Sportliche Aufsteiger in die ProB aus der Regionalliga sind: MTV Herzöge Wolfenbüttel, Giants TSV 1861 Nördlingen, RheinStars Köln, ScanPlus Baskets Elchingen

Gegen eine ablehnende Entscheidung oder eine Entscheidung unter Bedingungen oder Auflagen kann Widerspruch einlegt werden. Der Widerspruch ist schriftlich zu begründen. Er muss binnen einer Woche nach Zustellung der Entscheidung bei der 2. Basketball-Bundesliga im Liga-Büro eingegangen sein.

Christoph Roquette: Das Ende einer Saison, das Ende einer Karriere

Da stand er nun, bärtig und abgekämpft. Das Ende eines Spiels, das Ende eines Traums, einer Saison, einer Karriere. Auf der Anzeigetafel liefen Bilder seiner Laufbahn, keiner war gegangen, Hunderte in Gelb und Grün um ihn herum – Emotionen, die eigentlich reichen, einen ganzen Monat zu füllen, erlebt an einem Abend.

Christoph Roquette wollte seine Karriere als Meister abschließen. Als Kapitän einer Mannschaft, die in Wedel so viele Menschen für Basketball begeistert hat wie seit Ende der 80er/Anfang der 90er-Jahre nicht mehr. Es passten einfach nicht mehr Leute rein, die Steinberghalle war voll. Gegen Oldenburg, gegen Iserlohn, auch bei vorherigen Heimspielen wurde Schlange stehen zum Volkssport. Wer zu spät kam, dem blieb nur die zweite Reihe. „Das war menschlich eine coole Truppe“, sagt Roquette. „Wir sind ja alle keine Profis. Jeder hat sich für den anderen aufgeopfert, man konnte sich aufeinander verlassen.“ Die Fans merkten und honorierten das. „Die Fans, die Mannschaft, die Helfer – der ganze Verein ist wie eine riesengroße Familie. Das habe ich sehr genossen“, sagt er.

Ein paar Tage nach dem verlorenen Finale und dem Abschied vom Leistungssport: Roquette hat Urlaub, am Abend trifft sich die Mannschaft zu einem letzten gemeinsamen Essen, am nächsten Tag fliegt er zum Ausspannen in den Süden. Nein, nein, abgehakt sei das Spiel nicht. „Oldenburg war besser“, so Roquette. „Es war ja nicht so, dass es in der letzten Sekunden entschieden wurde. Schon im Hinspiel waren wir nicht voll auf der Höhe und haben zu viele Fehler gemacht.“
Ein letztes Mal gab es im Finale die volle Emotionsdusche, nun ist Schluss. Der Traum vom Ende mit Gold um den Hals ist vorbei und kommt nicht wieder. „Während der Saison hat sich der Entschluss erhärtet, dass ich nicht mehr auf diesem Level spielen möchte“, so Roquette, der Ende September 33 wird. Mehr als zehn Jahre rackerte er in den Hallen der 2. Bundesliga: „Das hat viel Spaß gemacht, aber es geht auch viel Zeit drauf, man ist jedes Wochenende unterwegs.“ Von den Trainingseinheiten mal ganz abgesehen. Irgendwann lasse dann auch die Motivation nach: Voll berufstätig und ProB-Basketballer – das schlaucht. „Das war eigentlich immer schwierig“, erzählt der Ingenieur, wie er Arbeit im Büro und Arbeit in der Halle verband. „Du hast acht, neun Stunden gearbeitet und bist geschafft. Danach bist du beim Training. Manche machen Sport, um auszuspannen, aber das ist ja nicht einfach Sport. Da kannst du nicht abschalten, sondern musst immer voll konzentriert sein. Dann fährst du nach Hause und legst dich ins Bett.“ Und an Spieltagen: „Man spielt am Samstag, hat einen Dreiviertel-Sonntag frei, am Montag geht es dann wieder los“, so Roquette. „Das ist kräftezehrend, aber man nimmt es gerne in Kauf, weil es ja auch Spaß macht.“

