David Galusic wird ein Tropic – Doppellizenz für das große Talent von Jahn München

Beweglicher 203cm Forward verstärkt die Oberhachinger Basketballer.

In den Gesprächen mit Kooperationspartner Jahn München waren sich beide Vereine schnell einig, dass der 17-jährige David Galusic den nächsten Schritt gehen soll und künftig auch in Oberhaching eingesetzt wird. Trotz einiger Angebote aus dem In und Ausland will das junge deutsche Talent, mit kroatischen Wurzeln, im Programm bleiben und in den kommenden beiden Jahren sich auf seinen Schulabschluss konzentrieren sowie basketballerisch bestmöglich entwickeln.

Der 17-jährige stammt genau wie Nedzad Muratovic aus der bosnischen Industriestadt Tuzla und lebt seit einigen Jahren mit seiner Familie in der bayerischen Landeshauptstadt. Unter Landestrainer Hagen Schmidt, der bei Jahn München auch die Regionalligamannschaft betreut, machte der Flügelspieler zuletzt große Fortschritte und rückte somit ins Visier der Tropics-Talentspäher. Neben einer Körpergröße von 203cm machen Ihn vor allem seine athletischen Voraussetzungen und sein starker Distanzwurf zu einem hochinteressanten Projekt.

Der Schüler, dessen Vater selber lange Jahre als Profi gespielt hat, soll behutsam aufgebaut werden und seinen Fokus auf die NBBL haben. Doch wie in so oft in der Vergangenheit war Oberhaching dafür bekannt junge Spieler ins kalte Wasser zu werfen und eine Chance zu geben. Galusic hat durchaus das Potential für Entlastung zu sorgen.

 

Hagen Schmidt: „David ist ein ungeschliffener Diamant, an dem man täglich arbeiten muss. Wir wollen Ihn langsam und behutsam aufbauen. Er hat alle Voraussetzungen um später mal Profi zu werden und bringt vor allem die richtige Einstellung hierfür mit.  Während er in der NBBL sicherlich eine wichtige Rolle einnehmen wird, soll er aber auch bereits kommende Saison auch im Herrenbereich Minuten bekommen.“

 

Zwei Abschiede bei den Itzehoe Eagles – vorerst

Tim Schlegel und Jerrik Hennig verlassen die Itzehoe Eagles – zumindest vorerst. Beide sind in der kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga nicht mehr dabei, weil sie sich um ihren beruflichen Weg kümmern.

Schlegel studiert Wirtschaftspsychologie und steht vor einem Auslandssemester in Portugal. „Wir hätten gerne mit Tim weitergearbeitet“, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink bedauernd. „Dass er diese Chance nutzen möchte, ist aber völlig nachvollziehbar. So kann ich nur Danke sagen für die drei gemeinsamen Jahre.“
„Ich habe die Zeit bei den Eagles immer sehr genossen“, sagt Schlegel. Er habe Freundschaften geschlossen und mit tollen Menschen zusammengearbeitet, „es ist für mich wie ein zweites Zuhause geworden“.

Doch es sei während seines Studiums die einzige Möglichkeit für ein Auslandssemester. Dem Team und Verein wünsche er viel Erfolg für die kommende Saison, sagt der 22-Jährige.  Wie es nach der Zeit in Portugal ab Februar 2026 für ihn weitergeht, ist noch offen.

Aber so viel kann Schlegel sagen: „Man wird sich bestimmt wiedersehen.“
Ähnlich klingt es bei Jerrik Hennig. Er beginnt ein duales Studium für den gehobenen Dienst beim Zoll, dafür sind Münster und Rostock die ersten Stationen. Anderthalb Jahre hat der 20-Jährige bei den Eagles gespielt – dabei habe er sich eine wichtige Rolle im Team erarbeitet und persönlich eine gute Saison gespielt, sagt Völkerink. „Dass er uns jetzt verlassen wird, ist sehr schade. Aber ich bin mir sicher, dass wir Jerrik nochmal im Eagles-Trikot wiedersehen werden.“
Das bestätigt der Flügelspieler: „Die Wege werden sich wieder kreuzen“, denn im Zuge der Ausbildung soll er nach Itzehoe zurückkehren. Er sei sehr dankbar, dass er bei den Eagles den ersten Schritt in den Profibereich machen konnte: „Es ist wie eine große Familie, und ich hoffe, dass wir uns bald wiedersehen.“

Erster Neuzugang: Josh Behrendt kommt aus Bonn

Die personelle Neuausrichtung der Porsche Basketball-Akademie im Hinblick auf die Saison 2025/2026 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird konkreter.

