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Entscheidung Nachlizenzierungsverfahren Berlin Braves 2000

11. Februar 2025/in APP, Liga-News

Im laufenden Nachlizenzierungsverfahren konnten die Berlin Braves 2000 durch Vorlage eines Liquiditätsplans nachweisen, dass sie zum derzeitigen Zeitpunkt ihre finanziellen Verpflichtungen bis zum Ende der Saison 2024/2025 zeitgerecht erfüllen können.

Fristgerecht wurden die Unterlagen durch die Berlin Braves 2000 übermittelt, auf deren Basis anzunehmen ist, dass die Liquidität bis zum Saisonende gegeben ist. Die Berlin Braves 2000 wurden zur Überwachung der Liquidität mit entsprechenden Auflagen belegt.

Somit können die Berlin Braves den Spielbetreib in der laufenden Saison 2024/2025 der BARMER    2. Basketball Bundesliga zu Ende spielen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/02/Beitragbild-Punktabzug_Nachlizenzierung-Braves.png 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2025-02-11 15:22:232025-02-11 15:22:23Entscheidung Nachlizenzierungsverfahren Berlin Braves 2000

Nachberichte ProA // 23. Spieltag

11. Februar 2025/in APP, ProA 24/25

09.02.2025 15:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Eisbären Bremerhaven 79:84

HAKRO Merlins Crailsheim verlieren mit 79:84 gegendie Eisbären Bremerhaven.

Die Partie eröffnete Schmitz zunächst mit einem Steal gegen Gaines und einem erfolgreichen Dreier aus der Ecke. Bei den Crailsheimern funktionierte zunächst offensiv wenig – Miller erhöhte von Downtown für die in weiß gekleideten Gästen (2:8, 5 Min.). Nach zerfahrenen Minuten mit Ballverlusten auf beiden Seiten konnte Vinnie Shahid per Korbleger ausgleichen. Doch erneut schlichen sich einige Turnover bei den Crailsheimern ein und Bremerhaven stellte auf 8:12 (7. Min), sodass Merlins-Coach McCray früh seine erste Auszeit zog. Aus dieser kamen allerdings die Norddeutschen besser heraus – Breitlauch, der schon im Hinspiel zum Topscorer avancierte, traf von jenseits der Dreierlinie. Den deutlich besseren Start in die Partie erwischten die Eisbären, sodass es mit 10:18 in die erste Viertelpause ging. Miller schraubte die Gästeführung mit einem And-one und einem erfolgreichen Freiwurftreffer nach oben. Goodman traf nach einer langen Durststrecke aus der Mitteldistanz und Shahid legte zwei Freiwürfe hinterher. Richmond holte sich den Offensivrebound und erhöhte auf 16:29 (15. Min). Brock Gardner nutzte seine körperliche Überlegenheit im Post gegen Schmitz und versenkte korbnah, musste kurz darauf aber früh mit seinem dritten persönlichen Foul auf die Bank. Nun schienen die HAKRO Merlins aufzuwachen – die Defensive war stabiler und Neuzugang John erarbeitete sich unter dem Brett die nächsten Punkte. Steven Esterkamp zog seine erste Auszeit beim Spielstand 21:29. Das letzte Wort in der ersten Halbzeit hatte Vinnie Shahid, der bei noch drei Sekunden Restspielzeit den Dreier nahm. Mit ertönen der Sirene rauschte das Leder durch die Reuse, sodass es mit einem 33:34 in die Kabinen ging.

Nach dem Seitenwechsel eröffnete Anthony Gaines und glich an der Freiwurflinie aus, doch Adrian Breitlauch antwortete postwendend zunächst zwei- dann dreifach. Die intensive Defensivarbeit der Eisbären hatte die Konsequenz, dass bereits nach dreieinhalb gespielten Minuten die Teamfoulgrenze erreicht war, was Theo John mit vier Freiwurftreffern bestrafte. Anthony Gaines war es dann der die Arena Hohenlohe zum Beben brachte, indem er sich den Steal schnappte und den Ball durch den Ring stopfte – gleichbedeutend mit der ersten Merlins-Führung der Partie (44:43, 25. Min.). Doch die Gäste ließen sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen und konterten mit zwei schnellen Dreiern durch Miller und Carter, wonach Coach McCray mit einem Timeout reagierte. Mit einem Zwischenstand von 52:62 ging es in den letzten Spielabschnitt. Vinnie Shahid eröffnete das vierte Viertel von der Freiwurflinie, doch Miller konterte nach wenigen Sekunden. Nils Schmitz erhöhte per And-One auf elf Punkte. Dieser beging anschließend ein unsportliches Foul an Merlins-Big-Man de Oliviera und musste mit vier Fouls auf die Bank. Tyreese Blunt war danach von Coast-to-Coast unterwegs und stellte per sehenswertem Korbleger auf 59:67 (34. Min). Doch erneut fand Bremerhaven Antworten, sodass McCray seine nächste Auszeit nahm. Aus dieser kamen die Crailsheimer erfolgreich durch ein And-One von Shahid zurück auf das Parkett. Rissettos Freiwürfe beantwortete Blunt per Dreier und die hitzige Atmosphäre sowohl auf dem Feld als auch auf den Rängen war zu spüren. Die Crailsheimer Angriffe wurden nun meist per Foul gestoppt – dies nutzte Keppeler, der zweieinhalb Minuten vor Spielende auf sechs Zähler Rückstand stellte. Richmond verlegte für die Bremer beide Freiwürfe und im Gegenzug kämpfte sich Gardner durch die Abwehr und verkürzte auf 73:77 – Auszeit Eisbären. Eine starke Defensivaktion krönte Tyreese Blunt mit einem Fastbreak, doch Rissetto stellte an der Freiwurflinie wieder auf eine Drei-Punkte-Führung. Shahids Dreier-Versuch zum Ausgleich prallte nur an den Ring und Miller versenkte an der Freiwurflinie eiskalt zum 75:80. Die letzte Minute war geprägt von Spielunterbrechungen und Fouls, sodass die Bremerhavener das Duell mit 79:84 über die Zeit brachten.

09.02.2025 16:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Artland Dragons 92:75

Mit dem 92:75 gegen die Artland Dragons bleiben die GIESSEN 46ers auch im fünften ProA-Spiel in Folge ungeschlagen.

Von Beginn an machten die Gastgeber deutlich, warum sie auf dem dritten Tabellenplatz stehen. Mit zwei schnellen Distanztreffern setzten die 46ers ein frühes Ausrufezeichen. Auf Seiten der Dragons hielt zunächst Lamont West dagegen, der die ersten sieben Punkte für sein Team erzielte. Mit zunehmender Spieldauer fanden die Dragons besser in die Partie und konnten das erste Viertel mit 27:21 noch offen gestalten. Im zweiten Abschnitt hatten beide Teams Probleme, offensiv ihren Rhythmus zu finden. Es entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel mit vielen vergebenen Würfen. In dieser Phase sorgte Buzz Anthony mit einem wilden Dreier am Ende der Wurfuhr für ein Highlight (35:29). Doch anstatt weiter zu verkürzen, mussten die Dragons einen kleinen Lauf der Gießener gegen Ende des Viertels hinnehmen, die sich bis zur Halbzeitpause auf 46:33 absetzen konnten. Mit 19:12 ging das zweite Viertel klar an die Hausherren.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die 46ers den besseren Start und überrollten die Dragons mit einem 11:2-Run. Die Gäste fanden keine Mittel mehr gegen das schnelle Offensivspiel der Gießener und gerieten immer weiter ins Hintertreffen. Besonders innerhalb der Zone trafen die Gastgeber hochprozentig und bauten ihre Führung kontinuierlich aus. Mit einem deutlichen 30:13 im dritten Viertel sorgte Gießen früh für die Vorentscheidung – So ging es mit einem 76:46 in den Schlussabschnitt. Im letzten Viertel versuchten die Dragons, das Ergebnis noch etwas freundlicher zu gestalten. Nikos Chouchoumis (21 Punkte, 4 Assists) übernahm nun vermehrt Verantwortung und traf einige sehenswerte Würfe. Die Dragons gewannen das Schlussviertel deutlich mit 16:29, dennoch reichte es nicht mehr, um Gießen ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Am Ende stand ein 92:75 auf der Anzeigetafel.

09.02.2025 16:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier 101:107

Nach 27 Punkten Rückstand: Phoenix schlittert hauchdünn am Comeback-Erfolg gegen Trier vorbei.

Mit der Rückkehr von Jordan Roland verfügten die Gladiatoren über einen weiteren wichtigen Spieler in ihren Reihen und starteten stark in die Partie. Dank hohem Tempo und starken Wurfquoten entwickelte sich ein ansehnliches Offensivspektakel, in dem die Hagener in den ersten Minuten gut mithielten. Erst in den letzten Angriffen des ersten Viertels kamen die Gladiatoren so richtig in Fahrt und sicherten sich nach dem ersten Spielabschnitt eine 32:23 Führung. Im zweiten Viertel machten die Gladiatoren da weiter, wo sie im ersten aufgehört hatten und trafen nahezu aus allen Lagen. Jordan Roland überzeugte mit einem extrem heißen Händchen aus der Distanz und auch Marten Linßen war unter dem Korb der Hagener nicht zu stoppen. Dazu stand Trier defensiv stabil, zwang Hagen immer wieder zu Turnovern und sicherte sich teilweise gleich mehrere Chancen nach offensiven Rebounds. So erhöhte Trier die Führung bis zum Ende der ersten Halbzeit auf 64:45.

Nach dem Seitenwechsel stellten die Hagener ihr Spielsystem gänzlich um, nahmen etwas Tempo aus ihrem Spiel und sorgten so für Verwirrung im Trierer Offensivspiel. Zwar fanden die Gladiatoren weiterhin gute Lösungen und erhöhten ihre Führung zwischenzeitlich auf 27 Punkte, doch schon in der zweiten Hälfte des dritten Viertels kamen die Hagener selbst immer besser in die Partie. Mit deutlich erhöhten Wurfquoten von außen auf Seiten von Phoenix und deutlich gesunkenen Quoten bei den Gladiatoren gelang es den Feuervögeln den Rückstand immer weiter zu verkürzen. Zum Ende des dritten Viertels führten die Moselstädter jedoch noch deutlich mit 88:73. Im letzten Viertel zeigten die Hagener dann eindrucksvoll, dass ein Basketballspiel auch bei hohem Rückstand noch nicht verloren ist und zwangen die Gladiatoren mit ihrer aggressiven Defensive immer wieder zu Fehlern. Offensiv traf man nun ähnlich stark wie die Trierer in der ersten Hälfte und so verkürzte Phoenix den Rückstand immer weiter. Während die Gladiatoren zeitweise wieder gute Würfe herausspielten, diese aber nicht versenken konnten, hatten die Hagener die Partie zweieinhalb Minuten vor Ende beim Spielstand von 97:96 wieder völlig offen gestaltet. Trotz der beeindruckenden Aufholjagd der Gastgeber spielten die Gladiatoren die Zeit clever herunter und Behnam Yakhchali und Marcus Graves entscheiden mit einem starken Dreier und getroffenen Freiwürfen nach taktischen Fouls der Hagener die Partie zugunsten der VET-CONCEPT Gladiators Trier, die auch das zweite Spiel des Wochenendes mit 107:101 für sich entscheiden.

09.02.2025 16:00 Uhr // Science City Jena vs. Nürnberg Falcons BC 94:62

Science City Jena schlägt Nürnberg mit 94:62 und feiert deutlichen Sieg

Während sich Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt unter Jenas Arena-Publikum gemischt hatte, erlebten die Zuschauer ein zunächst ausgeglichenes Duell, das beim Stand von 26:21 in die erste Viertelpause ging. Deutlicher wurde es im Verlauf des zweiten Abschnitts, nachdem Science City infolge eines 13:0-Laufs bis auf 44:23 (15., Chris Carter) enteilen konnte und bis zur Halbzeitpause die Partie praktisch entschied. Das Harmsen-Team hatte erneut früh Fakten geschaffen, sich einen komfortablen Vorsprung erspielt und Nürnberg auf 55:29 distanziert.

Obwohl sich die Falcons im Rahmen ihrer Möglichkeiten wehrten, konservierten die Hausherren ihre Führung nach dem Start in die zweite Hälfte. Entsprechend klare Verhältnisse herrschten sowohl auf dem Parkett als auch im Boxscore der Partie. Zwei schöne Aktionen von Lorenz Bank zum Abschluss des dritten Viertels ließen die Saalestädter letztendlich mit einem klaren 75:48-Vorsprung in die letzten zehn Minuten starten. Wie schon in den zurückliegenden Wochen blieb Science City Jena trotz der bereits geklärten Rollenverteilung beider Teams auch weiterhin auf dem Gaspedal und zog das Tempo mit einem 11:0-Lauf zum 86:53 (35., Lorenz Bank, 3er) noch einmal kurzzeitig an.

09.02.2025 16:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. Dresden Titans 87:95

Den Dresden Titans gelingt im Rahmen des Doppelspieltags in der BAREMER 2. Basketball Bundesliga ProA bei den Giants aus Düsseldorf der zweite Sieg. Besonders eine starke erste Halbzeit sorgte am Ende für den 87:95 Sieg der „Elbriesen“.

Das Spiel begann gut für die Giants, und spektakulär: mit einem Dunk von Emil Marshall nach einem Pass von Kayne gingen die Giants in Führung und konnten sich zunächst auch leicht absetzen. In der Folge machte vor allem die Düsseldorfer Defensive Probleme. Dresden nutzte das konsequent aus und erzielte viele einfache Punkte durch effektives Pick-and-Roll-Spiel. Die Giants kämpften mit einer schlechten Wurfquote und lagen am Ende des Viertels mit 14:29 zurück. Und im zweiten Viertel rollte die Titans-Offensive mit Sebastian Heck und Pablo Bertone weiter, sodass die Giants beim Stand von 16:35 schnell zur zweiten Auszeit auf der Bank saßen. Doch auch in dieser fanden sie kein Mittel Spieler wie Koen Sapwell zu stoppen, der trotz Foul seinen Korbleger verwandelte. Danach setzten auch die Gastgeber wieder offensive Akzente und konnten den Rückstand so konstant halten, trotz dass Kirchner mit der Sirene auf 31:49 stellte.

Die Giants kamen aggressiver aus der Kabine, aber Dresden punktete weiterhin zuverlässig. Mitte des Viertels verbesserte sich die Abwehr der Giants, und sie verkürzten den Rückstand auf 11 Punkte (50:61). Trotz anhaltender Probleme mit der Wurfquote gewannen die Giants das Viertel und gingen mit einem 60:71-Rückstand ins letzte Viertel. So kam wieder Spannung auf, die noch größer wurde, als die Giants mit einem Dreier in den Schlussabschnitt startetet. Kapitän Heck antwortete nur mit zwei Zählern, aber Daniel Kirchner legte vom Perimeter nach. Kupke und Bertone sorgten mit jeweils zwei Punkten wieder für eine 13 Punkte-Führung und die Auszeit von Düsseldorf. Offensiv bekleckerten sich nun beide Mannschaften nicht mehr mit Ruhm. Düsseldorf kam allerdings durch einen Dreier auf 84:88 heran, den aber Bertone auf der anderen Seite egalisieren konnte. So setzte sich Dresden am Ende mit 87:95 durch.

09.02.2025 17:00 Uhr // Tigers Tübingen vs. EPG Guardians Koblenz 76:67

EPG Guardians Koblenz verlieren packenden Krimi in Tübingen mit 76:67 (49:40).

Der Gastgeber kam offensiv nicht gut ins Spiel, was auch daran lag, dass der zuletzt so starke Idowu unter dem Korb zunächst nicht zur Entfaltung kam. So nahm Kapitän Till Jönke das Heft in die Hand und erzielte nach einem unsportlichen Foul von Taurus Cockfield Jr die ersten Tübinger Punkte zum 2:2, um eine Minute später Moreaux mustergültig zum 4:2-Zwischenstand in Szene zu setzen. Idowu ließ sich davon direkt anstecken und brachte sich mit zwei erfolgreichen Dreiern selbst ins Spiel, Spielstand 12:7 für die Schwaben. Die Gäste aus Koblenz gingen nach einem „Vier-Punkte-Spiel“ nach Foul beim Dreier von David Böhm in der sechsten Minute mit 14:16 in Führung. Nach einem weiteren Dreier von Kasey Draper für Koblenz zum 23:20 in Minute acht hatte Coach Reinboth genug gesehen und nahm eine Auszeit, um die Defense zu sortieren. Die Gäste hatten nun allerdings viel Selbstvertrauen getankt und trafen auch schwierige Würfe, wohingegen bei den Hausherren einiges nicht durch die Reuse ging. Die Konsequenz war ein 24:27 zur ersten Viertelpause. In den ersten Minuten des zweiten Viertels gelangen den Tübingern viele einfache Punkte, weshalb sie nicht nur den Ausgleich erzielen, sondern sich auch die Führung erspielen konnten. Das Offensivspiel der Guardians war von zu vielen Ungenauigkeiten geprägt und in der Defensive machte man es den Hausherren gerade von der Dreipunktelinie oft zu leicht, da auf den ballführenden Spieler zu wenig Druck ausgeübt wurde und dieser nahezu unbedrängt zum Abschluss kommen konnte. Die erste Hälfte endete 49:40.

