Schlagwortarchiv für: ProB Nord

Nachbericht Nachholspiel ProB Nord 21. Spieltag

01.03.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 74:72

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben am Sonntag ihre erste Niederlage nach zuvor fünf Erfolgen in Serie hinnehmen müssen. Bei den TKS49ers unterlag die Mannschaft von Coach Artur Gacaev nach einer dramatischen Begegnung in letzter Sekunde mit 74:72. Trotz der Niederlage bleiben die Baskets Juniors weiterhin auf dem vierten Rang und auf Playoff-Kurs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB.

Gegen einen Kontrahenten, der sich mit voller Kraft gegen den Abstieg stemmte, wurde es zu einer Begegnung, die sich stärker über die Verteidigung und weniger über offensiven Rhythmus definierte. Während die Baskets Juniors im ersten Viertel bis zur neunten Minute auf den ersten erfolgreichen Distanzwurf warten mussten, erzielten die 49ers mehr als die Hälfte der 22 Punkte im ersten Abschnitt, der ausgeglichen endete, aus der Distanz.

Im zweiten Viertel zeigten sich die Probleme in der Offensive, Fugett und Fungula kamen nicht wie gewohnt zum Zug, die Gäste blieben zunächst dennoch in Schlagdistanz. Ein 2:14-Lauf in den letzten drei Minuten sorgte jedoch für den deutlichen Rückstand (31:45).

Nach Wiederbeginn gehörten die ersten fünf Minuten jedoch allein den Baskets Juniors, die deutlich besser verteidigten und so auch offensiv besser zum Spiel fanden. Ein 15:0-Lauf sorgte für die Führung (46:45), erst jetzt wachten auch die Gastgeber wieder auf. Es entwickelte sich eine Begegnung, in der die Mannschaft von Coach Artur Gacaev immer wieder auf knappe Rückstände reagieren musste. Nach zwei Dreiern von Fungula und Helwig führten die Baskets Juniors gut drei Minuten vor dem Ende (67:66).

Die 49ers hatten die Antwort und lagen nach einem Dreier von Peters bei 50 Sekunden verbleibender Spielzeit mit vier Punkten vorne. Noch einmal kämpften die Gäste, glichen nach einem Dreier und zwei getroffenen Freiwürfen durch Fungula vier Sekunden vor dem Ende aus (72:72). Im letzten Angriff erzwangen die Baskets Juniors einen schweren Abschluss der Gastgeber, verpassten jedoch das Ausboxen, Leonard Hampl bestrafte dies mit dem Tip-In zum Sieg.

 

 

Vorbericht Nachholspiel ProB Nord 21. Spieltag

01.03.2026 16:00 Uhr TKS 49ers vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Nach dem fünften Sieg in Folge reisen die ProB-Basketballer der Baskets Juniors TSG Westerstede mit großem Selbstvertrauen zum nächsten Auswärtsspiel. An diesem Sonntag, 1. März, ist die junge Mannschaft von Trainer Artur Gacaev bei den TKS 49ers gefordert.

Die Baskets Juniors haben sich als Aufsteiger in eine sehr gute Position für ihre verbleibenden sechs regulären Saisonspiele gebracht. Mit 24:16 Punkten weist das Team inzwischen nicht nur einen enormen Abstand auf die Abstiegsplätze aus, sondern darf sich berechtigte Hoffnungen auf eine Playoff Teilnahme machen.

Der Gegner am Sonntag, die TKS 49ers (TKS steht für: Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf), steht hingegen mit Blick auf das Klassement noch immer unter Druck. Mit 14:28 Punkten weist die Mannschaft aktuell vier Erfolge mehr auf als Schlusslicht RASTA Vechta II, liegt aber einen Sieg hinter dem rettenden Ufer. Das Hinspiel war für die Baskets Juniors die erste Partie nach dem Aufstieg: Vor heimischer Kulisse setzten sich die Gacaev-Schützlinge mit 102:71 durch.

Im Team der TKS 49ers kommen im Schnitt einzig Jenö Pildner (13,8 PPG) und Carlo Meyer (11,3) auf zweistellige Punktzahlen, dahinter rangieren Akteure wie Leonard Hampl (9,5) oder Lukas Wagner (9,2). Zum Kader zählt auch der nachverpflichtete Jannes Hundt, Bruder des Ex-Oldenburgers und heutigen ALBA-Spielers Bennet. Seit seiner Verpflichtung ist der Guard Teil der festen Rotation und kommt im Schnitt auf 8,0 Zähler pro Partie.

„Wir treffen auf eine erfahrene Mannschaft, die ohne Importspieler aufläuft und ein Vertreter der Berliner Basketballschule ist“, sagt Headcoach Gacaev. „Das Team ist athletisch und verteidigt sehr aggressiv, darauf müssen wir vorbereitet sein.“ Mit Blick auf die eigene Ausgangslage fügt er hinzu: „Ich bin sehr froh über den Saisonverlauf. Unser Ziel war der Klassenerhalt, mit dem vierten Platz jetzt haben wir nicht gerechnet. Es macht Spaß, und ich hoffe, dass wir das Niveau in den verbleibenden Spielen halten können.“

 

Nachberichte ProB Nord 22. Spieltag

21.02.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. LOK BERNAU 81:90

LOK Bernau hat in Sandersdorf die passende Antwort gegeben und sich mit einem 90:81-Auswärtssieg bei den BSW Sixers revanchiert. Es war ein enges, intensives Spiel – eines mit echter Gefahr – doch am Ende setzte sich Charakter, Geduld und Qualität durch.

LOK eröffnete das Spiel hochkonzentriert und ließ die Sixers fast drei Minuten ohne Punkte. Bernau setzte früh ein Zeichen. Doch Sandersdorf wollte dieses Heimspiel unbedingt für sich entscheiden. Mit viel Physis und schnellen Abschlüssen arbeiteten sich die Gastgeber zurück ins Spiel und übernahmen zur Mitte des Viertels die Führung. Kurz vor der Sirene traf Shawn Scott II noch den Dreier und hielt LOK in Schlagdistanz – dennoch ging das erste Viertel mit 26:22 an die Sixers.

Bernau erhöhte nun das Tempo und arbeitete deutlich stärker am defensiven Brett. Jeder Rebound wurde umkämpft, jeder Ballbesitz hatte Gewicht. Die Sixers blieben hartnäckig und ließen sich nicht abschütteln. Es entwickelte sich ein schnelles, intensives Spiel mit viel Druck auf beiden Seiten. Zur Mitte des Viertels stand es 36:36 – alles wieder offen. Bis zur Halbzeit lieferten sich beide Teams einen echten Schlagabtausch. Halbzeitstand: 47:47.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb es zunächst ausgeglichen. Doch dann begann LOK, das Spiel zunehmend zu kontrollieren. Mit wachsender Intensität in der Verteidigung und klareren Entscheidungen im Angriff setzte Bernau Akzente. Doch Sandersdorf blieb gefährlich, nutzte kleine Unkonzentriertheiten und glich zwei Minuten vor Ende des Viertels wieder zum 62:62 aus. Bernau traf anschließend in den entscheidenden Momenten – und setzte sich erneut ab. Mit einer 64:70-Führung ging es ins Schlussviertel.

Das letzte Viertel war geprägt von Spannung und Intensität. Jeder Angriff konnte das Spiel in eine neue Richtung lenken. Doch LOK blieb ruhig und spielte mit zunehmender Sicherheit. Innerhalb weniger Minuten wuchs der Vorsprung auf zehn Punkte an. Vier Minuten vor Schluss stand es 84:73 – die höchste Führung des Spiels. Sandersdorf versuchte noch einmal alles, verkürzte mit Dreiern und brachte die Halle zum Beben. Doch Bernau ließ sich nicht aus dem Konzept bringen und bezwingt die Sixers mit 90:81.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Itzehoe Eagles 107:88

Rhöndorf schickte Itzehoe mit einer empfindlichen 107:88-Klatsche (50:44) auf die Heimreise. Damit gelang den Dragons gegen den aktuellen Tabellendritten die erhoffte Überraschung. Gleichzeitig beendeten die Rheinländer die Durstrecke von sieben Niederlagen in Folge und landeten den ersehnten Befreiungsschlag. Mit dem Heimerfolg über die Eagles rücken die Rheinländer nämlich wieder auf einen Nichtabstiegsplatz vor.

Team von Coach Max Becker verteidigte von der ersten Sekunde an aufmerksam und setzte Itzehoe mächtig unter Druck. Die zwischenzeitliche 9:3-Führrung beeindruckte Itzehoe sichtlich. Ebenso das Tempo von Rhöndorf, die jede sich bietende Chance nutzten und den Ball auf den Korb der Gäste abfeuerten. Die Trefferquote war zwischenzeitlich noch nicht richtig prickelnd und ermöglichte den Eagles den Ausgleich (15:15). So ging das erste Viertel knapp an Rhöndorf (21:19).

Das zweite Viertel blieb eine enge Angelegenheit, mit leichten Vorteilen für Rhöndorf, die sich nach 20 Minuten mit sechs Punkten (50:44) absetzen konnten. Nach der Pause blieben die Hausherren ihrer Linie treu und drückten weiterhin voll aufs Gaspedal. Vier Dreier rauschten durch den Korb von Itzhoe, zwei von Juhwan Harris-Dyson und jeweils einer von Jorge Mejias sowie Kenan Reinhart, zum 70:50 für Rhöndorf (25“).

Da sich die Gastgeber auch beim Rebound (44:32) sukzessive Oberwasser erarbeiteten, blieb der Vorsprung konstant. Nach 33 Minuten sah es richtig böse für Itzhoe aus, als sie mit 89:64 ins Hintertreffen gerieten. Doch die Eagles hielten noch einmal dagegen, konnten den Rückstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen und mussten sich am Ende mit 107:88 geschlagen geben.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. TSV Neustadt temps Shooters 93:91

Nach dem Abpfiff war die Enttäuschung bei den Neustädter Spielern und den knapp 80 mitgereisten Fans groß, denn der Auswärtssieg und damit ein großer Schritt Richtung Playoffs, war durch zu viele Ballverluste in der entscheidenden Phase noch aus der Hand gegeben worden. Somit muss der Blick auch weiterhin nach unten gerichtet werden, da die Konkurrenten im Abstiegskampf gewinnen konnten.

Das Spiel begann wie von vielen erwartet mit sehr viel Tempo und schnellen Abschlüssen auf beiden Seiten. So stand es nach zwei Minuten schon 9:8 für die Juniors aus Oldenburg, die sich in den Folgeminuten auf 18:10 absetzen konnten. Emil Loch antwortete mit sieben Punkten in Folge, bevor Robin Kniss einen And-One Dunking zum 20:20 in den Korb hämmerte. Das hohe Tempo im Spiel blieb konstant und so endete der erste Abschnitt mit 29:28 für die Gastgeber.

Im 2. Viertel änderte sich überhaupt nichts an der Spielweise der Teams, einzig die Trefferquoten sanken ein wenig. Das Spiel blieb auf Augenhöhe und die Führung wechselte das ein oder andere Mal. 2,1 Sekunden vor der Halbzeit hatten die Juniors beim Stand von 46:45 noch einen Einwurf an der Baseline, spielten einen langen Pass auf ProB Topscorer Jon’ll Fugett, der zu einem Wurf ansetzte und ein Foul beim Dreier zog. Fugett nutzte alle Freiwürfe und stellte den Halbzeitstand von 49:45 her.

Nach der Halbzeitpause übernahmen die Gäste aus Neustadt nach und nach das Kommando im Spiel. Durch acht Punkten von Aime Olma und neun von Matej Jelovcic, erspielten sich die Gäste eine 55:64 Führung in der 26. Minute. In den folgenden zwei Minuten legten die Gastgeber einen 13:0 Lauf hin und drehten das Spiel zum 70:66. Erneut antworteten die Gäste und ein Steal von Olma kurz vor dem Ende des Viertels brachte die 70:74 Führung vor den letzten zehn Spielminuten.

Beide Teams schenkten sich nichts und beim Stand von 84:84, vier Minuten vor dem Ende, war der Sieg für beide Teams möglich. In der entscheidenden Phase führten zwei Ballverluste der Gäste zur 89:84 Führung der Juniors. Olma und Elias Marei verkürzten den Rückstand zwei auf 91:89. Fünf Sekunden vor dem Ende wurde dann Jelovcic beim Stand von 93:90 an die Freiwurflinie geschickt. Er verwandelte den ersten Wurf, um dann den zweiten für einen möglichen Rebound extra daneben zu werfen. Der Rebound landet bei Kniss, doch dieser warf aus einer so schwierigen Lage auf den Korb, dass der Ball nicht mehr reinging.

 

21.02.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. TKS 49ers 65:62

Was für eine emotionale Achterbahnfahrt in der Sporthalle „Am Hallo!“ In einem Spiel, das den 746 Zuschauern alles abverlangte, besiegten die ETB Miners Essen die TKS 49ers mit 65:62.

Es war der Sieg einer Mannschaft, die sich trotz personeller Rückschläge und schwindender Kräfte über die Zeit rettete. Auch wenn der gewohnte offensive Rhythmus zeitweise fehlte, bewiesen die Miners in der Crunchtime Herz und Leidenschaft, um den Heimsieg gemeinsam über die Ziellinie zu bringen.

Dass am Ende die Miners-Fäuste zum Jubel nach oben gingen, war das Resultat harter Arbeit. Die TKS 49ers erwiesen sich als der erwartet zähe Gegner, angeführt von einem starken Meyer, der mit 25 Punkten immer wieder Lücken fand. Doch Essen hielt dagegen: Während Quashawn Lane und Niclas Sperber mit jeweils 19 Punkten offensiv die entscheidenden Akzente setzten, wurde um jeden Zentimeter gekämpft.

Jeder Rebound und jeder Dive zum Ball war ein Signal: Wir lassen uns diesen Sieg nicht nehmen. In den entscheidenden Momenten bewahrten die Miners letztlich doch einen kühlen Kopf und brachten den Vorsprung mit purer Willenskraft ins Ziel.

Lars Wendt (Headcoach ETB Miners): „Wir gewinnen am Ende mit etwas Zittern gegen Stahnsdorf. Man muss anerkennen, dass Stahnsdorf wirklich stark aufgetreten ist und mit viel Einsatz gekämpft hat. Letztlich hatten wir auch das nötige Glück, dass sie ihre Würfe in der Schlussphase nicht mehr getroffen haben. Bei uns war deutlich zu sehen, dass wir derzeit auf dem Zahnfleisch gehen und die spielfreie Pause dringend benötigen, um unsere Akkus wieder aufzuladen.“

 

21.02.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. SC Rist Wedel 95:101

Video-Sequenzen aus dem Hinspiel „mit den 20 besten Szenen des Gegners, bei denen wir naturgemäß nicht gut aussahen“, hatte Co-Trainer Marian Schick für die Spieler des SC Rist Wedel zusammengestellt. Die Bilder verstärkten den Wunsch nach Revanche. Exakt 99 Tage, nachdem die Wedeler im Hinrunden-Duell ein 56:89 (30:55)-Debakel gegen die EN Baskets Schwelm erlitten hatten, gewannen sie das Rückspiel in der Kreisstadt des Ennepe-Ruhr-Kreises mit 101:95 (51:46).

