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Matthias Goddek muss Karriere beenden

Herber Rückschlag für die Bayer Giants Leverkusen. Kapitän Matthias Goddek muss seine aktive Basketball-Karriere verletzungsbedingt beenden. Eine Fußverletzung zwingt den 29-jährigen Flügelspieler in Absprache mit den Ärzten und Verantwortlichen der Bayer Giants zu diesem schweren, aber für seine Gesundheit notwendigen Schritt.

In der Sommerpause unterzog sich Goddek einem erfolgreichen Eingriff am Sprunggelenk. Danach versuchte der langjährige Akteur der Bayer Giants, sich erneut an die Mannschaft heranzuarbeiten, absolvierte in der Saisonvorbereitung wieder alle Trainingseinheiten mit dem Team und stand auch in einigen Testspielen vor Saisonbeginn für die Giants auf dem Parkett. Allerdings bildete sich in der Folgezeit an der operierten Stelle am Sprunggelenk ein hartnäckiges Ödem, welches erneut eine längere Zwangspause nach sich gezogen hätte. Angesichts dieser Tatsachen und der Verletzungshistorie des Spielers, entschied sich Matthias Goddek gemeinsam mit den Ärzten zum Schutz seiner Gesundheit für die Beendigung der Basketball-Laufbahn.

„Die Beendigung von Matthias Goddeks aktiver Basketball-Karriere bei den Bayer Giants tut uns allen im Vorstand und mir persönlich sehr leid. Matthias war als Mannschaftskapitän immer ein Vorbild auf und abseits des Spielfelds. Wir als Verantwortliche denken in diesem Fall an den Menschen Matthias Goddek und hoffen, dass er durch diese von uns mitgetragene Entscheidung die Voraussetzung schafft, wieder möglichst schnell gesund zu werden und ein gesundes Leben zu führen. Matthias hat uns mitgeteilt, dass er die Mannschaft weiterhin durch seine Anwesenheit bei vielen Spielen und Trainingseinheiten unterstützen wird. Darüber freuen wir uns sehr!“, erklärt Abteilungsleiter Frank Rothweiler.

„Es war keine einfache Entscheidung für mich. Ich hätte sehr gerne weitergespielt und der Mannschaft auch in ihrer dritten ProA-Saison auf dem Feld geholfen, doch die Gesundheit geht klar vor“, sagt Matthias Goddek. „Mir hat das Basketballspielen in Leverkusen in all den Jahren sehr viel Spaß gemacht, dem Verein habe ich viel zu verdanken. Deshalb werde ich die Mannschaft auch weiterhin im Training und bei den Spielen von außen unterstützen.“

Für die Bayer Giants Leverkusen absolvierte Matthias Goddek von 2006 bis 2015 Spiele in den vier höchsten deutschen Spielklassen von der Ersten Bundesliga bis hin zur Regionalliga.

(Bayer Giants Leverkusen)

Gigantische Saisoneröffnung

Die neue Basketball-Saison 2015/2016 ist eingeläutet! Beim Testspiel in eigener Halle gegen Bundesligist Phoenix Hagen im Rahmen der Saisoneröffnung am vergangenen Donnerstag sowie beim Fan- und Familientag am Kinopolis Leverkusen tags darauf präsentierten sich die Bayer Giants Leverkusen ihren Fans, Unterstützern und Sponsoren wenige Tage vor dem ersten Ligaspiel. Beide Veranstaltungen können als erfolgreicher Start in eine spannende Saison verbucht werden.

Mit der Begegnung gegen den etablierten Erstligisten aus Hagen konnten die Bayer Giants ihren Fans ein attraktives Vorbereitungsspiel in der Smidt-Arena anbieten. Vor über 400 Zuschauern lautete die Devise für das Team von Trainer Achim Kuczmann: „Frei aufspielen, Spaß haben und Erfahrungen sammeln“. Im direkten Duell gegen die routinierten und auf höchstem Niveau erfahrenen David Bell, Adam Hess & Co. durften sich die vorwiegend jungen Bayer-Akteure beweisen – und machten ihre Sache dabei außerordentlich gut. Nach einem verhaltenen Start und vielen Treffern auf Seiten der Hagener waren die Bayer Basketballer zwischenzeitlich bis auf sechs Punkte herangekommen, ehe die Gäste endgültig davonzogen und beide Trainer die restliche Zeit für Experimente nutzten. Bei den Giants kamen alle Spieler zu ausreichend Einsatzzeit, in den Schlussminuten spielten die Giants sogar mit einer Aufstellung aus jungen Spielern, die allesamt aus dem eigenen Jugendbereich kommen. „So ein Spiel bringt unser junges Team in ihrer Entwicklung weiter nach vorne“, war Trainer Achim Kuczmann nach dem 66:100 (32:55) dennoch zufrieden.

