Vorberichte ProB Nord 22. Spieltag

Alle Spiele der ProB Nord können LIVE und KOSTENLOS bei Sporteurope.TV gestreamt werden!

 

21.02.2026 18:00 Uhr BSW Sixers vs. LOK BERNAU

Bericht folgt in Kürze.

 

21.02.2026 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. Itzehoe Eagles

Die Saison biegt auf die Zielgerade ein und Rhöndorf steht gehörig unter Druck. Nach sechs Niederlagen in Serie sind die Dragons auf einem Abstiegsplatz abgerutscht. Am kommenden Samstag (21.02./19:00 Uhr) müssen die Rheinländer gegen die Itzehoe Eagles wieder zurück in die Erfolgsspur, um den Druck vom Kessel zu nehmen.

Die Lage ist schwierig, aber lange noch nicht aussichtslos. Von den Punkten her zwar gleichauf mit der unmittelbaren Konkurrenz, haben die Dragons gegen Iserlohn und Stahnsdorf den direkten Vergleich abgegeben und liegen in der Tabelle hinter den beiden Teams. Der „Dreiervergleich“ ist aber noch kniffliger und daraus ergibt sich folgende rechnerische Ausgangssituation: Ist Rhöndorf am Ende punktgleich mit Iserlohn und Stahnsdorf hat mehr Siege auf dem Konto, würde den Dragons der Abstieg drohen. Umgekehrt, käme es zum Vergleich mit Stahnsdorf und Iserlohn hat mehr Punkte auf dem Konto, müsste Stahnsdorf runter. Den beschriebenen Szenarien geht Rhöndorf aus dem Weg, wenn sie in der Endabrechnung mindestens einen Sieg mehr als beide Kontrahenten auf dem Konto haben. Ein Erfolgserlebnis gegen Itzehoe käme da absolut zu pass, um den aktuell 13. Tabellenplatz wieder abzugeben – Schützenhilfe bei den anderen Begegnungen am 22. Spieltag vorausgesetzt.

Ungeachtet der Rechenspiele, für Rhöndorf gilt zunächst volle Konzentration aufs kommende Heimspiel. Der Tabellendritte Itzehoe ist ein alles andere als idealer Gegner für eine solche richtungsweisende Partie. Die Eagles darf man salopp formuliert als abgezockte Truppe bezeichnen. Genauer gesagt verfügt das Team aus dem Südwesten Schleswig-Holsteins über ein erfahrenes und herausragendes Trio, das schon Rhöndorfs Hinspielniederlage seinen Stempel aufdrückte: Der US-Amerikaner Walter J. McBride (28) ist Topscorer und zugleich starker Allrounder (ø 18,9 Pkt./3,8 Reb./4,4 As.) der Eagles. Shooting Guard Lucien Schmikale (28) steuert pro Partie 14,9 Punkte bei und Finn Fleute (26) zählt mit durchschnittlich 16,9 Punkten sowie 9,7 Rebounds zu den effektivsten Power Forwards der Liga. Hinzu kommen solide Rollenspieler wie der niederländische Point Guard Sven Cikara (ø 10,8 Pkt./5,0 As.) oder Toni Nickel, der dank seiner 140 Kilo unter den Brettern eine Macht (ø 10,1 Pkt./6,5 Reb.) ist. Bei den jungen Talenten verdienen noch die beiden Guards Sydnee Bijlsma (21) sowie Christopher Herget (21) besondere Erwähnung.

Das Hinspiel haben die Dragons gegen Itzehoe mit 85:74 verloren. Basis des Erfolgs war damals eine Zonenverteidigung, auf die Rhöndorf aus der Distanz zu wenige Antworten fand. Zudem war man an der Freilinie indisponiert und ließ entscheidende zwölf Punkte liegen. Wo man aus Sicht der Dragons ansetzen muss liegt also auf der Hand. Würfe, speziell Freiwürfe, sind eine Frage des Selbstbewusstseins. Außer Frage steht, dass es die Jungs um Headcoach Max Becker draufhaben. Ein Erfolgserlebnis kann da bekanntlich ungeahnte Kräfte freisetzen.

 

21.02.2026 19:00 Uhr Baskets Juniors TSG Westerstede vs. TSV Neustadt temps Shooters

Die Mannschaft der Baskets Juniors / TSG Westerstede trifft in einem Duell zweier Tabellennachbarn am Samstag, 21. Februar, ab 19 Uhr auf die TSV Neustadt temps Shooters (Hössenhalle, Westerstede). Die Gäste reisen mit 20:20 Punkten als Siebter an, die Hausherren rangieren als Aufsteiger mit 22:16 Punkten auf dem fünften Platz.

Die Baskets Juniors unter Regie von Headcoach Artur Gacaev streben vor heimischer Kulisse den zwölften Saisonsieg an und könnten durch einen Erfolg ihre Aussichten auf eine Playoffteilnahme gleich im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg deutlich verbessern. Dass den jungen Liganeulingen aber keine leichte Aufgabe bevorsteht, beweist der Blick auf das Hinspiel: Da unterlagen die Gacaev-Schützlinge trotz 48 Punkten von Jon’il Fugett mit 90:92.

Die Gäste aus Neustadt verzeichneten in den vergangenen Wochen ein stetes Auf und Ab, Siege und Niederlagen wechseln sich seit Jahresbeginn regelmäßig ab. Zuletzt feierten sie einen 78:66-Erfolg über die BSW Sixers, sodass der TSV weiterhin aussichtsreich im Rennen um eine Playoffteilnahme liegt – wenngleich das Saisonziel bescheidener ausfällt: Das Team aus Neustadt am Rübenberge hat den Klassenerhalt als solches definiert.

Im Kader stehen drei Akteure, die im Schnitt für zweistellige Punkteausbeuten verantwortlich zeichnen: Matej Jelovcic (22,2 PPG, 7,4 REB), Aimé Olma (12,3 PPG, 6,3 REB) und Emil Loch (11,6 PPG). Dieses Trio avancierte auch im Hinspiel zu den erfolgreichsten Akteuren im Team von Trainer Allen Ray Smith. Am Samstag treffen nun zwei der besten Spieler der ProB Nord aufeinander: Matej Jelovcic ist mit einem durchschnittlichen Effektivitätswert von 21,2 Zweiter in dieser Kategorie, Jon’il Fugett mit 19,1 Fünfter. Die beiden Guards stehen jeweils über 33 Minuten pro Partie auf dem Spielfeld.

Artur Gacaev, Trainer der Baskets Juniors / TSG Westerstede, geht mit Respekt in die Partie: „Im Hinspiel lagen wir zwischendurch hoch zurück, leider konnten wir unsere Aufholjagd nicht belohnen. Neustadt ist mit erfahrenen und individuell starken Spielern besetzt. Das Team hat erst einen perfekten Saisonstart hingelegt und danach einen schwer zu erklärenden Einbruch erlitten. Ich erwarte ein schweres Spiel und eine große Herausforderung, wir wollen aber nach der Pause im Spielplan rasch Rhythmus aufnehmen, unseren Heimvorteil nutzen und unsere kleine Siegesserie fortsetzen.“

 

21.02.2026 19:30 Uhr ETB Miners vs. TKS 49ers

Die ETB Miners Essen gehen als aktueller Tabellenführer in die Begegnung. Mit einer Bilanz von 17 Siegen und 4 Niederlagen sowie 34 Punkten behaupten die Essener die Spitzenposition in der ProB Nord. Zuletzt untermauerten die Miners ihre Form mit einem 81:71-Auswärtssieg bei den Itzehoe Eagles am 14. Februar. Das Team von Lars Wendt erzielt im Saisonschnitt starke 85,5 Punkte pro Partie und stellt damit eine der gefährlichsten Offensivreihen der Liga. Dennoch gilt es für die Miners, vor heimischem Publikum wieder in die Erfolgsspur zu finden und die jüngste Negativserie in der eigenen Halle zu stoppen.

Der Gast aus Stahnsdorf belegt derzeit mit 14 Punkten den 11. Tabellenplatz. Die TKS 49ers konnten in der laufenden Spielzeit bisher 7 Siege einfahren und mussten 13 Niederlagen hinnehmen. Im Kampf um den Klassenerhalt stehen die Gäste unter Zugzwang. Das Hinspiel im Dezember 2025 konnten die Miners mit 97:75 für sich entscheiden.

Bei den Gästen gilt es für die Essener Defensive besonders auf Jenö Pildner zu achten, der mit einem Schnitt von 14,2 Punkten pro Spiel der Top-Scorer der Brandenburger ist. Ebenfalls eine wichtige Rolle in der Offensive der 49ers spielt Carlo Meyer, der durchschnittlich 10,6 Punkte beisteuert. Unter den Körben müssen sich die Miners gegen Benjamin Faatz behaupten, der im Schnitt 5,3 Rebounds einsammelt und damit eine wichtige Säule im Spiel der Gäste darstellt. Verstärkt wurde der Kader zudem durch den ProA-erfahrenen Aufbauspieler Jannes Hundt, der dem Team zusätzliche Stabilität verleiht.

Statement von Headcoach Lars Wendt: „Am Samstag empfangen wir mit Stahnsdorf eine Mannschaft, die mitten im Abstiegskampf steckt. Bereits im Hinspiel hatten wir unsere Probleme, konnten uns aber im vierten Viertel entscheidend absetzen. Unsere personelle Situation hat sich zuletzt weiter angespannt, insbesondere durch den Ausfall von Leon. Umso wichtiger wird es sein, dass wir als geschlossene Mannschaft auftreten und die Situation gemeinsam auffangen. Wir wollen unbedingt unsere Niederlagenserie am Hallo beenden, um anschließend die spielfreie Pause nutzen zu können, um zu regenerieren und die Wunden zu lecken.“

Für die ETB Miners geht es darum, die Tabellenführung im Endspurt der regulären Saison zu festigen und den Heimvorteil für die kommenden Playoffs abzusichern. Gleichzeitig gilt es, den schmerzhaften Ausfall von Leon durch Teamgeist aufzufangen. Die TKS 49ers benötigen hingegen jeden Erfolg, um sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.

Ein Duell der Gegensätze: Der Spitzenreiter empfängt einen kampfstarken Gegner, der zuletzt deutlich an Stabilität gewonnen hat. Die Fans in der Sporthalle „Am Hallo“ dürfen sich auf eine intensive Partie freuen, in der die Miners alles daran setzen werden, ihre Heimstärke zurückzugewinnen und mit einem Sieg in die Pause zu gehen.

 

21.02.2026 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. SC Rist Wedel

„Der Gegner war gut, aber wir waren auch einfach schlecht.“ Trainer Hamed Attarbashi denkt nicht gerne zurück an den 14. November 2025, als sein SC Rist Wedel mit einem 56:89 (30:55) gegen die EN Baskets Schwelm die mit Abstand höchste Niederlage in dieser Saison kassiert hatte. Exakt 99 Tage später steigt das Rückspiel: Am Sonnabend, 21. Februar, gastieren die Wedeler in Schwelm und wollen Wiedergutmachung betreiben, wenn um 19.30 Uhr in der Sporthalle Milsper Straße der Tip-Off erfolgt.

In der vergangenen Saison hatten die Schwelmer noch knapp die Play-Off-Qualifikation verpasst, weil sie bei Punktgleichheit mit den Essen Miners den direkten Vergleich verloren hatten. Aktuell steuert die Mannschaft aus der Kreisstadt des Ennepe-Ruhr-Kreises aber als Tabellen-Vierter klar auf Play-Off-Kurs. Sowohl die Schwelmer als auch die Wedeler gewannen jeweils drei ihrer jüngsten vier Aufgaben. Die Baskets triumphierten sie am vergangenen Sonnabend mit 92:88 bei der Rostock Seawolves Academy; die Rister schlugen tags darauf die Hertener Löwen mit 67:64.

„Wir können mit Selbstvertrauen nach Schwelm fahren und wollen uns besser präsentieren als im Hinspiel“, kündigte Attarbashi an. Ein Sieg im Ennepe-Ruhr-Kreis würde die Ausgangsposition im Kampf um die Play-Offs für die Wedeler, die aktuell Tabellen-Achter sind, verbessern. Immerhin: Ihre jüngsten beiden Gastspiele in Schwelm gewannen die Wedeler, wobei Attarbashi am 30. September 2023 sein Debüt als Rist-Trainer gefeiert hatte. Von den insgesamt 15 Duellen, die es seit dem Sommer 2018 in der 2. Bundesliga ProB zwischen den beiden Mannschaften gab, entschieden die Gelb-Grünen immerhin sieben für sich, sodass sie die Gesamtbilanz mit einem weiteren Sieg ausgleichen würden.

Welche Spieler Attarbashi in Schwelm zur Verfügung stehen, ist noch fraglich. Als der Rister Kooperationspartner Veolia Towers Hamburg am Dienstagabend mit 93:87 bei ALBA Berlin gewann, stand von den Doppellizenzspielern Jared Grey knapp zehn Minuten auf dem Feld.

 

21.02.2026 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Seawolves Academy 

Am Samstagabend wird’s wieder heiß am Hemberg! Die Iserlohn Kangaroos empfangen in der Matthias-Grothe-Halle die Rostock Seawolves Academy – das Farmteam des BBL-Clubs aus dem hohen Norden. Beide Teams brauchen die Punkte dringend: Rostock (Platz 9) will weiter in die Playoffs einziehen, die Kangaroos (Platz 12) kämpfen im Tabellenkeller um jeden Zähler. Die Ausgangslage ist also klar: Es wird ein Spiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord, in dem richtig viel auf dem Spiel steht.

Die Iserlohner kommen mit Rückenwind in die Partie. Beim 78:89-Auswärtssieg in Vechta zeigte das Team von Headcoach Toni Prostran eine starke Leistung. Einsatz, Teamgeist, Energie – alles hat gepasst. Und genau diese Energie soll jetzt auch in der heimischen Halle spürbar werden. „Wir wollen an den Erfolg aus Vechta anknüpfen und gemeinsam mit unseren Fans Vollgas geben“, sagt Kapitän Ruben Dahmen. „Zu Hause müssen wir alles raushauen – unsere Fans haben das verdient.“
Die Iserlohner Fans sind bekannt dafür, mit ihrer Energie und Lautstärke das Team ordentlich zu pushen und das soll auch diesmal wieder so sein. Wenn die Fans auf den Rängen mitgehen, dann wird’s für jeden Gegner unangenehm. „Unsere Fans geben uns so viel Rückhalt. Das spürt man sofort. Das ist unser Extra-Schub, wenn’s eng wird“, betont Headoach Toni Prostran.

