Schlagwortarchiv für: Vertragsauflösung

Ohne Medunjanin und Bothe nach Oldenburg – Duo kehrt Herzögen den Rücken

Ohne die Guards Aldin Medunjanin und Moritz Bothe müssen sich die MTV Herzöge am Sonntag auf den Weg zum Auswärtsspiel bei den EWE Baskets Juniors machen.

 Der Vertrag des erst vor dieser Saison verpflichteten Medunjanin wurde zu Wochenbeginn auf dessen Wunsch aufgelöst. „Aufgeben ist nicht mein Ding, deshalb tue ich mich schwer damit Aldins Entscheidung zu verstehen, aber wir müssen sie akzeptierten“, so ein zerknirschter Steven Esterkamp, der aber direkt wieder nach vorne blickt: „So haben wir die Möglichkeit zu schauen, ob wir einen Spieler finden, der uns vielleicht noch etwas mehr geben kann.“

Verschärfend kommt hinzu, dass unter der Woche auch Moritz Bothe erklärt hat, aufgrund von Unzufriedenheit mit seiner Rolle nicht mehr für die Herzöge aufzulaufen.

Medunjanin trug in vier offiziellen Ligaspielen das Wolfenbütteler Trikot und kam dabei in durchschnittlich knapp 30 Minuten Spielzeit auf 8,5 Punkte und 3,5 Rebounds. Moritz Bothe gehörte seit 2016 zum Herzöge-Kader und kam in dieser Zeit in 17 Spielen zum Einsatz (3 Punkte / 6 Assists / 11 Rebounds).

 

 

(MTV Herzöge Wolfenbüttel)

Vertragsauflösung – Kaimyn Pruitt verlässt die Artland Dragons

Forward Kaimyn Pruitt und die Artland Dragons gehen ab sofort getrennte Wege.

Der 28-Jährige US-Amerikaner war vor der Saison von den Itzehoe Eagles ins Artland gewechselt, kam jedoch nur in der Vorbereitung zum Einsatz.

Dazu Dragons Geschäftsführer Marius Kröger: „ Kaimyn hat sich immer vorbildlich verhalten. In sehr offenen Gesprächen mit seinem Agenten haben beide Seiten festgestellt, dass eine sofortige Trennung die beste Lösung ist. Wir wünschen Kaimyn auf seinem weiteren Lebensweg alles Gute, sowohl privat als auch sportlich.“

Eine Nachverpflichtung für Kaimyn Pruitt ist aktuell nicht geplant.

(Artland Dragons)

Kwan Waller folgt auf Raekwon Miller

Nach intensiven Gesprächen haben sich die Dragons Rhöndorf dazu entschlossen auf dem US-Spot ihres ProB-Teams eine Veränderung vorzunehmen. Der 29 Jahre alte Kwan Waller übernimmt auf  der Guard-Position für seinen Landsmann Miller, der zuvor aus persönlichen Gründen um eine Vertragsauflösung gebeten hatte.

„Wir hatten sehr ausgiebige Gespräche mit Raekwon und beide Seiten sind darin überein gekommen, dass eine Trennung die beste Entscheidung ist, auch wenn wir die Saison gerne mit ihm fortgesetzt hätten. Raekwon hat sich immer professionell verhalten und daher wünschen wir ihm alles Gute für seinen weiteren Weg“, kommentiert Headcoach Thomas Adelt die Personalentscheidung am Menzenberg.

Als Nachfolger kommt mit dem 1,83 Meter großen Kwan Waller ein bereits international erfahrener Point Guard zu den Drachen, der in der vergangenen Saison in der Beletage Georgiens aktiv war. Im Trikot von Sokhumi Tbilisi legte der Absolvent des Kentucky Wesleyan College 2017/2018 durchschnittlich 17,9 Punkte, 5,6 Rebounds und 4,4 Assists auf, konnte den Abstieg seines Clubs aber letztlich nicht verhindern. Zuvor war der Neu -Drache bereits in Mexiko, den Vereinigten Staaten und Großbritannien als Profi auf Korbjagd.