Zwei Jahre spielte er für den SC Rist. Und was für zwei Jahre! Einmal Halbfinale, einmal Finale. Und irgendwie hat man das Gefühl, dass Roquette länger in Gelb und Grün zu Werke ging. Vielleicht liegt?s an der Verbindung zum Verein, die er durch seine Frau Dana schon vor dem Wechsel nach Wedel hatte. Oder weil die vergangenen beiden Spielzeiten ganz besonders intensiv und erfolgreich waren. „Das waren unfassbare zwei Jahre“, sagt er selbst. „Wie ich aufgenommen wurde, wie ich verabschiedet wurde. Ich habe so viel Anerkennung bekommen, das hat es mir echt schwer gemacht aufzuhören.“ Im Gedächtnis und im Herzen bleibt etwas hängen – wie bei jeder seiner Stationen. Der Beginn in Freiburg: Der USC ist gerade aus der ersten Liga abgestiegen, Roquette genießt das Bundesliga-Flair als Basketball-Lehrling, hier sichert er sich einen Platz im Zweitliga-Kader, beißt sich fest. „Freiburg war der Anfang“, sagt er. 2008 der Wechsel nach England. Roquette: „Auch eine geile Zeit.“ Und so etwas wie ein Karriere-Beschleuniger. Mit Leeds Carnegie gelingen ihm Aufstieg und Pokalsieg. „In England ist der Knoten geplatzt. Vorher war ich in Freiburg ein Rollenspieler, als ich zurückkam, war ich ein Leistungsträger.“

Nach einer weiteren Saison im Breisgau und starken Leistungen in der ProA geht?s nach Jena. „Da habe ich genossen, richtig als Profi zu spielen“, sagt Roquette. „Jede Station hatte etwas und hat mir etwas gegeben. Und bei jeder Station habe ich Freundschaften geschlossen, die geblieben sind. Das freut mich am meisten. Die Kameradschaft hat mir immer viel gegeben. Gemeinsam zu gewinnen und zu verlieren, das wird mir fehlen. Ich werde den Wettbewerb vermissen und die Emotionen im Spiel, die man mit der Mannschaft und mit den Fans erlebt.“ Das Gefühl, wenn ein Wurf trotz Foul durch die Reuse zischt und die Jubelfaust hervorschnellt, wenn ein hart erkämpfter Sieg im Kasten ist. Roquette verzichtet künftig drauf – weil es seine Entscheidung ist, nicht weil er nicht mehr kann oder nicht mehr darf. „Körperlich bin ich fit. Natürlich ist schon Verschleiß da, aber ich hatte nie eine schlimme Verletzung.“ Das ist nicht selbstverständlich, wenn man jahrelang 100-Kilo-Kolosse durch die Zone geschoben hat.

Nun kommt ein bisschen Freiheit, ein Samstagabend Ende November, der mal nicht mit einem Auswärtsspiel am anderen Ende der Republik verplant ist. Aber ganz die Hand vom Ball lassen? „Bis Sommer werde ich erst mal nichts machen“, sagt er. „Irgendwann werde ich bestimmt mal wieder in der Halle sein und ein bisschen daddeln. Basketball werde ich sicher noch spielen.“ Aber eben auf einem anderen Leistungsniveau. Die 3. Herren haben schon angefragt. Ausgeschlossen ist es also nicht, dass Roquette eines Tages mit dem Wedeler Legenden-Team auf Titeljagd geht. Und die Verbindung zum Leistungsbasketball bleibt, denn gemeinsam mit Andreas Bethke wird er sich fortan um die Geschicke der 1. Herren kümmern und dabei seinen großen Erfahrungsschatz einbringen.

Der SC Rist dankt Christoph Roquette herzlich für seine Leistungen und freut sich, dass er unserem Verein erhalten bleibt.

