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Vorberichte ProB Nord 21. Spieltag

3. März 2023/in APP, ProB Nord 22/23

Foto: Stativ & Linse Fotoagentur

Spieltag 21: 04.03.2023 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Itzehoe Eagles

Die Pause ist vorbei, der Endspurt beginnt in der regulären Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Für die Itzehoe Eagles könnte der Einstieg in die finalen Partien nicht schwieriger sein: Sonnabend um 19 Uhr treten sie bei Lok Bernau an.

Der Gegner steht deutlich an der Tabellenspitze, hat sechs Spiele in Serie gewonnen und als einziges Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord noch nicht zu Hause verloren. Bernau rangiere zu Recht dort oben, stellt Eagles-Coach Timo Völkerink fest. Die Brandenburger hätten eine ebenso talentierte wie schwer auszurechnende Mannschaft um den Amerikaner Isiah Small und den Griechen Rafail Lanaras. Diese hätten schon im Hinspiel gezeigt, wozu sie fähig seien. Der Sieg ging allerdings mit 91:88 an die Eagles – eine von nur zwei Niederlagen des Tabellenführers in dieser Saison.

Die Lok wird also auf Revanche aus sein und trifft auf eine Itzehoer Mannschaft, deren Trainingswoche der Trainer als zu Beginn suboptimal und zäh beschreibt. Ob Tobias Möller nach überstandener Corona-Infektion auflaufen könne, sei fraglich. Die Hoffnung, gemeinsam etwas zu unternehmen an den freien Tagen, habe sich nicht erfüllt, weil angesichts von Corona wieder Vorsicht gefragt war. Shaquille Rombley fehlte zwei Tage mit Grippe – „auch da muss man sehen, ob es reicht, allerdings bin ich optimistisch“, sagt Völkerink.

Gerade vor diesem Spiel wurden die großen Akteure im Training besonders vermisst. „Wir wissen, was wir brauchen gegen Bernau“: Rebounds seien ein wichtiges Thema, zudem müsse der Gegner zu Ballverlusten gezwungen werden, um die Überlegenheit des Tabellenführers am Brett auszugleichen. „Wenn sie das Rebound-Verhältnis und das Turnover-Verhältnis gewinnen, wird es für uns quasi unmöglich, dort etwas mitzunehmen“, unterstreicht der Eagles-Coach. Deshalb brauchten die Eagles eine gute Ballkontrolle, der Kampf am Brett müsse angenommen werden gegen das beste Rebound-Team der Liga. „Es wartet eine Monster-Aufgabe auf uns. Aber wir haben in der Vergangenheit bewiesen, dass gerade diese Aufgaben uns zu Höchstleistungen pushen.“

Coach Davide Bottinelli: „Durch das freie Wochenende konnten wir neue Energie tanken und dann einige neue Inhalte ins Training einbauen. Wir freuen uns auf das Spiel gegen Itzehoe. Seit der Niederlage im Hinrundenspiel hat sich jeder einzelne Spieler und damit die Mannschaft als Gruppe toll entwickelt. Das wollen wir am Samstag vor unseren Fans zeigen. Itzehoe kann speziell in der Offense sehr gefährlich sein: mit McBride, Marshall und Rombley besitzen die Eagles ein sehr zuverlässiges Trio. Von unserer Seite wird eine sehr solide defensive Vorstellung gefragt sein. Hierfür wird die Kontrolle der Rebounds eine große Rolle spielen.

04.03.2023 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. BSW Sixers

Die BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen 06 (BSW Sixers) gastiert am Sonnabend in Wedel.

Die Gäste spielen eine erfolgreiche Runde, stehen mit 14 Siegen und vier Niederlagen auf dem zweiten Tabellenplatz, die Rister sind Elfter. Dank der Zusammenarbeit mit dem Mitteldeutschen BC verfügen die Nullsechser über mehrere Talente mit Bundesligaerfahrung, darunter Spielmacher Aleksa Kovacevic, der sich durch eine bissige Vorgehensweise auszeichnet.

Der US-Amerikaner Donte Nicholas bringt eine Menge Erfahrung und Vielseitigkeit in die Mannschaft ein. „Ganz viel Qualität“ und „schwer auszurechnen“ sind Beschreibungen, die Stephan Blode verwendet, wenn er über den Gegner vom Sonnabend spricht. Dagegenhalten ist da gefragt: „Wenn du nicht aktiv bist, wirst du von denen gefressen“, sagt der Rist-Trainer. Mika Tangermann und Justus Waller sind wohlbehalten und mit vielen Eindrücken vom Lehrgang der U18-Nationalmannschaft zurückgekehrt, am Sonnabend nicht dabei ist wegen einer Schulterverletzung Al-Fayed Alegbe, auch Leif Möller (Knie) ist weiterhin nicht einsatzfähig.

04.03.2023 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. ROTH Energie Giessen Pointers

Nach einer dreiwöchigen Spielpause treten die EN Baskets zum nächsten Heimspiel an. Zu Gast ist mit den Gießen Pointers der Tabellenletzte.

Auf dem Papier wartet ein „must win“-Spiel auf die Mannschaft von Falk Möller. Aber alle Beteiligten sind gewarnt und können sich noch an das Hinspiel erinnern, als eine bittere und unnötige 88:91 Auswärtsniederlage mit nach Schwelm genommen wurde. Nach einer guten ersten Halbzeit verlor das Team komplett den Faden und verhalfen dem Aufsteiger so zu ihrem ersten und bislang einzigen Saisonerfolg. Vor allem Jacob Ledoux bereitete große Probleme und konnte nach Belieben schalten und walten. So eine Leistung darf der Mannschaft, in einem engen Kampf um die Playoffs, unter keinen Umständen erneut unterlaufen. Aktuell stehen die EN Baskets einen Sieg hinter Platz 8, der für die Playoffs berechtigen würde.

Falk Möller legt den Fokus erneut auf sein Team: „Wir haben in Wedel große Mentalität bewiesen und die Bigpoints mitgenommen. Jetzt müssen wir, trotz der Pause, unbedingt nachlegen.“

„Schwelm hat meiner Meinung nach in den letzten Monaten die größte Entwicklung in der gesamten Liga hingelegt. Man hat in Schwelm den Amerikaner gewechselt und noch eine weitere Verpflichtung getätigt. Sie haben eine sehr flexible Verteidigung und uns erwartet eine Scoret-Mannschaft mit sehr athletischen Guards. In Schwelm ist es nicht einfach zu spielen und werden versuchen, das beste Ergebnis für uns zu erzielen. Jetzt müssen wir kühlen Kopf bewahren und den zweiten Sieg nach Hause holen.“, so die Einschätzung von Pointers-Assistent Coach Dejan Kostic zum kommenden Gegner seiner Mannschaft.

05.03.2023 14:00 Uhr RASTA Vechta II vs. RheinStars Köln

Noch sechs Spieltage lang ist die Hauptrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord in der laufenden Saison, bevor die Playoffs beginnen. Eine spannende Frage ist dabei, ob die RheinStars dann zum Kreis der Teilnehmer zählen werden. Eine wegweisende Antwort darauf wird es wohl am kommenden Sonntag geben, wenn die Kölner – begleitet von einem Fans-Bus – bei Aufsteiger RASTA Vechta gastieren. Allerdings könnten die Voraussetzungen nicht unterschiedlicher sein: Während die Kölner gerade intensiv gegen einen negativen Lauf von fünf Spielen arbeiten, hat das Farmteam des BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Tabellenführers und ehemaligen Erstligisten fünf seiner letzten sechs Spiele gewonnen. 
 
Während RheinStars-Coach Stephan Baeck sagt: „Es war gut, dass wir vergangenes Wochenende eine Pause hatten. Wir mussten eine Menge aufarbeiten um unser Selbstverständnis wie auch Selbstvertrauen zurückzugewinnen. Aus meiner Erfahrung geht das nur mit harter Arbeit im Training. Dementsprechend intensiv haben wir auch trainiert.“ Wird RASTA-II-Coach Hendrik Gruhn in Vechtas Vorschau zitiert: „Die Länderspielpause kam für uns sicherlich nicht zum allerbesten Zeitpunkt, da wir als Team in den letzten Wochen wirklich immer besser drauf waren … ich denke aber, dass wir unseren Rhythmus nicht verloren haben und am Sonntag bereit sein werden.“
 
In der Hinrunde trafen die Teams zum Saisonauftakt aufeinander. Köln gewann die lange knappe Begegnung 78:63, provozierte 22 Turnover beim Gast und holte 16 Offensiv-Rebounds. „Wenn man diese Zahlen so sieht, kann man wohl sagen, dass wir noch eine Rechnung offen haben“, behauptet Gruhn. „Wir sind mittlerweile angekommen in der ProB und haben uns Respekt verschafft. Diesen muss man sich aber jedes Wochenende neu verdienen.“ „Eigentlich können wir außer den positiven Erinnerungen wenig für die kommende Partie mitnehmen“, sagt dagegen Headcoach Baeck. „Es war halt ein typisches erstes Saisonspiel – und das ist fünf Monate her. Beide Teams spielen heute anders, beide besser.“
 
Aktuell zählen unter anderem der erst 17 Jahre alte, aber 210cm lange Johann Grünloh und der ehemalige RheinStars-Akteur Leon Okpara zu den auffälligsten Akteuren bei den Wurf- und Rebound-starken Norddeutschen. Während Grünloh mit 3,4 Blocks pro Spiel die Shotblocker-Topliste der Liga anführt, wurde „Buckets“ Okpara zuletzt immer stärker. In den jüngsten drei Spielen markierte er 24, 26 und 25 Punkte, holte viele Rebounds und steigerte seine Effektivität auf einen neuen persönlichen Bestwert von 32. Aber zur Wahrheit gehört auch: Beim Betrachten der Saison-Zahlen erzielt Köln im Schnitt etwas mehr Punkte und lässt weniger zu, trifft leicht hochprozentiger aus dem Feld und von der Freiwurflinie – und sorgt für mehr Steals und weniger Turnover. Dafür holt RASTA mehr Rebounds. Was das bedeutet am Ende? Es wird spannend am Sonntag.

05.03.2023 16:00 Uhr TKS 49ers vs. Iserlohn Kangaroos

Nach zwei Wochen Pause und der traurigen Nachricht über den Tod von Ex-49er Mubarak Salami geht es für die 49ers diesen Sonntag mit dem Spielbetrieb weiter. Am 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord gastieren die achtplatzierten Iserlohn Kangaroos, ein direkter Tabellennachbar der TKS 49ers, in der BBIS-Halle Kleinmachnow.

Die 49ers gehören momentan zu den heißesten Mannschaften der Liga. Nach drei Siegen in Folge gegen Wedel, BSW und zuletzt Giessen befindet man sich auf dem siebten Tabellenplatz und somit auf Playoff-Kurs. Doch mit den Iserlohn Kangaroos, welche man im Hinspiel in Iserlohn deutlich mit 82:64 bezwingen konnte, kommt ebenfalls ein leistungssteigender Gegner auf die 49ers zu. Die Kangaroos haben vier ihrer letzten fünf Spiele gewonnen und belegen den achten Tabellenplatz, einen Sieg hinter den 49ers. Im Hinspiel war es, wie so oft in dieser Saison, die Teamleistung, die zum Sieg der 49ers führte. Vor allem Andrii Kozhemiakin (23 Punkte) und Robin Jorch (18 Punkte) konnten auf Seiten der 49ers überzeugen. Leo Hampl und Lukas Wagner punkteten im ersten Aufeinandertreffen auch zweistellig. Ein Spiel, das während der schwächsten Phase der Iserlohner stattfand und ein Ergebnis, auf das sich die Gastgeber nicht verlassen sollten. Die Iserlohner, angeführt von Michael Cubbage, der im Hinspiel sein erstes Spiel für die Gäste bestritt und gleich 27 Punkte erzielte, kommen in der zweiten Saisonhälfte so richtig in Fahrt und sind in jeder Hinsicht eine ernstzunehmende Mannschaft. Neben Cubbage überzeugen vor allem auch Marko Boksic (14,6 Punkte) und Samuel Mpacko (12,9 Punkte).

Das Duell gegen die 49ers ist eines von fünf Partien bis zum Ende der Hauptrunde. Die Iserlohner wollen eine gute Position einfahren, um die bestmögliche Ausgangssituation für die Playoffs zu haben. „Wir wollen gewinnen und wieder eine Siegesserie starten“, sagt Headcoach Shirvan. 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2023/03/Beitragsbilder-ProB-Nord-Vorberichte-Kopie.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2023-03-03 16:27:262023-03-03 16:27:28Vorberichte ProB Nord 21. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 21. Spieltag

3. März 2023/in APP, ProB Süd 22/23

Foto: Gerd Käser

Spieltag 21: 04.03.2023 18:00 Uhr TEAM EHINGEN URSPRING vs. OrangeAcademy

Ehinger Fans dürfen sich am Samstag auf einen unterhaltsamen Abend in der Sporthalle am Johann -Vanotti -Gymnasium freuen, denn das TEAM Ehingen Urspring erwartet mit der OrangeAcademy aus Ulm den Lokalrivalen zum Heimspiel und schickt das württembergische Derby damit in die zweite Runde. Im Hinspiel konnte sich die Mannschaft von Headcoach Oliver Heppner in einem intensiven und hochspannenden Spiel durchsetzen und vor zahlreichen mitgereisten Fans einen verdienten Auswärtssieg im OrangeCampus feiern. Entsprechend wird die junge ulmer Mannschaft auf eine Revanche aus sein. Und selbstverständlich wollen beide Teams wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs einfahren.

Die Ulmer nehmen dabei viel Rückenwind aus der vergangenen Partie gegen den FC Bayern Basketball II mit, welchen man zu Hause deutlich besiegen konnte. Damit findet sich die Mannschaft des isländischen Trainers Baldur Raggnarson vor dem Duell mit dem teamingreen auf dem neunten Tabellenplatz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd wieder und klopft beständig an die Tür zu den Playoffs. Offensiv werden die Ulmer angeführt von Flügelspieler David Fuchs, der knapp 17 Punkte pro Partei verzeichnen kann, sowie vom dänischen Guard Tobias Jensen, der seinerseits 13,3 Punkte pro Spiel erzielt. Zudem hat Raggnarson mit dem Franzosen Pacome Dadiet noch einen Trumpf in der Hinterhand. Der Flügelspieler stand in dieser Saison zwar erst in vier Spielen auf dem Platz, erzielte in diesen aber durchschnittlich 21 Punkte. Besonders auffällig ist zudem die Effizienz der OrangeAcademy von jenseits der Dreierlinie. Mit einer Quote  von 33,3% von draußen haben sich Ulmer über die gesamte Saison hinweg als gefährliche Distanzschützen bewiesen.

Im Gegensatz dazu erlauben die Ehinger von allen Mannschaften der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd ihren Gegner mit die höchste Trefferquote bei Dreipunkteversuchen. Für das teamingreen wird es also darauf ankommen, den gegnerischen Shootern keine einfachen Würfe zu erlauben und das Spiel in die Zone zu verlagern, wo die Ehinger durch Center Vincent Neugebauer eine enorme defensive Präsenz ausstrahlen. Offensiv werden die Gastgeber wie gewohnt mit viel Ballbewegung agieren und versuchen die jungen Ulmer Aufbauspieler früh unter Druck zu setzen.

Zuletzt erwiesen sich zudem beide Teams als besonders anfällig für Turnover. Der Schlüssel zum Sieg liegt in diesem spannenden Derby also womöglich in der Achtsamkeit im Umgang mit dem Spielgerät. Uns erwartet jedenfalls ein packendes Duell vor hoffentlich zahlreichen Zuschauern.

04.03.2023 19:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS Juniors vs. TSV Oberhaching Tropics

Nach der Länderspielpause steht für die FRAPORT SKYLINERS Juniors am kommenden Samstag das nächste Heimspiel auf dem Programm. Am Samstag empfangen sie die TSV Oberhaching Tropics in Basketball City Mainhattan.

Der Gast aus Oberhaching steht mit aktuell zehn Siegen aus 19 absolvierten Spielen auf dem fünften Platz der BARMER 2 Basketball Bundesliga ProB Süd. Damit liegen sie einen Platz hinter den FRAPORT SKYLINERS Juniors, welche ebenfalls zehn Siege aus einer weniger gespielten Partie vorzuweisen haben. Lange auf Tabellenplatz drei stehend, haben die Tropics fünf ihrer letzten sechs Pflichtspiele verloren.

Verlassen kann sich Headcoach Mario Matic vor allem auf seine Routiniers. Omari Knox (18,5 Punkte pro Partie) und Janosch Kögler (15,4) führen die Scorerliste der Tropics an. Ihnen zur Seite stehen vor allem Moritz Noeres (10,4), Fynn Fischer (10,2) und Jörg Dippold (9,9), welche hinter Knox und Kögler folgen. Da zwischen Tabellenplatz vier und acht aktuell nur ein Sieg liegt, wird es für die FRAPORT SKYLINERS Juniors am kommenden Samstag wichtig sein, mit einem Heimerfolg aus der Länderspielpause zu kommen, um so die aktuelle Platzierung zu festigen.

Headcoach Sepehr Tarrah zur kommenden Partie: „Oberhaching ist sehr groß, physisch und erfahren. Sie sind außerdem sehr gut gecoacht, wir müssen auf alles gefasst sein. Dennoch spielen wir zu Hause und wollen aus den verbleibenden sechs Spielen noch so viele wie möglich gewinnen. Ich denke, dass wir das Tempo und das Rebounding kontrollieren müssen, um die Tropics schlagen zu können. Uns erwartet ein großer Kampf, denn in dieser Saisonphase geht es oft auch darum, wer es mehr will.“

Mario Matic: „In kompletter Aufstellung gehört Frankfurt definitiv zu den Top3 Teams der Liga. Mit Sepehr haben die Skyliners zudem einen Toptrainer. Da die BBL Mannschaft an diesem Wochenende spielfrei hat, gehen wir davon aus dass die Hessen in kompletter Aufstellung antreten werden. Somit gehen wir als Außenseiter in die Partie und können befreit aufspielen.“

04.03.2023 19:30 Uhr Ahorn Camp BIS Baskets Speyer vs. Porsche BBA Ludwigsburg

David Aichele erinnert sich gut und gern an die Reise im vergangenen November in die Barockstadt. Der Center der Ahorn Camp BIS Baskets Speyer war damals beim knappen Auswärtssieg der Pfälzer bei BBA Ludwigsburg dank 18 Punkten und 14 Rebounds der überragende Akteur auf dem Feld. Wenn die Württemberger am Samstag in der Speyerer PSD Bank-Halle Nord ihre Visitenkarte abgeben, möchte der 24-Jährige eine ähnliche Gala bieten.

BIS-Coach Carl Mbassa warnt allerdings vor dem Tabellenvorletzten in der Südstaffel der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB Süd. „Die Ludwigsburger stehen mit dem Rücken zur Wand. Das ist eine Mannschaft, die unbedingt gewinnen muss und entsprechend aggressiv auftreten wird. Meine Jungs haben zuletzt zwar guten Team-Basketball gespielt, dennoch müssen wir von Anfang an sehr präsent sein“, sagt er. In Mbassas Auswahl wird erneut Kapitän DJ Woodmore fehlen, dessen Muskelfaserriss in der Wade noch nicht völlig auskuriert ist. Ansonsten sind alle Speyerer Stammkräfte einsatzfähig.

Nach den beiden Siegen zuletzt gegen die College Wizards aus Karlsruhe und bei TSV Oberhaching Tropics wollen die BIS Baskets ihre Erfolgsserie fortschreiben und den Playoff-Platz festigen. „Uns steht gegen Ludwigsburg allerdings eine schwere Aufgabe bevor“, betont Mbassa und verweist auf die Leistungsträger des Liganeulings wie die großen Flügelspieler Emmanuel Ugbo und Aeneas Jung oder den Distanzschützen Sebastian Hartmann.

04.03.2023 19:30 Uhr SEEBURGER College Wizards vs. BG Hessing Leitershofen

Nach der einwöchigen Länderspielpause zum Ende der Faschingsferien geht es für die BG Hessing Leitershofen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga nun in die letzte und entscheidende Saisonphase. Diese wird eröffnet am Samstagabend mit dem Auswärtsspiel bei den Seeburger College Wizards Karlsruhe.

Die Wizards haben sich mit den beiden Siegen gegen Ludwigsburg und Coburg eine gute Ausgangslage für das kommende Spiel erarbeitet. Doch trotz der kleinen Siegesserie wird es gegen Leitershofen ein intensives und umkämpftes Spiel werden. Die Gäste sind nur eine Niederlage von den Wizards entfernt und verfolgen ähnliche Ziele mit Blick auf die Playoffs und Tabellenplätze. Der diesjährige Aufsteiger wird genauso wie im ersten Spiel geschlossen und aggressiv auftreten, ihrer physischen und teamorientierten Spielweise müssen die Wizards mit einer starken Defensive Paroli bieten. Einer der wichtigsten Aufgaben am Samstag wird es sein, die eigenen Körbe zu kontrollieren und die Rebounding-Duelle für sich zu entscheiden.

Die Gäste sind bekannterweise ein starkes Rebounding-Team, das den Ball nicht so schnell aufgibt und sich dadurch immer wieder zweite Chancen erarbeitet. „Defensiv müssen wir eine Schippe drauflegen und versuchen, unsere Siegesserie weiter auszubauen. Ich erwarte ein physisches Spiel von beiden Teams“, blickt Geschäftsführer Seatovic zur anstehenden Partie.

Die Mannschaft um Kapitän Rodriguez erwartet eine schwere aber machbare Aufgabe.

„Wir haben in den letzten beiden Spielen vieles richtig gemacht. Daran wollen wir anknüpfen und auch diese Punkte holen. Dafür muss jeder von uns seinen Beitrag leisten und über die gesamten vierzig Minuten Vollgas geben. Nur so kommen wir ans Ziel“, so der Kapitän.

05.03.2023 16:00 Uhr Basketball Löwen vs. FC Bayern Basketball II

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

05.03.2023 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. BBC Coburg

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2023/03/Beitragsbilder-ProB-Sued-Vorberichte-Kopie.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2023-03-03 16:26:402023-03-03 16:26:41Vorberichte ProB Süd 21. Spieltag

Vorberichte Doppelspieltag ProA 24./25. Spieltag

3. März 2023/in APP, ProA 22/23

Foto: Nina Sanders

Spieltag 24: 03.03.2023 18:00 Uhr WWU Baskets Münster vs. Bayer Giants Leverkusen

Nächstes Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga nach der Länderspielpause: Am Freitag empfangen die WWU Baskets Münster den deutschen Basketball-Rekordmeister Bayer Giants Leverkusen. Es geht um wichtige Punkte im spannenden Kampf um den Klassenerhalt, in dem sich unerwartet viele und ebenso überraschende Teams befinden, zu denen auch die Rheinländer zählen.

