Vorberichte ProA 23. Spieltag

13.02.2026 19:30 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. GIESSEN 46ers

Schwere Heimaufgabe für die SBB Baskets in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A: Der Liganeuling hat am Freitagabend die ambitionierten Gießen 46ers zu Gast in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle in Magdeburg.

Die SBB Baskets gehen mit reichlich Selbstbewusstsein in das Duell. Zuletzt gewann der Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast schließlich ein überraschender 87:84-Heimsieg gegen den Tabellenvierten aus Bremerhaven. Gießen konnte sich zuletzt ebenfalls daheim durchsetzen – und zwar deutlich mit 92:69 gegen Tübingen. Davor jedoch setzte es eine bittere 72:83-Auswärtspleite beim Aufsteiger Leverkusen.

Gießen hat im vergangenen Sommer wieder einmal einen namhaften Kader zusammengestellt. Zahlreiche Akteure wie Center Till Gloger oder der ehemalige Nationalspieler Robin Benzing verfügen über Erstliga-Erfahrung. Bester Werfer der Hessen ist bislang Kyle Castlin mit 16,8 Punkten im Schnitt. Der US-Amerikaner sammelt außerdem 5,5 Rebounds pro Partie.

Aktuell rangiert die Mannschaft von Cheftrainer Branislav Ignjatovic auf dem achten Tabellenplatz und bleibt damit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Die SBB Baskets rangieren aktuell auf Rang 16, dem ersten Nichtabstiegsplatz also.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Das ist ein Spiel, wo wir etwas wieder gut machen wollen. Im Hinspiel haben wir uns gar nicht gut präsentiert. Jetzt wollen wir aber auf den Sieg gegen Bremerhaven aufbauen und es schaffen, eine kleine Serie zu schaffen. Gießen ist ein sehr erfahrenes Team, dem bislang allerdings die Konstanz ein bisschen fehlt. Wir müssen defensiv besser auftreten als im Hinspiel und offensiv mit mehr Tempo spielen und aggressiver auftreten.“

 

14.02.2026 18:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Spitzenbasketball am Valentinstag. Samstagabend reisen die HAKRO Merlins zum kleinen Derby nach Nürnberg. Nach dem verlorenen Hinspiel gegen die Falken möchten die Jungs von Headcoach David McCray zu Gast in Mittelfranken ihre aktuelle Siegesserie fortsetzen.

Zum ersten Mal seit über 10 Jahren sicherten sich die Nürnberg Falcons gegen die Zauberer den Sieg. In einem engen Spiel, das bis zum dritten Viertel fast komplett ausgeglichen war, zeigten die Falken ihre Stärke und setzten sich knapp gegen die Zauberer durch. Vor allem verantwortlich für die späte Entscheidung war Nürnbergs Kapitän Julius Wolf. Der Forward traf in den letzten drei Minuten gleich vier Würfe von Downtown und besiegelte so den knappen Erfolg der Mittelfranken.

Vergangene Woche noch lagen die Franken auf einem Playoff-Platz, rutschten nach den beiden Niederlagen am Doppelspieltag jedoch wieder auf den 9. Rang ab. Seit Beginn des Jahres agieren die Falken ohne ihren Topscorer Brandton Chatfield. Der Center steuerte durchschnittlich 14,8 Punkte zum Spiel der Nürnberger bei. Lichtblick im Kader ist der 19-jährige Tom Stoiber. Gegen Koblenz gelang dem Forward seine bisher beste Leistung mit 30 Punkten und 10 Rebounds.

Vergangenes Wochenende gab es für die Nürnberger jedoch nichts zum Jubeln. Am Doppelspieltag mussten sich die Franken sowohl gegen Bayreuth, wie auch Kirchheim geschlagen geben. Während der Rückstand im Frankenderby bis auf fast 30 Zähler wuchs, verlief das zweite Spiel des Wochenendes enger. Führten die Falcons mit zehn Punkten im ersten Spielabschnitt, glichen die Teckstädter im folgenden Viertel aus und setzten sich schlussendlich gegen die Franken durch.

Genau entgegengesetzt zu den Falcons standen die Zauberer erst Freitag in Kirchheim auf dem Parkett, ehe Sonntag die Bayreuther zu Gast in der Arena Hohenlohe waren. Beide Partien konnten die Crailsheimer für sich entscheiden. Mit aktuell acht Siegen in Serie stellen die Merlins das derzeit formstärkste Team – keine andere Mannschaft der Liga konnte in dieser Saison mehr Spiele in Folge für sich entscheiden.

 

14.02.2026 18:30 Uhr BG Göttingen vs. Paderborn Baskets

Nach dem knappen Heimerfolg gegen die Bayern Giants Leverkusen steht für die BG Göttingen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gleich schon der nächste Auftritt vor eigenem Publikum an. Das Team von BG-Headcoach Fabian Strauß empfängt am Samstag, 14. Februar, die Paderborn Baskets in der Sparkassen-Arena. Mit dem Aufsteiger haben die Göttinger noch eine Rechnung offen, denn das Hinspiel verloren sie 70:82.

Beim Hinspiel Ende Dezember in Paderborn standen der BG nur sieben einsatzfähige Profis zur Verfügung, zudem fehlte Strauß aufgrund eines grippalen Infekts. Die geschwächten Göttinger waren nicht in der Lage mit der Baskets-Physis mitzuhalten und leisteten sich 28 Ballverluste. Nicht zu stoppen waren der dänische Guard Jonathan Klussmann (25 Punkte) sowie US-Guard Branden Maughmer (19), die auch durchschnittlich zu den besten Paderborner Punktesammlern gehören.

Die BG war nicht das einzige Team, das Klussmann in dieser Saison nicht unter Kontrolle bekam. Er erzielt durchschnittlich 19,8 Punkte pro Spiel, womit er zweitbester ProA-Werfer ist. Ebenfalls zweistellig punktet der kanadische Forward Efosa Osawe (16,7), der im Hinspiel verletzt fehlte. Maughmer (11,4) und US-Center Jalen Johnson (11,2) komplettieren das zweistellig punktende Quartett.

Das Team von Baskets-Headcoach Milos Stankovic, Bruder des Bonner Cheftrainers Marko Stankovic, hat sich im Kampf um den Ligaverbleib inzwischen ein wenig Luft verschafft. Mit acht Siegen liegen die Nordrhein-Westfalen derzeit auf dem 15. Tabellenplatz und haben zwei Siege Vorsprung auf Platz 17. Die vergangenen beiden Partien gegen Hagen und Bremerhaven verlor das Stankovic-Team.

Seit dem Hinspiel keine Niederlage mehr geleistet haben sich hingegen die Göttinger, die in fast allen Statistik-Kategorien besser sind als die Paderborner. Nur bei der Freiwurfquote (78 Prozent) und der Ballverlusten (13,0) sind die Baskets besser. „Gegen Leverkusen haben wir unsere beste defensive Leistung in dieser Saison gezeigt, daraus aber kein Kapital geschlagen, weil wir nicht gut genug auf Angriff umgeschaltet haben“, sagt BG Assistant Coach Carney.

 

14.02.2026 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. Phoenix Hagen

Es ist mal wieder soweit, das von den Fans heiß ersehnte Derby gegen den Spitzenreiter Phoenix Hagen kommt auf die VfL SparkassenStars Bochum am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zu. Die Favoritenrolle ist hier klar verteilt, doch den Bochumern gibt das Hinspiel Hoffnung, denn da waren sie ganz nah dran an der Sensation.

Die Feuervögel vom Tor zum Sauerland grüßen mit 19 Siegen aus 22 Spielen von der Tabellenspitze der ProA. Bereits früh wurde das Ziel „Aufstieg“ in Hagen ausgegeben und die Umsetzung läuft bis jetzt auf Hochtouren. Headcoach Chris Harris hat einen hochkarätigen Kader zusammengestellt, der vor Allem eine unglaubliche Offensivpower hat. Die letzte Niederlage gab es am 03.01. gegen die Eisbären Bremerhaven, seitdem gab es sechs Siege in Folge.

Das Hinspiel konnten die Hagener nur knapp mit 87:84 gewinnen, dabei hatten die Bochumer den Sieg in der eigenen Hand, behielten in der Crunchtime aber nicht die Nerven. Die individuelle Klasse von Phoenix machte am Ende den Unterschied. Shooting Guard Devin Schmidt (15 PpS) ist aktuell Topscorer des Hagener Teams. Knapp dahinter liegt Point Guard Marcus Graves (14,7 PpS. Der Kader des Tabellenführers ist sehr tief besetzt und wurde während der Saison noch weiter verstärkt.

Das wird eine hohe Hürde für die SparkassenStars, die dazu noch die Overtime aus dem hart umkämpften Spiel am Mittwoch in Koblenz in den Beinen haben. Doch die Underdog-Rolle nimmt das Team von Headcoach Felix Banobre sicher gerne an. Das Bochumer Team kann befreit gegen Hagen aufspielen und ähnlich wie gegen Göttingen ohne Druck agieren. Gegen den Tabellenzweiten musste man sich nur knapp in eigener Halle geschlagen geben und hatte die Chance auf den Sieg.

 

14.02.2026 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. EPG Baskets Koblenz

Am kommenden Samstag empfangen die Bozic Knights die EPG Baskets aus Koblenz in der Kirchheimer Sporthalle Stadtmitte. Während die Teckstädter ihren Platz in den Top Acht sichern wollen, geht es für die auf Platz zehn stehenden Koblenzer darum den Anschluss an die Playoff Ränge zu halten. Die Ritter wollen den Schwung aus dem Erfolg gegen Nürnberg mitnehmen. Das Hinspiel endete in einem Showdown nach Verlängerung.

Die Koblenzer haben in dieser Saison schon für den einen oder anderen dramatischen Spielausgang gesorgt. So auch am Mittwoch im Duell gegen die Sparkassenstars aus Bochum. Nach Verlängerung mussten sich die Koblenzer den Sieg nochmals entreißen lassen. Ähnliches passierte auch im Hinspiel, bei dem die Knights mit über 20 Punkten deutlich in Rückstand lagen, sich in der zweiten Halbzeit jedoch zurückkämpfen konnten, um dann in der Verlängerung die beiden Punkte einzufahren.

US-Guard Chuck Harris erzielte mit 33 Punkten den Topwert des Abends. Unter der Teck weiß man um die Qualitäten der Koblenzer. „Sie spielen sehr physisch und körperbetont, sind das Team mit den meisten Fouls der Liga, haben einen intelligenten Spielaufbau und treffen gute Entscheidungen. Sie können jeden Gegner in der Liga schlagen und wir müssen sehr fokussiert und mit viel Energie in die Partie gehen,“ so Knights Sportchef Chris Schmidt.

Die Ritter konnten nach drei Niederlagen in Serie gegen Bremerhaven, Bayreuth und Crailsheim, zuletzt Nürnberg schlagen und wieder punkten. Diesen Schwung möchten Kapitän Mayer und Co. mit in die letzten beiden Heimspiele vor der einwöchigen Nationalmannschaftspause nehmen. „Beide Spiele sind für uns sehr wichtig. Wir haben eine große Chance uns oben festzusetzen,“ ergänzt Schmidt.

Besonderes Hauptaugenmerk dürfte am Samstag auf Koblenz Aufbauspieler Calvin Wishart liegen. Der US-Amerikaner zeigt sich für 15,5 Punkte und 5,8 Assists pro Partie verantwortlich. Ebenfalls offensiv brandgefährlich ist Tim Smith mit 14,2 Punkten pro Spiel. Für Forward Jonas Niedermanner ist es die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Der ehemalige Ritter spielt seit dieser Saison für Koblenz.

 

14.02.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. BBC Bayreuth

Zu einem Duell zweier Traditionsstandorte im Abstiegskampf gastiert der BBC Bayreuth am Samstag, 14. Februar im Rahmen des 23. Spieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA bei den Tigers Tübingen.

Beide Teams haben aktuell 16:28 Punkte auf dem Konto, Tübingen steht auf Tabellenplatz 13, Bayreuth ist 14. in der Tabelle, der Abstand zu den Bayer Giants Leverkusen auf dem oberen Abstiegsplatz 17 beträgt für beide Teams jeweils vier Zähler. Während der BBC am vergangenen Sonntag deutlich mit 58:89 beim Spitzenteam HAKRO Merlins Crailsheim den Kürzeren zog, haben die Tübinger seit dem 78:72-Hinspielsieg in Bayreuth nur noch eines von neun Spielen gewonnen.

„Mann der Stunde“ im Tübinger Team ist Neuzugang Jordan Johnson. Der 31-jährige US-Pointguard wurde am 1. Februar von den Tigers verpflichtet, da die beiden etatmäßigen Pointguards JaCobi Wood und Larry Thomas ausfallen. Der US-Amerikaner Larry Thomas wiederum war erst im Januar wegen der Verletzung von JaCobi Wood nachverpflichtet worden und kam ebenfalls aus dem Kosovo von Erstligist Golden Eagle Ylli.

