Nachberichte ProB Nord 7. Spieltag

01.11.2025 16:00 Uhr // Seawolves Academy vs. ETB Miners 71:80

Die Rostock Seawolves Academy empfing am Samstag die ETB Miners Essen – und bot den Zuschauern eine intensive Partie, in der die Gäste am Ende den längeren Atem hatten (71:80).

Rostock startete im ersten Viertel vor heimischem Publikum stark und legte ein 4:0 vor. Erst Quashawn Lane brachte die Miners aufs Scoreboard. Die Essener verteidigten aggressiv. Der ETB drehte das Spiel und führte zur Mitte des Viertels mit 6:12. Kurz vor der Pause holte sich die Seawolves Academy mit einem Dreier noch einmal die Führung zurück (19:18), doch zwei Freiwürfe von Ben Uzoma machten den Unterschied: 19:21 nach zehn Minuten.

Im zweiten Viertel kamen die Miners besser in den Abschnitt und nutzten ihre Chancen nun konsequenter. Nach 13 Minuten hatte sich Essen bereits auf 19:32 abgesetzt. Rostock versuchte mit mutigen, aber teils zu riskanten Pässen zu antworten, was den Gästen weitere Möglichkeiten eröffnete. Mit einem Buzzerbeater von Jalen Page verkürzte Rostock auf 37:42 zur Pause.

Auch im dritten Viertel verlief der Start in die zweite Hälfte zunächst ausgeglichen, doch erneut wurden Ballverluste der Rostocker bestraft. Nach 26 Minuten stand eine 46:60-Führung für Essen auf der Anzeigetafel. Rostock wechselte in die Zonenverteidigung, um das Spiel der Gäste zu bremsen, doch diese nutzten ihre Chancen von der Freiwurflinie. Mit einem komfortablen 49:62 ging es in den Schlussabschnitt.

Zu Beginn des vierten Viertels eröffnete Essen mit Druck, jedoch schlichen sich nun Unsauberkeiten und Experimente im Passspiel ein. Acht Minuten vor Ende waren die Gastgeber wieder auf sechs Zähler dran (58:64). Doch Essen behielt zumindest in der Defensive die Kontrolle und sammelte zahlreiche Rebounds ein. 44 Sekunden vor Schluss sorgte Uzoma per Dunking für die Vorentscheidung (69:75). Am Ende setzte sich der ETB mit 71:80 durch.

 

01.11.2025 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. EN Baskets Schwelm 94:63

Die 1. Herren von LOK BERNAU zeigten gegen die EN Baskets Schwelm eine beeindruckende Leistung und siegten souverän mit 94:63.

Beide Teams starteten mit einem Dreier – zuerst Nyberg für Schwelm, dann Watkins für LOK. Danach blieb es zunächst ausgeglichen, bis Bernau kurz vor Viertelende das Tempo erhöhte. Mit zwei Dreiern von Fin Borczanowski und starken Aktionen am Korb erspielte sich LOK eine erste Führung. 25:19 für Bernau.

Das zweite Viertel wurde zum echten Geduldsspiel – und zur Geduldsprobe für die Gäste. Während die Schwelmer ihre Würfe reihenweise daneben setzten, funktionierte bei LOK Bernau alles. LOK traf sicher, spielte diszipliniert und fand immer wieder den freien Mann. Die Defense stand stabil, Rebounds wurden hart erkämpft. Schwelm hingegen kam kaum zum Zug, verlor den Rhythmus und fand keine Lösungen gegen die Bernauer Verteidigung. Halbzeitstand: 46:35 für Bernau.

Nach der Halbzeit kam Schwelm mit neuer Energie aus der Kabine. Die Gäste machten nun ordentlich Druck, spielten aggressiver und suchten häufiger den Weg zum Korb. LOK blieb ruhig – verteidigte clever, sicherte die Rebounds und hielt das Tempo hoch. Je länger das Viertel dauerte, desto deutlicher war zu sehen, dass LOK die Kontrolle übernahm. Schwelm wirkte zunehmend nervös, verlor Bälle, verwarf Würfe und suchte vergeblich nach einem Plan. 69:49 nach dem dritten Viertel.

Die Spannung im letzten Spielabschnitt war greifbar – schließlich hatte LOK in dieser Saison im letzten Abschnitt schon Führungen aus der Hand gegeben. Doch diesmal war alles anders. Schwelm kämpfte sich mit einigen Treffern noch einmal heran, doch Bernau antwortete mit starker Defense, sicherem Rebounding, dazu ruhige, kluge Offensivaktionen. Mit jeder Minute baute LOK den Vorsprung Schritt für Schritt aus. Endstand: 94:63 für LOK Bernau.

 

01.11.2025 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 92:90 

Es war das Topspiel des Spieltages in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB, indem der Tabellenzweite Neustadt den Tabellensechsten aus Westerstede, die Baskets Juniors, empfing.

Das Spiel startete so wie es sich viele erwartet hatten, es ging hin und her und beide Teams zeigten, warum sie in der Tabelle so gut dastehen. Die ersten drei Angriffe wurden per Dreier verwandelt. Bei den Gastgebern fügten sich vor allem die von der Bank kommenden Spieler direkt ein, sodass das Tempo immer hochgehalten werden konnte. Mit dem letzten Angriff des 1. Viertel gelang Baskets Topscorer Fugett ein weiterer Dreier zum 28:24 Zwischenstand nach dem 1. Viertel.

Zu Beginn des 2. Viertels kamen die Gäste besser ins Spiel. Nach einem Dunking von Beni Fungula über Robin Kniss, wurde es das erste Mal richtig hitzig auf dem Feld und die Juniors drehten die Partie zum 30:31. Nach dem 36:36 Zwischenstand in der 15. Minute folgten vier Minuten, in denen die Gastgeber ein wahres Feuerwerk abbrannten und mit einem 15:0 Lauf auf 51:36 davonzogen. Wenig später ertönte beim Stand von 53:39 für Neustadt die Halbzeitsirene.

Nach der Halbzeitpause entwickelte sich ein spannendes Spiel mit hochklassigem Basketball. Das Baskets Duo Fugett & Fungula war an diesem Abend mit insgesamt 75 Punkten nicht zu stoppen und war auch an der Aufholjagd der Gäste maßgeblich beteiligt. In der Neustädter Offensive lief in diesem Abschnitt nicht sehr viel zusammen. Die Gäste kamen von Minute zu Minute näher heran und verkürzten vor dem letzten Viertel auf 69:63.

Das Topspiel blieb auch im letzten Viertel auf Augenhöhe. Unter zwei Minuten waren noch zu spielen, als mal wieder Fugett einen Layup zum 85:82 in den Korb der temps Shooters legte. Er verwandelte außerdem wieder einen Dreier für die Baskets. Somit stand es 50 Sekunden vor dem Ende 90:85. Wieder war es Fugett, der erst einen Mitteldistanzwurf versenkte und nach einem Fehlwurf der temps Shooters mit einem wahnsinnigen Dreier, 15 Sekunden vor dem Ende, den 90:90 Ausgleich besorgte.

Jelovcic bekam den Ball und wurde fünf Sekunden vor dem Ende unnötig an der Mittellinie gefoult und damit an die Linie geschickt. Die beiden Freiwurfgeschenke nahm er an. Die Baskets zogen ihre letzte Auszeit, um den letzten Spielzug zu besprechen. Der Ball ging über Fungula zu Fugett, der so gut verteidigt wurde, dass er nur noch einen sehr schweren Wurf loswerden konnte und das Ziel deutlich verfehlte. Endstand: 92:90 für den weiterhin zweitplatzierten Gastgeber aus Neustadt.

 

01.11.2025 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Itzehoe Eagles 58:55

Zwei Heimspiele hatten die Itzehoe Eagles bisher in der BARMER 2. Basketball Bundesliga verloren. Wenn es dazu eine Steigerungsform gäbe, müsste sie für die erste Auswärtsniederlage herhalten: Bei den Hertener Löwen unterlagen die Eagles mit 55:58.

Die Punkteausbeute sagt alles. „Offensiv ein schwarzer Tag“, stellte Coach Timo Völkerink fest. Dabei sah es am Anfang noch gut aus: Sein Team spielte wie geplant schnell und schien nach sieben Punkten von Finn Fleute beim 9:4 und 11:6 auf dem Weg, früh die Kontrolle zu übernehmen. Das hielt allerdings nur fünf Minuten vor, danach herrschte Dürre im Itzehoer Angriff.

Und zwar in selten gesehener Form: Zwei Minuten vor dem Ende des ersten Viertels traf Sydnee Bijlsma zwei Freiwürfe – die nächsten Punkte gelangen erst fast zehn Spielminuten später Lucien Schmikale per Korbleger. Dass die Gäste dennoch nicht hoch in Rückstand gerieten, lag an engagierter Verteidigung und vielen Fehlwürfen auch auf Seiten des Aufsteigers. Diesen hielten die Eagles zur Pause bei 31 Punkten, selbst hatten sie aber nur 21 Punkte erzielt.

Das dritte Viertel sah eher nach dem aus, was sich die Itzehoer vorgestellt hatten. Schmikale eröffnete es mit einem Dreier, die Intensität in der Defensive wurde noch einmal gesteigert, sodass die Löwen fast nur zu Würfen unter Druck kamen. Allerdings machten die Eagles offensiv weiterhin zu wenig daraus und trafen einfach nicht. So stand es vor dem letzten Abschnitt 42:41 für die Gastgeber. Noch zäher wurde aus Eagles-Sicht der letzte Abschnitt.

Zwar übernahmen sie mehrfach die Führung, aber immer nur mit einem Punkt. Zum letzten Mal gelang es drei Minuten vor dem Ende mit der Spielweise, die viel häufiger zu sehen sein sollte: Ballgewinn, schneller Angriff, offener Dreier von Toni Nickel zum 52:51. Doch es folgten ein Hertener Korb: 55:52 für Herten. Trey McBride punktete trotz Foulspiels und verwertete auch den fälligen Freiwurf: 56:55. Dann klaute er den Einwurf, Schmikale versuchte den Dreier – vorbei.

 

01.11.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. BSW Sixers 83:68

Zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten erlebten die BSW Sixers am Samstagabend in der Matthias-Grothe-Halle in Iserlohn. Nach einer über weite Strecken überzeugenden ersten Hälfte verloren die Sixers nach der Pause komplett den Rhythmus und mussten sich am Ende den Iserlohn Kangaroos mit 83:68 (40:47) geschlagen geben.

Trotz der langen Anreise starteten die Sandersdorfer furios in die Partie. Der Ball lief flüssig, die Defensive stand stabil, und auch in der Offensive fanden die Würfe ihr Ziel. Angeführt von Kapitän Tobi Okwuokei, der bereits im ersten Abschnitt zehn seiner insgesamt 26 Punkte erzielte, setzte sich das Team Mitte des Viertels deutlich ab. Auch Emmanuel Ozike trug mit wichtigen Punkten unter dem Korb dazu bei, dass das erste Viertel klar mit 28:14 an die Sixers ging.

Auch im zweiten Viertel blieben die Sixers zunächst tonangebend und bauten ihren Vorsprung zeitweise auf 16 Punkte aus. Doch die Gastgeber fanden nun besser ins Spiel. Angeführt vom starken Luca Michels (12 Punkte) und Center Tyson Leitao, kämpften sich die Kangaroos zurück und verkürzten zwischenzeitlich auf acht Punkte. Ein Dreier von Michels kurz vor der Pause ließ den Rückstand der Iserlohner auf 40:47 schrumpfen.

Mit diesem Schwung kamen die Gastgeber aus der Kabine und übernahmen ab Mitte des dritten Viertels zunehmend die Kontrolle. Während die Sixers defensiv nachließen und den Zugriff verloren, steigerten sich die Kangaroos offensiv spürbar. Ein Dreier von Glenn Hubbard brachte die erste Führung für Iserlohn (54:51). Zwar hielten Tobi Okwuokei, Max Nwokedi und Emanuel Ozike noch einmal offensiv dagegen, doch der Bruch im Spiel der Sixers bereits sichtbar.

Im letzten Abschnitt lief offensiv kaum noch etwas zusammen. Nur neun Punkte gelangen den Gästen in den letzten zehn Minuten, während die Kangaroos nahezu nach Belieben punkteten. Aggressive Verteidigung, hohe Intensität und viele zweite Chancen der Hausherren prägten
nun das Bild. Insgesamt 19 Ballverluste waren am Ende zu viel, um in Iserlohn bestehen zu können.

 

02.11.2025 15:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. TKS 49ers 78:83

Einmal mehr mussten die Dragons Rhöndorf Lehrgeld zahlen. Nach einem verkorksten dritten Viertel musste Rhöndorf gegen Stahnsdorf eine 78:83-Niederlage (50:37) hinnehmen.

