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Kangaroos gewinnen mit Emil Loch ein Talent aus der Region für sich

Mit Emil Loch verpflichten die Iserlohn Kangaroos einen hochveranlagten, jungen Spieler aus der Region. Der 19-jährige wechselt vom ProA-Ligisten Phoenix Hagen in die Waldstadt. Im Team von Headcoach Dennis Shirvan soll der talentierte Flügelspieler den nächsten Schritt seiner Entwicklung machen – und weiter hart an sich arbeiten.

Durch die Verpflichtung von Loch bekommt der Kader der Kangaroos für die Saison 2021/22 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB noch mehr Tiefe. Und einen weiteren Schub in Sachen Motivation. „Ich habe richtig Lust darauf, endlich mit Dennis und dem Team loszulegen“, sagt der junge Hagener. Trotz seines jungen Alters geht er bereits in seine dritte Profisaison. „Wenngleich ich das erste Jahr nicht mitzählen würde, da war ich nur der Junge fürs Training“, erzählt Loch.

Der „Junge fürs Training“ hat allerdings kontinuierlich an sich und seinem Fortschritt gearbeitet. Vom schlacksigen 16-Jährigen ist nicht mehr viel übrig geblieben. Mit 1,98 Meter und 93 Kilogramm ist er ein ausgesprochener Athlet, der es auch körperlich mit größeren, schwereren und erfahreneren Spielern aufnehmen kann. „Ich habe mir in den letzten Jahren eine gewisse körperliche Stabilität erarbeitet, die unverzichtbar ist, wenn man nicht durch die Gegend geschubst werden möchte“, sagt der U23-3×3-Nationalspieler.

Selbst bezeichnet sich der 19-Jährige als athletischen Spieler mit ausgeprägter Sprungkraft. Zudem ist er ein solider Verteidiger („Defense ist in erster Linie Kopfsache!“) und ein passabler Distanzschütze. „Natürlich gibt es auch Bereiche, wo ich mich verbessern kann und auch verbessern muss. Deswegen ist der Schritt zu den Kangaroos im Hinblick auf meine Entwicklung genau der richtige“, so Loch. Zudem ist er ein absoluter Teamplayer. „Was Basketball angeht, bin ich ein sehr emotionaler Typ. Gerade wenn es darum geht, gute Aktionen durch Emotionen zu unterstreichen.“ Werte, die ihm – neben seinem unbestrittenen Talent – unter anderem eine Einladung zur U18-Nationalmannschaft beschert haben.

Seine ersten Trainingseinheiten mit den Kangaroos hat der Hagener durchweg positiv erlebt. „Ich fühle mich hier sehr gut angenommen und aufgehoben. Und die Gespräche mit dem Coach und dem Team haben mich überzeugt, weiter nahe der Heimat zu bleiben“, so Loch. Denn: Die Kangaroos waren nicht das einzige Team, das an einer Verpflichtung des variablen Flügelspieler interessiert waren.

„Es gab viele Teams, die großes Interesse daran hatten, Emil in ihr Programm zu holen. Umso schöner ist es, dass er sich für einen Verbleib in der Region und für uns entschieden hat. Für mich persönlich gehört er zu den talentiertesten Spielern in seinem Alter auf seiner Position. Er ist auf den Positionen 3 und 4 variabel einsetzbar, gut ausgebildet und charakterlich ein einwandfreier Typ. Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Zusammenarbeit“, sagt Headcoach Dennis Shirvan. Und Kangaroos-Geschäftsführer Michael Dahmen ergänzt: „Emil hat in den ersten Einheiten sein Potenzial gezeigt. Und gezeigt, dass er willig ist und gerne bei uns spielen möchte. Und wir sind außerordentlich froh, dass wir ein weiteres Talent aus der Region für uns gewinnen konnten.“

Team Iserlohn Kangaroos Saison 2021/2022:  #2 Elias Marei, #3 Emil Loch, #7 Joshua Dahmen, #8 Emanuel Francisco, #10 Toni Prostran, #11 Moritz Hübner, #15 Linus Trettin, #17 Alexander Möller, #19 David Pavljak, #20 Jonas Buss, #21 Benjamin Dizdar, #22 Ruben Dahmen, #55 Moritz Schneider, HC Dennis Shirvan

Quelle: Iserlohn Kangaroos

„Perfekte Möglichkeiten“: Moritz Hübner bleibt ein Kangaroo!

Wenn er mit allem was er hat zum Korb zieht, ist man als Verteidiger gut beraten, aus der Bahn zu gehen. Es sei denn, man möchte auf einem Poster landen. Auf einem unvorteilhaften Poster, das Moritz Hübner bei einem krachenden Dunking über den Defender zeigt. In der vergangenen Spielzeit durften die Fans der Iserlohn Kangaroos  im Livestream mehr als eine dieser spektakulären Aktionen von ihm feiern. Und das dürfen sie – hoffentlich auch live – in der Saison 2021/22. Denn „Big Moe“ bleibt Teil der Waldstadt-Basketball-Familie!

