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Vorberichte ProA 19. Spieltag

23.01.2026 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. GIESSEN 46ers

Die PS Karlsruhe LIONS und die GIESSEN 46ers eröffnen am 23. Januar den 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Das Freitagsspiel hält sämtliche Zutaten für spannende Unterhaltung bereit, denn viele der bisherigen elf Duellen der beiden Kontrahenten waren intensiv und gespickt mit dramatischen Momenten. Sowohl das Team vom Oberrhein als auch die Hessen haben sich in dieser Saison mehr vorgenommen als die aktuellen Tabellenplätze elf beziehungsweise neun.

Das Karlsrudel ist in der heimischen Europahalle, getragen von einer dichten Atmosphäre auf den Rängen, nur schwer zu bezwingen. Die letzten beiden Spiele im „Löwenkäfig“ konnten mit einer packenden Crunchtime und einem Happy End für die Hausherren aufwarten. Das letzte Team, das in Karlsruhe den Sieg davontrug, waren die Bozic Estriche Knights Kirchheim am 7. November des vergangenen Jahres – bei einem knappen Endstand von 76:80.

Die GIESSEN 46ers sind ein klangvoller Name auf der deutschen Basketball-Landkarte. Der ehemalige Erstligist reist mit einer ausgeglichenen Bilanz von neun Siegen und neun Niederlagen in die Fächerstadt. Auch die Hessen sind, ähnlich wie die LIONS, bekannt für eine körperliche Spielweise und eine gute Transition.  In der Statistik liegt Gießen vorn, mit sechs zu fünf Siegen.

Die wichtigsten Duelle hat indes Karlsruhe für sich entschieden. Im Mai 2024 traf man im Playoff-Viertelfinale aufeinander. Die 46ers hatten Heimrecht und dominierten die erste Begegnung der Best-of-five-Serie. Danach folgen drei LIONS-Siege und der Durchmarsch bis zur ProA-Meisterschaft, dem bisher größten Erfolg der Vereinsgeschichte der Badener. In dieser Saison haben die Gäste wieder vorgelegt. Am 18. Oktober lautete der Endstand in Gießen 94:74.

 

23.01.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. RheinStars Köln

In einem Duell zweier Liganeulinge der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A empfangen die SBB Baskets am Freitagabend die RheinStars Köln in der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle.

Köln ist ebenfalls neu in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A dabei. Der Mitaufsteiger startete schwach in die Spielzeit, hat sich mittlerweile allerdings mehr als gefangen. Sieben Siege stehen aktuell auf dem Konto der RheinStars, zwei mehr also als bei den SBB Baskets. Bester Werfer der Kölner ist der US-Amerikaner Cedric Russell mit durchschnittlich 15,2 Punkten pro Partie.

Die SBB Baskets konnten zuletzt gegen zwei Aufstiegsanwärter prima mithalten. Auf eine 82:89-Niederlage gegen Göttingen folgte allerdings eine 84:95-Pleite in Hagen. Die Leistungskurve zeigt trotzdem nach oben. Gleiches galt in den vergangenen Wochen eigentlich auch für die RheinStars aus Köln. Am vorigen Spieltag musste sich die Mannschaft von Cheftrainer Zoran Kukic beim Topteam in Crailsheim allerdings deutlich mit 58:99 geschlagen geben.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Köln hat in den vergangenen Wochen, abgesehen von dem Spiel gegen Crailsheim, sehr gut ausgesehen. Im Vergleich zum Hinspiel hat sich im Kader einiges getan. Sie haben sich verstärkt. Deshalb müssen wir sehr fokussiert sein. Wir müssen wieder die Intensität, den Einsatz und den Willen zeigen, über 40 Minuten richtig Gas zu geben. Wir wollen dem Spiel unseren Stempel aufdrücken und einen Heimsieg feiern.“

 

24.01.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. BG Göttingen

Zum zweiten Heimspiel im Jahr 2026 empfangen die Tigers Tübingen den Bundesliga-Absteiger BG Göttingen. Nach zuletzt acht Niederlagen aus den vergangenen neun Spielen befindet sich die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko in der Krise. Mit dem Abrutschen auf den zwölften Tabellenplatz dürfen die Raubkatzen nun auch die unteren Tabellenregionen nicht aus den Augen verlieren.

Die BG Göttingen steht mit 14 Siegen aus 18 Partien auf dem zweiten Tabellenplatz und geht als klarer Favorit in die Begegnung. Auswärts ist das Team von Trainer Fabian Strauß mit acht Erfolgen aus neun Spielen sogar die beste Mannschaft der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Die Niedersachsen kommen mit vier Siegen aus den vergangenen fünf Spielen im Gepäck nach Tübingen.

Im Hinspiel konnten sich die Sonko-Schützlinge am 4. Oktober 2025 überraschend mit 90:83 in Göttingen durchsetzen. Doch dies ist lange her, seither kämpfen die Raubkatzen mit vielen Verletzungen. JaCobi Wood avancierte mit 31 Punkten, neun Rebounds und sieben Assists zum Matchwinner, doch der US-Amerikaner wird nach einer Stressfraktur im rechten Fuß noch einige Wochen fehlen. Ebenso Kapitän Till Jönke (Rücken) und Joshua Schwaibold (Sprunggelenk).

Strauß kann auf einen qualitativ guten Kader zurückgreifen. Angeführt wird das Team von den beiden US-Amerikanern Jordan Sears (15,5 ppg, 3,6 ppg, 2,9 apg) und Zach Jackson (14,8 ppg, 4,1 rpg). Als dritter Akteur punktet Neuzugang Julius Böhmer mit 11,0 Zählern zweistellig. Dazu treten die Veilchen gut im Kollektiv auf. Kapitän der Mannschaft ist Mathis Mönninghoff, der in der Spielzeit 2017/2018 das Trikot der Raubkatzen trug.

Sonko blickt wie folgt auf die Partie gegen den Tabellenzweiten: „Wir konnten unter der Woche wieder mehr trainieren, das ist positiv. Die letzten Wochen mit so vielen kranken und verletzten Akteuren waren nicht einfach. Die kommenden zwei Aufgaben werden alles andere als einfach. Wir alle wollen einen besseren Auftritt der Mannschaft wie gegen Bochum sehen. Danach werden wir sehen, zu was es gegen die BG Göttingen reicht.“

 

24.01.2026 19:30 Uhr Artland Dragons vs. Nürnberg Falcons BC

Nach dem überzeugenden Auswärtserfolg bei den GIESSEN 46ers kehren die Artland Dragons am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zurück in die heimische Artland Arena. Am kommenden Samstag empfangen die Quakenbrücker die Nürnberg Falcons. Gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um die Playoff-Plätze wollen die Dragons die starke Form der vergangenen Wochen auch vor heimischem Publikum unter Beweis stellen.

Das Hinspiel in Nürnberg entschieden die Dragons nach Verlängerung mit 92:104 für sich. Angeführt von Amir Hinton, sowie einem starken Ben Burnham und Buzz Anthony hatte Quakenbrück in der Schlussphase der regulären Spielzeit bereits wie der sichere Sieger ausgesehen, verspielte jedoch innerhalb weniger Sekunden eine Sechs-Punkte-Führung. Ein Dreier von Julius Wolf erzwang schließlich die Overtime. In der Verlängerung kontrollierten die Dragons das Spielgeschehen und setzten sich früh entscheidend ab.

Die Nürnberg Falcons präsentieren sich in dieser Saison als äußerst ausgeglichenes Team. Angeführt wird Nürnberg im Frontcourt von Brandton Chatfield. Weitere wichtige Säulen sind Trevor Baskin, der physische Präsenz mitbringt, sowie Vincent Friederici, der mit 37,5 Prozent von außen eine konstante Gefahr darstellt. Im Backcourt setzt Evan Taylor die Akzente, während Carter Whitt das Spiel lenkt. Ergänzt wird die Rotation durch Julius Wolf, der immer wieder Energie in das Nürnberger Spiel bringt.

In der Tabelle rangieren die Falcons nach 18 Spielen mit zehn Siegen auf Platz sieben und sind damit voll im Rennen um die Playoff-Plätze. Der Saisonverlauf seit dem Hinspiel gegen die Dragons verlief wechselhaft, aber insgesamt positiv. Auf die Overtime-Niederlage gegen Quakenbrück folgte ein überraschend deutlicher 78:91-Auswärtssieg beim Absteiger aus Göttingen. Anschließend setzte sich Nürnberg mit 76:82 in Leverkusen durch, ehe es gegen Gießen und Köln zwei Niederlagen in Folge gab.

Headcoach Hendrik Gruhn vor der Partie: „Nürnberg spielt eine großartige Saison und steht absolut zurecht auf Platz sieben. Sie verteidigen sehr unangenehm und machen das Spiel gerne schnell. Ihre Schnelligkeit nutzen Spieler wie Evan Taylor, Trevor Baskin oder Julius Wolf mit seinem hohen Basketball-IQ, konsequent aus. Die Jungs müssen das Tempo der Falcons kontrollieren und in der Offensive den Ball gut bewegen. Wir wissen, was wir zu tun haben.“

 

24.01.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. VfL SparkassenStars Bochum

Der Start in die Rückrunde ist den Paderborn Baskets am vergangenen Wochenende in Bayreuth optimal gelungen. Im ersten Heimspiel der Rückserie wollen die Ostwestfalen nun daran anknüpfen und in ihrer geliebten „Maspernhölle“ den nächsten Heimsieg einfahren: Gegner am 19. Spieltag der ProA Barmer 2. Basketballbundesliga sind die VfL SparkassenStars Bochum. Das Hinspiel verloren die Paderborner nach Overtime nur äußerst knapp mit 92:94.

Im Westfalenduell Paderborn Baskets gegen VfL SparkassenStars Bochum steht das Rückspiel auf dem Plan. Und wenn beide Teams einen guten Abend erwischen, dürfen die Fans in der Paderborner „Maspernhölle“ ein ebenso intensives, spannendes Spiel erwarten wie im Hinspiel: In der Rundsporthalle gaben sich die Baskets nach einer packenden Partie erst nach Overtime knapp mit 92:94 geschlagen – Paderborns knappste Niederlage im bisherigen Saisonverlauf.

Für das Rückspiel hat das Team von Head Coach Stankovic nun nicht nur die Revanche und den fünften Heimsieg im Visier, sondern möglichst auch einen gewonnenen direkten Vergleich. Der Weg dorthin könnte unter anderem über einen hohen Gameplan-Fokus und möglichst wenige Turnover führen: Am vergangenen Wochenende beim 103:92-Auswärtssieg in Bayreuth gelang dies den Baskets sehr gut, insgesamt leistete man sich nur acht Turnover.

Über zu wenig Selbstbewusstsein kann sich der Gegner Bochum nach dem hohen 81:55-Sieg zum Rückrundenstart ebenfalls nicht beklagen. Allerdings konnten sich die SparkassenStars um Head Coach Felix Banobre in der laufenden Spielzeit auswärts erst zwei Mal durchsetzen, zudem stellen sie das aktuell reboundschwächste Team der Liga, offensiv wie defensiv. Dennoch haben sie bisher zwei Erfolge mehr als Paderborn auf dem Konto.

Milos Stankovic, Head Coach Paderborn Baskets: „Bochum ist ein gefährliches Team. Sie sind bekannt dafür, einen sehr schnellen Basketball zu spielen. Wir wollen, wie schon am vergangenen Wochenende in Bayreuth über eine kontrollierte Offensive und Defensive das Momentum an uns ziehen. Wenn es uns gelingt, unsere Trainingsleistungen und unseren Gameplan aufs Feld zu bringen, haben wir eine gute Chance auf den Sieg.“

 

25.01.2026 15:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Am kommenden Wochenende geht es für die Bozic Knights nach Bremerhaven. Dort treffen die Mannen von Head Coach Igor Perovic zum 19. Spieltag der BARMERR 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 auf den Tabellenvierten. Mit einem Sieg können die Teckstädter an den Eisbären vorbeiziehen, doch die glänzen zuhause mit einer fast makellosen Bilanz.

Acht Siege bei einer Niederlage. So lautet die Heimbilanz des nächsten Gegners der Kirchheimer Zweitligabasketballer. Einzig gegen die Topmannschaft aus Göttingen (2.) mussten sich Head Coach Steven Esterkamp und seine Mannschaft geschlagen geben. Alle anderen Duelle wurden gewonnen. Am Samstagmorgen begeben sich Lucas Mayer und Co. auf die lange Fahrt nach Bremerhaven, wo am Sonntagnachmittag das Duell mit den Eisbären auf dem Programm steht.

Im Hinspiel, dem Xmas Game in der Göppinger EWS Arena, konnten sich die Bozic Knights deutlich mit 92:67 durchsetzen und stehen in der Tabelle nur zwei Punkte hinter den Eisbären. Mit einem Erfolg könnte man also mindestens einen Platz nach oben klettern. Doch Cheftrainer Perovic weiß um die Stärke des Gegners. „Sie sind insbesondere zuhause sehr unangenehm zu spielen. Sie haben tolle Einzelspieler und spielen ein tolles und sehr gut abgestimmtes System. Es reicht nicht einen Spieler zu stoppen. Wir müssen sehr konzentriert und mit viel Energie spielen. Wir hatten in den letzten Spielen eher zu kämpfen und müssen uns deutlich steigern, wenn wir in Bremerhaven etwas holen wollen,“ so Perovic.

Nach überstandener Erkältung kehrte Center Nico Bretzel zurück zum Team. Durch den Ausfall seines Gegenübers Hendrik Warner, könnte dem 2,12m großen Ritter eine wichtige Bedeutung zukommen. Der Bremerhavener Center wird aufgrund einer Verletzung nicht mit dabei sein. Wieder zurück im Kader ist jedoch Till Isemann, der seinem Mitspieler in Punkto Statur kaum etwas missen lässt.

Defensives Hauptaugenmerk genießt hingegen Point Guard Elijah Miller. Der US-Amerikaner ist Dreh- und Angelpunkt im System von Esterkamp und trumpft mit 16,1 Punkten und 6,5 Assists pro Partie auf. Ihm zur Seite stehen mit Carlos Carter (10,1 PpS) und Jemarl Baker (13,5 PpS) zwei weitere US-Spieler. Aber auch Jordan Samare und Jannis Von Seckendorff bringen enorm wichtige Impulse für die Eisbären.

 

25.01.2026 16:00 Uhr Bayer GIANTS Leverkusen vs. BBC Bayreuth

Vor knapp 37 Jahren war das Duell noch das Nonplusultra im Deutschen Basketball und es ging um die Deutsche Meisterschaft, heute spielen Leverkusen und Bayreuth um den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA. Auf jeden Fall wird es spannend, wenn am Sonntag am 19. Spieltag der zweiten Liga die Bayer Giants Leverkusen den BBC Bayreuth empfangen.

Beim Hinspiel am 7. Dezember vergangenen Jahres feierte der BBC Bayreuth einen überzeugenden 91:77 (46:36) -Heimsieg gegen die Bayer Giants. Topscorer der Partie war dabei auf Bayreuther Seite Moritz Plescher mit neun von 14 getroffenen Dreiern, insgesamt 31 Punkten und sieben Rebounds. Beim Rückspiel am Sonntag in Leverkusen wird Plescher jedoch verletzt ausfallen, was sicherlich eine Schwächung des Bayreuther Teams bedeutet.

Die Bayer Giants stehen aktuell mit 8:28 Punkten an 17. und damit vorletzter Stelle der Tabelle in der Pro A. Die Leverkusener sind seit mittlerweile zwölf Spielen ohne Sieg. Nach den Auftaktniederlagen zu Beginn der Saison gab es vier Siege in Folge in Tübingen, gegen Bremerhaven, in Kirchheim und gegen Münster. Seitdem war das Team von Headcoach Michael Koch nur noch erfolglos. Gegen den BBC Bayreuth wollen die Giants jetzt „den Bock umstoßen“.

Bester Leverkusener Werfer ist aktuell der vor der Saison aus der Slowakei gekommene, 26-jährige US-Pointguard John Williams mit 14,3 Punkten im Schnitt. Dicht dahinter liegt Pointgurd Kobe Langley (25) mit 14 Zählern. „Turm in der Schlacht“ bei den Leverkusener ist der 35-jährige, Center Dennis Heinzmann. Dazu kommt der 28-jährige US-Power Forward Ricardo Lynch, der vor Saison aus Georgien nach Leverkusen kam.

Ein weiterer Leistungsträger ist US-Small Forward Donte Nicholas, der mit 38 Jahren über viel Erfahrung verfügt und zum Leverkusener Aufstiegsteam der vergangenen ProB-Saison gehört. Der 23-jährige Point Guard Sebastian Brach, ebenfalls Teil der Aufstiegsmannschaft der Bayer Giants, hat durchschnittlich 7,8 Zähler auf dem Scoreboard stehen. Der 25-jährige Center Sören Urbansky, 2,14 Meter groß, hat im Schnitt 5,7 Punkte und 2,7 Rebounds auf dem Konto.

 

25.01.2026 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Phoenix Hagen

Am Sonntag, den 25.01.2026 empfangen die EPG Baskets Koblenz am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA den Tabellenführer Phoenix Hagen in der heimischen EPG-Arena.

Die Gäste aus Hagen reisen mit einer Bilanz von 15 Siegen und nur drei Niederlagen an und stehen damit souverän an der Tabellenspitze. Koblenz rangiert mit neun Siegen aus 18 Spielen auf dem achten Tabellenplatz und ist daher auf dem besten Wege das gesteckte Ziel, den Klassenerhalt, frühzeitig zu sichern. Trotz der klaren Rollenverteilung verspricht das Duell Spannung, denn die Baskets haben in dieser Saison bereits bewiesen, dass sie auch gegen favorisierte Gegner mithalten können.

Phoenix Hagen überzeugt vor allem durch seine enorme Offensivkraft. Mit durchschnittlich knapp 97 Punkten pro Spiel stellen die Westfalen die beste Offensive der Liga. Die Trefferquoten unterstreichen ihre Qualität: Sowohl aus dem Zweipunktebereich als auch jenseits der Dreipunktelinie gehört Hagen zu den Topteams der ProA. Besonders gefährlich präsentieren sich dabei Marcus Graves und Marinus N’Guessan, die das Spieltempo hochhalten und konstant scoren.

Die EPG Baskets Koblenz setzen dem ihre offensive Qualität entgegen. Mit einer soliden Dreierquote und einer starken Freiwurfquote gehören sie ebenfalls zu den besseren Teams der Liga. Calvin Wishart ist weiterhin der Dreh- und Angelpunkt im Koblenzer Offensivspiel und führt die Mannschaft sowohl als Spielmacher als auch als Scorer an. Defensiv wird es für die Baskets vor allem darauf ankommen, den offensiven Rhythmus der Hagener früh zu stören und einfache Punkte zu verhindern.

Nach der Niederlage in Karlsruhe wollen die Baskets vor heimischem Publikum dem Spitzenreiter alles abverlangen. Dafür braucht es eine konzentrierte Leistung über die gesamte Spielzeit. Gelingt es Koblenz, physisch zu verteidigen und das Tempo der Gäste zu kontrollieren, werden sich Chancen auf ein enges Spiel ergeben.

 

25.01.2026 18:00 Uhr Uni Baskets Münster vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Vier Siege in Folge konnten die HAKRO Merlins zuletzt einfahren. Damit stehen die Zauberer als aktuell formstärkste Mannschaft der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA auf Tabellenplatz Drei. Nur zwei Siege trennen die Crailsheimer vom Tabellenersten Phoenix Hagen. Nun will die Mannschaft von Headcoach David McCray am Sonntag einen Auswärtssieg in Münster einfahren.

Mit acht Punkten und einer Bilanz von vier Siegen und 14 Niederlagen verweilen die Uni Baskets Münster derzeit als Letzter im Tabellenkeller. Die Münsteraner verloren die letzten vier ihrer fünf Spiele, stellen damit zwar nicht das formschwächste Team der Liga, haben verletzungsbedingt jedoch keine gute Ausgangslage. Bo Hodges, Adam Touray und Julius Ferber stehen den Gastgeber für längere Zeit nicht zur Verfügung, beim letzten Spiel fehlte zusätzlich Paul Viefhues.

Schon früh geriet die Mannschaft von Götz Rohdewald am Samstag in Rückstand. Aushelfen als zehnter Spieler im Kader musste Co-Trainer Thorben Döding, der als Point Guard 16 Minuten auf dem Parkett stand und zwei Zähler zum Endstand beisteuerte. Ebenfalls sein Saisondebüt für die Baskets gab Power Forward Philip Alston. Seit Mitte Januar steht der Amerikaner bei den Universitätsstädtern unter Vertrag.

Beim Heimspiel der Baskets gegen Kirchheim, warf er sich sofort mit 19 Punkten zum Topscorer der Mannschaft und bildet mit Nick McMullen das offensiv gefährliche Big Man-Duo. Eine weitere Anpassung im Kader tätigten die Münsteraner im Verlauf dieser Woche. Der europaerfahrene Guard Deshon Taylor soll der neue Mann im Spielaufbau werden und voraussichtlich am Sonntag debütieren. Dafür wurde der Vertrag mit dem etatmäßigen Point Guard Julian Larry aufgelöst.

