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Schlagwortarchiv für: 4. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 4. Spieltag

20. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

16.10.2026 20:00 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. TV Langen 69:82

Für den TV langen geht eine kräftezehrende Woche zu Ende. Dreimal war die Mannschaft innerhalb kürzester Zeit gefordert. Nach zwei Heimsiegen ging es am Freitagabend dann noch gegen die Ahorn Camp Baskets nach Speyer. Auch hier belohnte sich die Mannschaft von Headcoach Tobias Jahn am Ende mit einem Sieg: Mit großem Willen und viel Kampf holte das Team noch einmal alles aus sich heraus und brachte beim Endstand von 69:82 eine souveräne Leistung aufs Parkett. Langen startete direkt stark ins Spiel: Immer wieder erarbeitete sich die Mannschaft gute Wurfpositionen, insbesondere in Korbnähe ließen die Giraffen nur selten Würfe liegen. Im ersten Viertel war vor allem Cooper Creek für die Hausherren aus Speyer nur schwer zu stoppen. Mit einigen guten defensiven Stops gelang so das bislang punktetechnisch beste Viertel: 16:27 stand es am Ende des ersten Spielabschnitts. Im zweiten Viertel kamen die Baskets besser ins Spiel, auch dank der Tatsache, dass ihre Topscorer Daryl Woodmore und Austin Fadal offensiv nun besser performten. Auf Langener Seite hingegen häuften sich Fehlwürfe, sodass Speyer das Viertel letztlich für sich entschied. Es blieb jedoch bei einem Vorsprung für Langen: Mit 36:41 ging es in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit ließ Langen nichts mehr anbrennen: Immer wieder kam das Team in offensive Runs, setzte Speyer auf der Gegenseite defensiv unter Druck und zwang die Gegner mitunter zu schwierigen Würfen. Auch verteilte sich das Langener Offensivspiel auf viele Schultern: Während Noah Kamdem erneut stark performte und auch im vierten Spiel bei 16 Punkten und elf Rebounds ein Double-Double erzielte, scorten an diesem Abend noch weitere vier Spieler zweistellig: Henk Droste, Kventin Kostan, Cooper Creek und Carlos Hidalgo. Entsprechend war das Langener Spiel deutlich schwerer zu lesen und zu kontrollieren. Trotz der starken Performance von Woodmore und Fadal reichte es für Speyer am Ende nicht, diesem Teamplay etwas entgegenzusetzen. Langen hatte in den beiden Schlussvierteln die Nase vorn und holte so bereits den dritten Saisonsieg. „Heute ging es nur um Willen, Kampf und die Frage, welches Team mehr Energie auf das Feld bringen kann. Ich kann klar sagen: Die gesamte Mannschaft hat heute allen Mitspielern Energie gegeben, egal ob sie gespielt haben oder nicht. Von der Bank kam eine tolle Stimmung und auf dem Feld hat man gesehen: Die Jungs wollten heute unbedingt den Erfolg“, lobt Headcoach Tobias Jahn und ergänzt: „Wir haben uns heute für den Kampf belohnt, unseren Gegner unter 70 Punkte gehalten und erstmals über 80 Punkte gemacht. Das war heute ein tolles Gefühl, ich bin sehr Stolz auf das Team. Mit den Jungs zu arbeiten macht einfach Spaß!“

 

17.10.2026 16:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Culture City Weimar 94:77

Mit einer 77:94-Auswärtsniederlage kehrten die Basketball-Riesen von Culture City am Samstag vom Gastspiel im Münchner BMW Park zurück. Das Team von Headcoach Farsin Hamzei war bei der ProB-Reserve des FC Bayern München letztendlich chancenlos, nachdem sich das Team schon in der ersten Hälfte ein tiefes Loch gegraben hatte. Zur großen Pause deutlich mit 31:50 in Rückstand liegend, gelang es den Thüringern erst im Schlussviertel zu überzeugen. Zuhause kampfstark und überzeugend, in fremden Hallen jedoch nur etappenweise konkurrenzfähig, gleichen die bisherigen Weimarer Zweitliga-Auftritte einer sportlichen sowie emotionalen Achterbahnfahrt.
Von wenig Licht und viel Schatten geprägt, erwischten die Ilmstädter am 17. Oktober an der Isar einen eher dunkleren Nachmittag, der zwischendurch auszuufern drohte. Während die Münchner zunächst den besseren Start erwischt hatten und sich im ersten Viertel mit 30:15 absetzen konnten, blieb Culture City bis zum Gang in die Halbzeit meist nur die Rolle des Beifahrers. Bereits in dieser Phase ausschlaggebend, gelang es den Bayern, die Bretter klar zu dominieren.

So ging das wichtige Rebound-Duell auch nach der Begegnung mit 58:25 überdeutlich an die Hausherren. Zudem trafen die Münchner insgesamt enorm stabile 49 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld, während Culture City 39 Prozent seiner Schüsse verwandelte. Nach Rückkehr aus den Halbzeitkabinen sollte sich an der Rollenverteilung der ersten Hälfte zunächst nicht viel ändern. Mit dem komfortablen Vorsprung der ersten 20 Minuten im Rücken legte das Mutapcic-Team im dritten Abschnitt nach und enteilte bis zur 30. Minute auf 44:69. Erst im Schlussabschnitt besannen sich die Ilmstädter der durchaus vorhandenen Qualitäten, erwischten ihre beste offensive Phase. Während das letzte Viertel mit 33:25 an Culture City ging, gelang allerdings nur noch Ergebniskosmetik. Während Carlo Meyer mit 17 Punkten zum erfolgreichsten Weimar Werfer avancierte, gelang es zudem nur noch Johann Grau (11) und Daniel Duhajsky (10) sich mit zweistelligem Scoring in die Statistik einzutragen. Nach drei Niederlagen in Folge bietet sich Culture City am kommenden Wochenende die Gelegenheit, den aktuellen Negativlauf zu beenden: Am Sonntag, dem 25. Oktober, empfangen die Thüringer um 16:00 Uhr den spielstarken Tabellenfünften der BG Hessing Leitershofen in der Asbach-Sporthalle.

 

17.10.2026 16:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. SKYLINERS Juniors 78:89

Die SKYLINERS Juniors machen ihre Woche perfekt: Am Samstagnachmittag gewann das Team von Troy Culley auch bei der Porsche BBA Ludwigsburg und feierte nach einer starken zweiten Halbzeit einen 89:78-Auswärtssieg. Mit dem zweiten Erfolg innerhalb weniger Tage klettern die Frankfurter auf den neunten Tabellenplatz und nehmen viel Momentum mit in das nächste Heimspiel gegen die formstarken TSV Oberhaching Tropics. Die Partie startete temporeich und hart umkämpft. Beide Teams fanden schnell ihren Rhythmus und trafen viele ihrer Würfe. Nach zehn Minuten führten die Gastgeber knapp mit 25:24. Ludwigsburg machte im zweiten Viertel so weiter, während es den Juniors deutlich schwerer fiel, ihren offensiven Flow zu halten. Die Hausherren setzten sich etwas ab und gingen mit einer 51:39-Führung in die Kabine. Troy Culley schien in der Pause den richtigen Ton getroffen zu haben.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Juniors ein völlig verändertes Bild, vor allem in der Defense. Im dritten Viertel ließen sie nur 11 Punkte der Gastgeber zu und kamen bis auf 60:62 heran. Diesen Rhythmus zogen die Frankfurter bis zum Schluss durch. Auch das letzte Viertel entschieden sie in beeindruckender Manier mit 29:16 für sich und gewannen am Ende mit 89:78. Topscorer der Juniors war Moses Pölking mit 18 Punkten. Dabei zeigte er eine starke Effizienz und traf 8 seiner 9 Würfe aus dem Feld. Auch Lukas Smazak steuerte mit 16 Punkten wichtige Zähler zum Auswärtssieg bei. „Ich freue mich sehr über den Charakter, den das Team heute gezeigt hat. In der ersten Halbzeit hatten wir defensiv Probleme und haben uns selbst viel Arbeit gemacht, aber die Reaktion nach der Pause war hervorragend. Wir haben mit viel mehr Disziplin gespielt und das Spiel gedreht. Das ist ein guter Auswärtssieg, gerade nach einer intensiven Woche, und etwas, auf dem wir aufbauen können“, so Headcoach Troy Culley nach dem Spiel.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. SV Fellbach Flashers 72:57

Mit einer tadellosen kämpferischen Leistung fuhr Rhöndorf einen 72:57-Erfolg (31:28) über Fellbach ein. Die 420 Fans am Menzenberg waren von der Energie ihrer Dragons schlicht begeistert. Damit beendeten die Rheinländer die kleine Negativserie eindrucksvoll, mit rekordverdächtigem Score: Die Frage, ob in der Vergangenheit schon einmal ein Gegner bei 57 Punkten gehalten werden konnte ist zumindest fraglich. Vor dem Start der Begegnung sah’s für die Dragons gegen die favorisierten Flashers gar nicht rosig aus. Justin Onyejiaka sowie Malik Idbihi mussten aufgrund von Sprunggelenksverletzungen pausieren. Dafür sprang der 17-jährige Marvin Nduche ins kalte Wasser und soviel sei schon verraten, er machte seine Sache gut. Das erste Viertel lief aus Sicht beider Teams suboptimal. Fellbach sowie Rhöndorf ließen es an offensiven Rhythmus vermissen. Nur langsam kam das Spiel ins Rollen. Bei den Flashers war DMonte Brown praktisch Alleinunterhalter und erzielte 14 der 20 Punkte seines Teams im ersten Viertel. Rhöndorf blieb aber dran und gestaltete die Partie nach zehn Minuten ausgeglichen (19:20). Auch im zweiten Spielanschnitt spannten beide Mannschaften ihre Fans auf die Folter. Will sagen, die Korbausbeute ging noch weiter in den Keller. Besonders von jenseits der Dreierlinie ging so gut wie nichts. Fellbach traf einen von zehn Versuchen, Rhöndorf gar nur einen von 15. Dafür wurde auf beiden Seiten in der Defensive hart geackert. Das Halbzeitergebnis von 31:28 war aber schon einmal ein Teilerfolg für die dezimierten Dragons.

Nach dem Seitenwechsel schnupperten die Hausherren mehr und mehr Morgenluft. Die Dominanz von DMonte Brown, mit 23 Punkten Topscorer der Begegnung, wurde durch ein gutes Kollektiv der Dragons weitestgehend eingeschränkt. Gift für die Gäste, zumal lediglich Jonathan Zeisberger (10 Pkt.) kontinuierlich scoren konnte. Mehr als zwei Punkte Vorsprung blieben den Flashers nach 30 Minuten nicht übrig (45:47). Der Schlussabschnitt lief dann wie gemalt für die Rheinländer: Der eingangs erwähnte Marvin Nduche (7 Pkt./2-3er) durchbrach den „Dreierfluch“ und kassierte ein Extralob des Dragons-Coach: „Marvin hat in den letzten Wochen gut trainiert, ist heute eingesprungen, hat das Fehlen der anderen Jungs sehr gut kompensiert und dem Team enorm viel Energie gegeben.“ Aber auch seinen Big Man bescheinigte Max Becker einen „guten Job“. Daniel Mayr und Benjamin Sadikovic (16 Reb.!) beherrschten die Bretter nun deutlich, während Mychael Paulo (14 Pkt.), Sahmi Willoughby (8 Pkt.), Dusan ilic (8 Pkt.) sowie Carlo Schmid eine 12:0-Serie zementierten (35“/57:47). Als Kenan Reinhart (6 Pkt.) 1,54 Minuten vor dem Ende einen Steal landete und den Fastbreak erfolgreich abschloss, war die Begegnung endgültig entschieden (64:54). Für den krönenden Abschluss sorgte dann Benjamin Sadikovic per krachendem Alley-Oop-Dunk.

 

18.10.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. Bayer Giants Leverkusen 53:74

Vor rund 750 Zuschauern bei der diesjährigen Heimpremiere setzte es für den BBC Coburg gegen die Bayer Giants Leverkusen eine im Ergebnis zu hoch ausfallende 53:74-Niederlage. Während die Vestestädter am defensiven Ende über weite Strecke der Begegnung einen durchaus sehr ordentlichen Job machten, mangelte es in der Offensive erneut an Firepower und der nötigen Durchschlagskraft. Lediglich 39 Prozent aus dem Zweipunkt-Bereich, 22 Prozent von jenseits der Dreierlinie und kein Viertel mit mehr als 17 erzielten Punkten waren schlichtweg zu wenig, um dem Topteam vom Rhein ernsthaft gefährlich zu werden. Die besten Coburger Werfer waren am Ende US-Amerikaner Savion Brown und Neuzugang Musa Abra mit jeweils 13 Zählern. Letzterer erwies sich in seinem ersten Auftritt im orangen Trikot als durchaus belebendes Element im Spiel der Mannschaft von Patrick Seidel. Dennoch steht nach der zweiten Partie in Folge, bei der die 60-Punkte-Marke nicht geknackt wurde, fest, dass vor allem das fehlende Scoring den Vestestädtern derzeit die Chance kostet, um Siege zu kämpfen. Das sieht auch Coburgs Cheftrainer so: „Ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich mit unserem defensiven Auftritt und den dortigen Fortschritten sehr zufrieden bin. Leider ist natürlich offensiv bei uns immer noch der Wurm drin. Wir haben jetzt wieder eine andere Teamkonstellation gehabt, womit es einfach schwer wird, eine eigene Identität in der Offensive zu finden. Wir müssen und wollen eigentlich deutlich schneller spielen, um uns bessere Würfe herauszuspielen und die dann auch mit Selbstvertrauen zu nehmen. Ich glaube, die Intensität und die Emotionen waren heute auf einem Level, wie wir uns das vorstellen, nur offensiv müssen wir einfach noch bessere Lösungen finden. Da liegt es jetzt an uns, das auf die Reihe zu bekommen. Dafür brauchen wir bessere Screens, besseres Spacing und vor allem viel mehr Tempo.“

Dabei kamen die Vestestädter gegen den amtierenden Rekordmeister offensiv recht passabel ins Spiel. Schnell traf Coburgs Scharfschütze Savion Brown drei Dreier und hielt den BBC dadurch auf Augenhöhe mit den Giants (12:15). Auch Neuzugang Musa Abra fand sich bei seinem Debüt zügig ein: Erst ein Assist auf Ćosić gefolgt von zwei erfolgreichen Freiwürfen von der neuen Nummer 12 verkürzten kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts auf 16:17. Den Schlusspunkt auf die ersten zehn Minuten setzte jedoch Leverkusens Finn Fleute per Buzzer Beater zur 16:20-Führung für den ProA-Absteiger. Nach fünf Giants-Punkten zum Auftakt ins zweite Viertel war es erneut Musa per Fast Break (18:25). Der BBC schien nun besonders defensiv einen Gang nach oben geschalten zu haben. Immer wieder stoppten die Coburger hinten die Gäste vom Rhein, konnten daraus am vorderen Ende aber zu wenig Kapital schlagen. Herzog stellte nach sehenswertem Zuspiel von Brown fünf Minuten vor der Halbzeit noch einmal auf 22:27, allerdings sollten das die letzten BBC-Zähler im ersten Durchgang gewesen sein. Auf der Gegenseite packten die Leverkusener tatsächlich auch nur neun weitere Punkte aufs Scoreboard, was aufgrund der Coburger Wurfkrise aber in einen soliden 14-Punkte-Vorsprung mündete (22:36). Lediglich sechs Zähler erzielten die Vestestädter im zweiten Viertel — nicht genug, um die stabil stehende Defensive zu belohnen. Als viel Stückwerk ließen sich die Coburger Offensiv-Bemühungen auch nach dem Seitenwechsel beschreiben. Dagegen baute Leverkusen die Führung auf zeitweise sogar 24 Zähler aus (31:55). Beim BBC waren es Ćosić und Abra, die die Dezibelzahl in der HUK-COBURG arena in dieser Phase hin und wieder anhoben und einige gelungene Offensivaktionen zum Viertelende verbuchten (39:59). Im Schlussabschnitt bekleckerten sich beide Mannschaften nicht wirklich mit Ruhm. Längst entschieden war die Partie zugunsten der Giganten vom Rhein, die damit ihren vierten Sieg am Stück einfuhren und dadurch auf Platz 3 springen, während bei den Coburgern trotz der am Ende deutlich ausfallenden 53:74-Heimpleite an der defensiven Vorstellung nicht wirklich viel auszusetzen bleibt. Problematisch dagegen liest sich die derzeitige Dürre und Effizienz im Angriff.

 

18.10.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Dresden Titans 102:92

Die Dresden Titans verlieren das fünfte Spiel der Saison gegen die Oberhaching Tropics mit 102:92 (20:28, 29:18, 35:18, 18:28) Die Dresden Titans müssen sich im Topspiel bei den Oberhaching Tropics geschlagen geben. Nach einem offensivstarken Auftakt verlieren die Elbriesen zwischenzeitlich den Zugriff auf die Partie, zeigen im Schlussviertel aber noch einmal Moral. Anders als in den bisherigen Saisonspielen laufen die Offensivmotoren der Elbriesen von der ersten Sekunde an auf Hochtouren. Im offenen Schlagabtausch halten die Dresdner mit dem zweitstärksten Angriff der Süd-Staffel munter Schritt. Als Alex Leiba den Ball kraftvoll durch die Reuse stopft, reagiert Oberhachings Trainer Mario Matic mit einer Auszeit. Doch die erhoffte Wirkung bleibt aus. Entgegen der bisherigen Statistik präsentieren sich die Titans aus der Distanz treffsicher und versenken starke fünf ihrer ersten acht Dreier. Mit einer 28:20-Führung gehen die Gäste in den zweiten Spielabschnitt. Nedzad Muratovic hält die Tropics im Spiel und mehrere Ballverluste auf Dresdner Seite bringen die Gastgeber zurück in die Begegnung. In einer zunehmend zerfahrenen Phase gewinnen die Oberhachinger wieder die Kontrolle. Dzenis Hodovic meldet sich nach einem unauffälligen ersten Viertel eindrucksvoll zu Wort und steuert neun Punkte bei. Als Maximilian May schließlich über Mallick Touray hinweg dunkt, zieht Titans-Cheftrainer Valentino Lott die Reißleine und nimmt eine Timeout. Doch die Tropics sind nun endgültig in der Partie angekommen. Mit wachsendem Selbstvertrauen drehen diese den Rückstand und gehen mit einer 49:46-Führung in die Halbzeitpause.

Angetrieben vom weiterhin stark aufspielenden Hodovic bauen die Gastgeber ihren Vorsprung nach dem Seitenwechsel zwischenzeitlich auf 16 Punkte aus. Während die Tropics offensiv entfesselt aufspielen, verlieren die Elbriesen zunehmend den Zugriff. Einzig Moritz Heck stemmt sich gegen den Lauf der Gastgeber, doch auch er kann den Dreierregen der Oberhachinger nicht stoppen. Allein im dritten Viertel versenken die Tropics sechs Würfe von jenseits der Drei-Punkte-Linie. Für die Dresdner wird der Blick auf die Anzeigetafel zunehmend schmerzhaft: Mit einem 64:84-Rückstand gehen sie in die letzten zehn Minuten. Auf das schwache dritte Viertel folgt eine Reaktion der Dresdner. Die Titans bekommen ihre Defensive besser in den Griff und finden auch offensiv wieder effektivere Lösungen. Sebastian Heck und Wisdom Uboh treffen von der Dreierlinie und verkürzen den Rückstand auf zehn Punkte. Plötzlich keimt noch einmal Hoffnung auf, das Spitzenduell doch wieder spannend zu machen. Die Elbriesen kämpfen um jeden Ballbesitz, doch die Hypothek aus dem dritten Viertel wiegt zu schwer. Oberhaching lässt sich den Vorsprung nicht mehr nehmen und bringt den Sieg souverän über die Zeit. Am Ende müssen sich die Titans trotz eines starken Auftakts und einer späten Aufholjagd mit 92:102 geschlagen geben.

 

18.10.2026 17:00 Uhr // Basketball Löwen vs. TSG Schöller SI Ravens Reutlingen 71:94

Nachbericht folgt in Kürze.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_4_ProB_Sued-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-20 12:17:052026-10-22 10:31:44Nachberichte ProB Süd 4. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 4. Spieltag

20. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

16.10.2026 20:00 Uhr // SG Braunschweig vs. TSV Neustadt temps Shooters 78:105

Das hat gesessen: Die TSV Neustadt temps Shooters haben am 4. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord das erste Niedersachsen-Derby der Saison klar für sich entschieden. Beim Aufsteiger SG Braunschweig gewann das Team von Head Coach Allen Ray Smith in der Sporthalle Alte Waage vor knapp 60 mitgereisten Fans mit 105:78 (25:21, 31:25, 25:18, 24:14) und gleicht seine Bilanz damit auf 2:2 aus. Und das erneut ohne Topscorer Matej Jelovcic, der weiterhin verletzt fehlte, und ohne die beiden Center Robin Kniss und Kevin Weber. Wie schon gegen Bernau war davon zunächst wenig zu spüren, diesmal aber bis zur Schlusssirene. Die Shooters erwischten den besseren Start und gaben die Führung nach dem 25:21 im ersten Viertel nicht mehr aus der Hand. Einmal wurde es eng: Mitte des zweiten Abschnitts kam Braunschweig beim 31:32 bis auf einen Punkt heran. Die Antwort kam prompt und hatte einen Namen: Al-Fayed Alegbe-Issifou traf zwei Dreier in Folge, Christenvie Kwilu und Leonard Musahl legten nach und aus dem knappen 32:31 wurde bis zur Pause ein 56:46 aus Neustädter Sicht.

Nach dem Seitenwechsel machte die Mannschaft dann genau das, was in den beiden Spielen zuvor gefehlt hatte: Sie blieb konsequent. Die zweite Halbzeit ging mit 49:32 an die Gäste, das Schlussviertel mit 24:14, und am Ende stand mit 105 Punkten die höchste Ausbeute der Saison. Der Schlüssel lag in der Verteidigung. Die Shooters zwangen Braunschweig zu 19 Ballverlusten und verbuchten selbst 16 Steals, allein Alegbe-Issifou (5), Terry Haarmann (4) und Robert Beasley III (3) kamen auf zwölf. Dazu kam eine Trefferquote von 55 Prozent aus dem Feld (41 von 74), 65 Prozent aus dem Zweierbereich, und ein klar gewonnenes Reboundduell mit 33:24, davon 15 Offensivrebounds. Einziger Wermutstropfen bleibt die Freiwurflinie: 15 von 24 sind besser als die 18 von 33 gegen Bernau, aber noch nicht das, was sich der Coach wünschen dürfte. Topscorer der Partie war Alegbe-Issifou mit 25 Punkten bei zehn Treffern aus 15 Versuchen, darunter vier Dreier, ohne ein einziges Foul. Leonard Musahl spielte seine bislang beste ProB-Partie: 17 Punkte bei 8 von 11 aus dem Feld, neun Rebounds, sechs davon am offensiven Brett. Beasley III steuerte 16 Punkte, sechs Rebounds und sieben Assists bei und übernahm in Abwesenheit von Jelovcic die Spielmacherrolle. Simonas Paukste kam auf 13 Punkte, Haarmann und Evan Rietsch auf je neun. Insgesamt trugen sich alle elf eingesetzten Spieler in die Scorerliste ein.

 

17.10.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Hertener Löwen 58:65

Die Hertener Löwen haben die richtige Antwort auf die knappe Niederlage der Vorwoche gegeben und sich in der Fremde erfolgreich zurückgemeldet. In einer intensiv geführten und von den Abwehrreihen geprägten Partie behielten die Löwen bei den BSW Sixers mit 58:65 (12:14 • 13:14 • 12:19 • 21:18) die Oberhand. Nach zwei äußerst ausgeglichenen ersten Vierteln gingen die Hertener mit einer knappen 25:28-Führung in die Halbzeitpause. In einem echten Low-Score-Game bewies die Mannschaft von Beginn an viel Nervenstärke, verwaltete das Ergebnis über weite Strecken äußerst clever und hatte in den entscheidenden Minuten immer die passende Antwort parat. Offensiv setzte vor allem Bryant Allen die Akzente und avancierte mit 20 Punkten zum Matchwinner für die Hertener. Wer ebenfalls stark aufspielte, war Kerem Baysalli, der in nur 23 Minuten Spielzeit hervorragende 15 Zähler beisteuerte. Ein besonderes Arbeitspensum verrichtete Dario Fiorentino, der die vollen 40 Minuten auf dem Parkett stand und dem Hertener Spiel unermüdliche Stabilität verlieh.

