Das Puzzle ist bald komplett

Filmore Beck kommt vom ProB-Meister zu den LIONS

Kurz vor der Kaderpräsentation und dem offiziellen Trainingsauftakt bei den PS Karlsruhe LIONS ist der Vertrag mit einem weiteren Neuzugang unter Dach und Fach. Filmore Beck kommt von den scanplus baskets Elchingen und war dort maßgeblich am Gewinn der Meisterschaft in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB im vergangenen Frühjahr beteiligt. Nun wird der 27-jährige Deutsche mit US-amerikanischen Wurzeln das ProA-Team der LIONS verstärken. Geboren und aufgewachsen in Frankfurt am Main, spielte Filmore Beck als Jugendlicher bei der Eintracht, wo er sich bis ins NBBL-Team der Frankfurter hocharbeitete und bereits früh für die Skyliners in der ProB auf Korbjagd gehen durfte. Es folgten die Stationen White Wings Hanau und TV Langen, bevor er im Jahr 2015 in Elchingen anheuerte. In den frühen Jahren seiner Karriere erlebte der 1,89 m große Shooting Guard Höhen und Tiefen, entwickelte sich jedoch bei den scanplus baskets zu einem konstanten Leistungsträger und treffsicheren Schützen. Danijel Ljubic, für die Verpflichtung in Karlsruhe verantwortlich, ist sich sicher:

„Filmore überzeugt mit einem gereiften Charakter. Ich sehe gute Voraussetzungen, dass er bei den LIONS seinen erfolgreichen Weg der vergangenen drei Jahre fortsetzen wird.“

 

(PS Karlsruhe LIONS)

Tanner Leissner: Vielseitig unter dem Korb

Das Training des TEAM EHINGEN URSPRING läuft seit dieser Woche und auch der Kader nimmt immer konkretere Formen an. Mit Tanner Leissner wechselt ein junger US-Amerikaner vom College aus den USA nach Ehingen, der auf den großen Positionen sein Können zeigen will. Der 2,01 Meter große und 104 kg schwere Power Forward kommt als dritter Spieler aus Übersee zu den Steeples.

Der in Converse, Texas geborene Leissner soll mit Dominique Uhl, Kevin Strangmeyer und Kevin Yebo auf der Power Forward und Center Position agieren.

„Wir wollen in dieser Saison sehr schnell spielen und da ist er genau der richtige Spieler dafür“, erklärt Trainer Domenik Reinboth.

Und auch der Spieler sieht sich in dieser Rolle gut aufgehoben. „Es war wichtig für mich, dass der Spielstil zu mir passt und das ist in Ehingen definitiv der Fall“, sagt Leissner.

Die High School besuchte der 22-Jährige in seinem Heimatort und spielte dort auch schon Basketball. Im Sommer 2014 folgte dann der Wechsel von Texas an die Ostküste der USA. An der University of New Hampshire überzeugte Tanner Leissner schon in seiner ersten Saison, als er 12,3 Punkte und 7,2 Rebounds für sich verbuchte. Auch in den nächsten beiden Jahren steigerte er seinen Punkteschnitt stetig und verbesserte sich in allen weiteren Kategorien.

Dabei war es nicht nur die Arbeit unter dem Korb, sondern auch die ordentlichen Dreipunktequoten für einen großen Spieler von 35 Prozent die Steeples-Coach Reinboth auffielen. „Er kann gut werfen, arbeitet aber auch enorm stark unter dem Korb um die Rebounds und ist deshalb der Spielertyp den wir gesucht haben“.

In der vergangenen Spielzeit gewann sein Team zwar nur zehn der 31 Saisonspiele, an den Leistungen des Neu-Ehingers lag es aber nicht. In allen Partien punktete er zweistellig und legte 18,7 Punkten und 6,9 Rebounds, so wie für einen großen Spieler starke 2,1 Assists auf. „Das waren beeindruckende Zahlen am College“, stellt Reinboth fest.

Mit insgesamt 1962 Punkten über die vier Jahre, schloss er seine College-Karriere in New Hampshire als bester Punktesammler der Universitätsgeschichte ab. Drei Jahre in Folge wurde er in das renommierte „America East First Team“ berufen. „Seine Arbeitseinstellung ist super und ich bin mir sicher, dass er uns mit seiner Vielseitigkeit weiterhelfen wird“, sagte Steeples-Coach Domenik Reinboth.