Giants: Knipp (13), Kreklow (11), Heinzmann (11/9 Reb.), Twiehoff (10), Kuczmann (9), Heckel (4), Linßen (4), Brandon (2), Behler (2), Zraychenko, Bich, Nick

Keine 24 Stunden später wurde die neue Mannschaft am Kinopolis Leverkusen beim Giants Fan- und Familientag offiziell vorgestellt. Bei trockenem Wetter und einigen Sonnenstrahlen nutzten die vielen Fans und Familien die Gelegenheit für Autogramme und Fotos mit den Riesen der Bayer Giants. Der anwesende Kultur- und Sportdezernent der Stadt Leverkusen, Marc Adomat, wünschte den Giants für die kommende Saison alles Gute und hatte sogleich eine Bitte an Leverkusens beste Basketballer, nachdem er zuvor von Abteilungsleiter Frank Rothweiler mit Giants-Fanschal und Wimpel ausgestattet wurde: „Das Derby gegen Köln müssen wir unbedingt gewinnen!“

Eine Fotostrecke von der Saisoneröffnung und dem Fan- und Familientag finden Sie auf unserer Homepage unter „Galerie“.

Zum Abschluss der Vorbereitungsphase ging es für den Bayer-Tross dann noch zu einem Turnier nach Luxemburg, wo in Contern am Samstag und Sonntag je ein Spiel anstand. Am Samstagnachmittag unterlagen die Bayer Giants dem starken belgischen Erstligisten Wolves Verviers-Pepinster mit 72:89, schlugen sich über die gesamte Spielzeit aber wacker. Aufbauspieler Drew Brandon, der gegen Hagen wegen kleinerer Blessuren größtenteils geschont wurde, markierte in diesem Spiel 20 Punkte und war neben Timmy Knipp (21 Punkte) der Antreiber im Spiel der Giants.

Am Sonntag sorgten die Bayer Basketballer für ein erfolgreiches Ende der Vorbereitung. Gegen den AB Contern aus der ersten luxemburgischen Liga siegten die Giants mit 77:67. Erneut punktete Flügelspieler Timmy Knipp für die Giants am häufigsten. In der kommende Trainingswoche liegt die volle Konzentration dann auf dem Derby in der Smidt-Arena zum Saisonauftakt gegen die RheinStars Köln.

Giants gegen Pepinster: Knipp (21), Brandon (20), Kreklow (10), Twiehoff (7), Heinzmann (5), Zraychenko (4), Heckel (3), Behler (2), Bich, Linßen

Giants gegen Contern: Knipp (21), Kreklow (17/9 Reb.), Heinzmann (13/9 Reb.), Brandon (10/6 Reb.), Twiehoff (5/10 Reb.), Zraychenko (3/6 Reb.), Behler (3), Heckel (3), Linßen (2), Bich

Stefan Kießling besucht die Bayer Giants Leverkusen

Hoher Besuch am Montagmittag in der Leverkusener Smidt-Arena: Bayer 04-Fußballprofi und Basketballfan Stefan Kießling besuchte die Zweitliga-Basketballer der Bayer Giants Leverkusen im Rahmen eines TV-Drehs der Deutschen Fußball Liga (DFL) anlässlich seines 350. Bundesliga-Spiels am kommenden Wochenende gegen Borussia Dortmund. Kießling, in Oberfranken nahe der Basketballhochburg Bamberg aufgewachsen und passionierter Basketballer, zeigte den Fans in aller Welt seine zweite Lieblingssportart nach dem Fußball: Das Spiel mit dem orangenen Leder. Der 31-jährige Top-Stürmer spielt selbst leidenschaftlich gerne Basketball und verfolgt das Geschehen in Deutschland und in der NBA intensiv.

Gemeinsam mit den Giants-Akteuren Timmy Knipp, Ricky Kreklow und Michael Kuczmann ließ der gut gelaunte Fußballprofi bei Korblegern, Distanzwürfen und Dunkings sein beeindruckendes Können auf dem Basketballplatz aufblitzen und hatte im Zusammenspiel mit den Bayer Basketballern sichtlich Spaß. Schließlich war es nicht die erste Begegnung zwischen Stefan Kießling und den Bayer Giants. In der Vergangenheit war der Torjäger mehrmals in der Smidt-Arena bei Spielen der Leverkusener Korbjäger zu Gast – und will auch in dieser Saison die Bayer Giants vor Ort unterstützen. Damit „Kies“ für einen erneuten Fan-Besuch in der Smidt-Arena perfekt ausgerüstet ist, überreichten ihm die Bayer Giants einen Fanschal als Geschenk.

