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Neu auf dem Flügel: Luis Figge spielt künftig für die Leverkusener Korbjäger

Nach dem Abgang von Sheldon Eberhardt zu RASTA VECHTA (wir berichteten), haben die Verantwortlichen der BAYER GIANTS reagiert und einen guten Ersatz gefunden. Luis Figge, zuletzt aktiv für die NINERS Chemnitz in der easyCredit-BBL, wird künftig für den deutschen Rekordmeister in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auflaufen.

Der gebürtige Korbacher (Hessen), hat eine bis dato interessante Karriere erlebt. Im Jahr 1997 geboren, wurde Figge in der Jugend der Uni Baskets Paderborn ausgebildet. Hier machte der Flügelspieler auch seine ersten Schritte im Seniorenbereich des Klubs. Bereits im zarten Alter von 17 Jahren gehörte Luis zur festen Rotation der Ostwestfalen und stand in insgesamt 26 ProA-Begegnungen in der Saison 2014/15 in durchschnittlich 16 Minuten pro Partie auf dem Feld (4,1 Punkte im Schnitt). Nach einem weiteren guten Jahr in Paderborn (2015/16: 8,1 Zähler pro Spiel) wagte der 1,97 Meter große Akteur den nächsten Schritt und schloss sich den Basketball Löwen Braunschweig an. Bei den Niedersachen stand Figge regelmäßig in der BBL auf dem Parkett und war ein wertvoller Teil der Rotation (20 Spiele, neun Minuten pro Begegnung). Nach einer weiteren Saison bei den „Gelb-Blauen“, in der die Einsatzzeiten des früheren U18-Nationalspieler rapide sanken, wechselte Luis zu den NINERS nach Chemnitz. In der ProA fand sich der treffsichere Shooting Guard schnell zurecht und bis zum vorzeitigen Ende der Saison 2018/19 durch die Corona-Pandemie war Figge mit 5,6 Punkten pro Spiel ein wichtiger Part im Meisterteam von Coach Rodrigo Pastore, welches im Sommer 2020 den Aufstieg in die Bundesliga realisieren konnte. In der gerade abgelaufenen Spielzeit 2020/21 stand der sympathische Basketballer, der rund 12.500 Follower auf Instagram hat, fünfmal in der Starting-Five der Sachsen (insgesamt 20 Einsätze in 2020/21). Schlussendlich beendeten die NINERS ihre Premierensaison in der BBL auf Rang 14.

Nun sucht Luis eine neue Herausforderung, die er in Leverkusen gefunden hat: „Ich habe mich für die BAYER GIANTS entschieden, weil ich hier eine große Rolle einnehmen kann und ich nur positive Dinge über die Teamchemie gehört habe“, erklärt Figge. „Zudem war auch Coach Hansi Gnad für mich ausschlaggebend nach Leverkusen zu wechseln. In unseren Telefonaten habe ich den Eindruck gewonnen, dass er genau der richtige Trainer für mich ist. Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit.“ Seine Ziele hat der 24-Jährige, der gut mit GIANTS-Guard Luca Kahl befreundet ist, wie folgt formuliert: „Ich möchte in einem guten Team viel Verantwortung übernehmen und mit der Mannschaft ähnlich erfolgreich sein, wie es BAYER im Vorjahr war. Dafür werde ich hart arbeiten.“ Trainer Hansi Gnad zeigt sich von der Neuverpflichtung begeistert: „Wir freuen uns extrem, dass sich ein so guter Guard mit großem Potenzial und tollem Charakter unserem Verein anschließt. Ich bin mir sicher, dass Luis die Lücke, die Sheldon und Haris hinterlassen haben, schließen kann. Er wird bei uns eine sehr viel größere Rolle im Team einnehmen, als es für ihn in Chemnitz der Fall war. Unser Ziel ist es, Luis bei seiner sportlichen Entwicklung zu unterstützen.“

Mit der Verpflichtung von Luis Figge stehen aktuell zehn Spieler im Kader der BAYER GIANTS Leverkusen 2020/21. Ein Akteur aus der Vorsaison steht unmittelbar vor einer Vertragsverlängerung. Des Weiteren schauen sich die Verantwortlichen auf dem Spielermarkt nach einem ausländischen sowie deutschen Akteur um. Wie immer bitten wir unsere Fans und Sponsoren, die sozialen Medien / Homepage der „Giganten“ sowie die aktuelle Tagespresse im Blick zu behalten.


Der Kader der BAYER GIANTS Leverkusen 2021/22 (Stand 23.06.2021): Luis Figge, Nico Funk, Quentin Goodin, Ferenc Gille, Lennard Winter, Thomas Fankhauser, Luca Kahl, Melvin Jostmann, Marko Bacak und J.J. Mann.

