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Aus Sachsen an die Saale – Matt Vest verstärkt Science City Jena

Knapp drei Wochen vor dem Auftakt der Saisonvorbereitung Anfang August nähert sich Science City Jena der Komplettierung seines Kaders. Die Ostthüringer verpflichten mit dem 26-jährigen US-Amerikaner Matt Vest einen variabel einsetzbaren Teamplayer, welcher nach sechs aufeinanderfolgenden Spieljahren in der ProA als waschechter Liga-Veteran bezeichnet werden kann. Der in Kettering, Ohio, geborene Flügelspieler unterschrieb in den zurückliegenden Tagen an der Saale einen Einjahresvertrag. Während Vest bereits seit der Saison 2014/2015 in der 2. Basketball-Bundesliga aufläuft, gilt der 1,95m große Allrounder als Vorzeigesportler auf und neben dem Parkett. Mit Ermen Reyes-Napoles, Jan Heber, Melvin Jostmann, Vuk Radojicic, Dennis Nawrocki, Julius Wolf, Joschka Ferner, Oliver Mackeldanz, Alex Herrera und Matt Vest bilden nunmehr zehn Akteure das aktuelle Gerüst von Science City.

„Ich bin dankbar für die Möglichkeit, meine Karriere in Deutschland fortsetzen zu können. Trainer Frank Menz und ich hatten in den letzten Wochen sehr konstruktive Gespräche, in denen wir über das Potential der Mannschaft und meine Rolle im Team gesprochen haben. Diese offene Art der Kommunikation hat mich von Science City überzeugt. Ich freue mich darauf, der Mannschaft auf beiden Seiten des Parketts zu helfen und den Verein zu repräsentieren. Natürlich wird es in erster Linie darum gehen, eine sportlich erfolgreiche Saison zu spielen und das Publikum zu begeistern“, sagt Matt Vest nach der Vertragsunterzeichnung. „ Meine Frau und ich lieben Deutschland. Wir freuen uns auf die Stadt und die Jenaer Fans“, so Vest abschließend.

„Matt verfügt offensiv über sehr viel Potential, welches noch lang nicht ausgeschöpft ist. Defensiv hat er alle Anlagen, als variabler Stopper mehrere Positionen zu verteidigen. Er wird unserem Kader mit seiner Vielseitigkeit enorm helfen“, sagt Jenas Cheftrainer Frank Menz. „Matt ist ein mannschaftsdienlicher Spieler und wird im Team eine wichtige Rolle als Leistungsträger übernehmen. Bei ihm stimmt das Gesamtpaket und die Einstellung. Wir verpflichten mit Matt Vest einen harten Arbeiter der zu unserer Philosophie passt“, so Menz zur Unterschrift des US-Amerikaners.

Während der Swingman seine vierjährige College-Karriere bei den Raiders der Wright State University absolvierte und im Abschlussjahr 2014 in das All-Defensiv-Team der Horizon-League berufen wurde, führte ihn seine erste Profistation im Anschluss erstmalig über den Atlantik – nach Thüringen. Im Trikot der Oettinger Rockets auflaufend erwies sich Vest von Beginn an als zuverlässiger und effektiver Stabilisator. Nachdem sich im Sommer 2015 ein Wechsel nach Paderborn anschloss und Matthew Vest für zwei Spieljahre erfolgreich für die Nordrhein-Westfalen auflief, lotste ihn der damalige Trainer Denis Wucherer 2017 zum ambitionierten Projekt nach Köln. Während sich die RheinStars früh aus den Playoffs 2018 verabschieden mussten und im Verlauf des Sommers ihren spielortbedingten Rückzug in die ProB bekanntgaben, unterschrieb Vest 2018 bei den NINERS in Chemnitz. Auch in Sachsen gehörte der sympathische Veteran von Beginn an zu den Korsettstangen von Trainer Rodrigo Pastore, musste sich mit den 99ers jedoch im 5. Spiel des Playoff-Halbfinales den Hamburg Towers geschlagen geben.

 
Matthew „Matt“ Vest
Geburtstag: 17.09.1992 in Kettering, Ohio
Größe: 1,95m
Position: Shooting Guard / Small Forward
Bisherige Stationen
2010 – 2014 Wright State (NCAA)
2014 – 2015 Oettinger Rockets (GER, ProA)
2015 – 2017 Uni Baskets Paderborn(GER, ProA)
2017 – 2018 RheinStars Köln (GER, ProA)
2018 – 2019 NINERS Chemnitz (GER, ProA)
(Science City Jena)

