Ausbildungsfonds, Ausbildungsprämien, Spielerstipendium

Basketballtrainerinnenoffensive: Erfolgreicher Auftakt in Göttingen

Mit einem dreitägigen Auftaktlehrgang in Göttingen ist die neue Basketballtrainerinnenoffensive erfolgreich gestartet. Insgesamt 16 Teilnehmerinnen nehmen am einjährigen Ausbildungsprogramm teil, das durch weitere zwei Lehrgänge sowie unterjährige Hospitationen und kontinuierlichen Austausch ergänzt wird.

Der Auftaktlehrgang hatte ein vielseitig gestaltetes Programm parat: Nina Graf und Felix Engel führten in den Constraints-Led Approach ein und gaben wertvolle Impulse für modernes, spielnahes Training. Kommunikationstrainerin Tanja Gröber arbeitete mit den Teilnehmerinnen intensiv an den Themen Selbst-Bewusstsein und Kommunikationsfähigkeit. Einen praxisnahen Schwerpunkt bildete die eigenständige Planung und Durchführung von Trainingseinheiten mit einer Demo-Gruppe, die im Anschluss gemeinsam mit Andreas Scheede reflektiert wurden.

Ein besonderes Highlight war das Kamingespräch mit Ruzica Dzankic, Headcoach von BG 74 Göttingen und Assistant Coach bei BG Göttingen, die persönliche Einblicke in ihren Werdegang und den Trainerinnenalltag auf Leistungsniveau gab. Martina Flerlage setzte sich mit den Teilnehmerinnen grundlegend mit der Frage auseinander: „Was ist eigentlich Basketball?“ und zerlegte das Spiel in seine zentralen Teilelemente.

Ziele und Inhalte des Programms

Foto: Swen Pförtner

 

Das Ausbildungsprogramm verfolgt das Ziel, Trainerinnen im deutschen Basketball gezielt zu stärken, zu qualifizieren und langfristig zu begleiten. Neben sportfachlichen Inhalten stehen insbesondere trainerinnenspezifische Themen im Fokus – darunter beispielsweise die Bewegungsmotivation von Mädchen und Frauen oder zyklusbasiertes Training. Auch persönliche Entwicklung sowie der Aufbau eines starken Netzwerks spielen eine zentrale Rolle.

Hintergrund und Konzept

Die Basketballtrainerinnenoffensive ist ein gemeinsames Projekt des Berliner Basketball Verbandes (BBV), des Deutschen Basketball Bundes (DBB) und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds. Erstmals wird damit ein speziell auf Trainerinnen ausgerichtetes Ausbildungsformat angeboten, das bewusst niederschwellig gestaltet ist und begleitend zur Saison stattfindet.

Das einjährige Intensivprogramm ist zwischen bestehenden Ausbildungsformaten angesiedelt und ergänzt die bisherigen Lizenzsysteme, ohne diese zu ersetzen. In einer geschützten Lernumgebung arbeiten die Teilnehmerinnen ausschließlich unter Trainerinnen zusammen und profitieren von einem starken Community-Gedanken. Ziel ist es, ein nachhaltiges Netzwerk aufzubauen, das über die Dauer des Programms hinaus Bestand hat und die Teilnehmerinnen in ihrer weiteren Trainerinnenlaufbahn unterstützt.

Dass das Angebot einen Nerv trifft, zeigte das große Interesse im Vorfeld. Knapp 50 Bewerbungen lagen für die 16 verfügbaren Programmplätze vor.

Foto: Swen Pförtner

Die Teilnehmerinnen im Überblick

Das sind die 16 Teilnehmerinnen der Ausbildungsprogramms: Mathilda Borgwardt (Basket Dragons Marzahn), Nele Gleitsmann (SC Rist Wedel), Emely Hinz (Rostock Seawolves), Johanna Hirmke (TuS Neukölln 1965), Amber Iffert (BC Lions Moabit 21), Nora Kirschstein (CATL Basketball Löwen), Mia Kupfer (ALBA Berlin), Birte Maisel (Türkiyemspor Berlin 1978), Meg Mäkitalo (Friedenauer TSC Berlin), Kerstin Meyer-David (SG Rot-Weiß Neuenhagen), Sabrina Nunzi (USC Heidelberg), Annika Oevermann (BG 74 Göttingen), Tina Polke (Empor Berlin), Mona Römer (Regensburg Baskets), Nele Schwering (UBC Münster), Eliane Teich (TuS Herrensohr)

