Nachwuchs-Zertifizierung | Auszeichnung für ProB-Ligist RheinStars Köln

Die RheinStars Köln werden als einer der besten Ausbildungsstandorte in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ausgezeichnet. Nach umfassender Begutachtung durch Vertreter des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds erhalten die Kölner die Zertifizierung in Silber. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung. Sie bestätigt unseren eingeschlagenen Weg, zeichnet sowohl das Engagement aller Beteiligten in Verein und GmbH aus als auch die Verbesserungen und Investitionen in die Infrastruktur, die ohne unsere Partner nicht möglich wären“, sagt Manager Stephan Baeck, der auch Mitglied im Vorstand des Vereins ist.

Wichtigster Anker in der Entwicklung der RheinStars im Zusammenspiel des Profibereichs mit der Basketballgemeinschaft um den MTV Köln 1850 e.V., die SG RheinStars Köln e.V. und dem ASV Köln e.V. ist dabei der Basketball Campus Köln powered by Flossbach von Storch. „So haben wir nun nicht nur einen besonderen Ort mit einer hervorragenden Infrastruktur, sondern vor allem die Möglichkeit, alle an einem Ort zu trainieren, Trainingsinhalte der einzelnen Teams und Jahrgänge im Nachwuchsbereich zu beobachten, zu korrigieren und zu entwickeln“, sagt Guido Finger als Sportlicher Leiter des RheinStars e.V. Seit dem Bezug des Campus vor

Unter anderem loben die Verantwortlichen bei den Rahmenbedingungen die hervorragenden infrastrukturelle Voraussetzungen, die hohe Anzahl an hauptamtlichen Personalstellen für einen Drittligisten, die gute Qualität im Prozess der Nachwuchsentwicklung und die gute Verzahnung der einzelnen Altersbereiche durch die offene Trainingshalle. Auch die hochwertigen Kooperationen im athletischen, medizinischen und physiotherapeutischen Bereich heben sie hervor. Zudem entwickelt sich gerade aus der bereits bestehenden inhaltlich übergreifenden sportlichen Konzeption eine gemeinsame Trainerschulung, die Mitte Mai mit den ersten Einheiten starten wird.

Im Fokus der Nachwuchs-Zertifizierung stehen die einzelnen Phasen in der Entwicklung junger Sportler bis hinein in den Höchstleistungsbereich mit den Nachwuchsbundesligen im weiblichen und männlichen Bereich an (JBBL, WNBL, NBBL) sowie die Übergangsmöglichkeiten in den Seniorenbereich bis hin zu den Profis. „Der Standort hat verfügt bereits sehr gute leistungssportliche Strukturen im Nachwuchs-Basketball“, sagt Jonas Stehling als Manager Sport & Spielleitung der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Gleichzeitig gibt es weiterhin Entwicklungspotenziale am Standort, z. B. bei der Systematisierung von Angeboten für duale Karrieren, ergänzende Angebote in den Bereichen Ernährung oder mentale Gesundheit und  der Erfassung und Auswertung von Trainings- bzw. Leistungen zur Talententwicklung.

Text: RheinStars Köln | Jens Koralewski

Nachwuchs-Zertifizierung: RASTA Vechta holt Gold

Nachwuchs-Programm des ProA-Ligisten mit Gold-Plakette ausgezeichnet

Zum Abschluss der diesjährigen Nachwuchs-Zertifizierung in der ProA besuchte ein Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. den ProA-Ligisten RASTA Vechta. Im Rahmen des Besuchs führten die Vertreter zahlreiche Interviews mit Mitarbeitenden des Nachwuchs-Programms, um sich einen Gesamtüberblick von den Strukturen, Maßnahmen und Aktivitäten der RASTA-Nachwuchsförderung zu verschaffen.

Nach Gesprächen mit Mitarbeitern und Aktiven sowie einer Besichtigung der zentralen Infrastruktur des Klubs bildete eine Feedbackpräsentation für die Klubs jeweils den Abschluss der mehrtägigen Nachwuchs-Zertifizierung. Im Ergebnis zeichnete die BARMER 2. Basketball Bundesliga und der Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e. V. die Arbeit des Standortes mit der goldenen Plakette aus.