Der 22-Jährige freut sich sein erstes Profijahr beim TEAM EHINGEN URSPRING zu absolvieren:

„In der ProA zu spielen ist für mich eine große Chance. Ich erwarte einige Höhen und Tiefen, wie es im ersten Jahr normal ist. In unserer jungen Mannschaft sehe ich einiges an Potential und wenn wir gut zusammenwachsen als Team werden wir einige Siege holen.“

(TEAM EHINGEN URSPRING)

Finn Fleute macht Kader für ProA-Saison 2018/19 komplett

Eine Überraschung hatte Coach Uli Naechster doch noch parat: Mit dem pünktlich zum gestrigen Trainingsstart präsentierten finalen Neuzugang Finn Fleute ist der Kader der Uni Baskets für die kommende ProA-Saison 2018/19 endgültig komplett. Der 18jährige gilt als eines der größten Talente seines Jahrgangs auf der Power Forward/Center-Position. Fleute wechselt vom ProB-Ligisten ETB Wohnbau Baskets Essen nach Paderborn.

Gerade noch spielte er mit der U18-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Lettland, nun stand er schon zum ersten Mal mit seinen neuen Teamkollegen beim Trainingsstart der Uni Baskets Paderborn auf dem Parkett: Für Finn Fleute verliefen die vergangenen Wochen ziemlich rasant. Kein Problem für den 91 Kilogramm schweren und 2,04 Meter großen waschechten Essener: Der Ruhrpottjunge bringt genügend körperliche Substanz, Fitness und Talent mit, um dieses Tempo problemlos mitgehen zu können. Fleute spielte zuletzt sowohl in der ProB für ETB Wohnbau Baskets Essen als auch im Wechsel für das NBBL Team Metropol Baskets Ruhr. Eine Kombination, die für seine bisherige Entwicklung gut passte: Fleute konnte seine Statistiken in der Effektivität kontinuierlich verbessern und erzielte in der letzten Saison im Schnitt fast ein Double-Double von 11.8 Punkten und 9.67 Rebounds pro Spiel. Finn setzt im Spiel seine 2,04 Meter Körpergröße immer wieder unter den Körben geschickt ein und besitzt ein sehr gutes Timing beim Rebound, sowohl offensiv als auch defensiv.

„Finn bringt wirklich eine enorme Menge Potential mit nach Paderborn zu den Uni Baskets“, zeigt sich Coach Uli Naechster von Fleutes Qualitäten überzeugt. „Er hat bereits in der zurückliegenden ProB-Saison bewiesen, dass er für sein Alter sehr weit ist: Seine Athletik ist bereits sehr ausgeprägt, hinzu kommen eine richtig gute Spielintelligenz und nicht zuletzt sein sympathisches Auftreten und sein ausgeprägter Teamgeist. Wir freuen uns sehr, dass er sich entschieden hat, bei uns auf dem nächsthöheren Level anzugreifen! Ich bin absolut überzeugt, dass Finn sich im ProA-Umfeld großartig entwickeln wird.“

Für Finn Fleute ist der Wechsel nach Paderborn einer der wichtigsten Schritte in seiner bisherigen Laufbahn: „Ich freue mich wirklich sehr, dass ich den Sprung von der ProB in die ProA hier in Paderborn machen kann! Das Umfeld ist optimal für mich und ich fühle mich in meinem neuen Lebensmittelpunkt schon sehr wohl. Beim gestrigen Trainingsstart hatte ich sofort das Gefühl, zum Team zu gehören. Das ist für mich total wichtig – gerade jetzt, wo ich zum ersten Mal in meinem Leben die Möglichkeit nutzen möchte, mich nur auf Basketball zu konzentrieren und das Beste individuell aus mir und für das Team herauszuholen!“

 

(Uni Baskets Paderborn)

NINERS angeln sich BBL-Veteran

Die Zweitligabasketballer der NINERS Chemnitz haben eine wichtige Schlüsselposition besetzt und als neuen Power Forward den US-Amerikaner Ivan Elliott für die kommende Saison unter Vertrag genommen. Der 31-Jährige Routinier kann auf insgesamt zehn Spielzeiten sowie 324 Profieinsätze in Europa, davon die meisten in der easyCredit Basketball Bundesliga, zurückblicken und wird im Verlaufe dieser Woche zum Team des Chemnitzer Trainers Rodrigo Pastore stoßen. „Wir freuen uns sehr, einen so starken und erfahrenen Akteur für die NINERS gewonnen zu haben und sind überzeugt, dass Ivan eine tragende Rolle in unserer neu formierten Mannschaft einnehmen wird“, sagt der argentinische Trainer voller Hoffnung über den jüngsten Neuzugang.

