahren seine ersten ProA-Punkte. Diese änderten allerdings nichts mehr am eindeutigen 98:69 Endergebnis.

Danny Jansson (Trainer Tigers Tübingen): „Wir haben heute gegen ein gutes Team aus Dresden gespielt. Wir wussten, dass wir viel Intensität abrufen müssen, um diesen Gegner zu schlagen. Das ist uns im Großen und Ganzen gelungen. Der Einsatz war da, im Angriff und in der Verteidigung. Trotz des teilweise höheren Vorsprungs war die Begegnung lange nicht richtig entschieden. Dresden konnte immer gute Aktionen setzen. Positiv war, dass wir viel rotieren konnten. Dies war auch notwendig, um am Samstag gegen Karlsruhe ebenfalls bestehen zu können.“

Quelle: Tigers Tübingen, Dresden Titans

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Vorbericht Nachholspiel ProA 31. Spieltag

Foto: Simon Engelbert | PHOTOGROOVE

Spieltag 31: 19.04.2023 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. Dresden Titans

Während sich fast alle Teams der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auf ihre 33. Partie vorbereiten, steht für die Dresden Titans und Tigers Tübingen noch das Spiel vom 31. Spieltag an.

Gleich in den ersten fünf Saisonspielen ging das Strauß-Team aus Dresden als Sieger vom Platz, ehe man beim Spitzenreiter RASTA Vechta mit einem deutlichen 78:107 die erste Niederlage einstecken musste. Der positive Trend konnte jedoch durch die gesamte Saison gezogen werden. Die Dresden Titans sind mit den PS Karlsruhe die positive Überraschung in dieser Spielzeit. Dies haben auch die Fans notiert. Mit 2.034 Zuschauern pro Partie belegen die Dresden Titans im Zuschauerranking einen guten fünften Platz.

Das Team ist eingespielt und präsentiert sich ähnlich wie die Tigers Tübingen uneigennützig, wie auch Tom Walther, Co-Trainer der Raubkatzen, bestätigt. “Dresden ist ein gut gecoachtes Team, welches immer gut auf den jeweiligen Gegner eingestellt ist und uneigennützig spielt. Sie bewegen den Ball gut und haben viele gute Werfer in ihren Reihen”, berichtet der 20-Jährige über den kommenden Kontrahenten. Zwölf Spieler punkten zwischen drei Zählern (Lukas Zerner) und Topscorer Daniel Kirchner mit 12,9 Punkten. Zahlreiche Akteure können bei der Strauß-Truppe dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. Mit Tanner Graham kehrt dazu eine ehemalige Raubkatze nach Tübingen zurück. Der Kanadier spielte in der Saison 2019/2020 für die Schwaben. Aktuell ist der 26-Jährige mit 11,6 Punkten und 4,5 Rebounds ein Schlüsselspieler beim Tabellensechsten. Dazu ist Graham mit 43,2 Prozent bester Schütze seines Teams aus der Distanz.

Für die Schützlinge von Trainer Danny Jansson wird diese Begegnung ein weiterer Prüfstein vor den Playoffs darstellen, so wie jüngst in Hagen und Gießen. Rechenspiele erlauben es auch, dass eventuell auch die Dresden Titans der Gegner in der ersten Runde der Playoffs sind. Final wird dies aber höchstwahrscheinlich erst nach dem letzten Spieltag bei den wiha Panthers Schwenningen am Samstag, den 29. April, feststehen.

Titans-Headcoach Fabian Strauß – „Tübingen ist Defensive-Team der Liga, weil sie sehr smart, physisch stark spielen und ihrem Gegner immer viel Druck machen. Auf diesen Kampf müssen wir uns am Mittwoch einlassen und auch ordentlich dagegenhalten. Der offensive Schlüssel wird sein, den Ball schnell laufen zu lassen, sodass Tübingen gar keine Zeit hat, sich aufzustellen“

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Nachberichte ProA 31. Spieltag

Foto: Norbert Schulz

Spieltag 31: 12.04.2023 19:00 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. PS Karlsruhe LIONS 88:93

Die Nürnberg Falcons haben das gestrige Kräftemessen mit den PS Karlsruhe LIONS in der BARMER 2. Basketball Bundesliga nach 40 packenden Spielminuten 88:93 (44:40) verloren. Vor 1925 Zuschauern in der Kia Metropol Arena sah die Mannschaft von Coach Derrick lange wie der Sieger aus, doch in der entscheidenden Phase waren es die Gäste aus Baden-Württemberg, die die richtigen Entscheidungen und wichtigen Würfe trafen. 

Die LIONS spielten ohne den verletzungsbedingt fehlenden Maurice Pluskota, dessen Scoring- und Rebound-Qualitäten dem Team über weite Strecken spürbar fehlten. Die Gastgeber punkteten als erste und hatten in der Anfangsphase klar mehr vom Spiel. Karlsruhe schob sich nach einigen Minuten wieder auf drei Punkte heran, ließ jedoch allgemein Treffsicherheit vermissen. Insbesondere von der Dreipunktlinie aus war das Team den gesamten Abend über ungewohnt schwach. Mit 23:16 ging es ins zweite Viertel, wo die LIONS nun zunächst besser zurechtkamen. Der Anschluss wollte aber auch deshalb nicht gelingen, weil die Falcons deutlich mehr Offensiv-Rebounds und damit auch mehr zweite Chancen generierten. Drei Minuten vor der Halbzeit lagen die Hausherren mit neun Punkten in Front, bevor Karlsruhe nach einer Auszeit und ein paar guten Szenen bis zur Spielmitte auf 44:40 verkürzen konnte. Der Start ins dritte Viertel war aus Sicht der Gäste alles andere als gelungen. Das Spiel der LIONS war engagiert, aber nicht immer konzentriert und glücklich. So geriet die Mannschaft nie in direkte Schlagdistanz zum Gegner. Doch die Defense funktionierte nun besser, was zu einigen Stops führte. Ein weiter Dreier von Lovell Cabbil zum 60:57 zwei Minuten vor der letzten Pause wirkte schließlich wie eine Initialzündung für die LIONS, die nun offensiv erstmals richtig ins Rollen kamen. Mit einer hauchdünnen Nürnberger Führung von 64:63 ging es in den Schlussabschnitt. Es folgte ein offener Schlagabtausch. Das Duell war jetzt auf deutlich energiegeladener als zuvor. Die LIONS mussten 34 Minuten auf die erste eigene Führung an diesem Abend warten. Danach aber war die Partie stets eng, mitreißend und von einigen weiteren Führungswechseln gekennzeichnet. Knapp drei Minuten vor der Schlusssirene brachte Cabbil das Löwenrudel mit sechs Punkten in Folge erneut nach vorn. es stand nun 80:86. Doch die Falcons hatten in der Schlussphase nochmals einige gute Antworten. Trotzdem gelang es den LIONS, die Führung in einer hochdramatischen Crunchtime, in der bereits eine Overtime in der Luft lag, zu verteidigen. Die Entscheidung fiel erst wenige Sekunden vor Ablauf der Spieluhr.