„Das Hinspiel war grauenhaft“, erinnerte sich auch Attarbashi „mit Unbehagen“ zurück an den 14. November 2025. „Jetzt haben wir uns sehr gut auf den Gegner vorbereitet und in Schwelm eine hervorragende Leistung gezeigt“, erkannte der Trainer. Zwar gingen in der ersten Minute die Schwelmer mit 5:0 in Front, doch in der Folge kamen die Gäste immer besser in Fahrt. Nach dem 11:9, einem Dreier von Lincoln Rosebush, lagen sie bis in das letzte Viertel hinein durchgehend in Führung.

Diese war in der zwölften Minute sogar erstmals zweistellig (32:22). Die Wedeler glänzten in dieser Phase immer wieder mit einer aggressiven Verteidigung, mit der sie ihren Gegner zwangen, schwierige Würfe zu nehmen. Doch die Hausherren ließen sich nicht abschütteln. „Die Partie wogte immer wieder hin und her“, befand Attarbashi, dessen Schützlinge nach der Pause stark auf das Parkett zurückkehrten.

So konnten sie sich beim 61:48 (23.) die höchste Führung erspielen, aber die Schwelmer hielten dagegen – und so entwickelte sich schließlich eine dramatische Schlussphase. In dieser gingen die EN Baskets beim 83:81 (35.) erstmals seit dem Beginn der Partie wieder in Führung. Angeführt von Janne Müller und Aleksandar Postic, die viel (Wurf-)Verantwortung übernahmen, drehten die Wedeler das Ergebnis wieder zu ihren Gunsten – aber es blieb eng.

14 Sekunden vor Ultimo erreichte die Dramatik ihren Höhepunkt. Ein Fernwurf von Erik Nyberg, asprang von der Korbumrandung zurück ins Feld. Anstatt zum 98:98 auszugleichen, foulte Nyberg anschließend Linus Hoffmann, der den Abpraller erobert hatte. Der Rister Kapitän verwandelte einen von zwei Freiwürfen, was seinem Team ein beruhigendes Vier-Punkte-Polster beschwerte. In der vorletzten Sekunde versenkte Postic zwei weitere Freiwürfe, womit er den 101:95-Endstand besiegelte.

 

21.02.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Seawolves Academy 90:81

Die Iserlohn Kangaroos feiern am Samstagabend in der Matthias-Grothe-Halle einen wichtigen 90:81-Heimsieg gegen die Rostock Seawolves Academy und setzen damit ein starkes Ausrufezeichen im Kampf um den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie, bei der die Gäste aus Rostock zunächst die bessere Linie fanden. Drei schnelle Dreier und ein stark aufspielender Jalen Page sorgten früh für eine zweistellige Führung der Seawolves Academy. Während Rostock aus der Distanz hochprozentig traf, suchten die Kangaroos den Weg zum Korb und zwangen die Gäste schon früh in Teamfouls. Trotzdem gingen die Iserlohner mit einem 19:29-Rückstand in die erste Viertelpause.

Auch im zweiten Abschnitt taten sich die Hausherren zunächst schwer. Rostock spielte weiter mit viel Energie und profitierte von der Treffsicherheit seiner beiden Leistungsträger Page und Jonas Zilinskas. Erst gegen Ende der ersten Hälfte fanden die Kangaroos ihren Rhythmus. Drei erfolgreiche Distanzwürfe in Serie brachten das Selbstvertrauen zurück, und zur Pause war der Rückstand beim 42:51 wieder auf unter zehn Punkte geschrumpft.

Nach dem Seitenwechsel kam das Waldstadt-Team mit neuem Schwung aus der Kabine. Luca Michels übernahm Verantwortung und traf sicher von außen, während auch Daniel Zacek mit seiner Energie und Treffsicherheit von der Dreierlinie wichtige Impulse setzte. In der Defensive agierte Iserlohn nun aggressiver, zwang Rostock zu Ballverlusten und kämpfte sich mit Leidenschaft zurück. Zum Ende des dritten Viertels lagen die Gäste zwar noch knapp mit 64:61 vorne, doch die Partie war endgültig gekippt.

Im Schlussabschnitt spielten sich die Kangaroos in einen regelrechten Rausch. Michels traf weiter hochprozentig, Zacek netzte seinen vierten Dreier ein und unter den Körben dominierte Kevin Strangmeyer. Die Iserlohner Defensive ließ nun kaum noch etwas zu, während offensiv nahezu alles gelang. Mit einem 29:17 im Schlussviertel drehten die Kangaroos das Spiel endgültig und sicherten sich den umjubelten 90:81-Erfolg.

 

22.02.2026 16:00 Uhr // Hertener Löwen vs. RASTA Vechta II 72:65

Beim heim- und defensivstärksten Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord hat RASTA Vechta II am Sonntagabend keine Überraschung schaffen können. Vor 430 Zuschauern unterlag das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst am 22. Spieltag mit 65:72 (37:39) bei den Hertener Löwen, die noch Platz 4 in der Tabelle im Auge haben. Moritz Dresing war mit zwölf Punkten, sieben Rebounds und drei Steals bester RASTAner im Löwenkäfig.

RASTA II ging durch zwei Dreier von Ivan Volf zweimal in Führung, hatte nach diesem 6:5 (2.) aber erst einmal nichts mehr zu melden. Die Hertner Löwen bissen kräftig zu und führten nach einem Dreier von Faton Jetullahi mit 22:8 (8.). Horsts-Team hatte es dem Favoriten dann doch zu einfach gemacht, erlaubte den Löwen eine Wurfquote von 73 %. Aber: RASTA II lag nach zehn Minuten alles andere als aussichtslos zurück, weil man vier Dreiern versenkt und sich nur zwei Ballverluste leistete.

Nach dem 30. Punkt der Hertener packte die Gäste-Defense zu, machte aus einem Neun-Punkte-Rückstand (21:30, 12.) erst ein 25:30 (14.) und kämpfte sich dann nach dem nächsten fast zweistelligen Rückstand (25:34, 16.) auf 30:34 (17.) heran. In der letzten Minute der 1. Halbzeit versenkte Epke Kruthaup RASTAs schon siebten Dreier, Tristan Gutersohn legte seine Punkte sieben und acht obendrauf zum 37:39 (20.)

Hersrtens 39-jähriger Center Dario Fiorentino tat den jungen Vechtaern immer wieder weh, nicht nur in der Zone: In Minute 23 netzte der Veteran einen Dreier zum 47:40 ein. Doch RASTA II ließ sich jetzt nicht mehr abschütteln, Kruthaup traf zum nächsten Anschluss, Moritz Dresing besorgte dem Horst-Team mit vier Punkten in Serie sogar eine Führung (50:49, 26.). Im 3. Viertel ging RASTA II noch zwei weitere Male in Führung, kassierte kurz vor der Pause aber einen weiteren Fiorentino-Dreier zum 55:56 (30.).

Fiorentino war weiter in Hochform, stellte in der 33. Minute von jenseits der 6.75 Meter auf 60:56 – Auszeit RASTA II. Ein weiterer Threeball der Gäste, getroffen von Chris Hinckson, bedeutet einen Sechs-Punkte-Rückstand (58:64, 36.). Knapp eineinhalb Minuten vor dem Ende konnte Johannes Hellmann für RASTA II per Dreier auf 65:69  (39.) verkürzen – Auszeit Herten. Doch näher kam das Horst-Team dem Favoriten nicht mehr.

Vorberichte ProB Nord 22. Spieltag

Alle Spiele der ProB Nord können LIVE und KOSTENLOS bei Sporteurope.TV gestreamt werden!

 

21.02.2026 18:00 Uhr BSW Sixers vs. LOK BERNAU

Bericht folgt in Kürze.

 

21.02.2026 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. Itzehoe Eagles

Die Saison biegt auf die Zielgerade ein und Rhöndorf steht gehörig unter Druck. Nach sechs Niederlagen in Serie sind die Dragons auf einem Abstiegsplatz abgerutscht. Am kommenden Samstag (21.02./19:00 Uhr) müssen die Rheinländer gegen die Itzehoe Eagles wieder zurück in die Erfolgsspur, um den Druck vom Kessel zu nehmen.

Die Lage ist schwierig, aber lange noch nicht aussichtslos. Von den Punkten her zwar gleichauf mit der unmittelbaren Konkurrenz, haben die Dragons gegen Iserlohn und Stahnsdorf den direkten Vergleich abgegeben und liegen in der Tabelle hinter den beiden Teams. Der „Dreiervergleich“ ist aber noch kniffliger und daraus ergibt sich folgende rechnerische Ausgangssituation: Ist Rhöndorf am Ende punktgleich mit Iserlohn und Stahnsdorf hat mehr Siege auf dem Konto, würde den Dragons der Abstieg drohen. Umgekehrt, käme es zum Vergleich mit Stahnsdorf und Iserlohn hat mehr Punkte auf dem Konto, müsste Stahnsdorf runter. Den beschriebenen Szenarien geht Rhöndorf aus dem Weg, wenn sie in der Endabrechnung mindestens einen Sieg mehr als beide Kontrahenten auf dem Konto haben. Ein Erfolgserlebnis gegen Itzehoe käme da absolut zu pass, um den aktuell 13. Tabellenplatz wieder abzugeben – Schützenhilfe bei den anderen Begegnungen am 22. Spieltag vorausgesetzt.

Ungeachtet der Rechenspiele, für Rhöndorf gilt zunächst volle Konzentration aufs kommende Heimspiel. Der Tabellendritte Itzehoe ist ein alles andere als idealer Gegner für eine solche richtungsweisende Partie. Die Eagles darf man salopp formuliert als abgezockte Truppe bezeichnen. Genauer gesagt verfügt das Team aus dem Südwesten Schleswig-Holsteins über ein erfahrenes und herausragendes Trio, das schon Rhöndorfs Hinspielniederlage seinen Stempel aufdrückte: Der US-Amerikaner Walter J. McBride (28) ist Topscorer und zugleich starker Allrounder (ø 18,9 Pkt./3,8 Reb./4,4 As.) der Eagles. Shooting Guard Lucien Schmikale (28) steuert pro Partie 14,9 Punkte bei und Finn Fleute (26) zählt mit durchschnittlich 16,9 Punkten sowie 9,7 Rebounds zu den effektivsten Power Forwards der Liga. Hinzu kommen solide Rollenspieler wie der niederländische Point Guard Sven Cikara (ø 10,8 Pkt./5,0 As.) oder Toni Nickel, der dank seiner 140 Kilo unter den Brettern eine Macht (ø 10,1 Pkt./6,5 Reb.) ist. Bei den jungen Talenten verdienen noch die beiden Guards Sydnee Bijlsma (21) sowie Christopher Herget (21) besondere Erwähnung.

Das Hinspiel haben die Dragons gegen Itzehoe mit 85:74 verloren. Basis des Erfolgs war damals eine Zonenverteidigung, auf die Rhöndorf aus der Distanz zu wenige Antworten fand. Zudem war man an der Freilinie indisponiert und ließ entscheidende zwölf Punkte liegen. Wo man aus Sicht der Dragons ansetzen muss liegt also auf der Hand. Würfe, speziell Freiwürfe, sind eine Frage des Selbstbewusstseins. Außer Frage steht, dass es die Jungs um Headcoach Max Becker draufhaben. Ein Erfolgserlebnis kann da bekanntlich ungeahnte Kräfte freisetzen.

 

21.02.2026 19:00 Uhr Baskets Juniors TSG Westerstede vs. TSV Neustadt temps Shooters

Die Mannschaft der Baskets Juniors / TSG Westerstede trifft in einem Duell zweier Tabellennachbarn am Samstag, 21. Februar, ab 19 Uhr auf die TSV Neustadt temps Shooters (Hössenhalle, Westerstede). Die Gäste reisen mit 20:20 Punkten als Siebter an, die Hausherren rangieren als Aufsteiger mit 22:16 Punkten auf dem fünften Platz.

Die Baskets Juniors unter Regie von Headcoach Artur Gacaev streben vor heimischer Kulisse den zwölften Saisonsieg an und könnten durch einen Erfolg ihre Aussichten auf eine Playoffteilnahme gleich im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg deutlich verbessern. Dass den jungen Liganeulingen aber keine leichte Aufgabe bevorsteht, beweist der Blick auf das Hinspiel: Da unterlagen die Gacaev-Schützlinge trotz 48 Punkten von Jon’il Fugett mit 90:92.

Die Gäste aus Neustadt verzeichneten in den vergangenen Wochen ein stetes Auf und Ab, Siege und Niederlagen wechseln sich seit Jahresbeginn regelmäßig ab. Zuletzt feierten sie einen 78:66-Erfolg über die BSW Sixers, sodass der TSV weiterhin aussichtsreich im Rennen um eine Playoffteilnahme liegt – wenngleich das Saisonziel bescheidener ausfällt: Das Team aus Neustadt am Rübenberge hat den Klassenerhalt als solches definiert.

Im Kader stehen drei Akteure, die im Schnitt für zweistellige Punkteausbeuten verantwortlich zeichnen: Matej Jelovcic (22,2 PPG, 7,4 REB), Aimé Olma (12,3 PPG, 6,3 REB) und Emil Loch (11,6 PPG). Dieses Trio avancierte auch im Hinspiel zu den erfolgreichsten Akteuren im Team von Trainer Allen Ray Smith. Am Samstag treffen nun zwei der besten Spieler der ProB Nord aufeinander: Matej Jelovcic ist mit einem durchschnittlichen Effektivitätswert von 21,2 Zweiter in dieser Kategorie, Jon’il Fugett mit 19,1 Fünfter. Die beiden Guards stehen jeweils über 33 Minuten pro Partie auf dem Spielfeld.

Artur Gacaev, Trainer der Baskets Juniors / TSG Westerstede, geht mit Respekt in die Partie: „Im Hinspiel lagen wir zwischendurch hoch zurück, leider konnten wir unsere Aufholjagd nicht belohnen. Neustadt ist mit erfahrenen und individuell starken Spielern besetzt. Das Team hat erst einen perfekten Saisonstart hingelegt und danach einen schwer zu erklärenden Einbruch erlitten. Ich erwarte ein schweres Spiel und eine große Herausforderung, wir wollen aber nach der Pause im Spielplan rasch Rhythmus aufnehmen, unseren Heimvorteil nutzen und unsere kleine Siegesserie fortsetzen.“

 

21.02.2026 19:30 Uhr ETB Miners vs. TKS 49ers

Die ETB Miners Essen gehen als aktueller Tabellenführer in die Begegnung. Mit einer Bilanz von 17 Siegen und 4 Niederlagen sowie 34 Punkten behaupten die Essener die Spitzenposition in der ProB Nord. Zuletzt untermauerten die Miners ihre Form mit einem 81:71-Auswärtssieg bei den Itzehoe Eagles am 14. Februar. Das Team von Lars Wendt erzielt im Saisonschnitt starke 85,5 Punkte pro Partie und stellt damit eine der gefährlichsten Offensivreihen der Liga. Dennoch gilt es für die Miners, vor heimischem Publikum wieder in die Erfolgsspur zu finden und die jüngste Negativserie in der eigenen Halle zu stoppen.

Der Gast aus Stahnsdorf belegt derzeit mit 14 Punkten den 11. Tabellenplatz. Die TKS 49ers konnten in der laufenden Spielzeit bisher 7 Siege einfahren und mussten 13 Niederlagen hinnehmen. Im Kampf um den Klassenerhalt stehen die Gäste unter Zugzwang. Das Hinspiel im Dezember 2025 konnten die Miners mit 97:75 für sich entscheiden.