Startschuss zur Bewerbung für die Minitrainer-Offensive 2026/27

Ausschreibung „Minitrainer-Offensive“ – 12. Jahrgang – 2026/27

Der DBB hat gemeinsam mit dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds (einer Einrichtung von easyCredit BBL, BARMER 2. Basketball-Bundesliga und Toyota Damen Basketball Bundesliga) im Jahr 2015 erstmals die „Minitrainer-Offensive“ gestartet, um sich diesem wichtigen Thema intensiv zu widmen. In diesem einjährigen Intensivprogramm, das außerhalb der Lizenzsysteme steht, beschäftigt sich jeweils eine Gruppe interessierter Jugendtrainer:innen ausführlich mit dem Thema Minibasketball im sportlichen wie auch im organisatorischen Bereich und an Grundschulen. Dabei bilden sie gemeinsam mit dem jeweiligen Lehrteam, untereinander und auch mit den ehemaligen Teilnehmenden ein enges Lernnetzwerk. Neben einem regelmäßigen Austausch in einem Online-Campus sind bundesweit auch drei Präsenzveranstaltungen plus ein Auftakttreffen pro Kurs über das Jahr vorgesehen. Neben den Inhalten, die in der Basisausbildung für Trainer:innen für diese Altersklassen enthalten sind, soll die Minitrainer-Offensive weitere Ideen aufzeigen und ausgewählte Themen speziell für die Zielgruppe vertiefen. Das können Details der Trainingsgestaltung wie Sprache, pädagogische Aspekte oder Methodik ebenso sein wie die Arbeit mit Eltern, die sportliche Belastbarkeit oder das Rollenverständnis in der Trainingsleitung. Dabei soll der Blick immer wieder auch über den sprichwörtlichen Tellerrand zu den Minibasketball-Programmen anderer Basketballnationen oder den Kindersportprogrammen anderer Fachverbände gerichtet werden. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden auf eine eigene Tätigkeit als Lehrende in der Aus- und Fortbildung weiterer Minitrainer:innen, bspw. beim Minitrainer:in-Zertifikat, vorbereitet. Das Programm, das mit über 150 Absolvierenden inzwischen europaweit Beachtung gefunden hat, feierte 2025 mit dem 10. Jahrgang ein erstes rundes Jubiläum. Für den 12. Jahrgang 2026/27 stehen jetzt erneut Plätze für max. 16 Teilnehmende zur Verfügung.

Ablauf

Das Programm wird für den Jahrgang 2026/27 folgenden Ablauf haben:

  • 04.07.2026, Hagen: Kick-Off-Treffen in der Geschäftsstelle des DBB
  • 08.-11.10.2026, Bamberg: Auftaktlehrgang (4 Tage, Donnerstag-Sonntag)
  • Winter 2026/27: Hospitationen der Trainerstudierenden bei ausgewählten Coaches aus dem Lehrteam oder vorherigen Jahrgängen (1 Tag nach Absprache)
  • 07.-10.01.2027, Köln: Zwischenlehrgang (4 Tage, Donnerstag-Sonntag)
  • Frühjahr 2027: Trainingsbesuche bei den Trainerstudierenden u.a. durch Coaches aus dem Lehrteam oder vorherigen Jahrgängen (1 Tag nach Absprache)
  • 06.-09.05.2027, Wolfenbüttel: Abschlusslehrgang (4 Tage, Donnerstag-Sonntag)

Zwischen den Präsenzveranstaltungen gibt es jeweils Aufgaben zur Vor- oder Nachbereitung, die individuell oder im Team auf dem Online-Campus bearbeitet werden.

