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Wochenende mit Licht und Schatten

Der dritte Platz lag in greifbarer Nähe, doch am Ende der „Köstritzer Baskets“ in Jena musste das neu formierte Team der Oettinger Rockets mit Rang vier Vorlieb nehmen. Im kleinen Finale des stark besetzten Vierer-Turniers unterlagen die Gothaer heute dem tschechischen Serienmeister ČEZ Basketball Nymburk mit 79:88 (36:40).
Unterm Strich war es ein Wochenende mit Licht und Schatten. Einerseits konnten die Rockets des Öfteren das große Potenzial aufblitzen lassen, das in der jungen Mannschaft steckt – 22 Assists im Spiel gegen Nymburk sind ein gutes Beispiel dafür. Andererseits zeigte sich aber auch, dass es bis zum ersten Pflichtspiel der Saison noch allerhand zu tun gibt: Vor allem in Sachen Abstimmung gibt es noch Luft nach oben. Besonders deutlich wurde das gestern im ersten Spiel des Turniers gegen Science City Jena, in dem sich die Rockets mit 62:84 (38:45) geschlagen geben mussten.

„Natürlich können wir mit der Partie gegen Science City nicht zufrieden sein“, sagte Rockets-Coach Chris Ensminger. „Allerdings dürfen wir nicht vergessen, dass wir eine sehr junge Mannschaft mit zehn neuen Spielern haben – und gewisse Abstimmungsprozesse brauchen einfach Zeit. Hinzu kommt, dass wir auch hier gegen sehr starke Gegner angetreten sind. Im Spiel gegen Nymburk haben wir uns im Vergleich zu gestern deutlich gesteigert, lange Zeit ganz ordentlich gespielt und in der ersten Halbzeit sogar phasenweise zweistellig geführt.“
Apropos starke Gegner: Den Turniersieg sicherten sich die Gastgeber. Science City Jena triumphierte soeben im Finale gegen das BBL-Team der Basketball Löwen Braunschweig mit 83:79.

Science City Jena – Oettinger Rockets Gotha 84:62 (45:38)
Gotha: Riewer (17 Punkte), Lawson (8), Gomila (10), Völler (2), Guyton (5), DiLeo (11), Lodders, Johnson (2), Razis (5), Abdulkader (2), Dejworek

Oettinger Rockets Gotha – ČEZ Basketball Nymburk 79:88 (36:40)
Gotha: Gomila (8 Punkte), Johnson (7), Lawson (16), Riewer (11), DiLeo (4), Guyton (11), Razis (3), Völler (11), Lodders (8), Abdulkader, Dejworek (nicht eingesetzt)

Gezeiten Haus Cup: Ulm und Bonn im Finale

Die Telekom Baskets Bonn stehen erneut im Finale des Gezeiten Haus Cups. Der Kooperationspartner der Dragons setzte sich 81 zu 68 gegen die gastgebenden Drachen durch. Im ersten Spiel des Tuniers besiegte ratiopharm ulm die ECE Kapfenberg Bulls mit 83:74.

ratiopharm ulm – ECE Kapfenberg Bulls 83: 74 (27:22/18:16/12:17/26:19)

Headcoach Thorsten Leibenath beorderte mit Augustine Rubit, Raymar Morgan und Da’Sean Butler drei Neuzugänge in seine Starting Five, die mit Joschka Ferner und Per Günther vervollständigt wurde. Raymar Morgan war es vorbehalten die ersten Punkte des Gezeiten Haus Cups durch eine schöne Bewegung in Korbnähe zu erzielen. Aus einer intensiven Mannverteidigung heraus startete Ulm gut ins Spiel und zwang Kapfenbergs Coach John Griffin beim Stand von 8:1 zu seiner ersten Auszeit. Die Auszeit verfehlte ihre Wirkung nicht und nach 5 gespielten Minuten konnte Joe Sharp zum 9:9 ausgleichen. Angetrieben von DeAndre Kane konnte sich Ulm jedoch bis zum Viertelende wieder leicht absetzen (27:22).
Im zweiten Abschnitt entwickelte sich eine intensive Partie, in der keiner der Kontrahenten entscheidend davonziehen konnte. Das vierte Foul von Ty Armstrong zwang Coach Griffin jedoch dazu, seinen Insideplayer früh vom Feld zu nehmen. Besonders Neuzugang Raymar Morgan nutzte die daraus resultierenden Lücken unter dem Kapfenberger Korb und war von der Defense der Bulls kaum zu kontrollieren. Auf der Gegenseite hielt Guard Joe Shaw die Bulls mit einigen gelungen Einzelaktionen in Schlagreichweite. Mit einer 45:38 Führung für ratiopharm ulm ging es in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit nahm die Partie merklich Fahrt auf und Kapfenberg konnte den Rückstand zusehends abbauen. Beim Stand von 53:53 brachte Shawn Ray die Bullen erstmals mit einem verwandelten Freiwurf in Führung (53:54). Mit einer knappen 57:55 Führung für Ulm ging es in den Schlussabschnitt der Partie. Dort kamen die Kapfenberger besser aus den Startlöchern und konnten sich nach einem Dreipunktspiel von Joey Shaw mit 62 zu 58 absetzen. In einer hektischen Schlussphase sorgte ein technisches Foul gegen die Bank von Kapfenberg beim Stand von 65 zu 62 für Ulm für die Vorentscheidung. Per Günther verwandelte die fälligen Freiwürfe sicher und nach einem Korberfolg von Morgan konnte Ulm auf 72:62 erhöhen. Sicher verwandelte Würfe von Da’Sean Butler sorgten für den 83:74 Entstand zu Gunsten von ratiopharm ulm. Einziger Wermutstropfen auf dem Ulmer Weg ins Finale war das verletzungsbedingte Ausscheiden von Augustine Rubit und Philipp Neumann.