Lovell Cabbil kam erst in Hälfte zwei richtig in Schwung, wurde dann aber Topscorer der Begegnung mit 24 Punkten. Lorenzo Cugini (22 Punkte), Bazoumana Koné (20) und Darko Bajo (15) punkteten ebenfalls zweistellig.

12.04.2023 19:30 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier 116:109

Der 31. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ließ am vergangenen Mittwochabend in der vollbesetzten Rundsporthalle in der Partie zwischen den VfL SparkassenStars Bochum und den RÖMERSTROM Gladiators Trier keine Wünsche offen. Die SparkassenStars gewannen nach einem Offensivspektakel gegen die Gladiators mit 116:109, holten sich nach der 6-Punkte-Niederlage den direkten Vergleich und hielten im Playoffrennen weiter mit.

Tom Alte eröffnete den punktereichen Abend gleich mit einem Alley-Oop-Dunk nach Zuspiel von Conley Garrison, während Garai Zeeb für Trier mit einem Korbleger erfolgreich war. Die SparkassenStars übernahmen im Anschluss angeführt von dem bärenstark aufgelegten TJ Crockett die Führung und zogen nach einem Crockett-Dunking nach 5:43 Minuten auf 21:14 davon. Doch die Gäste von der Mosel blieben in Schlagdistanz und so endete das erste Viertel mit einer 34:29-Führung für den VfL. Die Gäste starteten mit je einem Dreier von Travis Daniels und Jordan Johnson in das zweite Viertel und führten nach 1:18 Minuten mit 34:35, ehe Tom Alte mit einem seiner zahlreichen Dunkings an diesem Abend die Führung wieder auf die Seite des VfL drehte. Das Spiel blieb nun eng. Nach 4:57 Minuten versetzte TJ Crockett die volle Rundsporthalle in absolute Ekstase als er gegen seinen Gegenspieler zum Korb zog, den Ball absichtlich ans Brett legte und das eigene Alley-Oop-Anspiel mit einem krachenden Dunking zum 47:43 vollendete. Doch Trier blieb in der Partie und so stellte Parker Van Dyke zu Beginn der Schlussminute erst den 57:57-Ausgleich her. Garai Zeeb drehte dann die Führung im Anschluss mit einem Dreier zum 57:60 auf die Seite der Gäste. So gingen die SparkassenStars mit einem knappen 59:62-Rückstand in die Halbzeitpause.

Nach der Pause nahm die Partie kaum an Fahrt ab. TJ Crockett sorgte für die ersten SparkassenStars-Punkte und Van Dyke antwortet für Trier per Dreier zum 61:65. Doch dann wurden die Hausherren stärker. Erst verkürzte Conley Garrison mit einem Dreier zum 68:69 und dann drehte TJ Crockett mit einem Korbleger die Partie zum 70:69. Aber abgehangen waren die Gäste noch nicht, denn Alex Laurent drehte die Führung beim Stand von 76:77 abermals zu Gunsten der Trier, aber Bernie Andre antwortete von jenseits der Drei-Punkte-Linie und brachte den VfL wieder in Front. Nun hielten die SparkassenStars ihr Spiel aufrecht und zogen bis zum Viertelende auf 89:81 davon.

Ins Schlussviertel starteten die Gäste mit einem Dunking von Marco Hollersbacher, bevor TJ Crockett per Korbleger antwortete. Nach 5:29 Minuten markierte Hendrik Drescher unter tosendem Applaus in der stimmungsvollen Rundsporthalle den 100. Punkt für die SparkassenStars zum 100:91. Bernie Andre brachte den VfL im Anschluss dann per Dreier erstmals an diesem Abend mit zehn Zählern beim Stand von 103:93 in Führung und der direkte Vergleich war nach der 110:116-Niederlage im Hinspiel in greifbarer Nähe. Doch ein Freiwurf von Triers Daniels und je ein Dreier von Alex Laurent und Parker Van Dyke ließen diese Führung innerhalb von einer Minute 2:35 Minuten vor dem Ende der Partie auf 100:103 zusammenschrumpfen. Die SparkassenStars fanden aber durch Bernie Andre mit einem Korbleger plus Bonusfreiwurf, zwei Freiwurftreffern von Tom Alte und einem Dunking von Conley Garrison die passende Antwort und zogen auf 110:100 davon. Als Garai Zeeb mit drei Freiwurftreffern 3,5 Sekunden vor dem Ende auf 114:109 verkürzte, rückte der direkte Vergleich wieder in weite Ferne, doch Nico Wenzel foulte beim Einwurf Conley Garrison an die Linie und der US-Guard der SparkassenStars behielt die Nerven und versenkte beide Freiwürfe zum 116:109. Da der anschließende weite Dreier von Alex Laurent auf dem Ring landete, konnten die SparkassenStars ihren 15. Saisonsieg und den direkten Vergleich gegen Trier feiern.

Jermaine Bucknor (Headcoach RÖMERSTROM Gladiators Trier): „Wir waren nicht in der Lage Bochums starke Offensive zu stoppen. Es ist schwierig, Spiele auf diesem Niveau zu gewinnen, wenn die gegnerische Mannschaft 116 Punkte erzielt. Bochum hat beeindruckend gespielt. Offensiv haben wir genug dafür getan, um das Spiel zu gewinnen, aber defensiv müssen wir in Eins-gegen-Eins und Helpside-Situationen viel besser sein. Ich habe das Gefühl, dass unser Team heute Kampfgeist gezeigt hat als zuletzt, im Basketball gibt es aber keine moralischen Siege. Es war eine enttäuschende Niederlage“.

12.04.2023 19:30 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Phoenix Hagen 95:87

Das Spiel zeichnete sich im gesamten Verlauf durch viele Führungswechsel und eine große Spannung aus. Robert Oehle konnte im zweiten Spiel in Folge ein Double-Double erzielen und war mit 14 Punkten und 11 Rebounds auch Topscorer der Partie.

Direkt von Beginn an zeigte sich, dass beide Mannschaften in dieser Saison auf einem ähnlichen Niveau agieren und sich den heutigen Sieg im Kampf um die Playoffs sichern wollten. So sahen die Fans in der Stadthalle Bremerhaven einen sehr ausgeglichenen Spielverlauf im Anfangsabschnitt, der sich im Viertelergebnis von 22:22 widerspiegelte. Die Eisbären Bremerhaven stellten dabei einmal mehr ihre mannschaftliche Geschlossenheit unter Beweis, denn die Punkte der Gastgeber verteilten sich auf viele Schultern. Robert Oehle zeigte einen sehenswerten Dunk zum zwischenzeitlichen 10:9, als er nach einer guten Defensivaktion von Jarelle Reischel den Ball schnell nach vorne trug. Adrian Breitlauch eröffnete das zweite Viertel mit seinem Treffer zum 24:22 von unter dem Korb. Zunächst blieb das Spiel eng, nach etwa der Hälfte des Abschnitts konnten sich die Eisbären Bremerhaven absetzen und gingen zur Pause mit 13 Punkten in Führung. Es gelang den Seestädtern nun besser sich aus der engen Hagener Deckung freizuspielen und so auch zu einfacheren Treffern zu kommen. Die letzten sieben Punkte dieses Viertels gingen an die Eisbären Bremerhaven, für die es mit insgesamt 34 Zählern das punktestärkste Viertel der Partie war. 

