Nachberichte ProA // 17. Spieltag

05.01.2025 15:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 97:91

Die HAKRO Merlins entscheiden das erste von zwei Duellen innerhalb einer Woche gegen Kirchheim zu ihren Gunsten und gewinnen mit 97:91.

Das erste Viertel wurde von den Bigs dominiert. Merlins Center Oliveira erzielte neun Zähler, die nur von den 13 Punkten durch Miryne Thomas überboten wurden. Energische Zweikämpfe prägten das Spiel. Mit einer 34:29 Führung für die Gäste ging es in den zweiten Abschnitt. Hier übernahmen die Merlins verstärkt das Kommando und nach zwei Dreiern durch Point Guard Shahid lagen die Zauberer mit 54:50 zur Halbzeit in Front.

Die Kirchheimer wollten mehr und holten sich in der zweiten Halbzeit die Führung zurück. Energische Defensive, gepaart mit schnellem Offensivspiel sorgte für einen Kirchheimer Lauf. Wichtige Punkte von James Graham erhöhten auf 77:70 nach dreißig Spielminuten. Es ging in den Schlussabschnitt und es blieb sehr intensiv. Das Spiel stand auf Messers Schneide und Kleinigkeiten sollten am Ende den Unterschied ausmachen. Crailsheim ging in Führung und in der Schlussminute hatte erneut Graham die Chance zum Ausgleich. Sein Dreier verfehlte jedoch das Ziel und die Merlins spielten routiniert die letzten Sequenzen zu Ende.

05.01.2025 15:00 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Dresden Titans 102:69

Die Nürnberg Falcons haben die Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit einem Heimsieg beendet. Nach der 93:62 (51:41)-Auswärtsniederlage in Gießen am Freitag zeigten sich die Mittelfranken am Sonntag gegen die Dresden Titans deutlich stabiler und gewannen verdient mit 102:69 (48:32).

Gleich der erste Nürnberger Angriff führte zum Erfolg. Tim Köpple traf souverän aus der Ecke zum 2:0. Der starke Damian Forrest legte nach (4:0), bevor Lukas Zerner die ersten Punkte für die Sachsen zum 4:2-Anschluss erzielte. Nürnberg verteidigte gut, spielte zielstrebig nach vorne und führte nach fünf Spielminuten 11:4. Highlight der Viertels: Der Buzzer Beater von Sardaar Calhoun zum 18:7-Zwischenstand. Nach zehn Minuten führten die Hausherren 20:11. Der Vorsprung der Falken wuchs nach 13 Spielminuten auf ebenso viele Punkte an (28:15). Bei Dresden fiel derweil von außen nichts, erst Wesley Dreamer erlöste seinen Trainer und sein Team dann wenig später und stellte auf 30:20. An der fränkischen Dominanz änderte das aber wenig und so gingen die Falken nach einem erneuten Buzzer Beater von Sardaar Calhoun mit einer 48:32-Führung in die Pause.

Es sah gut aus für Nürnberg, Dresden steckte aber nicht auf – auch nicht nach dem 57:37 durch Evan Taylor. 90 Sekunden vor dem Ende des dritten Viertels erhöhte Leo Saffer auf 73:44 und sorgte damit für die vielumjubelte Vorentscheidung. Beim Stand von 77:50 ging es ins Schlussviertel. Dort spielten die Falken die Partie souverän herunter und sorgten noch einmal für das eine oder andere Highlight-Play. Am Ende gewannen die Mittelfranken mit 102:69.

05.01.2025 16:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. GIESSEN 46ers 83:80

Phoenix Hagen holt den mittlerweile achten Heimsieg in Folge. Gegen die vor der Partie punktgleichen GIESSEN 46ers stand es in der ausverkauften Ischelandhalle am Ende 83:80.

Die Gastgeber, bei denen die beiden Ex-Gießener Tim Uhlemann und Bjarne Kraushaar stark aufspielten und zusammen für 34 Punkte und zehn Rebounds sorgten, lagen schnell mit 17:9 in Führung. Erst als Kevin McClain per Solo, Mladen Vujic energisch gegen Tim Uhlemann und Luis Figge von Downtown erfolgreich waren und beim 33:33 (17.) ausglichen, keimte Hoffnung auf Seiten der Gäste auf.

Das Spiel blieb fortan immer eng, meist hatten die Gastgeber leicht die Nase vorn, doch pünktlich zur Crunchtime erkämpften sich die 46ers die 70:73-Führung. „Als wir plötzlich 73:70 geführt haben, dachte ich, wir könnten den Sieg mit nach Hause nehmen, irgendwie waren wir aber zu dämlich, um uns zu belohnen“, so Coach Ignjatovic nach der Partie. Spielentscheidend waren in der Schlussphase vor allem zwei Akteure. Phoenix-Point Guard Sincere Carry zog ein ums andere Mal zum Korb und brachte sich so an die Freiwurflinie, von der er souverän blieb. Auf Gießener Seite wurde Viktor Kovacevic zum traurigen Helden: Erst schaufelte er beim Kampf um den Rebound den Ball in den eigenen Korb, kurze Zeit später übertrat er bei einem Hagener Einwurf die Auslinie, was ein technisches Foul, sein fünftes, zur Folge hatte. Schlussendlich reichte es für die Gastgeber zum Heimsieg, der zum Abschluss der Hinrunde Tabellenplatz vier bedeutet.

05.01.2025 16:00 Uhr // Science City Jena vs. EPG Guardians Koblenz 103:48

Zweites Heimspiel, zweiter Hunderter. Der Jahreseinstand der Basketballer von Science City Jena kann mit Fug und Recht als gelungen bezeichnet werden.

Das Team von Trainer Björn Harmsen gewann nach dem Ost-Duell am Freitagabend gegen Dresden (101:78) auch im 2. Teil des Doppelspiel-Wochenendes am Sonntag gegen Koblenz mit 103:48 und feierte seinen vierten Sieg in Folge. Während die Rheinland-Pfälzer personell stark gehandicapt auflaufen mussten, offenbarte sich vor 2.611 Zuschauern ein Klassenunterschied, der letztendlich im zweiten aufeinanderfolgenden Hunderter mündete.

Vom gleichermaßen produktiven wie treffsicheren Duo Lorenz Bank (34 Punkte, 38 Eff, 10 Rebounds) und Zach Cooks (30, 28 Eff) angeführt, ließ Jena von Beginn an keine Luft an den auch in dieser Höhe verdienten Heimsieg. Während die Thüringer früh auf 20:5 (6., Stephan Haukohl) enteilten und sich mit einer 24:11-Führung in die erste Viertelpause verabschiedeten, war die Vorentscheidung bereits bis zum 56:24-Halbzeistand gefallen. Koblenz fehlten mit ersatzgeschwächtem Kader die Möglichkeiten zur Gegenwehr, vor dem Spiel war mit Cockfield, Friederici, Johnson, Böhm und Pölking quasi eine komplette mögliche Starting Five ausgefallen.

05.01.2025 16:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. RASTA Vechta II 85:79

Wichtiger Sieg im Abstiegskampf für die ART Giants Düsseldorf. Gegen Tabellenschlusslicht RASTA Vechta II setzten sich die Giants mit 85:79 durch.

Die Gastgeber trafen ihre ersten vier Dreier und kamen nach gut fünf Minuten durch eine schnelle Transition-Offense schon zum 16:9 – Auszeit RASTA II (6.). Danach schenkte Düsseldorfs Paul Giese den Vechtaern auch noch einen fünften Dreier ein (19:11, 7.). Vechta aber blieb im Spiel, trotzte durch jetzt besseres Rebounding der eigenen schlechten Dreierquote und kam durch einen Threeball von Phil Carr mit Ablauf des 1. Viertels zum 23:21-Anschluss. Jetzt mit Justin Onyejiaka auf dem Feld glichen die Gäste in den ersten Minuten des 2. Viertels gleich zweimal aus. Die Gäste konnten sich aber keine eigene Führung herausspielen, kassierten Mitte des Abschnitts das 33:29 – Headcoach Gruhn bat zur nächsten Auszeit (15.). In Minute 18 eroberte Carr den Gästen die erste Führung des Nachmittages – 33:34. Aus Düsseldorfs achtem Ballverlust machte der US-Amerikaner dann schon seine Punkte zehn und elf (35:36, 19.). Einen Punkt Vorsprung nahmen Gruhns Schützlinge auch mit in die Halbzeitpause.

Carr machte auch Vechtas erste Punkte in Halbzeit zwei, griff sich dafür den schon siebten Offensiv-Rebound der Gäste und machte das 43:43 (21.) Keine Minute später aber hatte RASTA II drei Düsseldorfer Scores in Serie kassiert (49:43, 22.). Doch RASTA II holte sich sogar die Führung zurück: Roy Krupnikas traf einen Corner-Three zum 58:60 (28.) – Krönung eines 15:2-Laufes. Mit 63:62 ging es in den Schlussabschnitt. Luc van Slooten netzte nach zuvor sechs Fehlwürfen einen ganz wichtigen, langen Dreier zum 68:74 (36.) ein. Gleiches galt jetzt aber auch wieder für die Gastgeber, für die Marshall sein Konto auf „fünf von fünf“ stellte, so auf 73:76 (38.) verkürzte. In ihrem nächsten Angriff glichen die ART Giants per Dreier aus und dann war es wieder Emil Marshall, der aus acht Metern über Kevin Smit das 79:76 besorgte. Mit Marshalls 22 Punkten zog dann Carr gleich, traf von Downtown zum 79:79 (39.). 65 Sekunden vor dem Ende waren dies jedoch die letzten Punkte für die Vechtaer, die sich am Ende mit 79:85 geschlagen geben mussten.

05.01.2025 17:00 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. VfL SparkassenStars Bochum 112:69

Deutlicher Erfolg für die VET-CONCEPT Gladiators Trier. Gegen die VfL SparkassenStars Bochum überzeugten die Moselstädter offensiv und kamen auf starke 112 Zähler.

Die Partie startete auf hohem Niveau und war sehr unterhaltsam. Beide Teams zeigten ihre Offensivstärke. Lars Kamp versenkte direkt den ersten Dreier, Tom Alte punktete per Dunk und auf der andere Seite dunkten Clay Guillozet und Marco Hollersbacher für die Gladiators. Peter Kalthoff war der beste Werfer der der SparkassenStars im ersten Viertel. Er erzielte 9 der 24 Punkte. Die Gladiators konnten das Viertel aber durch einen Dreier von Hollersbacher und einen Layup von Yakhchali mit 27:24 für sich entscheiden. Bei den Gladiators blieb das Niveau hoch. Sie konnten sich bereits jetzt einen zweistelligen Vorsprung erspielen. Insgesamt blieben die SparkassenStars in diesem Spielabschnitt bei 14 Punkten. Den Trierern gelangen 26 und so ging es mit einem Spielstand von 53:38 für die Gladiators in die Halbzeitpause.

Mit einem 10:0 Lauf sorgte das Team von Headcoach Jacques Schneider im dritten Viertel für die Vorentscheidung. Die SparkassenStars agierten weiterhin glücklos, gerade von jenseits der Dreierlinie. Direkt zu Beginn des letzten Spielabschnitts gelangen den Gladiators drei Dreier hintereinander, 2x durch Graves und 1x durch Rapieque. Jetzt spielten sich die Basketballer aus der ältesten Stadt Deutschlands in einen regelrechten Rausch. Die SparkassenStars wehrten sich nach Kräften, konnten die deutliche Niederlage aber nicht verhindern.

05.01.2025 17:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Tigers Tübingen 82:79

Mit 82:79 feiern die Eisbären Bremerhaven einen knappen, aber wichtigen Sieg gegen den Tabellennachbarn aus Tübingen.

Eisbären-Kapitän Adrian Breitlauch eröffnete das Spiel mit einem Korbleger (2:0). Elijah Miller schloss selbst ab, fand Anzac Rissetto unterm Korb und Daniel Norl legte einen Dreier nach (12:2). Auszeit Tübingen. Doch auch diese half vorerst nicht. Die Eisbären fanden offensiv sehr gute Optionen und ließen in der Defensive wenig zu. Carlos Carter baute die Führung gar auf 17 Punkte aus, doch Tübingen antwortete postwendend mit einem Dreier und beim Stand von 23:9 ging es in die erste Viertelpause. Nun kamen die Gäste besser in die Partie. Sie trafen einige Dreier und nutzten die Ballverluste der Seestädter umgehend aus. Die Führung schrumpfte auf nur noch fünf Punkte und eine Auszeit von Coach Steven Esterkamp folgte (34:29). Diese wirkte. Jordan Samare zeigte seine Fähigkeiten unterm Korb und erzielte sieben Punkte in Folge. Die Führung war wieder zweistellig (41:29). Doch bis zur Halbzeitpause konnten die Tigers noch einmal verkürzen (41:35).

Adrian Breitlauch startete mit zwei erfolgreichen Dreiern in die zweite Halbzeit, doch Sam Idowu hielt für seine Tigers mit ebenso zwei Dreiern dagegen (48:43). Das Spiel war nun sehr eng. Auf Seiten der Eisbären übernahm der blendend aufgelegte Daniel Norl und erzielte alleine acht Punkte in Folge. Die Tigers konnten aber weiter gegenhalten und sogar die Führung übernehmen. Ein Buzzerbeater-Layup durch Rissetto verkürzte zum Viertelende auf 59:61. Nach Punkten von Jake Biss, Adrian Breitlauch und einem weiteren Dreier von Daniel Norl hatten die Gastgeber die Führung zurückerobert (66:61). Angeführt von ProA-Topscorer Kenneth Cooper holten sich allerdings die Tigers die Führung zurück und knapp zwei Minuten vor Ende des Spiels schien die Partie zu kippen (73:75). Doch Daniel Norl verwandelte zwei Freiwürfe und versenkte einen schweren Dreier, um seine Farben wieder in Front zu bringen (78:77). Mit 82:79 fuhren die Eisbären schlussendlich einen wichtigen Sieg ein und haben nun vier Spiele in Folge gewonnen.

05.01.2025 17:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. BBC Bayreuth 80:68

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge beenden die PS Karlsruhe LIONS die Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem Heimsieg. Gegen den BBC Bayreuth lautete der Endstand 80:68.

Die Hausherren starteten überzeugend in die Partie, standen gut sortiert in der Defense und dominierten mit ihrem Zug zum gegnerischen Korb die Anfangsphase: 7:0 nach zweieinhalb Minuten. Doch allmählich fanden auch die Gäste ins Spiel und glichen nach knapp vier Minuten zum 10:10 aus. Man merkte dem Duell an, dass es für beide Kontrahenten um viel ging. Es wurde kompromisslos um jeden Ball gekämpft. Aber trotz der einen oder anderen überhasteten Aktion saßen die Abschlüsse bei den LIONS deutlich besser als zuletzt und die LIONS entschieden das erste Viertel verdient mit 20:12 für sich. Drei Minuten vor Halbzeit war beim 39:21 mit 18 Punkten der größte Karlsruher Vorsprung des Abends erreicht. Im Hinblick auf die Körpersprache zeigte sich der ehemalige Erstligist davon jedoch unbeeindruckt. Die Gäste schafften es in der verbleibenden Zeit bis zum Gang in die Kabinen, den Sturmlauf der Hausherren zu bremsen und im Gegenzug einige erfolgreiche Abschlüsse zu kreieren. Der Score zur Spielmitte las sich mit 42:30 demnach auch nicht mehr ganz so deutlich.

Nach dem Seitenwechsel schien die Intensität der Begegnung sogar nochmals zuzunehmen. Es ging schnell und immer wilder vom einen Korb zum anderen. Die LIONS suchten schnelle Abschlüsse, die aber nur noch selten ihr Ziel fanden. Bayreuth arbeitete sich bis auf sieben Punkte heran. Nun fand aber plötzlich Dreierspezialist Lachlan „Lucky“ Dent zu seiner alten Stärke zurück. Innerhalb von zweieinhalb Minuten war er ganze vier Mal aus der Distanz erfolgreich und trug damit maßgeblich dazu bei, dass auch vor Anbruch des Schlussabschnitts die LIONS-Führung noch zwölf Punkte betrug (60:48). Auch jetzt wurde das Duell mit offenem Visier geführt. Durch das weiterhin enorme Tempo der Begegnung kam es zu überdurchschnittlich vielen Turnovern auf beiden Seiten. Nach einem Bayreuther Distanztreffer zum 75:65 Mitte der 38. Minute schien sich kurz nochmals eine Tür für die Gäste aufzutun. Die LIONS blieben jedoch cool und brachten ihren Vorsprung über die Ziellinie.

06.01.2025 20:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Artland Dragons 76:66

Die Artland Dragons rutschen nach ihrer 13. Niederlage in Folge immer tiefer in die Krise. Am Montagabend unterlagen die Quakenbrücker bei den Uni Baskets Münster mit 76:66.

Die Uni Baskets bemühten von Beginn an Tempospiel und Ballbewegung, trafen anfangs solide. Die starke Arbeit beim Rebounding ermöglichte ihnen ihr Spiel und die 12:5-Führung (5.) nach frühen Distanztreffern und Abschlüssen am Brett von Bo Hodges und Sigu Jawara. Die Münsteraner passten gut auf den Ball auf – nur ein Ballverlust im Auftaktviertel – spielten geduldig und klar und waren nach feiner Ballbewegung zum Dreier von Nick Stampley 19:10 vorne (7.). Akkurate Defensivarbeit des Gastgebers erzwang mehrere Notwürfe der Dragons. Eine bessere Zweierquote (3 von 11) wäre hilfreich gewesen. So lautete die Münsteraner Führung nach Viertel eins „nur“ 21:17. Im zweiten Viertel gelang es den Gastgebern, sich erstmals deutlicher abzusetzen. Zur Halbzeit führten die Uni Baskets mit 39:30. Besonders Adam Touray (13 Punkte zur Halbzeit) und Seikou Jawara (12 Punkte zur Halbzeit) bereiteten den Dragons mit ihrer Physis und Zielstrebigkeit große Probleme. Die Quakenbrücker hingegen scheiterten immer wieder daran, sich gute Wurfpositionen zu erarbeiten. Viel zu oft landeten sie bei Notwürfen unter Zeitdruck.