Auch gegen die Universitätsstädter haben sich die HAKRO Merlins viel vorgenommen. Nach dem Hinspielerfolg von 85:69 wollen die Crailsheimer auch die zweite Saisonbegegnung für sich entscheiden. „Wir freuen uns auf das Spiel in Münster. Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen, unseren Basketball spielen und aggressiv und physisch sein. Natürlich geben wir alles, um am Ende mit einem Sieg wieder nachhause zu fahren“, sagt David McCray.

Vorberichte ProB Nord 18. Spieltag

23.01.2026 20:00 Uhr Hertener Löwen vs. Dragons Rhöndorf

Bereits am kommenden Freitag, dem 23. Januar 2026, steht für die Hertener Löwen das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB an. Um 20:00 Uhr empfängt das Löwenrudel die Dragons Rhöndorf in der Rosa-Parks-Schule.

Das Hinspiel entwickelte sich zu einem hektischen und offensiv geprägten Duell, das die Löwen am Ende knapp mit 82:87 für sich entscheiden konnten. Auch diesmal ist mit einem intensiven und umkämpften Spiel zu rechnen.

Die Löwen gehen weiterhin von einem starken fünften Tabellenplatz in die Partie. Die Tabelle der ProB Nord bleibt jedoch eng, sodass jeder Spieltag direkte Auswirkungen auf die Platzierung haben kann. Die Gäste aus Rhöndorf rangieren aktuell mit zwei Siegen weniger auf Platz elf, sind damit aber weiterhin Teil des dicht gedrängten Mittelfelds.

Sportlich treffen derweil zwei Teams mit klar unterschiedlichen Profilen aufeinander. Mit den Löwen trifft eines der defensivstärksten Teams der Liga auf eine Mannschaft, die zu den Teams mit den meisten zugelassenen Punkten zählt. Zudem gehören die Löwen zu den Mannschaften mit den wenigsten Turnovern und den wenigsten Fouls, während die Dragons in dieser Kategorie ligaweit zu den auffälligeren Teams zählen.

Die Dragons Rhöndorf sind Kooperationspartner der Telekom Baskets Bonn und setzen seit Jahren konsequent auf junge Talente und Nachwuchsförderung. Point Guard Jorge Mejias Sanchez führt das Team mit 16 Punkten pro Spiel an. Kenan Reinhart kommt als Shooting Guard auf 13 Punkte, während Small Forward Juhwan Harris-Dyson mit 15 Punkten und 7 Rebounds ein vielseitiger Leistungsträger ist. Besondere Vorsicht gilt dabei Harris-Dysons schnellen Händen, kein Spieler der Liga sammelt mehr Steals.

 

24.01.2026 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. LOK BERNAU

Mit dem Zweitplatzierten der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord kommt am Samstag der mit Abstand bestbesuchte Klub der Liga in den RASTA Dome. Die Brandenburger begrüßen im Schnitt pro Spiel 1.600 Fans in der knapp zwei Jahre alten Sparkassen-Arena.

Am Samstag gewann das Team von Head Coach Dan Oppland zum zweiten Mal gegen die Itzehoe Eagles und eroberte so Platz 2 von den punktgleichen Schleswig-Holsteinern. Vier der letzten fünf Spiele wurden gewonnen – und sechs von acht Auswärtsspielen. RASTA II ging aus den letzten sieben Spielen dreimal als Sieger hervor, wobei drei der vier Niederlagen mit sechs oder weniger Punkten Differenz zustande kamen.

In der Hinrunde, am 1. Spieltag, hatten sich die Teams bereits gegenübergestanden. RASTA II holte einen 22-Punkte-Rückstand (17. Minute) fast vollständig auf (71:72, 34). Doch zum Ende kassierten die Gäste einen 0:13-Lauf zur 74:89-Niederlage. Fynn Lastring war damals ein Double-Double (17 Punkte und elf Rebounds) gelungen.

Angeführt werden die Brandenburger von Spielmacher Guy Artmann Nahmias mit dessen 14.2 Punkten. Weitere Leistungsträger sind 2.10-Meter-Center Akim-Jamal Noah mit 11.3 Punkten und 7.2 Rebounds sowie auf Shooting Guard Anthony Watkins der auf 13.1 Punkte und 2.7 Assists kommt.

„LOK ist ein Team mit einer Mischung aus schon erfahrenen Profis und Berliner Talenten. Für uns ist dieses Spiel eine ganz tolle Herausforderung, weil jeder einzelne von uns eine große Aufgabe vor sich hat. Sich auf hohem Niveau zu messen, ist immer der beste Weg, um Dinge zu lernen, so besser zu werden und eine positive Entwicklung hinzulegen“, so Headcoach Harm-Ubbo Horst.

 

24.01.2026 18:30 Uhr Seawolves Academy vs. BSW Sixers

Am Samstagabend um 18:30 Uhr steht für die BSW Sixers ein richtungsweisendes Auswärtsspiel auf dem Programm. In der OSPA-Arena in Rostock treffen die Sandersdorfer auf die Rostock Seawolves Academy – ein direktes Duell zweier Tabellennachbarn mit großer Bedeutung im Kampf um die Play-off-Plätze der ProB.

Beide Teams weisen nach 17 Spieltagen eine identische Bilanz von acht Siegen auf und liegen punktgleich mit zwei weiteren Mannschaften auf den Tabellenplätzen sechs bis neun. Entsprechend eng ist das Rennen, und jeder Erfolg kann in dieser Phase der Saison entscheidend sein.

Das Hinspiel vor gut drei Monaten ging klar an die BSW Sixers. Beim 100:68-Heimsieg zeigten die Sixers eine ihrer stärksten Saisonleistungen und dominierten die Partie über weite Strecken. Doch diese Erinnerung zählt am Samstag nichts mehr: In Rostock beginnt alles bei null, und die Sixers müssen sich erneut beweisen – gegen einen direkten Konkurrenten und in fremder Halle.

Die Seawolves Academy gilt als heimstarkes, intensives Team, das besonders über Tempo und Aggressivität kommt. Entsprechend gefordert werden die Sixers sein, defensiv stabil zu stehen und offensiv ihre Qualität konsequent auf das Parkett zu bringen. Für die BSW Sixers ist klar: Wer den Traum von den Play-offs weiterleben will, muss in Rostock bestehen.

 

24.01.2026 19:30 Uhr ETB Miners vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 

Nach einer erfolgreichen Serie von drei Auswärtsspielen in Folge kehren die ETB Miners Essen am kommenden Samstag, den 24.01.2026, zurück in die Sporthalle „Am Hallo“. Am 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord empfängt der Tabellenführer die Baskets Juniors TSG Westerstede.

Die ETB Miners führen das Klassement der ProB Nord weiterhin souverän mit einer Bilanz von 15 Siegen und 2 Niederlagen (30 Punkte) an. Dass die Tabellenführung so deutlich ausfällt, verdanken die Essener vor allem ihrer makellosen Auswärtsform – zuletzt unterstrichen durch einen deutlichen 107:78-Erfolg bei den Dragons Rhöndorf. Vor heimischer Kulisse mussten die Miners in dieser Saison jedoch bereits zwei Niederlagen hinnehmen.

Die Baskets Juniors TSG Westerstede belegen aktuell mit 16 Punkten den 7. Tabellenplatz (Bilanz 8:8). Dass dieser Platz die tatsächliche Stärke nur bedingt widerspiegelt, zeigt die Statistik: Westerstede hat ein Spiel weniger absolviert als die Konkurrenz und reist mit dem Schwung eines 100:79-Sieges gegen Schwelm an. Als Farmteam der EWE Baskets Oldenburg hängen ihre Auftritte stark von der personellen Verfügbarkeit ihrer Doppellizenzspieler ab.

Die Gäste verfügen über eine außergewöhnliche individuelle Qualität, die sich auf vier Hauptakteure konzentriert: Der US-Amerikaner Jon’il Fugett ist aktuell der Topscorer der Liga. Der physisch starke Importspieler Beni Fungula sorgt für enorme Präsenz unter den Körben. Der Doppellizenzspieler Colin Schröder steuert knapp 12 Punkte pro Partie bei und bringt Erstliga-Erfahrung mit. Mit Alan Boger haben sie außerdem einen erfahrenen und zugleich gefährlichen Distanzschützen in ihren Reihen.

Tabellarisch trennen beide Teams zwar sieben Plätze, doch leistungsmäßig begegnen sie sich auf Augenhöhe. Während Essen mit 1.482 erzielten Punkten die gefährlichste Offensive stellt, agiert Westerstede als eines der stärksten Fastbreak-Teams der Liga und ist defensiv besonders bei den Steals brandgefährlich. Das Hinspiel im November konnten die Miners erst in der Schlussphase knapp mit 84:78 für sich entscheiden.

 

24.01.2026 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. TSV Neustadt temps Shooters

Am kommenden Samstag, den 24.01.2026 um 19:30 Uhr kommt mit den TSV Neustadt temps Shooters eine ganz interessante Mannschaft in die Schwelm ArENa.

Zur letzten Saison aufgestiegen, trotz teuren Kaders direkt wieder sportlich abgestiegen. Doch aufgrund der Wildcards in der ProA konnte sich das Team aus Niedersachsen über eine erneute Teilnahme in der ProB freuen. Der Kader wurde noch einmal verstärkt und das Team von Coach Allen Ray Smith startete direkt super stark mit sieben Siegen in Folge. Was danach folgte, war schon sehr selten.

Es gab acht Niederlagen in Folge. Unter anderem auch gegen die Schwelmer Mitte Dezember mit 70:81. Erst am letzten Wochenende gab es den ersehnten Sieg gegen RASTA Vechta II mit 91:87. Das Hinspiel war auch recht kurios. In der ersten Halbzeit kamen Blau-Gelben gar nicht in Tritt. Doch dann kam eine der spektakulärsten Wende der Saison. Ein sensationeller 25:0-Lauf der EN Baskets drehte das Spiel und sie konnten sich den Sieg in Neustadt holen.

Dass Neustadt eine viel höhere Qualität hat als die aktuelle Platzierung, zeigt ihr Kader. Einige Spieler mit ProA-Erfahrung und gute ProB-Spieler stellen das Gerüst des Teams. Top-Scorer ist der kroatische Aufbauspieler Matej Jelovcic mit knapp 22 Punkten, gefolgt von Aime Olma mit 13 und Emil Lock mit 12.

Head-Coach Falk Möller: „Neustadt hat zwar zuletzt einige Spiele verloren, jedoch meistens sehr knapp. Mit der Rückkehr von Jelovcic haben sie noch einmal an Qualität dazubekommen. Wir wollen über gute Verteidigung versuchen, den nächsten Heimsieg zu holen.“

 

24.01.2026 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. TKS 49ers

Am Samstag zieht es die 49ers um 19:30 nach Iserlohn gegen den Tabellennachbarn. Iserlohn steht mit 5 Siegen vor den 49ers in der Tabelle, mit einem Sieg könnten die 49ers gleichziehen. Wenn man mit mehr als 6 Punkten siegt, dann gewinnen die 49ers den direkten Vergleich und würden so endlich aus den Abstiegsrängen herauskommen.

Nach dem Sieg am letzten Wochenende gegen die 5.platzierten Hertener Löwen wollen die 49ers den Schwung mitnehmen. Eine deutlich aggressivere Verteidigung, wie sie sich Coach Tomic schon von Anfang der Saison erhofft hätte, soll auch gegen Iserlohn den gewünschten Erfolg bringen.

Für die Defense wird der stärkste Center der Liga, Tyson Leitao, ein zentraler Fokus sein müssen. Vor allem im Rebounding, was die letzten Spiele eine Schwachstelle der 49ers war, ist Leitao stark mit 10,5 Rebounds pro Spiel und davon 4,5 offensive Rebounds. Ebenso gefährlich ist Luca Michels, welcher der 2.beste 3er Schütze mit mehr als 2 Treffern pro Spiel ist. Die Kombination aus der Präsenz unterm Korb und der Schützen Qualität der Iserlohner wird die Defense fordern.

Die 49ers Offensive findet sich immer mehr, eine gewisse Ruhe und Erfahrung hat sich trotz des jungen Kaders entwickelt, was die Ballverluste in Grenzen halten lässt. Mit simplen offensiven Spielzügen fokussieren sie sich auf die verschiedenen Optionen, welche sich ergeben und spielen von dort aus weiter. Was sich auch an den immer häufiger werdenden Bewegungen zum Korb abseits des Balles bemerkbar macht.

In ihrem letzten Spiel unterlagen die Gastgeber knapp gegen die Sixers in einem Spiel mit sehr geringer Punktzahl 60:59. In der ersten Minute haben sie ihren amerikanischen Point Guard Glynn Hubbard III mit einer Verletzung über dem Auge verloren, für die er ins Krankenhaus musste. Ebenso verletzt ist Kevin Strangmeyer, welcher gegen die Sixers nicht angetreten ist. So werden die Iserlohner wahrscheinlich geschwächt antreten.

 

25.01.2026 17:00 Uhr Itzehoe Eagles vs. SC Rist Wedel

Wie im Herbst 2025 in die neue Saison, so startete der SC Rist Wedel auch in das Jahr 2026 mit zwei Niederlagen. Das am vergangenen Sonnabend bezogene 78:84 (46:45) gegen die Rostock Seawolves Academy sei „einerseits absolut unnötig, andererseits aber eben auch verdient“ gewesen, wie Rist-Trainer Hamed Attarbashi feststellte. Nun folgt am Sonntag, 25. Januar, das Derby bei den Itzehoe Eagles.

Gar nicht so sehr wegen der Derby-Brisanz, sondern aufgrund der Tabellensituation sah sich Attarbashi veranlasst, vorab Alarm zu schlagen. „Wir müssen jetzt wirklich aufpassen, dass wir nicht unten reinrutschen“, sagte der 49-Jährige angesichts der Tatsache, dass sein Team nur noch vier Punkte Vorsprung hat auf den RSV Eintracht Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf, der als Vorletzter den ersten Abstiegsplatz belegt.

Achtsamkeit ist also angesagt, aber keinesfalls Panik. Denn: Als Tabellen-Zehnter liegen die Wedeler mit 14 Punkten auch nur zwei Zähler hinter den vier Teams, die die Plätze sechs bis neun innehaben. Und sie haben noch die Nachholpartie gegen den TSV Neustadt Temps Shooters in der Hinterhand.

Gegen den Lokalrivalen aus dem Nachbarkreis Steinburg geht es auch darum, Wiedergutmachung zu betreiben. Denn in der vergangenen Saison hatten die Rister beide Derbys verloren, und am 3. Oktober 2025 gab es mit einem 77:85 (41:41) im ersten Saison-Heimspiel die dritte Niederlage in Folge gegen die „Adler“. Das sei „vor allem für unsere Fans ärgerlich gewesen“, weiß Attarbashi.

Welche Doppellizenzspieler den Wedelern im Auftritt an der Stör zur Verfügung stehen, ist noch fraglich. Als der Kooperationspartner Veolia Towers Hamburg am Mittwochabend in der Euro League gegen Reyer Venezia Mestre mit einem 95:87 (54:44) seinen ersten Saisonsieg auf internationalem Parkett feierte, war Jared Grey 16 Minuten dabei (zwei Punkte).

 

Vorberichte ProB Süd 18. Spieltag

24.01.2026 14:00 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. BG Hessing Leitershofen

Bei der BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen geht es in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA mit den „württembergischen Wochen“ weiter. Am Samstag gastiert man bei der PORSCHE BBA Ludwigsburg, es ist nach Fellbach und Ulm das dritte Spiel in Folge gegen ein Team aus dem Nachbarbundesland.

Gegen den dritten Sieg in Folge hätte man bei den Kangaroos sicherlich nichts einzuwenden, da man dann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in der Tabelle einen Sprung nach vorne machen würde und die Ausgangslage im Kampf um die Play-Off Plätze sich nachhaltig verbessern würde. In Ludwigsburg wartet aber alles andere als eine Laufkundschaft auf die BG, das bekam man bereits im Hinspiel zu spüren.

Beim 64:86 musste man auch eine in der Höhe empfindliche Niederlage hinnehmen. Aktuell sind die Barockstädter mit 18:12 Punkten auf Platz vier im Klassement platziert, von den letzten sechs Partien gewann man deren fünf. Noch erstaunlicher: In diesen Matches kassierte man im Durchschnitt nur 68 Gegenpunkte, dies zeugt von einer beeindruckenden Defensivarbeit.

Trainer Kheeryoung Rheee (30), der auch bereits in Diensten des FC Bayern stand, kann dabei insbesondere auf die Spieler setzen, die auch zum BBL-Kader der MHP-Riesen zählen. In erster Linie sind dies die Guards Julis Baumer (13,4 PpP), Lars Danziger (11,1 PpP), Simon Feneberg (12, 5 PpP), Forward Marco Masic (9 PpP) und Center Maxwell Dongmo Temoka (7,6 PpP). Weitere vielversprechende Talente sorgen aber auch für eine gute Breite beim Ludwigsburger Farmteam.

BG-Chefcoach Emanuel Richter bewertet den Gegner wie folgt: „Am Samstag spielen wir gegen die beste Defensive der Liga, aber auch in der Offensive überzeugt die BBA mit schnellem Spiel. Im Team stehen einige der größten Talente im europäischen Basketball. Ludwigsburg ist Favorit in dieser Partie, natürlich werden wir aber alles daransetzen, sie zu überraschen“, so Richter.

 

24.01.2026 16:30 Uhr FC Bayern Basketball II vs. Ahorn Camp Baskets 

Bei den Ahorn Camp Baskets steht in der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB ein eventuell richtungsweisendes Spiel auf dem Programm. Nach den Niederlagen beim BBC Coburg und gegen die Oberhaching Tropics beträgt der Vorsprung der Speyerer auf den neunten Tabellenplatz nur noch zwei Punkte. „Wir müssen aus dem Tief, das wir uns selbst geschaufelt haben, herauskommen“, fordert Ahorn-Camp-Coach Carl Mbassa vor der Partie am Samstag bei Bayern München II.

Die Gastgeber gelten vor dem Kräftemessen als Favorit. Das Hinspiel in der Domstadt hat das Farmteam des amtierenden deutschen Meisters klar mit 96:74 (42:37) gewonnen und sich dank des jüngsten Erfolgs bei der Würzburger Baskets- Akademie auf Rang drei in der Südstaffel verbessert.

Münchens Trainer Luca Palumbo lobte nach dem Auswärtssieg bei den Franken die „gute Teamleistung“ seiner Auswahl und forderte beim Gedanken an den Vergleich mit den Gästen aus
Speyer: „Jetzt gilt es, diesen Einsatz im nächsten Spiel zu bestätigen.“

Zu den Leistungsträgern der Münchner zählen neben den Distanzschützen Nicolas Sermpezis und Andrija Susic den kräftige Center Giovanni Calamita. Die Speyerer werden im BMW-Park voraussichtlich mit demselben Kader antreten wie zuletzt bei der Heimpleite gegen Oberhaching. „Wir werden die Flinte nicht ins Korn werfen, sondern vielmehr unser Bestes geben“, kündigt Mbassa an.

 

24.01.2026 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. SKYLINERS Juniors

Schaffen es die Flashers diesmal den Schwung aus dem Auswärtserfolg in Erfurt mit in das nächste Spiel mitzunehmen, oder bauen die Frankfurter ihre Siegesserie weiter aus? Die Frankfurt Skyliners Juniors sind aktuell eines der formstärksten Teams in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd. Beste Voraussetzungen also für ein spannendes Spiel.

Verantwortlich für den Frankfurter Aufschwung sind vor allem personelle Verstärkungen die die Frankfurter vorgenommen. Moses Pölking, zum Beispiel, der athletische Big Man kam aus Koblenz (Pro A) um nach einer schweren Verletzung wieder in den Rhythmus zu kommen. Hauptsächlich stich jedoch der amerikanische Guard, Desmond Watson heraus. In den bisherigen drei Spielen legt er starke 29,3 Punkte pro Spiel auf.

Alle drei Spiele im neuen Jahr wurden auch gewonnen. Die Last des Scorings verteilt sich daher etwas im Team von Head Coach Markus Klusemann. Die Youngsters und Juniorennationalspieler wie Jamie Edoka (16,2 PpS) und Ivan Crnjac (16,3 PpS) sind dadurch entlastet und können sich frei entfalten.

Durch die Siegesserie klettern die Frankfurter weiter Richtung Playoff Plätze und werden dadurch zum direkten Konkurrenten zu den Fellbachern. Im Hinspiel konnten sich die Flashers noch äußerst knapp mit 83:84 in Frankfurt durchsetzen. Ob es daher wieder so ein spannendes Spiel wird gilt abzuwarten.

Die Gastgeber präsentierten sich nach dem schwachen Start ins Jahr deutlich verbessert in Erfurt. Jedoch sind die Frankfurter nun ein Gegner, der deutlich talentierter und athletischer ist als die Thüringer. Head Coach Kris Borisov und sein Assistent Lasse Steinort stehen daher dieses Wochenende vor einer sehr anspruchsvollen Aufgabe.

 

24.01.2026 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 

Nach dem Befreiungsschlag in Speyer steht am kommenden Samstag die nächste wichtige Partie für die Oberhachinger Basketballer an. Zu Gast sind die jungen Talente der VR-Würzburg Baskets Akademie.