Bei den Gästen gilt es für die Essener Defensive besonders auf Jenö Pildner zu achten, der mit einem Schnitt von 14,2 Punkten pro Spiel der Top-Scorer der Brandenburger ist. Ebenfalls eine wichtige Rolle in der Offensive der 49ers spielt Carlo Meyer, der durchschnittlich 10,6 Punkte beisteuert. Unter den Körben müssen sich die Miners gegen Benjamin Faatz behaupten, der im Schnitt 5,3 Rebounds einsammelt und damit eine wichtige Säule im Spiel der Gäste darstellt. Verstärkt wurde der Kader zudem durch den ProA-erfahrenen Aufbauspieler Jannes Hundt, der dem Team zusätzliche Stabilität verleiht.

Statement von Headcoach Lars Wendt: „Am Samstag empfangen wir mit Stahnsdorf eine Mannschaft, die mitten im Abstiegskampf steckt. Bereits im Hinspiel hatten wir unsere Probleme, konnten uns aber im vierten Viertel entscheidend absetzen. Unsere personelle Situation hat sich zuletzt weiter angespannt, insbesondere durch den Ausfall von Leon. Umso wichtiger wird es sein, dass wir als geschlossene Mannschaft auftreten und die Situation gemeinsam auffangen. Wir wollen unbedingt unsere Niederlagenserie am Hallo beenden, um anschließend die spielfreie Pause nutzen zu können, um zu regenerieren und die Wunden zu lecken.“

Für die ETB Miners geht es darum, die Tabellenführung im Endspurt der regulären Saison zu festigen und den Heimvorteil für die kommenden Playoffs abzusichern. Gleichzeitig gilt es, den schmerzhaften Ausfall von Leon durch Teamgeist aufzufangen. Die TKS 49ers benötigen hingegen jeden Erfolg, um sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.

Ein Duell der Gegensätze: Der Spitzenreiter empfängt einen kampfstarken Gegner, der zuletzt deutlich an Stabilität gewonnen hat. Die Fans in der Sporthalle „Am Hallo“ dürfen sich auf eine intensive Partie freuen, in der die Miners alles daran setzen werden, ihre Heimstärke zurückzugewinnen und mit einem Sieg in die Pause zu gehen.

 

21.02.2026 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. SC Rist Wedel

„Der Gegner war gut, aber wir waren auch einfach schlecht.“ Trainer Hamed Attarbashi denkt nicht gerne zurück an den 14. November 2025, als sein SC Rist Wedel mit einem 56:89 (30:55) gegen die EN Baskets Schwelm die mit Abstand höchste Niederlage in dieser Saison kassiert hatte. Exakt 99 Tage später steigt das Rückspiel: Am Sonnabend, 21. Februar, gastieren die Wedeler in Schwelm und wollen Wiedergutmachung betreiben, wenn um 19.30 Uhr in der Sporthalle Milsper Straße der Tip-Off erfolgt.

In der vergangenen Saison hatten die Schwelmer noch knapp die Play-Off-Qualifikation verpasst, weil sie bei Punktgleichheit mit den Essen Miners den direkten Vergleich verloren hatten. Aktuell steuert die Mannschaft aus der Kreisstadt des Ennepe-Ruhr-Kreises aber als Tabellen-Vierter klar auf Play-Off-Kurs. Sowohl die Schwelmer als auch die Wedeler gewannen jeweils drei ihrer jüngsten vier Aufgaben. Die Baskets triumphierten sie am vergangenen Sonnabend mit 92:88 bei der Rostock Seawolves Academy; die Rister schlugen tags darauf die Hertener Löwen mit 67:64.

„Wir können mit Selbstvertrauen nach Schwelm fahren und wollen uns besser präsentieren als im Hinspiel“, kündigte Attarbashi an. Ein Sieg im Ennepe-Ruhr-Kreis würde die Ausgangsposition im Kampf um die Play-Offs für die Wedeler, die aktuell Tabellen-Achter sind, verbessern. Immerhin: Ihre jüngsten beiden Gastspiele in Schwelm gewannen die Wedeler, wobei Attarbashi am 30. September 2023 sein Debüt als Rist-Trainer gefeiert hatte. Von den insgesamt 15 Duellen, die es seit dem Sommer 2018 in der 2. Bundesliga ProB zwischen den beiden Mannschaften gab, entschieden die Gelb-Grünen immerhin sieben für sich, sodass sie die Gesamtbilanz mit einem weiteren Sieg ausgleichen würden.

Welche Spieler Attarbashi in Schwelm zur Verfügung stehen, ist noch fraglich. Als der Rister Kooperationspartner Veolia Towers Hamburg am Dienstagabend mit 93:87 bei ALBA Berlin gewann, stand von den Doppellizenzspielern Jared Grey knapp zehn Minuten auf dem Feld.

 

21.02.2026 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Seawolves Academy 

Am Samstagabend wird’s wieder heiß am Hemberg! Die Iserlohn Kangaroos empfangen in der Matthias-Grothe-Halle die Rostock Seawolves Academy – das Farmteam des BBL-Clubs aus dem hohen Norden. Beide Teams brauchen die Punkte dringend: Rostock (Platz 9) will weiter in die Playoffs einziehen, die Kangaroos (Platz 12) kämpfen im Tabellenkeller um jeden Zähler. Die Ausgangslage ist also klar: Es wird ein Spiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord, in dem richtig viel auf dem Spiel steht.

Die Iserlohner kommen mit Rückenwind in die Partie. Beim 78:89-Auswärtssieg in Vechta zeigte das Team von Headcoach Toni Prostran eine starke Leistung. Einsatz, Teamgeist, Energie – alles hat gepasst. Und genau diese Energie soll jetzt auch in der heimischen Halle spürbar werden. „Wir wollen an den Erfolg aus Vechta anknüpfen und gemeinsam mit unseren Fans Vollgas geben“, sagt Kapitän Ruben Dahmen. „Zu Hause müssen wir alles raushauen – unsere Fans haben das verdient.“
Die Iserlohner Fans sind bekannt dafür, mit ihrer Energie und Lautstärke das Team ordentlich zu pushen und das soll auch diesmal wieder so sein. Wenn die Fans auf den Rängen mitgehen, dann wird’s für jeden Gegner unangenehm. „Unsere Fans geben uns so viel Rückhalt. Das spürt man sofort. Das ist unser Extra-Schub, wenn’s eng wird“, betont Headoach Toni Prostran.

Die Seawolves Academy ist alles andere als ein leichter Gegner. Das junge Rostocker Team hat aus den letzten zehn Spielen fünf gewonnen und spielt mit viel Tempo. Besonders gefährlich ist Jalen Page, der mit 22,4 Punkten im Schnitt die Liga anführt und zusätzlich rund 6 Assists verteilt. Ihn zu stoppen, wird eine echte Herausforderung. „Page ist ein Top-Scorer, aber wir müssen als Team dagegenhalten – mit Intensität, Energie und cleverer Defense“, sagt Prostran.

Das Hinspiel zum Saisonauftakt in Rostock war ein echter Krimi. Damals verloren die Kangaroos denkbar knapp in den letzten Sekunden mit 86:84. Diesmal soll die Revanche gelingen. „Wir wissen, dass wir sie schlagen können. Das wollen wir jetzt vor unseren Fans zeigen“, so Dahmen kämpferisch.

 

22.02.2026 16:00 Uhr Hertener Löwen vs. RASTA Vechta II

Am kommenden Sonntag, dem 22. Februar 2026, steht für die Hertener Löwen das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB an. Um 16:00 Uhr empfängt das Löwenrudel in der Rosa-Parks-Schule die Zweitvertretung von RASTA Vechta.

Die Ausgangslage vor dem 22. Spieltag ist weiterhin spannend. Die Löwen befinden sich mitten im Kampf um die Play-Off-Plätze und rangieren aktuell auf Tabellenplatz sechs. Die Tabelle bleibt weiterhin eng. Zwischen Rang sechs und neun liegt lediglich ein Sieg, sodass nahezu jeder Spieltag zu spürbaren Verschiebungen führen kann. Ein Heimsieg würde den Blick der Singh-Fünf weiter nach oben richten.

Die Gäste aus Vechta reisen als Tabellenletzter an. Mit bislang nur drei Saisonsiegen stehen die Niedersachsen unter erheblichem Druck zu punkten. Trotz der Tabellenkonstellation ist Vorsicht geboten und es wäre es ein Fehler, die Gäste zu unterschätzen. Für RASTA zählt praktisch nur ein Sieg, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren – entsprechend hoch dürfte die Motivation sein. Die Vechtaer sind das Nachwuchsteam des easyCredit-Bundesligisten RASTA Vechta, die in der laufenden Saison international im FIBA Europe Cup vertreten waren. In der Spielzeit 2024/25 durfte die Zweitvertretung bereits ProA-Luft schnuppern, bevor es zurück in die ProB ging.

Der Fokus der jungen Truppe liegt klar auf der Entwicklung junger Talente, die immer wieder ihr großes Potenzial aufblitzen lassen. Angeführt wird das Team von zwei jungen deutschen Point Guards. Roy Krupnikas (19 Jahre, 13 Punkte pro Spiel) und Epke Kruthaup (17 Jahre, 12 Punkte) lenken das Spiel der Gäste. Dazu kommen weitere talentierte Akteure wie Center Fynn Lastring (12 Punkte, 6 Rebounds), Small Forward Ivan Volf (13 Punkte) sowie Shooting Guard Moritz Grüß (12 Punkte), die jederzeit für Gefahr sorgen können.

Die Löwen wollen nach der unglücklichen Niederlage in Wedel vor heimischem Publikum unbedingt wieder punkten. Gleichzeitig steht Vechta mit dem Rücken zur Wand und wird alles investieren, um seine Chance zu nutzen. Die personellen Sorgen begleiten die Löwen aber weiterhin durch diese Saison. Aktuell können lediglich sieben Spieler voll trainieren. Neben den Langzeitverletzten plagen Faton Jetullahi und David Ewald Blessuren aus dem Spiel gegen Wedel. Auch Tim Elkenhans ist weiterhin angeschlagen. Bei allen dreien ist ein Einsatz am Wochenende mehr als fraglich. Das Trainerteam wird kurzfristig entscheiden müssen, wer dem Löwenrudel zur Verfügung steht.

Damit sind die Löwen trotz des Heimvorteils aufgrund der angespannten Personalsituation keineswegs klarer Favorit. Vielmehr deutet alles auf ein ausgeglichenes Duell hin, in dem Einsatz, Kampfgeist und mannschaftliche Geschlossenheit den Ausschlag geben dürften.

Nachberichte ProB Nord 21. Spieltag

14.02.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. EN BASKETS Schwelm 88:92

Bei widrigen Witterungsbedingungen mussten die EN Baskets an die Ostsee zur Seawolves Academy Rostock.

Das erste Viertel ist ein offener Schlagabtausch. Offense pur auf beiden Seiten. Kein Team kann sich absetzen. Erik Nyberg holt mit einem Dreier zum Ende die Führung mit 27:24.

Die Blau-Gelben machen genau da weiter und starten gut ins zweite Viertel. Nach zwei Dreiern von Erik Nyberg und Fabian Reichstadt muss Rostock beim Stand von 29:36 die nächste Auszeit nehmen. Die fruchtet. Rostock kommt ran. Auszeit Baskets beim 38:33 Mitte des Viertels. Es bleibt weiter eng. Zu viele Ballverlusts verhindern eine höhere Baskets-Führung. Dennoch führen die Gäste zur Halbzeit mit 48:45.

Guter Start der EN Baskets ins dritte Viertel. Dreier Marius Stoll, Dunk Zyon Patterson. Doch ein 10:0-Lauf der Seawolves bringt die Führung für die Gastgeber mit 59:58. Auszeit EN Baskets. Sie wirkt und die Blau-Gelben kommen wieder in Fahrt. Mit einer 74:70-Führung geht es ins letzte Viertel. Weiterhin hohe Wurfquoten auf beiden Seiten.

Rostock startet gut, nutzt eine Schwächephase der Baskets aus. Die Gastgeber führen mit 81:78 nach wenigen Minuten. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende netzt Nyberg zum Ausgleich, Merz sorgt per Dreier zur Führung (86:89). Auszeit Rostock. Crunchtime. Ballverlust Schwelm, Dunk Page, doch 17 Sekunden vor dem Ende erhöhen die EN Baskets durch Knörig auf 91:88. Auszeit Rostock. Airball Page. Ballbesitz EN Baskets. Patterson erhöht auf 92:88, was gleichbedeutend mit dem Sieg ist.

 

14.02.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Dragons Rhöndorf 103:81

Rhöndorf zieht auch in Bernau mit 103:81 (55:37) den Kürzeren. Vier Minuten „Blackout“ im ersten Viertel besiegelten das Schicksal der Dragons. Die Brandenburger zeigten auch nicht ihren besten Basketball, bestätigten ihren zweiten Tabellenplatz aber souverän. Für die Drachen dagegen hat der Abstiegskampf nun endgültig begonnen.

Bis zur Hälfte des ersten Spielabschnitts war aus Sicht der Dragons Rhöndorf alles noch in Ordnung (8:6), danach geriet die Defensive der Rheinländer unvermittelt ins Schwimmen. Außerdem lockte Lok die Gäste mehrfach in die Falle und zwang die Dragons zu acht Ballverluste allein im ersten Viertel. Bernau nutze die Schwächephase der Dragons, machten in der Phase 15:3 Punkte, gleichbedeutend mit dem 31:13 Zwischenstand.

Damit war die Begegnung auch schon gelaufen, denn die Hausherren verwaltete den Vorsprung bis zum Ende souverän. Rhöndorf agierte in den verbleibenden Vierteln zwar auf Augenhöhe, doch die 18-Punkte-Hypothek aus den ersten zehn Minuten war einfach zu groß. Im dritten Viertel lieferten sich die beiden Kontrahenten einen offenen Schlagabtausch. Eine größere Serie gelang den Dragons nicht, aber sie hielten dagegen und verhinderten, dass die Brandenburger sich deutlicher absetzten.

Wenn man Rhöndorfs Wurfquoten betrachtet, muss man klar sagen, dass auch gegen den Tabellenzweiten mehr möglich war. Fünf Treffer bei 20 Versuchen jenseits der Dreier sind mäßig, zwölf eingenetzte Freiwürfe von 28 indiskutabel. Da nützt es auch wenig, dass man wirklich starke 51 Prozent aus dem Zweier-Bereich getroffen hat und auch im Rebound-Duell (41/42) ausgeglichen gestalten konnte.

 

14.02.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. ETB Miners 71:81

Die Zuschauer stehen, bis ihre Mannschaft das erste Mal den Korb trifft. Das ist Tradition bei den Itzehoe Eagles, doch im Spitzenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga gegen die ETB Miners aus Essen mussten die Eagles-Fans reichlich Stehvermögen mitbringen: Erst nach fast fünf Minuten punktete Toni Nickel. Während der gesamten Partie führten die Gastgeber kein einziges Mal und unterlagen dem Tabellenführer mit 71:81.

„Eine verdiente Niederlage, die weh tut, weil wir uns viel vorgenommen haben für dieses Spiel“, sagte Eagles-Coach Timo Völkerink. Essen habe den Sieg mehr gewollt und den Eagles gerade am Anfang vieles weggenommen – der schlechte Start habe zu viel Unsicherheit im Angriff geführt, die während der gesamten Partie zu spüren gewesen sei.