Absoluter Leistungsträger im bisherigen Saisonverlauf ist Bernard Pelote. Der 23-jährige US-Rookie und hinterließ mit 15,3 Zählern und 4,9 Rebounds im Schnitt bislang einen sehr guten Eindruck. Der 25-jährige Isaiah Sanders (9,2 PpS)spielt bisher auch überzeugend . Power Forward Melkisedek Moreaux (12,2 PpS) blieb aus dem Team der vergangenen Saison erhalten. Ganz wichtig für das Team ist Mannschaftskapitän Till-Joscha Jönke.

Der 25-jährige US-Center Lukas Milner (8,8 PpS) kam von Boras Basket aus Schweden. Shooting Guard Miles Tention (26) blieb den Tigers nach der Vorsaison treu (9,1 PpS). Aufbauspieler Kaya Bayram kam von RASTA Vechta II. Am 15. November 2025 wurde Power Forward Patrick Emilien nachverpflichtet (26). Small Forward Silas Oriane (2,2 PpS), sowie der 26-jährige schwedische Power Forward Felix Edwardsson (3,6 PpS) komplettieren das Tübinger Aufgebot.

 

14.02.2026 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Bayer Giants Leverkusen

Ein eminent wichtiges Spiel um den Klassenerhalt steht an. Die Uni Baskets Münster empfangen am Samstag den direkten Konkurrenten Bayer Giants Leverkusen zum 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Es ist das Duell des Schlusslichts gegen den um zwei Zähler besser platzierten Tabellenvorletzten.

Die Partie in Köln ist aufgearbeitet. Ja, die Situation im Abstiegskampf ist prekär. Und ja, die Herausforderung ist maximal. Nichtsdestotrotz können die Uni Baskets ihre Ausgangsposition im Kampf um den Klassenerhalt für das letzte Drittel der Saison erheblich verbessern. Cheftrainer Götz Rohdewald betonte im Mediengespräch: „Für uns ist es ein weiteres Do-or-Die-Game gegen einen direkten Konkurrenten. Wir müssen alles reinhauen, was wir haben.“

Leverkusen ist zurück im Abstiegskampf. Nachdem die Giants nach einer 0:12-Bilanz schon im freien Fall gen ProB zu marschieren schienen, legte das Team seit Mitte Januar ein Comeback hin. Seitdem fertigten die Rheinländer zu Hause Bayreuth mit 99:65 und Gießen mit 83:72 ab. Zuvor verstärkten sich die Bayer Giants mit Power Forward Lök Wur. Der Südsudanese mit US-amerikanischem Pass unterschrieb bis zum Saisonende.

Bei der knappen 63:65-Niederlage am vergangenen Spieltag beim Tabellenzweiten und Aufstiegsmitfavoriten BG Göttingen waren die Farbenstädter auf Augenhöhe. BG-Cheftrainer Fabian Strauß lobte anschließend: „Riesigen Respekt an Leverkusen. Ich habe schon im Hinspiel gesagt: Das ist die ekligste defensive Variante, die Basketball-Deutschland seit langem gesehen hat. Aber auch das zeichnet Qualität aus, sie waren extrem gut vorbereitet.“

Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets: „Die größte Stärke der Leverkusener ist sicherlich Heinzmann, der sehr groß ist und den sie in der Zone parken und dadurch unorthodox verteidigen, weil keiner in der Liga so einen Spieler hat. Das kann sehr unangenehm sein. Ansonsten haben sie schnelle und gute Guards, aber der größte Trumpf ist halt Heinzmann, der sehr, sehr gut reboundet und einfach für ein anderes Spiel sorgt als in jedem anderen Spiel.“

 

15.02.2026 17:00 Uhr Artland Dragons vs. PS Karlsruhe LIONS

Nach dem Auswärtsspiel beim Tabellenführer Phoenix Hagen kehren die Artland Dragons zurück in die heimische Artland Arena. Am kommenden Sonntag treffen die Quakenbrücker auf die PS Karlsruhe Lions. Vor eigenem Publikum wollen die Dragons eine Reaktion zeigen und sich zugleich für die knappe Niederlage im Hinspiel revanchieren.

Das erste Aufeinandertreffen liegt erst wenige Wochen zurück und ist noch in bester Erinnerung. In der Europahalle unterlagen die Dragons zum Jahresauftakt denkbar unglücklich mit 82:80, als David Ejah den entscheidenden Tip-in mit der Schlusssirene verwandelte. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie wechselte die Führung mehrfach, und Quakenbrück hatte kurz vor Schluss selbst noch die Chance auf den Sieg, ehe Karlsruhe den letzten Angriff erfolgreich abschloss.

Seitdem verlief die Saison der Lions wechselhaft. Mit aktuell acht Siegen aus 21 Spielen rangiert Karlsruhe auf Tabellenplatz zwölf. Auf die Niederlage im direkten Duell folgte zunächst eine 89:80-Niederlage in Bremerhaven, ehe zuhause Koblenz mit 78:71 geschlagen wurde. In den vergangenen Wochen geriet das Team jedoch ins Straucheln: Drei Niederlagen in Serie gegen Gießen (66:89), Crailsheim (87:77) und zuletzt eine deutliche 99:79-Niederlage gegen die Tigers Tübingen.

Auffällig ist vor allem das Profil der Badener: Offensiv erzielen die Lions mit durchschnittlich rund 80 Punkten pro Spiel ligaweit die drittwenigsten Zähler, defensiv agieren sie dagegen äußerst physisch. Mit 3,6 Blocks pro Partie stellt Karlsruhe die beste Shotblocking-Mannschaft der ProA. Die Verantwortung im Angriff verteilt sich auf mehrere Schultern. Spielmacher Isaiah Hart (14,2 Punkte, 5,2 Assists) gibt im Backcourt den Takt vor und sucht immer wieder den Zug zum Korb.

Unter den Brettern sorgen Maurice Pluskota (13,2 Punkte, 7,6 Rebounds) und David Ejah (13,7 Punkte, 7,9 Rebounds, 39 % Dreierquote) für Physis und Reboundstärke. Auf den Flügelpositionen bringen Tyrese Williams (11,1 Punkte) und Scharfschütze David Cohn (48 % Dreierquote, 3,8 Assists) zusätzliches Scoring und Wurfgefahr von außen ins Spiel.

 

15.02.2026 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. Eisbären Bremerhaven

Trocken, warm sowie ein attraktiver Gegner mit Lokalkolorit und Legende im Kader – mit Blick auf die Wetterprognosen und die Eisbären Bremerhaven empfiehlt sich ein Besuch der Motorworld am kommenden Sonntagnachmittag vielleicht sogar nachdrücklich. Zudem steht der Spieltag im Zeichen des Karnevals.

Sportlich sind die RheinStars aktuell klar auf Kurs Klassenerhalt und können gegen die ambitionierten Norddeutschen ohne Druck aufspielen. Im Hinspiel konnten die Kölner die Eisbären nach der Pause gehörig ärgern. Sie verkürzten von 42:57 stetig und gelangten sogar einmal (85:84) drei Minuten vor Schluss in Führung. 87:87 stand es 23 Sekunden vor Ende, bevor den Bremerhavenern die Punkte zum Sieg gelangen (89:87).

Trainer Steven Esterkamp ist aktuell im zweiten Jahr in Bremerhaven und hat unlängst seinen Vertrag um weitere zwei Jahre verlängert. Im Vergleich zur ersten Begegnung Mitte November werden in beiden Kadern Spieler hinzukommen: bei Köln fehlten im Spiel Neu-Kapitän Mike Miller und Maxi Begue, Kenny Baptiste war noch nicht verpflichtet.

Bei den Eisbären ist mit Lorenz Brennecke und mit John Bryant reichlich BBL-Erfahrung vor Ende der Wechselfrist verpflichtet worden. Besonders der 38 Jahre alte Bryant gilt als BBL-Legende. Er spielt bereits seit 2010 in Europa und war von Januar 2022 bis in diese Spielzeit für den Mitteldeutschen BC aktiv. Der US-Center absolvierte mehr als 500 Spiele in der Bundesliga und war vor der Station in Weißenfels in Ulm, München und Gießen aktiv.

Ein ehemaliger RheinStar ist derzeit drittbester Scorer bei den Eisbären: Hinter Elijah Miller (15.7 PpS) und Jemari Baker jr. (13.9) kommt Jannis von Seckendorff auf 11.2 Punkte, 4.5 Rebounds bei einer Effektivität von 12.4. Der 23 Jahre alte Kölner war nach vier Jahren bei den RheinStars zur laufenden Saison im Sommer an die Nordsee gezogen. Mit Jordan Samare steht ein zweiter ehemaliger RheinStar im Kader der Gäste. Er wechselte im Sommer 2024 zu den Eisbären.

 

Eisbären Bremerhaven verpflichten BBL-Legende John Bryant

Kurz vor Ende der Wechselfrist am 15. Februar verstärken sich die Eisbären Bremerhaven unter den Körben mit BBL-Legende John Bryant. Der 2,11m große Center aus Kalifornien besitzt sowohl die deutsche als auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft und ist am Donnerstag in Bremerhaven angekommen.

Bryant spielt bereits seit 2010 in Europa, hält den BBL-Rekord für die meisten erzielten Punkte aller noch aktiven Spieler sowie die meisten erzielten Blocks aller Zeiten. Er wurde im Trikot von Ratiopharm Ulm an der Seite des Eisbären Headcoach Steven Esterkamp zwei Mal zum MVP gewählt und gewann mit dem FC Bayern München 2014 die deutsche Meisterschaft. Nach Stationen in Valencia, Monaco, Gießen, Paderborn und zuletzt dem MBC zieht es den 38-jährigen nun nach über 500 BBL-Spielen an die Nordseeküste.

John Bryant über seine neue Herausforderung bei den Eisbären: „Ich bin wirklich glücklich, wieder auf dem Feld zu stehen und freue mich sehr darauf, bei den Eisbären Bremerhaven Impulse zu setzen und dem Team auf dem Weg in die Playoffs zu helfen.“

Steven Esterkamp: „Wir freuen uns sehr, John mit an Bord zu haben. Er wird uns mit seiner großartigen Erfahrung und Präsenz auf dem Feld extrem weiterhelfen und seine Mitspieler noch besser machen.“

Vorberichte ProB Nord 21. Spieltag

14.02.2026 18:30 Uhr Seawolves Academy vs. EN BASKETS Schwelm

Am kommenden Samstag treten die EN Baskets in Rostock an. Gastgeber ist die Rostock Seawolves Academy, das Farmteam des Erstligisten Rostock Seawolves. Sportlich waren die Rostocker in der vergangenen Saison abgestiegen, blieben jedoch aufgrund von Wildcards in der ProA in der Liga.

Der langjährige Kapitän der EN BASKETS, Chris Frazier, ging als Jugendtrainer zurück an die Ostsee und hilft dem jungen Team mit seiner Erfahrung. In dieser Saison spielen die Seawolves eine starke Saison. Platz 7 steht mit 10 Siegen und 10 Niederlagen zu Buche. Die Blau-Gelben sind genau einen Sieg davor.

Das Hinspiel in Schwelm konnten die Gastgeber klar mit 100:78 für sich entscheiden. Doch dies ist lange her, beide Teams brauchen den Sieg im Rennen um die begehrten Play-Off-Plätze. Neben Chris Frazier sind der Amerikaner Jalen Page mit 22 Punkten, 6 Rebounds und 6 Assists sowie Jonas Zilinskas mit 16 Punkten und 8 Rebounds Akteure, die jederzeit ein Spiel entscheiden können.

EN BASKETS Schelm Head-Coach Falk Möller: „Rostock hat sich enorm entwickelt und ist ein echter Favoritenschreck, wenn man die beiden Siege gegen Bernau sieht. Um eine Chance gegen die heimstarken Rostocker zu haben, müssen wir gerade in der Verteidigung aufpassen und dürfen ihnen keinen Run erlauben.“

 

14.02.2026 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Dragons Rhöndorf

Am kommenden Wochenende wartet eine echte Herkules-Aufgabe auf die Dragons. Dann muss Rhöndorf nämlich als zehnter der Tabelle bei LOK BERNAU antreten. Die Brandenburger sind Tabellenzweiter und aktuell wohl die härteste Aufgabe der ProB. Unterschiedlicher kann die Ausgangslage vor dem 21. Spieltag kaum sein.

Am 6. Dezember 2025 gelang dem Team um Headcoach Max Becker gegen die hochfavorisierten Brandenburger mit 91:84, nach Verlängerung, eine faustdicke Überraschung. Seitdem ist einiges passiert: Während die Jungs von LOK von Sieg zu Sieg eilen und zuletzt auch den Tabellenprimus Essen mit 77:74 in die Schranken wiesen, gingen für Rhöndorf die letzten fünf Begegnungen verloren, was sie tabellarisch in eine prekäre Lage bringt.

Reden wir nicht um den heißen Brei herum: Wenn die derzeit unmittelbaren Konkurrenten Stahnsdorf sowie Iserlohn gewinnen und Rhöndorf nicht, könnten die Rheinländer auf einen Abstiegsplatz abrutschen. Noch ist es nicht soweit, aber Bernau hat die Favoritenrolle klar inne. Das Team von Coach Dan Oppland verfolgt schon seit längerer Zeit die Mission Aufstieg in die ProA. Aktuell scheinen die Berliner das Zeug zu haben, um die Meisterschaft in der ProB mitzuspielen.

