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Neu in Leverkusen: Devon Bookert vertritt Quentin Goodin

Die Verantwortlichen der BAYER GIANTS Leverkusen haben auf die Verletzung von Quentin Goodin reagiert und zunächst bis Ende September 2021 Devon Bookert verpflichtet.

Für Trainer Hansi Gnad ein logischer Schritt: „Muskuläre Probleme sind von ihrer Ausfalldauer schwer einzuschätzen. Wir wollen Quentin alle Zeit der Welt geben, um sich von dieser Verletzung in Ruhe zu erholen. Gleichzeitig müssen wir aber auch die Energie des Kaders im Auge behalten. Da auch Lennard Winter noch nicht wieder im Training ist, wollen wir Luca Kahl, Nico Funk und Nino Vrencken in der Vorbereitung nicht verheizen, damit sie genügend Körner für die Saison haben. Geschäftsführer Henrik Fronda ergänzt: „Quentin hat eine zentrale Rolle in unserer Kaderplanung. Aufgrund der unklaren Verletzungsdauer sowie dem hohen Pensum in der Saisonvorbereitung, mussten wir nach einer kurzfristigen Lösung suchen. Wir sind froh, dass wir mit Devon einen adäquaten Ersatz gefunden haben.“

Devon Bookert hat eine bis hierhin interessante Karriere erlebt. Im Januar 1993 in Anchorage, Alaska geboren, hat sich der US-Amerikaner als erfolgreicher Spieler an der Highschool eine Vielzahl von Angeboten renommierter Universitäten erarbeitet. Im Sommer 2012 entschied sich Bookert für die Florida State University (NCAA l), die in der Atlantic Coast Conference auf Hochschulen wie North Carolina Tar Heels, Duke University oder Syracuse trifft. Schnell etablierte sich der 1,91 Meter große Guard und wurde bereits in seiner zweiten Saison Starter der „Seminoles“, die er als Spielmacher durch die NCAA führte. Der ganz große Teamerfolg mit der Florida State blieb zwar für Bookert aus, seine Durchschnittswerte im Abschlussjahr von 9,5 Punkten und 2,7 Assists pro Spiel können sich dennoch sehen lassen.
Zur Saison 2017/18 wechselte Devon nach Tschechien und lief dort für USK Prag auf. Bei den Hauptstädtern etablierte sich der US-Amerikaner als Punkteoption Nummer Eins und erzielte in 24 Saisonspielen durchschnittlich 15,5 Zähler pro Begegnung. Gleich zweimal wurde Bookert von den Fans und der Basketball-Fachpresse zum „Spieler des Monats“ in der NBL (1. Liga in der Tschechischen Republik) ausgezeichnet. Gleichzeitig wurde er im Oktober 2017 von den Rio Grande Valley Vipers, das Farmteam der Houston Rockets, im Draft der NBA G-League in der dritten Runde ausgewählt. Zwar kam der heute 28-Jährige nie für die Vipers zum Einsatz, allerdings erhielt er bei den Austin Spurs (das G-League-Team der San Antonio Spurs) 2018/19 Spielminuten. Insgesamt 14-mal kam der athletische Point Guard für die Texaner zum Einsatz und erzielte 3,5 Zähler pro Spiel. In der Saison 2019/20 erhielt er erst recht spät ein Angebot aus Übersee, Bookert entschied sich aber in den USA zu bleiben, da seine Ehefrau Nachwuchs erwartete. Er blieb Teil des Trainingskaders der Austin Spurs, bevor die COVID19-Pandemie ihm einen Strich durch die Rechnung machte. Nun möchte Trevor sich bei den GIANTS für europäische Klubs empfehlen: „Es ist toll, dass wir diese Vertretung für Quentin so schnell realisieren konnten“, zeigt sich Gnad zufrieden. „Trevor wird die Jungs auf der Eins entlasten und kann sich selber auf hohem europäischen Niveau zeigen. Wir freuen uns darauf, ihn in den kommenden Tagen auf dem Parkett zu sehen. Seine Qualitäten sind unbestritten!“

Ob Bookert bereits am Mittwoch im Testspiel gegen RASTA Vechta (18 Uhr) zum Einsatz kommt ist ungewiss. GIANTS-Fans können aber darauf hoffen, dass er für das Team im öffentlichen Testspiel gegen die JobStairs GIESSEN 46ers (Samstag, 18 Uhr / Ostermann-Arena) aufläuft.

Steckbrief Devon Bookert
Geburtstag: 27. Januar 1993
Geburtsort: Anchorage, Alaska (USA)
Nationalität: USA
Position: Point Guard / Shooting Guard
Größe: 1,91 m
Gewicht: 88 Kg
Trikotnummer: #27
Letzte Vereine: Austin Spurs (NBA G-League), USK Prag (Tschechien)

Quelle: Bayer Giants Leverkusen

Ein Talent mit Perspektive: Warm Welkom, Nino Vrencken

Die BAYER GIANTS Leverkusen begrüßen mit Nino Vrencken ein Talent mit Perspektive. Der U18-Nationalspieler der Niederlande wechselt von der Basketball Academy Limburg an den Rhein und hat einen Vertrag bis 2023 unterschrieben.

Bereits im zarten Alter von 17 Jahren sammelte Vrencken erste Erfahrungen in der Dutch Basketball League (DBL), der höchsten Spielklasse der Niederlande. Zu insgesamt vier Einsätzen kam der wendige Guard für Limburg und konnte gegen die The Hague Royals seine ersten Zähler im Profibereich markieren. Der Basketball-Öffentlichkeit in unserem Nachbarland wurde er durch die Teilnahme an der U16 B-EM im Jahr 2019 bekannt. Dort markierte er in insgesamt acht Partien im Durchschnitt gute 11,1 Punkte pro Partie. Seitdem hat er sich als „großes Talent“ in den Niederlanden in den Fokus gespielt. Nun will Nino in der Farbenstadt einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung gehen. Er wird nicht nur für die NBBL und Herren ll des TSV Bayer 04 Leverkusen auf Korbjagd gehen, sondern auch ein Teil der GIANTS in der ProA werden.