 

(SC Rist Wedel)

Sportliche Aufsteiger in die ProA

HEBEISEN WHITE WINGS Hanau und Uni-Riesen Leipzig sind sportliche Aufsteiger in die ProA 

Da die ProB-Finalisten,Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB und SC Rist Wedel, auf einen Aufstieg in die ProA verzichten, geht die sportliche Teilnahmeberechtigung auf die HEBEISEN WHITE WINGS Hanau und die Uni-Riesen Leipzig über.

Diese beiden Clubs sind die bestplatzierten Bundesligisten, die einen Antrag auf Erteilung einer Lizenz für die ProA aufrecht erhalten haben.

 

Weitere Informationen zu den Entscheidungen des Lizenzierungsverfahrens folgen in Kürze.

#ProA Finaltermin!

Seit gestern Abend steht fest, dass die GIESSEN 46ers im Finale antreten werden. Unabhängig des Gegners wird das Finalrückspiel am 03.05.15 in Gießen um 17 Uhr stattfinden! Im Fall das die s.Oliver Baskets ins Finale einziehen, haben sie aufgrund der Hallenverfügbarkeit das Heimrecht abgegeben und würden das Hinspiel am 30.04.15 ausrichten. Wenn Gotha sich im Halbfinale durchsetzt – würde das Hinspiel gegen Gießen am 01.05.15 stattfinden.

Otto Baskets Magdeburg – Lizenzentzug rechtskräftig

Die Otto Baskets Magdeburg haben innerhalb der einwöchigen Frist keinen Widerspruch gegen die Entscheidung der Geschäftsführung der 2. Basketball-Bundesliga eingelegt und akzeptieren somit den nachträglichen Entzug der Lizenz für die Spielzeit 2014/2015. Nach Auffassung der 2. Basketball-Bundesliga ist damit die Entscheidung – aufgrund der abgelaufenen Frist – rechtskräftig und die Otto Baskets sind sportlicher Absteiger aus der ProB. 

Die 2. Basketball-Bundesliga hatte die Lizenz Anfang April nach einem Nachlizenzierungsverfahren aufgrund von Zweifeln an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Bundesligisten, insbesondere hinsichtlich der Liquidität bis zum Ablauf der Saison 2014/2015, entzogen.

Darüber hinaus wird den Otto Baskets in einer vorgezogenen Entscheidung auch die Erteilung der Lizenz für die Saison 2015/2016 aufgrund fehlender Nachweise der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sowie der angemessenen Nachwuchsförderung verweigert. Weiterhin besteht als Resultat des rechtskräftigen Lizenzentzuges nicht die notwendige sportliche Qualifikation zur Teilnahme am Wettbewerb der ProB für die kommende Saison.

Die Entscheidungen über die Erteilung der Lizenzen aller weiteren Bundesligisten werden Ende des Monats getroffen und zeitnah bekannt gegeben.

 

Spieler des Monats März 2015

Die Fans der 2. Basketball-Bundesliga haben die Spieler des Monats März gewählt. Hier kommen die Ergebnisse: Herzlichen Glückwunsch!

Foundation Basketball hat für Euch ein paar Szenen unserer Gewinner zusammengestellt!

 

ProA – Braydon Hobbs – rent4office Nürnberg

Braydon Hobbs von rent4office Nürnberg, wurde zum zweiten Mal in dieser Saison von den Fans der 2. Basketball-Bundesliga zum „ProA Spieler des Monats“ gewählt. Im Marz 2015 führte der 24-jährige Point Guard die Mittelfranken zu vier Siegen und damit auf Platz 2 der Tabelle. Mit insgesamt 195 Assists spielte Hobbs in der regulären Saison die meisten Vorlagen aller ProA-Spieler und präsentierte sich in seinem ersten Jahr in Deutschland als vielseitiger und umsichtiger Aufbauspieler, der bevorzugt seine Mitspieler in Szene setzt, gleichzeitig aber auch selbst scoren kann. Davon zeugen 12 Punkte pro Partie, womit er hinter Stephan Haukohl und Josh Young der drittbeste Scorer im Team von Coach Ralph Junge ist. Nun will Hobbs sein Team auch ins Playoff-Finale führen.

