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„Leidenschaft, Herzblut und Kontinuität!“ – Matthias-Grothe-Award 2025 geht an Uli Naechster

Der Matthias-Grothe-Award 2025 des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e. V. geht an Uli Naechster, Nachwuchsleiter der Paderborn Baskets. Mit der Auszeichnung würdigen die Basketball-Bundesligen sein jahrzehntelanges, außergewöhnliches Engagement im Nachwuchsbasketball sowie seinen maßgeblichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Basketballstandorts Paderborn.

Die offizielle Ehrung nahmen Schirmherrin Maja Grothe, Matthias Sonnenschein (Leiter Sport- und Nachwuchsentwicklung easyCredit BBL) sowie Christian Krings (Geschäftsführer BARMER 2. Basketball Bundesliga) im Rahmen des ProA-Heimspiels der Paderborn Baskets gegen die VfL SparkassenStars Bochum am vergangenen Samstag vor.
Der Matthias-Grothe-Award wird jährlich an Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonderer Weise um die Ausbildung junger Basketballspielerinnen und -spieler, die Qualifizierung von Trainerinnen und Trainern sowie um eine werteorientierte Nachwuchsarbeit verdient gemacht haben. In diesem Sinne verkörpert Uli Naechster die Ideale des Awards in herausragender Weise.

Naechster begann seine Trainerlaufbahn beim SSV Hamm, bevor er 2009 zu den Paderborn Baskets wechselte. Dort prägte er über viele Jahre hinweg die sportliche und strukturelle Entwicklung des Vereins entscheidend mit. Als Co-Trainer führte er die NBBL-Mannschaft in den Jahren 2011 und 2012 bis ins TOP4, anschließend übernahm er fünf Jahre lang die Verantwortung als Headcoach der ProA-Mannschaft in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Seit 2019 wirkt Uli Naechster bei den Paderborn Baskets als Geschäftsführer des e. V. und Nachwuchsleiter, war zudem bis 2025 als Trainer in der JBBL tätig und begleitet zahlreiche Talente auf ihrem Weg in den Leistungs- und Profibereich. Seit 2025 coacht Naechster die U12 der Baskets. Dabei steht er für eine kontinuierliche, nachhaltige und ganzheitliche Nachwuchsarbeit. Ein prominentes Beispiel für seine erfolgreiche Talentförderung ist Fabian Kayser, der aktuell bei Real Madrid unter Vertrag steht.

Maja Grothe, Schirmherrin des Matthias-Grothe-Awards, erklärt: „Uli Naechster steht in all seinen Rollen für eine kontinuierliche, nachhaltige und ganzheitliche Nachwuchsarbeit. Ihn zeichnet aus, dass für ihn nicht der kurzfristige Erfolg im Vordergrund steht, sondern die langfristige Entwicklung von Spielerinnen und Spielern, Trainerinnen und Trainern sowie tragfähigen Strukturen. Dabei hat er stets das große Ganze im Blick und scheut sich nicht, auch selbst einen Schritt zurückzutreten, wenn es dem Standort und der Ausbildung junger Menschen dient. Dieses selbstlose Engagement und diese Haltung verkörpern die Werte des Matthias-Grothe-Awards in besonderer Weise.“

Auch Jordi Perez, Präsident der Paderborn Baskets 91 e. V., würdigt den Preisträger: „Uli Naechster steht wie kaum ein anderer für professionelle Jugendarbeit, große Begeisterung und enormes Herzblut. Er hat zahlreiche Talente auf ihrem Weg begleitet und gefördert, darunter auch mehrere Jugend-Nationalspieler. Was ihn besonders auszeichnet, ist seine klare Motivation: Kinder für den Basketball zu begeistern und Talente aus unserer Region nachhaltig zu entwickeln. Dieses Engagement prägt unseren Verein bis heute und ist ein zentraler Grund für die Stärke unseres Nachwuchsbereichs.“

Der im Oktober 2017 verstorbene Matthias Grothe war ehemaliger National- und Bundesligaspieler sowie Jugendtrainer. Er stand für Fairplay, Hilfsbereitschaft, harte Arbeit und ein außergewöhnliches Engagement für „seine“ Jugendspieler – auch außerhalb des Spielfeldes. Der Matthias-Grothe-Award wird zu seinem Gedenken an besonders sozial engagierte und langjährig tätige Jugendtrainerinnen und Jugendtrainer verliehen, die sich nachhaltig für die Entwicklung eines Basketballstandorts einsetzen. Schirmherrin des Awards ist Maja Grothe. Zu den bisherigen Preisträgern zählen Marius Huth (ALBA BERLIN), Ross Jorgusen (MHP RIESEN Ludwigsburg), Hanno Stein (RASTA Vechta), Felix Engel (Bayer Giants Leverkusen) und Norbert Opitz (ALBA BERLIN).