NBBL-Coach und GIANTS-Assistenztrainer Jacques Schneider freut sich auf den Neuzugang, welcher bereits in den ersten Trainingseinheiten zu überzeugen wusste: „Nino hat in Limburg eine gute Grundausbildung genossen. Er ist technisch versiert, verfügt über ein starkes Spielverständnis und ist auf dem Parkett kreativ veranlagt. Vrencken sieht bei uns die Möglichkeit, sich in der NBBL und der 1. Regionalliga West zu entwickeln. Ich bin mir sicher, dass er sich schnell an das Level gewöhnen und im Team, zumindest in der U19-Bundesliga, ein Leistungsträger werden wird. Es beweist einmal mehr, wie interessant das Leverkusener Basketballprogramm für junge Akteure geworden ist.“ Karsten Schul, Coach der Herren ll, beschreibt den aus Herlen stammenden Guard wie folgt: „Nino ist ein extrem ballgewandter Spieler, der auf dem Feld flink agiert und Verantwortung übernimmt. Ich bin mir sicher, dass er BAYER bereichern und uns eine Menge Freude bereiten wird. Wir werden ihn in seiner Entwicklung bestmöglich unterstützen.“

Vorbereitung der GIANTS ist angelaufen

Derweil läuft die Saisonvorbereitung bei den „Giganten“ auf Hochtouren. Nach dem ausführlichen Medizincheck in Köln in der Vorwoche, arbeiten die Leverkusener in den Übungseinheiten hart. Ganz zur Freude ihres Cheftrainers Hansi Gnad: „Alle Spieler haben in den vergangenen Tage gut mitgearbeitet und sich reingehangen. Mit dem Einsatz bin ich sehr zufrieden. Wir arbeiten aktuell an den Basics, die unsere Spielidee die neue Saison betreffen. Das alles wird noch einiges an Zeit benötigen. Umso besser, dass es am Wochenende endlich wieder losgeht.“

In der Tat stehen die ersten beiden Testspiele für die GIANTS in Kürze auf dem Programm. Am Freitag (13.08.2021 um 19:30 Uhr) trifft der Rekordmeister auf Phoenix Hagen, am Samstag (14.08.2021 um 16 Uhr) reist der Leverkusener Tross in Richtung Domstadt. Dort spielen J.J. Mann, Spencer Reaves, & Co. gegen die RheinStars Köln. Ein erster Härtetest für BAYER: „Hagen ist immer ein Gegner, der sehr schwierig zu spielen ist. Die neuen Akteure in unseren Reihen lernen so das ProA-Niveau schon einmal kennen“, so Gnad. „Auch das Spiel gegen Köln wird uns weitere Erkenntnisse liefern. Alles in allem sind die Ergebnisse am Wochenende für uns zweitrangig. Wir möchten einige Dinge auf dem Feld ausprobieren und allen Jungs Minuten geben.“

Tickets für die Begegnung in Hagen-Haspe sind leider ausverkauft. Die Partie bei den RheinStars aus Köln findet ohne Zuschauer statt. Selbstverständlich gibt es alle Statistiken und Informationen zu den beiden Spielen bei uns in den Sozialen Medien.

Quelle: Bayer Giants Leverkusen

GIANTS-Nachwuchsspieler Joel Lungelu und Lennart Litera komplettieren den Kader des Rekordmeisters

Die beiden Akteure werden als die jüngsten Spieler der BAYER GIANTS Leverkusen in die Saison 2021/22 gehen. Mit den Zusagen von Lungelu und Litera ist der Kader der Farbenstädter komplett.

Der Abgang von Michael Kuczmann (wir berichteten) war für die gesamte Basketballabteilung ein emotionaler Moment. Seit frühster Kindheit war der gebürtige Leverkusener Teil des BAYER-Programms und eine wichtige Identifikationsfigur des Klubs. In Joel Lungelu und Lennart Litera haben die GIANTS zwei Spieler in ihre erste Mannschaft hochgezogen, die trotz ihrer erst 18 Jahren viele Spielzeiten im Jugendbereich an der Tannenbergstraße verbracht haben.


Joel Lungelu ist ein gutes Beispiel für die langjährige und intensive Jugendarbeit beim TSV Bayer 04 Leverkusen. Der Deutsch-Kongolese läuft seit frühester Kindheit  für BAYER auf und traf in dieser Zeit auf Coaches, die ihn in der Farbenstadt bestmöglich ausbildeten. So begleitete ihn unter anderem auch Jugendkoordinator Thomas Röhrich als Headcoach, der ihn über viele Jahre hinweg förderte: „Joel ist ein Spieler, dessen Entwicklung mich überrascht hat. Als er in der U10 zu uns kam war er noch recht unbeweglich und musste an seiner Athletik arbeiten. Doch er verbesserte sich von Jahr zu Jahr und arbeitete stets an seinen Schwächen. Spätestens in der JBBL konnte man sehen, dass er in einer Mannschaft einen wichtigen Spot einnehmen kann. Für einen großen Spieler ist er ein sehr sicherer Schütze aus der Mitteldistanz, der so für Unruhe in der gegnerischen Verteidigung sorgen kann. Ich freue mich sehr für ihn, dass er den nächsten Schritt in seiner Laufbahn macht und künftig Teil der GIANTS ist.“ Jacques Schneider, Co-Trainer der ersten Mannschaft und Headcoach von Lungelu in der NBBL, beschreibt seinen Schützling wie folgt: „Joel verfügt über die körperlichen Voraussetzungen, im Training der GIANTS die älteren Spieler zu fordern. Er kennt den Standort Leverkusen bestens und ist ein waschechtes Eigengewächs des Klubs. Die Nominierung für den ProA-Kader war für Joel etwas ganz Besonders und ich bin mir sicher, dass er diese Chance nutzen wird.“

Lennart Litera ist ein komplett anderer Typ Spieler als es sein neuer Teamkollege bei den BAYER GIANTS ist. Ausgebildet in der Jugend bei BBV Köln-Nordwest, wollte der Guard den nächsten Schritt seiner Entwicklung gehen und wechselte im Sommer 2017 in die Farbenstadt. Dort etablierte sich Lennart schnell als Leistungsträger in der JBBL des TSV und wurde auch ein wichtiger Baustein in der U19-Bundesligamannschaft. Dabei hinterließ der 1,91 Meter große Litera einen so guten Eindruck, dass er zum Nominierungslehrgang der U18-Nationalmannschaft des DBB eingeladen wurde. Dem Combo-Guard traut Schneider eine steile Entwicklung zu: „Wir möchten Lennart langsam an die ProA heranführen und ihm genug Zeit geben, um sich an das Niveau zu gewöhnen. Körperlich muss er zwar noch ein wenig zulegen, aber er verfügt über großes Spielverständnis und agiert sehr clever. Wir freuen uns darauf, mit einem talentierten Jungen wie ihm arbeiten zu können.“ Thomas Röhrich ergänzt: „Lennart verfügt über eine Gabe, die nicht viele Spieler besitzen, nämlich aus der Bewegung gute Würfe zu nehmen und diese sicher zu verwerten. Er ist ein talentierter junger Mann, der eigene Würfe kreieren kann und somit stets Gefahr ausstrahlt.“

Auch GIANTS-Headcoach Hansi Gnad freut sich auf die beiden Youngsters: „Ich arbeite sehr gerne mit jungen Spielern zusammen, die über Talent verfügen. Das ist bei Joel und Lennart definitiv vorhanden. Lennart hat bereits in der Saison 2020/21 einige Male mit dem ProA-Team trainiert und sich dabei gut gegen die erfahrenen Jungs behaupten können. Vor allem aber zeigt er gegen ältere Spieler keine Angst, was ich extrem wichtig finde. Er ist sehr flexibel einsetzbar und gibt immer 100 Prozent Einsatz. Joel ist ewig im Verein und beweist, dass man es von der U10 bis in erste Herren der BAYER-Basketballer schaffen kann. Als Brettspieler verfügt er trotz seiner Größe über einen sicheren Wurf aus der Distanz und ist körperlich sehr robust. Der gesamte Trainerstab möchte die beiden Jungs früh einbinden, um sie bestmöglich zu fördern.“


Beide Akteure sollen hauptsächlich Minuten in der zweiten Herrenmannschaft des TSV Bayer 04 Leverkusen in der 1. Regionalliga West sammeln. Das Team von Coach Karsten Schul verfügt aktuell über sieben Spieler. In der kommenden Woche sollen weitere Zusagen für 2021/22 folgen.

