Schlagwortarchiv für: Bayer Giants Leverkusen

Sören-Eyke Urbansky verlässt die Bayer Giants Leverkusen

Bei den Bayer Giants Leverkusen endet nach drei gemeinsamen Jahren die Zusammenarbeit mit Sören-Eyke Urbansky. Der 2,14 Meter große Center wird in der Saison 2026/27 nicht mehr für den Rekordmeister auflaufen und verabschiedet sich damit nach einer intensiven und erfolgreichen Zeit aus Leverkusen. Bereits in seiner ersten Saison am Rhein zeigte Urbansky, welches Potenzial in ihm steckt. Direkt am ersten Spieltag der Saison 2023/24 setzte der Big Man beim Auswärtsspiel in Bernau mit 23 Punkten und 11 Rebounds ein Ausrufezeichen. Mit einer Effektivität von 31 war es statistisch die stärkste Partie seiner bisherigen Karriere. In seiner Debütsaison vertrat er den verletzten Dennis Heinzmann stark und überzeugte mit durchschnittlich 7,5 Punkten sowie 4,2 Rebounds pro Spiel. Ein Jahr später folgte dann der große sportliche Erfolg: Gemeinsam mit den GIANTS gelang Urbansky der Gewinn der Meisterschaft und der Aufstieg. Als wichtiger Rotationsspieler unter den Körben steuerte der Center in der erfolgreichen Aufstiegsrunde solide 6,4 Punkte pro Partie bei und stellte sich jederzeit in den Dienst der Mannschaft. Auch in der ProA blieb Urbansky ein verlässlicher Faktor.

Immer wieder brachte er wichtige Impulse von der Bank, unter anderem mit zwölf Punkten in Quakenbrück oder elf Zählern bei der knappen Niederlage in Göttingen. Wann immer er gebraucht wurde, war auf den Center Verlass. Zum Abschied blickte Urbansky emotional auf seine Zeit in Leverkusen zurück: „Ich möchte mich von Herzen beim gesamten Verein bedanken. Bei meinen Mitspielern, Trainern, den Physiotherapeuten, dem Vorstand und allen Fans, die mich in dieser Zeit unterstützt haben. Wir haben zusammen gekämpft, gewonnen, verloren, gelacht und viele Erinnerungen geschaffen, die ich niemals vergessen werde. Dieser Verein war für mich mehr als nur Basketball. Er war ein zweites Zuhause. Ich bin dankbar für jede einzelne Erfahrung, jede Trainingseinheit und jedes Spiel, das ich mit euch erleben durfte. Jetzt beginnt für mich ein neues Kapitel, aber ein Teil von mir wird immer in Leverkusen bleiben. Dem Klub wünsche ich für die Zukunft alles erdenklich Gute.“

Auch Headcoach Michael Koch fand zum Abschied ausschließlich lobende Worte für seinen Schützling: „Sören-Eyke hat sich von seinem ersten Jahr an in Leverkusen kontinuierlich weiterentwickelt. Als sich Dennis schwer verletzt hat, hat er die Starterrolle bei den GIANTS mit viel Engagement erfüllt. Auch nach der Rückkehr von Dennis Heinzmann ließ sich Sören nie hängen. Trotz der starken Konkurrenz arbeitete er weiter hart an sich. Er hat sich nie beklagt, sich stets in den Dienst der Mannschaft gestellt und hart an sich gearbeitet. Ich wünsche ihm nur das Beste und vor allem Gesundheit!“ Mit Urbansky verlieren die GIANTS nicht nur einen zuverlässigen Center, sondern auch einen Teamspieler, der sich durch Einsatzbereitschaft, Professionalität und Loyalität auszeichnete. Seine Rolle beim Meistertitel und Aufstieg 2025 bleibt ein wichtiger Teil der jüngeren Vereinsgeschichte.

Nachwuchs-Check bei Phoenix Hagen

Bronze-Auszeichnung und Fokus lokale Entwicklung des Jugendleistungssports

Im Rahmen des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. wurde der Standort Hagen intensiv analysiert. Für die geleistete Arbeit im Nachwuchsbereich erhält Phoenix Hagen die Bronze-Plakette.

Während des Standortbesuchs gewann das Expertenteam einen umfassenden Eindruck von den bestehenden Strukturen entlang der gesamten Ausbildungskette – vom riesigen Einstiegspotenzial im Kinderbereich durch die sehr groß angelegten Schul- und Kita-Projekte bis hin zur Anbindung an den Leistungs- und Herrenbereich durch die bestehenden Kooperationspartner BBA Hagen, TSV Hagen 1860 sowie SV Haspe 70. Besonders positiv hervorgehoben wurden unter anderem die Zentralisierung des Jugendleistungssports in der Stadt, das herausragende Schul- und Sozialprogramm, die ganzheitliche Entwicklung der Spieler über Sonderangebote sowie die Vielzahl an Mannschaften und Trainingsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Leistungsniveaus.

