Ritter basteln weiter an Kader

Kirchheims Fans dürfen sich auch in der kommenden Saison auf ein weiteres bekanntes Gesicht freuen. Kevin Wohlrath verlängert unter der Teck für eine weitere Saison und wird damit auch in der Saison 2019/2020 auf Korbjagd für die Knights gehen.

Der 24-jährige Berliner erzielte in der vergangenen Saison 5,8 Punkte im Schnitt pro Partie und musste nach den schweren Verletzungen von Constantin Ebert, Tim Koch und Brian Wenzel viel Verantwortung übernehmen. Gerade zu Saisonbeginn zeigte Wohlrath in den Spielen gegen Trier (18 Punkte) und Karlsruhe (26) tolle Leistungen. Darauf soll nun in der kommenden Saison aufgebaut werden. „Kevin hat in seiner ersten ProA Saison einen großen Schritt in seiner Entwicklung gemacht. Ohne ihn hätten wir nach den vielen Verletzungen große Probleme gehabt. Ich bin sehr froh darüber, dass sich Kevin entschieden hat unserem Programm bei den Knights treu zu bleiben. Es steckt noch sehr viel Potenzial in ihm,“ erklärte Knights-Coach Mauro Parra, der Wohlrath bereits seit dessen ersten Jahren in Berlin kennt und trainiert.

Trainingscamp unter der Teck

Um diese Entwicklung weiter zu fördern wird Wohlrath, der sich bereits im heimischen Berlin befindet, im Mai für drei Wochen nach Kirchheim kommen um mit dem Trainerteam individuell zu arbeiten. Während diesem dreiwöchigen Camp, an dem unter anderem auch Andreas Nicklaus und weitere Spieler teilnehmen, soll an den individuellen Stärken und Schwächen der Spieler gearbeitet werden. „Wir wollen auch weiterhin unser Programm verbessern und mit unseren Spielern individuell arbeiten um sie weiter zu entwickeln“, erklärte Geschäftsführer Christoph Schmidt. Ebenfalls am Camp teilnehmen werden einige hoffnungsvolle Nachwuchstalente aus der eigenen Jugend. Neben Wohlrath steht mit Andreas Nicklaus, Tim Koch, Andreas Kronhardt und Keith Rendleman ein erster Kern der Mannschaft der Saison 2019/2020. „Da ich mich in Kirchheim sehr wohl fühle, war es eine leichte Entscheidung für eine weitere Saison zu verlängern. Ich freue mich riesig auf die kommende Saison und hoffe das ich hier den nächsten Schritt machen kann, “ so Wohlrath.

 

(VfL Kirchheim Knights)

Phoenix Hagen und Jeremy Dunbar gehen getrennte Wege

Nach Neu- und Weiterverpflichtungen ist nun auch der erste Abgang nach der Saison 18/19 offiziell. Phoenix Hagen macht von seiner Auflösungs-Option Gebrauch und trennt sich von Jeremy Dunbar. Der 31-jährige Forward war während der Saison für Marlin Mason nach Hagen gekommen und hat die Feuervögel durchschnittlich mit 7,6 Punkten pro Partie unterstützt.

Wir bedanken uns bei Jeremy für seinen erneuten Einsatz im Phoenix-Trikot und wünschen ihm und seiner kleinen Familie nur das Beste für die Zukunft.

„Ich bin sehr dankbar, dass ich mit Jeremy arbeiten durfte. Er ist ein echter Vollprofi und hat immer alles für Phoenix in die Waagschale geworfen. Allerdings möchte ich auf seiner Position Änderungen vornehmen und den Spielstil anpassen. Daher haben wir uns dazu entschlossen, personelle Veränderungen vorzunehmen und ohne Jeremy zu planen“, erklärt Phoenix Hagen Headcoach Chris Harris.

Kader 2019/2020:

Dominik Spohr
Joel Aminu
Jannik Lodders
Niklas Geske

Abgänge:

Jeremy Dunbar

 

(Phoenix Hagen)

Douglas Spradley wird neuer Head Coach der Tigers Tübingen

Douglas Spradley wird neuer Head Coach der Tigers Tübingen! Der 52-Jährige folgt auf Georg Kämpf, der im Januar diesen Jahres das Amt an der Seitenlinie für den freigestellten Aleksandar Nadjfeji übernommen hatte. Nachfolger Spradley, der seit 1992 mit kurzen Unterbrechungen in Deutschland lebt und arbeitet und die deutsche Sprache fließend beherrscht, erhält in Tübingen einen Zwei-Jahres-Vertrag bis Mitte 2021.

ProBasket-Geschäftsführer Robert Wintermantel ist zufrieden. Nicht nur, dass der 48-Jährige intensiv an den finanziellen Rahmenbedingungen für die kommende Saison arbeitet, auch die vielleicht zentralste Frage für die neue Spielzeit musste geklärt werden: Wer wird neuer Head Coach der Tigers Tübingen? Nach vielen ausführlichen Gesprächen mit möglichen Kandidaten ist der Nachfolger nun gefunden. Douglas Spradley übernimmt die Geschicke bei den Raubkatzen und wird die Tübinger von der Seitenlinie anführen. „Wir haben nach einem erfahrenen Trainer gesucht, der die ProA kennt. Spradley hat sowohl in der ProA als auch in der easyCredit BBL bereits große Erfolge gefeiert, ist bestens vernetzt und erfüllt damit unser Anforderungsprofil. Wir sind sehr glücklich und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm“, betont Wintermantel.

