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Robert Kulawick spielt weitere Saison in Bernau

Der SSV LOK BERNAU kann auch in der kommenden Saison auf die Dienste von Robert Kulawick setzen. Der Routinier und ehemalige Bundesligaprofi verlängerte seinen Vertag für ein weiteres Jahr. Sebastian Fülle wird die Bernauer hingegen verlassen.

Vor zwei Jahren beendete Robert Kulawick seine Bundesligakarriere, kehrte in seine Heimatstadt Berlin zurück und steht seitdem im Bernauer Kader. Der zweifache Familienvater absolviert gerade ein Studium in der Grundschulpädagogik, wird aber in der kommenden Spielzeit weiter in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auflaufen. „Kulle“ geht beim SSV in seine dritte Saison. Seit jeher gilt der Routinier als gefährlicher und treffsicherer Distanzschütze, machte sich aber auch als Defensivspezialist einen Namen. In der letzten Saison sammelte er für die LOK pro Spiel rund 12 Punkte, sechs Rebounds und verteilte drei Assists. Kulawick ist froh, weiterhin „ein Teil der LOK-Familie und der sich außerordentlich gut entwickelnden Kooperation mit ALBA BERLIN zu sein. Ich freue mich schon wieder riesig auf die neue Saison und bin gespannt, welche Talente die ProB mit mir aufmischen wollen.“

Neun Jahre und 299 Spiele lang stand Robert Kulawick in der Basketball-Bundesliga auf dem Feld. Der Berliner Shooting Guard wurde 2016 in seinem letzten BBL-Spiel zum großen Helden, als er den Göttingern mit starken 20 Punkten, darunter sechs von neun Dreiern, den Klassenerhalt in der deutschen Königsklasse sicherte. Seine Basketballkarriere begann bei den Marzahner Basket Bären. Über den TuS Lichterfelde schaffte es Robert Kulawick mit einer Doppellizenz schon in jungen Jahren in den Profikader von ALBA BERLIN. Seinen Durchbruch in der BBL feierte der 1,92m große gebürtige Berliner in der Saison 2008/2009 bei der BG Göttingen. 2010 erlebte er bei den Veilchen mit dem Gewinn der EuroChallenge seinen Karrierehöhepunkt. 2011 wechselte er nach Braunschweig, kehrte dann aber 2014 wieder zur BG Göttingen nach Niedersachsen zurück.

LOK-Coach René Schilling: „Ich bin wirklich sehr froh, dass Robert Kulawick ein weiteres Jahr in Bernau bleibt. Er hat eine sehr starke Saison gespielt. Mit seiner Erfahrung und Routine gibt er den jungen Talenten in unserem Team viel Sicherheit. Dazu ist er auch abseits des Feldes ein Vorbild und Teamplayer, der in jedem Training Vollgas gibt.“

Vertrag mit Sebastian Fülle aufgelöst

Der Berliner Sebastian Fülle wird den SSV LOK BERNAU nach einer Saison wieder verlassen. Beide Seiten einigten sich einvernehmlich den Zweijahresvertrag vorzeitig aufzulösen. Der 25-Jährige gehörte 2016 zur Aufstiegsmannschaft der LOK und kehrte vor einem Jahr vom ProA-Meister MBC Weißenfels nach Bernau zurück. Er kam in der abgelaufenen Saison bei seinen 19 Einsätzen auf durchschnittlich 7,3 Punkte und 2,2 Rebounds pro Spiel. Fülle wird in der kommenden Saison in die 1. Regionalliga Nord zum RSV Eintracht nach Stahnsdorf wechseln. Der SSV LOK BERNAU bedankt sich bei Sebastian Fülle und wünscht ihm sportlich wie persönlich für die Zukunft alles Gute.

 

(LOK BERNAU)

ProB Spielplan online!