Nach dem Abschied eines Quartetts (Pleta, Veljkovic, Schwachhofer, Patrick) steht mit Josh Behrendt nun auch der erste externe Neuzugang fest. Der 18-Jährige wechselt von den Telekom Baskets Bonn – respektive den Dragons Rhöndorf – nach Ludwigsburg und hat einen mehrjährigen Vertrag bis 2028 unterzeichnet, der Ausstiegsklauseln beinhaltet.

Er hat bereits in verschiedenen Wettbewerben seine Qualitäten unter Beweis gestellt, sich bereits auf gutklassigem Niveau bewiesen und ist innerhalb seines Jahrgangs einer der talentiertesten Akteure: Josh Behrendt passt in vielerlei Hinsicht zum Anforderungsprofil der Porsche Basketball-Akademie.
Dieses sieht bekanntermaßen neben der Förder- und Forderung der Spieler aus den eigenen schwäbischen Reihen auch die gezielte externe Verstärkung von außen vor.
Der 18-Jährige füllt einen Teil der Lücke(n), die durch die Abgänge von Lenny Anigbata (fortan fixer Teil des RIESEN-Teams), Ognjen Veljkovic (Ziel noch unbekannt), Daniel Hinkov (Wechsel zu Buba BC) und Dominic Mack (zu Potomac School) in den vergangenen Wochen und Monaten entstanden – und möchte nun im gelb-schwarzen Trikot den sprichwörtlich nächsten Schritt seiner bereits sehr guten Entwicklung gehen.

In der vergangenen Spielzeit stand der 18-Jährige in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) für das Team Bonn/Rhöndorf auf dem Feld. In der Westgruppe der B-Division überzeugte er in durchschnittlich 21:05 Minuten Einsatzzeit mit 11,3 Punkten pro Partie und entwickelte sich rasch zu einem der Leistungsträger seiner Mannschaft. Mit den Magenta-Weißen verpasste er nur knapp den Einzug in die NBBL-Playoffs (Hauptrunde: 10 Siege / 2 Niederlagen) und belegte am Ende, hinter Vechta und Rostock, den dritten Platz der Aufstiegsrunde Nord (2 Siege / 4 Niederlagen).
Auch in der 2. Regionalliga sammelte Behrendt wichtige Minuten im Herren-Bereich: Für die Telekom Baskets Bonn II kam er in 14 Einsätzen auf durchschnittlich 8,0 Punkte pro Spiel. International ging es für den Flügelspieler mit der Bonner U18 zur Youth Basketball Champions League ins türkische Manisa. Dort brachte er es als Starter auf solide 5,8 Punkte sowie 6,0 Rebounds pro Partie.

Doch damit nicht genug. Der Forward bringt mehr als nur Bonn-Experience mit nach Ludwigsburg: Beim Kooperationspartner Dragons Rhöndorf schnupperte er in der vergangenen Saison bereits erste Minuten in der ProB. In insgesamt 16 Spielen, inklusive der beiden Duelle gegen die Porsche Basketball-Akademie, stand er durchschnittlich 6:38 Minuten auf dem Feld. Eine erste und wertvolle Profi-Erfahrung, die ihn bestens darauf vorbereitet, künftig auch die Gelb-Schwarzen auf der Flügelposition zu verstärken.

