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Ausbildungsfonds, Ausbildungsprämien, Spielerstipendium

Ausbildungsprämien: Knapp 400.000 EUR in der Saison 2025/26 ausgeschüttet

11. August 2026/in Allgemein, APP, Deutscher Basketball Ausbildungsfonds, Liga-News, Nachwuchs
Der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds hat in der Saison 2025/26 insgesamt knapp 400.000 EUR an ausbildende Clubs der easyCredit BBL, BARMER 2. Basketball Bundesliga sowie an Amateurvereine ausgeschüttet.
 
60 Amateurvereine bundesweit profitieren von Ausbildungsprämie
 
Der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e. V. stellt jährlich 1.500 EUR pro Bundesligist –für die Förderung von Amateursportvereinen bereit. Zum zweiten Mal wurden nun rund 60 Amateurvereine über die neu gestaltete Ausbildungsprämie mit insgesamt 100.000 EUR ausgezeichnet. Die Prämien fließen an Vereine, die von den Bundesligisten nominiert wurden – für ihr besonderes Engagement bei der Begeisterung von Kindern für Basketball über Schul- und Vereinsangebote oder für die nachhaltige Zuführung von Talenten in die Förderstrukturen des deutschen Basketballs.
 
Die Mittel müssen dabei gezielt in die Grundschuloffensive (15.000 Grundschulen bundesweit) oder in die Regionalentwicklung des jeweiligen Bundesligisten fließen. Eine wiederholte Förderung desselben Amateurvereins in zwei aufeinanderfolgenden Saisons ist ausgeschlossen.
 
ratiopharm ulm, Artland Dragons und RASTA Vechta II setzen besonders auf einheimische Nachwuchsspieler
 
Bundesligisten in easyCredit BBL, ProA und ProB werden für Spielzeiten prämiert, die sie an einheimische Nachwuchsspieler vergeben. Der Verteilungsschlüssel basiert auf dem prozentualen Anteil der Nachwuchsspieler-Einsatzzeiten an der Gesamtspielzeit des jeweiligen Clubs. In dieser Säule wurden insgesamt 150.000 EUR ausgeschüttet und auf insgesamt 29 Bundesligisten verteilt.
 
TOP 3-Ranking je Liga
 

Liga

Club

Anteil Spielzeit

Ausschüttung

BBL

ratiopharm ulm

21,4%

21.022,50 €

BBL

ALBA BERLIN

13,7%

13.477,50 €

BBL

MHP RIESEN Ludwigsburg

13,3%

13.147,50 €

ProA

Artland Dragons

31,4%

11.306,99 €

ProA

Paderborn Baskets

26,9%

9.682,40 €

ProA

BBC Bayreuth

20,6%

7.419,64 €

ProB

RASTA Vechta II

67,3%

3.000,78 €

ProB

VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

56,6%

2.524,07 €

ProB

FC Bayern Basketball II

56,1%

2.501,22 €

 
ALBA BERLIN als Ausbildungszentrum deutscher Leistungsträger
 
Bundesligisten erhalten zudem eine Prämie für die Ausbildung deutscher Leistungsträger, gemessen an deren Ausbildungsjahren in den Nachwuchs-Bundesligen JBBL und NBBL. Als „deutscher Leistungsträger“ gilt, wer die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt (oder gleichgestellten Status hat) und in der Hauptrunde der easyCredit BBL bzw. einer vergleichbaren internationalen Top-Liga (z. B. NBA, EuroLeague, ACB) im Schnitt mindestens 10 Minuten pro Spiel zum Einsatz kam.
 
In der Saison 2025/26 wurden für die Ausbildung von 95 Spielern insgesamt 150.000 EUR ausgeschüttet. Rund 18 % der anrechenbaren Ausbildungsjahre entfielen auf ALBA BERLIN, die mit knapp 27.000 EUR den mit Abstand größten Einzelanteil aus diesem Topf erhielten.
 
TOP 5-Ranking
 

Club

Liga

Relativer Anteil

Ausschüttung

ALBA BERLIN

BBL

18,12%

27.181,21 €

BMA365 Bamberg Baskets

BBL

9,40%

14.093,96 €

FC Bayern Basketball

BBL

8,39%

12.583,89 €

Bayer Giants Leverkusen

ProA

6,38%

9.563,76 €

MHP RIESEN Ludwigsburg

BBL

5,70%

8.557,05 €

 
Christian Krings, Geschäftsführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga: „Über die jährliche Ausschüttung von Ausbildungsprämien belohnt und prämiert der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e. V. zahlreiche vielen Profi- und Amateurvereine, die sich an unterschiedlichen Stellen des Basketballsystems in die Förderung von Nachwuchsspielern einbringen. Die Ausbildungsprämie drückt dabei Anerkennung und Wertschätzung des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e. V. aus! Denn die Ausbildung und Entwicklung von Nachwuchsspielern ist die Lebensader für eine nachhaltige sportliche Entwicklung des Basketballs in Deutschland.“
 
Matthias Sonnenschein, Leiter Sport- und Nachwuchsentwicklung der easyCredit BBL: „Die Ausbildungsprämie ist ein starkes Signal für die gemeinsame Verantwortung im deutschen Basketball. Sie würdigt nicht nur die Arbeit der Clubs, die Talente ausbilden und entwickeln, sondern schafft auch gezielte Anreize, jungen Spielern früh Vertrauen und Spielzeit zu geben. Entscheidend ist dabei, dass wir die gesamte Entwicklungskette stärken – von der Grundschule über den Amateurverein bis hin zum Profibereich. Nur so können wir nachhaltig mehr und besser ausgebildete Spieler für den deutschen Basketball gewinnen.“
 
