Oberhaching Tropics verpflichten Forward Daniel Urbano

Bundesligaerfahrener Flügelspieler verstärkt die Tropics

Mit dem Würzburger Daniel Urbano freuen sich die Oberhachinger Basketballer Ihren ersten Neuzugang für die Saison 23/24 vorstellen zu können. Bereits seit mehreren Jahren stehen die Verantwortlichen mit dem mittlerweile 27-jährigen Studenten in Kontakt. Nun klappt es endlich mit seinem Wechsel an den Kyberg.

Seine basketballerische Ausbildung genoss der 2,01 cm große Urbano bei seinem Heimatverein s.Oliver Würzburg. Der Tropics-Neuzugang durchlief alle Nachwuchsteams der Unterfranken und stand sogar im Erstligakader der Baskets. Nach einer Zwischenstation in Jena wollte Daniel mehr Verantwortung und Spielpraxis sammeln, und es folgte der Wechsel zum BBC Coburg in die BARMER 2.Basketball Bundesliga Pro B. Bei den Oberfranken überzeugte der vielseitige Athlet zwei Saisons lang durch konstant starke Leistungen. Mit über 8 Punkten, knapp 5 Rebounds sowie einer starken Dreierqoute mit 37 Prozent war Urbano ein wichtiger Bestandteil der Rotation der Vestestädter

Die Tropics versuchten bereits damals Urbano nach Oberhaching zu locken, da er mit starken Leistungen beim Ligakonkurrenten auf sich aufmerksam gemacht hat. Aus studienbedingten Gründen zog es den gebürtigen Würzburger jedoch in seine Heimatstadt, wo er die letzten zwei Jahre für den Regionalligisten Veitshöchheim auflief und stets mit zweistelligen Punkte- und Reboundwerten ein absoluter Führungsspieler war. Der Kontakt mit dem Management der Oberhachinger riss jedoch niemals komplett ab und die Tropics freuen sich, dass es doch mit einem Wechsel geklappt hat.

Sportlicher Leiter Mario Matic: „Wir wollten Urbano bereits nach seiner Zeit in Coburg nach Oberhaching holen und haben danach seinen weiteren Werdegang intensiv verfolgt. Daniel gibt uns auf der Position des Small Forwards viel Physis und Wurfqualitäten. Kann aber durchaus auch auf der den großen Positionen aushelfen. Wir hatten sehr gute Gespräche und sind davon überzeugt, dass er sowohl menschlich als auch sportlich gut zu uns passt.“

Text: Mario Matic

Foto: TSV Oberhaching Tropics

Der sechste deutsche Spieler im Kader für 2023/24: Nicolas Buchholz wechselt zu den Uni Baskets Paderborn

  • 21jähriger Guard kommt vom ProB-Ligisten Dragons Rhöndorf und unterzeichnete Zweijahresvertrag 

Paderborn, 21. Juni 2023 – Es geht Schlag auf Schlag bei den Uni Baskets Paderborn: Neuzugang Nicolas Buchholz ist der mittlerweile sechste junge, talentierte deutsche Spieler im Kader für die kommende Saison 2023/24 der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Die Ostwestfalen hatten den Guard bereits vor der vergangenen Saison auf dem Zettel, Buchholz stand aber noch eine weitere Spielzeit für den ProB-Ligisten Dragons Rhöndorf auf dem Parkett und entwickelte sich dort zum verlässlichen Leistungsträger. Nach den Neuzugängen Lucas Mayer, Philipp Walz und Dejan Bruce unterzeichnete auch der 21jährige einen Zweijahresvertrag: Personelle Nachhaltigkeit ist das Baskets-Grundprinzip für die nahe Zukunft. 

Buchholz zeigte bereits als Kind Talent für Fußball und diverse Ballsportarten. 2011 begann er beim EBC Rostock mit dem Basketball und durchlief ab dem Zeitpunkt alle Jungendteams des Vereins. Im Mai 2018 gewann er mit dem EBC den deutschen U18-Pokal. Im Dezember 2018 feierte Buchholz einen ersten Kurzeinsatz beim damaligen ProA-Ligisten Rostock Seawolves in der Barmer 2. Basketballbundesliga ProA. Im Januar 2019 nahm er als Gastspieler des FC Bayern München am Nachwuchsturnier der Euroleague teil, in derselben Saison wurde er zum Allstar-Spiel der NBBL eingeladen. Im Sommer 2021 folgte der Wechsel zu den Dragons Rhöndorf. In der Hauptrunde der ProB-Saison 2022/23 war er mit 88 getroffenen Dreipunktwürfen der ligaweit beste in dieser Kategorie. Auch die weiteren Statistiken in der zurückliegenden Spielzeit sprechen für sich: In 25 Spielen stand Buchholz im Schnitt 30:58 Minuten auf dem Platz und erzielte dabei pro Partie 12.7 Punkte, 1.8 Assists, 2.2 Rebounds und 0.5 Steals. 