RheinStars mit Sieg, Niederlage und vielen Erfahrungswerten

Knapp zwei Wochen vor dem offiziellen Start in die 2. Basketball-Bundesliga haben die RheinStars Köln weiter Erfahrung gesammelt. Beim ersten RheinStars Cup in der ASV-Sporthalle gewannen sie zum Auftakt am Samstag gegen den künftigen ProA-Kontrahenten Bayer Giants Leverkusen klar mit 73:52 (35:33), um dann im „Quasi-Finale“ gegen den Erstligisten Phoenix Hagen mit 55:89 (22:41) am Sonntag noch deutlicher zu unterliegen.

„Gegen Leverkusen waren wir nicht 20 Punkte besser und gegen Hagen haben wir den Start verschlafen, danach wurde es annehmbar. Wir haben am Wochenende eine Menge gelernt. Das müssen wir mitnehmen und weiter an uns arbeiten. Wenn Du gewinnen willst, musst du gegen solche Mannschaften wie Phoenix Hagen von Anfang an hellwach sein. Aber wir haben ein junges Team und da sind solche Schwankungen wie beim RheinStars Cup durchaus an der Tagesordnung“, fasste Headcoach Arne Woltmann seine Eindrücke kurz und knapp zusammen.

In der rundum modernisierten ASV-Sporthalle hatten die RheinStars gegen die Bayer Giants vor allem in der zweiten Hälfte langsam aber sicher das Kommando übernommen. Gegen den arrivierten Bundesligisten aus Hagen hingegen setzte es nach dem 79:101 beim Turnier in Koblenz die zweite klare Niederlage. Allerdings konnten sich die RheinStars nach dem 6:31 in der 13. Minute bis auf 13 Punkte Rückstand Mitte des dritten Durchgangs heranarbeiten. Dann jedoch fielen bei Köln die Punkte und Körbe nicht und Hagen baute den Vorsprung kontinuierlich aus.

In der kommenden Woche testen die RheinStars am Donnerstag in Belgien gegen den dortigen Erstligisten Pepinster und am Sonntag zum Abschluss der Vorbereitung beim ProB-Ligisten City Baskets Recklinghausen. Das erste Punktspiel folgt dann am 27. September in Leverkusen, das erste Heimspiel am 2. Oktober gegen die Gladiators Trier in der ASV-Sporthalle.

RheinStars-Cup
RheinStars Köln – Bayer Giants Leverkusen 73:52 (20:20, 15:13, 17:8, 21:11)
Hamburg Towers – Phoenix Hagen 60:84
Bayer Giants Leverkusen – Hamburg Towers 53:63
Phoenix Hagen – RheinStars Köln 89:55 (16:4, 25:18, 20:15, 28:18)

Punkte gegen Hagen: Leon Baeck (11), Marin Petric (11). , David Downs (7), Lakeem Jackson (6), Aaron Jones (6),), Alex Foster (4), Antonio Pilipovic (3), Lennart Steffen (3), Tim van der Velde (2), Benedict van Laack (1), Jonny Malu (1), Leon Okpara.

Punkte gegen Leverkusen: David Downs (17), Lakeem Jackson (15), Alex Foster (9), Aaron Jones (9), Marin Petric (5), Jonny Malu (4), Leon Baeck (4), Antonio Pilipovic (3),Tim van der Velde (2), Lennart Steffen (3), Benedict van Laack (2), Leon Okpara.

Dennis Heinzmann im Interview

Die Vorfreude auf die neue Saison steigt – auch bei Center Dennis Heinzmann! Im ausführlichen Interview spricht der größte Spieler der 2. Basketball-Bundesliga kurz vor dem Saisonstart über sein erstes Jahr in Leverkusen, die anstehende Spielzeit und Mentor Hansi Gnad.

Dennis, die basketballfreie Zeit ist nun schon wieder vorbei. Gut zwei Wochen vor dem Saisonauftakt ist die Vorbereitung auf die neue Spielzeit in vollem Gange. Kribbelt es schon wieder?

Dennis Heinzmann: Es kribbelt definitiv. Die Vorfreude auf die neue Saison ist riesig. Wir hatten eine relativ lange Sommerpause, die für mich persönlich viel zu lange andauerte. Den Sommer über kein Basketball im Fünf gegen Fünf zu spielen, sondern nur in den Kraftraum zu gehen und Einzeltrainings zu absolvieren, ist für einen Mannschaftssportler nicht das Wahre. Dafür macht das Basketballspielen einfach zu viel Spaß.