ratiopharm ulm: Günther (9, 3 Assists), Ferner (13/1), Morgan (24/1, 9 Rebounds), Dorsch, Neumann (1), Butler (14/3), Rubit (8), Rohwer (2), Brembly, Kane (12, 12 Rebounds)

Kapfenberg Bulls: Holton (5/1), Ray (14/3), Armstrong (4/1), Gibbs (10), Krämer (8/1), Moschik (3), Shaw (28/2, 8 Rebounds), Schrittwieser, Woschank (2)

Ulm/Kapfenberg: Feldquote (49%/34%), 3er (25%/26%), Freiwürfe (70%/74%), Rebounds (45/43), Assists (18/10), Turnover (13/9), Blocks (5/2)

Dragons Rhöndorf – Telekom Baskets Bonn 66:81 (16:21/18:17/15:11/17:22)

In der zweiten Partie des Gezeiten Haus Cups kam es zur traditionellen Neuauflage des rheinischen Derbys zwischen den gastgebenden Dragons Rhöndorf und den Telekom Baskets Bonn. Headcoach Boris Kaminski schickte mit Sterling Carter, Daquan Holidy, Antoine Davis und Robin Lodders vier Neuzugänge zu Beginn aufs Feld, gemeinsam mit Routinier Savo Milovic. Auf Seiten des Bonner Kooperationspartners stand der ehemalige Drache Florian Koch neben Andrej Mangold, Eugene Lawrence, Tadas Klimavicius und Neuzugang Aaron White in der Starting Lineup der Baskets.

Die Telekom Baskets erwischten den besseren Start in die Partie und konnten sich nach zwei 3ern von White und Mangold mit 0:10 absetzen. Die anschließende Auszeit nutzte Dragons Coach Kaminski um seine Mannen neu einzustellen. Ein erfolgreicher 3er von Sterling Carter markierte die ersten Punkte der Dragons. Die Drachen fingen zusehends Feuer und gingen durch einen 14 zu 3 Lauf erstmals in Führung (14:13) und zwangen den Bonner Headcoach Mathias Fischer zu seiner ersten Auszeit. Die Baskets drehten anschließend wieder etwas auf und sicherten sich zum Ende des ersten Viertels einen knappen Vorsprung (16:21). Center Florian Wendeler eröffnete das zweite Viertel mit einem krachenden Dunking nach Zuspiel von Viktor Frankl-Maus. Das Spiel ging hin und her und die Dragons ließen die Baskets nicht entscheidend davon ziehen. Ein 3er von Tim Schönborn egalisierte des Spiel nach 17 gespielten Minuten bei einem Stand von 30:30. Ein weiterer 3er von Aaron White auf der Gegenseite sorgte für eine knappe Führung der Baskets zur Halbzeit (34:38).

Nach der Pause kamen die Baskets wacher aus der Kabine und zogen durch 5 Punkte in Folge von Aaron White auf 35:43 davon. Ein weiterer 3er von Xavier Silas sorgte für eine zweistellige Führung des Erstligisten aus Bonn (35:46). Auf der Gegenseite brachte Florian Wendeler die kämpferischen Dragons wieder näher heran, bevor Tadas Klimavicius mit der Sirene zum Viertelende die Führung der Baskets wieder auf 49:59 ausbaute. Im letzten Spielabschnitt zogen die Baskets nochmals merklich in der Defense an und zogen nach einem Dunking von White mit 16 Punkten davon (49:65). Die Fans auf den prall gefüllten Tribünen im DragonDome bekamen auf beiden Seiten noch mehrfach gelungene Aktionen geboten, aber die Dragons sollten nicht mehr in Schlagreichweite an die Baskets herankommen. Den Schlusspunkt der Partie setzte Daquan Holiday, als er den Ball trotz Foul im Korb versenkte und auch den anschließenden Freiwurf zum Endstand von 66 zu 81 verwertete.

Die Dragons treffen somit morgen ab 12 Uhr im Spiel um Platz 3 auf die ECE Kapfenberg Bulls. Anschließend kommt es zum Finale um den Gezeiten Haus Cup zwischen ratiopharm ulm und den Telekom Baskets Bonn. Der DragonDome und die Tageskassen sind ab 11 Uhr geöffnet.

