Vorberichte ProA 21. Spieltag

05.02.2026 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. EPG Baskets Koblenz

Rein in das nächste Heimspiel! Schon am Donnerstag um 19.30 Uhr! Viel mehr Rückenwind können die Uni Baskets Münster nicht haben nach dem Coup in Gießen (77:74), wenn Koblenz zur ersten Partie des anstehenden Doppelspieltags in der Halle Berg Fidel erscheint. Das Team von Götz Rohdewald möchte die Trendwende festigen und braucht dringend weitere Erfolge.

Mit dem Duell gegen die EPG Baskets Koblenz am Donnerstagabend startet ein wegweisendes Programm im Februar. Bis zur Länderspielpause Ende des Monats folgen die Partien gegen Köln (A), Leverkusen (H) und Paderborn (A) – allesamt direkte Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg. Für diese intensive Saisonphase wollen die Münsteraner – trotz einiger Personalsorgen – nochmal alle Kräfte bündeln.

Gerade recht kam da der sensationelle Buzzer-Beater-Erfolg am Samstag in Gießen. „Ich erhoffe mir natürlich, dass wir aus der Partie in Gießen das Selbstvertrauen mitnehmen“, setzte Cheftrainer Götz Rohdewald am Dienstagmittag auf den Mental-Booster. „Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir selbstbewusst gespielt, gute Würfe genommen und auch getroffen. Von daher hoffe ich, dass wir das aus dem Spiel mitnehmen können.“

In seiner dritten ProA-Saison hat sich der Tabellen-10. nach Vorsaisons mit Abstiegsgefahr deutlich weiterentwickelt, muss aktuell aber die erste Durststrecke der Saison überstehen. Bei ihren jüngsten Auftritten in Nürnberg (67:115) und zu Hause gegen Tabellenführer Hagen (67:100) war die Mannschaft von Rhein und Mosel deutlich unterlegen. Dennoch liegt man mit der 9:11-Bilanz mit vier Zählern Rückstand um einiges näher an den Playoff-Rängen als an den Abstiegsplätzen.

Als Kernspieler der Koblenzer Mannschafterweist sich Calvin Wishart. Der 26-jährige Aufbauspieler zählt mit 15,4 Punkten und 5,6 Assists zu den besten Spielgestaltern der Liga. Zweitbester Scorer ist der US-Forward Timothy Smith mit 14 Zählern. Neu hinzugestoßen zur Mannschaft ist in der vergangenen Woche nach seiner Vertragsauflösung mit den Uni Baskets Julian Larry. Er kompensiert den verletzungsbedingten Ausfall von Shooting Guard Garrett Hicks.

 

06.02.2026 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Nürnberg Falcons BC

Den Schwung aus dem 84:83-Overtime-Sieg gegen das Playoff-Team Bozic Estriche Knights Kirchheim am vergangenen Sonntag will der BBC Bayreuth am Freitag, 6. Februar ins Frankenderby am 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA gegen die Nürnberg Falcons mitnehmen. Die Partie in der Oberfrankenhalle ist der erste Teil des ProA-Doppelspieltages am kommenden Wochenende.

Nicht nur der BBC, auch die Falcons starten mit Rückenwind ins Frankenderby. Das aktuell mit guten Playoff-Chancen und elf Siegen aus 20 Partien auf Rang acht stehende Team aus der Noris hat drei seiner letzten vier Spiele gewonnen. Nach Siegen in Münster und gegen Leverkusen sowie einer 80:90-Niederlage bei den Artland Dragons gab es zuletzt am vergangenen Samstag einen 115:67-Kanterheimsieg gegen die EPG Baskets Koblenz.

Bemerkenswert ist, dass die Falcons bei der Partie gegen Koblenz weiterhin auf ihren angeschlagenen Topscorer Brandton Chatfield verzichten mussten. Der 24-jährige Center scorte im Schnitt 14,8 Punkte. Zweitbester Werfer der bisherigen Saison ist Shooting Guard Vincent Friederici (24) mit 13,4 Punkten im Schnitt. Der 29-jährige US-Point Guard Evan Taylor liegt mit durchschnittlich 13,2 Punkten und vier Rebounds auf dem Scoreboard nur knapp dahinter.

Anfang November nachverpflichtet wurde der US-Point Guard Carter Whitt. In seinen bisherigen 14 Partien für die Falcons scorte er im Schnitt 9,1 Punkte. Der 32-jährige Routinier und Power Forward Julius Wolf gehört mit 9,1 Punkten weiterhin zu den tragenden Säulen des Teams.  Eigengewächs Joscha Eckert, der vor der Saison gekommene Lars Lagerpusch, der 25-jährige Tim Köpple sowie Shooting Guard Christian Feneberg komplettieren den Kader.

Das Hinspiel in Nürnberg am 23. November 2025 war ein dramatischer Krimi, der mit einem 90:89-Sieg der Falcons endete, aber aufgrund einer Schiedsrichterentscheidung unmittelbar bei Spielschluss mit Rücknahme eines getätigten Foulpfiffs noch ein Nachspiel hatte. Der vom BBC eingelegte Protest, da man noch zwei Freiwürfe für Bayreuth umgesetzt sehen wollte, wurde zurückgewiesen.

 

06.02.2026 19:30 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. GIESSEN 46ers

Ein intensives Wochenende steht den BAYER GIANTS Leverkusen ins Haus. Zum Auftakt des Doppelspieltags in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 empfängt der deutsche Rekordmeister die GIESSEN 46ers in der Ostermann-Arena.

Der kommende Gegner aus Mittelhessen verfügt über einen qualitativ hochwertigen Kader. Gießens Hauptübungsleiter Branislav „Frenkie“ Ignjatovic kann auf einige starke Akteure zurückgreifen, welche über große Erfahrung verfügen. Der bekannteste 46ers ist sicherlich Robin Benzing. Der Forward lief in seiner Laufbahn insgesamt 167-mal für die Nationalmannschaft des DBB auf und wurde u.a. 2014 mit dem FC Bayern Basketball deutscher Meister.

In Gießen lässt der gebürtig aus Seeheim-Jugenheim stammende 37-Jährige seine Karriere auslaufen. Dies bedeutet allerdings nicht, dass Benzing zum „alten Eisen“ zählt, ganz im Gegenteil: Mit durchschnittlich 11,9 Punkten pro Spiel ist er der beste deutsche Scorer der Universitätsstädter.

Eine Rückkehr an „alte Wirkungsstätte“ feiert Luis König Figge. Figge trug in der Saison 2021/22 das Jersey der BAYER-Korbjäger und erreichte mit dem Klub sensationell das Halbfinale in den ProA-Playoffs. Für die Rotation des Traditionsvereins ist er von enormer Bedeutung (6,3 Zähler pro Partie). Bester Punktesammler der 46ers ist Kyle Castlin. Der US-Amerikaner geht bei den Gästen in seine zweite Spielzeit und ist mit 17,2 Punkten der beste Offensivakteur seiner Farben.

Trainer Mike Koch fasst zusammen: „Wir müssen in der Verteidigung ähnlich auftreten wie zuletzt gegen Bayreuth. Sie schließen hochprozentig in Brettnähe ab und attackieren mit hoher Geschwindigkeit den Ring. Es wird eine große Herausforderung für uns werden, die Spieler des Gegners vor uns zu halten. Wenn es uns gelingt, die ersten Minuten gegen eine starke Rotation zu überstehen, haben wir sicherlich Chancen.“

 

06.02.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. PS Karlsruhe LIONS

Am Freitag, den 6. Februar 2026, steigt in der Paul Horn-Arena das schwäbisch-badische Derby. Die Tigers Tübingen empfangen die PS Karlsruhe LIONS am 21. Spieltag der Saison 2025/2026 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Aus den vergangenen elf Spielen konnten die Raubkatzen nur einen Sieg verbuchen. Am letzten Spieltag zeigten die Raubkatzen gegen Tabellenführer Phoenix Hagen über weite Strecken eine ordentliche Leistung, mussten sich am Ende aber mit 80:94 geschlagen geben. Damit stehen die Raubkatzen bei einer Bilanz von sieben Siegen und 13 Niederlagen nur auf dem 14. Platz. Mit 8:12-Erfolgen liegen die Badener auf Rang elf knapp vor den Schwaben.

Die Statistiken unterstreichen, dass ein Duell auf Augenhöhe erwartet werden kann: Während die Gäste im Schnitt 80,1 Punkte und 36,6 Rebounds erzielen, kommen die Schwaben auf 80,0 Punkte und 35,0 Rebounds pro Partie. Auffällig ist, dass die PS Karlsruhe LIONS ligaweit die meisten Blocks pro Spiel verzeichnen (3,6) kann. Im Hinspiel konnten sich die Greene-Schützlinge am 5. Dezember 2025 mit 92:82 durchsetzen.

Julian Albus, ehemaliger Tigers-Profi und Jugendspieler, feierte nach langer Verletzungspause (Knie) zuletzt sein Comeback. Seit Mitte Oktober 2025 mussten die Löwen auf ihren Kapitän verzichten. Mit David Cohn steht ein weiterer Akteur mit Tübinger Vergangenheit im Karlsruher Kader. Der 30-jährige Point Guard lief in der vergangenen Saison 2024/2025 noch für die Schwaben auf und kehrt nun erstmals in die Paul Horn-Arena zurück.

Auch Co-Trainer Aleksandar Nadjefji ist in Tübingen als Spieler, Co-Trainer und Trainer bestens bekannt. Leistungsträger der Greene-Truppe sind die US-Amerikaner Isaiah Hart (14,1 ppg, 5,5 apg) und David Ejah (13,7 ppg, 7,8 rpg). Auf den deutschen Positionen bringen Maurice Pluskota (13,7 ppg, 7,9 rpg) und Kilian Binapfl (12,5 ppg, 4,3 rpg) viel Qualität auf das Feld.

 

06.02.2026 19:30 Uhr Artland Dragons vs. RheinStars Köln

Zwei schwere Begegnungen stehen für die RheinStars am ersten Doppelspieltag der Rückrunde im Saisonplan. Am Freitag gastieren die Kölner beim ehemaligen Bundesligisten Artland Dragons im niedersächsischen Quakenbrück.

Zwar bereiten sich die RheinStars intensiv auf das kommende Wochenende vor, doch Anfang der Woche gab es bei den Kölnern nach der 88:89-Niederlage gegen die Paderborn Baskets noch einiges aufzuarbeiten. „Wobei die Trainer und mich besonders die Art und Weise der Niederlage ärgert, denn mit mehr Fokus auf die Aufgabe wäre es gut möglich gewesen, zu gewinnen. Aber wir haben zu viele Chancen leichtfertig weggeworfen“, sagt Geschäftsführer Stephan Baeck

Dabei ist die Aufgabe rein sportlich betrachtet am Freitag wahrscheinlich sogar einfacher in der Ausgangslage. Als Saison-Premierengast in der Motorworld setzen sich die Dragons Anfang Oktober 84:72 beim Aufsteiger durch. Dabei führten die RheinStars in der 35. Spielminute noch 70:67, bevor sie einen 0:17-Lauf kassierten. Allein11 Punkte steuerte einer der beiden Dragons-Topscorer Benjamin Burnham bei. Amir Hinton ist der andere.

