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Schlagwortarchiv für: ProA

Kern der Bozic Estriche Knights Kirchheim bleibt bestehen

28. Mai 2024/in APP, Kadernews ProA, ProA 23/24

Kurz nach dem unglücklichen Saisonende basteln Kirchheims Verantwortliche am Kader für die kommende Spielzeit. Neben den unter Vertrag stehenden Youngstern Toni Dorn und Nil Failenschmid, werden auch Demetrius Ward und Aitor Pickett den Rittern erhalten bleiben. Damit steht bereits früh ein Kern an deutschen Spielern fest, der sich aus der Vorsaison kennt.

Seit einigen Wochen steht die Verlängerung des 33-jährigen Routiniers Demetrius „Dimi“ Ward fest. Der von den Artland Dragons in die Teckstadt gewechselte Deutsch-Amerikaner kam in der Saison 2023/2024 im Laufe der Vorbereitung zu den Schwaben und ersetzte Guard Sheldon Eberhardt, der sich in der Preseason schwer am Knie verletzte und für die gesamte Spielzeit ausfiel. „Wir freuen uns, dass Dimi seine berufliche Perspektive in den kommenden Jahren hier sieht. Auch für die Zeit nach der Profikarriere können wir uns gut vorstellen weiter zusammen zu arbeiten. Er ist ein unglaublich wichtiger Typ für unsere Mannschaft, ein sehr guter Spieler, dazu Leader und Anführer der nahezu alles gesehen und erlebt hat. Wir freuen uns, dass er kommende Saison bei uns ist,“ sagte Knights Sportchef Chris Schmidt. Mit durchschnittlich 8,5 Punkten in 25 Minuten Spielzeit erzielte Ward den Topwert bei den deutschen Akteuren.

Kontinuität auf der Center Position

Unter den Körben wird auch in der kommenden Saison das Duo Dorn/Pickett für Furore sorgen. Während der 21-jährige Toni Dorn im vergangenen Sommer einen 2-Jahresvertrag unterzeichnete, entschied sich der 24-jährige Deutsch-Chilene Aitor Pickett ebenfalls dafür in Kirchheim zu bleiben. Er geht damit in seine dritte Spielzeit. In der vergangenen Saison entwickelte sich Pickett zu einer defensiven Allzweckwaffe. Egal ob auf Position vier oder fünf, er stand seinen Mann und leistete einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg der Mannschaft. „Aitor bringt sehr viel Variabilität mit. Er ist ein sehr ruhiger, angenehmer Charakter der sehr selbstlos und smart agiert. Wir hoffen, dass er über den Sommer seinen Wurf stabilisieren kann. Das ist für ihn zwingend notwendig, wenn er den nächsten Schritt gehen will,“ so Schmidt. Pickett wird den Großteil des Sommers in Kirchheim verbringen, um gemeinsam mit den Trainern an seiner Physis und Technik zu arbeiten.

Youngster vor dem Durchbruch

Viel erwartet man sich unter der Teck von den beiden Youngstern Nil Failenschmid und Toni Dorn. Gerade Dorn konnte in den ersten Saisonwochen eindrucksvoll auf sich aufmerksam machen und legte beeindruckende Statistiken auf. Folgerichtig wurde er zum Youngster des Monats in der ProA gewählt. Zu Beginn des Dezembers folgte ein Leistungstief, das bis in den April anhalten sollte. In den Playoffs kehrte die Form und das Selbstbewusstsein zurück und Dorn zeigte erneut seine Klasse. „Das es in der ersten Saison zu Leistungswellen kommen kann war klar. Toni bringt enormes Potenzial mit sich. Er ist einer der kräftigsten Spieler der ProA. Ich bin sehr gespannt auf seine Performance kommende Saison. Wir werden weiter gemeinsam hart arbeiten und ich glaube wir werden sehr viel Spaß mit ihm haben,“ ergänzt Schmidt. Ähnliches gilt auch für den knapp zwei Jahre jüngeren Nil Failenschmid. Der gebürtige Kirchheimer trainiert seit zwei Jahren bei den Profis mit und steht nun auf dem Sprung in die feste Rotation. „Nil ist ready. In seinen Einsätzen hat er gezeigt, dass er absolut mithalten kann. Die letzten beiden Jahre haben ihm sehr gut getan. Er muss noch körperlich zulegen, aber das ist ganz normal in dem Alter. Die Rolle von Toni und Nil ist bei jeder einzelnen Personalentscheidung für die Mannschaft ein Thema bei uns,“ so Kirchheims Sportchef. Kirchheims Head Coach Igor Perovic freut sich ebenfalls über die aktuellen Entwicklungen. „Ich bin sehr froh, dass wir mit den Jungs weiterarbeiten können. Sie sind tolle Teamspieler. Aitor ist immer noch ein junger Spieler, der für unser System sehr wichtig ist. Natürlich muss er an seinem Wurf arbeiten. Dimi ist ein echter Leader, der wie ein älterer Bruder für unsere Spieler ist. Er ist ein toller Spieler mit besonderen Eigenschaften und Qualitäten, der ein wesentlicher Bestandteil unseres Erfolges in der vergangenen Saison war. Nil ist extrem talentiert und hat eine große Zukunft vor sich. Wir wollen ihm den Raum geben zu wachsen. Toni hatte einen tollen Start und ist auf einem sehr guten Weg. Wir glauben an ihn und eine sehr gute zweite Saison. Er hat unglaubliche Power und lernt mehr und mehr diese richtig einzusetzen,“ so Perovic. Weiterhin sind die Knights auf der Suche nach zwei zusätzlichen deutschen Akteuren für die Kernrotation. Die Planungen für die vier Import Positionen werden erst später im Verlauf des Sommers intensiviert. Damit bleibt die grundsätzliche Kaderstruktur für die kommende Saison gleich wie in der Vorsaison.

