Schlagwortarchiv für: ProA

Vorberichte ProA Halbfinale Spiel 2

18.05.2024 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Phoenix Hagen

Spiel zwei der Halbfinalserie zwischen den PS Karlsruhe LIONS und Phoenix Hagen steht an. Das erste Spiel ging am Donnerstagabend klar an die Karlsruher.

Mit 70:82 konnten die LIONS auswärts Spiel eins für sich entscheiden. Ein wichtiger Bestandteil des Karlsruher Spiels war dabei die starke Dreierquote. 43% ihrer Versuche von Downtown versenkten die Karlsruher, generell konnten die LIONS ihre Quote im Vergleich zur regulären Saison deutlich steigern. In der Hauptrunde traf das Team lediglich 32,3% der Würfe jenseits der 6,75 Meter, in den Playoffs sind es starke 41,2%, Bestwert unter den Playoffteilnehmern. Zudem kann Coach Scepanovic auch wieder auf Garai Zeeb zurückgreifen. Der Point Guard fiel aufgrund einer Schulterverletzung lange aus und stand pünktlich zum Halbfinale wieder zur Verfügung.

Die Gäste aus Hagen kommen mit der Niederlage nach Karlsruhe gereist, die Coach Harris als „die schlechteste Leistung der Saison“ bezeichnete. Gerade in der ersten Halbzeit waren die Hagener deutlich unterlegen, erst gegen Ende des Spiels konnten sie das Ergebnis etwas besser gestalten. Um nun die Partie in Karlsruhe zu gewinnen, müssen die „Feuervögel“ vor allem ihre einfachen Fehler abstellen, die in Spiel eins zu 16 Ballverlusten führten. Hoffnung gibt der bisherige Verlauf der Playoffs. Auch im Viertelfinale gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim verloren die Hagener das Auftaktspiel, gewannen aber sämtliche Auswärtspartien.


19.05.2024 16:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier

Am Sonntagnachmittag stehen sich zum zweiten Mal im Halbfinale die FRAPORT SKYLINERS und die RÖMERSTROM Gladiators Trier gegenüber. Das Auftaktduell der beiden Teams konnten die Frankfurter knapp mit 70:72 in Trier gewinnen.

Wichtigster Baustein für den Frankfurter Erfolg war die Defensive. Schon in der Hauptrunde ließen sie mit durchschnittlich 73,7 Punkten ligaweit die wenigsten Zähler zu. Trier hielten sie in Spiel eins sogar bei nur 70 Punkten, was den niedrigsten Wert darstellt, den die Gladiators je in einem Heimspiel in dieser Saison erzielten. Offensiv kann Coach Wucherer auf Aiden Warnholtz und Jacob Knauf bauen, die mit 12,6 bzw. 10,0 Punkten pro Partie in den Playoffs die besten Scorer der Frankfurter sind. Daneben sind die SKYLINERS breit aufgestellt, gleich fünf weitere Akteure erzielen durchschnittlich 8,6 oder mehr Punkte pro Begegnung.

Die Gladiators, bis zum ersten Spiel der Serie noch ungeschlagen in den Playoffs, wollen nun den 1:1-Ausgleich schaffen und damit den Heimvorteil in der Halbfinalserie zurückholen. Dabei kommt es auch darauf an, wie gut die Trierer Top-Spieler performen. Moritz Krimmer, bislang Top Scorer und bester Rebounder der Gladiators in den Playoffs, erzielte in Spiel eins null Punkte, und das obwohl er im Schnitt mehr als 14 Zähler auflegt. Zudem gilt es für die Trierer den Rebound zu kontrollieren, hier sind sie das statistisch Beste aller Playoffteams, mit 44,5 gesammelten Abprallern pro Partie.

Foto: Dmitrij Zibart

Nachberichte ProA Halbfinale Spiel 1

16.05.2024 19:30 Uhr Phoenix Hagen vs. PS Karlsruhe LIONS 70:82

Perfekter Start für die PS Karlsruhe LIONS in das Halbfinale der Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA! Bei Phoenix Hagen gelang den Karlsruhern ein über das gesamte Spiel souveräner 70:82-Auswärtssieg.

Die ersten Punkte der Partie erzielte Siler Schneider für die Gastgeber (2:0 – 1. Minute). Doch das sollte die einzige Hagener Führung im kompletten Spiel bleiben. Die LIONS spielten von Beginn an offensivstark und trafen bereits im ersten Viertel fünf von acht Dreiern. Auch defensiv hatten sie die Hagener gut im Griff, sodass schon nach dem ersten Abschnitt eine zweistellige Führung auf den Anzeigetafeln flimmerte (11:21). Auch danach behielten die Gäste den Fuß auf dem Gaspedal, vor allem Victor Bailey lief heiß und erzielte binnen weniger Minuten 15 Zähler. So schraubten die Karlsruher ihre Führung sogar bis auf 25 Punkte (16:41 – 15. Minute), ein 9:4-Lauf zur Halbzeitpause brachte Phoenix Hagen zumindest wieder auf 25:45 heran.