Mit dem Seitenwechsel kamen die Gäste wieder näher heran und konnten kurz vor der Sirene sogar in Führung gehen. Zunächst brachte Daniel Norl sein Team mit zwei Aktionen noch einmal mit acht Punkten in Front. Erst ermöglichte er mit seinem Block einen Freiwurftreffer von Justin Stovall, dann erzielte er einen eigenen Treffer direkt aus dem Einwurf durch Lennard Larysz. In der Folge konnten die Hagener ihrerseits allein 14 Punkte aus der Zone erzielen und so zunächst mit 69:70 in Führung gehen. Den vielleicht wichtigsten Treffer des Spiels verwandelte Adrian Breitlauch nach einem Steal aus dem letzten Hagener Angriff des Viertels und lies die Eisbären so wieder mit einer 1-Punkte-Führung in den Schlussabschnitt gehen. Diese knappe Führung brachte eine Menge Emotionen in die Halle. Mit großem Willen kehrten die Eisbären für das letzte Viertel auf das Parkett zurück. Sofort klappte das Zusammenspiel zwischen Offensive und Defensive besser und das Spiel wurde noch einmal zum offenen Schlagabtausch. Jeder Eisbärenpunkt wurde von den Fans in der Halle und den Spielern auf der Bank gefeiert. Matt Freeman holte drei wichtige Rebounds für sein Team und seine Mitspieler konnten noch einmal vier Dreier versenken. Adrian Breitlauch spielte vor dem Ende erneut eine entscheidende Rolle, als er mit seinem defensiven Einsatz unter dem Korb, den Einwurf für die Eisbären Bremerhaven sicherte. Daniel Norls Freiwurftreffer zum 94:87 und 95:87 bedeuteten den wichtigen Heimsieg. Damit sind die Eisbären Bremerhaven nun punktgleich mit dem heutigen Gegner und stehen weiterhin auf Platz 8 der Tabelle. 

Das letzte Heimspiel der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht dann am Sonntag, den 23.04.2023 um 15.00 Uhr im Eisbärenkäfig an. „Ich freue mich, dass wir wieder eine enge Partie für uns entscheiden konnten. Hagen war ein sehr guter Gegner und hat uns zeitweise das Spiel sehr schwer gemacht. Ich bin froh, dass wir trotz der erneuten Schwächephase im dritten Abschnitt den Mut und die Kraft gefunden haben, das Spiel für uns zu entscheiden. Die Emotionen aus dem letzten Viertel müssen wir konservieren und mit nach Gießen nehmen, denn dort wartet nach der kräftezehrenden Woche ein schweres Spiel auf uns“, so Steven Key nach der Partie.

12.04.2023 19:30 Uhr Medipolis SC Jena vs. JobStairs GIESSEN 46ers 89:90

Trotz des wohl besten Auftritts der Basketballer von Medipolis SC Jena in den letzten Wochen musste das Team von Coach Michael Mai am Mittwochabend das Parkett der Sparkassen-Arena geschlagen verlassen. Die Thüringer unterlagen den JobStairs GIESSEN 46ers vor 1.619 lautstark mitgehenden Zuschauern nur um einen Wimpernschlag mit 89:90 und stecken weiterhin im Tabellenkeller der BARMER 2. Basketball Bundesliga fest.

Der erste Protagonist der im Rampenlicht stand war Herrera, der per Layup zwei Zähler generierte und dann gegen Fundic zwei Fouls kassierte, der seinerseits für den 2:2-Ausgleich sorgte (2.). Die Anfangsphase gestaltete sich zerfahren, wobei der eingewechselte Shaquille Hines per Freiwurf, Guyton mit einem Viererpack und Schmitz mit einem And-One ein 12:4 (3.) für die Hausherren produzierten, worauf Gießen eine Auszeit nahm. Die Mittelhessen wirkten in der Offensive immer noch fahrig und Jena nutzte diese Tatsache mit Hines weiter aus, sodass die erste zweistellige Führung auf dem Tableau verzeichnet wurde (14:4, 4.). Die 46ers-Center Wolf und Fundic initiierten dann die nächsten sechs Zähler für ihre Farben, nachdem der deutsche Big Man scorte und sich zudem als Balldieb gab (10:16, 5.). Während die Thüringer durch Einzelaktionen einfach zu Korberfolgen kamen, waren die Mittelhessen mit Barnes und Martin von außen zugange (17:22, 7.). Trotz eines fehlenden Offensivrhythmus gelang es den JobStairs GIESSEN 46ers mit den großen Positionen einen 21:22-Anschluss zu schaffen. Eine Buzzerbeater von Comebacker Nico Brauner von Downtown rettete seine Farben nach einem 5:0-Run der Thüringer zum 24:27.  

Luca Kahl präsentierte sich gleich mit seinem ersten Wurf vom Perimeter treffsicher, sodass es Karlo Miksic seinem Kollegen gleichtat und so für die 32:29-Führung (12.) sorgte. Die Dreierspiele waren eröffnet – Thomas und Barnes beteiligten sich an dieser Szenerie, was zum 35:34 (13.) führte. Als der Perimeter scheinbar ausgereizt war und Hines sich zweimal unter dem Korb durchsetzen konnte, bemühten Brauner, Barnes und Thomas abermals von jenseits der Dreipunktelinie ihr Fortune (41:41, 15.). Die schnelle Partie verlagerte sich dann wieder ins Inside-Spiel, wobei Cvorovic von Hines und Murphy gekontert wurde, was ein 43:45 (16.) bedeutete. Nach einem Gießener Timeout blieb Thomas im Flow und zeigte seine Dreierqualitäten zum 48:43 (17.). Ein schneller 5:0-Lauf der Mittelhessen durch Brauner und Miksic sorgten für lange Gesichter im gegnerischen Team und für den 48:48-Ausgleich (18.). Ein Dreier von Martin sollte aber nicht der Burstlöser für die Gießener werden, denn Guyton, Vuk Radojicic und Hines lieferten Gegenargumente (54:51, 19.). Am Ende hatte Brauner abermals durch die Paradedisziplin, den Dreipunktewurf, sowie Martin mit einem Freiwurf die 55:54-Halbzeitführung ergattert.  

Die zweite Halbzeit verlief trotz Korblegers von Fundic und Wolf Offensiv schleppend, wobei die Hausherren erst per Freiwurf durch Guyton zu einem Zähler gelangten (59:55, 23.). Ein Pick-&-Roll mit einem dunkenden Haukohl, galt als Signal für die Mittelhessen eine Schippe draufzulegen, sodass Barnes und Fundic zum 63:57 einlochten (24.). Jena bekam aber seine Nerven wieder in den Griff und agierte im Fastbreak, was zu einem 9:0-Lauf führte und den 66:63-Vorteil veranlasste (26.). Im Schnellangriff fassten dann die Mittelhessen wieder Mut – Barnes auf Wolf hieß das probate Mittel zum 65:66-Anschluss (27.). Das dennoch eine Auszeit der 46ers folgte, war einem 4:0-Run der Hausherren zu verdanken (70:65, 27.). Die neuerliche Abstimmung bewirkte zunächst einen Circus-Shot von Roland Nyama, der Barnes und Cvorovic im Anschluss zu einem Alley-Oop bewegte. Die Körnung des 6:0-Laufs der JobStairs GIESSEN 46ers waren Freiwürfe von Barnes zum 71:70-Führunggswechsel.