Mit den Heimspiel gegen Leverkusen und dem Auswärtsspiel nur zwei Tage später bei Tabellenführer Vechta geht es nach der Länderspielpause gleich in die Vollen. „Die Pause kam ganz gut, sich mental und physisch zu erholen und noch einmal Kraft zu tanken für die letzten neun Wochen der Saison“, beschrieb Björn Harmsen, Cheftrainer der Münsteraner, die Situation am Mittwoch. Nach der Niederlage bei den Eisbären Bremerhaven stehen die Baskets mit achtzehn Punkten auf Rang vierzehn und vier Punkte vor den Leverkusenern auf dem ersten Abstiegsrang siebzehn. „Es ist natürlich ein wichtiges Spiel, wenn man auf die Tabelle guckt. Das muss man ganz klar sagen. Trotzdem ist jetzt für uns erst mal wichtig nach den vielen Verletzungen und den letzten Niederlagen Stabilität zu finden“, richtete Harmsen den Blick auf das Saisonziel Klassenerhalt des Aufsteigers. „Unsere Mannschaft ist auf jeden Fall stabil, hat soweit auch den Charakter, den man braucht, um am Ende die Ziele auch zu erreichen.“

Im Hinspiel gewannen die Uni-Städter 94:82, zeigten über weite Strecken einen kontrollierten Auswärtsauftritt. Für das Rückspiel gegen die Bayer Giants am Freitag sind die Vorzeichen aber gänzlich andere. Nach ihrem verpatzten Saisonstart haben sie auf zahlreichen Positionen Veränderungen vorgenommen, mit den nachverpflichteten Spielern reichlich Qualität hinzugewonnen. Zurückgekehrt ist der aus den Playoff-Duellen 2019 auch in Münster bestens bekannte US-Amerikaner Nicholas Hornsby. Dazu wechselten Landsmann Trevion Crews, der Kanadier Kadre Gray und der deutsche Center Jose de Oliveira Neto in die Farbenstadt. Für den seit September 2022 ausfallenden Center Dennis Heinzmann, „die“ Identifikationsfigur des Leverkusener Basketballs, kam Mitte Februar das vorzeitige Saisonaus. Die Giants holten aus den letzten sieben Spielen fünf Siege, verloren jedoch zuletzt nach fünf Erfolgen in Serie in Bochum und gegen Paderborn nach Overtime.

Hansi Gnad Cheftrainer Bayer Giants Leverkusen: „Münster hat es uns im Hinspiel sehr schwer gemacht und damals verdient mit 94:82 gewonnen. Wir wissen also, dass wir auf einen Gegner treffen, der sehr viele Qualitäten hat. Die Baskets spielen guten Team-Basketball, sind sehr mannschaftsdienlich unterwegs und verteidigen aggressiv. Mit Andreas Seiferth verfügen sie über einen der besten Big-Man der gesamten Liga, welcher von der Qualität her nach wie vor in der BBL spielen könnte. Seine Dominanz ist schier unglaublich. Für uns wird es eine große Herausforderung sein, einen Spieler wie Seiferth einigermaßen zu kontrollieren. Wir müssen wieder besser verteidigen und dann haben wir ohne jede Frage auch die Chance, vor einer lautstarken Kulisse wie in Münster zu gewinnen.“

03.03.2022 19:00 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. Medipolis SC Jena

24. & 25. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Nach der Länderspielpause erwartet die Nürnberg Falcons ein Doppelspieltag. Zuhause geht es am Freitag gegen Medipolis SC Jena bevor sich die Mannschaft von Coach Derrick Taylor am Sonntag auf den Weg nach Baden-Württemberg zu den Kirchheim Knights macht. 

Der Saisonendspurt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ist eröffnet! Elf Partien haben die Nürnberg Falcons noch Zeit, sich einen Playoff-Platz zu sichern. Los geht es morgen Abend mit einem Heimspiel gegen Medipolis SC Jena. Mit Michael Mai steht bei den Thüringern ein neuer Mann an der Seitenlinie, der mit seiner Erfahrung für Ruhe, Erfolge und den Klassenerhalt sorgen soll. Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie steht Jena mit dem Rücken zur Wand und mit nur zwei Punkten Vorsprung auf Leverkusen auf Tabellenplatz 16. Die Falcons wiederum haben viermal hintereinander verloren, sind aber nach wie vor in Schlagdistanz zu den Playoff-Rängen. Für beide Teams gilt es, den Negativ-Trend zu stoppen. Falcons-Coach Derrick Taylor hat einen Plan und viel Respekt vorm Gegner: „Jena hat ungemein viel Tiefe, Qualität und Erfahrung im Kader. Das erste Spiel unter dem neuen Coach kann für sie einen Neustart darstellen und sie werden maximal motiviert in die Partie gehen. Darauf müssen wir vorbereitet sein, vor unseren Fans das Tempo auf dem Feld vorgeben und besser verteidigen als zuletzt.“

Zwei Tage später gastieren die Falken (10) beim direkten Tabellennachbarn, den Kirchheim Knights (9). Beide Teams haben aktuell 22 Punkte auf dem Konto. Die Partie des 25. Spieltags kann deshalb gut und gerne als 4 Punkte-Spiel bezeichnet werden. Das Hinspiel in Nürnberg am 26. Dezember gewann die Mannschaft von Igor Perovic 73:78. Es war einer von bislang nur drei Auswärtssiegen der Ritter, die ihre Punkte bevorzugt in der heimischen Stadthalle holen. Das wollen die Nürnberg Falcons am Sonntag gerne verhindern. „Wir wissen, dass es nie leicht ist, in Kirchheim zu gewinnen. Wir haben es dennoch vor und freuen uns, dass wir auch diesmal von unseren Fans auswärts unterstützt werden“, sagt Derrick Taylor.

03.03.2023 19:30 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. PS Karlsruhe LIONS

Doppelspieltag in der Arena Trier. RÖMERSTROM Gladiators empfangen am Freitag die PSK Karlsruhe Lions und am Sonntag die wiha Panthers Schwenningen.

Am kommenden Wochenende warten die Spieltage 24 und 25 der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf die RÖMERSTROM Gladiators Trier. Zweimal tritt man in der heimischen Arena Trier an, am 03.03. empfängt man die Lions aus Karlsruhe und am 05.03. reisen die wiha Panthers Schwenningen in die älteste Stadt Deutschlands. Mit Blick auf die Tabelle und die immer weniger werdenden Rest-Spieltage stehen zwei sehr wichtige Partien für die Gladiatoren an, in denen man den Abstand auf die Playoff-Ränge wieder verkürzen möchte. Das Hinspiel in Karlsruhe endete früh in der Saison mit einer 101:107-Niederlage, in Schwenningen gewann man zum Jahreswechsel mit 89:71. Die Lions konnten bisher einen Sieg mehr als die Gladiatoren einfahren und stehen mit 12:11 Siegen aktuell auf dem siebten Tabellenplatz der ProA. Die Panther aus dem Schwarzwald belegen aktuell den 18. und damit letzten Platz und konnten bisher fünf Spiele für sich entscheiden.

Der erste Gegner des Wochenendes – die PSK Lions – werden statistisch von ihrer starken Guard-Rotation angeführt. Die Point- und Combo-Guards Lovell Cabbil (18,5 Punkte pro Spiel), Bazoumana Koné (14,6) und Nachverpflichtung Ben Shungu (12), der aus der BBL nach Baden wechselte, gehören zu den stärksten Scorern des Teams und übernehmen viel Verantwortung im offensiven System von Headcoach Aleksandar Scepanovic. Ebenfalls spielt Big Man Maurice Pluskota eine herausragende Saison und gehört mit 16,4 Punkten und 10,6 Rebounds pro Spiel zu den stärksten Centern der gesamten Liga. Auch die auf dem Flügel beheimateten Import-Akteure Lorenzo Cugini (11,7 PpS) und Darko Bajo (10,1) erzielen zweistellige Punktewerte im Schnitt und zeigen, wie tief die Karlsruher Rotation besetzt ist. Im statistischen Teamvergleich liegen die Gladiatoren in nahezu allen relevanten Kategorien vor den Lions, welche jedoch solide Werte auflegen und dort im ligaweiten Mittelfeld rangieren. Ihre letzten beiden Partien gegen Schwenningen (94:66) und Dresden (83:75) konnten die Karlsruher für sich entscheiden und reisen so mit Rückenwind an die Mosel. Die Fans erwartet am Freitag ein hochklassiges Spiel zweier Konkurrenten um die heiß begehrten Playoff-Plätze.

03.03.2023 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. VfL Kirchheim Knights

In der BARMER 2. Basketball Bundesliga steht das letzte Drittel der Hauptrunde in der Saison 2022/2023 an. Elf Spieltage haben die 18 Mannschaften noch zu bestreiten. Nach dem zweiten Fenster für Länderspiele der Nationalmannschaften steht für die Tigers Tübingen am ersten März-Wochenende ein Doppelspieltag bevor. Am Freitag, den 3. März 2023, empfangen die Raubkatzen die VfL Kirchheim Knights zum Derby.

Sportlich kämpfen die Teckstädter aktuell um einen Playoff-Platz. Jeweils elf Siege und Niederlagen stehen für die Gäste derzeit zu Buche, dies bedeutet gegenwärtig Platz neun in der Tabelle. Kurios: Vier weitere Kontrahenten können die gleiche Bilanz aufweisen. Zuletzt gelang der Perovic-Truppe ein 78:71-Erfolg gegen die RÖMERSTROM Gladiators Trier. Bekteshi war dabei mit 20 Zählern Topscorer der Begegnung. Absolute Stützen der Mannschaft sind die US-Amerikaner. Michael Flowers (16,7 ppg), Nash (12,6 ppg, 7,2 rpg) und Richard Williams (12,5 ppg, 4,4 apg, 3,6 rpg) führen das Team an. Bester deutscher Akteur nach den Zahlen im Team ist Jonas Niedermanner mit 6,9 Zählern und 4,6 Rebounds.

Im Hinspiel setzte sich die Mannschaft von Trainer Danny Jansson am ersten Spieltag (1. Oktober 2022) vor 4.005 Zuschauern in der EWS-Arena zu Göppingen mit 98:86 durch. Seither sind über fünf Monate vergangen, ein Vergleich zum ersten Duell ergibt sich somit nicht mehr. Die Gäste sind nach vielen Verletzungen zu Beginn der Spielzeit inzwischen komplett. Die Hausherren liegen in den verschiedenen Statistiken zumeist vorn. Nur bei den Rebounds sind die Gäste besser. Während sich das Perovic-Team 35,1 Korbabpraller sichert, belegen die Raubkatzen in dieser Wertung mit 33,3 Rebounds den vorletzten Platz.

Eine äußerst intensive Saisonphase liegt hinter den Mannen von Head Coach Igor Perovic. Enge Spiele und eine ausgeglichenen Liga in der jeder jeden schlagen kann prägten die vergangenen Monate und es ist davon auszugehen, das dies bis Ende April so bleiben wird. Auch in den nächsten Tagen müssen sich Williams und Co. auf schwierige und wichtige Duelle einstellen. Am Freitag reisen die Teckstädter zum Tabellenzweiten nach Tübingen. Die Mannschaft von Head Coach Danny Jansson musste im bisherigen Saisonverlauf erst sechs Niederlagen hinnehmen und spielte teilweise sehr souveränen, smarten und mitreißenden Basketball. Zum Saisonauftakt trafen die beiden Mannschaften im Eventspiel in der Göppinger EWS Arena aufeinander. Während die Tigers die erste Halbzeit dominierten, kämpften sich die neuformierten Ritter zurück und waren drauf und dran das Spiel zu drehen. Letztlich zeigte der Favorit jedoch keine Nerven und setzte sich verdient durch. Auch am Freitag gehen die Tigers als klarer Favorit ins Spiel.

„Der Doppelspieltag wird eine sehr große und schwierige Herausforderung für uns. Wir treffen auf zwei richtig gute Mannschaften und wie so oft in dieser Saison wird es bei den Teams auf die Tagesform ankommen,“ sagte Knights Sportchef Chris Schmidt.

03.03.2023 19:30 Uhr Artland Dragons vs. JobStairs GIESSEN 46ers

Nach der Länderspielpause starten die Artland Dragons in die heiße Phase der Saison. Bis zu den Playoffs sind noch elf Spieltage in der BARMER 2. Basketball Bundesliga zu gehen und am Freitag empfängt man zum Auftakt des Doppelspieltages die JobStairs Giessen 46ers.

Die Gäste aus Giessen mussten sich vor der Länderspielpause mit drei knappen Niederlagen am Stück zufrieden geben. Gegen Hagen, Trier und Bochum verlor man jeweils mit weniger als sechs Punkten Unterschied. Dennoch stehen die Mittelhessen weiterhin auf einem respektablen fünften Tabellenplatz mit einer Bilanz von 13-10.  Das Team um den erfahrenen Headcoach Branislav Ignjatovic stellt die drittbeste Offensive der Liga und kann zudem die zweitbeste Dreierquote mit 38,2 Prozent aufweisen. Verantwortlich dafür zeigt sich vor allem das Guard-Duo aus Jordan Livingston und Justin Martin. Die beiden US-Amerikaner erzielen pro Spiel zusammen 30 Punkte und legen zudem sechs Assists auf. Ergänzt wird das Duo im Backcourt vom erfahrenen Stefan Fundic. Der Big Man ist einer von nur zwei Spielern in der BARMER 2. Basketball Bundesliga, die im Schnitt ein Double-Double vorzuweisen haben. In dieser Saison legt der Serbe 16,3 Punkte und 10,2 Rebounds bei 55,7 % aus dem Feld auf.

Headcoach Patrick Flomo sieht in Giessen einen gefährlichen Gegner: „Unser erstes Spiel nach der Pause ist gleich gegen ein Team mit extrem hoher Qualität. Giessen hat viele erfahrene Spieler und verfügt über ein starkes Inside Game. Zudem haben sie in Barnes einen der besten Point Guards der gesamten Liga in ihren Reihen. Wir haben die Pause genutzt, um an Details zu arbeiten, die uns im Spiel gegen Giessen helfen werden. Sie sind vor allem offensiv ein hervorragendes Team, scoren gut von außen und haben mit Fundic auch einen hervorragenden Anker in der Zone. Dieses Spiel wird in der Defensive entschieden werden. Insbesondere in der Zone müssen wir dagegenhalten. Dies ist ein Spiel mit Playoff-Charakter und die Stimmung wird dementsprechend laut sein. Wir hoffen, die Energie die uns unsere Fans in der Halle geben, auf dem Feld gewinnbringend einsetzen können.“

Branislav „Frenki“ Ignjatovic (Cheftrainer JobStairs GIESSEN 46ers): „Ich hoffe uns hat die kurze Pause, nach den drei knappen Niederlagen am Stück, gutgetan. Wir müssen versuchen unseren besten Basketball in Quakenbrück zu spielen. Die Jungs haben bisher gut trainiert und wir hatten ein Testspiel gegen Frankfurt, welches wir knapp mit 90:95 verloren haben. Wir hoffen natürlich, dass Roland Nyama gesund nach Gießen zurückkehrt, damit wir am Freitag komplett bei den Artland Dragons antreten können. Wir haben im Hinspiel bereits gesehen, dass sie eine starke Mannschaft haben. Unsere 13 Siege basieren mit Sicherheit aus dem erfolgreichen Heimspiel, welches wir mit Buzzerbeater für uns entschieden hatten. Sie sind mit sehr guten Amerikanern ausgestattet, können jeden in der Liga schlagen und haben eine tolle Zuschauerkulisse zu bieten. Wir freuen uns auf dieses Spiel und wollen den Grundstein für ein erfolgreiches Wochenende setzen, um dann zuhause gegen Leverkusen mit Selbstbewusstsein an die Sache zu gehen.“

03.03.2023 19:30 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. Dresden Titans

Nach zwölf Tagen Pause geht es am Freitag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA wieder rund. Nach der Länderspielpause heißt der erste Gegner der Titans Bochum.

Bochum gelangen zuletzt drei Siege in Folge. Gegen Karlsruhe und Leverkusen erzielten sie jeweils mehr als 100 Punkte und gewannen deutlich. In Gießen gingen die Sparkassenstars knapp als Sieger vom Parkett. Auch die Statistiken unterstreichen die gute Form des Teams. Im Ligavergleich ist die Mannschaft aus dem Pott führend in Rebounds, Steals und Punkten. Die meisten steuert Conley Garrison bei. In 23 Matches machte er durchschnittlich 14,8 Punkte und 4,3 Assists. Top Rebounder ist der Center Tom-Niclas Alte. In seiner Paradedisziplin gehört er mit 7,1 Rebounds pro Partie zur Ligaspitze. Im Hinspiel gelang den Bochumern ein 85:94 Sieg in der Margon Arena. Bester Spieler war der bereits erwähnte US-Amerikaner Garrison. Mit 22 Punkten und zehn Rebounds holte er sein erstes „Double Double“ in dieser Saison.

Bester Dresdner im Hinspiel war Georg Voigtmann mit 17 Zählern. Der 28-Jährige fehlte im letzten Spiel gegen Karlsruhe krankheitsbedingt. Vielleicht war das auch einer der Gründe, warum die „Elbriesen“ am Ende knapp verloren (83:75). Vertreten wurde er unter anderem von Jabari Narcis. Der Winterneuzugang scheint sich langsam in Deutschland einzugewöhnen und machte gegen die PSK Lions sein bisher bestes Spiel im Titans-Dress. Auch Daniel Kirchner lieferte in Karlsruhe Punkte technisch wieder ab. Mit 23 Zählern machte er sein drittes Spiel in dieser Saison in dem er über 20 Punkte beisteuerte. Durch seine Treffsicherheit entwickelte er sich in dieser Spielzeit schnell zu einem Schlüsselspieler im sächsischen System und steht im Schnitt fast 29 Minuten auf dem Feld. Am Freitag wird sich zeigen, ob er die Titans zum nächsten Sieg führen kann.

„Dresden ist ein Playoff-Team! Ich bin nicht überrascht, dass sie so weit oben stehen in der Tabelle. Es geht nicht darum, ob man neu in der Liga ist, sondern die Regularität und der Stil sind entscheidender. Coach Fabo hat ein dynamisches Spiel und verschiedene Verteidigungen implementiert, welche es Dresden erlaubt, gegen jedes Team in der Liga zu bestehen. Wir haben in diesen zwei Wochen hart gearbeitet und wir befinden uns in einer guten Dynamik, nun ist es wichtig, dies beizubehalten. Die Spieler freuen sich sehr auf das Spiel. Für mich persönlich geht es gegen einen ehemaligen Spieler, Assistant Coach und vielmehr Freund von mir, das mag ich nicht. Mit Fabo und seinem Assistant Albert bin ich durch so viele Erfahrungen in der Vergangenheit gemeinsam gegangen. Es ist immer ein wenig nostalgisch. Aber auf dem Court wird es anders sein. Ich freue mich sehr darauf, sie wiederzusehen und dieses Spiel gegen sie zu spielen“, so Headcoach Felix Banobre.

03.03.2023 19:30 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. RASTA Vechta

Nach der Länderspielpause stehen für die Eisbären Bremerhaven am Wochenende zwei Heimspiele in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA an. Bereits am Freitag, den 03.03.2023 um 19.30 Uhr kommt es zum Derby gegen den unangefochtenen Tabellenführer aus Vechta. Am Sonntag, den 05. März 2023, um 15.00 Uhr treffen die Eisbären dann auf einen formstarken Konkurrenten im Rennen um die Playoff-Plätze aus Bochum.

Nach drei knappen Niederlagen gegen Vechta in Serie ist die Motivation der Eisbären Bremerhaven besonders hoch, gegen den Tabellenführer zu bestehen. In der Hinrunde unterlagen die Eisbären ohne den verletzten Matt Freeman nach einer insgesamt ausgeglichenen, aber achterbahnartigen Partie mit 72:67. Ebenso wie die Eisbären haben sich auch die Gäste zuletzt noch einmal personell verstärkt. Mit Naz Bohannon ist Anfang Februar zuletzt ein echtes Kraftpaket in Vechta dazu gestoßen. 

Zum beliebten Derby der ehemaligen Erstligisten bringt die GEWOBA als „Sponsor of the day“ Farbe in den Eisbärenkäfig. Bei jedem Spieltag stehen Fair Play, Respekt und Toleranz für die Mannschaften im Vordergrund. Mit ihrem Motto „Wir stehen für Vielfalt“ will die Wohnungsbaugesellschaft auf diese Grundwerte des Basketballs aufmerksam machen. So können die Fans am Vielfalts-Glücksrad drehen und entdecken, was sich hinter den acht Dimensionen versteckt.

03.03.2023 19:30 Uhr Phoenix Hagen vs. wiha Panthers Schwenningen

Nach der Länderspielpause geht es für die wiha Panthers in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit Auswärtsspielen in Hagen (Freitag, 3.3.) und Trier (Sonntag, 5.3.) weiter.

Das spielfreie Wochenende konnten die Spieler der wiha Panthers zur Regeneration nutzen. Zuletzt hatte die personell dezimierte Mannschaft von Trainer Alen Velcic zwei deutliche Heimniederlagen in Folge hinnehmen müssen – auch weil sich bei der kleinen Spielerrotation im Spielverlauf ein Kräfteverschleiß bemerkbar machte. Der Rückstand in der Tabelle auf einen Nicht-Abstiegsplatz beträgt für die Panthers mittlerweile satte zehn Zähler. Nach der Länderspielpause stehen für die Doppelstädter am Wochenende zwei schwere Auswärtsspiele binnen weniger als 48 Stunden auf dem Programm.

Zunächst geht es für die Schwenninger Basketballer am Freitag (3.3., 19:30 Uhr) nach Hagen. Nachdem die Feuervögel in den letzten vier Spielzeiten die Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA verpasst haben, liegt der Traditionsstandort nun voll auf Kurs für die Qualifikation zur Meisterschaftsrunde. Im Sommer haben die Südwestfalen gute Verpflichtungen getätigt und sich unter anderem mit JJ Mann (zuvor Leverkusen), Bjarne Kraushaar und Tim Uhlemann (beide vom BBL-Absteiger Gießen gewechselt) namhafte Verstärkungen in den Kader geholt. Mit einer Bilanz von 14 Siegen aus den ersten 23 Partien zählt Hagen zu den Top-Teams der Liga und liegt aktuell auf Tabellenplatz vier.

Durchschnittlich 87,3 erzielte Punkte pro Spiel weisen die Mannschaft von Head Coach Chris Harris als eines der offensivstärksten Teams der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA aus. Dabei passen die Hagener vor allem sehr gut auf das Spielgerät auf. Mit nur 11,7 Ballverlusten pro Spiel weisen die Südwestfalen einen ligaweiten Topwert auf. Die Panthers verzeichnen durchschnittlich 16,1 Turnover und sind in dieser Kategorie das Ligaschlusslicht. An das Hinrundenspiel haben die Schwenninger jedoch gute Erinnerungen. Beim letzten Aufeinandertreffen beider Teams gelang den Doppelstädtern Mitte Dezember ein überraschender 81:70-Heimerfolg in der Deutenberghalle.