Mit dem routinierten Guard sieht der Cheftrainer der Dragons sein Team nun gut aufgestellt für die kommenden Aufgaben und rechnet durch die Neuverpflichtung mit einem wichtigen Impuls für seine junge Mannschaft:

„Wir hatten gute Gespräche mit Kwan und er bringt alles mit, was wir in unserer aktuellen Situation brauchen. Er kennt den europäischen Basketball und kann als Leader ein wichtiger Faktor auf und neben dem Feld werden. Er brennt darauf sich in Deutschland zu präsentieren und für die Dragons aufzulaufen.“

 

(Dragons Rhöndorf)

Bing geht – Hipsher kommt

Überraschend hat Co-Trainer Trevor Bing die HEBEISEN WHITE WINGS Hanau nach gerade einmal zwei Spielen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA wieder verlassen. Er trat aus privaten Gründen an die Geschäftsführung des Hanauer Basketballclubs heran und bat um eine vorzeitige Auflösung seines Vertrags. Die HEBEISEN WHITE WINGS Hanau wünschen Trevor Bing alles Gute und viel Erfolg für seine weitere Zukunft.

Im Hintergrund arbeiteten Geschäftsführung und  sportliche Leitung um Sportdirektor Helmut Wolf und Headcoach Simon Cote bereits daran, eine Nachfolge für die vakante Stelle zu finden – und fanden sie in Andy Hipsher. Der US-Amerikaner verfügt über zwölf Jahre Erfahrung als Trainer im NCAA Division 1 College Basketball in den USA, trainierte dort unter anderem Mannschaften von der University of Texas-Rio Grande Valley und der University of South Florida.

Zusätzlich arbeitet Hipsher seit 2016 als Individualcoach im Bereich Spielerentwicklung. Daher ist Hipsher jemand, der besonders intensiv auf die Spieler eingeht, ihnen zuhört, Details berücksichtigt und mit dem Team an ihnen arbeitet. Andy Hipsher ist bereits in Hanau eingetroffen und wird Headcoach Simon Cote beim morgigen Match gegen die Uni Baskets Paderborn auf der Mannschaftsbank unterstützen.

HEBEISEN WHITE WINGS Hanau Sportdirektur Helmut Wolf „ Trevor Bings Abschied kam für uns alle überraschend und brachte uns in eine heikle Situation. Allerdings konnte durch unser sehr gutes Netzwerk schnell Ersatz gefunden werden. Andy Hipsher wurde von Simon Cote und mir aus mehreren Kandidaten ausgewählt. Die WHITE WINGS Familie heißt ihn herzlich willkommen und wünscht viel Erfolg!“

 

(HEBEISEN WHITE WINGS Hanau)

Kangaroos und Raadik trennen sich im Einvernehmen!

In beidseitigem Einvernehmen haben die Iserlohn Kangaroos und der estnische Big Man Toomas Raadik die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung beendet.

Vier Tage vor Saisonbeginn der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB beginnt für die Kangaroos die Suche nach einem Power Forward/Center damit von vorn. „Wir haben ein sehr starkes Team für die Saison beisammen, sodass der Druck auf uns nicht sonderlich groß ist. Wir können in Ruhe schauen und dann entsprechend aktiv werden“, sagt Kangaroos Geschäftsführer Michael Dahmen. Raadik war Ende August als Ersatz für Leslee Smith bei den Kangaroos angekommen.

Nach nunmehr drei Wochen haben sich die Verantwortlichen der Iserlohner Korbjäger und Raadik gemeinsam darauf geeinigt, die Zusammenarbeit nicht fortzusetzen. „Toomas ist ein guter Junge. Wir bedanken uns, dass er uns in der Vorbereitung auf die neue Saison unterstützt hat und wünschen ihm für seine sportliche und private Zukunft alles erdenklich Gute“, so Dahmen.

Erfreulich ist indes, dass die Kangaroos die Zusammenarbeit mit der Physiotherapiepraxis „Therapie nach Maß“ weiter fortsetzen. „Wir sind unglaublich glücklich darüber, dass wir mit unseren goldenen Jungs in die nächste Runde gehen. Bei Jens Rowedder und Dennis Konrad-Werner wissen wir unsere Spieler in den besten Händen“, sagt Michael Dahmen.

Und Rowedder ergänzt: „Die Iserlohn Kangaroos und Therapie nach Maß sind eine schöne Symbiose. Wir haben ein geiles Team mit einer überragenden Teamchemie und freuen uns auf eine geile Saison.“

Am Samstag, 22. September (19.30 Uhr), starten die Iserlohn Kangaroos in der Matthias-Grothe-Halle gegen die Itzehoe Eagles in die neue Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB.