Auch in den dritten Abschnitt starteten die Gäste besser und nach einem Dreier von Bakary Dibba erreichte der Vorsprung seinen Höchststand von 27 Punkten (30:57 – 24. Minute). In der Folge kämpften sich die Hagener etwas besser in die Partie hinein, ein Buzzer Beater von Downtown durch Bjarne Kraushaar ließ vor dem Schlussviertel zumindest noch ein bisschen Hoffnung aufkommen (46:64). Durch einen weiteren Dreier kamen die Gastgeber noch etwas näher heran, doch als es darauf ankam, fanden die LIONS ihre gute Quote von außen wieder. Spätestens der fünfte Dreier von Lachlan Dent sorgte für die endgültige Entscheidung (66:82 – 39. Minute). Zumindest eine positive Nachricht auf Seiten der Gastgeber gab es aber dennoch: Youngster Nino Vrencken erzielte nach einem energischen Zug zum Korb seine ersten ProA-Punkte.

Nun geht es am Samstag mit Spiel zwei in Karlsruhe weiter, in dem die LIONS mit dem Sieg im Rücken einen großen Schritt in Richtung Finale gehen können. Phoenix Hagen dagegen möchte mit einem weiteren Auswärtssieg die Serie wieder ausgleichen.


17.05.2024 19:30 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. FRAPORT SKYLINERS

Auch die zweite Halbfinalserie der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA startete mit einem Auswärtssieg. Die FRAPORT SKYLINERS setzten sich beim Hauptrundenersten RÖMERSTROM Gladiators Trier mit 70:72 durch.

Das intensive Spiel startete mit einem ausgeglichenen ersten Viertel. Auf Frankfurter Seite fand Jacob Knauf gut in die Partie, er erzielte sieben der ersten acht Punkte der Gäste. Bei den Trierern war es Point Guard Jordan Barnes, der zu Beginn dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Gleich zwölf Zähler legte er im ersten Viertel auf und sorgte damit für die erste etwas deutlichere Führung (16:10 – 6. Minute). Durch einen Frankfurter 7:1-Lauf ging es dann mit 17:17 in den zweiten Abschnitt. In diesem waren die Gladiators das bessere Team und setzten sich nach zwei Freiwürfen von Maik Zirbes erstmals zweistellig ab (40:30 – 18. Minute). Zur Halbzeitpause stand es 42:35.

Aus der Kabine kamen die SKYLINERS besser und glichen nach wenigen Minuten die Begegnung wieder aus (44:44 – 23. Minute). Doch die Trierer fanden offensive Antworten und konnten sich wieder etwas absetzen. Im Schlussabschnitt bauten die Hausherren ihren Vorsprung weiter aus und führten rund fünf Minuten vor dem Ende mit zehn Zählern (68:58). Doch in der Folge spielten die Gäste offensiv entfesselt und ließen defensiv nur noch zwei Trierer Punkte zu. Mit vier Dreiern in vier aufeinanderfolgenden Angriffen glichen die SKYLINERS erst aus, ehe Muenkat anderthalb Minuten vor Schluss den Endstand von 70:72 herstellte.

Damit klauen die Frankfurter Spiel eins in Trier und haben nun ihrerseits den Heimvorteil in der Halbfinalserie. Am Sonntag findet die nächste Partie statt.

Bild: Jörg Laube

Eisbären Bremerhaven binden Urgestein Adrian Breitlauch langfristig an den Verein

Kurz nach Saisonende und knappe vier Monate vor Saisonstart können die Eisbären Bremerhaven den ersten Vollzug in der Kaderplanung melden. Mit Adrian Breitlauch verlängert ein Bremerhavener Urgestein seinen Vertrag um zwei weitere Spielzeiten mit einer Option auf eine zusätzliche Saison. In der letzten Spielzeit lief der 30-jährige in allen 34 Spielen der Saison auf und erzielte im Schnitt 7.1 Punkte und 3.1 Rebounds pro Spiel. Außerdem überzeugte er immer wieder mit seinem starken Einsatz und guter Defensivarbeit.

Adrian Breitlauch zeigt sich sehr glücklich über die langfristige Vertragsverlängerung. „Ich freue mich sehr auf mindestens zwei weitere Jahre bei den Eisbären Bremerhaven. Es war wunderschön, bereits in den letzten zwei Jahren wieder in meiner Heimatstadt zu spielen. Für mich gab es keinen Grund, nicht längerfristig bei den Eisbären zu bleiben. Die Eisbären-Gemeinschaft, das Team, das Office, alle Helfenden, das Drumherum, die Fans und einfach alles, was schon aufgebaut wurde, geben mir ein super Gefühl für den weiteren gemeinsamen Weg und machen sehr viel Spaß. Ich hoffe, dass wir gemeinsam auch in den kommenden zwei Jahren Erfolge feiern können. Die Gespräche waren stets von gegenseitigem Vertrauen und dem Herzen für die Eisbären geprägt, daher freue ich mich, weiter ein Teil der Organisation bleiben zu dürfen. Bis bald im Eisbärenkäfig.“