Der Beginn der zweiten Hälfte gestaltete sich offensiv wieder zäh auf Tübinger Seite und sollte sich praktisch durch das gesamte Viertel durchziehen. Ganze drei Minuten dauerte es, bis Idowu die ersten Punkte zum 51:45 erzielen konnte. Da die Tübinger Verteidigung allerdings besser stand als im ersten Viertel, war der Schaden überschaubar. Auf beiden Seiten war Zählbares in dieser Phase Mangelware. Vergebene Dreier, technische Fehler oder auch ein Dunking von Moses Pölking, der wieder aus dem Korb sprang. Für Freunde des gepflegten Offensiv-Spektakels war Magerkost angesagt. Erst Cockfield Jr beendete die zweiminütige Flaute mit einer feinen Einzelleistung zum 47:51 in Minute 25. Beim Stand von 51:49 gut zwei Minuten vor der nächsten Pause hatte Coach Reinboth dann genug gesehen und nahm eine Auszeit, um dieses Mal die Offensive neu einzustellen. Nach dieser Auszeit erzielten die Schwaben dann in 50 Sekunden doppelt so viele Punkte wie zuvor in fast acht Minuten – nämlich deren vier durch Overton und Jay Nagle. Als Neuzugang Overton in der 29. Minute sogar zwei Freiwürfe zum 57:49 traf, schien der Bann gebrochen. Mit einem 58:51-Zwischenstand ging es ins letzte Viertel. Dominique Johnson erwischte einen Traumstart in das Schlussviertel. Innerhalb weniger Minuten punktete er gleich siebenfach und trug somit entscheidend dazu bei, dass die Guardians nach einem getroffenen Dreier von Kasey Draper in Führung gingen. Erneut zwang man die Hausherren in eine Auszeit, aus der sie erneut erstarkt hervorhingen. Schlussendlich war es das Spielglück, das den Guardians in ihren Abschlüssen fehlte, um den ersten Saisonsieg im neuen Jahr feiern zu können. Die entscheidenden Dreier sprangen vom Rand des Korbes in die Arme der besser positionierten Tübinger. Das Spiel endete 76:67.

09.02.2025 17:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. BBC Bayreuth 112:109

Am Sonntag, den 09. Februar 2025, erlebten die Fans in der Rundsporthalle Bochum ein Basketball-Spektakel der Extraklasse. Im Rahmen des 23. Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga Pro A setzten sich die VfL SparkassenStars Bochum nach einer spannenden Overtime mit 112:109 gegen den BBC Bayreuth durch.

Die Gäste aus Bayreuth erwischten den besseren Start und dominierten das erste Viertel mit einer beeindruckenden Dreierquote von 67 %. Besonders KeVaughn Allen und Callum Baker sorgten für einen frühen Vorsprung. Trotz eines Dreiers von Keith Braxton lagen die SparkassenStars nach zehn Minuten mit sieben Punkten zurück. Bayreuth baute den Vorsprung zunächst weiter aus, doch die SparkassenStars fanden allmählich ins Spiel. Niklas Geske und Peter Kalthoff führten die Aufholjagd an, sodass die Bochumer bis zur Halbzeitpause auf 49:52 verkürzen konnten.

Nach dem Seitenwechsel drehte Bochum auf. Mit einer verbesserten Dreierquote und starkem Teamplay übernahmen sie die Kontrolle über das Spiel. Das dritte Viertel ging klar an die Hausherren, die sich eine knappe Führung erspielten. Im Schlussviertel schien Bochum zunächst alles im Griff zu haben und führte zwischenzeitlich mit zwölf Punkten. Doch Bayreuth kämpfte sich zurück ins Spiel, angeführt von Demarcus Demonia und Callum Baker. Letzterer verwandelte drei Freiwürfe wenige Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit zum Ausgleich (98:98), womit eine Verlängerung erzwungen wurde. In der Overtime behielten die SparkassenStars trotz hoher Intensität die Nerven. Keith Braxton und Jonas Grof sorgten für wichtige Punkte, während Bayreuths Demonia nach seinem fünften Foul ausschied. Ein Freiwurf von Braxton besiegelte schließlich den hart erkämpften Sieg für Bochum.

09.02.2025 17:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. PS Karlsruhe LIONS 85:79

Im zweiten Spiel des Doppelspieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga konnten sich die Bozic Knights am Sonntagabend in der heimischen Sporthalle Stadtmitte mit 85:79 gegen den letztjährigen Meister aus Karlsruhe durchsetzen.

Der Start in die Partie verlief verheißungsvoll. Die Knights sprühten vor Energie und kämpften um jeden Ball. Routinier und Kapitän Demetrius Ward war sofort heiß und sorgte mit seinem dritten Dreier des Abends für die knappe 18:16 Führung im ersten Viertel, die Cameron Henry mit vier weiteren Punkten zum Zwischenstand von 22:19 nach den ersten zehn Minuten ausbauen konnte. Auch im zweiten Abschnitt dominierten die Ritter das Spielgeschehen. Der Gast aus Karlsruhe kam mit der schnellen Spielweise nur phasenweise zurecht und so lief der Ball flüssig durch die Offensivreihe der Knights. 30 Punkte in Abschnitt zwei standen für die Ritter zu Buche und damit einhergehend die 52:43 Halbzeitführung.

Nach dem Seitenwechsel dauerte es über zwei Minuten bis zum ersten Korb. Das Spiel entwickelte sich mehr und mehr zum Low-Scoring-Game, war aber weiterhin voller Intensität. Kurz vor Mitte des dritten Viertels setzten sich die Knights auf über zehn Punkte ab, litten aber inzwischen unter einer hohen Foulbelastung ihrer kleinen Rotation. Diesen Umstand nutzten die LIONS, um erneut zu verkürzen. Das Momentum lag plötzlich bei den Gästen, die wieder in Schlagdistanz kamen. Aber wie kurz vor Ende der ersten Hälfte waren es erneut die letzten Aktionen des Spielabschnitts, die den Hausherren etwas Luft verschafften. Zu Beginn der abschließenden zehn Minuten stand es 68:61. Der Karlsruher Rückstand war somit durchaus aufholbar. Jedoch machten sich die Badener nun selbst das Leben schwer, indem sie sich innerhalb kürzester Zeit fünf Teamfouls einhandelten und damit ein klares Handicap in der Defense hatten. Die Hausherren profitierten davon und hielten ihren Vorsprung lange konstant, bis ein Neun-Punkte-Lauf Karlsruhes zum 79:76 bei noch genau zwei verbleibenden Spielminuten doch noch eine echte Crunchtime einläutete. Die Knights verfügten allerdings über die nötige Cleverness, um ihre Führung erfolgreich bis zur Schlusssirene zu verteidigen

09.02.2025 18:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. RASTA Vechta II 89:78

Beim Playoff-Kandidaten der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA unterlag RASTA Vechta II am 23. Spieltag mit 89:78.

Ein Dreier von Vechtas Philipp Carr brachte die ersten Punkte der Partie (1. Minute) und noch einmal im Verlauf des 1. Viertels ging RASTA II in Führung. Beim Dreier von Justin Onyejiaka zum 11:11 (5.) war der Jubel auf der Gästebank groß, verstummte jedoch in den nächsten Minuten. Die Uni Baskets legten einen 8:0-Lauf aufs Feld – Auszeit RASTA II (7.). Aus der heraus machte dann Jonathan Klussmann sieben Punkte in Serie zum 19:18 (9.). Beide Teams hatten in den ersten zehn Minuten mehr schlecht als recht von außen getroffen, während Vechta schon sieben Offensiv-Rebounds abgegeben, zur Pause aber noch erträglich zurücklag – 23:19. Die Gastgeber erspielten sich über guten Ballvortrag und schnelle Abschlüsse zahlreiche offene Dreier. Allein er fiel einfach lange nicht (1 von 13 nach 15 Minuten). So blieb der Gast bis zum 30:29 in der Mitte des zweiten Abschnitts dran. Bo Hodges brach dann den Dreier-Bann. Ein Aufschrei der Erleichterung ging durch die Reihen der mitleidenden Fans in der Halle Berg Fidel, der in Begeisterung mündete, als Sigu Jawara gleich zwei Distanztreffer zum 45:37 nachlegte. Den zweiten hatte Jasper Günther exzellent aufgelegt. Mit ihrer weiter guten Reboundarbeit – 27:13 zur Pause – halfen sich die Münsteraner selbst enorm. Jonas Weitzel hielt den 8-Punkte-Vorsprung zur Pause über Freiwürfe (47:39).
Ein wunderschöner Fade-Away-Jumper von Philipp Carr bedeutete gleich nach der großen Pause das 47:41. RASTA II wollte dran bleiben, schaffte es jetzt aber nicht mehr. Die Uni Baskets Münster legten einen Zwischenspurt hin: neun Punkte in nicht einmal zwei Minuten zum 56:47 (23.). Ein Dunk von Adam Touray zum 60:45 veranlasste Hendrik Gruhn nun zu einer weiteren Auszeit (25.). Als Vechta den Rückstand wieder auf „minus elf“ gedrückt hatte, bot sich die Chancen, das Defizit sogar ins einstellige zu bringen. Doch Münster war wieder präsent, zog auf 67:51 weg (29.). RASTA II traf im 3. Viertel nicht einen von neun Dreiern, 7:14 Rebounds verdeutlichten die physische Unterlegenheit. Auf 76:59 rückten die Münsteraner zur höchsten Führung der Partie davon. Im Gefühl des sicheren Siegs ließ man Vechta bis zum House-Dreier über nachlässige Defensivarbeit noch mal ins Spiel (77:69, 26.). Von der Linie machten aber der einmal mehr vorbildlich ackernde Bo Hodges und Sigu Jawara den Sack zu gegen einen Gegner, der bis in die Schlussminuten nie aufsteckte.

 

Foto: Silas Kuhn

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/02/Nachberichte-ProA-23.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-02-11 13:00:392025-02-11 13:00:39Nachberichte ProA // 23. Spieltag

Nachberichte ProB Süd // 18. Spieltag

10. Februar 2025/in APP, ProB Süd 24/25

08.02.2025 17:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. FC Bayern Basketball II 98:77

Die Dragons dominieren München und siegen deutlich mit 98:77 (44:37).

München startete München ordentlich in die Partie. Allerdings war die Defensive der Dragons zu Beginn auch noch ein wenig löchrig und gestattete den Gästen ein ums andere Mal leichte Korbleger. Daher konnten die Gäste das erste Viertel auf Augenhöhe (25:23) gestalten. Auch dank der gut aufgelegten Marco Frank (11Pkt.) und Dominik Dolic (18 Pkt.). Mit dem Start der zweiten zehn Minuten sortierte sich die Verteidigung der Hausherren. Rhöndorf machte die eigene Zone zunehmend dicht und zwang München vermehrt zu Abschlüssen aus der Distanz, die zu selten ihr Ziel fanden. Auf der Gegenseite wurde der Angriff der Dragons immer selbstbewusster und punkteten. Vor allem Danas Kazakevicius übernahm die Kontrolle unter den Brettern, sammelte einen Offensiv-Rebound nach dem anderen ein und verwertete die zweiten Chancen konsequent. Am Ende avancierte der 19-Jährige zum Topscorer der Begegnung (25 Pkt.) und brachte es auch noch auf elf Rebounds. In der 16. Minute war der Vorsprung für Rhöndorf erstmals zweistellig (38:27), der bis zur Halbzeit noch einmal auf sieben Punkte schmolz (44:37).

Zarko Zarkovic fand in der Kabine scheinbar die richtigen Worte, jedenfalls machte Rhöndorf den Laden hinten nun richtig dicht und spielte München vorne phasenweise mit wunderbaren Kombinationen schwindelig. Ausgangspunkt war oft Antonio Pilipovic (6 Ass.), der mit Ruhe und Übersicht seine Nebenleute in Szene setzte. Dankbarer Abnehmer war u. a. Janne Müller, der mit 19 Punkten an Glanzleistungen vergangener Tage anknüpfte. Binnen sieben Minuten setzten sich die Dragons mit 20 Punkten ab (66:46). Damit war die Begegnung bereits zu Beginn des Schlussabschnitts entschieden. Marko Zarkovic gab im letzten Viertel jedem im Team die Chance sich zu zeigen. Sicherlich auch ein Grund dafür, dass die Ordnung im Spiel ein wenig verloren ging. Teilweise ging es nun ziemlich wild zur Sache, was den Gesamteindruck aber nur unwesentlich trüben konnte. Die Dragons haben das erhoffte Statement im Kampf um die Playoffs abgegeben.

08.02.2025 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Ahorn Camp Baskets 92:94

In einem packenden Spitzenspiel können die RheinStars Köln den Sieg nicht über die normale Spielzeit retten und verlieren in der Verlängerung mit 92:94.

Die Partie war mitunter etwas hektisch, stets aber kampfbetont und ausgeglichen. Die Führung wechselte wiederholt; der deutlichste Vorsprung der Gäste betrug sechs Punkte, der der Einheimischen vier. Die Spannung erreichte ihren Höhepunkt, als Speyers Marko Dordevic nach Zuspiel von DJ Woodmore in der Schlusssekunde des vierten Viertels mit einem Korbleger die Verlängerung erzwang. In der Overtime gehören die ersten Sequenzen Speyer, doch Köln kommt zurück. Der energische Luca Michels trifft per Dreier zum 92:93, dann ist Hennen durch, doch es wird überraschend Schrittfehler gegen ihn gepfiffen. Der geplante Durchstecker von der Grundlinie „fällt aus“. Zweimal noch schießt Michels aus der Ecke zur möglichen Führung, verfehlt knapp. Darryl Woodmore – Speyers Spielmotor, Topscorer (19 Punkte) und effektivster Spieler – sichert dann den Auswärtssieg 0,9 Sekunden vor dem Ende mit einem Freiwurf.

08.02.2025 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. CATL Basketball Löwen 85:91

Nach einer packenden Partie feierten die CATL Basketball Löwen einen 91:85-Auswärtssieg bei den Kangaroos der BG Hessing Leitershofen.

Löwen-Center Noah Kamdem brachte sein Team direkt in der Anfangsphase gegen den Tabellenzweiten in Führung und steuerte elf Zähler zum 27:25 Viertel-Ergebnis bei. Das zweite Viertel konnten die schwäbischen Hausherren, angeführt vom rumänischen Nationalspieler Dragos-Andrej Diculescu (10 Punkte in der ersten Halbzeit), mit 22:17 für sich entscheiden. Dementsprechend ging das Team von Löwen-Trainer Florian Gut mit einem kleinen Rückstand in die Pause (47:44).

Der dritte Spielabschnitt verlief mit 18:18 ausgeglichen und die Thüringer gingen mit drei Punkten Rückstand (65:62) in das letzte Viertel. Mit 14 Punkten in den letzten zehn Spielminuten übernahm Paul Albrecht immer mehr Verantwortung, der ebenso wie sein Mitspieler Noah Kamdem (26 Punkte und 10 Rebounds) ein Double-Double hinlegte (25 Punkte und 11 Rebounds). In der entscheidenden Schlussphase gelangen den Löwen wiederum sehr wichtige Ballgewinne, wobei besonders das Gothaer Eigengewächs Lenni Kunzewitsch mit insgesamt vier Steals glänzte. Zudem trafen die Erfurter Paul Albrecht, Alieu Ceesay und Noah Kamdem nervenstark sechs von sechs Würfen von der Freiwurflinie. Mit einem 10:0-Lauf in den letzten 80 Sekunden sicherten sich die Löwen ein wertvolles Erfolgserlebnis.

09.02.2025 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. Porsche BBA Ludwigsburg 69:65

Mit 69:65 rang der BBC Coburg am 18. Spieltag der ProB Süd die Porsche Basketball-Akademie aus Ludwigsburg nieder.

In einem Duell der verkürzten Rotationen, bei dem die Coburger mit neun Spielern und die Ludwigsburger sogar nur mit acht Akteuren antreten konnten, waren es im ersten Viertel die Hausherren, die der Partie ihren Stempel aufdrückten. Ohne etatmäßigen Aufbauspieler begannen die Vestestädter mit Marlon Stephan und dem erst 16-jährigen Youngster Julian Günther auf den kleinen Positionen. Der gebürtige Coburger dankte seinem Coach für die Starting-Five-Nominierung mit sage und schreibe fünf Steals in den ersten zehn Minuten. Die daraus resultierenden Fastbreaks führten immer wieder zu einfachen BBC-Punkten. Mit 21:6 entschieden die Coburger den ersten Spielabschnitt für sich. Auch im zweiten Viertel behielt die Mannschaft von Patrick Seidel weiter die Oberhand. In einer von offensiven Highlights eher armen Begegnung setzten die Coburger immer wieder wichtige Nadelstiche, um die Gäste aus der Barockstadt auf Distanz zu halten. Nach einem Steal und dem anschließenden Korbleger von BBC-Topscorer Tobias Rotegaard ging es mit 35:20 in die Pause.