Moritz Hübner kann springen. Und brutal finishen. Doch wird es seinem Talent und seiner Vielseitigkeit nicht gerecht, ihn auf seine spektakulären Abschlüsse zu reduzieren. Moritz Hübner ist mehr als ein Dunker. Er war und ist durch seine Mischung aus Fähigkeiten und Wesen ein ganz wichtiger Teil der Kangaroos-Mannschaft. „Ich habe riesengroße Lust darauf, mit diesem Team mehr zu erreichen als in der vergangenen Saison“, sagt Hübner.

Das heißt: Die zweite Playoff-Runde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB sind für ihn das Minimalziel. „Wir haben schon im letzten Jahr alle an einem Strang gezogen. Jetzt kennen wir uns alle ein bisschen besser, wissen, was wir voneinander erwarten können – und ich denke , dass unsere Teamchemie so überragend war, dass es kaum zu steigern ist.“, so der 24-Jährige.

Sein Highlight im ersten Jahr mit den Kangaroos, neben dem „übertrieben guten Zusammenhalt“, waren die Auswärtsfahrten: „Es hat einfach unglaublichen Spaß gemacht, mit den Jungs unterwegs zu sein. Und da das Teamleben außerhalb der Halle durch die Pandemie quasi nichts existent war, waren es halt die Auswärtsfahrten, die die Saison besonders gemacht haben.“

Letztlich hat er sich aber auch für ein weiteres Jahr im Trikot der Kangaroos entschieden, weil er in Iserlohn „perfekte Möglichkeiten“ vorfindet, um den Sport und sein BWL-Studium zu kombinieren. „Außerdem wollte ich einfach mal ankommen. Und dabei hat mir das Umfeld in Iserlohn sehr geholfen. Ich fühle mich hier sehr wohl“, erklärt der Flügelspieler. Außerdem will er die Fans der Kangaroos davon überzeugen, dass er noch mehr kann, als er in der abgelaufenen Saison schon gezeigt hat. „Ich habe meine Rolle nicht so ausgefüllt, wie ich es mir selber vorgestellt habe. Das möchte ich ändern“, so der Zweimeter-Mann.

Dabei spricht er nicht gar nicht von persönlichen Statistiken. „Die sind mir relativ egal. Ich möchte für die Mannschaft tun, was auch immer nötig ist, um gemeinsam erfolgreich zu sein“, sagt Hübner. Und Headcoach Dennis Shirvan traut er zu, der Mannschaft das nötige Feintuning zu verpassen. Was er sich außerhalb des Platzes für das zweite Jahr in der Waldstadt wünscht, ist schnell erklärt: „Die Pandemie war eine mentale Belastung. Es war schwierig, den Fokus permanent zu halten, weil nie genau gesagt werden konnte: so läuft’s jetzt. Ich wünsche mir ein bisschen mehr Normalität.“

Den Sommer nutzt er dazu, sich noch besser in Form zu bringen. Er will sein Gewicht „qualitativ verbessern“, sagt er. Und ist deshalb in engem Austausch mit Athletikcoach Dennis Konrad-Werner. 

„Moritz war und ist ein ganz wichtiger Baustein in unserer Planung. Er ist hoch talentiert, durch seine Vielseitigkeit flexibel einsetzbar und hat sein volles Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft. Moritz kann und soll einer unserer Anführer auf dem Feld werden. Und ich bin überzeugt davon, dass er hier in Iserlohn, an der Seite seines Teams, eine großartige Saison spielen wird“, sagt Kangaroos-Coach Dennis Shirvan.

Team Iserlohn Kangaroos Saison 2021/2022:  #2 Elias Marei, #7 Joshua Dahmen, 

#8 Emanuel Francisco, #10 Toni Prostran, #11 Moritz Hübner, #15 Linus Trettin, #17 Alexander Möller, #19 David Pavljak, #20 Jonas Buss, #21 Benjamin Dizdar, #22 Ruben Dahmen, #55 Moritz Schneider, HC Dennis Shirvan

Quelle: Iserlohn Kangaroos

Foto: Max Winkler

Eigengewächse Pavljak und Trettin stoßen zum ProB-Team

Mit David Pavljak (17) und Linus Trettin (16) stoßen zwei talentierte Eigengewächse zum Kader von Headcoach Dennis Shirvan. Die beiden Perspektivspieler werden in der 2. Regionalliga und der NBBL Spielpraxis sammeln und versuchen, sich im Training mit dem ProB-Team für ihre ersten Minuten in der BARMER 2. Basketball Bundesliga zu empfehlen.

Ex-Coach Dragan Torbica und der frisch verabschiedete Jugendkoordinator Milos Stankovic erkannten bereits früh das Talent der beiden Eigengewächse. Und förderten das Duo entsprechend. Auch Kangaroos-Geschäftsführer Michael Dahmen ist beeindruckt von der Arbeitsmoral der beiden Jugendlichen: „Sie sehen jedes Training als Chance, sind extrem fleißig und arbeiten intensiv an ihrer Entwicklung.“ Dass Fleiß die Basis für Fortschritte ist, sehen auch Pavljak und Trettin so. „Jedes Training, jedes Spiel ist eine Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln“, sagen die beiden Nachwuchskräfte unisono.