In der ProA-Mannschaft stehen dem Leverkusener Trainerduo Hansi Gnad und Jacques Schneider mit Litera (Rückennummer #4) und Lungelu (#55) insgesamt 15 Spieler für die Saison 2021/22 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zur Verfügung. Jetzt gilt es, aus dem Kader eine geschlossene Einheit zu formen, welche in der Liga zu überzeugen weiß.


Kader der BAYER GIANTS Leverkusen (Stand: 06.08.2021): Joel Lungelu, Lennart Litera, Spencer Reaves, Robert Merz, Dennis Heinzmann, Luis Figge, Nico Funk, Quentin Goodin, Ferenc Gille, Lennard Winter, Thomas Fankhauser, Luca Kahl, Melvin Jostmann, Marko Bacak und J.J. Mann.

Quelle: Bayer Giants Leverkusen

Ein Urgestein geht: Michael Kuczmann läuft nicht mehr für BAYER auf

Michael Kuczmann wird in Zukunft nicht mehr für die Korbjäger unter dem Bayer-Kreuz auf Punktejagd gehen. Der gebürtige Leverkusener hat sich in seinem beruflichen Umfeld neuorientiert und tritt vom aktiven Leistungsbasketball zurück.

Es gibt sie, diese Dinge, die einfach zusammengehören. Die Bayer AG verbindet man ohne große Umschweife mit der Stadt Leverkusen, während der Eiffelturm fest zu Paris gehört. Ähnlich war die Symbiose zwischen den BAYER GIANTS und Michael Kuczmann. Seit seiner Geburt, dem 27. März 1993, ist der Sohn von Trainerlegende Achim Kuczmann aktiver Part der Basketballabteilung des TSV Bayer 04. Seitdem hat Michi eine Menge erlebt…


Seit zehn Jahren in der BARMER 2. Basketball Bundesliga unterwegs

Zu Beginn der Saison 2011/12 waren die Zeiten bei den GIANTS andere. Die Leverkusener Basketballer stellten sich auf der Führungsebene komplett neu auf. Frank Rothweiler wurde neuer Abteilungsleiter, während Achim Kuczmann als Trainer an der Bismarckstraße übernahm. Es galt damals die BAYER-Basketballer in der ProB zu etablieren, schließlich ging der Klub in seine insgesamt dritte Spielzeit in der 2. Basketball Bundesliga.

Im Frühjahr 2011 fand auch Michael Kuczmann den Weg ins Team der ersten Mannschaft. Zuvor durchlief der Flügelspieler alle Leistungsmannschaften des Vereins inklusive NBBL unter Trainerin Katrin Hering. Doch die Saison 2011/12 war keine einfache „Premierenspielzeit“ für Michi. Das Team spielte gegen den Abstieg und konnte sich erst in den damaligen Playdowns gegen die Gießen Pointers in einer engen „Best-of-Three“-Serie mit 2:1 durchsetzen. Doch eine Erinnerung bleibt haften: Am 10. Dezember 2011 reisten die GIANTS zum BSV Wulfen. Lange Zeit lagen die Rheinländer abgeschlagen zurück – bis Michael Kuczmann gefühlt jeden Wurf traf. Hier ein Dreier, dort ein Layup: Zwar verloren die „BAYER-Boys“ schlussendlich mit 64:66, dennoch waren die 17 Punkte von Michi der Beweis, dass der junge Akteur im zarten Alter von 18 Jahren auch im Seniorenbereich mithalten kann: „Der Moment ist einer von vielen, der für mich heraussticht“, erklärt Kuczmann. „Damals ist wirklich jeder Ball den ich geworfen habe in den Korb der Wulfener geflogen. An diesem Abend habe ich gemerkt, dass ich auf dem Level mithalten kann.“

In der darauffolgenden Saison gewinnt BAYER die Meisterschaft in der ProB, steigt in die ProA auf und muss nach der Spielzeit 2015/16 absteigen. Es folgen für Kuczmann einige Jahren in Deutschlands dritthöchster Spielklasse, bevor man 2019 grandios den ProB-Titel erringt und sich in der Folge zwei Jahre später das sportliche Teilnahmerecht an der BBL erspielt. All dies hat Michael nicht nur hautnah miterlebt, sondern war ein wichtiger Teil der Geschichte und wahrscheinlich könnte der inzwischen 28-Jährige ein 500-seitiges Buch über seine Erlebnisse im BAYER-Dress schreiben. Deshalb fällt es ihm auch schwer, den EINEN Moment seiner Karriere zu benennen: „Es gab so viele besondere Ereignisse in meiner Spielerlaufbahn, an die ich gerne zurückdenke“, sagt Michi mit glänzenden Augen. „Die 48 Punkte von Josh Parker in Dresden 2013, der Dreierregen von Matthias Goddek gegen Wolfenbüttel, als er zehn seiner 11 Versuche von draußen traf. Die Meisterschaften in der ProB, die Vizemeisterschaft in der ProA, aber genauso auch die Tiefschläge wie der Abstieg 2016, der mich damals arg mitgenommen hat. Die vergangenen zehn Spielzeiten sind wie Flug vergangen“. Dabei hat sich Kuczmann einige Kindheitsträume erfüllt: „Wenn du auswärts auf dem Parkett in Quakenbrück, Gießen oder Vechta stehst, wo die Stimmung sehr laut und einschüchternd ist, dann ist das etwas ganz Besonderes. Genauso wie die Derbys gegen Schwelm und Köln, wo die Brisanz förmlich in der Luft lag – das war einfach phänomenal.“

Am Ende kann „Kucze“ auf insgesamt 281 Spiele in der 2. Basketball Bundesliga zurückschauen. 152-mal stand Michi in der ProA auf dem Parkett, 129 Begegnungen bestritt der Shooting Guard in der ProB. In der Endrunde, den Playoffs, war er in 33 Spielen aktiv. Wir könnten jetzt noch auflisten, wie oft Michael zweistellig gepunktet hat, dass würde den Rahmen aber sprengen. Sein Karriere-Bestwert in der Kategorie „Punkte“ kam am 22. November 2015 zustande. Damals markierte Kuczmann 22 Zähler beim 88:76-Erfolg über die WHITE WINGS Hanau.