Ein zusätzlicher Bestandteil des Nachwuchs-Checks war ein anschließendes Entwicklungsgespräch. Im Fokus stand dabei die Zusammenarbeit mit den Partnervereinen in der Stadt und insbesondere die strategische Ausrichtung des Jugendleistungssports. Diskutiert wurden unter anderem Ansätze für eine durchlaufende Spielerkarriere und eine hohe Durchlässigkeit bis in den Profisport. Darüber hinaus ging es um die Verstetigung der neuen Kooperation im JBBL- und NBBL-Bereich als auch die Vernetzung aller beteiligten Coaches und Spieler sowie um Maßnahmen zur Steigerung der Wertigkeit und Anerkennung des Standortes Hagen als Ausbildungsstandort. Ziel ist es nun, die vorhandenen Ressourcen besser zu vernetzen und die Talententwicklung über neue Aufgabenverteilungen effektiver und stärker zu gestalten.

Martin Schmidt, Geschäftsführer von Phoenix Hagen, zog ein überaus positives Fazit des Besuchs: „Der Nachwuchs-Check liefert uns wichtige Impulse, um unsere Strukturen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, zu überdenken und gezielt neue Anstöße umzusetzen. Die enge Zusammenarbeit mit der BBA Hagen, dem SV Haspe 70 sowie TSV Hagen 1860 bietet großes Potenzial – sowohl für die Entwicklung der Spieler als auch für den gesamten Standort Hagen. Der Workshop hat uns dabei geholfen, konkrete Ansätze zu entwickeln, wie wir diese Kooperationen künftig noch professioneller und ganzheitlicher für den Leistungssport gestalten können.“

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.

Nachwuchs-Check bei den Bayer GIANTS Leverkusen

Bronze-Auszeichnung und Fokus auf regionale Vernetzung

Im Rahmen des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. wurde der Standort der Bayer GIANTS Leverkusen intensiv analysiert. Für die geleistete Arbeit im Nachwuchsbereich erhielten die GIANTS die Bronze-Plakette.

Während des Standortbesuchs gewann das Expertenteam einen umfassenden Eindruck von den bestehenden Strukturen entlang der gesamten Ausbildungskette – vom Einstieg im Kinderbereich bis hin zur Anbindung an den Leistungs- und Herrenbereich. Besonders positiv hervorgehoben wurden unter anderem die umfangreichen Angebote im Kinder- und Jugendsport, die leistungssportliche Heranführung von Talenten im U12- und U14-Bereich sowie die Vielzahl an Mannschaften und Trainingsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Leistungsniveaus.

Ein wesentlicher Bestandteil des Nachwuchs-Checks war ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop. Im Fokus stand dabei die Intensivierung der Zusammenarbeit mit Partnervereinen in der Region. Diskutiert wurden unter anderem Modelle für den Einsatz von Doppellizenzen, um Spielern eine weitere Plattform und zusätzliche Spielpraxis auf unterschiedlichen Leistungsniveaus zu ermöglichen. Darüber hinaus ging es um die Etablierung regelmäßiger Coaches-Meetings sowie um Maßnahmen zur Steigerung der Sichtbarkeit und Wertschätzung der Zusammenarbeit mit Partnervereinen in der Region. Ziel ist es, die vorhandenen Ressourcen besser zu vernetzen und die Talententwicklung standortübergreifend zu stärken.

Karsten Schul, Nachwuchsleiter der GIANTS, zog ein überaus positives Fazit des Besuchs: „Der Nachwuchs-Check liefert uns wichtige Impulse, um unsere Strukturen weiter zu schärfen und gezielt auszubauen. Auch die engere Zusammenarbeit mit Partnervereinen bietet großes Potenzial – sowohl für die Entwicklung unserer eigenen Spieler als auch für die gesamte Region. Der Workshop hat uns dabei geholfen, konkrete Ansätze zu entwickeln, wie wir diese Kooperationen künftig noch intensiver und nachhaltiger gestalten können.“

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.

Viktor Ziring ist kein „Giant“ mehr

Viktor Ziring wird künftig nicht mehr für die „Riesen vom Rhein“ auflaufen. Beide Seiten haben sich auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Der 27-Jährige hat bereits einen neuen Verein gefunden.

Ziring wechselte im Januar 2025 von den GIESSEN 46ers zu den GIANTS. Der Shooting Guard hatte großen Anteil am Aufstieg des deutschen Rekordmeisters von der ProB in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. So erzielte Viktor in der regulären Spielzeit im Durchschnitt 9,8 Punkte pro Spiel und war einer der besseren Scorer im Team von Headcoach Michael „Mike“ Koch.

Auch in den Playoffs 2025 war der gebürtige Gießener ein immens wichtiger Faktor der BAYER-Korbjäger. So steuerte Ziring beim 74:61-Erfolg bei LOK BERNAU, welcher den Aufstieg für Leverkusen bedeutete, zehn Zähler, vier Rebounds und ebenso viele Assists hinzu. Im bisherigen Saisonverlauf 2025/26 kommt „Vik“ auf 3,3 Punkte bei durchschnittlich 12:03 Minuten pro Begegnung.