Auch der Seitenwechsel änderte zunächst nichts an den vorherrschenden Gegebenheiten. Ludwigsburg probierte offensiv viel, aber wenig bis gar nichts wollte gelingen. Mitte des dritten Viertels stellte Coburgs Scharfschütze Rotegaard, der an diesem Abend vier Dreier einnetzte, auf 19-Punkte-vor (45:26). Trotz der Bemühungen von Lubus Topscorer Dominykas Pleta, der am Ende auf starke 28 Zähler kam, blieb der Coburger Vorsprung bis zum Start ins Schlussviertel weiter stabil. Doch wie aus dem Nichts fingen die Ludwigsburger, die zuvor in keinem Viertel mehr als 14 Punkte erzielen konnten, auf einmal Feuer. Mit einem 11:0-Lauf kamen die Gäste in den Schlussabschnitt hinein und verkürzten auf 50:45. Trotz des Ludwigsburger Runs schien es so, als ob die Coburger sich dennoch nicht aus der Ruhe bringen ließen. Denn der BBC antwortete kurze Zeit später mit einem eigenen 8:0-Lauf. Gute zwei Minuten vor Schluss lagen die Coburger mit 66:54 in Front. Aber die Basketball-Akademie gab sich noch nicht geschlagen und stellte 60 Sekunden vor Ende tatsächlich noch einmal auf 66:63. Doch näher kam Ludwigsburg nicht mehr heran und der BBC schaukelte die Partie von der Freiwurflinie nach Hause.

09.02.2025 18:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. TSV Oberhaching Tropics 75:63

Am 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd holten die SKYLINERS Juniors vor heimischer Kulisse den nächsten Heimsieg. Mit 75:63 setzte sich das Team von Sepehr Tarrah und Sean Molvig gegen die TSV Oberhaching Tropics durch.

Das Spiel begann ausgeglichen. Kein Team konnte sich in den ersten zehn Minuten absetzen. Die Frankfurter machten ihre Punkte größtenteils an der Freiwurflinie, die Oberhachinger wurden im ersten Spielabschnitt vor allem von ihrem Big Fynn Fischer getragen, der im ersten Viertel zehn Punkte auflegte. Mit einem knappen Rückstand aus Juniors Sicht (17:19) ging es in die erste Viertelpause. Das zweite Viertel war geprägt von einer starken Defensivleistung und vielen daraus resultierenden Fehlwürfen auf beiden Seiten. Zu Beginn des Viertels starteten die Bayern einen 7:0 Run und konnten sich zwischenzeitlich mit 26:17 absetzen. Die Frankfurter konnten kontern und gingen nach einem 10:0 Run ihrerseits erstmals mit drei Punkten in Führung (32:29). In einem wie zu erwarten engen Spiel, zeigte das Scoreboard zur Halbzeit eine knappe Führung für die Hessen. Beim Stand von 32:31 ging es für die Mannschaften in die Kabine.

Das dritte Viertel brachte allerdings die Vorentscheidung. Die Juniors zeigten wie schon im Spiel in Ehingen am vergangenen Wochenende eine starke defensive Leistung und zwangen die Oberhachinger zu schwierigen Würfen. Lediglich sechs Punkte gelangen den Gästen in diesem Abschnitt, während die Gastgeber 17 erzielten. So ging es für die Frankfurter mit einer 49:37 Führung in den letzten Spielabschnitt. Das letzte Viertel war in einem sehr punktarmen Spiel die Ausnahme. Beide Teams machten am defensiven Ende Fehler und so gab es einfache Punkte auf beiden Seiten. Die SKYLINERS Juniors schafften es aber, getragen von ihrem jungen Point Guard Jamie Edoka, den Vorsprung zu wahren und das Spiel souverän über die Ziellinie zu bringen. Am Ende gab es einen 75:63 Heimsieg für die SKYLINERS Juniors.

 

Foto: Dragons Rhöndorf

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/02/Nachberichte-ProB-Sued-18.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-02-10 19:11:372025-02-10 19:11:37Nachberichte ProB Süd // 18. Spieltag

Nachberichte ProB Nord // 18. Spieltag

10. Februar 2025/in APP, ProB Nord 24/25

08.02.2025 15:00 Uhr // Berlin Braves 2000 vs. SC Rist Wedel 66:80

Der SC Rist Wedel hat in Berlin den vierten Sieg in Folge eingefahren und damit seine Anwartschaft auf die Playoffs unterstrichen.

Auch der bessere Start in die Partie half den Berlin Braves 2000 nicht. Nach den ersten ruhigen Minuten steigerte sich der SC Rist Wedel deutlich und setzte die Berliner Defense mit seinen Drives unter Druck. Korbleger um Korbleger drehten die Gäste das Spiel und gingen in Führung. Diesem Rückstand liefen die Berliner bis zum Ende hinterher, ohne jemals wirklich gefährlich zu werden. Denn den Gästen gelang es vor allem, das schnelle Umschaltspiel der Berlin Braves 2000 zu unterbinden und sie zu langsamen Halbfeldangriffen zu zwingen. Auch ohne den foulbelasteten Leistungsträger Camron Reece nutzten die Gäste ihre Vorteile und bauten den Vorsprung auf 15 Punkte aus (21:36/16.). In den letzten drei Minuten stellten die Berliner auf Zonenverteidigung um, doch die Wedeler fanden zweimal die Lücke in der Zone. Mit einem Steal und Fastbreak von Al-Fayed Alegbe zum 29:42 beendeten die Wedeler eine starke erste Halbzeit.
Mit mehr Selbstvertrauen und Geduld kamen die Berlin Braves 2000 aus der Kabine und legten durch Korbleger und einen Dreier von Jermaine Fleck einen 9:2-Lauf hin (40:49). Als Philipp Daubner das vierte Foul gegen Camron Reece zog, hofften viele in der Sporthalle Charlottenburg auf eine erfolgreiche Aufholjagd. Doch diese hatte ihren Höhepunkt schon mit dem Treffer von Kevin Kollmar zum 45:50. Die Gäste nutzten die Freiwürfe, um das Spiel nicht kippen zu lassen und zogen im Schlussabschnitt wieder auf 20 Punkte davon (50:70). Das Team von Trainer Michael Wende bewies Moral und kam noch einmal auf 66:76 heran, doch am Ende brachte der SC Rist Wedel den Sieg sicher nach Hause.

08.02.2025 18:00 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. ETB Miners 115:90

Mit einem 115:90-Heimsieg gegen die ETB Miners aus Essen sind die SBB Baskets in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord auf den zweiten Tabellenplatz vorgerückt.

Die Essener starteten mit starken Offensivaktionen von Sam und Dion sehr gut in die Partie, machten das Spiel schnell und lagen bis zur 4. Spielminute in Führung. Wolmirstedt schaffte erst nach 4:40 Minuten einen kurzzeitigen Führungswechsel durch das 16:15 von Mathias Fichtner. Doch Isaiah Sanders und Dion Braimoh schienen auch an diesem Tag ein gutes Händchen von außen zu haben und bauten den Vorsprung der Miners weiter aus. Die Gastgeber versuchten mit Punkten über Bogdanov, Friederici und Winter dagegenzuhalten, doch am Ende des ersten Viertels waren es die ETB Miners, die mit 28:34 vorne lagen. Auch im zweiten Viertel lieferte die kleine Essener Rotation, in der nun auch Ole Bongartz und Lukas Ophelders deutlich mehr Spielanteile bekamen, eine starke Leistung ab. Zu Beginn des Viertels legte Dzemal Selimovic unter dem Korb los und erweiterte den Vorsprung durch zwei Korbleger, wobei der erste zu einem „And One“ führte und der Freiwurf ebenfalls verwandelt wurde. Wolmirstedt suchte nach Antworten, verwarf in dieser Phase des Spiels aber zu viele Bälle. Nach einem weiteren erfolgreichen Dreier von Dion Braimoh ging auf beiden Seiten knapp eine Minute lang nichts Zählbares durch die Netze. Erst der Dreier von Isaiah Sanders zum 29:45 in der 13. Spielminute bestätigte, dass die Miners an diesem Samstagabend trotz der dünnen Besetzung eine realistische Chance hatten, das Spiel zu gewinnen und mit einem Auswärtssieg nach Hause zu fahren. Martin Bogdanov und der Hüne Fabien Kondo betrieben durch ihre Punkte jedoch Schadensbegrenzung für die SBB Baskets, sodass es zur Halbzeit 44:54 stand.

Im dritten Viertel schien der Korb für den ETB dann zunächst wie vernagelt. Punktelieferanten wie Sanders und Mpacko warfen vergeblich, während sich die Wolmirstedter über Punkte von Fabien Kondo und Joschua Burgunder zurück zur 57:56-Führung kämpften. Zu viele kleinere Missgeschicke, vielversprechende Turnover, die kurz darauf wieder zum Steal der Baskets führten, und eine immer besser werdende Defensivleistung der Gastgeber machten es den Miners schwer, weiterhin die Oberhand zu behalten. So stand es nach drei Vierteln 81:72 für die Heimmannschaft. Mit fortlaufender Spielzeit im vierten Viertel schien sich das Spiel dann doch klar zugunsten der Hausherren zu entscheiden. Zwar traf Brian Dawson nun etwas besser und Youngster Lukas Ophelders legte eine Minute vor Schluss noch einen schönen Dreier ins Netz der Wolmirstedter, doch die Luft war irgendwie raus und die Intensität des Spiels machte sich bemerkbar. Mit einem 115:90 verabschiedete man sich höchst respektvoll vom 18. Spieltag.

08.02.2025 18:00 Uhr // Seawolves Academy vs. EN BASKETS Schwelm 63:74

Mit 63:74 gewinnen die EN BASKETS Schwelm auswärts bei der Seawolves Academy.

Die EN BASKETS starteten gut. Alley-Oop Merz und Dreier Merz, Dreier Frazier: 8:0. Beim 20:7 nahm Rostock die erste Auszeit. Die Wende blieb aus und die EN Baskets führten mit 22:12 nach den ersten zehn Minuten. Rostock startete mit einem 5:0-Lauf in das zweite Viertel. Almstedt stellte mit einem Dreier den alten Abstand wieder her. Rostock kam gegen die Zonenverteidigung nicht klar und vorne lief es bei Schwelm weiter. 35:19-Auszeit Rostock. Am Ende der Halbzeit hieß es 40:26 für Schwelm.

Das dritte Viertel begann zunächst auf Augenhöhe, doch Mitte des Viertels setzten sich die Baskets wieder durch erfolgreiche Dreier auf 52:34 ab. Doch dann unterliefen den Gästen Fehler, die Seawolves kamen bis auf sieben Punkte heran. Stand nach dem dritten Viertel 45:55. Die Baskets starteten auch gut ins letzte Viertel, Dreier Klesper. Doch ein unsportliches Foul nutzten die Rostocker zu 6 Punkten und verkürzten auf sieben Punkte. Das Spiel lag nun immer bei 10-11 Punkten Mitte des Viertels. Auszeit Falk Möller, noch drei Minuten. Wichtiger Zweier durch Merz und es waren wieder 10. Rostock blieb dran, 68:61, noch eine Minute. Die Blau-Gelben spielten die Minute souverän runter und gewannen am Ende mit 74:63.

08.02.2025 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Itzehoe Eagles 87:101

Wichtiger Auswärtserfolg für die Itzehoe Eagles: Mit dem 87:101 bei LOK BERNAU haben sie die Abstiegsränge in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord wieder verlassen.

Beide Teams präsentierten sich offensivstark, wobei zunächst die Bernauer Vorteile hatten. Gestützt auf eine starke Quote von der Drei-Punkte-Linie führten sie zum Ende des ersten Viertels und zu Beginn des zweiten Abschnitts, auch weil die Eagles in dieser Phase einige Chancen liegen ließen. Doch die Eagles steigerten sich an beiden Enden des Feldes, mit einem Dreier zum 35:34 holte Sven Cikara die Führung zurück. Es folgten die Minuten von Tobias Möller, der bis zur Halbzeit noch zehn Punkte für sein Team erzielte. Dennoch ging Bernau noch einmal nach vorn, weil die Gäste einige Defensivrebounds abgaben und der Gegner erneut von außen traf. Ein Dreier von Adam Paige brachte noch das 46:48 zur Halbzeit.

In die zweite Hälfte starteten die Eagles stark mit erfolgreichen Distanzwürfen von Paige und zweimal Erik Nyberg. Aber das muntere Hin und Her setzte sich fort, den Gästen unterliefen einige Ballverluste, Bernau traf weiter und holte die Führung zurück. Der erneut überragende Paige sorgte dafür, dass die Itzehoer vor dem letzten Viertel nur 71:68 zurücklagen. Wieder leitete Itzehoe den Abschnitt mit Dreiern ein durch Paige, Nyberg und Alan Kikwaki, beim Stand von 74:79 für die Gäste war Bernau zur Auszeit gezwungen. Die Itzehoer setzten jetzt viel auf Zonenverteidigung, das zahlte sich aus: Die Trefferquote der Gastgeber ging deutlich in den Keller – bis auf den Dreier zum 80:82 sechs Minuten vor Schluss. Paige antwortete mit fünf schnellen Punkten, jetzt kontrollierten die Eagles die Partie und wehrten das letzte Bernauer Aufbäumen ab.

08.02.2025 19:30 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn 78:67

Vor knapp 1.700 Zuschauern in der gut besuchten Ostermann-Arena bezwangen die Bayer Giants Leverkusen die Gartenzaun24 Baskets Paderborn mit 78:67.

Den Farbenstädter gelang der bessere Start in die Begegnung. Hochmotiviert und mit großer Durchschlagskraft setzen sich die GIANTS schnell mit 12:2 (4. Spielminute) ab. Die Gastgeber ließen den Ball gutlaufen, fanden immer wieder Lücken in der Verteidigung der Ostwestfalen und trafen vor allem von jenseits der Dreipunktelinie hochprozentig. Dies lag vor allem an Viktor Ziring, der bei seinem Heimdebüt eine starke Leistung zeigte. Der Neuzugang aus Gießen fing auf dem Parkett „Feuer“ und markierte acht seiner insgesamt 18 Punkte im ersten Abschnitt. Die Gäste konnten dem offensiven Druck im ersten Abschnitt des ProB-Meisters von 2019 nicht standhalten. Furiose zehn Minuten endeten aus Sicht der Koch-Schützlinge mit 24:12. Im zweiten Durchgang änderte sich erst einmal nichts an der Souveränität des 14-maligen Deutschen Meisters. Die GIANTS konterten erfolgreiche Angriffe der Baskets umgehend und so blieb der Vorsprung des Tabellenführers immer im zweistelligen Bereich. Paderborn fand allerdings besseren Zugriff auf das Spiel und ließ die Leverkusener nicht davonziehen. So begegneten sich die beiden Teams auf Augenhöhe, ohne dass sich ein Team einen nennenswerten Vorteil erspielen konnte. Die Halbzeitführung ging mit 44:36 an die Heimmannschaft.

In der Anfangsphase der dritten Spielperiode schien es, als würde sich nicht viel an der Dominanz der „Riesen vom Rhein“ ändern. Paderborn gelang es nicht, den Rückstand zu verkürzen und die GIANTS blieben besonnen, trafen einige clevere Entscheidungen. Mit zunehmender Dauer des Viertels gelang es Leverkusen sich weiterabzusetzen. Höhepunkt dieser Phase waren die letzten zwei Minuten des Abschnitts. Mit einem 8:2-„Run“ und dem dazugehörigen Leverkusener Vorsprung von stolzen 18 Zählern (66:48) endete der Durchgang. Leverkusen wollte in den letzten zehn Spielminuten schnell Nägel mit Köpfen machen. Dies gelang Sören-Eyke Urbansky, C.J. Oldham & Co. zwar nicht im Angriff, aber in der Defensive setzten die Rheinländer Akzente. Paderborn konnte den GIANTS an diesem Abend kein Schnippchen schlagen. Auch wenn die Baskets-Fans auf den Rängen alles gaben, ihre Mannen konnten in dieser Partie nicht mehr für die Wende sorgen. Endstand 78:67.

08.02.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. TKS 49ers 103:81

Am 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB mussten die TKS 49ers eine 103:81 Auswärtsniederlage hinnehmen.

Das Spiel begann spektakulär: Die Kangaroos eröffneten die Partie mit einem beeindruckenden Alley-Oop, der das heimische Publikum sofort mitriss. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fand Iserlohn schnell seinen Rhythmus und erarbeitete sich bis zum Ende des ersten Viertels eine 21:14-Führung. Die Gäste aus Stahnsdorf ließen sich jedoch nicht abschütteln und hielten das Spiel zunächst offen. Denn im zweiten Abschnitt fanden die Gäste offensiv ihren Rhythmus. Immer wieder attackierten sie den Korb und zogen erfolgreich Fouls, sodass es zur Halbzeit 38:38 stand.

Nach dem Seitenwechsel setzten sich die Kangaroos zunehmend ab. Mit einer aggressiven Defensive und effektiven Offensivaktionen gewannen sie das dritte Viertel klar mit 34:17 und verschafften sich damit eine komfortable Führung. Auch die Zuschauer spürten den Siegeswillen der Mannschaft, die nun das Tempo bestimmte und sich konsequent zweite Chancen erarbeitete. Im Schlussviertel zeigte sich die Klasse der Iserlohner erneut, obwohl die Schiedsrichter eine strenge Linie verfolgten und insgesamt sieben Spieler, davon vier Kangaroos-Spieler foulbedingt das Spiel vorzeitig beenden mussten. Doch auch dieser Rückschlag konnte den Lauf der Kangaroos nicht stoppen. Mit einer weiterhin starken Trefferquote (57 % aus dem Feld, 81 % von der Freiwurflinie) kontrollierten die Kangaroos das Spielgeschehen und brachten den Sieg souverän über die Zeit.

