Ein regionales Gesicht in Liga 2: Hendrik Wiegard kommt

Mit Hendrik Wiegard werden die Fans der Ademax Ballers Ibbenbüren auf ein neues Gesicht in der Hölle Ost treffen. Wiegard selbst stellte sich bereits während der letzten Saison seinen neuen Teamkollegen und Trainer Peer Reckinger im Training vor. Zuletzt spielte er bei den Hagen Huskies in der 2. Regionalliga, verfügt jedoch schon über Erfahrung in der 1. Regionalliga aus seiner Zeit bei der BG Hagen (heute BBA Hagen). Der geborene Osnabrücker ist der Cousin von David Wiegard, der in der Vergangenheit bereits die Schuhe für den TVI schnürte.

Mit Hendrik Wiegard erhalten Victorio Dente, Jan Wullkotte und Co. Unterstützung unter den Brettern. Der Forward ist für die Positionen 4 und 5 eingeplant.

Die Stimmen zur Verpflichtung von Hendrik Wiegard:

Hendrik Wiegard: „Nachdem vor der letzten Saison der Kontakt zu Diesel zu kurzfristig hergestellt wurde und ich schon Hagen meine Zusage gegeben hatte, standen wir dieses Jahr das erste Mal bereits im Februar im Austausch. Ich durfte den großen Luxus genießen und während der Playoffs an einem Training teilnehmen und war absolut begeistert, sowohl vom Basketballerischen als auch der Mannschaft. Als Diesel mich dann kurz nach dem Gewinn der Meisterschaft wieder anrief und mir sagte, er sieht mich auch in der ProB, musste ich nicht überlegen und sagte direkt zu. Als Osnabrücker habe ich mich auch schon vorher mal in die Hölle Ost verirrt und freue mich schon auf die Heimspiele vor dieser unglaublichen Kulisse. Ich danke Diesel für das entgegengebrachte Vertrauen und werde mein Bestes geben, Ibbenbüren nicht zu enttäuschen.“

Tobias „Diesel“ Hülsmeier: „Ich freue mich sehr, dass Hendrik Wiegard mit uns den Schritt direkt in die 2. Liga wagt. Er ist schon lange auf meinem Radar und nachdem er wieder in der Heimat wohnt, hatte ich immer großes Interesse. Er ist ein klassischer Arbeitertyp, der unter dem Korb aufräumen kann und wird. Neben seiner Top-Mentalität hat er natürlich auch sportliche Qualitäten, die uns helfen werden. Und mit der Wiegard-Familie haben wir ja schon in der Vergangenheit viel richtig gemacht ;-). Welcome Hendrik. Ball together.“

Text: Leon Grage

Foto: Ademax Ballers Ibbenbüren

Ibbenbürener Talent in die 2. Liga

Mit Elias Korte rückt ein vielsprechender Akteur aus der zweiten Mannschaft in das Aufgebot der Ademax Ballers Ibbenbüren. Der athletische Linkshänder erhält die Möglichkeit sich im Training für Minuten in der ProB zu empfehlen. Dadurch wird der Kader der Ademax Ballers um einen Ibbenbürener reicher.

Der 20-Jährige durchlief in der Vergangenheit den kompletten Nachwuchs des TVI. Zuletzt stand er für die zweite Mannschaft auf dem Feld und sammelte darüber hinaus Erfahrung in der Northern Side Academy in Charlotte (North Carolina) in den USA während seines Auslandsaufenthaltes. Bei Elias Korte können sich Trainer Peer Reckinger und Sascha Guettat auf einen ehrgeizigen und wissbegierigen Nachwuchsspieler freuen.

