Schlagwortarchiv für: ProB Nord

Steffen Kiese spielt wieder für den SC Rist

Steffen Kiese kehrt zum SC Rist zurück. Der 28-Jährige spielte bereits zwischen 2009 und 2011 in Wedel und wechselt nun von unserem Kooperationspartner Hamburg Towers an den Steinberg.
„Ich hatte damals zwei tolle Jahre in Wedel und kenne noch viele Leute aus dem Umfeld“, sagt Kiese, der seinerzeit beim SC Rist ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvierte. Mit den Towers erreichte er in den ersten beiden Jahren der Vereinsgeschichte jeweils die ProA-Playoffs und kam in der abgelaufenen Saison im Schnitt auf 17 Minuten Einsatzzeit mit Mittelwerten von 5,2 Punkten, 1,7 Rebounds und 1,5 Assists. Seine Zeit bei den Towers sei der sportliche Höhepunkt seiner Laufbahn gewesen, sagt Kiese, der in der Inselparkhalle Publikumsliebling war: „Das Umfeld, die Zuschauer, zweimal Training am Tag unter Vollprofibedingungen: All das hat mich noch mal auf ein höheres Niveau gebracht.“ In besonderem Maße habe er auch von der Zusammenarbeit mit Towers-Athletiktrainer Melvyn Wiredu profitiert, erzählt er.

 

 

 

 
Doch gleichzeitig musste Kiese eine Grundsatzentscheidung treffen: „Ich habe mir schon länger Gedanken gemacht und mich letztlich gegen komplett professionellen Basketball entschieden“, so Kiese. Dahinter stecken berufliche Gründe: In diesem Jahr vollendet der 28-Jährige sein BWL-Studium an der Nordakademie mit einem Master-Abschluss und erhielt zudem ein attraktives Stellenangebot im Finanzwesen. „Diese Dreifachbelastung aus Beruf, Master und Profibasketball wäre sehr schwierig geworden“, sagt er. Jetzt sei der richtige Zeitpunkt, um ins Berufsleben einzutauchen, meint Kiese. „Ich wollte aber weiterhin auf hohem Niveau Basketball spielen, in Wedel kann ich beides kombinieren“, fährt der Aufbauspieler fort, um im selben Atemzug zu präzisieren: „Ich möchte Leistungsträger sein und sehe mich als Führungsspieler.“ Ein lockeres Ausklingenlassen der Karriere soll es nicht werden, betont er: „In Wedel wird die Jugendförderung groß geschrieben und ich will meine Erfahrung an die jungen Spieler weitergeben: Aber nicht von der Bank aus“, so Kiese. Christoph Roquette, der Sportliche Leiter der Rister, ist exakt derselben Meinung: „Steffen hat in seinen zwei Jahren in der ProA mit den Towers noch einmal einiges an Erfahrung draufgepackt. Das wird für unsere junge Mannschaft Gold wert sein. Sein Killerinstinkt wird uns sehr helfen. Er ist ein sehr guter Scorer und kann auf den Positionen eins und zwei eingesetzt werden.“

Bevor es für Steffen Kiese an alter und neuer Wirkungsstätte losgeht und bevor er am 1. August seinen neuen Arbeitsplatz einnimmt, gönnte sich der 28-Jährige ein paar Tage Urlaub in den USA. Hinter sich hat er bereits arbeitsreiche Sommertage: Zur Berufsvorbereitung absolvierte er ein Praktikum beim Unternehmerverband – sein Sprunggelenk, das dann und wann mal Probleme bereitete, bekam hingegen eine Pause verordnet.

 

 

(SC Rist Wedel)

Austin Bragg kehrt nicht zurück

Power Forward Austin Bragg wird künftig nicht mehr für die Artland Dragons auflaufen.

 

 

 

Am heutigen Mittwoch teilte Austin Bragg den Drachen mit, dass er nicht in die Burgmannsstadt zurückkehren wird. Aufgrund von Knieproblemen sieht sich der US-Amerikaner nicht mehr in der Lage, Basketball auf professioneller Ebene zu betreiben. Bragg war wegen Problemen an der Patellasehne vor seinem Wechsel ins Artland bereits fast für die komplette Saison 2014/2015 ausgefallen. Im Laufe der Vorbereitung auf die vergangene Spielzeit 2015/2016 konnten die Probleme stark gelindert werden. Beim Absolvieren seines persönlichen Trainingsprogramms in den USA musste Bragg jedoch feststellen, dass die Schmerzen wieder aufgebrochen sind und sich stetig verschlimmern.