Die Seawolves Academy ist alles andere als ein leichter Gegner. Das junge Rostocker Team hat aus den letzten zehn Spielen fünf gewonnen und spielt mit viel Tempo. Besonders gefährlich ist Jalen Page, der mit 22,4 Punkten im Schnitt die Liga anführt und zusätzlich rund 6 Assists verteilt. Ihn zu stoppen, wird eine echte Herausforderung. „Page ist ein Top-Scorer, aber wir müssen als Team dagegenhalten – mit Intensität, Energie und cleverer Defense“, sagt Prostran.

Das Hinspiel zum Saisonauftakt in Rostock war ein echter Krimi. Damals verloren die Kangaroos denkbar knapp in den letzten Sekunden mit 86:84. Diesmal soll die Revanche gelingen. „Wir wissen, dass wir sie schlagen können. Das wollen wir jetzt vor unseren Fans zeigen“, so Dahmen kämpferisch.

 

22.02.2026 16:00 Uhr Hertener Löwen vs. RASTA Vechta II

Am kommenden Sonntag, dem 22. Februar 2026, steht für die Hertener Löwen das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB an. Um 16:00 Uhr empfängt das Löwenrudel in der Rosa-Parks-Schule die Zweitvertretung von RASTA Vechta.

Die Ausgangslage vor dem 22. Spieltag ist weiterhin spannend. Die Löwen befinden sich mitten im Kampf um die Play-Off-Plätze und rangieren aktuell auf Tabellenplatz sechs. Die Tabelle bleibt weiterhin eng. Zwischen Rang sechs und neun liegt lediglich ein Sieg, sodass nahezu jeder Spieltag zu spürbaren Verschiebungen führen kann. Ein Heimsieg würde den Blick der Singh-Fünf weiter nach oben richten.

Die Gäste aus Vechta reisen als Tabellenletzter an. Mit bislang nur drei Saisonsiegen stehen die Niedersachsen unter erheblichem Druck zu punkten. Trotz der Tabellenkonstellation ist Vorsicht geboten und es wäre es ein Fehler, die Gäste zu unterschätzen. Für RASTA zählt praktisch nur ein Sieg, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren – entsprechend hoch dürfte die Motivation sein. Die Vechtaer sind das Nachwuchsteam des easyCredit-Bundesligisten RASTA Vechta, die in der laufenden Saison international im FIBA Europe Cup vertreten waren. In der Spielzeit 2024/25 durfte die Zweitvertretung bereits ProA-Luft schnuppern, bevor es zurück in die ProB ging.

Der Fokus der jungen Truppe liegt klar auf der Entwicklung junger Talente, die immer wieder ihr großes Potenzial aufblitzen lassen. Angeführt wird das Team von zwei jungen deutschen Point Guards. Roy Krupnikas (19 Jahre, 13 Punkte pro Spiel) und Epke Kruthaup (17 Jahre, 12 Punkte) lenken das Spiel der Gäste. Dazu kommen weitere talentierte Akteure wie Center Fynn Lastring (12 Punkte, 6 Rebounds), Small Forward Ivan Volf (13 Punkte) sowie Shooting Guard Moritz Grüß (12 Punkte), die jederzeit für Gefahr sorgen können.

Die Löwen wollen nach der unglücklichen Niederlage in Wedel vor heimischem Publikum unbedingt wieder punkten. Gleichzeitig steht Vechta mit dem Rücken zur Wand und wird alles investieren, um seine Chance zu nutzen. Die personellen Sorgen begleiten die Löwen aber weiterhin durch diese Saison. Aktuell können lediglich sieben Spieler voll trainieren. Neben den Langzeitverletzten plagen Faton Jetullahi und David Ewald Blessuren aus dem Spiel gegen Wedel. Auch Tim Elkenhans ist weiterhin angeschlagen. Bei allen dreien ist ein Einsatz am Wochenende mehr als fraglich. Das Trainerteam wird kurzfristig entscheiden müssen, wer dem Löwenrudel zur Verfügung steht.

Damit sind die Löwen trotz des Heimvorteils aufgrund der angespannten Personalsituation keineswegs klarer Favorit. Vielmehr deutet alles auf ein ausgeglichenes Duell hin, in dem Einsatz, Kampfgeist und mannschaftliche Geschlossenheit den Ausschlag geben dürften.

Vorberichte ProA 24. Spieltag

Alle Spiele der ProA sind LIVE und EXKLUSIV bei Sporteurope.TV zu sehen!

 

20.02.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Uni Baskets Münster

Nach erfolgreicher Weichenstellung mit dem 84:80-Sieg gegen Leverkusen haben die Uni Baskets die nächste richtig schwere Aufgabe vor der Brust: Am Freitag reisen die Münsteraner zu formstarken Paderborn Baskets. Das Westfalenderby ist erneut ein direktes Duell um den Klassenerhalt, denn den vier Punkte vor ihnen liegenden Tabellen-15. könnten die Uni Baskets im Erfolgsfalle mit in den Abstiegskampf hineinziehen.

Die Erleichterung war bei den Uni Baskets nach dem Muss-Heimsieg unter größtem Druck gegen Mitkonkurrent Leverkusen groß, „aber es geht jetzt weiter“, sagte Paul Viefhues. Zweimal in Folge konnten die Münsteraner in dieser Zweitliga-Saison noch nicht gewinnen und wollen nun in Paderborn auch diesen „Bock“ umstoßen. „Es wird natürlich nicht einfach, weil für uns kein Spiel in dieser Liga einfach ist. Aber Paderborn ist in Reichweite und wir wollen das Spiel gewinnen – definitiv“, gab Cheftrainer Götz Rohdewald am Mittwoch die Marschroute vor, um die Ausgangsposition im Abstiegskampf nochmal zu verbessern.

An dieser hätte schon das Hinspiel am Nikolaustag etwas ändern können. „Das Hinspiel hätten wir gewinnen müssen“, sagte Rohdewald. 77:65 führten die Uni Baskets in der 32. Spielminute, 84:80 dreieinhalb Minuten vor dem Ende. Der Baskets-Coach sah dann „eines dieser Spiele, wo wir am Ende so viele Dinge falsch machen“, leider keinen Zähler mehr seiner Mannschaft und eine unnötige 84:90-Heimniederlage. Aus solchen Spielen haben die Uni Baskets Erfahrungen mitnehmen können und „dann mit den Siegen in Gießen und zuletzt gegen Leverkusen inzwischen Selbstvertrauen ziehen können“, erläuterte der Münsteraner Coach. „Wir wollen etwas. Wir sind ganz gut drauf. Ich glaube, die Matchups mit den Paderbornern sind auch gut für uns.“

Cheftrainer Götz Rohdewald hat im Verlauf der Trainingswoche weiter seinen aktuell verfügbaren Kader beisammen – sprich: Neuzugang Taylor sowie die Langzeitverletzten Touray, Ferber und Hodges fehlen nach wie vor im Mannschaftstraining. „Julius hat immer noch Probleme. Ich denke nicht, dass er diese Saison wieder spielen wird“, berichtete Götz Rohdewald. Erfreulich dagegen: „Bei Adam sieht es ganz gut aus, aber er hat noch nicht mittrainiert.“ Der 31-jährige Center hat sein Reha- und Aufbauprogramm erfolgreich absolviert und steht nach knapp fünfmonatiger Pause vor einer dosierten, schrittweisen Rückkehr in das Mannschaftstraining.

Die Paderborn Baskets kommen aus einer Serie mit drei Niederlagen. Doch wie so oft bei nüchternen statistischen Daten: Sie zeigen nur einen Ausschnitt der Wirklichkeit. Gegner waren nämlich mit Tabellenführer Phoenix Hagen, dem Tabellen-2. BG Göttingen und den Eisbären Bremerhaven das Nonplusultra der Liga. Am letzten Spieltag verloren die Ostwestfalen in Göttingen nach einem starken Auftritt erst nach Overtime mit 99:105. Gut eine Woche zuvor boten die Paderborner sogar Spitzenreiter Hagen in einer hochspannenden Partie beim 93:99 durchgängig Paroli.

 

21.02.2026 17:30 GIESSEN 46ers vs. Nürnberg Falcons BC.

Nach zuletzt zwei Siegen gegen die Tigers Tübingen (92:69) und bei den SBB Baskets Wolmirstedt (92:88) will der Altmeister im Rahmen des Doppelspieltags mit den Rollstuhlbasketballern des RSV Lahn-Dill (20 Uhr gegen Wiesbaden) alles dafür tun, um die wahrscheinlich rund 3500 Besucher in der Wetzlarer Buderus Arena zu begeistern und sich vor der Länderspielpause auf einem Playoff-Rang in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA festzusetzen. 

Während Rolli-Manager Andreas Joneck „sechs Stunden allerbester Unterhaltung“ entgegenfiebert und sein Mit-Gesellschafter Nicolai Zeltinger von einer „coolen Kooperation“ der beiden mittelhessischen Korbjäger-Größen spricht, liegt der Fokus von 46ers-Cheftrainer „Frenki“ Ignjatovic trotz aller „Vorfreude auf diesen großartigen Abend“ alleine bei seinem Team, das nach dem Ausfall von Devon Goodman zwar personell noch immer nicht nachbessern konnte, das mit dem dritten Erfolg in Serie jedoch endgültig den Deckel auf eine nicht enden wollende Diskussionen um eventuell verfehlte Saisonziele draufmachen möchte. 

„Wir haben eine gute Mannschaft. Wir haben gut trainiert. Wir verteidigen gut. Wir haben einzig und allein das Problem, dass unsere Wurfquoten nicht stimmen“, wartet der Deutsch-Serbe auf das Platzen jenes Knotens, dessen Unbeugsamkeit ihn in dieser Spielzeit fast in den Wahnsinn treibt. „Mit einem Sieg in die zweiwöchige Pause gehen zu können, wäre stark“, möchte der 59-Jährige seine Jungs zwar nicht allzu sehr unter Druck setzen, es ist jedoch kein Geheimnis, dass zwei Punkte gegen die Truppe aus der Heimatstadt des bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder Balsam auf die geschundenen Seelen des Altmeisters wäre. 

Ob mit den Nürnberg Falcons der „richtige“ Gegner zum ersten Gießener Heimspiel in der Fremde kommt, werden die Anhänger kurz vor Beginn der Tagesschau wissen. „Frenki“ Ignjatovic geht jedenfalls mit gemischten Gefühlen in die Partie. „Zum einen habe ich bei ganz besonderen Events meistens den Kürzeren gezogen, zum anderen haben wir mit den Falken jedoch gute Erfahrungen gemacht.“ Zur Erinnerung: In der Pre-Season unterlagen die Franken in der Osthalle mit 88:95, am 15. ProA-Spieltag blieb Gießen in der KIA-Metropol-Arena mit 74:64 siegreich. 

Big Man Till Gloger besorgte starke 21 Punkte, der längst nicht mehr zum Kader gehörende Abu Kigab sammelte sechs Rebounds ein, Devon Goodman verteilte sechs Assists und das komplette 46ers-Team erlaubte sich nur neun Ballverluste. Vergessen waren also schnell die 25 Zähler und acht Rebounds von Nürnbergs Superstar Brandton Chatfield, der am Samstag verletzt auszufallen droht. Der US-Center hat die letzten acht Partien verpasst, der zweite Big Man Julius Wolf die vergangenen drei, die alle (65:90 gegen Crailsheim, 82:88 gegen Kirchheim und 68:96 in Bayreuth) mit Niederlagen endeten. 

Da die „Raubvögel“ von den letzten neun Partien seit der Niederlage gegen die 46ers am zweiten Weihnachtsfeiertag nur drei gewannen und deshalb aus den Playoff-Plätzen herausgerutscht sind, wurden sie nochmals auf dem Transfermarkt aktiv und verpflichteten den Griechen Georgios Giouzelis vom Erstligisten Aris Thessaloniki. Der 30-Jährige, der dem Nachwuchsprogramm von Panathinaikos Athen entstammt, bringt Europapokalerfahrung mit an die Noris, die allerdings seine erste Auslandsstation darstellt. Bei der letzten Niederlage gegen Crailsheim stand Giouzelis 22 Minuten auf dem Parkett, markierte vier Punkte und sammelte ebenso vier Rebounds ein. 

„Nürnberg hat gute deutsche Spots und einige Top-Ausländer“, weiß „Frenki“ Ignjatovic, dass das Falken-Gastspiel in Wetzlar kein Selbstläufer für seine Truppe wird. Weil die beiden deutschen Point Guards Tim Köpple oder Vincent Friederici ebenso wie die beiden US-Aufbauspieler Carter Whitt und Evan Taylor jederzeit zweistellig scoren können. Weil Trevor Baskin unter den Körben aufzuräumen weiß und schon mal 14 Abpraller sein Eigen nennt. Weil auch Lars Lagerpusch mit seinen 2,07 Metern die Ellenbogen ausfahren kann. Weil der erst 19-jährige Christian Feneberg wie gegen Koblenz auch mal mit 18 Zählern von der Anzeigetafel leuchtet. Und weil Tom Stoiber, ebenfalls gegen Koblenz, mit bisweilen 30 Punkten schon mal zum Matchwinner werden kann. 

 

21.02.2026 18:00 Bayer Giants Leverkusen vs. Tigers Tübingen

GIANTS-Trainer Michael „Mike“ Koch und seine Schützlinge haben unter der Woche hart in der Ostermann-Arena geschuftet. Am Wochenende steht das immens wichtige Spiel gegen Tübingen auf dem Programm. Eine Aufgabe, welche nicht einfach wird – aus den verschiedensten Gründen: „Die Tigers haben am Montag ihren Headcoach entlassen und gehen nun mit einem neuen Übungsleiter an den Start“, so Koch. „Bedeutet, dass die Spieler im Kader der Tübinger versuchen werden, sich zu empfehlen und hochmotiviert in Leverkusen zu Werke gehen. Wir sind gewarnt und haben uns in den Übungseinheiten den einen oder anderen Bereich genauer angesehen.“

Mit Eric Detlev übernimmt ein angesehener deutscher Basketballlehrer interimsweise das Traineramt bei den Baden-Württembergern. Unter der Woche haben sich die Verantwortlichen der Tigers vom bisherigen Headcoach Henrik Sonko getrennt. Grund war die sportliche Talfahrt der Tübinger, welche lediglich zwei der vergangenen 12 Begegnungen für sich entscheiden konnten. Aufgrund dieser Vielzahl an Niederlagen sind die Universitätsstädter inzwischen auf Rang 14 (acht Siege / 15 Niederlagen) gerutscht.