Nach einem hektischen Auftaktviertel, in dem sich beide Kontrahenten schwertaten, offensiven Rhythmus zu finden, schien die Partie seinen erwarteten Lauf zu nehmen. Nach dem Zwischenstand von 21:20 übernahm Rhöndorf die Initiative. Die Dragons starteten einen 11:0-Lauf und gingen mit 34:22 in Führung. Rhöndorf war im zweiten Spielabschnitt in jedem Belang überlegen. So gingen die Rheinländer mit komfortablen 13 Punkten Vorsprung in die Pause (50:37).

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Fans ein komplett anderes Bild. Rhöndorf ließ die Zügel in der Defensive mehr und mehr schleifen. Da den Gastgebern auch immer weniger gegen die Zonenverteidigung des Gegners einfiel und die Distanzwürfe nicht mehr fielen, rückte Stahnsdorf Punkt für Punkt heran. Dann lief Lukas Wagner richtig heiß und klinkte zwei Dreier sowie einen Korbleger zum 60:60-Ausgleich ein. Eine 8:0-Serie der Gäste in den verbleibenden 120 Sekunden machten das Katastrophen-Viertel aus Rhöndorfer Sicht perfekt.

Im Schlussviertel stemmten sich die Dragons noch einmal mit Gewalt gegen die drohende Niederlage. Als Jorge Mejias (21 Pkt.) in der 35. Minute fünf Punkte zum 75:72 einstreute, war Rhöndorf wieder vermeintlich auf Siegkurs. Doch Stahnsdorf schnupperte die Chance auf den ersten Saisonerfolg und ging sozusagen „All in“.

Wieder war es Lukas Wagner (22 Pkt.), der Topscorer der Begegnung, der Stahnsdorf mit sechs Punkten erneut in Führung warf (75:78). Den Deckel machte dann Leonard Hampl mit einem Dreier zum 75:81 drauf. Bis dahin scorte der 24-Jährige ausschließlich am Brett. Irgendwie war sein Distanzwurf Sinnbild für Überraschungssieg, mit dem Stahnsdorf die rote Laterne in der Prob-Nord an Rasta Vechta abgibt.

Max Becker (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Glückwunsch an Stahnsdorf zum verdienten Sieg. Wir haben es in der ersten Halbzeit geschafft unser Spiel aufs Feld zu bringen. Wir haben offensiv zu wenige Lösungen gegen die Zonenverteidigung gefunden. Vor allem haben wir es nicht geschafft, dass mit unserer Defensive zu kompensieren. Da müssen wir in der kommenden Woche ansetzen, unsere Schlüsse ziehen, damit wir gestärkt in Rostock auftreten.“

 

02.11.2025 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. RASTA Vechta II 76:72

Am Sonntag kam es in Wedel zum Aufeinandertreffen des SC Rist Wedel gegen Rasta Vechta II. Das Duell entschied Wedel mit 76:72 zu ihren Gunsten. Dass es am Sonntag bis zum Ende eng war, begründete Rist-Kapitän Linus Hoffmann mit „einer kurzen Phase der Unkonzentriertheit“.

Ein weiteres Problem der Wedeler war ihre „unfassbar schlechte Freiwurf-Quote“, wie ihr Trainer Hamed Attarbashi es ausdrückte. Lediglich 18 von 35 Freiwürfen landeten im Korb. „Mit so einer Quote ist es eigentlich nicht möglich, ein Spiel zu gewinnen“, urteilte Attarbashi. „Umso glücklicher“ war der Coach darüber, dass dies seinen Schützlingen eben doch gelang und sie ihren zweiten Sieg in Folge feierten.

Den Sieg wollten aber natürlich auch die Gäste aus Niedersachsen, die sich keinesfalls wie ein siegloser Tabellenletzter präsentierten. „Vechta hat zwei Neuzugänge nachverpflichtet, die die körperliche Unterlegenheit des Teams aus den ersten Saisonspielen wettgemacht haben“, lobte Attarbashi den Gegner. „Insofern war es ein Duell zweier Mannschaften, die im Aufwind sind“, urteilte Schick, der „wie erwartet viele talentierte Spieler in den Reihen von Vechta“ sah.

Die ersten beiden Viertel verliefen komplett ausgeglichen. „Entscheidend war, dass wir nach der Pause die Mehrzahl der Rebounds, die bis dahin an den Gegner gegangen sind, erobert haben“, urteilte Attarbashi. Auch Krause nervte es, der 23-Jährige stellte aber zufrieden fest: „Nach der Pause haben wir in der Abwehr noch einmal eine Schippe draufgelegt.“ Und ergänzte: „Wir haben den Gegner zu schwierigen Würfen gezwungen.“

Dann betrat bei den Gästen aber plötzlich Johannes Hellmann das Parkett – und versenkte vier Minuten vor Ultimo zwei Dreierwürfe in Folge, wodurch es wieder eng wurde. „Ihn hatten wir nicht auf der Rechnung“, gab Schick zu. „Ganz wichtig“ nannten es Attarbashi und Hoffmann, dass Müller 25 Sekunden vor dem Ende zwei Freiwürfe verwandelte, womit er den Vorsprung von 73:72 auf 75:72 ausbaute.

 

Nachberichte ProA 6. Spieltag

31.10.2025 19:30 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. Phoenix Hagen 79:111

Die SBB Baskets Wolmirstedt haben das Halloween Game gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A, Phoenix Hagen, mit 79:111 verloren.

Die Hausherren erwischten einen schlechten Start (0:12). Nach dem ersten Viertel lag die Mannschaft von SBB-Cheftrainer Eiko Potthast mit 15:34 zurück. Auch zur Halbzeitpause war der Rückstand beim 39:53 deutlich. Hagen zeigte konstant seine Qualität, versenkte auch schwierige Würfe.

Die SBB Baskets hingegen zeigten erneut Schwächen im Abschluss, lagen nach dem dritten Viertel mit 63:82 hinten. Auch im Schlussabschnitt konnten die Gastgeber den Rückstand nicht mehr verkürzen.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Hagen hat verdient gewonnen. Trotzdem bin ich relativ zufrieden mit meinen Jungs. Bis auf die ersten Minuten, in denen wir nicht mit der richtigen Intensität gespielt haben, haben wir es danach ganz gut gemacht. Wir haben den Ball nicht gut geworfen. Für uns ist das ein Spiel, das wir schnell abhaken müssen.“

 

01.11.2025 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. HAKRO Merlins Crailsheim 100:88

Die BG Göttingen hat ihren fünften Sieg in Serie geholt. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann das Spitzenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am Samstagabend gegen die HAKRO Merlins Crailsheim 100:88 (67:47).

Die Veilchen starteten mit viel Energie in das Spitzenspiel und gingen schnell 7:0 in Front. Die Gäste kamen nicht richtig in die Partie, sodass Merlins-Headcoach David McCray nach Mönninghoffs Punkte zum 17:5 seine erste Auszeit nahm (4.). Im Anschluss lief es etwas besser für sein Team, das durch einen Dreier von Blunt auf 23:16 verkürzte (6.). Es blieb ein Spiel mit hoher Geschwindigkeit auf beiden Seiten.

Die Gäste kämpften sich im zweiten Abschnitt ins Spiel. Brock Gardner brachte sein Team nach einem Schnellangriff auf 46:36 heran und zwang Strauß zu einer Auszeit. Danach brauchten die Göttinger aber noch rund zwei Minuten, bis sie wieder zu ihrem Spiel fanden. Durch drei Dreier in Folge von Jordan Sears bauten die Gastgeber ihren Vorsprung wieder aus, sodass McCray seine nächste Auszeit nahm (59:44/17.). Marvin Ogunsipe stellte den 67:47-Halbzeitstand her.

Nach dem Seitenwechsel ließ die Treffsicherheit der Göttinger nach, was die Merlins ausnutzten, um auf 71:56 zu verkürzen (24.). Nach einer Strauß-Auszeit verteidigten die Veilchen wieder intensiver, taten sich in der Offensive aber weiterhin schwer. Schmitz legte von außen zum 76:56 nach und McCray nahm die nächste Auszeit. Doch auch danach lief es für die Gäste nicht besser, sodass die Strauß-Truppe ihren Vorsprung weiter ausbaute. Ins Schlussviertel ging die BG mit einer 83:62-Führung.

Im letzten Abschnitt warfen die Crailsheimer noch einmal alles in die Waagschale und kämpften sich auf 85:75 heran (34.). Die Merlins gaben sich noch nicht geschlagen und verkürzten durch Madlock auf 90:78 (36.). Die BG konnte sich allerdings auf Jackson verlassen. Erst tippte der US-Guard einen Fehlwurf von Janis Jünemann in den Korb, dann traf er einen Dreier trotz Foul und brachte sein Team endgültig auf die Siegerstraße (98:80/37.).

Fabian Strauß (Headcoach BG Göttingen): „Crailsheim hat in der zweiten Hälfte mehr Zugriff gehabt, aber wir haben teilweise auch sinnfrei den Ball weggeschmissen. Mit 21 Turnovern und den 27 Crailsheimer Offensiv-Rebounds können wir nicht zufrieden sein. Da haben wir noch Potenzial. Wie die Jungs miteinander agiert haben, war sehr positiv. Und endlich hatten wir mal ein erstes Viertel, in dem wir mit viel Energie rausgekommen sind.“

 

01.11.2025 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. VfL SparkassenStars Bochum 76:74

In einer sehr intensiven Partie mussten sich die VfL SparkassenStars Bochum am sechsten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA knapp den Giessen 46ers geschlagen geben.

Die 46ers starteten gut in die Partie. Bereits im ersten Spielzug traf Starspieler Robin Benzing für Drei. Das blieb aber für lange Zeit der letzte Treffer aus der Distanz. Auch die SparkassenStars hatten kein Wurfglück von jenseits der Dreierlinie. So mussten beide Teams inside scoren und das geschah im Gleichschritt. Nach einem knappen Viertel (24:23), blieb es auch im zweiten Viertel spannend.

Auffällig war die Dreier-Schwäche beider Teams. Giessen traf 2/13 und die SparkassenStars 1/10. Der erfolgreiche Dreier wurde von Matthew Strange mit dem Buzzer zum Halbzeitstand von 41:42 aus Sicht der SparkassenStars versenkt.

Beide Teams intensivierten nun nochmal das Tempo im dritten Viertel und plötzlich fielen auch die Dreier. Die SparkassenStars hatten das Momentum jetzt auf ihrer Seite. Es wurde ruhig in der sonst so stimmungsvollen Osthalle als Niklas Geske mit einem Dreier für die 61:60 Führung der Bochumer am Ende des Viertels sorgte.

Das letzte Viertel verlief intensiv, aber relativ arm an Punkten. Jetzt übernahmen die beiden besten Giessener das Spiel. Robin Benzing und der nicht zu kontrollierende ProA-Topscorer Kyle Castlin brachten die 46ers doch nochmal in Führung. 76:74 für Giessen. Den SparkassenStars blieben noch zehn Sekunden bei eigenem Ballbesitz. Antonio Williams zog zum Korb, der Ball drehte sich auf dem Ring und rollte wieder raus. Die Punkte blieben in Giessen.

„Wir haben unser Bestes gegeben, aber Giessen ist ein sehr erfahrenes Team, die wissen, wie man sich in so engen Situationen verhält. Wir hingegen haben einige Möglichkeiten in der Offense liegen lassen. Ich bin sehr stolz auf mein Team. Wir haben hier einen großen Kampf abgeliefert und das nehme ich von diesem Spiel mit“, so VfL-Headcoach Felix Banobre.

 

01.11.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. PS Kalrsruhe LIONS 97:82

Der oft angesprochene, vor allem mentale Knoten ist geplatzt: Der BBC Bayreuth hat am Samstagabend in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA mit einem 97:82 (44:48) gegen die PS Karlsruhe LIONS vor 2.309 Zuschauern in der Oberfrankenhalle den ersten Heimsieg der Saison gefeiert.

Lenny Liedtke brachte mit dem ersten Dreier der Partie den BBC mit 3:2 in Führung, Rayshawn Mart erhöhte. Auf eine 4:0-Serie der LIONS antwortete KeVaughn Allen mit dem Dreier zum 13:9 nach gut fünf Minuten. Karlsruhe verkürzte dann auf 15:16. Artem Kovalov antwortete von der Freiwurflinie mit dem 18:15. William Ellis brachte Karlsruhe dann mit 20:19 in Front, im Gegenzug sorgte Allen mit einem Drei-Punkte-Spiel für das 22:20 nach dem ersten Viertel.