„Viktor war mit seiner Rolle in Leverkusen nicht zufrieden und es war für ihn an der Zeit, eine neue Herausforderung zu finden. Für uns war klar, dass wir ihm bei diesem Vorhaben keine Steine in den Weg legen möchten“, erklärt Sportdirektor Hansi Gnad. „Viktor hatte einen gewichtigen Anteil am Aufstieg in die ProB und hat für uns tolle Spiele absolviert. Nichtsdestotrotz ist der professionelle Basketballsport ein Geschäft und so kommt es leider auch zu Trennungen mit Spielern, welche über einen tollen Charakter verfügen.“

Coach Koch stimmt Gnad zu: „Vik hat stets 100 Prozent gegeben und sich im Training nie hängenlassen. Er ist ein Vorzeigeprofi, wie er im Buche steht und von daher wünsche ich ihm für seinen weiteren Karriereverlauf nur das Allerbeste!“

 

GIANTS vermelden Neuzugang – Kobe Langley ist neu an der Bismarckstraße

Der US-Amerikaner verstärkt die Leverkusener Korbjäger mit sofortiger Wirkung.

Kobe Langley wurde am 31. Dezember 2000 in Greensboro, North Carolina (USA) geboren. Der US-Amerikaner kam allerdings nicht allein zu Welt, er ist der Zwillingsbruder von Keyshaun, welcher in dieser Saison für die HAKRO Crailsheim Merlins in der ProA aktiv ist. Fünf Jahre (2019 bis 2024) spielten die Zwillinge gemeinsam für die Universität UNC Greensboro.

Im Dress der Spartans war der 1,85 Meter große Playmaker ein ganz wichtiger Bestandteil der Rotation. Langley stand in insgesamt 142 Partien in der NCAA l im Schnitt stolze 21 Minuten auf dem Parkett. Vor allem in seiner letzten Spielzeit 2023/24 glänzte Kobe mit guten Mittelwerten von 8,5 Punkten, 5,7 Assists und 3,1 Rebounds pro Begegnungen.

Im Anschluss an seine Hochschulzeit fand Langley schnell einen Verein in Übersee. Er wechselte noch im Jahr 2024 nach Neuseeland zu den Nelson Giants, wo er den Sommer verbrachte. Nach einer kurzen Verschnaufpause in der Heimat ging es für den Point Guard über den „großen Teich“ weiter nach Europa.

In Szedeák (Ungarn) war er von September bis November 2024 tätig. Der zeitlich begrenzte Vertrag endete schlussendlich und sein Agent vermittelte ihn zu Kapakli Spor. Die Spielzeit 2024/25 endete dann für ihn in der Slowakei. Dort kreuzten sich dann wieder seine Wege mit Bruder Keyshaun, der für die Nitra Blue Wings auflief. Mit Nitra zog Langley in das Playoff-Halbfinale ein. In 2025/26 hatte Kobe zunächst einen Vertrag im Kosovo unterschrieben, doch das Engagement kam nicht zustande.

Er hielt sich zuletzt in Crailsheim fit und lebte bei seinem Bruder. In der vergangenen Woche ging dann alles schnell und der Aufbauakteur schaute in Leverkusen zum Tryout vorbei: „Das war für uns eine tolle Gelegenheit, welche es recht selten gibt“, so Koch.

Die Fähigkeiten, welche den Guard auszeichnen, beschreibt der Europameister von 1993 wie folgt: „Langley ist jemand, der als absoluter Spielmacher auftritt. Er organisiert die Partie, setzt seine Mitspieler perfekt in Szene und ist des Weiteren als engagierter Verteidiger bekannt. In unserem Kader stehen auf den kleinen Positionen vor allem Combo-Guards. Mit Kobe haben wir einen reinen Point Guard mit einem exzellenten Auge im Team.“

Der 24-Jährige unterschreibt einen Vertrag bis zum Ende der Spielzeit 2025/26 und wechselt mit sofortiger Wirkung an den Rhein.

Ricardo Lynch wird ein „Gigant“!


Die BAYER GIANTS Leverkusen haben auf den Abgang von Vatangoe Donzo umgehend reagiert und Ricardo Lynch unter Vertrag genommen. Der US-Amerikaner soll die Forward Position beim ProB-Meister von 2025 besetzen.
Nachdem sich die BAYER-Basketballer von Vatangoe Donzo getrennt hatten, nahm die Arbeit für den Trainerstab und die Verantwortlichen der GIANTS richtig Schwung auf. Die Mobiltelefone standen nicht still und so nahmen Coach Michael „Mike“ Koch und Sportdirektor Hansi Gnad Kontakt zu Trainern, Agenten und möglichen Neuzugängen auf. Am Ende haben sich die Leverkusener Entscheidungsträger für die Verpflichtung von Ricardo Lynch entschieden.
Ein Basketballer, der vor allem ein europäisches Land gut kennt…

Lynch ist für Trainer Koch und seinen Assistenten Gnad kein Unbekannter, war der US-Amerikaner doch bereits in diesem Sommer Thema beim Rekordmeister. Am Ende kam ein Vertrag allerdings nicht zustande – noch nicht.