White Men can jump – Alex Herrera verstärkt Jenaer Basketball-Riesen

Er kann springen, blocken, rebounden und natürlich auch punkten. Science City Jena freut sich, für die Saison 2019/2020 mit „Big Man“ Alex Herrera den nächsten wichtigen Baustein im Kader begrüßen zu können. Der 2,06m große US-Amerikaner verfügt über ein enorm variables Skillset, welches er bereits in seinen zurückliegenden Spieljahren bei Phoenix Hagen konstant unter Beweis stellen konnte. Aus Nordrhein-Westfalen an die Saale wechselnd, unterschrieb Herrera in den zurückliegenden Tagen einen 2-Jahresvertrag und wird dem Frontcourt der Jenaer Mannschaft von Chefcoach Frank Menz viel Stabilität verleihen. Mit Ermen Reyes-Napoles, Jan Heber, Melvin Jostmann, Vuk Radojicic, Dennis Nawrocki, Julius Wolf, Joschka Ferner, Oliver Mackeldanz und Alex Herrera bilden nunmehr neun Akteure das aktuelle Gerüst von Science City.

„Es ist ein Mix aus positiver Nervosität und freudiger Erwartung, der mich nach meiner Unterschrift bei Science City jetzt in den kommenden Wochen begleiten wird“, sagt Herrera in seinem ersten Statement. „Ich bin dankbar für die Möglichkeit, unter einem großartigen Trainer wie Frank Menz und für eine Organisation wie Jena spielen zu können. Auch wenn die Sommerpause noch ein wenig andauert, zähle ich nun schon etwas aufgeregter die Tage, bis ich ankommen werde und wir in die Vorbereitung starten“, so Herrera.

„Der Kontakt zu Alex Herrera besteht nicht erst seit diesem Sommer, sondern hatte sich bereits 2017 über DeAndre Lansdowne ergeben. Beide haben in Fort Lewis am gleichen College gespielt“, sagt Jenas Trainer Frank Menz. „Nachdem Alex sich zahlreiche Spiele unseres damaligen Teams in Braunschweig angesehen hat, bin ich auf ihn aufmerksam geworden und habe seine gute Entwicklung in der ProA in Hagen aufmerksam verfolgt. Er war im zurückliegenden Sommer bereits zum Probetraining in Braunschweig und aufgrund seiner Perspektive ein heißer Kandidat für eine Verpflichtung. Deswegen freue ich mich, dass es jetzt mit seiner Unterschrift bei Science City Jena geklappt hat. Alex konnte nach seinen Auszeichnungen am College in Europa schon ziemlich viele wichtige Erfahrungen sammeln. Er hat auch in der ProA bereits nachgewiesen, über welche Stärken er sowohl offensiv als auch defensiv verfügt“, so Menz abschließend.

Während der US-Amerikaner von der Ignacio Highschool seiner Heimatstadt 2010 an das ebenfalls in Colorado gelegene Fort Lewis College wechselte, er bei den Skyhawks (NCAA Division II) vor allem aufgrund seiner defensiven Qualitäten überzeugen konnte, unternahm er zwischenzeitlich, im Frühjahr 2014, einen Ausflug in die Australische State Basketball League. Ohne Profi-Einsatz beim SBL-Team der Metro Pirates vom Mount Gravatt, einem Vorort von Brisbane, zu den Skyhawks zurückkehrend, schloss er seine Zeit am College 2015 an der Universität in Durango erfolgreich ab. Im Verlauf seiner Zeit am Fort Lewis College wurde Herrera drei Mal als bester Verteidiger der „Rocky Mountain Athletic Conference“ ausgezeichnet.

Nachdem Alex Herrera zur Saison 2015/2016 beim sechsfachen finnischen Meister KTP Basket Kotka seine ersten Schritte auf europäischem Parkett unternahm, folgte im anschließenden Sommer ein Wechsel in die Autonome Region Valencia zum spanischen Zweitligisten Tau Catello (LEB Oro). Im Sommer 2017 gelang es schließlich Phoenix Hagen den 2,06m großen Allrounder nach Deutschland zu lotsen. Ohne große Anpassungsprobleme entwickelte sich der bewegliche Center zu einer feste Stütze im Kader der Nordrhein-Westfalen, gehörte in den beiden zurückliegenden Spieljahren nicht nur aufgrund seiner beeindruckenden Statistiken zum festen Kreis unverzichtbarer Leistungsträger. Nachdem Herrera in seiner deutschen Premieren-Saison 2017/2018 mit 15.7 Punkten, 8.4 Rebounds und 2.2 Blocks pro Partie zu überzeugen wusste, bestätigte er in der darauffolgenden Spielzeit 2018/2019 seine durchschnittlichen Statistiken mit 13.7 Punkten, 8.1 Rebounds sowie 1.8 geblockten Würfen.

