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Mit Grant Teichmann geht der nächste Titans-Veteran

Rund zwei Wochen nach dem letzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht mit der Personalie Grant Teichmann bei den Dresden Titans der nächste Abgang fest.

Der quirlige Shooting Guard wechselte im Sommer 2021 aus Schwenningen an die Elbe und schoss sich mit seinen 92 getroffenen Dreiern schon in der ersten Saison in die Herzen der Titans-Fans. Gleichzeitig gab er mit einem Punkteschnitt von 14,2 Zählern den besten Schützen der „Elbriesen“ und war auch im Ligavergleich der ProB-Süd in den Top-Five.

Nach dem sensationellen Finalsieg und dem Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse lieferte der Amerikaner mit deutschem Pass weiter ab. Zwar machte er mit zehn Zählern pro Partie nicht mehr einen so enormen Punkt-Anteil wie in der vorangegangenen Spielzeit aus, aber in seiner Paradedisziplin konnte ihm immer noch kaum ein Spieler das Wasser reichen. So traf er 40,5% seiner Würfe aus der Ferne und katapultierte sich mit seinen Teamkollegen direkt in die ProA-Playoffs. Die starke Quote nahm der 27-jährige natürlich auch in seine letzte Saison bei den „Titanen“ mit und empfahl sich damit für neue Aufgaben im Basketball. Wo seine nächste Station liegt, ist dabei noch unklar.

Headcoach Fabian Strauß – „Grant war in den letzten Jahren einer der wichtigsten Spieler bei den Dresden Titans. Wir müssen uns von einem sehr zuvorkommenden, glücklichen und stets freundlichen Menschen verabschieden. Ich wünsche ihm persönlich nur das Beste, habe die Zeit mit ihm sehr genossen und bin ihm unheimlich dankbar, dass er uns damals mit vielen Dreiern zum ProA-Aufstieg verholfen hat.“

Geschäftsführer Michael Born – „Ich habe Grant im letzten Jahr als einen sehr offenen Spieler kennengelernt. Er hat immer viel zur positiven Stimmung im Team beigetragen und auch sportlich nie enttäuscht. Für seine nächste Station wünsche ich ihm nur das Beste.“

Quelle: Dresden Titans/Ralf Zimmermann

Nachbericht ProA Viertelfinale Spiel 5

12.05.2024 16:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 91:66

Phoenix Hagen steht im Halbfinale der Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA! Im entscheidenden fünften Spiel der Viertelfinalserie setzten sich die Hagener vor heimischer Kulisse mit 91:66 gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim durch.

Bislang hatte es in dieser Serie nur Auswärtssiege gegeben und so waren es auch die Gäste aus Kirchheim, die das etwas bessere erste Viertel erwischten. Im Gegensatz zu den bisherigen Partien konnten sie sich zwar nicht früh absetzen, nach Abschnitt eins leuchtete dennoch die 16:19-Gästeführung auf den Anzeigetafeln der Ischelandhalle. Auch über die Mitte des zweiten Viertels hinaus blieben die Knights in Front, ehe ein Dreier von Tim Uhlemann den Start eines 10:2-Laufs markierte, der Phoenix Hagen wieder in Führung brachte (29:26 – 18. Minute). Mit Viertelende dunkte Vincent Neugebauer schließlich zum 37:33-Halbzeitstand.

Im Gegensatz zu den bisherigen Spielen der Teams konnte Hagen diesmal den Schwung aus der Halbzeitpause mitnehmen. Unter anderem acht schnelle Punkte von Siler Schneider sorgten dafür, dass sich die Gastgeber absetzen konnten und Knights-Coach Igor Perovic schon früh zu zwei Auszeiten greifen musste (52:39 – 25. Minute). Mit Beginn des Schlussabschnitts war der Vorsprung bereits auf 16 Zähler gewachsen und mit zunehmender Spieldauer wurde deutlich, dass der kleinen Kirchheimer Rotation die Kräfte für eine Aufholjagd fehlten. 91:66 war letztendlich der deutliche Endstand.

Damit zieht Phoenix Hagen in das Halbfinale der Playoffs ein. Dort geht es nun gegen die PS Karlsruhe LIONS, die sich in ihrer Serie überraschend gegen den Hauptrundenzweiten JobStairs GIESSEN 46ers durchsetzten. Für die Bozic Estriche Knights Kirchheim ist die Saison nun beendet.

Foto: Jörg Laube

Vorbericht ProA Viertelfinale Spiel 5

12.05.2024 16:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Viermal standen sich Phoenix Hagen und die Bozic Estriche Knights Kirchheim im Playoffviertelfinale bislang gegenüber und viermal konnte sich das Auswärtsteam durchsetzen. Damit steht es nun 2:2 in der Serie. Am Sonntag wird im finalen fünften Spiel nun die Entscheidung fallen müssen, welches der beiden Teams in das Halbfinale einziehen wird.

Rein statistisch gesehen haben die Kirchheimer die besseren Karten, da das Spiel in Hagen stattfindet und es in dieser Serie bis jetzt eben nur Auswärtssiege gab. Coach Igor Perovic kann auf eine kleine, aber qualitativ hochwertige Rotation zurückgreifen, die nicht nur den Top Scorer der Hauptrunde Michael Flowers (18,8 Punkte pro Playoffspiel), sondern auch feste Größen wie Michael Miller (18,3 Punkte, 6,5 Rebounds) und Nick Muszynski (12,3 Punkte, 6,5 Rebounds) beinhaltet. Generell gilt: Treffen die Knights ihre Dreier hochprozentig, sind sie quasi nicht zu stoppen. Das zeigte vor allem Spiel drei, in dem die Kirchheimer 97 Punkte erzielten und damit den Hagenern die höchste Heimniederlage der gesamten Saison zufügten.

