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Tigers Tübingen und Sportdirektor Eric Detlev gehen getrennte Wege

Bei den Tigers Tübingen kommt es im Zuge der sportlichen und strukturellen Neuausrichtung zu einer personellen Veränderung in der Vereinsführung. Der Klub und Sportdirektor Eric Detlev werden künftig getrennte Wege gehen. Wie die ProBasket Tübingen AG am Dienstag mitteilte, wird die Position des Sportdirektors zur Saison 2026/27 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga vollständig gestrichen und nicht neu besetzt. Hintergrund der Entscheidung seien vor allem die sportlich und wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen nach einer enttäuschenden Saison 2025/26. Die Verantwortlichen sehen sich laut Mitteilung zunächst zu einer wirtschaftlichen und strukturellen Konsolidierung gezwungen, wodurch auch die organisatorische Neuaufstellung im sportlichen Bereich notwendig geworden sei.

General Manager David Keckeis würdigte die Arbeit von Eric Detlev ausdrücklich: „Eric Detlev hat in einer sportlich wie wirtschaftlich herausfordernden Phase Verantwortung übernommen und sich für die Tigers Tübingen in besonderem Maße eingesetzt. Dafür gebührt ihm unser ausdrücklicher Dank.“ Besonders hervorgehoben wurde dabei Detlevs Einsatz als Interimstrainer in den vergangenen beiden Spielzeiten. In der Saison 2024/25 führte er die Mannschaft noch in die Playoffs, in der sportlich schwierigen Saison 2025/26 gelang unter seiner Leitung als Headcoach der wichtige Klassenerhalt in der ProA. Die Tigers Tübingen bedankten sich abschließend für Detlevs Einsatz, seine Professionalität und seine Identifikation mit dem Klub und wünschen ihm für die berufliche wie private Zukunft weiterhin viel Erfolg.

Vertragsauflösung: BG Göttingen und Headcoach Fabian Strauß beenden Zusammenarbeit

Bei der BG Göttingen kommt es nach dem enttäuschenden Aus im Playoff-Viertelfinale zu einer personellen Veränderung auf der Trainerposition. Die Veilchen und Headcoach Fabian Strauß haben sich im gegenseitigen Einvernehmen auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Nach einer intensiven Analyse kamen beide Seiten zu dem Entschluss, dass eine Trennung die beste Lösung sei. BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen erklärte: „Wir haben uns nach dem viel zu frühen Saisonende etwas Zeit genommen, um die Situation zu bewerten. Fabo ist ein junger Trainer, dem wir eine große Verantwortung übertragen haben. Letztendlich hat es aus unserer Sicht sportlich nicht so funktioniert, wie wir das erwartet haben.“ Zwar habe Göttingen das Minimalziel erreicht und die Hauptrunde mindestens auf Rang vier abgeschlossen, das angestrebte Halbfinale jedoch verpasst. Gleichzeitig verwies Meinertshagen auf die schwierigen Umstände während der Saison: „Zur Wahrheit gehört auch, dass wir solch eine Seuchensaison mit vielen parallel verletzten Spielern noch nie erlebt haben. Dennoch hat die Mannschaft ihr Potenzial zu oft nicht ausgeschöpft. Wir danken Fabo für seinen Einsatz für die BG und wünschen ihm für seine sportliche und private Zukunft nur das Beste.“

Fabian Strauß war erst im Mai 2025 nach Göttingen gekommen und startete stark in seine erste Saison als Cheftrainer der Veilchen. Die BG spielte eine überzeugende Hinrunde mit 13 Siegen aus 17 Spielen, ehe zahlreiche Verletzungen das Team im Dezember und Januar massiv zurückwarfen. Über Wochen musste die Mannschaft im Notfallmodus agieren, wodurch laut Klubangaben selbst reguläre Fünf-gegen-fünf-Trainingseinheiten kaum möglich waren. Auch nach der Rückkehr vieler Spieler fand das Team nie wieder zu seiner Form aus der ersten Saisonhälfte zurück. Strauß selbst verabschiedete sich mit emotionalen Worten: „Ich bin dankbar für die Möglichkeit, Cheftrainer der BG Göttingen gewesen zu sein und solch einen Traditionsklub vertreten zu dürfen. Natürlich ist es schade und enttäuschend, dass wir unsere gemeinsamen Ziele nicht erreicht haben. In der Saison sind viele Verletzungen passiert und einige Dinge anders verlaufen, als wir es geplant hatten, was unseren Weg nicht einfacher gemacht hat.“ Besonders bedankte er sich bei den Fans, seinem Staff und der Mannschaft: „Ich nehme viele wertvolle Erfahrungen und wichtige Erkenntnisse für meine Zukunft mit und wünsche dem Klub und allen Menschen rund um die Veilchen alles Gute für die kommenden Jahre.“ Die BG Göttingen haben nach eigenen Angaben bereits mit der intensiven Suche nach einem neuen Headcoach begonnen.

TRYOUT-VERTRAG MIT JACOB LEDOUX AUFGELÖST

Die ROSTOCK SEAWOLVES und Jacob Ledoux beenden die Zusammenarbeit.
Der 23-jährige US-Amerikaner, der in vergangenen beiden Spielzeiten für den UBSC Graz spielte, wurde im August von den Rostockern mit einem sechswöchigen Probevertrag ausgestattet.
„Wir haben während der Vorbereitung festgestellt, dass wir auf einer anderen Position Verstärkung brauchen und uns deshalb entschieden, den Tryout-Vertrag mit Jacob Ledoux zu beenden“, sagt Head Coach Christian Held. „Wir wünschen Jacob für die Zukunft alles Gute und sind davon überzeugt, dass er seinen Weg gehen wird.“

Quelle: Rostock Seawolves