09.02.2025 16:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. BSW Sixers 79:88

Die TSV Neustadt temps Shooters verlieren gegen die BSW Sixers mit 79:88.

Der Sprungball ging an die Sixers, die wenig später die ersten Punkte erzielten. Bei den Gastgebern war es Watkins, der den ersten Korb erzielte und damit einen 10:0 Lauf einläutete. Der Vorsprung wuchs in der 6. Minute auf 17:6 an und zwang die Sixers zu einer ersten Auszeit, aus der die Gäste deutlich besser in das Spiel fanden und den Rückstand zum Viertelende auf 25:21 verkürzen konnten. Im 2. Viertel zeigten beide Teams vor allem in der Offensive weiterhin eine starke Leistung und ermöglichten durch hohe Trefferquoten kaum Stops der Gegner. Die temps Shooters führten durchgehend, schafften es aber nicht, sich weiter abzusetzen. Vor allem Scott II und Center Matej Zejdl konnten in der Offensive auf sich aufmerksam machen und einige Punkte für ihr Team erzielen. Der beste Gästespieler an diesem Abend, Matej Silic, erzielte mit Ablauf der 1. Halbzeit den Schlusspunkt zur 50:46 Führung der Neustädter.

Nach der Halbzeitpause änderte sich das Bild erstmal nicht und die Gastgeber konnten durch vier Punkte von Nicolas Lagerman die Führung in der 23. Minute bei fünf Punkten halten. Wenig später gelang den Sixers allerdings der Ausgleich durch einen Dreier von Felix Zacharias, der wenig später noch einen krachenden Fastbreak Dunking folgen ließ und damit die erste Führung der Gäste nach dem 0:2 zum Spielstart besorgte. Die Gastgeber wirkten in dieser Phase vor allem im Angriff zu unentschlossen und vertendelten den Ball immer wieder in Einzelaktionen. Zudem schickte Neustadt die Sixers immer wieder an die Freiwurflinie, die dadurch einfache Punkte erzielen konnten und zum Ende des 3. Viertels mit 64:67 in Führung lagen. Wie schon im Viertel zuvor, lief der Ball nicht mehr wie gewohnt durch die Reihen der Shooters und die Abschlüsse kamen spät in der Shotclock und somit unter Druck. Knapp 90 Sekunden vor dem Ende war es Lagerman mit einem Dreier, der zum 77:80 Anschluss traf, sodass die vielen Fans im Shooters Dome wieder Hoffnung auf den nächsten Heimsieg hatten. Doch die Sixers zogen direkt wieder den Stecker und erhöhten auf 77:82. Der an diesem Nachmittag beste Shooters Akteur Scott II traf eine Minute vor dem Ende zwei Freiwürfe zum 79:82, bevor auf der anderen Seite die entscheidende Szene folgte. Die Sixers passten auf den freistehenden Silic und der erzielte den Dreier Dagger zum 79:85. Am Ende gewannen die BSW Sixers durch eine bessere zweite Halbzeit mit 79:88 und festigen somit ihren vierten Tabellenplatz.

 

 

Foto: BSW Sixers

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/02/Nachberichte-ProB-Nord-18.-Spieltag-1.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-02-10 18:27:072025-02-10 19:12:42Nachberichte ProB Nord // 18. Spieltag

Nachberichte ProA // 22. Spieltag

10. Februar 2025/in APP, ProA 24/25

06.02.2025 19:30 Uhr // EPG Guardians Koblenz vs. GIESSEN 46ers 60:89

Die EPG Guardians Koblenz unterliegen den Gießen 46ers mit 60:89 (36:40).

Die Koblenzer, die auf den erkrankten Neuzugang Brandon Averette verzichten mussten, starteten stark in die Partie und legten Dank erfolgreicher Offensivaktionen von David Böhm und Ty Cockfield einen beeindruckenden 12:1 Run aufs Parkett. Gießen fand zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt nicht in die Partie und vergab zahlreiche Würfe, die durch gute Reboundarbeit der Koblenzer gesichert werden konnten. Auch in der Offensive zeigte sich Koblenz stark am Brett und ergatterte wichtige Offensivrebounds, die ihnen zweite Wurfchancen ermöglichten. In der zweiten Hälfte des ersten Viertels konnten die Gäste zu ihrer Wurfstärke zurückfinden und arbeiteten sich peu à peu zurück ins Spiel, besonders dank verwandelter Dreier von Simon Krajcovic
und dem eingewechselten Aiden Warnholz, der einen fantastischen Abend erwischte und in der Partie fünf von sechs Versuchen jenseits der Dreipunktelinie versenken sollte. Der Vorsprung der Koblenzer schmolz immer weiter dahin und so endete das erste Viertel schließlich mit 19:19. Erneut war es David Böhm, der auch das zweite Viertel mit einem erfolgreichen Dreier für die Guardians eröffnete, doch glänzten vor allem die Gäste aus der Distanz und versenkten in den ersten vier Minuten vier von sechs Versuchen jenseits der 6,75m Marke. Die verbleibenden Minuten waren ein Spiel auf Augenhöhe, in der es Koblenz gelang, den Favoriten aus Hessen auf Reichweite zu halten. Zur Halbzeit ging es mit einem Punktestand von 36:40 in die Kabine.

Die Halbzeitpause hatte Cheftrainer Frenki Ignjatovic mit seiner Mannschaft offenbar besser genutzt als Koblenz, denn von Beginn des zweiten Durchgangs an wurde der Klassenunterschied zwischen dem Tabellenvierten der ProA und den Guardians deutlich. Die Würfe, die bei den Gießenern im ersten Viertel zahlreich ihr Ziel verfehlten, fielen nun fast alle. Unterstrichen wurde die starke Leistung durch einen spektakulären Alley oop von Kevin McClain auf Viktor Kovacevic. Gießen setzte sich immer weiter ab, Koblenz stand zunehmend unter Druck, woraus sich zahlreiche Turnover ergaben. Tatsächlich ging das Spiel bereits in dieser Phase aus Koblenzer Sicht verloren, denn Gießen gelang es, das dritte Viertel mit 25:10 zu gewinnen, einen Vorsprung, den Koblenz nicht mehr aufzuholen vermochte. Viertel drei endete bereits deutlich mit 46:65. Diesen Vorsprung baute Gießen im letzten Viertel weiter aus. Die 46ers spielten souverän ihr Spiel und zeigten, warum sie zu den Top Teams der Liga gehören und in den Playoffs eine tragende Rolle spielen dürften, sehr zur Freude der mitgereisten Gießener Fans, die die Halle lautstark einnahmen. Es zeigte sich deutlich, dass Koblenz ein Problem in the Paint hat, also nicht korbgefährlich genug unter dem gegnerischen Korb agieren kann. Die zahlreichen Versuche der kleinen Spieler von außen konnten die Guardians nicht zurück ins Spiel bringen und so endete die Partie mit 60:89.

07.02.2025 19:00 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 73:71

Im ersten Teil des Doppelspieltages der BARMER 2. Basketball Bundesliga unterlagen die Bozic Estriche Knights Kirchheim den Nürnberg Falcons mit 73:71.

Früh wurde klar, dass den Zuschauern in der Arena wohl eher ein kampfbetontes Defensivspiel bevorstand. In der ersten Halbzeit erspielten sich die Korbjäger aus dem Schwabenland einen leichten Vorteil und gingen mit einer 43:35 Führung in die Kabinen. Doch die Gastgeber kämpften sich Ende des dritten Viertels zurück und übernahmen im Schlussabschnitt die Führung. Über mehrere Minuten gelang den Teckstädtern kein Korberfolg und so gerat Kirchheim zusehends in Rückstand. Dank Punkten von Graham und Cam Henry starteten die Mannen von Head Coach Perovic den Comeback Versuch und wenige Sekunden vor Schluss hatte James Graham per Dreier die Chance auf den Sieg. Sein Wurfversuch verpasste knapp das Ziel. Auch der anschließende Offensivrebound von Nil Failenschmid ging vorbei und so sicherten sich die Franken die Punkte.

07.02.2025 19:30 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. PS Karlsruhe LIONS 87:82

Erfolgreicher Auftakt in den Doppelspieltag für die VET-CONCEPT Gladiators Trier. Trier schlägt Karlsruhe mit 87:82.

Trier startete gewohnt druckvoll, haderte aber lange Zeit mit einer schwachen Trefferquote. Die LIONS zeigten gute Rebound-Qualitäten, sicherten auf diese Weise viele Bälle und fanden ihrerseits immer wieder gute Rezepte gegen die Gladiators-Defense. Nach gut drei Minuten stand es 8:13. Den Hausherren gelang es zwar, wenig später kurz gleichzuziehen. Den smarteren Eindruck hinterließen jedoch lange Zeit die Gäste. Nach einem von viel Dynamik geprägten ersten Viertel stand es 19:22. Bis zur Mitte des zweiten Abschnitts war das Spiel nun eng und ausgeglichen. Doch die lange Zeit exzellente Dreierquote Karlsruhes, die erst gegen Spielende auf immer noch gute 39% sank, machte nun zunächst den Unterschied. Der amtierende ProA-Meister war das effektivere Team und lag beim Gang in die Kabinen angesichts eines bis dahin sehr erfrischenden Auftritts klar in Front (39:49).

Nach dem Seitenwechsel fanden die Gladiatoren dann deutlich besser in die Partie. Defensiv bekam Trier nun deutlich mehr Zugriff auf die schnellen Karlsruher Guards und baute so kontinuierlich mehr Druck auf die Ballhandler der LIONS auf. Vor allem Behnam Yakhchali stellte mit vier getroffenen Dreiern in Kürze auch die Gefahr aus der Distanz wieder her. Nun lag es an den LIONS eine Lösung für die heiß laufenden Gladiatoren zu finden und Trier verlagerte das Spiel wieder mehr unter den Korb. Doch auch dort fanden die Moselstädter nun gute Antworten und erhöhten ihrerseits noch einmal das Spieltempo. So verkürzten sie den Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels und mit 67:67 ging es für beide Mannschaften in die letzte Viertelpause. Im letzten Viertel erwischten die LIONS erneut den besseren Start und erspielten sich erneut eine knappe Führung. Den Gladiatoren gelang es im weiteren Verlauf des Schlussviertels jedoch ihre Defensive weiter zu stabilisieren und die Karlsruher Guards immer wieder zu schweren Würfen aus dem Eins-gegen-Eins zu zwingen. Spätestens nach dem fünften Foul des Karlsruher Centers Maurice Pluskota nutzten die Moselstädter dazu ihre Vorteile unter dem Korb und sicherten sich weiterhin die wichtigen Rebounds an beiden Enden des Feldes. Beim Stand von 81:80 knapp zwei Minuten vor Schluss begann die Crunchtime der Partie, in der die Gladiatoren weiterhin ihre Big Men am Korb suchten. Marten Linßen sorgte mit einem wichtigen Block in der Defensive und einem starken Pass aus dem Post zu Clay Guillozet, den dieser krachend im Korb unterbrachte und somit das Spiel entschied. Letztlich setzen sich die VET-CONCEPT Gladiators nach einem intensiven Basketballspiel mit 87:82 gegen den amtierenden ProA Meister aus Karlsruhe durch.

07.02.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Uni Baskets Münster 92:69

Die Artland Dragons haben sich mit einer überzeugenden Vorstellung gegen die Uni Baskets Münster durchgesetzt. Vor heimischer Kulisse gewann das Team von Headcoach Markus Jackson deutlich mit 92:69.

Die Partie begann ausgeglichen, Münster fand zunächst besser ins Spiel und erspielte sich eine knappe Führung. Nach fünf Minuten sorgte Bryan Battle mit einem sehenswerten Stepback-Dreier für die erste Dragons-Führung (10:9). Doch auch die Gäste hielten dagegen: Seikou Jawara brachte Münster erneut in Front, sodass es mit einem knappen 17:18 ins zweite Viertel ging. Die Gastgeber zeigten ihre wohl beste Saisonleistung und stürmten nach der Viertelpause mit einem 20:0-Lauf uneinholbar an diesem Abend davon (35:18, 26.). Ursächlich war aber nicht nur die deutlich verbesserte Qualität der Gastgeber nach drei Nachverpflichtungen im Januar, sondern auch eine allzu große Münsteraner Sorglosigkeit im Passspiel und in der Defensive. Kurzzeitig keimte Hoffnung nach Jonas Weitzels energischem Lay-up zum 37:25 für die Gäste auf. Mit nur drei von 19 Dreiern in der ersten Halbzeit war aber eine Rückkehr ins Spiel für Münster unmöglich. 44:27-Führung der entfesselten Gastgeber nach einem Choucoumis-Distanztreffer zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie ausgeglichener. Das dritte Viertel litt unter vielen Fouls und Schrittfehlern, wodurch der Offensivrhythmus beider Teams ins Stocken geriet. Münster versuchte, den Rückstand zu verkürzen, doch die Dragons hielten dagegen. Besonders ein spektakulärer Behind-the-Back-Pass von Topscorer Nikos Chouchoumis (19 Punkte, 6 Assists) auf Alexander Möller sorgte für Aufsehen. Das Viertel endete 19:19 – mit einer 63:46-Führung für die Dragons ging es in den Schlussabschnitt. Dort erwischte Münster den besseren Start, sodass Markus Jackson früh mit einer Auszeit reagierte. Seine Ansprache zeigte Wirkung: Die Dragons fanden schnell zurück in die Spur und kontrollierten die Partie. Spätestens nach den disqualifizierenden Fouls gegen Münster-Guard Jasper Günther und Coach Rohdewald war die Entscheidung gefallen. Chouchoumis verwandelte die fälligen Freiwürfe sicher und besiegelte den 92:69-Erfolg der Dragons.

07.02.2025 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Dresden Titans 100:111

Am 22. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfingen die VfL SparkassenStars Bochum die Dresden Titans in der Rundsporthalle. In einem wahren Krimi, der erst nach zwei Verlängerungen entschieden wurde, mussten sich die SparkassenStars mit 100:111 geschlagen geben.

Das Spiel begann und Lukas Zerner foulte Bochums Neuzugang Choh, der per Freiwurf die ersten Punkte der Partie erzielte. Für Dresden startete Matthew Ragsdale spektakulär mit zwei Dunks in das Spiel. Und der US-Amerikaner blieb heiß, erhöhte auch auf 1:6 was die favorisierten Hausherren vor die erste Herausforderung stellte. Diese meisterten sie allerdings gut und übernahmen kurz darauf mit 15:12 wieder die Führung, die sie bis in die Viertelpause auf 20:14 ausbauten. „Elbflorenz“ machte sich mit dem Sprungwurf von Pablo Bertone direkt daran, den Rückstand zu verkleinern. Allerdings war er der einzige im Team von Fabian Strauß, der das sächsische Scoring vorantrieb. Trotz der sechs Punkte des 34-jährigen Guards setzten sich die SparkassenStars weiter ab. Dafür sorgten sie vor allem mit guter Defensivarbeit und Treffern aus schweren Würfen. Dank Aaron Kayser, der mit seinem Block kurz vor der Halbzeit weitere Bochumer Punkte verhinderte, ging Bochum nur mit einer 41:30-Führung in die Kabine.

Nach der Pause wendete sich das Blatt. Das verletzungsbedingte Fehlen der beiden Bochumer Center Tom Alte und Kilian Dietz machte sich nun deutlicher bemerkbar. Die Titans dominierten plötzlich das Rebound-Duell und nutzten eine Schwächephase der SparkassenStars konsequent aus. Trotz starker Leistungen von Peter Kalthoff (24 Punkte) und Keith Braxton (20 Punkte) schmolz der Bochumer Vorsprung Stück für Stück dahin. Am Ende des dritten Viertels stand es nur noch 55:54 für die SparkassenStars. Nach der kurzen Unterbrechung brachte der starke Dreamer die „Elbriesen“ erstmals seit dem ersten Viertel wieder in Führung. Durch einige Stopps in der Verteidigung bot sich Kirchner und Co. mehrfach die Gelegenheit den Vorsprung sogar auszubauen. Allerdings vielen die Würfe nicht durch den Ring, sodass Bochum wieder in die bessere Position kam. Die Gastgeber drehten nun auf eroberten wieder mehr Bälle und stellten mit noch zweieinhalb Minuten auf der Uhr auf 74:64. Doch die Mannschaft von der Elbe gab nicht auf, spielte sich mit drei Distanztreffern von Dreamer und Ragsdale wieder auf 76:75 heran. Mit noch elf Sekunden auf der Uhr foulten die Sachsen natürlich. Geske traf doppelt von der Linie, aber Daniel Kirchner rettete seine Mannschaft mit einem wilden Dreier zum 78:78 in die Verlängerung.