Dennoch kamen die Itzehoer im ersten Viertel nach und nach heran, weil ihre eigene Defensive den Miners ebenfalls einige Probleme bereitete. Zu Beginn des zweiten Abschnitts verkürzte Trey McBride mit einem Dunk auf 18:19, aber Essen antwortete mit einer der Stärken des Teams: Zwei Dreier saßen, insgesamt traf der Gast fast die Hälfte seiner Würfe aus der Distanz. Auch insgesamt hatte der Spitzenreiter bei der Trefferquote deutliche Vorteile.

Nach dem 30:38 zur Halbzeit wurde der Rückstand im dritten Viertel erst einmal wieder zweistellig, in einer besseren Phase mit starken Aktionen von Finn Fleute kamen die Itzehoer auf 46:51 heran. Doch die Gelegenheit, weiter zu verkürzen, wurde nicht genutzt, den Miners gelangen die wichtigen Aktionen, schon führten sie vor dem letzten Abschnitt wieder zweistellig: 57:47.

Noch einmal verringerten die Eagles durch McBride den Rückstand bis auf fünf Punkte, aber Fehlwürfe und Ballverluste, die der Tabellenführer in einfache Punkte ummünzte, verhinderten eine Wende. Einfache Feststellung: Das an diesem Tag bessere und ausgeglichenere Team gewann. Am nächsten Spieltag treten die Eagles auswärts bei den Dragons Rhöndorf an.

 

15.02.2026 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Hertener Löwen 67:64

Vor dem Spiel war bereits durchgedrungen, dass neben Manuel Bojang, Tarik Jakupovic und Bryant Allen nun auch noch Tim Elkenhans bei den Löwen ausfallen wird. Als während des Spiels noch Faton Jetullahi und David Ewald Anfang des 3. Viertels dazu kamen, war die Messe eigentlich gelesen. Dass es anders kam und es am Ende dennoch fast zu einem Sieg gereicht hätte, war der mannschaftlichen Geschlossenheit und dem Kampfgeist der verbliebenen Truppe zu verdanken.

Nach einem, lange ausgeglichenen, ersten Viertel mit einigen Führungswechseln konnte sich Wedel in der letzten Minute einen kleinen Vorsprung von drei Punkten zum Viertelende erarbeiten (14:11). Bei den beiden defensiv besten Teams der Liga war schon Vorfeld klar, das offensiv ein nicht allzu hoher Punktestand zu erwarten war.

Im 2. Viertel pendelte sich der Wedeler Vorsprung kontinuierlich zwischen vier und acht Punkten ein, wobei die Dreierquote der Löwen deutlich besser wurde. Im Gegenzug wurden jedoch viele einfache Korbleger liegen gelassen. Dass der Rückstand zur Halbzeit dann bei „nur“ vier Punkten lag, war einem Drei-Punkte-Buzzerbeater von Christian Hinckson zu verdanken (39:35).

Die Verletzung von Ewald zu Beginn des 3. Viertels ließ die Rotation der Löwen noch kleiner werden als ohnehin schon. Dennoch kämpften sich die Löwen zurück und ging im 3. Viertel sogar mit vier Punkten in Führung (44:48). Die folgende Auszeit nach einem 10:1-Lauf der Löwen brachte Wedel bis zum Ende des Viertels wieder etwas in die Spur, sodass es nach dem 3. Viertel 49:49 unentschieden stand.

Im 4. Viertel schaffte es Wedel sich leicht abzusetzen – auch, weil die Wechselmöglichkeiten nun den einen oder anderen konzentrierten Wurf mehr zuließen als auf Seiten der Löwen. Beim Stand von 65:59, 1:20 Minuten vor dem Ende, schien das Spiel bereits entschieden. Doch das letzte Aufbäumen der Hertener Truppe reduzierte den Rückstand nochmals auf einen Punkt (65:64). Das Ende mit Foul und Freiwürfen führte schließlich zum 67:64-Endstand zugunsten des Gastgebers.

 

15.02.2026 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Iserlohn Kangaroos 78:89

Vechtas Farmteam in der 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord hat am Sonntag einen Heimsieg gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf verpasst. Im „Keller-Kracher“ gegen die Iserlohn Kangaroos, dem Duell des Letzten gegen den Vorletzten, unterlagen die Vechtaer nach einer guten 1. Halbzeit noch mit 78:89 (41:36).

Epke Kruthaup versenkte gleich mal butterweich einen Dreier und einen Halbdistanzwurf, RASTA II führte in der 2. Minute mit 8:0. Iserlohns Anschluss konterte Ivan Volf mit dem nächsten Dreier, stellte auf 12:6. Kurz darauf machte AJ Sumbry schon das 14:6 – Auszeit Iserlohn. Das Horst-Team hielt Iserlohn lange sehr gut auf Distanz, dann trafen in der 10. Minute aber noch Luca Michels per Dreier und Kevin Strangmeyer zum 19:22-Anschluss.

Jetzt fielen die Würfe wieder, u.a. Moritz Grüß machte vier Punkte, AJ Sumbry versenkte einen Dreier und RASTA II führte in der 13. Minute mit 32:23. Die Vechtaer verteidigten stark, hielten nun auch immer besser Tyson Leitao vom Scoring ab. Nach Tristan Gutersohns starkem Drive führten die Gastgeber erneut mit neun Zählern (37:29). Von jenseits der 6.75 Meter machte Ruben Dahmen das 36:39, schon wieder hatten die Gäste den Anschluss geschafft.

Per Dreier zum 44:36 eröffnete Grüß das 3. Viertel, dann zog Ivan Volf das Offensiv-Foul gegen Glynn Hubbard III und Epke Kruthaup legte ein bejubeltes And-One zum 49:41 nach. Doch fünf Vechtaer Ballverluste in den ersten knapp vier Minuten des 3. Viertels luden die Gäste zu einem Lauf ein, den Luca Michels mit einem Transition-Three zur 51:49-Führung krönte Aus Vechtas „plus acht“ in der 22. Minute wurde bis Viertelende ein „minus neun“ zum 58:67.

Michels wurde mehr und mehr zum entscheidenden Mann. Der ausgewiesene Scharfschütze versenkte seinen fünften Dreier zum 74:64, die erste zweistellige Führung der Gäste. Mit ihrer Effizienz vom Perimeter raubten die Kangaroos RASTA II den letzten Nerv. Vier Minuten vor dem Ende nahm Harm-Ubbo Horst bei einem 70:81-Rückstand eine Auszeit. Als Hubbard III dann per Dreier die Shotclock schlug, Iserlohn 3:18 Minuten vor dem Ende auf 84:70 stellte, war die Partie entschieden.

 

15.02.2026 17:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. BSW Sixers 78:66

Sonntagabend in Neustadt am Rübenberge, über 850 Zuschauer sind beim Spiel der TSV Neustadt temps Shooters gegen die BSW Sixers im Shooters Dome dabei und erleben einen starken Auftritt des eigenen Teams. Für beide Teams ging es in diesem Spiel erstmal darum, den Abstand auf die Abstiegsplätze zu halten oder zu vergrößern.

Den Jump und die ersten Punkte sicherten sich die Gäste aus Sandersdorf, die durch den kräftigen Pointguard Okwuokei in Führung gingen. Elias Marei und Matej Jelovcic erzielten die ersten 13 Punkte der Gastgeber allein und brachten ihrem Team eine 13:7 Führung nach sechs Minuten. Mit viel Energien wurden Rebounds geholt, Ballgewinne erzwungen einfache Punkte erzielt. Center Robin Kniss beendete das 1. Viertel mit einem Tip-Dunk zum 25:14 für die temps Shooters.

Im 2. Viertel bot sich das gleiche Bild, denn die Gäste kamen überhaupt nicht richtig ins Spiel und waren einzig über ihren besten Spieler RJ Holmes gefährlich. Die Neustädter nutzten diese Phase aus, um den Vorsprung weiter auszubauen. Über Max Brackmann und Amar Licina wuchs der Vorsprung kurz vor dem Halbzeitpfiff auf 21 Punkte an (44:25). Mit dem letzten Angriff konnte Holmes mit einem Dreier für die Sixers den Halbzeitstand von 44:28 erzielen.

Nach der Halbzeitansprache der Trainer kamen die Sixers mit mehr Energie und Willen zurück auf das Spielfeld. In der 25. Minute zeigte die Anzeige beim Stand von 53:43 dadurch nur noch einen Rückstand von zehn Punkten. Auf Seiten der Gastgeber strahlten allerdings alle Spieler, die eingesetzt wurden, Gefahr aus und so waren es Aime Olma und Chris Kwilu, die mit ihren Punkten den Abstand wieder zum 64:51 Zwischenergebnis zum Viertelende ausbauten.

Die Startphase der entscheidenden zehn Minuten lief dabei an den Neustädtern vorbei. So gelang es den Sixers erneut aufzuholen, sodass das Team von Headcoach Varga in der 34. Minute nur noch mit 65:59 zurücklag. Jedoch erzielten Jelovcic und Olma zusammen die nächsten elf Punkte der Gastgeber und bauten die Führung wieder auf zehn Punkte aus. Wenig später erzielte Marei mit dem letzten Angriff im Fastbreak den Endstand zum 78:66 für die TSV Neustadt temps Shooters.

 

01.03.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Bericht folgt in Kürze.

Vorberichte ProB Nord 21. Spieltag

14.02.2026 18:30 Uhr Seawolves Academy vs. EN BASKETS Schwelm

Am kommenden Samstag treten die EN Baskets in Rostock an. Gastgeber ist die Rostock Seawolves Academy, das Farmteam des Erstligisten Rostock Seawolves. Sportlich waren die Rostocker in der vergangenen Saison abgestiegen, blieben jedoch aufgrund von Wildcards in der ProA in der Liga.

Der langjährige Kapitän der EN BASKETS, Chris Frazier, ging als Jugendtrainer zurück an die Ostsee und hilft dem jungen Team mit seiner Erfahrung. In dieser Saison spielen die Seawolves eine starke Saison. Platz 7 steht mit 10 Siegen und 10 Niederlagen zu Buche. Die Blau-Gelben sind genau einen Sieg davor.

Das Hinspiel in Schwelm konnten die Gastgeber klar mit 100:78 für sich entscheiden. Doch dies ist lange her, beide Teams brauchen den Sieg im Rennen um die begehrten Play-Off-Plätze. Neben Chris Frazier sind der Amerikaner Jalen Page mit 22 Punkten, 6 Rebounds und 6 Assists sowie Jonas Zilinskas mit 16 Punkten und 8 Rebounds Akteure, die jederzeit ein Spiel entscheiden können.

EN BASKETS Schelm Head-Coach Falk Möller: „Rostock hat sich enorm entwickelt und ist ein echter Favoritenschreck, wenn man die beiden Siege gegen Bernau sieht. Um eine Chance gegen die heimstarken Rostocker zu haben, müssen wir gerade in der Verteidigung aufpassen und dürfen ihnen keinen Run erlauben.“

 

14.02.2026 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Dragons Rhöndorf

Am kommenden Wochenende wartet eine echte Herkules-Aufgabe auf die Dragons. Dann muss Rhöndorf nämlich als zehnter der Tabelle bei LOK BERNAU antreten. Die Brandenburger sind Tabellenzweiter und aktuell wohl die härteste Aufgabe der ProB. Unterschiedlicher kann die Ausgangslage vor dem 21. Spieltag kaum sein.

Am 6. Dezember 2025 gelang dem Team um Headcoach Max Becker gegen die hochfavorisierten Brandenburger mit 91:84, nach Verlängerung, eine faustdicke Überraschung. Seitdem ist einiges passiert: Während die Jungs von LOK von Sieg zu Sieg eilen und zuletzt auch den Tabellenprimus Essen mit 77:74 in die Schranken wiesen, gingen für Rhöndorf die letzten fünf Begegnungen verloren, was sie tabellarisch in eine prekäre Lage bringt.

Reden wir nicht um den heißen Brei herum: Wenn die derzeit unmittelbaren Konkurrenten Stahnsdorf sowie Iserlohn gewinnen und Rhöndorf nicht, könnten die Rheinländer auf einen Abstiegsplatz abrutschen. Noch ist es nicht soweit, aber Bernau hat die Favoritenrolle klar inne. Das Team von Coach Dan Oppland verfolgt schon seit längerer Zeit die Mission Aufstieg in die ProA. Aktuell scheinen die Berliner das Zeug zu haben, um die Meisterschaft in der ProB mitzuspielen.

Jedenfalls harmoniert die Mischung aus gestandenen Profis, wie dem 30-jährigen US-Playmaker Shawn Anthony Scott II (ø 10,2 Pkt.), Akim-Jamal Jonah (ø 12,4 Pkt.), Guy Nahmias (ø 14 Pkt.) und dem Ex-Drachen Marco Rahn (ø 5,8 Pkt.) sowie hoffnungsvollen Talenten aus der ALBA-Schmiede (Anton Nufer, Anton Kemmer oder Nevio Bennefeld) perfekt. Nicht zu vergessen ist auch Anthony Wattkins, der im Schnitt 13,7 Punkte einstreut.

Rhöndorf und Bernau operieren übrigens mit ähnlichen Mitteln. Beide Teams pflegen einen schnellen Spielstil, der viele Korbabschlüsse garantiert. Rein statistisch betrachtet haben die Brandenburger allerdings in nahezu jeder Kategorie die Nase vorne. Wie eingangs jedoch erwähnt, wollen die Dragons in Bernau eine Chance haben, sie müssen in allen Bereichen am oberen Leistungslimit kratzen. Und das möglichst über die gesamte Spielzeit.

 

14.02.2026 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. ETB Miners

Spätestens nach dem Auswärtssieg in Schwelm trotz dezimierten Kaders steht fest: Die Itzehoe Eagles sind ein Spitzenteam in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Als Tabellendritter gehen sie nun in das nächste Spitzenspiel: Samstag gastiert der Tabellenführer ETB Miners im Sportzentrum am Lehmwohld.

Die Eagles rangieren vier Punkte oder zwei Siege hinter dem Team aus Essen und haben das Hinspiel dank eines Dreiers von Sven Cikara direkt vor dem Ende gewonnen. So können sie mit einem Erfolg im Rückspiel auch den direkten Vergleich für sich entscheiden. Es gehe darum, den Druck auf Essen zu erhöhen und die eigenen Ambitionen zu unterstreichen, im Saisonendspurt noch einmal ganz oben anzugreifen, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink.

„Gerade nach den letzten beiden Siegen werden wir dieses Spiel mit sehr viel Selbstvertrauen angehen in dem Bewusstsein, uns dieses Spiel verdient zu haben“, so Völkerink. Die Gefährlichkeit des Gegners werde allerdings dadurch deutlich, dass er bisher alle seine Auswärtspartien gewonnen habe. Keine Mannschaft in der Liga werfe besser als Essen, deshalb werde es ein Schlüssel sein, die Dreierschützen der Gäste unter Kontrolle bekommen.

Zudem müssten die eigenen Spieler, die zuletzt krank oder verletzt waren, wieder integriert werden, sagt der Eagles-Trainer. Nach Krankheit kehrt Kapitän Lucien Schmikale zurück, bei Finn Fleute, der vor dem Schwelm-Spiel umgeknickt war, bestehe eine kleine Chance, dass er auflaufen kann. Um erfolgreich zu sein, müsse da angesetzt werden, wo die Mannschaft zuletzt aufgehört habe: mit schneller Ballbewegung und Teambasketball.