Auf Seiten der Gastgeber hielt allen voran Mohamed Ibrahim dagegen, der mit 16 Punkten und vier verwandelten Dreiern als bester Werfer der Sixers glänzte, während Abdullah Shittu 14 Zähler beisteuerte. Allerdings schwächten sich die Sixers durch eine überschaubare Ausbeute an der Freiwurflinie mit nur 47 Prozent Trefferquote selbst. Selbst als die Gastgeber Mitte des letzten Viertels kurzzeitig die Führung übernahmen, ließen sich die Löwen nicht aus der Ruhe bringen. Das Team steckte keineswegs auf, blieb fokussiert und spielte den vorgegebenen Gameplan vernünftig bis zum Ende runter. In der Schlussphase gaben vor allem die entscheidenden Rebounds am offensiven Brett den Ausschlag: Sie sicherten den Hertenern wichtige zweite Wurfchancen, die souverän in entscheidende Treffer umgemünzt wurden, um den Auswärtserfolg endgültig einzutüten. Herten behält damit in der neuen Saison auswärts eine weiße Weste und blickt konzentriert auf das nächste Heimspiel am Samstag, dem 25. Oktober, in der heimischen Rosa-Parks-Halle gegen die SG Braunschweig. Wir freuen uns darauf, euch wieder zahlreich in der Löwenhöhle begrüßen zu dürfen!

 

17.10.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. SC Rist Wedel 67:90

Auswärts und speziell in Rostock läuft es weiter optimal für den SC Rist Wedel. Am Sonnabend wurde mit einem 90:67 (48:35) bei der Rostock Seawolves Academy nicht nur der saisonübergreifend vierte Auftritt in Folge in der Fremde in der 2. Bundesliga ProB gewonnen, sondern auch das vierte Gastspiel bei der Zweitvertretung des Bundesligisten aus Mecklenburg-Vorpommern. „Entscheidend war, dass unsere Spieler den vorgegeben Plan gut umgesetzt, stark gereboundet und wie die Löwen verteidigt haben“, erklärte Rist-Trainer Stanley Witt. In der Rostocker Stadthalle trafen zwei ähnlich strukturierte Mannschaften aufeinander. „Beide Teams treten mit vielen jungen und energetischen Spielern an“, sagte Witt, der seinerseits aber auch „zwei, drei erfahrenere Akteure“ einsetzen konnte und feststellte: „Das hat uns gut getan.“ Zunächst verlief die Partie ausgeglichen. Die Hausherren lagen beim 2:0 (1. Minute) und 11:10 (7.) in Front. Ein 15:15 (9.) war dann der letzte Gleichstand. „Natürlich haben sich auch die Seawolves auf die Begegnung vorbereitet. Sie waren bereit, haben physisch dagegen gehalten, und sind ein gutes Team“, lobte Witt den Gegner. Nach dem ersten Viertel hieß es 20:17 für die Gäste, die im zweiten Durchgang immer weiter davon zogen. Entscheidend dafür war die konzentrierte Defensivarbeit. Die Rostocker Mika Freitag und Bruno Loll, die „ansonsten zusammen fast 20 Dreierwürfe pro Spiel abgeben“ (Witt), konnten gegen die Rister lediglich viermal (Freitag – kein Treffer) beziehungsweise dreimal (Loll – ein Korb) aus der Ferne abdrücken. Zudem hatten die Wedeler eine klare Überlegenheit bei den Rebounds: Sie eroberten 52 abprallende Bälle, die Rostocker nur deren 40. „Damit haben wir uns viele zweite Wurfchancen erarbeitet“, stellte Witt zufrieden fest.

Der Lohn dafür war eine klare 13-Punkte-Führung zur Halbzeitpause. „Mir war klar, dass die Rostocker mit dem Messer zwischen den Zähnen aus der Kabine zurückkommen würden“, rechnete Witt mit einer Aufholjagd des Gegners, die tatsächlich auch kam. Im dritten Viertel verringerten die Mecklenburger ihren Rückstand beim 44:52 bis auf acht Zähler (25.). „Aber darauf haben wir die passende Antwort gefunden, sind wieder bis auf 17 Punkte davon gezogen und haben sogar das dritte Viertel noch gewonnen“, berichtete Witt von der aus seiner Sicht „entscheidenden Phase“ des Duells. Ein Sonderlob des Trainers gab es für Tobias Lange. Der 36-Jährige, der im Sommer zum SC Rist zurückgekehrt war, habe „sein bisher bestes Saisonspiel gemacht“, sagte Witt über den Centerspieler, der von 2014 bis 2017 noch für die erste Rostocker Mannschaft in der ProB aktiv gewesen und anschließend für die 2. Herren aufgelaufen sowie beim Stammverein EBC Rostock als Jugendtrainer tätig gewesen war. „Tobias hat heute gegen einige Spieler gespielt, die er damals in der Rostocker U12 trainiert hat, und natürlich eine besondere Motivation verspürt“, erklärte Witt. Dass Lange sechs Minuten vor Ultimo und Fiete Meinberg zwei Minuten vor dem eigentlichen Ende jeweils vorzeitig Feierabend hatten, weil sie wegen ihres fünften Fouls disqualifiziert wurden, war zu verschmerzen. Für Witt war es ebenfalls ein Gastspiel bei seinem Ex-Club: Er hatte einst beim Rostocker Verein ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert, als Spieler kurzzeitig zum ProB-Kader gehört und dann seine Trainerkarriere begonnen. Unter anderem weilte Witts bester Freund, der im Sommer auch sein Trauzeuge gewesen war, unter den Zuschauern. „Ich habe mich in Rostock damals wie heute sehr wohlgefühlt und glaube, es gab in der Halle den einen oder anderen Menschen, der die Daumen auch ein bisschen für mich gedrückt hat“, stellte der Rister Trainer fest, dass es zumindest für ihn kein normales Auswärtsspiel war.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Uni Baskets Münster 74:82

Münster entscheidet das Duell um die Tabellenspitze für sich. LOK Bernau hat am 4. Spieltag die 1. Niederlage der Saison hinnehmen müssen. In der Sparkassen-Arena unterlag das Team von Trainer Dan Oppland den Uni Baskets Münster mit 74:82. Die Gäste übernahmen früh die Führung und gaben sie bis zur Schlusssirene nicht mehr ab. Bernau hielt nach dem schwierigen Auftakt dagegen, konnte den Rückstand aber nicht mehr aufholen. Münster zeigte die von ProA-Erfahrung geprägte Qualität und machte deutlich, wo LOK weiterarbeiten muss: Besonders bei den Offensivrebounds und den Ballverlusten hatten die Gäste Vorteile. Bernau ging diesmal mit 12 Spielern in die Partie. Adam Pecháček kehrte nach seinen Rückenproblemen zurück und wurde mit 12 Punkten und 8 Rebounds direkt zum erfolgreichsten Bernauer Scorer und Rebounder. Außerdem gab Philipp Hölsken sein Debüt für LOK. Die größere personelle Auswahl wurde allerdings noch vor der Halbzeit durch die Verletzung von Fin Borczanowski eingeschränkt. Die Gäste bestimmten von Beginn an das Tempo. Bereits innerhalb der ersten 5 Minuten erspielte sich Münster eine Führung von 11 Punkten. Bernau suchte seinen Weg zum Korb, fand offensiv zunächst aber nur schwer ins Spiel. Bis zum Viertelende kam LOK auf 16 Punkte. Münster erzielte 25 und legte damit früh die Grundlage für den späteren Auswärtssieg. Im 2. Abschnitt versuchte Bernau, ebenfalls mit mehr Tempo zu spielen. Die Offensive kam besser zum Zug: Mit 22:23 ging dieses Viertel nur knapp an Münster. Den Rückstand aus dem Auftaktviertel konnte LOK dadurch allerdings nicht verkürzen. Beim Stand von 38:48 ging es in die Halbzeitpause. Kurz zuvor verletzte sich Fin Borczanowski in einer Spielsituation unter dem Druck von Münsters Lukas Freitag. Für Fin war die Partie damit beendet. Er musste bis zum Spielende in der Kabine versorgt werden. Ob er beim nächsten Spiel wieder eingesetzt werden kann, sollen weitere Untersuchungen klären.

Nach der Pause gewann Bernau den 3. Abschnitt mit 18:16. LOK ließ damit weniger Punkte zu als in den beiden Vierteln zuvor und verkürzte den Abstand auf 56:64. Die Führung blieb jedoch durchgehend bei Münster. Bernau arbeitete sich heran, schaffte bis zum Ende des Viertels aber nicht den Anschluss Der Schlussabschnitt verlief nach Punkten ausgeglichen. Beide Mannschaften erzielten jeweils 18 Zähler. Für Bernau reichte das nicht, um den Rückstand entscheidend zu reduzieren. Münster verteidigte seinen Vorsprung und gewann mit 82:74. Ausschlaggebend blieb damit vor allem das 1. Viertel: Nach den ersten 10 Minuten lag LOK mit 9 Punkten zurück, die folgenden 30 Minuten gewann Bernau zusammengerechnet mit 58:57.

 

17.10.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 102:67

Die Baskets Juniors / TSG Westerstede bleiben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auch nach dem vierten Saisonspiel weiterhin ohne Sieg. Bei den EN BASKETS Schwelm konnte die Mannschaft von Headcoach Artur Gacaev nicht an die Steigerung der Vorwoche anknüpfen und verlor deutlich mit 67:102. Das Rezept für den Erfolg in der neuen Saison haben die Baskets Juniors nach dem Umbruch im Sommer noch nicht gefunden. In Schwelm offenbarten die jungen Gäste zu viele Schwächen im eigenen Spiel und erwiesen sich in allen Bereichen als die schwächere Mannschaft. Vor allem defensiv gelang es nicht, der Partie den Stempel aufzudrücken. Schwelm spielte 26 Assists, verwandelte 42 Prozent der Distanzwürfe und 49 Prozent der Versuche aus dem Feld. Die Baskets Juniors hingegen begingen 17 Ballverluste und verwandelten nur 38 Prozent der Feldwürfe. Dazu ging auch das Reboundduell verloren. Den Gastgebern gelang es zudem, Kyle Gruhler zu stoppen, der nur auf sieben Punkte bei acht Wurfversuchen kam. Finn Stühlmeyer (21 Punkte, 15 Rebounds) setzte seinen individuell starken Saisonstart ebenso fort die Djordje Klaric (13 Punkte). Dazu kam Fritz Hemschemeier auf ein Double Double (10 Punkte, 10 Assists).

Nur in wenigen Phasen konnten die Gäste die Begegnung ausgeglichen gestalten. Ein Dreier von Klaric stellte auf 9:14. Insgesamt wirkten die Gastgeber jedoch zielstrebiger im Angriff und konsequenter in der Defensive, führten bereits nach dem ersten Viertel fast zweistellig. Der entscheidende Moment des Spiels kam im zweiten Viertel. Als Djordje Klaric aus der Distanz auf 32:34 verkürzt hatte, schienen die Gäste im Spiel angekommen zu sein. Nach einer Schwelmer Auszeit fanden die jedoch wieder zu ihrem Spiel, die Baskets Juniors häuften Ballverluste an und der Rückstand wuchs bis zur Halbzeit auf 37:50. Spätestens ein 0:19-Lauf Mitte des dritten Viertels entschied die Begegnung gegen die Juniors (45:73), die sich steigern müssen, um möglichst schnell in die Erfolgsspur zu kommen.

 

17.10.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Iserlohn Kangaroos 75:78

Den Iserlohn Kangaroos die erste Saisonniederlage beibringen – die Itzehoe Eagles hatten eine gute Möglichkeit, das Ziel zu erreichen. Doch sie nutzten sie nicht, die Kangaroos gewannen die Partie der BARMER 2. Basketball Bundesliga im Sportzentrum am Lehmwohld mit 78:75 (17:17, 24:20, 17:20, 21:23). Der erste Angriff der Eagles ging eigentlich daneben, endete aber spektakulär: Leon Kalinic traf einen Notwurf weit hinter der Dreierlinie. Die bisher ungeschlagenen Gäste holten gleich in der Anfangsphase einige Offensivrebounds und spielten die Itzehoer Verteidigung mehrfach aus, beim Stand von 6:10 nahm Coach Max Rockmann die Auszeit. Fortan und für den Rest des Spiels agierte sein Team mit einer Zonenverteidigung, und das durchaus erfolgreich. Iserlohns Angriffsspiel verlor den Fluss, immer wieder gelangen den Eagles Ballgewinne. Aber sie machten zu wenig daraus. Die Trefferquote war nicht gut, am Ende hatten sie auch mehr Ballverluste als der Gegner – 23 waren deutlich zu viele. Nach kurzer Führung im zweiten Viertel waren es dann auch kleine Fehler der Gastgeber, die den Kangaroos die 41:37-Halbzeitführung ermöglichten.

Der dritte Abschnitt verlief zäh und auf beiden Seiten fehlerhaft. Wenn es die Eagles schafften, in Führung zu gehen, hielt diese jedes Mal nur wenige Sekunden. Mit einem Punkt Rückstand ging es in das letzte Viertel, das schlecht begann: Iserlohn wirkte wacher und konsequenter, plötzlich stand es 57:66. Aber ebenso schnell waren die Itzehoer wieder da nach Dreiern von Jamahri Harvey und Toni Nickel. Insgesamt trafen sie allerdings nur 24 Prozent ihrer Distanzwürfe, obwohl viele von ihnen ohne großen Druck der Verteidigung abgegeben wurden. Iserlohn traf noch schlechter von außen, aber ein wichtiger Wurf saß. Gerade hatte Eagles-Kapitän Lucien Schmikale sein Team an der Freiwurflinie mit 71:70 nach vorn gebracht, da versenkten die Gäste einen Dreier. Sven Cikara, erneut mit einer zweistelligen Zahl an Assists, glich aus, doch danach ließen die Eagles zwei Korbleger von Kangaroos-Topscorer Howard Rankine zu. Einmal konnte Chris Herget ausgleichen, beim zweiten Mal ging sein Versuch daneben. Nach einem verwandelten Freiwurf der Gäste stand es 75:78, noch war Zeit für den Ausgleich. Doch Harvey konnte gegen druckvolle Verteidigung nur noch einen Notwurf loswerden – ohne Erfolg. Bereits in einer Woche haben die Eagles die nächste Chance auf den ersehnten Heimsieg. Am Samstag, 24. Oktober, 19.30 Uhr, geht es gegen die EN Baskets Schwelm.

 

17.10.2026 19:30 Uhr //  BBA Hagen vs. ART Giants Düsseldorf 70:76

Nachbericht folgt in Kürze.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_4_ProB_Nord-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-20 12:01:262026-10-22 10:32:42Nachberichte ProB Nord 4. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 4. Spieltag

16. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

16.10.2026 20:00 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. TV Langen

Vorbericht folgt in Kürze.

 

17.10.2026 16:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Culture City Weimar

Nach dem prestigeträchtigen Aufeinandertreffen mit dem Rekordmeister aus Leverkusen am vergangenen Wochenende wartet am Samstag der nächste große Name auf Weimars ProB-Riesen. Culture City gastiert am 17. Oktober um 16:00 Uhr im BMW Park, um sich mit dem Farmteam des FC Bayern München Basketball zu duellieren. Während das Team von Headcoach Farsin Hamzei mit der Lernkurve der knappen 66:68-Heimniederlage gegen die Rheinländer anreisen wird, startet das talentierte Ensemble der Isarstädter mit dem Rucksack von zuletzt drei aufeinanderfolgenden Niederlagen in die Partie. Die Münchner wollen nach ihrer sportlichen Durststrecke vor heimischem Publikum zurück in die Erfolgsspur finden. Culture City steht unterdessen vor der anspruchsvollen Herausforderung, die Erfahrungen der ersten Saisonwochen auf neuem sportlichen Terrain in ein Erfolgserlebnis umzuwandeln. Die Ausgangslage verspricht ein interessantes Duell zweier junger Mannschaften, die in der frühen Saisonphase noch nach Konstanz suchen.  Drei Spiele, ein Sieg und zwei Niederlagen: Die Bilanz der Thüringer liest sich durchaus respektabel. Lediglich die herbe 64:93-Klatsche beim Mitaufsteiger in Reutlingen will nicht so recht in das Raster der bisherigen Weimarer Auftritte passen. Zuletzt ohne ihr „Danish Dynamite“, Center Peter Beier-Christiansen, auflaufend, sollte jedoch vor allem die Leistung gegen die GIANTS durchaus Anlass für Optimismus geben. Schließlich unterstrich der junge Kader von Farsin Hamzei, welches Potenzial in ihm steckt, nachdem man den Gästen aus Leverkusen bis zur Schlusssirene Paroli bot und nur haarscharf an einem Sieg vorbeischrammte. Gerade dieses enge Finish dürfte für das junge Team wertvolle Erkenntnisse liefern, was das Entscheidungsverhalten in der Crunchtime betrifft. In München wird es darauf ankommen, diese Lernkurve möglichst schnell sichtbar zu machen, um in die Erfolgsspur zurückzukehren.

Ebenso wie Culture City setzt auch Bayerns ProB-Reserve primär auf die „Abteilung Attacke“ junger sowie talentierter Spieler. Der Kader von Trainer Emir „Muki“ Mutapcic setzt sich überwiegend aus Nachwuchsspielern zusammen, deren Durchschnittsalter bei knapp 19 Jahren rangiert (Weimar: 20,3 Jahre). Nach einem gelungenen Saisonauftakt beim 83:80-Heimsieg gegen Dresden verloren die Bayern jedoch zuletzt drei Spiele in Serie. Beginnend mit einer Niederlage im BMW Park gegen Rhöndorf (83:99) verlängerte sich der bislang erfolglose Oktober über das Gastspiel beim TV Langen (70:77) bis zu einer erneuten Niederlage auf heimischem Parkett am Mittwoch gegen Oberhaching (84:93). Während die Resultate allerdings nur einen Teil der Geschichte erzählen, bilden Münchner Baustellen wie Turnover oder Offensiv-Rebounds konkrete Ansatzpunkte für Weimars Ausrichtung. Obwohl die Gastgeber längere Druckphasen erzeugen können, haben die zurückliegenden Spiele gezeigt, dass das Team auf Ballverluste und zweite gegnerische Chancen empfindlich reagiert. Insofern wäre Culture City gut beraten, früh eine stabile Balance zu finden und das eigene Umschaltspiel konsequent zu nutzen, ohne überhastete Abschlüsse oder eigene Ballverluste zu forcieren.

 

17.10.2026 16:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. SKYLINERS Juniors

Sonntag: Erfurt, Mittwoch: Leitershofen, Samstag: Frankfurt. Die Porsche Basketball-Akademie beendet die Englische Woche in der ProB am Samstag (17.10.; 16:00 Uhr) mit einem Heimspiel gegen die SKYLINERS Juniors. Das Duell gegen die Hessen ist aufgrund der Sieg-Niederlagen-Bilanz und der sportlichen Augenhöhe durchaus eines mit Brisanz. Tabellen und Statistiken haben im Sport, im Sinne von repräsentativen Stichproben und Trendverfestigungen, ab dem 10. Spieltag – also bei 29,4% der absolvierten Partien in einer 18er-Liga – eine Aussagekraft. Im Falle der ProB Süd gibt’s aufgrund des 15 Klubs umfassenden Teilnehmerfeldes bereits nach acht Spieltagen (28,6%) eine Sinnhaftigkeit der Ableitung. Davor noch nicht. Also: Das erste Liga-Drittel läuft, das erste Liga-Sechstel endet; für die Porsche Basketball-Akademie mit einem Heimspiel gegen die SKYLINERS Juniors. Passend zum Zeitpunkt im Jahr ist die Mannschaftsstärke der Hessen noch nicht wirklich klar. Die Frankfurter gewannen eines ihrer drei Pflichtspiele, 73:70 gegen die hoch gehandelten Dragons Rhöndorf, verloren knapp in Weimar (81:77) und Fellbach (95:90). Die Blau-Weißen könnten also gut und gerne auch bei 3:0 oder 0:3 stehen. Alle Ergebnisse waren knapp, alle gespielten Gegner gut. Ludwigsburg (1:3) war in Erfurt und Leitershofen siegfähig, gegen Coburg am 1. Spieltag chancenlos und ist bisher zwar erklärbar, ergebnisbedingt aber unterhalb des Möglichen unterwegs.

Der große Malus der noch wenig vorhandenen Eingespieltheit wurde in dieser Woche von einer Krankheits- und Verletzungswelle begleitet: Gleich sieben Akteure fehlten unter der Woche beim Gastspiel in der Mehrzweckhalle Stadtbergen, die Mehrheit wird das voraussichtlich auch am Samstag. Folgerichtig liegt die größtmögliche Verantwortung auf der mannschaftlichen Geschlossenheit und den verbliebenen Spielern. Mit Max Riedel (ø 24:24 Minuten | 14,5 Punkte / 4,5 Rebounds), Lars Danziger (26:15 | 13,8 / 4,0), Kénan Youdom (32:13 | 10,3 / 6,5), Yohann Tchouaffe (29:51 | 7,3 / 5,0), Jonathan Knödel (10:25 | 1,8 / 0,8) und Sebastian Kuhn (05:26 | 0,8 / 0,3) waren sechs Spieler in allen vier Partien im Einsatz. Armin Pivac, Bink de Goede und Lino Tomás Duarte standen in immerhin drei Partien im Aufgebot, der Kern der Mannschaft von Jordi Saltó ist folgerichtig definiert. An allem anderen wird und muss gearbeitet werden. Wobei diese Herausforderungen aufgrund der Vielzahl an verschiedenen Entwicklungen und Wettbewerben bei allen Zweitvertretungen vorhanden sind, natürlich auch in Frankfurt. Die Hessen und das neu formierte Trainerteam unter der Ägide von Troy Culley, setzten bisher zwar erst 12 Spieler ein, können sich aber auf zehn Stammspieler verlassen, von denen gleich vier herausragen und von Ludwigsburg gestoppt werden sollten: Dusan Nikolic (16,0 Punkte / 5,7 Rebounds), Lukas Smazak (16,0 / 3,0), Ivan Crnjac (13,0 / 4,0) und Moses Pölking (11,0 / 6,7). Doch trotz der Klarheit beim Gegner und den generellen Qualitäten der SKYLINERS (12,7 Turnover / 57 FG%) liegt der Schlüssel zum Sieg für die Porsche Basketball-Akademie in der eigenen Leistung. Beim Rebounding (34,0 pro Partie) und ganz generell in Korbnähe sind die Schwaben noch zu wechselhaft unterwegs, erlauben sich zu viele Phasen ohne defensiven Zugriff und mit offensivem Chancenwucher, weshalb es gegen Oberhaching, Erfurt und Leitershofen dreimal (nur) knapp wurde. Am Samstag wird es erwartbar kompetitiv werden – und soll dann nicht nur knapp, sondern auch wieder siegreich werden.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. SV Fellbach Flashers

Am Samstag (17.10./19:00 Uhr) kommt es zum Duell der zuletzt Enttäuschten. Während Rhöndorf bekanntlich gegen Frankfurt verloren hat, zog Fellbach beim Aufsteiger Reutlingen deutlich den Kürzeren. Dragons wie Flashers haben also empfindliche Dämpfer hinsichtlich ihrer Playoff-Ambitionen einstecken müssen. Man darf gespannt sein, wer den Frust besser abschüttelt. Spätestens seit der Niederlage in Frankfurt (73:70) dürfte jedem in Rhöndorf klar sein, der Kampf um die Playoffs wird eine harte und enge Angelegenheit. Noch ist völlig offen wer sich am Ende unter den besten acht Teams im Süden platzieren wird. Daran das der kommende Gegner der Dragons, die Fellbach Flashers, jedoch zur Spitze der ProB Süd zählt, dürfte klar sein. Daran ändert auch die überraschend deutliche Niederlage bei den Ravens (92:70) nichts. Das Team der Kader Baden-Württemberger ist durchgängig stark besetzt. Field General der Flashers ist Jonathan Zeisberger. Der 20-jährige Point Guard war für Oberhaching bester Scorer (ø 22,8 Pkt.) 2025/26 der ProB Süd und schickt sich in der aktuellen Saison an, dort nahtlos anzuknüpfen. Durchschnittlich 18 Punkten, sechs Rebounds und acht Assists pro Spiel sind eine beeindruckende Bilanz.