Mehr Zeit für den Beruf und das Privatleben

Doch was bewegt Michi dazu, seine Karriere auf Eis zu legen? „Ich bin einfach an einem Punkt im Leben angelangt, an dem es immer schwieriger wird, den hohen Ansprüchen des Profibasketballs gerecht zu werden. Durch das steigende Niveau in den vergangenen Jahren, aber auch durch meinen Abschluss des Studiums und den erfolgreichen Start ins Berufsleben, hat sich eine Entscheidung aufgedrängt. Es fiel mir ganz sicher nicht leicht, aber unter Berücksichtigung aller Faktoren macht es am meisten Sinn, mich in Zukunft mehr auf meinen beruflichen Werdegang zu konzentrieren.“

Nach gut 20 Jahren wird Kuczmann also keinen professionellen Basketball mehr spielen. Die Erinnerungen bleiben aber: „Ich erinnere mich noch gut an mein erstes U10-Training bei BAYER oder einen 145:10-Sieg in der U14 NRW-Liga…den gab es wirklich“, lacht Michi. „Jetzt freue ich mich aber darauf, viel Freizeit mit meiner Frau und der Familie zu verbringen. Ich kann das erste Mal nach unzähligen Jahren wieder in den Winterurlaub fahren, ohne auf den Spielplan zu schauen. Auch wenn Basketball immer ein wichtiger Teil meines Lebens war, bin ich nicht böse auch mal am Wochenende die Beine hochlegen zu können.“

Ein anderer Verein kommt für das Leverkusener Eigengewächs nicht in Frage, dafür ist Michael zu sehr Anhänger der „Riesen vom Rhein“, wie er erklärt: „Die Entscheidung für einen anderen Klub zu spielen, wäre sehr schwer für mich. Ich bin durch und durch ein GIANT, seit Kindesbeinen an. Mir vorzustellen, dass ich für eine andere Mannschaft auflaufe, fällt mir schwer.“ Stattdessen hat Michi einen anderen Plan: „Ich werde die Jungs künftig von den Rängen aus unterstützen. Wie früher halt, als Fan.“ Bedanken wollte sich Michi allerdings noch: „Vielen Dank an alle Menschen, denen ich den vielen Jahren über den Weg gelaufen bin. Die, die mich von der Tribüne aus angefeuert haben. Die Personen, die mit mir nach dem Spiel über so viele Dinge gesprochen und mich nach Niederlagen immer wieder aufgebaut haben. Ganz besonders möchte ich mich für den Support bei allen Mitspielern, Trainern, Physios und den Helfern in der Rundsporthalle bedanken. Die gefeierten Erfolge wären ohne diese Personen niemals möglich gewesen.“

Die BAYER GIANTS freuen sich über den Fan Michi Kuczmann, verlieren aber vor allem einen sympathischen und bodenständigen Menschen, der wie kein Zweiter für die Werte des Vereins steht. Lieber Michael: Mach es gut, genieß deine Freizeit und bis bald in der Ostermann-Arena – Danke für deinen unermüdlichen und vorbildlichen Einsatz auf dem Feld.


Stimmen zum Abgang von Michael Kuczmann

Hansi Gnad (Headcoach der BAYER GIANTS): „Dieser Abgang tut nicht nur mir, sondern dem gesamten Verein weh. Ich kenne Michi schon seit frühesten Kindesbeinen an, als ich noch selber aktiv für BAYER war. Damals hat er nach dem Spiel pausenlos auf den Korb in der Rundsporthalle geworfen. Er war, wie sollte es auch anders in der Familie Kuczmann sein, absolut basketball-begeistert. Für mich ist er das Sinnbild der GIANTS. Michael hat jedes Leistungsteam bis hin zur ersten Mannschaft in Leverkusen durchlaufen. In vielen Spielen war er ein ganz wichtiger Bestandteil des Teams, ohne sich über seine Mitspieler zu stellen. Diese Eigenschaft hat ihn stets ausgezeichnet, der Erfolg der gesamten Mannschaft stand für Michi über allem. Jetzt hat er eine Entscheidung zugunsten seines Berufslebens getroffen, welche auch für ihn sicherlich nicht einfach war. Ich kann dies absolut nachvollziehen. Mit 28 Jahren ist Michi jedoch noch nicht in einem Alter, wo er die Basketballschuhe an den berühmten Nagel hängen muss. Wer weiß, was in Zukunft noch passiert? Erst einmal wünsche ich Michi, einer Identifikationsfigur der BAYER GIANTS Leverkusen, alles Gute für sein weiteres Berufsleben und ich freue mich darauf, ihn in der Ostermann-Arena zu begrüßen.“

Frank Rothweiler (Abteilungsleiter der Basketballer des TSV Bayer 04 Leverkusen): „Ich habe sehr großen Respekt vor Michi’s Entscheidung. Bei mir schlagen zwei Herzen in der Brust: zum Einen verlieren wir einen unheimlich sympathischen Spieler, dessen Verhalten auf und abseits des Spielfeldes stets von Professionalität und Fairness geprägt war. Michi verkörpert für mich die wichtigsten Werte, die wir als BAYER GIANTS vertreten wollen. Auf der anderen Seite gönne ich Michi und seiner noch jungen Familie von Herzen, dass sie ab sofort sehr viel mehr wertvolle Zeit füreinander haben und ihre Wochenenden nach vielen Jahren endlich selbst planen und einteilen können. Mich persönlich verbindet eine langjährige Freundschaft zur gesamten Familie Kuczmann und ich würde mich sehr freuen, wenn die enge Verbundenheit zu den GIANTS auch in Zukunft besteht und wir uns bei vielen ProA Heimspielen in der Halle sehen. Ein großes persönliches Dankeschön an Michi für seine vielen tollen Jahre im Trikot unserer BAYER-Basketballer und beruflich und privat alles Gute für die Zukunft.“

Henrik Fronda (Geschäftsführer der GIANTS): „Dass ein Spieler nach mehr als 10 Jahren bei ein und derselben Profi-Station verabschiedet wird, hat nicht nur im Basketball Seltenheitswert. Michi hat war als Urgestein eine echte Identifikationsfigur der Giants und daher ist es für uns selbstverständlich, dass mit ihm auch die Nummer 25 in „Rente“ geht. Diese Trikotnummer werden wir künftig nicht mehr vergeben.“

Quelle: Bayer Giants Leverkusen

Spencer Reaves komplettiert das Leverkusener US-Trio

Die BAYER GIANTS haben mit der Verpflichtung des Guards ihren dritten und letzten Importspieler für die Saison 2021/22 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA verpflichtet. Der US-Amerikaner unterzeichnete einen Vertrag über zwei Jahre bis Ende der Saison 2022/23.

Lange haben sie gesucht, die Verantwortlichen des Rekordmeisters. Um den Kader bestmöglich zusammenzustellen, überlässt die sportliche Führung der „Giganten“ nichts dem Zufall. Eine Mammutaufgabe, wie Headcoach Hansi Gnad berichtet: „Es war unheimlich schwer die Position des Shooting Guard zu besetzen, schließlich haben wir mit den Abgängen von Haris Hujic und Sheldon Eberhardt zwei starke Spieler aus dem Vorjahr zu ersetzen. Es galt in diesem Fall einen Importspieler zu finden, dem ich zutraue, diese Lücke zu kompensieren. Das ist keine einfache Aufgabe gewesen. Ich glaube aber, dass uns dies ganz gut gelungen ist.“