Nach Wiederbeginn verflachte die Partie in ihren spielerischen Elementen. Eine Augenweide war sie wahrlich nicht, blieb aber ein leidenschaftliches Kampfspiel, das im dritten Abschnitt durch viele Foulpfiffe (27), folglich ohne größeren Rhythmus, geprägt war. Über beinahe fünf Minuten im dritten Viertel erzielten beide Teams Zähler ausschließlich über Freiwürfe und stellten das Resultat auf 46:36 für den Gastgeber. Der Münsteraner Vorsprung um die 10-Punkte-Marke hatte über die weitere Spieldauer des Viertels Bestand. Er hielt auch nach Adam Tourays Dreipunktspiel zum 57:46 vor dem Schlussviertel. Die Uni Baskets hatten inzwischen über ihre griffige Defensive die volle Spielkontrolle. Stellvertretend setzte Julius Ferber mit Block und Steal in wenigen Sekunden sein Statement. Nick Stampley spielte und traf nun stark. Auf der Gegenseite häuften sich die Ballverluste in dieser Spielphase. Nach sieben Stampley-Zählern in Folge erhöhte der Gastgeber auf 67:49 (35.). Und ließ es im Gefühl der frühen Vorentscheidung schleifen. Ein paar Ballverluste und Quakenbrück verkürzte. Oliver Pahnke stoppte den Negativtrend von der Linie mit seinen ersten Saisonzählern (73:63, 19.). Im Anschluss brachte das Rohdewald-Team den Sieg ungefährdet über die Zeit.

Foto: Norbert Schulz

Nachberichte ProB Nord // 13. Spieltag

04.01.2025 15:00 Uhr // Berlin Braves 2000 vs. SBB Baskets Wolmirstedt 63:99

Mit einem deutlichen 63:99 entführten die SBB Wolmirstedt im letzten Hinrundenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB zwei Punkte aus Berlin.

Nach einem Blitzstart der Gäste (0:7) übernahmen die Berlin Braves 2000 das Kommando. Drives führten zu Freiwürfen (7/8), das Reboundverhalten der Wolmirstedter wurde stark eingeschränkt (ein Offensivrebound), ebenso der Spielaufbau, bei dem sich die Gäste 7 Ballverluste leisteten. Kevin Kollmar erzielte per Fastbreak die erste Berliner Führung (14:13), doch mit einem Buzzer Beater von Topscorer Derreck Brooks (21 Punkte, davon 5/6 Dreier) ging das Viertel an die Gäste. Der kleine Funke der Hoffnung wurde nach der ersten Viertelpause von den SBB Wolmirstedt schnell wieder im Keim erstickt. Lennard Winter und Modestas Paulauskas hatten maßgeblichen Anteil an den Steals (4) und dem 0:11-Lauf, mit dem die Gäste erstmals zweistellig in Führung gingen (18:32). Headcoach Wende versuchte mit zwei Auszeiten in Folge Ruhe ins Spiel zu bringen, konnte den Rhythmus der Gäste aber nicht bremsen. Das Berliner Eigengewächs Marc Friederici und wieder Derreck Brooks bauten mit drei Treffern von Downtown den Vorsprung auf 19 Punkte aus (28:47/17.) Das Muster wiederholte sich nach der Halbzeitpause. Die Baskets verhinderten jegliche Reaktion der Hausherren und sorgten bereits in der 23. Minute durch ein Vierpunktespiel von Eamonn Joyce sowie die erwartete Reboundkontrolle (am Ende 49:29) und vier Blocks für die Vorentscheidung (37:60/23.). Nach dem dritten Viertel stand eine 74:49-Führung für Wolirstedt auf der Anzeigetafel, die im Schlussabschnitt sogar noch weiter ausgebaut werden konnte.

04.01.2025 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. TKS 49ers 101:71

Das erste Heimspiel des Jahres in der Sparkassen Arena Bernau bot den 1.356 Zuschauern ein Basketballfest, das mit einem deutlichen 101:71-Sieg der LOK Bernau über die TKS 49ers endete.

Das Spiel begann ausgeglichen, mit Nervosität auf beiden Seiten. Beide Teams zeigten, warum sie in dieser Saison nicht zu unterschätzen sind. Stahnsdorf konnte durch schnelle Steals und aggressive Defense immer wieder Ballverluste erzwingen, während Bernau im Angriff noch den Rhythmus suchte. Das erste Viertel endete knapp mit 21:22. Im zweiten Viertel fand Bernau zur gewohnten Stärke zurück. Nach einem kurzen Lauf der Gäste legte LOK mit einem beeindruckenden 10:0-Lauf vor, den die TKS 49ers auch nach einer Auszeit nicht stoppen konnten. Mit präzisem Teamspiel und einer konzentrierten Defense baute Bernau den Vorsprung kontinuierlich aus. Zwei weitere Runs brachten Bernau eine komfortable 50:37-Führung zur Halbzeit.

Die 49ers kamen mit neuer Energie aus der Kabine und verkürzten den Rückstand zwischenzeitlich auf neun Punkte. Doch eine gut getimte Auszeit von LOK brachte die nötige Ruhe ins Spiel. Bernau antwortete mit zwei schnellen 5:0-Läufen und stellte die Führung wieder auf 17 Punkte. Das dritte Viertel verlief ausgeglichen und endete 19:19, mit einem Gesamtstand von 69:56. Im letzten Viertel zeigte Bernau, warum sie in der Liga zu den Teams mit der größten Entwicklung gehören. Mit einem 11:0-Lauf zu Beginn setzten sie ein deutliches Zeichen. Die TKS 49ers, die kämpferisch nicht nachließen, fanden offensiv keine Lösungen und mussten weitere Runs der Gastgeber hinnehmen. Ein abschließender 14:0-Lauf sorgte für die höchste Führung des Spiels. Das Viertel endete 32:15, und Bernau siegte ungefährdet mit 101:71.

04.01.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Iserlohn Kangaroos 84:89

Mit 84:89 konnten sich die Iserlohn Kangaroos bei den ETB Miners durchsetzen.

Die ersten zwei Punkte für den ETB legte Dzemal Selimovic gleich zu Beginn des ersten Viertels ins gegnerische Netz. Die Miners starteten solide und strukturiert in die ersten Minuten und führten mit drei Punkten, ehe die Kangaroos nach sechs Minuten zum 12:12 ausglichen und von dort an maximal vier Punkte in Führung lagen. Besonders der US-Amerikaner Diante Bah und der Spanier Jorge Mejias zeigten in diesen ersten zehn Minuten immer wieder, warum die Kangaroos sie im Kader haben und brauchen. Zum Ende des Viertels kämpften sich die Miners auf ein stark erarbeitetes 18:19 heran. Im zweiten von vier Vierteln legten die Kangaroos offensiv nach. Nach einem versenkten Freiwurf von Kevin Strangmeyer trafen auch der ehemalige Essener Sadiq Ajagbe und David Pavljak für zwei und drei Punkte. Von außen gelang den Miners nicht alles, was sie sich vorgenommen hatten. Deshalb entschieden sie sich immer wieder dafür, Dzemal Selimovic unter dem Korb anzuspielen, um zu scoren und die Gäste nicht zu weit davonziehen zu lassen. Und irgendwie kam er dann auch in dieser Partie wieder zum Vorschein – der seit Wochen thematisierte Kampfgeist, der die Mannschaft von Lars Wendt ein weiteres Mal beflügelte, um jeden Ball zu fighten. So ging es mit einem 39:39 in die Halbzeitpause.

Das dritte Viertel eröffnete der Essener Amerikaner Isaiah Sanders, der schon im ersten Viertel mit einem wunderschönen Slamdunk klarstellte, dass man hier heute bis zur letzten Sekunde alles geben würde. Er erzielte drei Punkte für den ETB. Auch Sam Mpacko und Tim Schneider schlossen sich dieser mentalen Einstellung an und spielten sich offensiv wie defensiv in die Herzen der Zuschauer. Bis zur 27. Spielminute kamen die Essener durch Sanders sogar auf 59:60 heran, mussten dann aber durch Punkte von Ruben Dahmen, Sadiq Ajagbe und Kevin Strangmeyer mit 61:67 ins letzte Viertel starten. Der letzte Durchgang begann, und nun übernahm auch Niclas Sperber mehr Verantwortung auf dem Essener Court. Zudem störte der in der ersten Hälfte ebenfalls dunkende Ben Uzoma das Spiel der Kangaroos in der Zone immer wieder, sodass die Gäste gezwungen waren, schwierigere Würfe zu nehmen. Dennoch drehte Jorge Mejias bei den Iserlohnern mächtig auf und scorte, was das Zeug hielt. Bei den Essenern erkannte Tim Schneider, dass es neben Sanders und Selimovic noch mehr Offensivpower brauchte, um das Spiel Am Hallo so eng wie möglich zu halten. Sechs Sekunden vor Schluss setzte er nach einem Assist von Isaiah Sanders mit einem Alley-Oop-Dunk einen Schlusspunkt, der zum Endstand von 84:89 führte.

04.01.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn 65:85

Das erste Viertel begann für die Blau-Gelben noch vielversprechend. Schnell führte Schwelm 10:4. Doch dann kamen die Gäste immer besser in Schwung. Besonders defensiv zeigten sich die großen athletischen Paderborner sehr stark und nahmen den EN Baskets viele Optionen weg. Konnten die Blau-Gelben in der ersten Halbzeit noch dagegen halten und das Spiel, wenn auch oft durch Einzelaktionen, offen halten, so schwieriger war es dann in der zweiten Halbzeit. Paderborn glänzte durch gutes Teamplay sowohl offensiv, wie defensiv, hatte hohe Trefferquoten. Die EN Baskets kamen gegen die starke Verteidigung der Gäste kaum noch zu guten Würfen. 26 Punkte in der zweiten Halbzeit zeigen das deutlich. Paderborn brachte das Spiel im Stile einer Spitzenmannschaft nach Hause. Head-Coach Falk Möller nach dem Spiel: „Paderborn hat das Spiel auch in der Höhe verdient gewonnen. Sie waren deutlich körperlicher als wir. Wir bereiten uns nun auf das kommende Auswärtsspiel in Neustadt vor.“

05.01.2025 16:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. TSV Neustadt temps Shooters 89:81

Die BAYER GIANTS Leverkusen haben das erste Spiel im Jahr 2025 für sich entscheiden können. Der Tabellenführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord bezwang die TSV Neustadt temps Shooters mit 88:81.

In den ersten Minuten der Partie gaben die Hausherren den Takt auf dem Parkett an. Giants-Coach Michael „Mike“ Koch hatte seine Jungs gut auf die Gäste eingestellt. Schnell führte Leverkusen mit 9:5 (4. Spielminute), bevor die Shooters immer stärker wurden. Angeführt von ihrem Neuzugang Anthony Watkins konnte der TSV nicht nur an Boden gutmachen, sondern ging in der 6. Spielminute erstmalig in Front (11:13). In der Folge gelang es den Niedersachsen gar sich abzusetzen. Nach einem krachenden Dunk durch den gut aufspielenden Nicholas Lagerman lag Neustadt mit sechs Zählern in Front (12:18 – 8. Spielminute). Den Abstand konnte Bayer zum Viertelende nicht mehr reduzieren und so ging es mit dem Ergebnis von 18:25 in den zweiten Durchgang. Im 2. Viertel agierte der Tabellenelfte weiterhin sehr abgeklärt und konnte sich in der 13. Minute auf 22:33 absetzen. Die Gastgeber versuchten alles, um den Rückstand schnellstmöglich wieder zu verringern, doch immer, wenn dies gelang, antworteten die Shooters mit eigenen Punkten und führten in der 18. Minute weiterhin mit 29:38. Danach leistete Neustadt sich allerdings eine kurze Schwächephase bis zur Halbzeit und statt mit einer Führung in die Pause zu gehen, drehten die Giants das Spiel durch zwei Dreier in der letzten Spielminute der ersten Halbzeit zum 41:40 Halbzeitstand.

So richtig ins Rollen kam der „Giants-Express“ aber auch nach der fünfzehnminütigen Pause nicht. Zwar konnten sich die Rheinländer zunächst weiter absetzen (50:42 – 24. Spielminute), doch Neustadt steckte nicht auf und hielt mit allen Mitteln dagegen. So blieb die Paarung weiterhin eng, ohne dass sich ein Team auf dem Parkett einen entscheidenden Vorteil erspielen konnte. Die Zuschauer sahen ein Viertel welches von vielen foulbedingten Unterbrechungen geprägt war. Ein wirklicher Rhythmus kam in den Offensivreihen der Mannschaften nicht zustande. Mit 59:55 führte der ProB-Meister von 2019 gegen den TSV. In dem abschließenden Viertel entwickelte sich eine packende Begegnung, in der es hin und her ging. Für die Gäste waren es immer wieder Watkins und Lagerman, die wichtige Punkte beisteuerten, während bei den Giants Brach alles verwandelte, was er herausgespielt bekommen hat. 90 Sekunden vor dem Ende leuchtet ein 81:79 für die Giants auf der Anzeigetafel, woraufhin Donte Nicholas von den Giants einen einfachen Layup bekam und diesen verwandelte. Auf der anderen Seite verlor Shawn Scott II folgenschwer den Ball und foulte anschließend zum vorentscheidenden And-one zum 86:79 für die Gastgeber. Am Ende behält der Tabellenführer aus Leverkusen die Punkte und baut diese durch einen 89:81 Sieg weiter aus.

05.01.2025 16:00 Uhr // BSW Sixers vs. Seawolves Academy 77:38

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

05.01.2025 17:00 Uhr // Itzehoe Eagles vs. SC Rist Wedel 97:61

Die Itzehoe Eagles haben den ersten Heimsieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eingefahren. Und das in beeindruckender Manier: Sie gewannen das Landesderby gegen den SC Rist Wedel mit 97:61.

Vor ebenso vollen wie lauten Rängen legten beide Teams mit hoher Intensität los, bald übernahmen die Gastgeber das Kommando, weil sich zur starken Verteidigung ein gut funktionierender Angriff gesellte. Nach Adam Paiges Dreier zum 20:9 brauchte Wedel die Auszeit, die letzte Szene des Viertels zeigte den Willen der Eagles an diesem Tag: Nach einem Fehlwurf von außen holte Tim Schlegel den Offensivrebound, sein Versuch ging daneben, doch Tobias Möller tippte ihn mit der Schlusssirene in den Korb. Zu Beginn des zweiten Viertels erhöhten die Störstädter zunächst auf 26:11 (11. Minute), ehe die Wedeler einen 7:0-Lauf hinlegten und noch einmal auf 26:18 herankamen (15.). „Aber unter dem Strich waren bei uns in der ersten Halbzeit zu viele Dinge schlecht, als dass dieses eine Aufbäumen hätte reichen können, um die Partie zu drehen“, stellte die Rister Co-Trainerin Constanze Wegner fest. Die Itzehoer schlugen zurück, sodass sie zur Halbzeitpause weiterhin mit elf Punkten in Front lagen.

Die zweite Hälfte ist schnell erzählt: Die Eagles dominierten mit weiter starker Defensive, auch vorn klappte sehr viel, sodass der Vorsprung immer weiter wuchs und auch Szenen für die Galerie drin waren. „Dass offensiv der Knoten mal platzen musste, wussten wir zu jeder Zeit“, sagte Völkerink. Während des gesamten Spiels habe es bei Itzehoe keine größeren Einbrüche gegeben, verbunden mit einer guten Wurfquote über 50 Prozent. Herauszuheben sei die gute Leistung von Sven Cikara, der gleich das geliefert habe, was sich die Eagles von ihm erhofft hätten. Itzehoe erreichte einen Effektivitätswert von 125, dafür habe es in der Vergangenheit teilweise drei Spiele gebraucht, so der Trainer. „Die Jungs haben sich den Frust von der Seele gespielt und absolut verdient gewonnen.“ Wichtig sei es jetzt, den Sieg nicht überzubewerten. „Das Ganze soll für uns der Start in eine neue Zeit sein“, hob Völkerink hervor.

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Nachberichte ProA // 16. Spieltag

03.01.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. EPG Guardians Koblenz 87:77

Nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gewann der BBC Bayreuth am Freitagabend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit 87:77 (40:40) gegen die EPG Guardians Koblenz.

Der BBC setzte mit einem Alley Oop-Dunk von Demarcus Demonia zum 2:0 gleich mal ein Zeichen. Tehree Horn traf zum 4:2 und anschließend mit einem Dreier zum 7:2 für Bayreuth. Koblenz glich in der Folge zum 7:7 aus. Nat Diallo brachte den BBC wieder mit 9:7 in Front, Tehree Horn und später Demarcus Demonia erhöhten von der Freiwurflinie auf 14:7 für Bayreuth. Callum Baker traf dann per Dreier für den BBC zum 18:10. Nat Diallo markierte von der Freiwurflinie das 20:12, bekam wegen einer Rangelei aber auch ein unsportliches Foul. Die Koblenzer trafen nur einen ihrer beiden Freiwürfe, den anschließenden Ballbesitz nutzte aber Jakob Hanzalek zu einem Dreier – es stand 20:16 nach dem ersten Viertel. In das zweite Viertel starteten die Guardians furios. Ty Cockfield und Allin Blunt konnten jeweils dreifach punkten und ihr Team in Führung bringen. Die Spielzüge des Teams von Marco van den Berg wurden sichtlich besser, lediglich beim Abschluss hatte sein Team nach wie vor Probleme, was auch der Grund dafür war, dass Koblenz sich nicht deutlicher absetzten konnte. Kurz vor Schluss des Viertels
verloren die Guardians an Spielkontrolle, das Momentum wechselte auf die Seite der Hausherren und Bayreuth gelang es zur Halbzeit auf 40:40 auszugleichen.

Koblenz startete mit einer 40:44-Führung, dann verkürzte Tehree Horn per Dreier auf 43:44 und Demarcus Demonia brachte den BBC mit 45:44 in Front. Callum Baker markierte mit einem Dreier das 48:44 nach 24 Minuten. Koblenz zog dann wieder an und eroberte die Führung zurück – 48:49. Marios Giotis schlug mit dem 50:49 für Bayreuth zurück, Drew Buggs traf zum 52:50, erhöhte sodann von der Freiwurflinie auf 54:50 und traf schließlich einen Sprungwurf zum 56:50. Tehree Horn erhöhte nach einem sehenswerten Move weiter auf 58:50. Demarcus Demonia versenkte einen Dreier zum 61:52. Das Viertel endete 61:54 und es bedurfte einer deutlichen Koblenzer Leistungssteigerung, um Bayreuth doch noch besiegen zu können. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen. Zu Beginn des letzten Viertels wuchs der Abstand auf zwischenzeitlich 13 Punkte an. Der BBC waren den Koblenzern nun in allen Bereichen überlegen. Selbst das anfangs so starke Rebounding der Gäste wurde nun von den Hausherren dominiert. So waren es vermeidbare Fehler im Zuspiel und im Abschluss, die den Guardians letztlich den Auswärtssieg gegen den Tabellenvierzehnten kosteten. Der Abstand konnte zwar noch einmal auf fünf Punkte verkürzt werden, doch es sollte für Koblenz nicht mehr reichen und das Spiel endete schließlich mit 87:77.