In der vergangenen Spielzeit kam Austin Bragg in 23 Spielen für die Burgmannsstädter zum Einsatz. Im Schnitt kam er dabei auf 8,2 Punkte und 6,7 Rebounds pro Partie. In den Playoffs konnte er seine Leistungen noch einmal steigern (9,5 Punkte, 10,5 Rebounds). Im Team und unter den Fans war Austin Bragg stets als leidenschaftlicher Kämpfer und harter Arbeiter bekannt. So schob der Power Forward selbst Wochen nach dem Saisonende noch Extraschichten mit Dragons-Headcoach Dragan Dojcin im Dragons Center.

Die Artland Dragons bedanken sich bei Austin Bragg für seine Leistungen in der Vorsaison, wünschen ihm Gesundheit und für seinen persönlichen Werdegang alles Gute.
Ab sofort sondieren die Artland Dragons wieder den Spielermarkt.

 

(Artland Dragons)

Jacob Ritter nach Schnupperkurs jetzt fest dabei

Ein Neuzugang im klassischen Sinne ist Jacob Ritter nicht. Der 18-Jährige trainierte bereits in der vergangenen Saison mit dem Wedeler ProB-Kader und geht jetzt in sein erstes „richtiges“ Jahr beim SC Rist. Gleichzeitig ist er wie bisher in der NBBL für die Piraten einsatzberechtigt. „Ich hoffe, mich weiterentwickeln zu können und in den Profibereich hereinschauen zu können. Ich möchte Erfahrung sammeln“, formuliert der 1,98 Meter große Flügel- und Centerspieler seine persönliche Zielsetzung für die Saison 2016/17. Die meisten seiner Mannschaftskollegen (und seiner Gegner) in der 2. Basketball-Bundesliga ProB seien natürlich viel erfahrener als er selbst, die Anforderungen erhöhten sich im Vergleich zur U19-Bundesliga beträchtlich, sagt Ritter: „Das gesamte Spiel ist noch mal viel schneller als in der NBBL und befindet sich auf einem ganz anderen Level.“

Doch für diese mitunter raue Gangart ist er gewappnet, findet der Sportliche Leiter Christoph Roquette: „Jacob hat eine unglaubliche Physis, die er schon das ein oder andere Mal im ProB-Training beweisen konnte. Er hat auch in der NBBL gezeigt, was für ein Potential er besitzt.“ Dort gehört der 18-Jährige, der seine ersten Schritte als Basketballer beim SC Alstertal-Langenhorn ging, ehe er zum BC Hamburg wechselte, zu den Leistungsträgern, erzielte im Verlaufe der Saison 2015/16 in 17 Einsätzen 11,4 Punkte und 7,8 Rebounds pro Partie und war für durchschnittlich 1,7 Assists sowie 1,5 Ballgewinne gut. „Sehr kräftig“ sei er, sagt Ritter auch von sich selbst. „Für die Centerposition bin ich zwar etwas zu klein, mache das aber mit meinem Kopf wieder weg“, erläutert er. Mit Spielwitz und Raffinesse zu Werke gehen also, dem Gegner das vorsetzen, was er möglicherweise nicht erwartet. Er könne Groß und Klein verteidigen, sagt Ritter, „und ich bin jemand, der Ruhe in das Spiel bringt.“

Eine Saisonvorbereitung gibt es für Ritter im Prinzip fast nicht, denn nach dem Ausscheiden mit den Piraten im Playoff-Achtelfinale gegen Gießen wurde ohne Pause weitergearbeitet. Der 18-Jährige, der gerade sein Abitur bestanden hat und ein Medizinstudium erwägt, nimmt zudem am Einzeltraining der Flügelspieler der Hamburg Towers teil und schiebt Krafteinheiten. Zwar werde der Rist-Kader im Vergleich zur vergangenen Saison, als er unter Michael Claxton regelmäßig mittrainierte, ein anderes Gesicht besitzen, doch man werde sich rasch finden, meint Ritter: „Man muss erst mal alle kennenlernen, aber ich denke, dass das schnell gehen wird.“

