Vorberichte ProA 32. Spieltag
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18.04.2026 15:30 Uhr HAKRO Merlins Crailsheim vs. VfL SparkassenStars Bochum
Bericht folgt in Kürze!
18.04.2026 18:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. BG Göttingen
Für die BG Göttingen geht es drei Spieltage vor Ende der Hauptrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA um eine optimale Ausgangsposition für die Playoffs. Die Veilchen haben weiterhin das Ziel, sich das Heimrecht im Viertelfinale zu sichern, und benötigen dafür noch einen Sieg. Die erste Möglichkeit bietet sich am Samstag im Auswärtsspiel bei den Nürnberg Falcons. Während Göttingen den entscheidenden Schritt in Richtung Topplatzierung machen will, kämpfen auch die Gastgeber noch um ihre Chance auf die Playoffs. Mit zwei Siegen Rückstand auf Rang acht ist Nürnberg weiterhin im Rennen und entsprechend unter Zugzwang. Das Hinspiel entschieden die Falcons mit 91:78 für sich, damals allerdings gegen eine ersatzgeschwächte Göttinger Mannschaft. Nach zwischenzeitlich deutlichem Rückstand kämpfte sich die BG im Schlussviertel zwar noch einmal heran, konnte die Partie aber nicht mehr drehen. Assistenztrainer Patrick Carney sieht vor allem zwei Faktoren als ausschlaggebend:
„Wir hatten mit Nürnbergs Physis Probleme, sodass sie uns beim Rebound kontrolliert haben. Außerdem waren wir in der Offensive zu nachlässig, haben ihnen durch Turnover zusätzliche Ballbesitze und Selbstvertrauen gegeben.“ Auch im Rückspiel erwartet Carney eine körperbetonte Partie. „Nürnberg reboundet sehr gut, weil sie bestimmte physische Vorteile haben. Außerdem spielen sie ihre individuellen Stärken gut aus und wissen, was sie können“, ordnet er den Gegner ein. Besonders unter den Körben sieht er eine Herausforderung: „Gegen Chatfield, Baskin und Taylor müssen wir um jeden Rebound kämpfen und den Bällen hinterhergehen. Das wird für uns eine größere Herausforderung als gegen Koblenz und Bayreuth.“ Die Falcons verfügen über mehrere gefährliche Akteure. Brandton Chatfield ist mit durchschnittlich 13,7 Punkten bester Werfer, während Trevor Baskin ebenfalls zweistellig punktet und teamintern die meisten Rebounds sammelt. Auch Evan Taylor bringt konstant Punkte und Präsenz unter dem Korb.
Vincent Friederici gehört zu den wichtigsten deutschen Spielern im Kader und stand zuletzt besonders lange auf dem Feld. Insgesamt bewegen sich beide Teams statistisch auf ähnlichem Niveau, sowohl bei der Punkteausbeute als auch bei den Wurfquoten. „Nürnberg spielt sehr system-orientiert und weiß genau, wie es seine Spieler in Szene setzen muss“, so Carney. „Wir erwarten nicht, dass unsere Jungs alle Nürnberger Systeme kennen, aber sie müssen die einzelnen Stärken ihrer Gegenspieler kennen.“ Nach zwei deutlichen Siegen gegen Koblenz und Bayreuth reist Göttingen mit neuem Selbstvertrauen nach Franken.
Carney betont dabei die Entwicklung der letzten Spiele: „Die Dinge, die wir gegen Koblenz gut gemacht haben, haben wir gegen Bayreuth fortgesetzt. In einem Spiel wird es immer Läufe geben. Wichtig ist, dass wir wissen, dass wir darauf reagieren können. Wir dürfen nicht zu kompliziert spielen.“ Für die BG Göttingen bietet sich damit die Chance, bereits am Samstag einen großen Schritt in Richtung Heimrecht in den Playoffs zu machen, während Nürnberg alles daran setzen wird, seine verbleibende Chance auf die Postseason zu wahren.
18.04.2026 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Paderborn Baskets
Für die Bozic Knights Kirchheim steht am Samstag das letzte Heimspiel der regulären Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA an. In der Sporthalle Stadtmitte empfangen die Teckstädter die Paderborn Baskets, bevor es am 2. Mai zum abschließenden Auswärtsspiel geht und anschließend die Playoffs beginnen. Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Topteams wollen die Knights zurück in die Spur finden und ihren knappen Vorsprung im Kampf um Platz sechs verteidigen. Drei Spieltage vor Ende der Hauptrunde spitzt sich die Lage in der ProA weiter zu. Während im Tabellenkeller mehrere Teams um den Klassenerhalt kämpfen, ist auch das Rennen um die Playoff-Plätze eng. Kirchheim liegt aktuell vor den GIESSEN 46ers, hat jedoch nur einen Sieg Vorsprung und darf sich keine weiteren Ausrutscher erlauben. Entsprechend kommt der Partie gegen Paderborn eine hohe Bedeutung zu.