Der aus Fort Lauderdale, Florida (USA) stammende Akteur verfügt über mehrjährige Europaerfahrung. Nach seiner Hochschulzeit, welche er u.a. an der Stetson University in der NCAA l verbrachte, wechselte der vielseitige Forward nach Georgien. In der ersten Liga des Staates im Südkaukasus schloss er sich 2022/23 dem BC Delta Gurjaani an. In durchschnittlich 27 Minuten Spielzeit kam der heute 26-Jährige auf 11,7 Punkte und 4,6 Rebounds pro Begegnung. Im Playoff-Viertelfinale schied Delta allerdings aus. Dennoch konnte der 2,01 Meter große Athlet mit seiner Performance Werbung für sich machen und wechselte innerhalb der georgischen Superleague zu BC Iverioni Gori. Hier ging „Ric“ den nächsten Schritt in seiner Entwicklung und glänzte mit starken Leistungen. Mit Mittelwerten von 16,3 Zählern und 6,0 eingesammelten Abprallern erspielte sich Lynch einen Platz im „All-Georgian Third Team“. Wie bereits mit Gurjanni war auch in der Meisterschaftsrunde 2024 in der Runde der besten acht Mannschaften Schluss.

Mit seinen guten Statistiken wollte der Amerikaner in 2024/25 den Wechsel in eine stärkere Spielklasse wagen. Er unterschrieb bei CSM Steaua Bukarest in Rumänien, doch eine Knieverletzung sorgte dafür, dass er in Südosteuropa keine Paarung absolvierte. Es dauerte schließlich bis zum 1. Februar 2025, bevor der Swingman wieder auf dem Feld stand. In Gurjanni erinnerte man sich an die Qualitäten von Lynch und so schlug Delta zu und sicherte sich die Vertragsunterschrift des Flügelspielers. Mit dem Verein gelang ihm der Einzug bis in das Halbfinale, bevor die Tiflis State University Endstation war. Zum dritten Mal in Serie konnte Ricardo im Schnitt zweistellig scoren (10,4 Punkte pro Spiel).

Koch: „Ricardo ist vielseitig und ein starker Athlet“
Eine weitere Gemeinsamkeit verbindet Lynch und die GIANTS: „Ricardo hat in diesem Sommer in der Basketball Summerleague in Miami gemeinsam mit John Williams Jr. in einer Mannschaft gespielt. Das hat es uns natürlich einfach gemacht, genügend Informationen über ihn zu erhalten“, so Koch. „John wusste nur gute Dinge über Ric zu berichten und nach dem ersten Videotelefonat waren wir uns sicher, dass wir es hier mit einem Menschen zu tun haben, welcher sympathisch ist und vor allem für die Mannschaft lebt.“
Seine Qualitäten beschreibt der ProB-Trainer des Jahres 2025 wie folgt: „Lynch ist sehr athletisch, er ist physischer als beispielsweise Tango und weiß auch, wie er in der Offensive zu agieren hat. Er ist hauptsächlich ein Power Forward, kann aber auch auf der Drei aushelfen. Das verschafft uns bei Verletzungsausfällen eine gewisse Flexibilität. Diese Vielseitigkeit und die Erfahrung, welche er in Europa bereits gesammelt hat, waren für uns hauptausschlaggebend ihn zu signen. Mein Dank gilt der Abteilungsleitung um Frank Rothweiler und dem Vorstand des TSV Bayer 04 Leverkusen, welche keine Zeit haben verstreichen lassen, damit wir diese Verpflichtung schnell unter Dach und Fach bringen konnten.“
Ricardo Lynch ist bereits am heutigen Montag in Leverkusen eingetroffen und wird Morgen erstmalig mit dem Team trainieren. 

Auf dem Weg in den Profibasketball – Spielerstipendium unterstützt Konstantin Lehmann und Stephen Olaniyi

Der Deutscher Basketball Ausbildungsfonds e.V. unterstützt über das Spielerstipendium ab der Saison 2025/26 mit Konstantin Lehmann (RheinStars Köln) und Stephen Olaniyi (Bayer Giants Leverkusen) zwei weitere Talente auf dem Weg in den Profibasketball.

Konstantin Lehmann (Foto: RheinStars Köln)

Der Kölner Konstantin Lehmann spielt seit seinem zehnten Lebensjahr Basketball. Seitdem durchlief er alle Altersklassen des Nachwuchs-Programms der RheinStars. Bereits im Alter von 15 Jahren feierte Lehmann sein ProB-Debüt. In der zurückliegenden Saison entwickelte sich der 17-Jährige zu einem festen Bestandteil des Profi-Kaders. Der verdiente Lohn: auch nach dem Aufstieg in die ProA setzt Kölns Trainer Stephan Baeck auf das Talent von Lehmann. Sein Talent blieb auch Nachwuchsbundestrainer Dirk Bauermann nicht verborgen. Im Sommer 2024 war Lehmann teil des EM-Kaders der deutschen U16.