Schon während der vergangenen Saison wurden die beiden Flügelspieler in der Trainingskader des ProB-Teams berufen. Auch, um ihre Entwicklung weiter voranzutreiben und sie an das neue Niveau heranzuführen. „Jeder Spieler will trainieren und spielen. Deswegen habe ich mich sehr darüber gefreut, mit dem ProB-Team zu trainieren. Gerade vor dem Hintergrund, dass es in NBBL und 2. Regionalliga keinen Trainings- oder Spielbetrieb gab“, erklärt David Pavljak.

Umso größer ist die Vorfreude auf die neue Saison, in der Hoffnung, dass diese unter „normalen“ Umständen stattfinden wird. Das sieht auch Linus Trettin so: „Zum ProB-Team zu gehören, ist für mich ein enormer Ansporn, weiter hart zu arbeiten – und mich dann entsprechend auch für Minuten zu empfehlen“, so der 16-Jährige. Während Trettin mit seinen knapp zwei Metern sich eher als Schützen sieht, ist Pavljak eher ein Slasher – ausgestattet mit einem guten Zug zum Korb. Was jedoch beide eint: „Dass wir hoffentlich bald wieder richtig spielen dürfen“, so das Duo.

Die Berufung von David Pavljak und Linus Trettin ins ProB-Team bringt aber auch einen Abschied mit sich. Faton Jetullahi wird nach dem Sommer nicht zu den Kangaroos zurückkehren. „Wir sind Faton sehr dankbar für das, was er dem Team nach seiner Verpflichtung gegeben und für uns geleistet hat. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles erdenklich Gute“, sagt Kangaroos-Geschäftsführer Michael Dahmen.

Team Iserlohn Kangaroos Saison 2021/2022:  #2 Elias Marei, #7 Joshua Dahmen, #8 Emanuel Francisco, #10 Toni Prostran, #15 Linus Trettin, #17 Alexander Möller,  #19 David Pavljak, #20 Jonas Buss, #21 Benjamin Dizdar, #22 Ruben Dahmen, #55 Moritz Schneider, HC Dennis Shirvan

Quelle: Iserlohn Kangaroos

Foto: Kap

Alex Möller: „Will sehen, was wir gemeinsam erreichen können“

Big Man Alexander Möller bleibt ebenfalls Teil der Kangaroos-Familie. In der Saison 2021/22 der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB wird er erneut das Trikot der Waldstadt-Basketballer tragen. Warum er bleibt, dafür hat er gute Gründe. Und er hat auch Ziele, die er mit seinem Team erreichen möchte.

„Wir sind begeistert, dass mit Alex der mittlerweile neunte (!) Spieler sich für eine weitere Saison mit den Kangaroos entschieden hat. Für uns ist es sehr wichtig, dass die Spieler sich wohlfühlen und dass wir kontinuierlich weiter mit den Jungs arbeiten können. Alex ist einer unserer Leistungsträger, wir wissen aber, dass in ihm – als jungem Center – noch weiteres Potential vorhanden ist“, gibt sich Geschäftsführer Michael Dahmen erfreut und optimistisch.

Knapp 14 Punkte und sieben Rebounds hat der sympathische Center in der vergangenen Spielzeit durchschnittlich aufgelegt. Damit war er eine wichtige Stütze des Teams. „Ich habe hier in Iserlohn, in der vergangenen Saison, in meiner Entwicklung einen großen Schritt nach vorn gemacht“, sagt der Architektur-Student. Fast noch wichtiger ist jedoch: „Ich fühle mich hier sehr, sehr wohl!“

Diese Kombination, plus die von bislang allen Teammitgliedern hochgelobte Teamchemie, waren am Ende Ausschlaggebend für ihn. Aber auch eine große Portion Neugier hat eine Rolle gespielt: „Ich will einfach sehen, was wir mit diesem Team erreichen können. Was die Ergebnisse angeht, sind wir in der vergangenen Saison mehrfach unter unseren Möglichkeiten geblieben“, sagt Möller. Ohne Frage: er hat Hunger, ist noch lange nicht satt. Und sieht auch bei sich noch weitere Luft nach oben.

„Natürlich habe ich auch persönlich Dinge an denen ich arbeiten kann und arbeiten will. Und das möchte ich genau in diesem Umfeld in Iserlohn tun“, so der 2,08 Meter große Big Man. Denn die Energie, die er beim Team auf und abseits des Feldes gespürt hat, „die will ich nicht einfach hergeben“, erklärt der 23-Jährige. Und entsprechend gestalten sich seine Ziele für die Saison 2021/22.

„Wir können als Team Dinge besser machen. Und das werden wir, davon bin ich überzeugt. Und von mir aus können wir gemeinsam auch gern richtig angreifen“, sagt Möller. Persönlich möchte er seine Entwicklung vorantreiben – und möglichst noch mehr Freiräume für seine Teamkollegen schaffen. Ehrgeiziger Typ, ehrgeizige Ziele. Denn nebenbei zieht er sein Studium weiter durch. Der Master-Abschluss ist in Planung. Ebenso wie Einsätze in der Praxis.

