Tim Lang aus dem Norden ins Rheinland

Seit Montag trainiert die ProB wieder im Basketball Campus powered by Flossbach von Storch und bereitet sich auf die neue Saison 2023/24 vor. Neu mit dabei ist – Tim Lang. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB stand er schon bei Itzehoe, Schwelm und Bochum unter Vertrag. Nun hat Tim den Weg zu den RheinStars gefunden und wird fortan die Mannschaft verstärken. Gebürtig aus Hamburg, bringt er nicht nur sein Talent auf dem Basketballfeld ein, sondern wird auch gleichzeitig sein Masterstudium in Psychologie verfolgen.

„Ich möchte mit den RheinStars angreifen und vorne in der Liga mitspielen. Daraufhin freue ich mich sehr, wieder mit Rupi zusammenzuspielen. Wir waren bereits in Schwelm gemeinsam auf dem Feld und haben uns dort sowohl auf als auch neben dem Spielfeld gut verstanden. Ich hatte eine großartige Zeit in Itzehoe, aber aufgrund meines Masterstudiums zog es mich nach Köln“, sagt der Student.

„Tim bringt eine Fülle an Erfahrung mit, er hat schon einige Jahre auf hohem ProB Niveau gespielt. Wir können jetzt schon sehen, dass seine Zusammenarbeit unter anderem mit Rupi sehr gut harmoniert. Er ist nicht nur ein talentierter Werfer, sondern auch ein vielseitiger Spieler. Wir sind der festen Überzeugung, dass er durch die Übernahme von Verantwortung ein wichtiger Bestandteil des Teams sein wird, auch neben dem Spielfeld“, sagt  Assistant Coach Katharina Arnold. „Es bereitet uns jetzt schon große Freude, mit ihm zusammenzuarbeiten.“

Text: RheinStars Köln

Foto: Itzehoe Eagles

Mit Leif Möller als Führungsspieler: Das ist die Wedeler Mannschaft 2023/24

Die personellen Planungen der Rister für die neue Saison sind abgeschlossen. Mit an Bord ist wie gehabt Leif Möller. Der Vertrag des 20-Jährigen hat unverändert Bestand. Nach einer von Kniebeschwerden geprägten Spielzeit 2022/23 mit lediglich sechs ProB-Einsätzen (zudem drei in der Bundesliga und zwei im EuroCup) stand in den vergangenen Monaten die Wiederherstellung der körperlichen Spielfähigkeit im Vordergrund. „Leif hat diesen Sommer sein Reha-Programm durchgeführt und abgeschlossen“, sagt Christoph Roquette, der Sportliche Leiter des SC Rist. Auch Einheiten mit Körperkontakt hat der 20-Jährige bereits hinter sich: „Er wird beim Trainingsauftakt voll dabei und 100 Prozent belastbar sein“, berichtet Roquette.

Ein gesunder Möller gehört zu den besten Spielmachern seines Jahrgangs in Deutschland, entsprechend schwer wog die Zwangspause des Risters in der zurückliegenden Saison. In seinen wenigen Einsätzen bis Anfang Dezember 2022 und in vorherigen Jahren habe der knapp zwei Meter große Möller „gezeigt, was für ein guter Spieler er ist und wie wichtig er ist“ betont Roquette. „Er hat unglaubliche Veranlagungen“, so der Sportchef und zählt Möllers Athletik, Größe, Wurfstärke und Spielverständnis auf. „Leif ist ein ganz, ganz wichtiger Spieler für uns“, betont auch Rist-Trainer Hamed Attarbashi.