 

15.02.2026 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Hertener Löwen

Wer in den Geschichtsbüchern etwas weiter zurückblättert, wird fündig: Von 2009 bis 2016 duellierten sich die Hertener Löwen sieben Spielzeiten in Folge mit dem SC Rist Wedel. Am Sonntag, 15. Februar, ist es wieder soweit: Erstmals seit dem 23. Januar 2016 und somit nach mehr als zehn Jahren Pause sind die Westfalen wieder in der Steinberghalle zu Gast. Gegen die Löwen wollen die Wedeler ihrer Heimbilanz aufpolieren.

„Es tut mir wirklich leid für unsere Fans, dass wir in dieser Saison bisher zuhause häufiger verloren als gewonnen haben“, sagte Rist-Trainer Hamed Attarbashi mit Blick auf die Heimbilanz, die seitdem am 1. Februar bezogenen 63:84 gegen den Spitzenreiter ETB Miners mit fünf Niederlagen bei vier Siegen negativ ist. „Dafür gibt es keine logische Erklärung – außer der, dass unsere junge Mannschaft nun einmal Leistungsschwankungen unterliegt“, sagte Attarbashi.

Für die fehlende Konstanz während einer Partie dient das Hinspiel in Herten wie keine zweite Begegnung als Beispiel. Nach einem schlechten Start (9:18 nach dem ersten Viertel) drehten die Wedeler das Ergebnis, gestützt auf einen 9:0-Lauf, zwischenzeitlich zu ihren Gunsten – um am Ende mit einem 58:61 (28:30) die knappste und wohl auch bitterste ihrer bisher zehn Saison-Niederlagen zu kassieren.

Dies soll nun wettgemacht und die Heimbilanz ausgeglichen werden. Und zwar mit einem Sieg mit mindestens vier Punkten Vorsprung, um auch den direkten Vergleich gegen die Westfalen zu gewinnen. Dieser könnte am Saisonende für die Abschlussplatzierung oder sogar die Play-Off-Teilnahme entscheidend sein.

Welche Spieler Attarbashi am Sonntag zur Verfügung stehen, entscheidet sich wie immer kurzfristig. Als der Kooperationspartner Veolia Towers Hamburg am Mittwochabend sein letztes Euro-Cup-Saisonspiel mit 94:116 verlor, kamen mit Jared Grey, Janne Müller und Nelson Martin drei Doppellizenzspieler zum Einsatz.

 

15.02.2026 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. Iserlohn Kangaroos

Gegen die Iserlohn Kangaroos gelang RASTAs Farmteam in der Hinrunde dieser BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Saison der erste Sieg. Jetzt treffen der Letzte und der Vorletzte erneut aufeinander. Am Sonntag brauchen die jungen Vechtaer unbedingt einen Sieg, wollen sie noch eine praktische Chance auf den Klassenerhalt haben.

Denn die Ausgangssituation vor diesem Keller-Kracher ist recht simpel. RASTA II steht mit sechs Punkten aus 19 Spielen auf Platz 14, die Iserlohn Kangaroos haben in 20 Spielen schon zwölf Punkte gesammelt, RASTAs Rückstand auf das „rettende Ufer“ beträgt acht Zähler. „Auch wenn wir ein Ausbildungsteam sind, wollen wir natürlich Spiele gewinnen und die Klasse halten. Die Jungs lernen viel dazu, was ihnen immer zugutekommen wird“, so Vechtas Head Coach Harm-Ubbo Horst.

In der Hinrunde hatte RASTA II bei den Iserlohn Kangaroos mit 77:74 gewonnen. Auch jetzt hat das Horst-Team eine realistische Chance auf einen Sieg gegen die Westfalen, die neun ihrer letzten elf Spiele verloren haben. Der Hoffnungsträger der Kangaroos heißt Tyson Leitao (15.0 Punkte und 10.6 Rebounds plus 1.3 Blocks). Mit dem gleichaltrigen Luca Michels steht auch ein gefährlicher Dreierschütze im Kader. Der Shooting Guard traf schon 48 Dreier, bei einer Erfolgsquote von 38 %.

Noch viel besser von jenseits der 6.75 Meter machte es bisher RASTAs Epke Kruthaup – mit gerade einmal 17 Jahren. Der Point Guard steht aktuell bei einer Quote von 48 % (38/79). Und auch Fynn Lastring, 18 Jahre jung, weiß, wie man den Dreier wirft. Der Center drückte in zwölf Spielen 48-mal ab, traf 22 dieser Würfe (46 %). Mit einem Wert von 15.7 ist Lastring auch der effektivste RASTAner, gefolgt vom erfahrenen AJ Sumbry (14.3).

In den Teamstatistiken der ProB-Nord liegen RASTA II und die Kangaroos in nahezu allen Kategorien in etwa gleichauf. Dass das „Hinspiel“ ein ganz enges war, verwundert daher nicht. Am 16. November war Roy Krupnikas mit 20 Punkten, sieben Rebounds, drei Assists und zwei Steals der Matchwinner, während Tyson Leitao für Iserlohn mit zehn Punkten und elf Rebounds eines seiner schon zwölf Double-Doubles in dieser Saison schaffte.

 

15.02.2026 17:30 Uhr TSV Neustadt temps Shooters vs. BSW Sixers

Die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga geht in die entscheidende Phase, denn es bleiben nur noch sechs zu spielende Begegnungen. Am 21. Spieltag treffen mit den TSV Neustadt temps Shooters und den BSW Sixers zwei Teams aufeinander, die noch in die Playoffs kommen, aber auch noch absteigen könnten. Daher wird die Partie am Sonntagabend für beide eine weitere sehr wichtige, um zu sehen, in welche Richtung es geht.

Das Hinspiel war für die Neustädter eine klare Sache, die damals bei den Sixers mit 83:65 gewannen und zwischenzeitlich mit über 20 Punkten geführt hatten. Die beiden Topscorer der Sixers, RJ Holmes und Toby Okwuokei, waren beim Hinspiel im Oktober die besten Akteure ihres Teams. Power Forward Holmes erzielt im Schnitt 15,7 Punkte und schnappt sich zudem 8,9 Rebounds pro Spiel. Sein Pointguard Okwuokei bringt es bisher auf 14,4 Punkte, 7,1 Rebounds und 3,8 Assists pro Spiel.

Neben diesen beiden Akteuren ist es der junge deutsche Pointguard Ilias Amin, der ebenfalls eine zweistellige (11,7) Punkteausbeute vorweisen kann. Headcoach Lukas Varga hat einen athletischen Kader zusammengestellt, der mit viel Tempo und aggressiver Verteidigung über das ganze Feld agiert. Als Tabellenzehnter und einem schwerem Restprogramm, könnte es für die Sixers nicht für die Playoffs reichen. In der letzten Saison ist das Team als Tabellenvierter in die Aufstiegsrunde eingezogen.

Für die temps Shooters geht es darum, die hohe Niederlage vom Wochenende zuvor in Herten abzuhaken und zu Hause im Shooters Dome von Beginn an ihr Spiel zu spielen. Die Trainingswoche verlief bisher sehr ordentlich und das Team möchte den nächsten Heimsieg feiern, nachdem man zuletzt zweimal vor eigenem Publikum gewinnen konnte.

„Es wird wichtig sein, seine Heimspiele zu gewinnen, vor allem gegen die direkten Konkurrenten. Darauf muss der Fokus liegen und als Team um jeden Zentimeter gefightet werden. Gerade zum Saisonende hin zählen nur Punkte und nicht, ob man schön spielt, denn das Ziel „Klassenerhalt“ soll nicht wieder zu einer Zitterpartie werden“, so Neustadts Geschäftsführer Sport Jan Gebauer.

 

01.03.2026 16:00 Uhr TKS 49ers vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Bericht folgt in Kürze.

Nachberichte ProB Nord 20. Spieltag

07.02.2026 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Seawolves Academy 67:94

Vor der tollen Kulisse von 452 Zuschauern wurde Vechtas Farmteam in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord am Samstag gut eine Halbzeit lang eine Lehrstunde erteilt. Am 19. Spieltag unterlag das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst der Seawolves Academy, ebenfalls Farmteam eines easyCredit Basketball-Bundesligisten, mit 69:94 (24:58).

Mit vier Punkten nacheinander glich AJ Sumbry die Partie erstmals aus (4:4), Epke Kruthaup verkürzte in der 4. Minute per Dreier auf 8:12. Auch RASTAs Punkte elf und zwölf machte der Guard (12:19, 6.), dann war es um die jungen Vechtaer geschehen. Die Seawolves zogen bis in die 10. Minute auf 31:16 weg.

In den ersten knapp drei Minuten des 2. Viertels kassierte RASTA II einen 0:12-Lauf zum 19:43. Die Rostocker spielten sich an beiden Enden des Feldes in einen Rausch und dominierten diese zehn Minuten, wie wohl kaum zuvor ein Team an der Pariser Straße. RASTA II gelang im 2. Viertel nicht ein einziger Treffer aus dem Spiel heraus, die fünf Punkte wurden allesamt von der Freiwurflinie erzielt. Zur großen Pause lag RASTA II mit 24:57 hinten.

Das Horst-Team hatte sich in der Halbzeitpause wohl ein Herz gefasst und zeigte sich nun bereit für die Partie. Die Vechtaer ließen keinen Lauf mehr zu, konnten allerdings ebenso wenig einen Eigenen aufs Parkett bringen – von sieben Punkten in Serie zum 37:65 (26.) einmal abgesehen. Von jenseits der 6.75 Meter lief bei RASTA II nach wie vor nichts zusammen, die Rostocker trafen im 3. Viertel nur einen ihrer sieben Threeballs.

Rostocks Jalen Page drückte auch dem Schlussabschnitt seinen Stempel auf. Nach zuvor 24 Punkten in gut 25 Minuten Einsatzzeit kamen jetzt noch weitere elf Zähler dazu. RASTA II traf auch im 4. Viertel nicht einen einzigen Dreier, stand am Ende aber immerhin bei einer starken Freiwurfquote von 86 % (19/22). Glückliche Gesichter gab es angesichts der erteilt bekommene Lehrstunde in der 1. Halbzeit keine, zu enttäuschend war dieser 19. Spieltag verlaufen.

 

07.02.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 101:110

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben am Samstagabend einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt und Playoffs in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB gemacht. Mit einem 110:101-Erfolg bei den Dragons Rhöndorf, kletterte die Mannschaft von Coach Artur Gacaev mit einer Bilanz von 11:8 auf den vierten Platz, hat nach vier Erfolgen in Serie nun zwei Siege Vorsprung auf den neunten Tabellenplatz.

Zunächst hatten die Gäste sich auf die ungewöhnliche Verteidigung der Dragons, die weiter in akuter Abstiegsgefahr schweben, einstellen müssen, griffen zudem defensiv nicht wie gewohnt zu. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem Fritz Hemschemeier, mit einem Buzzer einen deutlicheren Rückstand nach zehn Minuten verhinderte (24:28).

Im Anschluss blieb die Partie bis zur Halbzeit ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich absetzen. Vor allem Beni Fungula, der 15 Punkte im zweiten Abschnitt erzielte, war es zu verdanken, dass die Baskets Juniors nach 20 Minuten mit 49:47 führten.

Die entscheidende Phase sollte nach Wiederbeginn folgen: 37 Punkte legten die Gäste im dritten Viertel auf und entschieden die Begegnung. Vor allem von der Dreierlinie waren die Baskets Juniors nicht zu stoppen. Jeweils drei Distanztreffer von Helwig und Boger sorgten kombiniert mit verbesserter Defensive dafür, dass der Vorsprung binnen weniger Minuten auf 24 Punkte anwuchs (81:57) – die Vorentscheidung der Begegnung.

Dennoch wurde die Partie noch einmal enger: Rhöndorf zeigte Moral, die Gäste ließen Konzentration und Energie schleifen und ein 0:8-Lauf sorgte Anfang des letzten Viertels für das 86:72 aus Sicht der Baskets Juniors. Nach einer Auszeit hielt das Team von Artur Gacaev Rhöndorf weiterhin bei über zehn Punkten Rückstand. Die Dragons kamen erst mit einem 9:0-Lauf 53 Sekunden vor dem Ende noch einmal auf vier Punkte heran, ein Comeback, das jedoch zu spät kam.

 

07.02.2026 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. TSV Neustadt temps Shooters 80:60

Das Wort „Playoffs“ rückt für die Neustädter nach einem desolaten Auftritt bei den Hertener Löwen etwas in die Ferne. Die Löwen aus Herten zeigten in der 2. Halbzeit Biss, während sich die Gäste in Einzelaktionen verstrickten und offensiv blass blieben. Beide Teams hatten sich für dieses wichtige Spiel viel vorgenommen und wollten mit einem Sieg das Abstiegsgespenst hinter sich lassen und den Kampf um die Playoffs aufnehmen.

Das Spiel startete auf beiden Seiten zerfahren, bevor die Gastgeber zwei Dreier zum 6:0 in den Korb versenkten. Sekunden später war es Emil Loch der mit einem Dreier die ersten Punkte für sein Team erzielen konnte. Die Gäste fanden vor allem offensiv eher einen Rhythmus und konnten sich eine 11:15 Führung in der 7. Minute erspielen. Allerdings konnten die Hertener zurückschlagen und durch einen 13:2 Lauf bis zum Viertelende die 24:17 Führung übernehmen.

Im 2. Viertel ging es erstmal so weiter und die Löwen bauten ihren Vorsprung auf 29:17 aus. In den folgenden Minuten schien es so, als ob die Neustädter nun endlich wieder aufwachten und mit schnellerem Spiel in der Offensive Punkte generieren konnte. Durch einen Tip-In von Robin Kniss, einen Dreier von Amar Licina und Jelovcic verkürzten die Gäste auf 35:34 in der 19. Spielminute. Wenig später ging es mit einem 43:39 für die Hertener Löwen in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel gehörten die ersten Spielminuten spielerisch den Gästen aus Neustadt, die allerdings daraus kein Kapital schlagen konnten und offenen Würfe nicht trafen. So waren es die Gastgeber, die sich das Spiel innerhalb von wenigen Minuten sicherten und den temps Shooters einen Nackenschlag verpassten. Faton Jetullahi nutzte seine Freiheiten aus und verwandelte drei Dreier in Serie und so führten die Gastgeber mit 54:41 in der 24. Minute.

Die Gäste erholten sich von dieser Dreierserie das restliche Spiel nicht mehr und der Rückstand pendelte sich bei -15 Punkten ein. Neun magere Pünktchen erzielten die Neustädter im 3. Viertel und so ging es mit 64:48 in die letzten zehn Spielminuten. Dieses letzte Viertel wurde von den Löwen gut verwaltet und die Neustädter hatten an diesem Abend vor allem offensiv große Probleme und konnten die am Ende deutliche 80:60 Niederlage nicht mehr verhindern.

 

07.02.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. LOK BERNAU 74:77

Am 20. Spieltag der ProB Nord kam es in der Sporthalle „Am Hallo“ zum absoluten Showdown der Liga. Der Tabellenführer ETB Miners Essen empfing den direkten Verfolger LOK Bernau. In einer bis zur letzten Sekunde dramatischen Begegnung mussten sich die Miners knapp mit 74:77 geschlagen geben. Damit verpassen die Essener die Chance, den Vorsprung an der Spitze weiter auszubauen, bleiben aber auf dem ersten Tabellenplatz.

