Beiträge

Spielleitung: Geldstrafe für A. Coleman (Nördlingen)

Geldstrafe für A. Coleman (Giants TSV 1861 Nördlingen)

Unmittelbar nach Ende des Spiels der Giants TSV 1861 Nördlingen gegen die Licher BasketBären (21.01.2017) tätigte der Spieler A. Coleman Äußerungen gegenüber den Schiedsrichtern. Nach Auswertung des SR-Berichts sowie der Stellungnahme des Spielers kommt die Spielleitung zu dem Ergebnis, dass sich der Spieler unsportlich verhalten hat. Gegen ihn wird eine Geldstrafe verhängt.

Adrien Coleman ist der Neue bei den Giants Nördlingen

Der US-Amerikaner kann auf ausgezeichnete Statistiken verweisen

 

 

 

 

 

Die Mannschaftsverantwortlichen der Giants TSV 1861 Nördlingen mussten sich erneut auf dem Spielermarkt umsehen, um die nach dem überraschend schnellen Abgang ihres US-Amerikaners Adhar Mayen entstandene Lücke möglichst schnell zu schließen. Nun sind Cheftrainer Daniel Nelson und Teamkoordinator Leo Emmert fündig geworden und sind sich einig, mit Adrien Coleman nicht nur einen Ersatzmann gefunden zu haben, sondern einen Spieler der die Mannschaft stärker machen wird und mit seiner Athletik für mehr Durchschlagskraft in der Nähe des eigenen und der gegnerischen Körbe sorgen wird.

Die Vita des 24-jährigen coleman3US-Amerikaners verspricht einiges. Adrien Coleman wurde in Indianapolis geboren und wuchs in Stone Mountain, einer Kleinstadt in der Nähe von Atlanta, auf. Dort besuchte er auch die High-School und führte deren Basketballmannschaft zu etlichen regionalen Erfolgen. Dabei erzielte er durchschnittlich 29 Punkte pro Spiel und rückte in den Fokus etlicher großer Universitäten, die in der NCAA D1, der obersten US-amerikanischen Collegeliga angesiedelt sind. Sein Weg führte ihn zunächst an die bekannte Universität von Nebraska, in deren Sporthalle bis zu 17.000 Zuschauer Platz finden.

Da er aber mit den dortigen Verhältnissen nicht zurecht kam, wechselte Coleman an die Bethune-Cookman-Universität in Daytona Beach (Florida), einer kleinen, privaten Hochschule. Deren Cheftrainer wusste die Vielseitigkeit des 1,95 Meter großen Modellathleten zu nutzen und setzte ihn sowohl auf der Position des „Shooting-Guard“, Spielmachers als auch der des Flügelspieler ein. Im Verlauf seiner zweiten Saison wurde er mit durchschnittlich knapp 18 erzielten Punkten – bei einer Trefferquote von 57 Prozent – Korbschützenkönig seiner Conference und rangierte damit auf dem 13. Platz unter allen 4.750 Spielern der NCAA D1. Neben seinen Punkten erkämpfte er sich knapp acht Abpraller, verteilte drei direkte Ballvorlagen an seine Mitspieler und errang rund zwei Ballgewinne pro Begegnung. Diese Leistungen brachten Coleman eine ganze Reihe von Ehrungen ein. Viermal wurde er zum Spieler der Woche, sowohl 2012 als auch 2013 in die Startformation der besten Spieler der Endausscheidungen berufen, war 2013 in der ersten Auswahl der gesamten Conference und wurde ebenfalls 2013 von den Trainern des 15. Distrikts zu den fünf besten Spielern gekürt.

Nach seiner Studentenzeit betrat Coleman 2015 erstmals europäischen Boden. Mit UU-Korihait schaffte er den Aufstieg in die erste finnische Liga und erzielte in 37 Spielen durchschnittlich 15 Punkte, 5 Rebounds, 2 Ballgewinne und verteilte 3 direkte Ballvorlagen.

