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Schlagwortarchiv für: Vorberichte

Vorberichte ProB Nord 5. Spieltag

23. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

24.10.2026 19:00 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. LOK BERNAU

Vier Spiele, vier Siege: Die Iserlohn Kangaroos sind mit einer makellosen Bilanz in die neue Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gestartet. Am kommenden Samstag, 24. Oktober, um 19:00 Uhr wartet nun die nächste Herausforderung auf das Team von Headcoach Gary Johnson. Mit Lok Bernau gastiert einer der direkten Verfolger in der Matthias-Grothe Halle. Besser hätte der Saisonstart für die Iserlohn Kangaroos kaum verlaufen können. Nach vier Spieltagen stehen vier Siege auf dem Konto der Waldstädter. Die Mannschaft hat in den ersten Wochen der neuen Spielzeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie als Team funktioniert und auch in schwierigen Spielphasen die nötigen Antworten findet. Nun wollen die Kangaroos ihren erfolgreichen Lauf fortsetzen und auch im zweiten Heimspiel der Saison die Punkte in Iserlohn behalten. Mit Lok Bernau wartet dabei ein echter Gradmesser. Die Gäste aus Brandenburg gehören ebenfalls zur Spitzengruppe der ProB Nord und reisen als Tabellendritter nach Iserlohn. Am vergangenen Spieltag musste Bernau gegen die Uni Baskets Münster eine Niederlage hinnehmen. Entsprechend motiviert dürfte die Mannschaft sein, in Iserlohn wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden und den Abstand zur Tabellenspitze zu verkürzen. Für die Kangaroos bietet das direkte Duell die Gelegenheit, ihre starke Ausgangsposition weiter zu festigen. Entscheidend wird dabei erneut eine geschlossene Mannschaftsleistung sein. Gerade das Zusammenspiel in der Offensive und die Intensität in der Defensive waren wichtige Faktoren für den erfolgreichen Saisonauftakt. Gegen einen direkten Konkurrenten wird es darauf ankommen, über die gesamte Spielzeit konzentriert zu bleiben und dem Gegner möglichst wenig einfache Punkte zu ermöglichen.

24.10.2026 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. SG Braunschweig

Am kommenden Samstag, dem 24. Oktober 2026, heißt es wieder: Löwen-Rudel gemeinsam in der Halle! Um 19:00 Uhr (Tip-Off) treten die Hertener Löwen vor heimischer Kulisse in der Sporthalle der Rosa-Parks-Schule gegen den Aufsteiger und Traditionsclub SG FT/MTV Braunschweig an. Nach dem knappen Herzschlag-Finale gegen Rostock (76:77) hat das Löwen-Rudel am vergangenen Spieltag eine starke Reaktion gezeigt und zwei wichtige Punkte bei den BSW Sixers (58:65) erstritten. Mit diesem hart erarbeiteten Auswärtssieg im Rücken will die Mannschaft um Trainer Robin Singh die heimische Rosa-Parks-Halle wieder zu einer uneinnehmbaren Festung machen. Der Traditionsclub und Wiederaufsteiger aus Niedersachsen reist zwar mit einer deutlichen Heimspiel-Niederlage gegen die TSV Neustadt temps Shooters (78:105) im Gepäck an, bringt jedoch extrem viel Talent und großen Kampfgeist ins Ruhrgebiet mit. Als offizieller Kooperationspartner des BBL-Erstligisten Basketball Löwen Braunschweig setzt die SG voll auf ein hochattraktives, modernes Basketball-Konzept: Auf dem Parkett erwartet uns eine spritzige, physisch enorm präsente und tief besetzte Mannschaft, gespickt mit hungrigen Nachwuchstalenten, die sich in jedem Ballbesitz beweisen wollen. Aktuell rangieren die Niedersachsen mit einer Bilanz von einem Sieg und drei Niederlagen auf dem 10. Tabellenplatz der ProB Nord – eine Platzierung, die täuscht! Das junge Team hat in den bisherigen Partien mehrfach sein enormes Potenzial angedeutet und wird alles daran setzen, in Herten die nächsten wichtigen Punkte einzufahren.

 

24.10.2026 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. BBA Hagen

Mit dem Rückenwind eines deutlichen Derby-Erfolgs gehen die TSV Neustadt temps Shooters in den 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Am Samstag ist Aufsteiger BBA Hagen um 19 Uhr zu Gast im Shooters Dome und mit den Kodiaks kommen zwei Spieler zurück, die in Neustadt noch bestens bekannt sind. Beim 105:78 in Braunschweig überzeugten die Shooters von Beginn an und das erneut ohne Topscorer Matej Jelovcic sowie die Center Robin Kniss und Kevin Weber. Coach Allen Ray Smith sah ein Team, das „mit Energie und Leidenschaft gespielt“ hatte, genau die Tugenden, die nach dem holprigen Start mit zwei Niederlagen in Folge gefragt waren. Mit zwei Siegen aus vier Spielen stehen die Niedersachsen aktuell auf Rang 6. Der Gegner hat bislang weniger Grund zur Freude. Hagen steht mit einem Sieg und drei Niederlagen auf Platz zwölf. Zum Auftakt setzte es ein 73:88 in Herten, beim Heimdebüt verloren die Kodiaks mit 97:101 gegen Wedel, nach Verlängerung. Dann aber ließ der Aufsteiger aufhorchen, denn beim bis dahin ungeschlagenen Spitzenteam aus Münster gewann Hagen einen Crunchtime-Krimi mit 87:85. Zuletzt folgte ein 70:76 gegen die ART Giants Düsseldorf, bei dem Gregory McKay mit 20 Punkten erneut bester Hagener Werfer war. Der Mann von den Bahamas ist die Konstante im Hagener Spiel. Nach dem Coup in Münster wurde er zum Player of the Week der ProB Nord gekürt. Neben ihm trägt vor allem Guard J. Sparks die Offensive, und unter dem Korb muss Ifeani Okeke beschäftigt werden.

Der besondere Reiz dieser Partie liegt aber auf dem Flügel. Emil Loch und Elias Marei tragen inzwischen das Trikot der Kodiaks. Loch kam in der vergangenen Saison für die Shooters in 28 Spielen auf 11,3 Punkte und 4,1 Rebounds im Schnitt, Marei auf 8,8 Punkte, 5,4 Rebounds und 2,6 Assists in ebenfalls 28 Einsätzen. Die beiden sind nicht nur Teamkollegen, sondern auch beste Freunde. Für Marei war das einer der Gründe, nach Hagen zu wechseln, das er als „Basketballstadt“ bezeichnet. Beide kennen die Abläufe, die Halle und die Fans in Neustadt und werden alles daransetzen, ihrem Ex-Club ein Bein zu stellen. Auf dem Papier spricht einiges für die Hausherren, wie zum Beispiel die bessere Bilanz, die deutlich bessere Korbdifferenz, der Heimvorteil und der Schwung aus Braunschweig. Doch die Kodiaks haben in Münster bewiesen, dass sie auch in fremden Hallen Spiele gewinnen können, und mit McKay einen Spieler, der ein Spiel allein entscheiden kann. Wenn die Shooters ihre Defensivintensität aus dem Derby in den Shooters Dome mitnehmen und die Freiwurfquote etwas nach oben korrigieren, stehen die Chancen gut, dass es nach dem Wiedersehen mit Loch und Marei vor allem für die Heimfans etwas zu feiern gibt. Coach Allen Ray Smith: „Wir erwarten ein Spiel mit viel Tempo und Emotionen. Nicht nur wegen der letzten Niederlage von Hagen gegen Düsseldorf, sondern auch wegen des Homecoming von Emil und Elias. Wir haben ein klares Signal gegeben, dass wir hart arbeiten und immer noch mehr dafür tun, um uns weiter zu finden, um solche Leistungen wie gegen Braunschweig immer abzurufen. Wir glauben ganz doll an unsere Fähigkeiten und dafür brauchen wir die Arbeitseinstellung von letzter Woche, dann sind wir am gefährlichsten“, so der Coach.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. EN BASKETS Schwelm

Es ist der dritte Anlauf in dieser Saison in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga – und die Itzehoe Eagles wollen ihn nutzen, um endlich den ersten Sieg vor eigenem Publikum einzufahren. Am
Samstag, 24. Oktober, treffen sie im Sportzentrum am Lehmwohld auf die EN Baskets Schwelm. Die Partie beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr. Zum zweiten Mal nach seinem Abschied von den Eagles kehrt der frühere Kapitän Erik Nyberg mit Schwelm in seine frühere Heimhalle zurück. In der vergangenen Saison nahm das Team aus Nordrhein-Westfalen die Punkte mit, das wollen die Eagles in diesem Jahr unbedingt verhindern. Aber es werde alles andere als ein leichtes Spiel, sagt Coach Max Rockmann. „Schwelm ist eine Mannschaft, die sehr viel Erfahrung mitbringt und im Kern schon mehrere Jahre zusammenspielt.“ Nach zwei Niederlagen zu Saisonbeginn haben die Baskets zwei Siege eingefahren, zuletzt sehr deutlich gegen Westerstede. Beim 102:67 trafen sie mit einer Quote über 40 Prozent sehr gut von der Dreierlinie. Das können die Itzehoer nicht von sich behaupten, einer der Gründe für die unnötige
Heimniederlage gegen Iserlohn am vergangenen Spieltag. „Wir müssen es schaffen, mehr Konstanz in unser Spiel zu bekommen, und für 40 Minuten Intensität und Konzentration bringen“, so Rockmann. Das sei nötig, um den ersten Heimsieg zu holen. Erneut werden die Referees in pinkfarbenen Shirts pfeifen – so machen die Liga und ihr Schiedsrichterpartner junited AUTOGLAS im „Pinktober“ auf Brustkrebs und die Bedeutung der Früherkennung aufmerksam.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. SC Rist Wedel

Die Aufgabe, die im fünften Saisonspiel in der 2. Bundesliga ProB auf den SC Rist Wedel wartet, könnte schwerer kaum sein. Am Sonnabend, 24. Oktober, gastieren die Grün-Gelben beim UBC Münster. „Diese Mannschaft ist nicht ‚nur‘ ein ProA-Absteiger, sondern hat auch schon früh in der aktuellen Saison gezeigt, dass mit ihr im Kampf um den Aufstieg zu rechnen ist“, sagte Rist-Trainer Stanley Witt über den Gegner. Mit dem 1961 als Universitäts Basketball-Club Münster gegründeten Basketballverein bekamen es die Wedeler im Kampf um Punkte letztmals von 2018 bis 2022 in der ProB zu tun. Von sechs Duellen gewannen sie lediglich eines und belegten im Frühjahr 2019, mit zwei Zählern Rückstand auf den Hauptrunden-Ersten Münster, den dritten Platz. 2022 kletterten die Westfalen, die von 2015 bis 2023 aus Verbundenheit mit der Westfälischen Wilhelms-Universität „WWU Baskets Münster“ hießen, in die ProA. 2023 folgte eine abermalige Umbenennung in „Uni Baskets Münster“ und im Mai der Abstieg in die ProB. Dort gelten die Münsteraner neben dem SSV Lokomotive Bernau als Titelfavorit. Und nachdem das Team von UBC-Trainer Götz Rohdewald am 10. Oktober eine überraschende 85:87-Heimpleite gegen den Aufsteiger BBA Hagen kassiert hatte, ließ es am vergangenen Sonnabend seine Muskeln spielen und gewann mit 84:72 in Bernau. „Es hat sich früh in der Saison gezeigt, dass Münster nicht unschlagbar ist – aber beim Topspiel in Bernau war auch zu sehen, was das Team kann“, erklärte Witt. Nach den Stärken der Münsteraner befragt, entgegnete der Coach: „Sie haben eine sehr erfahrene Mannschaft, wobei ihre Spieler gar nicht einmal besonders alt sind. Aber viele von ihnen spielen schon lange zusammen und haben ihre Fähigkeiten bereits auf hohem Niveau unter Beweis gestellt.“

Diese Stärken konnten auch die Wedeler schon einmal live miterleben: Am 5. September verloren sie ihr sechstes Testspiel der Saisonvorbereitung gegen Münster mit 73:83 (38:59). „Wir sind mit 0:17 in die Partie gestartet – danach hat sich aber ein gutes Spiel entwickelt, in dem wir gekämpft und am Ende nur mit zehn Punkten verloren haben“, erinnerte sich Witt an das Freundschaftsspiel. Damals waren Jamil Muttilib (20 Punkte) und Jayden Fatnassi (13) die besten Rister Punktesammler gewesen; auch Fiete Meinberg (elf) und Tyson Leitao (zehn) hatten eine zweistellige Ausbeute erreicht. Das Wiedersehen sieben Wochen später steigt in der Sport- und Veranstaltungshalle Berg Fidel. „Das ist ein heißes Pflaster – dorthin kommen immer viele Zuschauer, darunter zahlreiche Studenten“, weiß Witt. Ob er alle Spieler mit auf die rund 290 Kilometer lange Reise nehmen kann, oder es verletzungsbedingte Ausfälle beziehungsweise Abstellungen an die Veolia Towers Hamburg gibt – der Rister Kooperationspartner gastiert tags darauf in der 1. Bundesliga beim FC Bayern München –, konnte Witt am Mittwoch noch nicht sagen. Abschließend versprach der 31-Jährige aber: „Ganz egal, wer aufs Feld kommt: Wir alle haben richtig Bock, uns dieser schweren Aufgabe zu stellen.“

 

25.10.2026 15:30 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. BSW Sixers

Vorbericht folgt in Kürze.

 

25.10.2026 16:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Seawolves Academy

Im fünften Anlauf wollen die Baskets Juniors TSG Westerstede am Sonntag (16 Uhr) endlich den ersten Saisonsieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Mit der Seawolves Academy ist dann ebenfalls ein Nachwuchsteam zu Gast in der Hössensporthalle in Westerstede, das mit einer ausgeglichenen Bilanz in die Saison gestartet ist. Alle Spiele seht ihr live bei sporteurope.tv. Nach vier Niederlagen zum Start gehen die Baskets Juniors durchaus mit ein wenig Druck in das dritte Heimspiel der noch jungen Saison. Weiterhin gilt dabei, dass die Talente den Zusammenhalt und den Rhythmus vor allem über die Spiele holen müssen. Die Abstellungen ins Training des Profiteams sorgen dafür, dass gemeinsames Training kaum möglich ist. So ist es auch erklärbar, dass dem Team von Headcoach Artur Gacaev die Stabilität über 40 Minuten fehlt. Auf 20 gute Minuten folgen bisher schlechte Abschnitte, die zu deutlichen Rückständen führen. Vor allem defensiv ist eine Steigerung notwendig, um Spiele zu gewinnen. 98,3 Punkte im Schnitt kassieren die Youngster bisher. Gleichzeitig gilt es, im Rebounding stabiler zu werden und die Zahl der Ballverluste zu reduzieren.

Der Gegner aus Rostock war in drei von vier Partien nah am Sieg, sicherte sich zwei Erfolge steht damit im Mittelfeld. Die Gäste fahren ein den Baskets Juniors ähnliches Konzept. Lediglich ein ausländischer Akteur, Spielmacher Isayah Owens (13,5 Punkte), der aber ebenfalls erst 24 Jahre alt ist. Mit Big Man Bruno Loll (16 Punkte, 7,3 Rebounds) und Shooting Guard Mika Freitag (15 Punkte, 5,3 Assists) sind zwei Eigengewächse die spielbestimmenden Figuren der Gäste. Dazu spielt der Benedict Baumgarth (9,5 Punkte, 6,3 Rebounds) eine wichtige Rolle. Auf den Gegner schauen will Headcoach Artur Gacaev jedoch nicht: „Der Fokus liegt auf unserem Team. Wir müssen die Schwankungen in unserem Spiel ausgleichen und besser verteidigen, wenn wir in dieser Liga spielen gewinnen wollen. Natürlich ist die Trainingssituation nicht einfach, aber wir müssen das in den Spielen gemeinsam kompensieren.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_5_ProB-Nord.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-23 12:57:142026-10-23 16:50:40Vorberichte ProB Nord 5. Spieltag

Vorberichte ProA 6. Spieltag

23. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

Alle ProA-Spiele des sechsten Spieltags könnt ihr live auf Sporteurope.TV verfolgen!

 

24.10.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. SBB Börde Baskets 

Vorbericht folgt in Kürze.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Kreisbau Kirchheim Knights

Am 6. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht für die ETB Miners eine anspruchsvolle Aufgabe vor heimischer Kulisse an. Am Samstag, den 24.10.2026 (Tip-Off: 19:30 Uhr) empfängt die Mannschaft von Headcoach Lars Wendt die Kreisbau Kirchheim Knights in der Sporthalle am Hallo. Ausgangslage: Die Formkurven der Teams. Die ETB Miners möchten nach der 94:97-Auswärtsniederlage bei den Eisbären Bremerhaven vor heimischen Fans zurück in die Erfolgsspur finden. Vor allem defensiv und bei der Reduzierung individueller Ballverluste (Turnover) gilt es für das Wendt-Team, im Vergleich zum vergangenen Spieltag anzusetzen, um dem Favoriten Paroli zu bieten. Die Kirchheim Knights reisen mit großem Selbstbewusstsein in den Ruhrpott. Die Ritter haben einen Traumstart in die Saison 2026/27 hingelegt und rangieren ungeschlagen an der Tabellenspitze der ProA. Unter anderem feierten die Schwaben deutliche Erfolge – wie ein 104:75 gegen Bayreuth – und präsentierten sich bislang extrem offensivstark und ausgeglichen. Der Gegner im Fokus: Die Top-Performer der Knights. Headcoach Igor Perovic verfügt über einen tiefen und punkthungrigen Kader:

  • Desmond Watson: Der Guard präsentiert sich in der laufenden Spielzeit in hervorragender Frühform und führte die Knights bereits mehrfach als absoluter Topscorer an (u. a. 26 Punkte zum Saisonauftakt sowie 30 Punkte im Pokal gegen Ludwigsburg).
  • Philip Alston: Der Forward sorgt unter den Körben für große Gefahr und punktet regelmäßig zweistellig (u. a. 20 Punkte gegen Bayreuth).
  • Ausgeglichene Mannschaftsleistung: Die Kirchheimer zeichnen sich dadurch aus, dass regelmäßig fünf oder mehr Akteure eine zweistellige Punkteausbeute erzielen.

Headcoach Lars Wendt: „Mit Kirchheim kommt das absolute Top-Team zu uns am Hallo. Sie haben bislang jedes ihrer Spiele dominiert und einen extrem starken Kader zusammengestellt. Vor allem die Importspieler drücken dem Spiel ihren Stempel auf und waren bislang von keiner Mannschaft zu stoppen. Gleichzeitig haben sie mit Wolf, und Bretzel reichlich deutsche Qualität und Erfahrung an Bord und präsentieren sich aktuell als klarer Titelfavorit. Die Ausgangslage ist daher natürlich ziemlich eindeutig. Wir wissen, dass uns eine enorme Herausforderung erwartet. Was wir aber garantieren können: Wir werden kämpfen, alles auf dem Feld lassen und bis zur letzten Sekunde alles geben!“ Die Worte des Trainers machen deutlich, dass vor den Miners ein echtes Brett wartet. Dennoch richtet das Team den Blick voll auf die eigene Entwicklung, will aus den Fehlern der Vorwochen lernen und mit maximalem Einsatz dagegenhalten.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. OrangeAcademy

Vorbericht folgt in Kürze.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // MLP Academics Heidelberg vs. BG Göttingen

Göttingen, 22. Oktober 2026 – In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA tritt die BG Göttingen am Samstag, 24. Oktober, bei den MLP Academics Heidelberg an. Tip-off im SNP Dome ist um 19:30 Uhr. Stand der Dinge: Die Veilchen haben am vergangenen Wochenende ihren zweiten Saisonsieg gefeiert. Trotz dezimierten Kaders (nur sieben Profis standen zur Verfügung) besiegten die Südniedersachsen die Nürnberg Falcons souverän 95:74. Beim Aufstiegsfavoriten Heidelberg läuft fast alles nach Plan. Viermal gingen die Kurpfälzer in dieser Spielzeit schon als Sieger vom Parkett. Einen Ausrutscher leisteten sich Academics-Kapitän Paul Zipser und Co. gegen die SBB Börde Baskets (74:85). Spieler im Fokus: Eine starke Leistung zeigte Veilchen-Center Robin Lodders gegen Nürnberg. Der Deutsche erzielte 19 Punkte und holte acht Rebounds. Im Schnitt die meisten BG-Punkte erzielen Zach Jackson und Radvilas Kneizys (je 13,5). Bester Göttinger Rebounder ist Omar Pajic (8,2); die meisten Assists gibt Daniel Kirchner (4,4). Bei den Heidelbergern kommt Neuzugang Chuck Harris auf durchschnittlich die meisten Punkte pro Spiel (15,8) gefolgt von seinem US-Landsmann Frank Champion (11,8), der ebenfalls neu im Academics-Kader ist. Die meisten Rebounds holt der deutsche Forward Cantia Rahming (8,0); die meisten Assists gibt ebenfalls Harris (4,6).

Gut zu wissen: Bei den Heidelbergern spielt Ex-Veilchen Erol Ersek, der während des Finalturniers 2020 in München zum Göttinger Kader gehörte. Neben ihm ist der Academics-Kader mit vielen erstliga-erfahrenen Profis bestückt. Ex-NBA- und Euroleague-Profi Paul Zipser ist seinem Heimatklub treu geblieben, ebenso wie Niklas Würzner. Auch der deutsche Guard Kevin McClain spielte schon vergangene Saison bei den Academics. Neu hinzugekommen sind der deutsche Forward Joschka Ferner (Ulm, Crailsheim, Vechta) sowie der deutsche Center Lorenz Brenneke (Berlin, Frankfurt). Neben Harris und Champion haben die Kurpfälzer noch einen weiteren ausländischen Spieler verpflichtet: US-Center Nick Muszynski kam aus der belgisch-niederländischen BNXT-League von Limburg United. Ins rund 310 Kilometer von Göttingen entfernte Heidelberg reisen die Veilchen bereits am Freitag, um am Samstag keine Reisestrapazen in den Beinen zu haben. Zahlen, bitte: Die Veilchen erzielen im Schnitt pro Spiel rund 81 Punkte. Bei den Academics sind es rund 87 Punkte – nur Kirchheim kommt auf mehr Zähler (95). Deutlich besser als die BG sind die Heidelberger in der Verteidigung: Die Kurpfälzer lassen durchschnittlich nur rund 71 Punkte zu; die Göttinger rund 84. Besser als Heidelberg sind die Südniedersachsen nur bei den Offensiv-Rebounds (11,8 zu 7,4) und den Ballverlusten (12,4 zu 14,4). Die Academics sind Liga-Spitzenreiter bei der Dreier-Trefferquote (43 Prozent) und den Blocks (4,4). Das sagen die Coaches: „Ich war sehr zufrieden damit, wie wir in der zweiten Halbzeit gegen Nürnberg auf unsere Probleme reagiert haben, als Team zusammengeblieben sind und Vertrauen in unsere Verteidigung hatten. Diese Woche bereiten wir uns auf einen sehr schweren Gegner vor, der Favorit in dieser Liga ist. Ich habe großen Respekt vor Heidelberg. Jedes Auswärtsspiel ist schwer, sodass wir sehr fokussiert sein müssen“, sagt Gulbis. Nach dem 74:51-Erfolg gegen Karlsruhe sagte Finetti: „Es ist in dieser Liga nie einfach, einen Sieg zu holen. Wer glaubt, dass jedes Spiel für uns oder für einen Anwärter auf die Playoffs einfach sein sollte, irrt sich. Wenn man in dieser Liga nicht voll da ist und keine Verteidigung spielt, wird es eine lange Nacht. Wir freuen uns über das Ergebnis, aber auch darüber, wie wir die erste Halbzeit angegangen sind.“

 

24.10.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Tigers Tübingen

Für die Tigers Tübingen geht es in der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit dem Derby bei den PS Karlsruhe LIONS weiter. Hochball ist am Samstag, den 24. Oktober 2026, um 19:30 Uhr in der Europahalle. Somit kommt es zu einem frühen Zeitpunkt der Saison 2026/2027 zum schwäbisch-badischen Derby. Die Löwen fordern damit Tigers zum Duell heraus! Die Begegnung wird wie immer live und exklusiv auf sporteurope.tv kostenpflichtig übertragen. Sendebeginn ist um 19:15 Uhr. Head Coach Félix Bañobre blickt wie folgt auf die Partie: „Aufgrund der Verletztensituation befindet sich Karlsruhe derzeit nicht auf dem Tabellenplatz, der ihrem eigentlichen Leistungsvermögen entspricht. Wir erwarten ein sehr hartes, physisch geprägtes Spiel. Sie werden verschiedene Verteidigungsvarianten einsetzen, um uns zu überraschen. Wir müssen uns auf uns selbst und auf unsere eigene Identität konzentrieren.“ In der Vorbereitung unterlagen die Tigers Tübingen den PS Karlsruhe LIONS in einem verkürzten Testspiel über 30 Minuten mit 56:62. Parallel kommt es auch zu einem Wiedersehen mit Aleksandar Nadjfeji, der seit 2023 Co-Trainer der PS Karlsruhe LIONS ist und in der Vergangenheit als Spieler, Co-Trainer und Trainer bei den Tigers Tübingen tätig war.