Dragons Rhöndorf: Carter (13/3, 4 Assists), Milovic, Holiday (13, 7 Rebounds), Geretzki, Lodders (19), Frankl-Maus (5/1), Schönborn (8/2), Wendeler (4), Davis (4)

Telekom Baskets Bonn: Silas (7/1), Mädrich (9/1), Mangold (6/2), Lawrence (7/1, 8 Assists), Klimavicius (13, 11 Rebounds), Koch (8), White (24/4, 10 Rebounds), Clarke (7)

Rhöndorf/Bonn: Feldquote (40%/41%) ,3er (24%/29%), Freiwürfe (67%/75%), Rebounds (33/52),

rent4office Nürnberg bezwingt Chemnitz mit 75:73 und zieht ins Finale ein

Zweitligist rent4office Nürnberg hat das erste Halbfinalspiel beim Baunacher Herbstturnier mit 75:73 (35:36) für sich entschieden. Die Mannschaft setzte sich in einer sehr ausgeglichenen Partie gegen Ligakonkurrent CHEMNITZ NINERS durch. Im Finale warten morgen Abend nun die Young Pikes Baunach.

Lange mussten die Fans von rent4office Nürnberg warten, doch heute Nachmittag war es nun endlich soweit und das neuformierte Team bestritt sein erstes Testspiel vor deutschem Publikum. Beim traditionellen Baunacher Herbstturnier trafen die Mittelfranken auf ProA-Ligist Chemnitz. Will Chavis, der Ralph Junge an diesem Wochenende an der Seitenlinie vertritt, schickte zum Tip-off Mario Blessing, Mauricio Marin, Kevin Bright, Michael Fleischmann und Dan Oppland auf das Parkett. Erik Land und Robert Oehle reisten zwar mit ins nahe Bamberg, wurden aber geschont. Beide Mannschaften brauchten eine gewisse Zeit, um zu ihrem Spielrhythmus zu finden. So sahen die Fans in der Anfangsphase einige Fehlwürfe und Ballverluste auf beiden Seiten. Leistungsgerecht stand es nach zehn Minuten dann auch 15:15. Im zweiten Viertel stieg das Niveau der Partie zusehends und beide Trainer wechselten fleißig durch. Nennenswert absetzen konnte sich jedoch keines der Teams und so ging es mit 35:36 aus Sicht von rent4office Nürnberg in die Pause.

Dreierschützen machen den Unterschied

Nach dem Seitenwechsel stieg auf beiden Seiten die Intensität auf dem Feld und Nürnberg startete mit einem 6:0-Lauf. Zwischenzeitlich lag die Mannschaft acht Punkte in Führung (47:39), doch die NINERS konterten ihrerseits mit einem 7:0-Lauf, so dass das fränkische Punktepolster nicht lange Bestand hatte. Nach 30 Spielminuten führte Chemnitz mit einem Zähler (57:56). Auch im Schlussabschnitt blieb die Partie knapp und hart umkämpft, jedoch konnte man sich bei rent4office Nürnberg auf die Treffsicherheit der Distanzschützen verlassen. Kevin Bright, Mario Blessing, Sebastian Schröder und Michael Fleischmann netzten jeweils von jenseits der 6,75 Meter-Linie ein und brachten die Mittelfranken so auf die Siegerstraße. Die Sachsen stemmten sich zwar kurz vor dem Ende der Partie noch einmal mit aller Kraft gegen die Niederlage und kamen auf zwei Punkte heran, schlussendlich hatten aber die Mittelfranken das nötige Glück auf ihrer Seite und somit auch das bessere Ende für sich. rent4office Nürnberg gewann mit 75:73.

Finale morgen gegen Baunach

Will Chavis wusste Sieg und Ergebnis nach Spielende richtig einzuordnen. „Das war ein guter Test gegen einen starken Gegner. Wir haben heute einiges richtig gemacht, gekämpft und gut als Team zusammengespielt. Wir wissen aber auch, dass noch viel Arbeit vor uns liegt. Über den Sieg freuen wir uns natürlich“, so der US-Amerikaner. Im Finale trifft rent4office Nürnberg morgen auf den Gastgeber, die Young Pikes Baunach, die sich mit 72:68 gegen die HEBEISEN WHITEWINGS Hanau durchsetzen konnten. Tip-off ist um 20.00 Uhr. Um 17.30 Uhr spielen Chemnitz und Hanau um Platz 3. Tickets gibt es an der Tageskasse.

Einmal Jenenser, immer Jenenser

Als er Jena verließ um in die Basketball-Welt hinauszugehen hieß der damalige Jenaer Cheftrainer noch Carl Woodard und es wurde in Lobeda-West um Regionalliga-Punkte gespielt. Den Zweitliga-Aufstieg 2001 erlebte er nach seinem Wechsel während der Saison 2000/2001 zu Alba Berlin nur noch aus der Ferne mit, feierte an der Spree jedoch schnell seine ersten Titel. Im Verlauf seiner erfolgreichen Karriere, die ihn über Köln, Groningen, Athen, Weißenfels und Quakenbrück führten, stieg er zwischenzeitlich bis zum Nationalspieler auf. Doch so ganz geht man eben aus Jena nie wirklich weg und so gehörte die jährliche Rückkehr in den Sommermonaten der letzten Jahre zum festen Ritual. Mit dieser Tradition brach er erstmalig in dieser Saison, aus gutem Grund. Science City freut sich, die Verpflichtung des Heimkehrers Guido Grünheid bekannt geben zu können. Mit der Vertragsunterzeichnung des 2,08m großen Routiniers schließt Science City die letzte verbliebene Lücke im Zweitliga-Kader der Saison 2015/2016.