Auch die beiden Importspieler sind auf Anhieb bei den Flashers angekommen. Der amerikanische Shooting Guard Dmonte Brown (ø 18,5 Pkt.) begeistert die Fans besonders durch unwiderstehlichen Zug zum Korb, bei dem er beachtliche 70 Prozent seiner Zweierversuche verwandelt. Jason Edokpayi (ø 14,3 Pkt./6 Reb.) ist ein nigerianischer Power Forward, der nicht nur in der Zone brandgefährlich ist, sondern auch jenseits der Dreierlinie 44,3 Prozent seiner Würfe trifft. Ebenfalls ein sichere Distanzschützen sind Daniel Zacek, der von den Iserlohn Kangaroos kam, sowie Dennis Diala. Aufmerksamkeit verdient zudem Osasere Best Othako, ein 2,16 Meter langer Center, der schon auf eine längere ProA-Vita zurückblickt. Nicht zuletzt verdient Headcaoch Kristiyan Borsisov Erwähnung. Der 38-jährige Bulgare ist seit 2022 Cheftrainer bei den Flashers und hat es bislang immer geschafft sein Team in die Spitzengruppe der Liga zu führen. Auf Rhöndorfer Seite steht hinter dem Einsatz von Justin Onyjiaka ein Fragezeichen. Er ist im Spiel gegen Frankfurt umgekickt, eine abschließende Diagnose steht noch aus. Ansonsten sind alle fit und brennen auf das Spiel gegen die favorisierten Fellbacher, die in fast allen Statistik-Kategorien die Nase vorne haben. Bis auf die Rebounds, da sind die Dragons mit durchschnittlich 49 pro Spiel absolut Top. Rhöndorf muss es nur noch schaffen, die Hoheit unter den Körben in zählbares umzumünzen.

 

18.10.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. Bayer Giants Leverkusen

Vorbericht folgt in Kürze.

 

18.10.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Dresden Titans

Nach dem grandiosen Derbysieg gegen den FC Bayern München wurden die Tropics mit stehenden Ovationen von knapp 300 Fans im BMW Park gefeiert. Doch bereits am nächsten Tag war wieder Realität angesagt beim Team. Als die Spieler am nächsten Morgen entweder an die Schule, Uni oder Ihren Arbeitsplatz  mussten, hatte sich das Trainerduo Block/Matic bereits intensiv mit dem kommenden Gegner aus Dresden befasst.  Spielbeginn ist Sonntag 16 Uhr – Grundschule Deisenhofen. Die Titans sind wie erwartet toll in die Saison gestartet und werden völlig zurecht immer als einer der Mannschaften genannt, wenn es um einen möglichen Aufstieg in die Pro A geht. Architekten des Erfolgs sind Geschäftsführer Nils Ruttmann und Trainer Valentino Lott. Während Ruttmann, der übrigens mal als Trainer bei den München Baskets gearbeitet hat während seiner Studienzeit, im Hintergrund die Fäden zieht macht Coach Lott einen herausragenden Job im sportlichen Bereich.

Mit dem amerikanischen Topscorer Wisdom Uboh sowie den beiden Kapitänen Georg Kuppke und Sebastian Heck konnten die Sachen wichtige Leistungsträger halten. Vom MBC konnte Ruttmann Moritz Heck verpflichten. Der 24-jährige Flügelspieler hat trotz seines jungen Alters bereits eine Profijahre auf dem Buckel. Die restlichen deutschen Neuzugänge sind mit Ausnahme des 27-jährigen Dominik Shusel, der aus Jena in die Elbflorenz wechselte, vor allem junge Talente mit sehr viel Potential. Für die zweite Importstelle entschied sich Lott für US-Boy Alexander Leiba. Der 208cm große Brettcenter spielte zuletzt für Montreal Toundra und gibt den Sachsen viel Präsenz in der Zone. Mario Matic: „ Dresen spielt bisher eine sehr starke Saison und ist sowohl defensiv als auch offensiv äußert strukturiert aufgestellt. Man sieht die klare Handschrift von Valentino, der einen herausragenden Job macht. Sie haben einen sehr tiefen Kader und einen Mix zwischen jungen Talenten und erfahrenen Spielern. Defensiv rühren Sie jedes Spiel Beton an. Es wird definitiv kein Spiel mit vielen Punkten. Wir müssen den Kampf gegen die Titanen annehmen. Ähnlich wie zuletzt hoffen wir auf zahlreiche Unterstützung unserer Fans.“

 

18.10.2026 17:00 Uhr // Basketball Löwen vs. TSG Schöller SI Ravens Reutlingen

Vorbericht folgt in Kürze.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_4_ProB_Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-16 13:31:142026-10-16 13:31:14Vorberichte ProB Süd 4. Spieltag

Vorberichte ProB Nord 4. Spieltag

16. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

16.10.2026 20:00 Uhr // SG Braunschweig vs. TSV Neustadt temps Shooters

Vorbericht folgt in Kürze.

 

17.10.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Hertener Löwen

Nach der bitteren Last-Second-Niederlage gegen die Rostock Seawolves Academy wollen die Hertener Löwen den Blick schnell wieder nach vorne richten. Am kommenden Samstag, den 17. Oktober 2026, steht um 18:00 Uhr das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm, wenn die Löwen in der Ballsporthalle Sandersdorf bei den BSW Sixers gastieren. Beide Mannschaften gehen nach Misserfolgen am vergangenen Spieltag mit etwas Wiedergutmachungsbedarf in diese Begegnung. Die Hertener Löwen stehen nach drei absolvierten Partien mit zwei Siegen und einer Niederlage auf dem Konto da und möchten in der Fremde zu ihrer gewohnten Stärke zurückfinden. Nach einer harten und effektiven Trainingswoche brennen die Löwen darauf, sich ihren Fans wieder von ihrer besten Seite zu präsentieren. Die Gastgeber aus Sandersdorf belegen aktuell den 9. Tabellenplatz der Liga und sind fest entschlossen, vor heimischem Publikum den ersten Heimsieg der laufenden Saison einzufahren. Wir können uns auf jeden Fall auf einen richtigen Schlagabtausch freuen! Ein leichtes Unterfangen wird die Aufgabe in Sandersdorf keineswegs, denn im Kader der BSW Sixers schlummern einige gefährliche Einzelspieler. Besondere Aufmerksamkeit in der Verteidigung erfordern der erst 18-jährige Shooting Guard Mohamed Ibrahim, der physisch starke Power Forward Abdullah Shittu sowie Sean Ludwig, der den Löwen noch bestens bekannt sein dürfte, da er in der vergangenen Saison bereits starke 21 Punkte gegen Herten auflegte.

 

17.10.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. SC Rist Wedel

„Die Serie der besonderen Spiele reißt nicht ab.“ Das sagte Stanley Witt zu dem Umstand, dass er nach dem Auswärtssieg in seiner Geburtsstadt Hagen (101:97 nach Verlängerung) und dem Duell mit seinem früheren Jugendtrainer Falk Möller (58:77 gegen die EN Baskets Schwelm) nun bei seinem Ex-Klub gastiert. Am Sonnabend, 17. Oktober, wird der SC Rist Wedel nämlich um 18.30 Uhr in der 2. Bundesliga ProB vorstellig bei der Rostock Seawolves Academy, der Zweitvertretung des Bundesligisten aus Rostock: „Ich bin dort mehr oder weniger groß geworden“, sagt Witt rückblickend. Nachdem er in Hagen seine Schule beendet hatte, hatte Witt in Rostock ein Freiwilliges Sozialen absolviert. Kurzzeitig gehörte er auch als Spieler zum ProB-Kader der damaligen Erstvertretung der Ostseestädter, ehe er schon im Alter von 19 Jahren entschied, die Trainerlaufbahn einzuschlagen. „Ich bin den Seawolves-Verantwortlichen sehr dankbar, denn sie haben mir unendlich viel ermöglicht“, erinnert Witt. So bekam er in Mecklenburg-Vorpommern die Chance, parallel zu seiner dreijährigen Nachwuchstrainer-Ausbildung beim Deutschen Basketball-Bund Übungseinheiten im Kinder- und Jugendbereich zu leiten.

Anschließend übernahm Witt das Traineramt beim Rostocker JBBL-Team und die Aufgabe des Jugendkoordinators. Gefragt, wie viele Spieler aus des jetzigen Academy-Teams, mit dem es sein SC Rist am Sonnabend zu tun bekommt, er in der Vergangenheit unter seinen Fittichen hatte, entgegnet Witt: „Ich schätze, dass ich von den gebürtigen Rostockern im Kader rund drei Viertel in ihrer Jugendzeit mindestens einmal trainiert habe.“ Neben dem Wiedersehen mit diesen Akteuren freut sich Witt auch darauf, dass sein bester Freund, den er „damals in Rostock kennenlernte“ und der im Sommer sein Trauzeuge wurde, als Zuschauer in der Halle weilen wird: „Nach dem Spiel werden wir uns natürlich unterhalten.“ Vorher peilt Witt mit seinen Wedelern den zweiten Saisonsieg an. „Dafür müssen wir von der ersten bis zur letzten Minute eine gute, konzentrierte Leistung abrufen“, fordert Witt. Denn, das stellt der Coach fest: „Die 2. Bundesliga ProB ist sehr ausgeglichen – es gibt keine Überflieger-Mannschaft, aber auch kein Fallobst, weshalb jeder jeden schlagen kann.“ Interessant: Der Seawolves Academy gelang es bisher noch nicht, daheim die Rister zu bezwingen. Die Grün-Gelben gewannen ihre bisherigen drei Auftritte bei der Rostocker Zweitvertretung allesamt. Zuletzt am 5. Oktober 2025 mit 80:60, was damals eine gute Reaktion auf das zwei zuvor mit 77:85 verlorene Derby gegen die Itzehoe Eagles war.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Uni Baskets Münster

Der vierte Spieltag steht auch im Zeichen des PINKTOBER: Gemeinsam mit der 2. Basketball-Bundesliga und junited AUTOGLAS möchten wir auf Brustkrebs und die Bedeutung der Früherkennung aufmerksam machen. Seit dem 9. Oktober tragen die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter bei allen ProA- und ProB-Spielen im Oktober rosa Trikots. Begleitet wird die Aktion über die Social-Media-Kanäle der Liga und in den Livestreams. Auch an den Werkstattstandorten von junited AUTOGLAS tragen Mitarbeitende pinkfarbene Arbeitsshirts und unterstützen damit die gemeinsame Aktion. Drei Spiele, drei Siege, Tabellenplatz eins: LOK BERNAU geht mit einer makellosen Bilanz in den vierten Spieltag der ProB Nord. Am Samstag, den 17. Oktober, empfängt die Mannschaft um 19 Uhr die Uni Baskets Münster in der Sparkassen-Arena Bernau. Mit den Gästen wartet ein neuer Gegner auf die LOK, dessen bisherige Auftritte eine anspruchsvolle Begegnung erwarten lassen. Münster ist nach der Saison 2025/26 aus der ProA abgestiegen und tritt nun in der ProB Nord an. Für die Einschätzung des aktuellen Teams liefern vor allem die ersten drei Saisonspiele konkrete Anhaltspunkte. Die Uni Baskets eröffneten ihre Saison mit einem deutlichen 98:79-Heimsieg gegen die Itzehoe Eagles. Anschließend gelang ihnen mit dem 80:75 bei den EN BASKETS Schwelm auch auswärts ein Erfolg. Erst am dritten Spieltag endete die Siegesserie: Gegen BBA Hagen unterlag Münster vor heimischem Publikum knapp mit 85:87. Mit zwei Siegen und einer Niederlage stehen die Gäste aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz. Die Platzierung allein sagt allerdings wenig über die bisherigen Kräfteverhältnisse aus: Auch Düsseldorf, die Seawolves Academy und Herten haben jeweils zwei ihrer drei Begegnungen gewonnen. Münster liegt damit nur einen Sieg hinter den bislang ungeschlagenen Teams aus Bernau und Iserlohn. Ein Korbverhältnis von 263:241 unterstreicht, dass die Uni Baskets trotz der jüngsten Niederlage einen erfolgreichen Saisonstart hingelegt haben.

 

17.10.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Am kommenden Samstag steht für die EN Baskets Schwelm das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord auf dem Programm. Um 19:30 Uhr empfangen die Schwelmer die Baskets Juniors TSG Westerstede in der Schwelm ArENa. Nach den starken Auftritten gegen Münster und Wedel wollen die EN Baskets vor heimischem Publikum den nächsten Schritt machen und den ersten Heimsieg der Saison einfahren. Mit den Baskets Juniors wartet eine junge Mannschaft aus dem Nachwuchsprogramm der EWE Baskets Oldenburg. Das Team von Headcoach Artur Gacaev wurde im Sommer deutlich verjüngt und bietet zahlreichen Talenten die Möglichkeit, sich auf ProB-Niveau zu entwickeln. Für zusätzliche Erfahrung sorgen unter anderem Piet Niehus und der US-amerikanische Neuzugang Kyle Gruhler. Die junge Oldenburger Mannschaft zeichnet sich durch viel Tempo und Einsatz aus und hat bereits in den ersten Saisonspielen gezeigt, dass sie sich auch von Rückständen nicht aus der Partie bringen lässt. Für die EN Baskets wird es daher darauf ankommen, über 40 Minuten konzentriert zu bleiben und an die kämpferische Leistung der vergangenen Spiele anzuknüpfen. Bisher konnten die Gäste allerdings keine der drei gespielten Partien gewinnen. Die EN Baskets gehen nach dem klaren Erfolg beim SC Rist Wedel mit breiter Brust in das Spiel und wollen unbedingt den ersten Heimsieg einfahren. Head-Coach Falk Möller weiß um die Aufgabe: „Wir müssen an die guten Verteidigungsleistungen gegen Münster und Wedel anknüpfen. Oldenburg ist sehr talentiert, wir dürfen sie aber nie in einen Rhythmus kommen lassen.“ Mit der Unterstützung der eigenen Fans wollen die EN Baskets in der Schwelm ArENa alles investieren, um den ersten Heimerfolg der neuen Saison einzufahren.

 

17.10.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Iserlohn Kangaroos

Nur zwei Mannschaften sind nach drei Spieltagen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga noch ungeschlagen: Bernau und die Iserlohn Kangaroos. Bei Letzteren soll sich das ändern, wenn es nach den Itzehoe Eagles geht. Sie empfangen die Kangaroos am Samstag, 14. Oktober, um 19.30 Uhr im Sportzentrum am Lehmwohld. Der erste Saisonsieg mit dem 99:91 in Westerstede hat den Eagles gut getan. „Wir wollen den nächsten Schritt gehen, direkt nachlegen und den ersten Heimsieg holen“, sagt ihr Trainer Max Rockmann. Dafür muss sein Team einen Gegner bändigen, der einen „perfekten Start“ in die Saison hatte. Dafür verantwortlich sind vor allem Howard Rankine und Paul Lunguana: Zusammen erzielten sie bisher fast die Hälfte der Iserlohner Punkte, sie seien die tragenden Säulen der Kangaroos, so der Eagles-Coach. „Unser Fokus liegt natürlich darauf, diese beiden zu stoppen.“ Eine Besonderheit sind bei diesem und dem folgenden Heimspiel am 24. Oktober gegen Schwelm die Trikots der Schiedsrichter: Sie treten in Pink auf, denn die BARMER 2. Basketball Bundesliga
nutzt gemeinsam mit ihrem offiziellen Schiedsrichterpartner junited AUTOGLAS den „Pinktober“, um Aufmerksamkeit für Brustkrebs und die Bedeutung der Früherkennung zu schaffen. Die Eagles unterstützen die Initiative mit Einblendungen auf der LED-Bande. Christian Krings, Geschäftsführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga: „Wenn wir mit diesem auffälligen Erscheinungsbild Menschen dazu bringen, sich mit Früherkennung auseinanderzusetzen, haben wir gemeinsam etwas Wichtiges erreicht.“

 

17.10.2026 19:30 Uhr //  BBA Hagen vs. ART Giants Düsseldorf

Vorbericht folgt in Kürze.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_4_ProB_Nord.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-16 13:00:042026-10-16 13:09:30Vorberichte ProB Nord 4. Spieltag

Nachberichte ProA 4. Spieltag

12. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

09.10.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. GIESSEN 46ers 83:76

Personell mussten beide Mannschaften auf wichtige Akteure verzichten. Während Merlins-Kapitän Gianni Otto aufgrund einer verstauchten Hand fehlte, standen den Gästen Center Müsse und Guard Carter nicht zur Verfügung. Die Partie begann zunächst offensiv verhalten. Fehlwürfe prägten die Anfangsphase, ehe Gießen zunehmend aus der Distanz erfolgreich war. Die Merlins hingegen suchten vor allem den Weg in die Zone und kamen dort zu ihren Punkten. Nach dem ersten Viertel lagen die Gastgeber mit 16:19 zurück. Im zweiten Viertel fanden die Zauberer besser in die Begegnung. Vor allem Booker Coplin überzeugte mit schwierigen Treffern aus der Mitteldistanz, während er und Dylan Addae-Wusu immer wieder versuchten, ihre Gegenspieler im Post-up auszuspielen. Nach 13 Minuten hatten die Merlins die Partie gedreht und führten mit 25:21. Anschließend kamen jedoch auch die Gäste wieder besser in Fahrt. Insbesondere Robin Benzing präsentierte sich äußerst treffsicher und erzielte allein in der ersten Halbzeit 18 Punkte. Kurz vor der Pause traf zudem Simon Krajcovic seinen ersten Dreier gegen seinen ehemaligen Verein. Mit einem knappen 39:42-Rückstand ging es für die Merlins in die Kabine.

Die zweite Halbzeit eröffnete Courtney Alexander II mit einem spektakulären Reverse-Dunk, während Benzing auf der Gegenseite weiterhin aus der Distanz erfolgreich war. Nach 24 Minuten sorgte Coplin mit einem Steal und anschließendem Dunk für den Ausgleich. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Führung beinahe im Minutentakt wechselte. Auf Crailsheimer Seite übernahmen insbesondere Coplin, Alexander II und Luc van Slooten Verantwortung, während bei den Gästen auch Cooks und Gloger zunehmend besser ins Spiel fanden. Defensiv setzte Addae-Wusu wichtige Akzente. Mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf zum 65:58 sorgte Hendrik Drescher kurz vor Ende des dritten Viertels schließlich für die bis dahin höchste Führung der Gastgeber. Den dritten Spielabschnitt entschieden die Merlins mit 26:16 für sich. Allein Coplin steuerte elf Punkte bei. Auch im Schlussviertel blieb Benzing der offensive Aktivposten der Gäste. Auf Crailsheimer Seite zeigte sich nun insbesondere Drescher treffsicher von jenseits der Dreipunktelinie. Mit einem weiteren Dreier des Forwards und einem erfolgreichen Mitteldistanzwurf von Lucas Mayer bauten die Merlins ihren Vorsprung aus. In der 36. Minute sorgte Alexander II mit einem kraftvollen Dunk zum 79:69 für die erste zweistellige Führung der Partie. Eine starke Defensivsequenz von van Slooten und ein anschließender Mitteldistanztreffer von Coplin machten in der Schlussphase endgültig den Deckel drauf. Am Ende stand ein verdienter 83:76-Heimerfolg, bei dem die Merlins einmal mehr als geschlossene Einheit überzeugten. Insbesondere die starken Phasen im dritten und vierten Viertel waren entscheidend dafür, dass die Zauberer auch im vierten Saisonspiel ungeschlagen blieben.

 

10.10.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons vs. Kreisbau Kirchheim Knights 65:92

Die Nürnberg Falcons haben ihr gestriges Heimspiel gegen die Kreisbau Kirchheim Knights mit 65:92 (27:43) verloren. Dabei konnte die Mannschaft von Coach Tim Black gegen die physisch starken Ritter vor 1.415 Zuschauern nur streckenweise mithalten und geriet schon im zweiten Viertel zweistellig in Rückstand. Ein Comeback nach der Pause scheiterte. Nächste Woche geht es nach Göttingen. Es war ein gebrauchter Abend für den Nürnberger Basketball. Erneut traten die Falken ohne Drew Stover und Jenö Pildner an. Insbesondere das Fehlen des Big Man machte sich während der gesamten Spielzeit bemerkbar. Nach einem ausgeglichenen Auftaktviertel (17:21) hatten die Mittelfranken im zweiten Viertel nur noch wenig Zugriff auf das Spiel. Kirchheim machte an beiden Enden des Feldes einen besseren Job, spielte zielstrebig und effizient. Nate Heise hielt offensiv mit allem, was er hatte, dagegen, konnte aber den 27:43-Rückstand zur Pause auch nicht verhindern.

Nach dem Seitenwechsel hatte Nürnberg dann Oberwasser. Vom Publikum getragen, schickte sich das jüngste Team der ProA an, den Rückstand zu verkürzen, und spielte dabei sehenswerten Teambasketball. Kirchheims Trainer Perovic reagierte auf einen Heise-Dreier (38:47) prompt mit einer Auszeit, die ihre Wirkung nicht verfehlen sollte. Die Knights um Ex-Falke Julius Wolf legten einen 14:0-Run hin und sorgten so Mitte des dritten Viertels wieder für klare Verhältnisse (38:61). Mit einem 48:70 ging es aus Falken-Sicht ins Schlussviertel. Dort war die Partie früh entschieden, sodass es für Nürnberg schlussendlich nur noch um Schadensbegrenzung gehen konnte. Am Ende standen ein 65:92 auf der Anzeigetafel der Kia Metropol Arena und die zweite Saisonniederlage der Falken zu Buche, während Kirchheim den vierten Sieg im vierten Spiel holte. Der #NUEbasketball MVP Fan-Award ging an Topscorer Nate Heise (28 Punkte). Head Coach Tim Black fand nach dem Spiel folgende Worte zum Auftritt seiner Mannschaft: „Es war kein gutes Spiel von uns. Kirchheim hat uns dominiert und die Grenzen aufgezeigt. Wir werden daraus lernen, weiter an uns arbeiten und besser werden.“ In der kommenden Woche geht es zu den Veilchen nach Göttingen.

 

10.10.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. BG Göttingen 93:100

Die BG Göttingen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA den ersten Saisonsieg geholt. Die Mannschaft von BG-Headcoach Martins Gulbis gewann am Samstagabend bei den VfL SparkassenStars Bochum 100:93 (43:44). In der Bochumer Rundsporthalle zeigten beide Mannschaften ein spannendes Spiel, in dem die Führung 17-mal hin- und herwechselte. Keiner der Kontrahenten setzte sich mehr als acht Punkte ab. Im Schlussviertel verteidigten die Göttinger ihre Führung und gewannen verdient. Beste BG-Akteure waren Omar Pajic (22 Punkte, 11 Rebounds) und Daniel Kirchner (13 Punkte, 12 Assists) mit jeweils einem Double-Double. Für den VfL traf JaMonta Black am häufigsten (28 Zähler). Die Highlights gibt’s später bei Sporteurope.TV. Die Veilchen starteten mit viel Energie in die Partie. Tai Bibbs glich per Dreier zum 4:4 aus (2.). Im Anschluss vergaben die südniedersächsischen Gäste ein paar Würfe, sodass die Bochumer sich einen kleinen Vorsprung erarbeiteten (6:11/4.). Doch die BG spielte mit Selbstvertrauen und ließ einen 8:0-Lauf zum 14:11 folgen (6.). Einen Dreier von Bochums Gabriel Kuku konterte Pajic zum 17:14; Zac Watson legte zum 19:14 nach und zwang VfL-Headcoach Alvaro Paredes Sanchez zu seiner ersten Auszeit (8.). Diese wirkte zunächst nicht, denn die Göttinger bauten ihren Vorsprung auf 25:18 aus (10.). Zum Viertelende verkürzten die Hausherren noch auf 25:20. Im zweiten Abschnitt glich Thomas Kamarad per Dreier zum 25:25 aus (12.). Die Göttinger erarbeiteten sich aber erneut leichte Vorteile und zogen wieder ein wenig davon (33:25/14.). Dann drehte Kamarad auf. Der US-Rookie erzielte neun Punkte in Folge zum 33:34 und war auch von einer Gulbis-Auszeit nicht zu stoppen (16.). Radvilas Kneizys holte die BG-Führung von außen zurück (36:34/16.). Die Partie blieb bis zur Halbzeitpause eng – die Veilchen gingen mit einem knappen 43:44-Rückstand in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel zeigte Bochums Topscorer Black, den die BG in der ersten Halbzeit bei nur sechs Punkten hielt, sein Talent. Der US-Guard hatte großen Anteil daran, dass der VfL seinen Vorsprung auf 47:55 ausbaute (23.). Aber die Göttinger kämpften. Bibbs brachte die Gäste durch einen Dreier auf 55:57 heran, doch Black antwortete mit drei Freiwürfen zum 55:60 (24.). Die BG zeigte sich unbeeindruckt und holte sich angeführt vom starken Kirchner die Führung zurück (61:60/26.). Diese wechselte nun hin und her. Kurz vor Ende des Viertels wurde Mathis Mönninghoff beim Dreier-Versuch gefoult – der Kapitän verwandelte alle drei Freiwürfe zum 73:71. Auch der letzte Abschnitt blieb spannend. Robin Lodders baute die Veilchen-Führung auf 75:71 aus, doch die Hausherren ließen nicht locker. Kamarad glich zum 79:79 aus; Kirchner konterte von außen zum 82:79 (35.). Kuku egalisierte die Partie erneut durch ein Drei-Punkte-Spiel; Kneizys antwortete von außen zum 85:82 (36.). Die Göttinger spielten weiter mit viel Selbstvertrauen und erhöhten ihren Vorsprung auf 90:84 (37.). Die Bochumer ließen sich aber nicht komplett abschütteln. Niklas Geske traf einen Dreier zum 93:88, doch die BG zeigte die richtige Reaktion (97:90/39.). Sieben Sekunden vor dem Ende machte Black den VfL-Fans durch seinen Dreier noch einmal Hoffnung, doch die Göttinger spielten die Zeit souverän runter. Martins Gulbis (Headcoach BG Göttingen): „Die Spieler haben nach der desaströsen Partie am vergangenen Wochenende die richtige Reaktion gezeigt. Wir haben uns gut vorbereitet. Die Jungs arbeiten sehr hart und sie verdienen diesen ersten Sieg. Auch Bochum hat sich auf dieses Spiel gut vorbereitet und seine Qualität gezeigt. Ich bin sehr froh über den ersten Sieg mit dem Klub. Mental war es nicht einfach nach drei Niederlagen nach Bochum zu fahren. Ich bin stolz auf mein Team.“

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Tigers Tübingen 86:92

Zweiter Sieg in Folge für die Tigers Tübingen! Die Mannschaft von Trainer Félix Bañobre hat das Auswärtsspiel bei den Artland Dragons in Quakenbrück vor 2.000 Zuschauern in der Artland Arena mit 92:86 (49:35) gewonnen. Es war erneut ein Erfolg des Willens und der absoluten Einsatzbereitschaft, denn beim Stand von 9:5 nach 4:15 gespielten Minuten mussten die Raubkatzen für den weiteren Spielverlauf auf Point Guard Aiden Warnholtz wegen einer Oberschenkelverletzung verzichten. Simon Feneberg und Isaac Haney übernahmen zumeist den Spielaufbau. Doch die Schwaben ließen sich davon nicht beirren und kämpften den Gegner erneut ersatzgeschwächt (siehe Dschungelgeflüster) nieder. Haney mit 33 Punkten und Tim Smith mit 26 Zählern führten die Raubkatzen zum Sieg. Die beiden US-Amerikaner in Diensten der Tigers Tübingen waren vom Team der Artland Dragons um Trainer Hendrik Gruhn praktisch nicht zu stoppen. Haney – als bester Topscorer des Spiels – holte sich dazu noch acht Rebounds. Creighton Morisch schrammte mit neun Punkten und zehn Korbabprallern nur knapp an einem Double Double vorbei. Der starke Einsatz wurde auch mit dem Gewinn der Rebounds (43:36) belohnt. Auch aus der Distanz gelangen den Gästen gute zwölf von 29 Treffern (41 Prozent). So konnten auch die schwächeren Werte bei den Assists (8:24) und den Ballverlusten (6:14) verkraftet werden. Ein Garant für den Sieg war auch, dass man die Nerven von der Freiwurflinie unter Kontrolle hatte – 18 von 21 Versuchen (86 Prozent) konnten erfolgreich im gegnerischen Korb untergebracht werden. Die Niedersachsen hatten in Point Guard Jonathan Klussmann mit 26 Punkten den besten Schützen in ihren Reihen. Die Schwaben führten nach 22 Minuten beim Stand von 53:35 am höchsten, der Gastgeber lag nach 33 Minuten beim Zwischenstand von 71:66 am weitesten in Front. Mit nun zwei Siegen und zwei Niederlagen springen die Tigers Tübingen vorübergehend auf den sechsten Tabellenplatz, die Artland Dragons nehmen bei einem Erfolg und drei Niederlagen Rang 14 im Classement ein.