Eisbären-Geschäftsführer Nils Ruttmann zeigt sich ebenfalls glücklich über die Vertragsverlängerung mit Adrian Breitlauch: „Die großartigen Qualitäten von Adrian auf und neben dem Feld sind allen bekannt und als Identifikationsfigur des Bremerhavener Basketballs, die den Weg aus der Eisbären-Jugend bis in die Bundesliga gemeistert hat, ist seine Weiterverpflichtung für uns ein großer Gewinn. Mit seinem Einsatz, seiner positiven Art und nicht zuletzt seiner engagierten Defensivarbeit wird er auch in den kommenden Jahren ein wertvoller Bestandteil der Eisbären-Familie sein. Wir freuen uns sehr, dass wir nicht nur die einjährige Option ziehen konnten, sondern dass der gemeinsame Weg der Eisbären Bremerhaven mit Adrian für mehrere Jahre weitergehen wird.“

Quelle: Eisbären Bremerhaven/Christoph Worsch

Adam Touray verlängert bei den Uni Baskets Münster

Adam Touray wird auch in Zukunft die Big-Men-Riege der Uni Baskets Münster anführen. Und nicht nur das: Der in Kürze 30-Jährige wird sein „handwerkliches Geschick“ nicht nur unter den Brettern deutscher Basketball-Arenen nutzen, sondern für Echtes Handwerk der KAWENTSMANN Möbelmanufaktur. Als zweites Karriere-Standbein wird Touray ab August eine Berufsausbildung zum Tischler beim langjährigen Partner des westfälischen Zweitligisten absolvieren. Dies gaben Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets, und Max Bayer-Eynck, Geschäftsführer der Kawentsmann GmbH, sowie Thomas Banasiewicz, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Münster, am Freitag bekannt.

In enger Zusammenarbeit setzten die drei Partner damit ein Zeichen für Echtes Handwerk – und dass es nach wie vor ein zeitgemäßes und zukunftsträchtiges Berufsfeld ist. „Die Uni Baskets Münster stehen schon seit jeher für Bildung und Leistungssport. Studium, Schule und jetzt ein Handwerk mit im Portfolio zu haben, freut mich sehr“, erklärt Helge Stuckenholz. „Auch, dass Adam so eine gute Basis für die Karriere nach dem Sport schafft. Kawentsmann ist seit Jahren ein super Partner von uns und wird für Adam ein zweites Team stellen, in dem er sich wohl fühlt! Seinen basketballerischen Wert für uns müssen wir nicht thematisieren. Er war einer der besten Bigs des letzten Jahres in der Pro A!“, ist der Baskets-Manager froh über die gefundene Lösung.

Cheftrainer Götz Rohdewald begeistert die sportliche Planungssicherheit für die kommenden Spielzeiten: „Ich bin sehr glücklich, dass wir Adam halten konnten. Er ist Münsteraner, ein wichtiger Grund. Menschlich passt er super zu uns. Wir haben dieses Jahr basketballerisch gesehen, was für ein toller Spieler er ist. Mich macht auch sehr glücklich, dass er das endlich mal allen zeigen konnte. Ich glaube, dass sein Potenzial auch noch nicht ausgeschöpft ist. Er kann auch noch Dreier werfen, ein besserer Passer werden. Ich hoffe, dass wir da weitere Schritte von ihm nach vorne sehen im nächsten Jahr.“

Nicht mehr nur seiner sportlichen Weiterentwicklung stellt sich Adam Touray: „Als ich nach Münster zurückgekommen bin, war der Plan, neben den sportlichen Ambitionen mit den Uni Baskets auch zu schauen, was ich nach meiner Profikarriere machen werde. Im letzten Sommer habe ich ein Praktikum bei KAWENTSMANN gemacht, was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Ich freue mich deshalb auf die Herausforderung, jetzt neben dem Basketball einer weiteren Leidenschaft, dem Handwerk, nachgehen zu können. Auch sportlich bekenne ich mich – trotz anderer Anfragen – aus Überzeugung zu meiner Heimatstadt und spiele extrem gerne vor unserer tollen Zuschauerkulisse. Diese Saison hat echt Spaß gemacht. Ich wäre ohnehin höchstwahrscheinlich hier geblieben, weil es einfach Riesenfreude macht, hier in der Heimat vor unseren Fans Basketball zu spielen. Nun bin ich zusätzlich gespannt auf mein zweites Team.“

Quelle: Uni Baskets Münster/Christina Pohler

Hilmar Pétursson geht vorerst in die Heimat

Eine ganz dicke Träne im Knopfloch und zugleich großes Verständnis für seine Entscheidung: Hilmar Pétursson kehrt – vorerst – in seine Heimat Island zurück, um sein unterbrochenes Studium fortzusetzen. Die Verantwortlichen der Uni Baskets hatten bis zuletzt in persönlichen Gesprächen versucht, den beliebten Aufbauspieler zu halten.

