Verstärkung für das Trainerteam – LIONS holen Nadfeji

Die PS Karlsruhe LIONS begrüßen in diesen Tagen einen prominenten Neuzugang: Aleksandar Nadfeji, als Spieler zweimaliger deutscher Meister und mehrfacher Pokalsieger, wird in der Baden-Metropole Co-Trainer an der Seite von Headcoach Aleksandar Scepanovic, der das Löwenrudel in der abgelaufenen Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bis ins Playoff-Halbfinale geführt hat.

Nadfeji ist gebürtiger Serbe und wechselte 2001 in die Basketball-Bundesliga, zuerst zu den Telekom Baskets Bonn, dann zu den Köln 99ers, mit denen er 2006 den Titel holte. Inzwischen hatte sich der Power Forward zu einem der besten Spieler der Liga entwickelt und ging nach der Insolvenz seines Klubs zu Alba Berlin, wo er 2008 erneut Meister wurde. Weitere Stationen seiner Spieler-Laufbahn waren der FC Bayern München sowie die Tigers Tübingen, wo der gebürtige Belgrader 2013 seine Trainer-Karriere startete. 2014 erhielt Nadfeji die deutsche Staatsbürgerschaft und blieb bis 2019 am Neckar, zuerst als Co- und später als Cheftrainer. Im Sommer 2020 ging es als Co-Trainer zu den wiha Panthers Schwenningen, einem Ligakonkurrenten der LIONS. Die Saison 2022/2023 war dort aufgrund einer Insolvenz von schwierigen Bedingungen geprägt und endete mit dem sportlichen Abstieg des Teams. Nun hat sich Karlsruhe die Dienste des inzwischen 46-Jährigen gesichert, der sich darauf freut, seine langjährige Erfahrung in die Zusammenarbeit mit Scepanovic einfließen zu lassen.

Text: Benedikt Rieker

Nürnberg Falcons holen Basti Doreth nach Hause

Nürnberg – Paukenschlag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga! Die Nürnberg Falcons haben sich zur kommenden Spielzeit in der ProA die Dienste von Basti Doreth gesichert. Der gebürtige Nürnberger und 96-fache Nationalspieler kommt von BBL-Absteiger medi bayreuth und soll das Team der Mittelfranken anführen. Ein doppelter Grund zur Freude für den Aufbauspieler, begeht er doch heute auch seinen 34. Geburtstag. 

Es gibt Geschichten, die schreibt nur der Sport. Mit der Verpflichtung von Basti Doreth wird sowohl die der Falcons als auch die des Ex-medi bayreuth Kapitäns um ein Kapitel reicher. Die Falken bekommen einen erfahrenen und gestandenen BBL-Spieler mit internationaler Erfahrung und einem beeindruckenden Resümee, während der 34-Jähre die Chance erhält, nach 2010 endlich wieder für seine Heimatstadt zu spielen, nachdem er zwischenzeitlich 375 Spiele in der 1. Basketball Bundesliga absolvierte. Über München und Trier kam er dabei zu den Artland Dragons. und im Jahr 2015 nach Bayreuth. Er wurde das Gesicht der Oberfranken, konnte jedoch den Abstieg in der vergangenen Saison nicht verhindern. Jetzt ist er zurück. „Ich bin überglücklich, dass es geklappt hat und ich nach Hause kommen darf. Mein Herz lacht und zum Ende meiner Karriere noch einmal für Nürnberg und die Menschen hier auflaufen zu dürfen ist ein echtes Privileg. Darum bin ich der gesamten Falcons-Organisation und werk :b events sehr dankbar. Ich freue mich auf die kommende Zeit und möchte alles dafür tun, die nächsten Schritte mit dem Nürnberger Basketball zu gehen und ihn nach vorne zu bringen. Das Potential ist enorm. Und ich möchte gerne auch etwas zurückgeben, von dem was mir ich hier insbesondere in meiner Jugend erleben durfte.“