2016 schloss er sich zunächst einer US-amerikanischen Unterliga an ehe er ein kurzes Gastspiel in Bolivien gab. Von Südamerika ging es für ihn nach Adelaide, in die zweite Liga Australiens. Seine statistischen Werte pro Partie auf der anderen Seite der Erdkugel: 21 Punkte, 10 Rebounds, 4 Ballvorlagen und 2 Ballgewinne.

Da Coleman auch bei seinen ersten Trainingseinheiten einen hervorragenden Eindruck hinterließ, hoffen die Giants nun wieder in ruhigeres Fahrwasser zu kommen und wollen ihn bis zum kommenden Samstag in ihr Mannschaftsgefüge einbauen. Gegner in diesem Heimspiel werden die PSK LIONS, der derzeitige Tabellenführer und neue Klub des EX-Nördlingers Jordan Talbert sein.

(Giants TSV 1861 Nördlingen)

Neuzugang Adhar Mayen ist ab sofort spielberechtigt

Wie bereits berichtet, standen das Management und die sportliche Leitung der Giants TSV 1861 Nördlingen kurz vor dem Start in die neue Saison noch einmal gehörig unter Hochdruck. Es galt die Lücke, die durch den überraschenden Abgang von Austin Cooke entstanden war, adäquat zu schließen. Dass die Giants derart prompt und erfolgreich agieren konnten, ist nicht zuletzt der großzügigen Unterstützung durch die Humanus Personalservice GmbH zu verdanken. Die Nördlinger Firma die mit derzeit rund 120 Mitarbeitern auf die Vermittlung europäischer Fachkräfte spezialisiert ist – diese werden bei Bedarf auf die individuellen Bedürfnisse von Industrie und Handwerk geschult – fördert seit dem letzten Jahr das Aushängeschild des Rieser Männerbasketballs.

 

p1020084

Neuzugang Adhar Mayen

Philipp Erik Breitenfeld, der seit seinem ersten Besuch eines Giants-Spiels begeisterter Anhänger dieser Sportart ist, meinte hierzu: „Die Leistung der Giants in dieser absolut rasanten und spannenden Sportart hat uns in den Bann gezogen.“ Deshalb habe er – als die Anfrage kam – keine Sekunde gezögert deren Förderung zu erweitern. Sichtbar wird dieses erweiterte Engagement mit einem großen Abdruck des Firmenlogos auf den Trikots der Giants. Philipp Erik Breitenfeld, Geschäftsführer der Firma Humanus, ließ es sich deshalb auch nicht nehmen, Adhar Mayen, den Nördlinger Neuzugang, in den Geschäftsräumen des Unternehmens zu begrüßen, um ihm dort sein Trikot mit seiner Spielernummer 24 persönlich zu übergeben.

Mit dieser wird Adhar Mayen, dessen Spielberechtigung Manager Timm Metzler in einer rekordverdächtigen Zeit beschaffen konnte, ab sofort auflaufen. Er steht somit Trainer Daniel Nelson bereits am kommenden Samstag, beim Heimspiel gegen die Weißenhorn Youngstars zur Verfügung.

(Giants TSV 1861 Nördlingen)

Jacob Mampuya schließt die letzte Lücke bei den Giants

Beim offiziellen Auftakt der Vorbereitungsphase konnte Trainer Danny Nelson erstmals sämtliche deutsche Spieler zur Übungseinheit bitten. Im Lauf der letzten Woche war es den Mannschaftsverantwortlichen gelungen die letzte Lücke im Mannschaftsgefüge mit der Verpflichtung eines weiteren deutschen Basketballtalents zu schließen.

 

Jacob Mampuya, in der letzten Saison noch einer der Leistungsträger bei den Artland Dragons Quakenbrück, wird in der neuen Saison die Farben der Giants TSV 1861 Nördlingen tragen. Bei den Dragons kam er auf durchschnittlich 24 Minuten Einsatzzeit, erzielte dabei acht Punkte, erkämpfte vier Abpraller sowie zwei Ballgewinne und verteilte drei direkte Ballvorlagen an seine Mitspieler. Dank seiner Schnelligkeit, Athletik und einer Körpergröße von 1,98 m kann Mampuya im Rückraum sowie als „kleiner“ Flügelspieler eingesetzt  werden und deckt damit gleich drei wichtige Positionen ab.