„Für mich ist Alex einer der besten Center der Liga. Er hat großes Potenzial und genießt unser volles Vertrauen. Dass er bleibt, ist ein weiteres wichtiges Teil in unserem großen Puzzle. Und ich wünsche mir für ihn, dass er noch einen weiteren Schritt nach vorne macht“, sagt Kangaroos-Headcoach Dennis Shirvan, der sich über die Fortsetzung der Zusammenarbeit freut.

Team Iserlohn Kangaroos Saison 2021/2022:  #2 Elias Marei, #7 Joshua Dahmen, #8 Emanuel Francisco, #10 Toni Prostran, #17 Alexander Möller, #20 Jonas Buss, #21 Benjamin Dizdar, #22 Ruben Dahmen, #55 Moritz Schneider, HC Dennis Shirvan

Quelle | Foto: Iserlohn Kangaroos

Emanuel Francisco: „Möchte hier den nächsten Schritt machen“

Die Saison 2020/21 war für Emanuel Francisco ein Lehrjahr. Auf allen Ebenen. Aber weil sowohl er als auch die Iserlohn Kangaroos das Potenzial der Zusammenarbeit sehen, gehen sie gemeinsam in die neue Spielzeit der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Damit ist er bereits der achte (!!) Spieler, der bei den Kangaroos auch für die kommende Spielzeit bleiben wird. Auch wenn der 20-Jährige in seinem ersten Jahr mit den Kangaroos nur wenig Spielzeit gesehen hat, weiß er, dass er ein wichtiger Teil des Teams war.

In neun Partien wurde Francisco eingesetzt, stand insgesamt 28 Minuten auf dem Feld. Im Schnitt also etwas mehr als drei Minuten. Das hatte sich der ehrgeizige Junge zwar irgendwie anders vorgestellt, aber: er hat seine Rolle im Team akzeptiert. Und auf andere Art und Weise Einfluss auf sein Team genommen. Gemeinsam mit Benjamin Dizdar und Elias Marei sorgte er dafür, dass das Team in der Spielzeit ohne Zuschauer immer wieder wichtigen Support von der Bank bekam. „Für mich ist es selbstverständlich, dass ich alles tun werde, um meinem Team den Rücken zu stärken“, erklärt der 1,98 Meter große Forward.

Und das hat er getan. Kaum eine Bank in der Liga hat so bedingungslos und ehrgeizig geflext bei guten Aktionen, Aufbauhilfe geleistet, wenn es mal nicht so rund lief. Deswegen sagt Francisco auch selbstbewusst: „Ohne unseren Support untereinander wären wir wahrscheinlich nicht so weit gekommen. Allerdings glaube ich auch, dass gemeinsam noch mehr möglich gewesen wäre.“ Und genau deshalb kehrt er nach Iserlohn zurück. Weil er an das Team glaubt, an die gemeinsame Perspektive. Und weil auch er betont, dass „die Teamchemie überragend gut war“.

Zudem hat er sich gemeinsam mit Ruben Dahmen um die Beschallung in der Kabine gekümmert, war also Co-Team-DJ. Und was legt er dann so auf? „Alles, was das Team hyped. Das kann Hip Hop sein, Techno, Schlager. Hauptsache wir fühlen es und kommen auf Touren“, sagt Emanuel Francisco.

Für die Saison 2021/22 hat er ehrgeizige Ziele: „Ich will zeigen, was ich kann. Und gemeinsam mit dem Team zeigen, was wir zu leisten imstande sind. Und natürlich möchte ich für mich den nächsten Schritt machen, mich weiter verbessern. Und ich glaube, dass ich für diese Ziele in Iserlohn den richtigen Standort und mit Dennis Shirvan den richtigen Coach dafür gefunden habe“, so der 20-Jährige.

In der Offseason hat er unter anderem mit seinem Zwillingsbruder Obed trainiert. Auf dem Court, aber auch im Bereich Kraft und Athletik. „Wir sind auf dem Weg zur Maschine“, sagt Emanuel Francisco und lacht. Der Forward hat Potenzial – und noch viel Luft nach oben. Aber auch den Ehrgeiz, dieses Potenzial ausschöpfen zu wollen. 

„Emanuel ist unglaublich athletisch, ein guter Verteidiger. Er hat immer ein Lächeln auf den Lippen und die richtige Arbeitseinstellung. Ich freue mich sehr darauf, mit ihm gemeinsam an seiner Entwicklung weiterzuarbeiten. Wir werden definitiv viel Freude an ihm und seiner Art zu spielen haben“, sagt Kangaroos-Headcoach Dennis Shirvan.