„Konstantin hat sich in den letzten Jahren zu einem absoluten Leistungsträger in unseren Teams der Nachwuchs-Bundesligen entwickelt“, freut sich Baeck über die zusätzliche Unterstützung für seinen Schützling. „Damit er weiterhin so viel Herz und Energie in unsere Sportart investieren kann, ist das Stipendium eine große Unterstützung, die ihn weiter darin bestärken wird, diesen Weg zu beschreiten.“ Baeck traut Lehmann eine große Entwicklung zu: „Sein Wille, sehr viel für seine Sportart zu investieren und zielgerichtet seinen Weg zu gehen sowie seine Bodenständigkeit und nie den Kopf zu verlieren, zeichnet ihn aus.“

Im Rahmen des Stipendienprogramms wird Lehmann zusätzliche Maßnahmen zur sportpsychologischen Betreuung ergreifen, um sich auch psychisch bestmöglich auf den Profibasketball vorbereiten zu können.

Stephen Olaniyi steht mit 16 Jahren der Sprung in den Profibasketball noch bevor. In den beiden zurückliegenden Saisons ging Olaniyi für die ART Giants Düsseldorf in der JBBL an den Start. Zur neuen Saison wechselt Olaniyi, dessen Basketball-Karriere bei der Spvgg. Sterkrade Nord begann, zu den Bayer Giants Leverkusen.

Stephen Olaniyi (Foto: Nils Althoff)

Phillipp Stachula, Cheftrainer des Leverkusener NBBL-Teams, ist begeistert von Stephens motivationaler Stärke: „Stephen hat die richtige Einstellung und beweist jeden Tag aufs Neue ein hohes Maß an Eigenverantwortung. Es ist beeindruckend zu sehen, was er alles für sein Ziel auf sich nimmt. Dennoch ist der Spagat zwischen Schule, Leistungssport und Pendelei nur mit externer Unterstützung möglich. Daher sind wir sehr dankbar, dass der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds Stephen hierbei nun unterstützt und wir gemeinsam mit Stephen die nächsten Schritte gehen können.“

Der Weg in den Profi-Basketball ist nicht die einzige Herausforderung im Leben des 16-Jährigen. Als eines von vier Kindern einer alleinerziehenden Mutter ist Olaniyi auch zu Hause gefordert. Täglich verbringt er zwischen 2 und 3 Stunden im Auto oder Zug, um aus Oberhausen kommend zum Trainingshalle der Bayer Giants zu gelangen. Die Zeit, um sich neben dem Leistungssport um einen guten Schulabschluss zu kümmern, ist also begrenzt.

Das Stipendienprogramm unterstützt Olaniyi insbesondere durch ein Mentaltraining und bei der Bewältigung der Fahrtwege sowie schulischer Herausforderungen. So können für Olaniyi bestmögliche Rahmenbedingungen auf dem Weg in den Profibasketball ermöglicht werden.

Stipendienprogramm unterstützt Weg in den Profibasketball

Neben Lehmann und Olaniyi profitieren Julis Baumer (MHP Riesen Ludwigsburg), Jamie Edoka (SKYLINERS) und Moritz Grüß (RASTA Vechta) seit 2023 vom Stipendienprogramm. Baumer und Edoka machten dabei in der letzten Saison einen besonders großen Entwicklungssprung und feierten jeweils ihr Debüt in der easyCredit BBL.

Christian Krings, Geschäftsführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga unterstreicht die Bedeutung des Spielerstipendiums: „Mit dem Spielerstipendium haben die Bundesligen in Zusammenarbeit mit dem Deutscher Basketball Ausbildungsfonds e.V. ein wertvolles Unterstützungsinstrument geschaffen, um ergänzend zu den Fördermaßnahmen der Klubs, gezielt und individuell Karrieren von Nachwuchsspielern zu unterstützen. Die aktuellen sportlichen Entwicklungen von Julis Baumer und Jamie Edoka zeigen, dass das Stipendienprogramm dazu einen Beitrag leisten kann.“

Spielerstipendium – Deutscher Basketball Ausbildungsfonds e.V. fördert Nachwuchsspieler

Seit 2023 fördert der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e.V. talentierte Nachwuchsspieler über das Spielerstipendium. Ziel ist es, für junge Athleten über die Klubstrukturen hinaus, eine optimale Fördersituation herzustellen. Bestmögliche Trainings- und Rahmenbedingungen entscheiden in unzähligen Trainings- und Spielsituationen mit über den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg. Und am Ende über den Verlauf einer gesamten Karriere. Das Stipendium will bewusst keinem einheitlichen, exakt festgelegten Ausbildungsplan folgen, sondern wird auf Grundlage der eingereichten Bewerbungen vergeben. Es werden nur Maßnahmen und Ausgaben gefördert, die dem jeweiligen individuellen Stipendiumsziel dienlich sind. Für weitere Informationen HIER klicken.

