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Schlagwortarchiv für: 4. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 4. Spieltag

17. Oktober 2023/in APP, ProB Süd 23/24

14.10.2023 18:00 Uhr OrangeAcademy vs. TEAM EHINGEN URSPRING 104:87

Bericht folgt in kürze.

14.10.2023 18:00 Uhr TSV Tröster Breitengüßbach vs. Ahorn Camp BIS Baskets Speyer 61:86

Die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer haben in der Breitengüßbacher Hans-Jung-Halle ihre bislang beste Saisonleistung gezeigt. Das Gästeteam siegte deutlich mit 86:61 (40:27) und festigte seinen Platz in der oberen Tabellenhälfte der BARMER 2: Basketball Bundesliga ProB.

„Darauf müssen wir aufbauen. Es war eine klare Steigerung gegenüber den Partien zuvor“, betonte BIS-Coach Carl Mbassa.
Die Speyerer wirkten nach kurzer Anlaufphase sehr konzentriert, kontrollierten meist die Angreifer des TSV Breitengüßbach und überzeugten mit ansprechenden Wurfquoten. In der Folge bauten sie ihren Vorsprung aus und hatten sich bereits vor dem Schlussviertel eine 20-Punkte-Führung erarbeitet. „Über unsere Defensive generierten wir Schnellangriffe, die wir wiederholt perfekt ausspielten“, lobte Mbassa seine Schützlinge und ergänzte: „Von der Intensität war es das beste Spiel, bei dem sich auch unsere jungen Leute viel Lob verdient haben.“

Überragender Akteur war der 24-jährige David Aichele – nicht nur aufgrund seiner Körpergröße von 2,12 Metern. Der BIS-Center war effektivster Spieler auf dem Feld, erzielte dank einer Wurfquote von 77 Prozent aus der Nahdistanz 23 Punkte und war elf Mal bei Rebounds zur Stelle. Zweistellig trafen auch seine Teamkollegen DJ Woodmore (19 Punkte/3 Dreier), Samuel Schally (13/2) sowie Carlos Hildalgo Guijo (12/2). „Wir haben eine sehr gute Teamleistung geboten“, urteilte der BIS-Trainer. Seine Auswahl entschied den Reboundvergleich zu ihren Gunsten und hatte lediglich neun Ballverluste während der 40 Minuten.

14.10.2023 19:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS Juniors vs. FC Bayer Basketball II 65:80

Mit einem souveränen Sieg ist die junge zweite Mannschaft der Bayern-Basketball vom Auswärtsspiel in Frankfurt zurückgekehrt. Beim 80:65 (37:24) lag die Mannschaft von Cheftrainer Emir Mutapcic die gesamten 40 Minuten in Führung und hat nun nach vier ProB-Spielen eine ausgeglichene Bilanz von 2:2 Siegen. Topscorer war bei seinem Einsatz für den FCBB II Dino Radoncic mit einem Double-Double aus 19 Punkten und elf Rebounds.

Immer noch ohne Amar Licina und Marco Frank, dafür also erstmals in dieser Saison mit dem Profi-erfahrenen Trio Ivan Kharchenkov, Martin Kalu und Radoncic angetreten, kamen die Bayern gut in die Partie (7:0/3.). Nach einem schönen Pass von Radoncic über das gesamte Feld konnte Ivan Volf per Dunking abschließen (11:2/6.). Schon früh zeigten sich Probleme im defensiven Rebound der Bayern, welche es den Gastgebern ermöglichten, im Spiel zu bleiben (21:12/14.). Die Bayern profitierten von einer schlechten Wurfquote des Skyliners-Farmteam, Dominik Dolic stellte die Halbzeitführung zum 37:24 her. Das bessere Momentum hatten nach Wiederbeginn zunächst die Frankfurter auf ihrer Seite, sie eröffneten die zweite Halbzeit mit einem 10:2-Lauf (39:34/23.). Zwei Dreier des 17-jährigen Guards Kharchenkov und von Dolic konnten diesen Lauf unterbrechen (45:38/25.). Ein erneuter Dreier Kharchenkovs zum Viertelende hob die Führung wieder zweistellig an (57:47/30.). Auch im letzten Abschnitt sollte der Bayern-Sieg nicht mehr in Gefahr geraten, auch dank guten 42 Prozent bei den Dreiern und fünf Spielern mit zweistelliger Punktezahl. Da fielen auch die 18 zugelassenen Offensiv-Rebounds nicht ins Gewicht.

14.10.2023 19:00 Uhr BBC Coburg vs. BG Hessing Leitershofen 80:55

Die Auswärtspartie beim BBC Coburg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga am Samstag endete für die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen mit einer am Ende klaren 55:80 (33:40) Niederlage. Nach vier Spieltagen weisen die Kangaroos somit eine ausgeglichene Bilanz von je zwei Siegen und zwei Niederlagen in der Tabelle auf.

Der Beginn der Partie verlief ausgeglichen, nach fünf Minuten führten die Gäste nach einem Dreier von Bernhard Benke sogar 9:7, eine Minute vor Ende des ersten Viertels stand es 15:15, ehe der BBC dann eine 21:17 Führung mit in die Viertelpause nahm. Diesem Rückstand liefen die Kangaroos in den zweiten zehn Minuten dann etwas hinterher, beim 31:34 (19. Minute) waren die Stadtberger noch in Schlagdistanz. Ähnlich wie im ersten Abschnitt markierten aber die Vestestädter wieder die letzten Punkte des Viertels und so stand es zur Halbzeit 40:33 zur Freude deren zahlreicher Fans.

Das Bild änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht wirklich. Die Kangaroos waren bemüht, versuchten alles, den Rückstand zu verkürzen, aber so richtig rund lief es eigentlich nicht mehr. Die Coburger trafen am Ende fünf Würfe jenseits der 6,75 Meter Linie mehr als die Leitershofer, scorten dazu mit 87% von der Freiwurflinie, während die BG hier bei mageren 53% hängen blieb, was überhaupt nicht der bis dato guten Saisonquote der BG in dieser Disziplin entsprach. Der Rückstand vor dem Schlussviertel wuchs noch einmal etwas an, mit beim Spielstand von 47:57 war zwar noch eine kleine Restchance da, das Blatt zu wenden. Dem sollte aber nicht so sein, auch weil die Kangaroos dieses Mal auch in der Verteidigung nicht an die Leistung der ersten drei Partien anknüpfen konnten. Die Coburger spielten die Partie souverän und gekonnt herunter und bauten ihren Vorsprung am Ende sogar noch deutlich aus.

14.10.2023 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. SV Fellbach Flashers 71:58

Die Oberhachinger Basketballer gingen mit viel Rückenwind aus dem fulminanten Derbysieg in Leitershofen in die schwere Partie gegen Fellbach. Die Gelbhemden „flashten“ die Württemberger mit einem sensationellen Start. In der Abwehr rührte man von Beginn an Beton an und ließ den starken Aufsteiger zu keiner Zeit der Partie ins Spiel kommen. Mit einem sensationellen 21-6 Start im ersten Viertel konnten man früh den Grundstein für den Sieg legen. Vor allem Daniel Urbano ragte hier heraus und streute einen Dreier nach dem anderen durch die Reuse. Spätestens als der Neuzugang seinen vierten Dreier in Folge ohne Fehlversuch und ohne Ringberührung traf, entbrannte das tropische Fieber in der Halle. Mit einer 41:25 Führung ging es in die Kabine.

Zwar bäumten sich die Gäste nach der Pause nochmal auf und zeigten kurzfristig Ihre spielerische Klasse, doch die Tropics fanden immer wieder die richtige Antwort. Auch der Fellbacher Trainer Borisov versuchte mit taktischen Umstellungen den Rückstand zu verkürzen und packte seine gefürchtete Zonenverteidigung aus. Hier bewies Kapitän Janosch Kögler, wie wichtig er für seine Mannschaft ist. Mit zwei erfolgreichen Dreipunktwürfen von unserer Nummer 8 war der letzte Bann der Flashers endgültig gebrochen. Dank einer starken Verteidigungsleistungen sicherten sich die Kyberg-Riesen hochverdient den dritten Saisonsieg.

14.10.2023 20:00 Uhr Black Forest Panthers vs. Porsche BBA Ludwigsburg 97:86

Da ist er, der erste Saisonsieg für die Black Forest Panthers! Dank einer starken Vorstellung gelingt den Schwarzwäldern ein souveräner Heimsieg über bis dahin ungeschlagene Ludwigsburger.

Die Panthers zeigten sich von Beginn an hellwach, wobei die Ludwigsburger ihre ersten sechs Wurfversuche nicht verwandeln konnten und lediglich von der Freiwurflinie punkteten. Ludwigsburg wirkte zu Beginn des zweiten Viertels strukturierter und übernahm nach einem versenkten Dreipunktewurf von Lukas Modic erstmals die Führung im Spiel (26:28). Anschließend zeigten sich die Panthers defensiv wieder geschlossener und erzielten in der Offensive acht Zähler in Folge zum 34:28. Dem überragenden Alex Lagerman war es zu verdanken, dass die Panthers mit einer Führung von acht Punkten in die Halbzeitpause gingen (46:38).

Anders als beim Auswärtsspiel in Ehingen zuletzt kamen die Panthers hellwach aus der Kabine und bauten die Führung angetrieben von Okolie und Gaus in den zweistelligen Bereich aus. Die Schwarzwälder blieben nun im Gegensatz zum zweiten Viertel hochkonzentriert und bauten den Vorsprung weiter aus. Starke 30 Punkte erzielten die Schwenninger allein im dritten Viertel und gingen mit einem Vorsprung von 19 Zählern ins Schlussviertel (77:58). Die Gäste aus der Barockstadt legten nochmal eine Schlussoffensive hin und konnten den Rückstand nochmal verkürzen. Doch die Gastgeber fanden stets die richtigen Antworten und verteidigten ihre im dritten Viertel etablierte Führung schließlich souverän. Am Ende jubelten 309 Zuschauer in der Deutenberghalle über einen 97:86-Sieg der Panthers.

15.10.2023 16:00 Uhr CATL Basketball Löwen vs. Dragons Rhöndorf 85:91

Bericht folgt in kürze.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2023/10/Nachberichte-ProB-Sued-ST4-1.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2023-10-17 13:33:002023-10-17 13:33:01Nachberichte ProB Süd 4. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 4. Spieltag

17. Oktober 2023/in APP, ProB Nord 23/24

14.10.2023 15:00 Uhr Berlin Braves 2000 vs. EN BASKETS Schwelm 86:73

Am Samstagnachmittag empfingen die Berlin Braves die EN Baskets Schwelm in der gut besuchten Sömmeringhalle. Beide Teams gingen mit einer bisherigen Ausbeute von zwei Siegen und einer Niederlage aus drei Spielen in den vierten Spieltag.Wie auch im ersten Heimspiel begannen die Braves etwas zögerlich und mussten sich erstmal in das Spiel tasten. Dazu brauchten sie einige Zeit, weshalb das erste Viertel mit 19:26 klar an die EN Baskets Schwelm ging. 

Im zweiten Viertel starteten die Braves dann ihre Aufholjagd, sodass sie nach einem schönen Dreier von Mampuya mit 35:35 in die Halbzeit gehen konnten. Zum dritten Viertel stand also alles wieder auf Anfang. Der Unterschied war jedoch, dass die Braves nun gut im Spiel waren und das Spiel mit den Fans im Rücken nach und nach auf ihre Seite ziehen konnten. Besonders überzeugend waren in dieser Phase Jean-Louis, Mampuya und Seiferth. Das Resultat war eine 57:53 Führung für die Braves nach dem dritten Viertel.  Im letzten Viertel konnten die Berlin Braves die Führung dann vor allem durch eine starke Defensive ausbauen, wodurch am Ende ein 86:73 auf dem Scoreboard stand. Der Spieler des Spiels war Andreas Seiferth, der sowohl in der Defensive als auch in der Offensive mit einer starken Leistung glänzen konnte.

14.10.2023 18:00 Uhr BSW Sixers vs. SC Rist Wedel 67:66

Die Erkenntnis war naheliegend: „Wir müssen einfach noch mal einen Korb machen“, sagte Hamed Attarbashi kurz nach der knappen Niederlage (66:67) seiner Mannschaft bei der BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen 06 (BSW Sixers). Möglichkeiten dazu gab es in der umkämpften Endphase der Begegnung mehrere: „Wir hatten viele freie Würfen, haben aber danebengeworfen“, so der Wedeler Trainer und hatte dabei unter anderem die Trefferquote seiner Mannschaft beim Dreipunktewurf (von 26 Versuchen saßen nur drei) im Hinterkopf.

Die Rister nutzten früh in der Begegnung ihre Vorteile beim Kampf um den vom Ring und Brett abprallenden Ball, um Punkte aufs Tableau zu bringen. Packende Duell unter dem Korb lieferten sich immer wieder Nicholas‘ Landsmann in Wedeler Diensten, Camron Reece, und BSW-Center Hendrik Warner. Beide führten ihre Mannschaften in den ersten 20 Spielminuten bei der Punktausbeute an. Im zweiten Viertel gelang ein 10:0-Lauf, der eine 29:22-Gästeführung ergab – Grundlage für den Halbzeitstand, der die Wedeler mit 38:30 vorne sah. Moritz Heck glich Ende des dritten Viertels fast im Alleingang zum 51:51 aus, als er innerhalb von nicht einmal zwei Minuten drei Dreier für BSW traf. Die Rister kehrten im Schlussabschnitt zu einer zweistelligen Führung zurück. Zwei Minuten vor Schluss war diese auf zwei Zähler zusammengesackt. BSWs Nicholas war es vorbehalten, bei 32 Sekunden Restzeit per Freiwurf zum 65:65 auszugleichen. Die abschließenden rund fünf Sekunden hatten es in sich: In Folge einer Auszeit brachten die Gastgeber den Ball unter dem Wedeler Korb ins Spiel, Warners Wurf war nicht von Erfolg gekrönt – zumindest nicht unmittelbar. Mehrere Spieler sprangen und strecken sich nach dem abprallenden Ball, darunter BSWs Nicholas, der ihn mit den Fingern ins Ziel bugsierte: 67:65 für die Hausherren.

14.10.2023 18:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. BBG Herford 90:80

Vor 770 Zuschauern: Heimsieg gegen Herford! Das war ein hartes Stück Arbeit, aber am Ende doch souverän: Die SBB Baskets haben im Heimspiel gegen die BBG Herford ihren zweiten Saisonsieg geholt. Vor 770 Zuschauern in einer erneut stimmungsvollen Halle der Freundschaft stand schlussendlich ein verdienter 90:80-Erfolg auf der Anzeigetafel.

Nach dem ersten Viertel lagen die Gastgeber mit einem Punkt in Front (19:18). Im zweiten Viertel kam Herford dann allerdings besser ins Spiel und eroberte sich die Führung (43:37). Den SBB Baskets fehlte die nötige Intensität, offensiv wie defensiv. Das änderte sich jedoch nach dem Seitenwechsel. Defensiv brachte vor allem Marc Friederici mit zahlreichen gelungenen Aktionen immer wieder Energie ins Spiel. Offensiv ging der zuletzt verletzte Lennard Winter voran. So führten die Hausherren vor dem letzten Viertel mit drei Punkten (64:61) und bauten diesen Vorsprung im Schlussabschnitt nur noch aus.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Das war ein hartes Stück Arbeit. Wir haben uns schwer getan in der ersten Halbzeit und waren nicht aggressiv genug. In der zweiten Halbzeit haben wir es geschafft, mit mehr Energie zu spielen, offensiv bessere Abschlüsse zu kreieren und Herford auch defensiv besser zu kontrollieren.“

14.10.2023 19:00 Uhr Ademax Ballers Ibbenbüren vs. LOK Bernau 89:63

Es war geschichtsträchtig, was 708 begeisterte TVI-Fans in der Halle Ost am Samstagabend erleben durften. Mit 89:63 fertigten die Ademax Ballers Ibbenbüren überraschend deutlich LOK Bernau ab und feierten somit den ersten Sieg der Vereinsgeschichte in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase liefen die Ademax Ballers zum Ende des ersten Viertels erstmals heiß. Ein 11:0-Lauf sorgte für eine 26:14-Führung nach zehn Minuten. Zu Beginn des zweiten Viertels schwächelten die Gastgeber kurz, waren dann aber wieder hellwach und führten schon zur Pause klar mit 49:34. Anders als in den Wochen zuvor ließ der Aufsteiger nach dem Seitenwechsel nie nach, verteidigte aggressiv und profitierte von einer miserablen Dreierquote der Gäste aus Bernau (2/24, 8 Prozent). Vorne wurde der Ball hervorragend bewegt, immer wieder riss es die Fans von den Sitzen. Früh war das Duell entschieden, doch die Ibbenbürener blieben dran, ein krachender Dunking des erneut überragenden Ricardo Artis war das Highlight der zweiten 20 Minuten. Dominant war einmal mehr das Rebounding der Ademax Ballers, mit 47:30 entschieden sie das Duell unter den Brettern für sich und siegten hochverdient.

Das sagt Coach Peer Reckinger: „Das war heute sehr sehr verdient für uns. Wir waren drei Mal ganz knapp dran, natürlich fällt jetzt ein Stein vom Herzen. Wir hatten heute eine Dominanz, die ich so nicht erwartet hätte. Alles, was wir uns offensiv und defensiv vorgenommen haben, hat heute funktioniert.“

14.10.2023 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. RheinStars Köln 77:98

Zwei Viertel liefen schlecht. Wirklich schlecht. Am Ende stand die dritte Saisonniederlage in der BARMER 2. Basketball Bundesliga: Die Itzehoe Eagles haben gegen die RheinStars Köln mit 77:98 verloren.

