Auf dem Weg in den Profibasketball: Spielerstipendium fördert Jenö Pildner, Niclas Mattner und Antoine Long
Der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e.V. nimmt zur Saison 2026/27 drei weitere Talente in das Spielerstipendium auf: Jenö Pildner (Nürnberg Falcons), Niclas Mattner (VR-Bank Würzburg Baskets Akademie) und Antoine Long (SKYLINERS).
Jenö Pildner: Mit Eigeninitiative in die ProA
Mit 16 Jahren wechselte der gebürtige Berliner Jenö Pildner an das Basketball-Internat nach Urspring. Dort spielte er in der NBBL und gab bereits in seiner ersten Saison sein ProB-Debüt. Nach drei Jahren kehrte er zu den TKS 49ers nach Berlin zurück. Dort wurde er mit durchschnittlich 13,5 Punkten Topscorer seines Teams. Parallel absolvierte er auf eigene Initiative täglich zusätzliche Athletik- und Individualeinheiten. Zur Saison 2026/27 wechselte der 20-jährige Flügelspieler in die ProA zu den Nürnberg Falcons.
Das Stipendium unterstützt Pildner mit Athletiktraining, Maßnahmen zur Regeneration und sportpsychologischer Betreuung. Neben dem Leistungssport will er eine akademische Ausbildung beginnen.
Tim Black, Cheftrainer der Nürnberg Falcons: „Ich freue mich riesig für Jenö, dass er ein Stipendium des Ausbildungsfonds erhält. Er ist ein talentierter Spieler mit einer herausragenden Arbeitsmoral und einem noch stärkeren Charakter.“
Niclas Mattner: Würzburger Eigengewächs mit Nationalmannschaftserfahrung
Der 16-jährige Niclas Mattner kam über die BBC Hornets und die TG Würzburg 2024 in die Nachwuchsakademie der Fitness First Würzburg Baskets. In der Saison 2026/27 spielt der 1,96 Meter große Small Forward in der NBBL, der 1. Regionalliga und im internationalen Nachwuchswettbewerb der Youth Basketball Champions League. Er durchlief die Bayernauswahl und bestritt 2025 mit der U15-Nationalmannschaft Turniere in Frankreich, Finnland und Spanien. Im Juni 2026 gehörte er zum erweiterten Kader der U16.
„Niclas zählt zu den entwicklungsfähigsten Flügelspielern seines Jahrgangs“, sagt Jakob Burger, Nachwuchsleiter der VR-Bank Würzburg Baskets Akademie. „Neben seinen basketballerischen Qualitäten zeichnen ihn vor allem seine Trainingsmoral, seine Lernbereitschaft und seine Zielstrebigkeit aus.“
Das Stipendium ermöglicht Mattner ein regelmäßiges sportpsychologisches Coaching und unterstützt seine Teilnahme an internationalen Turnieren.
Antoine Long: Bereits mit 15 Jahren Nationalspieler
Antoine Long wechselte im November 2024 vom TV Babenhausen in das Nachwuchsprogramm der SKYLINERS. Seit 2025 lebt er im Sportinternat am Olympiastützpunkt Frankfurt. In der Saison 2026/27 spielt der 15-Jährige für die JBBL-Mannschaft von Eintracht Frankfurt/SKYLINERS und gehört zu den Kadern des NBBL- und des Regionalliga-Teams. Nach Bundesjugendlager, Deutscher Meisterschaft und Lehrgängen der U15- und U16-Nationalmannschaft bestritt er im Juni 2026 in Frankreich sein erstes Länderspiel. „Auf diesen Moment bin ich besonders stolz“, sagt Long. Seine nächsten Ziele sind das JBBL-TOP4, erste NBBL-Einsätze und ein fester Platz in der U16-Nationalmannschaft. Das Stipendium unterstützt Long bei den Kosten für Sportinternat, Turniere und Lehrgänge.
„Antoine soll in dieser Saison eine wichtige Rolle als Leistungsträger in unserer JBBL-Mannschaft übernehmen und zugleich schrittweise an die NBBL herangeführt werden“, sagt Lukas Scherer, Headcoach der JBBL-Mannschaft von Eintracht Frankfurt/SKYLINERS. „Sein Potenzial und seine bisherige Entwicklung zeigen, dass er diesen Weg gehen kann. Das Stipendium ist dabei eine wertvolle Unterstützung.“
Neben den drei Neuen gehören weiterhin Konstantin Lehmann (RheinStars Köln) und Stephen Olaniyi (Bayer Giants Leverkusen) zum Programm, beide seit 2025.
Spielerstipendium – Deutscher Basketball Ausbildungsfonds e.V. fördert Nachwuchsspieler
Seit 2023 fördert der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e.V. talentierte Nachwuchsspieler über das Spielerstipendium. Ziel ist es, für junge Athleten über die Klubstrukturen hinaus, eine optimale Fördersituation herzustellen. Bestmögliche Trainings- und Rahmenbedingungen entscheiden in unzähligen Trainings- und Spielsituationen mit über den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg. Und am Ende über den Verlauf einer gesamten Karriere. Das Stipendium will bewusst keinem einheitlichen, exakt festgelegten Ausbildungsplan folgen, sondern wird auf Grundlage der eingereichten Bewerbungen vergeben.
