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„Dreiergott“ Robert Kulawick startet für Lok Bernau

Der ehemalige Bundesliga-Profi Robert Kulawick schließt sich zur neuen Saison dem SSV Lok Bernau an und wird in der 2. Basketball-Bundesliga ProB auflaufen. Der 30-jährige Berliner kehrte erst vor wenigen Wochen mit seiner Familie in seine Heimatstadt zurück. Zuletzt spielte Kulawick zwei Jahre lang für die BG Göttingen in der BBL.

 

 

 

 

 

Der Neuzugang aus der Basketball-Bundesliga stand bereits 2007 im Bernauer Aufgebot für die Regionalliga. Nach einigen Wochen zog es den damals 21-jährigen Kulawick zunächst in die erste niederländische Liga und später in die BBL. Nach neun Jahren und 299 Bundesligapartien wird der Berliner Shooting Guard wieder das Bernauer Trikot überstreifen. Spätestens Anfang Mai wurde der 30-jährige Kulawick in seinem letzten BBL-Spiel zum großen Helden, als er den Göttingern mit starken 20 Punkten, darunter sechs von neun Dreiern, den Klassenerhalt in der deutschen Königsklasse sicherte. Wenige Wochen später gab er seinen Abschied und die Rückkehr nach Berlin bekannt, wo seine Basketball-Karriere begann. Über die Marzahner Basket Bären und den TuS Lichterfelde schaffte es Robert Kulawick mit einer Doppellizenz schon in jungen Jahren in den Profikader von ALBA Berlin. Seinen Durchbruch in der Basketball-Bundesliga feierte der 1,93m große gebürtige Berliner in der Saison 2008/2009 bei der BG Göttingen. Sein Markenzeichen: Dreier. Kulawick machte sich als gefährlicher und treffsicherer Distanzschütze sowie Defensivspezialist einen Namen. 2010 erlebte er bei den Veilchen mit dem Gewinn der EuroChallenge seinen Karrierehöhepunkt. Nach drei Jahren in Göttingen wechselte er 2011 nach Braunschweig. 2014 kehrte er dann zu den Veilchen nach Niedersachsen zurück. In seiner letzten Bundesliga-Saison stand er für die BG Göttingen im Schnitt 18 Minuten auf dem Feld und sammelte dabei rund fünf Punkte und drei Rebounds pro Spiel. Anfang Juni kündigte er seinen Abschied aus der BBL an. „Dass Robert nicht in unser Team zurückkehrt, ist der größte Verlust für uns“, erklärte Göttingens Trainer Johan Roijakkers. „Er war das Herz und die Seele unseres Teams, hat immer alles im Training und Spiel gegeben“.

Inzwischen steht fest, dass sich Kulawick in der nächsten Saison dem SSV Lok Bernau anschließen wird. Der 30-jährige erinnert sich noch immer an seine Zeit in Bernau und freut sich auf seine Rückkehr: „Ich finde es toll, dass ich in Bernau die Möglichkeit habe, weiter auf hohem Niveau Basketball zu spielen. Gleichzeitig werde ich mich demnächst auf meine berufliche Laufbahn konzentrieren. Ich freue mich auf eine spannende und erfolgreiche Saison und natürlich auch darauf bekannte Gesichter wieder zu sehen.“

Die langjährige Erfahrung des Neuzugangs aus der Bundesliga spielt Lok-Headcoach René Schilling bei seiner Kaderplanung natürlich in die Karten. „Ich freue mich sehr, dass wir einen echten Teamplayer mit viel Erfahrung und großer Qualität von unserem Programm überzeugen konnten. Als Aufsteiger in der ProB wird uns Robert Kulawick definitiv helfen, unser Ziel Klassenerhalt zu erreichen“, ist sich Schilling sicher.

Der Kader des SSV Lok Bernau sieht momentan wie folgt aus: Nino Valentic, Jonas Böhm, Timajh Parker-Rivera, Nico Adamczak, Robert Kulawick

 

(Lok Bernau)

Mahfouz bleibt ein Herzog

22-jähriger Berliner geht in zweite Herzöge-Saison

 

 

 

 

Die Fans der MTV Herzöge Wolfenbüttel können sich freuen: Yassin Mahfouz wird auch in der neuen Spielzeit für das Rehberger-Team auf Korbjagd gehen.