Die Kosten für die Durchführung vor Ort (Tagungsräume etc.), alle Unterlagen und Expert:innen sowie für die Nutzung des Online-Campus werden von den Projektträgern übernommen. Unterkünfte und Verpflegung werden jeweils mit den gastgebenden Standorten zu möglichst angemessenen Konditionen ausgewählt und sind von den Trainerstudierenden bzw. ihren Vereinen zu tragen. Für die Hospitationen der Trainerstudierenden können im Einzelfall die Reisekosten bezuschusst werden.

Teilnahmebedingungen

Teilnehmen können an dem Programm Trainer:innen, die die folgenden Bedingungen erfüllen:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • Erfahrung als Trainer:innen im Minibasketball
  • eine über die gesamte Dauer des Jahrgangs andauernde Tätigkeit im Minibasketball
  • Verpflichtung zur Teilnahme an allen Tagen und Teilen der Präsenzphasen inkl. Kick-Off
  • Interesse sich auch außerhalb der Lehrgangstage regelmäßig und intensiv mit der Lehrgangsgruppe auszutauschen (Online-Campus)•Bereitschaft eigene Ideen zu teilen und Einblick ins eigene Training zu geben (Videos)
  • Bereitschaft nach Abschluss selber Minibasketball-Fortbildungen durchzuführen bzw. als Referent:in für Minibasketball-Aus- und Fortbildungen tätig zu sein
  • Unterstützung der Teilnahme durch den Verein (Freistellung bei Hauptamt)•Bereitschaft zur Übernahme der anfallenden Kosten für alle Ausbildungsteile (Reisekosten, ÜN)
  • Unterzeichnen des Ehrenkodexes für Trainer:innen
  • ein eintragsfreies erweitertes polizeiliches Führungszeugnis bei Zusage(nicht älter als drei Monate bei Vorlage)
Bewerbung

Zur Bewerbung um einen Platz in der Minitrainer-Offensive sind der vollständig ausgefüllte und unterschriebene Personalbogen und Ehrenkodex ausschließlich per Mail einzusenden an:

Deutscher Basketball Ausbildungsfonds e.V.
Moritz Geske
Am Kabellager 11-13
51063 Köln (Mülheim)
geske@easycredit-bbl.de

Spätester Eingang für die Bewerbung ist Sonntag, der 24.05.2026. Die Rückmeldung zur Bewerbung erfolgt dann bis 29.05.2026. Den Termin des Kick-Offs bei der Bewerbung bitte einplanen!

Nachwuchs-Check bei Phoenix Hagen

Bronze-Auszeichnung und Fokus lokale Entwicklung des Jugendleistungssports

Im Rahmen des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. wurde der Standort Hagen intensiv analysiert. Für die geleistete Arbeit im Nachwuchsbereich erhält Phoenix Hagen die Bronze-Plakette.

Während des Standortbesuchs gewann das Expertenteam einen umfassenden Eindruck von den bestehenden Strukturen entlang der gesamten Ausbildungskette – vom riesigen Einstiegspotenzial im Kinderbereich durch die sehr groß angelegten Schul- und Kita-Projekte bis hin zur Anbindung an den Leistungs- und Herrenbereich durch die bestehenden Kooperationspartner BBA Hagen, TSV Hagen 1860 sowie SV Haspe 70. Besonders positiv hervorgehoben wurden unter anderem die Zentralisierung des Jugendleistungssports in der Stadt, das herausragende Schul- und Sozialprogramm, die ganzheitliche Entwicklung der Spieler über Sonderangebote sowie die Vielzahl an Mannschaften und Trainingsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Leistungsniveaus.

Ein zusätzlicher Bestandteil des Nachwuchs-Checks war ein anschließendes Entwicklungsgespräch. Im Fokus stand dabei die Zusammenarbeit mit den Partnervereinen in der Stadt und insbesondere die strategische Ausrichtung des Jugendleistungssports. Diskutiert wurden unter anderem Ansätze für eine durchlaufende Spielerkarriere und eine hohe Durchlässigkeit bis in den Profisport. Darüber hinaus ging es um die Verstetigung der neuen Kooperation im JBBL- und NBBL-Bereich als auch die Vernetzung aller beteiligten Coaches und Spieler sowie um Maßnahmen zur Steigerung der Wertigkeit und Anerkennung des Standortes Hagen als Ausbildungsstandort. Ziel ist es nun, die vorhandenen Ressourcen besser zu vernetzen und die Talententwicklung über neue Aufgabenverteilungen effektiver und stärker zu gestalten.