03.03.2023 19:30 Uhr Uni Baskets Paderborn vs. ART Giants Düsseldorf

Nach der Länderspielpause am vergangenen Wochenende steht für die Zweitliga-Basketballer der ART Giants Düsseldorf in dieser Woche ein Doppelspieltag an. Dabei treten die Giganten gleich zweimal in fremder Halle an.

„Ein Doppelspieltag mit zwei Auswärtsspielen wird für uns sicherlich eine größere Belastung, die wir in dieser Form bisher noch nicht kennengelernt haben. Wir wissen aber um die aktuelle Situation und die Wichtigkeit jeder Partie“, blickt ART Giants-Trainer Florian Flabb auf das kommende Wochenende. Zunächst geht es für den Aufsteiger aus Düsseldorf am Freitagabend zu den Uni Baskets Paderborn, ehe man zwei Tage später (05. März, 18:00 Uhr) ebenfalls auswärts auf die Tigers Tübingen trifft. „Beide Mannschaften befinden sich in der Tabelle über uns, eine davon sogar auf dem zweiten Tabellenplatz. Das ändert aber nichts daran, dass wir um jeden Sieg kämpfen wollen und müssen. Jeder einzelne Punkt kann uns unserem Ziel Klassenerhalt näherbringen“, ordnet Flabb die Ausgangslage ein.

Es geht in die heiße Phase der Saison: Aktuell befinden sich die Uni Baskets auf Rang 12 der Tabelle, mit ganz enger Tuchfühlung auf die Playoffplätze: Auf Rang acht rangieren die punktgleichen Eisbären Bremerhaven, vom Tabellenfünften JobStairs GIESSEN 46ers trennen die Ostwestfalen nur zwei Siege. Mit der starken Teamleistung beim 103:96-Sieg in Leverkusen haben sich die Paderborner rechtzeitig vor dem Doppelspieltag Selbstbewusstsein geholt. Das gilt allerdings auch für den nächsten Gegner: Die ART Giants Düsseldorf reisen nach zuletzt drei Siegen in Folge mit breiter Brust nach Ostwestfalen. In der Hinrunde konnten die Baskets das Duell mit 83:75 für sich entscheiden, die ART Giants agierten aber bereits zu dem Zeitpunkt auf Augenhöhe. 

Spieltag 25: 05.03.2023 15:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. VfL SparkassenStars Bochum

Bereits zwei Tage später können die Fans das nächste Spiel im Eisbärenkäfig verfolgen. Am Sonntag, den 05.03.2023 um 15.00 Uhr kommt es zum Duell mit dem Tabellendreizehnten aus Bochum. Auch wenn die beiden Mannschaften auf dem Papier fünf Plätze trennen, ist es nur ein Sieg, den die Eisbären aktuell in einer ganz eng zusammenstehenden BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Tabelle mehr auf dem Konto haben. Die Westfalen kommen nach drei Siegen in einer Woche vor der Länderspielpause mit Aufwind in die Seestadt.

Am 21. Spieltag bot das Team von Trainer Felix Banobre ein Offensivspektakel und siegte mit 114:81 gegen die PS Karlsruhe Lions. Dementsprechend gewarnt sind die Bremerhavener vor der anstehenden Partie. „Wir freuen uns, nach der Pause gleich zwei Mal zuhause anzutreten. Die Unterstützung bei den letzten Heimspielen war sehr motivierend für das Team und wir wollen an unsere Leistungen anknüpfen. Beide Gegner waren vor der Pause ebenfalls in guter Form, deshalb wird es nicht leicht. Vechta hat bisher eine tolle Saison gespielt, sie haben sehr viel individuelle Qualität im Team. Bochum ist mit der Art und Weise, wie sie Basketball spielen, deutlich gefährlicher einzuschätzen, als es der Tabellenplatz vermuten lässt“, so die Einschätzung von Eisbären-Head Coach Steven Key vor dem Wochenende.

Eingeschränkt sein wird dagegen die Rotation der Eisbären Bremerhaven auf den deutschen Positionen. Neben Johannes Heiken (derzeit Reha nach Kreuzbandriss) wird Eisbären-Eigengewächs Adrian Breitlauch aus persönlichen Gründen nicht mit von den Partien sein. Auch der Einsatz von Eisbären-Forward Jarelle Reischel ist nach langwieriger Verletzung an der Achillessehne noch nicht final freigegeben und wird erst am Spieltag entschieden werden. Nachwuchs-Korbjäger Luca Merkel, der noch mit gebrochener Hand den NBBL-Sieg gegen Dresden feiern konnte, fehlte nicht nur der NBBL im Entscheidungsspiel in Chemnitz, sondern wird auch in Regionalliga sowie der ProA den Rest der Spielzeit mit Kahnbeinbruch nicht mehr eingesetzt werden können. Da in der 2. BARMER Basketball Bundesliga ProA stets zwei deutsche Akteure auf dem Feld stehen müssen, wird am Wochenende nicht zuletzt ein besonderes Augenmerk auf dem Minuten- und Foulmanagement liegen.

05.03.2022 16:00 Uhr JobStairs GIESSEN 46ers vs. Bayer Giants Leverkusen

Nach einem spielfreien Wochenende und der ligaübergreifenden Länderspielpause sind die JobStairs GIESSEN 46ers nun wieder in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gefordert. Ein Doppelspieltag läutet dabei die finalen zwei Monate der regulären Saison ein. Am Sonntag, den 5. März um 16.00 Uhr erwarten die Gießener zum Traditionsduell die Bayer Giants Leverkusen in der Sporthalle Gießen-Ost. Die Mittelhessen befinden sich trotz zuletzt dreier Niederlagen in Serie immer noch auf einem Endrundenplatz, den es weiter zu behaupten gilt.

Diese ist beim kommenden Heimgegner der Gießener, den Bayer Giants Leverkusen, mit gerade einmal zwei Erfolgen, zwar noch nicht gegeben, aber ein Aufschwung ist bei den Rheinländern deutlich zu erkennen. Bereits im Hinspiel hatten die Mittelhessen mit dem abstiegsbedrohten Rekordmeister ihre Schwierigkeiten. Letztendlich zwangen die JobStairs GIESSEN 46ers in der Verlängerung die Giants mit 97:93 in die Knie. Eine Overtime-Niederlage musste die Mannschaft von Headcoach Hansi Gnad auch vor der Länderspielpause beim 96:103 gegen Paderborn hinnehmen. Dennoch haben die Mannen vom Bayer-Kreuz mit fünf Erfolgen aus den letzten zehn Begegnungen den Anschluss ans untere Tabellenmittelfeld gefunden und Tuchfühlung zu den Nicht-Abstiegsplätzen aufgenommen. Der Ex-Rackelo Nick Hornsby hauchte seinen Farben mit seinem Comeback neues Leben ein. Der US-Amerikaner zeigt mit 15.1 PpS und 8.0 RpS bestechende Leistungen und weiß durch seine Vielfältigkeit auf dem Parkett die Seinen zu führen. Neben dieser Nachverpflichtung sind TreVion Crews (9.5 PpS) und Gabriel de Oliveira (9.3) zwei weitere neuen Säulen, die dem Gesamtpaket gutgetan haben. Haris Hujic (14.9 PpS), der kanadische Nationalspieler Kadre Gray (14.2) und der erfahrene Dejan Kovacevic (12.2, 5.0 RpS) zeugen vom weiteren Format, sodass das Traditionsduell ein spannendes Match in sich birgt.     

05.03.2023 16:00 Uhr Dresden Titans vs. Artland Dragons

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

05.03.2022 16:30 Uhr Medipolis SC Jena vs. Uni Baskets Paderborn

Die Länderspielpause von zwei Wochen tat gut: Nach dem letzten wichtigen 103:96-Overtime-Sieg bei den Bayer Giants Leverkusen konnten die Uni Baskets Paderborn nicht nur neue Energie tanken – die zuvor verletzten Spieler Lars Lagerpusch und James Fleming nutzen die Zeit für ihre weitere Erholung, Neuzugang George Brock wuchs in den vergangenen beiden Trainingswochen immer besser mit dem bestehenden Team zusammen. Beste Voraussetzungen also für die spannende Endphase in der Saison 22/23 der BARMER 2. Basketball Bundesliga, in die die Baskets mit einem wegweisenden Doppelspieltag starten – gegen zwei Gegner, die in der Tabelle zwar unter Paderborn stehen, aber auf keinen Fall unterschätzt werden dürfen. Am Freitag, 3. März 2023, empfängt das Team von Headcoach Steven Esterkamp um 20:00 Uhr die ART Giants Düsseldorf. Zwei Tage später reisen die Ostwestfalen am Sonntag, 5. März 2023, zur 16:30 Uhr angesetzten Partie beim Medipolis SC Jena, die seit kurzem von einem neuen Headcoach betreut werden. 

Gegen Medipolis SC Jena verlor Paderborn vor eigenen Fans den Saisonauftakt noch klar mit 60:86, seitdem entwickelten sich beide Teams aber höchst unterschiedlich: Jena, als einer der Aufstiegskandidaten in die Spielzeit gestartet, konnte die Erwartungen nicht erfüllen. Der Paderborner Playoff-Gegner in der ersten Runde der vergangenen Saison gewann im laufenden Jahr erst eine aus neun Begegnungen und steht aktuell auf dem drittletzten Tabellenplatz, nur einen Sieg vor dem Vorletzten Bayer Giants Leverkusen. Angesichts dieser Konstellation zogen die Verantwortlichen vor zehn Tagen die Reißleine und verpflichteten mit dem ProA-erfahrenen Michael Mai einen neuen Headcoach, der alles daran setzen will, Jenas Abwärtstrend zu stoppen. 

Baskets Headcoach Steven Esterkamp erwartet daher ein herausforderndes Wochenende für seine Jungs: „Das wird ein wichtiges Wochenende für uns bei noch elf ausstehenden Spielen. Wir müssen wie in jedem Spiel alles geben, um auch gegen Düsseldorf und Jena eine Chance auf den Sieg zu haben. Beide Gegner sind sehr gefährlich: Düsseldorf ist nach drei Siegen in Folge sehr selbstbewusst, sie spielen offensiv sehr stark und werden viel aus der Distanz versuchen; und Jena hat durch den Trainerwechsel bestimmt einen neuen Push bekommen. Das wird definitiv nicht einfach für uns. Die beiden Wochen haben uns physisch natürlich gut getan, wir können jetzt wieder auf einen fast kompletten, fitten Kader zurückgreifen. Wir haben eine schwierige Phase hinter uns gebracht mit den Verletzungen von Lars, James und Buzz, ordentlich Pech, den Niederlagen und der Integration von George. Jetzt sollten wir besser agieren und dieses Wochenende einen großen Schritt machen. Wir haben in Leverkusen richtig guten Teambasketball gespielt, aber auch dort vor allem defensiv noch zu viele vermeidbare Fehler gemacht und Würfe zugelassen – das müssen wir abstellen.“ 

05.03.2023 17:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. wiha Panthers Schwenningen

Bereits am Sonntag steht dann das nächste Heimspiel an und mit den wiha Panthers Schwenningen empfängt man ein sehr gefährliches Team in der Arena Trier. Zwar belegen die Panther den letzten Tabellenplatz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA und haben aktuell mit einigen Schwierigkeiten abseits des Parketts zu kämpfen, zeigten aber bereits häufiger, dass sie jedes Team der Liga ärgern können. Es gab einige personelle Veränderungen im Kader der Schwarzwälder, zuletzt musste man Topscorer Delante Jones zu Ligarivale Tübingen ziehen lassen. Die statistisch stärksten Akteure der Panthers sind aktuell Big Man Jacob Knauf mit 15,2 Punkten und 7,1 Rebounds pro Spiel. Auch die beiden US-Importe Casey Benson (13 Punkte pro Spiel) und Devonte McCall (12,7) zeigen regelmäßig ihre Scorer-Qualitäten. Ergänzt wird die Rotation von Ioannis Chatzinikolas (8,9), Jacob Mampuya (7,8), Badu Buck (7,4), Mark Mboya Kotieno (6,3) und Emmanuel Womala (4,4). Als Team erzielen die Schwenninger zwar solide Wurfquoten aus dem Feld, liegen jedoch bei wichtigen statistischen Kategorien wie den erzielten Punkten, gespielten Assists und eigenen Turnovern auf den letzten Plätzen im ligaweiten Vergleich. Die letzten beiden Partien gegen Karlsruhe und Artland (74:95) gingen verloren, dennoch darf man die Panther aus dem Schwarzwald keinesfalls unterschätzen.

„Die Panthers haben in ihrer aktuellen Situation nichts zu verlieren. Sie spielen mit einer kleinen Rotation, haben aber durchaus Qualität in ihren Reihen. Wir gehen als Favorit in das Spiel, dürfen die Schwenninger aber auf keinen Fall unterschätzen – das kann sehr gefährlich werden. Wir müssen von Anfang an hellwach sein und klar machen, dass wir dieses Spiel in unserer Halle gewinnen wollen. Es wird ein spannendes Wochenende für uns und freuen uns auf die zwei Heimspiele in kurzer Zeit. In meiner Zeit als Coach hatte ich es noch nie, dass wir an einem Wochenende zweimal zuhause spielen und ich freue mich wirklich auf ein super Basketball-Wochenende mit unseren Fans“, sagt Headcoach Pascal Heinrichs. 

05.03.2023 17:00 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. Nürnberg Falcons BC

Zwei Tage später gastieren die Falken (10) beim direkten Tabellennachbarn, den Kirchheim Knights (9). Beide Teams haben aktuell 22 Punkte auf dem Konto. Die Partie des 25. Spieltags kann deshalb gut und gerne als 4 Punkte-Spiel bezeichnet werden. Das Hinspiel in Nürnberg am 26. Dezember gewann die Mannschaft von Igor Perovic 73:78. Es war einer von bislang nur drei Auswärtssiegen der Ritter, die ihre Punkte bevorzugt in der heimischen Stadthalle holen. Das wollen die Nürnberg Falcons am Sonntag gerne verhindern. „Wir wissen, dass es nie leicht ist, in Kirchheim zu gewinnen. Wir haben es dennoch vor und freuen uns, dass wir auch diesmal von unseren Fans auswärts unterstützt werden“, sagt Derrick Taylor.

Nürnberg und Kirchheim stehen derzeit punktgleich in der Tabelle und wollen den Kontakt zu den Playoff Rängen aufrechterhalten. Eine wichtige und vorentscheidende Partie für die beiden Kontrahenten. Während die Falcons im ersten Saisondrittel noch zu den Top Teams gehörten, waren die letzten Wochen schwierig für die Mannschaft von Head Coach Taylor. Die letzten vier Partien vor der Pause gingen allesamt verloren. Dabei verfügen die Falcons über einen ausgezeichneten und enorm ausgeglichenen Kader. Insgesamt sieben Akteure erzielen im Schnitt acht oder mehr Punkte pro Partie. Darunter auch Center Jonathan Maier, der bereits zwei Mal unter der Teck aktiv war. Topscorer mit 13,1 Punkten ist US-Amerikaner Jackson Kreuser. Im Hinspiel rund um Weihnachten, lieferten die Ritter eine ihrer besten Auswärtsleistungen der Saison und gewannen denkbar knapp mit 78:73 in Nürnberg. Die Vorbereitung auf den Doppelspieltag fiel durchwachsen aus. Tim Koch verletzte sich am Sprunggelenk und wird sehr wahrscheinlich für beide Partien ausfallen. Ebenfalls gesundheitlich angeschlagen waren Kapitän Richie Williams und Paul Giese. Sie stiegen zur Wochenmitte wieder ins Training ein und werden Stand jetzt zur Verfügung stehen. Ebenfalls nicht fit ist Henry Kayne. Beim Engländer wird man die nächsten Tage abwarten und kurzfristig über einen Einsatz entscheiden müssen 

05.03.2023 17:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Phoenix Hagen

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

05.03.2022 18:00 Uhr Tigers Tübingen vs. ART Giants Düsseldorf

Nach Kirchheim ist vor Düsseldorf. Zwei Tage nach dem Duell gegen den Lokalrivalen aus der Teckstadt trifft das Team von Trainer Danny Jansson auf den Aufsteiger ART Giants Düsseldorf. Die Rheinländer müssen am Freitag noch bei den Uni Baskets Paderborn antreten.

Dass der Neuling in der Liga nur um den Klassenerhalt kämpft, war vor dem ersten Spieltag bereits klar. Vor dem Wochenende hatten die Riesen vom Rhein eine Bilanz von acht Siegen und 14 Niederlage aufzuweisen. Zuletzt gelang dem Team von Trainer Florian Flabb jedoch drei Siege in Serie. Sportlich überlebenswichtig, da die Konkurrenz im Tabellenkeller auch punktet. Der Lokalrivale aus Leverkusen belegt mit nur einem Sieg weniger den zweiten Abstiegsplatz, Schwenningen ist mit dem Insolvenzantrag bereits als erste Mannschaft fix abgestiegen.

Das Hinspiel konnten die Schwaben knapp mit 88:81 für sich entscheiden. Eine Prognose für das Rückspiel ist ebenfalls schwierig, denn Düsseldorf spielt einen sehr unkonventionellen Basketball. Ein schnelles Spiel mit vielen Abschlüssen. Für Jansson und sein Trainerteam ein unbequemer und schwer auszurechenbarer Konkurrent, der auf die Raubkatzen wartet. Viele Spielergebnisse sind möglich. Gegen Vechta kassierten die Gäste satte 113 Zähler, dagegen legte man Bremerhaven 112 Punkte in den Korb. Der Schlüssel für einen Tübinger Sieg liegt somit erneut in einer guten Verteidigung.

Bei den Gästen spielen ganz klar die Importspieler die tragende Rolle. Ryan Richmond (16,0 ppg) und Booker Coplin (15,8 ppg) führen die ART Giants Düsseldorf an. Die beiden Nord-Amerikaner sind auch die besten Schützen im Team. Mit Melkisedek Moreaux und Vincent Friederici punkten auch zwei deutsche Akteure mit jeweils 10,1 Zählern zweistellig. Unter den Körben hat Lennart Boner mit 7,9 Punkten und 8,8 Rebounds das Sagen.

Was sagen die Statistiken? Aufgrund des offensiven Spiels punkten die Gäste mit 85,8 Zählern durchschnittlich einen ganzen Punkt mehr als die Schwaben. Dazu ist man bei den Dreiern und die Rebounds ebenfalls besser als die Raubkatzen. Die meisten anderen Werte liegen jedoch beim Jansson-Team so wie die Freiwürfe (78,9 zu 72,4 Prozent) und die Assists (20,4 zu 16,5 Vorlagen).

Es war gerade das gute Teamplay innerhalb der gesamten Mannschaft, das die Giganten in den jüngsten Partien so stark machte. Eben an dieses geschlossene Auftreten wollen die Rheinländer nun mit neuer Kraft anknüpfen. „Wir hatten jetzt nach längerer Zeit mal wieder einige Tage frei durch das spielfreie Wochenende, da konnten sich alle mal physisch und mental erholen, was sehr wichtig für die Spieler und uns Trainer war. Mit neuer Energie wollen wir jetzt die anstehenden Herausforderungen angehen“, so Flabb.

In Tübingen treffen wir auf ein extrem starkes Team, das sich viel bewegt und sehr flexibel im eigenen Spiel ist. Wir müssen uns definitiv nicht verstecken, nachdem wir uns in den vergangenen Wochen sehr vernünftig präsentiert haben“, macht Flabb klar.

05.03.2023 18:00 Uhr RASTA Vechta vs. WWU Baskets Münster

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

Alle Spiele werden Live und kostenlos bei Sportdeutschland.TV übertragen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2023/03/Beitragsbilder-ProA-Vorberichte-Kopie.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2023-03-03 14:15:262023-03-03 14:15:27Vorberichte Doppelspieltag ProA 24./25. Spieltag

Nachlizenzierungsverfahren wiha Panthers Schwenningen

1. März 2023/in Allgemein, APP

Im laufenden Nachlizenzierungsverfahren konnten die wiha Panthers Schwenningen durch Vorlage eines Liquiditätsplans nachweisen, dass sie ihre finanziellen Verpflichtungen bis zum Ende der Hauptrunde 2022/2023 zeitgerecht erfüllen können.

Fristgerecht wurden die Unterlagen durch den Insolvenzverwalter der wiha Panthers Schwenningen übermittelt, auf deren Basis anzunehmen ist, dass die Liquidität bis zum Hauptrundenende am 29.04.2023 gegeben ist.

Somit können die wiha Panthers Schwenningen den Spielbetreib in der laufenden Saison 2022/2023 der BARMER 2. Basketball Bundesliga zu Ende spielen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/06/Nachlizenzierung-Schwenningen.jpg 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2023-03-01 16:05:042023-03-01 16:05:15Nachlizenzierungsverfahren wiha Panthers Schwenningen

Nachberichte ProB Nord 20. Spieltag

20. Februar 2023/in APP, ProB Nord 22/23

Foto: Stativ & Linse Fotoagentur

Spieltag 20: 15.02.2023 18:00 Uhr RASTA Vechta II vs. BBG Herford 94:65

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

18.02.2023 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. LOK BERNAU 74:89

Möglicherweise mit einem gehörigen Kater werden Mannschaft und Fans der RheinStars am Sonntag nach dem Karnevalsspiel erwachen. Zu deutlich war der Unterschied zwischen den Kölnern und Tabellenführer Lok Bernau am Samstagabend am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. 74:89 (25:43) endete das an diesem Abend ungleiche Duell mit dem Farmteam von Alba Berlin in der ASV-Sporthalle vor etwas über 400 Fans. Inzwischen müssen die RheinStars nach der fünften Niederlag in Folge sehr ernsthaft um den Einzug in die Playoffs fürchten.

Die Pause kommt sicherlich gerade zur rechten Zeit. Nicht allein im Spiel gegen Bernau offenbarten die noch vor der Weihnachtspause so stabilen RheinStars viele Risse in ihrem Spielgebilde. „Seit Wochen trainieren wir mit dem Gefühl, das wird schon irgendwie reichen für uns – und so spielen wir dann auch“, kritisierte Manager und Trainer Stephan Baeck. „Aber gegen einen so guten Gegner reicht das offensichtlich nicht. So scheitern wir vor allem an unseren individuellen Fehler. Und die Foulverteilung im Spiel mit 18:28 Fouls gegen uns tut dann ein Übriges.“

Die Geschichte des Spiels ist kurz erzählt. Köln startet mit einem 2:14-Lauf in den ersten drei Minuten in die Partie. Die Richtung ist vorgegeben. Zwar kommen die RheinStars noch mal auf 12:16 (7.) heran, doch die überlegenen Gäste kontrollieren nach Belieben. Köln ist langsam im Aufbau, bewegt im Angriff den Ball oft zu spät und trifft mitunter merkwürdige Entscheidungen im Abschluss. Bernau hingegen diktiert die Begegnung nach Belieben. Bezeichnend: Immer, wenn Köln zumindest im Ansatz wieder etwas Luft schnappt im Spiel kommen die Leistungsträger der Gäste zurück ins Spiel – und liefern. Ein Beleg ist die Plus-Minus-Statistik: Isiah Small (+39), Abdulah Kameric (+39), Rafail Lanaras (+25) und Akim-Jamal Jonah (+20) sind am Ende jeweils nicht länger als 18 Spielminuten auf dem Feld zu finden. Trotzdem sorgen sie für schnelles, schnörkelloses Spiel und einen sorglosen Abend ihres Teams.