Während er in der ProB einer der Jüngsten sein wird, ist es bei den Piraten umgekehrt. Hier ist vom 18-Jährigen in seiner letzten NBBL-Spielzeit eine Führungsrolle gefragt. „Mein Ziel und meine Aufgabe ist, das Team so weit wie möglich zu führen und mit dafür zu sorgen, dass wir die Spiele gewinnen. Auf jeden Fall will ich mit den Piraten wieder in die Playoffs kommen“, betont er. Weit kommen und vorne dabei sein – das war für Ritter in der Jugend meist so. Nach seinem Wechsel zu BCH folgten Hamburger Meistertitel und Teilnahmen an den Norddeutschen Meisterschaften. Der basketballerische Ausgangspunkt aber wurde bei SCAL gesetzt. „Ich habe da mal reingeschnuppert, weil ich auf Fußball und Tennis nicht mehr so richtig Lust hatte. Ich hatte da einen sehr netten Trainer, der Herr Bauer hieß, und das große Glück, dass der sich extrem viel Zeit genommen hat, mir alles in Ruhe erklärt hat, wie man wirft, wie die Techniken und so weiter funktionieren. Da wurde der Grundstein gelegt“, erzählt Ritter. Eine sehr gute Basis, auf die im Laufe der Jahre Stück für Stück ein Stein nach dem anderen gesetzt wurde: Gerade erst wieder einer – auf dem steht: ProB!

 

 

(SC Rist Wedel)

Alexander Pimentel ist immer für Ausrufezeichen bereit

Der 21-Jährige steht vor seiner zweiten Saison in der ProB und vor seiner vierten bei den 2. Herren. Erste Spuren hat er bei Kurzeinsätzen im Bundesliga-Kader hinterlassen, in der neuen Spielzeit sollen weitere folgen, doch nach dem Abitur kommt für Pimentel auch eine zusätzliche Herausforderung hinzu.

 

 

 

 

 

 

Wer Satzzeichen – und am besten Ausrufezeichen – setzen möchte, aber nur sporadisch die Möglichkeit dazu bekommt, sollte am besten nie den Stift aus der Hand legen. „Immer bereit sein“ – nach diesem Motto verfuhr Alexander Pimentel in der vergangenen Saison, seiner ersten in der 2. Basketball-Bundesliga ProB.

„Bei den 2. Herren war ich Leistungsträger und hatte eine größere Rolle, bei den 1. Herren musste ich mich erst neu einfinden. Ich denke, das ist mir relativ schnell ganz gut gelungen. Ich musste meine Einsätze gut nutzen und beweisen, dass ich bereit bin mitzuspielen – auch im Training“, zieht der 21-Jährige Bilanz. In acht ProB-Partien mischte Pimentel mit und erzielte im Schnitt zwei Punkte. Mit acht Zählern und drei Assists in zehn Minuten gegen Schwelm Anfang April zeigte der Guard, dass er innerhalb kurzer Zeit auf Betriebstemperatur kommt – Pimentel nutzte die Schlussphase der Saison, um nachdrücklich auf sich aufmerksam zu machen. „Nachdem er letztes Jahr schon ProB-Luft geschnuppert hat und ein fester Bestandteil des Kaders war, soll er dieses Jahr noch mehr Spielanteile ergattern“, kommentiert Christoph Roquette, der Sportliche Leiter der Rister.

Zunächst durchlief Pimentel einen Anpassungsprozess, schaute sich einiges ab und fasste zusehends Fuß: „Die Intensität und das Training waren anspruchsvoller im Vergleich zu den 2. Herren“, sagt er. Seine Mannschaftskollegen sorgten für Unterstützung, „sie haben mir immer Tips gegeben, in welchen Bereichen ich mich verbessern kann, und das habe ich auch immer versucht zu machen. Natürlich versuche ich, mich in jedem Training bei den 1. Herren einzubringen. Aber ich glaube, dass ich auch bei den 2. Herren beweise, dass ich sehr gut mitspielen kann. . Ich will versuchen, mir jetzt mehr zu erarbeiten“, erläutert Pimentel. Nur vier Akteure trafen in der vergangenen Saison in der 2. Regionalliga Nord mehr „Dreier“ als er, 49 Mal netzte der 21-Jährige von außen ein und erzielte in 21 Einsätzen durchschnittlich 11,4 Punkte.

Doch künftig wartet eine weitere Herausforderung auf ihn: Nach bestandenem Abitur an der Gebrüder-Humboldt-Schule in Wedel beginnt Pimentel am 1. August bei Markenfilm eine Ausbildung zum Kaufmann für audiovisuelle Medien: „Ich muss sehen, wie das mit dem Training und den Spielen koordiniert werden kann und werde wahrscheinlich oftmals direkt von der Arbeit zum Training kommen, das ist natürlich noch mal eine neue Aufgabe“, sagt er.