Nach unzähligen gesichteten Videos, gelesenen Scouting Reports und Gesprächen, haben die Leverkusener Coaches nun ihre Entscheidung getroffen: Spencer Reaves ist der neue BAYER-Guard und wirbelt künftig für den ProA-Vizemeister 2021 in der Ostermann-Arena.
Der US-Amerikaner spielte in den vergangenen drei Jahren in Spanien und hat seine Statistiken auf der iberischen Halbinsel kontinuierlich verbessern können. Nach seiner Zeit an der University of Central Missouri (NCAA ll), die er nach seiner Senior-Saison 2017/18 mit durchschnittlich 17,1 Punkten pro Spiel verließ, schloss sich Reaves dem Klub Iraurgi SB in der dritten spanischen Liga an. Hier wurde der gebürtig aus Newark, Arkansas stammende Flügelspieler schnell zu einem absoluten Leistungsträger seiner Farben. Nach einer guten ersten Saison im Baskenland (15,0 Zähler pro Partie) verlängerte der heute 25-Jährige seinen Vertrag um eine weitere Spielzeit. 2019/20 konnte Spencer, bis zum Corona-bedingten Abbruch der Spielrunde, seine Zahlen weiter verbessern und gehörte mit Mittelwerten von 16,1 Punkten und 2,0 Assists pro Begegnung zu den effektivsten Importspielern der LEB Silver. Im Sommer 2020 kam dann die große Belohnung für Reaves. Der spanische Zweitligist CB Tizona Burgos hatte ein Auge auf „Spence“ geworfen und verpflichtete den Scorer kurzer Hand. In der renommierten LEB Gold kam der Swingman in allen 24 Saisonpartien zum Einsatz und markierte 10,5 Zähler pro Partie.

Was den studierten Sportlehrer vor allem auszeichnet ist seine Treffsicherheit von Außen: 2020/21 traf der Amerikaner 42 seiner insgesamt 91 Dreipunkteversuche. Bedeutet, dass 46,2 Prozent der Würfe von „Downtown“ in der Reuse des Gegners landeten. Einen Wert, der auch Coach Gnad beeindruckt hat: „Das Gesamtpaket von Spencer hat uns überzeugt, aber vor allem seine Stärke von jenseits der Dreierlinie macht ihn für den Gegner nur schwer ausrechenbar. Er kennt durch seine drei Jahre in Europa das internationale Spiel und verfügt trotz seiner erst 25 Jahren über große Erfahrung. Bei ihm hatte ich recht schnell das Gefühl, dass er uns helfen kann. Nach unseren ersten Gesprächen kann ich sagen, dass er auch menschlich gut in unser Team passen wird. Ich freue mich sehr auf seine Ankunft!“ Spencer Reaves blickt seiner Zeit in Leverkusen gespannt entgegen: „Ich habe mich für die BAYER GIANTS entschieden, weil ich ein Teil der erfolgreichen Zukunft dieses traditionsreichen Vereins sein möchte. Natürlich möchte ich meinen Beitrag dazu leisten, dass wir in der neuen Saison viele Siege einfahren werden. Ich freue mich auf Deutschland und eine starke ProA die, aufgrund ihrer Professionalität und des Leistungsniveau, international anerkannt ist.“

Übrigens: Spencer’s Bruder Austin, ist heißer Anwärter auf einen Draftpick beim diesjährigen NBA-Draft. Der Forward von der Gonzaga University wird von Experten als mögliche Auswahl in der Mitte der zweiten Draftrunde gesehen. Basketball liegt also in den Genen der Familie Reaves.

Grant Dressler spielt nicht mehr für BAYER

Mit der Verpflichtung von Spencer Reaves steht fest, dass Grant Dressler kein Teil der GIANTS 2021/22 sein wird. Der US-Amerikaner verlässt den Rekordmeister mit „unbekanntem Ziel.“

Trainer Hansi Gnad bedankt sich bei seinem früheren Schützling für den tollen Einsatz: „Es ist sehr schade, dass wir Grant nicht weiterverpflichten konnten. Er hat einen wichtigen Beitrag zur Vizemeisterschaft des Vereins geleistet und viele gute Spiele abgeliefert. Dressler verfügt über sehr großes Potenzial und ich hoffe, dass er in der neuen Saison einen Klub findet, bei dem er sich weiterentwickeln kann. Die gesamte Abteilung wünscht Grant Dressler dafür alles Gute!“

Der Small Forward absolvierte 2020/21 seine erste Profi-Saison und erzielte durchschnittlich 10,3 Punkte pro Spiel. In vier seiner insgesamt acht Playoff-Partien, markierte Dressler mindestens zehn oder mehr Zähler.

Kader der BAYER GIANTS Leverkusen (Stand: 14.07.2021): Spencer Reaves, Robert Merz, Dennis Heinzmann, Luis Figge, Nico Funk, Quentin Goodin, Ferenc Gille, Lennard Winter, Thomas Fankhauser, Luca Kahl, Melvin Jostmann, Marko Bacak und J.J. Mann.

Spencer Reaves
Geburtsdatum: 23. Dezember 1995
Geburtsort: Newark, Arkansas (USA)
Nationalität: USA
Position: Shooting Guard
Größe: 1,91 Meter
Gewicht: 88 Kilogramm
Trikotnummer: #31
GIANT seit: 2021
Letzte Vereine: CB Tizona Burgos (2020/21 / Spanien), Iraurgi SB (2018 bis 2020 / Spanien), University of Central Missouri (2015 bis 2018 / NCAA ll), North Greenville University (2014/15 / NCAA ll)
Statistiken 2020/21 (Burgos, LEB Gold): 10,5 Punkte und 1,3 Assists pro Spiel

Quelle: BAYER GIANTS Leverkusen

Aus Thüringen ins Rheinland: Robert Merz wird ein „Gigant“!

Der fünfte Neuzugang für den Rekordmeister in 2021/22 ist fix: Die BAYER GIANTS Leverkusen verpflichten Robert Merz, der zuletzt für die Basketball Löwen Erfurt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auf Punktejagd ging.

Nach dem feststehenden Abgang von Valentin Blass (wir berichteten) suchten die Verantwortlichen der „Giganten“ nach einem deutschen Akteur, der als Flügelspieler agieren kann. Dabei ist man auf Robert Merz gestoßen, der zuletzt noch in der ProB auflief und trotz seines jungen Alters von 21 Jahren auf hohen Niveau zu überzeugen wusste.

Robert, geboren am 21. Februar 2000 in Berlin, hat eine bis hierhin abwechslungsreiche Karriere hinter sich. Der Small Forward spielte in seiner Jugend u.a. für den MTV Ingolstadt, den TSV Jahn Freising, die Internationale Basketball Akademie München, sowie den FC Bayern München Basketball, bevor er sich im Sommer 2018 den Nürnberg Falcons BC anschloss. Bei den Franken sammelte Merz vorrangig Spielzeit in der NBBL und wurde dort zum absoluten Leistungsträger. Für den NBC erzielte Robert in der U19-Bundesliga im Durchschnitt bockstarke 17,6 Punkte pro Spiel. Dies blieb auch dem Falcons-Trainerduo Buzas Vytautas und Ralph Junge nicht verborgen, die dem Hauptstädter zu seinen ersten vier Einsätzen in der ProA verhalfen. Doch nach der Saison suchte Merz eine neue Herausforderung, um sich im Seniorenbereich zu etablieren. 2019/20 heuerte er bei den Basketball Löwen aus Erfurt an. Mit erst 19 Jahren auf dem Buckel wurde Robert zu einem wichtigen Rotationsspieler des Klubs. Sein Drive zum Korb und sein guter Mitteldistanzwurf machten es seinen Gegner schwer, ihn auszurechnen. In insgesamt 21 Saisonspielen markierte der Forward 7,0 Punkte pro Partie. Folgerichtig verlängerten die Thüringer den Vertrag mit ihm und Merz legte in der vergangenen Spielzeit noch eine Schippe drauf. Zwar landeten die Löwen mit einer Bilanz von lediglich vier Siegen bei 18 Niederlagen auf dem letzten Rang der Südstaffel, doch persönlich lief es für Robert unter Headcoach und Ex-GIANT Uvis Helmanis sehr gut. In insgesamt 13 Begegnungen scorte unser Neuzugang zehn oder mehr Punkte. 2021 endete für den Youngster mit Mittelwerten von 11,5 Zählern und 2,8 Rebounds pro Partie.