Alex Herrera
Geburtstag: 15.08.1992 in Ignacio, Colorado
Größe: 2,06m
Position: Center / Power Forward

Bisherige Stationen
bis 2010 Ignacio High School
2012 – 2018 Fort Lewis Skyhawks (NCAA, Division II)
2014 South West Metro Pirates (AUS, SBL)
2015 – 2016 KTP Basket Kotka (FIN, Korisliiga)
2016 – 2017 TAU Castelló (ESP, LEB Oro)
2017 – 2019 Phoenix Hagen (GER, ProA)

 

(Science City Jena)

Oliver Mackeldanz bleibt Science City Jena treu

Center verlängert bis 2020

Auch in der vierten aufeinanderfolgenden Woche können die Basketball-Riesen von Science City Jena mit der Vertragsverlängerung von Oliver Mackeldanz eine ausgesprochen positive Personalentscheidung präsentieren. Die Thüringer einigten sich mit dem 2,12m großen Center auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit um ein weiteres Jahr. Während der gebürtige Berliner im Sommer 2016 an die Saale wechselte, wird der aktuell längste Spieler im Kader von Trainer Frank Menz in seine bereits vierte Jenaer Saison starten. Mit Ermen Reyes-Napoles, Jan Heber, Melvin Jostmann, Vuk Radojicic, Dennis Nawrocki, Julius Wolf, Joschka Ferner und Oliver Mackeldanz bilden nunmehr acht Akteure das aktuelle Gerüst von Science City.

„Es waren gute Gespräche, die wir in den letzten Tagen geführt haben. Die Kommunikation war von Beginn an sehr klar und wurde von einer positiv Grundstimmung begleitet. Nachdem wir schnell einen gemeinsamen Nenner gefunden hatten, bin ich froh, glücklich und auch ein Stück weit dankbar, dass ich bei und mit Science City in meine vierte Jenaer Saison starten kann.“, sagt Oliver Mackeldanz nach seiner Vertragsverlängerung.

„Ich will unter Frank Menz den nächsten Schritt in meiner Entwicklung gehen. Er hat zuletzt während seiner Braunschweiger Zeit gezeigt, dass er die Fähigkeit besitzt, Spieler besser zu machen. Ich bin kein Typ, der jeden Sommer den Club wechseln möchte. Der Neustart ist eingeleitet, meine Motivation enorm groß und vielleicht muss man manchmal einen Schritt zurückgehen, um zwei Schritte nach vorn zu kommen“, so Mackeldanz.

„Die Unterschrift von Oliver Mackeldanz ist für uns aus unterschiedlichen Blickwinkeln ein sehr erfreuliches Ergebnis“, sagt Jenas Cheftrainer Frank Menz. „Zum einen konnten wir mit ihm einen Spieler halten, der bereits in den letzten Jahren für Science City auflief, sein Potential unter Beweis stellen konnte und der sich mit dem Club und der Stadt identifiziert. Zum anderen versprechen wir uns von ihm nicht zuletzt aufgrund seiner Statur eine entsprechende Präsenz unter den Körben, die sich nicht nur in seinen 2,12m widerspiegeln. Oliver hat in seiner bisherigen Karriere auf Erst- und Zweitliga-Niveau meist mit starken Quoten jenseits der 50 Prozentmarke überzeugt. Diesen Vorteil wollen wir mit ihm in einer wichtigen Rolle nutzen.“

„Ich bin froh, mit Oliver einen deutschen Center in unserem Team zu wissen, der sowohl sportlich als auch mit seinen menschlichen Charakterzügen zu unserem Erfolg beitragen soll“, sagt Menz.

Während Oliver Mackeldanz seine Liebe zum Basketball erst im verhältnismäßig späten Alter von 17 Jahren entdeckte, ihm 2007 der Einstieg in der Jugendabteilung des SV Pfefferwerk gelang, folgten im Anschluss bei Central Hoops Berlin (NBBL), Future Basketball Berlin und Königs Wusterhausen (Regionalliga) zunächst ausnahmslos Stationen in und um den Ballungsraum Berlin. Nachdem der deutsche Center im Sommer 2011 beim RSV Eintracht Stahnsdorf (ProB) unterschrieben hatten, zog es ihn im darauffolgenden Spieljahr 2012/2013 zu den Cuxhaven BasCats, mit denen er in der eine Liga höher angesiedelten ProA seinen nächsten Entwicklungsschritt absolvierte. Aufgrund überzeugender Leistungen im Trikot der Nordseestädter sicherte sich im Sommer 2013 der damalige BBL-Aufsteiger RASTA Vechta die Dienste des Hünen. Im Trikot der Niedersachsen debütierte Mackeldanz am 23. November 2013 gegen die EWE Baskets Oldenburg in der BBL. Während Vechta im Verlauf der Saison 2013/2014 aus dem Oberhaus absteigen musste, blieb der Center den Niedersachsen über zwei weitere Spielzeiten in der ProA als verlässliche Stütze erhalten. Schließlich wechselte der Hobby-Fotograf im Sommer 2016 die Seiten zweier Erstliga-Aufsteiger. Nach erfolgreichen Playoff-Halbfinalspielen hatten sich sowohl Science City Jena als auch RASTA Vechta bereits für die BBL qualifiziert, duellierte sich im Anschluss um den Titel des Zweitliga-Meisters, den letztendlich die Thüringer erringen konnten. Im Verlauf der drei zurückliegenden Spieljahre etablierte sich Oliver Mackeldanz als wertvoller Teil des Jenaer BBL-Kaders und überzeugte in Summe mit einer starken Feldwurfquote von durchschnittlich 70,37 Prozent (114/162).