Dr. Christoph Moeller, Geschäftsführer des Instituts für Spielanalyse und Teil des Zertifizierungsteams, resümierte: „Wir haben in Vechta herausragende Strukturen zur leistungssportlichen Entwicklung von Nachwuchsspielern vorgefunden. Insbesondere die ganzheitliche Förderung mit einem sehr guten Zugang zur medizinischen Versorgung, der athletischen Ausbildung, den Betreuungskonzepten mit Wohn- und Tagesbetreuung und einer hervorragenden Infrastruktur haben uns überzeugt. Das Nachwuchs-Programm ist Teil der RASTA-DNA mit hoher Arbeitsqualität in allen Bereichen sowie zahlreichen hochtalentierten Nachwuchsspielern mit großem Entwicklungspotenzial.“

Gerrit Kersten-Thiele (Sportdirektor RASTA Vechta) freute sich über die Auszeichnung: „Wir sind Stolz über die Anerkennung für unser Nachwuchs-Programm. Die goldene Plakette stellt vor allem eine Würdigung für das herausragende Engagement unserer Nachwuchstrainer dar. Wir arbeiten hart daran, unser Nachwuchs-Programm Stück für Stück noch weiter zu optimieren, um auch zukünftig Nachwuchsspieler zu Spitzensportlern auszubilden.“

Die Nachwuchs-Zertifizierung der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga erfolgt gemeinsam mit der easyCredit Basketball-Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. sowie mit Unterstützung des Instituts für Spielanalyse. Die Standortentwicklung und Stärkung des Nachwuchses bilden die Grundlage eines zukunftsfähigen Profispielbetriebs. Dabei dient die Nachwuchszertifizierung als zentrales Instrument zur Standort(weiter)entwicklung für alle Bundesligisten der ProA und ProB. Als Feedback- und Beurteilungsformat werden Bundesliga-Standorte mit besonders guter Nachwuchsförderung mit einem Status (Gold, Silber, Bronze) sichtbar ausgezeichnet. Der Status spiegelt somit die Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der lokalen Standortbedingungen wider.

Kartenvorverkauf für das NBBL/ JBBL TOP4 2023 hat begonnen!

Wir freuen uns, heute den offiziellen Start des Kartenvorverkaufs für das NBBL/ JBBL TOP4 2023 bekannt zu geben. Das NBBL/ JBBL TOP4 ist das größte Jugendbasketball-Event des Jahres und wird die besten Teams der U19- und U16-Basketball-Bundesliga aus ganz Deutschland in Frankfurt zusammenbringen.

Bei der Endrunde im Mai 2023 werden die Nachfolger der amtierenden Deutschen Meister ALBA Berlin (NBBL) und ratiopharm ulm (JBBL) gesucht. Das TOP4 ist der Höhepunkt der NBBL- und JBBL-Saison. Nach einer erfolgreichen Zusammenarbeit im letzten Jahr, freuen wir uns das NBBL/ JBBL Top4 2023 wieder in Frankfurt austragen zu können.

Das NBBL/ JBBL TOP4 2023 wird vom 27. bis 28. Mai 2023 in der Süwag Energie ARENA in Frankfurt stattfinden. Wir freuen uns darauf, Sie beim NBBL/ JBBL TOP4 begrüßen zu dürfen und sind sicher, dass es ein unvergessliches Erlebnis wird, das Sie nicht verpassen sollten. Wir danken Ihnen im Voraus für Ihre Unterstützung und freuen uns auf ein spannendes Wochenende voller Basketball-Action!

Tickets für das TOP4 Wochenende sind über die FRAPORT SKYLINERS erhältlich unter Tel. 069-92887619, online über https://top4.reservix.de/events oder an allen Vorverkaufsstellen von AdTicket. Ab einer Gruppengröße von 10 Personen können Gruppentickets bei Karl Maruschka (maruschka@skyliners.de oder 069 – 928 876 45) bestellt werden. Tickets für Kinder unter 6 Jahren sind kostenlos.