Der ProB Spielplan für die Saison 18/19 steht nun auch fest. Alle Spiele sind hier zu finden. Сайт – каталог индивидуалок: проститутки Самара Сохрани себе чтобы не потерять

 

 

Neuzugang Lucas Wilke

Im Profi-Basketball ist er ein unbeschriebenes Blatt, dennoch darf er sich Deutscher Meister nennen: Lucas Wilke ist der nächste Neuzugang der Itzehoe Eagles in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Der 24-jährige Flügelspieler kommt aus Berlin.

Wilke gehörte mit sieben Jahren zu den ersten Minis im Nachwuchsprogramm von Alba Berlin und durchlief alle Jugendteams im Trikot des Hauptstadtclubs. In der U14 holte er mit seinem Team die Deutsche Meisterschaft, war danach in der Jugend- sowie in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga aktiv. Nach dem Abitur ging Wilke ans College in die USA, zuletzt war er am Manhattan College und machte seinen Abschluss in Economics, vergleichbar mit Volkswirtschaft.

Im Basketball kam Wilke während des Studiums kaum zum Zug, in den Semesterferien hielt er sich in Berlin fit. Schon vor einem Jahr hatte er Kontakt zu Eagles-Coach Pat Elzie, jetzt nach dem Abschluss wurde dieser intensiviert. „Ich wollte immer Basketballprofi werden“, sagt der 24-Jährige. Nun sei für ihn die letzte Chance, dieses Ziel anzugehen: „Ich will sehen, wie weit es gehen kann.“ Mit Elzie bekomme er einen sehr guten Trainer, der gesamte Kontakt mit den Eagles um Teammanager Stefan Flocken habe ihm gefallen. „Deswegen wollte ich hier unbedingt spielen.“

Als junger deutscher Spieler, der Ausbildung oder Job mit Zweitliga-Basketball verbinde, passe Wilke sehr gut in das Profil der Eagles, sagt Elzie. Der Neuzugang beginnt im Oktober ein Fernstudium der Elektrotechnik. Wilke ist 2,01 Meter groß, und er bringe ein gutes Basketballverständnis mit, sagt Elzie. „Ich bin überzeugt von seinem Talent. Was er hier im Training gezeigt hat, hat mich beeindruckt.“

Für diese Einheiten fühlte sich Wilke schon gut in Schuss, sagt aber auch: „Ich kann auf jeden Fall noch besser werden. Das regelmäßige Training habe ich sehr vermisst.“ In Itzehoe wolle er ein fester Bestandteil des Teams werden – und dabei helfen, die Ziele zu erreichen.

 

(Itzehoe Eagles)

Sebastian Trzcionka weiter Co-Trainer beim SSV LOK BERNAU

Die gute Zusammenarbeit zwischen ALBA BERLIN und dem SSV LOK BERNAU geht zur neuen Spielzeit im September bereits ins dritte Jahr. Im Rahmen dieser Kooperation wird ALBA-Trainer Sebastian Trzcionka auch weiterhin zum Bernauer Trainergespann in der 2. Basketball-Bundesliga ProB gehören.

Sebastian Trzcionka trug selbst 12 Jahre lang das Bernauer Trikot, spielte für den SSV in der Regionalliga und auch in der 2. Basketball-Bundesliga. Fünf Jahre lang führte er die Mannschaft auf dem Feld als Kapitän an. 2012 beendete der heute 38-jährige seine Spielerkarriere und wechselte als Nachwuchstrainer in das Programm von ALBA BERLIN. Seit 2016 steht „Schonka“ als Co-Trainer wieder im Bernauer Aufgebot. An der Seite von LOK-Coach René Schilling bildet er im Trainingsbetrieb mit den Nachwuchs- und Doppellizenzspielern von ALBA BERLIN die wesentliche Schnittstelle zum Kooperationspartner. In den beiden Jahren der Zusammenarbeit haben die LOK-Basketballer sicher die Playoffs und damit verbunden den ausgegebenen Klassenerhalt erreicht. Nachwuchsspieler wie Tim Schneider, Bennet Hundt, Jonas Mattisseck oder Kresimir Nikic konnten an das Niveau des BBL-Kaders herangeführt werden und haben teilweise den Sprung in den Profikader geschafft.