Der 1,94m große Flügelspieler, der in seiner Freizeit mit YouTube-Videos von sich reden macht, kam letzte Saison in 23 Spielen durchschnittlich rund 14 Minuten zum Einsatz und dabei auf 3,9 Punkte und 2,9 Rebounds. Mehr noch als durch bloße Zahlen weiß Mahfouz jedoch mit Einsatz und Energie zu überzeugen. „Yassin ist ein direkter Typ, der immer 100% gibt. Im letzten Jahr hat er mehrfach von der Bank kommend für einen Energieschub gesorgt, das versprechen wir uns auch in der neuen Saison von ihm“, so Nicolas Grundmann, Bundesligabeauftragter der MTV Herzöge.

Mahfouz selbst hat vor allem die Stimmung in der Lessingstadt gut gefallen: „Das Verhältnis zwischen Spielern und Fans ist in Wolfenbüttel superfamiliär. Ich habe hier Freunde gefunden und nach der erfolgreichen letzten Saison hat alles für ein weiteres Jahr bei den Herzögen gesprochen. Ich kann es kaum erwarten, wieder vor den Fans in der Lindenhalle aufzulaufen.“

Zum Kader der MTV Herzöge gehören somit nach aktuellem Stand: Niklas Bilski, Constantin Ebert, Luis Figge, Lars Lagerpusch, Yassin Mahfouz, Samuel Mpacko, Marius Pöschel, Demetrius Ward und Jörn Wessels.

 

(MTV Herzöge Wolfenbüttel)

Lungongo zu den Eagles

Es war die Zeit vor der vergangenen Saison: Als die Itzehoe Eagles potenzielle Spieler zum Vorspielen beim Tryout einluden, kam auch Mayika Linecker Lungongo in die Halle. Und er machte einen sehr guten Eindruck auf Eagles-Headcoach Pat Elzie: „Ich wollte ihn sofort verpflichten.“ Das klappte nicht, Lungongo ging nach Würzburg. Doch mit einem Jahr Verzögerung ist Elzies Wunsch jetzt in Erfüllung gegangen: Der 2,10 Meter große Center verstärkt die Eagles in der neuen Spielzeit der 2. Basketball-Bundesliga ProB.

 

 

 

Lungongo ist 21 Jahre alt und stammt aus Köln, seine Eltern kamen vor rund 25 Jahren aus dem Kongo nach Deutschland. Ab 2012 besuchte er in Bremerhaven das Basketball-Internat, von dort kennt er Eagles-Jugendtrainer Levi Levine: „Er ist wie mein großer Bruder, er hat mir sehr, sehr viel geholfen.“ In Kiel oder Hamburg will Lungongo jetzt Betriebswirtschaft studieren, und die Entscheidung für die Eagles fiel ihm nicht schwer: „Der Verein hat mich total überzeugt.“ Mit Manager Stefan Flocken, Levi Levine und Pat Elzie, dessen positive Ausstrahlung ihn besonders beeindruckte, treffe er auf das familiäre und ehrliche Umfeld, das er sich wünsche. https://sexlocals.com. Jetzt wolle er das Studium absolvieren, aber auch im Basketball „das Bestmögliche aus mir herausholen und dem Verein so gut helfen, wie ich kann, um das Vertrauen zurückzuzahlen“.

