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Zavier Simpson und Demarcus Holland verstärken Science City Jena

Mit zwei Imports schließen die Basketballer von Science City Jena zunächst ihre Personalplanungen vor dem Auftakt in die Saisonvorbereitung zur BARMER 2. Basketball Bundesliga ab. Die Ostthüringer verpflichten mit Ex-Wolverine Zavier Simpson sowie Demarcus Holland ein US-amerikanisches Doppelpack für ihre kleinen Positionen. Während Simpson vom renommierten Programm der Universität Michigan als etatmäßiger Point Guard an die Saale kommt und den nach Rostock gewechselten Brad Loesing im Spielaufbau ersetzen wird, reagieren die Saalestädter mit der Verpflichtung von Demarcus Holland bereits zum jetzigen Zeitpunkt auf die noch nicht absehbare Ausfalldauer von Leistungsträger Matt Vest.

Science City befindet sich unterdessen auch weiterhin auf der Suche nach einem verlässlichen Scorer, wird eine Verpflichtung jedoch erst umsetzen können, wenn die finanzielle Planungssicherheit durch Zuschauer- und Sponsoreneinnahmen gegeben ist.

Mit Zavier Simpson kommt ein im us-amerikanischen College-Basketball überaus prominentes Gesicht nach Ostthüringen. Während der kreative und verteidigungsstarke 23-Jährige im Verlauf seiner NCAA-Karriere zahlreiche individuellen Meilensteine errang, u.a. mit dem landesweit renommierten Team aus Ann Arbor im Jahr 2018 den Einzug in das NCAA-Endspiel feiern konnte, unterlagen die Wolverines im Finale den Villanova Wildcats (62:79). In der darauffolgenden Saison, dem letzten Jahr von College-Trainer-Legende John Beilein (jetzt Cleveland Cavaliers), gelang es Zavier Simpson und seinem Team, bis in die „Sweet16“ vorzustoßen, bevor man im Duell um den Einzug in die „Elite Eight“ gegen das Team von Texas Tech die Segel streichen musste. Vor dem Start des diesjährigen Tournaments um den Titel der NCAA wurde der Wettbewerb am 12. März 2020 aufgrund der COVID-19-Pandemie abgesagt.

Auch bei der zweiten neuen Personalie der Mannschaft von Cheftrainer Frank Menz handelt es sich um einen frisch eingeflogenen Transatlantik-Import. Nachdem Demarcus Holland bereits in der zurückliegenden Saison seine ersten Deutschlanderfahrungen sammeln konnte und als Nachverpflichtung der Hamburg Towers BBL-Luft schnupperte, wird der 26-jährige, variabel einsetzbare Combo-Guard zukünftig in der ProA für Science City auflaufen. Die Saalestädter verpflichten den ebenfalls defensivstarken US-Amerikaner zeitnah als Reaktion auf den an einer Knieverletzung laborierenden Leistungsträger Matt Vest.

Der flexibel einsetzbare Combo-Guard begann seine Basketball-Karriere als „Longhorn“ an der Universität von Texas bevor ihn seine erste Profistation in die Dominikanische Republik führte. Anschließend in der NBA-Entwicklungsliga der ‚G-League‘ für zwei Clubs aktiv, folgte über den Umweg der finnischen Korisliiga sein Engagement bei den Hansestädtern.

Beide neuen Akteure befinden sich seit ihrer Ankunft vorsorglich in Quarantäne und werden – nach Bestätigung eines negativen Covid-19-Tests – in den kommenden Tagen zur Mannschaft stoßen können.

Zavier Simpson

Geboren: 11. Februar 1997 in Lima, Ohio
Größe: 1,83 m
Gewicht: 86 kg
Position: PG

Bisherige Vereine

2016 – 2020 Michigan Wolverines (NCAA, USA)

Demarcus Holland

Geboren: 02. März 1994 in Garland, Texas
Größe: 1,88 m
Gewicht: 80 kg
Position: PG / SG

Bisherige Vereine

2012 – 2016 Texas Longhorns (NCAA, USA)
2016 – 2017 Plaza Fernando Valerio (DOM)
2017 – 2018 South Bay Lakers (G-League / NBA Development League, USA)
2018 – 2019 Agua Caliente Clippers (G-League / NBA Development League, USA)
2019 – 2020 BC Nokia (Korisliiga, Finnland)
2019 – 2020 Hamburg Towers (easyCredit BBL, Deutschland)

Quelle: Science City Jena

Personeller Rückschlag vor dem Auftakt in die Saisonvorbereitung

Während Matt Vest aufgrund seiner äußerst variablen Qualitäten im zurückliegenden Spieljahr zu den wichtigsten Leistungsträgern von Science City Jena avancierte, stehen hinter dem Einstieg des 27-Jährigen in die am kommenden Montag startenden Saisonvorbereitung noch einige Fragezeichen. Der US-Amerikaner kehrte mit einer Knieverletzung aus seiner Heimat zurück und unterzog sich in den zurückliegenden Wochen mehreren medizinischen Untersuchungen.