Das Spiel hielt von der ersten Minute an, was das Duell „Erster gegen Zweiten“ versprach. Beide Defensivreihen agierten extrem physisch und machten es den gegnerischen Angreifern schwer, ihren Rhythmus zu finden. In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer einen Schlagabtausch auf Augenhöhe, bei dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Für die Fans war es ein Basketballspiel der Extraklasse, bei dem es an nichts fehlte.

In der zweiten Halbzeit schien Essen das Spiel zunächst unter Kontrolle zu bekommen, doch Bernau bewies die nötige Abgeklärtheit eines Spitzenteams. In den Schlussminuten entwickelte sich ein echter Krimi. Beide Teams gaben alles, um das Spiel für sich zu entscheiden und versuchten zu scoren. Wie Raphael Wilder später erklärte, entschied man sich 1. Sekunde vor Ende der Partie, in der aller letzten Auszeit dazu nicht in die Verlängerung gehen zu wollen.

Statement von Headcoach Lars Wendt: „Wir verlieren zwar das Spiel, gewinnen aber dennoch den direkten Vergleich gegen Bernau. Die Mannschaft hat trotz der schwierigen personellen Situation alles gegeben und sich fast mit dem Sieg belohnt. Jetzt müssen wir zusehen, dass wir das Lazarett, welches mit Bens Handverletzung wieder größer geworden ist, lichten, um den ersten Platz weiter verteidigen zu können.“

 

07.02.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Itzehoe Eagles 83:93

Sie konnten nur eine dezimierte Mannschaft aufbieten. Aber die zeigte Herausragendes: Die Itzehoe Eagles haben ihr Spitzenspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga bei den EN Baskets Schwelm gewonnen: 93:83 (21:18, 23:32, 23:14, 26:19).

Mit schmalem Kader reisten die Eagles nach Nordrhein-Westfalen. Trotz dieser Voraussetzung gestalteten die Itzehoer die Partie nicht nur ausgeglichen, sondern erspielten sich leichte Vorteile. Defensiv standen sie gut mit dem Manko, dass mit Tobias Möller, Toni Nickel und Tino Wohltmann drei Spieler schon im ersten Viertel zwei Fouls kassierten. Auf der anderen Seite des Feldes trafen die Gäste zwar nicht gut, sammelten aber einige Punkte nach Offensivrebounds.

Im zweiten Abschnitt stellte Schwelm auf Zonenverteidigung um und übernahm die Führung, weil die Eagles weiterhin ihre Würfe zu selten verwerteten. Zur Halbzeit hatten sie nur 4 Dreier getroffen bei 16 Versuchen. Selbst operierten sie ebenfalls mit Zonenverteidigung und hielten den Kontakt zum Gegner. Dabei trug Nickel mit 17 Punkten in der ersten Hälfte sein Team, und er war es auch, der Sekunden vor der Halbzeitsirene einen schwierigen Wurf versenkte zum 44:50.

Und auch insgesamt zeigten die Itzehoer eine starke Leistung, nun angeführt von Trey McBride, der gleich die ersten sieben Punkte erzielte. Möller und Nickel per Dreier holten die Führung zurück, auch Jonathan Elzie und Sven Cikara trafen von außen. Vor dem letzten Viertel stand es 67:64.

Dieses eröffnete Cikara mit einem weiteren Dreier, McBride sorgte für die erste zweistellige Führung beim 77:66. Gleichzeitig funktionierte die Defensive sehr gut und erzwang immer wieder Fehlwürfe oder Ballverluste. Einmal noch schnupperten die Baskets an der Wende. Doch einen Schwelmer Dreier beantwortete Chris Herget aus der Distanz. Am Ende hatten die Eagles nicht nur ihren dritten Platz gefestigt, sondern auch den direkten Vergleich gegen Schwelm für sich entschieden.

 

07.02.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. SC Rist Wedel 67:93

Die Iserlohn Kangaroos haben am Samstagabend im Abstiegskampf in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Gegen den SC Rist Wedel unterlag das Team von Headcoach Toni Prostran am 20. Spieltag in der heimischen Matthias-Grothe-Halle mit 67:93.

Dabei hatten die Kangaroos zu Spielbeginn vielversprechend agiert.  Die ersten Punkte gingen zwar an Wedel, doch Daniel Zacek glich mit einem erfolgreichen Dreier aus. Die Gastgeber verteidigten intensiv, mussten allerdings schon nach zweieinhalb Minuten das vierte Teamfoul hinnehmen. In einer hart umkämpften Anfangsphase schenkten sich beide Teams nichts, und so ging es mit einem leistungsgerechten 16:16 in die erste Viertelpause.

Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie zunächst ausgeglichen. Iserlohn zeigte viel Einsatz, erarbeitete sich mehrere Ballgewinne und kämpfte sich durch zwei weitere Distanztreffer von Zacek bis auf 32:23 nach vorn. Doch Wedel nutzte seine Größenvorteile unter den Körben und legte einen 8:0-Lauf hin, der die Gäste wieder ins Spiel brachte. In den letzten fünf Minuten vor der Halbzeit gelang den Kangaroos kaum etwas sodass sie mit einem 32:35-Rückstand in die Kabine gingen.

Nach der Pause verloren die Gastgeber zunehmend den Rhythmus. Wedel traf hochprozentig aus dem Feld und zog auf 39:32 davon, bevor Kevin Strangmeyer die ersten Zähler der zweiten Hälfte für Iserlohn markierte. Doch besonders in der Zone fehlte der Zugriff im Rebound, die Gäste sicherten sich zehn Abpraller mehr. Trotz kleiner Aufbäumversuche, unter anderem durch Christopher Schultz, ging es mit 49:59 ins Schlussviertel.

Dort setzte sich das Bild fort: Wedel kontrollierte das Tempo und traf weiter sicher von jenseits der Dreierlinie. Die Kangaroos kämpften zwar, fanden aber kaum Lösungen gegen die aggressive Verteidigung des Gegners. Zwar brachte Zacek sein Team mit insgesamt sechs erfolgreichen Dreiern und 20 Punkten immer wieder ins Spiel, doch die Gäste antworteten jedes Mal souverän. Wedel zog Punkt um Punkt davon und gewann letztlich verdient mit 93:67.

 

08.02.2026 16:00 Uhr // BSW Sixers vs. TKS 49ers 68:53

In Sandersdorf müssen sich die 49ers geschlagen geben, trotz guter Defense ist es offensiv einfach zu wenig, um sich im umkämpften Mittelfeld durchzusetzen. Ein schleppendes zweites und viertes Viertel spiegeln sich im geringen Endstand von 68:53 wider.

Beide Teams beginnen das Spiel heiß, in den ersten 3 Minuten fallen auf beiden Seiten 17 Punkte. Doch nach der anfänglich aufregenden Phase wird das Spiel wieder ruhiger, zu ruhig für die 49ers, welche einen 10:2 Lauf der Sixers erlauben und so im ersten Viertel schon zum Aufholen gezwungen werden. Ein für den gesamten Abend entscheidendes Thema zeigt sich auch schon im ersten Viertel auf. Die 3er-Quote, aus 5 Versuchen gelingt nur ein Treffer.

Der zweite Abschnitt verlief zwar ausgeglichen, doch nur 23 Punkte fallen zwischen beiden Teams. Ein wahres Fest an Ballverlusten und vergebenen Chancen. Defensiv liefen die 49ers ein sehr gutes Bild ab und halten die Sixers mit 8 forcierten Turnover zu einem schlechten Viertel. Es bleibt jedoch dabei, dass sie in der Offensive diese große Chance nicht nutzen. Hinter der 3er Linie läuft es noch schlechter als zuvor, aus 10 Würfen treffen sie nur einen einzigen.

Nach der Halbzeitpause müssen die 49ers erst einmal einstecken und kassieren direkt einen 11:2 Lauf der Sixers. Sie können sich zwar etwas zurückkämpfen, doch zum Ende des Viertels müssen sie sich mit einem 16 Punkte Defizit auf die Bank setzen. Davon noch zurückzukommen ist schwierig. Die Befürchtung bestätigt sich, in einem erneut sehr schleppenden letzten Viertel wird klar, dass die Sixers diese Führung nicht mehr hergeben werden.

Coach Tomic brauchte nach dem Spiel erst einmal Zeit, um diese Partie zu verarbeiten, doch zeigt sich sichtlich enttäuscht von seinem Team, von dem er mehr erwartet hätte. Es habe keiner offensiv das Zepter an sich gerissen, bedauert er, sonst findet sich immer wer, welcher das Team leitet, die heiße Hand hat, doch das hat dieses Mal gefehlt.

 

Nachberichte ProB Nord 19. Spieltag

31.01.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. EN BASKETS Schwelm 73:81

Rhöndorf erlebte gegen Schwelm ein regelrechtes Déjà-vu. Nicht nur das die Dragons wieder eine Niederlage gegen die Baskets kassierten, auch das Ergebnis fiel mit 78:81 (44:45) fast identisch aus. Damit sind die Drachen endgültig im Abstiegskampf angekommen. Am kommenden Wochenende sollten die Drachen im DragonDome gegen Westerstede ein Erfolg zur Beruhigung der Nerven aller Beteiligten landen.

Die Dragons standen von Beginn an spürbar unter Druck. Leichte Korbleger wurden versemmelt und Pässe gingen ins Leere. Bis zur siebten Minute fiel’s nur nicht auf, weil die Baskets ähnlich fahrig agierten (8:12). Dann allerdings löste Schwelm die Handbremse, cuttete immer wieder erfolgreich zum Brett und ging nach den ersten zehn Minuten mit 13:21 in Führung.

Zu Beginn des zweiten Viertels zogen die Baskets erstmals zweistellig davon (17:27). Die Dragons schlugen aber sofort mit zwei Dreiern von Jorge Mejias zurück. Dann drehte Juhwan Harris-Dyson auf und krönte seine starke Phase mit einem Steal sowie wuchtigem Dunk zum 38:37. Auch wenn Schwelm mit einer knappen 44:45-Führung in die Halbzeitpause ging, hatte man den Eindruck, dass die Hausherren in der Begegnung angekommen waren.

Weit gefehlt, der Start in den dritten Spielabschnitt ging aus Rhöndorfer Sicht vollkommen in die Hose. Schwelm packte in der Defensive zu, mit der robusten Spielweise kamen die Dragons überhaupt nicht klar. Die Baskets erwischten die Dragons eiskalt und machten eine 9:0-Serie zum 46:56. Rhöndorf berappelt sich aber erneut und antwortete mit acht Punkten in Folge (54:56). Bis zum Start des Schlussviertels scorte dann aber nur noch Schwelm (54:62).

In den abschließenden zehn Minuten mühten sich die Dragons redlich, fanden aber kein Mittel den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Im Gegenteil, die Baskets blieben ständig zweistellig in Front und setzen sich drei Minuten vor Spielende sogar mit 18 Punkten (63:81) ab. Im sicheren Gefühl des Sieges ließen die Gäste dann die Zügel schleifen, sodass Rhöndorf noch erfolgreich Ergebniskosmetik betreiben konnte (73:81).

 

31.01.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Hertener Löwen 74:63

Die Hertener Löwen haben ihr Auswärtsspiel bei LOK Bernau trotz einer engagierten und kämpferischen Leistung am Ende verloren. Nach langer Anreise in die Nähe der Hauptstadt und einem über weite Strecken offenen Spiel musste sich die Mannschaft von Trainer Robin Singh dem ambitionierten Gastgeber letztlich mit 74:63 geschlagen geben. Das Ergebnis fällt dabei etwas deutlicher aus, als es der Spielverlauf lange Zeit vermuten ließ.

In den ersten beiden Minuten gelang keinem Team ein erfolgreicher Abschluss, beide Mannschaften tasteten sich defensiv ab. Herten hatte anfangs noch Schwierigkeiten, fand aber zunehmend besseren Zugriff auf das Spiel. Mit aggressiver Defense, vielen Ballgewinnen und einer guten Trefferquote von jenseits der Dreierlinie setzten sich die Löwen erstmals ab. Erst 2,5 Sekunden vor Viertelende verkürzten die Gastgeber mit einem erfolgreichen Dreier noch einmal auf 15:21.

Der Vorsprung pendelte sich über weite Strecken des zweiten Viertels bei sechs Punkten ein. Beide Teams schenkten sich defensiv nichts, einfache Punkte waren weiterhin Mangelware. Im weiteren Verlauf erhöhte Bernau den Druck. Die Löwen verteidigten weiter mit hoher Intensität. Zum Ende der ersten Halbzeit fanden die Gastgeber jedoch besser ins Spiel und verkürzten 30 Sekunden vor der Pause auf 32:33. Mit diesem knappen Spielstand ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel starteten beide Teams mit schnellen Punkten. Nach einer Minute glich Bernau zum 35:35 aus und übernahm kurz darauf erstmals seit Spielbeginn wieder die Führung. Die Gastgeber kamen jetzt besser in ihren Rhythmus, legten einen Lauf hin und setzten sich nach zweieinhalb Minuten auf 41:35 ab. Nach fünf Minuten betrug der Rückstand bereits neun Punkte (51:42). Mit einem 56:51 ging es in die letzte Viertelpause – die Partie war wieder völlig offen.

Im Schlussabschnitt entwickelte sich erneut ein ausgeglichenes Spiel. Herten versuchte, dem Spiel wieder seinen Stempel aufzudrücken, doch Bernau hielt konsequent dagegen. Mehrere Ballverluste der Löwen nutzten die Gastgeber anschließend jedoch eiskalt aus und erhöhten langsam den Vorsprung. In der Folge spielte Bernau die Partie routiniert herunter und ließ keine echte Aufholjagd mehr zu. Am Ende stand ein 74:63-Erfolg für die Gastgeber.

 

31.01.2026 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Iserlohn Kangaroos 90:88

Die Iserlohn Kangaroos haben am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine bittere Auswärtsniederlage hinnehmen müssen. Bei den Baskets Juniors TSG Westerstede unterlag das Waldstadt-Team nach einem intensiven und umkämpften Spiel mit 90:88 – erneut mit dem knapp schlechteren Ende für die Kangaroos.

Die Gastgeber eröffneten zwar die Partie, doch Iserlohn antwortete prompt. In der ausgeglichenen Anfangsphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, ehe die Kangaroos nach rund sechs Minuten zunehmend das Kommando übernahmen. Vor allem aus der Distanz zeigte sich das Team von Toni Prostran treffsicher und zog zwischenzeitlich auf 24:15 davon. Mit 32:19 ging das erste Viertel klar an die Gäste.

Im zweiten Abschnitt fand Westerstede besser ins Spiel und nutzte kleinere Unkonzentriertheiten der Kangaroos, um den Rückstand zu verkürzen. Nach der höchsten Iserlohner Führung von 15 Punkten schmolz der Vorsprung bis zur Pause auf neun Zähler zusammen (52:43). Offensiv überzeugten vor allem Chris Schultz, Daniel Zacek und Leitao, die bereits zur Halbzeit zweistellig punkteten.

