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Vorberichte ProA 25. Spieltag

Alle Spiele der ProA sind LIVE und EXKLUSIV bei Sporteurope.TV zu sehen!

Am 25. und 26. Spieltag der ProA sowie am 23. Spieltag der ProB steht alles im Zeichen des ligaweiten Mädchenspieltags. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für mehr Sichtbarkeit und Unterstützung von Mädchen und Frauen im Basketball. Frauen aus der Liga sind im offiziellen Trailer zu sehen, Mädchen laufen als Einlaufkinder aufs Feld und viele Standorte organisieren eigene Aktionen und Camps rund um den Spieltag.

Und on top: Nur an diesen Spieltagen gibt es 10 % Rabatt auf Tagestickets für den FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin. Den Ticketlink findet ihr ab dem 06.03. in unserer Bio & jeweils im Livestream.

Lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen setzen.

 

06.03.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. HAKRO Merlins Crailsheim 

Die Tigers Tübingen gehen mit einer Bilanz von acht Siegen und 16 Niederlagen als klarer Außenseiter gegen die HAKRO Merlins Crailsheim in die Partie. Bei den Schwaben hält der Negativtrend weiter an. Nach der 66:84-Niederlage gegen den BBC Bayreuth wurde Trainer Henrik Sonko Mitte Februar 2026 von seinen Aufgaben entbunden, bis zum Saisonende fungiert Sportdirektor Detlev als Interimstrainer. Unter neuer sportlicher Leitung ging auch die jüngste Partie bei den BAYER GIANTS Leverkusen mit 81:94 verloren. Die Tübinger liefen von Beginn an einem hohen Rückstand hinterher. Das erste Viertel gaben die Raubkatzen mit 11:28 ab.

Mit den HAKRO Merlins Crailsheim kommt nun ein Team mit einer anderen Erwartungshaltung nach Tübingen. Mit einer Bilanz von 19:5-Siegen liegt die Mannschaft von Trainer David McCray als Tabellendritter voll auf Playoff-Kurs. Der Merlins haben die Rückkehr in die easyCredit BBL als klares Ziel ausgegeben. Im Hinspiel mussten sich die Tigers nach einer guten Leistung mit 75:83 geschlagen geben. „Crailsheim ist eine sehr starke Mannschaft, die um den Aufstieg spielt. Wir haben im Hinspiel gezeigt, dass wir mithalten können. Bei uns muss jedoch alles passen, damit wir eine Siegchance bekommen“, sagt Troy Culley, Co-Trainer der Tigers Tübingen.

Der Kader der Gäste ist sowohl qualitativ als auch quantitativ stark besetzt. Insgesamt zehn Spieler erzielen im Schnitt zwischen 6,8 Punkten, etwa Gabriel Oliveira de Neto, und 15,0 Punkten durch den US-Amerikaner Anthony Gaines, der damit bester Werfer des Teams ist. Zudem steht im Aufgebot von Trainer David McCray mit Gianni Otto (3,6 Punkte pro Spiel) ein ehemaliger Tübinger Spieler. Die HAKRO Merlins Crailsheim zeichnen sich vor allem durch ihre intensive Spielweise aus. Jeder Korb muss hart erarbeitet werden, während die Mannschaft von McCray in der Defensive großen Druck auf den Gegner ausübt. Das zeigen die 8,8 Steals pro Partie (Ligabestwert).  Auch offensiv überzeugt der Tabellendritte. Mit durchschnittlich 88,3 Punkten pro Spiel stellt Crailsheim die viertbeste Offensive der Liga. Bei den Rebounds liegt das Team mit 39,0 Rebounds pro Begegnung auf dem dritten Rang.

Die HAKRO Merlins Crailsheim zeichnen sich vor allem durch ihre intensive Spielweise aus. Jeder Korb muss hart erarbeitet werden, während die Mannschaft von McCray in der Defensive großen Druck auf den Gegner ausübt. Das zeigen die 8,8 Steals pro Partie (Ligabestwert).  Auch offensiv überzeugt der Tabellendritte. Mit durchschnittlich 88,3 Punkten pro Spiel stellt Crailsheim die viertbeste Offensive der Liga. Bei den Rebounds liegt das Team mit 39,0 Rebounds pro Begegnung auf dem dritten Rang. Am Spieltag findet am Nachmittag der „Girls Day“ statt, 30 Personen nehmen an einem Training teil und schauen während des Spiels hinter die Kulissen. Der Mädchenspieltag findet am Wochenende vom 6. bis 8. März 2026 in Zusammenarbeit mit der BARMER 2. Basketball Bundesliga sowie dem Deutschen Basketball-Bund (DBB) statt.

 

06.03.2026 19:30 Uhr Artland Dragons vs. Eisbären Bremerhaven

Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie wartet auf die Artland Dragons am kommenden Freitag die nächste große Herausforderung. Mit den Eisbären Bremerhaven gastiert der aktuelle Tabellenvierte in der Artland Arena. In einer intensiven und bis in die Schlussminute offenen Partie mussten sich die Dragons im Hinspiel in Bremerhaven knapp mit 84:88 geschlagen geben. Trotz einer starken Auswärtsleistung entschied ein überragender Elijah Miller mit 33 Punkten die Begegnung zugunsten der Hausherren. Mit 17:7-Siegen steht Bremerhaven gefestigt auf Tabellenplatz vier und hat sich ein kleines Polster auf die Verfolger aus Kirchheim und Quakenbrück (jeweils 14 Siege) erarbeitet.

Besonders beeindruckend: Die Eisbären sind das einzige Team der Liga, das Tabellenführer Phoenix Hagen sowohl im Hin- als auch im Rückspiel bezwingen konnte: zuletzt vor der FIBA-Pause mit einem deutlichen 94:79-Erfolg. Insgesamt reist Bremerhaven mit drei Siegen in Serie an (91:72 gegen Paderborn, 79:76 in Köln und der Sieg gegen Hagen).  Statistisch gehören die Norddeutschen in mehreren Kategorien zur Ligaspitze. Mit knapp 37 Prozent Dreierquote treffen sie ähnlich hochprozentig wie die Dragons. Mit durchschnittlich 19,5 Assists pro Partie verteilen sie die drittmeisten Assists der Liga, nur minimal mehr als die Drachen (19,3). „Individuell sind sie insbesondere mit Elijah Miller als Point Guard sehr gut aufgestellt. Dazu haben sie mit Lorenz Brenneke zusätzlich viel Erfahrung in ihre Mannschaft geholt“, erklärt Dragons-Headcoach Hendrick Gruhn.

Mit 15,7 Punkten und 6,3 Assists pro Spiel (Platz vier ligaweit) lenkt Miller das Offensivspiel der Eisbären. Unterstützung erhält er von Jemarl Baker (14,1 Punkte), Carlos Carter (10,9 Punkte, 41 % Dreierquote) sowie Jannis von Seckendorff (10,7 Punkte, 62 % Zweierquote, 41 % Dreierquote). „Mit Bremerhaven kommt wieder ein absolutes Topteam zu uns in die Artland Arena. Die Eisbären stehen vollkommen zurecht da oben und haben vor der Länderspielpause einen überzeugenden Sieg gegen Hagen eingefahren. Bremerhaven bewegt den Ball gut und spielt uneigennützig. Sie spielen sehr geduldig und warten immer auf den besten Abschluss.“

 

06.03.2026 19:30 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. Bayer Giants Leverkusen 

Die VfL SparkassenStars Bochum empfangen die Bayer Giants Leverkusen in der heimischen Rundsporthalle. Das Hinspiel am zweiten Spieltag konnten die Bochumer deutlich mit 92:72 in Leverkusen für sich entscheiden. Seitdem kämpfen die Giants weiterhin um den Klassenerhalt und stehen aktuell mit sieben Siegen auf dem 16. Tabellenplatz, dem letzten Nichtabstiegsrang. Entsprechend steht der deutsche Rekordmeister im Saisonendspurt unter Druck.

Topscorer der Leverkusener ist Center Dennis Heinzmann, der im Schnitt 13,5 PPG und zudem 9 RPG sammelt. Für die SparkassenStars geht es darum, nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge wieder in die Erfolgsspur zu finden und den aktuellen Playoffplatz zu verteidigen. „Wir gehen mit einer wohlverdienten Pause nach dem FIBA-Fenster im Rücken und beim Einstieg in das letzte Drittel der Saison mit Fokus und Entschlossenheit in diese beiden kommenden Spiele. Die Mannschaft ist entschlossen, unseren Gameplan umzusetzen und an beiden Enden des Feldes diszipliniert zu bleiben“, erklärt Headcoach Felix Banobre.

Geschäftsführer Tobias Steinert unterstreicht zudem die Bedeutung der Partie: „Nach der FIBA-Pause geht es nun endlich wieder in der Liga weiter. Wir haben mit dem Heimspiel gegen Leverkusen zwei richtungsweisende Spiele für den weiteren Saisonverlauf vor der Brust.“ Entscheidend könnte dabei sein, ob die zuletzt krank fehlenden Point Guards Geske und Williams wieder im Kader stehen.

 

06.03.2026 19:30 Uhr Phoenix Hagen vs. BG Göttingen 

Im vergangenen November setzten sich die „Feuervögel“ beim Absteiger mit 103:98 durch. Mit einer Bilanz von 20:4-Siegen stehen die Volmestädter aktuell an der Spitze der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Tabelle, dicht gefolgt von den Niedersachsen (19:5-Siege). Die Mannschaft von BG-Trainer Fabian Strauß ist mit großen Ambitionen in die Saison 2025/2026 gestartet und beweist seither regelmäßig, dass im Rennen, um den Aufstieg in die easyCredit BBL mit ihr zu rechnen ist.

Dies unterstreichen die „Veilchen“ besonders gern auf fremdem Parkett. Göttingen weist ligaweit die beste Auswärtsbilanz vor (10:2- Siege) vor, was maßgeblich an einer starken Verteidigung liegt. Die BG kassiert in fremden Hallen durchschnittlich lediglich 76,9 Punkte pro Partie. „Göttingen hat sich als eine absolute Topmannschaft der ProA etabliert und präsentiert sich vor allem in fremder Halle ungemein stabil. Sie geben gegnerischen Teams kaum Angriffsfläche, was es unheimlich schwer macht, ihren Rhythmus zu brechen“, analysiert Phoenix-Headcoach Chris Harris.

In Jordan Sears (15,1 PPG) und Zach Jackson (13,9 PPG) hat die BG ein offensivstarkes US-Duo in den eigenen Reihen, welches die Last der Verantwortung jedoch alles andere als alleine schultern muss. Vor allem Mathis Mönninghoff beweist im zarten Basketballeralter von 33 Jahren, dass er nach wie vor auf hohem Niveau abliefern kann. Der ehemalige Juniorennationalspieler bringt sich mit 9,6 Punkten sowie 2,6 Rebounds ein, wobei ihn eine Dreierquote von 47,6 Prozent zu einem gefährlichsten Schützen der gesamten Liga macht. „Nach der Länderspielpause gleich eine solche Aufgabe vor der Brust zu haben, ist der perfekte Einstieg ins letzte Drittel der Hauptrunde.“

„Umso mehr werden unsere Geduld und Konzentration gefragt sein, um uns eine Chance zu erarbeiten“, sagt Harris. Mit durchschnittlich 97,1 Punkten pro Partie weist Phoenix ligaweit den höchsten Output vor, dahinter rangieren die Artland Dragons (91,4 PPG) und die Gegner aus Göttingen (88,4 PPG). Bei den verteilten Assists führen Hagen (23,2 APG) und die BG (19,5 APG) das ProA-Ranking an.

 

06.03.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 

Die Bozic Estriche Kirchhheim Knights haben sich frühzeitig aus der Abstiegsregion verabschiedet und peilen die Playoff-Qualifikation an. Den Auftakt in die heiße Phase macht die Auswärtsfahrt zu den SBB Baskets Wolmirstedt. Bereits am Donnerstag begibt sich der Rittertross auf die lange Fahrt nach Magdeburg. Dort trifft der der Tabellenfünfte (14:10-Siege) auf den derzeitigen Tabellenletzten (6:18-Siege). Doch die Platzierung täuscht über die individuelle Qualität des letztjährigen ProB-Teams.

Insgesamt sieben ausländische Akteure stehen im Kader von Head Coach Eiko Potthast. Bester Punktesammler ist Davian Williamson mit 18,1 Punkten pro Partie. Unter den Körben sorgt Center Michael Hughes für physische Präsenz. „Wolmirstedt hat von den Teams im unteren Bereich der Tabelle die individuell beste Qualität. Sie sind sehr gefährlich und haben auch gegen Topmannschaften eher sehr knapp verloren. Es ist das erste Mal das wir dort spielen, von daher wird es eine große Herausforderung und es ist ein extrem wichtiges Spiel für uns“, so Head Coach Igor Perovic.

Unter der Teck fehlte zu Wochenbeginn Aeneas Jung, der sich bei der Nationalmannschaft Zyperns befand. Nach der Flughafensperrung auf Zypern musste seine Rückreise umgeplant werden und verzögerte sich. Der Rest des Kaders erschien fit und ausgeruht.

 

06.03.2026 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs, Nürnberg Falcons BC 

Zehn Spieltage vor Abschluss der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ist inzwischen bei den PS Karlssruhe LIONS jede Abstiegsgefahr gebannt. Nach zuletzt drei Erfolgen in Serie winkt nun sogar der Anschluss an die Playoff-Plätze. So geht das Team aus der Fächerstadt mit ordentlich Rückenwind in das Duell mit den Nürnberg Falcons BC in der heimischen Europahalle

Die bisherige Saisonausbeute des Karlsrudels: Elf Siege aus 24 Begegnungen. Mit einem Sieg würden die Karlsruher ihre Ambitionen unterstreichen im Playoff-Rennen ein Wörtchen mitreden zu wollen. Die Falcons kommen wie Karlsruhe auf bisher elf Siege, zogen aber in den vergangenen vier Partien stets den Kürzeren. Schuld war meist die aktuell schwächelnde Defense der Franken, die allerdings im Spiel nach vorn nicht unterschätzt werden dürfen.

Wenn die LIONS ihr schnelles Umschaltspiel aufziehen können, dürfen sich die Fans in der Europahalle auf ein rasantes und punktreiches Match freuen. Die Offensive der Karlsruher wird getragen durch die beiden US-Amerikaner David Opowu Ejah (14,3 PPG) und Isaiah Rayshaud Hart (14,6PPG). Auf Seiten der Nürnberger überzeugt Evan Derek Taylor (13 PPG) und Vincent Friederici (12,6 PPG).

 

06.03.2026 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. RheinStars Köln 

Die RheinStars Köln reisen am Freitag nach Koblenz zu den EPG Baskets. Nach dem zehnten Saisonerfolg vor gut 14 Tagen beim BBC Bayreuth sagte Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport: „Wir haben die Distanz zu den Abstiegsrängen ausbauen können. Das soll uns nicht leichtsinnig machen, aber Ruhe und Selbstvertrauen für die letzte Phase der Saison geben.“ Und mit einem weiteren Sieg könnten sich die Kölner wohl endgültig aus dem engeren Kreis der Abstiegskandidaten verabschieden.

Bis dahin aber ist noch viel zu tun. „Zumal das erste Spiel nach einer Pause immer schwierig ist. Aber wir haben gut trainiert mit den Jungs und wollen das auch aufs Parkett bringen“, sagt Headcoach Zoran Kukic. Mit Koblenz (11:13-Siege) steht zudem ein Gegner im Spielplan, der den RheinStars auf unterschiedliche Weise in der Hinrunde das Leben schwer gemacht hat. Noch in Düsseldorf unterlagen die RheinStars dem Tabellennachbarn Koblenz 84:92 und zogen dabei im Rebound-Verhältnis (26:43) deutlich den Kürzeren. Der Auftaktniederlage im Castello folgten dann allerdings drei Heimsiege über Gießen, Crailsheim und Leverkusen.

 

06.03.2026 20:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. Paderborn Baskets 

Die Gießen 46ers empfangen am Freitag in der Osthalle die Paderborn Baskets Derzeit belegen die 46ers den siebten Rang in der ProA (13:11-Siege), dürfen zwar nach oben blicken, müssen sich aber zugleich nach unten absichern. Das Gewinnen fällt den Mittelhessen in dieser Saison schwerer als zuvor. Die Konstanz fehlte. Die Konstanz aber schien zuletzt ebenso gefunden wie mit Adnan Arslanagic ein dringend benötigter Playmaker. Doch als es lief, als vor allem beim Sieg gegen den Nürnberg Falcons BC starke Überzeugungsarbeit geleistet wurde, lief doch nichts mehr.

Zwei Wochen Pause folgten. Eine Pause zur Unzeit für 46ers-Coach „Frenki“ Ignjatovic: „Eigentlich hätten wir die Zeit benötigt, um Adnan Arslanagic zu integrieren. Aber unser neuer Mann war ebenso wie Simon Krajcovic bei seiner Nationalmannschaft. Dann kann man sich ja vorstellen, wie unser Training ohne einen einzigen Playmaker aussah.“ Mit der Übungsarbeit seiner verbliebenen Spieler war der Trainer komplett einverstanden. Daniel Norl und Robin Benzing waren zuletzt beide angeschlagen, konnten aber in dieser Woche wieder gut trainieren. Schlimmer scheint es Aiden Warnholtz erwischt zu haben. Der Kanadier hat sich am Handgelenk verletzt. Derzeit trägt er eine Schiene. Ob der Point-Guard am Wochenende auflaufen kann, entscheidet eine Untersuchung bei einem Spezialisten.

„Das ist ein Team mit Playoff-Qualität. Dass es dort unten steht, spricht für die hohe Qualität der Liga. Das wird alles andere als ein Spaziergang. Wir müssen ihre individuelle Klasse kontrollieren“, so Ignjatovic über die Paderborn Baskets.  Zuletzt trumpfte Paderborn auch in Göttingen groß auf und verpasste einen Auswärtssieg nur, weil am Ende zwei Freiwürfe vergeben wurden. Im Hinspiel wiederum kassierten die 46ers nach langer Führung eine ganz bittere 93:100-Niederlage.

 

06.03.2026 20:00 Uhr Uni Baskets Münster vs. BBC Bayreuth 

Mit neuer Energie nach der Länderspielpause wollen die Uni Baskets Münster gegen den BBC Bayreuth den dringend benötigten Heimsieg erringen. Nach der überzeugenden Leistung beim 84:80-Heimerfolg gegen die Bayer Giants Leverkusen erwischten die Uni Baskets in Paderborn nach ausgeglichener erster Hälfte einen gebrauchten Tag. Da gab es nichts schönzureden. „Wir schaffen es nicht, konstant richtige Entscheidungen zu treffen“, stellte Kapitän Cosmo Grühn klar. Im Hinspiel unterlagen die Uni Baskets in Bayreuth nach einem Overtime-Drama eher unnötig 82:83. „Das Spiel hätten wir locker gewinnen können, wenn wir ein paar Dinge besser gemacht hätten“, blickte Münster-Cheftrainer Götz Rohdewald am Mittwochmittag zurück.

In den beiden Trainingswochen rund um die Länderspielpause legten die Uni Baskets ein Hauptaugenmerk darauf, „mehr Kontrolle über das Spiel zu haben, uns gute Würfe zu erarbeiten“. Denn das würde unweigerlich dazu führen, das Saisonthema „Ballverluste“ in den Griff zu bekommen. „Neben dem, was eh da sein muss: Kampfbereitschaft, gute Verteidigung, aggressiv sein und Rebounds holen, ist das das Wichtigste für unser Spiel.“ Götz Rohdewald gab im Mediengespräch ein ausführliches Update zum Personal.

„Adam Touray nimmt das erste Mal in dieser Woche auch am Mannschaftstraining mit Kontakt teil, macht aber bisher nicht alle Übungen und Spiele mit. Das freut mich in erster Linie für ihn sehr, weil es eine sehr lange Leidensphase war und es auch fraglich war, ob er überhaupt wieder spielen kann. Allein seine Präsenz ist schon schön, zu haben.“ Rohdewald kann auch auf Deshon Taylor zurückgreifen. „Deshon hat voll mittrainiert. Ähnlich wie mit Curtis Jones Jr.: Je länger sie da sind, desto besser funktionieren sie und wir auch in Summe als Mannschaft. Von daher hoffe ich, dass er auch schon Impact haben wird im nächsten Spiel.

Die Stärken der Bayreuther sind definitiv der Fastbreak und ein sehr gutes Offensivrebounding. Zudem sind sie eine sehr athletische Mannschaft auf eigentlich allen Positionen.“

Vorberichte Nachholspiele ProB Süd 20. Spieltag

28.02.2026 19:30 Uhr Ahorn Camp Baskets vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

Die Ahorn Camp Baskets empfangen am Samstag, 28. Februar in der heimischen Nordhalle die Würzburger Basketball-Akademie, das Schlusslicht in der Südstaffel der Zweiten Basketball-Bundessliga ProB.

Ahorn-Camp-Coach Carl Mbassa konzentriert sich auf das Kräftemessen mit dem Farmteam des Würzburger Erstligisten. „Für die Mannschaft der Basketball-Akademie ist jede Partie ein Endspiel. Wir müssen uns auf einen großen Kampf einstellen“, betont der 47-Jährige und verweist auf Leistungsträger des Widersachers wie Marko Petric, David Gerhard oder Jervis Scheffs.

Zudem haben die Franken im Januar die Mannschaft mit drei Neuzugängen verstärkt, um
den drohenden Abstieg in die Regionalliga abzuwenden. Einen richtungsweisenden Charakter hat die Begegnung auch für Gastgeber Speyer.

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Erfurt und in Leitershofen sind Kapitän DJ Woodmore und Kollegen zum Erfolg verpflichtet, wenn sie ihr Saisonziel Aufstiegsrunde im Blick behalten wollen. Das Hinspiel haben die Pfälzer nicht zuletzt dank starker Leistungen von Oskar Humpert und David Aichele mit 85:67 (46:38) gewonnen.

 

01.03.2026 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. TSV Oberhaching Tropics

Am Sonntag möchte die OrangeAcademy gegen die Oberhaching Tropics auf dem MainCourt des OrangeCampus den nächsten Sieg einfahren. Die Partie wurde anlässlich des zuvor stattfindenden ANGE-Turniers auf diesen Termin verlegt.

Nach dem deutlichen Kantersieg über die CATL Basketballlöwen Erfurt durfte Cheftrainer Florian Flabb gemeinsam mit seiner Mannschaft die erste große Errungenschaft der Saison feiern: Die Playoff-Qualifikation ist den jungen Ulmern rechnerisch nicht mehr zu nehmen. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Es ist ein tolles Gefühl, bereits fünf Spieltage vor Hauptrundenende für die Playoffs qualifiziert zu sein. Das ändert allerdings nichts an unserer Herangehensweise. Wir denken von Spiel zu Spiel und priorisieren die nächste Aufgabe“, so Flabb.