Quelle: Bozic Estriche Knights Kirchheim/Dennis Duddek

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/kirchheim_web.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-28 12:26:042024-05-28 12:26:05Kern der Bozic Estriche Knights Kirchheim bleibt bestehen

Patrick Flomo wechselt in den Jugendbereich der Artland Dragons

27. Mai 2024/in APP, Kadernews ProA, ProA 23/24

Die Artland Dragons treiben die Personalplanungen für die Saison 2024/2025 der BARMER 2. Basketball Bundesliga weiter voran. So trafen die Verantwortlichen der Artland Dragons die Entscheidung, sich auf der Position des Headcoaches neu zu orientieren. Der 43-jährige Patrick Flomo wird in Zukunft die erste Herrenmannschaft des QTSV sowie eine Mannschafft im Jugendbereich trainieren.

Sportdirektor Patrick Elzie und Geschäftsführer Marius Kröger zur Entscheidung: „Patrick Flomo hat in seinen knapp zweieinhalb Jahren als Headcoach der Artland Dragons viel bewegt. Trotz eines katastrophalen Starts hat er den Verein vor dem Abstieg bewahrt und in der Saison davor die Playoffs erreicht. Nach langen Analysen sind wir jedoch zu der Entscheidung gekommen, uns im sportlichen Bereich neu aufstellen zu wollen. Wir sind Patrick Flomo unheimlich dankbar für alles, was er für die Dragons geleistet hat und freuen uns, dass er uns weiterhin in anderer Funktion erhalten bleibt“.

Flomo ist seit dem Sommer 2019 in Quakenbrück angestellt und betreute zunächst das NBBL-Team der Young Rasta Dragons und die Regionalligamannschaft des QTSV. Zur Saison 2020/2021 wurde er Assistenzcoach von Tuna Isler, welchen er im Februar 2022 als neuer Headcoach beerbte. Unter seiner Ägide erzielten die Artland Dragons eine Bilanz von 38-47 und erreichten in der Saison 2022/2023 den sechsten Hauptrundenplatz und damit das Teilnahmerecht am BBL Pokal zu Beginn der Saison 2023/2024.

Neben Patrick Flomo wird auch Chase Griffin nicht mehr Teil des Trainerteams der Profi-Mannschaft der Artland Dragons sein. Der auslaufende Vertrag des US-Amerikaners wird nicht verlängert. Griffin spielte seit 2018 die letzten vier Jahre seiner aktiven Spielerkarriere bei den Artland Dragons, ehe er 2022 Assistenztrainer von Patrick Flomo wurde. Wir bedanken uns bei Chase für die letzten sechs Jahre voller Einsatz und Leidenschaft und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.

Über einen neuen Headcoach der Profimannschaft werden die Artland Dragons in Kürze informieren.

Quelle: Artland Dragons/Nina Sander

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/flomo_web.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-27 13:29:152024-05-27 13:29:16Patrick Flomo wechselt in den Jugendbereich der Artland Dragons

Nachbericht ProA Halbfinale Spiel 5

27. Mai 2024/in APP, ProA PlayOffs

26.05.2024 17:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. FRAPORT SKYLINERS 76:85

Die FRAPORT SKYLINERS stehen im Finale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA! Im fünften und entscheidenden Spiel der Halbfinalserie gegen die RÖMERSTROM Gladiators Trier gewannen die Frankfurter auswärts mit 76:85.