Exakt 6:06 Minuten vor dem Ende führten die Artland Dragons mit 74:69, nachdem die Niedersachsen lange Zeit zurückgelegen waren. Alles deutete darauf hin, dass die Gruhn-Truppe nach der Aufholjagd das Spiel gewinnen sollte. Doch diese Rechnung wurde ohne die Tigers Tübingen gemacht. In den Schlussminuten drehten die Bañobre-Schützlinge nochmals mächtig auf und brachten sich mit einem 23:12-Schlussspurt auf die Siegerstraße. Smith mit 13 Punkten, gefolgt von Haney mit fünf Zählern, Lars Kamp mit drei Punkten und final Morisch mit zwei Zählern konnten sich in das Scoring zum Erfolg eintragen. Smith traf bei noch 43 Sekunden einen wichtigen Dreier zum 90:84, Landsmann Haney machte mit zwei Freiwürfen sechs Sekunden vor dem Ende den Deckel zum 92:86-Endstand drauf.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. PS Karlsruhe LIONS 95:86

Die Gäste aus Karlsruhe erwischten den physischeren Start und erzielten die ersten zwei Zähler der Partie. Die Miners hielten jedoch direkt dagegen und erarbeiteten sich nach etwas mehr als drei Minuten eine knappe 5:4-Führung. In einer engen und umkämpfierten Anfangsphase setzte Essen die ersten Akzente. Zwar eroberten die LIONS per Dreier zwischenzeitlich die Führung (15:17), doch Darius Dawson glich nach etwa acht Minuten spektakulär per Dunking zum 17:17 aus. Mit einem knappen 17:20-Rückstand ging es in die erste Viertelpause. Im zweiten Spielabschnitt erwischten die Hausherren keinen optimalen Start. Marc Friederici verkürzte nach 13 Minuten aus der Distanz auf 26:34, doch defensiv bekamen die Miners Karlsruhes Maurice Pluskota in dieser Phase nicht wie gewünscht unter Kontrolle. Während sich Essen vor allem von jenseits der Drei-Punkte-Linie schwer tat, zeigten sich die Gäste treffsicher (46 % Dreierquote bis zur Halbzeit) und erarbeiteten sich zur Pause einen 33:42-Vorsprung.

Nach dem Seitenwechsel bliesen die Miners zur Aufholjagd. Beim Stand von 37:42 nach 23 Minuten übernahm vor allem Marc Friederici Verantwortung und brachte sein Team mit einem wichtigen Dreier zum 40:42-Anschluss wieder voll in die Partie. Essen kämpfte sich mit viel Energie zurück und verkürzte wenige Sekunden vor der Viertelpause auf 52:54. Der Schlussabschnitt begann zunächst zerfahren. Die Hausherren kassierten schnelle Fouls – darunter auch ein technisches Foul gegen Coach Lars Wendt. Beim Stand von 52:59 (9 Minuten Restspielzeit) drohte das Spiel zugunsten der Gäste zu kippen, die sich immer wieder Fouls und Punkte an der Freiwurflinie erarbeiteten. Doch die Miners gaben sich nicht auf: JJ Mann traf 4:40 Minuten vor dem Ende einen wichtigen Dreier zum 66:69, woraufhin die Halle am Hallo endgültig kochte. Tre Beard behielt an der Freiwurflinie die Nerven, glich zum 69:69 aus und schickte sein Team mit dem zweiten Freiwurf sogar mit 70:69 in Führung (3:10 Min. verbleibend). Über ein 73:75 (1:52 Min.) entwickelte sich ein echter Nervenkrimi, in dem sich die Miners ein 80:80-Unentschieden und damit die Verlängerung erkämpften.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. EPG Baskets Koblenz 86:88

Bittere Heimniederlage für die Paderborn BASKETS am 4. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA: Das Team von Head Coach Milos Stankovic zeigte gegen die Gäste der EPG Baskets Koblenz in den ersten 15 Minuten der Partie eine richtig gute Leistung mit zwingendem Teambasketball, effektiver Defense und erfolgreichen Abschlüssen auch aus der Distanz. Die Ostwestfalen profitierten in der ersten Hälfte auch von den schwachen Wurfquoten der Gäste, trafen zunächst selbst hochprozentig und lagen zwischenzeitlich mit 14 Punkten in Führung. Paderborn verlor dann jedoch ein wenig den Fokus. Koblenz witterte seine Chance und kämpfte sich trotz schwacher Dreierquote ab der zweiten Hälfte des zweiten Viertels bis zur Pause auf fünf Punkte heran (43:38).

Nach der Pause wurde die Partie unglaublich spannend: Die Gäste fanden mehr und mehr zu ihrem Spiel, verbesserten ihre Wurfquoten besonders aus der Distanz und kamen immer näher an Paderborn heran. Fünf Minuten vor Ende der Partie gingen sie erstmals nach langer Zeit wieder in Führung (73:75). Die Gastgeber wehrten sich mit Unterstützung des eigenen Anhangs nach Kräften gegen die Niederlage, in den letzten Minuten wechselte die Führung mehrmals und die Partie wogte hin und her. Die Entscheidung fiel dann mit der letzten Aktion des Spiels: Jon’Il Fugett verkürzte 52 Sekunden vor dem Ende für Paderborn auf 86:88, Koblenz vergab den folgenden Distanzwurf. Paderborn erarbeitete sich über den Steal von Emmanuel Ugbo die Chance auf Overtime oder Sieg, nutzte diese jedoch durch einen vergebenen Korbleger von Eyassu Worku nicht: Enttäuschung bei Paderborn und großer Jubel bei Koblenz über den Auswärtserfolg. Die Stimmung in der PHOENIX CONTACT arena in Lemgo ließ trotz des ausgebliebenen Happy Ends keine Wünsche offen: 1153 Fans sorgten in der neuen Heimspielstätte der Paderborn BASKETS wieder einmal für eine gerade in der Crunchtime laute, elektrisierende Atmosphäre.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // MLP Academics Heidelberg vs. SBB Börde Baskets 74:85

Die SBB Börde Baskets avancieren zum heißesten Team der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA: Überraschend setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Achmadschah Zazai am Samstagabend mit 85:74 beim Aufstiegsfavoriten Heidelberg durch und holte damit den dritten Sieg in Serie. Die Gäste starteten aggressiv in die Partie, überraschten die favorisierten Hausherren offenbar. Nach dem ersten Viertel lagen die SBB Börde Baskets mit zwölf Zählern in Front (32:20). Auch zur Halbzeit führten die Gäste (50:43). Nach dem Seitenwechsel setzten die MLP Academics Heidelberg alles daran, das Spiel zu drehen. Allerdings fanden die SBB Börde Baskets immer wieder die richtige Antwort auf die Bemühungen des Bundesliga-Absteigers, lagen vor dem letzten Viertel mit 69:64 in Front. Wirklich ernsthaft gefährden konnte Heidelberg den Überraschungserfolg der SBB Börde Baskets im Schlussabschnitt nicht mehr, weil die Gäste clever und fokussiert blieben.

Bester Werfer des Spiels war Dennis Nawrocki mit 23 Punkten. Beachtlich: Der Kapitän versenkte jeden seiner sechs Versuche aus der Distanz. Als Mannschaft versenkten die SBB Börde Baskets überragende 54 Prozent ihrer Dreierwürfe. Auch Kyndahl Hill mit 17, Brock Gardner mit 14 und Sebastian Brach mit elf Zählern punkteten zweistellig. SBB-Spielmacher Martin Bogdanov sagt: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Wir haben den Ball sehr gut bewegt und uns clever immer wieder Möglichkeiten erspielt. Außerdem haben wir hochprozentig aus der Distanz getroffen und stark gekämpft. Wir haben über 40 Minuten einen guten Job gemacht und uns den Sieg damit verdient.“ Musste Kenny Cooper verletzungsbedingt Platz nehmen. Auch auf Aeneas Jung müssen die SBB Börde Baskets nach seinem Kieferbruch weiterhin verzichten. Die SBB Börde Baskets hoffen nach drei Siegen gegen Top-Teams in Serie nun auf eine ausverkaufte Wolfgang-Lakenmacher-Halle: Am kommenden Freitag ist ab 19.30 Uhr Koblenz zu Gast.

 

11.10.2026 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Eisbären Bremerhaven 83:85

Es war das versprochene, spannende Spiel zweiter Playoff-Kandidaten zwischen den RheinStars und den Eisbären. Im dritten Vergleich der beiden Teams in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gab es das nächste Herzschlag-Finale. Diesmal sogar erst nach Verlängerung mussten sich die RheinStars Köln am Sonntagabend den Gästen aus Bremerhaven geschlagen geben. 83:85 (33:46, 76:76) verloren die Kölner ihre Heim Premiere gegen den Vorjahres Halbfinalisten vor 1.211 Zuschauern in der Motorworld. Denkbar knapp, es wäre mehr möglich gewesen. „Wir haben die erste Hälfte verschlafen. Wir waren mental nicht bereit für das Spiel. Dann haben wir uns zurückgekämpft trotz alle Schwierigkeiten. Zum Schluss hatten die Gäste auch ein bisschen mehr das Glück auf ihrer Seite“, sagte Zoran Kukic, Headcoach der RheinStars. Es war tatsächlich eine erste Hälfte zum vergessen Gerät. Die RheinStars führten zwar schnell 2:0, mit verloren dann aber zusehends Rhythmus und Selbstvertrauen. „Wir haben in der ersten Hälfte zu sehr mit uns gehadert“, sagte Stephan Baeck, Geschäftsführer Sport. „Wir hatten zwar mehr Abschlüsse, aber das war alles nicht mit genug Energie und der letzten Überzeugung gespielt. In dieser engen Liga, in der jeder jeden schlagen kann, musst du von Anfang bis Ende immer voll im Spiel sein.“  Bremerhaven indes spielte solide und konzentriert – und so ging es verdientermaßen mit 33:46 in die Halbzeit.

Auch nach dem Wechsel schien es so, als ob die Kölner an diesem Abend nicht recht zu sich selbst finden würden. In der 24. Minute lagen sie mit 17 Zählern im Hintertreffen (38:55). Dann aber war es die an diesem frühen Sonntagabend unwiderstehliche Energie von Jasper Günther (16 Punkte, 6 Assists), die seine Mannschaft weckte und anzündete. Auch Björn Riohwer (11 Punkte) in seinem 100. Spiel für die RheinStars, schien wenig Lust zu haben, sein Jubiläumsspiel sang- und klanglos abzugeben. Ein 9:0-Lauf verkürzte den Spielstand auf 52:59, bei 52:61 ging es ins vierte Viertel. Dort zogen die RheinStars das Moment endgültig auf ihre Seite. Sie verkürzen Punkt und Punkt. In Minute 33 rauschte ein Dreier von Topscorer Cedric Russell (17 Punkte) zum 63:63 durchs Netz der Gäste. Antonio Willimas legt zum 65:63 nach. Das Spiel war endgültig zum wilden Spektakel geraten. Beide Teams warfen nun alles in die Waagschale. Die Führung wechselt Hin- und Her. Köln führt 118 Sekunden vor Schluss 76:72, doch die Eisbären glichen wieder aus. Verlängerung. In der fünfminütigen Overtime waren die Kölner wieder drauf und dran, das Spiel endgültig auf ihre Seite zu ziehen. 81:76 (43.) lagen sie vorne, hatte die Chance, sich einen weiteren Angriff zu holen. Doch mit drei Offensivrebounds erzwangen die Norddeutschen die nächste Punkte für sich. Köln verwarf im Gegenzug drei Dreier und plötzlich lagen die Bremerhavener 81:85 vorne und freuten sich über ihren Auswärtssieg.

 

14.10.2026 19:00 Uhr // Medikamente per Klick Bayreuth vs. OrangeAcademy 89:100

MpK Bayreuth trat gegen das Farmteam von ratiopharm Ulm personell geschwächt ohne die verletzten Moritz Plescher, Noah Wabersich, Leroy Ikejiaku und Nic McClain an. Außerdem fiel Joshua Bonga kurzfristig noch mit einer Fußverletzung aus. Die Bayreuther Starting Five bildeten Glen Abram, Collin Metcalf, Matt Frierson, Simon Hildebrandt und Kevin Wohlrath. Die Orange Academy startete mit einem 4:0-Vorsprung, Simon Hildebrandt verkürzte auf 2:4 und Kevin Wohlrath glich zum 4:4 aus. Die Anfangsphase war von Nervosität und vielen Turnovers geprägt. Collin Metcalf traf zum 6:6 und verkürzte anschließend auf 8:9. Kevin Wohlrath stellte von der Freiwurflinie auf 9:11. Nach gut fünf Minuten lag die Orange Academy mit 15:9 vorne. MpK-Headcoach Vincent van Sliedregt mahnte in einer Auszeit mehr Geschwindigkeit und die Beachtung der Basics im Basketball an. Collin Metcalf traf zum 11:17, Taje Kelly verkürzte auf 13:17. Die Ulmer spielten eine extrem enge und giftige Verteidigung. Nach einem weiteren Treffer von Collin Metcalf war MpK wieder auf 15:17 dran. Taje Kelly scorte zum 17:19. Die Ulmer zeigten unter anderem einige sehenswerte Dunks und gingen nach einem 11:0-Lauf mit 30:17 zweistellig in Front. MpK hatte defensiv große Probleme. Glen Abraham traf dann einen von zwei Freiwurfversuchen zum 18:30. Letztlich ging es aber deutlich mit 32:20 für die jungen Ulmer in die erste Viertelpause, Collin Metcalf hatte kurz vor der Pause die letzten Bayreuther Punkte gescort. Ulm lag bei den Rebounds mit 12:5 vorne, Bayreuth gelang im ersten Abschnitt kein einziger Offensivrebound. MpK hatte bereits sechs Turnovers zu verzeichnen, die Orange Academy lag bei drei Ballverlusten. Die Ulmer erhöhten zu Beginn des zweiten Viertels weiter auf 36:20, dann traf Glen Abram den ersten Bayreuther Dreier zum 23:36. Ulm drehte weiter auf und lag nach zwölf Minuten mit 41:23 vorne. Emanuel Prospere traf aus der Distanz zum 26:41, Collin Metcalf scorte zum 28:44. Simon Hildebrandt und Emanuel Pospere verkürzten weiter auf 32:44, ein Bayreuther 6:0-Lauf stand auf dem Scoreboard. Ulm stellte dann wieder auf 48:32, ehe Simon Hildebrandt und Glen Abram zum 36:48 trafen. Die Gäste erwiderten mit einem Dreier zum 51:36 ehe Taje Kelly und Simon Hildebrandt weiter auf 40:51 verkürzten. Die Orange Academy ließ sich jedoch nicht beirren und baute den Vorsprung bis zur Halbzeit wieder auf 59:40 aus. Bayreuth hatte defensiv weiter starke Probleme. Die Dreierquote lag zur Pause bei MpK bei 18 Prozent, die Freiwurfquote ließ sehr zu wünschen übrig. 13 Turnovers waren zu verzeichnen und bei den Rebounds stand es 19:14 für Bayreuth.

Collin Metcalf scorte die ersten Punkte der zweiten Halbzeit zum 42:61 und versenkte einen von zwei Freiwürfen zum 43:63. Emanuel Prospere traf zum 45:65 und Kevin Wohlrath zum 47:67. Glen Abram traf zum 49:69 und Emanuel Prospere scorte zum 51:71. Bayreuth kam zunächst nicht näher heran. Collin Metcalf traf zwei Freiwürfe zum 53:72 und Kevin Wohlrath gab mit einem Dreier zum 56:74 ein Bayreuther Lebenszeichen. Taje Kelly traf in der Folge per Dunk zum 58:74. Matt Frierson verwandelte aus der Distanz zum 61:77 nach gut 26 Minuten. Collin Metcalf mit dem 63:80 und Matt Frierson per Dreier zum 66:82 stemmte sich weiter gegen die Niederlage. Emanuel Prospere traf von der Freiwurflinie einen seiner zwei Versuche zum 67:84 und Simon Hildebrandt sowie Emanuel Prospere scorten zum 71:86 vor dem Schlussviertel. Bayreuth hatte das dritte Viertel mit 31:27 gewonnen. Die Zahl der Bayreuther Turnovers war nur noch knapp auf 14 gestiegen. Ulm startete mit 90:71 stark ins vierte Viertel, Simon Hildebrandt antwortete aus der Distanz zum 74:90, Glen Abram stellte von der Freiwurflinie auf 75:92. Im nächsten Spielzug erhielt Glen Abram ein unsportliches Foul, die Folgen blieben für MpK aber überschaubar. Collin Metcalf und Kevin Wohlrath trafen zum 79:93, Emanuel Prospere verkürzte weiter auf 81:93. Es folgte jedoch ein Ulmer Dreier, abermals Collin Metcalf stellte auf 83:96 vier Minuten vor dem Ende. Emanuel Prospere verkürzte weiter auf 85:96. Glen Abram brachte Bayreuth 88 Sekunden vor Schluss auf 87:96 und damit in den einstelligen Bereich heran. Simon Hildebrandt traf zum 89:97, 89:98 stand es 60 Sekunden vor Schluss. Bayreuth kam nicht mehr näher heran, die Orange Academy mit ihrem Durchschnittsalter von 18,9 Jahren gewann letztlich verdient mit 100:89. Immerhin konnte Bayreuth nach der indiskutablen ersten Hälfte die zweite Halbzeit mit 49:41gewinnen. 31 zu 37 stand es letztlich aus MpK-Sicht bei den Rebounds und die Zahl der Turnovers blieb insgesamt bei 17. Bayreuth bleibt damit auch nach dem vierten Spieltag in der ProA punktlos und steht aktuell auf dem 18. und letzten Tabellenplatz. Am kommenden Samstag, 17. Oktober, geht es für MpK Bayreuth um 19 Uhr mit einem Heimspiel gegen die Artland Dragons aus Quakenbrück weiter.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_4_ProA.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-12 18:20:192026-10-15 16:07:50Nachberichte ProA 4. Spieltag

Vorberichte ProA 4. Spieltag

9. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

Alle ProA-Spiele des vierten Spieltags könnt ihr live auf Sporteurope.TV verfolgen!

 

09.10.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. GIESSEN 46ers

Der Saisonstart ist geglückt! Genau wie Heidelberg und Kirchheim konnten die HAKRO Merlins Crailsheim ihre drei Auftaktbegegnungen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA siegreich gestalten. Hinter dem Trio aus Baden-Württemberg lauert jedoch direkt der kommende Gegner der Zauberer. Und obwohl der Tabellenstand so kurz nach Saisonbeginn nur bedingt Aussagekraft besitzt, wartet zum Start in das Wochenende direkt ein Topspiel. Einerseits möchten die Gastgeber ihre ungeschlagene Serie beibehalten, andererseits gilt der fünffache deutsche Meister als absoluter Aufstiegskandidat. Bereits im Sommer 2025 stellten die Mittelhessen die Vision 2030 vor – mit dem Ziel, sich bis dahin unter den besten zwölf Basketball-Clubs in Deutschland zu etablieren.

Bevor das gelingen kann, muss selbstverständlich zunächst der Aufstieg zurück ins Oberhaus realisiert werden. Seit dem Abstieg 2022 standen die 46ers in jedem Jahr in den Playoffs, der Finaleinzug wollte in den vier Spielzeiten jedoch nicht gelingen. Vor allem in der Vorsaison hatten die Hessen alle Trümpfe in ihrer Hand. Nachdem man als Tabellensiebter in die Post-Season einzog, konnte man die Merlins in der Viertelfinalserie mit 3:1 schlagen. Im Halbfinale musste man sich dann jedoch dem späteren Vizemeister aus Kirchheim geschlagen geben, sodass nun der fünfte Anlauf Richtung BBL genommen wird. Dabei setzt Headcoach Branislav „Frenki“ Ignjatovic, der seit dem Abstieg das Zepter bei den 46ers übernommen hat, weiterhin auf viel Erfahrung. Robin Benzing (37 Jahre), Till Gloger (33), Daniel Norl (31), Luis König Figge (29) und Viktor Kovacevic (27) stehen weiterhin im Kader der Gießener, zudem haben sie sich mit den Jenaern Aufstiegshelden von 2025 Chris Carter (34) und Zach Cooks (27) prominent verstärkt. Letzterer soll als Point Guard die Scoring-Last seines Teams tragen. Mit 14,3 Punkten pro Spiel ist er derzeit der Topscorer der Hessen. Gar noch erfolgreicher verlief der Saisonstart der HAKRO Merlins Crailsheim. Auf den Auftaktsieg in Essen folgten zwei sehr souveräne Erfolge gegen Tübingen und Karlsruhe. Vor allem das Zusammenspiel als Team funktioniert bei den Merlins schon gut – mit 21,7 Assists pro Spiel verteilen die Hohenloher ligaweit die zweitmeisten Korbvorlagen. Zudem schnappt sich das Team die zweitmeisten Steals (10), die meisten Rebounds (49,3) und erzielt die viertmeisten Punkte (85,7). Mit Booker Coplin (18,3 Punkte), Neuzugang Dylan Addae-Wusu (18), Lucas Mayer (11,3), Courtney Alexander (10), Peyton Gerald (9,7) und Hendrik Drescher (9,7) erzielen gleich sechs Akteure der Zauberer mindestens neun Zähler. Eine starke Teamleistung ist auch am Freitagabend in der Arena Hohenlohe gefragt. Mit den GIESSEN 46ers gastiert eine der stärksten ProA-Mannschaften in Ilshofen. Gemeinsam mit Heidelberg gelten die Hessen als größter Aufstiegskandidat in der ProA.

