Vorberichte ProA 33. Spieltag
24.04.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. Artland Dragons
Nach dem siebten Sieg in Serie reisen die Artland Dragons am vorletzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zu den SBB Baskets. Mit dem 84:82-Erfolg in Münster haben die Dragons ihre starke Form eindrucksvoll bestätigt und wollen nun weiter nachlegen. Die Ausgangslage ist klar: Platz fünf ist den Quakenbrückern bereits sicher, mit etwas Schützenhilfe ist sogar noch Rang vier und damit Heimrecht in der ersten Playoffrunde möglich. Entsprechend motiviert geht das Team in die letzten beiden Spiele der Hauptrunde. Doch auch die Gastgeber reisen mit Rückenwind an. Die SBB Baskets haben sich mit starken Leistungen in den vergangenen Wochen aus dem Abstiegskampf befreit und können nach dem gesicherten Klassenerhalt ohne Druck aufspielen. Im Fokus stehen bei den Gastgebern vor allem Daivien Williamson als Topscorer sowie die physisch starken Akteure unter dem Korb. Gleichzeitig bringen die SBB Baskets viel Energie aus den letzten Erfolgen mit. Für die Dragons geht es darum, ihre Siegesserie auszubauen und mit maximalem Selbstvertrauen in die Playoffs zu gehen – auch wenn die finale Platzierung nicht mehr vollständig in eigener Hand liegt.
Dragons-Headcoach Hendrik Gruhn warnt entsprechend vor dem Gegner: „Die SBB Baskets werden nach dem gesicherten Klassenerhalt am vergangenen Wochenende befreit aufspielen. Solche Mannschaften sind immer gefährlich, das haben wir zuletzt in Münster erlebt und genau das erwarten wir auch am Freitag. Magdeburg hat in den vergangenen Wochen deutlich zu sich gefunden und ist auf vielen Positionen stark besetzt. Mit Daivien Williamson verfügen sie über einen scoringstarken Point Guard. Dazu kommt mit De’Vondre Perry ein variabler Big Man auf der Vier, der sowohl von außen als auch in Korbnähe gefährlich ist. Und mit Michael Hughes haben sie einen dominanten Center unter dem Korb, um nur einige Spieler zu nennen, auf die wir uns einstellen müssen. Wir haben Platz fünf bereits sicher, was ein großer Erfolg ist. Alles, was darüber hinaus noch möglich ist, liegt nicht allein in unserer Hand. Trotzdem wollen wir die beiden verbleibenden Spiele unbedingt gewinnen. Wenn wir am Ende noch Platz vier erreichen, würden wir das natürlich sehr gerne mitnehmen.“
25.04.2026 18:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim
Zum letzten Heimspiel der Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfangen die BAYER GIANTS Leverkusen die Bozic Estriche Knights Kirchheim in der Ostermann-Arena – ein emotionaler Abschied unter schwierigen Vorzeichen. Nach der 70:77-Niederlage gegen die SBB Baskets steht der Abstieg der „Riesen vom Rhein“ fest, entsprechend tief sitzt die Enttäuschung im gesamten Verein. Headcoach Michael Koch bringt die Gefühlslage auf den Punkt: „Wenn du lange am Sieg schnupperst und im Endeffekt doch den Kürzeren ziehst, ist das immer schwierig – für alle Beteiligten. Ein Jahr nach dem Aufstieg folgt nun der Gang in die ProB. Wir werden im Sommer gemeinsam die vergangenen Monate haarklein analysieren. Dies wird mit offenem Visier geschehen.“
Auch Abteilungsleiter Frank Rothweiler findet klare Worte: „Wir sind alle ziemlich enttäuscht. Natürlich geht so etwas nicht spurlos an mir vorbei. In den nächsten Wochen gilt es, die Saison 2025/26 nahtlos aufzuarbeiten. Das sind wir unseren Helfern, Fans und Partnern schuldig.“ Sportlich steht für Leverkusen trotz des feststehenden Abstiegs noch ein letztes Heimspiel an, in dem man sich würdig verabschieden möchte. Gegner Kirchheim reist als Tabellensechster an und kämpft weiterhin um eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playoffs. Trotz zuletzt drei Niederlagen in Serie gehen die Knights als Favorit in die Partie, auch wenn das Hinspiel mit 87:93 an Leverkusen ging.
