Vertragsverlängerung Philipp Bode – Kontinuität bei den Tropics

Die Oberhachinger Verantwortlichen können diese Woche die Vertragsverlängerung mit Philipp Bode vermelden. Der inzwischen 22-jährige Defensivspezialist geht somit in seine fünfte Spielzeit bei den Kyberg-Riesen. Der TSV Oberhaching setzt somit weiterhin auf Kontinuität. Genau wie der Großteil der letztjährigen Mannschaft wird Bode auch in der kommenden Saison das Trikot der Gelbhemden tragen.

Der 1,79 cm große Defensivterrier hat sich in den letzten Jahren vom Jugendspieler zu einem gestanden Bundesligaakteur entwickelt. Vor allem in der Saison 21/22 machte Phillipp eine großen Leistungssprung und erkämpfte sich teilweise einen Platz in der Starting Five. Vergangene Spielzeit plagten den wieselflinken Guard jedoch mehrere hartnäckige Verletzungen und brachten Ihn außer Tritt. Der ehemalige Jugendspieler vom Kooperationspartner Jahn München konnte nicht regelmäßig trainieren und verlor somit seinen Rhythmus. Auf den kleinen Positionen war er aber vor allem Dank seiner großen Stärken in der Verteidigung ein wichtiger Spieler in der Rotation der Gelben, der sich immer wieder voll in den Dienst der Mannschaft stellte.

In der Sommerpause hat der Student die Verletzungsprobleme komplett verheilt und bereitet sich seit Wochen mit vielen Extraschichten intensiv auf die kommende Saison vor. Trotz seiner erst 22 Jahre alt hat Bode bereits viele Bundesligaspiele in den Beinen und soll mit seiner vorbildhaften Einstellung eine wichtige Rolle einnehmen.

Sportlicher Leiter Mario Matic: „Wir freuen uns, dass Philipp auch kommende Saison Teil unseres Teams sein wird. Mit seinem Kampfgeist, Willen und Loyalität dem Verein gegenüber verkörpert er alle Tugenden, die wir in Oberhaching sehen wollen.“

Text: Mario Matic

Ein Großer für den Spielaufbau

Er spielte in der Geburtsstadt der Gebrüder Grimm und jüngst nur eine rund zehnminütige Autofahrt von der Halle entfernt, in der der mehrmalige NBA-Titelträger San Antonio Spurs zu Hause ist. Niklas „Niki“ Krause ist der nächste Neuzugang des SC Rist.

„In Hanau hat er in jungen Jahren viel Verantwortung übernommen, ist dann ein Jahr in den USA gewesen, kommt jetzt nach Hamburg. Das heißt: Er hat schon was gesehen“, sagt Hamed Attarbashi über den 20 Jahre alten und 1,98 Meter großen Aufbauspieler. Krause sei ein „ein sehr aufgeräumter, intelligenter Junge“, so der Rist-Trainer. „Wir sind zuversichtlich, dass er mit der Erfahrung, die er in den letzten beiden Jahren gemacht hat, den ganz jungen Spielern, die wir auf der Position haben, ein bisschen voraus ist und denen auch helfen kann, noch besser zu werden“, betont Attarbashi.

„Niki ist ein groß gewachsener, athletischer Guard, der die Positionen eins und zwei und aufgrund seiner Größe theoretisch auch die Drei spielen kann“, lautet die Beschreibung, die Christoph Roquette von Krause liefert. „Wir geben ihm zusammen mit den Towers die Möglichkeit, den nächsten Schritt zu tun, um sich langsam an das BBL-Niveau zu gewöhnen“, erläutert der Rist-Sportchef.