 

10.10.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons vs. Kreisbau Kirchheim Knights

Die Nürnberg Falcons haben es am Samstag ab 18.30 Uhr mit den Kreisbau Kirchheim Knights zu tun. Die sind aktuell eines von drei ungeschlagenen Teams in der ProA und präsentierten sich bislang in bestechender Frühform. Für die Nürnberg Falcons steht an diesem Samstag ein echter Härtetest auf dem Programm. Kirchheim kommt und damit eines der stärksten Teams der Liga. Beim Blick auf die Statistik liegt das Team von Igor Perovic quasi in sämtlichen wichtigen Kategorien im Ligavergleich ganz weit vorne. Kirchheim erzielt im Schnitt die meisten Punkte (95), holt die zweitmeisten Rebounds (46) und leistet sich gerade einmal zehn Turnover pro Spiel. Bei den Falcons sind das aktuell doppelt so viele. Allein gegen Tübingen am letzten Sonntag verloren die Falken 23-mal das orangene Spielgerät und letztlich auch das Spiel (86:61). Die Trainingswoche hat man bislang genutzt, genau daran zu arbeiten und auf dem Feld wieder besser zueinander zu finden. Zwischendurch statteten die Neuzugänge dem Falcons-Partner Franken Gemüse den obligatorischen Antrittsbesuch ab und wurden alle mit einer frischen Gemüse-Box aus dem Knoblauchsland versorgt – ein willkommener Vitamin-Boost für den anstehenden Härtetest in der Kia Metropol Arena.

 

10.10.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. BG Göttingen

Stand der Dinge: Die Göttinger warten noch auf ihren ersten Saisonsieg (drei Niederlagen). Für die Bochumer lief der Saisonstart deutlich besser. Das Team von VfL-Headcoach Alvaro Paredes Sanchez gewann zum Auftakt bei den Paderborn Baskets 81:77. Am Doppelspieltag gab es einen 73:70-Sieg gegen die Eisbären Bremerhaven und eine 78:94-Niederlage bei Aufstiegsfavorit GIESSEN 46ers. Spieler im Fokus: Das neue BG-Team muss sich noch finden. Kleinere verletzungsbedingte Ausfälle von Spielern erschweren die Trainingsarbeit. Effizientester Veilchen-Akteur ist momentan Zach Jackson, der im Schnitt rund 31 Minuten pro Partie auf dem Parkett steht (18,0 Punkte/3,0 Rebounds/3,0 Assists). Bei den Bochumern sticht der deutsche Guard Niklas Geske hervor, der auf rund 33 Minuten Einsatzzeit pro Spiel kommt (12,7 Punkte/2,3 Rebounds/7,3 Assists). Gut zu wissen: Beim VfL gab es im Sommer einen großen Umbruch. Von den deutschen Stammkräften sind nur Niklas Geske und Kilian Dietz geblieben. Neue deutsche Akteure sind Gabriel Kuku (kam aus Karlsruhe) und Neil Masnic (Münster). Die fünf US-Amerikaner Myreon Jones, Antonio Williams, Dravon Mangum, Matthew Strange und Malek Green verließen das Ruhrgebiet im Sommer. Stark präsentierte sich in den ersten beiden Partien US-Neuzugang JaMonta Black (34 und 20 Punkte). Frisch vom College kommen US-Forward Thomas Kamarad (Winthrop University) und US-Guard Jaylen Wesley (Rockhurst University).

Zahlen, bitte: Im Schnitt erzielen die Veilchen momentan nur 70,3 Punkte pro Partie und belegen in der noch kurzen ProA-Saison damit den letzten Platz. Bochum kommt im Schnitt auf 77,3 Punkte (Platz 12). Das Team aus dem Ruhrgebiet lässt auch weniger Zähler zu als die Südniedersachsen (80,3 zu 84,3). Besser ist der VfL auch bei der Dreier-Trefferquote (37 Prozent zu 24 Prozent), bei den Rebounds (38,0 zu 35,3) und den Assists (17,0 zu 13,7). Mit je 14 Ballverlusten pro Spiel gehören die BG und die Bochumer zu den besten acht Teams in der Liga. Duell an der Seitenlinie: BG-Headcoach Martins Gulbis ist immer noch ein Neuling in der ProA. Sein Gegenüber Paredes Sanchez gehört seit Sommer 2024 zum VfL-Trainerstab. Der 35-jährige Spanier fungierte zwei Spielzeiten als Assistent von ProA-Veteran Felix Banobre und übernahm in diesem Sommer den Headcoach-Posten. Das sagen die Coaches: „Erstmal entschuldige ich mich erneut bei den Fans. Was wir am Samstag präsentiert haben, ist nicht die Qualität und Identität, für die wir in Göttingen stehen wollen. Wir lernen daraus. Wir haben tief analysiert, warum wir nicht schnell, nicht physisch und ohne Energie aufgetreten sind. Darum müssen wir uns auf uns fokussieren, von der ersten Sekunde an gut verteidigen und unsere Zone schützen. Unsere Teamverteidigung muss einfach besser werden“, sagt Gulbis. Paredes Sanchez sagt: „Der Gegner ist ein starkes Team, und wir dürfen uns auf keinen Fall von den bisherigen Leistungen beeinflussen lassen. Sie werden diese Saison wieder oben mitspielen und ihre Klasse unter Beweis stellen. Genau deswegen werden wir wieder um jeden Ball kämpfen und unser Bestes geben. Es geht darum, Woche für Woche die Teamkultur zu festigen und den Fans zu beweisen, dass wir stolz sind, für die SparkassenStars auf dem Parkett zu stehen.“ Die Bilanz 2025/26: In der vergangenen Saison gewannen die Göttinger beide Partien gegen Bochum. Zuhause gab es einen 93:74-Erfolg; in Bochum erkämpften sich die Veilchen einen knappen 86:81-Sieg.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Tigers Tübingen

Die Tigers Tübingen sind am vierten Spieltag der Saison 2026/2027 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga bei den Artland Dragons gefordert. Gespielt wird am Samstag, den 10. Oktober 2026, um 19:30 Uhr in der Artland Arena in Quakenbrück. Für die Schwaben gilt es an die Energie und Leistungsbereitschaft aus dem ersten jüngsten Saisonsieg gegen die Nürnberg Falcons vor knapp einer Woche anzuknüpfen. Beide Mannschaften stehen aktuell bei einem Erfolg aus drei Begegnungen, was die Plätze zwölf und 13 im Ranking bedeuten. Die Partie wird wie immer live und exklusiv kostenpflichtig bei sporteurope.tv übertragen. Sendebeginn ist um 19 Uhr aus der Artland Arena in Quakenbrück. Trainer Félix Bañobre blickt wie folgt auf die Partie: „Wir wissen, welche Herausforderung uns in Quakenbrück erwartet. Die Artland Dragons sind eine junge und spielstarke Mannschaft. Dort zu spielen, erfordert über die gesamten 40 Minuten volle Konzentration. Unser Fokus liegt darauf, unsere Identität auf das Parkett zu bringen, in jedem Ballbesitz voll dagegenzuhalten und sowohl in der Offense als auch in der Defense als Team zu agieren.“ Für die Raubkatzen geht es nach dem Training am Freitagvormittag in Richtung Norden.

Die Artland Dragons gehen mit viel Kontinuität, aber auch einigen Veränderungen in die neue Runde. Mit Benjamin Burnham (NINERS Chemnitz, easyCredit BBL) und Amir Hinton (Ziel unbekannt) verloren die Niedersachsen im Sommer zwei ihrer absoluten Leistungsträger, die in der vergangenen Spielzeit 2025/2026 zu den herausragenden Spielern im deutschen Basketball-Unterhaus zählten. Diese zwei Abgänge gilt es im neuformierten Kader von Trainer Hendrik Gruhn aufzufangen. Der deutsche Pokalsieger aus der Jahr 2008 erreichte zuletzt Playoffs in der ProA, in welchen sich die Zweitliga-Basketballer aus der Samtgemeine im Artland mit 0:3-Siegen gegen die Eisbären Bremerhaven geschlagen geben mussten. Gruhn geht in seine zweite Saison an der Seitenlinie der Artland Dragons.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. PS Karlsruhe LIONS

Für die ETB Miners steht das nächste Richtungsspiel vor der Tür: Am kommenden Samstag, den 10.10.2026 (Tip-Off: 19:30 Uhr), empfängt das Team von Headcoach Lars Wendt die PS Karlsruhe LIONS in der Sporthalle am Hallo. Nach dem bisherigen Saisonverlauf streben die Miners vor heimischem Publikum den ersten Saisonsieg der noch jungen ProA-Saison an. Ausgangslage & Formkurve: Die ETB Miners warten nach drei absolvierten Partien weiterhin auf den ersten Saisonsieg. Nach der Niederlage im NRW-Derby gegen die RheinStars Köln stehen die Essener mit 0:3 Siegen auf Tabellenplatz 18. Nun gilt es, die Phasen konsequenter zu nutzen und die Fehler in der Defensive sowie beim Rebound abzustellen.Die Gäste der PS Karlsruhe LIONS reisen mit einem Sieg aus den ersten drei Spielen an (1:2 Siege) und rangieren derzeit auf Tabellenplatz 14. Beide Teams benötigen den Sieg, um in der Tabelle den Anschluss nach oben zu finden.

Der Gegner: PS Karlsruhe LIONS Mit den Karlsruhern wartet eine gewohnt physische und temporeiche Mannschaft auf die Miners. Headcoach Lars Wendt: „Im dritten Heimspiel wollen wir natürlich endlich unseren ersten Saisonsieg holen. Mit Karlsruhe erwartet uns dabei ein Gegner, der momentan mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen hat und am vergangenen Wochenende gegen Crailsheim eine deutliche Niederlage hinnehmen musste. Trotzdem werden wir uns auf die Partie so vorbereiten, als könnten alle verletzten Karlsruher Spieler auflaufen. Wir wissen, dass uns ein intensives Spiel erwartet, und wollen von Beginn an mit voller Konzentration und Energie auftreten. Auf unserer Seite stehen hinter den Einsätzen von Niclas Sperber, der sich im letzten Spiel verletzt hatte und nicht weiterspielen konnte, sowie JJ Mann, der krankheitsbedingt ausgefallen war, noch Fragezeichen. Wir hoffen natürlich, dass beide am Wochenende wieder mit dabei sein können. Wir freuen uns auf das Spiel und darauf, gemeinsam mit unseren Fans um den ersten Saisonsieg zu kämpfen!“

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. EPG Baskets Koblenz

Am Samstag, 10. Oktober geht es für die EPG Baskets zu ihrem 2. Auswärtsspiel, wo sie um 19h30 auf die Paderborn Baskets treffen. Neben den beiden Kapitänen Eyassu Worku und Nicolas Marty-Decker blieben den Paderbornern aus der vergangenen Saison nur Matej Silic und Leonard Kröger erhalten. Worku, US-Amerikaner mit äthiopischen Wurzeln, ist mit 27 Jahren einer der erfahrensten Spieler in Paderborn. In dieser Saison kommt der Point Guard bislang auf 18.3 Punkte bei einer Zweierquote von 74.1% (20/27). Am vergangenen Sonntag unterstrich er bei der knappen Niederlage gegen Bremerhaven (81:84) zudem seine Allround-Fähigkeiten, indem er neben 18 Punkten auch mit 9 Assists, 5 Rebounds, einem Block und 3 Steals glänzte. In der Offensive erhält er von Point Guard Jon’il Fugett, mit im Schnitt 16 Punkten und einer Dreierquote von bislang 52.6% (10/19), starke Unterstützung. Bei ihrem Heimsieg gegen Köln (90:73) erzielte er 15 Punkte und scorte wie vier andere Paderborner zweistellig. Worku setzte an diesem Abend seine Mitspieler erfolgreich in Szene (7 Assists bei 0 Ballverlusten) und demonstrierte wie es aussehen kann, wenn er mit seinem schnellen ersten Schritt die Defensive zur Reaktion zwingt. Koblenz wird es mit einem Gegner zu tun bekommen, der „sehr viel Firepower auf den Guard Positionen mitbringt“, weiß Headcoach Stephan Dohrn und warnt: „Mit Worku und Fugett haben sie zwei Spieler, die das Spiel entscheiden können. Sie werden sicher sehr aggressiv spielen, was uns gegen Nürnberg schon große Probleme bereitet hat.

Unser Ziel muss es sein, in der Transition und im Halbfeld die Scorer zu kontrollieren.“ Nach dem souveränen 92:80 Erfolg am vergangenen Sonntag zuhause gegen die Artland Dragons ist die Stimmung in der Mannschaft gut, doch wird diese derzeit von dem Ausfall des verletzten Koblenzer Point Guards Tyren Moore getrübt, dessen Ausfall es jetzt zu kompensieren gilt. Jayden Williams, der am Wochenende 26 Punkte (5/5 Dreier) auflegte, zeigt sich zielstrebig: „Ich bin definitiv bereit. Ich habe viel Arbeit in mein Spiel gesteckt und das zeigt sich. Ich vertraue meinem Wurf, aber ich vertraue genauso meinem Team und weiß genau, dass wir alles tun, um zu gewinnen.“ Und auch der Coach bestätigt: „Von diesen 5 Dreiern entstanden vier aus den zuvor exakt so vorgegeben Plays.“ Paderborn steht bei einer Bilanz von 1:2. Allerdings sollte man sich davon nicht täuschen lassen, denn die beiden Niederlagen (77:81 gegen Bochum und 81:84 in Bremerhaven) waren hart umkämpft und sehr knapp. Die EPG Baskets dürften gewarnt sein, zumal mit Neuzugang Emmanuel Ugbo ein weiterer enorm starker Spieler verpflichtet wurde. Der 2,02 Meter große und 110 Kilo schwere Niederländer mit sehr athletischer Spielweise bereichert die Defensive der Paderborner unter dem Korb erheblich. Es steht somit ein großes Stück Arbeit für die EPG Baskets auf dem Plan, die angesichts von zwei knappen Niederlagen in der vergangenen Saison (88:94 und 93:95) noch eine offene Rechnung mit den Paderborn Baskets haben.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // MLP Academics Heidelberg vs. SBB Börde Baskets

Vorbericht folgt in Kürze.

 

11.10.2026 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Eisbären Bremerhaven

Vorbericht folgt in Kürze.

 

14.10.2026 19:00 Uhr // Medikamente per Klick Bayreuth vs. OrangeAcademy

Nach den drei Auftaktniederlagen will Medikamente per Klick Bayreuth am Mittwoch, 14. Oktober, um 19 Uhr im Rahmen des vierten Spieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA gegen das Team der Orange Academy Ulm endlich den ersten Saisonsieg einfahren. Das Farmteam des Bundesligisten ratiopharm Ulm ist aber sicher ein unangenehmer und schwer zu berechnender Gegner, der keinesfalls unterschätzt werden sollte. In den ersten drei Saisonspielen zeigten die jungen Ulmer, dass sie auf ihrer „Kaperfahrt“ durchaus konkurrenzfähig sind, nichts zu verlieren haben und befreit aufspielen können. Nach dem durchaus überraschenden 93:92-Auswärtssieg bei den Eisbären Bremerhaven zum Auftakt gab es eine 85:94-Heimniederlage gegen die Kreisbau Kirchheim Knights und zuletzt, ebenfalls in heimischer Halle, ein 68:84 gegen Aufstiegsfavorit MLP Academics Heidelberg. Die Gäste vom Neckar erarbeiteten sich dabei schon früh in der Partie eine komfortable zweistellige Führung, die sie über die gesamte Spielzeit verteidigen konnten. Gegen den starken und körperlich überlegenen Gast gaben sich die Ulmer jedoch zu keiner Zeit auf und versuchten immer wieder, den Rückstand zu verkürzen. Bester Scorer der Orange Academy ist bislang CJ Anthony, der mit 24 Jahren älteste Spieler des Teams. Der an der Iona University in der amerikanischen College-Liga NCAA ausgebildete US-Point Guard erzielte bislang im Schnitt 18,3 Punkte, drei Rebounds und verteilte 2,7 Assists. Der 22-jährige französische Shooting Guard Lucas Fischer, zweitältester Akteur des Teams, kam vor der Saison von ESSM Le Portel aus Frankreich und hat aktuell im Schnitt 15 Zähler, 2,7 Rebounds und 1,7 Assists auf dem Scoreboard stehen.

Der 20-jährige Pointguard Namori Omog zählt mit durchschnittlich 12 Punkten, zwei Rebounds und 2,3 Assists ebenfalls zu den absoluten Leistungsträgern der Mannschaft. Der 18-jährige, 2,12 Meter große Center Felix Kiehlneker ist mit im Schnitt 5,3 abgegriffenen Bällen bislang bester Rebounder des Teams, außerdem hat er 8,7 Zähler gescort. Der spanische Center Juom Maker Bol Meen, 17 Jahre alt und 2,11 Meter groß, hat acht Punkte und 3,3 Rebounds im Schnitt auf dem Konto. Der 19-jährige polnische Shooting Guard Zoran Milicic steht bei sieben Punkten, 3,7 Rebounds und 3,3 verteilten Assists im Schnitt. Small Forward Nil Failenschmid Clavera (20) kam von den Bozic Kirchheime Knights zu Saisonbeginn nach Ulm und brachte sich mit bislang durchschnittlich sechs Zählern und 3,3 Rebounds in den Teamerfolg ein. Der 21-jährige Center Tobias Rainer Holbach (2,7 Punkte/2,7 Rebounds) und der niederländische Shooting Guard Yanu Sligerland (18, 3 Zähler/1,3 Rebounds) sind weitere Akteure, die sich bislang Stammplätze im Team der Orange Academy erarbeitet haben. Bereits im Vorfeld der neuen Saison trafen die Orange Academy und MpK Bayreuth in einem Testspiel aufeinander. Auf dem Rückweg aus dem Trainingslager in Bormio holten die Bayreuther in Ulm mit 91:83 einen von lediglich zwei Siegen in der Saisonvorbereitung. Jetzt hofft man diesen Erfolg im Heimspiel der regulären Saison wiederholen zu können. MpK Bayreuth ist bislang als Tabellen-17. noch punktlos. Nach der 90:109-Niederlage bei den EPG Baskets Koblenz und der 79:89-Heimpleite gegen die PS Karlsruhe Lions musste man zuletzt vor allem aufgrund eines desolaten letzten Viertels eine deutliche 75:104-Auswärtsniederlage bei den Kreisbau Kirchheim Knights hinnehmen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_4_ProA-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-09 13:00:452026-10-14 11:08:46Vorberichte ProA 4. Spieltag

Nachberichte ProA 4. Spieltag

21. Oktober 2025/in APP, ProA 25/26

18.10.2025 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Eisbären Bremerhaven 84:81

Furios, anders kann man den Auftritt der BAYER GIANTS Leverkusen am 4. Spieltag gegen die Eisbären Bremerhaven nicht beschreiben. Die Mannschaft von Headcoach Michael „Mike“ Koch setzte sich mit 84:81 gegen die Gäste aus Norddeutschland durch. Der verdiente Ertrag einer guten Leistung: „Wir haben all das umsetzen können, was wir uns im Vorfeld vorgenommen hatten, und haben, bis auf das erste Viertel, sehr solide gegen die Eisbären verteidigt“, so Koch.

In der Tat legte Bremerhaven im ersten Abschnitt los wie die Feuerwehr. Die Truppe von Coach Steven Esterkamp brachte so ziemlich jeden Wurf aus der Distanz im Korb der Hausherren unter. Ob Carlos Carter oder Jemari Baker Jr.: Die Nordlichter verwerteten ihre Wurfmöglichkeit von „Downtown“ hochprozentig. Doch die „Giganten“ hielten dagegen und steckten nicht auf. Angeführt von John Williams Jr., der die GIANTS in dieser Phase trug, endeten die ersten zehn Spielminuten mit dem Ergebnis von 22:28.

Im darauffolgenden Durchgang wurden die Gastgeber zunehmend stärker. Die Farbenstädter machten Punkt um Punkt auf das Auswärtsteam gut. Einer der Hauptgründe dafür war BAYER-Neuzugang Kobe Langley, der sich hervorragend ins Leverkusener Spiel einfand. So konnte der 14-malige deutsche Meister nicht nur ausgleichen, sondern auch in Führung gehen. Mit ebendieser ging es beim Spielstand von 48:41 in Richtung Umkleide.

Auch nach der Pause war Leverkusen hellwach. Zwar hielten sich die beiden Vereine offensiv zurück, doch die Partie hatte in Sachen Kampf und Leidenschaft einiges zu bieten. So fighteten die GIANTS um jeden noch so schwierig zu erreichenden Ball, während die Eisbären am Korb die Zügel ein wenig anzogen. Es war ein temporeiches drittes Viertel, welches den beiden Mannschaften konditionell einiges abverlangte. Nach dreißig Minuten lag der ProB-Champion von 2025 knapp mit vier Zählern in Front (64:60).

Doch so sehr die Paarung bis dato Körner kostete: Die BAYER-Korbjäger knickten nicht ein. Erst zum Ende der Begegnung konnte Bremerhaven einiges an Boden wiedergutmachen und kam noch einmal auf einen Rückstand von vier Zähler heran (80:76 – 38. Spielminute). Doch Leverkusen ließ sich den ersten Saisonsieg an der heimischen Bismarckstraße nicht nehmen. Langley traf in der Folge erneut von Außerhalb der Dreipunktelinie und Dennis Heinzmann sorgte mit einem erfolgreichen Freiwurf für die Entscheidung (84:81).

 

18.10.2025 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Phoenix Hagen 88:119

Die Nürnberg Falcons haben ihr Heimspiel gegen Aufstiegsfavorit Phoenix Hagen mit 88:119 verloren. In einer sehenswerten, aber ungleichen Partie, zündeten die Gäste aus NRW in Halbzeit 1 ein Offensivfeuerwerk und sorgten so schon vor der Pause für die Vorentscheidung. Nürnberg kämpfte, fand aber auch nach dem Seitenwechsel kaum ein Mittel gegen treffsichere Feuervögel.

Am Tag, an dem auf der Frankfurter Buchmesse das Jugendwort des Jahres 2025 bekanntgegeben wurde, trafen die Nürnberg Falcons zu Hause auf den ProA-Tabellenführer Phoenix Hagen. Die Wahl fiel auf „das crazy“ und passender hätte man das, was sich in Halbzeit 1 auf dem Parkett abspielte, wohl auch kaum beschreiben können. Der Tabellenführer um Marcus Graves traf aus allen Lagen und so ergoss sich im ersten Viertel ein wahrer Dreierregen über das Team von Ralph Junge.

Auch Nürnberg war offensiv gut drauf und versuchte, das hohe Hagener Tempo nach Kräften mitzugehen (24:31). Im zweiten Viertel brachen dann auf Hagener Seite alle Dämme. Der Aufstiegsfavorit schenkte den Falken 39 Punkte ein und ging mit einem 23 Punkte-Vorsprung in die Pause (47:70).

Die Shooting Spree der Westfalen setzte sich auch nach dem Seitenwechsel – unter den Augen von Alan Ibrahimagic – fort. Chris Harris’ Mannen trafen weiter hochprozentig von außen und erzielten die ersten acht Zähler des dritten Viertels (47:78). So war die Partie früh entschieden, ohne jedoch im weiteren Verlauf langweilig zu sein. Die Hausherren steckten nämlich nicht auf und konnten immer wieder für Nadelstiche und Highlights sorgen. Am Ende setzte sich Hagen 88:119 durch.

Falcons-Coach Ralph Junge schaute nach der Partie ungläubig auf das Start Sheet: „Hagen hat in der ersten Hälfte 15 von 19 Dreiern getroffen. So etwas habe ich in meiner ganzen Trainerlaufbahn noch nicht erlebt. Wir haben versucht dagegenzuhalten und sind lange dem Rückstand hinterhergelaufen. Jede Niederlage tut weh. Wir sind aber weiterhin im Soll mit zwei Siegen nach vier Spielen.“

 

18.10.2025 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 97:78

Die BG Göttingen hat den ersten Heimsieg in dieser BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison geholt. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß besiegte am Samstagabend die dezimierten Bozic Estriche Knights Kirchheim am Ende souverän 97:78 (50:48). Die Veilchen und Kirchheim bewegten sich zu Beginn der Partie auf Augenhöhe. Nach einem Dreier von Zach Jackson (6:3), brachte Lucas Mayer die Gäste auf 6:5 heran. Nach einer Auszeit von Knights-Headcoach Igor Perovic fing sich sein Team wieder und blieb an den Hausherren dran. So ging die BG nur mit einer knappen 28:25-Führung in die Viertelpause.