Dabei dürfen sich die Mannen von Trainerduo Block/Matic sich auf keinen Fall an der aktuellen Tabelle orientieren. Hier belegen die Mittelfranken nämlich aktuell den letzten Tabellenplatz. Gespickt mit etlichen deutschen Juniorennationalspielern wie Scheffs, Petric, Sokolov, Lindsay oder Plato können sich die Oberhachinger Fans auf viele Toptalente freuen. Mit Roth, Pisic und Gerhard können die Gäste zudem auf einige gestandene Zweitligaprofis zurückgreifen.

Welche Klasse die Jungs vom Main haben durften die Oberhachinger in der Hinrunde am eigenen Leib spüren. Das Hinspiel entschieden die Riesen vom Main für sich. Auch Aufstiegsfavorit Leitershofen und Tabellenführer BBC Coburg wurden eindrucksvoll bezwungen. Auf der Trainerbank sitzen mit King und Steinbach zwei Legenden des deutschen Basketballs. Der gebürtige Schwabinger Alex King ist mit über 600 Einsätzen BBL-Rekordspieler.

Basti Block: „Wir werden auf keinen Fall den Fehler machen die Würzburger zu unterschätzen. Sie haben enorm viel Talent und Qualität in Ihren Reihen und sind mit Alex King hervorragend gecoacht. Wichtig wird wieder sein, dass die Fans zahlreich in die Halle kommen und das Team unterstützen. Für uns ist es richtungsweisende Partie. Mit einem Sieg könnten wir das Abstiegsgespenst endgültig vertreiben.“

 

25.01.2026 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. TV Langen

15 Spiele, zehn Siege, Tabellenplatz zwei. Mit dieser Bilanz steht die Ulmer OrangeAcademy in der laufenden Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB voll im Soll. Es wird also eine schwere Aufgabe für den TV Langen, am kommenden Sonntag auswärts gegen das stark aufgestellte Team von Headcoach Florian Flabb zu bestehen. Klar ist: Die Langener wollen an die Vorwochen anknüpfen und sich stark präsentieren.

Beim ersten Aufeinandertreffen beider Teams am 25. Oktober war insbesondere die OrangeAcademy spielbestimmend. 75:105 hatten die Langener das Spiel verloren. Seither ist jedoch einiges passiert: Langen hat mit dem Sieg gegen Würzburg einen klaren Aufwärtstrend eingeleitet, hat sich leistungstechnisch klar stabilisiert und tritt zudem mit Leon Fertig und Philipp Hadenfeldt in puncto Guard-Positionen noch einmal verstärkt auf.

Mit zwei Siegen in Folge, insbesondere aber dem Buzzerbeater-Erfolg gegen Dresden im Rücken geht das Team selbstbewusst ins Duell. Trotzdem: Ulm verfügt über einen tief besetzten Kader mit vielen jungen Talenten. Mit Joel Cwik, Namori Omog, Lenni Kunzewitsch, Meissa Faye, Endurance Aiyamenkhue und Teo Milicic sind gleich sechs Spieler mit einer Doppellizenz ausgestattet und entsprechend auch für Ratiopharm Ulm spielberechtigt.

Insbesondere Teo Milicic hat dabei schon einiges an Einsatzzeit im Basketball-Oberhaus gesammelt und ist mit 12,6 Punkten auch einer der starken Scorer des Teams. Im Hinspiel machte er im Sportpark Oberlinden sogar 26 Punkte. Aufpassen müssen die Giraffen zudem auf Topscorer Meissa Faye (17,1 Punkte) und den 2,09 Meter großen Center Endurance Aiyamenkhue (11,7 Punkte).

„Die Punkte aus Ulm zu stehlen ist unser klares Ziel. Wir wissen, dass es eine schwere Aufgabe wird. Es ist aber nicht unmöglich. Wir werden voll auf Sieg spielen und konzentrieren uns dabei auf uns, unser Spiel und unsere Stärken“, betont Langens Headcoach Tobias Jahn.

 

25.01.2026 17:00 Uhr Dresden Titans vs. CATL Basketball Löwen

Die Dresden Titans treten am kommenden Sonntag zum 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd in der Margon Arena gegen die CATL Basketball Löwen an. Wie schon im Hinspiel ist für beide Teams ein Sieg Pflicht. Mit einer Neuverpflichtung im Gepäck wollen die Dresden Titans dieses Mal eine konzentrierte Leistung über die vollen vierzig Minuten zeigen.

Mit zwei Siegen starteten die Thüringer ins neue Jahr, darunter ein eindrucksvoller 89:69-Erfolg gegen die drittplatzierte Zweitvertretung des FC Bayern München. Die Neujahrseuphorie wurde jedoch im folgenden Heimspiel gebremst, als Erfurt die Partie gegen die Fellbach Flashers deutlich abgab. Die Gründe lagen dabei nicht nur auf dem Parkett, sondern auch in der angespannten Personalsituation, denn nur zu acht traten die Löwen vor heimischer Kulisse an.

Ein besonders prägnantes Fragezeichen steht hinter einem der offensivstärksten Akteure der Liga: Musa Abra (18,8 PPG). Der 19-Jährige stand zuletzt mehrfach nicht im Spielkader. Die Mannschaft von Florian Gut bewies jedoch mehrfach, dass sie die fehlenden Punkte im Kollektiv kompensieren kann. Allen voran Micheal Tyrone Mitchell Jr. (20,8 PPG), Noah Kamdem (14,5 PPG) und Paul Albrecht (13,1 PPG) bereiten den Gegnern über die gesamte Saison hinweg große Probleme.

Seit dem letzten Aufeinandertreffen haben sich die Erfurter zudem defensiv stabilisiert. Vor allem am Brett haben sie sich zu einer echten Macht entwickelt, an dem mit dem Staffel-Bestwert von durchschnittlich 16,3 Offensiv-Rebounds, Ausboxen für die Elbriesen Pflicht ist. Mit oder ohne Abra werden die Thüringer hoch motiviert sein, ihren Kurs im Jahr 2026 in der Margon Arena wieder aufzunehmen, trennt sie von den Abstiegsrängen doch lediglich ein Sieg.

Nach der knappen Niederlage am vergangenen Wochenende auswärts in Langen, haben die Dresden Titans mit Leo Alban Ihren Kader aufgestockt. Der ProB-erfahrene Flügelspieler bringt mit seinen 2,01 Metern Körpergröße und seiner Athletik beste Voraussetzungen mit, um sein neues Team zurück auf die Erfolgsspur zu bringen. Für seine Ankunft könnte es keinen besseren Zeitpunkt als das Derby geben, denn die Mannschaft ist heiß darauf, endlich wieder einen Sieg zu feiern.

Vorberichte ProA 18. Spieltag

15.01.2026 20:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. Artland Dragons

Mit dem überzeugenden Heimsieg gegen Bochum im Rücken starten die Artland Dragons in die Rückrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Am Donnerstag sind die Quakenbrücker bei den GIESSEN 46ers gefordert. Nach dem Erfolg im Hinspiel wollen die Dragons auch auswärts nachlegen und weiter Anschluss an die obere Tabellenregion halten. Das Hinspiel am 20. Dezember entschieden die Dragons mit 107:100 für sich.

Im Backcourt ist Kyle Castlin (17,5 Punkte) der zentrale Fixpunkt. Der Guard ist aktuell viertbester Scorer der Liga und trifft starke 46,3 Prozent von der Dreierlinie. Unterstützung erhält er von Abu Kigab, der sein Debüt im Hinspiel gegen Quakenbrück feierte. Erfahrung bringt weiterhin Ex-Nationalmannschaftskapitän Robin Benzing ins Spiel der 46ers. Unter den Körben teilen sich Jonathan Maier und Till Gloger die Minuten und sorgen für Stabilität im Frontcourt.

Offensiv agieren die GIESSEN 46ers in dieser Saison zurückhaltend von außen. Gießen zählt mit einer Dreierquote von 31,1 Prozent zu den wurfschwächeren Mannschaften der Liga, nur die Aufsteiger aus Paderborn und Wolmirstedt treffen seltener von außen. Auf der anderen Seite überzeugen die Mittelhessen mit großer Disziplin im Spielaufbau: Kein anderes Team der ProA begeht weniger Ballverluste.

In der Tabelle rangiert Gießen aktuell auf Platz acht und belegt damit den letzten Playoff-Rang. Nach 17 Spielen stehen neun Siege zu Buche. Der Saisonverlauf der 46ers zeigt dabei mehrere Gesichter. Auf die Niederlage im Hinspiel gegen die Dragons (107:100) folgte zunächst ein deutlicher Dämpfer beim 61:83 zuhause gegen Göttingen. Bei der 92:91-Niederlage in Koblenz kassierte Gießen 54 Punkte in der ersten Halbzeit, kämpfte sich mit einem starken Schlussviertel (18:25) noch einmal heran.

Headcoach Hendrik Gruhn vor der Partie: „Da wir erst vor kurzem gegen die 46ers gespielt haben ist uns ihre Art und Weise zu spielen noch gut bekannt. Wir haben damals zuhause ein wahnsinnig gutes Spiel gemacht, gerade in der Offensive. In der Defensive hatten wir besonders in der eins gegen eine Verteidigung noch Luft nach oben. Abu Kigab und Kyle Castlin haben uns vor große Probleme gestellt. Unsere Vorbereitung wird sich deshalb primär auf die Verteidigung konzentrieren.“

 

16.01.2026 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. EPG Baskets Koblenz

Am Freitag, den 16. Januar steht für die EPG Baskets Koblenz das nächste Auswärtsspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA an. Das Team von Headcoach Stephan Dohrn gastiert in der Karlsruher Europahalle bei den PS Karlsruhe Lions. Nach dem emotionalen Heimsieg gegen die GIESSEN 46ers am vergangenen Sonntag wollen die Schängel ihren positiven Lauf fortsetzen und auch auswärts punkten.

Die tabellarische Ausgangslage verspricht ein spannendes Duell. Koblenz rangiert nach 17 Spielen mit neun Siegen aktuell auf dem siebten Tabellenplatz und hat sich damit fest im Tabellenmittelfeld etabliert. Die Löwen aus Karlsruhe stehen mit sieben Siegen auf Rang elf, befinden sich aber weiterhin in Schlagdistanz zu den Play-Off Plätzen. Besonders auffällig ist dabei die Heimstärke der Karlsruher, die sechs ihrer bisherigen acht Spiele in der Europahalle für sich entscheiden konnten.

Ein Blick auf die Statistiken zeigt, dass die Koblenzer in vielen Bereichen leichte Vorteile haben. Offensiv gehören sie weiterhin zu den stärksten Teams der Liga. Mit durchschnittlich 91,4 Punkten pro Spiel stellen sie eine der gefährlichsten Offensiven der ProA, während Karlsruhe lediglich auf 81,2 Punkte pro Partie kommt. In der Spielgestaltung agieren beide Mannschaften ähnlich. Koblenz verteilt im Schnitt 17,8 Assists pro Spiel, Karlsruhe 16,5.

Angeführt werden die EPG Baskets dabei von Calvin Wishart, der mit 5,7 Assists pro Partie das Spiel lenkt und mit durchschnittlich 15,9 Punkten zugleich bester Scorer seines Teams ist. Auf Seiten der Lions übernimmt Isaiah Rayshaud Hart mit 6,2 Assists pro Spiel viel Verantwortung im Spielaufbau und ist mit 14,6 Punkten pro Partie auch der gefährlichste Offensivakteur der Löwen. Center Maurice Pluskota ist mit 7,6 Rebounds pro Partie der stärkste Rebounder der Lions.

Die Formkurve spricht derzeit für die EPG Baskets. Sie gewannen sieben ihrer letzten zehn Spiele und reisen daher mit breiter Brust nach Karlsruhe. Bei den Lions wechselten sich zuletzt Siege und Niederlagen ab, das Team konnte aber gerade vor heimischem Publikum immer wieder überzeugen. In der stimmungsvollen Europahalle wartet ein unangenehmer Gegner, doch die Schängel wollen ihre Position im Tabellenmittelfeld festigen.

 

17.01.2026 18:30 Uhr BG Göttingen vs. Eisbären Bremerhaven

Nach dem Arbeitssieg bei den SBB Baskets in Magdeburg wartet zum Rückrundenstart in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein starker Gegner auf die BG Göttingen. Das Team von BG-Headcoach Fabian Strauß empfängt am Samstag, 17. Januar, die Eisbären Bremerhaven. Der Tabellenvierte von der Nordsee ist den Göttingern (Zweiter) mit nur einem Sieg weniger auf den Fersen.

Auf das Hinspiel in Bremerhaven Anfang Dezember blicken die Göttinger mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Partie entschieden die Südniedersachsen deutlich 84:67 für sich, verloren allerdings zwei Spieler: Kevin Buckingham zog sich nach elf Sekunden Spielzeit eine Meniskus-Verletzung zu, Janis Jünemann brach sich das Handgelenk – beide haben seitdem kein Spiel mehr für die BG absolviert.

Auch Eisbären-Spieler Till Isemann verletzte sich und fällt mit einem Fingerbruch seitdem aus. Isemann war im Hinspiel mit 17 Punkten Bremerhavens Topscorer; bei den Veilchen kam Julius Böhmer auf 25 Zähler. „Im Hinspiel haben wir unseren Gameplan sehr gut umgesetzt, wussten welche Spielzüge wir wie verteidigen wollen, haben das Tempo kontrolliert und gegen ihre Pick-and-Roll-Verteidigung gute Lösungen gefunden“, sagt Carney.

Im Schnitt die meisten Eisbären-Punkte pro Spiel erzielt der kanadische Guard Elijah Miller (15,6). Ebenfalls zweistellig punkten US-Guard Jemarl Baker Jr. (13,6), der deutsche Forward Jannis von Seckendorff (11,1) sowie US-Forward Carlos Carter (10,4). Die meisten Rebounds holen im Schnitt Isemann (5,5), der deutsche Center Hendrik Warner (4,9) und von Seckendorff (4,6). Miller gibt die meisten Assists pro Partie (6,5).

Ein Ausrufezeichen setzte das Team von Eisbären Headcoach Steven Esterkamp vor zwei Wochen, als es Tabellenführer Phoenix Hagen in Hagen 80:79 besiegte. Vergangenes Wochenende folgte ein 89:80-Erfolg gegen die PS Karlsruhe Lions. „In den vergangenen Spielen haben wir den Fokus darauf verloren, was einzelne Spieler des Gegners können – das müssen wir in der Verteidigung wieder verbessern und physischer agieren“, sagt Carney.

 

17.01.2026 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Paderborn Baskets

Ein Duell zweier punktgleicher Mannschaften auf den Tabellenplätzen 14 und 15 steht am Samstag, 17. Januar zum Rückrundenauftakt am 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA beim Heimspiel des BBC Bayreuth gegen die Baskets Paderborn auf dem Programm.

Beide Teams erlebten am vergangenen Spieltag zum Abschluss der Hinrunde ein Ende von kleinen Erfolgsserien: Der BBC verlor nach zuvor zwei Siegen mit 82:90 bei Neuling RheinStars Köln, die Paderborner Serie von drei Siegen in Folge gegen Koblenz, Göttingen und in Leverkusen fand ein jähes Ende mit einer 67:95-Heimniederlage gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim. Beide Teams haben nach der Hinrunde 12:22 Punkte auf dem Konto und kämpfen gegen den Abstieg aus der ProA.

Das vom serbischen Headcoach Milos Stankovic trainierte Paderborner Team lag gegen Kirchheim anfangs noch mit 11:8 in Führung, danach übernahmen die Gäste jedoch das Kommando, führten zur Halbzeit mit 48:37 und hatten das Spiel nach dem dritten Viertel beim Zwischenstand von 69:52 praktisch schon entschieden. Der Paderborner Headcoach Stankovic analysierte nach der Partie: „Kirchheim war viel besser als wir. Insgesamt fehlt es uns weiter an der Konstanz.“

Die Höhe des Sieges im September (94:73) in Paderborn darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass den Paderbornern beim Hinspiel noch einige erfolgreiche Akteure fehlten. So war der aktuelle Topscorer, der 23-jährige dänische Nationalspieler Jonathan Klussmann, seinerzeit nicht dabei. Auch der erst nachverpflichtete 27-jährige kanadische Small Forward Efosa Osawe. Der US-amerikanische Center Jalen Johnson ist mit 12 Zählern im Schnitt drittbester Werfer des Teams.

Ein weiterer zentraler Spieler bei den Westfalen ist US-Point Guard Branden Maughmer. Der 20-jährige Shooting Guard Nicolas Marty Decker hat alle bisherigen Spiele bestritten, ebenso wie der ebenfalls 20-jährige, von RASTA Vechta II gekommene Power Forward Karl Bühner. Außerdem überzeugt der von den Dresden Titans nach Paderborn gewechselte Center Aaron Kayser. Den Paderborner Kader komplettieren Shooting Guard Grant Teichmann, Shooting Guard Matej Silic sowie der 18-jährige Nachwuchs-Point Guard Tom Brüggemann.

 

17.01.2026 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. Tigers Tübingen

Am Samstag, den 17. Januar 2026, treten die Tigers Tübingen bei den VfL Sparkassenstars Bochum an. Für beide Kontrahenten ist es die erste Partie in der Rückrunde der Saison 2025/2026 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Bei beiden Mannschaften läuft es derzeit nicht (richtig) rund. Die Schwaben sind seit vier Spielen sieglos, während die Bochumer Fans seit drei Partien auf einen Erfolg warten.

Insgesamt steht das Team aus dem Herzen des Ruhrpotts um Trainer Félix Bañobre mit einer Bilanz von acht Siegen und neun Niederlagen auf dem zehnten Tabellenplatz. Die Tigers Tübingen liegen mit einem Sieg weniger und einer Niederlage mehr auf dem Konto aktuell auf dem zwölften Rang. Im Hinspiel am 22. November 2025 konnten sich die Bochumer Zweitliga-Basketballer dank einer gute Mannschaftsleistung mit 86:71 in Tübingen durchsetzen.

Auffällig beim Gegner der Schwaben ist die starke Heimbilanz: In eigener Halle gab es aus bislang acht Spielen nur zwei Niederlagen, auswärts dagegen sieben. Im Schnitt erzielen die Bochumer 86,5 Punkte und 32,5 Rebounds pro Spiel. Bei den Steals sind die Westdeutschen mit 8,4 geklauten Bällen das beste Team der Liga. Die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko liegt derzeit bei 81,6 erzielten Zählern und 35,2 Rebounds.

Mit dem international erfahrenen Point Guard Antonio Williams (16,1 Punkte ppg) und Myreon Jones Jr. (14,0 ppg) bewiesen das Bochumer Management ein gutes Händchen. Auch zwei weitere US-Amerikaner in Person von Malek Green (10,8 ppg) und Dravon Mangum (10,5 ppg) steuern wichtige Akzente bei. Schlüsselspieler ist jedoch Niklas Geske. Der 31-Jährige besticht durch seinen sicheren Ballvortrag und seine Spielintelligenz.

Die Tigers Tübingen können voraussichtlich auf den gleichen Kader wie zuletzt bei der Niederlage gegen Phoenix Hagen zurückgreifen. Troy Culley, Co-Trainer der Tigers Tübingen, blickt wie folgt das Spiel in Bochum: „Sie haben im Hinspiel eindrucksvoll gezeigt, zu was sie in der Lage sind. Unser Fokus liegt in dieser Partie aber primär auf uns selbst. Wir müssen wieder bessere Akzente in der Defense setzen und gleichzeitig in der Offense effizient unsere Chancen nutzen.“

 

17.01.2026 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Liga-Neuling gegen Aufstiegsanwärter: Die SBB Baskets gastierten am Samstagabend in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A bei Phoenix Hagen.

Hagen ist bislang auf dem besten Weg zurück in die Basketball-Bundesliga. Als Tabellenführer spielt der Traditions-Klub eine starke Saison, hat bislang 14 Siege und drei Niederlagen auf dem Konto. Bester Werfer der Mannschaft von Cheftrainer Chris Harris ist Marcus Graves mit durchschnittlich 15,6 Punkten pro Partie. Zu einem Wiedersehen kommt es mit dem ehemaligen SBB-Profi Dominick von Waaden.

Die SBB Baskets gehen mit Selbstbewusstsein in das Auswärtsspiel gegen Hagen. Schließlich musste sich der Liga-Neuling einem anderen Aufstiegsfavoriten, Göttingen, am vergangenen Spieltag daheim nur knapp mit 82:89 geschlagen geben. Das Hinspiel konnte Hagen in Magdeburg allerdings deutlich mit 111:79 für sich entscheiden.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Hagen ist das absolute Top-Team der Liga. Ihr Shooting ist herausragend. Da müssen wir defensiv gute Lösungen finden. Am offensiven Ende ist es wichtig, dass wir Schritt mit ihnen halten. Wir werden alles geben, wollen einige Dinge noch besser machen als gegen Göttingen und zeigen, dass wir gegen ein Spitzenteam nicht nur mitspielen, sondern auch gewinnen können.“

 

17.01.2026 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Uni Baskets Münster

Zum Auftakt der Rückrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 empfangen die Bozic Knights mit den Baskets aus Münster den momentanen Tabellenletzten. Doch die Münsteraner konnten im bisherigen Saisonverlauf schon für die eine oder andere Überraschung sorgen und dürfen voraussichtlich zum ersten Mal auf einen Neuzugang zurückgreifen.