Durch die Ausbildungsprämie des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds kann und soll kein Transfersystem etabliert bzw. ein solches ersetzt werden. Vielmehr geht es um einen gemeinsam getragenen, ideellen Ausgleich für Vereine, die Nachwuchsspieler entdecken und aktiv ausbilden. Hierbei sollen alle Vereine die an der Entdeckung, Ausbildung und Entwicklung mitgewirkt haben, zumindest einen Teil ihrer Aufwendungen ersetzt bekommen. So werden regionale Jugendförderstrukturen unterstützt. Darüber hinaus soll der Mittelrückfluss als Anreiz zur regionalen Zusammenarbeit aller Clubs beitragen.
 
Die easyCredit BBL verdoppelt die Auszahlungen an die BBL-Clubs aus Eigenmitteln (Move your Sport Prämie des TV-Partners Dyn) und erhöht somit den Anreiz zu nachhaltiger Nachwuchsförderung. 
 
https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/01/Ausbildungsfonds.png 563 1000 Svenja /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Svenja2026-08-11 10:00:202026-08-11 11:21:51Ausbildungsprämien: Knapp 400.000 EUR in der Saison 2025/26 ausgeschüttet

Deutscher Basketball Ausbildungsfonds e. V. veröffentlicht erneut YOUTH REPORT

4. August 2026/in Allgemein, APP, Deutscher Basketball Ausbildungsfonds, Liga-News, Nachwuchs

Der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e. V. hat gemeinsam mit der easyCredit BBL, der BARMER 2. Basketball Bundesliga und der Toyota DBBL zum zweiten Mal einen YOUTH REPORT veröffentlicht. Nach der Premierenausgabe im vergangenen Jahr blickt der Bericht nun auf die Saison 2025/26 zurück. Auf die Umsetzung zentraler Projekte und Maßnahmen sowie die Nachwuchsentwicklungen in den Bundesligen und Nationalmannschaften.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Ausbildungsprämien, über die der Ausbildungsfonds in der Saison 2025/26 knapp 400.000 Euro an ausbildende Clubs und Amateurvereine ausgeschüttet hat, sowie der Nachwuchs-Check, der die Nachwuchsarbeit an den Standorten der easyCredit BBL und der BARMER 2. Basketball Bundesliga im Rahmen eines strukturierten Verfahrens bewertet und auszeichnet.

Auch in der Trainerausbildung hat sich einiges getan: Erstmals wurde ein gemeinsames erstes Ausbildungsjahr der Nachwuchstrainerausbildung (NTA) und der neuen B:YOUTH-Lizenz des DBB umgesetzt. Mit der Basketballtrainerinnenoffensive ist zudem ein neues, speziell auf Trainerinnen zugeschnittenes Ausbildungsformat gestartet, an dem 16 Teilnehmerinnen erstmals teilnehmen. Der Matthias-Grothe-Award, mit dem der Ausbildungsfonds seit 2019 nachhaltige Nachwuchsarbeit würdigt, ging in diesem Jahr an Uli Naechster, Nachwuchsleiter der Paderborn Baskets.

Weitere Schwerpunkte des Reports sind die Talentdiagnostik-Datenbank (mittlerweile knapp 7.800 getestete Spielerinnen und Spieler), die Online-Plattform Basketball-Wissenswelt, das Spielerstipendium für Talente im Übergang in den Profibereich sowie die Grundschuloffensive „15.000 x Basketball“, die bis 2032 Kinder an allen deutschen Grundschulen mit dem Basketballsport in Kontakt bringen soll. Auch die Nachwuchsnationalmannschaften blicken auf ein starkes Jahr zurück, mit WM-Silber der U19-Herren und EM-Erfolgen mehrerer weiblicher und männlicher Jugendauswahlteams.

Der YOUTH REPORT 2025/26 steht zum Abruf hier bereit.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/08/YOUTH_REPORT.png 563 1000 Joshua Kaiser /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Joshua Kaiser2026-08-04 17:17:592026-08-04 17:21:32Deutscher Basketball Ausbildungsfonds e. V. veröffentlicht erneut YOUTH REPORT

Deutscher Basketball Ausbildungsfonds e.V. vergibt erneut Spielerstipendium zur Saison 2026/27

24. Juni 2026/in Allgemein, APP, Deutscher Basketball Ausbildungsfonds, Liga-News, Nachwuchs

Talent und Ehrgeiz sind der Anfang – aber selten genug. Der Weg in den Profi-Basketball stellt junge Athleten vor Fragen, die weit über das Sportliche hinausgehen: Wie komme ich an individuelles Training? Wer begleitet mich mental? Mit wem entwickle ich einen realistischen Karriereplan? Die Antworten auf diese Fragen entscheiden in unzähligen Trainings- und Spielsituationen über Erfolg oder Misserfolg – und am Ende über den Verlauf einer ganzen Karriere.

Seit 2023 fördert der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e.V. talentierte Nachwuchsspieler mit dem Spielerstipendium. Für die Saison 2026/27 wird das Stipendium erneut ausgeschrieben. Es richtet sich an einheimische sowie gleichgestellte Nachwuchsbasketballer auf dem Weg in den Profibereich.