Statements zum Transfer 

Steven Esterkamp, Headcoach Uni Baskets Paderborn: „Ich freue mich sehr darauf, in dieser Saison mit Nicolas zu arbeiten. Wir haben ihn länger im Auge behalten. Er hat in der vergangenen Saison sehr viel harte Arbeit investiert, um sein Spiel zu verbessern. Und wir freuen uns im Trainerteam darauf, diese Entwicklung jetzt gemeinsam fortzuführen.“ 

Dominik Meyer, Geschäftsführer Uni Baskets Paderborn: „Wir haben mit Nico jetzt den sechsten deutschen Spieler für unseren Kader verpflichtet. Die Vorbereitungsphase bis zur finalen Vertragsunterschrift hat dieses Mal etwas länger gedauert: Nico ist ein begehrter Spieler und wir selbst haben genau geschaut, welchen Akteur wir nach den bisherigen fünf Deutschen noch als ideale Ergänzung bzw. fehlendes Puzzleteilchen haben wollen – aber die Gespräche verliefen von Anfang an sehr offen, positiv und zielführend. Wir hatten mit Nico schon vor der vergangenen Saison Gespräche geführt und freuen uns umso mehr, dass es jetzt geklappt hat!“ 

Nicolas Buchholz: „Ich freue mich riesig auf Paderborn! Ich habe schon sehr viel Positives über die Stadt und den ganzen Verein gehört und bin echt beeindruckt, wie dort gearbeitet wird – vor allem, wie das Trainerteam immer wieder junge Spieler integriert. Deswegen bin ich absolut bereit für diesen nächsten Schritt in meiner Karriere. Ich freue mich sehr darauf, zusammen mit den Coaches, den Fans und dem gesamten neuen Team sehr viele geile Momente in der neuen Saison zu haben!“ 

Faktencheck: Nicolas Buchholz 

  • Geburtstag: 19. November 2001 
  • Größe: 2.00 Meter 
  • Gewicht: 96 Kilogramm 
  • Position: Guard 
  • Nationalität: Deutschland 
  • Stationen: Rostock Seawolves (2018-2021), Dragons Rhöndorf (2021-2023) 
  • Stats 2022-23: 25 Spiele / 30:58 Minuten / 12.7 Punkte / 1.8 Assists / 2.2 Rebounds / 0.5 Steals 

UNI BASKETS Paderborn – Barmer 2. Basketballbundesliga 2023/2024 – Kader 

Lars Lagerpusch (#28, Power Forward, 25, D) 

Nicolas Marty-Decker (#10, Guard, 18, D) 

Philipp Walz (Forward, 21, D) 

Dejan Bruce (Forward, 20, D) 

Lucas Mayer (Point Guard, 23, D) 

Nicolas Buchholz (Guard, 21, D) 

Head Coach: Steven Esterkamp (42, USA) 

Assistant Coach: Florian Held (28, D)

Text: Patrick Lüke

Foto: Rainer Hombücher (Dragons Rhöndorf)

Eine Verlängerung und ein Abschied bei den RÖMERSTROM Gladiators Trier. Tom Demmer bleibt in Trier, Jonathan Almstedt verlässt die älteste Stadt Deutschlands in Richtung ProB.

Almstedt verlässt die Gladiatoren und wechselt für mehr Spielzeit in die ProB. Demmer unterschreibt für eine weitere Saison bei seinem Ausbildungsverein.

Der Kader der RÖMERSTROM Gladiators Trier für die Saison 2023/24 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga nimmt weiter Form an. Mit dem Abschied von Jonathan Almstedt und dem Verbleib von Tom Demmer stehen die nächsten beiden Personalentscheidungen bei den Trierer Profibasketballern fest. Der 23-jährige Almstedt entschied sich für den weiteren Schritt in seiner Karriere und wechselt eine Spielklasse tiefer in die ProB, Tom Demmer unterschreibt bei den Gladiatoren einen Vertrag über eine weitere Spielzeit und steht somit als Eigengewächs auch nächste Saison im Aufgebot der Moselstädter.