Jedenfalls harmoniert die Mischung aus gestandenen Profis, wie dem 30-jährigen US-Playmaker Shawn Anthony Scott II (ø 10,2 Pkt.), Akim-Jamal Jonah (ø 12,4 Pkt.), Guy Nahmias (ø 14 Pkt.) und dem Ex-Drachen Marco Rahn (ø 5,8 Pkt.) sowie hoffnungsvollen Talenten aus der ALBA-Schmiede (Anton Nufer, Anton Kemmer oder Nevio Bennefeld) perfekt. Nicht zu vergessen ist auch Anthony Wattkins, der im Schnitt 13,7 Punkte einstreut.

Rhöndorf und Bernau operieren übrigens mit ähnlichen Mitteln. Beide Teams pflegen einen schnellen Spielstil, der viele Korbabschlüsse garantiert. Rein statistisch betrachtet haben die Brandenburger allerdings in nahezu jeder Kategorie die Nase vorne. Wie eingangs jedoch erwähnt, wollen die Dragons in Bernau eine Chance haben, sie müssen in allen Bereichen am oberen Leistungslimit kratzen. Und das möglichst über die gesamte Spielzeit.

 

14.02.2026 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. ETB Miners

Spätestens nach dem Auswärtssieg in Schwelm trotz dezimierten Kaders steht fest: Die Itzehoe Eagles sind ein Spitzenteam in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Als Tabellendritter gehen sie nun in das nächste Spitzenspiel: Samstag gastiert der Tabellenführer ETB Miners im Sportzentrum am Lehmwohld.

Die Eagles rangieren vier Punkte oder zwei Siege hinter dem Team aus Essen und haben das Hinspiel dank eines Dreiers von Sven Cikara direkt vor dem Ende gewonnen. So können sie mit einem Erfolg im Rückspiel auch den direkten Vergleich für sich entscheiden. Es gehe darum, den Druck auf Essen zu erhöhen und die eigenen Ambitionen zu unterstreichen, im Saisonendspurt noch einmal ganz oben anzugreifen, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink.

„Gerade nach den letzten beiden Siegen werden wir dieses Spiel mit sehr viel Selbstvertrauen angehen in dem Bewusstsein, uns dieses Spiel verdient zu haben“, so Völkerink. Die Gefährlichkeit des Gegners werde allerdings dadurch deutlich, dass er bisher alle seine Auswärtspartien gewonnen habe. Keine Mannschaft in der Liga werfe besser als Essen, deshalb werde es ein Schlüssel sein, die Dreierschützen der Gäste unter Kontrolle bekommen.

Zudem müssten die eigenen Spieler, die zuletzt krank oder verletzt waren, wieder integriert werden, sagt der Eagles-Trainer. Nach Krankheit kehrt Kapitän Lucien Schmikale zurück, bei Finn Fleute, der vor dem Schwelm-Spiel umgeknickt war, bestehe eine kleine Chance, dass er auflaufen kann. Um erfolgreich zu sein, müsse da angesetzt werden, wo die Mannschaft zuletzt aufgehört habe: mit schneller Ballbewegung und Teambasketball.

 

15.02.2026 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Hertener Löwen

Wer in den Geschichtsbüchern etwas weiter zurückblättert, wird fündig: Von 2009 bis 2016 duellierten sich die Hertener Löwen sieben Spielzeiten in Folge mit dem SC Rist Wedel. Am Sonntag, 15. Februar, ist es wieder soweit: Erstmals seit dem 23. Januar 2016 und somit nach mehr als zehn Jahren Pause sind die Westfalen wieder in der Steinberghalle zu Gast. Gegen die Löwen wollen die Wedeler ihrer Heimbilanz aufpolieren.

„Es tut mir wirklich leid für unsere Fans, dass wir in dieser Saison bisher zuhause häufiger verloren als gewonnen haben“, sagte Rist-Trainer Hamed Attarbashi mit Blick auf die Heimbilanz, die seitdem am 1. Februar bezogenen 63:84 gegen den Spitzenreiter ETB Miners mit fünf Niederlagen bei vier Siegen negativ ist. „Dafür gibt es keine logische Erklärung – außer der, dass unsere junge Mannschaft nun einmal Leistungsschwankungen unterliegt“, sagte Attarbashi.

Für die fehlende Konstanz während einer Partie dient das Hinspiel in Herten wie keine zweite Begegnung als Beispiel. Nach einem schlechten Start (9:18 nach dem ersten Viertel) drehten die Wedeler das Ergebnis, gestützt auf einen 9:0-Lauf, zwischenzeitlich zu ihren Gunsten – um am Ende mit einem 58:61 (28:30) die knappste und wohl auch bitterste ihrer bisher zehn Saison-Niederlagen zu kassieren.

Dies soll nun wettgemacht und die Heimbilanz ausgeglichen werden. Und zwar mit einem Sieg mit mindestens vier Punkten Vorsprung, um auch den direkten Vergleich gegen die Westfalen zu gewinnen. Dieser könnte am Saisonende für die Abschlussplatzierung oder sogar die Play-Off-Teilnahme entscheidend sein.

Welche Spieler Attarbashi am Sonntag zur Verfügung stehen, entscheidet sich wie immer kurzfristig. Als der Kooperationspartner Veolia Towers Hamburg am Mittwochabend sein letztes Euro-Cup-Saisonspiel mit 94:116 verlor, kamen mit Jared Grey, Janne Müller und Nelson Martin drei Doppellizenzspieler zum Einsatz.

 

15.02.2026 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. Iserlohn Kangaroos

Gegen die Iserlohn Kangaroos gelang RASTAs Farmteam in der Hinrunde dieser BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Saison der erste Sieg. Jetzt treffen der Letzte und der Vorletzte erneut aufeinander. Am Sonntag brauchen die jungen Vechtaer unbedingt einen Sieg, wollen sie noch eine praktische Chance auf den Klassenerhalt haben.

Denn die Ausgangssituation vor diesem Keller-Kracher ist recht simpel. RASTA II steht mit sechs Punkten aus 19 Spielen auf Platz 14, die Iserlohn Kangaroos haben in 20 Spielen schon zwölf Punkte gesammelt, RASTAs Rückstand auf das „rettende Ufer“ beträgt acht Zähler. „Auch wenn wir ein Ausbildungsteam sind, wollen wir natürlich Spiele gewinnen und die Klasse halten. Die Jungs lernen viel dazu, was ihnen immer zugutekommen wird“, so Vechtas Head Coach Harm-Ubbo Horst.

In der Hinrunde hatte RASTA II bei den Iserlohn Kangaroos mit 77:74 gewonnen. Auch jetzt hat das Horst-Team eine realistische Chance auf einen Sieg gegen die Westfalen, die neun ihrer letzten elf Spiele verloren haben. Der Hoffnungsträger der Kangaroos heißt Tyson Leitao (15.0 Punkte und 10.6 Rebounds plus 1.3 Blocks). Mit dem gleichaltrigen Luca Michels steht auch ein gefährlicher Dreierschütze im Kader. Der Shooting Guard traf schon 48 Dreier, bei einer Erfolgsquote von 38 %.

Noch viel besser von jenseits der 6.75 Meter machte es bisher RASTAs Epke Kruthaup – mit gerade einmal 17 Jahren. Der Point Guard steht aktuell bei einer Quote von 48 % (38/79). Und auch Fynn Lastring, 18 Jahre jung, weiß, wie man den Dreier wirft. Der Center drückte in zwölf Spielen 48-mal ab, traf 22 dieser Würfe (46 %). Mit einem Wert von 15.7 ist Lastring auch der effektivste RASTAner, gefolgt vom erfahrenen AJ Sumbry (14.3).

In den Teamstatistiken der ProB-Nord liegen RASTA II und die Kangaroos in nahezu allen Kategorien in etwa gleichauf. Dass das „Hinspiel“ ein ganz enges war, verwundert daher nicht. Am 16. November war Roy Krupnikas mit 20 Punkten, sieben Rebounds, drei Assists und zwei Steals der Matchwinner, während Tyson Leitao für Iserlohn mit zehn Punkten und elf Rebounds eines seiner schon zwölf Double-Doubles in dieser Saison schaffte.

 

15.02.2026 17:30 Uhr TSV Neustadt temps Shooters vs. BSW Sixers

Die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga geht in die entscheidende Phase, denn es bleiben nur noch sechs zu spielende Begegnungen. Am 21. Spieltag treffen mit den TSV Neustadt temps Shooters und den BSW Sixers zwei Teams aufeinander, die noch in die Playoffs kommen, aber auch noch absteigen könnten. Daher wird die Partie am Sonntagabend für beide eine weitere sehr wichtige, um zu sehen, in welche Richtung es geht.

Das Hinspiel war für die Neustädter eine klare Sache, die damals bei den Sixers mit 83:65 gewannen und zwischenzeitlich mit über 20 Punkten geführt hatten. Die beiden Topscorer der Sixers, RJ Holmes und Toby Okwuokei, waren beim Hinspiel im Oktober die besten Akteure ihres Teams. Power Forward Holmes erzielt im Schnitt 15,7 Punkte und schnappt sich zudem 8,9 Rebounds pro Spiel. Sein Pointguard Okwuokei bringt es bisher auf 14,4 Punkte, 7,1 Rebounds und 3,8 Assists pro Spiel.

Neben diesen beiden Akteuren ist es der junge deutsche Pointguard Ilias Amin, der ebenfalls eine zweistellige (11,7) Punkteausbeute vorweisen kann. Headcoach Lukas Varga hat einen athletischen Kader zusammengestellt, der mit viel Tempo und aggressiver Verteidigung über das ganze Feld agiert. Als Tabellenzehnter und einem schwerem Restprogramm, könnte es für die Sixers nicht für die Playoffs reichen. In der letzten Saison ist das Team als Tabellenvierter in die Aufstiegsrunde eingezogen.

Für die temps Shooters geht es darum, die hohe Niederlage vom Wochenende zuvor in Herten abzuhaken und zu Hause im Shooters Dome von Beginn an ihr Spiel zu spielen. Die Trainingswoche verlief bisher sehr ordentlich und das Team möchte den nächsten Heimsieg feiern, nachdem man zuletzt zweimal vor eigenem Publikum gewinnen konnte.

„Es wird wichtig sein, seine Heimspiele zu gewinnen, vor allem gegen die direkten Konkurrenten. Darauf muss der Fokus liegen und als Team um jeden Zentimeter gefightet werden. Gerade zum Saisonende hin zählen nur Punkte und nicht, ob man schön spielt, denn das Ziel „Klassenerhalt“ soll nicht wieder zu einer Zitterpartie werden“, so Neustadts Geschäftsführer Sport Jan Gebauer.

 

01.03.2026 16:00 Uhr TKS 49ers vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Bericht folgt in Kürze.

Vorberichte ProB Süd 21. Spieltag

14.02.2026 18:00 Uhr Dresden Titans vs. BG Hessing Leitershofen

Ein richtungsweisendes Spiel steht für die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen am Samstagabend in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA auf dem Programm. Die Kangaroos gastieren am 21. Spieltag auswärts bei PRO-A Absteiger Dresden Titans.

So schnell kann es gehen: Liebäugelten die Leitershofer vor Kurzem noch mit dem Sprung auf einen Tabellenplatz, der sogar das Heimrecht in den Play-Offs garantiert hätte, genügten ein spielfreies Wochenende, die knappe Niederlage gegen Erfurt und einige etwas überraschende Ergebnisse anderer Teams aus, dass am Samstag erstmals der Sturz unter die magische Play-Off Linie für die BG droht. Den mit einem Sieg der Sachsen würden sie den Tabellenplatz acht und neun tauschen.

In der Elbmetropole trifft man auf einen motivierten Gegner: Das Team von Trainer Valentino Lott siegte zuletzt drei Mal in Folge, gegen Erfurt, in Würzburg und zuletzt gegen Bayern München. Dieser Sieg fiel mit 88:70 sogar sehr deutlich aus. Von ungefähr kommt der Aufschwung der Titans nicht.

Zum Ende der Transferperiode verstärkte man sich mit dem nigerianischen Aufbauspieler Wisdom Equere Uboh (24) und Small-Forward Leo Alban (26). Diese Neuverpflichtungen entlasten die bisherigen Leistungsträger Sebastian Heck (30), Duje Putnik (24), Simoen Dimitrov (21), Kevin Kollmar (23) und den Ex-Nördlinger Scott Stone (30), mit 21,1 Punkten Topscorer der Dresdner, merklich. Dazu hat man mit Osasere Otakho (24), einen 2,16 Meter Riesen direkt unter dem Brett.

„Der Gegner erinnert mich ein wenig an unser letztes Spiel gegen Erfurt. Auch Dresden hat sich zuletzt verstärkt, einen guten Run und dazu eine sehr erfahrene Mannschaft. An der Elbe wartet ein dickes Brett auf uns. Wir wollen aber dort unbedingt einen Sieg mitnehmen, das würde unsere Chancen für die Play-Offs auf jeden Fall verbessern“, hofft Kangaroos Geschäftsführer Wayne Chico Pittman auf ein Erfolgserlebnis für seine Farben.