Lange war gesprochen worden: Die Uni Baskets Münster wollten den auslaufenden Vertrag mit Hilmar Pétursson (seit 2022 im Klub) erneut verlängern. Nun musste der Zweitligist die persönlich erforderliche Entscheidung des 24-jährigen isländischen Nationalspielers hinnehmen. Dass Pétursson in der ersten isländischen Liga neben der Fortsetzung seines Studiums spielen wird, ist bereits klar. „Hilmar war eine absolute Bereicherung in den letzten beiden Jahren. Ich bin von seiner erwachsenen Entscheidung beeindruckt. Ich hoffe, wir sehen ihn nochmal wieder bei uns in der Halle“, erklärte Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets.

In eine ähnliche Kerbe schlägt Cheftrainer Götz Rohdewald: „Hilmar war ein wichtiger Bestandteil beider erfolgreicher ProA-Jahre. Er war auch menschlich gut integriert. Alle mochten ihn als Typen. Es ist schade, dass er jetzt nicht mehr – zumindest die nächsten ein, zwei Jahre – da sein wird. Aber das heißt ja nicht, dass er nicht wiederkommen kann. Von daher wünschen wir ihm alle ein gutes Studium und eine gute Basketballzeit zu Hause in Island. Vielleicht auf ein Wiedersehen!“

Hilmar Pétursson lebte in Münster seinen Kindheitstraum vom Basketball im Ausland und kämpfte mit seiner Entscheidung: „Ich bin dankbar für alles. Münster ist meine Heimat seit zwei Jahren und nach Island meine zweite Heimat geworden. Aber ich habe mein Studium unterbrochen, um im Ausland Basketball spielen zu können. Mein Ziel muss jetzt sein, die Universität abzuschließen, bevor ich meine Karriere als professioneller Basketballspieler fortsetze.“

Hilmar Pétursson schaffte nach einigen Stationen bei isländischen Erstligisten bei den Uni Baskets den Sprung in die 2. Basketball Bundesliga. Für die Münsteraner absolvierte der 24-Jährige zwischen 2022 und 2024 insgesamt 70 Pflichtspiele in der 2. Bundesliga und erzielte 718 Punkte (10,3 pro Partie).

Quelle: Uni Baskets Münster/Markus Holtrichter

Abschied nach fünf Jahren: Head Coach Steven Esterkamp verlässt Gartenzaun24 Baskets Paderborn

Die Ära Steven Esterkamps als Head Coach der Gartenzaun24 Baskets Paderborn ist vorbei: Der 43jährige US-Amerikaner verlässt nach fünf Jahren die Ostwestfalen, die Ende April den Abstieg aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA in die ProB hinnehmen mussten. Einen Nachfolger für die nun vakante Position des Cheftrainers werden die Clubverantwortlichen in den nächsten Wochen bekanntgeben.

Steven Esterkamp stammt gebürtig aus Cincinnati, USA, und spielte von 2004 bis 2009 für die Baskets. Als treffsicherer und spielstarker Small Forward hatte er einen ganz großen Anteil am Erstliga-Aufstieg im Jahr 2006 und der anschließenden erfolgreichsten Phase des Vereins. Nach der ersten und einzigen BBL-Viertelfinal-Teilnahme im Jahr 2009 – die dramatische Serie gegen Alba Berlin ging mit 2:3 verloren – wechselte Esterkamp mit Trainer Doug Spradley zu den Eisbären Bremerhaven, gefolgt von weiteren Spielerstationen in Essen, Ulm, Vechta und Würzburg. 2014 saß Esterkamp erstmals als Co-Trainer bei den Oettinger Rockets auf der Trainerbank, gemeinsam mit dem damaligen Cheftrainer Chris Ensminger, den er noch als Spieler aus Paderborner Zeiten kannte. Seine erste Station als Headcoach folgte 2017 beim ProB-Ligisten Herzöge Wolfenbüttel, die er für zwei Spielzeiten trainierte.

In seiner ersten Saison 2019/20 als Head Coach in Paderborn führte Esterkamp sein Team auf den 6. Platz, bevor der Spielbetrieb aufgrund der Covid-Epidemie abgebrochen wurde. Esterkamp kam bei der Kür zum besten ProA-Trainer der Saison in die Vorauswahl, sein Spielmacher Kendale McCullum wurde als bester Zweitligaspieler der Saison ausgezeichnet. Die folgende Spielzeit beendeten die Baskets auf Rang 10. In der Saison 2021/22 erreichte Paderborn als Tabellensechster der Hauptrunde unter Esterkamp erstmals nach zehn Jahren wieder die Playoffs, in denen man knapp gegen Jena ausschied. Die Saison 2022/23 beendete man auf Rang 11 und verpasste die erneuten Playoffs nur sehr knapp. Nach dem Abschluss der für Paderborn enttäuschend verlaufenden Spielzeit 2023/24 musste Esterkamp mit den Baskets den Abstieg aus der zweithöchsten deutschen Spielklasse Pro A in die Pro B hinnehmen.