Jacob-2Der Vollblutbasketballer hat afrikanische Wurzeln – seine Eltern verließen anfangs der 90-iger Jahre wegen der Bürgerkriegsunruhen die Demokratische Republik Kongo – und wurde 1994 in Berlin geboren. Mit dem Basketball begann er im Jahr 2006 beim TuS Neukölln. Von dort wechselte Mampuya zum TuS Lichterfeld schaffte den Sprung in den Berliner Verbandskader und errang mit seiner Mannschaft unter Trainer Milan Pesic die JBBL-Meisterschaft.

 

 

2011 endete seine Zeit in Berlin. Sein Vater hatte sich dazu entschlossen ihn zum NBBL-Team der Eisbären Bremerhaven zu schicken, da dort durch den Trainer Hamed Atterbashi – mittlerweile Headcoach des Hamburger ProA-Teams – nicht nur auf die sportliche Entwicklung geachtet  sondern auch die  schulische Ausbildung gefördert wurde. An der Nordseeküste sammelte Jacob Mampuya als 17- Jähriger erste Erfahrungen  im Männerbasketball schaffte mit seiner NBBL- Mannschaft einmal den Einzug in das „Final Four“ und den Realschulabschluss. Von der Hafenstadt ging es für ihn über den großen Teich nach  Saint Louis im US – Bundesstaat Missouri. Dort besuchte er ein Jahr die Christian Academi und lernte, was es heißt Schule und Sport in Einklang zu bringen. Mit dem High School Abschluss in der Tasche und um viele Erfahrungen reicher kehrte er nach Deutschland zurück und bekam einen Vertrag beim ProA-Ligisten Kirchheim. Eine Entscheidung die er im Nachhinein bedauert, da er in seiner Kirchheimer Zeit keine sportliche Weiterentwicklung machen konnte. Diese erfolgte dann, wie oben erwähnt, in Quakenbrück und soll in Nördlingen fortgesetzt werden, denn Jacob sieht sich noch lange nicht am Ende seiner sportlichen Fähigkeiten.

Die Giants und ihr Trainer sind davon überzeugt mit Jacob einen guten Griff gemacht zu haben, der auch ihren Zuschauern viel Freude bereiten wird.

Nördlinger Luftwaffe ist komplett

Giants verpflichten mit Austin Cooke einen weiteren Spieler aus der obersten College-Liga der Vereinigten Staaten.

 

 

 

 

 

 

 

Nach der Verpflichtung von Eddy Edigin und Adrian Lind haben sich die Giants TSV 1861 Nördlingen auf dem US-amerikanischen Markt umgesehen und sich die Dienste von Austin Pace Cooke als weitere Verstärkung ihrer Luftwaffe gesichert.

Der 2,01 m große, vielseitige Spieler wurde am 8. Juli 1994 als zweiter Sohn des Ehepaares Allison und Geoffrey Cooke in Scottsdale, einer im US-amerikanischen Bundestaat Arizona gelegenen Stadt, geboren. Dort besuchte er auch die High School und schaffte mit seiner Schulmannschaft auf Anhieb den Aufstieg in die oberste Staatsliga. Auch in dieser Liga sorgte sein Team für Furore und drang bis in die zweite Runde der Playoffs vor. Aufgrund seiner guten Leistungen stand Cooke schon vor dem Ende seiner High School Zeit auf dem Wunschzettel etlicher namhafter Universitäten aus der zweithöchsten Collegeliga.  Der damals 18-jährige wollte sich allerdings ein Stipendium an einer Hochschule der 1.Division verdienen und entschloss sich deshalb dazu ein sogenanntes Junior-College zu besuchen.

Mit durchschnittlich neun Punkten, sechs gefangenen Abprallern, zwei direkten Ballvorlagen und einem Ballgewinn pro Spiel hatte Cooke maßgeblichen Anteil am Erfolg des Central Arizona College. 21 Siege aus 24 Begegnungen brachten den Gewinn der Conference und den Einzug in die Playoffs der NJCAA. Bei diesen USA-weiten Meisterschaften belegte sein Team einen hervorragenden achten Platz.