Steckbrief Luis Figge
Geburtstag: 02. Juni 1997 (24 Jahre alt)
Geburtsort: Korbach
Nationalität: Deutschland
Position: Shooting Guard / Small Forward   
Größe: 1,93 Meter
Gewicht: 88 Kilogramm Trikotnummer: #14
Letzte Vereine: NINERS Chemnitz (2019 bis 2021 / BBL), Basketball Löwen Braunschweig / Herzöge Wolfenbüttel (2016 bis 2019 / BBL-ProB), Uni Baskets Paderborn (2004 bis 2016)
Stats 2020/21 (Chemnitz / BBL): 2,0 Punkte und 0,8 Rebounds pro Spiel

Quelle | Foto: Bayer Giants Leverkusen

Nico Funk verlängert – Herren ll startet in die Vorbereitung

Auch in der Saison 2021/22 können die „Giganten“ auf die Dienste von Nico Funk zurückgreifen. Der Aufbauspieler bleibt weiterhin Bestandteil der BAYER GIANTS. Des Weiteren wird der Münsteraner auch für die Herren ll in der 1. Regionalliga West auflaufen.

Für Funk endet ein Jahr mit vielen Auf und Abs. Im Sommer 2020 nach Leverkusen gekommen, etablierte sich der 20-Jährige schnell als Stütze der zweiten Mannschaft. Doch nicht nur in der Regionalliga wusste Funk zu überzeugen, auch im Team von Coach Hansi Gnad erhielt der Guard Spielzeit. Seinen besten Auftritt zelebrierte Nico beim 97:82-Heimsieg über das TEAM EHINGEN URSPRING, als er mit acht Assists zu glänzen wusste. Im Anschluss daran stand der Point Guard immer seltener auf dem Parkett, was vor allem mit einigen Verletzungen zu tun hatte.

Mit voller Kraft möchte Nico in die Saison 2021/22 starten: „Trotz meiner Verletzungssorgen in den vergangenen Monaten bin ich recht zufrieden mit meinem Einstand in Leverkusen. Ich wurde vom gesamten Umfeld sehr offen aufgenommen und hab mich gleich sehr wohl bei den GIANTS gefühlt. Für mich ist BAYER aktuell die beste Option um mich weiterzuentwickeln und als Spieler weiter zu reifen. Ich freue mich, verbunden mit der Hoffnung verletzungsfrei zu bleiben, auf das kommende Jahr. Ich will die erlittenen Blessuren hinter mir lassen und mich voll auf die neue Saison konzentrieren.“

Nicht nur in der ProA wird Nico Funk auflaufen, sondern auch in der 1. Regionalliga West für den TSV Bayer 04 Leverkusen ll. Die Mannschaft von Trainer Karsten Schul ist wieder in das Training eingestiegen: „Es heißt für uns, langsam wieder in Tritt zu kommen und eine gewisse Routine entwickeln“, so Schul. „Der aktuelle Plan sieht vor, dass wir zwei- bis dreimal die Woche trainieren und uns auf die neue Saison vorbereiten. Dabei stehen vor allem individuelle Einheiten im Mittelpunkt.“

Aktuell stehen neben Nico Funk auch Lennard Winter, Thomas Fankhauser und Melvin Jostmann als Akteure der H2 fest. Weitere Neuigkeiten in Sachen Personal gibt es in den kommenden Wochen.

Der Kader der BAYER GIANTS Leverkusen 2021/22 (Stand 18.06.2021): Nico Funk, Quentin Goodin, Ferenc Gille, Lennard Winter, Thomas Fankhauser, Luca Kahl, Melvin Jostmann, Marko Bacak und J.J. Mann

Quelle | Foto: Bayer Giants Leverkusen

Sheldon Eberhardt wechselt den Klub

Die BAYER GIANTS Leverkusen müssen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2021/22 auf Sheldon Eberhardt verzichten. Der Allrounder schließt sich einem neuen Verein in Deutschland an.

Eberhardt wechselte im November 2019 vom Mitteldeutscher BC aus der easyCredit-BBL nach Leverkusen. Bei den „Riesen vom Rhein“ wurde der gebürtige Pforzheimer schnell zu einem wichtigen Akteur in Rotation von Headcoach Hansi Gnad. Bis zum Corona-bedingt vorzeitigen Ende der Saison 2019/20 erzielte der 25-Jährige in insgesamt 16 Einsätzen durchschnittlich 9,2 Punkte pro Spiel. Im Juni des Jahres 2020 verlängerte Sheldon seinen auslaufenden Vertrag um ein weiteres Jahr. Schnell wurde deutlich, dass Eberhardt einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung gemacht hat. In acht Begegnungen kam der Deutsch-Amerikaner auf jeweils mindestens 15 Zähler. Vor allem in den Playoffs lief es für den Flügelspieler exzellent. Mit 15,5 Punkten pro Partie war er der beste Scorer des 14-maligen Deutschen Meisters.

Nun bricht Eberhardt seine Zelte in Leverkusen ab und wird sich einem anderen deutschen Verein anschließen. Die BAYER GIANTS wünschen Sheldon für die kommende Saison 2021/22 alles Gute und vor allem beste Gesundheit. Danke, für deinen Einsatz!