 

14.02.2026 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. SKYLINERS Juniors

Nach dem dramatischen Hitchcock Thriller gegen Fellbach steht am kommenden Samstag das nächste richtungsweisende Duell im Kampf auf dem Spielplan.

Die Skyliners haben nach einer schwachen Hinrunde reagiert und den Kader personell verstärkt. Neben Center Moses Pölking, haben die Riesen vom Main zwei extrem starke US-Profis verpflichtet. Desmond Watson, mit 29 Punkten pro Spiel Topscorer der Liga, und BBL-Profi Marcus Domask haben zuletzt Spiele im Alleingang für die Hessen gewonnen. Welcher der beiden Importspieler zum Einsatz kommt wird man vermutlich erst am Samstag erfahren.

Die von Dr. Markus Klusemann, der früher bei Kooperationspartner Jahn München und dem BBV angestellt war, gecoachten Hessen haben zudem eine Reihe von hochtalentierten deutschen und europäischen Spielern. Allen voran Jamie Edoka, Ivan Crnjac und Lukas Smazak können ein Spiel an sich ziehen. Nicht zu unterschätzen ist auch der brandgefährliche Point Guard Alvin Onyia, der vor der Saison aus Wolmirstedt zurück zu seinem Heimatverein wechselte.

Bastian Block (Co-Trainer TSV Oberhaching Tropics): „Frankfurt hat durch die Nachverpflichtung richtig viel Qualität in den Kader gebracht. Domask hat davor G-League gespielt und ist eigentlich für die BBL-Mannschaft vorgesehen. Desmond Watson steht Ihm in nichts hinterher. Egal wer von den beiden spielt, wird uns vor eine große Herausforderung stellen. Es hat schon seinen Grund, dass die Skyliners vier Ihrer letzten fünf Spiel gewonnen haben.“

 

14.02.2026 19:30 Uhr TV Langen vs. SV Fellbach Flashers

Der TV Langen hat die letzten drei Spiele verloren, zwei davon äußerst ärgerlich. Auffällig war dabei, dass vor allem eine Häufung an individuellen Fehlern entscheidende Negativtrends eingeleitet haben. Gegen die SV Fellbach Flashers fokussieren sich die Langener daher vor allem auf absolute Fundamentals: Bessere Defense, bessere Wurfpositionen, mehr Treffer.

Schon im Hinspiel in Woche vier hat der TV Langen gezeigt, dass ein Spiel auf Augenhöhe gegen Fellbach möglich ist. Dabei reiste Headcoach Tobias Jahn im Oktober mit nur acht Spielern an, am Ende siegten die Flashers knapp mit 77:75. Am Samstag wird voraussichtlich ein vollständiger Kader zur Verfügung stehen, außerdem ist der TVL auf den Guard-Positionen deutlich verstärkt.

Damit am Ende ein Sieg für Langen herausspringt, muss die Mannschaft in der Defense 40 Minuten konzentriert agieren. In den beiden Vorwochen hatte sich das Team in wichtigen Phasen eine zu lapidare Verteidigung erlaubt und so den Gegner zurück ins Spiel gebracht.

Aufpassen müssen die Giraffen insbesondere auf die drei starken Guards: Tyseem Lyles, Jakob Hanzalek und Nik Philip Schlipf scoren im Schnitt zweistellig und sind zudem die gefährlichsten Drei-Punkte-Schützen ihrer Mannschaft. Beim Spiel in Richtung Korb sind der 2,06 Meter große Nelson Okafor sowie der sehr erfahrene Power Forward Brian Butler wichtige Anspielstationen.

„Am Samstag müssen wir noch einmal stärker auftreten. Wir müssen uns nicht nur freie Würfe herausspielen, sondern diese auch treffen“, sagt TV Langens Coach Tobias Jahn. Einfache Layups sollen fallen, Dreier nicht unnötig weggeworfen werden. Dann kann es gelingen, die aktuelle Niederlagenserie zu beenden.

 

15.02.2026 16:00 Uhr BBC Coburg vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Auf einen heißen Tanz können sich die Fans des BBC Coburg am kommenden Sonntagnachmittag in heimischer Halle freuen, wenn die – gemeinsam mit Ulm – heimstärkste Mannschaft der Liga auf das beste Auswärtsteam der ProB Süd trifft.

Es sind vor allem die Heimspiele, die den BBC derzeit weiter in den vorderen Tabellenplätzen halten. Sieben Siege aus acht Partien konnten die Coburger zuhause einfahren. Darunter fielen auch die beiden Erfolge gegen Speyer (71:68) und München (80:76). Auf der Gegenseite präsentieren sich die Ludwigsburger in dieser Saison vor allem in fremder Halle in prächtiger Verfassung. Sage und schreibe sieben ihrer acht Auswärtsspiele konnte die Basketball-Akademie für sich entscheiden.

Einer, der einen maßgeblichen Anteil an dieser Auswärtsserie und auch an den vier Ludwigsburger Siegen aus den vergangenen fünf Partien hat, ist Simon Feneberg. Der Point Guard wechselte im Sommer 2024 aus dem Nürnberger Nachwuchs an den Neckar und geht besonders seit dem Jahreswechsel mit 19,2 Punkten im Schnitt in Lubu‘s Offensive voran. Mit einer Dreierquote von 38 Prozent über die Saison hinweg zählt der 20-jährige zu den gefährlichsten Distanzschützen der Liga.

Mit nur acht Punkten erwischte der Kapitän der Barockstädter beim 80:65-Auswärtssieg des BBC im Hinspiel allerdings nicht seinen besten Tag. Ganz anders lief es bei Coburgs Topscorer Dylan Fasoyiro: 26 Zähler erzielte der Nigerianer aus dem Feld. Unglücklicherweise knickte Fasoyiro damals bei einem Drive zum Korb um, sodass er das anschließende Spiel der Vestestädter in Oberhaching verpasste, was zugleich auch in der ersten BBC-Niederlage der Saison mündete.

Vollkommen einsatzfähig und gewillt, den Erfolg aus der Hinrunde vor heimischem Publikum zu wiederholen, zeigt sich Coburgs Nummer zwölf vor dem zweiten Aufeinandertreffen mit den Schwaben: „Das Spiel am Sonntag ist für uns ein sehr wichtiges. Schon beim letzten Mal, als wir gegen Ludwigsburg gespielt haben, war es ein hart umkämpftes Duell. Deshalb wissen wir, dass es keineswegs einfach werden wird und wir bereit sein müssen alles zu geben.

 

15.02.2026 17:00 Uhr CATL Basketball Löwen vs. Ahorn Camp Baskets

Mit „gemischten Gefühlen“ macht sich Carl Mbassa, der Chefcoach der Ahorn Camp Baskets, auf die Reise zu den Erfurter Basketball-Löwen. Eines steht jedenfalls fest: Die Pfälzer wollen am Samstag, 15. Februar, bei den abstiegsbedrohten Thüringern mit einem Erfolg ihren vierten Tabellenplatz in der Südgruppe der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB verteidigen.

Da die Speyerer am vergangenen Wochenende spielfrei waren, könnte der Rhythmus etwas verloren gegangen sein, fürchtet er. Andererseits dürfte die Verschnaufpause erfahrenen Kräften wie dem 34-jährigen DJ Woodmore oder dem 31-jährigen Christoph Rupp, der in den Kader zurückkehrt, gutgetan haben.

„Das wird aber keine leichte Aufgabe. Die Erfurter kämpfen mit viel Energie um den Klassenverbleib“, betont Mbassa und erinnert an den jüngsten Coup der Auswahl seines Kollegen Florian Gut. Als Außenseiter haben sich die Löwen mit 85:83 (48:41) bei der BG Leitershofen durchgesetzt. Wie schon wiederholt in dieser Saison waren Regisseur Michael Mitchell, Flügelspieler Paul Albrecht und Center Noah Kandem die entscheidenden Akteure der Erfurter.

Während die Speyerer voraussichtlich in Bestbesetzung in der Riethsporthalle antreten werden, steht bei den Gastgebern hinter einem Akteur ein Fragezeichen; dem US-Amerikaner Mitchell droht eine Sperre, weil er beim Gastspiel in Leitershofen wegen grober Unsportlichkeit disqualifiziert wurde. Das Hinspiel gegen die Erfurter haben die Ahorn Camp Baskets dank einer ansprechenden
Leistung im Schlussviertel mit 84:69 (42:36) zu ihren Gunsten entschieden.

 

18.02.2026 19:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. OrangeAcademy

Bericht folgt in Kürze.

Nachwuchs-Check bei der BG Göttingen

Veilchen erhalten Bronze-Auszeichnung

Im Februar stand die Nachwuchsarbeit der BG Göttingen im Mittelpunkt des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. Im Rahmen eines Standortbesuchs wurden die Strukturen, Konzepte und Entwicklungsmaßnahmen des Göttinger Nachwuchsprogramms intensiv beleuchtet. Für die geleistete Arbeit erhielt die BG Göttingen die Bronze-Plakette.

Das eingesetzte Expertenteam gewann vor Ort einen umfassenden Eindruck von der organisatorischen Ausrichtung, den Trainingsinhalten sowie der langfristigen Talententwicklung. In strukturierten Analysegesprächen mit den Verantwortlichen wurden sowohl bestehende Qualitätsmerkmale als auch Potenziale für die weitere Optimierung identifiziert. Das abschließende Feedbackgespräch bündelte die Ergebnisse und formulierte konkrete Empfehlungen für die strategische Weiterentwicklung.

Besondere Aufmerksamkeit galt dabei der Sicherung der gewachsenen BBL-Strukturen im Nachwuchsprogramm – trotz des sportlichen Abstiegs der Profimannschaft in die ProA. Ziel bleibt es, die etablierten Ausbildungsstandards, Netzwerkstrukturen und professionellen Rahmenbedingungen nachhaltig zu erhalten und kontinuierlich weiterzuführen.

Ein zusätzlicher Schwerpunkt des Besuchs war ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop. Im Fokus stand die Intensivierung der Zusammenarbeit mit umliegenden Partnervereinen in der Region. Gemeinsam wurden Ansätze erarbeitet, um Talente frühzeitig zu identifizieren, Synergien besser zu nutzen und die regionale Vernetzung im Sinne einer durchgängigen Förderstruktur weiter auszubauen.

Geschäftsführer Frank Meinertshagen unterstrich die Bedeutung des Nachwuchs-Checks für den Standort Göttingen: „Die Auszeichnung mit Bronze bestätigt, dass wir im Nachwuchsbereich auf einem soliden Fundament stehen. Gerade nach dem Abstieg in die ProA war es für uns wichtig, die gewachsenen Strukturen in der Nachwuchsarbeit auf BBL-Niveau ohne Abstriche konsequent fortzuführen. Der offene Austausch im Rahmen des Nachwuchs-Checks und insbesondere der Workshop mit Blick auf die regionale Zusammenarbeit liefern wertvolle Impulse, um unsere Nachwuchsarbeit langfristig stabil und zukunftsfähig aufzustellen.“

Mit den gewonnenen Erkenntnissen und Impulsen setzt die BG Göttingen ihren eingeschlagenen Weg fort – mit dem klaren Anspruch, junge Talente in der Region nachhaltig zu fördern und strukturell auf hohem Niveau zu begleiten.

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.

Adidas Next Generation Tournament in Ulm

Talente aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga präsentieren sich auf internationaler Bühne

Beim Adidas Next Generation Tournament (ANGT) in Ulm stand nicht nur europäischer Spitzen-Nachwuchs im Fokus – auch zahlreiche Talente aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga nutzten die Gelegenheit, sich auf internationalem Parkett zu präsentieren. Dabei waren einige Spieler aus den Teams der ProA und ProB sowohl im U18-Team von ratiopharm Ulm als auch im „Next Generation Team Ulm“ prominent vertreten.

Orange Academy: Zahlreich ProB-Akteure im Ulmer Aufgebot

Im U18-Kader von ratiopharm Ulm standen gleich mehrere Akteure, die in der laufenden Saison bereits regelmäßig in der ProB bei der Orange Academy zum Einsatz kommen. Die Guards Teo Milicic und Yanu Slingerland brachten Spielkontrolle und Scoring-Qualitäten ein und zählen beide trotz ihres jungen Alters bereits zu den etablierten Spielern der Ulmer Rotation in der ProB.

Auch der erst 15-Järige Marko Volf und Kayaan Yeobah konnten mit Dynamik und Tempo immer wieder Akzente setzen. Ebenfalls Teil des Aufgebots war Felix Kiehlneker, der in der ProB auf den großen Positionen wertvolle Minuten sammelt und sich kontinuierlich weiterentwickelt. Komplettiert wurde das Ulmer Team durch den erst 16-Jährigen Paul Plato, Gastspieler der VR-Bank Würzburg Baskets Akademie.