Basketballtrainerinnenoffensive startet – Jetzt bewerben!

Der Berliner Basketball Verband (BBV), der Deutsche Basketball Bund (DBB) und der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds legen gemeinsam mit der Basketballtrainerinnenoffensive erstmals ein Ausbildungsprogramm auf, welches sich explizit an Trainerinnen im deutschen Basketball richtet. Mit diesem neuen Ausbildungsformat soll gezielt ein niederschwelliges, saisonbegleitendes Qualifizierungs- und Vernetzungsangebot für Trainerinnen geschaffen werden.

Ziel der Basketball-Trainerinnen-Offensive ist es, Frauen im Trainerinnenamt zu stärken, zu vernetzen und langfristig für eine Tätigkeit im Jugendleistungs- und Breitensport zu qualifizieren. Das konzeptionell-inhaltliche Programm ist zwischen den bestehenden Ausbildungsprogrammen der Minitrainer-Offensive (MTO) und der Nachwuchstrainerausbildung (NTA) angesiedelt und ergänzt die bestehenden Lizenzsysteme, ohne diese zu ersetzen.

Programmkonzept

Die Basketballtrainerinnenoffensive ist als einjähriges Intensivprogramm konzipiert, das saisonbegleitend stattfindet. Es findet außerhalb der formalen Lizenzstufen statt. In einer geschützten Lernumgebung arbeiten die Teilnehmerinnen ausschließlich unter Trainerinnen zusammen und profitieren von einem starken Netzwerk- und Community-Gedanken.

Neben sportfachlichen Inhalten stehen insbesondere trainerinnenspezifische Themen, persönliche Entwicklung sowie der Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen bilden gemeinsam mit dem Lehrteam und untereinander ein enges Lern- und Unterstützungsnetzwerk, das auch über den Kurs hinaus Bestand haben soll. Das Programm kombiniert:

  • einen regelmäßigen Austausch über einen Online-Campus
  • mehrere digitale Lern- und Austauschformate
  • Präsenzveranstaltungen über den Saisonverlauf
  • Hospitations- und Trainingsbesuche bei anderen Teilnehmenden

Die vollständige Ausschreibung mit allen Informationen zum Ausbildungsprogramm ist HIER abrufbar.

Bewerbung

Die Bewerbung ist online bis spätestens 22. Februar 2026 über diesen Link (HIER klicken) einzureichen. Zusätzlich sind eine formlose Kostenübernahmeerklärung des Vereins, unterschriebener Ehrenkodex sowie ein maximal zweiseitiges Motivationsschreiben per E-Mail an astrid.bick@Basketball Bund.de zu senden. Die Rückmeldung zur Bewerbung erfolgt dann bis 27. Februar 2026.

Kontakt

Deutscher Basketball Ausbildungsfonds e. V.
Matthias Sonnenschein
0221 98177-35
Sonnenschein@easyCredit-BBL.de

Deutscher Basketball Ausbildungsfonds e. V.
Jonas Stehling
0221 98177-21
stehling@2basketballbundesliga.de

Skandinavisches Wetter & skandinavische Gäste: MTO-Zwischenlehrgang in Berlin

Vom 08. bis 11. Januar 2026 fand in Berlin der Zwischenlehrgang des mittlerweile 11. Jahrgangs der Minitrainer-Offensive statt. Unterstützung bei der Ausrichtung erhielten die beiden Projektleiter Moritz Geske (BBL) und Sven Weinberger (DBB) durch den Berliner Basketball Verband sowie ALBA Berlin. Der Zwischenlehrgang startete gleich mit sehr erfreulichen Nachrichten für die Minitrainer:innen, denn die Teilnahmeberechtigungen im gesamtdeutschen Minibasketball steigerten sich im vergangenen Jahr abermals um fantastische 10,4 % auf über 52.700!