DER ABLAUF BEIM TOP4

Der bewährte Ablauf der vergangenen Jahre beim TOP4 gilt auch für 2023:
Am Freitag, den 26. Mai, ist für alle teilnehmenden Teams Anreisetag inklusive einer Trainingseinheit. Am Samstag, 27. Mai, stehen die jeweiligen Halbfinal-Spiele auf dem Programm: Um 12:30 und 15:00 Uhr die beiden JBBL-Halbfinals, um 17.30 und 20.00 Uhr dann die beiden Halbfinalbegegnungen in der NBBL. Sprungball des JBBL-Finales wird am Sonntag um 11:00 Uhr sein, das Endspiel um die NBBL-Meisterschaft beginnt um 14:00 Uhr. Fester Bestandteil des TOP4 ist seit Jahren auch die DBB Coach Clinic, die am Samstag und Sonntag stattfinden wird.

Foto/PM: NBBL gGmbH / NK

Nachwuchs-Zertifizierung bei Dresden Titans und Basketball Löwen

Erfurt mit Gold-Plakette ausgezeichnet, ProA-Ligist erhält Silber-Plakette

In den vergangenen Tagen besuchte ein Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. die Dresden Titans sowie die Basketball Löwen zur Zertifizierung des Nachwuchsprogramms und zeichnete dabei die Arbeit der beiden Nachwuchsprogramme mit der silbernen beziehungsweise goldenen Plakette aus.

Im Rahmen der Besuche machte sich das Team ein Bild von den Strukturen, Maßnahmen und Aktivitäten in den Nachwuchs-Programm der Titanen und Löwen. Nach Gesprächen mit Mitarbeitern und Aktiven sowie einer Besichtigung der zentralen Infrastruktur des Klubs bildete eine Feedbackpräsentation für die Klubs jeweils den Abschluss der mehrtägigen Nachwuchs-Zertifizierung

Christian Steinberg, Mitarbeiter im Zertifizierungsteam und Mitarbeiter beim Institut für Spielanalyse, zog ein positives Fazit zum Ende des Besuchs in Dresden: „Wir haben bei den Titanen hervorragende Strukturen und Rahmenbedingungen für die leistungssportliche Förderung junger Basketballer vorgefunden. Gerade die gute Zusammenarbeit mit Partnervereinen und das hohe soziale Engagement innerhalb der Stadt hat die Zahl der Basketballer im Nachwuchs-Programm in den vergangenen Jahren stark anwachsen lassen.“

Am Ende des Besuchs zur Nachwuchs-Zertifizierung in Erfurt stand die Auszeichnung mit der goldenen Plakette für das Nachwuchs-Programm zu buche. Jonas Stehling, Manager Sport der BARMER 2. Basketball Bundesliga habe die Strukturen überzeugt: „Als ProB-Ligist haben die Basketball Löwen mit Blick auf das Regionalkonzept und ein hervorragendes medizinisches Konzept herausragende Rahmenbedingungen geschaffen, um Spitzensportler am Standort auszubilden. Die Heranführung und Einbindung der Nachwuchsspieler in das Profi-Team ist ebenso selbstverständlicher Teil der Nachwuchsphilosophie am Standort.“

Die Nachwuchs-Zertifizierung der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga erfolgt gemeinsam mit der easyCredit Basketball-Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. sowie mit Unterstützung des Instituts für Spielanalyse.

Die Standortentwicklung und Stärkung des Nachwuchses bilden die Grundlage eines zukunftsfähigen Profispielbetriebs. Dabei dient die Nachwuchszertifizierung als zentrales Instrument zur Standort(weiter)entwicklung für alle Bundesligisten der ProA und ProB.

Als Feedback- und Beurteilungsformat werden Bundesliga-Standorte mit besonders guter Nachwuchsförderung mit einem Status (Gold, Silber, Bronze) sichtbar ausgezeichnet. Der Status spiegelt somit die Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der lokalen Standortbedingungen wider.