Team Iserlohn Kangaroos Saison 2021/2022:  #2 Elias Marei, #7 Joshua Dahmen, #8 Emanuel Francisco, #10 Toni Prostran, #20 Jonas Buss, #21 Benjamin Dizdar, #22 Ruben Dahmen, #55 Moritz Schneider, HC Dennis Shirvan

Quelle: Iserlohn Kangaroos

Elias Marei unterschreibt seinen ersten Vertrag bei den Iserlohn Kangaroos

Vom Perspektivspieler zum Spieler mit Perspektive: Elias Marei hat bei den Iserlohn Kangaroos seinen ersten Vertrag unterschrieben. Entsprechend wird er auch in der kommenden Spielzeit im Waldstadt-Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB stehen. Und er ist mächtig stolz auf seine Unterschriftspremiere. Zurecht.

Elias‘ Geschichte ist lang, bewegend und bemerkenswert. In Brilon hat er das Licht der Welt erblickt, dann ging es für seine Familie und ihn nach Palästina. Dort entdeckte er mit „elf, zwölf Jahren“, wie er erzählt, den Basketball für sich. Und blieb dabei. Auch nach seiner Rückkehr nach Deutschland ließ ihn das Spiel nicht los. Da war er zarte 14. In Fröndenberg besuchte er die Gesamtschule und spielte in der Kreisliga. „In Fröndenberg hatte ich nur den Basketball. Deswegen habe ich immer Gas gegeben, ständig an mir gearbeitet“, sagt der 19-Jährige.

Aber irgendwann wurde er buchstäblich zu groß für Fröndenberg, die Kreisliga und seine Mannschaft. Das Nesthäkchen des ProB-Teams hatte einen Hunger entwickelt, der so einfach nicht mehr zu stillen war. Und so landete er 2016 im Jugendprogramm der Kangaroos. Und wurde dort zum Leistungsträger der in den höchsten NRW Ligen spielenden Kangaroos. „Elias wurde zunächst bei uns von Paris Konstantinidis trainiert und gefördert. Er hat dann relativ schnell auch den Schritt in den Seniorenbereich geschafft. Seit 2019 ist er auch Mitglied unseres Förderteams. Er ist unglaublich ehrgeizig, denn er hat immer alles dafür getan kein Training zu verpassen und ist früher bei jedem Wetter die 15 km von Menden täglich mit seinem Roller gefahren. Ich bin froh, dass wir Spieler wie Elias weiter entwickeln konnten und er nun fester Bestandteil unseres ProB- Teams bleibt,“ ist Geschäftsführer Michael Dahmen voll des Lobes über Elias Marei.

Er ist wissbegierig. Und nach wie vor hungrig. „Ich möchte mich mit jedem Training weiterentwickeln, etwas dazu lernen“, sagt er. Zu seinem neuen Headcoach Dennis Shirvan hat er eine besondere Beziehung aufgebaut. Auch wenn er einen Kopf größer ist als sein Trainer, schaut er zu ihm auf. „Dennis holt das Beste aus mir heraus, fordert mich und treibt mich an, weiter an mir zu arbeiten“, so der 19-Jährige.

Im kommenden Jahr wird er sein Fachabitur machen. Und wenn der Tag kommt, an dem er die Schule verlässt, will er mit den Kangaroos wieder in den Playoffs gespielt haben. „Ich bin den Kangaroos unglaublich dankbar für die Chance und das Vertrauen, freue mich auf die weitere Zusammenarbeit und hoffe, dass ich das in mich gesetzte Vertrauen mit Leistung und Einsatz zurückzahlen kann“, erklärt Marei.

Sein persönliches Highlight in der Spielzeit 2020/21 erlebte der damals 18-jährige Power Forward, als er im Derby gegen die EN Baskets Schwelm den Gamewinner zum 85:83-Erfolg traf, obwohl er gerade Mal insgesamt 1:17 Minuten auf dem Feld stand. „Als mir am Montag danach in der Schule meine Kunstlehrerin gratuliert hat, war das ein unfassbar gutes Gefühl“, so Marei.

„Elias ist jung, hungrig und talentiert. Ich bin fest davon überzeugt, dass er auch in der nächsten Saison einen großen Schritt in seiner Entwicklung machen wird. Dass er bleibt, ist ein weiteres wichtiges Mosaikteilchen in unserer Kaderzusammenstellung, weil er durch seine Energie und seinen permanenten Support ein ganz, ganz wichtiger Teil der 2020/21-Mannschaft war“, sagt Headcoach Dennis Shirvan.

Team Iserlohn Kangaroos Saison 2021/2022:  #2 Elias Marei, #7 Joshua Dahmen, #10 Toni Prostran, #20 Jonas Buss, #21 Benjamin Dizdar, #22 Ruben Dahmen, #55 Moritz Schneider, HC Dennis Shirvan

Quelle | Foto: Iserlohn Kangaroos

Dennis Shirvan führt die Kangaroos zukünftig als Headcoach

Es ist amtlich: Dennis Shirvan wird die Iserlohn Kangaroos als Headcoach in den nächsten Jahren in der BARMER 2. Basketball Bundesliga führen. Der 37-Jährige und die Waldstadt-Basketballer haben sich auf einen Drei-Jahres-Vertrag geeinigt. 

„Für uns ist Dennis ein absoluter Glücksfall. Er kennt den Verein und das Umfeld und hat eine klare Vorstellung von dem, was wir gemeinsam erreichen wollen. Er verkörpert die Kangaroos-DNA wie kaum ein anderer, deshalb haben wir uns für eine langfristige Zusammenarbeit entschieden“, sagt Kangaroos Geschäftsführer Michael Dahmen.