Dominik Meyer, Geschäftsführer Gartenzaun24 Paderborn: „Die intensive und jahrelange Zusammenarbeit mit Steven war zu jeder Zeit geprägt von gegenseitigem Respekt und Vertrauen. Steven und Paderborn passen einfach gut zusammen und wer weiß, wann sich unsere Wege wieder kreuzen werden. Natürlich mussten wir nach fünf Jahren leider damit rechnen, dass dieser Zeitpunkt einmal kommt und er sich eine neue Herausforderung sucht, für die wir ihm selbstverständlich nur das Beste wünschen. Wir werden jetzt in den nächsten Tagen und Wochen einen passenden Nachfolger als Head Coach suchen.“

Jordi Perez, Präsident Paderborn Baskets 91 e.V.: „Steven steht für ganz viel Einsatz, Fleiß und Hingabe. Wir sind ihm für das, was er in den vergangenen fünf Jahren für uns geleistet hat, für seine unermüdliche Arbeit und für seine Liebe zum Verein und zum Paderborner Basketballstandort mehr als dankbar!“

Steven Esterkamp, Head Coach Gartenzaun24 Paderborn (2019-2024): „Ich bin unglaublich dankbar für alles, was Dominik und die Baskets für mich getan haben. Wir hatten, gemeinsam mit den wunderbaren, unvergleichlichen Fans, großartige fünf Jahre, in denen wir viel aufgebaut und erfolgreich zusammengearbeitet haben, und ich habe die ganze Zeit über nichts als Freude hier empfunden. Die Entscheidung für den Abschied ist mir sehr schwer gefallen – die Familie, die ich zu Hause habe und die ich in diesem Verein habe, hat es mir sehr schwer gemacht. Aber für mich ist es auch wichtig, den nächsten Schritt zu machen und in meiner Karriere voranzukommen. Daher freue ich mich auch auf das, was als nächstes kommt!“

Quelle: Gartenzaun24 Baskets Paderborn/Norbert Schulz

Nils Ruttmann verlässt Eisbären Bremerhaven

„Vielen Dank für zehn wunderbare Jahre“

In der Sommerpause 2024 gibt es bei den Eisbären Bremerhaven personelle Veränderungen: der langjährige Geschäftsführer der Eisbären Bremerhaven, Nils Ruttmann, verlässt die Eisbären Bremerhaven nach zehn Jahren im Club auf eigenen Wunsch.

Nils Ruttmann war im Sommer 2014 zu den Eisbären Bremerhaven gewechselt und hat sein Engagement als Nachwuchstrainer, damals noch in der BSG Bremerhaven und der Eisbären Bremerhaven Marketing GmbH, begonnen, bevor er als Nachwuchskoordinator (2015) und Nachwuchsleiter (2017) in die Verantwortung gebeten wurde. 2019 erfolgte nach dem Lizenzentzug und dem Abstieg der Profimannschaft aus der 1. Basketball Bundesliga der Wechsel in die Geschäftsführung sowohl in der zunächst noch aktiven Eisbären Bremerhaven Marketing GmbH als auch der durch ihn neu gegründeten Eisbären Basketball Bremerhaven GmbH.

In seiner Zeit bei den Eisbären Bremerhaven hat er zahlreiche Strukturmaßnahmen auf den Weg gebracht: So wurde u.a. im Jahr 2015 der Eisbären Bremerhaven e.V. gegründet, der mit aktuell 688 Basketball spielenden Kindern und Jugendlichen der größte Basketball-Nachwuchsclub im Land Bremen und Niedersachsen ist und zu den Top 20 der deutschen Basketball-Nachwuchsclubs gehört.

Nach dem sportlichen Aufstieg in der durch Corona abgebrochenen ProA-Saison 2019/20, in der angesichts der Eigenkapitalvorschriften der Liga eine Lizenzerteilung für die 1. Liga ausgeschlossen war, startete Ruttmann einen umfangreichen Konsolidierungs- und Entschuldungsprozess, in dem unter anderem das Teilnahmerecht der Profiabteilung mit Zustimmung aller ProA-Clubs sowie des DBB auf eine neu gegründete Gesellschaft übertragen wurde. Im Zuge dessen konnte bereits die erste Kreditbürgschaft zur Sicherung der früheren Verluste in sechsstelliger Höhe an die Seestadt Bremerhaven zurückgegeben werden. Um den Kurs halten zu können, fokussierte er sich auch in der Mannschaftsbildung auf Nachhaltigkeit. In der Corona-Pandemie fungierte die Heimspielstätte der Eisbären als Impfzentrum. Daher ließ Ruttmann das Eisbären-Trainingscenter auf ProA-Spielhallenstandard aufrüsten, sodass es als offizielle Spielhalle für die Geisterspiele genutzt werden konnte.