Neuer Anführer für die Falcons

Für Doreth schließt sich durch die Rückkehr nach Mittelfranken ein Kreis, während sich für die Falcons neue Möglichkeiten erschließen. „Basti ist eine herausragende Persönlichkeit auf und neben dem Feld. Er wird unsere junge Mannschaft anführen, viel von seinem Wissen und seiner Erfahrung weitergeben und eines der Gesichter unserer Organisation werden. Er bezieht Stellung, ist sozial engagiert, gut vernetzt und wir freuen uns über alle Maßen, ihn künftig wieder im Nürnberger Trikot zu sehen. Den Fans in der Stadt wird es nicht anders gehen“, sagt Ralph Junge, Geschäftsführer der Nürnberg Falcons. Durch die veränderte Ausgangslage wird auch der Nürnberg Falcons e.V. neue und wichtige Impulse erhalten, bei dem Doreth seit Gründung als Sportvorstand aktiv ist. 

Großartiges Zeichen für Nürnberg

Auch bei werk :b-Events, die maßgeblich an dem Coup beteiligt waren, ist die Freude über den namhaften Neuzugang und Heimkehrer riesig, wie wbe-Geschäftsführer Christopher Dietz bestätigt: „Basti Doreth ist ein Nürnberger Original und eine echte Identifikationsfigur für die Fans und vor allem junge Sportler. Er ist schon länger Teil der werk :b-Familie und wird auch hier einen wichtigen Beitrag leisten. Seine Meinung hat Gewicht und er hat stets das Wohl der Stadt im Sinn, wenn er Parkanlagen säubert oder sich für neue Streetball-Plätze einsetzt. Seine Rückkehr nach Nürnberg ist ein großartiges Zeichen für unsere Lieblingsstadt.“

Text: Markus Mende

Christian Feneberg bleibt ein Falke

Nürnberg – Während in den ProA-Playoffs aktuell die künftigen Aufsteiger in die BBL ausgespielt werden, können die Nürnberg einen der Aufsteiger der eben abgelaufenen Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga halten. Christian Feneberg hat ein Arbeitspapier für die Spielzeit 2023/2024 bei den Mittelfranken unterschrieben! 

„Der deutsche Kern muss zuerst stehen“, so lautet ein Credo, das bei Ralph Junge und den Nürnberg Falcons seit jeher höchste Bedeutung hat, wenn es um die Kaderzusammenstellung für die neue Saison geht. Nach Tim Köpple hat man deshalb nun auch mit Christian Feneberg verlängert. Und der 21-Jährige hat sich einiges vorgenommen für die neue Spielzeit: „Ich freue mich sehr, mindestens ein weiteres Jahr hier in Nürnberg, meiner Heimat, spielen zu dürfen. Meine Ziele für die kommende Saison sind, hier den nächsten Karriereschritt zu machen, mich weiter zu etablieren und dass wir uns auch als Team weiterentwickeln, konstanter, aggressiver und hungriger werden.“

Folgt Feneberg!

Seit der Saison 2020/2021 gehört der vielseitige Guard zum Nürnberger Profikader. In dieser Spielzeit übernahm er nach und nach mehr Verantwortung und stand auch zweimal gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Simon auf dem Parkett. In 29 Partien kam Christian bei einer durchschnittlichen Einsatzzeit von knapp 16 Minuten auf 3,4 Punkte, 1,8 Assists und 1,4 Rebounds. Geschäftsführer Ralph Junge weiß, wie wichtig Christian Feneberg für die Falcons ist: „Christian kommt von hier. Er ist Vorbild, verkörpert das, was wir tun und ist über das TORNADOS FRANKEN Konstrukt letztlich in den Profikader gekommen. Seinem Beispiel sollen viele junge Talente aus der Region folgen. Wir freuen uns, dass er weiter bei uns bleibt und mit uns wachsen möchte.“

Text: Markus Mende

Foto: Nürnberg Falcons BC*

ART Giants und Co-Trainer Matt Dodson gehen getrennte Wege

Im Hinblick auf die neue Saison 2023/24 hat man beim Zweitligisten ART Giants Düsseldorf die erste Personalentscheidung getroffen. Demnach beenden die ProA-Basketballer die Zusammenarbeit mit Matt Dodson.

