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Marco Völler wechselt nach Frankfurt

Verstärkung für die Frankfurter Basketballer. Mit Marco Völler wechselt ein zwei Meter großer Power Forward aus Gießen in die Bankenmetropole. Der gebürtige Offenbacher hat die obligatorischen medizinischen Untersuchungen bereits erfolgreich absolviert und erhält einen Vertrag bis Saisonende.

Völler ist sowohl für die FRAPORT SKYLINERS Juniors in der ProB als auch mit einer Aushilfslizenz für die easyCredit BBL einsatzberechtigt.

Sebastian Gleim (Headcoach FRAPORT SKYLINERS Juniors / Assistant Coach FRAPORT SKYLINERS): „Es ist toll, die Gelegenheit zu nutzen und einen Spieler der Region für uns gewinnen zu können. Schaut man auf Marcos Werdegang, dann hat er in vielen der großen hessischen Vereinen gespielt und dabei eine gute Entwicklung genommen. Jetzt gilt es, ihn so schnell wie möglich einzuarbeiten.“

Marco Völler: „Ich freue mich sehr, für die FRAPORT SKYLINERS zu spielen und eine erfolgreiche Zeit mit der Mannschaft zu haben. Ich habe viel Gutes über die Trainer und die gesamte Organisation gehört und will dem Club so gut wie möglich helfen. In der Fraport Arena war ich auch schon früher immer wieder. Die Stimmung war immer super und ich bin gespannt, wie es wird, als Spieler dort aufzulaufen. Außerdem freue ich mich auch auf das baldige Wiedersehen mit den Gießen 46ers und hoffe, dass wir alle ein spannendes Hessenderby erleben werden.

Weitere Informationen zum Neuzugang

  • Völler spielt zurzeit seine zweite easyCredit BBL Saison in Gießen. Aktuell kam er in neun Einsätzen bei rund sieben Minuten Einsatzzeit auf 0.9 Punkte und 2.0 Rebounds. Vergangene Saison verbuchte der 28-Jährige 3.1 Punkten und 1.7 Rebounds in 32 Spielen bei etwas mehr als 14 Minuten auf dem Parkett.
  • Völler ist ein Kind des Rhein-Main-Gebiets. Seine ersten basketballerischen Schritte unternahm Völler beim EOSC Offenbach, wechselte dann zum TV Langen und anschließend zu den Hanau White Wings. Zur Saison 2014/15 verließ er die Region, um für Gotha in der ProA auf Korbjagd zu gehen, wo er in seinem zweiten Jahr Kapitän der Mannschaft wurde.
  • Marco Völler ist der Sohn des ehemaligen Fußball-Nationalspielers Rudi Völler.

(FRAPORT SKYLINERS Juniors)

Marco Völler

Daumen hoch für DARCO – Marco Völler ist begeistert

Kompetenz ist die beste Medizin: Sportmedizinische Qualitätsprodukte von DARCO

Marco Völler

Marco Völler

Seit Beginn der letzten Saison ist DARCO Partner der 2. Basketball-Bundesliga und bietet den 40 Bundesligisten der ProA und ProB zahlreiche Produkte zur sportmedizinischen Versorgung zu exklusiven Konditionen.

Zahlreiche Bundesligisten machen hiervon Gebrauch und beziehen Tapes und Orthesen aus dem umfassenden Sortiment des Unternehmens aus dem bayrischen Raisting.

Seit dieser Saison nutzen auch die Oettinger Rockets Gotha die MECRON Elastic Tapes für Ihren Trainings- und Spielbetrieb. Das Team von Headcoach Chris Ensminger legt Wert auf Professionalität auf und neben dem Court.

Auch Power Forward und Mannschaftskapitän Marco Völler zeigt sich begeistert von den DARCO-Produkten: „Ich nutze elastische Sporttapes sehr gern, da sie mir helfen, die letzten zusätzlichen Leistungsprozente auf dem Parkett herauszukitzeln. Unser Physio-Team kann mit ein paar Streifen Tape kleinere Muskelbeschwerden einfach verschwinden lassen und mich mit zusätzlicher Stabilität und Energie versorgen. Dies hilft mir dabei, immer völlig befreit aufzuspielen. Daumen hoch für DARCO!“.

In der noch jungen Saison scheint dies besonders gut zu funktionieren, stehen die Oettinger Rockets Gotha nach 9 Spieltagen auf dem 4. Tabellenplatz der 2. Basketball-Bundesliga ProA und Marco Völler hat seinen Platz unter deutschen Top-Spielern der ProA gefunden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.darco.de.