Der 2.03 Meter große und 104 Kilogramm schwere Elliott stammt ursprünglich aus San Francisco, wo er bereits 2008 mit dem Universitätsteam von Santa Barbara erste Erfolge feierte und die Meisterschaft der Big West Conference (NCAA 1) gewann. Anschließend folgte der Schritt nach Europa zum lettischen Erstligisten SK Valmiera sowie ein Jahr später sein erstes Engagement in der BBL beim Mitteldeutschen BC. 2010 schloss sich Elliott dann dem damaligen ProA-Ligisten s.Oliver Baskets Würzburg an und trug im letzten Saisonspiel neun Punkte, vier Rebounds, zwei Assists, zwei Blocks und einen Steal zum 77:61-Heimsieg gegen die NINERS bei, welcher den Franken nach einer extrem spannenden Serie den Aufstieg knapp vor Chemnitz bescherte.

Nachdem der variable Forward im Folgejahr mit Würzburg den Klassenerhalt im Oberhaus schaffte, ging es zum Ligakonkurrenten Ludwigsburg und anschließend für zwei Spielzeiten in die zweite italienische Liga nach Corato (Bari) und Jesi (Ancona). 2015 kehrte Elliott nach Deutschland zurück und absolvierte eine BBL-Saison bei Phoenix Hagen sowie zwei weitere Spielzeiten für die Eisbären Bremerhaven, wo er jeweils großen Anteil am erfolgreichen Klassenerhalt seiner Clubs hatte. So stand er letzte Saison trotz fortgeschrittenem Alters in 33 BBL-Partien noch immer durchschnittlich 23 Minuten auf dem Feld und markierte dabei 7.0 Punkte, 4.4 Rebounds sowie 1.1 Assists. Während all seiner 192 Partien in Deutschlands höchster Spielklasse brachte es Elliot auf einen Gesamtschnitt von 24 Einsatzminuten pro Begegnung mit je 8.8 Punkten, 5.1 Rebounds, 1.1 Assists, 0.7 Steals und 0.5 Blocks sowie Wurfquoten von 49.9 Prozent aus dem Zweierbereich, 33.2 Prozent aus dem Dreipunkteland sowie 74.8 Prozent von der Freiwurflinie.

„Ivan ist ein sehr kompletter Spieler und wird uns mit seinen Qualitäten auf beiden Seiten des Feldes helfen“, ist sich Pastore sicher und fährt weiter fort: „Gerade junge Spieler wie Jonas Richter oder Kavin Gilder-Tilbury, die ebenfalls vorrangig auf den Forwardpositionen agieren, können von Elliott viel lernen. Ebenso ist denkbar, dass diese drei Jungs auch mal gemeinsam auf dem Feld stehen, was dann eine sehr dynamische, athletische und zugleich wurfstarke Frontcourt-Formation wäre.“ Deshalb kann es der Cheftrainer kaum erwarten, seinen neuen Flügel im Training zu begrüßen. Damit die Eingewöhnung auch neben dem Feld schnell funktioniert, bringt Elliott seine Ehefrau, die beiden gemeinsamen Kinder und den Familienhund gleich mit nach Chemnitz.

Ob der US-Amerikaner dann schon beim ersten Testspiel in Dresden am Samstag aufläuft, ist momentan noch ebenso offen wie der Einsatz von Virgil Matthews, welcher auch erst im Laufe der Woche ankommt. Darüber hinaus fahnden die NINERS weiterhin nach dem letzten Puzzleteil, einem Spieler für die Guardpositionen. Bis das ProA-Aufgebot dann wirklich komplett ist, füllen einige Akteure aus der zweiten Männermannschaft und dem U19-Team den Kader auf, um fortwährend eine kompetitive Trainingssituation zu ermöglichen.

 

Vorläufiger Kader (Alter, Größe und letztjähriger Verein in Klammern)

Guards: Bruno Albrecht (16, 1.90m, NINERS Chemnitz U19), Virgil Matthews (35, 1.90m, Nürnberg Falcons BC), Robin Mihalyi (18, 1.85m, NINERS Chemnitz U19), Matt Vest (25, 1.95m, RheinStars Köln), Lukas Wank (21, 1.98m, RheinStars Köln), Malte Ziegenhagen (27, 1.94m, NINERS Chemnitz)

Forwards: Ivan Elliott (31, 2.03m, Eisbären Bremerhaven), Kavin Gilder-Tilbury (24, 2.01m, RheinStars Köln), Leon Hoppe (18, 1.97m, NINERS Chemnitz U19), Jonas Richter (21, 2.07m, NINERS Chemnitz), Emmanuel Womala (18, 1.96m, FC Bayern München U19)

