Nachberichte ProA 19. Spieltag

23.01.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. GIESSEN 46ers 66:89

Die Vorfreude in Baden war groß auf das Duell zwischen den PS Karlsruhe LIONS und den GIESSEN 46ers am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Denn die Paarung hatte in der Vergangenheit häufig spannende Begegnungen geliefert. Am Ende war es jedoch eine klare Angelegenheit für die Hessen, die dem Abend ihren Stempel aufdrückten und für die erste Heimniederlage der Badener seit über zweieinhalb Monaten sorgten, welche mit 66:89 zudem deutlich ausfiel.

Vor 2.391 Zuschauern waren die Gäste von Beginn an dominant. Für den ersten Eintrag der Hausherren auf dem Scoreboard sorgte David Ejah mit einem Korbleger zum 2:8. Da waren bereits vier Minuten gespielt. Ende der siebten Minute stand es 5:21. LIONS-Headcoach Demond Greene sah die Zeit für eine Timeout gekommen. Doch auch danach taten sich seine Schützlinge schwer. Nach den ersten zehn Minuten sorgte der Zwischenstand von 14:29 für allgemeine Ernüchterung.

Mit Beginn des zweiten Viertels zeigten die Gastgeber, dass sie sich an diesem Abend ebenfalls etwas vorgenommen hatten und konnten sogar den Rückstand etwas verringern. Ein Problem war aber die fast durchgehend schlechte Wurfauswahl, wodurch der Score im Mittelteil des Viertels auf beiden Seiten stagnierte. So konnten die LIONS dank besserer Ballbehandlung den Abschnitt knapp für sich entscheiden, lagen jedoch zur Halbzeit trotzdem immer noch deutlich mit 30:44 zurück.

Die zweite Spielhälfte begann temporeich und mit guten Angriffen auf beiden Seiten. Binnen drei Minuten scorte Karlsruhe zwölffach, Gießen punktete im selben Zeitraum elfmal. So änderte sich zunächst wenig an der Differenz. Während die Gäste auch in der zweiten Hälfte des dritten Abschnitts das Tempo hoch hielten und mit ihrer Transition ein ums andere Mal erfolgreich waren, fand Karlsruhe nun kein Rezept mehr.

So ging es mit 48:74 in den Schlussabschnitt, in dem sich die Badener nochmals aufbäumten und zumindest einige gute Szenen für sich verbuchen konnten. Doch die 46ers waren an diesem Abend das smartere Team, hielten dosiert dagegen und hatten keine Mühe, den klaren Sieg abzusichern.

 

23.01.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. RheinStars Köln 89:93

Einen wichtigen und eindrucksvollen Comeback-Sieg landeten die RheinStars am Freitagabend in Magdeburg. Beim 93:89-Erfolg bei den SBB Baskets lagen die Kölner noch Mitte des dritten Viertels mit 21 Punkten in Rückstand, bevor sie ihre ganze Energie aufs Spielfeld warfen und den Umschwung erzwangen. Mit ihrem achten Saisonsieg konnten die RheinStars zum Start des 19. Spieltags in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen weiteren direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt besiegen.

An einem verrückten Freitagabend vor 1.302 Zuschauern in der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle hatte es dabei lange nicht nach einem Happyend für die RheinStars ausgesehen. Die Hausherren waren gedanklich schneller. Allein Kölns Neuzugang Kenny Baptiste deutete schon im ersten Durchgang an, welch positiver Faktor er für sein neues Team sein kann.

In der Pause schienen die Kölner Coaches aber die richtigen Worte gefunden zu haben. Auch wenn es trotz einer merklichen Steigerung in Sachen Intensität erst einmal weiter in die falsche Richtung ging. 43:64 stand es aus Sicht der Gäste zu Beginn der 24. Spielminute, bevor das Kölner Team zur Aufholjagd ansetzte und der Abend kippte. „Nicht viele Mannschaften kommen nach einem solchen Rückstand noch mal zurück“, stellt SBB-Coach Eiko Potthast später anerkennend fest.