Zum Start der fünf extra Minuten brachte Lukas Zerner die Strauß-Truppe wieder nach vorn. Choh konterte auf der anderen Seite mit einem Statement-Dunk. Nun ging es hin und her, Kirchner versenkte den nächsten unglaublichen Dreier, aber im direkten Gegenangriff brachte der starke Kalthoff die SparkassenStars wieder in Führung. Dreamer glich allerdings wieder zum 91:91 aus und die Titans hatten sogar die Möglichkeit das Spiel mit vier Sekunden auf der Uhr für sich zu entscheiden. Diesmal glückte der Wurf nicht und es ging in die zweite Overtime. Nun machte Ragsdale aus der Ecke die ersten Zähler. Bochum antwortete nur mit zwei Punkten, doch Kirchner versenkte auf der anderen Seite den nächsten Wurf vom Parplatz. Damit stellte er auf plus vier. Bochum zeigte nun Nerven, leistete sich einen Turnover den Koen Sapwell mit einem „And One“ zum 97:108 bestrafte. Das holte die Mannschaft von Felix Banobre nicht mehr auf und die nervenstarken Dresdner gewannen mit 100:111.

07.02.2025 19:30 Uhr // Phoenix Hagen vs. BBC Bayreuth 84:73

Der BBC Bayreuth verlor in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bei Phoenix Hagen mit 84:73.

Der BBC Bayreuth startete gut in die Partie. KeVaughn Allen traf den ersten Dreier zur 3:2-Führung, doch Hagen zog auf 9:3 davon. Nat Diallo und Moritz Plescher hielten den BBC im Spiel, Diallo sorgte mit weiteren Punkten für das 16:19. Allen glich per Dreier zum 19:19 aus, Plescher und Horn brachten Bayreuth mit 23:19 in Front. Hagen konterte und ging mit einem Buzzerbeater-Dreier mit 25:23 in die erste Pause. Im zweiten Viertel blieb es zunächst knapp, doch nach dem 33:33-Ausgleich zog Hagen mit einem 17:0-Lauf auf 50:33 davon. Bayreuth hatte offensiv Probleme und lag zur Halbzeit mit 55:36 zurück.

Nach der Pause zeigte der BBC Kampfgeist. Demarcus Demonia, Plescher und Diallo sorgten für ein 13:5-Run, der den Bayreuther Rückstand auf 60:49 schrumpfen ließ. Baker und Liedtke trafen weiter, sodass Bayreuth auf 62:56 herankam. Das Viertel endete mit 64:56 für Hagen, doch Bayreuth hatte den Abschnitt mit 9:20 gewonnen. Im Schlussviertel startete Demonia stark und verkürzte auf 68:65. Doch Hagen behielt die Kontrolle und zog auf 77:68 davon. Trotz weiterer Punkte von Bayreuth war das Spiel nach einem Dreier zum 82:70 entschieden. Am Ende unterlag der BBC mit 73:84.

07.02.2025 19:30 Uhr // RASTA Vechta II vs. ART Giants Düsseldorf 78:73

Die ART Giants Düsseldorf unterlagen am Freitagabend in einem hart umkämpften Auswärtsspiel RASTA Vechta II mit 78:73.

In einem zunächst ausgeglichenen ersten Viertel starteten die Giants stark und erspielten sich eine frühe 11:4-Führung. Doch die Gastgeber kämpften sich zurück und gingen mit einer knappen 15:13-Führung in die erste Viertelpause. RASTA II startete mit einem 10:0-Lauf in das 2. Viertel, hatte den Sieben-Punkte-Rückstand aus der 5. Minute gänzlich vergessen lassen. Die Vechtaer Offense lief nun rund, was mit Glück garniert wurde: Kaya Bayram traf einen Dreier mit Brett bei ablaufender Wurfuhr zum 33:23 (18.). Ein Block von Fynn Lastring gegen Ade Sanni untermauerte Vechtas Ambitionen (20.), die durch einen mit Ablauf des 2. Viertels getroffenen Marshall-Dreier zum 40:30 nur leicht getrübt wurden.

Nach der Halbzeitpause fanden die Giants besser ins Spiel. Angeführt von Ade Sanni, der einen wichtigen Dreier zum 51:49-Anschluss traf, kämpften sich die Düsseldorfer Punkt um Punkt heran. Das dritte Viertel endete mit einem knappen 55:51 für Vechta. Der Schlussabschnitt begann spektakulär: Erst traf Klussmann einen Transition-Dreier zum 58:49, Düsseldorf konterte mit einem Dunk von Alex Richardson (beides 31.). Ein weiterer Block von Fynn Lastring verhinderte zunächst das 55:61 der Düsseldorfer (34.). Doch Mitte des 4. Viertels waren die Schützlinge von Head Coach Achmadschah Zazai dann doch wieder ganz heran gekommen – 60:62, Auszeit RASTA II (35.). Wieder kam dabei ein Ballverlust heraus, der zum Ausgleich durch Isaiah Hart führte. Vechta schüttelte sich, traf durch Philipp Carr und Kaya Bayram zwei Dreier, führet 68:62 und zwang die ART Giants in eine Auszeit (36.). Klussmann attackierte immer wieder die Düsseldorfer Zone, kam so auch zu seinem umjubelten And-One zum 73:67 (39.). Bei nur noch 39 Sekunden zu spielen, erhöhte Carr mutterseelenallein aus der Ecke per Dreier auf 76:67 – der Sieg für Vechta war praktisch sicher, die Chance auf den Gewinn des direkten Vergleichs groß. Jedoch machten die ART Giants Düsseldorf noch das Beste aus ihrer misslichen Lage, mit Schützenhilfe der Vechtaer, die im 4. Viertel sechs weitere Turnovers zu beklagen hatten. Isaiah Hart traf noch einen Dreier (78:71, 40.), klaute dann Klussmann den Ball und sorgte wenige Sekunden vor dem Ende für die letzten Punkte der Partie.

07.02.2025 20:00 Uhr // Tigers Tübingen vs. Eisbären Bremerhaven 74:59

Gegen den bisherigen Tabellensechsten Eisbären Bremerhaven kam die Mannschaft von Trainer Domenik Reinboth von Beginn an gut ins Spiel, lag nur beim 2:3 nach 70 Sekunden zurück und fuhr ansonsten einen souveränen 74:59 (36:28)-Heimsieg ein.

Die Tigers starteten konzentriert in die Partie und dominierten vor allem beim Rebounding. Früh erspielten sie sich eine 10:3-Führung, vor allem durch Idowus körperliche Überlegenheit. Neuzugang Overton setzte erste Akzente, doch die Gäste konterten mit zwei Dreiern. Nach einem ausgeglichenen Verlauf führten die Hausherren knapp mit 17:13 zur ersten Pause. Die Partie blieb umkämpft. Overton traf einen Dreier zum 22:18, doch offensiv hakte es auf beiden Seiten. Durch starke Defensive hielten die Tigers ihren Vorsprung. Ein 8:0-Lauf brachte die erste zweistellige Führung (36:26), bevor Bremerhaven kurz vor der Pause auf 28:36 verkürzte.

Die Gäste kamen schwungvoll aus der Kabine, doch Idowu konterte mit einem Dreier und erreichte früh 17 Punkte. Nagle sorgte mit einem Dreier für die 54:42-Führung der Tigers vor dem Schlussabschnitt. Bremerhaven startete stark und verkürzte auf 56:52, ehe Nagle mit starken Aktionen das Momentum zurückholte. Nach einem Cohn-Dreier und weiteren Punkten von Moreaux wuchs der Tübinger Vorsprung erneut auf zwölf Punkte. Die Tigers spielten das Spiel souverän herunter und sicherten sich mit 74:59 einen Sieg inklusive des direkten Vergleichs.

07.02.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Science City Jena 84:94

Die Siegesserie der HAKRO Merlins Crailsheim reißt nach einer 84:94 Niederlage im Duell gegen den Liga-Primus aus Jena.

Mit Tyreese Blunt und seinen ersten drei Punkten starteten die Zauberer in die Begegnung, Jena verpasste die Antwort in den ersten Spielmomenten gleich mehrfach. Den gelungenen Start der HAKRO Merlins in das Spitzenspiel erweiterte Gabriel de Oliveira, gleichzeitig feierte Big Man Theo John sein Debüt (7:2, 3. Min.). Spektakulär vollendete John wenig später per Alley Oop Dunk nach Assist von Devon Goodman, Tyreese Blunt zog von Downtown nach. Die Gäste aus Jena hatten gleichzeitig Schwierigkeiten mit der aggressiven Herangehensweise der Zauberer, fanden noch zumeist Lösungen von Downtown (16:13, 7. Min.). Raymar Morgan verkürzte für den Tabellenführer von der Freiwurflinie, Lorenz Bank zog weiter nach. Es entwickelte sich nun immer mehr das erwartete enge Duell beider Mannschaften. Mit der Sirene zur Viertelpause vollendete Vinnie Shahid von jenseits der Drei-Punkte-Linie zur 23:20-Viertelführung. In Chris Carter starteten die Jenaer Gäste in die zweiten zehn Minuten und gingen kurz darauf erstmals in Führung (24:25, 12. Min.). Jena erwischte nun insgesamt eine bessere Phase zu Beginn des zweiten Viertels und spielte sich mehrfach zum Punkterfolg (27:34, 14. Min.). Den 9:0-Lauf der in weiß gekleideten Gäste durchbrach erneut Devon Goodman, Theo John ergänzte von der Freiwurflinie (31:34, 16. Min.). Nach Foul im Wurf ergänzte Anthony Gaines von dieser weiter. Jena behielt im Anschluss weiter die Führung bei, Cooks schaffte erneut Distanz auf die HAKRO Merlins (35:43, 18. Min.). Nach dem zweiten Viertel ging es so mit einem 38:48 in die Pausenkabine.

Schwungvoll begann der Tabellenführer aus Jena auch den zweiten Durchgang und setzte die Zauberer weiter konstant unter Druck. Die HAKRO Merlins verpassten es zunächst weiter ihre Chancen zu vollenden, LaDarien Griffin eröffnete nach knapp drei gespielten Minuten in Halbzeit Zwei per And-One (41:50, 23. Min.). Der krachende Dunk von Gabriel de Oliveira folgte und riss die Zuschauer in der Arena Hohenlohe von ihren Sitzen – Jena unterbrach per Auszeit (43:50, 24. Min.). Von der Freiwurflinie meldete sich Theo John zurück, Jena konterte in Moore – Tyreese Blunt ergänzte von Downtown (53:58, 28. Min.). Den Jenaer Vorsprung konnten die Zauberer nur kurzzeitig verkürzen und blieben bis zur letzten Viertelpause unter sechzig erzielten Punkten (57:69, 30. Min.). In Devon Goodman starteten die HAKRO Merlins von Downtown in das Schlussviertel, Jena wusste weiterhin zu antworten und blieb auf Distanz (60:75, 32. Min.). Vinnie Shahid verkürzte auf acht Zähler, Jena konterte in Rasheed Moore. Der nun heiß gelaufene Shahid zog nach – Spitzenspiel-Feeling in Ilshofen. Mit knapp neunzig Restsekunden auf der Uhr verpassten die erst, Shahid zog kurz darauf nach, musste dann jedoch das Parkett mit fünf persönlichen Fouls auf dem Konto ebenfalls verlassen. Von Downtown verantwortete dann Chris Carter den Dagger der Gäste aus Jena, die erneut auf neun Punkte davonzogen (81:90, 39. Min.). Weitere drei Punkte von Devon Goodman in der Schlussminute reichten am Ende nicht, um den Verlauf der Partie noch in eine andere Richtung zu lenken. Nach zehn gewonnenen Spielen mussten sich die Zauberer gegen den Liga-Primus aus Jena nach der 84:94-Niederlage erstmals wieder geschlagen geben.

 

Foto: Stefan Pieper

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/02/Nachberichte-ProA-22.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-02-10 16:53:122025-02-10 16:53:12Nachberichte ProA // 22. Spieltag

Vorberichte ProA // 23. Spieltag

7. Februar 2025/in APP, ProA 24/25

09.02.2025 15:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Eisbären Bremerhaven

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

09.02.2025 16:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Artland Dragons

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

09.02.2025 16:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier

VET-CONCEPT Gladiators Trier reisen am Sonntag nach Hagen.

Am Sonntag in Hagen erwartet die Gladiatoren ein starker Gegner mit ausgeglichenem Kader. Topscorer der Feuervögel ist aktuell Point Guard Sincere Carry mit 16,4 Punkten pro Spiel. Die weiteren Import-Akteure Naz Bohannon (14,3), Tyler Stephenson-Moore (9,5) und Devonte McCall (9,1) liefern dabei die meiste Unterstützung. Auch die deutsche Rotation um Bjarne Kraushaar (8,7), Tim Uhlemann (8,4), Dennis Nawrocki (7,5) und Lennart Boner (4,7) bringen dazu viel Qualität und Erfahrung für die deutsche Rotation mit.

„Wir wollen gegen Karlsruhe wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Unsere letzten beiden Spiele gegen Crailsheim und Bremerhaven waren zwar vom Resultat nicht zufriedenstellend, aber auch keine schlechten Spiele von uns. Wir haben auch dort Schritte nach vorne gemacht, es aber nicht geschafft – sowohl am Anfang als auch am Ende des Spiels – mehr oder weniger den Sack zuzumachen. Wir haben diese Woche endlich wieder vollständig trainieren können, was in den Wochen zuvor nicht möglich war und sich positiv auf unser Spiel auswirken wird. Gegen Karlsruhe haben wir im Hinspiel eines unserer besten Spiele gemacht, doch der Kader der Lions hat sich mittlerweile verändert. Mit Williams und Miller kommen zwei der absolut besten Guards der Liga nach Trier und es wird für uns ein großer Fokus darauf liegen die beiden zu stoppen. Insgesamt wollen wir an beiden Enden des Feldes besser spielen und in unseren Rhythmus und unser Spiel finden“, sagt Jacques Schneider, Headcoach der VET-CONCEPT Gladiators Trier.

09.02.2025 16:00 Uhr // Science City Jena vs. Nürnberg Falcons BC

Nicht ganz 48 Stunden nach ihrem Heimspiel gastiert das Team von Head Coach Ralph Junge beim Tabellenersten, Science City Jena.

Die Mannschaft von Björn Harmsen führt die Tabelle mit 19 Siegen und zwei Niederlagen souverän an. Es wird ein absoluter Härtetest für Nürnberg. Beim Jersey-Retirement von Sebastian Schröder Ende Dezember boten die Falken den Lichtstädtern über weite Strecken der Partie Paroli. Am Ende gab es zwar keine Punkte für Nürnberg, aber viel Respekt für die kämpferische Leistung beim 66:74. Zu gerne würden sie nun in Jena den zweiten Auswärtssieg der Saison einfahren mit Neuzugang Jack Pagenkopf im Kader und den eigenen Fans in Rücken. Tip-off zum Duell zwischen Science City Jena und den Nürnberg Falcons ist am Sonntag, 9. Februar um 16.00 Uhr.

09.02.2025 16:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. Dresden Titans

Am Sonntag um 16:00 Uhr empfangen die ART Giants Düsseldorf im heimischen Castello die Dresden Titans.

Auch die Düsseldorfer sind in Sachen Importspieler gut aufgestellt. Ade Sanni (Ø18 PTS) und Isaiah Hart (Ø16,7 PTS) sind die Grundsäulen der Giants-Offensive und kaum aus dem Spiel von Trainer Achmadschah Zazai wegzudenken. Trotzdem stecken die Männer aus der Rhein-Stadt tief im Abstiegskampf. Aus diesem hätte die Truppe um Ex-Titan Grant Teichmann sich am vergangenen Wochenende etwas befreien können. Aber das Spiel beim direkten Konkurrenten aus Nürnberg konnte mit 95:76 nicht gewonnen werden.

Am Sonntag wartet mit den Dresden Titans ein etablierter Mittelfeldklub auf die Giants. Die Sachsen belegen aktuell den 11. Tabellenplatz und haben ein gewisses Polster auf die Abstiegsränge. Dennoch können sie sich keine längere Negativserie erlauben, um nicht doch noch in den Abstiegskampf hineingezogen zu werden. Für die Giants bietet sich hier die Chance, mit einem Heimsieg den Anschluss ans Mittelfeld herzustellen.

09.02.2025 17:00 Uhr // Tigers Tübingen vs. EPG Guardians Koblenz

Die Tigers Tübingen empfangen die EPG Guardians Koblenz am Sonntag, den 9. Februar 2024, um 17 Uhr in der Paul Horn-Arena.

Im Hinspiel mussten sich die Schützlinge von Trainer Domenik Reinboth mit 73:80 geschlagen geben. Somit haben die Raubkatzen im Rückspiel noch eine offene Rechnung zu begleichen. Es ist jedoch Vorsicht geboten, den Gegner zu unterschätzen. Die Teams von Trainer van den Berg sind bekannt dafür, bis zum Schluss aggressiv zu verteidigen. Offensiv stellen die Gäste mit 73,4 Punkten die schwächste Offensive. Die Offensive war zuletzt aber auch bei den Raubkatzen eine Schwachstelle. Mit 77,8 Zählern pro Partie erzielen nur fünf Kontrahenten im deutschen Basketball-Unterhaus weniger Zähler als die Reinboth-Truppe. Koblenz ist dazu das Schlusslicht bei den Distanzwürfen. Nur 29,4 Prozent aller Würfe gehen durch die gegnerische Reuse. Die Raubkatzen liegen mit einer Quote von 33,5 Prozent im ligainternen Vergleich auf Rang elf.