Zudem harmoniert auch die Zusammenarbeit zwischen René Schilling und Sebastian Trzcionka als Trainergespann für das ProB-Team. „Wir ergänzen uns in der alltäglichen Arbeit sehr gut und verfolgen auch die gleiche Philosophie. Und auch zwischenmenschlich passt es sehr gut“, bringt es Schilling auf den Punkt.

Co-Trainer Sebastian Trzcionka freut sich ebenfalls darauf, in das „dritte Jahr der Kooperation ALBA/Bernau zu gehen. Ebenso aber auch auf eine neue hungrige Generation junger Spieler, die bereit ist, hart zu arbeiten. Ich bin froh, dass mit René der Coach an Bord bleibt, der diese einmalige Kooperation so lebt, wie kaum ein anderer“.

ALBA BERLIN Sportdirektor Himar Ojeda zeigt sich als Initiator der Kooperation mit den Ergebnissen der Zusammenarbeit zufrieden: „In beiden bisherigen Saisons unserer Kooperation hat das Bernau-Team die ProB-Playoffs erreicht und gute Leistungen gezeigt. Unsere jungen Spieler konnten sich auf einem professionellen Wettbewerbsniveau sehr gut entwickeln und Bernau hat gleichzeitig sehr talentierte Spieler erhalten. Auch die gemeinsame Basisarbeit in der Region und an den Schulen trägt nun Früchte. Wir setzen auf Kontinuität und wollen diesen Weg zusammen weitergehen. Der Kern unserer Spieler, die vergangene Saison in Bernau aktiv waren, wird auch 2018/2019 wieder im Lok-Kader stehen. Dazu rücken einige junge Spieler nach. Sebastian Trzcionka wird als ALBA-Trainer weiterhin als ein sehr wichtiges Bindeglied zwischen LOK BERNAU und ALBA BERLIN fungieren.“

Zusammenarbeit mit neuen Ideen ausbauen

Seit dem Sommer 2016 kooperieren ALBA BERLIN und der SSV LOK BERNAU in der leistungsorientierten Nachwuchsförderung sowie dem Breiten- und Schulsport. Im Rahmen der Partnerschaft beider Clubs kommen Doppellizenzspieler aus ALBAs Profimannschaft und den Jugendmannschaften in der 2. Basketball-Bundesliga zum Einsatz.

Der fruchtbare Austausch findet auf vielen Ebenen statt. So sollen künftig etablierte Projekte und Angebote von ALBA regelmäßiger in Bernau angeboten werden, berichtet René Schilling. „Wir wollen außerdem unser Schulprogramm in Bernau weiter ausbauen und professionalisieren. So soll es beispielsweise ein Basketballturnier der Grundschulen in Bernau geben. Es gibt aber auch schon neue Ideen, mit denen wir unsere Zusammenarbeit ausbauen wollen.“

 

(SSV LOK BERNAU)

Stabilisator Philip Zwiener bleibt Baskets Akademie erhalten

Die Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB kann auch in der kommenden Saison auf die pure Erfahrung ihres Führungsspielers setzen. Philip Zwiener verlängerte seinen Vertrag für die kommende Spielzeit und wird weiterhin der Stabilisator für die Talente im Oldenburger Spiel bleiben.

Erfahrung, Übersicht und Uneigennützigkeit – drei Aspekte, die Philip Zwiener in den vergangenen beiden Jahren in das Spiel der Baskets Akademie eingebracht und damit seinen Mitspielern großes Selbstvertrauen und Ruhe vermittelt hat. Wie bedeutend Zwiener für die junge Mannschaft ist, war beispielsweise in seiner studienbedingten Abwesenheit im vergangenen Herbst zu spüren, als das ProB-Team einige enge Partien im letzten Viertel abgeben musste. In der kommenden Saison dürfte der Forward deutlich kontinuierlicher zur Verfügung stehen.