Köln hingegen hat mit Anthony Bauer (Double-Double mit 18 Punkten und zehn Rebounds) und dem 15 Jahre alten Kenan Reinhart nur zwei Mann im positiven Bereich. Etatmäßige Leistungsträger wie Ali Sow (-17) oder Rupert Hennen (-12) kommen dagegen nicht zurecht. Immerhin wird Kapitän Hennen mit 23 Zählern Topscorer des Spiels. Wobei die Kölner das letzte Viertel (30:18) von ihren Gästen zur Ergebniskosmetik quasi geschenkt bekommen. Zuvor sind sie mit einem 44:71 aus dem dritten Viertel gegangen. Baeck: „Positiv ist für mich auf jeden Fall, das die Jungs trotz des hohen Rückstands bis zum Schluss gekämpft haben. Trotzdem bleibt unter Strich stehen, wenn wir nicht anfangen, eine andere Einstellung an den Tag zu legen, dann werden wir die Playoffs nicht schaffen.“

Coach Davide Bottinelli: „Ich bin mit diesem Sieg sehr zufrieden, es war eine sehr solide Leistung von jedem Spieler. Wir konnten den Game Plan sehr gut umsetzen, sowohl defensiv als offensiv. Wir haben die Kontrolle von Anfang an übernommen und waren nach der Halbzeitpause sehr konsequent, um Köln keine Comeback Chancen zu geben. Dazu
zeigt eine breite Spieler Rotation, wo jeder mindestens 10 Minuten gespielt hat, unsere Qualität als Team.“

18.02.2023 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. BSW Sixers 97:90

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

18.02.2023 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. SBB Baskets Wolmirstedt 83:92

Vier Spiele hatten sie zuletzt in Folge gewonnen, nun mussten die Iserlohn Kangaroos in der Matthias-Grothe-Halle ihre zehnte Saisonniederlage hinnehmen. Über weite Strecken der Partie lagen die Iserlohner in Führung, am Ende bewiesen die Gäste etwas mehr Cleverness. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord belegen die Kangaroos aktuell noch Platz acht und damit einen Playoff-Platz.

Iserlohns Headcoach Dennis Shirvan zeigte sich nach der 83:92-Niederlage gelassen: „Jede Serie reißt irgendwann einmal“, so der 39-Jährige. „Dann starten wir jetzt halt eine neue Serie!“ Am frühen Abend sah es für die Kangaroos nach einem weiteren Heimerfolg aus, im ersten Viertel konnten sie das offensivstärkste Team der Liga (86.6 Punkte pro Spiel) bei 16 Punkten halten. Am anderen Ende des Parketts war vor allem Marko Boksic früh wach und erzielte fünf schnelle Punkte. Zusammen mit Mike Cubbage hatten sie nach dem ersten Viertel bereits 15 Punkte, nur einen weniger als die Wolmirstedter. Während es aus der Distanz im ersten Abschnitt noch nicht lief (2/10 Dreiertreffern), waren die Gastgeber aus dem Zweierbereich eiskalt (6/7).

Obwohl die Iserlohner die erste Hälfte in Führung lagen, blieb das Spiel durchgehend eng. Die höchste Führung der Sauerländer betrug acht Punkte (33:25). Eine Minute vor der Pause kassierten sie den Ausgleich, konnten aber eine drei Punkte Führung in die Pause retten. Mike Cubbage konnte nach 20 Minuten bereits 14 Punkte auflegen, beim Schlusspfiff wies er starke 27 Punkte auf. Nach dem Seitenwechsel wollten die Hausherren den Abstand wieder vergrößern. „Wir haben im dritten Viertel viel Energie auf das Feld gebracht“, erkannte Dennis Shirvan. Letztlich konnten sie sich aber nicht dagegen wehren, Mitte des dritten Viertels das erste Mal seit dem 0:3 wieder in Rückstand zu geraten. Von da an war es ein Auf und Ab. Dass es nach dem dritten Viertel einen Gleichstand gab, überraschte vor allem beim Blick auf die Turnover. Schließlich leisteten sich die SBB Baskets bis dahin zwölf Ballverluste, die Kangaroos hatten nur vier. Am Ende stand es nach Ballverlusten 17:8.

Das vierte Viertel ging weiter eng zu, Marko Boksic und Joshua Dahmen sorgten gegen Spielende noch einmal für Jubel und Hoffnung auf den Tribünen der Matthias-Grothe-Halle. Nach einem hart erkämpften Steal assistierte Boksic dem Kangaroos-Kapitän, der den Highlight-Spielzug mit einem And-One zum 78:78 vollendete. Dem Gegenüber standen in der Schlussphase leichtsinnige Fehler, gleich zweimal schafften es die Iserlohner nicht, den Ball rechtzeitig einzuwerfen. „Als es drauf ankam, haben wir keine guten Entscheidungen  getroffen“, haderte der Kangaroos-Headcoach. Vor allem das Verfehlen von Freiwürfen und Würfen aus dem Feld in der Endphase sah er als Grund für die späte Niederlage: „Der Gegner hat da bessere Würfe genommen und dann auch die ‚Big Shots‘ getroffen.“

Mit einem 10:3-Lauf in den letzten 75 Sekunden haben die SBB Baskets Wolmirstedt das Ergebnis deutlicher gemacht, als es der Spielverlauf hergab. Nach der 83:92-Niederlage kommt es für die Shirvan-Schützlinge gelegen, dass sie jetzt zwei Wochen Zeit bis zum nächsten Spiel haben. Dann treffen sie auswärts auf den direkten Konkurrenten TKS 49ers. Bis dahin hat Dennis Shirvan schon einen genauen Plan: „Wir werden jetzt bis Freitag weiterhin hart arbeiten und dann ein freies Wochenende genießen. Bis zum nächsten Spiel werden wir analysieren, was wir besser machen müssen.“

18.02.2023 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. SC Rist Wedel 110:73

Kampf. Einsatz. Intensität. Typische Derby-Zutaten, die auch beim Aufeinandertreffen der Itzehoe Eagles und des SC Rist Wedel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord für Würze sorgten. Doch etwas fehlte: Spannung. Die Eagles zeigten am Klarsicht-Heimspieltag eine sehr starke Vorstellung und landeten einen klaren Sieg: 110:73 (32:19, 25:21, 22:15, 31:18).

Druck auf den dünn besetzten Spielaufbau der Gäste und viel Tempo hatte Eagles-Coach Timo Völkerink verordnet. Und sein Team legte sofort los. Als Emil Marshall den ersten seiner sechs Dreier traf und Shaquille Rombley einen langen Pass von Erik Nyberg per Alley-oop-Dunk zum 9:2  versenkte, stand die randvolle Halle schon früh kopf. Bis zum 22:13 machten Marshall, Rombley und Trey McBride alle Punkte der Itzehoer, für die Gäste versuchte vor allem Harrison Cleary dagegen zu halten. 19 Zähler markierte er in der ersten Hälfte, danach musste er, wie von Völkerink angestrebt, der hohen Belastung Tribut zollen und kam nur noch auf vier weitere Zähler.

Einmal wackelten die Eagles im zweiten Viertel, als Wedel den Rückstand beim 29:38 (14. Minute) unter zehn Punkte drücken konnte. Der Eagles-Coach nahm die Auszeit, danach gewann seine Mannschaft einige Bälle und baute durch Nybergs sichere Dreier die Führung wieder deutlich aus. Der Ball lief, in den Systemen gut herausgespielte Würfe wurden hochprozentig verwandelt. Eines von vielen Highlights: McBride traf mit der Schlusssirene den Dreier zum 57:40-Halbzeitstand.

In Gefahr gerieten die Itzehoer nicht mehr, langweilig wurde die Partie dennoch nicht. Wedel versuchte weiterhin alles mit aggressiver Spielweise, die Eagles hatten weiterhin ständig gute Antworten parat. Der Vorsprung pendelte sich bei gut 20 Punkten ein und wuchs im letzten Viertel noch einmal deutlich, als Marshall einen Wurf nach dem anderen traf.

Offensiv sei er überragend gewesen, sagte Völkerink, betonte aber die starke Teamleistung, gerade defensiv. Das war das, was er sehen wollte nach zuletzt schwächeren Auftritten in der Verteidigung: „Ein exzellentes Spiel, eine absolute Energieleistung.“ Die starke Defense sei der Schlüssel für die gute Offensive gewesen, die mit einer Dreierquote von 52 Prozent bei 17 Treffern brillierte. Völkerink zeigte sich stolz auf die Leistung seines Teams: „Wenn wir so verteidigen, sind wir in der Lage, jedes Team zu ärgern.“

Eine Erklärung für die Klatsche fand der Wedeler Trainer am Abend der Niederlage nicht. „Ich habe darauf keine Antwort. Natürlich trage ich als Trainer eine große Verantwortung, wenn wir so verlieren, das ist ganz klar. Man hat nicht auf alles im Leben eine Antwort. Dinge passieren einfach. Manchmal fällt ein Stein vom Himmel und heute haben wir eben hoch verloren“, erklärte Blode.

19.02.2023 17:30 Uhr ROTH Energie Giessen Pointers vs. TKS 49ers 69:72

Stark gekämpft, am Ende trotzdem verloren: Vor heimischer Kulisse in der Sporthalle Gießen-Ost unterlagen am Sonntagabend die Gießen Pointers den TKS 49ers Stahnsdorf ganz knapp mit 69:72 (36:40). Der Siegtreffer für die Brandenburger fiel lediglich eine Sekunde vor dem Abpfiff der regulären Spielzeit. Damit bliebt es auch nach dem 20. Spieltag bei erst einem Saisonsieg für das Dörr-Team.

Erst vor einer Woche gewannen die TKS 49ers überraschend gegen die BSW Sixers, welche zu diesem Zeitpunkt Spitzenreiter der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord waren. Heute waren die Gegner die Giessen Pointers, welche sich derzeit am anderen Ende der Tabelle befinden. Dennoch bekamen die Zuschauer:innen am Sonntagabend einen über das gesamte Spiel offenen Schlagabtausch zu sehen. Keines der beiden Teams schaffte es, in diesem Match eine Führung von mehr als sechs Punkten aufzubauen. Auch die Viertelergebnisse entschieden die Mannschaften abwechselnd für sich. Die Gastgeber entschieden Viertel eins und drei für sich, die Gäste Viertel zwei und vier sowie demnach das Spiel. Auch das Ende der Begegnung hätte kaum spannender verlaufen können. Nachdem Giessens Topscorer Jacob Ledoux (26 Pkt) den Spielstand 25 Sekunden vor Schluss durch drei versenkte Freiwürfe ausgleichen konnte, hatten die 49ers im letzten Angriff die Chance zum Sieg. Diese Chance wurde in Person von Andrii Kozhemiakin genutzt, der einen Dreier nach mehr oder weniger missglücktem Pick and Roll rund eine Sekunde vor der Sirene verwandelte.

Max Stölzel (9 Pkt, 5 Ass, 7 Reb) fasste die Partie im Nachhinein aus seiner Sicht zusammen: „Das war ein typisches Spiel für uns. Wir haben uns extrem schwer getan gegen Giessener, die nach jedem Strohhalm greifen. Am Ende sind solche Spiele aber die Hausaufgaben, die wir machen müssen. Wir haben den Kampf angenommen und am Ende mit dem berühmten Quäntchen Glück und Andriis heißen Händchen gewonnen.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2023/02/Beitragsbilder-ProB-Nord-Nachberichte-1.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2023-02-20 13:53:412023-02-20 13:53:42Nachberichte ProB Nord 20. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 20. Spieltag

20. Februar 2023/in APP, ProB Süd 22/23

Foto: Gerd Käser

Spieltag 20: 18.02.2023 15:30 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. FRAPORT SKYLINERS Juniors 73:83

Am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB musste sich die Mannschaft der Porsche BBA Ludwigsburg am Samstag im Heimspiel gegen die FRAPORT SKYLINERS Juniors mit 73:83 (39:46) geschlagen geben.

Ohne die Leistungsträger Nico Santana Mojica (Sperre), Emmanuel Ugbo und Sebastian Hartmann (beide Pokal TOP4)
gingen die Hausherren in der Rundsporthalle stark ersatzgeschwächt in die Partie, gestalteten die Anfangsphase gegen den Tabellenfünften jedoch zunächst ausgeglichen (7:8). Ein Zwischenspurt der Frankfurter brachte die Gäste dann allerdings erstmals zweistellig in Führung (9:22), ehe Edonis Paqarada die Porsche BBA mit zwei erfolgreichen Dreiern wieder heranbrachte und Abdulhay Kömürkara nach schönem Zuspiel von Ognjen Veljkovic weiter verkürzte. Lukas Modic sorgte wenig später mit seinen ersten Punkten in der BAMRER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd für den 21:26 Zwischenstand, ehe es mit acht Zählern Rückstand aus den ersten zehn Minuten ging. Im zweiten Spielabschnitt dominierte Frankfurt phasenweise das offensive Brett und schraubte den Abstand durch einen 7-0 Run auf 24:36, ehe Ludwigsburg einen Weg fand unter den Körben wieder besser dagegenzuhalten. Bis zur Halbzeitpause entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe und so ging es beim Stand von 39:46 in die Kabine.

Die Gastgeber kamen mit einem gelungenen Spielzug zurück auf das Parkett und verkürzten auf 41:46, ehe Felix Hecker zweimal von der Dreierlinie erfolgreich war und Frankfurt wenig später durch einen 9-0 Lauf auf 14 Punkte enteilte. Nolan Adekunle, mit 28 Punkten Topscorer der Partie, bereitete den Barockstädtern erhebliche Probleme in der Defensive und
so konnten die Gäste beim 55:76 Zwischenstand vor den letzten zehn Minuten schon fast für die Vorentscheidung sorgen. Das Porsche BBA-Team konnte im Schlussviertel zwar wie gewohnt noch einmal stark zurückkommen, mehr als mit den letzten acht Punkten des Spiels den 73:83 Endstand herzustellen war am heutigen Tag jedoch nicht mehr möglich, sodass
man sich am Ende in der heimischen Rundsporthalle geschlagen geben musste. Trotz der Niederlage zeigte die junge Mannschaft von Trainer Kheeryoung Rhee eine respektable Leistung und verkaufte sich ohne drei der wichtigsten Leistungsträger teuer gegen die auf Playoff-Kurs befindlichen Frankfurter.

18.02.2023 16:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. TEAM EHINGEN URSPRING 74:80

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

18.02.2023 19:00 Uhr WHITE WINGS Hanau vs. EPG Baskets Koblenz 73:96

Im letzten Spiel im abgelaufenen Jahr 2022 haben die White Wings gegen den Aufstiegsaspiranten Koblenz gewonnen – eine kleine Sensation für das Team und die Fans. Seither sehnten sich die Rheinländer nach einer Revanche. Diese gelang nun im Rückspiel: mit 73:96 siegten die EPG Baskets Koblenz deutlich vor einer Rekordkulisse in der Hanauer Main-Kinzig-Halle.

Die White Wings starteten dabei mit großen Schwierigkeiten ins Spiel. Während die Gäste schnell, effektiv und insbesondere durch Distanzwürfe zum Punkten kamen, taten sich die Grimmstädter äußerst schwer im Abschluss. Nach einem initialen Korbleger durch Sebastian Brach dauerte es bis zur siebten Spielminute, ehe der Ball erneut durch die Reuse ging – zum Zwischenstand von 5:15. In der Folge konnten die Hanauer dann zumindest durch wiederholte Freiwürfe ein paar Zähler gutmachen – dennoch blieb es bei einem Rückstand von 13:22. Im zweiten Viertel agierten die Hanauer etwas mehr auf Augenhöhe mit ihren Gegnern und waren insbesondere dank des späteren Topscorers Philipp Walz, der sich von der Drei-Punkte-Linie warmgeschossen hatte, offensiv erfolgreicher als im ersten Spielabschnitt. Näher heran kam das Team am Ende dennoch nicht: Beim Zwischenstand von 38:47 gingen die Mannschaften in die Halbzeitpause.

Die White Wings kamen anschließend stark in die zweite Hälfte in Form einer Neun-Punkte-Serie und damit dem Ausgleich zum 47:47. Der Koblenzer Coach Patrick Elzie nahm entsprechend eine Auszeit, um sein Team wieder auf Kurs zu bringen. Die Worte zeigten Wirkung: Nachdem sich die Hanauer gerade erst stark zurückgekämpft hatten, liefen sie nur drei Minuten später direkt wieder einem Neun-Punkte-Rückstand hinterher. „Wir waren heute mit unserer Defensivleistung eigentlich sehr zufrieden. Trotzdem haben die Baskets es oft geschafft, mit big plays zu antworten, wenn es darauf ankam“, so Zamora weiter. Im dritten Viertel funktionierte das Koblenzer Spiel insbesondere über viel offensiven wie defensiven Druck. Entsprechend häufig brachten die Hanauer ihre Gegner an die Freiwurflinie und die Gäste bedankten sich mit vielen Punkten. Allein Kapitän Marvin Heckel holte sieben Punkte von der Linie. Der offensive Rhythmus der Grimmstädter, der die Anfangsphase des Viertels beherrscht hatte, war wieder ein wenig verflogen und das Momentum wechselte hinüber zu Koblenz, die am Ende des dritten Viertels sogar auf ein 55:68 stellten. „Wir haben an uns geglaubt, hart gearbeitet und kamen so zurück ins Spiel. Durch die starke Physis, die Koblenz heute in der Defense gezeigt hat und die uns über den gesamten Spielverlauf vor Probleme stellte, haben wir es nicht geschafft, die Aufholjagd effektiv zu nutzen. Dazu hat uns auch Konsistenz im Offensivspiel gefehlt“, sagt Hanaus Headcoach Marti Zamora.

Im letzten Viertel nahm die Mannschaft dann noch einmal den Kampf an, schaffte es aber nicht mehr, Koblenz noch effektiv etwas entgegen zu setzen. In der Offensive brauchten die White Wings deutlich zu viele Versuche, um noch einmal zurückzukommen. Am Ende gewannen die Gäste deutlich mit 73:96. „Die 23 Punkte Rückstand fühlen sich ein wenig zu hoch an. Zur Wahrheit gehört aber selbstverständlich zu sagen, dass Koblenz eines der stärksten Teams der gesamten ProB sind. Heute haben sie sehr gut und effizient gespielt und sich den Sieg verdient“, so das erste Fazit von Marti Zamora.

18.02.2023 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. Ahorn Camp BIS Baskets Speyer 85:88

Die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer bleiben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd auf Kurs in Richtung Aufstiegsrunde. Die Pfälzer setzten sich auch ohne ihren verletzten Kapitän DJ Woodmore mit 88:85 (35:43) bei TSV Oberhaching Tropics durch und feierten nach dem sechsten Auftritt in diesem Jahr den fünften Erfolg. „Meine Mannschaft hat ein Superspiel gezeigt“, schwärmte BIS-Coach Carl Mbassa nach der Partie bei den favorisierten Bayern.

Als Janosch Kögler kurz nach der Pause den Vorsprung per Dreier auf 12 Punkte ( 47:35 ) erhöhte, schien die Welt noch in Ordnung. Doch ab diesem Moment stellten die Gastgeber das Verteidigen ein. Zuerst traf Dejan Bruce einen Dreier und anschließend kamen die Baskets zu mehreren einfachen Fastbreakpunkten, da die Gelhemden viel zu langsam in die Defense zurückkamen. Innerhalb von drei Minuten war der Vorsprung weg und die Gäste hatten nun Blut geleckt. Es entwickelte sich ab diesem Moment ein Spiel auf Augenhöhe. Bei den Ahorn Campern waren es vor allem die jungen Spieler Schally und Schmitt, die Ihr Team mit Distanzwürfen immer wieder im Spiel hielten.

Im letzten Spielviertel war den Tropics anzusehen, dass nun das Selbstvertrauen fehlte. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge und der Tatsache, dass man den Gegner im dritten Viertel sehr stark gemacht hat, war nun vor allem in den vielen Fehlwürfen und Ballverlusten zu erkennen. Zwar hatte man in den letzten Spielminuten mehrfach die Chance das Spiel zu drehen, doch im Gegensatz zu den Gästen fielen die wichtigen Würfe nicht.

Die Enttäuschung nach dem Spiel war sehr groß. Der komfortable Vorsprung auf einen Nicht-Playoff Platz, den man vor drei Spieltagen noch hatte, ist nun auf ein Minimum geschrumpft. Aus den verbliebenen fünf Spielen, braucht die Matic-Truppe noch mindestens zwei Sieg um in die Meisterschaftsrunde einzuziehen. Durch den FIBA Break ist kommende Woche spielfrei. Danach geht es zu den Frankfurt Skyliners.

Mario Matic: „ Erstmals Gratulation an Carl Mbassa und Gerd Kopf. Speyer hat hier verdient gewonnen. Ich bin sehr enttäuscht über das Auftreten meiner Mannschaft. Zum erneuten Male hat uns der Fokus sowie die richtige Einstellung gefehlt. Wenn wir die ganze Woche darüber reden, dass man das starke Fastbreak des Gegners stoppen muss und dann im dritten Viertel so überlaufen wird, gibt es hierfür keine Entschuldigung. Klassenerhalt ist längst gesichert. Wenn wir aber Playoffs spielen möchten, dürfen wir uns ab sofort nicht mehr so präsentieren. Ich hoffe mein Team begreift, dass wir wieder 100% geben müssen über 40 Minuten um Spiele zu gewinnen. Wir haben noch fünf Endspiele, in denen wir zwei Siege holen müssen.“

18.02.2023 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. Basketball Löwen 74:83

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat auch das dritte Spiel der englischen Woche in der BARMER 2. Basketball Bundesliga verloren. Am Samstagabend unterlag man den Basketball Löwen Erfurt verdient mit 74:83 und rutscht dadurch in der Tabelle auf den elften Platz ab.
 