Und wie das im Basketball manchmal so vorkommt, brach die bis dato deutliche Führung der SBB Baskets binnen Minuten wie ein Kartenhaus zusammen. Die Kölner spielten und kämpften sich von 51:67 (27.) binnen drei Minuten auf 68:70 zum Ende des dritten Viertels heran. Mit dem Start des letzten Durchgangs war die Partie durch einen imaginären Reset-Knopf neu gestartet worden. Natürlich hielten die Hausherren dagegen, beide Teams warfen alles in die Begegnung.

Die Baskets hielten ihren Vorsprung bis knapp dreieinhalb Minuten vor dem Ende, bevor Mike Miller per Dreier zum 86:86 ausglich. Die erste Kölner Führung (87:86) gab es durch Günther 133 Sekunden vor Schluss per Freiwurf. Die Baskets versuchten durch schnelle Fouls und schnelle Abschlüsse das Spiel noch einmal zu wenden, doch die RheinStars behielten die Nerven und das Momentum.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. BG Göttingen 76:93

Der BG Göttingen ist die Revanche gelungen. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß besiegte in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am Samstagabend die Tigers Tübingen 93:76 (48:51) und sicherte sich nach der 83:90-Niederlage im Hinspiel auch den direkten Vergleich.

Beide Mannschaften spielten zu Beginn auf Augenhöhe. Bei den Göttingern war auf Sears Verlass, der die ersten sieben BG-Punkte erzielte (7:5). Adam Ramstedt erhöhte auf 9:5, doch die Gäste offenbarten Lücken in der Defensive, die die Tigers ausnutzten, um auf 11:10 zu verkürzen (4.). Kurz darauf brachte Moreuax die Hausherren in Front (18:20), aber die Südniedersachsen antworteten zum 25:22 (9.). In die Viertelpause ging die Strauß-Truppe mit einer knappen 26:24-Führung.

Im zweiten Abschnitt blieb die Partie eng. Julius Böhmer baute den Vorsprung wieder auf 30:26 aus, aber das Team von Tigers-Headcoach Henrik Sonko konterte und ging durch einen 2:8-Lauf 32:34 in Front (14.). Auch nach einer Strauß-Auszeit lief es für die BG nicht viel besser. Patrick Emilien erhöhte auf 43:48, aber die Veilchen wurden nicht nervös und glichen durch Mathis Mönninghoff und Jünemann wieder aus (48:48). Zur Halbzeitpause lagen leichte Vorteile bei den Tigers (48:51).

Nach dem Seitenwechsel holten Sears und Mönninghoff die Führung sofort zurück (55:51), doch die Gastgeber ließen sich nicht abschütteln. Einen Dreier von Bernard Pelote konterte Böhmer zum 59:55 – Adam Ramstedt erhöhte auf 61:55 (25.). Die Tübinger kämpften und blieben an der BG dran (63:61/27.). In der Defensive waren die Veilchen nun aber wachsamer, sodass Sears‘ Dreier zum 73:66-Viertelendstand die bis dahin höchste BG-Führung bedeutete.

Im letzten Abschnitt machten die Gäste da weiter, wo sie aufgehört hatten: Böhmer und Hendrik Drescher zwangen Sonko durch ihre Dreier zum 79:66 zu einer schnellen Auszeit. Danach geriet die Partie ins Stocken. Mehr als fünf Minuten blieben die Veilchen ohne Korberfolg, doch die Tigers schafften es nicht, dies auszunutzen. Zwar verkürzten sie auf 82:71, aber Ramstedt verschaffte der BG wieder mehr Luft (84:71). Die Tübinger hatten nun aber nichts mehr entgegenzusetzen.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Nürnberg Falcons BC 90:80

Die Artland Dragons haben vor heimischem Publikum ein starkes Ausrufezeichen im Kampf um die Playoff-Plätze gesetzt. In einer intensiven Partie gegen die Nürnberg Falcons drehten die Quakenbrücker nach Anlaufschwierigkeiten das Spiel und feierten am Ende einen 90:80-Erfolg.