„Es ist ein Glücksfall für uns, dass Philip ein weiteres Jahr bei uns in Oldenburg spielen wird. Es ist enorm wichtig, dass die jungen Spieler einen erfahrenen Mann an ihrer Seite haben, der Sicherheit für die Mannschaft gibt. Gleichzeitig ist Philip trotz seiner Fähigkeiten bereit, sich zurückzunehmen und den Talenten Verantwortung zu geben“, ordnet der sportliche Leiter Srdjan Klaric die Verpflichtung ein.

Zwiener hatte in der vergangenen Saison 13 Spiele für die Baskets Akademie Weser-Ems absolviert, dabei 12,5 Punkte und 5,5 Rebounds im Schnitt erreicht. In seiner ersten Spielzeit, als der 32-jährige noch das komplette Programm mit dem Team absolvieren konnte, hatte der Forward 14,9 Punkte und 6,5 Rebounds erzielt.

„Ich freue mich sehr, dass Philip uns weiterhin zur Verfügung steht. Er gibt dem Team Sicherheit, kann mit seiner Qualität dem Spiel seinen Stempel aufdrücken, ordnet sich aber herausragend in die Mannschaft ein“, blickt Head Coach Artur Gacaev auf seinen Leistungsträger.

(Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB)

Weiter mit Osaro Jürgen Rich Igbineweka

Der Überraschungsmann von einst ist längst eine feste Größe: Vor zwei Jahren rechnete kaum jemand damit, dass sich Osaro Jürgen Rich Igbineweka in seiner ersten Saison bei den Herren des SC Rist gleich derart gut schlagen würde. Die abgelaufene Spielzeit nutzte der Aufbauspieler, um sich weiter „festzubeißen“, obwohl gleichzeitig auch der Abschluss der Schulbildung viel Arbeit und Aufmerksamkeit verlangte. Mit dem Abitur in der Tasche will und soll der 19-Jährige seine Entwicklung fortsetzen – beim SC Rist und bei den Hamburg Towers. „Die Entscheidung, in Hamburg zu bleiben, ist mir leichtgefallen. Die Stadt ist sehr schön, und ich habe hier viele gute Freunde und Erfahrungen gewonnen. Vor allem die sportliche Situation ist optimal für mich. Hier kann ich in zwei hochklassigen Ligen spielen. Nun werde ich versuchen, konstant meine beste Leistung abzurufen und mich von Tag zu Tag zu verbessern“, sagt der Lübecker.

„Jürgen kann sich jetzt voll und ganz auf Basketball konzentrieren. Wir bauen sehr große Stücke auf ihn“, sagt Christoph Roquette, Sportlicher Leiter der Rister. Das insbesondere auf der Position zwei eingesetzte Talent hat seinen Punkteschnitt in 22 ProB-Einsätzen während der vergangenen Saison auf 6,6 erhöht, insbesondere in sieben Spiele mit zweistelliger Ausbeute unterstrich Rich Igbineweka, dass er willens und in der Lage ist, in nicht unerheblichem Maße Zählbares im Angriff beizutragen und damit seine bekannten Stärken in der Verteidigung zusehends um die offensive Komponente zu erweitern. Für Roquette ebenfalls ganz wichtig: „Er hat eine lockere Art und diese soll er sich erhalten. Jürgen hat seine Entwicklung in der letzten Saison trotz der Doppelbelastung mit dem Abi fortgesetzt und kann jetzt einen weiteren Schritt machen.“
Damian Cortes Rey wird in der kommenden Saison nicht zum Wedeler Aufgebot gehören. Der sprungkräftige Spanier ist in sein Heimatland zurückgekehrt. Der SC Rist sagt danke für die tollen Leistungen in den vergangenen eineinhalb Jahren und wünscht Damian alles Gute.
(SC Rist Wedel)

Neuzugang Anthony McDonald

Vor jeder Saison eine spannende Frage: Wer besetzt die Ausländerposition im Team? Bei den Itzehoe Eagles ist sie beantwortet. Der Amerikaner Anthony McDonald wird als Aufbauspieler der Kopf des Teams in der 2. Basketball-Bundesliga ProB.