Den Grundstein für den Erfolg legten die SKYLINERS bereits in der ersten Hälfte. Gleich die ersten drei Dreier fanden ihren Weg in den Korb, durch einen Korbleger von Booker Coplin stand es nach nicht einmal zwei gespielten Minuten 0:12 aus Sicht der Trierer. In der Folge kamen die Gastgeber dann zwar auch zu Korberfolgen, den Vorsprung hielten die Frankfurter aber konstant im zweistelligen Bereich. Mit 19:32 ging das erste Viertel deutlich an die Gäste. Und auch im zweiten Abschnitt knüpfte das Team von Coach Denis Wucherer an diese Leistung an. Zwischenzeitlich kamen die Gladiators zwar auf neun Zähler heran (23:32 – 12. Minute), doch ein Frankfurter 11:2-Lauf zur Halbzeitpause stellte die Führung sogar auf 20 Punkte (31:51).

Aus der Kabine kamen dann die Trierer verbessert. Ein 10:3-Lauf schrumpfte den Rückstand schon etwas. Nach zwei verwandelten Freiwürfen von Evans Rapique stand es 55:65, die Gladiators hatten also binnen nicht einmal acht Minuten die Hälfte des Rückstands aufgeholt (28. Minute). Und auch im Schlussabschnitt setzte sich dieser Lauf fort, sieben schnelle Punkte zwangen Frankfurt zur frühen Auszeit. Behnam Yakchali war es dann, der per Dreier auf gerade einmal zwei Zähler verkürzte, mit noch über sieben Minuten auf der Uhr (67:69 – 33. Minute). Doch die SKYLINERS hatten die perfekte Antwort: Top Scorer Aiden Warnholtz traf einen Dreier mit Foul und versenkte auch den Bonusfreiwurf. Die Gastgeber kamen zwar nochmal auf vier Zähler heran, doch zwei Dreier von Coplin und erneut Warnholtz entschieden das Spiel zugunsten der Gäste. Generell war der Wurf von außen spielentscheidend: Die SKYLINERS trafen gleich 52% von Downtown (16/31), während bei den Trierern der Korb von außen fast wie vernagelt war (4/26, 15%).

Damit haben also die FRAPORT SKYLINERS, nach 2:1-Rückstand, die Serie auswärts mit 2:3 gewonnen und stehen im Finale um die Meisterschaft in der ProA. Das Erreichen des Finals ist zudem gleichbedeutend mit dem sportlichen Aufstiegsrecht in die easyCredit BBL. Für die RÖMERSTROM Gladiators Trier ist die Saison nun beendet.

Foto: Lisa Löwe

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/vorschaubild_proa_playoffs_halbfinale5_2.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-27 11:37:482024-05-27 11:47:08Nachbericht ProA Halbfinale Spiel 5

Vorbericht ProA Halbfinale Spiel 5

25. Mai 2024/in APP, ProA PlayOffs

26.05.2024 17:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. FRAPORT SKYLINERS

Am Sonntag geht es für die RÖMERSTROM Gladiators Trier und die FRAPORT SKYLINERS um alles! Nach einer nervenaufreibenden Halbfinalserie steht es nun 2:2, das letzte fünfte Spiel muss die Entscheidung um den Finaleinzug bringen.

Dabei scheint die Ausgangssituation auf den ersten Blick relativ klar. Die Trierer konnten die offensiv geprägten Partien gewinnen, die Frankfurter waren jeweils besser, wenn es um punkteärmere, defensiv orientierte Spiele ging. Es gibt aber auch Gemeinsamkeiten, die sich über alle Begegnungen hinweg feststellen ließen. In jedem Spiel schafften es die Gladiators, sich zweistellig von den Frankfurtern zu distanzieren, doch in gleich drei der Duelle sorgten die SKYLINERS mit Läufen im Schlussviertel für eine enge und spannende Crunchtime.

Und so ist es durchaus möglich, dass auch dieses fünfte Spiel erst mit den letzten Würfen entschieden wird. In Spiel vier haben das die SKYLINERS perfekt umgesetzt, wie Coach Wucherer hervorhebt: „Beim letzten Play haben wir den Ball wie geplant zu Booker (Coplin) bekommen, der entweder selbst abschließen oder kreieren sollte. Er hat sich für den Drive entschieden und damit die Verteidigung auf sich gezogen, wodurch Aiden (Warnholtz) für den Dreier frei war.“ Doch die Trierer können dafür auf den Heimvorteil bauen, was Headcoach Don Beck positiv stimmt: „Jetzt bringen wir die Serie wieder zu uns nach Hause und gewinnen vor unseren eigenen Fans – das ist natürlich sehr aufregend. Ich bin extrem positiv, dass wir das entscheidende Spiel bei uns zuhause spielen können“.

Foto: Dmitrij Zibart

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/vorschaubild_proa_playoffs_halbfinale5.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-25 13:09:172024-05-25 13:10:27Vorbericht ProA Halbfinale Spiel 5

Nachberichte ProA Halbfinale Spiel 4

25. Mai 2024/in APP, ProA PlayOffs

23.05.2024 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Phoenix Hagen 93:72

Die PS Karlsruhe LIONS stehen im Finale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA! Im vierten Spiel der Halbfinalserie setzten sich die Löwen souverän mit 93:72 gegen Phoenix Hagen durch und holten sich so den dritten und entscheidenden Sieg.