Next Generation Team Ulm: Liga-übergreifende Talente im Fokus

Auch im Auswahlteam „U18 Next Generation Team Ulm“ standen mehrere Spieler aus den Reihen der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Jamie Edoka von den SKYLINERS Juniors, bereits Teil des BBL-Teams, brachte aus der ProB wertvolle Spielpraxis mit und überzeugte durch Athletik und Zug zum Korb. Marko Petric (VR-Bank Würzburg Baskets Akademie) überzeugte mit seine Qualitäten als vielseitiger Guard nicht nur beim ANGT. Auch in der ProB gehört er mit durchschnittlich 30 Minuten und 13,8 Punkten und 4,7 Rebounds zu den Schlüsselspielern seines Teams.

Mit Leonard Kröger (Paderborn Baskets) war zudem ein Spieler aus einem ProA-Standort vertreten, der insbesondere mit seiner Physis und Energie auf sich aufmerksam machte. Zum Trainerstab gehörte außerdem Rhee Kheeryoung, der bei der Porsche BBA Ludwigsburg im Nachwuchsbereich arbeitet und ebenfalls Erfahrung aus dem Umfeld der 2. Liga mitbringt.

Internationale Bühne als Entwicklungsschritt

Das ANGT gilt als eines der wichtigsten Nachwuchsturniere Europas. Für die Talente der BARMER 2. Basketball Bundesliga bedeutete die Teilnahme nicht nur Duelle mit renommierten europäischen Nachwuchsprogrammen, sondern vor allem die Möglichkeit, sich im direkten Vergleich mit internationalen Top-Prospects zu messen.

 

Nachberichte ProA 22. Spieltag

08.02.2026 15:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Tigers Tübingen 92:69

Die Tigers Tübingen haben das Auswärtsspiel bei den GIESSEN 46ers vor 2.219 Zuschauern in der Sporthalle Gießen-Ost mit 69:92 (30:39) verloren. Die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko kam überhaupt nicht gut in die Partie. Nach dem ersten Viertel betrug der Rückstand beim 6:21 bereits 15 Zähler. Diesen Rückstand konnten die Raubkatzen bis zum Spielende nicht mehr aufholen.

Die Hessen hatten den besseren Start in die Partie. Bei 7:38 Minuten auf der Uhr führte der Gastgeber schon mit 7:0. Aus Tübinger Sicht wollte aus der Distanz noch nichts fallen, die Ignjatovic-Truppe war in den Anfangsminuten das klar bessere Team. Routinier Robin Benzing erhöhte mit einem Dreipunktspiel nach acht Minuten auf 18:4. Final gingen die Hessen mit 21:6 ins zweite Viertel.

Kaya Bayram eröffnete den zweiten Abschnitt nach zehn Sekunden mit dem ersten Dreier zum 9:21. Es war der erste Treffer im neunten Versuch. Neuzugang Johnson verkürzte per Korbleger nach zwölf Minuten auf 13:23. So langsam kamen die Sonko-Schützlinge aber etwas besser ins Spiel. So in der 14. Minute beim Stand von 20:32. Johnson fand im Laufe des Viertels mehr Sicherheit und verkürzte in Minute 18 auf 28:39. Wenig später ging es beim Spielstand 30:39 in die Kabinen.

Erneut gehörte der Start ins Viertel dem Gastgeber. Die Hessen bestimmten weiter das Spielgeschehen und behaupteten den Vorsprung souverän. So nach 14 Minuten beim Stand von 47:36. Es gelang den Schwaben nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Nach 27 Minuten führten die 46ers mit 53:41. Der Tübinger Rückstand pendelte sich konstant bei knapp über zehn Punkten ein. Final ging es mit einem 50:61-Zwischenstand in die letzten zehn Minuten.

Kyle Castlin traf nach 50 Sekunden einen Dreier zum 64:50. Simon Krajčovič legte aus der Distanz zum 69:53 nach. Die Tigers hatten kein Glück aus der Distanz, viele Würfe fanden nicht das gewünschte Ziel. Dazu leisteten sich die Sonko-Schützlinge insgesamt zu viele Ballverluste, um das Spiel enger zu gestalten. Castlin verwandelte in den Schlusssekunden zwei Freiwürfe zum 90:66. Wenig später war Schluss, die Hessen setzten sich verdient mit 92:69 durch.

 

08.02.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Paderborn Baskets 91:72

Die Eisbären Bremerhaven haben den zweiten Teil des Doppelspieltags erfolgreich gestaltet und sich im Heimspiel gegen die Paderborn Baskets mit 91:72 durchgesetzt. Trotz schwacher Wurfquoten, 16 Ballverlusten und einem Rückstand zur Pause holten sich die Eisbären die Kontrolle zurück und feierten am Ende einen deutlichen Heimsieg.

Die Eisbären gewannen den Sprungball, leisteten sich aber direkt einen Ballverlust, sodass die ersten Punkte per Freiwurf an die Gäste gingen. Insgesamt fanden die Eisbären nur schwer in ihren Rhythmus. Die Wurfquoten blieben niedrig, viele Angriffe wirkten zu statisch und Paderborn nutzte dies konsequent aus. Mit einem 19:26-Rückstand endete das erste Viertel, das aus Sicht der Gastgeber verdient an die Paderborn Baskets ging.

Auch im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild zunächst nicht. Die Eisbären blieben bemüht, fanden jedoch weiterhin selten zu ihrem gewohnten Zusammenspiel. Zwar verkürzten sie durch einen 7:0-Lauf zwischenzeitlich auf 26:28, doch Paderborn ließ sich die Führung nicht aus der Hand nehmen und setzte sich erneut leicht ab. Jemarl Baker brachte sein Team noch einmal näher heran, sodass es mit einem knappen 39:41 in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel wendete sich die Partie. Jannis von Seckendorff glich zunächst per Dunk zum 41:41 aus. Ein Distanztreffer von Grant Teichmann brachte Paderborn noch einmal in Führung, doch Carlos Carter traf aus der Distanz und sorgte anschließend mit einem Korbleger und einem Dunk für die 55:50-Führung. Der Knoten schien endgültig geplatzt. Lorenz Brenneke erhöhte wenig später auf einen zweistelligen Vorsprung. Mit einer 69:54-Führung ging es in den Schlussabschnitt.

Im letzten Viertel ließen die Eisbären nichts mehr anbrennen. Sie kontrollierten das Tempo, verteidigten konsequent und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Die Paderborn Baskets fanden nun kaum noch Mittel, um den Lauf der Gastgeber zu stoppen. Nach einem weiteren Treffer von Lorenz Brenneke wuchs der Vorsprung zwischenzeitlich auf 23 Punkte an. Am Ende stand ein deutlicher 91:72-Erfolg, der das Spielgeschehen der zweiten Halbzeit widerspiegelte

 

08.02.2026 15:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. BBC Bayreuth 89:58

Nur 40 Stunden nach dem gewonnenen Derby in Kirchheim, ging es für die HAKRO Merlins schon wieder um Punkte. Bereits vor Anpfiff war die Stimmung beim Faschingsspiel ausgelassen, auch die Mannschaft von Headcoach David McCray kam voller Vorfreude aus der Kabine.

Der Start ins Spiel lief etwas holprig. Nach verlorenem Sprungball konnten die Merlins durch ein Turnover ihren ersten Angriff starten und Ogunsipe nutze die Chance, die Partie zu eröffnen. Ein Führungsausbau war jedoch nicht möglich. Immer wieder zogen die Oberfranken nach und glichen das Spiel wieder aus. Bis zur ersten Unterbrechung gerieten die Zauberer bis auf fünf Punkte in den Rückstand und verließen bei einem Stand von 11:16 das Parkett.

Nur Sekunden nach dem Beginn des zweiten Viertels traf Madlock von Downtown für die ersten drei Punkte der Merlins, Bayreuth gelang dies jedoch sofort auf der anderen Seite und hielt so seinen Vorsprung. Schließlich drehte Gaines zur Führung der Gastgeber, anschließend netzte Otto zum Ausbau ein (26:23). Die Merlins trafen weiter zur zweistelligen Führung, mit welcher sie sich mit einem abschließenden Sprungwurf Ottos in die Halbzeit verabschiedeten (37:25).

Frischer aus der Kabine kamen die Gäste. Per Dunk brachten sich die Bayreuther wieder ein wenig näher, Gaines traf auf der anderen Seite jedoch genauso und stellte so den Abstand wieder her. Immer wieder fielen die Körbe der Hausherren und bescherten den Crailsheimern so eine stetig wachsende Führung (57:39). Jetzt drehten die Hohenloher richtig auf. Mit drei Steals in Folge lies die Defensive der Zauberer keine Punkte zu und brachte den Spielabschnitt mit 65:44 zu Ende.

Auch das Schlussviertel lies den Bayreuthern keine Chance zum Aufholen. Mit erneuten zwei Steals in Folge störten die Zauberer die Gäste in ihrem Spiel. 26 Punkte lagen die Hausherren nun in Führung. Die Oberfranken wussten sich nur noch mit Fouls vor den Punkten der Crailsheimer zu schützen (78:52). Die Fans bejubelten mittlerweile lautstark den sicheren Heimsieg und feierten ihre Mannschaft, als die Schlusssirene bei 89:58 den siebten Erfolg der Merlins in Serie besiegelte.

 

08.02.2026 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 82:88

Die Nürnberg Falcons haben auch das zweite Spiel an diesem Wochenende in der BARMER 2. Basketball Bundesliga verloren. Gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim führten die Falken lange Zeit, bis Schlussviertel den Fokus und letztlich das Spiel mit 82:88 (50:45) verloren.

2032 Zuschauer kamen am Sonntag in die Kia Metropol Arena für den ProA Klassiker zwischen Nürnberg und Kirchheim. Das Spiel begann rasant. Beide Mannschaften fanden früh ihren Rhythmus und trafen hochprozentig aus dem Feld und von außen (33:25).

Im 2. Viertel war Kirchheim dann besser. Das Team von Igor Perovic reboundete konsequenter und nutzte die sich bietenden Chancen in der Nürnberger Zone mit schöner Regelmäßigkeit aus. Nach 30 Spielminuten stand eine 50:45-Pausenführung für die Hausherren zu Buche und auf der Anzeigetafel.

Nach dem Seitenwechsel egalisierten sich beide Teams. Kirchheim blieb am Brett eine Macht, während bei Nürnberg zusehends die Kräfte schwanden (67:62). Im Schlussabschnitt waren die Ritter dann von der Nürnberger Defensive kaum noch zu kontrollieren. Kirchheim erzielte neun schnelle Punkte (67:71) und zog so das Momentum auf die eigene Seite. Es war jetzt ein offener Schlagabtausch, den schlussendlich die Gäste mit 82:88 für sich entschieden.

Falcons-Coach Ralph Junge fand folgende Worte zur Leistung seiner Mannschaft, die auch gegen den Tabellennachbarn ohne Brandton Chatfiled und Julius Wolf antreten mussten: „Wir haben heute gekämpft, aber es hat nicht gereicht. Kirchheim holt sich 19 Offensiv-Rebounds und wirft 21-mal mehr auf den Korb als wir. Für uns eine unglückliche Niederlage.“

 

08.02.2026 16:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Artland Dragons 96:73

Die Artland Dragons haben beim Tabellenführer Phoenix Hagen deutlich mit 96:73 (24:17, 27:19, 23:14, 22:23) verloren. Die Quakenbrücker liefen über weite Strecken einem Rückstand hinterher und fanden gegen die physische und aggressive Defensive der Gastgeber sowie deren hohe Effizienz im Abschluss kaum Zugriff auf die Partie. Es ist zugleich die bislang höchste Niederlage der Saison, womit die Dragons nach 22 Spielen bei 14 Siegen bleiben.

In der Anfangsphase hielten die Gäste noch gut dagegen. Lanmüller traf nach Assist von Hinton früh von außen zum 2:3, kurz darauf erhöhte Hinton per Jumper auf 2:5. Das erste Viertel wurde jedoch zunehmend von Devin Schmidt geprägt, der allein in den ersten zehn Minuten zehn seiner 21 Punkte erzielte. Nach einem Dolic-Korbleger zum 18:17 setzte sich Hagen in den letzten Minuten des Abschnitts mit einem 6:0-Lauf ab und ging mit 24:17 in Führung.

Zu Beginn des zweiten Viertels baute Ryan Schwieger den Vorsprung in den zweistelligen Bereich aus (27:17). Lanmüller traf seinen zweiten Dreier des Abends zum 30:22, und Burnham brachte die Dragons mit einem Korbleger sowie einem Dreier noch einmal auf 34:27 heran. Danach übernahm Hagen zunehmend die Kontrolle. Zwar verkürzten Hinton und Ndi noch einmal auf 38:31, doch ein 11:0-Lauf der Hagener sorgte für klare Verhältnisse. Fünf Punkte von Bruce hielten den Rückstand bis zur Pause bei 51:36.