„Es fühlt sich irgendwie seltsam an, ist schon etwas ganz besonderes. Ich habe ja noch viele Freunde hier, kenne noch viele Leute in Jena und war bisher immer nur in den Sommermonaten vor Ort. Vielleicht ist es auch deshalb noch etwas ungewohnt, da ich seit 15 Jahren zu diesem späten Zeitpunkt nicht mehr in Jena war. Insofern ist es auch mal ganz interessant zu sehen wie die Stadt im September oder Oktober aussieht“, sagt Heimkehrer Grünheid und muss lächeln. Viel zu lächeln sollen in dieser Saison auch die Jenaer Basketball-Fans haben. Der erneute Playoff-Einzug sowie schneller und attraktiver Sport sollen das Publikum in die Sparkassen-Arena nach Burgau locken. Dass mit Grünheid ein ehemaliger Sportgymnasiast sprichwörtlich „in den Schoß der Jenaer Basketball-Familie“ zurückkehrt hätte dabei wohl selbst ein Regisseur für einen Film mit „Happy End“ wohl kaum besser arrangieren können.

Eine wichtige Rolle als Triebfeder bei der Verpflichtung des Ex-Nationalspielers übernahm auch Jenas Coach Björn Harmsen. „Björn und ich standen über die letzten Jahre immer in engem Kontakt. Nachdem durch dem Erstliga-Rückzug der Artland Dragons nicht klar wie meine Zukunft aussieht haben wir uns zusammengesetzt und ein paar Optionen besprochen. Eine dieser Möglichkeiten hieß Science City. Deswegen habe ich auch den Trainingsauftakt mit Science City absolviert, wollte mich schließlich auch fit halten. In den letzten Tagen wurde es dann konkreter und so haben sich alle sehr bemüht, meine Verpflichtung möglich zu machen. So geht mein Dank in erster Linie an die Verantwortlichen, die zur Realisierung meiner Rückkehr beigetragen haben“, sagt Grünheid.
Auch Jenas Trainer Björn Harmsen freut sich auf Guido Grünheid, den er seit gemeinsamen Tagen an der Jenaer Sportschule kennt. „Guido ist ein Spieler der viel Qualität und noch mehr Erfahrung mitbringt. Er hat mit Berlin und Köln Meistertitel gefeiert, hat etliche Länderspiele für Deutschland bestritten und ist der mit Abstand erfolgreichste Jenaer Basketballer. Ich habe ihn ja selbst schon in Weißenfels trainiert und bin überglücklich, dass seine Verpflichtung tatsächlich realisiert werden konnte“, so Harmsen.

Guido Grünheid in Zahlen

Geburtstag: 25.10.1982
Geburtsort: Jena, Deutschland
Größe: 208 cm
Position: 4/5

bisherige Vereine

1997–2000 TuS Jena
2000–2004 Alba Berlin/TuS Lichterfelde
2002–2005 Alba Berlin
2005–2007 RheinEnergie Köln
2007–2008 Hanzevast Capital Groningen
2008 Köln 99ers
2008–2009 Egaleo AO Athen
2009–2011 Mitteldeutscher BC
2011-2015 Artland Dragons

Nationalmannschaft – 37 Länderspiele
Teilnahme an der Basketball-Weltmeisterschaft 2006 in Japan

RPR1. und bigFM werden Gold-Partner der Gladiators

Die Gladiators Trier rüsten sowohl wirtschaftlich, als auch medial weiter auf. Mit dabei: RPR1. und bigFM. Die beiden Hörfunksender werden die exklusiven Medienpartner im Segment Radio.

Die beiden Sender präsentieren gemeinsam die Hallenshow der Profibasketballer und setzen im Entertainment neue Akzente: die sogenannte „Kiss Cam“, bei der Paare durch ein Kamerabild auf der Videowall aufgefordert werden sich zu küssen, wird ein neuer Bestandteil des Unterhaltungskonzeptes. Moderiert wird das Geschehen rund um das Parkett von Hallensprecher Chris Schmidt, der seit 1.August wieder hauptberuflich bei RPR1. arbeitet.

Studiomanagerin Judith Holthausen, freut sich auf die neue Spielzeit in der 2. Basketball-Bundesliga: „Es ist toll, dass sich beim Basketball in der Trier wieder etwas bewegt. Wir freuen uns darauf, die Gladiators als neuer Gold-Partner unterstützen zu können und hoffen, dass die Saison erfolgreich verläuft.“

Auch beim ProA-Team aus der Moselstadt ist man über die Kooperation mit den neuen Sponsoren sehr glücklich. Manager Michael Lang: „Durch die Zusammenarbeit mit RPR1. und bigFM können wir zum einen davon ausgehen, dass das Erlebnis „Basketball“ ein besonderes wird. Zum anderen haben wir zwei regionale Partner, die sich in der Sportart sehr gut auskennen.“

Am Freitag, den 11. September findet in der Arena Trier das erste Heimspiel in der Vorbereitung der Gladiators gegen das luxemburgische Team AB Contern statt. Einlass ist ab 19:00 Uhr, der Tip-off ist für 20:00 Uhr angesetzt. Der Eintritt ist für Dauerkartenkunden frei.