Im zweiten Abschnitt schafften es die Veilchen sich durch gute Verteidigung einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten. Doch die Gäste kämpften. Russell schloss einen 0:8-Lauf zum 39:39 ab (16.). Im Anschluss blieb die Partie eng. Die Knights spielten mit Selbstvertrauen und gingen sogar wieder in Front (46:47). Danach sorgten Kevin Buckingham und Daniel Kirchner dafür, dass die BG eine 50:48-Führung mit in die Halbzeitpause nahm.

Nach dem Seitenwechsel agierten die Gastgeber mit deutlich mehr Energie. Adam Ramstedt erzielte fünf Punkte in Folge zum 55:48. Die Kirchheimer, kämpften weiter und blieben durch einen Mayer-Dreier zum 57:53 dran. Doch dann trafen die Veilchen drei Dreier in Folge zum 66:57 und zwangen Perovic zu seiner nächsten Auszeit (26.). Allerdings wirkte diese nicht. Mit viel Einsatzwillen und Kampfgeist zog die BG immer weiter davon. Vor dem Schlussvierten führten die Hausherren 78:60.

Im letzten Abschnitt gaben die Kirchheimer nochmal alles und Verkürzten durch vier Punkte in Folge auf 78:64. Aber die Göttinger hatten die passende Antwort und bauten ihren Vorsprung durch einen 5:0-Lauf von Kevin Buckingham auf 83:64 aus. Die Knights gaben sich aber noch nicht geschlagen. Immer wieder war es Russell, der Nadelstiche setzte (86:72/36.). Aber die Veilchen konnten sich an diesem Abend auf ihren Kapitän verlassen: Mönninhoff traf seinen vierten Dreier zum 91:72 und brachte sein Team endgültig auf die Siegerstraße (37.).

Fabian Strauß (Headcoach BG Göttingen): „Aufgrund der kurzen Rotation war klar, dass Kirchheim irgendwann einbrechen wird. Das haben wir im dritten Viertel ausgenutzt. In den ersten 20 Minuten haben wir den Gegner einfach machen lassen und hatten erneut zu große Anlaufschwierigkeiten. Das darf uns zu Hause nicht passieren. Es ist wieder eine Mentalitätsfrage – auch im vierten Viertel. Wenn wir den Fuß dauerhaft auf dem Gas zu lassen, wird es für jeden Gegner sehr schwer, uns zu stoppen.“

 

18.10.2025 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. PS Karlsruhe LIONS 94:74

Der vierte Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA führte die PS Karlsruhe LIONS zu den GIESSEN 46ers. Die Voraussetzungen waren für die Badener alles andere als einfach, denn das Team von Headcoach Demond Greene kommt derzeit nicht in Schwung. Die Hessen hatten ihrerseits ebenfalls keinen optimalen Saisonstart und mussten wie Karlsruhe nach einem Auftaktsieg zuletzt zwei Niederlagen hinnehmen.

Die LIONS, die angesichts des wiedergenesenen Tyrese Williams mit einem fast vollständigen Kader nach Hessen gereist waren, machten zu Beginn den frischeren Eindruck.  Früh im Spiel verhinderten fast ausschließlich die Punkte des starken Ex-Nationalspielers Robin Benzing, dass die 46ers in ernste Bedrängnis gerieten. Erst nach einer Auszeit bekam die Mannschaft von Headcoach Branislav Ignjatovic richtig Zugriff auf die Partie und sicherte sich mit starken Sequenzen die Fünf-Punkte-Führung zur ersten Pause.

Abgesehen von einem Dreier durch Kapitän Julian Albus gab es aus Karlsruher Sicht in der Folge voererst keinerlei Highlights mehr zu bejubeln. Von der Unbekümmertheit des ersten Durchgangs war nichts mehr zu spüren. Gießen übernahm nun fast vollständig die Kontrolle, überzeugte mit den besseren Trefferquoten und setzte sich bis zur Halbzeit auf 54:36 ab.

In einem immer weniger sehenswerten Duell wurde es auch nach dem Seitenwechsel nicht besser aus Karlsruher Sicht. Immerhin – trotz steigender Foulbelastung und dadurch erzwungener Auswechslungen kam es nicht zum kompletten Einbruch. Greenes Team ackerte, ließ aber weiterhin Durchschlagskraft vermissen. So kam der Spielstand von 69:49 vor Beginn des Schlussviertels fast schon einer Vorentscheidung gleich.

Knapp sechs Minuten vor dem Ende keimte nochmal kurz Hoffnung bei den LIONS auf, nachdem Wesley Oba und David Cohn ihr Team mit zwei schönen Abschlüssen nochmals auf 15 Punkte heranbrachten. Die 46ers reagierten jedoch cool und mehr als ausgeglichene zehn Minuten zum Abschluss waren für Karlsruhe nicht mehr drin. Kilian Binapfl zeigte sich im Interview nach dem Spiel selbstkritisch und haderte mit der Defense-Leistung seiner LIONS.

 

18.10.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Artland Dragons 93:96

Nach einem spannenden Spiel mit etlichen Highlights wurden dem BBC Bayreuth in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA schwache erste 15 Minuten zum Verhängnis und man verlor mit 93:96 nach Verlängerung gegen die Artland Dragons. Nat Diallo und Moritz Plescher brachten den BBC anfangs mit 4:2 in Führung. Artland konterte stark und lag nach zweieinhalb Minuten mit 9:4 vorne. Rayshawn Mart als auffälligster Bayreuther Spieler des ersten Viertels stellte auf 18:28, KeVaughn Allen verkürzte weiter auf 20:28. Mit 29:20 für die Dragons ging es in die erste Viertelpause.

Amir Hinton brachte die Gäste mit 31:20 in Front, kurz darauf stand es 39:22 für Quakenbrück. Der BBC tat sich bis zu diesem Zeitpunkt schwer, Selbstvertrauen, Struktur und die nötige Energie zu finden. Florian Wedell rief beim Stand von 24:41 abermals zur Auszeit. Allen traf zum 34:46, Liedtke stellte von der Linie auf 36:48. Die Bayreuther kämpften sich allmählich näher heran, man kam jetzt über mehr Energie im Spiel. Mit 53:41 und damit einem Zwölf-Punkte-Vorsprung für Artland ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Allen brachte den BBC auf 43:53 heran. Rahming verkürzte für den BBC mit zwei Freiwurftreffern auf 49:58, der Rückstand war jetzt einstellig. Die Köpfe schienen bei den Bayreuthern jetzt frei zu sein. Horn legte einen Dreier zum 54:58 nach und Diallo traf zum 56:58. Horn lief jetzt heiß und traf einen weiteren Dreier zum 59:60. Das Bayreuther Selbstbewusstsein war zurück und Horn, der das Spiel jetzt in die Hand nahm, brachte den BBC nach einem 16:2-Lauf mit 61:60 in Front. Mit 67:65 für Bayreuth ging es schließlich in den Schlussabschnitt.

Die Partie blieb eng, nach 33 Minuten stand es 69:69. Allen brachte den BBC wieder mit 71:69 in Front, der starke und überall präsente Ben Burnham konterte mit einem Dunk zum 71:71. Liedtke musste beim Stand von 80:77 mit seinem fünften Foul vom Feld. In der Folge kam Quakenbrück wieder auf 79:80 heran. Beim BBC ging 20 Sekunden vor Schluss Kovalov an die Linie und verkürzte auf 84:86, Plescher griff aber den Offensiv-Rebound und Horn glich zum 86:86 aus. Kovalov blockte dann im Gegenzug einen Korbleger-Versuch von Linus Ruf, mit 86:86 ging es damit in die Overtime.

Der in der Defensive starke Mart von der Linie brachte Bayreuth wieder auf 90:88 nach vorne. Es ging wild und unfassbar intensiv weiter, Artland glich zum 90:90 aus und Ben Burnham brachte die Gäste von der Linie wieder mit 92:90 in Führung. Nach einem Bayreuther Turnover erhöhte Hinton auf 94:90. Sechs Sekunden vor dem Ende traf Mart einen Dreier zum 93:94. Ruf traf dann zum 96:93 für Artland. Allen trat in Gegenzug auf die Außenlinie und schließlich gewann Quakenbrück den Overtime-Krimi mit 96:93 nach Verlängerung und belohnte sich damit für die starke erste Halbzeit.

 

18.10.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Paderborn Baskets 76:73

In der Arena Hohenlohe empfingen die HAKRO Merlins am Samstagabend die Paderborn Baskets. Im ersten Angriff gelang es den Baskets in Person von Johnson sofort die ersten zwei Punkte auf das Scoreboard zu schreiben. Die Zauberer zeigten sich davon allerdings unbeeindruckt und Langley brachte die Crailsheimer mit zwei erfolgreichen Treffern direkt wieder in Führung. Hinten arbeitete die Verteidigung der Merlins stark zusammen und konnten mit einigen Defensiv-Rebounds den Vorsprung verteidigen. Mit mehr Präsenz unter beiden Körben ging es für die Mannschaften mit 20:18 in die erste Pause.

In die nächsten 10 Minuten starteten beide Teams recht verhalten. Mehr Treffer wollten jedoch den Hausherren gelingen, die mit guten Angriffen einen Vorsprung von fünf Punkten erarbeiten konnten. Nach drei korblosen Minuten auf beiden Seiten vollendete Dauerbrenner Gaines einen Angriff der Zauberer. Die Paderborner waren vier Minuten vor der Pause zu einer Auszeit gezwungen (33:22). Das Momentum kippte infolgedessen jedoch weiter auf die Seite der Zauberer, welche mit einem 8:0-Lauf die Führung auf 17 Punkte ausbauten und letztendlich die Mannschaften bei einem Stand von 45:30 in die Kabinen schicken.

Aus der Pause kamen die Gäste mit viel Tatendrang. Dank eines Scoring-Runs von 9:0 innerhalb zweier Minuten brachten die Baskets die Crailsheimer sofort wieder unter Druck und erzwangen so direkt eine Auszeit der Gastgeber (45:39). Nach einem weiteren Treffer Teichmanns brachte sich Langley schließlich als erster Zauberer im dritten Viertel auf das Scoreboard und brachte unterbrach somit die Serie der Ostwestfalen. Die Partie bleib weiterhin eng. Mit viel Hitze im Spiel brachte Gaines kurz vor der Schlusssirene des dritten Viertels durch einen spektakulären Dunk zum Beben und beendete die zehn Minuten mit einem Spielstand von 62:54.

Geschlagen gaben sich die Gäste aber noch lange nicht. Knapp fünf Minuten vor Schluss brachte Gaines mit einem krachenden Dunk die Arena zur Ektase. Unbeeindruckt trafen die Paderborner ihre Körbe und kamen so bis auf zwei Punkte an die Hausherren ran (70:68, 38. Minute). Mit zwei Freiwürfen verkürzten die Paderborner erneut auf zwei Punkte und ließen so den Ausgang der Partie auch eine Minute vor der Schlusssirene noch offen. Mit Ballbesitz der Gäste ging es in die letzten zwei Sekunden. Mit der Schlusssirene verfehlte Johnson den Wurf und ließ die Merlins so als Sieger in einem Spiel mit dramatischem letzten Viertel vom Parkett gehen.

David McCray (Headcoach der HAKRO Merlins): „Ich muss erstmal sagen, dass das von uns eine sehr unkonzentrierte, nicht fokussierte Vorstellung war. Das ist meine Schuld. Ich habe die Mannschaft nicht gut genug vorbereitet, dass das ein schweres Spiel für uns wird. Das war alles sehr unkonzentriert und nicht das, was wir besprochen haben. Wir müssen echt zufrieden sein, dass wir das Spiel über die Ziellinie gebracht haben und gewonnen haben.“

 

18.10.2025 20:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. VfL SparkassenStars Bochum 92:86

Die Uni Baskets Münster ließen die VfL SparkassenStars Bochum im vorentscheidenden dritten Derby-Viertel keine Chance und feierten beim 92:86 (49:42) ihren ersten Heimsieg. Die 19-Punkte-Führung vor dem Schlussviertel (81:62) schmolz zwar, in Gefahr gerieten aber zwei wichtige Zähler für das Tabellenkonto nicht mehr.

Mit verändertem Line-up – Neuzugang Zurliene debütierte im zweiten Viertel, erwischte der Gastgeber nach feinem Anspiel Julan Larrys auf Nick McMullen einen 10:4-Start (4.). Flinke Münsteraner Hände ermöglichten Ballgewinne und die höchste Führung des Auftaktviertels (16:9), ehe offene Dreier nicht fielen, sich Ballverluste einschlichen und der Einfluss in der Zone schwand. Die Gäste erhöhten nun deutlich die Physis, kamen immer wieder ans Brett und so zum Führungswechsel (23:24). Neil Masnic konterte noch vor der Viertelpause den attraktiven High-Scoring-Auftakt (25:24).

Baskets-Scorer Nummer sieben Andrew O’Brien und Julian Larry warfen die Uni Baskets mit Dreiern nach vorn (33:24). Der 8:0-Einstieg ins zweite Viertel gab den Münsteranern weiteren Rückenwind. Sie behaupteten über Reboundvorteile und die zunehmende Dreierquote im Verlauf der ersten Halbzeit die 9-Punkte-Führung auch nach 16 Spielminuten (42:33). Ballverluste verhinderten eine mögliche höhere Führung zur Pause (47:42).

Die aber holten nach Wiederbeginn wie entfesselt aufspielende Uni Baskets schnell über einen Dreierhagel nach. Sechs von sieben Münsteraner Dreiern fielen in Folge herausragender Ballbewegung bis zur 70:51-Führung (27.). Paul Viefhues’ Dreierquote (71 Prozent) aber „schoss den Vogel ab“: Fünf der sieben Distanzwürfe des 20-Jährigen saßen im dritten Abschnitt. Aus diesem gingen die Gastgeber mit einer vor dem Derby so nicht erwarteten weiterhin 19-Punkte-Führung. 81:62 nach Viertel drei.

Zwei Ballverluste und schnelle Fouls zum Start in die letzten zehn Minuten nutzten die Bochumer eiskalt aus und machten sich auf die Aufholjagd. Sie ließen im Rebounding nach, wurden in der Defensive zu passiv. Nach fünf Zählern von Niklas Geske und einem Grof-Korbleger hatte der VfL bereits auf 84:74 verkürzt. Die Gäste kamen jedoch nicht mehr gefährlich ran. Der Münsteraner Neuzugang Caleb Zurliene hatte seine ersten Zähler im Profibasketball erzielt und sorgte über einen Freiwurf für den 92:86-Erfolg der Uni Baskets.

 

20.10.2025 19:30 Uhr // RheinStars Köln vs. Tigers Tübingen

Die Tigers Tübingen haben das Auswärtsspiel bei den RheinStars Köln mit 80:59 gewonnen und somit den zweiten Saisonsieg eingefahren. Björn Rohwer erzielte nach 33 Sekunden per Dreier die 3:0-Führung für die Baeck-Truppe. Die Anfangsphase gestaltete sich wild und von vielen Fehlern geprägt auf beiden Seiten. In der Offense brachten beide Teams kaum etwas Produktives zustande. Nach sieben Minuten stand es nur 6:5 für die Gäste. Fortan kamen beide Motoren etwas besser in Fahrt. Mit einem 14:12-Vorsprung der Gäste ging es in die erste Pause. Spielerisch war das Gebotene von beiden Zweitligisten noch nichts.

Melkisedek Moreaux eröffnete nach 36 Sekunden das zweite Viertel per Korbleger zum 16:12. Die Raubkatzen legten bis zur 13. Minute einen 6:0-Lauf nach, beim 22:12 führten die Gäste erstmals zweistellig. Offensiv war das Spiel von beiden Kontrahenten weiterhin Magerkost. Nach vier Zählern in Folge von Lukas Milner zum 34:19 war Baeck gezwungen eine Unterbrechung in Anspruch zu nehmen. Pelote traf nach Wiederaufnahme der Partie auch den Freiwurf nach Foul von Laurent Zoccoletti zum 35:19. Jacobi Wood beendete die erste Halbzeit mit zwei Freiwürfen zum 43:24-Pausenstand.

Die Kölner kamen engagierter aus der Kabine. Doch Pelote hatten an diesem Abend seine Hand gefunden. Der US-Amerikaner legte per Dreier nach, in Minute 23 stopfte der Power Forward zudem den Ball zum 51:28 durch die Kölner Reuse. Die Schwaben hatten die Begegnung in dieser Phase des Spiels im Griff. Vor allem gegen die Zone taten sich die Rheinländer in der Offense weiter enorm schwer, wenngleich Einsatz und von der Entschlossenheit merklich besser war. Die Gäste konnte den Vorsprung verwalteten, aber beim Stand von 65:43 nicht weiter ausbauen. Der letzte Angriff verpuffte jedoch.

Die Baeck-Truppe versuchte nochmals alles auf eine Karte zu setzen, um den Rückstand zu verringern. Doch ohne Erfolg. Der Gastgeber verzweifelte weiter an der Zone der Schwaben und versuchte es zumeist nur mit wilden Würfen aus der Distanz. Günther war so in Minute 35 zum 48:73-Zwischenstand erfolgreich. Das Publikum war nun deutlich abgekühlt und nahm die Niederlage zur Kenntnis. Maximilian Begue gelang noch der Buzzer Beater aus der Distanz zum 59:80-Endstand aus Kölner Sicht.

Stephan Baeck (Trainer RheinStars Köln): „Für diesen Auftritt und diese Niederlage kann ich mich nur allen Partnern und Fans entschuldigen. So können wir nicht auftreten. Wir haben heute gesehen, dass unsere Mannschaft dem Druck nicht gewachsen ist und zu soft gespielt hat. Wir müssen und werden dies schnell ändern müssen.“

 

20.10.2025 19:30 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. EPG Baskets Koblenz

Am Montagabend ging es für die Koblenzer auf die lange Reise nach Magdeburg, wo sie gegen den Aufsteiger SBB Baskets Wolmirstedt, einen direkten Tabellennachbarn in der 2. Basketball Bundesliga trafen. Wie schon im letzten Auswärtsspiel gegen Bayreuth, sollte es für Koblenz offensiv vor allem ein Spektakel von der Dreipunktelinie werden.

Bezeichnenderweise für die Partie konnte Koblenz gleich im ersten Angriff erfolgreich mit drei Punkten starten, verwandelt durch einen And-One nach Offensivrebound durch Marko Bacak. Nachdem die Gastgeber zum 8:8 noch einmal kurz ausgleichen konnten und Koblenz durch einen zweiten erfolgreichen 3er von Calvin Wishart wieder in Führung ging, sollten die EPG Baskets die Führung in der gesamten Partie nicht mehr hergeben. Zu keiner Zeit der Begegnung hatte Wolmirstedt die Möglichkeit, noch einmal heranzukommen und so stand es bereits Ende des ersten Viertels 20:32.

Auch die restlichen Viertel sollte Koblenz alle für sich entscheiden. Auf die vier verwandelten Dreier im ersten Viertel folgten weitere fünf durch fünf unterschiedliche Koblenzer Schützen, was die Gefährlichkeit der Koblenzer aus der Distanz und die breite des Kaders unterstreicht. Wolmirstedt bot den Zuschauern in der ersten Halbzeit ebenfalls einige ansehnliche Highlights, besonders spektakuläre Dunkings von Travis Henson und Stewart Trey Thompson.

Mit einem Spielstand von 39:58 startete man in die zweite Halbzeit, die erneut mit einem besseren Start für die Gäste aus der Rhein-Mosel Stadt begann. Wieder waren es Punkte unter dem Brett, diesmal durch Aleksander Möller. Koblenz verteidigte weiterhin intensiv, zwang Wolmirstedt dadurch zu insgesamt 17 Turnover, kam dadurch immer wieder zu einfachen Punkten und kontrollierte das Spiel zunehmend. Die harte Verteidigung führte allerdings dazu, dass Koblenz deutlich zu viele Fouls beging.

So war Jonas Niedermann bereits nach drei Minuten in der zweiten Halbzeit mit vier Fouls belastet, Calvin Wishart musste die Partie mit seinem fünften Foul im letzten Viertel frühzeitig beenden. Koblenz kontrollierte aber den weiteren Verlauf der Partie, gewann auch die Viertel drei und Vier und reiste schließlich durch die zwei gewonnenen Punkte mit einem ausgeglichenen Spielverhältnis von zwei Siegen und zwei Niederlagen zurück in die Heimat.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/10/Nachberichte-4.-Spieltag-ProA-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-10-21 09:34:162025-10-21 11:11:28Nachberichte ProA 4. Spieltag

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17. Oktober 2025/in APP, ProA 25/26

18.10.2025 18:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. Eisbären Bremerhaven

Gut gelaunt sind sie, die Basketballer unter dem BAYER-Kreuz. Den Leverkusenern Korbjägern ist nachdem 80:68-Sieg über die Tigers Tübingen nicht nur ein Stein vom Herzen gefallen, auch die Motivation ist nochmal deutlich nach oben gegangen: „Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass die Stimmung nach der klaren Niederlage gegen Bochum im Team gut gewesen wäre“, erzählt GIANTS-Trainer Michael „Mike“ Koch. „Aber die Jungs haben sich nicht hängen lassen und das Spiel recht zeitnah ad acta gelegt.“

Die Farbenstädter müssen sich jetzt hundertprozentig auf den kommenden Gegner fokussieren. Mit einer Bilanz von drei Siegen und ohne Niederlage reisen die Eisbären Bremerhaven ins Rheinland. Die Mannen von Headcoach Steven Esterkamp konnten in der Vorwoche beispielsweise den BBC Bayreuth mit 98:74 in die Schranken weisen. Dass die Norddeutschen so gut sind, liegt vor allem an deren Ausgeglichenheit im Scoring. Fünf Spieler punkten bei den Eisbären im Durchschnitt zweistellig.

Der Topscorer in Bremerhaven ist tatsächlich ein deutscher Spieler: Jannis von Seckendorff spielte 2024/25 noch für die RheinStars Köln in der ProB. Schon in der Domstadt war der Power Forward einer der Leistungsträger in der Kölner Rotation (11,7 Punkte pro Spiel). Bei den Nordlichtern hat er mit 14,0 Zählern und 3,3 Rebounds pro Begegnung noch eine Schippe draufgelegt: „Mit erst 23 Jahren ist von Seckendorff sicherlich einer der talentierten einheimischen Spieler in dieser Liga. Dies hat er zum Saisonstart auch eindrucksvoll bewiesen“, wie Koch weiß.

Der statistisch gesehen beste Akteur des kommenden BAYER-Gegners heißt Carlos Carter. Der US-Amerikaner lief bereits im Vorjahr für Bremerhaven auf und konnte seine Zahlen weiter nach oben schrauben. Des Weiteren scoren im Dress des früheren Bundesligisten (2005 bis 2019) Jemari Baker Jr. (13,5 PpS), Elijah Miller (10,7 PpS) und Hendrik Warner (ebenfalls 10,7 PpS) zweistellig.

BAYER-Coach Koch fasst zusammen: „Bremerhaven ist tief besetzt, sie sind offensiv mit durchschnittlich 90 Punkten pro Spiel nur schwer zu bremsen und vor allem verfügen sie über eine ausgeglichene Rotation. Aufgrund des starken Angriffs der Eisbären wissen wir, dass entscheiden sein wird gut zu verteidigen. Wir dürfen dem Gegner möglichst wenige offene Würfe geben und im Gegenzug den Korb der Bremerhavener hart attackieren. Wenn uns diese Dinge gelingen, haben wir eine Chance die Begegnung erfolgreich zu gestalten.“

 

18.10.2025 18:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. Phoenix Hagen

Die Nürnberg Falcons haben es am Samstagabend mit Phoenix Hagen zu tun, dem aktuellen Tabellenersten der ProA. 2. Heimspiel 2025/2026 für die Nürnberg Falcons. Das Team von Head Coach Ralph steht mit einer von zwei Siegen und einer Niederlage ordentlich da und will sich nun gegen eines der ProA-Top-Teams beweisen – Phoenix Hagen.

Die Feuervögel werden als einer der Top-Aufstiegsfavoriten gehandelt und haben als eines von nur drei Teams nach drei Spieltagen noch eine Weise Weste. Die Mannschaft von Chris Harris gewann beide Heimspiele souverän und holte in Giessen einen 77:92-Auswärtssieg. „Hagen wird seiner Favoritenrolle bislang gerecht. Wir freuen uns auf dieses Duell. In der letzten Saison gelang uns ein Heimsieg. Vielleicht können wir nochmal ein Spiel klauen“, hofft Head Coach Ralph Junge.

Tatsächlich konnten die Falcons in der vergangenen Spielzeit beide Spiele gegen Hagen gewinnen beziehungsweise klauen. Zieht man bei den Falcons die richtigen Lehren aus der Auswärtsniederlage in Kirchheim und knüpft an die Leistungen gegen Tübingen und Paderborn an, erwartet Top-Scorer Devin Schmidt und seine Teamkameraden ein heißer Tanz in der Frankenmetropole.