Den nächsten Schritt kann die OrangeAcademy bereits am Sonntag im Nachholspiel gegen die Oberhaching Tropics machen. Nach dem Hinspiel sind die jungen Ulmer gewarnt – in Oberhaching setzte es die erste Saisonniederlage. „Es ist nie einfach, gegen die Tropics zu bestehen. Über Jahre hinweg halten sie ihren Kader zusammen und sind ein eingespieltes Team. Wir wollen nun zeigen, dass wir uns weiterentwickelt haben“, erklärt Flabb weiter.

Die Gäste aus Oberhaching haben die Endrunde ebenfalls fest im Blick. In der stark umkämpften BARMER ProB Süd ist vom dritten bis zum zehnten Tabellenplatz noch alles möglich. Aktuell rangieren die Tropics mit einer ausgeglichenen Bilanz von 10:10 Siegen auf Rang acht – dem letzten verfügbaren Playoffplatz. Zuletzt mussten sich die Schützlinge von Cheftrainer Mario Matic jedoch den direkten Konkurrenten aus Coburg und München geschlagen geben. Umso wichtiger wäre ein Erfolg im Nachholspiel.

Die tragende Säule der Oberbayern ist der erst 19-jährige Spielgestalter Jonathan Zeisberger. Mit starken 24,1 Punkten und 5,6 Assists pro Partie prägt er das Offensivspiel maßgeblich. Unterstützung erhält er vom erfahrenen Big Man Nedzad Muratovic. Der 30-jährige Bosnier kommt im Schnitt auf 18,9 Punkte und 8,8 Rebounds und verpasst damit nur knapp ein Double-Double im Schnitt.

 

Vorberichte ProB Süd 22. Spieltag

Alle Spiele der ProB Süd können LIVE und KOSTENLOS bei Sporteurope.TV gestreamt werden!

 

21.02.2026 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. Dresden Titans

Im Kampf um die K.O. – Phase steht für die Titans eine wichtige Standortbestimmung an. Gegen einen defensivstarken Gegner und einem anspruchsvollen Restprogramm vor Augen, geht es darum, Stabilität zu finden und eine solide Ausgangsposition für die kommenden Wochen zu schaffen.

Die Flashers konnten ihre Neujahresvorsätze bislang nur phasenweise umsetzen. In den vergangenen zehn Partien standen vier Niederlagen bei sechs Partien zu Buche. Eine Bilanz, die nicht ganz den eigenen Ansprüchen entsprach. Zuletzt zeigte die Formkurve jedoch wieder nach oben: Mit wichtigen Erfolgen gegen Coburg und Langen, stabilisierte das Team seine Leistungen und verteidigte den vierten Tabellenplatz vehement.

Den maßgeblichen Anteil an den jüngsten Erfolgen hat Nik Philip Schlipf. Der großgewachsene Schütze erzielt im Schnitt 15,3 Punkte, trifft starke 38,6 Prozent von jenseits der Dreierlinie und verteilt zudem 3,9 Assists pro Partie. Im Kontrast zu seinen Gegenspielern hat Brian Butler in dieser Saison noch keinen einzigen Dreier geworfen. Der ProA-erfahrene Veteran sucht konsequent den Weg zum Korb und kommt so dennoch auf 9,4 Punkte sowie 3,9 Rebounds pro Spiel. Neben den Beiden gilt es vor allem das Guard-Gespann um Tyseem Lamel Lyles (13,6 PPG) und Jakob Hanzalek (10,4 PPG) sowie Big Man Nelson Okafor (10,2 PPG) unter Kontrolle zu bekommen.

Im Kollektiv liegt die große Stärke der Flashers in der Defensive. Mit nur 78,2 zugelassenen Punkten pro Spiel zählen sie zu den stabilsten Abwehrreihen der Liga. Besonders aggressiv agiert das Team in den Passwegen: 9,8 Steals pro Spiel bedeuten die Platzierung an der Ligaspitze und unterstreichen den hohen defensiven Druck, den die Fellbacher über 40 Minuten hinweg ausüben.

Nach zuletzt drei Siegen in Folge mussten die Elbriesen am vergangenen Samstag einen Dämpfer im Kampf um die K.O.-Phase hinnehmen. Gegen den direkten Konkurrenten aus Leitershofen, offenbarten die Dresdner vor allem in der Defensive Schwächen und ließen mit 97 Gegenpunkten zu viele Punkte zu.

Im verbleibenden Saisonprogramm wartet zudem ein anspruchsvolles Restprogramm: Mit Ludwigsburg, Ulm, Coburg und Speyer, stehen noch die aktuell drei besten Teams der Liga und ausgewiesene Playoff-Kandidaten auf dem Plan. Wollen die Titans weiterhin ein Wörtchen im Rennen um die Endrunde mitreden, ist eine klare Leistungssteigerung gefragt. Das Team von Cheftrainer Valentino Lott muss defensiv wieder an Stabilität gewinnen und zugleich Selbstvertrauen für die anstehenden Schlüsselspiele sammeln.

Titans Headcoach Valentino Lott –„Wenn es ein Team in der Liga gibt, das weiß, wie man enge Spiele gestaltet und am Ende auf seine Seite zieht, dann ist es Fellbach. Umso wichtiger ist es, von Beginn an physisch präsent zu sein und die Kontrolle über die Bretter zu übernehmen. In den letzten Partien (Bayern ausgenommen) haben wir defensiv zu viele Punkte zugelassen, da müssen wir in den wichtigen Situationen klarer und aufmerksamer agieren. Es ist wichtig, dass wir über 40 Minuten eine höhere Intensität und konstante Energie auf das Feld bringen und ihnen 1-2 Dinge offensiv wegnehmen können.“

 

21.02.2026 18:00 Uhr OrangeAcademy vs. CATL Basketball Löwen

Im Spitzenspiel der BARMER ProB Süd fährt die OrangeAcademy einen wichtigen 89:80-Auswärtssieg beim FC Bayern Basketball 2 ein. Am kommenden Samstag wartet bereits mit den CATL Basketball Löwen Erfurt der nächste Herausforderer.

Der souveräne Lauf der jungen Uuulmer hält weiter an. Nach den Erfolgen über den TV Langen und die SKYLINERS Juniors besiegten die Doppelstädter auch die zweite Mannschaft des FC Bayern Basketballs. Ohne Leistungsträger Teo Milicic konnten sich die Schützlinge von Cheftrainer Florian Flabb allen voran auf Joel Cwik verlassen. Der Doppellizenzspieler lieferte 23 Punkte, die dem jungen Aufgebot verlässliche Stabilität gaben. Zudem klauten die Orangenen ganze 14-mal den Ball und profitierten von 20 Assists.

„Wir hatten einen schwierigen Start ins Spiel. Lange hat uns der Rhythmus gefehlt, weswegen wir Defensiv auch anfällig waren. Nach der Pause haben wir mehrere Stops generieren können und immer besser zu unserem Spiel zurückgefunden. Besonders gefallen hat mir die Ausgeglichenheit im Team. Jeder Spieler hatte wichtige Impulse zum Sieg beitragen können“, betont Cheftrainer Flabb nach dem Erfolg und blickt bereits auf das nächste Spiel in kurzer Zeit: „Erfurt hat ein gutes Momentum mit zwei Siegen in Serie. Sie haben gut nachverpflichtet und treten sehr selbstbewusst auf. Wir müssen von der ersten Sekunde an wach und fokussiert sein, um diesen hochtalentierten Gegner schlagen zu können“, so Flabb. Mit einem Sieg könnte die OrangeAcademy mit fremder Schützenhilfe die Playoff-Qualifikation bereits fünf Spieltage vor Hauptrundenende festigen. Im Kampf um die Spitzenplätze wäre ein Erfolg ebenfalls ein wichtiger.

Die CATL Basketball Löwen Erfurt bewegen sich in dieser Spielzeit im Tabellenmittelfeld. Fünf Spieltage vor Hauptrundenende befinden sich die Thüringer in der unspektakulären Zone. Zwei Siege Vorsprung weißen sie auf den Tabellenletzten aus Würzburg auf, wohingegen der Rückstand auf einen Playoff-Platz bereits drei Erfolge beträgt. Zuletzt zeigte die Form allerdings sichtbar nach oben.

Mit den Erfolgen über die BG Hessing Leitershofen und die Ahorn Camp Baskets Speyer reißt das Team von Cheftrainer Florian Gut mit breiter Brust an den OrangeCampus. US-Amerikaner Mike Mitchell ist aktuell die tragende Säule im eigenen Aufgebot. Mit 20.7 Punkten, 4.2 Assists und 2.7 Steals ist er kaum zu stoppen. Tatkräftige Unterstützung erhält er von den Guards Musa Abra (18.4 Punkte), Ivan Kucan (17), sowie den beiden Big-Men Noah Kandem (14.1) und Paul Albrecht (13.1).

 

21.02.2026 19:00 Uhr SKYLINERS Juniors vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

Am Samstagabend um 19:00 Uhr empfangen die SKYLINERS Juniors im BCM den aktuellen Tabellenletzten der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd, die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie. Ein Sieg wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Playoffs. Die Frankfurter gehen mit breiter Brust in die Partie. Fünf Siege aus den letzten sechs Spielen sprechen eine klare Sprache. Erst am vergangenen Wochenende setzte sich das Team von Markus Klusemann souverän mit 94:79 bei den TSV Oberhaching Tropics durch.

In den vergangenen Wochen überzeugten die Juniors vor allem mit Moral, Geschlossenheit und defensiver Konzentration. Besonders erfreulich: Jamie Edoka wird gegen Würzburg wieder im Kader stehen, nachdem er am vergangenen Wochenende beim NBA „Basketball Without Borders“-Camp in Los Angeles zu Gast war.

Die Gäste aus Unterfranken, trainiert von Alex King, reisen mit viel Druck nach Frankfurt. Die Würzburger stehen aktuell auf dem letzten Tabellenplatz und konnten im Jahr 2026 bislang erst einen Sieg einfahren. Bei nur noch sechs verbleibenden Spielen im Kampf um den Klassenerhalt zählt für sie jeder Erfolg. Verstärkung erhielten sie kürzlich durch Christoph Philipps, ein in Frankfurt bekanntes Gesicht. Der Forward spielte in der vergangenen Saison für das BBL-Team der SKYLINERS, ehe ihn eine schwere Verletzung ausbremste. Nun soll er helfen, den Abstiegskampf noch einmal neu zu beleben.

Die Juniors wollen ihre Intensität und Konzentration erneut über 40 Minuten aufs Parkett bringen und den positiven Trend fortsetzen. Ein weiterer Sieg würde die Position im engen Playoff-Rennen weiter stärken.

„Wir sind gut in Form, aber wir wissen auch, dass jedes Spiel jetzt enorm wichtig ist. Entscheidend wird sein, dass wir mit der gleichen Energie und Disziplin auftreten wie in den letzten Wochen. Wenn wir unseren Fokus behalten, können wir den nächsten Schritt machen,“ betont Markus Klusemann vor der Partie.

 

21.02.2026 19:00 Uhr BBC Coburg vs. TSV Oberhaching Tropics 

Nur sechs Tage nach dem souveränen 83:68-Heimerfolg gegen Ludwigsburg steht für den BBC Coburg bereits das nächste Spiel in heimischer Halle im Terminkalender. Gegner der Mannschaft von Cheftrainer Patrick Seidel sind die Oberhaching Tropics, die sich mit 86 Punkten im Durchschnitt als die beste Offensiv-Mannschaft der Liga etabliert haben.

Bevor es danach in eine einwöchige Länderspielpause und den anschließenden Saisonendspurt geht, wartet mit den Tropics  viel Firepower auf die Vestestädter. Mit Jonathan Zeisberger stellen die Oberbayern den über die komplette Saison gesehen besten Scorer der Liga. 24,5 Punkte markiert der 19-jährige pro Partie. Darüber hinaus verteilt Zeisberger mit 5,7 Assists nach BBC-Kapitän Nico Wenzl (6,4 Assists) die zweitmeisten Vorlagen in der ProB Süd. Aufgrund seiner beeindruckenden Rookie-Saison wurde vor kurzem bekannt gegeben, dass der Aufbauspieler mithilfe einer Doppellizenz nun auch die Chance erhält, seine Qualitäten eine Liga höher für den BBC Bayreuth zu zeigen. Ob Zeisberger am Samstagabend für die Tropics in Coburg oder doch beim zeitgleich stattfindenden ProA-Heimspiel des ehemaligen Bundesligisten gegen Köln auflaufen wird, ist unklar.

Mit nur zwei Siegen zu vier Niederlagen aus den sechs Spielen seit der Weihnachtspause haben die Tropics ihr Mojo aus der ersten Saisonhälfte ein wenig verloren. Zwar gab es mit dem ungefährdeten Auswärtserfolg in Speyer und dem Last-Second-Sieg zuhause gegen Fellbach zwei Highlights zu verbuchen, mit den Klatschen gegen Ludwigsburg und Langen, der Heimniederlage gegen die auswärts zuvor noch sieglosen Würzburger und der deutlichen Pleite gegen Frankfurt zuletzt überwiegen jedoch die Schattenseiten.

Das Hinspiel war hingegen das erste Coburger Lowlight der Saison. Nach einer katastrophalen ersten Halbzeit (37:57) unterlagen die Vestestädter den Tropics mit 85:99. Der BBC, der auf den damals angeschlagenen Dylan Fasoyiro verzichteten musste, kämpfte sich nach zwischenzeitlichem 26-Punkte-Rückstand im letzten Viertel tatsächlich noch einmal bis auf Zähler heran. Am Ende war die Hypothek aus Durchgang eins aber zu groß. Es war die erste Saisonniederlage für die Mannschaft um Julian Günther und Co. Der BBC-Youngster weiß daher aus eigener Erfahrung um das enorme Oberhachinger Offensiv-Potenzial.

Für das Rückspiel mahnt der 17-jährige trotz der hervorragenden Coburger Heimbilanz nicht ohne Grund zur Vorsicht: „Mit Oberhaching haben wir alles andere als einen leichten Gegner vor der Brust. Bereits im Hinspiel haben sie gezeigt, dass sie uns das Leben sehr schwer machen können. Deshalb wird es für uns vor allem darauf ankommen, mit der richtigen Einstellung und ohne Leichtsinn ins Spiel zu gehen. Wir wollen zeigen, dass wir es besser machen können als noch im Hinspiel. Daher sind wir gleich umso mehr motivierter, den nächsten Heimsieg zu holen.“

 

21.02.2026 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. Ahorn Camp Baskets

Fünf Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde bleibt die Lage in der Liga spannend bis dramatisch. Die Plätze drei und neun im Klassement trennen aktuell nur 4 Punkte. Es geht nicht nur um das Erreichen der Saisonverlängerung ab April, sondern auch um die beste Ausgangslage im Klassement bezüglich des Heimrechtes. Oder auch darum, im Play-Off Achtelfinale den besten Teams aus der starken Nordgruppe aus dem Weg zu gehen. Demzufolge zählt aktuell jeder Sieg praktisch doppelt, denn auch die direkten Vergleiche von zwei oder mehreren punktgleichen Teams werden am Ende zu Rate gezogen.

Den Gegner aus Speyer verbindet neben der Punktgleichheit mit der BG auch, dass beide Teams des Samstags zuletzt jeweils den Basketball Löwen Erfurt hauchdünn in den Schlussminuten unterlag. Die Kangaroos vor 14 Tagen mit 83:85, die Pfälzer letzte Woche mit 87:90. „Wir waren uns am Ende zu fein, ordentlich zu verteidigen“, wurde Speyers Coach Carl Mbassa (47) etwas verärgert nach dem Auftritt der Seinen zitiert. Die Fans dürfen sich also auf ein erneut spannendes und wahrscheinlich bis zum Schluss ausgeglichenen Match freuen.

Die Baskets weisen einen der ausgeglichensten Kader der Liga auf. Gleich zehn Spieler scoren durchschnittlich zwischen 6 und 12 Punkten, allen voran das starke Importtrio um den US-Amerikaner Daryl Woodmore (34), den Österreicher Felix Angerbauer (22) und den nach langer Verletzung wieder zurückgekehrten Spanier Carlos Hidalgo Guijo (28). Besagter Coach Mbassa, seit vielen Jahren in der Domstadt an der Seitenlinie aktiv und davor auch prägender Spieler der Ahorn Camps, hat aber auch unter dem Korb Klasse, statt Masse aufzubieten: Center David Aichele (27/212cm)) weist ebenso wie der Ex-Ehinger Leon Geisler (19/206cm) Gardemaß direkt am Brett auf, dazu kommen sehr gut ausgebildete Akteure wie Oskar Humpert (20), Dennis Diala (22) und Dreipunktespezialist Christoph Rupp (31). Zusammengefasst stellt Speyer einen sehr guten Mix aus routinierten Spielern und hoffnungsvollen Talenten und wird im vierten Auswärtsspiel in Folge versuchen, den dritten Sieg einzufahren. Denn nur in Erfurt war man zuletzt unterlegen, davor hatte man in Langen und bei Bayern München deutliche Siege in der Fremde eingefahren.

Die Stadtberger werden sicherlich den Gegner sehr gut studiert haben, wollen aber natürlich auch auf eigene Stärken setzen. In Dresden landete man einen zwar knappen, aber trotzdem hochverdienten Sieg, weil man spielerisch die bessere Mannschaft war. Und besonders wichtig, das Team behielt auch in engen Situationen die Nerven. Allen voran Kapitän Jannik Westermeir, der an der Elbe allein im letzten Viertel sagenhafte 13 Punkte erzielte und dabei Brain Dawson im Spielaufbau nachhaltig entlastete.

BG-Chefcoach Emanuel Richter blickt mit einer besonderen Statistik auf die Partie: „In den letzten sechs Spielen insgesamt standen unsere Gegner 146-mal an der Freiwurflinie, wir nur 110-mal, das sind objektiv betrachtet 33% mehr Optionen. Das muss ein Ansporn sein, dass wir noch disziplinierter auftreten und noch konsequenter den Weg zum Korb suchen. Wir müssen defensiv sauber arbeiten und brauchen im Angriff Klarheit im Kopf. Wir wollen unser Spiel zu Hause durchsetzen, mit physischer Präsenz und reifer Mentalität“, so Richter. Der Kader war in der Trainingswoche erstmals wieder vollständig, der zuletzt verletzte Ferenc Gille wird wieder ins Team zurückkehren. Nochmals Richter: „Wir freuen uns, dass er wieder dabei ist, er soll am Samstag erste Minuten bekommen“.

 

22.02.2026 15:00 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. FC Bayern Basketball II 

Bericht folgt in Kürze.

Vorberichte ProB Nord 22. Spieltag

Alle Spiele der ProB Nord können LIVE und KOSTENLOS bei Sporteurope.TV gestreamt werden!

 

21.02.2026 18:00 Uhr BSW Sixers vs. LOK BERNAU

Bericht folgt in Kürze.

 

21.02.2026 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. Itzehoe Eagles

Die Saison biegt auf die Zielgerade ein und Rhöndorf steht gehörig unter Druck. Nach sechs Niederlagen in Serie sind die Dragons auf einem Abstiegsplatz abgerutscht. Am kommenden Samstag (21.02./19:00 Uhr) müssen die Rheinländer gegen die Itzehoe Eagles wieder zurück in die Erfolgsspur, um den Druck vom Kessel zu nehmen.

Die Lage ist schwierig, aber lange noch nicht aussichtslos. Von den Punkten her zwar gleichauf mit der unmittelbaren Konkurrenz, haben die Dragons gegen Iserlohn und Stahnsdorf den direkten Vergleich abgegeben und liegen in der Tabelle hinter den beiden Teams. Der „Dreiervergleich“ ist aber noch kniffliger und daraus ergibt sich folgende rechnerische Ausgangssituation: Ist Rhöndorf am Ende punktgleich mit Iserlohn und Stahnsdorf hat mehr Siege auf dem Konto, würde den Dragons der Abstieg drohen. Umgekehrt, käme es zum Vergleich mit Stahnsdorf und Iserlohn hat mehr Punkte auf dem Konto, müsste Stahnsdorf runter. Den beschriebenen Szenarien geht Rhöndorf aus dem Weg, wenn sie in der Endabrechnung mindestens einen Sieg mehr als beide Kontrahenten auf dem Konto haben. Ein Erfolgserlebnis gegen Itzehoe käme da absolut zu pass, um den aktuell 13. Tabellenplatz wieder abzugeben – Schützenhilfe bei den anderen Begegnungen am 22. Spieltag vorausgesetzt.

Ungeachtet der Rechenspiele, für Rhöndorf gilt zunächst volle Konzentration aufs kommende Heimspiel. Der Tabellendritte Itzehoe ist ein alles andere als idealer Gegner für eine solche richtungsweisende Partie. Die Eagles darf man salopp formuliert als abgezockte Truppe bezeichnen. Genauer gesagt verfügt das Team aus dem Südwesten Schleswig-Holsteins über ein erfahrenes und herausragendes Trio, das schon Rhöndorfs Hinspielniederlage seinen Stempel aufdrückte: Der US-Amerikaner Walter J. McBride (28) ist Topscorer und zugleich starker Allrounder (ø 18,9 Pkt./3,8 Reb./4,4 As.) der Eagles. Shooting Guard Lucien Schmikale (28) steuert pro Partie 14,9 Punkte bei und Finn Fleute (26) zählt mit durchschnittlich 16,9 Punkten sowie 9,7 Rebounds zu den effektivsten Power Forwards der Liga. Hinzu kommen solide Rollenspieler wie der niederländische Point Guard Sven Cikara (ø 10,8 Pkt./5,0 As.) oder Toni Nickel, der dank seiner 140 Kilo unter den Brettern eine Macht (ø 10,1 Pkt./6,5 Reb.) ist. Bei den jungen Talenten verdienen noch die beiden Guards Sydnee Bijlsma (21) sowie Christopher Herget (21) besondere Erwähnung.

Das Hinspiel haben die Dragons gegen Itzehoe mit 85:74 verloren. Basis des Erfolgs war damals eine Zonenverteidigung, auf die Rhöndorf aus der Distanz zu wenige Antworten fand. Zudem war man an der Freilinie indisponiert und ließ entscheidende zwölf Punkte liegen. Wo man aus Sicht der Dragons ansetzen muss liegt also auf der Hand. Würfe, speziell Freiwürfe, sind eine Frage des Selbstbewusstseins. Außer Frage steht, dass es die Jungs um Headcoach Max Becker draufhaben. Ein Erfolgserlebnis kann da bekanntlich ungeahnte Kräfte freisetzen.