 

(Iserlohn Kangaroos)

Bradshaw verletzt – LIONS verlieren Publikumsliebling

Riesenschock für Fans und Verantwortliche der PS Karlsruhe LIONS: Craig Bradshaw hat sich in der Vorbereitung auf die neue Spielzeit in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine schwere Knieverletzung zugezogen. Damit ist für den 25-jährigen US-Boy die Saison gelaufen, bevor sie richtig begonnen hat. Der laufende Vertrag musste aufgelöst werden, da Bradshaw in die USA zurückkehrt, wo er sich der notwendigen Operation unterziehen möchte. Die LIONS verlieren mit ihm einen wertvollen Akteur, der sich durch spektakuläre Aktionen in die Herzen der Fans gespielt hat. Mit seinem unbändigen Einsatz für das Team und seinem stets sportlich fairen Auftreten hat er sich viele Freunde am Oberrhein gemacht. Das gesamte Löwenrudel wünscht Craig Bradshaw eine schnelle Genesung und alles Gute für die Zukunft.

Der LIONS-Führungsstab legt absolute Priorität auf die Suche nach einem Spieler, der die entstandene Lücke schließen kann, denn der Saisonauftakt steht unmittelbar bevor.

Am 22. September geht es zu den Artland Dragons nach Quakenbrück, bevor am 29. September die lang erwartete Heimpremiere gegen die Hamburg Towers in der Karlsruher Europahalle folgt. Tickets können bequem über die LIONS-Homepage unter www.psk-lions.de geordert werden.

 

(PS Karlsruhe LIONS)

Cuxhaven Baskets und Fabian Ristau gehen getrennte Wege

Auf Fabian Ristau werden die Cuxhaven Baskets ab sofort nicht mehr zurückgreifen. Um dem Spieler noch vor dem Ende der Wechselfrist die Möglichkeit zu geben einen neuen Verein zu finden, einigten sich beide Seiten darauf den Vertrag über den 31. Januar nicht zu verlängern.

Die professionelle und vorbildliche Einstellung von Ristau war von Anfang an unumstritten. Aber die sportliche Leistung in den Spielen passte beim Cuxhavener Team nicht. Als Backup für Terence Smith geholt, konnte der 28-Jährige nicht an die guten Leistungen aus Karlsruher ProB Zeiten anknüpfen. Irgendwie war der Wurm drin, hatte nicht das Wurfglück wie andere Spieler und so sank für den sympathischen Shooting Guard auch die Einsatzzeit. Die für beide Seiten unbefriedigende Situation führte in dieser Woche zu einer vorzeitigen einvernehmlichen Trennung, damit der Spieler sich noch im Januar und vor Ende der Wechselfrist einem neuen Verein anschließen kann.

„Wir wünschen Fabi nur das Beste, dass er schnell einen neuen Club findet, er dort seine vorhandenen Wurfqualitäten schnell wiederfindet und sagen gleichzeitig Danke für sein vorbildliches Engagement“, so Geschäftsführer Holger Junghans.

(Cuxhaven Baskets)

Vertragsauflösung: Fritze verlässt die Kangaroos

Im Kampf um die PlayOffs der 2. Basketball-Bundesliga ProB müssen die Iserlohn Kangaroos einen personellen Rückschlag hinnehmen. Point Guard Sören Fritze hat Kangaroos-Manager Michael Dahmen überraschend um die sofortige Auflösung seines Vertrages gebeten. Schon im Spiel gegen die Depant Gießen 46ers Rackelos wird der 23-Jährige nicht mehr zum Kader der Kangaroos gehören.

„Sörens Entscheidung, die Mannschaft zu diesem Zeitpunkt zu verlassen, hat uns völlig unvorbereitet getroffen“, sagt Dahmen. Und der Zeitpunkt ließ ihm zudem keine Chance, sich noch um möglichen Ersatz zu bemühen. Die Wechselfrist in der ProB endete am 10. Januar um 12:00 Uhr mittags. Das Gespräch zwischen Fritze und Dahmen fand knapp 24 Stunden vor Ablauf dieser Frist statt. Zu kurzfristig, um auf diese Entwicklung reagieren zu können.

„Ich hätte auch auf Erfüllung des Vertrages pochen können, aber wieso soll ich einen Spieler mit aller Macht hier halten, der nicht mehr hier sein will? Ich bin persönlich extrem enttäuscht von seiner Entscheidung, weil er damit zeigt, dass er seine Interessen über die der Mannschaft stellt und sein Team in dieser wichtigen Phase der Saison im Stich lässt. Das ist schlechter Stil“, so Michael Dahmen.

Für das Team der Kangaroos bedeutet das, dass es in den kommenden Wochen und Monaten noch enger zusammenrücken wird. Zusammenrücken muss, um gemeinsam die selbst gesteckten Ziele erreichen zu können. Bereits in einem Testspiel unter der Woche beim Regionalligisten Hertener Löwen (74:55) haben die Schützlinge von Dragan Torbica eine erste Reaktion auf die neue Situation gezeigt.