„Wir werden bei der Eingliederung von Matt Vest behutsam vorgehen und setzen vor dem Hintergrund seiner Knieverletzung zunächst einen entsprechenden Zeitraum für therapeutische und diagnostische Maßnahmen an,“ sagt Dr. Frank-Detlef Stanek, Mannschaftsarzt von Science City Jena. „Dies wird definitiv notwendig sein, bevor wir an ein Aufbautraining denken können. Mit Blick auf den Gesundheits- und Fitnesszustand werden wir also eine längere Ausfallzeit einkalkulieren müssen und auch nach dem Einstieg von Matt wird er den Anschluss an das Team nicht von Null auf Hundert schaffen,“ so Dr. Stanek in seiner Beurteilung abschließend.

Quelle: Science City Jena

Center Andrew Smith verstärkt die lange Garde von Science City Jena

Die Bundesliga-Basketballer von Science City Jena können nach Robin Lodders und Stephan Haukohl mit Andrew Smith ihren dritten Neuzugang vermelden. Der auf beiden großen Positionen flexibel einsetzbare 27-Jährige unterschrieb an der Saale einen Vertrag für das kommende Spieljahr, ist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga kein Unbekannter, nachdem er in der Saison 2017/2018 mit RASTA Vechta den Aufstieg ins Oberhaus feierte. Während der in Florida geborene Center sowohl über die US-amerikanische als auch lettische Staatsbürgerschaft verfügt, war Smith seit 2015 durchgängig für europäische Clubs aktiv. Zuletzt für den niederländischen Erstligisten Donar aus Groningen auflaufend, hat sich der 2,04m große Athlet von Science City Jena ehrgeizige Ziele gesteckt.

„Andrew ist ein vielseitig und auf beiden großen Positionen einsetzbarer Big Man, der über eine herausragende Athletik verfügt. Er kommt bereits mit ein paar Jahren Europaerfahrung nach Jena, will den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen und passt perfekt zu unserem Programm,“ sagt Frank Menz. „Aufgrund seiner starken physischen Anlagen wird er uns beim Rebound und in der Verteidigung die nötige Stabilität geben, ist aber ebenso offensiv variabel und kann sowohl unter dem Korb als auch von außerhalb attackieren,“ so Frank Menz abschließend.

„Gut endlich da zu sein. Ich hatte bereits im Sommer Kontakt mit Frank Menz und bekam die Gelegenheit, mir die Stadt, den Club sowie einige meiner zukünftigen Mitspieler anzuschauen. Ich habe ein sehr gutes Gefühl was unser Team und unsere sportlichen Ziele betrifft. Wir wollen erfolgreichen Basketball spielen und natürlich das Maximum erreichen“, sagt Andrew „Drew“ Smith in seinem ersten Statement. „Aufgrund der lettischen Wurzel meiner Großmutter verfüge ich über zwei Pässe, konnte seit 2015 mittlerweile fünf Jahre meine Erfahrungen im europäischen Basketball sammeln. Während ich nach meiner Zeit am College bereits für ein Tryout bei der lettischen Nationalmannschaft eingeladen war, würde ich mich im kommenden Spieljahr sehr gern über sportlich starke Leistungen bei Science City erneut für den Auswahlkader empfehlen,“ so Smith.

Während der 2,04m große Modellathlet seine vier College-Jahre (2011 – 2015) für die Liberty Flames aus Lynchburg (Virginia) absolvierte, folgte direkt im Anschluss 2015 seine Europapremiere für den lettischen Verein BK Jūrmala. In der darauf folgenden Saison 2016/2017 feierte er sein sportlich bisher erfolgreichstes Spieljahr beim niederländischen Erstligisten Donar Groningen. Nach dem Gewinn des niederländischen Supercups 2016 sowie des Doubles bestehend aus DBL-Meisterschaft und NBB-Pokal 2017 zieren seitdem drei Titel die Vita des US-Amerikaners. Im Anschluss seiner holländischen Erfolgsserie folgte Smith dem Ruf zum niedersächsischen Club Rasta Vechta, mit dem er 2018 den Aufstieg in die easyCredit BBL feiern konnte. Nach zwei Engagements in Schweden für die Jämtland aus Östersund sowie die Södertälje Kings aus dem Großraum Stockholm kehrte Andrew Smith im November 2019 nach Groningen zurück, bevor wie in allen europäischen Ligen die Corona-Pandemie zum Saisonabbruch führte.

Andrew David Smith
Geburtstag: 14.12.1992 in Pompano Beach, Florida (USA)
Größe: 2,04m
Position: Center

Bisherige Stationen
2011 – 2015: Liberty Flames (USA, NCAA)
2015 – 2016: BK Jūrmala (Lettland, LBL)
2016 – 2017: Donar Groningen (Niederlande, DBL)
2017 – 2018: RASTA Vechta (Deutschland, ProA)
2018 – 2019: Jämtland Basket (Schweden, SBL)
2019: Södertälje Kings (Schweden, SBL)
2016 – 2017: Donar Groningen (Niederlande, DBL)
2020 – 2021: Science City Jena (Deutschland, ProA)

Quelle: Science City Jena

Foto: Science City Jena

Frank Menz im Interview – Wir werden am 21. September 2020 in die Vorbereitung starten

Gleichermaßen intensive wie arbeitsreiche Wochen liegen hinter und vor den Basketballern von Science City Jena. Mit Blick auf den für Mitte Oktober festgelegten Saisonauftakt warten noch zahlreiche Entscheidungen organisatorischer, personeller und finanzieller Natur auf den Bundesligisten. Wann startet Science City in die Saisonvorbereitung? Wird der Kader vollständig sein? Wer geht als Favorit in die anstehende Saison? Im Gespräch mit Jenas Cheftrainer Frank Menz haben wir versucht, einige Fragen zu beantworten.