Die beiden Forwards kommen zusammen im Schnitt auf fast 40 Punkte pro Spiel. Hinton auf 20.1, Burnham auf 19.1. Kein weiterer Spieler im Kader von Trainer Hendrik Gruhn punktet ansonsten zweistellig im Schnitt. „Burnham und Adam Hinton sind wahrscheinlich die besten Spieler in der ProA in dieser Saison. Die zwei müssen wir stoppen“, sagt Assistant Coach Oliver Elling mit Blick auf den Tabellenfünften.

„Das wird zwar schwer genug, aber natürlich fahren wir nach Quakenbrück, um dort etwas zu holen.“ Die Dragons selbst unterlagen zuletzt etwas überraschend in Bochum bei den VfL Sparkassenstars 75:90; werden also ähnlich wie die RheinStars auf Wiedergutmachung brennen. „Die Dragons spielen bisher eine starke Saison und sind mit den eigenen Fans im Rücken sehr schwer zu spielen“, sagt Baeck

 

06.02.2026 19:30 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. BG Göttingen

Am 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA erwartet die VfL SparkassenStars Bochum eine der schwersten Aufgaben der Saison. Der Tabellenzweite, BG Göttingen, kommt mit fünf Siegen in Serie im Rücken in die Bones Hands Arena. Chancenlos sind die SparkassenStars dennoch nicht, denn ihre Heimstärke spricht für sich.

Der Absteiger aus der easyCredit BBL spielt eine starke Saison und rangiert aktuell mit 17 Siegen auf dem zweiten Tabellenplatz. An der Seitenlinie steht ein alter Bekannter. Ex Dresden Titans Headcoach Fabian Strauß ist zur aktuellen Saison gemeinsam mit Assistant Coach Patrick Carney nach Göttingen gewechselt. Dort hat er einen hochkarätigen Kader zusammengestellt.

Zum Kader der Veilchen gehört der Ex-SparkassenStar Hendrik Drescher, der in der vergangenen Saison ProA-Meister mit den Vet Concept Gladiators Trier geworden ist. Ein weiteres „Mitbringsel“ aus Dresden war der deutsche Guard Daniel Kirchner. Auch die Nachverpflichtung Wesley Dreamer hat eine Dresdner Vergangenheit. Topscorer der BG ist der US-Point Guard Jordan Sears, der 15,7 Punkte 3,1 Assists im Durchschnitt auf den Stat-Bogen eingetragen hat.

Göttingen hat einen sehr tiefen Kader und bisher absolut unter Beweis gestellt, dass sie neben Hagen und Crailsheim zu den absoluten Aufstiegsfavoriten gehören. Doch die SparkassenStars haben einen Lauf. Die letzten drei Partien beendeten die Bochumer allesamt als Sieger. Gerade in der heimischen Bones Hands Arena ist das Team von Headcoach Felix Banobre eine Macht. Lediglich zwei Heimspiele konnten die SparkassenStars nicht gewinnen.

Aber noch mehr Hoffnung als die drei Siege in Folge macht die Art und Weise, wie das Team um Captain Niklas Geske zuletzt aufgetreten ist. Mit viel Energie und einer variablen Defense konnte man die starken Artland Dragons zuletzt in die Knie zwingen. Das muss auch der Plan gegen die Veilchen sein, um eine Chance auf den Sieg zu haben.

 

06.02.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Phoenix Hagen

Der Tabellenführer und Aufstiegsfavorit kommt zum Westfalenderby in die „Maspernhölle“ – ein letztes Mal vor der Sanierung der legendären Spielstätte der Paderborn Baskets: Am 21. Spieltag der ProA Barmer 2. Basketballbundesliga gastiert Phoenix Hagen bei den Ostwestfalen. Das momentan stärkste Team der Liga um Head Coach Chris Harris hat erst drei Niederlagen auf dem Konto, davon zwei auf fremdem Parkett. Und auch wenn die Aufgabe fast unüberwindbar scheint: Paderborns Head Coach Milos Stankovic und sein Team freuen sich auf die Hagener Feuervögel und ihre Fans – denn die Derbyatmosphäre in den Begegnungen beider Traditionsmannschaften ist jedes Mal besonders elektrisierend.

Paderborn wird gegen Ligaprimus Hagen mit einer kleinen Rotation antreten, da Aaron Kayser und Leonard Kröger ausfallen: Kayser laboriert an einem Abszess im Fußbereich. Kröger wurde für das Next-Gen-Euroleague-Qualifikationsturnier in Ulm nominiert. Für Baskets Head Coach Stankovic aber kein Problem: Nach dem wichtigen 89:88-Auswärtssieg in Köln am vergangenen Wochenende freue sich das komplette Team einfach darauf, sich mit der momentan besten Mannschaft der ProA messen zu können, zu verlieren gebe es nichts.

Hagen, die das Hinspiel deutlich mit 103:63 für sich entschieden, kommt mit massiver Qualität nach Paderborn: Mit durchschnittlich 96,9 Punkten erzielt Phoenix ligaweit die meisten Punkte, Paderborn steht aktuell bei 79,7 Zählern. Hinzu kommen bei Hagen pro Partie 23,4 Assists, ebenfalls Liga-Bestwert (Paderborn: 15,2). Und dann gibt es da noch die Dreierquote: Phoenix weist in dieser Statistik mit 39,2 Prozent die höchste der ProA auf, Paderborn momentan die niedrigste (27,5 Prozent). Nichts zu verlieren also für Paderborn, die nach dem Motto in die Partie gehen: Befreit aufspielen, das Spiel und die Atmosphäre genießen und vor den eigenen Fans einfach die beste Leistung abzuliefern, die an diesem Abend möglich ist. Ein Wiedersehen für Paderborn gibt es dabei mit Dominick von Waaden, der im vergangenen Sommer nach Hagen wechselte.

 

06.02.2026 19:30 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. Eisbären Bremerhaven

Die SBB Baskets treten am Freitagabend in der heimischen Wolfgang-Lakenmacher-Halle in Magdeburg gegen die Eisbären Bremerhaven an. Es ist das Duell des Tabellenschlusslichtes der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A gegen den Tabellenvierten.

Die SBB Baskets mussten sich zuletzt fünfmal in Folge geschlagen geben. Vor allem die vergangenen zwei Niederlagen waren so knapp wie bitter: Erst verlor die Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast daheim mit 89:93 gegen Köln, dann hieß es auswärts in Göttingen 90:96.

Mit Bremerhaven ist ein ambitionierter Pro-A-Ligist in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle zu Gast. Die Eisbären belegen aktuell den vierten Tabellenplatz und sind klar auf Play-off-Kurs. Nach gemächlichem Saisonstart kam die Mannschaft von Cheftrainer Steven Esterkamp richtig gut in Schwung, gewann unter anderem gegen den Tabellenführer aus Hagen.

Am vergangenen Spieltag setzten sich die Gäste souverän mit 81:65 gegen den Liganeuling Leverkusen durch. Ein Hoffnungsschimmer für die SBB Baskets: Das Hinspiel ging nur knapp mit 76:69 an die Eisbären. Zuletzt verstärkte sich Bremerhaven noch einmal prominent, holte Lorenz Brenneke von den Skyliners Frankfurt aus der ersten Liga. Bester Werfer der Bremerhavener ist bislang der Kanadier Elijah Miller mit durchschnittlich 16,2 Punkten pro Partie.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Bremerhaven ist im Umschaltspiel überragend. Sie bewegen sehr gut den Ball und suchen sich ihre Würfe perfekt aus. Wir müssen defensiv gut kommunizieren und als Team zusammenspielen. Fehler werden brutal ausgenutzt von Bremerhaven. Auch defensiv sind sie ein sehr gutes Team. Wir müssen über 40 Minute ein nahezu perfektes Spiel abliefern, um eine Chance zu haben.“

 

06.02.2026 20:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Das kommende Wochenende hält für die Mannschaften der BARMER 2. Basketball Bundesliga einen Doppelspieltag parat. Dabei treffen die Bozic Knights am Freitag in der heimischen Sporthalle Stadtmitte auf Crailsheim

Die Niederlage von Bayreuth am vergangenen Wochenende hat Auswirkungen auf die kommenden beiden Spieltage. Sowohl bei Chuck Harris wie auch Lucas Mayer stand zu Wochenbeginn noch nicht fest, ob und wann die beiden Akteure wieder eingesetzt werden können. „Chuck hat eine schmerzhafte Fingerverletzung. Lucas kämpft ebenfalls mit den Folgen seines Sturzes in Bayreuth. Bei Beiden ist unklar, ob sie auflaufen können,“ erklärt Knights Sportchef Chris Schmidt.

Ein Einsatz der beiden Guards wäre wichtig. Die beiden Niederlagen in Bremerhaven und Bayreuth haben deutlich gezeigt, dass die Teckstädter in Vollbesetzung ein anderes Gesicht zeigen können, wie zuletzt. In beiden Partien fehlten auf den Guardpositionen mehrere Akteure.

Am Freitag empfangen die Ritter die Crailsheim Merlins in der Sporthalle Stadtmitte. Die ambitionierten Crailsheimer peilen den Aufstieg in die erste Liga an und haben dafür ihren Kader tief und hochwertig aufgestellt. Topscorer ist Anthony Gaines mit 14,8 Punkten. Dicht gefolgt von Vincent Shahid (12,1), Brock Gardner (13,1), Tyreese Blunt (11,1), Marvin Ogunsipe (12,1) und Neuzugang Xavier Johnson (12,3).

„Crailsheim verfügt über alle Optionen. Sie spielen intensiven, schnellen und sehr physischen Basketball. Sie gehören zu den Top drei der Liga und werden eine Rolle um den Aufstieg spielen. Wir spielen zuhause und wollen dagegenhalten. Wir müssen versuchen die Intensität zu matchen und das Tempo zu kontrollieren,“ beschreibt Knights Coach Igor Perovic den kommenden Gegner.

 

Nachwuchs-Check: Nachwuchsarbeit des SC Rist Wedel im Fokus

ProB-Ligist mit Bronze-Plakette ausgezeichnet

Im Rahmen des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. stand Anfang Februar der Nachwuchsbereich des SC Rist Wedel im Mittelpunkt eines umfassenden Standortbesuchs. Ziel des Besuchs war es, die bestehenden Nachwuchsstrukturen des Vereins zu analysieren, einzuordnen und gemeinsam weiterzuentwickeln.

Das eingesetzte Expertenteam gewann vor Ort einen detaillierten Einblick in die organisatorischen Rahmenbedingungen, Ausbildungsinhalte und Entwicklungsmaßnahmen im Wedeler Nachwuchsprogramm. In intensiven Analyse- und Reflexionsgesprächen mit den Verantwortlichen des Vereins wurden sowohl die bereits vorhandenen Qualitäten als auch mögliche Ansatzpunkte für zukünftige Entwicklungsschritte herausgearbeitet. Ein abschließendes Feedbackgespräch bündelte die Erkenntnisse und formulierte konkrete Empfehlungen für die strategische Weiterentwicklung der Nachwuchsarbeit.

Ein zentraler Bestandteil des Nachwuchs-Checks war zudem ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop. Beim SC Rist Wedel lag der thematische Schwerpunkt auf der Erweiterung und Verzahnung der bestehenden Grundschulangebote. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Vereins, umliegender Basketballvereine sowie unter Berücksichtigung des etablierten Westliga-Formats wurden Ideen und Maßnahmen erarbeitet, um den frühzeitigen Zugang zum Basketball weiter zu stärken und Talente regional noch besser zu vernetzen.