Saisoneröffnung und Premiere: RheinStars-Cup mit starker Besetzung

Beko-BBL-Bundesligist Phoenix Hagen sowie die Zweitligisten Hamburg Towers, Bayer Giants Leverkusen und die RheinStars Köln als Gastgeber bilden die Grundlage für den stark besetzten ersten RheinStars-Cup am 12. und 13. September in der ASV-Sporthalle.

„Rein sportlich betrachtet haben wir den Basketballfreunden zur Saisoneröffnung schon länger kein solches Turnier mehr bieten können. Ich freue mich, das wir auch mit dem Teilnehmer-Feld unsere Entwicklung dokumentieren können“, sagt Stephan Baeck als geschäftsführender Gesellschafter der RheinStars Basketball GmbH.

Alle Mannschaften bestreiten zwei Spiele. Den Auftakt bildet am Samstag (ab 16 Uhr) das rheinische Derby zwischen Köln und Leverkusen, bevor am Abend Hamburg und Hagen ab 19 Uhr aufeinandertreffen. Am Sonntag beginnen die Towers und Giants um 15 Uhr. Zum Abschluss des Turniers treffen die RheinStars von Headcoach Arne Woltmann ab 18 Uhr auf die klassenhöheren Hagenern. Einer der Klublegende von Hagen spielt allerdings inzwischen für die RheinStars als Center. Der mittlerweile 39 Jahre alte „Storch“ Bernd Kruel spielte 16 Jahre seiner 21jährigen Karriere in Hagen. Im Anschluss an das letzte Spiel laden die RheinStars zur Autogramm- und Foto-Session am Feld.

Mit dem RheinStars-Cup startet auch der Verkauf der Eintrittskarten über KölnTicket. Die Tageskarten kosten zwischen 8 Euro in der einfachsten Kategorie und 15 Euro für die Courtside-Seats. Kombitickets für beide Tage zwischen 12 Euro und 25 Euro. Über die Saalplanbuchung können ein bis höchsten zehn Tickets auf einmal geordert werden. Dauerkarten haben keine Gültigkeit! Zu den Tickets geht es direkt hier

In Kürze sollen dann auch alle Heimspiele der RheinStars sowie der Kauf von Dauerkarten ins System eingepflegt werden. Dauerkarten-Inhaber erhalten ihre Saisontickets zum ersten Heimspiel in der 2. Basketball-Bundesliga am 2. Oktober gegen die Gladiators Trier (20.00 Uhr)

Das Kundenportal Kölnticket zählt zu den Angeboten DERTICKETSERVICE.DE GmbH, die sich seit 25 Jahren auf den Verkauf von Tickets in der Metropolregion Rheinland spezialisiert haben.

RheinStars-Cup

RheinStars Köln – Bayer Giants Leverkusen – Samstag, 16 Uhr
Hamburg Towers – Phoenix Hagen – Samstag, 19 Uhr
Bayer Giants Leverkusen – Hamburg Towers – Sonntag, 15 Uhr
Phoenix Hagen – RheinStars Köln – Sonntag, 18 Uhr

Drei hochkarätige Tests beim Hans-Witsch-Turnier

Am Wochenende testet der ProA-Aufsteiger beim traditionsreichen Hans-Witsch-Turnier in Koblenz. Dann trifft der Zweitligist auf die klassenhöheren Beko-BBL-Erstligisten Medi Bayreuth (Freitag, 18 Uhr), Fraport Skyliners (Samstag, 17.30 Uhr) und Phönix Hagen (Sonntag, 15 Uhr).

Tickets für alle Tage kosten 20 Euro, Tageskarten 8 Euro

Kirchheim Knights überrollen Elchingen in Hälfte zwei

Eine Leistungsexplosion in den letzten 17 Spielminuten brachte den VfL Kirchheim Knights gegen starke Elchinger spät aber deutlich auf die Siegerstraße. Beim letztlich souveränen 93:68 (40:34)-Erfolg stellte der ProB-Aufsteiger die Ritter zuvor allerdings vor große Probleme.

Die Kirchheim Knights wahren ihre weiße Weste: Im vierten Testspiel zur ProA-Saison 2015/16 feierten die Zweitliga-Basketballer aus der Teckstadt in der heimischem Sporthalle Stadtmitte den vierten Erfolg. Gegen den Drittligisten Elchingen aus den ProB bedurfte es dabei allerdings eines späten Kraftaktes der Ritter, die nach 23 Spielminuten mit 40:46 zurückgelegen hatten. Durch exzellente Defensive, hohe Trefferquoten aus der Distanz und effektives Umschaltspiel auf beiden Seiten des Feldes stellten die Knights die Partie dann allerdings mit einem schier aberwitzigen 53:22-Lauf auf den Kopf. Das auf dem Papier souveräne 93:68 täuschte allerdings dennoch nicht darüber hinweg, dass die neuformierten Ritter in der dritten Woche der Vorbereitung noch viel Arbeit vor sich haben.