An sich verfügen die Universitätsstädter über einen interessanten Kader. Neu im Team ist Jordan Johnson, welcher Anfang Februar 2026 zum früheren Bundesligisten wechselte. Der 31-Jährige verfügt über viel Erfahrung im professionellen Basketballsport. So lief u.a. auch schon für die Gladiators Trier auf. In bisher drei absolvierten Paarungen erzielte der Guard im Durchschnitt starke 20,0 Zähler: „Wir müssen ihn sicherlich im Blick haben, denn Johnson kennt die Liga und hat schnell klargemacht, dass er liefern kann“, weiß Koch.

Auch Bernard Pelote weiß, wo der Korb des Gegners steht. Der im Sommer von der Western Carolina University (NCAA l) nach Tübingen wechselnde US-Amerikaner ist im Angriff brandgefährlich. An guten Tagen kann er von „Downtown“ heiß laufen, an der Freiwurflinie ist er recht sicher (79 Prozent Trefferquote). Mit einem Zählermittelwert von 14,9 ist er der zweitbeste Scorer in Reihen unserer Gäste.

Sicherlich erwähnenswert ist auch die bisherige Saisonleistung von Melkisedek Moreaux. Der deutsche Forward mit ghanaischen Wurzeln wechselte über Hagen, Düsseldorf und Virtus Cassino (dritte Liga Italien) im Jahr 2024 in die Region Neckar-Alb. Bereits in der Vorsaison wusste der Modellathlet zu glänzen (9,7 Punkte pro Spiel), in 2025/26 legte er noch einmal eine Schippe darauf (11,9 PpS).

Worauf es am Samstag ankommt, weiß Coach Koch: „Wir haben uns die letzten Spiele der vergangenen Saison von Tübingen unter Eric Detlev angeschaut und daraus mitgenommen, dass die Tigers unter ihm sehr aggressiven und schnellen Basketball spielen. Sprich: Wir müssen sie im „Eins-gegen-Eins“ bremsen und ihnen die Schnelligkeit nehmen. Des Weiteren gilt es, den Gegner mit verschiedenen, sich wechselnden Verteidigungsformationen in Schach zu halten. Das wird nicht einfach, aber die Jungs haben schon mehrfach bewiesen, dass sie wissen, wie es geht.“ Für den gebürtigen Licher ist noch eines wichtig: „Es geht nur über Einstellung und Kampf. Nur so kann es uns gelingen, diese wichtige Begegnung im Tabellenkeller für uns zu entscheiden.“

 

21.02.2026 18:00 Eisbären Bremerhaven vs. Phoenix Hagen

Bislang ist es in dieser Saison keinem Team gelungen, Phoenix Hagen zweimal zu bezwingen. Am Samstag haben die Eisbären Bremerhaven nun genau diese Chance und stellen sich der Herausforderung, dem Ligaprimus erneut ein Bein zu stellen. Wenn der Tabellenführer beim Tabellenvierten im Eisbärenkäfig gastiert, ist Intensität garantiert.

Mit Phoenix Hagen kommt das konstanteste Team der Liga an die Nordseeküste. Das Hinspiel dürfte jedoch beiden Seiten noch präsent sein: Zum Jahresauftakt setzten sich die Eisbären denkbar knapp mit 80:79 in Hagen durch. Zwischenzeitlich kontrollierten sie die Partie eindrucksvoll und führten im zweiten Viertel mit 20 Punkten. Nach dem Seitenwechsel zeigte Hagen jedoch, warum sie die Tabelle anführen: Mit höherer Intensität und deutlich mehr Druck kämpften sich die Feuervögel zurück. Am Ende retteten die Eisbären den Vorsprung mit viel Einsatz und Nervenstärke über die Zeit. Es war eine von bislang nur drei Niederlagen für das Team von Headcoach Chris Harris.

Den drei Pleiten (gegen Bremerhaven, Quakenbrück und Kirchheim) stehen beeindruckende 20 Siege gegenüber. Aktuell befinden sich die Feuervögel erneut in starker Verfassung und peilen den achten Erfolg in Serie an. Zuletzt gewann Hagen auswärts in Bochum mit 102:92, setzte sich deutlich gegen die Artland Dragons mit 96:73 durch und behielt auch bei den Paderborn Baskets mit 99:93 die Oberhand. Die Offensive läuft dabei auf Hochtouren.

Statistisch unterstreicht Phoenix Hagen seine Spitzenposition eindrucksvoll. Mit durchschnittlich 97,1 Punkten stellen sie die offensivstärkste Mannschaft der Liga. Besonders gefährlich: die hohe Trefferquote aus der Distanz (39,5 Prozent) sowie die starke Ballbewegung, die sich in ligaweit führenden 23,3 Assists pro Spiel widerspiegelt. Tempo, Tiefe im Kader und variable Scoring-Optionen machen das Spiel der Feuervögel schwer berechenbar. Statistisch liegen die Eisbären lediglich bei den Freiwürfen (75,2 Prozent gegenüber 72,4 Prozent) sowie knapp bei den Blocks leicht vorne. Insgesamt bewegen sich beide Teams auf hohem Niveau, Zahlen allein entscheiden dieses Duell nicht.

Im Backcourt sorgen Devin Schmidt (15,3 Punkte, 3,4 Assists, 40 % Dreierquote) und Marcus Graves (14,7 Punkte, 5,5 Assists) für Dynamik und Kreativität. Spielmacher Bjarne Kraushaar (7,9 Punkte, 6,2 Assists) lenkt das Hagener Offensivspiel und gehört zu den besten Vorlagengebern der Liga. Unter dem Korb sorgt Lucas N’Guessan (11,2 Punkte, 4,9 Rebounds) für Präsenz, während Jeffrey Carroll (11,7 Punkte, 58 % Zweierquote) konstant effizient abschließt. Gefährlich von außen ist zudem Tim Uhlemann (11,1 Punkte, 70 % Zweierquote, 42 % Dreierquote), der immer wieder wichtige Würfe trifft. Mit Ryan Schwieger wurde zudem weitere Qualität für die Guard-Position verpflichtet, was die Rotationsmöglichkeiten nochmals erweitert.

Headcoach Steven Esterkamp ordnet die Aufgabe klar ein: „Hagen ist das beste Team der Liga und verfügt über die stärkste Offensive. Unsere Verteidigung wird extrem gefordert sein. Wir brauchen Disziplin und noch mehr Einsatz als gewöhnlich, wenn wir am Ende eine Chance haben wollen.“ Trotz der beeindruckenden Zahlen und dem Respekt vor der Mission wissen die Eisbären, dass auch sie ihre Argumente ins Feld führen können. Die Heimstärke im Eisbärenkäfig war in den vergangenen Wochen ein entscheidender Faktor. Zudem haben die Norddeutschen im Hinspiel gezeigt, dass sie die Hagener Offensive phasenweise kontrollierten und eigene Akzente setzen können. Entscheidend wird sein, über 40 Minuten defensive Stabilität zu bewahren und das Tempo der Gäste nicht zur Entfaltung kommen zu lassen.

 

21.02.2026 19:00 BBC Bayreuth vs. RheinStars Köln

Bayreuth und Köln sind vor der Partie mit jeweils 18:28 Zählern nach 23 Spielen als Tabellennachbarn auf den Plätzen 13 und 12 punktgleich. Seit dem 90:82-Heimsieg im Hinspiel gegen den BBC Bayreuth am 11. Januar haben die Kölner zwei Siege aus sechs Partien gefeiert. Gewonnen wurde gegen die ebenfalls im Abstiegskampf befindlichen Teams SBB Baskets Wolmirstedt und Uni Baskets Münster. Zuletzt unterlagen die Rheinländer am vergangenen Sonntag in eigener Halle knapp mit 76:79 gegen die Eisbären Bremerhaven.

Die Kölner ärgerten sich nach der Partie, weil gegen den Favoriten von der Nordseeküste mehr möglich gewesen wäre. „Es war ein gutes Spiel von uns, auf Augenhöhe mit einer cleveren Mannschaft, in dem wir aber in den entscheidenden Momenten beinahe immer einen Fehler gemacht haben. Bremerhaven hat in diesen Phasen smarter und klüger gespielt, das war der kleine, aber feine und ausschlaggebende Unterschied“, sagte Stephan Baeck, der Geschäftsführer Sport der RheinStars im Anschluss an die Partie. Die Bremerhavener waren ohne ihren Star-Neuzugang John Bryant angereist, da sich dieser gleich bei seinem ersten Training mit den Eisbären an der Achillessehne verletzt hatte.

Topscorer der RheinStars ist aktuell Cedric Russell mit im Schnitt 14,8 Punkten, 2,5 Rebounds, 2,2 Assists und einer Dreierquote von 40,4 Prozent in 17 absolvierten Spielen. Der 26-jährige US-amerikanische Pointguard mit Führungs- und Scoringqualitäten wurde Anfang November 2025 nachverpflichtet, kam vom FIBA Europe-Cup-Teilnehmer KP Trepca Mitrovice aus dem Kosovo und war in der Saison 2024/25 für die Traiskirchen Lions in Österreich aktiv.

Zum Rückrundenbeginn kam der 26-jährige Forward Kenny Baptiste neu zu den Kölnern. Der zuletzt bis September 2025 in der ersten französischen Liga bei CSP Limoges aktive und seitdem vereinslose Franzose erhielt einen Vertrag bis Saisonende und überzeugte in seinen bisher sechs absolvierten Partien mit 12,8 Zählern und 6,7 Rebounds im Schnitt.

Der 30-jährige, 2,13 Meter große Center-Routinier Björn Rohwer ist seit 2023 Teil der RheinStars, hat bisher alle Saisonspiele absolviert und 12,0 Punkte, 4,4 Rebounds und eine bemerkenswerte Dreierquote von 46,2 Prozent bei 52 Versuchen auf dem Scoreboard stehen. Der 26-jährige kanadische Power Forward Adam Paige kam vor der Saison von den Itzehoe Eagles nach Köln. Mit durchschnittlich 9,1 Punkten und 3,6 Rebounds avancierte er zu einem der Leistungsträger der RheinStars.

Der frühere A2-Nationalspielmacher Haris Hujic kehrte als Neuzugang aus Trier nach zweijähriger Verletzungspause in Köln aufs Parkett zurück. Bislang hat der 28-jährige Shooting Guard 16 Partien für die RheinStars absolviert und dabei 8,7 Zähler und 1,6 Rebounds zu verzeichnen. Ein ligaerprobter Neuzugang ist Justin Onyejiaka. Der 21-jährige Small Forward kam zu Saisonbeginn von ProA-Absteiger RASTA Vechta II und scorte bislang 8,0 Punkte und 3,5 Rebounds. Von den Uni Baskets Münster wechselte Point Guard Jasper Günther (26), der mit einem Schnitt von 7,7 Punkten, 1,4 Rebounds und 2,7 Assists einen Stammplatz im Team einnimmt.

Das Hinspiel gegen den BBC gewannen die RheinStars am 11. Januar in eigener Halle mit 90:82. BBC-Assistant-Coach Nils Scheller bezeichnete damals die Umstände der Bayreuther Niederlage in der bis zum Schluss hart umkämpften Partie als „super-unglücklich“. Bester Bayreuther Akteur der Partie war der überragende Nat Diallo mit 23 Punkten und acht Rebounds. Beim Rückspiel am Samstag wollen die Bayreuther natürlich Revanche nehmen und nach dem überzeugenden Sieg am vergangenen Samstag in Tübingen vor den eigenen Fans einen weiteren Erfolg erringen.

BBC-Trainer Lukas Hofer: „Nach dem tollen Sieg in Tübingen gilt es, an die dort gezeigte Leistung anzuknüpfen. Wir werden auf jeden Fall wieder mit sehr viel Energie und Druck in der Defense agieren. Köln hat sich natürlich schon noch ziemlich verstärkt. Kenny Baptiste gibt dem Team noch einmal viele Möglichkeiten, um vor allem defensiv besser agieren zu können. Für uns heißt es, genauso weiterzumachen wie in Tübingen. Wir wollen unsere Offense weiter auf das nächste Level bringen mit schnellen Entscheidungen. Defensiv wollen wir mit viel Druck agieren und insgesamt vor hoffentlich einer vollen Halle eine gute Leistung abrufen.“

 

21.02.2026 19:00 Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BG Göttingen

Kurz vor der einwöchigen Nationalmannschaftspause treten in der BARMER 2. Basketball Bundesliga die besten sechs Mannschaften gegeneinander an. Die auf Platz sechs stehenden Bozic Knights aus Kirchheim empfangen in der Sporthalle Stadtmitte die BG Göttingen (2.). Die Ritter können dabei als Underdog unbelastet ins Spiel gehen.

Nach den beiden Erfolgen gegen die direkten Playoff Konkurrenten aus Koblenz und Nürnberg, sind die Mannen von Head Coach Igor Perovic wieder zurück in der Erfolgsspur und voll auf Kurs Richtung Playoffs. Doch die Saison 2025/2026 hat gerade erst knapp zwei Drittel aller Spiele absolviert. Es stehen also noch einige Hürden vor den schwäbischen Korbjägern. Eine der Größten dürfte dabei das Spiel gegen den letztjährigen Bundesligisten aus Göttingen am kommenden Samstag darstellen. Die „Veilchen“ sind souverän in die Saison gestartet und praktisch durchweg in den Top zwei der Liga zu finden. Einzig Spitzenreiter Hagen thront über den Göttingern, die mit dem Ziel des direkten Wiederaufstiegs in die Spielzeit gestartet sind und sich auf einem guten Weg befinden.

Besonders beeindruckend wird die Bilanz, wenn man sich die Verletztensituation im Laufe der vergangenen Monate genauer ansieht. Regelmäßig musste Head Coach Strauss auf wichtige Schlüsselspieler verzichten. Dennoch konnte sich der Aufstiegsfavorit durchsetzen. Pünktlich zum Duell gegen die Schwaben kehrten wichtige Akteure zurück in den Kader und werden am Samstag auflaufen. Mit 15,1 Punkten pro Partie sticht Point Guard Jordan Sears aus einer Vielzahl an Spitzenspielern heraus. Ihm zur Seite steht mit 14,4 Punkten im Schnitt US-Amerikaner Zach Jackson. Viel Erfahrung bringt das deutsche Korsett, bestehend aus Daniel Kirchner, Robin Lodders, Julius Böhmer, Hendrik Drescher und Mathis Mönninghoff.