Das Hinspiel am 18.12.2025 konnten die Teckstädter nach solider Leistung mit 93:79 für sich entscheiden. Tylan Pope wurde mit 26 Punkten Topscorer der Partie. Und ebenjener Pope dürfte es am Samstag mit einem neuen direkten Gegenspieler zu tun bekommen. Die Baskets haben Philip Alston aus den USA verpflichtet. Der Neuzugang wird voraussichtlich im Schwabenland am Samstag seinen ersten Auftritt in Europa und im Trikot der Münsteraner feiern.

Alston hat mit 1,98m und 110kg nahezu die gleiche Statur und Spielweise wie Pope. Er spielte gemeinsam mit Ex-Ritter Braden Norris am College und fiel den Knights Verantwortlichen damals bereits ins Auge. „Beim Scouting von Braden haben wir auch bei Alston nachgefragt, aber da gab es keinerlei Chance. Er war der beste Spieler in Bradens Team und ist eigentlich kein Spieler für die ProA. Da hat Münster sehr gut gearbeitet,“ berichtet Knights Sportchef Chris Schmidt.

Über die NBA-Summer League und die G-League, führte der Weg nach Deutschland und dort soll Alston nicht weniger als den Abstieg für Münster verhindern. Nach der Verletzung von Center Adam Touray, krankt es bei den Baskets vor allem in der Offensive, die die momentan schwächste Angriffsreihe der Liga darstellt. In der Verteidigung arbeitet die junge Mannschaft von Head Coach Götz Rohdewald mit viel Einsatz und Herzblut.

Das sich die Münsteraner im Süden Deutschlands wohl fühlen und durchaus zu außergewöhnlichen Leistungen im Stande sind, zeigte der Auswärtserfolg beim Kirchheimer Nachbarn in Tübingen. „Münster ist absolut nicht zu unterschätzen. Sie kämpfen um jeden Ball und haben viel Talent in ihrer Mannschaft. Wir müssen mit hoher Energie spielen und dürfen nicht den Fehler machen sie zu unterschätzen,“ erklärt Knights Head Coach Igor Perovic.

 

17.01.2026 20:00 Uhr HAKRO Merlins Craislheim vs. RheinStars Köln

Vor einer Herkulesaufgabe stehen die RheinStars zum Auftakt der Rückrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Am Samstag müssen sich die Kölner bei den Drittplatzierten HAKRO Merlins in Crailsheim beweisen.

Im Hinspiel fügten die RheinStars dem Aufstiegsfavoriten am Vorabend des vierten Advents eine überraschende Niederlage zu. Beim 83:81retteten die Kölner dank einer starken Teamleistung einen schmelzenden Vorsprung über die Ziellinie gegen die zu spät aufwachenden und dann stark drängenden Merlins. Beste Werfer vor knapp dreieinhalb Wochen: Mike Miller (16 Punkte), Cedric Russell (14) und Justin Onyejiaka (12).

Im Anschluss entwickelten sich jedoch beide Teams positiv weiter, so dass am Samstag neben den Eisbären Bremerhaven die ProA-Mannschaften mit den aktuell längsten Siegesserien (3) aufeinandertreffen. Während sich die Merlins derweil mit Xavier Johnson aus Orleans verstärkten, der beim Debüt in Leverkusen (79:71) vor Wochenfrist 10 Punkte und vier Assists auflegte, steht bei den RheinStars Kenny Baptiste vor seiner Premiere.

„Beide Mannschaften haben sehr unterschiedliche Ziele in dieser Saison, entsprechend sind sicher nicht wir der Favorit“, sagt Headcoach Zoran Kukic. „Aber unsere Mannschaft hat gut trainiert und entsprechend werden wir uns zur Wehr setzen gegen einen sehr starken und aufgrund des Hinspiels bestimmt sehr motivierten Gegner.“

„Crailsheim möchte zurück in die Bundesliga und dementsprechend ist der Kader zusammengestellt“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Es wird sehr schwer werden für uns, sie noch einmal so zu überraschen wie in Düsseldorf.“

 

18.01.2026 15:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. Bayer GIANTS Leverkusen

Der Rekordmeister aus der Farbenstadt möchte am 18. Spieltag (So., 18.01.2026, um 15:30 Uhr) in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 die Nürnberg Falcons bezwingen. Eine schwierige Aufgabe für das Team von Headcoach Michael „Mike“ Koch.

Denn mit der Begegnung bei den Nürnberg Falcons in der KIA Metropol ARENA bekommen es die Farbenstädter mit einem Playoff-Anwärter zu tun. Mit einer Bilanz von neun Erfolgen und acht Niederlagen stehen die „Falken“ auf dem neuen Tabellenplatz der ProA. Das Ziel ist also klar: Die Aufstiegsendrunde sollte erreicht werden, solange diese in unmittelbarer Nähe ist.

Dafür kann Coach Ralph Junge auf einen gut eingespielten Kader zurückgreifen. Diese Erfahrung mussten die GIANTS bereits im Hinspiel vor rund drei Wochen machen, als man den Franken knapp mit 76:82 unterlag. Kurz vor Weihnachten konnten die Falcons damit einen wichtigen Erfolg feiern, bei dem vor allem Vincent Friederici zu überzeugen wusste. Der Shooting Guard markierte 20 Zähler und war absoluter Aktivposten seiner Farben.

Überhaupt ist der gebürtige Berliner in 2025/26 gut aufgelegt und kommt im Durchschnitt auf 13,9 Punkte pro Partie. Bester Scorer der „Roten“ ist allerdings Brandton Chatfield. Der US-Amerikaner, welcher im Sommer 2025 an die Pegnitz wechselte, schenkte unter anderem den GIESSEN 46ers 25 bzw. den RheinStars Köln 21 Zähler ein. Anerkennung haben auch die bisherigen Saisonleistungen von Evan Taylor (13,4 PpS) und Trevor Baskin (12,4) verdient.

Trainer Mike Koch über den kommenden Gegner: „Dadurch, dass wir gegen Nürnberg im Dezember gespielt haben und diese Begegnung nicht allzu lang zurückliegt, ist die Vorbereitung ein wenig einfacher. Wir kennen den Spielstil der Falcons und es gab keine personellen Änderungen beim Gegner. Für uns gilt es, dass wir unsere eigenen Stärken auf dem Parkett ausspielen und das Team so endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern kann.“

 

Vorberichte ProB Nord 17. Spieltag

17.01.2026 18:00 Uhr BSW Sixers vs. Iserlohn Kangaroos

Am kommenden Samstag, den 17. Januar, treten die Iserlohn Kangaroos in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord zum wichtigen Auswärtsspiel bei den BSW Sixers in Sandersdorf an.

Nach dem überzeugenden 100:76-Heimsieg gegen die Dragons Rhöndorf am vergangenen Wochenende wollen die Waldstädter ihren Schwung mitnehmen und auch in der Fremde erfolgreich auftreten.

Das Hinspiel Anfang November entschieden die Iserlohner in der Matthias-Grothe-Halle klar mit 83:68 für sich. Ein Erfolg, an den das Team von Headcoach Toni Prostran nun anknüpfen möchte. „Wir haben zuletzt gezeigt, wie stark wir als Team auftreten können, wenn wir fokussiert und mit Energie spielen. In Sandersdorf brauchen wir genau diese Mentalität wieder – besonders in der Defense“, betont Prostran.

Einmal mehr wird die defensive Stabilität der Schlüssel sein. Aus einer aggressiven Verteidigung heraus wollen die Kangaroos ihr schnelles Spiel aufziehen und so den Rhythmus bestimmen. Die BSW Sixers stehen aktuell auf dem 9. Tabellenplatz und haben nur einen Sieg mehr auf dem Konto als die Kangaroos. Mit einem Auswärtssieg könnte das Waldstadt-Team die Sachsen-Anhalter also in der Tabelle überholen, ein zusätzlicher Anreiz in einem ohnehin wichtigen Duell.

Bei den Gastgebern ragen Toby Okwokei, der im Schnitt 15,6 Punkte pro Spiel erzielt, sowie Power Forward Robert Joseph Holmes, einer der effizientesten Spieler der ProB-Nord, heraus. Zu den effizientesten Spielern der Liga gehört allerdings auch der Iserlohner Center Tyson Leitao, der die Effizienz-Tabelle aktuell anführt. Bei den Kangaroos ist es aber vor allem das starke Kollektiv, welches zu überzeugen weiß.

 

17.01.2026 18:30 Uhr TKS 49ers vs. Hertener Löwen

Für die Hertener Löwen beginnt am kommenden Samstag eine besondere Phase der Saison. Die Singh-Fünf steht vor der ersten von insgesamt vier langen Auswärtsreisen und macht dabei den Auftakt im rund 500 Kilometer entfernten Stahnsdorf. Um 18:00 Uhr gastiert das Löwenrudel bei den TKS 49ers in der Sporthalle der Berlin Brandenburg International School.

Die Löwen reisen mit breiter Brust nach Brandenburg. Zwei Heimsiege in Folge haben Herten auf Tabellenplatz fünf geführt – punktgleich mit dem Viertplatzierten aus Schwelm. Gleichzeitig verschaffte sich Herten durch diese Erfolge ein kleines Vier-Punkte-Polster auf die folgenden Ränge. Doch der Blick auf die Tabelle bleibt trügerisch. Die drei Teams direkt hinter den Löwen haben allesamt ein Spiel weniger absolviert, sodass weiterhin höchste Konzentration gefragt ist.

Die Gastgeber aus Stahnsdorf stehen aktuell vor einer deutlich schwierigeren Situation. Die TKS 49ers rangieren auf dem vorletzten Tabellenplatz und mussten zuletzt zwei deutliche Niederlagen hinnehmen. Dennoch ist Vorsicht geboten. Erst Ende 2025 gelang den Brandenburgern ein überraschender Auswärtssieg in Schwelm.

Die 49ers verzichten komplett auf Importspieler und setzen ausschließlich auf eine deutsche Rotation. Angeführt wird das Team vom erst 22-jährigen Guard Linus Jannik Briesemeister. Zum Jahresbeginn wurde mit Jannes Hundt zudem ein erfahrener Guard aus Trier nachverpflichtet. Er ist eine mögliche Unbekannte im Spiel der Gastgeber. Weitere Schlüsselspieler sind Shooting Guard Lukas Wagner, der 19-jährige Jenö Pildner sowie Center Leonard Paul Hampl.

Nach zwei offensiv geprägten Partien deutet vieles auf ein defensiv betontes Spiel mit niedrigerem Score hin. Hinzu kommt, dass Stahnsdorf bislang die schwächste Heimmannschaft der Liga stellt und erst einen Sieg vor eigenem Publikum feiern konnte. Die Löwen wollen alles daransetzen, dass das auch so bleibt. Ein Selbstläufer wird die Partie dennoch nicht. Die 49ers werden alles investieren, um einen Schritt aus dem Tabellenkeller zu machen.

 

17.01.2026 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. ETB Miners

Wollen die Dragons am Samstag (17.01.) im anstehenden Heimspiel etwas reißen, muss alles zusammenpassen. Die ETB Miners sind derzeit in der ProB nämlich das Maß der Dinge. Essen hat in der laufenden Saison erst zwei Spiele verloren und steht unangefochten an der Tabellenspitze. Rhöndorf muss sich also etwas Besonderes einfallen lassen und mit großem Kämpferherz auftreten, um gegen das Spitzenteam aus dem Ruhrpott zu bestehen.

An das Hinspiel werden sich die Rheinländer bestimmt nicht gerne erinnern. Da kam Rhöndorf in der Ruhrmetropole mit 114:72 deutlich unter die Räder. Damals beklagte der Dragons-Coach mangelnde Intensität seiner Mannschaft. Man überließ den Miners die Initiative, was sie in der Offensive gnadenlos ausnutzten und der Tabellenführer kann aktuell wie kein Zweiter in der Liga scoren.

Angesichts des Kaders verwundert das wenig. Alleine auf der Power Forward-Position stehen Essen mit dem Kroaten Leon Kalinic (ø 6,8 Pkt./37,1 % 3er), Niclas Jonathan Sperber (ø 12,3 Pkt./45,8 % 3er) und dem Portugiesen Mychael Paulo (ø 13,6 Pkt.) drei starke Optionen zur Verfügung. Unter dem Brett wirken zwei echte Hünen: der 2,08 Meter und 126 Kilo schwere Jonathan Almstedt (ø 8,1 Pkt.) sowie Bejamin Uzoma (ø 6,5 Pkt.), der 2,10 Meter misst.

In Szene gesetzt wird die lange Garde von Spielgestalter Quashawn Tyrese Lane. Der US-Amerikaner ist mit durchschnittlich 16,8 Punkten, 6,3 Assist pro Spiel ein effektiver Allrounder. Aber auch Point Guard Marc Friederici ist mehr als nur ein Backup für Lane. Insgesamt ist das Stammpersonal von Essen groß, athletisch, erfahren. Ein Vorteil gegenüber anderen Teams in der Liga, den die Miners Woche für Woche mit konstanten Leistungen bestätigen.

Für Rhöndorf wird es darum gehen, Essen einerseits mit dem gebotenen Respekt und auf der anderen Seite aber auch selbstbewusst zu begegnen. Trotzdem liegt die Favoritenrolle klar bei den Gästen, was nicht zwingend ein Nachteil sein muss. Rhöndorf hat in dieser Saison schon mehrfach unter Beweis gestellt, dass sie in der Rolle des Underdogs durchaus positiv überraschen können.

 

17.01.2026 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Itzehoe Eagles

Am Samstag, 17. Januar 2026 empfängt Lok Bernau in der Sparkassen-Arena den aktuellen Tabellenzweiten der ProB Nord – die Itzehoe Eagles.

Die Ausgangslage ist klar – und brisant. Nach der Niederlage in Rostock ist Bernau in der Tabelle auf Platz 3 abgerutscht und steht nun bei 11 Siegen und 5 Niederlagen. Die Gäste aus Itzehoe rangieren direkt davor auf Platz 2 mit 12 Siegen und 4 Niederlagen. Besonders beeindruckend ist ihre aktuelle Form – sieben Siege in Folge sprechen eine deutliche Sprache. Für Bernau ist das eine klare Warnung, aber auch ein zusätzlicher Antrieb.

Trotz aller Statistik gibt es einen wichtigen Fakt: Das Hinspiel in Itzehoe gewann LOK souverän mit 82:77. Bernau hat also bereits bewiesen, dass dieses Team zu schlagen ist – wenn Fokus, Intensität und Teamspiel stimmen. Zusätzlich sorgten die Eagles in dieser Saison bereits für ein Ausrufezeichen, als sie den damaligen Tabellenführer ETB Miners. Itzehoe ist also ein Team, das auch gegen Topmannschaften besteht.

Ein Blick auf den Kader zeigt schnell, wo die Gefahren liegen. Walter J. McBride ist der Motor im Spiel der Eagles und ihr Topscorer. Er kann Spiele lenken, Tempo kontrollieren und in wichtigen Momenten selbst übernehmen. Finn Fleute ist ein Spieler, der es versteht, Fouls zu ziehen und permanent Druck auf die Defense auszuüben. Lucien Schmikale ist der Distanzspezialist im Team. Mit 15,4 Punkten pro Spiel gehört auch er zu den konstanten Leistungsträgern.

Nach der Niederlage in Rostock ist klar: LOK Bernau muss am Samstag eine Reaktion zeigen. Auch wenn Sieg oder Niederlage den Tabellenplatz kurzfristig nicht verändern, geht es um weit mehr – Rhythmus, Selbstvertrauen und die Sicherung der Playoff-Position. In der Sparkassen-Arena hat Bernau in dieser Saison mehrfach gezeigt, wie stark das Team vor eigenem Publikum auftreten kann. Jetzt gilt es, diese Energie wieder auf das Parkett zu bringen.

 

17.01.2026 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Seawolves Academy 

Voller Zuversicht sind die Verantwortlichen des SC Rist Wedel, dass ihr Heimspiel in der 2. Bundesliga ProB gegen die Rostock Seawolves Academy am Sonnabend, 17. Januar, wie geplant stattfinden kann. Die Rister Team-Managerin Britta Wien-Hansen geht „fest davon aus“, dass die schneebedingte Hallensperrung nicht über Freitag, 16. Januar, hinaus verlängert wird. „Es ist ja schon seit mehreren Tagen Tauwetter“, sagte Wien-Hansen.

Die Rostocker konnten am vergangenen Sonnabend spielen und, nach zuvor drei Niederlagen in Folge, den als Tabellen-Zweiten angereisten SSV Lokomotive Bernau mit 90:82 (43:44) schlagen. Dadurch zogen die Mecklenburger im Klassement nach Punkten gleich mit den Ristern, die ihre 14 Zähler allerdings in nur 15 Partien holten.

Gute Erinnerungen haben die Wedeler an das Hinspiel gegen die Zweitvertretung des Bundesligisten aus Rostock. Nicht nur, dass die Temperaturen damals noch angenehmer waren – am 5. Oktober 2025 hatten sie mit einem 80:60 (45:29) am dritten Spieltag auch ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Dagegen denken die Rister ungern an ihren letzten Heimauftritt gegen die Ostseestädter zurück: Am 9. März 2025 hatten sie mit 75:83 (36:41) gegen das damalige Schlusslicht verloren.

Schaffte das Academy-Team der Seawolves im Sommer 2025 als Tabellenletzter mit acht Punkten nur den Klassenerhalt, weil andere Teams auf ihre ProB-Teilnahme verzichteten, so präsentiert es sich in der aktuellen Serie deutlich verbessert. „Die Seawolves haben mit Domenik Reinboth einen sehr erfahrenen Trainer, der viele Jahre in der ProA gearbeitet hat, und auch starke Spieler in ihren Reihen“, weiß Rist-Coach Hamed Attarbashi.

Unklar ist noch, auf welche Spieler Attarbashi setzen kann. Während Winter-Neuzugang Josh Behrendt (18, zuletzt MHP Riesen Ludwigsburg) sein Debüt im gelb-grünen-Trikot geben dürfte, müssen bei den anderen Doppellizenzspielern die Planungen des Kooperationspartners Veolia Towers Hamburg berücksichtigt werden.

 

17.01.2026 19:00 Uhr Baskets Juniors TSG Westerstede vs. EN BASKETS Schwelm

Für die Baskets Juniors / TSG Westerstede geht es in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB an diesem Samstag, 17. Januar, mit einem Heimspiel weiter. Der Aufsteiger trifft in der Westersteder Hössenhalle auf die EN BASKETS Schwelm. Während die Niedersachsen (7:8 Siege) aktuell auf dem achten Tabellenplatz rangieren, reisen die Gäste (9:7) aus Nordrhein-Westfalen als Vierter an.

Den Baskets Juniors bietet sich die Gelegenheit, es deutlich besser zu machen als im Hinspiel, als sie Mitte November letztlich chancenlos mit 61:89 unterlagen. Ohne ihren Topscorer Jon’il Fugett (mit 25,8 Punkten pro Spiel der beste Korbschütze der ProB Nord) hielten die Gäste beim ersten Aufeinandertreffen nur eine Halbzeit lang mit.

„Nach der Halbzeit ging bei uns leider gar nichts mehr“, erinnert sich Juniors-Headcoach Artur Gacaev. Die Partie am Samstag bietet nun die Chance zur Revanche gegen das Team von Trainer Falk Möller, der bei den EN BASKETS seit über neun Jahren an der Seitenlinie steht.

Schwelm, das die vergangenen drei Spiele alle verlor, verteilt die offensive Last auf viele Schultern. Nur zwei Akteure erzielen im Schnitt zweistellige Punktezahlen: Zyon Patterson (18,9 Zähler pro Partie) und Robert Merz (12,1). Mit 18 (Merz) und 13 Punkten (Patterson) zählten sie auch im Hinspiel zu den entscheidenden Akteuren, damals ragten zudem Erik Nyberg (18) und Luka Zajic (17) heraus.

Artur Gacaev erwartet „eine große Herausforderung“ für seine Mannschaft. „Schwelm verfügt über eine routinierte Mannschaft und viel ProB-Erfahrung. Ich hoffe, dass wir am Samstag nicht wie im Hinspiel nur 20 Minuten lang guten Basketball spielen, sondern über die gesamte Spieldauer. Der Gegner steckt mental nach den Niederlagen in einem Tief, wird aber alles daransetzen, seinen Rhythmus wiederzufinden.“

 

17.01.2026 19:00 Uhr TSV Neustadt temps Shooters vs. RASTA Vechta II

Nach dem Sieg gegen die BSW Sixers, einem 72:67 im heimischen RASTA Dome, wollen Vechtas Talente am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord nun in der Erfolgsspur bleiben. Am Samstag tritt das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst bei den in den letzten Monaten alles andere als vom Erfolg verwöhnten TSV Neustadt temps Shooters an.