Angeführt werden die Gäste vom US-Amerikaner Taurus Cockfield Jr, der auf 19,5 Punkte, 3,4 Assists und 3,2 Rebounds kommt. Der Point Guard ist der Schlüsselspieler bei den Koblenzern. Ebenfalls zweistellig punkten ebenfalls Leon Friederici (11,2 ppg), Kapitän Dominique Johnson (10,1 ppg), David Böhm (10,0 ppg) und Michael Bradley (10,0 ppg). Der jüngste Neuzugang Brandon Averett kam in seinem ersten Spiel für sein Team gegen Kirchheim (71:79) auf gute 22 Zähler. Der 27-jährige US-Amerikaner wechselte vom Ligakonkurrenten ART Giants Düsseldorf an die Mosel.

09.02.2025 17:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. BBC Bayreuth

Die VfL SparkassenStars Bochum empfangen am Sonntag um 17:00 Uhr den BBC Bayreuth am Stadionring.

Die VfL SparkassenStars Bochum gehen mit einer zuletzt zu quittierenden Niederlage (81:96 bei den GIESSEN 46ers) ins Doppelspieltags-Wochenende. Aktuell hat das Team aus dem Ruhrgebiet 14 Siege und sieben Niederlagen auf dem Konto. Damit steht der VfL auf Tabellenplatz fünf. Beim Spiel in Gießen waren die Bochumer allerdings stark durch verletzungsbedingte Ausfälle geschwächt. Kapitän Niklas Geske, Lars Kamp, Tom Alte und Emil Loch fehlten dem Team, Kilian Dietz spielte stark angeschlagen. Die wichtigsten Leistungsträger im Bochumer Team sind Topscorer Keith Braxton mit im Schnitt 20,2 Punkten sowie Peter Kalthoff mit 14,7 und Niklas Geske mit im Schnitt 14,2 Zählern. Braxton ist auch Top-Rebounder mit im Schnitt 6,9 abgegriffenen Bällen vor Tom-Niclas Alte mit 5,6 Rebounds.

An das Hinspiel gegen den BBC Bayreuth am 21.12.2024 kann sich wohl jeder noch gut erinnern. Es war das wohl spannendste und dramatischste Spiel der bisherigen Saison. Am Ende gewannen die SparkassenStars mit 108:103 nach dreifacher Overtime. Der BBC Bayreuth belegt aktuell den siebten Tabellenplatz und konnte bisher sieben Spiele gewinnen. Das Team aus Franken hat den US-Point Guard KeVaughn Allen nachverpflichtet, der dem Team mehr Scoring-Power gibt. In drei Spielen erzielte er durchschnittlich 14,7 Punkte. Topscorer der Bayreuther ist weiterhin Demarcus Demonia mit durchschnittlich 19,8 Punkten pro Spiel.

09.02.2025 17:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. PS Karlsruhe LIONS

Am Sonntag empfangen die Bozic Estriche Knights Kirchheim die PS Karlsruhe LIONS zum Baden-Württemberg Derby in der heimischen Sporthalle Stadtmitte.

Die Kirchheimer Basketballer sind wieder im Rennen um die Playoffs. Nachdem durch den Heimsieg gegen Koblenz die weithin geltende Annahme, dass man mit 12 Siegen sicher nichts mit dem Abstieg zu tun haben wird, erreicht hat, ist das Minimalziel frühzeitig in trockenen Tüchern und der Fokus richtet sich auf die Top Acht. Dabei entscheidend ist, dass man sich gegen die Mannschaften außerhalb der Playoff Platzierungen keine bzw. kaum Fehler erlaubt. Dies ist den Mannen von Head Coach Igor Perovic im bisherigen Saisonverlauf weitestgehend gut gelungen. Nun wartet jedoch ein entscheidender Doppelspieltag auf Kapitän Ward und Co. „Das werden zwei schwierige Spiele für uns. Nürnberg ist gerade im Hoch und möchte zuhause weiter Punkte einsammeln. Karlsruhe kämpft um die letzte Chance nochmals ins Playoff Geschehen einzugreifen. Wir brauchen ein gutes Wochenende um auf Kurs zu bleiben,“ so Head Coach Igor Perovic.

Nur zwei Tage nach ihrem Spiel in Nürnberg empfangen die Teckstädter mit den PS Karlsruhe LIONS den badischen Nachbarn der ProA. Der letztjährige Zweitligameister hat in dieser Spielzeit mit einer Vielzahl von Verletzungen zu kämpfen, wodurch die LIONS auf Platz zwölf abrutschten und derzeit um den Anschluss an die Playoffs kämpfen. Mit dem Abstieg wird die Truppe von Head Coach Aleksandar Scepanovic wohl nichts zu tun haben, dafür ist die Qualität rund um den letztjährigen Ritter Michael Miller einfach zu hoch. Nach einer drei Spiele andauernden Siegesserie, mussten sich die LIONS zuletzt den Spitzenteams aus Giessen (97:76) und Jena (106:68) geschlagen geben. Mit 18 Punkten pro Partie ist Abu Kigab derzeit Topscorer bei den Badenern. Sein Einsatz ist jedoch aufgrund einer Verletzung unsicher. Das Hinspiel ging mit 77:56 deutlich an die LIONS.

09.02.2025 18:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. RASTA Vechta II

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

 

Foto: Nico Genslein

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/02/Vorberichte-ProA-23.-Spieltag-1.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-02-07 18:33:522025-02-07 18:33:52Vorberichte ProA // 23. Spieltag

Vorberichte ProB Süd // 18. Spieltag

7. Februar 2025/in APP, ProB Süd 24/25

08.02.2025 17:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. FC Bayern Basketball II

Mit Hochspannung erwarten die Dragons das Heimspiel gegen FC Bayern Basketball II. Für beide Teams ein richtungsweisendes Duell. Während Rhöndorf um die Teilnahme an den Playoffs kämpft, geht’s für München um den Klassenerhalt.

„Jedem ist klar, was im letzten Spiel falsch gelaufen ist“, erklärt Dragons Headcoach Marko Zarkovic. „Wir haben in dieser Trainingswoche hart gearbeitet und werden die gemachten Fehler korrigieren.“ Am Ende Tages geht es darum, die letzte Niederlage vergessen zu machen und ein Statement in Richtung Playoff-Plätze zu setzen. „Wir müssen von Beginn an so spielen wie in der zweiten Halbzeit des Fellbach-Spiels. Ich möchte unsere großartigen Fans einladen, uns wieder so bedingungslos zu unterstützen. Denn mit den Fans im Rücken haben die Dragons das nötige Selbstvertrauen, um Großes zu leisten.“

Im Hinspiel hatte Rhöndorf die Bayern fest im Griff und distanzierte München mit 78:108 deutlich. Aber alle interessiert natürlich brennend, wird Ivan Kharchenkov dabei sein? Aufgrund der akuten Abstiegsgefahr haben die Bayern das 18-jährige Toptalent nämlich fürs ProB-Team reaktiviert. Aber auch ohne Ivan Kharchenkov ist das Team um Coach Emir Mutapcic ein ernstzunehmender Kontrahent. „Sie haben viel Talent und einen erfahrenen Trainer“, erklärt Marko Zarkovic. „Wer diese Mannschaft unterschätzt, bekommt garantiert Probleme.“ Einzelne Spieler herausheben möchte Rhöndorfs Trainer nach intensiver Videoanalyse indes nicht. „Bayern hat mehrere Spieler in seinen Reihen, die jederzeit ein großartiges Spiel abliefern können und Respekt verdienen.“ Wie der 17-jährige Nikolas Sermpezis (ø 12,8 Pkt.), Dominik Dolic (ø 9,9 Pkt.), auch gerade erst 18 Jahre alt oder Marco Frank (ø 13,9 Pkt.), mit 21 Lenzen fast schon der Senior im Team. Das Trio sei nur stellvertretend für eine Reihe hoffnungsvoller Junioren genannt. Mangelnde Erfahrung ist vielleicht auch die einzige Schwäche der Young Guns, die ihnen in der Hinserie öfters zum Verhängnis wurde.

08.02.2025 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Ahorn Camp Baskets

Am 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd treffen die RheinStars Köln als Tabellenführer der Südgruppe auf den aktuellen Drittplatzierten, die Ahorn Camp Baskets aus Speyer.

„Die Kölner sind für mich ganz klar einer der Aufstiegskandidaten“, sagt Ahorn-Camp-Coach Carl Mbassa vor der Prüfung beim Primus. Die RheinStars haben am vergangenen Wochenende ihre Auswärtspartie in Ludwigsburg gewonnen, von der Niederlage der BG Leitershofen in Würzburg profitiert und die Tabellenführung zurückerobert. Zu den Leistungsträgern der Auswahl von Trainer Stephan Baeck zählen Aufbauspieler Rupert Hennen und Center Björn Rohwer. „Diese beiden bilden die starke Achse der Mannschaft“, erklärt Mbassa. Zudem haben die Rheinländer unlängst Maximilian Begue und Jonas Falkenstein nachverpflichtet, die auch in der Ersten Liga in Frankfurt beziehungsweise Bonn bereits Erfahrungen sammelten.

Die Baskets mit ihrem Headcoach Carl Mbassa genießen bei den Kölnern seit dem Playoff-Gang in der vergangenen Saison über die volle Distanz von drei Spielen viel Respekt. „Die Serie war für uns die Initialzündung für die nächsten Runden und trug sehr dazu bei, dass wir uns bis ins Finale spielen konnten“, erinnert sich Baeck. Beim 86:84-Erfolg der RheinStars im Hinspiel dieser Saison setzten die beiden Teams ihre Reihe spannender Begegnungen gleich fort. Anfangs schien Speyer die Gäste überrollen zu können, doch die Kölner kamen zweimal aus hohen Rückständen zurück in die Partie. Aus 17 Punkten Rückstand im ersten Viertel und 14 Punkten in vierten Viertel. In den beiden Schlussminuten kämpften sich die RheinStars an ihren Gastgebern vorbei zur ersten Führung und zum Auswärtserfolg. Allerdings haben sich ein paar neue Personalien ergeben seit dem Hinspiel am 26. Oktober. Bei Speyer kam in den vergangenen zwei Partien der Österreicher Felix Angerbauer hinzu, der als Pointguard solide Werte (11 Punkte, 4 Assists pro Spiel) zeigt. Geblieben ist es dafür bei Topscorer Daryl Woodmore (16.9) und den effektivsten Akteuren mit David Aichele, Marko Dordevic oder Christoph Rupp. 2,12m-Center Aichele (26) kürte sich am vergangenen Wochenende nach dem 82:67-Sieg über die Oberhaching Tropics zum „Spieler der Woche der ProB-Süd“ mit 16 Rebounds, davon 9 Offensivrebounds, 17 Punkten und 4 Blocks. Dordevic (21) wurde im Januar zum ProB-Youngster des Monats gewählt.

08.02.2025 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. CATL Basketball Löwen

Am 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd trifft die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen auf die CATL Basketball Löwen Erfurt.

Nach der knappen 83:86-Niederlage gegen die Würzburg Baskets strebt die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen an, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Die Mannschaft hatte zuvor mit einem 94:92-Sieg gegen die RheinStars Köln die Tabellenführung übernommen, musste diese jedoch am vergangenen Spieltag wieder abgeben. Mit einer ausgeglichenen Tabellenlage in der ProB Südgruppe ist jeder Sieg von großer Bedeutung. Cheftrainer Emanuel Richter fordert von seinem Team eine kämpferische Leistung, um sich vor heimischem Publikum bestmöglich zu präsentieren. Die Trainingsintensität wurde unter der Woche nochmals erhöht, um optimal vorbereitet in die Begegnung zu gehen.

Die Gäste aus Erfurt befinden sich aktuell mit einem ausgeglichenen Punktekonto auf Platz neun der Tabelle und sind nur einen Sieg von den Playoff-Plätzen entfernt. Vor der Saison wurde das Team von Headcoach Florian Gut zu den Spitzenteams gezählt und verfolgt weiterhin ambitionierte Ziele. Die Mannschaft setzt auf eine Kombination aus erfahrenen Spielern und talentierten Nachwuchskräften, die in der vergangenen Zeit verstärkt Verantwortung übernehmen konnten. Besonders auffällig ist die ausgeglichene Punktausbeute innerhalb des Teams. Zuletzt erzielte Erfurt einen deutlichen Sieg gegen Coburg und wird mit viel Selbstbewusstsein in die Partie gehen.

09.02.2025 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Am Sonntag (09.02.; 16:00 Uhr) gastiert die Porsche Basketball-Akademie Ludwigsburg beim BBC Coburg.

Im Hinspiel Mitte Dezember war Ludwigsburg schlicht chancenlos, bereits nach zehn gespielten Minuten zweistellig (13:24) in Rückstand und beim 62:94, der höchsten Niederlage im Saisonverlauf, deutlich unterlegen. Vier Tage nach dem Heimerfolg gegen Ehingen (86:75) waren die Ludwigsburger damals zu sorglos – und erhielten vom BBC Coburg eine veritable Lehrstunde. „Wir müssen es schaffen, einzelne Spieler vom Scoring abzuhalten. Deren Big-Men [Zachary Hinton: 22 Punkte / 15 Rebounds; Ben Diederichs: 21 / 14] und deren Point Guards [Adrian Petkovic: 14 / 4 Assists; Marlon Stephan: 10 / 8] haben uns im Hinspiel dominiert, das wird unser Ziel und sicherlich spielentscheidend sein“, findet Pleta. Neben den damit offenkundig wichtigsten vier Akteuren – obwohl das Mitwirken von Petkovic aufgrund des parallelen Heimspiels der Bamberg Baskets (vs. Oldenburg; 16:30 Uhr) keinesfalls gesichert ist – gilt es, vergleichend zum Hinspiel auch Pleta-Buddy Herzog (10,5 Punkte / 4,2 Rebounds), Nico Wenzl (7,9 / 3,4 / 6,7 Assists) und Nico Höllerl (7,9 / 3,4 / 6,7) auf der Agenda zu haben. On top kommt Nachverpflichtung Tobias Rotegård, der zur Weihnachts- und Winterpause nach Coburg kam und bislang überzeugte (10,3 / 4,0 / 3,8).

Für die Ludwigsburger war die deutliche 62:94-Pleite gegen den BBC Mitte Dezember der Auslöser für eine wahre Verletzungsmisere. Von Spiel zu Spiel wurde die Rotation von Headcoach Kheeryoung Rhee immer weiter ausgedünnt. Teilweise standen den Barockstädtern nur acht Spieler zur Verfügung. Das spiegelte sich trotz beherzter Auftritte auch in den Ergebnissen wider. Fünf ihrer letzten sechs Spiele verlor die BBA. Nur gegen das Tabellenschlusslicht aus München konnte man gewinnen. Dazu wartet Lubu seit Ende Oktober auf einen Sieg in fremder Halle. Mit Dominykas Pleta konnten die Ludwigsburger vergangene Woche immerhin ihren Topscorer zurück begrüßen. Mit seinen knapp 19 Punkten und neun Rebounds pro Spiel ist der 20-jährige einer der talentiertesten Big Man der Liga.

09.02.2025 18:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. TSV Oberhaching Tropics

Am 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd empfangen die SKYLINERS Juniors die TSV Oberhaching Tropics.

Die Gastgeber, die mit Sepehr Terrah einen absoluten Fachmann an der Seitenlinie haben, stehen für hochmodernen Basketball und sind vor allem von der Dreierlinie brandgefährlich. Neben den ausgewiesenen Distanzwurfspezialisten Bruno Albrecht und Felix Hecker spielt sich vor allem Ivan Crnjac immer mehr in den Vordergrund. Der 17-jährige deutsche Juniorennationalspieler gilt als eines der größten europäischen Talente in seinem Jahrgang. Die Basketballgene wurde Ihm von seinem Vater, der in seinem Heimatland Bosnien Herzegowina ebenfalls lange als Profi aktiv war, in die Wiege gelegt. Mit Malick Kordel hat Terrah zudem einen weiteren hochinteressanten Spieler im Kader. Der 215cm Hüne, der bis vor 3 Jahren noch Handball gespielt hat, ist ein Spätentwickler mit sehr großem Potential. Der 20-jährige, der über NBA-Athletik verfügt, machte in Frankfurt große Fortschritte und hat eine große Zukunft vor sich. Im Kampf um die Playoff Teilnahme haben die Hessen kurz vor Ende der Wechselfrist nochmal auf dem europäischen Transfermarkt eingekauft. Der 28-jährige Finne Chrysostom Chukwuma soll auf der Aufbauposition für Punkte und Stabilität sorgen.

Das Hinspiel Anfang Januar in Oberhaching verloren die Juniors mit 63:77. Mit einem Durchschnittsalter von über 25 Jahren ist die Mannschaft aus Oberhaching eine der ältesten der Liga. Damit bringen sie eine Menge Erfahrung mit. Leistungsträger ist vor allem Guard Omari Knox, der gleichzeitig auch der Topscorer des Teams ist (16,6 PKT im Schnitt). Dahinter haben die Bayern mit Flügelspielern Jörg Dippold, Maxwell Dongmo Temoka und Peter Zeis, Big Man Fynn Fischer und Guard Janosch Kögler ganze fünf weitere Spieler, die durchschnittlich zweistellig punkten. Auf das gesamte Team bezogen, befinden sich die Oberhachinger in allen defensiven und offensiven Kategorien im Mittelfeld der Division. Lediglich in der Kategorie Turnover gehören sie zu den besten Teams der Liga. Besonders in dem Bereich zahlt sich die Erfahrenheit der Mannschaft aus und stellt einen Gegensatz zu der jungen Mannschaft der SKYLINERS Juniors dar, die diese Negativkategorie weiter anführen.