Beide Teams mussten gehandicapt in die Partie gehen. Bei der BG fehlte weiterhin der verletzte Kapitän Max Uhlich sowie Nicolas Lagermann nach seiner Zahnverletzung aus dem Ulm Spiel. Erfurt musste krankheitsbedingt auf Guy Edi, Alieu Ceesay, Rick Stafford und Jan Heber verzichten. Die Thüringer kamen mit dem Selbstvertrauen von drei Siegen in Folge nach Stadtbergen, die Kangaroos eher mit der Bürde des Kräfteverschleiß aus dem Mittwoch Spiel gegen die Orange Academy. Und irgendwie lief auch so das gesamte Spiel. Erfurt war heiß, ging jedem Ball nach, hatte einen unbändigen Siegeswillen. Die Leitershofer mühten sich redlich, von der ersten Minute an fehlte aber immer ein wenig die letzte Intensität. Bereits in den ersten fünf Minuten lief das Spiel ein wenig an der BG vorbei, ein 3:11 leuchtete da von der Anzeigetafel. Kurz darauf war das erste Viertel beim Spielstand von 16:23 auch schon gelaufen. In den zweiten zehn Minuten schien eine Wende möglich, nach und nach kämpfte sich das Team von Trainer Emanuel Richter vor 682 Zuschauern wieder an die Gäste heran, bis zur Halbzeit betrug der Rückstand nur noch vier Zähler Differenz.
 
In der 22. Minute folgte dann die erste und einzige Führung der Stadtberger, Lucas Mayer netzte zum 44:43 ein. So richtig Hoffnung keimte nur kurz auf, denn die Löwen konterten sofort wieder und nahmen einen 63:55 Vorsprung mit in das Schlussviertel. Man konnte den Kangaroos das Bemühen nicht absprechen, aber irgendwie sollte es an diesem Abend nicht sein. Der Rückstand schwankte von nun an immer zwischen sechs und elf Punkten Abstan, mehr war an diesem Abend gegen einen besseren Gegner nicht drin. Die Play-Off Ränge sind nun schon drei Siege für die BG entfernt, der Abstiegsrang ebenfalls. Nun geht es in die einwöchige Länderspielpause und anschließend haben die nach einer mehr als intensiven Spielwoche gebeutelten Kangaroos Zeit, frische Kräfte für die sechs Spiele bis zum Saisonende zu sammeln und noch das Maximum aus der ersten Zweitligasaison herauszuholen.

19.02.2023 16:00 Uhr BBC Coburg vs. SEEBURGER College Wizards 80:81

In der letzten Minute gab der BBC Coburg am Sonntagnachmittag den Sieg aus der Hand. Gegen die Seeburger College Wizards verloren sie knapp mit 80:81 (42:47) nachdem sie lange Zeit deutlich geführt hatten. Ersatzgeschwächt fuhren die Vestestädter die nächste Heimniederlage in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ein. An Gelegenheiten, die Partie für sich zu entscheiden, mangelte es den Hausherren aber nicht. BBC-Center Leon Bulic präsentierte sich in Topform und wurde mit 33 Punkten und 13 Rebounds bester Werfer und effektivster Spieler der Begegnung.

Den besseren Start erwischten die Gäste. Im Post setzten sie immer wieder Moritz Bär gut in Szene. Der Karlsruher Center beendete später das Spiel mit einer perfekten Wurfausbeute, alle fünf Feldversuche und ebenso alle fünf Freiwürfe gingen rein. Nach vier Minuten führten die Baden mit 8:4. Für Coburg kam Bulic auf Touren und versenkte seinen ersten Dreier,
wodurch der BBC auf einen Punkt herankam. Das erste Viertel verlief ausgeglichen, die Führung wechselte einige Male, die Wizards nahmen einen knappen 21:20-Vorsprung in den zweiten Durchgang mit. Nun waren es die Hausherren, die das Momentum auf ihrer Seite hatten. Nachdem Leon Bulic einen Karlsruher Angriff mit einem Steal unterbrach, brachte Milan Suput die Vestestädter mit 24:21 in Führung. Jedoch schaffte es Coburg in dieser Phase trotz einiger Stopps nicht, sich
abzusetzen. In der Offensive schenkten die Vestestädter einige Male den Ball unter dem Korb her. Wie in der Vorwoche fielen auch einige gut herausgespielte Dreier nicht. Folgerichtig führten die Wizards auch zur Pause mit 47:42.

Auch in der zweiten Hälfte hatte der BBC das Wurfglück zunächst nicht auf seiner Seite. Christian Rodriguez machte es für Karlsruhe besser und stellte mit einem Treffer vom Parkplatz auf 57:50 aus Sicht der Baden. Prompt hatte Leon Bulic aber die richtige Antwort (27.) und traf ebenso einen Dreier. Der Coburger Center lief heiß und glich die Partie per Dunk zum 57:57 (29.) aus. Weil Bulic dann noch einmal aus der Distanz traf, nahmen die Gastgeber eine 62:59-Führung in den Schlussdurchgang mit. Nachdem das Momentum weiterhin Seitens des BBC war, erhöhten die Vestestädter ansehnlich per Alley-Oop von Worthy auf Lorber zum 66:59 (32.). Der Kapitän zwang Gäste-Trainer Rouven Roessler mit einem erneuten Triple dann zu einer Auszeit. Zu diesem Zeitpunkt (34.) führte Coburg mit elf Punkten. Allerdings verpasste es das Team abermals, den Sack zuzumachen.

Ein erneuter Ballverlust des BBC veranlasste Milan Suput, den Gegenzug unerlaubt zu stoppen, weshalb das Spiel für ihn nach seinem fünften Foul beendet war. Die anschließenden Freiwürfe verwandelte Christoph Rupp für die Gäste. Und wieder war es ein Schrittfehler, der die Wizards in Ballbesitz brachte. Nun versenkte Rodriguez seine Freiwürfe. Rupp traf fünf Sekunden vor dem Ende den spielentscheidenden Dreier zum 80:81, Coburg kam nochmals in Ballbesitz, verpasste aber auch hier die Gelegenheit, zu antworten. Wizards-Coach Rouven Roessler nahm den knappen Sieg mit, schätzte den BBC aber als das stärkere Team ein. “Riesenkompliment an Coburg, die waren heute sehr ersatzgeschwächt. Sie haben uns einen harten Fight gegeben und eigentlich haben wir auch nicht verdient gewonnen”, sagte der ehemalige Wizards-Spieler nach der Begegnung. Sein Team hätte zwischenzeitlich die Intensität missen lassen, führte er weiter aus. “Wenn man gewinnt, fragt keiner mehr nach, wie es war. Wir sind einfach nur froh, die Jungs haben Charakter bewiesen.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2023/02/Beitragsbilder-ProB-Sued-Nachberichte-1.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2023-02-20 13:52:442023-02-20 13:52:46Nachberichte ProB Süd 20. Spieltag

Nachberichte ProA 23. Spieltag

20. Februar 2023/in APP, ProA 22/23

Foto: Ralf Zimmermann

Spieltag 23: 18.02.2023 19:00 Uhr JobStairs GIESSEN 46ers vs. VfL SparkassenStars Bochum 86:92

Die JobStairs GIESSEN 46ers konnten am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison 2022/23 ihre dritte Niederlage in Folge nicht verhindern. In einer engen Partie mussten sich die Mittelhessen am Ende dem VfL Sparkassenstars Bochum mit 86:92 geschlagen geben.

Die ersten Punkte erzielte dann Justin Martin per Korbleger für die 46ers, bevor Jalen Bradley nach Zuspiel von Jonas Grof den ersten Dreier des VfL an diesem Abend in der Reuse der Gastgeber unterbrachte und die Bochumer mit 3:2 in Führung brachte. Es entwickelte sich ein enges Spiel, in welchem sich keines der beiden Teams bedeutsam absetzen konnte. Die höchste Führung der ersten 10 Minuten erzielte TJ Crockett mit einem Korbleger für den VfL zum 16:11. Zum Ende des ersten Viertels ging es mit einer knappen 22:20-Führung für die SparkassenStars in die Viertelpause. Das zweite Viertel eröffnete Jordan Barnes für die Gastgeber mit einem Dreier, welchen TJ Crockett per Korbleger nur Sekunden später zum 24:23 konterte. Ein 11:0-Run über TJ Crockett, Lars Kamp und Bernie Andre brachte die SparkassenStars mit 38:28 in Front, doch die Gastgeber ließen sich davon nicht beirren und fanden zurück ins Spiel. Allen voran Jordan Barnes und Stefan Fundic sorgten dafür, dass die 46ers 42 Sekunden vor der Halbzeit mit 46:48 in Führung gingen, doch TJ Crockett erzielte noch rechtzeitig den 48:48-Ausgleich zur Halbzeitpause.

Ein Midjumper von Jonas Grof eröffnete die zweite Halbzeit, doch Nico Brauner konterte diesen von der Dreipunktelinie für die 46ers zur 50:51-Führung der Hausherren. In der Folge setzten sich die Gastgeber über Stefan Fundic und Luis Figge auf 52:57 ab, doch die SparkassenStars kämpften sich über Tom Alte und Jalen Bradley wieder heran und hielten die Partie eng. Ein Foul von Justin Martin 0,2 Sekunden vor der Viertelsirene schickte TJ Crockett an die Freiwurflinie. Der US-Guard der SparkassenStars versenkte seine beiden Versuche trotz eines gellenden Pfeifkonzerts der Gießen-Fans zum 70:70-Ausgleich, so dass die Partie komplett offen in das Schlussviertel gehen konnte.

Hendrik Drescher startete dann die Punkteausbeute der letzten zehn Minuten für den VfL, während auf der Gegenseite Igor Cvorovic per Korbleger zum 72:72 konterte. Die Hausherren gingen dann 5:54 Minuten vor dem Ende der Partie durch einen Dreier von Karlo Miksic mit 77:81 in Führung, doch ein Dreier von TJ Crockett brachte die SparkassenStars wieder auf 80:81 heran. Auf der Gegenseite traf dann Jordan Barnes einen Midjumper, während Bernie Andre per Korbleger und Conley Garrison per Dreier die Partie 1:52 Minuten vor dem Ende zum 85:83 drehten. Jordan Barnes antwortete für die 46ers per Dreier, doch Conley Garrison drehte per Korbleger mit anschließendem Bonusfreiwurf zum 86:88 letztmals an diesem Abend die Partie. Die SparkassenStars verteidigten nun gut die Angriffe der 46ers herunter und Conley Garrison behielt die Nerven an der Freiwurflinie und brachte den VfL mit 90:86 in Front. Ein Dunking von Bernie Andre zum 92:86 stellte dann vier Sekunden vor dem Ende den Endstand her und sorgte für einen ausgelassenen Jubel im Lager der SparkassenStars, die somit den dritten Sieg binnen von acht Tagen zuschnürten.

„Man konnte am heutigen Abend förmlich unser Selbstbewusstsein aus den letzten beiden Siegen spüren. Uns war bewusst, dass Gießen noch ein härterer Gegner werden würde als Karlsruhe, doch das hat jeder Spieler mit Respekt wahrgenommen, aber niemandem war angst und bange vor der Aufgabe. Wir haben Gießen von der ersten Sekunde an die Stirn geboten und ihnen zeitweise unser Spiel aufgedrückt, so dass sie in Zugzwang kamen. Am Ende haben wir durch eine Energieleistung eine enge Partie herbeigeführt und haben die Nerven trotz einer großartigen Heimkulissse behalten, so dass wir das Spiel gewonnen haben. Dies war ein sehr wichtiger Sieg für uns und ich zolle allen Spielern und den Coaches meinen Respekt. Nun haben wir über das freie Wochenende Zeit, uns zu erholen und dann wollen wir gleich zu Beginn des Doppelspieltags am 03.03. gegen Dresden wieder mit voller Kraft angreifen“, so Geschäftsführer Tobias Steinert.

18.02.2023 19:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. WWU Baskets Münster 91:75

Diese Hürde war zu hoch: Nach dem so überzeugenden Auswärtserfolg der Vorwoche hatten die WWU Baskets Münster am Samstagabend bei den Eisbären Bremerhaven mit 75:91 (34:44) das Nachsehen. In der mit 2.159 Fans gut besuchten Stadthalle Bremerhaven fehlte es ohne ein verletztes Trio ab dem zweiten Viertel vor allem an guter Ballbewegung und höchstem Fokus gegen hochmotivierte Bremerhavener. Für die WWU Baskets schmilzt damit ihr Vorsprung auf Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, auf den ersten Abstiegsplatz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bleibt er weiterhin vier Zähler. Nach einem 10:0-Lauf der Gastgeber zu Beginn des zweiten Viertels gelang kein Comeback mehr der Münsteraner, welches die Eisbären hätte in Bedrängnis bringen können.

 Das erste Viertel war eng umkämpft und bot ständige Führungswechsel. Sehenswert waren der Überkopf-Treffer von Adrian Breitlauch und ein wichtiger Rebound von Khalid Thomas, der nach eigenem Ballverlust den Schnellspielzug des Gegners verhinderte. Direkt im Anschluss belohnte sich der US-Amerikaner mit drei Punkten. Zur ersten Viertelpause stand es 19:18 für das Heimteam. Mit zunehmend stärkerer Defensivleistung gelang es den Eisbären Bremerhaven in den zweiten zehn Minuten ihre Führung auszubauen, auch wenn die Münsteraner Reboundquote auf dem Papier höher war. Die Fans feierten die kämpferische Eisbärenmannschaft lautstark. Mit noch sieben Sekunden in der ersten Halbzeit gelang Lennard Larysz ein Sahnetreffer mit einem Wurf von hinter der Mittelinie, der nicht zählte, da die Aktion nur Millisekunden vorher abgepfiffen wurde. Mit den letzten Freiwürfen vor der Pause stellte Robert Oehle auf 44:34 für die Seestädter. Das dritte Viertel gestaltete sich wieder ausgeglichener. Das Team von Head Coach Steven Key blieb weiter wach und agierte geschlossen, aber auch Münster kam verbessert aus der Kabine.

Der Bremerhavener Defensive gelang es Münster nicht zu schnellen Körben kommen zu lassen und spielte das Team zudem einmal auf 0 Angriffssekunden herunter. Insgesamt konnte Münster dieses Viertel mit 20:21 für sich entscheiden, die Eisbären blieben aber dennoch mit neun Punkten in Führung. Weiter angepeitscht von den Rängen gelang es den Eisbären die Führung bis über die Ziellinie zu bringen und sich für eine starke Partie zu belohnen. Zudem erarbeiteten sich die Bremerhavener eine einstellige Turnoverzahl und zwangen den Gegner vermehrt zu Fehlern. In den letzten Sekunden gelang es Robert Oehle mit einem verwandelten Freiwurf aktuell den direkten Vergleich aufgrund des derzeit um 54 Punkte besseren Korbverhältnisses für die Eisbären zu gewinnen.

Coach Steven Key war glücklich über den Geburtstagssieg: „Ich bin froh, dass wir allen Unterstützer:innen, dem Verein und uns selbst dieses Geschenk gemacht haben. Wir gehen mit einem positiven Gefühl in die Pause, ich bin stolz auf die Entwicklung die meine Mannschaft in den letzten Wochen gemacht hat.“

18.02.2023 19:00 Uhr wiha Panthers Schwenningen vs. Artland Dragons 74:95

Kampf und Einsatzbereitschaft haben bei den wiha Panthers zwar gestimmt. Nach einem guten Start in die Partie konnten die Doppelstädter auch nach der Rückkehr von Topscorer Jacob Knauf nicht über 40 Minuten starke Leistungen abrufen. Gegen die Artland Dragons setzte es eine deutliche 74:95-Niederlage.

Mit dem wiedergenesenen William Christmas in der Starting Five zeigten sich die Drachen offensiv zunächst gut aufgelegt. Allen voran Marko Bacak schien sich gegen sein Ex-Team etwas vorgenommen zu haben und zeigte sich für die ersten sechs Punkte der Drachen verantwortlich. Die Gastgeber zeigten sich jedoch ebenso treffsicher und beantworteten jeden Treffer der Dragons mit eigenen Punkten auf der Gegenseite. Mitte des ersten Viertels gelang es Schwenningen, das Ruder an sich zu reißen und in Führung zu gehen (9:10). Die Drachen hatten in dieser Phase erhebliche Probleme zu Treffern in Korbnähe zu kommen und wurden ein ums andere Mal geblockt. Thorben Döding brachte kurz vor Ende des ersten Viertels noch einen Dreier ins Ziel, womit es mit einem 19:24 ins zweite Viertel ging.

Das zweite Viertel begann genauso wie der vorherige Spielabschnitt. Beide Teams tauschten Punkte aus, ohne dass sich einer der beiden Kontrahenten absetzen konnte. Den Burgmannsstädtern gelang es, durch Treffer vom Perimeter durch Jannes Hundt und den frischgebackenen Youngster des Monats Januar, Daniel Zdravevski, die Führung wieder an sich zu reißen (32:31). Schwenningen blieb jedoch weiterhin an den Drachen dran und die Führung wechselte hin und her. Kurz vor Ende des Viertels legten die Drachen dann einen  Zwischenspurt ein, der sie auf die Siegerstraße bringen sollte. Zwei Dreier von Jannes Hundt und zwei erfolgreiche Würfe von Center Marko Bacak ließen die Burgmannsstädter mit einer 51:45 Führung in die Halbzeit gehen.

Die zweite Hälfte begann vielversprechend für die Drachen. Erneut war es Marko Bacak, der die ersten Punkte der Halbzeit erzielte. Zudem forcierten die Drachen zahlreiche Turnover der Gastgeber und kamen so zu einfachen Körben. De’Vondre Perry brachte die Dragons dann mit einem Treffer vom Perimeter erstmals zweistellig in Führung (59:48). Zwar versuchten sich die Schwenninger trotz kleiner Rotation nach Kräften zu wehren, machten sich aber durch überflüssige Turnover die eigenen Hoffnungen selbst zunichte. Gerade Ex-Drache Jacob Knauf drehte in dieser Phase auf und stand am Ende bei 18 Punkten und 11 Rebounds. Seine ehemaligen Kollegen zeigten sich jedoch unbeeindruckt und verwalteten die Führung souverän bis zum Ende des Viertels. Mit einem 74:64 ging es in den Schlussabschnitt.

Der gut aufgelegte Thorben Döding eröffnete das vierte Viertel mit einem erfolgreichen Dreier. Nun waren die Dämme gebrochen und die Dragons schienen jeden Wurf zu treffen. Gerade vom Perimeter konnten die Drachen in dieser Phase scheinbar nicht verfehlen und ließen drei weitere erfolgreiche Würfe aus der Distanz folgen. Die Gastgeber ergaben sich ihrem Schicksal und versuchten zwar alles, um die Niederlage abzuwenden, aber am Ende stellten sich die Drachen als zu stark heraus. Die Burgmannsstädter konnten ihre Führung souverän runter spielen und gewannen am Ende deutlich und in der Höhe verdient mit 95:74. Mit diesem Sieg stehen die Dragons nun bei einer Bilanz von 15-8 und festigen damit den dritten Tabellenplatz.

Headcoach Patrick Flomo zum Spiel: „Wir haben ein schwieriges Auswärtsspiel gewonnen. Schwenningen ist in einer Situation, in der sie nichts mehr zu verlieren haben. Durch unseren langsamen Start ins Spiel haben wir uns selbst das Leben schwergemacht und Schwenningen so einen guten Start ermöglicht. Durch unsere aggressive Verteidigung und unser hervorragendes Shooting in diesem Spiel konnten wir uns im zweiten Viertel die Führung zurückerobern und das Spiel zu unseren Gunsten kippen. Gerade vor der Länderspielpause war es wichtig, noch mal ein Erfolgserlebnis zu holen.“

18.02.2023 19:00 Uhr ART Giants Düsseldorf vs. Phoenix Hagen 100:92

Durch einen wichtigen Derbysieg vor heimischem Publikum konnten die Zweitliga-Basketballer der ART Giants Düsseldorf am 23. Spieltag wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einfahren. Im Castello besiegten die Giganten Phoenix Hagen vor 1.080 Zuschauern mit 100:92.

Früh in der Partie machten die Gastgeber klar, dass sie dem Tabellenvierten aus Hagen zwar die Favoritenrolle zugestehen würden, aber man dieses Derby nicht herschenken wolle. Immer wieder zogen die Guards der Düsseldorfer in den Anfangsminuten in die Zone und kamen so zum Erfolg (12:2). Konzentriert agierte die Mannschaft von Headcoach Florian Flabb gegen eine Mannschaft aus Hagen, die im ersten Viertel überhaupt nicht zu ihrem Spiel fand und immer wieder an der stabilen Defensive der Giganten scheiterte (25:14).

Zu Beginn des zweiten Viertels zogen die Hausherren ihr cleveres Offensivspiel weiter nahtlos durch: Abermals zog Vincent Friederici erfolgreich zum Korb, ehe Chris Rollins kurz darauf seinen zweiten Dreier markierte (31:16). Obwohl Phoenix zunehmend in die Partie reinkam, hielten die ART Giants die Spielkontrolle weiter in ihrer Hand. Es wurde um jeden Ball und jeden Zentimeter auf dem Parkett gekämpft. Kurz vor der Halbzeitpause erhöhte der starke Booker Coplin (23 Punkte) von der Dreierlinie die Führung für Düsseldorf (52:37).

Nach der Kabinenansprache knüpfte das Flabb-Team zunächst weiter an den couragierten Auftritt an. Immer wieder haderte Hagen mit dem Spiel der Düsseldorfer und auch ihrem eigenen (65:48). Trotz aufkommender Treffsicherheit auf Seiten der Gäste präsentierten sich die Giganten abgezockt in ihrem Spiel, weshalb man auch dank cleverer Abschlüsse durch Ryan Richmond weiterhin mit einer Führung ins Schlussviertel ging (71:58).

Und in diesem Abschnitt sollte es für die 1.080 Zuschauer im Castello nochmal richtig spannend werden. Hagen stemmte sich nun vermehrte gegen die drohende Niederlage und traf mittlerweile auch deutlich schwierigere Würfe durch die Reuse der Hausherren. Mit einem wichtigen Dreier sorgte Coplin dann zur Mitte des Viertels für ein Ausrufezeichen und den nötigen Weckruf in Richtung seiner Mitspieler (77:72). Und dieser schien Früchte zu tragen: Im Stile eines eingespielten Zweitligisten ließen sich die ART Giants auf den letzten Metern nicht etwa nochmal aus der Ruhe bringen, sondern trafen in der Crunchtime genau die richtigen Entscheidungen. Richmond netzte nochmals zwei ganz sichere Würfe von der Dreierlinie ein, sein Teamkollege C.J. Anderson sah vermehrt die Lücken in der Phoenix-Verteidigung und zog clevere Fouls. An der Freiwurflinie behielten in den Schlusssekunden alle Düsseldorfer Werfer die Nerven, sodass man einen hart umkämpften und hochverdienten Derbysieg einfahren konnte (100:92).

Florian Flabb (Headcoach): „Ich bin wahnsinnig stolz auf meine Mannschaft und sie konnten sich selbst belohnen mit dem dritten Sieg in Folge, das ist erstmal eine schöne Tendenz. Wir haben unseren Gameplan in der ersten Halbzeit nahezu perfekt umgesetzt und uns gute Würfe erarbeitet. Hagen ist ein starkes Team und hat es uns zu keiner Sekunde leichtgemacht. Es ist positiv zu sehen, dass wir nun auch in der Lage sind Spiele zu gewinnen, die mal etwas hitziger werden.