03.01.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Tigers Tübingen 72:83

Die Tigers Tübingen haben das Auswärtsspiel bei den Artland Dragons in der Artland Arena mit 72:83 gewonnen. Damit verlängert sich die Niederlagenserie der Mannschaft von Trainer Pat Elzie nun auf zwölf Partien ohne Sieg.

Die Raubkatzen kamen recht gut in die Partie. Nach zwei Minuten führte die Reinboth-Truppe mit 3:6. Der ehemalige Tübinger Joanic Grüttner Bacoul kümmerte sich in der Defense verstärkt um Cooper. Nach zwei Minuten ohne Punkte auf beiden Seiten erhöhte Neugebauer mit dem ersten Dreier der Begegnung auf 3:9. Beide Mannschaften versuchten es in der Defense immer wieder mit einer Zone. Cooper, der Denker und Lenker im Tübinger Spiel, traf nach sechs Minuten per Korbleger zum 8:14 – es waren die ersten Zähler des US-Amerikaners. Spielerisch gestaltete sich das Spiel noch auf überschaubarem Niveau. Lamont West traf in der Folge sechs Zähler in Serie und erzielte nach acht Minuten den 14:14-Ausgleich. Das Spiel war nicht nur über den Spielstand nun ausgeglichen. Aufregendes bis zum Viertelende passierte nicht mehr. Die Raubkatzen lagen knapp mit 17:19 in Front. Topscorer der Partie war Neugebauer mit sieben Zähler, beim Gastgeber kam West als bester Schütze auf sechs Punkte. Doch im zweiten Viertel häuften sich bei den Dragons Fehler, die die Tigers konsequent ausnutzten. Ballverluste, Unkonzentriertheiten in der Defensive und schwache Rebound-Arbeit führten immer wieder zu einfachen Punkten für die Gäste. Unter der Regie von Kenneth Cooper, der mit klugen Pässen und starker Spielübersicht das Geschehen lenkte, setzten die Tigers ihre Angriffe effektiv um. So wuchs der Rückstand der Dragons stetig an, und zur Halbzeit stand es 37:51 aus Sicht der Gastgeber.

Nach der Pause versuchten die Dragons, den Rückstand zu verkürzen, doch die Tigers blieben die spielbestimmende Mannschaft. Auch im dritten Viertel zeigten die Gäste ihre Qualität und entschieden diesen Abschnitt mit 23:13 für sich. Kenneth Cooper blieb der entscheidende Akteur für Tübingen, während bei den Dragons die offensive Durchschlagskraft zunehmend fehlte und leichtfertige Ballverluste es Tübingen leicht machte, vorentscheidend davonzuziehen. Mit einem deutlichen 50:74-Rückstand gingen die Dragons in den Schlussabschnitt. Nach 49 Sekunden im letzten Viertel kassierte Cooper erst sein erstes Foul. Taylor Johnson verwandelte beide Freiwürfe zum 54:76. Die Raubkatzen spielten nun nicht mehr mit der letzten Konsequenz, die Artland Dragons machten jedoch weiter viele Fehler und konnten dies nicht aussetzen. Dazu waren die wichtigen Rebounds bei den Raubkatzen. Auch Elzie war mit seinem Latein am Ende und kassierte ebenfalls ein technisches Foul. Cooper traf von der Linie zum 54:77 bei noch 7:22 Minuten auf der Uhr. Vier Sekunden später markierte Johnson zwei Zähler zum 56:77, Reinboth nahm seine erste Auszeit. Die Schwaben ließen es weiter enorm schleifen, der Fokus war nicht mehr vorhanden. Bei noch 6:13 Minuten hatten die Tigers bereits fünf Teamfouls gesammelt. Johnson verkürzte von der Linie auf 60:77. Alle zehn Punkte gingen in diesem Viertel auf das Konto des US-Amerikaners. Niedermanner beendete nach einem 10:0-Lauf der Niedersachsen per Dreier zum 64:80 die negative Phase der Württemberger. Reinboth nahm dennoch 4:28 Minuten vor dem Ende eine Auszeit. Mit dem Auftritt im letzten Viertel konnte der 41-Jährige überhaupt nicht zufrieden sein. Nun häuften sich auch bei den Schwaben die Fehler, die Artland Dragons verkürzten Punkt um Punkt. Thomas traf in Minute 37 aus der Distanz zum 70:82. In der Artland Arena herrschte so etwas wie Leben. Die Schwaben brachten den hohen Vorsprung über die Zeit, konnten im letzten Viertel aber überhaupt nicht überzeugen. Nach 40 Minuten stand ein 72:83-Sieg der Gäste auf der Anzeigetafel fest.

03.01.2025 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Eisbären Bremerhaven 54:72

Die Eisbären Bremerhaven lassen auswärts bei den drittplatzierten VfL SparkassenStars Bochum nur 54 Punkte zu und fahren einen wichtigen 54:72-Sieg im knappen Rennen um die Playoffplätze ein.

Die Eisbären starteten mit viel Selbstvertrauen und zuletzt zwei Siegen in Folge in die Partie. Bis zum 7:9 aus Bochumer Sicht gestaltete sich die Partie recht eng, doch dann startete Hendrik Warner einen 2:11-Lauf der Eisbären, wodurch es mit einem zweistelligen Vorsprung der Eisbären in die erste Viertelpause ging (9:20). Besonders hervorzuheben war die starke Defense der Seestädter, die die Hausherren immer wieder zu Ballverlusten und schlechten Abschlüssen zwang. Das zweite Viertel verlief etwas ausgeglichener. Jedoch ließen die SparkassenStars immer wieder leichte Punkte für die Eisbären unter dem Korb zu, die meist vom Bremerhavener Rissetto verwandelt wurden. Auch bei den Rebounds hatten die SparkassenStars das Nachsehen. Offensiv blieben die SparkassenStars insbesondere von jenseits der Dreierlinie glücklos. Somit konnten die Eisbären das Viertel mit 14:19 gewinnen. Mit einem Halbzeitstand von 23:39 aus Sicht der SparkassenStars gingen beide Teams in die Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit bäumten sich die Bochumer dann wie zu erwarten gegen die drohende Heimniederlage auf. Niklas Geske kam deutlich besser ins Spiel und setzte seine Mitspieler gut in Szene. Eine Auszeit von Steven Esterkamp folgte und die Eisbären setzten alles daran, ihre Führung zu behalten und wieder auszubauen. Elijah Miller, der insgesamt 12 Assists verteilte, fand Jake Biss für einen Dreier und die Bremerhavener Führung war wieder zweistellig (34:45). Bei einem 10 Punkte Rückstand (40:50) hatten die SparkassenStars im letzten Viertel die Chance die Partie noch zu drehen. Das schien auch möglich zu sein. Direkt zu Beginn des Viertels trafen Tom Alte und Lars Kamp jeweils einen Korbleger. Jetzt waren es nur noch sechs Punkte Rückstand für die SparkassenStars. Im Anschluss ergaben sich zahlreiche Chancen die Partie zu drehen, doch die ließen die Bochumer größtenteils liegen. Auf der anderen Seite trafen die Eisbären die wichtigen Würfe und zermürbten die SparkassenStars damit. So wurde es am Ende eine deutliche Niederlage für die SparkassenStars. Es lag nicht am Einsatz, aber die Bochumer Wurfquoten (33% FG/14% 3P) blieben an diesem Tag unterdurchschnittlich.

03.01.2025 19:30 Uhr // Science City Jena vs. Dresden Titans 101:78

Mit einem souveränen 101:78-Heimsieg gegen die Dresden Titans startete das Team von Science City Jena am Freitagabend in das Basketball-Jahr 2025.

Den besseren Start erwischten die Gastgeber, die 4:0 in Führung gingen. Matthew Ragsdale antwortete aus der Ecke und hielt Dresden vorerst in Schlagdistanz. Doch die Thüringer ließen sich davon nicht beirren und schickten die Strauß-Truppe beim 12:3 erstmals in die Auszeit. Doch diese konnte den offensiven Drang nicht stoppen und Jena entfernte sich weiter. Zwei Dreier von Kirchner und Schmikale sorgten dafür, dass das Viertel nur mit 30:15 endete. Kirchner eröffnete dann mit einem schnellen Drive den zweiten Spielabschnitt und legte von außen nach. Beide Treffer konterten die Männer aus der Science City, aber Zerner stopfte im nächsten Angriff für Dresden. Der 2,11 Meter große Center machte ein gutes Viertel und trug dazu bei, dass die „Titanen“ zwischenzeitlich auf 40:29 herankamen. Jena fand aber zurück in die Spur und nahm trotz eines Dreiers von Schmikale, kurz vor Ablauf der Uhr eine 53:38-Führung mit in die Kabine.

Aus der Halbzeit heraus startete die Mannschaft von Björn Harmsen mit einem 7:0-Lauf, den erst Lukas Zerner stoppen konnte. Den verschlafenen Start holte die Mannschaft aus „Elbflorenz“ aber wieder auf und nach zwei schnellen Distanztreffern durch Schmikale und Ragsdale betrug der Rückstand wieder 15 Punkte (63:48). Die Hausherren machten allerdings abermals klar, warum sie an der Spitze der ProA-Tabelle stehen, und fanden sich vor der letzten Pause mit 80:53 in Führung. Wes Dreamer machte die ersten Zähler in dem beinahe vorentschiedenen Spiel. Ein Highlight liefert noch Daniel Kirchner, der im Fastbreak von weit draußen nezte. Bei Dresden war die Luft trotzdem raus und Science City kam immer häufiger zu offenen Dreiern. Das Spiel war entschieden und Fabian Strauß machte das beste aus der Situation und schickte wie beim letzten Spiel „Jugend-Forscht“, bestehend aus Dimitrov, Silbermann und Briesemeister aufs Parkett. Letzterer nutzte seine Chance und erzielte seine ersten ProA-Punkte der Saison. An der deutlichen 101:78-Niederlage änderte das nichts.

03.01.2025 19:30 Uhr // RASTA Vechta II vs. Uni Baskets Münster 83:85

RASTA Vechtas Farmteam in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA hat am Freitagabend die nächste knappe Niederlage einstecken müssen. Vor 490 Zuschauern, darunter gut 50 Gästefans, verlor RASTA II mit 83:85 (39:44) gegen die Uni Baskets Münster.

RASTA II meldete sich mit Dreiern von Kevin Smit und Linus Trettin in der Partie an, führte in der 2. Minute mit 6:4. Über ein 12:8 (6.) baute das Gruhn-Team die Führung bis auf 19:13 (7.) aus. Die Vechtaer holten schon im 1. Viertel vier Offensiv-Rebounds, wehrten sich hervorragend gegen physisch eigentlich überlegene Gäste. Zu Beginn des zweiten Abschnitts fanden die Uni Baskets sehr gute Lösungen gegen die aggressive Defensive der Gastgeber. Dafür war eine bessere und schnellere Ballbewegung entscheidend, die zu guten Abschlüssen und Steigerungen der Trefferquoten führte. Nach einem 10:0-Lauf lagen die Gäste 24:32 vorn (14.). Einfache Abschlüsse ließen die Baskets im zweiten Viertel nicht mehr zu. Der schnelle Abschluss gelang jedoch nicht immer zur möglichen höheren Münsteraner Führung. Für Münster stachen dann Adam Touray mit einem Fastbreak-Dunk und Nick Stampley aus der Distanz heraus und stellten auf 29:37 (17.). Die Gäste wirkten zum Ende der ersten 20 Minuten etwas zu hektisch, erlaubten sich Ballverluste, führten aber 39:44 zur Halbzeit.
Mit Threeballs von Trettin und Smit eröffnete RASTA II die 2. Halbzeit, ging mit 45:44 in Führung (23.) – Auszeit Münster. Ein weiterer Vechtaer Dreier, getroffen von Luke House zum 50:50 (25.), ließ auf eine weiterhin enge Partie schließen. Doch dann hatten die Münsteraner ihre beste Phase. Sie machten binnen eineinhalb Minuten zehn Punkte in Serie zum von den Gästefans bejubelten 50:60. Ein Onyejiaka-Dunk ließ RASTA II aufwachen, ein Dreier von House zum 59:62 (30.) bedeutete den Anschluss – wieder Auszeit Münster. Mit Ablauf des 3. Viertels markierte Onyejiaka aber sogar noch den Ausgleich und RASTA II hatte nach dieser Aufholjagd allen Grund zu großer Zuversicht. Linus Ruf, Justin Onyejiaka, 66:62 (32.) – RASTAs Fans wurden lauter und lauter. Der 16:2-Lauf begeisterte alle an der Pariser Straße. Die Uni Baskets Münster machten erst nach 3:10 Minuten im Schlussabschnitt wieder Punkte aus dem Spiel heraus, verkürzten da durch Ty Groce auf 68:66 (34.). In Minute 35 traf Lastring dann schon seinen vierten Dreier, eroberte den Vechtaern eine Führung zurück – 71:70. Die Uni Baskets Münster konterten treffsicher, stellten durch einen Threeballl von Stefan Weß auf 79:74 (38.). Nach der daraufhin erfolgten Vechtaer Auszeit traf das Gruhn-Team noch drei weitere Dreier, u.a. zum 83:83 durch Luke House bei noch 43 Sekunden Restspielzeit. Münster antwortete im nächsten Angriff mit dem letztlich den Auswärtssieg bringenden 83:85 durch Groce. RASTA II hatte noch fast 20 Sekunden Zeit für einen letzten Versuch, bekam aber keinen offenen Wurf mehr. Münster verteidigte stark, so dass Jonathan Klussmanns Dreier zu schwer wurde, um Vechtaer Jubelstürme auszulösen.

03.01.2025 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Nürnberg Falcons BC 93:62

Mit 93:62 besiegen die GIESSEN 46ers die Nürnberg Falcons am Freitagabend.

„Heute haben wir bei den 46ers Erwachsenen-Basketball gesehen. Gießen hat eine erfahrene Männer-Truppe, wir aber sind eine Rookie-Mannschaft“, legte Gäste-Trainer und -Geschäftsführer Ralph Junge offen und ehrlich die Finger in die eigenen Wunden. „Simon Krajcovic hat uns auseinandergebaut, Robin Benzing hat alle Spielsituationen richtig gelesen“, arbeitete der 55-Jährige einige der Unterschiede zwischen beiden Teams, die spätestens im zweiten Durchgang offensichtlich zu Tage traten, heraus. „Wir aber benötigen mehr Disziplin und müssen unser Ego zurückstellen, um erfolgreich zu sein.“ Bei den Hausherren indes lief die Kugel flott. „Jeder kennt inzwischen seine Rolle. Wir haben den Ball gut bewegt und sind gerade gegen deren US-Boys sehr routiniert und abgezockt zu Werke gegangen“, freute sich Robin Benzing über eine abermals tadellose Vorstellung der Seinen. Eine, die sich früh angedeutet hatte, die sich von Minute zu Minute entwickelte und mit einem Giessener Sieg endete. „Weil wir inzwischen nicht nur eingespielt sind, sondern weil wir auch jede Menge Erfahrung und Qualität mitbringen“, wie Luis Figge treffend analysierte. Es war eine Qualität, die Nürnberg von der ersten Minute an leidgeprüft zu spüren bekam. Kyle Castlin traf zwar ausnahmsweise einmal nicht zweistellig, legte aber den aus dem Programm der Minnesota Timberwolves kommenden Gabe Kalscheur, den er zu vier Punkten degradierte, an die Kette. Kevin McClain sprudelte nur so vor Einsatzwillen, was nicht nur Sardaar Calhoun im Infight beim 19:9 (7.) des Deutsch-Amerikaners, der darüber hinaus bei einer Flugeinlage auf 60:48 (24.) stellte, zu spüren bekam. Jonathan Maier hatte nicht nur bei seinem Tip-in zum 56:46 (22.) die Finger im Spiel. Robin Benzing streute immer mal wieder einen Dreier ein, wenn es ihm nötig schien. Viktor Kovacevic ließ halb Nürnberg bei einem Solo von Ost nach West zum 58:46 (24.) stehen. Und Simon Krajcovic zeigte einmal mehr, dass er der überragende Floor General der gesamten ProA ist. Da fiel es am Ende auch nicht ins Gewicht, dass die Gießener Quoten von der Freiwurflinie, wo acht Punkte liegenblieben, am offensiven Brett (nur neun Ballgewinne) und bei den Assists (12) ausbaufähig waren.

03.01.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. PS Karlsruhe LIONS 88:69

Die HAKRO Merlins Crailsheim gewinnen das erste Spiel im neuen Jahr 2025 gegen den amtierenden ProA-Meister aus Karlsruhe mit 88:69.

Der Sprungball und die ersten Punkte gingen an die LIONS. Danach übernahmen allerdings gleich die Hausherren die Führung, die sie nur noch einmal kurzzeitig abgeben sollten. In einem attraktiven Schlagabtausch stand es zur Mitte des ersten Abschnitts 15:14. Die optischen Vorteile lagen aber aufseiten der Merlins, die immer wieder Lücken in der Karlsruher Defense fanden und durchstachen. Auch aus der Distanz zeigten sich die Gastgeber anfangs äußerst treffsicher. Ganze fünf ihrer ersten sechs Dreier-Versuche fanden ihr Ziel. So konnte sich Crailsheim recht mühelos absetzen- Ein temporeiches erstes Viertel ging mit 32:20 zu Ende. Mit seinen ersten Zählern des Spiels startete Vinnie Shahid in das zweite Viertel, gleichzeitig zeigte sich nun auch der amtierende Meister der ProA treffsicherer und verkürzte (34:28, 12. Min.). Auf vier Punkte schmolz der Abstand weiter, bevor Anthony Gaines seine Punkte dreizehn und vierzehn verantwortete und erhöhte. Das nun immer hitziger werdende Baden-Württemberg-Duell ließ die Arena Hohenlohe kochen, Keppeler erhöhte und Griffin legte nach (41:32, 16. Min.). Mit noch knapp vier Minuten auf der Uhr in der ersten Halbzeit ergänzte Vinnie Shahid weiter und schickte Karlsruhe mit einem zweistelligen Rückstand in das Timeout (44:32, 17. Min.). Die sich zwischenzeitlich schneller addierenden Ballverluste der HAKRO Merlins hielten die Gastgeber zwar nicht von der Führung ab, verhinderten jedoch auch einen eindeutigeren Spielstand (46:35, 18. Min.). Die Schlussmomente des ersten Durchgangs gehörten dann den Gästen, die per 5:0-Lauf an die Zauberer herankamen (47:40, 20. Min.).