Auf diese Weise passe Lungongo genau in das Eagles-Konzept, junge Spieler auf ihrem beruflichen Weg zu unterstützen und gleichzeitig sportlich voranzubringen, sagt Elzie. „Ich freue mich darauf, mit ihm zusammenzuarbeiten.“ Lungongo sei ein Rohdiamant mit großem Potenzial, sehr guten athletischen Fähigkeiten – „und 2,10 Meter kann man nicht beibringen“. So seien die Eagles mit Lungongo und Lars Kröger die einzige Mannschaft in der Liga mit zwei Spielern dieser Größe, „das gibt uns eine Präsenz, die wir im letzten Jahr nicht hatten“, sagt Elzie. „Es ist eine super Sache, dass Mayika zu uns kommt.“

 

 

(Itzehoe Eagles)

Moussa Kone verstärkt das Team der Iserlohn Kangaroos

Der US Amerikaner Moussa Kone wird das Team der Iserlohn Kangaroos für die Saison 16/17 verstärken. Der Iserlohner Basketball – ProB – Ligist hat einen Spieler gesucht, der körperlich gegen die teilweise sehr starken Center der Liga gegenhalten kann, aber auch in der Lage sein muss, dass Transition Game der Kangaroos mitzugehen.

 

 

 

 

 

 

 

Der 23-jährige Kone war bereits vor der letzten Saison einer der Spieler, der den Verantwortlichen sehr gut gefiel, jedoch suchte man in der letzten Saison eher einen Power Forward als einen Center. Kone unterschrieb seinerzeit beim spanischen LEB Silver Club Zornotza und wusste gleich in der Vorbereitung zu überzeugen, bis er sich einen Kreuzbandriss zuzog.

„Seit März ist er wieder im Training und agiert bereits seit sechs Wochen wieder im 5 gegen 5. Die Videos aus seiner täglichen Trainingsarbeit haben gezeigt, dass er voll einsetzbar ist und wir mit der Verpflichtung von Moussa kein größeres Risiko eingehen werden, als bei jedem anderen Spieler“, ist Manager Michael Dahmen überzeugt, den richtigen Spieler verpflichtet zu haben, zumal auch die Gespräche mit dem Neu – Iserlohner außerordentlich positiv verlaufen sind.

Der aus New York stammende Kone hat seine College Zeit an der Hofstra University (NCAA1) verbracht und in seinem letzten Jahr knapp 9 Punkte und 6 Rebounds pro Spiel aufgelegt. Seine Wurfquote von 67% ist dabei besonders beeindruckend und begründet sich auf sein starkes Finish in Korbnähe und sein Fastbreakspiel

Für Headcoach Matthias Grothe ist der 2,03m große Athlet der Spieler den er für sein Team gesucht hat: „Moussa ist ein sehr harter Arbeiter unter den Körben, der über einen soliden Wurf aus der Mitteldistanz und ein starkes Finish am Korb verfügt. Er wird uns mit seinem physischen Spiel in der Verteidigung sehr helfen.

Aufgrund seiner Kämpfernatur bin ich davon überzeugt, dass Moussa seine Verletzung auch mental schnell überwinden wird. Zusätzlich bringt Moussa schon etwas europäische Erfahrung mit, aus der Vorbereitung in der starken spanischen LEB Silver, sodass er sich nicht allzu lange an den europäischen Basketball gewöhnen muss.“

Mit der Verpflichtung des Centers, dessen Familie aus der Elfenbeinküste stammt, ist nun auch klar, dass Jerry Brown nicht zu den Kangaroos zurückkehren wird.

Iserlohn Kangaroos Team 16-17:

Moussa Kone (#1), Ruben Dahmen (#4), Joshua Dahmen (#7), Terrell Harris (#24), Thomas Reuter (#25), Gabriel de Oliveira (#33), Deion Giddens (#50), Sören Fritze (# 55)

 

(Iserlohn Kangaroos)

Vorbereitungsphase und Dauerkartenverkauf starten

Die Profis der Artland Dragons stehen vor einem straffen Vorbereitungsprogramm.

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Allmählich trudeln sie wieder ein. Gemeint sind die Riesen des Artlands mit dem Faible für das orange Leder. Nachdem die Kaderplanung kurz vor dem Abschluss steht, starten die Artland Dragons am kommenden Freitag, dem 15. Juli, schon wieder in die Vorbereitung auf die neue Saison – mit neun Profis und mit Johann Potratz als Quakenbrücker Eigengewächs. Zu Anfang dieser Woche wird der Großteil der Spieler in der Burgmannsstadt erwartet. Einige Spieler haben derweil bereits ihr Quartier bezogen, bevor in diesen Tagen die obligatorischen medizinischen Untersuchungen im Dragons Center stattfinden. Der Trainingsauftakt am Freitag stellt dann den Startschuss einer etwa neunwöchigen Vorbereitung auf die am 24. September startende Saison dar.