 

 

Marco Völler ist neuer Kapitän der Rockets

Unmittelbar vor dem Auftakt der Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProA haben die Oet-tinger Rockets Gotha die letzte offene Position besetzt: Marco Völler ist neuer Kapitän der Mannschaft. Der 26-jährige Power Forward wurde von seinen Teamkollegen gewählt und tritt die Nachfolge von Torvoris Baker und Brad Lösing an, die diese Funktion in der zurückliegen-den Saison inne hatten. Ein kurzes Frage-Antwort-Spiel mit dem neuen Rockets-Kapitän.

Herzlichen Glückwunsch zur Wahl. Hand aufs Herz: Bist du überrascht?
Nein, aber das bedeutet nicht, dass ich damit gerechnet hatte. Denn ehrlich gesagt habe ich mich mit der Frage „Wer wird Kapitän?“ vorab überhaupt nicht befasst.

Dennoch sprach einiges für dich: Du zählst zu den erfahreneren Spielern in einer sehr jun-gen Mannschaft, hast dich bereits vergangene Saison erfolgreich für die Rockets ins Zeug gelegt und stehst auch deshalb bei den Fans hoch im Kurs. Zudem hat dein Trainer bei den Testspielen oft und auch länger mit dir gesprochen.
Okay, ich bin einer der wenigen Spieler, die schon in der vergangenen Saison in Gotha am Ball waren – und noch dazu mit 26 Jahren der Älteste im Team. Da wird natürlich auch der Kontakt zum Trainer etwas enger. Aber deshalb wird man ja nicht zwangsläufig Kapitän.

Ist es das erste Mal, dass du Kapitän einer Mannschaft bist?
Nein, ich war schon mal Kapitän in meiner Zeit beim TV Langen, wo wir damals auch ein sehr junges Team hatten.

Was bedeutet es für dich, Kapitän der Oettinger Rockets Gotha zu sein?
In erster Linie freue ich mich darüber, dass mir meine Teamkollegen diese Funktion zutrauen – sie haben mich ja gewählt. Natürlich ist damit auch etwas mehr Verantwortung verbunden, doch die übernehme ich gerne.

Wie definierst du deine wichtigsten Aufgaben?
Ich mache die Dinge, die ich mir vornehme, die mir also wichtig sind, nicht zwingend von einer Funktion abhängig. Deshalb hatte ich das bereits lange vor der Wahl in Interviews betont, dass ich als einer der erfahreneren Spieler meinen jungen Teamkollegen helfen will – und zwar immer dort, wo sie meine Hilfe brauchen. Das muss nicht zwingend auf dem Spielfeld sein.

Du hast dich jetzt anderthalb Monate sehr intensiv auf die neue Saison vorbereitet. Kannst du beschreiben, was die größten Unterschiede zwischen dem neuen Team und der Mannschaft aus der vergangenen Saison sind?
Ach, da gibt es einige Unterschiede – nicht nur, weil sich das Gesicht der Mannschaft sehr stark verändert hat. Ich denke, dass wir offensiv ein wenig stärker sind als in der vergangenen Sai-son, also mehr „Fire power“ haben, wie man so schön sagt. Defensiv haben wir gewiss das Zeug dazu, wieder das Niveau aus der Saison 2014/2015 zu erreichen – da zählten wir ja zu den besten Defense-Teams der Liga. Das ist auch eines der wichtigsten Ziele für mich persönlich und das gesamte Team, dass wir das diese Saison wieder schaffen.

Abschließend: Worauf schwört der neue Kapitän seine Teamkollegen am Sonntag beim Saisonauftakt in Heidelberg ein?
Natürlich auf Sieg!

„Es gab gute Gründe, in Gotha zu bleiben!“

Nach der Saison ist vor der Saison. Bereits am Tag nach der letzten Playoff-Schlacht gegen die s.Oliver Baskets aus Würzburg wurden bei den Oettinger Rockets Gotha die Weichen für die Spielzeit 2015/2016 gestellt. Power Forward Marco Völler, einer der Garanten der erfolgreichsten Saison seit dem Aufstieg in die 2. Basketball-Bundesliga ProA, verlängerte seinen Vertrag um ein weiteres Jahr. Mit seiner Unterschrift gab der 26-Jährige auch den Anstoß für ein Gespräch mit dem Blick zurück in die Zukunft.