Seinen denkwürdigsten Einsatz im Jenaer Trikot feierte der Jenaer Center mit der Trikotnummer 50 am 15. Februar 2017 ausgerechnet auf Berliner Parkett. Nachdem Science City bei großen Favoriten ALBA Berlin zur Halbzeit noch deutlich mit 26:44 zurückgelegen hatte, war es der heute 28-Jährige, der im dritten Viertel die Aufholjagd der Ostthüringer maßgeblich initiierte und erheblichen Einfluss auf den Jenaer 74:73-Sensationssieg in der Mercedes-Benz-Arena hatte.

 

(Science City Jena)

SEAWOLVES verpflichten Mauricio Marin

Mauricio Marin wechselt vom Erstligaabsteiger Science City Jena zu den ROSTOCK SEAWOLVES. Der 25-jährige Guard, der bereits bei ALBA Berlin und dem FC Bayern München unter Vertrag stand, erhält bei den Rostockern einen Einjahresvertrag.

„Ich freue mich darauf, in einer basketballbegeisterten Stadt wie Rostock wieder mehr Verantwortung auf dem Parkett zu übernehmen, vor einer großartigen Kulisse zu spielen und meinen Teil zum Teamerfolg beizutragen“, sagt Marin.

Mauricio Marin machte sich in seiner Jugend in der Basketballszene Berlins einen Namen. Der 1,93 Meter große Shooting Guard erlernte das Spiel mit dem orangefarbenen Leder beim TuS Neukölln. Mit dem Team IBBA Berlin gewann er in der Saison 2009/2010 den Meistertitel in der Jugend Basketball Bundesliga (U16). Im darauffolgenden Jahr ging Marin als 16-Jähriger dank einer Doppellizenz sowohl für die IBBA in der NBBL (U19) als auch in der 2. Basketball Bundesliga ProB für Stahnsdorf auf Korbjagd und erzielte 9,4 Punkte im Schnitt. Im Jahr 2011 knüpfte der gebürtige Berliner an seine Leistungen an und wurde von den Trainern der NBBL-Teams zum „Rookie of the Year“, zum besten „Neuling“ der gesamten Liga, gewählt.

Nach einer Saison im Reserveteam von ALBA Berlin unterzeichnete der Jugendnationalspieler einen Dreijahresvertrag beim FC Bayern München. Dort spielte er vorwiegend für die 2. Mannschaft und im Jugendbereich.

Zur Saison 2015/2016 wechselte Marin nach Nürnberg in die ProA und entwickelte sich dort zum Leistungsträger (9,4 Punkte pro Spiel, 39,3% 3FG). Anschließend spielte er von 2016 bis 2018 in der easyCredit BBL für Tübingen und Gießen, ehe er im Februar 2019 zum BBL-Absteiger Science City Jena wechselte. In insgesamt 71 BBL-Einsätzen in den vergangenen drei Spielzeiten erzielte Marin 3,4 Punkte im Schnitt bei einer Dreipunktequote von 37,5 Prozent.

Mit Mauricio Marin erhalten die ROSTOCK SEAWOLVES einen Combo Guard mit starkem Drang zum Korb, einem sicheren Distanzwurf und guten Anlagen in der Verteidigung.

„Wir beobachten Mauricio Marin schon seit längerer Zeit und freuen uns, dass es zur kommenden Saison mit einer Verpflichtung geklappt hat“, sagt SEAWOLVES-Manager Jens Hakanowitz. „Mit Mauricio bekommen wir einen guten Dreierschützen, der nach drei Jahren BBL nun darauf brennt, eine größere Rolle in der ProA zu übernehmen.“

Spielerprofil Mauricio Marin

Geboren: 21.04.1994 in Berlin
Größe: 1,92 m
Position: Shooting Guard

Stationen:
2018-2019 Science City Jena (BBL)
2017-2018 Giessen 46ers (BBL)
2016-2017 Walter Tigers Tübingen (BBL)
2015-2016 Nürnberger BC (ProA)
2012-2015 FC Bayern München (BBL, 1. RLN)
2011-2012 ALBA Berlin (1. RLN)
2010-2011 RSV Eintracht Stahnsdorf (ProB)
2009-2010 Internationale Berliner Basketball Akademie (IBBA) (JBBL)
2008-2009 TuS Neukölln 1865