Die Stimmen zur Verlängerung von Elias Korte:

Elias Korte: „Ich freue mich mega über das Vertrauen von Diesel und die Möglichkeit mit so einer tollen Mannschaft in und für die Hölle Ost zu spielen. Ich werde alles geben, um das Team zu unterstützen und weiterzubringen, was auch immer es braucht. Ich spiele hier schon fast mein ganzes Leben und könnte mir keinen besseren Ort vorstellen, als mit meiner zweiten Familie die ProB zu rocken.“

Tobias Diesel Hülsmeier: „Elias ist eine ganz spannende Personalie. Er ist vor allem anders als die Meisten und hat mit 20 Jahren schon über 40 Länder bereist. Sein Talent ist riesig, jetzt kommt es auf Konstanz und Willen an. Er hat sich auf eine ganze Saison Basketball committet und bringt damit sein Opfer schon. Ich würde mich freuen ihn mal einige Minuten in der 2. Liga auf dem Feld zu sehen. Love“

Text: Leon Grage

Foto: Ademax Ballers Ibbenbüren

Veteran mit Führungsqualitäten – Marco Völler schnürt weiter die Basketball-Schuhe

Die FRAPORT SKYLINERS holen das Maximum an Erfahrung, Führungsqualitäten und Teamfähigkeit in ihre Teams. Der 34-jährige Offenbacher Marco Völler wird weiterhin für die FRAPORT SKYLINERS Juniors in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auflaufen, hat aber auch die Option, sich in der ProA festzuspielen.  Er erhält einen Vertrag für die kommende Saison.

Stimmen zur Meldung

Marco Völler: „Zunächst mal bin ich froh, in alter neuer Rolle weiter an Bord und Teil der Organisation zu bleiben. Ich will helfen, wo ich kann und freue mich auf die Aufgabe. Unsere beiden Teams werden kommende Saison super jung sein. Da will ich mit meiner Erfahrung unterstützen und den Jungs Orientierung und einen Ansprechpartner auf Augenhöhe bieten. Vorher liegt aber noch einiges an Arbeit vor mir, um wieder richtig fit zu werden. Ich will natürlich nicht nur Erfahrung mit in die Teams bringen, sondern auch sportlich meinen Beitrag leisten. Zu den letzten beiden Jahren möchte ich sagen, dass auch wenn sie leider nicht so erfolgreich verliefen wie erhofft, ich dem Club für die Chance sehr dankbar bin. Für meine persönliche Entwicklungen waren die Erfahrungen sehr hilfreich. Jetzt möchte ich im ersten Schritt auf sportlicher Ebene wieder alles dafür tun, dass der Club wieder dahinkommt, wo er hingehört: in die erste Liga!“

Denis Wucherer (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Ich schätze Marco sehr und freue mich auf die Zusammenarbeit. Er wird unserem System Stabilität geben; in den Trainingseinheiten und auch bei den Spielen. Von seiner positiven Art und seiner Erfahrung werden alle Spieler profitieren. Für die Organisation ist es natürlich eine tolle Nachricht, dass ein etabliertes Gesicht weiter an den Club gebunden werden kann. Trotz neuer Umstände kann der Weg der Einbindung von Spielern in die Club-Organisation weitergegangen werden.“

Jung, jünger, FRAPORT SKYLINERS – so könnte man das Team der Frankfurter Basketballer bisher ganz gut beschreiben. Keine 23 Jahre alt ist die Mannschaft von Headcoach Denis Wucherer im Durchschnitt bisher. Ältester Spieler ist Jacob Knauf mit 26! Da ist es nicht schwer zu erkennen, dass etwas, neudeutsch, „Veteran Leadership“ (oder anders: Erfahrung) noch gut ins Bild passen würde. Jemand der Ruhe ausstrahlt, vieles erlebt hat, auch mal einen kühlen Kopf bewahrt, der als Vorzeigeprofi weiß, worauf es ankommt, um eine lange Karriere zu haben und der die Strukturen in der ProA, aber vor allem auch im Club selbst, bestens kennt.

Hallo Marco Völler! Für die Rolle des Veteranen und des Routiniers kann es wohl keine bessere Option geben, als den seit 2017 in Frankfurter Diensten stehenden Sympathieträger. In der vergangenen Saison sorgte er bereits für jede Menge Stabilität unter den Körben der ProB für die FRAPORT SKYLINERS Juniors und erzielte im Schnitt 7.3 Punkte und 3.6 Rebounds. Von Altersschwäche also keine Spur.

