Schlagwortarchiv für: Kaderabgang

David Ewald verlässt die EN Baskets und wechselt in die Regionalliga!

Nach der sportlich erfolgreichen „Covid-Saison“ verkündeten die EN Baskets Schwelm bereits ein paar Weiter- und Neuverpflichtungen und das Ende der Karriere von Kapitän Dario Fiorentino sowie den Abgang von Felix Meyer-Tonndorf. Mittlerweile ist auch klar, dass Point-Guard David Ewald zukünftig auch nicht mehr den Blau-Gelben zur Verfügung stehen wird. Für den jungen Aufbauspieler ergab sich schon während der abgelaufenen Meisterschaftsrunde eine gute berufliche Perspektive. Es war klar, dass die Doppelbelastung aus Beruf und Sport in der ProB, inklusive der Auswärtsreisen nicht mehr unter einem Hut zu bekommen war. Ewald informierte die EN Baskets Schwelm von seinen Plänen kürzer treten zu wollen und schloss sich mittlerweile einer Mannschaft in der 1.Regionalliga an. Trainer Falk Möller und Ewald arbeiteten schon im Nachwuchsbereich von Phoenix Hagen zusammen und ab der Aufstiegssaison 2016/2017 bei den EN Baskets Schwelm. David Ewald wurde mehr und mehr zu einem aggressiven Verteidiger sowie zu einem starken Regisseur, der durch sein ausgeprägtes Teamplay zu glänzen wusste. In den letzten beiden Jahren teilte er sich den Point-Guard-Spot mit „Monty“ Scott und hatte großen Anteil an den Erfolgen der EN Baskets Schwelm. Durch seine Art Basketball zu spielen, begeisterte er nicht nur sein Trainerteam, sondern auch viele Baskets-Anhänger. „Natürlich sind wir sehr traurig, dass David Ewald nicht mehr für die EN Baskets auflaufen wird. Gern hätten es noch viele weitere Jahre werden können. Aber seine Beweggründe sind gänzlich nachvollziehbar. Wenn wir auf die Zeit seit 2016 blicken, dann hat David unseren Basketball enorm mitgeprägt. Gerade nach seiner schweren Verletzung vor einigen Jahren, war seine Entwicklung schon richtig gut und so nicht erwarten. Hut ab, was er geschafft hat!“ sagt Omar Rahim, Geschäftsführer der Baskets.

Die gesamte EN Baskets-Family bedankt sich bei David Ewald für tolle Jahre und wünscht ihm ALLES GUTE für die berufliche und sportliche Zukunft!

Quelle | Foto: EN Baskets Schwelm

Niklas Bilski verlässt die SparkassenStars

In den Kaderplanungen für die Saison 2021/2022 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA haben die Verantwortlichen der VfL SparkassenStars Bochum die nächste Personalentscheidung getroffen. Guard Niklas Bilski wird den VfL nach zwei Jahren verlassen.

Vor der Saison 2019/2020 wechselte Bilski von den MTV Herzögen Wolfenbüttel zu den VfL SparkassenStars Bochum an den Stadionring. In der vergangenen Aufstiegssaison der Bochumer steuerte der 22-jährige Aufbauspieler im Schnitt 5,0 Punkte und 3,1 Assists in 16:34 Minuten auf dem Court zum erfolgreichen Abschneiden des Teams von Headcoach Felix Banobre bei.

In der kommenden Saison in der ProA wird Bilski nun nicht mehr Bestandteil des SparkassenStars-Kaders sein. „Niklas war eine schwierige Personalie. Ich habe noch nicht meine Mission mit ihm abgeschlossen und wir beide wissen, dass sich unsere Wege in der Zukunft irgendwann wieder kreuzen werden. In den vergangenen zwei Jahren nach seiner Unterschrift bei uns war seine Entwicklung auf und abseits des Courts größer als erwartet. Ich war glücklich über diese Entwicklung. Seine ‚Magie‘ und seine positive menschliche Einstellung werde ich zukünftig vermissen. Aber Basketball ist manchmal ein Business ohne persönliche Gefühle und deshalb werde ich ihm immer helfen, egal wo er ist. Ich weiß, dass er in Zukunft Erfolg haben wird und er hat sich selbst darauf vorbereitet“, so Banobre über seinen nun ehemaligen Schützling.