Wie hast Du den Sommer verbracht? An was hast Du speziell gearbeitet und wie hast Du dich fit gehalten?

Heinzmann: Ich war mit Götz Twiehoff und Matthias Goddek in letzter Zeit sehr oft im Kraftraum, wir haben viel an der Maximalkraft und an der Schnellkraft gearbeitet. Ich persönlich war dazu noch oft Laufen und habe mich konditionell und auch von der Geschwindigkeit weiter verbessert. Seit vier, fünf Wochen trainiere ich zudem mit Hansi Gnad individuell, insbesondere im Bereich der Bewegungsabläufe unter dem Korb. Meistens sind es immer Kleinigkeiten, die er mir auf dem Weg mitgibt und an die er mich erinnert.

Mit Hansi Gnad, der dich nach Leverkusen geholt hat, ist jetzt ein enger Vertrauter von dir wieder Co-Trainer der Giants. Wie groß war die Freude als Du diese Nachricht gehört hast?

Heinzmann: Ich habe mich natürlich riesig darüber gefreut. Ich habe daher richtig Lust auf die neue Saison, weil ich mich gut entwickelt habe und das Vertrauen der Trainer spüre. Hansi ist dabei für mich ganz wichtig – und nicht nur ein Trainer, sondern auch eine Vorbildfigur und gewissermaßen ein Mentor, der mir häufig Tipps gibt und mich stetig besser machen will. Er ist natürlich eine Legende und wurde Europameister, das darf man nicht vergessen. Auch menschlich ist Hansi ein klasse Typ.

Wie groß war für dich der Sprung von der Landesliga in die 2. Basketball-Bundesliga ProA? Hast Du länger gebraucht, um dich zu akklimatisieren?

Heinzmann: Das Niveau ist hier natürlich ein ganz anderes. Ich brauchte anfangs Zeit, um mich an das schnelle Tempo im Training und im Spiel zu gewöhnen. Man passt sich aber daran an und wird zwangsläufig besser, wenn man hart trainiert. In meinen ersten Einsätzen in der 2. Basketball-Bundesliga war ich schon sehr nervös, das war der absolute Adrenalinkick. Als ich dann aber gemerkt habe, dass ich sowohl von meinen Mitspielern als auch von den Fans gut angenommen werde, bin ich schnell selbstbewusster geworden. Ich wurde ruhiger, fokussierter und konnte der Mannschaft dann auch im Saisonverlauf helfen.

Trainer Achim Kuczmann deutete schon an, dass Du in dieser Spielzeit eine noch größere Rolle im Team zugewiesen bekommst.

Heinzmann: Mir ist die Verantwortung, die mir nun gegeben wird, durchaus bewusst. Ich freue mich aber auf die Aufgabe, weil das Trainerteam mir die Sicherheit gibt, mir auch mal Fehler verzeiht und mich im Spiel nochmal besser machen kann. Ich denke, dass ich der größer werdenden Verantwortung in dieser Saison gewachsen bin.

In Deiner ersten Saison in Leverkusen bist Du bei den Giants-Fans unheimlich gut angekommen und hast dich schnell zu einem der Publikumslieblinge entwickelt. Wie hast Du die vielen positiven Signale seitens der Fans wahrgenommen?

Heinzmann: Das ist ein enorm großer Rückhalt für mich. Ich freue mich wirklich darüber, dass meine Persönlichkeit und die Art, wie ich spiele, bei den Fans super aufgenommen wird. Es motiviert einen gleichzeitig, immer mehr spielen zu wollen, sich weiter zu verbessern und an sich zu arbeiten. Deshalb blicke ich gespannt auf die kommende Saison und möchte so oft wie möglich mit den Fans und der Mannschaft Erfolge feiern.

Mit den Spielen gegen Köln und Rhöndorf kommt es seit langem wieder zu spannenden Derbys in der Region. Zudem läuft mit Till Jönke ein guter Kumpel von dir und ehemaliger Leverkusener nun für Ligakonkurrent Hanau auf. Ist das etwas besonderes für dich?

Heinzmann: Es kommen in dieser Saison in jedem Fall einige Highlights auf uns zu. Der Saisonauftakt gegen Köln ist für alle Beteiligten sicher eine tolle Sache. Ich kann nur jedem Fan raten, an diesem Tag in die Smidt-Arena zu kommen und uns beim Derby zu unterstützen. Und auch das Aufeinandertreffen mit Till wird etwas besonderes sein. Wir kennen uns sehr gut und haben früher eine Saison in der U16 bei ART Düsseldorf zusammen gespielt. Unser gemeinsamer Freundeskreis freut sich ebenfalls darauf und wird uns beide toll unterstützen. Vom Spielertyp her ist Till derjenige, der sich als Point Guard dort aufhalten wird, wo ich mich auch aufhalte. Und zwar unter dem Korb. Ich freue mich ungemein auf die direkten Duelle gegen ihn.