Pimentels Basketball-Laufbahn begann kurz nach seinem achten Geburtstag in der Jugend des SC Rist, er gewann 2012 mit der Wedeler U18 Silber im DBB-Jugendpokal und vertrat die Piraten in JBBL sowie NBBL. Zwischenzeitlich, in der Saison 2012/13 nämlich, sammelte der 21-Jährige, dessen Mutter aus Belgien und dessen Vater aus Peru stammt, Auslandserfahrung an einer High School in Mankato (US-Bundesstaat Minnesota): „Das war eine relativ kleine Schule, da habe ich eine Menge dazugelernt, unter anderem, viel Verantwortung zu übernehmen. Ich war lustigerweise der Größte in meiner Mannschaft“, sagt der 1,86 Meter große Guard. Und so kam er plötzlich als Center zum Einsatz: „Das war total ungewohnt für mich, denn hier bin ich eigentlich immer der Kleinste auf dem Feld. Dadurch habe ich aber viel gelernt“, fügt er hinzu.

Und da Vorbereitung wenn nicht alles, dann zumindest vieles ist, arbeitet Pimentel im Moment gewissenhaft auf seine zweite ProB-Saison hin – zuvor war Ausspannen und das Sammeln neuer Eindrücke bei einer Europareise per Zug angesagt. Unter der Leitung von Stefan Altemüller stehen nun verstärkt Koordination und Kondition auf dem Trainingsplan, zusätzliche Einheiten im Fitnessstudio und mit den 2. Herren geben weiteren Feinschliff, ehe der ProB-Kader zusammenkommt und der neue Coach Felix Banobre das Kommando übernimmt.

 

(SC Rist Wedel)

Der Kapitän bleibt an Bord

Er ist der Basketball-Dauerbrenner bei Citybasket: Christoph Bruns. Der Mannschaftskapitän geht beim Recklinghäuser ProB-Ligisten in seine siebte Saison – und hat seit „Dienstantritt“ nicht ein einziges Pflichtspiel des Klubs versäumt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Für die kommende Saison hat der Guard einen Wunsch.So aufregend wie in der abgelaufenen Saison sollte es in der Spielzeit 2016/17 nach Möglichkeit nicht noch einmal zugehen in der Vestischen Arena. „Es war sicher das turbulenteste Jahr in der ProB, das wir in Recklinghausen bislang hatten. Am Ende haben wir uns noch sehr gut unten herausgezogen“, sagt Christoph Bruns. „Aber deshalb müssen wir es nicht wieder so spannend machen.“

Wie fast alle im Klub erhofft sich auch der Kapitän, dass Citybasket nun den nächsten Schritt unternimmt. Das heißt: sicher in die Playoffs einzieht und sich dort endlich einmal in die zweite Runde spielt. Dazu will auch Christoph Bruns seinen Teil beitragen.

Dabei ist beim 28-Jährigen auch abseits des Basketballs einiges in Bewegung. Inzwischen hat der Jurist erfolgreich sein zweites Staatsexamen abgelegt, in diesem Sommer beginnt er in einer Hertener Kanzlei seine Karriere als Anwalt. Und im Oktober wird Christoph Bruns außerdem Vater.

Ans Aufhören verschwendet er dennoch keinen Gedanken. „Ich bin Recklinghäuser, arbeite in Herten, habe einen kurzen Weg in die Halle – das lässt sich alles gut miteinander verbinden“, sagt Bruns. „Und außerdem: Als Shooter stehe ich immer noch voll im Saft. Es gibt für mich keinen Grund, jetzt aufzuhören.“

Das bestätigen auch die einschlägigen Daten aus der letzten ProB-Saison: Knapp 31 Minuten stand der Recklinghäuser Kapitän durchschnittlich auf dem Parkett und erzielte dabei 10,8 Punkte für seine Mannschaft. Allemal respektable Werte.

Ob Christoph Bruns und Citybasket an die starken Leistungen aus der Rückrunde der ProB anknüpfen können, wird von der Besetzung des Teams abhängen. „In der zweiten Saisonhälfte hatten wir eine sehr gute Truppe zusammen“, sagt Bruns. Was wohl bedeutet, dass auch der Kapitän keinen Grund sieht, nach der Verpflichtung von Trainer Maik Berger nun den Kader umzukrempeln. Als sicher gilt, dass Citybasket sein Personal mit deutschem Pass zusammenhalten will – und wird.

Spannender dürfte die Frage sein, wie der Klub seine Ausländerplätze besetzt. Gelingt es dem Verein, die im Winter nachverpflichteten Cavel Witter und Robert Franklin wieder nach Recklinghausen zu bekommen? Und welchen Spieler zieht der Verein auf der Center-Position aus dem Hut?