„Göttingen gehört zu den Top drei der Liga. Sie sind auf jeder Position doppelt gut besetzt. Sie spielen schnell, konzentriert und abgezockt. Unsere derzeitige Performance wird gegen Göttingen nicht reichen. Wir müssen uns steigern, wenn wir gewinnen wollen,“ analysiert Knights Coach Perovic. Neben dem Duell Göttingen (2.) vs. Kirchheim (6.), treffen zudem noch Hagen (1.) auf Bremerhaven (3.) und Crailsheim (3.) auf die Artland Dragons (5.). Ebenfalls spannend dürfte das Duell Giessen (7.) vs. Nürnberg (9.) im Kampf um die Playoffs werden. Anschließend an den 24. Spieltag gibt es für die Mannschaften der BARMER 2. Basketball Bundesliga die letzte Gelegenheit nochmals durchzuatmen und ein paar Tage frei zunehmen. Aufgrund der Nationalmannschaftsspiele gibt es ein spielfreies Wochenende.

Dabei vertritt auch ein Spieler mit Knights Vergangenheit die deutsche Nationalmannschaft. Der ehemalige Ritter und Kirchheimer Publikumsliebling Till Pape wurde für die Qualifikationsspiele nominiert und wird im Deutschland Jersey auflaufen. „Wir gratulieren Till, dass er erneut nominiert wurde. Er hat sich das verdient und natürlich sind wir total stolz darauf, dass ein Spieler der drei Jahre bei uns gewesen ist, diesen herausragenden Weg gegangen ist,“ so Schmidt. Pape spielt mittlerweile in Frankfurt, wohin ihn sein Weg über weitere Zwischenstationen in Göttingen und Bonn geführt hatte.

 

21.02.2026 20:00 HAKRO Merlins Crailsheim vs. Artland Dragons 

Fünf Heimspiele stehen für die HAKRO Merlins Crailsheim in der regulären Spielzeit noch auf dem Programm. Zum Auftakt des Endspurts gastiert mit den Artland Dragons ein echtes ProA-Urgestein in der Arena Hohenlohe. Seit acht Jahren spielen die Niedersachsen in der zweiten Bundesliga, am Samstag kommt es bereits zum sechsten Duell, dem vierten in der ProA, mit den Zauberern. Tip-off ist um 20 Uhr.

Seit Beginn der Saison sind die Artland Dragons entgegen vieler Erwartungen auf Playoff-Plätzen zu finden, zuletzt etablierte sich der Verein auf Tabellenplatz fünf. Zu verdanken haben die Niedersachsen dies vor allem ihren drei leistungsstarken Importspieler. Während der Topscorer der Mannschaft Amir Hinton mit durchschnittlich 19,9 Punkten und einer Freiwurfquote von 94 Prozent (5,7/6) auf sich aufmerksam macht, stehen zwei seiner Mitspieler im ligaweiten Ranking ganz oben. Der Forward Benjamin  Burnham gilt als MvP-Kandidat und liegt nur knapp hinter seinem Teamkollegen im Scoring (18,7 PKT), holt sich zusätzlich die meisten defensiven Rebounds der Liga (6,8 DRB) und überzeugt mit der ligaweit höchsten Effektivität (24,8 EFF). Auch Connor Van Anthony zeigt sich erfolgreich im Angriff. Trifft der US-Amerikaner nur für neun Punkte im Durschnitt, legt er 6,8 Assists für seine Teamkollegen auf.

Nach zuletzt zwei verlorenen Partien haben die Drachen jedoch die aktuell schlechteste Form der ersten acht Vereine, gegen Tabellenführer Hagen fuhren sie ihre bisher höchste Niederlage der Saison ein. Im Hinspiel gelang den Niedersachen noch die Überraschung gegen die Feuervögel, dieses Mal musste sich die Mannschaft von Hendrik Gruhn geschlagen geben. Während das Spiel bis zur Hälfte des zweiten Viertels noch eng war, konnten sich ab der 15. Minute die Hagener klar absetzen und bescherten den Dragons ihre achte Niederlage. Auch eine Woche später gegen Karlsruhe gelang den Quakenbrückern nicht der Sieg und so stehen die Dragons diesen Spieltag unter Zugzwang, ihren Tabellenplatz zu verteidigen.

Bereits das letzte Aufeinandertreffen der Quakenbrücker mit den Merlins brachte den Dragons keine Punkte ein. Mit 93:85 entschieden die Zauberer das Spiel in Niedersachsen für sich und konnten so ein enges Spiel auf ihre Seite ziehen. Für die Crailsheimer begann mit diesem Sieg ihre derzeitige Erfolgsserie. Nach Niederlagen gegen Köln und Hagen gewannen die Zauberer das letzte Spiel 2025 in Quakenbrück und sind seitdem eins von zwei Teams, das jede Partie des neuen Jahres gewinnen konnte.

Auch vergangenen Spieltag in Nürnberg unterstrichen die Merlins ihre aktuelle Form eindrucksvoll. Rund 250 mitgereiste Fans aus Crailsheim konnten einen Sieg im kleinen Derby gegen die Nürnberg Falcons bejubeln, als die Zauberer mit 90:65 einen ungefährdeten Sieg einfahren konnten. Schon im ersten Viertel bauten sich die Gäste einen zweistelligen Vorsprung auf, der sich für den Rest des Spiels nur noch steigerte.

„Wir freuen uns auf das Heimspiel gegen die Artland Dragons. Sie sind eine gute Mannschaft, die offensiv sehr guten Basketball spielt. Mit Burnham und Hinton verfügen sie über zwei MVP-Kandidaten, die im eins-gegen-eins sehr gefährlich sind und sehr effektiv scoren. Deshalb wird das wirklich eine Herausforderung. Aber wir freuen uns darauf, müssen uns auf unsere Stärken besinnen, physisch verteidigen, schnell spielen und Merlins Basketball zeigen. Wir werden alles dafür geben, beim Heimspiel mit einem Sieg in die FIBA-Pause zu gehen“, sagt David McCray, Headcoach der HAKRO Merlins Crailsheim.

 

22.02.2026 17:00 EPG Baskets Koblenz vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Am Sonntag, den 22.02.2026 steht für die EPG Baskets Koblenz das nächste Heimspiel in der EPG-Arena an. Um 17:00 Uhr trifft das Team von Headcoach Stephan Dohrn auf die SBB Baskets Wolmirstedt. Präsentiert wird der Spieltag von den Stadtwerken, zudem dürfen sich die Fans auf besondere Aktionen freuen, denn das Moselbad wird in der Halle spannende Goodies verteilen.

Sportlich gesehen geht Koblenz als Favorit in die Partie. Das Hinspiel in Wolmirstedt konnten die EPG Baskets deutlich mit 105:76 für sich entscheiden. Nach 23 absolvierten Spielen stehen die EPG Baskets mit zehn Siegen auf Tabellenplatz zehn, während der Aufsteiger aus Wolmirstedt mit sechs Erfolgen Rang 16 belegt. Beide Teams haben zuletzt mit schwankenden Leistungen zu kämpfen und gewannen je nur eine aus den letzten drei Begegnungen.

Ein Blick auf die Zahlen unterstreicht die Vorteile der Gastgeber. Offensiv erzielen die EPG Baskets durchschnittlich 87,4 Punkte pro Spiel, während Wolmirstedt bei 80,8 Punkten liegt. Auch die Wurfquoten sprechen leicht für Koblenz: 52,1 Prozent aus dem Zweipunktebereich und 34,8 Prozent von jenseits der Dreierlinie bedeuten Vorteile gegenüber den 49,9 Prozent (2P) und 33,1 Prozent (3P) der Gäste.

Besonders aus der Distanz verfügen beide Teams über ausgewiesene Spezialisten. Auf Koblenzer Seite trifft Timothy Smith starke 48,3 Prozent seiner Dreier, während Nigel Pruitt bei den SBB Baskets mit 48,9 Prozent ebenfalls brandgefährlich ist. Unter den Körben ist Decorian Jeffries mit 6,9 Rebounds pro Partie der wichtigste Akteur der EPG Baskets, während Michael Hughes II mit 7,7 Rebounds das Rebounding der Gäste anführt.

Im Spielaufbau liegt Koblenz ebenfalls vorne: Mit durchschnittlich 17 Assists pro Partie bewegt das Team den Ball gut und kommt so immer wieder zu freien Würfen. Calvin Wishart ist mit 15,8 Punkten und 5,5 Assists pro Spiel weiterhin Dreh- und Angelpunkt der Offensive. Bei Wolmirstedt sticht vor allem Daivien Williamson heraus, der mit 18,7 Punkten pro Spiel Topscorer seines Teams ist. Die Gäste verhindern mit 3,4 Blocks pro Partie ligaweit überdurchschnittlich viele Würfe. Hier gilt es für Koblenz, geduldig zu bleiben und gute Abschlüsse herauszuspielen. Für die EPG Baskets geht es darum, die zuletzt knappen Niederlagen abzuschütteln und vor heimischem Publikum ein Zeichen zu setzen.

 

22.02.2026 17:30 PS Karlsruhe LIONS vs. VfL SparkassenStars Bochum

Bericht folgt in Kürze.

Nachberichte ProB Süd 21. Spieltag

14.02.2026 18:00 Uhr // Dresden Titans vs. BG Hessing Leitershofen 91:97

Die Dresden Titans können keine wichtigen Punkte um die Play-Off Plätze mitnehmen und verlieren gegen die BG Hessing Leitershofen mit 91:97 (19:24, 27:21, 19:22, 26:30)

Von Beginn an entwickelt sich ein physisch intensives Spiel. Nach einer soliden Anfangsphase geraten die Titans jedoch ins Straucheln: Zu viele Turnover erleichtern den Kangaroos das Spiel, die ihre Führung kontinuierlich ausbauen. Scott Stone drückt dem Spiel in kürzester Zeit mit fünf Punkte seinen Stempel auf. Leitershofens Tom Niclas Alte ist jedoch nicht zu kontrollieren und führt sein Team zur 19:24-Führung nach dem ersten Viertel.

Zu Beginn der zweiten Spielperiode bleibt Brendan Gregori treffsicher und verwandelt seinen zweiten. Nachdem Richardson im Umschaltspiel zu einfachen Punkten kommt, reagiert Lott mit einer Auszeit. Der taktische Eingriff zeigt Wirkung. Kollmar trifft anschließend gleich zweimal von der Dreierlinie in Folge, bevor Duje Putnik mit einem Dunk ein Statement setzt. Mit einer knappen 46:45-Führung für die Titans geht es in die Halbzeitpause.

Den Start in die zweite Hälfte bestimmen die Gäste, die sich an beiden Enden des Feldes bissiger präsentieren. Vor allem die großen Akteure um Alte und Hamann sind in dieser Phase kaum zu stoppen. Nach einem holprigen Start rehabilitiert sich die Heimmannschaft zum Ende des Viertels und sammelt durch einen Buzzerbeater von Uboh zum 65:67 neues Selbstvertrauen für die entscheidenden Minuten.

Diese Energie nehmen die Titans mit ins Schlussviertel. Die Partie entwickelt sich zu einem offenen offensiven Schlagabtausch, bei dem Scott Stone das Dresdner Spiel lenkt. Nachdem Otahko mit einem energischen Abschluss den Ausgleich erzielt, scheint das Momentum auf Seiten der Titans zu liegen. Doch Leitershofens Jannik Westermeir macht sämtliche Hoffnungen auf eine Dresdner Siegesfeier zunichte. Am Ende unterliegen die Dresden Titans nach kämpferischer Leistung 91:97.

 

14.02.2026 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. SKYLINERS Juniors 79:94

Die Gäste aus Mainhatten dominierten die Partie von Beginn an und landeten am Samstagabend einen verdienten Start-Ziel-Sieg in Oberhaching. Die Tropics hatten sich trotz einer schwierigen Trainingswoche mit vielen Ausfällen viel vorgenommen für das Spiel gegen den direkten Konkurrenten. Trotz ein paar guter Phasen muss man anerkennen, dass die Skyliners an diesem Abend die bessere Mannschaft waren und die Gleißental-Riesen wenig entgegenzusetzen hat.

Während Phillip Bode und Alek Jekov gegen den US-Topscorer Watson einen exzellenten Job machten, ließ die Tropics Verteidigung viele einfache Punkte gegen die Rollenspieler der Gäste zu. Vor allem Nikolic, der mit 26 Punkten seine Karrierebestleistung schaffte, bestrafte immer wieder die Nachlässigkeiten in der Oberhachinger Defense.

Zwar kämpfte man sich über den offensiv stark auflegten Freddy Müller im Schlussviertel nochmal heran, konnte das Momentum gegen die starken Hessen nicht kippen. Kommenden Samstag ist man zu Gast im Coburg. Sowohl für das Gastspiel beim Tabellenzweiten in der Vestestadt als auch für die restlichen vier schweren Saisonspiele muss eine deutliche Leistungssteigerung her.

Oberhaching Headcoach Mario Matic: „Wir haben in einem wichtigen Spiel nicht unsere Leistung abgerufen. Natürlich lag das nicht nur an uns, sondern auch weil Frankfurt ein sehr starkes Spiel gezeigt hat. Zum wiederholten Male in dieser Saison hat uns eine Spielpause am Wochenende davor nicht gutgetan und uns hat sowohl defensiv als auch offensiv der Rhythmus gefehlt. Wir müssen jetzt gut trainieren und uns für restliche Spiele steigern, wenn wir noch Siege holen wollen.“

 

14.02.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. SV Fellbach Flashers 80:88

Die Niederlagenserie des TV Langen will derzeit einfach nicht abreißen. Auch gegen die SV Fellbach Flashers gab es nichts zu holen für die Südhessen. Trotz mitunter soliden Phasen und einem, lange offen gehaltenen Spiel, schaffte es die Mannschaft erneut nicht, über volle 40 Minuten eine konstante Leistung abzurufen. Fellbach gewann am Ende mit 80:88.

Während das erste Viertel mit 22:27 endete, konnten die Hausherren im zweiten Spielabschnitt eine etwas stabilere Defensivleistung abrufen. Gut herausgespielte Offensivaktionen waren ein wichtiger Faktor, um das Spiel offen zu halten, kurzzeitig sogar mit drei Punkten in Führung zu gehen. Letztlich ging es mit 42:43 in die Halbzeit.

Das dritte Viertel war ein wenig härter umkämpft, allerdings verpassten die Langener immer wieder wichtige Würfe, insbesondere von der Dreierlinie war die Mannschaft nun deutlich seltener erfolgreich. Dennoch war beim Zwischenstand von 59:63 zu Beginn des letzten Viertels noch alles drin. Und tatsächlich holten die Langener nach einem erfolgreichen Dreier in der 32. Spielminute den Ausgleich zum 65:65. Ab der 34. Spielminute kam es dann zu einer vorentscheidenden Phase.