Phoenix Hagen dagegen möchte endlich den ersten Heimsieg der Serie erringen. Und eigentlich ist das Team von Chris Harris auch sehr heimstark, nimmt man die Playoffs aus, gab es nur zwei Niederlagen in der Ischelandhalle. Um nun Kirchheim zu schlagen, könnten die Rebounds ein entscheidender Faktor werden. In Spiel vier gelang es Phoenix gleich 57 Abpraller zu sichern, gerade die 23 Offensivrebounds sorgten für zahlreiche zweite Wurfchancen, sodass die ausbaufähigen Wurfquoten nicht zu sehr ins Gewicht fielen. Vor allem Devonte McCall (13), Naz Bohannon (14) und Lennart Boner (8) griffen sich viele Abpraller.

Eines ist schon vor Tip-Off klar: Der Sieger des Spiels wird in das Halbfinale einziehen und dort auf die PS Karlsruhe LIONS treffen, die sich überraschend mit 3:1 gegen die JobStairs GIESSEN 46ers durchsetzten.

Foto: Nina Sander

Nachberichte ProA Viertelfinale Spiel 4

10.05.2024 19:30 Uhr Medipolis SC Jena vs. FRAPORT SKYLINERS 64:78

Die FRAPORT SKYLINERS sind mit einem Auswärtssieg in das Halbfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eingezogen. Bei Medipolis SC Jena gab es ein 64:78.

Die SKYLINERS waren es auch, die den besseren Start in die Begegnung erwischten. Früh stand es 2:10 aus Sicht der Jenaer (4. Minute) und auch nach der folgenden Auszeit blieben die Frankfurter das stärkere Team. Zur Mitte des ersten Viertels wuchs der Abstand auf 3:17, erst dann schafften es die Gastgeber etwas ins Spiel zu finden und verkürzten zum Ende des Abschnitts auf 19:27. Dieser Aufwärtstrend setzte sich auch im zweiten Viertel fort, unter anderem dank Blake Francis, der alleine in diesem Abschnitt zehn Punkte beisteuerte. So ging es fast ausgeglichen mit 39:40 in die Pause.

Aus dieser kamen dann die Frankfurter besser. Zwar konnte sich Jena zunächst die Führung erarbeiten, doch ein zwischenzeitlicher 18:0-Lauf der SKYLINERS brachte das Team von Denis Wucherer wieder deutlich in Front. Mit einem zweistelligen Vorsprung ging es in das letzte Viertel, in dem die Gäste nicht mehr viel zuließen und dank zweier Dreier von Cameron Henry und dem überragenden Aiden Warnholtz (21 Punkte, 4/4 Dreier) den Auswärtssieg sicherten.

Damit ziehen die FRAPORT SKYLINERS in das Halbfinale ein, wo nun der Ligaprimus aus Trier wartet. Für Medipolis SC Jena ist die Saison nun mit dem Playoffaus beendet.


10.05.2024 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. JobStairs GIESSEN 46ers 87:86

Spiel vier der Playoffserie zwischen den PS Karlsruhe LIONS und den JobStairs GIESSEN 46ers endete in einem Herzschlagfinale. Am Ende konnten die LIONS knapp mit 87:86 den Heimsieg feiern und gewinnen damit die Viertelfinalserie mit 3:1.

Bereits zum Start waren die Gastgeber besser in der Partie und lagen schnell mit 6:0 in Führung (2. Minute). Doch die 46ers fanden gute Antworten darauf und legten einen 13:2-Lauf hin, der die Gäste in Front brachte. Mit 18:20 ging es in das zweite Viertel, das dann die Gießener dominierten. 29 Punkte erzielte das Team von Coach Ignjatovic in diesem Abschnitt und erarbeitete sich so eine zweistellige Führung zur Halbzeitpause (35:49).

Der dritte Abschnitt verlief dann konträr dazu. Nun waren es die Karlsruher, die 29 Punkte in einem Viertel auflegten, vor allem dank fünf getroffener Dreier. So kamen die LIONS auf zwei Punkte heran, ehe zum Viertelende Krajcovic und Wilson trafen und die Gäste wieder auf sechs Punkte distanzierten (64:70). Im Schlussabschnitt blieben die 46ers konstant in Front, allerdings ohne sich entscheidend abzusetzen. So blieb das Spiel weiter offen und spitzte sich in den letzten Minuten immer weiter zu. Bakary Dibba erzielte in den letzten beiden Minuten gleich neun Punkte, mit den letzten beiden davon brachte er die Karlsruher erstmals wieder in Führung. Gießen hatte in Person von Duane Wilson noch die Chance auf den Sieg, doch sein Wurf traf nur den Ring, sodass es beim hauchzarten 87:86 für die LIONS blieb.

Durch diesen Sieg ziehen die PS Karlsruhe LIONS überraschend in das Playoffhalbfinale ein, wo es dann gegen Hagen oder Kirchheim gehen wird. Die JobStairs GIESSEN 46ers sind mit der Niederlage nun ausgeschieden.


10.05.2024 20:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Phoenix Hagen 68:76

Viertes Spiel, vierter Auswärtssieg! So lässt sich die bisherige Serie zwischen Phoenix Hagen und den Bozic Estriche Knights Kirchheim zusammenfassen. Nachdem die Knights mit 2:1 nach Siegen in Führung lagen, schaffte Hagen erneut den Ausgleich mit einem 68:76-Erfolg in Kirchheim.

Ähnlich wie schon im zweiten Spiel der Serie, gelangen zunächst auf beiden Seiten nur wenige offensive Akzente. 9:9 stand es nach mehr als sechs Minuten, erst dann konnten die Gastgeber etwas mehr zu ihrem Spiel finden und sich zum Viertelende zumindest leicht absetzen (18:13). Im zweiten Viertel waren dann die Gäste aus Westfalen griffiger. Zwar konnte sich Kirchheim durch einen Dreier von Michael Flowers auf zehn Punkte absetzen, doch ein persönlicher 7:0-Lauf von Kristofer Krause brachte Hagen wieder heran (27:24 – 14. Minute). Bis zur Pause blieb das Spiel eng, Kirchheim nahm eine knappe Führung mit in die Kabine (38:36).