ProA Youngster – Stephan Haukohl – rent4office Nürnberg

Stephan Haukohl von rent4office Nürnberg kann sich über die Auszeichnung „ProA Youngster des Monats“ in der 2. Basketball-Bundesliga freuen. Der A2-Nationalspieler verwies damit im März Julius Wolf und Leon Kratzer auf die Plätze. Für die Mittelfranken bestritt Haukohl alle 30 Saisonspiele und kam dabei im Schnitt auf 12,7 Punkte, 5,9 Rebounds und 2,1 Assists. Nürnbergs Head Coach Ralph Junge freut sich für seinen Schützling, sieht Haukohl jedoch nicht mehr als Youngster: „Stephan ist bei uns absoluter Führungsspieler, hat eine starke Saison gespielt. Ein Youngster in dem Sinne ist er mittlerweile zwar nicht, dennoch freuen wir uns sehr über diese Auszeichnung – in Nürnberg und Ehingen.“

ProB – Justin Arthur Smith – Dragons Rhöndorf

Titel erfolgreich verteidigt: Nachdem Justin Smith bereits im Februar zum ProB-Spieler des Monats gewählt worden war, sicherte sich der US-Forward der Dragons auch im März diese Auszeichnung. Gleich im ersten Spiel des Monats legte er gegen die BG Karlsruhe mit 23 Punkten, zehn Rebounds und zehn Assists ein gerade für einen „Big Man“ außergewöhnliches „Triple Double“ auf. Das Rhöndorfer Ausscheiden aus den Playoffs konnte Smith aber auch nicht verhindern. Gegen die Uni-Riesen Leipzig verloren die Drachen in der ersten Runde mit 1:2.

ProB Youngster – Tom Alte – TV Langen

Er ist jung, dynamisch und ist die Entdeckung des TV Langen in der laufenden Saison. Tom Alte erzielt 10,6 Punkte und 6,1 Rebounds im Schnitt, bringt für seine Körperlänge von 2.07 Meter zudem eine besondere Athletik mit.  Dank seiner enormen Sprungkraft und Reichweite gehört der 20-Jährige zu den besten und spektakulärsten Shotblockern der Liga. Nach 26 Spielen stehen 47 Blocks für ihn zu Buche, der zweitbeste Wert in der gesamten ProB. Für seine Körpergröße ist er zudem ausgesprochen schnell und schließt auch Fast Breaks seines Teams gerne mal mit einem krachenden Dunking ab.

„Tom Alte macht uns richtig Spaß und spielt trotz seiner erst 20 Jahre bereits eine sehr konstante Saison. Es zeigt einmal mehr, dass sich junge talentierte Spieler mit viel Vertrauen und viel Spielzeit eigentlich fast immer deutlich verbessern. Er hat diese Auszeichnung absolut verdient und noch einen guten Weg vor sich“, lobt Manager Barth.

Auch sein Ex-Trainer Dejan Kostic bemerkte einst schmunzelnd: „Sein Nachname passt eigentlich überhaupt nicht zu ihm.“ Zusammen mit dem Routinier Martinis Woody und dem früheren NBBL-Teamkollegen Moritz Overdick bildet Alte den Frontcourt der Langener. Im Sommer 2013 wechselte der gebürtige Badener zu den „Giraffen“ und führte die U19 ins Final Four Turnier. Lag sein Schwerpunkt im letzten Jahr noch bei den NBBL- und Oberligaeinsätzen, so startet Tom Alte in dieser Saison richtig durch.