Und schon im ersten Viertel wurde klar, dass der Sieg nur über die Karlsruher gehen könnte. Gleich 33 Zähler legten die LIONS in den ersten zehn Minuten aufs Parkett. Gepaart mit der guten Defensive und einigen Hagener Ballverlusten, stand schon zu diesem frühen Zeitpunkt eine Führung von über 20 Punkten auf dem Scoreboard (33:12). Die Gäste kamen dann deutlich verbessert aus der Viertelpause, ein 19:6-Lauf machte das Spiel wieder enger und zwang Coach Scepanovic zur Auszeit (39:31 – 17. Minute). In der Folge pendelte sich der Vorsprung um die Zehn-Punkte-Marke ein, ehe Jesse Ani von Downtown mit dem letzten Wurf den Halbzeitstand von 51:38 herstellte.

In der zweiten Hälfte blieben die Karlsruher offensiv auf der Höhe und behielten stets den komfortablen Vorsprung. Bei Phoenix machte sich nun bemerkbar, dass die Mannschaft gerade auf den kleinen Positionen ersatzgeschwächt antrat. Neben Brock Mackenzie fehlte auch Siler Schneider, Dennis Nawrocki musste 18 Minuten spielen, obwohl er angeschlagen in die Partie ging. Die LIONS hatten dagegen erneut gute Wurfquoten zu bieten, gleich 16 Dreier ließ das Team durch den Ring fliegen. So brachten die Karlsruher am Ende einen souveränen 93:72-Erfolg nach Hause, der in der Lina-Radke-Halle euphorisch gefeiert wurde.

Damit haben die PS Karlsruhe LIONS den größten Erfolg ihrer Vereinsgeschichte erreicht, den Einzug in das Finale der ProA. Dort geht es gegen den Sieger zwischen den RÖMERSTROM Gladiators Trier und den FRAPORT SKYLINERS. Für Phoenix Hagen ist nun eine ebenfalls erfolgreiche Saison beendet.


24.05.2024 19:30 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier 74:73

Die FRAPORT SKYLINERS haben den Trierer Matchball abgewehrt und erzwingen Spiel fünf im Playoff-Halbfinale. Das Heimspiel gegen die RÖMERSTROM Gladiators gewannen sie hauchdünn mit 74:73.

In ein ausgeglichenes erstes Viertel starteten die Gastgeber etwas besser. Drei Dreier fanden in den ersten Minuten ihren Weg in den Trierer Korb, was zur Mitte des Viertels einen 16:11-Vorsprung bedeutete. Doch in der Folge stabilisierten sich die Trierer und trafen in Person von Jordan Barnes den letzten Wurf des Viertels, der den Stand von 22:21 herstellte. Im zweiten Viertel gelang es den Trierern den Druck auf die Frankfurter Guards zu erhöhen und so Ballverluste zu forcieren. Dadurch konnten die Gäste in Führung gehen und zur Halbzeitpause ein 36:41 auf die Anzeigetafel bringen.

Aber auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie weitgehend ausgeglichen und insbesondere defensiv schenkten sich beide Teams im dritten Abschnitt nichts. Mit 12:14 ging das Viertel an die Gladiators, die es aber verpassten sich weiter abzusetzen. So mussten also die letzten zehn Minuten eine Entscheidung bringen. Wie schon im ersten Spiel schafften es die SKYLINERS im Schlussviertel sich immer näher an die Trierer heranzuschieben. Dabei half es den Gastgebern, dass sie im vierten Abschnitt gleich fünf Dreier verwandelten, so viele wie in den ersten drei Vierteln zusammen. Aiden Warnholtz glich die Partie 36 Sekunden vor Schluss aus, Jordan Barnes brachte die Gladiators rund 24 Sekunden später wieder in Führung (71:73). Den Frankfurtern blieb also noch ein Angriff, um das Playoffaus und Saisonende zu verhindern und wieder war es Warnholtz, der den entscheidenden Wurf nahm und mit vier Sekunden Restspielzeit den Dreier zum Sieg versenkte.

Damit kommt es nun am Sonntag zum entscheidenden fünften Spiel um den Einzug in das Finale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Foto: Achim Kunetka

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/vorschaubild_proa_playoffs_halbfinale4_2.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-25 11:54:282024-05-25 11:54:29Nachberichte ProA Halbfinale Spiel 4

Veränderung im Coaching Staff der Bozic Estriche Knights Kirchheim – Albin Mauz wechselt zum 3×3

24. Mai 2024/in APP, Kadernews ProA, ProA 23/24

Nach der Saison ist vor der Saison. Hinter den Kulissen der Bozic Knights wird fleißig am Kader der Ritter für die kommende Spielzeit gearbeitet. Die erste Personalentscheidung im Coaching Team steht nun fest. Assistant Coach Albin Mauz verlässt nach zwei Jahren die Ritter und wechselt zum 3X3.