 

21.02.2026 19:00 Uhr Baskets Juniors TSG Westerstede vs. TSV Neustadt temps Shooters

Die Mannschaft der Baskets Juniors / TSG Westerstede trifft in einem Duell zweier Tabellennachbarn am Samstag, 21. Februar, ab 19 Uhr auf die TSV Neustadt temps Shooters (Hössenhalle, Westerstede). Die Gäste reisen mit 20:20 Punkten als Siebter an, die Hausherren rangieren als Aufsteiger mit 22:16 Punkten auf dem fünften Platz.

Die Baskets Juniors unter Regie von Headcoach Artur Gacaev streben vor heimischer Kulisse den zwölften Saisonsieg an und könnten durch einen Erfolg ihre Aussichten auf eine Playoffteilnahme gleich im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg deutlich verbessern. Dass den jungen Liganeulingen aber keine leichte Aufgabe bevorsteht, beweist der Blick auf das Hinspiel: Da unterlagen die Gacaev-Schützlinge trotz 48 Punkten von Jon’il Fugett mit 90:92.

Die Gäste aus Neustadt verzeichneten in den vergangenen Wochen ein stetes Auf und Ab, Siege und Niederlagen wechseln sich seit Jahresbeginn regelmäßig ab. Zuletzt feierten sie einen 78:66-Erfolg über die BSW Sixers, sodass der TSV weiterhin aussichtsreich im Rennen um eine Playoffteilnahme liegt – wenngleich das Saisonziel bescheidener ausfällt: Das Team aus Neustadt am Rübenberge hat den Klassenerhalt als solches definiert.

Im Kader stehen drei Akteure, die im Schnitt für zweistellige Punkteausbeuten verantwortlich zeichnen: Matej Jelovcic (22,2 PPG, 7,4 REB), Aimé Olma (12,3 PPG, 6,3 REB) und Emil Loch (11,6 PPG). Dieses Trio avancierte auch im Hinspiel zu den erfolgreichsten Akteuren im Team von Trainer Allen Ray Smith. Am Samstag treffen nun zwei der besten Spieler der ProB Nord aufeinander: Matej Jelovcic ist mit einem durchschnittlichen Effektivitätswert von 21,2 Zweiter in dieser Kategorie, Jon’il Fugett mit 19,1 Fünfter. Die beiden Guards stehen jeweils über 33 Minuten pro Partie auf dem Spielfeld.

Artur Gacaev, Trainer der Baskets Juniors / TSG Westerstede, geht mit Respekt in die Partie: „Im Hinspiel lagen wir zwischendurch hoch zurück, leider konnten wir unsere Aufholjagd nicht belohnen. Neustadt ist mit erfahrenen und individuell starken Spielern besetzt. Das Team hat erst einen perfekten Saisonstart hingelegt und danach einen schwer zu erklärenden Einbruch erlitten. Ich erwarte ein schweres Spiel und eine große Herausforderung, wir wollen aber nach der Pause im Spielplan rasch Rhythmus aufnehmen, unseren Heimvorteil nutzen und unsere kleine Siegesserie fortsetzen.“

 

21.02.2026 19:30 Uhr ETB Miners vs. TKS 49ers

Die ETB Miners Essen gehen als aktueller Tabellenführer in die Begegnung. Mit einer Bilanz von 17 Siegen und 4 Niederlagen sowie 34 Punkten behaupten die Essener die Spitzenposition in der ProB Nord. Zuletzt untermauerten die Miners ihre Form mit einem 81:71-Auswärtssieg bei den Itzehoe Eagles am 14. Februar. Das Team von Lars Wendt erzielt im Saisonschnitt starke 85,5 Punkte pro Partie und stellt damit eine der gefährlichsten Offensivreihen der Liga. Dennoch gilt es für die Miners, vor heimischem Publikum wieder in die Erfolgsspur zu finden und die jüngste Negativserie in der eigenen Halle zu stoppen.

Der Gast aus Stahnsdorf belegt derzeit mit 14 Punkten den 11. Tabellenplatz. Die TKS 49ers konnten in der laufenden Spielzeit bisher 7 Siege einfahren und mussten 13 Niederlagen hinnehmen. Im Kampf um den Klassenerhalt stehen die Gäste unter Zugzwang. Das Hinspiel im Dezember 2025 konnten die Miners mit 97:75 für sich entscheiden.

Bei den Gästen gilt es für die Essener Defensive besonders auf Jenö Pildner zu achten, der mit einem Schnitt von 14,2 Punkten pro Spiel der Top-Scorer der Brandenburger ist. Ebenfalls eine wichtige Rolle in der Offensive der 49ers spielt Carlo Meyer, der durchschnittlich 10,6 Punkte beisteuert. Unter den Körben müssen sich die Miners gegen Benjamin Faatz behaupten, der im Schnitt 5,3 Rebounds einsammelt und damit eine wichtige Säule im Spiel der Gäste darstellt. Verstärkt wurde der Kader zudem durch den ProA-erfahrenen Aufbauspieler Jannes Hundt, der dem Team zusätzliche Stabilität verleiht.

Statement von Headcoach Lars Wendt: „Am Samstag empfangen wir mit Stahnsdorf eine Mannschaft, die mitten im Abstiegskampf steckt. Bereits im Hinspiel hatten wir unsere Probleme, konnten uns aber im vierten Viertel entscheidend absetzen. Unsere personelle Situation hat sich zuletzt weiter angespannt, insbesondere durch den Ausfall von Leon. Umso wichtiger wird es sein, dass wir als geschlossene Mannschaft auftreten und die Situation gemeinsam auffangen. Wir wollen unbedingt unsere Niederlagenserie am Hallo beenden, um anschließend die spielfreie Pause nutzen zu können, um zu regenerieren und die Wunden zu lecken.“

Für die ETB Miners geht es darum, die Tabellenführung im Endspurt der regulären Saison zu festigen und den Heimvorteil für die kommenden Playoffs abzusichern. Gleichzeitig gilt es, den schmerzhaften Ausfall von Leon durch Teamgeist aufzufangen. Die TKS 49ers benötigen hingegen jeden Erfolg, um sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.

Ein Duell der Gegensätze: Der Spitzenreiter empfängt einen kampfstarken Gegner, der zuletzt deutlich an Stabilität gewonnen hat. Die Fans in der Sporthalle „Am Hallo“ dürfen sich auf eine intensive Partie freuen, in der die Miners alles daran setzen werden, ihre Heimstärke zurückzugewinnen und mit einem Sieg in die Pause zu gehen.

 

21.02.2026 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. SC Rist Wedel

„Der Gegner war gut, aber wir waren auch einfach schlecht.“ Trainer Hamed Attarbashi denkt nicht gerne zurück an den 14. November 2025, als sein SC Rist Wedel mit einem 56:89 (30:55) gegen die EN Baskets Schwelm die mit Abstand höchste Niederlage in dieser Saison kassiert hatte. Exakt 99 Tage später steigt das Rückspiel: Am Sonnabend, 21. Februar, gastieren die Wedeler in Schwelm und wollen Wiedergutmachung betreiben, wenn um 19.30 Uhr in der Sporthalle Milsper Straße der Tip-Off erfolgt.

In der vergangenen Saison hatten die Schwelmer noch knapp die Play-Off-Qualifikation verpasst, weil sie bei Punktgleichheit mit den Essen Miners den direkten Vergleich verloren hatten. Aktuell steuert die Mannschaft aus der Kreisstadt des Ennepe-Ruhr-Kreises aber als Tabellen-Vierter klar auf Play-Off-Kurs. Sowohl die Schwelmer als auch die Wedeler gewannen jeweils drei ihrer jüngsten vier Aufgaben. Die Baskets triumphierten sie am vergangenen Sonnabend mit 92:88 bei der Rostock Seawolves Academy; die Rister schlugen tags darauf die Hertener Löwen mit 67:64.

„Wir können mit Selbstvertrauen nach Schwelm fahren und wollen uns besser präsentieren als im Hinspiel“, kündigte Attarbashi an. Ein Sieg im Ennepe-Ruhr-Kreis würde die Ausgangsposition im Kampf um die Play-Offs für die Wedeler, die aktuell Tabellen-Achter sind, verbessern. Immerhin: Ihre jüngsten beiden Gastspiele in Schwelm gewannen die Wedeler, wobei Attarbashi am 30. September 2023 sein Debüt als Rist-Trainer gefeiert hatte. Von den insgesamt 15 Duellen, die es seit dem Sommer 2018 in der 2. Bundesliga ProB zwischen den beiden Mannschaften gab, entschieden die Gelb-Grünen immerhin sieben für sich, sodass sie die Gesamtbilanz mit einem weiteren Sieg ausgleichen würden.

Welche Spieler Attarbashi in Schwelm zur Verfügung stehen, ist noch fraglich. Als der Rister Kooperationspartner Veolia Towers Hamburg am Dienstagabend mit 93:87 bei ALBA Berlin gewann, stand von den Doppellizenzspielern Jared Grey knapp zehn Minuten auf dem Feld.

 

21.02.2026 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Seawolves Academy 

Am Samstagabend wird’s wieder heiß am Hemberg! Die Iserlohn Kangaroos empfangen in der Matthias-Grothe-Halle die Rostock Seawolves Academy – das Farmteam des BBL-Clubs aus dem hohen Norden. Beide Teams brauchen die Punkte dringend: Rostock (Platz 9) will weiter in die Playoffs einziehen, die Kangaroos (Platz 12) kämpfen im Tabellenkeller um jeden Zähler. Die Ausgangslage ist also klar: Es wird ein Spiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord, in dem richtig viel auf dem Spiel steht.

Die Iserlohner kommen mit Rückenwind in die Partie. Beim 78:89-Auswärtssieg in Vechta zeigte das Team von Headcoach Toni Prostran eine starke Leistung. Einsatz, Teamgeist, Energie – alles hat gepasst. Und genau diese Energie soll jetzt auch in der heimischen Halle spürbar werden. „Wir wollen an den Erfolg aus Vechta anknüpfen und gemeinsam mit unseren Fans Vollgas geben“, sagt Kapitän Ruben Dahmen. „Zu Hause müssen wir alles raushauen – unsere Fans haben das verdient.“
Die Iserlohner Fans sind bekannt dafür, mit ihrer Energie und Lautstärke das Team ordentlich zu pushen und das soll auch diesmal wieder so sein. Wenn die Fans auf den Rängen mitgehen, dann wird’s für jeden Gegner unangenehm. „Unsere Fans geben uns so viel Rückhalt. Das spürt man sofort. Das ist unser Extra-Schub, wenn’s eng wird“, betont Headoach Toni Prostran.

Die Seawolves Academy ist alles andere als ein leichter Gegner. Das junge Rostocker Team hat aus den letzten zehn Spielen fünf gewonnen und spielt mit viel Tempo. Besonders gefährlich ist Jalen Page, der mit 22,4 Punkten im Schnitt die Liga anführt und zusätzlich rund 6 Assists verteilt. Ihn zu stoppen, wird eine echte Herausforderung. „Page ist ein Top-Scorer, aber wir müssen als Team dagegenhalten – mit Intensität, Energie und cleverer Defense“, sagt Prostran.

Das Hinspiel zum Saisonauftakt in Rostock war ein echter Krimi. Damals verloren die Kangaroos denkbar knapp in den letzten Sekunden mit 86:84. Diesmal soll die Revanche gelingen. „Wir wissen, dass wir sie schlagen können. Das wollen wir jetzt vor unseren Fans zeigen“, so Dahmen kämpferisch.

 

22.02.2026 16:00 Uhr Hertener Löwen vs. RASTA Vechta II

Am kommenden Sonntag, dem 22. Februar 2026, steht für die Hertener Löwen das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB an. Um 16:00 Uhr empfängt das Löwenrudel in der Rosa-Parks-Schule die Zweitvertretung von RASTA Vechta.

Die Ausgangslage vor dem 22. Spieltag ist weiterhin spannend. Die Löwen befinden sich mitten im Kampf um die Play-Off-Plätze und rangieren aktuell auf Tabellenplatz sechs. Die Tabelle bleibt weiterhin eng. Zwischen Rang sechs und neun liegt lediglich ein Sieg, sodass nahezu jeder Spieltag zu spürbaren Verschiebungen führen kann. Ein Heimsieg würde den Blick der Singh-Fünf weiter nach oben richten.

Die Gäste aus Vechta reisen als Tabellenletzter an. Mit bislang nur drei Saisonsiegen stehen die Niedersachsen unter erheblichem Druck zu punkten. Trotz der Tabellenkonstellation ist Vorsicht geboten und es wäre es ein Fehler, die Gäste zu unterschätzen. Für RASTA zählt praktisch nur ein Sieg, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren – entsprechend hoch dürfte die Motivation sein. Die Vechtaer sind das Nachwuchsteam des easyCredit-Bundesligisten RASTA Vechta, die in der laufenden Saison international im FIBA Europe Cup vertreten waren. In der Spielzeit 2024/25 durfte die Zweitvertretung bereits ProA-Luft schnuppern, bevor es zurück in die ProB ging.

Der Fokus der jungen Truppe liegt klar auf der Entwicklung junger Talente, die immer wieder ihr großes Potenzial aufblitzen lassen. Angeführt wird das Team von zwei jungen deutschen Point Guards. Roy Krupnikas (19 Jahre, 13 Punkte pro Spiel) und Epke Kruthaup (17 Jahre, 12 Punkte) lenken das Spiel der Gäste. Dazu kommen weitere talentierte Akteure wie Center Fynn Lastring (12 Punkte, 6 Rebounds), Small Forward Ivan Volf (13 Punkte) sowie Shooting Guard Moritz Grüß (12 Punkte), die jederzeit für Gefahr sorgen können.

Die Löwen wollen nach der unglücklichen Niederlage in Wedel vor heimischem Publikum unbedingt wieder punkten. Gleichzeitig steht Vechta mit dem Rücken zur Wand und wird alles investieren, um seine Chance zu nutzen. Die personellen Sorgen begleiten die Löwen aber weiterhin durch diese Saison. Aktuell können lediglich sieben Spieler voll trainieren. Neben den Langzeitverletzten plagen Faton Jetullahi und David Ewald Blessuren aus dem Spiel gegen Wedel. Auch Tim Elkenhans ist weiterhin angeschlagen. Bei allen dreien ist ein Einsatz am Wochenende mehr als fraglich. Das Trainerteam wird kurzfristig entscheiden müssen, wer dem Löwenrudel zur Verfügung steht.

Damit sind die Löwen trotz des Heimvorteils aufgrund der angespannten Personalsituation keineswegs klarer Favorit. Vielmehr deutet alles auf ein ausgeglichenes Duell hin, in dem Einsatz, Kampfgeist und mannschaftliche Geschlossenheit den Ausschlag geben dürften.

Vorberichte ProA 24. Spieltag

Alle Spiele der ProA sind LIVE und EXKLUSIV bei Sporteurope.TV zu sehen!

 

20.02.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Uni Baskets Münster

Nach erfolgreicher Weichenstellung mit dem 84:80-Sieg gegen Leverkusen haben die Uni Baskets die nächste richtig schwere Aufgabe vor der Brust: Am Freitag reisen die Münsteraner zu formstarken Paderborn Baskets. Das Westfalenderby ist erneut ein direktes Duell um den Klassenerhalt, denn den vier Punkte vor ihnen liegenden Tabellen-15. könnten die Uni Baskets im Erfolgsfalle mit in den Abstiegskampf hineinziehen.

Die Erleichterung war bei den Uni Baskets nach dem Muss-Heimsieg unter größtem Druck gegen Mitkonkurrent Leverkusen groß, „aber es geht jetzt weiter“, sagte Paul Viefhues. Zweimal in Folge konnten die Münsteraner in dieser Zweitliga-Saison noch nicht gewinnen und wollen nun in Paderborn auch diesen „Bock“ umstoßen. „Es wird natürlich nicht einfach, weil für uns kein Spiel in dieser Liga einfach ist. Aber Paderborn ist in Reichweite und wir wollen das Spiel gewinnen – definitiv“, gab Cheftrainer Götz Rohdewald am Mittwoch die Marschroute vor, um die Ausgangsposition im Abstiegskampf nochmal zu verbessern.

An dieser hätte schon das Hinspiel am Nikolaustag etwas ändern können. „Das Hinspiel hätten wir gewinnen müssen“, sagte Rohdewald. 77:65 führten die Uni Baskets in der 32. Spielminute, 84:80 dreieinhalb Minuten vor dem Ende. Der Baskets-Coach sah dann „eines dieser Spiele, wo wir am Ende so viele Dinge falsch machen“, leider keinen Zähler mehr seiner Mannschaft und eine unnötige 84:90-Heimniederlage. Aus solchen Spielen haben die Uni Baskets Erfahrungen mitnehmen können und „dann mit den Siegen in Gießen und zuletzt gegen Leverkusen inzwischen Selbstvertrauen ziehen können“, erläuterte der Münsteraner Coach. „Wir wollen etwas. Wir sind ganz gut drauf. Ich glaube, die Matchups mit den Paderbornern sind auch gut für uns.“

Cheftrainer Götz Rohdewald hat im Verlauf der Trainingswoche weiter seinen aktuell verfügbaren Kader beisammen – sprich: Neuzugang Taylor sowie die Langzeitverletzten Touray, Ferber und Hodges fehlen nach wie vor im Mannschaftstraining. „Julius hat immer noch Probleme. Ich denke nicht, dass er diese Saison wieder spielen wird“, berichtete Götz Rohdewald. Erfreulich dagegen: „Bei Adam sieht es ganz gut aus, aber er hat noch nicht mittrainiert.“ Der 31-jährige Center hat sein Reha- und Aufbauprogramm erfolgreich absolviert und steht nach knapp fünfmonatiger Pause vor einer dosierten, schrittweisen Rückkehr in das Mannschaftstraining.

Die Paderborn Baskets kommen aus einer Serie mit drei Niederlagen. Doch wie so oft bei nüchternen statistischen Daten: Sie zeigen nur einen Ausschnitt der Wirklichkeit. Gegner waren nämlich mit Tabellenführer Phoenix Hagen, dem Tabellen-2. BG Göttingen und den Eisbären Bremerhaven das Nonplusultra der Liga. Am letzten Spieltag verloren die Ostwestfalen in Göttingen nach einem starken Auftritt erst nach Overtime mit 99:105. Gut eine Woche zuvor boten die Paderborner sogar Spitzenreiter Hagen in einer hochspannenden Partie beim 93:99 durchgängig Paroli.

 

21.02.2026 17:30 GIESSEN 46ers vs. Nürnberg Falcons BC.

Nach zuletzt zwei Siegen gegen die Tigers Tübingen (92:69) und bei den SBB Baskets Wolmirstedt (92:88) will der Altmeister im Rahmen des Doppelspieltags mit den Rollstuhlbasketballern des RSV Lahn-Dill (20 Uhr gegen Wiesbaden) alles dafür tun, um die wahrscheinlich rund 3500 Besucher in der Wetzlarer Buderus Arena zu begeistern und sich vor der Länderspielpause auf einem Playoff-Rang in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA festzusetzen. 

Während Rolli-Manager Andreas Joneck „sechs Stunden allerbester Unterhaltung“ entgegenfiebert und sein Mit-Gesellschafter Nicolai Zeltinger von einer „coolen Kooperation“ der beiden mittelhessischen Korbjäger-Größen spricht, liegt der Fokus von 46ers-Cheftrainer „Frenki“ Ignjatovic trotz aller „Vorfreude auf diesen großartigen Abend“ alleine bei seinem Team, das nach dem Ausfall von Devon Goodman zwar personell noch immer nicht nachbessern konnte, das mit dem dritten Erfolg in Serie jedoch endgültig den Deckel auf eine nicht enden wollende Diskussionen um eventuell verfehlte Saisonziele draufmachen möchte. 

„Wir haben eine gute Mannschaft. Wir haben gut trainiert. Wir verteidigen gut. Wir haben einzig und allein das Problem, dass unsere Wurfquoten nicht stimmen“, wartet der Deutsch-Serbe auf das Platzen jenes Knotens, dessen Unbeugsamkeit ihn in dieser Spielzeit fast in den Wahnsinn treibt. „Mit einem Sieg in die zweiwöchige Pause gehen zu können, wäre stark“, möchte der 59-Jährige seine Jungs zwar nicht allzu sehr unter Druck setzen, es ist jedoch kein Geheimnis, dass zwei Punkte gegen die Truppe aus der Heimatstadt des bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder Balsam auf die geschundenen Seelen des Altmeisters wäre. 

Ob mit den Nürnberg Falcons der „richtige“ Gegner zum ersten Gießener Heimspiel in der Fremde kommt, werden die Anhänger kurz vor Beginn der Tagesschau wissen. „Frenki“ Ignjatovic geht jedenfalls mit gemischten Gefühlen in die Partie. „Zum einen habe ich bei ganz besonderen Events meistens den Kürzeren gezogen, zum anderen haben wir mit den Falken jedoch gute Erfahrungen gemacht.“ Zur Erinnerung: In der Pre-Season unterlagen die Franken in der Osthalle mit 88:95, am 15. ProA-Spieltag blieb Gießen in der KIA-Metropol-Arena mit 74:64 siegreich. 

Big Man Till Gloger besorgte starke 21 Punkte, der längst nicht mehr zum Kader gehörende Abu Kigab sammelte sechs Rebounds ein, Devon Goodman verteilte sechs Assists und das komplette 46ers-Team erlaubte sich nur neun Ballverluste. Vergessen waren also schnell die 25 Zähler und acht Rebounds von Nürnbergs Superstar Brandton Chatfield, der am Samstag verletzt auszufallen droht. Der US-Center hat die letzten acht Partien verpasst, der zweite Big Man Julius Wolf die vergangenen drei, die alle (65:90 gegen Crailsheim, 82:88 gegen Kirchheim und 68:96 in Bayreuth) mit Niederlagen endeten. 

Da die „Raubvögel“ von den letzten neun Partien seit der Niederlage gegen die 46ers am zweiten Weihnachtsfeiertag nur drei gewannen und deshalb aus den Playoff-Plätzen herausgerutscht sind, wurden sie nochmals auf dem Transfermarkt aktiv und verpflichteten den Griechen Georgios Giouzelis vom Erstligisten Aris Thessaloniki. Der 30-Jährige, der dem Nachwuchsprogramm von Panathinaikos Athen entstammt, bringt Europapokalerfahrung mit an die Noris, die allerdings seine erste Auslandsstation darstellt. Bei der letzten Niederlage gegen Crailsheim stand Giouzelis 22 Minuten auf dem Parkett, markierte vier Punkte und sammelte ebenso vier Rebounds ein. 