Dass die Kangaroos Shirvan nach der vergangenen Saison das Vertrauen aussprechen würden, ist wenig überraschend. Seine Tätigkeit in der letzten Saison als Co-Trainer und Interims-Headcoach, haben Eindruck hinterlassen. Sowohl bei der Mannschaft als auch beim Management.
Am Ende der intensiv geführten Gespräche steht ein Drei-Jahres-Vertrag:. „Das ist für unsere Branche absolut ungewöhnlich“, sagt Michael Dahmen. Aber: Shirvan hat ihn überzeugt. Mit seiner Idee, seiner Philosophie und seiner Vision vom Standort Iserlohn. Beide Seiten haben sich darauf geeinigt in Zukunft wieder verstärkt junge Spieler auszubilden und nicht nur für Talente aus der Region ein attraktiver Standort zu werden.

„Als Spieler habe ich es gehasst in Iserlohn gegen Iserlohn spielen zu müssen. Und diese Kultur, diese Kopfschmerzen möchte ich mit meiner Mannschaft in die Köpfe der Gegner pflanzen. Iserlohn ist eine tolle Stadt, die Kangaroos sind ein starker Verein mit hoher Strahlkraft und mit viel sportlichem Potenzial“, erklärt der 37-jährige Hagener.

Für ihn erfüllt sich mit der Übernahme des Trainerpostens beim ProB-Ligisten ein Traum. „Ich setze mir immer Ziele. Ein weiteres Ziel im Basketball habe ich jetzt erreicht. Jetzt wird es Zeit, gemeinsam neue Ziele auszuarbeiten, zu formulieren und diese gemeinsam zu erreichen“, sagt Shirvan. Vor allem seiner Frau und seiner Familie dankt er, dass sie seine Entscheidung und seine Wünsche mittragen. „Würde meine Familie nicht hinter mir stehen, wäre das in der Form nicht möglich. Aber wir sind alle basketballverrückt. Und uns war allen klar, dass ich diese Chance ergreifen muss, wenn ich es nicht irgendwann bereuen will“, so Shirvan.

Auch die Doppelfunktion zwischen seinem Unternehmertum und dem zeitintensiven Coaching-Job scheut er nicht. Im Gegenteil. Im Hintergrund hat er den Weg dafür bereitet, dass beides Hand in Hand funktionieren kann. Und sowohl in seiner Firma als auch beim Basketball gilt: „Ich kann mich auf mein Team verlassen“, sagt Shirvan.

Shirvan ist ein Players Coach. So hat er sich nicht nur in seinem Antrittsinterview selbst bezeichnet, sondern so vermittelt er auch seine Inhalte. Ein entsprechend hohes Ansehen genießt er innerhalb der Mannschaft. Er weiß, wie sich bestimmte Situationen auf dem Feld anfühlen – weil er sie als Spieler selbst erlebt hat. Und entsprechend kann er seinen Spielern vermitteln, was zu tun ist. Zudem versprüht der Familienvater positive Energie. „Nur, weil wir ein Spiel gewinnen, ist nicht automatisch alles gut. Aber wenn wir verlieren, war im Umkehrschluss auch nicht alles schlecht. Der Fokus auf die positiven Elemente ist mir wichtig“, so Shirvan.

Sowohl Dahmen als auch Shirvan sind von dem geschlossenen Deal sehr überzeugt – und freuen sich auf den gemeinsamen Weg, der vor ihnen liegt. „Jetzt können wir anfangen, den Diamanten zu schleifen“, sagt Shirvan.
Und Dahmen ergänzt: „Mit der beschlossenen Zusammenarbeit setzen wir unseren Weg unter dem Motto ‚Back to the Roos‘ konsequent fort. Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam viele schöne und erfolgreiche Momente erleben werden. Nicht zuletzt, weil Dennis genau das verkörpert, was die  Kangaroos ausmacht.“

Quelle: Iserlohn Kangaroos

Foto: Max Winkler

Joshua Dahmen: Konstanz, Kontinuität – und eine weitere Saison in der ProB

Im Oktober wird Joshua Dahmen 29. Knapp die Hälfte seines Lebens spielt er bei den Iserlohn Kangaroos auf hohem Niveau Basketball. Mit 15 gab er sein Debüt in der ersten Mannschaft – und führt nach 14 Jahren sein Team als Kapitän in die Saison 2021/22 der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Doch es sind nicht nur die Kontinuität und seine konstanten Leistungen, gepaart mit einer hohen Energie, die ihn zu einem wichtigen Teil des Teams macht.

„Ich freue mich sehr, dass unser Kapitän weiter an Bord ist. Joshua ist mit seiner Erfahrung ein ganz wichtiger Baustein für das Team“, betont Headcoach Dennis Shirvan.