Der Start sah noch gut aus. Coach Timo Völkerink ließ sein Team eine Zonenverteidigung spielen, und das funktionierte: Köln war überrascht, vorn traf Filmore Beck zwei Dreier auf dem Weg zum 9:3. Danach drehte sich die Partie – und das schon endgültig. Mehrfach spielten die RheinStars die Itzehoer Verteidigung aus und schlossen per Dunk ab. So machten sie aus dem Rückstand ein 14:9, auch Völkerinks Auszeit half nicht. Sein Team kassierte Schnellangriffe und lag nach dem ersten Viertel bereits deutlich zurück. Der zweite Abschnitt blieb zäh, aber wenigstens ausgeglichen bis zum 33:48-Halbzeitstand.

Der Rest ist schnell erzählt. Schon der Start in die zweite Hälfte misslang den Gastgebern, die auf
mehr als 20 Punkte zurückfielen. Die Kölner hätten sich in einen Rausch gespielt und überdurchschnitttlich ihre Dreier getroffen, stellte Völkerink fest. „Wir waren in allen Belangen unterlegen.“ Zwischendurch drohte eine herbe Klatsche, der Rückstand näherte sich der 40-Punkte Marke. Doch im letzten Viertel konnten die Eagles das Ergebnis, gestützt auf eine starke Leistung von Tim Schlegel, noch freundlicher gestalten. „Wir haben es nie hingekriegt, als Team, als Einheit die Energie zu entwickeln wie im letzten Heimspiel“, sagte Völkerink. Es sei nicht gelungen, die Gäste für ihre teils überaggressive Verteidigung zu bestrafen. Angesichts einer Dreierquote von gut 30 Prozent seien die Itzehoer ihrem
Stil zu lange treu geblieben und hätten den Korb nicht genug attackiert.

15.10.2023 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. Seawolves Academy 84:75

Lange Zeit hielt die ProB-Auswahl der Seawolves Academy beim Tabellenführer Bayer Giants Leverkusen gut mit. Am Ende fiel die 75:84-Auswärtsniederlage womöglich etwas zu hoch aus.

Das Team von Coach Nicolai Coputerco startete souverän, zur Halbzeit lag es jedoch zweistellig zurück (33:43). Mit geschlossener Teamleistung und cleverer Verteidigungsarbeit arbeiteten sich die Wölfe im dritten Durchgang zurück und konnten zur Mitte des vierten Viertels sogar ausgleichen (63:63, 34. Min). In der Crunchtime behielten die Leverkusener jedoch den längeren Atem und fügten der Academy die dritte Niederlage in Folge zu. Erneut war das Duo Branden Maughmer und Toni Nickel nicht zu stoppen; sie erzielten zusammen 47 Punkte, 13 Rebounds und neun Assists. Bei den Leverkusenern kam das Duo McBride / Boksic auf jeweils 18 Zähler.

15.10.2023 17:00 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. TKS 49ers 63:96

Den TKS 49ers ist es am 4. Spieltag der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB gelungen, ihre Bilanz
wieder auszugleichen. Somit reihen sie sich wieder ins große Mittelfeld der Tabelle auf Rang 7 ein. Gegen die
Gastgeber der Iserlohn Kangaroos lief schon früh inder Partie vieles zugunsten der 49ers. Am Ende setzte
man sich beeindruckend mit 63:96 (30:62) durch.

Direkt zu Anfang der Begegnung deutete sich an, dass es ein guter Tag für die 49ers werden könnte. Nach nur viereinhalb Minuten brachte der spätere Topscorer der Partie, Ivan Mikhieiev, die Gäste per Dreier mit 6:16 in Führung. Rund eine Minute vor Viertelende stand es 20:26, bevor die TKS 49ers einen unglaublichen viertelübergreifenden 20:0-Lauf starteten! Bis zur Halbzeit wurde der Abstand sogar nochmals auf über 30 Zähler ausgebaut. Neben Mikhieiev überzeugten heute vor allem die Big Men der 49ers durch ihr Scoring sowie Rebounding. Mit 45:27 entschied das Team von Vladimir Pastushenko das Reboundduell gegen die Kangaroos für sich. Leo Hampl netzte eine Karrierebestleistung von 18 Punkten ein, Filip Kamenov legte mithilfe von fünf erfolgreichen Dreiern ebenso viele Punkte auf. Robin Jorch (9 Pkt, 5 Ass, 8 Reb), Jordan Müller (6 Pkt, 7 Ass, 6 Reb) und Kimoni N’Sondé (7 Pkt, 9 Reb, 5 Steals) stellten zudem ihre Allround-Fähigkeiten unter Beweis.

Zwar konnte das Team sein Offensiv-Feuerwerk in der zweiten Halbzeit nicht fortsetzen, brachte aber dennoch die Punkte ungefährdet mit nach Hause. 49ers-Topscorer Mikhieiev fasste das Spiel nach Abpfiff zusammen: „Wir haben heute extrem gut als Team gespielt und waren in der Offensive sehr schnell unterwegs, was zu dem hohen Vorsprung geführt hat. Auch defensiv haben wir einen guten Job gemacht, hatten aber auch Glück, dass die Kangaroos heute teilweise ihre offenen Würfe nicht versenkt haben.“


https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2023/10/Nachberichte-ProB-Nord-ST4.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2023-10-17 13:31:292023-10-17 13:31:30Nachberichte ProB Nord 4. Spieltag

Vorberichte ProB Nord 4. Spieltag

17. Oktober 2023/in APP, ProB Nord 23/24

14.10.2023 15:00 Uhr Berlin Braves 2000 vs. EN BASKETS Schwelm

Nachdem die Berlin Braves sich am vergangenen Samstag mit 89:83 knapp dem SC Rist Wedel geschlagen geben mussten, kommt am Samstag, 14.10. schon wieder die Chance, die Saison mit einem Heimsieg zurück auf Kurs zu bringen.

In den bisherigen Spielen konnte man bereits feststellen, dass die Verantwortung bei den Braves auf verschiedene Schultern verteilt ist. Das zeigt sich unter anderem an den bisherigen MVPs. Während im ersten Spiel Marley Jean-Louis das Spiel dominierte, waren es im zweiten Spiel Jacob Mampuya und Andreas Seiferth. Im dritten Spiel zeigte dann Noah Litzbach sein Können. Es bleibt spannend, wer sich im vierten Spiel in den Vordergrund spielt.

Dann empfangen die Braves die EN Baskets Schwelm, die in ihren ersten drei Spielen ebenfalls zwei Siege und eine Niederlage holten. Zwar begann ihre Saison mit einer 75:79 Heimniederlage gegen den SC Rist Wedel, jedoch konnten danach Siege gegen die Ademax Ballers Ibbenbüren und die BSW Sixers eingefahren werden. Vor allem der klare 101:77 Sieg gegen die BSW Sixers am vergangenen Samstag sollte den Braves eine Warnung sein. Bisher konnten Miller (Ø 16,3 P/3 A/8,7 R), Merz (Ø13/4,7/6,7) und Frazier (Ø 14,3/2,7/3,7) in den ersten drei Spielen mit guten Stats überzeugen. Es wird also sicherlich kein einfaches Spiel am Samstag für die Berlin Braves. Trotzdem kann das Team nach den bisherigen Auftritten selbstbewusst in das Spiel gehen. Mit einer weiteren geschlossenen Teamleistung haben sie sehr gute Chancen auf einen Sieg gegen die EN Baskets Schwelm.

14.10.2023 18:00 Uhr BSW Sixers vs. SC Rist Wedel

Mit dem SC Rist Wedel gastiert am 4. Spieltag ein Team aus dem Norden Deutschlands in der Sandersdorfer Ballsporthalle. Die Norddeutschen verfügen als Kooperationspartner des easyCredit BBL-Ligisten Veolia Towers Hamburg über einen jungen und zugleich interessanten Kader.

Nach der letzten Saison, in der Wedel die Playoffs verpasste, verließ Trainer Stephan Blode den Verein in Richtung Rhöndorf. Mit Hamed Attarbashi konnten die Verantwortlichen einen absoluten Basketballfachmann als neuen Headcoach präsentieren. BBL-Erfahrung bringen auch die Doppellizenzspieler der Rister mit. Mit Niklas Krause, Leif Möller, Alegbe Al-Fayed und Linus Hoffmann stehen gleich vier Spieler des Pro B Kaders auch bei den Towers im Kader.

Doch nicht nur in der Bundesliga setzt der ehemalige Wedler Cheftrainer Benka Barloschky auf das Personal aus Wedel. Im Eurocup erhielt zuletzt auch US-Center Camron Reece Einsatzzeit. In seinen bisherigen drei Einsätzen für Wedel erzielt das 2.01 Meter große Kraftpaket fast ein Double-Double im Schnitt. Der zweite Importspieler ist der Schwede Daniel Johansson. Ebenso wie Reece ist der 25-Jährige ein Führungsspieler im sonst sehr jungen Wedler Team. Nach einem Auftaktsieg in Schwelm, verloren Wedel zwar sein Heimspiel gegen Köln, doch am zurückliegenden Wochenende fand die Mannschaft auf die Siegerstraße zurück und gewann zu Hause mit 89:83 gegen die Berlin Braves.

Auf eben jene Siegerstraße wollen auch die BSW Sixers zurück. Nach der deutlichen Niederlage in Schwelm will die Mannschaft daheim eine Reaktion zeigen und hofft erneut auf die lautstarke Unterstützung der heimischen Fans. Da Kooperationspartner SYNTAINICS MBC erst am Sonntag im Pokal zu Hause gefordert ist, werden alle Doppellizenzspieler mit an Board sein.

14.10.2023 18:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. BBG Herford

Nach dem tollen 91:87 Derbysieg gegen Ibbenbüren will sich die BBG am kommenden Samstag um 18:00 Uhr in Wolmirstedt behaupten, um den guten Saisonstart zu krönen und sich in der oberen Tabellenhälfte festzusetzen. Rein tabellarisch betrachtet geht unser Team sogar als Favorit in das Auswärtsspiel, denn während wir als Fünfter von den Playoff-Rängen aus grüßen, hatte Wolmirstedt einen schweren Saisonstart und ist mit einem Sieg gegenüber zwei Niederlagen aktuell nur Elfter. Allerdings haben die Gastgeber mit den BSW Sixers (71:73) und den Bayer Giants Leverkusen (92:93) schon gegen zwei Top Teams gespielt und jeweils nur ganz knapp verloren.

Getragen wird Wolmirstedt offensiv bislang von den deutschen Akteuren Martin Bogdanov (14 Punkte und 5 Assists pro Spiel) und Lennard Winter (12 Punkte und 6 Rebounds pro Partie), aber auch der 2,11 Meter große Litauer Modestas Paulauskas (11,7 Punkte und 8 Rebounds pro Spiel) wusste bisher zu überzeugen.

Auf unseren Seiten spielen Tristan Harper (28,7 Punkte und 6,7 Rebounds) und Shawn Gulley (23,7 Punkte und 13,7 Rebounds) eine überragende Saison, erhalten aber von verschiedenen anderen BBG-Akteuren ebenfalls sehr guten Support. Der muss diesmal auch noch stärker sein, da Tristan Harper in Wolmirstedt nicht zum Einsatz kommen kann.

„Rückblickend müssen wir uns über die knappe Niederlage gegen Rostock doppelt ärgern, weil wir ansonsten punktuell ganz nach oben schauen könnten. So freuen wir uns auf eine Auswärtspartie in Wolmirstedt, wo wir letzte Saison unseren ersten Sieg in der Barmer 2. Basketball Bundesliga Pro B feiern konnten“, so Geschäftsführer Jürgen Berger.

14.10.2023 19:00 Uhr Ademax Ballers Ibbenbüren vs. LOK Bernau

Bericht folgt in kürze.

14.10.2023 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. RheinStars Köln

Wiederholen die RheinStars am kommenden Samstag ihren Coup vom vergangenen Jahr in Schleswig-Holstein? Im Vorjahr konnten die Kölner beide Spiele gegen die Itzehoe Eagles gewinnen. Am Samstag (19.30 Uhr) treffen beide Teams am vierten Spieltag in der noch jungen Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Gruppe Nord wieder aufeinander. Während die Norddeutschen im Vorjahr allerdings als ProA-Absteiger und späterer Halbfinalist in der vorigen Saison leicht favorisiert waren, gehen die Kontrahenten diesmal gleichauf in die Partie. Auch wenn Köln mit zwei Siegen bereits einen mehr als die Adler auf der Habenseite hat.

„Wir haben den Saisonstart gut gemeistert“, sagt Assistant Coach Katharina Arnold und warnt zugleich: „Wir sind noch lange nicht da, wo manche sich schon wähnen. Wenn wir wirklich zu den oberen Teams der Liga zählen wollen, dann müssen wir uns noch gehörig steigern.“

Für die Basketballfans vor Ort könnte sich die jedenfalls eine sehenswerte Partie entwickeln. Neben Ex-Adler Tim Lang kommen mit Köln die besten Balldiebe der Liga in den Norden, die das Tableau bei den Steals deutlich anführen mit 45 Steals vor Platz zwei (33, BSW Sixers). Dafür warten am Lehmwohld die besten Dreierschützen der Liga. Angeführt von Filmore Beck, Erik Nyberg und Jack Fritsche haben die Eagles bislang über 40 Prozent ihrer Dreierversuche getroffen. Zudem hat Trainer Timo Völkering in seiner sechsten Saison im Norden mit US-Boy Tekorian Tiante Smith einen gefährlichen Pointguard mit Finisher-Qualitäten am Korb zu bieten. Und überhaupt führen die Teams gemeinsam die Statistik mit den höchsten Prozentsätzen bei Treffern aus dem Spiel an.  Für die Kölner Fans heißt es da wohl, einschalten im Livestream lohnt sich.

15.10.2023 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. Seawolves Academy

Beericht folgt in kürze.

15.10.2023 17:00 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. TKS 49ers

Es steht das zweite Auswärtsspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2023/24 für die TKS 49ers an. Sie reisen zu den Kangaroos nach Iserlohn, welche sich in einer ähnlichen Ausgangslage wie die 49ers befinden. Beide Mannschaften stehen mit einer Bilanz von einem Sieg und zwei Niederlagen in der unteren Tabellenhälfte.

Die TKS 49ers rutschten nach der Niederlage gegen Bernau auf Rang 12 ab, ihre dieswöchigen Gegner der Iserlohn Kangaroos stehen bei gleicher Bilanz drei Plätze darüber. Die Gastgeber mussten sich letzte Woche den Itzehoe Eagles geschlagen geben, nachdem sie gegen die Seawolves Academy ihren ersten Saisonsieg einfahren konnten. Bester Punktesammler des Teams ist bis dato Viktor Ziering (16,7 Pkt), der sich vor allem durch seine Gefahr von außerhalb der Dreierlinie auszeichnet. Der deutsche Shooting Guard kehrte im Sommer nach drei Jahren in Schwelm und Giessen zu den Kangaroos zurück. Ebenfalls im Auge behalten sollten die 49ers den amerikanischen Neuzugang Travis Henson, welcher die Nachfolge von Michael Cubbage, Iserlohns Topscorer der vergangenen Saison, antritt.

In der vergangenen Saison konnten die TKS 49ers beide Aufeinandertreffen mit den Iserlohn Kangaroos für sich entscheiden. Diesem Fakt sollte jedoch mit Blick auf die veränderten Kader beider Mannschaften wenig Bedeutung zugeschrieben werden. Vladimir Pastushenko schätzt die Gegner sogar als eines der Topteams der Liga ein: „Iserlohn hat sich von allen Teams, wie ich finde, auf dem Papier am meisten verstärkt. Ihre aktuelle Bilanz spiegelt nicht meine Einschätzung von ihnen wieder. Ziering, Konradt, Delgado, Almstedt und Henson sind allesamt Neuzugänge, die zuletzt in der ProB, ProA oder auf dem College durchaus überzeugt haben. Zudem ist Iserlohn eine sehr groß gewachsene Mannschaft. Hinzu kommt, dass wir derzeit aufgrund von einigen erkrankten und verletzten Spielern eine geringe Trainingsbeteilligung haben. Das A und O, um letztendlich siegreich nach Hause fahren zu können, wird sein, eine ausgewogene Teamleistung an den Tag zu bringen.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2023/10/Vorberichte-ProB-Nord-ST4.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2023-10-17 13:25:502023-10-17 13:25:51Vorberichte ProB Nord 4. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 4. Spieltag

24. Oktober 2022/in APP, ProB Nord 22/23

Foto: Stativ & Linse Fotoagentur

Spieltag 4:

22.10.2022 18:00 Uhr RASTA Vechta II vs. ROTH Energie Giessen Pointers

„Spiel entfällt“

22.10.2022 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. SBB Baskets Wolmirstedt 86:104

Gegen die ambitionierten Gäste von den SBB Baskets starteten die Dragons nervös in die Partie und erlösten ihre Fans auf den Tribünen erst nach rund 2 Minuten mit dem ersten Punkt von der Freiwurflinie (1:4). Mit viel Ball-Movement fanden die Mannen von Gästetrainer Eiko Potthast zunächst die besseren Lösungen in der Offense und waren zumeist nur durch Fouls zu stoppen. Mit der Einwechslung seiner Bankspieler bewies Coach Thomas jedoch das richtige Händchen, denn unter der Führung des jungen Leo Valesin arbeiteten sich die Drachen zurück in die Partie und konnten zum zwischenzeitlichen 17:17 ausgleichen und durch Zaba Bangala wenig später die erste Führung des Abends verbuchen (20:19). Mit knackiger Defense und schnellem Fastbreak-Spiel sorgten die Dragons für beste Stimmung auf den gut gefüllten Tribünen und fanden auch im Setplay immer wieder die passenden Lösungen. Doch auch die Baskets um Coach Potthast fanden unter der Regie von Martin Bogdanov den Weg zurück in die Partie und brachten sich rund 3 Minuten vor der Halbzeitsirene zurück in Schlagdistanz (38:37). Mit vielen Möglichkeiten Praxis von der Freiwurflinie zu sammeln für beiden Teams liefen die letzten Minuten des zweiten Viertels herunter und endeten mit einem 47:47 zum verdienten Pausentee.