Eine Alternative für die frei gewordene Position ist bereits in greifbarer Nähe: Die Verhandlungen mit einem deutschen Spieler auf der Position 2/3 stehen kurz vor dem Abschluss. Selbstverständlich halten wir unsere Fans und Sponsoren auf dem Laufenden.

Quelle | Foto: Bayer Giants Leverkusen

Die BAYER GIANTS trauern um Johann Gennen

Der langjährige Abteilungsleiter der BAYER-Basketballer verstarb am 28. Mai 2021 im Alter von 88 Jahren.

Von 1974 bis 1983 war Gennen für die Belange der Leverkusener Korbjäger verantwortlich und hat den Basketball in der Farbenstadt entscheidend geprägt. Er hat die Professionalisierung des Sports unter dem Bayer-Kreuz vorangetrieben und hat vor allem an den Strukturen der Abteilung gearbeitet. So war es Gennen, der den ersten hauptamtlichen Geschäftsführer eines Vereins in der Basketball-Bundesliga einstellte. Dieser hörte auf den Namen Otto Reintjes, der die „Riesen vom Rhein“ zum deutschen Serienmeister in den 90er Jahren aufbaute.

Reintjes erinnert sich gut seinen ehemaligen Vorgesetzten: „Johann war ein sehr akribisch arbeitender Abteilungsleiter. Es lag ihm viel daran, den Basketball in Leverkusen auf professionelle Beine zu stellen. Dafür hat er großes persönliches Engagement investiert. Dabei waren ihm stets die rund 35 ehrenamtlichen Helfer des Vereins wichtig, die ihre kostbare Freizeit für den Klub opferten. Wir haben eine Persönlichkeit verloren, die immer zu 100 Prozent hinter den TuS-Basketballern stand und dem die BAYER-Basketballer eine Menge zu verdanken haben.“

Für Gennen, der am 23. Mai 1933 geboren wurde, war aber nicht nur der Profi-Basketball wichtig. Auch die soziale Komponente hat er dabei nie vergessen. „Jeder, der bei BAYER spielen möchte,“, so das Credo von Johann Gennen „darf dies gerne tun“. Dies gipfelte am Ende der 70er Jahren darin, dass die C-Jugend der Basketballer fünf Mannschaften hatte. Die Mitgliederzahlen schossen in die Höhe und somit auch die Popularität des Sports im Rheinland. Deshalb war es auch wenig verwunderlich, dass selbst die Miniteams beim TuS komplett überlaufen waren. Diese Begeisterung durchzog selbstverständlich auch die Familie Gennen, bei der vor allem Sohn Hans als deutscher Meister der A-Jugend große Erfolge feiern konnte.

Der heutige Abteilungsleiter der BAYER GIANTS Leverkusen, Frank Rothweiler, würdigt die Verdienste seines Vorgängers: „Johann Gennen hat den Aufbau und die Erfolge der Basketballabteilung des TSV Bayer Leverkusen in ihren ersten Jahren massgeblich geprägt. Er war ein freundlicher und verbindlicher Mensch, der die Werte unserer Abteilung in hohem Maße verkörpert hat. Wir haben Johann viel zu verdanken.“

Die Basketball-Abteilung des TSV Bayer 04 Leverkusen wünscht der Familie und den Freunden von Johann Gennen in dieser schweren Zeit alles erdenklich Gute. Wir werden Johann stets ein würdiges Denkmal erhalten.

Text: Christopher Kwiotek (Pressesprecher Bayer Giants Leverkusen) / Foto: Privat

US-Amerikaner mit Auge für den Mitspieler: Quentin Goodin heißt der neue GIANTS-Point Guard

Die BAYER GIANTS Leverkusen treiben ihre Kaderplanungen weiter voran und haben mit Quentin Goodin ihren Spielmacher für die Saison 2021/22 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA verpflichtet.

Es ist gar nicht so leicht, die Schlüsselposition im Basketball mit dem passenden Spieler zu besetzen. So beschäftigte sich das Leverkusener Trainerteam mit vielen Akteuren, die auf der Eins Zuhause sind. Schlussendlich fiel die Entscheidung auf einen jungen Mann, der auf eine bewegte Karriere in der NCAA l zurückschauen kann.