Sein Jahr an der texanischen University of the Incarnate Word mit 25 Spielen (6,5 Zähler, 2,9 Assists pro Partie) für die „Cardinals“ war bereits Krauses zweites im Basketball-Mutterland. Das erste verbrachte er als Austauschschüler in Billings (Montana). Vorher und nachher war er Mitglied der TG Hochheim am Main, spielte dann beim ASC Theresianum Mainz, in Weiterstadt („Team Südhessen“) und in der Saison 2021/22 bei den White Wings Hanau. Beim damaligen ProB-Ligisten (Südstaffel) überzeugte Krause als Punktesammler (11,8 pro Partie), Vorbereiter und mit gutem Reboundverhalten.

Ein weiterer Abgang steht unterdessen fest: Der SC Rist bedankt sich bei Christian Okolie für seine Leistungen und seinen Einsatz in der zurückliegenden Spielzeit. Wir wünschen alles Gute für seinen weiteren Weg!

Text: Moritz Korff

Foto: SC Rist Wedel

Doppellizenzler: Conzane neu dabei, Ceman zurück in Luxemburg

Nach fünf Verlängerungen im Spieleraufgebot der TKS 49ers wurde nun die erste Neuverpflichtung für die kommende BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison getätigt. Leonardo Conzane heißt der junge Flügelspieler, der gleichzeitig für das Farmteam der 49ers in der 2. Regionalliga aktiv sein wird. Dort wird er eine ähnliche Rolle wie zuletzt Dino Ceman spielen wollen, der den Verein verlässt und in seine Heimat zurückkehrt.

Neuzugang Leonardo Sixpence Conzane, wie sein voller Name lautet, ist kein Unbekannter beim RSV Eintracht. Vor drei Jahren war er schon einmal kurzzeitig für den Verein im Einsatz. Damals stand er für die U20 in der Berliner Oberliga und die 2. Herrenmannschaft in der 2. Regionalliga auf dem Feld. In der Zwischenzeit verbrachte der 20-Jährige eine Saison in Schwelm und eine in Königs Wusterhausen. Bei den EN Baskets Schwelm fungierte er in der gleichen Funktion wie künftig bei den TKS 49ers, als Stammspieler in der 2. Regionalliga sowie Perspektivspieler in der ProB. Im Anschluss kehrte Conzane nach Berlin zurück, wo er bei Berlin Tiger das Basketballspielen für sich entdeckte, und schloss sich den Red Dragons Königs Wusterhausen in der 1. Regionalliga an. Dort legte er in der Saison 2022/23 in 18 Spielen durchschnittlich 5,8 Punkte sowie 4,3 Rebounds in knapp 22 Minuten Einsatzzeit auf. Nun kehrt der athletische Shooting Guard zurück zur Eintracht bzw. den 49ers und will sich erneut beweisen: „Ich freue mich sehr, wieder in die TKS-Familie zurückzukehren. Sowohl das Umfeld als auch das Teamgefüge passen sehr gut zu meiner aktuellen Lebenssituation. Mir ist sehr wichtig, dass ich mich wohl fühle, dort wo ich spiele. Ich hoffe, dass ich in der kommenden Saison den nächsten Schritt im Basketball gehen kann.“

Nicht mehr für TKS auflaufen wird der Youngster Dino Ceman. Nach nur einem Jahr im Trikot der 49ers zieht es den gebürtigen Luxemburger zurück in die Heimat. Für Ceman war das vergangene Jahr in der ProB kein leichtes. Aufgrund von einer starken Besetzung auf seiner Position kam er hier lediglich zu zwölf Kurzeinsätzen. Zwar konnte er sich bei den 49ers nicht durchsetzen, hingegen war er in der zweiten Mannschaft einer der Leistungsträger und hatte maßgeblichen Anteil an der Meisterschaft in der 2. Regionalliga. Der 20-Jährige blickt positiv auf das letzte Jahr zurück: „Ich möchte mich bei allen im Verein für die Gelegenheit bedanken. Danke an die Jungs, dass sie mich so herzlich aufgenommen haben. Man sieht sich wieder.“
Vielen Dank für deinen Einsatz und viel Glück bei deinen weiteren Vorhaben, Dino!