Nach punktlosen neunzig Sekunden zu Beginn der zweiten Halbzeit eröffnete LaDarien Griffin per schönem Korbleger. Seine schnellen Hände ermöglichten es Daniel Keppeler auch kurz darauf weitere Punkte (51:40, 22. Min.) nachzulegen. Die HAKRO Merlins zeigten sich nun wieder wacher und aufmerksamer, der ProA-Meister unterbrach den Rhythmus mit einer Auszeit. Zwar lief der Ball folglich wieder schneller durch die Karlsruher Reihen, dennoch hielten die Zauberer den Druck konstant aufrecht. Neu-Merlin Brock Gardner stellte in der Folge seine Treffsicherheit von weit draußen doppelt unter Beweis und erhöhte weiter (62:46, 26. Min.). Die nun souveräner aufspielenden Zauberer hielten die Spielkontrolle auf ihrer Seite, Anthony Gaines fehlte indes nach einer Aktion im ersten Durchgang weiter angeschlagen. Den letzten Versuch der LIONS blockte Griffin zur weiterhin bestehenden zweistelligen Führung der HAKRO Merlins (67:55, 30. Min.). Per Block und schnellen vier Punkten eröffnete Gabriel de Oliveira den letzten Abschnitt der Partie und zwang Gästecoach Scepanovic in das nächste Timeout. Aus dieser kommend antwortete Karlsruhe per And-One und Freiwürfen nach einem unsportlichen Foul, was die Zauberer dazu zwang, die Energie auf dem Parkett wieder zu erhöhen (71:60, 33. Min.). Das gelang zunächst nicht: Crailsheim verpasste, Karlsruhe schickte McCray von Downtown in die Auszeit. Vinnie Shahid und Brock Gardner hatten nach dieser zwar eine Antwort parat, die Defensive der Gastgeber wirkte jedoch wieder instabiler (75:65, 37. Min.). Auf nur noch acht Punkte Vorsprung verkürzte Maurice Pluskota für den ProA-Meister, das Duell gestaltete sich immer ausgeglichener. Brock Gardner war es dann der die Arena per Korbleger und verwandeltem Zusatzfreiwurf zum Explodieren brachte, Devon Goodman setzte nach (83:67, 39. Min.). Das kurzzeitig knapper werdende Ergebnis erhöhten die HAKRO Merlins in den Schlussminuten des Duells und gingen so mit einem komfortablen Vorsprung in die letzte Minute. Das Spiel resultierte nach vierzig Minuten in einem 88:69-Heimsieg der HAKRO Merlins.

03.01.2025 20:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier 85:93

Auswärtssieg zum Start ins neue Jahr. VET-CONCEPT Gladiators Trier schlagen Bozic Estriche Knights Kirchheim mit 93:85.

Der Start in die Partie war verheißungsvoll. Die Teckstädter legten ein hohes Tempo an den Tag und forcierten Schnellangriffe, die häufig erfolgreich abgeschlossen wurden. Nach einem 10:0 Run zwangen die Hausherren die Gäste beim Stand von 20:10 zur ersten Auszeit. In der Folge gestaltete sich das Spiel ausgeglichen. Beide Mannschaften beharkten sich unentwegt und kämpften um jeden Ball. In die Viertelpause ging es mit einem Zwischenstand von 30:24. Im zweiten Viertel behielten die Kirchheimer dank ihrer guten Trefferquoten aus dem Feld weiterhin die Nase vorn. Doch die Gäste von der Mosel fanden immer bessere Lösungen, setzten erneut alle Akteure auf dem Feld gut in Szene und arbeiteten sich so in die Partie zurück. Auch defensiv hatte Trier nun mehr Zugriff auf die Kirchheimer Guards im Spielaufbau und Big Men unter dem Korb. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff war das Spiel beim Stand von 43:40 wieder völlig offen und die Gladiatoren hatten in der Folge mehrfach die Möglichkeit wieder in Führung zu gehen. Dies gelang ihnen jedoch nicht und so ging es mit einem hauchdünnen 47:46 in die Halbzeitpause.

Beim Stand von 54:52 für Kirchheim folgte eine entscheidende Phase. Die Trierer übten beim Einwurf großen Druck aus und erzwangen zwei Ballverluste der Kirchheimer, die direkt in einfache Punkte umgewandelt wurden. Aus der knappen Kirchheimer Führung wurde ein Rückstand und das Momentum wechselte. Die Gladiators waren nun am Drücker und erhöhten ihre Führung auf 67:74 bis zum Viertelende. Zu Beginn des letzten Viertels zeigten die Gladiatoren dann, dass die die klare Absicht haben, das Spiel schnellstmöglich in trockene Tücher zu bringen. Dank nochmals erhöhten Spieltempo und starker Eins-gegen-Eins-Defense stieg die Trierer Führung schnell auf 67:81 (31.). Doch auch die Knights gaben sich nicht auf und schafften es, den defensiven Druck ihrerseits ebenfalls merklich zu erhöhen. So gelang es, die Gladiatoren immer wieder zu Fehlwürfen zu zwingen und den Rückstand sukzessive zu verkürzen. Zur Mitte des letzten Viertels betrug die Trierer Führung nur noch zwei Punkte (81:83, 36.). Erneut war es die Defensive, über die die Gladiatoren ihren Vorsprung sichern konnten. Mit intensiver Verteidigung und guten Rotationen hielt man die Knights vom Korb fern und nahm offensiv clever Zeit von der Uhr. So brachten die VET-CONCEPT Gladiators ihr Auswärtsspiel über die Zeit und schlugen die Kirchheim Knights mit 85:93.

03.01.2025 20:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. Phoenix Hagen 76:88

Trotz des Heimvorteils mussten die ART Giants Düsseldorf vor ungewohnter Kulisse am Freitagabend eine 76:88 (35:55) Niederlage gegen Phoenix Hagen einstecken.

Die Giants begannen nervös, als ob sie sich auf unbekanntem Terrain befanden – die ungewohnte Kulisse schien die Spieler zu verunsichern. Hagen dagegen wirkte deutlich konzentrierter und vor allem fokussierter.  Die Spielweise der Giants war von vielen Einzelaktionen geprägt. Anstatt als Team zu agieren, versuchten die Spieler, mit dem Kopf durch die Wand zu brechen, was zu einem holprigen Offensivspiel führte. Nach nur fünf Minuten lag Düsseldorf bereits mit 10 Punkten im Hintertreffen. Die Unsicherheiten in der Offensive wurden durch eine schwache Wurfquote verstärkt, die den Giants das Leben schwer machte. Hagen nutzte die Schwächen der Giants aus und erzielte immer wieder einfache Punkte. Die Defensive der Giants konnte nicht standhalten, und das Rebounding war ein weiteres Sorgenkind: In der siebten Minute lag das Reboundverhältnis bereits bei 2:9 für Hagen. Die Kombination aus nachlässiger Abwehrarbeit und einer mangelhaften Wurfquote führte dazu, dass die Giants mit einem Rückstand von 14 Punkten in die erste Viertelpause gingen. Die über 1300 Zuschauer, darunter die lautstarken Fans der Hagener, sahen ein zweites Viertel, das dem ersten in weiten Teilen glich. Hagen startete mit zwei Dreiern und baute seine Führung konsequent aus. Bereits in der 13. Minute stand es 23:39 für die Hagener. Kein Wunder angesichts der Wurfquote: Bis zur 14. Minute hatten die Rheinländer mit 39% eine unterdurchschnittliche Wurfquote aufzuweisen, während Hagen eine beeindruckende 58%ige Trefferquote vorweisen konnte. Diese Diskrepanz führte zu einer 20 Punkte Führung für Hagen zur Pause.

Im dritten Viertel schienen sich die Hagener von der Zerfahrenheit der Hausherren anstecken zu lassen – beide Mannschaften fanden nicht mehr in ihr Spiel. Die Düsseldorfer konnten diese Schwächephase der Westfalen jedoch nicht ausnutzen –  der Korb schien für die Düsseldorfer wie vernagelt, während Hagen seine Führung kontinuierlich ausbaute. Der Vorsprung der Gastgeber wuchs auf 27 Punkte an, was die Dominanz Hagens in dieser Phase unterstrich. Trotz der düsteren Situation zeigten die Giants in der 25. und 26. Minute einen Hauch von Kampfgeist. Über Freiwürfe gelang es ihnen, sich zumindest etwas heranzukämpfen und den Rückstand zum Ende des Viertels bei 20 Punkten zumindest zu halten. Das vierte Viertel des Spiels zwischen den ART Giants Düsseldorf und Phoenix Hagen entwickelte sich zu einem spannenden, aber letztlich erfolglosen Aufholversuch der Düsseldorfer. Die Wurfquote der Giants blieb weiterhin ein Problem. In der 33. Minute war sie auf einen Tiefpunkt von 33% gesunken. Trotz einer einigermaßen stabilen Abwehrleistung reichte dies nicht aus, um eine ernsthafte Aufholjagd zu starten. In der 34. Minute keimte kurzzeitig Hoffnung auf: die Giants legten einen 10:4-Lauf hin, der das Ergebnis in der 36. Minute auf 66:79 verbesserte. Auch die Trefferquote der Giants verbesserte sich merklich, und in der 37. Minute stand es 71:83. Es schien, als könnte das Spiel noch einmal spannend werden. Doch trotz dieser Bemühungen verhinderten einige unglücklich vergebene Chancen auf Seiten der Giants und die Souveränität der Hagener eine vollständige Wende. Am Ende stand somit ein 76:88 Erfolg für Phoenix Hagen.

 

Foto: BBC Bayreuth

Matthias Grothe-Award geht an Norbert Opitz

Der Matthias Grothe Award wird seit 2019 vom Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. an Nachwuchstrainer verliehen, die sich im besonderen Maße und über mehrere Jahre für die Entwicklung des Nachwuchsbasketballs an ihrem Standort engagieren. Dabei steht neben der täglichen Arbeit mit den Spielern in der Halle, vor allem der Einsatz abseits des Feldes und für die einzelnen Spieler im Fokus. Auch die Verbesserung der Rahmenbedingungen an den jeweiligen Standorten auf dem Weg in den Profibasketball fließen in die Bewertung mit ein.

Norbert Opitz ist seit fast 20 Jahren Trainer bei ALBA BERLIN und hat den Standort Berlin maßgeblich mitgestaltet und nachhaltig geprägt. Für ihn ist es vordergründig, dass man Spieler als Basketballer, Mensch und innerhalb des Teams begreift und für jeden Spieler eine bestmögliche, individuelle Spielerbetreuung bieten kann. Um seine Methodenvielfalt dahingehend stetig ausbauen und verbessern zu können, bedient er sich der Sportpsychologie, des Visualtrainings und absolvierte die Individualtrainerausbildung. Darüberhinaus engagiert er sich zudem in der Ausbildung junger Trainer und Trainerinnen.

Der im Oktober 2017 verstorbene Matthias Grothe ist ehemaliger National- und Bundesligaspieler sowie Jugendtrainer. Matthias Grothe stand für Fairplay, Hilfsbereitschaft, harte Arbeit und ein großes Engagement für „seine“ Jugendspieler auch außerhalb des Spielfeldes. Der Preis wird zu seinem Gedenken für besonders sozial engagierte und langjährige Jugendtrainer*innen vergeben, die sich nachhaltig für die Entwicklung eines Basketballstandortes engagiert haben. Schirmherrin des Matthias Grothe Awards ist Maja Grothe. Bisherige Gewinner sind Marius Huth (ALBA BERLIN), Ross Jorgusen (MHP RIESEN Ludwigsburg), Hanno Stein (RASTA Vechta) und Felix Engel (Bayer Giants Leverkusen).

Vorbericht ProB Süd // 15. Spieltag (Vorgezogenes Spiel)

06.01.2025 16:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. FC Bayern Basketball II

Die Bayern zieren aktuell das Tabellenende der Liga. Daran sollte man die Mannschaft von Trainerlegende Emir „Muki“ Mutapcic (64) nicht unbedingt messen, spielen die Münchner doch mit dem jüngsten Team der Liga. Dazu gehen die Bayern sicherlich mit neuem Selbstvertrauen in die Partie, zum Jahresende besiegte man die Würzburg Baskets, davor hatte man Tabellenführer Köln beim 96:97 sehr knapp an einer Niederlage. Dass es bei den Münchnern zuletzt wieder besser lief, lag sicherlich auch an zwei Rückkehrern: Das 17-jährige Toptalent Nikolas Sermpezis kehrte nach längerer Verletzung wieder in die Mannschaft zurück und überzeugte sofort mit durchschnittlich 13 Punkten pro Partie, dazu ist auch Luis Wulff aus demselben Grund wieder aufs Spielfeld zurückgekehrt. Der 20-jährige besitzt bei den Münchnern einen Profivertrag und war zuletzt ein Jahr in die ProA nach Crailsheim ausgeliehen. Diese Spieler sorgen für wertvolle Entlastung der bisherigen Leistungsträger Giovanni Calamita (21), Desmond Yiamu (18), Marco Frank (21), Ivan Volf (18), Dominik Dolic (18), oder Amar Licina (20), um nur einige aus dem breit besetzten Talente Pool der Landeshauptstädter zu nennen. Bayern-Co-Trainer Federico Perego sagt über die Gastgeber: „Leitershofen ist das beste Offense-Team der Liga und hat rund 25 Assists pro Spiel. Ihr Kader wurde aufgestellt, um in die ProA aufzusteigen. Wir müssen uns im Vergleich zu Rhöndorf steigern und großen Teamspirit gegen einen großen Favoriten zeigen. Es wird sehr schwer, doch wir müssen diese Herausforderung mit aller Energie annehmen und zusammenbleiben.“

 

Foto: Kangaroos Social Media

Vorberichte ProA // 17. Spieltag

05.01.2025 15:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Nach dem Jahresauftakt am Freitag steht am Sonntag direkt das nächste Highlight auf dem Programm. Vor heimischer Kulisse treffen die HAKRO Merlins Crailsheim erstmals seit sieben Jahren wieder auf die Bozic Estriche Knights Kirchheim. Sprungball in der Arena Hohenlohe ist am Sonntag, den 05. Januar bereits um 15 Uhr.

Mit Michael Flowers verloren die Bozic Estriche Knights Kirchheim im Sommer den besten Werfer der vergangenen ProA-Hauptrunde und ihren besten Scorer der beiden letzten Saisons an die Antwerp Giants in die belgische BNXT League. Neben dem US-amerikanischen Aufbauspieler konnten sich auch die weiteren Importspieler für höhere Aufgaben empfehlen, was die Verantwortlichen in Kirchheim dazu zwang, im Sommer eine neue Achse an Importspielern zu verpflichten. Diese schlugen bisher voll ein und verzeichnen jeweils eine zweistellige Punkteausbeute. Forward James Graham führt die Riege der US-Amerikaner mit 16,6 Zählern pro Spiel punktetechnisch an, aber auch Cameron Henry (16,4 PKT), Braden Norris (14,2) und Miryne Thomas (11,8) gehören zu den Leadern des Teams. Erfolgreichster deutscher Punktesammler (7,3) ist mit Lucas Mayer ebenfalls ein Neuzugang – der 25-jährige wechselte im Sommer aus Paderborn nach Kirchheim unter Teck.

Mit den Crailsheim Merlins wartet ein weiteres Team, das hoch gehandelt wird, auf die Kirchheim Knights. Die Merlins mussten in der Vorsaison den Abstieg in die ProA hinnehmen und peilen den direkten Wiederaufstieg an. Ähnlich wie in Trier gestalteten sich die ersten Saisonmonate schwierig. Doch pünktlich zum doppelten Duell mit den Rittern – am 11.1. empfangen die Knights die Merlins in der EWS Arena in Göppingen – befindet sich die Mannschaft von Head Coach David McCray auf einem Leistungshoch. Die letzten fünf Partien gingen (teilweise deutlich) an die Merlins. „Wir wussten vor der Saison, dass der Spielplan für uns im Januar extrem heftig wird. Das ist die Phase, in der sich die Top Mannschaften gefunden haben und den Fuß aufs Gaspedal setzen. Da müssen wir jetzt durch und bekommen einen ersten Vorgeschmack, ob wir in dieser Spielzeit die Chance auf eine große Überraschung haben, oder uns eher realistisch einordnen müssen,“ so Knights Sportchef Chris Schmidt.

05.01.2025 15:00 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Dresden Titans

Am Sonntag, den 5. Januar 2025, um 15:00 Uhr, treffen die Nürnberg Falcons BC und die Dresden Titans in der Kia Metropol Arena aufeinander.

Die Nürnberg Falcons BC befinden sich mitten im Kampf um den Anschluss ans Tabellenmittelfeld der ProA. Nach einer durchwachsenen Hinrunde wollen die Falcons unter der Führung von Head Coach Ralph Junge den Schwung aus den bisherigen Heimspielen mitnehmen. Die Atmosphäre in der Kia Metropol Arena, zuletzt ausverkauft beim Spiel gegen Jena, soll erneut ein entscheidender Faktor werden. „Wir hoffen auf volle Ränge und darauf, dass wir unseren Platz in den Freizeitentscheidungen der Menschen in der Region weiter festigen können“, erklärte Geschäftsführer Nicolas Hinrichsen. Ein Sieg gegen die Titans wäre ein wichtiger Schritt, um in der Tabelle wieder Boden gut zu machen.

Die Dresden Titans reisen als derzeitige Tabellenelfte nach Nürnberg und haben zuletzt gezeigt, dass sie offensiv zu den gefährlichsten Teams der Liga gehören. Mit einem beeindruckenden 101:71-Heimsieg gegen den amtierenden Meister Karlsruhe und einer knappen 78:77-Niederlage gegen Crailsheim konnte das Team von Trainer Fabian Strauß sechs ihrer letzten zehn Spiele gewinnen. Nach einem schwierigen Start in die Saison scheinen die Titans ihre Form gefunden zu haben und treten mit Selbstvertrauen an. Vor dem Aufeinandertreffen mit Nürnberg steht für die Sachsen noch ein Spiel in Jena an, das sie als erste Herausforderung des Doppelspieltages nutzen wollen. Beide Teams werden am Sonntag alles daransetzen, das neue Jahr mit einem Erfolg zu starten.

05.01.2025 16:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. GIESSEN 46ers

Am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA trifft Phoenix Hagen auf die GIESSEN 46ers.

