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Christian Jones verlässt Oldenburg

Christian Jones wird zukünftig nicht mehr für die EWE Baskets Oldenburg und die Baskets Akademie Weser-Ems auf dem Parkett stehen. Der am 31. Dezember auslaufende Vertrag wird nicht verlängert, so dass Jones in seine Heimat zurückkehrt.

Im Sommer hatten die EWE Baskets Christian Jones nach Oldenburg geholt, um die nach der Verletzung von Isaiah Philmore und der Nominierung von Maxime De Zeeuw für die Europameisterschaft dünn gewordene Personaldecke aufzustocken. „Christian Jones hat sich hervorragend in unsere Mannschaft eingefügt und jede ihm zugedachte Rolle vorbildlich angenommen. Mit ihm konnten wir die Ausfälle in der Vorbereitung und zum Saisonstart auffangen. Wir danken CJ für seinen großen Einsatz und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft“, erklärt der Sportliche Leiter Srdjan Klaric die Personalie Jones.

Jones hatte in fünf Partien für die EWE Baskets auf dem Parkett gestanden, dabei einen Punkt und 2,2 Rebounds im Schnitt gesammelt. Als Isaiah Philmore und Frantz Massenat nach ihren Verletzungen in die Mannschaft zurückkehrten, erklärte sich Jones bereit, in der ProB auszuhelfen und Spielpraxis zu sammeln. Dort hatte sich durch Verletzungsprobleme und die berufsbedingte Abwesenheit von Philip Zwiener auf den großen Positionen ebenfalls ein personeller Engpass ergeben.

In der ProB erzielte Jones in vier Partien 10,3 Punkte und 7,8 Rebounds im Schnitt. Der Abschied aus dem ProB-Team ergibt sich nun vor allem aus dem Vorrang für das Nachwuchskonzept, wie Srdjan Klaric erklärt: „Wir sind sehr dankbar, dass sich CJ für die ProB zur Verfügung gestellt hat. Mit der anstehenden Rückkehr von Philip Zwiener ist es nun aber wichtig, dass unsere Talente auf den großen Positionen genug Spielzeit und damit Entwicklungsmöglichkeiten erhalten. Deshalb wäre eine Weiterverpflichtung nicht sinnvoll.“

(Baskets Akademie Weser-Ems/OTB)

Christian Jones verstärkt ProB-Team

Der zu Saisonbeginn von den EWE Baskets Oldenburg verpflichtete Christian Jones wird ab sofort für die Baskets Akademie Weser-Ems/OTB in der ProB auflaufen. 

Damit reagiert die sportliche Leitung auf die Belastung innerhalb des ProB-Teams, dem in der laufenden Saison vor allem im Trainingsbetrieb Doppellizenz-Spieler wie Marcel Keßen, Haris Hujic und Marko Bacak nicht ständig zur Verfügung stehen, da diese unter der Woche und auch an Wochenenden bei BBL- und Basketball Champions League-Spielen im Profi-Kader stehen.

„Christian Jones hat uns insbesondere in der Saison-Vorbereitung sehr geholfen: Trainingslager ohne unsere drei Nationalspieler, dazu noch der zu dem Zeitpunkt verletzte Isaiah Philmore. Ohne CJ wäre die Vorbereitung sicherlich nicht so gut gelaufen“, sagt Srdjan Klaric, sportlicher Leiter. „Nun haben wir die Situation, dass das ProB-Team immer wieder dadurch gelitten hat, dass Spieler für den Profi-Kader abgestellt wurden und werden. Somit brauchen wir CJ, damit wir dort Entlastung reinbringen.“

Jones, der auch für die Baskets Akademie Weser-Ems/OTB mit der Trikotnummer 2 auflaufen wird, erhält somit die Gelegenheit, Spielpraxis zu sammeln. Der Profi-Kader der EWE Baskets ist dank der Rückkehr des zuvor verletzten Isaiah Philmore auf den großen Positionen wieder komplett.

Der 2,01 Meter große Jones spielte in den vergangenen Jahren am College, und sammelt seine ersten Erfahrungen im europäischen Basketball. Nach drei Spielzeiten an der St. John‘s University lief Jones im vergangenen Jahr für UNLV auf. Dort erzielte der flexibel einsetzbare Big Man 10,2 Punkte und 6,5 Rebounds im Schnitt.