Düsseldorf, den 03.06.2023. Nach zwei Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit gehen die ART Giants und der bisherige Assistant Coach Matt Dodson getrennte Wege. Damit geben die Giganten ihre erste Personalentscheidung im Hinblick auf die im Oktober startende Saison 2023/24 bekannt. Dodson fungierte zwei Jahre lang als Co-Trainer von Headcoach Florian Flabb und war in seiner Position maßgeblich am Aufstieg 2021/22 in die ProA beteiligt. In Düsseldorf wird man den 52-jährigen Coach immer mit dem unglaublichen Aufstieg in Verbindung bringen. Der Verein dankt dem australischen Assistant Coach für die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit und wünscht Dodson sportlich sowie persönlich nur das Beste für die Zukunft.

Wer den Posten des Co-Trainers in der neuen Spielzeit übernimmt, werden die ART Giants in den kommenden Wochen bekanntgeben.

Matt Dodson: „Ich möchte mich bei Allen im Verein und bei den Fans für zwei tolle Jahre bedanken. Ich wurde in Düsseldorf von Anfang an herzlich aufgenommen und wünsche dem Verein weiterhin viel Erfolg.“

Text: Niklas Vogel

Virgil Matthews wird neuer Head Coach der Nürnberg Falcons 

Nürnberg – Die Nürnberg Falcons haben einen neuen Cheftrainer! Virgil Matthews, der von 2017 bis 2018 selbst noch für die Falken spielte, wird ab der kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga an der Seitenlinie stehen. Seit dem Ende seiner aktiven Karriere war er Teil des Trainer-Teams bei den NINERS Chemnitz in der easyCredit BBL. Nun macht er in Nürnberg den nächsten Schritt. 

Auf Derrick Taylor, der die Mannschaft während der vergangenen Saison in einer schwierigen Situation interimsmäßig übernahm, stabilisierte und nach 34. Spieltagen auf Rang 12 führte, folgt Virgil Matthews. Der ehemalige Urspringer, Ex-Falke und Chemnitzer Aufstiegsheld, war zuletzt Co-Trainer von Rodrigo Pastore und den NINERS. In Ehingen und Nürnberg war Falcons-Geschäftsführer Ralph Junge noch Matthews’ Trainer, nun setzt sich die Zusammenarbeit fort: „Virgil war als Spieler bereits fünf Jahre ein verlängerter Arm für mich auf dem Spielfeld. Sein Talent als zukünftiger Coach war damals schon erkennbar. Die beiden Jahre als Assistenztrainer unter Rodrigo Pastore in Chemnitz sind für ihn sicher ein perfekter Einstieg ins Trainerdasein gewesen. Wir dürfen uns auf einen Coach freuen, der für einen attraktiven Spielstil steht und mit seiner Art sowohl bei Spielern als auch Fans beliebt sein wird.“

Allrounder für die Zukunft 

Virgil Matthews bestritt während seiner Karriere rund 200 Partien für die NINERS Chemnitz in BBL & ProA. Für Ehingen war er 110-mal aktiv. In der Saison 2017/2018 lief er für 24 Spiele im Nürnberger Trikot auf, bevor er wieder nach Chemnitz zurückkehrte und 2019/2020 den BBL-Aufstieg feiern konnte. In der höchsten deutschen Spielklasse bestritt der Allrounder 28 Partien für Chemnitz. 2021 beendet er seine aktive Karriere und wechselte zu Rodrigo Pastore in den Coaching Staff. In Nürnberg ist er nun der neue Mann am Steuer und soll die Mannschaft in den kommenden Jahren weiterentwickeln und den Standort Nürnberg weiter voranbringen. „Ich freue mich auf die vor mir liegende Aufgabe. Ich kenne die Liga, die Stadt und möchte hier viel bewegen. Während meiner zwei Jahre als Assistant Coach in Chemnitz habe ich mich vor allem um die deutschen Spieler gekümmert. Ihnen kommt eine Schlüsselrolle wenn man in dieser Liga bestehen will. Das ist unser Ziel. Dafür möchte ich arbeiten und den Fans und der Stadt erfolgreichen Basketball bieten“, so Virgil Matthews, Nürnbergs neuer Head Coach. 