Auch in Viertel Nummer drei setzte sich das enge, umkämpfte Spiel fort. Mit 53:52 ging es dann in den Schlussabschnitt, in dem die Hagener, wie schon in Spiel zwei, die bessere Mannschaft waren. Mit 15:24 gewannen sie das Viertel und damit auch das Spiel. Ausschlaggebend waren vor allem die Rebounds, von denen sich die Gäste gleich 57 Stück, davon 23 offensiv, sicherten und so auf viele zweite Wurfchancen kamen.

Damit steht es nun 2:2 in der Serie, das letzte Spiel am Sonntag in Hagen wird also die Entscheidung bringen müssen.

Foto: Achim Kunetka

Vorberichte ProA Viertelfinale Spiel 4

10.05.2024 19:30 Uhr Medipolis SC Jena vs. FRAPORT SKYLINERS

In Jena steht am Freitagabend das vierte Spiel der Viertelfinalserie zwischen Medipolis SC Jena und den FRAPORT SKYLINERS an. Die Ausgangslage ist eindeutig: Die SKYLINERS stehen bei einem Sieg im Halbfinale, Jena muss gewinnen, um das Aus zu verhindern.

Bislang konnten jeweils die Heimteams ihre Spiele gewinnen, dadurch steht es also 2:1 für die Frankfurter. Das Team von Denis Wucherer kommt vor allem über eine starke Defensive, in Spiel drei am Mittwochabend ließen sie sogar nur 63 Jenaer Punkte zu. Zudem erzwangen sie deutlich mehr gegnerische Turnover, 11:22 war hier das Verhältnis im letzten Spiel. Ein Vorteil ist auch der breite Kader, den die SKYLINERS aufbieten können. Zehn Spieler standen am Mittwoch mindestens zehn Minuten auf dem Feld, bei Jena waren es dank kleinerer Rotation nur sieben, von denen gleich vier 30 Minuten oder länger spielen mussten.

Dennoch kann auch Jena motiviert in das Spiel gehen, schließlich wurde das letzte Heimspiel gegen Frankfurt knapp gewonnen. Besonders Amir Hinton scheint in den Playoffs angekommen zu sein. Nach einer punktelosen Performance in Spiel eins legte der Guard in den beiden folgenden Partien im Schnitt 20,0 Zähler auf und sammelte 7,5 Rebounds. Neben ihm kommt es auch insgesamt auf die Dreierquote der Mannschaft von Björn Harmsen an. Das in der Hauptrunde zweitstärkste Team der Liga traf besonders in Spiel drei mit 19% stark unterdurchschnittlich.

Gelingt es den SKYLINERS den dritten Sieg einzufahren, stehen sie im Halbfinale, wo die RÖMERSTROM Gladiators Trier warten. Gewinnt Medipolis SC Jena, kommt es zum entscheidenden fünften Spiel in Frankfurt.


10.05.2024 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. JobStairs GIESSEN 46ers

Die PS Karlsruhe LIONS haben am Freitagabend ein Matchballspiel. Zu Gast sind ein weiteres Mal die JobStairs GIESSEN 46ers, die ihrerseits gewinnen wollen, um in den Playoffs nicht vorzeitig die Segel streichen zu müssen.

Etwas überraschend haben die LIONS am Mittwoch in Gießen gewonnen und sich so ihre gute Ausgangslage erspielt. Das mit 41:31 gewonnene Reboundduell und die hohe Quote aus dem Zweipunktbereich (78%) sorgten dafür, dass die Karlsruher trotz 18 Ballverlusten das Spiel gewinnen konnten. Gleich fünf Akteure punkteten dabei zweistellig, und das obwohl der bisherige Playoff-Top Scorer der LIONS, Victor Bailey, mit nur vier Zählern einen ruhigen Abend erwischte.

Die Gießener stehen dagegen mit dem Rücken zur Wand und müssen in Karlsruhe gewinnen, um ein entscheidendes fünftes Spiel in Gießen zu erzwingen. Coach Ignjatovic gibt sich kämpferisch: „Ich kann versprechen, dass wir alles geben werden. Noch sind 40 Minuten zu gehen, noch ist überhaupt nichts beendet.“ Offensiv liegt dabei wohl die größte Last auf Robin Benzing, der in den Playoffs bislang im Schnitt 20,0 Punkte pro Partie auflegte.

Schaffen es die Gießener den Auswärtssieg zu holen, geht es am Sonntag in Spiel fünf in Gießen um alles. Gewinnen die PS Karlsruhe LIONS, ziehen sie ins Halbfinale ein, wo es dann gegen Kirchheim oder Hagen gehen würde.


10.05.2024 20:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Phoenix Hagen

Zwischen den Bozic Estriche Knights Kirchheim und Phoenix Hagen gab es bislang nur Auswärtssiege. Die Kirchheimer haben dadurch nun die Chance, mit dem ersten Heimsieg die Serie zu entscheiden und den Halbfinaleinzug perfekt zu machen.

In den ersten beiden Spielen konnten sich die Knights offensiv vor allem auf drei Hauptakteure verlassen. Michael Flowers (20,3 Punkte pro Playoffspiel), Michael Miller (17,7 Punkte, 6,7 Assists) und Nick Muszyinski (13,3 Punkte, 6,7 Rebounds) waren die wichtigsten Spieler und sorgten damit für die starken Kirchheimer Auftritte. Doch dass das Team von Igor Perovic aus mehr als diesen Dreien besteht, bewies es am Dienstagabend in Spiel drei der Serie. Jonas Niedermanner und Demetrius Ward legten 27 bzw. 22 Punkte auf und hatten vor allem an der Dreierlinie ein gutes Händchen.

Phoenix Hagen liegt nun mit 1:2 zurück und ist damit zum Siegen verdammt. Wichtig wird dabei vor allem die Defensive werden. In Spiel drei ließen die Hagener 97 Kirchheimer Punkte zu, fast 30 Zähler mehr als beim Auswärtssieg zwei Tage zuvor. Gerade die zahlreichen offenen Dreier, die die Knights mit 52%-Quote auch gut trafen, wurden zum Problem für Phoenix. Aber auch offensiv müssen die Hagener einen Gang hochschalten, das eigentlich zweitstärkste Offensivteam der Liga blieb in allen drei Spielen unter der 80-Punkte-Marke.