Nach dem Seitenwechsel startete Hagen mit einem 7:0-Lauf. Punkte von Kraushaar und Uhlemann erhöhten auf 58:36. Die Dragons fanden offensiv kaum noch Lösungen gegen die Hagener Defensive, die mit viel Druck am Ball immer wieder Ballverluste provozierte und Quakenbrück aus dem Rhythmus brachte. Ein Korbleger von Hinton zum 64:43 blieb nur ein kurzes Aufbäumen, denn ein weiterer 8:0-Lauf der Gastgeber stellte früh die Weichen auf Sieg (72:43). Kraushaar stellte vier Sekunden vor der Sirene auf 74:50.

Im Schlussabschnitt verwaltete Hagen den Vorsprung. Die Dragons kamen nun zu etwas mehr Punkten, ohne den Rückstand noch einmal entscheidend verkürzen zu können. Petrone traf von außen, danach punkteten Burnham und Anthony zum 78:57. Hagen blieb souverän und hielt den Abstand konstant, ehe Schwieger vier Minuten vor Schluss auf 86:60 stellte. In den letzten Minuten plätscherte die Partie vor sich hin. Am Ende stand ein verdienter 96:73-Heimsieg für Phoenix Hagen.

 

08.02.2026 16:00 Uhr // BG Göttingen vs. Bayer Giants Leverkusen 65:63

Die BG Göttingen hat ihrem Headcoach Fabian Strauß zum Geburtstag den siebten Sieg in Folge in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA geschenkt. Die Südniedersachsen gewannen am Sonntagabend gegen die Bayer Giants Leverkusen ein enges Spiel 65:63 (29:24) und bleiben in diesem Jahr ungeschlagen.

Die Veilchen erspielten sich in der Anfangsphase gute Würfe, trafen diese allerdings nicht. Doch auch die Gäste aus dem Rheinland taten sich in der Offensive schwer. Robin Lodders erlöste die BG-Fans nach drei Minuten mit den ersten Punkten zum 2:3. Die Leverkusener verdienten sich ihre Zähler an der Freiwurflinie und bauten ihren Vorsprung auf 5:11 aus. Direkt im Anschluss daran verkürzten Jackson und Daniel Kirchner auf 9:13. Bei diesem Stand blieb es bis zum Viertelende.

Im zweiten Abschnitt änderte sich zunächst nichts. Die Göttinger fanden in der Offensive keine Lösungen. Die Dreier fielen nicht, sodass Leverkusen seine Führung weiter ausbaute (14:22). Doch die Veilchen kämpften sich ins Spiel. Jordan Sears schloss einen 6:0-Lauf mit dem ersten Dreier der Partie zum 20:22 ab. Die Hausherren ließen nicht nach, glichen aus und gingen durch Jackson zum ersten Mal in Front (25:22). Bis zur Halbzeitpause verteidigten sie eine 29:24-Führung.

Nach dem Seitenwechsel trafen dann auch die Giants ihren ersten Dreier (31:27). Lök Wur legte gleich zweimal von außen nach und ließ die Führung wechseln (31:33). Beide Mannschaften bewegten sich weiterhin auf Augenhöhe. Das Momentum wechselte das auf Leverkusens Seite: Luca Kahl schloss einen 0:8-Lauf zum 38:43 ab und die Rheinländer bauten ihren Vorsprung weiter aus (41:51). Aber die BG gab nicht auf und schloss den Abschnitt mit einem 7:2-Lauf zum 48:53 ab.

Im letzten Viertel verteidigten die Göttinger stark und ließen mehr als sechs Minuten keine Giants-Zähler zu. So holten sie sich die Führung zurück und bauten diese auf 60:53 aus. Die Gäste gaben sich noch nicht geschlagen und verkürzten auf 62:60. 27 Sekunden vor dem Ende wurde die Zeit für die Giants dann knapp, denn Sears traf kurz vor Schluss einen Freiwurf zum 63:60. Im Gegenzug vergab Wur den Dreier zum Ausgleich – Janis Jünemann sicherten den Erfolg an der Freiwurflinie.

 

08.02.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Uni Baskets Münster 86:62

Die Uni Baskets haben das Gastspiel in Köln gründlich in den Sand gesetzt. Bei den RheinStars kassierten die Münsteraner eine heftige 62:86-(21:48-)Niederlage. In der Motorworld Köln waren die Rheinländer sprichwörtlich „hochmotorisiert“ gegen Fahrradstädter im Schlafwagenmodus unterwegs.

Der Einstieg gelang nur den Kölnern, die Halle fing früh Feuer. Münsters Würfe fielen nicht oder kamen gar nicht erst zustande, Köln hatte bis Mitte des Viertels über 12:5 Abschlüsse eine 14:3-Führung erspielt. Frühe Auszeit Götz Rohdewald. Sie fruchtete nicht. Unverändert attackierten die RheinStars in der Offense und bauten die Führung nahezu widerstandslos auf plus 25 aus: sage und schreibe 32:7 nach einem desaströsen Münsteraner Auftaktviertel.

Die Aggressivität reichte auch im zweiten Viertel zunächst nicht, um den Rheinstars auch nur annähernd Paroli bieten zu können. Erst nach knapp 15 Minuten waren die Gäste nach einem der seltenen Durchbrüche zum Korb überhaupt zweistellig auf dem Scoreboard sichtbar (42:11). Die Kölner Wurfquoten gingen bis zur Pause etwas herunter, während die Uni Baskets nun etwas freier aufspielten. 48:21 und tief enttäuschte Münsteraner Gesichter beim Gang in die Kabinen.

Nach Wiederbeginn eröffnete Nick McMullen mit vier Zählern zum 48:25. Nachlässigkeiten wollte RheinStars-Coach Zoran Kukic gar nicht erst aufkommen lassen und nahm sofort die Auszeit. Anschließend verteidigte Köln wieder ungemein intensiv. Offensiv bewegten die RheinStars den Ball weiterhin besser als die Gäste und bauten ihren Vorsprung peu à peu auf kaum zu glaubende 37 Zähler bis zur Pause vor dem Schlussviertel aus (75:38).

Im vierten Viertel hielten sich die Münsteraner kämpferisch schadlos. Mancher ihrer Ballpassagen war nun die Verkrampfung verloren gegangen. Und die Kölner gaben in Anbetracht ihres sicheren Sieges wahrlich nicht klein bei. Dieses Viertel sah immerhin nach gutem Basketball aus, ging mit 24:11 an die Uni Baskets, wie auch die zweite Halbzeit in Gänze mit 41:38. Ein Trost war dies wahrlich nicht, nicht mal ein schwacher.

 

11.02.2026 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. VfL SparkassenStars Bochum 88:89

Bericht folgt in Kürze.

 

20.02.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. SBB Baskets Wolmirstedt 91:79

Zeitweise war es keine Partie für Basketball-Feinschmecker, doch nach 40 Minuten mit Aufs und Abs hatten die PS Karlsruhe LIONS am 20. Februar ihren Gegner, die SBB Baskets, mit 91:79 niedergerungen. Dabei hatte die Nachholbegegnung des 22. Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA in der heimischen Europahalle für die Badener alles andere als gut begonnen.

Wolmirstedt startete mutig und trug sich als erstes Team auf dem Scoreboard ein. Aber auch Karlsruhe punktete. Nach zwei Minuten stand es 8:8, jedoch Mitte der vierten Minute 9:18. LIONS-Headcoach Demond Greene reagierte mit einer Auszeit. Auch danach fand seine Mannschaft nicht in ihren Rhythmus. Erst gegen Ende des ersten Viertels konnten sich die 1991 Fans über mehr gelungene Aktionen ihrer Mannschaft freuen. Nach zehn Minuten stand es 23:29.

Auch im zweiten Durchgang war das Team aus Sachsen-Anhalt zunächst effektiver und baute seine Führung auf neun Punkte aus. Wieder benötigten die LIONS eine ganze Weile, um ihre Linie zu finden, setzten sich dann aber immer öfter durch. Das Spieltempo war nicht übermäßig hoch. In der 16. Minute gelang den Gastgebern erstmals der Ausgleich. Von nun an war es eng, das Niveau hingegen auf beiden Seiten überschaubar, so dass es leistungsgerecht mit 40:40 in die Halbzeitpause ging.

Direkt nach dem Seitenwechsel setzte Tyrese Williams sich schön durch und markierte die erste LIONS-Führung des Abends. Danach wurde es zwar erneut zäh, so dass David Cohns erster und einziger Dreier zum 47:45 in Minute 25 auf den Rängen bereits als echtes Highlight gefeiert wurde. Absetzen konnte Karlsruhe sich zwar nicht, hinterließ aber den überlegteren Eindruck und führte auch zur letzten Pause mit fünf Zählern. Zwischenstand vor dem Schlussabschnitt: 63:58.

Es schien nun alles auf eine schnelle Entscheidung hinauszulaufen. Doch kurz nachdem sich Karlsruhe einen zweistelligen Vorsprung erspielt hatte, konterten die SBB Baskets mit einem Acht-Punkte-Run. Die besseren Aktionen lagen in den letzten Minuten jedoch klar aufseiten der LIONS, die auch in der Crunchtime einen kühlen Kopf behielten und dank einer verbesserten zweiten Halbzeit mit gewonnenem Selbstbewusstsein den Court verlassen konnten.

 

SparkassenStars verpflichten Aitor Pickett

Die VfL SparkassenStars Bochum verstärken ihren Frontcourt mit dem deutsch-chilenischen Big Man Aitor Julen Pickett Heerwagen und sichern sich damit einen physisch präsenten, vielseitigen Innenspieler mit nachgewiesener ProA-Erfahrung und internationalem Profil.

Der 2,03 Meter große und rund 100 Kilogramm schwere Center/Power Forward kommt als gestandener ProA-Spieler nach Bochum, der defensive Stabilität, Physis unter den Brettern und Vielseitigkeit auf den großen Positionen verbindet. Pickett ist 1999 in Chile geboren, besitzt die deutsch-chilenische Staatsbürgerschaft und passt damit perfekt in das Anforderungsprofil eines mobilen, athletischen Bigs, der sowohl physisch verteidigen als auch das Tempo der Liga mitgehen kann.

Pickett durchlief im chilenischen Basketball die Nachwuchsnationalteams und sammelte früh internationale Erfahrung bei U15-, U17- und U18-Wettbewerben, bevor er zum festen Bestandteil der chilenischen A-Nationalmannschaft wurde. Für Chile stand er unter anderem in Qualifikationen zur FIBA AmeriCup sowie in den Americas-Qualifiers zur FIBA-Basketball-Weltmeisterschaft auf dem Parkett und etablierte sich dort als verlässlicher Spieler im Frontcourt.

Auf Klubebene lief Pickett in der chilenischen Liga unter anderem für Universidad Católica und CD Puerto Varas auf, wo er sich mit zweistelligen Punktausbeuten und starken Reboundzahlen zu einem der auffälligen Big Men seiner Generation entwickelte. Der Schritt nach Deutschland zu den Bozic Estriche Knights Kirchheim markierte anschließend den Beginn seiner europäischen Laufbahn, in der er sich in der ProA mit physischen Bigs und athletischen Imports messen und sein Spiel auf höherem Niveau stabilisieren konnte.

In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA hat sich Pickett in den vergangenen Spielzeiten bei den Bozic Estriche Knights Kirchheim als defensiver Spezialist und verlässlicher Energiebringer etabliert. Er war fester Bestandteil der deutschen Achse und bildete im Frontcourt ein eingespieltes Duo mit dem jungen Big Man Toni Dorn. Mit seiner ruhigen Art und seiner teamorientierten Spielweise galt er dort als wichtiger Taktgeber in der Verteidigung, der Rotationen absichert, Rebounds sichert und mit klugen Screens sowie Cuts Räume für seine Guards öffnet.

Offensiv arbeitet Pickett vor allem aus Pick-and-Roll-Situationen, als Screener und Cutter, der mit konsequenten Rollen zum Korb Druck auf die Helpside ausübt und über Putbacks sowie Second-Chance-Punkte zum Scoring beiträgt. Sein Wurf aus der Mitteldistanz und von außen wurde in Kirchheim gezielt weiterentwickelt und gilt als wichtiger Baustein für seinen nächsten Karriereschritt.

„Ich freue mich, dass sich Aitor entschieden hat, zu uns zu kommen und uns sein Vertrauen schenkt. Er bringt wertvolle ProA-Erfahrung mit, nachdem er in den letzten Spielzeiten für Kirchheim aktiv war, und wird unserer Rotation Qualität und Tiefe verleihen. Aktuell hat Aitor mit einer Überlastung zu kämpfen und wird vorsorglich beim nächsten Spiel nicht zur Verfügung stehen. Wir sind zuversichtlich, dass er bald zurückkehren und der Mannschaft wieder helfen wird“, so Headcoach Felix Banobre.

 

Nachberichte ProB Süd 20. Spieltag

07.02.2026 14:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. TV Langen 82:79

Am Ende des Spiels gegen die Porsche BBA Ludwigsburg findet Langens Headcoach Tobias Jahn klare Worte: „Dieses Spiel hätten wir gewinnen müssen.“ Nach einem guten Start ins Spiel und einem soliden zweiten Viertel gaben die Giraffen die greifbar nahen Auswärtspunkte in einer unkonzentrierten zweiten Halbzeit doch noch ab. Ludwigsburg sicherte sich am Ende einen knappen 82:79-Heimsieg.