Der Gastgeber hat aus den ersten fünf Begegnungen nur eine Partie gewonnen. Beim noch sieglosen Tabellenschlusslicht Medikamente per Klick Bayreuth setzte sich die Mannschaft von Trainer Demond Greene am zweiten Spieltag (4.10.2026) mit 89:79 durch. Jedoch mussten die Badener – wie auch die Tigers Tübingen – bereits gegen die Meisterschaftsfavoriten aus Crailsheim und Heidelberg antreten. Gegen die Nürnberg Falcons und den Aufsteiger ETB Miners Essen gingen die PS Karlsruhe LIONS ebenfalls als Verlierer vom Platz. Anhaltende Verletztenprobleme bereiten auch dem Gastgeber derzeit massive Probleme. Point Guard und Leistungsträger Isaiah Hart (Adduktoren) wird schmerzhaft vermisst. Der US-Amerikaner wartet noch auf sein Saisondebüt. Auch Martel Williams (13,0 ppg, 3,5 rpg) und Nachverpflichtung Bazoumana Koné (2,0 apg) fehlten verletzungsbedingt bei der jüngsten 51:74-Niederlage gegen die MLP Academics Heidelberg. Äußerst positiv war aber der Zuschauerzuspruch: 2.682 Fans sammelten sich gegen die Kurpfälzer in der Europahalle ein. Aus den bisherigen 45 Ligapartien ist es der viertbeste Zuspruch. Jüngst gab Kapitän Maurice Pluskota sein Saisondebüt im Trikot der Löwen. Nach einer Verletzung am Sprunggelenk stehen in den letzten beiden Spielen 16 Punkte und 5,5 Rebounds zu Buche. Keine Frage, der 34-jährige Routinier gehört weiterhin zu den besten Akteuren auf den großen Positionen im deutschen Basketball-Unterhaus. Mit Kilian Binapfl (11,4 ppg, 3,6 rpg) bildet Pluskota ein starkes Duo unter den Körben. Ebenfalls zweistellig punkten die beiden US-Amerikaner Zac Owens (14,0 ppg) und Robert Jones (10,8 ppg). Auf den deutschen Positionen haben bisher Jason George (7,2 ppg, 7,4 rpg) und Wesley Oba, der Cousin von Jesse „Jason“ Ani (4,8 ppg, 7,3 rpg), gut produziert.

 

24.10.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Eisbären Bremerhaven

Vorbericht folgt in Kürze.

 

25.10.2026 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons vs. Artland Dragons

Mit den Nürnberg Falcons wartet eine Mannschaft, die sich nach einem größeren Umbruch noch finden muss. Nachdem die Mittelfranken die vergangene Saison auf Platz neun beendet hatten, verließen sämtliche Leistungsträger den Verein. Auch auf der Trainerposition gibt es ein neues Gesicht: Tim Black, einstiger Topscorer der Basketball-Bundesliga, übernahm das Amt und soll die Mannschaft durch die neue Saison führen. Geschäftsführer Ralph Junge konzentriert sich derweil stärker auf seine Aufgaben abseits der Seitenlinie. Im neu zusammengestellten Kader stehen mit Tim Köpple und Christian Feneberg nur zwei Spieler, die bereits länger für Nürnberg in der ProA aktiv sind. Eine wichtige Rolle übernimmt Nate Heise, der am College für Iowa State spielte und bislang zu den auffälligsten Akteuren der Falcons zählt. Auch Xavier Bell, der als Combo-Guard auf mehreren Positionen eingesetzt werden kann, sowie Power Forward Ty Allred sollen für offensive Impulse sorgen. Unter dem Korb gehört Nic Welp zu den Spielern, auf die Nürnberg setzt.

Sportlich verlief der Saisonstart wechselhaft. Nach einem 83:97-Auswärtssieg in Karlsruhe und einem 85:75-Heimerfolg gegen Koblenz mussten die Falcons zuletzt drei Niederlagen in Serie hinnehmen. Auf das deutliche 86:61 in Tübingen folgte eine 65:92-Heimniederlage gegen den bislang ungeschlagenen Tabellenführer aus Kirchheim. Zuletzt unterlag Nürnberg auch in Göttingen klar mit 95:74. Damit wartet die Mannschaft seit dem 2. Oktober auf einen weiteren Sieg und steht nach fünf Spieltagen mit zwei Siegen und drei Niederlagen auf Rang 14. Vor allem offensiv haben die Nürnberger bislang Probleme. Mit durchschnittlich 73,6 Punkten pro Partie erzielen sie die zweitwenigsten Zähler der Liga. Die Dragons kommen dagegen auf 86,2 Punkte im Schnitt und gehören damit ligaweit zu den drei offensivstärksten Teams. Auch bei den Ballverlusten zeigt sich ein Unterschied: Nürnberg leistet sich knapp 17 Turnover pro Spiel und liegt damit im unteren Drittel der Liga, während die Quakenbrücker durchschnittlich nur zwölf Ballverluste verbuchen. Zu den wichtigsten Akteuren der Gastgeber gehört Nate Heise, der bislang 18 Punkte pro Spiel erzielt und zudem 1,4 Steals im Schnitt sammelt. Besonders aus der Distanz ist er gefährlich: Seine Dreierquote liegt bei 42 Prozent. Xavier Bell kommt zum Saisonstart auf 11,6 Punkte pro Partie und trifft 50 Prozent seiner Dreier sowie knapp 42 Prozent seiner Zweipunktwürfe. Ty Allred steuert durchschnittlich 9,8 Punkte und 3,8 Rebounds bei und verbucht zudem einen Block pro Spiel. Nic Welp kommt auf 9,0 Punkte, 5,6 Rebounds und 0,8 Steals. Spielmacher Tim Köpple verteilt in rund 20 Minuten Einsatzzeit durchschnittlich vier Assists, während Christian Feneberg in knapp 20 Minuten 4,2 Punkte, drei Assists und 1,2 Steals beisteuert.

 

25.10.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Medikamente per Klick Bayreuth

Einen weiteren Versuch, um den ersten Saisonsieg unter Dach und Fach zu bringen, unternimmt Medikamente per Klick Bayreuth im Rahmen des 6. Spieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA am Sonntag, 25. Oktober, um 17 Uhr im Auswärtsspiel bei den RheinStars Köln. Die Aufgabe wird aber sicher alles andere als leicht. Die RheinStars Köln starteten als Tabellenzwölfter der vergangenen Spielzeit 2025/26 ansprechend mit 6:4 Punkten und aktuell Tabellenplatz acht in die neue Saison, in der bislang erst ein Heimspiel absolviert wurde. Nach dem 83:80-Auftaktsieg bei der BG Göttingen gab es ein 73:90 bei den Paderborn Baskets und einen weiteren Sieg mit 91:80 bei Aufsteiger ETB Miners Essen. Das bislang einzige Heimspiel gegen die Eisbären Bremerhaven ging knapp mit 83:85 nach Verlängerung verloren und zuletzt gewannen die Kölner mit 78:76 bei den GIESSEN 46ers.

Bei Medikamente per Klick Bayreuth ist der Hauptgrund für die bisherige Bilanz von fünf Niederlagen in fünf Spielen die massive Verletztensituation. Zuletzt fehlten im Heimspiel gegen die Artland Dragons am vergangenen Samstag die Verletzten Moritz Plescher, Noah Wabersich, Leroy Ikejiaku, Nic McClain und Joshua Bonga, zudem fiel auch noch Luis Wulff mit einer Fingerverletzung aus. Immerhin zeigte MpK im Vergleich zur Niederlage gegen die Orange Academy Ulm am Mittwoch zuvor eine deutliche Leistungssteigerung. Die sieben einsatzfähigen, etatmäßigen Profispieler wurden von den mit viel Kampfgeist und Einsatz agierenden Nachwuchsspielern Liam Holländer und Leo Friedlein unterstützt. Kampf, Einsatz und die Suche nach Lösungen stimmten bei den Bayreuthern, beim Rebounding gab es eine Verbesserung, trotzdem konnte letztlich die 86:97-Niederlage nicht verhindert werden. Ein Problem waren immer noch die zu vielen Turnovers. Bester Werfer im Team von Headcoach Vincent van Sliedregt war Collin Metcalf mit 20 Punkten, außerdem war Metcalf mit acht abgegriffenen Bällen auch bester Bayreuther Rebounder. Mit Emanuel Prospere kam ein weiterer Rookie auf 18 Zähler. Unter der Woche gab es eine Neuverpflichtung und Verstärkung für das MpK-Team, die auch die Personalsituation etwas entspannen soll: Am vergangenen Dienstag stellte MPK nach Bestehen des obligatorischen Medical Check den routinierten, international vielfach erfahrenen und flexibel auf den Guard-Positionen einsetzbaren 30-jährigen US-Amerikaner Darrell Davis vor. Durch die Neuverpflichtung soll der Kader nicht nur in der Breite erweitert, sondern dem jungen Team auch gezielt Qualität und Erfahrung hinzufügt werden. Ob Davis bereits im Spiel bei den RheinStars Köln im Bayreuther Aufgebot steht, hängt vom Zeitpunkt der Erteilung der Arbeitserlaubnis durch das Ausländeramt ab.

 

26.10.2026 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. GIESSEN 46ers

Nach der knappen Niederlage gegen die SBB Börde Baskets wartet mit den GIESSEN 46ers der nächste anspruchsvolle Gegner auf die EPG Baskets. Am kommenden Montag um 19.30 Uhr empfangen die Schängel den Traditionsklub zum Derby in der EPG Arena. Koblenz musste am vergangenen Freitag in Magdeburg eine bittere Niederlage hinnehmen. Trotz eines zwischenzeitlichen Rückstands von 16 Punkten kämpften sich die Schängel zurück, drehten die Partie und lagen vor dem Schlussviertel mit 54:52 in Führung. Am Ende stand dennoch ein knappes 66:69. Am Montagabend bietet sich im Heimspiel gegen die GIESSEN 46ers die Gelegenheit, in die Erfolgsspur zurückzukehren. „Wenn wir offensiv als Team besser gespielt hätten, dann glaube ich, wäre es gar nicht zu dieser spannenden Crunchtime gekommen“, betont Headcoach Stephan Dohrn. „Wir hatten den Gegner Mitte des vierten Viertels im Griff, aber unsere Offensive kam komplett zum Erliegen.“ Jayden Williams, der mit dem letzten Wurf noch die Chance hatte, das Spiel auszugleichen, richtet den Blick bereits nach vorne. Für das Duell mit Gießen erwartet er eine aggressivere Offensive und vor allem ein schnelleres Angriffsspiel seiner Mannschaft. Er erkennt jedoch auch: „Gießen ist ein verdammt harter Gegner.“ Dass eine hohe Führung im Basketball keine Garantie für einen Sieg ist, mussten zuletzt auch die GIESSEN 46ers erfahren. Gegen die RheinStars Köln lagen die Mittelhessen zwischenzeitlich mit 16 Punkten vorne. Zur Halbzeit führte Gießen mit 44:31, verlor jedoch die zweite Halbzeit deutlich mit 32:47. Die Mannschaft von Trainer Branislav Ignjatovic verlor zunehmend die Kontrolle. Ballverluste häuften sich, während Köln den Rückstand Schritt für Schritt verkürzte und letztlich gewann. Koblenz steht nun bei einer Bilanz von 3:2, Gießen bei 2:3.

In der vergangenen Saison war das Heimspiel gegen die Hessen eines der absoluten Highlights: Zum Abschluss der Hinrunde setzten sich die EPG Baskets mit 92:91 durch. Es war bislang der einzige Sieg in sechs Liga-Duellen. Der Coach schreibt den Fans einen wichtigen Anteil an diesem Erfolg zu: „Der Support im letztjährigen Derby war sensationell. Ich denke, dass es auch dieses Jahr wieder ähnlich wird und sich eine Menge Leute auf dieses Spiel freuen. Wir werden die Energieleistung der Fans auf jeden Fall mit einer großen Kampfbereitschaft und Einsatz zurückzahlen.“ Gießen hat seinen Kader für die neue Saison auf mehreren Positionen verändert. Zu den Neuzugängen gehören Zach Cooks, der zuvor bei Science City Jena spielte, Chris Carter, der aus Jena nach Gießen wechselte, sowie Nigel Scantlebury, der zuletzt in Slowenien aktiv war. Auch Alex Williams (University of Pittsburgh) verstärkt den Frontcourt der Mittelhessen. Neben den Neuzugängen stehen mit Robin Benzing (24 Punkte gegen Crailsheim) und Viktor Kovacevic zwei Leistungsträger im Mittelpunkt. Für Koblenz wird es wichtig sein, diese verschiedenen Optionen zu kontrollieren. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Ex-Nationalmannschaftskapitän Robin Benzing (15 Punkte im Schnitt), Viktor Kovacevic (14) und Zachery Cooks (11). Diese drei Spieler erzielten bislang über die Hälfte aller Gießener Punkte.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_6_ProA.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-23 12:55:332026-10-23 12:58:00Vorberichte ProA 6. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 5. Spieltag

23. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

24.10.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. Basketball Löwen

Bei den Flashers ist die Diagnose eindeutig: Nach drei Siegen zum Auftakt, darunter dem 95:90-Krimi nach Verlängerung gegen die SKYLINERS Juniors, folgten zwei Auswärtsniederlagen mit demselben Muster – 24 Ballverluste in Reutlingen, 25 in Rhöndorf. Wer dem Gegner so oft den Ball schenkt, verschafft ihm leichte Punkte und Sicherheit im eigenen Wurf, während die eigene Offensive den Rhythmus verliert. Die anderen Zahlen machen Mut: Die Defense stimmt, zumindest teilweise. Daruf gilt es nun aufzubauen und den Turnaround zu schaffen. Die Gäste aus Erfurt reisen mit 1 Sieg und 4 Niederlagen an, doch die Zahl verschweigt, dass in Erfurt eine neue Ära begonnen hat. Nach Platz zwölf mit 8:16 Siegen übernahm im Sommer Leif Ibrahim die Trainerbank: 31 Jahre alt, Schwede, zuvor beim Stockholmer Erstligisten Djurgårdens IF und mit der U21 von Uppsala Basket Meister. Florian Gut, Coach seit der Gründung 2018, verantwortet nun als Sportlicher Leiter den Kader – sieben Neuzugänge, ein größerer Etat, das erklärte Ziel ProA. Auf 74:96 in Rhöndorf und 65:88 in Leverkusen folgte beim Heimauftakt der erste Sieg, 76:74 gegen Porsche BBA Ludwigsburg, ehe es in Langen (63:71, 23 Ballverluste) und gegen Reutlingen Niederlagen setzte. 26 Prozent von der Dreierlinie und 16,6 Ballverluste pro Spiel zeigen eine neu zusammengestellte Mannschaft, die kämpft, aber noch nach ihrer Abstimmung sucht – genau das macht sie unberechenbar.

Der Spieler, auf den die Flashers achten müssen, ist Shooting Guard Anthony Watkins (25, 1,92 m, vom SSV Lok Bernau): 19 Punkte gegen Ludwigsburg, vier Dreier in Langen, schon mehrfach bester Werfer der Löwen. Der 2,02 m große Schwede Jacob Hadi (23) war gegen Reutlingen mit 17 Punkten bester Werfer, Center Marko Baćak (30, 2,10 m, 110 kg) holte dort neun Rebounds. Das Spielmacher-Duo ist jung: Ilias Amin (20) kommt aus dem Nachwuchs des Bundesligisten Mitteldeutschen BC. Vor Allem Watkins und Baćak verfügen über reichlich Erfahrung und sind die Leader der jungen Truppe. Was die Löwen trotz des schwachen Starts zu einem Gegner mit Perspektive macht, liegt abseits des Parketts. In Erfurt entsteht derzeit der CATL Löwenpark: Eine seit 2015 leerstehende Trainingshalle am Südpark hat der Stadtrat dem Verein für 40 Jahre verpachtet, der Bund fördert die Sanierung mit 1,125 Millionen Euro, das Investitionsvolumen liegt bei rund 2,5 Millionen Euro – und als die Baukosten stiegen, beschloss der Stadtrat im Juni die Deckung. Ab Februar 2027 trainieren dort mehr als 500 Kinder pro Woche, Nachwuchs, Damen und Profis unter einem Dach. So entsteht der Unterbau, auf dem sich ein ProB-Standort dauerhaft entwickelt: wenn Verein, Kooperationspartner und Stadt an einem Strang ziehen.

 

24.10.2026 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. FC Bayern Basketball II

Wenn Bayer Leverkusen auf den FC Bayern München trifft, elektrisiert dieses Duell Millionen von Sportfans. Zugegeben: Während sich im Fußball zwei Schwergewichte der Bundesliga gegenüberstehen, geht es beim Basketball-Duell zwischen den GIANTS und dem FC Bayern Basketball II um wichtige Punkte in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Die Partie am Samstag (24.10.2026, 18 Uhr, Ostermann-Arena) ist das neunte Aufeinandertreffen der beiden Klubs. Von den bisherigen acht Duellen konnte der FC Bayern Basketball II lediglich eines gewinnen: Am 16. Oktober 2016 setzten sich die Münchener mit 86:82 durch. Damals standen unter anderem der ehemalige GIANT Dejan Kovacevic und der frühere DBB-Nationalspieler Karim Jallow für die Bayern auf dem Parkett. Bei den Leverkusenern glänzte Kerry Carter mit 33 Punkten. Die jungen Bayern sind passabel in die neue Saison gestartet. Trainerikone Emir „Muki“ Mutapcic und seine Schützlinge stehen mit zwei Siegen und drei Niederlagen auf dem zehnten Tabellenplatz der Südstaffel. In der Vorwoche feierte das Team einen deutlichen 94:77-Erfolg gegen Culture City Weimar.

Einer der Garanten für diesen Erfolg gegen die Thüringer war Niko Jerkic. Der kroatische U20-Nationalspieler erzielte 22 Punkte, verteilte sieben Assists und sammelte sechs Rebounds (Effektivitätswert: 26). Ohnehin ist der Shooting Guard in der noch jungen Saison der absolute Go-to-Guy seines Teams. Mit durchschnittlich 18,0 Punkten pro Partie ist der athletische Guard nur schwer zu stoppen.
Ähnlich dominant präsentiert sich Desmond Yiamu. Wie Jerkic gehört auch der athletische Forward der U20-Auswahl seines Heimatlandes Ukraine an. Bei der FIBA U20-EuroBasket in diesem Sommer verpasste Yiamu im Schnitt nur knapp ein Double-Double (9,4 Punkte und 8,9 Rebounds). Auch in der ProB überzeugt der 2,01 Meter große Modellathlet mit durchschnittlich 12,0 Punkten pro Spiel.
Hervorzuheben sind außerdem Caspar Vossenberg (DBB-U18-Nationalspieler, 11,0 Punkte pro Spiel) und Kemal Buljubasic, der für die bosnische U16-Nationalmannschaft spielt. „Die Bayern sind sehr jung. Lediglich zwei Spieler im Kader sind älter als 20 Jahre. Damit ist das Team zwar recht unerfahren, verfügt aber über eine jugendliche Frische“, erklärt GIANTS-Headcoach Michael „Mike“ Koch. „In der Offensive machen die Münchener einen guten Job, sind in der Verteidigung aber nicht immer stabil. Kein Team im Süden hat mehr Punkte kassiert. Darauf müssen wir aufbauen. Wir müssen das schnelle Spiel des FC Bayern Basketball II unterbinden und die Fehler des Gegners konsequent ausnutzen, denn die Münchener verlieren recht häufig den Ball. Entscheidend wird sein, dass wir defensiv konzentriert arbeiten, unnötige Ballverluste vermeiden und unsere Chancen konsequent nutzen. Die Begegnung wird keine einfache für uns werden. Wir freuen uns auf das Spiel.“

 

24.10.2026 19:00 Uhr // TSG Schöller SI Ravens Reutlingen vs. BBC Coburg

Mit der Hypothek von zuletzt vier Niederlagen in Serie macht sich der BBC Coburg am kommenden Samstagabend zum aktuell noch ungeschlagenen Tabellenführer nach Reutlingen auf. Dort treffen die Vestestädter am 5. Spieltag auf die TSG Schöller SI Ravens, die zum Start in ihre erste ProB-Saison bislang mächtig für Furore sorgten. Spielbeginn in der Oskar-Kalbfell-Sporthalle ist um 19 Uhr. Übertragen wird die Partie des ProB-Aufsteigers gegen den letztjährigen Halbfinalisten live und kostenlos auf Sporteurope.TV. Während der BBC in dieser Spielzeit noch in der Findungsphase ist, hat der ProB-Neuling in seiner ersten Saison in Deutschlands dritthöchster Spielklasse einen wahren Raketenstart hingelegt. Mit vier Siegen aus den ersten vier Pflichtspielen bei einer durchschnittlichen Punktedifferenz von +22 ist die Mannschaft von Head Coach Rodrigo Reynoso bislang nicht nur als einziges Team ungeschlagen, sondern tritt auch mit einer Dominanz auf, die ligaweit ihresgleichen sucht. Dabei fertigten die Ravens mit Speyer (72:58), Weimar (93:64) und Erfurt (94:71) allerdings drei Gegner aus dem unteren Tabellendrittel ab. Mit den vor der Saison hoch eingeschätzten Fellbachern (92:70) unterlag aber auch schon eine Top-Mannschaft dem Spitzenreiter deutlich. Nicht nur tabellarisch ist Reutlingen daher nach vier absolvierten Spieltagen ganz oben angesiedelt, auch bei vielen statistischen Werten haben die Schwaben teils klar die Nase vor den meisten anderen Mannschaften der Südstaffel. So stellen die Ravens nach Oberhaching die zweitbeste Offensive der Liga (87,8 Punkte pro Spiel; Coburg: 68,8 Punkte, Platz 14). Dazu verteilt der ProB-Aufsteiger im Schnitt die meisten Assists (21,5 Assists; Coburg 15,4 Assists, Platz 9) und holt mit 45 Rebounds pro Partie mehr als alle anderen Süd-Teams (Coburg: 34 Rebounds, Platz 14). Zusätzlich kassiert Reutlingen lediglich 65,8 Punkte und darf sich damit als Defensiv-Primus betiteln, wohingegen die Coburger ihren Kontrahenten fast 80 Zähler im Durchschnitt gestatten (Platz 10).