Nach einem Jahr in der Nachwuchsliga stand der junge Mann aus Arizona wieder vor der Qual der Wahl, welches der ihm angebotenen Stipendien er annehmen sollte. Die Entscheidung fiel schließlich zugunsten der Abilene Christian Universität, bei der er mithelfen sollte das College in der obersten Liga zu etablieren. Auch dieses Vorhaben war von Erfolg gekrönt. Während der ersten beiden Jahre in Abilene musste Austin alle Facetten seines Könnens abrufen. Ob als Scharfschütze – Dreierquote bis zu 44 Prozent – großer oder kleiner Flügelspieler und sogar Center, sein Trainer konnte sich immer auf ihn verlassen. In diesen Jahren war er bei allen Spielen in der Startformation und stand durchschnittlich 30 Minuten auf dem Feld. Seine Ausbeute hierbei waren durchschnittlich zehn Punkte, sechs Rebounds und zwei Assists pro Begegnung. Im dritten Jahr hatte sich das Team in der 1.Division eingelebt, die Lasten des Spiels wurden auf weitere Schultern verteilt und der siebte Platz in der Conference erreicht.

Austin Cooke freut sich nun in Nördlingen auf eine neue Herausforderung und will sein ganzes Können dafür einsetzen um mit den Giants erfolgreichen Basketball zu spielen.

Auch Trainer Danny Nelson freut sich auf die Zusammenarbeit mit ihm: „Die Vielseitigkeit von Austin ist beeindruckend und wird uns helfen unser Spiel variabel zu gestalten.“

Weitere Zugänge wird es auf den „großen Positionen“ nicht geben, da mit Robin Seeberger, Johannes Raab und Philipp Bühler genügend eigene Nachwuchskräfte in den Startlöchern stehen, die ihre Einsatzzeiten bekommen sollen.

Willkommen in Nördlingen Austin.

 

(Giants TSV 1861 Nördlingen)

Verstärkung für die Giants auf den kleinen Positionen

Terence Smith kommt aus der obersten College-Liga ins Ries.

 

 

 

 

 

 

 

Nach der Verpflichtung von Eddy Edigin und Adrian Lind für die großen Positionen geben die Giants TSV 1861 Nördlingen einen weiteren Neuzugang bekannt. Diesmal ist es ein sogenannter Rückraumspieler. Den Teamverantwortlichen ist es dank der internationalen Verbindungen von Cheftrainer Danny Nelson gelungen, einen Spieler aus der NCAA D I, der höchsten US – amerikanischen College-Liga, ins Ries zu holen. Terence Smith ist ein mit 1,93 m Körpergröße ausgesprochen großer Rückraumspieler der neben der Rolle des Scharfschützen auch in der des Spielmachers zuhause ist.

Michael Terence Smith II, so sein voller Name, wurde im August 1991 als Sohn der Eheleute Michael und Bridgette Smith in einem kleinen verschlafenen Ort in Alabama geboren. Nach seiner Grundschulzeit besuchte er die High School in Russellville, an der sein Vater und seine Mutter als Trainer tätig waren. So war es nicht verwunderlich dass er jede freie Minute in der Halle verbrachte um unter elterlicher Aufsicht zu trainieren. Terence führte seine Mannschaft zu mehreren Meisterschaften sowie 32 Siegen ohne Niederlage und stellte mit 1681 erzielten Korbpunkten einen neuen Schulrekord auf. Laut ESPN, dem größten US –amerikanischen Sportsender, gehörte Smith zu den zehn talentiertesten Spielern ganz Alabamas und wurde zum viertbesten „Shooting-Guard“ gewählt.