In diesem Jahr ist alles anders. Wie verlief die zurückliegenden Monate des Trainers Frank Menz im Corona-Sommer 2020?

Corona-bedingt war es definitiv für mich ein sehr besonderer Sommer. Durch den vorzeitigen Abbruch der Saison im März war die Sommerpause einige Monate länger als geplant. Aufgrund der finanziellen Einbußen haben sich so viele Fragezeichen wie noch nie zuvor gestellt. Das betrifft sowohl die Zusammenstellung unserer Bundesliga- und Regionalliga-Kader sowie die Konstellation im Staff. Wir alle versuchen die großen Herausforderungen, wie es trotz oder mit Corona weitergeht, zu meistern. Insofern können wir zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Ziele definieren.

Auf den deutschen Positionen sind die Planungen unterdessen bereits abgeschlossen. Wie gestalten sich die Verhandlungen bei den noch zu besetzenden Stellen?

Ja, auf den deutschen Positionen sind wir komplett. Bei den Imports steht bislang lediglich Matt Vest unter Vertrag. Alle weiteren Entscheidungen über mögliche Verpflichtungen liegen momentan noch auf Eis, da wir vernünftig haushalten müssen und wollen. Dabei geht es in erster Linie um die Frage, mit welchem verbindlichen Etat wir planen können und mit welchen Fördergeldern wir rechnen dürfen. Ohne ein konkretes Budget macht es schließlich nicht viel Sinn, Spieler zu rekrutieren.

Normalerweise wäre das Team ja schon in die Saisonvorbereitung gestartet. In Zeiten von Corona ist auch da alles anders. Wie und wann plant Science City Jena den Einstieg in das Mannschaftstraining?

Wir haben nach unserem Liga-Auftakt am 17.10. 2020 in Kirchheim drei Wochen Pause bis zum nächsten Spiel in Paderborn. Aus diesem Grund starten wir am 21.September 2020 in die Saisonvorbereitung.

Wie würde in einer perfekten Welt Jenas Kaderstruktur aussehen?

In einer Welt ohne Corona und mit einer entsprechenden Planungssicherheit wären noch drei Verpflichtungen angedacht. In den bisherigen Gesprächen haben wir über einen Aufbauspieler, einen mobilen Center und einen Scorer diskutiert. Aktuell geht es neben der Finanzierbarkeit und der Notwendigkeit darum, bei der Auswahl der Imports darauf zu achten, dass sie die entsprechende Qualität mitbringen, um unserem Club über eine Saison hinaus helfen zu können.

Wie würdest du die Qualität der deutschen Positionen bei Science City beurteilen?

Ich bin davon überzeugt, dass wir hier über sehr gute deutsche Jungs verfügen, sicher eine der beste deutschen Rotationen in der ProA. Nachdem es uns gelungen ist, zentrale Leistungsträger zu halten, haben wir das Team mit Stephan Haukohl und Robin Lodders noch einmal gezielt verstärkt. Beide Neuzugänge werden unserem Team mit ihren Erfahrungen helfen, die sie in den letzten Jahren gemacht haben.

Welche Rolle wird Matt Vest als variabler Routinier übernehmen?

Zunächst wird Matt wohl erst einmal wieder gesund werden müssen. Er hat sich im Sommer eine Knieverletzung zugezogen, die aktuell behandelt wird. Glücklicherweise muss er nicht operiert werden, wird aber dennoch die Saisonvorbereitung nicht mitmachen können. Wie viele Wochen Matt letztendlich ausfallen wird, ist momentan noch nicht absehbar.

Wer ist aus Deiner Sicht nach der Favorit in der ProA?

Die Rostock Seawolves sind mit Sicherheit der erste Anwärter auf den Aufstieg. Dahinter werden zahlreiche Teams ihre Chancen wittern. Das wird in erster Linie davon abhängen, wie die einzelnen Standorte durch die Krise gekommen sind. Ob wir uns von diesen Clubs abheben können, wird sich erst dann entscheiden, wenn hinsichtlich unseres endgültigen Kaders Klarheit herrscht. Die meisten Vereine werden mit vier bis fünf Ausländern an den Start gehen und über mindestens zwei, drei gute deutsche Spieler verfügen die in Summe eine Achter-Rotation bilden. Unser Kader wird durch die größere deutsche Rotation sicher tiefer aufgestellt sein, den Unterschied werden aber dennoch in den meisten Begegnungen die Imports ausmachen.

Ab wann können die Fans mit einer Neuverpflichtungen rechnen?