Durchschnittliche Statistiken 2018/2019:
12 Spiele; 6:40 Minuten; 1,8 Punkte; 0,3 Rebounds; 0,4 Assists

ROSTOCK SEAWOLVES 2019/2020:
Tom Alte, Martin Bogdanov, Nicolas Buchholz, Kalidou Diouf, Michael Jost, Mauricio Marin

 

(ROSTOCK SEAWOLVES)

Center Oliver Clay bleibt Science City Jena treu

Science City Jena freut sich die erste Vertragsverlängerung zur anstehenden BBL-Saison vermelden zu können. Der Aufsteiger aus Ostthüringen und Center Oliver Clay verständigten sich in den zurückliegenden Tagen auf eine weitere Spielzeit der gemeinsamen Zusammenarbeit. Somit bleibt der 28-jährige Berliner dem Jenaer Team für ein weiteres Jahr erhalten, wird in dem von Björn Harmsen angepeilten Konzept, den Kern der Meister- und Aufstiegsmannschaft zusammenzuhalten, erneut ein wichtiges Puzzleteil bilden. Clay wechselte im zurückliegenden Sommer 2015 an die Saale, verfügt nach seinen Stationen in Weißenfels, Trier und Würzburg bereits über BBL-Erfahrung und überzeugte in seiner ersten Saison im Jenaer Trikot vor allem am defensiven Ende des Parketts.

 

 

Nach der Feier zur Zweitliga-Meisterschaft bat Jenas Trainer Björn Harmsen alle Akteure seines Kaders noch einmal zu Einzelgesprächen bevor sich der Großteil des Teams in alle Richtungen verstreute. „Ich musste nicht lang überlegen, hatte mich nach dem Termin mit Trainer Björn Harmsen und in Absprache mit meinem Agenten früh für eine weitere Saison in Jena entschieden. Ich kenne die Stadt, kenne das Umfeld, habe die Vorzüge schätzen gelernt und mich sehr gut eingelebt. Insofern wäre es nicht sonderlich clever gewesen, unter diesen Vorzeichen und nach dem sportlichen Aufstieg wechseln zu wollen“, sagt Oliver Clay nach seiner Unterschrift. „Wir haben in meinem ersten Jenaer Jahr eine unglaublich starke Saison gespielt, haben uns als Sahnehäubchen nach dem Aufstieg die Meisterschaft erkämpft und konnten im Verlauf der zurückliegenden Monate viele Siege einfahren. Das macht es über die Spielzeit gesehen natürlich alles etwas einfacher. Dennoch bin ich von der Mannschaft und der Zusammenstellung überzeugt“, so Clay.

Trainer Björn Harmsen ist von den menschlichen und sportlichen Qualitäten seines alten und neuen 2,08m großen Modellathleten überzeugt. „Oliver ist in der letzten Saison bei uns auf der Fünf gestartet, hat auf seiner Position anfänglich vorwiegend defensiv überzeugt, konnte im weiteren Saisonverlauf aber zunehmend auch offensiv wichtige Impulse setzen. Er verfügt bereits über Erstligaerfahrung, liefert auch im Training beständig gute Ergebnisse ab und ist ein Spieler dem ich voll vertrauen kann. Wir wissen was von Oliver erwarten können und bekommen werden“, sagt Björn Harmsen zu der ersten Vertragsverlängerung im BBL-Kader von Science City Jena.

 

(Science City Jena)

Rückblick Halbfinale ProA Spiel 3

Nach Spiel 3 stehen in beiden Halbfinalserien die Finalteilnehmer fest: Science City Jena und RASTA Vechta kämpfen in einem Hin-und Rückspiel um die ProA Meisterschaft und erwerben das sportliche Aufstiegsrecht für die Beko Basketball Bundesliga. Das Finale wird in einem Hin-und Rückspiel ausgetragen. Das Heimrecht bezieht sich hierbei auf das Rückspiel und geht an das best-platzierte Team: Vechta.

 

 

 

 

 

 

25.04.2016 19:30 Uhr Science City JenaGladiators Trier 73:64

Science City hat es geschafft. Jenas Basketball-Riesen bezwangen am späten Montagabend nach einem hart umkämpften Duell die Gladiators aus Trier mit 73:64, stellen die Halbfinalserie auf 3:0 und ziehen in das Playoff-Finale ein.

Aufstieg Beko BBL Science City Jena – Finalteilnehmer ProA Meisterschaft from 2. Basketball-Bundesliga on Vimeo.

25.04.2016 20:00 Uhr RASTA VechtaOeTTINGER Rockets Gotha 78:55

RASTA Vechta hat die Rückkehr in die Beko BBL am Montagabend perfekt gemacht. Das Team von Erfolgstrainer Andreas Wagner siegte im dritten Halbfinale gegen die OeTTINGER Rockets Gotha mit 78:55 und landete so den notwendigen dritten Sieg in der „Best-of-Five“-Serie.