„Ich bin Niklas dankbar für seine Unterstützung, mit der er uns zu einer erfolgreichen abgelaufenen Saison verholfen hat. Nun wird er einen anderen Weg einschlagen, um sich persönlich weiterzuentwickeln. Dazu benötigt er eine größere Rolle und muss lernen, Verantwortung auf dem Court zu übernehmen. Wir werden in Kontakt bleiben und ich werde ein Auge auf seine weitere Entwicklung werfen. Sportlich und persönlich wünsche ich ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute“, so Geschäftsführer Tobias Steinert

Quelle: VfL SparkassenStars Bochum

Foto: Alexander Mihm

Comeback geht zu Ende – Lutz Mandler nicht mehr Headcoach bei den Rackelos

Eigentlich hatte sich Lutz Mandler bereits zur Saison 2020/21 von seinen Depant GIESSEN 46ers Rackelos verabschiedet und das Assistenztraineramt niedergelegt. Doch wie es das Schicksal so wollte, kam er schneller als gedacht zurück zum Gießener Farmteam und übernahm interimsweise für Headcoach Rolf Scholz, der im Dezember als Cheftrainer der easyCredit BBL-Mannschaft einsprang. Nun verlässt Lutz Mandler den Traditionsclub zur kommenden BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Saison 2021/22, wohingegen Assistenzcoach Ivica Piljanovic den Rackelos erhalten bleibt. Die Mittelhessen werden zeitnah einen neuen Headcoach präsentieren.

Das im Dezember 2020 neuformierte Trainergespann Lutz Mandler und Ivica Piljanovic konnte sich mit den Depant GIESSEN 46ers Rackelos nach einer starken Hauptrunde souverän für die Playoffs qualifizieren. Bereits ihr Einstand zum Jahreswechsel konnte sich mit fünf Siegen in Folge sehen lassen.

Insgesamt feierte das Trainerduo seit Übernahme zehn Siege aus 15 Hauptrundenspielen, wo unter anderem auch das Spiel in München (74:78) oder der Derbysieg gegen Frankfurt (97:81) hervorzuheben ist. In den Playoffs endete die Reise für die jungen Gießener jedoch bereits in der ersten Runde. Nach einem klaren Sieg hatten sie in den zwei folgenden Kopf-an-Kopf-Partien am Ende leider das Nachsehen und verabschiedeten sich dennoch erhobenen Hauptes aus der Saison.

Lutz Mandler wird in der kommenden Spielzeit nun nicht mehr an der Seitenlinie stehen, Piljanovic hingegen wird weiterhin im Dienst der Rackelos unterwegs sein.

Der Traditionsclub dankt Lutz in aller Form für seinen spontanen Einsatz, seine Leidenschaft sowie die gemeinsame Zeit und wünscht für die persönliche Zukunft nur das Beste!

Quelle | Foto: Depant GIESSEN 46ers Rackelos

N’Sondé bleibt / Toppin geht

Die TKS 49ers arbeiten weiter am Kader für die kommende Saison. Dieses Mal wurden zwei weitere Entscheidungen auf der Center-Position getroffen. Youngster Kimoni N’Sonde bleibt den 49ers erhalten und US-Amerikaner Malik Toppin verlässt den Verein nach einer überragenden Saison.

Mit dem 20-jährigen Kimoni N’Sondé hat sich der nächste Spieler aus der Vorsaison dazu entschieden auch in der Saison 2021/22 für die 49ers aufzulaufen. Nach seinem ersten Jahr im Trikot der Stahnsdorfer, in der er zu fünf Einsätzen kam und viel Erfahrung sammeln konnte, will der 1,95 Meter große Center den nächsten Schritt machen und sich einen Stammplatz in der schon gut besetzten 49ers Center Rotation sichern. N’Sondé wird, wie schon in der vergangenen Saison, auch für die 2. Herren Mannschaft auflaufen, um dort weiter nötige Spielpraxis zu erhalten. Bereits im letzten Jahr hatte er in dieser Mannschaft eine entscheidende Rolle spielen können. So blickt er selbst zuversichtlich auf die kommende Saison und kann es kaum erwarten beiden Mannschaften mit seinem Einsatz zu helfen: „Ich freue mich, mit den TKS 49ers die nächste Saison angreifen zu dürfen. Persönlich möchte ich mich weiterentwickeln, um hoffentlich meinem Team helfen zu können.“

Malik Toppin verlässt die TKS 49ers

Ein großer Leistungsträger der Saison 2020/21 wird seinen Vertrag leider nicht verlängern. Der US-Amerikaner Malik Toppin befindet sich zurzeit wieder zuhause in den Staaten und ist auf der Suche nach einem höherklassigen Verein. Er wird aufgrund der inzwischen voll besetzten Center Rotation nicht wieder zu den 49ers zurückkehren. Toppin war mit 19,3 Punkten, 9 Rebounds und 2,1 Blocks nicht nur teaminterner Spitzenreiter, sondern auch insgesamt unter den Top 10 der Liga. Er hinterlässt große Fußstapfen, die nur schwer gefüllt werden können. Trotzdem wünschen wir ihm alles Gute für die Zukunft und sind sicher, dass er seinen Weg machen wird!