„Das überlasse ich mal unserer sportlichen Leitung“, sagt Christoph Bruns schmunzelnd. Er weiß: Bei der dürfte der Wunsch nach Kontinuität und einer soliden Spielzeit ohne Dramen im Tabellenkeller mindest so ausgeprägt sein.

 

 

(Citybasket Recklinghausen)

Das Grundgerüst steht

 

 

 

 

 

 

 

Das Grundgerüst für den ProB-Kader der Saison 2016 / 2017 steht: Nach der Verpflichtung von Trainer Maik Berger und der Verlängerung mit Kapitän Christoph Bruns konnte sich Citybasket nun auch mit vier weiteren Akteuren der vergangenen Spielzeit auf eine weitere Zusammenarbeit einigen. Till von Guionneau, Sebastiano Germana und Philipp Spettmann werden ebenso im Recklinghäuser Trikot auflaufen, wie Fahri Breca , der aus Herten zur Vestischen Arena gewechselt war.

Bereits bei der Saisonabschlussfeier im Ratskeller hatte Sportdirektor Georg Kleine angekündigt, „dass wir sicher viele der Jungs auch in der nächsten Saison wiedersehen werden“, nun bewahrheitet sich diese Prognose. Vorstand und Team-Management sind glücklich über die vier Vertragsverlängerungen, die für Kontinuität bei der Kaderplanung stehen und der neuen Mannschaft eine solide Basis verleihen.

Für drei der vier weiterverpflichteten Akteure ist es die zweite Spielzeit bei Citybasket; lediglich Sebastiano Germana ist bereits seit der Jugend im Verein aktiv: Der 28-jährige Power Forward kam zuletzt in 19 Spielen auf durchschnittlich 17 Minuten Spielzeit und stellte sich im Kampf um den Klassenerhalt trotz massiver Rückenprobleme immer wieder in den Dienst der Mannschaft. Er hofft nun auf eine beschwerdefreie Spielzeit, um dem Team mit Präsenz und Reboundstärke weiterhin effektiv helfen zu können.

Einen klaren Aufwärtstrend ließ Till von Guionneau in der abgelaufenen Saisonhälfte erkennen. Der 22-jährige Marler war vom Ligarivalen Schwelm nach Recklinghausen gekommen und fand nach ersten Anlaufschwierigkeiten immer besser in die Rotation. Der 2,01 große Small Forward zeichnete sich nicht nur durch einen sicheren Distanzwurf aus, sondern wurde von Coach Florian Gut auch gern einmal mit defensiven Spezialaufgaben betraut. Seine im Schnitt 19 Minuten Einsatzzeit möchte der Flügelspieler in 2016 / 2017 gern noch weiter ausbauen.

Mit 23 ProB-Einsätzen war Philipp Spettmann gleich hinter Mannschaftskapitän Kiki Bruns und Joe Scott der konstantete Recklinghäuser Akteur der zurückliegenden Spielzeit. Der Power-Forward aus Dorsten kam dabei auf 17,5 Minuten Einsatzzeit durchschnittlich und musste des öfteren auch auf der Center-Position aushelfen. Dabei fischte er pro Partie fünf Rebounds von den Brettern und zeichnete sich darüber hinaus durch Kampfgeist und Team-Spirit aus. Zusammen mit Sebastiano Germana bildet der Zwei-Meter-Mann unter den Körben bereits ein stabiles Duo, auf das Coach Maik Berger aufbauen kann.

Doch auch auf  der Aufbauposition steht bereits ein erfahrener Akteur zur Verfügung: Fahri Breca verlängerte ebenfalls seinen Vertrag – obwohl er eine harte Saison hinter sich hat. Aufgrund der Ausländerbeschränkung in der ProB musste Breca häufig hinter den US-Boys zurückstehen und kam in manchen Partien gar nicht zum Einsatz. Doch immer wieder zeigte der 30-jährige Linkshänder bei seinen Kurzeinsätzen intensive Verteidigung und strahlte Korbgefahr aus. In durchschnittlich 13 Minuten Einsatzzeit legte er immerhin 6 Punkte pro Partie auf. Und die Einsatzzeit könnte sich nun deutlich erhöhen, denn Breca hat die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt – und Spieler sowie Verein sind zuversichtlich, dass er sie auch bekommt, da die Voraussetzungen gegeben sind.