Koch sieht die Aufgabe entsprechend realistisch: „Kirchheim hat sich die Playoffs verdient und im Saisonverlauf arg gesteigert. Die Knights sind gut besetzt und haben statistisch gesehen keine großen Schwächen. Es wird also keine einfache Aufgabe für uns.“ Gleichzeitig legt er den Fokus klar auf den eigenen Auftritt: „Wir werden uns nicht hängenlassen und wollen uns vor eigenem Publikum gut verabschieden. Trotzdem werden wir auch die Rotation ein wenig anpassen und den jüngeren Akteuren die Gelegenheit geben, sich auf dem Parkett auszuzeichnen. Das haben sie sich, aufgrund ihrer harten Arbeit in diesem Jahr, zweifelsohne verdient.“
25.04.2026 18:30 Uhr BG Göttingen vs. PS Karlsruhe LIONS
Im Saisonendspurt der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA spitzt sich das Rennen um die Playoff-Platzierungen weiter zu. Die BG Göttingen hat dabei weiterhin beste Chancen auf das Heimrecht im Viertelfinale – braucht dafür aber noch mindestens einen Sieg aus den letzten beiden Spielen. Am Samstag kommt es zum direkten Duell mit den PS Karlsruhe Lions, die selbst noch um die Playoff-Qualifikation kämpfen. Während Göttingen aktuell um Rang drei ringt, steht Karlsruhe unter Druck, um Platz acht abzusichern. Die Ausgangslage ist klar: Ein Sieg würde Göttingen eine ideale Position im engen Dreikampf mit Bremerhaven und den Artland Dragons verschaffen.
Karlsruhe hingegen reist mit Rückenwind an, nachdem zuletzt ein knapper Erfolg gegen Bremerhaven gelang. Im Hinspiel behielt Göttingen noch deutlich die Oberhand, doch seitdem hat sich der Karlsruher Kader verändert. Vor allem Guard Isaiah Hart ist inzwischen zentrale Figur im Spiel der Lions, ergänzt von weiteren konstant punktenden Spielern wie David Ejah, Maurice Pluskota oder Kilian Binapfl, der zuletzt mit einer perfekten Wurfquote glänzte. Für Göttingen wird es darauf ankommen, defensiv stabil zu bleiben und die individuelle Qualität der Gäste zu kontrollieren. Nach der knappen Niederlage zuletzt steht zudem die eigene Effizienz im Fokus. Assistenztrainer Patrick Carney ordnet die Aufgabe so ein: „Das Karlsruher Team ist athletisch und verfügt über individuelle Qualität. Sie haben einzelne Spieler, die viel Spielzeit bekommt und viele Würfe nehmen. Wir müssen versuchen ihr Spiel zu verlangsamen und dürfen uns nicht entmutigen lassen, wenn sie schwere Würfe treffen.“
Mit Blick auf die defensive Ausrichtung ergänzt er: „Wir müssen den Karlsruhern die Würfe so schwer wie möglich machen, sodass es sehr auf unsere Eins-gegen-eins-Verteidigung ankommen wird. Aber auch beim Umschalten von Angriff auf Verteidigung müssen wir wach sein.“ Trotz der Niederlage in Nürnberg sieht Carney auch positive Ansätze: „Wir haben die Fehler natürlich analysiert und arbeiten im Training daran, diese in Zukunft zu vermeiden. Wir nehmen aus dem Spiel auch positive Dinge mit: Unsere Verteidigung war Samstag – so wie in den Spielen zuvor – sehr stabil. Nur diese defensive Leistung hat uns in Nürnberg überhaupt eine Siegchance gegeben, weil wir kaum Würfe getroffen haben. Wenn die Würfe nicht fallen, ist der Spielraum für Fehler kleiner.“
25.04.2026 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. HAKRO Merlins Crailsheim
Zum absoluten Topspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA treffen Tabellenführer Phoenix Hagen und Verfolger HAKRO Merlins Crailsheim aufeinander – ein echtes Duell um Platz eins kurz vor Ende der Hauptrunde. Phoenix stellt mit 27 Siegen das stärkste Heimteam der Liga, während Crailsheim als beste Auswärtsmannschaft anreist und sich in herausragender Form präsentiert. Besonders der Blick auf die letzten Spiele unterstreicht das: Die Merlins haben nur eine Niederlage aus den vergangenen 15 Partien kassiert und gehören aktuell zu den formstärksten Teams der Liga. Das Hinspiel ging mit 82:73 an die Hagener, die damit bereits bewiesen haben, dass sie auch in direkten Duellen bestehen können.