Maurice Pluskota glich gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts auf 22:22 aus und traf dann einen Dreier zum 25:22. Headcoach Florian Wedell rief sein Team zur Auszeit. David Ejah traf einen Dreier zum 32:28 für die Gäste, Tyrese Williams legte einen weiteren Distanztreffer zum 35:28 drauf. Karlsruhe traf jetzt stark aus der Distanz, Williams war heiß gelaufen. Mit 48:44 für Karlsruhe ging es schließlich in die Halbzeit.

Mart machte die ersten Punkte für den BBC in der zweiten Hälfte zum 46:48, Liedtke traf zum 48:50 und Plescher brachte den BBC mit einem Vier-Punkte-Spiel mit 52:50 in Front. Rahming ließ ein Drei-Punkte-Spiel zum 62:55 folgen. Allen mit einem Dunk und Diallo mit einem spektakulären Treffer von der Mittellinie mit dem Buzzer brachte den BBC zum Ende des dritten Viertels mit 69:61 in Führung.

Diallo brachte im Schlussabschnitt mit dem 71:61 den BBC mit zehn Zählern in Front. Karlsruhe war viereinhalb Minuten ohne Punkt, der BBC hatte hingegen nach einem weiteren Plescher-Dreier zum 78:61 einen 14:0-Lauf zu verzeichnen. Dreieinhalb Minuten vor dem Ende stand es 83:70 für Bayreuth. Wesley Oba verkürzte für die Gäste weiter auf 73:83. Das 95:80 war dann der achte Plescher-Dreier und anschließend erhöhte der Bayreuther Topscorer noch zum Endstand von 97:82.

 

01.11.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Paderborn Baskets 85:54

Die Artland Dragons haben am sechsten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine deutliche Reaktion auf die Niederlage gegen Göttingen gezeigt. Das Team von Headcoach Hendrik Gruhn besiegte die Paderborn Baskets klar mit 85:54 und feierte damit den vierten Saisonsieg.

Die Gäste gingen durch Kevin Osawe zunächst mit 0:2 in Führung, doch danach spielte nur noch Quakenbrück. Ein 11:0-Lauf, angeführt von Ruf, Hinton und Burnham, brachte die Dragons früh in eine komfortable Position. Hinton traf per And-One, und Burnham legte nach energischem Drive zum 13:2 nach. Paderborn nahm bereits nach gut drei Minuten die erste Auszeit. Doch auch danach blieb der Druck der Dragons hoch. Artland entschied das erste Viertel mit 20:8 klar für sich.

Im zweiten Abschnitt machten die Dragons genau da weiter, wo sie aufgehört hatten. Ein starker Korbleger von Ruf und ein Dunk von Dejan Bruce nach schönem Pass von Lanmüller zwangen Paderborn-Coach Milos Stankovic früh zur nächsten Auszeit (26:12). Doch die Dragons ließen nicht locker: Ein 8:0-Lauf sorgte für das 36:14 Mitte des Viertels. Osawe stoppte den Lauf kurzzeitig, blieb über weite Strecken aber der einzige Paderborner, der offensiv Akzente setzte. Halbzeitstand 47:24 und frenetischer Applaus für die Gastgeber.

Nach der Pause schraubten die Dragons ihren offensiven Output etwas zurück, behielten aber die volle Kontrolle über das Spiel. Paderborn versuchte, über Osawe und Branden Maughmer ins Spiel zu finden, doch Quakenbrück ließ keine Aufholjagd zu. Hinton traf früh im Viertel einen Dreier aus der Bewegung zum 55:30 und sorgte für klare Verhältnisse. Beide Teams punkteten nun ausgeglichener, aber Quakenbrück hatte auf jede Aktion der Gäste die passende Antwort. Mit 65:40 ging es in das Schlussviertel.

Dort blieben die Dragons die tonangebende Mannschaft. Der Vorsprung wuchs schnell auf über 30 Punkte an (72:41), und die Dragons spielten die Partie souverän zu Ende. In den Schlussminuten sorgte Hinton nochmals mit einem Dunk für Begeisterung, bevor Bruce einen Dreier aus der Ecke zum Endstand traf. Mit dem 85:54-Heimerfolg feierten die Artland Dragons ihren bislang deutlichsten Saisonsieg.

 

02.11.2025 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Eisbären Bremerhaven 59:74

Die Nürnberg Falcons haben ihr Heimspiel gegen die Eisbären Bremerhaven mit 59:74 (29:38) verloren. Für Nürnberg ist es die vierte Niederlage in Serie, während Bremerhaven seine Top3-Position festigen konnte.

Die ersten Minuten nach dem Tip-off gehörten den Gästen um den starken Jannis von Seckendorff (3:10). Die Antwort der Falcons folgte postwendend in Form eines 12:0-Runs zum 15:10. Nürnberg war auf Augenhöhe mit dem Favoriten und nach zehn Spielminuten 17:16 vorne.

Da bei Bremerhaven im zweiten Viertel die Herren Warner und Biss übernahmen blieb es aber nicht dabei. Die Gäste entschieden diesen Durchgang mit 22:12 für sich und profitierten dabei auch von einigen Unkonzentriertheiten der Gastgeber, die so zur Pause 29:38 zurücklagen.

Die Eisbären blieben auch nach dem Seitenwechsel die bessere Mannschaft und bauten ihre Führung Punkt für Punkt aus. Ein 12:0-Run brachte das Team von Steven Esterkamp Mitte des dritten Viertels mit 18 Zählern in Front (34:52) und sorgte damit schon früh für eine Vorentscheidung. Die Falken steckten nicht auf und kamen kurz vor Start des Schlussabschnitts auf 14 Punkte heran (45:59).

Aber Bremerhaven war an diesem Tag nicht zu knacken und hatte auf alle fränkischen Comeback-Bemühungen eine Antwort. Nach 40 intensiven Spielminuten mussten sich die Nürnberg Falcons mit 59:74 geschlagen geben.

Head Coach Ralph Junge fand folgende Worte zur vierten Saisonniederlage: „Es war ein hartes Spiel für uns. Bremerhaven hat heute gezeigt, warum sie eines der Top-Teams sind. Wir haben einige Sachen gut gemacht und Bremerhaven unter 80 Punkten gehalten. Leider hat uns selbst der Rhythmus in der Offensive gefehlt und wir haben auch einiges liegen gelassen. So konnten wir den Rückstand nicht mehr aufholen. Glückwunsch an Bremerhaven.“

 

02.11.2025 16:00 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. Uni Baskets Münster 97:96

So recht wussten sie nach Spielende nicht wohin mit sich, die Akteure der BAYER GIANTS. Die einen lagen sich freudetrunken in den Armen, wiederum andere Spieler lagen völlig erschöpft auf dem Boden der Ostermann-Arena. Mit 97:96 setze sich Leverkusen nach insgesamt 50 Minuten Spielzeit gegen die Uni Baskets Münster durch.

Leverkusen startete gut in die Begegnung und konnte sich die erste deutlichere Führung erspielen (15:7). In der Folge fand Münster allerdings besseren Zugriff auf das erste Viertel und konnte sich Zähler um Zähler an die GIANTS heranpirschen. Die Führung des 14-maligen Deutschen Meisters betrug nach zehn Minuten lediglich einen Punkt (19:18).

Den zweiten Durchgang starteten die Baskets mit einem 7:0- „Run“, welcher zur Folge hatte, dass Münster mit 19:25 vorne lag. Leverkusen musste sich einmal kräftig schütteln und kam in Person von Kobe Langley, der seine ersten vier Wurfversuche von Außerhalb der Dreipunktelinie allesamt verwertete, zurück. Zwar konnte BAYER die Führung in Hälfte Eins nicht mehr erobern, dennoch war beim Ergebnis von 44:45 zur Pause noch alles im Bereich des Möglichen.

Der dritte Abschnitt war zunächst von einer Vielzahl an Fehlwürfen geprägt. Beide Klubs benötigten einige Minuten, um sich wieder auf dem Parkett zurechtzufinden. BAYER kam vor allem in Korbnähe zu Punkten. Dennis Heinzmann überzeugte mit seiner schier unbändigen Energie, während John Williams Jr. mit seinen schnellen Dribblings von den Universitätsstädtern nicht zu halten. Leverkusen führte nach 30 Minuten mit 61:58.

Ein Thriller bahnte sich an der Bismarckstraße an, wobei die Fans der Gastgeber in der 34. Spielminute erst einmal kräftig durchatmen mussten, denn der überragende Nick McMullen sorgte für die 63:68-Führung der Münsteraner. Doch BAYER steckte nicht auf und ging gar durch einen „Williams-Korbleger“ in Front (69:68). Es lief also alles auf eine Entscheidung zum Ende der Paarung aus. Mit 79:78 lag BAYER bei noch 23 Sekunden vorne. Münsters Neil Masnic konnte mit zwei fälligen Freiwürfen für einen möglichen Sieg seiner Farben sorgen, doch nur ein Wurf fiel durch die Reuse. Es ging mit 79:79 in die Verlängerung.

In diese starteten die Hausherren fulminant. John Williams Jr. und Kobe Langley trafen ihre beiden Distanzwürfe und brachten die Ostermann-Arena zum Kochen (85:70). Münster bewies Nehmerqualitäten und kam wieder heran. 11 Sekunden vor dem Ende lag BAYER mit 88:86 vorne, doch Caleb Zurlinie dachte nicht daran den Farbenstädtern den Sieg zu überlassen und sorgte per Dunk für die nächste, die zweite Overtime (88:88).

Die bis dato lautstarken Fans der Leverkusener kamen auch erst einmal ins Grübeln, nachdem Andrew O’Brien per Layup zum 91:96 abschließen konnte. Die Moral in der Truppe des ProB-Champions 2025 stimmte abermals. Sebastian Brach traf einen wichtigen Wurf von Außerhalb der Dreipunktelinie und John Williams Jr. eroberte die Führung (97:96) sieben Sekunden vor dem Ende zurück. Münster hatte die Siegchance in den eigenen Händen, doch Zurlienes Dunkversuch verfehlte sein Ziel. Endstand (97:96).

02.11.2025 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Tigers Tübingen 76:90

Die Tigers Tübingen haben auch das dritte Auswärtsspiel der Saison 2025/2026 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga gewonnen. Vor 932 Zuschauern in der EPG-Arena zu Koblenz gelang der Mannschaft von Trainer Henrik Sonko ein 90:76 (53:37)-Auswärtssieg.

In der Anfangsphase leisteten sich beide Kontrahenten viele Fehlwürfe. Zunächst spielten nur die Moselstädter. Koblenz spielte in der Defense mit einer Zone und bereitete den Tigers Tübingen massive Probleme. Tention brachte sein Team in Minute acht per Dreier zum 13:16 heran. Nach einem 16:21-Rückstand glich Tention in der Schlussminute per Dreier zum 21:21 bei noch drei Sekunden auf der Uhr aus. Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste kurze Pause.

Mit einem 7:0-Lauf eröffneten nun die Gäste den zweiten Abschnitt. Viertelübergreifend war es ein 12:0-Lauf der Raubkatzen. Direkt nach Wiederaufnahme des Spiels klaute Sanders den Ball und erhöhte per Korbleger auf 30:21 und erhöhte den Run auf 14:0. Die Gäste kontrollierten nun das Tempo und somit auch die Begegnung. Bis zur Halbzeitpause legten die Mannen um Tigers-Kapitän Till Jönke dann einen 8:4-Lauf zum 53:37-Halbzeitstand auf das Parkett, was gleichzeitig die bisher höchste Führung im Spiel war.

Auch der Start ins dritte Viertel war wild. Die Moselstädter erlaubten sich weiter unnötige Ballverluste, was ihre Aufholjagd erschwerte. Die Tübingr Verteidigung stand weiterhin gut und ließ die EPG Baskets Koblenz immer wieder verzweifeln. Im Angriff verließen sich die Sonko-Schützlinge nicht nur auf die Würfe von außen, sondern suchten auch immer wieder den Zug zum Korb. Pelote gelang 108 Sekunden vor dem Ende des dritten Abschnitts sein erster Dreier zum 67:50-Zwischenstand.

Pelote mit einem Zweier und Wood mit einem Dreier eröffneten den letzten Abschnitt innerhalb von 55 Sekunden zum 74:53 für die Tigers Tübingen. Die EPG Baskets Koblenz setzten nun alles auf eine Karte, um den Rückstand entscheidend zu verkürzen. In der Offense leisteten sich die Moselstädter weiter zahlreiche Fehler, sodass die Schwaben weiter zweistellig in Front lagen. Pelote gelang in der letzten Sekunde noch ein Dreier zum 90:76-Endstand.