Jones, der kurzfristig eine Spielberichtigung für die ProB erhalten hatte, konnte in seinem ersten Einsatz im Team von Head Coach Artur Gacaev bei knapp 24 Minuten Einsatzzeit lediglich 5 Punkte und 3 Rebounds beisteuern. „Von CJ konnte man im ersten Spiel nicht erwarten, dass er gleich Bäume ausreißen würde. Er muss sich erstmal akklimatisieren und im Team ankommen“, so Gacaev.

(Baskets Akademie Weser-Ems/OTB)

ProB-Coach Held: Spielerentwicklung ist unsere Hauptaufgabe

Christian Held geht in seine erste komplette Spielzeit als Headcoach des ProB-Teams. In der vergangenen Saison hatte er das Amt in den Playoffs übernommen und die Mannschaft zum Titel geführt. Im Interview sprachen wir über das neue Team der Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB.

Christian, hattest du überhaupt Gelegenheit, um im Sommer Urlaub zu machen und so die vergangene Meister-Saison zu verarbeiten?

Insgesamt konnte ich ungefähr 10 Tage Urlaub nehmen. Ich konnte schon neue Energie sammeln und die Erlebnisse verarbeiten. Allerdings ist die Offseason für uns in der Baskets Akademie eine sehr wichtige Zeit. Im Sommer können wir ohne Rücksicht auf anstehende Spiele an der individuellen Entwicklung der Spieler arbeiten. Gleichzeitig müssen wir natürlich an der Zusammenstellung des Kaders feilen. Im Endeffekt waren somit auch im Urlaub immer einige Stunden Arbeit zu erledigen.

Wie fällt der Rückblick auf die vergangene Saison mit dem Abstand einiger Monate aus?

Ich habe die Playoffs und die Arbeit mit dem Team sehr genossen. Mir hat es unglaublich Spaß gemacht, die Spiele auf diesem Niveau vor- und nachzubereiten. Hier kann man taktisch noch intensiver arbeiten, als es in der NBBL möglich ist. Es war vom Training zum Spiel immer wieder zu beobachten, dass die Jungs die Dinge verstanden haben und umsetzen konnten. Allerdings ist dieser erste Abschnitt jetzt auch vorbei. Wir starten alle wieder bei Null und müssen uns erneut beweisen. Viele Teams werden uns trotz des Umbruchs vermutlich als zweimaliger Meister unbedingt schlagen wollen.

Einige Spieler haben die Akademie verlassen oder sind zu den Profis aufgestiegen. Was bedeutet das für die Ausrichtung des Kaders?

Grundsätzlich haben einige Spieler die Option auf einen sportlichen Aufstieg. Sie können einen weiteren Schritt in ihrer Karriere machen. Luka Buntic ist in die ProA gewechselt. Dominic Lockhart und Jan Niklas Wimberg bekommen ihre Chance in der BBL. Das ist eine tolle Entwicklung, hoffentlich können sich die Jungs auch Einsatzzeit erkämpfen. Insgesamt zeichnet diese Entwicklung die erfolgreiche Arbeit der beteiligten Personen aus. Sportlich schmerzen die Verluste natürlich, und auch menschlich hat sich eine enge Verbindung entwickelt. Auf diese Schritte arbeiten wir allerdings täglich hin und sind auch sehr stolz auf den Weg der Spieler.

Wie seid ihr im Wissen um die Abgänge an die Planung der neuen Saison gegangen?

Uns war sehr früh klar, dass es einen Umbruch geben wird und er in diesem Jahr auch deutlicher ausfallen muss. Um Jan Niklas Wimberg und Dominic Lockhart wurde in den vergangenen Jahren das ganze System aufgebaut. Das heißt, es geht jetzt darum, Spieler zu identifizieren, um die wir das Programm in den kommenden Jahren entwickeln wollen. Dann müssen wir die passenden Talente dazu finden.
Sehr früh fiel auch die Entscheidung, das Team drastisch zu verjüngen. Wir wollen den jungen Spielern in Oldenburg beste Entfaltungschancen bieten. Dazu gehört vor allem auch, frühzeitig Spielzeit auf hohem Niveau zu ermöglichen. Das ist nicht möglich, wenn man erfahrene Spieler in die Mannschaft holt. Bei uns steht individuelle Entwicklung der Spieler vor mannschaftlichem Erfolg.