Dabei lief es zu Spielbeginn äußerst gut für den TVL. Mit einer effektiven Mischung aus Angriffen zum Korb und Distanzwürfen waren die Giraffen sehr erfolgreich, stellten nach sechs Minuten bereits auf ein 6:17 und gewannen das erste Viertel mit 17:24. Einen zweistelligen Vorsprung konnten die Giraffen dann im zweiten Viertel immerhin bis zur vierten Minute aufrechterhalten. Nach zwei getroffenen Freiwürfen kam dann jedoch die Ludwigsburger Offense in Fahrt. Mit 38:41 zur Halbzeit blieb es ein offenes Spiel.

Aus der Pause kamen die Langener dann äußerst unsortiert zurück. Offensiv fielen einfache Layups nicht, defensiv machte es das Team ihren Gegnern deutlich zu einfach. Als Ludwigsburg dann auf ein 44:41 stellte, nahm Jahn eine Auszeit. Dabei fand der Langener Coach offensichtlich die richtigen Worte und rüttelte seine Mannschaft wieder wach. Die Folge: Ein starker 14-Punkte-Lauf, der Langen wieder in Front brachte. Mit 51:59 ging es ins entscheidende letzte Viertel.

Erneut startete Langen alles andere als ideal, sodass Ludwigsburg nach nicht einmal zwei Minuten auf 62:61 stellte. In der Folge blieb es lange ein offenes hin und her, nach zwei verwandelten Freiwürfen durch Droste stand es 2:20 Minuten vor Schluss ausgeglichen 74:74. Ludwigsburg netzte zunächst per Layup ein. Langen schaffte es in den darauffolgenden 24 Sekunden nicht, einen Wurf zu produzieren. Mit 1:15 Restzeit stand es nun plötzlich 80:74 und Langen stand in Zugzwang.

Als Marko Masic einen zweiten Freiwurf zum 82:79 traf, hatte Langen noch elf Sekunden auf der Uhr, also einen letzten Angriff zum Ausgleich. Der Ball kam zu Lagermann, sein Drei-Punkte-Versuch ging jedoch daneben, Jacob Washington sicherte sich den Offensivrebound. Er passte auf Crnjac, der noch vor Ertönen der Schlusssirene einen weiteren Dreier abfeuerte – doch auch sein Wurf ging daneben. So verloren die Giraffen am Ende eine Partie, in der sie mehrfach das tonangebende Team waren.

 

07.02.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. CATL Basketball Löwen 83:85

Eigentlich wollte die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen am Samstagabend in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA zwei Serien beenden. Einerseits, zum ersten Mal zu Hause gegen die CATL Basketball Löwen Erfurt gewinnen, andererseits, erstmals in dieser Saison vier Siege in Folge einzufahren. Es sei vorweggenommen, daraus wurde nichts. Die Kangaroos unterlagen in letzter Sekunde in einem wahren Basketballkrimi den Thüringern mit 83:85.

Die Gäste konnten erwischten den besseren Start. Sie waren in der Verteidigung exakt auf die Spielzüge der Leitershofer vorbereitet, wodurch diese nur sehr schwierig Anspiele an den Korb fanden. Dies führte wieder einmal zu einer längst vergessen geglaubten Masse an Dreipunktewürfe. Im ersten Viertel nahm man elf Schüsse von jenseits der 6,75 Meter Linie, traf aber eben nur zwei davon. Dies nutzten die Löwen geschickt und gewannen das erste Viertel mit 25:20.

Sie ließen sich auch nicht aus der Ruhe bringen, als ihr Chefcoach Florian Gut mit zwei T-Fouls die Halle verlassen musste. Im Gegenteil, es schien sogar ein Vorteil für die Thüringer. Co-Trainer Kemal Velishaev übernahm das Kommando und sorgte dafür, dass sein Team weiter auf höchstem taktischem Niveau agierte. Angetrieben vom Amerikaner Michael Mitchell Jr. zogen die Thüringer auf 43:30 davon. Sein Landsmann Brian Dawson hielt dagegen und die BG konnte den Rückstand bis zur Pause auf sieben Punkte verkürzen.

Das dritte Viertel war das Beste der BG. Man erhöhte nun die Intensität in der Verteidigung und agierte im Angriff variabler. Zur Freude der Fans holte man Punkt um Punkt auf, erneut Dawson per Dreier zum 58:58 und per Freiwürfe sogar zur erstmaligen 60:58 Führung ließen die Halle Kopf stehen. Vor dem letzten Viertel war wieder alles möglich. Erneut zogen die Gäste aber einige Punkte weg, dann verkürzte Brendan Gregori per Dreier wieder auf 78:79 (37. Spielminute).

Beim Spielstand von 80:83 ging es in die letzten fünfzehn Sekunden. Erfurts Mitchell musste mit einem disqualifizierenden Foul fernab des Balls die Halle verlassen. Von den beiden Freiwürfen traf Tom Alte nur einen, im daraus folgenden Ballbesitz wurde Brian Dawson gefoult und glich fünf Sekunden vor dem Ende zum 83:83 aus. Danach brachten die Löwen den Ball auf Paul Albrecht, die Verteidigung der Kangaroos agierte nicht optimal und Albrecht netzte zum umjubelten Sieg für seine Farben ein.

 

08.02.2026 17:00 Uhr // Dresden Titans vs. FC Bayern Basketball II 88:70

Mit einem ligaweiten Saisonbestwert von 2085 Zuschauern sichern sich die Elbriesen ihren nächsten Erfolg. Über große Teile der Partie dominieren die Titans-Akteure das Spiel-geschehen und gehen gegen die renommierte Münchner Basketball-Akademie einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Play-Offs.

Simeon Dimitrov eröffnet die Partie furchtlos und setzt gleich das erste Ausrufezeichen. Wisdom Uboh knüpft nahtlos an. München dagegen findet nur schwer in die Partie. Vor allem offensiv leisten sich die Bayern unnötige Ballverluste. Mit Treffern aus der Distanz hält Ágúst Kjartansson für die Gäste dagegen. Niclas Kodje netzt den nächsten Dreier ein, sodass sich die Münchener nach schwachem Start bis zum Ende des ersten Viertels auf 20:23 herankämpfen können.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts übernimmt Niko Jerkic offensiv Verantwortung bei den Gästen. Die passende Antwort liefert Duje Putnik, der einen Dreier trifft und anschließend Wisdom Uboh in Szene setzt. In der zunehmend körperbetonten Partie verlieren jedoch beide Teams den anfänglichen Spielfluss. Scott Stone versenkt seinen nächsten Wurf jenseits der Dreierlinie, ehe Best Otahko einen anspruchsvollen Korbleger zum Halbzeitstand von 28:38 verwertet.

Zwar kann die Nachwuchs-Akademie den ersten Treffer der zweiten Hälfte erzielen, doch die Titans starten insgesamt deutlich engagierter in den dritten Abschnitt. Mit starkem kollektivem Basketball bauen die Gastgeber ihren Vorsprung weiter aus. Putnik überzeugt offensiv, zieht mehrfach an die Freiwurflinie und setzt seine Mitspieler gekonnt in Szene. Nach furiosen Minuten erspielen sich die Elbriesen eine komfortable Führung von 66:44.

Auch zu Beginn des Schlussviertels bleiben die Dresdner offensiv kaum zu stoppen. Heck und Uboh treffen erneut aus der Distanz, während Kevin Kollmar nicht mal per Foul am erfolgreichen Abschluss gehindert werden kann. Die Gäste starten zwar noch einen 5:0-Lauf, doch der kurze Wackler bleibt ohne größere Folgen. Auch wenn die Bayern sich noch einmal aufbäumen, sichern sich die Titans einen verdienten 88:70-Erfolg und gewinnen damit knapp den direkten Vergleich.

 

08.02.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. BBC Coburg 78:63

Nach einer defensiv starken Vorstellung gewinnen die Fellbach Flashers hochverdient gegen BBC Coburg mit 78:63 und leiben damit den restlichen Teams auf den Versen im Kampf um eine gute Playoff Platzierung in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd.

Von der ersten Minute an war die Motivation der Flashers zu spüren. Man wollte sich unbedingt für die letzten Heimauftritte revanchieren. Coburg, eine der stärksten Mannschaften in der bisherigen Saison trat ebenfalls mit breiter Brust an. Dementsprechend verlief das erste Viertel ausgeglichen. Mit 20:16 führten die Gastgeber denkbar knapp.

Bereits im zweiten Abschnitt schalteten die Fellbacher noch einen Gang höher in der Verteidigung. Immer wieder wurden die Coburger zu schwierigen Würfen gezwungen. Die Flashers im Gegenzug spielten souverän in der Offensive und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Das Resultat, ein Halbzeitstand von 39:28 und ein gutes Gefühl für die Zuschauer.

Die zweite Halbzeit verlief ähnlich. Die Coburger wurden das ganze Spiel von ihrem Aufbauspieler, Nico Wenzl, im Spiel gehalten, ohne jedoch den Abstand wirklich zu verkürzen. Die beiden Importspieler, Dawson und Fasoyiro wurden sehr gut verteidigt, so dass alle Punkte der Coburger hart erarbeitet werden mussten. Knapp vier Minuten vor dem Ende stieg die Führung auf 19 Punkte an (70:51) und allen war klar, dass die Fellbacher diesmal den Sieg nicht aus der Hand geben.

Zwar konnten die Gäste am Ende noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, um auch den direkten Vergleich zu den Flashers nicht zu verlieren. Mit dem Endstand von 78:63 war jedoch klar, dass die Flashers den Sieg und den direkten Vergleich gewonnen haben. Durch den Sieg klettern die Flashers auf Platz 7 in der Tabelle und halten Schritt mit den restlichen Teams aus der oberen Tabellenhälfte. Die Coburger bleiben, trotz der Niederlage, auf den zweiten Tabellenplatz.

 

Nachberichte ProB Nord 20. Spieltag

07.02.2026 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Seawolves Academy 67:94

Vor der tollen Kulisse von 452 Zuschauern wurde Vechtas Farmteam in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord am Samstag gut eine Halbzeit lang eine Lehrstunde erteilt. Am 19. Spieltag unterlag das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst der Seawolves Academy, ebenfalls Farmteam eines easyCredit Basketball-Bundesligisten, mit 69:94 (24:58).

Mit vier Punkten nacheinander glich AJ Sumbry die Partie erstmals aus (4:4), Epke Kruthaup verkürzte in der 4. Minute per Dreier auf 8:12. Auch RASTAs Punkte elf und zwölf machte der Guard (12:19, 6.), dann war es um die jungen Vechtaer geschehen. Die Seawolves zogen bis in die 10. Minute auf 31:16 weg.

In den ersten knapp drei Minuten des 2. Viertels kassierte RASTA II einen 0:12-Lauf zum 19:43. Die Rostocker spielten sich an beiden Enden des Feldes in einen Rausch und dominierten diese zehn Minuten, wie wohl kaum zuvor ein Team an der Pariser Straße. RASTA II gelang im 2. Viertel nicht ein einziger Treffer aus dem Spiel heraus, die fünf Punkte wurden allesamt von der Freiwurflinie erzielt. Zur großen Pause lag RASTA II mit 24:57 hinten.

Das Horst-Team hatte sich in der Halbzeitpause wohl ein Herz gefasst und zeigte sich nun bereit für die Partie. Die Vechtaer ließen keinen Lauf mehr zu, konnten allerdings ebenso wenig einen Eigenen aufs Parkett bringen – von sieben Punkten in Serie zum 37:65 (26.) einmal abgesehen. Von jenseits der 6.75 Meter lief bei RASTA II nach wie vor nichts zusammen, die Rostocker trafen im 3. Viertel nur einen ihrer sieben Threeballs.

Rostocks Jalen Page drückte auch dem Schlussabschnitt seinen Stempel auf. Nach zuvor 24 Punkten in gut 25 Minuten Einsatzzeit kamen jetzt noch weitere elf Zähler dazu. RASTA II traf auch im 4. Viertel nicht einen einzigen Dreier, stand am Ende aber immerhin bei einer starken Freiwurfquote von 86 % (19/22). Glückliche Gesichter gab es angesichts der erteilt bekommene Lehrstunde in der 1. Halbzeit keine, zu enttäuschend war dieser 19. Spieltag verlaufen.

 

07.02.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 101:110

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben am Samstagabend einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt und Playoffs in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB gemacht. Mit einem 110:101-Erfolg bei den Dragons Rhöndorf, kletterte die Mannschaft von Coach Artur Gacaev mit einer Bilanz von 11:8 auf den vierten Platz, hat nach vier Erfolgen in Serie nun zwei Siege Vorsprung auf den neunten Tabellenplatz.

Zunächst hatten die Gäste sich auf die ungewöhnliche Verteidigung der Dragons, die weiter in akuter Abstiegsgefahr schweben, einstellen müssen, griffen zudem defensiv nicht wie gewohnt zu. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem Fritz Hemschemeier, mit einem Buzzer einen deutlicheren Rückstand nach zehn Minuten verhinderte (24:28).