Spradley, der 2018 mit RASTA Vechta die Meisterschaft in der ProA feierte, ist bereits voller Tatendrang. „Die Tigers Tübingen sind ein ambitionierter und professioneller Club. Ich möchte dabei helfen, das Projekt weiter voranzutreiben und freue mich sehr auf meine Zeit in Tübingen“. Der neue Tübinger Cheftrainer ist am Dienstag für eine kurze Stippvisite in seiner neuen Heimat eingetroffen. Am heutigen Mittwoch stellte sich der 52-Jährige bei einer Pressekonferenz erstmals den Fragen der Journalisten.

Spradley steht für erfolgreichen Basketball

Drei Aufstiege und vier Playoff-Teilnahmen in der easyCredit BBL – mit Douglas Spradley präsentieren die Schwaben einen sehr erfahrenen und erfolgreichen Nachfolger auf der Trainerbank! Der US-Amerikaner mit deutschem Pass blickt als Chef an der Seitenlinie auf Stationen in Paderborn, Bremerhaven, Würzburg und Vechta zurück. Und überall hatte der neue Tübinger Trainer Erfolg: Nach seiner Spielerkarriere übernahm Spradley 2001 die Paderborn Baskets (heute: Uni Baskets Paderborn) in der 2. Basketball Bundesliga. Mit den Baskets feierte Spradley bereits als Spieler den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse. 2006 wiederholte er dieses Kunststück als Trainer. 2009 führte er die Paderborner erstmals in der Vereinsgeschichte in die Playoffs. Aufgrund finanzieller

Schwierigkeiten musste sich Paderborn im Folgejahr jedoch aus der Bundesliga zurückziehen. Spradley wechselte daraufhin zu den Eisbären Bremerhaven, die im gleichen Jahr den sportlichen Abstieg aus der BBL hinnehmen mussten.

Da sich die Norddeutschen erfolgreich um eine Wildcard beworben hatten, blieb Spradley aber weiterhin in der ersten Bundesliga. Auf Anhieb führte Spradley die Mannschaft um den ehemaligen Tübinger Louis Campbell in die Playoffs, in denen man erst im fünften Spiels des Halbfinales gegen die FRAPORT SKYLINERS aus Frankfurt ausschied. Im gleichen Jahr gelang der Sprung ins Final Four um den BBL-Pokal, das mit dem dritten Platz beendet wurde. 2011 gelang den Eisbären und Spradley erneut der Sprung in die Playoffs, in denen gegen den späteren Meister Brose Bamberg jedoch bereits in der ersten Runde das Aus folgte. Nach zwei Jahren ohne Erreichen der Endrunde trennten sich die Wege von Spradley und den Eisbären. Nach einem Jahr Pause übernahm der Deutsch-Amerikaner im Mai 2014 dann s.Oliver Würzburg. Die Unterfranken mussten nach dem verlorenen Fernduell mit den Tigers zuvor den Abstieg in die Zweitklassigkeit hinnehmen. Der langjährige Head Coach feierte mit den Würzburgern umgehend den Aufstieg in die Bundesliga und erreichte 2016, im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg, die Playoffs der BBL. Damals gehörte auch Ex-Tübinger Ruben Spoden zum Kader der Würzburger, der auf Nachfrage der Raubkatzen viel Positives über seinen damaligen Trainer berichtete. Nach einem schwierigen Saisonstart wurde Spradley durch Dirk Bauermann ersetzt.

Aufstieg und Meistertitel mit Vechta

Nur wenige Monate später übernahm Spradley im Februar 2017 RASTA Vechta. Zuvor hatten die Niedersachsen mit 77:86 in Tübingen die 14. Niederlage in Folge einstecken müssen. Mit den zu diesem Zeitpunkt bereits stark abstiegsgefährdeten Niedersachsen sollte die Wende jedoch nicht mehr gelingen, Vechta beendete die Saison als Absteiger. Spradley blieb jedoch an Bord. Der US-Amerikaner formte um den ehemaligen Tübinger Josh Young eine starke Mannschaft. Mit nur drei Niederlagen stand Vechta am Ende der Hauptrunde auf dem ersten Platz. Und auch in den Playoffs dominierte die Spradley-Truppe. Mit insgesamt nur zwei weiteren Niederlagen feierte Vechta nicht nur den sofortigen Wiederaufstieg, sondern auch die Meisterschaft in der ProA! Den Weg in die easyCredit BBL ging Vechta jedoch ohne den neuen Tübinger Übungsleiter.