Phoenix Hagen hat sich in dieser Saison als ein starkes Team etabliert, das insbesondere durch seine Besetzung auf den Import-Positionen auffällt. Die Hagener setzen auf vier US-amerikanische Spieler, die eine zentrale Rolle im Spiel des Teams einnehmen. Naz Bohannon und Devonte McCall, beide Forwards, haben bereits in der vergangenen Saison ihre Qualität unter Beweis gestellt und liefern konstant starke Leistungen ab. Bohannon, der im Schnitt 14 Punkte erzielt und fast 33 Minuten pro Spiel auf dem Parkett steht, gehört zu den stabilsten Leistungsträgern. McCall hingegen kann bei Bedarf ein Spiel komplett an sich reißen, wie zuletzt mit 21 Punkten gegen Bremerhaven. Auch Sincere Carry, ein talentierter Regisseur der aus Griechenland kam, gehört mit gut 16 Punkten pro Spiel zu den besten Korbschützen der ProA. Zudem bringt Tyler Stephenson-Moore, der gegen Münster 26 Punkte erzielte, eine zusätzliche Offensivgefahr mit sich. Die „Feuervögel“ sind zudem durch Ralph Hounnou und Lennart Boner verstärkt, die das Team sowohl offensiv als auch defensiv weiter verbessern.

Die GIESSEN 46ers hingegen reisen mit viel Selbstbewusstsein nach Hagen, nachdem sie sich in der Saison zunehmend stabilisiert haben. Die 46ers werden von Headcoach „Frenki“ Ignjatovic geführt, der den Fokus auf eine geschlossene Teamleistung legt. Auf der Seite der Gäste ist vor allem der Topscorer Kyle Castlin hervorzuheben, der in der vergangenen Saison noch für Phoenix Hagen auflief. Castlin konnte sich in der Saison 2022/23 mit starken Leistungen einen Namen machen, bevor er nach Belgien zu Union Mons-Hainaut wechselte. Trotz dieses Verlustes haben die 46ers ihren Kader gut verstärkt und bleiben ein gefährlicher Gegner, der auf den Sieg in Hagen hofft. Trainer Ignjatovic sieht die Partie als eine Chance, endlich in der Ischelandhalle zu gewinnen: „In Hagen zu spielen ist immer ein Tanz auf der Rasierklinge. Dort ist die Stimmung gigantisch, das kann lähmen oder anstecken. Das wollen wir ändern.“

05.01.2025 16:00 Uhr // Science City Jena vs. EPG Guardians Koblenz

Am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA trifft Science City Jena am Sonntag, den 5. Januar 2025, in der Sparkassen-Arena auf die EPG Guardians Koblenz.

Mit einer beeindruckenden Bilanz von 13 Siegen aus 15 Spielen führt Science City Jena die Tabelle der ProA an und blickt auf eine äußerst erfolgreiche Hinrunde zurück. Die Thüringer, die bereits in der Saison 2015/2016 die Meisterschaft feiern konnten, knüpfen an alte Erfolge an und zeigen sich sowohl offensiv als auch defensiv stabil. Ihr letzter Erfolg in einem Heimspiel gegen die EPG Guardians Koblenz aus dem Vorjahr (96:79) unterstreicht ihre Dominanz in der Sparkassen-Arena. Mit der Aussicht, weiterhin die Liga anzuführen, gehen die Jenaer als klarer Favorit in die Partie.

Die EPG Guardians Koblenz reisen mit einer soliden 6:9-Bilanz nach Jena und stehen aktuell auf Tabellenplatz 12. Die Rheinland-Pfälzer konnten sich in der laufenden Saison vor allem gegen direkte Konkurrenten aus dem Tabellenmittelfeld behaupten und haben bereits drei Siege Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Nach einem schwierigen Vorjahr, das erst am letzten Spieltag gerettet werden konnte, hat sich Koblenz stabilisiert und peilt in der Sparkassen-Arena einen Überraschungserfolg an. Mit einer kompakten Teamleistung wollen die Gäste den Spitzenreiter ärgern und wichtige Punkte für die Rückrunde sammeln.

05.01.2025 16:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. RASTA Vechta II

RASTA Vechta II gastiert am Sonntag (5.1.) um 16 Uhr bei den ART Giants Düsseldorf.

Die Rheinländer haben nach 16 Spielen erst drei Siege auf dem Konto und stecken als 16. der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA tief drin im Abstiegskampf. Am Freitag verloren sie Zuhause mit 76:88 gegen Phoenix Hagen. Die Bilanz der Düsseldorfer sowie der Tabellenstand können über die aktuelle Stärke des Team von Head Coach Zazai Achmadschah aber hinwegtäuschen. Düsseldorf gewann zwischen dem 11. und dem 14. Spieltag drei von vier Spielen und musste sich in dieser Saison genau wie RASTA II schon in so mancher Partie nur knapp geschlagen geben.

Gegen das Farm-Team von RASTA Vechta, die mit nur einem Sieg am Tabellenende stehen, ist ein Sieg fast schon Pflicht für die Giants, will man im Abstiegskampf bestehen. Das gilt natürlich ebenso für RASTA Vechta II, die in den letzten Wochen viele Höhen und Tiefen erlebt haben. Gegen den direkten Konkurrenten aus Nürnberg konnten die Niedersachsen einen Sieg einfahren, in der Woche drauf setzte es eine derbe Niederlage gegen Jena. Die Niederlage im letzten Spiel des Jahres gegen Kirchheim dagegen fiel mit 90:94 äußerst knapp aus.

05.01.2025 17:00 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. VfL SparkassenStars Bochum

Bereits am Sonntag folgt der zweite Teil des Doppelspieltags für die Gladiators und die SparkassenStars.

Die VET-CONCEPT Gladiators Trier sind das aktuell heißeste Team der Liga. Nach großem Verletzungspech am Anfang der Saison ist das Team von Headcoach Jacques Schneider nun ins Rollen gekommen und wird seiner Favoritenrolle gerecht. Die letzten acht Spiele konnten die Trierer allesamt gewinnen. Das liegt auch zu großen Teilen an einer Nachverpflichtung. Jordan Roland erzielte in 10 Partien durchschnittlich 17,1 Punkte. Der US-Point Guard verfügt über Erfahrung in der easyCredit BBL, wo er für die Rostock Seawolves auflief. Aber auch der Rest des Kaders verfügt über sehr hohe Qualität, trotz der Verletzungssorgen.

Bei den SparkassenStars aus Bochum, bei denen mit Kilian Dietz und Jonas Grof gleich zwei ehemalige Gladiatoren unter Vertrag stehen, sind es Flügelspieler Keith Braxton (19,9) und Aufbauspieler Niklas Geske (15,5), die ihr Team statistisch anführen. Auch Forward Peter Kalthoff (14,9) und Jonas Grof (11,3) legen zweistellige Punktewerte auf und stechen aus der sonst sehr ausgeglichenen Rotation um Lars Kamp, Tom Alte, Matthew Strange, Emil Loch und Kilian Dietz heraus.

05.01.2025 17:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Tigers Tübingen

Am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA treffen die Eisbären Bremerhaven auf die Tigers Tübingen. Die Partie wird am Sonntag, den 7. Januar 2025, um 17:00 Uhr in der Stadthalle Bremerhaven ausgetragen.

Die Eisbären Bremerhaven haben in der Saison 2024/2025 unter ihrem neuen Trainer Steven Esterkamp, der zuvor die Gartenzaun24 Baskets Paderborn coachte, eine solide Basis geschaffen. Esterkamp übernahm das Team nach einem umfassenden Umbruch, wobei Adrian Breitlauch als einziger Leistungsträger erhalten blieb. Breitlauch steuert durchschnittlich 6,9 Punkte und 4,1 Rebounds pro Spiel bei. Der Anführer des Teams ist Point Guard Elijah Miller, der beeindruckende 15,0 Punkte, 6,6 Assists und 4,1 Rebounds pro Spiel erzielt. Neben Miller punkten auch die deutschen Spieler Jordan Samare (12,0 ppg, 4,3 rpg) und Peter Hemschemeier (10,2 ppg, 3,2 apg) zweistellig. Insgesamt zeichnen sich die Eisbären durch ihre Ausgeglichenheit aus, da acht Spieler zwischen 15,0 und 6,9 Punkten pro Spiel beisteuern. Statistisch überzeugen die Bremerhavener mit einer Feldwurfquote von 49,1 %, der besten der Liga. Im Bereich der Blocks zeigen sie jedoch Schwächen, da sie mit 1,2 Blocks pro Spiel das Schlusslicht der ProA bilden. Mit einer Bilanz von zehn Siegen und fünf Niederlagen gehen die Eisbären mit breiter Brust in das Heimspiel.

Auch die Tigers Tübingen treten mit derselben Bilanz von zehn Siegen und fünf Niederlagen an, was ihre Stärke in der bisherigen Saison unterstreicht. Das Team aus Baden-Württemberg zeichnet sich durch eine starke Verteidigung aus, die in entscheidenden Momenten über Sieg und Niederlage entscheidet. Angeführt wird die Mannschaft von erfahrenen Leistungsträgern, die offensiv und defensiv wichtige Akzente setzen. Die Tigers setzen auf eine geschlossene Teamleistung und schnelles Umschaltspiel, was sie in der Liga zu einem gefährlichen Gegner macht. Besonders im Fastbreak zählt Tübingen zu den besten Teams der ProA. Im direkten Duell gegen die Eisbären wird die Defensive der Tigers gefordert sein, um die vielseitigen Angriffsoptionen der Norddeutschen zu kontrollieren. Tagesform und Anpassungsfähigkeit könnten letztlich den Unterschied ausmachen.

05.01.2025 17:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. BBC Bayreuth

Am kommenden Wochenende treffen die PS Karlsruhe LIONS und der BBC Bayreuth in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA aufeinander. Die Partie findet am Sonntag, 6. Januar 2025, um 17:30 Uhr in der Europahalle Karlsruhe statt.

Die Gastgeber, die PS Karlsruhe LIONS, haben nach einer beeindruckenden Playoff-Saison im vergangenen Jahr, in der sie den Meistertitel holten, in der aktuellen Spielzeit Schwierigkeiten, an diese Erfolge anzuknüpfen. Nach einer deutlichen 101:71-Niederlage gegen die Dresden Titans am vergangenen Spieltag konnten die Karlsruher in den letzten zehn Begegnungen lediglich zwei Siege verbuchen. Mit Maurice Pluskota, der erst im Laufe der Vorrunde von den EPG Baskets Koblenz kam, haben die LIONS jedoch einen konstanten Scorer in ihren Reihen. Der Center erzielt durchschnittlich 12,8 Punkte pro Spiel und greift 6,8 Rebounds ab. Unterstützung erhält er von O’Showen Williams (12,6 Punkte), Lukas Herzog (10,9 Punkte) und Lachlan Dent (10,5 Punkte), die ebenfalls zu den Leistungsträgern des Teams gehören.

Auch der BBC Bayreuth hat zuletzt keine einfache Phase durchlebt. Zwei knappe Niederlagen gegen den VfL Bochum nach dreifacher Verlängerung und bei den Eisbären Bremerhaven verdeutlichen die Schwierigkeiten, entscheidende Spiele für sich zu entscheiden. Gegen Bremerhaven trat Bayreuth zudem stark ersatzgeschwächt an, da gleich mehrere Schlüsselspieler wie Vin Baker Jr., Moritz Plescher, Lenny Liedtke, Dejan Kovacevic und Louis Nauthon fehlten. Trotz dieser Rückschläge zeigte sich die Mannschaft von Headcoach Florian Wedell kämpferisch und konkurrenzfähig. Wedell betonte nach dem Spiel in Bremerhaven die positive Entwicklung des Teams, merkte jedoch an, dass es noch an der Erfahrung fehlt, enge Partien erfolgreich zu gestalten.

06.01.2025 20:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Artland Dragons

Für die Artland Dragons und die Uni Baskets Münster steht st eram Montagabend das nächste Spiel an.

Die Uni Baskets Münster starteten mit einem beeindruckenden Lauf in die Saison. Acht Siege aus den ersten neun Spielen katapultierten die Mannschaft von Coach Götz Rohdewald zwischenzeitlich sogar an die Tabellenspitze. Seitdem lief es allerdings weniger konstant: Aus den letzten sechs Spielen holten die Uni-Städter nur zwei Siege. Zuletzt gewannen sie knapp mit 85:83 gegen das Tabellenschlusslicht aus Vechta. Mit einer Bilanz von 10:6 steht Münster dennoch komfortabel im Mittelfeld der Tabelle und gilt weiterhin als unangenehmer Gegner. Münsters Schlüsselspieler ist Center Adam Touray, der mit durchschnittlich 15,4 Punkten und seiner Präsenz unter den Körben zu den besten Scorern der Liga zählt. Unterstützt wird er von Ex-Drache Jonas Weitzel, der pro Spiel 9,5 Punkte in knapp 18 Minuten erzielt und mit einer Dreierquote von 48 % überzeugt. Auf den Guard-Positionen dominieren Seikou Jawara (14,3 Punkte, 5,1 Assists) und Bo Hodges (10,5 Punkte, 3,0 Assists), die das Spiel der Münsteraner leiten.

Nachdem die Dragons und die Uni Baskets noch am 5. Spieltag punktgleich gemeinsam im Spitzenfeld der Liga waren, ist der Rückstand des Tabellenfünfzehnten auf den Tabellenneunten auf 12 Punkte angewachsen. Nicht nur auf der Position des Cheftrainers, sondern auch im Kader handelten die Verantwortlichen deshalb früh in der Saison. Nach den Trennungen von den beiden US-amerikanischen Guards Anthony Watkins und Troy Cracknell Anfang Dezember verpflichteten die Burgmannstädter Shooting Guard Badu Buck, der drei Jahre ProA-Erfahrung in Schwenningen und Paderborn aufweist. In Kürze wird die Verpflichtung eines weiteren Neuzugangs erwartet. Zu den das Spiel der Drachen tragenden Säulen zählen drei US-Amerikaner. Neuzugang Tajh Green kam nach zwei Jahren in der British Basketball League (BBL) und ist mit 13,3 Punkten pro Partie nicht nur Topscorer der Dragons, sondern mit 6,9 Rebounds auch einer der besten Rebounder der Liga. Der weitere Neuzugang Taylor Johnson (11,9 Punkte) spielte zuvor fünf Jahre in England, punktet ebenso zweistellig wie Connor Anthony (11,9 Punkte) in seiner zweiten Quakenbrücker Saison. Auch wenn es der Tabellenplatz auf den ersten Blick nicht mutmaßen lässt, haben die Dragons eine ausgewogene Mannschaft mit Qualität und Erfahrung aus vielen Jahren in der zweiten und ersten Bundesliga: Center Yasin Kolo punktet zweistellig (12,4 Punkte), Routinier Brandon Thomas, Lamont West, Yoannic Grüttner Bacoul und Rückkehrer Robert Oehle sind weitere Leistungsträger. Mit ihrer Mannschaftsdienlichkeit – die Dragons spielen ligaweit immerhin die zweitmeisten Assists – wollen Elzie und seine Mannschaft nun aber wieder Boden gutmachen.

Foto: Dennis Green

Vorberichte ProB Süd // 13. Spieltag

04.01.2025 15:00 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Die Hinrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB endet für Headcoach Alex King und sein Team an diesem Samstag um 15 Uhr mit einem Heimspiel gegen die Porsche BBA Ludwigsburg im TGW-Sportzentrum Feggrube.

Auf Würzburger Seite kann King sehr wahrscheinlich aus dem Vollen schöpfen: Die FIT/One Würzburg Baskets spielen an diesem Wochenende schon am Freitag (03.01.; 20:00 Uhr) und daheim gegen Tabellenschlusslicht Göttingen und gewannen im Dezember ihre Gruppe in der Basketball Champions League, sodass dahingehend auch keine zusätzliche Play-In-Belastung bedacht werden muss – und die drei Besten dabei sein können. Namentlich sind das Hannes Steinbach und Clavin Wishart sowie, mit Abstrichen, Tyrese Williams. Der 18-jährige Steinbach (26,3 Punkte / 13,3 Rebounds / 3,7 Assists) und der 25-jährige Wishart (21,3 / 4,4 / 7,4) waren von Beginn an als Leistungsträger vorgesehen, (über)erfüllen die in sie gesteckten Erwartungen komplett. Dies gilt auch für Williams, der mit 37,3 Punkten pro Partie in der ProB überqualifiziert wirkt und deshalb auch eine Rolle im easyCredit BBL-Kader innehat. Hinter diesem Trio verfügt Würzburg mit Christian Skladanowski (31:19 Minuten | 12,4 PpS), Lukas Roth (28:47 | 12,2), Matas Narvilas (23:18 | 10,3) und Jonas März (24:53 | 9,5) über drei bis vier exzellente Optionen, die viel Verantwortung übernehmen und Scoringlast schultern.

Ganze zwei Siege trennen die Unterfranken (5 Siege / Platz 12) in der sehr ausgeglichenen Südstaffel von den Ahorn Camp Baskets aus Speyer auf dem dritten Tabellenplatz. Gleichzeitig haben sie trotz der Niederlage in München kurz vor Weihnachten zwei Siege Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Das gilt auch für die Gäste aus Ludwigsburg, die auf Rang zehn ebenfalls fünf Siege aus zwölf Partien geholt haben. Vier davon hatten sie bereits nach fünf Spieltagen auf dem Konto, dann folgte für das Team des 29-jährigen Cheftrainers Kheeryoung Rhee eine Durststrecke mit fünf Niederlagen in Serie. Mit Jacob Patrick (153 BBL-Spiele), Julis Bauer, Lenny Anigbata und Dominykas Pleta stehen gleich vier BBA-Akteure auch im easyCredit BBL-Kader der MHP RIESEN Ludwigsburg und kommen zusammen auf 182 BBL-Einsätze. Pleta (17,4 Punkte pro Spiel) und Anigbata (15,1) sind in der ProB die gefährlichsten Angreifer der Ludwigsburger. In Szene gesetzt werden sei vom 20-jährigen Spielmacher Simon Feneberg, der im Schnitt mehr als 36 Minuten auf dem Feld steht und dabei 11,9 Punkte erzielt und 5,3 Assists verteilt.

04.01.2025 16:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Dragons Rhöndorf

Am Samstag, den 6. Januar 2025, trifft die zweite Mannschaft des FC Bayern Basketball auf die Dragons Rhöndorf. Die Partie wird um 16:30 Uhr im BMW Park in München angepfiffen.