Die Falcons präsentierten sich von Beginn an wach. Nach einem Defensivrebound machte Carter Whitt das Spiel schnell und eröffnete per Korbleger zum 0:2. Ben Burnham glich auf der Gegenseite aus. Vincent Friederici brachte die Gäste wieder in Front. In der Folge übernahmen die Falcons zunehmend die Kontrolle. Zwei Dreier in Serie von Julius Wolf und Tim Köpple sorgten für das 8:15. Ndi traf eine Minute vor Viertelende seinen ersten Dreier zum 19:23-Endstand des ersten Abschnitts versenkte.

Das zweite Viertel begann aus Dragons-Sicht denkbar ungünstig. Nürnberg legte einen 0:8-Lauf hin und nutzte defensive Unkonzentriertheiten der Hausherren konsequent aus. Gruhn nahm beim Stand von 19:31 früh die Auszeit. Zwar kamen die Dragons danach etwas besser ins Spiel, doch Nürnberg blieb zunächst tonangebend. Dann wendete sich die Partie. Die Dragons steigerten ihre defensive Intensität deutlich und fanden offensiv besser in den Rhythmus. Die Artland Arena war nun voll da. Lanmüller brachte die Burgmannstädter von der Linie kurz vor der Pause sogar mit 43:42 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel eröffnete Hinton das dritte Viertel mit einem Dreier aus der Bewegung. Die Partie entwickelte sich nun zu einem offenen Schlagabtausch. Wolf traf den Dreier zum Ausgleich, Baskin brachte Nürnberg per Dunk wieder in Führung. Dolic antwortete mit einem Dreier, ehe die Falcons einen sehenswerten Angriff ausspielten, den Baskin nach Alley-Oop-Anspiel von Wolf per Dunk vollendete. Wolf selbst stellte mit einem weiteren Treffer den 64:67-Viertelstand her.

Im Schlussviertel erwischten die Gäste zunächst den besseren Start. Köpple traf seinen vierten Dreier des Abends und erhöhte auf 64:70. Was folgte, war die entscheidende Phase der Partie. Die Dragons legten einen 12:0-Lauf hin. Über fünf Minuten blieb Nürnberg ohne Feldkorb. Nach dem die Falcons nochmals verkürzten nahm Gruhn 1:30 Minuten vor Schluss eine Auszeit. Aus dieser heraus traf Ndi seinen dritten Dreier zum 87:78. Evan Taylor traf zum Abschluss noch von der Freiwurflinie, um das 90:80-Endergebnis zu stellen.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. VfL SparkassenStars Bochum 75:83

In einem intensiven Spiel überpowerten die VfL SparkassenStars Bochum die Paderborn Baskets in der ersten Halbzeit und legten damit den Grundstein für den Derbysieg. Malek Green, der angeschlagen in die Partie gegangen ist, war dabei der überragende Spieler auf Bochumer Seite.

Mit viel Energie und Selbstbewusstsein starteten die VfL SparkassenStars in die Partie und erarbeiteten sich früh eine zweistellige Führung. Der gebürtige Ostwestfale Lars Kamp spielte insgesamt stark auf und traf nach ca. 4 Minuten Spielzeit für Drei zum 14:4 für sein Team. Malek Green, der im letzten Spiel gegen Tübingen eine Verletzung erlitten hatte, aber auf die Zähne biss und trotzdem spielte, traf per Korbleger zum 26:13 Viertelendstand für die SparkassenStars.