Martin Schmidt, Geschäftsführer von Phoenix Hagen, zog ein überaus positives Fazit des Besuchs: „Der Nachwuchs-Check liefert uns wichtige Impulse, um unsere Strukturen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, zu überdenken und gezielt neue Anstöße umzusetzen. Die enge Zusammenarbeit mit der BBA Hagen, dem SV Haspe 70 sowie TSV Hagen 1860 bietet großes Potenzial – sowohl für die Entwicklung der Spieler als auch für den gesamten Standort Hagen. Der Workshop hat uns dabei geholfen, konkrete Ansätze zu entwickeln, wie wir diese Kooperationen künftig noch professioneller und ganzheitlicher für den Leistungssport gestalten können.“

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.

Nachwuchs-Check bei den Paderborn Baskets

Silber für starke Strukturen und klare Entwicklungsperspektiven

Die Nachwuchsarbeit der Paderborn Baskets wurde im Rahmen eines Standortbesuchs des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. intensiv unter die Lupe genommen. Für die insgesamt überzeugenden Strukturen und Maßnahmen im Nachwuchsbereich wurde der Standort mit der Silber-Plakette ausgezeichnet.

Das Expertenteam erhielt vor Ort einen differenzierten Einblick in die verschiedenen Entwicklungsstufen des Nachwuchsprogramms – vom Einstieg im Minibereich bis hin zur Anbindung an den Leistungs- und Profibereich. Besonders positiv hervorgehoben wurden die breite Basis im Kinder- und Jugendbereich, die hohe Reichweite über die Schul-AGs im Stadtgebiet sowie die Vielzahl an Spiel- und Trainingsangeboten über alle Alters- und Leistungsstufen hinweg. Dass die guten leistungssportlichen Rahmenbedingungen am Standort zu Ausbildungserfolgen führen, zeigt die hohe Anzahl an jungen Talenten mit Einsatzzeiten im ProA-Team der Baskets.

Ein zentraler Bestandteil des Besuchs war ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop. Der Fokus lag dabei auf dem Ausbau und der Weiterentwicklung des Schulprogramms. Insbesondere die engere Verzahnung mit dem offenen Ganztag spielte eine wichtige Rolle. Darüber hinaus wurden verschiedene Modelle zur nachhaltigen Refinanzierung der Angebote diskutiert – etwa über Kooperationen mit Schulen, Mitgliedschaften oder Partner- bzw. Sponsoringstrukturen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Sicherung und Weiterentwicklung der Trainingsqualität, insbesondere durch gezielte Maßnahmen in der Aus- und Fortbildung der aktiven Trainer im Schul-Programm.

Uli Naechster, Vertreter der Paderborn Baskets, zog ein positives Fazit des Standortbesuchs:
„Die Auszeichnung mit Silber bestätigt die gute Arbeit, die in den vergangenen Jahren im Nachwuchsbereich geleistet wurde. Gleichzeitig zeigt uns der Nachwuchs-Check sehr klar auf, in welchen Bereichen wir noch Potenziale haben. Vor allem im Schulbereich sehen wir große Chancen, unsere Angebote weiter auszubauen und strukturell noch besser aufzustellen. Der Workshop hat uns dafür wertvolle und praxisnahe Ansätze geliefert.“

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.

Ausschreibungen mit neuem Zugangs- und Spielsystem für NBBL & JBBL veröffentlicht

NBBL gGmbH reformiert ihr Zugangs- und Spielsystem – Neuer Spielmodus ab der Saison 2026/27

Die Nachwuchsbasketball Bundesliga (NBBL) und die Jugendbasketball Bundesliga (JBBL) gehen mit gezielten Anpassungen in die neue Saison. Mit der Veröffentlichung der neuen Ausschreibungsunterlagen wird ein grundlegend neues Zugangs- und Spielsystem eingeführt, das den Wettbewerb strukturell und sportlich weiterentwickeln soll.