Andrea Koschek, 1. Vorsitzende des SC Rist Wedel, betonte die Bedeutung des Austauschs: „Der Nachwuchs-Check bietet uns eine wertvolle Gelegenheit, unsere Arbeit aus einer externen Perspektive zu betrachten und neue Impulse mitzunehmen. Besonders der Workshop zur Weiterentwicklung der Grundschulangebote und zur Zusammenarbeit mit unseren Partnervereinen war sehr gewinnbringend. Der offene Dialog und die praxisnahen Ansätze helfen uns, unsere Nachwuchsarbeit nachhaltig und zukunftsorientiert auszurichten.“

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.

Jordan Johnson ist die dritte Nachverpflichtung der Tigers Tübingen

Die Tigers Tübingen haben angesichts der angespannten sportlichen und personellen Situation eine weitere Nachverpflichtung getätigt. Mit Jordan Johnson kommt ein neuer Point Guard mit internationaler Erfahrung in die Unistadt. Die Verantwortlichen reagieren damit auf den Negativtrend von sieben sieglosen Spielen in Folge und erhoffen sich vom US-Amerikaner eine sofortige Verstärkung im Kampf um den Klassenerhalt.

Jordan Nathaniel Johnson wurde am 26. Januar 1995 in Waukegan im US-Bundesstaat Illinois geboren und wuchs in der Nähe von Chicago auf. Bereits mit sieben Jahren begann er mit dem Basketball. Nachdem sich der 1,80 Meter große Spielmacher über zwei Jahre am John Wood Community College in die NJAA (2013-2015) gekämpft hatte, überzeugte der heute 31-Jährige dort auf ganzer Linie.

Im Anschluss verbrachte der US-Amerikaner zwei Jahre an der University of Wisconsin in Madison und spielte für die Milwaukee Panthers in der NCAA-Division I. Durchschnittlich kam der dritte Tübinger Neuzugang für die Panthers auf 12,5 Punkte und 8,1 Assists. In seinem Abschlussjahr (2017/2018) bei den UNLV Runnin’ Rebels (University of Nevada, Las Vegas) waren es sogar 13,6 Punkte und 6,0 Vorlagen.

In seiner ersten Saison als Profi spielte er in der G-League für die Rio Grande Valley Vipers (Saison 2018/2019). In den folgenden Jahren zog es Johnson nach Europa, wo er in verschiedenen Ländern stets gute Leistungen zeigte. Der Point Guard spielte in den Niederlanden, in Schottland, in der Türkei, in England, in der Slowakei, im Kosovo und auch in Deutschland.

Bis vor wenigen Tagen stand Johnson noch beim kosovarischen Erstligisten KB Peja unter Vertrag. In der laufenden Spielzeit 2025/2026 kam der Spielmacher durchschnittlich auf 13,6 Punkte, 4,6 Assists und 2,9 Rebounds pro Partie. Für KB Peja lief er außerdem auch in der ENBL (European North Basketball League) auf. Der 31-Jährige wurde verfügbar, nachdem sich für ihn die Möglichkeit ergab, seinen Vertrag im Kosovo vorzeitig aufzulösen.

Der 31-Jährige ist am Montag in Tübingen eingetroffen und erhält bei den Schwaben einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2025/2026. Johnson wird zukünftig das Trikot mit der Nummer elf tragen. Am Dienstagvormittag absolvierte der Tübinger Neuzugang die erste Trainingseinheit mit seiner neuen Mannschaft. Die Nachverpflichtung wurde nötig, da neben Jacobi Wood (Fußoperation) nun auch Larry Thomas mit einer Fußverletzung (Fraktur) längerfristig ausfallen wird.

Johnson blickt positiv auf seine neue Herausforderung: „Ich bin glücklich darüber, bei den Tigers Tübingen unterschrieben zu haben, nachdem im Kosovo zuletzt nicht alles glatt lief. Aus meiner Zeit in Deutschland kenne ich die Tigers natürlich. Mit Trier habe ich damals in Tübingen zwar hoch (104:75-Sieg der Tigers Tübingen am 1. April 2023) verloren, aber 25 Punkte gemacht. Ich möchte mit meiner Erfahrung dabei helfen, dass wir den Negativtrend schnellstmöglich beenden können.“

Sonko kommentiert die dritte Nachverpflichtung wie folgt: „Uns war es wichtig, einen erfahrenen Spieler zu verpflichten, der fit ist und uns sofort weiterhelfen kann. Johnson hat erst vor gut einer Woche sein letztes Spiel gemacht, der Rhythmus sollte vorhanden sein. Bei all seinen Stationen hat er gezeigt, dass er sowohl selbst scoren als auch seine Mitspieler in Szene setzen kann. Dass Johnson die ProA bereits kennt, ist ein großer Vorteil.“

 

Nachberichte ProB Süd 19. Spieltag

31.01.2026 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. OrangeAcademy 80:91

Die SKYLINERS Juniors mussten sich am Samstagabend der Orange Academy mit 80:91 geschlagen geben. Nach einer über weite Strecken sehr starken Leistung kostete den Frankfurtern vor allem das letzte Viertel den möglichen Heimsieg gegen den Tabellenführer der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd.

Die Partie begann auf hohem Niveau. Die Orange Academy zeigte früh, warum sie aktuell an der Spitze der ProB Süd steht, doch auch die Juniors hielten mit Intensität, Tempo und Mut dagegen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte.
Zur Halbzeit trennten sich beide Mannschaften beim knappen 47:46 zugunsten der Frankfurter.

Nach dem Seitenwechsel gewann das Team von Markus Klusemann zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Die Defensive stand stabil, offensiv fanden die Juniors gute Lösungen und setzten sich Schritt für Schritt ab. Mit einem Sechs-Punkte-Vorsprung ging es in das Schlussviertel, acht Minuten vor dem Ende war die Führung sogar auf zehn Zähler angewachsen.

Dann jedoch drehte sich das Spiel. Ulm erhöhte die defensive Intensität deutlich und nahm den Juniors zunehmend den Rhythmus. Die Frankfurter fanden kaum noch saubere Abschlüsse, während die Gäste Punkt um Punkt aufholten.

In der Schlussphase zog die Orange Academy schließlich vorbei und setzte sich auf bis zu elf Punkte ab – ein Rückstand, den die Juniors nicht mehr egalisieren konnten. So stand am Ende eine 80:91-Niederlage, die sich angesichts starker 30 Minuten besonders bitter anfühlte. „Wir haben über lange Phasen genau das gespielt, was wir uns vorgenommen hatten. Umso ärgerlicher ist es, dass wir uns dafür am Ende nicht belohnen konnten,“ ordnete SKYLINERS Headcoach Markus Klusemann die Partie ein.

 

31.01.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. Ahorn Camp Baskets 80:85

Es war vermutlich nicht das ansehnlichste Spiel der laufenden Saison 2025/26 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. In einem hart umkämpften Spiel hatten sowohl der TV Langen als auch die angereisten Ahorn Camp Baskets aus Speyer immer wieder Phasen, in denen es taktisch nicht rund lief. Eine schwache defensive Phase der Gastgeber führte jedoch zu einem 13-Punkte-Run für die Gegner, der letztlich vorentscheidend für die spätere 80:85-Niederlage sein sollte.

Offensiv erwischten die Giraffen einen soliden Start ins Spiel. Immer wieder funktionierte der Abschluss, sowohl aus der Distanz als auch beim Run in Richtung Brett. So erarbeiteten sich die Langener im ersten Spielabschnitt 27 Punkte. Allerdings haperte es zu diesem Zeitpunkt noch in der Defense. Zu oft war der Abschluss für Speyer zu einfach, das Resultat waren 24 Gegenpunkte.

Schwach war dann insbesondere das zweite Viertel. Offensiv lief es nicht Rund für den TVL, insbesondere viele ärgerliche Turnover unterbrachen den Spielrhythmus. Auch fehlte es an Präzision im Abschluss. Entsprechend konnte die Mannschaft von Trainer Tobi Jahn sich glücklich schätzen, dass Speyer nicht gefährlich davonzog. Mit einem Halbzeitstand von 36:40 waren die Giraffen in dieser Phase gut bedient.

In der Halbzeitpause hatte Jahn offenbar die richtigen Worte in Richtung seiner Mannschaft gefunden. Die Leistung im dritten Viertel wirkte stabilisierter und vor allem taktischer. Die Defense stand endlich besser. So konnte Langen Kontrolle über das Spiel zurückgewinnen und zum Ende des Viertels auch die Führung an sich reißen. Entsprechend ging es mit 56:52 ins letzte Viertel.

Auch hier lief es zunächst sehr gut für Langen. Knapp sieben Minuten vor Schluss hatte sich das Team ein kleines Polster aufgebaut und war mit 64:54 in Führung gegangen. Doch nach nicht einmal drei Minuten nach der Langener Führung hatten Felix Angerbauer und Routinier Daryl Woodmore dann den Vorsprung egalisiert und auf ein 64:67 gestellt. Zwar kam Langen zum Ausgleich – es sollten aber vor allem die Baskets sein, die immer wieder kleine Läufe erzeugten. Näher als drei Punkte kamen sie jedoch nicht mehr heran. So endete das Spiel mit 80:85.

 

01.02.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. FC Bayern Basketball II 80:76

Angetrieben von 1.849 begeisterten Zuschauern fuhr der BBC Coburg gegen den FC Bayern Basketball II einen mit Blick auf die Tabelle wichtigen Heimerfolg ein. Gegen eines der besten Auswärtsteams der Liga setzten sich die Vestestädter an diesem großen Nachmittag für den Coburger Basketball mit 80:76 durch und halten die Gäste aus der Landeshauptstadt, die vor dem Spieltag direkter Tabellennachbar des BBC waren, durch diesen Sieg weiter auf Distanz.

Sichtlich angestachelt von der beeindruckenden Kulisse erwischte der BBC einen Start nach Maß. Griffig in der Defensive und konsequent beim Abschluss in der Offensive präsentierten sich die Coburger in der Anfangsphase. Die Vestestädter führten demzufolge schnell mit 15:4. Die Bayern brauchten etwas, um in die Partie zu kommen. Doch Stück für Stück fanden sie offensiv Mittel gegen die Coburger Defense und verkürzten nach einem Steal und zwei Punkten von Susic auf 20:17.

Der BBC tat sich hingegen schwer, den Rhythmus aus den Anfangsminuten fortzuführen. Jedes Mal aufs Neue mussten die Coburger hart für ihre Punkte arbeiten, da auch die Würfe von außen nicht fallen wollten. So waren es die Bayern, die dank Yiamu und Susic Mitte des zweiten Viertels die Führung übernahmen (28:29). Daran änderte sich auch bis zur Pause nichts, obwohl auf Coburger Seite Wenzl nach über 18 gespielten Minuten den ersten Dreier versenkte (37:38).

In der Kabine schien BBC-Cheftrainer Patrick Seidel allerdings erneut die richtigen Worte gewählt zu haben. Ähnlich wie im ersten Viertel schlugen die Coburger vor allem aus den Ballverlusten der Münchner Kapital. Immer wieder erarbeitete sich der BBC in dieser Phase zweite Wurfmöglichkeiten und zog dank eines 11:0-Runs bis auf 59:47 davon. Über vier Minuten blieben die Bayern ohne eigenen Zähler, verkürzten jedoch auf 59:52 vor dem Schlussabschnitt.