Zudem sitzt bei Crailsheim noch der Frust aus der vergangenen Saison tief, als man im Playoff-Viertelfinale in einer engen Serie an Hagen scheiterte. Individuell bringt die Partie zahlreiche Schlüsselspieler hervor: Auf Hagener Seite zählen Tim Uhlemann und Marcus Graves zu den prägenden Akteuren, während Bjarne Kraushaar als einer der besten Passgeber der Liga das Spiel lenkt. Bei Crailsheim stehen unter anderem Gabriel de Oliveira und Fabi Bleck im Fokus, die beide eine besondere Verbindung zu ihren jeweiligen Clubs haben. HAKRO-Headcoach David McCray blickt mit Respekt, aber auch Selbstvertrauen auf das Spitzenspiel:
„Wir freuen uns auf das Topspiel in Hagen. Sie sind eine Top-Mannschaft, in Hagen ist es immer sehr schwer zu spielen. Sie spielen bislang eine unglaubliche Saison. Wenn man auf die Statistiken blickt, sind sie sowohl offensiv wie auch defensiv unheimlich stark. Aber auch wir haben eine gute Saison, spielen bisher vor allem eine gute Rückrunde. Deshalb freuen wir uns auf das Spiel, in dem meiner Meinung nach die zwei besten Mannschaften der Liga aufeinandertreffen und den ersten Platz unter sich ausmachen. Wir freuen uns auf die Stimmung, das Spiel, den Gegner und die Herausforderung. Wir werden alles Mögliche tun, um mit einem Sieg nachhause zu kommen.“
25.04.2026 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. Uni Baskets Münster
Im letzten Heimspiel der regulären Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfangen die VfL SparkassenStars Bochum die Uni Baskets Münster zu einem emotional aufgeladenen Westfalen-Derby, das sportlich wie atmosphärisch einiges verspricht. Während Bochum im Saisonendspurt weiterhin um die Playoff-Teilnahme kämpft und zwingend auf Siege angewiesen ist, kann Münster nach dem bereits feststehenden Abstieg befreit aufspielen – eine Konstellation, die erfahrungsgemäß für besondere Spiele sorgt. Die SparkassenStars wissen, dass sie sich keinen Ausrutscher mehr erlauben dürfen, wenn sie ihre Chancen auf die Endrunde wahren wollen. Gleichzeitig zeigte sich zuletzt eine leichte Leistungssteigerung, an die nun angeknüpft werden soll.
Münster hingegen präsentierte sich trotz Niederlage gegen die Artland Dragons kämpferisch und in guter Form, was unter anderem mit der Rückkehr von Center Adam Touray zusammenhängt. Gerade diese Mischung aus neu gewonnener Stabilität und fehlendem Druck macht die Gäste gefährlich. Die bisherigen Duelle zwischen beiden Teams waren häufig eng, emotional und von viel Derby-Charakter geprägt, sodass auch diesmal ein intensives Spiel zu erwarten ist. Bochums Headcoach Petar Topalski warnt entsprechend: „Münster spielt in den letzten Wochen immer besser und besser. Nach dem sicheren sportlichen Abstieg können sie ohne zusätzlichen Druck die Saison zu Ende spielen. Dies macht sie noch gefährlicher. Unsere Arbeit in den letzten Wochen macht sich im Training schon bemerkbar. Jetzt müssen wir es am Samstag auf dem Parkett zeigen und das Spiel konzentriert von der ersten bis zu letzten Minuten angehen“.
Auch Geschäftsführer Tobias Steinert unterstreicht die Bedeutung der Partie und die emotionale Komponente: „Wir haben im letzten Spiel in Crailsheim einen spürbaren Schritt nach vorne gemacht und wollen uns selbst dafür gegen Münster belohnen. Es ist schade, dass die Saison für die Uni Baskets schon entschieden ist. Dennoch freue ich mich auf eine vorerst letzte Derby-Athmosphäre gegen Münster. Uns hat in der ProB und dann später in der ProA eine intensive sportliche, aber immer faire, Rivalität verbunden. Ich freue mich auf das letzte Heimspiel der regulären Saison. Wir werden alles uns in der Macht stehende dafür tun, dass dies nicht das letzte Heimspiel in dieser Saison wird“.