Ich denke, dass wir bis spätestens Mitte September eine Meldung veröffentlichen können. Das hängt in erster Linie davon ab, mit welchem Etat wir kalkulieren können. Ich brauche momentan bei keiner Agentur nach Spielern anzufragen, die die Qualitäten besitzen um uns möglicherweise in die BBL zu schießen, solang die Finanzierbarkeit nicht geklärt ist. Ich bin jedoch optimistisch.

Wie schätzt du die Situation insgesamt ein?

Natürlich ist es es derzeit keine einfache Konstellation, aber auch aus dieser Lage heraus ergeben sich neue Chancen und Möglichkeiten. Wir sehen es trotz aller aktuellen Herausforderungen positiv.

Quelle: Science City Jena

Oliver Mackeldanz wechselt nach Königs Wusterhausen in die Regionalliga

Nach vier Jahren bei Science City Jena wechselt Oliver Mackeldanz aus Ostthüringen in Richtung Brandenburg. Der 30-jährige Center schließt sich dem Basketball-Regionalligisten der Red Dragons aus Königs Wusterhausen an, bei denen er in den zurückliegenden Tagen einen Drei-Jahres-Vertrag unterzeichnete.

Oliver Mackeldanz kam nach der Jenaer Zweitliga-Meisterschaft 2016 und dem BBL-Aufstieg vom Final-Kontrahenten RASTA Vechta an die Saale. Im Verlauf der letzten vier Spieljahre absolvierte der 2,12m große Center 85 BBL-Spiele für Science City, kam in der Corona-verkürzten Saison 2019/2020 auf 20 Einsätze in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

„Ein riesengroßes Dankeschön geht zunächst an die Fans, welche unser Team und mich in den letzten Jahren immer unterstützt haben. Es hat immer viel Spaß gemacht vor Euch zu spielen“, sagt Oliver Mackeldanz zum Abschied. „Natürlich möchte ich mich auch bei all meinen Teamkollegen, Physiotherapeuten, dem gesamten Office bedanken, also bei allen, die hinter den Kulissen für den Club gearbeitet haben. Die letzten vier Jahre waren für mich eine mega schöne Erfahrung. Ich habe sehr viel gelernt und mich persönlich weiterentwickelt. Auch wenn es manchmal schwierige Zeiten gab, nehme ich viele schöne Erfahrungen und Erlebnisse aus Jena mit. Natürlich drücke in den Jungs die Daumen und vielleicht klappt es ja in der kommenden Saison mit dem Aufstieg, damit Science City wieder da spielt, wo der Verein hingehört“, so Oliver Mackeldanz abschließend.

Science City Jena bedankt sich bei Oliver Mackeldanz für den Einsatz während der zurückliegenden vier Jahre und wünscht ihm für seine sportliche sowie private Zukunft alles erdenklich Gute.

Quelle: Science City Jena

Foto: Science City Jena

Science City Jena bindet Flügelspieler Melvin Jostmann bis 2021

Gleich zwei Clubs dürfen sich über die nächste Vertragsverlängerung der Basketballer von Science City Jena freuen. Die Saalestädter verlängern mit dem 20-jährigen Flügelspieler Melvin Jostmann bis zum Sommer 2021 für eine weitere Saison. Während der Nachwuchsakteur im zurückliegenden Spieljahr unter Jenas Cheftrainer Frank Menz wichtige Erfahrungen auf dem Niveau der BARMER 2. Basketball Bundesliga sammeln und in Ruhe entwickeln konnte, etablierte er sich parallel dazu als effektive Größe im Perspektivteam von Culture City Weimar.

„Ich freue mich über Melvins kontinuierlich gute Entwicklung während seiner Zeit in Jena. Er hat in den letzten Monaten hart an sich gearbeitet und bringt die nötige Zielstrebigkeit mit, um zukünftig den nächsten Schritt machen zu können. Auch wenn die Einsätze in der Regionalliga ein wichtiger Bestandteil seiner Ausbildung waren und sind, planen wir Melvin für unseren Bundesligakader ein,“ sagt Jenas Cheftrainer Frank Menz.

„Ich freue mich auf ein weiteres Jahr bei Science City und will mich nach bestandenem Abitur in der kommenden Saison komplett auf Basketball fokussieren“, sagt Melvin Jostmann nach seiner Vertragsverlängerung. „In Jena bestehen sowohl im Mannschafts- als auch Individualtraining perfekte Möglichkeiten, um mich weiterzuentwickeln. Ich habe die Chance sowohl Erfahrungen als auch Spielpraxis zu sammeln, werde an mir arbeiten und versuchen mich für die Rotation des Bundesligateams anzubieten. Es ist dieses Komplettpaket, dass ich nutzten will, um den nächsten Schritt in meiner Entwicklung zu machen. Auch wenn die zurückliegende Saison nicht einfach verlief, neben der Schule, den Vorbereitungen auf das Abitur dann zu Beginn des Jahres noch meine Verletzung und später Corona hinzukam, bin ich optimistisch mit Blick auf die kommende Saison,“ so Melvin Jostmann.