Marvin Willoughby, Geschäftsführer Sport der Veolia Towers Hamburg und Mitglied des Ausbildungsausschusses, bringt die Bedeutung des Stipendiums auf den Punkt: „Neben sportlichem Können sind es Herz, Wille und Durchhaltevermögen, die über eine Karriere entscheiden. Wir in Hamburg verbinden seit fast 20 Jahren Sport und Sozialarbeit – und die Erfahrung zeigt: Finanzielle Hürden gehören zu den größten Hindernissen für junge Talente. Deshalb freue ich mich sehr, dass alle beteiligten Vereine gemeinsam eine Möglichkeit geschaffen haben, sozioökonomische Ungleichheiten auszugleichen und noch mehr Nachwuchsspielerinnen und -spielern auf ihrem Weg zu helfen.“

Bewerbungsvoraussetzungen und Konditionen
• Förderung von bis zu 3.000 € pro Jahr für maximal drei Jahre
• Altersgrenze: unter 24 Jahre bei Abschluss des Stipendiums
• Vollständige Bewerbung mit sportlichem und schulischem Lebenslauf, Budgetplanung sowie einem voraussichtlichen Zeitplan für die sportliche Ausbildung
• Auszahlung nur gegen Nachweis tatsächlich entstandener Kosten; gefördert werden ausschließlich Maßnahmen, die dem individuellen Stipendiumsziel dienen
• Bereitschaft zur aktiven Mitwirkung an Nachwuchsthemen des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V.

Das Stipendium folgt bewusst keinem einheitlichen Ausbildungsplan, sondern wird individuell auf Basis der eingereichten Bewerbungen vergeben. Die Entscheidung trifft der Ausbildungsausschuss.

Bewerbungen per E-Mail an: sport@easycredit-bbl.de. Bewerbungsschluss ist der 27. Juli 2026.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/06/PM_Spielerstipendium-1024x576-1.png 576 1024 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2026-06-24 16:00:142026-06-29 13:18:30Deutscher Basketball Ausbildungsfonds e.V. vergibt erneut Spielerstipendium zur Saison 2026/27

Was mit einer Überraschung begann, endet mit einer Premiere

29. Mai 2026/in APP, Deutscher Basketball Ausbildungsfonds, Liga-News, Nachwuchs, Trainer

Im Juni 2025 startete der 11. Jahrgang der Minitrainer-Offensive bei der Damen-Europameisterschaft in Hamburg in sein Jahr in dem gemeinsamen Programm von DBB und Deutschem Basketball Ausbildungsfonds. Am Pfingstwochenende ging dieses Jahr nun in Würzburg erfolgreich zu Ende. Gleich zu Beginn gab es mit Dr. Sergio Lara-Bercial (Leeds Beckett University/iCoachKids) einen prominenten Überraschungsgast für die Motivationsrede. Anschließend verbrachten die 16 Studierenden aus ganz Deutschland drei mehrtägige Seminare in Vechta, Berlin und Würzburg zusammen. Zum ersten Mal war die Gruppe mit sieben weiblichen und neun männlichen Coaches dabei annähernd gleich besetzt. Zusätzlich zu den Präsenzterminen wurde im Online-Campus gearbeitet und bei erfahrenen Minitrainer:innen hospitiert. Auch ein Besuch am eigenen Standort stand wie immer auf dem Programm.

Ein Highlight des Jahres war der Zwischenlehrgang in Berlin, bei dem trotz Schneechaos und einigen Absagen der Gastvortrag des schwedischen Basketballverbandes und der gemeinsame Alumniabend mit zahlreichen Absolvent:innen der vorangegangenen Jahrgänge den Höhepunkt bildete.

Premiere mit dem 41Campus

Zum Abschlusslehrgang in Würzburg gab es dann noch eine Premiere für die Minitrainer-Offensive. Nach längerer Planung konnte zum ersten Mal ein Modul zur Persönlichkeitsentwicklung der teilnehmenden Trainer:innen in Zusammenarbeit mit dem 41Campus der Dirk Nowitzki Stiftung durchgeführt werden. Ziel der Zusammenarbeit war es, einige Elemente der „GameChanger“, die das Team des 41Campus jährlich zu „Leadership im Sport“ für junge Trainer:innen durchführt, in das Basketballprogramm zu übernehmen. Die Kooperation kam bei Lehrenden und Teilnehmenden so gut an, dass sie für die kommenden Jahrgänge fortgesetzt werden soll. Mit der Durchführung einer gemeinsamen Minibasketball-Fortbildung in Würzburg für den Bayerischen Basketball Verband hatte der Jahrgang dann alle Module der Ausbildung beendet.