Ab der Saison 2027/28 gelten für alle Mannschaften, die am Spielbetrieb teilnehmen möchten, neue organisatorische und strukturelle Standards der NBBL gGmbH. Diese umfassen unter anderem hauptamtlich besetzte Trainerstellen im Nachwuchsbereich, einen leistungsfähigen Unterbau mit ausreichenden Mannschaften und Spielerzahlen in jüngeren Altersklassen, strukturierte Schulkooperationen sowie ein durchgängiges Förderkonzept vom Mini- bis in den Leistungsbereich. Ebenso gehört die Anbindung an ein leistungsorientiertes Seniorenteam mindestens der 2. Regionalliga zu den Voraussetzungen.
Die Zugehörigkeit zum NBBL- und JBBL-System wird dann einheitlich über die Erfüllung der Lizenzauflagen geregelt, klassische sportliche Absteiger gibt es künftig nicht mehr.

Für die Saison 2026/27 gilt eine Übergangsregelung: Alle Mannschaften, die sich über ihre sportliche Platzierung in der Saison 2025/26 qualifiziert haben, nehmen unter dem neuen Spielmodus teil, ohne bereits die strukturellen Anforderungen vollständig erfüllen zu müssen. Diese Teams erhalten eine Frist bis zur Saison 2027/28, um die neuen Lizenzierungskriterien umzusetzen. Vereine hingegen, die an der Qualifikation zur Saison 2026/27 teilnehmen möchten, müssen sämtliche Anforderungen bereits zum Start dieser Saison erfüllen. Die detaillierten Kriterien und Vorgaben sind den veröffentlichten Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen.

Zeitgleich tritt ab 2026/27 ein neuer Spielmodus in Kraft. Die acht besten Teams der vergangenen drei Spielzeiten qualifizieren sich für den neu eingeführten SuperCup, der im September als fester Bestandteil der regulären Saison ausgetragen wird. Diese Teams sind für die A-Division gesetzt und müssen keine Einteilungsrunden spielen. Alle weiteren Mannschaften absolvieren im September Einteilungsrunden, in denen die Zuordnung zu den Divisionen A, B und gegebenenfalls C festgelegt wird. Innerhalb der Saison haben Teams die Möglichkeit von einer Division in die andere auf- bzw. abzusteigen. Mindestens 20 Hauptrundenspiele stellen dabei eine umfassende Spielpraxis sicher.

Auch das Saisonfinale wird neugestaltet: Anstelle des bisherigen Playoff-Systems werden in allen Divisionen regionale TOP4-Turniere in Nord und Süd ausgetragen. Die beiden bestplatzierten Teams der regionalen TOP4-Turniere (Nord und Süd) der A-Division qualifizieren sich für das zentrale Jugend TOP4, bei dem der Deutsche Meister ausgespielt wird.

 

Hintergrund dieser umfassenden Reform sind verschiedene strukturelle und sportliche Herausforderungen im bisherigen System, darunter starre Ligazugehörigkeiten, eine eingeschränkte Durchlässigkeit zwischen unterschiedlichen Leistungsniveaus sowie Zielkonflikte zwischen kurzfristigem Erfolgsdruck und nachhaltiger Spielerentwicklung.
Mit den neuen Vorgaben möchten NBBL und JBBL mehr Flexibilität im Wettbewerb schaffen, nachhaltige Leistungsentwicklung stärker in den Mittelpunkt stellen und klar definierte Rahmenbedingungen für eine professionelle Nachwuchsförderung etablieren. Die Reform soll zu homogeneren Wettbewerbsstrukturen, größerer Planungssicherheit für die Vereine sowie besseren Möglichkeiten für entwicklungsorientiertes Coaching führen, während gleichzeitig die Durchlässigkeit innerhalb des Systems erhöht wird.