Auch nach der Halbzeit ging es vom Einwurf weg auf Betriebstemperatur weiter. Etwas zu hitzig wurde es für Gästetrainer Eiko Potthast, der früh im dritten Viertel mit seinem zweiten technischen Foul die Halle verlassen musste. Doch auch ohne ihren Cheftrainer in der Coaching Box kam kein Bruch ins Spiel der SBB Baskets, die beim Stand von 61:66 Trainer Julius Thomas keine andere Chance ließen, als das Momentum via Timeout zu unterbrechen. Doch auch nach der Auszeit blieben die Korbjäger aus Sachsen-Anhalt das tonangebende Team auf dem Feld und sorgten mit ihrer Zonen-Verteidigung für massig Sand im offensiven Getriebe der Dragons. Ein 14:3-Lauf besiegelte das dritte Viertel zum 65:79- Zwischenstand. Nach besten Kräften stemmten sich die Dragons gegen die drohende Niederlage, fanden aber zu selten eine sportliche Lösung gegen die Defense der Baskets, die ihrerseits immer wieder wichtige Nadelstiche setzten und konstant zweistellig in Führung blieben. Die Fans im Rund der Sporthalle Sankt Katharinen honorierten den Hustle der Drachen, die trotz sportlicher Vorentscheidung beim Stand von 76:95 niemals aufsteckten, aber letztlich vor allem in der zweiten Halbzeit die Überlegenheit der SBB Baskets anerkennen mussten.

Mit einem deutlichen 86:104 auf der Anzeigetafel endete die Dragons-Premiere in Sankt Katharinen, bei der die Drachen in Sachen Trefferquote letztlich klar das Nachsehen hatten. Sowohl von jenseits der 6,75-Meterlinie, als auch aus dem 2er-Bereich agierten die Gäste effizienter und konnten zudem das Assist- und Rebound-Duell für sich entscheiden.

Julius Thomas (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Wir waren in der zweiten Halbzeit nicht ready und haben daher auch in der Höhe verdient verloren. Gerade in der One-On-One Defense haben wir es nicht geschafft den Gegenspieler vor uns zu halten und den Baskets so massiv in die Hände gespielt. Wir werden alles detailliert mit den Jungs aufarbeiten, um kommende Woche wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren.“

22.10.2022 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. EN BASKETS Schwelm 79:61

Am vierten Spieltag stand für die EN Baskets eine sehr schwierige Aufgabe auf dem Programm: Auswärtsspiel bei der Lok aus Bernau, dem Farm-Team von ALBA Berlin. Am frühen Vormittag startete die weiteste Auswärtsfahrt der Saison zu einem der heißesten Teams der Liga. Gewann man doch in der Vorwoche auswärts beim Titelfavoriten Wolmirstedt.

Head-Coach Falk Möller schickte zu Beginn Johan Flaa, Chris Frazier, Marius Behr, CJ Oldham und Brett Reed aufs Feld. Und die Jungs starteten offensiv gut in die Partie: Dreipunkte-Spiel von Reed, Dreier von Frazier und Flaa. Doch defensiv gab es einige Nachlässigkeiten, so dass Möller früh eine Auszeit nehmen mussten. 11:9 der Zwischenstand. Offensiv ging der offene Schlagabtausch weiter. Jedoch machen sich die Baskets mit Ballverlusten immer wieder das Leben selbst schwer. 21:16 der Zwischenstand nach dem ersten Viertel. Wie schon im ersten Viertel stellte auch im zweiten immer wieder Isiah Small die Baskets-Defense vor große Probleme. Offensiv kam Sand ins Getriebe und das Möller-Team tat sich immer schwerer, gute Würfe herauszuspielen. Folgerichtig stand es zur Halbzeit 37:25 für die Gastgeber.

Das dritte Viertel begann, wie das letzte aufhörte. Bernau bestimmte das Tempo und kam zu einfachen Punkten, während sich die Baskets jeden Wurf hart gegen die gute Verteidigung erarbeiten mussten. Doch im Laufe des Viertels fanden die Baskets endlich ihren Rhythmus und insbesondere Chris Frazier sorgte dafür, dass die Baskets auf 52:44 verkürzen konnten. Im vierten Durchgang ging es lange hin und her, die Blau-Gelben konnten nicht weiter verkürzen, Lok Bernau konnte sich zunächst auch nicht weiter absetzen. Erst in den letzten Minuten produzierten die EN Baskets einige Ballverluste, die zu einfachen Bernauer Punkten führten. Bernau gewinnt am Ende mit 79:61.

Assistant Coach Dan Oppland:
„Es war – wieder – ein großer und wichtiger Schritt für die Mannschaft. Es war sehr wichtig, dass wir von Anfang an mit sehr viel Energie in das Spiel gegangen sind. Wir wollten unseren Fans zu Hause endlich zeigen, was wir uns bis hierher erarbeitet haben. Wir haben zwischenzeitlich kurz den Fokus verloren, aber das ist für einen so temporeichen Spielstil völlig normal. Wir haben ihn dann schnell wiedergefunden und konnten somit unser Spiel spielen. Jetzt ist es für uns wichtig, dass wir uns auf das nächste Spiel in Iserlohn konzentrieren. Danach haben wir eine kurze Pause und freuen uns danach schon auf unser nächstes Heimspiel.“ Dem haben wir wie immer nicht hinzuzufügen.

22.10.2022 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. TKS 49ers 78:81

Am Samstagabend wurden die TKS 49ers von den Itzehoe Eagles zum vierten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord begrüßt. Gegen die krankheitsbedingt dezimierten Gastgeber war eine starke erste Halbzeit ausschlaggebend für den Auswärtserfolg. Durch den 78:81 (29:45) Sieg stehen die 49ers nun bei einer Bilanz von 3-1 in der laufenden BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Saison.

Die TKS 49ers bauten sich schon früh eine einigermaßen komfortable Führung gegen die gastgebenden Itzehoe Eagles auf, welche jedoch nicht durchgängig bis zum Ende der Partie halten sollte. In der 35. Spielminute stand es plötzlich 67:66, die Eagles gingen an diesem Abend erstmals in Führung. Der Spielverlauf erinnerte sehr an das Heimspiel der 49ers gegen die BBG Herford. Auch damals legte man anfangs gut los, verspielte die erarbeitete Halbzeitführung folglich jedoch Stück für Stück. Damals wie heute das Hauptproblem: die Ballverluste. 22 Turnover leisteten sich die 49ers diesmal in Itzehoe, ein Großteil davon in der zweiten Spielhälfte. Umso besser lief es heute von außerhalb der Dreier- und an der Freiwurflinie. Zehn Treffer aus 21 Versuchen versenkte das Team von Vladimir Pastushenko aus dem Dreierbereich, bei den Freiwürfen waren es überdurchschnittliche 17 Treffer aus 18 Versuchen. An ersterem hatte Yannick Hildebrandt großen Anteil (4/6), an zweiterem Andrii Kozhemiakin (10/11). Robin Jorch erwischte ebenfalls einen exzellenten Tag und erzielte seine 19 Punkte mit hoher Effizienz (82% Wurfquote) vor allem in der ersten Halbzeit.

Zurück zur Schlussphase… Nach einigen Minuten auf und ab mit mehreren Führungswechseln sowie einem Dreier von Eagles-Topscorer McBride (29 Pkt) zum erneuten Ausgleich (76:76) waren es letztendlich Yannick Hildebrandt per Dreier und „Q“ Emanga von der Freiwurflinie, die den 49ers die letzte entscheidende Führung zum 78:81 aus Sicht der Gastgeber verschafften. Damit erhöht TKS seine Bilanz auf drei Siege und einer Niederlage und verweilt in der kommenden Woche auf dem dritten Tabellenplatz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

„Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren, da haben wir zu viele einfache Punkte zugelassen“, sagte Eagles-Coach Timo Völkerink.

„Wir haben zwei Gesichter gezeigt“, sagte Völkerink, aber in der ersten Hälfte seien einfach zu viele Fehler passiert. Zudem zähle gerade in einem solchen Spiel, in dem wichtige Akteure und deren Punkte fehlten, die eigene Dreierquote: „Wenn man als Außenseiter ein solches Spiel gewinnen will, braucht man von außen einen guten Tag, und den haben wir leider nicht erwischt.“

23.10.2022 16:00 Uhr BSW Sixers vs. Iserlohn Kangaroos 88:80

Die BSW Sixers haben auch ihr zweites Heimspiel gewonnen. Nach einem Auf und Ab gewann die Mannschaft am Sonntagnachmittag gegen starke Iserlohn Kangaroos mit 88:80 und feierte damit den dritten Sieg in Serie. Nach defensiv schwachem Beginn war besonders die verbesserte Leistung in Viertel zwei und drei für den Heimerfolg verantwortlich. Mit nun drei Siegen aus vier Spielen belegen die BSW Sixers den zweiten Tabellenplatz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

„Die Niederlage war unnötig. Das haben wir uns selbst zuzuschreiben“, ärgerte sich Kangaroos-Headcoach Dennis Shirvan. Nach einem holprigen Start – die Iserlohner erzielten die ersten Punkte erst nach drei Minuten – gingen sie sogar mit einer Führung in die erste Viertelpause. Kurz vor der Halbzeit gerieten die Kangaroos wieder in Rückstand, nachdem sie fast das
komplette zweite Viertel geführt hatten. „Da hatten wir drei oder vier unnötige Turnover, das wollen wir natürlich vermeiden“, berichtete Shirvan. Generell waren die Kangaroos gegen die Sixers anfällig für Turnover, insgesamt 17-mal verloren sie den Ball an den Gegner, Sandersdorf beschränkte sich auf sechs Ballverluste. „17 Turnover sind natürlich viel zu viele.“, so der Headcoach.

Im dritten Viertel erzielten die Kangaroos in zehn Minuten nur zehn Punkte und waren in der Defensive nachlässiger. Den Sixers gelang es so, bis zum Beginn des letzten Viertels auf 16 Punkte davonzuziehen. Dieses Viertel spiegelte allerdings nicht die generelle Wurfleistung wider. Die Iserlohner besaßen im ganzen Spiel die bessere Wurfquote (52% gegenüber 42%) und trafen auch die Dreier besser (43% gegenüber 36%). Durch die vielen Turnover der Kangaroos warfen die Gäste aber auch neun Würfe mehr auf den Korb. Trotz 16 Punkten Rückstand gaben die Iserlohner nicht auf. Ein schneller 8:0-Lauf brachte sie wieder näher heran und ein 14:0-Lauf mit vier getroffenen Dreiern waren die Kangaroos wieder mit 72:70 in Führung. „Wir wollten im letzten Viertel alles drehen, aber am Ende haben uns leider die Kräfte gefehlt“, bedauerte Dennis Shirvan. Die Partie noch zu drehen war eine große Energieleistung, weshalb die Konzentration in der Schlussphase etwas nachließ und sich das Shirvan-Team weitere Turnover leistete. „Wir haben 25 Minuten wirklich gut gespielt. Im letzten Viertel haben die Sixers aber auch vier unglaubliche Würfe getroffen“, erklärte Shirvan. Unglaublich war auch die Menge der Freiwürfe, die die Sixers erhielten. 27-mal durften die BSW-Spieler an die Linie für die leichten Punkte, von denen sie 24 trafen, die Kangaroos trafen hingegen sieben von neun möglichen Freiwürfen.

Chris Schreiber, Headcoach BSW Sixers: „Der große Unterschied war heute, dass wir uns im Vergleich zum Gegner nur sehr wenige Ballverluste geleistet haben. Iserlohn hat besser als wir aus dem Feld getroffen, dafür haben wir konsequent das Brett attackiert, was sich in den 27 Freiwürfen ausgedrückt hat, von denen wir 24 verwandelt haben. Wir wussten eigentlich um die Dreierstärke der Iserlohn, wir haben da heute einfach manchmal zu sorglos agiert und insgesamt zu viel zugelassen. Natürlich freuen wir uns jetzt über den guten Start in die Saison, kommendes Wochenende haben wir spielfrei und dann wollen wir weiter angreifen.“

23.10.2022 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. RheinStars Köln 63:59

Das Aufeinandertreffen der beiden besten Punktesammler der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord schien ein Angriffsfeuerwerk anzukündigen, doch so kam es nicht. Im Gegenteil: Beim 63:59-Sieg des SC Rist über die RheinStars Köln wurde zeitweise offensive Magerkost gereicht. Ach ja, das Duell Harrison Cleary gegen Ali Sow endete übrigens unentschieden. Beide erzielten 17 Zähler und blieben damit jeweils deutlich unter ihren bisherigen Werten.

Anders als noch in der zweiten Halbzeit im NRW-Duell in Iserlohn vor gut zwei Wochen ließen sich die Kölner nicht mehr von den Angriffen der Gastgeber auseinanderspielen. „Wir waren intensiv, jeder hat für jeden gespielt und sich reingehangen.“ Auch ohne Elijah Schmidt, Steffen Haufs, Andrej Mangold und die beiden Youngster Davi Remagen und Kenan Reinhart, die in den Jugendbundesligen aktiv waren, behaupteten sich die RheinStars von Beginn an auf Augenhöhe mit den offensivstarken Ristern. Auch deren Topscorer Harrison Cleary hatten die Rheinländer weitestgehend im Griff. Allerdings konnten die RheinStars ihre beste Phase nach der Pause nicht nutzen, um eine Vorentscheidung herbeizuführen. Im dritten Viertel lief es neben der Defense auch zwischenzeitlich im Angriff und die Hausherren kamen in arge Schwierigkeiten. Bis knapp drei Minuten vor Ende des dritten Viertel lagen die Kölner vorne (27./44:39), bevor die Wedeler den Trend wieder zu ihren Gunsten wenden konnten. „In der Phase war mehr drin, aber im Eifer des Gefechts hat dann in der Offensive vieles eben auch nicht funktioniert im Abschluss.“

Auch die recht ungleich verteilte Foulbelastung (15 zu 31) wollte Baeck nicht dramatisieren bzw. als Begründung für die Niederlage anführen. „Trotzdem hatten wir die Chance, dass Spiel zu gewinnen. Wir haben den Schiedsrichtern die Möglichkeit gegeben, so zu pfeifen. Das müssen wir akzeptieren. So ist das mit jungen Teams. Jetzt haben wir eine Woche Training und dann wollen wir es nächstes Wochenende noch besser machen.“

„Das war ein ganz hart erkämpfter Sieg“, sagte Rist-Trainer Stephan Blode. „Wir haben defensiv ein sehr gutes Spiel gemacht. Damit meine ich nicht, dass die Kölner 59 Punkte haben, sondern die Punkte, die wir ihnen gegeben haben, waren alle hart erarbeitet“, so Blode. Seiner Mannschaft gelang es, die Wirkungskraft von Sow und Spielmacher Rupert Hennen einzudämmen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/10/Beitragsbilder-ProB-Nord-Nachberichte-4.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2022-10-24 16:03:022022-10-31 12:42:52Nachberichte ProB Nord 4. Spieltag

Vorberichte ProB Nord 4. Spieltag

21. Oktober 2022/in APP, ProB Nord 22/23

Foto: Stativ&Linse Fotoagentur

Spieltag 4: 22.10.2022 15:00 Uhr RASTA Vechta II vs. ROTH Energie Giessen Pointers

Zuhause in Vechta ist RASTAs Farmteam eine Macht. 17 Heimspiele in Serie hat die Mannschaft von Head Coach Hendrik Gruhn (28) gewonnen. Und auch in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord ist der Aufsteiger mittlerweile angekommen. Mit zwei Siegen aus drei Spielen auf der Habenseite empfängt RASTA Vechta II nun die ROTH Energie Giessen Pointers, den „zweiten“ Basketballklub in der hessischen Universitätsstadt. 

Für RASTA II ist es am 4. Spieltag somit schon das zweite Duell in Folge mit einem Mitaufsteiger. Am letzten Sonntag setzte man sich bei der BBG Herford mit 76:60 (27:30) durch. „Wir müssen am Samstag so weitermachen, wie wir in Herford in der 2. Halbzeit in der Defense agiert haben. Gießen hat eine starke Offense, die müssen wir in Schach halten. Wir wollen dahin kommen, über 40 Minuten konstant unseren besten Basketball zu spielen und gleich Rhythmus zu finden. Schaffen wir das, sind wir schwer zu schlagen“, sagt Hendrik Gruhn.

„Wir haben im letzten Spiel auf jeden Fall die richtigen Ansätze gezeigt, auch wenn Wedel natürlich einen sehr dominanten Amerikaner hatte, den wir nur schwer verteidigen konnte. Wir müssen uns nun in der Defensive etwas mehr steigern, offensiv hat mir das aber schon ganz gut gefallen – darauf müssen wir aufbauen“, zieht Pointers-Headcoach Daniel Dörr noch einmal nachträgliche Schlüsse aus der jüngsten Darbietung seines Teams.

Nun richten sich die Blicke der Lahnstädter also schon wieder nach vorne, auf das zweite Auswärtsspiel der noch immer jungen ProB-Runde. Freilich erwartet Dörr auch diesmal keinen Selbstläufer und erklärt vor der Abfahrt ins Oldenburger Münsterland hinsichtlich Vechtas ProA-Reserve: „Das ist ein Gegner mit sehr vielen jungen Spielern, mit viel Potenzial und Talent. Die geben über 40 Minuten Gas, das ist immer schwierig gegen solche Mannschaften. Wie alle Teams in dieser Liga ist das ein ernstzunehmender Gegner.“

22.10.2022 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Mit großen Ambitionen und leisen Hoffnungen auf die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA sind die Gäste von den SBB Baskets in die noch junge Spielzeit 2022/23 gestartet, suchen aber aktuell noch nach der passenden Form eines Spitzenteams. Mit zwei Niederlagen aus den ersten drei Partien kann der Saisonstart mit Sicherheit als durchwachsen beschrieben werden, da besonders die Pleite bei Aufsteiger RASTA Vechta II für Fans und Beobachter überraschend kam.