Zur Person:

Douglas „Doug“ Spradley wurde am 14. September 1966 in Tacoma/Washington, USA geboren. Als Spieler agierte der 52-Jährige für die Gonzaga University, wo einst auch NBA-Legende John Stockton und der deutsche Nationalspieler Elias Harris ihr Handwerk weiterentwickelten. Neben diversen Auszeichnungen erzielte Spradley in vier Jahren zudem 1427 Punkte. In Europa spielte der neue Tübinger Übungsleiter zunächst drei Jahre in Amsterdam/Niederlande, es folgten neun Jahre in Deutschland. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere startete Spradley bei den Paderborn Baskets seine Trainerkarriere. Mit Bremerhaven, Würzburg und Vechta folgten drei weitere Stationen, wo immer Erfolge gefeiert werden konnten. Spradley besitzt seit 1998 zudem die deutsche Staatsbürgerschaft. Willkommen in Tübingen, Douglas Spradley!

 

 

(Tigers Tübingen)

Verleihung BARMER Most Likeable Player – Jermaine Bucknor

Wie bereits in der letzten Woche via Social Media kommuniziert, haben die Fans der ProA Jermaine Bucknor zum BARMER Most Likeable Player gewählt. Die BARMER vergibt diesen Preis diese Saison zum ersten Mal. In einem Vorentscheid hatten die Fans die Möglichkeit ihre Lieblingsspieler zu nominieren. Anschließend stellten die BARMER und die Liga aus den eingegangenen Vorschlägen die 8 am häufigsten nominierten Spieler zur finalen MLP-Wahl.

Am finalen Voting nahmen über 20.000 Fans der BARMER 2. Basketball Bundesliga teil und wählten Jermaine Bucknor von den RÖMERSTROM Gladiators Trier zum ersten BARMER Most Likeable Player.

Jermaine Bucknor spielte von 2012 bis 2015 bei Trier bevor er die 2. Liga Richtung Belgien und Argentinien verließ. Im Januar 2017 kehrte er an die Mosel zurück. Er ist ein absoluter Publikumsliebling und ein entscheidender und motivierender Charakter auf dem Spielfeld.

Zum Anlass des zweiten PlayOff-Spiels gegen die Nürnberg Falcons verlieh die BARMER und die Liga dem 35-jährigen Kanadier den Titel des BARMER Most Likeable Players.

v.l.n.r.: Regionalgeschäftsführer BARMER Jörg Kalkstein; Jermaine Bucknor; BARMER 2. Basketball Bundesliga Geschäftsführer Daniel Müller
Foto: Simon Engelbert/ Photogroove

 

UNI BASKETS Paderborn verpflichten Steven Esterkamp als neuen Headcoach

Nach zehn Jahren schließt sich der Kreis: Der ehemalige Spieler Steven Esterkamp wird neuer Headcoach des ProA-Ligisten UNI BASKETS Paderborn. Die Verantwortlichen einigten sich mit Esterkamp, der zuletzt die Herzöge Wolfenbüttel trainierte, auf einen Zweijahresvertrag. Der 38jährige folgt als Trainer auf Uli Naechster, der sein Amt zum Saisonende zur Verfügung gestellt hatte, den Baskets jedoch weiterhin als Sportdirektor zur Verfügung stehen wird.

Diese Meldung wird die Vorfreude vieler Paderborner Basketballfans auf die kommende Saison steigen lassen. Baskets-Geschäftsführer Dominik Meyer freut sich über den gelungenen Coup, den ehemaligen Aufstiegshelden und Publikumsliebling Esterkamp als Trainer wieder zurück nach Paderborn zu holen: „Wir sind unglaublich froh, dass wir mit Steven so schnell eine für uns ideale Lösung gefunden haben – noch dazu mit jemandem, der als Kandidat ganz oben auf unserer Liste stand. Mit ihm werden wir unser Profil nachhaltig schärfen: Wir haben bewusst eine junge, entwicklungsfähige Trainerpersönlichkeit gesucht,die schon über gewisse Erfahrung im Profigeschäft verfügt. Dies alles trifft auf Steven zu. Dass wir mit ihm jetzt so schnell einen Wunschkandidaten verpflichten konnten, wird auch die Planung und Zusammenstellung des Kaders für die kommende Saison erheblich vereinfachen. Steven kennt Paderborn, er hat hier fünf Jahre in der erfolgreichsten Phase des Vereins gespielt, er kennt die Fans und das Umfeld. Was auch wichtig ist: Steven weiß, was ihn in Paderborn erwartet, und was wir ihm bieten können. Zugleich hat er eine klare Vision für das Team und seine Spielphilosophie und passt einfach als Typ super zu uns. Wir versprechen uns eine erfolgreiche Zeit mit ihm! Mit Uli Naechster als Sportdirektor an seiner Seite erhoffen wir uns eine eindeutige, positive Weiterentwicklung in der Zukunft. Und dafür werden wir ihm selbstverständlich auch genügend Zeit geben.“