Knights-Trainer Michael Mai zeigte sich zwar von der Reaktion seiner Mannschaft nach einem 0:12-Horrorstart in Hälfte zwei angetan, war allerdings gleichermaßen kritisch ob der vorangegangenen bisweilen fahrlässigen Handlungsweise seiner Spieler: „Wir hatten mehrere Phasen, in denen uns komplett der Fokus gefehlt hat, was ich nicht akzeptieren kann. Vor allem die Minuten nach der Halbzeit waren einfach unglaublich. Wir hatten uns vorgenommen, stark zu starten, und geraten dann dermaßen unter die Räder. Auf solche Weckrufe kann ich gegen stärkere Gegner tunlichst verzichten.“

Distanz-Treffer sichern Knights die Spielkontrolle

Bereits in Hälfte eins hatten sich die Knights in der abermals gut gefüllten Sporthalle Stadtmitte gegen den frechen Gegner aus Elchingen schwer getan. Mit hohem Einsatz, starker Athletik und großer körperlicher Präsenz minimierte der Gast aus Liga drei die offensive Effizienz der Ritter ungemein. Weder unter den Körben noch über Schnellangriffe strahlten die Knights in den ersten beiden Vierteln große Gefahr aus. Einzig die überlegene individuelle Klasse sowie zahlreiche Treffer aus der Distanz von Jordan Wild und Tim Koch brachten den Hausherren stets eine kleine aber feine Führung ein.

„Ich kann mir einfach nicht erklären, was wir uns phasenweise bei unseren Aktionen gedacht haben“, resümierte Mai nachdenklich. „Vielleicht hat uns der Sieg gegen den ProA-Kontrahent aus Hanau zu selbstbewusst werden lassen. Dass wir aber keinen Gegner jemals auf die leichte Schulter nehmen sollten, haben die ersten 23 Minuten wieder einmal eindrucksvoll bewiesen. Es ist mir lieber, das Team lernt das jetzt in der Vorbereitung, als später schmerzhaft in der Saison.“

Der tiefsitzende Stachel des 0:12-Laufs setzte bei den Knights dann allerdings ritterliche Kräfte frei. Exzellente Vorstellungen von Johannes Joos (18 Punkte), Top-Regisseur Richie Williams sowie den Defensivspezialisten Dennis Nawrocki und Besnik Bekteshi kippten die Partie binnen weniger Minuten komplett. Auch Wild und Koch sprangen nun wieder in Bresche, sorgten mit wichtigen Treffern dafür, dass die Führung schnell außer Reichweite der nun mental und physisch stark ermüdenden Elchinger gelangte.

Ritter testen bei starkem Einladungsturnier

„Wir haben ihren großartigen Run mit einem noch besseren Lauf beendet und so ihren Widerstand gebrochen. Es war wichtig, dass wir nicht nachgelassen haben, als wir einmal halbwegs komfortabel in Führung waren. Ich bin froh, dass wir doch noch rund eineinhalb Viertel demonstrieren konnten, welch großes Potential in dieser Mannschaft steckt“, beschloss Mai sein Fazit.

Aus einer offensiv letztlich geschlossenen Ritterhorde stachen neben Joos vor allem Koch (17 Punkte, 4 Dreier), Wild (16/3) und Williams (12) heraus. Nawrocki glänzte als Verteidiger gegen den Elchinger Top-Akteur Lorne Jackson (18 Punkte), der zuvor für knapp zweieinhalb Viertel als Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Elchinger agierte.

Bereits am Wochenende haben die Knights die Chance, den Feinschliff vor Saisonbeginn weiter voranzutreiben. Am Samstag und Sonntag treten die Ritter bei einem stark besetzten Einladungs-Turnier in Schwenningen an. Am Samstag um 11:00 Uhr treffen die Teckstädter zunächst auf Regionalligist MTV Stuttgart, ehe um 20:00 ein harter Test gegen den Schweizer Erstligisten Basel auf dem Plan steht. Je nach Ausgang der Samstagsspiele entscheiden sich dann Tip-Off-Zeit und Gegner für die abschließende Partie am Sonntag. Unter anderem könnten die Knights dann auf ein College-Team auf den USA oder einen Erstligisten aus Luxemburg treffen.

Der Knights-Kader gegen Elchingen: Williams (12P), Burnette (8), Bekteshi (6), Koch (17, 4 3er), Nawrocki (0), Wild (16), Martinovic (0), Tinnon (7), Sengül (2), Joos (18), Kronhardt (7)

Dragons help Refugees – die Drachen praktizieren Willkommenskultur

Zu dem am kommenden Wochenende anstehenden Vorbereitungsturnier „Gezeitenhaus-Cup 2015“ laden die Dragons Flüchtlinge ein, die in Bad Honnef untergebracht sind. Den Organisatoren des „Café International“ haben sie ein Kontingent von 30 Freikarten zur Verfügung gestellt, die vor allem an Kinder und Jugendliche verteilt werden sollen. Während der Spiele werden sich Paten um die Besucher kümmern.

Idee und Anstoß zu der Aktion kamen aus dem Wirtschaftsbeirat. „So können wir ein paar Stunden Freude schenken und zeigen, dass wir in Bad Honnef eine Willkommenskultur haben“, so Meinert Jacobsen, Mitglied des Wirtschaftsbeirats. „Es wäre schön, wenn sich noch zahlreiche Spender für Verzehrkarten über 5,- € fänden, damit auch für das leibliche Wohl unsere Gäste gesorgt ist“, zählt der 1. Vorsitzende Christian Mäßen auf die Hilfsbereitschaft der Fans.