Text: Markus Mende

Uni Baskets Paderborn geben ersten Neuzugang für die Saison 2023/24 bekannt: Nachwuchstalent Philipp Walz unterschreibt Zweijahresvertrag

  • 21jähriger Forward kommt vom ehemaligen ProB-Ligisten White Wings Hanau 

Paderborn, 7. Juni 2023 – Die Uni Baskets Paderborn haben den ersten Neuzugang für die kommende Saison 2023/24 der Barmer 2. Basketballbundesliga bekanntgegeben: Nachwuchstalent Philipp Walz steht die nächsten beiden Spielzeiten im Jersey der Ostwestfalen auf dem Parkett. Der 21jährige Deutsche Forward kommt von den White Wings Hanau‚ die bis zu ihrer Insolvenz im April dieses Jahres in der ProB für Furore sorgten. Walz spielte eine tragende Rolle in der jungen Equipe, die bis zum erzwungenen Saisonende begeisternden Offensivbasketball zeigte. 

Walz wuchs in München auf, lernte beim FC Bayern das Basketballspielen und durchlief dort sämtliche Jugendteams. Sein Talent für den Sport wurde ihm quasi in die Wiege gelegt: Beide Eltern waren einst selbst als Basketballer in der 2. Liga erfolgreich, der Vater ebenfalls für die Bayern, die Mutter für den Serienmeister TSV Wasserburg. Mit 16 Jahren ging er als Austauschschüler in die USA und verbrachte ein Jahr an einer Schule in Virginia. Natürlich mit täglichem Training und jeder Menge Spiele – unter anderem einer Serie von 27 gewonnenen Spielen in Folge. Endstation war damals erst im Halbfinale der State Championships. Nach seiner Zeit beim FC Bayern zog es Walz 2021 zu den White Wings Hanau, bei denen er von Beginn an mehr Spielzeit erhielt und sich als auch von außen treffsicherer Schütze zum echten Leistungsträger entwickelte. In der vergangenen Saison 2022/23 sorgte er mit den White Wings in der Pro B für Furore, unter anderem mit zwischenzeitlich 16 Siegen in Folge. Mit einer überzeugenden Bilanz trug Walz einen ordentlichen Teil zum Erfolg des jungen Hanauer Teams bei: 20 Spiele mit im Schnitt 24:08 Minuten Spielzeit sowie durchschnittlich 8.5 Punkte, 5.1 Rebounds und 1.1 Assists pro Partie. Durch Missmanagement endete der Hanauer Höhenflug jedoch jäh im April 2023 mit einem Insolvenzverfahren. Jetzt will Walz bei einem anderen ambitionierten Verein weiter durchstarten und seine vielversprechende Entwicklung gezielt vorantreiben. 

Baskets Headcoach Steven Esterkamp hält deswegen viel von dem jungen Deutschen: „Philipp ist ein sehr intelligenter Akteur – genau der Typ Spieler, den ich gesucht habe. Er kann gut von außen schießen und hat sein Angriffsspiel in den letzten beiden Saisons in Hanau überzeugend entwickelt. Ich freue mich darauf, in den nächsten zwei Spielzeiten mit ihm zu arbeiten und ihm zu helfen, sein Spiel auf ein neues Level zu bringen.“ 

Auch für Geschäftsführer Dominik Meyer ist der erste Baskets-Neuzugang ein wichtiger erster Baustein im zukünftigen Kader der Uni Baskets Paderborn: „Wir freuen uns sehr, dass Philipp sich für einen Zweijahresvertrag bei uns entschieden hat! Die Gespräche verliefen wirklich absolut positiv: Man hat gemerkt, dass der Junge Bock auf Paderborn hat und zu uns kommen will. Wir kriegen mit ihm einen tollen Jungen für unser neues Team, der sich in Hanau klasse entwickelt und zuletzt eine überzeugende Saison gespielt hat, bevor das Insolvenzverfahren alles abrupt beendete. Bei uns wird er seine Karriere wieder mit positiven Erlebnissen fortsetzen können!“ 