Von der High School ging es für ihn direkt in die 1. Division der College-Ligen an die Universität von Tennessee in Martin. Obwohl Neuling im Team, erkämpfte er sich bereits im ersten Jahr die Rolle des Führungsspielers, erhielt die meisten Einsatzminuten und verteilte die meisten direkten Ballvorlagen. Zweimal wurde er zum „Neuling der Woche“ der Ohio-Valley-Conference gekürt und am Ende der Saison mit der „Commissioner´s Honor Roll“ – einer Auszeichnung für hervorragende schulische und sportliche Leistungen – geehrt. Dann kam es für ihn allerdings knüppeldick, denn er musste krankheitsbedingt für eine komplette Saison an den Spielfeldrand. Auch zu Beginn der folgenden Spielzeit zwang ihn eine Verletzung zum Aussetzen. Eiserne Energie, sowie der Rückhalt den er bei Familie und Freunden fand brachten ihn wieder zurück zu seiner alten Leistungsstärke. Fortan gab es für ihn keine Ausfälle mehr. In seiner letzten Spielzeit für die „UTM“ avancierte er mit 15 Punkten wieder zum Spitzenkorbjäger seines Teams, verwandelte 44 Prozent seiner Dreipunktewürfe, sammelte durchschnittlich vier Rebounds ein und verteilte drei direkte Ballvorlagen pro Spiel.

Da Smith krankheitsbedingt eine komplette Saison zum Zuschauen verurteilt war, wurde ihm eine weitere Spielzeit zugestanden. Für diese wurde er von der berühmten „Ole Miss“, der Universität von Mississippi, verpflichtet. Dort hatte er jedoch auf Anordnung der Trainerschaft andere Aufgaben als in Martin zu übernehmen, die seine tatsächlichen Fähigkeiten stark einengten. Dennoch machte es ihm große Freude in dieser enorm starken Conference vor bis zu 25000 Zuschauern seinen Sport betreiben zu dürfen.

Terence gilt nach Meinung seiner bisherigen Trainer als uneigennütziger Spieler, der zuerst den freien Mann sucht ehe er eigene Würfe kreiert oder zum Korb zieht und der Nördlinger Coach Danny Nelson freut sich auf die Zusammenarbeit mit ihm.

Willkommen in Nördlingen Terence !!

 

 

(Giants TSV 1861 Nördlingen)

Adrian Lind kommt von ProB-Konkurrent Karlsruhe nach Nördlingen

Nach und nach gewinnt der Kader der Giants Nördlingen an neuer Qualität. Fest steht, dass Adrian Lind die Nördlinger Basketballer in der Saison 2016/2017 unterstützen wird, um sich erneut für die Playoffs zu qualifizieren. Nach den Abgängen vieler Leistungsträger wie Janek Schmidkunz, Brandon Lockhart, Jordan Talbert, Leo Vrkas und Moritz Trieb war klar, dass auf die Giants um ihren neuen Trainer Danny Nelson viel Arbeit wartet, wenngleich die Wechsel der genannten Spieler zu höherklassigen Vereinen von der hochwertigen Arbeit in Nördlingen zeugen.

 

 

 

 

Von Lind versprechen sich die Verantwortlichen, dass er eine dieser Lücken schließen kann. „Wir freuen uns sehr auf ihn, er wird am 15. August ins Training einsteigen“, sagt Nelson über den 21-Jährigen. „Adrian ist für seine Größe von 2,04 Metern sehr athletisch, und er ist schnell. Diese Fähigkeiten werden ihm zugute kommen, um eine gute Defense zu spielen. Zudem punktet er unter dem Korb problemlos.“

In der vergangenen Saison kam Lind auf durchschnittlich 16,7 Minuten Spielzeit in Karlsruhe. Dabei erzielte er 6,3 Punkte und holte fünf Rebounds pro Spiel. „Auch in Nördlingen wird Adrian eine exzellente Arbeit leisten“, verspricht Nelson. „Er kann sich hier einen Namen machen.“ Entscheidend wird Nelson zufolge sein, dass Lind an kleinen Details arbeitet, um sich zu verbessern und seiner neuen Mannschaft zu helfen. „In unseren Gesprächen hat mir Adrian deutlich gemacht, dass er hart arbeiten wird und sich weiterentwickeln will. Er hat einen guten Charakter.“

Spieler, die sich für einen Arbeiterverein wie die Giants Nördlingen aufreißen, braucht der Klub, weil die Nördlinger Basketballer aus finanzieller Sicht nicht die Möglichkeiten haben wie die Nachwuchs-Mannschaften der Bundesligisten FC Bayern, Ulm und Frankfurt. Nach einigen Wochen im neuen Amt ist Nelson aber überzeugt, dass das neuformierte Team die Qualität mitbringen wird, um in der ProB erneut zu bestehen.