Die zweiten Ligen kennt Völler bestens. Schon mit 18 Jahren spielte er für den TV Langen in der zweiten Bundesliga. Es folgten Stationen in Hanau, Gotha und als letzte Station vor seinem Wechsel nach Frankfurt auch noch Gießen. Dort spielte er 2016 bereits unter seinem neuen alten Coach, Denis Wucherer und verbindet so auf einzigartige Art und Weise Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. 

Zusätzlich können sich die FRAPORT SKYLINERS auch freuen, Marco weiterhin abseits des Parketts an ihrer Seite zu wissen. In weiterer Vorbereitung auf seine Karriere nach der Karriere wird der charmante Lockenschopf den Club als Markenbotschafter weiter auf Veranstaltungen, öffentlichen Auftritten und medial begleiten und sich weiterhin in verschiedene Facetten einer Profisportorganisation hineinarbeiten.

Text: Thomas Nawrath

„Schwedisches Taschenmesser“ im Anmarsch

Verbindungen zwischen dem SC Rist und dem schwedischen Basketball gibt es seit Jahrzehnten: Durch die Teilnahmen am Jugendturnier in Lund etwa oder durch mehrmalige Wedel-Besuche schwedischer Mannschaften in der Saisonvorbereitung. In der Saison 2023/24 wird erstmals ein Spieler aus dem skandinavischen Königreich für die 1. Herren auflaufen. Daniel Johansson heißt er, der 25-Jährige ist der erste Wedeler Neuzugang.

„Wir haben jemanden gesucht, der a) noch etwas erreichen möchte und b) schon etwas gesehen hat. Das ist mit Daniel sicherlich gelungen“, meint Sportchef Christoph Roquette. Der gut zwei Meter große Flügelspieler mischte in den vergangenen Jahren mit Jämtland Basket stets im Kampf um die schwedische Meisterschaft mit: 2022/23 erreichte Johansson mit dem Verein aus Östersund das Halbfinale, 2022 wurde man Vizemeister, 2021 schied er mit der Mannschaft nach drei Siegen sowie vier Niederlagen in der Vorschlussrunde aus. „Er hat dort in einem sehr guten System gespielt. Und er trifft gute Entscheidungen. Er ist jemand, der den jungen Spielern auf dem Feld zeigen kann, wie man intelligenten Basketball spielt“, betont Hamed Attarbashi.

Johansson sei ein „schwedisches Taschenmesser“, nimmt der Rist-Trainer eine eidgenössische Anleihe, mit der im Basketball gerne Spieler mit mannigfaltigen Fähigkeiten umschrieben werden. „Er hat Interesse im Ausland zu spielen und findet die Situation bei uns interessant. Wir brauchen jemanden, der vielseitig ist, nicht zu alt, nicht zu jung“, sagt Attarbashi.

Der Neu-Wedeler habe bei Jämtland Basket immer „eine konstante Rolle gehabt, ist aber über die konstante Rolle nie hinausgekommen. Wir konnten ihn überzeugen, dass er bei uns den nächsten Schritt machen kann“, sagt Roquette. In Wedel soll dem Schweden der Sprung zum Leistungsträger gelingen. „Er will was beweisen, und das kann er bei uns“, so der Sportliche Leiter.

Mit knapp 25 Minuten Einsatzzeit pro Spiel war Johansson in der abgelaufenen Saison Stammspieler des schwedischen Erstligisten und wies ordentliche statistische Mittelwerte (7,2 Punkte, 4,3 Rebounds, 49 Prozent Feldwurfquote, 34 Prozent Dreierquote, 77 Prozent Freiwurfquote) auf. Der SC Rist wird die erste Auslandsstation in der Karriere des ehemaligen schwedischen Juniorennationalspielers (Teilnehmer der U18-Europameisterschaft 2016).

Text: Moritz Korff

Neuzugang mit viel Zweitligaerfahrung

Nachdem in den vergangenen Wochen ein Youngstar nach dem nächsten vorgestellt wurde, können die Verantwortlichen der BBG Herford nun auch die Verpflichtung eines äußerst erfahrenen Akteurs verkünden. Wobei man dazu sagen muss, dass Julius Stahl mit seinen 27 Jahren eher in die Kategorie „jung, aber sehr erfahren“ als zum alten Eisen gehört.