„Ich habe Josh seit einer Weile verfolgt und in der Türkei [im Rahmen der Youth BCL] erstmals live wahrgenommen. Zuvor haben wir ihn natürlich, während der Saison, per Video-Scouting intensiv begleitet. Er ist ein sehr interessanter Spieler mit einem sehr interessanten Körper: groß, lange Arme, sehr guter Wurf. Ich glaube, dass er viel Upside hat und viele Faktoren in sich vereint, die einen nächsten Entwicklungsschritt versprechen. Dass er noch ein Jahr in der U19-Bundesliga spielen kann, wird uns ebenso helfen wie der Fakt, dass er in der ProB eine fixe Rolle haben wird – die Kombination ist natürlich gut. Auch das Setup mit vielen jungen und talentierten Spielern gemeinsam zu sein, wird ihm helfen. Ich nehme ihn als sehr positiven Typen, mit viel guter Laune und als echten Energizer wahr. Ein Typ, der lernwillig und ehrgeizig ist – und nach der Schule – uns sportlich helfen wird. Ich freue mich sehr auf ihn“, sagt ProB-Headcoach Khee Rhee über den ersten Transfer des Sommers.

Behrendt selbst ergänzt: „Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung und darauf, Teil der Porsche BBA zu werden. Die Bedingungen hier sind absolut top – von den Trainingsmöglichkeiten über das hervorragende Coaching bis hin zur Betreuung neben dem Feld. Das Gesamtpaket hat mich in allen Punkten überzeugt. Ich freue mich sehr, bald mit meinen neuen Mitspielern auf dem Feld zu stehen und gemeinsam an unseren Zielen zu arbeiten. Ich werde jeden Tag alles dafür geben, um mich sportlich weiterzuentwickeln und mit meiner positiven Energie zum Erfolg des Teams beizutragen.“

Zusätzlich zu seinen Einsätzen in der U19-Bundes- und 2. Regionalliga sowie der ProB wurde Behrendt Anfang des Jahres erstmals für einen Lehrgang der deutschen Nationalmannschaft eingeladen und befindet sich aktuell inmitten der Vorbereitung auf die U18-Europameisterschaft. Diese weilt aktuell im Baltikum, ehe es in der kommenden Woche (26.07 – 03.08.) zur EuroBasket nach Serbien geht.

Profil

  • Name: Josh Behrendt
  • Geburtsdatum: 02.07.2007
  • Größe/ Gewicht: 1,98 Meter/ 89 Kilogramm
  • Position: Small Forward
  • Nationalität: Deutschland

Dominik Heinrich bleibt ein Kangaroo

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat mit Eigengewächs Dominik Heinrich für die Saison 2025/2026 in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA einen Vertrag abgeschlossen.

Der 20-jährige 2,00 Meter große Powerforward schnupperte bereits in der abgelaufenen Saison einige Minuten Zweitligaluft bei der BG, wurde aber vornehmlich in der Regionalliga Mannschaft der Leitershofer eingesetzt, wo er zu den absoluten Leistungsträgern zählte.

Das soll sich in dieser Saison nun drehen, wie BG-Cheftrainer Emanuel Richter mitteilt: „Dominik behält zwar die Doppellizenz für beide Teams, soll aber primär in der 2. Bundesliga zum Einsatz kommen. Er hat sich in den letzten beiden Jahren enorm weiterentwickelt, ich bin überzeugt, dass er uns auf beiden Forward Positionen weiterhelfen wird. Mit harter Arbeit hat er sich diesen Platz im Team verdient, das freut mich. Jetzt liegt es an ihm, den nächsten Schritt zu machen, das Potential bringt er mit“, so Richter.

Diese Chance will Heinrich, der aus einer Augsburger Basketballfamilie über Generationen hinweg stammt und der in der baramundi basketball Akademie alle Stationen durchlaufen hat, nutzen: „Ich freue mich, ein weiteres Jahr bei meinem Heimatverein zu spielen und kann dadurch auch mein Studium in Augsburg weiterführen. Ich werde von den erfahrenen Mitspielern viel lernen und alles geben, mich bestmöglich weiterzuentwickeln. Ich freue mich riesig auf die Fans und den Saisonstart“, so Heinrich.

Kangaroos-Geschäftsführer Wayne Chico Pittman äußert sich wie folgt: „Wir sind glücklich, wenn Spieler aus der eigenen Jugend den Sprung in die erste Mannschaft schaffen. Wir haben da aber nichts zu verschenken. Dominik hat einen sehr guten Weg bestritten, er ist ein Vorbild für andere Jugendspieler. Aus eigener Erfahrung weiß ich, Talent macht vieles aus, am Ende geht es aber nur über harte Arbeit“, so Pittman.