Nun schlägt der 21-Jährige seine Zelte im Rheinland auf. Die Vorfreude auf die GIANTS wächst von Tag zu Tag: „Ich habe mit vielen Menschen über den Standort Leverkusen gesprochen und diese wussten nur Positives zu berichten. Schnell habe ich die Überzeugung gewinnen können, dass BAYER für mich genau der richtige Schritt in meiner Karriere ist“, so Merz. „Nach der tollen Saison 2020/21 möchte ich natürlich meinen Beitrag dazu leisten, dass wir auch künftig erfolgreich auf dem Feld sind. Dafür werde ich selbstverständlich hart arbeiten und alles geben.“
GIANTS-Assistenztrainer Jacques Schneider beschreibt den Neuzugang wie folgt: „Robert ist ein Spieler, den wir schon längere Zeit beobachten. Er hat in Erfurt eine gute Saison gespielt, was seine individuellen Statistiken belegen. Auch wenn die Basketball Löwen nicht zu den besten Mannschaften der Liga gehörten, hat Merz seinen Status als Leistungsträger eines ProB-Teams durchaus belegen können. Für ihn ist ein Wechsel in die ProA der nächste logische Schritt und wir sind sehr gespannt darauf, wie er sich in der zweithöchsten Spielklasse macht. Der Trainerstab traut Robert dieses Leistungslevel ohne Weiteres zu. Unser Programm ist genau das Richtige, um einen jungen Spieler wie ihn in Sachen Athletik, individuelle Technik und Taktik weiterzubringen. Ich freue mich sehr, mit einem so sympathischen und vor allem hungrigen Kerl wie ihn in Zukunft zusammenzuarbeiten.“

Robert Merz ist auch für die Zweitvertretung des TSV Bayer 04 Leverkusen spielberechtigt. Wie Melvin Jostmann und Lennard Winter gilt der Hauptfokus allerdings den GIANTS in der ProA.

Insgesamt sind nun zwölf Akteure für den 14-maligen Deutschen Meisters in 2021/22 spielberechtigt. Aktuell steht die Verpflichtung des letzten Importspielers im Vordergrund. Mit einem Kandidaten sind die Vertragsgespräche weit fortgeschritten, so dass die Verantwortlichen hoffen, dass zeitnah eine Einigung erzielt werden kann. Auch der Vorbereitungsplan 2021 ist in den letzten Zügen. Fest steht, dass die GIANTS definitiv ein Heimspiel gegen die VOO Lüttich Basket (1. Liga Belgien) vor Zuschauern austragen werden. Selbstverständlich halten wir unsere Fans auf den Sozialen Kanälen und unter www.giants-leverkusen.de auf dem neusten Stand.

Kader der BAYER GIANTS Leverkusen (Stand: 07.07.2021): Robert Merz, Dennis Heinzmann, Luis Figge, Nico Funk, Quentin Goodin, Ferenc Gille, Lennard Winter, Thomas Fankhauser, Luca Kahl, Melvin Jostmann, Marko Bacak und J.J. Mann.

Robert Merz
Geburtsdatum: 21. Februar 2000
Geburtsort: Berlin
Nationalität: Deutsch
Position: Shooting Guard / Small Forward
Größe: 1,98 Meter
Gewicht: 92 Kilogramm
Trikotnummer: #2
GIANT seit: 2021
Letzte Vereine: Basketball Löwen Erfurt (2019 bis 2021), Nürnberg Falcons BC (2018/19)
Statistiken 2020/21 (Erfurt, ProB-Süd): 11,5 Punkte und 2,8 Rebounds pro Spiel

Quelle: Bayer Giants Leverkusen

Foto: Basketball Löwen Erfurt

Ein Teamplayer, wie er im Buche steht – BAYER verabschiedet Valentin Blass

Nach drei gemeinsamen Jahren endet eine emotionale Zeit: Valentin Blass und die BAYER GIANTS Leverkusen werden künftig getrennte Wege gehen.

Das mit den Abschieden ist so eine Sache. Einige sind relativ leicht zu verarbeiten, andere Abschiede gehen dann doch mit mehr Emotionen und Erinnerungen vergangener Tage ein. So ähnlich wird es vielen Fans und den Vereinsverantwortlichen gehen, wenn sie über den Abgang von Valentin Blass sprechen. Der Flügelspieler wird nicht mehr für die BAYER-Basketballer auf Korbjagd gehen.

Blass wechselte im Sommer 2018 von den Dragons Rhöndorf an die Bismarckstraße und machte sich mit seinem sympathischen Auftreten schnell viele Freunde in der Ostermann-Arena. „Valle“, so sein Spitzname, nahm sich stets für seine Fans nach den Spielen Zeit und hatte immer ein offenes Ohr für die GIANTS-Anhänger. Das machte ihn in der Rundsporthalle recht schnell beliebt.
Auch sportlich wurde der Wechsel nach Leverkusen ein Erfolg. Unter Headcoach Hansi Gnad wurde der 26-Jährige ein wichtiger Bestandteil der Rotation und erhielt viele Minuten auf dem Parkett. Mit den Farbenstädtern schwebte Blass nur so durch die Saison 2018/19 (4,7 Punkte pro Spiel) – an deren Ende die ProB-Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA stand. Auch in der zweithöchsten deutschen Spielklasse ging der Forward mit gutem Beispiel voran und wusste mit harter Arbeit zu überzeugen. In der Verteidigung stellte Valentin seine Gegenspieler vor Probleme, was vor allem an seinem Arbeitseifer lag. Die Corona-Pandemie beendete eine bis dato erfolgreiche GIANTS-Saison in der ProA 2019 auf dem fünften Tabellenplatz. In der gerade abgelaufenen Spielzeit feierte Blass einen weiteren großen Erfolg. Mit den „Riesen vom Rhein“ absolvierte der gebürtige Münchener eine gute reguläre Runde (Rang 5) und fast schon phänomenale Playoffs. Am Ende stand der Vizemeistertitel, mit dem Valle den heimischen Medaillenschrank weiter schmücken konnte.