Towers gastieren am Rhein

Die Hamburg Towers sind am Wochenende in der Rheinmetropole Köln zu Gast. Beim RheinStars-Cup spielt die Mannschaft am Samstag gegen den BBL-Ligisten Phoenix Hagen und am Sonntag gegen Rekordmeister Bayer Giants Leverkusen aus der ProA.

Feinschliff im Training

Knapp zwei Wochen sind es noch bis zum Start der neuen ProA-Saison. Nach einer anstrengenden Testspielwoche stand in den letzten Tagen für die Türme vor allem der Feinschliff in der Verteidigung im Vordergrund. Im Training standen Coach Attarbashi in dieser Woche allerdings zeitweilig nur sieben bis acht Spieler zur Verfügung. Wie viele Spieler am Wochenende einsatzbereit sind, klärt sich auch erst kurzfristig.

Anreise Samstagvormittag – Spiel gegen Hagen am Abend

Die Towers reisen am Samstagvormittag nach Köln. Um 19:00 Uhr sind die Hamburger zum ersten Mal im Einsatz. Mit Phoenix Hagen ist im dritten Spiel hintereinander ein Team aus der BBL Gegner der Towers. Die Mannschaft aus Hagen wird von Ingo Freyer trainiert, der sowohl die seine sportliche Laufbahn, wie auch seine Trainerkarriere beim Towers-Kooperationspartner SC Rist Wedel begann. Seit 2007 ist der 44-jährige Cheftrainer in Hagen. Phoenix belegte in der abgelaufenen BBL-Saison Platz 13. Im Sommer hat sich in Hagen vor allem unter dem Korb eine Menge verändert. Der Kanadier Owen Klassen und der Amerikaner D.J. Covington sollen am Brett u.a. den Abgang von Keith Ramsay kompensieren. Topscorer beim Team von der Ruhr war in den vergangenen beiden Spielzeiten David Bell. Der 1,88m große Amerikaner wird auch in diesem Jahr die Hauptlast im Rückraum der Hagener tragen.

„Hagen spielt sehr, sehr schnell. Da wird es darauf ankommen, dass wir gut verteidigen, sonst bekommen wir die Hütte voll“, warnt Cheftrainer Attarbashi vor Spiel gegen den BBL-Teilnehmer.

Sonntagnachmittag gegen Leverkusen

Am Sonntag um 15:00 Uhr spielen die Towers dann gegen den ProA-Rivalen Bayer Baskets Leverkusen. Der Rekordmeister konnte in der Saison 2014/15 nur durch den direkten Vergleich gegenüber den Cuxhaven BasCats den Abstieg vermeiden. Letztlich belegte Leverkusen mit 10 Siegen und 20 Niederlagen Tabellenplatz 14.

Die Mannschaft der Giants hat sich im Vergleich zum Vorjahr stark verändert. Sechs Abgängen stehen neun Zugänge gegenüber, wobei ein Großteil der neuen Spieler aus der NBBL-Mannschaft der Giants stammt. Eine der Ausländerpositionen in Leverkusen sollte eigentlich mit Diante Watkins besetzt werden. Der kleine Guard ist Hamburger Basketballfans bestens bekannt, schließlich war er in den letzten Jahren der Topscorer beim SC Rist Wedel. Doch Watkins verletzte sich schwer am Meniskus, so dass die Giants Drew Brandon als Ersatz verpflichteten. Neben Brandon sind die beiden anderen Importstellen mit Timmy Knipp und Ricky Kreklow besetzt. Die drei US-Amerikaner haben gemeinsam, dass sie auf mehreren Positionen einsetzbar sind. Für Trainer Achim Kuczmann wird es außerdem auch in diesem Jahr darum gehen, die zahlreichen Talente langsam an den Profisport heranzuführen. Die Giants wurden in der Sommerpause zum wiederholten Male für ihre hervorragende Nachwuchsarbeit ausgezeichnet.

Die Begegnung gegen Leverkusen sieht Coach Hamed Attarbashi als gute Gelegenheit für die neuen Spieler im Kader der Towers, um sich an die zweite Bundesliga zu gewöhnen. „Das Spiel gegen eine ProA-Mannschaft ist vor allem für die Spieler interessant, die noch nie in der ProA gespielt haben, um zu sehen, wie das Niveau in der ProA ist“, sagte Attarbashi.