25.04.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Tigers Tübingen
Zum Abschluss der Auswärtssaison reisen die Tigers Tübingen zu den Paderborn Baskets. Sportlich geht es für beide Teams zwar um keine existenziellen Ziele mehr, dennoch bietet die Partie die Chance auf einen versöhnlichen Saisonendspurt. Sowohl Tübingen als auch Paderborn haben am vergangenen Wochenende vorzeitig den Klassenerhalt gesichert. Entsprechend können beide Mannschaften ohne großen Druck in die Begegnung gehen. Während die Tigers zuletzt ein Comeback gegen Koblenz feierten, setzten die Paderborner mit einem Auswärtssieg in Kirchheim ein Ausrufezeichen.
Tübingens Co-Trainer Troy Culley betont nach dem gesicherten Ligaverbleib die neue Ausgangslage: „Der große Druck ist jetzt weg. Jetzt gilt es, in den verbleibenden zwei Partien die Saison bestmöglich abzuschließen. Zum einen für unsere Fans, die uns in dieser schwierigen Runde toll unterstützt haben, und zum anderen können wir uns in der Tabelle auch noch etwas verbessern.“ Gleichzeitig warnt er vor den Stärken des Gegners: „Paderborn ist ein gefährliches Team. Im Hinspiel konnten wir Jonathan Klussmann (23 Punkte) und Efosa Osawe (19 Zähler) nicht in den Griff bekommen. Speziell gegen diese beiden Akteure müssen wir besser verteidigen“.
Tatsächlich gehören Klussmann und Osawe zu den prägenden Spielern der Gastgeber. Vor allem Klussmann ist als Topscorer und Spielmacher der zentrale Akteur im Offensivspiel. Insgesamt zeichnet sich Paderborn durch eine ausgeglichene Offensive aus, während Tübingen vor allem an der Freiwurflinie Nachholbedarf hat, hier stellen die Gastgeber ligaweit den besten Wert. Für die Tigers und Baskets geht es nun darum, die Saison stabil zu Ende zu bringen und möglicherweise noch einen Platz in der Tabelle gutzumachen.
26.04.2026 15:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. GIESSEN 46ers
Bei den GIESSEN 46ers ist vor dem Saisonendspurt der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA wieder Ruhe und Stabilität eingekehrt. Nach einer Phase mit einigen Rückschlägen steht dem Team nahezu der komplette Kader zur Verfügung, sodass die Vorbereitung auf die letzten Spiele unter deutlich besseren Voraussetzungen läuft. Die Niederlage zuletzt gegen die RheinStars Köln ist aufgearbeitet, der Fokus liegt nun klar auf den kommenden Aufgaben. Am vorletzten Spieltag geht es auswärts zu den Eisbären Bremerhaven. Für Gießen ist das Spiel vor allem mit Blick auf die Playoffs wichtig, da die verbleibenden Partien genutzt werden sollen, um sich weiter einzuspielen und die richtige Form zu finden.
Headcoach Branislav Ignjatovic sieht genau darin den größten Nutzen: „Die restlichen beiden Partien sind die besten Trainingseinheiten für die K.o.-Runde“ und ergänzt: „Die Uhren werden bald angehalten, dann beginn die Saison von Neuem.“ Die 46ers reisen dabei mit Selbstvertrauen an, nicht zuletzt wegen ihrer stabilen Auswärtsleistungen in dieser Saison. Gleichzeitig wartet mit Bremerhaven ein anspruchsvoller Gegner, der noch um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs kämpft und entsprechend unter Druck steht. Trotz einiger Ausfälle haben sich die Eisbären personell verstärkt und verfügen über einen tief besetzten Kader, was sie zu einem echten Härtetest macht. Für Gießen geht es daher weniger um das Ergebnis allein, sondern vor allem darum, Stabilität, Rhythmus und Selbstvertrauen für die entscheidende Saisonphase mitzunehmen.