Nun gehen beide Seiten nach insgesamt 90 Partien getrennte Wege – aus verschiedenen Gründen: „Ich möchte mich mehr auf meinen Beruf als angehender Lehrer konzentrieren. Hinzukommt, dass ich wieder mehr Verantwortung bei einem neuen Team erhalten möchte“, so Blass. „All dies hat mich dazu veranlasst zu sagen, dass tolle Kapitel in Leverkusen nach drei Jahren zu beenden.“ Seine Zeit bei den GIANTS fasst Valle wie folgt zusammen: „Es war die beste Entscheidung, im Frühjahr 2018 nach Leverkusen zu wechseln. Der sportliche Erfolg, welchen ich bei BAYER miterleben durfte, war fulminant. Ich bin ProB-Meister geworden, habe in der ProA gespielt und wir haben in 2020/21 den sportlichen Aufstieg in die BBL feiern können. Das ist aus meiner Sicht eine einmalige Erfolgsstory. Ich bin der gesamten Organisation, den Verantwortlichen, unseren tollen Fans und Helfern von Herzen dankbar für die großartige Unterstützung.“ Ein Extra-Kompliment wollte der 26-Jährige dann doch noch loswerden: „Hansi Gnad hat mich als Spieler sehr geprägt. Er hat viel Zeit in mich investiert, was ich ihm hoch anrechne. Auch neben dem Feld hat mich der Coach schwer beeindruckt. Hansi ist einfach ein guter Mensch und ich wünsche ihm auch in Zukunft, dass er mit den GIANTS große Erfolge feiert.“

Headcoach Hansi Gnad ließ es sich nicht nehmen, seinen Schützling zu verabschieden: „Dieser Abgang tut mir persönlich sehr weh, ist aber verständlich. Valle möchte beruflich den nächsten Schritt machen und sich mehr auf den Job als angehenden Lehrer fokussieren. Dennoch, er hat viel Zeit für den Klub investiert und sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt. Auch wenn es zuletzt sportlich etwas schwieriger für Valentin war, hat er sich im Training stets reingehangen. Seine Einstellung ist für jeden jungen Spieler vorbildlich. Blass ist im Umfeld und dem Team durch seine offene und herzliche Art sehr beliebt gewesen. Gerade deshalb blutet mir ein wenig das Herz, dass wir ihn nicht vor unseren Fans in der Ostermann-Arena verabschieden konnten. Ich wünsche ihm alles Gute für die Zukunft, er ist immer ein gern gesehener Gast bei unseren Spielen.“

Für seine neue Aufgabe wünschen die BAYER GIANTS Leverkusen der Nummer #8 alles erdenklich Gute und viel Erfolg für die Zukunft – bis bald mal wieder in der Ostermann-Arena, lieber Valle!

Quelle| Foto: Bayer Giants Leverkusen

„I am GIANT !“ – Dennis Heinzmann verlängert an der Bismarckstraße

Die BAYER GIANTS Leverkusen können auch in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2021/22 auf die Dienste von Dennis Heinzmann zählen. Der Brettspieler verlängert seinen Vertrag um eine weitere Saison und geht damit in seine insgesamt sechste Spielzeit am Rhein.

In der gerade abgelaufenen Saison bewies Heinzmann einmal mehr sein großes sportliches Können. Mit durchschnittlich 8,5 Punkten und 7,8 Rebounds pro Spiel absolvierte der sympathische Center die statistisch beste ProA-Spielzeit in seiner Karriere. Insgesamt sieben „Double-Double“ (bezeichnet die Leistung eines Spielers, der in zwei positiven statistischen Kategorien jeweils zweistellige Werte hat) konnte der 30-Jährige einheimsen. Somit hatte er großen Anteil am sensationellen Finaleinzug der „Riesen vom Rhein“ in der ProA. Am allerwichtigsten war für die BAYER GIANTS allerdings, dass der Mannschaftskapitän der Farbenstädter 2020/21 ohne große Verletzungen überstanden hat.

Heinzmann freut sich auf das sechste Jahr im BAYER-Dress: „Nach all den Jahren ist es nach wie vor für mich etwas Besonderes, ein Teil der GIANTS-Familie zu sein. Wir haben eine sehr erfolgreiche Saison hinter uns und selbstverständlich wollen wir auch in 2021/22 an dieser guten Leistung anknüpfen. Die Vorfreude steigt mit jedem Tag und ich hoffe inständig, dass wir bald wieder vor unseren tollen Fans in der Ostermann-Arena spielen dürfen. Sie haben uns in der letzten Spielzeit bei unseren Partien arg gefehlt. Doch all das holen wir hoffentlich bald nach.“ Assistenztrainer Jacques Schneider ergänzt: „Für uns ist die Verlängerung von Dennis Heinzmann eine ganz wichtige und entscheidende Personalie. Dennis hat in den vergangenen Jahren eine Menge für das gesamte Programm gegeben und hat in der letzten Saison seine wohl beste Spielzeit in seiner Karriere absolviert. Das liegt vor allem auch daran, dass er stets hart an sich und seinen Schwächen arbeitet. Es ist auch ein tolles Signal an unsere Fans, dass wir einen absoluten Publikumsliebling in Leverkusen halten können.“

Mit Dennis Heinzmann stehen aktuell 11 Akteure im Kader der BAYER GIANTS Leverkusen. Doch wie geht es weiter? „Wir sind in fortgeschrittenen Gesprächen mit einem deutschen Akteur, der perfekt in unser Profil passt und welchen wir unseren Fans und Sponsoren zeitnah präsentierten möchten“, so Geschäftsführer Henrik Fronda. „Des Weiteren haben wir noch einen weiteren Amerikaner-Spot zu besetzen. Hier schauen sich unsere Coaches intensiv auf dem Markt nach einem Spieler auf der Position 2/3 um.“

Der Kader der BAYER GIANTS Leverkusen 2021/22 (Stand 30.06.2021): Dennis Heinzmann, Luis Figge, Nico Funk, Quentin Goodin, Ferenc Gille, Lennard Winter, Thomas Fankhauser, Luca Kahl, Melvin Jostmann, Marko Bacak und J.J. Mann.

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Neu auf dem Flügel: Luis Figge spielt künftig für die Leverkusener Korbjäger

Nach dem Abgang von Sheldon Eberhardt zu RASTA VECHTA (wir berichteten), haben die Verantwortlichen der BAYER GIANTS reagiert und einen guten Ersatz gefunden. Luis Figge, zuletzt aktiv für die NINERS Chemnitz in der easyCredit-BBL, wird künftig für den deutschen Rekordmeister in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auflaufen.