Steven Esterkamp zeigt sich ebenfalls voller Vorfreude auf seine neue Trainerstation: „Ich bin sehr glücklich über die Gelegenheit, neuer Headcoach in Paderborn zu werden. Für mich schließt sich jetzt in gewissem Sinne ein Kreis: Ich konnte in dieser Stadt die erfolgreichste Phase meiner Karriere erleben, mit tollen Teamkollegen, wunderbaren Fans und großartigen Spielen. Ich habe so viele positive Erinnerungen an all diese Momente und freue mich darauf, als Trainer hoffentlich noch mehr leisten und zurückgeben zu können. Ich möchte Dominik Meyer und auch Uli Naechster dafür danken, dass sie an mich glauben und mir diese großartige Gelegenheit geben. Der Verein und die Fans können sich darauf verlassen, dass ich als Coach alles geben werde, so wie ich es auch als Spieler immer getan habe. Die UNI BASKETS Paderborn verfügen über ein immenses Potenzial und ich werde gemeinsam mit dem gesamten Trainerteam, den Spielern und den Verantwortlichen hart daran arbeiten, dieses Potenzial zu wecken. Ich glaube an die Philosophie dieses Clubs und bin überzeugt, dass Paderborn eine erfolgreiche Basketballzukunft vor sich hat!“

Steven Esterkamp stammt gebürtig aus Cincinnati, USA, und spielte von 2004 bis 2009 für die BASKETS. Als treffsicherer und spielstarker Small Forward hatte er einen ganz großen Anteil am Erstliga-Aufstieg im Jahr 2006 und der anschließenden erfolgreichsten Phase des Vereins. Nach der ersten und einzigen BBL-Viertelfinal-Teilnahme im Jahr 2009 – die dramatische Serie gegen Alba Berlin ging mit 2:3 verloren – wechselte Esterkamp mit Trainer Doug Spradley zu den Eisbären Bremerhaven, gefolgt von weiteren Spielerstationen in Essen, Ulm, Vechta und Würzburg. 2014 saß Esterkamp erstmals als Co-Trainer bei den Oettinger Rockets auf der Trainerbank, gemeinsam mit dem damaligen Cheftrainer Chris Ensminger, den er noch als Spieler aus Paderborner Zeiten kannte. Seine erste Station als Headcoach folgte 2017 beim ProB-Ligisten Herzöge Wolfenbüttel, die er für zwei Spielzeiten trainierte. In seiner Premierensaison erreichte er mit dem Team das Play-off-Viertelfinale. Esterkamp ist ein überzeugter Familienmensch und bringt seine Frau und seine beiden Kinder mit nach Paderborn.

 

(Uni Baskets Paderborn)

Der erste Neuzugang steht: Niklas Geske wird ein Feuervogel

Der erste Neuzugang für die Saison 2019/2020 steht fest! Und was für einer: Niklas Geske kehrt von den EN Baskets Schwelm zurück zu den Feuervögeln. Der 24-jährige Dortmunder wird Phoenix Hagen auf der Point-Guard-Position verstärken und erhält einen Zweijahresvertrag.

Niklas hatte nach erfolgreichen Jahren in der easyCredit BBL den Fokus zunächst auf sein Studium gelegt und daher zuletzt Station in der ProB bei den Nachbarn in Schwelm gemacht. Dort hat er im Schnitt pro Spiel 20,8 Punke (!), 6,2 Assists und 5,4 Rebounds beigesteuert. Ein echter Glücksfall, dass Phoenix Hagen Niklas Geske für sich gewinnen konnte und er die Basketballschuhe nun eine Liga höher an alter Wirkungsstätte schnüren wird.

Von 2013 bis 2016 hat er bereits im Trikot der Feuervögel in der ersten Bundesliga gespielt. Danach machte Niklas Station bei den MHP Riesen Ludwigsburg und bei Rasta Vechta.

Niklas Geske: „Ich freue mich unheimlich darauf, wieder vor vollen Rängen in der Ische spielen zu dürfen und die bekannten Gesichter aus dem Phoenix-Umfeld wiederzusehen. Das ist mir alles in sehr guter Erinnerung geblieben. Die Zeit in der NBBL mit Phoenix Hagen inklusive dem Start in die BBL war wirklich die schönste meiner bisherigen Karriere. Nun war der sportliche Anreiz, noch einmal eine Liga höher zu spielen, natürlich höher als in der ProB zu bleiben. Als dann der Kontakt zu Phoenix Hagen und Chris Harris entstand, kam eins zum anderen. Mein Studium werde ich natürlich trotzdem fortführen und es hoffentlich gut mit dem ProA-Training und den Spielen vereinbaren.

Phoenix Hagen Cheftrainer Chris Harris: „Ich bin unglaublich begeistert, dass wir Niklas für uns gewinnen konnten und dass mit ihm ein starker Spieler und Ex-Hagener zurückkehrt. Niklas bringt Erfahrung aus der BBL mit und hat zudem im letzten Jahr eine super starke Saison in der ProB bei den EN Baskets Schwelm gespielt. Er ist ein toller Mensch mit einem sehr guten Charakter. Ich bin mir sicher, dass er sportlich als auch menschlich sehr gut in unser Team passen wird. Auf der Point Guard Position besitzt er sehr viel Speed, einen sehr guten Überblick und ist zugleich auch defensiv unglaublich stark.

