Schlagwortarchiv für: ProA

Ritter basteln weiter an Kader

Kirchheims Fans dürfen sich auch in der kommenden Saison auf ein weiteres bekanntes Gesicht freuen. Kevin Wohlrath verlängert unter der Teck für eine weitere Saison und wird damit auch in der Saison 2019/2020 auf Korbjagd für die Knights gehen.

Der 24-jährige Berliner erzielte in der vergangenen Saison 5,8 Punkte im Schnitt pro Partie und musste nach den schweren Verletzungen von Constantin Ebert, Tim Koch und Brian Wenzel viel Verantwortung übernehmen. Gerade zu Saisonbeginn zeigte Wohlrath in den Spielen gegen Trier (18 Punkte) und Karlsruhe (26) tolle Leistungen. Darauf soll nun in der kommenden Saison aufgebaut werden. „Kevin hat in seiner ersten ProA Saison einen großen Schritt in seiner Entwicklung gemacht. Ohne ihn hätten wir nach den vielen Verletzungen große Probleme gehabt. Ich bin sehr froh darüber, dass sich Kevin entschieden hat unserem Programm bei den Knights treu zu bleiben. Es steckt noch sehr viel Potenzial in ihm,“ erklärte Knights-Coach Mauro Parra, der Wohlrath bereits seit dessen ersten Jahren in Berlin kennt und trainiert.

Trainingscamp unter der Teck

Um diese Entwicklung weiter zu fördern wird Wohlrath, der sich bereits im heimischen Berlin befindet, im Mai für drei Wochen nach Kirchheim kommen um mit dem Trainerteam individuell zu arbeiten. Während diesem dreiwöchigen Camp, an dem unter anderem auch Andreas Nicklaus und weitere Spieler teilnehmen, soll an den individuellen Stärken und Schwächen der Spieler gearbeitet werden. „Wir wollen auch weiterhin unser Programm verbessern und mit unseren Spielern individuell arbeiten um sie weiter zu entwickeln“, erklärte Geschäftsführer Christoph Schmidt. Ebenfalls am Camp teilnehmen werden einige hoffnungsvolle Nachwuchstalente aus der eigenen Jugend. Neben Wohlrath steht mit Andreas Nicklaus, Tim Koch, Andreas Kronhardt und Keith Rendleman ein erster Kern der Mannschaft der Saison 2019/2020. „Da ich mich in Kirchheim sehr wohl fühle, war es eine leichte Entscheidung für eine weitere Saison zu verlängern. Ich freue mich riesig auf die kommende Saison und hoffe das ich hier den nächsten Schritt machen kann, “ so Wohlrath.

 

(VfL Kirchheim Knights)

Phoenix Hagen und Jeremy Dunbar gehen getrennte Wege

Nach Neu- und Weiterverpflichtungen ist nun auch der erste Abgang nach der Saison 18/19 offiziell. Phoenix Hagen macht von seiner Auflösungs-Option Gebrauch und trennt sich von Jeremy Dunbar. Der 31-jährige Forward war während der Saison für Marlin Mason nach Hagen gekommen und hat die Feuervögel durchschnittlich mit 7,6 Punkten pro Partie unterstützt.

Wir bedanken uns bei Jeremy für seinen erneuten Einsatz im Phoenix-Trikot und wünschen ihm und seiner kleinen Familie nur das Beste für die Zukunft.

„Ich bin sehr dankbar, dass ich mit Jeremy arbeiten durfte. Er ist ein echter Vollprofi und hat immer alles für Phoenix in die Waagschale geworfen. Allerdings möchte ich auf seiner Position Änderungen vornehmen und den Spielstil anpassen. Daher haben wir uns dazu entschlossen, personelle Veränderungen vorzunehmen und ohne Jeremy zu planen“, erklärt Phoenix Hagen Headcoach Chris Harris.

