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Wertung des Spiels MLP Academics Heidelberg – Science City Jena

Spielverlust für Science City Jena

Das Spiel der ProA zwischen den MLP Academics Heidelberg und Science City Jena (03.04.2021) wurde von Jena nicht angetreten. Vorangegangen war die Entscheidung des Spielleitung, an der Spielansetzung nach der Quarantäne des Jenaer Teams festzuhalten. Das Schiedsgericht hat die Berufung Jenas gegen diese Entscheidung verworfen.

Die Spielleitung hat daher gemäß Spiel- und Veranstaltungsordnung § 71 Abs. 2 b) auf Spielverlust gegen den Bundesligisten Science City Jena zu entscheiden. Das Spiel wird mit minus einem Wertungspunkt und 0:20 Korbpunkten für Jena gewertet. Die MLP Academics Heidelberg erhalten zwei Wertungs- und 20:0 Korbpunkte (SuVO § 72 Abs. 3).

Vamos Rafa! Riesen-Talent mit außergewöhnlichem Potential

Er heißt mit vollständigem Namen Rafael Alberton Rodrigues, misst stolze 2,14m und ist ein ebenso großes Versprechen für die Zukunft von Science City Jena. Die Saalestädter binden den 19-jährigen Nachwuchscenter für die kommenden drei Jahre und werden sich der Ausbildung und Entwicklung des hochbegabten Brasilianers widmen. Während der aus der Metropolregion Porto Alegre stammende Südamerikaner erst spät seinen Weg zum Basketball fand, stehen Rodrigues zukünftig in Jena und Weimar alle Türen offen, um die nächsten Schritte seiner gerade erst startenden Basketball-Karriere zu machen.

Mit einer Doppellizenz für Culture City Weimar ausgestattet, ist Rodrigues in diesem Jahr zwar vornehmlich für Jenas Perspektivkader in der Regionalliga eingeplant, wird Corona-bedingt jedoch zunächst primär im Jenaer Bundesliga-Programm trainieren. Diese rigorose Trennung ergibt sich, zumindest aktuell, aufgrund der vorgesehenen Minimierung von Infektionsrisiken zwischen beiden Mannschaften. Ungeachtet dessen dürfte der sympathische Brasilianer vom Trainingsbetrieb der Saalestädter profitieren, was die Integration im Verein sowie die Wettkampfhärte gegen erfahrene Zweitliga-Akteure betrifft.

„Rafael ist ein interessanter junger Spieler, der über alle Anlagen verfügt, um sich mittelfristig zu einem sehr guten Center entwickeln zu können“, sagt Jenas Cheftrainer Frank Menz. „Wir sind froh, dass wir ihn aufgrund seiner positiven Perspektive langfristig an unser Programm binden konnten. Er ist trotz seiner Größe enorm beweglich, physisch stabil und bringt auch hinsichtlich seiner Einstellung alle nötigen Voraussetzungen mit. Er trainiert sehr fleißig, besitzt eine schnelle Auffassungsgabe und konnte in den Trainingseinheiten bereits große Fortschritte machen. Unser Ziel ist es, dass er im Verlauf der Rückrunde Spielanteile in unserem Bundesliga-Kader erhalten wird. Er erfüllt alle Voraussetzungen um sich in unserem Team etablieren zu können“, so Frank Menz.