 

(Phoenix Hagen)

Ritter-Coach verlängert

Die Zweitligabasketballer und Trainer Mauro Parra werden auch in der kommenden Saison gemeinsam in der Barmer 2.Basketball-Bundesliga antreten. Am Montag setzte der 46-jährige Spanier seine Unterschrift unter den neuen Vertrag. Beide Seiten gehen damit den vor knapp einem Jahr eingeschlagenen Weg gemeinsam weiter.

Eine Woche nach dem offiziellen Ende der regulären Saison und wenige Tage nach dem ersten Spieltag der Playoffs, hat man unter der Teck nun für klare Verhältnisse gesorgt. Mauricio Parra wird auch in der kommenden Saison an der Kirchheimer Seitenlinie stehen. „Wir haben uns im Laufe der Saison regelmäßig ausgetauscht und auch verschiedene Entwicklungsstufen diskutiert. Relativ schnell war uns dann klar, dass wir auf einer Wellenlänge liegen und auch in Zukunft gerne zusammenarbeiten möchten,“ erklärt Geschäftsführer Christoph Schmidt. Das es dann doch bis Saisonende gedauert hat lag unter anderem an der spannenden Konstellation während der Saison und der Chance der Ritter doch noch in die Playoffs zu kommen. „Wir wollten den Fokus voll und ganz auf diese Möglichkeit richten und da zwischen uns ein großes Vertrauensverhältnis besteht, gab es auch keinen Grund hier auf eine schnelle Unterschrift zu bestehen,“ so Schmidt.

Nach einer intensiven Saison, die durch viele Verletzungen und Nachverpflichtungen geprägt war, haben die Verantwortlichen unter der Teck nun die Hoffnung in eine stabilere Saison gehen zu können und auf der bestehenden Basis weiter aufzubauen. Der Fokus richtete sich bereits nach dem letzten Spieltag auf die Planungen für die kommende Saison. Mittendrin dabei natürlich der Head-Coach der Ritter.

„Die Knights haben mir vor einem Jahr das Vertrauen geschenkt den Head Coach Posten zu übernehmen. Dafür war und werde ich immer dankbar sein. In dieser ersten Saison hatten wir Umstände, die wir alle kennen, die man weder vorhersagen noch beeinflussen konnte. Trotzdem bewerte ich die abgelaufene Saison als positiv und lehrreich, wenn auch sportlich nicht alle Ziele erreicht werden konnten. Ich bin deshalb stolz und dankbar eine weitere Saison Knights Coach zu bleiben und hoffe dem Vertrauen des Clubs, sowie der Fans mit meiner Arbeit gerecht zu werden. Meine Familie und ich fühlen uns hier in Kirchheim sehr wohl und freuen uns gemeinsam auf die Saison 2019/2020,“ sagte der Spanier zu seiner Vertragsverlängerung

Nach einigen Jahren in der 1.Basketball-Bundesliga, unter anderem bei Alba Berlin und den EWE Baskets Oldenburg, absolvierte Parra nach einigen Erfahrungen als Assistant Coach, seine erste Saison als Head-Coach der Kirchheim Knights in der ProA. Als neuer Coach der Knights endete seine Debutsaison auf Platz zwölf. In der enorm eng gestaffelten Tabelle der Barmer 2.Basketball-Bundesliga waren die Ritter bis zwei Spieltage vor Schluss an den Playoffs dran, scheiterten aber nach Niederlagen gegen Hagen und den Artland Dragons letztlich an den Top acht Platzierungen der Tabelle.

„Wenn wir die gesamten Umstände bedenken und wie unsere Mannschaft auf diese Phasen reagiert hat und wie sie damit umgegangen sind, dann bewerten wir die Saison unterm Strich sehr positiv. Mauros Anteil daran ist enorm hoch. Er hat uns mit wahnsinnig viel Engagement und Einsatz durch eine sehr schwierige Saison geleitet. Wir freuen uns sehr das es mit seiner Verlängerung geklappt hat. Wir wollen auf dem Bisherigen aufbauen und in vielen Bereichen die Knights weiter voranbringen. Sportlich werden wir natürlich versuchen wieder anzugreifen,“ so Schmidt.

 

(VfL Kirchheim Knights)

ProA – Rückblick – Spieltag 30

Am letzten Hauptrundenspieltag hat sich in der BARMER 2. Basketball Bundesliga noch mal einiges getan. Die MLP Academics Heidelberg schnappten sich durch ihren Sieg und der gleichzeitigen Niederlage der Towers den 2. Tabellenplatz. Hamburg rutscht dabei, durch eigene Niederlage in Tübingen und Sieg der Nürnberg Falcons, auf Platz 4. Außerdem verliert Rostock in einer sehenswerten Partie gegen die Artland Dragons, nach zwischenzeitlicher 22-Punkte-Führung. Somit liegen die Heimrechte bei Chemnitz, Heidelberg, Nürnberg und Hamburg.