Aufeinandertreffen gegen die RheinStars erst in der regulären Saison

Gastgeber des Turniers sind die RheinStars Köln. Ähnlich wie bei den Hamburg Towers, ist das langfristige Ziel der RheinStars, den Profibasketball erneut in einer Großstadt zu etablieren. Die RheinStars sind am Wochenende aber noch nicht Gegner der Towers. Erst am 11.Spieltag der ProA Saison, Samstag den 21. November um 19:30 Uhr, sind die Kölner in der Inselpark-Arena in Wilhelmsburg zu Gast.

Spielplan RheinStars-Cup

RheinStars Köln – Bayer Giants Leverkusen – Samstag, 16 Uhr
Hamburg Towers – Phoenix Hagen – Samstag, 19 Uhr
Bayer Giants Leverkusen – Hamburg Towers – Sonntag, 15 Uhr
Phoenix Hagen – RheinStars Köln – Sonntag, 18 Uhr

Bayer Giants Leverkusen kooperieren mit Ticketmaster

Gut zwei Wochen vor dem Saisonstart starten die Bayer Giants Leverkusen den Tageskarten-Verkauf in Kooperation mit Ticketmaster Deutschland. Ticketmaster ist der weltweit führende Anbieter von Ticketlösungen und gehört zu Live Nation Entertainment, dem größten Live-Entertainment-Unternehmen der Welt. In Deutschland beschäftigt die Ticketmaster GmbH über 60 Mitarbeiter im Berliner Hauptquartier und den Büros in Hamburg, München und Frankfurt.

Durch die Kooperation mit Ticketmaster wird das Ticketsystem der Bayer Giants Leverkusen professionalisiert und zeitgemäßer gestaltet. Die Fans der Bayer Giants Leverkusen können sich nun über viele Vorteile beim Kauf von Tageskarten für die Heimspiele der Bayer Giants freuen.

Denn ab sofort ist es möglich online über www.ticketmaster.de, über unsere Homepage www.giants-leverkusen.de oder über die offizielle Facebook-Präsenz www.facebook.com/giantsleverkusen Tageskarten für alle Heimspiele der Bayer Giants Leverkusen zu erwerben. Die Fans haben zudem die Möglichkeit, explizit ihren Lieblingsplatz in der Smidt-Arena auszuwählen und eine Platzreservierung vorzunehmen, um lange Warteschlangen an der Abendkasse zu umgehen.

Die Bestellung von Dauerkarten ist nach dem Start des Tageskarten-Verkaufs nicht mehr möglich.

Die Bayer Giants Leverkusen und Ticketmaster freuen sich auf die Zusammenarbeit und blicken gespannt auf eine gemeinsame Saison in der 2. Basketball-Bundesliga!

Sieg und Niederlage beim 5. NOMA-Cup

Beim Vorbereitungsturnier des ProB-Ligisten Iserlohn Kangaroos am letzten Wochenende belegen die Bayer Giants Leverkusen nach einem Sieg und einer Niederlage den insgesamt dritten Rang.
Im ersten Spiel des Turniers am vergangenen Samstag mussten sich die Bayer Giants nach schwächerer Leistung dem stark aufspielenden Gastgebern etwas überraschend mit 66:85 geschlagen geben. 27 Ballverluste und eine schwache Trefferquote aus dem Feld waren die Gründe für die Niederlage gegen den klassentieferen Gegner. „Da haben wir nicht gut gespielt und Ball zu wenig bewegt. Vielleicht war es aber genau der richtige Zeitpunkt für eine Niederlage, nachdem wir in der Vorwoche beim Turnier in Koblenz zwei souveräne Siege feiern konnten“, sagte Trainer Achim Kuczmann.

Einen Tag später zeigten die Giants gegen die Licher Basketbären schon wieder ein anderes Gesicht. Mit etwas Wut im Bauch gewannen die Bayer Basketballer angeführt vom starken Ricky Kreklow (26 Punkte) deutlich 83:58, obwohl die Giants auf Anton Zraychenko (krank), Michael Kuczmann (Pferdekuss) und Leon Thomé (Knieverletzung) verzichten mussten. „Am Sonntag sind wir super zurückgekommen. Der Ball lief nun wieder schnell und so konnten wir uns viele Wurfchancen kreieren“, erklärte Achim Kuczmann, der vor allem mit der Reboundarbeit seines Teams zufrieden war. Die Giants griffen sich an beiden Tagen starke 39 bzw. 50 Rebounds. „Unser Rebounding verteilt sich in dieser Saison auf vielen Schultern, auch unsere Aufbau- und Flügelspieler rebounden sehr gut.“