Aufstieg Beko BBL RASTA Vechta – Finalteilnehmer ProA Meisterschaft from 2. Basketball-Bundesliga on Vimeo.

Basketball-Urgestein Ermen Reyes-Napoles verlängert bis 2021

Über die Anzahl erfreulicher Nachrichten kann sich Science City Jena in den zurückliegenden Tagen wirklich nicht beklagen. Nach dem erfolgreichen Halbfinaleinzug der Jenaer Zweitliga-Basketballer und dem souveränen Viertelfinalserien-Derbysieg gegen Chemnitz ist nun auch die erste Vertragsverlängerung in trockenen Tüchern. Ermen Reyes-Napoles, Jenas Basketball-Urgestein, verlängert um die stolze Dauer von fünf weiteren Jahren an der Saale, wird den Ostthüringern unabhängig von der jeweiligen Spielklasse bis 2021 erhalten bleiben. Darauf verständigten sich Lars Eberlein, als Geschäftsführer der Baskets Jena GmbH und der seit über einem Jahrzehnt für Jenas Riesen auf Korbjagd gehende 26-Jährige am Freitagnachmittag. Während Reyes-Napoles seit Jahren als Defensivspezialist und energischer Motivator für das intensive Spiel der Thüringer als wichtige Korsettstange dient, auch unter den Jenaer Basketball-Fans einen enorm hohen Stellenwert genießt, können sich die Anhänger der Ostthüringer auf fünf weitere Jahre mit dem gebürtigen Rudolstädter und ehemaligen Jenaer Sportgymnasiasten freuen.

 

 

 
„Wir verlängern den Vertrag von Ermen Reyes-Napoles sehr gern vorzeitig bis zur Saison 2021/2022, völlig unabhängig von unserer Ligazugehörigkeit“, sagt Jenas Geschäftsführer Lars Eberlein anlässlich der Unterzeichnung des neuen Kontrakts. „Ermen gehört als Person, unabhängig von seiner sportlichen Qualität schon seit Jahren als wichtiger Teil zu unserer Basketball-Familie. Er ist mit der Region verwurzelt, hat das Jenaer Sportgymnasium besucht und wohnt mit seiner kleinen Familie vor den Toren Jenas. Es füllt im Team eine wichtige Vorbildrolle aus, ist zudem eine der prägendsten Identifikationsfiguren im Jenaer Basketball. Ermen meckert nie über Schiedsrichterentscheidungen, war nur äußerst selten krank und noch viel seltener bei unserem Physiotherapeuten. Es ist schön, wenn man wichtige Spieler über einen lange Zeitraum binden kann, für alle betreffenden Partner. Ich freue mich für Ermen, für unseren Verein und für den Basketball in Jena“, so Eberlein.

Auch Jenas Trainer Björn Harmsen ist voll des Lobes hinsichtlich der Verlängerung des sonst eher introvertierten Anführers. „Ich habe Ermen schon vor über zehn Jahren in der Regionalliga trainiert, er gehört seit etlichen Spielzeiten zur Jenaer Basketball-Familie, hat sich in den zurückliegenden Jahren stetig verbessert und ist mit dem Jenaer Basketball mitgewachsen. Ich freue mich, dass Ermen uns auch über diesen Zeitraum erhalten bleibt. Ich habe es nie erlebt, dass er auch nur eine Trainingseinheit versäumt oder krankheitsbedingt gefehlt hat. Ermen ist ein absolut zuverlässiger Vorzeitsportler“, so Harmsen über eine seiner wichtigsten Verteidigungswaffen.

„Ich freue mich sehr darüber, den Vertrag mit meinem Heimatverein verlängert zu haben. Mit diesem Schritt haben alle betreffenden Seiten Planungssicherheit. Perspektivisch ist das die richtige Entscheidung für mich und meine Familie“, sagt einer der Jenaer Publikumslieblinge mit der Nummer 7. „Wir werden sehen wohin uns unsere Reise in den Playoffs führt. Unabhängig davon, in welcher Liga wir in der kommenden Saison antreten, kann der Basketball in Jena einer positiven Zukunft entgegenblicken“.

 

(Science City Jena)

Knight kommt, Hewitt geht

Marcos Knight kommt, Jelani Hewitt geht. Mit der Verpflichtung von Marcos Knight startet Science City Jena unmittelbar vor Ende der ablaufenden Transferfrist in die Vorbereitung auf das schwere Auswärtsspiel in Köln. Der 26-jährige Knight galt bereits vor dem Start in die Saison 2015/2016 als Wunschkandidat von Trainer Björn Harmsen, kennt die 2.Basketball-Bundesliga aufgrund seiner beiden bisherigen Stationen in Baunach und Heidelberg.