Holen sich die Kirchheimer den Heimsieg, ziehen sie in das Halbfinale ein. Dort würde es dann gegen die JobStairs GIESSEN 46ers oder die PS Karlsruhe LIONS gehen. Holt Phoenix den nächsten Auswärtssieg, steigt am Sonntag in Hagen das alles entscheidende „Do-or-Die“-Spiel.

Foto: Dmitrij Zibart

Nachberichte ProA Viertelfinale Spiel 3

07.05.2024 19:30 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. Uni Baskets Münster 88:75

Als erstes Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA haben sich die RÖMERSTROM Gladiators Trier den Einzug in das Halbfinale der Playoffs gesichert. Vor heimischer Kulisse setzten sich die Trierer im dritten Playoffspiel gegen die Uni Baskets Münster durch.

Schon in das erste Viertel starteten die Gastgeber besser. Vor allem JJ Mann und Moritz Krimmer drückten dem Spiel früh ihren Stempel auf und sorgten gemeinsam für die ersten 16 Zähler der Trierer. Nach etwas weniger als sechs Minuten stand zum ersten Mal eine zweistellige Führung auf der Anzeigetafel (18:8). Münster reagierte mit einer Auszeit, in der Folge pendelte sich der Trierer Vorsprung aber konstant um die Zehn-Punkte-Marke ein. Mit 49:38 ging es in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel setzten sich die Gladiators weiter ab. Erneut waren es Krimmer und Mann, die mit zusammengenommen 19 Punkten in diesem Abschnitt die Trierer Offensive trugen. Am Ende sollten beide die 20-Punkte-Marke knacken, für Krimmer waren es 22 Zähler, Mann kam auf 21. So war das Spiel mit dem 78:59 zum Viertelende schon vorentschieden. Im letzten Viertel waren die Uni Baskets dann nochmal etwas besser, die letzten Münsteraner Punkte der Saison erzielte Youngster Lukas Ehrich mit seinem ersten ProA-Dreier. Der Endstand in Trier war schließlich 88:75.

Damit ziehen die RÖMERSTROM Gladiators Trier in das Halbfinale ein, wo sie auf die FRAPORT SKYLINERS oder Medipolis SC Jena treffen. Für die Uni Baskets Münster ist die Saison nach der ersten Playoffteilnahme der Vereinsgeschichte nun beendet.


07.05.2024 19:30 Uhr Phoenix Hagen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 78:97

Drittes Spiel, dritter Auswärtssieg! Das ist die Bilanz in der Playoffserie zwischen Phoenix Hagen und den Bozic Estriche Knights Kirchheim. Das dritte Spiel am Dienstag ging dabei sogar deutlich an die Kirchheimer, 78:97 war der Endstand in Hagen.

Wie schon in den beiden vorherigen Aufeinandertreffen erwischten die Knights den besseren Start. Die Kirchheimer legten einen 15:6-Lauf hin, der zur ersten Hagener Auszeit führte. Aus dieser kamen die Gastgeber dann verbessert und schoben sich, angeführt von Kapitän Dennis Nawrocki, immer näher heran. In das zweite Viertel ging es mit 15:19. Hier waren die Hagener offensivstark und erzielten 29 Punkte, bei starken Quoten aus dem Feld. So übernahm Phoenix die Führung, die zur Halbzeitpause auf 44:38 ausgebaut wurde.

Nach der Pause glich Kirchheim über zwei schnelle Dreier aus, doch Hagen konterte mit einem 10:0-Lauf, der Knights-Coach Igor Perovic zur Auszeit zwang. Er fand die richtigen Worte und so kamen die Gäste wieder heran, sodass es mit einem ausgeglichenen 65:65 in den Schlussabschnitt ging. Dieser wurde dann zu einer offensiven Show der Kirchheimer. Mit 13:32 gewannen die Teckstädter das letzte Viertel, vor allem Jonas Niedermanner und Demetrius Ward waren nicht zu stoppen. Niedermanner traf dabei sieben seiner zehn Dreierversuche, kam insgesamt auf 27 Punkte und wurde damit Top Scorer.

Mit diesem deutlichen Auswärtssieg haben sich die Knights nun ein Matchballspiel vor heimischer Kulisse erarbeitet. Am Freitag gibt es also nun die Möglichkeit für die Kirchheimer den Halbfinaleinzug perfekt zu machen. Sorgt Phoenix Hagen dann für den vierten Auswärtssieg, kommt es zu einem entscheidenden Spiel fünf in Hagen.


08.05.2024 19:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. Medipolis SC Jena 74:63

Die FRAPORT SKYLINERS sichern sich den Matchball in der Serie gegen Medipolis SC Jena. In der Süwag Energie Arena gewannen die Frankfurter am Mittwochabend mit 74:63 und stellten damit auf 2:1.

Das erste Viertel gestaltete sich ausgeglichen. Für Jena eröffnete Rasheed Moore, Justin Onyejiaka antwortete per Dunk. Auch in der Folge wechselten sich beide Teams mit erfolgreichen Würfen ab, das erste Viertel endete mit 18:16. Im zweiten Viertel konnten sich die Gastgeber durch einen 9:0-Lauf erstmals zweistellig absetzen (32:21 – 17. Minute). Kurz vor Ende der ersten Hälfte war der Vorsprung auf 16 Zähler gewachsen, ehe Vuk Radojicic per Dreier den Halbzeitstand von 45:32 herstellte.

Nach der Pause waren es dann die Jenaer, die das Heft des Handelns in die Hand nahmen. Mit einem 14:0-Lauf kam das Team von Björn Harmsen wieder auf zwei Zähler heran (48:46 – 25. Minute). Doch das restliche dritte Viertel über gelangen den Gästen dann nur noch zwei Punkte, sodass sich die SKYLINERS zum Viertelende wieder etwas absetzen konnten (55:48). Über starke Verteidigung hielten die Gastgeber dann auch im Schlussabschnitt den Vorsprung, am Ende sorgte Booker Coplin mit zwei Dreiern in der Crunchtime für die endgültige Entscheidung.