Angesprochen auf seine drei neuen US-Amerikaner, ist Headcoach Achim Kuczmann nach den ersten Trainingswochen sehr zufrieden. „Für die kurze Zeit machen es die drei schon sehr gut. Die Jungs durchlaufen in der Vorbereitung gewissermaßen einen Lernprozess, der noch nicht abgeschlossen ist. Wir müssen Geduld haben. In den Testspielen haben aber alle drei ihre Qualitäten gezeigt. Mit ihnen können wir schnellen Basketball spielen.“

Am nächsten Wochenende wartet auf die Bayer Giants schon das nächste ambitionierte Vorbereitungsturnier. In Köln trifft der Rekordmeister auf die beiden Ligakonkurrenten RheinStars Köln (12.09., 16 Uhr) und Hamburg Towers (13.09., 15 Uhr).

Punkte gegen Iserlohn: Kreklow (14/6 Reb.), Heinzmann (9), Twiehoff (8/11 Reb.), Knipp (8/7 Reb.), Goddek (7), Heckel (7), Brandon (5), Kuczmann (3), Bich (3), Behler (2)
Punkte gegen Lich: Kreklow (26/7 Reb.), Twiehoff (16/9 Reb.), Brandon (13/5 Reb./5 Ass.), Knipp (9), Goddek (8), Heinzmann (6/12 Reb.), Kuczmann (5), Bich, Behler, Heckel

Saisoneröffnung und Premiere: RheinStars-Cup mit starker Besetzung

Beko-BBL-Bundesligist Phoenix Hagen sowie die Zweitligisten Hamburg Towers, Bayer Giants Leverkusen und die RheinStars Köln als Gastgeber bilden die Grundlage für den stark besetzten ersten RheinStars-Cup am 12. und 13. September in der ASV-Sporthalle.

„Rein sportlich betrachtet haben wir den Basketballfreunden zur Saisoneröffnung schon länger kein solches Turnier mehr bieten können. Ich freue mich, das wir auch mit dem Teilnehmer-Feld unsere Entwicklung dokumentieren können“, sagt Stephan Baeck als geschäftsführender Gesellschafter der RheinStars Basketball GmbH.

Alle Mannschaften bestreiten zwei Spiele. Den Auftakt bildet am Samstag (ab 16 Uhr) das rheinische Derby zwischen Köln und Leverkusen, bevor am Abend Hamburg und Hagen ab 19 Uhr aufeinandertreffen. Am Sonntag beginnen die Towers und Giants um 15 Uhr. Zum Abschluss des Turniers treffen die RheinStars von Headcoach Arne Woltmann ab 18 Uhr auf die klassenhöheren Hagenern. Einer der Klublegende von Hagen spielt allerdings inzwischen für die RheinStars als Center. Der mittlerweile 39 Jahre alte „Storch“ Bernd Kruel spielte 16 Jahre seiner 21jährigen Karriere in Hagen. Im Anschluss an das letzte Spiel laden die RheinStars zur Autogramm- und Foto-Session am Feld.

Mit dem RheinStars-Cup startet auch der Verkauf der Eintrittskarten über KölnTicket. Die Tageskarten kosten zwischen 8 Euro in der einfachsten Kategorie und 15 Euro für die Courtside-Seats. Kombitickets für beide Tage zwischen 12 Euro und 25 Euro. Über die Saalplanbuchung können ein bis höchsten zehn Tickets auf einmal geordert werden. Dauerkarten haben keine Gültigkeit! Zu den Tickets geht es direkt hier

In Kürze sollen dann auch alle Heimspiele der RheinStars sowie der Kauf von Dauerkarten ins System eingepflegt werden. Dauerkarten-Inhaber erhalten ihre Saisontickets zum ersten Heimspiel in der 2. Basketball-Bundesliga am 2. Oktober gegen die Gladiators Trier (20.00 Uhr)

Das Kundenportal Kölnticket zählt zu den Angeboten DERTICKETSERVICE.DE GmbH, die sich seit 25 Jahren auf den Verkauf von Tickets in der Metropolregion Rheinland spezialisiert haben.

RheinStars-Cup

RheinStars Köln – Bayer Giants Leverkusen – Samstag, 16 Uhr
Hamburg Towers – Phoenix Hagen – Samstag, 19 Uhr
Bayer Giants Leverkusen – Hamburg Towers – Sonntag, 15 Uhr
Phoenix Hagen – RheinStars Köln – Sonntag, 18 Uhr

Drei hochkarätige Tests beim Hans-Witsch-Turnier

Am Wochenende testet der ProA-Aufsteiger beim traditionsreichen Hans-Witsch-Turnier in Koblenz. Dann trifft der Zweitligist auf die klassenhöheren Beko-BBL-Erstligisten Medi Bayreuth (Freitag, 18 Uhr), Fraport Skyliners (Samstag, 17.30 Uhr) und Phönix Hagen (Sonntag, 15 Uhr).