Der 30-jährige US-Amerikaner feierte beim Heimsieg gegen Köln mit 25 Punkten und fünf Assists einen mehr als stabilen ProA-Einstand. Gemeinsam mit Landsmann Marcus Graves bildet er einen der stärksten Backcourts der Liga. Im Frontcourt finden sich ebenfalls viel Qualität und Erfahrung – insbesondere auf den deutschen Spots. Hier gibt es für die Falcons ein Wiedersehen mit Marvin Omuvwie, der vergangene Woche sein Saison-Debüt gab.

 

18.10.2025 18:30 Uhr BG Göttingen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Die BG Göttingen von Headcoach Fabian Strauß trifft am Samstag auf die Bozic Estriche Knights Kirchheim (live bei Sporteurope.tv). Die Teckstädter sind mit zwei Niederlage in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison gestartet, holten am vergangenen Wochenende dann aber ihren ersten Sieg. „Kirchheim ist ein junges, komplett neu zusammengestelltes Team, das Zeit braucht“, sagt BG-Assistenztrainer Patrick Carney. „Aber sie sind sehr gut gecoacht. Igor Perovic wird sicherlich herausfinden, was für seine Mannschaft am besten funktioniert.“

Kirchheim hatte ein schweres Auftaktprogramm mit Duellen gegen die Aufstiegsaspiranten GIESSEN 46ers (61:79) und HAKRO Merlins Crailsheim (72:88). Das Team vom langjährigen Knights-Headcoach und ehemaligen Erstliga-Profi Perovic fügte dann den bis dahin noch ungeschlagenen Nürnberg Falcons die erste Saisonniederlage zu und gewann souverän 76:61. „Es ist immer noch früh in der Saison und die Teams versuchen sich zu finden“, sagt Carney.

Effizientester Spieler gegen Nürnberg war Knights-Kapitän Lucas Meyer, der in rund 30 Minuten Einsatzzeit 18 Punkte erzielte und neun Rebounds holte. Ebenfalls verlassen konnte sich Perovic auf US-Guard Phillip Russell (17 Punkte/5 Assists) sowie auf US-Forward Tylan Pope (16 Punkte). Verzichten mussten die Kirchheimer gegen Nürnberg auf ihren prominentesten Neuzugang: Ex-Erstliga-Profi Nicolas Bretzel fehlte aufgrund eines Infekts.

„Wir müssen Mayer und Russell unter Kontrolle bekommen und dürfen ihnen keinen Rhythmus geben. Insbesondere Mayer war bisher ihr Anker“, so Carney. „Bei Bretzel müssen wir uns darauf einstellen, dass er auch von außen werfen kann.“ Neben Mayer, Russell, Pope und Bretzel setzt Perovic auf US-Guard Tyrel Morgan (durchschnittlich rund 27 Minuten Einsatzzeit), US-Center Nicholas Spinoso (20 Minuten) sowie den deutsch-zyprischen Forward Aeneas Jung (20 Minuten).

In den vergangenen beiden Partien taten sich die Göttinger schwer, gegnerische Schlüsselspieler zu kontrollieren. Sowohl Tübingens JaCobi Wood als auch Karlsruhes David Cohn erzielten jeweils 31 Punkte gegen die BG. „Unsere Verteidigung basiert auf Einsatz und Kommunikation. Wir haben diese Woche im Training Fortschritte gemacht. Das müssen wir jetzt anwenden“, sagt Carney. „Unsere Ziele sind klar, und wir müssen uns daran gewöhnen, die Gejagten zu sein.“

 

18.10.2025 19:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. PS Kalrsruhe LIONS

Am Samstag gegen Karlsruhe will Altmeister GIESSEN 46ers beim Treffen der „Alten Meister“ den ProA-Stotterstart vergessen machen.  In einem Match, in dem es laut des Cheftrainers der Giessener „keinen Schönheitspreis“ zu vergeben gibt. Denn: „Wer so auftritt wie wir zuletzt, dem bleibt halt nur zu kratzen, zu beißen und zu kämpfen.“ So lange, bis auch die letzte mentale Blockade nach dem niederschmetternden vierten 12:38-Viertel gegen Hagen gelöst ist.

Mit guten Trainingseinheiten, die Branislav Ignjatovic seiner Truppe bescheinigt. Mit Videoanalysen, die die Defizite, vor allem im Defensivverhalten klar aufgezeigt haben. Denn „100 Gegenpunkte wie zuletzt in Paderborn, und das mit nur sechs Dreiern der Baskets, waren nicht nur inakzeptabel, sondern ein absolutes Desaster.“

Was sich gegen die PS Karlsruhe LIONS im Duell des Dreizehnten gegen den Zwölften natürlich ändern soll, wenngleich Ignjatovic betont, dass die Männer aus dem Badischen keine Laufkundschaft seien. „Ich mag solche Begriffe sowieso nicht, denn die Liga scheint abermals sehr ausgeglichen besetzt zu sein. Und Karlsruhe hat eine hohe individuelle Klasse.“ Die der Gießener Übungsleiter nicht nur auf den „großen Namen“ auf der Trainerbank bezieht.

Damit gemeint ist ex-Nationalspieler Demond Green, der den Job im Sommer von Aleksandar Scepanovic übernahm. Als Coach arbeitete der enge Freund von Dirk Nowitzki von 2015 bis 2024 für Bayern München. Der 46-Jährige verfügt über eine Mannschaft, die viel Qualität hat. Mit David Allan Cohn, der zuletzt in Tübingen unter Vertrag stand, haben sie einen Volltreffer gelandet. Mit dem ehemaligen Gießener Maurice Pluskota, Kilian Binapfl, US-Pointguard Lynval Elli, dem deutschen Center Wesley Chima Oba, sowie Powerforward David Ejah hat Demond Green eine Truppe zusammen, die laut Ignjatovic das Zeug dazu haben könnte, sich in Richtung Playoffs aufzumachen.

Was auch die GIESSEN 46ers wollen, sie werden gegen Karlsruhe alle gefordert sein, damit sie als Sieger vom Platz gehen können. Schließlich will sich der Altmeister spätestens beim Treffen der „Alten Meister“ aufmachen, um aus einem Stotterstart einen flotten Start zu machen.

 

18.10.2025 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Artland Dragons

Nach einer enttäuschenden vergangenen Saison mit dem sportlichen Abstieg und erst dem nachträglichen Klassenerhalt in der Pro A durch den Rückzug der Dresden Titans sind die Artland Dragons ordentlich in die neue Spielzeit gestartet. Nach der knappen 69:71-Heimniederlage gegen die Uni Baskets Münster zum Auftakt gab es einen 84:72-Auswärtssieg bei Neuling RheinStars Köln und einen 85:77-Heimerfolg gegen Aufsteiger SBB Baskets Wolmirstedt.

Nach dem Abstieg des Farmteams von RASTA Vechta aus der Pro A wechselte dessen Headcoach Henrik Gruhn nach Quakenbrück. „Die Aufgabe hier ist eine ganz andere als in Vechta. Dort lag der Schwerpunkt auf der individuellen Entwicklung junger Spieler. Jetzt geht es darum, eine wettbewerbsfähige Mannschaft zu formen, die auf dem Feld überzeugt und möglichst viele Spiele gewinnt“, erklärte der 31-jährige Headcoach bei seiner Vorstellung.

Aus dem Kader der vergangenen Saison sind mit US-Spielmacher Buzz Anthony (in den ersten drei Spielen 11 Punkte und 3,3 Rebounds im Schnitt) und Center Robert Oehle (3,7 Punkte/1,7 Rebounds) lediglich zwei Spieler geblieben. Bisheriger Topscorer der Dragons ist der von BBL-Aufsteiger VET-CONCEPT Gladiators Trier gekommene 28-jährige US-amerikanische Forward Amir Hinton mit im Schnitt 16,7 Punkten/4 Rebounds. „Er kann auf allen Ebenen des Feldes scoren und ist ein guter Verteidiger“, erklärte Headcoach Gruhn bei dessen Verpflichtung.

Beim jüngsten 85:77-Heimsieg gegen Wolmirstedt hatten die Dragons im mit 13:25 verlorenen ersten Viertel einen Fehlstart, kamen dann mit 31:13 im zweiten Abschnitt beeindruckend zurück und entschieden die Partie für sich. „Ich bin überglücklich, das Spiel gewonnen zu haben. Nach dem holprigen Start war das zweite Viertel in der Abstimmung von Offensive zu Defensive und vom Energielevel her sehr gut. Den Sieg können wir jetzt genießen, aber ab morgen müssen wir unseren Fokus dann auf das nächste Spiel in Bayreuth legen“, erklärte Headcoach Gruhn nach der Partie.

BBC-Headcoach Florian Wedell über den nächsten Gegner Artland Dragons: „Die Artland Dragons sind eine interessante Mischung aus hungrigen, jungen Akteuren und ein paar sehr guten Importspielern. Da ist schon viel Qualität auf den Importpositionen, dazu viele hungrige junge deutsche Spieler. Man hat schon gesehen, dass da viel offensives Potenzial dabei ist, was man sehr gut verteidigen muss. Artland wird ein starker Gegner, der viel Qualität mitbringt und auf den wir sehr gut aufpassen müssen.“

 

18.10.2025 20:00 Uhr HAKRO Merlins Crailsheim vs. Paderborn Baskets

Nach nur vier spielfreien Tagen stehen die HAKRO Merlins Crailsheim am Samstagabend in der ProA für Spieltag Nummer Vier der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA wieder auf dem Parkett. Zuhause empfangen die Zauberer die Aufsteiger Paderborn Baskets und heißen diese zum ersten Mal in der Arena Hohenlohe willkommen.

Nach 40 Jahren in der ersten und zweiten Basketball-Bundesliga mussten sich die Ostwestfalen im April 2024 aus den oberen zwei Spielklassen verabschieden. Nun sind sie als Nachrücker aufgrund der zurückgezogenen ProA-Lizenzen von Düsseldorf und Dresden zurück in der Zweitklassigkeit. Und dort sorgten sie am vergangenen Wochenende für die größte Überraschung des Spieltags, als sie vor heimischer Kulisse den Aufstiegskandidaten GIESSEN 46ers bezwangen.

Mit 100:93 setzten sich die Ostwestfalen durch und konnten so ein erstes Ausrufezeichen setzen. Zuvor verlor man den Saisonauftakt gegen den BBC Bayreuth (73:94) sowie das erste Auswärtsspiel in Nürnberg (69:62). Dank eines starken dritten Viertels, was Paderborn mit 21:5 für sich entschied, war zwischenzeitlich sogar der Sieg im Frankenland möglich.

Einen makellosen Saisonstart zeigten bislang die HAKRO Merlins Crailsheim. Mit Siegen über Bochum, Kirchheim und Koblenz sind die Zauberer als eine von drei Mannschaften noch ungeschlagen. Nahezu das gesamte Spiel lagen die Gäste am Montagabend in der EPG-Arena vorne, konnten sich aber nicht weiter absetzen. Trotz der verletzungsbedingten Ausfälle von Moe Stuckey und Brock Gardner überzeugten die Crailsheimer mit Qualität in der Breite.

„Wir freuen uns auf das Spiel gegen Paderborn. Sie haben sich in den letzten Wochen wirklich stabilisiert und sind jetzt mit dem Sieg gegen den Topfavorit Gießen endgültig in der Liga angekommen. Sie spielen einen guten Basketball, haben zwei sehr starke Guards und spielen sehr mannschaftsdienlich. Von daher wird das eine schwere Aufgabe. Wir müssen voller Fokus und Konzentration an die Sache ran gehen, aber wir freuen uns auf das Spiel in der Arena Hohenlohe.“ sagt Headcoach David McCray.

 

18.10.2025 20:00 Uhr Uni Baskets Münster vs. VfL SparkassenStars Bochum

Nach zwei Siegen in Serie stehen die VfL SparkassenStars Bochum vor dem vierten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auf dem fünften Tabellenplatz. Auf die nächste anstehende Aufgabe freuen sich alle Beteiligten immer sehr, denn es geht zum stimmungsvollen NRW-Derby zu den Uni Baskets Münster. Die von Verletzungen gebeutelten Münsteraner brauchen dringend einen Sieg, nach zwei Niederlagen in Folge. Die SparkassenStars wollen den dritten Sieg in Serie einfahren.

Die Uni Baskets werden auch in dieser Saison von Headcoach Götz Rohdewald trainiert. Neu im Coaching Staff der Münsteraner ist ein alter Bekannter bei den Bochumer: Ex SparkassenStar Felix Engel wechselte von den Bayer Giants Leverkusen, wo er Jugendkoordinator war, in den Profi-Staff der Münsteraner. Felix Engel trug viele Jahre das Trikot der Bochumer in der ProB und war zwischenzeitlich auch mal Headcoach der Bochumer

Die Uni Baskets sind mit einem Sieg beim Eröffnungsspiel der ProA in die Saison gestartet. Bei den Artland Dragons gewannen Sie eine umkämpfte Partie und zeigten sich in der Crunchtime nervenstark. In der Woche darauf erlitt der Topspieler der Münsteraner, Center Adam Touray, einen Bandscheibenvorfall und wird noch einige Zeit ausfallen. Noch ein Ur-Münsteraner fehlt den Baskets aktuell in der Rotation: Cosmo Grühn fällt seit einigen Wochen wegen einer muskulären Verletzung aus.

Nach Niederlagen gegen die Top Teams Hagen und Bremerhaven rangiert das Team von Götz Rohdewald aktuell auf dem 17. Tabellenplatz, also in einer Tabellenregion, in die es eigentlich nicht gehört. Dementsprechend groß wird der Wille sein, den „Karren aus dem Dreck zu ziehen“ und gegen die SparkassenStars den zweiten Saisonsieg zu holen.

Die sind gewarnt und werden den Gegner keinesfalls unterschätzen. Nach zwei Siegen in Folge ist das Selbstvertrauen der SparkassenStars deutlich gewachsen und auch die Spielfreude steigt immer mehr. Jedoch leisteten sich die Mannen von Felix Banobre bei beiden Siegen eine Schwächephase, die nicht entscheidend genutzt wurden, die Partien aber wieder spannender machten. Ein Team wie die Uni Baskets würde das höchstwahrscheinlich stärker ausnutzen. Insofern wird Headcoach Felix Banobre die Woche über genau an diesen Schrauben gedreht haben, um solche Situationen zu verhindern.

 

20.10.2025 19:30 Uhr RheinStars Köln vs. Tigers Tübingen

Mit dem ehemaligen Erstligisten Tigers Tübingen erwarten die RheinStars am kommenden Montag die nächste Herausforderung in der Motorworld. Gegen die Süddeutschen wollen die Kölner ab 19.30 Uhr ihren ersten Saisonerfolg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA landen.

Nach den ersten drei Spieltagen ist der Aufsteiger zwar noch ohne eigenen Erfolg, doch in allen Bereichen wird intensiv gearbeitet. „Wir müssen einige Fehler abstellen, was wir im Training besser hinbekommen. Nun gilt es aber auch dies im Spiel umzusetzen, um dadurch neues Selbstvertrauen zu bekommen“, sagt Baeck. „Alle freuen sich auf das nächste Heimspiel in der Motorworld und die großartige Atmosphäre dort. Wir wollen uns den ersten Heimsieg mit unseren Fans erkämpfen“

„Es ist schade, dass wir in der Vorbereitung und zu Saisonbeginn so viele Verletzungssorgen haben – gerade von Leistungsträgern. Aber das müssen wir nehmen, wie es ist. Nach und nach können die Spieler nun wieder ins Training einsteigen. Nach einer Eingewöhnungsphase sollten Sie dem Team Qualität, Vertrauen und auch mehr Führung in der momentan schwierigen Phase geben“, sagt Manager und Headcoach Stephan Baeck überzeugt.

Das letzte Aufeinandertreffen von Tübingen und Köln fand vor gut 16 Jahren in der obersten deutschen Spielklasse statt. Die Baden-Württemberger spielten zuletzt in der Saison 2023/2024 in der Easy-Credit-BBL, davor und danach in der ProA. Bis 2018 zählten die Tübinger 14 Spielzeiten lang zum Stamm der Bundesliga.

Aktuell sind Tübingens Topscorer die US-Guards Jacobi Wood (18.3 Punkte pro Spiel), Isiah Sanders (12.3) und Miles Tention (11.3). Erfahrenster Akteur ist der Deutsche Shooting Guard Till-Joscha Jönke mit 33 Jahren. Der schwedische Chefcoach Henrik Sonko hat es in den ersten drei Partien geschafft, die Spielzeiten seiner zehn Akteure gut zu verteilen – und setzt zudem auf eine Vielzahl von Plays, um den Gegner zu beschäftigen. Die Auftritte der Tübinger sind aktuell noch sehr unterschiedlich. In eigener Halle unterlagen die Tigers sowohl Nürnberg als auch Leverkusen deutlich mit jeweils mehr als zehn Punkten. Dafür gewannen sie überraschend beim Erstliga-Absteiger BG Göttingen mit 90:83.

 

20.10.2025 19:30 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. EPG Baskets Koblenz

Die SBB Baskets empfangen zum zweiten Heimspiel der neuen Saison in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A am Montagabend ab 19.30 Uhr die EPG Baskets aus Koblenz in der Wolfang-Lakenmacher-Halle in Magdeburg.

Koblenz hat aktuell dieselbe Bilanz wie die SBB Baskets vorzuweisen: ein Sieg, zwei Niederlagen. Gegen die Aufstiegsaspiranten aus Göttingen (80:98) und Crailsheim (73:84) präsentierten sich die EPG Baskets allerdings trotz Pleiten stark. In Bayreuth konnte sich Koblenz mit 107:89 durchsetzen. Bester Werfer der Mannschaft von Coach Stephan Dohrn ist US-Spielmacher Calvin Wishart mit aktuell 16,3 Punkten pro Partie.

Die Gäste strahlen Gefahr auch aus der Distanz aus. Bestes Beispiel dafür aktuell: Forward Jonas Niedermanner mit einer Distanzquote von 47 Prozent. Weitere Leistungsträger einer ausgeglichenen Mannschaft sind beispielsweise Decorian Jeffries (12,5 Punkte pro Partie), Timothy Smith (12,3) und Garrett Hicks (10,3).

Die SBB Baskets sind mit einem Sieg und zwei Niederlagen in die Saison gestartet. Zuletzt musste sich die Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast mit 77:85 in Quakenbrück geschlagen geben, trat dort personell allerdings arg dezimiert an. Die Erinnerungen an den Heim-Auftakt vor zwei Wochen gegen Karlsruhe und das 101:72-Basketball-Fest sind noch präsent, die Vorfreude auf die zweite Partie in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle ist groß.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Koblenz ist ein sehr ausgeglichenes Team, dass gerade offensiv starken Basketball spielt. Sie sind wahnsinnig talentiert in der Offensive. Da brauchen wir defensiv eine große Disziplin. Die Verteidigung muss deutlich besser sein als zuletzt gegen Quakenbrück. Dafür werden wir viel Energie bringen müssen. Wir freuen uns auf eine hoffentlich wieder so volle Halle und überragende Stimmung wie beim ersten Heimspiel.“

 

 

 

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Nachberichte ProB Süd 4. Spieltag

13. Oktober 2025/in APP, ProB Süd 25/26

11.10.2025 16:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. BBC Coburg 57:72

Zum wiederholten Male war der Start in die Partie aus Coburger Sicht recht behäbig. Nur zwei Zähler hatte der BBC nach über vier Minuten auf der Habenseite. Aber auch die Bayern hatten offensiv so ihre Mühen. Allerdings profitierten die Münchner von einigen leichtfertigen Ballverlusten der Gäste im Angriff und zu vielen Fouls in der Defensive. Die Coburger kämpften sich ins Spiel hinein. Auf den einzigen Dreier der Coburger legten Kapitän Nico Wenzl, wieder Höllerl und Ole Theiß nach und brachten den BBC erstmals in Führung (13:12).

Die Freude darüber währte nicht lange, denn angeführt von Center Giovanni Calamita und Forward Marco Frank, der innerhalb von 30 Sekunden zwei Distanzwürfe hintereinander traf, legten die jungen Bayern zu Beginn des zweiten Viertels einen 12:0-Lauf hin (15:28). Felix Egger beendete nach erneut über vier Minuten die Coburger Offensivflaute, was nichts daran änderte, dass die Mannschaft von Patrick Seidel einem zweistelligen Rückstand hinterherlief. Diesen konnten die Vestestädter dank offensiv verbesserten drei Minuten vor der Pause bis auf sieben Punkte verkürzen (30:37).

Mit dem Seitenwechsel wehte von der Dreierlinie weiter kein Lüftchen, doch sowohl in der Defensive als auch am offensiven Brett drehte sich die Windrichtung fortan zugunsten der Coburger. BBC-Topscorer Dylan Fasoyiro brachte seine Mannen mit sieben Punkten in Folge wieder heran (39:41). Kurze Zeit später stellte Ole Theiß, der an diesem Nachmittag sein bislang bestes Spiel im Coburger Dress zeigte, den Ausgleich her, ehe Tim Herzog die erste Führung seit Mitte des ersten Viertels besorgte (46:45).

Die Münchner, die nach der Pause offensiv keinen Fuß mehr auf den Boden bekamen, verzweifelten mehr und mehr an der Defense der Vestestädter. Der BBC nun mit dem Taktstock in der Hand machte sich dies zunutze. Ein eigener 10:0-Run sorgte in einem wahren Low-Scoring-Game gut vier Minuten vor Schluss nahezu für die Vorentscheidung (63:51). Die Bayern packten zwar noch einmal die Ganzfeldpresse aus, aber die Coburger blieben ruhig und abgeklärt, befreiten sich immer wieder vom Druck und brachten das Spiel, das wahrlich am defensiven Ende gewonnen wurde, im Stile einer Spitzenmannschaft nach Hause.

BBC-Headcoach Patrick Seidel war über die defensive Vorstellung seines Teams sichtlich erfreut: „Ich bin heute zufrieden mit der Mannschaft, weil wir trotz unserer schwachen Wurfquote den Kopf nicht hängen lassen haben. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel auf der Verteidigungs-Seite gewonnen. In der Offensive haben wir gute Entscheidungen getroffen, haben den Ball vernünftig bewegt. Deswegen bin ich sehr stolz auf die Jungs.“

 

11.10.2025 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. TSV Oberhaching Tropics 86:80

Im ersten Viertel war die über fünf Stunden lange Anfahrt der Gäste aus Oberhaching noch in den Beinen zu spüren und die Tropics gerieten schnell in zweistelligen Rückstand. Dank Freddy Müller, der mit 27 Punkten der Topscorer der Partie war, konnte er zum Ende der ersten 10 Spielminuten den Rückstand auf 26:18 zu verkürzen.

Im zweiten Spielabschnitt wurde vor allem defensiv besser gearbeitet. Neben Müller kamen nun auch Zeisberger und Muratovic besser in die Partie. Zwischenzeitlich konnte man auf 32:32 ausgleichen. Die Gastgeber um das starke Trio Edoka, Zentgraf und Messer konterten nun ihrerseits wieder und sorgten zur Halbzeitpause für einen knappen 44:40 Vorsprung für die Hessen.

Nach einem starken zweiten Viertel folgte erneut ein schwacher Start der Gäste in die zweite Halbzeit. Mit eklatanten Fehlern im Rebound Verhalten ermöglichten die Gleißental-Riesen den Skyliners immer wieder zweite oder dritte Wurfmöglichkeiten. Die Hessen bestraften dies konsequent, sicherten sich immer wieder Offensivrebounds und münzten das in Punkte um. Als die Skyliners fünf Minuten vor Ende auf 79:62 erhöhten schien die Partie entschieden.

Dank einer Alles oder Nichts Taktik und dem Mute der Verzweiflung kämpfen sich die Gelbhemden nochmal in Schlagdistanz und kamen kurz vor dem Ende nochmal auf 81:76 ran. Doch die Frankfurter setzen sich am Ende verdient durch. Zu spät sind die Gleißental-Riesen aufgewacht

Mario Matic: „Glückwunsch an Frankfurt, die mit sehr viel Intensität gespielt haben und sicherlich nicht unverdient gewonnen haben. Wir haben heute am defensiven Brett nicht konsequent gearbeitet und den Gegner damit stark gemacht. Es war heute nicht alles schlecht und wir haben am Ende Moral bewiesen, aber man muss anerkennen, dass die Skyliners den Sieg mehr verdient haben. Gegen Langen wollen wir es besser machen.“

 

11.10.2025 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. CATL Basketball Löwen 84:69

Die Ahorn Camp Baskets haben in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga ProB ihren ersten Heimsieg in dieser Saison gefeiert. Vor rund 600 Zuschauern bezwangen die Speyerer in der Nordhalle die Erfurter Basketball-Löwen dank einer imposanten Vorstellung im Schlussabschnitt mit 84:69 (42:36) und haben die Forderung ihres Trainers Carl Mbassa nach „Wiedergutmachung“ nach der Niederlage gegen die BG Leitershofen in die Tat umgesetzt.