Henrik Sonko (Trainer Tigers Tübingen): „Glückwunsch an meine Spieler zu diesem Sieg. Wir sind schlecht in die Partie gestartet, was mich sehr geärgert hat. Wir sind dann über die Defense besser in die Begegnung gekommen und haben uns damit Selbstvertrauen geholt. Wir sind noch ein junges Team, was Fehler macht. Im Laufe des Spiels konnten wir uns aber steigern und in der Offensive vermehrt gute Akzente setzen, was uns dann final auch den Sieg gebracht hat.“

 

02.11.2025 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 87:74

Jetzt sind auch die RheinStars in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA angekommen. Große Erleichterung herrschte in der Motorworld am frühen Sonntagabend nach dem 87:74 (50:39) über die Bozic Estriche Kirchheim Knights.

Doch es herrschte nicht allein Erleichterung über einen wertvollen und eminent wichtigen Sieg. Es waren vor allem die Begeisterung und der Enthusiasmus, mit der die Kölner Mannschaft Freude und Spaß verbreitete nach den vergangenen zähen Wochen. Der Abend belohnte all diejenigen, die es mit den RheinStars halten und hielten. Vielleicht sogar angefangen bei Stephan Baeck, der Anfang der Woche selbstlos sein Traineramt Zoran Kukic vermachte.

Unter den Körben beeindruckte Elisias durch seine Präsenz und sein Timing. Im Aufbau führte Haris Hujic das Team, ausgestattet mit einem feinen Gefühl fürs Spiel. Jeder für sich stand dabei für eine schöne Geschichte. So hatte Elisias es bei seinem Debüt in der Vorwoche in Paderborn geschafft, in knapp 200 Sekunden mit fünf Fouls wieder vom Parkett zu müssen. Am Sonntagabend unterstrich er erstmals, warum ihn die Kölner unbedingt holen wollten.

Der inoffizielle Titel „Spieler des Spiels“ aber musste Haris Hujic gehören. Zweieinhalb Jahre hatte der ehemalige ProA-MVP nach seiner schweren Verletzung auf diesen Moment hingearbeitet, dann lief er auf und spielte, als sei das alles dazwischen nicht passiert. All die Rückschläge nach zusätzlichen Operationen, all dieses Durchbeißen in den Reha-Monaten, die sicher nicht wenigen ungewissen Momente.

Zum Spiel oder zum Spielverlauf selbst muss eigentlich gar nicht so viel mehr gesagt werden. Köln startete runderneuert und sicher in die Partie. Ihr Scouting aus den Vorwochen hätten die Knights-Verantwortlichen schon nach wenigen Minuten schreddern können. Irgendwie sah nix aus wie vorher. Köln erarbeitete sich im Lauf der ersten Halbzeit einen 15:0-Lauf zum 34:22 und damit die Spielkontrolle, führte zur Pause verdient mit elf Punkten (50:39).

Und nicht allein wegen Elsias und Hujic. Sondern, weil alle mitmachten. So wurde es ein echter Teamerfolg. Mit 24:7-Punkten in den ersten sieben Minuten schraubten die RheinStars den Vorsprung auf 28 Zähler. Mit 75:50 ging es ins Schlussviertel, bei dem die Knights Ergebniskosmetik betreiben konnten – und damit auch den Kölnern klarmachten, jetzt auf keinen Fall nachlassen zu dürfen. Aber, der Anfang ist gemacht.

 

Vorberichte ProA 6. Spieltag

31.10.2025 19:30 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. Phoenix Hagen

Halloween Game in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle: Mit Phoenix Hagen ist am Freitagabend ab 19.30 Uhr ein echtes Top-Team der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A bei den SBB Baskets zu Gast. Die Gastgeber gehen als klarer Underdog in das Duell mit dem Tabellenführer und Aufstiegsfavoriten der zweithöchsten deutschen Spielklasse.

Fünf Spiele, fünf Siege – und das deutlich! Als einer der traditionsreichsten deutschen Basketball-Standorte überhaupt macht Hagen in dieser Saison so richtig ernst. Phoenix will aufsteigen. Phoenix hat auf und abseits des Parketts ohne Frage das Potenzial dazu. Fixpunkte im Team von Cheftrainer Chris Harris sind unter anderen die Guards Marcus Grave, Kevin Schmidt und Dennis Nawrocki. Zum Wiedersehen kommt es mit Ex-SBB-Profi Dominick von Waaden.

Die SBB Baskets mussten sich zuletzt dreimal in Folge geschlagen geben. Der Aufsteiger ist im harten Pro-A-Alltag angekommen. Vor allem die deutliche 76:105-Heimpleite gegen Koblenz vor zwei Wochen hallt noch nach.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Hagen ist einer der Top-Favoriten der Liga. Sie haben sich bislang sehr konstant präsentiert und werfen den Ball gerade von der Dreierlinie herausragend aktuell. Wir müssen defensiv sehr klar und aggressiv sein. Der Fokus muss auf uns liegen. Wir sind der Underdog und wollen diese Rolle annehmen, mit Extra-Physis und Intensität spielen. Wir wollen uns vor unseren Fans möglichst gut präsentieren und die Hagener ärgern.“

 

01.11.2025 18:30 Uhr BG Göttingen vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Am Freitagnachmittag machen sich die HAKRO Merlins Crailsheim sich auf den Weg nach Niedersachsen. Ziel der rund vierstündigen Fahrt ist Göttingen – dort treffen die Zauberer am Samstagabend in der Sparkassen-Arena auf den BBL-Absteiger. Der Absteiger aus der easy Credit Basketball-Bundesliga spielt nach über zehn Jahren Erstklassigkeit diese Saison in der ProA. Das Ziel ist hier allerdings klar: der direkte Wiederaufstieg ins Oberhaus. Sprungball der Partie ist um 18:30 Uhr.

Der Start in die Saison lief für die Veilchen nahezu perfekt. Mit vier Siegen aus fünf Spielen mussten sich die Göttinger lediglich Tübingen geschlagen geben. In Quakenbrück konnten sich die Südniedersachsen am vergangenen Spieltag nach einer fehlerbehafteten ersten Hälfte gegen die Drachen durchsetzen, vor allem das dritte Viertel (41:21 für die BG) ebnete den Weg zum Auswärtssieg.

520 Kilometer weiter südlich in Ilshofen brachten die Zauberer fast zur gleichen Zeit ihre bisher beste Leistung der noch jungen Saison aufs Parkett. Gegen den Traditionsverein Gießen 46ers liefen die Hohenloher heiß, dominierten in einem punktereichen Spiel die Gäste aus Hessen und führten bereits zur Halbzeit mit 30 Punkten.

Der Amerikaner Zach Jackson stieß diesen Sommer vom britischen Meister Leicester Riders neu zu den Veilchen und drückte mit durchschnittlich 14,6 Punkten bisher den Spielen seinen Stempel auf. Auch der restliche Kader wurde über die Sommerpause auf links gedreht. Mit dem Abstieg mussten sich die Südniedersachsen, bis auf vier Nachwuchsspieler und Kapitän Mathis Mönninghoff, eine komplett neue Mannschaft aufbauen.

„In Göttingen stehen wir vor einer schweren Aufgabe. Sie sind für mich einer der klaren Aufstiegsfavoriten. Sie haben eine sehr gute und tiefe Mannschaft mit viel Erfahrung, die echt guten Basketball spielen. Sie haben offensiv die letzten Wochen geglänzt, deshalb wird das für uns eine wirklich schwere Aufgabe. Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen und gut verteidigen. Dann wird es ein gutes Spiel werden“, sagt Crailsheim Headcoach David McCray.

 

01.11.2025 19:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. VfL SparkassenStars Bochum

Am 6. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA reisen die VfL SparkassenStars zum selbsternannten Aufstiegskandidaten GIESSEN 46ers. In Hessen erwartet das Team von Headcoach Felix Banobre eine schwere Aufgabe.

Die GIESSEN 46ers stehen aktuell mit zwei Siegen aus fünf Spielen auf dem elften Tabellenplatz. Nach dem Auftaktsieg in Kirchheim folgten Niederlagen gegen Hagen und Paderborn. Danach wähnte man sich mit dem Sieg gegen Karlsruhe wieder in der Spur, doch am vergangenen Wochenende mussten die 46ers eine herbe Niederlage in Crailsheim einstecken. Das ist bisher zu wenig für die hochambitionierten Ansprüche der Hessen.

Die Säulen des Teams konnte man in Giessen halten. Da wären zunächst Kyle Castlin und Routinier und Ex-Nationalspieler Robin Benzing scheint seine voraussichtlich letzte Saison nochmal nutzen zu wollen. Neu hinzugekommen ist der gebürtige Bochumer Till Gloger, der vergangene Saison in Neuseeland verbrachte, aber vorher reichlich ProA-Erfahrung gesammelt hat. Giessen ist insgesamt sehr breit besetzt und wird sich sicherlich während der Saison fangen. Gegen die SparkassenStars muss aber zwingend ein Sieg her.

Hier liegt die Chance der SparkassenStars, die völlig ohne Druck nach Giessen fahren können. Mit drei Siegen aus fünf Spielen stehen die SparkassenStars aktuell auf dem fünften Tabellenplatz und damit voll im Soll. Gegen die Nürnberg Falcons zeigten die Bochumer einen starken Charakter und gaben die Führung in einem engen Spiel nie ab. Gegen Giessen wird es darauf ankommen, sich nicht von wütenden 46ers überrumpeln zu lassen und die Kontrolle über das eigene Spiel zu behalten.

„Wir erwarten ein entschlossen auftretendes Gießener Team von Beginn an. Sie haben sich sicher intensiv auf dieses Spiel vorbereitet. Sie müssen sich beweisen und werden mit hoher Intensität und Physis auf beiden Seiten des Feldes agieren. Für uns ist es wichtig, von Anfang an ihre Energie zu spiegeln, diszipliniert in unserer Ausführung zu bleiben und über die gesamten vierzig Minuten konzentriert zu spielen“, so der Bochumer Headcoach Felix Banobre.

 

01.11.2025 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. PS Kalrsruhe LIONS

Eine Serie von vier Heimspielen in Folge steht für den BBC Bayreuth in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA an. Dabei soll auch die Trendwende nach zuletzt vier Niederlagen in Folge und dem Abrutschen auf Tabellenlatz 15 geschafft werden. Auftakt ist am Samstag, 1. November gegen die PS Karlsruhe LIONS.

Die Lions sind mit zwei Siegen aus fünf Partien in die neue ProA-Saison gestartet. Nach dem 81:66-Auftaktsieg gegen Neuling Bayer Giants Leverkusen gab es eine 72:101-Klatsche bei Aufsteiger SBB Baskets Wolmirstedt. Es folgten weitere Niederlagen gegen BBL-Absteiger BG Göttingen (84:97) und beim Aufstiegsanwärter GIESSEN 46ers (74:94). Zuletzt waren die Karlsruher beim souveränen 98:65-Heimsieg gegen die ersatzgeschwächten Uni Baskets Münster erfolgreich.

Der 114-fache Ex-Nationalspieler und langjährige Bayern-Akteur Demond Greene, der zur neuen Saison das Amt des Karlsruher Headcoaches als Nachfolger von Aleksandar Scepanovic übernahm, bilanzierte nach der Partie in Münster: „Für uns war es wichtig, als Mannschaft zu spielen, eine gewisse Intensität zu zeigen, die wir auch schon in den Spielen zuvor hatten, aber nicht konstant. Wir hatten heute einen guten Rhythmus“.

Bester Karlsruher Werfer in den bisherigen fünf Partien war von Phoenix Hagen zum Löwenrudel gekommene 25-jährige Small Forward Kilian Binapfl mit im Schnitt 15 Punkten. Der 24-jährige US-amerikanische David Ejah kam neu aus Bosnien-Herzegowina und hat bislang 14 Punkte im Schnitt auf dem Scoreboard stehen. Gemeinsam mit dem in Karlsruhe gebliebenen 33-jährigen Center-Routinier Maurice Pluskota war David Ejah mit je 25 Punkten auch Topscorer im jüngsten Spiel gegen Münster.

Trainerstimme BBC-Headcoach Florian Wedell über den Gegner Karlsruhe: „Ich freue mich, Demond Greene als Headcoach an der Seitenlinie in Karlsruhe wiederzusehen. Wir haben bei Bayern München schon zusammengearbeitet. Karlsruhe ist eine spannende Mannschaft, die viel Qualität für den Kader verpflichtet hat. Das Team spielt sehr physisch und ist auf vielen Positionen sehr athletisch. Es wird sicher ein sehr spannendes und heißes Spiel“.

 

01.11.2025 19:30 Uhr Artland Dragons vs. Paderborn Baskets

Am sechsten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht für die Artland Dragons das zweite Heimspiel in Folge auf dem Programm. Am Samstagabend um 19:30 Uhr empfangen die Quakenbrücker die Paderborn Baskets in der Artland Arena und wollen nach der deutlichen 83:104-Niederlage gegen Göttingen wieder in die Erfolgsspur finden. Mit drei Siegen aus fünf Spielen belegt das Team von Headcoach Hendrik Gruhn derzeit Tabellenplatz acht.