Die Paderborner kamen mit Wut im Bauch aus der Pause und legten einen 9:0 Lauf hin, wieder war es aber Lars Kamp, der mit einem Dreier konterte. Danach folgte ein 7:0 Lauf seines Teams und das Aufbäumen der Baskets war abgewehrt. Die SparkassenStars spielten mit viel Energie und einer Switch-Defense, die die Baskets vor riesige Probleme stellte. Mit einem Spielstand von 45:30 für die SparkassenStars ging es in die Halbzeitpause.

Paderborn intensivierte die Bemühungen im dritten Viertel nochmal. Im Gegensatz zur ersten Hälfte ließen sie sich nun nicht mehr so leicht durch das schnelle Spiel der SparkassenStars überrumpeln. Tatsächlich kamen sie am Ende des Viertels nochmal etwas näher heran und gingen mit einem 10-Punkte Rückstand (50:60) in die letzte Viertelpause.

Lars Kamp und Myreon Jones stellten zu Beginn des letzten Spielabschnitts wieder den alten 15-Punkte Vorsprung her. Den hielten die SparkassenStars auch bis kurz vor Ende der Partie, ehe Jonathan Klussman nochmal aufdrehte und die Baskets etwas näher heranbrachte. Mehrfach versuchten sie es aus der Distanz, aber auch in der Schlussphase fiel der Dreier zu selten. So brachten die Bochumer den 83:75 Derbysieg ungefährdet ins Ziel.

 

25.01.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 94:76

Das Fehlen der beiden Kirchheimer Point Guards Phillip Russell und Chuck Harris wiegt zu schwer, um bei den Eisbären Bremerhaven etwas Zählbares mitzunehmen. In der Tabelle bleiben die Ritter auf Platz sechs. Aufgrund des hoch gewonnenen XMas Games in Göppingen, bleibt der direkte Vergleich bei den Rittern.

Kurzfristig musste Knights Head Coach auf Chuck Harris verzichten, der wegen einer Fingerverstauchung aussetze. Bereits zu Wochenbeginn meldete sich Guard Kollege Russell mit einer Erkältung ab. Er wurde nicht rechtzeitig fit. Die Gastgeber aus dem Norden setzten bereits im ersten Viertel eine entscheidende Duftmarke und gingen mit 29:12 in Führung.

Mit drei verwandelten Dreiern sorgte Eisbären Point Guard Elijah Miller für den Unterschied. Nach einer längeren Pause aufgrund technischer Probleme zur Viertelpause, kamen die Schwaben anschließend besser ins Spiel. Offensiv wurde sich nun mehr getraut und die Würfe fielen. Insgesamt 29 Punkte erzielten die Teckstädter noch vor der Halbzeit. In die Kabinen ging es mit einem 10-Punkte Rückstand (51:41).

Die Mannen von Head Coach Perovic waren nun drauf und dran das Spiel zu drehen und verkürzten auf einen Vier Punkte Rückstand, welchen die Eisbären jedoch direkt konterten und der Rückstand wieder zweistellig anwuchs. Ein Schlüsselmoment im Spiel. Bis zur Viertelpause lagen die Kirchheimer wieder mit 73:57 in Rückstand.

Im Schlussviertel merkte man den Kräfteverschleiß und die kurze Rotation auf Kirchheimer Seite, während die Eisbären das Spiel routiniert zu Ende spielten. „Unser Spiel ist stark von Energie und Intensität geprägt. Zu acht war es uns nicht möglich auf dieses Niveau zu kommen. Das reicht gegen eine der Top Mannschaften der Liga dann nicht aus,“ so Knights-Head Coach Igor Perovic nach Spielende.

 

25.01.2026 16:00 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. BBC Bayreuth 99:65

Es ist vollbracht: Die BAYER GIANTS Leverkusen haben nach 12 Niederlagen in Serie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 endlich wieder gewonnen. Die Farbenstädter bezwangen den BBC Bayreuth mit 99:65.