Drei Neuzugänge stehen im Team. Wie kam es zu diesen Verpflichtungen?

Bei den neuen Spielern sieht man ebenfalls, dass wir auf den Nachwuchs setzen. In Leo Niebuhr und Preston Wynne hatten wir zwei erfahrene Akteure im letzten Jahr. Die neuen Spieler wie Chris Gorman sind deutlich jünger. Chris zum Beispiel muss sich erst auf eine neue Situation einlassen, ist zum ersten Mal außerhalb der Vereinigten Staaten aktiv. Armin Musovic hat in der vergangenen Saison in der NBBL gespielt, auch Marko Bacak hat vor zwei Jahren noch dort gespielt. Wir setzen also auf entwicklungsfähige Spieler. Ein Dank geht in diesen Fällen an Srdjan Klaric, der hauptverantwortlich für die Verpflichtung beider Spieler war. Insgesamt ist unser Team stark auf die Bedürfnisse des BBL-Teams ausgerichtet. Wir arbeiten den Profis zu und entwickeln die Spieler, das ist unsere Aufgabe. Chris wird eine Führungsrolle übernehmen, aber auch Marko und Armin werden viele Minuten als Leistungsträger auf dem Parkett stehen. Sie sollen dort die im Training mit dem BBL-Team gesammelten Erfahrungen einbringen. Man muss auch Marko und Armin Eingewöhnungszeit zugestehen. Insgesamt brauchen wir aber starke Leistungen beider Spieler, um in der kommenden Saison in der ProB bestehen zu können.

Wie verläuft die Vorbereitung auf die neue Saison?

Wir haben über den Sommer gute Fortschritte im spielerischen und athletischen Bereich erzielt. Jetzt sind wir nach einer dreiwöchigen Pause seit Mitte August im Einsatz, haben das Trainingslager in Rotenburg absolviert und starten in die Testspiele. Gleichzeitig bedeutet das auch wieder, geschlossener und intensiver als Team zu arbeiten.

Was ist für euer Team in der kommenden Saison möglich?

Im Fokus steht natürlich die Entwicklung der Talente. Darauf ist bei uns alles ausgerichtet. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren werden wir allerdings noch stärker an der BBL orientiert sein. Unsere Doppellizenzspieler werden fast vollständig im Profibereich trainieren, was es uns als Team ungleich schwerer macht. Das bedeutet, für uns wird es darum gehen, den Klassenerhalt frühzeitig zu sichern und den Playdowns zu entgehen.

Über 40 Einheiten bis zum Saisonauftakt

Gut ein Monat noch, dann steht für das ProB-Team der Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB der Saisonauftakt gegen die ROSTOCK SEAWOLVES auf dem Programm. Bis zum 26. September warten über 40 Trainingseinheiten auf die Mannschaft von Headcoach Christian Held, der sein Team vor der ersten gemeinsamen Einheit am späten Dienstagnachmittag auf die Saison einschwor.

„Wir werden gegen jedes Team in dieser Saison mit einer Zielscheibe auf dem Rücken auflaufen, jeder wird gegen uns als den Meister alles geben“, sagte Christian Held seiner Mannschaft vor dem ersten Training, für die der Titel aber keine Bedeutung mehr haben dürfe. 100 Prozent verlangt der Oldenburger Trainer von seinen Spielern individuell und in der Gruppe in jeder Zeit. Nur so könne die Baskets Akademie ihre Gegner in der ProB besiegen.

Um auf diese Aussichten körperlich bestens vorbereitet zu sein, warten nun sechs Wochen harte Arbeit auf das deutlich verjüngte Oldenburger Team bis zur Partie gegen die ROSTOCK SEAWOLVES am 26. September. Deutlich über 40 Einheiten, darunter Wurf-, Kraft- und individuelles Training, aber auch viele Teameinheiten werden die Akteure bis zu diesem Zeitpunkt bestritten haben.