Internationaler Besuch bei der Minitrainer-Offensive

FIBA-Referent aus England begeistert in Sachsen-Anhalt

Vom 12. bis 15. Januar 2023 fand in Sachsen-Anhalt der Zwischenlehrgang des bereits achten Jahrgangs der Minitrainer-Offensive (MTO) statt. Gastgeber waren die BSW Sixers in Sandersdorf-Brehna und Bitterfeld und das Wochenende sollte nicht nur für die 16 Studierenden des Jahrgangs einige Highlights bieten.

Die Begrüßung übernahm BBL-Präsidiumsmitglied Martin Geissler, der den Studierenden seine Wertschätzung aussprach. „Eure alltägliche Arbeit, wie Ihr Kinder für Basketball begeistert und gewinnt, ist sehr wichtig für unseren Sport. Daher ist dies ein wichtiges und wertvolles Programm“, sagte Geissler, dessen Mitteldeutscher Basketball Club ebenfalls einen Trainerstudenten in den aktuellen Jahrgang entsandt hat. Gleich danach wurde es sportlich und die Studierenden absolvierten bei Anja Petermann von den BSW Sixers, Benjamin Becker von ALBA Berlin und Jürgen Maaßmann Module zum Kindergartensport und dem zielgerichteten Einsatz von Spielen im Training.

Tag zwei begann bereits früh um 7:30 Uhr mit dem Modul Coach-the-Coach in der Schule. In zwei Sporthallen übernahmen die Studierenden den gesamten Vormittag Basketballstunden mit Grundschulkindern und gaben sich gegenseitig Feedback dazu. Nach der Mittagspause ging es dann in die „Villa am Bernsteinsee“, in der der Rest des Tages stattfand. Zunächst stand dort ein Modul zur gegenseitigen Beratung im Trainer:innenteam auf dem Programm bevor der internationale Gast übernahm.

Quelle: DBB

Nachwuchs-Zertifizierung bei WWU Baskets Münster

ProA-Ligist mit Silber-Plakette ausgezeichnet

In den vergangenen Tagen besuchte ein Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. die WWU Baskets Münster zur Zertifizierung des Nachwuchsprogramms und zeichnete die Arbeit der WWU Baskets Münster mit der Silber-Plakette aus.

Im Rahmen des Besuchs machte sich das Team ein Bild von den Strukturen, Maßnahmen und Aktivitäten im Nachwuchsprogramm der Baskets. Nach Gesprächen mit Mitarbeitern und Aktiven sowie einer Besichtigung der zentralen Infrastruktur des Klubs bildete eine Feedbackpräsentation für den Klub den Abschluss der dreitägigen Nachwuchs-Zertifizierung

Christian Steinberg, Mitarbeiter im Zertifizierungsteam und Mitarbeiter beim Institut für Spielanalyse, zeigte sich mit den Ergebnissen des Besuchs zufrieden: „Wir haben in Münster hervorragende Strukturen und Rahmenbedingungen für die leistungssportliche Förderung junger Basketballer vorgefunden. Gerade die Zusammenarbeit mit dem Sportinternat und der NRW-Sportschule machen den Standort sehr attraktiv.“

Sven Schaffer, Jugendkoordinator der WWU Baskets, ergänzt: „Die Nachwuchs-Zertifizierung durch die BARMER 2. Basketball Bundesliga und den Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. gibt uns eine gute Standortbestimmung. Wir haben ein hervorragendes Feedback erhalten, an welchen Stellen auch noch Entwicklungspotenzial im Nachwuchsprogramm liegt.“

Die Nachwuchs-Zertifizierung der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga erfolgt gemeinsam mit der easyCredit Basketball-Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. sowie mit Unterstützung des Instituts für Spielanalyse.