Marco, Du hast Deinen Vertrag bei den Oettinger Rockets Gotha um ein Jahr verlängert. Was gab für Dich den Ausschlag, hier zu bleiben?
Für mich gab es einige gute Gründe, in Gotha zu bleiben. Wir haben eine starke Saison gespielt, ich habe mich sowohl mit den Coaches als auch mit meinen Mitspielern sehr gut verstanden und fühle mich wohl hier. Da spielen natürlich auch das Umfeld, die Organisation und die Fans eine große Rolle.

Zwischen dem Ende der Saison 2014/2015 und Deiner Unterschrift unter den neuen Vertrag lagen keine 24 Stunden. Stand Dein Entschluss schon länger fest, oder hast Du das aus dem Bauch heraus entschieden?
Nein, das war nicht spontan, sondern schon geplant. Wie gesagt: Für mich gab’s einige gute Gründe, hier zu bleiben. Das hat mir die Entscheidung leicht gemacht. Zudem war mir wichtig, dass ich weiß, woran ich bin.

Ist Dir Kontinuität generell wichtig?
Auf alle Fälle. Was bringt es mir, wenn ich pokere und am Ende in der Luft hänge? Nein, das ist nicht mein Ding!

Mit einigen Tagen Abstand zum letzten Spiel der Saison: Wie fällt Dein ganz persönliches Fazit aus?
Keine Frage, ich bin natürlich sehr stolz auf das, was wir als Mannschaft erreicht haben. Es gab so viele wunderbare Momente in dieser Saison. Sicher waren da auch Phasen, in denen es nicht ganz so gut lief. Aber am Ende überwiegt eindeutig das Positive: He, wir waren das beste Defense-Team der Hauptrunde!

Du warst Starting-Five-Spieler, hast im Schnitt 8,3 Punkte erzielt und 5,2 Rebounds gepflückt. Zufrieden mit dieser Bilanz?
Die persönliche Statistik ist nebensächlich. Im Vordergrund stand bei uns immer das Team: Das spiegelt ja auch den großartigen Charakter unserer Mannschaft wider und war mit Sicherheit der Grundstein für unseren Erfolg. Mir hat es riesigen Spaß gemacht, Teil dieses Teams zu sein!

Gibt es einen Punkt, an dem Du für Dich die größten Fortschritte registriert hast?
Ich denke, den größten Fortschritt habe ich wohl in Sachen Spielverständnis gemacht. Da spielt ja auch die Erfahrung eine große Rolle, die jeder sammeln muss. Auch an diesem Punkt habe ich sehr von unseren beiden Coaches profitiert, die ja beide über sehr viel Erfahrung verfügen.

Wo siehst Du noch Luft nach oben?
Ach, bei mir gibt’s ja noch einige Baustellen (lacht). Verbessern muss ich am ehesten mein Ballhandling und den Wurf.

Rückblickend: Was war Dein Highlight der abgelaufenen Saison?
Natürlich die Playoffs. Das Viertelfinale mit den Derbys gegen Jena, die sensationelle Stimmung bei den Spielen, aber auch der Schlagabtausch mit den s.Oliver Baskets im Halbfinale – das habe ich so noch nicht erlebt. Eine tolle Erfahrung!

Apropos Erfahrung: Als bedeutendsten Moment Deiner Karriere als Basketballer hast Du Dein allererstes Training bezeichnet. Warum?
Ganz einfach, weil mein erstes Training den Ausgangspunkt meiner Karriere markiert. Ich war damals ja schon 14 Jahre alt, habe also ziemlich spät angefangen. Aber mein erstes Training hat mir auf Anhieb Spaß gemacht, mein Trainer wollte mich sofort da behalten – da bin ich sozusagen mit dem Basketball-Virus infiziert worden.

Abschließend, auf Deiner Autogramm-Karte hattest Du bei Lieblingsbewegung „Löffel zum Mund führen“ vermerkt – was wohl soviel bedeutet wie: Du isst gerne. Hat Dir die Thüringische Küche den Verbleib in Gotha auch ein wenig schmackhaft gemacht?
Nein (lacht), das zu behaupten, wäre wohl etwas übertrieben. Ich esse zwar gerne, aber als Leistungssportler achte ich natürlich auf die Ernährung. Auch deshalb bin ich der Thüringischen Küche noch nicht so tief auf den Grund gegangen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden: Ich bin ja mindestens noch ein Jahr hier!

Danke für das Gespräch!

(Oettinger Rockets Gotha)