So gut der Saisonstart der Neustädter mit sieben Siegen in Serie gelungen war, so heftig erwischte es die Mannschaft von Trainer Allen Ray Smith seit dem 8. Spieltag. Da nämlich begann mit dem 81:89 bei den Itzehoe Eagles eine nunmehr seit mehr als zwei Monaten andauernde Niederlagenserie. Hatte man in den ersten fünf Saisonspielen im Schnitt nur 67.2 Gegenpunkte kassiert, so waren es zwischen dem achten und dem 12. Spieltag satte 95.8 Punkte des Gegners.

Weil die eigentlich letzte Partie der Neustädter, das Auswärtsspiel beim SC Rist Wedel, am Wochenende witterungsbedingt abgesagt werden musste, ist die 75:79-Heimniederlage gegen die ETB Miners vom 4. Januar der letzte Auftritt der temps Shooters gewesen. Mitte des 3. Viertels führte man noch mit 13 Punkten, büßte die Führung gut eine Minute vor dem Ende aber ein.

Um dem Anschluss an die Nichtabstiegsplätze näher zu kommen, muss RASTA Vechta II weiter Spiele gewinnen. In der Hinrunde unterlag man Neustadt mit 90:103. Überragend damals: Gäste-Guard Matej Jelovic, der ein Double-Double aus 29 Punkten und zehn Rebounds schaffte. Fünf weitere Neustädter punkteten zweistellig. „Die 90 Punkte, die wir damals gemacht haben, waren eine gute Ausbeute. Daran wollen wir jetzt wieder anknüpfen“, so Harm-Ubbo Horst.

Nun muss Vechtas Head Coach noch abwarten, welche Spieler ihm am Rübenberge zur Verfügung stehen werden. RASTAs „Erste“ spielt parallel zu Vechtas Talenten in der easyCredit BBL zuhause gegen ALBA BERLIN (Sa., 20 Uhr). „Alle, die Samstag dabei sind, werden heiß sein. Beim Sieg gegen die BSW Sixers haben wir ja gesehen, wie gut wir schon spielen können.Da wollen wir jetzt weitermachen und in Neustadt den zweiten Sieg in Serie holen“, sagt Harm-Ubbo Horst.

 

Vorberichte ProB Süd 17. Spieltag

17.01.2026 19:30 Uhr TV Langen vs. Dresden Titans 

Die Dresden Titans treten am kommenden Samstag, den 17.01.2026 um 19:30 Uhr, zum 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auswärts gegen den TV Langen an. Auf die Titans wartet eine völlig andere Aufgabe als noch im Hinspiel. Die Hessen konnten nach einem misslungen Saisonauftakt eine Kehrtwende vollziehen, die durch neue Identität, weiterhin brandgefährlichen Führungsspielern und prominenter Verstärkung in die Wege geleitet wurde.

TV Langen hat in den vergangenen Wochen spürbar an den Stellschrauben gedreht. Die Intensität am eigenen Korb wurde deutlich erhöht und die gegnerische Punkteausbeute um rund zehn Zähler gedrückt. Aktuell lassen die Hessen 83,6 Punkte pro Partie zu – ein klares Signal an den neuen defensiven Anspruch des Teams. Doch nicht nur in der Verteidigung präsentiert sich Langen stabiler.

Auch offensiv bleiben die Führungsspieler das Herzstück der Mannschaft – und stellen die Gegner weiterhin vor kaum lösbare Aufgaben. Alexander Lagermann (19,8 PPG) und Jacob Kumal Washington (19,6 PPG) befinden sich in bestechender Form, gegen die zuletzt kaum ein Team wirksame Mittel fand, um das Duo nachhaltig zu bremsen. Zusätzliche Qualität bringt ein prominenter Neuzugang: 3×3-Weltmeister Leon Fertig streifte kurz vor Jahresende erstmals das Trikot des TV über.

Die Dresden Titans konnten ihre starke Form vor dem Jahreswechsel zuletzt nicht bestätigen. Im Duell mit neu formierten Frankfurtern gelang es den Elbriesen weder offensiv noch defensiv, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Trotz des veränderten Gesichts des kommenden Gegners erinnert die Ausgangslage in Teilen an das Hinspiel. Ein direktes Aufeinandertreffen zweier Tabellennachbarn aus der engen Tabellenmitte, in der jeder Sieg spürbar Gewicht hat.

Die Vorzeichen sind damit klar: Auf die Titans wartet ein anderes Team als noch im ersten Aufeinandertreffen. Ein aggressiveres, reiferes und breiter aufgestelltes Langen, das bereit ist, den nächsten Härtetest zu liefern.

 

17.01.2026 19:30 Uhr Ahorn Camp Baskets vs. TSV Oberhaching Tropics 

Am Samstag gastieren die Tropics bei den bisher punktgleichen Ahorn Camp Baskets in Speyer. Nach zuletzt zwei schwachen Spielen müssen die Oberhachinger beim Gastspiel in der Pfalz eine deutliche Leistungssteigerung auf das Parkett bringen, um eine Siegchance zu haben.

Die Gastgeber spielen eine bisher sehr solide Saison und konnten auch abseits des Feldes Ihre Strukturen professionalisieren. Manager Gerd Kopf, der genau wie Headcoach Carl Mbassa eine absolute Legende und Institution in Speyer ist, leistet seit Jahren hervorragende Arbeit. Der angesprochene Erfolgstrainer Mbassa ist die große Konstante beim kommenden Gegner der Tropics und steht seit über einem Jahrzehnt erfolgreich an der Kommandobrücke.

Neben langjährigen Leistungsträgern wie Woodmore, Dialla, Rupp oder Aichele schafft es der ehemalige Bundesligaprofi jede Saison viele deutsche Talente zu integrieren. Neben Brettcenter Leon Geissler überzeugt vor allem der aus Münster geholte Forward Oskar Humpert. Durch die Zusammenarbeit mit Bundesligist Heidelberg ist der Standort für jungen deutsche Talente noch attraktiver geworden.

Mario Matic: „Speyer hat fast alle Leistungsträger gehalten und sich gezielt verstärkt. Zudem sind Sie hervorragend gecoacht und sehr heimstark. Es wird keine einfache Aufgabe. Vor allem da nun auch Phillip Bode ausfällt und uns ein weiterer wichtiger Akteur fehlen wird für das Spiel. Aber wir haben uns viel vorgenommen für die Partie.“

 

17.01.2026 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. OrangeAcademy

Ein weiteres Derby wartet auf die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen an diesem Wochenende in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA. Am Samstagabend gastiert die Orange Academy Ulm in der Stadtberger Sporthalle.

Die Donaustädter sind aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz notiert. Allerdings weist man gegenüber dem nach Minuspunkten gleichen Ligaprimus BBC Coburg ein Spiel weniger auf, hat aber gegen die Oberfranken bereits beide Spiele gewonnen und damit den direkten Vergleich in der Tasche. Zehn Siegen stehen bisher nur vier Niederlagen entgegen.

Das Team von Head Coach Florian Flabb (33) ist dadurch heißer Aspirant auf die Meisterschaft in der Südgruppe und wäre damit der legitime Nachfolger dieses, wenn auch nur inoffiziellen Titels der Kangaroos aus der Vorsaison. Ein Zufall ist die Entwicklung in und um Ulm herum aber nicht. Die Württemberger entwickeln an ihrem einzigartigen Trainings- und Spielzentrum „Orange Campus“ Talente en masse, die aus ganz Deutschland und Europa zusammengezogen werden.

Die Topspieler in diesem Jahr sind in erster Linie der Franzose Meissa Faye (16,8 Punkte), Aufbauspieler Teo Milicic (12,6 Punkte), Forward Joel Cwik (10,9 Punkte) und Center-Shooting Star Endurance Aiyamenkhue. Der 18-jährige 2,09 Meter Hüne (10 Punkte/10 Rebounds pro Partie) durchlief zuletzt eine großartige Entwicklung und ist zum absoluten Leistungsträger avanciert. Mit Marco Dorcdevic hat man nur einen Spieler im Kader, der mit 22 Jahren schon etwas älter ist.

Die Kangaroos wollen dem Favoriten trotzdem Paroli bieten. Im Hinspiel hätte das fast funktioniert, man verlordamals an der Donau hauchdünn mit 72:73. In diesem Match wäre auch ein anderer Ausgang möglich gewesen. Hoffnung schöpft man bei der BG natürlich aus der Leistung der Vorwoche. Beim 88:51 Kanter-Auswärtsspiel in Fellbach bot man die bisher beste Saisonleistung, überzeugte defensiv wie offensiv und deutete das Potenzial an, welches in der Mannschaft steckt.

 

18.01.2026 16:00 Uhr SKYLINERS Juniors vs. BBC Coburg 

Nach zwei Siegen zum Jahresauftakt wartet am kommenden Sonntag die nächste große Herausforderung auf die SKYLINERS Juniors. Am Sonntagnachmittag empfängt das Team von Markus Klusemann mit dem BBC Coburg den aktuellen Tabellenführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd im Basketball City Mainhattan.

Die Frankfurter gehen mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Zuletzt überzeugten sie mit einer dominanten Vorstellung bei den Dresden Titans, die in einem deutlichen 102:80-Auswärtssieg mündete. Insgesamt stehen die Juniors nun bei zwei Erfolgen zum Start ins neue Jahr – ein klarer Beleg für die positive Entwicklung der vergangenen Wochen.

Besonders die beiden Neuzugänge sorgen aktuell für frischen Schwung: Desmond Watson erzielte in seinen ersten beiden Spielen 29 und 31 Punkte und übernahm direkt Verantwortung. Moses Pölking fügte sich ebenfalls stark ein und kam zuletzt beinahe auf ein Double-Double. Gleichzeitig nehmen etablierte Leistungsträger wie Jamie Edoka und Ivan Crnjac weiterhin zentrale Rollen im Spiel der Juniors ein.

Der BBC Coburg reist als Spitzenreiter nach Frankfurt und untermauerte seine Position zuletzt mit einem knappen 71:68-Erfolg gegen die Ahorn Camp Baskets Speyer. Das Team von Patrick Seidel steht aktuell nur einen Sieg vor der OrangeAcademy in der Tablle. Die Coburger wissen also, dass sie sich keine Fehler im Kampf um die Tabellenführung leisten können. Saisonübergreifend sind Dylan Fasoyiro (20,6 PPG) und Darius Dawson (17,3 PPG) die gefährlichsten Scorer.

Mit einem Sieg könnten die Juniors nicht nur ihre Serie weiter ausbauen, sondern auch in der Tabelle einen wichtigen Schritt nach vorne machen. Die Ausgangslage verspricht ein intensives Duell – und eine echte Standortbestimmung für die Frankfurter.

 

18.01.2026 16:00 Uhr VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. FC Bayern Basketball II

Bericht folgt in Kürze.

 

18.01.2026 18:00 Uhr CATL Basketball Löwen vs. SV Fellbach Flashers

Das Jahr 2026 verlief für die Fellbach Flashers sehr enttäuschend in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd. Nach der Niederlage in Speyer folgte die blamable Leistung zuhause gegen Leitershofen. Die Wunden sind geleckt, die Fehler analysiert, die Köpfe wieder frei und somit die Weichen für den Rückweg auf die Erfolgsspur gestellt.

Dass dies kein leichtes Unterfangen wird ist, allen klar. Besonders der kommende Gegner, die Löwen aus Erfurt kommen mit jeder Menge Rückenwind daher. Zwei Siege konnten die Thüringer dieses Jahr einfahren, jeweils beeindruckende Siege gegen die Würzburger (96:74) und bei den Bayern aus München (89:69). Das ehemalige Team des Fellbacher Tyseem Lyles klettert damit weiter in Richtung Playoff Plätze und steht nun bei 5 Siegen und 9 Niederlagen auf dem elften Tabellenplatz.

Erst spät im Saisonverlauf kommen die Erfurter auf Betriebstemperatur. Die Gründe für den holprigen Saisonstart sind vielfältig, die Ausfälle der beiden wichtigen Big Mens, Paul Albrecht (13 Punkte/11 Rebounds pro Spiel) und Noah Kamdem (15 Punkte/10 Rebounds pro Spiel) oder der erst spät verpflichtete Amerikanische Guard Mike Mitchell (21,3 Punkte pro Spiel) sind einige davon.

Keines dieser Gründe ist jedenfalls die bisherige Leistung des 19-jähringen Youngsters Musa Abra (19 Punkte pro Spiel) der vor allem auch im Hinspiel in Fellbach mit 23 Punkten überzeugen konnte. Der Point Guard und Juniorennationalspieler überzeugt durch seine Athletik und Schnelligkeit. Bereits Anfang November hatten die Flashers so ihre Mühe mit den Löwen und Unterlagen deutlich mit 74:56. Ob es diesmal in Erfurt anders sein wird sich zeigen.

 

Vorberichte ProB Nord 16. Spieltag

10.01.2026 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. BSW Sixers

Nach dem aufgrund von zu viel Schneelast auf der Hössensporthalle ausgefallenen Spiel bei den Baskets Juniors TSG Westerstede startet RASTA Vechta II nun mit dem 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord in das neue Kalenderjahr. Am Samstag um 17 Uhr empfängt Vechtas Farmteam die BSW Sixers aus Sandersdorf. Die Erinnerungen an das erste Duell mit den Sachsen sind noch frisch.

Am 13. Dezember erwischte RASTA II in Sandersdorf einen „rabenschwarzen Tag“, wie es Head Coach Harm-Ubbo Horst nach der enttäuschenden 56:84-Pleite formulierte. Vor 690 Zuschauern hatten die Gäste schon im 1. Viertel sieben Ballverluste, kamen in der 1. Halbzeit nur auf 26 Punkte. Ein 0:10-Lauf zum 46:71-Rückstand im 4. Viertel versetzte RASTA II den endgültigen Knockout. Zudem hatten 23 Ballverluste und eine praktisch nicht existente 3er-Quote (2/19) wesentlich beigetragen.

Vier Wochen später brennen die jungen Vechtaer auf Wiedergutmachung, wollen zeigen, dass sie aus Fehlern lernen und sich in der Rückrunde besser mit ihren Gegnern auseinandersetzen können. „Die Sixers sind ein Team, dass sehr stark im Rebound ist, was für uns eine große Herausforderung ist. Wir werden das gemeinsam als Mannschaft angehen und zeigen, dass wir gewillt sind, um jeden Ball zu kämpfen“, kündigt Harm-Ubbo Horst an.

In den Big Men Robert Holmes (15.1 Punkte und 8.7 Rebounds) und Emanuel Ozike (8.7/7.5) sowie Point Guard Toby Okwuokei (16.3/7.0) haben die Sachsen gleich mehrere exzellente Rebounder in ihren Reihen. Und zu denen kann man sicher auch den ehemaligen Vechtaer Jarne Jürgens (10.3/5.1) zählen. Der 20-Jährige spielte bis 2024 in RASTAs Nachwuchsprogramm, wechselte dann nach Sandersdorf, wo er eine immer größere Rolle einnimmt.

„Wir freuen uns auf dieses Spiel. Nicht nur, weil wir zeigen wollen, dass wir besser sind, als es das erste Aufeinandertreffen vermuten lässt, sondern auch, weil die BSW Sixers eine große individuelle Qualität haben, an der unsere jungen Spieler wachsen werden. Wir hatten nun drei Wochen kein ProB-Spiel, alle brennen darauf, wieder aufs Parkett zu gehen und zu competen“, so Harm-Ubbo Horst.

 

10.01.2026 18:30 Uhr Seawolves Academy vs. LOK BERNAU

Am Samstag, 10. Januar, steht für LOK Bernau das nächste schwere Auswärtsspiel an. Ziel ist Rostock – und dort wartet noch eine Rechnung, die offen ist.

Das Hinspiel in der Sparkassen-Arena verlief aus Bernauer Sicht enttäuschend. Nach zuvor starken Leistungen unterschätzte LOK den Gegner, verlor den eigenen Rhythmus – und schenkte den Rostockern am Ende den Sieg. Eine Niederlage, die Fans und Team gleichermaßen schmerzte und bis heute nachwirkt. Gerade deshalb ist klar: Dieses Spiel ist mehr als ein normaler Spieltag – es ist eine Revanche.

Die Rostock Seawolves Academy zeigte damals eindrucksvoll, warum sie nicht zu unterschätzen sind. Vor allem drei Akteure stellten LOK vor große Probleme: Jonas Zilinskas dominierte unter den Körben mit 26 Punkten und 12 Rebounds – ein starkes Double-Double. Jalen Page überzeugte mit 18 Punkten und 8 Rebounds, war physisch präsent und schwer zu stoppen. Luis Wulff steuerte 12 Punkte bei und traf in wichtigen Momenten. Diese Achse gilt es diesmal konsequenter zu kontrollieren.

Im Vodafone Fan-Talk machte #18 Meo Martin klar, worauf es ankommen wird: „Entscheidend wird sein, dass wir das spielen, was wir spielen wollen: sehr aggressive Defense und strukturierte Offense. Wir werden uns gut vorbereiten.“ Genau hier liegt der Fokus der Bernauer: Intensität von der ersten Minute, klare Abläufe und volle Konzentration – unabhängig von Halle, Gegner oder Umständen.

 

10.01.2026 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. TSV Neustadt temps Shooters

Väterchen Frost hat die Basketballer des SC Rist Wedel in die Knie gezwungen. Die Stadt Wedel beschloss am Donnerstagmittag „bis auf Weiteres“ die vorsorgliche Sperrung aller städtischen Wedeler Sporthallen. Dazu gehört auch die Steinberghalle, die Heimspiel- und Trainingsstätte des SC Rist.

Deshalb mussten alle für das zweite Wochenende des Jahres geplanten Heimspiele der Wedeler Teams, darunter auch das für Sonnabend, 10. Januar, angesetzte Heimspiel in der 2. Bundesliga ProB gegen den TSV Neustadt Temps Shooters, abgesagt werden.

„Grund ist die Schneelast auf den Dächern der Sporthallen, die in den kommenden Tagen zusätzlich erwartet wird“, hieß es in einer Pressemitteilung der Stadt Wedel. Weil die Hamburger Bezirksämter aus demselben Grund die städtischen Sporthallen sperrten, sagte der Hamburger Basketball-Verband (HBV) am Donnerstag alle in den HBV-Ligen für das Wochenende 10./11. Januar geplanten Spiele ab.

Wann die 1. Rister Herren ihre Partie gegen das Team aus Neustadt am Rübenberge nachholen sollen, ist noch fraglich. Im engen ProB-Terminplan würde sich das letzte Februar-Wochenende anbieten, an dem beide Mannschaften bisher spielfrei haben.

 

10.01.2026 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. ETB Miners

Am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord sind die ETB Miners Essen auswärts gefordert. Am Samstag, den 10. Januar 2026, gastiert der Tabellenführer bei den EN Baskets Schwelm. Tip-off ist um 19:30 Uhr in der Schwelm ArENa.

Die ETB Miners gehen mit breiter Brust in das Auswärtsspiel. Mit 13 Siegen aus 15 Partien führt das Team von Headcoach Lars Wendt die Tabelle an und präsentiert sich bislang äußerst konstant. Besonders auffällig ist dabei die Auswärtsstärke der Essener: In der laufenden Saison sind die Miners in fremden Hallen weiterhin ungeschlagen.

Das zeigte sich auch zuletzt beim Auswärtsspiel in Neustadt. Dort bewiesen die Miners erneut ihre mentale Stärke und drehten eine enge Partie in der zweiten Halbzeit noch zu ihren Gunsten. Bemerkenswert dabei: Die Mannschaft musste auf Jegor Cymbal verzichten, kompensierte den Ausfall jedoch geschlossen und setzte sich durch eine konzentrierte Teamleistung durch. Solche Auftritte unterstreichen die Stabilität und Tiefe des Essener Kaders.

Die EN Baskets Schwelm rangieren aktuell mit neun Siegen und sechs Niederlagen auf dem vierten Tabellenplatz der ProB Nord. Trotz einer gewissen Ergebnisschwankung zählt Schwelm zu den spielstarken Teams der Liga und verfügt über mehrere Akteure, die ein Spiel prägen können. Besonders in eigener Halle präsentieren sich die EN Baskets bislang sehr stabil.

Die offiziellen Teamstatistiken der Liga zeigen, dass Schwelm im bisherigen Saisonverlauf auf eine effiziente Spielweise setzt. Mit einer Trefferquote von über 53 Prozent im Zweipunktebereich gehört der Gastgeber ligaweit zu den stärkeren Teams in Korbnähe. Zudem zeichnet sich Schwelm durch eine mannschaftsdienliche Spielanlage aus und zählt im Assist-Bereich zu den führenden Teams der ProB Nord.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Dragons Rhöndorf 

Rhöndorf tritt am Samstag mit breiter Brust zum Gastspiel in Iserlohn an. Nach zuletzt zwei Siegen wollen die Dragons auch bei den Kangaroos zwei Punkte entführen. Auf dem Papier stehen die Chancen dazu nicht schlecht, allerdings waren die Sauerländer im Hinspiel ein harter Brocken. Erst in der Schlussminute konnte der knappe 87:84-Sieg gesichert werden. Ein Selbstläufer wird die Begegnung also garantiert nicht.