 

 

Foto: Ahorn Camp Baskets

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/02/Vorberichte-ProB-Sued-18.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-02-07 17:31:342025-02-07 17:31:34Vorberichte ProB Süd // 18. Spieltag

Vorberichte ProB Nord // 18. Spieltag

7. Februar 2025/in APP, ProB Nord 24/25

08.02.2025 15:00 Uhr // Berlin Braves 2000 vs. SC Rist Wedel

Zum Auftakt des 18. Spieltages der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord empfangen die Berlin Braves 2000 den SC Rist Wedel.

Für die Berlin Braves 2000 war in den vergangenen Wochen vor allem Adrian Worthy der Mann der Stunde. Bei den Siegen gegen Wolmirstedt und Itzehoe erzielte der Shooting Guard über 30 Punkte, im Schnitt 18,5 pro Spiel. Im Backcourt tragen Forward Manu Schüler (12,8 Punkte pro Spiel) sowie Januar-Neuzugang Jordan Mello-Klein und die beiden Youngster Jermaine Fleck und Max Riedel ihren Teil dazu bei. Sie bringen viel Intensität aufs Parkett und belohnen sich mit 10,6 Steals pro Spiel. Die zu erwartende Dominanz der Wedeler in der Zone wollen vor allem Kapitän Philipp Daubner und Malik Eichler verhindern. Gefragt ist aber vor allem eine geschlossene Mannschaftsleistung wie bei ihrem letzten Heimsieg gegen die Itzehoe Eagles.

“Der SC Rist Wedel hat einen guten Lauf und spielt auf beiden Seiten des Feldes mit viel Energie. Für uns ist es wichtig, ihre Transition-Offense einzuschränken und einen guten Job beim Rebound zu machen”, sagt der Berliner Headcoach Michael Wende. Tatsächlich sind die Norddeutschen mit 40,7 Rebounds pro Spiel das drittbeste Team der Liga. Großen Anteil an der Stärke am Brett hat der US-Amerikaner Camron Reece, der zu den Top-Performern der Liga zählt. Der Center holt im Schnitt 11,1 Rebounds pro Spiel und erzielt 15,9 Punkte. Ebenfalls zweistellig punktet Guard Niklas Krause (14,8 Punkte und 4,3 Assists pro Spiel), der im letzten Heimspiel mit 21 Punkten den Weg zum Sieg ebnete. Interessante Personalien sind die beiden Neuzugänge im Januar und BBL-Spieler der Veolia Hamburg Towers Leif Möller (53 Punkte und 19 Assists in vier Spielen) und 3×3-Weltmeister Fabian Gießmann.

08.02.2025 18:00 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. ETB Miners

Spieltag 18 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord steht an, und die ETB Miners machen sich dieses Mal auf den Weg nach Wolmirstedt.

Die Gastgeber gewannen zuletzt zu Hause mit 86:67 gegen die BSW Sixers und am vergangenen Wochenende auswärts gegen Schwelm mit 79:87. Damit stehen sie auf dem 3. Tabellenplatz hinter Spitzenreiter Leverkusen und Paderborn. In Wolmirstedt warten starke Spieler wie Martin Bogdanov (13,9 PPS), Modestas Paulauskas (12,3 PPS) und Derreck Brooks Jr. (10,6 PPS) auf die Essener. Grundsätzlich steht die Mannschaft von Trainer Eiko Potthast nicht unbegründet auf Platz 3 der Tabelle. Mit sieben von acht gewonnenen Heimspielen, vier von acht Auswärtssiegen, durchschnittlich 82,8 Punkten pro Partie und einer Zweierquote von 56,7 % zählt sie zu den konstantesten und stabilsten Teams der Liga.

Mit neun Siegen und acht Niederlagen belegen die ETB Miners in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord aktuell den siebenten Tabellenplatz. Bester Werfer der Miners ist der US-Amerikaner Isaiah Sanders mit 18,8 Punkten pro Partie. Auch Guard Brian Dawson liefert mit 14,1 Zählern im Schnitt starke Zahlen ab. Bis vor Kurzem stand auch der ehemalige SBB-Profi Maximilian Begue im Essener Aufgebot. Die Wege trennten sich allerdings. Begue schloss sich den RheinStars Köln aus der Südstaffel der ProB an. Die Miners sicherten sich als Ersatz die Dienste von Dion Braimoh, der zuvor für den Kooperationspartner der SBB Baskets, die Aschersleben Tigers, in der 1. Regionalliga Nord auf dem Parkett gestanden hatte.

08.02.2025 18:00 Uhr // Seawolves Academy vs. EN BASKETS Schwelm

Die Seawolves Academy empfängt am 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord die EN Baskets Schwelm.

Die Academy ist das Farmteam des Erstligisten Rostock Seawolves. Das Hinspiel zu Beginn der Saison gewann Schwelm deutlich mit 99:61. Seit dem hat sich aber einiges getan. Die Seawolves haben mit Tom Schmidt einen neuen Trainer installiert, Nicolai Caputerco musste seinen Platz räumen. Als neuer Aufbauspieler kam kurz vor Wechselfrist der US-Amerikaner Beyuan Hendricks hinzu. Ebenso wurde der inzwischen 36-jährige Powerforward Michael Jost reaktiviert. Dass die Seawolves ein typisches Farmteam sind, zeigen immer wieder die schwankenden Leistungen. Sensationellen Siegen wie z.B. in Essen folgen heftige Niederlagen. Mit Michael Jost und Beyuan Hendriks soll nun der Klassenerhalt geschafft werden.

“Mit Schwelm kommt ein starker Gegner zu uns. Sie sind auf Playoff-Kurs und kämpfen um das Heimrecht”, sagt Academy-Coach Tom Schmidt. “Ich bin zufrieden, wie sich unsere Mannschaft zuletzt entwickelt hat. Gegen Leverkusen konnten wir positive Dinge erkennen, in denen wir uns verbessern. Wir finden besser als Team zusammen und verstehen, wie wir Basketball spielen wollen. Wir sind dennoch der Underdog gegen Schwelm. Wir müssen an beiden Seiten des Feldes als Kollektiv auftreten. Wenn uns das gelingt, haben wir vor heimischer Kulisse eine Chance, das Spiel gegen Schwelm zu klauen.”

08.02.2025 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Itzehoe Eagles

Am Samstag, dem 8. Februar 2025, um 19:00 Uhr, erwartet die Sparkassen-Arena in Bernau ein Basketball-Highlight: LOK Bernau trifft auf die Itzehoe Eagles.

„An diesem Punkt der Saison zählen für uns nur noch Siege“, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. Allerdings sei das Team vom nördlichen Berliner Rand extrem heimstark, „sie spielen einen schnellen Basketball mit vielen frühen Abschlüssen“. Der Kader des Gegners sei sehr tief besetzt und verfüge über enorm viel Talent. Eine spannende Frage ist, ob Bernau wieder auf Elias Rapieque aus dem Bundesliga-Kader von Kooperationspartner Alba Berlin zurückgreift – das sei zweimal passiert, und in beiden Spielen habe er eine überragende Leistung geliefert, so Völkerink.

Die Itzehoe Eagles befinden sich mit 5 Siegen und 12 Niederlagen auf Rang 13 und kämpfen um den Klassenerhalt. Nach zwei aufeinanderfolgenden Niederlagen sind sie hungrig auf einen Sieg, um wichtige Punkte im Abstiegskampf zu sammeln. Bei den Gästen sticht insbesondere Adam Paige hervor, der mit durchschnittlich 19,2 Punkten und 7,9 Rebounds pro Spiel eine zentrale Rolle im Spiel der Eagles einnimmt. Unterstützung erhält er von Forward Anell Alexis, der mit seiner Erfahrung und Vielseitigkeit sowohl offensiv als auch defensiv Akzente setzt.

08.02.2025 19:30 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn

Das bisher zweitbeste Team der Saison zu Gast beim Ligaprimus: Am 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord reisen die Gartenzaun24 Baskets Paderborn zum Gipfeltreffen zu den Bayer Giants Leverkusen.

Es ist alles bereit für ein echtes, hochspannendes Spitzenspiel: Die Giants haben ihre letzten neun Spiele in Folge gewonnen, überhaupt erst einmal in dieser Saison verloren und bisher jeden Gegner in der heimischen Arena erfolgreich nach Hause geschickt. Aber auch Paderborn hat mit zwei Galavorstellungen in den letzten beiden Heimspielen über die Iserlohn Kangaroos und die Berlin Braves 2000 am vergangenen Wochenende die richtige Formkurve erwischt, um Leverkusen herauszufordern. Das Team von Head Coach Milos Stankovic geht daher mit einem guten Gefühl in die Partie, im Hinterkopf auch das nur knapp mit 72:74 verlorene Hinspiel zu Saisonbeginn, als die damals völlig neuformierten Baskets die „Riesen vom Rhein“ fast schon einmal stolpern ließen.

Mit 16,0 Punkten pro Spiel ist Justin Andrew Topscorer der „Rot-Weißen“. Der Kanadier mit italienischem Pass (gilt als EU-Ausländer) wechselte erst Mitte Januar 2025 in die Universitätsstadt und liefert seither ab. Die Bundesrepublik kennt der Point Guard bestens, so lief er bereits für die ETB Miners und die Telekom Baskets Bonn ll in der 1. Regionalliga West auf. In Paderborn möchte der 27-Jährige den nächsten Schritt in seiner Karriere machen. Nicht weniger wichtig ist Lars Lagerpusch in Reihen der Baskets. Der Brettspieler verfügt über Bundesligaerfahrung im Jersey der Basketball Löwen Braunschweig und läuft seit 2020 für die Mannen aus der Maspernhalle auf. Dem Klub hielt er auch nach dem Abstieg die Treue. Seine Werte von 14,1 Zählern und 4,3 Rebounds pro Begegnung sprechen für den gebürtigen Braunschweiger. An dieser Stelle sollte aber auch Kevin Hunt Jr. erwähnt werden. Der US-Amerikaner ersetzte seinen Landsmann George Brock, welcher sich in der Vorbereitung schwer verletzte. Zuletzt lief es zwar nicht ganz so rund für den explosiven Guard (8,5 Punkte pro Spiel in den vergangenen sechs Begegnungen), den BAYER-Korbjägern schenkte er im Hinspiel allerdings starke 28 Punkte ein. Hervorzuheben sind auch die Leistungen von Jose Joaquin Carrasco Martin (5,9 Assists im Durchschnitt) und Neil Masnic (9,6 PpS).

08.02.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. TKS 49ers

Am Samstag, den 8. Februar 2025 (19:30 Uhr), empfangen die Iserlohn Kangaroos die TKS 49ers in der Matthias-Grothe-Halle.

Die Kangaroos starteten stark in die Saison und standen mit 9 Siegen aus 13 Spielen lange in den Top 3 der Tabelle. Doch eine vier Spiele andauernde Negativserie ließ sie auf Rang sechs abrutschen. Das Hinspiel endete mit einem 87:95 aus Sicht der 49ers, wobei vor allem die individuellen Leistungen der Iserlohner Schlüsselspieler den Unterschied machten: Jorge Mejias (20 Punkte, 14 Assists), Diante Bah (23 Punkte, 10 Rebounds) und Daniel Zacek (21 Punkte) führten ihr Team zum Sieg. Während Mejias und Bah weiterhin das gefährlichste Duo der Kangaroos bilden, wird Zacek im Rückspiel verletzungsbedingt fehlen.

Die TKS 49ers zeichnen sich vor allem durch ihr starkes Teamplay aus. Dreh- und Angelpunkt ist der ukrainische Point Guard Andrij Kozhemiakin, der das Spiel der Gäste lenkt. Unter den Körben gilt es für Iserlohn das Trio Hildebrandt, Hampl und Lübken in den Griff zu bekommen. Zudem kehrt mit Dennis Teucher ein ehemaliger Iserlohner an seine alte Wirkungsstätte zurück. Auf Seiten der 49ers überzeugte im ersten Duell besonders Yannick Hildebrandt mit 22 Punkten und 6 Rebounds.

09.02.2025 16:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. BSW Sixers

Am kommenden Sonntag treffen die TSV Neustadt temps Shooters auf die BSW Sixers.

Die Gastgeber konnten sich zuletzt von den Abstiegsplätzen lösen und möchten den positiven Trend fortsetzen. Nach einer intensiven Trainingswoche steht Trainer Allen Ray Smith der gesamte Kader zur Verfügung. Das Team hat sich gezielt auf die bevorstehende Partie vorbereitet und möchte mit einer engagierten Leistung vor heimischem Publikum überzeugen. Das Spiel ist das erste Heimspiel an einem Sonntag, was für die Mannschaft eine gewisse Umstellung bedeutet.

Die BSW Sixers reisen als Tabellenvierter nach Neustadt und haben in den vergangenen Wochen ebenfalls starke Leistungen gezeigt. Von den letzten zehn Spielen konnten sie sechs für sich entscheiden und sich dadurch in der oberen Tabellenregion etablieren. Im Hinspiel in Sandersdorf setzten sich die Sixers mit 77:72 durch, wobei sie einen zwischenzeitlichen Rückstand im dritten Viertel noch drehen konnten. Besonders hervorzuheben war dabei der US-amerikanische Spieler Aula Maarufu Sumbry, der mit 20 Punkten und 7 Rebounds überzeugte. Das Team, das als Farmteam des easyCredit BBL-Clubs Syntainics MBC fungiert, setzt auf eine Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Spielern. Der slowakische Headcoach Lukas Varga betreut die Mannschaft seit Saisonbeginn und setzt auf eine schnelle und variable Spielweise.

Foto: EN BASKETS Schwelm

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/02/Vorberichte-ProB-Nord-18.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-02-07 16:42:582025-02-07 16:42:58Vorberichte ProB Nord // 18. Spieltag

VfL SparkassenStars Bochum verpflichten Tamenang Choh

7. Februar 2025/in APP, Kadernews ProA, ProA 24/25

Die VfL SparkassenStars Bochum sind nochmal auf dem Transfermarkt tätig geworden und haben den 26-jährigen Forward Tamenang Choh verpflichtet. Choh besitzt die kamerunische und amerikanische Staatsbürgerschaft.

Tamenang Choh wurde in Lowell, Massachusetts in den USA geboren. Der 1,96 m große Forward begann seine Basketballkarriere an der Brooks School in Massachusetts, bevor er an die renommierte Brown University wechselte. Dort beeindruckte er mit konstanten Leistungen und wurde mehrfach in das All-Ivy-League-Team berufen. In seiner letzten Saison an der Brown University erzielte er durchschnittlich 14,3 Punkte und 8,2 Rebounds pro Spiel und führte sein Team zu bemerkenswerten 24 Siegen.

Nach dem College war Choh für den NBA Draft 2022 qualifiziert. Im gleichen Jahr lief er dann bei der NBA Summer League in Las Vegas für die Houston Rockets auf. Anschließend wurde er von ZSKA Sofia verpflichtet. In der Bulgaria-NBL gehörte Choh zu den Top-Spielern und legte beeindruckende Statistiken auf. In 19 Spielern erzielte er durchschnittlich 19,3 Punkte, schnappte sich 8,2 Rebounds und verteile 4,2 Assists. Seit Januar 2025 trug Choh das Trikot des spanischen Teams Homs Rentals UE Mataro. Nun wechselt der athletische Forward an den Stadionring. Ob Choh am Wochenende schon bei den beiden Heimspielen der SparkassenStars im Kader stehen kann, hängt von der noch ausstehenden Genehmigung des Ausländeramtes ab. Tamenang Choh wird die Nummer 25 auf dem Trikot tragen.

Stimmen zur Verpflichtung:

„Die Verpflichtung von Tamenang ist genau das, was unser Team braucht. Er passt sehr gut zu unserem Spielstil. Seine Vielseitigkeit auf den Positionen 1-4 zu spielen wird uns helfen, Schwächen in unserem Spiel zu verbessern. Ich bin sehr dankbar, dass diese Verpflichtung durch die harte Arbeit unserer Manager und durch die Unterstützung unserer Partner möglich gemacht wurde. T wird dem Team einen Boost geben“, so Headcoach Felix Banobre.

„Wir haben T in der vergangenen Saison bereits gescoutet und waren überzeugt, dass er uns enorm weiterhelfen kann. Als er nun verfügbar war, haben wir die Chance ergriffen. Ich bin sehr froh, ihn endlich hier bei uns zu haben“, so Geschäftsführer Tobias Steinert.

 

Text: VfL SparkassenStars Bochum

Foto: Brown University Athletics

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/02/Tamenang-Choh.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-02-07 12:46:342025-02-07 12:52:37VfL SparkassenStars Bochum verpflichten Tamenang Choh

Vorberichte ProA // 22. Spieltag

6. Februar 2025/in APP, ProA 24/25

06.02.2025 19:30 Uhr // EPG Guardians Koblenz vs. GIESSEN 46ers

Am Donnerstagabend (19:30 Uhr) treffen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA die EPG Guardians Koblenz und die GIESSEN 46ers aufeinander.