Das finale Viertel begann mit Schludrigkeiten auf 46ers-Seite, die aber nur Hines per Layup nutzen konnte (72:72, 32.). Der Gießener Rhythmus stellte sich weiterhin nicht ein und Hines lieferte dann auch vom Perimeter ab, was eine Auszeit der Mittelhessen nach sich zog (76:72, 33.). Zwei Dreier von Nyama und Barnes sowie Fastbreak-Zähler von Miksic waren die Früchte der Ansprache, was die Gastgeber nun zur Auszeit zwang (80:76, 34.). Diese wirkte sich zwar positiv auf Jenaer Bemühungen aus, die zwischenzeitlich einen 5:0-Lauf generierten, doch die Mittelhessen hatten mit Fundic und Miksic Antworten parat (85:81, 35.). Medipolis SC Jena wagte von der Straflinie immer wieder durch Radojicic oder Herrera Annährungen, Gießen hielt mit Barnes von Downtown dagegen (88:85, 37.). Die Straflinie sollte das Mittel der Hausherren werden, Hines bereitete mit seinen zwei freien Würfen ein 4:0-Lauf vor, sodass Gießen beim Stand von 88:89 ein Timeout nehmen musste (39.). Ein beherzter Drive von Nyama und viel Glück in der Defense führten letztendlich zum 90:89-Auswärtssieg.

Branislav „Frenki“ Ignjatovic (Cheftrainer JobStairs GIESSEN 46ers):„In der ersten Halbzeit haben wir unsere Defense-Bemühungen zuhause gelassen und anscheinend unsere Reserven gegen Tübingen aufgebraucht. Es war in dieser Phase ein schönes Spiel für die Zuschauer. In der zweiten Halbzeit haben wir dann besser verteidigt, denn es war klar, dass unsere Schussquote nicht so weiter gehen wird. So entwickelte sich ein Schlagabtausch, den wir dann für uns gewinnen. Bei Jena hat man gemerkt, dass der eine oder andere Akteur wackelt und im Endeffekt hat Jena dann zehn Turnovers mehr produziert, was dann zu diesem Ergebnis geführt hat.“ 

12.04.2023 19:30 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. ART Giants Düsseldorf 90:81

Bei den Kirchheim Knights mussten sich die ProA-Schützlinge der ART Giants Düsseldorf am 31. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit 90:81 geschlagen geben. Lange Zeit hatten die Rheinländer die Partie im Griff, brachen dann auf den letzten Metern jedoch ein.

In 15 Heimspielen in der Kirchheimer SHSM feierten die Ritter insgesamt zwölf Siege. Nur gegen Bremerhaven, Münster und Hagen musste sich die Mannschaft von Head Coach Perovic im gesamten Saisonverlauf geschlagen geben. Damit endet eine unglaubliche Heimserie. Das letzte Heimspiel der regulären BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 22/23 findet am 22.4. in der Göppinger EWS Arena statt. Im letzten Spiel der Saison in der SHSM empfingen die Kirchheimer am vergangenen Mittwochabend den Aufsteiger aus Düsseldorf. Die Giants traten mit viel Selbstbewusstsein an, hatten sie doch in den letzten Wochen den möglichen Abstieg nahezu sicher ad acta gelegt und mit sehr guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Diesen Nachweis erbrachten die Düsseldorfer auch in Kirchheim. Zu Beginn übernahmen schnell die Gastgeber das Kommando. Die Ritter diktierten Tempo und Rhythmus des Spiels. Jedoch verpassten es die Schwaben trotz eindeutiger Dominanz die Führung deutlicher zu gestalten. Die Giants blieben zu jedem Zeitpunkt im Spiel und lagen nach dem ersten Viertel „nur“ mit 24:16 in Rückstand. Im zweiten Abschnitt stockte es bei den Teckstädtern. Das Spiel verlangsamte sich zusehends und Düsseldorf nutzte diesen Vorteil aus. Der treffsichere Hollowell schweißte vier Dreier ein und zur Halbzeit lagen die Düsseldorfer mit 41:33 verdient in Führung.

Die Halbzeitansprache von Perovic zeigte Wirkung. Der Coach der Ritter verkürzte die Rotation und spielte in Halbzeit zwei nur noch sechs Akteure. Die sehr kleine, aber dafür schnelle und effektive Aufstellung zeigte Wirkung. Ty Nash sicherte die Zone, während Kapitän Richie Williams, Flowers und Jonas Niedermanner für Tempo sorgten. Im dritten Viertel konnten sich die Giants dank einer Vielzahl sehr schwerer Würfe die dennoch verwandelt wurden wehren, doch es war klar, dass diese Würfe es auf Dauer nicht sichern konnten. Im vierten Viertel kämpften sich die Hausherren mit lautstarker Unterstützung ihres Heimpublikums beständig zurück und forcierten weiter schwere Offensivaktionen der Gäste, die diese nun nicht mehr verwandeln konnten. Die Führung ging an Kirchheim, doch die Knights konnten sich zunächst nicht absetzen. Das Polster blieb lange Zeit bei +vier Punkten. Offensiv stockte der Angriff, aber die Defensive hielt weiterhin stabil dagegen. In den letzten Minuten erzielten Aitor Pickett, sowie Richie Williams an der Freiwurflinie die entscheidenden Zähler. Aufgrund der anderen Ergebnisse ändert sich vorläufig nichts an der Tabelle, Weiterhin haben die Teckstädter vier Punkte Rückstand auf die Top Acht, von denen nun drei Teams punktgleich auf den Rängen sechs, sieben und acht platziert sind. „Wir haben noch drei Spiele und werden alles raushauen was im Tank ist. Danach schauen wir auf die Tabelle und wofür es letztlich gereicht hat,“ so Knights Sportchef Chris Schmidt.

Florian Flabb (Headcoach): „Wir haben eine sehr gute erst Halbzeit gespielt und vor allem defensiv das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Die körperliche Überlegenheit von Kirchheim konnten wir durch unser temporeiches Spiel ebenso gut kontrollieren. Im zweiten Abschnitt kamen wir nur noch zu schweren Würfen und haben dadurch unsere Struktur verloren. Das war sicherlich ausschlaggebend für diese Niederlage.“

12.04.2023 20:00 Uhr Uni Baskets Paderborn vs. wiha Panthers Schwenningen

Die Spielleitung hat das ProA-Spiel gemäß § 49 Nr. 7 SuVO abgesetzt und wird im Anschluss eine Spielwertung des ProA-Spiels 109237 vornehmen. Die Entscheidung wird nach Abschluss des Verfahrens entsprechend veröffentlicht.