Am dritten Spieltag der Saison erlebten die Fans im DragonDome eine ganz enge Kiste. Damals war es Kenan Reinhart, der sein Team 16 Sekunden vor dem Ende durch zwei Freiwürfe auf die Siegerstraße brachte. Zuvor forderten die Kangaroos den Dragons alles ab. Vor allem der Kap Verdische Center Tyson Leitao hatte einen Glanztag erwischt und war mit 27 Punkten sowie sieben Rebounds der überragende Akteur. Glynn Habbard III blieb mit vier Punkten hingegen unter seinen Möglichkeiten.

Der US-Playmaker ist überhaupt eine Wundertüte, mal macht er 23 Punkte und liefert sieben Assist ab, im nächsten Spiel können es aber auch nur ein Korb und eine Vorlage sein. Abgesehen davon haben sich die Kangaroos inzwischen gezielt verstärkt. Luca Michels wechselte von den RheinStars Köln ins Sauerland. Der Shooting Guard ist ein Werfer, der richtig heiß laufen kann. Gegen Lok Bernau erzielte der 23-Jährige 29 Punkte und klinkte sieben von 15 Dreierversuchen ein.

Zuletzt ist es den Kangaroos jedoch zu selten gelungen mannschaftlich kompakt aufzutreten. Drei Niederlagen in Folge brachten Iserlohn als Zwölfter dem Tabellenkeller unangenehm nahe. Dabei darf nicht unerwähnt bleiben, dass zwei Schlappen davon auf das Konto von Bernau gingen, dem aktuellen Tabellenzweiten. Nichtsdestotrotz steht Iserlohn ordentlich unter Druck. Mit einem weiteren Punktverlust könnte man auf einen Abstiegsplatz rutschen.

Rhöndorf wird dagegen den Blick in der Tabelle nach oben richten. Mit einem weiteren Erfolg würde man nicht nur den Playoff-Platz absichern, sondern sich gleichzeitig eine gute Ausgangssituation für die dann anstehenden Begegnungen schaffen. Da warten mit Essen, Schwelm und Herten nämlich große Herausforderungen.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. TKS 49ers

Das zweite Wochenende im Jahr 2026 bringt bereits das zweite Heimspiel des Jahres für die Itzehoe Eagles. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga geht es am Samstag, 10. Januar, um 19.30 Uhr im Sportzentrum am Lehmwohld gegen die TKS 49ers.

Die Berliner seien eine Mannschaft, die als unabsteigbar gelte, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. Auch jetzt kämpfe sie wieder um das Überleben in der Liga. Die 49ers sind Vorletzter, aber: „Zuletzt haben sie sich sehr stark präsentiert“, so Völkerink. Aus fünf Spielen holten die Stahnsdorfer zwei Siege gegen Schwelm und Vechta. „Es ist eine Mannschaft, die weiß, wie man Spiele gewinnt, wenn man ihr die Chance gibt, zum Spielende in Schlagdistanz zu sein.“

Eine Besonderheit in der Liga: Die 49ers sind ein rein deutsches Team. „Man muss Stahnsdorf ein Kompliment aussprechen, dass sie viele ihrer Talente über Jahre entwickelt haben“, sagt der Eagles- Trainer. Entsprechend sei die Mannschaft sehr eingespielt und werde getragen vom 19-jährigen Jenö Pildner, der bei den Siegen sehr starke Leistungen gezeigt habe. Als Beispiel für die Entwicklung der Talente nennt Völkerink Lukas Wagner, der nun zu den Topscorern seines Teams gehöre.

Die Eagles sind nach dem überzeugenden Jahresauftakt gegen Rostock Tabellendritter und klarer Favorit. Doch das deutliche 106:64 aus dem Hinspiel ist nicht mehr relevant, zumal weiterhin Verletzungen kompensiert werden müssen. Sydnee Bijlsma fehlt mit gebrochenem Fuß, auch der Einsatz des ebenfalls verletzten Kapitäns Lucien Schmikale ist laut Völkerink unwahrscheinlich. Das bedeute: Um die Lücken aufzufangen, müssen andere Spieler wieder einen Schritt nach vorn machen.

 

11.01.2026 17:00 Uhr Hertener Löwen vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 

Am Sonntag steht für die Hertener Löwen das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB an. Bereits um 16:00 Uhr, und damit zu ungewohnter Zeit, empfängt das Löwenrudel die Baskets Juniors TSG Westerstede in der Rosa-Parks-Schule. Es ist das Duell zweier Aufsteiger und direkter Tabellennachbarn – Spannung ist also garantiert.

Nach dem überzeugenden Heimsieg gegen die Iserlohn Kangaroos haben sich die Löwen wieder auf Tabellenplatz fünf vorgeschoben. Die ProB Nord bleibt dabei sehr ausgeglichen, Westerstede liegt mit einem absolvierten Spiel weniger nur einen Rang hinter den Hertenern.  Die Niedersachsen fügten den Löwen im Hinspiel eine der bislang deutlichsten Niederlagen der Saison zu. Neben Iserlohn ist Westerstede das einzige Team, das Herten in der Hinrunde klar bezwingen konnte (90:64).

Bei den Gästen handelt es sich um die EWE Baskets Juniors, also die Nachwuchsmannschaft des Bundesligisten aus Oldenburg. Mit einem Durchschnittsalter von rund 22 Jahren stellt Westerstede ein junges, aber keineswegs unerfahrenes Team. Die Gäste überzeugen vor allem durch eine ausgeglichene Mannschaftsleistung. Regelmäßig punkten vier bis fünf Spieler zweistellig.

Im Hinspiel bereiteten den Löwen vor allem die Importspieler große Probleme. Power Forward Beni Fungula (#8) aus Schweden überzeugte mit Physis und Athletik, während der Shooting Guard Jon’ll Larenz Fugett (#0) als einer der konstantesten und vielseitigsten Amerikaner der Liga gilt. Fugett übernimmt neben seiner Rolle als Scorer auch Verantwortung im Spielaufbau und gibt den Juniors viel Struktur.

Die Löwen erwartet erneut ein aggressives, temporeiches und junges Team. Ähnlich wie zuletzt gegen Iserlohn sinnt die Singh-Fünf auf Revanche aus. Das Hinspiel spricht zwar klar für Westerstede, doch die Ausgangslage ist diesmal eine andere. Ein Schlüssel zum Erfolg könnte das Eindämmen des Spielraums der beiden Topscorer Fugett und Fungula sein. Sollte dies gelingen, würde das die Siegchancen der Löwen deutlich erhöhen.

 

Vorberichte ProB Süd 16. Spieltag

09.01.2026 19:30 Uhr FC Bayern Basketball II vs. CATL Basketball Löwen

Nach dem knappen Derby-Erfolg in Leitershofen brennt die junge zweite Mannschaft der Bayern-Basketballer auf den nächsten Einsatz: Der steht bereits am Freitag an, am 16. ProB-Spieltag empfangen die Youngster des Deutschen Meisters die Löwen aus Erfurt im BMW Park.

Die Basketball Löwen konnten zuletzt Siege über Frankfurt und Würzburg einfahren. In US-Guard Michael Tyrone Mitchell (21,5 PpS) und dem 19-jährigen deutschen Nachwuchstalent Musa Abra (18,8) verfügen die Thüringer über zwei der offensivstärksten Akteure der Liga.

Durch drei Siege in Serie haben sich die Bayern auf Tabellenplatz drei vorgearbeitet. Die Gäste reisen mit einer Bilanz von 4:9 Siegen an. Trainer Luca Palumbo sagt: „Wir gehen in unser erstes Heimspiel 2026 mit dem Anspruch, eine bessere Leistung zu zeigen als zuletzt gegen Leitershofen – sowohl offensiv als auch defensiv. Gegen Erfurt müssen wir von Beginn an bereit sein. Sie haben sich in den vergangenen Wochen deutlich gesteigert und kommen mit Selbstvertrauen nach München.“

 

10.01.2026 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. BG Hessing Leitershofen

Eine Woche nach der hauchdünnen 65:67 Niederlage gegen den FC Bayern München Basketball II gestiert die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA wieder auswärts. Die Kangaroos spielen bei den SV Fellbach Flashers. Es ist der Start in die „württembergischen Wochen“ für die BG.

Der Partie im Norden von Stuttgart folgt eine Woche später das Heimspiel gegen die Orange Academy Ulm, ehe es dann wieder auswärts nach Ludwigsburg geht. Drei Gegner, welche bei den Kangaroos keine guten Erinnerungen hervorrufen. In der Hinrunde verlor man alle drei Spiele gegen diese Gegner. Besonders bitter war dabei die 83:92 Heimniederlage gegen die Fellbacher, als man fast das gesamte Spiel einem Rückstand hinterherlaufen musste. Dies gilt es nun am Samstag besser zu machen, will man im Rennen um die Play-Off Plätze am Ball bleiben.

Demzufolge gilt es, insbesondere die Kreise von Powerforward Nelson Okafor und der Guards Nik Schlipf, Mateus Rodrigues Rocha und Tyseem Lyles einzuengen. Mit Brian Butler und Jakob Hanzalek werden dazu zwei Ex-Kangaroos sicherlich sehr motiviert in die Partie gehen. Im Vergleich zu den letzten Gegnern treffen die Stadtberger also dieses Mal auf eine eher routinierte und clevere Mannschaft.

Bei den Leitershofern hofft man, nach drei Niederlagen in Serie die Wende hinzubekommen. Große Hoffnungen setzt man dabei auf Neuzugang Emmanuel Ansah, der gegen den FC Bayern keine Eingewöhnungszeit benötigte und sofort 22 Punkte markierte. Allein wird es der 28-jährige Kanadier aber sicherlich auch nicht richten können, es bedarf einer geschlossenen Mannschaftsleitung und vor allem einer besseren Wurfquote, um im Remstal bestehen zu können.

„Fellbach ist jedes Jahr ein sehr unangenehmer Gegner, welcher von Coach Kris Borisov immer sehr gut eingestellt wird. Vor allem Tyseem Lyles spielt bisher eine super Saison, da gilt es aufzupassen. Wir müssen selbstbewusst in das Match gehen und von Beginn an konzentriert agieren und unsere Chance suchen“, ist sich Kangaroos Geschäftsführer Wayne Chico Pittman der Schwere der Aufgabe bewusst.

 

10.01.2026 19:30 Uhr TV Langen vs. TSV Oberhaching Tropics

In der Vorwoche hatten es die Giraffen gegen Frankfurt lange in der Hand, einen weiteren Sieg einzufahren. Am Ende leistete sich das Team einige entscheidende Fehler und gab das Spiel so doch noch aus der Hand. Am kommenden Spieltag will der TV Langen daraus die richtigen Lehren ziehen. Das Rückspiel gegen die TSV Oberhaching Tropics soll für die Mannschaft von Trainer Tobias Jahn vor heimischem Publikum vor allem eine weitere Leistungssteigerung sein.

Auch mit Blick auf das Hinspiel in Oberhaching will das Team vieles besser machen. „Wir haben im Oktober nicht unbedingt schlecht gespielt, hatten gleichzeitig aber auch nur ein wirklich gutes Viertel. Am Ende gab es dann eine Art Shootout beider Teams, das die Tropics für sich entscheiden konnten. Wir müssen auf den 35 guten Minuten aus dem Frankfurt-Spiel aufbauen, dann kann es ein gutes Spiel für uns werden“, betont Jahn.

Entscheidend wird insbesondere die Defensivarbeit sein. Den Giraffen muss es unbedingt gelingen, die Topscorer Nedzad Muratovic und Jonathan Zeisberger unter Kontrolle zu bringen. Muratovic hatte im Hinspiel satte 35 Punkte geholt und dazu auch noch 16 Rebounds vom Brett gefischt.

Mit Blick auf die Tabelle, in der sämtliche Verfolger dem TV Langen mit vier Siegen dicht auf den Fersen sind, ist jeder Erfolg wichtig. „In dieser Situation wollen wir so viele Spiele wie möglich gewinnen, um uns vom Tabellenkeller zu entfernen. Dafür müssen wir, im Vergleich zur Vorwoche, an einigen Dingen arbeiten. Zum einen dürfen wir nicht mehr so viele Offensivrebounds zulassen, zum anderen müssen wir in Offensivsituationen häufiger Ruhe bewahren und freie Wurfpositionen herausspielen“, sagt Jahn.

 

11.01.2026 16:00 Uhr BBC Coburg vs. Ahorn Camp Baskets

Nach dem vom Ergebnis her missglückten, aber kämpferisch durchaus gelungenen Start ins neue Kalenderjahr bekommt es der BBC Coburg am kommenden Sonntagnachmittag mit dem Tabellenvierten, den Ahorn Camp Baskets Speyer, zu tun.

Der Coburger Auftakt ins Jahr 2026 war einer, der unter der Marke „unglücklich“ verbucht werden kann. Trotz der Ausfälle zahlreicher Leistungsträger präsentierten sich die übrig gebliebenen Schützlinge von Headcoach Patrick Seidel im Spitzenspiel bei der OrangeAcademy Ulm nahezu unbeeindruckt und lieferten dem Neu-Tabellenführer einen Kampf bis in die Schlusssekunden hinein. Viel fehlte beim 71:76 gegen die defensivstarken Ulmer nicht. Kleinigkeiten machten den Unterschied.

Während sich der Kader in der Vestestadt derzeit in der Rehabilitation befindet, konnte Baskets Cheftrainer Carl Mbassa bis auf Noah Koch, der zuletzt an einer Knöchelverletzung laborierte, zu Jahresbeginn alle seine Spieler zurückbegrüßen. Gegen die Fellbach Flashers nahmen die Pfälzer auch gleich einmal Revanche für die knappe 75:78-Overtime-Pleite aus dem Hinspiel und rückten dadurch vor bis auf Platz vier.

Kurz vor der Weihnachtspause war Speyer bereits ebenfalls gegen einen direkten Konkurrenten siegreich. In Ludwigsburg beschenkten sich die Baskets mit einem 72:59 und unterstrichen dadurch zum einen erneut, warum sie zu einer der besten Defensiv-Mannschaften der Liga zählen. Zum anderen sind die Speyerer auch besonders in der Fremde ein unangenehmer Gegner. Mit vier Siegen zu zwei Niederlagen fallen die Domstädter definitiv in die Kategorie „auswärtsstark“, was neben Ludwigsburg unter anderem auch schon Oberhaching und Ulm zu spüren bekamen.

Im Hinspiel Ende November fuhr allerdings der BBC einen Auswärtserfolg ein. Mit 70:62 gewannen die Vestestädter dank eines 10:2-Runs Mitte des Schlussviertels eine waschechte Defensiv-Schlacht. Für das Rückspiel erwartet Coburgs Forward Erik Neunhoeffer eine ähnlich knappe Partie: „Mit Speyer kommt ein sehr guter Gegner zu uns nach Coburg. Nicht ohne Grund stehen sie in der Tabelle auch so weit oben. Für uns heißt es, nach der Niederlage in Ulm wieder auf Erfolgskurs zu kommen.“

 

11.01.2026 17:00 Uhr Dresden Titans vs. SKYLINERS Juniors

Nach einem starken Endspurt zum Jahresende wollen die Titans ihren positiven Trend auch im neuen Jahr bestätigen. Gegen die neu formierte Mannschaft aus Hessen wartet in der Margon Arena jedoch direkt eine echte Bewährungsprobe.

Mit dem Sieg im Hessenderby gegen die Langener ist die Negativserie endlich gestoppt und das mit einem klaren Signal. Maßgeblichen Anteil daran hatte ein Mann, der erst seit kurzem das Trikot der Frankfurter trägt: Desmond Watson. Der neu verpflichtete Shooting Guard aus den USA feierte ein Einstand nach Maß. 29 Punkte in seinem Debüt sprechen eine deutliche Sprache. Seine offensive Durchschlagskraft lässt erwarten, dass der US-Amerikaner auch auswärts heiß darauf ist.

Doch Watson ist nicht das einzige frische Element im Kader. Mit Moses Pölking stößt ein weiteres neues Gesicht zur Mannschaft. Der Forward bringt ProA-Erfahrung von den EPG Guardians Koblenz mit und soll auf den großen Positionen für Stabilität sorgen. Gemeinsam sollen Watson und Pölking dem Tabellenvorletzten mehr Körperlichkeit, Ruhe und Erfahrung verleihen und damit den Grundstein legen, um den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und die Rückkehr auf die Erfolgsspur zu gestalten.

Nach einem holprigen Saisonauftakt haben sich die Elbriesen in den Schlussmonaten des Jahres 2025 eindrucksvoll stabilisiert und sich Schritt für Schritt bis auf Rang acht der Tabelle vorgearbeitet. Diese Entwicklung soll nun zum Jahresbeginn bestätigt und weitergeführt werden. Allerdings wartet auf die Mannschaft im ersten Spiel des neuen Jahres eine anspruchsvolle Aufgabe, denn neben Samuel Schally wird auch Titans Guard Georg Kupke den Elbriesen bis zum Saisonende fehlen.

Gegen die neu formierte Mannschaft aus Hessen ist somit volle Konzentration gefragt, zumal davon auszugehen ist, dass sich der Gegner im Vergleich zum Hinspiel deutlich anders präsentieren wird und will. Damals legten die Dresdner mit einer herausragenden Defensivleistung den Grundstein für den Erfolg und ließen lediglich 63 Punkte zu. Dennoch blickt das Team von Headcoach Valentino optimistisch nach vorn.

 

15.01.2026 19:30 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

Es hat ein paar Tage länger gedauert, nun ist es aber soweit: Am Donnerstag (14.01.) empfängt die Porsche Basketball-Akademie die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie zum Nachholspiel des 16. Spieltags der ProB Süd. Das Duell gegen die Unterfranken hat für die Gelb-Schwarzen, folgend auf das begeisternde Jahresauftaktspiel in Oberhaching, im Hinblick auf die Tabelle eine durchaus große Bedeutung.

Ludwigsburg ist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf einem Allzeithoch unterwegs und hat mit einer 8:6-Bilanz große Chancen auf die erstmalige Postseason-Teilnahme. Die seit Mitte November vorhandene, terminliche Spielplan-Zerrüttung der Porsche Basketball-Akademie machte sich nicht bemerkbar. Nun soll sich das Mehr an Spielrhythmus aber bei der Konsolidierung der Top-8-Platzierung bemerkbar machen. Zunächst gegen Würzburg II und Leitershofen in den kommenden zehn Tagen in der heimischen Rundsporthalle

Die Franken reisen ohne den abgewanderten US-Amerikaner Chevon Brown, dafür aber dennoch mit Verstärkung an: Jason George wechselte Mitte Dezember von Leitershofen nach Würzburg, soll langfristig in der easyCredit BBL und kurzfristig in der ProB helfen. An seiner Seite: Jervis Scheffs, David Pisic, Marko Petric, David Gerhard und Lukas Roth. Viel nationale Guard-Power, sehr viel Offensive, die mit 75,5 Punkten auf Ludwigsburger Niveau (76,7) agiert.

In der Defensive liegt derweil aktuell der Unterschied – und dann auch am Donnerstag der Schlüssel zum Spiel. Denn die Schützlinge von Khee Rhee stellen die beste Defensive der Liga. Lediglich 70,5 Zähler gestatten sie ihren Gegner pro Partie, den Franken im Hinspiel nur 53. Würzburg ist mit durchschnittlich 87,9 zugelassenen Zählern signifikant schwächer unterwegs, was zuletzt auch Coach Alex King öffentlich kritisierte.

Trotz des optimierungsbedürftigen Status quo, der 74:96-Niederlage in Erfurt zum Jahresauftakt und der häufigen Abwesenheit von Christian Skladanowski, der zumeist in der ersten Mannschaft gefordert ist, ist die Klassenverbleib realistisch: Würzburg ist mit einer 4:10-Bilanz zwar Dreizehnter und Letzter, allerdings auch nur zwei Erfolgserlebnisse hinter den neuntplatzierten Dresdnern (6:8); fortwährend aber mit größer werden dem Erfolgsdruck.

 

Vorberichte ProA 17. Spieltag

10.01.2026 18:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. PS Karlsruhe LIONS

Nach dem emotionalen Auswärtssieg beim Tabellenführer Phoenix Hagen wollen die Eisbären direkt nachlegen. Am Samstag, den 10. Januar, empfangen die Eisbären die PSK Lions im heimischen Eisbärenkäfig. Nach dem gelungenen Jahresauftakt geht es nun darum, den Schwung mitzunehmen und vor eigenem Publikum nachzulegen.

Die PSK Lions bewegen sich mit einer Bilanz von 7 Siegen und 9 Niederlagen aktuell im Mittelfeld der Tabelle. Auf teils deutliche Niederlagen folgen immer wieder auch starke Auftritte, was das Team nur schwer berechenbar macht. Die Karlsruher haben bereits bewiesen, dass sie an guten Tagen auch Topteams schlagen können. So gelangen den Lions in dieser Saison unter anderem ein Sieg gegen die HAKRO Merlins Crailsheim (95:85), die Tigers Tübingen (92:82) und zuletzt gegen die Artland Dragons (82:80)

Nach der sportlich enttäuschenden Saison 2024/25, kam es zu einem personellen Neustart an der Seitenlinie. Der Vertrag von Headcoach Aleksandar Šćepanović wurde nicht verlängert, stattdessen übernahm der ehemalige Nationalspieler Demond Greene, der den Kader in der Folge umfassend neu ausrichtete. Eine Schlüsselrolle nimmt dabei Center Maurice Pluskota ein. Der gebürtige Bremerhavener ist mit 13,3 Punkten und 7,6 Rebounds pro Spiel einer der konstantesten Akteure im Team.