Quentin Goodin, geboren am 3. September 1997 in Campbellsville (Kentucky), wurde an der High School zu einem sehr gefragten Spieler in dem US-Bundesstaat Kentucky. An der Taylor County High School wurde der Guard schnell zum „Go-to-Guy“ seiner Farben. Die Auszeichnungen häuften sich: 2016 wurde er zum besten High School Basketballer in Kentucky gekürt, die heimische Presse lobte Goodin überschwänglich. Seine Zeit an der Taylor County beendete der heute 1,93 Meter große Einser mit insgesamt 2.968 Punkten – was einen Mittelwert von 24,2 Zählern pro Partie bedeutete. Es war wenig verwunderlich, dass im Hause Goodin nun viele College-Angebote eintrudelten. Schlussendlich entschied sich Quentin im Sommer 2016 für die renommierte Xavier University, die bereits einige NBA-Spieler vorbrachte. In Ohio wurde der heute 23-Jährige schnell zu einer wichtigen Säule seiner Mannschaft. Bereits in seiner ersten Spielzeit stand er für „Musketeers“ im Schnitt 24 Minuten auf dem Parkett und erzielte 5,1 Punkte pro Begegnung. In den folgenden Jahren konnte Goodin diese Statistiken stets verbessern. In seiner „Junior-Season“ (drittes Jahr) legte der Point Guard durchschnittlich 11,0 Zähler und 4,8 Assists pro Partie auf. Tolle Zahlen, doch das Highlight von Quentin und seiner Mannschaft stand noch bevor. Nach rund 19 Jahren Abstinenz erreichte die Xavier University das NCAA-Endturnier, wo man in der zweiten Runde nach Verlängerung an den Texas Longhorns mit 76:78 knapp scheiterte. Die 14 Zähler und fünf Korbvorlagen von Goodin waren an diesem Abend leider zu wenig. In seinem Abschlussjahr wollte der US-Amerikaner seine zuvor starken Leistungen bestätigen, doch 2019/20 war keine einfache Saison für „Q“. Immer wieder hatte der Vorzeigeathlet mit leichten Blessuren zu kämpfen. So schrumpften seine Spielanteile (von 34 Minuten auf 26 Minuten pro Spiel) und somit wurden auch die Durchschnittsstatistiken ein wenig schwächer. Dennoch können sich 6,0 Punkte und 3,1 Assists pro Partie in einer guten Big East Conference sehen lassen. Am Ende verließ Goodin die Hochschule mit insgesamt 1.106 Punkten und 544 Assists, was Platz Vier in der Historie der Xavier University bedeutet.

In der vergangenen Saison hielt sich Goodin mit Turnieren und Freundschaftsspielen in den USA fit. Headcoach Hansi Gnad ist sich sicher, dass er den richtigen Point Guard für die Saison 2021/22 gefunden hat: „Quentin hat an einer sehr renommierten und guten Universität gespielt, die in einer stark besetzten NCAA-Division an den Start geht. Er war permanent Teil der Starting-Five und hat bei den Musketeers vor allem als unglaublicher Athlet und starker Passgeber überzeugt. Natürlich waren seine Zahlen in seinem Abschlussjahr nicht die besten, doch sein Wurf ist sehr viel besser, als die Quoten auf dem ersten Blick aussagen. Ich habe einige Workouts von ihm verfolgen können und glaube, dass er das Potenzial zu einer positiven Überraschung in der ProA hat. Wir freuen uns alle sehr auf die Ankunft von Goodin in Leverkusen.“
Mit Quentin Goodin stehen aktuell nun insgesamt acht Spieler für den BAYER GIANTS Kader 2021/22 in der ProA fest. Ein weiterer Akteur aus der vergangenen Saison steht kurz vor einer Vertragsverlängerung bei den „Riesen vom Rhein“. Sobald es Neuigkeiten gibt, werden wir Fans, Presse und Sponsoren umgehend informieren.

Der Kader der BAYER GIANTS Leverkusen 2021/22 (Stand 11.06.2021): Quentin Goodin, Ferenc Gille, Lennard Winter, Thomas Fankhauser, Luca Kahl, Melvin Jostmann, Marko Bacak und J.J. Mann

Steckbrief Quentin Goodin
Geburtstag: 03. September 1997 (23 Jahre alt)
Geburtsort: Campbellsville, Kentucky (USA)
Nationalität: USA
Position: Point Guard   
Größe: 1,93 Meter
Gewicht: 88 Kilogramm
Trikotnummer: #3
Letzte Vereine: Xavier University (2016 bis 2020)
Stats 2019/20 (Xavier, NCAA l): 6,0 Punkte und 3,1 Assists pro Spiel

Zeit von Wyatt Lohaus in Leverkusen endet

Mit der Verpflichtung von Quentin Goodin steht fest, dass Wyatt Lohaus nicht mehr für die GIANTS auflaufen wird. Der US-Amerikaner wechselte im Herbst 2020 an den Rhein und wurde zu einem wichtigen Bestandteil in der Rotation der BAYER-Korbjäger. In insgesamt 36 Partien erzielte der Guard durchschnittlich 6,2 Punkte und verteilte 2,8 Korbvorlagen pro Spiel.

Trainer Hansi Gnad bedankt sich bei dem Point Guard für seine Leistungen im Leverkusener Trikot: „Wyatt hat eine anständige Saison 2020/21 gespielt und sich stets in den Dienst der Mannschaft gestellt. Er hat einen großen Anteil an unserer guten Saison gehabt und ich wünsche ihm persönlich nur das Allerbeste für die kommenden Jahre.“

Quelle | Foto: Bayer Giants Leverkusen

Danke, Eddy!

Die BAYER GIANTS Leverkusen und Eddy Edigin Jr. gehen in der kommenden Spielzeit getrennte Wege. Der Brettspieler wird in 2021/22 nicht mehr für die Farbenstädter auflaufen.