Bei frostigen Temperaturen begann der Lehrgang am Donnerstag in der Geschäftsstelle von ALBA Berlin. Die Berliner Minibasketballkoryphäe Marius Huth führte durch den Themenbereich Talent und diskutierte anschließend mit dem Jahrgang über Umgang und Perspektiven, die Berücksichtigung des Relative Age Effects sowie Möglichkeiten des Biobandings. Den Abschluss des Tages gestaltete Tim Brentjes (Jugendsekretär DBB) mit wichtigen Impulsen zum Referieren in Vorbereitung auf die Abschluss-Clinic des 11. Jahrgangs in Würzburg, die von den Teilnehmenden in Eigenverantwortung konzipiert und als Referent:innen selbst geleitet wird.

Der Freitag (09.01.) startete mit Besuchen in zwei Berliner Grundschulen, in denen der Sportunterricht vom 11.Jahrgang unter der Beobachtung und Unterstützung von Expert:innen übernommen und anschließend im Coach-the-Coach-Format reflektiert wurde.

Ein traditioneller Bestandteil der Zwischenlehrgänge ist neben dem Besuch einer Gastnation auch das Ehemaligentreffen der Minitrainer-Offensive. Knapp 80 Alumni hatten sich hierfür angemeldet. Die winterlichen Verhältnisse hatten die Bundesrepublik jedoch mittlerweile fest im Griff, sodass viele ihre Reise nach Berlin gar nicht erst antreten konnten. Dennoch fanden über 40 Alumni den Weg in die Hauptstadt. Auch die Delegation des Schwedischen Basketballverbandes um Peter Öqvist (Generalsekretär Schweden Basketball), Rikard Aspegren (schwedischer Nachwuchscoach) und Andrew Pleick (Koordinator der schwedischen Nachwuchs- und Jugendnationalmannschaften) reiste problemlos an und freute sich – nach teilweise über -20 Grad in Schweden – über die etwas milden Temperaturen in Berlin.

Nach einem Workshop von Stefan Ludwig (ALBA Berlin) zum Coaches-Development am Nachmittag bildeten der 11. Jahrgang und die Alumni gemeinsam eine Gruppe von fast 70 Trainer:innen. Im Anschluss lauschten sie gespannt dem Impulsvortrag der Gastnation Schweden, die spannende Einblicke in das schwedische Basketballsystem sowie in Wettkampf- und Coaching-Philosophien gab. Der restliche Abend stand ganz im Zeichen des internationalen wie auch nationalen Austauschs innerhalb der Minitrainer-Community.

 

Am Samstag (10.01.) führten Rikard Aspegren und Andrew Pleick im Rahmen der öffentlichen Coach-Clinic – diesmal mit Praxiseinblicken unterstützt durch Demokids aus der U12 von ALBA Berlin – durch zentrale Ansätze des schwedischen Basketballs und die dahinterliegenden Entwicklungsprozesse im Coaching. Abgerundet wurde der Tag durch die Spiele-Clinic von drei MTO-Alumni sowie Jürgen Maaßmann, Minireferent des Baden-Württembergischen Basketballverbandes. Inhaltlich stand die Veränderung von Ausgangsspielen im Fokus: Wie können neue Reize gesetzt, Spielziele verändert und Spiele zunehmend spielnah angepasst werden? Unterstützt wurde dieser Teil von Konrad Slavik (Dresden Titans), Martina Flerlage (Panthers Osnabrück) und Stefan Ludwig (ALBA Berlin).

Am Abschlusstag (11.01.) wurden zunächst pädagogische Grundlagen mit Praxisbezug durch Lena Flöttmann (ALBA Berlin) vermittelt. Anschließend schloss ein gemeinsames Modul mit vertiefenden Spielideen zu kleinen Spielen im Minibasketball, gestaltet von Benjamin Becker und Stephanie Süß (beide ALBA Berlin), den letzten Lehrgangstag ab.
Zum Abschluss des erfolgreichen Zwischenlehrgangs konnten zudem zwei Abschlusszertifikate übergeben werden. Marc Brommer (Urspring) und Lara Müller (Paderborn) holten ihren im Vorjahr krankheitsbedingt verpassten Zwischenlehrgang erfolgreich nach und schlossen damit die Minitrainer-Offensive erfolgreich ab.