12.04.2023 20:00 Uhr RASTA Vechta vs. Bayer Giants Leverkusen 97:76

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

12.04.2023 20:00 Uhr WWU Baskets Münster vs. Artland Dragons 83:77

Die Artland Dragons mussten sich nach zuletzt zwei Niederlagen auch in Münster geschlagen geben. Gegen die WWU Baskets kam man nicht über ein 77:83 hinaus. Topscorer der Partie war Marko Bacak mit 23 Punkten.

Der Beginn der Spiele der letzten Wochen war die Achillesferse der Drachen. Dieses Mal schienen sie sich jedoch was vorgenommen zu haben. Insbesondere die Big Men der Drachen präsentierten sich zu Beginn der Partie in guter Form, auch wenn De’Vondre Perry aufgrund von Knieproblemen nicht zum Einsatz kam. Jonas Weitzel erzielte die ersten fünf Punkte für die Drachen und auch Marko Bacak ließ es vom Perimeter regnen und brachte die Dragons früh in Führung (8:4). Die Gastgeber blieben jedoch dran und kamen durch Offensivrebounds zu häufig zu zweiten Gelegenheiten. Zwei Dreier von Jonas Weitzel und Jannes Hundt brachten die Burgmannsstädter mit acht Punkten in Front, ehe ein Kleiner Bruch im Spiel der Drachen folgte. Diese Schwächephase nutzten die Münsteraner, um sich bis zum Ende des Viertels wieder auf zwei Punkte heranzukämpfen (21:19).

Das zweite Viertel begann ziemlich verhalten. Daniel Zdravevski netzte einen Dreier ein, ehe beide Mannschaften offensiv ins Stocken kamen. Über zwei Minuten lang konnte keine der beiden Mannschaften einen Punkt erzielen. Aus dieser Phase lösten sich die Gastgeber zuerst und gingen durch Andreas Seiferth zum ersten Mal in dieser Partie in Führung (25:26). Doch auch die Dragons wachten nun wieder auf und ließen das Momentum wieder auf ihre Seite kippen. Damari Milstead per Layup und Marko Bacak mit einem Monsterdunk brachten die Führung zurück. Die erneute Führung verwalteten die Dragons souverän bis zum Ende der ersten Halbzeit, in die sie Milstead per Buzzerbeater mit einem Erfolgserlebnis schickte (43:36).

Auch der Start ins dritte Viertel gehörte den Drachen. Wieder war es Marko Bacak, dem am Perimeter zu viel Platz gelassen wurde. Der Center der Drachen ließ sich nicht lange bitten und versenkte seinen zweiten Dreier des Abends. Vor allem defensiv waren die Dragons nun da und gingen bei noch fünf zu spielenden Minuten im dritten Viertel erstmals zweistellig in Führung (52:42). Diese Führung schien die Burgmannsstädter lethargisch zu machen, denn offensiv lief danach so gut wie nichts mehr. Auch in der Defensive verloren sie nach und nach den Zugriff und ließen zu viele einfache Würfe zu. So kassierten die Drachen einen 16:1 Lauf, der sie vor Beginn des Schlussviertels mit drei Punkten in Rückstand brachte (58:55).

Im Schlussabschnitt konnten die Drachen zunächst das Spiel schnell ausgleichen. Marko Bacak mit seinem dritten Dreier sorgte für den Gleichstand (60:60). Auf der Gegenseite tat es ihm Günther gleich und traf zwei Würfe vom Perimeter zur erneuten Führung der Hausherren. Die Drachen gaben jedoch nicht auf uns blieben weiterhin im Spiel. William Christmas mit fünf Punkten in Folge brachte seine Farben wieder auf einen Punkt ran (72:73). Münster spielte seine Angriffe clever aus und blieb weiterhin treffsicher von draußen. Zwei Dreier von Grühn brachten die Dragons bei noch 30 Sekunden auf der Uhr mit fünf Punkten ins Hintertreffen. Der folgende Angriff der Drachen brachte nichts Zählbares, weswegen sie zum Foul greifen mussten und Münster an die Linie schickte. Auch von dort zeigten sie keine Nerven und sorgten so für die dritte Drachenpleite in Folge. Durch das 77:83 gegen die WWU Baskets Münster bleiben die Dragons weiterhin bei einer Bilanz von 19-12. Durch den gleichzeitigen Sieg Karlsruhes ist man nun auf dem vierten Rang, punktgleich mit den Giessen 46ers.

Headcoach Patrick Flomo zum Spiel: „Zwar hatten wir einen besseren Start ins Spiel, konnten es aber nicht über die Ziellinie bringen. Wir konnten sie nicht vom penetrieren abhalten, zudem haben wir sie den Ball zu einfach in den Post wandern lassen. In der zweiten Hälfte haben sie uns genau dafür bestraft und im dritten Viertel den entscheidenden Lauf gestartet. Wir haben nicht unser volles Potenzial abgerufen. Beim Rebound kamen wir zu oft einen Schritt zu spät, was Münster immer wieder zweite Gelegenheiten bescherte. Auch vom Perimeter haben sie in der zweiten Halbzeit ihren Touch gefunden und uns letztendlich verdient geschlagen. “

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Vorberichte ProA 31. Spieltag

Foto: Simon Engelbert | PHOTOGROOVE

Spieltag 30: 12.04.2023 19:00 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. PS Karlsruhe LIONS

In Nürnberg freut man sich über den dritten Sieg in Serie und den Klassenerhalt, während Leverkusen nur noch vier Spieltage Zeit bleiben den drohenden Abstieg in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB abzuwenden. Am Mittwoch gastieren die Giants bei Tabellenführer Vechta. Die Nürnberg Falcons empfangen in der Kia Metropol Arena die PS Karlsruhe LIONS, das aktuelle wohl heißeste Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, das nach acht Siegen in Serie auf dem besten Weg ist, sich ein Heimrecht in den Playoffs zu erspielen. Das erste Aufeinandertreffen am 2. Spieltag gewann Nürnberg auswärts 74:80.

Derrick Taylor weiß um die Stärken der Löwen und die Bedeutung dieser Partie: „Karlsruhe hat sich im Laufe der Saison sehr gut entwickelt und ist mit knapp 89 Punkten pro Spiel die beste Offensiv-Mannschaft der Liga. Für uns wird das ein echter Härtetest, den wir aber bestehen wollen und dabei den Rückenwind der letzten drei Siege nutzen möchten. Es ist das vorletzte Heimspiel der regulären Saison und wir wollen jede Sekunde gemeinsam mit unseren Fans genießen. Sie haben uns in den letzten Wochen den Rücken gestärkt und wir hoffen, dass möglichst viele von ihnen am Mittwoch und am 23. April gegen Bochum in die Halle kommen.“ 

12.04.2023 19:30 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier

Der 31. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA hält für die VfL SparkassenStars Bochum am kommenden Mittwoch das Heimspiel gegen die RÖMERSTROM Gladiators Trier bereit. Im Kampf um die Playoffplatzierungen trifft der VfL am AMEVIDA-Spieltag in dieser Partie auf einen direkten Konkurrenten.