Ihre Abschlusszertifikate erhielten die Absolvent:innen dann am Sonntag aus den Händen von DBB-Vizepräsident Stefan Raid, der sich ebenfalls besonders über die Zusammensetzung der Gruppe freute. Lehrgangsleiter Moritz Geske (Deutscher Basketball Ausbildungsfonds e. V.) zog ebenfalls ein sehr positives Fazit: „Auch der 11. Jahrgang der Minitrainer-Offensive war eine voller Erfolg, nicht nur weil wir 16 tolle und motivierte Multiplikator*innen für den deutschen Minibasketball über das Jahr hinweg ausgebildet und gewonnen haben. Auch, weil erstmalig 2 Absolventinnen aus der Toyota DBBL die Minitrainer-Offensive im selben Jahr abgeschlossen haben.“

In den nächsten Wochen und Monaten werden die Absolvent:innen nun den Pool der Ausbilder:innen für die Kurse zum Minitrainer:in-Zertifikat in ihren Regionen und Landesverbänden ergänzen und ihr Wissen aus dem Intensivkurs weitergeben. Der 12. Jahrgang startet bereits im Juli 2026 mit 16 neuen Studierenden und wird die Gruppe nach dem Kick-Off in Hagen nach Bamberg, Köln und Wolfenbüttel führen. Zum Alumniabend in Köln im Januar 2027 werden sich dann auch die Absolvierenden aus Würzburg wiedersehen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/05/Gruppe-Wuerzburg-scaled.jpg 1440 2560 Svenja /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Svenja2026-05-29 12:01:092026-05-29 12:01:09Was mit einer Überraschung begann, endet mit einer Premiere

Nachwuchs-Check 2025/26: 18 Bundesligisten zertifiziert – 10 Klubs ausgezeichnet

28. Mai 2026/in APP, Deutscher Basketball Ausbildungsfonds, Liga-News, Nachwuchs, Nachwuchs-Check

In der Saison 2025/26 besuchte ein Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga gemeinsam mit dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. insgesamt 18 Standorte der ProA und ProB im Rahmen des Nachwuchs-Checks. Zehn Klubs wurden dabei für ihr überdurchschnittliches Engagement mit der bronzenen, silbernen oder goldenen Plakette ausgezeichnet.

Die feierliche Übergabe fand im Rahmen des RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 in Berlin statt. Svenja Bahlke, Leiterin Sport und Nachwuchs der 2. Basketball Bundesliga GmbH, würdigte das bemerkenswerte Engagement der ausgezeichneten Klubs. Folgende Bundesligisten erhielten eine Plakette:

Liga Team Plakette
ProA Paderborn Baskets Silber
ProA Bayer Giants Leverkusen Bronze
ProA HAKRO Merlins Crailsheim Bronze
ProA Nürnberg Falcons BC Bronze
ProA BG Göttingen Bronze
ProA GIESSEN 46ers Bronze
ProA Phoenix Hagen Bronze
ProB Nord LOK BERNAU Bronze
ProB Nord SC Rist Wedel Bronze
ProB Nord Itzehoe Eagles Bronze

Christian Krings, Geschäftsführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga, zeigte sich erfreut über das Gesamtergebnis:

„Die Auszeichnungen für zehn unserer Bundesligisten belegen eindrucksvoll, welchen Stellenwert Nachwuchsförderung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga hat – nicht zuletzt auch dank der gemeinsam unterzeichneten ‚Freiburger Erklärung‘ zur Förderung des Basketballsports für Kinder im Grundschulalter. Besonders im Personalbereich investieren die Klubs kontinuierlich in ihre Nachwuchsstrukturen: Insgesamt rund 162 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ligaweit im Nachwuchsbereich tätig und sorgen so für eine vielfältige und lebendige Förderarbeit.“

 

 

 

 

 

 

 

Der Vor-Ort-Besuch bildet den Kern des dreistufigen Nachwuchs-Checks, der darüber hinaus ein Reporting sowie eine Projektphase umfasst. An die zertifizierten Klubs werden im Rahmen der Projektförderung insgesamt 100.000 Euro ausgeschüttet, um individuelle Projekte zu finanzieren und Nachwuchsstrukturen sowie -angebote gezielt weiterzuentwickeln.

Während der Standortbesuche verschaffte sich das Zertifizierungsteam einen umfassenden Eindruck von den Strukturen, Maßnahmen und Aktivitäten der jeweiligen Nachwuchsprogramme. Nach Gesprächen mit Mitarbeitenden und Aktiven sowie einer Besichtigung der zentralen Infrastruktur schloss jeweils eine Feedbackpräsentation den Besuch ab. Neu in diesem Jahr war ein Workshop-Format, das strategische Weiterentwicklungen konkret und praxisnah anstößt.

Der Nachwuchs-Check wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball-Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. Standortentwicklung und Nachwuchsstärkung sind die Grundlage eines zukunftsfähigen Profibetriebs. Als zentrales Steuerungsinstrument für alle ProA- und ProB-Standorte ermöglicht der Nachwuchs-Check eine fundierte Bestandsaufnahme und gezielte Weiterentwicklung. Klubs mit besonders guter Nachwuchsarbeit werden mit einem Gold-, Silber- oder Bronzestatus sichtbar ausgezeichnet – stets unter Berücksichtigung der individuellen Standortbedingungen.

Fotocredits: Florian Ullbrich

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/05/Uebergabe-ProA-Plaketten.jpg 563 1000 Joshua Kaiser /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Joshua Kaiser2026-05-28 12:00:522026-06-03 11:13:01Nachwuchs-Check 2025/26: 18 Bundesligisten zertifiziert – 10 Klubs ausgezeichnet
Swen Pförtner

Basketballtrainerinnenoffensive: Erfolgreicher Auftakt in Göttingen

13. April 2026/in Allgemein, APP, Deutscher Basketball Ausbildungsfonds, Nachwuchs, Trainer

Mit einem dreitägigen Auftaktlehrgang in Göttingen ist die neue Basketballtrainerinnenoffensive erfolgreich gestartet. Insgesamt 16 Teilnehmerinnen nehmen am einjährigen Ausbildungsprogramm teil, das durch weitere zwei Lehrgänge sowie unterjährige Hospitationen und kontinuierlichen Austausch ergänzt wird.