Fast sinnbildlich für das Spiel aus Licht und Schatten in den ersten Partien steht Mubarak Salami, der in der vergangenen Saison im Trikot des ETV Hamburg von keiner Defense der Liga zu kontrollieren war und mit viel Freiheiten ausgestattet stramme 28 Punkte pro Spiel auflegte. In der deutlich homogener zusammengestellten Mannschaft von Coach Eiko Potthast sucht der versierte Scorer jedoch noch seine Form und bleibt mit allabendlichen 12 Punkten und ausbaufähigen 14,3% von Downtown zurzeit noch deutlich hinter den Erwartungen zurück. Gute Erinnerungen haben die Dragons Rhöndorf noch an die vergangene Saison, als der Favorit aus Sachsen-Anhalt im DragonDome mit 88:80 geschlagen werden konnte. Daran gilt es nun anzuknüpfen, um auch in Sankt Katharinen das Drachen-Basketball-Feuer zu entfachen.

Paul Albrecht (#16 Dragons Rhöndorf): „Es wird sicherlich ein sehr intensives Spiel. Wolmirstedt ist als Aufstiegsfavorit in die Saison gestartet und hinkt nun natürlich den eigenen Ansprüchen hinterher. Deshalb ist davon auszugehen, dass sie mit einer ganzen Menge Motivation zu uns kommen werden. Wir sind allerdings gut vorbereitet und werden es ihnen nicht leicht machen. In welcher Halle wir auflaufen spielt für uns dabei keine Rolle. Wir werden versuchen unser Potential abzurufen und konzentriert in die Begegnung gehen, um den Funken auf die Tribünen überspringen zu lassen.“

22.10.2022 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. EN BASKETS Schwelm

Am 4. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB empfängt die Mannschaft von Coach Davide Bottinelli das Team der EN Baskets Schwelm. Dabei lastet der deutlich höhere Erfolgsdruck auf den Schultern der Gäste aus Nordrhein-Westfalen. Schwelm konnte aus den letzten 3 Spielen lediglich einen Sieg mit nach Hause nehmen und gerade im letzten Heimspiel fand Trainer Falk Möller im Interview nach dem Spiel deutliche Worte: „Ich habe mal gesagt, mit 15 Turnovers kann man kein Spiel gewinnen. Wir hatten heute 25.“ Nach der verdienten Niederlage am vergangenen Wochenende, muss sich das Team von Falk Möller deutlich steigern, um wieder einen Sieg einfahren zu können. Die letzten beiden Spiele waren geprägt von vielen verlegten Würfen und deutlich zu vielen Turnovern. Diese Fehler dürfen gegen die Brandenburger nicht erneut auftreten!

Falk Möller sagt Folgendes über den kommenden Gegner: „Bernau hat letzte Woche eine sehr starke Leistung in Wolmirstedt gezeigt. Sie werden gerade zuhause mit viel Selbstbewusstsein auftreten. Wir müssen gegen einen physisch sehr starken Gegner körperlich dagegenhalten, um eine Chance zu haben.“ Die Baskets gehören schon seit Jahren zu den Top-Teams der Liga und sind auch in diesem Jahr äußerst stark besetzt. Allen voran ihr Center Brett Harmon Reed. Der gebürtige Amerikaner hat in den ersten 3 Spielen ein Double-Double aufgelegt. Mit durchschnittlich 22,7 Punkten und 15,3 Rebounds gehört er in diesen beiden Kategorien jeweils zu den Top 5 der Liga.

22.10.2022 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. TKS 49ers

Nach der desaströsen ersten Saisonniederlage am vergangenen Sonntag gegen die BSW Sixers sah man dem gesamten Team an, dass sie solch eine Vorstellung kein weiteres Mal erleben wollen. Die erste Chance, das Spiel vergessen zu machen, bekommen die Schützlinge von Vladimir Pastushenko schon diesen Samstag in Itzehoe. Jedoch sind die 49ers gegen die Eagles alles andere als der Favorit. „Wir müssen dieses Wochenende an unsere Grenzen oder sogar darüber hinaus gehen, um gegen Itzehoe bestehen zu können. Die Eagles verfügen vor allem über eine starke Defensive, die nicht einfach zu überwinden sein wird“, schaut Headcoach Pastushenko voraus.

Die Voraussetzungen könnten allerdings besser sein. Denn bei den Itzehoern hat die Grippewelle zugeschlagen. Mehrere Spieler sind betroffen, es werde sich erst kurzfristig herausstellen, wer am Sonnabend mitspielen könne, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. Sicher ist nur, dass Jack Fritsche wegen seiner Fußverletzung nach wie vor nicht auflaufen kann. Das alles mache die Aufgabe natürlich nicht leichter, so der Trainer.

Mit Erfolgen in den ersten beiden Spielen waren die TKS 49ers gut in die Saison gestartet. Das Team vom Berliner Rand wäre als Tabellenführer zum Lehmwohld gekommen, doch am vergangenen Sonntag setzte es eine sehr deutliche Heimniederlage gegen die BSW Sixers. Also werden die Gäste auf Wiedergutmachung aus sein: „Das macht sie sicherlich gefährlich“, sagt Völkerink. Insgesamt verfüge der Gegner über eine stabile Mannschaft, deren System mit dem der Eagles vergleichbar sei: „Schnell, gute Schützen und defensiv orientiert.“ Der Kader sei ausgeglichen und tief besetzt, mit Robin Jorch trage einer der besten Center der Liga das TKS-Trikot.

Eine hohe Hürde also für die Eagles, doch auch sie haben trotz aller Hindernisse nach dem vergangenen Wochenende etwas gerade zu rücken, wie der Coach sagt: „Wir wollen unsere unglückliche Niederlage in Köln nicht unbeantwortet lassen.“

23.10.2022 16:00 Uhr BSW Sixers vs. Iserlohn Kangaroos

Für die Iserlohn Kangaroos steht am Wochenende eine lange Auswärtsfahrt nach Sachsen-Anhalt zu den BSW Sixers an. Ungewohnter Weise spielen die Iserlohner dort erst am Sonntag um 16 Uhr. „Das ist natürlich keine schöne Zeit“, kommentierte Headcoach Dennis Shirvan die Ansetzung. Mit den Sixers trifft ein Team auf die Kangaroos, das immer eine solide Rolle in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB spielt und auch als Play-Off-Kandidat gilt.

Der Headcoach schätzt den Tabellendritten defensivstark ein: „Es ist echt schwierig, gegen sie zu spielen. Sie verteidigen intensiv, sehr körperlich und wollen immer kompakt stehen.“ Als besonders gefährlich ordnet Dennis Shirvan den jungen Letten Kristaps Kilps ein, der im letzten Spiel 28 Punkte auflegte. „Er spielt sehr unbekümmert.“ Aufpassen müssen die Iserlohner zudem vor dem mittlerweile 35-jährigen Ex-Kangaroo Donte Nicholas. „Unser Ziel ist es, die Guard-Positionen zu kontrollieren, denn da sind sie gut besetzt. Außerdem müssen wir das Spiel mit unserem Tempo angehen, da die Sixers das Spiel immer langsam machen wollen“, analysierte Headcoach Shirvan. Er und sein Team haben sich durch das vergangene spielfreie Wochenende gut auf den Gegner vorbereiten können. Die Pause nahmen Spieler wie der zuletzt angeschlagene Samuel Mpacko dankend an und nutzten sie zur Regeneration.

Shirvan rechnet am Sonntag wieder mit einer unangenehmen Stimmung in der Halle. Nach einer Niederlage zum Saisonauftakt gewannen die Sixers zweimal in Folge, zuletzt deutlich mit 84:55 bei den TSK 49ers. Die Kangaroos wollen an den 94:85-Heimsieg gegen die RheinStars Köln anknüpfen. „Die Sixers waren in den vergangenen Jahren immer ein schwieriger Gegner. Wir wollen am Sonntag den nächsten Schritt machen und uns dann kontinuierlich steigern“, erklärte der Kangaroos-Headcoach. Ein Sieg gegen die BSW Sixers wäre dabei ein guter Schritt.

23.10.2022 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. RheinStars Köln

Die erste längere Auswärtsreise der Saison führt die RheinStars am kommenden Sonntag vor die Tore Hamburgs nach Schleswig-Holstein. Am vierten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Gruppe Nord gastieren die Kölner beim SC Rist Wedel, dem Farmteam des Erstligisten Hamburg Towers.

Ähnlich wie die RheinStars (2:1-Siege) sind die Gastgeber ordentlich in die Saison gestartet. Zwar unterlagen sie in eigener Halle knapp den TKS49ers Stahnsdorf (71:75), dafür gewannen sie am vergangenen Wochenende bei Aufsteiger ROTH Energie Gießen Pointers 94:87. Die Hauptlast im Spiel trägt der US-Amerikaner Harrison Cleary. Der Point Guard steht ebenso wie die drei Doppellizenzspieler Simonas Paukste, Leif Möller und Al-Fayed Alegbe zusätzlich im Kader der Towers. Wohl für die internationalen Aufgaben.

Rupert Hennen (Blode: „Ein sehr guter Point Guard und kreativer Spieler“) zieht bei den Kölner mittlerweile die Fäden im Aufbau und ergänzt sich gut mit dem pfeilschnellen Sow. „Köln hat neben diesen beiden aber noch viele andere Spieler mit Qualität und Erfahrung: Sei es ein Pilipovic, sei es ein Onwuegbuzie. Und Köln hat auch hart arbeitende große Jungs“, so der Rist-Trainer. Die Aufgabe, den Wirkungskreise nicht nur von Sow einzuschränken, sei immer eine Angelegenheit der gesamten Mannschaft, betont Blode.

Die RheinStars hatten nach ihrem Erfolg über Itzehoe bislang eine gute Trainingswoche. „Die Mannschaft zieht mit und versteht mehr und mehr die Details, auf die es bei unserer Spielweise ankommt“, sagt Headcoach Baeck. Allerdings werden die Mannen von Blode gewarnt sein vor den RheinStars. Im Abstiegskampf der vergangenen Saison landeten die Kölner einen überraschend klaren 74:47-Auswärtserfolg. Insgesamt steht der direkte Vergleich zwischen den Teams 3:1 für die RheinStars.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/10/Beitragsbilder-ProB-Nord-Vorberichte-4.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2022-10-21 14:17:242022-10-21 14:20:34Vorberichte ProB Nord 4. Spieltag

Vorberichte ProA 4. Spieltag

21. Oktober 2022/in APP, ProA 22/23

Foto: Patrick Hipp

Spieltag 4: 22.10.2022 18:00 Uhr Dresden Titans vs. JobStairs GIESSEN 46ers

Mit einem erneuten Auswärtssieg im Rücken (82:84 gegen Artland) wollen Dresdens Basketballer diesen Samstag in der heimischen Margon Arena nachlegen. Zu Gast ist der aktuell Tabellenfünfte der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA – die JobStairs GIESSEN 46ers. Noch vergangene Saison trennten beide Teams zwei Ligen. Nun trifft der aktuelle ProB-Meister Dresden auf die Absteiger aus Gießen.

Für die 46ers verlief der Start in die Saison denkbar schlecht. 60:98 lautete zum Auftakt das Endergebnis beim Gastspiel in Bremerhaven. Eine überraschend deutliche Niederlage, die Headcoach Branislav Ignjatovic auch deutliche Worte wählen ließ: „Kein Teamplay war mehr zu sehen und viele individuelle Fehler prägten das Bild. Einfach nur peinlich und es tut mir für die Fans leid, die den langen Weg nach Bremerhaven auf sich genommen haben.“

Cheftrainer Fabian Strauß: „Wir treffen da am Wochenende wahrscheinlich auf den Aufstiegsfavoriten überhaupt. Mit Frenki [Branislav] Ignjatovic coacht dort ein echter Erfolgstrainer, der erfahren und kaltschnäuzig ist, zudem über viele gute Spieler verfügt. Das wird sicherlich eines der schwersten Spiele des Jahres für uns. Sie werden versuchen, uns zu Fehlern zu zwingen. Wenn wir überraschen wollen, müssen wir unseren Gameplan durchziehen, an uns glauben: Daran glauben, Gießen besiegen zu können.“

Branislav „Frenki“ Ignjatovic (Cheftrainer JobStairs GIESSEN 46ers): „Dresden ist eine Mannschaft die aus der ProB kommt und trotzdem aufzeigt, wie ausgeglichen diese Liga aktuell ist. Sie haben zwei Siege, die zwar knapp ausgefallen sind, aber völlig verdient waren. Das Team ist eine homogene Truppe, die ein sehr gutes offensives Spacing hat und mit vielen Würfen von außen agiert. Wir müssen zusehen, dass wir ihr Spiel kontrolliert bekommen. Sie haben zudem eine gute und erfahrene Mischung zusammen, wobei die deutschen Spots mehr in der ProB agiert haben und sich nun beweisen wollen, während die Imports, wie Chase Adams, schon reichlich Erfahrung aus der Liga mitbringen. Es gilt die gleiche Leistung abzurufen wie in Nürnberg, um auch in Dresden eine Chance zu haben. Dabei müssen die nötige Intensität und Energie vorhanden sein, damit wir vor allem durch unsere Verteidigung weiteres Selbstvertrauen generieren und unser Spiel umsetzen können.“

22.10.2022 19:00 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. VfL SparkassenStars Bochum

Wie bereits in den drei Jahren zuvor sind Kirchheims Zweitligabasketballer schleppend aus den Startlöchern gekommen. Mit einer Bilanz von 0:3 stehen die Ritter am Tabellenende. Besonders unter den Körben hatten die Teckstädter regelmäßig das Nachsehen. Darauf wurde unter der Woche reagiert und mit Mitch Lightfoot ein athletischer und physischer Center verpflichtet. Die notwendigen Dokumente für den 25-jährigen liegen vor und so wird Lightfoot am Samstag sein Debut für die Kirchheimer feiern. Ebenfalls wieder zurück im Kader ist Paul Giese. Nach einer Corona Erkrankung vor drei Wochen fiel Giese in den letzten beiden Partien aus. Nun ist er wieder mit an Bord. Weiterhin fehlen werden Besnik Bekteshi und voraussichtlich auch Tim Koch, der an einer hartnäckigen Erkältung laboriert.

Gegner Bochum hatte es zum Auftakt in die neue Spielzeit mit den drei Aufsteigern aus Münster, Düsseldorf und Dresden zu tun. Einzig gegen Dresden gelang ein Erfolg. Doch die neuen ProA Teams treten nicht wie klassische Aufsteiger auf und haben schon für beeindruckende Schlagzeilen sorgen können, daher warnt Perovic auch seine Truppe. „Bochum spielt sehr physisch und aggressiv. Sie sind sehr schnell und kreieren viele Würfe. Garrison und Geske haben viele offensive Freiheiten. Zudem haben sie viele gute Werfer in ihren Reihen. Wir müssen das Tempo kontrollieren und ähnlich physisch spielen,“ so der Kirchheimer Chef an der Seitenlinie. Für die Kirchheimer werden vor allem die Routiniers gefragt sein. Richie Williams, Tyrone Nash und auch Jonas Niedermanner hatten zuletzt mit Schwankungen zu kämpfen. Von ihnen wird erwartet voran zu gehen. Gerade an den Führungsspielern orientiert sich der junge Kader um die Rookies Michael Flowers, Kayne Henry und Mitch Lightfoot.

Neuzugang Lightfoot gibt Trainer Perovic verschiedene Optionen, um seine Mannschaft auf den Gegner auszurichten. Doch erneut fehlt es vor allem an Zeit. „Wir hatten eine gute Trainingswoche. Es kommt jetzt darauf an den nächsten Schritt zu gehen und eine Steigerung zu zeigen. Die Ergebnisse werden dann kommen, aber entscheidend ist die Entwicklung,“ so Sportchef Chris Schmidt.

22.10.2022 19:00 Uhr ART Giants Düsseldorf vs. Bayer Giants Leverkusen

Mit Spannung blicken die Basketballfans in NRW auf das erste ProA-Derby zwischen den ART Giants Düsseldorf und den benachbarten Bayer Giants Leverkusen. Im Duell der Giganten wollen die Düsseldorfer an ihren selbstbewussten Auftritt in Bremerhaven anknüpfen.

„Leverkusen ist ein sehr gefährliches Team, was aktuell einige Ausfälle zu verzeichnen hat. Durch sowas rückt eine Mannschaft aber immer nochmal mehr zusammen, was die Partie auch nicht so vorhersehbar macht. Das ändert aber nichts daran, dass wir uns wie gewohnt auf den Gegner vorbereiten und versuchen werden das Bestmögliche rauszuholen“, schätzt ART Giants-Headcoach Florian Flabb die Ausgangslage vor dem anstehenden Derby ein. Man selbst geht mit breiter Brust in das Duell gegen Leverkusen. Durch den überraschend deutlichen 112:78-Auswärtserfolg haben die Düsseldorfer ordentlich Selbstbewusstsein getankt, um nun gegen die Bayer Giants erstmals ein Derby in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auszutragen.