 

 

 

GIANTS danken Joel Lungelu

Joel Moketo Lungelu wird 2025/26 nicht mehr für die BAYER GIANTS Leverkusen auflaufen. Beide Seiten gehen künftig getrennte Wege.

 

Nach Moritz Hübner und Dimitrije Djordjevic (wir berichteten) wird auch Joel Moketo Lungelu künftig nicht mehr für die GIANTS auf Korbjagd gehen. Für beide Seiten ein logischer Schritt, wie BAYER-Sportdirektor Hansi Gnad berichtet: „Joel hat in der Saison 2024/25 mit einigen Verletzungen zu kämpfen gehabt, welche ihm den Großteil der Spielzeit gekostet haben. So fehlte ihm der Rhythmus im Training und Spielbetrieb, um sich seinem Alter entsprechend weiterzuentwickeln. Das ist sehr schade, schließlich hatten wir nach seiner Rückkehr aus Ehingen eine Menge mit ihm vor. Sein Potenzial ist unbestritten.“

In der Farbenstadt durchlief Joel den gesamten Jugend- und Leistungsbereich des TSV Bayer 04. Nach der Saison 2022/23 trennten sich die Wege des Power Forward und seines Ausbildungsvereins. Er schloss sich dem TEAM EHINGEN URSPRING in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB an. Dort kam er in 16 Partien (4,4 Punkte pro Spiel) zum Einsatz. Im Sommer 2024 kam es zur „Reunion“ mit den GIANTS. Mit großen Hoffnungen in die Spielzeit gestartet, hatte der 21-Jährige immer wieder mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Lediglich 11 Partien absolvierte Lungelu (3,0 Zähler pro Begegnung) in der ProB, der in der Herren ll zu den absoluten Leistungsträgern der Rheinländer zählte (16 Spiele, 12,6 Punkte pro Paarung).

Nun kommt es zum Abschied: „Für Joel ist es wichtig, dass er Minuten auf dem Feld erhält und verletzungsfrei bleibt. So kann er sich spielerisch entfalten“, erzählt Gnad. „Aufgrund der Tatsache, dass er nicht mehr als Doppellizenzer gilt, können wir ihn nicht mehr beliebig oft zwischen der ProA und 1. Regionalliga West hin- und herschieben. Er möchte selber als professioneller Sportler seine Karriere vorantreiben, doch diese Option können wir ihm derzeit nicht bieten.“ Persönlich wünscht Gnad seinem früheren Schützling nur das Beste: „Ich hoffe, dass Joel sich seine Träume erfüllen kann, er sich aber parallel neben dem Parkett mit seiner beruflichen Zukunft beschäftigt. Das steht über allem. Sollte Joel gesund bleiben, kann er vielen Vereinen helfen. Wir drücken ihm für die Zukunft die Daumen!“

Die BAYER GIANTS Leverkusen bedanken sich bei Joel Moketo Lungelu für seinen Einsatz im Trikot des Rekordmeisters und wünschen beste Gesundheit und viel Erfolg für die Zukunft.

 

Vatangoe Donzo – ein athletisches Kraftpaket komplettiert BAYER!

Mit Vatangoe Donzo haben die BAYER GIANTS ihren zweiten Neuzugang für die Saison 2025/26 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA unter Vertrag genommen. Er komplettiert den Leverkusener Kader.4

Die Kaderplanungen der „Riesen vom Rhein“ gehen langsam aber sicher dem Schlussspurt entgegen. Heute können die Verantwortlichen des dreifachen ProB-Titelträgers der Öffentlichkeit Vatangoe Donzo als Neuzugang präsentieren. Der US-Amerikaner wird als Forward bei den GIANTS zum Einsatz kommen und hat im europäischen Basketball bereits erste Erfahrungen sammeln dürfen.

 

NAIA, FIBA Europe Cup, zuletzt Zypern – Donzo hat schon einiges erlebt…

Vatangoe Donzo wurde am 28. Januar 2000 geboren. Aufgewachsen in der US-Metropole Philadelphia startete die Karriere des 2,01 Meter großen Power Forward an der Penn Wood Highschool in Lansdowne, Pennsylvania. Hier konnte sich die neue Nummer 20 der Farbenstädter schnell in die Notizbücher einiger Hochschultrainer spielen.

2019 ging es am Junior College (NJCAA) an der Williamson College of the Trades für ihn weiter, wo er mit 21,2 Punkten und 13,6 Rebounds überragende Zahlen auflegte. Noch beeindruckender waren seine Statistiken in der Kategorie „Blocked Shots“ pro Partie: Insgesamt 155 Würfe in 24 Partien (6,5 Blocks pro Spiel) konnte er an den Sender zurückschicken. Diese Fabelzahlen hinterließen Eindruck und so wechselte „Tan“ an das Blue Mountain College nach Mississippi in die NAIA l. In diesem Sportverband sind vor allem kleine und mittelgroße Universitäten angesiedelt, welche sich auf einem höheren Niveau miteinander messen möchten.
Von 2021 bis 2023 etablierte Donzo sich in eben dieser Hochschulliga und verabschiedete sich mit soliden Durchschnittsstatistiken von 7,7 Zählern, 5,4 eingesammelten Abprallern und 4,1 Blocks pro Paarung.