 

 

Ein Joker für das Dragons-Spiel!

US-Amerikaner Juhwan Harris-Dyson übernimmt den Import-Spot und erweitert zusätzlich den Trainingskader der Telekom Baskets.

Fleißig wurde in den vergangenen Tagen im Rhöndorfer Lager spekuliert: Wird der Rhöndorfer Kader noch mit einem Import-Spieler aufgewertet? Kurzum, ja!

Der US-Amerikaner Juhwan Harris-Dyson kommt vom Regionalligisten SV Haspe 70. Für Insider ist der 26-Jährige so etwas wie ein „Joker“ fürs Spiel der Dragons.

 

Seine Spielanlage ist äußerst vielseitig: Mit seinen 92 Kilogramm, verteilt auf 1,98 Meter Körpergröße, und seiner explosiver Athletik gibt Juhwan Harris-Dyson auf den Position Zwei bis Vier eine gute Figur ab. Der US-Amerikaner ist aber nicht nur flexibel einsetzbar, sondern auch noch ein Typ, für den schlechte Laune ein Fremdwort ist. Seine stets positive Einstellung soll ansteckend sei.

 

Eine Charaktereigenschaft, die für Dragons-Headcoach Max Becker ebenso wichtig war wie seine spielerischen Qualitäten:
„Mit Juhwan Harris-Dyson können wir eine weitere Schlüsselposition optimal besetzen. Er passt mit seinem Spielstil perfekt zu unserer Spielidee und ist dazu mit seiner offenen Art eine echte Bereicherung für unsere Mannschaft.“

 

Was der Flügelspieler drauf hat, bewies er bereits in seiner ersten Saison in Deutschland, wo er 2021/22 für die BBG Herford mit gut 17 Punkten pro Spiel ein Garant für den Aufstieg in die ProB war.
2024 wurde der Kalifornier von SV Haspe 70 verpflichtet. In der 1. Regionalliga lieferte er dem Kooperationspartner Phoenix Hagen mit einem Schnitt von
20,6 Punkten sowie fast zehn Rebounds und 3 Assists pro Spiel überzeugende Argumente zur Beförderung für ein paar Auftritte in der ProA.

 

Nun macht Juhwan Harris-Dyson den nächsten Schritt in seiner Karriere. Die Chance im Trikot der Dragons Rhöndorf und Telekom Baskets Bonn hat er sich hart erarbeitet und redlich verdient. Das Zeug dazu, ein Publikums-Liebling im DragonDome zu werden, hat der US-Amerikaner allemal.

 

Savo Milovic:
„Juhwan ist kein typischer Import-Spieler, der alles an sich reißt und alleine machen möchte. Er ist sehr teamorientiert, hat sowohl offensiv als auch defensiv seine Stärken und passt mit seinen Anlagen ins gesuchte Profil. Ein weiterer großer Pluspunkt ist, dass er bereits in Deutschland gespielt hat und auch die Situation kennt, in zwei Teams mit unterschiedlichen Rollen eingeplant zu sein. Das ist nicht zu unterschätzen. Da er gleich mehrere Positionen abdecken kann, ist er sowohl für die Dragons Rhöndorf in der ProB als auch für den Trainingskader der Telekom Baskets eine wertvolle Verstärkung.“

 

Juhwan Harris-Dyson:
„Ich bin sehr dankbar für die Chance, dieses neue Kapitel meiner Karriere bei den Dragons Rhöndorf beginnen zu dürfen. Es ist eine großartige Gelegenheit, gemeinsam mit einem ehrgeizigen und talentierten Team auf dem Feld zu stehen.
Ich freue mich darauf, die Dragons-Familie kennenzulernen und mich mit der Rhöndorfer Community zu verbinden. Ich bin hochmotiviert, gemeinsam mit meinen Teamkollegen hart zu arbeiten, Spaß zu haben und hoffentlich viele Siege zu feiern.“

 

 

Juhwan Harris-Dyson

  • Geburtstag: 30.07.1999
  • Größe: 1,98 m
  • Gewicht: 92 kg
  • Nationalität: USA
  • Position: Guard/Forward

 

Bisherige Vereine                                                           

  • 2024 – 2025 SV Haspe 70 / Phoenix Hagen
  • 2023 – 2024 BSV Wulfen
  • 2020 – 2021 CSM Gelati (RO)
  • 2021 – 2022 BBG Herford
  • 2017 – 2021 University of California (NCAA 1)

 

Stefan Bogdan künftig mit Doppellizenz – in Kooperation mit der BG Dorsten

Stefan Bogdan wird auch in der kommenden Saison das Trikot der Hertener Löwen tragen.