 

24.10.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Vier Spiele, drei Siege, Tabellenplatz vier – der Saisonstart könnte für den TV Langen kaum besser laufen. Die beiden Vorwochen, die mit gleich drei Spielen aufwarteten, haben dem Team viel abverlangt. Letztlich sicherten sich die Giraffen dabei jedoch drei Siege in Folge. Am kommenden Samstag will das Team vor heimischem Publikum an diese Leistung anknüpfen und diese Siegesserie fortsetzen. Der Gegner in der neuen Woche heißt Porsche BBA Ludwigsburg. Das Farmteam der MHP RIESEN steht mit einem Sieg und vier Niederlagen aktuell auf dem vorletzten Platz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Headcoach Tobias Jahn und sein Team werden die Ludwigsburger dennoch auf keinen Fall unterschätzen: „Sie sind ein sehr junges, sehr athletisches und sehr groß gewachsenes Team. Ludwigsburg spielt und verteidigt über 40 Minuten sehr hart. Sicherlich fehlt ihnen ein wenig die Erfahrung, aber sie waren ihren Gegnern bislang in keinem Spiel klar unterlegen.“ Offensiv haben sich in der Mannschaft bislang vor allem die Guards Lars Danziger, Yohann Tchouaffe und Max Riedel als starke Schützen hervorgetan. Auffällig ist, dass Ludwigsburg bei allen bisherigen Niederlagen auch das Reboundduell verloren hatte. Stark ist die Mannschaft dagegen vor allem in puncto Steals und Blocks. Für den TV Langen liegt der Fokus klar auf dem eigenen Spiel und den eigenen Stärken. Nach den drei vorangegangenen Partien hatten die Spieler zwei Tage Verschnaufpause, ehe es am Montag wieder in die neue Trainingswoche ging. Die Giraffen wollen erneut vor ihren Fans überzeugen: „Wir wollen vor allem daran arbeiten, die Zahl der selbstverschuldeten Turnover zu reduzieren. Wir müssen mehr gut herausgespielte Würfe treffen, weiterhin stark rebounden und verteidigen. Auch das Teamplay müssen wir konsequent so beibehalten wie in den Wochen zuvor“, sagt Trainer Tobias Jahn.

 

25.10.2026 16:00 Uhr // Dresden Titans vs. Dragons Rhöndorf

Nach dem Rückschlag gegen Oberhaching wollen die Dresden Titans vor heimischer Kulisse zurück in die Erfolgsspur finden. Mit den Dragons Rhöndorf stehen die Elbriesen vor dem nächsten Duell mit einem Spitzenteam, das auf Reboundstärke und einen breiten Kader setzen kann. Die Dragons – Mit einer Bilanz von drei Siegen und zwei Niederlagen sind die Dragons Rhöndorf ähnlich in die Saison gestartet wie die Dresden Titans. Auf eine schmerzhafte Niederlage in Frankfurt ließen die Rheinländer zuletzt einen überzeugenden 72:57-Erfolg gegen die Fellbach Flashers folgen. Obwohl der Dreier mit einer Trefferquote von lediglich 18 Prozent erneut nicht fallen wollte, fand die Mannschaft von Max Becker andere Wege zum Erfolg: Mit bissiger Verteidigung und konsequenter Arbeit am Brett zogen sie den Gästen den Zahn. Gerade beim Rebound zeigen sich die Dragons in der noch jungen Spielzeit bereits auf hohem Niveau. Durchschnittlich 48,8 Rebounds pro Partie, davon starke 18,8 am offensiven Brett, unterstreichen ihre Präsenz unter den Körben. Sollte Rhöndorf auch offensiv noch mehr Durchschlagskraft entwickeln, dürfte die Mannschaft, nach dem Griff zur ProB-Meisterschaft in der Saison 2023/24, erneut ein Wörtchen im Kampf um die Spitzenplätze mitreden.

Auch ein Blick auf den Kader verdeutlicht das Potenzial der Dragons. Das bewährte Grundgerüst bilden unter anderem die beiden Bundesliga erfahrenen Flügelspieler Justin Onyejiaka (13,5 P, 6 R) und Sahmi Willoughby (10,6 P). Ergänzt werden sie durch die Routiniers Mychael Paulo (11,4 P, 2,4 A) und Daniel Mayr (5,8 P, 1,8 BL). Als Perspektivteam des BBL-Ligisten Telekom Baskets Bonn profitieren die Rhöndorfer zudem von vielversprechenden deutschen Nachwuchstalenten. Besonders die Guards Kenan Reinhart (10,3 P) und Dusan Ilic (10 P, 4,2 A) sollten die Dresdner auf dem Zettel haben. Aber auch die nicht genannten Akteure sind nicht zu unterschätzen. Die Titans – Nach der Auswärtsniederlage bei den TSV Oberhaching Tropics wollen die Dresden Titans vor heimischem Publikum wieder ein Erfolgserlebnis feiern. In den ersten Saisonwochen haben die Elbriesen bereits gezeigt, welches Potenzial in der neu formierten Mannschaft steckt. Auf die knappe Auftaktniederlage beim FC Bayern Basketball II folgten Siege gegen den TV Langen, die Ahorn Camp Baskets und den BBC Coburg. Besonders beim deutlichen 79:55-Heimerfolg gegen Coburg präsentierten sich die Dresdner defensiv stabil und überzeugten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Zuletzt mussten sie sich in Oberhaching allerdings mit 92:102 geschlagen geben. Nun gilt es, die richtigen Lehren aus dieser Partie zu ziehen und vor den eigenen Fans wieder an die zuvor gezeigten Leistungen anzuknüpfen.

 

25.10.2026 16:00 Uhr // Culture City Weimar vs. BG Hessing Leitershofen

Nach der Spielpause am letzten Wochenende geht es für die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen am kommenden Sonntag in der BARMER 2. BASKETBALL mit einer Auswärtspartie weiter. Am Sonntag gastieren die Kangaroos um 16 Uhr bei Culture City Weimar in der dortigen Asbach-Sporthalle. Die Partie wird kostenfrei per Livestream über die Ligahomepage bzw. die APP übertragen. Die Thüringer sind Kooperationspartner des BBL-Teams Science City Jena. Sie sind Aufsteiger in der Liga und belegen mit aktuell 2:6 Punkten den elften Tabellenplatz. Während man auswärts bisher noch nicht richtig in Fahrt kam, sind die Partien zu Hause durchaus beachtenswert. So besiegte man die Frankfurt Skyliners mit 81:77 und musste gegen Titelaspirant Bayer o4 Leverkusen eine nur hauchdünne 66:68 Niederlage hinnehmen. Trainer Farsin Hamzei (58) gilt als sehr erfahren und hat einige herausragende Akteure in seinen Reihen: Der dänische Center Peter Beier-Christiansen (24) markiert 14 Punkte pro Partie, sein Kollege unter dem Korb, Johann Grau (19), deren 11 Zähler. Mit Daniel Biel, ebenfalls erst 19 Jahre alt, kam ein weiterer Spieler mit Doppellizenz sehr gut in die Saison (9,3 Punkte pro Partie). Zu den Leistungsträgern zählen aber sicher auch der schwedische Guard Mikai Klintman (22), Shooting-Guard Carlo Meier (23) sowie Martynas Sabaliauskas (25) aus Litauen, welche in jedem Match problemlos zweistellig scoren können. BG-Coach Emanuel Richter ordnet die Partie wie folgt ein: „Uns erwartet in Weimar eine schwierige Aufgabe. Sie haben gerade zu Hause vor ihren Fans sehr gute Leistungen abgeliefert. Entscheidend wird sein, dass wir körperlich dagegenhalten und das Tempo der Partie kontrollieren können“, weiß Richter.

Mit aktuell 6:2 Punkten und drei Siegen in Folge würde ein weiterer Erfolg der BG erst einmal ein Platz im oberen Tabellendritten zementieren. Grund genug also, die Aufgabe im Osten sehr konzentriert anzugehen. Personell wird voraussichtlich derselbe Kader wie zuletzt gegen Ludwigsburg zur Verfügung stehen. Kangaroos Manager Wayne Chico Pittman: „Wir freuen uns, dass es weitergeht, und wollen unseren guten Lauf fortsetzen, dazu in Weimar Werbung für das nächste Heimspiel gegen Dresden machen. Culture City ist kein typisches Farmteam, sie haben zwar einige Talente aus Jena an Bord, aber eben auch mehrere Spieler im besten Basketballalter. Sie sind letztes Jahr souverän durch die Regionalliga Südost marschiert und werden sicher eine gute Rolle in der Liga spielen. Überhaupt haben wir mit ihnen und den Reutlingen Ravens, aktuell ja sogar Tabellenführer, sehr starke Neulinge in der Liga. Das birgt für Brisanz“, so Pittman.

 

25.10.2026 17:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. TSV Oberhaching Tropics

Am Sonntag, den 25.10.2026, empfangen die SKYLINERS Juniors um 17:00 Uhr den TSV Oberhaching Tropics im Basketball City Mainhattan. Nach zwei Siegen in Folge in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd will das Team von Troy Culley vor heimischem Publikum direkt nachlegen. Leicht wird die Aufgabe aber nicht, denn Oberhaching ist mit vier Siegen aus fünf Spielen stark in die Saison gestartet. Die Tropics, weiterhin trainiert von Headcoach Mario Matic, reisen mit einer Serie von drei Siegen nach Frankfurt. Zuletzt setzten sie sich mit 102:92 gegen die Dresden Titans durch und stehen aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz. Mit dem Saisonstart können die Oberbayern also zufrieden sein, in Frankfurt wollen sie ihren Platz in der Tabellenspitze aber weiter festigen. Besonders offensiv zeigt sich Oberhaching in dieser Spielzeit gefährlich. Gleich mehrere Akteure können das Scoring übernehmen, allen voran Maximilian May (17,8 Punkte pro Spiel) und Frederik Müller (16,8 Punkte pro Spiel). Die Juniors kommen aus einer starken Woche mit Siegen gegen die Dragons Rhöndorf und die Porsche BBA Ludwigsburg. Nach diesen überzeugenden Auftritten soll am Sonntag der nächste Erfolg folgen. In der Tabelle ist noch alles eng beisammen, mit einem Sieg könnten die Frankfurter weiter nach oben klettern. Auch bei den Juniors übernehmen meist mehrere Spieler die offensive Verantwortung. Beste Scorer sind aktuell Lukas Smazak (16 Punkte pro Spiel) und Dusan Nikolic (15,5 Punkte pro Spiel).

„Oberhaching ist stark in die Saison gestartet und ist ein Team, das Fehler konsequent bestraft. Sie haben erfahrene Spieler, die wissen, wie man sich Vorteile verschafft und gute Entscheidungen trifft. Für uns geht es darum, defensiv wach zu sein, sie für jede Chance hart arbeiten zu lassen und Wege zu finden, unser eigenes Spiel durchzusetzen. Wir haben in den letzten Wochen gute Fortschritte gemacht, und der Sonntag wird ein guter Test, um zu sehen, wo wir stehen“, so Headcoach Troy Culley. Mit einem Heimsieg gegen den Tabellenzweiten könnten die Juniors ein echtes Ausrufezeichen setzen und sich in der Tabelle der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd weiter nach oben arbeiten.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_5_ProB-Sued-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-23 12:30:212026-10-23 12:30:21Vorberichte ProB Süd 5. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 4. Spieltag

16. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

16.10.2026 20:00 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. TV Langen

Vorbericht folgt in Kürze.

 

17.10.2026 16:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Culture City Weimar

Nach dem prestigeträchtigen Aufeinandertreffen mit dem Rekordmeister aus Leverkusen am vergangenen Wochenende wartet am Samstag der nächste große Name auf Weimars ProB-Riesen. Culture City gastiert am 17. Oktober um 16:00 Uhr im BMW Park, um sich mit dem Farmteam des FC Bayern München Basketball zu duellieren. Während das Team von Headcoach Farsin Hamzei mit der Lernkurve der knappen 66:68-Heimniederlage gegen die Rheinländer anreisen wird, startet das talentierte Ensemble der Isarstädter mit dem Rucksack von zuletzt drei aufeinanderfolgenden Niederlagen in die Partie. Die Münchner wollen nach ihrer sportlichen Durststrecke vor heimischem Publikum zurück in die Erfolgsspur finden. Culture City steht unterdessen vor der anspruchsvollen Herausforderung, die Erfahrungen der ersten Saisonwochen auf neuem sportlichen Terrain in ein Erfolgserlebnis umzuwandeln. Die Ausgangslage verspricht ein interessantes Duell zweier junger Mannschaften, die in der frühen Saisonphase noch nach Konstanz suchen.  Drei Spiele, ein Sieg und zwei Niederlagen: Die Bilanz der Thüringer liest sich durchaus respektabel. Lediglich die herbe 64:93-Klatsche beim Mitaufsteiger in Reutlingen will nicht so recht in das Raster der bisherigen Weimarer Auftritte passen. Zuletzt ohne ihr „Danish Dynamite“, Center Peter Beier-Christiansen, auflaufend, sollte jedoch vor allem die Leistung gegen die GIANTS durchaus Anlass für Optimismus geben. Schließlich unterstrich der junge Kader von Farsin Hamzei, welches Potenzial in ihm steckt, nachdem man den Gästen aus Leverkusen bis zur Schlusssirene Paroli bot und nur haarscharf an einem Sieg vorbeischrammte. Gerade dieses enge Finish dürfte für das junge Team wertvolle Erkenntnisse liefern, was das Entscheidungsverhalten in der Crunchtime betrifft. In München wird es darauf ankommen, diese Lernkurve möglichst schnell sichtbar zu machen, um in die Erfolgsspur zurückzukehren.

Ebenso wie Culture City setzt auch Bayerns ProB-Reserve primär auf die „Abteilung Attacke“ junger sowie talentierter Spieler. Der Kader von Trainer Emir „Muki“ Mutapcic setzt sich überwiegend aus Nachwuchsspielern zusammen, deren Durchschnittsalter bei knapp 19 Jahren rangiert (Weimar: 20,3 Jahre). Nach einem gelungenen Saisonauftakt beim 83:80-Heimsieg gegen Dresden verloren die Bayern jedoch zuletzt drei Spiele in Serie. Beginnend mit einer Niederlage im BMW Park gegen Rhöndorf (83:99) verlängerte sich der bislang erfolglose Oktober über das Gastspiel beim TV Langen (70:77) bis zu einer erneuten Niederlage auf heimischem Parkett am Mittwoch gegen Oberhaching (84:93). Während die Resultate allerdings nur einen Teil der Geschichte erzählen, bilden Münchner Baustellen wie Turnover oder Offensiv-Rebounds konkrete Ansatzpunkte für Weimars Ausrichtung. Obwohl die Gastgeber längere Druckphasen erzeugen können, haben die zurückliegenden Spiele gezeigt, dass das Team auf Ballverluste und zweite gegnerische Chancen empfindlich reagiert. Insofern wäre Culture City gut beraten, früh eine stabile Balance zu finden und das eigene Umschaltspiel konsequent zu nutzen, ohne überhastete Abschlüsse oder eigene Ballverluste zu forcieren.

 

17.10.2026 16:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. SKYLINERS Juniors

Sonntag: Erfurt, Mittwoch: Leitershofen, Samstag: Frankfurt. Die Porsche Basketball-Akademie beendet die Englische Woche in der ProB am Samstag (17.10.; 16:00 Uhr) mit einem Heimspiel gegen die SKYLINERS Juniors. Das Duell gegen die Hessen ist aufgrund der Sieg-Niederlagen-Bilanz und der sportlichen Augenhöhe durchaus eines mit Brisanz. Tabellen und Statistiken haben im Sport, im Sinne von repräsentativen Stichproben und Trendverfestigungen, ab dem 10. Spieltag – also bei 29,4% der absolvierten Partien in einer 18er-Liga – eine Aussagekraft. Im Falle der ProB Süd gibt’s aufgrund des 15 Klubs umfassenden Teilnehmerfeldes bereits nach acht Spieltagen (28,6%) eine Sinnhaftigkeit der Ableitung. Davor noch nicht. Also: Das erste Liga-Drittel läuft, das erste Liga-Sechstel endet; für die Porsche Basketball-Akademie mit einem Heimspiel gegen die SKYLINERS Juniors. Passend zum Zeitpunkt im Jahr ist die Mannschaftsstärke der Hessen noch nicht wirklich klar. Die Frankfurter gewannen eines ihrer drei Pflichtspiele, 73:70 gegen die hoch gehandelten Dragons Rhöndorf, verloren knapp in Weimar (81:77) und Fellbach (95:90). Die Blau-Weißen könnten also gut und gerne auch bei 3:0 oder 0:3 stehen. Alle Ergebnisse waren knapp, alle gespielten Gegner gut. Ludwigsburg (1:3) war in Erfurt und Leitershofen siegfähig, gegen Coburg am 1. Spieltag chancenlos und ist bisher zwar erklärbar, ergebnisbedingt aber unterhalb des Möglichen unterwegs.

Der große Malus der noch wenig vorhandenen Eingespieltheit wurde in dieser Woche von einer Krankheits- und Verletzungswelle begleitet: Gleich sieben Akteure fehlten unter der Woche beim Gastspiel in der Mehrzweckhalle Stadtbergen, die Mehrheit wird das voraussichtlich auch am Samstag. Folgerichtig liegt die größtmögliche Verantwortung auf der mannschaftlichen Geschlossenheit und den verbliebenen Spielern. Mit Max Riedel (ø 24:24 Minuten | 14,5 Punkte / 4,5 Rebounds), Lars Danziger (26:15 | 13,8 / 4,0), Kénan Youdom (32:13 | 10,3 / 6,5), Yohann Tchouaffe (29:51 | 7,3 / 5,0), Jonathan Knödel (10:25 | 1,8 / 0,8) und Sebastian Kuhn (05:26 | 0,8 / 0,3) waren sechs Spieler in allen vier Partien im Einsatz. Armin Pivac, Bink de Goede und Lino Tomás Duarte standen in immerhin drei Partien im Aufgebot, der Kern der Mannschaft von Jordi Saltó ist folgerichtig definiert. An allem anderen wird und muss gearbeitet werden. Wobei diese Herausforderungen aufgrund der Vielzahl an verschiedenen Entwicklungen und Wettbewerben bei allen Zweitvertretungen vorhanden sind, natürlich auch in Frankfurt. Die Hessen und das neu formierte Trainerteam unter der Ägide von Troy Culley, setzten bisher zwar erst 12 Spieler ein, können sich aber auf zehn Stammspieler verlassen, von denen gleich vier herausragen und von Ludwigsburg gestoppt werden sollten: Dusan Nikolic (16,0 Punkte / 5,7 Rebounds), Lukas Smazak (16,0 / 3,0), Ivan Crnjac (13,0 / 4,0) und Moses Pölking (11,0 / 6,7). Doch trotz der Klarheit beim Gegner und den generellen Qualitäten der SKYLINERS (12,7 Turnover / 57 FG%) liegt der Schlüssel zum Sieg für die Porsche Basketball-Akademie in der eigenen Leistung. Beim Rebounding (34,0 pro Partie) und ganz generell in Korbnähe sind die Schwaben noch zu wechselhaft unterwegs, erlauben sich zu viele Phasen ohne defensiven Zugriff und mit offensivem Chancenwucher, weshalb es gegen Oberhaching, Erfurt und Leitershofen dreimal (nur) knapp wurde. Am Samstag wird es erwartbar kompetitiv werden – und soll dann nicht nur knapp, sondern auch wieder siegreich werden.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. SV Fellbach Flashers

Am Samstag (17.10./19:00 Uhr) kommt es zum Duell der zuletzt Enttäuschten. Während Rhöndorf bekanntlich gegen Frankfurt verloren hat, zog Fellbach beim Aufsteiger Reutlingen deutlich den Kürzeren. Dragons wie Flashers haben also empfindliche Dämpfer hinsichtlich ihrer Playoff-Ambitionen einstecken müssen. Man darf gespannt sein, wer den Frust besser abschüttelt. Spätestens seit der Niederlage in Frankfurt (73:70) dürfte jedem in Rhöndorf klar sein, der Kampf um die Playoffs wird eine harte und enge Angelegenheit. Noch ist völlig offen wer sich am Ende unter den besten acht Teams im Süden platzieren wird. Daran das der kommende Gegner der Dragons, die Fellbach Flashers, jedoch zur Spitze der ProB Süd zählt, dürfte klar sein. Daran ändert auch die überraschend deutliche Niederlage bei den Ravens (92:70) nichts. Das Team der Kader Baden-Württemberger ist durchgängig stark besetzt. Field General der Flashers ist Jonathan Zeisberger. Der 20-jährige Point Guard war für Oberhaching bester Scorer (ø 22,8 Pkt.) 2025/26 der ProB Süd und schickt sich in der aktuellen Saison an, dort nahtlos anzuknüpfen. Durchschnittlich 18 Punkten, sechs Rebounds und acht Assists pro Spiel sind eine beeindruckende Bilanz.

Auch die beiden Importspieler sind auf Anhieb bei den Flashers angekommen. Der amerikanische Shooting Guard Dmonte Brown (ø 18,5 Pkt.) begeistert die Fans besonders durch unwiderstehlichen Zug zum Korb, bei dem er beachtliche 70 Prozent seiner Zweierversuche verwandelt. Jason Edokpayi (ø 14,3 Pkt./6 Reb.) ist ein nigerianischer Power Forward, der nicht nur in der Zone brandgefährlich ist, sondern auch jenseits der Dreierlinie 44,3 Prozent seiner Würfe trifft. Ebenfalls ein sichere Distanzschützen sind Daniel Zacek, der von den Iserlohn Kangaroos kam, sowie Dennis Diala. Aufmerksamkeit verdient zudem Osasere Best Othako, ein 2,16 Meter langer Center, der schon auf eine längere ProA-Vita zurückblickt. Nicht zuletzt verdient Headcaoch Kristiyan Borsisov Erwähnung. Der 38-jährige Bulgare ist seit 2022 Cheftrainer bei den Flashers und hat es bislang immer geschafft sein Team in die Spitzengruppe der Liga zu führen. Auf Rhöndorfer Seite steht hinter dem Einsatz von Justin Onyjiaka ein Fragezeichen. Er ist im Spiel gegen Frankfurt umgekickt, eine abschließende Diagnose steht noch aus. Ansonsten sind alle fit und brennen auf das Spiel gegen die favorisierten Fellbacher, die in fast allen Statistik-Kategorien die Nase vorne haben. Bis auf die Rebounds, da sind die Dragons mit durchschnittlich 49 pro Spiel absolut Top. Rhöndorf muss es nur noch schaffen, die Hoheit unter den Körben in zählbares umzumünzen.

 

18.10.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. Bayer Giants Leverkusen

Vorbericht folgt in Kürze.