Kader-Update:

Verlängert: Sebastian Fülle, Max Stölzel, Vladimir Pastushenko, Dorian Coppola, Leonik Wadehn, Leo Hampl, Jordan Müller, Yannick Hildebrandt, Lukas Wagner, Alex Giese, Kimoni N‘Sondé

Zugänge: Niklas Ney, Robin Jorch

Abgänge: Karolis Babkauskas, Kristian Kuhn, Malik Toppin

Quelle | Fotos: TKS 49ers

Wendler bleibt, Kayser geht

Dresden Titans verlängern Vertrag mit 22-jährigem Small Forward Arne Wendler | Power Forward Aaron Kayser verlässt die Titans in Richtung Paderborn

Dresden, 26.6.2021 – Nach der erfolgreichen Spielzeit 2020/2021 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB, die für die Dresden Titans mit der Hauptrundenmeisterschaft und einem knappen Ausscheiden in der Viertelfinalrunde endete, sind seit einigen Wochen die Vorbereitungen für die kommende Saison in vollem Gange. Das Ziel: Den Erfolg des Vorjahres bestätigen, und das möglichst vor begeistertem Publikum in Dresdens Margon Arena.

Ein wichtiges Puzzleteil im Kader von Headcoach Fabian Strauß ist dabei Arne Wendler. Der athletische und 1,97 Meter große Small Forward präsentierte sich in seinen ersten zwei Jahren in Elbflorenz als elitärer Verteidiger für die Titans, der vor wichtigen Würfen nicht zurückschreckt und seiner Mannschaft des Öfteren mit Dreipunktwürfen und spektakulären Dunks auch offensiv entscheidende Impulse geben konnte.

Umso schöner ist nun die Nachricht, dass der 22-jährige Student der Verkehrswirtschaft (an der TU Dresden) für ein weiteres Jahr in Dresden unterschrieben hat. Der gebürtige Chemnitzer fühlt sich in seiner Wahlheimat pudelwohl: „Die Entscheidung bei den Titans zu verlängern fiel mir sehr leicht. Die vergangenen Jahre brachten Spaß und Erfolg, zudem verstehe ich mich gut mit dem Trainerteam und dem Clubumfeld.“ Auch akademisch will Arne am Ball bleiben: „Ich will meinen Masterabschluss machen. Und dafür bietet sich mir in Dresden einfach weiterhin die perfekte Kombination aus Basketball und Uni.“

Ein anderer Chemnitzer verlässt dagegen leider den Club. Big Man Aaron Kayser zieht es nach einjährigem Engagement für die “Titanen” von der Elbe an die Pader. Bei den Uni Baskets Paderborn sucht der 2,05 Meter große Power Forward eine neue sportliche Herausforderung in der ProA. Der Modellathlet avancierte mit scheppernden Dunks und Blocks bis auf die Tribüne schnell zum Publikumsliebling und gab Dresden neben Georg Voigtmann und Max von der Wippel eine weitere, massive Präsenz an den Körben. Doch Kayser will es nun nochmal wissen und seine ansprechenden Leistungen in der höheren Liga bestätigen, um seine Karriere auf das nächste Level zu hieven. „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und mein erstes Jahr in der ProA hier in Paderborn. Ich möchte mich hier bei den Baskets weiterentwickeln und bin überzeugt, dass wir mit einem starken Team in die neue Saison gehen werden.“
Wir danken Aaron für seinen Einsatz im Trikot der Dresden Titans und wünschen ihm in der ProA und für seine Zukunft alles Gute!