Teamchemie ist das A & O innerhalb eines Mannschaftsgefüges. Das Team verbringt viel Zeit miteinander, entsprechend förderlich ist es, wenn die Jungs miteinander auskommen. Am Besten gut. Und einer, der sich bei den Kangaroos durchgehend für ein gutes, gemeinsames Miteinander einsetzt, ist der Kapitän. Auch wenn die gemeinsamen Aktivitäten in der vergangenen Spielzeit Corona bedingt hart limitiert waren. „Es ist das Allerwichtigste, dass sich das Team wohlfühlt“; sagt Joshua Dahmen. 

Häufig sind es Kleinigkeiten. Kleinigkeiten, wie gemeinsam essen gehen. Oder mal raus auf ein Bier. Kleinigkeiten, die zuletzt nicht möglich waren. „Wir haben die intensive Zeit, die wir gemeinsam in der Halle verbracht haben, sehr gut genutzt und so eine starke Arbeitsatmosphäre geschaffen, in der wir uns alle sehr wohlgefühlt haben“, erklärt der 28-Jährige.

Das Team, das die Iserlohn Kangaroos in der vergangenen Spielzeit beisammen hatten, habe quasi vom ersten Moment zusammen funktioniert. „Wir hatten alle denselben Fokus, ein gleiches Verständnis von dem, was wir erwarten und was wir gemeinsam erreichen können und wollen“, so der Kapitän der Iserlohn Kangaroos. Zudem habe man die Zeit in der Halle genutzt, um sich auch menschlich näher zu kommen. Es habe kaum Abende gegeben, an denen die Matthias-Grothe-Halle nach Trainingsschluss innerhalb kürzester Zeit leergefegt gewesen wäre. „Es war immer relativ entspannt, außer bei Eins-gegen-Eins-Duellen“, sagt der Kapitän mit einem Augenzwinkern.

„Auch wenn uns die sportliche Konstanz gefehlt hat und wir einige unnötige Niederlagen kassiert haben, wir haben den Kopf nie in den Sand gesteckt“, so Dahmen. Vor allem den Rookies Emanuel Francisco, Benjamin Dizdar und Elias Marei spricht der Kapitän ein großes Lob aus: „Was die Jungs während der Saison ohne Zuschauer für das Team geleistet haben, ist kaum in Worte zu fassen. Sie waren unser sechster Mann, haben das Team immer gepushed, auch wenn sie wenig gespielt haben. Das ist alles andere als selbstverständlich!“

Für die kommende Spielzeit hofft Joshua Dahmen darauf, dass die Fans zurück in die Halle dürfen. „Das hat uns unglaublich gefehlt“, sagt er. Und er hat auch klare Ziele für das Team, das im August die Vorbereitung auf die neue Spielzeit aufnehmen wird. „Natürlich möchte ich mit meinem Team in die Playoffs. Natürlich möchte ich mehr Konstanz in der Defense. Und natürlich wünsche ich mir, dass die Teamchemie auch in der Saison 2021/22 auf einem so hohen Niveau ist, wie in der vergangenen Spielzeit“, sagt Joshua Dahmen.

Team Iserlohn Kangaroos Saison 2021/2022: #7 Joshua Dahmen, HC Dennis Shirvan

Quelle | Foto: Iserlohn Kangaroos

Für Moritz Schneider zählt die Perspektive auf und abseits des Feldes

Er gehört mit seinen 21 Jahren zu den jüngsten Spielern im Kader der Iserlohn Kangaroos. Und brennt darauf, mit seinem Team in sein drittes Jahr zu gehen. Moritz Schneider bleibt den Korbjägern aus der Waldstadt auch in der Saison 2021/22 der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB erhalten. Und hat ehrgeizige Ziele. Auf dem Feld. Und auch abseits davon.

Eigentlich wollte der junge Aufbauspieler auf Lehramt studieren. Sein Bundesfreiwilligendienst an der Iserlohner Carl-Sonnenschein-Schule hat ihn seinen ursprünglichen Berufswunsch jedoch überdenken lassen. Zum Wintersemester möchte er sein Sozialpädogogik-Studium aufnehmen.

„Die Arbeit mit den Kindern gefällt mir sehr gut, auch wenn sie mitunter natürlich herausfordernd ist. Aber ich habe für mich festgestellt, dass das der Weg ist, den ich gehen möchte“, erklärt Moritz Schneider. Auch wenn er, wie er zugibt, im ersten Moment ein bisschen Respekt vor der Aufgabe der Arbeit mit Kindern mit Förderbedarf gehabt hat.

Aber auch auf dem Feld hat er sein volles Potenzial noch nicht ausgeschöpft. „Ich denke, dass ich mich auch in der neuen Saison steigern kann“, so Schneider. Das bestätigt auch Headcoach Dennis Shirvan, der sich sehr auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem 1,90 Meter großen Point Guard freut: „Moritz ist ein unglaublich talentierter Typ, menschlich einwandfrei und, das weiß er auch selbst, er hat noch ganz viel Luft nach oben.“

Warum sich Schneider für den Verbleib in Iserlohn entschieden hat, ist schnell erklärt: „Dass hier richtige Freundschaften entstanden sind, die auch über den Basketball hinaus Bestand haben, gibt mir ein sehr gutes Gefühl.“ Und dass er sich am Standort Iserlohn pudelwohl fühlt, spielt der Entscheidung ebenfalls in die Karten. Wenngleich er auch die ruhigen Momente bei seiner Familie in Gießen genießt.