 

18.10.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Dresden Titans

Nach dem grandiosen Derbysieg gegen den FC Bayern München wurden die Tropics mit stehenden Ovationen von knapp 300 Fans im BMW Park gefeiert. Doch bereits am nächsten Tag war wieder Realität angesagt beim Team. Als die Spieler am nächsten Morgen entweder an die Schule, Uni oder Ihren Arbeitsplatz  mussten, hatte sich das Trainerduo Block/Matic bereits intensiv mit dem kommenden Gegner aus Dresden befasst.  Spielbeginn ist Sonntag 16 Uhr – Grundschule Deisenhofen. Die Titans sind wie erwartet toll in die Saison gestartet und werden völlig zurecht immer als einer der Mannschaften genannt, wenn es um einen möglichen Aufstieg in die Pro A geht. Architekten des Erfolgs sind Geschäftsführer Nils Ruttmann und Trainer Valentino Lott. Während Ruttmann, der übrigens mal als Trainer bei den München Baskets gearbeitet hat während seiner Studienzeit, im Hintergrund die Fäden zieht macht Coach Lott einen herausragenden Job im sportlichen Bereich.

Mit dem amerikanischen Topscorer Wisdom Uboh sowie den beiden Kapitänen Georg Kuppke und Sebastian Heck konnten die Sachen wichtige Leistungsträger halten. Vom MBC konnte Ruttmann Moritz Heck verpflichten. Der 24-jährige Flügelspieler hat trotz seines jungen Alters bereits eine Profijahre auf dem Buckel. Die restlichen deutschen Neuzugänge sind mit Ausnahme des 27-jährigen Dominik Shusel, der aus Jena in die Elbflorenz wechselte, vor allem junge Talente mit sehr viel Potential. Für die zweite Importstelle entschied sich Lott für US-Boy Alexander Leiba. Der 208cm große Brettcenter spielte zuletzt für Montreal Toundra und gibt den Sachsen viel Präsenz in der Zone. Mario Matic: „ Dresen spielt bisher eine sehr starke Saison und ist sowohl defensiv als auch offensiv äußert strukturiert aufgestellt. Man sieht die klare Handschrift von Valentino, der einen herausragenden Job macht. Sie haben einen sehr tiefen Kader und einen Mix zwischen jungen Talenten und erfahrenen Spielern. Defensiv rühren Sie jedes Spiel Beton an. Es wird definitiv kein Spiel mit vielen Punkten. Wir müssen den Kampf gegen die Titanen annehmen. Ähnlich wie zuletzt hoffen wir auf zahlreiche Unterstützung unserer Fans.“

 

18.10.2026 17:00 Uhr // Basketball Löwen vs. TSG Schöller SI Ravens Reutlingen

Vorbericht folgt in Kürze.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_4_ProB_Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-16 13:31:142026-10-16 13:31:14Vorberichte ProB Süd 4. Spieltag

Vorberichte ProB Nord 4. Spieltag

16. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

16.10.2026 20:00 Uhr // SG Braunschweig vs. TSV Neustadt temps Shooters

Vorbericht folgt in Kürze.

 

17.10.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Hertener Löwen

Nach der bitteren Last-Second-Niederlage gegen die Rostock Seawolves Academy wollen die Hertener Löwen den Blick schnell wieder nach vorne richten. Am kommenden Samstag, den 17. Oktober 2026, steht um 18:00 Uhr das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm, wenn die Löwen in der Ballsporthalle Sandersdorf bei den BSW Sixers gastieren. Beide Mannschaften gehen nach Misserfolgen am vergangenen Spieltag mit etwas Wiedergutmachungsbedarf in diese Begegnung. Die Hertener Löwen stehen nach drei absolvierten Partien mit zwei Siegen und einer Niederlage auf dem Konto da und möchten in der Fremde zu ihrer gewohnten Stärke zurückfinden. Nach einer harten und effektiven Trainingswoche brennen die Löwen darauf, sich ihren Fans wieder von ihrer besten Seite zu präsentieren. Die Gastgeber aus Sandersdorf belegen aktuell den 9. Tabellenplatz der Liga und sind fest entschlossen, vor heimischem Publikum den ersten Heimsieg der laufenden Saison einzufahren. Wir können uns auf jeden Fall auf einen richtigen Schlagabtausch freuen! Ein leichtes Unterfangen wird die Aufgabe in Sandersdorf keineswegs, denn im Kader der BSW Sixers schlummern einige gefährliche Einzelspieler. Besondere Aufmerksamkeit in der Verteidigung erfordern der erst 18-jährige Shooting Guard Mohamed Ibrahim, der physisch starke Power Forward Abdullah Shittu sowie Sean Ludwig, der den Löwen noch bestens bekannt sein dürfte, da er in der vergangenen Saison bereits starke 21 Punkte gegen Herten auflegte.

 

17.10.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. SC Rist Wedel

„Die Serie der besonderen Spiele reißt nicht ab.“ Das sagte Stanley Witt zu dem Umstand, dass er nach dem Auswärtssieg in seiner Geburtsstadt Hagen (101:97 nach Verlängerung) und dem Duell mit seinem früheren Jugendtrainer Falk Möller (58:77 gegen die EN Baskets Schwelm) nun bei seinem Ex-Klub gastiert. Am Sonnabend, 17. Oktober, wird der SC Rist Wedel nämlich um 18.30 Uhr in der 2. Bundesliga ProB vorstellig bei der Rostock Seawolves Academy, der Zweitvertretung des Bundesligisten aus Rostock: „Ich bin dort mehr oder weniger groß geworden“, sagt Witt rückblickend. Nachdem er in Hagen seine Schule beendet hatte, hatte Witt in Rostock ein Freiwilliges Sozialen absolviert. Kurzzeitig gehörte er auch als Spieler zum ProB-Kader der damaligen Erstvertretung der Ostseestädter, ehe er schon im Alter von 19 Jahren entschied, die Trainerlaufbahn einzuschlagen. „Ich bin den Seawolves-Verantwortlichen sehr dankbar, denn sie haben mir unendlich viel ermöglicht“, erinnert Witt. So bekam er in Mecklenburg-Vorpommern die Chance, parallel zu seiner dreijährigen Nachwuchstrainer-Ausbildung beim Deutschen Basketball-Bund Übungseinheiten im Kinder- und Jugendbereich zu leiten.

Anschließend übernahm Witt das Traineramt beim Rostocker JBBL-Team und die Aufgabe des Jugendkoordinators. Gefragt, wie viele Spieler aus des jetzigen Academy-Teams, mit dem es sein SC Rist am Sonnabend zu tun bekommt, er in der Vergangenheit unter seinen Fittichen hatte, entgegnet Witt: „Ich schätze, dass ich von den gebürtigen Rostockern im Kader rund drei Viertel in ihrer Jugendzeit mindestens einmal trainiert habe.“ Neben dem Wiedersehen mit diesen Akteuren freut sich Witt auch darauf, dass sein bester Freund, den er „damals in Rostock kennenlernte“ und der im Sommer sein Trauzeuge wurde, als Zuschauer in der Halle weilen wird: „Nach dem Spiel werden wir uns natürlich unterhalten.“ Vorher peilt Witt mit seinen Wedelern den zweiten Saisonsieg an. „Dafür müssen wir von der ersten bis zur letzten Minute eine gute, konzentrierte Leistung abrufen“, fordert Witt. Denn, das stellt der Coach fest: „Die 2. Bundesliga ProB ist sehr ausgeglichen – es gibt keine Überflieger-Mannschaft, aber auch kein Fallobst, weshalb jeder jeden schlagen kann.“ Interessant: Der Seawolves Academy gelang es bisher noch nicht, daheim die Rister zu bezwingen. Die Grün-Gelben gewannen ihre bisherigen drei Auftritte bei der Rostocker Zweitvertretung allesamt. Zuletzt am 5. Oktober 2025 mit 80:60, was damals eine gute Reaktion auf das zwei zuvor mit 77:85 verlorene Derby gegen die Itzehoe Eagles war.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Uni Baskets Münster

Der vierte Spieltag steht auch im Zeichen des PINKTOBER: Gemeinsam mit der 2. Basketball-Bundesliga und junited AUTOGLAS möchten wir auf Brustkrebs und die Bedeutung der Früherkennung aufmerksam machen. Seit dem 9. Oktober tragen die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter bei allen ProA- und ProB-Spielen im Oktober rosa Trikots. Begleitet wird die Aktion über die Social-Media-Kanäle der Liga und in den Livestreams. Auch an den Werkstattstandorten von junited AUTOGLAS tragen Mitarbeitende pinkfarbene Arbeitsshirts und unterstützen damit die gemeinsame Aktion. Drei Spiele, drei Siege, Tabellenplatz eins: LOK BERNAU geht mit einer makellosen Bilanz in den vierten Spieltag der ProB Nord. Am Samstag, den 17. Oktober, empfängt die Mannschaft um 19 Uhr die Uni Baskets Münster in der Sparkassen-Arena Bernau. Mit den Gästen wartet ein neuer Gegner auf die LOK, dessen bisherige Auftritte eine anspruchsvolle Begegnung erwarten lassen. Münster ist nach der Saison 2025/26 aus der ProA abgestiegen und tritt nun in der ProB Nord an. Für die Einschätzung des aktuellen Teams liefern vor allem die ersten drei Saisonspiele konkrete Anhaltspunkte. Die Uni Baskets eröffneten ihre Saison mit einem deutlichen 98:79-Heimsieg gegen die Itzehoe Eagles. Anschließend gelang ihnen mit dem 80:75 bei den EN BASKETS Schwelm auch auswärts ein Erfolg. Erst am dritten Spieltag endete die Siegesserie: Gegen BBA Hagen unterlag Münster vor heimischem Publikum knapp mit 85:87. Mit zwei Siegen und einer Niederlage stehen die Gäste aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz. Die Platzierung allein sagt allerdings wenig über die bisherigen Kräfteverhältnisse aus: Auch Düsseldorf, die Seawolves Academy und Herten haben jeweils zwei ihrer drei Begegnungen gewonnen. Münster liegt damit nur einen Sieg hinter den bislang ungeschlagenen Teams aus Bernau und Iserlohn. Ein Korbverhältnis von 263:241 unterstreicht, dass die Uni Baskets trotz der jüngsten Niederlage einen erfolgreichen Saisonstart hingelegt haben.

 

17.10.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Am kommenden Samstag steht für die EN Baskets Schwelm das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord auf dem Programm. Um 19:30 Uhr empfangen die Schwelmer die Baskets Juniors TSG Westerstede in der Schwelm ArENa. Nach den starken Auftritten gegen Münster und Wedel wollen die EN Baskets vor heimischem Publikum den nächsten Schritt machen und den ersten Heimsieg der Saison einfahren. Mit den Baskets Juniors wartet eine junge Mannschaft aus dem Nachwuchsprogramm der EWE Baskets Oldenburg. Das Team von Headcoach Artur Gacaev wurde im Sommer deutlich verjüngt und bietet zahlreichen Talenten die Möglichkeit, sich auf ProB-Niveau zu entwickeln. Für zusätzliche Erfahrung sorgen unter anderem Piet Niehus und der US-amerikanische Neuzugang Kyle Gruhler. Die junge Oldenburger Mannschaft zeichnet sich durch viel Tempo und Einsatz aus und hat bereits in den ersten Saisonspielen gezeigt, dass sie sich auch von Rückständen nicht aus der Partie bringen lässt. Für die EN Baskets wird es daher darauf ankommen, über 40 Minuten konzentriert zu bleiben und an die kämpferische Leistung der vergangenen Spiele anzuknüpfen. Bisher konnten die Gäste allerdings keine der drei gespielten Partien gewinnen. Die EN Baskets gehen nach dem klaren Erfolg beim SC Rist Wedel mit breiter Brust in das Spiel und wollen unbedingt den ersten Heimsieg einfahren. Head-Coach Falk Möller weiß um die Aufgabe: „Wir müssen an die guten Verteidigungsleistungen gegen Münster und Wedel anknüpfen. Oldenburg ist sehr talentiert, wir dürfen sie aber nie in einen Rhythmus kommen lassen.“ Mit der Unterstützung der eigenen Fans wollen die EN Baskets in der Schwelm ArENa alles investieren, um den ersten Heimerfolg der neuen Saison einzufahren.

 

17.10.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Iserlohn Kangaroos

Nur zwei Mannschaften sind nach drei Spieltagen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga noch ungeschlagen: Bernau und die Iserlohn Kangaroos. Bei Letzteren soll sich das ändern, wenn es nach den Itzehoe Eagles geht. Sie empfangen die Kangaroos am Samstag, 14. Oktober, um 19.30 Uhr im Sportzentrum am Lehmwohld. Der erste Saisonsieg mit dem 99:91 in Westerstede hat den Eagles gut getan. „Wir wollen den nächsten Schritt gehen, direkt nachlegen und den ersten Heimsieg holen“, sagt ihr Trainer Max Rockmann. Dafür muss sein Team einen Gegner bändigen, der einen „perfekten Start“ in die Saison hatte. Dafür verantwortlich sind vor allem Howard Rankine und Paul Lunguana: Zusammen erzielten sie bisher fast die Hälfte der Iserlohner Punkte, sie seien die tragenden Säulen der Kangaroos, so der Eagles-Coach. „Unser Fokus liegt natürlich darauf, diese beiden zu stoppen.“ Eine Besonderheit sind bei diesem und dem folgenden Heimspiel am 24. Oktober gegen Schwelm die Trikots der Schiedsrichter: Sie treten in Pink auf, denn die BARMER 2. Basketball Bundesliga
nutzt gemeinsam mit ihrem offiziellen Schiedsrichterpartner junited AUTOGLAS den „Pinktober“, um Aufmerksamkeit für Brustkrebs und die Bedeutung der Früherkennung zu schaffen. Die Eagles unterstützen die Initiative mit Einblendungen auf der LED-Bande. Christian Krings, Geschäftsführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga: „Wenn wir mit diesem auffälligen Erscheinungsbild Menschen dazu bringen, sich mit Früherkennung auseinanderzusetzen, haben wir gemeinsam etwas Wichtiges erreicht.“

 

17.10.2026 19:30 Uhr //  BBA Hagen vs. ART Giants Düsseldorf

Vorbericht folgt in Kürze.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_4_ProB_Nord.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-16 13:00:042026-10-16 13:09:30Vorberichte ProB Nord 4. Spieltag

Vorberichte ProA 5. Spieltag

16. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

Alle ProA-Spiele des fünften Spieltags könnt ihr live auf Sporteurope.TV verfolgen!

 

16.10.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. VfL SparkassenStars Bochum

Am Freitag, den 16. Oktober 2026, empfangen die Tigers Tübingen am fünften Spieltag der Saison 2026/2027 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga die VfL SparkassenStars Bochum. Hochball ist um 19:30 Uhr in der Paul Horn-Arena. Die Mannschaft von Head Coach Félix Bañobre will dabei an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und den dritten Sieg in Folge einfahren. Für den Spanier an der Seitenlinie sowie für Spieler Lars Kamp wird es das Duell gegen den ehemaligen Arbeitgeber und einigen gemeinsamen Weggefährten. Tickets gibt es im Onlineshop sowie am Spieltag ab 18:15 Uhr an der Abendkasse. Bis Mittwochvormittag wurden 1.700 Tickets abgesetzt. Mit dem Ticket kann der öffentliche Nahverkehr ab vier Stunden vor Spielbeginn sowie die Rückfahrt bis in die Nacht hinein genutzt werden. Die Zeiten sind hier einsehbar! Hinweis: Auf dem Festplatz werden keine Parkgebühren erhoben. Der Spieltag steht zum Start des neuen Wintersemesters an der Universität Tübingen unter dem Motto Studierenden-Spieltag. Die Begegnung wird wie immer live und exklusiv auf sporteurope.tv kostenpflichtig übertragen. Die Kommentatoren Marius Dieterle und Raphael Schiller gehen um 19:15 Uhr auf Sendung. Nach der Partie steht Lars Kamp beim Alpi-Fantalk in der Paul Horn-Arena für Fragen zur Verfügung. „Für mich wird das natürlich ein ganz emotionales Spiel“, fiebert Bañobre auf das Duell gegen sein ehemaliges Team hin.

In der dritten Folge von „Welcome to the Podcast“ ist Tigers-Neuzugang Lars Kamp zu Gast. Er blickt auf seine erfolgreichen Jugendjahre bei den Paderborn Baskets zurück, mit denen er 2012 die deutsche JBBL-Meisterschaft (Jugend Basketball Bundesliga) gewann. Nach einer schweren Verletzung kämpfte sich der Routinier bei den Hamburg Towers zurück auf das Parkett. Außerdem spricht er über seine langjährige Zusammenarbeit mit Head Coach Félix Bañobre, die gemeinsamen Erfolge in Bochum und seinen nächsten Karriereschritt bei den Tigers Tübingen. Die Gäste aus dem Ruhrgebiet sind mit zwei Siegen in die neue Saison 2026/2027 gestartet, mussten danach aber zwei Niederlagen hinnehmen. Am vergangenen Spieltag verloren die Schützlinge von Trainer Álvaro Paredes Sánchez mit 93:100 gegen die BG Göttingen. Die Raubkatzen konnten hingegen nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt zuletzt zwei Partien in Folge siegreich gestalten. Nach dem deutlichen 86:61-Heimerfolg gegen die Nürnberg Falcons setzten sich die Raubkatzen am vergangenen Wochenende mit 92:86 bei den Artland Dragons in Quakenbrück durch und stehen aktuell auf dem siebten Tabellenplatz. Auch personell hat sich bei den Gästen im Sommer einiges verändert. Mit Paredes Sánchez steht ein neuer Trainer an der Seitenlinie. Zu den wichtigsten verbliebenen Spielern gehören Point Guard Niklas Geske (10,5 ppg, 7,3 apg) und Center Kilian Dietz (3,5 ppg, 6,0 rpg), die bereits seit mehreren Jahren das Trikot der VfL SparkassenStars Bochum tragen. Geske ist der absolute Kopf der VfL SparkassenStars Bochum. Für die Raubkatzen wird es extrem wichtig sein, den Handlungsraum des 32-Jährigen einzuschränken. Mit der Verpflichtung von JaMonta Black (22,5 ppg, 2,8 rpg) haben die Verantwortlichen der Gäste ein sehr gutes Händchen bewiesen. Der 25-jährige US-Amerikaner ist aktuell der beste Punktesammler der ProA. Die Neuzugänge Thomas Kamarad (13,0 ppg, 6,5 rpg) aus den USA und die deutsche Kraft Gabriel Kuku (12,3 ppg, 3,3 rpg) zeigten bei ihren ersten Spielen im neuen Trikot ebenfalls starke Leistungen. Im direkten Statistik-Vergleich gibt es aktuell eine interessante Zahl: Mit 9,5 Steals führen die Raubkatzen die ligainterne bei den Ballgewinnen an. Die Gäste nehmen in dieser Wertung mit 5,8 Steals gemeinsam den 15. Platz ein. Schwächer sind nur die Nürnberg Falcons (4,5 spg) und Medikamente per Klick Bayreuth (4,7 spg).

 

16.10.2026 19:30 Uhr // SBB Börde Baskets vs. EPG Baskets Koblenz

Nach drei Siegen in den ersten vier Spielen ist die Stimmung im Team der EPG Baskets gut und Headcoach Stephan Dohrn betont die positive Arbeit, die das Team leistet: „Zufrieden bin ich mit der Einstellung der Spieler und dem Kampfgeist. Defensiv haben wir große Fortschritte gemacht, die Rotationen passen immer besser.“ Allerdings sollte der frühe vierte Platz nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Mannschaft noch reichlich Verbesserungspotenzial hat. „Offensiv fehlt uns durchaus noch Struktur und Klarheit, das muss besser werden“, ergänzt der Coach. Zuletzt musste das Team um Kapitän Badu Buck mit dem verletzungsbedingten Saison-Aus von Point Guard Tyren Moore einen großen Rückschlag hinnehmen. Jedoch konnte man in den beiden Partien, in denen Moore bereits fehlte, feststellen, dass Koblenz einige Playmaker aufweist, die große Teile der Spielgestaltung übernehmen können. In beiden Spielen verursachten die EPG Baskets jeweils nur acht Turnover. Ein Spitzenwert, für den neben der sicheren Spielgestaltung von Chase Johnson und der ruhigen, kontrollierten Spielweise von Dragos Diculescu in den Schlussphasen auch Kapitän Badu Buck verantwortlich zeichnete. Nach seiner Verletzung und einer damit verbundenen Vorbereitung ohne Spielpraxis spielte der Guard zuletzt wieder 18 Minuten gegen Paderborn und stabilisierte sein Team zunehmend durch seinen unaufgeregten Führungsstil. „Natürlich freuen wir uns über jeden Sieg, aber wir hören nicht auf, noch mehr zu wollen“, zeigt sich der 27-Jährige siegeshungrig. „Richtig gegessen wird erst am Ende, bis jetzt waren das alles nur kleine Appetizer.“ Mit Wolmirstedt wartet nun ein enormer Brocken auf die Schängel, an dem sich in dieser Saison schon wahre Top-Teams verschluckt haben.

Nach Siegen gegen Gießen (73:61), auswärts in Göttingen (62:89) und zuletzt bei BBL-Absteiger Heidelberg (74:85) gehört Wolmirstedt zum Saisonauftakt zu den Top-Teams der Liga. Innerhalb dieser drei Spiele andauernden Siegesserie holten sie insgesamt 26 Rebounds mehr als ihre Gegner. Besonders der jüngste Erfolg an Spieltag vier ist erwähnenswert, schließlich hielt man den Aufstiegsfavoriten aus Heidelberg in Halbzeit zwei bei nur 31 Punkten und traf 54 % seiner Dreier (14/26). Der Koblenzer Kapitän zeigt sich von dem Höhenflug des nächsten Gegners wenig überrascht: „Sie werden sehr gut gecoacht und haben gute Spieler in ihren Reihen“, so Buck. „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen, was andere tun, interessiert mich aber nicht.“ Trainer Dohrn sieht in der kommenden Partie einen Gegner, der mehr als nur auf Augenhöhe steht: „Sie haben eine unglaubliche individuelle Qualität im Kader. Mit dieser Qualität sind sie automatisch ein Top-Team und somit zuhause auch klar in der Favoritenrolle.“ Neben der kollektiven Stärke, die der Aufsteiger von 2025 bislang aufzeigt (viertbeste Dreierquote der Liga und viertbeste Defense mit nur 284 kassierten Punkten), sieht der Coach in Kenneth Cooper, Brock Gardner und Kyndahl Hill ganz besondere Faktoren, auf die es sich einzustellen gilt. Shooting Guard Cooper kam vor der Saison aus Tübingen und hinterlässt bislang mit 15 Punkten und 4 Rebounds im Schnitt einen soliden Eindruck. Der Topscorer des Teams fehlte zuletzt gegen Wolmirstedt, eine Rückkehr gegen Koblenz ist noch offen. Power Forward Brock Gardner kam vor der Saison aus Crailsheim und erzielte bislang 14 Punkte und 6 Rebounds im Schnitt. Der erfahrene Hill kam in den bisherigen vier Partien auf 10,5 Punkte und 5,5 Rebounds. Der 32-Jährige Center trug gegen Heidelberg 17 Punkte bei und traf zwei seiner drei Dreierversuche. Zudem hat das Team mit Dennis Nawrocki (23 Punkte gegen Heidelberg) einen weiteren ProA-erfahrenen Mann in den Reihen, der in der vergangenen Saison im Trikot der Hagener den EPG Baskets Koblenz 22 Punkte einschenkte. Point Guard Martin Bogdanov, der neben Alieu Ceesay als Einziger aus der Vorjahresmannschaft noch mit dabei ist, lenkt die Offensive seines Teams bislang mit starken 7,3 Assists pro Spiel.