Der 19-jährige Flügelspieler geht damit bereits in seine dritte Spielzeit mit den Löwen. Allerdings wird er künftig mit einer Doppellizenz ausgestattet und soll parallel im Rahmen einer Kooperation mit der BG Dorsten Spielpraxis in der 2. Regionalliga sammeln.

Das gute Verhältnis zwischen Head Coach Robin Singh und Dorsten’s Trainer Franjo Lukenda ermöglichen diese Zusammenarbeit, welche Stefan ideale Rahmenbedingungen für seine weitere Entwicklung ermöglicht.

Unser Trainer analysiert die Situation wie folgt:

„Stefan startete mit sehr viel Selbstvertrauen in die vergangene Saison und zeigte gerade zu Beginn einige gute Spiele für uns. Eine Sprunggelenksverletzung während der Hinrunde warf ihn dann ein wenig aus der Bahn. Leider hatte er Schwierigkeiten nach seinem Ausfall wieder Anschluss zu finden, zumal das Team zu dem Zeitpunkt auf einem sehr hohen Niveau agierte. So nahm seine Spielzeit im Vergleich zum Saisonbeginn deutlich ab. Für ihn wird es jetzt darauf ankommen, wieder Selbstvertrauen in seinen Körper zu bekommen und sowohl Rhythmus als auch Spielzeit in der 2. Regio zu sammeln.“

Gleichzeitig soll Stefan perspektivisch über das Training und erste Kurzeinsätze bei den Löwen an die Pro B herangeführt werden. Auch für den Vorstand der Löwen ist Stefan ein wichtiger junger Eckpfeiler der letzten erfolgreichen sportlichen 1,5 Jahre. „Nicht nur sportlich, sondern auch menschlich ist Stefan ein ganz angenehmer und sympathischer Typ, den man einfach gerne in einer guten Atmosphäre dabei haben möchte. Wir alle wünschen Stefan für seine persönliche Entwicklung viel Erfolg, auf dass er diesen nächsten Schritt zu einem Pro B Spieler geht.“

 

Flügelspieler Jörg Dippold bleibt bei den Tropics- Meister Zuverlässig geht auch künftig für Oberhaching auf Korbjagd

Nachdem mit dem bulgarischen U22-Nationalspieler Alek Jekov zuletzt ein junger Akteur unter Vertrag genommen wurde, können die Verantwortlichen der Gelbhemden mit dem Verbleib von Jörg Dippold eine weitere positive Nachricht vermelden.

 

Der gebürtige Bamberger, der in seiner Heimatstadt auch ein paar Einsätze in der ersten Liga verbuchen konnte, geht somit in seine vierte Saison im Gleißental. Der Verbleib des Gymnasiallehrers ist sehr erfreulich für die gesamte Abteilung.
Der 32-jährige ist nicht nur ein wichtiger Akteur der Bundesligamannschaft, sondern ist auch seit einem Jahr sehr engagiert im Nachwuchsbereich der Tropics und gibt sein Wissen an die Stars von Morgen weiter. Ähnlich wie bei Peter Zeis, dem anderen Pädagogen im Team, profifiert somit der gesamte Verein von der Personalie.

Die große Stärke des Forwards ist neben seiner Erfahrung von unzähligen Bundesligaspielen vor allem die Konstanz. Dippold spielt einfach zuverlässig seinen Stiefel herunter und zeigt vor allem in wichtigen Schlussphasen von Spielen seine Qualitäten und übernimmt dann Verantwortung, wenn sich manch anderer Akteur versteckt.