„Wir haben uns drei Viertel lang sehr schwergetan. Probleme hatten wir vor allem mit den ganz großen Akteuren der Gäste“, urteilte der Ahorn-Camp-Coach und erklärte: „Erst die Umstellung auf Zonenverteidigung war letzten Endes entscheidend für unseren Erfolg.“ Vor den abschließenden zehn Minuten hatten die Gastgeber einen Vorsprung von drei Punkten. In der Folge begeisterten sie ihre Fans und beseitigten mit einem 17:0-Lauf alle Zweifel am Erfolg.

Die erfolgreichsten Schützen der Speyerer waren Spieler, die in diesem Sommer neuverpflichtet wurden: Oskar Humpert (15 Punkte/1 Dreier), Noah Koch (14/2) und Oluwadamilola Ade-Eri (14/1). Zweistellig traf für die Pfälzer zudem Aufbauspieler Felix Angerbauer (11/3). Bei den Erfurtern waren Noah Kamdem (18/1), Paul Albrecht (15/2) und Musa Abra (15/2) die auffälligsten Akteure.

  

12.10.2025 15:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. OrangeAcademy 62:72

Die Porsche Basketball-Akademie muss in der ProB Süd weiter auf den ersten Heimerfolg warten. Gegen die OrangeAcademy offenbaren die Schützlinge von Khee Rhee sowohl im Rebound (31:47) als auch an der Freiwurflinie deutliches Verbesserungspotenzial. Die 62:72-Niederlage ist verdient, aber vermeidbar.

Wirklich gut sollte der Start aber nicht, dafür umso exemplarischer sein. Ludwigsburg ließ ab dem Sprungball beste Gelegenheiten aus der 6,75-Meter-Distanz (6/21) von der Freiwurflinie (4/12) und beim Rebound (31:47) liegen. Die Gelb-Schwarzen agierten unkonzentriert, (zu) körperlich und fanden in der Defensive wenig Zugriff.

Teo Milicic und Endurance Aiyamenkhue, die beiden auffälligsten Ulmer Akteure, bestraften fortwährend Ludwigsburger Unzulänglichkeiten, die sich nach einem statistisch akzeptablen Start (18:16) auch auf der Anzeigetafel bemerkbar machten. Die Hausherren blieben zwar dran, mussten aber zuerst zweistellig, dann dauerhaft abreißen lassen. Die Donaustädter waren reifer, galliger, besser – in jedem Match-Up, vor allem aber innerhalb der Zone.

Mit großer Moral und emotionaler Resilienz kämpften sich die Barockstädter heran (29:31, 20. / 43:46, 30.), woran unter anderem Lars Danziger und David Engelhart großen Anteil hatten. Das Guard-Big-Man-Duo war für insgesamt 28 Zähler verantwortlich, die die Basis für den Führungswechsel in der 31. Minute (48:46) legten. Fortwährend wogte die Partie erneut hin und her, es waren abermals die Gäste, die wesentlich das Geschehen prägten und sich wieder absetzten.

Ulm war besser, treffsicherer und reifer – obwohl beide Mannschaften auf dem Papier identisch daherkamen (Altersdurchschnitt Ludwigsburg: 18,5 Jahre / Ulm: 18,3). Das verdientermaßen erarbeitete, orange-schwarz-weiße Spielglück sorgte für ein erneutes Anwachsen des BBA-Rückstandes, den die Hausherren bis zum Ende nicht mehr aufzuholen in der Lage waren.

 

12.10.2025 17:00 Uhr // Dresden Titans vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 89:57

Unter der Rückkehr von Titans-Urgestein Max von der Wippel starteten die Dresdner hochmotiviert in den Nachmittag. Doch die Würzburger eröffnen die Partie durch Scheffs mit zwei getroffenen Freiwürfen. Auf Dresdner Seiten drückt Putnik in der Anfangsphase dem Spiel seinen Stempel auf. In einer Partie, die von hoher Geschwindigkeit geprägt ist, haben die Gäste Probleme mit der Umschaltverteidigung. Das Viertel geht mit einem Buzzer Beater von Scott Stone zum 24:16 zu Ende.

Die Würzburger haben weiterhin große Probleme in das Spiel zu finden und das junge Team nimmt nach erfolgreichem Dreier von Simeon Dimitrov eine Auszeit in Anspruch. Auf der Dresdner Seite ist Putnik immer noch nicht zu stoppen, der das Team zu einer komfortablen 19-Punkte-Führung anführt. Die Gäste können sich kurz vor Ende der Halbzeitpause wieder fangen, doch die Aufbruchsstimmung wird durch einen Dreier von Scott Stone im Keim erstickt. Die Gastgeber gehen mit einer 44:25 Führung in die Halbzeit.

Die Heimmannschaft startet mit mehreren Turnover in die zweite Hälfte. Mit zwei Dreiern in Folge und einem And-One können die Hausherren ihre Führung jedoch ausbauen. Trotz der Führung zeigen die Titans mehr Biss, forcieren Ballverluste und sammeln am anderen Ende zweite Chancen ein. Bei den Franken hält im dritten Viertel der Jamaikaner Brown gegen das Offensiv-Spektakel der Titans dagegen. Die Hausherren verbuchen allein in dieser Spielperiode 23 Punkte zum Stand von 67:43.

Die Gäste sehen kein Land und mit noch 5 Minuten zu spielen, führen die Gastgeber mit 37 Punkten. Nach einem kleinen Lauf der Würzburger, rüttelt Cheftrainer Valentino Lott seine Jungs nochmal wach. Am Ende steht ein souveräner Sieg auf der Anzeigetafel. Die Gäste kann man um die Führungsspieler im Angriff in ihren Wirkungskreisen deutlich einschränken und so endet das Spiel mit einem deutlichen 89:57 Heimsieg für die Titans.

Headcoach Valentino Lott: „Der Sieg war für uns ein Befreiungsschlag! Wir haben über 40 Minuten ein gutes Spiel gemacht und als Team den Sieg erkämpft! Die große Kunst ist es jetzt, Woche für Woche die gleiche Energie und den Teamspirit abzurufen. Die Charaktere dafür haben wir!“

 

12.10.2025 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. TV Langen 77:75

Die Flashers setzen sich äußerst knapp gegen den Aufsteiger TV Langen mit 77:75 durch und stehen nun bei 3 Siegen und 1 Niederlage in der oberen Tabellenhälfte der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd. Leider muss man jedoch deutlich sagen, dass der Sieg am Ende des Spiels das einzig Positive an diesem Abend war.

Die Fellbacher starteten sehr gut in die Partie und führten nach 7 Minuten bereits 19:9. Die Defense funktionierte und daraus resultierten immer wieder schnelle einfache Punkte. Die Gäste, die enorm ersatzgeschwächt in die Partie gingen, passten sich immer besser an das Spiel an und kämpften sich wieder in das Spiel zurück. Bis zur Halbzeit zeigten die Flashers noch einige gute jedoch sehr kurze Phasen und somit ging es mit einer 47:35 Führung in die Pause.

Nach der Pause änderte sich das Bild nochmals komplett. Die Gäste aus Langen, die eine kämpferische Leistung zeigten, fanden besser ins Spiel. Die Fehler häuften sich auf beiden Seiten. Das Spiel wurde immer wieder unterbrochen, von technischen Fehlern, offensichtlichen Fouls und nicht so offensichtlichen. Die Gäste aus Langen haben die zweite Halbzeit dominiert und das dritte und vierte Viertel deutlich für sich entschieden.

Der defensive Rebound war wieder die Achillesferse der Gastgeber. Ganze 14 offensive Rebounds konnten sich die Gäste sichern, viele davon in der Schlussphase. Der jüngste Spieler der Fellbacher, Travis Davis, hat 30 Sekunden vor Schluss Verantwortung übernommen und durch drei verwandelte Freiwürfe die Fellbacher auf die Siegerstraße gebracht. Beim Stand von 77:71und knapp 20 Sekunden zu spielen kamen die Gäste nochmals ran, konnten die Niederlage jedoch nicht verhindern.

Die Langener bleiben damit bisher ohne Sieg in der Liga und hoffen, dass sie bald den vollen Kader zur Verfügung und tatsächlich ihren ersten Sieg einfahren können. Die Flashers stehen nun bei 3 Siegen und 1 Niederlage aber mit jeder Menge Hausaufgaben für die kommenden Wochen. Die kommenden 5 Gegner der Flashers haben alle nochmals eine deutlich höhere Qualität. Unkonzentriertheiten werden dann sicherlich bei diesen Gegnern deutlich strenger bestraft.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/10/Nachberichte-4.-Spieltag-ProB-Sued-25_26-1.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-10-13 14:07:312025-10-13 14:07:31Nachberichte ProB Süd 4. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 4. Spieltag

13. Oktober 2025/in APP, ProB Nord 25/26

11.10.2025 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 76:71

Die Sixers starteten nervös gegen Westerstede in die Partie und lagen schnell mit 2:8 zurück. Erst nach einigen Minuten fanden die Hausherren besser ins Spiel, agierten aggressiver in der Verteidigung und suchten konsequenter den Weg zum Korb. Bis zur Viertelpause kämpften sich die Gastgeber durch zwei schnelle Dreier von Felix Zacharias wieder heran und verkürzten auf 16:18.

Das zweite Viertel begann zunächst vielversprechend: Ein Dreier von RJ Holmes brachte die Sixers erstmals in Führung. Doch Westerstede antwortete umgehend und die Norddeutschen setzten sich bis Mitte des Viertels auf neun Punkte ab. Doch die Sixers zeigten Moral, kämpften sich bis kurz vor der Halbzeitpause wieder auf einen Zähler heran, ehe erneut Wendland in der Schlussphase des Viertels traf und die Gäste mit einer 38:32-Führung in die Kabinen brachte.

Nach dem Seitenwechsel erwischte Westerstede den besseren Start und baute seine Führung schnell auf 53:38 aus. Dann starteten die Sixers eine furiose Aufholjagd. Headcoach Lukas Varga nahm eine Auszeit, stellte sein Team neu ein und forderte mehr Intensität in der Defensive sowie klare Aktionen in der Offensive – mit großem Erfolg: In den folgenden neun Minuten ließen die Sixers keinen einzigen Korberfolg aus dem Feld mehr zu und drehten das Spiel mit einem 24:1-Lauf komplett.

Angeführt von Jarne Jürgens dominierten die Sixers nun das Geschehen. Die Sixers verteidigten intensiv, sicherten die Rebounds und setzten Jarne Jürgens und Emanuel Ozike unter dem Korb immer wieder gekonnt in Szene. Beide bedankten sich mit einigen krachenden Dunks.nIn dieser Phase zeigte sich das Team als echte Einheit – kämpferisch, konzentriert und mit großer Leidenschaft.

Angetrieben von einem lautstarken Publikum, das es im Schlussviertel kaum noch auf den Sitzen hielt, verteidigten die Sixers ihre Führung bis zur Schlusssirene. Zwar versuchte Westerstede in den letzten Minuten noch einmal alles, doch die Gastgeber hielten dagegen und brachten den 76:71-Heimsieg nach Hause.

 

11.10.2025 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. LOK Bernau 65:74

Zunächst sah es so aus, als würde es den Wedelern ein weiteres Mal gelingen ohne mehrere Leistungsträger erfolgreich zu sein: Nach drei Minuten führten sie mit 8:4, nach knapp fünf Zeigerumdrehungen stand es 11:6.

Die Gäste antworteten jedoch mit gut vorgetragenen Angriffen und kamen ihrerseits zu knappen Führungen. Der zweite Durchgang gehörte den Hausherren, die sich mehrmals einen in der Spitze acht Punkte betragenden Vorsprung erarbeiteten und zur Halbzeitpause mit 42:35 in Front lagen.

Wie schon im vorherigen, ersten Saison-Heimspiel gegen die Itzehoe Eagles, als das dritte Viertel mit 18:27 verloren gegangen war, so brach den Wedelern auch dieses Mal ein schlechter dritter Abschnitt das Genick. „Da waren wir in vielen Situationen einfach nicht konsequent genug und haben uns zu viele individuelle Fehler geleistet“, haderte Attarbashi. Zu falschen Entscheidungen gesellte sich Wurf-Pech: „Wir waren wirklich nicht vom Glück verfolgt“, sagte Attarbashi.

Als „äußerst positiv“ hob der Trainer den Kampfgeist seiner Schützlinge hervor: „Wir haben im letzten Viertel Vollgas gegeben und sind mehrmals wieder herangekommen, weshalb die Partie bis zum Ende eng war.“ Dazu trug neben Müller auch Darren Egbe bei, der in einem sehr physischen Spiel seine bisher beste Saison-Leistung zeigte. Insgesamt lobte Attarbashi sein Team für dessen „sehr physische Spielweise“ und stellte anerkennend fest: „Wir haben hart gespielt und gut dagegengehalten.“

 

11.10.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Dragons Rhöndorf 114:72

„Willkommen in der ProB Nord“, sagte Dragons-Coach Max Becker unmittelbar nach der Schlusssirene. „Das passiert, wenn wir denken zu den guten Teams in der Liga zu gehören!“ Sein Ärger und deutlichen Worte über die Leistung seiner Mannschaft ist durchaus nachvollziehbar. Genau genommen erlebten die Fans nur vier Minuten lang eine Begegnung auf Augenhöhe.

Nach vier Minuten nagelte Juhwan Harris-Dyson einen Dreier rein, es stand 9:8 und der Start in die Partie war für Rhöndorf verheißungsvoll. Aber die Ernüchterung folgte prompt: ein paar Fehlversuche und Ballverluste brachten die Dragons komplett aus dem Konzept. Innerhalb von vier Minuten legten die Miners 14 Punkte vor (28:14). Es waren vier Freiwürfe von Dusan Ilic, die die Gäste nach dem ersten Viertel noch einigermaßen im Spiel hielten (31:18)

Im zweiten Spielabschnitt fing die Leidenszeit für die Dragons dann richtig an. Während sie für jeden Punkt hart arbeiten mussten, scorten die Miners ohne größere Widerstände. Rhöndorf ließ einfach die nötige Intensität in der Defensive vermissen. Essen zog unerbittlich davon. In der 15. Minute betrug der Vorsprung der Hausherren bereits 20 Punkte (44:24). Die Aktionen der Dragons wurden zunehmend hektisch und in der 17. Minute war das Spiel beim Zwischenstand von 52:24 bereits gelaufen.

Wer nach einer saftlosen ersten Halbzeit auf ein Aufbäumen der Gäste hoffte, wurde enttäuscht. Das Drama in zwei Akten ist schnell erzählt. Essen zog sein Spiel gnadenlos durch und beherrschte Ball sowie Gegner nach Belieben. So zogen die Miners phasenweise mit 45 Punkte davon. Unter dem Strich war Essen in nahezu jedem statistischem Wert überlegen. Ausschlaggebend war sicher, dass die Gastgeber 24 Würfe mehr abgefeuert haben (Miners 80/Dragons 56) und davon 19 mehr versenkt haben.

Max Becker (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Glückwunsch an Essen, zu dem auch in dieser Höhe verdienten Sieg. Wir haben heute unsere Identität zuhause gelassen. Es war Essen, die trotz Favoritenrolle mehr gekämpft haben als wir, den Sieg einfach mehr wollten. Und so kann das in der Liga dann aussehen. Wir werden dieses Spiel aufarbeiten und dann nächste Woche zuhause wieder das Gesicht zeigen, das uns in den vergangenen Wochen ausgemacht hat.“

 

11.10.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Seawolves Academy 100:78

Vor 900 Zuschauern in der Schwelm ArENa kam es zum einen zur Rückkehr des langjährigen Kapitäns Chris Frazier, zum anderen zum ersten 100er in dieser Saison.

Die EN Baskets traten erstmals komplett an, auch Robert Merz war wieder mit an Bord. Das Spiel war in der ersten Halbzeit ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich absetzen. Somit gingen die Blau-Gelben mit einer knappen Führung in die Halbzeit.

Diese gaben sie auch nicht wieder ab. Im dritten Viertel wurde der Grundstein für den am Ende klaren Erfolg gelegt. Gute Verteidigung und spektakuläre Dunks von Zyon Patterson. Der Vorsprung wuchs immer weiter an und am Ende konnte Robert Merz mit einem Freiwurf die 100 voll machen.

Insgesamt eine starke Teamleistung, bei der Zyon Patterson mit 33 Punkten, Robert Merz 16 und Jascal Knörig 17 (9 Rebounds) am besten scorten. Marius Stoll sorgte mit 12 Assists auch für eine neue Bestmarke.

Head-Coach Falk Möller: „Rostock hat uns das Leben lange schwer gemacht. Wir haben als Mannschaft stark verteidigt und den Ball gut bewegt. Dass wir Rostock zu 29 Ballverlusten gezwungen haben, spricht für unsere Defense.“

 

11.10.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. TSV Neustadt temps Shooters 75:82

Nach 17 Sekunden erzielten die Gastgeber den ersten Dreier der Partie, doch die temps Shooters antworteten direkt und führten nach 90 Sekunden mit 2:6. Auf Seiten der Kangaroos hatte sich US Pointguard Glynn Hubbard III nach durchwachsenen Leistungen etwas vorgenommen. Der pfeilschnelle Pointguard kam im 1. Viertel immer wieder durch die Verteidigung der Gäste. Das Spiel wurde in der Folge ausgeglichener, wodurch es mit einem 23:23 in die Viertelpause ging.

Im 2. Viertel blieb das Spiel lange ausgeglichen. Als noch sieben Sekunden Restspielzeit in der 1. Halbzeit auf der Uhr standen, traf Loch einen Dreier aus der Ecke. Der Gegenangriff wurde schnell als Fast Break ausgeführt, wobei Loch ein folgenschweres Foul beging. Der Flügelspieler hatte bereits ein technisches Foul erhalten und bekam aufgrund seiner Geste nach einem Block sein zweites „T“. Das war eine herbe Schwächung für das Team. In die Kabine ging es mit einem 40:44 Zwischenstand.

Nach dem Seitenwechsel bekamen die Iserlohner vor allem ihren Topspieler Center Tyson Leitao besser in das Spiel gebracht. Der bis dahin unglücklich spielende Big Men erzielte im 3. Viertel 14 Punkte. Er brachte den Gastgebern mit acht Punkten zum Start in das Viertel die 48:46 Führung in der 24. Minute. Das Spiel blieb weiterhin auf Augenhöhe, bei dem temps Shooters Center Craig am Ende des Viertels drei Freiwürfe zur 60:63 Führung verwandelte.

Zu Beginn des letzten Abschnitts erzielte temps Shooters Topscorer Jelovcic sieben Punkte in Folge zur 62:70 Führung in der 32. Minute. Dieser Vorsprung schien dem Team deutlich mehr Sicherheit zu geben, sodass Kwilu den Vorsprung wenig später auf 62:74 ausbaute. Die Gastgeber ließen sich allerdings nicht fallen, kämpften weiterhin um jeden Punkt und wollten unbedingt den ersten Heimsieg einfahren. Ein Freiwurf von Jelovcic brachte kurz vor Schluss das Endergebnis von 75:82 und damit den 4. Sieg in Folge für die TSV Neustadt temps Shooters.

„Es war ein gutes Gefühl, dass wir so ein knappes Spiel für uns entscheiden und weitere Erfahrungen für die Zukunft sammeln konnten. Wir waren mit unserer Leistung nicht zufrieden und dabei haben wir uns die ganze Woche vorbereitet. Wir haben nie aufgehört zu spielen und immer weitergekämpft, egal ob wir mit 11 Punkten zurücklagen oder mit 10 Punkten geführt haben, das hat uns den Sieg gebracht. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft und diesen überragenden Saisonstart,“ so Coach Allen Ray Smith nach dem Spiel.

 

12.10.2025 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Itzehoe Eagles 64:106

Er wollte sehen, dass seine Mannschaft ein Spiel diktieren kann. Und das bekam Timo Völkerink, Coach der Itzehoe Eagles, zu sehen: Das Team dominierte die Partie der BARMER 2. Basketball Bundesliga bei den TKS 49ers insbesondere in der zweiten Halbzeit eindeutig und siegte mit 106:64. „Ein verdienter Sieg“, stellte Völkerink fest, der auch mit der Art und Weise des Zustandekommens zufrieden war.

Nur ganz zu Beginn stockte der Motor der Eagles noch, sodass die Berliner führten (6:2). Dann saßen durch Lucien Schmikale und Trey McBride die ersten Dreier der Eagles, mit Schmikales drittem erfolgreichen Distanzwurf übernahmen sie die Führung und bauten sie auf 18:11 aus. Inzwischen funktionierte auch die Verteidigung der Gäste, die den 49ers nur schwierige Würfe gestattete und insgesamt 27 Ballverluste verursachte. Sydnee Bijlsma sorgte zum Viertelende mit zwei Freiwürfen für die erste zweistellige Führung beim 25:14.

Diesen vergrößerte Sven Cikara mit seinem zweiten Dreier auf 32:16, insgesamt entwickelte sich aber ein zäher zweiter Abschnitt. Das Tempo war bei den Eagles etwas raus, das Viertel verlief ausgeglichen. Das Highlight zum Schluss gehörte den Itzehoern: Die 49ers schlossen den letzten Angriff hektisch zu früh ab, McBride trieb den Ball nach vorn und fand Schmikale, der aus dem Laufen und mit Gefühl den Ball aus sechs Metern über das Brett versenkte – Halbzeitstand 44:32.

Was dann passierte, fasste Völkerink so zusammen: „Die Jungs haben in der zweiten Halbzeit nochmal einen Gang zugelegt und sind gut ins Rollen gekommen.“ Schön herausgespielte Dreier von McBride und Schmikale brachten den 20-Punkte-Vorsprung (52:32), insgesamt trafen die Gäste fast 50 Prozent ihrer Würfe aus der Distanz. Mit viel Tempo bauten sie die Führung immer weiter aus, während bei den Berlinern nicht mehr viel funktionierte. Den 100. Punkt besorgte Chris Herget von der Freiwurflinie.

Der Trainer verteilte die Einsatzzeit und freute sich, dass auch Jonathan Elzie und Tino Wohltmann ihre Minuten nutzten, um Akzente zu setzen. Elzie war einer von sechs Itzehoern, die von der Dreierlinie trafen, und gehörte wie Wohltmann zu denjenigen, die spektakulär per Dunk abschlossen.

 

12.10.2025 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Hertener Löwen 62:76

Die Gäste aus Herten starteten zunächst nervös in die Partie gegen RASTA Vechta II. Beide Teams tasteten sich ab, ehe die Löwen mit 1:5 in Führung gingen. Doch die Gastgeber aus Vechta konterten mit einem 11:0-Lauf, sodass der Trainerstab der Löwen früh zur Auszeit griff. Diese zeigte Wirkung: Ab diesem Zeitpunkt übernahmen die Gäste die Kontrolle über das Spiel. Nach dem ersten Viertel lag Herten zwar knapp mit 13:11 zurück, hatte aber sichtbar mehr Struktur im Spiel.

Im zweiten Abschnitt steigerten die Löwen weiter ihre Intensität. Mitte des Viertels stand es 21:21 – und nun übernahmen die Hertener endgültig das Kommando. Mit geduldigem Aufbauspiel und disziplinierter Verteidigung setzten sie Vechta zunehmend unter Druck und kontrollierten das Tempo der Partie. Zur Pause führten die Löwen mit 28:32

Nach der Halbzeit kamen die Gastgeber zwar mit einem 8:2-Lauf aus der Kabine, doch in einer frühen Auszeit reagierte Gäste Trainer Robin Singh mit den richtigen Anpassungen. Im weiteren Verlauf des 3. Viertels erlaubten die Löwen RASTA Vechta II nur noch 2 Punkte in 8 Minuten. Die Defense funktionierte wie ein Uhrwerk, und die Hertener legte noch einmal einen Gang zu. Mit einem komfortablen 38:53-Vorsprung ging es in den Schlussabschnitt.

Im vierten Viertel versuchte Vechta noch einmal alles, doch die Löwen blieben ruhig und konterten jeden Angriff der Gastgeber. Mitte des Viertels lag Herten mit 18 Punkten vorn – das Spiel war entschieden. In der Schlussphase verwalteten sie den Vorsprung und brachten den verdienten Sieg sicher über die Zeit.

„Wie das Team nach drei Niederlagen zurückgekommen ist und den Druck standgehalten hat, war beeindruckend“, zeigte sich Robin Singh nach der Partie erleichtert und hochzufrieden. „Wir sind heute als Einheit aufgetreten, haben diszipliniert gespielt und in der Verteidigung ein Ausrufezeichen gesetzt. In fremder Halle nur 62 Punkte zuzulassen, ist überragend.“

 

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