Dort netzte Münchens Isländer Kjartansson schnell zwei Distanzwürfe in Serie ein und brachte die Gäste wieder auf drei Punkte heran (61:58). Nach zwei Zählern vom bayerischen Big Man Calamita war der BBC-Vorsprung bis auf 65:64 geschrumpft. In einem nun immer physischer werdenden Spiel hielten die Vestestädter als Team dagegen und bauten den Vorsprung wieder auf acht Punkte aus (72:64). Den endgültigen Deckel machte Darius Dawson drauf.

 

01.02.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. SV Fellbach Flashers 88:86

Der so wichtige Auswärtserfolgt bei den Tropics aus Oberhaching wurde leider verpasst. Zu viele individuelle Fehler kosten den Sieg und eine bessere Platzierung in der Tabelle. Trotzdem bleiben die die Flashers auf den 8. Tabellenplatz der BARMER 2. Basketball Bundesliga Pro B Süd.

Von der ersten Sekunde an war klar, dass es ein enges Spiel werden würde. Beide Coaches haben Ihre Teams bestmöglich auf den Gegner eingestellt und wussten um die Stärken des jeweils anderen Teams. Der Plan der Fellbacher den Liga Topscorer, Jonathan Zeisperger, in die Schranken zu weisen, funktionierte. Nur 9 Punkte gelangen den jungen Guard anstatt der üblichen 25 im Schnitt. Dafür sorgte jedoch Alek Jekov mit seiner Karrierebestleistung (26 Punkte) für die entscheidenden Momente.

Das erste und zweite Viertel war ausgeglichen und der Halbzeitstand von 43:43 ließ auch weiterhin erahnen, dass es ein echter Krimi werden wird. Drei Minuten vor dem Ende konnten sich die Gastgeber jedoch mit 79:70 absetzen. Ca. 1.30 Minuten vor dem Ende waren es sogar komfortable 10 Punkte (84:74). Doch die Flashers gaben sich nicht auf. Angeführt von dem stark aufspielenden Jakob Hanzalek und Tyseem Lyles wurde die Partie nochmals spannend.

Am Ende sollte es jedoch trotz der Aufholjagd nicht reichen. Die Tropics setzten sich mit 88:86 durch und entschieden die Partie für sich. Es war vorallem eine ärgerliche Niederlage. Es gab etliche Situationen in der Partie, in der das Momentum hätte auf die Fellbacher Seite gezogen werden können/müssen. Es waren jedoch immer wieder individuelle Fehler die die Tropics eiskalt bestraften und sich auch dadurch entscheidend absetzen konnten.

Diese vielen kleinen Fehler summieren sich im Laufe des Spiels und am Ende so einer Partie kosten diese den Sieg. Ärgerlich dabei ist, dass es sich dabei um Kleinigkeiten handelt, die misslingen, ein überhasteter Abschluss, ein vergebener Korbleger oder ein unnötiger Pass über das halbe Feld der abgefangen wird. Unkonzentriertheiten die die Flashers dringend abstellen müssen um in den Kampf um die Playoffplätze nicht mit leeren Händen dazustehen.

 

01.02.2026 17:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. Porsche BBA Ludwigsburg 88:102

Der dritte Sieg im vierten Pflichtspiel des Jahres 2026 ist für die Porsche Basketball-Akademie erneut ein dominanter. Die Ludwigsburger sind beim ProB-Gastspiel in Erfurt mit spielerischer Leichtigkeit überlegen, gewinnen 102:88.

Die CATL Basketball Löwen wurden bereits innerhalb der ersten zehn Minuten vollkommen überrannt (18:35), es fehlten jegliche Mittel, um der Porsche BBA auch nur ansatzweise auf Augenhöhe begegnen zu können. Ludwigsburg machte mit der kompletten Rotation und allen Akteuren ab dem Sprungball sehr viel richtig. Bereits vor dem Seitenwechsel schien das Duell entschieden (37:59).

Aus dieser Annahme sollte schnell Gewissheit werden. Denn während der formstarke Marko Masic, flankiert von David Engelhart und Simon Feneberg sowie dem aus der Distanz exzellenten Yohann Tchouaffe, und Ludwigsburg weiter anzogen, blieben die Löwen zahn- und harmlos. Der 86:55-Vorsprung und die entsprechende 31-Punkte-Führung ließen die BBA’ler bereits nach 28 Minuten endgültig auf die Siegerstraße einbiegen.

Aufgrund der schwindenden Kraft- und Konzentrationsressourcen und der weiterhin breiten Rotation gestatteten die Ludwigsburger den Gastgebern noch viel Raum für Ergebniskosmetik, ließen die eigene Partylaune aber nicht außer Acht: Feneberg stellte zum zweiten Mal binnen vier Wochen auf ‚100‘ und Engelhart besorgte den Endstand. Dieser Sieg ist tabellarisch wichtig. Die Barockstädter klettern auf Tabellenplatz drei und verschaffen sich etwas Luft im breiten Tabellenmittelfeld.

 

01.02.2026 20:00 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. Dresden Titans 84:93

In einer kämpferischen Partie können die Titans gegen den Tabellenletzten einen weiteren Erfolg von großer Bedeutung feiern. In den entscheidenden Phasen bestimmen die Dresdner in den entscheidenden Phasen das Spielgeschehen, sodass die Würzburger über die volle Länge der Partie das Nachsehen haben.

Würzburg erwischt einen Start nach Maß und scheint in der Anfangsphase kaum zu stoppen. Es ist allen voran Marko Petric, der die Dresdner Defensive früh vor große Probleme stellt. Die Titans lassen sich davon jedoch nicht abschütteln und halten sich mit gut herausgespielten Würfen konsequent in Schlagdistanz. Auf den punktreichen Auftakt folgt auf beiden Seiten eine Phase mit schwierigeren Abschlüssen. Mit einem ausgeglichenen 21:21 geht es in die erste Viertelpause.

Petric bleibt weiterhin mit dem Fuß auf dem Gaspedal, während den Titans im Angriff zeitweise der rote Faden fehlt. Danach finden beide Teams nicht mehr zum Rhythmus der Anfangsminuten zurück. Das Spiel ist nun vor allem von intensivem Kampf und hoher Physis geprägt. Kurz vor der Pause blitzen bei den Dresdnern jedoch wieder ihre Wurfstärken auf: Kevin Kollmar und Scott Stone übernehmen Verantwortung und erarbeiten den Titans eine 41:46-Führung zur Halbzeit.

Scott Stone knüpft nahtlos an seine starke Phase vor der Pause an, während Leo Alban und Best Otakho mit spektakulären Flugeinlagen die Würzburger Korbanlagen testen. Auf Seiten der Akademie ist es weiterhin der erst 17-jährige Petric, der versucht, sein Team im Spiel zu halten. Doch im Kollektiv finden die Franken offensiv wie defensiv keine Mittel gegen die nun dominanten Titans, die ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen und sich bis auf 56:73 absetzen.

Auch zu Beginn des Schlussabschnitts bestimmen die Titans das Spielgeschehen. Würzburg zeigt jedoch Moral und präsentiert sich erstmals seit längerer Zeit wieder treffsicher aus der Distanz. Angeführt von Jonas März verkürzt die Akademie den Rückstand auf zwölf Zähler. Nach einer Auszeit von Alex King bäumen sich die Würzburger noch einmal auf und können den Abstand erneut verkleinern. Doch der Vorsprung ist zu groß. Am Ende feiern die Titans mit 84:93 einen wichtigen Auswärtssieg.

 

Nachberichte ProB Nord 19. Spieltag

31.01.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. EN BASKETS Schwelm 73:81

Rhöndorf erlebte gegen Schwelm ein regelrechtes Déjà-vu. Nicht nur das die Dragons wieder eine Niederlage gegen die Baskets kassierten, auch das Ergebnis fiel mit 78:81 (44:45) fast identisch aus. Damit sind die Drachen endgültig im Abstiegskampf angekommen. Am kommenden Wochenende sollten die Drachen im DragonDome gegen Westerstede ein Erfolg zur Beruhigung der Nerven aller Beteiligten landen.

Die Dragons standen von Beginn an spürbar unter Druck. Leichte Korbleger wurden versemmelt und Pässe gingen ins Leere. Bis zur siebten Minute fiel’s nur nicht auf, weil die Baskets ähnlich fahrig agierten (8:12). Dann allerdings löste Schwelm die Handbremse, cuttete immer wieder erfolgreich zum Brett und ging nach den ersten zehn Minuten mit 13:21 in Führung.

Zu Beginn des zweiten Viertels zogen die Baskets erstmals zweistellig davon (17:27). Die Dragons schlugen aber sofort mit zwei Dreiern von Jorge Mejias zurück. Dann drehte Juhwan Harris-Dyson auf und krönte seine starke Phase mit einem Steal sowie wuchtigem Dunk zum 38:37. Auch wenn Schwelm mit einer knappen 44:45-Führung in die Halbzeitpause ging, hatte man den Eindruck, dass die Hausherren in der Begegnung angekommen waren.

Weit gefehlt, der Start in den dritten Spielabschnitt ging aus Rhöndorfer Sicht vollkommen in die Hose. Schwelm packte in der Defensive zu, mit der robusten Spielweise kamen die Dragons überhaupt nicht klar. Die Baskets erwischten die Dragons eiskalt und machten eine 9:0-Serie zum 46:56. Rhöndorf berappelt sich aber erneut und antwortete mit acht Punkten in Folge (54:56). Bis zum Start des Schlussviertels scorte dann aber nur noch Schwelm (54:62).

In den abschließenden zehn Minuten mühten sich die Dragons redlich, fanden aber kein Mittel den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Im Gegenteil, die Baskets blieben ständig zweistellig in Front und setzen sich drei Minuten vor Spielende sogar mit 18 Punkten (63:81) ab. Im sicheren Gefühl des Sieges ließen die Gäste dann die Zügel schleifen, sodass Rhöndorf noch erfolgreich Ergebniskosmetik betreiben konnte (73:81).

 

31.01.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Hertener Löwen 74:63

Die Hertener Löwen haben ihr Auswärtsspiel bei LOK Bernau trotz einer engagierten und kämpferischen Leistung am Ende verloren. Nach langer Anreise in die Nähe der Hauptstadt und einem über weite Strecken offenen Spiel musste sich die Mannschaft von Trainer Robin Singh dem ambitionierten Gastgeber letztlich mit 74:63 geschlagen geben. Das Ergebnis fällt dabei etwas deutlicher aus, als es der Spielverlauf lange Zeit vermuten ließ.

In den ersten beiden Minuten gelang keinem Team ein erfolgreicher Abschluss, beide Mannschaften tasteten sich defensiv ab. Herten hatte anfangs noch Schwierigkeiten, fand aber zunehmend besseren Zugriff auf das Spiel. Mit aggressiver Defense, vielen Ballgewinnen und einer guten Trefferquote von jenseits der Dreierlinie setzten sich die Löwen erstmals ab. Erst 2,5 Sekunden vor Viertelende verkürzten die Gastgeber mit einem erfolgreichen Dreier noch einmal auf 15:21.