Insgesamt drei Saisons lang war der 1,97 Meter große Tweener für die Dresden Titans in der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProB aktiv. Seine stärkste Spielzeit hatte er in der Corona-Saison 2020/21, wo er in 20 Minuten Einsatzzeit genau acht Punkte pro Partie erzielte. Aber auch in den beiden anderen Jahren war er fester Bestandteil der Rotation und ein wichtiger Spieler.

In der abgelaufenen Saison spielte Julius dann bei den Aschersleben Tigers in der 1. Regionalliga Nord, wo er mit 15,3 Punkten pro Spiel einer der Leader war. Sein Ziel ist es jetzt, diese große Rolle auch eine Liga weiter oben zu festigen.

„Mein Ziel für die kommende Saison war es von Anfang an, nochmal in der Barmer 2. Basketball Bundesliga Pro B anzugreifen. Bei der BBG gehöre ich jetzt schon zu den Älteren im Team und möchte mit meinem großen Erfahrungsschatz ein Anführer sein“, kündigt Julius an.

„Neben dem vielen Potential was unsere ganzen jüngeren Spieler mitbringen, brauchen wir natürlich auch einige Spieler mit etwas mehr Erfahrungen im professionellen Sport. Julius ist noch gar nicht alt, hat aber schon viel im Basketball gesehen. Deswegen passt er perfekt in unser Team“, freut sich BBG-Geschäftsführer Jürgen Berger über die Neuverpflichtung.

Text: Jürgen Berger

Foto: BBG Herford

Ivan Delgado komplettiert den Kangaroos Kader

Die Iserlohn Kangaroos geben mit Ivan Delgado ihre letzte Neuverpflichtung für die kommende Spielzeit bekannt. Der luxemburgische Nationalspieler wechselt aus der ProB Süd vom Team Ehingen Urspring an den Hemberg und verstärkt die Waldstädter auf der Point Guard Position.

Mit Ivan Delgado haben die Kangaroos das letzte Puzzlestück für die kommende Spielzeit verpflichtet. Der 24-Jährige Aufbauspieler stand in der abgelaufenen Saison in 16 Spielen knapp 23 Minuten auf dem Parkett und konnte dabei durchschnittlich 9 Punkte, 5.6 Assists und 3.3 Rebounds auflegen. Für die Nationalmannschaft Luxemburgs ist er seit einiger Zeit ein echter Leistungsträger, der an beiden Enden des Feldes einen wichtigen Beitrag leistet. Erst vor einigen Wochen konnte Delgado das Turnier der “kleinen europäischen Staaten” in Malta mit dem Team des Großherzogtums gewinnen. 

Delgado ist ein vielseitiger Guard, der sowohl offensiv als auch defensiv besticht. Mit seiner Körpergröße von 1,93 Metern und seinem Gewicht von 95 Kilogramm bringt er eine gute Physis und Athletik mit und weiß diese auch als bissiger Verteidiger in der Defensive einzusetzen. Offensiv ist er sehr ausbalanciert und kann sowohl seine Mitspieler in Szene setzen, als auch selbst als Scorer in Aktion treten. 

Headcoach Dennis Shirvan: “Ivan hat in seinen jungen Jahren bereits verschiedene Erfahrungen sammeln können und wird direkt einen positiven Impact fürs Team haben. Er ist die Art Point Guard, die wir gesucht haben, er macht das, was ein Team benötigt, kann gut seine Mitspieler einsetzen und besitzt auch selbst die Fähigkeit zu scoren. Ich denke, er wird sich gut ins Team einfinden und uns als Leistungsträger viel geben.” 

Ivan Delgado: “Ich habe mich für Iserlohn entschieden, weil der Klub großes Interesse an mir gezeigt hat. Die Spielidee und meine angedachte Rolle im Team hat mir gefallen und alles, was ich über die Kangaroos erfahren habe, hat auch bei mir großes Interesse geweckt. Ich freue mich auf eine neue Saison in der Pro B. Letztes Jahr war ein schwieriges Jahr für mich aufgrund meiner Verletzungen. Ich hoffe auf eine gesunde und erfolgreiche Saison mit den Kangaroos.”