Mit 20 Jahren, 50 ProB-Einsätzen, mehreren Juniorenländerspielen sowie Bundesliga- und Europapokalminuten im Gepäck gehört er zu den Erfahrensten in einer jungen Wedeler Mannschaft. „Dadurch, dass wir auf der Position ohne Amerikaner spielen, haben wir wie damals mit Justus Hollatz für unsere Guards den Raum und den Platz geschaffen, ihnen die maximal mögliche Entfaltung zu geben. Leif hat die Möglichkeit, eine sehr gute Saison zu spielen, solange er gesund bleibt. Das wird erst mal das Wichtigste sein. Solange er gesund ist, müssen wir uns keine Sorgen machen, dann wird er diese Saison einen weiteren Schritt gehen können“, ist Roquette überzeugt.

„Wedel hat ja immer schon junge Mannschaft gehabt, aber dieses Jahr toppt das alles“, so Attarbashi. „Aber das wollten wir auch, und das freut uns sehr“, betont der Trainer. Der schwedische Neuzugang Daniel Johansson (25) ist der Älteste, gefolgt vom US-Amerikaner Camron Reece (24). „Wir wollen mit viel Energie und mit viel Herz spielen. Das habe ich mit meinen Mannschaften immer gerne gemacht, und ich bin optimistisch, dass wir das gut hinkriegen“, sagt Attarbashi.

Man habe gemeinsam mit den Towers die zurückliegende Saison Revue passieren lassen, so Roquette. Und dann wurden die weiteren Planungen angeschoben: „Wir haben uns angeschaut, wer aus der NBBL und JBBL nachkommt“, sagt der Sportliche Leiter. „Da haben wir einfach gesehen: Wenn wir da jetzt investieren, dann können wir viel entwickeln. Man weiß nie, wohin sich das entwickelt, aber das Potenzial ist da. Das ist wichtig – und auch, dass die Jungs Lust darauf haben.“ Und wie sagte Roquette bezüglich der vier nachrückenden NBBL- und JBBL-Talente? Es seien Spieler dabei, „die in den nächsten Jahren durch die Decke gehen können“.

Text: Moritz Korff

Foto: SC Rist Wedel

Jack Fritsche bleibt bei den Itzehoe Eagles

Rückkehrer Filmore Beck war der erste starke Schütze, den die Itzehoe Eagles unter Vertrag genommen haben. Jack Fritsche ist der nächste: Auch in der neuen Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga trägt der 27-Jährige das Eagles-Trikot.

Für ihn habe nie in Frage gestanden, den Vertrag mit Fritsche zu verlängern, und er sei sehr froh, dass es geklappt habe, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. „Er ist im Laufe der vorigen Saison immer besser in Tritt gekommen nach seiner Verletzung am Anfang.“ Fritsche identifiziere sich mit dem Projekt und der Organisation in Itzehoe und habe schon in der Vorsaison immer mal wieder aufblitzen lassen, wie wichtig er als Anführer sein könne.

Durchschnittlich kam der 1,98 Meter große Small Forward in seinem ersten Jahr bei den Eagles auf 7,6 Punkte und vier Rebounds. „Es ist immer schön, einen der besten Werfer der Liga in seinen Reihen zu haben“, sagt Völkerink. Zudem sei Fritsche gewillt, an seinem kompletten Spiel zu arbeiten, sodass der Trainer damit rechnet, dass der Flügelspieler seine Statistiken noch einmal verbessern wird. Hin und wieder habe sich Fritsche auch hinter einem so dominanten Akteur wie Emil Marshall anstellen müssen, dementsprechend werde seine Rolle wachsen, so Völkerink. „Ich freue mich darauf zu sehen, wie er mit der zusätzlichen Verantwortung umgeht und wie dies seinem Spiel gut tut.“

Für Fritsche war es wichtig, in Hamburg bleiben zu können – es habe kein Angebot gegeben, für das er bereit gewesen sei, die Stadt zu verlassen. „Außerdem war das letzte Jahr sehr angenehm in Itzehoe und hat Spaß gebracht.“ Jetzt wünsche er sich für das Team und sich selbst, dass über die Saison eine gute Entwicklung gezeigt werden könne. Gerade die jüngeren Akteure stünden vor der Herausforderung, ihre Rolle zu finden und sich in dem ProB-Kader zu etablieren, so Fritsche. „Hoffentlich kann ich denen etwas mitgeben und zu ihrer Entwicklung beitragen und damit dem Team insgesamt helfen.“