Jonathan Almstedt wechselte nach dem offenen Try-Out für Profispieler im Sommer 2020 in den Trierer Profikader und absolvierte in drei Saisons insgesamt 90 Pflichtspiele für die RÖMERSTROM Gladiators. In der vergangenen Saison lief Almstedt in 33 Saisonspielen auf und erzielte durchschnittlich 3,4 Punkte und 2,2 Rebounds in 11:40 Minuten pro Partie. Aufgefallen ist der 2,08 Meter große Big Man durch seinen guten Wurf, mit dem er immer wieder Akzente im Trierer Spiel setzen konnte. Die RÖMERSTROM Gladiators bedanken sich für die vergangenen drei gemeinsamen Jahre und wünschen für die nächsten Karriereschritte nur das Beste.

Tom Demmer geht 2023/24 in seine dritte Saison im Profikader der RÖMERSTROM Gladiators. Der Combo Guard, der aus dem Trierer Nachwuchsprogramm den Sprung zu den Profis schaffte, stand letzte Saison als Doppellizenz-Spieler auch im Aufgebot von Kooperationspartner Saarlouis in der Regionalliga. Bei den Sunkings zählte Demmer zu den Säulen des Teams und wird nach einer starken Saison auch in der nächsten Spielzeit für den Kooperationspartner auflaufen. Bei den Gladiatoren stand Demmer in der vergangenen Saison in elf Ligaspielen im Kader der Moselstädter und stand durchschnittlich 6,29 Minuten auf dem Feld. Vor allem in den letzten beiden Saisonspielen gegen Bremerhaven und Nürnberg sammelte der defensivstarke Youngster wichtige Erfahrungen auf dem ProA-Parkett, als er als Starting-Five-Spieler rund 15 Minuten Einsatzzeit sammelte.

„Tom war einer der ersten Spieler, mit dem ich gesprochen habe. Für uns war es sehr wichtig, mit Tom einen jungen Spieler der aus dem Verein und der Stadt kommt, zu halten. Er hat sich in den letzten Jahren konstant weiterentwickelt und hat noch sehr viel Potential, was wir gemeinsam ausschöpfen wollen. Die Gespräche mit ihm waren sehr gut, wir haben eine gemeinsame Idee und das ist am wichtigsten. Mit der Doppellizenz in Saarlouis hat Tom eine sehr gute Situation, in der er in der Regionalliga zusätzlich wichtige Erfahrung sammeln kann. Ich glaube, dass Tom sich in den nächsten Jahren noch stark steigern wird und bin froh, dass er sich für uns entschieden hat“, sagt Jacques Schneider, sportlicher Leiter der Gladiatoren zur Verlängerung mit dem Eigengewächs.

Text: Alex Lessenich

Foto: Simon Engelbert / PHOTOGROOVE

EMIL LOCH IST DER ERSTE NEUZUGANG DER SPARKASSENSTARS – SPARKASSENSTARS VERPFLICHTEN SMALL FORWARD VON DEN ISERLOHN KANGAROOS

Emil Loch wechselt zur neuen Saison von den Iserlohn Kangaroos aus der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProB tief in den Westen. Der junge Small Forward möchte den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen und gilt als hochveranlagt. 

Wer das letztjährige Finale der Deutschen Meisterschaft im 3X3 live im ZDF verfolgt hat wird Emil Loch bereits kennen, denn er verwandelte den entscheidenden Wurf in einem spektakulären Finale für sein Team und gewann damit den Titel. In der vergangenen Saison ging der 21 jährige für die Iserlohn Kangaroos auf Korbjagd und spielte dort durchschnittlich 23:26 Min, erzielte 8,5 Punkte und schnappte sich vier Rebounds. Dabei empfahl er sich auch aufgrund seiner Dreierquote von 37% für höhere Aufgaben. Sein bestes Spiel absolvierte der gebürtige Hagener gegen den SC Rist Wedel und erzielte dabei ein Double-Double mit 17 Punkten und 12 Rebounds.

„Ich möchte hier in Bochum den nächsten Schritt in meiner Karriere gehen und mich auf höherem Niveau weiterentwickeln“, so der 21-jährige Loch. 