Vom 27. August bis zum 31.August werden traditionell alle Spieler der Baskets Akademie Weser-Ems, von der JBBL bis zum ProB-Team gemeinsam ins Trainingslager nach Rotenburg reisen. Neben den Trainingseinheiten, soll dabei auch der Zusammengehörigkeitsgefühl unter allen Mannschaften gestärkt werden, das besondere Gefühl der Baskets Akademie vermittelt werden, das auch in den vergangenen Jahren Basis des Erfolges war.

Neben vielen fordernden Einheiten tritt das ProB-Team in der Vorbereitung auch zu sechs Testspielen an. Dabei wartet zum Auftakt mit Rasta Vechta eine besondere Standortbestimmung. Es folgen Begegnungen gegen Cuxhaven, Stade, Westerstede und den Ligakonkurrenten Itzehoe, bevor zum Abschluss die zweite Mannschaft von ALBA BERLIN zu Gast in Oldenburg sein wird. Am EWE Baskets Day werden dann die Akteure vorgestellt, die ab dem 26. September in die herausfordernde Spielzeit starten.

Sechs Meister bleiben Baskets Akademie erhalten

Ein neuer Zyklus beginnt für die Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB nach den erfolgreichen vergangenen Jahren. Die Mannschaft wird deutlich verjüngt, einige bekannte Gesichter bleiben aber erhalten: Mit Kai Hänig, Jacob Albrecht und Robert Drijencic verlängerten drei Spieler ihren Vertrag, Lucien Schmikale, Erwin Nkemazon und Stefan Wess stehen außerdem weiterhin im Team.

Mehrere Jahre erfolgreicher Aufbauarbeit fanden ihren Höhepunkt in zwei Titelgewinnen in Serie in der ProB, nun steht ein Umbruch und eine Verjüngung des Kaders an. Mit Dominic Lockhart und Jan Niklas Wimberg rücken zwei in Oldenburg entwickelte Talente in den Profikader der EWE Baskets auf. Jetzt heißt es erneut aufstrebenden Talenten Spielzeit und Verantwortung zu gewähren, um sie langfristig entwickeln zu können. Zusätzlich verlassen die Baskets Akademie mit Preston Wynne, Luka Buntic und Arthur Zaletskiy weitere Spieler, die in der vergangenen Saison großen Anteil am Erfolg trugen.

Mit Kai Hänig bleibt den Oldenburgern auf der Center Position hingegen ein erfahrener Spieler erhalten, der besonders in der Endphase der letzten Spielzeit seinen Wert für die Baskets Akademie bewies. Nach dem Aufstieg von Leo Niebuhr zu den Profis, überzeugte Hänig als Starter. Er erzielte in den Playoffs mit 10,5 Punkten und 10 Rebounds ein Double-Double im Schnitt und erwies sich vor allem in der Defensive als Anker des jungen Teams, wie auch Headcoach Christian Held bestätigt: „Kai Hänig war ein Leistungsträger der vergangenen Saison, er soll als einer von zwei erfahrenen Kräften im Kader die Mannschaft führen. Hänig kann in der ProB jeden Center Eins gegen Eins verteidigen, ist einer der härtesten Arbeiter der Liga und gibt uns in der Defensive Stabilität.“

Mit Jacob Albrecht wird zudem ein weiterer Spieler aus dem Frontcourt in Oldenburg verbleiben. In der vergangenen Saison durfte der hauptsächlich als Power Forward zum Einsatz kommende Albrecht die ersten Schritte in der ProB machen, verdiente sich im Laufe der Saison aber steigende Einsatzzeiten und stand in den Playoffs 12 Minuten im Schnitt auf dem Parkett. „Jacob ist ein echtes Oldenburger Eigengewächs. Er hat alle Jugendteams bei uns durchlaufen und ist nicht nur sportlich, sondern auch menschlich ein ganz wichtiger Bestandteil der Mannschaft“, erklärt Christian Held dazu.

Robert Drijencic soll sich in der kommenden Saison im Kader der ProB etablieren, nachdem er in der vergangenen Saison noch hauptsächlich in der NBBL zum Einsatz kam. „Robert muss sich jetzt seinen Platz im Team erkämpfen und seine Qualität in der ProB beweisen. Außerdem muss er die Doppelbelastung aus Basketball und Ausbildung bewältigen“, äußert sich Christian Held. Besonders in der Defensive soll Drijencic den nächsten Schritt machen und körperlich zulegen, während er in der Offensive bereits gute Entscheidungen trifft und als gefährlicher Schütze aus der Distanz gilt.