Die erste von vermutlich einigen Veränderungen im Kader der Bozic Knights für die Spielzeit 2024/2025 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga steht fest. Assistant Coach Albin Mauz wird sich nach zwei Jahren an der Seite von Head Coach Igor Perovic beruflich verändern und zum 3X3 wechseln. Die neue und überaus erfolgreiche Streetball ähnliche Sportart wird bei den kommenden olympischen Spielen erstmals ausgetragen. Mauz war bereits zu Beginn des 3X3 Formats Feuer und Flamme für das neue Basketballprodukt. „Wir bedauern die Entscheidung von Albin sehr. Er hat in den letzten beiden Jahren einen wesentlichen Beitrag zu unseren erfolgreichen Spielzeiten und dem Aufbau der letztjährigen Mannschaft geleistet. Wir wünschen ihm viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe,“ so Knights Sportchef Chris Schmidt.

Mauz war von den MLP Academics aus Heidelberg in die Teckstadt gewechselt, nachdem er bereits vor über zehn Jahren seine ersten Erfahrungen als Assistant Coach von Frenkie Ignjatovic in Kirchheim sammeln konnte. Mit ebenjenem Ignjatovic gelang in Heidelberg der Aufstieg in die easycredit BBL. Nach einer ersten Saison in der Topliga Deutschlands zog es Mauz zurück in die schwäbische Heimat. „Ich bin dankbar für die letzten beiden Jahre. Es war eine tolle Zeit und die Knights sind etwas sehr Besonderes für mich. Ich werde oft als Zuschauer in der Halle dabei sein und möchte mich besonders bei Igor und Chris für das Vertrauen bedanken,“ so der 36-jährige. Mauz wird auch weiterhin im Raum Kirchheim leben und von dort aus die Turniere und Projekte im 3X3 Bereich begleiten. „Albin trägt viel von dem was wir als Werte bei den Knights leben in sich, weswegen er sicher eine Lücke hinterlassen wird. Seine offene und herzliche Art hat sehr gut zu uns gepasst. Es freut uns, dass er in der Nähe wohnen bleibt und wir daher den Kontakt halten können. Wir wünschen ihm alles Gute bei seiner neuen Aufgabe,“ ergänzt Knights Geschäftsführerin Bettina Schmauder.

Quelle: Bozic Estriche Knights Kirchheim/Nina Sander

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/Mauz_web.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-24 10:14:442024-05-24 10:14:45Veränderung im Coaching Staff der Bozic Estriche Knights Kirchheim – Albin Mauz wechselt zum 3×3

Viktor Ziring kehrt von den Iserlohn Kangaroos zu den JobStairs GIESSEN 46ers zurück

24. Mai 2024/in APP, Kadernews ProA, Kadernews ProB, ProA 23/24, ProB Nord 23/24

Die JobStairs GIESSEN 46ers haben die erste Neuverpflichtung für die Saison 2024/25 in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA an Land gezogen. Und zugleich einen waschechten Gießener davon überzeugt, wieder in seiner Heimatstadt aktiv zu sein.

Vom Nord-ProB-Ligisten Iserlohn Kangaroos kehrt Viktor Ziring an die Lahn zurück. Und dies mit hohen Erwartungen und jeder Menge Vorschusslorbeeren. „Ich möchte mich in der Liga etablieren und meinen Anteil daran haben, dass Gießen erfolgreich spielt“, ist der 26-Jährige fest davon überzeugt, unter Trainer „Frenki“ Ignjatovic Einsatzzeiten zu bekommen. „Die muss er sich natürlich erst noch verdienen“, lacht der Cheftrainer bei der Aussage des Combo-Guards, dem er allerdings einen „guten Schuss und eine top Athletik“ bescheinigt und ihn als „akribischen Arbeiter“ bezeichnet. „Er hat mit uns schon des Öfteren trainiert, er hat in jedem Fall das Level, sich im Unterhaus zu zeigen.“

Was Viktor Ziring ähnlich sieht: „Ich habe in Liga drei unter Beweis gestellt, dass ich das Zeug dazu habe, in der 2. Bundesliga mitzumachen. Die Gespräche mit Frenki waren überragend, deshalb freue ich mich extrem, bald in der Osthalle vor diesen großartigen Fans auflaufen zu können.“

Der 1,88 Meter große Modellathlet, der unlängst sein Bachelor-Studium abschloss und in Gießen zumindest einige Kurse seines Master-Studiums belegen möchte, kam 2017 von seinem Heimatverein MTV 1846 Gießen an den Iserlohner Hemberg und absolvierte drei Spielzeiten mit den Kangaroos. 2020 zog es ihn dann für zwei Jahre zurück in die Heimat, ehe er sich 2022 den EN Baskets Schwelm anschloss.