Center: Robin Lodders (23, 2.05m, NINERS Chemnitz), Mario Nagler (28, 2.03m, NINERS Chemnitz II), Georg Voigtmann (23, 2.13m, Uni Baskets Paderborn)

Abgänge (neuer Verein in Klammern): Michael Fleischmann (Ziel unbekannt), Andrew Jones (Ziel unbekannt), Aaron Kayser (FRAPORT SKYLINERS Juniors), Joe Lawson (Crailsheim Merlins), Andy Mazurczak (Caceres / ESP), Daniel Mixich (Uni Baskets Paderborn), Hugh Robertson (RheinStars Köln), Brad Tinsley (Casale Monferrato / ITA), Arne Wendler (Dresden Titans)

 

 

(NINERS Chemnitz)

Virgil Matthews kommt zurück!

Die NINERS Chemnitz haben einen ihrer erfolgreichsten Spieler der Vereinshistorie und zugleich einen der erfahrensten ProA-Veteranen überhaupt für die bevorstehende Saison verpflichtet. Der mittlerweile 35-jährige US-Pointguard Virgil Matthews kann auf insgesamt 252 Zweitligaeinsätze zurückblicken, von denen er 103 zwischen 2014 und 2017 für Sachsens beste Korbjäger bestritt. Letzte Saison schloss er sich dann dem Nürnberg Falcons BC an und kehrt nun zum Ort seiner größten Errungenschaften zurück. „Ich freue mich riesig darauf, wieder für Chemnitz zu spielen und würde gern dort anknüpfen, wo ich bei meinem letzten Engagement hier aufgehört habe“, blickt Matthews auf das Frühjahr 2017 zurück, als er mit den NINERS ins Halbfinale der Playoffs einzog und nur hauchdünn den Aufstieg in die easyCredit BBL verpasste.

„Virgil wird mit all seiner Erfahrung, seinem Basketball-IQ, als Integrationshilfe für unsere neuen Spieler, vor allem die Amerikaner, und als Identifikationsfigur für die Chemnitzer Fans ein großer Gewinn für uns sein“, ist sich NINERS-Headcoach Rodrigo Pastore sicher.

Außerdem hofft der Argentinier, dass Matthews‘ jüngere Teamkameraden von dessen Routine profitieren: „Gerade Lukas Wank und Matt Vest können von Virgil in Sachen Spielaufbau viel lernen und natürlich die Last untereinander verteilen.“ So sollen die NINERS nächste Saison noch schwerer auszurechnen sein, weil mit Matthews, Wank, Vest, Ziegenhagen und einem noch zu verpflichtenden weiteren Guard fünf leistungsstarke Akteure mit unterschiedlichen Qualitäten im Backcourt bereitstehen. „Diese Variablität war uns bei der Teamzusammenstellung sehr wichtig“, unterstreicht Pastore.

Ebenso eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern.

„Kaum einer kennt die ProA derart gut wie Virgil. Seine Rolle wird zwar etwas anders als in jüngeren Jahren sein und er wird nicht mehr ganz so oft an ‚Triple-Doubles‘ kratzen, aber dennoch bringt er sehr viele Qualitäten mit, die uns als Team helfen werden. Gerade auch neben dem Feld und in der Kabine“, sagt Pastore.

Er stand während der letzten Saison und ebenso bei der aktuellen Kaderplanung oft mit Matthews in Kontakt. Der 1.90 Meter große Amerikaner war schon während seiner ersten Jahre in Chemnitz das Bindeglied zwischen Trainerstab und Mannschaft sowie einer der wichtigsten Taktgeber. Diese Rolle soll der Routinier bestenfalls auch künftig ausfüllen, wenngleich er altersbedingt natürlich nicht mehr die gleiche Minutenanzahl wie früher auf dem Feld stehen wird.

Zwischen 2014 und 2017 war Matthews ja beinahe der „Duracellhase“ des Chemnitzer Teams, verpasste kein einziges Pflichtspiel und spulte pro Partie fast 32 Einsatzminuten runter. Dabei erzielte der Mann aus Seattle insgesamt 1223 Punkte für die NINERS, was ihm bis heute den dritten Platz in der ewigen Chemnitzer Topscorerliste hinter Jaivon Harris (1764) und Gary Johnson (1415) beschert.  Dass er aber auch jetzt noch durchaus einiges im Tank hat, stellte Matthews erst im März dieses Jahres unter Beweis, als er ausgerechnet gegen Chemnitz noch einmal mit 17 Punkten, sechs Assists, vier Steals sowie drei Rebounds auftrumpfte, so den Nürnberg Falcons zum Sieg verhalf und die Playoffhoffnungen der NINERS beerdigte.  Insgesamt brachte es der Routinier letzte Saison bei den Franken auf 8.3 Punkte, 4.0 Rebounds, 3.9 Assists sowie 1.5 Steals pro Partie in durchschnittlich knapp 28 Minuten Spielzeit. Gerade diese Vielseitigkeit zeichnete ihn bereits in Chemnitz aus und sorgte dafür, dass ihn die NINERS-Anhänger 2015 sowie 2016 zum „Most Valuable Player“, also zum wertvollsten Spieler des Teams wählten. „Das waren tolle Zeiten und ich möchte den grandiosen Fans noch einmal etwas zurückgeben“, verspricht Matthews, der nächste Woche zum Team stoßen wird. Download site rips for free