Zunächst netzte Schlipf per Dreier zum 67:72 ein. Dann folgte einige Zeit lang Coast-to-Coast-Basketball, Langen verpasste immer wieder wichtige Abschlüsse. Als Schlipf dann mit 4:55 auf der Uhr erneut per Dreier auf ein 77:70 stellte, war ein Comeback der Langener zwar theoretisch noch möglich. Allerdings wollte der Ball anschließend deutlich zu selten durch die Reuse gehen, ärgerliche Turnover taten ihr Übriges. So gelang es am Ende nicht mehr, den Fellbacher Erfolg noch aufzuhalten.

Es ist mittlerweile die vierte Niederlage in Folge für den TV Langen, irgendwie scheint es im Getriebe ein wenig zu klemmen: „Bei uns ist die Konstanz ein echtes Problem. Es gibt immer wieder Phasen, in denen es gut läuft, aber wir schaffen es dann nicht, eine Führung auszubauen oder aufrecht zu erhalten. Auch sehen wir derzeit in der 1-gegen-1-Defense nicht gut aus“, sagt Headcoach Tobias Jahn.

 

15.02.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. Porsche BBA Ludwigsburg 83:68

Eine Woche nach dem ernüchternden Auftritt in Fellbach hat der BBC Coburg im Spitzenduell mit der Porsche Basketball-Akademie aus Ludwigsburg wieder sein gewohntes Heimspiel-Gesicht gezeigt. Mit 83:68 siegten die Vestestädter nach einer starken zweiten Halbzeit (42:29) am Ende souverän und fügten der besten Auswärtsmannschaft der Liga ihre erst zwei Pleite in gegnerischer Halle zu.

Vor über 800 Zuschauern fand der BBC offensiv schnell seinen Rhythmus. Mit viel mehr Energie und Einsatz als noch beim Gastspiel in Fellbach gingen die Vestestädter zu Werke und waren nach einem ausgeglichenen Beginn ab Mitte des ersten Viertels die tonangebende Mannschaft. Nico Wenzls Dreier vom Parkplatz der HUK-arena war der Startschuss für einen 12:4-Run der Coburger, der von Darius Dawson mit der Viertelsirene zum 29:17 abgeschlossen wurde.

Nach einem hochklassigen ersten Viertel waren offensive Highlight-Sequenzen des BBC in den zweiten zehn Minuten aber eher Mangelware. Zwar hielten die Coburger die Basketball-Akademie zunächst weiter auf Abstand (35:24), doch gegen Ende der ersten Halbzeit platzte schließlich der offensive Knoten auf Seiten der Ludwigsburger: 15 Punkte erzielten die Gäste aus der Barockstadt in den verbleibenden vier Minuten vor der Pause stellten damit nach dem ersten Durchgang auf (41:39).

Fünf schnelle Dawson-Zähler zum Start ins dritte Viertel beruhigten das Coburger Fan-Gemüt erst einmal wieder (46:39). Allerdings blieb der Riesen-Nachwuchs auch nach der Halbzeit weiter brandgefährlich von außen. Immer wieder streuten die Ludwigsburger Würfe von jenseits der Dreierlinie ein, als der BBC gerade den Anschein erweckte, sich abzusetzen. Erst Richtung Ende des dritten Spielabschnitts sorgten Theiß, Fasoyiro und Dawson für die erneute zweistellige Führung (62:52).

Das Ludwigsburger Strohfeuer von außen schien nun erloschen, als zweimal Höllerl und wieder Dawson den Vorsprung auf 16 Zähler ausbauten (68:52). Bis auf 72:64 verkürzten die Gäste nach einer Auszeit noch einmal, doch der BBC blieb unbeeindruckt und nutzte die Turnover und Lücken in der Defense wiederholt aus. Ein Dreier von Herzog mit Brett gefolgt von einem spektakulären Slam Dunk von Dawson brachten zwei Minuten vor Schluss die endgültige Entscheidung (81:66).

 

15.02.2026 17:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. Ahorn Camp Baskets 90:87

Die Ahorn Camp Baskets haben bei den Erfurter Basketball-Löwen einen ebenso ärgerlichen wie vermeidbaren Rückschlag hinnehmen müssen. Obwohl die Speyerer lange Zeit in Führung lagen, verließen sie nach der 87:90(47:42) -Pleite mit hängenden Köpfen die Halle der abstiegsgefährdeten Thüringer. Nach der neunten Niederlage in dieser Saison müssen die Pfälzer als aktueller Tabellensiebter um die angepeilte Teilnahme an der Aufstiegsrunde bangen.

„Wir waren in der entscheidenden Phase uns zu fein, richtig zu verteidigen. Damit haben wir den Erfurtern den Sieg auf dem Silbertablett serviert“, sagte Ahorn- Camp-Coach Carl Mbassa, der zudem die schlechte Freiwurfquote von 54 Prozent kritisierte. Seine Schützlinge wähnten sich nach drei nahezu ausgeglichenen Vierteln auf Erfolgskurs, ehe sie in den beiden Schlussminuten völlig den Faden verloren.

Die Gastgeber drehten mit einem 12:0-Lauf die Partie und hatten schließlich das bessere Ende für sich, da Speyers Flügelspieler Dennis Diala mit einem Drei-Punkte-Wurf in der Schlusssekunde sein Ziel und die Verlängerungverfehlte. Zweistellig trafen für die Gäste Carlos Hidalgo Guijo (18 Punkte/2 Dreier), DJ Woodmore (14/4), Oskar Humpert (12/2), Felix Angerbauer (12/3) und David Aichele (11/1).

Beste Schützen der Löwen, die auf ihren gesperrten Leistungsträger Michael Mitchell verzichten mussten, waren Ivan Kucan (25/4) und Musa Abra (24/2). Dass die Erfurter den Reboundvergleich mit 42:37 zu ihren Gunsten entschieden, verdankten sie in erster Linie Paul Albrecht, der 15-Mal den abprallenden Ball sicherte.

 

18.02.2026 19:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. OrangeAcademy 

Bericht folgt in Kürze.

Tigers Tübingen stellen Trainer Henrik Sonko frei – Sportdirektor Eric Detlev übernimmt

Die Tigers Tübingen haben auf die anhaltende sportliche Talfahrt reagiert und Trainer Henrik Sonko von seinen Aufgaben mit sofortiger Wirkung entbunden.

„Die sportliche Entwicklung sowie die Ergebnisse der vergangenen Wochen sind leider hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben. Nach intensiven Gesprächen haben wir uns daher gemeinsam mit dem Vorstand und dem Aufsichtsrat dazu entschieden, die Zusammenarbeit mit Sonko zu beenden. Diese Entscheidung ist uns persönlich alles andere als leichtgefallen. Dennoch sahen wir uns im Sinne unserer langfristigen sportlichen Zielsetzung zu diesem Schritt veranlasst“, sagt David Keckeis, General Manager der Tigers Tübingen.

Die Freistellung wurde dem 47-Jährigen am Sonntag in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt. „Er war über diese Entscheidung natürlich sehr enttäuscht und gleichzeitig betroffen“, so Keckeis. Aus den vergangenen 14 Partien konnten die Schwaben nur zwei Spiele siegreich gestalten, der Absturz auf den 14. Tabellenplatz ist die Folge. „Wir benötigen nun einen neuen Impuls, um den Klassenerhalt schaffen zu können“, betont Keckeis.

Die Tigers Tübingen bedanken sich bei Trainer Henrik Sonko für die geleisteten Dienste und wünschen dem Schweden sportlich und private alles Gute für die Zukunft. Sonko übernahm zur laufenden Saison 2025/2026 bei seiner ersten Station im Ausland die Tigers Tübingen. Das bisherige Abschneiden mit nur acht Siegen aus 23 Begegnungen war aber insgesamt zu wenig, der anhaltende Negativtrend hat die Schwaben nun zum Handeln gezwungen.

Als Interimstrainer fungiert übergangsweise Sportdirektor Eric Detlev mit den bisherigen Co-Trainern Troy Culley, Philipp Braun und Athletiktrainer Benedikt Cords. „Er hat den Großteil des Kaders zusammengestellt und bereits in der vergangenen Saison unter Beweis gestellt, dass er eine Mannschaft erfolgreich führen kann. Gemeinsam mit ihm werden wir nun den Kampf um den Klassenerhalt aufnehmen. Wir sind überzeugt, dass wir mit vereinten Kräften unser Ziel bis zum Saisonende erreichen werden“, so Keckeis.

 

Topscorer der Pro B wechselt zum BBC Bayreuth – Doppellizenz für Jonathan Zeisberger

Durch seine starken Leistungen weckte Jonathan Zeisberger Begehrlichkeiten bei vielen höherklassigen Vereinen. Für den 19-jährigen Aufbauspieler, der bei den TSV Oberhaching Tropics eine außergewöhnliche Entwicklung nahm und eine überragende Saison spielt, trafen im Laufe der Saison viele Angebote ein.

Sowohl der Verein als auch Zeisberger waren sich jedoch immer einig, dass er die „Gelbhemden” erst im Sommer verlassen und danach den nächsten Schritt gehen wird. In der laufenden Saison will man noch viel erreichen und beide Parteien hatten kein Interesse an einem vorzeitigen Wechsel des Fürstenfeldbruckers.

Im Laufe der letzten Woche kam der BBC Bayreuth mit einem interessanten Lösungsvorschlag auf den TSV Oberhaching und den Spieler zu. Der oberfränkische Traditionsverein wollte sich aufgrund von Verletzungsproblemen auf den deutschen Positionen noch einmal personell absichern und hatte die Idee, Zeisberger mit einer Doppellizenz auszustatten.

In sehr guten Gesprächen zwischen dem Bayreuther Geschäftsführer Friedrich Hartung und den Verantwortlichen des TSV Oberhaching einigten sich beide Vereine schnell. Auch Zeisberger, dessen Mutter Sandra eine gebürtige Bayreutherin ist und dort selbst in der Bundesliga gespielt hat, wollte die Chance unbedingt ergreifen.

Der aktuelle Topscorer der Pro B wird unter der Woche komplett im Trainingsbetrieb des Pro-A- Ligisten sein, aber an den Wochenenden für beide Mannschaften zum Einsatz kommen. In den letzten fünf Saisonspielen kommt es hierbei zu zwei Spielüberschneidungen. Die beiden Vereine sind im intensiven Austausch darüber, wo Jonathan zum Einsatz kommen wird.

In seinen bisherigen 18 Saisonspielen konnte Jonathan im Durchschnitt 24,9 Punkte und 5,8 Assists erzielen. Mit insgesamt 448 erzielten Punkten ist er der Topscorer der gesamten Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro B.

Auch Mario Matic, der sportliche Leiter von Oberhaching und ehemalige Spieler des BBC Bayreuth, freut sich über die Lösung für seinen Point Guard: „Wir hatten im Laufe der Saison einige Anfragen für Jonathan, sind aber in Rücksprache mit dem Spieler auf keine Ablöseverhandlungen eingegangen. Es war immer klar, dass Zeisberger die Saison bei uns zu Ende spielt. Mit der vom BBC Bayreuth angebotenen Lösung konnten wir gut leben. Jonathan bleibt uns weiterhin erhalten.“

„Wir wollten dem Spieler keine Steine in den Weg legen und hoffen, dass er auch eine Liga höher zeigt, was für ein toller Spieler er ist. Ich möchte zudem betonen, dass die Gespräche mit Herrn Hartung äußerst korrekt waren. Die Bayreuther Fans, die ich aus meiner Spielerzeit beim BBC kenne, können sich auf ein großes Talent freuen. Wir sind stolz auf die Entwicklung, die Jonathan bei uns genommen hat“, so Matic weiter.

Jonathan Zeisberger freut sich über die große Chance, die sich ihm bietet: „Während der Saison wurden sowohl ich als auch der Verein oft kontaktiert. Für mich war aber immer klar, dass ich die Tropics nicht während der laufenden Runde verlassen werde. Die Möglichkeit, die Bayreuth mit der Doppellizenz angeboten hat, war jedoch sehr interessant, und wir haben viele Gespräche darüber geführt. Ich freue mich auf die Herausforderung und bedanke mich bei beiden Vereinen, dass sie eine schnelle Lösung gefunden haben.“

Die BBC-Trainer Lukas Hofer und Nils Scheller freuen sich, ein großes Talent für Bayreuth gewinnen zu können: „Wir sind sehr glücklich, dass wir mit Jonathan jemanden nach Bayreuth bringen können, der Noah Wabersich ersetzen kann. Er kann uns im Trainingsbetrieb unterstützen und sich zusätzlich in der Pro A zeigen. Gleichzeitig möchten wir ihm die Chance geben, weiterhin in Oberhaching zu spielen. Je nach Entwicklung wird er hier die Möglichkeit bekommen, sich zu beweisen.“

Kyle Sturdivant ergänzt den Spielaufbau beim BBC Bayreuth

Kurz vor Ende der Wechselfrist in der Barmer 2. Basketball Bundesliga Pro A am 15. Februar hat sich der BBC Bayreuth im Kampf um den Klassenerhalt nochmal verstärkt: Kyle Sturdivant ergänzt den Spielaufbau.

Für die Verantwortlichen ging es dabei hier vor allem um eine zusätzliche Absicherung im Kader vor dem Transferende sowie um einen Spieler, der mehr Struktur und Ballsicherheit in die entscheidenden Phasen der anstehenden Spiele bringen soll.

Kyle Sturdivant besuchte vier Jahre lang die renommierte Georgia Tech University in der Division 1 der NCAA und war dort einer der Leistungsträger. An der Technischen Hochschule in Atlanta spielte er unter anderem gegen die absoluten Top-Colleges der Nation wie Duke, Syracuse oder die North Carolina Tar Heels – das einstige College von Michael Jordan.

In seinem letzten Jahr bei Georgia Tech erzielte er im Durchschnitt 8,8 Punkte, 2,1 Rebounds und 2,8 Assists bei einer starken Dreierquote von 38,5%. Bereits einige ehemalige NBA-Legenden wie Mark Price, Stephon Marbury, Chris Bosh oder Kenny Anderson trugen einst das Trikot der Yellow Jackets.

In dieser Saison lief Kyle für Cair 2030 in insgesamt neun Partien der mazedonischen Superleague auf und erzielte am vergangenen Wochenende im Lokalderby gegen den Tabellenzweiten TFT Skopje 24 Punkte, sieben Rebounds und vier Assists. Im Schnitt kam er diese Saison für den nordmazedonischen Club auf 15,6 Punkte, 4,3 Assists und 4,0 Rebounds.