Bis dahin bestreiten die Drachen nicht nur im Trainingsbetrieb ein Mammutprogramm. Schließlich stehen ab dem 13. August insgesamt zehn Testspiele gegen Teams aus der 2. Basketball-Bundesliga ProA, ProB sowie aus der 1. Regionalliga auf der Agenda. Auf dem Spielfeld zu Gesicht bekommen können die Fans die neue Mannschaft erstmals am 19. August, wenn die Drachen in Dinklage auf die BG Aschersleben Tigers treffen. Die alljährliche offizielle Saisoneröffnung findet am 9. September in der Artland Arena statt. Gegner der Drachen ist zu diesem Anlass die BG Dorsten. Für Dauerkarteninhaber gibt es für das Spiel eine Bonusaktion. Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger erläutert: „Wir laden alle Dauerkartenbesitzer dazu ein, einen Freund oder Bekannten zu unserer Saisoneröffnung am 9. September mitzunehmen. Durch Vorzeigen der Dauerkarte in der Geschäftsstelle oder am Spieltag erhält jeder Dauerkarteninhaber eine kostenfreie Karte zusätzlich. Außerdem arbeiten wir gerade an einem Bonusprogramm für alle Dauerkartenbesitzer. Diesbezüglich sind in den kommenden Wochen genauere Informationen zu erwarten.“
Anbei ist der gesamte Testspielplan aufgelistet. Zu den Partien in Essen und in Paderborn sind noch Details hinsichtlich der Rahmenbedingungen zu klären. Die fettgedruckten Spiele finden vor Publikum statt. Marius Kröger zeigt sich besonders froh darüber, dass zum ersten Mal ein öffentliches Dragons-Testspiel in Dinklage stattfinden wird: „Seit Jahren erfahren wir eine einmalige Unterstützung von unserem Dinklager Fanclub, der uns bei jedem Spiel zahlreich und lautstark unterstützt. Darüber hinaus haben wir Sponsoren in und im Umkreis von Dinklage, die stets hinter uns stehen. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass wir unser erstes Testspiel in Dinklage austragen werden.“

Der Testspielplan:

Sa., 13.08.2016: SC RASTA Vechta (1. Regionalliga) | Austragungsort: Quakenbrück (Dragons Center)
Fr., 19.08.2016, 18 Uhr: BG Aschersleben Tigers (1. Regionalliga) | Dinklage (Sportzentrum TVD)
Sa., 20.08.2016: Baskets Akademie Weser-Ems (ProB) | Quakenbrück (D.C.)
Fr., 26.08.2016: ETB Wohnbau Baskets Essen (ProA) | Essen (Rahmenbedingungen noch offen)
Sa., 27.08.2016: Hamburg Towers (ProA) | Quakenbrück (D.C.)
Fr., 02.09.2016: Uni Baskets Paderborn (ProA) | Paderborn (Rahmenbedingungen noch offen)
Sa., 03.09.2016: RheinStars Köln (ProA) | Quakenbrück (D.C.)
Fr., 09.09.2016, 20 Uhr: BG Dorsten (1. Regionalliga) | Quakenbrück (Artland Arena)
Sa., 10.09.2016: ETB Wohnbau Baskets Essen (ProA) | Quakenbrück (A.A.)
Sa., 17.09.2016: Weser Baskets Bremen/BTS Neustadt (1. Regionalliga) | Quakenbrück (D.C.)