Michael Dahmen: “Wir hatten mehrere Point Guards zum Schluss auf unserer Liste, aber bei Ivan hat uns seine Art das Spiel zu lesen und seine Fähigkeiten die Laufwege seiner Mitspieler zu erkennen überzeugt. Wir sind sicher, hier viel Talent mit weiteren Entwicklungsmöglichkeiten verpflichtet zu haben und freuen uns, erstmals einen luxemburgischen Spieler bei den Kangaroos zu haben.”

Text: Yannik Drude

Foto: Fotoatelier Emmenlauer

„Steffen kann führen, beruhigen und Akzente setzen“ 

Die individuelle Vorbereitung auf die kommende Saison läuft im Basketball Campus Köln powered by Flossbach von Storch – und mittendrin in der Profigruppe befindet sich auch Steffen Haufs. Nach einer kurzen Auszeit nach dem Saisonfinale Ende April hält sich auch der erfahrene Kölner Pointguard am Heimatstandort seit Monaten in Form. Kein Wunder also, dass es für ihn fast selbstverständlich war, nach seiner Rückkehr im vergangenen Sommer auch die kommende Spielzeit mit den RheinStars in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB anzugehen.

„Ich denke, für beide Seiten haben sich die Erwartungen bestätigt. Wir haben mit Steffen einen Spieler im Kader, der das Spiel in entscheidenden Phasen nicht nur führen und beruhigen kann und einen kühlen Kopf behält, sondern auch selbst Akzente setzen kann“, sagt Manager und Trainer Stephan Baeck. „Und Steffen hat ein professionelles Umfeld bekommen, in dem er auch seine berufliche Karriere gewünscht entwickeln kann.“

„Die Bedingungen hier sind nicht allein für mich hervorragend. Sportlich betrachtet trainieren wir sowohl in der Saison als auch im Sommer auf einem hohen Niveau. Das Umfeld stimmt, der sportliche Anspruch für die kommenden Saison ebenso. Wir wollen und können wieder möglichst weit oben angreifen“, sagt der Masterstudent der Hochschule Fresenius („Corporate Finance und Controlling“).

Text: Rheinstars Köln

Foto: Gero Müller-Laschet

Trey McBride wechselt von den Itzehoe Eagles nach Leverkusen

21 Punkte, fünf Rebounds und mehr als vier Assists im Durchschnitt, mehrere sehr verdiente Auszeichnungen – kein Wunder, dass Trey McBride nach seiner sehr starken Saison für die Itzehoe Eagles die Aufmerksamkeit anderer Vereine auf sich gezogen hat. Jetzt steht fest: Der Amerikaner läuft in der kommenden Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga für die Bayer Giants Leverkusen auf.

Eagles-Coach Timo Völkerink war klar, dass es schwer werden würde, den Leistungsträger zu halten. McBride sei aus einer schwierigen Situation nach Itzehoe gekommen und habe es schwer gehabt, in Europa anzukommen. „Bei uns konnte er sich entfalten und hat sich von Monat zu Monat gesteigert mit dem Höhepunkt in der Playoff-Serie gegen Wolmirstedt“, so Völkerink. „Uns verlässt ein sehr guter Spieler und toller Mensch. Es bleibt nur, Danke zu sagen.“

Das gibt McBride gern zurück: Es sei eine Freude gewesen, für die Eagles zu spielen. Immerhin gibt es ein Wiedersehen in der Lehmwohldhalle: Am vorletzten Hauptrunden-Spieltag der kommenden Saison gastiert ProA-Absteiger Leverkusen am 30. März 2024 in Itzehoe.