Daneben hilft die Drachen-Familie auch ganz pragmatisch: die Stadtverwaltung hatte sich an den Vorstand gewandt, weil trotz der großen Bereitschaft der Honnefer Bürger zu Sachspenden Schuhe in großen Größen fehlten. Vor allem ein Flüchtling mit Schuhgröße 49 suchte händeringend nach einem passenden Paar. Ein Aufruf von Headcoach Boris Kaminski unter der Überschrift „Dragons help refugees“ an die Spieler des ProA-Teams führte innerhalb weniger Tage zur Bereitstellung von acht Schuhpaaren. So konnte der oben genannte mit zwei Paaren ausgestattet werden; aber auch alle anderen Schuhe sind in kürzester Zeit zum Einsatz gekommen.

Am 5. und 6. September 2015 findet in der Menzenberger Halle das traditionelle Vorbereitungsturnier statt. Aus dem „Rhein-Main-Cup“ ist der „Gezeiten Haus-Cup“ geworden. Es ist den Drachen wieder gelungen, ein attraktives Teilnehmerfeld zusammen zu stellen. Neben Kooperationspartner und Titelverteidiger Telekom Baskets Bonn können erstmalig die Teams vom letztjährigen BBL-Halbfinalisten ratiopharm ulm und vom ECE Kapfenberg Bulls, ein österreichisches Topteam und Gewinner des Supercups 2015, begrüßt werden. Los geht es am Samstag um 17:00 Uhr mit dem ersten Halbfinale ratiopharm ulm – ECE Bulls Kapfenberg, gegen 19:00 Uhr treffen dann die Dragons auf die Telekom Baskets Bonn. Am Sonntag folgt um 12:00 Uhr das Spiel um Platz 3, bevor um 14:30 Uhr im Finale der Gewinner des „Gezeiten Haus Cup 2015“ ermittelt wird.

Samstag steigt das erste Derby der Saison

Das denkwürdige Sonntagsspiel ist bereits 144 Tage her und dennoch sehr präsent: Am 12. April 2015 trafen die Oettinger Rockets Gotha und Science City Jena zum letzten Mal in der Saison 2014/2015 aufeinander, in der ausverkauften „Blauen Hölle“ stand das vierte Spiel des Playoff-Viertelfinales auf dem Programm. Am Ende einer packenden Partie triumphierten die Hausherren mit 55:51 (25:24). Mit diesem Erfolg entschieden sie die Serie für sich, meisterten erstmals seit dem Aufstieg in die 2. Basketball-Bundesliga ProA den Einzug ins Halbfinale der Playoffs und sicherten sich gleichzeitig den inoffiziellen Titel „Nummer eins in Thüringen“.

Nun naht das erste Wiedersehen nach der historischen Playoff-Schlacht. Denn am kommenden Wochenende treten die Rockets bei den „Köstritzer Baskets“ in der Sparkassen-Arena Jena an. Eröffnet wird das traditionelle Vorbereitungsturnier von Science City mit dem Thüringen-Derby (Samstag / Tip-Off: 16.30 Uhr). Im zweiten Spiel des Tages stehen sich die Basketball Löwen Braunschweig (BEKO Basketball-Bundesliga) und der tschechische Serienmeister ČEZ Basketball Nymburk gegenüber (Samstag / 19 Uhr). Am Sonntag tragen dann die unterlegenen Teams das kleine Finale (Tip-Off: 14.30 Uhr) aus und die Sieger das Endspiel (17 Uhr).

Wenngleich sich die beiden einzigen Thüringer ProA-Teams mitten in der Vorbereitung auf die Saison befinden und die Trainer darauf bedacht sind, den Stellenwert dieses Testspiels richtig einzustufen, so wollen natürlich beide Seiten das Finale erreichen. Zudem haben die Rockets bereits das naheliegende Ziel ausgegeben, dass sie die „Nummer eins in Thüringen“ bleiben wollen. Science City will das verhindern.

Auch deshalb können die Fans das Aufeinandertreffen am kommenden Samstag kaum erwarten. Deutlich wurde das unter anderem bei der Team-Präsentation der Rockets am vergangenen Wochenende, als vor allem ein Wurf aus der Saison 2014/2015 ausführlich thematisiert wurde: Chris Razis’ Dreier, mit dem er am 12. April neun Sekunden vor Ultimo für die Entscheidung sorgte.
Derweil hat das Thüringen-Derby bereits seinen festen Platz in der PreSeason. Am Samstag stehen sich Gotha und Jena in der dritten Saison in Folge in einem Vorbereitungsspiel gegenüber.

Bitte beachten: Tickets für die „Köstritzer Baskets“ sind im Online-Shop von Science City und an der Tageskasse erhältlich. Es gibt sowohl Tagestickets (6 Euro) für jeweils zwei Spiele als auch Wochenend-Tickets (10 Euro) für alle vier Spiele des Turniers. Beide Tickets können in Jena auch als Fahrschein für den öffentlichen Nahverkehr genutzt werden.