Während Rafael Alberton Rodrigues in den beiden zurückliegenden Spieljahren für die NBBL der Internationalen Basketball Akademie München (IBAM) seine ersten Deutschlanderfahrungen sammeln konnte, liegt eine lange Reisen hinter dem erst 19-Jährigen. Viel länger als das tägliche Pendeln aus seiner Heimat Sapucaia do Sul nach Porto Alegre. Verhältnismäßig spät, im Alter von 15 Jahren hatte er seinen ersten Anlauf in Porto Alegre unternommen, fand jedoch erst 2017 über ein Tryout in der brasilianischen Metropole den wirklichen Einstieg zum Basketball. Fortan entwickelte sich die Karriere des Nachwuchs-Hünen in die gewünschte Richtung. Mit Hilfe seiner Agentur zu einem Entwicklungs-Camp nach Madrid eingeladen, verbrachte Rodrigues zwischen Februar bis Juli 2018 in der Nachwuchsabteilung des ACB-Clubs Fuenlabrada, bevor sich ein anschließenden Engagement im U19-Team der Isarstädter ergab. Mit Unterstützung und unter Anleitung seines fast ebenso großen Landsmannes Paulo Prestes (2,11m), machte Rodrigues kontinuierlich Fortschritte in seiner Entwicklung, die nun in Thüringer fortgesetzt werden sollen.

„Ich freue mich, im Programm von Science City die nächsten Schritte in meiner Karriere machen zu dürfen. Die Stadt gefällt mir, der Club arbeitet professionell und alle, egal ob die Trainer oder die Mannschaft haben mir von Beginn das gute Gefühl vermittelt, willkommen zu sein“, sagt Rafael Alberton Rodrigues. „Ich bin sehr lernwillig, habe in den Trainingseinheiten schon viel mitnehmen können und werde in Zukunft hart an mir arbeiten, um das Vertrauen rechtfertigen zu können,“ so der Brasilianer in bemerkenswert gutem Deutsch.

Nur bei seinem zukünftigen Spitznamen möchte sich der talentierte Nachwuchscenter nicht festnageln lassen. Ob „Oscar“, nach Oscar Schmidt, der brasilianischen Basketball-Ikone oder „Big Salsa“ werden letztendlich seine Mitspieler zu entscheiden haben.

Rafael Alberton Rodrigues

Geburtsdatum: 12.02.2001

Größe: 2.14 m

Gewicht: 118 kg

Nationalität: Brasilien

Position: C

Quelle: Science City Jena

Zamal Nixon kommt als BBL-Vizemeister an die Saale

Nach dem Abgang von Zavier Simpson reagiert Science City Jena zeitnah auf die vorzeitige Abreise des ursprünglich als etatmäßigen Point Guard eingeplanten US-Amerikaners und wird Zamal Nixon unter Vertrag nehmen. Während der gebürtige New Yorker seit 2011 im europäischen Basketball bereits zahlreiche Stationen durchlief, zuletzt an der Seite des Ex-Jenaers Marcos Knight im Finalturnier der BBL mit den MHP Riesen Ludwigsburg die Deutsche Vizemeisterschaft errang, soll der 31-Jährige die verwaiste Position im Spielaufbau übernehmen. Mit Blick auf ihren demnächst bevorstehenden Saisonauftakt bei den Kirchheim Knights sahen sich die Saalestädter zum umgehenden Handeln gezwungen und erhoffen sich trotz der kurzfristig erfolgten Verpflichtung mit Frederick Zamal Nixon das passende Puzzleteil gefunden zu haben. „Zamal Nixon ist ein athletischer und mannschaftsdienlich spielender Routinier, der unser Team als Aufbauspieler verstärken wird. Er bringt viel Erfahrung mit, die er auch schon auf hohem Niveau sammeln konnte“, sagt Jenas Cheftrainer Frank Menz über seinen neuen Guard.