Loch stammt aus der Jugend von Phoenix Hagen und wurde bereits mit 16 Jahren in den dortigen ProA-Kader berufen, spielte aber hauptsächlich für das dortige NBBL-Team. Für den DBB tritt der 1,98m große und 93 Kg schwere Neuzugang in der U23 3X3 Nationalmannschaft an.

Infobox

Name: Emil Loch

Geburtsdatum: 08.02.2002

Alter: 21

Größe: 1,98 m

Gewicht: 93 kg

Position: Small Forward

Nationalität: Deutschland

Text: VFL SparkassenStars Bochum

Foto: Lukas Steppkes

Nächste Personalie fix – von Waaden verlängert bei den LIONS

Die PS Karlsruhe LIONS planen in der kommenden Saison weiterhin mit Dominick von Waaden. Der gebürtige Bamberger mit amerikanischen Wurzeln war im August 2022 an den Oberrhein gekommen. Zuvor hatte er bei den SBB Baskets Wolmirstedt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gespielt. Die abgelaufene Saison war die erste in der ProA für den inzwischen 23-Jährigen. Als Ergänzungsspieler verpflichtet, hat von Waaden seine Aufgabe im Team der LIONS zur vollen Zufriedenheit der Verantwortlichen erfüllt, so dass ihm nun die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit angeboten wurde.

Auch bei den Fans des Löwenrudels ist der Flügelspieler sehr beliebt. Denn von Waaden kam 2022/2023 zwar nur auf durchschnittlich zwölf Minuten Einsatzzeit pro Begegnung. Dafür nahm er an sämtlichen 41 Pflichtspielen teil und überzeugte stets mit intelligentem Spiel, auch ohne Ball. In seinen Auszeiten sitzt von Waaden nur selten auf der Bank, sondern bereitet sich meist am Rand des Courts mit Athletik-Übungen auf seinen nächsten Einsatz vor. Zurück auf dem Feld ist jede seiner Aktionen von einem hohen Energielevel geprägt. Dieser Umstand, gepaart mit einer sympathischen Persönlichkeit, hat ihn im Lauf der Saison zu einem Publikumsliebling gemacht.

Aleksandar Scepanovic, LIONS-Headcoach, fasst zusammen: „Ich glaube die gesamte LIONS-Family freut sich, dass Dominick bei uns bleibt. Er ist stets bereit, alles aus sich herauszuholen und verdient sich seine Einsatzzeiten durch unermüdliches Engagement. Das macht ihn auch zu einem wertvollen Energizer für schwierige Situationen.“

Text: Benedikt Rieke

Foto: PS Karlsruhe LIONS

Jasper Günther und Cosmo Grühn verlängern bei zukünftigen Uni Baskets Münster

Jasper Günther wird in die fünfte, Cosmo Grühn in die vierte gemeinsame Saison mit den zukünftigen Uni Baskets Münster gehen: Der Point Guard und der Power Forward haben ihre auslaufenden Verträge abermals verlängert. Die Publikumslieblinge studieren daneben auch weiterhin am Hochschulstandort Münster.

Jasper Günther – seit 2019 – und Cosmo Grühn – seit 2020 – sind feste Größen des Münsteraner Basketball-Zweitligisten. Günther kam seinerzeit von Phoenix Hagen, Grühn von den FRAPORT Skyliners. So freut Manager Helge Stuckenholz die lange gemeinsame Wegstrecke besonders: „Jasper und Cosmo überschreiten für mich persönlich dieses Jahr die Schwelle zum Münsteraner. Es ist so schön, solche Jungs über so einen langen Zeitraum an unsere Stadt binden zu können.“

Cheftrainer Götz Rohdewald setzt auf einen weiteren Reifeprozess des 24-jährigen Jasper Günther: „Jasper spielt immer mit Energie und Einsatz. Er wird in seinem zweiten richtigen ProA-Jahr sicher einen Schritt nach vorne machen. Entscheidungsfindung und der Wurf von außen werden besser werden. Und er wird mit seiner Energie sicher die Zuschauer mitreißen.“ Letzteres versteht auch Cosmo Grühn auf seine Art und Weise. „Neben seinem starken Wurf und seiner Vielseitigkeit ist Cosmo auch nervenstark und hat keine Angst vor wichtigen Würfen. Er soll der Mannschaft auf und abseits des Feldes viel von seinen positiven Emotionen geben“, unterstreicht Götz Rohdewald.