Nach dem Abgang von Haris Hujic zur BG Göttingen (wir berichteten) ist Edigin Jr. damit der zweite Spieler der GIANTS 2020/21, welcher künftig nicht mehr für die Rheinländer auf Korbjagd gehen wird. Dabei ist der Deutsch-Nigerianer in seinen zwei Leverkusener Jahren zu einem wichtigen Akteur in Reihen der BAYER-Korbjäger geworden. Im Sommer 2019 schloss sich Eddy nach einer nach langen Verletzung, die ihm die gesamte Saison 2018/19 in Baunach (ProA) kostete, den „Riesen vom Rhein“ an. Schnell fand sich der gebürtig aus Lagos, Nigeria, stammende Power Forward an der Bismarckstraße zurecht und erzielte bis zum coronabedingten Saisonabbruch im März 2020 6,7 Punkte und 5,1 Rebounds pro Spiel. In der Folge verlängerte Edigin Jr. seinen Vertrag um eine Saison. Der 25-Jährige machte dabei einen weiteren Schritt vorwärts in seiner Entwicklung und war ein wichtiger Teil der Erfolgsstory des 14-maligen Deutschen Meisters in 2020/21. Gegen die Artland Dragons zum Beispiel erzielte er 24 Punkte inklusive perfekter Feldwurfquote (neun erfolgreiche von neun Würfen). Schlussendlich bewies er mit Durchschnittsstatistiken von 9,1 Zählern und 5,8 Abprallern pro Begegnung seinen immensen Wert für BAYER.

Headcoach Hansi Gnad weiß den Einsatz von Edigin Jr. zu schätzen. Er verabschiedet den 2,03 Meter großen Vierer mit warmen Worten: „Eddy hat sich durch seine guten Leistungen in dieser Saison die Chance verdient eine Klasse höher zu spielen bzw. in einem anderen Programm eine andere Rolle zu erhalten. Ich bin sehr zufrieden mit dem Jahr, welches Edigin Jr. bei uns abgeliefert hat. Natürlich wünsche ich ihm von ganzen Herzen alles Gute für seine weitere Karriere und vor allem, dass er künftig weiter verletzungsfrei bleibt.“ Auch Eddy wollte es sich nicht nehmen lassen, sich bei den BAYER GIANTS zu bedanken: „Es war für mich eine besondere Zeit hier in Leverkusen. Ich möchte mich bei der gesamten Organisation, der Mannschaft und den Fans für zwei ereignisreiche Spielzeiten recht herzlich bedanken. Wir haben gemeinsam große Erfolge gefeiert, auch wenn uns die BAYER-Anhänger in den vergangenen Monaten unglaublich gefehlt haben. Nach meiner schweren Verletzung im Jahr 2018 haben mir die Verantwortlichen der GIANTS ihr Vertrauen geschenkt und mich unterstützt. Das werde ich nicht vergessen. Ich wünsche Coach Gnad und dem Team in 2021/22 alles Gute!“

Quelle | Foto: BAYER GIANTS LEVERKUSEN

Herzlich Willkommen in der Farbenstadt, Ferenc Gille

Nach Melvin Jostmann präsentieren die BAYER GIANTS ihren zweiten Neuzugang für die Spielzeit 2021/22 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA: Ferenc Gille wechselt vom TEAM EHINGEN URSPRING nach Leverkusen und soll für Akzente auf der Position des Power Forwards sorgen.

Zufrieden waren sie, die Verantwortlichen der GIANTS, als der unterschriebene Vertrag von Ferenc Gille in der Geschäftsstelle an der Tannenbergstraße eintraf. In einigen wenigen Gesprächen konnte Headcoach Hansi Gnad den 22-Jährigen von seinen Plänen für die neue Saison überzeugen. Ein wichtiger Schritt für das neue Team in 2021/22. Dabei können sich die Leverkusener Fans auf einen spektakulären Spieler freuen, der in jüngerer Vergangenheit mit guten Leistungen zu glänzen wusste.  

Gille erlernte das Basketballspielen zunächst beim VfL Kalbe/Milde, bevor er in die Nachwuchsabteilung des Mitteldeutscher Basketball Club wechselte. Dort wurde schnell das Potenzial des drahtigen Forwards erkannt, der im Seniorenbereich vor allem bei den Kooperationsvereinen des Bundesligisten, den BSW Sixers (ProB) und der SSV Einheit Weißenfels, Spielzeit sammelte. Im zarten Alter von 19 Jahren wurde Ferenc schnell zu einem wichtigen Rotationsspieler in den Reihen der Sixers. In der dritthöchsten Liga der Bundesrepublik erzielte Gille 2018/19 im Schnitt 5,7 Punkte und 4,0 Rebounds pro Partie. Dieses Talent blieb auch dem damaligen Übungsleiter des MBC, Silvano Poropat, nicht verborgen, der den 2,03 Meter großen Brettspieler zu insgesamt vier Bundesligaeinsätzen verhalf. Im Sommer 2019 zog der Sohn eines Engländers und einer Deutschen in Richtung Süden und verstärkte das TEAM EHINGEN URSPRING. Unter den Fittichen von Domenik Reinboth machte Gille einen weiteren Schritt vorwärts und zeichnete sich bis zum vorzeitigen COVID19-Saisonende mit durchschnittlich 6,3 Punkten pro Begegnung aus. Folgerichtig verlängerten die Ehinger Verantwortlichen den Vertrag mit Ferenc. Der gebürtige Kremkauer zahlte das in ihn gesetzte Vertrauen mit 9,0 Zählern und 3,7 Rebounds pro Spiel zurück. Die Stärke des 1998 geborenen Athleten bekamen u.a. die RÖMERSTROM Gladiators Trier im November 2020 zu spüren, bei dem der Youngster mit 20 Punkten und neun Rebounds glänzte.  