In der Partie zwischen Karlsruhe und Trier setzten sich die Gladiators durch und entgehen somit erstmal dem Duell mit Chemnitz in den PlayOffs. Die besagten PlayOffs starten am nächsten Wochenende (06. April), die Match-Ups findet Ihr unter folgendem Link:

ProA Tabelle und PlayOff-Baum

Spieltag 30

30.03.2019 19:30 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier – PS Karlsruhe LIONS 87:82

Die Schützlinge von Chefcoach Ivan Rudež haben bis zur letzten Minute gekämpft, trotzdem hat es am Ende nicht gereicht. Nach 40 intensiven Basketball-Minuten leuchtete der Endstand von 87:82 für die Gastgeber Römerstrom Gladiators Trier von der Anzeigentafel. Unter den Augen vieler mitgereisten Fans , mussten die LIONS an diesem Abend den kürzeren ziehen.

30.03.2019 19:30 Uhr Tigers TübingenHamburg Towers 104:100

Was für ein Saisonfinale in der Paul Horn-Arena! Vor 3.000 begeisterten Zuschauern in der heimischen Paul Horn-Arena haben die Tigers Tübingen das letzte Spiel der Saison 2018/2019 mit 104:100 (52:39) gewonnen. Im ebenfalls letzten Spiel von Trainer Georg Kämpf hat die Mannschaft nochmals alles gegeben und einen Start-Ziel-Sieg auf das Parkett hingelegt. Einmal mehr war Reed Timmer mit 33 Zählern bester Punktesammler bei den Raubkatzen.

30.03.2019 19:30 Uhr Nürnberg Falcons BCBaunach Young Pikes 69:66

Die Nürnberg Falcons treffen in der 1. Playoff-Runde auf die RÖMERSTROM Gladiators Trier. Nachdem das Team von Coach Ralph Junge das gestrige Franken-Derby gegen die Baunach Young Pikes mit 69:64 (28:25) gewinnen konnte, sicherte man sich am letzten Spieltag der regulären Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga Tabellenplatz 3. Nun beginnt für die Mittelfranken und ihre Fans endlich die schönste Zeit des Jahres – die Playoffs. 

30.03.2019 19:30 Uhr FC Schalke 04 Basketball – Uni Baskets Paderborn 64:77

Besser hätten sich die Uni Baskets den Saisonabschluss nicht wünschen können: Vor 150 mitgereisten Fans gewannen die Paderborner beim FC Schalke 04 mit 77:64 (36:32). Im Mittelpunkt stand der scheidende Headcoach Uli Naechster, den die Zuschauer nicht nur mit einem großen Banner, sondern auch mit lautstarken Gesängen feierten.
„Die Unterstützung war einfach der Wahnsinn. Dass zu so einem Spiel, in dem es um die goldene Annanas und davon auch nur noch die Hälfte geht, so viele Fans mitkommen, ist nicht selbstverständlich. Die Mannschaft hatte das Gefühl, dass sie den Unterstützern was zurückgeben muss und sie hat es getan“, freute sich Naechster.

30.03.2019 19:30 Uhr NINERS Chemnitz – EBBECKE WHITE WINGS Hanau 100:81

Am letzten Spieltag der regulären Saison in der ProA wartete auf die EBBECKE WHITE WINGS Hanau noch einmal ein harter Brocken. Auswärts mussten sie gegen den Tabellenführer Chemnitz ran. Bereits im Vorfeld war klar: Für beide Teams ging es um nichts mehr. Dennoch hatten beide Mannschaften den Kampf aufgenommen und sich ein hartes, spannendes Duell geliefert. Am Ende gewannen die Hausherren mit 100:81.

30.03.2019 19:30 Uhr MLP Academics HeidelbergPhoenix Hagen 87:66

Am 30. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga gewinnen die MLP Academics Heidelberg mit 87:66 gegen Phoenix Hagen. Topscorer war Jaleen Smith mit 20 Punkten. Zwar war Hagen bekannt, dass es für sie um nichts mehr gehen würde, jedoch starteten die Westfalen engagiert in die Partie. Die Academics mussten ohne den verletzten Niklas Würzner starten. Seine Rolle übernahm erneut Sebastian Schmitt, der gegen Jonas Grof auch gleich ordentlich gefordert war.

30.03.2019 19:30 Uhr VfL Kirchheim Knights – TEAM EHINGEN URSPRING 78:71

Zum Abschluss der Saison 2018/2019 in der Barmer 2.Basketball Bundesliga haben Kirchheims Korbjäger vor heimischem Publikum zwei Punkte einfahren können. Gegen den Tabellensiebten aus Ehingen dominieren die Ritter das Spiel und setzen sich am Ende ungefährdet mit 78:71 durch. Rohndell Goodwin erzielte mit 27 Punkten den Topwert des Abends.

30.03.2019 19:30 Uhr ROSTOCK SEAWOLVESArtland Dragons 79:85

Die ROSTOCK SEAWOLVES beenden die reguläre Saison 2018/2019 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auf dem fünften Tabellenplatz. Am 30. Spieltag verspielten die Rostocker eine 22-Punkte-Führung vor 4.034 Fans gegen die Artland Dragons und unterlagen mit 79:85 (45:36). Da Hamburg in Tübingen unterlag und sowohl Nürnberg als auch Heidelberg siegreich waren, rutschten die Wölfe auf den fünften Rang ab und müssen nun im Viertelfinale der Playoffs gegen Hamburg antreten.