Text: Lars Peter Ehrich

Foto: Itzehoe Eagles

VERSTÄRKUNG AUF DEN FLÜGEL POSITIONEN

Die Fellbach Flashers begrüssen Jan Tschakaloff als zweiten Neuzugang.
Der 23-jährige Shooting Guard/Small Forward wechselt vom letztjährigen Ligarivalen, dem VfL Bensheim, und ist der erste Neuzugang für die Flashers in der BARMER 2. Bundesliga ProB.
Jan machte bereits letzte Saison in der 1. Regionalliga Südwest auf sich aufmerksam, in der er in knapp 24 Minuten pro Spiel 11,0 Punkte beisteuerte und gegen die Flashers 21 Punkte und 8 Rebounds im Hinspiel lieferte. Besonders fiel seine starke Wurfquote auf – damit war er stets ein Unruheherd für die gegnerischen Verteidigung. Nun zieht es Jan aufgrund seines Studiums in den Stuttgarter Raum. Da war es für die Fellbacher Verantwortlichen schnell klar, dass man sich die Chance auf einen jungen, engagierten Spieler nicht entgehen lassen wollte. Jan überzeugte mit seiner Art und seiner Spielweise sowohl Trainer und Management und man einigte sich schnell.
„Ich freue mich schon sehr auf die Saison in Fellbach. In der Flashers-Familie herrscht eine sehr professionelle Atmosphäre, in der man viel lernen kann. Ich fühle mich super aufgehoben und bin dankbar, ein Teil davon sein zu dürfen!“ kommentiert Tschakaloff.
Wir hoffen das Jan zusammen mit den Flashers in der BARMER 2. Bundesliga den nächsten Entwicklungsschritt vollzieht. Genügend Firepower sollte dafür auf jeden Fall vorhanden sein.

HERZLICH WILLKOMMEN JAN!

Text: Andi Tsiminos

Wegner und Gettinger an Attarbashis Seite

Hamed Attarbashi hat Verstärkung bekommen: Constanze Wegner als Assistenztrainerin und Stanley Gettinger als Assistenztrainer arbeiten in der neuen Saison an seiner Seite.

Wegner, gleichzeitig Cheftrainerin der Towers in der NBBL, ist im Wedeler Basketball bestens bekannt: Zunächst als Zweitligaspielerin (2009 bis 2012), in der Saison 2020/21 betreute die 33-Jährige dann die Rist-Mädchen in der WNBL als Trainerin. „Da Conny NBBL-Headcoach ist, haben wir durch sie jetzt eine engere Verzahnung. Diese Verbindung zwischen ProB und NBBL macht Sinn“, sagt der Sportliche Leiter Christoph Roquette. Im Juli war die frühere Bundesligaspielerin (Rotenburg und Osnabrück) Assistentin von Nationaltrainer Stefan Mienack bei der U19-WM in Spanien und arbeitete bei der DBB-Auswahl auch mit ihren ehemaligen WNBL-Schützlingen Marianna Byvatov und Paula Huber-Saffer zusammen.

Mit Stanley Gettinger stößt ein junger Trainer zum SC Rist, der ebenfalls in der Jugend der Hamburg Towers beschäftigt ist. Gettinger werden im Wedeler Trainerstab vor allem die Aufgabenbereiche Gegnersichtung sowie Spielvor- und Nachbereitung zukommen. „Und er soll auch lernen, was es bedeutet, auf ProB-Niveau zu trainieren. Er soll gefördert werden und von Hamed lernen“, so Roquette.