Nachdem Zamal Nixon im Verlauf seiner vierjährigen College-Karriere für die Houston Cougars (2007 bis 2011) auflief, folgte er direkt im Anschluss dem Ruf des alten Kontinents. Nach seiner Europapremiere bei den Hertener Löwen in der ProB (2011/2021) kletterte Zamal Nixon zur Folgesaison in der sportlichen Wertigkeit eine Stufe höher und unterschrieb bei den Nürnberg Falcons in der ProA (2012/2013). Im Anschlussjahr der Saison 2013/2014 beim WBC Wels eine neue sportliche Herausforderung suchend, gelang es Nixon mit den Oberösterreichern bis ins ÖBL-Halbfinale vorzudringen bevor er 2014 nach Deutschland zurückkehrte. Im damals noch erstklassig spielenden Team von Phoenix Hagen (2014/2015) konnte der US-Amerikaner seine erste BBL-Erfahrungen sammeln und trug als Leistungsträger seinen Teil zum Klassenerhalt der Nordrhein-Westfalen bei. Dasselbe Kunststück gelang ihm auch im darauf folgenden Jahr am Ägäischen Meer in Griechenland. Während es Nixon vor der Saison 2015/2016 zum Lavrio B.C. gezogen hatte, half er dem GBL-Aufsteiger sportlich konkurrenzfähig zu bleiben und die Hellenen vor einem Abstieg zu bewahren. Nach einer halbjährigen Griechenlandpause bei CSP Limoges aus Frankreich kehrte Nixon Ende Dezember 2016 nach Attika zurück wo er bis 2019 erneut für Lavrio B.C. auflief.

Ein sich anschließendes Engagement bei den MLP Academics Heidelberg endete zunächst mit dem Saisonabbruch der BARMER 2. Basketball Bundesliga im März 2020, bevor Ludwigsburgs Erfolgstrainer John Patrick seines Landsmann für das Anfang Juni 2020 startende BBL-Final-Bubble im Münchner Audi Dome unter Vertrag nahm. Unter Leitung des Stanford-Alumnis gelang den Barockstädtern mit Zamal Nixon der Einzug ins das Endspiel-Duo um die Deutsche Meisterschaft. Ohne den verletzten Marcos Knight, schlussendlich der MVP des Turniers an der Isar, zogen die Riesen gegen ALBA Berlin einmal deutlich und einmal knapp den Kürzeren (65:88, 74:75).

Quelle: Science City Jena

Zavier Simpson kehrt vorzeitig in die USA zurück

Unmittelbar nach Beendigung seiner 14-tägigen Quarantäne im Hotel ist Zavier Simpson eigenverantwortlich in die USA zurückgekehrt. Der 23-jährige Aufbauspieler hat die Thüringer am heutigen Dienstagmorgen auf eigenen Wunsch verlassen und befindet sich bereits auf dem Weg in die Heimat.

Während Science City derzeit mit Hochdruck daran arbeitet, die vertraglichen Rahmenbedingungen mit dem Spieler und seinen Agenten zu klären, wird der US-Amerikaner nicht mehr für die Saalestädter auflaufen. Nachdem die Thüringer somit noch vor dem Start in die bevorstehende Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ihren ersten Abgang zu verzeichnen haben, befindet sich der Verein erneut auf der Suche nach einem etatmäßigen Aufbauspieler.

Zavier Simpson und Demarcus Holland verstärken Science City Jena

Mit zwei Imports schließen die Basketballer von Science City Jena zunächst ihre Personalplanungen vor dem Auftakt in die Saisonvorbereitung zur BARMER 2. Basketball Bundesliga ab. Die Ostthüringer verpflichten mit Ex-Wolverine Zavier Simpson sowie Demarcus Holland ein US-amerikanisches Doppelpack für ihre kleinen Positionen. Während Simpson vom renommierten Programm der Universität Michigan als etatmäßiger Point Guard an die Saale kommt und den nach Rostock gewechselten Brad Loesing im Spielaufbau ersetzen wird, reagieren die Saalestädter mit der Verpflichtung von Demarcus Holland bereits zum jetzigen Zeitpunkt auf die noch nicht absehbare Ausfalldauer von Leistungsträger Matt Vest.

Science City befindet sich unterdessen auch weiterhin auf der Suche nach einem verlässlichen Scorer, wird eine Verpflichtung jedoch erst umsetzen können, wenn die finanzielle Planungssicherheit durch Zuschauer- und Sponsoreneinnahmen gegeben ist.