Fritze hat in der laufenden Saison 15 Mal für die Kangaroos auf dem Parkett gestanden. In durchschnittlich 30 Minuten Einsatzzeit hat er 15,3 Punkte, 3,3 Rebounds und 2,7 Assists aufgelegt. „Wir schütteln uns jetzt einmal kräftig und setzen dann den Fokus auf das, was wir uns vorgenommen haben. Wir wollen eine möglichst gute Ausgangslage für die PlayOffs schaffen und dort so weit wie möglich kommen. Daran ändert auch der überraschende Abschied von Sören nichts“, sagt Dahmen.

(Iserlohn Kangaroos)

Jacob Parker verlässt Chemnitz

Basketballzweitligist NINERS Chemnitz und der US-amerikanische Flügelspieler Jacob Parker gehen in Zukunft getrennte Wege. Beide Seiten einigten sich einvernehmlich auf eine sofortige Vertragsauflösung. Parker wird demzufolge schon beim abendlichen Heimspiel gegen Ehingen nicht mehr im Kader stehen und nächste Woche die Rückreise in seine Heimat antreten.

Der 24-Jährige machte letzte Saison mit durchschnittlich 11.2 Punkten und eine Dreierquote von fast 50 Prozent im Trikot der Rockets aus Gotha von sich Reden und wechselte im Sommer nach Chemnitz. Hier konnte er jedoch nie an seine früheren Leistungen anknüpfen, machte in 14 Pflichtspieleinsätzen lediglich 3.9 Zähler im Schnitt und hatte insbesondere vom Perimeter kaum Wurfglück (nur 19 Prozent Dreierquote), womit stetig sinkende Einsatzzeiten einhergingen.

„Die Situation war für beide Seiten unbefriedigend, weshalb eine Trennung der beste Schritt ist. Das bedauern wir umso mehr, weil Jacob stets vorbildlich auftrat. Wir wünschen ihm alles Gute für seine sportliche wie private Zukunft“, sagt Geschäftsführer Steffen Herhold.

Ob die NINERS noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlagen, dessen Fenster sich am 31. Januar schließt, oder man mit dem bestehenden Kader weiter macht, ist noch offen.

(NINERS Chemnitz)

Dragons Rhöndorf zukünftig ohne Ronalds Elksnis

Noch vor dem Start ins neue Jahr gibt es eine weitere Veränderung im Kader der Dragons Rhöndorf. Mit sofortiger Wirkung steht Forward Ronalds Elksnis  auf eigenen Wunsch nicht mehr im Kader der Dragons Rhöndorf und wird sich zeitnah einer neuen sportlichen Herausforderung in seinem Heimatland stellen.

„Ron ist mit der Bitte um eine Vertragsauflösung an uns herangetreten, da er die Möglichkeit hat, bei einem anderen Team mit mehr garantierter Spielzeit seine sportliche Entwicklung voranzutreiben. Nach persönlichen Gesprächen, in denen wir uns über seine sportliche Rolle bei uns und seine Entwicklungsmöglichkeiten ausgetauscht haben, sind wir zum Entschluss gekommen seinem Wunsch zu entsprechen“ gibt Headcoach Thomas Adelt einen Einblick in die Hintergründe der neuerlichen Personalentscheidung im Lager der Dragons Rhöndorf.

Der 2,05 Meter große lettische Big Man wechselte vor der Saison vom lettischen Zweitligisten BK Jelgava an den Bad Honnefer Menzenberg, konnte jedoch nur selten die von beiden Seiten erhofften sportlichen Impulse setzen. Im Laufe der bisherigen Saison kam der 25 Jährige in 13 Partien zum Einsatz und konnte dabei durchschnittlich 3,2 Punkte und 2,0 Rebounds im Trikot der Drachen verbuchen.

Ob es eine weitere Nachverpflichtung geben wird möchte Headcoach Thomas Adelt zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gänzlich ausschließen, sieht das Team aber auch ohne einen weiteren Neuzugang gut aufgestellt: „Mit Brandon Watkins haben wir einen neuen Spieler an Bord, der uns sportlich viel geben wird und auch Yannick Kneesch wird uns im neuen Jahr wieder zur Verfügung stehen. Gemeinsam mit Thomas Michel und Alex Möller haben wir damit jede Position aktuell doppelt besetzt und gute Rotationsmöglichkeiten.“

Die Dragons Rhöndorf danken Ronalds Elksnis für seinen Einsatz in Diensten der Dragons Rhöndorf und wünschen ihm auf seinem weiteren persönlichen und sportlichen Werdegang alles Gute.

(Dragons Rhöndorf)