Text: Moritz Korff

Zweite Mannschaft erhält Unterstützung

Bei der Kaderplanung für die anstehende Saison in der Barmer 2. Basketball Bundesliga Pro B hat das Team der BBG Herford erstmals eine stärkere Vernetzung mit der Reserve in der 2. Regionalliga organisiert. Neben den Nachwuchstalenten Lars Brodisch und Tristan Göbel kommt nun mit Matthew Hallam ein Spieler dazu, der seinen Fokus auf die Regionalliga legen, parallel aber auch bei der ersten Mannschaft mittrainieren und aushelfen wird.

Der 2,08 Meter große Hüne kommt aus Australien, hat aber auch einen lettischen Pass und soll die BBG-Reserve unter den Körben massiv verstärken. Coach Lukas Manske kann sich auf einen Spieler freuen, der zuletzt in der NCAA 2 bei der Dominican Universitry of California aktiv war und mit seiner Statur eine echte Erscheinung sein wird. Spielerisch hat Matt seine Stärken erwartungsgemäß im Post-Up, wo er die Verteidigungsreihen der anderen Regionalliga-Mannschaften durcheinander wirbeln soll.

In der abgelaufenen Saison erzielte er jeweils gute zwei Punkte und holte knapp zwei Rebounds pro Partie. Werte, die er in der Regionalliga natürlich verbessern möchte. Matt wird in einer WG mit Spielern der ersten Mannschaft untergebracht sein und in jeder freien Minute bei den „Profis“ mittrainieren, um weiter an seinem Spiel zu arbeiten.

„Ich freue mich über die gute Zusammenarbeit zwischen zweiter und erster Mannschaft und denke, dass wir mit Lars Brodisch und Tristan Göbel zwei sehr interessante junge Spieler für unser neues Programm gewinnen konnten. Matt wird mein Team mit seiner Präsenz gerade beim Rebounding extrem unterstützen. Er ist ein sehr netter junger Mann und wir sind seine erste Station in Europa. Mein Ziel ist es, alles in die Waagschale zu werfen, damit er sich bei uns gut weiterentwickelt“, gibt ein sehr zufriedener Coach Lukas Manske zu Protokoll.

Text: Jürgen Berger

Foto: BBG Herford

Aichele im Aufwind

David Aichele bereitet sich auf seine fünfte Saison im Trikot der Ahorn Camp BIS Baskets Speyer vor. Der 2,12 Meter lange Center war 1999 aus Heidelberg zum Pfälzer Vorzeigeverein gewechselt und entpuppte sich als feste Größe in der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB. In der vergangenen Runde, in der Aichele kein Pflichtspiel versäumte, war der frühere U18-Nationalspieler dank durchschnittlich elf Punkten und knapp acht Rebounds ein Leistungsträger der Mannschaft von Cheftrainer Carl Mbassa. „David hat sich in den vergangenen Jahren stets gesteigert. Ich bin zuversichtlich, dass diese Entwicklung weitergeht“, sagt der Trainer über den 24 Jahre alten Studenten der Energieverfahrenstechnik aus Ketsch.

Text: Heinz Forler

Kangaroos berufen weitere Youngstars in den ProB Kader

Nachdem die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen bereits vor einigen Wochen die Zugehörigkeit des erst 17-jährigen Emilian Limmer zum Team für die neue Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga vermeldet hatte, rücken nun drei weitere Spieler aus der hauseigenen baramundi basketball akademie in den Kader auf. Dies sind Benjamin Heinrich (20 Jahre/192cm), Dominik Heinrich (18/200) sowie Benjamin Kuprat (19/188). Die Heinrich Brüder spielten zuletzt wechselweise in der 2. Regionalliga und in der BBA-U21 Mannschaft (Herren Bezirksoberliga). Das Basketballblut wurde beiden in die Wiege gelegt, deren Eltern Anja und Jürgen Heinrich waren selbst lange Jahre bei Schwaben Augsburg bzw. den Kangaroos aktiv. Benny Kuprat war in der abgelaufenen Saison ebenfalls in der 2. Regionalliga und in der BBA sowie vorübergehend mit einer Doppellizenz für ratiopharm Ulm in der NBBL am Ball. Alle Akteure sind auch in der Regionalligamannschaft der Kangaroos uneingeschränkt spielberechtigt.