Auch nach dem Seitenwechsel erwischten die Kangaroos zunächst den besseren Start. Schultz behauptete sich mehrfach kraftvoll unter dem Korb, Zacek setzte mit einem Steal an der Mittellinie und anschließendem Zug zum Korb ein weiteres Ausrufezeichen. Westerstede ließ sich jedoch nicht abschütteln und blieb konstant in Schlagdistanz. Bis zum Ende des dritten Viertels verkürzten die Hausherren auf 65:70.

Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein echter Krimi. Westerstede glich früh aus und übernahm wenig später erstmals wieder die Führung. Iserlohn zeigte große Moral und erarbeiteten sich nochmals eine 80:77-Führung. Rund eine Minute vor dem Ende traf Westerstede einen wichtigen Dreier zur erneuten Führung. Trotz mehrerer Versuche, das Spiel noch einmal zu drehen, blieb das Glück diesmal aus. Am Ende stand eine knappe 90:88-Niederlage für die Kangaroos auf der Anzeigentafel.

 

31.01.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. BSW Sixers 83:82

25-mal gingen die Itzehoe Eagles im Spiel gegen die BSW Sixers an die Freiwurflinie – 24-mal waren sie erfolgreich. Wie wertvoll die Topquote war, zeigte sich am Schluss: Die Eagles gewannen die Partie der BARMER 2. Basketball Bundesliga denkbar knapp mit 83:82.

Vor dem Spiel hatte es Sorgen gegeben um Toni Nickel und Lucien Schmikale. Sie konnten dann doch mitwirken, während Sydnee Bijlsma weiter passen musste. Und noch einer fehlte: Headcoach Timo Völkerink ist krank, Cotrainer Max Rockmann übernahm. „Solide“ nannte er den Start seines Teams. In einem temporeichen ersten Viertel punkteten mehrere Eagles-Spieler, und das war auch nötig, denn die Gäste kamen ebenfalls gut in die Partie.

Der zweite Abschnitt brachte deutlich weniger Punkte, beim 35:34 führten die Sixers kurz. Trey McBride mit Dreier und kurz darauf einem Korbleger holte die Führung zurück. Gern hätte Rockmann gesehen, dass sich seine Mannschaft weiter absetzt, aber dafür habe der Gast nach Offensivrebounds zu viele zweite Chancen bekommen, stellte er fest. Jonathan Elzie sorgte mit drei Freiwürfen für das 44:41 zur Halbzeit.

Den besseren Start nach der Pause erwischten die Sixers, die sieben Punkte in Folge erzielten und die Eagles zur Auszeit zwangen. Das Team habe kühlen Kopf bewahrt und in der Folge phasenweise sehr gute Verteidigung gespielt, sagte Rockmann. Auch offensiv sei der Rhythmus besser gewesen, allerdings gingen die Abschlüsse in diesem Viertel meistens daneben. Vor den letzten zehn Minuten betrug der Vorsprung weiterhin drei Punkte (58:55).

Tobias Möller, Sven Cikara per Dreier und Finn Fleute machten den Vorsprung zweistellig (66:55). Die Sixers verkürzten auf sieben Punkte und trafen danach minutenlang in jedem Angriff. Zum Ende hin wurde es immer enger, doch Cikara und Schmikale verhinderten mit Freiwürfen das Comeback der Gäste. Als diese mit einem Dreier auf einen Punkt herankamen, waren nur noch 0,7 Sekunden zu spielen. Nach einer Auszeit konnten die Eagles in der Nähe des gegnerischen Korbes einwerfen, nur noch Formsache.

 

01.02.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. RASTA Vechta II 93:80

Als hätte der easyCredit Basketball Bundesliga-Abend nicht schon genug kassierte Dreier für ein Vechtaer Team parat gehabt, kassierte RASTAs Farmteam in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord ebenfalls reichlich von Downtown. Bei der 80:93-Niederlage im „Vier-Punkte-Spiel“ bei den TKS 49ers trafen die Gastgeber 16 ihrer 30 Distanzwürfe und stellten damit selbst Vechtas sehr gute Quote (12/29) in den Schatten

RASTA II ging in der 4. Minute durch AJ Sumbry schon zum dritten Mal in Führung (6:5). Nach ersten Wechseln fiel auch der erste Dreier, als Roy Krupnikas den Pass zum in der Ecke lauernden Ivan Volf spielte und der auf 10:7 stellte – Auszeit TKS 49ers. Nach Fynn Lastrings Threeball zum 18:18-Ausgleich (10.) sah es schon nach einem Remis zur ersten Pause aus. Doch Stahnsdorfs Linus Briesemeister versenkte noch in letzter Sekunde einen Jumper zum Vechtaer Rückstand (18:20).

Laut eröffnete RASTA II das 2. Viertel, Moritz Grüß dunkte zum 20:20 (11.). Die Gäste spielten es vorne oftmals sehr schön anzuschauen, bewegten den Ball schnell und fanden einen freien Schützen. Das galt aber auch für die TKS 49ers, die durch einen Dreier von Joshua Lübken zum 30:25 (14.) kamen. RASTA II erlebte nun eine schwere Phase, lag fast zweistellig zurück. Jenö Pildner versenkte Stahnsdorfs sechsten Dreier (bei nur zwölf Versuchen) zum 46:37 Pausenstand.

Die TKS 49ers klauten sofort zweimal den Ball von den Vechtaern und stellten auf schon 50:37 (21.). Der bereits siebte Offensiv-Rebound des da noch Tabellenvorletzten bereitete dann den nächsten Dreier vor, Pildner traf zum 56:41 (23.). Nach einem zwischenzeitlichen 18-Punkte-Rückstand gelang RASTA II ein 10:3-Lauf zum 51:62 (26.). Weil Carlo Meyer aber, mit Ablauf der Wurfuhr den nächsten Stahnsdorfer Dreier zum 69:56 (28.) versenkte, war die Vechtaer Aufholjagd schon wieder Geschichte.

Der nun bereits 14. erfolgreiche Dreier der TKS 49ers ließ den Rückstand des Horst-Teams auf 21 Punkte anwachsen (58:79). Mitte des Schlussabschnittes machte Wagner von dort das 84:63 (35.), wenig später legte Carlo Meyer den 16. Dreier zum 87:70 (36.) nach – bei 30 Versuchen. Zwar trafen auch die Gäste auch stark von außen, kamen durch einen Dreier von Moritz Grüß noch zum 77:89 (38.), doch den verdienten Sieg der Stahnsdorfer konnten sie nicht mehr verhindern.

 

01.02.2026 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. ETB Miners 63:84

Dieses Essen mundete den Spielern des SC Rist Wedel nicht. Hatten sie das Hinrunden-Duell bei den ETB Miners am 8. November 2025 noch mit 93:91 gewonnen, so verloren sie am Sonntag die Rückrunden-Partie gegen die Mannschaft aus Essen mit 63:84 (26:42).

Den größten Unterschied zwischen den beiden Begegnungen, zwischen denen zwölf Wochen lagen, sah Rist-Kapitän Linus Hoffmann in der Trefferquote: „Im Hinspiel haben wir unsere Dreier getroffen – dieses Mal leider nicht.“ Wahre Worte, denn gerade bei ihren Fernwürfen (nur drei von 21 zappelten im Netz) hatten die Wedeler kein Zielwasser getrunken.

Sinnbildlich für die Unterschiede zwischen Hin- und Rückspiel stand Lincoln Rosebush. Hatte der Rister Importspieler 85 Tage zuvor in Essen noch mit 20 Punkten und acht Rebounds geglänzt, sammelte er jetzt lediglich fünf Zähler und sieben Abpraller. Allerdings entpuppte sich die Verletzung des Kanadiers aus dem vorherigen Spiel in Itzehoe auch als mehrfacher Nasenbeinbruch. Deshalb konnte er am Freitag nur einmal vor dem Essen-Spiel trainieren.

Die Wedeler Probleme in der Offensive wurden schon im ersten Viertel offensichtlich, denn sie erzielten lediglich vier Punkte. Krause nannte es „bemerkenswert, dass wir trotz des schlechten Starts noch im Spiel waren“. Tatsächlich betrug der Rückstand nur zwölf Punkte, weil die Essener auch noch nicht im Spiel waren. „Irgendwann haben sie uns dann überrollt“, befand Krause angesichts der Tatsache, dass die Gäste im dritten Viertel mit 32 Zählern doppelt so viele Punkte einfuhren wie im ersten Abschnitt.

Dies missfiel auch Hoffmann, der klagte: „Eigentlich ist die Abwehr unsere Stärke – aber dieses Mal snd wir defensiv nicht richtig in die Struktur gekommen.“ Gerade, wenn der Angriffsmotor „nicht richtig rund laufen“ würde, sei es „umso wichtiger, dass wir uns auf unsere defensiven Stärken besinnen“, weiß Hoffmann, der hier für die nächsten Auftritte „mehr Konzentration und eine bessere Einstellung“ anmahnte.

 

01.02.2026 17:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. Seawolves Academy 99:98

Am Sonntagabend empfingen die TSV Neustadt temps Shooters in der BARMER 2. Basketball Bundesliga den Tabellennachbarn aus Rostock zu einem wichtigen Spiel. Vor 788 Zuschauern, was für einen Sonntagabend passabel ist, ging das Spiel mit viel Tempo los und wurde zu einem richtigen Overtimekrimi.

Beide Teams agierten im 1. Viertel mit schnellem Offensivspiel und schon dort war zu erkennen, dass diese Teams nicht nur in der Tabelle eng beieinanderstehen, sondern auch am heutigen Abend Kleinigkeiten entscheiden würden. Nach vier Minuten führten die Gastgeber mit 13:12. Mit 11 Punkten war vor allem der Topscorer der Seawolves, Jalen Page, nicht zu halten und hatte großen Anteil daran, dass seine Rostocker den ersten Abschnitt mit 29:30 für sich entschieden.

Im 2. Viertel blieb das Spiel lange ausgeglichen und die nur zu neunt angereisten Gäste zeigten eine starke Teamleistung. Page beendete die erste Halbzeit mit 20 eigenen Punkten. Auf der anderen Seite übernahm Jelovcic das Kommando. Egal ob er selbst punktete oder seine Mitspieler in Szene setzte, er war immer mittendrin. Trotzdem gelang es den Rostockern, sich kurz vor der Viertelpause ein wenig abzusetzen und durch einen Buzzer Beater Dreier von Page mit 44:51 in die Kabinen zu verschwinden.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel deutlich intensiver und vor allem in der Defensive wurde mehr zugepackt. In der 26. Minute verkürzten die temps Shooters auf 51:54 und die Zuschauer wurden ebenfalls deutlich agiler und lauter. Ihr Team machte es sich aber selbst schwer, denn es verlor in der Folgezeit zu oft den Ball. Ein Dunking von Robin Kniss und ein Freiwurf von Jelovcic stellten den 63:72 Stand nach dem 3. Viertel her.

Die Rostocker behielten zunächst die Ruhe, bevor ein And-One von Elias Marei einen 9:0 Lauf einleitete und die temps Shooters das Spiel zum 78:76 drehten. Der junge Rostocker Matthes Tilsen verfehlte zwei Freiwürfe und der Ball landete bei noch 10 Sekunden Restspielzeit bei Jelovcic, der direkt gefoult wurde und seine Freiwürfe sicher zum 90:87 verwandelte. Ein Foul der temps Shooters an Page hatte erneut zwei Freiwürfe zur Folge, wovon der erste verwandelt wurde, der zweite daneben ging und der Rebound direkt wieder bei ihm landete und er dadurch den umjubelten 90:90 Ausgleich erzielte, wodurch es in die Verlängerung ging.

Die ersten vier temps Shooters Punkte erzielte in der Verlängerung Center Max Brackmann und die Führung wechselte auch hier ständig. 30 Sekunden vor dem Ende verwarfen die Rostocker einen guten Wurf. Jelovcic schnappte sich den Ball und zog beherzt zum Korb und konnte dort nur mit Foul gestoppt werden. Ein Freiwurf passte und die Gäste hatten beim Stand von 99:98 den letzten Angriff. Der Einwurf wurde sehr schwer gemacht, dort sprang allerdings Licina dazwischen und schnappte sich den Ball. Wenige Sekunden später kam der Abpfiff.

Löwen reagieren auf Ausfälle – Kelvin Okundaye verstärkt das Rudel

Die Verantwortlichen der Hertener Löwen haben auf die aktuelle Personalsituation reagiert und kurz vor Ende der Wechselfrist noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Mit Kelvin Okundaye verstärkt ein erfahrener Spieler das Team und soll dabei helfen, die durch zahlreiche Verletzungen entstandenen Lücken zumindest teilweise zu schließen.

Der 32-jährige Combo-Guard war zuletzt in der 1. luxemburgischen Liga für die Musel Pikes aktiv und erzielte dort im Schnitt 10,6 Punkte, sowie 2,0 Rebounds und 1,5 Assists. Im Verlauf seiner Karriere war er zunächst bei verschiedenen ProB- und ProA-Klubs in kleineren Rollen aktiv, bevor er sich bei Auslandsstationen in der Schweiz, Belgien und Luxemburg zu einem verlässlichen Scorer entwickelte.

Trainer Robin Singh freut sich über seinen Neuzugang: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass es uns gelungen ist, so kurzfristig auf die Situation reagieren und einen Spieler verpflichten zu können. Durch die Verletzungen von Manuel Bojang und Bryant Allen haben wir für einen längeren Zeitraum sowohl Qualität als auch Tiefe auf dieser Position verloren. Wir trauen ihm zu, dass er einen Teil der entstandenen Scoring Lücke schließen kann.“

Dass dieser Plan aufgehen kann, hat bereits die Partie am vergangenen Wochenende beim wichtigen 87:65-Erfolg gegen Rhöndorf gezeigt. Bei seinem Debüt hat Kelvin starke 15 Punkte und 4 Rebounds für die Löwen aufgelegt.

Nachberichte ProB Nord 18. Spieltag

23.01.2026 20:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Dragons Rhöndorf 87:65

Einmal mehr in dieser Saison kassiert Rhöndorf eine bittere Niederlage. Mit 87:65 (47:31) gehen die Dragons am Freitagabend gegen die Löwen unter. Der Sieg geht für Herten auch in der Höhe völlig in Ordnung. Das Team um Coach Max Becker ließ an beiden Enden des Spielfeldes die notwendige Konstanz vermissen. Dadurch wird die Tabellensituation für die Rheinländer langsam aber sicher kitzelig.

Rhöndorf war die ersten fünf Minuten in der Defensive hellwach, machte den Löwen das Leben schwer und führte mit 9:12. Herten fand keinen Rhythmus, was sich mit der Einwechslung ihres Neuzugangs Kelvin Okundaye änderte. Der 32-Jährige wechselte vom Luxemburgischen Erstligisten Musel Pikes ins Ruhrgebiet. Der Shooting Guard initiierte einen 10:0 Lauf zur 19:12-Führung. Die letzten 120 Sekunden des Viertels konnte Rhöndorf den Rückstand verkürzen (23:18).

Im zweiten Spielabschnitt bestimmten die Hausherren das Geschehen. Herten zog sein Set-Play routiniert auf und nutzte seine Chancen konsequent. Rhöndorf reagierte beeindruckt, traf minutenlang so gut wie nichts mehr und ließ es zudem an Intensität vermissen. Jedenfalls bekamen die Rheinländer in der Defensive nur selten Zugriff. Bemerkenswert, bis zur Pause konnten die Dragons keinen einzigen Offensiv-Abpraller sichern.