Dauerkartenverkauf startet in der kommenden Woche

Am 18. Juli startet der Dauerkartenverkauf für die neue Spielzeit. Bis zur Kündigungsfrist (30. Juni) haben 285 Dauerkarteninhaber ihr Saisonticket fristgemäß gekündigt – darunter eine Vielzahl von Dragons-Anhängern, die zur neuen Spielzeit andere Plätze in Beschlag nehmen möchten. Dementsprechend haben die Artland Dragons schon jetzt 1610 Dauerkarten für die neue Saison
verkauft.

Drachen-Geschäftsführer Marius Kröger freut sich über den stabilen Zuspruch: „In der vergangenen ProB-Saison hatten nur Rostock und die Artland Dragons einen Schnitt von über 1600 Zuschauern pro Heimspiel vorzuweisen. Wir sind froh, dass wir diese Marke schon vor dem Dauerkartenverkaufsstart wieder durchbrochen haben und dass uns so viele Fans beim Erreichen unserer ambitionierten Ziele unterstützen werden. Das Ende der Fahnenstange ist damit aber natürlich noch nicht erreicht. Unser Saisonmotto ‚Aufstieg 2017. Gemeinsam. Hier. Jetzt.‘ soll in der kommenden Saison Programm sein. Dafür brauchen wir jeden einzelnen Fan in der Artland Arena. Wer erinnert sich nicht an die vielen Schlachten in der Vergangenheit, bei denen unsere Fans den Unterschied zugunsten der Dragons ausgemacht haben. Die Mannschaft wird sich der ambitionierten Zielsetzung stellen und alles in die Waagschale werfen, um der Aufgabe und der Fanbegeisterung gerecht zu werden.“

 

 

(Artland Dragons)

Helge Baues schließt sich Dresden Titans an

Helge Baues bleibt an der Elbe, doch die Stadt ist künftig eine andere. Der 22-Jährige wechselt zu den Dresden Titans und wird beim Aufsteiger in die 2. Basketball-Bundesliga ProA mit einem Dreijahresvertrag ausgestattet.

 

Der Power Forward absolvierte in der vergangenen Saison 24 Spiele für den SC Rist in der ProB und 30 ProA-Partien für die Hamburg Towers. Im Laufe der Saison stieg seine Einsatzzeit bei den Towers fast stetig an – auch dank der Spielpraxis, die er in Wedel sammelte. Bei den Ristern war Baues eine feste Größe und erzielte im Schnitt zwölf Zähler sowie 7,1 Rebounds pro Spiel. Der 22-Jährige profitierte also von den Wechselwirkungen der Kooperation zwischen den Towers und dem SC Rist, ab Ende Februar erhielt er in jedem ProA-Auftritt zweistellige Einsatzzeit und verbuchte kurz vor den Playoffs gegen Heidelberg mit 16 Punkten seine persönliche ProA-Bestmarke. In Gelb und Grün hatte er gut 20 Tage zuvor mit 25 Zählern gegen Iserlohn für seinen Spitzenwert in der ProB gesorgt.
Der SC Rist dankt Helge für seine Leistungen und seinen Einsatz! Viel Erfolg in Dresden!

 

(SC Rist Wedel)

Niklas Bilski und Samuel Mpacko starten für die Herzöge

Nachdem für die kommende Spielzeit bereits Constantin Ebert, Demetrius Ward und Marius Pöschel ihre Zusage gegeben haben, verstärken nun mit Niklas Bilski und Samuel Mpacko zusätzlich zwei Jungspunde das Team von Trainer Ralf Rehberger auf den kleinen Positionen.

 

 

 

 

Niklas Bilski, vor der letzten Saison aus Gießen in die Region gekommen, spielte in der abgelaufenen Saison in 17 Partien durchschnittlich sechs ProB-Minuten im Herzöge-Trikot. Höhepunkt dabei waren neun Punkte, die der 1,85 m große Aufbauspieler beim Auswärtsspiel in Herten erzielen konnte. Zugleich war der gerade 18 Jahre alt gewordene eine der Säulen im Braunschweiger NBBL-Team, wo er in 18 Saisonspielen auf 19,2 Punkte und 4,8 Assists pro Partie kam. Nachdem Niklas während der vergangenen Spielzeit in Braunschweig ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert hat, wird er ab August wieder die Schulbank drücken, um sein Fachabitur zu absolvieren.