Melvin Jostmann, der sowohl im Jenaer Bundesligakader als auch bei den Weimaer Regionalliga-Basketballern eine positive Entwicklung durchlief, konnte sich bei Science City in der Corona-bedingt verkürzten Saison für zehn Bundesligaeinsätze empfehlen. Zudem mit einer Doppellizenz für Culture City Weimar ausgestattet, leistete der gebürtige Paderborner in sieben Begegnungen mit 12.3 Punkten und sechs Rebounds pro Partie seinen nicht unerheblichen Anteil zur erfolgreichen Premierensaison der Ilmstädter.

Quelle: Science City Jena

20 Jahre Herz und Kampf: Ermen Reyes-Napoles hängt seine Schuhe an den Nagel

Es ist die erste Sommermeldung eines Abgangs für Science City und sowohl emotional als auch familiär gesehen wohl sicher die schwierigste: Jenas Basketball-Urgestein Ermen Reyes-Napoles tritt ab und hängt seine Schuhe an den berühmten Nagel. Während der gebürtige Rudolstädter aufgrund einer Ausbildung bei der Polizei zukünftig Trikot und Shorts gegen Uniform tauscht, wird sein Jersey mit der Nummer 7 im Verein nie wieder vergeben. Diese in zwei Jahrzehnten verdiente Hommage für Treue, Herz und Identifikation planen Jenas Basketball-Riesen ebenso, wie eine offizielle Verabschiedungszeremonie zum ersten möglichen Saison-Heimspiel mit Fans und Zuschauern in der Sparkassen-Arena.

„Natürlich werde ich in erster Linie die Jungs, unsere Fans und die Spiele vermissen“, sagt Ermen Reyes-Napoles unmittelbar vor der offiziellen Bekanntgabe seines Karriereendes. „Ich möchte mich für viele wundervolle Erlebnisse und Momente bedanken, bei Science City Jena und allen Personen, die mich auf dieser erlebnisreichen Reise begleitet haben. Während die beiden Endspiele 2016 gegen Vechta für mich definitiv zu den schönsten Momenten gehören, entstanden auf und neben dem Parkett viele Freundschaften, die den Basketball überdauern. Ich werde mich sicher auch in der Zukunft immer wieder mit einem guten Gefühl an zahlreiche Situationen zurückerinnern, die mir der Basketball ermöglicht hat. Ich freue mich jetzt schon riesig auf das erste Heimspiel, in dem ich die Gelegenheit bekomme, um mich persönlich von den Fans und vielen bekannten Gesichtern zu verabschieden,“ so Ermen Reyes-Napoles abschließend.

Bei seinen Einwechslungen von den Fans und Zuschauern häufig als „MVP“ gefeiert, durchlebte Reyes-Napoles gemeinsam mit den Thüringern alle Höhen und Tiefen des Basketballs, darunter die beiden Erstliga-Aufstiege 2006 und 2016. Als Ruhepol und Energizer für Nachwuchstalente und Mitspieler fehlte Jenas großes Kämpferherz dem Kader der Saalestädter über die zurückliegenden Jahre lediglich in einer Partie. Weit mehr als 350 Bundesliga-Einsätze für Jenas Riesen, darunter 113 Begegnungen in der BBL, stehen exemplarisch für eine beispielhafte Karriere, die mit dem parallel erfolgenden Ruhestand „seiner Nummer 7“ gewürdigt werden soll.

Ungeachtet dessen bekommen Basketballfans im August 2020 die einmalige Gelegenheit, ihre Wall of Fame mit einem echten „Reyes-Napoles“ zu schmücken. So wird Science City im Auftrag von Ermen ab August 2020 auf einer bekannten Auktionsplattform originale Trikots und Warm-Ups (auf Wunsch signiert) anbieten, deren Erlös dem Kinderhospiz Mitteldeutschland zu Gute kommt. Eine persönliche Übergabe aller am Ende ersteigerten Teile ist für den Heimspieltag geplant, an dem sein „Retirement“ offiziell vollzogen wird.

„Ermen hat mehr als sein halbes Leben bei Science City Jena verbracht. Allein diese Tatsache spricht für seine beispielhafte Einstellung und große Loyalität. Wir verabschieden uns von einem stets bodenständigen Sportsmann, von einem guten Charakter und bedanken uns für seine Treue, seinen Einsatz sowie viele schöne, gemeinsam erlebte Momente,“ sagt Jenas Geschäftsführer Lars Eberlein. „Während Science City Jena ’seine‘ Nummer 7 nie wieder vergeben wird, bleibt er natürlich ein gern gesehener Gast in der Sparkassen-Arena. Ermen wird als Sportler fehlen, aber auch als Mensch eine Lücke hinterlassen. Der gesamte Verein wünscht ihm für das neue Kapitel seiner beruflichen Zukunft alles erdenklich Gute.“

Über den Start der Auktionen von Ermen Reyes-Napoles wird Science City Jena gesondert informieren.