Im Anschluss blieb die Partie bis zur Halbzeit ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich absetzen. Vor allem Beni Fungula, der 15 Punkte im zweiten Abschnitt erzielte, war es zu verdanken, dass die Baskets Juniors nach 20 Minuten mit 49:47 führten.

Die entscheidende Phase sollte nach Wiederbeginn folgen: 37 Punkte legten die Gäste im dritten Viertel auf und entschieden die Begegnung. Vor allem von der Dreierlinie waren die Baskets Juniors nicht zu stoppen. Jeweils drei Distanztreffer von Helwig und Boger sorgten kombiniert mit verbesserter Defensive dafür, dass der Vorsprung binnen weniger Minuten auf 24 Punkte anwuchs (81:57) – die Vorentscheidung der Begegnung.

Dennoch wurde die Partie noch einmal enger: Rhöndorf zeigte Moral, die Gäste ließen Konzentration und Energie schleifen und ein 0:8-Lauf sorgte Anfang des letzten Viertels für das 86:72 aus Sicht der Baskets Juniors. Nach einer Auszeit hielt das Team von Artur Gacaev Rhöndorf weiterhin bei über zehn Punkten Rückstand. Die Dragons kamen erst mit einem 9:0-Lauf 53 Sekunden vor dem Ende noch einmal auf vier Punkte heran, ein Comeback, das jedoch zu spät kam.

 

07.02.2026 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. TSV Neustadt temps Shooters 80:60

Das Wort „Playoffs“ rückt für die Neustädter nach einem desolaten Auftritt bei den Hertener Löwen etwas in die Ferne. Die Löwen aus Herten zeigten in der 2. Halbzeit Biss, während sich die Gäste in Einzelaktionen verstrickten und offensiv blass blieben. Beide Teams hatten sich für dieses wichtige Spiel viel vorgenommen und wollten mit einem Sieg das Abstiegsgespenst hinter sich lassen und den Kampf um die Playoffs aufnehmen.

Das Spiel startete auf beiden Seiten zerfahren, bevor die Gastgeber zwei Dreier zum 6:0 in den Korb versenkten. Sekunden später war es Emil Loch der mit einem Dreier die ersten Punkte für sein Team erzielen konnte. Die Gäste fanden vor allem offensiv eher einen Rhythmus und konnten sich eine 11:15 Führung in der 7. Minute erspielen. Allerdings konnten die Hertener zurückschlagen und durch einen 13:2 Lauf bis zum Viertelende die 24:17 Führung übernehmen.

Im 2. Viertel ging es erstmal so weiter und die Löwen bauten ihren Vorsprung auf 29:17 aus. In den folgenden Minuten schien es so, als ob die Neustädter nun endlich wieder aufwachten und mit schnellerem Spiel in der Offensive Punkte generieren konnte. Durch einen Tip-In von Robin Kniss, einen Dreier von Amar Licina und Jelovcic verkürzten die Gäste auf 35:34 in der 19. Spielminute. Wenig später ging es mit einem 43:39 für die Hertener Löwen in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel gehörten die ersten Spielminuten spielerisch den Gästen aus Neustadt, die allerdings daraus kein Kapital schlagen konnten und offenen Würfe nicht trafen. So waren es die Gastgeber, die sich das Spiel innerhalb von wenigen Minuten sicherten und den temps Shooters einen Nackenschlag verpassten. Faton Jetullahi nutzte seine Freiheiten aus und verwandelte drei Dreier in Serie und so führten die Gastgeber mit 54:41 in der 24. Minute.

Die Gäste erholten sich von dieser Dreierserie das restliche Spiel nicht mehr und der Rückstand pendelte sich bei -15 Punkten ein. Neun magere Pünktchen erzielten die Neustädter im 3. Viertel und so ging es mit 64:48 in die letzten zehn Spielminuten. Dieses letzte Viertel wurde von den Löwen gut verwaltet und die Neustädter hatten an diesem Abend vor allem offensiv große Probleme und konnten die am Ende deutliche 80:60 Niederlage nicht mehr verhindern.

 

07.02.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. LOK BERNAU 74:77

Am 20. Spieltag der ProB Nord kam es in der Sporthalle „Am Hallo“ zum absoluten Showdown der Liga. Der Tabellenführer ETB Miners Essen empfing den direkten Verfolger LOK Bernau. In einer bis zur letzten Sekunde dramatischen Begegnung mussten sich die Miners knapp mit 74:77 geschlagen geben. Damit verpassen die Essener die Chance, den Vorsprung an der Spitze weiter auszubauen, bleiben aber auf dem ersten Tabellenplatz.

Das Spiel hielt von der ersten Minute an, was das Duell „Erster gegen Zweiten“ versprach. Beide Defensivreihen agierten extrem physisch und machten es den gegnerischen Angreifern schwer, ihren Rhythmus zu finden. In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer einen Schlagabtausch auf Augenhöhe, bei dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Für die Fans war es ein Basketballspiel der Extraklasse, bei dem es an nichts fehlte.

In der zweiten Halbzeit schien Essen das Spiel zunächst unter Kontrolle zu bekommen, doch Bernau bewies die nötige Abgeklärtheit eines Spitzenteams. In den Schlussminuten entwickelte sich ein echter Krimi. Beide Teams gaben alles, um das Spiel für sich zu entscheiden und versuchten zu scoren. Wie Raphael Wilder später erklärte, entschied man sich 1. Sekunde vor Ende der Partie, in der aller letzten Auszeit dazu nicht in die Verlängerung gehen zu wollen.

Statement von Headcoach Lars Wendt: „Wir verlieren zwar das Spiel, gewinnen aber dennoch den direkten Vergleich gegen Bernau. Die Mannschaft hat trotz der schwierigen personellen Situation alles gegeben und sich fast mit dem Sieg belohnt. Jetzt müssen wir zusehen, dass wir das Lazarett, welches mit Bens Handverletzung wieder größer geworden ist, lichten, um den ersten Platz weiter verteidigen zu können.“

 

07.02.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Itzehoe Eagles 83:93

Sie konnten nur eine dezimierte Mannschaft aufbieten. Aber die zeigte Herausragendes: Die Itzehoe Eagles haben ihr Spitzenspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga bei den EN Baskets Schwelm gewonnen: 93:83 (21:18, 23:32, 23:14, 26:19).

Mit schmalem Kader reisten die Eagles nach Nordrhein-Westfalen. Trotz dieser Voraussetzung gestalteten die Itzehoer die Partie nicht nur ausgeglichen, sondern erspielten sich leichte Vorteile. Defensiv standen sie gut mit dem Manko, dass mit Tobias Möller, Toni Nickel und Tino Wohltmann drei Spieler schon im ersten Viertel zwei Fouls kassierten. Auf der anderen Seite des Feldes trafen die Gäste zwar nicht gut, sammelten aber einige Punkte nach Offensivrebounds.

Im zweiten Abschnitt stellte Schwelm auf Zonenverteidigung um und übernahm die Führung, weil die Eagles weiterhin ihre Würfe zu selten verwerteten. Zur Halbzeit hatten sie nur 4 Dreier getroffen bei 16 Versuchen. Selbst operierten sie ebenfalls mit Zonenverteidigung und hielten den Kontakt zum Gegner. Dabei trug Nickel mit 17 Punkten in der ersten Hälfte sein Team, und er war es auch, der Sekunden vor der Halbzeitsirene einen schwierigen Wurf versenkte zum 44:50.

Und auch insgesamt zeigten die Itzehoer eine starke Leistung, nun angeführt von Trey McBride, der gleich die ersten sieben Punkte erzielte. Möller und Nickel per Dreier holten die Führung zurück, auch Jonathan Elzie und Sven Cikara trafen von außen. Vor dem letzten Viertel stand es 67:64.

Dieses eröffnete Cikara mit einem weiteren Dreier, McBride sorgte für die erste zweistellige Führung beim 77:66. Gleichzeitig funktionierte die Defensive sehr gut und erzwang immer wieder Fehlwürfe oder Ballverluste. Einmal noch schnupperten die Baskets an der Wende. Doch einen Schwelmer Dreier beantwortete Chris Herget aus der Distanz. Am Ende hatten die Eagles nicht nur ihren dritten Platz gefestigt, sondern auch den direkten Vergleich gegen Schwelm für sich entschieden.

 

07.02.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. SC Rist Wedel 67:93

Die Iserlohn Kangaroos haben am Samstagabend im Abstiegskampf in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Gegen den SC Rist Wedel unterlag das Team von Headcoach Toni Prostran am 20. Spieltag in der heimischen Matthias-Grothe-Halle mit 67:93.

Dabei hatten die Kangaroos zu Spielbeginn vielversprechend agiert.  Die ersten Punkte gingen zwar an Wedel, doch Daniel Zacek glich mit einem erfolgreichen Dreier aus. Die Gastgeber verteidigten intensiv, mussten allerdings schon nach zweieinhalb Minuten das vierte Teamfoul hinnehmen. In einer hart umkämpften Anfangsphase schenkten sich beide Teams nichts, und so ging es mit einem leistungsgerechten 16:16 in die erste Viertelpause.

Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie zunächst ausgeglichen. Iserlohn zeigte viel Einsatz, erarbeitete sich mehrere Ballgewinne und kämpfte sich durch zwei weitere Distanztreffer von Zacek bis auf 32:23 nach vorn. Doch Wedel nutzte seine Größenvorteile unter den Körben und legte einen 8:0-Lauf hin, der die Gäste wieder ins Spiel brachte. In den letzten fünf Minuten vor der Halbzeit gelang den Kangaroos kaum etwas sodass sie mit einem 32:35-Rückstand in die Kabine gingen.

Nach der Pause verloren die Gastgeber zunehmend den Rhythmus. Wedel traf hochprozentig aus dem Feld und zog auf 39:32 davon, bevor Kevin Strangmeyer die ersten Zähler der zweiten Hälfte für Iserlohn markierte. Doch besonders in der Zone fehlte der Zugriff im Rebound, die Gäste sicherten sich zehn Abpraller mehr. Trotz kleiner Aufbäumversuche, unter anderem durch Christopher Schultz, ging es mit 49:59 ins Schlussviertel.

Dort setzte sich das Bild fort: Wedel kontrollierte das Tempo und traf weiter sicher von jenseits der Dreierlinie. Die Kangaroos kämpften zwar, fanden aber kaum Lösungen gegen die aggressive Verteidigung des Gegners. Zwar brachte Zacek sein Team mit insgesamt sechs erfolgreichen Dreiern und 20 Punkten immer wieder ins Spiel, doch die Gäste antworteten jedes Mal souverän. Wedel zog Punkt um Punkt davon und gewann letztlich verdient mit 93:67.

 

08.02.2026 16:00 Uhr // BSW Sixers vs. TKS 49ers 68:53

In Sandersdorf müssen sich die 49ers geschlagen geben, trotz guter Defense ist es offensiv einfach zu wenig, um sich im umkämpften Mittelfeld durchzusetzen. Ein schleppendes zweites und viertes Viertel spiegeln sich im geringen Endstand von 68:53 wider.

Beide Teams beginnen das Spiel heiß, in den ersten 3 Minuten fallen auf beiden Seiten 17 Punkte. Doch nach der anfänglich aufregenden Phase wird das Spiel wieder ruhiger, zu ruhig für die 49ers, welche einen 10:2 Lauf der Sixers erlauben und so im ersten Viertel schon zum Aufholen gezwungen werden. Ein für den gesamten Abend entscheidendes Thema zeigt sich auch schon im ersten Viertel auf. Die 3er-Quote, aus 5 Versuchen gelingt nur ein Treffer.

Der zweite Abschnitt verlief zwar ausgeglichen, doch nur 23 Punkte fallen zwischen beiden Teams. Ein wahres Fest an Ballverlusten und vergebenen Chancen. Defensiv liefen die 49ers ein sehr gutes Bild ab und halten die Sixers mit 8 forcierten Turnover zu einem schlechten Viertel. Es bleibt jedoch dabei, dass sie in der Offensive diese große Chance nicht nutzen. Hinter der 3er Linie läuft es noch schlechter als zuvor, aus 10 Würfen treffen sie nur einen einzigen.

Nach der Halbzeitpause müssen die 49ers erst einmal einstecken und kassieren direkt einen 11:2 Lauf der Sixers. Sie können sich zwar etwas zurückkämpfen, doch zum Ende des Viertels müssen sie sich mit einem 16 Punkte Defizit auf die Bank setzen. Davon noch zurückzukommen ist schwierig. Die Befürchtung bestätigt sich, in einem erneut sehr schleppenden letzten Viertel wird klar, dass die Sixers diese Führung nicht mehr hergeben werden.

Coach Tomic brauchte nach dem Spiel erst einmal Zeit, um diese Partie zu verarbeiten, doch zeigt sich sichtlich enttäuscht von seinem Team, von dem er mehr erwartet hätte. Es habe keiner offensiv das Zepter an sich gerissen, bedauert er, sonst findet sich immer wer, welcher das Team leitet, die heiße Hand hat, doch das hat dieses Mal gefehlt.