ProA – Vorschau Spieltag 30

Am letzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga geht es sportlich noch um die Endplatzierungen einiger Teams und somit auch um die Heimrechte in den PlayOffs. Da die eigene Halle und gerade die eigenen Fans doch einen großen Antrieb ausmachen sind die Heimrechtplätze in den PlayOffs besonders begehrt. Momentan befinden sich auf den Plätzen 1-4 die NINERS, Towers, SEAWOLVES und die Falcons.

Chemnitz ist sicher Hauptrundenerster. Hamburg hat das Heimrecht sicher, könnte aber bei eigener Niederlage und Sieg von Heidelberg vom 2. Platz verdrängt werden. Sogar für Ehingen die momentan auf Platz 6 parken könnte ein 3. Platz möglich sein. Letztendlich ist der Kampf um die Heimrechte ein Vierkampf zwischen den SEAWOLVES, Falcons, Ehingen und den Heidelbergern in dem noch einiges passieren kann.

 

ProA Tabelle

 

Aktuelle Wettquoten der ProA auf

 

 

Spieltag 30

30.03.2019 19:30 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier – PS Karlsruhe LIONS

LIVESTREAM

Am kommenden Samstag steht das letzte Heimspiel der RÖMERSTROM Gladiators Trier gegen die PS Karlsruhe Lions an. Zusammen mit ihrem Premium Partner Bitburger laden die Gladiatoren im Anschluss zur „4. Bitburger Fanparty“ in die WEBMASTERWARE Business Lounge in der Arena Trier. Christian Held freut sich auf das letzte Heimspiel der regulären Saison: „Der Rückhalt und der Zuspruch der Fans war in den letzten Spielen hervorragend und hat uns als Mannschaft getragen. Gemeinsam freuen wir uns auf spannende und hoffentlich sehr erfolgreiche Playoffs.“

30.03.2019 19:30 Uhr Tigers TübingenHamburg Towers

LIVESTREAM

Am 30. und letzten Spieltag sind die Hamburg Towers (19:30 Uhr, Paul Horn-Arena) der letzte Gegner der Tigers Tübingen in der Hauptrunde der Saison 2018/2019. Damit schließt sich auch ein Kreis, denn gegen die Norddeutschen bestritten die Raubkatzen das erste Auswärtsspiel der Saison. Die 80:103-Niederlage Anfang Oktober 2018 war ein erster Nackenschlag in einer – nach 14 Jahren im deutschen Basketball-Oberhaus – schwierigen Spielzeit in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Bis zum Heimspiel gegen die PS Karlsruhe LIONS vor zwei Wochen schnupperte die Mannschaft von Trainer Georg Kämpf noch an den Playoff-Plätzen. Leider hat es aus Sicht der Schwaben am Ende nicht mehr zur Teilnahme an der Meisterschaftsendrunde gereicht.

30.03.2019 19:30 Uhr Nürnberg Falcons BC – Baunach Young Pikes

LIVESTREAM

Nürnberg – 30. Saisonspiel für die Nürnberg Falcons in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. An diesem Samstag um 19.30 Uhr empfängt das Team von Coach Ralph Junge die Baunach Young Pikes zum vorerst letzten Franken-Derby in der ProA. Für den Tabellenvierten ist das Duell mit dem talentierten Bamberger Farmteam der Schlusspunkt hinter eine fantastische Spielzeit, die ab dem 6. April in den Playoffs ihre Fortsetzung finden wird. Gelingt der 10. Sieg in Folge?

30.03.2019 19:30 Uhr FC Schalke 04 Basketball – Uni Baskets Paderborn

LIVESTREAM

Am Samstag (19.30 Uhr) geht für die Uni Baskets nicht nur die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga zu Ende. Das Auswärtsspiel beim FC Schalke markiert auch das Ende einer Ära: Nach sieben Jahren auf der Trainerbank der Paderborner, ist es für Uli Naechster die letzte Partie als Headcoach der Baskets. “Uli hat einen Sieg zum Abschluss verdient. Ich hoffe, dass die Mannschaft ihm diesen schenkt”, sagt Baskets-Geschäftsführer Dominik Meyer.

30.03.2019 19:30 Uhr NINERS ChemnitzEBBECKE WHITE WINGS Hanau 

LIVESTREAM

Am letzten Hauptrundenspieltag empfangen die NINERS Chemnitz diesen Samstag um 19:30 Uhr in der heimischen Richard-Hartmann-Halle die EBBECKE WHITE WINGS Hanau. Für beide Teams hat der Ausgang jener Partie keinen Einfluss mehr auf die Abschlussplatzierung. Chemnitz ist bereits sicherer Tabellenerster, während Hanau als Vorletzter und somit zweiter sportlicher Absteiger neben Baunach feststeht. Dennoch misst NINERS-Coach Rodrigo Pastore jenem Match eine besondere Bedeutung bei: „Wir wollen unseren Fans eine engagierte Vorstellung bieten und diese Begegnung unbedingt gewinnen, um mit einem guten Gefühl in die anschließenden Playoffs zu gehen.“

30.03.2019 19:30 Uhr MLP Academics Heidelberg Phoenix Hagen 

LIVESTREAM

Dass die MLP Academics Heidelberg auch im April noch Spiele bestreiten werden, steht seit geraumer Zeit fest. Schließlich konnte man seit dem Auswärtssieg in Paderborn nicht mehr aus den Top 8 der Liga verdrängt werden. Mit dem zwischenzeitlich 2. Platz in der Tabelle sah es sogar lange so aus, als ob man den 3. Platz der letzten Saison nochmal steigern könnte.