Im dritten Viertel manifestierten sich die Machverhältnisse auf dem Parkett weiter. Welche Defensive die Dragons auch probierten, Herten hatte die passende Antwort parat. Offensiv wirkte Rhöndorf phasenweise wenig organisiert und schloss öfters hektisch aus der Distanz ab. So hatten die Löwen keine größeren Probleme den Vorsprung in der 24. Minute erst auf 20 Punkte und zum Ende des Viertels sogar auf 30 Punkte (70:40) auszubauen.

Die Begegnung war also frühzeitig entschieden und plätscherte im Schlussviertel über weite Strecken einfach dahin. Rhöndorf fühlte sich dann aber noch einmal bei der Ehre gepackt, verteidigte wie in den ersten Minuten mit hoher Intensität und konnte zumindest die letzten zehn Minuten knapp für ich entscheiden (17:21).

 

24.01.2026 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. LOK BERNAU 65:90

Vechtas Farmteam in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord hat am Samstagabend gegen den Tabellenzweiten LOK BERNAU keine Chance gehabt. Vor 408 Zuschauern im RASTA Dome unterlagen die jungen RASTAner mit 65:90 (39:75), waren dabei vor allem im 1. Viertel chancenlos.

Gerade einmal 143 Sekunden waren gespielt, da musste Harm-Ubbo Horst seinen Spielern schon mit einer Auszeit zur Hilfe eilen. Nach drei eigenen Ballverlusten und drei Bernauer Dreiern stand es 2:13 (3. Minute). In den folgenden Minuten konnte RASTA II die Partie schon offener gestalten, ein Dreier von Ivan Volf stellte auf 13:22 (6.). Danach aber schaltete die LOK wieder einen Gang höher und machte im 1. Viertel noch weitere 15 Punkte zur 37:17-Pausenführung.

Mit einem Dreier zum 44:19 (13.) besorgte Akim-Jamal Jonah den Gästen eine 25-Punkte-Führung. Und nachdem Jonah per Alley-Oop-Dunking das 46:22 gemacht hatte, rief Horst sein Team erneut an die Bande. LOKs Machtdemonstration hatte damit erst einmal ein Ende gefunden, die Mannschaft von Head Coach Dan Oppland konnte nicht noch weiter davonziehen. RASTA II wehrte sich nun besser, kam in letzter Sekunde vor der großen Pause durch Roy Krupnikas zum 39:57.

Zwei Dreier von Volf und Kruthaup bedeuteten das 45:59 (22.), RASTA II kam gut in die 2. Halbzeit. Das Horst-Team ließ in einer Phase von gut drei Minuten nur zwei Freiwürfe Bernaus zu, blieb aber selbst fast vier Minuten ohne Treffer. Heran an den Tabellenzweiten kamen die Vechtaer so natürlich nicht, obwohl die im 3. Viertel nur vier ihrer 15 Würfe trafen. RASTA II ließ in diesem Abschnitt nur 14 Punkte zu, gewann nach dem zweiten (22:20) auch das 3. Viertel (15:14).

LOK BERNAU wusste die jungen Vechtaer gleich zu Beginn des Schlussabschnittes wieder in ihre Schranken zu weisen. Der Tabellenzweite legte einen 11:0-Lauf zum 82:56 (34.) aufs Parkett des RASTA Domes und wurden damit seinem Anspruch mehr als gerecht. Die letzten sieben Minuten plätscherten mehr oder weniger so dahin, RASTA II geriet nicht weiter in Rückstand.

 

24.01.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. BSW Sixers 70:69

Mit einer der bittersten Niederlagen der Saison, aus Sicht der Gäste, kehrten die BSW Sixers aus der OSPA-Arena zurück. Bei der Rostock Seawolves Academy unterlagen die Sixers am Samstagabend um 18:30 Uhr denkbar knapp mit 69:70 – entschieden durch einen Dreipunktewurf mit der Schlusssirene.

Die Partie begann intensiv, aber offensiv zunächst zäh. Die Sixers erwischten den besseren Start und erzielten bereits nach 14 Sekunden die ersten Punkte der Begegnung. Danach übernahmen jedoch die Gastgeber das Kommando und setzten sich mit einem 7:0-Lauf ab. Jarne Jürgens stoppte diesen Lauf mit einem wichtigen Dreier. In der zweiten Hälfte des ersten Viertels arbeiteten sich die Sixers wieder heran und glichen durch RJ Holmes mit der Viertelsirene zum 12:12 aus.

Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel auf Augenhöhe. Die Rostocker taten sich in der ersten Hälfte des Abschnitts schwer, was die Sixers nutzten, um sich bis auf 25:19 abzusetzen. In der Folge kamen die Hausherren jedoch besser ins Spiel und drehten die Partie. Kurz vor der Pause brachte Bruno Loll die Seawolves Academy per Korbleger mit 31:29 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild. Rostock baute seinen Vorsprung in der ersten Hälfte des dritten Viertels auf bis zu neun Punkte aus. Doch die Sixers bewiesen Moral und kämpften sich erneut zurück. In den Schlusssekunden des Viertels verkürzten sie Schritt für Schritt, ehe Felix Zacharias mit einem Dreier exakt mit der Viertelsirene die 49:48-Führung für die Sixers erzielte.

Im Schlussviertel schien das Spiel dann endgültig zugunsten der Gäste zu kippen. Mitte des letzten Abschnitts lagen die Sixers mit 66:53 vorne und hatten sich einen 13-Punkte-Vorsprung erarbeitet. Doch die Rostocker steckten nicht auf. Ein Foul von Ilias Amin brachte beim Stand von 66:65 neue Spannung in die Partie. 17 Sekunden vor Schluss führten die Sixers mit 69:67. Im letzten Angriff fand der Ball schließlich Bruno Loll, der in Bedrängnis einen schweren Dreier mit der Schlusssirene verwandelte und den Rostockern den 70:69-Heimsieg bescherte.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 74:95 

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB für eine große Überraschung gesorgt. Beim Tabellenführer ETB Miners, der zuvor acht der letzten neun Spiele gewonnen hatte, siegte das Team von Coach Artur Gacaev mit 95:74. Damit kletterten die Baskets Juniors vorerst auf den sechsten Tabellenplatz.

Die Begegnung hatte zerfahren begonnen, nach vier Minuten standen kombiniert erst acht Punkte auf dem Scoreboard. Die Baskets Juniors setzten sich nach fünf Punkten in Serie durch Boger erstmals leicht ab. Ein 15:1-Lauf, an dem Schroeder mit zwei Dreiern entscheidend beteiligt war, stellte die Weichen für die Gäste, die 32:16 in Führung gingen. Mehrfach fanden die Baskets Juniors auch Colin Schroeder für den Alley oop-Dunk. Nach 20 Minuten stand es 44:33.

Den besseren Start ins dritte Viertel hatten die Gastgeber, die Baskets Juniors jedoch die Antworten. Nach einem Dreier von Boger stand es 51:38. Simon Kohlhoff hatte auf den nächsten Run die perfekte Reaktion, verwandelte aus der Distanz. Eine Szene, die sich wiederholen sollte: Mehrfach beantworteten die Gäste Comeback-Versuche der Miners mit Treffern aus der Distanz und ließen die Gastgeber nicht mehr zurück ins Spiel.

Die Gäste hielten die Essener, die ohne ihren Topscorer Quashawn Lane antreten mussten, bei nur 34 Prozent Wurfquote, erzwangen 20 Ballverluste. Während die Wurfquoten der Gäste ebenfalls niedrig blieben, sprachen 21 Assists für das teamorientierte Spiel der Baskets Juniors.

„Wir haben die Leistung aus dem letzten Spiel mitgenommen und waren alle für das Spiel bereit. 40 Minuten haben wir als Team agiert, haben den Ball bewegt, stark in der Defensive gearbeitet und waren konzentriert. In den Momenten, als Essen wieder an zehn Punkten Rückstand gekratzt hat, haben unsere Youngster wichtige Dreier getroffen. Wir haben immer eine Antwort gefunden“, so Baskets Juniors Coach Artur Gacaev.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. TSV Neustadt temps Shooters 75:67

Mit einem Sieg im Rücken reisten die Neustädter am Samstag zu den seit vier Spielen sieglosen Baskets Schwelm. Laut der Tabelle versprach es ein Topspiel zu werden, doch auf dem Feld war es über die gesamte Spielzeit ein ganz schwaches Spiel von beiden Seiten. Die Gastgeber konnten, wie auch die temps Shooters, auf den gesamten Kader zurückgreifen, wobei die Neustädter durch die anhaltende Grippewelle nur ein gemeinsames Training unter der Woche absolvieren konnten.

Insgesamt war die Startphase beider Teams sehr ansehnlich und es wurde schneller Basketball gespielt, sodass es nach vier Minuten 12:12 stand. In das Spiel der Gäste schlichen sich allerdings nach und nach mehr Fehler ein und die Ballverluste gaben den Schwelmern immer wieder einfache Möglichkeiten, um Punkte zu erzielen. Topscorer Matej Jelovcic konnte in der letzten Sekunde des 1. Viertels einen Dreier zum 27:23 Pausenstand erzielen und so den Rückstand verkürzen.

Im 2. Viertel blieb das Spiel ausgeglichen und beide Teams schenkten sich nichts. Mitte des Viertels konnten die Neustädter nach einem erneuten Dreier von Jelovcic die 31:32 Führung übernehmen, doch die eigene gute Phase nicht ausnutzen, um den Vorsprung auszubauen. So waren es wieder die Baskets, die sich die Führung zurückholten und mit einem 43:38 Vorsprung in die Halbzeit verschwanden.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Neustädter das Spiel schnell wieder ausgleichen und der Vorsprung wechselte von Minute zu Minute. Mit 14:19 konnten die temps Shooters das Viertel letztendlich für sich entscheiden und verkürzten damit den Rückstand vor den letzten zehn Spielminuten auf 58:57.

Den Spielern der Gäste merkte man mit zunehmender Spieldauer die schwindenden Kräfte durch die Grippewelle im Team an. Bis zur 34. Minute gelang es, das Spiel beim Stand von 66:64 offen zu halten. Im Anschluss folgten Ballverluste und vergebene Wurfchancen, sodass fünf Minuten lang kein einziger Punkt gelang und das Spiel aus der Hand gegeben wurde. Am Ende gewinnen die EN BASKETS Schwelm mit 75:67 und beenden die kleine Serie von vier Niederlagen am Stück.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. TKS 49ers 56:59

Die Iserlohn Kangaroos haben ihr Heimspiel gegen die TKS 49ers mit 56:59 verloren. In einer Partie, die von Fehlwürfen, Foulproblemen und wenig Offensivrhythmus geprägt war, verpasste das Team von Headcoach Toni Prostran den erhofften Befreiungsschlag im Tabellenkeller der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

Dabei starteten die Kangaroos stark in die Begegnung. Nach einem konzentrierten Auftakt stand es schnell 8:0, ehe die Gäste aus Stahnsdorf nach über drei Minuten erstmals punkten konnten. Iserlohn verteidigte engagiert und ging mit einer 18:10-Führung in die erste Viertelpause. Doch das anfängliche Selbstvertrauen schwand im zweiten Abschnitt. Stahnsdorf fand besser ins Spiel. Lediglich 13 Punkte gelangen den Gastgebern im zweiten Viertel, zur Halbzeit stand es 31:27.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zäh. Beide Teams hatten große Mühe, aus dem Spiel heraus zu punkten, und so entwickelte sich ein physisches, aber wenig hochklassiges Duell. Die Kangaroos taten sich vor allem von außen schwer – nur vier ihrer 32 Dreierversuche fanden ihr Ziel. Unter den Körben überzeugte einmal mehr Tyson Leitao, der mit 12 Punkten und 12 Rebounds ein Double-Double auflegte, aber knapp zwei Minuten vor Schluss mit seinem fünften Foul ausschied.

Die Schlussphase brachte schließlich die Entscheidung: Nach einem Dreier von Luca Michels führten die Kangaroos kurzzeitig mit 54:53, doch Stahnsdorf antwortete nervenstark von der Freiwurflinie und aus der Distanz. Am Ende blieb den Iserlohnern nur der Blick auf die Anzeigetafel – 56:59, ein Ergebnis, das sonst an eine Halbzeit erinnert.

Iserlohn Headcoach Toni Prostran machte nach dem Spiel deutlich, wie schwierig die aktuelle Situation ist: „Es ist sehr schwer zu spielen, wenn unser erster Point Guard fehlt und wir zusätzlich immer mindestens einen weiteren wichtigen Spieler vermissen. Heute kam hinzu, dass wir viele offene Dreier nicht getroffen haben. Das ist frustrierend, weil die Jungs kämpfen und alles geben. Uns fehlt aktuell aber der Spieler, der uns in solchen Momenten den Sieg nach Hause bringt.“

 

25.01.2026 17:00 Uhr // Itzehoe Eagles vs. SC Rist Wedel 83:96

Noch gut acht Minuten waren im letzten Viertel zu spielen, da drohte die Hallendecke im Sportzentrum am Lehmwohld abzuheben. Soeben hatte Kapitän Lucien Schmikale für die Itzehoe Eagles nach hohem Rückstand per Dreier zum 72:72 ausgeglichen. Doch das bessere Ende hatten die Gäste für sich: Der SC Rist Wedel gewann am Klinikum-Itzehoe-Spieltag das Nordderby der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit 96:83.

Die Eagles gingen mit personellen Sorgen in die Partie: Sydnee Bijlsma und Toni Nickel verletzt, Trey McBride und Chris Herget unter der Woche krank, Jonathan Elzie angeschlagen. Trotzdem gelang ein guter Start mit vier Punkten durch Tobias Möller, der sich ein Extralob von Coach Timo Völkerink verdiente. Der Center habe viel Verantwortung übernommen und mit 26 Punkten sein bisher bestes Spiel im Eagles-Trikot gezeigt mit einer vorne wie hinten sehr überzeugenden Leistung.

„Überragend“ allerdings nannte Völkerink die Trefferquote der Wedeler. Im ersten Viertel warfen sie fast nichts daneben. Zur Halbzeit waren es 12 von 20 Dreiern, enorm starke 60 Prozent verwandelt gegen die Itzehoer. Mit ihrer Trefferquote hätten die Gäste ein Stück weit überrascht, stellte Völkerink fest. Beim Gang in die Kabine stand es 44:58, und ein Eagle trug dabei einen Kopfverband: Schmikale hatte sich eine blutende Wunde an der Stirn zugezogen.

Nach dem Wechsel war die Verteidigung der Gastgeber wirkungsvoller, der Gegner traf eine Weile nicht mehr. Dennoch kam Wedel immer wieder zum Korb, lange blieb der Vorsprung bei zehn Punkten, erst kurz vor dem Viertelende gelangen die Eagles in den einstelligen Bereich. Finn Fleute traf noch zum 64:70 und heizte danach das Publikum in der ausverkauften Halle weiter an.

Schmikales zweiter Dreier im letzten Viertel brachte den umjubelten Ausgleich. Wie das Spiel wohl gelaufen wäre, wenn sein nächster Distanzwurf zur Führung gesessen hätte? Aber er ging knapp daneben, die Wedeler ließen sich nicht beirren und fanden ihre Treffsicherheit von außen wieder. Der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr, und er war verdient, so Völkerink. Phasenweise habe seine Mannschaft nicht diszipliniert und strukturiert genug agiert.