Text: Richard Steinmetz

Foto: Fotofuzzi

Der Weg von Mario Hack Vazquez führt nach Spanien

Nachdem bei der BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga zuletzt mit Bernat Vanaclocha Sanchez ein Spanier zum Team stieß, geht ein Spieler des bisherigen Kaders nun den entgegengesetzten Weg. Aufbauspieler Mario Hack-Vazquez setzt sein Studium in Madrid fort und steht den Kangaroos in der neuen Saison nicht zur Verfügung. Der 24-jährige war drei Saisonen bei den Stadtbergern aktiv, er zählte sowohl im Meisterjahr in der 1. Regionalliga als auch in der abgelaufenen ProB Saison zu den Leistungsträgern des Teams. Die Leitershofer Rückennummer drei kam 2020 aus Bad Aibling zu den Kangaroos und stand in der abgelaufenen Saison durchschnittlich 18 Minuten auf dem Feld, er erzielte dabei pro Partie 4,4 Punkte.

„Es waren drei großartige Jahre bei den Kangaroos. Ich habe in Stadtbergen und Augsburg viele neue Freunde gefunden und einfach eine wunderschöne Zeit erlebt. Die Heimspiele mit all den großartigen Fans werde ich vermissen, ich möchte mich herzlich bei der gesamten Kangaroos Familie für das Erlebte bedanken“, blickt Hack Vazquez positiv auf drei erfolgreiche Saisonen zurück. Für Cheftrainer Emanuel Richter stellt der Abgang ein herber Verlust dar: „Ich danke Mario für alle, was er für das Team geleistet hat, aus tiefstem Herzen. Mario hatte maßgeblichen Anteil am Aufstieg, als auch am Klassenerhalt. Gerne würde ich ihn im Trikot der BG wieder begrüßen, sollte nach dem Auslandsaufenthalt sein Weg erneut hierher führen. Er ist ein Mensch und ein Spieler, den jeder gerne in der Mannschaft hätte“, zeigt sich Richter für seine Verhältnisse ungewohnt emotional. Ähnlich äußert sich aber auch Kangaroos-Geschäftsführer Andreas Moser: „Mario war zu jeder Zeit eine Bereicherung für den Verein, auf und neben dem Spielfeld. Er wird eine Lücke hinterlassen. Studium und Beruf gehen immer vor, es ist eine tolle Chance für ihn, sein Studium in der spanischen Lndeshauptstadt fortzusetzen. Wir wünschen ihm alles Gute und viel Erfolg in Madrid und wird in Leitershofen und Stadtbergen immer willkommen sein, egal ob als Spieler oder Gast. Sollte Real anfragen, werden wir natürlich sofort die Freigabe erteilen“, hat Moser aber dann doch noch ein Lachen im Gesicht.

Text: Andres Santiago

Foto: BG Hessing Leitershofen

Lenny & Alec Anigbata mit neuen Zielen

Zwei weitere Talente aus dem Nachwuchspool des FCBB werden ab der kommenden Saison versuchen, im Profibereich Fuß zu fassen: Die Zwillingsbrüder Lenny und Alec Anigbata – 18 Jahre jung, gebürtige Münchner und seit 2014 bei den Bayern-Basketballern aktiv gewesen – wechseln zu BBL-Klubs, wo sie auch im jeweiligen ProB-Kader stehen werden. Lenny wurde nun als Zugang in Ludwigsburg bestätigt.

Gute Leistungen im ProB-Team

Die beiden engagierten Eigengewächse durchliefen von der U12 bis zur zweiten Mannschaft alle Jugendmannschaften des FCBB-Nachwuchsprogramms. Lenny Anigbata spielte zuletzt eine starke erste Saisonhälfte in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd und kam bis zu einer Verletzung Ende Januar auf 10,1 Punkte und 4,9 Rebonds pro Spiel. Seine Bestmarke waren 23 Punkte beim Auswärtsspiel in Speyer.