Somit können die FRAPORT SKYLINERS am Freitag in Jena den Halbfinaleinzug klar machen, Jena dagegen muss gewinnen, um ein entscheidendes fünftes Spiel zu erzwingen.


08.05.2024 19:30 Uhr JobStairs GIESSEN 46ers vs. PS Karlsruhe LIONS 79:87

Die PS Karlsruhe LIONS klauen Spiel drei in Gießen! Mit 79:87 setzten sich die Karlsruher auswärts durch und stehen nun vor einem Matchballspiel vor heimischer Kulisse.

Zu Beginn waren zunächst die JobStairs GIESSEN 46ers offensivstärker. Simon Krajcovic sorgte per Dreier schon nach vier gespielten Minuten für das 14:8. Die LIONS hielten in dieser Phase vor allem aus dem Zweierbereich dagegen und drehten so die Partie zum Viertelende zum 20:23. Doch die 46ers starteten im zweiten Viertel einen 11:0-Lauf, der die erste zweistellige Führung der Partie brachte (38:28 – 16. Minute). Mit 44:39 ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Aus dieser kamen die Gäste besser und holten sich über einen 11:2-Lauf die Führung zurück. In den Schlussabschnitt nahmen die LIONS so eine Fünf-Punkte-Führung mit, die sie direkt in kurzer Zeit auf 15 Zähler ausbauten (61:76 – 33. Minute). Die 46ers gaben sich aber noch nicht komplett auf, Simon Krajcovic ließ gleich drei Dreier einschweben, die Gießen nochmal auf sieben Punkte heranbrachten. Am Ende reichte es aber nicht zum Führungswechsel, sodass die PSK LIONS mit 79:87 gewinnen konnten.

Dadurch steht es in der Serie 1:2 für die LIONS, die nun am Freitagabend in der Lina-Radke-Halle den Halbfinaleinzug perfekt machen könnten. Die 46ers sind nun zum Siegen verdammt, wenn sie nicht ausscheiden wollen.

Foto: Jörg Laube

Ty Cockfield – Erster Neuzugang bei den EPG Baskets Koblenz

Der 28- jährige Ty Cockfield, ein scorender Point Guard, wird in der kommenden Saison den Backcourt der EPG Baskets Koblenz verstärken. Am College spielte der dynamische Guard für Arkansas State und war dort mit 22,4 Punkten der erfolgreichste Scorer der gesamten Sun Belt Conference. Seine ersten Profi-Erfahrungen sammelte Cockfield in Österreich, ehe er in den Kosovo wechselte und dort für das Spitzenteam aus Trepca spielte. Dort wurde er mit seinem Team Pokalsieger und Vizemeister und legte mit 15 Punkten und jeweils knapp 4 Rebounds starke Zahlen auf. In der abgelaufenen Saison spielte der aus Gainesville stammende Cockfield erneut im Kosovo, dieses Mal für das Team aus Prizreni. Mit 18,2 Punkten und 4,8 Assists gehörte Cockfield zu den auffälligsten Spielern der Liga und konnte zudem mit starken Wurfquoten überzeugen (56 % 2er, 42,5 % 3er und 81,5 % Freiwürfe).

„Bereits im November vergangenen Jahres stand Ty ganz oben auf unserer Wunschliste. Leider kam der Wechsel nicht zu Stande, da sein damaliger Arbeitgeber in der finalen Phase dann doch die Freigabe verweigerte. Ich habe in der Folge immer Kontakt zu Ty gehalten und wir konnten mit ihm und seinem neuen Agenten schnell Einigkeit über einen Wechsel zur neuen Saison erzielen. Ich bin mir sicher, dass er mit seiner Spielweise und seiner positiven Einstellung das Koblenzer Publikum begeistern wird“, so Thomas Klein.

Auch Head Coach Marco van den Berg freut sich auf den Neuzugang: „Mit Ty erhalten wir einen Scorer mit Winner-Mentalität, der zudem ein knallharter on-ball-Verteidiger ist. Er ist ein harter Arbeiter, der immer weiter daran arbeitet, der beste Spieler zu werden, der er sein kann. Er wird sich schnell in die Herzen der Fans spielen und hat das absolute Potenzial, dort bleibende Erinnerungen zu hinterlassen. Ty ist eine von mehreren Verstärkungen, die der Mannschaft ein neues Gesicht geben soll: harte Männer, die nie aufgeben.“

„Ich bin für immer dankbar für diese Möglichkeit und freue mich darauf, mit meinen neuen Teamkollegen noch mehr Leidenschaft und Begeisterung in die Arena und die Stadt zu bringen. Meine kurze Zeit in Koblenz, um u.a. das Spiel gegen Bayreuth in der Arena zu sehen, war eine tolle Erfahrung und alle, die ich getroffen habe, haben mir das Gefühl gegeben, zu Hause zu sein. Ich bin auch Thomas und Coach Marco dankbar, dass sie während des gesamten Prozesses an mich geglaubt haben und so professionell waren, was mir die Entscheidung für den Wechsel nach Koblenz leicht gemacht hat. Ich freue mich riesig darauf, wieder nach Koblenz zu kommen, um eine Bindung zu meinen neuen Teammates aufzubauen und kann nur versprechen, mein Herz auf dem Platz zu lassen und jeden Abend für meine Teamkollegen und die Stadt Koblenz zu kämpfen. Dies wird eine spannende Saison und ich freue mich darauf, diese Aufgabe anzugehen. Koblenz, wir sehen uns bald!“, so der erste Koblenzer Neuzugang.

Quelle: EPG Baskets Koblenz

Jack Kayil verlässt RASTA Vechta II

Seine Chance, sich erstmals in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zu zeigen, hat Jack Kayil in dieser Saison in jedem Fall genutzt. Der im Januar 18 Jahre alt gewordene Guard überzeugte in RASTA Vechtas Farmteam genauso wie in der U19 der YOUNG RASTA DRAGONS in der Nachwuchs Basketball Bundesliga. So empfahl sich der gebürtige Berliner nicht nur für easyCredit Basketball Bundesliga-Spielzeit in der kommenden RASTA-Saison, sondern rief auch Interesse in Europa hervor.