Der gebürtige Korbacher (Hessen), hat eine bis dato interessante Karriere erlebt. Im Jahr 1997 geboren, wurde Figge in der Jugend der Uni Baskets Paderborn ausgebildet. Hier machte der Flügelspieler auch seine ersten Schritte im Seniorenbereich des Klubs. Bereits im zarten Alter von 17 Jahren gehörte Luis zur festen Rotation der Ostwestfalen und stand in insgesamt 26 ProA-Begegnungen in der Saison 2014/15 in durchschnittlich 16 Minuten pro Partie auf dem Feld (4,1 Punkte im Schnitt). Nach einem weiteren guten Jahr in Paderborn (2015/16: 8,1 Zähler pro Spiel) wagte der 1,97 Meter große Akteur den nächsten Schritt und schloss sich den Basketball Löwen Braunschweig an. Bei den Niedersachen stand Figge regelmäßig in der BBL auf dem Parkett und war ein wertvoller Teil der Rotation (20 Spiele, neun Minuten pro Begegnung). Nach einer weiteren Saison bei den „Gelb-Blauen“, in der die Einsatzzeiten des früheren U18-Nationalspieler rapide sanken, wechselte Luis zu den NINERS nach Chemnitz. In der ProA fand sich der treffsichere Shooting Guard schnell zurecht und bis zum vorzeitigen Ende der Saison 2018/19 durch die Corona-Pandemie war Figge mit 5,6 Punkten pro Spiel ein wichtiger Part im Meisterteam von Coach Rodrigo Pastore, welches im Sommer 2020 den Aufstieg in die Bundesliga realisieren konnte. In der gerade abgelaufenen Spielzeit 2020/21 stand der sympathische Basketballer, der rund 12.500 Follower auf Instagram hat, fünfmal in der Starting-Five der Sachsen (insgesamt 20 Einsätze in 2020/21). Schlussendlich beendeten die NINERS ihre Premierensaison in der BBL auf Rang 14.

Nun sucht Luis eine neue Herausforderung, die er in Leverkusen gefunden hat: „Ich habe mich für die BAYER GIANTS entschieden, weil ich hier eine große Rolle einnehmen kann und ich nur positive Dinge über die Teamchemie gehört habe“, erklärt Figge. „Zudem war auch Coach Hansi Gnad für mich ausschlaggebend nach Leverkusen zu wechseln. In unseren Telefonaten habe ich den Eindruck gewonnen, dass er genau der richtige Trainer für mich ist. Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit.“ Seine Ziele hat der 24-Jährige, der gut mit GIANTS-Guard Luca Kahl befreundet ist, wie folgt formuliert: „Ich möchte in einem guten Team viel Verantwortung übernehmen und mit der Mannschaft ähnlich erfolgreich sein, wie es BAYER im Vorjahr war. Dafür werde ich hart arbeiten.“ Trainer Hansi Gnad zeigt sich von der Neuverpflichtung begeistert: „Wir freuen uns extrem, dass sich ein so guter Guard mit großem Potenzial und tollem Charakter unserem Verein anschließt. Ich bin mir sicher, dass Luis die Lücke, die Sheldon und Haris hinterlassen haben, schließen kann. Er wird bei uns eine sehr viel größere Rolle im Team einnehmen, als es für ihn in Chemnitz der Fall war. Unser Ziel ist es, Luis bei seiner sportlichen Entwicklung zu unterstützen.“

Mit der Verpflichtung von Luis Figge stehen aktuell zehn Spieler im Kader der BAYER GIANTS Leverkusen 2020/21. Ein Akteur aus der Vorsaison steht unmittelbar vor einer Vertragsverlängerung. Des Weiteren schauen sich die Verantwortlichen auf dem Spielermarkt nach einem ausländischen sowie deutschen Akteur um. Wie immer bitten wir unsere Fans und Sponsoren, die sozialen Medien / Homepage der „Giganten“ sowie die aktuelle Tagespresse im Blick zu behalten.


Der Kader der BAYER GIANTS Leverkusen 2021/22 (Stand 23.06.2021): Luis Figge, Nico Funk, Quentin Goodin, Ferenc Gille, Lennard Winter, Thomas Fankhauser, Luca Kahl, Melvin Jostmann, Marko Bacak und J.J. Mann.

Steckbrief Luis Figge
Geburtstag: 02. Juni 1997 (24 Jahre alt)
Geburtsort: Korbach
Nationalität: Deutschland
Position: Shooting Guard / Small Forward   
Größe: 1,93 Meter
Gewicht: 88 Kilogramm Trikotnummer: #14
Letzte Vereine: NINERS Chemnitz (2019 bis 2021 / BBL), Basketball Löwen Braunschweig / Herzöge Wolfenbüttel (2016 bis 2019 / BBL-ProB), Uni Baskets Paderborn (2004 bis 2016)
Stats 2020/21 (Chemnitz / BBL): 2,0 Punkte und 0,8 Rebounds pro Spiel

Quelle | Foto: Bayer Giants Leverkusen

Nico Funk verlängert – Herren ll startet in die Vorbereitung

Auch in der Saison 2021/22 können die „Giganten“ auf die Dienste von Nico Funk zurückgreifen. Der Aufbauspieler bleibt weiterhin Bestandteil der BAYER GIANTS. Des Weiteren wird der Münsteraner auch für die Herren ll in der 1. Regionalliga West auflaufen.

Für Funk endet ein Jahr mit vielen Auf und Abs. Im Sommer 2020 nach Leverkusen gekommen, etablierte sich der 20-Jährige schnell als Stütze der zweiten Mannschaft. Doch nicht nur in der Regionalliga wusste Funk zu überzeugen, auch im Team von Coach Hansi Gnad erhielt der Guard Spielzeit. Seinen besten Auftritt zelebrierte Nico beim 97:82-Heimsieg über das TEAM EHINGEN URSPRING, als er mit acht Assists zu glänzen wusste. Im Anschluss daran stand der Point Guard immer seltener auf dem Parkett, was vor allem mit einigen Verletzungen zu tun hatte.

Mit voller Kraft möchte Nico in die Saison 2021/22 starten: „Trotz meiner Verletzungssorgen in den vergangenen Monaten bin ich recht zufrieden mit meinem Einstand in Leverkusen. Ich wurde vom gesamten Umfeld sehr offen aufgenommen und hab mich gleich sehr wohl bei den GIANTS gefühlt. Für mich ist BAYER aktuell die beste Option um mich weiterzuentwickeln und als Spieler weiter zu reifen. Ich freue mich, verbunden mit der Hoffnung verletzungsfrei zu bleiben, auf das kommende Jahr. Ich will die erlittenen Blessuren hinter mir lassen und mich voll auf die neue Saison konzentrieren.“

Nicht nur in der ProA wird Nico Funk auflaufen, sondern auch in der 1. Regionalliga West für den TSV Bayer 04 Leverkusen ll. Die Mannschaft von Trainer Karsten Schul ist wieder in das Training eingestiegen: „Es heißt für uns, langsam wieder in Tritt zu kommen und eine gewisse Routine entwickeln“, so Schul. „Der aktuelle Plan sieht vor, dass wir zwei- bis dreimal die Woche trainieren und uns auf die neue Saison vorbereiten. Dabei stehen vor allem individuelle Einheiten im Mittelpunkt.“

Aktuell stehen neben Nico Funk auch Lennard Winter, Thomas Fankhauser und Melvin Jostmann als Akteure der H2 fest. Weitere Neuigkeiten in Sachen Personal gibt es in den kommenden Wochen.

Der Kader der BAYER GIANTS Leverkusen 2021/22 (Stand 18.06.2021): Nico Funk, Quentin Goodin, Ferenc Gille, Lennard Winter, Thomas Fankhauser, Luca Kahl, Melvin Jostmann, Marko Bacak und J.J. Mann

Quelle | Foto: Bayer Giants Leverkusen