Philipp Walz freut sich auf die nächsten beiden Jahre in Paderborn: „Schon ab dem ersten Gespräch mit Steven habe ich mich sehr wohl und verstanden gefühlt. Ein noch besseres Gefühl hatte ich, als ich dann das erste Mal Paderborn besucht habe. Deshalb war für mich schnell klar, dass ich sehr gerne für die Uni Baskets Paderborn spielen möchte. Ich freue mich sehr auf das Team, die legendären Fans und die Stadt!“ 

Faktencheck: Philipp Walz 

  • Geburtstag: 16. Juni 2001 
  • Größe: 2.03 Meter 
  • Gewicht: 100 Kilo 
  • Position: Small Forward 
  • Nationalität: Deutschland 
  • Stationen: FC Bayern Basketball II (2019-2021), White Wings Hanau (2021-2023) 
  • Stats 2022-23: 20 Spiele / 24:08 Minuten / 8.5 Punkte / 1.1 Assists / 5.1 Rebounds / 0.4 Steals / 0.2 Blocks 

UNI BASKETS Paderborn – Barmer 2. Basketballbundesliga 2023/2024 – Kader 

 Lars Lagerpusch (#28, Power Forward, 25, D) 

Nicolas Marty-Decker (#10, Guard, 18, D) 

Philipp Walz (Small Forward, 21, D) 

Head Coach: Steven Esterkamp (42, USA) 

Assistant Coach: Florian Held (28, D) 

Text: Patrick Lüke

Foto: White Wings Hanau

Jonas Grof nimmt eine geplante Auszeit

Die VfL SparkassenStars Bochum müssen in der kommenden Saison ohne Jonas Grof
auskommen. Der 27-jährige Guard nimmt eine länger geplante Auszeit vom Profi Basketball und wird, gemeinsam mit seiner Lebenspartnerin, eine 11-monatige Reise durch verschiedene Länder machen.
„Diese Reise steht schon länger auf unserer Wunschliste und nun ist der Zeitpunkt gekommen sie durchzuführen“, so Grof.
Allerdings ist das keinesfalls ein Karriereende, denn sowohl die SparkassenStars als auch der
gebürtige Herdecker schließen ein Comeback nicht aus. „Ich werde definitiv weiter Basketball
spielen und habe mich in Bochum sehr wohl gefühlt. Insofern bleibe ich natürlich mit den
sportlich Verantwortlichen in Kontakt“, gibt Jonas Grof einen Ausblick in die Zukunft.
Der ehemalige Nationalspieler wechselte zur abgelaufenen Saison 2022/2023 von den
Römerstrom Gladiators Trier ins Ruhrgebiet und stand in 33 Spielen für die SparkassenStars
auf dem Feld. Dabei erzielte er im Schnitt 8,4 Punkte, schnappte sich 4,6 Rebounds und
verteilte 1,8 Assists.
Wir bedanken uns bei Jonas Grof und wünschen Ihm alles Gute!
Stimmen zum Abschied
„Es gibt keinen deutschen Spieler mit der Charakteristik wie Jonas sie hat. Er ist ein
einzigartiger Spieler, der auf jeder Position spielen kann. Dazu ist er ein brillanter Teamplayer
und harter Arbeiter. Wir sind sehr glücklich ihn im Team gehabt zu haben und werden ihn
vermissen. Die Tür für eine Rückkehr wird zu jeder Zeit offen sein“
Felix Banobre – Headcoach
„Jonas war ein wichtiger Baustein des letztjährigen Erfolges. Er ist ein erfahrener Spieler mit
einem umfangreichen Skillset, der uns während der ganzen Ausfälle in der letzten Saison auf
vielen Positionen weitergeholfen hat. Darüber hinaus ist er ein absoluter Teamspieler. Wir
wussten schon früh von seinen Plänen, aber dennoch werden wir ihn schmerzlich vermissen
in der kommenden Saison. Ich wünsche ihm dennoch viel Spaß auf seiner Reise und viele
neue Erfahrungen in fernen Ländern. Er wird in Bochum immer mit offenen Armen
empfangen werden, wenn er zurückkehrt.“

Text: Tobias Steinert

Foto: Vfl SparkassenStars Bochum

Neuer Center für die RÖMERSTROM Gladiators Trier. Marten Linßen wechselt aus Paderborn in die älteste Stadt Deutschlands.