Quelle | Foto: Dresden Titans

Weitere Abgänge bei den Knights

Unabhängig von der Weiterverpflichtung von Tim Koch stehen zwei weitere Personalentscheidungen fest. Nico Brauner und Kevin Wohlrath werden in der kommenden Saison nicht mehr für die Knights aktiv sein. „Wir wollten Nico sehr gerne verlängern und haben ihm ein für unsere Verhältnisse sehr gutes Angebot gemacht, aber er hatte andere Optionen und wollte etwas Neues angehen. Das müssen wir akzeptieren. Bei Kevin war der gemeinsame Plan vor der Saison 20-21, dass er im Sommer 21 den nächsten Schritt, wenn möglich in die BBL, geht. Beide Spieler haben in den letzten Jahren die Knights geprägt und für tolle und außergewöhnliche Momente gesorgt. Wir sind sehr glücklich Nico und Kevin bei uns gehabt zu haben, drücken Ihnen die Daumen, das sie ihre Träume erfüllen können und werden ihren weiteren Weg natürlich verfolgen, “ erklärte Schmidt.

Ebenfalls fest steht, das Tidjan Keita und Richie Williams in der kommenden Saison nicht in Kirchheim spielen werden. Williams unterzeichnete bereits vor wenigen Wochen in der ersten Liga Finnlands einen Vertrag für die Saison 2021/2022 und auch bei Tidjan Keita stehen die Zeichen auf Abschied. „Wir hatten selten einen freundlicheren Kerl wie Tidjan in unseren Reihen. Ein fabelhafter Mensch. Er hat sich nie beschwert oder hängen lassen und Extraschichten eingelegt. Er war einer der Ersten, der sich auf der Bank für seine Teammates gefreut hat. Wir hätten uns gewünscht, dass ihm bei uns der Durchbruch gelingt, aber es hat nicht ganz gereicht. Richie ist ein außergewöhnlicher Leader. Ich kenne wenige Spieler mit einer solchen Willensstärke und Ausstrahlung wie Richie. Bei dem Angebot aus Finnland konnten wir schlicht nicht mithalten. Es hat uns enorm viel Spaß bereitet ihn nochmal im Knights Trikot zu sehen, “ so Schmidt.

Quelle | Foto: VfL Kirchheim Knights

Tropics verabschieden Spieler-Trio

Vielen Dank an Bent Leuchten, Sebastian Rauch und Joris Ortega

Die Oberhaching Tropics werden die kommende Saison der BARMER 2.Basketball Bundesliga Pro B ohne Bent Leuchten, Joris Ortega und Sebastian Rauch bestreiten.

Joris Ortega – Es war uns eine Ehre

Der 27-jährige Franzose, der mit Limoges 2013 die französische Meisterschaft feierte, wurde vor der Saison als Führungsspieler verpflichtet. Der baskische Wirbelwind konnte die Erwartungen voll erfüllen und war mit 12,5 Punkten ein wichtiger Leistungsträger im Team der Gelbhemden. Nicht nur spielerisch, sondern auch menschlich integrierte sich der Shooting Guard ins Team und war eine große Bereicherung für den Oberhachinger Basketball. Gerne hätten die Verantwortlichen den Symphatieträger weiterhin am Kyberg gehalten. Doch die Leistungen des 189cm großen Scorers weckten bei der Konkurrenz Begehrlichkeiten und der Marktwert des Franzosen stieg in eine Dimmension, bei der die Tropics nicht mehr mithalten können. Zusammen mit seinem Agenten sondiert Joris derzeit Angebote und wird seine Basketballkarriere in Europa fortsetzen.

Bent Leuchten – Viel Erfolg bei der UC-Irvine

Als Bent Leuchten Mitten in der Saison auf Leihbasis von der IBAM zum TSV stieß, war der 214cm Hüne ein unbeschriebenes Blatt in der BARMER 2.Basketball Bundesliga Pro B. Diese Tatsache änderte ich jedoch sehr schnell. Offensiv wurde der 19-jährige Centerspieler schnell eine wichtige Option und zeigte hier sein ganzes Repertoire. Neben Scoring im Lowpost bewies der deutsche U20 Nationalspieler immer wieder seine Pass- und Wurffähigkeiten. Bereits vor seinem Wechsel zu Oberhaching stand fest, dass der blonde Hüne ab der Saison 2021/22 über den großen Teich an ein College wechselt. Zusammen mit Robert Scheinberg, seinem Ausbilder und Förderer, entschied sich Bent für University California Irvine. Dort trifft Leuchten übrigens auf einen weiteren Spieler mit deutschen Wurzeln. Collin Welp, Sohn des mittlerweile verstorbenen Ex-Nationalspielers Chris Welp, wird Bents neuer Teamkollege und Ihm die Integration in Kalifornien erleichtern. Harte Arbeit und der entsprechende Feinschlief werden Bent hoffentlich zu einer großen Karriere verhelfen. Alles Gute Junge!