Die Trierer weisen aktuell die gleiche Bilanz in der Tabelle wie der VfL auf. Mit 14 Siegen und 16 Niederlagen stehen sie aber aufgrund des mit 110:116 gewonnen Hinspiels Anfang Dezember auf dem 12. Tabellenrang, während die Bochumer auf dem 13. Tabellenrang weilen.

Im Vergleich zum Hinspiel haben Gladiators sich auf der Trainerbank verändert. Auf Pascal Heinrichs folgte sein bisheriger Assistant-Coach und Vereinslegende Jermaine Bucknor an der Seitenlinie. Nach diesem Trainerwechsel haben die Mannen von der Mosel drei Siege aus sechs Partien geholt.

Angeführt wird das Team auf dem Feld von US-Guard Parker Van Dyke, der mit 14,8 Punkten der Topscorer der Trierer ist. Ihm zur Seite steht sein Landsmann Dan Monteroso mit 14,5 Punkten pro Partie. Der während der Saison aus Vechta gekommene Point Guard Jordan Johnson hat sich bislang mit 13,1 Zählern ins Team eingefügt und Forward Travis Daniels glänzte bislang mit 12,0 Punkten und 6,4 Rebounds. Das Quintett der Spieler mit einer doppelstelligen Punkteausbeute wird vom deutschen Guard Garai Zeeb, der neben 11,4 Punkten noch 5,8 Assists im Schnitt verteilt, komplettiert.

Die letzten beiden Spiele haben die Gladiators gegen die Uni Baskets Paderborn und die Tigers Tübingen deutlich verloren und wollen mit aller Macht in der Rundsporthalle wieder zurück in die Spur finden, während die SparkassenStars mit einem Sieg gegen die Gladiators ihre Chancen auf die Playoffqualifikation weiter wahren möchten.

Personell sieht es bei den SparkassenStars nicht so recht entspannt aus. Niklas Geske wird gegen Trier voraussichtlich durch seine im Gastspiel in Düsseldorf erlittene Ellenbogenverletzung zuschauen müssen. Garrett Sams hingegen hat um seine Vertragsauflösung gebeten und befindet sich zum Zeitpunkt des Spiels bereits schon wieder in seiner amerikanischen Heimat.

„Das Hinspiel in Trier haben wir damals gegen einen vollen Trier Kader stark ersatzgeschwächt knapp mit 110:116 verloren. Es wäre für uns wichtig, im Rückspiel das Spiel und den direkten Vergleich zu gewinnen, um im Kampf um die Playoffs einen weiteren Schritt nach vorne zu machen. Wir mussten uns als Team bereits so oft in dieser Saison an neue Gegebenheiten im Kader anpassen, daher bin ich überzeugt, dass es der Mannschaft auch in diesem Fall gelingt. Ich freue mich auf eine richtig volle Rundsporthalle“, so Geschäftsführer Tobias Steinert.

12.04.2023 19:30 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Phoenix Hagen

Im Saisonendspurt bleibt den Teams der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProA nur wenig Zeit für Erholung. Bereits am Mittwoch haben die Eisbären Bremerhaven den aktuellen Tabellensechsten Phoenix Hagen zu Gast. Zwei Tage später machen sich die Seestädter auf den Weg nach Gießen, wo am Samstag, den 15.04.2023 um 19.00 Uhr das vorletzte Auswärtsduell der Hauptrunde ansteht. 

Phoenix Hagen hat bisher einen sehr ausgeglichenen Saisonverlauf vorzuweisen. Dies spiegelt sich auch in der Bilanz ihrer letzten zehn Spiele wieder: dort steht für die Feuervögel ein 5-5 zu Buche. Die Eisbären Bremerhaven sind hingegen etwas schwächer in die Spielzeit gestartet und so war Hagen in der Hinrunde für sie kein gutes Pflaster. Dort unterlagen sie den Feuervögeln am siebten Spieltag mit 99:76. Das Team von Head Coach Steven Key ist seitdem weiter zusammengewachsen und konnte acht seiner letzten zehn Partien gewinnen. Mit einem Sieg im Eisbärenkäfig könnten die Seestädter mit dem Tabellensechsten punktemäßig gleichziehen. Hagens Head Coach Chris Harris, der in Bremerhaven ein alter Bekannter ist, hat etwas dagegen und will die Seestädter „mit einem hohen Energielevel“ im Spiel tabellarisch auf Abstand halten. Dabei wird Grayson Murphy eine wichtige Rolle einnehmen. Am Ostersonntag kam der Point Guard erstmals nach drei Monaten wieder in der Rotation zum Einsatz und feierte mit seinem Team nach zwei Niederlagen in Folge einen Sieg in Jena. Zu Beginn der Saison hatten die Hagener den Rookie aus den USA geholt und damit einen echten Glücksgriff gelandet. Auch der nächste Auswärtsgegner aus Gießen hat jeweils fünf seiner letzten zehn Spielen gewonnen und verloren. Die Eisbären sollten dennoch gewarnt sein, denn die Jobstairs Gießen 46ers haben elf ihrer achtzehn Siege auf eigenem Parkett geholt. Der Bundesligaabsteiger des letzten Jahres könnte schon vor der Partie gegen die Eisbären am kommenden Samstag sicher in den Playoffs stehen. 

Das Trainergespann der Eisbären weiß um die Wichtigkeit der kommenden beiden Partien: „Beide Spiele sind richtungsweisend für uns im Kampf um die Playoffs. Hagen spielt über die gesamte Saison einen guten Basketball. Im Hinspiel haben wir das deutlich zu spüren bekommen, uns aber seither weiterentwickelt. Nach einer leichten Schwächephase in den vergangenen Wochen und mit dem Comeback von Murphy haben sie am vergangenen Spieltag besonders offensiv wieder deutlich ihre Stärken gezeigt. Wir müssen, so wie zuletzt am Samstag in Quakenbrück, unsere eigenen offensiven Aktionen ausspielen und im Vergleich zum Hinspiel in Hagen bessere Lösungen finden. Gegen Gießen dürfen wir uns nicht auf dem Ergebnis vom ersten Spieltag der Saison ausruhen. Die Jobstairs haben eine positive Entwicklung durchgemacht und sind heiß auf den direkten Wiederaufstieg. Für beide Teams wird es das dritte Spiel innerhalb von acht Tagen sein, es wird sich zeigen, wer am Samstag die größeren Kraftreserven hat.“

12.04.2023 19:30 Uhr Medipolis SC Jena vs. JobStairs GIESSEN 46ers

Die JobStairs GIESSEN 46ers haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga am kommenden Mittwoch die große Gelegenheit am 31. Spieltag die vorzeitige Endrundenqualifikation unter Dach und Fach zu bringen. So fahren sie nach dem Erfolg über Tübingen mit Rückenwind nach Jena, die ihrerseits nach der gestrigen Niederlage in Hagen mit dem Rücken zur Wand stehen.