Die beiden besten einheimischen Akteure im Kader der ART Giants hören auf die Namen Vincent Friederici (12,3 PpS, spielte 2021/22 noch für den MBC in der easyCredit-BBL) und Ex-GIANT Lennart Boner (11,0 Zähler und 12,0 Rebounds pro Paarung im Schnitt). Alles in allem können die sportlichen Verantwortlichen auf einen homogenen Kader zurückgreifen, in dem jeder Spieler extrem gefährlich werden kann. Das weiß auch Coach Gnad, der sich dennoch auf das NRW-Duell freut: „Alle drei Aufsteiger spielen eine bisher gute Saison und auch in Düsseldorf scheint einiges zusammen zu passen. Sie verfügen über die beste Dreierquote der Liga, was schon eine Hausnummer in dieser qualitativ hochwertigen ProA ist. Der Kader ist unheimlich gut besetzt und wir werden den Teufel tun, diese Mannschaft in irgendeiner Art und Weise zu unterschätzen. Dafür sprechen die Ergebnisse der vergangenen Wochen eine zu deutliche Sprache. Das wird ein wichtiges Spiel für uns gegen einen starken Gegner werden.“

22.10.2022 19:30 Uhr Uni Baskets Paderborn vs. Phoenix Hagen

Der Kurztrip gen Ostwestfalen nach Paderborn stellt für Phoenix eines von in dieser Saison insgesamt fünf NRW-Derbys dar. Neben den UniBaskets bekommt Hagen es in 2022/2023 zudem mit Düsseldorf, Leverkusen, Bochum und Münster zu tun.

Am altehrwürdigen Maspernplatz wurden in der Vergangenheit schon viele basketballerische Schlachten geschlagen. Zudem verbindet die beiden Cheftrainer Chris Harris und Steven Esterkamp eine langjährige Freundschaft. 

Chris Harris (HC Phoenix Hagen):
„Seit wir in der Preseason gegeneinander getestet haben, ist über ein Monat vergangen. Beide Mannschaften haben sich seither weiterentwickelt und gehen mit einer Bilanz von zwei Siegen und einer Niederlage in die Partie. Für uns ist dabei wichtig, dass wir nach dem Heimspiel gegen Vechta weiter an unserer kämpferischen und energiegeladenen Identität festhalten. Es werden wieder alle Spieler gefragt sein, wenn wir im Kollektiv den starken Paderborner Backcourt ausschalten wollen.
Wir freuen uns auf jeden Phoenix-Fan, der den Kurztrip nach Paderborn macht, um den Maspernplatz – ähnlich wie in Trier – in eine Heimhalle zu verwandeln.“

22.10.2022 19:30 Uhr RASTA Vechta vs. wiha Panthers Schwenningen

Nur sieben Tage nach der 74:88-Heimniederlage gegen die Uni Baskets Paderborn steht für die wiha Panthers das nächste Ligaspiel gegen RASTA Vechta auf dem Programm. Auch im dritten Ligaspiel gelang den Panthers nicht der erste Saisonsieg. Gegen Paderborn lag die Velcic-Truppe früh zurück und kämpfte sich zweimal auf fünf Punkte Rückstand heran. In den entscheidenden Phasen zeigten sich die Uni Baskets souveräner und holten verdient den Auswärtssieg in der Deutenberghalle.

„Vechta ist Topfavorit auf den Titelgewinn und wir fahren da angeschlagen hin, sind aber nicht chancenlos dort und wollen unsere Minimalchance nutzen“, sagt Head Coach Alen Velcic.

Die ersten Wochen der neuen Saison hatten es in sich für RASTA Vechta. Auswärtsderby bei den Artland Dragons, dann die große Herausforderung gegen in der Vorsaison und am 1. Spieltag so starken Eisbären Bremerhaven und schließlich der Härtetest bei Erzrivale Phoenix Hagen – alles andere als ein Zuckerschlecken. Und doch konnte die Mannschaft von Head Coach Ty Harrelson drei Siege einfahren, steht auf Platz 2. Dies honorieren auch die Fans in Vechta: Am Donnerstagmittag waren schon fast 2.700 Karten verkauft. „Für uns ist wirklich wichtig, dass so viele Fans wie möglich in den RASTA Dome kommen, denn sie geben uns gerade am Anfang einen großen Schub“, sagt Harrelson. „Die Jungs saugen diese Atmosphäre schon beim Warm-up auf und ziehen Energie aus diesem Support. Gegen Bremerhaven war die Halle schon fast voll, es wäre schön, wenn es jetzt immer noch mehr werden, die uns spielen sehen wollen. So bekommt man einen echten Heimvorteil und der Support wirkt sich auf den Start sowie das Ende eines Spiels, wenn es knapp ist, aus.“

Besser hätte RASTA in den letzten zwei Spielen agieren müssen, als man einen komfortablen Vorsprung hatte – und so gut wie verspielte. „Es geht um Konzentration“, sagt Harrelson. „Wir müssen dafür Sorge tragen, dass so etwas nicht wieder vorkommt. Als wir diese Vorsprünge hatten, sind wir aus dem Muster gefallen, haben nicht mehr das gespielt, was wir wollten. Es gilt also, diese Dinge in den Griff zu bekommen.“ Erst einmal aber muss man sich überhaupt einen Vorsprung erspielen. Noch „präziser und disziplinierter“ müsse man dafür spielen, sagt Enosch Wolf, „damit wir uns nicht darauf verlassen müssen, dass einer einen guten Tag hat“. Auch der am Dienstag 32 Jahre alt gewordene Routinier weiß um die individuellen Stärken im Kader – genauso um die Wichtigkeit des Teambasketballs in Offense und Defense: „Ich denke schon, dass bei uns eine Entwicklung in die richtige Richtung zu sehen ist. Wir haben aber noch einen sehr weiten Weg zu gehen. Die ersten drei Spiele sind uns in vielen Phasen recht leicht gefallen. Aber so wird es ja nicht immer weitergehen.“

22.10.2022 19:30 Uhr WWU Baskets Münster vs. PS Karlsruhe LIONS

Wiedersehen nach 42 Tagen: Am Samstagabend empfangen die WWU Baskets Münster am 4. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA die PS Karlsruhe Lions. Im Testspiel zahlte der Aufsteiger seinerzeit Lehrgeld, nicht nur die personellen Vorzeichen haben sich aber inzwischen verändert. Nach zuletzt zwei Erfolgen – gegen Kirchheim und in Bochum – wollen die Uni-Städter ihre kleine Siegesserie ausbauen. 

Stefan Weß kehrte nach zweiwöchiger Pause wieder ins Training zurück. Hilmar Pétursson pausiert infolge eines Zusammenpralls in Bochum bislang. „Jasper war krank, ein, zwei andere kränkeln auch. Deswegen war die Trainingswoche bisher nicht ganz so gut von der Energie her“, berichtete Björn Harmsen. Mit einem Wort: „durchwachsen“.

So hänge es „etwas von unserem Personal ab“, was für ein Spiel am Samstagabend erwartet werden könne. „Zumindest erwarte ich von Karlsruhe ein sehr offensiv orientiertes Spiel“, sagte der Cheftrainer der WWU Baskets am Donnerstagmorgen. Keine große Rolle spiele die 74:100-Testspielniederlage vor sechs Wochen. Zum einen spielten beide Teams mit reduziertem Personal. Zum andern stand in der Preseason nicht die gezielte Vorbereitung auf die Lions, sondern die taktische Entwicklung im Vordergrund. Björn Harmsen kann der hohen Niederlage durchaus Positives für die Partie am Samstag abgewinnen. „Vielleicht ist das Testspiel in den Hinterköpfen der Spieler, was ganz gut ist, da wir eine sehr offensiv orientierte Mannschaft spielen und defensiv uns gut stellen müssen.

Die PS Karlsruhe LIONS haben sich in den vergangenen fünf Jahren erfolgreich in Deutschlands zweithöchster Spielklasse etabliert. Der Tabellensiebte der Vorsaison – punktgleich mit dem Tabellenvierten – nahm einen größeren Umbruch in seinem Kader vor. Und hat erneut viel Qualität und Größe im Kader, ist individuell ausgezeichnet besetzt. Karlsruhes starke Einzelspieler gilt es im Eins-gegen-Eins ebenso zu stoppen wie das Lions-Kollektiv gut verteidigt werden muss. Der BBL-erfahrene Center Maurice Pluskota (19,3 Punkte pro Spiel) ist seit 2017 die Konstante im „Löwenrudel“, sehr routiniert und kann unter dem Brett dominieren.

23.10.2022 16:30 Uhr Medipolis SC Jena vs. Eisbären Bremerhaven

Während sich die Thüringer derzeit mit einer höchst erfreulichen 3:0-Bilanz auf dem 2. Platz der BARMER 2. Basketball Bundesliga einsortieren, wartet am Sonntagnachmittag mit den Norddeutschen ein Kontrahent aus der Schublade „unangenehm, unberechenbar und gefährlich“. Obwohl die Bezeichnung „Angstgegner“ ganz sicher übertrieben wäre, entwickelten sich die bisherigen Duelle jedoch meist knapp, heftig umkämpft und endeten in zehn Fällen (von 14 direkten Aufeinandertreffen) zu Gunsten der Eisbären (Korbverhältnis 1178:1228).

Auch vor der anstehenden Partie des 4. Spieltags ist es enorm schwer, hinsichtlich der Rollenverteilung eine fundierte Prognose zu treffen. Grund hierfür sind u.a. die beiden unterschiedlichen Gesichter der Gäste, die bereits nach drei Spieltagen eine ziemlich wilde Berg- und Talbahn-Fahrt hinter sich haben. Während das Team von Headcoach Steven Key in seinem Auftaktduell mit Erstliga-Absteiger Gießen zunächst die Stadthalle Bremerhaven auswischte (98:60), folgte am 2. Spieltag eine 67:72-Niederlage bei RASTA Vechta. Der Höhepunkt einer bislang turbulenten Eisbären-Story folgte allerdings erst am letzten Wochenende, als die Gastgeber vor eigenem Publikum durch Aufsteiger Düsseldorf mit einem Score zum Augenreiben (78:112) vom Parkett geschickt wurden. Somit stellen sich vor der Begegnung am Sonntag eigentlich nur zwei Fragen. Welches Gesicht des „Bremerhavener Jokers“ wird in der Jenaer Sparkassen-Arena auflaufen und kann das Team von Kapitän Brandon Thomas die unzweifelhaft vorhandenen Stärken und Qualitäten des Gegners neutralisieren, um den vierten Sieg in Folge zu feiern?

„Bremerhaven hat einen neuen Coach, ein neu zusammengestelltes Team. Sie verfügen über einen offensivstarken Kader und spielen viel Sets auf die wir uns in der Defense gut vorbereiten. Die extremen Schwankungen dürften ganz unterschiedliche Gründe haben. Für uns wird es spannend sein, welches Bremerhaven am Sonntag zu Gast ist. Unabhängig davon sollte man Düsseldorf für den klaren Sieg am letzten Wochenende auch Respekt zollen. Sie haben in diesem Duell einen guten Job gemacht. Im Endeffekt können wir daraus analysieren und lesen, was sie erfolgreich umgesetzt haben, um zu gewinnen und wo Bremerhaven die größten Probleme hatte. Primär wird es darum gehen, ihnen ihre Stärken wegzunehmen und aus einer guten Verteidigung schnell nach vorn zu spielen“, sagt Jenas Trainer Domenik Reinboth.

23.10.2022 17:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. Artland Dragons

Das zweite Heimspiel der Saison 2022/23 in der Arena Trier steht bevor. Die RÖMERSTROM Gladiators Trier empfangen die Artland Dragons und für beide Teams geht es um den ersten Saisonsieg, nachdem auch die Quakenbrücker die ersten drei Spiele nicht siegreich gestalten konnten. Am ersten Spieltag unterlagen die Drachen RASTA Vechta mit 61:88, am zweiten Spieltag verlor man in Gießen denkbar knapp mit der Schlusssirene (81:82) und am vergangenen Spieltag entführten die Aufsteiger der Dresden Titans die Punkte aus dem Artland (82:84). In der vergangenen Saison gewannen sowohl die Dragons als auch die Gladiatoren ihre Heimspiele gegeneinander, im Artland verloren die Moselstädter mit 98:102, beim Rückspiel in der Arena Trier gewann man mit 91:75.

Nach der schwierigen vergangenen Saison strukturierten die Artland Dragons ihren Kader im Sommer um und wollen mit einer neuen Mannschaft in dieser Spielzeit nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Mit Big Man Jonas Weitzel und den beiden Guards Demetrius Ward und Thorben Döding blieben drei wichtige deutsche Stützen aus der Vorsaison in Quakenbrück. Gefährlichste Akteure der Drachen sind aktuell die drei Importspieler De’Vondre Perry (14,3 Punkte pro Spiel), William Christmas (14 PpS) und Jalen Bradley (10,7 PpS). Mit Marco Bacak (10,3 PpS) wechselte ein deutscher Big Man nach Quakenbrück, der den Trierer Fans noch aus den letztjährigen Duellen mit den Bayer Giants Leverkusen bekannt sein dürfte. Dazu kamen Point Guard Jannes Hundt von RASTA Vechta und Flügelspieler Joanic Grüttner Bacoul aus Tübingen und vervollständigen die engere Rotation der Dragons.

Der Einsatz von Alex Laurent, der bereits beim Auswärtsspiel in Karlsruhe mit Rückenproblemen aussetzen musste, ist weiterhin fraglich. Ähnlich sieht es bei Dylan Painter aus, der ebenfalls noch nicht bei 100% ist. „Nach unserem schwierigen Start ist es natürlich ein ganz, ganz wichtiges Spiel für uns. Leider wissen wir noch nicht, ob Alex und Dylan spielen können. Artland steht – genau wie wir – mit dem Rücken zur Wand und dementsprechend fokussiert müssen wir das Spiel angehen. Wir wollen endlich einen guten Start hinlegen. Das Selbstvertrauen ist da, die Mannschaft glaubt an sich. Jetzt gilt es vor unseren Fans den ersten Sieg zu holen“, sagt Headcoach Pascal Heinrichs über die Personalsituation und den nächsten Gegner der Gladiatoren.

23.10.2022 18:00 Uhr Tigers Tübingen vs. Nürnberg Falcons BC

Zum zweiten Heimspiel der Saison 2022/2023 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga empfangen die Tigers Tübingen die Nürnberg Falcons BC. Nach dem dritten Spieltag sind noch drei Mannschaften ungeschlagen. Vechta, Jena und auch Tübingen, die derzeit die Tabellenführung innehaben. Zuletzt gelang dem Team von Trainer Danny Jansson nach einer überzeugenden Leistung ein 98:66-Sieg bei den Bayer Giants Leverkusen.

Tübingen gegen Nürnberg – diese Ansetzung hatte es in der vergangenen Spielzeit mehr als in sich. Beide Duelle wurden stets intensiv geführt, aus Tübinger Sicht konnte beide Partien siegreich gestaltet werden. Während die Franken auf Platz neun nur ganz knapp die Playoffs verpassten, sicherten sich die Raubkatzen Platz eins nach der Hauptrunde.

Bei der Mannschaft von Trainer Vytautas Buzas hat sich im Sommer am Kader einiges verändert. Alle Importspieler haben den Klub verlassen, auch die ehemalige Raubkatze Roland Nyama zog nach nur einer Spielzeit weiter nach Gießen. Mit den US-Amerikanern Thomas Wilder (13,3 ppg) und Jackson Kreuser (11,0 ppg), dem Litauer Justinas Ramanauskas (7,3) sowie dem Kanadier Maxime Boursiquot (2,3 ppg) verfügen vier neue Importspieler. Mit Routinier Sebastian Schröder, Tim Köpple und Jonathan Maier blieben den Falcons nur drei Stammspieler erhalten. Neu sind hingegen die deutschen Kräfte Moritz Krimmer (Ulm), Ferenc Gille (Leverkusen) sowie Sheldon Eberhardt (Vechta). Aktuell setzt Buzas insgesamt mit zehn Spielern nur auf eine kleine Rotation. Jansson sieht eine interessante Aufgabe auf sein Team zukommen. „Nürnberg spielt einen attraktiven Basketball mit einer flüssigen Offense und einer organisierten Defense. Wir treffen auf jeden Fall einen zähen Gegner.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/10/Beitragsbilder-ProA-Vorberichte-4.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2022-10-21 14:16:002022-10-21 14:16:01Vorberichte ProA 4. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 4. Spieltag

21. Oktober 2022/in APP, ProB Süd 22/23

Foto: Gerd Käser

Spieltag 4: 22.10.2022 15:30 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. TSV Oberhaching Tropics

Nach drei Siegen in Folge zum Saisonstart wollen die Oberhachinger Basketballer beim Auswärtsspiel in Ludwigsburg nachlegen. Aufgrund der aktuellen Ausfälle, sowie der Qualität der Gastgeber wird es eine schwere Aufgabe für die Mannen um Omari Knox.

Am vergangenen Wochenende stand das Derby in Ulm an und die junge Ludwigsburger Mannschaft startete nervös ins Spiel – ein Thema, welches sich durch das ganze Spiel ziehen sollte. Viele Ballverluste und schlechte Entscheidungen führten zu einer schnellen 16:5-Führung für die Ulmer. Danach berappelte sich das Team um Coach Khee und konnte zu Ende des Viertels auf 18:24 verkürzen konnte. Die Ulmer konnten zwischenzeitlich auf 14 Punkte davonziehen (32:18), doch dann startete Ludwigsburg einen Run und kam wiede rauf drei Punkte heran (33:36). Folglich war die Körpersprache und Intensität besser und zur Halbzeit stand es 42:42. Im dritten und vierten Viertel zog die OrangeAcademy davon und die jungen Barockstädter mussten Lehrgeld zahlen, sodass am Ende ein verdienter 93:67-Sieg für die Gastgeber stand. 27 Turnover und eine miserable Freiwurfquote (7/18) waren ausschlaggebend für die Niederlage der Porsche BBA.