 

17.10.2026 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. ETB Miners

Am Samstag, den 17.10.2026 (Tip-Off: 18:00 Uhr), ist das Team von Headcoach Lars Wendt am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bei den Eisbären Bremerhaven gefordert. Der Knoten ist geplatzt! Nach einer fulminanten Aufholjagd in den Schlusssekunden und einer packenden Overtime sicherten sich die Miners am vergangenen Spieltag vor heimischer Kulisse einen 95:86-Erfolg gegen die PS Karlsruhe LIONS. Mit diesem ersten ProA-Sieg auf dem Konto stehen die Essener mit einer Bilanz von 1:3 Siegen auf Tabellenplatz 15 und wollen den Schwung direkt für den ersten Auswärtserfolg nutzen. Die Eisbären Bremerhaven stehen nach den ersten Partien bei einer ausgeglichenen Bilanz von 2:2 Siegen im Mittelfeld der Tabelle. Nach zwei knappen Niederlagen zu Saisonbeginn feierten die Seestädter zuletzt zwei Siege in Folge (u. a. 84:81 gegen Paderborn und 85:83 bei den RheinStars Köln) und befinden sich somit auf einem klaren Aufwärtstrend. Der Gegner: Eisbären Bremerhaven & das Friederici-Bruderduell. Mit den Eisbären wartet ein physischer und ambitionierter Gegner auf die Miners, dessen Kader mit dem klaren Ziel zusammengestellt wurde, um den Aufstieg mitzuspielen. Die Partie hält zudem eine ganz besondere Geschichte bereit: Wenn beide einsatzfähig sind, kommt es auf dem Parkett zum direkten Aufeinandertreffen der Friederici-Zwillinge – Marc im Trikot der Miners und Vincent auf Seiten der Eisbären.

Im bisherigen Saisonverlauf zeichnen sich im Bremerhavener Spiel vor allem folgende Leistungsträger durch ihre konstanten Saisondurchschnittswerte aus: Dominic Parolin (#9, Center): Der kanadische Big Man bildet die zentrale Stütze unter den Körben und legt im Saisondurchschnitt 16,3 Punkte sowie 7,0 Rebounds pro Spiel auf. Carlos Carter (#6, Small Forward): Der athletische Wing ist auf den Außenpositionen eine verlässliche Option im Abschluss und kommt auf durchschnittlich 12,3 Punkte und 4,0 Rebounds pro Spiel. Garai Zeeb (#3, Point Guard): Der erfahrene Spielmacher steuert im Schnitt 7,5 Assists sowie 9,0 Punkte pro Spiel bei und lenkt das Angriffsspiel der Seestädter mit viel Übersicht. Für die Miners wird es vor allem darauf ankommen, das starke Passspiel der Bremerhavener einzuschränken und von der ersten Minute an physisch unter den Körben gegenzuhalten. Headcoach Lars Wendt:„Nach unserem ersten Saisonsieg wollen wir jetzt auch auswärts in Bremerhaven nachlegen. Uns erwartet ein Gegner, der bislang die wohl engsten Spiele der Liga bestritten hat: Alle vier Partien wurden mit einer Differenz von drei Punkten oder weniger entschieden. Bremerhavens Kader wurde mit dem Ziel zusammengestellt, den Aufstieg in die Bundesliga anzugreifen, und verfügt über enorme Qualität. Dazu gehört unter anderem Vincent Friderici, der Zwillingsbruder von Marc. Allerdings hatte Bremerhaven bislang auch mit Verletzungspech zu kämpfen und konnte noch nicht mit dem kompletten Kader antreten. Bei uns ist der Einsatz von Marc noch offen, da er weiterhin seine Verletzung vom letzten Spiel auskuriert. Unabhängig davon wissen wir, was uns erwartet: Wir müssen vor allem mit der gleichen Aggressivität und Intensität auftreten, die wir in der zweiten Halbzeit in Karlsruhe gezeigt haben. Wenn uns das gelingt, haben wir eine Chance, auch auswärts etwas mitzunehmen.“

 

17.10.2026 18:00 Uhr // Kreisbau Kirchheim Knights vs. Paderborn Baskets

Mit Ausnahme der Partie in Ulm, tritt die Mannschaft von Head Coach Igor Perovic bislang äußerst souverän auf. Sowohl beim Heimauftakt gegen Wolmirstedt, wie auch gegen Bayreuth und Nürnberg dominierten die Schwaben das Spielgeschehen und fuhren ungefährdete Siege ein. Doch Vorsicht ist aus Sicht der Verantwortlichen geboten. „Wolmirstedt hatten wir am 1. Spieltag. Da kann alles passieren und das würde ich nicht überbewerten. Bayreuth und Nürnberg haben wir in einer schwierigen Phase getroffen. Wir haben bislang gut und konzentriert gespielt, aber nicht mehr und auch nicht weniger,“ bewertet Knights Sportchef Chris Schmidt die ersten Wochen. Nun kommt Paderborn. Die Gäste sind mit einem Sieg aus vier Partien gestartet und stehen im unteren Tabellendrittel. Gegen Bochum (81:77), Bremerhaven (84:81) und Koblenz (88:86) unterlag die Mannschaft von Head Coach Milos Stankovic. In allen drei Partien schienen die Baskets die bessere Mannschaft und mussten sich letztlich jeweils denkbar knapp geschlagen geben. Gegen Köln gelang ein deutlicher Erfolg. „Aus meiner Sicht hat nicht viel gefehlt und Paderborn hätte ebenso gut mit 4:0 starten können. Das waren extrem knappe Partien,“ so Knights Coach Igor Perovic. Angeführt werden die Baskets von Eyassu Worku. Der US-amerikanische Point Guard sorgte bereits in der vergangenen Saison für den Paderborner Sieg in Kirchheims Sporthalle Stadtmitte und er ist auch in dieser Spielzeit mit 14,8 Punkten und 6,8 Assists im Schnitt pro Partie einer der Top Guards in der ProA. Ebenfalls brandgefährlich ist sein amerikanisches Pendant Jon`ll Fugett, der im Schnitt 17 Zähler auflegt und als Spezialist für das Verwandeln von schwierigen Würfen bekannt ist. Viel Physis und Power bringt Emmanuel Ugbo, der sich für 11,3 Punkte und 6,8 Rebounds pro Partie verantwortlich zeigt. Mit Nik Schlipf und Matej Silic stehen zudem zwei außerordentlich gute Distanzwerfer im Kader der Paderborner. „Sie spielen schnell, haben extrem gute Werfer, haben eine smarte und gute Spielanlage. Ich halte sie für sehr gefährlich,“ so das Fazit des Kirchheimer Coaches. Ein letztjähriger Vizechampion steht ebenfalls im Aufgebot der Baskets. Center Nick Spinoso wechselte aus dem Schwabenland nach Paderborn und verstärkt dort die Centerrotation. Mit sechs Punkten und 6,3 Rebounds im Schnitt zeigt der ehemalige Ritter solide Leistungen. Auf Seiten der Knights verordnete Perovic einigen seiner Akteure zu Wochenbeginn eine Verschnaufpause. Den verletzungs- und erkältungsbedingten Ausfälle der vergangenen zwei Wochen wollte der Trainer nach Absprache mit dem Ärzte und Betreuerteam mit dosierten Einheiten entgegenwirken. Zumindest bis zum Ende der Woche hin schien dies auch positiv zu verlaufen, da alle Spieler an den folgenden Einheiten vollumfänglich teilnehmen konnten. „Es hatte natürlich Auswirkungen, dass wir in den letzten zwei, drei Wochen nur sehr unregelmäßig die Jungs alle zusammen hatten. Das stört die Entwicklung und ich hoffe, dass wir jetzt in eine Phase kommen, in der wir konstant arbeiten können,“ so Schmidt. Spielbeginn für das Duell gegen Paderborn ist am Samstag um 18 Uhr.

 

17.10.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Nürnberg Falcons

In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfängt die BG Göttingen am Samstag, 17. Oktober, die Nürnberg Falcons. Tip-off in der Sparkassen-Arena ist um 18:30 Uhr.  So sehen Fans die Partie live: Das Duell überträgt Sporteurope.TV live. Noch bis zum 15. Oktober gibt es einen Frühbucher-Rabatt auf den All-Access-Pass, in dem nicht nur alle Hauptrunden- sondern auch alle Playoff-Spiele enthalten sind (159,99 statt 189,99 Euro). Stand der Dinge: Die Veilchen haben am vergangenen Wochenende ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Bei den VfL SparkassenStars Bochum gab es einen 100:93-Erfolg. Die Nürnberger sind mit zwei Siegen gegen die PS Karlsruhe Lions (83:79) und die EPG Baskets Koblenz (85:75) in die Saison gestartet. Dann folgten zwei Niederlagen gegen die Tigers Tübingen (61:86) und die Kreisbau Knights Kirchheim (65:92). Spieler im Fokus: Beim Sieg gegen Bochum war Veilchen-Center Omar Pajic mit seinem Double-Double ein wichtiger Faktor (22 Punkte, 11 Rebounds). Ebenfalls ein Double-Double erzielte Daniel Kirchner (13 Punkte, 12 Assists). Im Schnitt diese meisten BG-Punkte erzielt Zach Jackson (14,0) gefolgt von Radvilas Kneizys (13,5). Bei den Nürnbergern überragt Neuzugang Nate Heise. Der US-Guard steht im Schnitt rund 28 Minuten pro Spiel auf dem Parkett und kommt auf 18,5 Punkte. Zweitbester Falcons-Scorer ist sein Landsmann Xavier Bell (11,8), der ebenfalls neu im Kader ist.

Gut zu wissen: Gemeinsam mit ihrem offiziellen Schiedsrichterpartner junited AUTOGLAS macht die ProA im „Pinktober“ auf das Thema Brustkrebsvorsorge aufmerksam. Die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter laufen in allen Spielen im Oktober in rosa Trikots auf. Auch abseits der Basketballhallen wird der Oktober rosa: An den Werkstattstandorten von junited AUTOGLAS tragen die Mitarbeitenden im Aktionsmonat pinkfarbene Arbeitsshirts. Damit verbindet der Partner sein Engagement im Basketball mit einer eigenen bundesweiten Aktion. Zahlen, bitte: Die Veilchen erzielen im Schnitt pro Spiel rund 78 Punkte. Bei den Falcons sind es rund 74 Punkte – kein ProA-Team kommt auf weniger Zähler. Etwas besser als die BG sind die Nürnberger in der Verteidigung: Die Mannschaft von Falcons-Headcoach Tim Black lässt durchschnittlich 83 Punkte zu; die Göttinger rund 87. Besser als Nürnberg sind die Südniedersachsen bei den Offensiv-Rebounds (11,5 zu 8,3), bei den Steals (6,3 zu 4,5) und den Ballverlusten (12,3 zu 18,8). Die Falcons treffen ihre Dreier hochprozentiger als die BG (36 zu 30 Prozent), werfen allerdings nicht so häufig von außen, sodass sie insgesamt weniger Dreier pro Spiel treffen (6,5 zu 8,8). Duell an der Seitenlinie: Martins Gulbis zeigte sich erleichtert über seinen ersten Sieg als BG-Headcoach und war stolz auf sein Team. In Nürnberg steht auch ein neuer Cheftrainer an der Seite: Tim Black übernahm den Posten von Ralph Junge, der sich jetzt wieder ganz auf seinen Job als Falcons-Geschäftsführer konzentriert. Black war langjähriger Basketball-Profi in Europa (Deutschland, Belgien, Italien) und startete seine Trainerkarriere in seinem Heimatland USA. 2024 kehrte er nach Deutschland zurück und gehört seitdem zum Falcons-Trainerstab. Das sagen die Coaches: „Natürlich sind wir froh über unseren ersten Sieg, aber das ist Geschichte. Wir müssen weiter an unserer Stabilität über 40 Minuten arbeiten. Wir dürfen uns nicht so viele Schwankungen erlauben und müssen unseren defensiven Ansatz gegenüber den gegnerischen Topspielern verbessern. Wir hoffen auf eine volle Arena“, sagt Gulbis. Nach der Heimniederlage gegen Kirchheim sagte Black: „Es war kein gutes Spiel von uns. Kirchheim hat uns dominiert und die Grenzen aufgezeigt. Wir werden daraus lernen, weiter an uns arbeiten und besser werden.“

 

17.10.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. RheinStars Köln

Das 76:83 am Freitag als Gast der HAKRO Merlins Crailsheim hatte Spuren hinterlassen. Die im Kreise der deutsch-serbischen Community vom Mann aus Belgrad ausgeblendet wurden, die aber erst beseitigt sind, wenn der nächste Gegner bezwungen ist. Und der heißt an Spieltag fünf der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA am Samstag (19 Uhr) RheinStars Köln. „Eine Mannschaft, die ich schon im Sommer auf dem Schirm hatte, die wir auf keinen Fall unterschätzen dürfen, die eine starke Pre-Season mit Siegen gegen belgische und niederländische Erstligisten hingelegt hat, an die wir schlechte Erinnerungen haben, die ein klarer Playoff-Kandidat ist und die uns alles abverlangen wird.“ Wenn das keine Zusammenfassung der Fähigkeiten eines Kontrahenten ist … Gegen die Truppe aus der mit einer Millionen Einwohnern bevölkerungsreichsten Stadt Nordrhein-Westfalens haben die 46ers noch eine, ja eigentlich zwei Rechnungen offen. Im Ausweichquartier in Düsseldorf setzte es vergangene Saison eine 76:92-Niederlage, auch in der Osthalle behielt Köln mit 87:77 die Oberhand. „Das habe ich nicht vergessen, wir wollen Revanche“, so Branislav Ignjatovic, den noch immer personelle Sorgen plagen.

Leader Chris Carter fällt mit einer Knieverletzung erst einmal aus. Am Freitag wird eine weitere Untersuchung in München vielleicht noch mehr Klarheit bringen. Kai Müsse (Außenbandrisses im rechten Sprunggelenk) hat nach drei Wochen Pause das Training wieder aufgenommen; ob er mitwirken kann, entscheidet sich erst kurz vor Spielbeginn. Alex Williams hat sich erneut den kleinen Finger der linken Hand ausgekugelt; der US-Rookie stellte sich mit einem dicken Tape in den Dienst der Mannschaft. Und zu allem Übel hat sich auch noch Nachwuchs-Guard Luca Nickel beim 90:85-Erfolg der Roth Energie Gießen Pointers am Samstag gegen die Black Forest Panthers aus Schwenningen am Oberschenkel verletzt, so dass zuletzt mehrere Akteure aus der Regionalliga-Truppe im 46ers-Training aushalfen, um zumindest ein Fünf-gegen-Fünf zu ermöglichen. Dass bei den RheinStars unlängst bei der Overtime-83:85-Heimniederlage gegen die Eisbären Bremerhaven nur Haris Hujic fehlte, klingt da schon wie eine Randnotiz, wenngleich der Ex-BBL-Profi (Göttingen, Oldenburg) bei seinen bisherigen drei Einsätzen im Schnitt immerhin sieben Punkte zum Gelingen beisteuern konnte. Hujic ist neben dem ehemaligen Gießener Maxi Begue, Center Björn Rohwer und den Guards Jasper Günther und Cedric Russell einer der Profis, die Cheftrainer Zoran Kukic, ein in Wien geborener Bosnier, der für Borac Banja Luka im Europapokal aktiv war und mit Köln 2004 Pokalsieger wurde, behalten konnte. Hinzu kam eine kleine, aber feine Auswahl an Akteuren, die inzwischen vom ehemaligen Bochumer Antonio Williams (im Schnitt 16 Punkte) angeführt werden. US-Flügel Chris Monroe kam von den Traiskirchen Lions aus Österreich. Der 27-Jährige sammelt im Schnitt fünf Rebounds ein, zuletzt gegen Bremerhaven waren es sogar acht. Ihm in nichts nach steht sein Landsmann James Patterson (Hofstra University/New York), der beim Sieg über die ETB-Miners aus Essen mit 15 Zählern und acht eingesammelten Abprallern auffiel. Karl Bühner (Paderborn Baskets) stammt eigentlich aus dem Nachwuchsprogramm von RASTA Vechta, dem er nach dessen Abstieg in die ProB 2025 den Rücken kehrte. Und der in Belgien geborene, aber mit einem deutschen Pass ausgestattete Center Nat Diallo, der vom Liga-Rivalen Bayreuth an den Rhein wechselte, ist mit seiner Wucht von 2,08 Metern stets für ein Double-Double gut. Mit im Schnitt über acht Rebounds gehört er hinter Omar Pajic (Göttingen), Wes Oba (Karlsruhe) und Dominic Parolin (Bremerhaven) zu den Top-Brettspielern der Liga.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // Medikamente per Klick Bayreuth vs. Artland Dragons

Einen weiteren Anlauf, um den ersten Saisonsieg zu erreichen, will Medikamente per Klick (MpK) Bayreuth im Rahmen des 5. Spieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA am Samstag, 17. Oktober, um 19 Uhr im Heimspiel gegen die Artland Dragons unternehmen. Nach der 89:100-Niederlage am vergangenen Mittwoch gegen die Orange Academy Ulm steht MpK Bayreuth nach wie vor ohne Erfolg da und ist aktuell auf den 18. und letzten Platz der ProA-Tabelle abgerutscht. Die Artland Dragons, die in der vergangenen Saison die Hauptrunde in der ProA auf Tabellenplatz fünf abgeschlossen hatten und sich damit nach zuvor zwei schwächeren Spielzeiten wieder für die Playoffs qualifiziert hatten, stehen in der aktuellen Saison 2026/27 nach vier Spieltagen mit 2:6 Punkten auf Tabellenrang 13. Nach der knappen 87:91-Auftaktniederlage bei den GIESSEN 46ers gewannen die Quakenbrücker mit 81:69 gegen die BG Göttingen und mussten dann mit 80:92 bei den EPG Baskets Koblenz und zuletzt in eigener Halle mit 86:92 gegen die Tigers Tübingen zwei weitere Niederlagen hinnehmen. Nach einer schwachen ersten Hälfte (35:49) kämpften sich die Dragons im dritten Viertel eindrucksvoll zurück und gingen kurz vor Ende des Abschnitts sogar in Führung. Den Schwung konnten die Gastgeber jedoch nicht mit in die Schlussphase nehmen und mussten sich damit letztlich mit sechs Zählern Differenz geschlagen geben. Topscorer der Dragons war Jonathan Klussmann mit 26 Punkten.

Dragons-Headcoach Hendrik Gruhn bilanzierte nach der Partie gegen Tübingen: „Das war eine sehr frustrierende Niederlage, weil wir im Prinzip gegen zwei Spieler verloren haben, die uns mit ihrer individuellen Qualität unfassbar wehgetan haben. Es war Isaac Haney, der in der ersten Halbzeit alles getroffen hat. So sind wir mit einem zweistelligen Rückstand in die Pause gegangen und mussten uns dann zurückkämpfen. In dieser Phase haben wir enorm gut verteidigt und sind ins Laufen gekommen. Als wir dann in Führung gegangen sind, haben wir es verpasst, den letzten Punch zu setzen und wegzuziehen. Im vierten Viertel hat uns Timothy Smith dann den Zahn gezogen, indem er immer wieder extrem schwierige Würfe mit der Hand im Gesicht getroffen hat. Nichtsdestotrotz müssen wir an unserer Konstanz arbeiten. Wenn wir über zehn Minuten im dritten Viertel gut verteidigen, reicht das nicht aus, um Spiele in dieser Liga zu gewinnen.“ Vor der Saison verließen der kanadische Spielmacher Nate Petrone sowie die beiden US-Amerikaner Ben Burnham und Amir Hinton als tragende Säulen des Erfolgs der vergangenen Saison die Dragons. Headcoach Gruhn stand vor der Aufgabe, um den verbliebenen US-Aufbauroutinier Buzz Anthony einen Neuaufbau des Teams zu bewerkstelligen. Aktuell bester Werfer der Dragons ist der dänische Nationalspieler und Shooting Guard Jonathan Klussmann (24), der im Sommer von den Paderborn Baskets nach Quakenbrück wechselte. Klussmann hat bislang im Schnitt 21,5 Punkte und 2,8 Rebounds auf dem Konto. Auf 11,8 Zähler im Schnitt kommt der bundesligaerfahrene, 24-jährige Point Guard Ralph Hounnou (kam in der Sommerpause von den EWE Baskets Oldenburg). Hounnou kommt außerdem bei bislang 20 Versuchen auf eine Dreierquote von 50 Prozent. US-Point Guard Buzz Anthony (28), seit 2023 bei den Dragons, folgt mit 10,5 Punkten, 3,8 Rebounds und sieben Assists im Schnitt. Der erfahrene, 27-jährige US-amerikanische Power Forward Naz Bohannon gehörte bereits dem Team der Vorsaison an und kommt auf durchschnittlich 9,8 Zähler und ist mit 5,8 abgegriffenen Bällen bester Rebounder der Dragons. Für Gefahr vom Flügel sorgt der kanadische Power Forward Jamal Fuller (ausgebildet in der US-College-Liga NCAA an der Long Island University), für den bislang 8,5 Zähler und drei Rebounds im Schnitt auf dem Scoreboard stehen. Small Forward Elijah Ndi (22) gehört seit 2024 zum Team der Quakenbrücker und hat aktuell acht Punkte und 3,3 Rebounds auf dem Konto.

 

17.10.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. MLP Academics Heidelberg

Am kommenden Samstag, den 17. Oktober, steht für die PS Karlsruhe LIONS der 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA an. Im badischen Derby wartet ein besonderes Duell: Beim Heimspiel in der Europahalle empfangen die LIONS die MLP Academics Heidelberg. Tip-Off ist um 19:30 Uhr. Hinter den LIONS liegt ein holpriger Saisonstart. Immer wieder mussten wichtige Leistungsträger verletzungsbedingt ausfallen, sodass das Team bislang nicht in voller Besetzung auflaufen konnte. Entsprechend steht nach vier Spielen erst ein Sieg zu Buche. Auch gegen Heidelberg bleibt die Personallage angespannt: Bazoumana Koné wird der Mannschaft verletzungsbedingt fehlen. Im Spiel gegen die ETB Miners verletzte sich der erst angereiste Neuzugang mit einer Muskelzerrung ungünstig. Wie lange er ausfällt, lässt sich derzeit noch nicht absehen. Dennoch hat die Mannschaft in den bisherigen Partien gezeigt, dass sie auch mit unvollständigem Kader kämpfen kann.

Mit Heidelberg kommt ein Gegner nach Karlsruhe, der zu den stärkeren Teams der Liga zählt. Die Academics sind im Sommer aus der easyCredit BBL abgestiegen und gehören in der ProA zum Kreis der Favoriten. Ihr Kader ist breit aufgestellt und stark national geprägt: Neben zahlreichen deutschen Spielern stehen drei Internationale auf dem Feld. Zwar überzeugten die Academics beim deutlichen 68:84-Auswärtssieg gegen Ulm. Am vergangenen Wochenende mussten sie sich jedoch vor eigenem Publikum den SBB Baskets mit 74:85 geschlagen geben. Die Zuschauer dürfen sich auf ein spannendes Derby freuen, in dem die LIONS mit vollem Einsatz alles geben werden. Rund um das Spiel erwartet die Fans ein besonderer Abend: Der Dresscode lautet „All White“. Alle Zuschauerinnen und Zuschauer sind eingeladen, in Weiß in die Europahalle zu kommen und so ein starkes Zeichen hinter der Mannschaft zu setzen. Es bestehen beste Voraussetzungen für einen stimmungsvollen Derby-Abend in Karlsruhe.