Die Münchner gehen mit gemischten Gefühlen in die Partie. Nach einem schwierigen Saisonstart und lediglich zwei Siegen aus zwölf Spielen stehen sie derzeit auf dem letzten Tabellenplatz. Dennoch konnte das Team um Head Coach Muki Mutapcic vor der Weihnachtspause ein wichtiges Erfolgserlebnis verbuchen, als sie Würzburg besiegten. Der Fokus der Bayern liegt auf der Entwicklung junger Talente, und diese Aufgabe wird nicht leichter, wenn sie gegen ein erfahrenes Team wie die Dragons antreten. Besonders gefragt wird die Eins-gegen-eins-Defense sein, wie Co-Trainer Federico Perego betonte: „Wir müssen den Rhythmus des Spiels versuchen zu kontrollieren, denn Rhöndorf möchte sehr schnell spielen.“

Die Dragons Rhöndorf reisen mit einer ausgeglichenen Bilanz (6:6) als Tabellensiebter an. Das Team von Trainer Stephan Dohrn zählt auf eine Mischung aus erfahrenen Akteuren und talentierten Nachwuchsspielern. Kelvin Omojola, der das Spiel als Point Guard lenkt, bringt neben durchschnittlich vier Assists 10,9 Punkte pro Spiel auf das Scoreboard. Topscorer der Mannschaft ist Timothy Smith, der mit 21 Punkten und 5,6 Rebounds pro Spiel eine konstante Offensivwaffe darstellt. Unter den Körben setzt der Litauer Danas Kazakevicius (11,1 Punkte, 8,7 Rebounds pro Spiel) starke Akzente und wird besonders die jungen Big Men der Bayern fordern.

04.01.2025 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. TEAM EHINGEN URSPRING

Am Samstag, den 6. Januar, treffen die RheinStars Köln und das TEAM EHINGEN URSPRING in der ASV-Sporthalle aufeinander. Tip-off ist um 18:00 Uhr.

Die RheinStars Köln gehen mit einer beeindruckenden Hinrunde in das erste Spiel des Jahres. Mit einer starken Bilanz stehen die Kölner an der Tabellenspitze und haben sich als ernsthafter Titelkandidat etabliert. Unter der Leitung von Manager und Headcoach Stephan Baeck konnte das Team ohne große Personalwechsel durch die Hinrunde navigieren. Baeck betont die Wichtigkeit der kommenden Wochen: „In den kommenden Wochen müssen wir die nächsten Schritte gehen, um uns auf die Playoffs vorzubereiten. Und als Spitzenreiter werden wir in jedem Spiel das gejagte Team sein.“ Die RheinStars überzeugten in der bisherigen Saison durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und Konstanz in den entscheidenden Momenten. Gegen Ehingen erwartet das Team ein intensives Spiel, da jeder Gegner hochmotiviert ist, dem Tabellenführer ein Bein zu stellen.

Das TEAM EHINGEN URSPRING hat eine turbulente Hinrunde hinter sich, zeigt jedoch zuletzt eine positive Entwicklung. Nach einem schwierigen Saisonstart und mehreren personellen Veränderungen konnte das Team im letzten Spiel des Jahres ein beeindruckendes Zeichen setzen. Beim 108:88-Sieg über die Dragons Rhöndorf glänzte Neuzugang Jaylen Alston mit 26 Punkten, 11 Rebounds und 6 Assists. Der Erfolg gibt den Süddeutschen neuen Auftrieb im Kampf um den Klassenerhalt. Die Mannschaft von Headcoach Jan Hricko überzeugt insbesondere durch ihren Offensiv-Rebound. Mit 29 Offensivrebounds im Spiel gegen Rhöndorf stellte Ehingen erneut unter Beweis, warum sie in dieser Kategorie zu den besten Teams der Liga gehören.

04.01.2025 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. SKYLINERS Juniors

Am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd reisen die SKYLINERS Juniors nach Oberhaching.

Im vergangenen Jahr konnten die Juniors beide Duelle gegen die Tropics für sich entscheiden. Nach einem deutlichen Sieg in Oberhaching, war das Rückspiel in Frankfurt ein echter Krimi, den die Juniors mit 67:66 für sich entscheiden konnten. Entsprechend ihres aktuellen Tabellenplatzes befinden sich die Bayern in fast allen statistischen Kategorien der Liga im Mittelfeld. In der Kategorie Turnover macht sich allerdings die unterschiedliche Erfahrung der beiden Teams bemerkbar: Die Juniors führen die Statistik mit fast 20 Turnover pro Spiel an, wobei die Oberhachinger eines der Teams mit den wenigsten Turnover sind. Als sehr ausgeglichene Mannschaft verteilt sich das Scoring der Oberhachinger auf mehrere Schultern. Gleich sechs Spieler punkten dabei im Durchschnitt zweistellig. Allen voran Routinier Shooting Guard Omari Knox, der im Schnitt 16,4 PKT erzielt.

Die Hessen, die bisher sechs Siege auf dem Konto haben, spielen einen sehr modernen Basketball. Mit Sepehr Tarrah, der in der Szene nicht nur wegen seiner verblüffenden optischen Ähnlichkeit gerne mit Andrea Trienchieri verglichen wird, haben die Gäste einen absoluten Fachmann an der Seitenlinie. Der 30-jährige Coach formt Jahr für Jahr aus talentierten Akteuren eine Mannschaft, die den Ball extrem gut bewegt. Mit Bruno Albrecht und Felix Hecker haben die Gäste zwei brandgefährliche Dreipunktschützen, die Spiele im Alleingang entscheiden können. Mit dem 2,15 Hünen Malick Kordel entdeckte Tarrah vor der Saison ein großes Talent und lotste es ins Frankfurter Programm. Der 21-jährige Center, der bisher nur Fachleuten ein Begriff war, hat in Mainhatten eine enorme Entwicklung genommen und dominiert mit über 13 Punkten und knapp 10 Rebounds die Bretter. Mit dem erstligaerfahrenen Aufbauspieler Philipp Hadenfeldt haben die Frankfurter zudem einen starken Denker und Lenker in Ihren Reihen. Der 17-jährigen Ivan Crnjac, der ebenfalls einen zweistelligen Punkteschnitt hat, gilt in seinem Jahrgang als eines der größten europäischen Talente.

04.01.2025 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. BG Hessing Leitershofen

Am Samstagabend gastiert die BG Hessing Leitershofen auswärts bei den Ahorn Camp Baskets in Speyer, es ist das Duell des Tabellendritten gegen den Tabellenzweite.

Zwar haben die Kangaroos zusammen mit den Rhein Stars Köln aktuell sechs Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten, diesen Dritten trennen aber gerade einmal vier Punkte vom aktuellen Zwölften im Klassement. Jeder kann jeden schlagen, diese Aussage ist in der Liga sicherlich nicht nur eine Floskel. Die Baskets aus Rheinland-Pfalz haben die Gelegenheit genutzt und sich still und heimlich in der Tabelle nach vorne gearbeitet. Nach etwas durchwachsenem Start mit drei Niederlagen in Folge kam das Team von Trainer Carl Mbassa (46) immer besser in Form. Danach verbuchte man sieben Siege aus acht Partien, lediglich gegen Tabellenführer Köln unterlag man knapp 84:86. Der Höhenflug wurde dann am letzten Spieltag auswärts in Rhöndorf gestoppt, als man nach langer Zeit wieder einmal verlor. Eine Parallele also zu den Stadtbergern, deren Siegesserie ja ebenfalls direkt vor Weihnachten von den Fellbach Flashers (91:93) beendet wurde. In Rhöndorf fehlte den Speyrern allerdings ihr überragender Aufbauspieler, der Spanier Carlos Hidalgo Guijo (27; Der Aufbauspieler kehrt am Wochenende nach seiner Fußverletzung in den Kader der Pfälzer zurück.). Zusammen mit dem US-amerikanischen Topscorer Daryl Woodmore (32) zieht er die Fäden im Spiel der Baskets. Auf dem Zettel muss man beim samstäglichen Gegner aber sicherlich auch 2,12 Meter Center David Aichele (25), Dreipunktespezialist Christoph Rupp (30), den Ex-Ulmer Latrell Grosskopf (23) sowie die beiden Youngstars in dem sehr erfahrenen Team, Dennis Diala (21) und Marko Dordevic (21) haben. Insbesondere Diala gelang in dieser Saison eine fulminante Entwicklung, er steht meist über 30 Minuten auf dem Spielfeld.

„Die Basketball-Gemeinschaft steht zu Recht da oben. Sie ist unbestritten einer der Favoriten auf den Aufstieg in die ProA“, sagt Ahorn-Camp-Coach Carl Mbassa vor dem Spitzenspiel. Die Schwaben haben bei ihren Verpflichtungen vor dem Saisonstart Volltreffer gelandet. Sowohl Flügelspieler Dragos-Andrej Diculescu als auch Schütze Asa Williams oder Center Ferenc Gille zählen zu den Leistungsträgern in der Auswahl von Trainer Emanuel Richter, der mit dem bisherigen Rundenverlauf „sehr zufrieden“ ist. Dennoch kündigte er vor dem Kräftemessen in Speyer an: „Wir müssen und wollen noch besser werden.“ „Diese physisch starke Mannschaft ist auf allen Positionen doppelt und dreifach besetzt“, sagt Mbassa über den favorisierten Widersacher.

05.01.2025 16:00 Uhr // OrangeAcademy vs. BBC Coburg

Am kommenden Sonntag, den 7. Januar, trifft die OrangeAcademy Ulm im Rahmen des 13. Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd auf den BBC Coburg. Die Begegnung markiert den Abschluss der Hinrunde. Spielbeginn am OrangeCampus ist um 16 Uhr.

Die OrangeAcademy, das Nachwuchsteam von ratiopharm Ulm, steht nach zwölf Spielen mit einer ausgeglichenen Bilanz von sechs Siegen und sechs Niederlagen im Mittelfeld der Tabelle. Unter der Leitung von Headcoach Florian Fabb hat die junge Mannschaft, deren Durchschnittsalter bei nur 18,5 Jahren liegt, bisher immer wieder ihr Talent unter Beweis gestellt. Neun Spieler punkten durchschnittlich zwischen sechs und 15 Zählern, was die Vielseitigkeit des Teams unterstreicht. Herausragend ist Kristian Henning Sjolund, der 25-jährige Norweger, der als erfahrenster Spieler seine Mannschaft mit durchschnittlich zehn Punkten, sechs Rebounds und einer beeindruckenden Dreierquote von über 47 Prozent anführt. Trotz der individuellen Klasse fehlt es den Ulmern jedoch noch an Konstanz, weshalb sie im Heimspiel gegen Coburg nachlegen wollen.

Für den BBC Coburg verlief der Jahresausklang ideal. Nach einem umkämpften Derbysieg gegen Erfurt stehen die Vestestädter aktuell bei ebenfalls sechs Siegen und sechs Niederlagen. Der Erfolg gegen Erfurt war der dritte Sieg in Folge, womit die Coburger als eines der formstärksten Teams der Liga ins neue Jahr starten. Trainer Patrick Seidel kann dabei auf eine geschlossene Teamleistung und die Unterstützung von Neuzugang Tobias Rotegaard bauen. Der Norweger zeigte in seinem Debüt mit sechs Punkten, drei Rebounds und sieben Assists eine vielversprechende Leistung, die auf mehr hoffen lässt. Coburg wird in Ulm versuchen, seinen positiven Lauf fortzusetzen und sich weiter von den unteren Tabellenregionen abzusetzen.

05.01.2025 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. CATL Basketball Löwen

Am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd empfangen die SV Fellbach Flashers am Sonntag die CATL Basketball Löwen aus Erfurt. Das Spiel beginnt um 17:30 Uhr in der Gäuckerhalle I.

Die Fellbach Flashers gehen mit einer starken Ausgangslage in diese Partie. Mit sieben Siegen und fünf Niederlagen stehen sie aktuell auf einem soliden vierten Tabellenplatz. Vor der Pause gelang ihnen ein beeindruckender Auswärtserfolg beim Spitzenreiter BG Hessing Leitershofen mit 91:93, der das Team mit zusätzlichem Schwung ins neue Jahr starten lässt. Die Mannschaft wird angeführt von einer geschlossenen Teamleistung und kann sich auch weiterhin auf ihre Heimstärke und die lautstarke Unterstützung der Fans verlassen.

Die CATL Basketball Löwen reisen mit einer Bilanz von fünf Siegen und sieben Niederlagen an und belegen damit momentan den zehnten Rang. Obwohl sie in der vergangenen Saison als Tabellenfünfter die Playoffs erreichten, verlief die aktuelle Spielzeit bisher durchwachsen. Leistungsträger wie Tyseem Lyles (17,3 Punkte pro Spiel), Paul Albrecht (12,5 Punkte und 8,1 Rebounds pro Spiel) und Noah Kamdem (21,3 Punkte und 8 Rebounds pro Spiel) bilden weiterhin das Gerüst der Mannschaft. Unter dem neuen Trainer Florian Gut zeigte das Team jedoch schwankende Leistungen, etwa einen knappen Auswärtssieg bei den Kölner RheinStars (92:93), aber auch eine deutliche Niederlage beim BBC Coburg (102:86).

 

Foto: Dragons Rhöndorf

Vorberichte ProB Nord // 13. Spieltag

04.01.2025 15:00 Uhr // Berlin Braves 2000 vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA treffen die Berlin Braves 2000 und die SBB Baskets Wolmirstedt aufeinander.

Die Berlin Braves 2000 stehen in ihrer zweiten ProB-Saison vor der Herausforderung, die Konstanz der Debütsaison wiederzufinden. Mit einer Bilanz von fünf Siegen und sieben Niederlagen befindet sich das Team von Coach Tobias Langer aktuell im Rennen um die Play-offs, jedoch auf wackeligem Fundament. Leistungsträger wie Guard Adrian Worthy, der mit durchschnittlich 16,7 Punkten pro Spiel herausragt, und Forward Philipp Daubner, der 9,1 Punkte und 5,8 Rebounds pro Spiel beisteuert, spielen dabei eine zentrale Rolle. Die Braves zeichnen sich durch eine Mischung aus aufstrebenden jungen Spielern und erfahrenen Akteuren aus, die ihre Energie auf das Spielfeld bringen.

Für die SBB Baskets Wolmirstedt beginnt das neue Jahr mit diesem Auswärtsspiel in der Hauptstadt. Nach der unfreiwilligen Pause durch die kurzfristige Absage des Weihnachtsspiels gegen Schwelm – aufgrund des tragischen Anschlags in Magdeburg – richtet sich der Fokus des Teams nun wieder auf den Ligabetrieb. Trainer Eiko Potthast betonte die Bedeutung, nach der dreiwöchigen Pause schnell in den Rhythmus zu finden. Mit einer voraussichtlich vollständigen Besetzung kann Wolmirstedt in Bestbesetzung antreten und setzt auf eine aggressive Spielweise.

04.01.2025 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. TKS 49ers

Am Samstag, den 4. Januar 2025, empfangen die TKS 49ers aus Stahnsdorf LOK BERNAU zum mit Spannung erwarteten Derby in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB.

LOK BERNAU geht als Tabellenachter mit sechs Siegen aus zwölf Spielen in das neue Jahr. Mit einer durchschnittlichen 2-Punkte-Wurfquote von 51,4 % und einer soliden 3-Punkte-Quote von 34,9 % beweist das Team sowohl offensiv als auch defensiv Stärke. Besonders diese junge Mannschaft (Durchschnittsalter 20,1 Jahre) zeigte bislang starke Leistungen und ist mit 82,8 Punkten pro Spiel gefährlich in der Offensive. In den letzten Spielen konnte das Team von Trainer Dan Oppland jedoch nicht vollends überzeugen. Nach einer Niederlage gegen Essen zum Jahresende ist die Mannschaft entschlossen, die Rückkehr ins neue Jahr mit einem Sieg im Derby zu krönen. Die Herausforderung wird vor allem darin bestehen, die offensive Stärke der 49ers zu kontrollieren, die den Bernauern in der Vergangenheit oft Probleme bereitet hat. Ein Schlüssel zum Erfolg wird das Rebounding sein, das bereits gegen die Berliner Braves und Essen eine Rolle spielte.

Die TKS 49ers, aktuell auf dem zehnten Tabellenplatz, sind mit einem knappen 79:77-Sieg gegen die Berlin Braves 2000 ins neue Jahr gestartet. Mit einem ähnlichen Leistungsniveau wollen die 49ers auch im Derby gegen Bernau bestehen. Das Team von Headcoach Dorian Coppola kommt mit zwei Siegen aus den letzten zwei Partien nach Bernau und hat das Momentum auf seiner Seite. Mit einer durchschnittlichen Punktzahl von 75,8 pro Spiel und einer Reboundzahl von 38,2 pro Spiel sind die 49ers besonders unter dem Korb stark. Ein Blick auf die individuelle Leistung der 49ers zeigt die Bedeutung von Rückkehrer Andrii Kozhemiakin, der in der Saison 2022/23 für das Team bereits eine herausragende Rolle spielte und mit durchschnittlich 19,3 Punkten pro Spiel brillierte. Kozhemiakin, der nach einem Jahr bei den Berlin Braves 2000 zurückgekehrt ist, wird erneut ein entscheidender Faktor in der Offensive der 49ers sein. Zudem wird es darauf ankommen, die Defensive zu stabilisieren und die eigenen Wurfquoten zu verbessern, um Bernau vor heimischem Publikum zu besiegen.

04.01.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Iserlohn Kangaroos

Am 04. Januar 2025 treffen die ETB Miners in ihrem ersten Heimspiel des Jahres auf die Iserlohn Kangaroos.