 

 

Lizenzentzug Otto Baskets Magdeburg

Die mit Entscheidung vom 14.05.2014 für die Saison 2014/2015 erteilte Lizenz zur Teilnahme am Spielbetrieb der 2. Basketball-Bundesliga, Spielgruppe ProB in der Saison 2014/2015 wird den Otto Baskets Magdeburg nachträglich entzogen. Gegen diesen Bescheid kann innerhalb von sieben Tagen nach Zustellung der Entscheidung schriftlich Widerspruch erhoben werden (§ 12 Abs. 1 Lizenzstatut).

Die 2. Basketball-Bundesliga eröffnete am 26.02.2015 ein Nachlizenzierungsverfahren gegen die Otto Baskets aufgrund berechtigter Zweifel an der aktuellen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Bundesligisten, insbesondere hinsichtlich der Liquidität bis zum Ablauf der Saison 2014/2015.

Gemäß § 5 Abs. 1 des Lizenzstatutes der 2. Basketball-Bundesliga haben die Bundesligisten nachzuweisen, dass ihre wirtschaftlichen Verhältnisse geordnet sind und sie gewährleisten können, dass sie in der Wettkampfsaison ihre finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.

Die 2. Basketball-Bundesliga ist gemäß § 14 Abs. 1 LiSt. berechtigt, eine bereits erteilte Lizenz nachträglich zu entziehen, wenn die Überprüfung der Lizenzunterlagen gemäß § 13 ergibt, dass die Voraussetzungen für die Erteilung der Lizenz nachträglich weggefallen sind und/oder im Rahmen der Nachlizenzierung zu vermuten ist, dass die Voraussetzungen für die Erteilung der Lizenz weggefallen sind und diese Annahme nicht innerhalb einer angemessenen Frist durch den Bundesligisten widerlegt wird.

„Der Aufforderung zur Vorlage der notwendigen Nachweise, insbesondere eines testierten Liquiditätsplans, sind die Otto Baskets trotz mehrfacher Gewährung von Nachfristen nicht nachgekommen. Dies lässt uns vermuten, dass die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nicht mehr gegeben ist.“, äußert sich Geschäftsführer Daniel Müller zur Entscheidung.

Die 2. Basketball-Bundesliga geht in Übereinstimmung mit dem Gutachterausschuss davon aus, dass aufgrund der im Rahmen des Nachlizenzierungsverfahrens vorgelegten Unterlagen die Liquidität bis zum Saisonende nicht gewährleistet ist.

Mit Eintritt der Rechtskraft der Entscheidung stehen die Otto Baskets neben den BSW Sixers als Absteiger aus der ProB fest. Darüber hinaus steigen weitere 3 Mannschaften in die Regionalligen ab.

Dies sind die beiden Letztplatzierten der beiden Play-Down-Runden sowie der Schlechtere der beiden Vorletzten.  Schlechterer Vorletzter ist das Team, dass nach Anwendung der Formel „erreichte Wertungspunkte aus Hauptrunde und Play-Down-Runde dividiert durch die Spielanzahl 30 (Nord) bzw. 28 (Süd)“ den kleineren Wert erzielt.

 

Wahl Spieler des Monats März 2014/2015

Hier könnt ihr für den Spieler des Monats abstimmen:

Paderborn und Ehingen stehen als Absteiger aus der ProA fest

Dem Antrag der NINERS CHEMNITZ auf Spielwertung der Begegnung gegen die finke baskets vom 13.03.15 wird zu ihren Gunsten stattgegeben. Aufgrund Verzögerung des Spielbeginns wird das ausgetragene Spiel in Paderborn nachträglich mit 0:20 für Chemnitz gewertet. Zusätzlich erhält Paderborn einen negativen Wertungspunkt.