 

(NINERS Chemnitz)

Wurfstarker Forward Beau Beech komplettiert Towers-Kader

Pünktlich zum Start des Trainingslagers im polnischen Stargard haben die Hamburg Towers ihre Kaderzusammenstellung abgeschlossen. Beau Beech ist der finale Mosaikstein im Team von Head Coach Mike Taylor. Der Forward kommt vom G-League-Klub Erie BayHawks nach Wilhelmsburg.

Allerdings wird Beech den Elb-Beach erst Ende kommender Woche besuchen können. Denn zunächst landet der 24-Jährige am Sonntag in Berlin, von wo aus er direkt nach Polen zum Trainingscamp, das bis zum 16. August andauert, weiterreisen wird.

Stattliche 2,06 Meter misst der US-Amerikaner. Trotz seiner Größe ist er aber eher an der Dreierlinie anstatt unter den Körben vorzufinden. Sowohl am College bei den North Florida Ospreys als auch in der NBA-Entwicklungsliga feuerte der Neu-Tower den Löwenanteil seiner Würfe von außen ab – mit großem Erfolg: An seiner Universität hält Beech die Rekorde für absolvierte Spiele, Starts, Steals und verwandelte Dreier bei einer beachtlichen Quote von 39,3 Prozent.

„Beaus College-Karriere war besonders. Sein dortiger Coach Matt Driscoll ist ein guter Freund und hat mir von ihm vorgeschwärmt“, berichtet Taylor.

Im Anschluss an die akademische Laufbahn schloss sich der Sohn von Ponte Vedras Highschool-Basketballtrainer Bud Beech (Taylor: „Eine Trainer-Legende in Florida.“) zunächst den Long Island Nets, dem Farmteam der NBA-Franchise Brooklyn Nets, an, für die er durchschnittlich 7,4 Punkte in die Statistikbögen schrieb. „Während dieser Zeit hat er sein exzellentes Potenzial angedeutet. Wir glauben, dass er eine großartige Verstärkung ist und die Towers-Fans es genießen werden, ihm beim Spielen zuzusehen“, sagt Taylor. Vergangene Spielzeit war Beech in Pennsylvania am Lake Erie für den G-League-Ableger der Atlanta Hawks aktiv und für 5,9 Zähler gut.

„Mit der finalen Verpflichtung haben wir uns lange Zeit gelassen, um durch intensives Scouting sicherzustellen, wirklich einen herausragenden Akteur zu holen. Beau erfüllt dieses Kriterium, da er ein flexibel einsetzbarer Power Forward ist, der auch als Small Forward und Center auflaufen kann. Gerade offensiv ist er extrem versiert, eine regelrechte Kanone“, erklärt Towers-Geschäftsführer und –Sportdirektor Marvin Willoughby.

Beech ist der 13. Akteur im Kader der Hamburger. Aus der vergangenen Saison sind Osaro Jürgen Rich, Hrvoje Kovacevic, René Kindzeka, Jannik Freese, Marius Behr und Justin Raffington geblieben. Neu verpflichtet wurden abgesehen von Beech noch Achmadschah Zazai, Tevonn Walker, Malik Müller und Drew Barham. Außerdem unterstützen die Nachwuchsspieler Emil Marschall und Justus Hollatz das Taylor-Team. Die Youngster kommen überwiegend in der U19-Bundesliga bei den Piraten Hamburg sowie in der ProB beim Kooperationspartner SC Rist Wedel zum Einsatz.

Beau Beech

Geburtstag: 1. März 1994

Größe: 2,06 Meter

Gewicht: 98 Kilogramm

Position: Forward

Herkunft: USA

Stationen:

2012 – 2016     North Florida Ospreys (College)

2016 – 2017      Long Island Nets (G-League)

2017 – 2018      Eric BayHawks (G-League)

 

(Hamburg Towers)

Drei Nachwuchsspieler schaffen Sprung in den Profikader

Piet Kahl, Hasan Demirbas und Christopher Kleinkes: Das sind die Namen der drei Nachwuchstalente, die den Profikader der Uni Baskets Paderborn für die kommende ProA-Saison 2018/19 ergänzen werden.