Ebenfalls im Frontcourt setzt David Ejah wichtige Akzente. Der athletische Forward bringt bislang 13,8 Punkte und 7,1 Rebound pro Partie ein. Ergänzt wird die Big-Man-Rotation durch Wesley Oba, der mit 5,1 Punkten und 4,4 Rebounds für Entlastung sorgt. Tyrese Williams bringt individuelle Qualität und erzielt aktuell 11 Punkte pro Spiel. Nach seiner Nachverpflichtung übernahm Isaiah Hart schnell Verantwortung im Spielaufbau. In bislang acht Einsätzen steuerte der Guard 15,3 Punkte und 6,1 Assists bei.

Die Karlsruher verfügen somit über eine breit angelegte Offensive mit mehreren Scoring-Optionen. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse, dass es den Lions bislang nicht gelungen ist, diese Qualität über 40 Minuten konstant abzurufen. Schwankende Wurfquoten und phasenweise defensive Unaufmerksamkeiten verhinderten bisher eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte. Gerade in engen Spielen bleiben sie jedoch gefährlich. Wer die PSK Lions unterschätzt, wird bestraft.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. Phoenix Hagen

Am Samstag empfangen die Tigers Tübingen den Tabellenführer Phoenix Hagen (13:3-Erfolge) zum ersten Spiel im neuen Jahr. Die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko will dem großen Favoriten trotz einer schwierigen Gesamtsituation einen heißen Tanz liefern und gleichzeitig den Negativtrend mit sechs Niederlagen aus den vergangenen sieben Partien beenden. Um gegen die Feuervögel bestehen zu können, wird aber eine nahezu perfekte Leistung benötigt.

Die letzten Auftritte der Raubkatzen geben dennoch etwas Anlass zur Hoffnung auf ein gutes Spiel. Gegen starke Gegner spielte man zuletzt lange Zeit auf Augenhöhe. So auch beim 75:83 in der letzten Begegnung bei den HAKRO Merlins Crailsheim, bei der die Sonko-Truppe über weite Strecken des Duells gut im Spiel war. Problematisch war jedoch die schwache Arbeit bei den Rebounds.

Mit einer Bilanz von sieben Siegen aus 16 Spielen belegen die Schwaben aktuell nur den zwölften Tabellenplatz. Die personelle Situation bleibt weiterhin angespannt. Tigers-Kapitän Till Jönke (Rücken), JaCobi Wood (Fuß) und Joshua Schwaibold (Sprunggelenk) stehen weiter nicht zur Verfügung. Ob Neuzugang Larry Thomas (Fuß) sein Debüt im Trikot der Tigers Tübingen geben wird, kann erst kurzfristig entschieden werden.

Zuletzt mussten die Gäste um Trainer Chris Harris die erste Heimniederlage in der Saison 2025/2026 der BARMER 2. Basketball Bundesliga hinnehmen. Die Feuervögel unterlagen den Eisbären Bremerhaven etwas überraschend mit 89:90. Mit dem selbst auserkorenen Ziel Aufstieg in die erste Liga liegen die Westdeutschen aber weiter voll auf Kurs.

Die große Stärke der Gäste liegt in der Kadertiefe. Point Guard Marcus Graves ist mit 15,9 Punkten und 5,3 Assists pro Partie Topscorer des Teams. Ebenfalls hervorzuheben ist Landsmann Jeffrey Carroll, der im Schnitt 12,4 Punkte und 4,2 Rebounds beisteuert. Die deutsche Rotation um Devin Schmidt, Tim Uhlemann, Dennis Nawrocki, Bjarne Kraushaar, Marvin Omuvwie und Fabian Bleck gehört zum Besten der ProA. Keine Frage, die Schwaben benötigen einen Sahnetag, um gegen die Feuervögel eine Überraschung zu schaffen.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Artland Dragons vs. VfL SparkassenStars Bochum

Zum Abschluss der Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht für die Artland Dragons ein wichtiges Heimspiel an. Am kommenden Samstag empfangen die Quakenbrücker die VfL SparkassenStars Bochum in der Artland Arena. Nach der denkbar knappen Niederlage in Karlsruhe wollen die Dragons vor heimischem Publikum die jüngste Serie von zwei Niederlagen beenden und die Hinrunde mit einem positiven Ergebnis abschließen.

Nach einer schwierigen Saison 2023/24, in der Bochum nach dem Ausfall von Tom Alte die letzten neun von zehn Spielen verlor und auf einen Abstiegsplatz abrutschte, starteten die SparkassenStars per Wildcard eindrucksvoll in die vergangene Spielzeit. Mit elf Siegen aus den ersten 14 Partien wurden jegliche Abstiegssorgen früh erstickt, am Ende stand sogar die erste ProA-Playoff-Teilnahme der Vereinsgeschichte.

Auch in dieser Saison setzt Felix Banobre auf einen ähnlichen Ansatz. Der Kader wurde gezielt zusammengehalten und punktuell mit Athletik verstärkt. Die deutschen Leistungsträger Niklas Geske, Jonas Grof, Lars Kamp und Matthew Strange gehen mindestens in ihre dritte Saison im Ruhrgebiet. Center Kilian Dietz sorgt für Physis und Präsenz in der Zone. Im Backcourt ziehen vor allem Antonio Williams und Myreon Jones Jr. die Fäden. Auf den großen Positionen bringt Dravon Mangum zusätzliche Athletik mit auf das Parkett.

Mit den SparkassenStars gastiert ein direkter Konkurrent im Kampf um die Playoff-Plätze im Artland. Bochum rangiert nach 16 Spielen mit acht Siegen auf Tabellenplatz neun und befindet sich damit mitten im Rennen um die unteren Playoff-Ränge. Der Saisonverlauf der SparkassenStars ist bislang von Siegen und Niederlagen im Wechsel geprägt. Aus den ersten fünf Spielen holte Bochum drei Siege, darunter Erfolge gegen Leverkusen, Köln sowie ein knapper 92:90-Sieg gegen Nürnberg.

Es folgte eine Phase mit wechselnden Ergebnissen, ehe Siege gegen Kirchheim (79:75) und Tübingen (71:86) neuen Auftrieb brachten. Niederlagen gegen Hagen (87:84), Bremerhaven und zuletzt zwei deutliche Pleiten am Stück in Wolmirstedt (99:88) sowie zum Jahresbeginn gegen Koblenz (89:107) bremsten den Aufwärtstrend jedoch wieder aus.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Zum letzten Spiel in der Hinrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 müssen Kirchheims Basketballer nach Paderborn. Der Aufsteiger befindet sich nach drei Siegen in Serie in einem Leistungshoch und konnte im bisherigen Saisonverlauf schon für die eine oder andere Überraschung sorgen.

Der über mehrere Wochen anhaltende Lauf der Bozic Knights ist nach der Niederlage gegen Bayreuth beendet. Nach acht Siegen aus neun Partien, sechs davon in Serie, mussten sich die Mannen von Head Coach Igor Perovic geschlagen geben. Nun peilen die Teckstädter einen erfolgreichen Abschluss der Hinrunde, und damit das Untermauern ihrer momentanen Playoff Platzierung an. Dass dieses Ziel schwierig zu erreichen sein wird, zeigen die letzten Ergebnisse des kommenden Gegners aus Paderborn.

Nacheinander besiegten die Paderborner zunächst Koblenz, dann den Tabellenzweiten aus Göttingen und vergangenen Woche den Vorletzten aus Leverkusen. Durch die Serie haben sich die Paderborner Distanz zur Abstiegszone verschafft und wichtige Punkte eingefahren. „Paderborn verfügt über sehr gute Spieler. Sie spielen einen smarten und abgezockten Stil, spielen physisch und werden immer gut auf den Gegner eingestellt,“ beschreibt Knights Coach Igor Perovic die Baskets.

Im Offensivspiel stechen die Importspieler heraus. Topscorer ist Jonathan Klussmann mit 19,5 Zählern pro Partie. Der Guard sorgte bereits in der Vorsaison bei Absteiger Vechta für Furore. Ihm zur Seite stehen mit Efosa Osawe (16,6 Punkte pro Spiel), Jalen Johnson (12,1 PpS) und Branden Maughmer (11,8 PpS) weitere korbgefährliche Akteure.

„Das Spiel ist eine große Herausforderung für uns. Wir wollen nach der Niederlage gegen Bayreuth wieder auf Kurs kommen, aber ich kann vor Paderborn nicht genug warnen. Das es dort zur Sache geht haben schon andere Teams zu spüren bekommen,“ ergänzt Perovic. In der Tabelle stehen die Ritter auf Platz sieben, nur vier Punkte hinter Platz drei, jedoch auch nur zwei Zähler vor der Verfolgergruppe, bestehend aus Koblenz, Bochum und Nürnberg.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Nürnberg Falcons BC

Erstes Heimspiel des neuen Jahres und Hinrunden-Abschluss: Die Uni Baskets Münster erwarten am Samstag (19.30 Uhr) die Nürnberg Falcons zum 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Das Team aus der Frankenmetropole Nürnberg ist in seiner zehnten ProA-Saison zurzeit Tabellenzehnter (8:8). Zuletzt bezog man zwei Heimniederlagen: 64:74 gegen Gießen und am vergangenen Samstag 92:95 gegen Köln. Während die Falcons in der heimischen Kia Metropol Arena, eine der modernsten Veranstaltungshallen in Europa, infolgedessen mit einer 3:5-Bilanz aufwarten, weisen sie auf fremdem Parkett mit 5:3-Siegen eine positive Bilanz auf.

Damit zählen die Dürer-Städter nicht nur zu den besten Auswärtsteams der Liga, sondern haben mit 4:1-Erfolgen aus den letzten fünf Partien in der Fremde eine beeindruckende Entwicklung genommen. In ihrer Jubiläumsspielzeit stechen zwei Erfolge bei zwei Aufstiegsfavoriten heraus: zuletzt das klare 91:78 bei der BG Göttingen und Anfang November in Crailsheim (87:83).

Dass Nürnberg folglich als Playoff-Aspirant gehandelt wird, ergibt sich auch aus der Kontinuität im Kader, dessen Stammpersonal um die beiden US-amerikanischen Rookies Trevor Baskin (University of Colorado) und Brandton Chatfield (Iowa State University) sowie Center Lars Lagerpusch von den Paderborn Baskets verstärkt wurde. Anfang November verpflichteten die Nürnberger den 23-jährigen Spielmacher Carter Whitt von der Belmont University nach fünf Jahren in der NCAA 1.

Im Schnitt punkten vier „Falken“ zweistellig, allen voran Center Brandton Chatfield (14,8 Punkte pro Spiel), Shooting Guard Vincent Friedrici (14 Punkte), Spielmacher Evan Taylor (13,7 Punkte) und Small Forward Trevor Baskin (11,9 Punkte). Weitere feste Größen der Norisstädter sind der unverwüstliche Routinier Julius Wolf (8 Punkte), Nachverpflichtung Whitt (8,4 Punkte und 3,6 Assists) und Spielmacher Tim Köpple (3,1 Assists).

 

11.01.2026 16:00 Uhr Bayer GIANTS Leverkusen vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Zum Hinrundenabschluss gastieren die HAKRO Merlins Crailsheim bei den Bayer Giants Leverkusen. Der ProB-Meister startete mit vier Siegen aus den ersten sechs Saisonspielen, musste sich zuletzt allerdings zehnmal in Folge geschlagen geben und steht derzeit mit der längsten Negativserie auf einem Abstiegsplatz.

Ganze 14 Bundesligameisterschaften stehen bis heute auf Seiten der Rheinländer – kein anderer Verein konnte in der sechzigjährigen BBL-Geschichte mehr Titel holen. Von den 1970er- bis 1990er-Jahren gehörte Leverkusen zu den prägendsten Klubs im deutschen Basketball. Spieler wie Henning Harnisch, Michael Koch und Christian Welp sowie Coach Dirk Bauermann sind nur einige der Namen, die für die damaligen Erfolge stehen.

Nach den glorreichen Jahren der Vergangenheit waren die Giants in den vergangenen Jahren in ProB und ProA beheimatet. In der vergangenen Saison folgte dann der Durchmarsch aus der ProB in die Zweitklassigkeit. Mit einer 25:1-Bilanz schloss der Rekordmeister die nahezu perfekte Hauptrunde ab, die von einer ungeschlagenen 8:0-Serie in den Playoffs gekrönt wurde. Somit stand neben der ProB-Meisterschaft auch der Aufstieg in die ProA fest.

Ein Großteil der Meistermannschaft steht auch in dieser Saison im Kader der Rheinländer. Sieben Leistungsträger des Vorjahres blieben dem Klub erhalten. Angeführt werden die Leverkusener jedoch vom neuen Guard-Duo John Williams (15,3 PKT) und Kobe Langley (13,8 PKT. Auf dem Flügel überzeugt Routinier Donte Nicholas, mit 38 Jahren ältester Akteur der ProA. Unter den Körben agieren mit Dennis Heinzmann (2,16 Meter) und Sören Urbansky (2,14 Meter) zwei traditionelle Center.

Zu Saisonbeginn überzeugten die Giants mit vier Siegen nach sechs Spielen. Danach folgte mit zehn Niederlagen die längste Negativserie der Liga, aktuell stehen die Giants mit einer 4:12-Bilanz auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die HAKRO Merlins Crailsheim indes möchten an die erfolgreichen Spiele zum Jahresende in Quakenbrück und zum Jahresanfang gegen Tübingen anknüpfen und die Hinrunde mit einem Sieg abschließen.

 

11.01.2026 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. BBC Bayreuth

Mit viel Schwung gehen die RheinStars in ihr abschließendes Hinrundenspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am kommenden Sonntag. Nach drei Siegen aus den vergangenen vier Spielen kommt zum 17. Spieltag der BBC Bayreuth nach Köln – und das ebenfalls auf einer Erfolgswelle schwimmend. Ähnlich wie die RheinStars konnten die Oberfanken nach schwierigem Saisonstart zuletzt zwei Spiele in Folge gewinnen.

„Wir haben zwar immer noch die Verletzungssorgen auf der großen Position, aber ich freue mich sehr auf das Spiel. Wir haben uns in den vergangenen Wochen immer besser entwickelt, sind stabiler geworden und eine Rollenverteilung gefunden, die in den letzten Spielen ganz gut funktioniert hat“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Auch unsere Fans scheinen sich über die Rückkehr zu freuen, denn das Spiel wird sehr gut besucht sein.“

Für Headcoach Zoran Kukic ist wichtig, „dass wir gemeinsam weiter die Energie entwickeln, die nötig ist, um Spiele in der ProA zu gewinnen. Wir arbeiten im Training jedenfalls intensiv daran und ich denke, die Jungs werden das auch am Sonntag zeigen können“.

Dem Gegner jedenfalls begegnen die Kölner mit viel Respekt. „Sie spielen intensiv und haben nach ihrem Trainerwechsel beide Spiele gewonnen“, sagt Assistant Coach Oli Elling, „das sollte uns Warnung genug sein.“ Zumal die ehemaligen Assistant Coaches von Florian Wedell, Lukas Hofer und Nils Scheller, am vergangenen Wochenende mit 99:90 sogar den 6:0-Sieglauf der Kirchheim Knights auswärts stoppen konnten.

 

11.01.2026 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. GIESSEN 46ers 

Am Sonntag steht für die EPG Baskets Koblenz das erste Heimspiel des Kalenderjahres 2026 und zugleich das letzte Spiel der Hinrunde auf dem Programm. Am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfangen die Schängel um 17:00 Uhr die GIESSEN 46ers in der heimischen EPG-Arena. Nach dem überzeugenden Auswärtssieg im letzten Spiel gegen die VfL SparkassenStars Bochum (89:107) wollen die Koblenzer nun vor eigenem Publikum nachlegen.

Die Ausgangslage verspricht ein hochspannendes Duell. Mit acht Siegen aus 16 Spielen rangiert das Team von Headcoach Stephan Dohrn aktuell auf Tabellenplatz acht. Die Gäste aus Gießen stehen mit einer Bilanz von neun Siegen und sieben Niederlagen auf Rang sechs und damit direkt vor den Koblenzern auf einem Playoff Platz. Beide Teams befinden sich in guter Form, was das Aufeinandertreffen zusätzlich spannend macht.

Offensiv gehören die Baskets weiterhin zu den stärksten Teams der Liga. Mit durchschnittlich 91,4 Punkten pro Spiel erzielen sie deutlich mehr Zähler als die GIESSEN 46ers, die bei 83 Punkten pro Partie liegen. Angeführt wird das Koblenzer Team dabei von Calvin Wishart, der nicht nur 5,8 Assists pro Partie verteilt, sondern mit 15,4 Punkten auch bester Scorer der EPG Baskets ist.

Die GIESSEN 46ers setzen offensiv vor allem auf Kyle Castlin. Der Shooting Guard ist mit durchschnittlich 17,4 Punkten pro Spiel der gefährlichste Scorer der Gäste und übernimmt in engen Phasen viel Verantwortung. Unterstützt wird er unter anderem von Kai Müsse, der mit starken Wurfquoten überzeugt.

Mit 99,5 Effizienzpunkten pro Spiel liegen die Koblenzer ligaweit auf Rang vier und damit deutlich vor den GIESSEN 46ers, die bei 89,1 Effizienzpunkten stehen. Genau hier zeigt sich, welches Potenzial in der Mannschaft von Rhein und Mosel steckt – vor allem dann, wenn sowohl in der Offensive als auch in der Defensive über 40 Minuten konzentriert gespielt wird.

 

12.01.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. BG Göttingen

Die BG Göttingen schließt die Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem Auswärtsspiel bei den SBB Baskets ab. Das Team von BG-Headcoach Fabian Strauß ist am Montag, 12. Januar beim Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt zu Gast. Die Baskets sind ursprünglich in Wolmirstedt beheimatet, tragen ihre Heimspiele aber seit dieser Saison in der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle aus.

Die Baskets haben das Jahr 2025 mit einem deutlichen 99:88-Erfolg gegen Bochum abgeschlossen, bekamen im neuen Jahr aber gleich einen Dämpfer. Bei den GIESSEN 46ers war das Team von Baskets-Headcoach Eiko Potthast chancenlos und musste sich den Hessen 66:95 geschlagen geben. Gegen Bochum stachen der nachverpflichtete Center Michael Hughes II, der deutsche Aufbauspieler Martin Bogdanov sowie US-Guard Daivien Williamson und US-Forward De’Vondre Perry heraus.

In der Offensive tragen Williamson, Stewart, Hughes und Perry die Hauptlast – US-Forward Travis Henson fehlt momentan aufgrund einer Fußverletzung. Ebenfalls verzichten muss Potthast auf seinen besten Rebounder Modestas Paulauskas (8,2 Rebounds pro Spiel), der aufgrund von Rückenbeschwerden pausiert. Der als Ersatz geholte Perry (7,4) und Hughes (7,6) schließen diese Lücke.

Mit fünf Siegen und elf Niederlagen stehen die Sachsen-Anhaltiner derzeit knapp über der Abstiegszone auf Tabellenplatz 16. Allerdings absolvierten die Baskets auch erst sechs Heimspiele und bereits zehn Auswärtspartien. Im Schnitt erzielen die Baskets pro Spiel 78,6 Punkte, lassen allerdings 86,1 zu. Bei den Rebounds ist die Potthast-Truppe (38,3) knapp besser als die Göttinger (37,8).

 

Vorberichte ProA 16. Spieltag

Für alle Fans, die ab sofort kein Hauptrundenspiel mehr verpassen wollen: Sichert euch den Rückrundenpass für die ProA-Livestreams auf Sporteurope.TV für 69,99 € – inklusive aller Rückrundenspiele sowie den Hinrunden-Spieltagen 16 und 17. Jetzt buchen: ProA Rückrundenpass 2025/2026

 

02.01.2026 19:30 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. EPG Baskets Koblenz

Die EPG Baskets Koblenz rangieren aktuell mit 7 Siegen auf dem elften Tabellenplatz. Die letzten beiden Partien verloren die Baskets gegen Paderborn und in der Overtime gegen die formstarken Ritter aus Kirchheim. Zuvor konnte das Team von Headcoach Stephan Dohrn vier Siege in Folge feiern. Topscorer seines Teams ist der US-Point Guard Calvin Wishart, der in 15 Partien im Durchschnitt 15,2 Punkte erzielte und 5,5 Assists verteilte. Das Team vom Deutschen Eck hat die drittbeste Dreierquote der Liga (36,1%) wobei sie die zweitmeisten Würfe nimmt.