Der Vorsprung pendelte sich über weite Strecken des zweiten Viertels bei sechs Punkten ein. Beide Teams schenkten sich defensiv nichts, einfache Punkte waren weiterhin Mangelware. Im weiteren Verlauf erhöhte Bernau den Druck. Die Löwen verteidigten weiter mit hoher Intensität. Zum Ende der ersten Halbzeit fanden die Gastgeber jedoch besser ins Spiel und verkürzten 30 Sekunden vor der Pause auf 32:33. Mit diesem knappen Spielstand ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel starteten beide Teams mit schnellen Punkten. Nach einer Minute glich Bernau zum 35:35 aus und übernahm kurz darauf erstmals seit Spielbeginn wieder die Führung. Die Gastgeber kamen jetzt besser in ihren Rhythmus, legten einen Lauf hin und setzten sich nach zweieinhalb Minuten auf 41:35 ab. Nach fünf Minuten betrug der Rückstand bereits neun Punkte (51:42). Mit einem 56:51 ging es in die letzte Viertelpause – die Partie war wieder völlig offen.

Im Schlussabschnitt entwickelte sich erneut ein ausgeglichenes Spiel. Herten versuchte, dem Spiel wieder seinen Stempel aufzudrücken, doch Bernau hielt konsequent dagegen. Mehrere Ballverluste der Löwen nutzten die Gastgeber anschließend jedoch eiskalt aus und erhöhten langsam den Vorsprung. In der Folge spielte Bernau die Partie routiniert herunter und ließ keine echte Aufholjagd mehr zu. Am Ende stand ein 74:63-Erfolg für die Gastgeber.

 

31.01.2026 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Iserlohn Kangaroos 90:88

Die Iserlohn Kangaroos haben am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine bittere Auswärtsniederlage hinnehmen müssen. Bei den Baskets Juniors TSG Westerstede unterlag das Waldstadt-Team nach einem intensiven und umkämpften Spiel mit 90:88 – erneut mit dem knapp schlechteren Ende für die Kangaroos.

Die Gastgeber eröffneten zwar die Partie, doch Iserlohn antwortete prompt. In der ausgeglichenen Anfangsphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, ehe die Kangaroos nach rund sechs Minuten zunehmend das Kommando übernahmen. Vor allem aus der Distanz zeigte sich das Team von Toni Prostran treffsicher und zog zwischenzeitlich auf 24:15 davon. Mit 32:19 ging das erste Viertel klar an die Gäste.

Im zweiten Abschnitt fand Westerstede besser ins Spiel und nutzte kleinere Unkonzentriertheiten der Kangaroos, um den Rückstand zu verkürzen. Nach der höchsten Iserlohner Führung von 15 Punkten schmolz der Vorsprung bis zur Pause auf neun Zähler zusammen (52:43). Offensiv überzeugten vor allem Chris Schultz, Daniel Zacek und Leitao, die bereits zur Halbzeit zweistellig punkteten.

Auch nach dem Seitenwechsel erwischten die Kangaroos zunächst den besseren Start. Schultz behauptete sich mehrfach kraftvoll unter dem Korb, Zacek setzte mit einem Steal an der Mittellinie und anschließendem Zug zum Korb ein weiteres Ausrufezeichen. Westerstede ließ sich jedoch nicht abschütteln und blieb konstant in Schlagdistanz. Bis zum Ende des dritten Viertels verkürzten die Hausherren auf 65:70.

Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein echter Krimi. Westerstede glich früh aus und übernahm wenig später erstmals wieder die Führung. Iserlohn zeigte große Moral und erarbeiteten sich nochmals eine 80:77-Führung. Rund eine Minute vor dem Ende traf Westerstede einen wichtigen Dreier zur erneuten Führung. Trotz mehrerer Versuche, das Spiel noch einmal zu drehen, blieb das Glück diesmal aus. Am Ende stand eine knappe 90:88-Niederlage für die Kangaroos auf der Anzeigentafel.

 

31.01.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. BSW Sixers 83:82

25-mal gingen die Itzehoe Eagles im Spiel gegen die BSW Sixers an die Freiwurflinie – 24-mal waren sie erfolgreich. Wie wertvoll die Topquote war, zeigte sich am Schluss: Die Eagles gewannen die Partie der BARMER 2. Basketball Bundesliga denkbar knapp mit 83:82.

Vor dem Spiel hatte es Sorgen gegeben um Toni Nickel und Lucien Schmikale. Sie konnten dann doch mitwirken, während Sydnee Bijlsma weiter passen musste. Und noch einer fehlte: Headcoach Timo Völkerink ist krank, Cotrainer Max Rockmann übernahm. „Solide“ nannte er den Start seines Teams. In einem temporeichen ersten Viertel punkteten mehrere Eagles-Spieler, und das war auch nötig, denn die Gäste kamen ebenfalls gut in die Partie.

Der zweite Abschnitt brachte deutlich weniger Punkte, beim 35:34 führten die Sixers kurz. Trey McBride mit Dreier und kurz darauf einem Korbleger holte die Führung zurück. Gern hätte Rockmann gesehen, dass sich seine Mannschaft weiter absetzt, aber dafür habe der Gast nach Offensivrebounds zu viele zweite Chancen bekommen, stellte er fest. Jonathan Elzie sorgte mit drei Freiwürfen für das 44:41 zur Halbzeit.

Den besseren Start nach der Pause erwischten die Sixers, die sieben Punkte in Folge erzielten und die Eagles zur Auszeit zwangen. Das Team habe kühlen Kopf bewahrt und in der Folge phasenweise sehr gute Verteidigung gespielt, sagte Rockmann. Auch offensiv sei der Rhythmus besser gewesen, allerdings gingen die Abschlüsse in diesem Viertel meistens daneben. Vor den letzten zehn Minuten betrug der Vorsprung weiterhin drei Punkte (58:55).

Tobias Möller, Sven Cikara per Dreier und Finn Fleute machten den Vorsprung zweistellig (66:55). Die Sixers verkürzten auf sieben Punkte und trafen danach minutenlang in jedem Angriff. Zum Ende hin wurde es immer enger, doch Cikara und Schmikale verhinderten mit Freiwürfen das Comeback der Gäste. Als diese mit einem Dreier auf einen Punkt herankamen, waren nur noch 0,7 Sekunden zu spielen. Nach einer Auszeit konnten die Eagles in der Nähe des gegnerischen Korbes einwerfen, nur noch Formsache.

 

01.02.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. RASTA Vechta II 93:80

Als hätte der easyCredit Basketball Bundesliga-Abend nicht schon genug kassierte Dreier für ein Vechtaer Team parat gehabt, kassierte RASTAs Farmteam in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord ebenfalls reichlich von Downtown. Bei der 80:93-Niederlage im „Vier-Punkte-Spiel“ bei den TKS 49ers trafen die Gastgeber 16 ihrer 30 Distanzwürfe und stellten damit selbst Vechtas sehr gute Quote (12/29) in den Schatten

RASTA II ging in der 4. Minute durch AJ Sumbry schon zum dritten Mal in Führung (6:5). Nach ersten Wechseln fiel auch der erste Dreier, als Roy Krupnikas den Pass zum in der Ecke lauernden Ivan Volf spielte und der auf 10:7 stellte – Auszeit TKS 49ers. Nach Fynn Lastrings Threeball zum 18:18-Ausgleich (10.) sah es schon nach einem Remis zur ersten Pause aus. Doch Stahnsdorfs Linus Briesemeister versenkte noch in letzter Sekunde einen Jumper zum Vechtaer Rückstand (18:20).

Laut eröffnete RASTA II das 2. Viertel, Moritz Grüß dunkte zum 20:20 (11.). Die Gäste spielten es vorne oftmals sehr schön anzuschauen, bewegten den Ball schnell und fanden einen freien Schützen. Das galt aber auch für die TKS 49ers, die durch einen Dreier von Joshua Lübken zum 30:25 (14.) kamen. RASTA II erlebte nun eine schwere Phase, lag fast zweistellig zurück. Jenö Pildner versenkte Stahnsdorfs sechsten Dreier (bei nur zwölf Versuchen) zum 46:37 Pausenstand.

Die TKS 49ers klauten sofort zweimal den Ball von den Vechtaern und stellten auf schon 50:37 (21.). Der bereits siebte Offensiv-Rebound des da noch Tabellenvorletzten bereitete dann den nächsten Dreier vor, Pildner traf zum 56:41 (23.). Nach einem zwischenzeitlichen 18-Punkte-Rückstand gelang RASTA II ein 10:3-Lauf zum 51:62 (26.). Weil Carlo Meyer aber, mit Ablauf der Wurfuhr den nächsten Stahnsdorfer Dreier zum 69:56 (28.) versenkte, war die Vechtaer Aufholjagd schon wieder Geschichte.

Der nun bereits 14. erfolgreiche Dreier der TKS 49ers ließ den Rückstand des Horst-Teams auf 21 Punkte anwachsen (58:79). Mitte des Schlussabschnittes machte Wagner von dort das 84:63 (35.), wenig später legte Carlo Meyer den 16. Dreier zum 87:70 (36.) nach – bei 30 Versuchen. Zwar trafen auch die Gäste auch stark von außen, kamen durch einen Dreier von Moritz Grüß noch zum 77:89 (38.), doch den verdienten Sieg der Stahnsdorfer konnten sie nicht mehr verhindern.

 

01.02.2026 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. ETB Miners 63:84

Dieses Essen mundete den Spielern des SC Rist Wedel nicht. Hatten sie das Hinrunden-Duell bei den ETB Miners am 8. November 2025 noch mit 93:91 gewonnen, so verloren sie am Sonntag die Rückrunden-Partie gegen die Mannschaft aus Essen mit 63:84 (26:42).

Den größten Unterschied zwischen den beiden Begegnungen, zwischen denen zwölf Wochen lagen, sah Rist-Kapitän Linus Hoffmann in der Trefferquote: „Im Hinspiel haben wir unsere Dreier getroffen – dieses Mal leider nicht.“ Wahre Worte, denn gerade bei ihren Fernwürfen (nur drei von 21 zappelten im Netz) hatten die Wedeler kein Zielwasser getrunken.

Sinnbildlich für die Unterschiede zwischen Hin- und Rückspiel stand Lincoln Rosebush. Hatte der Rister Importspieler 85 Tage zuvor in Essen noch mit 20 Punkten und acht Rebounds geglänzt, sammelte er jetzt lediglich fünf Zähler und sieben Abpraller. Allerdings entpuppte sich die Verletzung des Kanadiers aus dem vorherigen Spiel in Itzehoe auch als mehrfacher Nasenbeinbruch. Deshalb konnte er am Freitag nur einmal vor dem Essen-Spiel trainieren.

Die Wedeler Probleme in der Offensive wurden schon im ersten Viertel offensichtlich, denn sie erzielten lediglich vier Punkte. Krause nannte es „bemerkenswert, dass wir trotz des schlechten Starts noch im Spiel waren“. Tatsächlich betrug der Rückstand nur zwölf Punkte, weil die Essener auch noch nicht im Spiel waren. „Irgendwann haben sie uns dann überrollt“, befand Krause angesichts der Tatsache, dass die Gäste im dritten Viertel mit 32 Zählern doppelt so viele Punkte einfuhren wie im ersten Abschnitt.

Dies missfiel auch Hoffmann, der klagte: „Eigentlich ist die Abwehr unsere Stärke – aber dieses Mal snd wir defensiv nicht richtig in die Struktur gekommen.“ Gerade, wenn der Angriffsmotor „nicht richtig rund laufen“ würde, sei es „umso wichtiger, dass wir uns auf unsere defensiven Stärken besinnen“, weiß Hoffmann, der hier für die nächsten Auftritte „mehr Konzentration und eine bessere Einstellung“ anmahnte.