In der Offseason hat Schneider auch Angebote anderer Vereine erhalten, vornehmlich aus der Regionalliga. Aber: Er glaubt daran, sich bei den Kangaroos weiter etablieren und verbessern zu können. Knapp zehn Minuten stand er in der vergangenen Spielzeit pro Partie auf dem Feld. Seine beste Partie machte er mit acht Punkten und vier Assists beim 96:79-Heimerfolg gegen den SC Rist Wedel. Aus dem kurzen Tief im Anschluss kämpfte er sich schnell wieder heraus. Und war gerade im weiteren Verlauf der Saison eine wichtige Entlastung im Spielaufbau.

„Wir sind sehr froh darüber, dass Moritz uns mindestens ein weiteres Jahr erhalten bleibt. Er ist sowohl auf als auch abseits des Feldes eine Bereicherung für die Kangaroos-Familie. Entsprechend freue wir uns auf unser drittes gemeinsames Jahr“, sagt Kangaroos-Geschäftsführer Michael Dahmen.

Team Iserlohn Kangaroos Saison 2021/2022: #7 Joshua Dahmen, #10 Toni Prostran, #55 Moritz Schneider, HC Dennis Shirvan

Quelle | Foto: Iserlohn Kangaroos

Toni Prostran bleibt – und geht mit den Kangaroos in sein zweites Jahr in Iserlohn

Der Königstransfer der Saison 2020/21 wird auch in der kommenden Spielzeit der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB in der Waldstadt auflaufen. Floor General Toni Prostran wird seinen Zwei-Jahres-Vertrag mit den Iserlohn Kangaroos definitiv erfüllen. Und kann sich darüber hinaus eine längerfristige Zusammenarbeit vorstellen.

„Für mich und meine Familie ist es unglaublich wichtig, dass wir uns an einem Ort wohlfühlen. Und das ist in Iserlohn absolut der Fall“, sagt der 30-jährige Aufbauspieler. Die erste Spielzeit im Iserlohner Dress bezeichnet er im Rückblick als „tough“. Tough vor allem, „weil man nie genau wusste, wird gespielt, fahren wir los, das ist mental anstrengend“, so Prostran.

Auch wenn die Saison nach der ersten Playoff-Runde geendet ist, sieht er dennoch viele positive Ansätze. „Wir haben lange gebraucht, bis wir wirklich funktioniert haben. Entsprechend lässt sich im Rückblick sagen, dass ein paar Siege mehr absolut möglich gewesen wären. Aber: Wir haben uns durchgekämpft, sind in die Playoffs eingezogen, deswegen würde ich der Saison nicht den Stempel ‚Misserfolg‘ geben“, so der Familienvater.

Was ihn in der vergangenen Spielzeit am meisten beeindruckt hat: die Teamchemie. „Das war nicht normal, das war wirklich besonders“, betont Prostran. „Vom ersten Tag hat jeder Spieler im Team den anderen unterstützt. Wir haben zu jedem Zeitpunkt zusammengestanden und waren am Ende ein echtes Team.“ Nicht zuletzt freut er sich auf die neue Spielzeit im Trikot der Kangaroos. „Der Verein ist eine große Familie und hat mich und meine kleine Familie sehr herzlich aufgenommen“, so Prostran. Gefehlt haben ihm die Fans in der Matthias-Grothe-Halle. „Die wahnsinnige Atmosphäre kenne ich bislang nur aus YouTube-Videos, aber ich freue mich sehr darauf, diese Atmosphäre selbst zu erleben.“

In seiner ersten Spielzeit für die Kangaroos stand der ehemalige Jugendnationalspieler rund 34 Minuten pro Partie auf dem Parkett, erzielte durchschnittlich 16,3 Punkte und verteilte 9,9 Assists. „Wenn wir in der neuen Saison eine Mannschaft haben, die auch nur annähernd die gleiche Chemie hat, können wir wirklich viel erreichen“, sagt der 30-Jährige. Und verspricht: „Wir werden gemeinsam alles daransetzen, dass wir unseren Homecourt in jedem Spiel verteidigen und jedes Spiel mit ganz viel Energie angehen. Ich habe ein gutes Gefühl, wenn ich an die Saison 2021/22 denke.“

„Für uns ist Toni ein elementarer Baustein für die neue Saison. Er hat sich sehr gut eingelebt, schnell herausgefunden, wie er dem Team helfen kann und wird uns auch in der neuen Saison viele schöne Momente bescheren. Er und seine Familie sind gut in Iserlohn angekommen und fühlen sich wohl. Dass er bleibt, obwohl ihn eine Vielzahl an Angeboten erreicht haben, spricht für seinen einwandfreien Charakter – aber ebenso für den Basketball-Standort Iserlohn“, sagt Kangaroos-Geschäftsführer Michael Dahmen.

Quelle: Iserlohn Kangaroos