Die Standortentwicklung und Stärkung des Nachwuchses bilden die Grundlage eines zukunftsfähigen Profispielbetriebs. Dabei dient die Nachwuchszertifizierung als zentrales Instrument zur Standort(weiter)entwicklung für alle Bundesligisten der ProA und ProB.

Als Feedback- und Beurteilungsformat werden Bundesliga-Standorte mit besonders guter Nachwuchsförderung mit einem Status (Gold, Silber, Bronze) sichtbar ausgezeichnet. Der Status spiegelt somit die Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der lokalen Standortbedingungen wider.

Hanno Stein (RASTA Vechta) erhält den „Matthias Grothe Award“

Neuer Preisträger 2021 kommt aus Vechta: Hanno Stein als Nachwuchstrainer ausgezeichnet

Am vergangenen Freitag wurde der Nachwuchstrainer Hanno Stein bei der Partie zwischen RASTA Vechta und Phoenix Hagen mit dem „Matthias Grothe Award“ ausgezeichnet, den er bereits 2021 verliehen bekommen hatte. Der Award vom Deutschen Basketball Ausbildungsfonds zeichnet die herausragende Arbeit von Hanno Stein mit und für seine Spieler aus.

Stein, der seit 2014 erfolgreich für RASTA Vechta und die YOUNG RASTA Dragons tätig ist, hat in dieser Zeit auch dazu beigetragen, dass sich einige seiner Nachwuchsspieler zu Bundesliga-Profis entwickelt haben. Zu seinen Zöglingen zählt unter anderem Philipp Herkenhoff.

„Es freut mich sehr, dass Hanno diese Auszeichnung im Gedenken an Matthias Grothe erhält. Hanno engagiert sich sehr dafür, dass die schulische Ausbildung bei den Kindern und Jugendlichen im Fokus bleibt. Gerade während der Lockdowns der letzten zwei Jahre haben er und seine Trainerkollegen viele Ideen entwickelt und umgesetzt, die die Talente am Ball und im Training gehalten haben. Wir freuen uns über sein unermüdliches Engagement und hoffen, dass Hanno uns noch lange erhalten bleibt“, sagt Stefan Niemeyer (Geschäftsführer von RASTA Vechta).

Der mit 5.000 Euro dotierte „Matthias Grothe Award“ wird an Jugendtrainer vergeben, die durch besonderes Engagement die Biographien ihrer Spieler positiv verändert haben, langfristig die Struktur eines Standortes geprägt haben und für gesellschaftliche Werte wie Fairplay, Chancengleichheit und Respekt einstehen. Namensgeber ist der 2017 verstorbene ehemalige Hagener Bundesligaspieler und spätere Jugendtrainer Matthias Grothe, der für eben diese Werte stand. Seine Witwe Maja Grothe ist ebenso Mitglied des Preiskomitees wie auch Christian Krings als Mitglied des Ausbildungsausschusses. 2019 ging der „Matthias Grothe Award“ an Marius Huth (ALBA BERLIN), 2020 an Ross Jorgusen (MHP RIESEN Ludwigsburg).

„Der ‚Matthias Grote Award‘ ist eine unfassbar hochwertige Auszeichnung. Matthias und ich waren früher gut befreundet – trotz der Konkurrenz, die wir in unserem damaligen Berufsleben hatten. Wir waren in den Farben getrennt, in der Sache jedoch total vereint. Wir beiden haben uns der Jugendförderung verschrieben, leider ist Matthias viel zu früh verstorben. Dank dieses Preises lebt seine Arbeit jedoch weiter!“, sagt Hanno Stein über seine Auszeichnung und dankt der Jury für ihre Unterstützung und seinem Verein für das Vertrauen in seine Arbeit.

Foto: Christian Becker

Deutscher Ausbildungsfonds e.V. passt die Zertifizierung der Nachwuchsstandorte an | 24 Projekte der 1. und 2. Liga werden gefördert

Um die von der Corona-Pandemie stark eingeschränkten Nachwuchsprogramme der Bundesligisten der easyCredit BBL und der BARMER 2. Basketball Bundesligastärker zu unterstützen, werden in diesem Jahr 24 ausgewählte innovative Projekte gefördert.