Die JobStairs GIESSEN 46ers konnten am Ostersamstag mit dem 94:91 gegen Tübingen einen gelungenen Coup landen, der sie einen großen Schritt in Richtung Playoffs bringt. Das Big Men-Duo Enosch Wolf und Stefan Fundic verbuchte insgesamt 45 Punkte, wobei das Team geschlossen in der Zone agierte und so 54 Zähler in dieser einsammelte. Mit diesem Erfolgserlebnis fährt man mit Selbstvertrauen nach Thüringen. Ob Mannschaftskapitän Nico Brauner gegen seinen Ex-Club mitwirken wird, entscheidet sich am Spieltag.

Der kommende Gegner hat seinen Kader nach etlichen Verletzungsproblemen in der Saison nun zusammen, kann aber den berühmten Bock nicht umstoßen. Gestern kassierte Medipolis SC Jena ein klare 71:94-Auswärtsniederlage bei Phoenix Hagen, was gleichzeitig der vierte Dämpfer in Serie war. Die als Aufstiegskandidaten gestarteten Thüringer stehen mit einem Sieg Vorsprung vor den Abstiegsrängen. Die Bayer Giants Leverkusen befinden sich auf Schlagdistanz und konnten sich auch den direkten Vergleich gegenüber Brandon Thomas & Co. sichern.

Der ehemalige Gießener Publikumsliebling ist mit 11.7 PpS, 4.1 RpS und 2.9 ApS bester Scorer seiner Farben, nachdem der Topscorer Seth Edwin Allen den Club verlassen musste. Headcoach Michael Mai hat insgesamt ein sehr erfahrenes Roster zusammen. Neben Flügelspieler Thomas stehen Routiniers wie Stephan Haukohl (9.6 PpS, 4.4 RpS), Carlton Guyton (9.2), Shaquille Hines (9.3) und der nachverpflichtete Sergio Thomas Kerusch (8.6) zur Verfügung. Auch die langzeitverletzten Storm Murphy (8.6, 3.8 ApS) auf der Aufbauposition sowie Center Alexander James Herrera (9.7, 6.2 RpS) können in der finalen Phase der Saison eingreifen.

Qualität ist also im Kader von Jena vorhanden und so müssen die Gießener, wie beim 101:95-Hinspielerfolg im Dezember, eine konzentrierte Leistung an den Tag legen, um neben der vorzeitigen Playoff-Qualifikation auch das Ziel der Pokal-Teilnahme weiter im Auge zu behalten.    

„Wir werden in diesem Duell alle Spieler brauchen und jeder Einzelne wird sich deutlich intensiver und mit mehr Energie reinhängen müssen als zuletzt. Wie bei dem Sprichwort: ‚Die Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied‘ geht es darum, den Druck gut und ausgewogen zu verteilen“, so Michael Mai vor dem Heimspiel am Mittwochabend. „Unsere Routiniers werden vorangehen müssen, benötigen dabei allerdings auch die Unterstützung des gesamten Teams. Wir werden ein sehr gutes Spiel von Carlton (Guyton) und Brandon (Thomas) brauchen. Nachdem jeder unsere Probleme gesehen hat und die schwierige Situation kennt, in der wir uns befinden, wollen wir eine passende Antwort geben. Wichtig werden an dieser Stelle auch die Fans und Zuschauer sein, die unsere Mannschaft hoffentlich lautstark unterstützen. Gießen spielt enorm aggressiv, ist die Mannschaft, die in der Liga am häufigsten foult. Zudem sind sie eines der besten Team bei den Steals. Insofern werden wir deutlich aufmerksamer auf den Ball aufpassen müssen“, so Michael Mai, der auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann.

12.04.2023 19:30 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. ART Giants Düsseldorf

Nach zwei Heimsiegen in Folge gegen die Artland Dragons und Schwenningen Panthers, treffen Kirchheims Zweitligabasketballer zum 31. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga am kommenden Mittwoch auf die Giants aus Düsseldorf. Diesen fehlt nicht mehr viel, um den Nichtabstieg auch rechnerisch zu sichern. Für die Teckstädter geht es weiterhin darum den Anschluss an die Top Acht zu halten.

„Kirchheim ist ein erfahrenes Team und hat es uns im Hinspiel echt schwergemacht. Gerade die gut strukturierte Verteidigung hat uns bei der ersten Begegnung offensiv viele Punkte gekostet“, ordnet ART Giants-Headcoach Florian Flabb die Ausganglage vor dem Rückspiel in Baden-Württemberg ein. Tatsächlich lieferten die Giganten in der Hinrunde gegen die Knights eines ihrer bis dato schlechtesten Saisonspiele ab, als man sich im heimischen Castello Ende Oktober mit 59:75 geschlagen geben musste. Damals sorgten vor allem die erfahrenen US-Amerikaner Richard Williams und Tyrone Nash dafür, dass die Düsseldorfer als Verlierer aus der Halle gingen. Über den gesamten Saisonverlauf hinweg führt das starke Duo die Mannschaft aus Kirchheim an. „Generell verfügen die Knights über ein sehr ausgeglichenes Team. Hinzu kommt die Heimstärke, da wird es wichtig sein das Spiel aus unserer Sicht schneller zu gestalten“, so Flabb. Erst vier Niederlagen mussten die Knights in bisher 15 Heimspielen einstecken. Dabei gelang der Mannschaft von Kirchheim-Trainer Igor Perovic vor den heimischen Fans sogar ein Überraschungssieg gegen den Tabellenführer aus Vechta.

Für die Düsseldorfer gilt es indes schnell Energie zu tanken. Das hohe Pensum der vergangenen Woche, mit mehreren Spielen innerhalb von nur wenigen Tagen, dürfte den Aufsteiger einige Kräfte gekostet haben. Trotzdem will man jede Gelegenheit nutzen, um dem Klassenerhalt näherzukommen. „Mit bereits drei absolvierten Spielen in sechs Tagen wird auch dieses Duell wieder eine große Aufgabe für uns sein. Aber da müssen wir versuchen, unseren Gameplan durchzusetzen und den Gegner vor unterschiedliche Aufgaben zu stellen, um erfolgreich sein zu können“, so Flabb.

Je nach Ausgang des eigenen sowie der weiteren Ligaspiele am Mittwoch, könnten die Düsseldorfer den Klassenerhalt sogar bereits in Kirchheim perfekt machen. Sollten die ART Giants bei den Knights gewinnen und zeitgleich Leverkusen in Vechta verlieren, wäre der Ligaverbleib für die Giganten aus Düsseldorf beschlossene Sache. Umso wichtiger wird es im Saison-Endspurt aber sein, den Blick vor allem auf die eigenen Aufgaben zu richten und seinen Job im Abstiegskampf zu erledigen.

„Düsseldorf ist im Moment sehr gut unterwegs und nicht mehr mit der Mannschaft aus dem Hinspiel zu vergleichen. Das wird eine schwierige Aufgabe, aber wir spielen zuhause und wollen im letzten Spiel der Saison in der SHSM Gas geben,“ sagte Knights Coach Igor Perovic.

12.04.2023 20:00 Uhr Uni Baskets Paderborn vs. wiha Panthers Schwenningen

Für die wiha Panthers startet nach dem Osterwochenende am Mittwoch die nächste Englische Woche mit einem Auswärtsspiel in Paderborn.