Die ETB Miners stehen vor einer schwierigen Aufgabe und müssen sich einer starken Mannschaft aus Iserlohn stellen. Besonders in den Bereichen Rebounds, Freiwürfe und Blocks konnten sie in bisherigen Spielen überzeugen, doch die Personalsituation sorgt für Sorgenfalten. Drei Spieler, darunter wichtige Leistungsträger, sind krankheitsbedingt fraglich, was die Ausgangslage zusätzlich erschwert. Trotz der Herausforderungen schöpfen die Miners Hoffnung aus dem bisherigen Schwung, den sie aus dem Ende des letzten Jahres mitnehmen wollen. Headcoach Lars Wendt unterstreicht die Bedeutung einer geschlossenen Teamleistung: „Zum Abschluss der Hinrunde treffen wir auf ein echtes Topteam der ProB. Vor allem das Dreigestirn um Zacek, Bah und ihren spanischen Aufbau sorgt offensiv für mächtig Wirbel. Wir wollen den Schwung aus dem letzten Spiel 2024 auch ins neue Jahr mitnehmen!“

Die Iserlohn Kangaroos reisen als Tabellendritter nach Essen und haben eine Bilanz von acht Siegen aus zwölf Spielen vorzuweisen. Trotz zuletzt zwei Niederlagen gegen Leverkusen (73:101) und die BSW Sixers (78:96) bleibt das Team um Trainer Toni Prostran eines der offensivstärksten der Liga. Herausstechend sind die Topscorer der Kangaroos: Diante Bah, Jorge Mejias und Daniel Zacek, die alle im Schnitt über 15 Punkte pro Spiel erzielen. Besonders gefährlich ist auch Ex-Miner Sadiq Ajagbe, der mit einer beeindruckenden Dreierquote von 66,7 % brilliert. Daniel Zacek hingegen ist mit einer Trefferquote von 55 % der fleißigste Schütze von jenseits der Dreipunktlinie. Trainer Prostran wird mit seiner Mannschaft alles daransetzen, den Negativtrend zu stoppen und mit einem Sieg die Heimreise anzutreten. Ein Auswärtserfolg bei den Miners wäre ein wichtiger Schritt, um den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten.

04.01.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn

Am Samstag, den 04. Januar 2025, treffen die EN Baskets Schwelm und die Gartenzaun24 Baskets Paderborn am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord aufeinander. Der Tipp-Off erfolgt um 19:30 Uhr in der Schwelm ArENa.

Die EN Baskets Schwelm stehen vor einer anspruchsvollen Aufgabe gegen einen starken Gegner. Mit einer engagierten Defensive und Kampfgeist möchte das Team von Head Coach Falk Möller versuchen, dem Favoriten ein Bein zu stellen. Die Schwelmer setzen auf eine geschlossene Teamleistung, um gegen die individuell stark besetzten Paderborner bestehen zu können. „Paderborn hat einen sehr starken und tief besetzten Kader, sie gehören zu den Favoriten in unserer Gruppe. Wir sind Außenseiter, wollen uns zu Hause so teuer wie möglich verkaufen“, betonte Coach Möller vor der Partie.

Die Gartenzaun24 Baskets Paderborn reisen als eines der Top-Teams der ProB Nord nach Schwelm. Der Absteiger aus der ProA zeigt sich in dieser Saison stark und konstant. Unter der Leitung von Milos Stankovic, dem früheren Coach der Iserlohner, hat das runderneuerte Team bereits mehrfach überzeugt. Top-Scorer Kevin Hunt liefert im Schnitt 16,2 Punkte pro Spiel, während Lars Lagerpusch mit seiner BBL-Erfahrung und 12,4 Punkten eine zentrale Rolle einnimmt. Unterstützt werden sie von Jose Joaquin Carrasco Martin, Janis Sonnefeld und Nicolas Marty-Decker, die regelmäßig zweistellig punkten. Mit einem tief besetzten und ausgeglichenen Kader zählt Paderborn zu den Favoriten auf den Aufstieg in dieser Saison.

05.01.2025 16:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. TSV Neustadt temps Shooters

Am letzten Spieltag der Hinrunde 2024/25 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB empfangen die Bayer Giants Leverkusen den Aufsteiger, das Team der TSV Neustadt temps Shooters.

Nach zuletzt zwei Siegen in den vergangenen drei Partien, schöpft der Aufsteiger aus Niedersachsen wieder ein wenig Hoffnung im Abstiegskampf. Auf der anderen Seite steht der Mannschaft am Sonntag das Schwergewicht in der Nordstaffel gegenüber, das sich sicher nicht wie kurz vor Weihnachten nochmal von einem Underdog ärgern lassen will, als das Spiel in Wedel nur durch ein gefühltes Wunder noch an die Giants ging. Topscorer der Leverkusener ist der 22-jährige Flügelspieler Sebastian Brach, der mit seinen Fähigkeiten eigentlich mindestens eine Liga höher spielen müsste. 14,9 Punkte, 4,1 Assists und 3,3 Rebounds sprechen für den jungen Deutschen. Der effektivste Spieler der Giants ist allerdings der US Amerikaner Donte Nicholas mit 14,3 Punkten, 7,0 Rebounds und 6,2 Assists pro Spiel. Unter den Körben ist der wohl beste Center der Liga zu Hause. Mit 216cm ist Dennis Heinzmann einer der größten Spieler in der Liga und legt dazu in nur 22 Minuten pro Spiel beeindruckende Zahlen auf. Neben 11,8 Punkten kommen noch 8,8 Rebounds pro Spiel dazu. Der Kader von dem bekanntesten Trainerduo der Liga, Michael Koch und Hansi Gnad, umfasst weitere ganz wichtige Rotationsspieler, die dazu beitragen, dass die Leverkusener zurecht ganz oben in der Tabelle stehen.

Die TSV Neustadt temps Shooters, spielen 2024/25 erstmalig in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Die Niedersachsen (Neustadt am Rübenberge liegt ca. 30 Kilometer von der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover entfernt) sind 2024 Meister der 1. Regionalliga Nord geworden. Ein langgehegter Traum wurde damit vollendet. Die Wirklichkeit in der ProB holte die Verantwortlichen des Klubs allerdings schnell ein. Neustadt hatte zunächst Schwierigkeiten sich in der Liga zurechtzufinden. Das Team verlor die ersten neun Saisonspiele allesamt was zur Folge hatte, dass der Aufstiegstrainer Lars Buss freigestellt wurde. Sein Nachfolger wurde Anfang Dezember 2024 der bisherige Assistenztrainer Allen Ray Smith, welcher erste Erfolge feiern konnte. Unter seiner Führung konnte der TSV zwei von insgesamt drei Begegnung für sich entscheiden. Damit steht man aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz (12.). Dies lag auch an einer Nachverpflichtung, welche die Shooters präsentierten. Mit Anthony Watkins schloss sich vor gut vier Wochen ein US-Amerikaner mit deutschen Pass dem Neuling an. Der Shooting Guard spielte seit 2023 für die Artland Dragons in der ProA und verließ Quakenbrück in gegenseitigen Einvernehmen. In Neustadt hat sich der 24-Jährige gleich in den Vordergrund gespielt, erzielt er im Durchschnitt stolze 15,0 Punkte und verteilt 3,3 Assists pro Partie. Absoluter „Go-To-Guy“ der Neustädter Korbjäger ist allerdings Shawn Scott ll. Der Forward wechselte im Sommer 2024 von BBA Hagen aus der 1. Regionalliga West zu den temps Shooters und kennt die Ostermann-Arena ganz gut. 2022/23 lief Scott für den BG TV Olpe / TV Jahn (1. RLW) auf und erzielte gegen die Leverkusener Zweitvertretung ein „Quadruple-double“, sprich vier statistisch positive Werte im zweistelligen Bereich (35 Punkten, 11 Assists, 11 Rebounds und zehn Steals). Im bisherigen Saisonverlauf ist Scott mit 18,8 Zählern, 6,5 Rebounds und 4,3 Korbvorlagen pro Begegnung effektivster Spieler der Gäste. Bester einheimischer Akteur des Turn- und Sportvereins ist Nicolas Lagerman. Der gebürtige Frankfurter ist seit Saisonbeginn für den Aufsteiger aktiv, zuvor spielte der Swingman für Leitershofen (14,4 PpS). Mit guten Zahlen von 13,8 Zählern und einer soliden Quote aus dem Zwei-Punkte-Bereich (45,7 Trefferquote) weiß Lagerman durchaus zu überzeugen.

05.01.2025 16:00 Uhr // BSW Sixers vs. Seawolves Academy

Am kommenden Sonntag um 16:00 Uhr treffen die BSW Sixers und die Rostock Seawolves Academy im Sixers Dome aufeinander. Die Partie markiert den 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd und zugleich das erste Spiel im neuen Jahr für beide Teams.

Die BSW Sixers starten von Tabellenplatz sechs aus ins Jahr 2025, nachdem sie ihre erste Saisonhälfte mit einer positiven Bilanz von sieben Siegen aus zwölf Spielen abschlossen. Ihr jüngster Erfolg war ein überzeugender Auswärtssieg gegen die Iserlohn Kangaroos, der das Team mit Selbstbewusstsein in die zweite Saisonhälfte gehen lässt. Head Coach Lukas Varga kann am Sonntag auf seinen vollständigen Kader zurückgreifen, inklusive Kapitän Moritz Schneider, der rechtzeitig zum Neujahrsauftakt wieder einsatzbereit ist. Die Fans im Sixers Dome können sich auf eine hochmotivierte Mannschaft freuen, die vor heimischem Publikum ihre Position in der oberen Tabellenhälfte festigen möchte.

Die Rostock Seawolves Academy reist als 13. der Tabelle in den Sixers Dome und hofft, ihre Formkurve nach einer schwierigen Phase zu verbessern. Nach einem soliden Saisonstart, in dem Erfolge gegen LOK BERNAU, die Neustadt temps Shooters und die ETB Miners Essen eingefahren wurden, geriet das Team zuletzt in eine Negativserie mit fünf Niederlagen in Folge. Dennoch verfügt die Mannschaft über Potenzial, das sie bei ihren bisherigen Siegen unter Beweis stellte. Gegen die stark aufspielenden Sixers wird es entscheidend sein, defensiv stabil zu stehen und offensiv die eigenen Stärken auszuspielen.

05.01.2025 17:00 Uhr // Itzehoe Eagles vs. SC Rist Wedel

Am Sonntag, den 5. Januar, empfangen die Itzehoe Eagles im Sportzentrum am Lehmwohld den SC Rist Wedel. Tip-Off ist um 17:00 Uhr, und die Partie markiert sowohl den Jahresauftakt als auch den Abschluss der Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

Die Itzehoe Eagles gehen als Tabellenletzter in die Partie und wollen den ersten Heimsieg der Saison einfahren. Trotz einer schwierigen Hinrunde mit zahlreichen Verletzungen und Umstellungen im Kader zeigt sich Head Coach Timo Völkerink zuversichtlich: „Wir haben einen besseren Mix im Team und werden Woche für Woche Fortschritte machen.“ Besonders im Fokus steht Neuzugang Sven Cikara, der als Spielmacher von BAL Weert kam und laut Völkerink „seinen Wert schon am Sonntag zeigen wird“. Ergänzt wird er von Adam Paige, der seit seiner Verpflichtung Ende Oktober der Topscorer der Eagles ist. Die Eagles konnten bislang zwei Siege in der Fremde feiern, darunter ein 90:83-Erfolg nach Verlängerung bei den SBB Baskets Wolmirstedt. Allerdings warten sie noch auf den Befreiungsschlag vor heimischem Publikum. Mit einer starken Trainingswoche und dem Willen, die Abstiegsplätze zu verlassen, wollen sie das Derby nutzen, um den Knoten am Lehmwohld zu lösen.

Die Gäste aus Wedel reisen mit einem knappen 63:64 gegen Spitzenreiter Leverkusen im Rücken nach Itzehoe und belegen derzeit den 9. Tabellenplatz. Die Mannschaft von Head Coach Hamed Attarbashi zeigt trotz vieler personeller Herausforderungen großen Kampfgeist. „Wir haben eine kleine, aber feine Mannschaft, die hart gearbeitet hat,“ lobte Attarbashi. Fraglich sind die Einsätze von Jared Grey und Camron Reece, die zuletzt auch für den Kooperationspartner Veolia Towers Hamburg aktiv waren. Wedels Stärke liegt in der Fähigkeit, Spiele eng zu gestalten. Mit Camron Reece haben sie zudem einen der besten ausländischen Centerspieler der Liga in ihren Reihen. Trotz körperlicher Unterlegenheit gegenüber den großgewachsenen Eagles zeigte Wedel zuletzt gegen Leverkusen, dass sie in der Lage sind, gegen jede Mannschaft in der Liga zu bestehen. „Wir werden Vollgas geben und alles in dieses Spiel investieren,“ versprach Attarbashi.

 

Foto: SBB Baskets Wolmirstedt

Vorberichte ProA // 16. Spieltag

03.01.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. EPG Guardians Koblenz

Zum Auftakt des neuen Jahres empfängt der BBC Bayreuth am Freitag, den 3. Januar 2025, um 19 Uhr die EPG Guardians Koblenz in der Oberfrankenhalle.

Der BBC Bayreuth hatte in den letzten Wochen mit einer Reihe von Verletzungen und Ausfällen zu kämpfen, die sich negativ auf die Ergebnisse auswirkten. So musste das Team in den letzten beiden Spielen auf mehrere Schlüsselspieler verzichten, was zu einer unglücklichen Bilanz von zwei knappen Niederlagen führte. In der heimischen Oberfrankenhalle wird das Team von Headcoach Florian Wedell versuchen, mit seiner vollen Leistung zurückzuschlagen und wichtige Punkte zu holen. Besonders die offensiven Bemühungen von Spielern wie Vin Baker Jr. und die gute Teamchemie könnten entscheidend sein. Die Bayreuther stehen derzeit auf dem 15. Tabellenplatz und hoffen, mit einem Sieg gegen die Koblenzer den Abstand zu den Abstiegsrängen zu vergrößern.

Die EPG Guardians Koblenz, unter der Leitung des ehemaligen Bayreuther Headcoaches Marco van den Berg, haben sich in der laufenden Saison stabilisiert und stehen derzeit mit einer Bilanz von 6 Siegen und 9 Niederlagen auf dem 12. Tabellenplatz. Die Koblenzer zeigten sich zuletzt in ausgezeichneter Form, insbesondere im Sieg gegen die Artland Dragons (79:64), in dem David Böhm mit 20 Punkten als Topscorer glänzte. Doch auch die Leistungsträger Ty Cockfield (18,4 Punkte pro Spiel), Dominique Johnson (10,6 Punkte) und Leon Friederici (10,4 Punkte) sind maßgeblich für den Erfolg des Teams verantwortlich. Cockfield, der zu Saisonbeginn von Proton Cable Prizreni kam, ist besonders gefährlich und hat sich jüngst langfristig an den Verein gebunden. Die Guardians gehen mit einem klaren Ziel in die Partie: Sie wollen ihre gute Form aus den letzten Spielen fortsetzen und gegen Bayreuth einen weiteren Auswärtssieg einfahren.

03.01.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Tigers Tübingen

Am Freitagabend empfängt das Team der Artland Dragons die Tigers Tübingen in der Artland Arena. Für die Gastgeber ist das Spiel zum Jahresauftakt die Chance, eine lange Niederlagenserie zu beenden.

Für die Dragons verlief die bisherige Saison alles andere als erfreulich. Nach einem verheißungsvollen Start und der Tabellenführung nach vier Spielen folgte ein rapider Absturz. Elf Niederlagen in Serie ließen die Quakenbrücker auf den 14. Tabellenplatz abrutschen. Unter ihrem neuen Cheftrainer und Sportdirektor Patrick Elzie sucht das Team weiterhin nach Stabilität und Selbstvertrauen. Die Leistungsträger der Dragons, Point Guard Connor Van Anthony (12,5 Punkte, 7,9 Assists, 3,8 Rebounds pro Spiel) und Forward Tajh Green (13,7 Punkte, 7,1 Rebounds), werden entscheidend sein, um die Wende zu schaffen. Veteran Robert Oehle und Spieler mit Tübinger Vergangenheit wie Joanic Grüttner Bacoul und Yasin Kolo bringen Erfahrung, die in dieser schwierigen Phase helfen könnte. Trotz der enttäuschenden Ergebnisse liegt die offensive Schlagkraft der Dragons mit durchschnittlich 79,9 Punkten pro Spiel leicht über der der Tigers.

Die Tigers Tübingen kommen als Tabellenvierter nach Quakenbrück und gehören mit einer Bilanz von zehn Siegen aus 15 Spielen zu den Top-Teams der Liga. Nach dem Abstieg aus der Basketball-Bundesliga hat Trainer Domenik Reinboth eine Mannschaft geformt, die durch eine starke Offensive überzeugt. Point Guard Kenneth Cooper ist mit 18,9 Punkten pro Spiel und einer Dreierquote von 45 % der Schlüsselspieler der Tigers. Auch Samuel Idowu (13,9 Punkte, 7,3 Rebounds) und Melkisedek Moreaux (10,4 Punkte) gehören zu den tragenden Säulen des Teams. Trotz der jüngsten Niederlage gegen die Crailsheim Merlins sind die Tigers weiterhin auf Kurs, ihre Aufstiegsambitionen zu verwirklichen. Um gegen die Dragons erfolgreich zu sein, wird es wichtig sein, fokussiert zu bleiben und die Stärken des Gegners zu neutralisieren. Die Reinboth-Truppe weiß, dass ein hochmotivierter Gegner, der auf Wiedergutmachung aus ist, nicht unterschätzt werden darf.

03.01.2025 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Eisbären Bremerhaven

Am 3. Januar 2025 empfangen die VfL SparkassenStars Bochum zum 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA die Eisbären Bremerhaven in der Rundsporthalle. Beide Teams befinden sich in den Playoff-Rängen und liegen nur einen Sieg voneinander entfernt.

Die VfL SparkassenStars Bochum wollen nach einer Niederlage gegen die Giessen 46ers in das neue Jahr starten und setzen auf die Unterstützung ihrer treuen Fans. Die Bochumer haben in dieser Saison bisher starke Leistungen gezeigt und kämpfen um die Playoff-Plätze. Headcoach Felix Banobre betont, dass das Team besonders auf die Defensive und eine konzentrierte Leistung achten muss, um gegen die Eisbären erfolgreich zu sein. Im Testspiel während der Saisonvorbereitung konnten sich die Eisbären mit einem knappen 83:80 gegen Bochum durchsetzen, was den SparkassenStars sicherlich eine zusätzliche Motivation für das Rückspiel gibt. Ob Jonas Grof, der beim letzten Heimspiel gegen Giessen mit einer Leistenverletzung ausfiel, für die Partie gegen Bremerhaven wieder auf dem Feld stehen kann, bleibt abzuwarten.

Die Eisbären Bremerhaven gehen mit einer aktuellen Bilanz von 10 Siegen aus 15 Spielen in die Partie und befinden sich damit auf Playoff-Kurs. Die Mannschaft von Headcoach Steven Esterkamp konnte sich zuletzt sowohl in Münster als auch in eigener Halle gegen Bayreuth durchsetzen. Die Bremerhavener setzen auf die Erfahrung und Klasse ihrer Spieler, darunter Point Guard Elijah Miller, der mit durchschnittlich 15 Punkten pro Spiel als Topscorer fungiert. Weitere wichtige Akteure sind der 21-jährige Peter Hemschemeier und der Neuzugang Jordan Samare, der aus der easyCredit BBL kommt. Auch Rückkehrer Daniel Norl, der bereits in der Saison 2022/2023 für die Eisbären spielte, trägt zur Verstärkung des Kaders bei.