Der Franke, der in diesem Sommer seine langjährige Lebensgefährtin geheiratet hat, wird aufgrund der Flitterwochen etwas später in die Vorbereitung einsteigen. Obwohl die Mannschaft künftig ein jüngeres Gesicht haben wird, ist der Routinier nicht wegzudenken und wird ein wichtiger Teil des Teams sein.

 

Oli Stojanovski: „Es ist sehr wichtig, dass Jörg bei uns bleibt. Wir haben viele junge und hungrige Spieler verpflichtet, die aber angeführt werden müssen. Dippold bringt geballte Erfahrung aufs Feld und zeigt vor allem in wichtigen Phasen des Spiels selbstbewusst Nerven wie aus Stahl.“

Danas Kazakevicius folgt Lockruf aus den USA!

Nur zu gerne hätten die Fans Danas Kazakevicius eine weitere Saison im Dragons-Trikot gesehen. Am Ende jedoch war der Lockruf aus den USA für den 20-jährigen Power Forward zu verlockend. Er bat um Vertragsauflösung, die Verantwortlichen entsprachen dem Wunsch.

 

Ähnlich wie Janne Müller möchte auch Danas Kazakevicius in der kommenden Saison sein Glück an einem US-College suchen. Damit verlässt der 20-Jährige das Programm Bonn/Rhöndorf nach nur einem Jahr.

Der gebürtigen Litauer kam vom Ligarivalen BBC Coburg zu den Dragons und erhielt eine Doppellizenz beim Kooperationspartner Telekom Baskets Bonn. Seine Leistungen in der Saison 2024/25 waren vielversprechend. Oft war der bullige Power Forward beim Rhöndorfer Rebound der Fels in der Brandung.
Achtmal knackte er die zweistellige Marke, über die gesamte Saison sicherte sich der 2,05-Meter-Mann knapp acht Abpraller pro Spiel. Hinzu kamen ebenfalls mehr als solide 10,9 Punkte im Schnitt.

„Danas hat uns nach der Saison mitgeteilt, dass er gerne an ein US-College wechseln möchte. Wie bei Janne Müller haben wir dann gemeinsam einen Weg gefunden, ihm diesen Schritt zu ermöglichen. Als Doppellizenzler hat er sich sowohl bei den Dragons in der ProB als auch im Training der Baskets sehr gut entwickelt und mit viel Einsatz, Energie und Willen gespielt, wodurch er sich sogar mit vier Bundesliga-Einsätzen belohnen konnte. Wir wünschen ihm viel Erfolg auf seinem weiteren Weg“, sagt Savo Milovic, Sportdirektor der Telekom Baskets Bonn.

So steuerte er etwa im easyCredit BBL-Spiel der Baskets gegen BG Göttingen in nur fünf Minuten beachtliche sieben Punkte zum Bonner Heimsieg bei. Solche Leistungen haben letztendlich auch Begehrlichkeiten bei verschiedenen College-Scouts geweckt.

 

Wir bedanken uns bei Danas Kazakevicius für seine herausragenden Leistungen in der Saison 2024/25 und wünschen ihm weiterhin maximalen Erfolg.

 

Tristan Göbel wechselt zu den Kangaroos

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen nimmt bei der Kaderzusammenstellung für die neue Saison in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA Tempo auf. Nachdem zuletzt mit Brain Dawson bereits ein Neuzugang bekanntgegeben wurde, vermelden die Kangaroos mit Tristan Göbel nun ein weiteres neues Gesicht.

 

Der 21-jährige Linkshänder ist variabel auf den Positionen Shooting Guard und Small Forward einsetzbar und ist 192cm groß. In Lich geboren verbrachte er die ersten Schritte seiner Karriere in der Basketballhochburg Gießen und spielte dort unter Anderem sehr erfolgreich in der NBBL. Anschließend wechselte er zur BBG Herford, war ein Jahr in der PRO B-Nord aktiv und nach dem Abstieg der Westfalen zuletzt in der 1. Regionalliga West. Dort erzielte er bei rund 20 Minuten Spielzeit 7,8 Punkte pro Partie bei einer Dreierquote von 32%.