„Wir beschreiten weiterhin den Weg junge Spieler zu entwickeln und einzubinden. Dabei sind wir besonders froh, dass uns in Oldenburg verwurzelte Akteure erhalten bleiben, die bei der Integration der jungen Talente wichtig sind und als Anker für unsere Neuzugänge dienen können“, unterstreicht Nachwuchskoordinator Arne Chorengel die Wichtigkeit der gehaltenen Spieler.

Christian Held bleibt Headcoach der ProB

Nach der erfolgreichen vergangenen Spielzeit treibt die Baskets Akademie Weser-Ems die Planungen für die kommende Saison voran. Traditionell werden die Posten mit jungen Coaches aus den eigenen Reihen besetzt.

Christian Held, der sein Team zur ProB-Meisterschaft geführt hatte, wird auch im kommenden Jahr die Auswahl betreuen, während Arne Chorengel das NBBL-Team übernimmt. In der JBBL setzt die Baskets Akademie Weser-Ems weiterhin auf das erfolgreiche Gespann aus Maxim Hoffmann und Evangelos Kyritsis.

Erfolgreiche Nachwuchsförderung betreibt die Baskets Akademie Weser-Ems gemeinsam mit dem Kooperationspartner Oldenburger TB seit Jahren – eine Arbeit, die sich nicht nur auf die Entwicklung junger Spieler beschränkt. Ralph Held, Nachwuchskoordinator der EWE Baskets, entwickelte eine Trainerausbildung, die anfangs nur in Oldenburg durchgeführt, mittlerweile auch in großen Teilen von der Beko BBL zum Standard erhoben wurde. Die Früchte dieser Aussaat können zur neuen Saison geerntet werden. Nachdem Mladen Drijencic als Headcoach des Bundesliga-Teams verpflichtet wurde, werden ab der kommenden Saison alle Mannschaften der Baskets Akademie erstmals von Coaches trainiert, die ihre drei Jahre dauernde Ausbildung in Oldenburg durchlaufen haben. Ein Umstand, auf den Ralph Held mit großem Stolz blickt: „Die exzellente Jugendarbeit in Oldenburg basiert auf hervorragenden Trainern, die wir im eigenen Verein ausgebildet haben. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal für die Baskets Akademie in ganz Deutschland.“

Dabei wird Christian Held (26 Jahre/DBB A-Lizenzinhaber), der in der vergangenen Saison das NBBL-Team geführt hatte, nun als Headcoach in der ProB agieren. Diese Aufgabe hatte er bereits im Frühjahr nach dem Wechsel von Mladen Drijencic zu den Profis übernommen. Held führte dessen erfolgreiche Arbeit fort und sicherte sich mit seiner Mannschaft die Meisterschaft. Ungeschlagen marschierten die Oldenburger dabei durch die Playoffs. „Ich bin dankbar für das Vertrauen in meine Fähigkeiten und freue mich auf die Aufgabe in der neuen Saison, in die wir mit einem erneut deutlich verjüngten Team starten werden“, sagte Christian Held. Wie bereits in den vergangenen Playoffs werden Arne Chorengel (25/DBB A-Lizenz) und Torben Steinberg (30/DBB B-Lizenz) als Assistant Coaches arbeiten.

Gleichzeitig steigt Arne Chorengel zum Headcoach in der NBBL auf. Diese hatte er bereits in der vergangenen Saison mit Christian Held betreut und dabei erneut den Einzug ins Viertelfinale der Playoffs geschafft, in dem die Oldenburger knapp an ALBA BERLIN scheiterten. Chorengel, der weiter als Assistent des Nachwuchskoordinators Ralph Held fungiert, stehen Jonas Borschel (26) und Torben Steinberg als Assistenztrainer zur Seite.

In der JBBL wird auf ein bereits in der vergangenen Saison gut funktionierendes Duo gesetzt. Maxim Hoffmann (27/DBB A-Lizenz) und sein Mentor Evangelos Kyritsis führten die jungen Oldenburger in die Hauptrunde und scheiterten denkbar knapp am Einzug in die Playoffs. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit, die nun in fortgesetzt wird. Den Posten als Assistant Coach übernimmt Andre Galler (22), der ab dem Sommer seine Trainerausbildung in der Baskets Akademie Weser-Ems beginnen wird.