18.02.2023 19:30 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. Uni Baskets Paderborn 96:103

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

18.02.2023 19:30 Uhr RASTA Vechta vs. Nürnberg Falcons BC 89:80

Die Nürnberg Falcons haben ihr Gastspiel bei RASTA Vechta am Samstagabend mit 89:80 (43:43) verloren. Nach einer durchweg engagierten und couragierten Leistung schwanden im Schlussviertel bei den Spielern von Derrick Taylor die Kräfte, was der Topfavorit ausnutzte und die Partie in der Crunch-Time zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Weiter geht es in der BARMER 2. Basketball Bundesliga in 2 Wochen mit einem Doppelspieltag.

Gerade einmal 81 Sekunden waren gespielt, da war die Partie schon unterbrochen. Joschka Ferner hatte soeben RASTAs zweiten Dreier zum 8:0 getroffen, da nahm Nürnbergs Head Coach Derrick Taylor direkt eine Auszeit. Und diese hatte durchaus Erfolg. Als Jack Kreuser per Dunking das 10:15  (5. Minute) für die Gäste erzielte, waren diese komplett angekommen an der Pariser Straße und machten es dem Tabellenführer sehr schwer. Die Rückkehr von Thomas Wilder verlieh den zuletzt dreimal in Serie sieglosen Nürnberg Falcons Flügel, sie markierten mit einem 6:0-Lauf den 20:20-Ausgleich (10.). Gegen das schlechteste Rebound-Team der Liga hatte RASTA zwar die Bretter dominiert (12:6 Rebounds), aber nur unzureichend  auf den Ball aufgepasst (fünf Turnovers).

Die Nürnberg Falcons fühlten sich immer wohler in der ausverkauften Arena. Mitte des 2. Viertels hatten sie sich einen Sieben-Punkte-Vorsprung herausgespielt. Das 30:37 zwang Vechtas Head Coach Ty Harrelson in eine Auszeit (16. Minute). Für den Rest der 1. Halbzeit übernahmen Julius Wolf und Andrew Jones das Kommando. Zusammen machten sie 13 Punkte in dieser Phase, brachten RASTA ein Remis zur großen Pause – 43:43. Wolf stand da schon fast bei einem Double-Double, hatte 13 Punkte und acht Rebounds auf der Habenseite.

Gleich ein Dreier von Nürnbergs „Local Hero“ Sebastian Schröder zur Eröffnung des 3. Viertels stellte klar, dass die Gäste gewillt waren, die Festung RASTA Dome zu erstürmen. Mitte des Abschnitts brachten zwei Dreier von Andrew Jones und Ryan Schwieger die Vechtaer Fans zum jubeln, die Gastgeber führten 55:52 (26.). Die Nürnberg Falcons aber ließen sich nicht ansatzweise die Flügel stutzen. Selbst beim Fünf-Punkte-Vorsprung (62:57) 42 Sekunden vor der Viertelpause war allen Beteiligten klar, dass sich die Franken davon nicht würden sonderlich beeindrucken lassen. Was aber auch an RASTA selbst lag. Denn schon 13 Ballverluste nach 30 Minuten waren des Schlechten einfach zu viel. RASTA profitierte zu wenig von guten Wurfquoten und der guten Rebound-Arbeit.

Als Andrew Jones in der 33. Minute Thomas Wilder den Ball klaute und mit einem Statement-Dunk auf 67:63 stellte, wurde es einmal mehr gewaltig laut im RASTA Dome. Eben jener Wilder aber jagte RASTAs Fans auch einen Schrecken ein, als er in der 34. Minute eine sehr gute Phase der Gäste mit einem Threeball zur 68:67-Gästeführung krönte. Die Antwort des Favoriten folgte sogleich: And-One Tajuan Agee, Dreier Andrew Jones, Zweier Julius Wolf – 75:68 (36.), Tollhaus RASTA Dome! Aber es wurde sogar noch lauter: 90 Sekunden nach seiner Einwechslung nämlich traf Joel Aminu von jenseits der 6.75 Meter zum 82:72 (37.) und sorgte für einen Jubelorkan, der  die Siegerstraße praktisch frei pustete für RASTA Vechta.

„Glückwunsch an Vechta zum Sieg. Ihre Tiefe hat heute den Unterschied gemacht. Sie kommen immer wieder und es ist schwer, das über 40 Minuten an beiden Enden des Feldes zu matchen. Wir haben gut begonnen, den Korb attackiert, unsere Pick-and-Roll Defense war heute aber einfach nicht gut genug für die Qualität, die Vechta aufzubieten hat“, zollte der Falcons-Coach der Siegermannschaft und ihrem Trainer Harrelson Respekt. 

18.02.2023 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Dresden Titans 83:75

Auch im zweiten Spiel gegen Karlsruhe glückte den Dresden Titans kein Sieg. Nach einem starken Start der Dresdner Athleten kam Karlsruhe in Halbzeit zwei erst so richtig in das Spiel. Zum Showdown kam es dann in Viertel vier. Am Ende hatten die Titans das Nachsehen und verloren mit 83:75.

Von Beginn an zeigten sich die Hausherren vor ausverkauftem Haus voll motiviert, kamen aber lange Zeit nur auf schwache Trefferquoten. Die Titans machten es besser und gingen erst einmal in Front. Auch eine Karlsruher Auszeit nach sieben Minuten beim Stand von 7:14 änderte in der Folge nichts an der Dynamik auf dem Court. Mit 11:18 ging es ins zweite Viertel, in dem sich Dresden zunächst sogar zweistellig absetzen konnte. Zwischenzeitlich war die Verunsicherung im Team der LIONS deutlich spürbar. Erst ein Elf-Punkte-Run zum 28:30 wenige Minuten vor der Halbzeit brachte die ersten wirklich positiven Emotionen in diesem Spiel auf Karlsruher Seite. Die Quoten aus dem laufenden Spiel blieben jedoch weiterhin schlecht, so dass die Gastgeber mit einem 30:37 den Gang in die Halbzeit antreten mussten. Nach einer Trefferflaute auf beiden Seiten und darauf folgenden leichten Vorteilen für die Titans erkämpften sich die LIONS kurz vor der letzten Pause erstmals seit der Anfangsphase die Führung. Als es mit 51:48 in den Schlussabschnitt ging, machte Karlsruhe mit seiner Körpersprache deutlich, dass es nach zuletzt durchwachsenen Auftritten diesmal mit allen fairen Mitteln für den Sieg arbeiten würde. Spannend wurde es trotzdem noch einmal. Nachdem die LIONS vier Minuten vor der Schusssirene mit 72:60 in Führung gegangen waren, die Titans jedoch zu keinem Zeitpunkt aufgegeben hatten, stand es 70 Sekunden vor dem Ende plötzlich 75:73. Das Löwenrudel behielt in dieser Phase aber die Nerven, agierte clever und sicherte sich den verdienten Sieg.

Cheftrainer Fabian Strauß – Leider haben wir das Spiel heute in der zweiten Halbzeit aus der Hand gegeben. Daran sind wir selbst schuld, da wir unseren Plan nicht mehr konsequent durchgezogen haben. In so einer ausgeglichenen Liga kommt eine so starke Mannschaft wie Karlsruhe eben wieder zurück. Da sieht man hier und da leider noch unser Grünschnäblichkeit als Aufsteiger.

18.02.2023 20:00 Uhr Medipolis SC Jena vs. Tigers Tübingen 59:79

Mit einer 59:79-Niederlage gegen Tübingen verabschiedet sich Medipolis SC Jena in die zweite Länderspielpause der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison. Die Thüringer unterlagen den Neckarstädtern am Samstagabend vor 1.643 Zuschauern nach drei gleichermaßen starken wie umkämpften Vierteln, bevor das Team im Schlussabschnitt komplett in sich zusammenfiel. 

Dabei hatte das Spiel aus Sicht der Thüringer so gut angefangen. Von Seth Allen erfolgreich durch die ersten Minuten geführt, war bei Medipolis SC Jena ein Spirit zu erkennen, welcher Mannschaft sowie Fans gleichermaßen Mut machte und sich auch statistisch niederschlug. Nach einem von Shaq Hines abgeschlossenen Alley Oop mit 16:9 (5.) in Front liegend, konservierten die Gastgeber ihren Vorsprung bis zur ersten Viertelpause – 24:18. Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts war es zunächst die Rotation von Trainer Marius Linartas, welche die Bandbreite ihrer zweifellos vorhandenen Qualität andeuten konnte. Nach einem Dreier von Vuk Radojicic und einem anschließenden Korbleger von Carlton Guyton auf 32:23 (12.) enteilt, war es Medipolis SC Jena nicht nur gelungen, eine ähnlich tiefe Grube wie in Dresden zu vermeiden, sondern stattdessen mit einem ansehnlichen Auftritt zu überzeugen. Zwar konterten die Schwaben in der Folge, kippten die Partie nach zwei aufeinanderfolgenden Distanzwürfen von Delante Jones erstmalig in ihre Richtung (16., 36:37), doch Jena blieb im Spiel, zeigte sich mental gefestigt und legte bis zur Halbzeit wieder auf 43:40 vor.

Auch das berüchtigte dritte Viertel überstand Medipolis SC Jena in dieser Partie ohne größere Ergebnisdelle. Vielmehr hatte sich ein Kampf um konstant knappe Führungen entwickelt, der nach fast jedem erfolgreichen Angriff in eine der beiden Richtung ausschlug. Zwischenzeitlich durch einen Dreier von Vuk Radojicic mit 52:49 (27.) in Führung liegen, folgte postwendend der Ausgleich nach einem Distanzwurf des Finnen Aatu Kivimäki. Nach einem weiteren Treffer des Tübinger Point Guards zum 52:55 verkürzte Sergio Kerusch bis zur letzten Viertelpause auf 54:55. So knapp und umkämpft die Partie bis zu diesem Zeitpunkt geblieben war, so deprimierend und ernüchternd entwickelte sich das Schlussviertel. Nach zwei erfolgreichen Abschlüssen von Bakary Dibba hatte der Tübinger Flügel zwischenzeitlich auf 54:60 erhöht. Zwar gelang es den Saalestädtern noch einmal auf 59:60 (33.) zu verkürzen, nach dem Dreier von Brandon Thomas waren die finalen Jenaer Punkte dieses Duells allerdings gefallen. Eine sich über die letzten sieben Minuten erstreckende, kollektive Jenaer Auszeit ebnete den Weg für den verdienten Auswärtssieg der Tigers, die für diesen Erfolg lange und hart arbeiten mussten, bevor sie im richtigen Moment gnadenlos zubissen.

Danny Jansson (Trainer Tigers Tübingen): „Jena ist jetzt wieder vollständig und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie wieder Spiele gewinnen. Wir sind froh, dass wir heute nicht das Opfer waren. Jena hat die erste Halbzeit kontrolliert, auch bei den Rebounds hatten wir wieder Probleme. In der zweiten Halbzeit haben wir unsere Intensität hochfahren können und uns in das Spiel hinein gekämpft. Die Defense im letzten Viertel war mit das Beste, was wir in dieser Saison in der Verteidigung gespielt haben.  Dadurch haben wir auch das Spiel gewonnen.“

19.02.2023 17:00 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier 78:71

Die Sporthalle Stadtmitte bleibt für Kirchheims Zweitligabasketballer ein guter Ort um Punkte einzufahren. Den siebten Sieg im neunten Spiel sicherten sich die Teckstädter am vergangenen Sonntag beim 78:71 Heimsieg gegen die Gladiators aus Trier. Dank einer ausgewogenen Teamleistung, in der Besnik Bekteshi mit 20 Zählern herausragt, halten die Schwaben Anschluss an die Playoff Plätze.

Am 23. Spieltag der Saison 2022/23 der BARMER 2. Basketball Bundesliga schickte Gladiators Headcoach Pascal Heinrichs Garai Zeeb, Parker van Dyke, Marco Hollersbacher, Alex Laurent und Dylan Painter als Starting Five auf das Parkett. Beide Teams starteten nervös in die Partie und hatten offensiv Probleme in ihren Rhythmus zu finden. Zur Mitte des ersten Viertels stand es 9:10 aus Trierer Sicht, die Partie verlief auf beiden Seiten fahrig aber ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen und vor allem defensiv legte man den Fokus darauf, den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen. Mit 17:17 ging es dann für beide Mannschaften in die erste Viertelpause.

Im zweiten Viertel blieb das Spiel zunächst ausgeglichen, nach zweieinhalb Minuten stand es 19:22. Kirchheim forcierte weiterhin Distanzwürfe, die sich hochprozentig verwandeln konnten, Trier versuchte das Spieltempo zu erhöhen und über Eins-gegen-Eins-Situationen zum Erfolg zu kommen. Im Laufe des zweiten Viertels summierten sich jedoch die Turnover auf Trierer Seite – einige Schrittfehler und einfache Fehlpässe sorgten dafür, dass die Knights immer mehr Kontrolle über das Spielgeschehen gewannen. Offensiv lief bei Trier nun kaum etwas und die Knights bestraften jeden Fehler der Gladiatoren konsequent. Vor allem in den letzten Momenten vor der Halbzeit kamen die Gastgeber nochmal in einen Lauf und so stand ein ernüchterndes 27:40 als Halbzeitergebnis zu Buche.

Auch nach dem Seitenwechsel gelang es den Moselstädtern nicht die Intensität entscheidend zu erhöhen. Zwar kam man wieder etwas besser in die Partie, was vor allem Parker van Dyke und einigen schwierigen Drei-Punkte-Treffern zu verdanken war, jedoch hatte man vor allem inside zu wenig Zugriff auf die Kirchheimer, die immer wieder die passenden Antworten parat hatten. Erst zum Ende des dritten Viertels kamen die Gladiatoren defensiv zu einigen Erfolgserlebnissen, offensiv blieb man jedoch zu berechenbar, sodass auch weiterhin ein Rückstand auf der Anzeigetafel zu lesen war. Mit 47:58 ging es dann für beide Mannschaften in das Schlussviertel.

Im letzten Viertel blieben die Kirchheimer treffsicher von außen und erhöhten so schnell auf 49:63 (32. Spielminute). In den nächsten Minuten des entscheidenden Viertels gelang es den Gladiatoren dann nochmal die defensive Intensität zu erhöhen und die Ballverluste in der Offensive zu minimieren. So gelang es nochmal in Schlagdistanz an die Knights heranzurücken und sich eine Chance auf eine ausgeglichene Crunchtime zu erarbeiten – 60:67 stand es bei vier Minuten Restzeit auf der Spieluhr. Zwar trafen die Trierer Profibasketballer wieder besser aus der Distanz, jedoch waren auch die Knights jetzt wieder zur Stelle und beantworteten fast jeden getroffenen Distanzwurf mit einem Treffer auf ihrer Seite. In den letzten Minuten der Partie spielten sich die Gladiatoren dann zwischenzeitlich auf fünf Punkte an die Gastgeber heran, hatten jedoch wieder Probleme gute Würfe herauszuspielen und die Turnover reduzieren. So stand am Ende eines schwachen Auftrittes mit insgesamt 23 Ballverlusten eine 71:78-Niederlage beim direkten Playoff-Konkurrenten aus Kirchheim.

Pascal Heinrichs (Headcoach RÖMERSTROM Gladiators Trier): „Kirchheim ist zuhause extrem stark unnd wir haben es besonders in der ersten Halbzeit nicht geschafft, Kirchheim unser Spiel aufzuzwingen. Wir wollen das Spiel zwar schnell machen, aber wir müssen aufhören den Ball wegzuschmeißen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann bis zum Ende gekämpft, da kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die erste Halbzeit und besonders das zweite Viertel haben uns das Spiel gekostet. Jetzt bereiten wir uns mit voller Konzentration auf den Doppel-Heimspieltag vor, damit wir wieder Richtung Playoffs angreifen können“.

Alle Spiele werden Live und kostenlos bei Sportdeutschland.TV übertragen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2023/02/Beitragsbilder-ProA-Nachberichte-1.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2023-02-20 13:51:382023-02-20 13:51:39Nachberichte ProA 23. Spieltag

Vorberichte ProB Nord 20. Spieltag

17. Februar 2023/in APP, ProB Nord 22/23

Foto: Stativ & Linse Fotoagentur

Spieltag 20: 15.02.2023 18:00 Uhr RASTA Vechta II vs. BBG Herford

Das nächste Saisonspiel am kommenden Samstag führt die BBG Herford nach Vechta zur jungen Mannschaft der Zweitvertretung der Rastaraner. Vechta steht mit 10 Siegen komfortabel auf einem vierten Platz, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt, während unser Team auf Rang 12 verharrt.

Beim Hinspiel am dritten Spieltag unterlag die BBG als Gastgeber mit 60:76, war aber einige Zeit durchaus im Geschehen. Anfang des dritten Viertels lag man noch in Führung, bevor die Youngstars sich mit einem wahnsinnigen 23:4 Lauf absetzen konnten.

Mittlerweile hat sich im Team bei uns einiges geändert, insofern ist eine neue Dynamik für das Rückspiel zu erwarten. Getragen wird unser Gegner vom sehr erfahrenen Kevin Smit (16,5 Punkte, 4,8 Assists) und vom US-Amerikaner J.J. Culver (16,4 Punkte, 6,4 Rebounds). Allerdings sind auch die vielen Teenies nicht zu unterschätzen, so dass unsere Mannschaft sich auf ein unangenehmes Spiel einstellen sollte.

Coach Christos Diktapanidis hat die erste vollständige Trainingswoche absolvieren können und wird darauf aus sein, seine Philosophie mit der Mannschaft gemeinsam umzusetzen, um endlich wieder einen Sieg zu feiern. Aufbauen lässt sich auf der stark verbesserten Offensivleistung im letzten Spiel.

„Wir haben beim Heimspiel gegen Itzehoe eine ordentliche Leistung unseres Teams gesehen. Defensiv müssen wir weiterhin eine Schippe drauflegen, dann ist gegen Vechta ein Sieg möglich“, gibt Geschäftsführer Jürgen Berger zu Protokoll.

18.02.2023 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. LOK BERNAU

Sie sind sehr jung und sehr talentiert. Sie sind aktueller Tabellenführer in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord – und sie sind der nächste Gegner der RheinStars. Am Karnevalssamstag empfangen die Kölner am 19. Spieltag mit Lok Bernau die Talentschmiede des deutschen Serienmeisters Alba Berlin ab 18 Uhr in der ASV-Sporthalle. „Es ist für uns im Moment ein sehr schwieriger, aber zu diesem Zeitpunkt vielleicht auch genau der richtige Gegner“, sagt Manager und Trainer Stephan Baeck. Köln, Karneval, verkleidete Fans, jecke Stimmung, ein packender Kontrahent und nix zu verlieren.

Nach vier sieglosen Spielen in Folge und dem 66:89 im Hinspiel, der höchsten Saisonniederlage, ist die Favoritenrolle klar an die Gäste vergeben. „Wir haben seit dem Jahreswechsel noch nicht auf dem Niveau gespielt, auf dem wir waren und auf dem wir wieder spielen wollen“, sagt Baeck. „Wir wollen und müssen uns das im Training erarbeiten und dann auch wieder auf dem Feld umsetzen.“ Im Grunde genommen sei im Team alles vorhanden, um jedem Kontrahenten in der Gruppe zumindest Paroli bieten zu können. So gesehen kommt da der Tabellenführer genau richtig. „Es gibt überhaupt keinen Zweifel im Team, dass wir uns für dieses Spiel in allen Bereichen steigern müssen“, sagt Baeck.

So oder so können sich die Zuschauer auf einen spannenden Basketballabend freuen. Mit Rikus Schulte, Abdulah Kameric, Nils Machwoski und dem aktuell verletzten Elias Rapique haben vier der „Lok“-Akteure schon Erstligaminuten sammeln können im erlesenen Alba-Kader. Schulte absolvierte sogar schon zwei Kurzeinsätze in der Euroleague. Dazu kommt u.a. mit Isiah Small ein verlässlich punktender US-Amerikaner als Stabilitätsfaktor im Team von Headcoach Davide Bottinelli. „Sie spielen schnell, sind athletisch, taktisch versiert, verteilen die Spielzeiten ausgeglichen und gut gecoacht“, sagt Stephan Baeck. „Für mich ist Bernau die beste Mannschaft der Liga. Wir freuen uns auf das Spiel.“

Coach Davide Bottinelli: „Die Vorbereitung auf das Spiel ist an manchen Stellen ähnlich wie für das Spiel gegen Rhöndorf, denn Köln hat in Sow und Hennen zwei gefährliche Guards, die für sich selber und die anderen sehr gut kreieren können. Wir wollen die Chancen im Fastbreak von Köln minimieren und offensiv wird entscheidend sein, wie wir unsere Ballbewegung entwickeln und als Team agieren.“

18.02.2023 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. BSW Sixers

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

18.02.2023 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Am Samstag spielen die Iserlohn Kangaroos ihr Back-to-Back-Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Zu Gast in der Matthias-Grothe-Halle sind die SBB Baskets Wolmirstedt. Der Tabellendritte reist mit drei Siegen am Stück nach Iserlohn, doch die Gastgeber sind motiviert. „Die Stimmung kann nicht besser sein“, berichtet Kangaroos-Headcoach Dennis Shirvan, dessen Team seit über einem Monat ohne Niederlage ist. Mit den Wolmirstedtern ist nun ein Team mit hohen Ambitionen zu Gast.

Mit den SBB Baskets haben die Iserlohner noch eine Rechnung offen, am ersten Spieltag unterlagen sie relativ deutlich mit 98:66. „Damals hatten wir eine bescheidene Vorbereitung mit vielen Verletzten hinter uns“, erinnert sich Shirvan. „Wir hatten da überhaupt keinen Rhythmus und waren nicht eingespielt. Die Fehler von damals haben wir jetzt abgestellt.“ Im Hinspiel performten Spieler wie Joshua Dahmen oder Toni Prostran (jeweils 16 Punkte) zwar gut, konnten aber nicht alle Schwächen kompensieren.

Zum Ende des vergangenen Jahres hat Wolmirstedt mit Maxi Begue einen weiteren Guard als Ersatz für Mubarak Salami verpflichtet. In seinen ersten Spielen hat er 10.6 Punkte und 5.9 Rebounds im Schnitt aufgelegt, zudem trifft er 44.4% von Downtown. „Ein guter Zugang, er gibt ihnen an beiden Enden viele Möglichkeiten“, weiß Dennis Shirvan. Die SBB Baskets haben einen relativ tiefen Kader mit viel Potenzial, die Spieler aus der zweiten Reihe lassen das Niveau nicht sinken. „Wir müssen deshalb 40 Minuten lang voll da sein“, fordert der Kangaroos-Headcoach. Vor allem vor Spielern wie Martin Bogdanov und SBB-Topscorer Bill Borekambi ist er gewarnt. Der kommende Gegner hat zu Beginn der Saison noch etwas Probleme gehabt, hat sich in den letzten Wochen aber gefangen. Aus den vergangenen acht Spielen mussten sie sich nur zweimal den Sixers geschlagen geben.