Mit den SparkassenStars treffen sie auf das Team mit den meisten Steals der Liga. Die Bochumer konnten die letzten sechs Heimspiele allesamt gewinnen, musste aber bei den SBB Baskets, am letzten Spieltag des Jahres 2025, eine schmerzliche Auswärtsniederlage einstecken, die durchaus vermeidbar war. Dabei fiel der „Emotional Leader“ des Teams, Center Kilian Dietz, verletzungsbedingt aus. Ein Einsatz des gebürtigen Moselaners ist aktuell noch nicht klar. Zu Hause zeigten die SparkassenStars bisher ein anderes Gesicht als in den Hallen des Gegners und konnten auch enge Partien mit den eigenen Fans im Rücken gewinnen. Die werden wieder eine wichtige Rolle spielen. Für alle, die nicht in der Halle sein können, wird das Spiel, wie immer, live auf Sporteurope.TV im Pay übertragen.

„Koblenz spielt eine sehr solide Saison und stehen aktuell mit einem Sieg weniger als wir in der Tabelle auf dem elften Tabellenrang. Sie haben sich in die Verfolger-Position um die Playoffplätze gebracht. Der große Umbruch im Sommer inklusive Trainerwechsel hat sich bislang ausgezahlt. Es wird für uns eine Herausforderung zum Jahresauftakt, für die wir jede Unterstützung von den Rängen brauchen“, so Geschäftsführer Tobias Steinert.

 

03.01.2026 15:30 Uhr HAKRO Merlins Crailsheim vs. Tigers Tübingen

Zur neuen Saison übernahm der Schwede Henrik Sonko die Seitenlinie der Tübinger und baute sich um fünf Spieler, die aus der vorangegangenen Saison geblieben sind, einen neuen Kader. In der Offensive verstärkt seit dieser Saison US-Amerikaner Jacobi Wood die Tigers und spielte sich mit durchschnittlich 16,4 Punkten und 5,3 Assists zum Topscorer der Mannschaft. Dicht gefolgt in der Statistik steht sein Landsmann Bernard Pelote mit 15,8 Punkten, der vergangenes Spiel mit 19 Zählern bester Werfer der Mannschaft wurde.

Der Start in die Saison verlief für die Tigers gut. Aus sieben Spielen konnten fünf Siege eingefahren werden, ehe das Glück kippte und aus den folgenden acht Begegnungen lediglich zwei Erfolge zu verzeichnen sind. Zuletzt nahmen die Tübinger aus Bayreuth vor drei Spieltagen Punkte mit, ihre letzte Partie des Jahres spielten sie in Bremerhaven. Dort kam es nach Verlängerung zur achten Saisonniederlage. Mit 14 Punkten verweilen die Tigers aktuell auf Tabellenplatz zehn in Lauerstellung um die Playoff-Plätze.

Die bisherige Bilanz sieht bei den Zauberern deutlich rosiger aus. In 15 Spielen konnten die Merlins zehn Siege einfahren und starten auf Tabellenplatz drei in das neue Jahr. In Quakenbrück verabschiedeten die Crailsheimer das alte Jahr mit einem Sieg in einem zwischenzeitlich engen Spiel. Gleich sechs Spieler scorten dabei zweistellig ein, bester Werfer wurde Tyreese Blunt mit 18 Zählern. Anthony Gaines gelang mit 17 Punkten und 11 Rebounds das Double-Double.

Wieder spielberichtigt ist auf Seiten der Merlins TJ Madlock. Der US-Amerikaner verlängerte seinen Vertrag bis Saisonende und kann somit nun auch wieder eingesetzt werden.

Nach dem gemeinsamen Abstieg aus der Basketball Bundesliga 2024 bestreiten sowohl die Tigers Tübingen, als auch die HAKRO Merlins diese Saison ihre zweite Spielzeit in der zweiten Basketball Bundesliga. Beide Partien der Vorsaison konnten die Crailsheimer klar für sich entscheiden, auch die letzten zwei Duelle der BBL gingen an die Hohenloher.

„Mit dem Spiel gegen Tübingen steht das nächste Derby vor der Tür. Wir freuen uns auf die einzigartige Stimmung in der Arena Hohenlohe. Tübingen ist ein schwerer Gegner. Sie verfügen über sehr viel Wurfpotential, haben über das ganze Feld Werfer und sich jetzt einen neuen Point Guard dazugeholt. Daher wird das wirklich eine Herausforderung und ein gutes Spiel. Aber wir freuen uns darauf und werden alles geben, um einen Sieg einzufahren“, sagt David McCray, Headcoach der HAKRO Merlins.

 

03.01.2026 18:30 Uhr BG Göttingen vs. Uni Baskets Münster

Beim Blick auf die ProA-Tabelle sieht die Partie gegen Münster für die Göttinger nach einer leichten Aufgabe aus: Während die BG weiterhin den zweiten Tabellenplatz belegt, steht das Team von Baskets-Headcoach Götz Rohdewald auf dem letzten Rang. Aufgrund der angespannten Personalsituation mit vier verletzten Leistungsträgern (Janis Jünemann, Robin Lodders, Kevin Buckingham, Zach Jackson) müssen die gesunden Veilchen-Spieler aber alle funktionieren, um auch gegen schwächere Gegner zu bestehen. Was passiert, wenn die nötige Energie fehlt, hat das Spiel in Paderborn gezeigt, das die BG 70:82 verlor. „Wir haben den Guards zu viel Raum gelassen, was Paderborn sehr gut ausgenutzt hat“, so Carney.

Auch die Münsteraner haben das Jahr mit einer Niederlage beendet, allerdings mit einer sehr knappen. Beim BBC Bayreuth musste sich die Rohdewald-Truppe erst nach Verlängerung 82:83 geschlagen geben. Die meisten Münsteraner Punkte erzielten US-Forward Nick McMullen (23), der deutsche Aufbauspieler Thore Dilschmann (20), US-Guard Andrew O’Brien (12) sowie der deutsche Guard Paul Viefhues (11). McMullen sammelte zudem 14 Rebound ein und traf drei seiner vier Versuche von der Drei-Punkte-Linie.

Der 23-jährige Rookie von der Georgia State University ist absoluter Leistungsträger bei den Uni Baskets. Durchschnittlich kommt der 2,03 Meter große Amerikaner auf ein Double-Double (16,5 Punkte/10,5 Rebounds pro Spiel). Sein Landsmann Julian Larry folgt mit durchschnittlich 12,5 Punkte pro Partie – er gibt die meisten Assists (3,4). Ebenfalls im Schnitt zweistellig punkten der deutsche Forward Neil Masnic (11,4) sowie Viefhues (10,0). „McMullen agiert sehr physisch unter dem Korb. Ihn und Larry müssen wir unter Kontrolle bringen“, sagt Carney.

Ebenso wie die BG hat auch Münster derzeit Personalsorgen: Der deutsche Center Adam Touray bestritt aufgrund eines Bandscheibenvorfalls erst eine Partie; US-Guard Bo Hodges musste sich im Dezember einem operativen Eingriff am Knie unterziehen. Den Vertrag mit US-Rookie Caleb Zurliene lösten die Baskets auf Wunsch des Spielers auf. Doch Carney warnt: „In Paderborn haben zwei Statistiken gezeigt, warum wir verloren haben: Wir stand nur dreimal an der Freiwurflinie, weil wir in der Offensive nicht attackiert, sondern schwere Sprungwürfe genommen haben. Zudem hat Paderborn mehr Rebounds geholt. Wir müssen die Rebounds kontrollieren, damit sich unsere Offensive besser entfaltet.“  

 

03.01.2026 18:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. RheinStars Köln

Neues Jahr, neues Glück. Am vorletzten Hinrundenspieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga empfangen die Nürnberg Falcons die RheinStars Köln in der Kia Metropol Arena. Der Aufsteiger hat sich zuletzt stabilisiert und kommt mit viel Selbstvertrauen in die Noris. Tip-off am Samstag ist um 18.30 Uhr.

Die Nürnberg Falcons starten mit einem Heimspiel ins Kalenderjahr 2026. Die Niederlage gegen Giessen ist aufgearbeitet, der Fokus liegt auf den letzten beiden Spielen der Hinrunde und einem guten Start ins neue Jahr. Mit den RheinStars Köln kommt ein Aufsteiger nach Mittelfranken, bei dem die Formkurve deutlich nach oben zeigt. Gegen Leverkusen holte das Team von Zoran Kukic jüngst den fünften Saisonsieg und zeigte dabei eine starke Teamleistung, angeführt von Cedric Russell, der in seinem neunten Spiel für die Domstädter satte 30 Punkte auflegte. Ihn muss die Nürnberger Verteidigung tunlichst unter Kontrolle bekommen, ohne dabei die starke deutsche Rotation um Haris Hujic und Björn Rohwer zu vernachlässigen. „Köln kann an einem guten Tag jedes Team vor Probleme stellen. Nach einem schwierigen Start sind sie mittlerweile in der ProA angekommen, haben wichtige Spiele gewonnen und dabei vor allem gegen besser platzierte Mannschaften geglänzt, wie gegen Crailsheim oder Giessen“, weiß Falcons-Coach Ralph Junge.

Dessen Team hat das Kalenderjahr 2025 auf Tabellenplatz 9 beendet, punktgleich mit den Teams auf Rang 8 und 7. Damit ist Nürnberg im Soll und kann mit guten Leistungen gegen die Kölner am Samstag und in Münster in der kommenden Woche eine gute Basis für die Rückrunde legen. Insbesondere zu Hause wird dabei der Fan-Support eine tragende Rolle Spielen. Geschäftsführer Nicolas Hinrichsen blickt voraus: „Das Heimspiel gegen Köln ist das erste Nürnberger Sport-Highlight im neuen Jahr. Wir wollen die gesamte Basketball-Familie zusammenbringen und auch neue Fans für unseren Sport begeistern. Nur gemeinsam können wir die Kia Metropol Arena in einen Hexenkessel verwandeln und für unser Team der 6. Mann oder die 6. Frau sein.“ 

 

03.01.2026 19:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Mit den SBB Baskets Wolmirstedt empfangen die GIESSEN 46ers am Samstag (19 Uhr) einen Aufsteiger, der sich inzwischen in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA etabliert hat. Die Mittelhessen gehen mit Rückenwind in die Partie, nachdem sie zuletzt bei den Nürnberg Falcons BC mit 74:64 überzeugten und dabei vor allem defensiv über weite Strecken konstant agierten.

Cheftrainer „Frenki“ Ignjatovic zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die zuletzt wieder geschlossen auftreten konnte. Nach kleineren Blessuren und Erkältungen sind alle Spieler wieder einsatzbereit, auch Daniel Norl kehrte ins Teamtraining zurück. Der Fokus lag in der Vorbereitung auf Teamplay, Ballbewegung und defensive Intensität – Elemente, die zuletzt den Aufwärtstrend der 46ers begründeten. Besonders Till Gloger (21 Punkte in Nürnberg), Simon Krajcovic und Kapitän Robin Benzing setzten dabei Akzente.

Wolmirstedt reist mit wachsendem Selbstbewusstsein nach Gießen. Der ProA-Neuling gewann vier seiner letzten acht Spiele und sorgte zuletzt mit einem 99:88-Erfolg gegen Bochum für Aufsehen. Mit einer Bilanz von 5:10-Siegen belegen die Sachsen-Anhalter Rang 14, haben den Übergang aus der ProB aber erfolgreich gemeistert.

Im Fokus steht vor allem US-Powerforward De’Vondre Perry, der im November zum Team stieß und mit durchschnittlich sieben Rebounds eine zentrale Rolle einnimmt. Unterstützung erhält er von Center Michael Hughes II sowie den offensivstarken Guards Trey Stewart und Daivien Williamson. Trotz einiger Langzeitverletzter präsentiert sich Wolmirstedt als unangenehmer Gegner.

Die GIESSEN 46ers wollen mit einem Heimsieg ihren Platz in den Playoff-Rängen festigen und den positiven Trend bestätigen. Respekt ist vorhanden – Nachlässigkeit soll es jedoch keine geben.

03.01.2026 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Eisbären Bremerhaven

Neues Jahr, gute Vorsätze. Wenn es dabei zudem unterhaltsam wird, umso besser. Wenn Phoenix als aktueller ProA-Tabellenführer (Bilanz: 13-2) die Eisbären Bremerhaven (10-5, Platz 4) empfängt, ist das Label „Spitzenspiel“ durchaus angebracht. Immerhin haben die Norddeutschen mehr als nur angedeutet, dass sie in der Lage sind ihre Leistung aus der Spielzeit 2024/2025 zu wiederholen, als sie am Ende der Hauptrunde den vierten Rang einnahmen und mit dem Heimvorteil ausgestattet in die Playoffs starteten.

Die Coaches Chris Harris und Steven Esterkamp verbindet sowohl eine enge Freundschaft als auch sie Tatsache, dass sie im Sommer homogene Truppen zusammengestellt haben, die davon profitieren, dass sie auf einen gestandenen Kern an Akteuren zählen können. Dazu gehört unter anderem Elijah Miller, der ob seiner durchschnittlich 15,8 Punkten und 6,9 Assists in jeder MVP-Diskussion einen Platz verdient hat.

Der Kandier ist jedoch beileibe kein Alleinunterhalter. In Jemarl Baker (12,9 Punkte) wurde ein gewissenloser Werfer rekrutiert, der in den letzten drei Spielen vor dem Jahreswechsel 14 seiner 24 Dreierversuche verwandelte (58,3 Prozent Trefferquote). Stabilität erhält der Eisbären-Kader unter anderem durch Adrian Breitlauch (5,5 Punkte, 2,8 Rebounds). Der Routinier gastierte bereits anno 2012 in der Ischelandhalle, als er mit Bremerhaven das NBBL TOP4 erreichte – seinerzeit setzten sich die Nordlichter im Halbfinale mit 79:67 gegen den Phoenix-Nachwuchs um Fabian Bleck, Niklas Geske und Co. durch, ehe sie im Endspiel gegen Breitengüßbach mit 65:79 den Kürzeren zogen.

Chris Harris: (HC Phoenix Hagen): „Bremerhaven ist ein echtes, eingeschworenes Team, das eine tolle Saison spielt und sich auf dem besten Wege befindet, die Ergebnisse der vergangenen Spielzeit zu bestätigen. Die Eisbären bringen viel offensive Qualität mit, ihr Prunkstück ist aber sicherlich die Verteidigung – genau darauf müssen wir vorbereitet sein. Es braucht von uns auf allen Positionen höchste Konzentration und viel Energie, um diesem Druck standzuhalten – und eine wie immer tosend laute Ischelandhalle.“

 

03.01.2026 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BBC Bayreuth

Zum ersten Spiel des neuen Jahres empfangen die Bozic Knights am Samstag (19 Uhr) den Tabellendreizehnten aus Bayreuth. Zwei Spiele stehen in der Hinrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 noch aus. Für die Teckstädter geht es darum, ihre starke Heimbilanz auszubauen, den Anschluss an die Spitzengruppe zu wahren und die aktuelle Siegesserie fortzusetzen.

Die Knights verabschiedeten sich mit zwei emotionalen Erfolgen aus dem Jahr 2025. Auf den intensiven Heimsieg gegen Bremerhaven beim Xmas Game folgte ein beeindruckender Comeback-Triumph in Koblenz, bei dem ein 21-Punkte-Rückstand noch in einen Overtime-Sieg gedreht wurde. „Wir haben die Phase mit vielen Spielen in kurzer Zeit sehr erfolgreich gestaltet, sind jetzt aber froh, wieder im Wochenrhythmus zu sein“, erklärt Geschäftsführer Chris Schmidt.

Die Gäste aus Bayreuth tun sich seit ihrem Abstieg schwer in der ProA. Eine sportlich schwierige Phase führte kurz vor Weihnachten zur Trennung von Head Coach Florian Wedell, seine Assistenten übernahmen interimsmäßig. Nach einem knappen Overtime-Sieg gegen Münster und einer Niederlage ist die Bilanz unter dem neuen Trainerduo ausgeglichen. Defensiv kassieren die Oberfranken ligaweit viele Punkte, offensiv sind sie jedoch breit aufgestellt.

Mit Moritz Plescher, Rayshwan Mart, Kevaughn Allen, Willem Brandwijk, Tehree Horn und Lenny Liedtke verfügen gleich sechs Bayreuther über zweistellige Punkteschnitte. „Bayreuth ist ein gefährlicher Gegner. Es reicht nicht, einen Spieler zu stoppen – wir müssen als Team konzentriert verteidigen“, betont Knights-Headcoach Igor Perovic.

Auch Kirchheim kann offensiv aus dem Vollen schöpfen. In den letzten fünf Partien stellten mit Chuck Harris, Phillip Russell, Tylan Pope, Nick Spinoso und Lucas Mayer gleich fünf verschiedene Spieler den Topscorer. Nach zwei freien Tagen startete die Mannschaft am Mittwoch vollständig besetzt in die Vorbereitung.

Mit sechs Siegen in Serie und acht Erfolgen aus den letzten neun Spielen kletterten die Knights auf Rang sechs und liegen nur zwei Punkte hinter den Plätzen drei bis fünf. Anwurf in der Sporthalle Stadtmitte ist am Samstag um 19 Uhr.

04.01.2026 16:00 Uhr Bayer GIANTS Leverkusen vs. Paderborn Baskets

Zum Jahresauftakt 2026 empfangen die BAYER GIANTS Leverkusen am Sonntag, 04. Januar, um 16 Uhr die Paderborn Baskets in der Ostermann-Arena. Headcoach Michael „Mike“ Koch verbrachte den Jahreswechsel entspannt mit der Familie, bevor es für sein Team direkt wieder in den Spielbetrieb geht. Paderborn stellt einen interessanten Gegner dar, der in den vergangenen Wochen für Aufsehen in der ProA gesorgt hat.

Die Gäste aus Ostwestfalen konnten drei ihrer letzten fünf Partien gewinnen und sich damit aus dem Tabellenkeller auf einen Nichtabstiegsplatz vorarbeiten. Besonders die Siege gegen die BG Göttingen (82:70) und die EPG Baskets Koblenz (94:88) zeigen den Aufwärtstrend des ProA-Aufsteigers.

Jonathan Klussmann ist der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Baskets. Der dänische Nationalspieler markiert derzeit durchschnittlich 19,3 Punkte pro Partie und führt die Offensive an. Ergänzt wird er von Kevin Osawe, der nach einer erfolgreichen Zeit in Kanada nun in Paderborn im Schnitt 17,6 Punkte und 8,2 Rebounds erzielt. Bester deutscher Akteur ist Kapitän Grant Teichmann, Shooting Guard und erfahrener Führungsspieler mit 7,6 Zählern pro Begegnung.

Coach Koch erwartet ein schnelles und offensivstarkes Spiel: „Paderborn reist mit zwei Siegen in Serie an und wird motiviert auftreten. Sie spielen ein hohes Tempo und nehmen viele Zwei-Punkt-Versuche. Für uns heißt das, dass wir defensiv dagegenhalten und den Gegner zu schwierigen Würfen zwingen müssen. Entscheidend wird sein, über 40 Minuten eine Balance zwischen Verteidigung und Offensive zu finden.“

Nicht einsatzbereit ist C.J. Oldham, der weiterhin an einer Fußverletzung laboriert. Ein MRT-Termin steht für die kommende Woche an. Die GIANTS wollen vor heimischem Publikum die Partie nutzen, um einen erfolgreichen Start ins neue Jahr zu feiern.

04.01.2026 PS Karlsruhe LIONS vs. Artland Dragons

2025 war für die PS Karlsruhe LIONS mit einer Abreibung beim Spitzenreiter Phoenix Hagen zu Ende gegangen. Für den Start ins neue Jahr hat man sich am Oberrhein daher Wiedergutmachung vorgenommen. Am vorletzten Hinrundenspieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA besteht dafür Gelegenheit. Die heimstarken Badener empfangen im Sonntagsspiel die Artland Dragons. Keine einfache Aufgabe, denn das Team aus der Kleinstadt Quakenbrück spielt in der laufenden Saison häufig groß auf.

Die Niedersachsen stehen auf einem guten fünften Rang und haben in den bisherigen 15 Partien die zweitmeisten Punkte aller 18 Mannschaften erzielt. Nur der Tabellenführer scort noch häufiger. Die Dragons kommen damit auf zehn Siege – vier mehr als die LIONS, die zwar im Dezember eine aufsteigende Tendenz verzeichnen konnten, aber aufgrund der Niederlage zum Jahresabschluss weiterhin auf dem zwölften Platz verharren und damit etwas auf der Stelle treten.

Zudem sind die taktischen Möglichkeiten von Headcoach Demond Greene aktuell recht beschränkt, da das Karlsrudel vom Verletzungspech geplagt ist und die Rotation entsprechend dezimiert ist. Dafür wissen Greenes Schützlinge die Fans in der heimischen Europahalle im Rücken und zeigen sich zuhause deutlich stabiler als in der Fremde. Bei den Dragons ist es derzeit genau umgekehrt. Daheim im Artland läuft es nicht immer rund, dafür musste Quakenbrück in gegnerischer Halle in der laufenden Saison erst eine Niederlage hinnehmen.

Die Ausgangslage für die Begegnung am 4. Januar um 17:30 Uhr ist also interessant. Mut dürfte den LIONS der Blick auf die jüngere Historie machen. Die Siegpunkte aus den letzten sechs Duellen gingen allesamt nach Baden. Diese Serie gilt es nun auszubauen, um den Anschluss an die Playoff-Ränge herzustellen.