„Ich bin begeistert, dass ich ein weiteres Jahr mit den großartigen Münsteraner Fans verbringen darf. Die Entscheidung, meinen Vertrag zu verlängern, war eine einfache, denn ich möchte unbedingt weiterhin Teil der Entwicklung dieses Vereins sein. Die überwältigende Unterstützung, die wir im letzten Jahr erhalten haben, war beeindruckend“, nennt Jasper Günther drei der Gründe für seine Vertragsverlängerung und wünscht sich: „Und wir benötigen diese Unterstützung auch in diesem Jahr wieder in gleicher Weise!“

In die gleiche Kerbe schlägt Cosmo Grühn: „Ich würde mich nur wiederholen, wenn ich noch einmal betonen würde, wie besonders es für mich ist, Basketball in Münster spielen zu dürfen. Ich hoffe, unsere Fans haben genau so viel Bock auf Saison Nummer zwei in der Pro A wie ich!“ Der Jura-Studierende der WWU Münster, die ab 1. Oktober Universität Münster heißen wird, ergänzt: „Als Student freue ich mich natürlich umso mehr, die Universität weiterhin und auch unter neuem Namen zu vertreten.“

Text: Thomas Schurna

Foto: Markus Holtrichter

Konstanz im Trainerteam: Florian Held verlängert zwei weitere Jahre als Assistant Coach bei den Uni Baskets Paderborn

Paderborn, 19. Juni 2023 – Gute Nachricht für alle Fans der Uni Baskets Paderborn: Das erfolgreiche Trainerteam, das den Club in der Saison 2021/22 erstmals nach einer Dekade wieder in die Playoffs geführt hat und auch die vergangene Saison 2022/23 erfolgreich gestaltete, bleibt zusammen – Assistant Coach Florian Held verlängerte seinen Vertrag um zwei weitere Jahre. Der 28jährige wird an der Seite von Headcoach Steven Esterkamp auch in der Saison 2023/24 der Barmer 2. Basketballbundesliga die strategischen Fäden ziehen. 

Florian Held stammt aus einer basketballverrückten Familie: Sein älterer Bruder Christian führte als Cheftrainer die Rostock Seawolves zum Aufstieg in die BBL – mit dem gemeinsamen Vater Ralph Held als Co-Trainer an seiner Seite. Zwei weitere Geschwister engagieren sich ebenfalls als Basketball-Trainer, aktiv auf dem Court standen alle. Held begann seine Basketballlaufbahn in Trier und wechselte bereits als Kind nach einem Familienumzug nach Oldenburg. Dort durchlief er alle Mannschaften, von den Jugendteams über die JBBL und NBBL bis ins ProB-Team, musste seine vielversprechende Karriere jedoch früh verletzungsbedingt beenden. Dem Basketballsport blieb er treu: Held startete quasi direkt im Anschluss seine Trainerlaufbahn in Oldenburg. Danach wechselte er nach Paderborn zu den Uni Baskets: Hier sammelte er erste Erfahrungen unter Martin Krüger als Co-Trainer in der 2. Regionalliga, dann auch als Co-Trainer in der NBBL. In der Saison 2020/21 hospitierte er erstmals im ProA-Team unter Headcoach Esterkamp, im September 2021 wurde er offiziell Assistant Coach der Uni Baskets. 

In Paderborn fühlt sich der gebürtige Trierer mittlerweile fast heimisch: „Ich freue mich sehr darauf, auch die nächsten beiden Jahre als Assistant Coach in Paderborn zu arbeiten! Ich fühle mich hier sehr wohl und freue mich darauf, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Steven und der ganzen Organisation fortzusetzen. Danke an die Verantwortlichen bei den Baskets, die mir weiterhin ihr Vertrauen schenken und diese Möglichkeit geben. Ich hoffe, dass wir so schnell wie möglich mit einem neuen Team wieder so richtig loslegen und auf dem Erfolg der vergangenen Jahre aufbauen können!“ 