Der 18jährige waschechte Paderborner Piet Kahl spielte sich im vergangenen Jahr mit einer starken Entwicklung in den Fokus: Sowohl in der NBBL (Nachwuchs Basketball Bundesliga) als auch in der 2. Herrenmannschaft zeigte er in diversen Spielen sein großes Potential. Mit starken Leistungen in den entscheidenden beiden NBBL Playdown-Spielen um den Klassenerhalt bewies er beeindruckende Nervenstärke und war mit 17 und 26 Punkten der jeweils effektivste Spieler auf dem Platz.

Hasan Demirbas stand aufgrund seiner Leistungen in der NBBL und im 2. Herrenteam schon länger auf dem Radar des Profitrainerteams. Mit sehr guten Spielen in den diesjährigen NBBL Playdowns gegen die RheinStars Köln setzte er nochmals zusätzliche Akzente und steigerte sich in allen relevanten Statistiken. Gerade volljährig, soll jetzt mit der Aufnahme in den erweiterten ProA-Kader der nächste wichtige Schritt in seiner Karriere folgen.

Der gebürtige Bielefelder Christopher Kleinkes begann beim SV Brackwede mit dem Basketball. Er machte seitdem einen gewaltigen Sprung nach vorn und spielte für die Baskets in der NBBL, in der 2. Herrenmannschaft und für das Kooperationsteam Accents Salzkotten in der Regionalliga. Christopher besucht das Sportinternat Paderborn und wurde Ende 2016 bereits für einen U18 Nationalmannschaftslehrgang nominiert. Mit der Aufnahme in den ProA-Kader will das Trainerteam ihn jetzt auf einem höheren Spielniveau für zukünftige sportliche Aufgaben und Herausforderungen vorbereiten.

Baskets Coach Uli Naechster freut sich über den eigenen Nachwuchs im Profikader:

„Die drei Jungs sind wirklich klasse und bekommen nun die Gelegenheit, sich im Training mit den erfahreneren Profis zu beweisen. Ich bin gespannt, wie sie sich entwickeln und welche Rolle sie im Team einnehmen können. Aus meiner Sicht ist es immens wichtig, unseren Nachwuchsspielern zu signalisieren, dass es sich lohnt, hart an sich zu arbeiten und für jede Einsatzminute zu kämpfen!“

Naechster kündigte für die kommende Woche zum Trainingsstart noch einen weiteren finalen Neuzugang an, mit dem der Kader der Uni Baskets für die kommende ProA-Saison 2018/19 komplett wird.

 

(Uni Baskets Paderborn)

Yannick Anzuluni kehrt zurück zu den SEAWOLVES

Nach drei Jahren kehrt Yannick Anzuluni zurück zu den ROSTOCK SEAWOLVES. Er ist die finale Verpflichtung für den Kader, der in der kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA an den Start gehen wird. Anzuluni erhält bei den Rostockern einen Einjahresvertrag bis Saisonende 2018/2019.

„Mit der Verpflichtung von Yannick Anzuluni ist die Kaderplanung für die Saison 2018/2019 abgeschlossen. Mit ihm bekommen wir einen überaus athletischen Spieler, den die Rostocker Fans bereits kennen und wegen seiner emotionalen Spielweise bereits lieben gelernt haben. Seine offensive Vielseitigkeit, gepaart mit seiner Größe von 2,06 Meter und seinem unbändigen Siegeswillen, machen ihn zu einem absoluten Gewinn für unseren Standort“, betont SEAWOLVES-Manager Jens Hakanowitz.

In der Saison 2014/2015, dem ersten Jahr der ROSTOCK SEAWOLVES in der 2. Basketball-Bundesliga ProB, führte der Kanadier mit kongolesischen Wurzeln die Wölfe bis ins Halbfinale der Meisterschaftsrunde und ragte in beinahe allen statistischen Kategorien heraus. Er lag teamintern bei den Punkten (21,0), Rebounds (8,1), Assists (4,2) und Steals (3,2) vorn und gehörte mit einem Effektivitätswert von 23,0 pro Spiel zu den besten Akteuren der gesamten Liga.