In Dublin, im Bundesstaat Georgia geboren, absolvierte Knight die letzten Jahre seiner Collegezeit bei den Middle Tennessee State Blue Raiders, bevor er 2014 nach Franken wechselte und den damaligen Zweitliga-Aufsteiger Bike-Cafe Messingschlager Baunach im Kampf um den Klassenerhalt mit 15,6 Punkten im Schnitt erfolgreich unterstützte. Nach seiner Europa-Premiere beim Kooperationspartner des BBL-Champions aus Bamberg wechselte der 1,88 m große US-Amerikaner zu den MLP Academics nach Heidelberg für die er in der laufenden Saison vier Spiele bestritt. Nachdem eine Verpflichtung von Marcos Knight vor der Saison 2015/2016 nicht zustande kam, wurde er am Ende des letzten Jahres durch seine Agentur wieder angeboten. In Absprache mit seinem bisherigen Arbeitgeber in Heidelberg einigten sich die Saalestädter auf einen zeitnahen Transfer, der Knight bereits in der laufenden Woche am Trainingsbetrieb von Science City teilnehmen lässt. Marcos Knight unterschreibt bei Science City Jena einen eineinhalb Jahre laufenden Vertrag der sowohl für die ProA als auch für die BBL Gültigkeit besitzen wird. „Marcos Knight ist ein Spieler der auf den Guard-Positionen viel Physis mitbringt. Er hat als harter Verteidiger und starker Rebounder überzeugt, wird uns in diesen Bereichen weiterhelfen“, sagte Trainer Björn Harmsen in seinem ersten Statement.

Unterdessen einigten sich Jelani Hewitt und der Zweitliga-Spitzenreiter in beiderseitigen Einvernehmen auf eine sofortige Vertragsauflösung. Während sich Hewitt bereits auf dem Weg zu seiner Familie befindet, in den kommenden Tagen zum zweiten Mal Vaterfreunden entgegensieht, hat Marcos Knight bereits die erste gemeinsame Trainingseinheit mit seinen neuen Kollegen absolviert. Science City wünscht Jelani Hewitt für seine Zukunft, sowohl familiär als auch mit Blick auf die sportliche Entwicklung alles Gute.

(Science City Jena)

Hand drauf, Björn Harmsen verlängert bis 2018

„Ich habe nie einen Gedanken daran verschwendet, zu einem anderen Club zu wechseln. Jena ist und bleibt meine Heimat, Science City bleibt mein Verein, mit dem ich, mit dem wir gemeinsam noch viel bewegen wollen“, sagt Björn Harmsen, der alte und neue Trainer von Science City Jena anlässlich einer heutigen Pressekonferenz in der Sparkassen-Arena. Nachdem das ursprünglich Arbeitsverhältnis des gebürtigen Göttingers zum Ende der Saison 2015/2016 ausgelaufen wäre, verständigten sich Jenas Geschäftsführer Lars Eberlein und der Trainer des aktuellen Tabellenführers der 2.Basketball-Bundesliga per Handschlag auf zwei weitere Jahre gemeinsamer Zusammenarbeit.

„Wir haben vor drei Jahren eine Reise begonnen, haben einen Weg beschritten, der noch lange nicht zu Ende ist. Die Einigung zum jetzigen Zeitpunkt war für unsere Planungssicherheit wichtig“, so Harmsen.

„Science City verfügt nach einer in den letzten Jahren bereits erfolgten Professionalisierung noch über großes Potential. Wir haben noch viele Entwicklungsmöglichkeiten um optimistisch in die Zukunft schauen zu können“, sagt der Trainer der Saalestädter.

Björn Harmsen

Björn Harmsen (Foto: Christoph Worsch)

Vor drei Jahren hatte Harmsen die sportlichen Geschicke der Ostthüringer übernommen, führte Science City regelmäßig in die Playoffs der 2.Basketball-Bundesliga. Neben dem sportlichen Erfolg liegt Harmsen aber auch die Ausbildung deutscher Nachwuchsakteure am Herzen. Als ehemaliger Schüler des Jenaer Sportgymnasiums sorgte der Trainer für wichtige Impulse in der Kooperation mit seiner ehemaligen Schule, verfügt in seinem Kader mittlerweile über nicht weniger als acht ehemalige und aktive Jenaer Sportgymnasiasten.

Auch Science-City-Geschäftsführer Lars Eberlein freut sich über eine weitere gemeinsame Zusammenarbeit mit dem 33-jährigen Chef-Trainer. „Wir freuen uns auf die Fortführung einer erfolgreichen Zusammenarbeit. Björn Harmsen passt perfekt zu Science City Jena. Wir haben mit Björn um weitere zwei Jahre verlängert. Sein Vertrag gilt sowohl für die ProA als auch für die BBL“, sagt Lars Eberlein nach der Vertragsverlängerung.