Mit Zavier Simpson kommt ein im us-amerikanischen College-Basketball überaus prominentes Gesicht nach Ostthüringen. Während der kreative und verteidigungsstarke 23-Jährige im Verlauf seiner NCAA-Karriere zahlreiche individuellen Meilensteine errang, u.a. mit dem landesweit renommierten Team aus Ann Arbor im Jahr 2018 den Einzug in das NCAA-Endspiel feiern konnte, unterlagen die Wolverines im Finale den Villanova Wildcats (62:79). In der darauffolgenden Saison, dem letzten Jahr von College-Trainer-Legende John Beilein (jetzt Cleveland Cavaliers), gelang es Zavier Simpson und seinem Team, bis in die „Sweet16“ vorzustoßen, bevor man im Duell um den Einzug in die „Elite Eight“ gegen das Team von Texas Tech die Segel streichen musste. Vor dem Start des diesjährigen Tournaments um den Titel der NCAA wurde der Wettbewerb am 12. März 2020 aufgrund der COVID-19-Pandemie abgesagt.

Auch bei der zweiten neuen Personalie der Mannschaft von Cheftrainer Frank Menz handelt es sich um einen frisch eingeflogenen Transatlantik-Import. Nachdem Demarcus Holland bereits in der zurückliegenden Saison seine ersten Deutschlanderfahrungen sammeln konnte und als Nachverpflichtung der Hamburg Towers BBL-Luft schnupperte, wird der 26-jährige, variabel einsetzbare Combo-Guard zukünftig in der ProA für Science City auflaufen. Die Saalestädter verpflichten den ebenfalls defensivstarken US-Amerikaner zeitnah als Reaktion auf den an einer Knieverletzung laborierenden Leistungsträger Matt Vest.

Der flexibel einsetzbare Combo-Guard begann seine Basketball-Karriere als „Longhorn“ an der Universität von Texas bevor ihn seine erste Profistation in die Dominikanische Republik führte. Anschließend in der NBA-Entwicklungsliga der ‚G-League‘ für zwei Clubs aktiv, folgte über den Umweg der finnischen Korisliiga sein Engagement bei den Hansestädtern.

Beide neuen Akteure befinden sich seit ihrer Ankunft vorsorglich in Quarantäne und werden – nach Bestätigung eines negativen Covid-19-Tests – in den kommenden Tagen zur Mannschaft stoßen können.

Zavier Simpson

Geboren: 11. Februar 1997 in Lima, Ohio
Größe: 1,83 m
Gewicht: 86 kg
Position: PG

Bisherige Vereine

2016 – 2020 Michigan Wolverines (NCAA, USA)

Demarcus Holland

Geboren: 02. März 1994 in Garland, Texas
Größe: 1,88 m
Gewicht: 80 kg
Position: PG / SG

Bisherige Vereine

2012 – 2016 Texas Longhorns (NCAA, USA)
2016 – 2017 Plaza Fernando Valerio (DOM)
2017 – 2018 South Bay Lakers (G-League / NBA Development League, USA)
2018 – 2019 Agua Caliente Clippers (G-League / NBA Development League, USA)
2019 – 2020 BC Nokia (Korisliiga, Finnland)
2019 – 2020 Hamburg Towers (easyCredit BBL, Deutschland)

Quelle: Science City Jena

Personeller Rückschlag vor dem Auftakt in die Saisonvorbereitung

Während Matt Vest aufgrund seiner äußerst variablen Qualitäten im zurückliegenden Spieljahr zu den wichtigsten Leistungsträgern von Science City Jena avancierte, stehen hinter dem Einstieg des 27-Jährigen in die am kommenden Montag startenden Saisonvorbereitung noch einige Fragezeichen. Der US-Amerikaner kehrte mit einer Knieverletzung aus seiner Heimat zurück und unterzog sich in den zurückliegenden Wochen mehreren medizinischen Untersuchungen.