„Nürnberg hat gute deutsche Spots und einige Top-Ausländer“, weiß „Frenki“ Ignjatovic, dass das Falken-Gastspiel in Wetzlar kein Selbstläufer für seine Truppe wird. Weil die beiden deutschen Point Guards Tim Köpple oder Vincent Friederici ebenso wie die beiden US-Aufbauspieler Carter Whitt und Evan Taylor jederzeit zweistellig scoren können. Weil Trevor Baskin unter den Körben aufzuräumen weiß und schon mal 14 Abpraller sein Eigen nennt. Weil auch Lars Lagerpusch mit seinen 2,07 Metern die Ellenbogen ausfahren kann. Weil der erst 19-jährige Christian Feneberg wie gegen Koblenz auch mal mit 18 Zählern von der Anzeigetafel leuchtet. Und weil Tom Stoiber, ebenfalls gegen Koblenz, mit bisweilen 30 Punkten schon mal zum Matchwinner werden kann. 

 

21.02.2026 18:00 Bayer Giants Leverkusen vs. Tigers Tübingen

GIANTS-Trainer Michael „Mike“ Koch und seine Schützlinge haben unter der Woche hart in der Ostermann-Arena geschuftet. Am Wochenende steht das immens wichtige Spiel gegen Tübingen auf dem Programm. Eine Aufgabe, welche nicht einfach wird – aus den verschiedensten Gründen: „Die Tigers haben am Montag ihren Headcoach entlassen und gehen nun mit einem neuen Übungsleiter an den Start“, so Koch. „Bedeutet, dass die Spieler im Kader der Tübinger versuchen werden, sich zu empfehlen und hochmotiviert in Leverkusen zu Werke gehen. Wir sind gewarnt und haben uns in den Übungseinheiten den einen oder anderen Bereich genauer angesehen.“

Mit Eric Detlev übernimmt ein angesehener deutscher Basketballlehrer interimsweise das Traineramt bei den Baden-Württembergern. Unter der Woche haben sich die Verantwortlichen der Tigers vom bisherigen Headcoach Henrik Sonko getrennt. Grund war die sportliche Talfahrt der Tübinger, welche lediglich zwei der vergangenen 12 Begegnungen für sich entscheiden konnten. Aufgrund dieser Vielzahl an Niederlagen sind die Universitätsstädter inzwischen auf Rang 14 (acht Siege / 15 Niederlagen) gerutscht.

An sich verfügen die Universitätsstädter über einen interessanten Kader. Neu im Team ist Jordan Johnson, welcher Anfang Februar 2026 zum früheren Bundesligisten wechselte. Der 31-Jährige verfügt über viel Erfahrung im professionellen Basketballsport. So lief u.a. auch schon für die Gladiators Trier auf. In bisher drei absolvierten Paarungen erzielte der Guard im Durchschnitt starke 20,0 Zähler: „Wir müssen ihn sicherlich im Blick haben, denn Johnson kennt die Liga und hat schnell klargemacht, dass er liefern kann“, weiß Koch.

Auch Bernard Pelote weiß, wo der Korb des Gegners steht. Der im Sommer von der Western Carolina University (NCAA l) nach Tübingen wechselnde US-Amerikaner ist im Angriff brandgefährlich. An guten Tagen kann er von „Downtown“ heiß laufen, an der Freiwurflinie ist er recht sicher (79 Prozent Trefferquote). Mit einem Zählermittelwert von 14,9 ist er der zweitbeste Scorer in Reihen unserer Gäste.

Sicherlich erwähnenswert ist auch die bisherige Saisonleistung von Melkisedek Moreaux. Der deutsche Forward mit ghanaischen Wurzeln wechselte über Hagen, Düsseldorf und Virtus Cassino (dritte Liga Italien) im Jahr 2024 in die Region Neckar-Alb. Bereits in der Vorsaison wusste der Modellathlet zu glänzen (9,7 Punkte pro Spiel), in 2025/26 legte er noch einmal eine Schippe darauf (11,9 PpS).

Worauf es am Samstag ankommt, weiß Coach Koch: „Wir haben uns die letzten Spiele der vergangenen Saison von Tübingen unter Eric Detlev angeschaut und daraus mitgenommen, dass die Tigers unter ihm sehr aggressiven und schnellen Basketball spielen. Sprich: Wir müssen sie im „Eins-gegen-Eins“ bremsen und ihnen die Schnelligkeit nehmen. Des Weiteren gilt es, den Gegner mit verschiedenen, sich wechselnden Verteidigungsformationen in Schach zu halten. Das wird nicht einfach, aber die Jungs haben schon mehrfach bewiesen, dass sie wissen, wie es geht.“ Für den gebürtigen Licher ist noch eines wichtig: „Es geht nur über Einstellung und Kampf. Nur so kann es uns gelingen, diese wichtige Begegnung im Tabellenkeller für uns zu entscheiden.“

 

21.02.2026 18:00 Eisbären Bremerhaven vs. Phoenix Hagen

Bislang ist es in dieser Saison keinem Team gelungen, Phoenix Hagen zweimal zu bezwingen. Am Samstag haben die Eisbären Bremerhaven nun genau diese Chance und stellen sich der Herausforderung, dem Ligaprimus erneut ein Bein zu stellen. Wenn der Tabellenführer beim Tabellenvierten im Eisbärenkäfig gastiert, ist Intensität garantiert.

Mit Phoenix Hagen kommt das konstanteste Team der Liga an die Nordseeküste. Das Hinspiel dürfte jedoch beiden Seiten noch präsent sein: Zum Jahresauftakt setzten sich die Eisbären denkbar knapp mit 80:79 in Hagen durch. Zwischenzeitlich kontrollierten sie die Partie eindrucksvoll und führten im zweiten Viertel mit 20 Punkten. Nach dem Seitenwechsel zeigte Hagen jedoch, warum sie die Tabelle anführen: Mit höherer Intensität und deutlich mehr Druck kämpften sich die Feuervögel zurück. Am Ende retteten die Eisbären den Vorsprung mit viel Einsatz und Nervenstärke über die Zeit. Es war eine von bislang nur drei Niederlagen für das Team von Headcoach Chris Harris.

Den drei Pleiten (gegen Bremerhaven, Quakenbrück und Kirchheim) stehen beeindruckende 20 Siege gegenüber. Aktuell befinden sich die Feuervögel erneut in starker Verfassung und peilen den achten Erfolg in Serie an. Zuletzt gewann Hagen auswärts in Bochum mit 102:92, setzte sich deutlich gegen die Artland Dragons mit 96:73 durch und behielt auch bei den Paderborn Baskets mit 99:93 die Oberhand. Die Offensive läuft dabei auf Hochtouren.

Statistisch unterstreicht Phoenix Hagen seine Spitzenposition eindrucksvoll. Mit durchschnittlich 97,1 Punkten stellen sie die offensivstärkste Mannschaft der Liga. Besonders gefährlich: die hohe Trefferquote aus der Distanz (39,5 Prozent) sowie die starke Ballbewegung, die sich in ligaweit führenden 23,3 Assists pro Spiel widerspiegelt. Tempo, Tiefe im Kader und variable Scoring-Optionen machen das Spiel der Feuervögel schwer berechenbar. Statistisch liegen die Eisbären lediglich bei den Freiwürfen (75,2 Prozent gegenüber 72,4 Prozent) sowie knapp bei den Blocks leicht vorne. Insgesamt bewegen sich beide Teams auf hohem Niveau, Zahlen allein entscheiden dieses Duell nicht.

Im Backcourt sorgen Devin Schmidt (15,3 Punkte, 3,4 Assists, 40 % Dreierquote) und Marcus Graves (14,7 Punkte, 5,5 Assists) für Dynamik und Kreativität. Spielmacher Bjarne Kraushaar (7,9 Punkte, 6,2 Assists) lenkt das Hagener Offensivspiel und gehört zu den besten Vorlagengebern der Liga. Unter dem Korb sorgt Lucas N’Guessan (11,2 Punkte, 4,9 Rebounds) für Präsenz, während Jeffrey Carroll (11,7 Punkte, 58 % Zweierquote) konstant effizient abschließt. Gefährlich von außen ist zudem Tim Uhlemann (11,1 Punkte, 70 % Zweierquote, 42 % Dreierquote), der immer wieder wichtige Würfe trifft. Mit Ryan Schwieger wurde zudem weitere Qualität für die Guard-Position verpflichtet, was die Rotationsmöglichkeiten nochmals erweitert.

Headcoach Steven Esterkamp ordnet die Aufgabe klar ein: „Hagen ist das beste Team der Liga und verfügt über die stärkste Offensive. Unsere Verteidigung wird extrem gefordert sein. Wir brauchen Disziplin und noch mehr Einsatz als gewöhnlich, wenn wir am Ende eine Chance haben wollen.“ Trotz der beeindruckenden Zahlen und dem Respekt vor der Mission wissen die Eisbären, dass auch sie ihre Argumente ins Feld führen können. Die Heimstärke im Eisbärenkäfig war in den vergangenen Wochen ein entscheidender Faktor. Zudem haben die Norddeutschen im Hinspiel gezeigt, dass sie die Hagener Offensive phasenweise kontrollierten und eigene Akzente setzen können. Entscheidend wird sein, über 40 Minuten defensive Stabilität zu bewahren und das Tempo der Gäste nicht zur Entfaltung kommen zu lassen.

 

21.02.2026 19:00 BBC Bayreuth vs. RheinStars Köln

Bayreuth und Köln sind vor der Partie mit jeweils 18:28 Zählern nach 23 Spielen als Tabellennachbarn auf den Plätzen 13 und 12 punktgleich. Seit dem 90:82-Heimsieg im Hinspiel gegen den BBC Bayreuth am 11. Januar haben die Kölner zwei Siege aus sechs Partien gefeiert. Gewonnen wurde gegen die ebenfalls im Abstiegskampf befindlichen Teams SBB Baskets Wolmirstedt und Uni Baskets Münster. Zuletzt unterlagen die Rheinländer am vergangenen Sonntag in eigener Halle knapp mit 76:79 gegen die Eisbären Bremerhaven.

Die Kölner ärgerten sich nach der Partie, weil gegen den Favoriten von der Nordseeküste mehr möglich gewesen wäre. „Es war ein gutes Spiel von uns, auf Augenhöhe mit einer cleveren Mannschaft, in dem wir aber in den entscheidenden Momenten beinahe immer einen Fehler gemacht haben. Bremerhaven hat in diesen Phasen smarter und klüger gespielt, das war der kleine, aber feine und ausschlaggebende Unterschied“, sagte Stephan Baeck, der Geschäftsführer Sport der RheinStars im Anschluss an die Partie. Die Bremerhavener waren ohne ihren Star-Neuzugang John Bryant angereist, da sich dieser gleich bei seinem ersten Training mit den Eisbären an der Achillessehne verletzt hatte.

Topscorer der RheinStars ist aktuell Cedric Russell mit im Schnitt 14,8 Punkten, 2,5 Rebounds, 2,2 Assists und einer Dreierquote von 40,4 Prozent in 17 absolvierten Spielen. Der 26-jährige US-amerikanische Pointguard mit Führungs- und Scoringqualitäten wurde Anfang November 2025 nachverpflichtet, kam vom FIBA Europe-Cup-Teilnehmer KP Trepca Mitrovice aus dem Kosovo und war in der Saison 2024/25 für die Traiskirchen Lions in Österreich aktiv.

Zum Rückrundenbeginn kam der 26-jährige Forward Kenny Baptiste neu zu den Kölnern. Der zuletzt bis September 2025 in der ersten französischen Liga bei CSP Limoges aktive und seitdem vereinslose Franzose erhielt einen Vertrag bis Saisonende und überzeugte in seinen bisher sechs absolvierten Partien mit 12,8 Zählern und 6,7 Rebounds im Schnitt.

Der 30-jährige, 2,13 Meter große Center-Routinier Björn Rohwer ist seit 2023 Teil der RheinStars, hat bisher alle Saisonspiele absolviert und 12,0 Punkte, 4,4 Rebounds und eine bemerkenswerte Dreierquote von 46,2 Prozent bei 52 Versuchen auf dem Scoreboard stehen. Der 26-jährige kanadische Power Forward Adam Paige kam vor der Saison von den Itzehoe Eagles nach Köln. Mit durchschnittlich 9,1 Punkten und 3,6 Rebounds avancierte er zu einem der Leistungsträger der RheinStars.

Der frühere A2-Nationalspielmacher Haris Hujic kehrte als Neuzugang aus Trier nach zweijähriger Verletzungspause in Köln aufs Parkett zurück. Bislang hat der 28-jährige Shooting Guard 16 Partien für die RheinStars absolviert und dabei 8,7 Zähler und 1,6 Rebounds zu verzeichnen. Ein ligaerprobter Neuzugang ist Justin Onyejiaka. Der 21-jährige Small Forward kam zu Saisonbeginn von ProA-Absteiger RASTA Vechta II und scorte bislang 8,0 Punkte und 3,5 Rebounds. Von den Uni Baskets Münster wechselte Point Guard Jasper Günther (26), der mit einem Schnitt von 7,7 Punkten, 1,4 Rebounds und 2,7 Assists einen Stammplatz im Team einnimmt.

Das Hinspiel gegen den BBC gewannen die RheinStars am 11. Januar in eigener Halle mit 90:82. BBC-Assistant-Coach Nils Scheller bezeichnete damals die Umstände der Bayreuther Niederlage in der bis zum Schluss hart umkämpften Partie als „super-unglücklich“. Bester Bayreuther Akteur der Partie war der überragende Nat Diallo mit 23 Punkten und acht Rebounds. Beim Rückspiel am Samstag wollen die Bayreuther natürlich Revanche nehmen und nach dem überzeugenden Sieg am vergangenen Samstag in Tübingen vor den eigenen Fans einen weiteren Erfolg erringen.

BBC-Trainer Lukas Hofer: „Nach dem tollen Sieg in Tübingen gilt es, an die dort gezeigte Leistung anzuknüpfen. Wir werden auf jeden Fall wieder mit sehr viel Energie und Druck in der Defense agieren. Köln hat sich natürlich schon noch ziemlich verstärkt. Kenny Baptiste gibt dem Team noch einmal viele Möglichkeiten, um vor allem defensiv besser agieren zu können. Für uns heißt es, genauso weiterzumachen wie in Tübingen. Wir wollen unsere Offense weiter auf das nächste Level bringen mit schnellen Entscheidungen. Defensiv wollen wir mit viel Druck agieren und insgesamt vor hoffentlich einer vollen Halle eine gute Leistung abrufen.“

 

21.02.2026 19:00 Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BG Göttingen

Kurz vor der einwöchigen Nationalmannschaftspause treten in der BARMER 2. Basketball Bundesliga die besten sechs Mannschaften gegeneinander an. Die auf Platz sechs stehenden Bozic Knights aus Kirchheim empfangen in der Sporthalle Stadtmitte die BG Göttingen (2.). Die Ritter können dabei als Underdog unbelastet ins Spiel gehen.

Nach den beiden Erfolgen gegen die direkten Playoff Konkurrenten aus Koblenz und Nürnberg, sind die Mannen von Head Coach Igor Perovic wieder zurück in der Erfolgsspur und voll auf Kurs Richtung Playoffs. Doch die Saison 2025/2026 hat gerade erst knapp zwei Drittel aller Spiele absolviert. Es stehen also noch einige Hürden vor den schwäbischen Korbjägern. Eine der Größten dürfte dabei das Spiel gegen den letztjährigen Bundesligisten aus Göttingen am kommenden Samstag darstellen. Die „Veilchen“ sind souverän in die Saison gestartet und praktisch durchweg in den Top zwei der Liga zu finden. Einzig Spitzenreiter Hagen thront über den Göttingern, die mit dem Ziel des direkten Wiederaufstiegs in die Spielzeit gestartet sind und sich auf einem guten Weg befinden.

Besonders beeindruckend wird die Bilanz, wenn man sich die Verletztensituation im Laufe der vergangenen Monate genauer ansieht. Regelmäßig musste Head Coach Strauss auf wichtige Schlüsselspieler verzichten. Dennoch konnte sich der Aufstiegsfavorit durchsetzen. Pünktlich zum Duell gegen die Schwaben kehrten wichtige Akteure zurück in den Kader und werden am Samstag auflaufen. Mit 15,1 Punkten pro Partie sticht Point Guard Jordan Sears aus einer Vielzahl an Spitzenspielern heraus. Ihm zur Seite steht mit 14,4 Punkten im Schnitt US-Amerikaner Zach Jackson. Viel Erfahrung bringt das deutsche Korsett, bestehend aus Daniel Kirchner, Robin Lodders, Julius Böhmer, Hendrik Drescher und Mathis Mönninghoff.

„Göttingen gehört zu den Top drei der Liga. Sie sind auf jeder Position doppelt gut besetzt. Sie spielen schnell, konzentriert und abgezockt. Unsere derzeitige Performance wird gegen Göttingen nicht reichen. Wir müssen uns steigern, wenn wir gewinnen wollen,“ analysiert Knights Coach Perovic. Neben dem Duell Göttingen (2.) vs. Kirchheim (6.), treffen zudem noch Hagen (1.) auf Bremerhaven (3.) und Crailsheim (3.) auf die Artland Dragons (5.). Ebenfalls spannend dürfte das Duell Giessen (7.) vs. Nürnberg (9.) im Kampf um die Playoffs werden. Anschließend an den 24. Spieltag gibt es für die Mannschaften der BARMER 2. Basketball Bundesliga die letzte Gelegenheit nochmals durchzuatmen und ein paar Tage frei zunehmen. Aufgrund der Nationalmannschaftsspiele gibt es ein spielfreies Wochenende.

Dabei vertritt auch ein Spieler mit Knights Vergangenheit die deutsche Nationalmannschaft. Der ehemalige Ritter und Kirchheimer Publikumsliebling Till Pape wurde für die Qualifikationsspiele nominiert und wird im Deutschland Jersey auflaufen. „Wir gratulieren Till, dass er erneut nominiert wurde. Er hat sich das verdient und natürlich sind wir total stolz darauf, dass ein Spieler der drei Jahre bei uns gewesen ist, diesen herausragenden Weg gegangen ist,“ so Schmidt. Pape spielt mittlerweile in Frankfurt, wohin ihn sein Weg über weitere Zwischenstationen in Göttingen und Bonn geführt hatte.

 

21.02.2026 20:00 HAKRO Merlins Crailsheim vs. Artland Dragons 

Fünf Heimspiele stehen für die HAKRO Merlins Crailsheim in der regulären Spielzeit noch auf dem Programm. Zum Auftakt des Endspurts gastiert mit den Artland Dragons ein echtes ProA-Urgestein in der Arena Hohenlohe. Seit acht Jahren spielen die Niedersachsen in der zweiten Bundesliga, am Samstag kommt es bereits zum sechsten Duell, dem vierten in der ProA, mit den Zauberern. Tip-off ist um 20 Uhr.

Seit Beginn der Saison sind die Artland Dragons entgegen vieler Erwartungen auf Playoff-Plätzen zu finden, zuletzt etablierte sich der Verein auf Tabellenplatz fünf. Zu verdanken haben die Niedersachsen dies vor allem ihren drei leistungsstarken Importspieler. Während der Topscorer der Mannschaft Amir Hinton mit durchschnittlich 19,9 Punkten und einer Freiwurfquote von 94 Prozent (5,7/6) auf sich aufmerksam macht, stehen zwei seiner Mitspieler im ligaweiten Ranking ganz oben. Der Forward Benjamin  Burnham gilt als MvP-Kandidat und liegt nur knapp hinter seinem Teamkollegen im Scoring (18,7 PKT), holt sich zusätzlich die meisten defensiven Rebounds der Liga (6,8 DRB) und überzeugt mit der ligaweit höchsten Effektivität (24,8 EFF). Auch Connor Van Anthony zeigt sich erfolgreich im Angriff. Trifft der US-Amerikaner nur für neun Punkte im Durschnitt, legt er 6,8 Assists für seine Teamkollegen auf.

Nach zuletzt zwei verlorenen Partien haben die Drachen jedoch die aktuell schlechteste Form der ersten acht Vereine, gegen Tabellenführer Hagen fuhren sie ihre bisher höchste Niederlage der Saison ein. Im Hinspiel gelang den Niedersachen noch die Überraschung gegen die Feuervögel, dieses Mal musste sich die Mannschaft von Hendrik Gruhn geschlagen geben. Während das Spiel bis zur Hälfte des zweiten Viertels noch eng war, konnten sich ab der 15. Minute die Hagener klar absetzen und bescherten den Dragons ihre achte Niederlage. Auch eine Woche später gegen Karlsruhe gelang den Quakenbrückern nicht der Sieg und so stehen die Dragons diesen Spieltag unter Zugzwang, ihren Tabellenplatz zu verteidigen.

Bereits das letzte Aufeinandertreffen der Quakenbrücker mit den Merlins brachte den Dragons keine Punkte ein. Mit 93:85 entschieden die Zauberer das Spiel in Niedersachsen für sich und konnten so ein enges Spiel auf ihre Seite ziehen. Für die Crailsheimer begann mit diesem Sieg ihre derzeitige Erfolgsserie. Nach Niederlagen gegen Köln und Hagen gewannen die Zauberer das letzte Spiel 2025 in Quakenbrück und sind seitdem eins von zwei Teams, das jede Partie des neuen Jahres gewinnen konnte.

Auch vergangenen Spieltag in Nürnberg unterstrichen die Merlins ihre aktuelle Form eindrucksvoll. Rund 250 mitgereiste Fans aus Crailsheim konnten einen Sieg im kleinen Derby gegen die Nürnberg Falcons bejubeln, als die Zauberer mit 90:65 einen ungefährdeten Sieg einfahren konnten. Schon im ersten Viertel bauten sich die Gäste einen zweistelligen Vorsprung auf, der sich für den Rest des Spiels nur noch steigerte.

„Wir freuen uns auf das Heimspiel gegen die Artland Dragons. Sie sind eine gute Mannschaft, die offensiv sehr guten Basketball spielt. Mit Burnham und Hinton verfügen sie über zwei MVP-Kandidaten, die im eins-gegen-eins sehr gefährlich sind und sehr effektiv scoren. Deshalb wird das wirklich eine Herausforderung. Aber wir freuen uns darauf, müssen uns auf unsere Stärken besinnen, physisch verteidigen, schnell spielen und Merlins Basketball zeigen. Wir werden alles dafür geben, beim Heimspiel mit einem Sieg in die FIBA-Pause zu gehen“, sagt David McCray, Headcoach der HAKRO Merlins Crailsheim.

 

22.02.2026 17:00 EPG Baskets Koblenz vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Am Sonntag, den 22.02.2026 steht für die EPG Baskets Koblenz das nächste Heimspiel in der EPG-Arena an. Um 17:00 Uhr trifft das Team von Headcoach Stephan Dohrn auf die SBB Baskets Wolmirstedt. Präsentiert wird der Spieltag von den Stadtwerken, zudem dürfen sich die Fans auf besondere Aktionen freuen, denn das Moselbad wird in der Halle spannende Goodies verteilen.