Der Auftaktlehrgang hatte ein vielseitig gestaltetes Programm parat: Nina Graf und Felix Engel führten in den Constraints-Led Approach ein und gaben wertvolle Impulse für modernes, spielnahes Training. Kommunikationstrainerin Tanja Gröber arbeitete mit den Teilnehmerinnen intensiv an den Themen Selbst-Bewusstsein und Kommunikationsfähigkeit. Einen praxisnahen Schwerpunkt bildete die eigenständige Planung und Durchführung von Trainingseinheiten mit einer Demo-Gruppe, die im Anschluss gemeinsam mit Andreas Scheede reflektiert wurden.

Ein besonderes Highlight war das Kamingespräch mit Ruzica Dzankic, Headcoach von BG 74 Göttingen und Assistant Coach bei BG Göttingen, die persönliche Einblicke in ihren Werdegang und den Trainerinnenalltag auf Leistungsniveau gab. Martina Flerlage setzte sich mit den Teilnehmerinnen grundlegend mit der Frage auseinander: „Was ist eigentlich Basketball?“ und zerlegte das Spiel in seine zentralen Teilelemente.

Ziele und Inhalte des Programms

Foto: Swen Pförtner

 

Das Ausbildungsprogramm verfolgt das Ziel, Trainerinnen im deutschen Basketball gezielt zu stärken, zu qualifizieren und langfristig zu begleiten. Neben sportfachlichen Inhalten stehen insbesondere trainerinnenspezifische Themen im Fokus – darunter beispielsweise die Bewegungsmotivation von Mädchen und Frauen oder zyklusbasiertes Training. Auch persönliche Entwicklung sowie der Aufbau eines starken Netzwerks spielen eine zentrale Rolle.

Hintergrund und Konzept

Die Basketballtrainerinnenoffensive ist ein gemeinsames Projekt des Berliner Basketball Verbandes (BBV), des Deutschen Basketball Bundes (DBB) und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds. Erstmals wird damit ein speziell auf Trainerinnen ausgerichtetes Ausbildungsformat angeboten, das bewusst niederschwellig gestaltet ist und begleitend zur Saison stattfindet.

Das einjährige Intensivprogramm ist zwischen bestehenden Ausbildungsformaten angesiedelt und ergänzt die bisherigen Lizenzsysteme, ohne diese zu ersetzen. In einer geschützten Lernumgebung arbeiten die Teilnehmerinnen ausschließlich unter Trainerinnen zusammen und profitieren von einem starken Community-Gedanken. Ziel ist es, ein nachhaltiges Netzwerk aufzubauen, das über die Dauer des Programms hinaus Bestand hat und die Teilnehmerinnen in ihrer weiteren Trainerinnenlaufbahn unterstützt.

Dass das Angebot einen Nerv trifft, zeigte das große Interesse im Vorfeld. Knapp 50 Bewerbungen lagen für die 16 verfügbaren Programmplätze vor.

Foto: Swen Pförtner

Die Teilnehmerinnen im Überblick

Das sind die 16 Teilnehmerinnen der Ausbildungsprogramms: Mathilda Borgwardt (Basket Dragons Marzahn), Nele Gleitsmann (SC Rist Wedel), Emely Hinz (Rostock Seawolves), Johanna Hirmke (TuS Neukölln 1965), Amber Iffert (BC Lions Moabit 21), Nora Kirschstein (CATL Basketball Löwen), Mia Kupfer (ALBA Berlin), Birte Maisel (Türkiyemspor Berlin 1978), Meg Mäkitalo (Friedenauer TSC Berlin), Kerstin Meyer-David (SG Rot-Weiß Neuenhagen), Sabrina Nunzi (USC Heidelberg), Annika Oevermann (BG 74 Göttingen), Tina Polke (Empor Berlin), Mona Römer (Regensburg Baskets), Nele Schwering (UBC Münster), Eliane Teich (TuS Herrensohr)

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/04/260410SPF154068-scaled.jpg 1706 2560 Svenja /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Svenja2026-04-13 14:26:202026-04-14 14:48:43Basketballtrainerinnenoffensive: Erfolgreicher Auftakt in Göttingen

Startschuss zur Bewerbung für die Minitrainer-Offensive 2026/27

7. April 2026/in Allgemein, APP, Deutscher Basketball Ausbildungsfonds, Nachwuchs, Trainer
Ausschreibung „Minitrainer-Offensive“ – 12. Jahrgang – 2026/27