Meilenstein: Wirtschaftliches „Go“ von der 1. Basketball Bundesliga 2023 mit Erteilung der Lizenz

Nils Ruttmann zieht Bilanz: „Seit dem sportlichen Aufstieg 2019-20 mit damals durchschnittlich 1.003 Zuschauern auf 1.684 Zuschauer vergangene Saison haben wir ein stabiles Wachstum von fast 70 Prozent erzielt. Der wichtigste Meilenstein bleibt aber die Erteilung der Erstligalizenz am Ende der Saison 2023 und damit erstmals seit 2018, womit uns die Liga-Verantwortlichen bestätigt haben: Unser Umstrukturierungsprozess hat uns wirtschaftlich zukunftsfähig und nachhaltig aufgestellt, und die Eisbären Bremerhaven haben wieder eine Erst-Liga-Perspektive. Diese Entwicklung erfüllt mich mit großer Dankbarkeit und Stolz.“

Weitere Meilensteine wie die Gründung der Grundschulliga 2015, die Silber-Auszeichnung des Nachwuchs-Standortes 2022, der Aufstieg in die NBBL-A-Division 2023, die Etablierung einer großen Nachwuchs-Gala 2022, der neuen Hallenboden 2022, die stets Auflagen-freie Erteilung der Lizenz für die 2. BARMER Basketball Bundesliga ProA oder das Rekordspiel in Bremen mit rund 7.500 Zuschauern im März 2024 stehen beispielhaft für die vielfältigen Ambitionen Ruttmanns.

Nils Ruttmann: „Von den vielen Erlebnissen dieser ereignisreichen zehn Jahre waren für mich die vielen, vielen engagierten Menschen, die ich kennenlernen durfte und die die Eisbären und mich auf dieser Reise unterstützt haben, das Beste, was mir passieren konnte. Es sind Freundschaften fürs Leben entstanden, die ich immer im Herzen tragen werde. Für diese vielen einzigartigen Begegnungen und das Engagement der Menschen, die dasselbe Herzblut wie ich in den Basketball-Sport investiert haben, bin ich unendlich dankbar. All die Erfolge, die die Eisbären erzielen konnten, waren nur durch den großen Einsatz all dieser Menschen möglich. Ich blicke auf eine spannende, sehr erfüllende, aber auch äußerst intensive Zeit zurück. Zehn Jahre haben – besonders während der Pandemie – sehr viel Kraft gekostet. Für mich ist es an der Zeit, mich einer neuen Aufgabe zu widmen. Mein wichtigster Wunsch zum Abschied wäre, dass die Eisbären Bremerhaven mit ihren überragenden Fans und Partnern in der Saison 2024-25 den Aufstieg in die 1. Bundesliga schaffen. Vielen Dank für zehn wunderbare Jahre Eisbären Bremerhaven.“

Die Eisbären Bremerhaven arbeiten derzeit an einer Interimslösung, die Nils Ruttmann noch so lange begleiten wird, bis die nachfolgenden Verantwortlichen eingearbeitet sind, um einen optimalen Übergang zu gewährleisten. Denn auch im sportlichen Bereich stehen die nächsten Meldungen kurz bevor.

Der Eisbären-Gesellschafterkreis ist voll des Lobes für die Leistung des langjährigen Verantwortlichen; Marcus Rönner: „Nils Ruttmann gebührt großer Dank. Er hat die Entwicklung unseres Basketball-Standortes sehr professionell und mit äußerst hohem Engagement vorangetrieben und ein tolles Team geformt. Die Erfolge sprechen für sich. Die Eisbären-Gesellschaften – vom Verein bis zu den GmbHs – sind nun als strukturell stabile Unternehmen aufgestellt und bilden ein Fundament für eine großartige Eisbären-Zukunft. Mit über 100 neu begründeten Sponsoren-Partnerschaften hat Nils Ruttmann auch das wirtschaftliche Wachstum der Eisbären Bremerhaven vorangetrieben. Darauf wollen wir aufbauen. Bei allem Bedauern, dass er das Unternehmen verlässt, wissen wir sehr zu schätzen, dass er die Übergangsphase bestmöglich begleiten wird und respektieren seine Entscheidung, sich einer neuen Herausforderung zu widmen. Für seine Zukunft wünschen wir ihm alles Gute.“

Quelle: Eisbären Bremerhaven

Götz Rohdewalds Vertrag verlängert sich um zwei Jahre

Positive Nachrichten für die Uni Baskets Münster kurz nach ihrem Ende der Zweitligasaison: Götz Rohdewald bleibt weiterhin Cheftrainer des Playoff-Teilnehmers. Vor der Saison hatte der 48-Jährige einen Vertrag unterschrieben, der sich mit dem Erreichen des Klassenerhalts automatisch um zwei Jahre verlängerte. Der bestehende Kontrakt ist damit über die bisherige Laufzeit hinaus bis 2026 angelegt.