Der 25-Jährige wagte den Schritt als professioneller Basketballer. Er wechselte zum Kataja Basket Club, einem der renommiertesten Vereine in Finnland. Die Nordeuropäer waren gar Teil der Qualifikation für den FIBA Europe Cup 2023/24 und in der Tat: Dem Verein aus dem Ort Joensuu gelang der Sprung in die Gruppenphase des Wettbewerbs. Parallel dazu sammelte Donzo Minuten in der finnischen Korisliiga. Er pendelte in der Spielzeit zwischen den Baskets und der zweiten Mannschaft, den Kataja Junior Talents, welche in der zweiten Liga antraten.
Während er in der ersten Liga den etablierten Startern wichtige Verschnaufpausen ermöglichte und in durchschnittlich 14 Spielminuten auf 4,2 Punkte, 3,5 Rebounds und 2,5 Blocks pro Partie kam, war er in der zweithöchsten finnischen Spielklasse für die Talents absoluter Leistungsträger (22,5 Zähler & 13,1 eingesammelte Abpraller). Auch in der Hauptrunde des FIBA Europe Cups kam „Tango“ zum Einsatz. Zwar schied Kataja mit einer Bilanz von einem Sieg und fünf Niederlagen aus, aber Donzo wusste u.a. gegen Legia Warschau (Polen) mit acht Punkten und drei Rebounds zu überzeugen.

Mit seinen Leistungen fand der US-Amerikaner im Sommer 2024 schnell einen neuen Arbeitgeber. Etha Engomi Nicosia aus der ersten zypriotischen Liga sicherte sich die Dienste des athletischen Kraftpakets. Der Power Forward brillierte in der Saison 2024/25 auf dem Feld und kam auf starke Stats: In insgesamt 20 Begegnungen kam Donzo auf Mittelwerte von 15,5 Zähler und 8,3 Rebounds. Ligaweit belegte er Rang Zwei in der Kategorie „Blocked Shots per Game“ (2,7).

 

Donzo: „Bei BAYER zu unterschreiben ist eine große Ehre!“

 

Dass es mit der Verpflichtung von Donzo geklappt hat, freut vor allem seinen neuen Headcoach Michael „Mike“ Koch: „Wie im Fall von John war es uns wichtig, einen Spieler zu verpflichten, welcher variabel einsetzbar ist. In Finnland hat Tango zumeist als Center agiert, in Zypern war er auf seiner angestammten Position als Power Forward tätig. Auch auf der Drei hat er ausgeholfen und genau diese Vielseitigkeit benötigen wir im Kader. Hauptausschlaggebend waren aber die Gespräche mit den beiden Trainern in Kataja und Nikosia. Beide haben von ihm als Spieler und Mensch geschwärmt. Vor allem ist er einer, der auch in der Umkleide für gute Stimmung sorgt. Das ist mir in unserem Telefonat auch gleich aufgefallen. Da der Großteil der Mannschaft zusammengeblieben ist, müssen die Puzzleteile außerhalb des Spielfeldes passen. Das ist uns unserer Meinung nach mit Donzo und Williams Jr. zweifelsohne gelungen.“ Sportlich sieht der gebürtiger Licher in seinem Neuzugang „einen Spieler, der mit dem Rücken zum Korb agieren, aber auch seinen eigenen Wurf kreieren kann. Er lässt sein Herz stets auf dem Parkett und spielt sehr leidenschaftlich. Das werden unsere Fans schnell merken.“

Auch Vatangoe Donzo blickt positiv in die Zukunft: „Bei einem Verein zu unterschreiben, welcher so erfolgreich wie BAYER Leverkusen war und ist, ist eine große Ehre. Der Trainerstab hat mir in unseren Gesprächen mit dem Programm des Klubs und dessen Ausrichtung imponiert. Die Geschichte der GIANTS ist von Meisterschaften geprägt und gerne möchte ich meinen Beitrag leisten, dass es in 2025/26 gut für uns läuft.“ Doch was kann „Tango“ dem 14-maligen Deutschen Meister geben? „Ich bin jemand, der stets 100 Prozent gibt und sich vor allem kontinuierlich verbessern möchte“, so der 25-Jährige. „Ob offensiv oder in der Verteidigung: Ich werde für BAYER in der ProA alles tun was ich nur kann. Das kann ich den Leverkusener Anhängern versprechen. Mein persönliches Ziel für 2025/26 ist es, dass ich mein Potenzial komplett ausschöpfe.“

Mit der Verpflichtung von Donzo gilt es jetzt das Team mit ambitionierten Jugendspielern zu vervollständigen. Diese Akteure haben die Chance sich im Sommer 2025 im Training zu behaupten bzw. zu empfehlen.