Der 24-jährige Center absolvierte in der vergangenen Saison 31 Partien für die Uni Baskets Paderborn. Linßen unterschreibt einen Zwei-Jahres-Vertrag.

Die Personalplanungen für die Saison 2023/24 schreiten weiter voran und mit Marten Linßen können die RÖMERSTROM Gladiators Trier ihren nächsten Neuzugang präsentieren. Der 2,03 Meter große Center wechselt aus Paderborn nach Trier und unterschreibt für zwei Jahre an der Mosel. „Wir sind sehr glücklich, dass Marten sich uns anschließen wird. Er ist ein weiterer starker Spieler für unseren jungen deutschen Kern“, sagt Headcoach Don Beck. Jacques Schneider, sportlicher Leiter der Gladiatoren, ergänzt: „Wir haben auf der Centerposition einen deutschen Spieler gesucht der sowohl sehr physisch spielt, aber auch eine gewisse Geschwindigkeit mitbringt. Mit Marten haben wir einen Spieler gefunden der zusätzlich ein sehr hohes Entwicklungspotential hat. Er hat vergangenen Saison nur knapp die Top 10 der besten Rebounder der Liga verpasst und lag bei den geblockten Würfen auf Platz 4. Er ist ein Spieler, der dahin geht wo es weh tut, der auf dem Feld sehr laut ist und vor allem immer gewinnen und besser werden will. Ich kenne Marten seit der JBBL, habe seinen Weg stets verfolgt und bin zu 100% davon überzeugt, dass er sportlich und menschlich sehr gut zu uns passen wird“.

Der 24-jährige Big Man begann seine basketballerische Ausbildung in Düsseldorf, bevor er in die JBBL und NBBL Mannschaften der Bayer Giants Leverkusen wechselte. Für die Rheinländer ging er ebenfalls in der ProA und ProB auf Korbjagd. 2017 folgte der Wechsel in die nordamerikanische College-Liga NCAA, wo er für die Valparaiso University auflief. Nach einem Jahr in Indiana wechselte er an die University of North Carolina at Wilmington, wo er in der Saison 2019/20 10,5 Punkte und 4,6 Rebounds pro Spiel erzielte. 2020 wechselte Linßen erneut die Hochschule und lief fortan für die Saint Louis University in Missouri auf. Dort erzielte er in seiner letzten College-Saison Mittelwerte von 7 Punkten und 3,7 Rebounds in knapp 15 Minuten Einsatzzeit pro Spiel. Für die vergangene Saison wechselte Linßen zurück nach Deutschland zu den Uni Baskets Paderborn, für die er in 31 Partien durchschnittlich 19:44 Minuten auf dem Feld stand und in dieser Zeit 11,2 Punkte bei einer Feldwurfquote von 60,4 %, 6,7 Rebounds und 1,2 Blocks auf den Statistikbogen brachte. Seine stärksten Partien hatte er gegen seinen Jugendclub Leverkusen mit 26 Punkten und 10 Rebounds und gegen Aufsteiger Dresden mit 12 Punkten und 19 Rebounds. Gegen die Gladiatoren erzielte Linßen im Hinspiel 12 Punkte und 5 Rebounds, in der Arena Trier gelang ihm sogar ein Double Double aus 10 Punkten und 10 Rebounds. Linßen trägt in Trier das Trikot mit der Rückennummer 12.