Einer freut sich ganz besonders über die Entscheidung Helds, zwei weitere Jahre in Paderborn dranzuhängen – Headcoach Steven Esterkamp: „Ich freue mich sehr, dass unsere gemeinsame Reise hier in Paderborn weitergeht! Florian ist begeistert von der Arbeit mit den jungen Spielern und ihrer Entwicklung auf und neben dem Platz. Und er möchte nicht nur, dass sich die jungen Spieler weiterentwickeln, sondern auch, dass er selbst und der Verein sich in die richtige Richtung bewegen. Wir ergänzen uns perfekt und als Assistant Coach ist er ein wichtiger Baustein unserer Spielphilosophie geworden. Florian macht mich jeden Tag zu einem besseren Trainer!“ 

Auch Baskets-Geschäftsführer Dominik Meyer hat weiterhin ungebrochenes Vertrauen in die Fähigkeiten des noch jungen Coaches: „Florian Held und Steven Esterkamp arbeiten als Team wirklich optimal zusammen. Ich habe persönlich in den beiden vergangenen Jahren gemerkt, wie gut sich diese Zusammenarbeit entwickelt hat. Deswegen haben wir uns entschieden, auch mit Florian zwei Jahre zu verlängern, um auf Coaching-Ebene in naher Zukunft ebenfalls die Konstanz zu gewährleisten, wie wir sie mit der Kaderzusammenstellung ebenfalls anstreben. Das Niveau dieser Kombination entwickelt sich stetig weiter: Florian hat seine B-Lizenz bestanden, Steven mittlerweile seine A-Lizenz. Die Vertragsverlängerung ist ein weiterer Beweis für unser gut funktionierendes Konzept: Wir bilden talentierte Menschen für den Profibasketballbetrieb aus und weiter und wollen sie nach oben bringen – egal, ob Spieler oder Trainer. Mit seiner Arbeit und seinem Engagement hält Florian unserem Headcoach unfassbar gut den Rücken frei. Wir freuen uns, dass er dies zwei weitere Jahre hier in Paderborn fortsetzt und sind überzeugt, dass er in seiner Karriere noch viel erreichen wird.“ 

Text: Patrick Lüke

Dragons verabschieden Quintett um Kapitän Ward

Die Artland Dragons haben erste Kadernews zur Saison 2023/2024 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga zu verkünden. Neben dem Wechsel von Marko Bacak nach Trier werden auch Jonas Weitzel und Demetrius Ward nicht mehr für die Dragons auflaufen. In zwei Saisons streifte Weitzel 64-mal das Trikot der Drachen über, während Ward in 70 Spielen zum Einsatz kamen. Wir bedanken uns bei Demetrius, Jonas und Marko für ihren Einsatz und wünschen ihnen alles Gute für die Zukunft.

Zusätzlich verabschieden sich die Drachen auch von ihren drei Amerikanern William Christmas, De’Vondre Perry und Damari Milstead. Sowohl Christmas als auch Perry waren in der MVP-Konversation vertreten und führten die Drachen als Topscorer des Teams auf den sechsten Tabellenplatz. Wir sind sehr dankbar für den Einsatz von William, De’Vondre und Damari und wünschen ihnen viel Erfolg für ihre weitere Karriere.

Dragons Geschäftsführer Marius Kröger zu den Abgängen: „Wir möchten uns bei Jonas Weitzel und Demetrius Ward für die vergangenen zwei Jahre danken, in denen sie nicht nur auf, sondern auch neben dem Feld viel für die Organisation geleistet haben. Auch William Christmas, De’Vondre Perry und Damari Milstead haben in dieser Saison Großes für uns geleistet. Wir wünschen allen nur das Beste für die Zukunft.“

Text: Artland Dragons

Foto: Markus Holtrichter

Hilmar Pétursson bleibt bei den WWU Baskets

Mit Hilmar Pétursson hat ein weiterer Spieler des Zweitligateams seinen Vertrag bei den WWU Baskets Münster verlängert. Der Point Guard spielt seit Sommer 2022 für die Uni-Städter. Die Vertragsverlängerung mit dem 23-Jährigen, der auch zum Kreise der isländischen Nationalmannschaft zählt, bestätigten die Verantwortlichen am Freitag.

„Die Verlängerung mit Hilmar ist Gold wert für unsere Personalpolitik, mit der wir auch mit einem ausländischen Spieler für Kontinuität sorgen können. Wir freuen uns sehr, dass er seine Entwicklung mit uns fortsetzen möchte“, sagt Helge Stuckenholz, Manager der WWU Baskets Münster.