Der Gegner aus Ostwestfalen hat nach seinem direkten Wiederaufstieg in die ProA bereits einige Höhen und Tiefen erlebt. Paderborn verpasste in der vergangenen Saison in der ProB nur denkbar knapp den sportlichen Aufstieg. Ein Dreier in letzter Sekunde ließ im Viertelfinale gegen Bernau alle Träume platzen. Aufgrund von Ligaverschiebungen und Rückzügen anderer Clubs erhielten die Baskets dennoch das Startrecht in der ProA.

Der Neustart nach dem Abstieg brachte jedoch einen fast komplett neuen Kader mit sich: Lediglich drei Spieler blieben im Team, viele erfahrene deutsche Akteure verließen den Verein. Coach Milos Stankovic steht vor einer anspruchsvollen Aufgabe. Der Klassenerhalt gilt als oberstes Ziel. Mit dem 24-jährigen US-Guard Branden Maughmer (12,8 Punkte, 7,2 Assists) haben die Paderborner einen dynamischen Spielmacher in ihren Reihen, der das Tempo vorgibt und seine Mitspieler stark einsetzt.

Auf den Flügelpositionen hat sich zuletzt noch einmal etwas getan: Nathan Scott verließ den Verein aus persönlichen Gründen, ersetzt wurde er durch Kevin Osawe. Der kanadische Forward feierte beim jüngsten 87:69-Heimsieg gegen Köln ein überragendes Debüt mit 22 Punkten und 7 Rebounds und verlieh seinem neuen Team damit zusätzlichen Schwung. Mit zwei Siegen aus fünf Spielen belegen die Baskets aktuell Tabellenplatz zehn.

Headcoach Hendrik Gruhn vor der Partie: „Paderborn ist ein sehr guter Aufsteiger. Sie haben in den ersten Saisonspielen schon gezeigt zu was sie fähig sind. Die Baskets kommen über Intensität, Physis und maximalen Willen. Sie sind keine Mannschaft, die durch Einzelaktionen getragen wird, sondern überzeugen durch ihr Kollektiv und Teamspirit. Wir freuen uns auf das Spiel, die Jungs haben hart gearbeitet, sind wahnsinnig motiviert und wollen das am Samstag auch zeigen.“

 

02.11.2025 15:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. Eisbären Bremerhaven

6. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Die Nürnberg Falcons empfangen am Sonntag um 15.30 Uhr die Eisbären aus Bremerhaven. Gegen den Tabellendritten der ProA erwartet die Mannschaft von Ralph Junge ein echter Härtetest. Die Fans können sich auf ein spannendes Spiel freuen.

In sportlicher Hinsicht haben die Falcons gegen Bremerhaven ein extrem dickes Brett zu bohren. Die Mannschaft von Steven Esterkamp konnte vier ihrer bisherigen fünf Saisonspiele gewinnen. Die Imports funktionieren und auch bei den deutschen Neuzugängen wie Raphael Falkenthal und Jannis von Seckendorff, haben die Norddeutschen gut gescoutet.

„Bremerhaven hat schon in der letzten Saison sehr guten Basketball gespielt und es als Tabellenvierter in die Playoffs geschafft. Daran konnten sie bislang anknüpfen. Wir dürfen uns so wenig Fehler wie möglich erlauben gegen dieses physisch starke und sehr gefestigte Team“, blickt Head Coach Ralph Junge voraus.

 

02.11.2025 16:00 Uhr Bayer GIANTS Leverkusen vs. Uni Baskets Münster

Nächster Kraftakt für dezimierte Uni Baskets Münster: Spiel eins von drei innerhalb von acht Tagen führt sie am Sonntag zu seit drei Spieltagen ungeschlagenen Bayer Giants Leverkusen – zum NRW-Duell mit dem Aufsteiger in der altehrwürdigen Ostermann-Arena. Spielbeginn ist dort familienfreundlich um 16.00 Uhr.

Endlich wieder Optionen zu haben, so würde Cheftrainer Götz Rohdewald sicherlich liebend gern in das Mediengespräch vor einem Spieltag gehen. Die Personalmisere bleibt aber zumindest am Sonntag bei Bayer Giants Leverkusen unverändert. So bleibt zunächst nur „die eine“ Option, mit den verbleibenden Akteuren – anders als in Karlsruhe – an die Leistungsgrenze zu kommen, um eine Siegchance in der Ostermann-Arena zu haben.

Der deutsche Basketball-Rekordmeister ist schon aufgrund seiner Historie mit zudem insgesamt 40 Jahren in der BBL kein klassischer Aufsteiger. Nach zwei Spielzeiten in der drittklassigen ProB korrigierten die Giants den „Betriebsunfall“ Zweitligaabstieg. Das Gros der Aufstiegsmannschaft ist unter dem Bayer-Kreuz geblieben und inzwischen so verstärkt, dass die Leverkusener als Team der Stunde zuletzt dreimal in Folge gewannen. Ein echter „Game-Changer“ für die Farbenstädter ist deshalb die Nachverpflichtung von Aufbauspieler Kobe Langley.

Ohne Langley verloren die Leverkusener in Karlsruhe ebenso deutlich wie am 2. Spieltag gegen Bochum. Mit Langley gewannen die Giants die beiden Auswärtsspiele in Tübingen und Kirchheim sowie das Heimspiel gegen das Topteam Bremerhaven. Nach mehr als zwei Jahren verletzungsbedingter Pause kehrte Dennis Heinzmann in das Aufgebot der Giants zurück und prägt dieses maßgeblich. Doch Leverkusen ist keinesfalls „nur“ Langley und Heinzmann, sondern eine starke Mannschaft mit vielen weiteren Optionen und spielerischen Möglichkeiten sowie einer intensiven Spielweise.

Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets: „Seitdem die Leverkusener den neuen Aufbauspieler Kobe Langley haben, läuft es bei ihnen sehr gut. Er organisiert das Spiel, trifft sehr gut von außen. Der hat die Giants zu einer anderen Mannschaft gemacht als noch in den ersten beiden Saisonspielen. Sie haben aber noch weitere Spieler, die einen Impact haben können. Auch die anderen Amerikaner sind gut. Die Giants sind ganz gut aufgestellt, wie man sieht.“

 

02.11.2025 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Tigers Tübingen

Der sechste Spieltag der Saison 2025/2026 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird unter anderem mit der Partie zwischen den EPG Baskets Koblenz und den Tigers Tübingen abgeschlossen. Hochball ist am Sonntag, den 2. November 2025, um 17 Uhr in der EPG-Arena in Koblenz.

Beim kommenden Gegner der Schwaben hat sich nach einer schwierigen und enttäuschenden Spielzeit 2024/2025 ein großer Umbruch vollzogen. Mit neun Siegen und 25 Niederlagen sprang nur der 16. Tabellenplatz heraus, aus sportlicher Sicht der erste Nicht-Abstiegsplatz. Mit Stephan Dohrn hat nun ein neuer Kommandogeber die EPG Baskets Koblenz übernommen. Mit zwei Erfolgen und drei Niederlagen ist der Tabellen-13. recht gut in die neue Spielzeit gestartet.

Ein neuer Trainer bedeuten oftmals auch viele neue Akteure. So trifft dies auch für die EPG Baskets Koblenz zu. Konkret: Alle Spieler wurden ausgetauscht. Jonas Niedermanner, in der vergangenen Saison 2024/2025 noch bei den Raubkatzen aktiv, schloss sich dem „Team in Green“ an. Angeführt wird die Dohrn-Truppe vom US-Amerikaner Wishart. Der 26-Jährige wechselte von den VR-Bank Würzburg Baskets Akademie nach Koblenz.

Mit Landsmann Smith punktet noch ein dritter Akteur zweistellig. Der Small Forward kommt bisher auf 14,4 Punkte und 5,6 Rebounds. Insgesamt ist das Team in der Breite sehr gut aufgestellt. Alle elf Spieler erzielen zwischen 4,6 Zähler (Marko Bacak) und Topscorer Wishart. Eine Mannschaft, die nur schwer auszurechnen ist.

Die bisherigen zwei Spiele gegen die Top-Teams aus Göttingen (80:98) und Crailsheim (73:84) gingen verloren. Auswärts holten die EPG Baskets Koblenz Siege in Bayreuth (107:89) und in Wolmirstedt (105:76). Eine Serie wird auf jeden Fall reißen: Entweder gelingt den Moselstädtern im dritten Anlauf der erste Heimsieg, so wie es den Tigers Tübingen gegen die SBB Baskets aus Wolmirstedt am vergangenen gelang, oder die Schwaben müssen sich im dritten Duell in fremder Halle erstmals geschlagen geben.

 

02.11.2025 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim#

Die Aufgabenstellung für die RheinStars ist klar. Am kommenden Sonntag soll das nächste Spiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gewonnen werden. Es wäre im sechsten Anlauf der erste Saisonsieg. Gegner in der Motorworld sind ab 17 Uhr die Bozic Estriche Knights aus Kirchheim, die selbst erst ein Spiel gewonnen haben und in der Tabelle exakt auf dem Platz vor den Kölnern liegen.

Zwar hatten die Kölner in den zurückliegenden Wochen sportlich schwierige Wochen begleitet von Verletzungs-Problemen, doch Kukic beschäftigt sich vor seiner ProA-Premiere vor allem mit dem Blick nach vorne. „Das, was hinter uns liegt können wir nicht mehr ändern, aber alles andere haben wir in unserer Hand. Wir müssen als Mannschaft agieren, uns aufeinander verlassen können. Wenn jeder sich für jeden einsetzt und jeder weiß, was der andere macht, dann haben wir gute Möglichkeiten erfolgreich Basketball zu spielen.“

Ähnlich wie den Kölnern geht es vor der Partie am Sonntag auch den Gästen: „Wir brauchen da nicht drumherum reden. Köln ist ein wichtiges und gefährliches Spiel. Wir werden uns genau angucken auf wen wir uns dabei verlassen können und wer Gas gibt,“ erläutert Knights-Sportchef Chris Schmidt auf der Vereins-Website.

„Wir müssen uns auf ein intensives Spiel einstellen. Gerade die Kölner Guards sind sehr schnell und aktiv. Das wird für uns eine Herausforderung,“ ergänzte Coach Igor Perovic. Zum Trainerwechsel in Köln sagt der Sportchef: „Wir kennen die Wirkung von so einem Schritt. Das setzt nochmal eine andere Duftmarke und zusätzliche Kräfte frei.“

Die Ritter aus der Stadt Kirchheim unter Teck spielen am Fuße der Schwäbischen Alb ihre 18. Saison in Folge in der zweithöchsten deutschen Spielklasse. Topscorer der Kirchheimer ist Phillip Russell, der Pointguard legt im Schnitt pro Spiel 16.6 Punkte auf. Auch Lucas Mayr, Tylan Pope und Nicolas Bretzel punkten zweistellig. Neu im Team ist seit vergangener Woche US-Guard Chuck Harris, der mit 15 Zählern und sechs Assists ein ordentliches Debüt hinlegte.

 

Vorberichte ProB Süd 7. Spieltag

01.11.2025 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. CATL Basketball Löwen

Wenn die Fellbach Flashers kommenden Samstag auf die CATL Basketball Löwen aus Erfurt treffen wird es für den Tyseem Lyles ein besonders Spiel sein.

In aller erster Linie wollen die Flashers wieder in die Erfolgsspur finden nach der Niederlage am vergangenen Wochenende beim BBC Coburg. Trotz der guten Partie und einer erkennbaren Leistungssteigerung reichte es nicht für einen Sieg. Nun soll gegen die Erfurter der nächste Sieg eingefahren werden damit nicht frühzeitig der Anschluss an die Playoff Plätze verloren geht.

Die Löwen konnten vergangenes Wochenende, deutlich ersatzgeschwächt, ihren ersten Saisonsieg einfahren. Dass die Erfurter eine gefährliche Mannschaft sein können, kann vor allem Tyseem Lyles bestätigen. Der Leistungsträger der Flashers wechselte nach vier erfolgreichen Jahren in Erfurt an den Kappelberg. In diesen vier Jahren war er stets der Dreh- und Angelpunkt der Löwen.

Jedoch besitzen die Erfurter mehrere erfahrene Spieler, die ein Spiel im Alleingang entscheiden können. Besonders hervorzugehen ist dabei das starke Big Man Duo Paul Albrecht und Noah Kamdem. Der neu verpflichtete amerikanische Guard Mike Mitchell überzeugte ebenfalls mit bisher 20,5 Punkte und 6,5 Rebounds pro Spiel.