Und so heißt der neue Klub Jack Kayils BC MEGA MIS, ist in der serbischen Hauptstadt Belgrad beheimatet und brachte schon Talente in die NBA. Unter anderem der heutige Superstar Nikola Jokic (NBA-Champion 2023, NBA-MVP 2022 und 2023) durchlief das Mega-Programm und empfahl sich so für die NBA.

„Jack hat sich hier sehr gut weiterentwickelt. Das zeigt auch, wie gut unsere Coaches bei RASTA mit ihm arbeiten und dass es eine sehr gute Entscheidung war, mit dem Farmteam in der ProA anzutreten, was für alle Talente hier förderlich ist. Jack hätte bei uns eine klare Perspektive für die kommende Saison gehabt. Wir haben ihn eindeutig mit RASTA in der easyCredit Basketball Bundesliga gesehen. Aber er entscheidet sich für einen anderen Weg und für diesen wünschen wir ihm selbstverständlich alles Gute“, so RASTAs Sportdirektor Gerrit Kersten-Thiele.

In RASTAs Farmteam mit Head Coach Hendrik Gruhn, das als Aufsteiger souverän den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA erreichte, kam Kayil in 30 Spielen zum Einsatz, stand dabei 21:33 Minuten auf dem Parkett. Seine 10.5 Punkte, 2.8 Assists sowie 2.1 Rebounds und 1.0 Steals waren ebenso ein Bewerbungsschreiben wie seine 18.3 Punkte und 3.3 Assists plus 3.5 Steals in der Nachwuchs Basketball Bundesliga. Mit den YOUNG RASTA DRAGONS zog der Junioren-Nationalspieler, der an Ostern mit der deutschen U18 Platz 3 beim berühmten Albert-Schweitzer-Turnier erreicht hatte, gestern ins RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 (11./12. Mai) ein.

„Natürlich musste ich mich im Sommer, als ich hierher gezogen bin, erst einmal umstellen. Nicht mehr Zuhause zu wohnen, sondern auf eigene Beinen zu stehe, ist halt was anderes. Aber ich denke, das hat ganz geklappt. Und abseits davon ist auch mein Spiel in diesem Jahr erwachsener geworden. Ich habe mich deutlich verbessert, habe mich an das höhere Tempo und die bessere Gegner gewöhnt. Alles in allem bin ich mit der Situation ziemlich gut klargekommen, würde ich sagen“, so Kayil.

Und tatsächlich jagt bei Jack Kayil in dieser Saison ein Highlight das nächste. Mitte Februar nahm der Guard als eines von 40 Talenten aus der ganzen Welt am Basketball Without Borders Global Camp, organisiert von der NBA und der FIBA, in Indianapolis teil und spielte zum bereits zweiten Mal beim adidas Next Generation Tournament der Turkish Airlines EuroLeague mit.

„Der Fokus in dieser Saison lag komplett auf Basketball. Ich bin froh, dass ich die Entscheidung getroffen habe, nach Vechta zu kommen, wo es mir sehr gefällt. Es ist eine sehr gute Erfahrung, die mir viel bedeutet. In den nächsten zwei Wochen geht es jetzt zu 100 Prozent darum, die Meisterschaft mit den YOUNG RASTA DRAGONS zu gewinnen. Darauf liegt alle Konzentration, denn ich möchte dieses Jahr in Vechta unbedingt mit diesem Erfolg beenden“, so Jack Kayil.

Nach dem Finalwochenende in Berlin verlässt der Guard dann Vechta und zieht nach Serbien, wofür BC MEGA MIS eine Ablöse zahlt – über die beide Seiten wie üblich Stillschweigen vereinbart haben. „Der Klub ist sehr bekannt dafür, Spieler individuell noch besser zu machen und auf das nächste Level, also das der NBA, zu bringen. Mega bietet auch eine gute Plattform, was man ja schon daran sieht, wie viele Spieler von dort es schon geschafft haben, im NBA-Draft gezogen zu werden“, so der 18-Jährige, der nun bald für BC MEGA MIS u.a. in der Admirale ABA League auflaufen wird.

Quelle: RASTA Vechta II/Christian Becker

Vorberichte ProA Viertelfinale Spiel 3

07.05.2024 19:30 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. Uni Baskets Münster

Matchball für die RÖMERSTROM Gladiators Trier. Mit einem Heimsieg gegen die Uni Baskets Münster können die Trierer als erstes Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA den Einzug in das Halbfinale sichern.

Die bisherigen beiden Spiele in der Playoffserie gingen deutlich an die Gladiators, die als Hauptrundenmeister ohnehin als großer Favorit gestartet waren. Zum Auftakt gab es ein 85:69 vor heimischer Kulisse, ehe man am Sonntag in Münster ebenfalls mit 16 Punkten Differenz gewann (74:90). Verlassen konnte sich Coach Don Beck dabei vor allem auf Jordan Barnes, der in beiden Spielen 17 Punkte auflegte und dazu noch im Schnitt 5,5 Assists verteilte. Auch Moritz Krimmer wusste bisher zu überzeugen, in Spiel zwei war er mit 23 Punkten und sieben Rebounds der überragende Mann.

Auf der anderen Seite geht es für die Uni Baskets Münster darum, sich mit einem Sieg ein weiteres Heimspiel zu erkämpfen. Dazu brauchen die Münsteraner vor allem bessere Dreierquoten, in den bisherigen beiden Spielen fielen jeweils nur 28% der Würfe von Downtown. Zudem waren die Uni Baskets auch beim Rebounding in beiden Spielen unterlegen. In Spiel eins sicherten sich die Trierer gleich 17 Abpraller mehr. Eine weitere schlechte Nachricht: Coach Götz Rohdewald muss voraussichtlich auf Nathan Scott verzichten, der sich im zweiten Spiel am Knie verletzte.


07.05.2024 19:30 Uhr Phoenix Hagen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Am Dienstagabend steht das dritte Spiel von Phoenix Hagen und den Bozic Estriche Knights Kirchheim an. Bisher steht es in der Playoffserie 1:1, nachdem sich beide Teams jeweils einen Auswärtssieg sichern konnten.