Nun soll also Leverkusen das Sprungbrett auf der Karriereleiter für Gille sein. Sein neuer Trainer Hansi Gnad blickt der Zusammenarbeit mit großer Freude entgegen: Ferenc ist ein sehr athletischer Power Forward, der von seiner Mobilität und Vielseitigkeit zu profitieren weiß. In der Offensive kann er mit dem Rücken und dem Gesicht zum Korb agieren und in der Verteidigung übernimmt er auch schonmal die Rolle, den Flügelspieler aus dem Angriff zu nehmen. Ein paar kleinere Verletzungen haben ihn in der vergangenen Saison ein wenig zurückgeworfen. Wenn er es schafft, in 2021/22 verletzungsfrei durch die Saison zu kommen, wird er ein großen Schritt nach vorne machen können. Er hat große Ziele und ist sehr ehrgeizig, was ich sehr an ihm schätze. Wir möchten ihn dabei unterstützen, in seiner Entwicklung weiter voranzukommen.“ Ferenc Gille sagt über seine Entscheidung zu Gunsten der BAYER-Korbjäger: „Der Schritt nach Leverkusen macht für mich sportlich am meisten Sinn. All das, was ich mir in diesem Bereich vorstelle, können mir die GIANTS ermöglichen. Ich möchte mich hier bei einem guten Playoffteam weiterentwickeln und zu einem besseren Spieler werden. Das Angebot anzunehmen war für mich ein absoluter „No-Brainer“. Die Freude mit Coach Gnad und den Jungs zusammenzuarbeiten ist riesig.“

Der Kader der BAYER GIANTS Leverkusen 2021/22: Ferenc Gille, Lennard Winter, Thomas Fankhauser, Luca Kahl, Melvin Jostmann, Marko Bacak und J.J. Mann


Steckbrief Ferenc Gille

Geburtstag: 10. August 1998 (22 Jahre alt)

Geburtsort: Kremkau, Sachsen-Anhalt

Nationalität: Deutschland

Position: Power Forward  

Größe: 2,03 Meter

Gewicht: 95 Kilogramm

Letzte Vereine: TEAM EHINGEN URSPRING, Mitteldeutscher Basketball Club, BSW Sixers Sandersdorf, VfL Kalbe/Milde

Stats 2020/21 (Ehingen, ProA): 9,0 Punkte und 3,7 Rebounds pro Spiel

Quelle: BAYER GIANTS Leverkusen

Foto: TEAM EHINGEN URSPRING

Lennard Winter und Thomas Fankhauser spielen weiter für Leverkusen

Der Kader der BAYER GIANTS für die Saison 2021/22 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA nimmt weiter konkrete Formen an: Mit Lennard Winter und Thomas Fankhauser bleiben die zwei Youngsters des Teams auch in der neuen Spielzeit Teil des Rekordmeisters.

Dabei haben die beiden Spieler eine Saison hinter sich, welche unterschiedlicher kaum sein könnten. Lennard Winter laborierte zunächst viele Monate an einer Verletzung am Fuß, bevor er Mitte März gegen die Nürnberg Falcons endlich wieder in die Rotation der „Riesen vom Rhein“ zurückkehrte. Doch bereits eine Woche später war die Spielzeit 2020/21 für den Guard wieder beendet. Nach einer guten Partie gegen das TEAM EHINGEN URSPRING (fünf Punkte, ein Rebound und ein Assist in 12 Minuten) wurde Lennard mit der nächsten Hiobsbotschaft konfrontiert: Ein knöcherner Sehnenausriss im Finger sorgte für das Saisonende des 20-Jährigen, der die Vizemeisterschaft seiner Mannschaftskollegen vom Spielfeldrand verfolgen musste.