 

(Science City Jena)

Science City gewinnt den Altmühltaler-Cup

Mit einem souverän herausgespielten 101:49-Sieg gegen die Regionalliga-Reserve des FC Bayern München Basketball startete Science City Jena am späten Samstagnachmittag in den Altmühltaler-Cup in Treuchtlingen, mit einem weiteren Erfolg am Sonntag gegen Liga-Kontrahent Nürnberg sicherte sich das Harmsen-Team den Gesamtsieg im 4er-Turnier. Die Jenaer Riesen bezwangen die starken, gut aufgestellten Franken in einem intensiven Spiel mit 87:73, feierten nach dem Erfolg bei den „Köstritzer Baskets“ bereits den zweiten Turniersieg der Vorbereitung. In beiden Duellen konnte Science City mit mannschaftlicher Geschlossenheit überzeugen, hielt zudem die jeweilige Konkurrenz auch defensiv unter Kontrolle.

Im Aufeinandertreffen mit Nürnberg, einem Playoff-Halbfinalisten der Vorsaison, entwickelte sich von Beginn an eine spannende und physisch geprägte Partie. Science City, schnell eine Führung herausspielend, kontrollierte nach anfänglichem Rückstand über fast die gesamten 40 Minuten das Geschehen auf dem Spielfeld, lag lediglich zu Beginn bei 0:2 und 2:4 im Hintertreffen. Gerade Jenas große Spieler sorgten früh für einen Kurswechsel bei den Spielständen. Nach einem Dunk von Oliver Clay sowie von Guido Grünheid in der 4.Minute auf 11:6 enteilt, konservierte das Harmsen-Team den Vorsprung bis kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts. Im Anschluss kamen die Norisstädter dann aber besser in die Partie. Nach einer zwischenzeitlich auf 28:27 geschrumpften Führung im ersten Viertel sorgte Science City bis zum 55:43 wieder für etwas klarerer Verhältnisse. Während Jenas Führung sich bei zehn Punkten eingependelt hatte, beide Teams mit einem 69:60-Vorsprung der Saalestädter in den finale Abschnitt gingen, ließen McElroy und Co. auch in der Schlussphase nichts mehr anbrennen, fanden immer wieder die richtigen Antworten auf die Nürnberger Versuche einer Aufholjagd.

Auf dem Weg ins Endspiel hatte Science City die Regionalliga-Reserve des FC Bayern München Basketball geschlagen. Die Ostthüringer bezwangen den zwei Spielklassen tiefer antretenden Kontrahenten von der Isar am Ende zwar deutlich, mussten jedoch ab der 12.Minute auf Anführer Immanuel McElroy verzichten, der nach einem schmerzhaften Pferdekuss nicht mehr zum Einsatz kam. Nach anfänglich noch knappen Zwischenständen setzte sich das Harmsen-Team im Verlauf des zweiten Viertels kontinuierlich ab, verabschiedete sich mit einem bereits vorentscheidenden 55:30-Halbzeitstand in die Kabine. Auch nach Rückkehr in die Halle ließ Science City keinen Zweifel daran, wer in das Finale des Einladungs-Turniers einziehen würde. Konsequent und mit der gesamten Rotation auflaufend wuchs der Vorsprung der Thüringer von Minute zu Minute. Nachdem Jenas Korbjäger mit Abschluss des dritten Spielabschnitts ihre Führung auf 75:37 ausgebaut hatten, ließen sie auch im Schlussviertel keinen Zweifel am Sieg aufkommen.

„Für uns war das eine wichtiges Turnier, eine wichtige Standortbestimmung, zwei Wochen vor dem Saisonstart. Nach der sehr intensiven Partie gegen München, welches wir aufgrund der individuellen Klasse deutlich gewonnen haben, lag der Fokus natürlich auf dem Duell gegen die starken Nürnberger. Nach unserem Sieg bin ich sehr zufrieden, mit der Leistung der gesamten Mannschaft, aber auch wie sie in engen Phasen agiert hat, die Nerven behalten hat. Jetzt bekommt das Team zwei Tage frei, dann folgt das letzte Testspiel in Baunach bevor wir am 26.09. in Chemnitz den Saisonauftakt bestreiten werden“, sagte Trainer Björn Harmsen.

SCJ/NBG: Grünheid 19, McElroy 12, Bernard 12, Clay 11, Wank 10, Hewitt 7, Wolf 7, Reyes-Napoles 4, Rietschel 4, Wendt 1
SCJ/BAY: SCJ: Hewitt 21, Wolf 19, Wendt 14, Grünheid 10, Rietschel 9, Reyes-Napoles 8, Wank 8, Clay 7, Bernard 3, McElroy 2