Als die letzten Minuten der Begegnungen zwischen BAYER und Bayreuth in der Ostermann-Arena anbrachen, konnte so manch ein Fan, welcher es mit den GIANTS hält, nicht glauben, was da auf dem Parkett geschehen war. Die Hausherren führten mit großem Vorsprung gegen den BBC und sollten nach fast drei Monaten endlich wieder einen Sieg einfahren. Mit 99:65 feierte Leverkusen den insgesamt fünften Saisonerfolg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26.

Die GIANTS starteten vor 1.446 Zuschauern gut in die Begegnung und machten von Beginn an klar, dass mit ihnen heute zu rechnen war. Schnell führte BAYER mit 6:0 und definierte sich in der Anfangsphase vor allem über die eigene Defensive. So benötigten die Gäste dreieinhalb Minuten, um erstmalig zu punkten (6:2). In der Folge wurden die „Giganten“ zusehends stärker. Auch aufgrund gut herausgespielter Angriffe lag man nach Viertel Nummer eins mit 24:12 vorne.

Ähnlich erfolgreich ging es im zweiten Abschnitt weiter. Mit einem 9:2- „Run“ kam der 14-malige Deutsche Meister zurück auf das Parkett und lag mit 18 Punkten (32:14) in Front. Während die „Riesen vom Rhein“ überzeugten, hatte der BBC große Probleme, Schritt zu halten. Immer wieder ließen die Gäste einfache Korbleger liegen, was dem eigenen Selbstvertrauen nicht zuträglich war. Für BAYER war es eine furiose erste Halbzeit, die nach 20 Minuten mit 54:34 endete.

Im dritten Durchgang begegneten sich die Klubs in den ersten fünf Minuten auf Augenhöhe. Bayreuth hatte sich scheinbar einiges vorgenommen und scorte nun deutlich effizienter. Auch die GIANTS konnten ihre Wurfgelegenheiten hochprozentig verwerten. So blieb der Leverkusener Vorsprung konstant im Bereich von 15 bis 20 Zählern. Mit 78:50 endeten die dritten zehn Spielminuten, was gleichzeitig die Vorentscheidung war.

Die Schlussperiode plätscherte dann vor sich hin. Der Rückstand war für Bayreuth zu hoch, um für die Wende zu sorgen. Leverkusen auf der anderen Seite wirkte unheimlich souverän und ließ nicht zu, dass der „Schlendrian“ Einzug hielt. So konnte das Trainerduo Koch / Stachula munter wechseln und sich in verschiedenen Rotationen probieren. Mit 99:65 konnten die Rheinländer nicht nur gewinnen, sondern sich auch den direkten Vergleich gegen den BBC sichern.

 

25.01.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Phoenix Hagen 67:100

EPG Baskets Koblenz unterliegen dem Tabellenführer Phoenix Hagen deutlich mit 67:100 (43:52) Mit einer beeindruckenden Spielbilanz von 15 Siegen aus 18 Spielen gastierte am Sonntag das dominierende Spitzenteam der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA am Deutschen Eck.

Das Team von Stephan Dohrn startete stark in die Partie. Auf zwei verwandelte 3er der Gäste antworteten Badu Buck und Decorian Jeffries ihrerseits mit Treffern jenseits der Dreipunktelinie. Wie zu erwarten, war es besonders der ex-Trierer Marcus Graves, der auf Hagener Seite immer wieder für spektakuläre Punkte sorgte. Doch Koblenz hielt dagegen, verteidigte gut und zwang Hagen zu schwierigen Würfen. Das Viertel endete mit einer Führung von vier Punkten für die Gastgeber (25:21).

In den ersten Minuten des zweiten Viertels erlebten die Zuschauer ein wahres Dreipunkte Feuerwerk. Wieder war es Marcus Graves, der sich für Hagen mit einem schnellen Dreier zurückmeldete, unmittelbar gekontert durch Calvin Wishart. Von Waaden legte 3 Punkte für Hagen nach, beantwortet von DJ Jeffries und einem weiteren Dreier durch Dominick von Waaden zum 37:35. Ein weiterer Dreier von Devin Schmidt besiegelte die erste Halbzeit schließlich mit einem Punktestand von 43:52.