Ganz anders verlief 2020/21 für Thomas Fankhauser. Der junge Forward sollte vor allem im Training von seinen erfahrenen Teamkollegen wie J.J. Mann oder Michael Kuczmann profitieren und einiges lernen. Doch mit der Zeit rutschte der gebürtige Kölner in die Rotation der „Giganten“ und bewies Headcoach Hansi Gnad schnell, dass er sich auch im Spiel auf ihn verlassen konnte. Gegen die PS Karlsruhe LIONS erzielte er drei Punkte aufgrund eines spektakulären „And-One“. Einen Monat später stand Fankhauser beim 88:84-Auswärtssieg über die Tigers Tübingen gar in der Starting-Five seiner Farben und wusste gegen die Süddeutschen mit sechs Zählern und zwei Rebounds zu überzeugen. Am Ende einer ungemein erfolgreichen Saison stand der im Jahr 2001 geborene Flügelspieler insgesamt 68 Minuten auf dem Parkett in der ProA.

GIANTS-Trainer Hansi Gnad ist von seinen beiden Schützlingen überzeugt. Der gebürtige Darmstädter hofft darauf, dass Winter seine lange Leidenszeit hinter sich lassen kann: „Lennard hat ein Seuchenjahr hinter sich, in dem er immer wieder mit schwerwiegenden Verletzungen zu kämpfen hatte. Wir hoffen, dass er gut durch den Sommer kommt und dann wieder neu angreifen kann. Er brennt darauf, wieder zu spielen und der Trainerstab weiß, dass er der Mannschaft helfen kann. Lennard ist ein sehr guter Allrounder, der sich für nichts zu schade ist. Jetzt muss nur seine Gesundheit mitspielen.“ Und Fankhauser? „Thomas hat ein sehr gutes Jahr hinter sich, und dass trotz der Tatsache, dass er in unserer Herren ll kaum Spiele absolvieren konnte, um weitere Erfahrungen im Seniorenbereich zu sammeln“, so Gnad. „Er hat sich immer voll reingehangen und in den Trainingseinheiten seine Mitspieler immer wieder gefordert. Auch sein Charakter und seine Einstellung zeichnen Thomas aus. Er hat eine tolle Entwicklung genommen und wir sind uns sicher, dass er den nächsten Schritt in seiner noch jungen Laufbahn machen wird.“

Aktuell stehen somit sechs Akteure für die Saison 2021/22 bei den Rheinländern im Kader. Doch bald soll es schon weitere Neuigkeiten geben: „Wir sind mit einem potenziellen Neuzugang sehr weit und hoffen, dass wir in dieser Angelegenheit bereits in der kommenden Woche Vollzug melden können“, gibt sich Hansi Gnad zuversichtlich. „Natürlich laufen noch Gespräche mit Spielern aus dem Vorjahr und auch hier bin ich recht optimistisch, dass wir bald weitere positive Nachrichten für unsere Fans und Partner haben.“

Der Kader der BAYER GIANTS Leverkusen 2021/22: Thomas Fankhauser, Lennard Winter, Luca Kahl, Melvin Jostmann, Marko Bacak und J.J. Mann

Quelle: BAYER GIANTS Leverkusen

Melvin Jostmann wechselt von Jena nach Leverkusen

Aus Thüringen ins Rheinland zieht es Melvin Jostmann vor der nächsten Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Der gebürtige Paderborner wird zukünftig das Trikot der BAYER Giants Leverkusen tragen, nachdem er in den zurückliegenden Tagen einen bis 2023 gültigen Zweijahresvertrag beim ProA-Vizemeister 2021 unterzeichnete.

Während der Flügelspieler im Sommer 2018 aus seiner nordrhein-westfälischen Heimatstadt an die Saale gewechselt war, im Verlauf der letzten drei Spieljahre sowohl für Science City Jena (BBL, ProA, NBBL) als auch für den Kooperationspartner Culture City Weimar (Regionalliga) zum Einsatz kam, möchte der 21-Jährige nun im Herrenbereich weitere Erfahrungen sammeln. Die Giants verpflichten mit Melvin Jostmann einen sportlich ambitionierten sowie sympathischen Charakter, der sich im Rahmen seiner Einsätze für die Thüringer durch hohe Intensität, aggressive Verteidigung und vorbildliche Arbeitsethik auszeichnen konnte.

„Zu meinem Wechsel möchte ich zunächst sagen, dass es keine Entscheidung gegen Jena, sondern für Leverkusen war. Ich denke, dass mir die Spielphilosophie der Giants entgegenkommt, ich mich gut weiterentwickeln und bei meinem zukünftigen Team den nächsten Karriereschritt in Angriff nehmen kann. Ich habe in Leverkusen einen Zweijahresvertrag unterschrieben und bekomme neben größeren Spielanteilen ebenfalls wichtige Planungssicherheit“, sagt Melvin Jostmann. „ Nach drei Jahren bei Science City, in denen ich viele wichtige Erfahrungen sammeln konnte und auch für mein Leben viel mitnehmen werde, ist es sehr schade, dass es zuletzt nicht mit dem Aufstieg geklappt hat und ich mich nicht persönlich von den Fans verabschieden konnte. Deswegen möchte ich mich auf diesem Weg bei den Jenaer Fans bedanken und würde mich freuen, dies beim Spiel gegen Leverkusen in einer vollen Sparkassen-Arena nachzuholen, auch wenn ich dann für das Team des Gegners auflaufe,“ so Jostmann abschließend.