Erste Standortbestimmung beim Baunacher Herbstturnier

Zu einem interessanten Vorbereitungsturnier kommt es am Wochenende in Bamberg, wenn vier ProA-Ligisten in der Graf-Stauffenberg-Halle ihre Visitenkarte abgeben. Die Baunach Young Pikes als Gastgeber erwarten am Samstag um 20 Uhr mit den Hebeisen White Wings Hanau einen Aufsteiger. Zuvor steigt um 17:30 Uhr zwischen den etablierten Zweitligisten Nürnberg und Chemnitz das erste Halbfinale. Am Sonntag geht es dann um die Pokale der Druckerei Distler, wenn um 17:30 Uhr die Verlierer der beiden Samstags-Begegnungen um Platz 3 kämpfen, ehe um 20 Uhr das Finale des Baunacher Herbstturniers ansteht.

Die Grün-Weißen aus Baunach treten in der kommenden Saison nicht nur unter einem neuen Namen und einem neuen Logo an, auch im Kader hat sich einiges getan. So konnten einige vielversprechende nationale und internationale Talente verpflichtet werden. Mit einem Durchschnittsalter von 19,4 Jahren dürfen sich die Fans auf das mit Abstand jüngste und wohl talentierteste, zeitgleich aber auch unerfahrenste Team der ProA freuen, dem man gerade zu Beginn noch Fehler und Entwicklungszeit zugestehen sollte.Viel Verantwortung wird deshalb der von den Brose Baskets zurückgekommene Daniel Schmidt übernehmen müssen, der mit 25 Jahren der älteste Spieler im Kader sein und ausschließlich für Baunach auflaufen wird, wobei man abwarten muss, wie er nach seiner Trainingspause während der Woche (krank) einsatzbereit ist. Dino Dizdarevic und Andi Obst, der zu einem Führungsspieler in der Baunacher ProA-Mannschaft reifen soll, gehen bereits in ihre dritte Baunacher Saison. Zudem stehen Villmeter mit den Big Men Johannes Thiemann und Leon Kratzer zwei weitere Stützen aus der vergangenen Spielzeit zur Verfügung. Die Youngster im Team sind die talentierten Jungspunde Arnoldas Kulboka (17 Jahre), Moritz Sanders (17 Jahre) und Daniel Keppeler (18 Jahre). Letzterer wird dem Baunacher Team aber aufgrund einer Fußverletzung noch einige Zeit fehlen. Außerdem fehlen beim Herbstturnier Tibor Taraš, Alexej Nikolic, Leon Kratzer und Malik Müller, die von den Brose Baskets die Chance erhielten, mit ins Trainingslager nach Italien zu reisen. Als das Baunacher Herbstturnier geplant wurde, war noch nicht absehbar, dass die Brose Baskets zu dieser Zeit im Rahmen der Saisonvorbereitung auf Sardinien weilen. Dennoch verspricht Coach Villmeter, dass „wir eine junge, talentierte Mannschaft ins Rennen schicken und unser Bestes geben werden“. Der ProA-Kader wird für das Wochenende mit Spielern aus der NBBL ergänzt, die ohnehin schon zum Trainingskader der Young Pikes gehören.

Des Weiteren ist mit Hüseyin Uysal ein 2,03m großer türkischer Testspieler im Aufgebot. Eine erste Standortbestimmung für das Team um Fabian Villmeter wird die Begegnung gegen den ProA-Aufsteiger aus Hanau sein, der mit Till-Joscha Jönke einen BBL-erfahrenen Spieler verpflichtet hat. Der 23-Jährige wurde in der vergangenen Saison bei den Walter Tigers Tübingen durchschnittlich rund zwölf Minuten eingesetzt, zuvor lief Jönke für ratiopharm Ulm auf. Besonders im Augenmerk sollte Baunach auf die zwei vom College kommenden Amerikaner Kruize Pinkins (Power Forward, 14,0 Punkte/Spiel) und Jonathan Mesghna (Shooting Guard, 10,2 Punkte/Spiel) haben.

Vor Baunachs erstem Auftritt begegnen sich im ersten Halbfinale die Niners Chemnitz und rent4office Nürnberg. Nürnbergs Aufstiegsträume sind in der vergangenen Spielzeit erst im Halbfinale durch ein 0:3 gegen die Gießen 46er jäh geplatzt. Auch dieses Jahr zählen die Franken mit dem in der Basketballszene respektierten Head Coach Ralph Junge zu den Spitzenteams der Liga. Schlüsselspieler in einem tief besetzten Team sind die mit BBL-Erfahrung ausgestatteten Robert Oehle (Tübingen), Erik Land (Braunschweig) und Dylan Talley (Vechta) Mit den Neuzugängen Bright, Borekambi, Blessing oder Marin stehen weitere Hochkaräter im Nürnberger Kader. Chemnitz dagegen war in der vergangenen Saison lange in Abstiegsnöten. Mit dem neuen Trainer Rodrigo Pastore soll der Blick aber wieder ins sichere Mittelfeld gehen. Eine bedeutende Rolle werden dabei die Guards Virgil Matthews und Stacy Wilson spielen. Mit Martin Seiferth haben die Sachsen zudem einen interessanten, deutschen Center von ALBA Berlin verpflichten können.

Die junge Baunacher Truppe freut sich auf zahlreiche Besucher. An der Abendkasse werden Tickets für das gesamte Turnier sowie Tageskarten angeboten. Für Baunacher Dauerkarteninhaber ist der Eintritt frei. Beim Herbstturniers können auch Dauerkarten für die kommende ProA-Saison bestellt werden.