Demzufolge zeigen sich die Spieler sehr ehrgeizig für die neue Saison: „Es ist toll, zum Team zu gehören. Ich freue mich über jede Chance, meine Fähigkeiten gegen starke Competition in der ProB zu testen“ so Kuprat. Benni Heinrich ergänzt: „Ich freue mich ebenfalls über diese Chance und die Herausforderung, mit so guten Spielern trainieren und spielen zu dürfen“, so Heinrich. Und auch sein „kleiner“, aber körperlich größerer Bruder gibt sich zuversichtlich: „Es ist eine tolle Möglichkeit für mich, auf sehr hohem Niveau wertvolle Erfahrungen zu sammeln und mich weiterzuentwickeln“. BG-Cheftrainer Emanuel Richter lobt den Trainingsfleiß des Trios im Sommertraining: „Es sind drei neue Gesichter aus der Jugend, die zuletzt richtig Gas gegeben haben. Sie helfen uns, über die Breite des Kaders, die Intensität gerade auch im Training hochzuhalten. Sie werden sicherlich ihre Chance bekommen, sich zu beweisen“, gibt sich Richter zufrieden. Stefan Goschenhofer, sportlicher Leiter der Kangaroos, sieht das Jugendprogramm der BG auf dem richtigen Weg: „In diesem Jahr haben wir nun insgesamt sechs Spieler im Team, welche die baramundi basketball akademie durchlaufen haben. Das ist überragend. Alle haben sich diese Nominierung verdient und wir werden sie behutsam an die Anforderungen der ProB heranführen. Die Konkurrenz und Leistungsstärke ist natürlich groß, aber ich bin überzeugt, dass sie den Einsatz, den Willen und den Trainingsfleiß mitbringen, den nächsten großen Schritt zu gehen,“ so Goschenhofer.

Inzwischen hat über die Webseite der Kangaroos der Vorverkauf für das Vorbereitungsspiel gegen die renommierte Purdue University begonnen. Die Boilermakers werden am Donnerstag, 10. August um 19.30 Uhr zu Gast in der Stadtberger Sporthalle sein. Die US-Amerikaner sind sicherlich die stärkste Basketballmannschaft, die jemals in der Region Augsburg vorstellig geworden ist, die Fans dürfen sich auf jeden Fall auf einen großartigen Abend freuen.

Text: Andres Santiago

Foto: BG Hessing Leiterhofen

Jung und aufstrebend mal vier

Sie heißen Laurenz Wulf, Noé Bom, Darren Egbe sowie Jayden Fatnassi und sind in derselben Reihenfolge 18, 17, 16 und 15 Jahre alt. Das Quartett schickt sich an, wie so viele begabte Nachwuchsspieler in der gemeinsamen Rist-/Towers-Förderung vor ihnen, in der ProB Fuß zu fassen, um dann möglichst auch höhere Gefilde anzupeilen. Der Anfangspunkt im Profibereich soll dabei in der Saison 2023/24 in Wedel gesetzt werden. Egbe hat sein ProB-Debüt schon hinter sich, kam Mitte März gegen Vechta II zum Einsatz und maß sich wie seine drei Kollegen bereits in vielen Übungseinheiten mit den Ristern.