Sein Nachfolger als Braunschweiger FSJ-ler wird gleichzeitig sein neuer WG-Mitbewohner und Mitspieler bei den MTV Herzögen. Aus Hannover wechselt der 18-jährige Samuel Mpacko in die Lessingstadt. Wie seine Teamkollegen Niklas Bilski und Lars Lagerpusch wird auch er zusätzlich für die Junior Löwen Braunschweig in der NBBL auflaufen, mit denen kürzlich die sportliche Qualifikation gelang. In der Nachwuchs Basketball Bundesliga spielte der Guard bislang im Dress der Blue Giants Neustadt, für die er pro Spiel 20,1 Punkte, 4,9 Rebounds und 3,9 Assists markierte. Außerdem lief er in der 1. Regionalliga für die Hannover Korbjäger auf.

Nicolas Grundmann, bei den Herzögen Bundesligabeauftragter: „Mit Niklas und Samuel können sich unsere Fans auf zwei große Talente freuen. Wir trauen ihnen einiges zu und sind gespannt, wie sie sich weiterentwickeln werden.“

Zum Kader der MTV Herzöge gehören somit nach aktuellem Stand: Niklas Bilski, Constantin Ebert, Luis Figge, Lars Lagerpusch, Samuel Mpacko, Marius Pöschel, Demetrius Ward und Jörn Wessels.

 

(MTV Herzöge Wolfenbüttel)

Nico Adamczak bleibt weitere Saison in Bernau

Der SSV Lok Bernau kann auch für die kommende Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB auf die Dienste von Nico Adamczak setzen. Der 26-jährige Berliner mit BBL- und ProA-Erfahrungen wird die Bernauer Korbjäger weiterhin auf der Flügelposition verstärken und in seine zweite Spielzeit bei der Lok gehen.

 

 

 

 

 

Nico Adamczak wechselte vor einem Jahr von den MLP Academics Heidelberg aus der ProA zum SSV Lok Bernau. Der Berliner kehrte nach sieben Jahren, in denen er ProA, ProB und sogar BBL spielte in seine Heimatstadt zurück. Mit dem SSV wollte er in der 1. Regionalliga Nord unbedingt um den Aufstieg spielen. Mit rund zehn Punkten sowie fünf Rebounds pro Spiel gehörte Adamczak zu den Leistungsträgern im Team von Lok-Headcoach René Schilling. Nach der ungeschlagenen Saison und der Regionalliga-Meisterschaft wird Adamczak nun auch in der ProB das Lok-Trikot tragen. „Toll, dass es geklappt hat. Ich bin sehr froh, wieder Teil und Mitglied dieser erfolgreichen Organisation zu sein“, freut sich Nico Adamczak auf ein weiteres Jahr in Bernau. Neben seinem Engagement auf dem Feld, unterstützte er auch die Nachwuchsarbeit im Verein. Als Trainer betreute er unter anderem das weibliche u15-Team des SSV Lok Bernau, mit denen er im Mai beim größten Nachwuchsturnier Europas in Göteborg in der Altersklasse den Turniersieg holte.

Seine Basketballlaufbahn startete der 1,91m große, gebürtige Berliner beim TV Waidmannslust. Über die Jugendmannschaften der Weddinger Wiesel, der Marzahner Basket Bären und dem VfB Hermsdorf spielte er sich bis in die deutsche Jugendnationalmannschaft. Von 2006 bis 2009 spielte Adamczak in der Nachwuchsbasketball-Bundesliga (NBBL) für ALBA Berlin und die IBBA. Seine Karriere krönte er 2009 unter Henrik Rödl mit dem Deutschen Meistertitel, zu dem er im Schnitt 15 Punkte und acht Rebounds beisteuerte. Seine Profikarriere startete der damals 19-jährige in Essen (ProA). Bereits zu Saisonbeginn wechselte er eine Klasse tiefer nach Weißenhorn, von wo er unzufrieden Anfang 2010 zu den Veilchen nach Göttingen wechselte. Bei der BG Göttingen blieb Adamczak bis 2012 und spielte mit Doppellizenz in der Regionalliga. Für die BG Göttingen absolvierte er sogar 13 Spiele in der BBL. Der kantige Flügelspieler gilt als rebound- und defensivstark, der auf dem Feld stets mit vollem Einsatz kämpft. Nach einer Saison bei den Giants Düsseldorf in der ProA und dem sportlichen Aufstieg unter Murat Didin wechselte Nico Adamczak 2013 für zwei Spielzeiten an den Neckar zu den MLP Academics Heidelberg.