„Melvin hat während seiner Zeit in Jena einen enormen Leistungssprung gemacht und sich unglaublich positiv entwickelt. Er konnte unserer Mannschaft im Verlauf der letzten Saison mit seiner Intensität und Verteidigung helfen, um Spiele zu gewinnen. Ich habe sehr gern mit Melvin zusammengearbeitet und bin deshalb einerseits traurig, ihn ziehen zu lassen. Auf der anderen Seite stehen die Interessen eines jungen Spielers sowie seine persönliche Weiterentwicklung im Vordergrund,“ sagt Jenas Cheftrainer Frank Menz. „Durch seinen Einsatz und seine sehr lobenswerte Einstellung hat er sich diesen Wechsel verdient. Melvin braucht größere Spielanteile und eine wichtigere Rolle, um sein Potential ausschöpfen zu können. Diese Anteile hat ihm der Leverkusener Coach in Aussicht gestellt. Wir konnten ihm zum jetzigen Zeitpunkt eine ähnliche Rolle nicht zusichern. Insofern ist der Schritt aus der Sicht von Melvin wichtig und richtig. Ich wünsche ihm auf jeden Fall in Leverkusen einen guten Start und eine erfolgreiche Saison. Wir werden seine Entwicklung weiterhin aufmerksam verfolgen.“

Science City wünscht seiner ehemaligen Nummer 12 sowohl sportlich als auch privat alles Gute und darf sich im kommenden Spieljahr auf mindestens zwei direkte Duelle freuen, wenn sich die Thüringer mit den Riesen vom Rhein duellieren.

Quelle: Science City Jena

Jahr Nummer Drei: Luca Kahl hält GIANTS die Treue

Die BAYER GIANTS Leverkusen und Luca Kahl werden auch die Saison 2021/22 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gemeinsam bestreiten. Der Guard verlängert seinen Vertrag um ein weiteres Jahr in der Farbenstadt.

Kahl wechselte im Sommer 2019 von den Uni Baskets Paderborn, in deren Jugend er groß wurde, an den Rhein und etablierte sich schnell als wichtiger Rotationsspieler in den Reihen der BAYER GIANTS Leverkusen. In seiner Premierensaison 2019/20 an der Bismarckstraße, erzielte der 23-Jährige im Durchschnitt 4,4 Punkte und verteilte 2,6 Assists pro Begegnung. Gegen den damaligen BBL-Aufsteiger, die NINERS aus Chemnitz, stellte Luca seine Scorerqualitäten unter Beweis und war mit 18 Zählern bester Punktesammler seiner Farben. In der gerade abgelaufenen Spielzeit konnte Kahl seine Statistiken weiter verbessern (5,0 Zähler pro Partie) und hatte so seinen Anteil am Lauf der „Giganten“, welcher erst mit der Niederlage in der Endspielserie gegen die MLP Academics Heidelberg endete. Nun möchte der gebürtig aus Soest stammende Guard einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung machen.

GIANTS-Headcoach Hansi Gnad freut sich über die Vertragsverlängerung seines Schützlings: „Ich bin natürlich sehr froh, dass wir Luca, trotz der großen Konkurrenz um ihn, in Leverkusen halten konnten. Er geht nun in sein drittes Jahr bei uns und man sieht extrem große Fortschritte bei ihm. Luca hat sich spielerisch und körperlich weiterentwickelt und zeichnet sich als absoluter Teamplayer aus. Er stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft und fordert seine Mitspieler so gut es geht, was ihm den Respekt seiner Kollegen einbringt. Der Trainerstab ist sich sicher, dass Luca noch nicht sein Maximum als Spieler erreicht hat und wir wollen ihn selbstverständlich bestmöglich fördern.“ Luca Kahl beschreibt seine Beweggründe für den Verbleib am Rhein wie folgt: „Das Umfeld in Leverkusen passt einfach perfekt. Ich möchte mich weiter entwickeln und ich bin mir sicher, dass Hansi und Jacques mich bestmöglich unterstützen, um mein Potenzial weiter auszuschöpfen. Des Weiteren fühle ich mich auch persönlich sehr gut bei den GIANTS aufgehoben, was vor allem am familiären Umfeld liegt. Alles in allem freue ich mich sehr auf ein weiteres Jahr in der Ostermann-Arena.“

Luca Kahl ist damit der vierte Spieler, der den Farbenstädtern seine Zusage für die Saison 2021/22 gegeben hat. Doch damit nicht genug: „Mit zwei weiteren Jungs aus dem Kader des vergangenen Jahres sind wir schon sehr weit“, so Coach Gnad. „Wir hoffen, dass wir bis Ende der Woche also weitere Personalien im Hinblick auf die nächste Spielzeit verkünden können.“

Kader der BAYER GIANTS Leverkusen 2020/21 (Stand: 25.05.2021): Luca Kahl, Melvin Jostmann, Marko Bacak und J.J. Mann

Quelle: Bayer Giants Leverkusen