„Diese Saison hat unfassbar viel Spaß gemacht! Wir spielen attraktiven, erfolgreichen ProA-Basketball und die Energie in der Halle ist fantastisch“, attestierte Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets, hervorragende Arbeit des Rückkehrers auf die Trainerbank. „Ich freue mich sehr, dass Götz im ersten Jahr zurück in seiner Leidenschaft eine so tolle Spielzeit erleben konnte. Seine Entscheidung für den Basketball war nicht ohne Risiko, sein Mut hat sich bezahlt gemacht!“

Auch Götz Rohdewald freut sich über die länger angelegte Zusammenarbeit und blickt optimistisch auf die gemeinsame Zukunft: „Mir hat das erste Jahr nach meiner Rückkehr sehr viel Spaß gemacht! Man sieht, wie viel Basketballbegeisterung in der Stadt ist und was an diesem Standort möglich ist. Ich freue mich über das in mich gesetzte Vertrauen und schon auf eine neue, herausfordernde Saison.“

Zu Beginn der Saison 2023/24 übernahm Götz Rohdewald das Amt des Cheftrainers bei den Uni Baskets Münster und schaffte im ersten Jahr nicht nur den vorzeitigen Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, sondern darüber hinaus den erstmaligen Einzug in die Zweitliga-Playoffs als Tabellenachter der Hauptrunde in der 63-jährigen Klubgeschichte. Zuvor hatte der 48-jährige gebürtige Münsteraner und frühere Bundesligaspieler 11 Jahre als Cheftrainer pausiert und als IT-Berater gearbeitet.

Quelle: Uni Baskets Münster/Markus Holtrichter

Vorberichte ProA Halbfinale Spiel 1

16.05.2024 19:30 Uhr Phoenix Hagen vs. PS Karlsruhe LIONS

Die Halbfinals in den Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA stehen an. Den Auftakt macht am Donnerstagabend das erste Spiel zwischen Phoenix Hagen und den PS Karlsruhe LIONS.

Die Gastgeber aus Hagen setzten sich in einer spannenden Serie mit 3:2 gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim durch. Nach dem zwischenzeitlichen 1:2 standen die Hagener bereits mit dem Rücken zur Wand, doch in Spiel vier und fünf gelang dem Team von Chris Harris der Turnaround. Dabei waren vor allem die Rebounds entscheidend, im letzten Spiel griff Phoenix sich gleich 20 Abpraller mehr als die Gäste aus Kirchheim. Gerade Naz Bohannon ist unter den Körben präsent und legt mit durchschnittlich 11,8 Punkten und 9,8 Rebounds in den Playoffs starke Zahlen auf. Nun geht es mit Heimvorteil in die Serie gegen die LIONS, was trotz der beiden Heimniederlagen gegen Kirchheim ein positiver Faktor sein könnte.

Die PS Karlsruhe LIONS haben im Viertelfinale überraschend den Tabellenzweiten aus Gießen aus den Playoffs geworfen. Das erste Spiel ging zwar noch deutlich an Gießen (111:84), doch die darauffolgenden drei Partien konnten die Karlsruher siegreich gestalten, indem sie sich einmal deutlich (98:82), einmal knapp (87:79) und einmal hauchdünn (87:86) durchsetzten. Mit den Hagenern treffen die Löwen nun zum zweiten Mal in den Playoffs auf ein Team, das sie in der regulären Saison nicht bezwingen konnten. Doch die Serie gegen Gießen hat gezeigt, dass das kein schlechtes Omen sein muss. Mit Victor Bailey Jr. (16,5), O’Showen Williams (15,0) und Bakary Dibba (14,5) bringt Coach Scepanovic zudem gleich drei Spieler mit nach Hagen, die im Playoff-Schnitt mehr Punkte als der Hagener Top Scorer Devonte McCall (12,0) auflegen.


17.05.2024 19:30 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. FRAPORT SKYLINERS

Im zweiten Playoff-Halbfinale treffen die RÖMERSTROM Gladiators Trier am Freitagabend auf die FRAPORT SKYLINERS. Die beiden Partien in der regulären Saison gingen an die Trierer, gerade das Heimspiel war eine deutliche Angelegenheit (90:55).

Die Gladiators sind bislang ungeschlagen durch die Playoffs gegangen, im Viertelfinale gegen die Uni Baskets Münster gab es ein klares 3:0. Auch die einzelnen Partien gingen jeweils deutlich an die Trierer, im Schnitt distanzierten sie Münster pro Spiel um fast zwölf Zähler. Vor allem offensiv lief das Spiel der Gladiators, mit 20 Assists pro Playoffspiel weisen sie in dieser Kategorie die mit Abstand beste Quote aller Playoffteilnehmer auf. Aus dem ohnehin starken Team stach bislang Moritz Krimmer hervor. Der Power Forward kam im Schnitt auf 19,0 Zähler pro Partie und griff sich dazu noch 6,7 Rebounds. Dazu punkten gleich vier weitere Akteure im Team von Don Beck im Schnitt zweistellig.