Nur noch ein Nicht-EU-Ausländer ist in der kommenden Spielzeit auf dem Feld erlaubt, Eagles-Coach Pat Elzie entschied sich, ihn für die Guard-Position zu suchen. Zu McDonald habe er schon länger Kontakt gehabt, da aber sei die Konstellation noch nicht so günstig gewesen. Jetzt ist er überzeugt, mit dem 26-Jährigen den richtigen Lenker für das Spiel der Eagles nach Itzehoe zu holen. McDonald könne ebenso gut Vorlagen geben wie werfen und sei auch körperlich der ProB gewachsen.

Der 1,85 Meter große Neuzugang stammt aus Aberdeen im US-Bundesstaat Mississippi. Er spielte College-Basketball für die North Carolina Central University und sammelte bereits Profi-Erfahrung in Spanien, Asien und Afrika. Elzie war nach einigen Telefonaten sehr angetan von der positiven Einstellung des Amerikaners, der wiederum hatte sofort einen guten Draht zu seinem künftigen Trainer. Seine Führungsqualitäten und seine Wurfstärke nennt McDonald als größte Stärken, er wolle den Eagles zu so vielen Siegen wie möglich verhelfen: „Ich möchte in dieser Saison für das Team den Unterschied ausmachen.“

Es gebe sehr viele Point Guards auf dem Markt, sagt Elzie. Doch McDonald kombiniere Schnelligkeit mit einer gewissen Ruhe im Spiel, habe schon im College gute Statistiken hingelegt und sei ein Siegertyp. Zum Trainingsauftakt Anfang August wird der 26-Jährige in Itzehoe erwartet, und Elzie sagt: „Ich glaube, wir haben einen guten Mann ausgesucht.“

(Itzehoe Eagles)

Der Warrior geht – Demetrius Ward wechselt in die ProA

Eine Ära geht zu Ende: Mit Demetrius Ward verlässt die Leitfigur der letzten Jahre die MTV Herzöge Wolfenbüttel. Fast sechs Jahre trug er das Trikot der Lessingstädter – länger als je ein ausländischer Spieler vor ihm. Trotz weiterhin enger Verbundenheit sucht der 27-jährige eine neue sportliche Herausforderung und schließt sich einem Team in der ProA an.

In genau 143 Pflichtspielen lief Demetrius Ward für die Herzöge auf, mit dabei erzielten 2305 Punkten schob er sich in den letzten Play-Offs knapp vor Henje Knopke (2280) auf den dritten Platz in der seit Gründung der Wolfenbüttel Dukes im Jahr 2002 geführten „Hall of Fame“ des Wolfenbütteler Basketballs.

So beeindruckend dieser Wert allein schon ist, sagt er doch längst nicht alles über die Beziehung des kräftigen Guards zu Wolfenbüttel aus. „Wolfenbüttel wird immer meine zweite Heimat bleiben“ so der aus Detroit stammende US-Amerikaner, der erst in der vergangenen Woche im Wolfenbütteler Standesamt seine Frau Alina geheiratet hat: „Ich habe hier in den vergangenen sechs Jahren so viel erreicht, meine B-Trainerlizenz gemacht, mit der Braunschweiger Erstligamannschaft trainiert und viele tolle Menschen kennengelernt“.

„Viele schöne Momente“ fallen Demetrius ein, wenn er auf seine Herzögejahre zurückblickt, ganz besonders einprägsam seien aber die Phasen gewesen, als er in der Funktion als Spielertrainer sogar noch eine Extraportion Verantwortung trug und dabei die Regionalliga-Meisterschaft feiern oder nach einer furiosen Rückrunde in der vorletzten Saison den Klassenerhalt sichern konnte. Auch bei Schulaktionen oder als Trainer bei Camps, Jugendmannschaften oder zuletzt des NBBL-Teams der Junior Löwen Braunschweig brachte der aufgrund seines Kampfgeistes und seiner Wettkampfhärte „Warrior“ genannte Ward sich ein.