Quelle: Science City Jena

Foto: Science City Jena

Zweiter Neuzugang für Science City Jena – Robin Lodders wechselt an die Saale

Der zweite Neuzugang von Science City Jena steht fest und trägt den Namen Robin Lodders. Während der 25-jährige Niedersachse in den zurückliegenden drei Spielzeiten für Chemnitz auflief und sich im Verlauf seiner Zeit bei den NINERS zu einer festen Größe entwickelte, öffnet sich für ihn an der Saale nun ein neues sportliches Kapitel. Mit den Referenzmaßen von 103 Kilogramm, die sich auf stolze 206 Zentimeter verteilen, wird Jenas Neuzugang das Team von Trainer Frank Menz unter den Körben verstärken. Robin Lodders unterschrieb bei den Thüringern zunächst einen Einjahresvertrag und ist fest auf der Position des Centers eingeplant.

Nachdem der 1994 in Hannover geborene Hüne vor seinem Wechsel zu Science City von den ehemaligen Jenaern Georg Voigtmann und Lukas Wank offensichtlich gut beraten wurde, wartet nun in Thüringen die nächste Herausforderung auf den „Terminator“, so sein Spitzname aus der Zeit bei den Telekom Baskets Bonn.

„Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung bei Science City. Als Frank angerufen hat und mir sein Konzept für die neue Saison vorgestellt hat, musste ich nicht zweimal überlegen, um nach Jena zu wechseln“, sagt Robin Lodders. „Die tollen Fans sind mir aus den letzten Derbys positiv in Erinnerung geblieben und auch die Stadt gefiel mir von allem was ich bisher gesehen habe sehr gut. Nach drei Jahren in Chemnitz freue ich mich nun auf einen Tapetenwechsel“, so Lodders in seinem ersten Statement.

„Robin hat bereits in den letzten Spielzeiten wertvolle Erfahrungen sammeln können. Während seiner drei Jahre in Chemnitz konnte er sich als wichtiger Faktor des Teams etablieren und seinen Teil zur einer sportlich sehr erfolgreichen Entwicklung der NINERS beitragen“, sagt Sportdirektor und Trainer Frank Menz. „Robin passt hinsichtlich seines Alters, seiner Einstellung und aufgrund seiner Teamfähigkeit sehr gut zu unserem Programm. Er spielt physisch, für seine 25 Jahre bereits relativ abgeklärt und kann auf eine gute Zweierquote in Korbnähe vertrauen“, so Frank Menz.

Während Robin Lodders seine sportliche Laufbahn 2012 bei den Hannover Korbjägern in der Heimat begann, wurde die Liebe zum Spiel bereits früh mit in die Wiege gelegt. Von Vater und Ex-Nationalspieler Eckhard Lodders animiert, entdeckten sowohl Bruder Jannik (1992) als auch der zwei Jahre jüngere Robin ihr Faible für den Basketball. Nach bestandenem Abitur folgte von 2014 bis 2016 ein zweijähriges Intermezzo bei den Telekom Baskets Bonn, für die er neben zehn BBL-Einsätzen vorwiegend beim Kooperationspartner der Dragons Rhöndorf sowie im Regionalliga-Kader der Bonner zum Einsatz kam.

Im Sommer 2016 folgte der Wechsel ins Ruhrgebiet. Trotz seiner positiven Entwicklung in Essen konnte er die suboptimal verlaufende Saison der Nordrhein-Westfalen sowie den damit verbundenen Gang in die ProB nicht abwenden. Robin Lodders blieb der ProA allerdings durch den richtungsweisenden Schritt nach Chemnitz im Sommer 2017 erhalten. Im Kader der Sachsen gelang es dem Center, sich während der zurückliegenden drei Spieljahre kontinuierlich zu steigern und in der ProA zu etablieren. Unterdessen darf sich Lodders in Jena auf ein Wiedersehen mit Matt Vest freuen. Beide liefen in der Saison 2018/2019 bei den NINERS, nun vereint für Science City auf.

Am Rande der Bande:
Robin Lodders beschert Science City Jena in der kommenden Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga einen zusätzliches Familienduell. Während sich Jenas Flügelspieler Julius Wolf bereits in der letzten Saison einen direkten Schlagabtausch mit seinem drei Jahre älteren Bruder Enosch (Tübingen) lieferte, darf sich Robin Lodders in den Begegnungen gegen Phoenix Hagen auf Bruder Jannik freuen.

Robin Lodders

Geburtstag: 30.11.1994 in Hannover
Größe: 2,06m
Position: Center

Bisherige Stationen

2012 – 2014 Hannover Korbjäger
2014 – 2016 Telekom Baskets Bonn (GER, BBL)
2014 – 2016 Dragons Rhöndorf (GER, ProB)
2016 – 2017 ETB Essen (GER, ProA)
2017 – 2020 NINERS Chemnitz (GER, ProA)
2020 – 2021 Science City Jena (GER, ProA)

Quelle: Science City Jena

Vuk Radojicic verlängert bis 2023 und eröffnet in Serbien ‚Cafe Jena‘

Bis Ende des kommenden Spieljahres 2020/2021 hat Jenas talentierter Point-Guard Vuk Radojicic ursprünglich noch Vertrag. Ungeachtet dessen verlängerte das Nachwuchs-Juwel der Ostthüringer seinen Kontrakt bei Science City Jena vorzeitig bis 2023. Der spielfreudige Serbe, der alle Nachwuchsabteilungen der Ostthüringer durchlief und somit ab der kommenden Saison nicht mehr unter die Ausländerregelung fällt, zukünftig den Statuts eines Local Players besitzt, befindet sich momentan noch im heimatlichen Čačak. Knapp zwei Autostunden von der serbischen Hauptstadt Belgrad entfernt, eröffneten er mit Unterstützung seinen Eltern vor zwei Wochen das „Jena Caffe“, als Zeichen der Zuneigung in Richtung seiner Thüringer Wahlheimat.