Besonders interessant ist jedoch die Entwicklung des Junioren Nationalspielers Musa Abra der, auch durch den Abgang von Tyseem Lyles, noch weiter in den Fokus rückt. Der 19-jähre Point Guard spielt bisher eine persönlich starke Saison mit 20,2 Punkte pro Spiel.

Dass die Erfurter nicht bisher mehr Siege eingefahren haben, ist verwunderlich bei der Qualität im Kader und den selbst gesteckten Zielen. Für Head Coach Florian Gut, der gleichzeitig sportlicher Leiter und Geschäftsführer der Erfurter ist sowie in der BARMER 2. Bundesliga GmbH als Vorstand Sport agiert hat daher noch jede Menge Arbeit vor sich.

 

01.11.2025 18:00 Uhr VR-Bank Würzburg Akademie vs. TSV Oberhaching Tropics

Nach dem spielfreien Wochenende reisen die Oberhaching Tropics am kommenden Samstag (Spielbeginn 18 Uhr) nach Würzburg. Obwohl die Unterfranken bisher einen durchwachsenen Saisonstart erlebten, haben die Mainfranken einen starken Kader.

Mit Marko Petric, Joel Lindsay, Jervis Scheffs, Clemens Sokolov sowie Paul Plato haben die Baskets mehrere deutsche Jugendnationalspieler, denen eine große Zukunft vorausgesagt wird in Ihren Reihen. Vor allem der 214cm große Lindsay gilt als absolutes Ausnahmetalent mit NBA-Perspektive. Erfahrung bringt der kanadische Import Chevon Brown ins Team. Der 30-jährige Aufbauspieler ist der verlängerte Arm von Coach Alex King und spielte bereits in der hochklassigen spanischen zweiten Liga.

Trainer Alex King, der in Fachkreisen aufgrund seiner Art zu Coaching und Ähnlichkeit gerne mit Vincent Kompany verglichen wird, ist mit allen Wassern gewaschen. Mit über 600 BBL-Spielen, die er unter anderem für ALBA Berlin, Bayern München, Frankfurt und Würzburg bestritten hat, hat der ehemalige deutsche Nationalspieler bereits als Spieler so alles gesehen was es zu sehen gibt im deutschen Basketball. Der gebürtige Schwabinger leistet hervorragende Arbeit am Main und hat wie viele seiner Spieler eine große Zukunft vor sich.

Tropics Co-Trainer Bastian Block weiß, dass es kein leichtes Auswärtsspiel für seine Mannschaft wird: „Wir konnten Würzburg am vergangenen Sonntag vor Ort im BMW-Park beobachten und waren beindruckt von dem Talent, welches das Team hat. Wir werden den Gegner auf keinen Fall unterschätzen, müssen das Tempo drosseln und dürfen Sie nicht ins Laufen kommen lassen.“

 

02.11.2025 15:00 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. BBC Coburg

Nur unlängst nach den beiden Heimerfolgen gegen Leitershofen und Fellbach ist der BBC Coburg am kommenden Sonntagnachmittag in Ludwigsburg gefordert. Dort treffen die Coburger Spitzenreiter mit der Porsche Basketball-Akademie nicht nur auf das Farmteam der MHP RIESEN, die seit 2002 durchgängig in der Bundesliga zuhause sind, sondern auch auf den derzeitigen Tabellendritten der ProB Süd. Tip-off in der Rundsporthalle Ludwigsburg ist um 15 Uhr.

Es bleibt bislang eine Saison wie im Märchen für die Mannschaft von Cheftrainer Patrick Seidel. Weiterhin unbesiegt thronen die Vestestädter von der Tabellenspitze der Südstaffel der ProB. Sechs Siege bei keiner Niederlage lautet die Bilanz des BBC mittlerweile.

Eine ebenfalls beeindruckende Leistung legten die jungen Ludwigsburger am letzten Spieltag hin. Auch in der Höhe verdient siegte die Basketball-Akademie mit 86:64 in Leitershofen und dominierte dabei die favorisierten Kangaroos in deren Halle über die vollen 40 Minuten. Es war der vierte Erfolg im sechsten Spiel für die BBA nach zuvor Siegen in Würzburg, Langen und gegen Dresden. Ausschließlich Oberhaching und den Tabellenzweiten aus Ulm konnte Ludwigsburg bislang nicht bezwingen.

Seine Treffsicherheit von jenseits der Dreierlinie stellte auch Coburgs Nico Höllerl erst kürzlich noch einmal unter Beweis. Sechs von elf Distanzwürfen versenkte die Nummer fünf des BBC gegen die Flashers und stellte mit 21 Zählern seine persönliche Bestleistung in der ProB ein.

Passend dem Ludwigsburger Motto „Gefürchtet und stolz drauf“ warnt er besonders vor der intensiven Defense der Schwaben: „Mit Ludwigsburg wartet am Sonntag ein junges und aggressives Team auf uns. Letztes Wochenende haben sie Leitershofen mit ihrer energischen Verteidigung das Leben schwer gemacht. Deshalb dürfen wir sie auf keinen Fall unterschätzen, dürfen uns aber auch nicht von ihrer Defense einschüchtern lassen. Wir sind auf jeden Fall motiviert und wollen auch so dort auftreten, um den siebten Sieg im siebten Spiel einzufahren.“

 

02.11.2025 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. Ahorn Camp Baskets 

„Ganz schwere Aufgabe“, Speyerer sind beim Tabellenzweiten Ulm gefordert. Die Ahorn Camp Baskets liebäugeln mit dem dritten Streich in fremden Hallen. Am Sonntag, 2. November, sind die Speyerer, die ihre beiden bisherigen Auswärtsspiele in dieser Saison in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga ProB gewonnen haben, ab 17 Uhr bei der Orange-Academy in Ulm zu Gast.

Favorit sind allerdings die Schwaben, die in dieser Runde alle drei Partien vor heimischer Kulisse zu ihren Gunsten entschieden. „Das wird eine ganz schwere Aufgabe. Die Ulmer haben eine sehr starke Mannschaft“, sagt Ahorn-Camp-Coach Carl Mbassa vor dem Kräftemessen mit dem Tabellenzweiten.

Zu den Leistungsträgern der Academy-Auswahl zählen neben Taktgeber Teo Milicic die groß gewachsenen Endurance Aiyamenkhue und Marko Dordevic, der im Sommer von Speyer an die Donau wechselte. Gegen die Rebound-starken Gastgeber sind in Reihen der Pfälzer die Center David Aichele und Leon Geißler besonderes gefordert.

Coach Mbassa will mit seinen Schützlingen die Lehren aus der Heimpleite am vergangenen Wochenende ziehen. „Wir müssen ganz anders auftreten als zuletzt gegen die Frankfurt Skyliners, wenn wir in Ulm eine Chance haben wollen“, betont der Cheftrainer der Domstädter. Doppellizenzspieler Noah Koch, der zuletzt für die MLP Academics Heidelberg im Einsatz war, wird gegen das Farmteam des amtierenden deutschen Vizemeisters voraussichtlich wieder zum Kader der Speyerer gehören.

 

02.11.2025 17:00 Uhr  Dresden Titans vs. TV Langen

Die Dresden Titans empfangen am Sonntag, 17 Uhr, den TV Langen in der Margon Arena. Im Kellerduell stehen beide Teams unter Druck, in einem richtungsweisenden Spiel einen Sieg einzufahren.

Der von Verletzungspech geplagte Aufsteiger ist noch nicht in der ProB angekommen und steht nach 5 Spielen noch ohne Sieg da. Auch wenn keiner der Spieler im Kader unter 1,90 Meter ist, so hat die Mannschaft von Tobias Jahn große Probleme im Rebounding. Die Verteidigung ist generell eine Baustelle bei den Hessen. 93,8 Punkte netzten ihre bisherigen Gegner im Schnitt ein. Vor allem im Umschaltspiel zeigt sich der TV Langen anfällig, was die Dresdner offensiv zuletzt konsequent für sich zu nutzen wussten.

Trotzdem sind die Langener nicht zu unterschätzen, denn sie weisen gleich 5 Akteure in ihren Reihen auf, die mehr als 10 Punkte im Durchschnitt erzielen. Allen voran müssen die Titans auf Jacob Kumal Washington ein besonderes Augenmerk legen, der den TV mit 19,5 Punkten anführt. Für einen Center ist er vor allem mit überdurchschnittlichen 41,7% gefährlich von der 3-Punkte-Linie.

Die Dresdner wollen sich vor heimischer Kulisse für die Niederlage im Derby revanchieren. Dafür ist dieses Mal eine konzentrierte Leistung über 40 Minuten gefragt. Das Team von Valentino Lott muss mit Blick auf die vergangenen Spiele vor allem die Leistung in der Verteidigung und am Brett intensivieren. Aus dem Misserfolg gegen Erfurt, schöpft vor allem die Leistung der Bank-Spieler Mut, die in Summe 31 Punkte einstreuen konnten. Dieselbe Aggressivität gilt es nun auch gegen Langen abzurufen.

Titans Headcoach Valentino Lott: „Wir haben nach unserem letzten Spiel nicht mehr viele Situationen, die wir noch nicht durchlaufen haben. Ich muss sagen, dass die Mannschaft alles noch immer gut einordnen kann und weiterhin die richtigen Schlüsse zieht. Mit Langen kommt eine erfahrene Mannschaft in die Margon Arena, die sich endlich mit einem Sieg belohnen will. Wir dürfen die Energie dieser Mannschaft nicht nur annehmen, sondern müssen sie übertreffen.“

 

04.11.2025 19:30 Uhr FC Bayern Basketball II vs. BG Hessing Leitershofen

In einer nachgezogenen Partie des 7. Spieltages in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA muss die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen am Dienstagabend beim FC Bayern München Basketball II antreten. Das Spiel beginnt um 19.30 Uhr im BMW-Park (Siegenburger Straße 45, München-Sendling). Grund für die Terminierung ist die Jahreshauptversammlung des FC Bayern, die am Wochenende an der gleichen Stätte stattfand.

Das Spiel in München ist ein Verfolgerduell. Die fünftplatzierten Kangaroos (6:4 Punkte) treffen auf die Bayern, welche in der Tabelle aktuell einen Rang besser platziert sind (8:4 Punkte bei einem ausgetragenen Spiel mehr). Die Bayern fanden sich in den letzten Jahren mit sehr jungen Mannschaften eher in den unteren Tabellengefilden wieder und hielten einige Male nur mit sehr viel Glück die Klasse. Dies hat sich dieses Jahr verändert.

Die Nachwuchstalente haben inzwischen stark an Qualität und Klasse gewonnen. Allen voran Topscorer Nicolas Sermpezis (18), der auch bereits in der BBL zum Einsatz kam und aktuell mit 20,3 Punkten pro Partie weit vorne in der Scorerliste der Liga steht. Aber auch Akteure wie Niclas Kodjoe (19), der Chemnitzer Neuzugang Kilian Fischer (17), Desmond Yiamu (19), Andriija Susic (17) oder der erst 16-jährige Juniorennationalspieler Caspar Vossenberg gilt es zu beachten.

Das Trio Marco Frank (22/12,2 Punkte), Giovanni Calamita (22/10,8) und der isländische Neuzugang Agust Gordi Kjartansson(21/6,0 Punkte) sind für ein Farmteam fast schon erfahrene Spieler, sorgen aber für die nötigen Stabilität und den Halt in der Mannschaft von Trainerlegende Emir Mutapcic (65). Bisher fuhren die Bayern Siege gegen Würzburg, Dresden, Fellbach und Erfurt ein, wobei der Auswärtserfolg in Thüringen mit 106:78 besonders eindrucksvoll ausfiel.

Niederlagen gab es bisher lediglich gegen Tabellenführer Coburg und hauchdünn mit 75:78 beim Tabellenzweiten Ulm. Auf die Kangaroos wartet demzufolge also eine hohe Auswärtshürde. Bei der BG hofft man, dass die zuletzt fehlenden Spieler wieder in den Kader zurückkehren und man mit dem besten Aufgebot in die Landeshauptstadt fahren kann.

 

Vorberichte ProB Nord 7. Spieltag

01.11.2025 16:00 Uhr Seawolves Academy vs. ETB Miners

Am siebten Spieltag der ProB Nord steht den ETB Miners Essen eine spannende Auswärtsaufgabe im hohen Norden bevor. In der Arena Rostock trifft der aktuelle Tabellenführer mit makelloser 6:0-Bilanz auf die Rostock Seawolves Academy, die derzeit auf Rang neun liegt und nach einem ordentlichen Saisonstart zuletzt ins Straucheln geraten ist.