Nach einem weiteren Jahr in Iserlohn, in dem er für den Elften der abgelaufenen ProB-Saison in durchschnittlich 28 Minuten auf dem Parkett elf Punkte bei fünf Assists und knapp drei Rebounds beisteuerte, ist Viktor Ziring nun wieder bei den 46ers gelandet. Seine persönlichen Höhepunkte in der abgelaufenen Runde hatte er im Oktober gegen die Itzehoe Eagles, als er sechs Dreier bei neun Versuchen versenkte und schließlich auf 20 Punkte kam. Gegen die Berlin Braves und gegen die TKS 49ers steuerte er je zehn Assists bei, gegen Schwelm und Berlin glänzte der Mann aus dem Team des kroatischen Headcoachs Toni Prostran, der im Februar Dennis Shirvan ablöste, zudem mit sechs eingesammelten Abprallern.

„Viktor ist ein echt guter Junge. Er wird unserem Team guttun“, ist sich Branislav Ignjatovic sicher, mit Ziring einen guten Fang gemacht zu haben.

Quelle: JobStairs GIESSEN 46ers

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/ziring_web.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-24 10:02:262024-05-24 10:02:26Viktor Ziring kehrt von den Iserlohn Kangaroos zu den JobStairs GIESSEN 46ers zurück

Vorberichte ProA Halbfinale Spiel 4

23. Mai 2024/in APP, ProA PlayOffs

23.05.2024 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Phoenix Hagen

Matchball für die PS Karlsruhe LIONS! Am Donnerstagabend können die Karlsruher vor heimischer Kulisse gegen Phoenix Hagen den Finaleinzug perfekt machen.

Genügend Rückenwind können die LIONS auf jeden Fall mitnehmen, denn Spiel drei in Hagen ging mit 67:100 mehr als deutlich an die Fächerstädter. Vor allem offensiv war das Team von Coach Scepanovic kaum zu stoppen, die Wurfquoten waren mit 54% aus dem Zweipunktbereich und 45% von Downtown sehr stark. Auch die mannschaftliche Geschlossenheit konnte sich sehen lassen, kein Spieler stand länger als 23 Minuten auf dem Feld, mit Ausnahme von Jesse Ani spielte aber auch jeder mindestens 17 Minuten. Gleich sieben Karlsruher Akteure wussten mit zweistelligen Effektivitätswerten zu überzeugen. Zudem kennen die LIONS ihre Situation bereits: Schon im Viertelfinale gegen Gießen gewannen sie im vierten Spiel die Serie.

Die Gäste aus Hagen sind dagegen zum Siegen verdammt, wenn sie das Ausscheiden noch verhindern wollen. Es gilt, die Heimpleite so schnell wie möglich vergessen zu machen. Mut macht da vor allem eine Statistik: Bislang konnten die Hagener jedes Auswärtsspiel in den Playoffs gewinnen, sowohl im Viertelfinale gegen Kirchheim, als auch im ersten Auswärtsduell mit Karlsruhe. Um den Sieg zu holen und die Serie damit auszugleichen, braucht Phoenix Hagen allerdings ein möglichst komplettes und fittes Team. Am Dienstag musste Coach Harris, neben dem schon in den gesamten Playoffs fehlenden Brock Mackenzie, auch auf Kapitän Dennis Nawrocki verzichten, Siler Schneider verletzte sich zudem im dritten Viertel.


24.05.2024 19:30 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier

Nach einer Auftaktniederlage konnten die RÖMERSTROM Gladiators Trier die beiden darauffolgenden Spiele gegen die FRAPORT SKYLINERS gewinnen. Nun haben sie also die Chance, im vierten Aufeinandertreffen den Einzug in das Finale zu erreichen.

Nach der Niederlage in Spiel eins konnten die Gladiators dabei vor allem offensiv überzeugen, denn es gelangen in Spiel zwei und drei im Schnitt 89,5 Punkte. Jeweils der Top Scorer war Behnam Yakchali, der generell in den Playoffs mit durchschnittlich 16,7 Zählern starke Werte auflegt. Coach Don Beck geht dennoch mit einem gewissen Respekt in die Partie am Freitagabend: „Wir haben hier zwei sehr starke, sich auf einem Level befindliche Mannschaften. Ich bin froh, dass wir die Dinge umsetzen konnten, die wir vorbereitet haben und aufs Feld bringen wollten. Es wird am Freitag eine nochmals mindestens genauso ausbalancierte Leistung brauchen, um die Serie in Frankfurt beenden zu können.“

Die SKYLINERS dagegen müssen gewinnen, um noch ein entscheidendes fünftes Spiel in Trier zu erreichen. Vor allem in der Defensive haben die eigentlich so verteidigungsstarken Frankfurter zuletzt Probleme gehabt, das sieht auch Lorenz Brenneke so: „Wenn wir keine Stopps generieren, wird’s für uns natürlich schwierig. Wir definieren uns über die Verteidigung, da muss am Freitag mehr kommen. Die Aufgabe für Freitag ist dementsprechend schnell formuliert: Alles reinwerfen, um ein fünftes Spiel zu erzwingen.“ Eine positive Nachricht für Coach Wucherer: Der zuletzt gesperrte David Muenkat kann wieder ins Team zurückkehren.