26.04.2026 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. Nürnberg Falcons BC
Am vorletzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht für die RheinStars Köln noch einmal ein Heimspiel auf dem Programm: In der Motorworld am Butzweiler Hof empfangen die Kölner die Nürnberg Falcons und wollen an die starke Leistung beim 87:77-Auswärtssieg bei den GIESSEN 46ers anknüpfen. Die Ausgangslage verspricht Spannung, denn beide Teams bewegen sich im engen Mittelfeld der Tabelle und weisen identische Heim- und Auswärtsbilanzen auf. Für die RheinStars geht es dabei nicht nur um den nächsten Sieg, sondern auch um eine mögliche Verbesserung in der Tabelle. Mit einem Erfolg wäre erstmals in dieser Saison ein einstelliger Tabellenplatz möglich – ein klares Zeichen für die positive Entwicklung der letzten Monate. Headcoach Zoran Kukic richtet den Fokus dabei vor allem auf die Fans:
„Wir wollen unseren Fans noch einmal ein erfolgreiches Spiel liefern, darauf haben alle Lust; die Jungs, wir als Trainer und alle anderen sicher auch“. Auch Geschäftsführer Sport Stephan Baeck hebt die Entwicklung hervor und blickt gleichzeitig nach vorne: „Das würde unsere gute sportliche Entwicklung in den vergangenen Monaten sicher noch einmal sichtbar unterstreichen. Auch wenn wir unabhängig vom abschließenden Tabellenstand schon jetzt eine sehr positive Bilanz ziehen könnten. Wer hätte gedacht nach unserem Start, dass wir so sicher und frühzeitig die Klasse halten würden. Aber das stellen wir erst einmal hinten an. Wir wollen jetzt alle zusammen unsere Zuschauer begeistern und das nächste Spiel gewinnen.“ Mit Nürnberg wartet jedoch ein unangenehmer Gegner, der zuletzt mit einem knappen 70:69-Erfolg gegen die BG Göttingen auf sich aufmerksam machte. Spieler wie Brandton Chatfield, Vincent Friederici, Trevor Baskin und Evan Taylor sorgen für offensive Qualität und machen die Falcons schwer ausrechenbar.
26.04.2026 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. BBC Bayreuth
Am vorletzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gastiert der BBC Bayreuth bei den EPG Baskets Koblenz. Beide Teams sind punktgleich im Tabellenmittelfeld, haben den Klassenerhalt sicher und keine Chance mehr auf die Playoffs – entsprechend geht es vor allem um einen versöhnlichen Saisonabschluss. Während Bayreuth zuletzt knapp gegen Spitzenreiter Hagen unterlag, mussten sich die Koblenzer nach einer eigenen Führung noch in letzter Sekunde in Tübingen geschlagen geben. Besonders die wiederholten Probleme in engen Schlussphasen ärgern die Gastgeber. Koblenz-Coach Stephan Dohrn fand nach der Niederlage klare Worte: „Aus unserer Sicht haben wir das Spiel weggeworfen, auch wenn wir über weite Strecken eine ordentliche Leistung abgeliefert haben. Zum wiederholten Male in dieser Saison haben wir dann in der Crunchtime zu viel falsch gemacht. Für uns ist es leider ein Spiegelbild der gesamten Spielzeit.“ Für Bayreuth ist die Partie auch eine Chance zur Revanche, nachdem das Hinspiel deutlich verloren ging. Headcoach
Lukas Hofer richtet den Blick klar auf die Stärken des Gegners: „Koblenz kann ein sehr unangenehmes Team sein. Sie spielen Fullcout-Defense und versuchen, traps zu stellen. In Fastbreak- und Überzahlsituationen sind sie absolut fantastisch, daher ist dies genau das, was wir ihnen nicht geben dürfen. Wir müssen versuchen, das Tempo zu kontrollieren. Wir haben auf jeden Fall eine Rechnung offen, weil uns Koblenz im Hinspiel in der Oberfrankenhalle so vom Feld gefegt hat. Wir werden dies auf jeden Fall als Aufhänger nehmen und extra motiviert nach Koblenz fahren. Calvin Wishart ist sicherlich die Schlüsselfigur in der Offense der EPG Baskets, ihn werden wir versuchen, aus dem Spiel zu nehmen. Wir hoffen, dann mit einem Sieg aus Koblenz heimfahren zu können.“ Im Fokus steht dabei vor allem Koblenz-Playmaker Calvin Wishart, der das Offensivspiel prägt. Gleichzeitig verfügen die Gastgeber über mehrere athletische und variable Spieler, die besonders in Umschaltsituationen gefährlich sind.