 

18.10.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Ein besonderes Spiel mit einer besonderen Rückkehr. Der Aufstiegstrainer Florian Flabb, der die OrangeAcademy in der vergangenen Saison von der ProB bis in die ProA geführt hat, trifft erstmals mit seiner neuen Mannschaft aus Crailsheim wieder auf die jungen Uuulmer. „Ich freue mich ungemein, an den Campus zurückzukehren. Es waren zwei unfassbar schöne Jahre in Ulm mit vielen tollen Momenten, an die ich mich gerne zurückerinnere. Zudem wird es schön sein, alle Mitarbeiter und auch meine ehemaligen Schützlinge aus der Aufstiegsmannschaft wiederzusehen. Es ist immer schön, die Entwicklung live auf dem Feld und nicht nur über das Scouting zu verfolgen. Für uns wird das eine schwere Auswärtsaufgabe, die wir bewältigen möchten“, so Crailsheims Cheftrainer Florian Flabb vor seiner anstehenden Rückkehr. Für die OrangeAcademy startete die Pflichtspielwoche bereits am Mittwoch und das auch erfolgreich. Im Auswärtsspiel bei Medikamente per Klick Bayreuth sicherte sich die jüngste Mannschaft der Liga zwei wichtige Zähler im Hinblick auf das Saisonziel Klassenerhalt. Mit Crailsheim folgt nun allerdings bereits die dritte Mannschaft aus den Tabellen-Top-3 innerhalb der ersten fünf Spieltage. Cheftrainer Mehdy Mary weiß die Qualitäten des noch ungeschlagenen Tabellenführers zu schätzen und warnt: „Wir haben bereits in der Preseason gegen Crailsheim gespielt und dort ihre Qualitäten gesehen. Sie spielen sehr physisch und verteidigen stark. Wir müssen es schaffen, den Rebound zu kontrollieren und in der Transition stabil zu verteidigen. Für uns ist es eine weitere gute Möglichkeit, zu competen und zu sehen, wie unsere Entwicklung seit dem Testspiel vorangeschritten ist.“

Bei den HAKRO Merlins Crailsheim handelt es sich auch in ihrer zweiten Spielzeit in der ProA um eine der ambitioniertesten Mannschaften der Liga. Im Sommer wurde der Kader gezielt verstärkt und auch auf der Trainerposition aufgerüstet. Gleichzeitig setzt das Team auf zahlreiche erfahrene Spieler, die ihre Qualitäten bereits auf hohem Niveau nachgewiesen haben. Besonders offensiv verfügen die Merlins über mehrere Akteure, die Spiele entscheiden können. Angeführt wird Crailsheim von Guard Booker Coplin, der mit 19,8 Punkten pro Partie aktuell bester Scorer der Mannschaft ist. Der US-Amerikaner überzeugt dabei mit starken Quoten und trifft 39,3 Prozent seiner Dreipunktewürfe. Unter den Körben sorgt Courtney Alexander mit seiner Athletik und Vielseitigkeit für Gefahr, während Forward Luc van Slooten dem Team zusätzliche Qualität auf den großen Positionen verleiht. Der neue Cheftrainer Florian Flabb nahm zudem auch Ex-Uuulmer Marko Dordevic mit nach Crailsheim. Der Saisonstart verlief für die Hohenloher zudem optimal. Mit vier Siegen aus vier Spielen teilen sich die Merlins den ersten Tabellenplatz mit Kirchheim.

OrangeAcademy Head Coach Mehdy Mary: „Wir haben bereits in der Preseason gegen Crailsheim gespielt und dort ihre Qualitäten gesehen. Sie spielen sehr physisch und verteidigen stark. Wir müssen es schaffen, den Rebound zu kontrollieren und in der Transition stabil zu verteidigen. Für uns ist es eine weitere gute Möglichkeit, zu competen und zu sehen, wie unsere Entwicklung seit dem Testspiel vorangeschritten ist.“

HAKRO Merlins Crailsheim Head Coach Florian Flabb: „Ich freue mich ungemein, an den Campus zurückzukehren. Es waren zwei unfassbar schöne Jahre in Ulm mit vielen tollen Momenten, an die ich mich gerne zurückerinnere. Zudem wird es schön sein, alle Mitarbeiter und auch meine ehemaligen Schützlinge aus der Aufstiegsmannschaft wiederzusehen. Es ist immer schön, die Entwicklung live auf dem Feld und nicht nur über das Scouting zu verfolgen. Für uns wird das eine schwere Auswärtsaufgabe, die wir bewältigen möchten.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_5_ProA.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-16 12:15:122026-10-16 12:16:14Vorberichte ProA 5. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 27. Spieltag

15. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

13.10.2026 19:00 Uhr // TV Langen vs. Basketball Löwen 

Vorbericht folgt in Kürze.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Ahorn Camp Baskets

Die Ahorn Camp Baskets sind noch auf der Suche nach ihrer Form. Die ersten drei Saisonspiele gingen allesamt verloren. Am vergangenen Wochenende unterlag Speyer vor heimischer Kulisse den Dresden Titans mit 61:68. Für Mike Koch ist dies allerdings kein Grund, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen: „Die Ergebnisse sagen nichts aus, auch wenn Speyer noch nach dem offensiven Flow sucht. Wir haben aber gegen Weimar und vor allem Oberhaching gemerkt, dass Statistiken nicht zählen. Die Tagesform wird entscheidend sein. Von daher sind wir auf der Hut.“ Bei den Rheinland-Pfälzern um Headcoach Carl Mbassa gibt Daryl „DJ“ Woodmore den Ton an. Der US-Amerikaner läuft bereits in seiner elften Saison für die Baskets auf und überzeugt seit Jahren mit konstanten Mittelwerten im zweistelligen Punktzahlen. Auch in der laufenden Spielzeit ist der 34-Jährige mit durchschnittlich 13,3 Punkten pro Partie ein wichtiger Faktor im Speyerer Spiel. Koch weiß um die Qualitäten des Routiniers: „Ein besonderer ProB-Spieler, der diese Liga ungemein bereichert.“
Der bislang erfolgreichste Speyerer Scorer heißt allerdings Austin Fadal. Der Nigerianer spielte unter anderem für die Eastern Washington Eagles in der NCAA Division I und schloss seine Collegezeit 2024 an der Adams State University in der NCAA Division II ab. Nach zwei Jahren im spanischen Basketball ist der Combo-Guard nun in der ProB angekommen – und hinterlässt direkt Eindruck: Fadal erzielt durchschnittlich 14,3 Punkte pro Partie und kommt zudem auf 2,7 Ballgewinne.
Christoph Rupp, der in den ersten beiden Saisonwochen nicht zum Einsatz kam, feierte am dritten Spieltag gegen Dresden sein Comeback. Der erfahrene Small Forward (insgesamt 162 Einsätze in der ProB) konnte zwar nur vier Punkte erzielen, griff gegen Dresden jedoch stolze neun Rebounds ab. Für die Gäste ist der 27-Jährige ein immens wichtiger Teil der Rotation. Doch worauf kommt es für die BAYER-Korbjäger an? „Für uns wird es wichtig sein, den eigenen Ballbesitz gewinnbringend zu nutzen. Zuletzt haben wir im Spielaufbau einfach Fehler gemacht. Obwohl Speyer eher langsam spielt, sind sie in der Kategorie ‚Steal‘ nicht zu unterschätzen“, gibt Koch zu bedenken. „Des Weiteren ist unser Angriff natürlich ein großes Thema. Uns gelingt es noch nicht, über einen längeren Zeitraum einen konstanten Rhythmus beizubehalten. Wir haben noch viel Arbeit vor uns und möchten am Mittwoch gerne den nächsten Schritt in unserer Entwicklung gehen.“

 

14.10.2026 19:30 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. Dragons Rhöndorf

Drei Spiele innerhalb einer Woche sind schon ein echter Stresstest. Nach Hessing Leitershofen am vergangenen Wochenende, steht am Mittwoch (14.10., 19:30 Uhr) für Rhöndorf das Duell mit den Skyliners Juniors auf dem Programm. Nur drei Tage später (17.10., 19:00 Uhr) bitten im DragonDome dann die Fellbach Flashers, der aktuelle Tabellenführer zum Tanz. Das „Tripple “ liefert den Rheinländern eine wertvolle Standortbestimmung. Was das Team um Headcoach Max Becker in Frankfurt erwartet, verdeutlichte die Begegnung zwischen den Skyliners und den besagten Flashers am letzten Sonntag. Da unterlagen die Hessen bei Fellbach erst nach Overtime mit 95:90. Bei der unter dem Strich unglücklichen Niederlage stellte die Mannschaft von Trainer Troy Aaron Culley unter Beweis, dass sie im Kern und schon länger zusammen und ein gut eingespieltes Kollektiv sind. Vor allem in der heimischen „Basketball City Mainhattan“ ist das Team erfahrungsgemäß nicht leicht zu knacken.

Wie üblich sind die Juniors mit einem breitem Kader in die Saison gestartet, der ähnlich wie die Dragons mit einigen hoffnungsvollen Doppellizenz-Spielern gespickt ist. Eine Klasse für sich ist Ivan Crjnac, aktueller deutscher Juniorennationalspieler und mit 2,04 Meter ein großer sowie beweglicher Small Forward. Der 19-Jährige bringt das gesamte spielerische Paket mit und steuert bislang 13 Punkte pro Spiel bei. Nicht minder beeindruckt Lukas Smazak als Spielmacher. Der Tscheche ist ebenfalls 19 Jahre alt und ein brandgefährlicher Distanzschütze, was durchschnittlich 18 Punkte belegen. Moses Pölking verfügt hingegen mit seinen 28 Jahren schon über reichlich ProA-Erfahrung, gesammelt in Diensten von Koblenz und Bremerhaven. Der wuchtige 2,06-Meter lange Center liefert bislang mehr als solide ø 11,5 Punkte und sechs Rebounds. Dusan Nikolic ist in den ersten Spielen durch einen starken Zug zum Korb aufgefallen. Die Drives des 21-jährigen Guards sind nur schwer zu stoppen und brachten ihm starke 20 Punkte pro Partie ein. Insgesamt betrachtet haben die Frankfurter einige Spieler an Bord, die Begegnungen ihren Stempel aufdrücken können. Die hat Rhöndorf allerdings auch. Außerdem haben die Dragons bereits zwei Siege auf der Habenseite, die Juniors warten noch aufs erste Erfolgserlebnis. Am Ende wird mit entscheidend sein, wer die Enttäuschung vom vergangenen Wochenende am besten abschütteln kann.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // Dresden Titans vs. BBC Coburg

Vorbericht folgt in Kürze.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. TSV Oberhaching Tropics

Nach dem bärenstarken Auftritt und Heimsieg gegen Coburg gehen die Oberhachinger Basketball mit viel Rückenwind ins Münchner Derby. Anpfiff ist um 19:30 Uhr im BMW und der Eintritt zum Derbykracher ist frei. Unsere befreundeten Nachbarn haben bisher einen Sieg auf dem Konto und mussten zuletzt zwei Niederlagen in Folge gegen Rhöndorf und Langen einstecken. Gespickt mit hochtalentierten Spielern, die zu den größten Talenten Europas gehören, gehen die Gastgeber trotzdem leicht favorisiert in das Spiel. Desmond Yiamu, die Brüder Jerkic, Susic sowie Kilian Fischer sind auch im Kader der ersten Mannschaft und haben eine ganz große Zukunft vor sich. Mit den beiden Slowenen Cevizovic und Miklic verpflichte der FC Bayern zudem zwei gestandene Profis, die der jungen Truppe die notwendige Erfahrung geben. Der größte Star jedoch sitz auf der Bank. Emir Mutapcic ist eine Basketball-Legende. Der Taktikfuchs gewann deutsche Meisterschaften und war sogar deutscher Bundestrainer. Mit allem Wassern gewaschen ist Muki der Erfolgsgarant der kleinen Bayern. Mario Matic: „ Hoffentlich finden wie in den letzten Jahren viele Oberhachinger Fans den Weg in den BMW Park. Bayern ist favorisiert, aber Derbys haben eigene Gesetze und wir wollen alles in die Waagschale werfen. Für mich ist es wie immer eine Ehre gegen so eine Ikone wie Mutapcic coachen zu dürfen.“

 

14.10.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Zu ungewohnter Zeit bestreitet die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen ihr Heimspiel am 4. Spieltag in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA.  Am Mittwochabend (Spielbeginn 19.30 Uhr) trifft man auf die PORSCHE BBA Ludwigsburg. Der Termin kam zu Stande, weil die Süd-Staffel der PRO B kurzfristig auf 15 Teams erhöht werden musste. Und aufgrund des engen Rahmenterminplanes jedes Team nun zwei Mal im weiteren Saisonverlauf unter der Woche antreten muss. Dabei wurde auch Wert daraufgelegt, dass die Reisen zu diesen Matches bezüglich der Entfernungen möglichst kurzgehalten werden. Dass die Kangaroos am kommenden Wochenende dann gar nicht spielen, liegt hingegen daran, dass eben immer eine Mannschaft an jedem Spieltag spielfrei ist.

Auf die Kangaroos wartet ein interessanter Gegner. Die Barockstädter sind das Farmteam des BBL-Ligisten MHP-Reisen Ludwigsburg und stellen mit das jüngste Team der Liga. Ziel des auch noch sehr jungen Trainerteams Jordi Salto und Ognjen Veljkovic ist, junge Talente an die erste Mannschaft heranzuführen. Und von diesen hat die BBA auch dieses Jahr einige Hoffnungen im Kader: Vor allem Yohann Tchouaffe und der erst 16-jährige Kenan Youdom gelten als absolute Toptalente in Deutschland und haben langjährige Verträge in Ludwigsburg unterzeichnet. Aber auch Spieler wie Lars Danziger, Armin Pivac oder Lukas Modic zählen bereits zum erweiterten Kader der BBL- Mannschaft. Auf dem Transfermarkt wurde man auch aktiv: Aus Berlin kam mit Max Riedel (19) ein Ausnahmespieler aus Berlin, dazu der marokkanische Juniorennationalspieler Saad Mouachi Aouaj (17), der auch einen spanischen Pass besitzt. Oder der überaus athletische Theophilus Badu Agyemang (21), der aus Fellbach zum Team gestoßen ist. Dazu kehrte Josia Gentischer (20) aus den USA zurück und Lino Tomas Duarte (21) kam aus Reutlingen. Ein bekannter Name in Leitershofen, sein Bruder Noel spielte drei Jahre bei den Kangaroos und ist bei der BG noch in der besten Erinnerung. Bisher steht für die BBA ein Sieg gegen Oberhaching (88:75) und zwei Niederlagen gegen Coburg (66:87) und Erfurt (64:76) zu Buche. Kangaroos Geschäftsführer Wayne Chico Pittman hat schlechte Erinnerungen an den Gegner vom Mittwoch: „Wir haben da noch eine kleine Rechnung offen. Letztes Jahr überrannte Ludwigsburg uns förmlich in eigener Halle und nahm aus Stadtbergen einen 23-Punkte Sieg mit. Das wollen wir am Mittwoch aber natürlich nicht wieder zulassen“, so Pittman. BG-Coach Emanuel Richter und sein Team durften sich also nicht lange über den grandiosen Sieg in Rhöndorf freuen, die Vorbereitung auf das Spiel gegen die Württemberger ist kurz: „Die BBA stellt ein junges, dynamisches und hervorragend eingestelltes Team. Sie üben über 40 Minuten hinweg sehr viel Druck auf den Gegner aus und spielen selbst ein sehr hohes Tempo. Am Sonntag haben sie beim Spitzenteam Erfurt nur hauchdünn verloren. Es wird eine anspruchsvolle Partie für uns und wir bauen auf die Unterstützung unserer großartigen Fans“, so Richter.“. An Selbstvertrauen sollte es der BG nicht fehlen, überzeugte man in Rhöndorf nicht nur spielreich und kämpferisch sowie mit mannschaftlicher Geschlossenheit, sondern fuhr auch die Turnovers auf 11 Ballverluste zurück und steigerte die Treffer von der Dreipunktelinie auf rund 35%. Quoten, mit denen man im weiteren Saisonverlauf sehr gut leben könnte. Wohlwissend, dass die junge Leitershofer Mannschaft auch weiterhin der ein oder anderen Leistungsschwankung unterworfen sein wird. Auf die vielen ehrenamtlichen Helfer der Kangaroos wartet ein hartes Stück Arbeit angesichts der Partie unter der Woche. Einlass in die Halle ist dieses Mal daher erst ab 18.45 Uhr.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // TSG Schöller SI Ravens Reutlingen vs. SV Fellbach Flashers

Vorbericht folgt in Kürze.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_27_ProB_Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-15 17:13:292026-10-15 17:13:29Vorberichte ProB Süd 27. Spieltag

Vorberichte ProA 4. Spieltag

9. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

Alle ProA-Spiele des vierten Spieltags könnt ihr live auf Sporteurope.TV verfolgen!

 

09.10.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. GIESSEN 46ers

Der Saisonstart ist geglückt! Genau wie Heidelberg und Kirchheim konnten die HAKRO Merlins Crailsheim ihre drei Auftaktbegegnungen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA siegreich gestalten. Hinter dem Trio aus Baden-Württemberg lauert jedoch direkt der kommende Gegner der Zauberer. Und obwohl der Tabellenstand so kurz nach Saisonbeginn nur bedingt Aussagekraft besitzt, wartet zum Start in das Wochenende direkt ein Topspiel. Einerseits möchten die Gastgeber ihre ungeschlagene Serie beibehalten, andererseits gilt der fünffache deutsche Meister als absoluter Aufstiegskandidat. Bereits im Sommer 2025 stellten die Mittelhessen die Vision 2030 vor – mit dem Ziel, sich bis dahin unter den besten zwölf Basketball-Clubs in Deutschland zu etablieren.

Bevor das gelingen kann, muss selbstverständlich zunächst der Aufstieg zurück ins Oberhaus realisiert werden. Seit dem Abstieg 2022 standen die 46ers in jedem Jahr in den Playoffs, der Finaleinzug wollte in den vier Spielzeiten jedoch nicht gelingen. Vor allem in der Vorsaison hatten die Hessen alle Trümpfe in ihrer Hand. Nachdem man als Tabellensiebter in die Post-Season einzog, konnte man die Merlins in der Viertelfinalserie mit 3:1 schlagen. Im Halbfinale musste man sich dann jedoch dem späteren Vizemeister aus Kirchheim geschlagen geben, sodass nun der fünfte Anlauf Richtung BBL genommen wird. Dabei setzt Headcoach Branislav „Frenki“ Ignjatovic, der seit dem Abstieg das Zepter bei den 46ers übernommen hat, weiterhin auf viel Erfahrung. Robin Benzing (37 Jahre), Till Gloger (33), Daniel Norl (31), Luis König Figge (29) und Viktor Kovacevic (27) stehen weiterhin im Kader der Gießener, zudem haben sie sich mit den Jenaern Aufstiegshelden von 2025 Chris Carter (34) und Zach Cooks (27) prominent verstärkt. Letzterer soll als Point Guard die Scoring-Last seines Teams tragen. Mit 14,3 Punkten pro Spiel ist er derzeit der Topscorer der Hessen. Gar noch erfolgreicher verlief der Saisonstart der HAKRO Merlins Crailsheim. Auf den Auftaktsieg in Essen folgten zwei sehr souveräne Erfolge gegen Tübingen und Karlsruhe. Vor allem das Zusammenspiel als Team funktioniert bei den Merlins schon gut – mit 21,7 Assists pro Spiel verteilen die Hohenloher ligaweit die zweitmeisten Korbvorlagen. Zudem schnappt sich das Team die zweitmeisten Steals (10), die meisten Rebounds (49,3) und erzielt die viertmeisten Punkte (85,7). Mit Booker Coplin (18,3 Punkte), Neuzugang Dylan Addae-Wusu (18), Lucas Mayer (11,3), Courtney Alexander (10), Peyton Gerald (9,7) und Hendrik Drescher (9,7) erzielen gleich sechs Akteure der Zauberer mindestens neun Zähler. Eine starke Teamleistung ist auch am Freitagabend in der Arena Hohenlohe gefragt. Mit den GIESSEN 46ers gastiert eine der stärksten ProA-Mannschaften in Ilshofen. Gemeinsam mit Heidelberg gelten die Hessen als größter Aufstiegskandidat in der ProA.

 

10.10.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons vs. Kreisbau Kirchheim Knights

Die Nürnberg Falcons haben es am Samstag ab 18.30 Uhr mit den Kreisbau Kirchheim Knights zu tun. Die sind aktuell eines von drei ungeschlagenen Teams in der ProA und präsentierten sich bislang in bestechender Frühform. Für die Nürnberg Falcons steht an diesem Samstag ein echter Härtetest auf dem Programm. Kirchheim kommt und damit eines der stärksten Teams der Liga. Beim Blick auf die Statistik liegt das Team von Igor Perovic quasi in sämtlichen wichtigen Kategorien im Ligavergleich ganz weit vorne. Kirchheim erzielt im Schnitt die meisten Punkte (95), holt die zweitmeisten Rebounds (46) und leistet sich gerade einmal zehn Turnover pro Spiel. Bei den Falcons sind das aktuell doppelt so viele. Allein gegen Tübingen am letzten Sonntag verloren die Falken 23-mal das orangene Spielgerät und letztlich auch das Spiel (86:61). Die Trainingswoche hat man bislang genutzt, genau daran zu arbeiten und auf dem Feld wieder besser zueinander zu finden. Zwischendurch statteten die Neuzugänge dem Falcons-Partner Franken Gemüse den obligatorischen Antrittsbesuch ab und wurden alle mit einer frischen Gemüse-Box aus dem Knoblauchsland versorgt – ein willkommener Vitamin-Boost für den anstehenden Härtetest in der Kia Metropol Arena.

 

10.10.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. BG Göttingen

Stand der Dinge: Die Göttinger warten noch auf ihren ersten Saisonsieg (drei Niederlagen). Für die Bochumer lief der Saisonstart deutlich besser. Das Team von VfL-Headcoach Alvaro Paredes Sanchez gewann zum Auftakt bei den Paderborn Baskets 81:77. Am Doppelspieltag gab es einen 73:70-Sieg gegen die Eisbären Bremerhaven und eine 78:94-Niederlage bei Aufstiegsfavorit GIESSEN 46ers. Spieler im Fokus: Das neue BG-Team muss sich noch finden. Kleinere verletzungsbedingte Ausfälle von Spielern erschweren die Trainingsarbeit. Effizientester Veilchen-Akteur ist momentan Zach Jackson, der im Schnitt rund 31 Minuten pro Partie auf dem Parkett steht (18,0 Punkte/3,0 Rebounds/3,0 Assists). Bei den Bochumern sticht der deutsche Guard Niklas Geske hervor, der auf rund 33 Minuten Einsatzzeit pro Spiel kommt (12,7 Punkte/2,3 Rebounds/7,3 Assists). Gut zu wissen: Beim VfL gab es im Sommer einen großen Umbruch. Von den deutschen Stammkräften sind nur Niklas Geske und Kilian Dietz geblieben. Neue deutsche Akteure sind Gabriel Kuku (kam aus Karlsruhe) und Neil Masnic (Münster). Die fünf US-Amerikaner Myreon Jones, Antonio Williams, Dravon Mangum, Matthew Strange und Malek Green verließen das Ruhrgebiet im Sommer. Stark präsentierte sich in den ersten beiden Partien US-Neuzugang JaMonta Black (34 und 20 Punkte). Frisch vom College kommen US-Forward Thomas Kamarad (Winthrop University) und US-Guard Jaylen Wesley (Rockhurst University).