Das Hinspiel konnten die Knights deutlich mit 95:67 für sich entscheiden, dennoch warnt man im Lager der Gastgeber vor dem kommenden Gegner. Sportchef Chris Schmidt sieht vor allem die eigene Leistung kritisch: „Wir sind in den letzten Wochen nicht gut aufgetreten. Das hat schon mit den ersten 25 Minuten in Tübingen begonnen und hat sich gegen Artland und Hagen fortgeführt. Mit der Leistung werden wir auch gegen Paderborn große Probleme bekommen. Wir müssen uns steigern und mit viel mehr Energie und Intensität spielen.“ Die Gäste aus Paderborn verfügen über mehrere offensivstarke Akteure, über die ein Großteil des Spiels läuft. Vor allem Jonathan Klussmann, der im Schnitt 18,7 Punkte erzielt, gilt als gefährlich, aber auch Efosa Osawe, Eyassu Worku, Branden Maughmer und Jalen Johnson tragen regelmäßig zum Scoring bei. Entsprechend liegt ein Fokus der Knights auf der Defensive gegen die Importspieler.
Headcoach Igor Perovic erwartet eine intensive Partie: „Paderborn ist eine gut strukturierte und disziplinierte Mannschaft. Sie spielen schnell und überfallartig. Wir müssen die Intensität matchen und konzentriert und engagiert zu Werke gehen.“ Personell gibt es bei Kirchheim noch Fragezeichen. Hinter den Einsätzen von Tyrel Morgan und Nico Bretzel steht weiterhin ein Fragezeichen, während Lukas Zerner nach seinem Debüt erneut zum Kader gehören wird. Für die Knights geht es darum, vor heimischem Publikum eine Reaktion zu zeigen und sich mit einem Sieg eine gute Ausgangsposition für den Saisonendspurt zu sichern.
18.04.2026 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Phoenix Hagen
Am 32. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht dem BBC Bayreuth eine große Herausforderung bevor. Am Samstagabend empfangen die Oberfranken mit Phoenix Hagen den aktuellen Tabellenführer und Aufstiegskandidaten in der Oberfrankenhalle. Die Ausgangslage ist klar: Bayreuth benötigt im Kampf um die Playoff-Plätze dringend Siege, während Hagen seine Spitzenposition festigen will. Mit 25 Erfolgen aus 31 Spielen stellen die Gäste das konstanteste Team der Liga. Zuletzt unterstrich Hagen seine Form mit einem deutlichen 96:75-Erfolg gegen Kirchheim. Maßgeblichen Anteil hatte Spielmacher Marcus Graves, der mit 14 Punkten und 12 Assists ein Double-Double auflegte.
Neben Graves verfügt Hagen über weitere starke Optionen im Kader. Devin Schmidt führt das Team als Topscorer an, während Jeffrey Carroll und Tim Uhlemann ebenfalls konstant für Punkte sorgen. Bayreuth musste zuletzt eine klare 70:93-Niederlage bei Göttingen hinnehmen, zeigte dabei aber insbesondere in der zweiten Halbzeit eine Leistungssteigerung. Entscheidend war ein schwaches zweites Viertel, das früh für einen deutlichen Rückstand sorgte. Das Hinspiel ging mit 74:88 verloren, wobei Bayreuth nach schwacher erster Hälfte deutlich besser ins Spiel fand. Auch diesmal wird entscheidend sein, über 40 Minuten konstant zu agieren und defensiv Zugriff zu bekommen.