Kader 2019/2020:

Dominik Spohr
Joel Aminu
Jannik Lodders
Niklas Geske

Abgänge:

Jeremy Dunbar

 

(Phoenix Hagen)

Douglas Spradley wird neuer Head Coach der Tigers Tübingen

Douglas Spradley wird neuer Head Coach der Tigers Tübingen! Der 52-Jährige folgt auf Georg Kämpf, der im Januar diesen Jahres das Amt an der Seitenlinie für den freigestellten Aleksandar Nadjfeji übernommen hatte. Nachfolger Spradley, der seit 1992 mit kurzen Unterbrechungen in Deutschland lebt und arbeitet und die deutsche Sprache fließend beherrscht, erhält in Tübingen einen Zwei-Jahres-Vertrag bis Mitte 2021.

ProBasket-Geschäftsführer Robert Wintermantel ist zufrieden. Nicht nur, dass der 48-Jährige intensiv an den finanziellen Rahmenbedingungen für die kommende Saison arbeitet, auch die vielleicht zentralste Frage für die neue Spielzeit musste geklärt werden: Wer wird neuer Head Coach der Tigers Tübingen? Nach vielen ausführlichen Gesprächen mit möglichen Kandidaten ist der Nachfolger nun gefunden. Douglas Spradley übernimmt die Geschicke bei den Raubkatzen und wird die Tübinger von der Seitenlinie anführen. „Wir haben nach einem erfahrenen Trainer gesucht, der die ProA kennt. Spradley hat sowohl in der ProA als auch in der easyCredit BBL bereits große Erfolge gefeiert, ist bestens vernetzt und erfüllt damit unser Anforderungsprofil. Wir sind sehr glücklich und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm“, betont Wintermantel.

Spradley, der 2018 mit RASTA Vechta die Meisterschaft in der ProA feierte, ist bereits voller Tatendrang. „Die Tigers Tübingen sind ein ambitionierter und professioneller Club. Ich möchte dabei helfen, das Projekt weiter voranzutreiben und freue mich sehr auf meine Zeit in Tübingen“. Der neue Tübinger Cheftrainer ist am Dienstag für eine kurze Stippvisite in seiner neuen Heimat eingetroffen. Am heutigen Mittwoch stellte sich der 52-Jährige bei einer Pressekonferenz erstmals den Fragen der Journalisten.

Spradley steht für erfolgreichen Basketball

Drei Aufstiege und vier Playoff-Teilnahmen in der easyCredit BBL – mit Douglas Spradley präsentieren die Schwaben einen sehr erfahrenen und erfolgreichen Nachfolger auf der Trainerbank! Der US-Amerikaner mit deutschem Pass blickt als Chef an der Seitenlinie auf Stationen in Paderborn, Bremerhaven, Würzburg und Vechta zurück. Und überall hatte der neue Tübinger Trainer Erfolg: Nach seiner Spielerkarriere übernahm Spradley 2001 die Paderborn Baskets (heute: Uni Baskets Paderborn) in der 2. Basketball Bundesliga. Mit den Baskets feierte Spradley bereits als Spieler den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse. 2006 wiederholte er dieses Kunststück als Trainer. 2009 führte er die Paderborner erstmals in der Vereinsgeschichte in die Playoffs. Aufgrund finanzieller

Schwierigkeiten musste sich Paderborn im Folgejahr jedoch aus der Bundesliga zurückziehen. Spradley wechselte daraufhin zu den Eisbären Bremerhaven, die im gleichen Jahr den sportlichen Abstieg aus der BBL hinnehmen mussten.

Da sich die Norddeutschen erfolgreich um eine Wildcard beworben hatten, blieb Spradley aber weiterhin in der ersten Bundesliga. Auf Anhieb führte Spradley die Mannschaft um den ehemaligen Tübinger Louis Campbell in die Playoffs, in denen man erst im fünften Spiels des Halbfinales gegen die FRAPORT SKYLINERS aus Frankfurt ausschied. Im gleichen Jahr gelang der Sprung ins Final Four um den BBL-Pokal, das mit dem dritten Platz beendet wurde. 2011 gelang den Eisbären und Spradley erneut der Sprung in die Playoffs, in denen gegen den späteren Meister Brose Bamberg jedoch bereits in der ersten Runde das Aus folgte. Nach zwei Jahren ohne Erreichen der Endrunde trennten sich die Wege von Spradley und den Eisbären. Nach einem Jahr Pause übernahm der Deutsch-Amerikaner im Mai 2014 dann s.Oliver Würzburg. Die Unterfranken mussten nach dem verlorenen Fernduell mit den Tigers zuvor den Abstieg in die Zweitklassigkeit hinnehmen. Der langjährige Head Coach feierte mit den Würzburgern umgehend den Aufstieg in die Bundesliga und erreichte 2016, im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg, die Playoffs der BBL. Damals gehörte auch Ex-Tübinger Ruben Spoden zum Kader der Würzburger, der auf Nachfrage der Raubkatzen viel Positives über seinen damaligen Trainer berichtete. Nach einem schwierigen Saisonstart wurde Spradley durch Dirk Bauermann ersetzt.

Aufstieg und Meistertitel mit Vechta

Nur wenige Monate später übernahm Spradley im Februar 2017 RASTA Vechta. Zuvor hatten die Niedersachsen mit 77:86 in Tübingen die 14. Niederlage in Folge einstecken müssen. Mit den zu diesem Zeitpunkt bereits stark abstiegsgefährdeten Niedersachsen sollte die Wende jedoch nicht mehr gelingen, Vechta beendete die Saison als Absteiger. Spradley blieb jedoch an Bord. Der US-Amerikaner formte um den ehemaligen Tübinger Josh Young eine starke Mannschaft. Mit nur drei Niederlagen stand Vechta am Ende der Hauptrunde auf dem ersten Platz. Und auch in den Playoffs dominierte die Spradley-Truppe. Mit insgesamt nur zwei weiteren Niederlagen feierte Vechta nicht nur den sofortigen Wiederaufstieg, sondern auch die Meisterschaft in der ProA! Den Weg in die easyCredit BBL ging Vechta jedoch ohne den neuen Tübinger Übungsleiter.

Zur Person:

Douglas „Doug“ Spradley wurde am 14. September 1966 in Tacoma/Washington, USA geboren. Als Spieler agierte der 52-Jährige für die Gonzaga University, wo einst auch NBA-Legende John Stockton und der deutsche Nationalspieler Elias Harris ihr Handwerk weiterentwickelten. Neben diversen Auszeichnungen erzielte Spradley in vier Jahren zudem 1427 Punkte. In Europa spielte der neue Tübinger Übungsleiter zunächst drei Jahre in Amsterdam/Niederlande, es folgten neun Jahre in Deutschland. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere startete Spradley bei den Paderborn Baskets seine Trainerkarriere. Mit Bremerhaven, Würzburg und Vechta folgten drei weitere Stationen, wo immer Erfolge gefeiert werden konnten. Spradley besitzt seit 1998 zudem die deutsche Staatsbürgerschaft. Willkommen in Tübingen, Douglas Spradley!

 

 

(Tigers Tübingen)

Rückblick ProA PlayOffs Spiel 4

Die Hamburg Towers stehen das erste Mal in ihrer Vereinsgeschichte im Halbfinale der ProA PlayOffs.  Mit dem Sieg in Rostock ziehen die Towers mit 3:1 weiter.  Die Rostock Seawolves erzielten mit dem Viertelfinaleinzug eine beachtliche Leistung in ihrer ersten ProA Saison. In der nächsten Runde warten auf Hamburg die Chemnitzer. Das erste Spiel steigt am Samstag, 20.04.19.

Spiel 4

15.04.2019 19:30 Uhr ROSTOCK SEAWOLVES vs. Hamburg Towers  85:91

Die erste Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ist für die ROSTOCK SEAWOLVES beendet. Im vierten Playoff-Viertelfinalspiel gegen die Hamburg Towers mussten sich die Wölfe vor 3.500 Zuschauern in der StadtHalle Rostock mit 85:91 (48:47) geschlagen geben und verloren die Best-of-Five-Serie mit 1-3. In einem hochklassigen Nordderby konnte sich kein Team auf mehr als acht Zähler absetzen. Am Ende führten die erstligaerfahrenen Towers-Spieler Max Montana und Malik Müller die Entscheidung zugunsten der Hamburger herbei.

 

 

 

ProA PlayOffs Spiel 3 –> Spiel 4

Gleich 3 Serien endeten im PlayOff Viertelfinale im dritten Spiel. Die Teams mit Heimrecht setzen sich durch und somit stehen Nürnberg, Heidelberg und Chemnitz bereits im Halbfinale der ProA. Vorab war klar, dass Hamburg zu Spiel 4 in Rostock antreten muss. Die Hamburger haben die Chance am Montag ins Halbfinale einzuziehen oder die Rostocker erzwingen Spiel 5. Unabhängig vom Ausgang des Nordderbys – warten die NINERS auf ihren Gegner.

Spiel 3

12.04.2019 19:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier  91:64

Halbfinal-Einzug für die Nürnberg Falcons in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Durch ein nie gefährdetes 91:64 (47:24) in Spiel 3 der Viertelfinal-Serie gegen die RÖMERSTROM Gladiators Trier, machte die Mannschaft von Coach Ralph Junge im dritten von fünf möglichen Spielen alles klar und steht damit in der nächsten Runde. Dort warten ab dem Osterwochenende die MLP Academics Heidelberg auf die Mittelfranken. Vor erneut fast ausverkauften Haus fuhr Nürnberg den 13. Sieg in Folge ein. 

12.04.2019 19:30 Uhr NINERS Chemnitz vs. PS Karlsruhe LIONS  86:75

Die NINERS Chemnitz haben den Sprung ins Playoff-Halbfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA geschafft. Am Freitagabend holte das Team von Trainer Rodrigo Pastore mit einem 86:75 (42:40) den dritten Sieg im dritten Spiel gegen die PS Karlsruhe Lions und machte so das Weiterkommen perfekt. Vor über 2.800 Zuschauern avancierte Kapitän Malte Ziegenhagen in der heimischen Richard-Hartmann-Halle mit 28 Zählern zum Matchwinner, aber auch Robin Lodders (15), Ivan Elliott (12) und Lukas Wank (11) punkteten zweistellig.

12.04.2019 19:30 Uhr MLP Academics Heidelberg vs. TEAM EHINGEN URSPRING 89:64

Die MLP Academics Heidelberg konnten auch das dritte Spiel der Viertelfinalserie gegen das TEAM EHINGEN URSPRING für sich entscheiden und ziehen damit erstmals ins Halbfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ein (89-64).

 12.04.2019 19:30 Uhr Hamburg Towers vs. ROSTOCK SEAWOLVES 84:74

K.o.-Duell abgewendet. Vorerst. Durch den 84:74 (58:58, 46:40, 31:15)-Sieg über die ROSTOCK SEAWOLVES können die Hamburg Towers stattdessen im vierten Viertelfinal-Duell bereits den Halbfinaleinzug perfekt machen. Großen Anteil an der 2:1-Führung in der Serie besaß das treffsichere Triumvirat aus Malik Müller, Beau Beech und Cha Cha Zazai.

 

Spiel 4

15.04.2019 19:30 Uhr ROSTOCK SEAWOLVES vs. Hamburg Towers

Mit einem Sieg erzwingen die SEAWOLVES ein entscheidendes fünftes Spiel am Mittwoch, bei einer Niederlage endet ihre beeindruckende Saison als Aufsteiger in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die Towers wankten in Spiel 3, fielen aber nicht. So traten die Rostocker die Rückreise in ihr Revier zwar mit einer erneuten Niederlage an, hatten aber dennoch gezeigt, dass sie den Hamburgern auf Augenhöhe begegnen können und mit mehr Konzentration wie auch Kampfgeist durchaus Chancen haben, die Towers weiter zu ärgern.

 

 

 

ProA PlayOffs Spiel 2 –> Spiel 3

Die Serie zwischen Hamburg und Rostock geht auf jeden Fall in Spiel 4. Die anderen drei Serien könnten bereits Morgen beendet werden. Ehingen, Trier und Karlsruhe liegen 0:2 zurück und stehen in Spiel 3 mit dem Rücken zur Wand. Das kann für ein Team zu viel Druck aufbauen oder den Kampfgeist für einen ersten Befreiungsschlag hervorkitzeln.  In der Vergangenheit wurden bereits Serien auch nach 2 Siegen in Führung noch gedreht. Chemnitz dürfte dies gegen Gotha vor 2 Jahren noch in schmerzhafter Erinnerung sein.

Aktuelle Wettquoten der ProA auf  

Spiel 2

09.04.2019 18:30 Uhr TEAM EHINGEN URSPRING vs.  MLP Academics Heidelberg 79:90

Serie 0:2

09.04.2019 19:30 Uhr ROSTOCK SEAWOLVES vs. Hamburg Towers 94:79

Serie 1:1

10.04.2019 19:30 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. Nürnberg Falcons BC 72:84

Serie 0:2

10.04.2019 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. NINERS Chemnitz 77:88

Serie 0:2

Spiel 3

12.04.2019 19:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier 

Erstes Matchball-Spiel für die Nürnberg Falcons. Mit einem Heimsieg in Spiel 3 gegen die RÖMERSTROM Gladiators Trier am Freitagabend, würde das Team von Head Coach Ralph Junge den Halbfinal-Einzug perfekt machen. Drei Siege wären dann noch nötig für den sportlichen Aufstieg in die easyCredit BBL. 

12.04.2019 19:30 Uhr NINERS Chemnitz vs. PS Karlsruhe LIONS 

Sachsens beste Korbjäger stehen kurz vor dem Einzug ins Playoff-Halbfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Am Mittwochabend holten sich die NINERS mit einem 88:77-Erfolg in Karlsruhe den zweiten Sieg und können die Serie nun bereits am morgigen Freitag in der heimischen Richard-Hartmann-Halle beenden.

12.04.2019 19:30 Uhr MLP Academics Heidelberg vs. TEAM EHINGEN URSPRING 

Die Vorzeichen vor dem dritten Spiel der Viertelfinalserie zwischen den MLP Academics Heidelberg und dem Team Ehingen Urspring könnten nicht viel anders sein. Nach dem 79-90 Auswärtserfolg der Academics am Dienstagabend sind die Heidelberger nur noch einen Sieg vom Halbfinaleinzug entfernt. Für das Team Urspring würde dagegen die nächste Niederlage das Saisonaus bedeuten.

 12.04.2019 19:30 Uhr Hamburg Towers vs. ROSTOCK SEAWOLVES

Erneut hat die Unbeständigkeit auf fremdem Terrain den Hamburg Towers das Leben erschwert. Anstatt die Chance zu besitzen, die Viertelfinal-Serie gegen die ROSTOCK SEAWOLVES am Freitag, 12. April, bereits in trockene Tücher zu bringen, stehen die Wilhelmsburger nach der Auswärtsniederlage an der Ostsee unter Druck. Beginn der richtungsweisenden dritten Playoff-Begegnung in der edel-optics.de Arena ist um 19.30 Uhr.

 

 

 

 

Verleihung BARMER Most Likeable Player – Jermaine Bucknor

Wie bereits in der letzten Woche via Social Media kommuniziert, haben die Fans der ProA Jermaine Bucknor zum BARMER Most Likeable Player gewählt. Die BARMER vergibt diesen Preis diese Saison zum ersten Mal. In einem Vorentscheid hatten die Fans die Möglichkeit ihre Lieblingsspieler zu nominieren. Anschließend stellten die BARMER und die Liga aus den eingegangenen Vorschlägen die 8 am häufigsten nominierten Spieler zur finalen MLP-Wahl.

Am finalen Voting nahmen über 20.000 Fans der BARMER 2. Basketball Bundesliga teil und wählten Jermaine Bucknor von den RÖMERSTROM Gladiators Trier zum ersten BARMER Most Likeable Player.

Jermaine Bucknor spielte von 2012 bis 2015 bei Trier bevor er die 2. Liga Richtung Belgien und Argentinien verließ. Im Januar 2017 kehrte er an die Mosel zurück. Er ist ein absoluter Publikumsliebling und ein entscheidender und motivierender Charakter auf dem Spielfeld.

Zum Anlass des zweiten PlayOff-Spiels gegen die Nürnberg Falcons verlieh die BARMER und die Liga dem 35-jährigen Kanadier den Titel des BARMER Most Likeable Players.

v.l.n.r.: Regionalgeschäftsführer BARMER Jörg Kalkstein; Jermaine Bucknor; BARMER 2. Basketball Bundesliga Geschäftsführer Daniel Müller
Foto: Simon Engelbert/ Photogroove

 

UNI BASKETS Paderborn verpflichten Steven Esterkamp als neuen Headcoach

Nach zehn Jahren schließt sich der Kreis: Der ehemalige Spieler Steven Esterkamp wird neuer Headcoach des ProA-Ligisten UNI BASKETS Paderborn. Die Verantwortlichen einigten sich mit Esterkamp, der zuletzt die Herzöge Wolfenbüttel trainierte, auf einen Zweijahresvertrag. Der 38jährige folgt als Trainer auf Uli Naechster, der sein Amt zum Saisonende zur Verfügung gestellt hatte, den Baskets jedoch weiterhin als Sportdirektor zur Verfügung stehen wird.

Diese Meldung wird die Vorfreude vieler Paderborner Basketballfans auf die kommende Saison steigen lassen. Baskets-Geschäftsführer Dominik Meyer freut sich über den gelungenen Coup, den ehemaligen Aufstiegshelden und Publikumsliebling Esterkamp als Trainer wieder zurück nach Paderborn zu holen: „Wir sind unglaublich froh, dass wir mit Steven so schnell eine für uns ideale Lösung gefunden haben – noch dazu mit jemandem, der als Kandidat ganz oben auf unserer Liste stand. Mit ihm werden wir unser Profil nachhaltig schärfen: Wir haben bewusst eine junge, entwicklungsfähige Trainerpersönlichkeit gesucht,die schon über gewisse Erfahrung im Profigeschäft verfügt. Dies alles trifft auf Steven zu. Dass wir mit ihm jetzt so schnell einen Wunschkandidaten verpflichten konnten, wird auch die Planung und Zusammenstellung des Kaders für die kommende Saison erheblich vereinfachen. Steven kennt Paderborn, er hat hier fünf Jahre in der erfolgreichsten Phase des Vereins gespielt, er kennt die Fans und das Umfeld. Was auch wichtig ist: Steven weiß, was ihn in Paderborn erwartet, und was wir ihm bieten können. Zugleich hat er eine klare Vision für das Team und seine Spielphilosophie und passt einfach als Typ super zu uns. Wir versprechen uns eine erfolgreiche Zeit mit ihm! Mit Uli Naechster als Sportdirektor an seiner Seite erhoffen wir uns eine eindeutige, positive Weiterentwicklung in der Zukunft. Und dafür werden wir ihm selbstverständlich auch genügend Zeit geben.“

Steven Esterkamp zeigt sich ebenfalls voller Vorfreude auf seine neue Trainerstation: „Ich bin sehr glücklich über die Gelegenheit, neuer Headcoach in Paderborn zu werden. Für mich schließt sich jetzt in gewissem Sinne ein Kreis: Ich konnte in dieser Stadt die erfolgreichste Phase meiner Karriere erleben, mit tollen Teamkollegen, wunderbaren Fans und großartigen Spielen. Ich habe so viele positive Erinnerungen an all diese Momente und freue mich darauf, als Trainer hoffentlich noch mehr leisten und zurückgeben zu können. Ich möchte Dominik Meyer und auch Uli Naechster dafür danken, dass sie an mich glauben und mir diese großartige Gelegenheit geben. Der Verein und die Fans können sich darauf verlassen, dass ich als Coach alles geben werde, so wie ich es auch als Spieler immer getan habe. Die UNI BASKETS Paderborn verfügen über ein immenses Potenzial und ich werde gemeinsam mit dem gesamten Trainerteam, den Spielern und den Verantwortlichen hart daran arbeiten, dieses Potenzial zu wecken. Ich glaube an die Philosophie dieses Clubs und bin überzeugt, dass Paderborn eine erfolgreiche Basketballzukunft vor sich hat!“

Steven Esterkamp stammt gebürtig aus Cincinnati, USA, und spielte von 2004 bis 2009 für die BASKETS. Als treffsicherer und spielstarker Small Forward hatte er einen ganz großen Anteil am Erstliga-Aufstieg im Jahr 2006 und der anschließenden erfolgreichsten Phase des Vereins. Nach der ersten und einzigen BBL-Viertelfinal-Teilnahme im Jahr 2009 – die dramatische Serie gegen Alba Berlin ging mit 2:3 verloren – wechselte Esterkamp mit Trainer Doug Spradley zu den Eisbären Bremerhaven, gefolgt von weiteren Spielerstationen in Essen, Ulm, Vechta und Würzburg. 2014 saß Esterkamp erstmals als Co-Trainer bei den Oettinger Rockets auf der Trainerbank, gemeinsam mit dem damaligen Cheftrainer Chris Ensminger, den er noch als Spieler aus Paderborner Zeiten kannte. Seine erste Station als Headcoach folgte 2017 beim ProB-Ligisten Herzöge Wolfenbüttel, die er für zwei Spielzeiten trainierte. In seiner Premierensaison erreichte er mit dem Team das Play-off-Viertelfinale. Esterkamp ist ein überzeugter Familienmensch und bringt seine Frau und seine beiden Kinder mit nach Paderborn.

 

(Uni Baskets Paderborn)

Vorschau ProA PO 1/4 Finale Spiel 2

Nachdem in Spiel 1 alle Heimteams in Führung gingen, steht Dienstag und Mittwoch schon Runde 2 des PlayOff Viertelfinals an. Setzen sich diesmal die Auswärtsteams durch, kann schon am Freitag die Serie entschieden werden. Das Team, welches zuerst 3 Siege erzielt, kommt im best-of-five Modus eine Runde weiter.

09.04.2019 18:30 Uhr TEAM EHINGEN URSPRING – MLP Academics Heidelberg

Nur wenig Zeit zur Erholung bleibt den beiden Mannschaften vor dem so wichtigen zweiten Spiel am Dienstagabend. Während sich die MLP Academics Heidelberg mit einem Erfolg in der JVG-Halle schon den Matchball für kommenden Freitag erspielen können, will das TEAM EHINGEN URSPRING dies unbedingt verhindern. Mit den eigenen Fans im Rücken und toller Unterstützung von den Rängen der vollen Halle soll der Ausgleich der Serie gelingen.

09.04.2019 19:30 Uhr ROSTOCK SEAWOLVESHamburg Towers

Im zweiten Spiel der Viertelfinalserie, die im Format „Best of Five“ (das Team, das zuerst drei Siege hat, erreicht die nächste Runde) ausgetragen wird, stehen die SEAWOLVES unter Druck. Den Serienauftakt am Sonnabend hatten sie in Hamburg mit 64:79 (32:45) verloren. Die wesentlichen Gründe lagen sowohl in der Trefferquote von der Dreipunktelinie (2/14; 14,3%) und von der Freiwurflinie (12/24; 50,0%) als auch bei den Rebounds (Rostock: 28 (davon 6 offensiv), Hamburg: 41 (10)).

10.04.2019 19:30 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier – Nürnberg Falcons BC

Am Mittwochabend steigt Spiel 2 der Playoff-Viertelfinalserie zwischen den Nürnberg Falcons und den RÖMERSTROM Gladiators Trier. Schon am Dienstag macht sich das Team von Head Coach Ralph Junge auf den Weg nach Rheinland-Pfalz, um für das zweite Duell mit den Gladiators fit und ausgeruht zu sein. Mit einem Sieg hätten die Mittelfranken Matchball. Bei einer Niederlage beginnt die Serie quasi von vorne. Die Partie steigt um 19.30 Uhr in der Arena zu Trier. In Nürnberg findet für Fans und Partner zeitgleich ein Public Viewing statt. 

10.04.2019 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS – NINERS Chemnitz

An diesem Mittwoch steht das zweite Aufeinandertreffen in der Best-of-five-Serie an. Die LIONS stehen im heimischen Löwenkäfig der Europahalle unter Zugzwang, denn bei einer weiteren Niederlage könnten die NINERS Chemnitz das Viertelfinal-Duell bereits am kommenden Wochenende in Chemnitz endgültig zu ihren Gunsten entscheiden. Alles wird davon abhängen, ob der ohnehin ausgedünnte LIONS-Kader, insbesondere die deutschen Spieler, am 10. April um 19:30 Uhr komplett auf dem Parkett stehen und die taktischen Vorgaben von Trainerfuchs Rudež effektiv umsetzen können.

 

 

Der erste Neuzugang steht: Niklas Geske wird ein Feuervogel

Der erste Neuzugang für die Saison 2019/2020 steht fest! Und was für einer: Niklas Geske kehrt von den EN Baskets Schwelm zurück zu den Feuervögeln. Der 24-jährige Dortmunder wird Phoenix Hagen auf der Point-Guard-Position verstärken und erhält einen Zweijahresvertrag.

Niklas hatte nach erfolgreichen Jahren in der easyCredit BBL den Fokus zunächst auf sein Studium gelegt und daher zuletzt Station in der ProB bei den Nachbarn in Schwelm gemacht. Dort hat er im Schnitt pro Spiel 20,8 Punke (!), 6,2 Assists und 5,4 Rebounds beigesteuert. Ein echter Glücksfall, dass Phoenix Hagen Niklas Geske für sich gewinnen konnte und er die Basketballschuhe nun eine Liga höher an alter Wirkungsstätte schnüren wird.

Von 2013 bis 2016 hat er bereits im Trikot der Feuervögel in der ersten Bundesliga gespielt. Danach machte Niklas Station bei den MHP Riesen Ludwigsburg und bei Rasta Vechta.

Niklas Geske: „Ich freue mich unheimlich darauf, wieder vor vollen Rängen in der Ische spielen zu dürfen und die bekannten Gesichter aus dem Phoenix-Umfeld wiederzusehen. Das ist mir alles in sehr guter Erinnerung geblieben. Die Zeit in der NBBL mit Phoenix Hagen inklusive dem Start in die BBL war wirklich die schönste meiner bisherigen Karriere. Nun war der sportliche Anreiz, noch einmal eine Liga höher zu spielen, natürlich höher als in der ProB zu bleiben. Als dann der Kontakt zu Phoenix Hagen und Chris Harris entstand, kam eins zum anderen. Mein Studium werde ich natürlich trotzdem fortführen und es hoffentlich gut mit dem ProA-Training und den Spielen vereinbaren.

Phoenix Hagen Cheftrainer Chris Harris: „Ich bin unglaublich begeistert, dass wir Niklas für uns gewinnen konnten und dass mit ihm ein starker Spieler und Ex-Hagener zurückkehrt. Niklas bringt Erfahrung aus der BBL mit und hat zudem im letzten Jahr eine super starke Saison in der ProB bei den EN Baskets Schwelm gespielt. Er ist ein toller Mensch mit einem sehr guten Charakter. Ich bin mir sicher, dass er sportlich als auch menschlich sehr gut in unser Team passen wird. Auf der Point Guard Position besitzt er sehr viel Speed, einen sehr guten Überblick und ist zugleich auch defensiv unglaublich stark.

 

(Phoenix Hagen)