 

Elfter MTO-Jahrgang startet mit Auftaktlehrgang in Vechta

Mit dem Auftaktlehrgang in Vechta ist der elfte Jahrgang der Minitrainer-Offensive (MTO) erfolgreich gestartet. Vom 11. bis 14. September 2025 kamen die 16 Teilnehmenden im RASTA-Dome in Vechta zusammen, um gemeinsam den ersten Wochenendlehrgang ihres Ausbildungsjahres zu gestalten.

Begrüßt wurde die neue Generation von Vechtas Sportdirektor Gerrit Kersten-Thiele und Danny Traupe-Busch, Geschäftsführer des Niedersächsischen Basketballverbandes, die im VIP-Bereich des RASTA-Domes die Teilnehmenden am Standort begrüßten und den Lehrgang eröffneten. Anschließend folgte Jürgen Maaßmann (BBW/ALBA Berlin), der mit einer Spieleaufgabe in die Praxis einführte und gemeinsam mit Sportpsychologe Franz Rupprecht den Block „Minitrainer meets Entwicklungsphase“ gestaltete.

Am Freitag stand erneut die Verbindung von Theorie und Praxis im Mittelpunkt. Franz Rupprecht und Jürgen Maaßmann behandelten das Thema Feedback, bevor die Teilnehmenden im Großen „Coach-the-Coach“-Modul Gelegenheit hatten, das Gelernte in den eigenen Trainingseinheiten und einem Feedback-Duo umzusetzen. Dabei wurden im Wechsel jeweils zwei kleinere Übungseinheiten mit einer vorher unbekannten Gruppe von Minibasketball-Kids durchgeführt, und im Anschluss gegenseitig aktives Feedback gegeben. Unterstützt wurden die Teilnehmenden dabei von erfahrenen Referent:innen, welche die 8 Duos unterstützten. Dank reibungslosem Ablauf durch die zahlreichen Kids des ausrichtenden Vereins RASTA Vechta, konnte am Abend dann gemeinsam mit allen Beteiligten das Halbfinale der Europameisterschaft in der Sporthalle geschaut und der Finaleinzug der deutschen Nationalmannschaft gefeiert werden.

Der Samstag bildete den öffentlichen Fortbildungstag, an dem zahlreiche interessierte Coaches aus der Region teilnahmen. Den Auftakt der Clinic machte Jürgen Maaßmann mit einem praxisnahen Modul zu Korbleger und Wurf im Minibasketball. Daran anschließend präsentierte Eric Siry (Eisbären Bremerhaven) den Themenkomplex Spielfähigkeit in Theorie und Praxis mit Funiño. Den Abschluss des Fortbildungstags übernahm Michael Wasielewski (Phoenix Hagen), der den Bereich Ballhandling in der Altersklasse U8 bis U12 behandelte. Abgerundet wurde der Tag durch ein gemeinsames Teamevent im Golfclub Vechta-Welpe und ein gemeinsames Abendessen.

Zum Abschluss am Sonntag standen noch einmal zentrale Themen im Fokus. Mandy Owczarzak behandelte in ihrem Modul die wichtigen Inhalte rund um „Safe Sport“. Die Projektleiter Moritz Geske (DBAF) und Sven Weinberger nutzten die Gelegenheit, um den weiteren Fahrplan mit Hospitationen und Podcast-Beiträgen zu erläutern. Den Schlusspunkt setzte erneut Jürgen Maaßmann mit einem großen Praxisblock zu Athletik und Koordination im Minibereich.

Die Projektleiter zeigten sich zufrieden mit dem gelungenen Start des neuen Jahrgangs. Die intensive Mischung aus Theorie, Praxis und Austausch bildete eine hervorragende Grundlage für den kommenden Lehrgang in Berlin sowie die weiterführende Arbeit im digitalen Lerncampus.

Drei Themen, zwei Premieren und ein ganz besonderer Gast – Minitrainer-Offensive startet in Hamburg ins 11. Jahr

Am spielfreien Samstag der FIBA Women’s EuroBasket in Hamburg startete im Haus des ETV Hamburg die Minitrainer-Offensive (MTO) in den elften Durchgang. 16 Studierende aus ganz Deutschland beginnen damit die einjährige Ausbildung von DBB und Deutschem Basketball Ausbildungsfonds. Zur Begrüßung dankte DBB-Vizepräsident Stefan Raid den Teilnehmenden für ihr Interesse und ihre Bereitschaft sich im Minibasketball zu engagieren. Er betonte dabei die Schnittstelle zur Grundschulinitiative „15.000 Grundschulen“ und die wichtige Rolle, die die Minitrainer:innen in diesem Projekt spielen. Als drittes Handlungsfeld neben Mini- und Grundschulbasketball ergänzte DBB-Jugendsekretär Tim Brentjes das Thema Mädchenbasketball. Gerade vor dem Hintergrund der Dekadenstrategie „Time For Her Game“ freut sich das Organisationsteam sehr darüber, dass das Programm erstmalig gleichermaßen mit je acht Trainerinnen und Trainern besetzt werden konnte.