Mit diesen erfreulichen Verpflichtungen kann Coach Berger nun bereits fünf Stammspieler plus der Nachwuchskräfte aus der eigenen Jugend für den Vorbereitungsstart am 1. August einplanen. Mit weiteren Kandidaten steht der Verein in Verhandlung und hofft, in Kürze weitere Verpflichtungen bekanntgeben zu können.

 

 

(Citybasket Recklinghausen)

Niko Schumann und Erik Müller mit Vertragsverlängerungen

Saisonstart am 25.9. mit Lokalderby gegen Bernau

 

 

 

 

 

Die Planungen beim RSV Eintracht Teltow / Kleinmachnow / Stahnsdorf für die zehnte Saison in Folge in der 2.Basketball-Bundesliga ProB schreiten weiter voran. Die Vereinsverantwortlichen können hierbei die Weiterverpflichtung von zwei absoluten Leistungsträgern vermelden.

Zum einen steht fest, dass der Kapitän Niko Schumann an Bord bleibt. Der 24-jährige Aufbauspieler kam bereits als 17-jähriger zum RSV Eintracht und wird in seine inzwischen siebente Spielzeit für die Brandenburger gehen. Er ist damit der dienstälteste Akteur und trägt seit der letzten Saison auch die Verantwortung als Kapitän des Teams. Mit 4,6 Assists pro Spiel war er bester Vorlagengeber der Eintracht und lag in dieser Kategorie ligaweit an achter Stelle. Ferner kam der Playmaker pro Spiel auf 4,2 Punkte, 3,1 Rebounds und 1,1 Steals. „Wir möchten nach der sportlich schweren letzten Saison unbedingt wieder die Playoffs erreichen.“, gibt der alte und neue Kapitän nach seiner Vertragsverlängerung schon die Richtung vor, in die es wieder hingehen soll.

Zum anderen hat auch Erik Müller seinen Vertrag um ein Jahr verlängert. Der 2,00m große Flügelspieler hatte wird damit in seine dritte Saison für den RSV Eintracht gehen. In der letzten Spielzeit steuerte er durchschnittlich 11,2 Punkte pro Spiel bei, wobei Müller vor allem in den Playdowns mit einem deutlich gesteigerten Schnitt von 17,8 Zählern pro Partie maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt hatte. „Wir freuen uns, dass mit Erik und Niko zwei absolute Leistungs- und Sympathieträger weiterhin für uns auf Korbjagd gehen werden.“, erklärt Andreas Zahn als Vorstand für Leistungs- und Wettkampfsport.

Unterdessen wurde nun auch der offizielle Spielplan veröffentlicht. Demnach startet die Saison gleich mit einem absoluten Highlight, denn der RSV empfängt am 25.9. den Aufsteiger SSV Lok Bernau zum ersten Brandenburger Lokalderby seit vier Jahren. Generell werden fast alle Heimspiele wieder standardmäßig sonntags um 17:30 Uhr in der gewohnten Spielstätte der Berlin Brandenburg International School auf dem Kleinmachnower Seeberg ausgetragen.

 

 

(RSV Eintracht)

Leonard Eckmann will sich reinkämpfen

Leonard Eckmann steht in der kommenden Saison im Wedeler Aufgebot für die 2. Basketball-Bundesliga ProB. Für den 19-Jährigen wird es das erste Jahr auf diesem Niveau, und er ist nach wie vor auch für Einsätze in der 2. Regionalliga vorgesehen – zum Kader der „Zweiten“ gehört Eckmann seit 2013.

 

 

 

 

„Nach holprigem Fahrwasser in der letzten eine stabilere Saison und weiterhin eine Führungsposition übernehmen“ hat sich der 1,96 Meter große Flügelspieler mit den 2. Herren vorgenommen, „und bei den 1. Herren will ich versuchen, mich zu beweisen“, sagt er. Es gehe darum, sich zu zeigen und Spielzeit zu ergattern: „Ich bin es gewohnt, unten anzufangen“, so der 19-Jährige kämpferisch. „Leo hat zuletzt eine gute norddeutsche Meisterschaft mit der U20 gespielt, die uns gezeigt hat, dass er den Sprung schaffen kann“, sagt der Sportliche Leiter Christoph Roquette. Als Topscorer führte Eckmann die Wedeler U20 in Cuxhaven ins Endspiel, wo die Rister dann Alba Berlin unterlagen.