30.03.2019 19:30 Uhr VfL Kirchheim Knights – TEAM EHINGEN URSPRING

LIVESTREAM

Kirchheims Zweitligabasketballer absolvieren am kommenden Samstag ihr letztes Saisonspiel. Gegen den Nachbarn aus Ehingen geht es für die Ritter um einen positiven Abschied von ihren Fans. Für den Gegner ist es jedoch ein äußerst wichtiges Spiel, um in den Playoffs noch Heimrecht zu erhalten. Bei einem Sieg könnte Ehingen nach einer tollen Saison sogar noch auf Tabellenplatz drei klettern.

30.03.2019 19:30 Uhr ROSTOCK SEAWOLVESArtland Dragons 

LIVESTREAM

Im letzten Heimspiel der Hauptrunde 2018/2019 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfangen die ROSTOCK SEAWOLVES den Tabellenelften Artland Dragons in der StadtHalle Rostock. Das Duell der beiden Aufsteiger, zu dem etwa 4.000 Zuschauer erwartet werden, wird am Sonnabend, den 30. März um 19:30 Uhr ausgetragen und präsentiert vom Premiumsponsor WIRO Wohnen in der Rostock.

 

Head Coach Uli Naechster gibt Trainerposten zum Saisonende ab

Uni Baskets Paderborns Head Coach Uli Naechster gibt Trainerposten zum Saisonende ab und übernimmt neue 25Aufgabe im Verein

Uli Naechster, Headcoach des ProA-Ligisten UNI BASKETS Paderborn, hat am Rande des letzten Saisonheimspiels gegen die Nürnberg Falcons bekannt gegeben,seinen Posten als Cheftrainer zum Saisonende abzugeben. Der 35jährige wird ab dem 15. April 2019 hauptamtlich eine zentrale Aufgabe im Paderborn Baskets 91 e.V. übernehmen. Darüber hinaus wird er der Paderborn Baskets Team GmbH, die den Profispielbetrieb verantwortet, weiterhin als Sportdirektor zur Verfügung stehen.

Nach zwei Jahren als Co-Trainer und fünf Jahren als Cheftrainer übernimmt Uli Naechster nach Saisonende eine neue Aufgabe: Der 35jährige wird von der Baskets Team GmbH in den Baskets 91 e.V. wechseln und dort hauptamtlich eine zentrale Position im Vereinsmanagement übernehmen.

Dominik Meyer, Geschäftsführer der Paderborn Baskets Team GmbH, dankte Naechster für die bisherige gemeinsame Zusammenarbeit: „Ich danke Uli für aufregende vier Jahre, die wir gemeinsam erlebt haben. Gerade in meiner Anfangsphase als Geschäftsführer hat er mich sehr unterstützt. Wir hatten wirklich spannende Zeiten, in denen wir zusammen schwierige Phasen durchgestanden, aber auch viele schöne, positive und erfolgreiche Momente erlebt haben. Solche Erlebnisse schweißen natürlich zusammen und deswegen freue ich mich sehr, dass Uli nicht nur dem Verein erhalten bleibt, sondern uns auch als Sportdirektor weiter unterstützen wird und wir auf einer vertrauensvollen Ebene auch in Zukunft zusammenarbeiten werden. Uli hat ein sehr gutes Auge für junge, talentierte Spieler. Von diesen Fähigkeiten wollen wir selbstverständlich weiter profitieren. Wir haben bereits einige wichtige Weichen für die Kaderplanung der kommenden Saison gestellt und werden nun verstärkt die Suche nach einem Nachfolger für die Trainerposition angehen.“

Uli Naechster blickt selbst ebenfalls sehr positiv auf seine Trainerzeit zurück: „Nach insgesamt sieben Jahren als Trainer habe ich mir gedacht, dass es vielleicht doch Zeit für eine neue Herausforderung sein könnte. Ich bin absolut dankbar für die tollen Erfahrungen mit den Spielern, den Fans, dem Trainerteam und den Kollegen in der Baskets Team GmbH. Ich sehe für mich jetzt eine große Chance, im Verein Paderborn Baskets e.V. mit meiner neuen Verantwortung neue Impulse setzen zu können. Gleichzeitig bleibe ich den Profis als Sportdirektor erhalten und kann meine Erfahrung dort gezielt weiter einbringen. Priorität hat für beide Seiten jetzt zunächst einmal das Finden eines neuen Trainers und die anschließende gemeinsame Zusammenstellung eines schlagkräftigen Kaders für die kommende Saison. Und ich persönlich möchte mich unbedingt mit einem Sieg gegen Schalke als Trainer verabschieden!“

 

(Uni Baskets Paderborn)