Starke Auftaktwoche bei Science City

Frisches Wasser war in dieser Woche eine der wichtigsten Begleiter in der Sparkassen-Arena in Jena-Burgau. Allerdings nicht aufgrund der Temperaturen außerhalb der Arena sondern vielmehr hinsichtlich der anspruchsvollen ersten Trainingsstunden, mit denen die Ostthüringer den Grundstein in Richtung Playoffs 2016 legen wollen. Die Basketballer von Science City Jena sind zurück auf dem Parkett, starteten am Montag in die schweißtreibende Saisonvorbereitung 2015/2016.

Während Coach Björn Harmsen und Assistent Stephan Frost alte und neue Gesichter begrüßen konnten, sich Physiotherapeut Matthias Passarge um die kleinen und großen Wehwehchen der Jenaer Riesen kümmerte, vermittelten die bislang absolvierten Einheiten schnell das Gefühl einer sich noch schneller findenden Mannschaft. Rebound, Fastbreak, Pass, Punkte – die Geschwindigkeit, mit der Science City den Abschluss suchte und meist hochprozentig fand war phasenweise atemberaubend. Doch auch defensiv hinterließ die Saalestädter einen, für diesen Zeitpunkt der Vorbereitung unerwartet starken Eindruck. Angeführt von Ausnahmespieler und Anführer Immanuel McElroy knieten sich sowohl die jungen als auch die nicht mehr ganz so taufrischen Akteure kräftig rein und unterstrichen, dass es von großem Vorteil sein kann, Harmsens Systeme der Vorsaison zu kennen.

Ermen Reyes-Napoles, Georg Voigtmann, Lars Wendt, Wayne Bernard, Lukas Wank, Richard Rietschel, Jan Heber, Moritz Schneider, Darian Cardenas, selbst die Neuzugänge Oliver Clay und Jelani Hewitt integrierten sich im Handumdrehen, fügten sich ins Spiel der einzelnen Trainingsgruppen nahtlos ein. Während Immanuel „IMac“ McElroy Jenas Systeme aufgrund seiner Euroleague- und Eurocup-Erfahrung quasi aus dem Stehgreif verinnerlicht hatte, bereits in der Trainingsauftakt-Woche nachweisen konnte wie wertvoll er in der kommenden Saison sein wird, blieb die Seitenlinie eher spärlich besetzt. Hier saß lediglich Julius Wolf, aufgrund eines nachträglichen operativen Eingriffs seiner im Oktober 2013 gebrochenen Wurfhand, ist noch geschätzte drei Wochen zum Zuschauen verdammt. Dafür griff der sich in seiner Heimatstadt Jena momentan fithaltende Ex-Nationalspieler Guido Grünheid gut und herzhaft zu. „Ich freue mich sehr, dass Guido bei uns momentan mittrainiert. Mit seinem Spiel und Einsatz können wir die Qualität des Trainings noch einmal deutlich steigern. Wenn ich mir als Trainer für die noch offene Position unter den Körben einen Spieler aussuchen könnte, wäre Guido meine erste Wahl“, sagt Science-City-Coach Björn Harmsen über den 2,08m großen, erstligaerfahrenen Jenenser.

Insgesamt konnte Jenas Trainer Björn Harmsen ein vielversprechendes erstes Fazit ziehen. „Ich bin enorm zufrieden mit den ersten Einheiten in dieser Woche. Das Team arbeitet gut, alle Spieler sind in einem physisch sehr guten Zustand angekommen. Wir haben bislang nur drei Neuzugänge zu integrieren und kommen inhaltlich schnell voran. Mit Immanuel McElroy und Oliver Clay sind zwei Erstliga-Akteure dazugekommen, die sich schnell akklimatisieren konnten. Aber auch Jelani Hewitt hat trotz seiner ersten Station außerhalb der USA einen guten Eindruck hinterlassen, ist sehr lernbereit. Die Mannschaft befindet sich körperlich auf einem ganz guten Level“, so Harmsen.

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