Weitere Details sind den vollständigen Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen. Alle relevanten Dokumente für die kommende Saison und die kommende Qualifikation finden die Teams ab sofort auf der Homepage der NBBL

Nachwuchs-Check bei den Bayer GIANTS Leverkusen

Bronze-Auszeichnung und Fokus auf regionale Vernetzung

Im Rahmen des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. wurde der Standort der Bayer GIANTS Leverkusen intensiv analysiert. Für die geleistete Arbeit im Nachwuchsbereich erhielten die GIANTS die Bronze-Plakette.

Während des Standortbesuchs gewann das Expertenteam einen umfassenden Eindruck von den bestehenden Strukturen entlang der gesamten Ausbildungskette – vom Einstieg im Kinderbereich bis hin zur Anbindung an den Leistungs- und Herrenbereich. Besonders positiv hervorgehoben wurden unter anderem die umfangreichen Angebote im Kinder- und Jugendsport, die leistungssportliche Heranführung von Talenten im U12- und U14-Bereich sowie die Vielzahl an Mannschaften und Trainingsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Leistungsniveaus.

Ein wesentlicher Bestandteil des Nachwuchs-Checks war ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop. Im Fokus stand dabei die Intensivierung der Zusammenarbeit mit Partnervereinen in der Region. Diskutiert wurden unter anderem Modelle für den Einsatz von Doppellizenzen, um Spielern eine weitere Plattform und zusätzliche Spielpraxis auf unterschiedlichen Leistungsniveaus zu ermöglichen. Darüber hinaus ging es um die Etablierung regelmäßiger Coaches-Meetings sowie um Maßnahmen zur Steigerung der Sichtbarkeit und Wertschätzung der Zusammenarbeit mit Partnervereinen in der Region. Ziel ist es, die vorhandenen Ressourcen besser zu vernetzen und die Talententwicklung standortübergreifend zu stärken.

Karsten Schul, Nachwuchsleiter der GIANTS, zog ein überaus positives Fazit des Besuchs: „Der Nachwuchs-Check liefert uns wichtige Impulse, um unsere Strukturen weiter zu schärfen und gezielt auszubauen. Auch die engere Zusammenarbeit mit Partnervereinen bietet großes Potenzial – sowohl für die Entwicklung unserer eigenen Spieler als auch für die gesamte Region. Der Workshop hat uns dabei geholfen, konkrete Ansätze zu entwickeln, wie wir diese Kooperationen künftig noch intensiver und nachhaltiger gestalten können.“

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.

Nachwuchs-Check bei den GIESSEN 46ers

Bronze-Auszeichnung für die Nachwuchsarbeit

Der Nachwuchsbereich der GIESSEN 46ers stand kürzlich im Mittelpunkt eines Standortbesuchs im Rahmen des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. Die Analyse der bestehenden Nachwuchsstrukturen wurde dabei mit der Bronze-Plakette gewürdigt.

Während des Besuchs verschaffte sich das Expertenteam einen umfassenden Überblick über Organisation, Trainingsstrukturen und Fördermaßnahmen im Nachwuchsprogramm der 46ers. In gemeinsamen Analyse- und Reflexionsgesprächen mit den Verantwortlichen des Vereins wurden sowohl vorhandene Stärken der Arbeit als auch mögliche Entwicklungsfelder herausgearbeitet. Die Ergebnisse wurden im Anschluss in einem Feedbackgespräch gebündelt und mit konkreten Impulsen für die zukünftige Weiterentwicklung der Nachwuchsarbeit ergänzt.

Ein zentraler Bestandteil des Nachwuchs-Checks war darüber hinaus ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop. In Gießen stand dabei die Weiterentwicklung der Tagesbetreuung für Nachwuchsleistungssportler im Mittelpunkt. Diskutiert wurden unter anderem Möglichkeiten zur stärkeren pädagogischen Begleitung, zur strukturierten Hausaufgabenbetreuung sowie zur Organisation von Verpflegungsangeboten und gemeinsamer Mittagsversorgung. Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Unterstützung von Talenten, die aufgrund längerer Pendelstrecken einen erhöhten organisatorischen Aufwand zwischen Schule, Training und Alltag bewältigen müssen. Ziel war es, die Tagesstrukturen für junge Leistungssportler weiter zu optimieren und die Verbindung von schulischer Ausbildung und leistungsorientiertem Basketball noch enger zu verzahnen.