Christoph Roquette wagt die Vorhersage, dass sich unter den vier Talenten Spieler befinden, „die in den nächsten Jahren durch die Decke gehen können. Die Veranlagung ist da“, meint der Sportliche Leiter des SC Rist. Das Einsatzgebiet des 2,02 Meter großen Wulf ist vor allem die Position vier, Bom, Egbe und Fatnassi sind Dampfmacher und Einfädler im Aufbau. Man wolle ihnen die Möglichkeit geben, „sich bei uns auf ProB-Niveau zu behaupten. Das wird spannend zu sehen sein, wie sie sich ans körperliche Niveau gewöhnen können. Und vor allem, wie schnell sie sich daran gewöhnen“, betont Roquette.Egbe trug wie bereits erwähnt im März das Wedeler Gelb und Grün, Bom spielte in der Saison 2019/20 in der JBBL für den SC Rist und Wulf 2021/22 für die 2. Herren. Jetzt rücken sie alle aus der Towers-Jugend ins ProB-Aufgebot. Dort werden sie von einem Mann betreut, dessen Erfahrung in der Heranführung von Talenten an den (Erwachsenen-)Leistungssport deutschlandweit einen guten Ruf genießt. Und in dieser Rolle weiß Hamed Attarbashi, was die aufstrebenden Spieler tun müssen, um ihre Chancen zu erhöhen, den Sprung aus der Jugend in den Profibereich zu schaffen: „Sie müssen in der Schule gut aufpassen, einfach glücklich sein und Vollgas geben. Es ist alles da, sie müssen es sich einfach nehmen. Das ist der Ratschlag, den ich ihnen geben kann. Sie können ihren Traum verwirklichen und bisher sehe ich auch, dass sie alles dafür tun“, sagt Attarbashi.

Text: Moritz Korff

Paul Stegmann offiziell im Team, Emanga wird verabschiedet

Die TKS 49ers können rund zwei Monate vor dem ersten Saisonspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord die nächsten Kaderentscheidungen verkünden. Mit Paul Stegmann unterschreibt ein Youngster seinen ersten Profivertrag, nachdem er in der Vorsaison schon als NBBL‘er mit den 49ers trainierte. Quirin Emanga verlässt gleichzeitig als weiterer Akteur nach nur einem Jahr den Verein.

Die TKS 49ers befinden sich mitten im Umbau des Kaders für die anstehende Saison. Mit Quirin Emanga verlässt der nächste Flügelspieler nach nur einem Jahr den Verein. Mit seiner energischen Verteidigung und vor allem seinen vielen Steals zählte Emanga zu den besten Verteidigern der 49ers. Auch offensiv konnte er der Mannschaft öfter helfen, fand zeitweise nicht in seinen gewohnten Rhythmus. Ob und wie es zukünftig basketballerisch für Emanga weitergeht, ist noch nicht bekannt. Die TKS 49ers bedanken sich für deinen Einsatz und wünschen viel Erfolg in der Zukunft, Q!
Mit Paul Can Stegmann entscheidet sich derweil ein weiterer junger Berliner Spieler für TKS zu spielen. Zuletzt durfte der 19-jährige Stegmann bereits ab der zweiten Saisonhälfte mit Coach Vladimir Pastushenko und seinem Team trainieren und sich dem Team vorstellen. Dort wurde es ihm ermöglicht, sich schon etwas an das Niveau der ProB anzupassen und seine Fähigkeiten, welche er mit 8,3 Punkten und 4,4 Rebounds pro Spiel in der NBBL unter Beweis stellen konnte, zu präsentieren. Vor seiner Zeit bei den Berlin Braves Baskets genoss der 2,02 Meter große Flügelspieler seine Ausbildung bei Alba Berlin und wurde 2018 sogar ins Bundesjugendlager sowie Leistungscamp des Deutschen Basketball Bundes gesichtet. Nun hofft der neueste TKS-Youngster auf seine ersten Einsätze in der ProB und will so schnell wie möglich zu Siegen beitragen: „Ich freue mich sehr auf die kommende Saison beim RSV und den 49ers. Schon letzte Saison wurde mir die Chance gegeben, mich im Training zu beweisen, diese Saison hoffe ich in den Spielen daran anknüpfen zu können.” Stegmann wird dabei nicht nur in der ProB im Einsatz sein, sondern auch beim Farmteam in der 2. Regionalliga Spielpraxis sammeln.

Text: Richard Steinmetz

Foto: Fotofuzzi