Der DBB hat gemeinsam mit dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds (einer Einrichtung von easyCredit BBL, BARMER 2. Basketball-Bundesliga und Toyota Damen Basketball Bundesliga) im Jahr 2015 erstmals die „Minitrainer-Offensive“ gestartet, um sich diesem wichtigen Thema intensiv zu widmen. In diesem einjährigen Intensivprogramm, das außerhalb der Lizenzsysteme steht, beschäftigt sich jeweils eine Gruppe interessierter Jugendtrainer:innen ausführlich mit dem Thema Minibasketball im sportlichen wie auch im organisatorischen Bereich und an Grundschulen. Dabei bilden sie gemeinsam mit dem jeweiligen Lehrteam, untereinander und auch mit den ehemaligen Teilnehmenden ein enges Lernnetzwerk. Neben einem regelmäßigen Austausch in einem Online-Campus sind bundesweit auch drei Präsenzveranstaltungen plus ein Auftakttreffen pro Kurs über das Jahr vorgesehen. Neben den Inhalten, die in der Basisausbildung für Trainer:innen für diese Altersklassen enthalten sind, soll die Minitrainer-Offensive weitere Ideen aufzeigen und ausgewählte Themen speziell für die Zielgruppe vertiefen. Das können Details der Trainingsgestaltung wie Sprache, pädagogische Aspekte oder Methodik ebenso sein wie die Arbeit mit Eltern, die sportliche Belastbarkeit oder das Rollenverständnis in der Trainingsleitung. Dabei soll der Blick immer wieder auch über den sprichwörtlichen Tellerrand zu den Minibasketball-Programmen anderer Basketballnationen oder den Kindersportprogrammen anderer Fachverbände gerichtet werden. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden auf eine eigene Tätigkeit als Lehrende in der Aus- und Fortbildung weiterer Minitrainer:innen, bspw. beim Minitrainer:in-Zertifikat, vorbereitet. Das Programm, das mit über 150 Absolvierenden inzwischen europaweit Beachtung gefunden hat, feierte 2025 mit dem 10. Jahrgang ein erstes rundes Jubiläum. Für den 12. Jahrgang 2026/27 stehen jetzt erneut Plätze für max. 16 Teilnehmende zur Verfügung.

Ablauf

Das Programm wird für den Jahrgang 2026/27 folgenden Ablauf haben:

  • 04.07.2026, Hagen: Kick-Off-Treffen in der Geschäftsstelle des DBB
  • 08.-11.10.2026, Bamberg: Auftaktlehrgang (4 Tage, Donnerstag-Sonntag)
  • Winter 2026/27: Hospitationen der Trainerstudierenden bei ausgewählten Coaches aus dem Lehrteam oder vorherigen Jahrgängen (1 Tag nach Absprache)
  • 07.-10.01.2027, Köln: Zwischenlehrgang (4 Tage, Donnerstag-Sonntag)
  • Frühjahr 2027: Trainingsbesuche bei den Trainerstudierenden u.a. durch Coaches aus dem Lehrteam oder vorherigen Jahrgängen (1 Tag nach Absprache)
  • 06.-09.05.2027, Wolfenbüttel: Abschlusslehrgang (4 Tage, Donnerstag-Sonntag)

Zwischen den Präsenzveranstaltungen gibt es jeweils Aufgaben zur Vor- oder Nachbereitung, die individuell oder im Team auf dem Online-Campus bearbeitet werden.

Die Kosten für die Durchführung vor Ort (Tagungsräume etc.), alle Unterlagen und Expert:innen sowie für die Nutzung des Online-Campus werden von den Projektträgern übernommen. Unterkünfte und Verpflegung werden jeweils mit den gastgebenden Standorten zu möglichst angemessenen Konditionen ausgewählt und sind von den Trainerstudierenden bzw. ihren Vereinen zu tragen. Für die Hospitationen der Trainerstudierenden können im Einzelfall die Reisekosten bezuschusst werden.

Teilnahmebedingungen

Teilnehmen können an dem Programm Trainer:innen, die die folgenden Bedingungen erfüllen:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • Erfahrung als Trainer:innen im Minibasketball
  • eine über die gesamte Dauer des Jahrgangs andauernde Tätigkeit im Minibasketball
  • Verpflichtung zur Teilnahme an allen Tagen und Teilen der Präsenzphasen inkl. Kick-Off
  • Interesse sich auch außerhalb der Lehrgangstage regelmäßig und intensiv mit der Lehrgangsgruppe auszutauschen (Online-Campus)•Bereitschaft eigene Ideen zu teilen und Einblick ins eigene Training zu geben (Videos)
  • Bereitschaft nach Abschluss selber Minibasketball-Fortbildungen durchzuführen bzw. als Referent:in für Minibasketball-Aus- und Fortbildungen tätig zu sein
  • Unterstützung der Teilnahme durch den Verein (Freistellung bei Hauptamt)•Bereitschaft zur Übernahme der anfallenden Kosten für alle Ausbildungsteile (Reisekosten, ÜN)
  • Unterzeichnen des Ehrenkodexes für Trainer:innen
  • ein eintragsfreies erweitertes polizeiliches Führungszeugnis bei Zusage(nicht älter als drei Monate bei Vorlage)
Bewerbung

Zur Bewerbung um einen Platz in der Minitrainer-Offensive sind der vollständig ausgefüllte und unterschriebene Personalbogen und Ehrenkodex ausschließlich per Mail einzusenden an:

Deutscher Basketball Ausbildungsfonds e.V.
Moritz Geske
Am Kabellager 11-13
51063 Köln (Mülheim)
geske@easycredit-bbl.de

Spätester Eingang für die Bewerbung ist Sonntag, der 24.05.2026. Die Rückmeldung zur Bewerbung erfolgt dann bis 29.05.2026. Den Termin des Kick-Offs bei der Bewerbung bitte einplanen!

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/05/Screens_Nachwuchszertifizierung_Allg-Kopie.png 1080 1920 Svenja /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Svenja2026-04-07 16:19:192026-04-07 16:19:19Startschuss zur Bewerbung für die Minitrainer-Offensive 2026/27

Nachwuchs-Check bei Phoenix Hagen

31. März 2026/in Allgemein, APP, Deutscher Basketball Ausbildungsfonds, Liga-News, Nachwuchs, Nachwuchs-Check
Bronze-Auszeichnung und Fokus lokale Entwicklung des Jugendleistungssports

Im Rahmen des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. wurde der Standort Hagen intensiv analysiert. Für die geleistete Arbeit im Nachwuchsbereich erhält Phoenix Hagen die Bronze-Plakette.