Die Gäste, nun deutlich treffsicherer als Koblenz, dominierte das dritte Viertel. Die Hausherren wirkten verunsichert und Hagen erzielte immer wieder leichte Punkte durch vermeidbare Fehler der Koblenzer, denen es zunehmend an Konzentration und Entschlossenheit fehlte. Es gelang den Baskets nicht, das hohe Niveau der ersten Halbzeit aufrecht zu halten. Den Schängeln ging sichtbar die Luft aus. Das dritte Viertel ging mit 13:25 an Hagen, bei einem Spielstand von 56:77.

Das letzte Viertel war eine Phase ohne Highlights auf beiden Seiten. Durch viele Pfiffe der Schiedsrichter kam kein echter Spielfluss mehr auf. Auch das Schlussviertel ging mit 11:23 wieder deutlich an Hagen. Koblenz war offensiv glück- und einfallslos, in der Defensive häufig zwei Schritte zu langsam. Die Partie endete schließlich mit 67:100 und einem hochverdienten Sieg für Phoenix Hagen, die ihre Tabellenführung noch einmal deutlich untermauern konnten.

 

25.01.2026 18:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. HAKRO Merlins Crailsheim 72:90

Vier Siege in Folge konnten die HAKRO Merlins Crailsheim zuletzt einfahren. Vergangenes Wochenende gelang den Zauberern gegen Köln der erfolgreiche Rückrundenauftakt, eine Woche später reisen die Zauberer nach Münster, um die Erfolgsserie auszubauen.

Den Start in die Begegnung gestalteten die Münsteraner. Von der Freiwurflinie versenkte O’ Brian für den ersten Punkt, McMullen zog per Korbleger nach. Die ersten Punkte der Zauberer ließ Johnson in der zweiten Minute erscheinen, die Gastgeber trafen jedoch postwendend und ließen keinen Führungswechsel zu (5:2). Gaines brachte die Gäste danach zum ersten Mal in Führung (14:15). Per Buzzer-Beater schickte Gardner die Zauberer mit einer Führung von 20:18 in die erste Pause.

Dieses Mal setzten die HAKRO Merlins die ersten offensiven Akzente. Nach Assist Gardners netzte Otto von der Drei-Punkt-Linie ein und baute die Führung auf fünf Zähler aus. Während die Angriffe der Crailsheimer erfolgreicher wurden, kam auch der Defensivmotor der Gäste nun richtig ins Rollen. Fast vier Minuten lang gelang es den Münsteraner nicht die Reuse zu finden. Mit 48:36 verabschiedeten sich die Crailsheimer somit in die Halbzeit.

Das Spiel eröffneten die Gastgeber nach dem Seitenwechsel, kassierten aber umgehend die nächsten drei Punkte durch Gaines, ehe sich auch Johnson und de Oliveira auf dem Scoreboard verewigten. Das Spiel gaben die Universitätsstädter dennoch nicht aus der Hand. Mit einem 5:0-Lauf verkürzte Dilschmann wieder das Spiel. Die folgenden Minuten gestalteten sich sehr punktearm auf beiden Seiten, ehe Gaines per Steal mit dem Buzzer die Reuse fand (50:69).

Wieder eröffneten die Hausherren die finalen zehn Minuten, die ersten Zähler auf Seiten der Zauberer machte Welp knapp eine Minute später und leitete anschließend den nächsten erfolgreichen Angriff der Crailsheimer ein (53:73). Souverän spielten die Merlins nun das Spiel herunter. Ein Sicherheitspuffer von 15 Zählern blieb durchgehend bestehen. Nach 40 gespielten Minuten endete die Partie schließlich 90:72 für die Crailsheimer.