 

01.02.2026 17:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. Seawolves Academy 99:98

Am Sonntagabend empfingen die TSV Neustadt temps Shooters in der BARMER 2. Basketball Bundesliga den Tabellennachbarn aus Rostock zu einem wichtigen Spiel. Vor 788 Zuschauern, was für einen Sonntagabend passabel ist, ging das Spiel mit viel Tempo los und wurde zu einem richtigen Overtimekrimi.

Beide Teams agierten im 1. Viertel mit schnellem Offensivspiel und schon dort war zu erkennen, dass diese Teams nicht nur in der Tabelle eng beieinanderstehen, sondern auch am heutigen Abend Kleinigkeiten entscheiden würden. Nach vier Minuten führten die Gastgeber mit 13:12. Mit 11 Punkten war vor allem der Topscorer der Seawolves, Jalen Page, nicht zu halten und hatte großen Anteil daran, dass seine Rostocker den ersten Abschnitt mit 29:30 für sich entschieden.

Im 2. Viertel blieb das Spiel lange ausgeglichen und die nur zu neunt angereisten Gäste zeigten eine starke Teamleistung. Page beendete die erste Halbzeit mit 20 eigenen Punkten. Auf der anderen Seite übernahm Jelovcic das Kommando. Egal ob er selbst punktete oder seine Mitspieler in Szene setzte, er war immer mittendrin. Trotzdem gelang es den Rostockern, sich kurz vor der Viertelpause ein wenig abzusetzen und durch einen Buzzer Beater Dreier von Page mit 44:51 in die Kabinen zu verschwinden.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel deutlich intensiver und vor allem in der Defensive wurde mehr zugepackt. In der 26. Minute verkürzten die temps Shooters auf 51:54 und die Zuschauer wurden ebenfalls deutlich agiler und lauter. Ihr Team machte es sich aber selbst schwer, denn es verlor in der Folgezeit zu oft den Ball. Ein Dunking von Robin Kniss und ein Freiwurf von Jelovcic stellten den 63:72 Stand nach dem 3. Viertel her.

Die Rostocker behielten zunächst die Ruhe, bevor ein And-One von Elias Marei einen 9:0 Lauf einleitete und die temps Shooters das Spiel zum 78:76 drehten. Der junge Rostocker Matthes Tilsen verfehlte zwei Freiwürfe und der Ball landete bei noch 10 Sekunden Restspielzeit bei Jelovcic, der direkt gefoult wurde und seine Freiwürfe sicher zum 90:87 verwandelte. Ein Foul der temps Shooters an Page hatte erneut zwei Freiwürfe zur Folge, wovon der erste verwandelt wurde, der zweite daneben ging und der Rebound direkt wieder bei ihm landete und er dadurch den umjubelten 90:90 Ausgleich erzielte, wodurch es in die Verlängerung ging.

Die ersten vier temps Shooters Punkte erzielte in der Verlängerung Center Max Brackmann und die Führung wechselte auch hier ständig. 30 Sekunden vor dem Ende verwarfen die Rostocker einen guten Wurf. Jelovcic schnappte sich den Ball und zog beherzt zum Korb und konnte dort nur mit Foul gestoppt werden. Ein Freiwurf passte und die Gäste hatten beim Stand von 99:98 den letzten Angriff. Der Einwurf wurde sehr schwer gemacht, dort sprang allerdings Licina dazwischen und schnappte sich den Ball. Wenige Sekunden später kam der Abpfiff.

Nachberichte ProA 20. Spieltag

30.01.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Artland Dragons 90:75

Einen überzeugenden Sieg konnten die VfL SparkassenStars Bochum am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gegen die Artland Dragons einfahren. Mit viel Energie und einer starken Defense haben die Bochumer ein Ausrufezeichen im Kampf um die Playoffs gesetzt.

Den SparkassenStars gelang ein Traumstart. 4/5 Dreier fielen in den ersten 3 1/2 Minuten. Dadurch führten die Bochumer schon früh in der Partie zweistellig. Das erste Viertel endete mit einem Spielstand von 24:17 für die SparkassenStars.

Im zweiten Viertel gelang den Dragons der bessere Start. Schnell war der Rückstand fast vollständig aufgeholt. Benjamin Burnham verkürzte per Dreier auf 25:28 aus Sicht der Drachen. Doch zur Führung sollte es danach nicht reichen. Antonio Williams sorgte mit einem Korbleger wieder für eine 11-Punkte Führung. Trotz 15 Minuten Spielzeit hielt man den ProA-Topscorer Amir Hinton bis zur Halbzeit bei nur sechs Punkten. Ein Schlüssel zum Erfolg. So war die 51:42 Halbzeitführung nicht überraschend.

Amir Hinton kam im dritten Viertel besser ins Spiel und trieb sein Team gemeinsam mit Connor van Anthony an. Immer wieder konnten die Quakenbrücker das Ergebnis verkürzen, die Partie kippte aber nicht. Gerade defensiv waren die SparkassenStars an diesem Tag zu stark. Der Bochumer Lars Kamp erwischte einen Sahnetag. Defensiv machte er Hinton richtig zu schaffen und offensiv traf er wichtige Distanzwürfe. Vor dem letzten Spielabschnitt führten die Bochumer mit 70:59.

Die Gegenwehr der Drachen war gebrochen. Im vierten Viertel kontrollierten die SparkassenStars die Partie total. Zwischenzeitlich führten die Bochumer sogar mit 17 Punkten. Der direkte Vergleich war in Reichweite. Dass es für die Bochumer nicht zum Gewinn des direkten Vergleichs reichte, lag vielleicht auch daran, dass Kapitän Niklas Geske sein fünftes Foul kassierte. Zuvor war er, wie eigentlich immer, die treibende Kraft im Spiel. Am Ende siegten die SparkassenStars mit 90:75.

 

30.01.2026 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Uni Baskets Münster 74:77

Was für eine große und reife Leistung in der zweiten Halbzeit: Die Uni Baskets Münster haben sensationell 77:74 (31:40) nach einem Buzzer-Dreier von Nick McMullen bei Aufstiegsanwärter GIESSEN 46ers gewonnen. Für die Münsteraner war es der so lange ersehnte fünfte Saisonsieg.

Die Offensive des Gastgebers kontrollierten die Uni Baskets zunächst, das eigene Offensivspiel stotterte ebenso in den Abschlüssen (7:5, 6.). Die Gießener adaptierten aber dann rasch ihre offensive Präzision und übernahmen zur 13:5-Führung (8.). Absetzen konnte der Favorit sich nicht. Im Gegenteil: Thorben Dödings klasse Steal mit Buzzer-Fastbreak gab Rückenwind zum 19:15 nach Viertel eins.

Auch zum Einstieg in das zweite Viertel „lahmten“ beide Offensivreihen. Die bewegliche Baskets-Defensive sorgte für Ballgewinne. Offensiv schlug der Gast aber kein Kapital daraus. Vier Minuten blieb die Mannschaft von Götz Rohdewald ohne Zähler, fand dann aber über gute Passagen in der Ballbewegung offensiv bessere Lösungen, entzog sich so immer wieder den Doppelungen. Paul Viefhues’ ganz schwerer weiter Dreier verhinderte den zweistelligen Rückstand zur Halbzeitpause: 40:31.

Der Fadeaway-Treffer durch Nick McMullen war das Signal zu einem bärenstarken Auftritt nach Wiederbeginn. Mit einem 13:5-Lauf sorgte der Außenseiter in Folge für die erste Münsteraner Führung (45:46, 25.). Nick McMullen erweiterte den Münsteraner Lauf im dritten Abschnitt gar auf 23:9 (49:54). Der Forward ermöglichte durch seinen zu früh vor der Pausensirene genommenen Dreier ein spektakuläres Highlight: Robin Benzing traf noch rechtzeitig von der Mittellinie (55:54).

So einige knappe Duelle hatten die Uni Baskets in dieser Saison nicht für sich entscheiden können. Gießen ging mit einem 6:0-Lauf 32 Sekunden vor der Schlusssirene gar in Front (73:71). Nick McMullen konterte schnell mit dem offenen Dreier zum erneuten Führungswechsel (73:74), Gießens Krajcovic ließ einen Freiwurf liegen. Das letzte Play gehörte den Uni Baskets. Nick McMullen verwandelte eiskalt den Buzzer-Dreier, die Sporthalle-Ost verstummte.

 

31.01.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. EPG Baskets Koblenz 115:67

Für die Koblenzer hätte ein Sieg im Auswärtsspiel in Bayern den erneuten Ausgleich des Spielverhältnisses in der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA bedeutet und wäre eine Wiedergutmachung für die hohe Niederlage gegen Phoenix Hagen in der vergangenen Woche gewesen. Doch sollte dies ganz anders kommen.

Die Falcons, die weiterhin auf ihren seit Wochen fehlenden Topscorer Brandton Chatfield verzichten müssen, erwischten in der heimischen Kia Metropol Arena den besseren Start. Die 2569 Zuschauer erlebten von Beginn an intensiven und schnellen Basketball, bei dem die Gastgeber einen zweistelligen Vorsprung herausspielen konnten. Im zweiten Viertel schaffte es Koblenz, die Begegnung ausgeglichen zu halten (25:25), doch nach dem Seitenwechsel brach Koblenz völlig ein.

Nürnberg dominierte in allen Bereichen und punktete nach Belieben, zurückzuführen vor allem auf eine schwache Abwehrleistung der Schängel. Bereits im dritten Viertel, bei einem Vorsprung von über 30 Punkten für die Hausherren, war die Begegnung entschieden. Im letzten Viertel setzte sich der Trend kontinuierlich fort, ganz zur Freude der 2569 Zuschauer, die erlebten, wie ihr Team streckenweise völlig ungehindert zu leichten Punkten kam.

Die Falcons zeigten sich offensiv sehr selbstbewusst und glänzten vor allem von der Dreipunktelinie mit sicherer Hand: 13 von 28 Versuchen fanden ihr Ziel (46%). Dem steht eine magere Quote von lediglich fünf aus 20 Versuchen (20%) der Baskets gegenüber. Auch bei den Rebounds zog Koblenz deutlich den Kürzeren. Nürnberg dominierte hier mit 50:29, was, neben der schlechten Koblenzer Verteidigung, als Erklärung für eine Niederlage mit 48 Punkten Unterschied heranzuziehen ist.

Headcoach Stephan Dohrn war nach der Partie sichtlich fassungslos und zeigte sich sprachlos zur Leistung seiner Mannschaft: „Die Spieler werden morgen trainieren müssen, bekommen keinen spielfreien Tag. Ich glaube, man kommt nach solch einem Spiel am besten zurück, wenn man viel trainiert und wenig denkt.“

 

31.01.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. SBB Baskets Wolmirstedt 96:90

Die BG Göttingen bleibt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA im Jahr 2026 ungeschlagen. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß erkämpfte sich am Samstagabend gegen die SBB Baskets einen 96:90 (46:45) -Erfolg. Die 2.321 Zuschauenden in der Sparkassen-Arena sahen ein spannendes Spiel mit 15 Führungswechseln.

Die Gastgeber starteten zäh in die Partie. Den ersten Feldkorb erzielte Kirchner erst nach rund vier Minuten – per Dreier zum 4:8 (4.). Im Anschluss kam die BG-Offensive besser in Schwung. Mathis Mönninghoff verkürzte ebenfalls von außen auf 9:10; Kirchner legte per Drei-Punkte-Spiel zum 12:10 nach. Doch der Aufsteiger ließ nicht nach und holte sich die Führung zurück (12:14). Beide Teams spielten auf Augenhöhe. Dreamer stellte mit seinen ersten BG-Punkten den knappen 20:19-Viertelendstand her.