Auf die Iserlohner kommt in jedem Fall die scoringfreudigste Offensive der Liga zu. Mit 86.6 Punkten im Schnitt erzielen sie so viele Punkte wie kein anderes Team (Iserlohn: 79.7). Während sie die beste Zweierquote (57.3%) haben, gehören sie mit nur 30.1% von der Dreierlinie zu den schwächsten Teams aus der Distanz. Dennis Shirvan will mit seinen Kangaroos deshalb von Beginn an da sein und direkt Aggressivität zeigen. Der Fokus liegt wieder auf einer guten Defensive. „Das ist wichtig, um weiter so erfolgreich zu spielen. Wir dürfen uns da keine Aussetzer erlauben“, erklärt er. Durch eine starke Defensive sollen die Shirvan-Schützlinge den Rhythmus in der Offensive generieren.

Die letzten Wochen stimmen den Headcoach optimistisch, dass am Samstag die Matthias-Grothe-Halle zum wiederholten Male brennen wird. „In den letzten Wochen ist es uns gut gelungen, auch trotz einer schwächeren ersten Halbzeit im Spiel zu bleiben. Durch unsere Anpassungen in der Halbzeit haben wir die Spiele zuletzt meistens zu unseren Gunsten gedreht“, analysiert Shirvan, sieht aber das letzte Spiel gegen Gießen als Ausnahme: „Da haben wir Dominanz und absolute Kontrolle gezeigt.“ Mit dem 93:63-Sieg gegen Gießen im Rücken wollen die Iserlohner gegen starke Wolmirstedter den nächsten Sieg einfahren und ihre Serie auf fünf Siege in Folge ausbauen.

18.02.2023 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. SC Rist Wedel

Das gab es seit Jahren nicht: das Derby in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord vor vollen Rängen am Lehmwohld. Jetzt zeigt schon der bisherige Vorverkauf: Es wird ein stimmungsvoller Abend am Klarsicht-Heimspieltag.

Eagles-Coach Timo Völkerink macht keinen Hehl daraus, dass er zuletzt mit den Leistungen seiner Mannschaft nicht übermäßig zufrieden war: „Gerade auf der defensiven Seite haben wir zwei Mal enttäuscht und müssen da an alte Stärken anknüpfen.“ Umso wichtiger ist das angesichts der zu erwartenden Aggressivität der Wedeler – nicht nur wegen des Derbys, sondern auch, weil das derzeit elftplatzierte Team vom Hamburger Rand den Sieg braucht, um sich die Chancen auf die Playoffs zu erhalten. Am vergangenen Wochenende hatten die Rister das Heimspiel gegen Schwelm eigentlich schon gewonnen, verloren dann aber doch durch einen Dreier wenige Sekunden vor Schluss.

Insgesamt sei der Gegner physisch etwas stabiler und bringe mehr Größe mit als die Eagles, sagt Völkerink. Allerdings sei mit Harrison Cleary nur ein ballsicherer Aufbauspieler dabei, das führe auf den kleinen Positionen dazu, dass die Spieler nur wenige Pausen bekämen. „Das wollen wir natürlich ausnutzen und den Gegner müde machen“, so der Eagles-Trainer. Entsprechend hart soll die Verteidigung von Beginn an Druck ausüben, zudem müsse Cleary ständig bearbeitet werden, der fast die Hälfte seiner Dreier trifft und das Spiel der Gäste lenkt. „Es sind sehr gute Statistiken, die er auflegt, aber er muss auch überall arbeiten.“

Im eigenen Team hat Völkerink keine Personalsorgen: Tim Lang, der in Herford pausierte, ist wieder ins Training eingestiegen, auch beim zuletzt angeschlagenen Shaquille Rombley zeigt die Kurve nach oben. „Ich rechne damit, dass wir gerade defensiv ein anderes Gesicht der Mannschaft sehen werden“, so Völkerink. So viele Punkte wie beim 96:92-Sieg im Hinspiel soll Wedel auf keinen Fall wieder erzielen: „Es ist Derby-Zeit, und wir wollen natürlich alles dafür geben, in eigener Halle das Derby für uns zu entscheiden.“

 „Gerade mit McBride, Marshall und Rombley haben sie individuelle Klasse, die sie einzusetzen wissen. Und dahinter als Unterstützer ordentlich Erfahrung: Ein Nyberg zum Beispiel“, erläutert Rist-Trainer Stephan Blode.

19.02.2023 17:30 Uhr ROTH Energie Giessen Pointers vs. TKS 49ers

Helau und Alaaf heißt es am kommenden Sonntag in Gießen, wenn der Faschingszug durch die Stadt zieht und auch für die ROTH Energie Giessen Pointers soll es nach dem Spiel gegen die TKS 49ers etwas zu feiern geben. Schließlich wartet mit den TKS 49ers am Faschingssonntag „das nächste Vier-Punkte-Spiel, was wir gewinnen können“, so Dejan Kostic zum kommenden Gegner, der eine weite Reise aus dem Süden Berlins anzutreten hat. Dennoch sind die Gießener mehr als gewarnt – zuletzt konnte die Mannschaft von Vladimir Pastushenko den Tabellenführer von den BSW Sixers bezwingen, womit man in der gesamten Liga ein Ausrufezeichen gesetzt hat.

Nach dem Coup der TKS 49ers bei den BSW Sixers in der vergangenen Woche steht diesen Sonntag das nächste Auswärtsspiel an. Es ist das zweite von vier Auswärtsspielen innerhalb von fünf Spieltagen. Nach der Begegnung mit den Pointers in Giessen folgen eine spielfreie Woche, ein Heimspiel gegen Iserlohn und zwei weitere Auswärtsfahrten nach Rhöndorf und Köln. Diese Woche wartet mit den ROTH Energie Pointers einer der drei Aufsteiger in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Die Gastgeber kämpfen aktuell gegen den erneuten Abstieg zurück in die Regionalliga. Sie stehen mit einem Saisonsieg auf dem dreizehnten Tabellenplatz in der Nordstaffel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

Beim Hinspiel in Kleinmachnow setzten sich die 49ers zwar mit 76:54 durch, Headcoach Vladimir Pastushenko merkt jedoch an, dass dies nicht viel zu sagen hat: „Damals trat Giessen mit einem sehr dezimierten Kader an. Mit Lischka, Bilski und der Nachverpflichtung Nemanja Nadjfeji stehen ihnen diesmal drei enorme Leistungsträger zur Verfügung. Sie sind also heute ein besseres Team, als sie es vor zwei Monaten waren. Nur mit hoher Konzentration über das ganze Spiel ist ein Sieg möglich.“ 

Neben den drei genannten Spielern ist besonderes Augenmerk auf Giessens US-Guard Jacob Ledoux zu legen. Er erzielt seit seinem Saisondebüt im Dezember gegen die 49ers im Schnitt 21,6 Punkte pro Partie. Ein Wiedersehen gibt es zudem wieder mit Ex-49er Tim Troussel.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2023/02/Beitragsbilder-ProB-Nord-Vorberichte-.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2023-02-17 15:39:322023-02-17 15:39:34Vorberichte ProB Nord 20. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 20. Spieltag

17. Februar 2023/in APP, ProB Süd 22/23

Foto: Gerd Käser

Spieltag 20: 18.02.2023 15:30 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. FRAPORT SKYLINERS Juniors

Nach dem Heimsieg am vergangenen Wochenende gegen den BBC Coburg geht es für die FRAPORT SKYLINERS Juniors am kommenden Samstag zur Porsche BBA Ludwigsburg.

Mit vier Siegen stehen die Ludwigsburger aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd. Zuletzt konnten aber die OrangeAcademy aus Ulm mit 99:92 besiegt werden. Gegen die junge Mannschaft aus Baden-Württemberg konnten die Junios im Hinspiel mit einem 77:56 Heimsieg den ersten Saisonerfolg feiern.

Headcoach Kheeryoung Rhee, der das Team zu Saisonbeginn übernommen hat und gleichzeitig Coach des Ludwigsburger NBBL-Team ist, kann sich vor allem auf den 19-jährigen Power Forward Emmanuel Ugbound den 20-jährigen Small Forward Nico Santana Mojica verlassen. Beide erzielen im Schnitte 14,2 Punkte pro Partie.

Nach dem Sieg gegen den BBC Coburg wollen die FRAPORT SKYLINERS Juniors mit einem Erfolg ihren Tabellenplatz weiter festigen. 

Headcoach Sepehr Tarrah zur kommenden Partie: „Ludwigsburg spielt sehr agessiv, vor allem zu Hause. Sie haben in den letzten Wochen gezeigt, dass sie mit jedem Team mithalten können und haben teilweise knapp und bitter verloren. Wir müssen von Anfang an hell wach sein und ihre Energie und Agressivität matchen. Wir müssen den Ball bewegen und mutig sein. Ich erwarte eine schwere Aufgabe in Ludwigsburg.“

Statement von Coach Khee Rhee: „Unabhängig vom Basketball möchte ich anmerken, dass Sepehr Tarrah einer meiner Kindheitsfreunde ist, weshalb es immer etwas Besonderes ist, gegen ihn zu coachen und an der gegenüberliegenden Seitenlinie zu stehen. Ich freue mich deshalb sehr auf das Spiel. Beide Teams repräsentieren BBL-Mannschaften, wir mit einer sehr, sehr jungen Truppe mit wenig Erfahrung. Die Frankfurter haben da bereits deutlich mehr Erfahrung sammeln können und sich in der Liga auch gut etabliert.“

18.02.2023 16:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. TEAM EHINGEN URSPRING

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

18.02.2023 19:00 Uhr WHITE WINGS Hanau vs. EPG Baskets Koblenz

Ende des Jahres 2022 gelang den WHITE WINGS Hanau ein kaum für möglich gehaltener Erfolg: In einem hart umkämpften Spitzenspiel zweier ungeschlagener Teams gelang es den Grimmstädtern, auswärts zwei Punkte von den Aufstiegsaspiranten EPG Baskets Koblenz zu entführen. Das heißt zeitgleich auch: Für das Rückspiel am kommenden Samstag haben die Pfälzer in jedem Fall noch eine Rechnung offen und das Team von Trainer Patrick Elzie wird sich für die schmerzliche Heimniederlage vor einer Rekordkulisse revanchieren wollen.

Der Hanauer Headcoach Marti Zamora erwartet in jedem Fall ein spannendes, hart umkämpftes Match: „Wir wissen, dass sie ein Team sind, das für den Aufstieg in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zusammengestellt wurde. Entsprechend müssen wir ein perfektes Spiel liefern, um zu gewinnen.“ Koblenz wird dabei auch ein Gradmesser für die Postseason: „Duelle gegen derart starke Teams sind für uns extrem wichtig, denn sie helfen uns dabei, uns bestmöglich auf die Playoffs vorzubereiten, in denen wir so weit wie möglich kommen wollen.“

Dass die White Wings Ende Dezember mit einem Sieg aus Koblenz zurückkehrten, hatte dabei klare Gründe: „Im Hinspiel waren wir dazu in der Lage, 40 Minuten lang an beiden Enden des Felds extrem aktiv zu sein. Das hat unserem Spiel in den vergangenen Partien ein wenig gefehlt, also müssen wir dazu in der Lage sein, diese Fähigkeit wieder zu reaktivieren.“ Die Hanauer hatten an diesem Abend mit überragendem Teamplay überzeugt.

Auch für das Spiel am Samstag gibt es wieder einen klaren Gameplan. Zumindest einen kleinen Teil verriet Zamora schon im Vorfeld: „Bei Koblenz ergibt es wenig Sinn, besondere Topspieler herauszupicken. Sie haben auf sämtlichen Positionen sehr starke Spieler verpflichtet. Insofern geht es für uns im ersten Step vor allem darum, auf den großen Positionen kompetetiv zu spielen und gut im Rebounding zu sein. Gegen Erfurt haben wir gesehen, wie spielentscheidend dies sein kann.“ Diese Positionen waren auch im Hinspiel schon ein wichtiger Faktor, als Bubba Furlong und Sören Urbansky, aber auch die Power Forwards Philipp Walz und Marko Dordevic ein starkes Spiel gezeigt hatten.

Zum jetzigen Zeitpunkt kann Zamora jedoch nicht abschätzen, ob er für das Spiel auf eine volle Rotation zurückgreifen kann: „Wir sind zuversichtlich, dass Gabriel Kuku am Samstag wieder dabei ist. Unsicher sind wir aktuell jedoch noch bei Bruno Albrecht. Hier werden wir erst kurz vor dem Spiel eine Aussage der Ärzte bekommen.“ Albrecht hatte im Hinspiel einen überragenden Tag mit 29 Punkten bei einer Dreierquote von 42 Prozent und wäre somit auch am Samstag eine wichtige Hilfe für das Team. Eine besonders wichtige Hilfe werden aber die Hanauer Fans. Das Team braucht für die schwere Aufgabe lautstarke Unterstützung. Auch deshalb, weil der Auswärtsblock bereits restlos ausverkauft ist. Koblenz reist mit rund 220 Supportern an.

18.02.2023 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. Ahorn Camp BIS Baskets Speyer

Die kurze Talfahrt des Gegners hat Carl Mbassa alarmiert. „Die Oberhachinger werden nun alles daransetzen, die beiden Scharten auszuwetzen“, sagt der Trainer der Ahorn Camp BIS Baskets Speyer vor dem Gastspiel am Samstag. Die Bayern haben zuletzt in Leitershofen und Erfurt knapp verloren und belegen in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB Süd den vierten Rang.

Nach durchwachsenem Saisonstart reagierten Trainerikone Carl Mbassa sowie Managerlegende Gerd Kopf und sondierten den europäischen Spielermarkt. Dank der internationalen Kontakte von Jens Weller, der seit diesem Jahr hauptamtlicher Jugendtrainer in der Domstadt ist, wurde mit Jake Babic ein hochklassiger Akteur nachverpflichtet. Der Kanadier, der Dank seines kroatischen Passes einen EU-Status hat, war das fehlende Puzzleteil im System von Mbasssa. Neben US Boy DJ Woodmoore, der seit Jahren einer der stärksten Amerikaner der Liga ist, profitieren vor allem Quadre Lollis Jr. und 212cm Centerhüne David Aichele von den Anspielen des 198cm großen Pointguards . Seit der Ankunft von Babic, der jeden einzelnen Spieler im Team besser macht, läuft es wie am Schnürchen für die Speyerer. Mit aktuell acht Siegen sind die Ahorn Camper voll auf Playoffkurs.

Bis auf den stark angeschlagenen Philipp Bode, der an einer Fußverletzung laboriert und dessen Einsatz mehr als fraglich ist, stehen dem Trainerduo Matic/Kandzic alle Spieler zur Verfügung. Im wichtigen Spiel gegen einen direkten Konkurrenten sind vor allem wieder die Fans gefordert im Deisen-Dome. Die Mannschaft braucht Ihre Anhänger, die der sechste Mann sein müssen in dem wichtigen Match.

Mario Matic: „ Speyer spielt einen sehr klugen und taktisch hervorragenden Basketball. Kein Wunder bei so einem klasse Trainer wie Carl. Babic ist ein toller Aufbauspieler der die gefährlichen Scorer clever und gekonnt ins Spiel bringt. Wir müssen 40 Minuten lang am Limit spielen und über den Kampf in die Partie kommen. Es zählt nur ein Sieg!“

18.02.2023 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. Basketball Löwen

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen muss in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd am Samstagabend zum dritten Mal binnen einer Woche antreten. In der Stadtberger Sporthalle trifft man auf die Basketball Löwen Erfurt.

Das dritte Spiel binnen einer Woche, der dritte schwere Gegner für die Kangaroos. Die Thüringer reisen mit drei Siegen in Folge gegen Oberhaching, Ludwigsburg und Hanau an. Besonders dass man den White Wings vor zwei Wochen die erste Saisonniederlage beibringen konnte, noch dazu in deren Halle, macht das Team von Trainer Enrico Kufuor ein wenig zum Team der Stunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd. Der Grund für den Aufschwung liegt sicher darin begründet, dass die Löwen im Vergleich zur Hinrunde deutlich weniger Verletzungspech zu beklagen haben. Und gerade die Starting Five mit Guy Landry Edi, Alieu Ceesay, Tyseem Lyles, Jan Heber und Noah Kamdem zählt zur ersten Güteklasse der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd, oft stehen diese Spieler 30 Minuten und mehr auf dem Parkett.

BG-Trainer Emanuel Richter: „Es ist eine ähnliche Ausgangslage wie am Mittwoch gegen Ulm. Erfurt hat eine bärenstarke Starting Five und dahinter kommen dann einige sehr vielversprechende junge Talente, die man aber auch immer im Auge behalten muss. Wir werden versuchen, zum Ende dieser anstrengenden Woche alle Kräfte zu mobilisieren und hoffen natürlich, dass wir im Vergleich zum Mittwoch Spiel nicht nur 34 oder 35 Minuten, sondern ganz bis zum Schluss die Partie offen halten können“, blickt Richter nach vorne. In guter Erinnerung ist bei der BG noch das Hinspiel, durch einen Korb von Teathloach Pal in allerletzter Sekunde gewann man seinerzeit am 2. Spieltag mit 71:69 in Thüringen.

Auch wenn man bei den Matches in Koblenz am Sonntag und gegen Ulm am Mittwoch sicherlich einiges an Körner hat liegen lassen müssen, wollen die Leitershofer nochmals alles geben, um vielleicht einen weiteren Sieg einfahren zu können.

BG-Motivationstrainer Wayne Chico Pittman: „Wir haben versucht, bestmöglich zu regenerieren und werden am Samstag nochmals alles in die Waagschale werfen. Danach ist ja dann wieder die sogenannte Länderspielpause und Zeit zur Erholung, bevor es dann im März und April in die finale Saisonphase geht. Die Unterstützung der Fans kann in einer solch schwierigen Situation aber auch nochmals ungeahnte Kräfte freisetzen“, so Pittman. Wie das Aufgebot der Kangaroos am Samstag aussehen wird, entscheidet sich nach den diversen krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen der Woche wohl erst unmittelbar vor dem Spiel.

19.02.2023 16:00 Uhr BBC Coburg vs. SEEBURGER College Wizards

Beim Duell des Tabellendritten aus Coburg mit den elftplatzierten Karlsruhern wird es beherzt zur Sache gehen. Für die Vestestädter gilt es, die gute Ausgangsposition für die Playoffs zu untermauern, bevor im März ein anspruchsvolles Restprogramm zu absolvieren ist. Ende der Woche häuften sich allerdings die Krankmeldungen, voraussichtlich kann der BBC nur mit einer Rumpftruppe auflaufen. Andere Sorgen haben die Gäste aus Baden. Sie wollen sich die Playdowns ersparen und im Rennen um die Endrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd noch ein Wörtchen mitreden.

Trotz zuletzt zwei Niederlagen am Stück ist der BBC Coburg weiterhin bestens positioniert, um sich für die Playoffs das Heimrecht zu sichern. In Frankfurt und gegen Ehingen ging das Team um Head Coach Milos Petkovic in den vergangenen Wochen leer aus. Dennoch rangieren die Vestestädter weiterhin auf Platz Drei des Tableaus, die direkten Widersacher aus Oberhaching konnten aus den Patzern des BBC kein Kapital schlagen, weil sie selbst doppelt daneben griffen.

Die KIT Basketballer müssen die Woche nutzen, um sich defensiv an die schnelle und aggressive Spielweise der Coburger anzupassen. Die notwendige Intensität, welche in der ersten Spielhälfte gegen Ludwigsburg sichtbar war, muss von den Wizards über die gesamte Spiellänge konstant gehalten werden. Offensiv muss die Mannschaft weiterhin zielgerichtet bleiben und den kompromisslosen Siegeswillen aus dem letzten Spiel mitnehmen. Die lange Auswärtsfahrt spielt dem Team um Trainer Rouven Roessler sicherlich nicht „in die Karten“, wird und darf die Mannschaft aber nicht daran hindern, sich auf die kommende Aufgabe maximal zu fokussieren. 

„Wenn die Bereitschaft aus letzter Woche von jedem Spieler aufrechterhalten wird, bestehen Chancen, auch Coburg zu besiegen.“, blickt Geschäftsführer Zoran Seatovic auf das kommende Spiel.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2023/02/Beitragsbilder-ProB-Sued-Vorberichte-.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2023-02-17 15:38:522023-02-17 15:38:53Vorberichte ProB Süd 20. Spieltag

Vorberichte ProA 23. Spieltag

17. Februar 2023/in APP, ProA 22/23

Foto: Dennis Duddek

Spieltag 23: 18.02.2023 19:00 Uhr JobStairs GIESSEN 46ers vs. VfL SparkassenStars Bochum

In der närrischen Jahreszeit, wo alles schunkelt und lacht, müssen die JobStairs GIESSEN 46ers an diesem Samstag in der Sporthalle Gießen-Ost gegen den VfL SparkassenStars Bochum noch einmal Schwerstarbeit leisten, um dann mit einem guten Gefühl in eine zweiwöchige Spielpause zu gehen. In der Tabelle stehen die Mittelhessen noch gut dar, doch die Luft um die Endrunden-Plätze wird dünner, sodass ein Sieg gegen abstiegsbedrohte Ruhrpottler schon fast einer Pflicht nachkommt. Die JobStairs GIESSEN 46ers mussten ersatzgeschwächt in der vergangenen Woche bei ihren Gastspielen in Hagen und Trier jeweils Lehrgeld bezahlen.

Trotz der ungewissen Zusammenstellung der Mannschaft finden die Mittelhessen auch positive Ansätze für das Heimspiel gegen den VfL SparkassenStars Bochum, schließlich ging das Hinspiel mit 108:89 deutlich an die Gießener und in der heimischen Sporthalle Gießen-Ost wissen die Fans und das Team bisher die Gegner recht gut einzuschüchtern (9 Heimsiege). Aber die Gäste aus der Ruhrpott-Metropole können Auswärts ihren Mann stehen, was vier Erfolge in der Fremde verdeutlichen. Angesichts einer Serie von zwei Siegen am Stück und einer Bilanz von 6:4 aus den letzten zehn Begegnungen haben sich die Bochumer ein wenig Luft im Abstiegskampf verschafft. Am gestrigen Abend wurde den PS Karlsruhe LIONS mit 114:81 eindrucksvoll der Zahn gezogen. Insbesondere die spielerische Offensivpower kam bei den Nordrhein-Westfalen wieder zum Tragen. Das drittbeste Assist-Team fabrizierte 26 Vorlagen und ließ satte 58% der Würfe von jenseits der Dreipunktelinie in die Reuse gleiten. Mit 89.5 PpS stellt der VfL aktuell auch den stärksten Angriff der gesamten Liga.