Statement von Coach Khee: „Oberhaching ist ein sehr routiniertes Team, welches schon seit Jahren zusammenspielt. Sie sind mit drei Siegen in die Saison gestartet und haben deshalb eine gewisse Souveränität und ein Selbstbewusstsein, was uns nach der Niederlage gegen Ulm logischerweise fehlt. Das Ergebnis war zwar deutlich, aber wer das Spiel gesehen hat weiß, dass wir gute Züge hatten. Auch wenn es wie ein Klischee klingt, aber wir müssen weiter an unser Konzept glauben, zusammenspielen und dürfen nicht aufgeben. Weitermachen ist das A und O.“

Mario Matic: „Ludwigsburg spielt einen schnellen und hochmodernen Basketball. Dank einer 12-Mann Rotation kann Trainer Kheeryoung Rhee über 40 Minuten lang mit hoher Intensität verteidigen lassen. Unser Gastgeber verfügt über eine Vielzahl junger und talentierter Leute, von denen man in den nächsten Jahren noch einiges hören wird. In welcher Aufstellung wir ins Schwabenland reisen ist noch ungewiss. Wir müssen ein starkes Spiel abliefern, um einen weiteren Sieg zu holen.“

22.10.2022 19:00 Uhr BBC Coburg vs. WHITE WINGS Hanau

Am vierten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB empfängt der BBC Coburg am Samstagabend die White Wings Hanau in der HUK-COBURG Arena. Coburgs Basketballer konnten den erfolgreichen Saisonstart im Auftaktspiel gegen Ehingen in den letzten zwei Wochen nicht bestätigen und sind noch auf der Suche nach Konstanz im Spiel. Die Gäste aus Hanaunstarteten mit zwei imposanten Siegen und waren am vergangenen Wochenende spielfrei.

Coburg steht mit einem Sieg aus drei Spielen aktuell auf Rang sieben. Die Niederlagen passierten dabei gegen die ersten beiden Plätze der Liga – Koblenz und Oberhaching. „Sie haben einen guten Kader mit BBL-Erfahrung“, sagt White-Wings-Headcoach Marti Zamora. Dies trifft insbesondere auf Point Guard Tyreese Blunt und Center Leon Bulic zu, die zu den Topscorern ihres Teams zählen. „Außerdem haben sie auch noch Sven Lorber in ihren Reihen, der bereits seit einigen Jahren in Coburg spielt und ein sehr guter Dreier-Schütze ist“, so Zamora weiter. In der Defense müssen die White Wings zudem ein gutes Auge auf den Spanier Jose Joaquin Carrasco Martin sowie den US-Amerikaner William Kennedy Vedder Freeman haben.

Während sich die Baustellen bei den Coburgern noch an allen Ecken und Enden bemerkbar machen, konnten sich die Gäste aus Hanau am letzten Wochenende zurücklehnen und entspannt den nächsten Gegner ins Visier nehmen. Mit zwei Siegen zum Saisonstart waren sie zuletzt spielfrei. Am ersten Spieltag zerlegten die White Wings die jungen Bayern, danach
schickte man Ehingen mit 20 Punkten Differenz nach Hause. Die Grimmstädter formierten sich für die aktuelle Spielzeit neu, eines der wenigen Überbleibsel aus der Vorsaison ist Kapitän Philiip Hecker.

22.10.2022 19:30 Uhr Ahorn Camp BIS Baskets Speyer vs. TEAM EHINGEN URSPRING

Nach den Niederlagen gegen die Gästeteams aus Erfurt und Koblenz nehmen die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer Anlauf zum ersten Heimsieg in dieser Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga . Am Samstag, 22. Oktober, gibt das Team Ehingen Urspring ab 19.30 Uhr seine Visitenkarte in der PSD Bank-Halle Nord ab. Die Mannschaft aus dem Alb-Donau-Kreis hat wie die Hausherren in ihren drei bisherigen Spielen einen Sieg errungen.

„Nach dem Abstieg aus der ProA plant Trainer Johannes Hübner, die Talentschmiede so schnell wie möglich in der ProB zu etablieren“, betont BIS-Coach Carl Mbassa. Entscheidend dürfte es sein, wie schnell Hübner die 13 Neuzugänge in das Team integrieren kann. Zwei davon haben sich zuletzt als gute Wahl erwiesen: Flügelspieler Andre Nation aus den USA und der junge Center Vincent Neugebauer. Ein weiterer Leistungsträger der Ehinger ist der talentierte Powerforward Moritz Heck.

„Ich erwarte eine Partie auf Augenhöhe, die wir unbedingt gewinnen wollen“, sagt Mbassa: „Wir müssen das schnelle Spiel der Ehinger in Schach halten und von Beginn an konzentriert auftreten. Dann haben wir gute Chancen, erfolgreich zu sein.“ Dem Coach der Speyerer stehen voraussichtlich alle Stammkräfte um Kapitän DJ Woodmore zur Verfügung.

23.10.2022 16:00 Uhr Basketball Löwen vs. BG Hessing Leitershofen

Um 16 Uhr empfangen die Basketball Löwen mit BG Hessing Leitershofen ein Überraschungsteam der bisher noch recht jungen Saison. Die Gäste sind als Aufsteiger mit zwei Siegen aus den ersten drei Partien hervorragend in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gestartet. Mit dem 23-jährigen Guard Lucas Mayer, dem 25-jährigen Power Forward Teathloach Gatkuoth Pal aus den USA und dem 21-jährigen Centerspieler Nemanja Šcekic aus Slowenien punkten drei Akteure im Durchschnitt zweistellig. Der gebürtige Gießener Lucas Mayer sollte langjährigen Löwen-Fans kein Unbekannter sein. Schließlich spielte der korbgefährliche Spielmacher in den letzten Jahren mit Koblenz und vorher mit Gießen bereits in einigen spannenden Partien gegen die Thüringer. 

Das medizinische Team der Basketball Löwen um die Teamärzte Dr. Gerald Lutz und Constanze Sakriß sorgte in den letzten Tagen für gute Nachrichten. Mit Noah Kamdem und Dominykas Pleta kehren zwei Spieler am Sonntag mit hoher Wahrscheinlichkeit in den Kader zurück und auch bei Otto Farenhorsts und Ricky Stafford bestehen gute Chance auf eine baldige Rückkehr. Ob es für die beiden Guards bereits am Sonntag zu einem möglichem Einsatz kommen kann, entscheidet sich kurzfristig vor dem Spieltag. 

Löwen-Sportdirektor Florian Gut freut sich über die Neuigkeiten: „Die letzten Wochen waren aufgrund der zahlreichen Ausfälle sehr schwer für uns. Die Mannschaft benötigt sicherlich noch einige Wochen um sich im täglichen Training einen Spielrhythmus zu erarbeiten. Umso wertvoller ist die laufende Integration der genannten Spieler. Mein großer Dank gilt an dieser Stelle unserem Ärzteteam und unserem Physiotherapeuten Torsten Rocktäschel, der gemeinsam mit seinem Praxisteam unsere Spieler mit täglichen Behandlungen optimal wieder fit macht!“

23.10.2022 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. SEEBURGER College Wizards

Für die SEEBURGER College Wizards geht es am 4. Spieltag der noch jungen BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Saison zu den EPG Baskets Koblenz. Für die Karlsruher wartet damit bereits der zweite harte Brocken innerhalb von nur einer Woche. Doch nach dem überzeugenden 81:76-Erfolg gegen Erfurt reist man mit ordentlich Selbstvertrauen zum Tabellenführer. Tip-off in der CGM Arena ist um 17 Uhr.

Die Koblenzer starteten mit drei Siegen in die Saison. Für Wizards-Geschäftsführer Zoran Seatovic ist der gute Start keineswegs eine Überraschung: „Sie verfügen über den stärksten Kader der Liga und sind der große Aufstiegsfavorit in diesem Jahr. Mit Head Coach Pat Elzie haben sie einen erfahrenen Trainer, der alles gesehen hat im deutschen Basketball. Es liegt ein schwieriges Spiel vor uns, in dem wir aber als krasser Außeneiter ohne Druck aufspielen können.“

Sollten die Wizards etwas Zählbares aus Koblenz mitnehmen wollen, geht es nur über eine starke Defensive. Daher fordert Seatovic „40 Minuten ProB-Defensive“ von seinen Spielern. In den ersten Partien gab es immer wieder Schwächephasen in der Verteidigung, die die Wizards ins Hintertreffen brachten. „Offensiv waren die letzten Spiele in Ordnung, dennoch haben wir zu viele Fehler gemacht. Wir waren zu hektisch und hatten eine schlechte Wurfauswahl. Wir müssen geduldiger spielen und auf unsere Chancen warten“, so Seatovic.

23.10.2022 18:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. OrangeAcademy

„Spielbericht folgt in kürze“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/10/Beitragsbilder-ProB-Sued-Vorberichte-4.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2022-10-21 10:16:002022-10-21 14:15:34Vorberichte ProB Süd 4. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 4. Spieltag

19. Oktober 2021/in APP, ProB Nord 21/22

16.10.2021 18:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. Dragons Rhöndorf 94:67

Die Serie geht weiter. Die SBB Baskets haben mit dem 94:67 gegen die Dragons Rhöndorf ihr Erfolgskonto auf 4-0 Siege ausgebaut. Bill Borekambi war mit 21 Punkten der Topscorer der Ohre-Riesen und analsysierte nach dem Abpfiff treffend in der Kabine: „Wir haben ein bisschen gebraucht, um in den Flow zu kommen. In der 1.Halbzeit sind einfache Sachen noch zu unkonzentriert daneben gelaufen. In der Pause haben wir die Fehler angesprochen und in der 2.Halbzeit die Energie hochgefahren. Wir haben die Fehler ausgebessert, die Würfe sind gefallen und es wurde ein einfaches Spiel.“  

Im 1.Viertel zogen die SBB Baskets mit einem 10:0-Lauf auf 19:9 weg. Zwei Dreier von Jordan Talbert, zwei Freiwürfe von Martin Bogdanov und ein Zweier von Philipp Lieser wurden im Korb versenkt. Aber ein 0:9-Lauf folgte. Die Wolmirstedter Jungs brachten beim 19:18 und 22:22 die Dragons mit ihrer starken Defense ins Spiel zurück. Am Anfang des 2.Viertels wurde aus einem 29:22 ein 31:30 (14.). Mit einem 9:0-Lauf setzten sich die SBB Baskets wieder auf 40:30 ab. Ein Dreier von Marc Nagora netzte zum 48:37-Pausenstand. Headcoach Eiko Potthast: „So wie wir das 2.Viertel beendet haben, haben wir auch den Start nach der Pause gut hinbekommen. Aggressiv spielen mit guter Intensität und Rhöndorf hat in dieser Phase nichts getroffen.“ Die Baskets dominierten in den zehn Spielminuten nach der Pause mit 31:7! Mit Vollgas und einem 10:0-Lauf gingen die Ohre-Riesen gleich 58:37 in Führung. Im letzten Viertel hatten die Wolmirstedter Jungs mit 40 Punkten beim 84:44 den größten Vorsprung im Spiel. Die Dragons steckten nie auf und kämpften, waren jedoch an diesem Tag eine Klasse schwächer als der Gegner aus Wolmirstedt. Baskets Headcoach Eiko Potthast fasste dennoch passend zusammen: „Nur weil ein Team unten in der Tabelle steht, heißt es nicht, dass man jedes Viertel gewinnt.“

16.10.2021 19:00 Uhr LOK Bernau vs. ETV Hamburg 95:78

Rund 300 Fans kamen am Samstag in die Erich-Wünsch-Halle zum ProB-Duell zweier bis dato sieglosen Mannschaften. Die Marschroute der Schützlinge LOK-Coach René Schilling war es, einen frühen Rückstand wie in den bisherigen Spielen zu vermeiden. Vor allem der Aktionsradius von ETV-Topscorer Mubarak Salami sollte dabei kontrolliert werden, was nur bedingt gelang. Der Hamburger legte mit überragenden 46 Punkten eine neue Bestmarke auf. Allerdings fehlte den Hamburgern mit Jack Fritsche eine weitere wichtige Option in der Offensive, sodass Salami noch mehr als in den letzten Spielen gefordert war. Trotzdem blieb das Spiel in der ersten Hälfte ein offener Schlagabtausch, weil es Bernau immer wieder schaffte, sich geschickt in Brettnähe durchzusetzen. Kurz vor der Halbzeit eilte LOK sogar einmal bis auf 9 Punkte zum 47:38 davon. Bis zum Pausenpfiff wurde das Bernauer Spiel dann wieder wackeliger und das Polster schrumpfte zum 47:43 Pausenstand zusammen.

Nach dem Seitenwechsel eröffnete zunächst der ETV Hamburg durch Salami mit einem Dreier die zweite Halbzeit. Es folgte dann aber die defensiv stärkste Phase des Bernauer Spiels. Minutenlang gelang den Gästen nicht viel Zählbares, während sich LOK BERNAU mit einem 13:2-Lauf ein komfortables Polster erspielte und dieses auch mit vereinten Kräften verteidigte. Auch den letzten Anlauf der Hamburger im Schlussviertel, das Spiel noch zu drehen, parierten die Hausherren. Bis auf 84:75 kamen die Gäste aber noch heran. Mauricio Marin und Dan Oppland stoppten aber die Aufholjagd und ließen die Fans in der Halle jubeln. Mit 95:78 hatte sich das junge Bernauer Team diesen ersten Saisonsieg absolut verdient.

LOK-Coach René Schilling: „Wir hatten uns vorgenommen, das Spiel zu gewinnen. Mit dem Ergebnis und dem ersten Saisonsieg können wir zufrieden sein. Es war eine geschlossene Teamleistung, auf die wir aufbauen können. Dennoch haben wir noch viel zu tun, vor allem mit Blick auf das kommende Heimspiel am Samstag. Wir müssen weiter an unseren Fehlern und unserer Abstimmung arbeiten. Schwelm wird die vielen Ballverluste noch viel härter bestrafen.“

16.10.2021 19:30 Uhr SC Rist Wedel vs. WWU Baskets Münster 72:94

Der Tabellenführer stellte die Rister vor die erwartet große Aufgabe, doch anders als sich Stephan Blode und seine Jungs erhofft hatten, blieb ein Wedeler Sieg aus. „Münster war besser, hat verdient gewonnen“, sagte Blode. Die Gästespieler hätten „ihre individuelle Qualität abgerufen. Münster hat auf einem hohen Niveau gespielt. Wir haben drei Viertel gut gespielt und waren mal mehr, mal weniger nahe dran“, erläuterte der Wedeler Trainer. Die erste richtige Duftmarke ihres Könnens gaben die Münsteraner gegen Ende des ersten Viertels ab, als Oliver Pahnke mit einem Dreier einen 10:0-Lauf der Gäste einleitete, der die Rister mit 13:21 ins Hintertreffen brachte. Dass mehrere Spieler, die sonst für einen Löwenanteil der Wedeler Punktausbeute zuständig sind, diesmal weniger trafen, habe man vor der Halbzeit als Mannschaft auffangen können, so Blode. „Aber klar, um einen Gegner wie Münster in Bedrägnis zu bringen, braucht es dann auch offensive Verantwortung bestimmter Spieler. Und das war heute nicht da. Unsere offensiven Schlüsselspieler konnten das heute nicht, nächste Woche können sie es wieder“, gab sich der Wedeler Trainer zuversichtlich.

Münster kam in 20 Spielminuten auf 45 Punkte, die Rister hatten bis zur Halbzeit deren 36 entgegenzusetzen. Die Hausherren kamen gut aus der Pause, was vor allem am Zusammenspiel von Jacob Hollatz und Yngve Jentz lag: Hollatz bereitete vor, Jentz traf. Das klappte zweimal in Folge. Der SC Rist war auf 41:45 herangerückt. Die schlechte Nachricht aus Wedeler Sicht: Münster beeindruckte das wenig und legte seinerseits neun Punkte in Folge nach. Bis zum Abdampfen der Gäste im Laufe des letzten Viertels blieb der SC Rist auf Sichtweite dran, ohne aber auf Tuchfühlung zu gelangen.

„Pick-and-Roll-Defense war ein großes Problem. Oftmals waren wir nahe am Stopp dran, da war das Rebounding ein großes Problem. Wir haben es geschafft, dem besten Dreipunkt-Team der Liga den Dreier komplett zu nehmen und verlieren trotzdem mit 22“, sprach Blode an, was ihm an der Leistung seiner Mannschaft gegen Münster nicht gefiel. Die letztlich hohe Niederlage führte er darauf zurück, „dass wir am Ende die Struktur verloren haben und am Ende auch nicht mehr fokussiert genug waren. Man kann gegen Münster verlieren, aber mit 22 Punkten ist zu viel“, betonte Blode. Die Westfalen zeigten, wie’s geht und gaben den jungen Ristern damit auch Anschauungsunterricht. Die Grundlagen zu beherzigen, das vermeintliche Einfache richtig zu machen, habe Münster diesmal besser als seine Mannschaft umgesetzt, sagte der Rist-Trainer.

16.10.2021 19:30 Uhr EN Baskets Schwelm vs. ART Giants Düsseldorf 88:85

Zunächst fanden die Düsseldorfer um Headcoach Florian Flabb gut in die Partie und sicherten sich über Lennart Boner und einen Dreier durch Scharfschütze Andrius Mikutis die ersten Punkte (4:5). Beide Mannschaften legten einen offensiven Beginn aufs Spielfeld. Während die Hausherren viele Fouls in der Zone zogen und Punkte durch Bonusfreiwürfe sammelten, war Mikutis (24 Punkte) auf Seiten der Giganten nahezu nicht zu stoppen, da er aus allen Lagen von jenseits der Dreierlinie einnetzte (18:20). Durch einige Fehler im Ballvortrag kamen die Düsseldorfer zum Ende des ersten Viertels dann nicht mehr zu den gewünschten Korbabschlüssen und liefen einem Rückstand hinterher (30:23). Schwelm nutzte dieses Momentum auch zum Start ins zweite Viertel und erwies sich durch die Bank als enorm treffsicher. Schnell reagierte Flabb mit einer Auszeit, die definitiv überfällig war. Neben fahrlässigen Ballverlusten im Offensivspiel, agierten die Landeshauptstädter auch defensiv zu unkonzentriert.