„Wir werden bei der Eingliederung von Matt Vest behutsam vorgehen und setzen vor dem Hintergrund seiner Knieverletzung zunächst einen entsprechenden Zeitraum für therapeutische und diagnostische Maßnahmen an,“ sagt Dr. Frank-Detlef Stanek, Mannschaftsarzt von Science City Jena. „Dies wird definitiv notwendig sein, bevor wir an ein Aufbautraining denken können. Mit Blick auf den Gesundheits- und Fitnesszustand werden wir also eine längere Ausfallzeit einkalkulieren müssen und auch nach dem Einstieg von Matt wird er den Anschluss an das Team nicht von Null auf Hundert schaffen,“ so Dr. Stanek in seiner Beurteilung abschließend.

Quelle: Science City Jena

Center Andrew Smith verstärkt die lange Garde von Science City Jena

Die Bundesliga-Basketballer von Science City Jena können nach Robin Lodders und Stephan Haukohl mit Andrew Smith ihren dritten Neuzugang vermelden. Der auf beiden großen Positionen flexibel einsetzbare 27-Jährige unterschrieb an der Saale einen Vertrag für das kommende Spieljahr, ist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga kein Unbekannter, nachdem er in der Saison 2017/2018 mit RASTA Vechta den Aufstieg ins Oberhaus feierte. Während der in Florida geborene Center sowohl über die US-amerikanische als auch lettische Staatsbürgerschaft verfügt, war Smith seit 2015 durchgängig für europäische Clubs aktiv. Zuletzt für den niederländischen Erstligisten Donar aus Groningen auflaufend, hat sich der 2,04m große Athlet von Science City Jena ehrgeizige Ziele gesteckt.

„Andrew ist ein vielseitig und auf beiden großen Positionen einsetzbarer Big Man, der über eine herausragende Athletik verfügt. Er kommt bereits mit ein paar Jahren Europaerfahrung nach Jena, will den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen und passt perfekt zu unserem Programm,“ sagt Frank Menz. „Aufgrund seiner starken physischen Anlagen wird er uns beim Rebound und in der Verteidigung die nötige Stabilität geben, ist aber ebenso offensiv variabel und kann sowohl unter dem Korb als auch von außerhalb attackieren,“ so Frank Menz abschließend.

„Gut endlich da zu sein. Ich hatte bereits im Sommer Kontakt mit Frank Menz und bekam die Gelegenheit, mir die Stadt, den Club sowie einige meiner zukünftigen Mitspieler anzuschauen. Ich habe ein sehr gutes Gefühl was unser Team und unsere sportlichen Ziele betrifft. Wir wollen erfolgreichen Basketball spielen und natürlich das Maximum erreichen“, sagt Andrew „Drew“ Smith in seinem ersten Statement. „Aufgrund der lettischen Wurzel meiner Großmutter verfüge ich über zwei Pässe, konnte seit 2015 mittlerweile fünf Jahre meine Erfahrungen im europäischen Basketball sammeln. Während ich nach meiner Zeit am College bereits für ein Tryout bei der lettischen Nationalmannschaft eingeladen war, würde ich mich im kommenden Spieljahr sehr gern über sportlich starke Leistungen bei Science City erneut für den Auswahlkader empfehlen,“ so Smith.

Während der 2,04m große Modellathlet seine vier College-Jahre (2011 – 2015) für die Liberty Flames aus Lynchburg (Virginia) absolvierte, folgte direkt im Anschluss 2015 seine Europapremiere für den lettischen Verein BK Jūrmala. In der darauf folgenden Saison 2016/2017 feierte er sein sportlich bisher erfolgreichstes Spieljahr beim niederländischen Erstligisten Donar Groningen. Nach dem Gewinn des niederländischen Supercups 2016 sowie des Doubles bestehend aus DBL-Meisterschaft und NBB-Pokal 2017 zieren seitdem drei Titel die Vita des US-Amerikaners. Im Anschluss seiner holländischen Erfolgsserie folgte Smith dem Ruf zum niedersächsischen Club Rasta Vechta, mit dem er 2018 den Aufstieg in die easyCredit BBL feiern konnte. Nach zwei Engagements in Schweden für die Jämtland aus Östersund sowie die Södertälje Kings aus dem Großraum Stockholm kehrte Andrew Smith im November 2019 nach Groningen zurück, bevor wie in allen europäischen Ligen die Corona-Pandemie zum Saisonabbruch führte.