Angeführt wird der Punktereigen im Kader von Headcoach Felix Banobre vom US-Amerikaner Tarontate de Shawn Crockett Jr. mit 17.6 PpS, 4.3 ApS und 4.6 RpS. Doch es ist insgesamt ein amerikanisches Quartett, welches für Output sorgt. Neben dem vorher erwähnten Shooting Guard sind seine Landsleute Jalen Quinn Bardley (15.3 PpS), Conley Jacob Garrison (14.6, 4.4, 4.7) und Jonathan Leonard Andre (13.0, 4.6 RpS) gewinnbringend für ihre Farben unterwegs. Geleitet vom umsichtigen Spielmacher und zweibesten Vorlagengeber der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA Niklas Geske, der es in knapp 29 Minuten Einsatzzeit auf 11.5 PpS und wertvollen 6.7 ApS bringt. Die angesprochene Offensivpower untermauern mit Jonas Grof und Henrik Drescher noch zwei weitere Akteure, die mit 10.3 PpS bzw. 10.2 PpS im Schnitt zweistellige Werte auf das Parkett legen und dem breitaufgestellten Kader weitere Tiefe verleiten.  

Branislav „Frenki“ Ignjatovic (Cheftrainer JobStairs GIESSEN 46ers): „Wir möchten unbedingt die Situation mit drei Niederlagen in Folge vermeiden. Insbesondere wollen wir mit einem guten Gefühl in die kurze Pause gehen. Der Playoff- und Abstiegskampf spitzt sich zu. Erfreulicherweise gehören wir nicht zu dem unteren Tabellenbild dazu, aber diese Mannschaften haben sich alle verstärkt. Bochum hat ebenfalls zwei neue Spieler und das neuformierte Team hat gerade gestern ihr Leistungsvermögen gegen Karlsruhe gezeigt. Gegen eine Mannschaft, die uns in Gießen geschlagen hat. Diese wurde von den Bochumern phasenweise dominiert. Das dürfte uns Warnung genug sein. Sie sind ein sehr gutes Team, die einen schnellen Basketball spielen. Bereits im Hinspiel war es drei Viertel lang eine ausgeglichene Partie, erst im Schlussabschnitt konnten wir uns absetzen. Wir müssen schauen, wie wir personell aufgestellt sind. Enosch Wolf und Roland Nyama sind noch nicht ins Training zurückgekehrt.“

18.02.2023 19:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. WWU Baskets Münster

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA biegt in das letzte Saisondrittel ein, die Partien werden für das Gesamtklassement immer wichtiger. Nach dem erfolgreichen Auswärtstrip nach Kirchheim (91:80) reisen die WWU Baskets am Samstag an die Nordseeküste: Zum Jubiläumsspiel 20 Jahre Eisbären Bremerhaven gastiert das Team von Björn Harmsen in der Stadthalle Bremerhaven. 

Nach der überzeugenden Leistung bei den Kirchheim Knights wollen die Baskets das nächste Duell mit gleicher Verve angehen, sehen sich aber einer anderen Herausforderung als beim 96:80-Hinspielerfolg gegenüber. „Im Hinspiel hat Oehle nicht gespielt, das hat ihnen mit Sicherheit auf der Fünf gefehlt“, sagte Björn Harmsen, Cheftrainer der WWU Baskets, am Donnerstag. Nicht nur mit Robert Oehle, sondern darüber hinaus mit Khalid Thomas haben die Norddeutschen eine inzwischen sehr tief besetzte Mannschaft, in der sechs Spieler zweistellig punkten. Der nachverpflichtete 23-jährige US-Center Thomas schlug glänzend ein, war in seinem zweiten Einsatz beim 79:66-Erfolg in Paderborn am vergangenen Wochenende mit 18 Punkten gleich Topscorer.

Nach drei Siegen aus den letzten vier Spielen, darunter der überraschende 80:69-Erfolg beim Tabellenzweiten Tübingen, liegen die Bremerhavener mit 20 Punkten zwei Punkte vor dem Harmsen-Team auf Platz zehn und Kurs Playoffs. In der heimischen Stadthalle haben sich die Eisbären bisweilen schwerer getan, gewannen „nur“ vier ihrer bis dato zehn Heimspiele. Im Jubiläumsspiel sind aber voraussichtlich eine besondere Kulisse und hochmotivierte Bremerhavener zu erwarten. Die Leistungsträger und Topscorer Jarrelle Reischel (15,5 Punkte) und Matthew Frierson (13,2 Punkte) dürften neben Neuzugang Khalid Thomas die größten Herausforderungen für das Münsteraner Trainergespann darstellen. Erfahrenster Akteur des ehemaligen Erstligisten ist Center Robert Oehle, seit langem unter den Brettern der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zu Hause, der 11,8 Punkte und 8 Rebounds pro Partie einbringt.

Björn Harmsen (WWU Baskets Münster): „Bremerhaven spielt einen kontrollierten Basketball, hat sich noch einmal personell verstärkt, ist dadurch athletischer. Mit Frierson haben sie einen überragenden Schützen mit einer 50-prozentigen Dreierquote.“

18.02.2023 19:00 Uhr wiha Panthers Schwenningen vs. Artland Dragons

Nach dem hart erkämpften 98:94-Heimerfolg gegen Bochum kassierten die wiha Panthers am vergangenen Wochenende eine klare Niederlage im Baden-Württemberg-Derby gegen Karlsruhe. Die aus nur sieben Spielern bestehende, kleine Schwenninger Rotation kam in der 2. Halbzeit an ihre Grenzen und musste müden Beinen und fehlender Offensivqualitäten Tribut zollen. Nachdem gegen Karlsruhe bereits Kapitän Badu Buck sein Comeback feierte, soll am Samstag auch Jacob Knauf wieder einsatzfähig sein. Der 25-jährige Forward hatte am letzten Spieltag mit lädiertem Knöchel aussetzen müssen. Pünktlich zum Duell gegen sein letztjähriges Team ist der aktuell beste Schwenninger Punktesammler (15,0 Zähler pro Partie) nun wieder fit.

Auch wenn die Niederlage am vergangenen Wochenende weh tat, kann von Sorgenfalten auf der Stirn der Dragons-Verantwortlichen nicht die Rede sein. Nach 22 Spieltagen belegt man mit einer Bilanz von 14-8 den dritten Tabellenplatz und befindet sich in einer aussichtsreichen Position im Kampf um die Playoffs. Nichtsdestotrotz warnte Geschäftsführer Marius Kröger bereits vor dem Spiel gegen Düsseldorf davor, sich vom derzeitigen Formhoch nicht einnehmen zu lassen und jedes Spiel mit vollem Fokus anzugehen. Diesen Fokus ließen die Drachen am vergangenen Wochenende in wichtigen Phasen vermissen, insbesondere beim Duell um Rebounds und im Ballvortrag. Gegen Schwenningen wollen es die Männer von Headcoach Patrick Flomo nun besser machen. Ein Einsatz von MVP-Kandidat William Christmas, der das Spiel gegen Düsseldorf aufgrund muskulärer Probleme verpasste, ist dabei weiterhin fraglich. Auch ein Einsatz von Neuzugang Damari Milstead ist ungewiss. Die Artland Dragons haben alle Unterlagen für den Neuzugang fristgerecht abgegeben und wartet nun auf die Freigabe der Behörden. Der Rest des Kaders ist fit und brennt auf Wiedergutmachung.

Die wiha Panthers Schwenningen sorgten zuletzt für unerfreuliche Schlagzeilen. Der Verein aus Baden-Württemberg sah sich gezwungen, einen Insolvenzantrag zu stellen. Der Spielbetrieb solle jedoch bis zum Ende der Saison fortgeführt werden. Neben der finanziell angespannten Situation mussten die Doppelstädter auch den Abgang ihres Topscorers Delante Jones verkraften. Der Vertrag des Schwenninger Topscorers lief zum Ende des Januars aus, woraufhin er sich den Tigers Tübingen anschloss. Dafür können die Doppelstädter im Spiel gegen die Dragons wieder auf einen alten Bekannten zurückgreifen. Der ehemalige Drache Jacob Knauf, der das Spiel gegen Karlsruhe aufgrund einer Knöchelverletzung verpasste, wird gegen die Drachen wieder einsatzbereit sein. Mit einer Bilanz von 5-16 belegen die Panthers derzeit den letzten Tabellenrang.

Headcoach Patrick Flomo zum Spiel: „Schwenningen befindet sich in einer schwierigen Situation, haben zusätzlich ihren besten Scorer verloren. Dennoch dürfen wir sie nicht unterschätzen. Sie werden alles in die Waagschale werfen, da sie nichts zu verlieren haben. Für uns geht es darum, aus unseren Fehlern gegen Düsseldorf zu lernen und über 40 Minuten unseren Basketball zu zeigen und fokussiert zu bleiben.“

18.02.2023 19:00 Uhr ART Giants Düsseldorf vs. Phoenix Hagen

Im einzigen Heimspiel im Monat Februar empfangen die Zweitliga-Basketballer der ART Giants Düsseldorf am Karnevalssamstag Phoenix Hagen. Im Derby wollen sich die Giganten für die knappe Niederlage im Hinspiel revanchieren.

„Hagen ist ein sehr ausgeglichenes Team, das sich gut gefunden hat über den Saisonverlauf. Sie verfügen über eine schöne Mischung aus individueller Klasse und mannschaftsdienlichem Spiel“, blickt ART Giants-Trainer Florian Flabb auf den kommenden Gegner. Mit 28 Punkten belegen die Hagener aktuell den vierten Tabellenplatz und sind damit absolut auf Playoff-Kurs. Zuletzt musste aber auch Phoenix auf dem Transfermarkt nochmal aktiv werden, nachdem Grayson Murphy verletzungsbedingt für längere Zeit ausfällt. In Aaron Thompson, der zuvor für das College-Team Butler Bulldogs (NCAA 1) spielte, konnte man schnell eine starke Nachverpflichtung präsentieren. In Düsseldorf darf man also einen starken Gegner erwarten, der sich mittlerweile unter den Top-Teams der Liga festgespielt hat.

Selbstbewusst wollen die ART Giants das Heimspiel am Karnevalswochenende aber angehen, zumal man sich im Hinspiel gut präsentiert hatte. „Es wird definitiv der nächste harte Brocken für uns. Für uns gilt es ganz klar, an unserem Weg festzuhalten. Im Hinspiel konnte Hagen 109 Punkte gegen uns erzielen, das war einfach zu viel. Wir haben allerdings mit 100 eigenen Punkten auch gezeigt, dass wir in der Lage sind gegen diese Mannschaft offensiv zu überzeugen. Diese positive Erkenntnis wollen wir mitnehmen ins Rückspiel“, stellt Flabb klar. Bei den Giganten wird es also darauf ankommen, in der Defensive stabiler aufzutreten und die Protagonisten von Phoenix zu stoppen. Beim jüngsten 82:70-Auswärtssieg in Quakenbrück konnte das Flabb-Team defensiv durch Konstanz überzeugen.

Für das anstehende Derby gegen Hagen hoffen die Giganten erneut auf die bedingungslose Unterstützung ihrer Fans. Trotz einiger schwieriger Phasen, die man im Laufe dieser BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison bereits erlebt hat, zogen Mannschaft und Fans bisher immer gemeinsam an einem Strang. Und so soll es auch weiterhin sein, genauso im Derby gegen Phoneix Hagen. „Ich hoffe auf eine lautstarke Unterstützung unserer Fans, denn es werden sicherlich einige Anhänger aus Hagen ihre Mannschaft nach Düsseldorf begleiten. Natürlich wird auch der Support von den Rängen in diesem Derby, auf das wir uns alle freuen, ganz wichtig sein“, meint Flabb.

18.02.2023 19:30 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. Uni Baskets Paderborn

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

18.02.2023 19:30 Uhr RASTA Vechta vs. Nürnberg Falcons BC

23. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Für die Nürnberg Falcons geht es zu RASTA Vechta. Das Spiel beim unangefochtenen Tabellenersten der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ist für die Mannschaft von Derrick Taylor eine echte Mammut-Aufgabe, der sich die Mittelfranken aber mit vollem Fokus stellen werden.

Einmal mehr lässt sich beim Blick auf den Spielplan der Nürnberg Falcons das Sprichwort „Man wächst an seinen Aufgaben“ bemühen. Am Samstag gastieren sie bei RASTA Vechta und wollen dort mehr als nur einen Achtungserfolg wie beim 73:83 im Hinspiel einfahren. Als Außenseiter können die Falken beim zu Hause ungeschlagenen Ligaprimus nur gewinnen. „Vechta steht zu Recht auf Platz 1 der Tabelle. Wir hoffen, dass alle Spieler fit sein werden und wollen die gesamte Spielzeit über 100 Prozent geben. Zu verlieren haben wir nichts“, so Head Coach Derrick Taylor.

Vechta hat viel aus der vergangenen Saison gelernt. Der klug zusammengestellte Kader, gespickt mit viel individuellem Talent, agiert als Mannschaft und konnte so bislang 19 von 22 Saisonspielen gewinnen. Die jüngste Niederlage gegen Tübingen hat man abgehakt. Gegen die Nürnberg Falcons, den aktuelle Tabellensiebten der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, erwartet man einmal mehr einen vollen RASTA Dome, jedoch keinen Selbstläufer.

18.02.2023 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Dresden Titans

Die vergangenen Wochen haben den Anhängern der PS Karlsruhe LIONS einige Leidensfähigkeit abverlangt und glichen oftmals einer Gefühlsachterbahn, denn die zweite Saisonhälfte in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gestaltet sich bisher schwierig für das Löwenrudel. Während man sich gegen starke Gegner wie die JobStairs GIESSEN 46ers überraschend souverän durchsetzen konnte, stellen die vermeintlich schwächeren Teams die Schützlinge von LIONS-Headcoach Aleksandar Scepanovic häufig vor Probleme. Dies war zuletzt am 15. Februar der Fall, als sich Karlsruhe bei den VfL SparkassenStars Bochum klar geschlagen geben musste. Zudem ist die Heimstärke der Badener nicht mehr so ausgeprägt wie noch im vergangenen Herbst. Ein starker Auftritt wird am 18. Februar jedoch nötig sein, wenn die LIONS in der Lina-Radke-Halle gegen die Dresden Titans bestehen wollen.

Karlsruhe hat den aktuellen Topscorer der Liga in den eigenen Reihen. Lovell Cabbil Jr. sammelte diese Saison bereits 406 Punkte. Pro Spiel steuert er damit im Schnitt 18,5 Zähler auf das Lions-Konto bei. Der 1,88 Meter große US-Amerikaner ist überall auf dem Feld brandgefährlich. Mit 43,2% ist er der beste Dreierschütze der Lions, aber auch im Drive ist er zu 49,3% erfolgreich. Doch der Point Guard kreiert nicht nur für sich selbst. Mit 4,2 Assists pro Partie ist er auch Karlsruhes bester Vorbereiter sowie absoluter Schlüsselspieler. Die PSK Lions bieten wieder eine Wundertüte. In den letzten vier Spielen gewannen sie gegen Gießen und Schwenningen, verloren jedoch gegen Düsseldorf sowie Bochum. Im Hinspiel in der Margon Arena konnten die Badener sich mit einem knappen 74:76 durchsetzen.

 Dresden hat also noch eine Rechnung zu begleichen. Der Sieg gegen einen direkten Konkurrenten würde gleichzeitig, den von Fabian Strauß herbei gesehnten 14. Sieg bedeuten. In den letzten zwei Matches gegen Nürnberg und Jena waren die „Elbriesen“ siegreich. Wichtiger Faktor in diesen Spielen war Titans-Veteran Sebastian Heck. In beiden Spielen zusammen holte er 23 Zähler und 10 Rebounds für die Titans. Mit steigender Formkurve wird er auch in der Begegnung am Samstag wieder seinen Beitrag fürs Team leisten. Ebenfalls gut in Form ist der junge Lukas Zerner. Gegen Nürnberg und Jena spielte er zusammen 24 Minuten, bewies welches Potential in ihm steckt. In dieser Spielzeit sammelte er neun Rebounds, vier Assists sowie zwölf Punkte. Damit wird auch er ein immer größerer Bestandteil des Dresdner Spiels.  

Titans-Headcoach Fabian Strauß – „Aus dem Hinspiel haben wir auf jeden Fall etwas wieder gut zu machen. Wir wissen was wir im November falsch gemacht haben. In letzter Zeit haben wir an diesen Dingen gearbeitet und uns verbessert. Einzig in Sachen Rebounds müssen wir noch eine Schippe drauflegen, da war gegen Jena noch etwas Luft nach oben. Wenn wir dann vorne unseren Stiefel spielen, haben wir auf jeden Fall eine Chance auf den Sieg.“

18.02.2023 20:00 Uhr Medipolis SC Jena vs. Tigers Tübingen

Eines der gleichermaßen einfachsten, ganz sicher aber auch schwierigsten Heimspiele wartet am Samstagabend auf die Basketballer von Medipolis SC Jena. Die Thüringer empfangen den aktuellen Tabellenzweiten aus Tübingen, starten als klarer Underdog, jedoch keinesfalls chancenlos in die Partie. Während Jenas größte Baustelle – die mentale Schlagseite – zuletzt während der Auswärtsniederlage bei den Dresden Titans wiederholt deutlich sichtbar wurde, verfügt der Kader schließlich über alle Anlagen sowie bis Unterkante Oberlippe individueller Qualitäten, um den erfolgshungrigen Schwaben einen Veggie-Day zu verordnen.

Mit 16 Siegen aus 22 Begegnungen belegen die Raubkatzen weiter den zweiten Tabellenplatz. Deutlich anders sieht es bei den Thüringern derzeit aus. Als ein heißer Kandidat für den Aufstieg in die easyCredit Basketball Bundesliga gehandelt, durchlebt das Team von Trainer Marius Linartas bereits seit vielen Wochen eine Seuchensaison. Mit nur acht Siegen und 14 Niederlagen belegt Medipolis SC Jena gegenwärtig nur den 15. Tabellenplatz. Von den Playoff-Plätzen ist der kommende Kontrahent der Raubkatzen derzeit weiter entfernt als von einem Abstiegsplatz. Zahlreiche Verletzungen prägten bisher die Saison der Ostdeutschen. Trainer Domenik Reinboth musste zwei Tage nach der 69:95-Niederlage in Tübingen am 12. Dezember 2022 seinen Hut nehmen. Doch auch unter Nachfolger Linartas läuft es nicht richtig. Aus elf Begegnungen konnten nur zwei Erfolge eingefahren werden.

Blick man auf den Kader von Jena, so gehört dieser mit Vechta zum Besten in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Doch aufgrund der zahlreichen Niederlagen und Verletzungen ist das Selbstvertrauen im Team derzeit nicht vorhanden. Jüngst wurden mit dem US-Amerikaner Seth Allen (14,3 ppg) von den Stockton Kings aus der G-League (USA) und Sergio Kerusch (6,0 ppg) vom Erstligisten SYNTAINICS MBC aus Weißenfels zwei weitere Nachverpflichtungen getätigt. Im Gegensatz zum Hinspiel sind die beiden US-Amerikaner Shaquille Hines (11,3 ppg, 5,9 rog) und Alexander Herrera (6,0 ppg, 6,8 rpg) wieder mit von der Partie. Angeführt wird Medipolis SC Jena vom ehemaligen BBL-Akteur Brandon Thomas (13,0 ppg, 4,3 rpg, 3,3 apg). Zwölf Akteure im Team erzielen zwischen 4,5 Zählern (Takiula Fahrensohn) sowie dem aktuellen Topscorer Allen (14,3 ppg). Ein Beleg, welche Qualität der Kader von Jena trotz der Bilanz dennoch besitzt.

Jansson blickt wie folgt auf das Spiel: „Wir hatten zuletzt eine intensive Woche. Derzeit gilt es primär, Kräfte zu sammeln. Das Training mussten wir anpassen, die Spieler sind müde. Jena spielt bisher keine besonders gute Saison, dennoch haben sie viel Qualität in ihren Reihen. In jedem Spiel können sie jeden Gegner schlagen. Wir schauen nicht auf die Tabelle, sondern nur auf das Spiel. Es beginnt mit 0:0. Wir müssen nochmals alles herausholen, um in Jena bestehen zu können. Unsere Verteidigung wird gegen die offensive Qualität von Jena erneut wichtig sein.“

19.02.2023 17:00 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier

Zum 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga empfangen die Kirchheim Knights am kommenden Sonntag die Gladiators aus Trier. Gegen den Tabellenneunten geht es im direkten Duell um den Anschluss an die Playoff Ränge. Bei einer Niederlage dürfte sich der Abstand zu den unteren Tabellenregionen weiter verkürzen, während man bei einem Sieg wieder im Rennen um die Top Acht wäre. Die Konkurrenz hat mächtig aufgerüstet.

Statistisch werden die Kirchheim Knights hauptsächlich von ihren Import-Spielern getragen. Guard Michael Flowers (16,4 Punkte pro Spiel), die Routiniers Richie Williams (13 PpS) und Tyrone Nash (12,7 PpS) und Flügel Jaydon Henry-McCalla (9,2 PpS) stechen als Topscorer des Teams heraus. Big Man Mitch Lightfoot, der zu Saisonbeginn eine wichtige Rolle in Kirchheim spielte, verletzte sich schwer und wurde mittlerweile durch Nicholas Muszynski ersetzt, der jedoch mit 5,8 Punkten und 2,3 Rebounds pro Spiel noch nicht an die starken Mittelwerte seines Vorgängers anknüpfen kann. Die deutsche Rotation um Jonas Niedermanner (6,6 PpS), Guard Paul Giese (4,7), Scharfschütze Besnik Bekteshi (4) und Big Man Aitor Pickett (3,4) verfügt zwar über einige Qualität und ProA-Erfahrung, wurde jedoch durch Verletzungen und Krankheiten immer wieder zurückgeworfen. Im statistischen Teamvergleich liegen die Gladiatoren in nahezu allen Kategorien vor den Rittern, am deutlichsten wird die Differenz bei der Dreier-Quote, bei der die Moselstädter die Liga mit 38,6% anführen und die Knights mit 31,7% den letzten Platz im ligaweiten Vergleich belegen.

„Kirchheim ist eine extrem starke Heim-Mannschaft. In Kirchheim ist es ohnehin sehr schwer zu spielen. Sie spielen – ähnlich wie wir – sehr physisch und haben mit Williams und Nash zwei extrem erfahrene Spieler in ihren Reihen. Auch Flowers als Scorer und McCalla als Athlet sind sehr stark. Sie erlauben ihren Gegnern wenig Punkte und unser Ziel ist es daher, das Spiel schnell zu machen. Wir wollen die Turnover im Vergleich zu Gießen reduzieren, dennoch aber ein hohes Tempo gehen. Es ist ein sehr wichtiges Spiel für uns, wir wollen uns langsam auf den Playoff-Plätzen festsetzen und direkte Verfolger, wie zum Beispiel Kirchheim, auf Distanz halten. Es wird jedoch nicht einfach und wir müssen alles geben, um am Sonntag erfolgreich zu sein“, sagt Headcoach Pascal Heinrichs über den nächsten Gegner der Gladiatoren.

Alle Spiele werden Live und kostenlos bei Sportdeutschland.TV übertragen.

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