Aus der Kabine kam das Flabb-Team dann deutlich selbstbewusster und fokussierter. Per Dreier verkürzte US-Amerikaner Booker Coplin den Rückstand auf fünf Punkte (56:51). Fortan fanden die Gäste mehr und mehr die Spieler innerhalb der Zone, um das Spiel weiter offen zu gestalten. Schwelm reagierte auf das Comeback der Düsseldorfer und zog das Tempo zum Ende des dritten Viertels wieder etwas an. Dank starker Minuten von Nachwuchsspieler Linus Helmhold, betrug der Rückstand vor dem Schlussviertel noch sieben Punkte (73:66).

Für das vierte Viertel hielt sich die Begegnung im Schwelmer Baskets Dome absolute Spannung bereit. Neuzugang Coplin (22 Punkte und 8 Assists) zog das Angriffsspiel der ART Giants im Schlussabschnitt auf sich und sorgte mit schnellen Punkten sowie einem immens wichtigen Dreier für den verdienten Ausgleich. Per Freiwurf holte Boner dann sogar die Führung zurück auf die Düsseldorfer Seite (77:78). Von da an war jedes Ergebnis denkbar und auf dem Spielfeld entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Als sich die EN Baskets mit drei Punkten absetzten, waren die Giganten gefordert. Verantwortung übernahm dann der angesprochene Coplin, der zehn Sekunden vor Schluss per Dreier erneut ausglich (85:85). Für den letzten Angriff hatten die Gastgeber dann aber noch eine Waffe parat, die die Düsseldorfer schon während des Spiels nie richtig unter Kontrolle bekamen. Der erfahrene Nikita Khartchenkov (15 Punkte) kam noch einmal zum Wurf aus der Distanz und fügte den Düsseldorfern damit Sekunden vor Schluss viel Schmerz und vor allem die dritte Saisonniederlage zu (88:85).

Florian Flabb (Headcoach): „Wir wussten um die individuelle Qualität der Schwelmer, die wir ganz klar zum Vorschein haben kommen lassen. Natürlich haben wir nach dem hohen Rückstand im zweiten Viertel nochmal eine starke Aufholjagd gestartet, doch letztlich fehlte uns einfach die Konstanz. Schwelm hat das heute stark gemacht und wir konnten sie in den entscheidenden Duellen nicht stoppen, deswegen ist der Sieg für Schwelm durchaus verdient. Insgesamt haben wir zu viele Punkte kassiert und müssen in den kommenden Wochen einfach an unserer Konstanz arbeiten.“

17.10.2021 16:00 Uhr TKS49ers vs. RheinStars Köln 75:70

Im dritten Heimspiel der noch jungen Saison bekamen die rund 150 Zuschauer in der Berlin Brandenburg International School ein Spiel mit hohem Einsatz zu sehen. Zu Beginn der Partie schien auf Seiten der Gastgeber zwar kaum etwas zu gelingen, sodass die Gäste aus Köln früh schon mit 12:2 führten, doch dann baute sich das Momentum in der Offensive sowie auch in der Defensive Ende des ersten Viertels auf. Dieses Momentum hielten die 49ers auch im zweiten Viertel bei, welches die Gastgeber mit 28:9 für sich entscheiden konnten, sodass man mit einer 43:27-Führung in die Halbzeit ging. Im dritten Viertel wurde die Führung nie gefährdet, doch im letzten Abschnitt wurde es noch einmal enger, nachdem sich Kapitän Sebastian Fülle und Point Guard Jordan Müller verletzten.

Letztendlich konnte man aber mit 75:70 auch das dritte Heimspiel für sich entscheiden. Ein weiteres Mal überzeugte die Teamleistung der 49ers, doch auch einzelne Vorstellungen sorgten für den dritten Sieg der Saison. Vor allem Nico Kaml überragte in der zweiten Halbzeit und erzielte 19 Punkte und 10 Rebounds: „Im ersten Viertel hatten wir noch unsere Probleme, doch dann haben wir unseren Rhythmus gefunden. Wir haben heute wieder bewiesen, dass wir eine tief besetzte Mannschaft sind und dass jeder das Spiel übernehmen kann. Ich bin froh, dass ich mit meinem Scoring und Rebounding der Mannschaft helfen konnte, aber letztendlich war es wieder die Mannschaft, die es entschieden hat.“

“Wir haben stark begonnen, aggressiv, schnell, haben gut gespielt, dann haben wir die Kontrolle über die Partie verloren”, sagte Kölns Headcoach Simon Cote. “Ich weiß, das wir eine gute Basketball-Mannschaft sein können, auch wenn es noch Zeit braucht. Wir fahren jetzt nach Hause und gehen dann weiter an die Arbeit.”

17.10.2021 16:00 Uhr BSW Sixers vs. Iserlohn Kangaroos 96:85

Am vierten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB hat es die Iserlohn Kangaroos zum ersten Mal erwischt. Bei den BSW Sixers hatten die Schützlinge von Headcoach Dennis Shirvan das Nachsehen und kassierten damit die erste Niederlage der noch jungen Spielzeit. Im Fokus nach der Auswärtspleite: die Ballverluste. Moritz Hübner brachte die Gäste nach etwas mehr als zwei Minuten erstmals ins Führung. Schon zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich ab, dass die Partie in Sandersdorf eng werden würde. Eng und umkämpft. Allerdings zogen die Hausherren bis zum Ende des ersten Viertels die Zügel an und verabschiedeten sich mit der Empfehlung eines 11:3-Laufs in die erste kleine Pause. Im zweiten Viertel waren es jedoch die Kangaroos, die den Ton angaben. Zwar gelang noch nicht der große Umschwung, aber bis zur Halbzeit verkürzten die Gäste den Rückstand auf einen müden Zähler.

Einziges Manko in den ersten 20 Minuten: Die Kangaroos hatten bereits zur Hälfte der Partie 15 Ballverluste verbucht. Auf Seiten der Sixers waren es lediglich vier. Auch die Arbeit beim Defensiv-Rebound fruchtete nicht wie in den ersten Spielen. Sieben Mal gestattete Shirvans Team den Hausherren zweite Wurfchancen. Im Gegenzug konnten die Kangaroos am offensiven Brett nur wenige Erfolgserlebnisse in Form von Rebounds verzeichnen. Das wiederum lag zum einen an den soliden Quoten der Kangaroos, die in der ersten Halbzeit überragende 79 Prozent aus der Nah- und Mitteldistanz (11/14), und 50 Prozent aus der Distanz (5/10) trafen. Insgesamt war also trotz der Ballverluste alles noch im grünen Bereich.

Und als sich die Waldstadt Korbjäger nach dem Seitenwechsel ein weiteres Mal steigerten, standen die Zeichen eigentlich ganz gut. Aber eben nur eigentlich. Die Quoten blieben bärenstark (18/21, 86 Prozent 2er) – und die Ballverluste ein Problem. Denn nicht nur, dass die Kangaroos den Ball immer wieder leichtfertig verloren, die BSW Sixers bestraften die Ballverluste auch eiskalt. Und so riss im vierten Viertel der Faden bei den Iserlohnern komplett. Mit einem 13:2-Lauf drehten die Gastgeber das Spiel, zogen auf 81:73 davon. Zwar kämpften die Kangaroos im Anschluss noch um ihre Chance, aber das Team aus Sachsen-Anhalt ließ sich den erspielten Vorteil nicht mehr nehmen und sicherte sich verdient den dritten Saisonsieg.

Joshua Dahmen, Kapitän der Iserlohn Kangaroos: „Die Sixers waren gut auf uns vorbereitet. Trotzdem haben wir gerade im zweiten und dritten Viertel gut gespielt. Dass wir das letzte Viertel dann deutlich mit 14:30 abgegeben haben, ist doppelt ärgerlich. Am Ende fühlt es sich für uns gerade so an, dass wir einen möglichen Sieg aus der Hand gegeben und uns aufgrund der vielen Turnover selbst geschlagen haben.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2021/10/Beitragsbilder-ProB-Nord-Nachberichte-4.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2021-10-19 11:57:342021-10-19 11:57:35Nachberichte ProB Nord 4. Spieltag

Vorberichte ProB Nord 4. Spieltag

15. Oktober 2021/in APP, ProB Nord 21/22

16.10.2021 18:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. Dragons Rhöndorf

Der Saisonstart der SBB Baskets kann bislang nur als Erfolg gewertet werden, konnten doch die Konkurrenten aus Düsseldorf, Bernau und Sandersdorf in die Schranken gewiesen werden. Mit 47,4% Trefferquote aus dem Feld können die Wolmirstedter aktuell die drittbeste Feldwurfquote der ProB Nord für sich verbuchen und agieren mit 19,3 Assists mannschaftlich zudem sehr geschlossen. Julius Thomas (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Wolmirstedt setzt vom Konzept her ein bisschen auf das Gegenteil von uns. Sie spielen vor allem mit erfahrenen Spielern, die zu großer Zahl schon ProA-Erfahrung haben. Wir müssen also versuchen mit mehr Tempo als gegen Stahnsdorf dagegen zu halten. Die Aufgabe wird natürlich nicht leicht, ich freue mich aber sehr auf das Wiedersehen und das Duell mit Eiko Potthast.“

Am Menzenberg ist der Name Eiko Potthast nicht unbekannt, agierte der 30 Jährige doch im Sommer 2016 für einige Wochen als Co-Trainer der Dragons, ehe er dem Lockruf der NINERS Chemnitz folgte und dort seine Chance als Vollzeit-Trainer nutzte. Als langjähriger Co-Trainer des Team Bonn/Rhöndorf war er in den Jahren zuvor zudem maßgeblich in die Jugendarbeit im Leistungsbereich innerhalb der rheinübergreifenden Kooperation eingebunden. Seit 2019 steht er nun als Cheftrainer bei den Korbjägern aus Sachsen-Anhalt in der Coaching-Box und konnte seine Mannschaft via Aufstiegsrunde im vergangenen Sommer in die ProB führen.

16.10.2021 19:00 Uhr LOK Bernau vs. ETV Hamburg

Auch wenn die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB noch jung und gerade einmal drei Spieltage alt ist, sorgt der verkorkste Saisonstart für das anstehende Heimspiel bei LOK BERNAU für Druck. „Die vielen Verletzungen und Ausfälle in den Wochen der Saisonvorbereitung haben uns den Start vermiest. In der Defensive fehlte es uns in den letzten Wochen immer noch an Stabilität. Und auch offensiv kamen wir nur selten in einen guten Rhythmus“, analysiert LOK-Coach René Schilling. Ein besonderes Heimspiel wird es auf jeden Fall für den Bernauer Neuzugang Abdulai Abaker, der auf sein ehemaliges Team trifft. Der gebürtige Hamburger Abaker ist im Sommer zur LOK gewechselt.

Der ETV Hamburg steht mit ebenfalls drei Niederlagen am Tabellenende. Dabei kann ETV-Cheftrainerin Sükran Gencay überraschend auch in diesem Jahr weiter auf ihren wichtigsten Schlüsselspieler setzen. Liga-Topscorer Mubarak Salami schlug im Sommer mehrere höherklassige Angebote aus und blieb den Hamburgern in der ProB treu. Mit einem Schnitt von 28 Punkten pro Spiel ist der 25-Jährige genauso stark in diese Saison gestartet, wie er die alte Spielzeit beendet hatte. Er allein wird die Bernauer Defensive vor eine riesige Herausforderung stellen. Allerdings gilt es daneben auch die Distanzspezialisten Jack Fritsche (14,3 Punkte pro Spiel) und Marcel Hoppe (13,0 Punkte pro Spiel) nicht aus den Augen zu verlieren. Jack Fritsche studierte und spielte in den vergangenen vier Jahren in den USA. Mit seinem Bruder Jardel Fritsche steht er nun wieder zusammen in seiner Heimatstadt auf dem Feld.

LOK-Coach René Schilling: „Wir müssen es am Samstag schaffen, schnell in unseren Rhythmus zu kommen und vor allem geschlossen und stabil als Team zu verteidigen. Mubarak Salami bringt eine unglaubliche Qualität mit. Wir müssen uns defensiv auf ihn konzentrieren, aber auch den Rest der Mannschaft nicht vergessen. Hamburg braucht den Sieg genauso dringend wie wir und wird uns ganz sicher nichts schenken.“

16.10.2021 19:30 Uhr SC Rist Wedel vs. WWU Baskets Münster

Wenn nach Spitzenmannschaften in der ProB gefragt wird, dann führt an den WWU Baskets Münster kein Weg vorbei. Das war in den vergangenen Jahren so, und das hat sich nach dem guten Auftakt der Westfalen in die laufenden Saison keinesfalls geändert. Was macht die Mannschaft so stark? Rist-Trainer Stephan Blode nennt da unter anderem das spielerische Können, eine körperbetonte Vorgehensweise, die Erfahrung und das bei einigen Münsteraner Spielern über mehrere Jahre eingeschliffene Zusammenwirken. „Das macht sie ein gutes Team, das dementsprechend auch verdientermaßen gut gestartet ist“, sagt Blode.

Die Rister gehen ohne den verletzten Hendrik Drescher ins Spiel. Am zurückliegenden Sonnabend bei der 71:72-Niederlage in Köln, war Blodes Mannschaft anders als bei den vorangegangenen beiden Siegen, nur stockend in Gang gekommen. „Die Jungs waren auch gegen Köln von Anfang an da. Nur sie waren da abseits unserer basketballerischen Offensivstruktur. Das bedeutet: Wir müssen so spielen, wie wir spielen wollen, und das ist deutlich mehr als Team. Das war das Problem gegen Köln und das müssen wir gegen Münster besser machen. Wir müssen den Ball in der Offensive teilen und für einen deutlich besseren Wurf zusammenspielen als für einen Wurf, der halbwegs in Ordnung und früh in der Wurfuhr ist“, so der Wedeler Trainer.

Münsters namhaftester Neuzugang während der Sommerpause war der Trainer. Björn Harmsen war schon mit Mitte 20 Bundesliga-Trainer, arbeitete in Jena, beim Mitteldeutschen BC und in Gießen. Der jetzt 39-Jährige, der den aus privaten Gründen ausgeschiedenen Münsteraner Erfolgstrainer Philipp Kappenstein ablöste, hat mit dem Kanadier Ryan Richmond einen basketballerischen „Alleskönner“ in seinen Reihen, der zuletzt beim 96:61-Sieg über den Eimsbütteler TV 20 Punkte und neun Assists erzielte.

16.10.2021 19:30 Uhr EN Baskets Schwelm vs. ART Giants Düsseldorf

Die EN Baskets Schwelm erwarten in eigener Halle die ART Giants Düsseldorf und bitten zum nächsten „NRW-Derby“. In der Vorwoche waren die Blau-Gelben in Iserlohn gefragt und verloren diese Partie am Ende knapp mit 89:82. Die anstehende Aufgabe sollte schon erfolgreich gelöst werden, da die Baskets in der aktuellen Saison noch sieglos sind und sich mit einem Sieg sportlich und mental etwas befreien könnten. Die Leistung gegen die Kangaroos war ordentlich, brachte am Ende aber dennoch nicht das gewünschte Ergebnis. Dies soll gegen eine neuformierte Düsseldorfer Mannschaft aber gelingen. Die Landeshauptstädter haben vor der Meisterschaftsrunde auf der sportlichen Kommando-Brücke einen neuen Hauptverantwortlichen eingestellt. Der Head-Coach heißt Florian Flabb, ist bereits seit Jahren Bestandteil der Giants und übernahm die Aufgaben von Kevin Magdowski. Der neue Mann an der Seitenlinie veränderte das Team erheblich und pflegt einen anderen Basketball-Stil als sein Vorgänger. Seine bisherigen Ergebnisse können sich auch sehen lassen. Mit 2 Siegen und 1 Niederlage sind sie gut in die Saison gestartet.

Die EN Baskets Schwelm haben die Woche genutzt, um die letzte Partie zu analysieren und sich spätestens ab Mittwoch auf den nächsten Gegner einzustellen. Die kleinen Blessuren der Spieler werden für keinen Spielausfall sorgen. Auch der US-Amerikaner Glen Burns, der in der 33.Minute der Partie gegen die Kangaroos disqualifiziert worden war, wird mitwirken können. Wichtig wird für die EN Baskets Schwelm sein so langsam den ersten Sieg einzufahren.

17.10.2021 16:00 Uhr TKS49ers vs. RheinStars Köln

Nachdem man am vergangenen Wochenende beim ersten Auswärtsspiel der Saison gegen Rhöndorf mit einem Punkt Unterschied die erste Niederlage hinnehmen musste, wollen die 49ers die schlechte Vorstellung mit einer guten Heimleistung wettmachen. Zum dritten Heimspiel der Saison gastieren die letztjährigen Tabellenneunten, die RheinStars Köln, die sich nach drei Spielen mit einem Sieg und zwei Niederlagen auf dem achten Platz befinden. 49ers-Coach Vladimir Pastushenko zieht ein weiteres Mal den Hut vor dem nächsten Gegner: „Köln ist eine gut und tief besetzte Mannschaft, die mit einer größeren Rotation spielen als andere Teams es machen. Sie haben mit Vincent Golson Jr. und Andrej Mangold einen der besten Backcourts der Liga und können uns so auf den Guard-Positionen viele Probleme bereiten. Wir müssen hier erneut an unsere Grenzen gehen und über das ganze Spiel konzentrierten Basketball spielen.“

Bei den Gegnern dreht sich wie schon in der Vorsaison alles um ihren US-Amerikaner Vincent Golson Jr. Der 1,73m große Point-Guard führt mit 21,7 Punkten und 6,7 Assists seine Mannschaft in diesen Statistiken an. Schon letzte Saison überragte er vor seiner Verletzung mit 17,5 Punkten und 7,6 Assists im Schnitt. Neben Golson Jr. müssen sich die 49ers ebenfalls auf John Saigge (12,7 Punkte pro Spiel) und Thomas Michel (9,7 Punkte, 8,3 Rebounds) vorbereiten. Ob Reality-Star Andrej Mangold die Reise nach Kleinmachnow antreten wird, ist den Gastgebern unklar. Er spielte bisher nur in einem Spiel und erzielte 10 Punkte.