Cheftrainer Götz Rohdewald sieht die Vertragsverlängerung seines Aufbauspielers genauso positiv: „Bei Hilmar sehe ich deutliches Potenzial zur Verbesserung. Er hat einen sehr starken Zug zum Korb und sein Wurf ist im Laufe der Saison auch besser geworden. Ich bin mir sicher, dass er eine richtig gute Saison spielen wird und bin froh, dass Hilmar ein weiteres Jahr bei uns ist.“

Hilmar Pétursson selbst kommentiert seine Entscheidung pro Baskets wie folgt: „Ich liebe die Stadt und die Fans. Ich habe das Gefühl, dass wir mit dem Team, das wir haben, viel erreichen können, vielleicht sogar die Playoffs. Ich habe meinem Agenten gesagt, dass ich in Münster bleiben möchte. Zwar waren auch andere Teams an mir interessiert, aber mir kam nie in den Sinn, woanders hinzugehen.“

Er freue sich auf die neue offensive Spielidee seines neuen Trainers Götz Rohdewald. „Diese Art der Offensive wird uns aufgrund unseres Teams zugute kommen. Ich freue mich darauf, unter Götz zu trainieren“, sagt Hilmar Pétursson, der sich auch bei seinem ehemaligen Trainer bedankt: „Ich habe viel von Björn und seiner Erfahrung gelernt.“

Nach Saisonende war der Isländer in seine Heimat gereist. „Ich habe sofort nach meiner Rückkehr mit dem Krafttraining begonnen, aber einige Wochen Pause vom Basketball gemacht. Inzwischen gehe ich wieder auf das Basketballfeld, trainiere zwei- oder dreimal täglich“, berichtet Hilmar Pétursson.

Neben dem Sport hat sich der 23-Jährige dem sozialen Engagement gewidmet. „Ich habe in einer Schule gearbeitet und Kindern mit besonderen Bedürfnissen geholfen. Ich liebe diese Arbeit, auch wenn sie manchmal frustrierend sein kann. Aber sie ist ebenso auf eine gute Art herausfordernd. Sie lehrt einen, Geduld zu haben.“

Im August startet die Vorbereitung auf die neue Saison in Münster. Bis dahin will Hilmar Pétursson neben dem persönlichem Training auch seine Freizeit auskosten. „Die Schule hat in dieser Woche mit den Sommerferien begonnen, also genieße ich im Moment einfach die Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden. Vielleicht mache ich noch eine Reise mit meiner Freundin durch Island.“

Text: Thomas Schurna

Foto: WWU Baskets Münster

Jung, aber schon erfahren – Jostmann wechselt zu den LIONS

Die PS Karlsruhe LIONS gehen mit Melvin Jostmann in die kommende Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Der Flügelspieler kommt vom Absteiger Bayer Giants Leverkusen an den Oberrhein und hat dort einen Zweijahres-Vertrag unterschrieben.

Trotz seiner erst 22 Jahre bringt der gebürtige Paderborner bereits jede Menge Erfahrung mit. In seiner Heimatstadt durchlief er die Jugendteams der dort ansässigen Uni Baskets, spielte Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) und Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL). Im Alter von 17 Jahren folgten dann die ersten Einsätze im ProA-Team der Ostwestfalen. Im Sommer 2018 wechselte Jostmann nach Jena in die erste Liga, wo er in seiner Premierensaison zu einigen Kurzeinsätzen kam. Die folgenden zwei Spielzeiten, Jena war zwischenzeitlich in die ProA abgestiegen, etablierte sich der über 2 Meter große Power Forward im Team der Thüringer und wechselte zur Saison 2021/2022 zum Ligakonkurrenten, dem deutschen Rekordmeister Bayer Giants Leverkusen, wo er in seiner ersten Saison auf insgesamt 37 Einsätze in der Hauptrunde und in den Playoffs kam. Jostmanns Bilanz 2022/2023: 30 Spiele, durchschnittlich 21 Minuten Einsatzzeit, fünf Punkte und drei Rebounds.

LIONS-Headcoach Aleksandar Scepanovic freut sich über den Neuzugang: „Melvin kennt die Liga und ihre Anforderungen aus den vergangenen Jahren bestens. Auf dem Court kann er mit einer starken Physis überzeugen und hat vielfach seine Belastbarkeit unter Beweis gestellt.“

Text: Benedikt Rieker

Foto: BAYER GIANTS Leverkusen