Zahlen, bitte: Im Schnitt erzielen die Veilchen momentan nur 70,3 Punkte pro Partie und belegen in der noch kurzen ProA-Saison damit den letzten Platz. Bochum kommt im Schnitt auf 77,3 Punkte (Platz 12). Das Team aus dem Ruhrgebiet lässt auch weniger Zähler zu als die Südniedersachsen (80,3 zu 84,3). Besser ist der VfL auch bei der Dreier-Trefferquote (37 Prozent zu 24 Prozent), bei den Rebounds (38,0 zu 35,3) und den Assists (17,0 zu 13,7). Mit je 14 Ballverlusten pro Spiel gehören die BG und die Bochumer zu den besten acht Teams in der Liga. Duell an der Seitenlinie: BG-Headcoach Martins Gulbis ist immer noch ein Neuling in der ProA. Sein Gegenüber Paredes Sanchez gehört seit Sommer 2024 zum VfL-Trainerstab. Der 35-jährige Spanier fungierte zwei Spielzeiten als Assistent von ProA-Veteran Felix Banobre und übernahm in diesem Sommer den Headcoach-Posten. Das sagen die Coaches: „Erstmal entschuldige ich mich erneut bei den Fans. Was wir am Samstag präsentiert haben, ist nicht die Qualität und Identität, für die wir in Göttingen stehen wollen. Wir lernen daraus. Wir haben tief analysiert, warum wir nicht schnell, nicht physisch und ohne Energie aufgetreten sind. Darum müssen wir uns auf uns fokussieren, von der ersten Sekunde an gut verteidigen und unsere Zone schützen. Unsere Teamverteidigung muss einfach besser werden“, sagt Gulbis. Paredes Sanchez sagt: „Der Gegner ist ein starkes Team, und wir dürfen uns auf keinen Fall von den bisherigen Leistungen beeinflussen lassen. Sie werden diese Saison wieder oben mitspielen und ihre Klasse unter Beweis stellen. Genau deswegen werden wir wieder um jeden Ball kämpfen und unser Bestes geben. Es geht darum, Woche für Woche die Teamkultur zu festigen und den Fans zu beweisen, dass wir stolz sind, für die SparkassenStars auf dem Parkett zu stehen.“ Die Bilanz 2025/26: In der vergangenen Saison gewannen die Göttinger beide Partien gegen Bochum. Zuhause gab es einen 93:74-Erfolg; in Bochum erkämpften sich die Veilchen einen knappen 86:81-Sieg.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Tigers Tübingen

Die Tigers Tübingen sind am vierten Spieltag der Saison 2026/2027 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga bei den Artland Dragons gefordert. Gespielt wird am Samstag, den 10. Oktober 2026, um 19:30 Uhr in der Artland Arena in Quakenbrück. Für die Schwaben gilt es an die Energie und Leistungsbereitschaft aus dem ersten jüngsten Saisonsieg gegen die Nürnberg Falcons vor knapp einer Woche anzuknüpfen. Beide Mannschaften stehen aktuell bei einem Erfolg aus drei Begegnungen, was die Plätze zwölf und 13 im Ranking bedeuten. Die Partie wird wie immer live und exklusiv kostenpflichtig bei sporteurope.tv übertragen. Sendebeginn ist um 19 Uhr aus der Artland Arena in Quakenbrück. Trainer Félix Bañobre blickt wie folgt auf die Partie: „Wir wissen, welche Herausforderung uns in Quakenbrück erwartet. Die Artland Dragons sind eine junge und spielstarke Mannschaft. Dort zu spielen, erfordert über die gesamten 40 Minuten volle Konzentration. Unser Fokus liegt darauf, unsere Identität auf das Parkett zu bringen, in jedem Ballbesitz voll dagegenzuhalten und sowohl in der Offense als auch in der Defense als Team zu agieren.“ Für die Raubkatzen geht es nach dem Training am Freitagvormittag in Richtung Norden.

Die Artland Dragons gehen mit viel Kontinuität, aber auch einigen Veränderungen in die neue Runde. Mit Benjamin Burnham (NINERS Chemnitz, easyCredit BBL) und Amir Hinton (Ziel unbekannt) verloren die Niedersachsen im Sommer zwei ihrer absoluten Leistungsträger, die in der vergangenen Spielzeit 2025/2026 zu den herausragenden Spielern im deutschen Basketball-Unterhaus zählten. Diese zwei Abgänge gilt es im neuformierten Kader von Trainer Hendrik Gruhn aufzufangen. Der deutsche Pokalsieger aus der Jahr 2008 erreichte zuletzt Playoffs in der ProA, in welchen sich die Zweitliga-Basketballer aus der Samtgemeine im Artland mit 0:3-Siegen gegen die Eisbären Bremerhaven geschlagen geben mussten. Gruhn geht in seine zweite Saison an der Seitenlinie der Artland Dragons.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. PS Karlsruhe LIONS

Für die ETB Miners steht das nächste Richtungsspiel vor der Tür: Am kommenden Samstag, den 10.10.2026 (Tip-Off: 19:30 Uhr), empfängt das Team von Headcoach Lars Wendt die PS Karlsruhe LIONS in der Sporthalle am Hallo. Nach dem bisherigen Saisonverlauf streben die Miners vor heimischem Publikum den ersten Saisonsieg der noch jungen ProA-Saison an. Ausgangslage & Formkurve: Die ETB Miners warten nach drei absolvierten Partien weiterhin auf den ersten Saisonsieg. Nach der Niederlage im NRW-Derby gegen die RheinStars Köln stehen die Essener mit 0:3 Siegen auf Tabellenplatz 18. Nun gilt es, die Phasen konsequenter zu nutzen und die Fehler in der Defensive sowie beim Rebound abzustellen.Die Gäste der PS Karlsruhe LIONS reisen mit einem Sieg aus den ersten drei Spielen an (1:2 Siege) und rangieren derzeit auf Tabellenplatz 14. Beide Teams benötigen den Sieg, um in der Tabelle den Anschluss nach oben zu finden.

Der Gegner: PS Karlsruhe LIONS Mit den Karlsruhern wartet eine gewohnt physische und temporeiche Mannschaft auf die Miners. Headcoach Lars Wendt: „Im dritten Heimspiel wollen wir natürlich endlich unseren ersten Saisonsieg holen. Mit Karlsruhe erwartet uns dabei ein Gegner, der momentan mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen hat und am vergangenen Wochenende gegen Crailsheim eine deutliche Niederlage hinnehmen musste. Trotzdem werden wir uns auf die Partie so vorbereiten, als könnten alle verletzten Karlsruher Spieler auflaufen. Wir wissen, dass uns ein intensives Spiel erwartet, und wollen von Beginn an mit voller Konzentration und Energie auftreten. Auf unserer Seite stehen hinter den Einsätzen von Niclas Sperber, der sich im letzten Spiel verletzt hatte und nicht weiterspielen konnte, sowie JJ Mann, der krankheitsbedingt ausgefallen war, noch Fragezeichen. Wir hoffen natürlich, dass beide am Wochenende wieder mit dabei sein können. Wir freuen uns auf das Spiel und darauf, gemeinsam mit unseren Fans um den ersten Saisonsieg zu kämpfen!“

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. EPG Baskets Koblenz

Am Samstag, 10. Oktober geht es für die EPG Baskets zu ihrem 2. Auswärtsspiel, wo sie um 19h30 auf die Paderborn Baskets treffen. Neben den beiden Kapitänen Eyassu Worku und Nicolas Marty-Decker blieben den Paderbornern aus der vergangenen Saison nur Matej Silic und Leonard Kröger erhalten. Worku, US-Amerikaner mit äthiopischen Wurzeln, ist mit 27 Jahren einer der erfahrensten Spieler in Paderborn. In dieser Saison kommt der Point Guard bislang auf 18.3 Punkte bei einer Zweierquote von 74.1% (20/27). Am vergangenen Sonntag unterstrich er bei der knappen Niederlage gegen Bremerhaven (81:84) zudem seine Allround-Fähigkeiten, indem er neben 18 Punkten auch mit 9 Assists, 5 Rebounds, einem Block und 3 Steals glänzte. In der Offensive erhält er von Point Guard Jon’il Fugett, mit im Schnitt 16 Punkten und einer Dreierquote von bislang 52.6% (10/19), starke Unterstützung. Bei ihrem Heimsieg gegen Köln (90:73) erzielte er 15 Punkte und scorte wie vier andere Paderborner zweistellig. Worku setzte an diesem Abend seine Mitspieler erfolgreich in Szene (7 Assists bei 0 Ballverlusten) und demonstrierte wie es aussehen kann, wenn er mit seinem schnellen ersten Schritt die Defensive zur Reaktion zwingt. Koblenz wird es mit einem Gegner zu tun bekommen, der „sehr viel Firepower auf den Guard Positionen mitbringt“, weiß Headcoach Stephan Dohrn und warnt: „Mit Worku und Fugett haben sie zwei Spieler, die das Spiel entscheiden können. Sie werden sicher sehr aggressiv spielen, was uns gegen Nürnberg schon große Probleme bereitet hat.

Unser Ziel muss es sein, in der Transition und im Halbfeld die Scorer zu kontrollieren.“ Nach dem souveränen 92:80 Erfolg am vergangenen Sonntag zuhause gegen die Artland Dragons ist die Stimmung in der Mannschaft gut, doch wird diese derzeit von dem Ausfall des verletzten Koblenzer Point Guards Tyren Moore getrübt, dessen Ausfall es jetzt zu kompensieren gilt. Jayden Williams, der am Wochenende 26 Punkte (5/5 Dreier) auflegte, zeigt sich zielstrebig: „Ich bin definitiv bereit. Ich habe viel Arbeit in mein Spiel gesteckt und das zeigt sich. Ich vertraue meinem Wurf, aber ich vertraue genauso meinem Team und weiß genau, dass wir alles tun, um zu gewinnen.“ Und auch der Coach bestätigt: „Von diesen 5 Dreiern entstanden vier aus den zuvor exakt so vorgegeben Plays.“ Paderborn steht bei einer Bilanz von 1:2. Allerdings sollte man sich davon nicht täuschen lassen, denn die beiden Niederlagen (77:81 gegen Bochum und 81:84 in Bremerhaven) waren hart umkämpft und sehr knapp. Die EPG Baskets dürften gewarnt sein, zumal mit Neuzugang Emmanuel Ugbo ein weiterer enorm starker Spieler verpflichtet wurde. Der 2,02 Meter große und 110 Kilo schwere Niederländer mit sehr athletischer Spielweise bereichert die Defensive der Paderborner unter dem Korb erheblich. Es steht somit ein großes Stück Arbeit für die EPG Baskets auf dem Plan, die angesichts von zwei knappen Niederlagen in der vergangenen Saison (88:94 und 93:95) noch eine offene Rechnung mit den Paderborn Baskets haben.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // MLP Academics Heidelberg vs. SBB Börde Baskets

Vorbericht folgt in Kürze.

 

11.10.2026 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Eisbären Bremerhaven

Vorbericht folgt in Kürze.

 

14.10.2026 19:00 Uhr // Medikamente per Klick Bayreuth vs. OrangeAcademy

Nach den drei Auftaktniederlagen will Medikamente per Klick Bayreuth am Mittwoch, 14. Oktober, um 19 Uhr im Rahmen des vierten Spieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA gegen das Team der Orange Academy Ulm endlich den ersten Saisonsieg einfahren. Das Farmteam des Bundesligisten ratiopharm Ulm ist aber sicher ein unangenehmer und schwer zu berechnender Gegner, der keinesfalls unterschätzt werden sollte. In den ersten drei Saisonspielen zeigten die jungen Ulmer, dass sie auf ihrer „Kaperfahrt“ durchaus konkurrenzfähig sind, nichts zu verlieren haben und befreit aufspielen können. Nach dem durchaus überraschenden 93:92-Auswärtssieg bei den Eisbären Bremerhaven zum Auftakt gab es eine 85:94-Heimniederlage gegen die Kreisbau Kirchheim Knights und zuletzt, ebenfalls in heimischer Halle, ein 68:84 gegen Aufstiegsfavorit MLP Academics Heidelberg. Die Gäste vom Neckar erarbeiteten sich dabei schon früh in der Partie eine komfortable zweistellige Führung, die sie über die gesamte Spielzeit verteidigen konnten. Gegen den starken und körperlich überlegenen Gast gaben sich die Ulmer jedoch zu keiner Zeit auf und versuchten immer wieder, den Rückstand zu verkürzen. Bester Scorer der Orange Academy ist bislang CJ Anthony, der mit 24 Jahren älteste Spieler des Teams. Der an der Iona University in der amerikanischen College-Liga NCAA ausgebildete US-Point Guard erzielte bislang im Schnitt 18,3 Punkte, drei Rebounds und verteilte 2,7 Assists. Der 22-jährige französische Shooting Guard Lucas Fischer, zweitältester Akteur des Teams, kam vor der Saison von ESSM Le Portel aus Frankreich und hat aktuell im Schnitt 15 Zähler, 2,7 Rebounds und 1,7 Assists auf dem Scoreboard stehen.

Der 20-jährige Pointguard Namori Omog zählt mit durchschnittlich 12 Punkten, zwei Rebounds und 2,3 Assists ebenfalls zu den absoluten Leistungsträgern der Mannschaft. Der 18-jährige, 2,12 Meter große Center Felix Kiehlneker ist mit im Schnitt 5,3 abgegriffenen Bällen bislang bester Rebounder des Teams, außerdem hat er 8,7 Zähler gescort. Der spanische Center Juom Maker Bol Meen, 17 Jahre alt und 2,11 Meter groß, hat acht Punkte und 3,3 Rebounds im Schnitt auf dem Konto. Der 19-jährige polnische Shooting Guard Zoran Milicic steht bei sieben Punkten, 3,7 Rebounds und 3,3 verteilten Assists im Schnitt. Small Forward Nil Failenschmid Clavera (20) kam von den Bozic Kirchheime Knights zu Saisonbeginn nach Ulm und brachte sich mit bislang durchschnittlich sechs Zählern und 3,3 Rebounds in den Teamerfolg ein. Der 21-jährige Center Tobias Rainer Holbach (2,7 Punkte/2,7 Rebounds) und der niederländische Shooting Guard Yanu Sligerland (18, 3 Zähler/1,3 Rebounds) sind weitere Akteure, die sich bislang Stammplätze im Team der Orange Academy erarbeitet haben. Bereits im Vorfeld der neuen Saison trafen die Orange Academy und MpK Bayreuth in einem Testspiel aufeinander. Auf dem Rückweg aus dem Trainingslager in Bormio holten die Bayreuther in Ulm mit 91:83 einen von lediglich zwei Siegen in der Saisonvorbereitung. Jetzt hofft man diesen Erfolg im Heimspiel der regulären Saison wiederholen zu können. MpK Bayreuth ist bislang als Tabellen-17. noch punktlos. Nach der 90:109-Niederlage bei den EPG Baskets Koblenz und der 79:89-Heimpleite gegen die PS Karlsruhe Lions musste man zuletzt vor allem aufgrund eines desolaten letzten Viertels eine deutliche 75:104-Auswärtsniederlage bei den Kreisbau Kirchheim Knights hinnehmen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_4_ProA-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-09 13:00:452026-10-14 11:08:46Vorberichte ProA 4. Spieltag

Vorberichte ProB Nord 3. Spieltag

9. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

09.10.2026 20:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Itzehoe Eagles

Eine Auftaktniederlage bei Meisterschaftsfavorit Münster, ein verlorenes Heimspiel gegen Herten – die Itzehoe Eagles sind in der BARMER 2. Basketball Bundesliga nicht gut aus den Startlöchern gekommen. Beim nächsten Gegner sieht es nicht anders aus: Die Baskets Juniors TSG Westerstede hatten zuerst in eigener Halle keine Chance gegen Spitzenteam Bernau, es folgte eine Auswärtspleite in Iserlohn. Nun treffen die beiden sieglosen Teams aufeinander, und das bereits am Freitag, 9. Oktober: Die Eagles stellen sich um 20 Uhr bei den Niedersachsen vor. Diese seien ein komplett anderer Gegner als zuletzt die abgeklärten Hertener Löwen, sagt Eagles Coach Max Rockmann. „Sie sind jung und wild, wollen möglichst schnell spielen und sind außerdem stark abhängig von ihrem Dreier.“ Das Rezept für den ersten Saisonerfolg: „Ich erwarte von unserer Mannschaft, dass wir unsere Erfahrung und körperliche Überlegenheit ausspielen und dass wir den jungen Spielern von Westerstede das Spiel so schwer wie möglich machen.“ Die Partie ist kostenlos im Livestream zu sehen auf Sporteurope.tv im Kanal der Baskets Juniors TSG Westerstede.

 

10.10.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Iserlohn Kangaroos

Vorbericht folgt in Kürze.

 

10.10.2026 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. EN BASKETS Schwelm

Am kommenden Samstag steht für die EN Baskets Schwelm das zweite Auswärtsspiel der noch jungen ProB-Saison auf dem Programm. Das Team von Headcoach Falk Möller ist beim SC Rist Wedel gefordert. Tip-off in der Steinberghalle ist um 19:00 Uhr. Die Gastgeber sind mit einer knappen 70:75-Heimniederlage gegen die BSW Sixers in die Saison gestartet, zeigten am vergangenen Wochenende aber eine starke Reaktion. Bei BBA Hagen setzte sich die junge Wedeler Mannschaft in einer offensiv geprägten Partie mit 101:97 durch.

Auch personell hat sich beim SC Rist einiges verändert. Mit Stanley Witt steht seit dieser Saison ein neuer Headcoach an der Seitenlinie. Zum Kader gehören zahlreiche junge Spieler, ergänzt durch Neuzugänge wie Tyson Leitao und Jamil Muttilib. Bereits beim Saisonauftakt zeigte Wedel seine aggressive Spielweise und versuchte, durch intensive Verteidigung zu einfachen Punkten im Fastbreak zu kommen. Die EN Baskets wollen dagegen an die deutlich verbesserte Leistung aus dem Heimspiel gegen Münster anknüpfen. Ein Fragezeichen steht allerdings hinter Luka Zajic, der gegen Münster umknickte. Bei allen anderen Spielern sieht es nach einer guten Trainingswoche personell positiv aus. Möller erwartet eine anspruchsvolle Aufgabe: „Wedel ist eine junge, hungrige Mannschaft, die einem das Leben immer schwer macht. Dazu kommt eine Halle, in der man nicht gerne spielt. Personell müssen wir schauen, ob Luka Zajic wieder einsatzfähig ist, er war im vergangenen Spiel umgeknickt. Alle anderen haben gut trainiert. Es wird am Ende darauf ankommen, ob wir wieder alles investieren, was wir haben, um eine Chance zu haben, das Spiel zu gewinnen.“

 

10.10.2026 19:15 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. SG Braunschweig

Vorbericht folgt in Kürze.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. BBA Hagen

Das zweite Heimspiel, das Wintersemester startet: Nach zwei Siegen zum Saisonauftakt empfangen die Uni Baskets Münster am Samstag (19.30 Uhr) die BBA Hagen Kodiaks zum Hochschulbeginn. Wie gewohnt werden dann wieder mehr „Studis“ die Atmosphäre in der Halle Berg Fidel anheizen, zumal am 3. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ein attraktives Duell mit Tempobasketball beider Kontrahenten wartet. Nach dem 98:78 gegen Itzehoe zum Saisonauftakt mussten die Uni Baskets in Schwelm lange um den Sieg kämpfen. Beim 80:75-Erfolg kamen die Münsteraner erst über ihre spielstärkste Phase Mitte des Schlussviertels nach einem 13:3-Run zum 74:63 zur Entscheidung und sorgten damit für den zweiten Zweier der Saison. Der Weg der Entwicklung geht weiter, die Turnover der ersten Halbzeit in Schwelm waren ein Thema in der „ganz normalen Spielaufarbeitung“, wie Cheftrainer Götz Rohdewald am Donnerstagmorgen anmerkte. „Wir haben die Woche natürlich auch daran gearbeitet, Ballverluste zwar nicht gänzlich zu vermeiden, sondern eher daran, mehr aufzupassen, besser positioniert zu sein.“ Eine Stärke des Gegners vom Samstagabend, den Kodiaks, ist eben, über ihre Spielweise Ballverluste zu erzwingen. Götz Rohdewald kann vor dem nächsten Heimspiel wieder aus dem Vollen schöpfen. Der in Schwelm nicht zur Verfügung stehende „Lukas Freitag hat die Woche wieder trainiert und wird dabei sein. Bisher sind alle Spieler wieder fit und am Samstag im Kader. Stand heute ist erst mal alles positiv“, berichtete der Cheftrainer. Die BBA Hagen Kodiaks erwischten unter dem früheren BBL-Trainer Ingo Freyer einen von den Ergebnissen her unglücklichen Saisonstart, überzeugten aber mit starken Leistungen. Im Overtime-Drama fehlte dem Aufsteiger beim 97:101 gegen den SC Rist Wedel am vergangenen Samstag nicht viel zum ersten ProB-Sieg der jungen Klubgeschichte. 2021 gründeten der Verein Basketball Boele-Kabe und die BG Hagen die Basketball Akademie Hagen – kurz BBA. Zielsetzung ist nichts anderes, als die BBA zu einer Spitzenmarke im deutschen Basketball zu machen.

Freyer hat bei den Kodiaks einen Basketballstil implementiert, der für schnelles, aggressives, physisches Spiel mit schnellen und nach dem 2. Spieltag drittmeisten Abschlüssen der Liga steht. Parallelen in puncto Tempobasketball zu den Uni Baskets sind unverkennbar. Über diese Spielweise erarbeiteten sich die Hagener zum Saisonstart in Herten fast 20 Würfe mehr als der Gastgeber, zwangen ihn mit aggressiver Defense zu 21 Ballverlusten. Manko waren aber die zu geringen Wurfquoten – die 73:88-Niederlage die Konsequenz.

 

11.10.2026 16:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Seawolves Academy

Hertener Löwen treffen auf die Rostock Seawolves Academy: Nach dem gelungenen Saisonstart mit zwei Siegen aus zwei Spielen wollen die Hertener Löwen nachlegen: Am kommenden Sonntag ist die Seawolves Academy aus Rostock zu Gast in der Rosa-Parks-Sporthalle. Mit der Unterstützung der eigenen Fans möchte das Löwen-Rudel die weiße Weste wahren und den nächsten Heimsieg einfahren.