Die Hagener können mit etwas mehr Schwung in die Partie gehen, schließlich konnten sie das letzte Duell in Kirchheim knapp gewinnen (68:72). Entscheidend war dabei vor allem das defensivstarke Schlussviertel, in dem die „Feuervögel“ nur neun Kirchheimer Zähler zuließen. Auch die Freiwurfquote wurde deutlich verbessert. Nachdem in Spiel eins nur die Hälfte aller Freiwürfe den Weg in den Korb fand, waren es nun 92%. Wichtigster Mann im Team von Chris Harris war in beiden Partien Naz Bohannon, der jeweils ein Double Double auflegte.

Die Kirchheimer dagegen wollen sich nun den nächsten Auswärtssieg sichern. Bislang zeigten die Knights vor allem, dass sie stark in die Spiele starten können. In Spiel eins begann das Team von Igor Perovic mit einem 17:6-Lauf, in Spiel zwei war es ein 15:6. Statistisch angeführt werden die Ritter von Top Scorer Michael Flowers (22,5 Punkte, 8,5 Rebounds pro Playoffspiel), Michael Miller (20,5 Punkte, 6,5 Assists, 6,0 Rebounds) und Nick Muszynski (14,0 Punkte, 9,0 Rebounds).


08.05.2024 19:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. Medipolis SC Jena

Jeweils einen Heimsieg gab es für die FRAPORT SKYLINERS und Medipolis SC Jena in der Viertelfinalserie. Somit steht es vor dem dritten Spiel am Mittwoch 1:1 zwischen den Teams.

Die FRAPORT SKYLINERS bauen vor allem auf die Defense als Schlüssel zum Spiel. Im Durchschnitt hielten sie die Jenaer in den bisherigen beiden Spielen neun Punkte unter ihrem Saisonschnitt. Entsprechend konstatiert Coach Denis Wucherer: „Die Defense war in beiden Viertelfinalspielen da und hat uns auch in Spiel zwei grundsätzlich in die Lage gebracht gewinnen zu können – das werden wir am Mittwoch besser machen.“ Zudem wollen die Frankfurter mehr die Zone attackieren, um an die Freiwurflinie zu kommen. Das war in Spiel zwei eine der Schwächen: Jena zog gleich 20 Freiwürfe mehr als die SKYLINERS.

Medipolis SC Jena möchte sich mit einem Auswärtssieg in Frankfurt ein Matchballspiel vor heimischer Kulisse erspielen. Ein wichtiger Faktor im Team von Björn Harmsen könnte dafür Amir Hinton werden. Der Guard hatte zunächst ein glückloses Spiel eins, ehe er im zweiten Spiel zum Matchwinner avancierte und 19 Punkte und 6 Rebounds beisteuerte. Abgesehen davon wird es auch darauf ankommen, die Kräfte gut einzuteilen: In Spiel zwei standen gleich vier Jenaer Spieler deutlich über 30 Minuten auf dem Feld, während bei den SKYLINERS nur ein Spieler diese Marke erreichte.


08.05.2024 19:30 Uhr JobStairs GIESSEN 46ers vs. PS Karlsruhe LIONS

Auch die Playoffserie zwischen den JobStairs GIESSEN 46ers und den PS Karlsruhe LIONS steht unentschieden, nachdem beide Teams ihre Heimspiele erfolgreich gestalten konnten. In der Sporthalle Gießen-Ost gab es ein klares 111:84 für die 46ers, in der Lina-Radke-Halle waren die LIONS mit 98:82 das bessere Team.

Die JobStairs GIESSEN 46ers wollen jetzt vor heimischer Kulisse also wieder an Spiel eins anknüpfen. Dort gelang dem Team von Frenkie Ignjatovic fast alles, die Wurfquoten waren sehr überzeugend, unter anderem 65% aus dem Zweierbereich und 96% von der Freiwurflinie. Maßgeblichen Anteil daran hatte Robin Benzing, der als einer der wenigen Gießener auch im zweiten Spiel in Playoff-Form war. Im Durchschnitt legte er in beiden Spielen 22,5 Punkte auf und traf starke 70% seiner Dreier.

Sein Karlsruher Pendant ist Victor Bailey. Der US-Guard legte im Schnitt 24,0 Punkte pro Spiel auf und überzeugt ebenfalls mit seinen guten Wurfquoten (85,7% Zweier, 61,5% Dreier, 92,3% Freiwürfe in den Playoffs). Zudem wird es für die LIONS darum gehen, sich mehr Rebounds zu erarbeiten. In Spiel eins sammelten die Gießener gleich 23 Abpraller mehr ein, auch in Spiel zwei landeten neun Rebounds mehr in den Händen der 46ers, als bei den Karlsruhern.

Foto: Lisa Löwe

Nachberichte ProA Viertelfinale Spiel 2

05.05.2024 16:30 Uhr Medipolis SC Jena vs. FRAPORT SKYLINERS 77:76

Mit einem knappen Heimsieg gleicht Medipolis SC Jena die Playoffserie im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA aus. Gegen die FRAPORT SKYLINERS gab es ein 77:76.

Vor 2.611 Fans entwickelte sich im ersten Viertel zunächst ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Führung mehrfach wechselte. Robin Lodders sorgte per Buzzer Beater für das 22:19, mit dem es in die erste Viertelpause ging. Auch im zweiten Viertel blieb die Partie eng, wobei stets die Gastgeber leicht vorne lagen. Kurz vor Ende des Abschnitts war Jena etwas deutlicher in Führung (47:39 – 20. Minute), die SKYLINERS verkürzten in der Folge aber zumindest auf sechs Punkte Rückstand (47:41).