Der nächste ProB-Champ bleibt: Calin Nita verlängert!

Eigentlich gibt es auf Seiten der GIANTS nur Gewinner, wenn man auf die vergangene Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB zurückblickt. Doch der eine oder andere Akteur hat die Gunst der Stunde genutzt und sich für höhere Aufgaben empfohlen. So auch Calin Nita, der 2024/25 eine starke Spielzeit absolvierte. Belohnt wurde der Jugend-Nationalspieler Rumäniens mit der Verlängerung seines Arbeitspapiers.

 

Wichtiger Rotationsspieler der „Giganten“, Leistungsträger der Zweitvertretung

In der Tat hat sich Nita im Laufe der letzten Saison in die Rotation des Rekordmeisters hineingearbeitet. Woche für Woche hat sich der 19-Jährige im Training der ersten Mannschaft aufgerieben,
ohne Rücksicht auf Verluste: „Calin hat in den Übungseinheiten hart geackert und seinem Gegenüber, beispielsweise im „Fünf-gegen-Fünf“, stets alles abverlangt“, weiß BAYER-Sportdirektor 
und Co-Trainer Hansi Gnad.
„Es war von daher die folgerichtige Entscheidung, dass er in der ProB die Möglichkeit erhielt sich zu beweisen. Wir freuen uns ungemein darüber, dass er in Leverkusen bleibt und versucht sich weiterzuentwickeln. Auch wenn es in der ProA schwer
er für ihn werden wird, so bin ich überzeugt davon, dass er hart trainieren wird um einen weiteren Schritt nach vorne zu machen. Aktuell ist er in der Rotation unser zehnter Mann.“

In der ProB kam der Point Guard in insgesamt 22 Paarungen zum Einsatz und stand im Durchschnitt 09:26 Minuten pro Partie auf dem Parkett. Seine statistisch gesehen beste Begegnung lieferte er beim 92:64-Heimsieg über die Seawolves Academy Rostock ab, denen er acht Zähler einschenkte. Im Finale gegen die SBB Baskets kam er ebenfalls zum Einsatz und konnte in seinen 18 Minuten einen Dreier erzielen.
Individuell lief es für Calin in der 1. Regionalliga West noch deutlich besser. Er war in den Reihen der „Zwoten“ absoluter Leistungsträger und zeigte starke Auftritte in Deutschlands vierthöchster Basketballliga. Mit Mittelwerten von 10,6 Punkten, 3,5 Rebounds und 2,6 Assists (Effektivität: 8,5) war er in Reihen der „Strack-Jungs“ unverzichtbar. Unvergessen sein wichtiger Dreier gegen die SG Bergische Löwen, der am Ende den 73:71-Erfolg im Kellerduell bedeutete.

 

Nita, der auch einen deutschen Pass besitzt, blickt fokussiert auf 2025/26:
„Ich freue mich sehr, auch in der kommenden Saison für Leverkusen auf dem Platz zu stehen. Der Verein, das Umfeld und die Fans bedeuten mir viel. Hier habe ich mich sportlich und persönlich weiterentwickelt und einen Schritt nach vorne gemacht. Für die kommende Saison habe ich mir vorgenommen, in der U22 noch mehr Verantwortung zu übernehmen und eine wichtige Rolle zu spielen. Gleichzeitig will ich auch bei den Profis jede Chance nutzen, um mich zu zeigen und der Mannschaft zu helfen. Egal in welcher Art und Weise.“

In 2025/26 wird Calin hauptsächlich in der Herren ll des TSV Bayer 04 Leverkusen in der 1. RLW zum Einsatz kommen.

Suche nach Importspieler läuft weiter auf Hochtouren

Nach der Verpflichtung von John Williams Jr. (wir berichteten) und dem bereits feststehenden Verbleib von Donte Nicholas sind die Rheinländer auf der Suche nach einem weiteren Importspieler. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf einem variablen Power Forward, der mehrere Positionen abdecken kann: „Wir sind uns der Tragweite dieser Entscheidung bewusst und wägen genau ab, welcher Spieler uns helfen kann“, so Headcoach Michael „Mike“ Koch. „Von daher können wir derzeit keinen genauen Zeitpunkt angeben, an dem es zu einer Verpflichtung kommen wird. Es muss einfach passen.“

Ähnlich sieht es mit weiteren Ergänzungen aus dem eigenen Nachwuchs für das ProA-Team aus, wie Gnad zu berichten weiß: „Wir werden in den kommenden Wochen verschiedene Jungs aus der NBBL und dem Jahrgang 2006 einladen, welche sich für einen Spot in unserem Kader empfehlen können. Selbstverständlich möchten wir auch weiterhin dafür sorgen, dass junge Leverkusener Talente ins Training der Profis reinschnuppern können.“