Alec Anigbatas Schnitt in der ProB lag bei 6,2 Punkten und 3,5 Rebounds, seine persönliche Bestleistung verbuchte er mit 20 Punkten im Heimspiel gegen Frankfurt. Zum Abschluss ihrer gemeinsamen Zeit beim FCBB standen sie noch einmal mit der Münchner U19 beim NBBL-Halbfinale Ende Mai in Frankfurt auf dem Parkett.

Der FCBB wünscht beiden alles Gute für ihren weiterem Weg und freut sich schon auf ein Wiedersehen im BMW Park in der kommenden Saison.

Text: Jan Schmidt-Bäse

Foto: FC Bayern Basketball

Perspektivspieler Julius Treichel weiter im Kader der Iserlohn Kangaroos

Der längste Spieler der Iserlohn Kangaroos, der 2,13 m große Center Julius Treichel, hat seinen Vertrag bei den Waldstädtern um zwei weitere Jahre verlängert.

Der 20-jährige, der seit 2 Jahren bei den Kangaroos aufgebaut wird, hatte vor allem in der abgelaufenen Spielzeit mit vielen Verletzungsproblemen zu kämpfen und musste aufgrund einer Knieverletzung einen Großteil der Saison aussetzen. 

In diesem Sommer konnte der Jurastudent jedoch wieder schmerzfrei trainieren und bereits intensive Einheiten absolvieren. Nun liegt sein Fokus im athletischen Bereich, sodass kleinere Verletzungen in Zukunft minimiert werden können.

In der kommenden Spielzeit erhält Treichel sowohl eine Lizenz für die ProB als auch für die 2. Regionalliga. In der “2. Regio” soll der fleißige Dortmunder wieder regelmäßig Spielzeit sammeln und sich unter der Führung von Coach Toni Prostran weiterentwickeln. Treichel ist mit seiner Größe von 2,13 Metern und seinem Gewicht von 105 Kilogramm eine echte Präsenz in der Zone, der mit starkem Rebounding und guter Zonenverteidigung überzeugt. 

Julius Treichel: “Über die beiden letzten Saisons habe ich mich in Iserlohn sehr wohl gefühlt und freue mich darüber, dass wir unsere Zusammenarbeit auch über die nächste Saison fortsetzen.”

Michael Dahmen: “Julius ist ein sehr angenehmer junger Mann, der erst spät zum Leistungssport gekommen ist, aber einen großen Ehrgeiz und eine entsprechende Disziplin entwickelt hat. Wir freuen uns über die Verlängerung seines Vertrages und hoffen, dass der athletische Fokus dazu führen wird, dass Julius permanent trainieren kann, um den nächsten Schritt nach vorne zu gehen.”

Die Waldstädter freuen sich über die Vertragsverlängerung und blicken gespannt auf Treichels zukünftige Entwicklung. 

Damit besteht das Team der Kangaroos zunächst aus 13 festen Spielern. In den erweiterten Kader werden noch einige talentierte Jugendliche bzw. junge Spieler hinzugenommen, die sich im Laufe der Vorbereitung und im Individualtraining herauskristallisieren werden.

Text: Yannik Drude

Foto: Jörg Riese

Alegbe: Die Schule ist aus, das Lernen geht weiter

Al-Fayed Alegbe legte in diesem Jahr die Abiturprüfungen ab und setzt jetzt vollständig auf die Karte Basketball. Das tut der 19-Jährige wie gehabt mit Doppellizenz für den SC Rist sowie die Veolia Towers Hamburg.