Da bedingt durch die Pandemie die Bewertung und Prämienausschüttung der Nachwuchsarbeit nicht in gewohntem Maße stattfinden konnte, wurde ein innovativer und nachhaltiger Weg gefunden, die Vereine gezielt im Wiederaufbau und der Rückkehr in den Trainings- und Spielbetrieb zu unterstützen. Die Ausschreibung für die projektbezogene Förderung erfolgte im Oktober. Nun stehen die geförderten Projekte fest.

Von den insgesamt 59 Bundesliga-Standorten in Deutschland werden in diesem Jahr 24 Klubs vom Deutschen Ausbildungsfonds e.V. mit einer Einzelförderung bis zu 15.000 € bedacht. Kriterien für die Förderung waren u. a. Innovation, der Wiedereinstieg nach Corona und eine schlüssige Projektkalkulation. Die Projekte wurden inhaltlich in die Bereiche „Nachwuchsleistungssport“, „Regionale Projekte“, „Grundschule“, „KITA“ und „Trainergewinnung“ unterteilt. Neben der finanziellen Förderung ist es ein Anliegen der Beteiligten, dass die Projektverläufe und -erkenntnisse unter den Klubs geteilt werden. Hierzu werden mehrere Workshops angeboten, die allen Bundesligisten offenstehen, um Ideen auszutauschen und voneinander zu lernen. Erste ideenreiche Projekte sind bereits gestartet und wurden in diesem Rahmen vorgestellt. „Wir freuen uns über die rege Teilnahme der Klubs. Es sind viele starke Projekte eingereicht worden, die die Nachwuchsarbeit nachhaltig – auch nach der Coronazeit – stärken werden,“ so Jens Staudenmayer, Beiratsvorsitzender Deutscher Basketball Ausbildungsfonds e.V..

Während der Projektphase bis Mai 2022 werden die Verantwortlichen der Klubs regelmäßig über den Status ihres Projektes berichten und ihre Herausforderungen und Lösungsansätze teilen. Dieser Austausch soll allen Standorten helfen, die gestiegenen Herausforderungen der Corona-Pandemie gemeinsam zu meistern.

Gefördert werden folgende Projekte:

Regionale Konzepte:

  • NINERS Chemnitz
  • Brose Bamberg
  • ROSTOCK SEAWOLVES
  • Dresden Titans
  • Medipolis SC Jena
  • ratiopharm ulm
  • Nürnberg Falcons

Leistungssport:

  • medi bayreuth
  • Hamburg Towers
  • VfL SparkassenStars Bochum
  • RASTA Vechta
  • VfL Kirchheim Knights

KITA:

  • Rheinstars Köln
  • Phoenix Hagen
  • BSW Sixers
  • SC Rist Wedel

Grundschule:

  • FRAPORT SKYLINERS
  • ALBA BERLIN
  • MHP RIESEN Ludwigsburg
  • Itzehoe Eagles
  • Dragons Rhöndorf

Trainergewinnung und –qualifizierung:

  • BG Göttingen
  • RÖMERSTROM Gladiators Trier
  • UNI Baskets Paderborn

 

Der Deutsche Ausbildungsfonds e.V.:

Der Ausbildungsfonds ist eine Gemeinschaftseinrichtung aller Bundesligisten (BBL, ProA, ProB), um die Nachwuchsförderung in Deutschland zu unterstützen. Hierzu werden Vereine, die Nachwuchsförderung betreiben, mit finanziellen Mitteln aus einem „Solidarfonds“ unterstützt.

Dabei werden Anreize geschaffen, um die Ausbildung deutscher Nachwuchsspieler zielführend voranzubringen. Die Steuerung der Talentförderung soll dabei so erfolgen, dass kurzfristiges Erfolgsdenken (im Nachwuchsbereich) verhindert wird. Die entscheidende Schnittstelle im System stellen die (Jugend-)Trainer dar.