Foto: Dmitrij Zibart

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/vorschaubild_proa_playoffs_halbfinale4_1.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-23 11:45:202024-05-23 11:45:21Vorberichte ProA Halbfinale Spiel 4

Nachberichte ProA Halbfinale Spiel 3

23. Mai 2024/in APP, ProA PlayOffs

21.05.2024 19:30 Uhr Phoenix Hagen vs. PS Karlsruhe LIONS 67:100

Der nächste Auswärtssieg im Playoff-Halbfinale! Mit einem deutlichen 67:100 bei Phoenix Hagen sichern sich die PS Karlsruhe LIONS einen Matchball um den Finaleinzug.

Dabei begann die Partie zunächst gut für die Gastgeber aus Hagen, die verletzungsbedingt auf Kapitän Dennis Nawrocki verzichten mussten. Angeführt von einem starken Siler Schneider (10 Punkte im ersten Viertel) starteten die Hagener einen 12:3-Lauf, der die Karlsruher zur ersten Auszeit zwang (5. Minute). Nach der Timeout zeigten sich die Gäste verbessert und arbeiteten sich wieder näher heran, sodass es mit 24:21 in die erste Viertelpause ging. Das zweite Viertel war dann bereits spielentscheidend. Mit starken Wurfquoten, vor allem von der Dreierlinie, gelang den LIONS ein 21:3-Lauf, der die deutliche Führung brachte (27:45 – 16. Minute). Gerade Garai Zeeb, erst zum Halbfinale aus einer Verletzungspause zurückgekehrt, bewies ein starkes Händchen und ließ gleich vier Dreier in der ersten Hälfte einfliegen. 34:52 war der Halbzeitstand.

Nach der Pause hielten die Karlsruher den Vorsprung konstant um die 20-Punkte-Marke. Auch wenn Chancen dafür da waren, unter 16 Punkte kamen die Hagener nicht mehr heran. Es kam sogar noch dicker für die Gastgeber. In Siler Schneider verletzte sich der bis dahin beste Akteur bei Phoenix und musste sich den Rest des Spiels von der Bank aus anschauen (23. Minute). So wurde es zum Ende hin sogar noch deutlicher. Karlsruhe traf weiter stark (15/33 Dreier) und baute so den Vorsprung immer weiter aus, Victor Bailey machte an der Freiwurflinie die 100 Punkte voll. Der Endstand von 67:100 war zugleich die höchste Führung der Partie.

Damit haben die Karlsruher das Erreichen des Finales der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA nun klar vor Augen, mit einem Sieg vor heimischer Kulisse am Donnerstagabend wäre der Finaleinzug perfekt. Phoenix Hagen steht dagegen nun mit dem Rücken zur Wand, dieses Szenario ist den Hagenern bereits aus der Viertelfinalserie gegen Kirchheim bekannt.


22.05.2024 19:30 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. FRAPORT SKYLINERS
89:68

Der erste Heimsieg des diesjährigen Playoff-Halbfinals ist eingetütet. In der ausverkauften SWT-Arena setzten sich die RÖMERSTROM Gladiators Trier mit 89:68 gegen die FRAPORT SKYLINERS durch.

Und die Trierer machten von Beginn an klar, dass sie unbedingt den Sieg erringen wollten. Nach den ersten Punkten der Partie durch Moritz Krimmer (2:0 – 1. Minute) blieben die Gladiators konstant in Führung und lagen nur rund sechs Minuten später schon zweistellig in Front (17:7). Frankfurts Coach Wucherer nahm eine Auszeit, sein Team konnte aber den Rückstand nicht verkürzen, sodass es mit 25:13 in die erste Viertelpause ging. Im zweiten Viertel schafften es die SKYLINERS dann zumindest ein bisschen aufzuholen. Vor allem Ife Ajayi war in dieser Phase wichtig für die Gäste, er erzielte 15 seiner 19 Punkte in der ersten Hälfte. So drückten die Frankfurter den Rückstand zur Halbzeitpause in den einstelligen Bereich (41:32).