Die gute Trierer Offensive bekommt es aber nun mit der stärksten Defensive der Liga zu tun. Die FRAPORT SKYLINERS ließen schon in der Hauptrunde nur durchschnittlich 73,7 gegnerische Punkte zu. In den Playoffs schafften sie es sogar diesen Wert noch weiter zu verringern und kassierten im Schnitt nur noch 69,5 Zähler. Das war die Grundlage für den am Ende klaren 3:1-Erfolg in der Viertelfinalserie gegen Medipolis SC Jena. Das sieht auch Coach Denis Wucherer so: „Die Jungs sind enger zusammengerückt, verstehen ihre Rollen innerhalb unseres Konstrukts und haben unsere ohnehin starke Verteidigung auf ein neues Level gehoben. Entsprechend gehen wir mit breiter Brust und Vorfreude in dieses Matchup, das für die Fans beider Lager sowie den neutralen Zuschauer einiges zu bieten haben wird.“

Foto: Simon Engelbert

Nachwuchs-Zertifizierung 2023/24: 20 Bundesligisten zertifiziert

11 Klubs erhalten Auszeichnungen für hohes Engagement im Bereich Nachwuchs

In der Saison 2023/24 besuchte ein Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. insgesamt 20 Bundesliga-Standorte der ProA und ProB zur Zertifizierung der Nachwuchsprogramme. Dabei wurden insgesamt 11 Klubs für ihre Arbeit mit der bronzenen, silbernen beziehungsweise goldenen Plakette ausgezeichnet.

Im Vorfeld des easyCredit-BBL-Spiels ALBA Berlin – FC Bayern Basketball fand die Ehrung der easyCredit BBL-Klubs sowie der ProA und ProB-Ligisten der BARMER 2. Basketball Bundesliga statt. Christian Krings (Geschäftsführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga) würdigte dabei das hohe Engagement der ProA- und ProB-Ligisten im Bereich Nachwuchs. Folgende Bundesligisten wurden ausgezeichnet:

LigaTeamPlakette
ProAGartenzaun24 Baskets PaderbornSILBER
ProAFRAPORT SKYLINERSSILBER
ProANürnberg Falcons BCBRONZE
ProAJobStairs GIESSEN 46ersBRONZE
ProAVfL Kirchheim KnightsBRONZE
ProAPhoenix HagenBRONZE
ProB NordBayer Giants LeverkusenSILBER
ProB SüdTEAM EHINGEN URSPRINGSILBER
ProB NordLOK BERNAUBRONZE
ProB SüdDragons RhöndorfBRONZE
ProB NordSC Rist WedelBRONZE

Christian Krings, Geschäftsführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga, freute sich über das Gesamtergebnis der Nachwuchs-Zertifizierung:

„Die Auszeichnungen für insgesamt 11 unserer Bundesligisten zeigen, dass Nachwuchsförderung eine zentrale und wichtige Rolle in der BARMER 2. Basketball Bundesliga einnimmt, nicht zuletzt auch durch die Unterzeichnung der „Freiburger Erklärung“ zur gemeinsamen Entwicklung des Basketballsports für Kinder im Grundschulalter. Vor allem im Bereich Personal investieren die Bundesligisten in Nachwuchsstrukturen. Insgesamt knapp 160 Mitarbeiter*innen beschäftigen die Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga im Nachwuchs und sorgen damit für eine vielfältige und lebendige Nachwuchsförderung.“

Der Standort-Besuch bildet den Kern der 3-stufigen Nachwuchs-Zertifizierung, die zudem einen Nachwuchs-Check (Reporting) und eine Projektphase umfasst. An die zertifizierten Klubs werden über die Projektförderung insgesamt 75.000 EUR ausgeschüttet, um über individuelle Projekte Strukturen und Angebote der Nachwuchs-Programme weiter auszubauen.

Im Rahmen der Vor-Ort-Besuche machte sich das Zertifizierungs-Team ein Bild von den Strukturen, Maßnahmen und Aktivitäten in den jeweiligen Nachwuchs-Programmen. Nach Gesprächen mit Mitarbeitern und Aktiven sowie einer Besichtigung der zentralen Infrastruktur des Klubs bildete eine Feedbackpräsentation für die Klubs jeweils den Abschluss der Nachwuchs-Zertifizierung.

Die Nachwuchs-Zertifizierung der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga erfolgt gemeinsam mit der easyCredit Basketball-Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V.. Die Standortentwicklung und Stärkung des Nachwuchses bilden die Grundlage eines zukunftsfähigen Profispielbetriebs. Dabei dient die Nachwuchszertifizierung als zentrales Instrument zur Standort(weiter)entwicklung für alle Bundesligisten der ProA und ProB. Als Feedback- und Beurteilungsformat werden Bundesliga-Standorte mit besonders guter Nachwuchsförderung mit einem Status (Gold, Silber, Bronze) sichtbar ausgezeichnet. Der Status spiegelt somit die Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der lokalen Standortbedingungen wider.