Das Coaching-Duo um Lukas Hofer und Nils Scheller freut sich, mit Kyle Sturdivant den aktuellen Kader ergänzen zu können: „Wir sind sehr glücklich, dass wir jemanden gefunden haben, der uns eine weitere Dimension bieten kann. Kyle bringt die Fähigkeit mit, ein Spiel zu strukturieren, zu lenken und das Tempo zu bestimmen. Das ist etwas, das wir definitiv brauchen und gesucht haben.“

Auch Kyle Sturdivant freut sich auf seine neue Aufgabe: „Ich freue mich riesig, Teil dieser Mannschaft und dieser phänomenalen Stadt zu werden. Ich freue mich darauf, alle in der Bayreuther Basketballfamilie kennenzulernen, und kann es kaum erwarten, gemeinsam Großes zu erreichen.“

Trotz großer Bemühungen konnte für das Spiel in Tübingen noch keine Spielerlaubnis für Kyle erlangt werden. Er wird erstmals im anstehenden Heimspiel am 21. Februar gegen die Rheinstars Köln das Trikot des BBC Bayreuth tragen

Nürnberg Falcons verpflichten Big Man von Aris Thessaloniki

Die Nürnberg Falcons reagierten auf die angespannte Personalsituation und sicherten sich kurz vor Ende der Transferperiode die Dienste von Georgios Giouzelis. Der 30-Jährige kam vom griechischen Erstligisten Aris Betsson Thessaloniki und gab sein Debüt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga im Spiel gegen die HAKRO Merlins Crailsheim. 

Nach intensiver Suche sind die Nürnberg Falcons auf dem Spielermarkt fündig geworden und haben sich mit Big Man Georgios Giouzelis auf einen Vertrag verständigt. Der 2,04 Meter große Grieche durchlief seinerzeit das Nachwuchsprogramm von Panathinaikos Athen. Danach folgten mehrere Stationen in seinem Heimatland mit mehreren internationalen Auftritten. Mit seinem bisherigen Arbeitgeber, Aris Betsson Thessaloniki, spielte er zuletzt in er 1. Griechischen Liga und im Eurocup.

Aufgrund seiner Vita und seines Skill-Sets, ist der 30-Jährige eine vielversprechende Nachverpflichtung im Kampf um die ProA-Playoffs. „Georgios bringt viel Qualität, internationale Erfahrung und vor allem Spielpraxis mit. Er ist ready, motiviert und kann uns sofort helfen, die aktuelle Lücke unter den Körben zu schließen“, erklärt Head Coach Ralph Junge, der zuletzt die Ausfälle von Brandton Chatfield und Julius Wolf kompensieren musste.

Wechsel innerhalb der ProA – Till Isemann ist ein Zauberer

Kurz vor Ablauf der Meldefrist der BARMER 2. Basketball Bundesliga wurden die HAKRO Merlins Crailsheim nochmal auf dem Transfermarkt tätig und verpflichteten ProA-Routinier Till Isemann aus Bremerhaven. Der Center unterschrieb in Hohenlohe einen Kontrakt bis Saisonende und läuft fortan mit der Trikotnummer 21 auf. 

Die HAKRO Merlins erweitern ihre Center-Rotation und verstärken sich im Kampf um die Playoff-Plätze mit dem gebürtigen Oldenburger Till Isemann. Der 2,09-Meter-Hüne begann seine Profikarriere in seiner Heimatstadt. 2015 lief er erstmals für die Niedersachsen in der ProB auf.

In den Jahren 2018 und 2019 kam er für die EWE Baskets auf insgesamt neun Bundesligaeinsätze, ehe er sich erstmals außerhalb seiner Heimat dem ProB-Klub Lok Bernau anschloss. Dort absolvierte er in zwei Spielzeiten insgesamt 33 ProB-Partien. In seiner zweiten Saison empfahl er sich mit durchschnittlich 7,2 Punkten und 4,2 Rebounds für höhere Aufgaben.

Zur Saison 2021/22 wechselte Isemann erstmals in die ProA, wo er seitdem aktiv ist. Seine Premierenspielzeit absolvierte er in Schwenningen (6,4 Punkte / 3,2 Rebounds), ehe er sich für ein Jahr den Gladiators Trier (7,7 PKT / 6,3 REB) anschloss. Nach einer Saison in Dresden (6,5 PKT / 3,3 REB) wechselte Isemann wieder in den Norden Deutschlands.

Bei den Eisbären Bremerhaven zog er sich bereits nach fünf Einsätzen einen Kreuzbandriss zu und verpasste die restliche Spielzeit, die sein Team auf dem vierten Platz der Hauptrunde abschloss. In der aktuellen Saison kam Isemann in Pokal und Liga insgesamt 14-mal zum Einsatz und legte dabei 7,4 Punkte und 4,8 Rebounds auf.

Mit einer Erfahrung von 92 ProA-Spielen verstärkt Till Isemann nun die HAKRO Merlins Crailsheim für den Saisonendspurt und wechselt damit zum Tabellennachbarn. Bei den Zauberern läuft der 29-Jährige künftig mit der Trikotnummer 21 auf und unterschreibt einen Vertrag bis Saisonende.

„Ich hatte schnell sehr gute Gespräche mit David und Boggy. Beide haben mir signalisiert, dass ich gut in das Team passe und der Mannschaft einen Mehrwert bringe. Die offene und direkte Kommunikation schätze ich sehr. Wir haben die gleichen Ziele und ich möchte dem Team dabei helfen, aufzusteigen. Ich wollte zu einem ambitionierten Verein gehen, der in der ProA oben mitspielt. Ich bin sehr froh, dass es jetzt geklappt hat“, sagt die neue Nummer 21 der HAKRO Merlins.

„Wir freuen uns, dass sich Till trotz mehrerer Angebote für uns entschieden hat. Dass wir zu dem Zeitpunkt der Saison einen deutschen Spieler mit seiner Qualität dazubekommen, ist für uns ein absoluter Glücksgriff. Till ist ein sehr großer und physischer Spieler, der eine enorme Präsenz am Korb hat und dort auch sehr gut reboundet. Daher sind wir überzeugt, dass er uns für den Saisonendspurt helfen wird“, so HAKRO Merlins Headcoach David McCray über den Neuzugang.

 

Nachberichte ProA 23. Spieltag

13.02.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. GIESSEN 46ers 88:92

„Es war eine schwere Geburt, aber das Kind ist gesund!“ Keine Worte dieser Welt hätten die Partie des 23. Spieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA besser beschreiben können als die des Freundes des Giessener Headcoach Branislav Ignjatovic, Ingo Klimmey. Denn der 92:88 (40:41)-Erfolg des Altmeisters von der Lahn bei Aufsteiger SBB Baskets Wolmirstedt glich einem langen Kampf.

Kein Wunder also, dass Branislav Ignjatovic davon sprach, dass es „heute keinen Schönheitspreis zu gewinnen“ gegeben habe, dass „einzig und allein die zwei Punkte zählen. Der Sieg war enorm wichtig. Wir haben Moral bewiesen und uns endlich auch mal wieder in einem engen Match belohnt. Ich merke, es kommen bessere Zeiten.“ Luis König Figge dankte Kyle Castlin: „Er war am Ende überragend!“ „KC hat am Ende die Nerven behalten und uns gerettet“, freute sich Ignjatovic über einen seiner Helden des Abends.

„Unsere Schussquote hat zwar wieder einmal zu wünschen übriggelassen, dennoch haben wir auswärts 92 Punkte markiert“, wunderte sich „Frenki“ Ignjatovic ein wenig über die starke Offensivleistung. „Der Sieg war aber verdient, ich bin echt stolz auf meine Jungs!“ Das konnte der 46ers-Übungsleiter auch sein, denn von Beginn an machten die Mittelhessen klar, dass sie in die Playoffs wollen.

Beim dritten Nachfassen durch Till Gloger zum zwischenzeitlichen 9:9 (4.), beim krachenden Dunk von Jonathan Maier zum 22:21 (10.), beim 62:55 (30.) von Robin Benzing, der den bulligen Fabien Kondo wie in einer Telefonzelle frisch machte, beim 72:61 durch Kyle Castlin, der einen Tempogegenstoß abrupt abstoppte, um hinter der Dreierlinie zu vollenden, erst recht aber beim 74:61 von Kyle Castlin nach Steal unter dem eigenen Korb kam das Giessener Selbstbewusstsein zum Vorschein.

Dass der 59-Jährige Ignjatovic nach der Schlusssirene mit der Becker-Faust über das Parkett bretterte, war ihm nicht zu verdenken, schließlich waren die letzten Monate für ihn kein Zuckerschlecken. „Dass so viele von euch mitgefahren sind, obwohl unsere Saison bisher eher bescheiden war, ist großartig“, wandte sich der Deutsch-Serbe freudig winkend an die auf der Tribüne nach ihm rufenden 46ers-Anhänger. „Ihr seid einmalig.“

 

14.02.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. HAKRO Merlins Crailsheim 65:90

In diesem Jahr sind die HAKRO Merlins noch ungeschlagen. Zur aktuellen Siegesserie aus acht Spielen sollte in Nürnberg ein weiterer Erfolg dazukommen. Headcoach David McCray konnte erstmals nach zwei Partien wieder aus dem Vollen schöpfen, als Vinnie Shahid, der zuletzt zwei Partien aufgrund einer Gehirnerschütterung verpasste, in den Kader der Zauberer zurückkehrte.

Der Start in die Partie begann für beide Teams holprig. Gaines eröffnete schließlich nach fast zwei Minuten das Spiel von der Freiwurflinie, woraufhin die Gastgeber jedoch sofort mit einem Führungswechsel antworteten. Doch die Gäste kamen nun richtig in Fahrt. Shahid traf von der Freiwurflinie zur ersten zweistelligen Führung (9:19). Und wieder war es Shahid, der mit der Schlusssirene weitere zwei Zähler addierte und mit 9:21 die Mannschaften in die erste Pause verabschiedete.

Auch ins zweite Viertel starten die Crailsheimer mit den ersten Punkten. Per And-One erhöhte Gardner, ehe die Falcons punkteten und David McCray zu seiner ersten Auszeit brachten (13:24). Diese zeigte sofort Wirkung und nun waren es die Nürnberger die in Bedrängnis gerieten. De Oliveira war es, der durch drei weitere Punkte den Vorsprung auf über 20 Punkte zu erhöhen, bevor seine Teamkollegen weitere Zähler addierten und die Mannschaften mit 49:25 in die Kabinen verschwanden.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Gäste nichts anbrennen. Immer wieder fanden die Würfe der Zauberer die Reuse und erhöhten die Führung schnell auf 30 Zähler (31:62, 23. Minute). Whitt, Lagerpusch und Taylor nutzen jedoch eine punktearme Phase der Merlins, um sich wieder ein wenig heranzuspielen. Nach einem 7:3-Lauf der Hohenloher war jedoch alles wieder zum Ausgangspunkt zurückgekehrt. Komfortabel in Führung ging es schließlich mit 75:45 in die letzte Unterbrechung des Spiels.

Zum Start des letzten Viertels mussten die Zauberer ein Weile auf die ersten Punkte warten. Nach über drei gespielten Minuten erlöste Welp die Crailsheimer von ihrer Trockenphase. Nun trafen die Zauberer immer wieder die Reuse und spielten sich in einen Rausch. Den Gastgebern war die bevorstehende Niederlage längst bewusst. Beim Stand von 65:90 ertönte die Schlusssirene und besiegelte den neunten Erfolg in Reihe für die Merlins.

 

14.02.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Paderborn Baskets 105:99

Der BG Göttingen ist die Revanche erneut geglückt. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gewann die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß am Samstagabend gegen die Paderborn Baskets nach Verlängerung 105:99 (46:41, 92:92). Vor 2.217 Zuschauenden in der Sparkassen-Arena zeigten beiden Mannschaften eine kämpferische Leistung, in der es elf Führungswechsel gab und sich die Veilchen nur einmal zweistellig absetzten.

Die Veilchen hatten Probleme, in der Offensive ihren Rhythmus zu finden. Erst nach mehr als drei Minuten erlöste Wes Dreamer die BG-Fans mit seinen Punkten zum 2:7. Kurz darauf verkürzte Jackson von außen auf 5:9, doch die Paderborner zwangen die Göttinger weiterhin zu schweren Würfen. Hendrik Drescher traf von außen zum 15:19, kurz darauf schloss Jackson den 7:0-Lauf zum 19:19 ab. Jalen Johnson stellte den 19:21-Viertelendstand her.

Im zweiten Abschnitt lief es im Angriff besser für die Hausherren. Nach einem Block von Mathis Mönninghoff schloss Daniel Kirchner den Schnellangriff per Dreier zur ersten BG-Führung ab (27:25). Beide Teams bewegten sich nun auf Augenhöhe. Die Paderborner blieben gefährlich, sodass der wieder genesene Eyassu Worku per Dreier auf 39:36 verkürzte. In die Halbzeitpause gingen die Veilchen mit einer 46:41-Führung.

Nach dem Seitenwechsel gaben die Hausherren Gas und bauten ihren Vorsprung durch zwei Dreier erstmals zweistellig aus (52:41). Doch die Baskets ließen sich davon nicht beeindrucken und konterten zum 52:46 (24.). Mönninghoff verschaffte seinem Team wieder ein wenig Luft (57:48). Matej Silic schloss einen 0:8-Lauf zum 59:60 ab. Nils Schmitz holte die BG-Führung zurück; Sears baute diese wieder etwas aus (65:60). So ging es für sie mit einer knappen 69:68-Führung in den Schlussabschnitt.

Im letzten Viertel gaben die Paderborner noch einmal alles, während die BG keine guten Lösungen fand. Johnson baute den Baskets-Vorsprung auf 71:75 aus. Nach einem Drei-Punkte-Spiel von Julius Böhmer holte sich die BG die Führung zurück (80:79). Der Däne Jonathan Klussmann traf einen Dreier zum 91:92, im Gegenzug verpassten die Göttinger die Führung und mussten foulen, um noch eine Chance zu haben. Der sonst so sichere Klussmann vergab beide Freiwürfe. Beim letzten Angriff wurde Kirchner gefoult. Der Guard traf nur einen Freiwurf zum Ausgleich. So ging es in die Verlängerung.

Im Extra-Abschnitt zeigten sich die Erfahrenheit des Strauß-Teams, dass gleich 96:92 in Front ging. Die Baskets hatten Möglichkeiten, die Partie weiterhin sehr eng zu halten, vergaben allerdings vier Freiwürfe hintereinander, sodass die BG zum 102:96 traf. Die Gastgeber machten die Tür für Paderborn noch einmal auf, als sie Osawe ein Drei-Punkte-Spiel zum 102:99 gestatteten, doch der starke Böhmer sicherte den Sieg mit seinem Dreier zum 105:99.

 

14.02.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Phoenix Hagen 92:102

Es war alles drin in diesem Derby am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die VfL SparkassenStars Bochum lieferten dem Spitzenreiter Phoenix Hagen einen großen Fight, am Ende mussten sie sich aber unter anderem aufgrund einer unglaublichen Dreierquote der Gäste und einem überragenden Devin Schmidt geschlagen geben.