Der dritte Abschnitt war dann schon leicht vorentscheidend. Yakchali und Mann trafen zu einem 6:0-Lauf, der einer weitere frühe Frankfurter Timeout nach sich zog. So setzten sich die Gastgeber wieder deutlicher ab, ein Buzzer Beater von Clay Guillozet stellte das 67:51 her mit dem es in das letzte Viertel ging. Die SKYLINERS konnten dennoch mit etwas Hoffnung in den finalen Abschnitt gehen, denn schon in den beiden Spielen zuvor hatte Trier jeweils hohe Vorsprünge im Schlussviertel verspielt. Diesmal spielten die Gladiators die Partie allerdings souverän zu Ende. Frankfurt fehlte vor allem das Glück von außen, nach 6/17 Dreierversuchen in der ersten Hälfte, trafen sie keinen einzigen Wurf von Downtown in Hälfte zwei. So stand am Ende ein überdeutliches 89:68 für die Trierer.

Die Gladiators haben damit als erstes Halbfinalteam einen Heimsieg errungen und haben am Freitagabend die Chance, auswärts in Frankfurt das Finale zu erreichen. Die SKYLINERS müssen gewinnen, wenn sie ihre Finalträume nicht begraben wollen.

Foto: Jörg Laube

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/vorschaubild_proa_playoffs_halbfinale3_2.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-23 10:11:402024-05-23 10:11:41Nachberichte ProA Halbfinale Spiel 3

Die JobStairs GIESSEN 46ers gehen mit Co-Trainer Nikola Stanic ins dritte Jahr

23. Mai 2024/in APP, Kadernews ProA, ProA 23/24

Die wohlfeilsten Worte kommen aus berufenem Munde: „Er hat ein unglaubliches Basketball-Wissen. Er trifft in den wichtigen Momenten stets die richtigen Entscheidungen. Er ist für unser Team sehr bedeutend und der verlängerte Arm des Trainers. Er ist schlicht und ergreifend die perfekte Ergänzung zu Frenki Ignjatovic.“ Robin Benzing, Kapitän der JobStairs GIESSEN 46ers, weiß, wovon und vor allem von wem er spricht. Wer 167 Länderspiele auf dem Buckel hat, wer in Spanien, Italien, der Türkei und Uruguay aufgelaufen ist, wer Olympische Spiele und Weltmeisterschaften als Profi und nicht als Tourist erleben durfte, der hat schon gar manchen Co-Trainer kennengelernt. Einen ausgewiesenen Fachmann wie Nikola Stanic aber eher selten.

Dieser Tage hat der Basketball-Zweitligist den Kontrakt mit dem 38-Jährigen aus Belgrad, der damit wie sein serbischer Landsmann Ignjatovic in seine dritte Saison an der Lahn geht, um ein weiteres Jahr plus Option auf die darauffolgende Spielzeit verlängert. Was „Jonny“, so der Spitzname von Stanic, freudig kommentiert: „Ich mag die Zusammenarbeit mit Frenki. Er gibt mir viel Freiheit bei meinem Job, das ist sehr wichtig für mich“, so der Assistent des Cheftrainers, der als Video-Analyst schon ein Jahr mit Ignjatovic bei den MLP Academics in Heidelberg zusammengearbeitet hat.

„Ich habe mich entschieden zu bleiben, denn Großes braucht Zeit. Unser Job in Gießen ist noch lange nicht beendet“, so FIBA-Trainerlizenz-Inhaber Stanic, der darauf verweist, mit allen Menschen, die für den Club tätig oder irgendwie mit ihm verbunden sind, sehr gut und vertrauensvoll zusammenzuarbeiten. „Gutes sollte man möglichst nicht verändern.“

Was auch Geschäftsführer Jonathan Kollmar („Wir setzen auf personelle Kontinuität, deshalb freue ich mich sehr, dass unser bewährtes Tandem auf der Trainerbank zusammenbleibt“) und natürlich „Frenki“ Ignjatovic ähnlich sehen: „Jonny unternimmt alles, um die Mannschaft besser zu machen. Er hat enorme menschliche und fachliche Qualitäten und ist mir deshalb in allen Bereichen eine riesengroße Hilfe“, lobt der 57-Jährige seinen Landsmann, der vor seinem Engagement in Gießen schon in Serbiens Hauptstadt bei Roter Stern Belgrad und bei Beovuk 72 sowie im russischen Wladiwostok und in China auf der Trainerbank saß.

„Nikola Stanic fühlt sich nicht nur wohl in Gießen, er fühlt sich inzwischen sogar wie ein echter Gießener“, so Branislav Ignjatovic weiter. Wenn das kein Statement für eine langfristige Zusammenarbeit ist…

Quelle: JobStairs GIESSEN 46ers

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/07/Giessen.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-05-23 10:09:132024-05-23 10:09:14Die JobStairs GIESSEN 46ers gehen mit Co-Trainer Nikola Stanic ins dritte Jahr
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