Nach dem Seitenwechsel konnte sich Medipolis SC Jena, nach einem Dreier von Rasheed Moore, erstmals zweistellig absetzen (59:48 – 24. Minute). Mit 67:59 ging es dann in den Schlussabschnitt, in dem die SKYLINERS wieder herankamen. Jena erzielte nur zehn Zähler in diesem Viertel und so konnte David Muenkat per Dreier für die Führung der Gäste sorgen (75:76 – 39. Minute). In der Folge gab es auf beiden Seiten einige Fehlwürfe, ehe Amir Hinton von der Freiwurflinie den Endstand von 77:76 herstellte. Die Frankfurter hatten in Person von Aiden Warnholtz noch die Chance, das Spiel mit dem letzten Wurf zu gewinnen, doch der Kanadier verfehlte knapp.

Somit steht es nun 1:1 in der Serie, es ist also alles wieder offen. Das dritte Spiel findet nun am Mittwoch wieder in Frankfurt statt.


05.05.2024 17:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Phoenix Hagen 68:72

In der Playoffserie zwischen Phoenix Hagen und den Bozic Estriche Knights Kirchheim gab es den zweiten Auswärtssieg. Nachdem die Kirchheimer das Auftaktmatch am Donnerstag in Hagen gewinnen konnten, glich nun Phoenix mit einem 68:72-Auswärtserfolg aus.

Die erste Hälfte weckte zunächst Erinnerungen an das erste Spiel der beiden Teams. Wieder waren es die Knights, die den besseren Start in die Partie erwischten. Nach nicht einmal fünf Minuten stand es 15:6 für die Gastgeber. Allerdings konterte Hagen nach einer Auszeit mit drei Dreiern in Folge und glich so zum 15:15 aus (7. Minute). Doch die Kirchheimer konnten sich erneut etwas absetzen, sodass es mit 26:18 in die erste Viertelpause ging. Das zweite Viertel dominierten dann die Gäste aus Hagen. Mit 12:27 gewannen sie diesen Abschnitt klar, unter anderem dank Naz Bohannon, der acht seiner 14 Punkte im zweiten Viertel erzielte. 38:45 stand es nach 20 Minuten.

In den dritten Abschnitt starteten dann die Gastgeber deutlich verbessert. Die Knights holten den Rückstand schnell auf und gingen durch Aleksa Bulajic wieder in Führung (51:50 – 26. Minute). Mit 59:57 ging es in das letzte Viertel. In diesem konnte sich das Team von Igor Perovic nochmal auf fünf Punkte absetzen, nachdem Nick Muszynski zum 68:63 traf (34. Minute). Doch dieser Treffer sollte der letzte im Spiel für Kirchheim sein. Die Gäste aus Hagen behielten in den letzten Minuten die Oberhand und beendeten die Partie mit einem 9:0-Lauf. So stand am Ende der 68:72-Auswärtssieg für die Hagener.

Dadurch geht es ausgeglichen zurück nach Westfalen, wo am Dienstagabend Spiel drei der Serie steigt.


05.05.2024 18:00 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. JobStairs GIESSEN 46ers 98:82

Ein deutlicher Heimsieg der PS Karlsruhe LIONS sorgt für den Ausgleich in der Viertelfinalserie der Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. In der Lina-Radke-Halle stand es am Ende 98:82.

Nach dem klaren Auftaktsieg in Gießen starteten die 46ers besser in die Partie. Mit zwei Treffern von Stefan Fundic in Folge, zogen die Gäste auf acht Punkte davon (8:16 – 7. Minute). Doch bis zum Ende des ersten Viertels war die Begegnung mit 20:22 wieder weitgehend ausgeglichen. Im zweiten Viertel holten sich die LIONS durch Victor Bailey die Führung zurück und schafften es im weiteren Verlauf das Momentum zu wahren. So konnten die Karlsruher eine 48:44-Führung mit in die Halbzeitpause nehmen.

In der Folge waren es die Gäste, die sich die Führung zurück eroberten und diese, in Person des starken Robin Benzing (27 Punkte), auf sechs Zähler ausbauten (55:61 – 27. Minute). Karlsruhe blieb aber cool und drehte die Partie erneut, 71:66 hieß es zum Ende des dritten Viertels. Der Schlussabschnitt gehörte dann den LIONS. Zwar kam Gießen in Minute 33 nochmal auf drei Punkte heran, allerdings beendeten die Karlsruher das Spiel mit einem 21:8-Lauf, der am Ende für das deutliche 98:82 sorgte.

Auch diese Serie steht damit ausgeglichen 1:1. Das nächste Spiel findet am Mittwoch wieder in Gießen statt.


05.05.2024 18:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier 74:90

Die RÖMERSTROM Gladiators Trier haben als einziges Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auch ihr zweites Playoffspiel gewinnen können. Bei den Uni Baskets Münster gelang den Trierern ein 74:90-Auswärtserfolg.

In der ausverkauften Halle Berg Fidel entwickelte sich zunächst ein offensiv harmloses erstes Viertel. Auf beiden Seiten hatten die Teams mit schwachen Wurfquoten zu kämpfen. Die Gastgeber trafen aber zumindest etwas besser, sodass nach sechs Minuten ein 14:8 auf der Anzeigetafel leuchtete. Den Schlusspunkt unter dieses erste Viertel setzte Hilmar Petursson per Dreipunktspiel zum 17:13. Danach waren es dann die Gäste von der Mosel, die zu ihrem Spiel fanden. Schnell stellten sie mit 17:18 die erste Führung her und konnten diese in der Folge auch etwas ausbauen. Mit 33:38 ging es in die Halbzeitpause.

Aus dieser kamen die Trierer sehr druckvoll, defensiv legten sie zu und offensiv gelang mit 34 Punkten ein gutes drittes Viertel. Angeführt von einem starken Moritz Krimmer (23 Punkte, 7 Rebounds) stieg der Vorsprung erst in den zweistelligen Bereich und erreichte schließlich zum Viertelende 16 Punkte (56:72). So reichte es den Gästen im letzten Abschnitt die Führung zu verwalten, am Ende stand der deutliche 74:90-Auswärtssieg.

Damit haben die Gladiators nun am Dienstag die Chance, vor heimischer Kulisse den dritten und damit entscheidenden Sieg zu holen und als erstes Team ins Halbfinale einzuziehen.

Foto: Achim Kunetka