„Jena ist für mich längst zu einer zweiten Heimat geworden“, sagt Vuk Radojicic, während er im heimatlichen „Jena Caffe“ sitzt. „Ich kenne alle Personen im Club, Trainer, Spieler, Staff, alle Offiziellen des Vereins. Über die letzten Jahre ist Science City für mich zu einer ganz besonderen Verbindung gewachsen. Natürlich fühle ich mich in der Stadt und dem Club sehr wohl. Aufgrund der vorzeitigen Vertragsverlängerung haben ich und der Club Planungssicherheit. Gerade in der aktuellen Situation mit Corona ist das kein unwichtiger Faktor. Bei Science City konnte ich unter sehr guten Coaches reifen und will mich auch nach meiner Rückkehr als Basketballer Spiel für Spiel entwickeln,“ so Jenas Aufbauspieler mit der Trikotnummer 44.

Auch Frank Menz äußerst sich positiv zur vorzeitigen Verlängerung des talentierten Aufbauspielers. „Vuk hatte bereits einen Vertrag für das kommende Spieljahr, kommt aus dem eigenen Programm und wird zukünftig als ‚Local Player‘ für uns auflaufen. Natürlich war es unser Ziel, ihn längerfristig an Science City Jena zu binden. Deshalb bin ich froh, dass wir mit diesem talentierten Jungen gemeinsam an seiner Weiterentwicklung arbeiten können. Neben seinem vorhandenen Potential hat auch das Thema Identifikation ein wichtige Rolle gespielt. Vuk passt sehr gut in unser Konzept und wir freuen uns darüber, den Weg auch weiterhin zusammen gehen zu können“, so Sportdirektor und Trainer Frank Menz.

Kurzinterview mit Vuk Radojicic

Vuk, Du hast deinen Vertrag vorzeitig verlängert. Wie geht es dir mit dieser Entscheidung?

Sehr gut. Jena ist schon seit längerem mein zweites Zuhause und ich bin froh, demnächst wieder nach Deutschland zurückkehren zu können. Jetzt genieße ich aber noch die Zeit bei meiner Familie.

Deine Eltern und Du haben in Čačak ein „Jena Caffe“ eröffnet. Wer kam auf diesen Einfall?

Die Idee eines Cafes oder einer Bar hatte mein Vater und nachdem wir unter erschwerten Bedingungen, bedingt durch die Situation mit Corona, sämtliche Antragshürden gemeistert hatten, konnten wir mit der Organisation und Einrichtung starten. Vor zwei Wochen haben wir dann das „Jena Caffe“ eröffnet.

Wie ist das „Jena Caffe“ angenommen worden?

Wir waren am Anfang vom Ansturm überrascht. Insofern kann man sagen, dass unser „Jena Caffe sehr gut ankommt. Wir haben relativ lange, bis Mitternacht geöffnet, was in der serbischen Gastronomie nicht ungewöhnliches ist und dennoch war es phasenweise schwer, einen Tisch zu bekommen. Unser Biergarten, der zum „Jena Caffe“ dazugehört, ist ebenfalls gut besucht.

Gibt es etwas, dass du aus Jena vermisst?

Natürlich gibt es Dinge, die mir fehlen. Die Competition, die Spiele, hin und wieder das Training (lacht) und natürlich meine Mannschaftskollegen.

Gibt es im Gegenzug auch etwas, dass du vermisst, wenn Du in Jena bist?

Auch das. Meine Freunde, meine Freundin, die serbische Küche, die Sprache. In Jena wird Serbisch ja doch eher seltener gesprochen.

Wie ist die Situation mit Corona derzeit in Serbien?

Nicht so gut. Zu Beginn, unmittelbar nach dem Ausbruch, hatten wir es eigentlich ganz gut im Griff. Mittlerweile ist das Virus jedoch wieder auf dem Vormarsch.

Du wirst einige Deiner Mitspieler zum Trainingsauftakt wiedersehen. Auf wen freust du dich am meisten?

Bei Dennis wusste ich ja schon, dass er der Mannschaft erhalten bleibt. Matt hatte mir kurz vor seiner Verlängerung gesagt, dass er nach Jena zurückkommen wird. Auch wenn ich mich sicher bei Julius ein wenig mehr freue, bin ich froh, alle bekannte Gesichter wiederzusehen. Das gilt im Übrigen nicht nur auf dem Parkett sondern auch in der Kabine und privat.