„Den Basketballstandort Trier kenne ich natürlich schon länger und habe nicht erst in unserem Auswärtsspiel in der vergangenen Saison gemerkt, welchen Stellenwert der Basketball in Trier hat. Die Halle als größte der Liga und das ganze Umfeld ist definitiv etwas Besonderes. Ich arbeite seit der JBBL mit Jacques Schneider zusammen und habe auch in den Sommern, in dem ich am College war, einige Workouts mit ihm gemacht. So hatten wir schon sehr früh Kontakt und auch die Gespräche mit Don Beck haben mich komplett abgeholt. Seine Stationen, sein Ehrgeiz und sein Wille zu gewinnen haben mich überzeugt und mir sehr gut gefallen. In den Gesprächen mit den Trainern und dem Umfeld ging es darum, Trier Schritt für Schritt zu alter Größe zurückzuführen und da möchte ich unbedingt ein Teil von sein. Ich bin ein junger Spieler und hatte bisher ein gutes Jahr in der ProA und das möchte ich nun manifestieren. Ich bin hungrig, ich möchte angreifen und mit Trier die nächsten Schritte meine Karriere gehen“, sagt Marten Linßen zu seinem Wechsel in die älteste Stadt Deutschlands.

Text: Alex Lessenich

Foto: jumpSHOT Marketing

Lars Kamp bleibt tief im Westen

Lars Kamp und die VfL SparkassenStars Bochum werden gemeinsam in die Saison 2023/2024 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gehen. Der 27-jährige Dreier-Spezialist verlängerte seinen Vertrag für ein Jahr und wird damit bereits in der vierten Saison in Folge für die VfL SparkassenStars auf dem Feld stehen.

Lars Kamp wechselte 2019 in das Ruhrgebiet und war in der Aufstiegssaison 2020/2021 eine der tragenden Säulen im Banobre-Team. Auch im ersten ProA-Jahr überzeugte er mit starken Leistungen und fand in der vergangenen Saison, nach langer Verletzungspause, in der Rückrunde zur alten Form zurück.

In der Saison 2022/2023 stand Kamp in 16 Spielen durchschnittlich 19:38 Minuten auf dem Feld, erzielte dabei 6,8 Punkte und 1,4 Assists pro Partie.

Der aus Salzkotten stammende Guard sammelte seine erste Profi-Erfahrung bei den Uni Baskets Paderborn, bevor es ihn ins Doppellizenzprogramm des damaligen ProA-Ligisten Hamburg Towers zog. In der Hansestadt war er drei Jahre in Doppellizenz mit dem SC Rist Wedel aktiv. Dort lernte er auch seinen heutigen Headcoach Felix Banobre in dessen Zeit als Wedel-Headcoach kennen. Mit den Hamburg Towers stieg er im dritten Jahr in die easyCredit Basketball Bundesliga auf.

In seiner Vergangenheit nahm er mit der U16-Nationalmannschaft im Jahr 2012 an der Europameisterschaft in Litauen teil und stand zwei Jahre später in der U18-Auswahl des DBB für das Albert-Schweitzer-Turnier.

Stimmen zur Vertragsverlängerung:

„Wenn Lars sein volles Potenzial als Spieler ausschöpfen kann, gibt er dem Team so viel, dass es ein Privileg für uns ist, dass er seinen Vertrag verlängert hat. Ich freue mich, dass unsere Wege weiterhin parallel verlaufen. Ich kenne Lars und was er braucht und freue mich sehr auf seine Performance in der kommenden Saison.“

Felix Banobre – Headcoach

„Ich freue mich sehr über die Vertragsverlängerung von Lars. Man konnte in den letzten Spielen der Saison deutlich sehen, wie wichtig er für unsere Mannschaft ist. Seine längere Verletzungspause hat ihn in dieser Saison ein Stück weit zurückgeworfen, aber er hat sich mit viel Ehrgeiz wieder herausgekämpft und war im letzten Saisondrittel wieder im Vollbesitz seiner Kräfte. Lars gibt uns viel Energie auf dem Feld und ich wette, dass nicht viele Guards in der Liga gerne gegen ihn spielen.“

Text: Tobias Steinert

Foto: Lukas Steppkes

Nächster Neuzugang bei den RÖMERSTROM Gladiators Trier. Moritz Krimmer wechselt aus Nürnberg an die Mosel.

Der 22-jährige Power Forward wechselte vor der vergangenen Saison aus Ulm nach Nürnberg. Krimmer unterschreibt für zwei Jahre an der Mosel.