„Mit den ersten Schritten bin ich sehr zufrieden“, sagt Nelson, der sich extrem angetan von seiner neuen sportlichen Heimat zeigt. „Wir haben viele talentierte einheimische Spieler, die ehrgeizig sind. Ich habe mich auch mit einigen Jugendtrainern vom TSV Nördlingen getroffen und bin begeistert von der Nachwuchsarbeit. Ich denke, dass Nördlingen mit seiner starken Basketball-Geschichte ein einzigartiger Ort ist und bin froh, hier als Trainer tätig sein zu dürfen.“ Neuzugang Lind soll dazu beitragen, dass er als Trainer eine erfolgreiche Arbeit fortführt.

 

 

(Giants TSV 1861 Nördlingen)

Vom FC Bayern München nach Nördlingen

Eddy Edigin übernimmt eine wichtige Rolle im Kader der Giants TSV 1861 Nördlingen

 

 

 

 

 

 

Im Laufe der vergangenen Woche konnte Danny Nelson mit Eddy Edigin den ersten Neuzugang der Giants TSV 1861 Nördlingen im Training begrüßen. Der 2,03 m große Modellathlet wechselt vom Regionalligameister FC Bayern München 2 ins Ries und war ein absoluter Wunschkandidat des Trainers sowie der sportlichen Leitung. Er wird eine äußerst wichtige Rolle auf den großen Positionen einnehmen und ist dank seiner Athletik sehr variabel einsetzbar.

Eddy jun. Edigin, so sein voller Name, hat vier Geschwister, wurde 1995 in Lagos geboren und hat seit 2010 die deutsche Staatsbürgerschaft. Sein Vater verließ 1998 sein Heimatland Nigeria um in Deutschland zu arbeiten und hat sich hier mittlerweile eine gesicherte Existenz als selbstständiger Unternehmer aufgebaut. Als die wirtschaftlichen Voraussetzungen geschaffen waren holte er im Jahre 2004 seine Familie nach (auch die Mutter ist berufstätig). Eddy, der in Regensburg aufwuchs, fühlte sich sofort wohl in Nördlingen, da ihn bei seinem ersten Besuch die hiesige Altstadt sehr an die der Domstadt erinnerte.

Erst im Alter von 16 Jahren wurde er von den Regensburg Baskets für das Spiel mit dem orangen Ball entdeckt. Bereits ein Jahr später holte ihn Felix Czerny zum FC Bayern München. Dort genoss er eine hervorragende Ausbildung, trat für die Münchener in der NBBL sowie für die zweite Mannschaft in der Regionalliga Südost an und gehörte 2015 zur deutschen U20 Nationalmannschaft. Edigin, dessen Lieblingsposition die des großen Flügelspielers ist, verfügt über eine hervorragende Trefferquote (68 Prozent) im Zweipunktbereich und kam bei den Bayern auf rund 12 Minuten Einsatzzeit pro Begegnung, in denen er durchschnittlich sechs Punkte erzielte. Seinen bisher größten sportlichen Erfolg erreichte er in der vergangenen Saison mit dem Gewinn der Regionalliga-Meisterschaft.

Auf die Frage, warum er in das Ries wechselte, meinte er: „Nördlingen hat einen hervorragenden Ruf im Basketball, mir gefällt das Konzept der Giants und ich will mich in der ProB beweisen“. Außerdem hatte er im Vorfeld gute Gespräche mit dem Coach seines neuen Teams und ist überzeugt, die ihm zugedachte Rolle erfüllen zu können.

Davon ist nach den ersten Trainingseinheiten auch der Nördlinger Trainer Danny Nelson überzeugt: „Eddy genoss bei den Bayern eine sehr gute Ausbildung, hat unheimlich viel Potential und wird uns sicherlich viel Freude bereiten.“

Seine Zeit in Nördlingen will der junge Mann auch dazu nutzen um in Donauwörth sein Fachabitur zu absolvieren.