Im zweiten Abschnitt brachten Janis Jünemann viel Energie ins Spiel. Der 20-Jährige traf zum 23:21, erkämpfte sich kurz darauf den Ball und schloss den Schnellangriff per Dunk zum 27:21 ab. Aber die Baskets ließen sich davon nicht beirren, trafen dreimal von Drei und verkürzten auf 31:30. Im Anschluss wechselte die Führung hin und her. Wie schon im ersten Viertel holte sich die BG die Führung zum Abschluss zurück: Zach Jackson traf von außen zum 46:45.

Nach dem Seitenwechsel erarbeiteten sich die Hausherren erneut leichte Vorteile. Adam Ramstedt und Jordan Sears waren nun nicht zu stoppen und sorgte gemeinsam für das 52:47. Doch die Baskets ließen sich angeführt von Williamson weiterhin nicht abschütteln. Die Veilchen blieben zunächst in Front (63:59), aber die Gäste glichen durch einen 0:4-Lauf zum 63:63 aus. Zum Viertelende lief es dann wieder etwas besser für die Strauß-Truppe, die mit einer 73:67-Führung in den Schlussabschnitt ging.

Ins letzte Viertel starteten die Göttinger mit einem 4:0-Lauf zum 80:69 und zwangen Baskets-Headcoach Eiko Potthast zu einer schnellen Auszeit (32.). Danach fing sich sein Team wieder. Die Gäste warfen noch einmal alles in die Waagschale und gingen durch Williamson sogar in Front (84:85). Doch Julius Böhmer konterte direkt per Dreier zum 87:85; Sears legte zum 89:85 nach (39.). Kirchner gelang rund 15 Sekunden vor dem Ende ein Steal; die Baskets foulten ihn unsportlich – daraus machte die BG vier Punkte zum 96:88 und sicherte den Erfolg.

 

31.01.2026 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Tigers Tübingen 94:80

Die Sensation ist ausgeblieben. Die Tigers Tübingen haben die Partie des 20. Spieltags der Saison 2025/2026 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga bei Tabellenführer Phoenix Hagen vor 3.017 Zuschauer in der Ischelandhalle zu Hagen mit 80:94 (48:54) verloren. Es war die zehnte Niederlage aus den vergangenen elf Spielen.

Die Feuervögel starteten gut in die Partie. Nach 63 Sekunden stand ein 5:0-Zwischenstand auf der Anzeigetafel. Die Raubkatzen nahmen jedoch das Spiel in der Folge auf. Tention beendete mit einem Dreipunktspiel zum 17:17 nach sieben Minuten einen 6:0-Lauf des Gastgebers. Es war die erste Tübinger Führung im Spiel. Moreaux verkürzte mit einem Zweier nach neun Minuten auf 24:25, Bayram glich die Begegnung in der Schlussminute mit seinem dritten Dreier zum 27:27 aus. Bjarne Kraushaar netzte aus der Distanz per Buzzer Beater zum 30:27-Viertelstand ein.

Jeffrey Carroll mit einem Zweier und Schmidt mit einem Dreier – nach 62 Sekunden führte Phoenix Hagen mit 35:27. Diesen Vorsprung von ein paar Zählern hielt der Gastgeber in der Folge aufrecht. Die Schwaben leisteten sich nun einige Fehler, die Feuervögel spielten noch mit angezogener Handbremse. Marcus Graves gelangen für den Tabellenführer bis in Minute 19 fünf Zähler in Folge zum 51:46-Zwischenstand. Phoenix-Neuzugang Ryan Schwieger erzielte im Anschluss seine Punkte drei, vier und fünf aus der Distanz zum 54:48-Halbzeitstand für die Westdeutschen.

Die Schwaben kamen besser aus der Kabine und erzielten innerhalb von 123 Sekunden einen 9:0-Lauf zur 57:54-Führung. Carroll netzte 22 Sekunden später mit einem Zweier zum 56:57-Zwischenstand ein. Es war der Beginn der wichtigsten Phase der Feuervögel. Phoenix Hagen legte ab der 24. Minute einen 17:0-Lauf zum 73:59 auf das Parkett. Erst Lukas Milner stoppte den Run 49 Sekunden vor dem Ende des dritten Abschnitts. Insgesamt beendeten die Schwaben das dritte Viertel mit einem 6:0-Run zum 65:73 nach 30 Minuten.

Der Start in den Schlussabschnitt gehörte den Raubkatzen. Tention markierte zwei Dreier zum 72:73-Anschluss. Die Feuervögel nahmen das Spiel wieder auf und konnten sich wieder leicht absetzen. Bis zur 35. Minute folgte ein 8:0-Lauf zum 81:72-Zwischenstand. Diesen Vorsprung ließen sich die Harris-Schützlinge nicht mehr nehmen. Nach 40 Minuten setzte sich der Favorit in einem über weiten Strecken ausgeglichenen Begegnung dann doch noch souverän mit 94:80 durch.

 

31.01.2026 19:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. PS Karlsruhe LIONS 87:77

Der 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA begann in der Arena Hohenlohe mit Luftschlangen und großem Jubel. Denn als im badisch-schwäbischen Duell zwischen den PS Karlsruhe LIONS und den HAKRO Merlins Crailsheim beide Teams startklar auf dem Court standen, ließen es sich die Gastgeber im äußersten Osten von Baden-Württemberg nicht nehmen, zusammen mit der vollbesetzten Halle ihrer Vereinsgründung zu gedenken, die sich zum 40. Mal jährte.

Es entwickelte sich schnell der erwartet intensive Schlagabtausch, zunächst auch auf Augenhöhe. Nach drei Minuten ohne Abtasten stand es 7:7, bevor die Merlins mit verbesserter Treffsicherheit und einem Neun-Punkte-Run etwas davonzogen. Karlsruhe konnte zwar zwischenzeitlich den Anschluss herstellen. Starke LIONS-Phasen waren aber auch im späteren Spielverlauf zwar gegeben, jedoch selten von langer Dauer. So lagen die Hausherren nach dem ersten Viertel verdient mit 26:18 vorn.

Der nächste Abschnitt begann mit einem Distanztreffer für Karlsruhe durch David Cohn, dem allerdings unmittelbar darauf zwei Merlins-Dreier folgten. So stand es gerade einmal 64 Sekunden nach Wiederbeginn 32:21. Nach einer Green Auszeit zeigten sich seine Schützlinge in der Defense stabiler und auch diszipliniert, hatten aber weiterhin zu häufig das Nachsehen gegen aggressive Hausherren, die voll im Rhythmus waren. Beim Stand von 49:36 wurden die Seiten gewechselt.

Die zweite Halbzeit begann mit offenem Visier bei beiden Teams. Es überwog jedoch das Gefühl, dass die LIONS in jeden Punkt mehr investieren und für jeden Ball härter arbeiten mussten als die Gastgeber. Nach knapp 24 Minuten war der Merlins-Vorsprung auf 19 Zähler angewachsen. Die Frage, die sich nach dem dritten Viertel stellte, war, ob Crailsheim angesichts eines 71:56 bei noch verbliebenen zehn Minuten bereits zu weit enteilt war.

Der Schlussabschnitt brachte nochmals viel Dynamik. Die LIONS, die nun mehr ins Risiko gehen mussten, waren damit zunächst erfolgreich. In der 33. Minute stand es 74:64 und es schien plötzlich wieder alles möglich. Aber der Tabellendritte verfiel nicht in Panik, reagierte routiniert, beruhigte das Spiel und nutzte die offenen Räume, die sich ergaben zur 20-Punkte-Führung. Weil sich Greenes Mannschaft aber zu keinem Zeitpunkt aufgab, blieb es bei der klaren, aber nicht überdeutlichen Karlsruher Niederlage.

 

01.02.20626 15:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 84:83

Was für ein unfassbar wichtiger Sieg: Der BBC Bayreuth zeigte heute Nachmittag am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA eine Reaktion auf die schwache Leistung am vergangenen Sonntag in Leverkusen und kämpfte das Playoff-Team der Bozic Estriche Knights Kirchheim vor 2.019 Zuschauern in der heimischen Oberfrankenhalle mit 84:83 nach Verlängerung nieder.

Mit zwei schnellen Körben von Rayshawn Mart zum 4:0 startete der BBC in die Partie. Dann drehte Kirchheim auf und ging mit 6:4 in Führung. Dann brachte Ke Vaughn Allen nach einem Steal den BBC per Dunk mit 8:6 in Front. Das Spiel war von vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägt. Lenny Liedtke glich zum 14:14 aus und Brandwijk brachte Bayreuth mit 16:14 und 18:15 in Front. Nach zehn Minuten stand es in der sehr nervösen und fehlerbehafteten Partie 18:16 für den BBC.

Nach einem verschlafenen Beginn des zweiten Abschnitts rief Headcoach Lukas Hofer das Bayreuther Team zur Auszeit. Mart unterbrach schließlich nach dreieinhalb Minuten im zweiten Abschnitt den viertelübergreifenden 12:0-Lauf der Gäste mit einem Drei-Punkte-Spiel zum 21:27. Horn traf zum 30:31, Cantia Rahming brachte den BBC nach einem 8:0-Lauf und drei Zählern in Folge schließlich mit 33:31 in Front. Die Knights schlugen dann noch einmal zurück und gingen mit einer 35:33-Führung in die Halbzeitpause.

Allen glich im ersten Angriff des dritten Abschnitts zum 35:35 aus und Mart brachte den BBC wieder mit 37:35 in Front. Brandwijk erhöhte per Dreier auf 40:35. Der Kirchheimer Aeneas Jung unterbrach mit dem 37:40 schließlich den BBC-Run. Allen traf zwei Freiwürfe zum 45:43 für die Gastgeber. Mart erhöhte in der Folge auf 52:49. Leroy Ikejiaku und Horn nach einem technischen Foul stellten jeweils von der Linie auf 55:49 für den BBC nach dem dritten Viertel.

Zu Beginn des Schlussabschnitts wurde Mart beim Dreierversuch gefoult und erhöhte von der Linie auf 56:49, zwei Freiwürfe gingen daneben. Rahming stellte mit einem Dreier auf 61:53. Nach einem Bayreuther Ballverlust kam Kirchheim auf 56:61 heran. Phil Russell drehte dann abermals auf und traf für die Gäste zwei Dreier in Folge zum 64:65. Allen traf zum 73:72 für den BBC 103 Sekunden vor Schluss. Brandwijk versenkte zwei Freiwürfe zum 75:72. Tylan Pope glich noch mit einem Dreier zum 75:75 aus und es ging in die Overtime.

Liedtke brachte den BBC zu Beginn der fünfminütigen Verlängerung mit 77:75 in Führung. Russell stellte für Kirchheim auf 79:77. Diallo glich wieder zum 79:79 aus. Brandwijk traf dann einen Dreier zum 82:79 und Horn erhöhte 68 Sekunden vor dem Ende auf 84:79. Pope verkürzte von der Linie auf 81:84. Russell traf zum 83:84. Brandwijk verwarf einen Dreier, den Kirchheimern gelang aber im Gegenzug kein Punkt mehr – der BBC hatte mit 84:83 nach Verlängerung einen wichtigen Sieg errungen.