Die Gastgeber aus Koblenz befinden sich aktuell auf dem 16. Tabellenplatz und kämpfen darum, sich von den unteren Rängen abzusetzen. Trotz ihrer Platzierung haben die Guardians bereits mehrfach bewiesen, dass sie mit starken Leistungen überraschen können. Besonders die Pointguards stellen eine zentrale Stärke des Teams dar. Ty Cockfield, der seinen Vertrag kürzlich verlängert hat, ist mit durchschnittlich fast 20 Punkten pro Spiel eine verlässliche Scoring-Option. Unterstützung erhält er durch Brandon Averette, der sich nach seinem Wechsel von Düsseldorf schnell ins Team eingefunden hat. Auch Michael Bradley trägt zur Stabilität im Aufbau bei. Ergänzt wird das Team durch Dominique Johnson, Leon Friederici und Kasey Draper, die allesamt für offensive Akzente sorgen können. Unter den Körben ist Moses Pölking eine Konstante, die in der Defensive und beim Rebounding Stabilität bietet.

Die GIESSEN 46ers reisen als Tabellenvierter nach Koblenz und wollen ihre starke Rückrundenbilanz weiter ausbauen. Mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen zeigt sich die Mannschaft von Trainer Branislav Ignjatovic in guter Form. Die Defensive wird eine zentrale Rolle spielen, um das schnelle Spiel der Koblenzer Guards einzuschränken. Auch in der Offensive möchte Gießen mit einer geschlossenen Teamleistung überzeugen und an die bisherigen Erfolge anknüpfen. Nach dem deutlichen 96:81-Sieg gegen Bochum kehrt zudem Aiden Warnholtz in den Kader zurück, der nach langer Verletzungspause wieder zur Verfügung steht.

07.02.2025 19:00 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Am Freitag kommen die Bozic Estriche Knights Kirchheim in die Kia Metropol Arena.

Die Nürnberg Falcons sind im Aufwind. Nach zuletzt zwei Siegen in Serie haben die Mittelfranken nun 12 Punkte auf dem Konto und wieder Anschluss an das untere Mittelfeld der ProA. Daran gilt es am anstehenden Doppelspieltag anzuknüpfen. Teil 1 findet am Freitag zu Hause in der Kia Metropol Arena statt. Zu Gast in der Tabellenzehnte aus Kirchheim. Tip-off ist um 19.00 Uhr. Ralph Junge weiß, dass seine Mannschaft vor allem zu Hause im Kampf um den Klassenerhalt punkten muss. Gegen die Ritter aus Baden-Württemberg wird das aber keine leichte Aufgabe: „Kirchheim bringt viel Tiefe und individuelle Klasse mit. Sie haben doppelt so viele Punkte wie wir auf dem Konto und gehen als Favorit in diese Partie. Wir wollen als Mannschaft dagegenhalten.“

Die Kirchheimer Basketballer sind wieder im Rennen um die Playoffs. Nun wartet jedoch ein entscheidender Doppelspieltag auf Kapitän Ward und Co. Beim Auswärtsspiel in Nürnberg wartet auf die Schwaben eine Mannschaft, die in der Tabelle auf Platz 14 steht und sich noch nicht aller Abstiegssorgen entledigen konnte. Mit Jack Pagenkopf wurde erst kürzlich ein neuer Point Guard verpflichtet, der beim Heimerfolg gegen Düsseldorf mit 17 Punkten, sechs Assists und sieben Rebounds seinen Impact auf das Nürnberger Spiel sofort deutlich machen konnte. In der Vorwoche gelang den Nürnbergern die Überraschung in Hagen beim derzeitigen Tabellensiebten zu gewinnen. Gerade diese beiden Siege waren für die Franken überlebenswichtig, da man mit Düsseldorf einen direkten Konkurrenten in die Schranken weisen konnte und in der Tabelle merkliche Distanz zu den beiden Abstiegsrängen schaffte. Das Team von Head Coach Ralph Junge möchte diese Erfolgserlebnisse nutzen und eine Serie starten. Besonderes Hauptaugenmerk der Kirchheimer Defensive dürfte US-Amerikaner Gabe Kalscheur genießen, der mit 16,8 Punkten pro Partie bislang der Topscorer in Reihen der Falcons war.

07.02.2025 19:30 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. PS Karlsruhe LIONS

Am kommenden Freitag treffen die VET-CONCEPT Gladiators Trier in der SWT Arena auf die Karlsruher Lions. Beide Teams mussten zuletzt Niederlagen hinnehmen und sind bestrebt, wieder in die Erfolgsspur zu finden.

Die Gastgeber aus Trier stehen vor der Herausforderung, mehrere verletzungsbedingte Ausfälle zu kompensieren. Mit Hendrik Drescher, Amir Hinton, JJ Mann und Haris Hujic fehlen weiterhin wichtige Spieler. Positiv ist jedoch die Rückkehr von Nolan Adekunle nach überstandener Krankheit, wodurch Headcoach Jacques Schneider wieder eine zusätzliche Option zur Verfügung steht. Nach zuletzt intensiven Trainingswochen soll gegen Karlsruhe der nächste Schritt nach vorne gemacht werden.

Die Karlsruher LIONS reisen ebenfalls mit einem dezimierten Kader nach Trier. Der amtierende ProA-Meister steht derzeit auf dem 12. Tabellenplatz und muss voraussichtlich auf Topscorer Abu Kigab (18 Punkte pro Spiel) verzichten. Damit rückt Point Guard O’Showen Williams mit durchschnittlich 13,3 Punkten pro Spiel in den Fokus. Auch Maurice Pluskota (12,9 PpS) und Lukas Herzog (10,7 PpS) sind offensiv wichtige Stützen. Zudem verstärken Michael Miller und Lachlan Dent das Team, das sich trotz personeller Rückschläge als gefährlicher Gegner präsentiert.

07.02.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Uni Baskets Münster

Die Uni Baskets Münster eröffnen am Freitag um 19.30 Uhr ihren Doppelspieltag des Wochenendes mit einem Auswärtsspiel bei den Artland Dragons.

Die Artland Dragons befinden sich in einer formidablen sportlichen Krise. Sie schienen sich mit vier Siegen in Folge zu Saisonbeginn zunächst im unruhigen Fahrwasser der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA besser als in den Vorjahren zurechtzufinden. Gemeinsam mit den Uni Baskets fanden sich die „Drachen“ am 5. Spieltag noch punktgleich im Spitzenfeld wieder. Doch 17 Niederlagen in Folge haben die Burgmannstädter inzwischen auf einen Abstiegsrang katapultiert. Zwar weisen die Dragons deshalb inzwischen die zweitschlechteste Saisonbilanz der Liga auf, die jüngsten Ergebnisse zeigten aber auch, dass ein Erfolgserlebnis jederzeit im Bereich des Möglichen liegt. Nach der Hinrundenniederlage im Januar in Münster haben die Niedersachsen drei Nachverpflichtungen vorgenommen, um den Kader qualitativ noch tiefer aufzustellen. Mit Alexander Möller wechselte ein 2,08 Meter großer Center, der bereits in der Bundesliga (Telekom Baskets Bonn, BG Göttingen) gespielt hat, an die Hase. Der US-amerikanische Shooting Guard Bryan Battle weist internationale Erfahrung aus Stationen in Bosnien und Herzegowina, Armenien, Island und Norwegen nach, war zuletzt für die RheinStars Köln aktiv. Rückkehrer Nikos Chouchoumis spielte bereits in der vergangenen Rückrunde für die Dragons, wartete mit 24 Punkten beim Münsteraner 97:74-Erfolg in der Halle Berg Fidel auf. Der griechische Aufbauspieler erzielte auch in seinen ersten beiden Auftritten beeindruckende 25,5 Punkte pro Partie.

Die Uni Baskets Münster rangieren derzeit mit 13 Siegen aus 21 Spielen auf Platz 8 der Tabelle. Nach einem furiosen Saisonstart, bei dem die Mannschaft von Headcoach Götz Rohdewald phasenweise wie ein Kandidat auf den Hauptrundensieg wirkte, hat sich das Bild zuletzt etwas relativiert. Während beeindruckende Erfolge wie das 78:85 in Gießen am 18. Spieltag die Klasse des Teams unterstreichen, gab es auch Rückschläge – so zum Beispiel die 92:83-Niederlage in Düsseldorf vor zwei Wochen. Im ersten Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison hatten die Dragons in Münster keine Chance. Beim 76:66-Erfolg der Uni Baskets kontrollierten die Gastgeber das Spiel über weite Strecken. Schlüsselspieler auf Münsteraner Seite war einmal mehr Adam Touray (22 Punkte, 7 Rebounds), der mit durchschnittlich 14,8 Punkten pro Partie als Topscorer des Teams agiert. Knapp dahinter folgt Seikou Jawara mit 14 Zählern pro Spiel. Ein weiterer Joker der Gäste ist Nicholas Stampley, einer der besten Rebounder der Liga mit 7,4 Rebounds im Schnitt.

07.02.2025 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Dresden Titans

Für die Dresden Titans geht es dabei am Freitag tief in den Westen zu den SparkassenStars aus Bochum.

Bochum ist aktuell voll im Kampf um die Playoffs. Die Mannschaft von Felix Banobre zählt damit durchaus zu den Überraschungsteams in der ProA. Letztes Jahr entgingen sie nur knapp dem Abstieg in die ProB und nun zählen die Männer zu den gefährlichsten Mannschaften der Liga. Das kommt besonders durch ihre bestechend gute Trefferquote von 58,7% aus dem Zweipunktbereich und den 7,9 Steals pro Partie. Dazu kommt US-Import und go-to Guy Keith Braxton, der mit insgesamt 403 Punkten aus 20 Spielen zweitbester Scorer der Liga ist.

Das Hinspiel in der Margon-Arena am 02.11.2024 konnten die SparkassenStars gegen die Titans mit 96:83 für sich entscheiden. Dabei war die Partie enger, als es das Endergebnis aussagt. Erst ein 7:0 Lauf zu Beginn des vierten Viertels brachte die SparkassenStars auf die Siegerstraße. Zuvor verlief die Partie ausgeglichen. Mit zehn Siegen belegen die Dresden Titans aktuell den elften Tabellenplatz. Die letzten beiden Spiele konnte das Team von Headcoach Fabo Strauss für sich entscheiden. Auswärts konnte man die Punkte bei den Artland Dragons mitnehmen und am vergangenen Wochenende einen Heimsieg gegen RASTA Vechta II feiern. Topscorer des Teams aus Elbflorenz ist der US-Small Forward Wesley Dreamer, der im Schnitt 15,1 Punkte erzielt und sich 6,6 Rebounds schnappt.

07.02.2025 19:30 Uhr // Phoenix Hagen vs. BBC Bayreuth

Am Freitag, den 7. Februar, um 19 Uhr tritt der BBC Bayreuth auswärts bei Phoenix Hagen an.

Phoenix Hagen belegt derzeit mit 13 Siegen und acht Niederlagen den siebten Tabellenplatz und hat einen knappen Vorsprung auf den neunten Rang, der nicht mehr zur Teilnahme an den Playoffs berechtigen würde. In den vergangenen beiden Spielen musste die Mannschaft jedoch Niederlagen hinnehmen. Zuletzt unterlag Phoenix Hagen mit 65:67 knapp bei den Uni Baskets Münster, zuvor gab es eine 70:78-Heimniederlage gegen die Nürnberg Falcons BC. In Münster hatte das Team zwischenzeitlich eine zweistellige Führung inne und lag fünf Minuten vor Spielende noch mit sieben Punkten vorn, konnte diesen Vorsprung jedoch nicht behaupten. Headcoach Chris Harris betonte nach der Partie die Schwierigkeiten durch die 19 abgegebenen Offensiv-Rebounds und hob zugleich die Rückkehr von Marvin Omuvwie nach langer Verletzungspause hervor. Zu den Leistungsträgern von Phoenix Hagen gehören Sincere Carry mit durchschnittlich 16,4 Punkten pro Spiel sowie Nazihar Bohannon, der im Schnitt 14,3 Punkte erzielt und mit 6,2 Rebounds pro Spiel der stärkste Rebounder der Mannschaft ist. Center Lennart Boner folgt mit 5,6 Rebounds im Schnitt.

07.02.2025 19:30 Uhr // RASTA Vechta II vs. ART Giants Düsseldorf

Am heutigen Freitag um 19:30 Uhr empfängt RASTA Vechta II die ART Giants Düsseldorf im heimischen RASTA Dome.

RASTA Vechta II möchte sich in den bevorstehenden Spielen weiterentwickeln und eine gute Leistung zeigen. Die Mannschaft hatte zuletzt eine herausfordernde Partie gegen die Dresden Titans, in der sie trotz eines starken Kampfes eine Niederlage hinnehmen musste. Im Training lag der Fokus daher darauf, an kleinen Details zu arbeiten und mit hoher Intensität in die Spiele zu gehen. Besonders wichtig wird es sein, die eigene Wurfquote zu verbessern und in entscheidenden Momenten konzentriert zu agieren.

Die ART Giants Düsseldorf reisen mit dem Ziel nach Vechta, ihre starke Form zu bestätigen. Im letzten Aufeinandertreffen beider Teams konnte Düsseldorf mit 85:79 knapp die Oberhand behalten. Besonders Point Guard Isaiah Hart (16.7 Punkte | 5.8 Assists) ist ein Schlüsselspieler der Gäste und stellt die Verteidigung vor Herausforderungen. Zudem verfügt das Team mit Alexander Richardson (9.2 Punkte | 6.2 Rebounds) über eine präsente Größe unter dem Korb. Die Düsseldorfer werden versuchen, ihre Stärken auszuspielen und sich in der Liga weiter zu behaupten.

07.02.2025 20:00 Uhr // Tigers Tübingen vs. Eisbären Bremerhaven

Am Freitag, den 7. Februar 2025, empfangen die Tigers Tübingen die Eisbären Bremerhaven in der Paul Horn-Arena.

Die Mannschaft von Trainer Domenik Reinboth steht derzeit mit zwölf Siegen und neun Niederlagen auf dem neunten Tabellenplatz. Nach drei aufeinanderfolgenden Niederlagen wollen die Tigers in den kommenden Heimspielen wieder in die Erfolgsspur finden. Im Hinspiel unterlagen sie den Eisbären Bremerhaven knapp mit 79:82. Ein Heimsieg könnte die Ausgangsposition im Kampf um die Playoffs verbessern. Personell muss das Team auf Kenny Cooper (Wadenverletzung) und Joshua Schwaibold (Handverletzung) verzichten. Neuzugang Jamison Overton könnte eine wichtige Rolle spielen und neue Impulse in das Spiel der Tübinger bringen.

Die Gäste aus Bremerhaven belegen aktuell mit 13 Siegen und neun Niederlagen den sechsten Tabellenplatz. Die Mannschaft zeichnet sich durch eine ausgeglichene Teamleistung aus und gehört mit durchschnittlich 18,6 Assists pro Spiel zu den passstärksten Teams der Liga. Leistungsträger der Eisbären ist Point Guard Elijah Miller, der mit 14,2 Punkten, 7,2 Assists und 4,2 Rebounds pro Spiel entscheidende Akzente setzt. Zudem sorgt Jordan Samare (11,2 Punkte, 4,8 Rebounds) unter den Körben für Präsenz. Mit Zharon Richmond und dem wiedergenesenen Peter Hemschemeier stehen dem Team weitere Optionen zur Verfügung.

07.02.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Science City Jena

Absolutes Topspiel in der Arena Hohenlohe: HAKRO Merlins Crailsheim empfangen den Ligaprimus Science City Jena.

Die HAKRO Merlins Crailsheim gehen mit einer beeindruckenden Serie von zehn Siegen in Folge in die Partie und belegen aktuell den dritten Tabellenplatz mit einer Bilanz von 15:6. Am vergangenen Wochenende gelang ein deutlicher 83:51-Erfolg gegen die Tigers Tübingen, der vor allem durch eine starke Defensivleistung entschieden wurde. Die Mannschaft von Headcoach David McCray will vor heimischem Publikum an diese Leistung anknüpfen und den elften Sieg in Serie einfahren.

Science City Jena steht mit einer Bilanz von 19:2 an der Spitze der Liga und gilt als einer der Topfavoriten auf den Aufstieg. Das Team verfügt über eine hohe Kaderqualität mit erfahrenen Akteuren wie Robin Christen, Raymar Morgan und Tyler Nelson, die bereits auf Bundesliga- und Europacup-Niveau gespielt haben. Besonders treffsicher zeigte sich zuletzt Shooting Guard Zach Cooks, der mit durchschnittlich 17,3 Punkten pro Spiel zu den besten Scorern der Liga zählt. Auch Lorenz Bank überzeugte mit starken Wurfquoten aus der Distanz. Jena reist mit einer Serie von acht Siegen in Folge nach Crailsheim und will diese weiter ausbauen.

Das erste Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison war hart umkämpft. Am 1. Dezember 2024 setzte sich Jena in eigener Halle knapp mit 89:87 durch. Ein Dreipunktspiel von Merlins-Guard Tyreese Blunt sorgte kurz vor Schluss für den Ausgleich, doch Jena entschied die Partie mit einem erfolgreichen Korbleger in den letzten Sekunden. Seitdem haben beide Mannschaften ihre starke Form beibehalten, was ein weiteres spannendes Duell erwarten lässt.

Foto: Dennis Green

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/02/Vorberichte-ProA-22.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-02-06 12:58:582025-02-07 13:28:19Vorberichte ProA // 22. Spieltag
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