Willkommen in Nördlingen Eddy!

 

(Gianst TSV 1861 Nördlingen)

Der neue Trainer ist gefunden

Giants geben dem Iren Daniel Nelson das Vertrauen

 

 

 

Nachdem bekannt wurde, dass der Posten des Cheftrainers der Giants neu zu besetzen sei, zeigte es sich, dass Nördlingen nicht nur bei Spielern sondern auch bei Trainern einen guten Namen im deutschen Herrenbasketball hat. Bereits wenige Tage später lagen enorm viele Bewerbungen vor und das Management hatte die Qual der Wahl. Daniel Nelson, ein 32-jähriger Ire, passt nach Überzeugung der Vereinsführung bestens ins Konzept der Giants. Er wurde durch Vorstand Werner Schlientz vor der Geschäftsstelle in Empfang genommen (siehe Foto) und während der jährlich stattfindenden Hauptversammlung der Basketball-AG von Manager Timm Metzler den Aktionären als Nachfolger von Mario Matic vorgestellt.

Daniel Nelson erblickte als zweitjüngstes Kind der Eheleute Thomas und Christine Nelson in der irischen Hauptstadt Dublin das Licht der Welt. Nach seiner Schulausbildung erlernte er den Beruf des Bautischlers, begann im Alter von 18 Jahren als Jugendtrainer und spielte bis 2010 in der irischen Nationalliga aktiv Basketball. Während seiner Zeit als Trainer in seinem Heimatland verbuchte er mehrere Meisterschaften mit U 18 sowie U 20-Mannschaften und führte das Team des renommierten Trinity College Dublin zur Irischen Studentenmeisterschaft. Um sich fortzubilden hospitierte er als Assistent bei der irischen Nationalmannschaft.  2011 verließ er die „grüne Insel“ ging für vier Jahre nach Australien und wurde als Assistenzcoach bei den Perth Wildcats (Australischer Meister 2014) verpflichtet. War dort gleichzeitig Headcoach des Damenteams, verantwortlich für die Nachwuchsentwicklung des Klubs und Assistenzcoach der männlichen U 18-Mannschaft von Westaustralien. Während dieser Zeit war er auch noch als Volontär bei der Indonesischen Herrennationalmannschaft tätig und bis 2015 Video-Scout der australischen Nationalmannschaft. 2014 wurde er von John Patrick, dem Sportdirektor der MHP-Riesen, als Assistenztrainer nach Ludwigsburg in die Basketballbundesliga geholt und hatte dort auch noch das Amt des Cheftrainers der NBBL-Mannschaft sowie der Mannschaft der BSG Baskets inne.

Nelson gilt als akribischer Arbeiter, dessen Hauptaugenmerke darauf gerichtet sind jedes Spiel zu gewinnen und die ihm anvertrauten Spieler jeden Tag – wenn notwendig durch Einzeltraining – zu fördern und ständig weiter zu entwickeln.

Auf die Frage, was ihn dazu bewogen hat sich für die Trainerstelle in der Metropole des Rieses zu entscheiden, meinte er. „Nördlingen genießt einen ausgezeichneten Ruf im deutschen Basketball und ich habe bereits bei meinem ersten Besuch  festgestellt, dass hier ein hervorragendes Umfeld vorhanden ist.“ Auch die räumliche Nähe zu seiner Freundin

 

(Giants TSV 1861 Nördlingen)

Eine Ära neigt sich dem Ende zu

Nach elf Jahren Nördlingen verlegt Mario Matic seinen Lebensmittelpunkt nach Starnberg – aber er geht als Freund

 

 

 

 

 

 

 

Seit  dem Jahre 2005 ist der Name Mario Matic bei den Kennern des Nördlinger Basketballs ein fester Begriff. Für zwei Spielzeiten trug er als Spieler das Rieser Trikot in der 2. Basketball-Bundesliga, wechselte zur BG Leitershofen/Stadtbergen, mit der er den Aufstieg in die ProB schaffte und kehrte als Trainer der Oberligamannschaft des TSV nach Nördlingen zurück.