Sportlich gesehen geht Koblenz als Favorit in die Partie. Das Hinspiel in Wolmirstedt konnten die EPG Baskets deutlich mit 105:76 für sich entscheiden. Nach 23 absolvierten Spielen stehen die EPG Baskets mit zehn Siegen auf Tabellenplatz zehn, während der Aufsteiger aus Wolmirstedt mit sechs Erfolgen Rang 16 belegt. Beide Teams haben zuletzt mit schwankenden Leistungen zu kämpfen und gewannen je nur eine aus den letzten drei Begegnungen.

Ein Blick auf die Zahlen unterstreicht die Vorteile der Gastgeber. Offensiv erzielen die EPG Baskets durchschnittlich 87,4 Punkte pro Spiel, während Wolmirstedt bei 80,8 Punkten liegt. Auch die Wurfquoten sprechen leicht für Koblenz: 52,1 Prozent aus dem Zweipunktebereich und 34,8 Prozent von jenseits der Dreierlinie bedeuten Vorteile gegenüber den 49,9 Prozent (2P) und 33,1 Prozent (3P) der Gäste.

Besonders aus der Distanz verfügen beide Teams über ausgewiesene Spezialisten. Auf Koblenzer Seite trifft Timothy Smith starke 48,3 Prozent seiner Dreier, während Nigel Pruitt bei den SBB Baskets mit 48,9 Prozent ebenfalls brandgefährlich ist. Unter den Körben ist Decorian Jeffries mit 6,9 Rebounds pro Partie der wichtigste Akteur der EPG Baskets, während Michael Hughes II mit 7,7 Rebounds das Rebounding der Gäste anführt.

Im Spielaufbau liegt Koblenz ebenfalls vorne: Mit durchschnittlich 17 Assists pro Partie bewegt das Team den Ball gut und kommt so immer wieder zu freien Würfen. Calvin Wishart ist mit 15,8 Punkten und 5,5 Assists pro Spiel weiterhin Dreh- und Angelpunkt der Offensive. Bei Wolmirstedt sticht vor allem Daivien Williamson heraus, der mit 18,7 Punkten pro Spiel Topscorer seines Teams ist. Die Gäste verhindern mit 3,4 Blocks pro Partie ligaweit überdurchschnittlich viele Würfe. Hier gilt es für Koblenz, geduldig zu bleiben und gute Abschlüsse herauszuspielen. Für die EPG Baskets geht es darum, die zuletzt knappen Niederlagen abzuschütteln und vor heimischem Publikum ein Zeichen zu setzen.

 

22.02.2026 17:30 PS Karlsruhe LIONS vs. VfL SparkassenStars Bochum

Bericht folgt in Kürze.

Vorberichte ProA 23. Spieltag

13.02.2026 19:30 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. GIESSEN 46ers

Schwere Heimaufgabe für die SBB Baskets in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A: Der Liganeuling hat am Freitagabend die ambitionierten Gießen 46ers zu Gast in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle in Magdeburg.

Die SBB Baskets gehen mit reichlich Selbstbewusstsein in das Duell. Zuletzt gewann der Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast schließlich ein überraschender 87:84-Heimsieg gegen den Tabellenvierten aus Bremerhaven. Gießen konnte sich zuletzt ebenfalls daheim durchsetzen – und zwar deutlich mit 92:69 gegen Tübingen. Davor jedoch setzte es eine bittere 72:83-Auswärtspleite beim Aufsteiger Leverkusen.

Gießen hat im vergangenen Sommer wieder einmal einen namhaften Kader zusammengestellt. Zahlreiche Akteure wie Center Till Gloger oder der ehemalige Nationalspieler Robin Benzing verfügen über Erstliga-Erfahrung. Bester Werfer der Hessen ist bislang Kyle Castlin mit 16,8 Punkten im Schnitt. Der US-Amerikaner sammelt außerdem 5,5 Rebounds pro Partie.

Aktuell rangiert die Mannschaft von Cheftrainer Branislav Ignjatovic auf dem achten Tabellenplatz und bleibt damit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Die SBB Baskets rangieren aktuell auf Rang 16, dem ersten Nichtabstiegsplatz also.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Das ist ein Spiel, wo wir etwas wieder gut machen wollen. Im Hinspiel haben wir uns gar nicht gut präsentiert. Jetzt wollen wir aber auf den Sieg gegen Bremerhaven aufbauen und es schaffen, eine kleine Serie zu schaffen. Gießen ist ein sehr erfahrenes Team, dem bislang allerdings die Konstanz ein bisschen fehlt. Wir müssen defensiv besser auftreten als im Hinspiel und offensiv mit mehr Tempo spielen und aggressiver auftreten.“

 

14.02.2026 18:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Spitzenbasketball am Valentinstag. Samstagabend reisen die HAKRO Merlins zum kleinen Derby nach Nürnberg. Nach dem verlorenen Hinspiel gegen die Falken möchten die Jungs von Headcoach David McCray zu Gast in Mittelfranken ihre aktuelle Siegesserie fortsetzen.

Zum ersten Mal seit über 10 Jahren sicherten sich die Nürnberg Falcons gegen die Zauberer den Sieg. In einem engen Spiel, das bis zum dritten Viertel fast komplett ausgeglichen war, zeigten die Falken ihre Stärke und setzten sich knapp gegen die Zauberer durch. Vor allem verantwortlich für die späte Entscheidung war Nürnbergs Kapitän Julius Wolf. Der Forward traf in den letzten drei Minuten gleich vier Würfe von Downtown und besiegelte so den knappen Erfolg der Mittelfranken.

Vergangene Woche noch lagen die Franken auf einem Playoff-Platz, rutschten nach den beiden Niederlagen am Doppelspieltag jedoch wieder auf den 9. Rang ab. Seit Beginn des Jahres agieren die Falken ohne ihren Topscorer Brandton Chatfield. Der Center steuerte durchschnittlich 14,8 Punkte zum Spiel der Nürnberger bei. Lichtblick im Kader ist der 19-jährige Tom Stoiber. Gegen Koblenz gelang dem Forward seine bisher beste Leistung mit 30 Punkten und 10 Rebounds.

Vergangenes Wochenende gab es für die Nürnberger jedoch nichts zum Jubeln. Am Doppelspieltag mussten sich die Franken sowohl gegen Bayreuth, wie auch Kirchheim geschlagen geben. Während der Rückstand im Frankenderby bis auf fast 30 Zähler wuchs, verlief das zweite Spiel des Wochenendes enger. Führten die Falcons mit zehn Punkten im ersten Spielabschnitt, glichen die Teckstädter im folgenden Viertel aus und setzten sich schlussendlich gegen die Franken durch.

Genau entgegengesetzt zu den Falcons standen die Zauberer erst Freitag in Kirchheim auf dem Parkett, ehe Sonntag die Bayreuther zu Gast in der Arena Hohenlohe waren. Beide Partien konnten die Crailsheimer für sich entscheiden. Mit aktuell acht Siegen in Serie stellen die Merlins das derzeit formstärkste Team – keine andere Mannschaft der Liga konnte in dieser Saison mehr Spiele in Folge für sich entscheiden.

 

14.02.2026 18:30 Uhr BG Göttingen vs. Paderborn Baskets

Nach dem knappen Heimerfolg gegen die Bayern Giants Leverkusen steht für die BG Göttingen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gleich schon der nächste Auftritt vor eigenem Publikum an. Das Team von BG-Headcoach Fabian Strauß empfängt am Samstag, 14. Februar, die Paderborn Baskets in der Sparkassen-Arena. Mit dem Aufsteiger haben die Göttinger noch eine Rechnung offen, denn das Hinspiel verloren sie 70:82.

Beim Hinspiel Ende Dezember in Paderborn standen der BG nur sieben einsatzfähige Profis zur Verfügung, zudem fehlte Strauß aufgrund eines grippalen Infekts. Die geschwächten Göttinger waren nicht in der Lage mit der Baskets-Physis mitzuhalten und leisteten sich 28 Ballverluste. Nicht zu stoppen waren der dänische Guard Jonathan Klussmann (25 Punkte) sowie US-Guard Branden Maughmer (19), die auch durchschnittlich zu den besten Paderborner Punktesammlern gehören.

Die BG war nicht das einzige Team, das Klussmann in dieser Saison nicht unter Kontrolle bekam. Er erzielt durchschnittlich 19,8 Punkte pro Spiel, womit er zweitbester ProA-Werfer ist. Ebenfalls zweistellig punktet der kanadische Forward Efosa Osawe (16,7), der im Hinspiel verletzt fehlte. Maughmer (11,4) und US-Center Jalen Johnson (11,2) komplettieren das zweistellig punktende Quartett.

Das Team von Baskets-Headcoach Milos Stankovic, Bruder des Bonner Cheftrainers Marko Stankovic, hat sich im Kampf um den Ligaverbleib inzwischen ein wenig Luft verschafft. Mit acht Siegen liegen die Nordrhein-Westfalen derzeit auf dem 15. Tabellenplatz und haben zwei Siege Vorsprung auf Platz 17. Die vergangenen beiden Partien gegen Hagen und Bremerhaven verlor das Stankovic-Team.

Seit dem Hinspiel keine Niederlage mehr geleistet haben sich hingegen die Göttinger, die in fast allen Statistik-Kategorien besser sind als die Paderborner. Nur bei der Freiwurfquote (78 Prozent) und der Ballverlusten (13,0) sind die Baskets besser. „Gegen Leverkusen haben wir unsere beste defensive Leistung in dieser Saison gezeigt, daraus aber kein Kapital geschlagen, weil wir nicht gut genug auf Angriff umgeschaltet haben“, sagt BG Assistant Coach Carney.

 

14.02.2026 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. Phoenix Hagen

Es ist mal wieder soweit, das von den Fans heiß ersehnte Derby gegen den Spitzenreiter Phoenix Hagen kommt auf die VfL SparkassenStars Bochum am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zu. Die Favoritenrolle ist hier klar verteilt, doch den Bochumern gibt das Hinspiel Hoffnung, denn da waren sie ganz nah dran an der Sensation.

Die Feuervögel vom Tor zum Sauerland grüßen mit 19 Siegen aus 22 Spielen von der Tabellenspitze der ProA. Bereits früh wurde das Ziel „Aufstieg“ in Hagen ausgegeben und die Umsetzung läuft bis jetzt auf Hochtouren. Headcoach Chris Harris hat einen hochkarätigen Kader zusammengestellt, der vor Allem eine unglaubliche Offensivpower hat. Die letzte Niederlage gab es am 03.01. gegen die Eisbären Bremerhaven, seitdem gab es sechs Siege in Folge.

Das Hinspiel konnten die Hagener nur knapp mit 87:84 gewinnen, dabei hatten die Bochumer den Sieg in der eigenen Hand, behielten in der Crunchtime aber nicht die Nerven. Die individuelle Klasse von Phoenix machte am Ende den Unterschied. Shooting Guard Devin Schmidt (15 PpS) ist aktuell Topscorer des Hagener Teams. Knapp dahinter liegt Point Guard Marcus Graves (14,7 PpS. Der Kader des Tabellenführers ist sehr tief besetzt und wurde während der Saison noch weiter verstärkt.

Das wird eine hohe Hürde für die SparkassenStars, die dazu noch die Overtime aus dem hart umkämpften Spiel am Mittwoch in Koblenz in den Beinen haben. Doch die Underdog-Rolle nimmt das Team von Headcoach Felix Banobre sicher gerne an. Das Bochumer Team kann befreit gegen Hagen aufspielen und ähnlich wie gegen Göttingen ohne Druck agieren. Gegen den Tabellenzweiten musste man sich nur knapp in eigener Halle geschlagen geben und hatte die Chance auf den Sieg.

 

14.02.2026 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. EPG Baskets Koblenz

Am kommenden Samstag empfangen die Bozic Knights die EPG Baskets aus Koblenz in der Kirchheimer Sporthalle Stadtmitte. Während die Teckstädter ihren Platz in den Top Acht sichern wollen, geht es für die auf Platz zehn stehenden Koblenzer darum den Anschluss an die Playoff Ränge zu halten. Die Ritter wollen den Schwung aus dem Erfolg gegen Nürnberg mitnehmen. Das Hinspiel endete in einem Showdown nach Verlängerung.

Die Koblenzer haben in dieser Saison schon für den einen oder anderen dramatischen Spielausgang gesorgt. So auch am Mittwoch im Duell gegen die Sparkassenstars aus Bochum. Nach Verlängerung mussten sich die Koblenzer den Sieg nochmals entreißen lassen. Ähnliches passierte auch im Hinspiel, bei dem die Knights mit über 20 Punkten deutlich in Rückstand lagen, sich in der zweiten Halbzeit jedoch zurückkämpfen konnten, um dann in der Verlängerung die beiden Punkte einzufahren.

US-Guard Chuck Harris erzielte mit 33 Punkten den Topwert des Abends. Unter der Teck weiß man um die Qualitäten der Koblenzer. „Sie spielen sehr physisch und körperbetont, sind das Team mit den meisten Fouls der Liga, haben einen intelligenten Spielaufbau und treffen gute Entscheidungen. Sie können jeden Gegner in der Liga schlagen und wir müssen sehr fokussiert und mit viel Energie in die Partie gehen,“ so Knights Sportchef Chris Schmidt.

Die Ritter konnten nach drei Niederlagen in Serie gegen Bremerhaven, Bayreuth und Crailsheim, zuletzt Nürnberg schlagen und wieder punkten. Diesen Schwung möchten Kapitän Mayer und Co. mit in die letzten beiden Heimspiele vor der einwöchigen Nationalmannschaftspause nehmen. „Beide Spiele sind für uns sehr wichtig. Wir haben eine große Chance uns oben festzusetzen,“ ergänzt Schmidt.

Besonderes Hauptaugenmerk dürfte am Samstag auf Koblenz Aufbauspieler Calvin Wishart liegen. Der US-Amerikaner zeigt sich für 15,5 Punkte und 5,8 Assists pro Partie verantwortlich. Ebenfalls offensiv brandgefährlich ist Tim Smith mit 14,2 Punkten pro Spiel. Für Forward Jonas Niedermanner ist es die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Der ehemalige Ritter spielt seit dieser Saison für Koblenz.

 

14.02.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. BBC Bayreuth

Zu einem Duell zweier Traditionsstandorte im Abstiegskampf gastiert der BBC Bayreuth am Samstag, 14. Februar im Rahmen des 23. Spieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA bei den Tigers Tübingen.

Beide Teams haben aktuell 16:28 Punkte auf dem Konto, Tübingen steht auf Tabellenplatz 13, Bayreuth ist 14. in der Tabelle, der Abstand zu den Bayer Giants Leverkusen auf dem oberen Abstiegsplatz 17 beträgt für beide Teams jeweils vier Zähler. Während der BBC am vergangenen Sonntag deutlich mit 58:89 beim Spitzenteam HAKRO Merlins Crailsheim den Kürzeren zog, haben die Tübinger seit dem 78:72-Hinspielsieg in Bayreuth nur noch eines von neun Spielen gewonnen.

„Mann der Stunde“ im Tübinger Team ist Neuzugang Jordan Johnson. Der 31-jährige US-Pointguard wurde am 1. Februar von den Tigers verpflichtet, da die beiden etatmäßigen Pointguards JaCobi Wood und Larry Thomas ausfallen. Der US-Amerikaner Larry Thomas wiederum war erst im Januar wegen der Verletzung von JaCobi Wood nachverpflichtet worden und kam ebenfalls aus dem Kosovo von Erstligist Golden Eagle Ylli.

Absoluter Leistungsträger im bisherigen Saisonverlauf ist Bernard Pelote. Der 23-jährige US-Rookie und hinterließ mit 15,3 Zählern und 4,9 Rebounds im Schnitt bislang einen sehr guten Eindruck. Der 25-jährige Isaiah Sanders (9,2 PpS)spielt bisher auch überzeugend . Power Forward Melkisedek Moreaux (12,2 PpS) blieb aus dem Team der vergangenen Saison erhalten. Ganz wichtig für das Team ist Mannschaftskapitän Till-Joscha Jönke.

Der 25-jährige US-Center Lukas Milner (8,8 PpS) kam von Boras Basket aus Schweden. Shooting Guard Miles Tention (26) blieb den Tigers nach der Vorsaison treu (9,1 PpS). Aufbauspieler Kaya Bayram kam von RASTA Vechta II. Am 15. November 2025 wurde Power Forward Patrick Emilien nachverpflichtet (26). Small Forward Silas Oriane (2,2 PpS), sowie der 26-jährige schwedische Power Forward Felix Edwardsson (3,6 PpS) komplettieren das Tübinger Aufgebot.

 

14.02.2026 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Bayer Giants Leverkusen

Ein eminent wichtiges Spiel um den Klassenerhalt steht an. Die Uni Baskets Münster empfangen am Samstag den direkten Konkurrenten Bayer Giants Leverkusen zum 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Es ist das Duell des Schlusslichts gegen den um zwei Zähler besser platzierten Tabellenvorletzten.

Die Partie in Köln ist aufgearbeitet. Ja, die Situation im Abstiegskampf ist prekär. Und ja, die Herausforderung ist maximal. Nichtsdestotrotz können die Uni Baskets ihre Ausgangsposition im Kampf um den Klassenerhalt für das letzte Drittel der Saison erheblich verbessern. Cheftrainer Götz Rohdewald betonte im Mediengespräch: „Für uns ist es ein weiteres Do-or-Die-Game gegen einen direkten Konkurrenten. Wir müssen alles reinhauen, was wir haben.“

Leverkusen ist zurück im Abstiegskampf. Nachdem die Giants nach einer 0:12-Bilanz schon im freien Fall gen ProB zu marschieren schienen, legte das Team seit Mitte Januar ein Comeback hin. Seitdem fertigten die Rheinländer zu Hause Bayreuth mit 99:65 und Gießen mit 83:72 ab. Zuvor verstärkten sich die Bayer Giants mit Power Forward Lök Wur. Der Südsudanese mit US-amerikanischem Pass unterschrieb bis zum Saisonende.

Bei der knappen 63:65-Niederlage am vergangenen Spieltag beim Tabellenzweiten und Aufstiegsmitfavoriten BG Göttingen waren die Farbenstädter auf Augenhöhe. BG-Cheftrainer Fabian Strauß lobte anschließend: „Riesigen Respekt an Leverkusen. Ich habe schon im Hinspiel gesagt: Das ist die ekligste defensive Variante, die Basketball-Deutschland seit langem gesehen hat. Aber auch das zeichnet Qualität aus, sie waren extrem gut vorbereitet.“

Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets: „Die größte Stärke der Leverkusener ist sicherlich Heinzmann, der sehr groß ist und den sie in der Zone parken und dadurch unorthodox verteidigen, weil keiner in der Liga so einen Spieler hat. Das kann sehr unangenehm sein. Ansonsten haben sie schnelle und gute Guards, aber der größte Trumpf ist halt Heinzmann, der sehr, sehr gut reboundet und einfach für ein anderes Spiel sorgt als in jedem anderen Spiel.“

 

15.02.2026 17:00 Uhr Artland Dragons vs. PS Karlsruhe LIONS

Nach dem Auswärtsspiel beim Tabellenführer Phoenix Hagen kehren die Artland Dragons zurück in die heimische Artland Arena. Am kommenden Sonntag treffen die Quakenbrücker auf die PS Karlsruhe Lions. Vor eigenem Publikum wollen die Dragons eine Reaktion zeigen und sich zugleich für die knappe Niederlage im Hinspiel revanchieren.

Das erste Aufeinandertreffen liegt erst wenige Wochen zurück und ist noch in bester Erinnerung. In der Europahalle unterlagen die Dragons zum Jahresauftakt denkbar unglücklich mit 82:80, als David Ejah den entscheidenden Tip-in mit der Schlusssirene verwandelte. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie wechselte die Führung mehrfach, und Quakenbrück hatte kurz vor Schluss selbst noch die Chance auf den Sieg, ehe Karlsruhe den letzten Angriff erfolgreich abschloss.

Seitdem verlief die Saison der Lions wechselhaft. Mit aktuell acht Siegen aus 21 Spielen rangiert Karlsruhe auf Tabellenplatz zwölf. Auf die Niederlage im direkten Duell folgte zunächst eine 89:80-Niederlage in Bremerhaven, ehe zuhause Koblenz mit 78:71 geschlagen wurde. In den vergangenen Wochen geriet das Team jedoch ins Straucheln: Drei Niederlagen in Serie gegen Gießen (66:89), Crailsheim (87:77) und zuletzt eine deutliche 99:79-Niederlage gegen die Tigers Tübingen.

Auffällig ist vor allem das Profil der Badener: Offensiv erzielen die Lions mit durchschnittlich rund 80 Punkten pro Spiel ligaweit die drittwenigsten Zähler, defensiv agieren sie dagegen äußerst physisch. Mit 3,6 Blocks pro Partie stellt Karlsruhe die beste Shotblocking-Mannschaft der ProA. Die Verantwortung im Angriff verteilt sich auf mehrere Schultern. Spielmacher Isaiah Hart (14,2 Punkte, 5,2 Assists) gibt im Backcourt den Takt vor und sucht immer wieder den Zug zum Korb.

Unter den Brettern sorgen Maurice Pluskota (13,2 Punkte, 7,6 Rebounds) und David Ejah (13,7 Punkte, 7,9 Rebounds, 39 % Dreierquote) für Physis und Reboundstärke. Auf den Flügelpositionen bringen Tyrese Williams (11,1 Punkte) und Scharfschütze David Cohn (48 % Dreierquote, 3,8 Assists) zusätzliches Scoring und Wurfgefahr von außen ins Spiel.

 

15.02.2026 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. Eisbären Bremerhaven

Trocken, warm sowie ein attraktiver Gegner mit Lokalkolorit und Legende im Kader – mit Blick auf die Wetterprognosen und die Eisbären Bremerhaven empfiehlt sich ein Besuch der Motorworld am kommenden Sonntagnachmittag vielleicht sogar nachdrücklich. Zudem steht der Spieltag im Zeichen des Karnevals.

Sportlich sind die RheinStars aktuell klar auf Kurs Klassenerhalt und können gegen die ambitionierten Norddeutschen ohne Druck aufspielen. Im Hinspiel konnten die Kölner die Eisbären nach der Pause gehörig ärgern. Sie verkürzten von 42:57 stetig und gelangten sogar einmal (85:84) drei Minuten vor Schluss in Führung. 87:87 stand es 23 Sekunden vor Ende, bevor den Bremerhavenern die Punkte zum Sieg gelangen (89:87).

Trainer Steven Esterkamp ist aktuell im zweiten Jahr in Bremerhaven und hat unlängst seinen Vertrag um weitere zwei Jahre verlängert. Im Vergleich zur ersten Begegnung Mitte November werden in beiden Kadern Spieler hinzukommen: bei Köln fehlten im Spiel Neu-Kapitän Mike Miller und Maxi Begue, Kenny Baptiste war noch nicht verpflichtet.

