Ligeneinteilung ProB

Die ProB startet in der Saison 2026/2027 mit 29 Teams. Neu in der Liga sind die Regionalliga-Aufsteiger SG Braunschweig, TSG Solcom Ravens Reutlingen, Culture City Weimar und BBA Hagen sowie die ProA-Absteiger Uni Baskets Münster, Bayer Giants Leverkusen und ART Giants Düsseldorf. Die erhöhte Anzahl an Mannschaften ergibt sich aus dem Teilnahmerecht der ART Giants Düsseldorf für die ProB nach dem Verzicht auf die Teilnahme am Wettbewerb der ProA in der Saison 2025/2026. Die ETB Miners und die OrangeAcademy verlassen die Liga dagegen in Richtung ProA, nachdem sie sich durch den Einzug in die Finalserie das sportliche Aufstiegsrecht gesichert haben.

 

NORD SÜD
1 Uni Baskets Münster 1 Ahorn Camp Baskets
2 Baskets Juniors TSG Westerstede 2 BBC Coburg
3 BSW Sixers 3 BG Hessing Leitershofen
4 EN BASKETS Schwelm 4 CATL Basketball Löwen
5 ART Giants Düsseldorf 5 Dresden Titans
6 Hertener Löwen 6 FC Bayern Basketball II
7 Iserlohn Kangaroos 7 Porsche BBA Ludwigsburg
8 Itzehoe Eagles 8 SKYLINERS Juniors
9 SC Rist Wedel 9 SV Fellbach Flashers
10 Seawolves Academy 10 TSV Oberhaching Tropics
11 TSV Neustadt temps Shooters 11 TV Langen
12 BBA Hagen 12 Culture City Weimar
13 LOK Bernau 13 TSG Solcom Ravens
14 SG Braunschweig 14 Bayer Giants Leverkusen
15 Dragons Rhöndorf

Durch die ungleiche Staffelgröße wird der Rahmenterminplan der ProB Süd um vier Spieltage erweitert. Entsprechend der Spiel- und Veranstaltungsordnung werden am Saisonende drei Teams aus der ProB Süd und zwei Teams aus der ProB Nord absteigen.

NINERS Chemnitz und Dresden Titans beschließen Kooperationsvereinbarung

Die beiden erfolgreichsten Basketballstandorte Sachsens gehen künftig gemeinsame Wege: NINERS Chemnitz und Dresden Titans haben eine umfassende Kooperationsvereinbarung geschlossen, um die Entwicklung junger Talente im Freistaat langfristig zu stärken. Ziel der Partnerschaft ist es vor allem, Nachwuchsspielern bessere Perspektiven auf dem Weg vom Jugend- bis in den Profibereich zu ermöglichen und die vorhandenen Potenziale künftig stärker auszuschöpfen. Steffen Herhold, Geschäftsführer der NINERS, betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Beide Vereine zeichnen sich durch hervorragende Nachwuchsarbeit aus, doch in der Durchlässigkeit zum Männer- und Profibereich schlummern noch viele Potenziale. Diese möchten wir fortan mit den Dresden Titans ausschöpfen und freuen uns auf die gemeinsame Partnerschaft.“ Auch Dresdens Geschäftsführer Nils Ruttmann sieht in der Kooperation einen wichtigen Schritt für den Basketballstandort Sachsen: „Wir wollen talentierten Spielern die Möglichkeit geben, sich bei uns in Sachsen vom Jugendbereich bis hinauf zur 1. Basketball-Bundesliga entwickeln zu können und hierfür nachhaltig Einsatzzeiten auf einem leistungsgerechten Spielniveau zu erhalten.“

Die Kooperation bringt sportlich attraktive Möglichkeiten mit sich. Während Chemnitz inzwischen fest in der Basketball-Bundesliga etabliert ist und in seine siebte BBL-Saison geht, verfügen die Dresden Titans über langjährige Erfahrung in ProA und ProB. Zusammen decken beide Vereine künftig vier der fünf höchsten deutschen Männerligen ab. Genau darin sehen die Verantwortlichen großes Entwicklungspotenzial. Peter Krautwald, sportlicher Leiter der NINERS Academy, erklärte: „Somit nehmen beide Clubs zusammen in vier der fünf höchsten deutschen Männerligen am Spielbetrieb teil.“ Auch im Nachwuchsbereich verfügen beide Standorte bereits über starke Strukturen. Sowohl Chemnitz als auch Dresden sind mit Teams in den höchsten deutschen Jugendspielklassen vertreten – darunter die Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) und Jugend Basketball Bundesliga (JBBL). Eine zentrale Rolle bei der neuen Zusammenarbeit soll künftig die flexible Förderung junger Talente spielen.

Geplant ist unter anderem der verstärkte Einsatz von Doppellizenzen, um Spielern Einsätze auf unterschiedlichen Leistungsniveaus zu ermöglichen. Herhold beschreibt die Idee dahinter folgendermaßen: „Wir befinden uns in engem Austausch und möchten Talenten künftig die Möglichkeit geben, beispielsweise über Doppellizenzen sowohl für Chemnitz wie auch Dresden auf dem jeweils passenden Leistungsniveau zum Einsatz zu kommen.“ Für die Dresden Titans geht es dabei auch darum, Talente langfristig in Sachsen zu halten und ihnen attraktive Perspektiven im Herrenbereich zu bieten. Ruttmann formulierte das Ziel klar: „So können wir jungen Spielern, die wir selbst über viele Jahre hinweg ausgebildet haben, auch im Männerbereich nachhaltige Entwicklungsperspektiven bieten, sie hier in Sachsen halten und bestenfalls sogar neue Talente anlocken.“ Die Kooperation gilt damit als wichtiger Schritt für die Zukunft des sächsischen Basketballs. Beide Vereine wollen ihre jeweiligen Stärken bündeln und jungen Spielern künftig einen durchgängigen Entwicklungsweg vom Nachwuchs bis in den Profibereich ermöglichen.