Lok-Headcoach René Schilling freut sich ebenfalls über die Verlängerung. „Nico hat uns bereits in der letzten Saison mit seiner Erfahrung viel helfen können. Seinen Spielertyp und seinen unbändigen Siegeswillen brauchen wir auch in der neuen Liga, wo es für uns als Aufsteiger um den Klassenerhalt geht.“

Der Kader des SSV Lok Bernau sieht momentan wie folgt aus: Nino Valentic, Jonas Böhm, Timajh Parker-Rivera, Nico Adamczak

 

(SSV Lok Bernau)

Gary Johnson is coming home – Bobo Bals und Petar Topalski bleiben

Gary Johnson ist die erste Neuverpflichtung der VfL AstroStars Bochum für die vierte Spielzeit in der Zweiten Basketball Bundesliga. Der 33-jährige Spielmacher wechselt vom Pro A-Ligisten ETB Wohnbau Baskets Essen an den Stadionring und hat einen Vertrag bis 2018 unterschrieben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Mannschaftskapitän des Reviernachbarn stand in der ProA über sechsundzwanzig Minuten im Schnitt auf dem Parkett und sammelte dabei acht Punkte, fünf Assists und drei Rebounds pro Spiel.  In den Zahlen dokumentiert sich auch die Vielseitigkeit von Gary Johnson, der  als zweiteffizientester Spieler der Essener geführt wurde.

Für Gary Johnson ist der Wechsel nach Bochum auch ein „Coming home“. 2006 holte ihn Teammanager Hans-Peter Diehr von der Univercity of Central Florida nach Bochum. Gary Johnson spielte eine überragende Saison, die er für die damalige BG Südpark Bochum mit der Vizemeisterschaft in der Regionalliga und dem WBV-Pokalsieg krönte. Nach dem knapp verpassten Aufstieg führte ihn der Weg nach Herten in die zweite Bundesliga. Über die Stationen Düsseldorf, Chemnitz, Gotha und Essen kehrt er nun wieder in die Bochumer Rundsporthalle zurück.

„Gary ist ein sehr kompletter und routinierter Spieler mit einer unglaublichen Spielübersicht. Er war in Essen nicht umsonst Publikumsliebling und wird uns extrem weiterhelfen“ freut sich Hans-Peter Diehr über den Transfercoup. Dieser könnte noch weiter vergoldet werden, da Gary Johnson einen Antrag auf die deutsche Staatsbürgerschaft gestellt hat, der voraussichtlich noch in diesem Jahr positiv beschieden wird. „Wir hätten ihn aufgrund seiner spielerischen und menschlichen Qualitäten jedoch auch ohne diese Aussicht verpflichtet“ stellt der Manager klar.

Derweil können die VfL AstroStars auch weitere Vertragsverlängerungen melden.

Raphael „Bobo“ Bals wird in seine fünfte Saison bei den Bochumer Basketballern gehen. Der 27-jährige Centerspieler unterschrieb bis 2017 und wird auch in der kommenden Saison wieder eine wichtige Rolle im Team von Trainer Kai Schulze spielen. Bobo Bals kam durchschnittlich zwölf Minuten zum Einsatz und sammelte dabei drei Punkte und zwei Rebounds pro Spiel. Von der Statistik sollte man sich aber nicht alleine leiten lassen, verfügt er doch über ein gutes Spielverständnis und macht viele Dinge auf dem Feld richtig, die nicht unmittelbar auf dem Statistikbogen auftauchen. „Er ist ein sehr wichtiger Baustein in unserem Gefüge und hat zum Ende der letzten Spielzeit auch sein offensives Potential angedeutet. Ich bin sehr glücklich, dass auch Bobo ein weiteres Jahr zum Kader zählt“ so der Teammanager.