Neben dieser erfreulichen Premiere gab es auch noch eine Überraschung für die Teilnehmenden. Im Anschluss an Stefan Raid begrüßte sie mit Prof. Dr. Sergio Lara-Bercial der Mitbegründer des Programms iCoachKids. Der britische Hochschullehrer hatte es sich nicht nehmen lassen, nach seinem Vortrag in der FIBA-Coach Clinic in Hamburg auch bei diesem Lehrgang vorbeizuschauen. Spielerisch und interaktiv gab er eine Einführung in sein Verständnis von Kindersport und gab den Studierenden einige motivierende Worte mit auf den Weg: “Ihr seid Teil einer Elite in einem Programm mit Vorbildcharakter. Lasst uns gemeinsam die Idee von Minibasketball und Kindersport weiter voranbringen.“

Nach dieser besonderen Eröffnung führte Moritz Geske (BBL) als Projektverantwortlicher des Ausbildungsfonds die Teilnehmenden durch den Jahresverlauf und gab ihnen einen Überblick über die kommenden Aufgaben und den gemeinsamen digitalen Lerncampus.

Als Gastnation wird zum Zwischenlehrgang im Januar Besuch vom schwedischen Basketballverband zu einem gemeinsamen Austausch in Berlin erwartet. Im Abschlusslehrgang steht dann eine weitere Premiere auf dem Plan: Erstmalig soll es in Würzburg eine Kooperation mit der Dirk Nowitzki Stiftung und dem Leadership-Programm „GameChanger“ geben.

So richtig los geht mit dem ersten gemeinsamen Lehrgang im September aber zunächst in Vechta. Bis dahin gibt es aber im Lerncampus bereits einiges zu tun. Dafür wurden beim Kick-Off erste Gruppen und Aufgaben zusammengestellt und verteilt.

Ausschreibung Matthias Grothe Award

Der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e.V. schreibt bereits zum sechsten Mal den Matthias-Grothe-Award aus. Der im Oktober 2017 verstorbene Matthias Grothe ist ehemaliger National- und Bundesligaspieler sowie Jugendtrainer. Matthias Grothe stand für Fairplay, Hilfsbereitschaft, harte Arbeit und ein großes Engagement für „seine“ Jugendspieler auch außerhalb des Spielfeldes. Der Preis wird zu seinem Gedenken für besonders sozial engagierte und langjährige Jugendtrainer*innen vergeben, die sich nachhaltig für die Entwicklung eines Basketballstandortes engagiert haben. Schirmherrin des Matthias Grothe Awards ist Maja Grothe.

Bisherige Gewinner sind Marius Huth (ALBA BERLIN), Ross Jorgusen (MHP RIESEN Ludwigsburg), Hanno Stein (RASTA Vechta), Felix Engel (Bayer Giants Leverkusen) und Norbert Opitz (ALBA Berlin).

Der Matthias Grothe Award ist mit 5.000,00 € dotiert und richtet sich an alle hauptamtlichen Basketballtrainer*innen.

Die Bewerbung erfolgt in Form eines maximal 6-minütigen Bewerbungsvideos und ist an sport@easycredit-bbl.de zu richten. Die folgenden Kriterien sind dabei zu beachten:

  • Kurzporträt Bewerber*in (Vorstellung Bewerber*in, Coachingkonzepte & Methoden, Erfolgsmuster, Was ist optimale Spieler*innenbetreuung?)
  • Tätigkeiten am Standort außerhalb der Halle (Projekte, Geschichten & Maßnahmen)
  • Zwei Fürsprecher*innen Interviews/Statements

Hinweis: Es werden sowohl Fremdvorschläge wie Eigenbewerbungen für den Matthias-Grothe-Award angenommen.

Der Award richtet sich besonders an langjährig engagierte und an einer nachhaltigen und dauerhaften Standortentwicklung beteiligte Trainer*innen. Die Jury besteht aus der Schirmherrin Maja Grothe, dem ersten Preisträger Marius Huth sowie dem Ausbildungssauschuss des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V.