Der angestrebte Grundleitgedanke des Ausbildungsfonds ist, dass es sich im Kern um ein Bonus- und nicht um ein Malussystem handeln soll. Über den Ausbildungsfonds soll somit eine bundesweite Anerkennungs- und Wertschätzungskultur für die Nachwuchsarbeit herbeigeführt werden.

Weitere Informationen zum deutschen Ausbildungsfonds e.V. finden Sie hier.

Abschlusslehrgang des 6. Jahrgangs der Nachwuchstrainerausbildung in Hamburg

Drei Jahre intensive Weiterentwicklung finden ihren krönenden Abschluss

Im Sommer 2018 startete der 6. Jahrgang der Nachwuchstrainerausbildung auf eine Reise ins Unbekannte. Fest stand, dass man sich über die kommenden drei Jahre immer wieder treffen und austauschen würde, dass die Ausbilder der Nachwuchstrainerausbildung zu regelmäßigen vor Ort Besuchen vorbeischauen würden und das einige spannende Hospitationen im In- und Ausland auf dem Programm stehen würden.

Im Sommer 2021 stehen nun die gleichen Trainer wieder vor dem Hotel, dieses Mal ist es das Ende der Ausbildung. Beim Abschlusslehrgang musste jeder die Ausbildung noch im Resümee betrachten. Seine Erkenntnisse zusammenfassen, sich als Trainer beschreiben und in einem simulierten Vorstellungsgespräch dem Ausbildungsgremium der NTA Rede und Antwort stehen.

„Hier geht es nicht um Bestehen oder Durchfallen, damit würden wir nur unsere Ausbildungsmethodik prüfen. Wenn wir gute Arbeit geleistet haben, dann könnte ohnehin jeder eine Prüfung meistern. Vielmehr geht es um ein letztes Feedback, darum sich selbst und die drei Jahre Ausbildung noch einmal zu reflektieren. Problematisch war in diesem Jahrgang nur die Wahl des Jahrgangsbesten, denn dieser Jahrgang hat wirklich eine bemerkenswerte Qualität“, so Matthias Sonnenschein, Leiter des Ausbildungsprogramms.

Am Ende der Veranstaltung wurden dann mit Tom Schmidt (ROSTOCK SEAWOLVES) und Michael Wende (NINERS Chemnitz) gleich zwei Trainerstudenten als Jahrgangsbeste gekürt.

Wir gratulieren allen Trainerstudenten zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss.

Foto: Rene Grzona (ALBA Berlin), Christopher Schreiber (SYNTAINICS MBC),Robert Geier (MHP RIESEN Ludwigsburg), Franjo Borchers (EWE Baskets Oldenburg), Tom Schmidt (ROSTOCK SEAWOLVES), Michael Wende (NINERS Chemnitz)

Erfolgreiche Nachwuchsarbeit von Science City Jena erneut ausgezeichnet

Das Basketball-Frühjahr 2020 hätte für Science City Jena wohl erneut zu einem überaus erfolgreichen Ende führen können bevor die Corona-Krise den Ambitionen der Ostthüringer einen dicken Strich durch die Rechnung machte. Aufgrund der alternativlosen Saisonabbrüche in der JBBL und der NBBL blieb den beiden Nachwuchs-Teams so am Ende nur der Konjunktiv. Während die U16-Auswahl als amtierender Deutscher Vizemeister 2019 hoffnungsvoll auf die Playoffs geblickt hatte und sich auch der U19-Kader wiederholt für die Endrunde qualifizieren konnte, war von heute auf morgen Schluss.

Dass die Saalestädter trotz des abrupten Saisonendes im gesamtdeutschen Ranking aller Nachwuchs-Standorte einen hervorragenden Job machen, unterstreicht nicht nur der erneute Einzug in die Meisterschaftsrunde, sondern ein aus vielen unterschiedlichen Bewertungskriterien bestehendes Paket, welches laut BBL-Zertifizierung mit der Kategorie Bronze prämiert wurde und nur hauchdünn an Silber vorbeischrammte. Ob Talententwicklung, medizinische Betreuung, individuelle Förderung, Finanzen, Personal- oder Infrastruktur, die Zusammenarbeit zwischen Science City und dem Jenaer Sportgymnasium ermöglicht Synergien, die an nur sehr wenigen Standorten zu finden sind.