BBC-Headcoach Lukas Hofer ordnet die Aufgabe gegen den Tabellenführer wie folgt ein: „Die Hagener sind in dieser Saison das Maß aller Dinge in der ProA. Sie haben offensiv unfassbar viel Talent, egal ob auf den deutschen Positionen oder den Import-Spots. In den vergangenen Monaten haben sie bewiesen, wieso sie an erster Stelle stehen. Neben viel Tiefe im Kader haben die Feuervögel auch wahnsinnig viel Basketball-IQ. Die Hagener Offense ist super-schwierig zu stoppen, weil jeder von denen gefühlt in Millisekunden gute Entscheidungen treffen kann und so die gegnerische Defense vor Herausforderungen stellt. Für uns ist das irgendwo schon ein Special-Game. Wir wollen so lange wie möglich das Spiel eng gestalten und hoffen, dass uns die Fans noch einmal einen Extra-Push geben, um vielleicht die Überraschung zu schaffen.“
18.04.2026 19:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. RheinStars Köln
Am 32. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA treffen die GIESSEN 46ers und die RheinStars Köln aufeinander. Beide Teams befinden sich im engen Rennen um die Playoff-Plätze und benötigen wichtige Punkte im Saisonendspurt. Die Ausgangslage verspricht eine intensive Partie. Gießen konnte zuletzt mehrere Siege einfahren und hat sich damit in eine gute Position gebracht. Die Mannschaft zeigt aktuell eine positive Entwicklung und tritt mit wachsendem Selbstvertrauen auf.
Forward Viktor Kovacevic sagte im Vorfeld: „Wir haben uns in den letzten Wochen kontinuierlich gesteigert.“ Ein Schlüsselspieler auf Seiten der Gastgeber ist dabei Kovacevic selbst, der sowohl offensiv als auch defensiv wichtige Akzente setzt und eine zentrale Rolle im Spiel der 46ers einnimmt. Das Hinspiel endete jedoch deutlich zugunsten der RheinStars, die sich mit einer starken Leistung durchsetzen konnten. Für Gießen bietet sich nun die Gelegenheit zur Revanche. Headcoach Branislav Ignjatovic betonte: „Wir sind auf Revanche aus“.
Die Gäste aus Köln haben sich im Saisonverlauf stabilisiert und sich vom Abstiegskandidaten zu einem ernstzunehmenden Playoff-Anwärter entwickelt. Trotz zuletzt knapper Niederlagen gegen direkte Konkurrenten verfügt das Team über mehrere offensivstarke Spieler und bringt viel individuelle Qualität mit. Entscheidend dürfte sein, welches Team seine Form aus den vergangenen Wochen bestätigen kann. Während Gießen auf die eigene Entwicklung und den Heimvorteil setzt, will Köln seine Chancen im Playoff-Rennen weiter wahren.
18.04.2026 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Artland Dragons
Für die Artland Dragons steht am 32. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA die nächste Auswärtsaufgabe an. Nach zuletzt sechs Siegen in Serie reisen die Quakenbrücker mit viel Selbstvertrauen zu den Uni Baskets Münster, Tip-off ist am Samstag um 19:30 Uhr in der Sporthalle Berg Fidel. Während die Dragons ihre starke Form bestätigen und ihre Ausgangsposition für die Playoffs weiter verbessern wollen, kämpfen die Gastgeber ums sportliche Überleben. Der jüngste Erfolg gegen die Tigers Tübingen (97:88) war bereits der sechste Sieg in Folge und sicherte den Dragons mindestens Tabellenplatz sechs. Damit haben sich die Niedersachsen eine gute Ausgangsposition für die Postseason erarbeitet, wollen aber weiterhin möglichst viele Spiele gewinnen, um sich noch weiter zu verbessern. Das Hinspiel zum Saisonauftakt ging allerdings knapp mit 69:71 an Münster, sodass sich nun die Chance zur Revanche bietet.
Für Münster ist die Lage deutlich angespannter. Mit lediglich acht Siegen aus 31 Spielen steht das Team am Tabellenende und benötigt aus den verbleibenden Partien zwingend weitere Erfolge, um die Klasse noch zu halten. Gleichzeitig ist man auf Schützenhilfe angewiesen, da auch der direkte Vergleich gegen Konkurrenten wie die SBB Baskets Wolmirstedt verloren ging. Eine Niederlage gegen die Dragons könnte den Abstieg rechnerisch bereits besiegeln. Statistisch gehören die Uni Baskets zu den schwächeren Teams der Liga. Mit durchschnittlich 74,5 Punkten stellen sie die schwächste Offensive, während die Dragons mit 91,9 Zählern zu den stärksten Angriffsreihen gehören. Auch bei Wurfquote und Effektivität liegt Münster ligaweit am unteren Ende. Hinzu kommt eine schwierige Saison mit zahlreichen Verletzungen, unter anderem von Leistungsträgern wie Adam Touray oder Bo Hodges, wodurch sich der Kader im Verlauf der Spielzeit mehrfach verändert hat. Mit Nachverpflichtungen wie Deshon Taylor, Curtis Jones und Philip Alston kamen zuletzt neue Impulse ins Team, während Touray inzwischen wieder einsatzfähig ist.