(Science City Jena)

Stephan Haukohl verstärkt Basketball-Familie von Science City Jena

Die erste Neuverpflichtung von Science City Jena bringt ein bereits bekanntes Gesicht an die Saale zurück. Die Bundesliga-Basketballer aus Ostthüringen verpflichten mit Flügelspieler Stephan Haukohl einen Akteur, der bereits im Nachwuchsbereich sowie in der BBL-Saison 2016/2017 das Jenaer Trikot mit dem Stadtwerke-Logo trug. Als frisch gebackener Familienvater von Sohn Theodor verstärkt er somit nicht nur den Kader von Trainer Frank Menz, sondern auch die jüngste Generation der Science-City-Basketballfamile. Der am 26. Juni 2020 seinen 27. Geburtstag feiernde Neuzugang unterschrieb zunächst einen Einjahresvertrag.

„Ich bin nach meinen beiden ersten sportlichen Episoden bei Science City der Stadt immer verbunden geblieben, habe noch viele Freunde, Bekannte und nun auch meine eigene kleine Familie als Mittelpunkt in Jena. Natürlich freue mich zurückzukehren und hoffe, dass es den Fans auch so geht. Während meine Freundin Josephine und mein Sohn Theodor bei dieser Entscheidung eine große Rolle gespielt haben, werde ich keine allzu große Eingewöhnungszeit benötigen. Ich kenne aus den letzten Jahren noch viele Personen des Vereins, bin darüber hinaus fast täglich mit Julius Wolf in Kontakt. Zudem habe ich mit unserem Headcoach Frank Menz bereits in der Nachwuchs-Nationalmannschaft zusammengearbeitet und mich sehr positiv unter ihm entwickelt“, sagt Stephan Haukohl nach seiner Rückkehr an die Saale. „Was unsere Zielstellung betrifft, ist es aktuell schwer vorherzusehen, wie sich die Situation in den kommenden Wochen und Monaten entwickeln wird. Ich glaube, dass wir, so abgegriffen es vielleicht klingen mag, gut beraten sind, von Spiel zu Spiel, dann hoffentlich von Sieg zu Sieg zu denken. Du willst als Sportler immer den maximalen Erfolg, musst jedoch auch immer mit Faktoren rechnen, die nicht vorherzusehen sind. Wir bleiben optimistisch und vertrauen darauf, dass sich die momentane Phase in eine positive Richtung entwickelt“, so Haukohl abschließend.

„Ich kenne Stephan als Mensch und als Basketballer seitdem ich ihn als Bundestrainer zur Nachwuchs-Nationalmannschaft eingeladen hatte“, sagt Jenas Cheftrainer Frank Menz mit Blick auf seinen ersten ‚Neuzugang‘. „Er verfügt über großes Selbstbewusstsein und ist ehrgeizig. Hinsichtlich seiner basketballerischen Qualitäten zeichnet er sich primär durch seine Variabilität und sein gutes Spielverständnis aus. Diese Vielseitigkeit wird ihm und uns auf den beiden Flügelpositionen helfen“, sagt Frank Menz abschließend.

Während der gebürtige Schwabe einen Großteil seiner Jugend in München verbrachte und sich vor der U17-Basketball-WM 2010 beim SV Germering erstmals für den damaligen Bundestrainer Frank Menz empfehlen konnte, wechselte er im Anschluss an das Jenaer Sportgymnasium. Nach drei Spieljahren in der Jenaer NBBL-Auswahl sowie in der Regionalliga zog es den Stuttgarter anschließend ins baden-württembergische Ehingen, bevor mit der Auszeichnung „Youngster des Jahres 2014“ im Gepäck ein Umzug nach Nürnberg folgte. Infolge einer sportlich erfolgreichen Saison bei den Franken wagte Stephan Haukohl den Schritt in die BBL. Nach einer sportlich eher durchwachsenen Saison 2015/2016 beim MBC in Weißenfels entschied sich Haukohl im darauffolgenden Jahr für eine Rückkehr in seine Jenaer Wahlheimat, für die er in 33 Begegnungen zum Einsatz kam. Bei einer Einsatzzeit von knapp 15 Minuten pro Partie half der Flügelspieler Science City mit durchschnittlich 5.6 Punkte und 2.9 Rebounds bei der Mission Klassenerhalt, bevor er zur BG Göttingen wechselte für die er in zwei Spielzeiten 65 BBL-Einsätze absolvierte. Im letzten Spieljahr 2019/2020 für die Nürnberg Falcons als direkter Jenaer ProA-Konkurrent aktiv, gehörte der 2,05m große Flügel mit 11,2 Punkten, 5.6 Rebounds sowie 1.1 Ballgewinnen pro Partie zu den wichtigsten Leistungsträgern der Mannschaft von Trainer Ralph Junge.

Stephan Haukohl

Geburtstag: 27.06.1992 in Stuttgart
Größe: 2,05m
Position: Small Forward / Power Forward

Bisherige Stationen

2009 – 2012 Science City Jena (NBBL, Regio)
2012 – 2014 Ehingen / Urspringschule (GER, ProA)
2014 – 2015 Nürnberger BC (GER, ProA)
2015 – 2016 Mitteldeutscher BC (GER, BBL)
2016 – 2017 Science City Jena (GER, BBL)
2017 – 2019 BG Göttingen (GER, BBL)
2019 – 2020 Nürnberg Falcons BC (GER, ProA)
2020 – 2021 Science City Jena (GER, ProA)

 

Quelle: Science City Jena