„Es ist eine großartige Leistung, das zu schaffen: Bundesliga, NBBL, hier und da immer Training und trotzdem ein gutes Abitur zu machen“, so Hamed Attarbashi, Rist-Trainer und im Hauptberuf Lehrer. Es könne fortan beflügeln, „nicht jeden Morgen auch Schule machen zu müssen, sondern sich ein Jahr mal voll auf den Sport zu konzentrieren. Das wird, glaube ich, unglaubliche Energien und Kräfte freisetzen“, sagt er. „Einfach gesund bleiben, weiter mit einem Lachen durch die Welt laufen, dann wird er richtig gut werden“, ist Attarbashi von Alegbes Begabung und seinem Verbesserungswillen überzeugt.

Unter anderem eine Schulterverletzung verschaffte dem 19-Jährigen in der vergangenen Saison eine zusätzliche Schwierigkeitsstufe und begrenzte die Anzahl seiner ProB-Einsätze auf 15. Doch es waren Auftritte dabei, die noch gut erinnerlich sind. Beispielsweise jener gegen Rhöndorf im November, als Alegbe zwei Sekunden vor dem Ende des vierten Viertels mit einem Dreier die Verlängerung erzwang und insgesamt neun Zähler verbuchte. „Alfa kann die Positionen zwei und drei spielen“, sagt Christoph Roquette. „Wir glauben, dass bei ihm noch ganz viel Potenzial schlummert“, meint der Sportliche Leiter des SC Rist. „Er ist ein guter Verteidiger, er ist athletisch, muss sicherlich noch viel dazulernen, wie er in der Offense agiert, aber hat quasi alle Fähigkeiten und wir sind gespannt, wie er die Zeit bei uns dieses Jahr nutzen wird, wie er sich entwickeln wird und wie er seine Rolle interpretieren kann“, fährt Roquette fort.

Text: Moritz Korff

Foto: SC Rist Wedel

Neuer Aufbauspieler aus Spanien

Carlos Hidalgo Guijo ist der Aufbauspieler der Ahorn Camp BIS Baskets Speyer in der nächsten Saison in der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB. „Er ist ein echter Einser mit viel Routine, der das Spiel unserer Mannschaft strukturieren wird“, sagt BIS-Sportmanager Gerd Kopf über den 26-jährigen Physiotherapeuten aus Spanien. Vor seinem Wechsel in die Pfalz sammelte der gebürtige Andalusier in seinem Heimatland Erfahrungen beim Drittligisten CD Aquimisa Carbajosa. Hidalgo Guijo ist bei den BIS Baskets Nachfolger von Jake Babic, der nach der zurückliegenden Runde in seine Heimat Kanada zu den Niagara River Lions zurückgekehrt ist.

Text: Heinz Forler

Centerspieler Bernat Vanaclocha verstärkt die Kangaroos

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen kann in der BARMER 2. Basketball Bundesliga den Zugang eines weiteren Spielers, der variabel auf den großen Positionen einsetzbar ist, vermelden. Von den Eisbären Bremerhaven wechselt Bernat Vanaclocha Sanchez zu den Kangaroos. Der 25-jährige Spanier ist 2,10 Meter groß und erzielte zuletzt an der Nordseeküste in der ProA bei 10 Minuten Spielzeit 3,7 Punkte pro Partie. Zuvor war er ein halbes Jahr beim Team Ehingen Urspring aktiv, als diese ebenfalls noch in der ProA spielten und erzielte dort bei 21 Minuten Spielzeit 9,4 Punkte pro Match. Geboren ist Vanaclocha in Oviedo im Norden Spaniens, er spielte in seinen Juniorenjahren dann bei Estudiantes Madrid und bestritt auch einige Spiele für die U18 Nationalmannschaft seines Heimatlandes. Vor seinen Stationen in Deutschland agierte er nach einem Abstecher in die USA dann in der dritten spanischen Liga bei den Teams von Albacete Baskets und Safir Fruits Alginet.