Bewerbungsschluss ist der 15.06.2025.

Ausschreibung Trainerstipendium

Jetzt bewerben: Trainer*innen-Stipendium des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V.

Unterstützung für aufstrebende Coaches im Profi-Basketball

Der Weg zum Headcoach im Profibasketball ist herausfordernd und oft unvorhersehbar. Trotz erstklassiger Ausbildungsprogramme gibt es keine Garantie für den Aufstieg in verantwortliche Positionen. Ein starkes Netzwerk, Einblicke in bewährte Methoden und gezielte Unterstützung in entscheidenden Momenten sind essenziell, um diesen Schritt erfolgreich zu meistern.

Genau hier setzt das Trainerinnen-Stipendium des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. an. Unser Ziel ist es, ambitionierte Trainerinnen in ihrer Entwicklung individuell zu fördern und ihnen die nötigen Ressourcen an die Hand zu geben, um den Sprung in den professionellen Seniorenbereich zu schaffen.

Was bietet das Stipendium?

Das Trainer*innen-Stipendium richtet sich an Coaches, die kurz davorstehen, ihre ersten Schritte im professionellen Seniorenbereich zu gehen. Dabei werden alle Headcoach-Positionen in den drei Herrenbundesligen als auch Assistenzcoach-Positionen in der easyCredit BBL gefördert.

Die finanzielle Unterstützung von bis zu 3.000 € pro Jahr kann flexibel für individuelle Weiterbildungsmaßnahmen genutzt werden, darunter:

  • Mentoring durch erfahrene Coaches
  • Sportpsychologische Betreuung
  • Hospitationen bei anderen Teams
  • Weitere gezielte Coaching- und Fortbildungsangebote

So bewirbst du dich

Bewerbungen sind formlos per E-Mail an sport@easycredit-bbl.de zu richten. Bitte sende folgende Unterlagen mit:

  • Deinen sportlichen Lebenslauf (inkl. Trainerlizenz, aktueller Position und Verein)
  • Einen detaillierten Stipendienplan für maximal zwei Saisons
  • Ein kurzes Motivationsschreiben, in dem du deine Ziele und den Nutzen des Stipendiums erläuterst

Der Ausbildungsausschuss des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. entscheidet über die Vergabe der Stipendien.

Ansprechpartner Matthias Sonnenschein
E-Mail: sonnenschein@easycredit-bbl.de

Nutze diese Chance und bringe deine Trainerkarriere auf das nächste Level!

Bewerbungsschluss ist der 15.06.2025.

Erfolgreicher Abschluss des 9. Jahrgangs der Nachwuchstrainer-Ausbildung

Am 15. Mai fand in Berlin der Abschlusslehrgang des 9. Jahrgangs der Nachwuchstrainer-Ausbildung (NTA) statt. Sieben engagierte Trainerinnen und Trainer präsentierten im Rahmen eines Bewerbungsgesprächs nicht nur ihre fachlichen Kompetenzen, sondern auch ihre Persönlichkeit als Trainerpersönlichkeiten.

Das Abschlusskomitee bestand aus den erfahrenen Ausbildungsleitern Berthold Bisselik, Konstantin Lwowsky und Matthias Sonnenschein, die den Werdegang und die Entwicklung der Teilnehmenden über die letzten drei Jahre begleitet hatten. Die Ausbildung begann unter herausfordernden Bedingungen während der Corona-Pandemie – umso beeindruckender ist der Einsatz und die Entwicklung der Absolventen. Zu den Absolventen des diesjährigen Abschlussjahrgangs gehören:

  • Erik Siry (Eisbären Bremerhaven)
  • Kim Chiara Lebowski (Deutzer TV)
  • Jonas Kolber (ALBA Berlin)
  • Tom Gewald (TuS Lichterfelde Basketball e.V.)
  • Asil Aydin (RedHawks Potsdam)
  • Thore Bethke (Skyliners Frankfurt)
  • Fridtjof Mohr (Rostock Seawolves)

Eine besondere Auszeichnung erhielt Thore Bethke, der als Jahrgangsbester geehrt wurde. Zudem wurde mit Kim Chiara Lebowski erstmals eine Absolventin in der Geschichte der NTA ausgezeichnet – ein Meilenstein für die Ausbildungsinitiative.