Der nächste Neuzugang der RÖMERSTROM Gladiators ist in trockenen Tüchern. Moritz Krimmer, vergangene Saison in Diensten der Nürnberg Falcons, wechselt nach Trier und unterschreibt einen Vertrag über zwei Jahre. Der 2,02 Meter große Big Man wird hauptsächlich auf der Power Forward Position eingesetzt und ist der nächste wichtige Baustein der deutschen Rotation für die Saison 2023/24 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Vor seinem Engagement in Nürnberg wurde Krimmer in Ulm ausgebildet und ging in dem renommierten Ulmer Jugendprogramm die ersten Schritte zum Profibasketballer. Über die ProB-Mannschaft der OrangeAcademy erarbeitete er sich einen festen Platz in der Bundesliga-Rotation von ratiopharm Ulm.

„Wir können sehr zufrieden mit dieser Verpflichtung sein und freuen uns sehr auf Moritz. Er ist ein junger, talentierter Big Man, der unsere deutsche Rotation unter dem Korb verstärkt. Bisher läuft der Plan, den wir bei der Zusammenstellung unseres Kaders haben, in eine sehr gute Richtung“, sagt Headcoach Don Beck zur Verpflichtung von Moritz Krimmer. Auch Jacques Schneider, sportlicher Leiter der Gladiatoren, zeigt sich zufrieden und ergänzt: „Mit Moritz haben wir auf der Power Forward Position einen Spieler verpflichtet, der sicherlich zu den interessantesten „Vierern“ der gesamten ProA gehört. Er hat sieben Jahre in Ulm gespielt und dort unfassbar gute Grundlagen entwickelt und im EuroCup und der BBL gespielt. Für sein junges Alter bringt er also einiges an Erfahrung mit und weiß wie man auf hohem Level spielt. Wir können ihm eine sehr gute Plattform bieten um sich weiterzuentwickeln. In Nürnberg hat er sehr hochprozentig getroffen, gut gereboundet und ist ein sehr guter Verteidiger. Daher sind wir uns sicher, dass wir mit Moritz einen sehr guten Fang gemacht haben und er für die Gladiators eine echte Bereicherung ist – auch schon mit Blick auf die nächste Saison. “.

In seinem letzten Jahr bei ratiopharm Ulm stand Krimmer in 28 Erstligapartien durchschnittlich über fünf Minuten auf dem Feld. Zusätzlich absolvierte der 22-jährige Forward 12 Partien im 7DAYS EuroCup. Für mehr Einsatzzeit und eine größere Rolle wechselte der Youngster im vergangenen Sommer aus Ulm nach Nürnberg und war von Beginn an ein wichtiger Teil der Falcons-Rotation. Durchschnittlich 26:12 Minuten pro Partie stand der 22-jährige Forward auf dem Feld und erzielte in dieser Zeit Mittelwerte von 9,6 Punkten, 5 Rebounds und 1,3 Assists pro Spiel. Dazu traf er 61,1% seiner Zwei- und 39% seiner Dreipunkte-Würfe.

Seinen stärksten Auftritt in der ProA hatte Krimmer in der vergangenen Saison gegen Tübingen, wo er 21 Punkte und 6 Rebounds erzielte. Im letzten Saisonspiel gegen die Gladiatoren stand Krimmer über 36 Minuten auf dem Feld und blieb mit 9 Punkten und 8 Rebounds knapp hinter einem Double Double.

„Ich hatte früh Kontakt mit Jacques und Don und hatte sehr gute Gespräche mit ihnen. So war Trier relativ schnell eine sehr interessante Option für mich. Ich freue mich sehr auf dem Feld viel zu lernen und auch abseits des Feldes die Stadt Trier kennenzulernen. Ich glaube, dass das Team eine vielversprechende Mischung mitbringt um attraktiven Basketball zu spielen und ich in Trier eine sehr gute Möglichkeit gefunden habe um mich weiterzuentwickeln und mit dem Team erfolgreich zu sein“, sagt Forward Moritz Krimmer über seinen Wechsel in die älteste Stadt Deutschlands.

Text: Alex Lessenich

Foto: Sportfoto Zink