Beide Fanlager pushten ihre Teams von Beginn an lautstark und die Partie begann auch rasant. Hochprozentig trafen sie beide und lagen zunächst Kopf-an-Kopf. Ein 11:0-Lauf der Hagener zwang Bochums Headcoach Felix Banobre dann aber nach 5 Minuten zu einer ersten Auszeit. Danach kann sie wieder etwas näher heran, dennoch gewann Hagen das erste Viertel mit 27:20.

Dravon Mangum und Antonio Williams verkürzten den Rückstand zu Beginn des zweiten Viertels auf nur noch drei Punkte. Wie so oft an diesem Abend hatte Hagen die richtige Antwort parat Graves und Schwieger trafen jeweils für Drei und ließen die Partie nicht kippen. 2 Minuten vor der Halbzeit versenkte Omuvwie einen Dreier und baute damit den Vorsprung auf 12 Punkte für die Feuervögel aus. Die SparkassenStars lagen vor den letzten beiden Vierteln mit 16 Punkten zurück (37:53).

Im dritten Viertel begann dann die Devin Schmidt Show. Mit vier Dreiern in drei Minuten sorgte er für eine Vorentscheidung. Die „Kopf ab“-Geste und das überflüssige unsportliche Foul gegen Niklas Geske im direkten Anschluss hinterließen aber einen bitteren Beigeschmack. Der Rückstand der Bochumer war nun auf 21 Punkte angewachsen. Bis zum Viertelende konnten die Gastgeber auf 60:77 verkürzen.  Und sie gaben sich nicht auf, kämpften sich über intensive Defense und viele Ballgewinnen heran.

Kurzzeitig wankte der Tabellenführer etwas, als der Rückstand auf unter 10 Punkte fiel. Aber egal wer von der Bank kommt, jeder hat die individuelle Klasse, um das Team aus solchen Situationen heraus zu manövrieren. Tim Uhlemann sorgte mit einem Dreier dafür, dass der Vorsprung wieder auf 14 Punkte anwuchs. Bochum gab nicht auf und warf bis zum Schluss alles in die Waagschale. Das honorierten die Fans und feierten ihr Team trotz der 92-102 Niederlage mit stehenden Ovationen.

 

14.02.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. EPG Baskets Koblenz 84:68

Zum 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 konnten die Bozic Knights den 13. Saisonsieg einfahren und stehen in der Tabelle auf Platz sechs. Gegen angeschlagenen Koblenzer reicht ein starkes drittes Viertel, um sich beim 84:68 Heimerfolg die Punkte zu sichern.

Die Ritter kamen engagiert und intensiv in die Partie, gingen folgerichtig auch relativ früh zweistellig in Führung, doch von da an schalteten die Teckstädter einen Gang zurück. Offene Bälle wanderten zu den Koblenzern, die aufopferungsvoll kämpften und sich ins Spiel verbissen. So schwankte das Spiel von Minute zu Minute. Im ersten Viertel hielten die Teckstädter noch den Vorsprung (22:14), jedoch gehörte den Baskets Viertel Nr. zwei.

„Hier fehlt es uns an Erfahrung. Den Fehler machen wir nicht zum ersten Mal in der Saison, dass wir sehen und fühlen, dass wir die bessere Mannschaft sind und dann von unserem Stil ablassen und uns in dumme Aktionen verstricken, nicht mehr mit der gleichen Konzentration agieren und nur noch mit 90% spielen,“ ergänzt Schmidt. Entsprechend deutlich dürfte die Halbzeitansprache gewesen sein, denn die Gastgeber kamen mit völlig veränderter Körpersprache zurück aufs Feld.

Zwar saßen zu Beginn die freien Würfe nicht, aber in der Defensive wurde nun kompromisslos und konsequent agiert. Die Halle honorierte den Einsatz mit lautstarkem Support. Die Koblenzer waren nun überfordert und konnten dem Energierschwall der Ritter wenig entgegensetzen. Nach dem dritten Viertel stand es 69:48. Die Vorentscheidung im Spiel.

Doch erneut bissen sich die Gäste zurück ins Spiel, gaben nicht auf und wie zu Beginn des Spiels begangen die Kirchheimer den Fehler zu früh etwas Schwung herauszunehmen, sodass der Spielstand drauf und dran war auf unter zehn Punkten Vorsprung zu fallen. Die Knights brauchten einige Minuten um sich nochmals neu zu fokussieren und mit einigen wichtigen Aktionen durch Tyrel Morgan, den letztlich verdienten Sieg nach Hause zu bringen.

 

14.02.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. BBC Bayreuth 66:84

Mit einer dominanten Leistung ab Mitte des dritten Viertels sicherte sich der BBC Bayreuth am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA einen wichtigen 84:66 (35:36) -Auswärtssieg im Abstiegskampf bei den Tigers Tübingen und rückt damit in der Tabelle auf Rang zwölf nach vorne.

Lenny Liedtke brachte Bayreuth nach starker Penetration mit 2:0 in Front, Rayshawn Mart erhöhte auf 4:0 und 6:2. Tehree Horn machte mit dem ersten Dreier der Partie zum 11:2 den guten Start des BBC perfekt. In der Folge kämpften sich die Tigers auf 9:11 heran. Horn erwiderte mit einem Dreier zum 14:9 und Liedtke ließ das 16:9 folgen. Mart erhöhte weiter auf 18:9. Horn machte den Bayreuther Vorsprung mit dem 24:13 zum Ende des ersten Viertels zweistellig.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts verkürzte Tübingen auf 21:24. Liedtke beendete den 8:0-Run der Gastgeber mit den ersten Bayreuther Punkten nach vier Minuten im zweiten Viertel zum 26:21. Till Jönke brachte die Gäste wieder auf 25:26 heran. Nach Freiwurftreffern des beim Dreier gefoulten Allen stand es eine Minute vor der Halbzeit 35:30 für die Gäste. Dann drehten die Tübinger aber nochmal auf und gingen nach einem 6:0-Run in den letzten 60 Sekunden mit einer 36:35-Führung in die Halbzeitpause.

Nach fast zwei Minuten im dritten Viertel erhöhte Jönke für Tübingen auf 38:35, Mart verkürzte im Gegenzug auf 37:38 und brachte im Anschluss den BBC mit einem Drei-Punkte-Spiel wieder mit 40:38 in Führung. Die Partie blieb absolut eng und intensiv. Felix Edwardsson erhöhte für die Tigers mit einem Dreier auf 48:43. Allen traf zum 47:48 und stellte anschließend mit einem Dreier auf 50:48 für den BBC. Cantia Rahming traf einen seiner beiden Freiwürfe zum 59:50 nach 30 Minuten.

Mart stellte zu Beginn des Schlussviertels auf 61:52 für den BBC. Nach einem unsportlichen Foul gegen Rahming verkürzten die Tigers in der Folge auf 61:55. Jönke brachte Tübingen weiter auf 61:57 heran. Allen machte den Vorsprung mit 69:59 nach knapp 34 Minuten zweistellig. Tübingen verkürzte dann wieder nach einem 6:0-Lauf auf 72:65. Diallo dunkte noch zum Endstand von 84:66. Man hatte damit nicht nur den Sieg, sondern auch den direkten Vergleich gegen die Tigers geholt.

 

14.02.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Bayer Giants Leverkusen 84:80

Chance zur Weichenstellung im direkten Duell um den Klassenerhalt in mental starker Manier genutzt: Die Uni Baskets feierten am Samstagabend beim 84:80 (46:41) gegen Bayer Giants Leverkusen ihren sechsten Saisonerfolg. Als Tabellen-17. sind die Uni Baskets jetzt punktgleich mit Leverkusen (18.) und den SBB Baskets (16.).

Beide Trainer erwarteten kein schönes, sondern ein kampfbetontes Spiel. Es kam anders. Es war vom Hochball an ebenso attraktiv wie kampfbetont im Auftaktviertel. Etwas treffsicherer kam der Gast – insbesondere über acht Zähler von Dennis Heinzmann – hinein (9:13). Dann verwandelten die Gastgeber nach sehr guten Defensivsequenzen und mehrfach guter Ballbewegung die ersten Dreier zum Führungswechsel (17:13). Leverkusen übernahm wieder leicht das Kommando, sorgte für den neuerlichen, knappen Vorsprung nach den ersten zehn Minuten: 23:24.

In den zweiten zehn Minuten setzten beide Offensivreihen zunächst weniger Akzente, forciert auch durch gute Defensivarbeit beiderseits. Philipp Alston glich aus (26:26, 13.). Andrew O’Brien leitete den ersten kleineren Lauf der Münsteraner ein. Nun lautete weiterhin Heinzmann versus Uni Baskets das Match-up der Partie. Der Leverkusener Big Man verkürzte nach seinem nächsten Korbleger auf 41:37. Oli Pahnke erkämpfte Freiwürfe und beendete die erste Hälfte von der Linie zur 46:41-Pausenführung.

Nach Wiederbeginn stellten die Uni Baskets auf 56:49 (24.), bevor der Gastgeber dann den Fokus verlor. Leverkusen glich schnell per 7:0-Lauf aus (56:56, 25.). Mental starke Uni Baskets ließen den Führungswechsel aber nicht zu, auch wenn Dennis Heinzmann weiter scorte. Im Gegenteil: Mit einem klasse Schlussspurt im dritten Viertel schlugen sie über einen 7:0-Lauf zurück. Andrew O’Brien traf unorthodox per Dreier zur 8-Punkte-Führung vor dem packenden Schlussviertel (70:62).

Das letzte Viertel ging für beide Mannschaften in den roten Bereich. Münster forcierte über hohe defensive Intensität Turnover der Giants, versäumte es aber mehrfach, daraus Kapital zur Vorentscheidung zu schlagen. Über seine Defensive hielt das Rohdewald-Team den knapp zweistelligen Vorsprung bis in die Crunchtime (83:74, 36.). Letzte Freiwürfe der Giants schienen den Abend noch mal unschöner enden zu lassen. Dennis Heinzmann ließ aber einen liegen (83:80). Der dritte Heimsieg war deshalb 4,5 Sekunden vor dem Ende nicht mehr in Gefahr.

 

15.02.2026 17:00 Uhr // Artland Dragons vs. PS Karlsruhe LIONS 87:94

Nach zuletzt drei Niederlagen und in einer Situation großer Personalsorgen sind die PS Karlsruhe LIONS am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA über sich hinausgewachsen und konnten ihre Negativserie erfolgreich stoppen. Beim favorisierten Tabellenfünften, den Artland Dragons, konnten die LIONS nach 40 kräftezehrenden Minuten verdient jubeln. Endstand am 15. Februar in Quakenbrück: 87:94.

In einer spielerisch ausgeglichenen Anfangsphase zeigten sich die LIONS physisch sehr präsent, zogen ihr schnelles Umschaltspiel auf und setzten immer wieder nach. Der Ausfall der beiden verletzten Big Men Maurice Pluskota und Wesley Oba wurde von Headcoach Demond Greenes Team erstaunlich gut kompensiert. Die Hausherren nahmen eine 26:23-Führung mit in den zweiten Abschnitt, in dem Karlsruhe das Fundament für den späteren Sieg legte.

Die Gäste machten das Spiel immer wieder schnell, ließen den Ball gut zirkulieren, trafen die richtige Wurfauswahl und setzten in Minute 17 – nach dem Ausgleich und in einer zunehmend hitzigen Phase – ein Ausrufezeichen: Binnen weniger als 60 Sekunden schraubten die LIONS den Spielstand von 36:37 auf 36:48. Isaiah Hart sorgte dann mit einem weiten Dreier-Buzzerbeater für den Schlusspunkt hinter der ersten Halbzeit. Beim Stand von 42:52 wurden die Seiten gewechselt.

Artland fand nun wieder in den Rhythmus und gestaltete die Begegnung ausgeglichen. Karlsruhe setzte weiterhin auf Fastbreaks und machte keine Anstalten, das Tempo zu drosseln. Zwar sanken nun die LIONS-Trefferquoten, aber die Körpersprache des Teams war weiterhin positiv und der Siegeswille klar erkennbar. Vor den abschließenden zehn Minuten stand es 67:76. Es folgte ein verrücktes und am Ende Basketball-typisch hochspannendes Schlussviertel.

Nachdem Karlsruhe mittels sicherer Distanztreffer auf 18 Punkte davongezogen war und die Dragons ihrerseits über drei Minuten nicht zu scoren vermochten, drehten sich die Verhältnisse um. Mit einem 16:2-Run leiteten die Gastgeber im Artland eine dramatische Crunchtime ein. Denn knapp zwei Minuten vor Ablauf der Spieluhr stand es 83:87. Die LIONS behielten aber auch in dieser Situation die Nerven und belohnten sich für ihren Einsatz.

 

15.02.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Eisbären Bremerhaven 76:79

Ein überraschend knappes Spiel an einem ungewöhnlichen Spieltag, jedenfalls für Kölner Verhältnisse. Am Karnevalssonntag unterlagen die RheinStars am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit 76:79 (37:39) dem Tabellenvierten Eisbären Bremerhaven – und ärgerten sich nachher zurecht, weil mehr möglich gewesen wäre gegen den Favoriten.

Anders als in der Vorwoche gegen die Uni Baskets Münster hatten die Gäste diesmal den besseren Start und holten sich mit 16:21 die ersten zehn Minuten. Die RheinStars aber arbeiteten sich vor allem dank Miller, Günther und des starken Kenny Baptiste zurück ins Spiel und lagen in der 17. Minute 35:30 vorne. Die Eisbären konterten und kamen mit einem Viertel-übergreifenden 9:0-Lauf zum 37:41 (21.). Von diesem Zeitpunkt an lagen die Mannen von Trainer Steven Esterkamp vorne.

Köln aber blieb bis in die Schlusssekunden hartnäckig dran. So wurde es ein kleines, überraschend spannendes Basketballfest, dem die RheinStars nicht die Krone aufsetzen konnten. Ob nun bei 63:68, 72:76 oder 74:77 – immer wieder vermasselten die Kölner sich selbst den entscheidenden Schritt zum endgültigen Umschwung. Bremerhaven konnte sich dem Zugriff der RheinStars beständig entziehen und brachte den Auswärtssieg verdient über die Ziellinie.

Es ist mittlerweile bemerkenswert, dass die Kölner in den vergangenen Wochen in Zusammenarbeit mit ihren Coaches den Abstand zu den Topteams weiter verringern können. Wobei die Lücke sichtbar bleibt, denn noch ist das Spiel der RheinStars zu fehlerbehaftet. Das war beim Fünften Artland Dragons ebenso zu beobachten wie am Sonntag gegen die Eisbären als Vierten der Liga.