Entsprechend schwer fällt der Abschied, doch der Wunsch, sich auf einem höheren Niveau zu beweisen gab schließlich den Ausschlag: „Ich habe die Möglichkeit meine Karriere bei einem guten ProA-Team auf ein neues Level zu bringen“ so Ward, dem es wichtig ist zu betonen, „dass ich auf jeden Fall im Guten gehe und immer noch eine sehr vertrauensvolle Beziehung zum Herzöge-Management habe“.

Mit gemischten Gefühlen sieht Herzöge-Präsident Burkhard Junger den Wechsel: „Natürlich wird Demetrius bei uns auf und neben dem Feld eine riesige Lücke hinterlassen. Aber ich freue mich auch sehr für ihn, er hat sich diese Chance mehr als verdient und wir alle wünschen ihm nur das Beste.“

Einen ganz besonderen Gruß hat Demetrius noch für die Wolfenbütteler Fans: „Ich werde Wolfenbüttel und seinen Fans für immer dafür dankbar sein, dass sie mich so herzlich aufgenommen, akzeptiert und unterstützt haben.“

 

(MTV Herzöge Wolfenbüttel)

 

Dynamisch, athletisch, konstant: Kangaroos verpflichten EU-Big Man Leslee Smith!

Leslee Smith (28) besetzt in der Saison 2018/19 den EU-Spot im Kader der Iserlohn Kangaroos. Der 2,03 Meter große Big Man wechselt von den Bristol Flyers aus der British Basketball League (BBL) in die Waldstadt. Und soll ein wichtiges Mosaik-Teilchen in der Transformation der Spielweise der Iserlohner ProB-Basketballer sein.

„Er passt perfekt in unser Anforderungsprofil“, sagt Kangaroos-Manager Michael Dahmen. Und erklärt, warum: „Unser Ziel ist es, in der kommenden Saison insgesamt kleiner, schneller und aggressiver zu spielen.“ Smith bringe die Länge und die Physis mit, um gegnerische Center verteidigen zu können, sei gleichwohl aber auch dynamisch und explosiv, um das schnelle Spiel der Kangaroos mitspielen zu können. „Hinzu kommt, dass wir mit Spielern aus der britischen BBL sehr gute Erfahrungen gemacht haben“, so Dahmen.

Seine College-Zeit verbrachte der Power Forward an der University of Nebraska (NCAA 1, Big Ten Conference). Dort spielte er unter anderem an der Seite von Tai Webster, der in der vergangenen Spielzeit das Trikot der Fraport Skyliners in der easycredit-BBL getragen hat. Vom College wechselte Smith in die georgische Superleague, wo er in 17 Spielen für Olimpi Tbilisi durchschnittlich 17 Punkte und 12 Rebounds auflegte.

Die vergangenen beiden Spielzeiten verbrachte der vielseitige Forward mit den Bristol Flyers – und lieferte konstant ab. In seinem ersten Jahr verbuchte er 12 Punkte und 8 Rebounds, im zweiten waren es 11 Punkte, 7 Rebounds und 2 Assists. „Unsere Erfahrung zeigt, dass Spieler aus der britischen BBL ihre Zahlen in der ProB meist bestätigen können“, so Dahmen. Auch Headcoach Dragan Torbica ist angetan von seinem neuen Schützling, hat intensiv das Spiel des 28-Jährigen studiert. „Er passt perfekt in unser Konzept. Er ist physisch stark und vielseitig einsetzbar“, so Torbica.

Leslee Smith freut sich ebenfalls auf die neue Herausforderung: „Es war schon immer mein Wunsch, in Deutschland zu spielen. Die Iserlohn Kangaroos haben eine fantastische Saison gespielt. Ich möchte Teil eines großartigen Teams sein, dass den Hunger und den Willen hat, ganz oben mitzuspielen.“

Die Offseason überbrückt der Nationalspieler der Britischen Jungferninseln mit intensiven Workouts. „Ich halte mich mit Freunden fit. Wir arbeiten an unserem Spiel, an unserer Physis. Und für mich steht Schwimmen in der Vorbereitung ganz weit oben auf meinem Trainingsplan“, so Smith.