Bei den Eisbären ist mit Lorenz Brennecke und mit John Bryant reichlich BBL-Erfahrung vor Ende der Wechselfrist verpflichtet worden. Besonders der 38 Jahre alte Bryant gilt als BBL-Legende. Er spielt bereits seit 2010 in Europa und war von Januar 2022 bis in diese Spielzeit für den Mitteldeutschen BC aktiv. Der US-Center absolvierte mehr als 500 Spiele in der Bundesliga und war vor der Station in Weißenfels in Ulm, München und Gießen aktiv.

Ein ehemaliger RheinStar ist derzeit drittbester Scorer bei den Eisbären: Hinter Elijah Miller (15.7 PpS) und Jemari Baker jr. (13.9) kommt Jannis von Seckendorff auf 11.2 Punkte, 4.5 Rebounds bei einer Effektivität von 12.4. Der 23 Jahre alte Kölner war nach vier Jahren bei den RheinStars zur laufenden Saison im Sommer an die Nordsee gezogen. Mit Jordan Samare steht ein zweiter ehemaliger RheinStar im Kader der Gäste. Er wechselte im Sommer 2024 zu den Eisbären.

 

Vorberichte ProB Nord 21. Spieltag

14.02.2026 18:30 Uhr Seawolves Academy vs. EN BASKETS Schwelm

Am kommenden Samstag treten die EN Baskets in Rostock an. Gastgeber ist die Rostock Seawolves Academy, das Farmteam des Erstligisten Rostock Seawolves. Sportlich waren die Rostocker in der vergangenen Saison abgestiegen, blieben jedoch aufgrund von Wildcards in der ProA in der Liga.

Der langjährige Kapitän der EN BASKETS, Chris Frazier, ging als Jugendtrainer zurück an die Ostsee und hilft dem jungen Team mit seiner Erfahrung. In dieser Saison spielen die Seawolves eine starke Saison. Platz 7 steht mit 10 Siegen und 10 Niederlagen zu Buche. Die Blau-Gelben sind genau einen Sieg davor.

Das Hinspiel in Schwelm konnten die Gastgeber klar mit 100:78 für sich entscheiden. Doch dies ist lange her, beide Teams brauchen den Sieg im Rennen um die begehrten Play-Off-Plätze. Neben Chris Frazier sind der Amerikaner Jalen Page mit 22 Punkten, 6 Rebounds und 6 Assists sowie Jonas Zilinskas mit 16 Punkten und 8 Rebounds Akteure, die jederzeit ein Spiel entscheiden können.

EN BASKETS Schelm Head-Coach Falk Möller: „Rostock hat sich enorm entwickelt und ist ein echter Favoritenschreck, wenn man die beiden Siege gegen Bernau sieht. Um eine Chance gegen die heimstarken Rostocker zu haben, müssen wir gerade in der Verteidigung aufpassen und dürfen ihnen keinen Run erlauben.“

 

14.02.2026 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Dragons Rhöndorf

Am kommenden Wochenende wartet eine echte Herkules-Aufgabe auf die Dragons. Dann muss Rhöndorf nämlich als zehnter der Tabelle bei LOK BERNAU antreten. Die Brandenburger sind Tabellenzweiter und aktuell wohl die härteste Aufgabe der ProB. Unterschiedlicher kann die Ausgangslage vor dem 21. Spieltag kaum sein.

Am 6. Dezember 2025 gelang dem Team um Headcoach Max Becker gegen die hochfavorisierten Brandenburger mit 91:84, nach Verlängerung, eine faustdicke Überraschung. Seitdem ist einiges passiert: Während die Jungs von LOK von Sieg zu Sieg eilen und zuletzt auch den Tabellenprimus Essen mit 77:74 in die Schranken wiesen, gingen für Rhöndorf die letzten fünf Begegnungen verloren, was sie tabellarisch in eine prekäre Lage bringt.

Reden wir nicht um den heißen Brei herum: Wenn die derzeit unmittelbaren Konkurrenten Stahnsdorf sowie Iserlohn gewinnen und Rhöndorf nicht, könnten die Rheinländer auf einen Abstiegsplatz abrutschen. Noch ist es nicht soweit, aber Bernau hat die Favoritenrolle klar inne. Das Team von Coach Dan Oppland verfolgt schon seit längerer Zeit die Mission Aufstieg in die ProA. Aktuell scheinen die Berliner das Zeug zu haben, um die Meisterschaft in der ProB mitzuspielen.

Jedenfalls harmoniert die Mischung aus gestandenen Profis, wie dem 30-jährigen US-Playmaker Shawn Anthony Scott II (ø 10,2 Pkt.), Akim-Jamal Jonah (ø 12,4 Pkt.), Guy Nahmias (ø 14 Pkt.) und dem Ex-Drachen Marco Rahn (ø 5,8 Pkt.) sowie hoffnungsvollen Talenten aus der ALBA-Schmiede (Anton Nufer, Anton Kemmer oder Nevio Bennefeld) perfekt. Nicht zu vergessen ist auch Anthony Wattkins, der im Schnitt 13,7 Punkte einstreut.

Rhöndorf und Bernau operieren übrigens mit ähnlichen Mitteln. Beide Teams pflegen einen schnellen Spielstil, der viele Korbabschlüsse garantiert. Rein statistisch betrachtet haben die Brandenburger allerdings in nahezu jeder Kategorie die Nase vorne. Wie eingangs jedoch erwähnt, wollen die Dragons in Bernau eine Chance haben, sie müssen in allen Bereichen am oberen Leistungslimit kratzen. Und das möglichst über die gesamte Spielzeit.

 

14.02.2026 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. ETB Miners

Spätestens nach dem Auswärtssieg in Schwelm trotz dezimierten Kaders steht fest: Die Itzehoe Eagles sind ein Spitzenteam in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Als Tabellendritter gehen sie nun in das nächste Spitzenspiel: Samstag gastiert der Tabellenführer ETB Miners im Sportzentrum am Lehmwohld.

Die Eagles rangieren vier Punkte oder zwei Siege hinter dem Team aus Essen und haben das Hinspiel dank eines Dreiers von Sven Cikara direkt vor dem Ende gewonnen. So können sie mit einem Erfolg im Rückspiel auch den direkten Vergleich für sich entscheiden. Es gehe darum, den Druck auf Essen zu erhöhen und die eigenen Ambitionen zu unterstreichen, im Saisonendspurt noch einmal ganz oben anzugreifen, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink.

„Gerade nach den letzten beiden Siegen werden wir dieses Spiel mit sehr viel Selbstvertrauen angehen in dem Bewusstsein, uns dieses Spiel verdient zu haben“, so Völkerink. Die Gefährlichkeit des Gegners werde allerdings dadurch deutlich, dass er bisher alle seine Auswärtspartien gewonnen habe. Keine Mannschaft in der Liga werfe besser als Essen, deshalb werde es ein Schlüssel sein, die Dreierschützen der Gäste unter Kontrolle bekommen.

Zudem müssten die eigenen Spieler, die zuletzt krank oder verletzt waren, wieder integriert werden, sagt der Eagles-Trainer. Nach Krankheit kehrt Kapitän Lucien Schmikale zurück, bei Finn Fleute, der vor dem Schwelm-Spiel umgeknickt war, bestehe eine kleine Chance, dass er auflaufen kann. Um erfolgreich zu sein, müsse da angesetzt werden, wo die Mannschaft zuletzt aufgehört habe: mit schneller Ballbewegung und Teambasketball.

 

15.02.2026 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Hertener Löwen

Wer in den Geschichtsbüchern etwas weiter zurückblättert, wird fündig: Von 2009 bis 2016 duellierten sich die Hertener Löwen sieben Spielzeiten in Folge mit dem SC Rist Wedel. Am Sonntag, 15. Februar, ist es wieder soweit: Erstmals seit dem 23. Januar 2016 und somit nach mehr als zehn Jahren Pause sind die Westfalen wieder in der Steinberghalle zu Gast. Gegen die Löwen wollen die Wedeler ihrer Heimbilanz aufpolieren.

„Es tut mir wirklich leid für unsere Fans, dass wir in dieser Saison bisher zuhause häufiger verloren als gewonnen haben“, sagte Rist-Trainer Hamed Attarbashi mit Blick auf die Heimbilanz, die seitdem am 1. Februar bezogenen 63:84 gegen den Spitzenreiter ETB Miners mit fünf Niederlagen bei vier Siegen negativ ist. „Dafür gibt es keine logische Erklärung – außer der, dass unsere junge Mannschaft nun einmal Leistungsschwankungen unterliegt“, sagte Attarbashi.

Für die fehlende Konstanz während einer Partie dient das Hinspiel in Herten wie keine zweite Begegnung als Beispiel. Nach einem schlechten Start (9:18 nach dem ersten Viertel) drehten die Wedeler das Ergebnis, gestützt auf einen 9:0-Lauf, zwischenzeitlich zu ihren Gunsten – um am Ende mit einem 58:61 (28:30) die knappste und wohl auch bitterste ihrer bisher zehn Saison-Niederlagen zu kassieren.

Dies soll nun wettgemacht und die Heimbilanz ausgeglichen werden. Und zwar mit einem Sieg mit mindestens vier Punkten Vorsprung, um auch den direkten Vergleich gegen die Westfalen zu gewinnen. Dieser könnte am Saisonende für die Abschlussplatzierung oder sogar die Play-Off-Teilnahme entscheidend sein.

Welche Spieler Attarbashi am Sonntag zur Verfügung stehen, entscheidet sich wie immer kurzfristig. Als der Kooperationspartner Veolia Towers Hamburg am Mittwochabend sein letztes Euro-Cup-Saisonspiel mit 94:116 verlor, kamen mit Jared Grey, Janne Müller und Nelson Martin drei Doppellizenzspieler zum Einsatz.

 

15.02.2026 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. Iserlohn Kangaroos

Gegen die Iserlohn Kangaroos gelang RASTAs Farmteam in der Hinrunde dieser BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Saison der erste Sieg. Jetzt treffen der Letzte und der Vorletzte erneut aufeinander. Am Sonntag brauchen die jungen Vechtaer unbedingt einen Sieg, wollen sie noch eine praktische Chance auf den Klassenerhalt haben.

Denn die Ausgangssituation vor diesem Keller-Kracher ist recht simpel. RASTA II steht mit sechs Punkten aus 19 Spielen auf Platz 14, die Iserlohn Kangaroos haben in 20 Spielen schon zwölf Punkte gesammelt, RASTAs Rückstand auf das „rettende Ufer“ beträgt acht Zähler. „Auch wenn wir ein Ausbildungsteam sind, wollen wir natürlich Spiele gewinnen und die Klasse halten. Die Jungs lernen viel dazu, was ihnen immer zugutekommen wird“, so Vechtas Head Coach Harm-Ubbo Horst.

In der Hinrunde hatte RASTA II bei den Iserlohn Kangaroos mit 77:74 gewonnen. Auch jetzt hat das Horst-Team eine realistische Chance auf einen Sieg gegen die Westfalen, die neun ihrer letzten elf Spiele verloren haben. Der Hoffnungsträger der Kangaroos heißt Tyson Leitao (15.0 Punkte und 10.6 Rebounds plus 1.3 Blocks). Mit dem gleichaltrigen Luca Michels steht auch ein gefährlicher Dreierschütze im Kader. Der Shooting Guard traf schon 48 Dreier, bei einer Erfolgsquote von 38 %.

Noch viel besser von jenseits der 6.75 Meter machte es bisher RASTAs Epke Kruthaup – mit gerade einmal 17 Jahren. Der Point Guard steht aktuell bei einer Quote von 48 % (38/79). Und auch Fynn Lastring, 18 Jahre jung, weiß, wie man den Dreier wirft. Der Center drückte in zwölf Spielen 48-mal ab, traf 22 dieser Würfe (46 %). Mit einem Wert von 15.7 ist Lastring auch der effektivste RASTAner, gefolgt vom erfahrenen AJ Sumbry (14.3).

In den Teamstatistiken der ProB-Nord liegen RASTA II und die Kangaroos in nahezu allen Kategorien in etwa gleichauf. Dass das „Hinspiel“ ein ganz enges war, verwundert daher nicht. Am 16. November war Roy Krupnikas mit 20 Punkten, sieben Rebounds, drei Assists und zwei Steals der Matchwinner, während Tyson Leitao für Iserlohn mit zehn Punkten und elf Rebounds eines seiner schon zwölf Double-Doubles in dieser Saison schaffte.

 

15.02.2026 17:30 Uhr TSV Neustadt temps Shooters vs. BSW Sixers

Die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga geht in die entscheidende Phase, denn es bleiben nur noch sechs zu spielende Begegnungen. Am 21. Spieltag treffen mit den TSV Neustadt temps Shooters und den BSW Sixers zwei Teams aufeinander, die noch in die Playoffs kommen, aber auch noch absteigen könnten. Daher wird die Partie am Sonntagabend für beide eine weitere sehr wichtige, um zu sehen, in welche Richtung es geht.

Das Hinspiel war für die Neustädter eine klare Sache, die damals bei den Sixers mit 83:65 gewannen und zwischenzeitlich mit über 20 Punkten geführt hatten. Die beiden Topscorer der Sixers, RJ Holmes und Toby Okwuokei, waren beim Hinspiel im Oktober die besten Akteure ihres Teams. Power Forward Holmes erzielt im Schnitt 15,7 Punkte und schnappt sich zudem 8,9 Rebounds pro Spiel. Sein Pointguard Okwuokei bringt es bisher auf 14,4 Punkte, 7,1 Rebounds und 3,8 Assists pro Spiel.

Neben diesen beiden Akteuren ist es der junge deutsche Pointguard Ilias Amin, der ebenfalls eine zweistellige (11,7) Punkteausbeute vorweisen kann. Headcoach Lukas Varga hat einen athletischen Kader zusammengestellt, der mit viel Tempo und aggressiver Verteidigung über das ganze Feld agiert. Als Tabellenzehnter und einem schwerem Restprogramm, könnte es für die Sixers nicht für die Playoffs reichen. In der letzten Saison ist das Team als Tabellenvierter in die Aufstiegsrunde eingezogen.

Für die temps Shooters geht es darum, die hohe Niederlage vom Wochenende zuvor in Herten abzuhaken und zu Hause im Shooters Dome von Beginn an ihr Spiel zu spielen. Die Trainingswoche verlief bisher sehr ordentlich und das Team möchte den nächsten Heimsieg feiern, nachdem man zuletzt zweimal vor eigenem Publikum gewinnen konnte.

„Es wird wichtig sein, seine Heimspiele zu gewinnen, vor allem gegen die direkten Konkurrenten. Darauf muss der Fokus liegen und als Team um jeden Zentimeter gefightet werden. Gerade zum Saisonende hin zählen nur Punkte und nicht, ob man schön spielt, denn das Ziel „Klassenerhalt“ soll nicht wieder zu einer Zitterpartie werden“, so Neustadts Geschäftsführer Sport Jan Gebauer.

 

01.03.2026 16:00 Uhr TKS 49ers vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Bericht folgt in Kürze.

Vorberichte ProB Süd 21. Spieltag

14.02.2026 18:00 Uhr Dresden Titans vs. BG Hessing Leitershofen

Ein richtungsweisendes Spiel steht für die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen am Samstagabend in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA auf dem Programm. Die Kangaroos gastieren am 21. Spieltag auswärts bei PRO-A Absteiger Dresden Titans.

So schnell kann es gehen: Liebäugelten die Leitershofer vor Kurzem noch mit dem Sprung auf einen Tabellenplatz, der sogar das Heimrecht in den Play-Offs garantiert hätte, genügten ein spielfreies Wochenende, die knappe Niederlage gegen Erfurt und einige etwas überraschende Ergebnisse anderer Teams aus, dass am Samstag erstmals der Sturz unter die magische Play-Off Linie für die BG droht. Den mit einem Sieg der Sachsen würden sie den Tabellenplatz acht und neun tauschen.

In der Elbmetropole trifft man auf einen motivierten Gegner: Das Team von Trainer Valentino Lott siegte zuletzt drei Mal in Folge, gegen Erfurt, in Würzburg und zuletzt gegen Bayern München. Dieser Sieg fiel mit 88:70 sogar sehr deutlich aus. Von ungefähr kommt der Aufschwung der Titans nicht.

Zum Ende der Transferperiode verstärkte man sich mit dem nigerianischen Aufbauspieler Wisdom Equere Uboh (24) und Small-Forward Leo Alban (26). Diese Neuverpflichtungen entlasten die bisherigen Leistungsträger Sebastian Heck (30), Duje Putnik (24), Simoen Dimitrov (21), Kevin Kollmar (23) und den Ex-Nördlinger Scott Stone (30), mit 21,1 Punkten Topscorer der Dresdner, merklich. Dazu hat man mit Osasere Otakho (24), einen 2,16 Meter Riesen direkt unter dem Brett.

„Der Gegner erinnert mich ein wenig an unser letztes Spiel gegen Erfurt. Auch Dresden hat sich zuletzt verstärkt, einen guten Run und dazu eine sehr erfahrene Mannschaft. An der Elbe wartet ein dickes Brett auf uns. Wir wollen aber dort unbedingt einen Sieg mitnehmen, das würde unsere Chancen für die Play-Offs auf jeden Fall verbessern“, hofft Kangaroos Geschäftsführer Wayne Chico Pittman auf ein Erfolgserlebnis für seine Farben.

 

14.02.2026 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. SKYLINERS Juniors

Nach dem dramatischen Hitchcock Thriller gegen Fellbach steht am kommenden Samstag das nächste richtungsweisende Duell im Kampf auf dem Spielplan.

Die Skyliners haben nach einer schwachen Hinrunde reagiert und den Kader personell verstärkt. Neben Center Moses Pölking, haben die Riesen vom Main zwei extrem starke US-Profis verpflichtet. Desmond Watson, mit 29 Punkten pro Spiel Topscorer der Liga, und BBL-Profi Marcus Domask haben zuletzt Spiele im Alleingang für die Hessen gewonnen. Welcher der beiden Importspieler zum Einsatz kommt wird man vermutlich erst am Samstag erfahren.

Die von Dr. Markus Klusemann, der früher bei Kooperationspartner Jahn München und dem BBV angestellt war, gecoachten Hessen haben zudem eine Reihe von hochtalentierten deutschen und europäischen Spielern. Allen voran Jamie Edoka, Ivan Crnjac und Lukas Smazak können ein Spiel an sich ziehen. Nicht zu unterschätzen ist auch der brandgefährliche Point Guard Alvin Onyia, der vor der Saison aus Wolmirstedt zurück zu seinem Heimatverein wechselte.

Bastian Block (Co-Trainer TSV Oberhaching Tropics): „Frankfurt hat durch die Nachverpflichtung richtig viel Qualität in den Kader gebracht. Domask hat davor G-League gespielt und ist eigentlich für die BBL-Mannschaft vorgesehen. Desmond Watson steht Ihm in nichts hinterher. Egal wer von den beiden spielt, wird uns vor eine große Herausforderung stellen. Es hat schon seinen Grund, dass die Skyliners vier Ihrer letzten fünf Spiel gewonnen haben.“

 

14.02.2026 19:30 Uhr TV Langen vs. SV Fellbach Flashers

Der TV Langen hat die letzten drei Spiele verloren, zwei davon äußerst ärgerlich. Auffällig war dabei, dass vor allem eine Häufung an individuellen Fehlern entscheidende Negativtrends eingeleitet haben. Gegen die SV Fellbach Flashers fokussieren sich die Langener daher vor allem auf absolute Fundamentals: Bessere Defense, bessere Wurfpositionen, mehr Treffer.

Schon im Hinspiel in Woche vier hat der TV Langen gezeigt, dass ein Spiel auf Augenhöhe gegen Fellbach möglich ist. Dabei reiste Headcoach Tobias Jahn im Oktober mit nur acht Spielern an, am Ende siegten die Flashers knapp mit 77:75. Am Samstag wird voraussichtlich ein vollständiger Kader zur Verfügung stehen, außerdem ist der TVL auf den Guard-Positionen deutlich verstärkt.

Damit am Ende ein Sieg für Langen herausspringt, muss die Mannschaft in der Defense 40 Minuten konzentriert agieren. In den beiden Vorwochen hatte sich das Team in wichtigen Phasen eine zu lapidare Verteidigung erlaubt und so den Gegner zurück ins Spiel gebracht.

Aufpassen müssen die Giraffen insbesondere auf die drei starken Guards: Tyseem Lyles, Jakob Hanzalek und Nik Philip Schlipf scoren im Schnitt zweistellig und sind zudem die gefährlichsten Drei-Punkte-Schützen ihrer Mannschaft. Beim Spiel in Richtung Korb sind der 2,06 Meter große Nelson Okafor sowie der sehr erfahrene Power Forward Brian Butler wichtige Anspielstationen.

„Am Samstag müssen wir noch einmal stärker auftreten. Wir müssen uns nicht nur freie Würfe herausspielen, sondern diese auch treffen“, sagt TV Langens Coach Tobias Jahn. Einfache Layups sollen fallen, Dreier nicht unnötig weggeworfen werden. Dann kann es gelingen, die aktuelle Niederlagenserie zu beenden.

 

15.02.2026 16:00 Uhr BBC Coburg vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Auf einen heißen Tanz können sich die Fans des BBC Coburg am kommenden Sonntagnachmittag in heimischer Halle freuen, wenn die – gemeinsam mit Ulm – heimstärkste Mannschaft der Liga auf das beste Auswärtsteam der ProB Süd trifft.

Es sind vor allem die Heimspiele, die den BBC derzeit weiter in den vorderen Tabellenplätzen halten. Sieben Siege aus acht Partien konnten die Coburger zuhause einfahren. Darunter fielen auch die beiden Erfolge gegen Speyer (71:68) und München (80:76). Auf der Gegenseite präsentieren sich die Ludwigsburger in dieser Saison vor allem in fremder Halle in prächtiger Verfassung. Sage und schreibe sieben ihrer acht Auswärtsspiele konnte die Basketball-Akademie für sich entscheiden.

Einer, der einen maßgeblichen Anteil an dieser Auswärtsserie und auch an den vier Ludwigsburger Siegen aus den vergangenen fünf Partien hat, ist Simon Feneberg. Der Point Guard wechselte im Sommer 2024 aus dem Nürnberger Nachwuchs an den Neckar und geht besonders seit dem Jahreswechsel mit 19,2 Punkten im Schnitt in Lubu‘s Offensive voran. Mit einer Dreierquote von 38 Prozent über die Saison hinweg zählt der 20-jährige zu den gefährlichsten Distanzschützen der Liga.