Andrew David Smith
Geburtstag: 14.12.1992 in Pompano Beach, Florida (USA)
Größe: 2,04m
Position: Center

Bisherige Stationen
2011 – 2015: Liberty Flames (USA, NCAA)
2015 – 2016: BK Jūrmala (Lettland, LBL)
2016 – 2017: Donar Groningen (Niederlande, DBL)
2017 – 2018: RASTA Vechta (Deutschland, ProA)
2018 – 2019: Jämtland Basket (Schweden, SBL)
2019: Södertälje Kings (Schweden, SBL)
2016 – 2017: Donar Groningen (Niederlande, DBL)
2020 – 2021: Science City Jena (Deutschland, ProA)

Quelle: Science City Jena

Foto: Science City Jena

Frank Menz im Interview – Wir werden am 21. September 2020 in die Vorbereitung starten

Gleichermaßen intensive wie arbeitsreiche Wochen liegen hinter und vor den Basketballern von Science City Jena. Mit Blick auf den für Mitte Oktober festgelegten Saisonauftakt warten noch zahlreiche Entscheidungen organisatorischer, personeller und finanzieller Natur auf den Bundesligisten. Wann startet Science City in die Saisonvorbereitung? Wird der Kader vollständig sein? Wer geht als Favorit in die anstehende Saison? Im Gespräch mit Jenas Cheftrainer Frank Menz haben wir versucht, einige Fragen zu beantworten.

In diesem Jahr ist alles anders. Wie verlief die zurückliegenden Monate des Trainers Frank Menz im Corona-Sommer 2020?

Corona-bedingt war es definitiv für mich ein sehr besonderer Sommer. Durch den vorzeitigen Abbruch der Saison im März war die Sommerpause einige Monate länger als geplant. Aufgrund der finanziellen Einbußen haben sich so viele Fragezeichen wie noch nie zuvor gestellt. Das betrifft sowohl die Zusammenstellung unserer Bundesliga- und Regionalliga-Kader sowie die Konstellation im Staff. Wir alle versuchen die großen Herausforderungen, wie es trotz oder mit Corona weitergeht, zu meistern. Insofern können wir zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Ziele definieren.

Auf den deutschen Positionen sind die Planungen unterdessen bereits abgeschlossen. Wie gestalten sich die Verhandlungen bei den noch zu besetzenden Stellen?

Ja, auf den deutschen Positionen sind wir komplett. Bei den Imports steht bislang lediglich Matt Vest unter Vertrag. Alle weiteren Entscheidungen über mögliche Verpflichtungen liegen momentan noch auf Eis, da wir vernünftig haushalten müssen und wollen. Dabei geht es in erster Linie um die Frage, mit welchem verbindlichen Etat wir planen können und mit welchen Fördergeldern wir rechnen dürfen. Ohne ein konkretes Budget macht es schließlich nicht viel Sinn, Spieler zu rekrutieren.

Normalerweise wäre das Team ja schon in die Saisonvorbereitung gestartet. In Zeiten von Corona ist auch da alles anders. Wie und wann plant Science City Jena den Einstieg in das Mannschaftstraining?

Wir haben nach unserem Liga-Auftakt am 17.10. 2020 in Kirchheim drei Wochen Pause bis zum nächsten Spiel in Paderborn. Aus diesem Grund starten wir am 21.September 2020 in die Saisonvorbereitung.

Wie würde in einer perfekten Welt Jenas Kaderstruktur aussehen?

In einer Welt ohne Corona und mit einer entsprechenden Planungssicherheit wären noch drei Verpflichtungen angedacht. In den bisherigen Gesprächen haben wir über einen Aufbauspieler, einen mobilen Center und einen Scorer diskutiert. Aktuell geht es neben der Finanzierbarkeit und der Notwendigkeit darum, bei der Auswahl der Imports darauf zu achten, dass sie die entsprechende Qualität mitbringen, um unserem Club über eine Saison hinaus helfen zu können.