Nachdem die Giants TSV 1861 Nördlingen nach ihrem sportlichen Abstieg aus der ProA auf ihr Startrecht in der ProB verzichtet hatten, hieß es sich in der Regionalliga zu konsolidieren. Der gebürtige Kroate übernahm das Amt an der Seitenlinie und gab nach dem Motto „Back to the roots“ (zurück zu den Wurzeln) auch dem einheimischen Nachwuchs eine Chance sich in die Mannschaft zu integrieren.

Was folgte ist allen Nördlinger Fans bekannt.

Bereits nach seinem ersten Jahr als Trainer der Giants konnte er den Gewinn der Regionalligameisterschaft feiern. Dieser folgte ein sensationeller zweiter Platz des Aufsteigers in der 2. Bundesliga ProB. Zwei weitere Male führte der Vollblutbasketballer seine Giants unter die Top4 in der ProB. Einzig in der Saison 2013/14 wurde die Erfolgsstory unterbrochen. Mehrere Verletzungen und der Abgang des amerikanischen Spitzenspielers – nach Ablauf der Wechselfrist – führten zum Abstieg in die Regionalliga. Das Management zweifelte keinen einzigen Moment an seinem Trainer und wurde für sein Vertrauen belohnt. Einer glänzenden Saison folgte der sofortige Wiederaufstieg in die 2.Liga. Seinen größten sportlichen Erfolg erreichte Mario Matic in der abgelaufenen Spielzeit. Vor teilweise mehr als 1200 begeisterten Zuschauern in der Hermann Kessler Halle schaffte es der ständig „unter Strom“ stehende Coach seine Mannschaft, die als Außenseiter gestartet war, nach spannenden Spielen bis ins Halbfinale der Playoffs zu führen. Eine weitere Ehrung erfuhr er vom Internetportal Eurobasket. Von diesem wurde er zum ProB-Trainer des Jahres gekürt.

Leider wird das Kapitel Mario Matic in Nördlingen nun zu Ende gehen. Der sympathische 37-Jährige plant seine familiäre Zukunft und hat sich deshalb entschlossen seinen Lebensmittelpunkt zu seiner Lebensgefährtin nach Starnberg zu verlegen.

Mario Matic: „Ich bedanke mich für insgesamt sieben erfolgreiche Jahre mit einem tollen Team, in denen mir die Verantwortlichen das Vertrauen ausgesprochen und mir immer den nötigen Rückhalt gaben. Mein Dank gilt, neben den amtierenden Vorständen der Giants AG Timm Metzler und Werner Schlientz sowie dem Teamkoordinator Leo Emmert auch dem ehemaligen Vorstand Jürgen Kohl. Die lange Zeit der Zusammenarbeit zeigt, wie sehr wir uns gegenseitig geschätzt haben. Der Abschied fällt mir nicht leicht, ich habe mich jedoch entschieden andere Prioritäten in Zukunft zu setzen. Vielen Dank an die Nördlinger Fans, die mich in all den Jahren unterstützt haben. Es sind viele Freundschaften entstanden und ich werde immer wieder gerne nach Nördlingen zurückkommen. Meinem Nachfolger wünsche ich nur das Beste und kann Ihn nur beneiden in einem professionell, aber trotzdem noch familiär geführten Verein wie den Giants TSV 1861 Nördlingen zu arbeiten. Es ist für jeden Trainer eine große Chance und etwas ganz Besonderes eine Stadt wie Nördlingen in der Herren-Bundesliga Pro B deutschlandweit zu präsentieren. Ein besonderer Reiz war auch, einheimische Nachwuchsspieler in ein Profiteam zu integrieren und daraus eine erfolgreiche Mannschaft zu formen. Danke für Alles“.

Der Verein bedankt sich bei Mario Matic für seine großen Verdienste und wünscht Ihm sportlich und privat das Allerbeste auf seinem weiteren Lebensweg.

Auf Seiten des Managements war man mittlerweile nicht untätig. Die Vertragsgespräche mit einem potentiellen Nachfolger stehen kurz vor dem Abschluss.

 

(Giants TSV 1861 Nördlingen)