 

Für BG-Cheftrainer Emanuel Richter wird er eine wichtige Rolle in der Rotation einnehmen: „Tristan ist ein Shooter und verfügt über einen hohen Basketball IQ. Besonders beeindruckt hat uns seine Arbeitsmoral und seine Fähigkeit, Closeouts konsequent anzugreifen. Dazu passt er charakterlich hervorragend in unser Projekt“, so Richter. Der Spieler äußert sich ebenfalls optimistisch: „Ich bin sehr froh, künftig ein Teil des Leitershofer Teams zu sein. Ich bin ein Gewinnertyp und die Kangaroos teilen diese Mentalität, Ich freue mich auf die neue Herausforderung im Süden, mit den Jungs zu arbeiten und viele Siege einzufahren“, so Göbel.

Kangaroos-Geschäftsführer Wayne Chico Pittman zum nächsten Puzzleteil der nächstjährigen Mannschaft: „Tristan war bei uns in den Tryouts und hat sofort alle restlos überzeugt. Von da an war er ein absoluter Wunschkandidat. Er ist jung und sehr entwicklungsfähig, hat in der starken Regio West zuletzt sehr viel Verantwortung übernommen. Unsere Fans werden sicherlich sehr viel Freude mit ihm haben“, so Pittman.

 

Die Kangaroos starten am 27. September um 19.30 Uhr gegen die FRAPORT Skyliners Juniors in die Saison. Der Dauerkartenverkauf beginnt am 16. Juli für die bisherigen Dauerkartenbesitzer über den Ticketshop auf der Kangaroos-Webseite. Diese haben dann bis 25.7. Zeit, ihre Plätze zu reservieren, ehe einen Tag später dann der allgemeine Dauerkartenverkauf startet.

Mychael Paulo verstärkt die ETB Miners Essen in der Saison 2025/26

Die ETB Miners Essen freuen sich, mit Mychael Paulo ihren nächsten Neuzugang für die Saison 2025/26 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB bekanntgeben zu dürfen.  Der 1,93 Meter große Comboguard wechselt vom Regionalligisten BG Hagen in die Mitte des Ruhrpotts und wird die Miners als EU-Spieler auf Basis seines portugiesischen Passes verstärken.

Der 30-jährige Kanadier mit europäischem Pass bringt reichlich Erfahrung und Effizienz mit:
In der vergangenen Saison überzeugte Paulo bei BG Hagen mit starken Quoten – 59 % aus dem Zweipunktebereich, 36,6 % von der Dreierlinie – bei durchschnittlich 34 Minuten Spielzeit pro Partie. Zuvor spielte Paulo bereits für die Telekom Baskets Bonn II und hat sich in der deutschen Basketballszene einen Namen gemacht.

 

„After talking to Raphael Wilder and my agent, we came to an agreement/understanding that this is a great opportunity and situation for me and my career moving forward.
I’m hoping to build upon what this organization did last season and win a lot of games. My goals are also to have an efficient season and get better each and every day. I think I can help this team succeed by being an unselfish and a team player and also on the defensive end, being a two way player as well.“, erklärt Paulo, der sich hochmotiviert zeigt, die Miners auf ihrem Erfolgsweg zu unterstützen.

 

Sportdirektor Raphael Wilder, der Paulo bereits aus dessen Stationen in Bonn und Hagen auf dem Radar hatte, freut sich über die Verpflichtung:

„Ich hatte Mychael schon seit ca. 2 Jahren auf dem Schirm und die Tatsache, dass er seit Mai nun den portugiesischen Pass hat, hat ihn dann nochmal interessanter für uns gemacht. Bei BG Hagen war er in diesem Jahr, als noch Kanadier, der absolute Leistungsträger. Seine Statistiken zeigen, dass er unter anderem ein sehr, sehr guter Dreipunktwerfer ist. Wir haben somit einen Flügel, der sowohl die 1, 2 und die 3 spielen kann und bereits sehr erfolgreich in Deutschland gespielt hat, was mich wirklich sehr freut.”

 

Mit Mychael Paulo gewinnt das Team nicht nur an Tiefe im Backcourt, sondern auch einen erfahrenen Spieler mit Leaderqualitäten, der auf beiden Seiten des Feldes Akzente setzen kann.

 

Herzlich willkommen bei den ETB Miners Essen, Michael !!!