Tickets für alle Tage kosten 20 Euro, Tageskarten 8 Euro

Wichtige Schritte in die richtige Richtung

Die Licher BasketBären haben mit der Teilnahme am NOMA Cup 2015 in Iserlohn einen weiteren Entwicklungsschritt in der Vorbereitung auf die Saison 2015/16 gemacht. Auch wenn das Team von Cheftrainer Joan Rallo Fernandez an diesem Wochenende keinen Sige gegen die beiden ProA-Teams finke baskets Paderborn und BAYER GIANTS Leverkusen einfahren konnte, so hat die Mannschaft, die sich immer noch in der Findungsphase befindet, weitere, wichtige Schritte in der Vorbereitung machen können.

Joan Rallo Fernandez über die Teilnahme am Vorbereitungsturnier: „Ich bin stolz auf mein Team und auch weitestgehend zufrieden mit der Leistung an beiden Tagen. Wir sind immer noch mitten in der Vorbereitung und gemessen an den beiden starken Gegnern aus der ProA kann ich mit Fug und Recht sagen, dass die Mannschaft sich gut geschlagen hat.
Während wir viel vergeben mussten wegen zu vielen turnovers, fouls und einer vergleichsweise schlechten Trefferquote, bin ich dennoch zufrieden weil deutlich wurde, dass andere Dinge, die wir im Training schon oft durchgegangen sind, sich zunehmend verfestigen. Wir hatten an beiden Tagen gute Spielphasen, in denen wir kurzzeitig auf Augenhöhe agieren konnten. Mir ging es auch darum, dass die Einstellung auf dem Feld sich festigt. Wenn ein Spieler beispielsweise in der offense eine schlechte Leistung zeigte, so ließ er sich in der defense nicht aufhalten. Langfristig muss beides gleich gut und konstant funktionieren aber für den Moment finde ich diese Dinge wichtig. Jetzt geht es neben weiteren, technischen Dingen auch darum, die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit zu treffen. Wenn ich beide Tage miteinander vergleiche, würde ich sagen, wir waren am Samstag auf einem Leistungsniveau von 60% und am Sonntag schon bei 70%. Das sind kleine, aber wichtige Schritte. Wie gesagt, man darf sich nicht von dem Endergebnis zum jetzigen Zeitpunkt nicht negativ beeinflussen lassen – beide Gegner sind starke ProA-Teams. Und wir wissen nach diesem Wochenende natürlich noch besser, auf welche Dinge wir in den verbleibenden Wochen den Fokus im Training legen müssen und welche Entscheidungen jetzt noch nötig sind und werden dies natürlich tun. “

Leider mussten die Licher BasketBären ohne Bjarne Kraushaar und Moritz Overdick nach Iserlohn reisen. Beide konnten krankheitsbedingt nicht am Turnier teilnehmen.

Die Licher BasketBären spielten am Samstag gegen die finke baskets Paderborn und gingen mit 81:67 (Paderborn) aus der ersten Turnierpartie. Für die Licher BasketBären spielten: Konstantin Kovalev, Simon Kutzschmar (4), Viktor Klassen (10), Alen Pjanic, Elijah Allen (23), Daniel Dörr (9), Nil Angelats (5), Vinzent Zimmer, Marian Schick (11), Onur Mehmed, Max Mayer (5).

Am Sonntag spielten die Licher BasketBären um den Platz 3 gegen die BAYER GIANTS Leverkusen und gingen mit 83:58 (Leverkusen) aus der Partie. Es spielten: Konstantin Kovalev (11), Simon Kutzschmar (12), Viktor Klassen, Alen Pjanic (2), Elijah Allen (9), Daniel Dörr (6), Nil Angelats (8), Vinzent Zimmer, Marian Schick (10), Onur Mehmed, Max Mayer.

Die Teilnehmer des Vorbereitungsturniers waren:

Licher BasketBären
finke baskets Paderborn (Pro A)
BAYER GIANTS Leverkusen (ProA) und
Iserlohn Kangaroos (ProB Nord).

Gewinner des NOAM Cup 2015 sind die finke baskets Paderborn.

Am kommenden Freitag, den 11. September 2015 um 20 Uhr treffen die Licher BasketBären beim vorerst letzten Testspiel für die Saison 2015/16 auf das Team BIS Baskets Speyer.