Am 13.03.15 begann das ursprünglich um 19 Uhr 30 angesetzte Spiel von Paderborn vs. Chemnitz mit einer Verzögerung von 25 Minuten. Grund dafür war ein Ausfall der Anzeigetafel sowie dessen Auswirkungen auf die 24-Sekunden-Anlage und die Spieluhr. Chemnitz legte form-und fristgerecht einen Antrag auf Spielwertung gemäß § 22 Absatz 1 der Spielordnung ein:

„Auf Antrag eines beteiligten Spielpartners [Anmerkung: Chemnitz] bei der Spielleitung ist gegen einen Bundesligisten [Anmerkung: Paderborn] auf Spielverlust zu entscheiden, wenn dieser eine Verzögerung des Spielbeginns von mehr als 15 Minuten verursacht und dies zu vertreten hat.“

Paderborn beantragte den Antrag als unbegründet abzulehnen, da man einerseits die Verspätung nicht zu vertreten hätte und andererseits innerhalb der 15minütigen Wartezeit mit Ersatzanlagen das Spiel hätte beginnen können.

Die Auswertung der Anträge und Stellungnahmen beider Bundesligisten sowie der Zeugenaussagen der drei Schiedsrichter ergab, dass nicht nur ein Spielbeginn um 19:30h wegen ausgefallener Anzeigetafel nicht möglich war, sondern dass auch innerhalb der 15minütigen Wartezeit kein verspäteter Spielbeginn erfolgen konnte, weil die dafür erforderlichen Ersatzanlagen nicht rechtzeitig einsatzbereit waren.

Im Ergebnis hatte die Spielleitung dem Antrag auf Spielwertung zu entsprechen, so dass das Spiel nunmehr gegen Paderborn (0:20 Korbpunkte/ein negativer Wertungspunkt) und für Chemnitz (20:0 Korbpunkte/zwei positive Wertungspunkte) zu werten ist. Ursprünglich hatte Paderborn am 13.03.15 die Partie gegen die NINERS CHEMNITZ mit 69:62 gewonnen.

Mit dieser Entscheidung fällt Paderborn vom 13. Tabellenplatz mit 20 Wertungspunkten auf den 15. Tabellenplatz mit 17 Wertungspunkten zurück und hat somit keine Chance mehr die Abstiegszone zu verlassen. Ehingen mit 12 Wertungspunkten auf dem letzten Tabellenplatz stand bereits vorher als  Absteiger fest.

Die Tabelle wird von der 2. Basketball-Bundesliga im Laufe des Tages angepasst.

Gegen diese Entscheidung kann gemäß § 12 DJL-RuSGO Berufung beim Schiedsgericht der 2. Basketball-Bundesliga eingelegt werden. Die Berufung ist binnen drei Tagen nach Bekanntgabe schriftlich bei der Vorinstanz (DJL-Liga-Büro, c/o DBB, Postfach 708, 58007 Hagen) einzulegen (§ 13 Abs. 1 Satz 1 DJL-RuSGO) und zu begründen (§ 17 Abs. 2 Satz 1 DJL-RuSGO).

Nachlizenzierung BBC Magdeburg e.V.

Die 2. Basketball-Bundesliga, die Junge Liga GmbH (DJL) hat dem BBC Magdeburg e.V. eine erneute Frist zur Einreichung weiterer Unterlagen bis zum 27.03.2015 gesetzt.

Die bisher eingereichten Nachweise reichen aus Sicht der Geschäftsführung und des Gutachterausschusses nicht aus, um sich ein vollständiges Bild über die wirtschaftliche Situation des Bundesligisten machen zu können. Daher wird dem BBC Magdeburg diese Möglichkeit eingeräumt, um weiterhin bestehende Zweifel hinsichtlich der Erfüllung einer wesentlichen Auflage ausräumen zu können.

 

Der laufende Spielbetrieb ist gemäß Lizenzstatut der 2. Basketball-Bundesliga akut nicht von möglichen Entscheidungen aus dem Nachlizenzierungsverfahren betroffen.