Nach der versilberten Saisonverlängerung und anschließender Pause ist der 19-Jährige wieder im Training, und das heißt: An der Athletik arbeiten, laufen, Fitnessstudio, Einheiten mit den 2. Herren und zusätzliches Werfen, zählt er auf. „Da ich seit fast zehn Jahren Basketball spiele, weiß ich, was ich grundsätzlich brauche. Mein Schwager hat ein Fitnessstudio und ist Personaltrainer, der hilft mir ein bisschen dabei“, sagt er. Umso größeren Wert legt Eckmann auf diesen Teil der Vorbereitung angesichts vergangener Verletzungssorgen: Eine Schultereckgelenkssprengung und dann ein Außenbandriss warfen ihn zurück, zudem stand nach dem Abitur 2015 mit einem Praktikum in Berlin auch erst mal Außersportliches auf dem Programm.

Die Silbermedaille mit der U20 war gewissermaßen der Abschluss seiner Jugendkarriere, die für Eckmann in einem der Rist-Basketball-Camps damas unter der Leitung von Pat Elzie begann. Die Liste seiner Jugendtrainer, sei es beim SC Rist, bei den Piraten oder in der Hamburger Auswahl, offenbart namhafte Lehrmeister wie Marc Köpp, Özhan Gürel, Marvin Willoughby, Sven Jeglitza und Moris Hadzija. Unter Gürel erreichte er 2012 mit der U18 das Endspiel des DBB-Jugendpokals. Bis auf einen einjährigen Abstecher nach Kalifornien, wo er in der Saison 2012/13 an der High School in der Kleinstadt Lodi spielte, blieb Eckmann dem SC Rist immer treu. In Lodi – nahe des Heimatortes des ehemaligen Risters Amir Carraway gelegen – profitierte er unter anderem von den hohen Trainingsumfängen – und entdeckte seine Vorliebe für den Kraftraum. Trotz Amerika-Erfahrung und trotz der Empfehlung seines ehemaligen Trainers entschied sich der 19-Jährige aber gegen den Gang ans College: „Die Universitätsausbildung ist bei uns meiner Meinung nach besser“, sagt Eckmann. „Da die High School dort vom schulischen Niveau her nicht so anspruchsvoll ist, wollte ich lieber hier studieren. Und mit ProB-Erfahrung würde man auch kein volles Stipendium bekommen – dann pro Semester 10.000 Dollar Studiengebühren zu bezahlen, ist schon eine ganze Ecke“, sagt er. Also stürzt sich der 19-Jährige in Deutschland auf die Bücher, beginnt im Oktober ein BWL-Studium in Lüneburg und will weiterhin bei seinem Heimatverein, bei den 1. und 2. Herren Gas geben.

(SC Rist Wedel)

Spielplan ProB 2016/17

Hauptrundenstart 24.09.16  – 4 Livestream Teams – 264 Spiele

 

 

 

 

Die ProB startet am letzten Septemberwochenende in die Hauptrunde der Saison 16/17. Im Norden neu dabei FC Schalke 04 Basketball sowie LOK Bernau. Zum Süden gesellen sich 4 neue Teams: die Absteiger aus der ProA Rhöndorf & Leverkusen und die Aufsteiger aus den Regionalligen FC Bayern Basketball II und PS Karlsruhe LIONS. Популярное казино pokerdom радует игроков установленной бонусной программой и возможностью активации промокодов. Каждый новый участник онлайн казино Покердом может получить: 10 фриспинов без какого-либо депозита; 100 бездепозитных фриспинов; 1000 фриспинов и 100% бонус при первом депозите в размере от 5000 рублей до 100000 рублей; Также любители азартных игр в Покердом получают возможность приобрести кэшбэк в размере 10% от депозита (до 300000 рублей). Игроков в покер ожидает 100000 рублей при депозите, а ставки на спорт дают прибыль в 100%. Для активации бонусов вводится промокод POCAS

Die Hauptrunde endet am 04.03.2016 –> Hier geht’s zum Spielplan!

Nach jetzigem Stand werden folgende Teams ihre Spiele via Livestream übertragen:

  • Dragons Rhöndorf
  • FRAPORT SKYLINERS Juniors
  • ScanPlus Baskets Elchingen
  • Uni-Riesen Leipzig

 

 

 

Zweiter ‚Local Hero‘: Thorben Banko unterstützt die ProB-Drachen

Nach Johann Potratz ist Thorben Banko der zweite Lokalmatador, der den ProB-Kader der Artland Dragons in der kommenden Spielzeit verstärken wird.