Mit nur acht Punkten erwischte der Kapitän der Barockstädter beim 80:65-Auswärtssieg des BBC im Hinspiel allerdings nicht seinen besten Tag. Ganz anders lief es bei Coburgs Topscorer Dylan Fasoyiro: 26 Zähler erzielte der Nigerianer aus dem Feld. Unglücklicherweise knickte Fasoyiro damals bei einem Drive zum Korb um, sodass er das anschließende Spiel der Vestestädter in Oberhaching verpasste, was zugleich auch in der ersten BBC-Niederlage der Saison mündete.

Vollkommen einsatzfähig und gewillt, den Erfolg aus der Hinrunde vor heimischem Publikum zu wiederholen, zeigt sich Coburgs Nummer zwölf vor dem zweiten Aufeinandertreffen mit den Schwaben: „Das Spiel am Sonntag ist für uns ein sehr wichtiges. Schon beim letzten Mal, als wir gegen Ludwigsburg gespielt haben, war es ein hart umkämpftes Duell. Deshalb wissen wir, dass es keineswegs einfach werden wird und wir bereit sein müssen alles zu geben.

 

15.02.2026 17:00 Uhr CATL Basketball Löwen vs. Ahorn Camp Baskets

Mit „gemischten Gefühlen“ macht sich Carl Mbassa, der Chefcoach der Ahorn Camp Baskets, auf die Reise zu den Erfurter Basketball-Löwen. Eines steht jedenfalls fest: Die Pfälzer wollen am Samstag, 15. Februar, bei den abstiegsbedrohten Thüringern mit einem Erfolg ihren vierten Tabellenplatz in der Südgruppe der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB verteidigen.

Da die Speyerer am vergangenen Wochenende spielfrei waren, könnte der Rhythmus etwas verloren gegangen sein, fürchtet er. Andererseits dürfte die Verschnaufpause erfahrenen Kräften wie dem 34-jährigen DJ Woodmore oder dem 31-jährigen Christoph Rupp, der in den Kader zurückkehrt, gutgetan haben.

„Das wird aber keine leichte Aufgabe. Die Erfurter kämpfen mit viel Energie um den Klassenverbleib“, betont Mbassa und erinnert an den jüngsten Coup der Auswahl seines Kollegen Florian Gut. Als Außenseiter haben sich die Löwen mit 85:83 (48:41) bei der BG Leitershofen durchgesetzt. Wie schon wiederholt in dieser Saison waren Regisseur Michael Mitchell, Flügelspieler Paul Albrecht und Center Noah Kandem die entscheidenden Akteure der Erfurter.

Während die Speyerer voraussichtlich in Bestbesetzung in der Riethsporthalle antreten werden, steht bei den Gastgebern hinter einem Akteur ein Fragezeichen; dem US-Amerikaner Mitchell droht eine Sperre, weil er beim Gastspiel in Leitershofen wegen grober Unsportlichkeit disqualifiziert wurde. Das Hinspiel gegen die Erfurter haben die Ahorn Camp Baskets dank einer ansprechenden
Leistung im Schlussviertel mit 84:69 (42:36) zu ihren Gunsten entschieden.

 

18.02.2026 19:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. OrangeAcademy

Bericht folgt in Kürze.

Vorberichte ProA 21. Spieltag

05.02.2026 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. EPG Baskets Koblenz

Rein in das nächste Heimspiel! Schon am Donnerstag um 19.30 Uhr! Viel mehr Rückenwind können die Uni Baskets Münster nicht haben nach dem Coup in Gießen (77:74), wenn Koblenz zur ersten Partie des anstehenden Doppelspieltags in der Halle Berg Fidel erscheint. Das Team von Götz Rohdewald möchte die Trendwende festigen und braucht dringend weitere Erfolge.

Mit dem Duell gegen die EPG Baskets Koblenz am Donnerstagabend startet ein wegweisendes Programm im Februar. Bis zur Länderspielpause Ende des Monats folgen die Partien gegen Köln (A), Leverkusen (H) und Paderborn (A) – allesamt direkte Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg. Für diese intensive Saisonphase wollen die Münsteraner – trotz einiger Personalsorgen – nochmal alle Kräfte bündeln.

Gerade recht kam da der sensationelle Buzzer-Beater-Erfolg am Samstag in Gießen. „Ich erhoffe mir natürlich, dass wir aus der Partie in Gießen das Selbstvertrauen mitnehmen“, setzte Cheftrainer Götz Rohdewald am Dienstagmittag auf den Mental-Booster. „Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir selbstbewusst gespielt, gute Würfe genommen und auch getroffen. Von daher hoffe ich, dass wir das aus dem Spiel mitnehmen können.“

In seiner dritten ProA-Saison hat sich der Tabellen-10. nach Vorsaisons mit Abstiegsgefahr deutlich weiterentwickelt, muss aktuell aber die erste Durststrecke der Saison überstehen. Bei ihren jüngsten Auftritten in Nürnberg (67:115) und zu Hause gegen Tabellenführer Hagen (67:100) war die Mannschaft von Rhein und Mosel deutlich unterlegen. Dennoch liegt man mit der 9:11-Bilanz mit vier Zählern Rückstand um einiges näher an den Playoff-Rängen als an den Abstiegsplätzen.

Als Kernspieler der Koblenzer Mannschafterweist sich Calvin Wishart. Der 26-jährige Aufbauspieler zählt mit 15,4 Punkten und 5,6 Assists zu den besten Spielgestaltern der Liga. Zweitbester Scorer ist der US-Forward Timothy Smith mit 14 Zählern. Neu hinzugestoßen zur Mannschaft ist in der vergangenen Woche nach seiner Vertragsauflösung mit den Uni Baskets Julian Larry. Er kompensiert den verletzungsbedingten Ausfall von Shooting Guard Garrett Hicks.

 

06.02.2026 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Nürnberg Falcons BC

Den Schwung aus dem 84:83-Overtime-Sieg gegen das Playoff-Team Bozic Estriche Knights Kirchheim am vergangenen Sonntag will der BBC Bayreuth am Freitag, 6. Februar ins Frankenderby am 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA gegen die Nürnberg Falcons mitnehmen. Die Partie in der Oberfrankenhalle ist der erste Teil des ProA-Doppelspieltages am kommenden Wochenende.

Nicht nur der BBC, auch die Falcons starten mit Rückenwind ins Frankenderby. Das aktuell mit guten Playoff-Chancen und elf Siegen aus 20 Partien auf Rang acht stehende Team aus der Noris hat drei seiner letzten vier Spiele gewonnen. Nach Siegen in Münster und gegen Leverkusen sowie einer 80:90-Niederlage bei den Artland Dragons gab es zuletzt am vergangenen Samstag einen 115:67-Kanterheimsieg gegen die EPG Baskets Koblenz.

Bemerkenswert ist, dass die Falcons bei der Partie gegen Koblenz weiterhin auf ihren angeschlagenen Topscorer Brandton Chatfield verzichten mussten. Der 24-jährige Center scorte im Schnitt 14,8 Punkte. Zweitbester Werfer der bisherigen Saison ist Shooting Guard Vincent Friederici (24) mit 13,4 Punkten im Schnitt. Der 29-jährige US-Point Guard Evan Taylor liegt mit durchschnittlich 13,2 Punkten und vier Rebounds auf dem Scoreboard nur knapp dahinter.

Anfang November nachverpflichtet wurde der US-Point Guard Carter Whitt. In seinen bisherigen 14 Partien für die Falcons scorte er im Schnitt 9,1 Punkte. Der 32-jährige Routinier und Power Forward Julius Wolf gehört mit 9,1 Punkten weiterhin zu den tragenden Säulen des Teams.  Eigengewächs Joscha Eckert, der vor der Saison gekommene Lars Lagerpusch, der 25-jährige Tim Köpple sowie Shooting Guard Christian Feneberg komplettieren den Kader.

Das Hinspiel in Nürnberg am 23. November 2025 war ein dramatischer Krimi, der mit einem 90:89-Sieg der Falcons endete, aber aufgrund einer Schiedsrichterentscheidung unmittelbar bei Spielschluss mit Rücknahme eines getätigten Foulpfiffs noch ein Nachspiel hatte. Der vom BBC eingelegte Protest, da man noch zwei Freiwürfe für Bayreuth umgesetzt sehen wollte, wurde zurückgewiesen.

 

06.02.2026 19:30 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. GIESSEN 46ers

Ein intensives Wochenende steht den BAYER GIANTS Leverkusen ins Haus. Zum Auftakt des Doppelspieltags in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 empfängt der deutsche Rekordmeister die GIESSEN 46ers in der Ostermann-Arena.

Der kommende Gegner aus Mittelhessen verfügt über einen qualitativ hochwertigen Kader. Gießens Hauptübungsleiter Branislav „Frenkie“ Ignjatovic kann auf einige starke Akteure zurückgreifen, welche über große Erfahrung verfügen. Der bekannteste 46ers ist sicherlich Robin Benzing. Der Forward lief in seiner Laufbahn insgesamt 167-mal für die Nationalmannschaft des DBB auf und wurde u.a. 2014 mit dem FC Bayern Basketball deutscher Meister.

In Gießen lässt der gebürtig aus Seeheim-Jugenheim stammende 37-Jährige seine Karriere auslaufen. Dies bedeutet allerdings nicht, dass Benzing zum „alten Eisen“ zählt, ganz im Gegenteil: Mit durchschnittlich 11,9 Punkten pro Spiel ist er der beste deutsche Scorer der Universitätsstädter.

Eine Rückkehr an „alte Wirkungsstätte“ feiert Luis König Figge. Figge trug in der Saison 2021/22 das Jersey der BAYER-Korbjäger und erreichte mit dem Klub sensationell das Halbfinale in den ProA-Playoffs. Für die Rotation des Traditionsvereins ist er von enormer Bedeutung (6,3 Zähler pro Partie). Bester Punktesammler der 46ers ist Kyle Castlin. Der US-Amerikaner geht bei den Gästen in seine zweite Spielzeit und ist mit 17,2 Punkten der beste Offensivakteur seiner Farben.

Trainer Mike Koch fasst zusammen: „Wir müssen in der Verteidigung ähnlich auftreten wie zuletzt gegen Bayreuth. Sie schließen hochprozentig in Brettnähe ab und attackieren mit hoher Geschwindigkeit den Ring. Es wird eine große Herausforderung für uns werden, die Spieler des Gegners vor uns zu halten. Wenn es uns gelingt, die ersten Minuten gegen eine starke Rotation zu überstehen, haben wir sicherlich Chancen.“

 

06.02.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. PS Karlsruhe LIONS

Am Freitag, den 6. Februar 2026, steigt in der Paul Horn-Arena das schwäbisch-badische Derby. Die Tigers Tübingen empfangen die PS Karlsruhe LIONS am 21. Spieltag der Saison 2025/2026 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Aus den vergangenen elf Spielen konnten die Raubkatzen nur einen Sieg verbuchen. Am letzten Spieltag zeigten die Raubkatzen gegen Tabellenführer Phoenix Hagen über weite Strecken eine ordentliche Leistung, mussten sich am Ende aber mit 80:94 geschlagen geben. Damit stehen die Raubkatzen bei einer Bilanz von sieben Siegen und 13 Niederlagen nur auf dem 14. Platz. Mit 8:12-Erfolgen liegen die Badener auf Rang elf knapp vor den Schwaben.

Die Statistiken unterstreichen, dass ein Duell auf Augenhöhe erwartet werden kann: Während die Gäste im Schnitt 80,1 Punkte und 36,6 Rebounds erzielen, kommen die Schwaben auf 80,0 Punkte und 35,0 Rebounds pro Partie. Auffällig ist, dass die PS Karlsruhe LIONS ligaweit die meisten Blocks pro Spiel verzeichnen (3,6) kann. Im Hinspiel konnten sich die Greene-Schützlinge am 5. Dezember 2025 mit 92:82 durchsetzen.

Julian Albus, ehemaliger Tigers-Profi und Jugendspieler, feierte nach langer Verletzungspause (Knie) zuletzt sein Comeback. Seit Mitte Oktober 2025 mussten die Löwen auf ihren Kapitän verzichten. Mit David Cohn steht ein weiterer Akteur mit Tübinger Vergangenheit im Karlsruher Kader. Der 30-jährige Point Guard lief in der vergangenen Saison 2024/2025 noch für die Schwaben auf und kehrt nun erstmals in die Paul Horn-Arena zurück.

Auch Co-Trainer Aleksandar Nadjefji ist in Tübingen als Spieler, Co-Trainer und Trainer bestens bekannt. Leistungsträger der Greene-Truppe sind die US-Amerikaner Isaiah Hart (14,1 ppg, 5,5 apg) und David Ejah (13,7 ppg, 7,8 rpg). Auf den deutschen Positionen bringen Maurice Pluskota (13,7 ppg, 7,9 rpg) und Kilian Binapfl (12,5 ppg, 4,3 rpg) viel Qualität auf das Feld.

 

06.02.2026 19:30 Uhr Artland Dragons vs. RheinStars Köln

Zwei schwere Begegnungen stehen für die RheinStars am ersten Doppelspieltag der Rückrunde im Saisonplan. Am Freitag gastieren die Kölner beim ehemaligen Bundesligisten Artland Dragons im niedersächsischen Quakenbrück.

Zwar bereiten sich die RheinStars intensiv auf das kommende Wochenende vor, doch Anfang der Woche gab es bei den Kölnern nach der 88:89-Niederlage gegen die Paderborn Baskets noch einiges aufzuarbeiten. „Wobei die Trainer und mich besonders die Art und Weise der Niederlage ärgert, denn mit mehr Fokus auf die Aufgabe wäre es gut möglich gewesen, zu gewinnen. Aber wir haben zu viele Chancen leichtfertig weggeworfen“, sagt Geschäftsführer Stephan Baeck

Dabei ist die Aufgabe rein sportlich betrachtet am Freitag wahrscheinlich sogar einfacher in der Ausgangslage. Als Saison-Premierengast in der Motorworld setzen sich die Dragons Anfang Oktober 84:72 beim Aufsteiger durch. Dabei führten die RheinStars in der 35. Spielminute noch 70:67, bevor sie einen 0:17-Lauf kassierten. Allein11 Punkte steuerte einer der beiden Dragons-Topscorer Benjamin Burnham bei. Amir Hinton ist der andere.

Die beiden Forwards kommen zusammen im Schnitt auf fast 40 Punkte pro Spiel. Hinton auf 20.1, Burnham auf 19.1. Kein weiterer Spieler im Kader von Trainer Hendrik Gruhn punktet ansonsten zweistellig im Schnitt. „Burnham und Adam Hinton sind wahrscheinlich die besten Spieler in der ProA in dieser Saison. Die zwei müssen wir stoppen“, sagt Assistant Coach Oliver Elling mit Blick auf den Tabellenfünften.

„Das wird zwar schwer genug, aber natürlich fahren wir nach Quakenbrück, um dort etwas zu holen.“ Die Dragons selbst unterlagen zuletzt etwas überraschend in Bochum bei den VfL Sparkassenstars 75:90; werden also ähnlich wie die RheinStars auf Wiedergutmachung brennen. „Die Dragons spielen bisher eine starke Saison und sind mit den eigenen Fans im Rücken sehr schwer zu spielen“, sagt Baeck

 

06.02.2026 19:30 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. BG Göttingen

Am 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA erwartet die VfL SparkassenStars Bochum eine der schwersten Aufgaben der Saison. Der Tabellenzweite, BG Göttingen, kommt mit fünf Siegen in Serie im Rücken in die Bones Hands Arena. Chancenlos sind die SparkassenStars dennoch nicht, denn ihre Heimstärke spricht für sich.

Der Absteiger aus der easyCredit BBL spielt eine starke Saison und rangiert aktuell mit 17 Siegen auf dem zweiten Tabellenplatz. An der Seitenlinie steht ein alter Bekannter. Ex Dresden Titans Headcoach Fabian Strauß ist zur aktuellen Saison gemeinsam mit Assistant Coach Patrick Carney nach Göttingen gewechselt. Dort hat er einen hochkarätigen Kader zusammengestellt.

Zum Kader der Veilchen gehört der Ex-SparkassenStar Hendrik Drescher, der in der vergangenen Saison ProA-Meister mit den Vet Concept Gladiators Trier geworden ist. Ein weiteres „Mitbringsel“ aus Dresden war der deutsche Guard Daniel Kirchner. Auch die Nachverpflichtung Wesley Dreamer hat eine Dresdner Vergangenheit. Topscorer der BG ist der US-Point Guard Jordan Sears, der 15,7 Punkte 3,1 Assists im Durchschnitt auf den Stat-Bogen eingetragen hat.

Göttingen hat einen sehr tiefen Kader und bisher absolut unter Beweis gestellt, dass sie neben Hagen und Crailsheim zu den absoluten Aufstiegsfavoriten gehören. Doch die SparkassenStars haben einen Lauf. Die letzten drei Partien beendeten die Bochumer allesamt als Sieger. Gerade in der heimischen Bones Hands Arena ist das Team von Headcoach Felix Banobre eine Macht. Lediglich zwei Heimspiele konnten die SparkassenStars nicht gewinnen.

Aber noch mehr Hoffnung als die drei Siege in Folge macht die Art und Weise, wie das Team um Captain Niklas Geske zuletzt aufgetreten ist. Mit viel Energie und einer variablen Defense konnte man die starken Artland Dragons zuletzt in die Knie zwingen. Das muss auch der Plan gegen die Veilchen sein, um eine Chance auf den Sieg zu haben.

 

06.02.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Phoenix Hagen

Der Tabellenführer und Aufstiegsfavorit kommt zum Westfalenderby in die „Maspernhölle“ – ein letztes Mal vor der Sanierung der legendären Spielstätte der Paderborn Baskets: Am 21. Spieltag der ProA Barmer 2. Basketballbundesliga gastiert Phoenix Hagen bei den Ostwestfalen. Das momentan stärkste Team der Liga um Head Coach Chris Harris hat erst drei Niederlagen auf dem Konto, davon zwei auf fremdem Parkett. Und auch wenn die Aufgabe fast unüberwindbar scheint: Paderborns Head Coach Milos Stankovic und sein Team freuen sich auf die Hagener Feuervögel und ihre Fans – denn die Derbyatmosphäre in den Begegnungen beider Traditionsmannschaften ist jedes Mal besonders elektrisierend.

Paderborn wird gegen Ligaprimus Hagen mit einer kleinen Rotation antreten, da Aaron Kayser und Leonard Kröger ausfallen: Kayser laboriert an einem Abszess im Fußbereich. Kröger wurde für das Next-Gen-Euroleague-Qualifikationsturnier in Ulm nominiert. Für Baskets Head Coach Stankovic aber kein Problem: Nach dem wichtigen 89:88-Auswärtssieg in Köln am vergangenen Wochenende freue sich das komplette Team einfach darauf, sich mit der momentan besten Mannschaft der ProA messen zu können, zu verlieren gebe es nichts.

Hagen, die das Hinspiel deutlich mit 103:63 für sich entschieden, kommt mit massiver Qualität nach Paderborn: Mit durchschnittlich 96,9 Punkten erzielt Phoenix ligaweit die meisten Punkte, Paderborn steht aktuell bei 79,7 Zählern. Hinzu kommen bei Hagen pro Partie 23,4 Assists, ebenfalls Liga-Bestwert (Paderborn: 15,2). Und dann gibt es da noch die Dreierquote: Phoenix weist in dieser Statistik mit 39,2 Prozent die höchste der ProA auf, Paderborn momentan die niedrigste (27,5 Prozent). Nichts zu verlieren also für Paderborn, die nach dem Motto in die Partie gehen: Befreit aufspielen, das Spiel und die Atmosphäre genießen und vor den eigenen Fans einfach die beste Leistung abzuliefern, die an diesem Abend möglich ist. Ein Wiedersehen für Paderborn gibt es dabei mit Dominick von Waaden, der im vergangenen Sommer nach Hagen wechselte.

 

06.02.2026 19:30 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. Eisbären Bremerhaven

Die SBB Baskets treten am Freitagabend in der heimischen Wolfgang-Lakenmacher-Halle in Magdeburg gegen die Eisbären Bremerhaven an. Es ist das Duell des Tabellenschlusslichtes der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A gegen den Tabellenvierten.

Die SBB Baskets mussten sich zuletzt fünfmal in Folge geschlagen geben. Vor allem die vergangenen zwei Niederlagen waren so knapp wie bitter: Erst verlor die Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast daheim mit 89:93 gegen Köln, dann hieß es auswärts in Göttingen 90:96.

Mit Bremerhaven ist ein ambitionierter Pro-A-Ligist in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle zu Gast. Die Eisbären belegen aktuell den vierten Tabellenplatz und sind klar auf Play-off-Kurs. Nach gemächlichem Saisonstart kam die Mannschaft von Cheftrainer Steven Esterkamp richtig gut in Schwung, gewann unter anderem gegen den Tabellenführer aus Hagen.

Am vergangenen Spieltag setzten sich die Gäste souverän mit 81:65 gegen den Liganeuling Leverkusen durch. Ein Hoffnungsschimmer für die SBB Baskets: Das Hinspiel ging nur knapp mit 76:69 an die Eisbären. Zuletzt verstärkte sich Bremerhaven noch einmal prominent, holte Lorenz Brenneke von den Skyliners Frankfurt aus der ersten Liga. Bester Werfer der Bremerhavener ist bislang der Kanadier Elijah Miller mit durchschnittlich 16,2 Punkten pro Partie.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Bremerhaven ist im Umschaltspiel überragend. Sie bewegen sehr gut den Ball und suchen sich ihre Würfe perfekt aus. Wir müssen defensiv gut kommunizieren und als Team zusammenspielen. Fehler werden brutal ausgenutzt von Bremerhaven. Auch defensiv sind sie ein sehr gutes Team. Wir müssen über 40 Minute ein nahezu perfektes Spiel abliefern, um eine Chance zu haben.“

 

06.02.2026 20:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Das kommende Wochenende hält für die Mannschaften der BARMER 2. Basketball Bundesliga einen Doppelspieltag parat. Dabei treffen die Bozic Knights am Freitag in der heimischen Sporthalle Stadtmitte auf Crailsheim

Die Niederlage von Bayreuth am vergangenen Wochenende hat Auswirkungen auf die kommenden beiden Spieltage. Sowohl bei Chuck Harris wie auch Lucas Mayer stand zu Wochenbeginn noch nicht fest, ob und wann die beiden Akteure wieder eingesetzt werden können. „Chuck hat eine schmerzhafte Fingerverletzung. Lucas kämpft ebenfalls mit den Folgen seines Sturzes in Bayreuth. Bei Beiden ist unklar, ob sie auflaufen können,“ erklärt Knights Sportchef Chris Schmidt.