03.01.2025 19:30 Uhr // Science City Jena vs. Dresden Titans

Am Freitagabend (19:30 Uhr) kommt es zum spannenden thüringisch-sächsischen Derby in der Sparkassen Arena. Tabellenführer Science City Jena empfängt die formstarken Dresden Titans.

Science City Jena beeindruckt in der laufenden Saison mit Konstanz und Qualität. Mit einer Bilanz von nur zwei Niederlagen führen die Thüringer die Tabelle an und überzeugen vor allem mit starken Rebound-Werten, der besten der Liga, und einer Dreierquote von 38,5%. Topscorer Robin Cristen (15,9 Punkte) und Zachery Deshon Cooks (15,5 Punkte) stellen mit ihrer Treffsicherheit von jenseits der Dreierlinie eine ständige Gefahr dar. Auch im Zweipunktebereich zeigt das Team von Head Coach Björn Harmsen starke Werte, was die vielseitige Gefährlichkeit unterstreicht. „Mit den Titans kommt eine Mannschaft nach Jena, welche gerade mächtig am Rollen ist, insbesondere in der Offensive. Die Titans verfügen über ein Team, das sehr gut den Ball bewegt, gut zusammenspielt und mit Sicherheit schwer zu stoppen sein wird. Es ist zudem die Mannschaft mit den meisten Assist der Liga. Außerdem müssen wir ihre Dreier anständig verteidigen. Unsere Aufgabe wird darin bestehen, ihren Rhythmus zu stören und dafür zu sorgen, dass sie ihr Spiel nicht so aufziehen können wie zuletzt. Personell sind bis auf Krissi alle Jungs einsatzfähig, so Harmsen.

Die Dresden Titans reisen mit viel Rückenwind nach Jena. Seit dem ersten FIBA-Break im November haben die Sachsen vier ihrer letzten fünf Spiele gewonnen und unter anderem ambitionierte Teams wie Hagen, Trier und Münster geschlagen. Vor dem Jahreswechsel überzeugten die „Elbriesen“ mit einem dominanten 101:71-Sieg gegen Karlsruhe, angeführt von einem treffsicheren Matthew Ragsdale, der sieben Dreier verwandelte und aktuell mit einer Quote von 49,4% zu den besten Distanzschützen der Liga gehört. Head Coach Fabian Strauß schätzt den Gegner hoch ein: „Jena ist in meinen Augen die Mannschaft mit der höchsten Physis, am besten gecoached und mit der meisten Erfahrung. Deswegen stehen sie gerade dort, wo sie in der Tabelle stehen. Wir müssen die Physis Matchen, das Postspiel und die Rebounds kontrollieren. Dann sollten wir in der Lage sein defensive Stops zu holen. Offensiv müssen wir Sachen gut lesen und vorbereiten, wenn wir dadurch unser Spiel aufziehen können – können wir hoffentlich für eine Überraschung sorgen“

03.01.2025 19:30 Uhr // RASTA Vechta II vs. Uni Baskets Münster

Am Freitagabend (19:30 Uhr) empfängt RASTA Vechta II die Uni Baskets Münster im heimischen RASTA Dome. Für die Münsteraner ist es die Chance, nach einer schwierigen Phase zurück in die Erfolgsspur zu finden, während die Gastgeber nach zuletzt knappen Niederlagen auf den zweiten Saisonsieg hoffen.

RASTA Vechta II, aktuell Tabellenletzter der ProA, hat sich im Verlauf der Saison merklich gesteigert. Insbesondere vor heimischer Kulisse zeigten die Niedersachsen zuletzt beeindruckende Leistungen, darunter ein 87:81-Erfolg gegen Nürnberg und eine knappe 90:94-Niederlage nach Verlängerung gegen Kirchheim. Mit einem hohen Energielevel und einer verbesserten Defensive will das Team von Head Coach Hendrik Gruhn den Favoriten aus Münster ärgern. Die Integration der US-Neuzugänge Luke House und Phillip Carr hat zur Leistungssteigerung der Vechtaer beigetragen. Carr überzeugt mit 10,6 Punkten und 6,6 Rebounds pro Spiel, während der Däne Jonathan Klussmann mit 13,9 Punkten der Top-Scorer des Teams ist.

Nach einem Traumstart in die Saison mit acht Siegen aus neun Spielen kämpfen die Uni Baskets Münster derzeit mit einer Ergebniskrise. Die Mannschaft von Head Coach Götz Rohdewald hat in den letzten sechs Partien nur einen Sieg eingefahren. Vor allem defensiv hakt es bei den Münsteranern, die zuletzt 88,3 Gegenpunkte pro Spiel kassierten. Dennoch bleibt das Team mit durchschnittlich 87,3 Punkten pro Spiel eine der offensivstärksten Mannschaften der Liga. Besonders Big Man Adam Touray (14,9 Punkte) und Spielmacher Sisoho Jawara (14,2 Punkte, 5,4 Assists) stehen für die Offensivqualität der Münsteraner. Mit einem Fokus auf die Verteidigungsarbeit und mehr Intensität im Spiel wollen die Gäste zurück in die Erfolgsspur. „Vechta hat sich nach schlechtem Saisonstart deutlich mit Spielern verstärkt. Das ist nicht mehr die Mannschaft, die wir in der Vorbereitung gespielt haben, sondern eine ganz andere. Man hat an den Resultaten der letzten Wochen gesehen, dass sie eine durchaus wettbewerbsfähige Mannschaft sind. In Hagen und gegen Kirchheim erst nach Overtime verloren, das gibt einem schon die Message: Nicht unterschätzen, superernst nehmen! Das machen wir sowieso, weil wir seit ein paar Spielen nicht bei dem sind, was wir spielen wollen. Du musst da hinfahren und dir das Spiel holen. Die werden es dir nicht geben und nicht schenken. Ganz im Gegenteil: Die Vechtaer kämpfen um den Nichtabstieg und werden alles reinhauen zu Hause. Wir gehen da so oder so mit 100-Prozent-Einstellung rein. Und das ist nötig, um wieder unseren Rhythmus zu kriegen. Das wird ein schweres Spiel werden.“, betont Rohdewald.

03.01.2025 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Nürnberg Falcons BC

Am Freitagabend (20:00 Uhr) treffen die heimstarken GIESSEN 46ers auf die Nürnberg Falcons BC.

Die GIESSEN 46ers, aktuell auf Rang 6 der Tabelle, sind in eigener Halle eine Macht. Mit einer beeindruckenden Heim-Bilanz von 6:1-Siegen hat das Team von Head Coach Frenki Ignjatovic in dieser Saison vor eigenem Publikum fast nichts anbrennen lassen. Zuletzt überzeugten die Hessen mit Siegen gegen Koblenz und Bochum, getragen von ihrer Stärke im Dreipunktwurf (40 % Trefferquote – Ligaspitze) und einer beeindruckenden Ballkontrolle (nur 11,6 Ballverluste pro Spiel). Angeführt wird die Mannschaft vom herausragenden Scorer Kyle Castlin, der in den letzten Wochen in Topform auftrat. Unterstützt wird er von den ehemaligen Nürnbergern Jonathan Maier und Roland Nyama, die sich gut ins Team integriert haben.

Die Nürnberg Falcons, derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz, suchen nach einem Wendepunkt in einer schwierigen Saison. Unter der Regie von Geschäftsführer und Interimstrainer Ralph Junge zeigte das Team zuletzt trotz knapper Niederlagen gegen Jena und Düsseldorf deutliche Fortschritte. Junge übernahm die Mannschaft nach einem schwierigen Saisonstart und führte sie in acht Spielen zu drei Siegen. Mit US-Guard Gabe Kalscheur, der durchschnittlich 17 Punkte erzielt, verfügt Nürnberg über einen brandgefährlichen Scorer. Unterstützt wird er von Sardaar Calhoun, der immer wieder für punktreiche Spiele sorgt, und dem erfahrenen Center Leo Saffer, der unter den Körben für Stabilität sorgt. Allerdings machen die 16 Ballverluste pro Spiel den Falcons häufig das Leben schwer. „Spiele in Gießen sind immer eine Herausforderung und stellen sowohl unsere physische als auch mentale Toughness auf die Probe. Wir haben gegen Jena vieles richtig gemacht, gegen Gießen haben wir dasselbe vor, um hier eventuell ein Spiel zu klauen.“, blickt Ralph Junge optimistisch voraus.

03.01.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. PS Karlsruhe LIONS

Am Freitagabend, den 3. Januar 2025, treffen die HAKRO Merlins Crailsheim in der Arena Hohenlohe auf die PS Karlsruhe LIONS zum 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Für die HAKRO Merlins Crailsheim geht es darum, den erfolgreichen Start ins neue Jahr fortzusetzen. Mit vier Siegen in Folge, darunter Erfolge gegen Vechta II, Koblenz, Dresden und Tübingen, wollen die Merlins vor heimischer Kulisse ihre Siegesserie ausbauen. Das Team von Headcoach David McCray hat im Sommer mit einem Testspiel gegen die LIONS bereits gezeigt, dass sie ihre Form auch gegen Karlsruhe auf das Parkett bringen können, als sie mit 93:82 siegten. „Karlsruhe ist eine sehr gute Mannschaft, die leider im bisherigen Saisonverlauf mit viel Verletzungspech zu kämpfen hatte. Der aktuelle Tabellenstand sagt daher nicht viel über die Stärke des Teams aus.“, so McCray. Trotz der Verletzungsprobleme der LIONS stehen die Merlins vor einer anspruchsvollen Aufgabe, da sie auf ein eingespieltes Team treffen, das auch in der Meisterschaftssaison überzeugt hat.

Auf Seiten der PS Karlsruhe LIONS muss das Team nach einem schwierigen Saisonstart mit vielen Verletzungen eine starke Leistung zeigen, um sich im unteren Tabellendrittel zu behaupten. Die LIONS, die in der letzten Saison als ProA-Champion die Meisterschaft gewannen, haben in dieser Saison mit einer Bilanz von vier Siegen und elf Niederlagen Platz 13 in der Tabelle eingenommen. Besonders auffällig ist der Transfer von Abu Kigab, einem BBL-erfahrenen Forward, der mit 15 Punkten pro Spiel in seinen ersten fünf Spielen der Saison zum Topscorer avanciert ist. Zudem sorgt Maurice Pluskota mit 12,8 Punkten für weitere offensive Impulse. Der Point Guard und ehemalige Schlüsselspieler der Meistermannschaft, O’Showen Williams, bringt ebenfalls konstant gute Leistungen mit durchschnittlich 12,6 Punkten pro Spiel. Trotz der Abgänge wichtiger Spieler aus der Meistersaison zeigt das Team noch immer das Potenzial, das es zur Spitze der ProA geführt hat.

03.01.2025 20:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier

Am Freitagabend (19:30 Uhr) treffen die Kirchheim Knights auf die VET-CONCEPT Gladiators Trier in der Kirchheimer Sporthalle Stadtmitte. Die Gastgeber wollen nach einem knappen Erfolg gegen Vechta weiter punkten, während die Gäste aus Trier ihre beeindruckende Siegesserie auf acht Spiele ausbauen möchten.

Die Knights, aktuell Tabellenfünfter mit einer Bilanz von 10:5 Siegen, wollen nach einer durchwachsenen Phase mehr Konstanz in ihr Spiel bringen. Die Mannschaft von Head Coach Igor Perovic setzt vor allem auf ihre Importspieler James Graham (16,4 Punkte pro Spiel) und Cameron Henry (16,1), die als treffsichere Säulen des Teams agieren. Ergänzt werden sie von Braden Norris (13,9) und Miryne Thomas (11,9), die ebenfalls wichtige Rollen übernehmen. Die deutsche Rotation der Knights, darunter Lucas Mayer und Antonio Dorn, bringt eine ausgewogene Mischung aus Erfahrung und Talent mit, was dem Team zusätzliche Tiefe verleiht. Nach Verletzungen und Erkrankungen in der Vorwoche ist jedoch unklar, auf welche Akteure Perovic zurückgreifen kann. Sportchef Chris Schmidt betont: „Wir spielen zuhause und wollen an unser Leistungslimit. Wir wissen, dass wir für eine Überraschung sorgen können. Dafür muss aber alles passen“

Die Gladiators Trier reisen als Tabellendritter (11:4 Siege) mit einer beeindruckenden Serie von sieben Siegen in Folge nach Kirchheim. Mit einer durchschnittlichen Punktedifferenz von +17 in diesem Zeitraum dominierte die Mannschaft von Head Coach Jacques Schneider ihre Gegner. Der Kader gilt als einer der stärksten der Liga, und das Team hat sich nach einem schwierigen Saisonstart deutlich gesteigert. Die Trierer setzen auf hochkarätige Spieler wie Jordan Roland (17 Punkte pro Spiel), Kapitän Behnam Yakchali und den erfahrenen Center Mike Zirbes, der über Euroleague- und Nationalmannschaftserfahrung verfügt. Nach einem knappen Halbfinalaus in der Vorsaison brennen die Moselstädter darauf, in dieser Spielzeit den Aufstieg zu schaffen.

03.01.2025 20:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. Phoenix Hagen

Am Freitag, den 3. Januar, kommt es im CASTELLO Düsseldorf zum NRW-Derby zwischen den ART Giants Düsseldorf und Phoenix Hagen.

Die ART Giants Düsseldorf gehen mit Rückenwind in das Derby. Drei Siege in den letzten vier Spielen, darunter ein beeindruckender Erfolg gegen Nürnberg, haben das Selbstvertrauen der Mannschaft gestärkt. Die knappe Niederlage gegen Trier am Jahresende hat die Motivation nur noch erhöht, das neue Jahr mit einem Sieg zu beginnen. Das Team von Head Coach Achmadschah Zazai setzt dabei auf die lautstarke Unterstützung der heimischen Fans im CASTELLO. Shooting-Guard Femi Giese hebt die Bedeutung des Spiels hervor: „Wir wissen, wie wichtig dieses Spiel ist – sowohl für die Tabelle als auch für unsere Fans. Mit ihrer Unterstützung, wie zuletzt beim Sieg gegen Nürnberg, haben wir eine gute Chance, gegen Hagen erfolgreich zu sein“, Düsseldorf will vor allem die starke Defensivarbeit fortsetzen, die ihnen in den vergangenen Wochen viele Erfolge beschert hat. Am Sonntag steht dann direkt das nächste Heimspiel gegen RASTA Vechta II auf dem Programm, doch die volle Konzentration liegt zunächst auf Phoenix Hagen.

Phoenix Hagen reist mit breiter Brust ins Rheinland. Zwei Siege zum Jahresende, darunter ein umkämpfter Erfolg gegen den Tabellennachbarn Münster, geben den Westfalen den nötigen Rückenwind für das Derby. Besonders emotional wird das Spiel für Lennart Boner, der im vergangenen Jahr noch im Trikot der ART Giants auflief und nun für Hagen auf Punktejagd geht. Cheftrainer Chris Harris betont die Herausforderung: „[…]Die Herausforderung liegt für uns darin, den Schwung aus dem Münster-Spiel mit ins Rheinland zu nehmen, ohne bereits zu sehr die 46ers im Hinterkopf zu haben. Das Castello ist eine knifflig zu spielende Halle, umso froher sind wir um jeden Hagener, der sich am Freitagabend den Weg nach Düsseldorf macht – in Gelb!“

 

Foto: Dennis Green

Itzehoe Eagles verstärken sich mit Sven Cikara

Sven Cikara verstärkt die Itzehoe Eagles

Das neue Jahr beginnt für die Itzehoe Eagles mit einem Neuzugang, und er kommt aus den Niederlanden: Sven Cikara (23) verstärkt das Team aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf der Aufbauposition.

Dass der Kader gerade dort dünn besetzt war, hatte Coach Timo Völkerink als einen wesentlichen Grund für die Niederlage in Neustadt kurz vor Weihnachten genannt. Jetzt ist er froh über den neuen Spieler aus den Niederlanden, der einen hohen Basketball-IQ mitbringe. Cikara sei selbst in der Lage zu punkten und solle die Mannschaft besonders in Pick-and-Roll-Situationen gefährlicher machen.

Beim Verein Apollo in Amsterdam kam der Neu-Itzehoer im Alter von neun Jahren zum Basketball. Als 17-Jähriger ging er für ein Jahr nach Haarlem, dann führte ihn sein Weg nach Braunschweig. Es folgten zwei Jahre in Hagen sowie eine Saison bei den EN Baskets Schwelm. Für den Ligakonkurrenten der Eagles kam der 1,88 Meter große Point Guard im Durchschnitt auf knapp neun Punkte und vier Vorlagen. In dieser Saison war Cikara für BAL in Weert in der ersten niederländischen Liga am Ball.

Eigentlich habe er nach der Vorsaison in Deutschland bleiben wollen, sagt der Aufbauspieler, der gleich zu Jahresbeginn seinen 24. Geburtstag feiert. Das funktionierte nicht, umso mehr freute er sich über den Kontakt zu den Eagles. Nach Gesprächen mit Völkerink sei ihm klar gewesen, dass Itzehoe für ihn eine gute Wahl sei: Er wolle dem Team auf allen Ebenen helfen und mit dem aktuellen Schlusslicht das Ziel erreichen, den Klassenerhalt zu schaffen. Seine Fähigkeit, das Spiel zu lesen sowie Block und Abrollen zu spielen, nennt Cikara als Stärken, stellt aber fest: „Ich würde sagen, ich bin ein recht guter All-Rounder.“ Neben Basketball beschäftigt er sich mit Philosophie und Physik, vor allem ist der Niederländer ein großer Musikfan. Diese produziert er auch selbst, insbesondere elektronische Musik und Hip-Hop.

Völkerink ist „glücklich, dass es uns gelungen ist, einen Spieler zu verpflichten, der aus keiner langen Pause kommt“. Sein letztes Spiel in den Niederlanden absolvierte Cikara erst vor wenigen Tagen, nun komme er fit und im Rhythmus nach Itzehoe, er kenne die ProB und brauche keine lange Eingewöhnung. Deshalb ist der Coach sicher: „Seine Verpflichtung wird alle Beteiligten entlasten und uns neue Energie geben.“

Sein Debüt feiert Cikara im Derby gegen den SC Rist Wedel am Sonntag, 5. Januar, 17 Uhr, im Sportzentrum am Lehmwohld.

 

Text: Itzehoe Eagles

 

Foto: EN BASKETS Schwelm