Die junge Mannschaft der Seawolves Academy reist mit einem ausgeglichenen Punktekonto von einem Sieg und einer Niederlage im Gepäck nach Herten. Am 1. Spieltag mussten sich die Mecklenburger nach hartem Kampf knapp den ART Giants Düsseldorf mit 86:80 (47:43) geschlagen geben. Am 2. Spieltag feierten die „Wölfe“ dann ihren ersten Saisonerfolg und setzten sich in einem spannenden Finish hauchdünn mit 95:93 gegen die TSV temps Shooters Neustadt durch. Besonders zwei Akteure drückten diesem Erfolg ihren Stempel auf und wussten auf ganzer Linie zu überzeugen: Topscorer Mika Freitag glänzte mit beachtlichen 22 Punkten. Ebenfalls eine sehr starke Partie zeigte Bruno Loll, der das Spiel mit einem beeindruckenden Double-Double aus 19 Punkten und 11 Rebounds beendete. Beide unterstrichen damit ihre wichtigen Schlüsselrollen im Rostocker Spiel. Dass die Karten so früh in der Saison noch keineswegs fertig gemischt sind, ist dem Löwen-Team bewusst. Die Gäste aus Rostock haben bewiesen, dass sie enorm viel Energie aufs Parkett bringen und bis zur letzten Sekunde um jeden Ball kämpfen können. Genau deshalb gehen die Hertener Löwen hoch fokussiert in die Trainingswoche und die Vorbereitung auf die Partie. Mit der Energie aus den ersten beiden Siegen und der gewohnt lautstarken Kulisse in der Löwenhöhle wollen die Hertener das Spiel von Beginn an intensiv gestalten und die zwei Punkte in Herten behalten.

 

11.10.2026 16:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. LOK BERNAU

Am Sonntag, 11. Oktober, wartet um 16:00 Uhr der absolute Topfavorit der Saison auf die TSV Neustadt temps Shooters. Am 3. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord kommt mit LOK Bernau der Spitzenreiter in den Shooters Dome. Die Gäste von Headcoach Dan Oppland sind makellos gestartet: Auf den Auftaktsieg in Westerstede folgte ein 96:80 gegen die ART Giants Düsseldorf. Mit einer Korbdifferenz von +38 steht die LOK ganz oben. Wie tief der Kader besetzt ist, zeigte das Düsseldorf-Spiel: Sieben Bernauer punkteten zweistellig, angeführt von Jona Drücke (16 Punkte, 9 Rebounds, 5 Assists) und Lukas Klein (16 Punkte, 12 Rebounds). Dazu kamen ein klar gewonnenes Reboundduell (47:34) und 26 Assists. Mit Shawn Scott II steht außerdem ein alter Bekannter im Bernauer Trikot. Die Shooters gehen mit einer 1:1-Bilanz in die Partie. Dem 87:68 zum Auftakt gegen Schwelm folgte ein denkbar knappes 93:95 bei der Seawolves Academy in Rostock. Matej Jelovcic legte dort ein Triple-Double auf (28 Punkte, 12 Rebounds, 10 Assists). Von außen fielen allerdings nur 5 von 27 Dreiern.

Der Schlüssel könnte in der Defensive liegen. In Rostock erzwangen die Neustädter 21 Ballverluste und verbuchten 16 Steals. Bernau leistete sich gegen Düsseldorf trotz des klaren Sieges 25 Turnover. Wenn die Shooters hier Druck machen, am Brett dagegenhalten und ihre Würfe besser treffen, ist auch gegen den Favoriten etwas drin. Coach Allen Ray Smith zum Sonntagsspiel: „Für uns ist es gut, dass wir vor knapp einem Monat bereits im Testspiel gegen Bernau gespielt haben und wissen, was auf uns zurollt. Allerdings konnten wir auch einige Schwachstellen bei der LOK ausmachen und wollen diese im Ligaspiel attakieren. Meine Spieler wollen außerdem die Niederlage aus dem Testspiel wett machen, genauso wie die unnötige Niederlage in Rostock. Zu Hause vor unserem Publikum möchten wir wieder eine starke Partie abliefern und jeder freut sich auf das Spiel, in das wir als klarer Außenseiter gehen“. Eine Rechnung ist ohnehin offen: Beide Duelle der Vorsaison gingen an die LOK, 83:110 in Neustadt und 76:86 in Bernau. Anpfiff ist um 16:00 Uhr im Shooters Dome. Wer nicht in der Halle sein kann, schaut den kostenlosen Livestream bei sporteurope.tv.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_3_ProB_Nord-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-09 12:58:512026-10-14 11:21:15Vorberichte ProB Nord 3. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 3. Spieltag

9. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

10.10.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. BG Hessing Leitershofen

Die Rheinländer wurden bisher ihren Vorschusslorbeeren mehr als gerecht. Zwei klare Siege, nämlich ein 99:83 auswärts bei Bayern und München und zuvor ein 96:74 auf eigenem Terrain gegen die Basketball Löwen Erfurt stehen bisher auf dem Konto. Das bedeutet Platz zwei hinter dem Überraschungsaufsteiger Reutlingen Ravens. Die Scores zeugen von der offensiven Wucht des Kooperationspartners von BBL-Team Telekom Baskets Bonn. Demzufolge hat man mit Carlo Schmid (19), Kenan Reinhart (19), Malik Idbihi (17), Tom Viehöfer (17) oder Dusan Ilic (17) absolute Toptalente in seinen Reihen. Aber ein Jugendteam sind die Rhöndorfer keinesfalls, denn mit dem US-Amerikaner Sahmi Willoughby (25/11 Punkte bisher pro Spiel), dem Portugiesen Mychael Paulo (28/13,5 Punkte) und vor allem dem erstligaerfahrenen Justin Onyejiaka (22/19,5 Punkte) hat man auch erfahrene Akteure in seinen Reihen. Unter dem Korb sorgen der Ex-Oberhachinger Benjamin Sadikovic (23/208cm) und Daniel Mayr (31/218cm) für Ordnung und Lufthoheit. Mayr kehrte zuletzt aus einer langwierigen Verletzung zurück und ist trotz seiner imposanten Größe immer noch 4cm kleiner als sein Vater, Basketball Legende Rolf „Bibo“ Mayr, der erst 2022 als größter Mensch Deutschlands abgelöst wurde. Das Team des noch jungen 27-jährigen Trainers Max Becker peilt demzufolge auch an, dahin zurückzukehren, wo man lange Jahre gespielt hat, nämlich in die PRO A.

BG-Cheftrainer Emanuel Richter ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst. „Die Dragons gehören aktuell zu den stärksten Teams der Pro B. Sie sind hervorragend gecoacht und haben mit Dusan Ilic eines der spannendsten Talente der Liga. Sie sind klarer Favorit, aber wir wollen mutig auftreten, unsere Energie auf s Feld bringen und ihn einen echten Kampf bieten“, baut Richter darauf, dass sein Team erneut einen Entwicklungsschritt nach vorne machen wird. Da Bonn bereits am Freitag in der BBL spielt, werden alle Doppellizenzspieler am Samstag auf dem sogenannten „Menzenberg“ zur Verfügung stehen. Das erschwert die Aufgabe, hat für Richter aber auch einen weiteren positiven Aspekt: „Dadurch werde ich wohl den Sportdirektor der Telekom Baskets, Savo Milovic, treffen. Wir haben tatsächlich früher in einer Mannschaft zusammengespielt und kennen uns mittlerweile seit über 20 Jahren. Wir waren beide sehr gute Schützen und hatten dafür in der Defensive überschaubare Qualitäten, was wir unseren heutigen Teams sicher nicht durchgehen lassen würden. Ich freue mich auf das Wiedersehen“, lacht Richter. Kangaroos-Geschäftsführer Wayne Chico Pittman sieht den Druck nicht bei den Stadtbergern: „Der Sieg gegen Speyer gibt uns Sicherheit, wir können unbeschwert in den Westen der Republik reisen. Wenn wir die Turnovers von anfangs 25 über zuletzt 19 noch ein wenig herunterfahren können, kann es ein gutes Spiel werden“, so Pittman, der zuletzt ein Treffen zwischen den Spielern und den ehrenamtlichen Helfern des Vereines organisierte. „Das war eine großartige Sache für beide Seiten, unsere Akteure kamen sehr gut und sympathisch bei diesen wichtigen Mitgliedern des Vereins rüber“, so Pittman.

 

10.10.2026 19:00 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. Dresden Titans

Nach dem ersten Heimsieg der Saison steht für die Dresden Titans am Samstag die nächste Herausforderung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd auf dem Programm. Am 3. Spieltag gastieren die Elbriesen bei den Ahorn Camp Baskets in Speyer. Tip-Off in der Sporthalle Speyer-Nord ist um 19 Uhr.

Nach dem ersten Erfolg der neuen Spielzeit wollen die Titans auch auswärts nachlegen und treffen dabei auf die noch sieglosen Ahorn Camp Baskets Speyer. In der Sporthalle Speyer Nord, in der die Dresdner erst vor wenigen Monaten den Play-Off-Einzug perfekt machten, soll nun der nächste Schritt für einen gelungenen Saisonauftakt gemacht werden. Die Speyerer – Mit den Ahorn Camp Baskets wartet ein Gegner, der trotz des noch ausstehenden ersten Saisonerfolgs keineswegs unterschätzt werden darf. Die Speyerer verloren ihre ersten beiden Partien gegen die TSG Schöller SI Ravens Reutlingen und die BG Hessing Leitershofen. Zuletzt zeigte das Team von Headcoach Carl Mbassa beim 64:76 in Leitershofen eine deutliche Leistungssteigerung und hielt die Partie bis in die Schlussphase offen. Besonders im Blickpunkt steht Speyers neuer Point Guard Austin Fadal. Der US-Amerikaner erzielte in Leitershofen 23 Punkte und traf drei Dreier. Auch Kapitän DJ Woodmore, der 14 Zähler beisteuerte, gehört zu den Leistungsträgern der Gastgeber. Neben Woodmore gehören unter anderem David Aichele, Christoph Rupp, Dami Ade-Eri und Oskar Humpert zum Team. Neu hinzugekommen sind unter anderem Lukas Roth, Bessanty Saragba und Austin Fadal. Damit blieben Daryl Woodmore, David Aichele, Oluwadamilola Ade-Er, Oskar Humpert und Christoph Rupp blieben gleich fünf prägende Akteure der Saison 2025/26 der Domstadt treu. Doch ausgerechnet die beiden Letztgenannten sind aktuell vom Verletzungspech geplagt. Wichtiges Scoring fällt damit weg. Auch die vielversprechenden Neuzugänge Bessanty Saragba auf der Center-Position sowie die beiden Flügelspieler Austin Fadal und Lukas Roth konnten diese Lücke in den ersten beiden Spielen noch nicht schließen. So bringen es die Ahorn Camp Baskets bislang auf gerade einmal durchschnittlich 61 Punkte pro Partie. Offensiv ist von Carl Mbassas Truppe am Samstag also mehr gefragt, wenn die Speyerer einen Fehlstart in die neue Spielzeit vermeiden wollen.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. FC Bayern Basketball II

Nachdem es im Low-Scoring-Game der Vorwoche noch keine Punkte für den TV Langen gab, steht eine große Belastung bevor: Gleich drei Spiele absolviert das Team von Headcoach Tobias Jahn innerhalb von sieben Tagen. Dabei gibt es zunächst ein Heimspiel-Doppel: Am Samstag empfangen die Giraffen den FC Bayern Basketball II, bereits am Dienstag folgt dann im Sportpark Oberlinden das erste Aufeinandertreffen mit den Basketball Löwen aus Erfurt. Und schon am Freitag geht es weiter, dann jedoch auswärts gegen die Ahorn Camp Baskets Speyer. Der FC Bayern Basketball II ist mit einem Sieg und einer Niederlage in die Saison gestartet. Offensiv konnten sie sich dabei insbesondere auf ihren Guard Niko Jerkic verlassen, der gegen Dresden 18, gegen Rhöndorf 17 Punkte erzielte. Doch auch Caspar Vossenberg und Nick Cevizovic scorten in beiden Spielen zweistellig. „Die Bayern sind eine ganz ganz junge Truppe, verfügen jedoch mit William-Windi Miklic auch über einen sehr erfahrenen Power Forward. Gleichzeitig haben sie mit Emir Mutapcic den erfahrensten Coach der Liga und sind entsprechend gut eingestellt“, sagt Langens Trainer.

Trotz dreier kurz aufeinander folgender Spiele bleibt die Marschroute für die Giraffen indessen dieselbe: Das Team arbeitet im Training hart an den eigenen Fähigkeiten, Defizite aus der Partie der Vorwoche wurden ebenfalls aufgearbeitet. „Defensiv wollen wir definitiv an den Leistungen des Dresden-Spiels anknüpfen. Offensiv muss von uns allerdings viel viel mehr kommen. Es braucht mehr Druck und mehr Fokus auf Team-Basketball. Daran haben wir jetzt eine Woche gearbeitet. Und ich bin mir sicher, dass es uns sehr helfen wird, vor unseren Fans zu Hause zu spielen“, so Jahn weiter. Dass sowohl der Samstag als auch das Dienstag-Spiel in Langen stattfinden, sieht Jahn als Vorteil für seine Mannschaft: „Dass wir keine langen Fahrten haben verschafft uns eine bessere Regenerationsphase.“

 

11.10.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. BBC Coburg

Nach der unglücklichen Niederlage in Ludwigsburg wollen die Mannen um Kapitän Phillip Bode am kommenden Sonntag ( Spielbeginn 16 Uhr, Grundschule Deisenhofen) gegen den BBC Coburg wieder Punkte auf der Habenseite verbuchen. Neuzugang und TV-Star Andrej Mangold wird sein Debüt im Tropics Trikot feiern. Der ehemalige Nationalspieler soll für Entlastung auf den kleinen Positionen sorgen und vor allem seine geballte Erfahrung in die Waagschale werfen. Favorit in dem Spiel sind die Gäste aus Coburg um Ihren langjährigen Erfolgstrainer Patrick Seidel.  Der 33-jährige wurde bei mehreren höherklassigen Clubs als heißer Kandidat gehandelt, entschied sich jedoch für einen Verbleib in der Vestestadt. Der letztjährige Tabellenzweite der Südstaffel wird auch in dieser Saison bei diversen Fachzeitschriften und Internetportalen als eines der Topteams gehandelt.

Neben Aufbauspieler Nico Wenzl, der Seidels verlängerter Arm auf dem Spielfeld ist, muss man vor allem dem US-Boy Savion Brown auf den Füßen stehen. Der Shooting Guard ist ein ausgewiesener Distanzwurfspezialist und kommt von der North Greenville University. Neu im Kader der Oberfranken ist das deutsche Toptalent Abra Musa. Der Juniorennationalspieler wurde von Kooperationspartner Bamberg verpflichtet und soll auch regelmäßig beim BBC zum Einsatz kommen. Auf den großen Positionen haben die Gäste neben bewährten Kräften wie Tim Herzog, Leo Cosic oder Marc Deinlein sehr interessante Neuzugänge verpflichtet. Mit  Benjamin Koppke (Chemnitz) und Jakob Lang ( Jena ) konnte Seidel zwei talentierte Spieler aus Erstligaprogrammen nach Coburg locken. Mario Matic: „Coburg hat eine sehr starke Mannschaft und mit Patrick, der seit Jahren einen hervorragenden Job macht, einen Toptrainer. Der BBC ist auf allen Positionen stark aufgestellt und der Kader hat enorm viel Talent. Wir müssen über den Kampf ins Spiel kommen und müssen es schaffen das hohe Tempo der Oberfranken zu drosseln.“

 

11.10.2026 16:00 Uhr // Culture City Weimar vs. Bayer Giants Leverkusen

Tradition ist ein passendes Stichwort, um das Duell mit dem 14-fachen Deutschen Meister zu charakterisieren. Schließlich gehörten die GIANTS über knapp drei Dekaden zu Deutschlands erfolgreichsten und dominierendsten Clubs in der Beletage, sammelten in den 70er-, 80er- und 90er-Jahren nicht nur Meisterschaften, sondern ebenso zehn Pokalsiege. Passend zum ausufernden Briefkopf der Gäste übernahm mit Mike Koch 2024 ein weiterer Europameister von 1993 den Leverkusener Trainerstuhl von Hansi Gnad (Headcoach von 2018 bis 2024). Während in den Gassen der Altstadt die Zwiebelzöpfe verkauft werden, weht also genügend deutsche Basketball-Geschichte durch die Florian-Geyer-Straße. Zurück aus der Vergangenheit ins Hier und Jetzt befinden sich die GIANTS in der ProB auf der Jagd zurück in die ProA. „Fellbach statt Badalona“ und „Oberhaching statt Olympiakos“ lautet die Realität im Jahr 2026 – und die Tropics aus Oberhaching waren es auch, die Leverkusen zum Liga-Auftakt bezwingen konnten. Am 2. Spieltag bekamen dafür die Erfurter Basketball Löwen gleichermaßen Leverkusens Frust, Wucht und Qualität zu spüren und mussten mit einer 88:65-Niederlage den Heimweg in Richtung Landeshauptstadt antreten.

Angeführt wird das gut ausbalancierte Ensemble von Mike Koch in dieser Saison durch namhafte Akteure, die bereits über ProA-Erfahrung verfügen. Allen voran ist hier Branden Maughmer zu nennen, der im Sommer als Königstransfer verpflichtet wurde und dem Leverkusener Spiel von außen viel Dynamik verleiht. Doch auch unter den Körben wartet Schwerstarbeit: Der 2,16 Meter große Center-Hüne und GIANTS-Kapitän Dennis Heinzmann gilt als defensive Lebensversicherung der Leverkusener und bildet gemeinsam mit dem erfahrenen Point Guard Luca Kahl das Rückgrat des Koch-Teams. Mit einer breit besetzten Rotation, die sowohl über enorme Physis unter den Körben als auch über offensive Gefahr von der Dreierlinie verfügt, reisen die Gäste als klarer Favorit an die Ilm und werden Culture City in Sachen Intensität ganz sicher alles abverlangen.  Unterdessen kehrte das Team von Headcoach Farsin Hamzei am vergangenen Samstag mit einem stabilen Dämpfer vom Mitaufsteiger (und neuen Tabellenführer) aus Reutlingen zurück. In Baden-Württemberg mit 64:93 unter die Räder gekommen, hat Weimars Niederlage ungeachtet des deutlichen Resultats genug Potenzial, um Bäume und Träume an der Ilm nicht in den Himmel wachsen zu lassen. Mit einem 81:77-Heimsieg gegen die SKYLINERS Juniors in das neue sportliche Habitat der ProB gestartet, wird Culture City trotz des namhaften Kontrahenten auf eine Überraschung schielen. Der Weg dahin dürfte jedoch länger sein als die Rückfahrt aus Reutlingen.

 

11.10.2026 17:00 Uhr // Basketball Löwen vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Am Sonntag, den 11. Oktober 2026 öffnet die Riethsporthalle Erfurt ihre Tore für den ersten Heimspieltag der Saison 2026/2027. Ab 13 Uhr spielen die CATL Basketball Löwinnen in der Frauen-Regionalliga, bevor um 17 Uhr die Basketball Löwen ihr erstes Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB bestreiten – gegen die Porsche Basketball-Akademie Ludwigsburg. Der Spieltag wird präsentiert von den Stadtwerken Erfurt. Die Porsche Basketball-Akademie Ludwigsburg steht für eines der renommiertesten Nachwuchsprogramme im deutschen Basketball. Als Farmteam des Erstligisten MHP RIESEN Ludwigsburg dient die ProB-Mannschaft als Entwicklungsplattform für Talente, die langfristig den Sprung in die easyCredit BBL anstreben. Headcoach Jordi Saltó arbeitet mit einem breiten, variablen Kader, in dem viele junge Spieler auf mehreren Positionen eingesetzt werden können.

Nach einem schwierigen Saisonauftakt mit einer 66:87-Niederlage gegen Coburg holten sich die Ludwigsburger am zweiten Spieltag bereits das erste Erfolgserlebnis: Im Heimspiel gegen die TSV Oberhaching Tropics gaben sie zwischenzeitlich eine komfortable Führung aus der Hand, kämpften sich aber in der Schlussphase zurück und gewannen 78:75 – mit einem Dreier sieben Sekunden vor dem Ende. Die BBA reist also mit einem Sieg im Gepäck und wachsendem Selbstvertrauen nach Erfurt. Zugleich deutet der Saisonstart erneut auf eine sehr spannende Liga hin, schließlich besiegte Oberhaching am ersten Spieltag die Bayer Giants Leverkusen als hochgehandelten Liga-Favoriten. Einen besonderen Rahmen erhält das erste Heimspiel durch einen prominenten Gast: Erfurts Oberbürgermeister Andreas Horn wird die Mannschaften vor dem Tip-Off begrüßen und den Spielball symbolisch an die Schiedsrichter übergeben – ein schönes Zeichen der Verbundenheit zwischen der Stadt und ihrem Basketballverein. Dabei fällt den Fans sicherlich eine weitere Besonderheit auf: Die Schiedsrichter tragen an diesem Spieltag pinke Trikots. Der Hintergrund ist, dass die BARMER 2. Basketball Bundesliga gemeinsam mit ihrem Sponsor Junited Autoglas für die wichtige Prävention gegen Brustkrebs sensibilisieren will.

 

11.10.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. SKYLINERS Juniors

Der Gegner kommt mit einer offenen Rechnung mit sich selbst. Die SKYLINERS Juniors, das ProB-Team des Bundesligisten Skyliners Frankfurt, haben erst ein Spiel gespielt und es beim Aufsteiger Weimar mit 77:81 verloren – obwohl sie nach drei Vierteln nur einen Punkt zurücklagen. 34 Dreierversuche im ersten Spiel sprechen eine deutliche Sprache, das Team vom neuen Head Coach Troy Culley (zuletzt Co-Trainer in Tübingen) kann sehr gefährlich werden, wenn der Wurf fällt. Aufpassen müssen die Flashers dabei besonders auf Ivan Crnjac, der in Weimar fünf Dreier versenkte, und Dusan Nikolić, der alle sieben Zweier traf – beide 19 Punkte, beide genau wie Jung-Nationalspieler Jamie Edoka mit Doppellizenz auch im Bundesliga-Kader der Skyliners. Letztjähriger Leistungsträger, Lukas Smazak und der letzte Saison nachverpflichtete athletische Big Man Moses Pölking sind ebenfalls weiter mit dabei. Ein Importspieler fehlt noch im Kader der Skyliners. Dieser wird traditionell spät verpflichtet und nach Bedarf. Die Rechnung dabei ist einfach. Man vertraut auf den eigenen Talente-Pool der sicherlich vorhanden ist. Fraglich ist bei Farmteams jedoch immer, wie die Doppelbelastung funktionieren wird, speziell auch jetzt in Frankfurt da man sich entschlossen hat neben den BBL noch im EuroCup an den Start zu gehen. Am 07.10. gelang beim ersten Heimspiel Spiel gegen das litauische Team Šiauliai ein Sieg und die bereits genannten Crnjac und Edoka waren im Einsatz. Das Frankfurt überhaupt am EuroCup teilnehmen darf hängt mit dem Bau einer neuen modernen Multi-Funktions-Arena zusammen und der Aussicht eine wirtschaftliche starke Region auf die europäische Mappe im Basketball zu bringen.

Die Flashers dagegen plagen zunächst noch andere Sorgen. Der neue Point Guard Silver Bieling war zwar bereits letzte Woche im Einsatz, muss aber noch in das Team integriert werden. Weiterhin fraglich ist der Einsatz von Big Man Best Otakho. Trotz der Schwierigkeiten hat sich das Team gut eingestellt und motiviert gezeigt. Vor allem die Energie und der Siegeswille beeindruckten die Fans in der heimischen Halle. Der ungewöhnliche Spieltag (drittes Heimspiel in Folge) ist in diesen Fall von Vorteil für das neue Team von Head Coach Kris Borisov und seinen Assistenten Cyril DaSilva.

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