Smith besitzt einen britischen Pass und besetzt somit den EU-Spot im Kader der Kangaroos. „Wenn ich mir unseren bisherigen Kader ansehe, steigt meine Vorfreude auf die neue Saison quasi minütlich“, so Dahmen.

 

Iserlohn Kangaroos 18/19: Joshua Dahmen #7 (SF), Kristof Schwarz #5 (PG), Malte Schwarz #6 (SG), Viktor Ziring #2 (PG), Erik Krumme #25 (SF), Ruben Dahmen #22 (PG), Nikita Khartchenkov #17 (SF), Gabriel de Oliveira #3 (PF), Leslee Smith (PF/C)

 

(Iserlohn Kangaroos)

 

Neuzugang Stefan Schmidt

Fast 140 Spiele für Bayreuth und Trier in der 1. Basketball-Bundesliga. Viele Einsätze für Deutschland in den Nachwuchs-Nationalteams sowie in der Studierenden- und in der A2-Nationalmannschaft. Mit diesen Empfehlungen kommt Stefan Schmidt nach Itzehoe. Der 29-jährige und 2,07 Meter große Center verstärkt die Itzehoe Eagles aus der 2. Basketball-Bundesliga ProB.

Neben Flavio Stückemann vor einigen Jahren sei Schmidt die bislang prominenteste Verpflichtung der Eagles, sagt Cheftrainer Pat Elzie. „Stefan ist unser absoluter Wunschspieler“, freut sich Teammanager Stefan Flocken. „Wir sind sehr froh, dass wir ihn von den Eagles und unserem Projekt überzeugen konnten.“

Elzie und Flocken hätten schon sehr früh Kontakt mit ihm aufgenommen, das sei ein deutliches Signal für einen Spieler, sagt Schmidt. Der Umgang, die Atmosphäre, die Perspektive, alles habe ihm zugesagt. Und Itzehoe sei für ihn die perfekte Anlaufstelle: „Ich fühle mich in Hamburg sehr wohl und wollte die Schuhe noch nicht an den Nagel hängen.“ Drei Jahre lang war der gebürtige Franke für die Hamburg Towers in der 2. Basketball-Bundesliga ProA aktiv, verpasste dabei die vorletzte Saison komplett wegen eines Kreuzbandrisses und kehrte im vergangenen Oktober auf das Feld zurück.

Jetzt wolle er die Aufgabe in Itzehoe mit voller Motivation angehen und den Spaß am Spiel zurückzugewinnen. Denn dafür und für den Wettbewerb spiele er Basketball: „Wenn man keinen Spaß am Basketball hat, ist man auch nicht bereit, alles zu geben.“ Mit 29 Jahren und nach der Verletzung müsse er aber auch sehen, was nach dem Sport komme. Die Eagles böten ihm die Möglichkeit, Basketball und die berufliche Entwicklung zu verbinden, sagt Schmidt. „Und diese Mischung aus allem hat überzeugt.“

Pat Elzie ist „froh, dass wir so einen Spieler bei uns in der Mannschaft haben“. Er setzt auf mehr Stabilität unter dem Korb in der Verteidigung, zusammen mit Lars Kröger könne Schmidt ein „defensives Bollwerk“ bilden. Das tägliche Training mit dem erfahrenen Mitspieler werde zudem auch Kröger in seiner Entwicklung noch weiter voranbringen. Denn dass der Neuzugang der Leitwolf im Team werden soll, ist klar: „Ich hoffe auf seine Führungsqualität“, sagt Elzie.

Schmidt freut sich auf diese Rolle: „Es ist eine, die mir gut liegt und auf die ich viel Lust habe.“ Die Herausforderung nehme er gern an und wolle sie so gut wie möglich ausfüllen. Konkrete sportliche Ziele hat sich der 29-Jährige noch nicht gesetzt, „dafür kenne ich die Liga und die Mitspieler noch zu wenig“. Aber das Ziel müsse sein, mit einer möglichst guten Platzierung in die Playoffs einzuziehen – und das sei auch realistisch.

 

(Itzehoe Eagles)