Auch an der Seitenlinie setzen die Bochumer auf Kontinuität. An der Seite von Trainer Kai Schulze, der den Erhalt der Trainer A-Lizenz vermelden konnte, wird auch weiterhin Petar Topalski stehen. Der 38-jährige B-Lizenz-Inhaber geht somit in seine vierte Bundesligasaison als Co-Trainer der Bochumer.

 

Der aktuelle Kader: Raphael Bals, Felix Engel, Michael Haucke, Ryon Howard, Gary Johnson, David Stachanczyk, Clay Wilson

Trainer: Kai Schulze, Petar Topalski

 

(VfL AstroStars Bochum)

Marius Pöschel bleibt ein Herzog

25-jähriger geht in fünfte Herzöge-Saison

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Kader der MTV Herzöge Wolfenbüttel nimmt weiter konkrete Formen an. Mit Marius Pöschel gab nun ein langjähriger Herzog seine Zusage für die kommende Spielzeit. Der 25-jährige Flügelspieler geht damit wie Demetrius Ward bereits in seine fünfte Spielzeit in der Lessingstadt. Im vergangenen Jahr kam er in 20 Spielen durchschnittlich 17 Minuten zum Einsatz und sorgte dabei pro Partie für vier Punkte und zwei Rebounds.

„Was Marius so wertvoll macht ist sein energiegeladenes Spiel und seine inzwischen doch schon beträchtliche Erfahrung“ so Nicolas Grundmann über den 1,92m großen Guard, der einst in Schandelah und später in Braunschweig das Basketballspielen lernte.

Ich freue mich auf eine weitere Saison bei den Herzögen, möchte tatkräftig helfen die positive Entwicklung fortzusetzen und viel Spaß mit der Mannschaft und den Fans haben“ blickt der  sich in den Endzügen seines Bachelor-Studiums (BWL) an der Ostfalia in Wolfsburg befindende Pöschel voraus..

Marcel Schwarz verlässt die Herzöge

Sein Studium bereits abgeschlossen und während der letzten Saison ins Arbeitsleben gestartet ist Marcel Schwarz. Der dienstälteste Herzog ist fast die komplette Spielzeit zwischen seinem Wohnort Salzgitter, der Arbeitsstätte in Hannover und der Trainingshalle in Wolfenbüttel gependelt. Ein Aufwand, den der 25-jährige Center nicht noch einmal guten Gewissens auf sich nehmen kann: „Ich habe in der letzten Saison gemerkt, dass meine Arbeit und der Aufwand, um in Training und Spiel meine Leistung bringen zu können nur schwer vereinbar sind. Die Entscheidung in der kommenden Saison nicht für die Herzöge zu spielen ist mir sehr schwer gefallen, denn Umfeld und Mannschaft haben mir sehr gefallen. Die vielen Wegbegleiter und Fans werde ich vermissen“.

Auch Nicolas Grundmann fällt der Abschied schwer: „Auf Marcel verzichten zu müssen ist hart. Ganz abgesehen davon, dass es deutlich weniger talentierte große Spieler als kleine gibt, war Marcel als Team-Oldie eine wichtige Identifikationsfigur, viele Fans kennen die Herzöge gar nicht ohne ihn. Aber wer weiß, vielleicht sehen wir ihn ja noch einmal im Herzöge-Trikot, Center kommen ja erst spät ins beste Basketballalter.“

Marcel Schwarz ist seit 2010 in 91 Spielen für die Herzöge aufgelaufen und kam dabei auf insgesamt 571 Punkte.

Der Kader der MTV Herzöge umfasst damit aktuell Constantin Ebert, Luis Figge, Lars Lagerpusch, Marius Pöschel, Demetrius Ward und Jörn Wessels.

 

 

(MTV Herzöge Wolfenbüttel)