Die Nachwuchstrainer-Ausbildung setzt seit Jahren Maßstäbe in der professionellen Entwicklung junger Trainerinnen und Trainer im deutschen Basketball. Mit der nun abgeschlossenen neunten Ausbildungsrunde wächst das Netzwerk qualifizierter Nachwuchstrainer weiter, die künftig in Vereinen, Schulen und Landesverbänden Verantwortung übernehmen werden.

 

Nachwuchsleiter-Treffen des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. versammelt über 80 Fachleute aus dem deutschen Nachwuchsbasketball in Berlin

Im Rahmen des RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 in der Sömmeringhalle kamen über 80 Nachwuchsverantwortliche aus der easyCredit BBL, der BARMER 2. Basketball Bundesliga, dem Deutschen Basketball Bund (DBB) und den Landesverbänden zum Nachwuchsleiter-Treffen des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. zusammen. In einem kompakten Tagesprogramm mit Vorträgen und Podiumsdiskussionen wurden drei zentrale und aktuelle Themenschwerpunkte im deutschen Nachwuchsbasketball behandelt:

  • 15.000 Grundschulen: Die Grundschuloffensive „15.000xBasketball“ ist seit einem Jahr ständiger Begleiter in der Weiterentwicklung des deutschen Nachwuchsbasketballs. Daniel Endres (ALBA BERLIN) und André Jürgens (Rostock Seawolves) zeigten standortspezifische Herangehensweisen auf, um Basketball flächendeckend an deutschen Grundschulen zu etablieren. Gemeinsam mit Matthias Sonnenschein (easyCredit BBL) diskutierten die strategische Relevanz der Grundschuloffensive und nächsten Maßnahmen.
  • Datenmanagement in der Spielerentwicklung: Unter den Fragestellungen „An welchen Stellen helfen uns Daten in der Spieleraus- und –entwicklung weiter?“ und „Welche Chancen und welche Herausforderungen sind damit verbunden?“ präsentierten David Rösch (Universität Tübingen), Karsten Görsdorf (4talents Analytics) und Norbert Opitz (ALBA BERLIN) Ansätze zur Nutzung von Daten in der Begabungsdiagnostik, stellten Ergebnisse des Projekts zum Relative Age Effect in Baden-Württemberg vor und diskutierten Möglichkeiten der Belastungssteuerung im Nachwuchsbereich.
  • Basketballkultur: Marco Baldi (ALBA BERLIN), Dirk Bauermann (DBB), Florian Wedell (BBC Bayreuth) und Ralph Held (VET-CONCEPT Gladiators Trier) sprachen unter den Leitfragen „Was ist eine Basketballkultur?“ und „Welche Personengruppen sind wesentlich am Bestehen einer Basketballkultur beteiligt?“ über Wertevermittlung, Identitätsbildung und die Rolle der Trainerentwicklung im modernen Basketball.

Matthias Sonnenschein (easyCredit BBL) zog ein positives Fazit: „Der standortübergreifende Austausch war ausgesprochen wertvoll. Die hohe Qualität der Beiträge und die offene Gesprächskultur haben gezeigt, wie viel Potenzial in der gemeinsamen Arbeit am Nachwuchsbasketball steckt.“

Das Treffen setzte wichtige Impulse für die weitere Entwicklung des Nachwuchsbasketballs in Deutschland und unterstrich den Stellenwert nachhaltiger Zusammenarbeit auf allen Ebenen.

 

Ein Geburtstag mit Mr. Minibasketball

Minitrainer-Offensive feiert Jubiläum beim Lehrgang in Erfurt

 

Vom 9. – 12. Januar fand in Erfurt ein besonderer Zwischenlehrgang der Minitrainer-Offensive statt. Das erfolgreiche gemeinsame Ausbildungsprogramm von DBB und Deutschem Basketball Ausbildungsfonds feierte in dem Rahmen seinen zehnten Geburtstag. Nach einem regulären Start in den Lehrgang am Donnerstag mit Modulen zum Referieren in Fortbildungen und dem Entwickeln von Spielen gesellte sich zum Abendessen der internationale Gast des Lehrgangs, Maurizio Cremonini, der langjährige Leiter des italienischen Minibasketball-Programms zur Gruppe. Der bekannte italienische Experte war bereits 2015 beim ersten Jahrgang des Programms dabei gewesen und nahm sich in Erfurt die Zeit, vor seinem eigenen Beitrag zu sehen, wie das Programm sich entwickelt hat. Er wurde begleitet von Peter Wüllner, dem Minireferenten im DBB-Jugendausschuss.