Verletzte, kranke Spieler, eine sehr kleine Rotation und ein extrem dichter Spielplan: Bei den wiha Panthers haben die Belastungen der letzten Wochen einen neuen Höchststand erreicht. Weiterhin fehlte zuletzt der noch immer an einer Knöchelverletzung laborierende Devonte McCall. Nachdem Spielmacher Casey Benson gegen die Knights am Samstag früh mit akuten Rückenbeschwerden ausfiel, liefen die Schwenninger Basketballer beim Auswärtsspiel in Kirchheim mit einer ausschließlich aus deutschen Akteuren bestehenden Mannschaft auf. In der ersten Halbzeit schlugen sich die Doppelstädter noch wacker und konnten den Kirchheimern Paroli bieten. Spätestens Mitte des dritten Viertels ließen die Kräfte und folglich die Konzentration nach. Die nötige Intensität in der Verteidigung ging schließlich vollends verloren. Am Ende setzte es die zu erwartende zehnte Saisonniederlage in Folge.

Es hat sich als wiederkehrendes Muster etabliert, dass die wiha Panthers über mehr oder weniger weite Strecken des Spielverlaufs ihre Stärken zeigen können. Aber ab einem bestimmten Punkt im Spiel können die Schwarzwälder aufgrund des hohen Kraftverschleißes nicht mehr mithalten. Zum wiederholten Mal äußerte Panthers-Head Coach Alen Velcic nach dem Spielende sein Unverständnis darüber, dass die Ligaleitung der BARMER 2. Basketball Bundesliga den Schwenningern keine weitere(n) Nachverpflichtung(en) genehmigt hat. Trotz des laufenden Insolvenzverfahrens wäre es nach den zwischenzeitlichen Abgängen von Ioannis Chatzinikolas, Daniel Mayr und Delante Jones finanziell durchaus möglich gewesen, neue Spieler zu verpflichten. 

Während es für die Schwenninger Basketballer nur noch darum geht, den Belastungen irgendwie standhalten und die Spielzeit als bereits feststehender Absteiger mit Anstand beenden zu können, befinden sich die Uni Baskets Paderborn in der wichtigsten Phase der Saison. Mit einer ausgeglichenen Bilanz von 15 Siegen und 15 Niederlagen stehen die von Steven Esterkamp trainierten Paderborner an der Schwelle zur Playoff-Teilnahme. Noch befinden sich die Ostwestfalen auf dem ungeliebten Platz neun, sind aber in Lauerstellung und nur zwei Punkte hinter den derzeit achtplatzierten Bremerhavenern. Was den Paderbornern in der vergangenen Spielzeit das erste Mal seit zehn Jahren gelang, soll auch in dieser Saison wieder gelingen: die Qualifikation für die Meisterschaftsendrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Paderborn weist nach Spitzenreiter Rasta Vechta die ligaweit zweitbeste Trefferquote mit 47,4 Prozent. Vor allem aus der Nahdistanz schließen die Uni Baskets hochprozentig ab. Dabei generiert keine andere ProA-Mannschaft so viele Abschlüsse nach direkten Vorlagen. 21,6 Assists pro Spiel legen die Westfalen auf. Maßgeblich dafür verantwortlich ist der amerikanische Spielmacher Connor Anthony, der neben seinen 14,4 Zählern durchschnittlich 7,1 Assists aufweisen kann. Mit einem deutlichen Auswärtssieg in Trier (78:96) haben die Paderborner am letzten Spieltag ihre Playoff-Ambitionen eindrucksvoll unterstrichen. Mitte Oktober setzte es im Hinrundenspiel gegen Paderborn eine klare 74:88-Heimniederlage für die wiha Panthers.

12.04.2023 20:00 Uhr RASTA Vechta vs. Bayer Giants Leverkusen

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

12.04.2023 20:00 Uhr WWU Baskets Münster vs. Artland Dragons

Englische Woche und Hochspannung im Kampf um Klassenerhalt und Playoff-Plätze: Im zweiten Spiel innerhalb von acht Tagen erwarten die WWU Baskets Münster zum vorletzten Heimspiel der Saison Mittwochabend die Artland Dragons. Die Niedersachsen haben als Tabellendritter das Heimrecht für ihre bereits sichere Playoff-Teilnahme vor Augen, während der Aufsteiger im günstigsten Falle vor der „weißen Wand“ den Klassenerhalt festzurren kann.

Die Ernüchterung war groß am Samstag um 21:15. Trotz großen Kampfes in Hälfte zwei musste man sich den Eisbären Bremerhaven geschlagen geben. Die Hypothek aus der ersten Halbzeit war am Ende dann doch zu groß. Die zweite Niederlage in Folge ließ sich mit denselben Gründen erklären, die auch für das Hintertreffen in Kirchheim verantwortlich waren. Fehlender Fokus, vor allem in der Arbeit am defensiven Brett und wenig Wurfglück ließen die Drachen in den beiden letzten Spielen von Anfang an einen Rückstand hinterherlaufen. Gegen Münster wollen die Burgmannsstädter nun von Anfang an das Spiel bestimmen. Es ist bereits das dritte Spiel gegen den Aufsteiger. Während man ein Testspiel in der Pre-Season hauchzart in letzter Sekunde verlor, konnte man das Hinspiel der Hauptrunde vor heimischem Publikum mit 78:68 für sich entscheiden. Wie auch im Hinspiel kann Headcoach Patrick Flomo auf einen vollen Kader zurückgreifen. Lediglich hinter dem Einsatz von Jonas Weitzel steht aufgrund einer Rückenproblematik noch ein kleines Fragezeichen.

Die Gastgeber aus Münster spielen eine solide Saison als Aufsteiger. Mit einer Bilanz von 11-19 steht man derzeit auf dem 14. Tabellenplatz und hat vier Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang. Zusätzlich hat man auch den direkten Vergleich gegen Leverkusen auf Rang 17 gewonnen, weswegen man den Klassenerhalt fast geschafft hat.  Dennoch konnte man aus den letzten vier Spielen nur eins gewinnen. Angeführt wird das Team um Headcoach Björn Harmsen von Ex-Drache Andreas Seiferth. Der ehemalige Nationalspieler führt den Aufsteiger in allen relevanten Kategorien an und ist im Schnitt für 15,4 Punkte, 8,5 Rebounds und 3,9 Assists gut. Im Hinspiel hielten ihn die Drachen bei elf Punkten und 40% Trefferquote, was ein Garant für den Sieg sein sollte. Auch im Rückspiel müssen die Drachen die Wege des Ex-Nationalspielers beschränken, wenn sie die zwei Punkte mit zurück nach Quakenbrück nehmen wollen.

Cheftrainer Björn Harmsen: „Die Artland Dragons sind eine der besten Mannschaften in der Liga momentan. Es ist eine athletische Mannschaft mit vielen Waffen. Von vielen Positionen sind sie gefährlich und ausgeglichen in ihrer Spielweise. Sie haben sehr gute Spieler, aber auch als Mannschaft funktionieren sie gut. Beides macht sie gefährlich.“

Alle Spiele werden Live und kostenlos bei Sportdeutschland.TV übertragen.