Die Gastgeber aus Rostock mussten zuletzt am 25. Oktober eine deutliche 68:100-Niederlage bei den BSC Sixers einstecken. Insgesamt markiert das Team im Schnitt 76,3 Punkte, kassiert jedoch 82,5 Zähler – eine Diskrepanz, die die aktuelle Tabellenposition erklärt. Hoffnungsträger im Spiel der Seawolves ist vor allem ihr Topscorer: Point Guard Jalen Page aus den USA überzeugt mit 23 Punkten, 6 Rebounds und 6 Assists pro Begegnung.

Ganz anders die Situation bei den ETB Miners: Die Essener reisen mit viel Selbstvertrauen in die Hansestadt – ungeschlagen und mit einer der besten Offensiven der Liga im Gepäck. An der Spitze steht US-Spielmacher Quashawn Lane mit 17,2 Punkten, 4,8 Rebounds und 8,2 Assists – der kreative Taktgeber in der Essener Offense. Ihm folgen Captain Niklas Sperber sowie der portugiesisch-kanadische Guard Michael Paulo.

„Rostock präsentiert sich im Vergleich zum vergangenen Jahr deutlich konkurrenzfähiger und bleibt vor allem aus der Distanz brandgefährlich. Kein anderes Team wirft so häufig von der Dreierlinie wie Rostock. Sie nehmen mehr Dreierversuche als Zweierwürfe und treffen diese mit einer guten Quote, was sich in drei Siegen aus sechs Spielen bemerkbar macht. Unser Ziel ist selbstverständlich der siebte Sieg in Folge und die Verteidigung der Tabellenspitze“, erklärt Nordlicht und Miners-Coach Lars Wendt.

Auf dem Papier gehen die Miners als Favorit in dieses Duell – doch die junge, talentierte Rostocker Mannschaft hat in eigener Halle schon mehrfach gezeigt, dass sie zu Überraschungen fähig ist. Die Fans dürfen sich auf ein intensives Kräftemessen zwischen einer ambitionierten Nachwuchstruppe und dem dominanten Tabellenführer freuen.

 

01.11.2025 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. EN Baskets Schwelm 

Halloween steht vor der Tür – und in der Sparkassen-Arena wird’s heiß statt gruselig, denn zum 7. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB empfängt LOK Bernau die EN Baskets Schwelm – ein echtes Topspiel der Nordstaffel. In der Tabelle liegen beide Teams eng beieinander: LOK Bernau steht nach dem Auswärtssieg in Itzehoe auf Platz 3, Schwelm folgt direkt dahinter auf Platz 4 – beide mit einer Bilanz von 4 Siegen und 2 Niederlagen.

Während LOK alle bisherigen Auswärtsspiele gewonnen hat, konnten die Baskets bislang alle Heimspiele für sich entscheiden. Auswärts allerdings gab’s zweimal nichts zu holen – gegen Essen (68:65) und Iserlohn (98:69).

Die Schwelmer haben sich vor der Saison gezielt verstärkt – und das mit Erfolg. Eine absolute Top-Verpflichtung für Schwelm, ist der US-Amerikaner Zyon Ezekiel Patterson, der vom aserbaidschanischen Klub NTD BH Baku kam und mit 18,8 Punkten pro Spiel der Topscorer seines Teams ist.

Nach einer Verletzungspause stieg Robert Peter Merz im Oktober wieder ein – und zeigt sofort, dass er zu den Leistungsträgern gehört. In den letzten drei Spielen erzielte er im Schnitt 11,3 Punkte, in zwei davon sogar jeweils 16. Der 25-jährige Guard spielte zuvor bei Bayer Giants Leverkusen und ist seit 2023 fester Bestandteil der Schwelmer Rotation.

Der Taktgeber im Schwelmer Spiel ist Marius Stoll. Mit durchschnittlich 9 Assists pro Spiel ist er der klare Spielmacher der Schwelmer. Auch er bringt Erfahrung aus Leverkusen mit und spielt seine zweite Saison bei den Baskets.

 

01.11.2025 19:00 Uhr TSV Neustadt temps Shooters vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 

Am Samstag empfängt der Tabellenzweite aus Neustadt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga den Tabellensechsten aus Westerstede.

Der Aufsteiger aus Neustadt ist gut in die Saison gestartet und damit eine der großen Überraschungen bisher. Die Baskets Juniors sind das Farmteam des Bundesligisten EWE Baskets Oldenburg und aus diesem Grund mit vielen starken Nachwuchsspielern ausgestattet, die zum Teil auch mit dem Bundesligateam trainieren und auch Einsätze bekommen.

Anders als das Farmteam aus Vechta, haben die Baskets deutlich mehr gestandene Spieler im Kader, die ihre Erfahrung einbringen und somit zu den absoluten Leistungsträgern im Team von Artur Gacaev gehören. Der auffälligste Akteur der Gäste ist der 25-jährige US amerikanische Shooting Guard Jon’ll Larenz Fugett. Mit durchschnittlich 25,0 Punkten und 5,8 Assists führt er die interne Rangliste vor dem 26-jährigen schwedischen Power Forward Beni Fungula an.

Der Profi aus Schweden kommt in dieser Saison auf einen Punkteschnitt von 16,2 und schnappt sich zusätzlich noch 6,7 Rebounds pro Partie. Ebenfalls zweitstellig punktet mit Alan Boger (29 Jahre) ein weiterer Routinier, der zudem einer der besten Dreierschützen der Liga ist. Das deutsche Toptalent Colin Schroeder (18 Jahre / Small Forward) folgt mit 10,2 Punkten und 6,3 Rebounds pro Partie.

„Wir sind bereit für die nächste große Herausforderung und freuen uns auf ein großartiges Samstagabendspiel. Die Spieler der Baskets sind immer super ausgebildet und spielen mit einem ähnlichen Spielstil wie wir. Ich erwarte ein hungriges gegnerisches Team, das unbedingt gegen uns gewinnen will, um uns die erste Saisonniederlage beizufügen“, so temps Shooters Coach Allen Ray Smith.

Bei den Neustädtern herrscht gute Stimmung. Das Team trainiert fleißig und ist hochmotiviert die Siegesserie auszubauen. Verzichten muss Headcoach Smith des Weiteren auf Till-Rouven Radtke. Der Pointguard hat sich im letzten Spiel in Vechta einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen und muss erstmal pausieren.

 

01.11.2025 19:00 Uhr Hertener Löwen vs. Itzehoe Eagles

Itzehoe Eagles gegen die Hertener Löwen – es ist eine Weile her seit dem letzten Aufeinandertreffen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Jetzt ist das Team aus dem Ruhrgebiet zurück, am Samstag um 19 Uhr sind die Adler aus Itzehoe bei den Löwen zu Gast. Dort erwartet sie aus Sicht von Eagles-Coach Timo Völkerink „ein sehr unangenehmes Spiel“.

Denn: „Herten ist eine Mannschaft, die Spiele verlangsamt, die sehr kontrolliert spielt und viel Erfahrung hat.“ Besonders erwähnt er dabei Center Dario Fiorentino und Shooting Guard Faton Jetullahi, die nicht nur schon viel gesehen haben, sondern auch in der Lage seien, ProB-Spiele zu entscheiden.

Für die Eagles werde es darum gehen, das eigene Spiel durchzubringen, aggressiv zu bleiben und das Spiel zu jeder Zeit schnell zu machen – gerade auch, um Akteure wie den 38- jährigen Fiorentino läuferisch vor Probleme zu stellen.

Der Aufsteiger aus Herten hat zwei seiner bisherigen sechs Spiele gewonnen, eines davon in eigener Halle, und rangiert damit auf Platz 11. Die Eagles sind Fünfter und wollen die Position im oberen Tabellenbereich festigen, erst recht nach der Heimniederlage gegen Bernau. Auswärts sind die Itzehoer bisher in drei Spielen dreimal als Sieger vom Feld gegangen.

 

01.11.2025 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. BSW Sixers

Die Iserlohn Kangaroos stehen vor ihrem nächsten Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Am Samstag, 1. November, um 19:30 Uhr empfängt das Waldstadt-Team in der Matthias-Grothe-Halle am Hemberg die BSW Sixers. Nach dem starken Auftritt beim letzten Heimspiel gegen Schwelm wollen die Kangaroos nun an diese Heimstärke anknüpfen – mit voller Energie und Leidenschaft.

Mit den BSW Sixers gastiert ein starker Gegner in der Waldstadt. Das Team aus Sandersdorf belegt aktuell den 8. Tabellenplatz mit 3 Siegen und 3 Niederlagen. Zuletzt feierten die Sixers einen beeindruckenden 100:68-Erfolg gegen die Seawolves Academy und zeigten dabei ihre offensive Qualität. Auswärts allerdings taten sich die Sachsen-Anhalter bislang schwer: Zwei der bisherigen drei Partien auf fremdem Parkett gingen verloren.

Headcoach Toni Prostran weiß um die Stärke des Gegners, bleibt aber zuversichtlich: „Wir respektieren die Sixers, aber wir wissen auch, dass wir sie schlagen können, wenn wir unser Spiel durchziehen. Entscheidend wird unsere defensive Härte sein. Wenn wir konzentriert, hart, aber sauber verteidigen, werden wir zu unserem Rhythmus finden.“

Der kroatische Coach hat die Trainingswoche unter ein klares Motto gestellt: „Kämpfen wir als Einheit, gewinnen wir als Einheit. Wir müssen nur bereit sein zu kämpfen und hungrig bleiben – dann kann uns niemand schlagen. Das werden wir am Samstag zeigen.“ Dieser Teamgedanke prägt die Vorbereitung der Kangaroos. Nach der Niederlage in Essen – die nur kurz Thema war – richtete der Fokus sich sofort auf das nächste Ziel: Heimenergie, defensive Stabilität und geschlossenes Auftreten.

 

02.11.2025 15:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. TKS 49ers

Am Samstag steht für die TKS 49ers das siebte Spiel der Saison an – auswärts bei den Dragons Rhöndorf. Noch immer wartet das Team von Headcoach Drazan Tomic auf den ersten Sieg, während die Gastgeber mit drei Erfolgen und drei Niederlagen im Mittelfeld der Tabelle stehen.

Die 49ers suchen im 7.Spiel der Saison immer noch nach dem ersten Sieg. Der nächste Gegner ist Rhöndorf, welche auf dem Tabellenplatz sieben liegen, mit drei Siegen und drei Niederlagen. In ihrem ersten Spiel trafen sie auf Wedel, dem letzten Gegner der 49ers, dieses Duell haben die Rhöndorfer klar gewonnen und sind somit als stärkere Herausforderung als Wedel einzuschätzen.

Offensiv sind die Dragons deutlich überlegen, sie erzielen pro Spiel im Durchschnitt 82,3 Punkte zu den 49ers mit 63,3. Sie setzen auf ihr Trio angeführt von #15 Jorge Mejias Sanchez, welcher 18 Punkte pro Spiel erzielt und ein gefährlicher 3er Schütze mit 38,5-prozentiger Quote ist. #2 Juhwan Harris-Dyson und #8 Kenan Reinhart ergänzen ihn und tragen ebenso stark zum offensiven Output bei.

Somit treffen die 49ers auf einen starken Kader, welcher ihnen alles in der Defense abverlangen wird. Des Weiteren wird offensiv für dieses Spiel mehr benötigt als in den letzten Spielen dargeboten, vor allem der Start aus der Halbzeitpause bedarf Verbesserung.

 

02.11.2025 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. RASTA Vechta II

Am Sonntag kommt es in der Steinberghalle zum Aufeinandertreffen des Tabellen 10 gegen den 13, SC Rist Wedel gegen RASTA Vechta II. Vechta geht mit dem Ziel, den ersten Sieg im siebten Speil einzufahren, in die Begegnung. Wedel will, nach dem Sieg gegen die TKS 49ers letztes Wochenende, zuhause nachlegen und somit den zweiten Sieg in Folge einfahren. Tip-off ist um 17 Uhr.

In den vergangenen beiden Jahren war die Zweitvertretung von Vechta noch selbst in der ProA auf Korbjagd gegangen, nachdem sie in der ProB-Spielzeit 2022/2023 zwar beide Duelle mit dem SC Rist verloren, aber den Durchmarsch in die ProA geschafft hatte. In ihrer dortigen Debüt-Saison 2023/2024 schafften die Niedersachsen als Tabellen-13. sicher den Klassenerhalt, ehe sie in der Serie 2024/2025 mit nur vier Siegen als Schlusslicht abstiegen.

In der aktuellen ProB-Serie verloren die Vechtaer ihre bisherigen sechs Auftritte allesamt und sind punktlos Vorletzter. „Trotzdem dürfen wir diesen Gegner auf gar keinen Fall unterschätzen“, warnte Wedels Assistant Coach Schick seine Schützlinge, die im dritten Anlauf endlich ihren ersten Saison-Heimsieg erringen wollen.