Wie würdest du die Qualität der deutschen Positionen bei Science City beurteilen?

Ich bin davon überzeugt, dass wir hier über sehr gute deutsche Jungs verfügen, sicher eine der beste deutschen Rotationen in der ProA. Nachdem es uns gelungen ist, zentrale Leistungsträger zu halten, haben wir das Team mit Stephan Haukohl und Robin Lodders noch einmal gezielt verstärkt. Beide Neuzugänge werden unserem Team mit ihren Erfahrungen helfen, die sie in den letzten Jahren gemacht haben.

Welche Rolle wird Matt Vest als variabler Routinier übernehmen?

Zunächst wird Matt wohl erst einmal wieder gesund werden müssen. Er hat sich im Sommer eine Knieverletzung zugezogen, die aktuell behandelt wird. Glücklicherweise muss er nicht operiert werden, wird aber dennoch die Saisonvorbereitung nicht mitmachen können. Wie viele Wochen Matt letztendlich ausfallen wird, ist momentan noch nicht absehbar.

Wer ist aus Deiner Sicht nach der Favorit in der ProA?

Die Rostock Seawolves sind mit Sicherheit der erste Anwärter auf den Aufstieg. Dahinter werden zahlreiche Teams ihre Chancen wittern. Das wird in erster Linie davon abhängen, wie die einzelnen Standorte durch die Krise gekommen sind. Ob wir uns von diesen Clubs abheben können, wird sich erst dann entscheiden, wenn hinsichtlich unseres endgültigen Kaders Klarheit herrscht. Die meisten Vereine werden mit vier bis fünf Ausländern an den Start gehen und über mindestens zwei, drei gute deutsche Spieler verfügen die in Summe eine Achter-Rotation bilden. Unser Kader wird durch die größere deutsche Rotation sicher tiefer aufgestellt sein, den Unterschied werden aber dennoch in den meisten Begegnungen die Imports ausmachen.

Ab wann können die Fans mit einer Neuverpflichtungen rechnen?

Ich denke, dass wir bis spätestens Mitte September eine Meldung veröffentlichen können. Das hängt in erster Linie davon ab, mit welchem Etat wir kalkulieren können. Ich brauche momentan bei keiner Agentur nach Spielern anzufragen, die die Qualitäten besitzen um uns möglicherweise in die BBL zu schießen, solang die Finanzierbarkeit nicht geklärt ist. Ich bin jedoch optimistisch.

Wie schätzt du die Situation insgesamt ein?

Natürlich ist es es derzeit keine einfache Konstellation, aber auch aus dieser Lage heraus ergeben sich neue Chancen und Möglichkeiten. Wir sehen es trotz aller aktuellen Herausforderungen positiv.

Quelle: Science City Jena

Oliver Mackeldanz wechselt nach Königs Wusterhausen in die Regionalliga

Nach vier Jahren bei Science City Jena wechselt Oliver Mackeldanz aus Ostthüringen in Richtung Brandenburg. Der 30-jährige Center schließt sich dem Basketball-Regionalligisten der Red Dragons aus Königs Wusterhausen an, bei denen er in den zurückliegenden Tagen einen Drei-Jahres-Vertrag unterzeichnete.