Sebastian „Locke“ Rauch – Großen Dank für deinen Einsatz

In der ersten Bundesligasaison stieß Sebastian Rauch in einer schwierigen Lage zu den Tropics. Auf den großen Positionen waren mehrere Spieler verletzt und Locke, wie er liebevoll genannt wird, war ohne jegliche Saisonvorbereitung bereit einzuspringen und der Mannschaft zu helfen. Obwohl er als gelernter Flügelspieler auf der Centerposition aushelfen musste, brachte er mit seiner geballten Erfahrung aus unzähligen Bundesligaspielen Stabilität am Brett. Aufgrund seiner absolut professionellen Einstellung war er auch in der Folgesaison immer ein Vorbild für die jungen Spieler. Der 199cm große Flügelspieler hat nun mehrere Angebote von Vereinen aus der ersten Regionalliga vorliegen, wo der 33-jährige sicherlich eine große Führungsrolle einnehmen wird und auf seiner angestammten Forward-Position Verantwortung übernehmen kann. Sein neuer Club bekommt einen Vollblutprofi, der sich immer in den Dienst der Mannschaft stellen wird. Danke Locke!

1.Vorstand Bernd Schubert: „Der TSV bedankt sich recht herzlich bei Joris, Bent und Locke. Wir wünschen den Akteuren sowohl privat als auch sportlich alles erdenklich Gute.“

Quelle | Foto: TSV Oberhaching Tropics

Wichtige Säule bricht weg – Aaron Schmitz muss Karriere wegen Hüftproblemen beenden

Aaron Schmitz wird in der kommenden Saison nicht mehr für die Arvato College Wizards auf Körbejagd gehen. Der 1,93 Meter große Point Guard muss seine Karriere aus körperlichen Gründen beenden. Schmitz spielte seit 2017 für die KIT-Basketballer und hatte immer wieder mit Hüftproblemen zu kämpfen. 

 „Ich bedauere es natürlich sehr, dass Aaron nicht mehr weitermachen kann. Er war immer eine wichtige Säule für uns und wird nur schwer zu ersetzen sein. Aber natürlich steht seine Gesundheit im Vordergrund und ich hoffe, dass er sich gut erholt. Wir wollen ihn auf jeden Fall in Zukunft weiter bei uns integrieren. In welcher Form das sein wird, ist aktuell noch nicht genau klar“, so Wizards-Manager Zoran Seatovic.  

Immer wieder Probleme an den Hüften  

Der Point Guard hatte in den vergangenen Jahren immer wieder Probleme mit den Hüften. Auch vor dem Start der vergangenen Saison war bereits unklar, ob Schmitz überhaupt weitermachen kann. Der Point Guard wollte aber unbedingt mit den Karlsruhern noch ein Jahr in der ProB spielen. Von einer weiteren Saison hat ihm der Teamarzt der Wizards nun allerdings abgeraten. „Ich hatte vier sehr schöne Jahre bei den Wizards, weil der Kern der Mannschaft immer geblieben ist. Das werde ich natürlich vermissen. Ein großer Dank geht an das ganze Team und alle Helfer. Vergangene Saison haben wir das Ziel Klassenerhalt geschafft und nach Startschwierigkeiten auch das Potential der Mannschaft gezeigt. Dass es am Ende in der ersten Runde vorbei war, ist wirklich schade. Ich bin aber gespannt, was die Jungs in der kommenden Saison erreichen und werde die Spiele natürlich verfolgen“, so Schmitz.  

Quelle | Foto: Arvato College Wizards

Uni Baskets Paderborn kündigen Umbruch im Kader für kommende ProA-Saison 2020/21 an – Dank an Abgänge

Paderborn, 23. Juni 2021 – Die kommenden Wochen und Monate werden spannend bei den Uni Baskets Paderborn: Der ostwestfälische ProA-Ligist kündigte einen größeren Umbruch im Kader für die kommende Saison 2021/22 der Barmer 2. Basketball Bundesliga an. Bereits in der vergangenen Woche hatte Kapitän und Center Ivan Buntic sein Karriereende bekanntgegeben, jetzt verabschiedeten sich die Verantwortlichen von fünf weiteren Akteuren: Tom Alte, Barret Benson, Leo Döring, Robert Drijencic und Demetrius Ward werden in der nächsten Spielzeit für andere Clubs auflaufen.