Rolf Scholz betonte im Anschluss an den Standortbesuch die Bedeutung dieses Austauschs: „Der Nachwuchs-Check hilft uns, unsere bestehenden Strukturen aus einer externen Perspektive zu betrachten und gezielt weiterzuentwickeln. Gerade bei Themen wie Tagesbetreuung, schulischer Unterstützung und der Begleitung von Talenten mit längeren Anfahrtswegen ist es wichtig, tragfähige Lösungen zu entwickeln. Der Workshop hat uns dafür wertvolle Impulse geliefert.“

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.

Nachwuchs-Check bei der BG Göttingen

Veilchen erhalten Bronze-Auszeichnung

Im Februar stand die Nachwuchsarbeit der BG Göttingen im Mittelpunkt des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. Im Rahmen eines Standortbesuchs wurden die Strukturen, Konzepte und Entwicklungsmaßnahmen des Göttinger Nachwuchsprogramms intensiv beleuchtet. Für die geleistete Arbeit erhielt die BG Göttingen die Bronze-Plakette.

Das eingesetzte Expertenteam gewann vor Ort einen umfassenden Eindruck von der organisatorischen Ausrichtung, den Trainingsinhalten sowie der langfristigen Talententwicklung. In strukturierten Analysegesprächen mit den Verantwortlichen wurden sowohl bestehende Qualitätsmerkmale als auch Potenziale für die weitere Optimierung identifiziert. Das abschließende Feedbackgespräch bündelte die Ergebnisse und formulierte konkrete Empfehlungen für die strategische Weiterentwicklung.

Besondere Aufmerksamkeit galt dabei der Sicherung der gewachsenen BBL-Strukturen im Nachwuchsprogramm – trotz des sportlichen Abstiegs der Profimannschaft in die ProA. Ziel bleibt es, die etablierten Ausbildungsstandards, Netzwerkstrukturen und professionellen Rahmenbedingungen nachhaltig zu erhalten und kontinuierlich weiterzuführen.

Ein zusätzlicher Schwerpunkt des Besuchs war ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop. Im Fokus stand die Intensivierung der Zusammenarbeit mit umliegenden Partnervereinen in der Region. Gemeinsam wurden Ansätze erarbeitet, um Talente frühzeitig zu identifizieren, Synergien besser zu nutzen und die regionale Vernetzung im Sinne einer durchgängigen Förderstruktur weiter auszubauen.

Geschäftsführer Frank Meinertshagen unterstrich die Bedeutung des Nachwuchs-Checks für den Standort Göttingen: „Die Auszeichnung mit Bronze bestätigt, dass wir im Nachwuchsbereich auf einem soliden Fundament stehen. Gerade nach dem Abstieg in die ProA war es für uns wichtig, die gewachsenen Strukturen in der Nachwuchsarbeit auf BBL-Niveau ohne Abstriche konsequent fortzuführen. Der offene Austausch im Rahmen des Nachwuchs-Checks und insbesondere der Workshop mit Blick auf die regionale Zusammenarbeit liefern wertvolle Impulse, um unsere Nachwuchsarbeit langfristig stabil und zukunftsfähig aufzustellen.“

Mit den gewonnenen Erkenntnissen und Impulsen setzt die BG Göttingen ihren eingeschlagenen Weg fort – mit dem klaren Anspruch, junge Talente in der Region nachhaltig zu fördern und strukturell auf hohem Niveau zu begleiten.

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.

Nachwuchs-Check: Standortbesuch in Itzehoe

ProB-Ligist mit Bronze-Plakette ausgezeichnet

Im Rahmen des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. fand Anfang Februar ein Standortbesuch bei den Itzehoe Eagles statt. Dabei wurde die Nachwuchsarbeit des Vereins umfassend beleuchtet und gemeinsam mit den Verantwortlichen analysiert.