Während des Standortbesuchs gewann das Expertenteam einen umfassenden Eindruck von den bestehenden Strukturen entlang der gesamten Ausbildungskette – vom riesigen Einstiegspotenzial im Kinderbereich durch die sehr groß angelegten Schul- und Kita-Projekte bis hin zur Anbindung an den Leistungs- und Herrenbereich durch die bestehenden Kooperationspartner BBA Hagen, TSV Hagen 1860 sowie SV Haspe 70. Besonders positiv hervorgehoben wurden unter anderem die Zentralisierung des Jugendleistungssports in der Stadt, das herausragende Schul- und Sozialprogramm, die ganzheitliche Entwicklung der Spieler über Sonderangebote sowie die Vielzahl an Mannschaften und Trainingsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Leistungsniveaus.

Ein zusätzlicher Bestandteil des Nachwuchs-Checks war ein anschließendes Entwicklungsgespräch. Im Fokus stand dabei die Zusammenarbeit mit den Partnervereinen in der Stadt und insbesondere die strategische Ausrichtung des Jugendleistungssports. Diskutiert wurden unter anderem Ansätze für eine durchlaufende Spielerkarriere und eine hohe Durchlässigkeit bis in den Profisport. Darüber hinaus ging es um die Verstetigung der neuen Kooperation im JBBL- und NBBL-Bereich als auch die Vernetzung aller beteiligten Coaches und Spieler sowie um Maßnahmen zur Steigerung der Wertigkeit und Anerkennung des Standortes Hagen als Ausbildungsstandort. Ziel ist es nun, die vorhandenen Ressourcen besser zu vernetzen und die Talententwicklung über neue Aufgabenverteilungen effektiver und stärker zu gestalten.

Martin Schmidt, Geschäftsführer von Phoenix Hagen, zog ein überaus positives Fazit des Besuchs: „Der Nachwuchs-Check liefert uns wichtige Impulse, um unsere Strukturen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, zu überdenken und gezielt neue Anstöße umzusetzen. Die enge Zusammenarbeit mit der BBA Hagen, dem SV Haspe 70 sowie TSV Hagen 1860 bietet großes Potenzial – sowohl für die Entwicklung der Spieler als auch für den gesamten Standort Hagen. Der Workshop hat uns dabei geholfen, konkrete Ansätze zu entwickeln, wie wir diese Kooperationen künftig noch professioneller und ganzheitlicher für den Leistungssport gestalten können.“

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/03/NWC_Hagen.png 563 1000 Svenja /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Svenja2026-03-31 12:00:062026-03-30 09:49:59Nachwuchs-Check bei Phoenix Hagen

Nachwuchs-Check bei den Paderborn Baskets

27. März 2026/in Allgemein, APP, Deutscher Basketball Ausbildungsfonds, Liga-News, Nachwuchs, Nachwuchs-Check
Silber für starke Strukturen und klare Entwicklungsperspektiven

Die Nachwuchsarbeit der Paderborn Baskets wurde im Rahmen eines Standortbesuchs des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. intensiv unter die Lupe genommen. Für die insgesamt überzeugenden Strukturen und Maßnahmen im Nachwuchsbereich wurde der Standort mit der Silber-Plakette ausgezeichnet.

Das Expertenteam erhielt vor Ort einen differenzierten Einblick in die verschiedenen Entwicklungsstufen des Nachwuchsprogramms – vom Einstieg im Minibereich bis hin zur Anbindung an den Leistungs- und Profibereich. Besonders positiv hervorgehoben wurden die breite Basis im Kinder- und Jugendbereich, die hohe Reichweite über die Schul-AGs im Stadtgebiet sowie die Vielzahl an Spiel- und Trainingsangeboten über alle Alters- und Leistungsstufen hinweg. Dass die guten leistungssportlichen Rahmenbedingungen am Standort zu Ausbildungserfolgen führen, zeigt die hohe Anzahl an jungen Talenten mit Einsatzzeiten im ProA-Team der Baskets.

Ein zentraler Bestandteil des Besuchs war ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop. Der Fokus lag dabei auf dem Ausbau und der Weiterentwicklung des Schulprogramms. Insbesondere die engere Verzahnung mit dem offenen Ganztag spielte eine wichtige Rolle. Darüber hinaus wurden verschiedene Modelle zur nachhaltigen Refinanzierung der Angebote diskutiert – etwa über Kooperationen mit Schulen, Mitgliedschaften oder Partner- bzw. Sponsoringstrukturen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Sicherung und Weiterentwicklung der Trainingsqualität, insbesondere durch gezielte Maßnahmen in der Aus- und Fortbildung der aktiven Trainer im Schul-Programm.