 

01.02.20626 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Bayer GIANTS Leverkusen 81:65

Die Eisbären Bremerhaven setzten ihre Heimserie am Sonntag fort und gewannen gegen die Bayer Giants Leverkusen deutlich mit 81:65. Damit feierten die Eisbären den nächsten überzeugenden Heimsieg und ließen ihren Gegner dabei nahezu chancenlos.

Die Eisbären waren von Beginn an aufmerksam. Sie erspielten sich früh Vorteile, auch wenn die Wurfquoten noch nicht optimal waren. Mit der Einwechslung von Lorenz Brenneke nach gut zwei Minuten kam zusätzliche Präsenz unter den Körben ins Spiel. Brenneke sammelte früh mehrere Rebounds und fügte sich nahtlos ins Teamspiel ein. Punkte von Jemarl Baker und Elijah Miller sorgten dafür, dass die Eisbären das erste Viertel mit einer 21:13-Führung beendeten.

Im zweiten Abschnitt fanden die Gäste besser in die Partie. Nachdem beide Teams zunächst offensiv Schwierigkeiten hatten, verkürzte Leverkusen den Rückstand Schritt für Schritt. Ein Dreier von Sebastian Brach brachte die Giants erstmals näher heran, wenig später glichen sie zum 25:25 aus. Trotz dieses Ausgleichs gerieten die Eisbären nicht aus der Ruhe. Sie blieben strukturiert, und ließen Leverkusen nicht in Führung gehen. Zur Halbzeit behaupteten die Eisbären eine 39:32-Führung.

Nach dem Seitenwechsel starten die Eisbären dann durch. Mit hoher defensiver Intensität, Tempo im Angriff und klarem Fokus starteten sie mit einem 12:1-Lauf in die zweite Hälfte und sorgten für klare Verhältnisse. Erst nach gut vier Minuten und dreißig Sekunden gelang den Gästen durch John Williams Jr, der erste Punkt im dritten Viertel. Die Eisbären entschieden das dritte Viertel mit 22:9 Punkten klar für sich, bauten die Führung zeitweise auf über 20 Zähler aus und gingen mit 61:41 in den Schlussabschnitt.

Auch im letzten Viertel ließen die Eisbären nicht nach. Sie hielten das Tempo hoch, kontrollierten das Geschehen und antworteten auf jeden erfolgreichen Abschluss der Gäste. Treffer von Jemarl Baker, Carlos Carter und Jannis von Seckendorff sorgten für die höchste Führung des Abends, die zwischenzeitlich bei 28 Punkten lag (75:47). Die Giants betrieben in der Schlussminute noch Ergebniskosmetik, doch auch diese Phase änderte nichts am klaren Spielverlauf. Am Ende stand ein verdienter 81:65-Heimsieg der Eisbären.

 

01.02.20626 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Paderborn Baskets 88:89

Eine große Siegchance auf dem Weg zum Klassenerhalt haben die RheinStars zu Beginn des Februars liegen gelassen. Mit 88:89 (41:44) unterlagen die Kölner ihrem Mitaufsteiger Paderborn Baskets am frühen Sonntagabend zum 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. In einer jederzeit engen und spannenden Partie vor 1.424 Zuschauern in der Motorworld ärgerten sich die RheinStars allesamt über einen gebrauchten Tag vom Team und das Ergebnis.

Dabei war den Kölnern diesmal sogar ein passabler Start in die Partie gelungen, der Weg führte dabei vor allem über den gut aufgelegten Björn Rohwer, brachte die Gäste ein ums andere Mal in Verlegenheit. Auch schienen die Hausherren anders als beim 69:87 im Hinspiel diesmal insgesamt das talentiertere Team auf dem Feld sein zu können.

Allerdings muss sich das dann auch in Zählbares umsetzen lassen, und genau den Nachweis konnte die Mannschaft von Headcoach Zoran Kukic an diesem Sonntag nicht liefern. Immer wieder blieben Chancen unterm Korb ungenutzt, freie Dreier wurden teilweise fahrlässig verworfen. Die Paderborner hingegen nutzen ihre Möglichkeiten besser. Und so blieb die Partie eng, was den Zuschauern immerhin einen spannenden Abend bescherte.

Ende des dritten Viertels gelingt den Gästen ein 7:0-Lauf zum 59:66, den die RheinStars im letzten Viertel mit einem 12:0-Lauf ihrerseits kontern. Die Partie wogt nun hin und her, wobei Kölner mit einem Dreier von Cedric Russell auf 74:68 (34.) erhöhen und nun drauf und dran sind, das Spiel zu kippen. Aber sie lassen in der nächsten anderthalb Minuten sechs Chancen auf weitere Punkte aus in einer Phase, in der die Baskets nur dreimal zum Kölner Korb kommen, daraus aber drei Punkte machen 74:73 (36.).

Schön und von besonderer Güte ist das Spiel in der Endphase sicher nicht mehr, aber mitreißend spannend. Bei 84:87 und sechs Sekunden verbleibender Zeit steht Haris Hujic für drei Freiwürfe an der Linie, verwandelt aber nur zwei davon. 86:87. Köln gelingt ein schnelles Foul, doch Kevin Osawe trifft beide Freiwürfe. 86:89. Einwurf RheinStars. Die versuchen, Cedric Russell in Schussposition zu bringen, doch der Ball kommt zu Mike Miller, der nicht richtig zum Wurf kommt. Letztendlich findet der Ball über Neuzugang Kenny Baptiste den Weg durchs Netz. 88:89. Das Spiel ist aus. Jubel im stark besetzten Paderborner Fanblock.

 

Rupert Hennen wechselt innerhalb der RheinStars

Rupert Hennen schließt sich ab sofort der zweiten Mannschaft der RheinStars an und wird mithelfen, den Aufstieg in die erste Regionalliga zu realisieren. Der Sportstudent verlässt das ProA-Team in der BARMER 2. Basketball Bundesliga als Kapitän und wird beim aktuellen Tabellenführer der 2. Regionalliga auf viele ehemalige Mitspieler und Freunde treffen.

„Wir freuen uns sehr, dass Rupi sich an einer für die Gesamtentwicklung des Vereins wichtigen Stelle weiter einbringen möchte“, führen die Geschäftsführer Stephan Baeck und Tibor Taras aus.

Zuletzt hatte der ProB-MVP der Saison 2023/2024 immer weniger Spielzeit im Team von Headcoach Zoran Kukic erhalten, so dass sich der Wechsel innerhalb der RheinStars als aktuell bestmögliche Situation für alle Beteiligten anbot.

Hennen bestritt in ProB und ProA seit 2022 in nun vier Spielzeiten insgesamt 105 Partien für die RheinStars. Er erzielte 1.592 Punkte und spielte 547 Assists, davon erreichter er in dieser Saison in 15 Spielen 86 Punkte bzw. 28 Assists.

Von der Oberliga in die ProB: Dresden Titans verpflichten Jannis Ernst

Jannis Ernst, geboren am 07.12.2004 in Dresden, begann in der u16 seine Basketballkarriere bei den Dresden Titans. Nach ersten Einsätzen zog es Jannis nach der 10. Klasse im Rahmen seines einjährigen Austauschjahres nach Kanada, wo er in Medicine Hat (im Bundestaat Alberta) an der Medicine Hat Highschool im Senior Team mittrainierte und -spielte.

Zurück in Deutschland schloss sich der 2,02 Meter große Dresdner dem u22-Team der Dresden Titans an und trainierte zusätzlich in der Mannschaft der 2. Regionalliga.

Die letzten 1,5 Jahre studierte er in Ungarn Medizin und verbrachte die erste Zeit an der Ratgeber Academy in Pecs und trainierte dort im u21-Bundesliga-Team, konnte jedoch aufgrund verschiedener Richtlinien keine Spiele absolvieren. Im weiteren Verlauf seines Studiums trainierte er dann bei PTE-PEAC.

Nun kehrte Jannis nach den Studienjahren in Ungarn vor drei Wochen nach Dresden zurück und fand kurz vor Ende der Wechselfrist den Weg ins Training des ProB Team. Titans Headcoach Valentino Lott stattete den engagierten Dresdner mit der Spiellizenz für die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB aus.

Headcoach Valentino Lott: „Jannis war bereits vor zwei Jahren bei uns im Verein und hat nach seinen Auslandssemestern den Weg zurück nach Dresden gefunden. Aufgrund unserer aktuellen Personalsituation habe ich ihn direkt in den Kader der 1. Mannschaft aufgenommen. Besonders sein gutes Gefühl für den Rebound sowie seine schnelle Auffassungsgabe zeichnen ihn aus. Er wird in den nächsten Wochen sicher Schritte nach vorne machen.“

Jannis Ernst: „Ich bin sehr froh, ein Teil dieses Teams sein zu dürfen. Außerdem bin ich dankbar, dass der Trainerstab mir sein Vertrauen schenkt. In den kommenden Wochen werde ich versuchen, die Mannschaft im Training, sowie in den Spielen bestmöglich zu unterstützen.“

 

Artem Kovalov verlässt den BBC Bayreuth

Der BBC Bayreuth verabschiedet sich von Artem Kovalov. In dieser Saison erzielte er in elf Einsätzen in gut 20 Minuten Einsatzzeit durchschnittlich 9,8 Punkte und 4,8 Rebounds pro Spiel.

Mit der Verpflichtung von Willem Brandwijk war klar, dass es für Artem keinen Platz mehr im Kader geben würde. Neben sportlichen Gründen, ihn in den letzten Spielen nicht mehr einzusetzen, hätten Kurzeinsätze sinkende statistische Werte zur Folge gehabt. Dadurch wäre es noch schwerer geworden, Artem als Offensivspieler zu vermitteln.

Der BBC Bayreuth möchte ausdrücklich betonen, dass sich Artem jederzeit professionell verhalten hat und sich immer in den Dienst der Mannschaft und der Organisation gestellt hat. Kovalov wird sich zeitnah einem neuen Verein im Ausland anschließen.

Eisbären Bremerhaven verpflichten BBL-Spieler Lorenz Brenneke

Mit Blick auf die Rückrunde und die im Mai 2026 anstehenden Playoffs freuen sich die Eisbären Bremerhaven, die Nachverpflichtung von Lorenz Brenneke zu verkünden. Der 26-jährige Power Forward wechselt von den SKYLINERS aus Frankfurt zu den Seestädtern.

Der gebürtige Berliner stammt aus dem Nachwuchs von ALBA Berlin, gewann mit der deutschen U20-Nationalmannschaft Bronze und spielte seit 2021 für die SKYLINERS in Frankfurt. In der vergangenen Saison erzielte er als Kapitän und festes Mitglied der Starting Five 4.1 Punkte und 2 Rebounds pro Spiel.

Durch eine Verletzung an der Hand musste der 2,04m große Power Forward zu Beginn der Saison eine längere Pause einlegen und kam dadurch in dieser Saison auf sechs Einsätze mit rund sieben Minuten Einsatzzeit im Schnitt.

Lorenz Brenneke blickt zuversichtlich auf seine Zeit bei den Eisbären: „Ich freue mich auf die neue Herausforderung. Ich wurde schon sehr herzlich von dem ganzen Team in Empfang genommen und kann es kaum erwarten, alle Eisbärenfans am Sonntag im Eisbärenkäfig zu sehen.“

„We are very excited having Lorenz with us. He gives us more depth at the big Position for the remainder of the season, and important to help with Hendrik out for the next couple of weeks“, so Eisbären Headcoach Steven Esterkamp über die Neuverpflichtung.