Dennoch bleibt die Ausgangslage schwierig, zumal auch hinter einem Einsatz von Kapitän Cosmo Grühn ein Fragezeichen steht. Trotz der unterschiedlichen Tabellenkonstellation warnt Dragons-Headcoach Hendrik Gruhn vor dem Gegner: „Wir freuen uns sehr auf dieses Auswärtsspiel, das wird etwas ganz Besonderes. Wir bekommen auch mit, wie viele Fans aus Quakenbrück uns nach Münster begleiten wollen. Das motiviert uns zusätzlich, am Samstag alles reinzuhauen. Unsere Situation drei Spieltage vor Ende der Hauptrunde ist gut, was aber nicht bedeutet, dass die Spannung jetzt nachlässt. Wir wollen die verbleibenden Spiele so erfolgreich wie möglich gestalten, um zumindest Platz fünf zu festigen und mit einem guten Gefühl in die Playoffs zu gehen. Münster steht mit dem Rücken zur Wand, das kann für uns sehr gefährlich werden. Die Uni Baskets werden alles investieren, um ihre Hoffnungen auf den Klassenerhalt am Leben zu halten. Darauf sind wir vorbereitet.“
18.04.2026 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Eisbären Bremerhaven
Am 32. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA treffen die PS Karlsruhe LIONS und die Eisbären Bremerhaven aufeinander. Während Karlsruhe um die Playoff-Teilnahme kämpft, haben sich die Gäste bereits für die Meisterschaftsrunde qualifiziert. Die Ausgangslage ist klar: Die LIONS gehen nach zuletzt zwei Siegen in Folge mit Rückenwind in die Partie und haben sich auf Tabellenplatz acht vorgearbeitet. Angesichts mehrerer Verfolger im engen Rennen um die Playoff-Plätze bleibt jedoch jeder weitere Erfolg entscheidend. Bremerhaven reist als eines der konstantesten Teams der Saison an und befindet sich aktuell im oberen Tabellenbereich. Trotz bereits gesicherter Playoff-Teilnahme geht es für die Gäste darum, sich eine möglichst gute Ausgangsposition für die Postseason zu sichern.
Ein Schlüsselduell dürfte sich in der Effizienz im Abschluss ergeben. Bremerhaven verfügt über eine hohe Trefferquote aus dem Feld und einen tief besetzten Kader, während Karlsruhe vor allem über defensive Stabilität und Tempo im Umschaltspiel zum Erfolg kommen will. Bereits das Hinspiel war lange ausgeglichen, ehe sich Bremerhaven im Schlussviertel durchsetzen konnte und mit 89:80 gewann. Entsprechend bietet sich für Karlsruhe nun die Möglichkeit zur Revanche. Entscheidend wird sein, ob die LIONS ihre zuletzt gezeigte Form bestätigen können. Während Karlsruhe auf eine Fortsetzung des positiven Trends hofft, will Bremerhaven seine Rolle als Topteam der Liga untermauern.
18.04.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. EPG Baskets Koblenz
Am Samstag, den 18. April 2026, empfangen die Tigers Tübingen die EPG Baskets Koblenz. Personell hoffen die Raubkatzen, dass Lukas Milner nach Krankheit und Connor Nelson (Knie) wieder in den Kader rutschen. „Für uns ist es zweifelsohne ein sehr wichtiges Spiel. Mit einem Sieg können wir den entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Koblenz ist ein sehr gefährliches Team. An einem guten Tag können sie offensiv jeder Mannschaft enorme Probleme bereiten. Wir müssen dementsprechend gut verteidigen und die Hoheit über die Rebounds haben“, sagt Troy Culley, Co-Trainer der Tigers Tübingen, mit Blick auf das Duell gegen die EPG Baskets Koblenz. Im Hinspiel konnten sich die Schwaben am 2. November 2025 mit einem 90:76-Erfolg in Koblenz durchsetzen, damals verletzte sich Isaiah Sanders am Knie und fiel wochenlang aus.