Das Expertenteam verschaffte sich vor Ort einen detaillierten Überblick über die bestehenden Strukturen, Ausbildungsangebote und Entwicklungsmaßnahmen im Nachwuchsbereich der Eagles. In ausführlichen Gesprächen wurden sowohl die Stärken der bisherigen Arbeit als auch mögliche Entwicklungsfelder identifiziert. Ein anschließendes Feedbackgespräch bündelte die gewonnenen Erkenntnisse und lieferte konkrete Impulse für die weitere strategische Ausrichtung der Nachwuchsarbeit.

Ein wesentlicher Bestandteil des Nachwuchs-Checks war ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop. Der inhaltliche Schwerpunkt lag bei den Itzehoe Eagles auf der Einführung von Schulvereinsteams in enger Zusammenarbeit mit den Grundschulen im Stadtgebiet. Die Eagles haben dazu in den vergangenen Monaten mit dem Programm „IZ Moving“ bereits ein ganzheitliches Programm zur Bewegungsförderung an Itzehoes Schulen initiiert.

Darüber hinaus wurde die Intensivierung und Weiterentwicklung der bereits bestehenden Turnierformate für Schulen thematisiert. Gemeinsam wurden Ansätze erarbeitet, wie Kinder frühzeitig an den Basketballsport herangeführt und schulische sowie vereinsseitige Angebote künftig noch besser miteinander verzahnt werden können.

Volker Hambrock, 1. Vorsitzender der Itzehoe Eagles, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Austausch: „Der Nachwuchs-Check gibt uns wertvolle Orientierung und hilft uns, unsere Nachwuchsarbeit gezielt weiterzuentwickeln. Besonders der Workshop zu Schulvereinsteams und den Schulturnieren hat viele praxisnahe Ideen hervorgebracht. Die enge Zusammenarbeit mit den Grundschulen ist für uns ein zentraler Baustein, um Kinder früh für den Basketball zu begeistern und ihnen nachhaltige Perspektiven im Verein zu eröffnen.“

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.

Nachwuchs-Check: Nachwuchsarbeit des SC Rist Wedel im Fokus

ProB-Ligist mit Bronze-Plakette ausgezeichnet

Im Rahmen des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. stand Anfang Februar der Nachwuchsbereich des SC Rist Wedel im Mittelpunkt eines umfassenden Standortbesuchs. Ziel des Besuchs war es, die bestehenden Nachwuchsstrukturen des Vereins zu analysieren, einzuordnen und gemeinsam weiterzuentwickeln.

Das eingesetzte Expertenteam gewann vor Ort einen detaillierten Einblick in die organisatorischen Rahmenbedingungen, Ausbildungsinhalte und Entwicklungsmaßnahmen im Wedeler Nachwuchsprogramm. In intensiven Analyse- und Reflexionsgesprächen mit den Verantwortlichen des Vereins wurden sowohl die bereits vorhandenen Qualitäten als auch mögliche Ansatzpunkte für zukünftige Entwicklungsschritte herausgearbeitet. Ein abschließendes Feedbackgespräch bündelte die Erkenntnisse und formulierte konkrete Empfehlungen für die strategische Weiterentwicklung der Nachwuchsarbeit.

Ein zentraler Bestandteil des Nachwuchs-Checks war zudem ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop. Beim SC Rist Wedel lag der thematische Schwerpunkt auf der Erweiterung und Verzahnung der bestehenden Grundschulangebote. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Vereins, umliegender Basketballvereine sowie unter Berücksichtigung des etablierten Westliga-Formats wurden Ideen und Maßnahmen erarbeitet, um den frühzeitigen Zugang zum Basketball weiter zu stärken und Talente regional noch besser zu vernetzen.

Andrea Koschek, 1. Vorsitzende des SC Rist Wedel, betonte die Bedeutung des Austauschs: „Der Nachwuchs-Check bietet uns eine wertvolle Gelegenheit, unsere Arbeit aus einer externen Perspektive zu betrachten und neue Impulse mitzunehmen. Besonders der Workshop zur Weiterentwicklung der Grundschulangebote und zur Zusammenarbeit mit unseren Partnervereinen war sehr gewinnbringend. Der offene Dialog und die praxisnahen Ansätze helfen uns, unsere Nachwuchsarbeit nachhaltig und zukunftsorientiert auszurichten.“

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.