„Ich freue mich sehr, nach Augsburg zu kommen, Teil der Kangaroos Familie zu werden und mit meinen neuen Teamkameraden diese Reise bestreiten zu dürfen. Die Priorität für mich liegt darin, möglichst großen Erfolg mit dem Team zu haben, dazu möchte ich unter Coach Emanuel Richter aber auch meine persönlichen Fähigkeiten verbessern“, blickt Vanaclocha seiner dritten Station in Deutschland mit Spannung entgegen. Sein neuer Trainer sieht verschiedene Aspekte beim spanischen Neuzugang gegeben: „Bernat hat bereits zwei Jahre Erfahrung in den BARMER-Ligen, er ist sehr groß, sehr beweglich, hat einen guten Wurf aus der Mitteldistanz und ist dazu absolut motiviert, will sich beweisen. Ich bin sehr froh, dass er unser Team verstärkt“, so Richter. Der sportliche Leiter der BG, Stefan Goschenhofer, ergänzt dies noch: „Bernat wird uns auch als sogenannter Rim Protector, also als Beschützer des Korbes, weiterhelfen. Die Besetzung der großen Spots ist immer sehr schwierig, gerade für einen kleineren Verein wie uns. Da muss man sehr viel Geduld mitbringen, bis sich das richtige Fenster öffnet. Der frühere TVA-Coach Nils Ruttmann, jetzt Geschäftsführer der Eisbären, konnte uns dazu nur Gutes über den Spieler berichten. Mit Bernat, Jermane, Ole und Nemanja sind wir unter dem Korb nun sicherlich sehr gut aufgestellt“, zieht Goschenhofer ein insgesamt sehr positives Fazit.

Text: Andres Santiago

Foto: Eisbären Bremerhaven

Leistungsträger verlängert bei der BBG Herford – Shawn Gulley bleibt an Bord!

In der vergangenen Spielzeit in der BARMER 2. Basketball Bundesliga als Nachverpflichtung Teil des Kaders geworden, übernahm der Forward Shawn Tyrell Gulley im Verlauf der Rückrunde viel Verantwortung und hatte letztlich enormen Anteil am Klassenerhalt seiner Mannschaft.

Der 1993 geborene und 2,00m große Innenspieler konnte vor allem durch seine bissige Spielweise und seine Athletik überzeugen. Immer wieder gelang es dem 29-jährigen, zweite Chancen am offensiven Brett zu erarbeiten. Regelmäßig gelang Gulley ein sogenanntes Double-Double (zweistellige Werte in zwei gemessenen Statistiken). Trotz seiner Athletik und dem aggressiven Zug zum Korb hat der Forward jedoch auch ein weiches Händchen von jenseits der Dreipunktlinie und entwickelte sich im Laufe der Spielzeit mehr und mehr zur ersten Option im Angriff seines Teams. Mit 34 Punkten, 11 Rebounds und einer Effektivität von 44 gelang ihm im letzten Spiel der abgelaufenen Saison dann nochmal eine Gala-Vorstellung vor dem heimischen Publikum, als das Team unter Headcoach Chris Dictapanidis mit 100:73 gegen die ROTH Energie Giessen Pointers gewann. Somit war den Verantwortlichen bereits frühzeitig klar, dass Shawn Gulley für die kommende Spielzeit in der zweiten Basketball Bundesliga ein Wunschkandidat sein würde. Als Fan-Liebling und Energizer gab der Forward, der vorher bei den ART Giants Düsseldorf unter Vertrag stand, immer sein Bestes und konnte seine Leistungen trotz einer fehlenden Vorbereitung kontinuierlich steigern.

„Wir freuen uns, dass wir mit Shawn einen weiteren Leistungsträger halten konnten, der gleichzeitig auch eine Identifikationsfigur für die Fans geworden ist.“, verriet Jürgen Berger, Geschäftsführer der BBG Herford.

Und auch der Headcoach, Christos Dictapanidis, ist erfreut über die Verpflichtung: „Shawn bringt alle Anlagen mit, die ein guter Basketballer braucht. Er hat Erfahrung auf hohem Niveau, hat sich über den Sommer fit gehalten und wird nun von Beginn für uns spielen können.“

Text: Jürgen Berger