Geschäftsführer Dominik Meyer bedankte sich noch einmal bei allen Spielern, die die Baskets verlassen werden: „Dimi, Leo, Tom, Barret und Robert: Jeder einzelne hat seinen Teil zur zurückliegenden Saison beigetragen, die wirklich nicht einfach für uns alle war. Dennoch haben wir fast bis zum letzten Spieltag mit um die Playoffränge gekämpft. Dafür möchten wir uns bei den Spielern, die leider gehen, im Namen aller Fans und des gesamten Vereins bedanken. Vor allem Dimi Ward hat sich in seinen drei Jahren bei uns zu einem echten Leistungsträger entwickelt und in die Fanherzen gespielt. Wir wünschen allen für ihre weitere Karriere Erfolg, vor allem Gesundheit und freuen uns auf jedes Wiedersehen mit ihnen!“ Meyer fügte hinzu, dass die Planungen für die kommende Saison auf Hochtouren laufen: „Wir blicken absolut positiv nach vorn und sind fest davon überzeugt, auch in die nächste Spielzeit wieder mit einem starken Kader zu starten.“

Headcoach Steven Esterkamp zog ebenfalls noch einmal ein positives Fazit und freut sich auf neue Herausforderungen: „In der vergangenen Saison haben wir trotz des Verletzungspechs bis zum Schluss um den Einzug in die Playoffs gekämpft. Dazu haben alle Spieler ihren Teil beigetragen und als echtes Team zusammengearbeitet. Diesen Spirit und diese Energie wollen wir mit in die nächste Saison nehmen! Unsere Fans können sicher sein: Wir werden wieder ein überzeugendes Team zusammenstellen, das ein weiteres Mal um die Playoffplätze fighten wird.“

Mit Lars Lagerpusch hatten die Uni Baskets in der vergangenen Woche den ersten Neuzugang bekanntgegeben, bereits am Freitag dieser Woche wollen sie den nächsten neuen Spieler präsentieren.

Quelle: Uni Baskets Paderborn

Foto: Ulrich Petzold | Farbecht Medienagentur

Abschied aus Rostock: Behnam Yakhchali zieht Ausstiegsklausel

Bittere Nachricht für die ROSTOCK SEAWOLVES: Behnam Yakhchali zieht eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag und verlässt den Club in Richtung 1. Basketball-Bundesliga. Vor knapp drei Wochen wurde bekanntgegeben, dass Yakhchali seinen Vertrag in Rostock um zwei Jahre verlängert hat; nun müssen die ROSTOCK SEAWOLVES den iranischen Nationalspieler ziehen lassen.

„Es ist sehr schade, dass jemand wie Behnam den Club verlässt und wir nicht mehr auf seine Qualitäten zurückgreifen können. Er hat eine unglaubliche Entwicklung, auch hier in Rostock, durchlaufen“, sagt Coach Christian Held. „Wir wollten ihm keine Steine in den Weg legen und freuen uns, dass er diesen Schritt nun gehen kann. Ich glaube, dass er es sich auch verdient hat. Wir hoffen, dass er den erfolgreichen Weg, den er in Europa eingeschlagen hat, in der 1. Liga fortsetzen kann und sind davon überzeugt, dass er das schaffen wird.“

Der Sportliche Leiter Jens Hakanowitz erklärt die Hintergründe: “Behnams Verlängerung war nur möglich mit einem Buyout, also einer vertraglich festgelegten Ablösesumme. Nachdem wir am Ende den Aufstieg in die 1. Liga verpasst hatten, war damit zu rechnen, dass Behnam beim richtigen Angebot den Verein verlässt. Dies ist nun passiert.”

Die ROSTOCK SEAWOLVES bedanken sich bei Behnam Yakhchali und wünschen ihm privat wie beruflich für die Zukunft alles Gute.

Durch den Abgang Yakhchalis werden die SEAWOLVES auf der Guard-Position erneut intensiver auf dem Transfermarkt aktiv, um einen Ersatz zu verpflichten. Ende dieser Woche ist geplant, eine weitere Kaderpersonalie bekannt zu geben.

ROSTOCK SEAWOLVES 2021/2022 (Stand: 21.06.2021):

Christian Held (Head Coach)
Nicolas Buchholz, Chris Carter, Gabriel de Oliveira, Till Gloger, Stefan Ilzhöfer, Sid-Marlon Theis

Quelle | Foto: ROSTOCK SEAWOLVES