Ein Einsatz der beiden Guards wäre wichtig. Die beiden Niederlagen in Bremerhaven und Bayreuth haben deutlich gezeigt, dass die Teckstädter in Vollbesetzung ein anderes Gesicht zeigen können, wie zuletzt. In beiden Partien fehlten auf den Guardpositionen mehrere Akteure.

Am Freitag empfangen die Ritter die Crailsheim Merlins in der Sporthalle Stadtmitte. Die ambitionierten Crailsheimer peilen den Aufstieg in die erste Liga an und haben dafür ihren Kader tief und hochwertig aufgestellt. Topscorer ist Anthony Gaines mit 14,8 Punkten. Dicht gefolgt von Vincent Shahid (12,1), Brock Gardner (13,1), Tyreese Blunt (11,1), Marvin Ogunsipe (12,1) und Neuzugang Xavier Johnson (12,3).

„Crailsheim verfügt über alle Optionen. Sie spielen intensiven, schnellen und sehr physischen Basketball. Sie gehören zu den Top drei der Liga und werden eine Rolle um den Aufstieg spielen. Wir spielen zuhause und wollen dagegenhalten. Wir müssen versuchen die Intensität zu matchen und das Tempo zu kontrollieren,“ beschreibt Knights Coach Igor Perovic den kommenden Gegner.

 

Vorberichte ProA 19. Spieltag

23.01.2026 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. GIESSEN 46ers

Die PS Karlsruhe LIONS und die GIESSEN 46ers eröffnen am 23. Januar den 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Das Freitagsspiel hält sämtliche Zutaten für spannende Unterhaltung bereit, denn viele der bisherigen elf Duellen der beiden Kontrahenten waren intensiv und gespickt mit dramatischen Momenten. Sowohl das Team vom Oberrhein als auch die Hessen haben sich in dieser Saison mehr vorgenommen als die aktuellen Tabellenplätze elf beziehungsweise neun.

Das Karlsrudel ist in der heimischen Europahalle, getragen von einer dichten Atmosphäre auf den Rängen, nur schwer zu bezwingen. Die letzten beiden Spiele im „Löwenkäfig“ konnten mit einer packenden Crunchtime und einem Happy End für die Hausherren aufwarten. Das letzte Team, das in Karlsruhe den Sieg davontrug, waren die Bozic Estriche Knights Kirchheim am 7. November des vergangenen Jahres – bei einem knappen Endstand von 76:80.

Die GIESSEN 46ers sind ein klangvoller Name auf der deutschen Basketball-Landkarte. Der ehemalige Erstligist reist mit einer ausgeglichenen Bilanz von neun Siegen und neun Niederlagen in die Fächerstadt. Auch die Hessen sind, ähnlich wie die LIONS, bekannt für eine körperliche Spielweise und eine gute Transition.  In der Statistik liegt Gießen vorn, mit sechs zu fünf Siegen.

Die wichtigsten Duelle hat indes Karlsruhe für sich entschieden. Im Mai 2024 traf man im Playoff-Viertelfinale aufeinander. Die 46ers hatten Heimrecht und dominierten die erste Begegnung der Best-of-five-Serie. Danach folgen drei LIONS-Siege und der Durchmarsch bis zur ProA-Meisterschaft, dem bisher größten Erfolg der Vereinsgeschichte der Badener. In dieser Saison haben die Gäste wieder vorgelegt. Am 18. Oktober lautete der Endstand in Gießen 94:74.

 

23.01.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. RheinStars Köln

In einem Duell zweier Liganeulinge der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A empfangen die SBB Baskets am Freitagabend die RheinStars Köln in der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle.

Köln ist ebenfalls neu in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A dabei. Der Mitaufsteiger startete schwach in die Spielzeit, hat sich mittlerweile allerdings mehr als gefangen. Sieben Siege stehen aktuell auf dem Konto der RheinStars, zwei mehr also als bei den SBB Baskets. Bester Werfer der Kölner ist der US-Amerikaner Cedric Russell mit durchschnittlich 15,2 Punkten pro Partie.

Die SBB Baskets konnten zuletzt gegen zwei Aufstiegsanwärter prima mithalten. Auf eine 82:89-Niederlage gegen Göttingen folgte allerdings eine 84:95-Pleite in Hagen. Die Leistungskurve zeigt trotzdem nach oben. Gleiches galt in den vergangenen Wochen eigentlich auch für die RheinStars aus Köln. Am vorigen Spieltag musste sich die Mannschaft von Cheftrainer Zoran Kukic beim Topteam in Crailsheim allerdings deutlich mit 58:99 geschlagen geben.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Köln hat in den vergangenen Wochen, abgesehen von dem Spiel gegen Crailsheim, sehr gut ausgesehen. Im Vergleich zum Hinspiel hat sich im Kader einiges getan. Sie haben sich verstärkt. Deshalb müssen wir sehr fokussiert sein. Wir müssen wieder die Intensität, den Einsatz und den Willen zeigen, über 40 Minuten richtig Gas zu geben. Wir wollen dem Spiel unseren Stempel aufdrücken und einen Heimsieg feiern.“

 

24.01.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. BG Göttingen

Zum zweiten Heimspiel im Jahr 2026 empfangen die Tigers Tübingen den Bundesliga-Absteiger BG Göttingen. Nach zuletzt acht Niederlagen aus den vergangenen neun Spielen befindet sich die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko in der Krise. Mit dem Abrutschen auf den zwölften Tabellenplatz dürfen die Raubkatzen nun auch die unteren Tabellenregionen nicht aus den Augen verlieren.

Die BG Göttingen steht mit 14 Siegen aus 18 Partien auf dem zweiten Tabellenplatz und geht als klarer Favorit in die Begegnung. Auswärts ist das Team von Trainer Fabian Strauß mit acht Erfolgen aus neun Spielen sogar die beste Mannschaft der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Die Niedersachsen kommen mit vier Siegen aus den vergangenen fünf Spielen im Gepäck nach Tübingen.

Im Hinspiel konnten sich die Sonko-Schützlinge am 4. Oktober 2025 überraschend mit 90:83 in Göttingen durchsetzen. Doch dies ist lange her, seither kämpfen die Raubkatzen mit vielen Verletzungen. JaCobi Wood avancierte mit 31 Punkten, neun Rebounds und sieben Assists zum Matchwinner, doch der US-Amerikaner wird nach einer Stressfraktur im rechten Fuß noch einige Wochen fehlen. Ebenso Kapitän Till Jönke (Rücken) und Joshua Schwaibold (Sprunggelenk).

Strauß kann auf einen qualitativ guten Kader zurückgreifen. Angeführt wird das Team von den beiden US-Amerikanern Jordan Sears (15,5 ppg, 3,6 ppg, 2,9 apg) und Zach Jackson (14,8 ppg, 4,1 rpg). Als dritter Akteur punktet Neuzugang Julius Böhmer mit 11,0 Zählern zweistellig. Dazu treten die Veilchen gut im Kollektiv auf. Kapitän der Mannschaft ist Mathis Mönninghoff, der in der Spielzeit 2017/2018 das Trikot der Raubkatzen trug.

Sonko blickt wie folgt auf die Partie gegen den Tabellenzweiten: „Wir konnten unter der Woche wieder mehr trainieren, das ist positiv. Die letzten Wochen mit so vielen kranken und verletzten Akteuren waren nicht einfach. Die kommenden zwei Aufgaben werden alles andere als einfach. Wir alle wollen einen besseren Auftritt der Mannschaft wie gegen Bochum sehen. Danach werden wir sehen, zu was es gegen die BG Göttingen reicht.“

 

24.01.2026 19:30 Uhr Artland Dragons vs. Nürnberg Falcons BC

Nach dem überzeugenden Auswärtserfolg bei den GIESSEN 46ers kehren die Artland Dragons am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zurück in die heimische Artland Arena. Am kommenden Samstag empfangen die Quakenbrücker die Nürnberg Falcons. Gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um die Playoff-Plätze wollen die Dragons die starke Form der vergangenen Wochen auch vor heimischem Publikum unter Beweis stellen.

Das Hinspiel in Nürnberg entschieden die Dragons nach Verlängerung mit 92:104 für sich. Angeführt von Amir Hinton, sowie einem starken Ben Burnham und Buzz Anthony hatte Quakenbrück in der Schlussphase der regulären Spielzeit bereits wie der sichere Sieger ausgesehen, verspielte jedoch innerhalb weniger Sekunden eine Sechs-Punkte-Führung. Ein Dreier von Julius Wolf erzwang schließlich die Overtime. In der Verlängerung kontrollierten die Dragons das Spielgeschehen und setzten sich früh entscheidend ab.

Die Nürnberg Falcons präsentieren sich in dieser Saison als äußerst ausgeglichenes Team. Angeführt wird Nürnberg im Frontcourt von Brandton Chatfield. Weitere wichtige Säulen sind Trevor Baskin, der physische Präsenz mitbringt, sowie Vincent Friederici, der mit 37,5 Prozent von außen eine konstante Gefahr darstellt. Im Backcourt setzt Evan Taylor die Akzente, während Carter Whitt das Spiel lenkt. Ergänzt wird die Rotation durch Julius Wolf, der immer wieder Energie in das Nürnberger Spiel bringt.

In der Tabelle rangieren die Falcons nach 18 Spielen mit zehn Siegen auf Platz sieben und sind damit voll im Rennen um die Playoff-Plätze. Der Saisonverlauf seit dem Hinspiel gegen die Dragons verlief wechselhaft, aber insgesamt positiv. Auf die Overtime-Niederlage gegen Quakenbrück folgte ein überraschend deutlicher 78:91-Auswärtssieg beim Absteiger aus Göttingen. Anschließend setzte sich Nürnberg mit 76:82 in Leverkusen durch, ehe es gegen Gießen und Köln zwei Niederlagen in Folge gab.

Headcoach Hendrik Gruhn vor der Partie: „Nürnberg spielt eine großartige Saison und steht absolut zurecht auf Platz sieben. Sie verteidigen sehr unangenehm und machen das Spiel gerne schnell. Ihre Schnelligkeit nutzen Spieler wie Evan Taylor, Trevor Baskin oder Julius Wolf mit seinem hohen Basketball-IQ, konsequent aus. Die Jungs müssen das Tempo der Falcons kontrollieren und in der Offensive den Ball gut bewegen. Wir wissen, was wir zu tun haben.“

 

24.01.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. VfL SparkassenStars Bochum

Der Start in die Rückrunde ist den Paderborn Baskets am vergangenen Wochenende in Bayreuth optimal gelungen. Im ersten Heimspiel der Rückserie wollen die Ostwestfalen nun daran anknüpfen und in ihrer geliebten „Maspernhölle“ den nächsten Heimsieg einfahren: Gegner am 19. Spieltag der ProA Barmer 2. Basketballbundesliga sind die VfL SparkassenStars Bochum. Das Hinspiel verloren die Paderborner nach Overtime nur äußerst knapp mit 92:94.

Im Westfalenduell Paderborn Baskets gegen VfL SparkassenStars Bochum steht das Rückspiel auf dem Plan. Und wenn beide Teams einen guten Abend erwischen, dürfen die Fans in der Paderborner „Maspernhölle“ ein ebenso intensives, spannendes Spiel erwarten wie im Hinspiel: In der Rundsporthalle gaben sich die Baskets nach einer packenden Partie erst nach Overtime knapp mit 92:94 geschlagen – Paderborns knappste Niederlage im bisherigen Saisonverlauf.

Für das Rückspiel hat das Team von Head Coach Stankovic nun nicht nur die Revanche und den fünften Heimsieg im Visier, sondern möglichst auch einen gewonnenen direkten Vergleich. Der Weg dorthin könnte unter anderem über einen hohen Gameplan-Fokus und möglichst wenige Turnover führen: Am vergangenen Wochenende beim 103:92-Auswärtssieg in Bayreuth gelang dies den Baskets sehr gut, insgesamt leistete man sich nur acht Turnover.

Über zu wenig Selbstbewusstsein kann sich der Gegner Bochum nach dem hohen 81:55-Sieg zum Rückrundenstart ebenfalls nicht beklagen. Allerdings konnten sich die SparkassenStars um Head Coach Felix Banobre in der laufenden Spielzeit auswärts erst zwei Mal durchsetzen, zudem stellen sie das aktuell reboundschwächste Team der Liga, offensiv wie defensiv. Dennoch haben sie bisher zwei Erfolge mehr als Paderborn auf dem Konto.

Milos Stankovic, Head Coach Paderborn Baskets: „Bochum ist ein gefährliches Team. Sie sind bekannt dafür, einen sehr schnellen Basketball zu spielen. Wir wollen, wie schon am vergangenen Wochenende in Bayreuth über eine kontrollierte Offensive und Defensive das Momentum an uns ziehen. Wenn es uns gelingt, unsere Trainingsleistungen und unseren Gameplan aufs Feld zu bringen, haben wir eine gute Chance auf den Sieg.“

 

25.01.2026 15:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Am kommenden Wochenende geht es für die Bozic Knights nach Bremerhaven. Dort treffen die Mannen von Head Coach Igor Perovic zum 19. Spieltag der BARMERR 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 auf den Tabellenvierten. Mit einem Sieg können die Teckstädter an den Eisbären vorbeiziehen, doch die glänzen zuhause mit einer fast makellosen Bilanz.

Acht Siege bei einer Niederlage. So lautet die Heimbilanz des nächsten Gegners der Kirchheimer Zweitligabasketballer. Einzig gegen die Topmannschaft aus Göttingen (2.) mussten sich Head Coach Steven Esterkamp und seine Mannschaft geschlagen geben. Alle anderen Duelle wurden gewonnen. Am Samstagmorgen begeben sich Lucas Mayer und Co. auf die lange Fahrt nach Bremerhaven, wo am Sonntagnachmittag das Duell mit den Eisbären auf dem Programm steht.

Im Hinspiel, dem Xmas Game in der Göppinger EWS Arena, konnten sich die Bozic Knights deutlich mit 92:67 durchsetzen und stehen in der Tabelle nur zwei Punkte hinter den Eisbären. Mit einem Erfolg könnte man also mindestens einen Platz nach oben klettern. Doch Cheftrainer Perovic weiß um die Stärke des Gegners. „Sie sind insbesondere zuhause sehr unangenehm zu spielen. Sie haben tolle Einzelspieler und spielen ein tolles und sehr gut abgestimmtes System. Es reicht nicht einen Spieler zu stoppen. Wir müssen sehr konzentriert und mit viel Energie spielen. Wir hatten in den letzten Spielen eher zu kämpfen und müssen uns deutlich steigern, wenn wir in Bremerhaven etwas holen wollen,“ so Perovic.

Nach überstandener Erkältung kehrte Center Nico Bretzel zurück zum Team. Durch den Ausfall seines Gegenübers Hendrik Warner, könnte dem 2,12m großen Ritter eine wichtige Bedeutung zukommen. Der Bremerhavener Center wird aufgrund einer Verletzung nicht mit dabei sein. Wieder zurück im Kader ist jedoch Till Isemann, der seinem Mitspieler in Punkto Statur kaum etwas missen lässt.

Defensives Hauptaugenmerk genießt hingegen Point Guard Elijah Miller. Der US-Amerikaner ist Dreh- und Angelpunkt im System von Esterkamp und trumpft mit 16,1 Punkten und 6,5 Assists pro Partie auf. Ihm zur Seite stehen mit Carlos Carter (10,1 PpS) und Jemarl Baker (13,5 PpS) zwei weitere US-Spieler. Aber auch Jordan Samare und Jannis Von Seckendorff bringen enorm wichtige Impulse für die Eisbären.

 

25.01.2026 16:00 Uhr Bayer GIANTS Leverkusen vs. BBC Bayreuth

Vor knapp 37 Jahren war das Duell noch das Nonplusultra im Deutschen Basketball und es ging um die Deutsche Meisterschaft, heute spielen Leverkusen und Bayreuth um den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA. Auf jeden Fall wird es spannend, wenn am Sonntag am 19. Spieltag der zweiten Liga die Bayer Giants Leverkusen den BBC Bayreuth empfangen.

Beim Hinspiel am 7. Dezember vergangenen Jahres feierte der BBC Bayreuth einen überzeugenden 91:77 (46:36) -Heimsieg gegen die Bayer Giants. Topscorer der Partie war dabei auf Bayreuther Seite Moritz Plescher mit neun von 14 getroffenen Dreiern, insgesamt 31 Punkten und sieben Rebounds. Beim Rückspiel am Sonntag in Leverkusen wird Plescher jedoch verletzt ausfallen, was sicherlich eine Schwächung des Bayreuther Teams bedeutet.

Die Bayer Giants stehen aktuell mit 8:28 Punkten an 17. und damit vorletzter Stelle der Tabelle in der Pro A. Die Leverkusener sind seit mittlerweile zwölf Spielen ohne Sieg. Nach den Auftaktniederlagen zu Beginn der Saison gab es vier Siege in Folge in Tübingen, gegen Bremerhaven, in Kirchheim und gegen Münster. Seitdem war das Team von Headcoach Michael Koch nur noch erfolglos. Gegen den BBC Bayreuth wollen die Giants jetzt „den Bock umstoßen“.

Bester Leverkusener Werfer ist aktuell der vor der Saison aus der Slowakei gekommene, 26-jährige US-Pointguard John Williams mit 14,3 Punkten im Schnitt. Dicht dahinter liegt Pointgurd Kobe Langley (25) mit 14 Zählern. „Turm in der Schlacht“ bei den Leverkusener ist der 35-jährige, Center Dennis Heinzmann. Dazu kommt der 28-jährige US-Power Forward Ricardo Lynch, der vor Saison aus Georgien nach Leverkusen kam.

Ein weiterer Leistungsträger ist US-Small Forward Donte Nicholas, der mit 38 Jahren über viel Erfahrung verfügt und zum Leverkusener Aufstiegsteam der vergangenen ProB-Saison gehört. Der 23-jährige Point Guard Sebastian Brach, ebenfalls Teil der Aufstiegsmannschaft der Bayer Giants, hat durchschnittlich 7,8 Zähler auf dem Scoreboard stehen. Der 25-jährige Center Sören Urbansky, 2,14 Meter groß, hat im Schnitt 5,7 Punkte und 2,7 Rebounds auf dem Konto.

 

25.01.2026 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Phoenix Hagen

Am Sonntag, den 25.01.2026 empfangen die EPG Baskets Koblenz am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA den Tabellenführer Phoenix Hagen in der heimischen EPG-Arena.

Die Gäste aus Hagen reisen mit einer Bilanz von 15 Siegen und nur drei Niederlagen an und stehen damit souverän an der Tabellenspitze. Koblenz rangiert mit neun Siegen aus 18 Spielen auf dem achten Tabellenplatz und ist daher auf dem besten Wege das gesteckte Ziel, den Klassenerhalt, frühzeitig zu sichern. Trotz der klaren Rollenverteilung verspricht das Duell Spannung, denn die Baskets haben in dieser Saison bereits bewiesen, dass sie auch gegen favorisierte Gegner mithalten können.

Phoenix Hagen überzeugt vor allem durch seine enorme Offensivkraft. Mit durchschnittlich knapp 97 Punkten pro Spiel stellen die Westfalen die beste Offensive der Liga. Die Trefferquoten unterstreichen ihre Qualität: Sowohl aus dem Zweipunktebereich als auch jenseits der Dreipunktelinie gehört Hagen zu den Topteams der ProA. Besonders gefährlich präsentieren sich dabei Marcus Graves und Marinus N’Guessan, die das Spieltempo hochhalten und konstant scoren.

Die EPG Baskets Koblenz setzen dem ihre offensive Qualität entgegen. Mit einer soliden Dreierquote und einer starken Freiwurfquote gehören sie ebenfalls zu den besseren Teams der Liga. Calvin Wishart ist weiterhin der Dreh- und Angelpunkt im Koblenzer Offensivspiel und führt die Mannschaft sowohl als Spielmacher als auch als Scorer an. Defensiv wird es für die Baskets vor allem darauf ankommen, den offensiven Rhythmus der Hagener früh zu stören und einfache Punkte zu verhindern.

Nach der Niederlage in Karlsruhe wollen die Baskets vor heimischem Publikum dem Spitzenreiter alles abverlangen. Dafür braucht es eine konzentrierte Leistung über die gesamte Spielzeit. Gelingt es Koblenz, physisch zu verteidigen und das Tempo der Gäste zu kontrollieren, werden sich Chancen auf ein enges Spiel ergeben.

 

25.01.2026 18:00 Uhr Uni Baskets Münster vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Vier Siege in Folge konnten die HAKRO Merlins zuletzt einfahren. Damit stehen die Zauberer als aktuell formstärkste Mannschaft der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA auf Tabellenplatz Drei. Nur zwei Siege trennen die Crailsheimer vom Tabellenersten Phoenix Hagen. Nun will die Mannschaft von Headcoach David McCray am Sonntag einen Auswärtssieg in Münster einfahren.

Mit acht Punkten und einer Bilanz von vier Siegen und 14 Niederlagen verweilen die Uni Baskets Münster derzeit als Letzter im Tabellenkeller. Die Münsteraner verloren die letzten vier ihrer fünf Spiele, stellen damit zwar nicht das formschwächste Team der Liga, haben verletzungsbedingt jedoch keine gute Ausgangslage. Bo Hodges, Adam Touray und Julius Ferber stehen den Gastgeber für längere Zeit nicht zur Verfügung, beim letzten Spiel fehlte zusätzlich Paul Viefhues.

Schon früh geriet die Mannschaft von Götz Rohdewald am Samstag in Rückstand. Aushelfen als zehnter Spieler im Kader musste Co-Trainer Thorben Döding, der als Point Guard 16 Minuten auf dem Parkett stand und zwei Zähler zum Endstand beisteuerte. Ebenfalls sein Saisondebüt für die Baskets gab Power Forward Philip Alston. Seit Mitte Januar steht der Amerikaner bei den Universitätsstädtern unter Vertrag.

Beim Heimspiel der Baskets gegen Kirchheim, warf er sich sofort mit 19 Punkten zum Topscorer der Mannschaft und bildet mit Nick McMullen das offensiv gefährliche Big Man-Duo. Eine weitere Anpassung im Kader tätigten die Münsteraner im Verlauf dieser Woche. Der europaerfahrene Guard Deshon Taylor soll der neue Mann im Spielaufbau werden und voraussichtlich am Sonntag debütieren. Dafür wurde der Vertrag mit dem etatmäßigen Point Guard Julian Larry aufgelöst.

Auch gegen die Universitätsstädter haben sich die HAKRO Merlins viel vorgenommen. Nach dem Hinspielerfolg von 85:69 wollen die Crailsheimer auch die zweite Saisonbegegnung für sich entscheiden. „Wir freuen uns auf das Spiel in Münster. Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen, unseren Basketball spielen und aggressiv und physisch sein. Natürlich geben wir alles, um am Ende mit einem Sieg wieder nachhause zu fahren“, sagt David McCray.