In den vergangenen drei Jahren spielte Anzuluni in Schweden. Zwar stand der vielseitige Flügelspieler zu Beginn der Saison 2016/2017 kurzzeitig im Kader des damaligen Bundesligisten Phoenix Hagen, doch nach zwei Ligaspielen bei den Feuervögeln wechselte er nach einer einvernehmlichen Vertragsauflösung zurück nach Skandinavien und gewann 2017 mit dem BC Luleå die Schwedische Meisterschaft. Als bester Spieler der Finalserie verlängerte Anzuluni zur Saison 2017/2018 in Luleå und schaffte erneut den Sprung in die Endspielserie, musste sich jedoch in sieben Spielen geschlagen haben. In den vergangenen drei Spielzeiten stellte der 2,06 Meter große Athlet seine Allround-Qualitäten immer wieder unter Beweis, wurde mehrfach als Spieler der Woche bzw. des Monats der schwedischen Basketligan ausgezeichnet und kam in den vergangenen drei Jahren jeweils auf einen Schnitt von mindestens 14 Punkten, sechs Rebounds und zwei Korbvorlagen.

„Ich bin sehr froh und aufgeregt, zurück nach Rostock zu kommen und wieder für die Seawolves zu spielen. Die Seawolves gehören zu den besten Organisationen, für die ich während meiner Karriere spielen durfte. Die familiäre Atmosphäre im Club hat mir die Entscheidung, nach Rostock zurückzukehren, einfach gemacht. Mit meiner Erfahrung aus Schweden hoffe ich, dass ich meine Siegermentalität nach Deutschland mitbringen kann. Ich werde alles tun, um mit den Seawolves so viele Siege wie möglich einzufahren“, freut sich Anzuluni über seine Rückkehr nach Seawolves City.

Anzuluni ist nach Jordan Talbert, Terrell Harris und Tony Hicks der vierte Importspieler der ROSTOCK SEAWOLVES für die Premierensaison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Der frühere Publikumsliebling wird hauptsächlich auf der Position des Small Forwards zum Einsatz kommen und – anders als noch in der Saison 2014/2015 – mit der Trikotnummer 20 auflaufen.

Geboren: 21.08.1987 in Kinshasa (Zaire)
Position: Small Forward
Größe: 2,06 cm

Spielerprofil von Yannick Anzuluni

Stationen:
2016–2018 BC Luleå (SWE)
2016 Phoenix Hagen (BBL, GER)
2015–2016 Umeå Basket (SWE)
2014–2015 Rostock Seawolves (ProB, GER)
2013–2014 Pyrinto Tampere (FIN)
2012–2013 Magdeburg (RLN)
2010–2012 Quebec Kebs (CAN)

Durchschnittliche Statistiken 2017/2018:
39 Spiele; 30:18 Min; 14,3 Punkte; 8,2 Rebounds; 2,9 Assists; 1,4 Steals

 

(ROSTOCK SEAWOLVES)

Seger Bonifant kehrt zurück

Mit Seger Bonifant kommt ein enorm wichtiger Spieler der vergangenen Saison zum TEAM EHINGEN URSPRING zurück.

„Ich freue mich, für diesen tollen Verein und diese tolle Stadt erneut zu spielen und mich basketballerisch unter Domenik Reinboth weiter zu verbessern“, begründete Seger Bonifant seine Rückkehr.

Auch der Steeples Coach freut sich über die zweite Spielzeit mit „seiner Nummer fünf“ im Trikot der Ehinger. „Wir standen den gesamten Sommer über in Kontakt und nach etwas abwägen von seiner Seite, freuen wir uns nun sehr, dass der sympathische US-Amerikaner wieder zurückkehrt“.

Der 24-jährige Flügelspieler überzeugte in seinem ersten Jahr in Deutschland in der ProA. Aus der zweiten spanischen Liga (LEB Gold) war Bonifant im Sommer 2017 zu den Steeples gewechselt. Der ausgewiesene Scharfschütze trifft mit Neuzugang Dan Monteroso auf einen Spieler, der wie Bonifant an der West Liberty University und dort sein Nachfolger als bester
Scorer der Mannschaft war. Beide Spieler erhielten einige Auszeichnungen in der dortigen Mountain East Conference der NCAA Division II.

„Als wir Dan verpflichteten, hat auch Seger Bonifant uns direkt zur Verpflichtung gratuliert. Das war auch ein Grund für ihn, wieder nach Ehingen zu kommen“, erklärte Domenik Reinboth. Nur rund 100 Kilometer voneinander entfernt, wuchsen die neuen Teamkollegen auf. Doch bisher spielten sie nie im selben Team.

„Als etwas erfahrener Spieler will ich Dan in seinem ersten Profijahr auf und neben dem Feld helfen sich hier einzuleben“, erklärte Bonifant.