17.10.2021 16:00 Uhr BSW Sixers vs. Iserlohn Kangaroos

Am vierten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB steht für die Schützlinge von Headcoach Dennis Shirvan der Vergleich mit den BSW Sixers auf dem Spielplan. Auch für Co-Trainer Yasin Turan hat die Partie beim Farmteam des Syntainics MBC eine besondere Note. In der vergangenen Spielzeit stand Turan als Point Guard in Diensten der Sixers. „Ich freue mich darauf, meine alten Teamkameraden wiederzusehen. Und auch darauf, die Atmosphäre im Sixers Dome mit Zuschauern zu erleben“, erklärt der 30-Jährige. Denn genau das blieb ihm in der Pandemie-Saison verwehrt. Wie auch überall sonst wurde in Sandersdorf vor leeren Rängen gespielt.

Drei Mal sind die Kangaroos in der vergangenen Saison auf das Team aus Sachsen-Anhalt getroffen. Direkt zum Auftakt, in einem Do-or Die-Spiel um den Einzug in die Playoffs. Und schließlich in den Playoffs. Die Bilanz: 1:2-Siege. Doch die neue Saison hat auch einen neuen Maßstab. Der Blick zurück ist zwar definitiv zulässig, aber lässt keine Rückschlüsse auf die aktuelle Situation zu. Die Iserlohner Korbjäger sind mit drei Siegen in die neue Spielzeit gestartet. Und wollen diese Serie weiter ausbauen. Sandersdorf war zum Auftakt bei den RheinStars Köln siegreich (106:97), besiegte anschließend die EN Baskets Schwelm (78:68), musste sich am dritten Spieltag im ersten Heimspiel dem Aufsteiger SBB Baskets Wolmirstedt jedoch knapp geschlagen geben (66:71).

Ähnlich wie bei den Kangaroos gibt es bei den Sixers nicht den einen, alles überragenden Spieler. Vielmehr steht auch im Team von Coach Christoph Schreiber das Kollektiv im Fokus. „Sandersdorf ist gerade auf den Guard-Positionen stark besetzt“, sagt Kangaroos-Coach Dennis Shirvan. Und mit den beiden 28-jährigen Routiniers, dem Litauer Lukas Kazlauskas und dem Dänen Frederik Rungby, stehen nur zwei Spieler im BSW-Kader, die älter sind als 23. Entsprechend erwartet Shirvan einen jungen, hungrigen und ausgeglichenen Gegner. „Wir haben unsere Hausaufgaben im Vorfeld der Partie erledigt“, erklärt Shirvan. Bislang habe er in jedem Spiel eine Steigerung seiner Mannschaft gesehen. Und das erhoffe er sich auch für das Gastspiel in Sandersdorf. „Die Sixers sind eine gute Truppe, die Halle ist unangenehm zu spielen. Aber ich denke, dass wir es am Ende in der Hand haben werden, welchen Verlauf das Spiel nehmen wird“, so Shirvan.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2021/10/Beitragsbilder-ProB-Nord-4.-Spieltag-Vorberichte.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2021-10-15 13:25:112021-10-15 13:25:12Vorberichte ProB Nord 4. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 4. Spieltag

11. Oktober 2021/in APP, ProB Süd 21/22

09.10.2021 18:00 Uhr Dresden Titans vs. BBC Coburg 95:64

Coburg fand auch dank gut herausgespielter Schnellangriffe und einer soliden Quote von außen, besser in die Partie. Dresden litt indes unter Anlaufschwierigkeiten und brauchte satte zwei Minuten für die ersten Zähler. Erst Mitte des Viertels drehten Daniel Kirchner, Grant Teichmann und Tanner Graham dann auf. Vor allem Graham knüpfte direkt an seine Topform der vergangenen Woche an, legte Nico Wenzl einen Dreier im Fastbreak auf und zeigte sich bissig in der Defense. Bei den Gästen war dafür Leon Bulic am Korb kaum zu bändigen. Trotzdem trugen die Titans eine 28:24-Führung ins zweite Viertel. Dort kamen die Gastgeber immer mehr ins Rollen. Die eingewechselten Georg Kupke und Sebastian Heck brachten viel Energie in der Verteidigung und im Fastbreak, Heck traf zudem von außen und zwang Coburgs Trainer Valentino Lott beim Stand von 36:27 zur Auszeit. Heck blieb im Anschluss der defensive Anker und Ballverteiler im Angriff. Davon profitierte unter anderem Bryan Nießen, der nach Cut und per Dreier punktete. Als dann auch noch Voigtmann von draußen traf (für seinen insgesamt 700. Zähler als Titan), wirkte der Kampfgeist der Coburger gebrochen. Die Titans führten zur Halbzeit entsprechend deutlich mit 53:37.

Und nach der Unterbrechung ging es munter weiter für die Blau-Weißen: Dreier Teichmann, Dunk Voigtmann, Dreier Graham – direkt ein 8:0-Lauf gegen das zarte Pflänzchen Aufholjagd der Coburger. Lott bat seine Spieler erneut zur Besprechung. Doch die „Titanen“ kannten keine Gnade. Teichmann verwandelte seinen dritten Fernwurf des Abends. Wenig später dann den vierten. Vom BBC kam dagegen nichts mehr. Sie ließen die Titans schlicht gewähren und Graham schenkte dankend weiter ein. Viele Treffer später stand es bereits nach 30 Minuten 86:49! Die Partie war vorentschieden. Im letzten Durchgang bekamen die Bankspieler von Headcoach Fabian Strauß noch massig Spielzeit. Diese nutzten vor allem Kupke und Nico Wenzl für weitere Punkte. Aber die Luft war insgesamt raus. Nach Abpfiff hieß es 95:64 für die Titans.

Auch Headcoach Strauß sah seine Spielidee bestens umgesetzt: „Die neuen Spieler, die wir geholt haben [Graham, Teichmann, Wenzl], geben uns die Wurfgefahr von außen, die wir letzte Saison noch ein wenig vermisst haben. Stand jetzt sind wir froh, sie zu haben.“ Lediglich das maue Schlussviertel stieß ihm sauer auf: „Das habe ich den Jungs auch eben in der Kabine gesagt. So schön dieser Sieg ist,
so bitter schmeckt dieses Schlussviertel. Auch so ein deutliches Spiel müssen wir professionell zu Ende bringen
.“

09.10.2021 19:00 Uhr White Wings Hanau vs. Ahorn Camp BIS Baskets Speyer 59:72

Zunächst dauerte es über 3 Minuten, ehe Hanau über Victor Demetrio erste Punkte machte. Doch auch Speyer legte zunächst keinen optimalen Start hin. Ins Spiel brachte sie dann unter anderem der Umstand, dass Hanau früh gleich zwei erfahrene Spieler benchen musste. Bereits Mitte des ersten Viertels nahmen JD Tisdale und Victor Demetrio mit jeweils zwei Fouls auf der Bank Platz. „So haben wir uns direkt im ersten Viertel das Leben schwer gemacht. Unsere jungen Spieler waren früh dazu gezwungen, Verantwortung zu übernehmen und das Spiel weiterzuführen. Und man hat gesehen, dass sie darauf noch nicht so recht vorbereitet waren“, sagt Hanaus Headcoach Kamil Piechucki. Zwar konnte sich das Hanauer Team zum Ende des ersten Viertels ein wenig fangen und das Spiel auch im weitestgehend ausgeglichenen zweiten Viertel offen halten. Mit einem Halbzeitstand von 31:34 war das Spiel noch alles andere als verloren.

In der zweiten Halbzeit lief für Hanau dann jedoch nicht mehr viel zusammen. Offensiv tat sich das Team im Abschluss äußerst schwer. Gerade Würfe aus der 3-Punkte-Distanz wollten einfach nicht fallen. Doch auch in Korbnähe mussten die White Wings im Schnitt zwei Mal werfen, um Zählbares zu produzieren. Am Ende entwickelte sich der weiterhin in Foul-Trouble-Nähe stehende JD Tisdale als Leitwolf seines Teams und hatte mit 23 Punkten mit Abstand den größten Anteil am Hanauer Scoring. „So können wir nicht spielen. Die Verantwortung im Team kann und wird nicht nur auf den Schultern von zwei oder drei Spielern liegen, sondern alle müssen zusammen die Spiele gewinnen. Auch die jungen, unerfahrenen Spieler müssen mehr Verantwortung übernehmen. Wir haben keinen Lebron James, der uns die Spiele allein gewinnen kann“, so Piechucki weiter. Viele Fouls sorgten dafür, dass Hanau nicht so Recht in einen Rhythmus kam. Im Ballvortrag leistete sich das Team überdies viele Ballverluste. Am Ende produzierten sie 23 Turnover – zu viele, um vor heimischem Publikum zu gewinnen. Für Speyer lief es dabei auf der Gegenseite besser. Wollte der Ball nicht beim ersten Versuch reingehen, produzierten die Baskets immer wieder Offensivrebounds für zweite Chancen. Zum Ende hin bäumten sich die White Wings noch einmal auf, konnten aber das mit 7:19 verlorene dritte Viertel nicht mehr kompensieren. So unterlag das Team am Ende klar mit 59:72. „Was mir heute gefehlt hat, waren Energie und Schnelligkeit. Wir konnten das Spiel heute nicht schnell machen, die Mannschaft war mental blockiert“, sagt Piechucki.

09.10.2021 19:00 Uhr Fraport Skyliners Juniors vs. FC Bayern Basketball II 77:53

Schnell ging Frankfurt mit vier schnellen Punkten (Korbleger Felix Hecker und Nils Leonhardt) mit 4:0 in Führung (09:16). Durch eine starke Verteidigung und sehr gutes Passspiel in der Offensive schaffte es Frankfurt, die Bayern im ersten Viertel bei ganzen sechs Punkten zu halten und gleichzeitig mit insgesamt 22 erzielten Punkten zum Viertelende mit ganzen 16 Punkten in Führung zu gehen. Konstantin Schubert legte mit Ablauf der Zeit den Ball zum 22:6 Stand ins Netz. Ähnlich wie im ersten Viertel startete Frankfurt das zweite Viertel wieder mit einem 4:0 Lauf durch vier Punkte von Philipp Hadenfeldt. Auf Seiten der Münchener dauerte es ganze 3:37 Minuten, bis sie mit einem Korbleger von Ivan Kharchenkov die ersten Punkte aus dem Feld zum zwischenzeitlichen 28:10 erzielen konnte (06:23). Nach einem ausgeglichen Ende des Viertels ging es mit einem Stand von 40:18 in die Halbzeitpause.

Nach der Halbzeitpause war es zunächst eindeutig die Bayern, die aufgeweckter aus der Kabine kamen. Mit einem Lauf von 15:6 Punkten schafften diese es, bis an 13 Punkte an Frankfurt zum zwischenzeitlichen 46:33 heranzukommen (03:45). Allerdings wurden die Juniors zum Ende des Viertels wieder stärker, so dass sie bis zum Viertelende wieder auf 55:38 davonziehen konnten. Analog zum Ende des ersten Viertels war es wieder Konstantin Schubert, der mit Ablauf der Zeit einen Sprungwurf erzielte. Das letzte Viertel war insgesamt sehr ausgeglichen. Zum Ende des Viertels gelang es Frankfurt allerdings noch einmal mit einem 9:0 Lauf, abschließend durch zwei verwandelte Freiwürfe von Bennet Schubert, wieder auf 75:49 davonzuziehen (01:10). München sorgte mit einem Korbleger zum Ende des Viertels dann zum 77:53 Entstand.   

Sepehr Tarrah (Headcoach FRAPORT SKYLINERS Juniors): Wir haben heute ein sehr gutes erstes Viertel gespielt. Wir waren, wie wir uns im Vorfeld vorgenommen haben, von der ersten Sekunde bereit, womit wir uns ein Polster aufbauen konnten. Ab dem zweiten Viertel war es ein Kampfspiel, Respekt hier an die jungen Bayern, die nie aufgegeben haben. Mit Sicherheit haben wir nicht alles richtig gemacht, doch haben wir den Kampf angenommen, in den richtigen Momenten einen klaren Kopf behalten und durch konsequente Verteidigung das Spiel gewonnen. Ich bin stolz auf meine Mannschaft!„

10.10.2021 16:00 Uhr Basketball Löwen vs. DEPANT Gießen 46ers Rackelos 83:79

Zu Anfang entwickelte sich eine sehr enge Partie. Die Rackelos erlaubten sich zwar zu viele Ballverluste, hatten aber die Reboundhoheit. So war es Uhlemann, der im Nachfassen zum 15:13 abstaubte. Am Ende ging es mit einem knappen 17:16-Vorsprung in den zweiten Durchgang. Und auch im zweiten Spielabschnitt änderte sich der Spielverlauf nicht wirklich. Die bessere Schlussphase hatten aber wieder die Rackelos, die nach Dreiern von Walter und Schneider eine 39:31-Führung etablierten. Mit der Sirene verkürzte Erfurts Edi aus der Halbdistanz, weshalb es mit einem 39:33 in die Kabine ging.

Den besseren Start nach dem Seitenwechsel erwischten die Gerastädter, die bis zur Viertelmitte ausgleichen konnten. Immer wieder Walter nach Penetrations und gleich zu Beginn Begue nach schönem Zuspiel von Lischka hielten für die Mittelhessen dagegen. Schiller aus der Dreipunktedistanz traf schließlich zum 45:45 (26.). Walter und Viktor Ziring mit vier Punkten in Serie sorgten schließlich dafür, dass die Gäste mit 51:47 ins Schlussviertel gehen durften. Erfurt eroberte die Führung mit einem blitzschnellen 6:0-Lauf zurück und zwang Gießen zu einer frühen Auszeit (53:51, 32.). Die Löwen zeigten sich davon unbeirrt und legten mit einem Dreier von Lyles nach. Danach kam aber Sand ins Getriebe beider Mannschaften, den erst in der 34. Minute kräftig Uhlemann zu entfernen verstand. Jan Heber schweißte kurz vor Beginn der Schlussminute zwei Freiwürfe zum 68:68 durch die Reuse. Danach blieben beide Körbe vernagelt, wobei Uhlemann den Sieg mit der Sirene fast auf der Hand gehabt hätte: Verlängerung. Edi nach zwei Offensivrebounds sowie Lyles mit einem Dreier vom Parkplatz sorgten in dieser für einen Kickstart der Thüringer. Lischka konnte ebenfalls von außen zwar verkürzen. Die Erfurter verwalteten ihren Vorsprung jetzt aber tapfer, während sich Gießen durch den ausgefoulten Walter selbst schwächte. Dreier von Schneider und Lischka in der Schlussminute blieben Ergebniskosmetik, da taktisch gefoulte Löwen den Sieg an der Freiwurflinie ins Ziel retteten.

Patrick Unger (Cheftrainer Depant GIESSEN 46ers Rackelos): „Erfurt hat es heute einfach mehr gewollt. Es waren einzelne Fehler, die uns am Ende den Sieg gekostet haben. In der zweiten Halbzeit hätten wir schon höher führen müssen, hatten den Sieg fast schon im Sack. Aber am Ende war es unsere Unerfahrenheit, die uns verlieren lässt. Daran werden wir arbeiten.“

10.10.2021 17:00 Uhr Orange Academy Ulm vs. Arvato College Wizards 102:74

Die Wizards starteten stark in die Partie: Durch konzentrierte und sichere Abschlüsse und eine gut abgestimmte Zonen-Verteidigung konnte das erste Viertel 28:22 gewonnen werden. Mit Beginn des zweiten Viertels schlichen sich Unkonzentriertheiten und einfache Fehler bei den Wizards ein. In der Defense fehlte die letzte Konsequenz, sodass die Ulmer zu freien Würfen und einfachen Abschlüssen kamen. Diese Chancen lassen sich die Ulmer nicht nehmen, sodass sie mit einer 6-Punkte-Führung (48:42) in die Pause gingen.

Die zweite Halbzeit gehörte dann fast ausschließlich den Hausherren aus Ulm. Eine gute Transition Offense und eine starke Dreierquote (insgesamt 16 von 32 Dreiern getroffen) ließen den Spielstand immer deutlicher werden. Die Wizards dagegen fanden keinen Zugang mehr zu ihrem eigenen Spiel. Es folgten in der Offensive ausschließlich Einzelaktionen, ein Zusammenspiel endete oft in unentschlossenen und erfolglosen Aktionen. Die Folge: Eine 82:58 Führung für das junge Team aus Ulm. In den letzten zehn Minuten ließen sich die Ulmer den Sieg nicht mehr nehmen. Das Spiel verlief nun zwar wieder ausgeglichener, aber die Ulmer blieben souverän in ihren Würfen und Abschlüssen. Die letzten zwei Minuten waren von vielen Fehlpässen und unsauberen Abschlüssen auf beiden Seiten geprägt. Alles in allem zeigten die Karlsruher eine nicht zufriedenstellende Leistung und blieben deutlich unter ihrem Können.

„Die Niederlage kommt zu einem deutlich ungünstigen Zeitpunkt. Natürlich werden wir uns wieder aufrichten und zu unserer alten Stärke zurückfinden. Ulm hat heute alle Fehler bestraft und hochprozentig getroffen. Bis zum kommenden Samstag gegen Dresden, die aktuell das stärkste Team der Liga sind, müssen wir unseren Kopf frei bekommen und viel an uns arbeiten“, so Wizards-Geschäftsführer Zoran Seatovic.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2021/10/Beitragsbild-4.-Spieltag-ProB-Sued-Nachberichte.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2021-10-11 13:50:082021-10-11 13:50:09Nachberichte ProB Süd 4. Spieltag
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