Am Freitagmorgen begleitete „Mr. Minibasketball“ einige Teilnehmende an eine von zwei Erfurter Grundschulen, an denen der Sportunterricht durch das Modul „coach the coach“ an diesem Tag von den Minitrainer:innen übernommen wurde. Am Freitagnachmittag absolvierte der aktuelle Jahrgang noch ein Modul zur Entwicklung von Trainer:innen bevor dann das Programm zum Jubiläum begann und sich knapp 80 Absolvierende aus den vorherigen Jahrgängen im Erfurter „Kontor“ einfanden. Maurizio Cremoni hielt dann vor 100 Teilnehmenden, Ehemaligen und Gästen seinen Vortrag über die Philosophie eines „Minibasketball for life“ für den er viel Applaus erntete.

Anschließend begann die kleine Jubiläumsfeier, an der mit Florian Gut von den gastgebenden Basketball Löwen Erfurt, Georg Kleine vom WBV und Tim Brentjes vom DBB drei der vier Initiatoren des Programms teilnahmen. Lediglich Marius Huth von ALBA Berlin konnte aus beruflichen Gründen leider nicht vor Ort sein. In zwei kurzen Ansprachen und einer kleinen Präsentation schauten Brentjes und Gut in lockerer Atmosphäre auf die Entstehung und Entwicklung des Programms und weitere Meilensteine im Minibasketball zurück und bedankten sich vor allem bei Jürgen Maaßmann und Marko Woytowicz für deren jahrelange inhaltliche Unterstützung und Lehrtätigkeit im Programm. Mit dem Ende des Rückblicks und der Danksagungen begann dann der gesellige Teil des Abends, bei dem sich die Teilnehmenden und Absolvent:innen aller zehn Jahrgänge intensiv austauschten und viele Wiedersehen gefeiert wurden.

Der Samstag stand im Zeichen der Praxis. 120 Teilnehmende nahmen im Erfurter Sportgymnasium an der öffentlichen Minibasketball-Fortbildung teil. Den ersten Block gestaltete dabei der italienische Gast mit Unterstützung von Davide Tortorelli vom MTV Stuttgart und Dominik de Palma aus dem Jungen Netzwerk des DBB. Den Nachmittag übernahmen Jürgen Maaßmann (BBW/ALBA Berlin) und Erik Siry (Eisbären Bremerhaven). Für die über 40 Minis der Erfurter Vereine, die als Demogruppen dabei waren und die Zuschauenden gab es als Überraschung den WM-Pokal der Nationalmannschaft in der Halle für Erinnerungsfotos. Für die Teilnehmenden des aktuellen Jahrgangs gab es nach acht Stunden in der Halle einen kleinen geführten Gang zu Erfurts wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Am abschließenden Sonntag bekam der aktuelle Jahrgang Besuch aus der Politik. Staatsminister Carsten Schneider, Mitglied des Bundestages und Beauftragter der Bundesregierung für Ostdeutschland, schaute gemeinsam mit Stadtrat Daniel Mroß, dem Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses der Stadt Erfurt, in der Halle vorbei. Beide Politiker bedankten sich bei den Teilnehmenden für ihr Engagement im Kinderbasketball und freuten sich über die gelungene Veranstaltung in der thüringischen Landeshauptstadt. In einem anschließenden Pressegespräch mit Florian Gut, Tim Brentjes und Moritz Geske (easyCredit BBL) tauschten sie sich über das Projekt, die zahlenmäßige Entwicklung im Basketball, die sportlichen Erfolge der jüngsten Vergangenheit und das zunehmende soziale und gesellschaftliche Engagement vieler Basketballvereine aus. Dabei begrüßten sie besonders eben dieses Engagement in Sozialräumen und Schulen. Nach einem Erinnerungsfoto mit dem WM-Pokal machten sich beide auf den Weg zum Spiel des Bundesligateams der Basketball Löwen.

Die Teilnehmenden machten sich auf den teils langen Heimweg. Für sie stehen nun weitere Aufgaben im Online-Campus und ein Besuch an ihrem Standort auf dem Programm. Der Lehrgang endet dann im Mai in Bochum, wo sie am 3. Mai ihre gemeinsame Abschlussfortbildung halten werden.