Bonifant hat in der vergangenen Saison gezeigt, warum er von vielen Teams oftmals, neben dem damaligen Topscorer Davonte Lacy, als wichtiger Faktor ausgemacht wurde. Ohne große Anlaufschwierigkeiten startete er in die Saison und zeigte seine Fähigkeiten. Seine 12,2 Punkte, 2,1 Rebounds und 2,5 Assists zeigten seine Vielseitigkeit auf dem Spielfeld.
Bemerkenswerter dabei aber sind vor allem seine traumwandlerischen Quoten bei denen er dabei fast immer die richtigen Entscheidungen traf. Mit einer Freiwurfquote von 90 Prozent und nur fünf vergebenen Schüssen „von der Linie“ zeigte der Flügelspieler, dass man ihn am besten nicht foulen sollte. Seine Dreipunktequote war mit 49 Prozent die beste der gesamten Liga. Ungern erinnern sich die Paderborn Baskets wohl an die Partie der vergangenen Spielzeit, als er dort bei der knappen 70:74 Niederlage gegen sie ganze sechs Dreipunktewürfe traf.

Mit seiner absolut hochprofessionellen Einstellung und seinem unbändigen Einsatzwillen wurde er zu einem enorm wichtigen Bestandteil. Dies will Seger Bonifant auch in der neuen Saison wieder sein und das Team anführen.

„Er soll in der neuen Saison als ältester Spieler noch mehr Verantwortung übernehmen. Aber einem Typen wie Seger der immer hundert Prozent gibt, traue ich das absolut zu “, so Reinboth.

Über die Rückkehr in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA und zum TEAM EHINGEN URSPRING freut sich der – trotz seiner erst 24 Jahre – erfahrenste Spieler im Team:

„Die ProA ist eine starke Liga, aber wir werden alles geben, um so viele Siege, wie möglich zu holen. Als junges Team werden wir Fehler machen, aber aus diesen wollen wir lernen und uns immer weiter verbessern. Ich freue mich auf die Verantwortlichen im Verein und eine tolle Saison“

Welcome back, Seger!

 

(TEAM EHINGEN URSPRING)

Starker Center: Kalidou Diouf komplettiert White-Wings-Kader

Trotz seiner gerade einmal 23 Jahre hat Kalidou Diouf schon einige große Stationen hinter sich. Der gebürtige Heidelberger spielte bereits in der U16-Nationalmannschaft, schnupperte ProA-Luft bei TEAM EHINGEN URPSRING und wechselte anschließend in die USA, um sich am College weiterzuentwickeln. Nun beginnt er sein erstes Jahr als Profi bei den HEBEISEN WHITE WINGS Hanau.

Der 2,05-Meter-Mann mit senegalesische Wurzeln ist Sportdirektor Helmut Wolf bereits länger bekannt. Als Kalidou Diouf in seiner Jugendzeit bei der U16-Nationalmannschaft trainierte, war Wolf Assistenztrainer.

„Er ist ein sehr physischer Center mit guter Athletik und vielen Skills“, so Wolf.

In der National Collegiate Athletic Association (NCAA) spielte er 2013 zunächst für die University of Alaska Anchorage. In den 31 spielen für sein Team tat er sich als reboundstärkster Spieler (5,3 pro Spiel) und effektiver Schütze (10,3 Punkte pro Partie bei einer Wurfquote von 63 Prozent) hervor. Anschließend zog es ihn in deutlich sonnigere Gefilde, genauer gesagt die California Baptist University in Kalifornien. Dort setzte er seine positive Entwicklung fort und verbesserte vor allem seine Dynamik und Sprungkraft weiter. In der Saison 2017/18 erreichte er dadurch eine noch stärkere Rebound-Quote (8,5 pro Spiel) und machte dazu auch noch 1,1 Blocks sowie 2,1 Assits pro Spiel.

„In den USA hat sich Kalidou Diouf sehr gut weiterentwickelt“, attestiert auch Sportdiektor Helmut Wolf. Als letzte Neuverpflichtung komplettiert er den Hanauer Kader. Das Trainerteam um Headcoach Simon Cote und Assistant Coach Trevor Bing werden nun intensiv mit den Spielern arbeiten, um sie perfekt auf die kommende Spielzeit vorzubereiten. Ein Saisonziel gibt es bisher noch nicht – das soll laut Cote von den Spielern festgelegt werden:

„Geht es um den Einzug in die Playoffs, dann werden wir fokussiert darauf hinarbeiten. Will das Team um die Meisterschaft spielen, wird unser Ziel die Meisterschaft sein.“

 

(HEBEISEN WHITE WINGS Hanau)