Uli Naechster, Vertreter der Paderborn Baskets, zog ein positives Fazit des Standortbesuchs:
„Die Auszeichnung mit Silber bestätigt die gute Arbeit, die in den vergangenen Jahren im Nachwuchsbereich geleistet wurde. Gleichzeitig zeigt uns der Nachwuchs-Check sehr klar auf, in welchen Bereichen wir noch Potenziale haben. Vor allem im Schulbereich sehen wir große Chancen, unsere Angebote weiter auszubauen und strukturell noch besser aufzustellen. Der Workshop hat uns dafür wertvolle und praxisnahe Ansätze geliefert.“

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/03/Beitragsbild-Paderborn.png 563 1000 Svenja /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Svenja2026-03-27 14:46:172026-03-27 14:46:17Nachwuchs-Check bei den Paderborn Baskets

Ausschreibungen mit neuem Zugangs- und Spielsystem für NBBL & JBBL veröffentlicht

23. März 2026/in Allgemein, APP, Deutscher Basketball Ausbildungsfonds, Nachwuchs

NBBL gGmbH reformiert ihr Zugangs- und Spielsystem – Neuer Spielmodus ab der Saison 2026/27

Die Nachwuchsbasketball Bundesliga (NBBL) und die Jugendbasketball Bundesliga (JBBL) gehen mit gezielten Anpassungen in die neue Saison. Mit der Veröffentlichung der neuen Ausschreibungsunterlagen wird ein grundlegend neues Zugangs- und Spielsystem eingeführt, das den Wettbewerb strukturell und sportlich weiterentwickeln soll.

Ab der Saison 2027/28 gelten für alle Mannschaften, die am Spielbetrieb teilnehmen möchten, neue organisatorische und strukturelle Standards der NBBL gGmbH. Diese umfassen unter anderem hauptamtlich besetzte Trainerstellen im Nachwuchsbereich, einen leistungsfähigen Unterbau mit ausreichenden Mannschaften und Spielerzahlen in jüngeren Altersklassen, strukturierte Schulkooperationen sowie ein durchgängiges Förderkonzept vom Mini- bis in den Leistungsbereich. Ebenso gehört die Anbindung an ein leistungsorientiertes Seniorenteam mindestens der 2. Regionalliga zu den Voraussetzungen.
Die Zugehörigkeit zum NBBL- und JBBL-System wird dann einheitlich über die Erfüllung der Lizenzauflagen geregelt, klassische sportliche Absteiger gibt es künftig nicht mehr.

Für die Saison 2026/27 gilt eine Übergangsregelung: Alle Mannschaften, die sich über ihre sportliche Platzierung in der Saison 2025/26 qualifiziert haben, nehmen unter dem neuen Spielmodus teil, ohne bereits die strukturellen Anforderungen vollständig erfüllen zu müssen. Diese Teams erhalten eine Frist bis zur Saison 2027/28, um die neuen Lizenzierungskriterien umzusetzen. Vereine hingegen, die an der Qualifikation zur Saison 2026/27 teilnehmen möchten, müssen sämtliche Anforderungen bereits zum Start dieser Saison erfüllen. Die detaillierten Kriterien und Vorgaben sind den veröffentlichten Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen.

Zeitgleich tritt ab 2026/27 ein neuer Spielmodus in Kraft. Die acht besten Teams der vergangenen drei Spielzeiten qualifizieren sich für den neu eingeführten SuperCup, der im September als fester Bestandteil der regulären Saison ausgetragen wird. Diese Teams sind für die A-Division gesetzt und müssen keine Einteilungsrunden spielen. Alle weiteren Mannschaften absolvieren im September Einteilungsrunden, in denen die Zuordnung zu den Divisionen A, B und gegebenenfalls C festgelegt wird. Innerhalb der Saison haben Teams die Möglichkeit von einer Division in die andere auf- bzw. abzusteigen. Mindestens 20 Hauptrundenspiele stellen dabei eine umfassende Spielpraxis sicher.

Auch das Saisonfinale wird neugestaltet: Anstelle des bisherigen Playoff-Systems werden in allen Divisionen regionale TOP4-Turniere in Nord und Süd ausgetragen. Die beiden bestplatzierten Teams der regionalen TOP4-Turniere (Nord und Süd) der A-Division qualifizieren sich für das zentrale Jugend TOP4, bei dem der Deutsche Meister ausgespielt wird.

 

Hintergrund dieser umfassenden Reform sind verschiedene strukturelle und sportliche Herausforderungen im bisherigen System, darunter starre Ligazugehörigkeiten, eine eingeschränkte Durchlässigkeit zwischen unterschiedlichen Leistungsniveaus sowie Zielkonflikte zwischen kurzfristigem Erfolgsdruck und nachhaltiger Spielerentwicklung.
Mit den neuen Vorgaben möchten NBBL und JBBL mehr Flexibilität im Wettbewerb schaffen, nachhaltige Leistungsentwicklung stärker in den Mittelpunkt stellen und klar definierte Rahmenbedingungen für eine professionelle Nachwuchsförderung etablieren. Die Reform soll zu homogeneren Wettbewerbsstrukturen, größerer Planungssicherheit für die Vereine sowie besseren Möglichkeiten für entwicklungsorientiertes Coaching führen, während gleichzeitig die Durchlässigkeit innerhalb des Systems erhöht wird.

Weitere Details sind den vollständigen Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen. Alle relevanten Dokumente für die kommende Saison und die kommende Qualifikation finden die Teams ab sofort auf der Homepage der NBBL

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/04/20230527_NBBL_JBBL_TOP4_HF1_0129-003-scaled.jpg 1707 2560 Svenja /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Svenja2026-03-23 11:59:122026-03-23 11:59:12Ausschreibungen mit neuem Zugangs- und Spielsystem für NBBL & JBBL veröffentlicht
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