Neben dem Rister Chefcoach Hamed Attarbashi lobte auch Schick die Fortschritte der Wedeler Mannschaft: „Wir sind mit unserer Entwicklung sehr zufrieden.“ Ein Sonderlob sprach Schick den Talenten aus, die er nicht nur im Training des SC Rist, sondern in Personalunion auch als Übungsleiter des NBBL-Teams der Towers betreut: „Sie haben sich inzwischen an die höhere Intensität der ProB-Einheiten gewöhnt und liefern im Training hervorragende Leistungen ab.“

 

BARMER 2. Basketball Bundesliga und dpa Picture-Alliance schließen Partnerschaft | Neue Kooperation für professionelle Bildkommunikation im deutschen Basketball

Köln/Frankfurt, 31.Oktober 2025 – Die BARMER 2. Basketball Bundesliga und die dpa Picture-Alliance gehen eine strategische Partnerschaft ein. Als offizieller Fotopartner der 2. Basketball-Bundesliga begleitet die Picture-Alliance künftig den Spielbetrieb der ProA und ProB mit hochwertigem Bildmaterial und professionellen Foto-Produktionen.

Ziel der Zusammenarbeit ist es, die mediale Sichtbarkeit der Liga und ihrer 45 Clubs weiter zu stärken und die vielfältigen Geschichten des deutschen Basketballs in Bildern zu erzählen. Die dpa Picture-Alliance – eine hundertprozentige Tochter der dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH – gehört zu den führenden Bildagenturen Deutschlands und betreibt mit www.picture-alliance.com eines der größten Bildportale Europas.

Im Rahmen der Partnerschaft stellt die 2. Basketball Bundesliga der dpa Picture-Alliance Zugang zu offiziellen Team-, Porträt- und Spielszenenbildern zur Verfügung. Im Gegenzug profitiert die Liga von professionellen Fotografenleistungen, redaktionellen Nutzungskontingenten sowie Sonderkonditionen für Clubs und Partner. Zudem wird die Picture-Alliance auf der Website und in den Kommunikationskanälen der Liga als offizieller Fotopartner präsentiert.

 

Christian Krings, Geschäftsführer der 2. Basketball Bundesliga GmbH:

„Die visuelle Kommunikation ist ein zentraler Bestandteil unserer Kommunikationsarbeit. Mit der dpa Picture-Alliance gewinnen wir einen starken Partner, der unsere Leidenschaft für authentische Sportfotografie teilt und die Professionalität unserer Liga auch visuell unterstreicht.“

Andreas Genz, Geschäftsführer der dpa Picture-Alliance, ergänzt:

„Basketball steht für Dynamik, Emotion und Nähe – Werte, die auch unsere Bildsprache prägen. Wir freuen uns sehr, die 2. Basketball Bundesliga als offizieller Fotopartner zu begleiten und die Faszination des Spiels in Bildern festzuhalten.“

Die Kooperation startet zum 1. November 2025 und umfasst neben Bildrechten und redaktionellen Nutzungen auch gemeinsame Kommunikationsmaßnahmen und Veranstaltungen im Partnernetzwerk der Liga.

 

Über die BARMER 2. Basketball Bundesliga

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga ist die Dachorganisation der beiden Spielklassen ProA und ProB (Nord/Süd) mit insgesamt 45 Clubs. Sie bildet das sportliche und wirtschaftliche Fundament des professionellen Basketballs in Deutschland und fördert als Entwicklungsliga den Nachwuchs für die easyCredit BBL und die Nationalmannschaft.

Über die dpa Picture-Alliance

Die dpa Picture-Alliance GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein Tochterunternehmen der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Mit einem Bestand von über 300 Millionen Bildern, Grafiken und Clips zählt sie zu den führenden Bildagenturen Deutschlands und bietet professionelle Lösungen für Medien, Unternehmen und Verbände.

Erster Trainerwechsel der Saison – Stephan Baeck übergibt Headcoach an Zoran Kukic

Mit einem Wechsel auf der Cheftrainer-Position reagieren die RheinStars auf die ausbleibenden Siege seit dem Aufstieg in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Zoran Kukic ist ab sofort als Headcoach in der Verantwortung, der bisherige Assistant Coach übernimmt die Position von Stephan Baeck.

Der Geschäftsführer Sport der Kölner hatte nach der Niederlage in Paderborn selbst entschieden, der Mannschaft einen neuen Impuls geben zu wollen. „Ich habe vor dreieinhalb Jahren als Trainer übernommen, weil das in der Situation das Beste für uns als Organisation war – und genauso habe ich mich nun dazu entschieden, den Weg für Zoran freizumachen“, sagt Baeck. „Die Mannschaft braucht eine Veränderung und eine neue Ansprache. Zoran wird ihr beides geben können.“

Kukic wird bereits am kommenden Sonntag (17 Uhr) gegen Kirchheim an der Seitenlinie stehen. Anders als die Kölner konnten die Knights zumindest einen Saisonsieg feiern. „Zusammen mit Oli Elling werden wir die Mannschaft vorbereiten und dann am Sonntag hoffentlich ein anderes Gesicht zeigen können als am vergangenen Wochenende. Wir stehen alle zusammen in der Pflicht, auch Stephan gegenüber“, sagt Kukic, der in der Saison 2008/2009 mit den Kölnern schon einmal den Klassenerhalt in der Bundesliga schaffte.

„Zoran hat unser aller Vertrauen, die Mannschaft wieder auf Kurs bringen zu können“, sagt Tibor Taras als Geschäftsführer Finanzen und Organisation. „Stephans Entscheidung verdient allen Respekt, wobei bei ihm immer die positive Entwicklung unseres Projekts im Mittelpunkt stand und steht. Und alle zusammen wollen wir mit den Fans im Rücken die Wende erkämpfen. Am besten vor einem vollen Haus, wonach es derzeit bereits aussieht.“

Tryout-Vertrag verlängert: T.J. Madlock bleibt zwei weitere Monate bei den HAKRO Merlins Crailsheim

Der Tryout-Vertrag von T.J. Madlock wird um zwei weitere Monate verlängert. Somit bleibt der athletische Guard, der zu Saisonbeginn zu den HAKRO Merlins wechselte, mindestens bis Ende Dezember in Hohenlohe.

Der 22-jährige Combo-Guard T.J. Madlock läuft auch in den kommenden zwei Monaten mit dem Zauberer auf der Brust auf. Darauf verständigten sich die HAKRO Merlins mit dem US-Amerikaner. Madlock, der in der Summer League für die Detroit Pistons auflief, kam kurz vor Saisonstart nach Hohenlohe und bestritt dort alle bisherigen vier Saisonspiele. In 17 Minuten Einsatzzeit kommt er auf durchschnittlich 6,8 Punkte und 2,5 Rebounds.

„Wir haben den Vertrag mit T.J. um zwei weitere Monate verlängert, weil wir überzeugt sind, dass er uns in dieser Zeit sowohl defensiv als auch offensiv weiterhelfen wird. Er hat bereits gezeigt, dass er ein physischer Spieler und ein starker Verteidiger ist. Gleichzeitig sind wir sicher, dass er uns in den kommenden Wochen auch offensiv wichtige Impulse geben kann. T.J. hat sich in der kurzen Zeit, die er bisher bei uns ist, gut entwickelt und nun die Chance, sich weiter zu zeigen und mit seinen Leistungen zum Erfolg der Mannschaft beizutragen“, sagt der sportliche Leiter Profis Bogdan Radosavljevic.

GIANTS vermelden Neuzugang – Kobe Langley ist neu an der Bismarckstraße

Der US-Amerikaner verstärkt die Leverkusener Korbjäger mit sofortiger Wirkung.

Kobe Langley wurde am 31. Dezember 2000 in Greensboro, North Carolina (USA) geboren. Der US-Amerikaner kam allerdings nicht allein zu Welt, er ist der Zwillingsbruder von Keyshaun, welcher in dieser Saison für die HAKRO Crailsheim Merlins in der ProA aktiv ist. Fünf Jahre (2019 bis 2024) spielten die Zwillinge gemeinsam für die Universität UNC Greensboro.

Im Dress der Spartans war der 1,85 Meter große Playmaker ein ganz wichtiger Bestandteil der Rotation. Langley stand in insgesamt 142 Partien in der NCAA l im Schnitt stolze 21 Minuten auf dem Parkett. Vor allem in seiner letzten Spielzeit 2023/24 glänzte Kobe mit guten Mittelwerten von 8,5 Punkten, 5,7 Assists und 3,1 Rebounds pro Begegnungen.

Im Anschluss an seine Hochschulzeit fand Langley schnell einen Verein in Übersee. Er wechselte noch im Jahr 2024 nach Neuseeland zu den Nelson Giants, wo er den Sommer verbrachte. Nach einer kurzen Verschnaufpause in der Heimat ging es für den Point Guard über den „großen Teich“ weiter nach Europa.

In Szedeák (Ungarn) war er von September bis November 2024 tätig. Der zeitlich begrenzte Vertrag endete schlussendlich und sein Agent vermittelte ihn zu Kapakli Spor. Die Spielzeit 2024/25 endete dann für ihn in der Slowakei. Dort kreuzten sich dann wieder seine Wege mit Bruder Keyshaun, der für die Nitra Blue Wings auflief. Mit Nitra zog Langley in das Playoff-Halbfinale ein. In 2025/26 hatte Kobe zunächst einen Vertrag im Kosovo unterschrieben, doch das Engagement kam nicht zustande.

Er hielt sich zuletzt in Crailsheim fit und lebte bei seinem Bruder. In der vergangenen Woche ging dann alles schnell und der Aufbauakteur schaute in Leverkusen zum Tryout vorbei: „Das war für uns eine tolle Gelegenheit, welche es recht selten gibt“, so Koch.

Die Fähigkeiten, welche den Guard auszeichnen, beschreibt der Europameister von 1993 wie folgt: „Langley ist jemand, der als absoluter Spielmacher auftritt. Er organisiert die Partie, setzt seine Mitspieler perfekt in Szene und ist des Weiteren als engagierter Verteidiger bekannt. In unserem Kader stehen auf den kleinen Positionen vor allem Combo-Guards. Mit Kobe haben wir einen reinen Point Guard mit einem exzellenten Auge im Team.“

Der 24-Jährige unterschreibt einen Vertrag bis zum Ende der Spielzeit 2025/26 und wechselt mit sofortiger Wirkung an den Rhein.

Neuer Forward für mehr Variabilität – Caleb Zurliene stößt zum Kader der Uni Baskets

Der US-Amerikaner Caleb Zurliene erweitert die Rotation der Uni Baskets. Die Münsteraner reagieren damit auf die angespannte Personallage um drei ausfallende Leistungsträger. Der Vertrag von Zurliene, der vom niederösterreichischen Erstligisten Traiskirchen Lions in die Uni-Stadt wechselt, gilt für die laufende Saison.

Baskets-Cheftrainer Götz Rohdewald musste an den ersten drei Spieltagen der neuen Saison in den Rotationen und über die Trainingswochen immer wieder improvisieren und neu justieren. Der 50-Jährige muss mittel- bzw. längerfristig auf Adam Touray (Bandscheibenvorfall), Cosmo Grühn (muskuläre Probleme) und Julius Ferber (Aufbautraining) verzichten.

„Es ist ja offensichtlich, dass personell etwas passieren musste, mit Adams’ und Cosmos’ Ausfall und den Problemen, die wir haben. Der deutsche Markt hat nichts hergegeben. Deswegen mussten wir uns auf dem ausländischen Markt umgucken. Auch da war es nicht einfach, jemanden zu finden“, erläutert Rohdewald die intensiven Transferarbeiten der vergangenen Wochen hinter den Kulissen.

Caleb Zurliene spielte in der Saison 2024/25 für die Campbell Fighting Camels der Campbell University (Buies Creek, North Carolina) in der NCAA I (7,4 Punkte und 3,4 Rebounds). Der 2,03 m große Forward wechselte zur neuen Saison in die österreichische Basketball Superliga, wo er die Vorbereitung bei den Traiskirchen Lions über einen Tryout-Vertrag absolvierte. Weitere vier College-Spielzeiten bestritt der 25-Jährige zuvor von 2022 bis 2024 für die McKendree Bearcats (McKendree University in Lebanon/Illinois) und von 2020 bis 2022 für die Purdue Universitiy Northwest in Hammond/Indiana.

Zurlienes Wechsel nach Münster lässt gewisse Vorstellungen über seine Spielweise und Fähigkeiten für das Team entstehen. „Er kann von außen werfen, zum Korb ziehen und am Korb etwas machen“, sagt Cheftrainer Rohdewald über den Neuzugang. „Er ist ein guter Rebounder, der auch ein paar Würfe blocken kann. Er ist jemand, der Variabilität in unser Spiel bringt.“