Dass über 20 Mannschaften mit dem Logo der Ostthüringer im Jugend- und Nachwuchs-Basketball auflaufen, den Verein zum Teil auch bei internationalen Turnieren repräsentieren, ist dabei der Arbeit von vier hauptamtlichen sowie 17 Honorar-Trainern zu verdanken. Dabei setzt das Engagement der qualifizierten Übungsleiter bereits im Schulsport ein. Mit der WG Carl Zeiss School Tour, dem MEWA School Talents Cup, drei jährlichen Camps sowie der Veranstaltung „Jenas sportlichste Schule“ begeistert Science City Jena von den Minis bis zu den Grundschulen mit Basketball Made in Thüringen.

„Ich habe bereits in meiner einstigen Rolle als Bundestrainer die optimalen Voraussetzungen der Nachwuchsarbeit in Jena wertgeschätzt und nach außen getragen. Die Möglichkeiten vor Ort gehören strukturell zu den besten in Deutschland. Ob mit Blick auf die hervorragende medizinische Versorgung, eine ausgewogene Ernährung in der schuleigenen Mensa, die Sportanlagen, die Sozialpädagogik, Physiotherapie, spezielle Bundeskader-Klassen, Individualbetreuung, diese Voraussetzungen bilden die Basis für unsere sehr erfolgreiche Nachwuchsentwicklung in den letzten Jahren. Wie stark sich dieses Fundament in der Ausbildung junger Talente bemerkbar macht, zeigt sich bei einem Blick auf unser Programm, aus dem sich zunehmend Spieler für unseren Bundesliga-Kader empfehlen“, beurteilt Jenas Sportdirektor und Trainer Frank Menz die optimalen Bedingungen der Saalestädter.

„Als letztjähriger Erstliga-Absteiger wurde Science City Jena in diesem Jahr noch einmal nach BBL-Standard bewertet. Wir haben die Anstrengungen und Investitionen im Jugendbereich ungeachtet dieser prestigeträchtigen Zertifizierung in den letzten Jahren deutlich verstärkt, die Strukturen in Jena auf einem hohen Niveau etabliert und werden daran anknüpfen, um den Nachwuchs-Basketball in Science City auch weiterhin erfolgreich und gesund wachsen zu lassen. Unser Club darf mittlerweile zu den Top-Ausbildungsstandorten im Nachwuchsbereich gezählt werden. Eine offizielle Bestätigung für die geleistete Arbeit und umfangreiche Investitionen zu bekommen, ist immer eine sehr schöne Momentaufnahme, letztendlich aber auch Verpflichtung für die Zukunft“, sagt Geschäftsführer Lars Eberlein zu dem erneut mit Bronze prämierten Programm von Science City Jena.

„Wir freuen uns über dieses Ergebnis der Zertifizierung, auch wenn die Bewertung ja bereits in der vorangegangenen Saison erfolgte und mit der aktuellen Zertifizierung der anderen ProA Klubs schwer zu vergleichen ist. Neben der Tatsache, dass die Zertifizierung auf BBL-Niveau höher einzustufen ist, ist für unser Programm vor allem wichtig und erfreulich, dass wir unsere Struktur und unsere hervorragenden Bedingungen hier in Jena trotz des Abstiegs aus der BBL halten konnten. Trotz der mit der Corona-Krise verbunden Schwierigkeiten werden wir weiter daran arbeiten uns stetig zu verbessern und als erfolgreiches Nachwuchsprogramm zu etablieren. Somit können wir auch zukünftig auf ein positives Abschneiden bei der Zertifizierung hoffen“, sagt Torsten Rothämel als Nachwuchsakademie-Leiter der Jenaer Basketballer abschließend.

Quelle: Science City Jena