Text: Lars Peter Ehrich

Foto: Itzehoe Eagles

Noel Duarte nächster Neuzugang bei den Kangaroos

Die Kaderplanung bei der BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen für die neue Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga läuft weiterhin auf Hochtouren. Von den TSG Reutlingen Ravens aus der 1. Regionalliga Südwest wechselt Noel Duarte zur BG. Der 21-jährige war in der abgelaufenen Saison mit 17 Punkten pro Partie Topscorer seines Teams, übernahm bei 30 Minuten Spielzeit trotz seines jungen Alters bereits jede Menge Verantwortung für die Württemberger auf dem Feld. Sein Zug zum Korb zeigte sich in insgesamt 134 zugesprochenen Freiwürfen, von denen er 77% verwandelte. Sechs Rebounds pro Partie und eine Dreierquote von über 30% runden seine guten Stats ab. Der 1,88 Meter große Spieler ist auf verschiedenen Positionen variabel einsetzbar. Nach seiner abgeschlossenen kaufmännischen Berufsausbildung möchte er in Augsburg gerne Studium und Basketballsport verbinden.

„Ich freue mich auf eine neue Herausforderung und darauf, mein Spiel auf das nächste Level zu heben. Ich bin mir sicher, dass mir das durch die Unterstützung meiner neuen Trainer, mit denen ich sehr gute Gespräche hatte, dem neuen Umfeld und der neuen Stadt sehr gut gelingen wird“, blickt Duarte sein Engagement in Leitershofen und Augsburg mit Spannung entgegen. Sein Coach Emanuel Richter äußert sich ebenfalls sehr zuversichtlich „Stefan Goschenhofer und ich beobachten Noel schon seit langem. Seine Leistungen in der 1.Regionalliga haben uns beeindruckt. Noel wird sicherlich viel Körperlichkeit und Schnelligkeit in der Defensive und vor allem in der Transition mitbringen“, so Richter.  Für Kangaroos-Geschäftsführer Andreas Moser passt die Verpflichtung perfekt ins Raster. „Sein Engagement bei uns ist wie bei vielen unserer Neuzugänge langfristig aufgebaut, wir wollen das Team konsequent weiterentwickeln. Wir können gerade jungen Spielern an Hand erfolgreicher Beispiele klarmachen, dass wir Vertrauen auch in Form von Spielzeit in sie setzen und ihnen den nächsten Schritt in der Karriere ermöglichen“, sieht Moser das Kangaroos Konzept auf einem guten Weg.

Ein erstes Highlight wird es für die Fans der Leitershofer am 10. August geben. Dann ist in der Stadtberger Sporthalle das Purdue College aus Lafayette zu Gast, das NCAA I Team gilt als eine der besten College Mannschaften in den USA, von den Boilermakers  ging zuletzt Jaden Ivey von den Detroit Pistons hervor. Aktueller Spieler des Jahres ist der Kanadier Zach Edey, dem 2,24 Meter Riesen wird eine große NBA-Karriere vorausgesagt. Angesichts der Klasse des Gegners und dem erst zwei Tage später startenden offiziellen Trainingsbeginn werden die Kangaroos in einem Mix-Team mit den TSV Oberhaching Tropics gegen die Amerikaner antreten. Terminiert ist auch bereits die offizielle Saisoneröffnung, am Wochenende 16./17. September findet das Turnier um den baramundi cup statt mit den Mannschaften von Bayern München II, der Orange Academy und den Oberhaching Tropics, umrahmt von einem großen Familienfest für alle Teams der Kangaroos.

Text: Andres Santiago

Lenker Woodmore verlängert

DJ Woodmore wird die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer auch in der Saison 2023/2024 in der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB als Kapitän führen. Der US-Amerikaner aus dem Bundesstaat Virginia kam 2014 erstmals zu den Vorderpfälzern, denen er seither mit Ausnahme der beiden Intermezzi beim BC Gries-Oberhoffen im Elsass und bei den EPG Baskets Koblenz treu geblieben ist. In der vergangenen Spielzeit war der Comboguard, der immer wieder als Distanzschütze und Rebounder auf sich aufmerksam macht, effektivster Speyerer. „DJ lenkt die Mannschaft auf und abseits des Spielfelds“, sagt BIS-Trainer Carl Mbassa über den 31-Jährigen.

Text: Heinz Forler

Foto: Ahorn Camp BIS Baskets Speyer