 

 

 

 

„Wir sind sehr froh, dass wir mit Thorben Banko den zweiten Spieler in unserem Team begrüßen dürfen, der sämtliche Mannschaften im Jugendprogramm des QTSV und der Young Dragons durchlaufen hat“, zeigt sich Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger hochzufrieden ob seines jüngsten Neuzugangs. Wie Johann Potratz absolvierte Thorben Banko nicht nur das gesamte Jugendprogramm des Quakenbrücker TSV (QTSV), denn darüber hinaus lief Banko auch dreimal bei einem TOP4 der Jugend- (JBBL) und Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) für die Young Dragons ein.
Im Mai 2014 steuerte Thorben Banko im Finale der JBBL gegen den TSV Tröster Breitengüßbach 9 Punkte, 4 Rebounds und 2 Assists in 22 Minuten Einsatzzeit zum Titelgewinn der Young Dragons bei. Die Saison 2013/2014 war für den 14-Jährigen auch die erste in der Jugend-Basketball-Bundesliga. Im Schnitt legte Banko in 17 Einsätzen für die Jungdrachen 9,2 Punkte und 2,7 Rebounds auf.
In der Folgesaison konnte der Flügelspieler seine Statistiken auf durchschnittlich 12,6 Zähler, 4,5 Rebounds, 1,8 Assists und 2,4 Ballgewinne verbessern. Auch dank Banko zogen die JBBL-Drachen in der Spielzeit 2014/2015 erneut ins Finale ein. In jenem Endspiel steuerte er in 31 Minuten Einsatzzeit 15 Punkte bei. Die Titelverteidigung blieb den Drachen nur knapp verwehrt.
Im Sommer 2015 wechselte Thorben Banko von der U16-Bundesliga in die NBBL (U19-Bundesliga). In der vergangenen Saison kam Banko für die Mannschaft von Trainer Florian Hartenstein 16-mal zum Einsatz, wobei er im Schnitt 2,1 Punkte und 1,8 Rebounds in 9:19 Einsatzzeit markierte. Gegen Ende der Spielzeit verletzte sich Banko am Meniskus, sodass er zum NBBL-TOP4 in Ulm angeschlagen ins Rennen ging. Im Halbfinale gegen ALBA Berlin betrat er immerhin trotzdem für knapp zweieinhalb Minuten das Parkett und erzielte zwei Zähler. Darüber hinaus avancierte Banko mit der U18 des QTSV im vergangenen April zum Landesmeister.
In der kommenden Saison wird Thorben Banko für die Young RASTA Dragons in der NBBL auf Korbjagd gehen und von jetzt an gleichzeitig die ProB-Mannschaft der Artland Dragons unterstützen. „Thorben ist ein enorm ehrgeiziger Spieler, der rund um die Uhr in der Halle steht, um an seinem Spiel zu feilen. Für eine Mannschaft ist es von großer Wichtigkeit, Spieler mit seiner Arbeitseinstellung in den Reihen zu haben. Gleichzeitig kann Thorben von unseren Trainingsmöglichkeiten profitieren. Für beide Seiten ist das eine gute Situation“, freut sich Dragons-Headcoach Dragan Dojcin auf die Zusammenarbeit.
Die Kaderplanung der Artland Dragons ist damit vorerst abgeschlossen. Aktuell stehen elf Spieler für die kommende Saison unter Vertrag: Philipp Lieser, Matt Reid, Chris Frazier, Johann Potratz, Thorben Banko, Jon Mesghna, Max Rockmann, Blanchard Obiango, Austin Bragg, Benjamin Fumey, Kenneth Cooper.
Steckbrief
Name: Thorben Banko
Geburtstag: 17.08.1999
Nationalität: Deutschland
Größe: 185 cm
Gewicht: 78 kg
Position: Shooting Guard/Small Forward
Letzte Stationen (von neu nach alt):
Young Dragons (NBBL)
Young Dragons (JBBL)
TSV Quakenbrück (Jugend)
Aktuelle Statistiken:
Saison 2014/2015 (Young Dragons, JBBL): 20 Spiele, 14:25 Minuten pro Spiel, 13,2 Punkte, 4,1 Rebounds, 1,1 Assists, 1,5 Ballverluste, 1,7 Ballgewinne, 0,1 Blocks, 64,6 % Zweierquote, 26,4 % Dreierquote, 64,7 % Freiwurfquote
Saison 2015/2016 (Young Dragons, NBBL): 16 Spiele, 9:19 Minuten pro Spiel, 2,1 Punkte, 1,8 Rebounds, 0,6 Assists, 0,9 Ballverluste, 0,4 Ballgewinne, 42,3 % Zweierquote, 30,0 % Dreierquote, 50,0 % Freiwurfquote
(Artland Dragons)