Außerdem fehlt den RheinStars in dieser Saison oft noch das Quäntchen Biss und Entschlossenheit, um wirklich ein Teil des sicheren Mittelfelds werden zu können. So bleibt es aktuell beim Kampf um den Klassenerhalt. Wenn auch mit guten Aussichten auf Erfolg, denn der Abstand nach unten zu den beiden Abstiegsplätzen beträgt weiterhin drei Siege.

 

Nachberichte ProB Nord 21. Spieltag

14.02.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. EN BASKETS Schwelm 88:92

Bei widrigen Witterungsbedingungen mussten die EN Baskets an die Ostsee zur Seawolves Academy Rostock.

Das erste Viertel ist ein offener Schlagabtausch. Offense pur auf beiden Seiten. Kein Team kann sich absetzen. Erik Nyberg holt mit einem Dreier zum Ende die Führung mit 27:24.

Die Blau-Gelben machen genau da weiter und starten gut ins zweite Viertel. Nach zwei Dreiern von Erik Nyberg und Fabian Reichstadt muss Rostock beim Stand von 29:36 die nächste Auszeit nehmen. Die fruchtet. Rostock kommt ran. Auszeit Baskets beim 38:33 Mitte des Viertels. Es bleibt weiter eng. Zu viele Ballverlusts verhindern eine höhere Baskets-Führung. Dennoch führen die Gäste zur Halbzeit mit 48:45.

Guter Start der EN Baskets ins dritte Viertel. Dreier Marius Stoll, Dunk Zyon Patterson. Doch ein 10:0-Lauf der Seawolves bringt die Führung für die Gastgeber mit 59:58. Auszeit EN Baskets. Sie wirkt und die Blau-Gelben kommen wieder in Fahrt. Mit einer 74:70-Führung geht es ins letzte Viertel. Weiterhin hohe Wurfquoten auf beiden Seiten.

Rostock startet gut, nutzt eine Schwächephase der Baskets aus. Die Gastgeber führen mit 81:78 nach wenigen Minuten. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende netzt Nyberg zum Ausgleich, Merz sorgt per Dreier zur Führung (86:89). Auszeit Rostock. Crunchtime. Ballverlust Schwelm, Dunk Page, doch 17 Sekunden vor dem Ende erhöhen die EN Baskets durch Knörig auf 91:88. Auszeit Rostock. Airball Page. Ballbesitz EN Baskets. Patterson erhöht auf 92:88, was gleichbedeutend mit dem Sieg ist.

 

14.02.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Dragons Rhöndorf 103:81

Rhöndorf zieht auch in Bernau mit 103:81 (55:37) den Kürzeren. Vier Minuten „Blackout“ im ersten Viertel besiegelten das Schicksal der Dragons. Die Brandenburger zeigten auch nicht ihren besten Basketball, bestätigten ihren zweiten Tabellenplatz aber souverän. Für die Drachen dagegen hat der Abstiegskampf nun endgültig begonnen.

Bis zur Hälfte des ersten Spielabschnitts war aus Sicht der Dragons Rhöndorf alles noch in Ordnung (8:6), danach geriet die Defensive der Rheinländer unvermittelt ins Schwimmen. Außerdem lockte Lok die Gäste mehrfach in die Falle und zwang die Dragons zu acht Ballverluste allein im ersten Viertel. Bernau nutze die Schwächephase der Dragons, machten in der Phase 15:3 Punkte, gleichbedeutend mit dem 31:13 Zwischenstand.

Damit war die Begegnung auch schon gelaufen, denn die Hausherren verwaltete den Vorsprung bis zum Ende souverän. Rhöndorf agierte in den verbleibenden Vierteln zwar auf Augenhöhe, doch die 18-Punkte-Hypothek aus den ersten zehn Minuten war einfach zu groß. Im dritten Viertel lieferten sich die beiden Kontrahenten einen offenen Schlagabtausch. Eine größere Serie gelang den Dragons nicht, aber sie hielten dagegen und verhinderten, dass die Brandenburger sich deutlicher absetzten.

Wenn man Rhöndorfs Wurfquoten betrachtet, muss man klar sagen, dass auch gegen den Tabellenzweiten mehr möglich war. Fünf Treffer bei 20 Versuchen jenseits der Dreier sind mäßig, zwölf eingenetzte Freiwürfe von 28 indiskutabel. Da nützt es auch wenig, dass man wirklich starke 51 Prozent aus dem Zweier-Bereich getroffen hat und auch im Rebound-Duell (41/42) ausgeglichen gestalten konnte.

 

14.02.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. ETB Miners 71:81

Die Zuschauer stehen, bis ihre Mannschaft das erste Mal den Korb trifft. Das ist Tradition bei den Itzehoe Eagles, doch im Spitzenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga gegen die ETB Miners aus Essen mussten die Eagles-Fans reichlich Stehvermögen mitbringen: Erst nach fast fünf Minuten punktete Toni Nickel. Während der gesamten Partie führten die Gastgeber kein einziges Mal und unterlagen dem Tabellenführer mit 71:81.

„Eine verdiente Niederlage, die weh tut, weil wir uns viel vorgenommen haben für dieses Spiel“, sagte Eagles-Coach Timo Völkerink. Essen habe den Sieg mehr gewollt und den Eagles gerade am Anfang vieles weggenommen – der schlechte Start habe zu viel Unsicherheit im Angriff geführt, die während der gesamten Partie zu spüren gewesen sei.

Dennoch kamen die Itzehoer im ersten Viertel nach und nach heran, weil ihre eigene Defensive den Miners ebenfalls einige Probleme bereitete. Zu Beginn des zweiten Abschnitts verkürzte Trey McBride mit einem Dunk auf 18:19, aber Essen antwortete mit einer der Stärken des Teams: Zwei Dreier saßen, insgesamt traf der Gast fast die Hälfte seiner Würfe aus der Distanz. Auch insgesamt hatte der Spitzenreiter bei der Trefferquote deutliche Vorteile.

Nach dem 30:38 zur Halbzeit wurde der Rückstand im dritten Viertel erst einmal wieder zweistellig, in einer besseren Phase mit starken Aktionen von Finn Fleute kamen die Itzehoer auf 46:51 heran. Doch die Gelegenheit, weiter zu verkürzen, wurde nicht genutzt, den Miners gelangen die wichtigen Aktionen, schon führten sie vor dem letzten Abschnitt wieder zweistellig: 57:47.

Noch einmal verringerten die Eagles durch McBride den Rückstand bis auf fünf Punkte, aber Fehlwürfe und Ballverluste, die der Tabellenführer in einfache Punkte ummünzte, verhinderten eine Wende. Einfache Feststellung: Das an diesem Tag bessere und ausgeglichenere Team gewann. Am nächsten Spieltag treten die Eagles auswärts bei den Dragons Rhöndorf an.

 

15.02.2026 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Hertener Löwen 67:64

Vor dem Spiel war bereits durchgedrungen, dass neben Manuel Bojang, Tarik Jakupovic und Bryant Allen nun auch noch Tim Elkenhans bei den Löwen ausfallen wird. Als während des Spiels noch Faton Jetullahi und David Ewald Anfang des 3. Viertels dazu kamen, war die Messe eigentlich gelesen. Dass es anders kam und es am Ende dennoch fast zu einem Sieg gereicht hätte, war der mannschaftlichen Geschlossenheit und dem Kampfgeist der verbliebenen Truppe zu verdanken.

Nach einem, lange ausgeglichenen, ersten Viertel mit einigen Führungswechseln konnte sich Wedel in der letzten Minute einen kleinen Vorsprung von drei Punkten zum Viertelende erarbeiten (14:11). Bei den beiden defensiv besten Teams der Liga war schon Vorfeld klar, das offensiv ein nicht allzu hoher Punktestand zu erwarten war.

Im 2. Viertel pendelte sich der Wedeler Vorsprung kontinuierlich zwischen vier und acht Punkten ein, wobei die Dreierquote der Löwen deutlich besser wurde. Im Gegenzug wurden jedoch viele einfache Korbleger liegen gelassen. Dass der Rückstand zur Halbzeit dann bei „nur“ vier Punkten lag, war einem Drei-Punkte-Buzzerbeater von Christian Hinckson zu verdanken (39:35).

Die Verletzung von Ewald zu Beginn des 3. Viertels ließ die Rotation der Löwen noch kleiner werden als ohnehin schon. Dennoch kämpften sich die Löwen zurück und ging im 3. Viertel sogar mit vier Punkten in Führung (44:48). Die folgende Auszeit nach einem 10:1-Lauf der Löwen brachte Wedel bis zum Ende des Viertels wieder etwas in die Spur, sodass es nach dem 3. Viertel 49:49 unentschieden stand.

Im 4. Viertel schaffte es Wedel sich leicht abzusetzen – auch, weil die Wechselmöglichkeiten nun den einen oder anderen konzentrierten Wurf mehr zuließen als auf Seiten der Löwen. Beim Stand von 65:59, 1:20 Minuten vor dem Ende, schien das Spiel bereits entschieden. Doch das letzte Aufbäumen der Hertener Truppe reduzierte den Rückstand nochmals auf einen Punkt (65:64). Das Ende mit Foul und Freiwürfen führte schließlich zum 67:64-Endstand zugunsten des Gastgebers.

 

15.02.2026 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Iserlohn Kangaroos 78:89

Vechtas Farmteam in der 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord hat am Sonntag einen Heimsieg gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf verpasst. Im „Keller-Kracher“ gegen die Iserlohn Kangaroos, dem Duell des Letzten gegen den Vorletzten, unterlagen die Vechtaer nach einer guten 1. Halbzeit noch mit 78:89 (41:36).

Epke Kruthaup versenkte gleich mal butterweich einen Dreier und einen Halbdistanzwurf, RASTA II führte in der 2. Minute mit 8:0. Iserlohns Anschluss konterte Ivan Volf mit dem nächsten Dreier, stellte auf 12:6. Kurz darauf machte AJ Sumbry schon das 14:6 – Auszeit Iserlohn. Das Horst-Team hielt Iserlohn lange sehr gut auf Distanz, dann trafen in der 10. Minute aber noch Luca Michels per Dreier und Kevin Strangmeyer zum 19:22-Anschluss.

Jetzt fielen die Würfe wieder, u.a. Moritz Grüß machte vier Punkte, AJ Sumbry versenkte einen Dreier und RASTA II führte in der 13. Minute mit 32:23. Die Vechtaer verteidigten stark, hielten nun auch immer besser Tyson Leitao vom Scoring ab. Nach Tristan Gutersohns starkem Drive führten die Gastgeber erneut mit neun Zählern (37:29). Von jenseits der 6.75 Meter machte Ruben Dahmen das 36:39, schon wieder hatten die Gäste den Anschluss geschafft.

Per Dreier zum 44:36 eröffnete Grüß das 3. Viertel, dann zog Ivan Volf das Offensiv-Foul gegen Glynn Hubbard III und Epke Kruthaup legte ein bejubeltes And-One zum 49:41 nach. Doch fünf Vechtaer Ballverluste in den ersten knapp vier Minuten des 3. Viertels luden die Gäste zu einem Lauf ein, den Luca Michels mit einem Transition-Three zur 51:49-Führung krönte Aus Vechtas „plus acht“ in der 22. Minute wurde bis Viertelende ein „minus neun“ zum 58:67.

Michels wurde mehr und mehr zum entscheidenden Mann. Der ausgewiesene Scharfschütze versenkte seinen fünften Dreier zum 74:64, die erste zweistellige Führung der Gäste. Mit ihrer Effizienz vom Perimeter raubten die Kangaroos RASTA II den letzten Nerv. Vier Minuten vor dem Ende nahm Harm-Ubbo Horst bei einem 70:81-Rückstand eine Auszeit. Als Hubbard III dann per Dreier die Shotclock schlug, Iserlohn 3:18 Minuten vor dem Ende auf 84:70 stellte, war die Partie entschieden.

 

15.02.2026 17:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. BSW Sixers 78:66

Sonntagabend in Neustadt am Rübenberge, über 850 Zuschauer sind beim Spiel der TSV Neustadt temps Shooters gegen die BSW Sixers im Shooters Dome dabei und erleben einen starken Auftritt des eigenen Teams. Für beide Teams ging es in diesem Spiel erstmal darum, den Abstand auf die Abstiegsplätze zu halten oder zu vergrößern.

Den Jump und die ersten Punkte sicherten sich die Gäste aus Sandersdorf, die durch den kräftigen Pointguard Okwuokei in Führung gingen. Elias Marei und Matej Jelovcic erzielten die ersten 13 Punkte der Gastgeber allein und brachten ihrem Team eine 13:7 Führung nach sechs Minuten. Mit viel Energien wurden Rebounds geholt, Ballgewinne erzwungen einfache Punkte erzielt. Center Robin Kniss beendete das 1. Viertel mit einem Tip-Dunk zum 25:14 für die temps Shooters.

Im 2. Viertel bot sich das gleiche Bild, denn die Gäste kamen überhaupt nicht richtig ins Spiel und waren einzig über ihren besten Spieler RJ Holmes gefährlich. Die Neustädter nutzten diese Phase aus, um den Vorsprung weiter auszubauen. Über Max Brackmann und Amar Licina wuchs der Vorsprung kurz vor dem Halbzeitpfiff auf 21 Punkte an (44:25). Mit dem letzten Angriff konnte Holmes mit einem Dreier für die Sixers den Halbzeitstand von 44:28 erzielen.

Nach der Halbzeitansprache der Trainer kamen die Sixers mit mehr Energie und Willen zurück auf das Spielfeld. In der 25. Minute zeigte die Anzeige beim Stand von 53:43 dadurch nur noch einen Rückstand von zehn Punkten. Auf Seiten der Gastgeber strahlten allerdings alle Spieler, die eingesetzt wurden, Gefahr aus und so waren es Aime Olma und Chris Kwilu, die mit ihren Punkten den Abstand wieder zum 64:51 Zwischenergebnis zum Viertelende ausbauten.

Die Startphase der entscheidenden zehn Minuten lief dabei an den Neustädtern vorbei. So gelang es den Sixers erneut aufzuholen, sodass das Team von Headcoach Varga in der 34. Minute nur noch mit 65:59 zurücklag. Jedoch erzielten Jelovcic und Olma zusammen die nächsten elf Punkte der Gastgeber und bauten die Führung wieder auf zehn Punkte aus. Wenig später erzielte Marei mit dem letzten Angriff im Fastbreak den Endstand zum 78:66 für die TSV Neustadt temps Shooters.

 

01.03.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Bericht folgt in Kürze.