Mit elf Siegen und 20 Niederlagen werden die Raubkatzen derzeit auf dem 14. Tabellenplatz geführt. Bei einem Erfolg gegen die Gäste sowie einer Niederlage der BAYER GIANTS Leverkusen im Heimspiel gegen die SBB Baskets aus Wolmirstedt wäre der Klassenerhalt fix. Tritt dies nicht ein, geht das Zittern weiter. Die EPG Baskets Koblenz stehen mit 13:18 Erfolgen auf dem elften Tabellenplatz. Die Playoffs sind theoretisch noch möglich. Mit den US-Amerikanern Tim Smith Jr. und Garrett Hicks stehen dem Tübinger Kontrahenten verletzungsbedingt aber zwei US-Amerikaner nicht mehr zur Verfügung. Wishart ist der Kopf der Mannschaft Mit zuletzt nur einem Sieg aus den letzten fünf Spielen zeigt die Formkurve der Mannschaft von Trainer Stephan Dohrn nach unten. Zuletzt gelang dem Team vom Deutschen Eck ein 103:94-Erfolg gegen die BAYER GIANTS Leverkusen.
Gegen die Gäste kommt es dabei zu einem Wiedersehen mit Jonas Niedermanner (7,1 PPG, 3,5 RPG), der in der vergangenen Spielzeit 2024/2025 noch das Trikot der Raubkatzen trug. Kopf der Dohrn-Truppe ist Point Guard Calvin Wishart. Der US-Amerikaner kommt auf 15,4 PPG, 5,5 APG und 3,8 RPG. Landsmann Decorian Jeffries punktet mit 10,1 Zählern pro Partie noch zweistellig, dazu ist der Power Forward mit 6,1 Korbabprallern bester Rebounder im Team. Die Gäste bestechen durch eine gute Offensive. In fünf Partien wurden bisher über 100 Punkte erzielt. Durchschnittlich stehen 86,5 Zähler in der Statistik, während die Schwaben auf 80,6 Punkte pro Partie kommen. Dazu kommen 7,5 Steals pro Spiel, nur drei Kontrahenten sind in dieser Kategorie ligaintern besser.
19.04.2026 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. SBB Baskets
Für die SBB Baskets Wolmirstedt steht am kommenden Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein entscheidendes Duell im Abstiegskampf an. Auswärts geht es gegen die BAYER GIANTS Leverkusen, die aktuell mit neun Siegen auf dem vorletzten Tabellenplatz stehen. Die SBB Baskets haben einen Sieg mehr auf dem Konto und würden mit einem weiteren Erfolg einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Die Gastgeber setzen vor allem auf ihre offensiven Leistungsträger. Center Dennis Heinzmann führt das Team mit durchschnittlich 13,9 Punkten und 8,7 Rebounds an, dazu punkten auch John Williams Jr., Kobe Langley und Lök Wur regelmäßig zweistellig. Leverkusen steht damit unter Druck und benötigt ebenfalls dringend einen Sieg, um die Chancen auf den Ligaverbleib zu wahren. Die SBB Baskets reisen hingegen mit Rückenwind an. Am vergangenen Spieltag gelang ein deutlicher 105:81-Erfolg gegen Münster, mit dem sich das Team eine gute Ausgangsposition im Tabellenkeller erarbeitete. Leverkusen musste sich zuletzt Koblenz mit 94:103 geschlagen geben. Auch der direkte Vergleich könnte am Ende eine Rolle spielen – das Hinspiel entschieden die Wolmirstedter knapp mit 81:77 für sich.
Cheftrainer Achmadschah Zazai erwartet ein intensives Spiel und richtet den Fokus auf die eigene Leistung: „Uns ist bewusst, dass uns am Sonntag eine Mannschaft gegenübersteht, die mit großer Energie und maximalem Einsatz auftreten wird. Genau darauf müssen wir vorbereitet sein. Für uns wird entscheidend sein, über die gesamte Spielzeit klar im Kopf zu bleiben, unseren Plan konsequent umzusetzen und mit Vertrauen in unsere Stärken aufzutreten. Besonders wichtig wird auch die Unterstützung von außen sein. Es ist ein starkes Signal, wenn Fans die Reise auf sich nehmen, um uns vor Ort zu supporten. Diese Rückendeckung spüren wir als Mannschaft und sie kann in entscheidenden Momenten zusätzliche Energie freisetzen.“
Personell kann Wolmirstedt voraussichtlich nahezu aus dem Vollen schöpfen, lediglich hinter dem Einsatz von Joshua Bonga steht noch ein Fragezeichen. Unterstützung erhalten die Gäste zudem von ihren Fans, die zahlreich die Auswärtsreise antreten werden. Damit ist die Ausgangslage klar: Beide Teams kämpfen um den Klassenerhalt, doch die SBB Baskets haben die Chance, sich mit einem weiteren Sieg entscheidend abzusetzen, während Leverkusen unter Zugzwang steht.