Oliver Mackeldanz kam nach der Jenaer Zweitliga-Meisterschaft 2016 und dem BBL-Aufstieg vom Final-Kontrahenten RASTA Vechta an die Saale. Im Verlauf der letzten vier Spieljahre absolvierte der 2,12m große Center 85 BBL-Spiele für Science City, kam in der Corona-verkürzten Saison 2019/2020 auf 20 Einsätze in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

„Ein riesengroßes Dankeschön geht zunächst an die Fans, welche unser Team und mich in den letzten Jahren immer unterstützt haben. Es hat immer viel Spaß gemacht vor Euch zu spielen“, sagt Oliver Mackeldanz zum Abschied. „Natürlich möchte ich mich auch bei all meinen Teamkollegen, Physiotherapeuten, dem gesamten Office bedanken, also bei allen, die hinter den Kulissen für den Club gearbeitet haben. Die letzten vier Jahre waren für mich eine mega schöne Erfahrung. Ich habe sehr viel gelernt und mich persönlich weiterentwickelt. Auch wenn es manchmal schwierige Zeiten gab, nehme ich viele schöne Erfahrungen und Erlebnisse aus Jena mit. Natürlich drücke in den Jungs die Daumen und vielleicht klappt es ja in der kommenden Saison mit dem Aufstieg, damit Science City wieder da spielt, wo der Verein hingehört“, so Oliver Mackeldanz abschließend.

Science City Jena bedankt sich bei Oliver Mackeldanz für den Einsatz während der zurückliegenden vier Jahre und wünscht ihm für seine sportliche sowie private Zukunft alles erdenklich Gute.

Quelle: Science City Jena

Foto: Science City Jena

Science City Jena bindet Flügelspieler Melvin Jostmann bis 2021

Gleich zwei Clubs dürfen sich über die nächste Vertragsverlängerung der Basketballer von Science City Jena freuen. Die Saalestädter verlängern mit dem 20-jährigen Flügelspieler Melvin Jostmann bis zum Sommer 2021 für eine weitere Saison. Während der Nachwuchsakteur im zurückliegenden Spieljahr unter Jenas Cheftrainer Frank Menz wichtige Erfahrungen auf dem Niveau der BARMER 2. Basketball Bundesliga sammeln und in Ruhe entwickeln konnte, etablierte er sich parallel dazu als effektive Größe im Perspektivteam von Culture City Weimar.

„Ich freue mich über Melvins kontinuierlich gute Entwicklung während seiner Zeit in Jena. Er hat in den letzten Monaten hart an sich gearbeitet und bringt die nötige Zielstrebigkeit mit, um zukünftig den nächsten Schritt machen zu können. Auch wenn die Einsätze in der Regionalliga ein wichtiger Bestandteil seiner Ausbildung waren und sind, planen wir Melvin für unseren Bundesligakader ein,“ sagt Jenas Cheftrainer Frank Menz.

„Ich freue mich auf ein weiteres Jahr bei Science City und will mich nach bestandenem Abitur in der kommenden Saison komplett auf Basketball fokussieren“, sagt Melvin Jostmann nach seiner Vertragsverlängerung. „In Jena bestehen sowohl im Mannschafts- als auch Individualtraining perfekte Möglichkeiten, um mich weiterzuentwickeln. Ich habe die Chance sowohl Erfahrungen als auch Spielpraxis zu sammeln, werde an mir arbeiten und versuchen mich für die Rotation des Bundesligateams anzubieten. Es ist dieses Komplettpaket, dass ich nutzten will, um den nächsten Schritt in meiner Entwicklung zu machen. Auch wenn die zurückliegende Saison nicht einfach verlief, neben der Schule, den Vorbereitungen auf das Abitur dann zu Beginn des Jahres noch meine Verletzung und später Corona hinzukam, bin ich optimistisch mit Blick auf die kommende Saison,“ so Melvin Jostmann.

Melvin Jostmann, der sowohl im Jenaer Bundesligakader als auch bei den Weimaer Regionalliga-Basketballern eine positive Entwicklung durchlief, konnte sich bei Science City in der Corona-bedingt verkürzten Saison für zehn Bundesligaeinsätze empfehlen. Zudem mit einer Doppellizenz für Culture City Weimar ausgestattet, leistete der gebürtige Paderborner in sieben Begegnungen mit 12.3 Punkten und sechs Rebounds pro Partie seinen nicht unerheblichen Anteil zur erfolgreichen Premierensaison der Ilmstädter.

Quelle: Science City Jena