 

(Baskets Akademie Weser-Ems/OTB)

Ehrung Mladen Drijencic & Dominic Lockhart

Am vergangenen Wochenende konnten auch ProB Coach der Saison 13/14 – Mladen Drijencic – und ProB Youngster der Saison 13/14 – Dominic Lockhart – ihre Ehrungen entgegennehmen. Der goldene Ball wurde vom stellvertretenden Vorstandsvorsitzendem und Ligavertreter Carsten Bierwirth in Oldenburg übergeben.

v.l.n.r.: Mladen Drijencic - Carsten Bierwirth - Dominic Lockhart

v.l.n.r.: Mladen Drijencic – Carsten Bierwirth – Dominic Lockhart

 

Arthur Zaletskiy verstärkt ProB-Team

ProB-Meister Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB hat seinen ersten Neuzugang unter Vertrag genommen: Arthur Zaletskiy wechselt aus der niedersächsischen Landeshauptstadt an die Hunte. Der 20-jährige Aufbauspieler kommt von den Hannover Korbjägern aus der 1. Regionalliga, für die er in den letzten drei Jahren aktiv war. Er spielte dort in der vergangenen Saison eine tragende Rolle, stand nahezu 30 Minuten pro Spiel auf dem Parkett und erzielte dabei 9,4 Punkte pro Spiel.

„Arthur ist genau die Art Spieler, die wir für unser Projekt gewinnen wollen. Er ist als Jahrgang 1994 ein junger und entwicklungsfähiger Spieler, der allerdings auch im letzten Jahr schon einen guten Schritt in der Entwicklung genommen hat“, beschreibt Nachwuchskoordinator Ralph Held Zaletskiy, der sich in den nächsten zwei Jahren komplett auf den Basketball konzentrieren möchte. Seine Entscheidung für die Akademie wurde zusätzlich zur Chance, sich in einer höheren Liga beweisen zu wollen, auch durch die Möglichkeit beeinflusst, sich in einem professionellen Umfeld zu entwickeln.

Zaletskiy gilt als ein schneller und athletischer Spieler, der sich vor allem auch körperlich noch einmal deutlich entwickelt hat. Coach Mladen Drijencic traut ihm zu, sich in der ProB zu behaupten: „Arthur muss sich sicherlich an die steigenden Trainingsumfänge und die höheren Anforderungen in der neuen Liga gewöhnen, er kann allerdings eine wirkliche Rolle in der ProB spielen.“ Jungen deutschen Spielern die Möglichkeit zu geben, sich zu entwickeln und zu lernen, sieht Ralph Held weiterhin als die Aufgabe der Akademie: „Es gibt in der Akademie auch keine typischen Rollenspieler. Jeder junge Spieler erhält die Möglichkeit, auf dem Feld Verantwortung zu übernehmen und damit als Spieler zu wachsen.

Einen auch in menschlicher Hinsicht großen Verlust muss die Akademie hingegen mit dem Abgang von Kapitän Alexander Witte hinnehmen. Er möchte sich zukünftig stärker beruflich engagieren und kann daher nicht mehr den nötigen Trainingsaufwand in der Akademie bestreiten. Jetzt schließt er sich den in die 1. Regionalliga aufgestiegenen BTB Royals an.

„Alexander war der erste Spieler, den ich hier in Oldenburg getroffen habe. Er hat mich die ganzen Jahre hier begleitet, hat sich mit dem Team zusammen entwickelt, eine wichtige Rolle eingenommen und wurde zum Kapitän meiner Mannschaft“, erinnert sich Mladen Drijencic und wünscht ihm ebenso alles Gute für die Zukunft. Ralph Held unterstrich „seine wichtige Rolle als Mentor und Anführer für die jungen Spieler“.

Insgesamt schaut die Akademie auch mit Stolz auf Spieler wie Kevin Smit und Paul Albrecht, die als nächsten logischen Schritt ihrer Entwicklung nun in die ProA wechseln. Diese Konstellation wurde von der Akademie begleitet, so dass die Verantwortlichen auf diese Situation seit längerer Zeit vorbereitet sind und sie in ihre Planungen zur neuen Saison einbeziehen können.

 

(Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB)