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Derby-Pleite in Crailsheim: Schockstarre Knights bezahlen für Horror-Auftakt

Bei den Crailsheim Merlins setzte es für die VfL Kirchheim Knights mit 63:84 die erste Pleite der Saisonvorbereitung. Bereits nach zehn Minuten war die Partie zugunsten des Bundesligisten entschieden. Zwei Ritter landeten im Krankenhaus.

Pleiten, Pech und Pannen: Der Auftritt der Kirchheimer Zweitliga-Basketballer bei Lokalrivale Crailsheim Merlins brachte den Knights die erste Testspiel-Niederlage sowie zwei Verletzungen ein. Bereits nach zehn Minuten war die Party gegen den Bundesligisten beim Stand von 4:25 de facto entschieden. Mit Johannes Joos (Platzwunde) und Dennis Tinnon (Armverletzung) mussten
am Donnerstagabend zudem zwei KnightsSpieler den Weg in Richtung Krankenhaus Crailsheim antreten. Nach der Schockstarre im ersten Viertel erwachten die Ritter zwar zum Leben, allerdings gelang es dem Team von Michael Mai anschließend lediglich, dem höherklassigen Gegner fortan besser Paroli zu bieten. „Wir hatten ein schreckliches erstes Viertel, waren quasi ‚geschockt‘, ein
richtiges Spiel bestreiten zu müssen. Ich habe meine Spieler selten so ängstlich und zurückhaltend gesehen. Wir waren an diesem Abend leider nicht bereit, den Crailsheimern die Stirn zu bieten“, resümierte Coach Mai ernüchtert.

Fehlende Wettkampfhärte bitter bestraft

Für die bittere Lehrstunde im Anfangsviertel macht der Chef an der Seitenlinie den bisherigen Vorbereitungs-Prozess verantwortlich: „Wir hatten einen klaren Plan für die ersten Wochen mit dem neuen Team, der leider aus diversen Gründen nicht aufgegangen ist. Nach den Partien gegen Ehingen und Hanau zu Beginn der Vorbereitung wollten wir kontinuierlich gegen stärkere Gegner testen. Das Turnier in Schwenningen hat uns dann allerdings zurückgeworfen, da die angekündigten Gegner aus Österreich und Italien nicht angetreten sind. Die fehlende Wettkampfhärte war uns gegen Crailsheim anzumerken, und wir haben anfangs keine  Mittel gefunden, gegen ihre Intensität vorzugehen.“ Gänzlich schwarzmalen will Mai nach dem Auftritt seines Teams allerdings nicht. Vielmehr lobt der Knights-Dompteur die Einstellung seiner Spieler, die ab dem zweiten Viertel Herz bewiesen und gegen eine drohende Erdrutsch-Niederlage ankämpften.

„Wir haben nach dem Schockstart 20 Minuten wirklich guten Basketball gezeigt, plötzlich das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Natürlich war die Spannung bei beiden Teams zu diesem Zeitpunkt bereits etwas gewichen, allerdings bin ich wirklich der festen Überzeugung, dass wir von der spielerischen Klasse her nicht weit hinter Crailsheim zurückliegen und unsere Probleme hausgemacht waren.“

Ein Dämpfer zur rechten Zeit

Die erste Niederlage im achten Vorbereitungsspiel will Mai unter der Kategorie „Dämpfer zur rechten Zeit“ verbucht wissen: „Wir haben klar aufgezeigt bekommen, woran wir noch arbeiten müssen, was bereits gut funktioniert und wichtig es ist, stark in Partien zu starten. Wenn wir die richtigen Lehren aus diesem Spiel ziehen, bin ich davon überzeugt, dass uns dieser Auftritt gegen einen starken Gegner trotz der deutlichen Niederlage eine Menge bringen kann.“

Im Hinblick auf seine verletzten Spieler gibt der Trainer fürs Erste dann auch Entwarnung: „JJ musste mit ein paar Stichen genäht werden, ausfallen wird er deswegen aber sicher nicht. Glücklicherweise war es nur ein kleiner Cut, der zunächst schlimmer aussah, als er letztlich war. Dennis wird wohl mindestens eine Woche fehlen und seinen Arm komplett schonen müssen. Die
Erstuntersuchung hat aber bereits ergeben, dass nichts gebrochen ist. Wir werden ihn nun weiteren Untersuchungen unterziehen, und sollten auch keine Bänder oder Sehnen in Mittleidenschaft gezogen worden sein, wird er uns schon bald wieder helfen können.“

Gravierende Änderungen im Vorbereitungsplan: 

Bis zum Saisonstart der 2. Basketball-Bundesliga ProA am 26. September in Rhöndorf stehen für die Knights noch einige Vorbereitungsspiele auf dem Programm. Der ursprünglich vorgestellte Testspielplan wird dabei nun allerdings noch einmal massiv umgemodelt. Die für Samstag (12.9.) bei ProA-Kontrahent Hanau angesetzte Partie sagten die Gastgeber aufgrund einer großen
Anzahl an verletzten Spielern ab. Gleichzeitig kann auch das Testspiel gegen Weißenhorn am Sonntag (13.9.) aufgrund von Terminkollision einiger Spieler mit Doppellizenz nicht wie geplant stattfinden. Beide Spiele sollen allerdings zeitnah nachgeholt werden. Das Heimspiel gegen Schwenningen am kommenden Mittwoch (16.9.) entfällt hingegen definitiv.

Der Knights-Kader gegen Crailsheim:
Williams (4), Koch (7), Burnette (12), Nawrocki (7), Bekteshi (2), Martinovic (0), Wild (16), Joos (4), Tinnon (7), Kronhardt (4)

Kirchheim Knights: Neuer Webauftritt und neue Partner

Unter dem Motto „Rise Together!“ und mit neuer Website starten die Kirchheimer Ritter in die kommende ProA-Spielzeit. Damit geht die Offensive in Sachen Außendarstellung zielstrebig weiter.
Gleichzeitig gewannen die Ritter neue Werbepartner, von denen insbesondere ein Busunternehmen für Begeisterung bei den Fans sorgen wird.

Basketball-Zweitligist VfL Kirchheim Knights hat kurz vor dem Start der ProA-Saison 2015/16 seine neue Website gelauncht. Mit einer klaren Struktur sowie neuen Features hält sie für Fans und Interessierte viele Informationen und Möglichkeiten bereit. Der neue Auftritt im Web ist, gemeinsam mit der verbesserten Kommunikation über Facebook und Twitter, der Startschuss für eine Markenoffensive der Ritter. In Kürze wird ein Fanshop mit diversen Artikeln folgen und auch das Hallenbild wird sich mit dem neuen Fanblock, sowie einer technischen Aufrüstung im Außen- und Innenbereich, verändern.

Unter dem Motto „Rise Together!“ will die runderneuerte Truppe unter Coach Michael Mai gemeinsam mit ihren Fans für eine Aufbruchsstimmung in Stadt und Region sorgen. „Uns war wichtig, wieder neue Akzente zu setzen und zu zeigen, dass hier etwas wächst. Um das nach außen transportieren zu können, haben wir im Sommer viel hintern den Kulissen gearbeitet.“, erklärt Geschäftsführer Christoph Schmidt. Ziel des Teams hinter dem Team ist es, wieder für ausverkaufte Heimspiele mit begeisternder Atmosphäre zu sorgen.

Neue Exklusivpartner und verbesserter FanService

Dem ein oder anderen aufmerksamen Besucher bei den Vorbereitungsspielen dürfte nicht entgangen sein, dass sich auch auf den Trikots etwas getan hat. Die Ritter starten sowohl mit alten als auch neuen Partnern in die Saison 2015/16. Die Kreisbaugenossenschaft KirchheimPlochingen sorgt nicht nur dafür, dass unsere Profis sich in ihren Wohnungen rund um wohlfühlen, sondern ist für die kommenden zwei Jahre darüber hinaus Hauptsponsor des Kirchheimer Basketballs. „Es ist ein tolles Zeichen, dass sich die Kreisbaugenossenschaft dazu entschlossen hat, ihr Engagement zu intensivieren“, freut sich Schmidt. Das Engagement wird sich nicht nur auf die Sporthalle Stadtmitte beschränken. Neben Aktionen bei der Kreisbau eG ist auch eine gemeinsame Werbung auf einem Linienbus geplant.

Darüber hinaus begleiten als neue Sponsoren das Unternehmen Powerpixxel, sowie das  neu entstandene Kirchheimer Fitnessstudio in motion die Korbjäger als Exklusiv-Partner in die neue Saison. Für besondere Begeisterung bei den Fans dürfte das Engagement von Bader Reisen sorgen. Das Busunternehmen aus Grafenberg wird die Knights in einem individuell gestalteten
Reisebus zu allen Auswärtsspielen fahren. Das Besondere daran: alle Fans haben die Möglichkeit im Teambus mitzufahren. Die neben der Mannschaft verbleibenden freien Plätze können telefonisch oder online bei Bader Reisen gebucht werden. Damit bietet sich nicht nur die Möglichkeit die Knights auswärts zu unterstützen, sondern auch hautnah am Team zu sein.

Dennis Heinzmann im Interview

Die Vorfreude auf die neue Saison steigt – auch bei Center Dennis Heinzmann! Im ausführlichen Interview spricht der größte Spieler der 2. Basketball-Bundesliga kurz vor dem Saisonstart über sein erstes Jahr in Leverkusen, die anstehende Spielzeit und Mentor Hansi Gnad.

Dennis, die basketballfreie Zeit ist nun schon wieder vorbei. Gut zwei Wochen vor dem Saisonauftakt ist die Vorbereitung auf die neue Spielzeit in vollem Gange. Kribbelt es schon wieder?

Dennis Heinzmann: Es kribbelt definitiv. Die Vorfreude auf die neue Saison ist riesig. Wir hatten eine relativ lange Sommerpause, die für mich persönlich viel zu lange andauerte. Den Sommer über kein Basketball im Fünf gegen Fünf zu spielen, sondern nur in den Kraftraum zu gehen und Einzeltrainings zu absolvieren, ist für einen Mannschaftssportler nicht das Wahre. Dafür macht das Basketballspielen einfach zu viel Spaß.

Wie hast Du den Sommer verbracht? An was hast Du speziell gearbeitet und wie hast Du dich fit gehalten?

Heinzmann: Ich war mit Götz Twiehoff und Matthias Goddek in letzter Zeit sehr oft im Kraftraum, wir haben viel an der Maximalkraft und an der Schnellkraft gearbeitet. Ich persönlich war dazu noch oft Laufen und habe mich konditionell und auch von der Geschwindigkeit weiter verbessert. Seit vier, fünf Wochen trainiere ich zudem mit Hansi Gnad individuell, insbesondere im Bereich der Bewegungsabläufe unter dem Korb. Meistens sind es immer Kleinigkeiten, die er mir auf dem Weg mitgibt und an die er mich erinnert.

Mit Hansi Gnad, der dich nach Leverkusen geholt hat, ist jetzt ein enger Vertrauter von dir wieder Co-Trainer der Giants. Wie groß war die Freude als Du diese Nachricht gehört hast?

Heinzmann: Ich habe mich natürlich riesig darüber gefreut. Ich habe daher richtig Lust auf die neue Saison, weil ich mich gut entwickelt habe und das Vertrauen der Trainer spüre. Hansi ist dabei für mich ganz wichtig – und nicht nur ein Trainer, sondern auch eine Vorbildfigur und gewissermaßen ein Mentor, der mir häufig Tipps gibt und mich stetig besser machen will. Er ist natürlich eine Legende und wurde Europameister, das darf man nicht vergessen. Auch menschlich ist Hansi ein klasse Typ.

Wie groß war für dich der Sprung von der Landesliga in die 2. Basketball-Bundesliga ProA? Hast Du länger gebraucht, um dich zu akklimatisieren?

Heinzmann: Das Niveau ist hier natürlich ein ganz anderes. Ich brauchte anfangs Zeit, um mich an das schnelle Tempo im Training und im Spiel zu gewöhnen. Man passt sich aber daran an und wird zwangsläufig besser, wenn man hart trainiert. In meinen ersten Einsätzen in der 2. Basketball-Bundesliga war ich schon sehr nervös, das war der absolute Adrenalinkick. Als ich dann aber gemerkt habe, dass ich sowohl von meinen Mitspielern als auch von den Fans gut angenommen werde, bin ich schnell selbstbewusster geworden. Ich wurde ruhiger, fokussierter und konnte der Mannschaft dann auch im Saisonverlauf helfen.

Trainer Achim Kuczmann deutete schon an, dass Du in dieser Spielzeit eine noch größere Rolle im Team zugewiesen bekommst.

Heinzmann: Mir ist die Verantwortung, die mir nun gegeben wird, durchaus bewusst. Ich freue mich aber auf die Aufgabe, weil das Trainerteam mir die Sicherheit gibt, mir auch mal Fehler verzeiht und mich im Spiel nochmal besser machen kann. Ich denke, dass ich der größer werdenden Verantwortung in dieser Saison gewachsen bin.

In Deiner ersten Saison in Leverkusen bist Du bei den Giants-Fans unheimlich gut angekommen und hast dich schnell zu einem der Publikumslieblinge entwickelt. Wie hast Du die vielen positiven Signale seitens der Fans wahrgenommen?

Heinzmann: Das ist ein enorm großer Rückhalt für mich. Ich freue mich wirklich darüber, dass meine Persönlichkeit und die Art, wie ich spiele, bei den Fans super aufgenommen wird. Es motiviert einen gleichzeitig, immer mehr spielen zu wollen, sich weiter zu verbessern und an sich zu arbeiten. Deshalb blicke ich gespannt auf die kommende Saison und möchte so oft wie möglich mit den Fans und der Mannschaft Erfolge feiern.

Mit den Spielen gegen Köln und Rhöndorf kommt es seit langem wieder zu spannenden Derbys in der Region. Zudem läuft mit Till Jönke ein guter Kumpel von dir und ehemaliger Leverkusener nun für Ligakonkurrent Hanau auf. Ist das etwas besonderes für dich?

Heinzmann: Es kommen in dieser Saison in jedem Fall einige Highlights auf uns zu. Der Saisonauftakt gegen Köln ist für alle Beteiligten sicher eine tolle Sache. Ich kann nur jedem Fan raten, an diesem Tag in die Smidt-Arena zu kommen und uns beim Derby zu unterstützen. Und auch das Aufeinandertreffen mit Till wird etwas besonderes sein. Wir kennen uns sehr gut und haben früher eine Saison in der U16 bei ART Düsseldorf zusammen gespielt. Unser gemeinsamer Freundeskreis freut sich ebenfalls darauf und wird uns beide toll unterstützen. Vom Spielertyp her ist Till derjenige, der sich als Point Guard dort aufhalten wird, wo ich mich auch aufhalte. Und zwar unter dem Korb. Ich freue mich ungemein auf die direkten Duelle gegen ihn.

Derby-Pleite in Crailsheim

Bei den Crailsheim Merlins setzte es für die VfL Kirchheim Knights mit 63:84 die erste Pleite der Saisonvorbereitung. Bereits nach zehn Minuten war die Partie zugunsten des Bundesligisten entschieden. Zwei Ritter landeten im Krankenhaus.

Pleiten, Pech und Pannen: Der Auftritt der Kirchheimer Zweitliga-Basketballer bei Lokalrivale Crailsheim Merlins brachte den Knights die erste Testspiel-Niederlage sowie zwei Verletzungen ein. Bereits nach zehn Minuten war die Party gegen den Bundesligisten beim Stand von 4:25 de facto entschieden. Mit Johannes Joos (Platzwunde) und Dennis Tinnon (Armverletzung) mussten am Donnerstagabend zudem zwei Knights-Spieler den Weg in Richtung Krankenhaus Crailsheim antreten.

Nach der Schockstarre im ersten Viertel erwachten die Ritter zwar zum Leben, allerdings gelang es dem Team von Michael Mai anschließend lediglich, dem höherklassigen Gegner fortan besser Paroli zu bieten. „Wir hatten ein schreckliches erstes Viertel, waren quasi ‚geschockt‘, ein richtiges Spiel bestreiten zu müssen. Ich habe meine Spieler selten so ängstlich und zurückhaltend gesehen. Wir waren an diesem Abend leider nicht bereit, den Crailsheimern die Stirn zu bieten“, resümierte Coach Mai ernüchtert.

Fehlende Wettkampfhärte bitter bestraft

Für die bittere Lehrstunde im Anfangsviertel macht der Chef an der Seitenlinie den bisherigen Vorbereitungs-Prozess verantwortlich: „Wir hatten einen klaren Plan für die ersten Wochen mit dem neuen Team, der leider aus diversen Gründen nicht aufgegangen ist. Nach den Partien gegen Ehingen und Hanau zu Beginn der Vorbereitung wollten wir kontinuierlich gegen stärkere Gegner testen. Das Turnier in Schwenningen hat uns dann allerdings zurückgeworfen, da die angekündigten Gegner aus Österreich und Italien nicht angetreten sind. Die fehlende Wettkampfhärte war uns gegen Crailsheim anzumerken, und wir haben anfangs keine Mittel gefunden, gegen ihre Intensität vorzugehen.“

Gänzlich schwarzmalen will Mai nach dem Auftritt seines Teams allerdings nicht. Vielmehr lobt der Knights-Dompteur die Einstellung seiner Spieler, die ab dem zweiten Viertel Herz bewiesen und gegen eine drohende Erdrutsch-Niederlage ankämpften. „Wir haben nach dem Schockstart 20 Minuten wirklich guten Basketball gezeigt, plötzlich das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Natürlich war die Spannung bei beiden Teams zu diesem Zeitpunkt bereits etwas gewichen, allerdings bin ich wirklich der festen Überzeugung, dass wir von der spielerischen Klasse her nicht weit hinter Crailsheim zurückliegen und unsere Probleme hausgemacht waren.“

Ein Dämpfer zur rechten Zeit

Die erste Niederlage im achten Vorbereitungsspiel will Mai unter der Kategorie „Dämpfer zur rechten Zeit“ verbucht wissen: „Wir haben klar aufgezeigt bekommen, woran wir noch arbeiten müssen, was bereits gut funktioniert und wichtig es ist, stark in Partien zu starten. Wenn wir die richtigen Lehren aus diesem Spiel ziehen, bin ich davon überzeugt, dass uns dieser Auftritt gegen einen starken Gegner trotz der deutlichen Niederlage eine Menge bringen kann.“

Im Hinblick auf seine verletzten Spieler gibt der Trainer fürs Erste dann auch Entwarnung: „JJ musste mit ein paar Stichen genäht werden, ausfallen wird er deswegen aber sicher nicht. Glücklicherweise war es nur ein kleiner Cut, der zunächst schlimmer aussah, als er letztlich war. Dennis wird wohl mindestens eine Woche fehlen und seinen Arm komplett schonen müssen. Die Erstuntersuchung hat aber bereits ergeben, dass nichts gebrochen ist. Wir werden ihn nun weiteren Untersuchungen unterziehen, und sollten auch keine Bänder oder Sehnen in Mittleidenschaft gezogen worden sein, wird er uns schon bald wieder helfen können.“

Gravierende Änderungen im Vorbereitungsplan

Bis zum Saisonstart der zweiten Basketball-Bundesliga ProA am 26. September in Rhöndorf stehen für die Knights noch einige Vorbereitungsspiele auf dem Programm. Der ursprünglich vorgestellte Testspielplan wird dabei nun allerdings noch einmal massiv umgemodelt. Die für Samstag (12.9.) bei ProA-Kontrahent Hanau angesetzte Partie sagten die Gastgeber aufgrund einer großen Anzahl an verletzten Spielern ab. Gleichzeitig kann auch das Testspiel gegen Weißenhorn am Sonntag (13.9.) aufgrund von Terminkollision einiger Spieler mit Doppellizenz nicht wie geplant stattfinden. Beide Spiele sollen allerdings zeitnah nachgeholt werden. Das Heimspiel gegen Schwenningen am kommenden Mittwoch (16.9.) entfällt hingegen definitiv.

Der Knights-Kader gegen Crailsheim: Williams (4), Koch (7), Burnette (12), Nawrocki (7), Bekteshi (2), Martinovic (0), Wild (16), Joos (4), Tinnon (7), Kronhardt (4)

Aufbauspieler Jackson-Cartwright nach Hanau

Die HEBEISEN WHITE WINGS verpflichten einen weiteren Importspieler: Aufbauspieler Miles Jackson-Cartwright kommt aus Leeuwarden. Der US-Amerikaner soll Dreh- und Angelpunkt des ProA-Aufsteigers werden. Vorgestellt wurde der Neuzugang beim Team der Neurochirurgen von der Emma-Klinik um Dr. Volker Urban und Dr. Thomas Wiederspahn-Wilz.

Der Point Guard spielte zuletzt in der ersten Liga in den Niederlande. Für Leeuwarden stand er pro Begegnung mehr als 30 Minuten auf dem Court, kam dabei durchschnittlich auf über 16 Zähler. „Er ist gar nicht der große Punktelieferant. Er versteht es viel mehr seine Mitspieler einzusetzen und die entscheidenden Pässe zu spielen“, freut sich Hanaus Head Coach Simon Cote über einen „echten Teamspieler“. Das belegen auch die fünf Assists pro Spiel aus der vergangenen Saison. Mit 42 Prozent beweist das 79 Kilogramm schwere Leichtgewicht auch von jenseits der Dreierlinie ein weiches Händchen. Von der Freiwurflinie gilt er mit einer Trefferquote von über 80 Prozent als sicherer Schütze. Obwohl der 190 Zentimeter große Aufbauspieler erst 23 Jahre alt ist, sieht Cote in ihm einen echten Leitwolf, der vorweg geht und die Fäden in der Hand hält. Zudem greift sich Jackson-Cartwright 3,3 Rebounds pro Spiel. „Das ist der Spieler, den ich für diese Position haben wollte“, ist Cote glücklich. Jackson-Cartwright passe mit seinen Vorstellungen von Basketball und seiner Einstellung perfekt in das Team. Er verkörpere das von Cote ausgerufene Motto: „Compete! Improve! Be a great teammate!“

Mit der Neuverpflichtung und Forward Kruize Pinkins haben die HEBEISEN WHITE WINGS zwei Importspieler im Kader. Sportdirektor Helmut Wolf kündigte an, dass in der kommenden Woche noch zwei weitere folgen könnten und sollen, womit die Kaderplanungen vorerst abgeschlossen sein werden. Mit Blick aufs Budget habe man sich entschlossen, abzuwarten und die Importspieler teilweise erst spät zu verpflichten, erklärt Cote. Das sei für die Teamfindung zwar nicht ideal, aber einen Kompromiss den man eingehen musste. Dass er dennoch seine Wunschspieler bekomme, spreche für die Arbeit des Managements und der sportlichen Leitung.

Bis zum Saisonstart am 26. September gegen Rasta Vechta sei das Team aber zusammen und auf einem Level. Tickets für das erste Spiel in der ProA sowie die weiteren Partien gibt es bei Print Your Ticket. Das erste Heimspiel steht traditionell wieder unter dem Motto „Hanau…bebt!“.

Link zur Ticketbestellung: https://www.printyourticket.de/Kuenstler/HEBEISEN-WHITE-WINGS-Hanau-884.html

Towers gastieren am Rhein

Die Hamburg Towers sind am Wochenende in der Rheinmetropole Köln zu Gast. Beim RheinStars-Cup spielt die Mannschaft am Samstag gegen den BBL-Ligisten Phoenix Hagen und am Sonntag gegen Rekordmeister Bayer Giants Leverkusen aus der ProA.

Feinschliff im Training

Knapp zwei Wochen sind es noch bis zum Start der neuen ProA-Saison. Nach einer anstrengenden Testspielwoche stand in den letzten Tagen für die Türme vor allem der Feinschliff in der Verteidigung im Vordergrund. Im Training standen Coach Attarbashi in dieser Woche allerdings zeitweilig nur sieben bis acht Spieler zur Verfügung. Wie viele Spieler am Wochenende einsatzbereit sind, klärt sich auch erst kurzfristig.

Anreise Samstagvormittag – Spiel gegen Hagen am Abend

Die Towers reisen am Samstagvormittag nach Köln. Um 19:00 Uhr sind die Hamburger zum ersten Mal im Einsatz. Mit Phoenix Hagen ist im dritten Spiel hintereinander ein Team aus der BBL Gegner der Towers. Die Mannschaft aus Hagen wird von Ingo Freyer trainiert, der sowohl die seine sportliche Laufbahn, wie auch seine Trainerkarriere beim Towers-Kooperationspartner SC Rist Wedel begann. Seit 2007 ist der 44-jährige Cheftrainer in Hagen. Phoenix belegte in der abgelaufenen BBL-Saison Platz 13. Im Sommer hat sich in Hagen vor allem unter dem Korb eine Menge verändert. Der Kanadier Owen Klassen und der Amerikaner D.J. Covington sollen am Brett u.a. den Abgang von Keith Ramsay kompensieren. Topscorer beim Team von der Ruhr war in den vergangenen beiden Spielzeiten David Bell. Der 1,88m große Amerikaner wird auch in diesem Jahr die Hauptlast im Rückraum der Hagener tragen.

„Hagen spielt sehr, sehr schnell. Da wird es darauf ankommen, dass wir gut verteidigen, sonst bekommen wir die Hütte voll“, warnt Cheftrainer Attarbashi vor Spiel gegen den BBL-Teilnehmer.

Sonntagnachmittag gegen Leverkusen

Am Sonntag um 15:00 Uhr spielen die Towers dann gegen den ProA-Rivalen Bayer Baskets Leverkusen. Der Rekordmeister konnte in der Saison 2014/15 nur durch den direkten Vergleich gegenüber den Cuxhaven BasCats den Abstieg vermeiden. Letztlich belegte Leverkusen mit 10 Siegen und 20 Niederlagen Tabellenplatz 14.

Die Mannschaft der Giants hat sich im Vergleich zum Vorjahr stark verändert. Sechs Abgängen stehen neun Zugänge gegenüber, wobei ein Großteil der neuen Spieler aus der NBBL-Mannschaft der Giants stammt. Eine der Ausländerpositionen in Leverkusen sollte eigentlich mit Diante Watkins besetzt werden. Der kleine Guard ist Hamburger Basketballfans bestens bekannt, schließlich war er in den letzten Jahren der Topscorer beim SC Rist Wedel. Doch Watkins verletzte sich schwer am Meniskus, so dass die Giants Drew Brandon als Ersatz verpflichteten. Neben Brandon sind die beiden anderen Importstellen mit Timmy Knipp und Ricky Kreklow besetzt. Die drei US-Amerikaner haben gemeinsam, dass sie auf mehreren Positionen einsetzbar sind. Für Trainer Achim Kuczmann wird es außerdem auch in diesem Jahr darum gehen, die zahlreichen Talente langsam an den Profisport heranzuführen. Die Giants wurden in der Sommerpause zum wiederholten Male für ihre hervorragende Nachwuchsarbeit ausgezeichnet.

Die Begegnung gegen Leverkusen sieht Coach Hamed Attarbashi als gute Gelegenheit für die neuen Spieler im Kader der Towers, um sich an die zweite Bundesliga zu gewöhnen. „Das Spiel gegen eine ProA-Mannschaft ist vor allem für die Spieler interessant, die noch nie in der ProA gespielt haben, um zu sehen, wie das Niveau in der ProA ist“, sagte Attarbashi.

Aufeinandertreffen gegen die RheinStars erst in der regulären Saison

Gastgeber des Turniers sind die RheinStars Köln. Ähnlich wie bei den Hamburg Towers, ist das langfristige Ziel der RheinStars, den Profibasketball erneut in einer Großstadt zu etablieren. Die RheinStars sind am Wochenende aber noch nicht Gegner der Towers. Erst am 11.Spieltag der ProA Saison, Samstag den 21. November um 19:30 Uhr, sind die Kölner in der Inselpark-Arena in Wilhelmsburg zu Gast.

Spielplan RheinStars-Cup

RheinStars Köln – Bayer Giants Leverkusen – Samstag, 16 Uhr
Hamburg Towers – Phoenix Hagen – Samstag, 19 Uhr
Bayer Giants Leverkusen – Hamburg Towers – Sonntag, 15 Uhr
Phoenix Hagen – RheinStars Köln – Sonntag, 18 Uhr

Vorhang auf – Season Opening bei den MLP Academics Heidelberg

Gegen den langjährigen BBL-Vertreter FRAPORT Skyliners Frankfurt wird sich die neuformierte Mannschaft der MLP Academics erstmals in der Saison 2015/16 den eigenen Fans präsentieren.

De für alle lange Sommerpause in der Pro A nähert sich dem Ende. Nach dem erstmaligen Erreichen der Play-Offs in der Saison 2014/15 stellen sich den Heidelberger Fans einige neue in- und ausländische Spieler im Trikot der Academics vor. Und alle diese Spieler sind neugierig auf die eigenen Fans und wollen sich zeigen. Diverse schweißtreibende Trainingseinheiten hat diese neuformierte Mannschaft in den letzten Wochen schon hinter sich gebracht, es wurde intensiv an den physischen Grundlagen gearbeitet, es wurden bereits die ersten Testspiele absolviert – und leider gab es auch schon das, was im Sport immer vorkommen kann – Verletzungen nämlich.
Die Mannschaft ist jetzt – also gut 3 Wochen vor dem ersten Pflichtspiel am 27.09.2015 zu Hause gegen Gotha – komplett, und für den Trainerstab heißt es jetzt, das Erarbeitete zur Routine werden zu lassen und die richtige Betriebstemperatur zu finden.

Diese Phase der Vorbereitung wird eingeläutet mit dem Season Opening gegen die FRAPORT Skyliners aus Frankfurt. Mit den Skyliners kommt eine in der Beko BBL etablierte Mannschaft ins OSP – viele der Heidelberger Zuschauer erinnern sich noch gerne an Danilo Barthel, der in Heidelberg seine basketballerische Ausbildung durchlaufen hat und in seine nun mittlerweile fünfte Saison bei den Skyliners geht. Nur eine langwierige Verletzung hat den jetzt 23-jährigen an der Teilnahme für das deutsche Team an der gerade stattfindenden EM verhindert. Die Frankfurter werden mit einer starken Truppe den kurzen Weg an den Neckar antreten. Auch für sie ist dieses Spiel ein echter Test für die neue BBL-Saison. Die Zuschauer dürfen sich also auf einen hoch interessanten Basketballabend freuen.

Es ist angerichtet – Vorhang auf für die neue Saison 2015/16!

Tickets für das Season Opening gibt es an der Abendkasse oder über den Webshop auf Club-Homepage http://www.mlp-academics-heidelberg.de/tickets/tickets-bestellen/
Wichtige Info zum Kartenvorverkauf – alle Dauerkarten-Inhaber der Saison 2014/2015 haben ein Vorkaufsrecht bis einschließlich Dienstag, den 15.09.2015. Dauerkartenverlängerungen bitte an ticketing@mlp-academics.de unter Angabe der Kategorie, Reihe und Platz.
Der reguläre Kartenverkauf für die Spielzeit 2015/2016 startet am Donnerstag, den 17.09.2015 um 12 Uhr.
Tip-Off: Freitag, 11.09.2015 / 19:00 Uhr, OSP

Power Forward Will Ohuaregbe verstärkt die Drachen

Ohuaregbe

Von links: Dennis Berressen, Neuzugang Will Ohuaregbe, Trainer Boris Kaminski

Wenn das Profil passt sind Verpflichtungen schnell unter Dach und Fach gebracht. Die Verantwortlichen der Dragons haben beim Ersatz für Daquan Holiday entsprechend zügig zugeschlagen. Will Ohuaregbe heißt der neue Mann, der das Team um Headcoach Boris Kaminski zukünftig verstärken wird. Der Powerforward mit britischem Pass ist bereits heute aus London angereist und wird sofort ins Training einsteigen.

Wenn man in der Basketball-Szene gut vernetzt ist, wie Boris Kaminski, lassen sich auch schwierige Situationen „just in Time“ meistern. Wenngleich die aktuelle Nachverpflichtung der Dragons zeitlich schon rekordverdächtig erscheint. Dienstag fand die erste Kontaktaufnahme mit Will Ohuaregbe statt und bereits drei Tage später steht er zur Vertragsunterschrift auf der Matte. Kompliment an alle Beteiligten! Aber wie bereits gesagt, der Dragons-Coach war sich schnell sicher, dass der Brite Rhöndorf weiterhelfen wird. Salopp formuliert, es wird schattig wenn Will den Raum betritt. Er misst 204 Zentimeter vom Scheitel bis zur Sohle und bringt stattliche 109 Kilogramm auf die Waage. „Will besitzt schon eine ausgeprägte Präsenz unter den Körben“, stellt Boris Kaminski mit einem Augenzwinkern fest. „Zu seinem Portfolio zählen desweitern Reboundstärke und clevere Centermoves.“ Außerdem sei er Linkshänder, womit sich Gegenspieler erfahrungsgemäß immer schwer tun. Eigenschaften, die das Dragons-Team garantiert gut brauchen kann. Nicht zu vergessen die Auslandserfahrung, die Will in Frankreich und Zypern gesammelt hat und mit an den Drachenfels bringt.

„Der unterzeichnete Vertrag läuft vorerst bis Ende Dezember“, betont Boris Kaminski nochmals, „um Daquan ausreichend Zeit zur Genesung und Wiedereinbindung in den Kader zu geben.“ Ein Problem ist indes noch nicht gelöst: Will Ohuaregbe braucht noch eine Bleibe. Vorerst logiert er im Commundo Hotel, was natürlich keine Dauerlösung sein kann. Daher suchen wir ein möbliertes Apartment in Bad Honnef. Sachdienliche Hinweise bzw. konkrete Angebote richten sie bitte an die Dragons-Geschäftsstelle (Tel: 0 22 24 / 9 89 00 44 oder E-Mail: info@dragons.de).

Bayer Giants Leverkusen kooperieren mit Ticketmaster

Gut zwei Wochen vor dem Saisonstart starten die Bayer Giants Leverkusen den Tageskarten-Verkauf in Kooperation mit Ticketmaster Deutschland. Ticketmaster ist der weltweit führende Anbieter von Ticketlösungen und gehört zu Live Nation Entertainment, dem größten Live-Entertainment-Unternehmen der Welt. In Deutschland beschäftigt die Ticketmaster GmbH über 60 Mitarbeiter im Berliner Hauptquartier und den Büros in Hamburg, München und Frankfurt.

Durch die Kooperation mit Ticketmaster wird das Ticketsystem der Bayer Giants Leverkusen professionalisiert und zeitgemäßer gestaltet. Die Fans der Bayer Giants Leverkusen können sich nun über viele Vorteile beim Kauf von Tageskarten für die Heimspiele der Bayer Giants freuen.

Denn ab sofort ist es möglich online über www.ticketmaster.de, über unsere Homepage www.giants-leverkusen.de oder über die offizielle Facebook-Präsenz www.facebook.com/giantsleverkusen Tageskarten für alle Heimspiele der Bayer Giants Leverkusen zu erwerben. Die Fans haben zudem die Möglichkeit, explizit ihren Lieblingsplatz in der Smidt-Arena auszuwählen und eine Platzreservierung vorzunehmen, um lange Warteschlangen an der Abendkasse zu umgehen.

Die Bestellung von Dauerkarten ist nach dem Start des Tageskarten-Verkaufs nicht mehr möglich.

Die Bayer Giants Leverkusen und Ticketmaster freuen sich auf die Zusammenarbeit und blicken gespannt auf eine gemeinsame Saison in der 2. Basketball-Bundesliga!

Gute Nachrichten von Daquan Holiday

Vier bis sechs Wochen Pause für den US-amerikanischen Power Forward der Dragons Rhöndorf.

Gute Nachrichten gibt es von Daquan Holiday zu vermelden: Die Verletzung erwies sich als nicht ganz so schlimm wie zunächst angenommen. Der offene Fingerbruch erwies sich als ein ausgekugelter Finger. Trotzdem musste er sich einer Operation unterziehen, wobei unter anderen eine klaffende Wunde genäht wurde. Nach dem derzeitigen Stand muss der US-Amerikaner, bei idealem Heilungsprozess, nur vier Wochen pausieren.

Trotzdem sitzt der Schreck beim Trainerstab wie Team tief. „Natürlich freut uns die Diagnose“, äußert sich Boris Kaminski erleichtert, „dennoch setzt uns die Verletzung von Daquan so kurz vor dem Saisonstart unter Zugzwang.“ Denn im Optimalfall könne er nach vier Wochen zunächst wieder mit leichtem Lauftraining beginnen und nach weiteren 14 Tagen vorsichtig mit dem Ball arbeiten. Wie bereits gesagt, wenn keine Komplikationen auftreten. „Erfahrungsgemäß dauert es deutlich länger, bis Daquan die Verletzung im Kopf verarbeitet hat, an sein altes Niveau anknüpfen und uns auf dem Feld weiterhelfen kann“, konstatiert der Headcoach. Genaueres könne man erst Ende dieser Woche verkünden, wenn Mannschaftsarzt Prof. Dr. Dieter Altmann seine Diagnose abgegeben hätte.

Darum denkt Boris Kaminski laut über eine weitere Verpflichtung nach: „Ich habe meine Fühler bereits ausgestreckt.“ Die Situation auf dem Transfermarkt sei derzeit glücklicher Weise günstig. „Es befinden sich etliche Spieler in Deutschland, die bei anderen Bundesligisten den Sprung in den festen Kader nicht geschafft haben, für uns aber hoch interessant sind“, so Boris Kaminski. Die endgültige Endscheidung solle in Kürze fallen. Auf einen Punkt legt der Dragons-Coach in diesem Zusammenhang größten Wert: „Die geplante Nachverpflichtung bedeutet nicht, dass wir uns von Daquan Holiday trennen werden!“ Um in der ProA jedoch konkurrenzfähig zu sein, vor allem in der so wichtigen Startphase, wäre ein adäquater Ersatz auf der Powerforward-Position unumgänglich. Man plane zunächst bis Ende Dezember mit dem neuen Mann. „So kann Daquan ohne Druck an seinem Comeback arbeiten“, erklärt Boris Kaminski, „was danach passiert, werden wir sehen …“